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Tote durch Biomasse-Politik (mit AKTION)

40.000 Tote durch EU-Biomasse-Politik

Die Biomasse-Politik der EU ist Schuld am Tod Zehntausender Menschen pro Jahr. Fälle von Krebs, Kreislauf- und Atemwegserkrankungen und Asthma sind ebenfalls auf Luftverschmutzung durch Biomasse-Verbrennung zurückzuführen. Die Gesundheitsrisiken werden jedoch von der EU-Kommission ignoriert.

"Rettet den Regenwald" e.V. Pressemitteilung, 10.1.18

Laut einer Studie der Umweltschutzorganisation FERN ist allein die Luftverschmutzung durch 27 Biomassekraftwerke, in denen vor allem Holz verbrannt wird, für den verfrühten Tod von 1.300 Menschen pro Jahr verantwortlich. Eine weitere Untersuchung, die Kamine und Pelletheizungen berücksichtigt, kommt EU-weit auf 40.000 Tote.

Hinzu kommen FERN zufolge 130.000 Fälle von Bronchitis und 20.000 Krankenhauseinweisungen wegen Kreislauf- und Atemwegserkrankungen. An zusammen einer Million Tagen erleiden Kinder Asthma-Anfälle wegen der Luftverschmutzung. 10 Millionen Krankheitstage müssen EU-Bürger und Wirtschaft wegen der Biomasse-Verbrennung verkraften.

Besonders schlimm ist die Situation unter anderem in ländlichen Gebieten Deutschlands und Österreichs.

Umweltschützer kritisieren seit langem, dass die Nutzung von Biomasse wie Holz erhebliche Schäden anrichtet. So werden dafür Wälder vernichtet, riesige Holzmonokulturen angelegt und das Klima unter Umständen stärker belastet als durch die Verbrennung von Erdöl.

Durch die von der EU geplante Ausweitung der Biomasse-Verbrennung würden die Gesundheitsrisiken verschärft – mit noch mehr Krankheits- und Todesfällen.

Kommende Woche stimmt das EU-Parlament über die zukünftige Bioenergiepolitik ab. Bitte unterschreiben Sie unsere Petition gegen die verfehlte Politik, die zulasten der Umwelt und der Menschen geht.

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