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AKTION zu Regenwäldern in Peru

Stoppt die Holzfäller und Palmöl-Plantagen im Regenwald von Peru!

Viele Kilometer zieht sich die Schneise bereits durch den Regenwald von Ucayali. Bulldozer schieben die Vegetation beiseite, um eine Piste für Holzfäller und Palmölfirmen zu bauen - offenbar ohne jede Genehmigung. 100.000 Hektar Urwald sind bedroht. Bitte fordern Sie die peruanischen Behörden auf, die Bauarbeiten zu stoppen

"Rettet den Regenwald" e.V. Pressemitteilung, 20.12.17

Planierraupen legen im Regenwald von Ucayali den roten Untergrund frei, der sich wie eine Blutspur durch den Urwald zieht. Schwere Walzen verteilen darauf aus den Flüssen gebaggerten Sand und Geröll. Es ist der Unterbau für eine neue Holzfäller- und Palmölpiste im Amazonasregenwald.

Die Maschinen stammen von den lokalen Behörden, obwohl für den Bau der Verkehrsader keine Genehmigungen vorliegen, erklärt die peruanische Umweltorganisation Kene.

Noch ragen am Rand der Schneise die Baumriesen steil empor – aber die Piste markiert den Anfang vom Ende des Regenwaldes: Sie ermöglicht Holzfällern den Abtransport der wertvollen Tropenhölzer - und Siedlern, Bodenspekulanten sowie Palmölfirmen, sich das Land für Plantagen unter den Nagel zu reißen.

Über die Pisten schaffen sie Arbeiter, Maschinen, Ölpalmsetzlinge, Düngemittel und Pestizide in die vorher unzugänglichen Regenwaldgebiete. Die Trasse verbindet zwei riesige Rodungen für Ölpalmen, hinter denen ausländische Investoren stecken, dokumentieren peruanische Medien und Studien von Umweltorganisationen.

Die Firmen Ocho Sur U (vormals Plantaciones de Ucayali) und Ocho Sur P (vormals Plantaciones de Pucallpa) haben seit 2011 mindestens 12.000 Hektar Urwald abgeholzt und mit Ölpalmen bepflanzt, wie Satellitenaufnahmen und wissenschaftliche Auswertungen belegen.

Das artenreichste Ökosystem der Erde wird für trostlose Monokulturen aus Ölpalmen vernichtet. Gewaltsame Landkonflikte sind die Folge. Anfang September 2017 wurden dort sechs Kleinbauern ermordet.

Die indigenen Shipibo verlieren ihr angestammtes Territorium. Die neue Piste bedroht mehr als 100.000 Hektar Urwald, den sie mit ihrer traditionellen Lebensweise erhalten haben, klagen Kene und die Einwohner des Dorfes Santa Clara de Ushunya.

Zur AKTION


Ölpalmen im mexikanischen Urwald auf dem Vormarsch

Von Rodrigo Soberanes, Nachrichtenpool Lateinamerika, 9.12.17

https://www.npla.de/poonal/oelpalmen-im-mexikanischen-urwald-auf-dem-vormarsch-teil-1/


Kampf gegen Coca und schmutziges Gold

Drei Jahre lang zeltete der Biologe Christof Schenck im Regenwald von Peru, um das Leben von Riesenottern zu studieren. Jetzt will er den Nationalpark Bahuaja-Sonene vor der Zerstörung durch illegale Goldgräber und Coca-Bauern retten – mit Drohnen, Patrouillen und Bildung.

Christof Schenck im Gespräch mit Axel Rahmlow, Deutschlandfunk Kultur, 29.12.17

http://www.deutschlandfunkkultur.de/woran-arbeiten-sie-gerade-herr-schenck-kampf-gegen-coca-und.1008.de.html?dram:article_id=407144


Wie kleine Äffchen in Kolumbien sich selbst und ihren Lebensraum retten

Kolumbianische Pinchéaffen, und auch einige andere Arten, spielen eine entscheidende Rolle beim Erhalt ihres Ökosystems. Allerdings sind sie durch Abholzung und Landwirtschaft stark bedroht.

Von Rachel Stern, Deutsche Welle, 2.1.18

http://www.dw.com/de/wie-kleine-%C3%A4ffchen-in-kolumbien-sich-selbst-und-ihren-lebensraum-retten/a-41995349




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