Aktuell


Welterschöpfungstag (2)

Erderschöpfungstag am 29. Juli: Wir überziehen das Ressourcen-Konto unseres Planeten

BUND Pressemitteilung, 26.7.19

Berlin. Der globale "Erderschöpfungstag" (Earth Overshoot Day) fällt in diesem Jahr bereits auf den 29. Juli. Ab diesem Tag hat die Menschheit nach Berechnungen des "Global Footprint Network" bereits die gesamten natürlichen Ressourcen verbraucht, die unser Planet innerhalb eines Jahres erzeugen und regenerieren kann. Der Erderschöpfungstag findet damit drei Tage früher statt als 2018 und sogar knapp zwei Monate früher als noch im Jahr 2000. Um ihren Ressourcenbedarf nachhaltig zu decken, bräuchte die Weltbevölkerung aktuell 1,75 Erden, gemessen am deutschen Verbrauch sogar drei. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) mahnt zu einer radikalen Kehrtwende in der Art wie wir wirtschaften und leben.

"Brütende Hitzesommer, sterbende Wälder und Ausnahmezustände aufgrund von Unwettern werden mit der fortschreitenden Ausbeutung unseres Planeten zur neuen, katastrophalen Normalität", sagt Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender. "Von der Bundesregierung erwarten wir, dass sie eine ökologisch und sozial nachhaltige Entwicklung endlich zur politischen Maxime macht und sich vom Wachstumsparadigma verabschiedet: Umweltpolitik darf nicht länger unter dem Wachstumsvorbehalt der Wirtschaft stehen. Weniger Verbrauch lässt sich gut mit mehr Lebensqualität vereinbaren, wenn die Politik entsprechende Rahmenbedingungen schafft."

Myriam Rapior aus dem Bundesvorstand der BUNDjugend dazu: "Meine Generation will nicht länger zuschauen, wie wir unserer Lebensgrundlage beraubt werden. Die Politik muss jetzt Entscheidungen fällen, um die systematische Zerstörung unseres Planeten zu beenden. 2050 ist meine Generation noch keine 50 Jahre alt und wird ohne wirksame Gegenmaßnahmen auf einer kaputten Erde voller sozialer Konflikte leben."

In Deutschland überziehen Industrie und Bevölkerung ihr Ressourcen-Budget vor allem mit der Folge eines viel zu hohen CO2-Ausstoßes. Essenziell seien daher der Ausstieg aus der Kohle vor 2030 und eine Wende in der Verkehrs- und Agrarpolitik, so Weiger. "Besonders weit entfernt von einer klimafreundlichen Politik sind wir im Verkehrsbereich. Weltweit gehen Jugendliche jeden Freitag für den Klimaschutz auf die Straße, gleichzeitig nimmt etwa der Flugverkehr weiter zu. Wir brauchen mehr Zug- statt Flugverkehr. Dafür müssen vor allem die Kurzstreckenflüge steuerlich höher belastet werden. Durch einen sofortigen Wegfall der Mehrwertsteuer auf Bahntickets und einen konsequenten, schnellen Ausbau der Schienen-Infrastruktur, insbesondere an Knotenpunkten, wird Bahnfahren zu einer attraktiven Alternative", so der BUND-Vorsitzende.

Weiger weiter: "Unsere Erde ist kein Konto, dass wir ohne Konsequenzen Jahr für Jahr überziehen können. Bald haben wir alle Reserven aufgebraucht, wir sind auf dem direkten Weg in den ökologischen Ressourcen-Bankrott. Es liegt in unserer Verantwortung, jetzt radikal umzudenken und umgehend zu handeln, damit unsere Kinder und Enkelkinder nicht mit noch viel drastischeren Folgen von Klimakrise, Ressourcen- und Artenverlust leben müssen."

Hintergrund

Angesichts des weltweit steigenden Konsums und wachsenden Verbrauchs werden natürliche Güter immer knapper. Hinzu kommt die Belastung von Ressourcen wie Wasser, Luft und Boden durch Pestizide, Treibhausgase und Müll. Unsere Ökosysteme sind weltweit durch Raubbau und die Folgen des übermäßigen Konsums stark gefährdet. Der BUND fordert deshalb bessere politische Anreize für Industrie und Bevölkerung, um natürliche Rohstoffe zu schonen und Müll zu vermeiden.

Zum Schutz von Ressourcen sieht der BUND zudem bei der industriellen Landwirtschaft dringenden Handlungsbedarf. Durch industrielle Tierhaltung fallen enorme Mengen Gülle an, die das Grundwasser, Flüsse, Seen und Meere mit Nitrat und die Atmosphäre mit Ammoniak belasten. Aufgrund von Monokulturen und Pestiziden gehen natürliche Lebensräume für Insekten und andere Tiere verloren, der Artenschwund ist dadurch rasant. Damit die Landwirtschaft weiterhin unsere Lebensgrundlagen erhalten kann, muss sie dringend klima- und umweltfreundlicher werden, fordert der BUND.

Auch im Rohstoffbereich besteht jetzt die Chance zu handeln: Aktuell arbeitet die Bundesregierung an der neuen Rohstoffstrategie und dem neuen Ressourceneffizienzprogramm. Ziel muss die Senkung unseres absoluten Ressourcenverbrauchs und die gerechte Verteilung der vorhandenen Ressourcen sein.


Wissenschaft braucht YouTube

#EarthOvershootDay-Kampagne auf der Zielgeraden
YouTuber nutzen eigene Reichweite für Umweltthemen


WWF Pressemitteilung, 26.7.19

Schüler engagieren sich in der Fridays-for-Future-Bewegung, der YouTuber Rezo erregt Aufsehen mit einem Video über Versäumnisse in der Klimapolitik - junge Menschen schalten sich verstärkt in die politische Debatte über Umweltschutz ein. Zum Welterschöpfungstag, der dieses Jahr auf den 29.Juli fällt, machen der WWF Deutschland und die Bildungsinitiative MESH Collective des Online-Video-Unternehmens Divimove mit der #EarthOvershootDay-Kampagne auf die Begrenztheit der natürlichen Ressourcen aufmerksam. YouTuber haben gemeinsam mit Wissenschaftlern und Jugendlichen seit dem letzten Welterschöpfungstag acht YouTube-Videos rund um die Frage „Wie lebe ich in den Grenzen des Planeten?“ produziert. Zum Abschluss veröffentlicht die YouTuberin breedingunicorns ihren Beitrag zum Thema Upcycling. „Wir treiben unsere Erde ans Limit. Gerade junge Menschen wollen das ändern - und zwar auf Grundlage wissenschaftlich belastbarer Fakten. Sie haben es satt zu hören, sie hätten keine Ahnung und könnten nichts tun“, bilanziert Bettina Münch-Epple, Bildungsexpertin WWF Deutschland die Resonanz auf die YouTuber-Reihe.

Für die von der Robert Bosch Stiftung GmbH geförderte Kampagne #EarthOvershootDay sammelten Jugendliche Themen, die sie mit Blick auf die Frage „Wie lebe ich in den Grenzen des Planeten?“ besonders interessieren. In einem zweiten Schritt stellten Wissenschaftler, zum Beispiel vom Alfred-Wegener-Institut und dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, dazu jeweils den fachlichen Input für einzelne YouTuber zusammen. NiksDa, MrTrashpack, Joseph DeChangeman, I’m Jette, fraeuleinchaos, RobBubble, Dillan White, Typisch Sissi und breedingunicorns bereiteten die Informationen dann für ihre Fans und Follower auf. Die Influencer sprechen unter anderem über Wetterextreme, Plastikmüll, nachhaltige Mode, Fleischkonsum und die Gletscherschmelze.

„Die YouTuber-Videos bringen wissenschaftliche Fakten genau dorthin, wo viele Jugendliche sich informieren. Sie geben ihnen zudem wichtige Tipps für den Alltag, wie sie nachhaltiger leben und die natürlichen Ressourcen schonen können“, unterstreicht Dr. Katrin Rehak, Bereichsleiterin Wissenschaft der Robert Bosch Stiftung die Idee hinter der Videoreihe.

Die bisher veröffentlichten acht Videos wurden rund 330.000-mal angeklickt. Im Durchschnitt bekamen die Beiträge von 97 Prozent der Nutzer eine positive Bewertung. Unter den Beiträgen entwickelten sich in über 4.000 Kommentaren Diskussionen zu den Umweltthemen.

Aus den gesamten Hintergrundinformationen und den YouTube Filmen ist Unterrichtsmaterial zum #EarthOvershootDay entstanden, es steht hier zum kostenlosen Download bereit: https://www.wwf.de/overshoot-videos/

Weitere Informationen zur #EarthOvershootDay-Kampagne finden sich auf der Webseite der WWF Jugend unter www.wwf-jugend.de/overshootday und unter https://blog.wwf.de/overshoot auf dem WWF-Blog.

Hintergrund Earth Overshoot Day

Der Earth Overshoot Day steht symbolisch für den Tag im Jahr, an dem die Menschheit ihre natürlichen Ressourcen aufgebraucht hat – für den Rest des Jahres lebt sie sozusagen auf Pump. Dieses Jahr fällt der Earth Overshoot Day auf den 29. Juli, das bisher früheste Datum. Der EU-Erschöpfungstag lag am 10. Mai, Deutschland hatte seinen Overshoot Day bereits am 3. Mai.

Die Berechnungen zum Welt- und EU-Erschöpfungstag sowie den nationalen Overshoot Days gehen auf das Konzept des Ökologischen Fußabdrucks zurück. Er weist aus, wie viel Fläche benötigt wird, um alle Ressourcenbedürfnisse inklusive der Energieversorgung zu gewährleisten.


Ab heute leben wir ökologisch auf Pump

Nie zuvor hat die Menschheit die natürlichen Ressourcen eines ganzen Jahres so früh verbraucht wie 2019: Ab heute lebt die Menschheit laut Naturschützern ökologisch auf Pump. Ein Desaster für künftige Generationen.

Von Sebastian Kisters, hr, 29.7.19

https://www.tagesschau.de/ausland/erdueberlastungstag-111.html


Mentalität muss sich ändern

Der Hauptgeschäftsführer von Misereor kritisiert, dass sich die Politik zu sehr von Wirtschaftsinteressen leiten ließe. Es müsse ein Wandel des Systems und der Mentalität stattfinden. In den Preisen müssten sich die ökologischen Kosten widerspiegeln.

Domradio, 29.7.19

https://www.domradio.de/themen/sch%C3%B6pfung/2019-07-29/mentalitaet-muss-sich-aendern-misereor-kritisiert-am-welterschoepfungstag-politik


Die Welt ist nicht genug

Heute, am Earth Overshoot Day, ist Schluss: Wir haben der Natur mehr genommen, als die Erde übers Jahr erneuern kann. Wie wäre es also, wenn wir ihr ab jetzt etwas zurückgeben?

Von Christina Bednarz, Greenpeace-Online, 29.7.19

Der Tag ist einmal im Jahr. Und er kommt immer früher: Der sogenannte Earth Overshoot Day, der Erdüberlastungstag. 2019 ist er heute, am 29. Juli; vor zwei Jahren war es noch der 2. August, 1990 der 13. Oktober, 1971 der 21. Dezember (laut Berechnungen der internationalen Forschungsorganisation Global Footprint Network).

Es ist der Tag, an dem wir Menschen all jene natürlichen Ressourcen unseres Planeten aufgebraucht haben, für deren Erneuerung er ein volles Jahr benötigt: Weil wir mehr CO2 in die Atmosphäre geblasen haben, als unsere Ozeane und Wälder absorbieren können. Weil wir schneller gefischt haben, als sich die Fischbestände erholen. Weil wir rascher Bäume gefällt haben, als sie nachwachsen.

Ökologisch betrachtet leben wir also über unsere Verhältnisse – wir nutzen die Natur 1,7 Mal schneller als unsere Ökosysteme sich regenerieren können. Ein Planet reicht uns somit theoretisch nicht – eigentlich bräuchten wir 1,7 Erden.

Verschnaufpause für die Erde

Höchste Zeit also, dass wir uns zügeln und umsichtiger konsumieren. Würden wir zum Beispiel die Nahrungsmittelabfälle weltweit halbieren, könnten wir den Weltüberlastungstag um elf Tage nach hinten verschieben. Unseren CO2-Ausstoß zu halbieren, brächte gar 89 Tage. Und wenn es uns gelänge, den Earth Overshoot Day jedes Jahr viereinhalb Tage später zu erreichen, wäre unser Verbrauch 2050 wieder im Gleichgewicht mit den Kapazitäten unseres Planeten.

Wie wäre es also, wenn wir ihm ab heute und für den Rest des Jahres nichts mehr nehmen oder gar etwas zurückgeben? Je eine Kleinigkeit in jeder der verbleibenden 22 Wochen? Ihnen fällt nichts ein? Kein Problem: Hier sind 22 Vorschläge. Ausreden gelten also nicht, und wenn jeder mitmacht, gelingt es uns bestimmt gemeinsam, den Earth Overshoot Day immer weiter nach hinten im Jahr zu verbannen.

1. Schöner wohnen. Upcycling heißt der coole Trend für zu Hause. Und der spart Ressourcen, denn aus alt wird neu. So bekommt etwa ein abgewetzter Sessel einen chicen Stoffbezug – wer’s nicht selber kann, fragt bei einer Polsterei. Oder schaut gleich in einem Laden, der alte Möbel aufarbeitet – in vielen Städten pimpen Betriebe der Stadtreinigung Sperrmüll zu Design-Unikaten.

2. Dem Spieltrieb nicht nachgeben. Ein Tag ohne „Pokémon“ oder „Pflanzen gegen Zombies“ ist ein Tag mit vollem Smartphone-Akku. Deshalb einfach mal Menschen, Stadt, Natur beobachten – das ist oft viel spannender. Übrigens: Falls das Display vom vielen Spielen dann kaputt ist – die meisten Mobiltelefone lassen sich reparieren. Wenn nicht, sollten sie unbedingt recycelt werden.

3. Besser essen. Würden wir weltweit die Nahrungsmittelabfälle halbieren, käme der Earth Overshoot Day elf Tage später. Also umsichtig einkaufen und vor allem nichts wegwerfen – das schont Ressourcen. Und immer daran denken: MHD bedeutet „mindestens haltbar bis“ – und nicht „absolut tödlich ab“.

4. Zügig ans Ziel 1: Viele Orte lassen sich statt mit dem Flugzeug ebenso bequem und oft kaum zeitaufwändiger auch mit dem Zug oder Fernbus erreichen. Das erspart uns und unserem Planeten jede Menge CO2.

5. Zügig ans Ziel 2: Und wenn es das nächste Mal in den Urlaub geht: Asien, Amerika, die Malediven sind schön, na klar. Aber wissen Sie eigentlich, wie schön ihr eigenes Heimatland ist? Reisen Sie doch mal zu deutschen Schlössern und Wasserfällen, Küsten und Bergen, Naturwundern und Welterbestätten – die Strecken lassen sich garantiert alle mit der Bahn zurücklegen.

6. Leitungs- statt Plastikflaschenwasser. Dass deutsches Leitungswasser top ist, bestätigt auch die Stiftung Warentest. Wir bestätigen, dass Hahn statt Plastikbuddel unseren Meeren und seinen Bewohnern jede Menge schwer abbaubaren Kunststoff erspart.

7. Pflanzen kann man überall: im Garten, auf dem Balkon, auf dem Mittelstreifen der Ausfallstraße (ist eigentlich verboten – aber wer erstattet schon Anzeige wegen Narzissen und Stiefmütterchen?). Die Blüher geben Bienen eine Heimat, die Bienen sorgen als Bestäuber für ein intaktes Ökosystem.

8. Machen Sie einen guten Fang! Wirklich nachhaltigen Fischfang gibt es kaum noch – dafür hat der Mensch gesorgt. Wenn es doch Karpfen, Kabeljau und Co. sein sollen, sind hier fünf Tipps für nachhaltigen Konsum.

9. Neue grüne Kleider. In Second-Hand-Läden verstecken sich oft Modeschätze, Flohmärkte und Kleidertauschpartys sind ein Riesenspaß – und all das spart Ressourcen. Zudem bedeutet weniger Textilproduktion auch weniger Verschmutzung der Gewässer in den Herstellerländern, zumeist in Asien. Und, mal ehrlich, einen Knopf annähen oder ein Loch stopfen kann wirklich jeder. Mehr Tipps für Modekonsum mit Stil gibt’s hier.

10. Machen Sie mit bei Greenpeace – die Ehrenamtlichen setzen sich etwa dafür ein, dass weniger Fleisch gegessen oder die Kohlekraftwerke abgeschaltet werden. Sie wissen nicht, wo sich eine Greenpeace-Gruppe in Ihrer Nähe trifft? Da helfen wir gern – bitte hier klicken. Für die Greenpeace-Arbeit spenden können Sie natürlich auch.

11. Holzsparend lesen. Bibliotheken, öffentliche Bücherschränke, Flohmärkte, Tauschbörsen… All das schont die Wälder mehr als neue Bücher, die nach einmaligem Lesen im Regal verstauben. Und E-Books brauchen zwar Strom, sind dafür aber hundert Prozent papierfrei.

12. Zu grünem Strom wechseln 1: Kohle etwa bläst nicht nur jede Menge CO2 in die Luft, sie verschmutzt auch unsere Gewässer. Deshalb tragen Wind- und Solarenergie auch dazu bei, dass sich die Ökosysteme unserer Flüsse und Meere regenerieren können.

13. Zu grünem Strom wechseln 2: Gucken Sie sich beispielsweise die Lausitz an: quadratkilometergroße Kohlegruben, zerstörte, öde Landschaft. Regenerative Energien sorgen dafür, dass aus Wüste wieder Natur werden kann.

14. Ein paar Tage lang einfach mal nichts kaufen – und der Planet atmet ein winziges Bisschen auf.

15. Weniger Druck, bitte! Muss die E-Mail wirklich ausgedruckt werden – oder reicht auch die digitale Ansicht? Könnten Wälder sprechen, hätten sie eine klare Antwort. Und auch über Fragen wie „Kann der Zettel weg, oder ist das Schmierpapier?“ lohnt es sich nachzudenken.

16. Alles für’n Arsch (sorry!). Auch Recycling-Klopapier hilft den Wäldern, sich zu regenerieren. Gleiches gilt für Servietten, Schreibblöcke, Küchen- und Taschentücher aus Recycling-Papier.

17. Unverpackt-Laden in der Nähe suchen. Denn Lebensmitteleinkäufe ohne Plastikmüll und Altpapier entlasten die Umwelt. Auf Märkten und Bauernhöfen dürfen als Transportverpackung zumeist eh die eigenen Dosen, Beutel, Eierkartons mitgebracht werden.

18. Fahrrad statt Auto – der Klassiker. Und auch die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln schenkt unserem Planeten (und auch unseren Mitmenschen) ein bisschen bessere Luft.

19. Fleischeslust zügeln. Zugegeben: Vegetarisch ist nicht jedermanns Sache. Aber muss es denn jeden Tag Fleisch sein? Denn: Gemüseanbau, vor allem biologischer, verursacht weniger CO2 als Fleischproduktion.

20. Müll trennen. Und zwar konsequent! Denn, ja, auch die winzigen Plastikschnipsel gehören in den gelben Sack. Alles andere landet so weit wie möglich in den entsprechenden Recycling-Containern und -Tonnen. Sie werden erstaunt sein, wie wenig Restmüll tatsächlich überbleibt.

21. Lüften statt waschen. Oft reicht es, ein T-Shirt in den frischen Wind zu hängen statt in die Waschmaschine zu stecken. Das spart Wasser, Energie, und es schont zudem auch das Textil.

22. Mit Kindern reden – und zwar über unsere Erde und ihre Ressourcen, über Meere, Wälder, Klima, Artenvielfalt und deren Schutz. Denn schließlich sollen die kommenden Generationen diese Welt ja so hinterlassen, wie wir sie gern vorgefunden hätten, nicht wahr?




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