TV-Tipps


Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 10.07.18 06:00 - 06:45 Uhr auf 
phoenix: Expedition Alaska (1/2)
Alaska - der nördlichste amerikanische Bundesstaat fasziniert mit seiner atemberaubenden Landschaft: beeindruckende Berge, riesige Eiswüsten, mächtige Flüsse, unendliche Tundren und eine unglaublich vielfältige Tierwelt. Doch diese wilde Idylle verändert sich so schnell wie nie zuvor und ist damit in großer Gefahr.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 6.45-7.30 Uhr)


Am 10.07.18 06:35 - 07:20 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere sich tarnen
"Bloß nicht auffallen!", lautet eine der wichtigsten Regeln im Tierreich. Um nicht von Feinden entdeckt zu werden - oder um selbst erfolgreich jagen zu können. Dazu haben sich viele Tierarten im Laufe ihrer Entwicklung schlaue Tricks einfallen lassen. Einige Tiere geben sich fast gar nicht zu erkennen. Täuschend echt ahmen sie ihre Umgebung nach und passen ihr Gefieder, ihre Farben und sogar ihr Verhalten daran an. Manche Tiere schrecken ihre Gegner mit Warnfarben ab. Andere wiederum benutzen dabei das Tarnen und Täuschen als List, um sich vor potenziellen Fressfeinden in Sicherheit zu bringen, andere verwenden diese Mittel, um sich auf der Jagd nach Beute eine günstige Ausgangsposition zu verschaffen. Doch egal, zu welchem Zweck: Insekten, Reptilien, Fische und sogar fleischfressende Pflanzen nutzen alle ausgefeilte "Tricks", um andere Lebewesen in die Irre zu führen und sich so einen überlebenswichtigen Vorteil zu verschaffen.


Am 10.07.18 10:00 - 10:25 Uhr auf 
3sat: Brasiliens fliegende Edelsteine
Der Rubin-Topas-Kolibri lebt im Osten Brasiliens und ist der schönste aller Kolibris. Seine Kehle ist goldfarben, seine Stirn leuchtet tiefrot. Hans Giffhorn beobachtet den Rubin-Topas-Kolibri ein Jahr lang. Er verfolgt Revierkämpfe, die spektakuläre Balz, den Nestbau und die Jungenaufzucht. Außerdem stellt der Autor Menschen im Osten Brasiliens vor und zieht Parallelen zum menschlichen "Balzverhalten".


Am 10.07.18 12:05 - 13:00 Uhr auf 
3sat: Engadin - Wildnis der Schweiz
Vor knapp 100 Jahren wurde im Schweizer Engadin der erste Nationalpark der Alpen gegründet: Man wollte ein Refugium für Wildtiere schaffen und einen Ort, den sich die Natur selbst - ohne Eingriff des Menschen - gestalten sollte. Das Engadin, der "Garten des Inn", beherbergt mit dem Nationalpark auch heute noch das größte unangetastete Wildnisgebiet der Schweiz. Die Dokumentation taucht in ein kleines Tierrefugium mit großer Vergangenheit ein, in ein wildes Land am Rande von Gletschern und dunklen Wäldern - eine Reise zu den Quellen des Inn.


Am 10.07.18 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Gefährliches Guatemala
In dieser Folge der Dokumentar-Serie muss sich Bear Grylls durch Guatemala kämpfen, das an Honduras, El Salvador, Mexiko und Belize grenzt. Das raue Land in Zentralamerika ist in weiten Teilen von undurchdringlichem Dschungel bedeckt. Schroffe Berge, tiefe Schluchten aber auch mystische Maya-Ruinen machen Guatemala zu einem faszinierenden Gebiet der Gegensätze. Wer sich jedoch in dieser Wildnis verirrt, befindet sich in akuter Lebensgefahr: Giftschlangen lauern im Unterholz, in entlegenen Gebieten durchstreift der heimische Jaguar den Urwald auf Beutezug. Bevor sich der Survival-Experte jedoch um potenzielle Bedrohungen aus dem Tierreich sorgen kann, hat er mit anderen Problemen zu kämpfen: Der Helikopter hat ihn auf einem aktiven Vulkan abgesetzt!


Am 10.07.18 15:30 - 15:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Alles im Beutel - Quall, Tiger und Teufel
Felix Heidinger ist auf der australischen Insel Tasmanien unterwegs, um Tiere aufzuspüren, die bei uns fast unbekannt sind. Er begegnet nicht nur einem Schnabeligel, der sein Junges in einer Bauchfalte mit sich herumträgt, sondern auch einem Schnabeltier. Dieses erstaunliche Mischwesen aus Echse und Säugetier lebt im Wasser, legt seine Eier an Land und säugt die geschlüpften Jungen. Felix hat noch mehr ungewöhnliche Begegnungen: z. B., mit einem winzigen, mausartigen Nasenbeutler und mit einem Quall, der auch Beutelmarder genannt wird. Er trifft auf den Tasmanischen Teufel und hört sich dessen schauerliches Geschrei an.


Am 10.07.18 19:15 - 20:00 Uhr auf 
tagesschau24: Das schmutzige Geschäft mit der Grillkohle
Sommerzeit ist Grillzeit: In keinem Land der EU wird mehr Holzkohle verbraucht als in Deutschland. Doch das Sommervergnügen hat seine Schattenseiten. Dass sich dahinter ein milliardenschweres Geschäft verbirgt, das unter anderem Urwälder zerstört und Terror finanziert - das ist den meisten Verbrauchern nicht bewusst. "Die Story im Ersten" folgt der Kohle vom Grill zurück zu ihrem Ursprung in Afrika und Osteuropa. Experten von Interpol, Earthsight, The Forest Trust und dem WWF machen klar: Die Handelswege der Kohle sind verschlungen, und nicht selten verbergen sich mafiöse Strukturen hinter den Produzenten. Korruption und kriminelle Netzwerke sind fester Bestandteil des Handels mit dem schwarzen Gold. Schon in den vergangenen Jahren haben Tests immer wieder gezeigt, dass in den Grillkohlesäcken oft nicht drin ist, was die gängigen Gütesiegel versprechen. Tropenholzkohle oder Kohle aus illegal geschlagenem Holz aus geschützten Urwäldern wird gerne als heimische Kohle deklariert. Gemeinsam mit dem WWF testet "Die Story im Ersten" auch zur Grillsaison 2018 die im Handel befindlichen Säcke. Was verbirgt sich hinter den Ökolabels? Woher kommt die Holzkohle wirklich? Welche Wege nimmt sie? Wer verdient daran? Welchen Schaden richtet unser Grillvergnügen in den Herkunftsländern an? Und: Wie kann das schmutzige Geschäft mit der Grillkohle wirksam gestoppt werden?


Am 10.07.18 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Wildes Russland - Amur
Ussurien an der russischen Pazifikküste ist ein zerklüftetes Land aus Wasser und Eis mit sanften waldbedeckten Hängen und einer schroffen Küste. Der Herrscher dieser Gegend ist der Amur-Tiger (auch Sibirischer Tiger genannt). Die gepunkteten Sika-Hirsche kommen aus dichtem Wald häufig an die Küste, um angespülte Algen zu fressen. Doch das Leben im Jagdrevier des Sibirischen Tigers ist nicht ganz ungefährlich. Sensationelle Aufnahmen zeigen erstmalig einen wilden Amur-Tiger am Strand. Junge Kragenbären verstecken sich lieber in den Baumwipfeln sobald ein hungriger Tiger aufkreuzt. Doch der Amur-Tiger hat selbst gefährliche Feinde: Wilderer machen den Jäger zum Gejagten, und durch Rodung schrumpft sein Lebensraum unaufhaltsam. Das gleiche Schicksal teilt der Amur-Leopard. Schätzungsweise gibt es weltweit nur noch 40 Tiere. Der Amur-Leopard konnte bei der nächtlichen Jagd gefilmt werden.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 10.07.18 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Wildes Russland - Kamtschatka
Auf der Halbinsel Kamtschatka liegen Feuer und Eis im ewigen Wettstreit. Die Region zählt zu den vulkanisch aktivsten der Erde. Als wäre die Natur noch etwas unentschlossen, formt sich das Land immer wieder neu, in einem dramatischen Kreislauf von Schöpfung und Zerstörung. 20 verschiedene Klimazonen gehen ineinander über: Vulkanschlote rauchen neben Gletschern, meterhohe Schneewehen grenzen an kochende Geysire. In einem verheerenden Erdrutsch 2007 wurden jedoch viele von ihnen unter Schlammmassen begraben. Trotz der launischen Natur ist die Tierwelt einen gewissen Komfort gewöhnt. Bachstelzen finden "beheizte" Kinderstuben und Bären lieben das Bad in den Thermalquellen. Das warme Wasser befreit sie von Flöhen, Zecken und anderen Parasiten. Überhaupt ist Kamtschatka ein Paradies für Bären: Im feuchten Sommer finden sie genug Kräuter und Beeren, und im Spätsommer stehen täglich 40 Kilogramm Lachs pro Bär auf dem Speiseplan.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 10.07.18 22:15 - 23:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Abholzer
Bei den Extrem-Holzfällern in den Alpen muss jeder Handgriff sitzen. Selbst kleinste Fehler haben in diesem Job fatale Folgen. Trotzdem erledigen die Männer ihre Aufgaben verlässlich und effizient. DMAX DOKU begleitet drei Teams in schwieriges Gelände: Die „Abholzer“ aus Oberstdorf leisten mit ihrem vier Tonnen schweren Gebirgsharvester in Pfronten ganze Arbeit. Serafin Gstrein ist im Ötztal an steilen Abhängen unterwegs, und in der Verenaschlucht im Schweizer Kanton Solothurn kommt beim Abtransport der Stämme ein Helikopter zum Einsatz. Bei der lebensgefährlichen Arbeit der Voll-Profis ist absolute Konzentration gefragt.


Am 11.07.18 06:35 - 07:20 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere kommunizieren
Tiere mögen zwar keine Sprache haben, die unserer menschlichen ähnlich ist, trotzdem kommunizieren sie. Nicht nur untereinander, sondern auch mit anderen Lebewesen. Oft einfach, aber effektiv. Wenn man einen Hirsch röhren hört, weiß man, es ist Brunftzeit. Wenn eine Klapperschlange mit ihrer Rassel warnt, weiß man, es ist Gefahr in Verzug. Wenn ein Hund gegen den Zaunpfahl pinkelt, markiert er sein Revier. Tiere teilen sich auch mit, wo es etwas zu Essen gibt, dass sie paarungsbereit sind oder dass Gefahr droht.


Am 11.07.18 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Krieg der Ameisen
Der Film zeigt mit aufwendigen Makroaufnahmen die lange unentdeckte Welt der Argentinischen Ameisen: wie sie leben, wie sie kämpfen, wie sie ihre Macht erweitern, und mit welchen Strategien sie es geschafft haben, das größte Raubtier der Welt zu erschaffen. Begleitet werden Wissenschaftler beim Kampf gegen die Invasion dieser Ameisen. Noch ist es den Argentinischen Ameisen in Deutschland zu kalt. Wissenschaftler befürchten, dass schon wenige milde Winter ausreichen, damit sie sich auch hierzulande ansiedeln. Wie mächtig kann ein zwei Millimeter großer Winzling werden? Entlang der europäischen Mittelmeerküste haben winzige argentinische Ameisen eine Kolonie riesiger Größe erschaffen. Sie erstreckt sich über fast 6000 Kilometer von Norditalien über Frankreich und Spanien bis nach Portugal. Milliarden von Arbeiterinnen bilden hier den größten Organismus der Welt. Sie kooperieren, sie kämpfen mit unglaublicher Aggressivität, sie vernichten alle heimischen Ameisenarten und sie haben das Potential, Ökosysteme auf der ganzen Welt zu verändern. Wissenschaftler versuchen verzweifelt, die Strategien der Argentinischen Ameisen zu entschlüsseln und ihren Einfluss auf die europäische Natur zu verstehen. Sie wollen Abwehrmaßnahmen ergreifen, bevor die argentinischen Ameisen weiter nach Norden vordringen. Bislang aber haben sie kein Mittel gegen die Invasoren gefunden.


Am 11.07.18 15:00 - 15:30 Uhr auf 
hr: Brasiliens bunte Papageien
Papageienliebe heißt: zärtlich sein, gemeinsam ein Nest bauen, sich auch mal die Meinung sagen, Freunde treffen, und dann: eine Familie gründen. Brasiliens bunte Papageien in ihrem natürlichen Lebensraum sind unmöglich zu überhören und zu übersehen. Im Morgengrauen zerreißen ihre rauen, durchdringenden Schreie die letzte Dämmerung und verkünden einen neuen Tag in Brasiliens Urwäldern und Savannen: Die Aras sind erwacht.


Am 11.07.18 20:15 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Russland - Im Reich der Tiger, Bären und Vulkane
Russland ist einer der eindrucksvollsten Naturräume der Erde mit einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Dieser Kinofilm mit ungewöhnlichen Aufnahmen und Siegfried Rauch als Sprecher führt auf eine Reise durch unerschlossene und geheimnisvolle Gebiete in dem riesigen Reich: vom Kaukasus über den Ural zum Baikalsee bis ins fernöstliche Ussurien und auf die Halbinsel Kamtschatka. Viele Tierarten gibt es nur noch hier. Sie leben im Kreislauf von Entstehung und Zerstörung, Reichtum und Kargheit der Landschaft. Mehr als drei Jahre waren zehn Kamerateams unter Leitung des Tierfilmers Henry M. Mix unterwegs, haben 100.000 Reisekilometer bei Temperaturen zwischen minus 50 und plus 40 Grad zurückgelegt und über 600 Stunden Bildmaterial aus Flora und Fauna für diesen Film mit nach Deutschland gebracht. Dank modernster Ausrüstung und endloser Geduld der Fernsehteams sind beeindruckende Aufnahmen gelungen, die zum Teil noch nie zuvor von einer Kamera eingefangen wurden. Es sind die ersten und vielleicht letzten Bilder von faszinierenden Arten, wie zum Beispiel dem Amurtiger. Der Film zeigt die Schönheit der Natur, die sich in Hunderttausenden von Jahren entwickelt hat. Gleichzeitig enthält er die Mahnung, diese auch für künftige Generationen zu erhalten.


Am 11.07.18 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Bären-Bande
Die Wälder im Hohen Norden Europas sind das Reich der Braunbären. Mitten im schneereichen Winter bringt ein Bären-Weibchen seine Jungen zur Welt. Monatelang bleiben die Drillinge dicht bei der Mutter, werden von ihr gewärmt und gesäugt. Wenn im Frühling der Schnee vom Höhleneingang weicht, beginnen die Jungtiere die Welt außerhalb der Höhle zu erkunden. Es gibt viel zu entdecken, denn auch andere Waldbewohner sind im Frühling voller Tatendrang. Auerhähne messen ihre Kräfte während der Balz, Entenküken stürzen sich todesmutig in die Tiefe, und die Spechte bauen an einer neuen Unterkunft für den Familienzuwachs. Für die Bärenkinder bedeutet die neue Freiheit vor allem, zu lernen und unbekannte Gefahren rechtzeitig zu erkennen. An der Seite ihrer Mutter zu bleiben ist deshalb ratsam, denn nur sie kann sie beschützen und ihnen alles Lebensnotwendige beibringen. Dieser Film begleitet die Bärenmutter und ihren unternehmungslustigen Nachwuchs durch das Jahr.
(Wdh. morgen 9.05-10.10 Uhr)


Am 12.07.18 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Iquitos, Regenwaldmetropole am Amazonas
Mitten im peruanischen Dschungel, umschlungen vom Amazonas und seinen Nebenflüssen, liegt Iquitos - eine Großstadt, die nur per Boot oder Flugzeug zu erreichen ist. Die ehemalige Jesuitenmission hat heute 400.000 Einwohner, prächtige Kolonialbauten, ein Krankenhaus, ein Sportstadion, sogar einen großen Flughafen - jedoch keine einzige Straßenanbindung an den Rest des Landes.


Am 12.07.18 11:15 - 12:15 Uhr auf 
SWR: Ausgezwitschert - Wo sind unsere Vögel hin?
Droht ein stiller Frühling? Manche Vogelarten sind kaum noch zu hören. Ihre Bestände schrumpfen seit Jahrzehnten, einige der heimischen Vogelarten sind bereits ganz verschwunden, genau wie ihre natürlichen Lebensräume. Es ist ein schleichender Prozess - aber ist er auch unaufhaltsam? Fest steht: Ohne ein Umdenken wird es künftig im Frühling immer stiller werden. Und nicht nur das. Ohne Vögel und ohne Insekten verlieren auch Menschen die Lebensgrundlage, denn damit ist auch die Landwirtschaft in Gefahr. "Planet Wissen" geht den Ursachen des dramatischen Rückgangs der Vogelbestände auf den Grund - und klärt zusammen mit Prof. Dr. Thomas Wikelski, Direktor des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Radolfzell und NaBu-Vogelschutzexperte Dr. Stefan Bosch welche Maßnahmen den Tieren helfen können.
(Wdh. morgen 11.00-12.05 Uhr auf ARD-alpha)


Am 12.07.18 13:55 - 14:35 Uhr auf 
3sat: Tief im Regenwald (1/2) - Im Bann des Kaimans
Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy begeben sich auf eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden. Bisher weiß man kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das größte Krokodil Südamerikas. Wie alle großen Echsen wurde auch der Mohrenkaiman über Jahrhunderte hinweg erbarmungslos gejagt. So ist seine Art inzwischen stark gefährdet. Der Oberlauf des Essequibo tief im Hinterland Guyanas ist eine der letzten Regionen, in denen man heute noch Exemplare von mehr als fünf Metern Länge findet. In dieses unwegsame Gebiet haben sich Rainer Bergomaz und Yung Sandy aufgemacht. Bei ihren Begegnungen mit dem Mohrenkaiman erhalten sie einen einmaligen Einblick in das Leben der "Urzeitmonster".


Am 12.07.18 14:35 - 15:20 Uhr auf 
3sat: Tief im Regenwald (2/2) - Auf der Spur der Harpyie
Rainer Bergomaz und Yung Sandy überwinden Stromschnellen, Flüsse und Wasserfälle, klettern auf 50 Meter hohe Bäume, kämpfen sich durch Buschwerk und Lianen, um ein Harpyien-Nest zu finden. Harpyien zählen zu den mächtigsten Greifvögeln der Welt. Die seltenen Adler leben in den Regenwäldern Südamerikas. Der Griff ihrer Klauen ist kräftiger als der Biss eines Schäferhundes, ihre Krallen sind länger als die des Grizzlybären. Während ihrer abenteuerlichen Expedition erhalten die beiden Tierfilmer spannende Einblicke in das Leben der Harpyien, finden verwunschene Landschaften und begegnen zahlreichen fremdartigen Tieren.


Am 13.07.18 09:30 - 10:15 Uhr auf 
3sat: Wildes Überleben - Geborene Jäger
Jede Tierart sichert sich durch anatomische Besonderheiten, einzigartige Strategien oder enorme Anpassungsfähigkeit den eigenen Fortbestand - zum Beispiel als Jäger. Jäger gibt es in der freien Wildbahn in allen Größen und Formen, vom Insekt bis zum Schwertwal. Der Film stellt in spektakulären Aufnahmen einige dieser Beutemacher - wie Chamäleons, Riffhaie, Komodowarane, Geparde, Brillenkaimane und Steinadler - vor. Die Techniken, Beute zu machen, sind dabei vielseitig und einfallsreich und von vielen Faktoren abhängig - besonders von den physischen Eigenschaften der Jäger und Gejagten.


Am 13.07.18 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Cachique - Der schwarze Kaiman
Tief in den Wäldern Südamerikas, in Guyana, verfolgt das Kamerateam die Abenteuer des kleinen Mohren-Kaimans Cachique und erfährt dabei viel über das Leben der größten und mächtigsten Süßwasserechsen der Erde. Zu sehen ist, wie seine Mutter den Nesthügel gegen eine Herde Nabelschweine verteidigt. Fast gleichzeitig schlüpfen die jungen Kaimane aus den Eiern und wie auf Kommando laufen sie gemeinsam zum Fluss. Cachique ist noch einer von vielen. Sein Name bedeutet zwar Häuptling, aber erst nach und nach wird der kleine Kaiman seinem großen Namen gerecht. Er entwickelt sich über die Jahre hin zu einem stattlichen Tier, das sogar über ein eigenes Revier herrscht. Seine Selbstsicherheit aber bringt ihm schließlich auch Probleme. Als er sich wieder einmal an den Haustieren vergreift, wird er gefangen, gefesselt und kurzerhand umgesiedelt. Er landet schließlich flussaufwärts in einem fremden Gebiet, weitab von den Dörfern der Menschen, in Nachbarschaft von vielen anderen, viel größeren Kaimanen.


Am 13.07.18 18:15 - 19:00 Uhr auf 
3sat: Magisches Deutschland
Die Natur war unseren Ahnen heilig. Ihre Kulte vollzogen sie an besonderen Orten unter freiem Himmel. Spuren dieser vor- und frühgeschichtlichen Kulte sind in ganz Deutschland zu finden. Die heiligen Haine der Kelten und Germanen liegen inmitten dichter Wälder, auf hohen Felsen oder am Rand von Flüssen und Mooren. Oft wurden sie mit christlichen Gebäuden überbaut. Wissenschaftler sind diesen heiligen Plätzen mit modernster Technik auf der Spur.


Am 13.07.18 19:30 - 20:15 Uhr auf 
3sat: Wildes Überleben - Rastlose Wanderer
Ob mit Flügeln, Flossen oder Hufen: Viele Tiere unternehmen unglaubliche Wanderungen: manche, um zu Brutgebieten zu gelangen, andere, um zum Überwintern oder um neue Nahrungsgebiete zu finden. Dabei lauern viele Gefahren. Der Film zeigt spektakuläre Aufnahmen einiger dieser tierischen Reisenden - wie Lachse, Buckelwale, Schwarzkäfer, japanische Singschwäne, den Monarchfalter und die großen Herdentiere der afrikanischen Savannen.


Am 13.07.18 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Münchens grüne Lungen
München gilt als grüne Weltstadt mit Herz - und dieser Ruf kommt nicht von ungefähr. Die Stadt bietet wichtige Lebensräume für viele, auch sehr selten gewordene Tiere und Pflanzen. Kulturelle Juwelen wie der Schlosspark Nymphenburg, einst Geburtsort des bayerischen Märchenkönigs Ludwigs II., der Englische Garten, der riesige Waldfriedhof oder die Fröttmaninger Heide sind gleichzeitig Münchens grüne Lungen.


Am 14.07.18 06:10 - 06:55 Uhr auf 
ZDFneo: Abenteuer Karibik
Die Karibik ist nicht nur für Touristen ein lohnendes Reiseziel, sondern auch eine Schatztruhe für Forscher. Auf Grand Cayman züchten Forscher Blaue Leguane, die schon fast ausgestorben waren. In den Wäldern Costa Ricas werden Weißschulterkapuziner-Affen erforscht und in den Blue Holes der Bahamas tauchen Wissenschaftler nach Fossilen.


Am 14.07.18 08:30 - 09:00 Uhr auf 
arte: Invasion der Pflanzen - Droht die grüne Gefahr?
Gibt es gute und böse Pflanzen? Wenn gebietsfremde Pflanzen sich unkontrolliert verbreiten, können sie zum Problem werden. Mit massiven Folgen für das Ökosystem, für die Wirtschaft und für unsere Gesundheit. Ein Beispiel für solche invasiven Arten ist die Ambrosia, eine Pflanze, deren Pollen heftige Allergien auslösen kann. Auch der Riesen-Bärenklau, den Stalin einst als Viehfutter in der Sowjetunion einführte, kann bei Berührung zu Verbrennungen zweiten oder dritten Grades führen und wird deswegen heute zynisch "Stalins Rache" genannt. Viele der invasiven Pflanzen verbreiten sich rasant und überwuchern ganze Gebiete. Ein Wettlauf gegen die Zeit, den die Wissenschaftler mit trickreichen Methoden gewinnen wollen, auch wenn der Kampf vielerorts fast aussichtslos erscheint. Die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard treffen in der Camargue den Biologen Guillaume Fried und bekämpfen mit ihm die sich immer mehr ausbreitende Baccharis. Ursprünglich an der Atlantikküste Amerikas beheimatet, bedroht sie nun die Existenz heimischer Pflanzen der Camargue, einer Region, die besonders für ihre Artenvielfalt bekannt ist.


Am 14.07.18 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Hufis Rückkehr
Modernste High-Speed- und Infrarot-Kameratechnik bieten faszinierende Einblicke in die verborgene Welt der Großen Hufeisennase, einer besonderen Fledermausart.


Am 14.07.18 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Sauna im Geäst
Nichts ist unmöglich! Extrawünsche sind bei ihren Aufträgen keine Seltenheit, aber in dieser Folge übertreffen sich die Baumhaus-Profis selbst. Denn Pete Nelson und seine Crew zimmern der Kundschaft ein gemütliches Freizeitdomizil mit Sauna in die Baumkrone. Colby und Caitlin betreiben in Alaska eine Kletterschule, deshalb wünscht sich das Paar einen Ort zum Entspannen, an dem man nach einer anstrengenden Bergtour die Seele baumeln lassen kann. Da käme den Outdoor-Freaks ein heißer Aufguss gerade recht. Die Wellness-Oase wird an Birkenstämmen verankert.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 16.15 Uhr)


Am 14.07.18 20:15 - 21:45 Uhr auf 
hr: Russland - Im Reich der Tiger, Bären und Vulkane
Im sibirischen Winter beginnt die abenteuerliche Reise, auf die die Filmemacher den Zuschauer mitnehmen. Eine Reise von über 9.000 Kilometern vom europäischen Teil des Riesenreiches bis in den Fernen Osten. Die Halbinsel Kamtschatka zählt dabei sicherlich zu den Höhepunkten des Films. Über dreieinhalb Jahre befanden sie sich mit ihrem Team auf einer einzigartigen Abenteuerreise. Dank modernster Ausrüstung, Kameratechnik und unendlicher Geduld sind beeindruckende Bilder entstanden über einen der spektakulärsten Naturräume unseres Planeten. Bilder, deren klare, unverstellte Schönheit man nicht so schnell wieder vergessen wird.
(Wdh. kommende Nacht 4.45-6.15 Uhr)


Am 14.07.18 21:45 - 23:10 Uhr auf 
hr: Grzimek
Spielfilm. Er gilt als Vorreiter des modernen Naturschutzes: der legendäre Tierfilmer und Verhaltensforscher Bernhard Grzimek. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges baut er in Frankfurt den Zoo zu einer landesweiten Attraktion aus und kämpft für den Erhalt bedrohter Arten. Seine Fernsehsendung "Ein Platz für Tiere" macht ihn berühmt, sein Dokumentarfilm "Serengeti darf nicht sterben" wird ein Oscar-gekrönter Welterfolg. Aber der renommierte Wissenschaftler ist ein Mensch voller Widersprüche. Seine Ehe zerbricht und er verliebt sich in die Witwe seines verstorbenen Sohnes.
(Wdh. kommende Nacht 2.45-4.10 Uhr)


Am 15.07.18 07:10 - 07:50 Uhr auf 
ZDFneo: Abenteuer Sibirien - Vorstoß ins Unbekannte
Auf der Halbinsel Kamtschatka, einer der aktivsten Erdbebenzonen der Erde, erforscht die Vulkanologin Christel van den Bogaard mit ihrem Team die Mechanismen der Erdplatten-Tektonik. Sie versucht herauszufinden, welchem Rhythmus die Erdbeben und Vulkanausbrüche folgen und wie stark sie das Klima beeinflussen. Der Ethnologe Florian Stammler lebt mehrere Wochen im Jahr bei Rentierzüchtern auf der arktischen Halbinsel Jamal, unter der das größte Erdgasfeld der Erde lagert. Die Nenzen ziehen das ganze Jahr mit ihren Tieren durch die Eiswüste und müssen ihren traditionellen Alltag mit den Öl- und Gasmultis unter einen Hut bringen. Umweltexperten und Russlandkenner wie Markus Radday versuchen in einem schier aussichtslosen Kampf, die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt Sibiriens vor dem Raubbau der Rohstoffindustrie zu retten. Raddays besonderes Augenmerk gilt so seltenen Tieren wie Baikalrobben und sibirischen Tigern. Diese deutschen Forscher wandeln auf den Spuren von Georg Wilhelm Steller. Mitte des 18. Jahrhunderts durchquerte der deutsche Wissenschaftspionier unter unvorstellbaren Strapazen das riesige Land im Auftrag des russischen Zaren. Der junge Deutsche wollte Sibirien erforschen und bis zum östlichen Ende vordringen. Von Kamtschatka aus sollte er gemeinsam mit dem dänischen Kapitän Vitus Bering nach einer Landverbindung zwischen Sibirien und Alaska suchen. Im Gegensatz zu Vitus Bering blieb Steller unbekannt, nur ein paar Tiere und Pflanzen wurden nach ihm benannt.
(Ein zweiter Teil mit wenig Wald-Bezug direkt im Anschluss, bis 8.35 Uhr)


Am 15.07.18 15:00 - 15:25 Uhr auf 
ARD-alpha: Durch die Wildnis: Abenteuer Transsylvanien (17)
Sechs Jugendliche erleben auf ihrem Weg durch die transsilvanische Wildnis das Abenteuer ihres Lebens. Viviane, Mahtab, Henriette, Niklas, Julien und David verbringen vier Wochen in der rumänischen Abgeschiedenheit. Auf ihrem Weg durch die raue Natur sollen sie selbst entscheiden, welchen Weg sie einschlagen, wer das Feuer macht und wo das Zelt aufgebaut wird. In Folge siebzehn gilt wie immer in der Wildnis: Runterklettern ist mindestens genauso schwierig wie nach oben kraxeln. Die Sechs müssen sich heute an einer Steilwand beweisen: dort geht es 30 Meter fast senkrecht in die Tiefe. Ob sich alle hinuntertrauen? Sicher ist, die Sechs werden alles geben, um einen weiteren Buchstaben für das Lösungswort zu bekommen.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 15.50 Uhr)


Am 15.07.18 20:15 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Die schönsten Naturparadiese im Südwesten
Der Südwesten Deutschlands hat mehr als 20.000 Naturschutzgebiete, fast 5.000 Seen, 40.000 Kilometer Bäche und Flüsse und zahllose Wälder, Heiden, Moore und Felsengebirge. Die Dokumentation stellt die schönsten Naturparadiese im Südwesten vor. Dazu gehören die großen Naturparks in Schwarzwald und Eifel genauso wie die kleinen Naturparadiese, die manchmal nur so groß sind wie ein Fußballplatz. Für mehr als 40.000 Tier- und Pflanzenarten ist der Südwesten die "freie Wildbahn", für 15 Millionen Menschen die "Wildnis vor der Haustüre".


Am 16.07.18 02:55 - 03:45 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - In den Appalachen
Da es in den Wäldern von Kentucky reichlich Nahrung gibt, werden Dave und Cody bei ihrem Survival-Trip in den Appalachen wohl nicht verhungern. Mit ihrer improvisierten Falle aus einem zurechtgebogenen Ast und Daves Schnürsenkeln sollten sie auch irgendwann eines der Erdhörnchen erwischen, die hier in Scharen herumlaufen. Schwierigkeiten könnte es allerdings bei der Zubereitungsart geben: Roh wollen die Outdoor-Profis ihre Beute nicht verzehren, aber beim Feuer machen stoßen sie hart an ihre Grenzen. Selbst die Jahrtausende alte Methode des „Feuerbohrens“ hilft ihnen beim Ausflug ins Cumberland Plateau nicht weiter, das Holz ist einfach zu nass.


Am 16.07.18 03:35 - 04:20 Uhr auf 
kabel1doku: Ross Kemp - Kampf um den Amazonas
Ross Kemp wirft in der zweiteiligen Dokumentation „Ross Kemp: Kampf um den Amazonas“ einen Blick auf die sozioökonomischen Probleme und die Umweltbelastungen, mit denen die Amazonas-Regionen von Brasilien, Ecuador und Peru zu kämpfen haben. Dabei zeigt er das gesamte Ausmaß der Verwüstung, die vom wachsenden globalen Wunsch nach Energie, Nahrung und Bodenschätzen verursacht wird. Ross Kemp untersucht, wie Öl-Unternehmen Einfluss auf große Teile des Amazonas nehmen, indem sie versuchen, den globalen Wunsch nach Energie zu befriedigen. Außerdem beobachtet er Revierkämpfe auf Soja-Plantagen und bei der Rinderzucht, die zu eskalieren drohen.


Am 16.07.18 03:45 - 04:40 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Verloren im Holzfällerland
Man nennt sie „Witwenmacher“, weil sie bei starkem Sturm wie Streichhölzer umknicken und einen Menschen in null Komma nichts erschlagen können. Die Rede ist von uralten, abgestorbenen Kiefern im Bundesstaat Maine, die fast schon zum Markenzeichen der Region geworden sind. Wer sich hier bei einem Ausflug in die Wälder verirrt, sollte schauen, dass er schleunigst wieder aus dem Dickicht herauskommt. Außerdem ist der Nordost-Zipfel der USA ziemlich feucht und kalt - alles in allem eine recht unwirtliche Gegend. Deshalb dürfen sich Dave und Cody glücklich schätzen, dass sie wenigstens ein prasselndes Lagerfeuer haben, an dem sie sich und ihr Essen aufwärmen können. Dass es zum Dinner nur eine Dose Hundefutter - die allerletzte Notration - gibt, ist zwar harter Tobak, aber in der Not frisst der Teufel bekanntlich Fliegen.


Am 16.07.18 05:15 - 06:00 Uhr auf 
SWR: Tierisch wild im Südwesten - Die reiselustigsten Tiere
Die tierischen Nachbarn aus dem Südwesten sind auf der ganzen Welt unterwegs - vom Nordpolarmeer bis in die Savannen Afrikas. Pünktlich zur Rückkehr von Storch & Co begleitet die Dokumentation die tierischen Globetrotter aus dem Südwesten auf ihren Reisen. Die Zuschauer erleben Geschichten von einsamen Wölfen, untreuen Störchen, hungrigen Geiern - und von Tieren, die per Anhalter den halben Globus überquert haben, um sich im Südwesten ein neues Leben aufzubauen.


Am 16.07.18 09:45 - 10:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Superpflanzen - Die blühende Revolution
Es gibt Pflanzen, die können ganz unglaublich Dinge: Manche können Schwermetalle aus der Erde saugen und komplett verseuchte Gebiete reinigen. Andere produzieren selbst Rohstoffe, die man dann wie Getreide oder Gemüse ernten kann. Dieses Phänomen wird als Phytomining bezeichnet. Der Film zeigt bespielhafte Superpflanzen und trifft die führenden Wissenschaftler in Neukaledonien, Australien, Frankreich und Deutschland.


Am 16.07.18 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Orang-Utans - Zurück in die Wildnis
Hoch über den Wäldern Borneos schwebt eine ganz besondere Fracht: Das Orang-Utan Weibchen Leonora. Sie weiß es nicht, aber sie ist eine echte Pionierin. Sie und eine Handvoll anderer Orang-Utans sind auf dem Weg in ein großes Abenteuer - in ein Leben als freier Orang-Utan. Leonora und ihre Gefährten sind Waisen, ihre Mütter wurden von Wilderern getötet, ihre Heimat für Palmplantagen zerstört. Ihre Rettung war die Borneo Orang-Utan Survival Foundation. In Nyaru Menteng, der größten Station der Stiftung in der Nähe von Palangka Raya, wurden sie liebevoll großgezogen. Die Gründerin der Station, die Dänin Lone Dröscher Nielsen, und ihre rund 200 größtenteils einheimischen Mitarbeiter setzen sich für ein gemeinsames Ziel ein: dass alle Waisen irgendwann in die Wildnis zurückkehren. Denn es wird immer enger in der Station: Über 600 verletzte oder verwaiste Orang-Utans leben dort hinter Gittern. Und draußen geht Stück für Stück ihres Lebensraums verloren: Auf Borneo wird pro Minute Regenwald von der Fläche zweier Fußballfelder für Palmölplantagen zerstört. Vom einstigen Lebensraum der Orang-Utans ist gerade noch ein Siebtel erhalten. Mit Lastwagen, Flugzeug und zuletzt mit dem Hubschrauber bringt das Team die Tiere in den Regenwald. Alle flüchten sofort in die Bäume - ein typisches Verhalten der großen Affen. Das Team hat die Affen sorgfältig vorbereitet. Mehrere Jahre lang brachten sie die Tiere jeden Tag mehrere Stunden in den Wald und brachten ihnen bei, wie man Früchte von Bäumen holt und sie frisst. Danach lebten die Orang-Utans einige Jahre auf einer Flussinsel - frei, aber mit täglicher Fütterung. Werden sie nun, nach der Auswilderung, überleben können?


Am 16.07.18 15:00 - 15:25 Uhr auf 
ARD-alpha: Was kreucht und fleucht und summt und brummt?
Sie krabbeln, sie fliegen, können stechen und manchmal auch ganz schön nervig sein: Insekten. Über 1 Millionen Insektenarten sind weltweit bekannt. Die kann Willi natürlich nicht alle kennenlernen, aber einige schon! Los geht`s im Schmetterlingshaus des Botanischen Gartens in München. Über 500 Schmetterlinge gibt es dort. Forscherin Manuela Binder erklärt Willi die Verwandlungskunst der hübschen Tiere vom Ei zur Larve hin zur Puppe. Wahnsinn! Und daraus wird einmal ein wunderschöner Schmetterling? Willis nächste Station ist die Zoologische Staatssammlung in München. Hier werden alle der rund 100.000 verschiedenen Schmetterlingsarten der Welt in Schaukästen archiviert. Willi staunt nicht schlecht, als ihn der Biologe Professor Ernst Burmeister durch die riesengroßen Räume führt und ihn mit einigen der unzähligen Käfer, Fliegen, Heuschrecken, Bienen, Schaben, Falter usw. bekannt macht. Willi nutzt die Gelegenheit und schaut sich einen der unbeliebtesten Plagegeister durchs Mikroskop an. Klein, aber oho, diese Mücken!


Am 16.07.18 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Die schönsten Nationalparks - Thailands abenteuerlicher Süden
Im Khao Sok Nationalpark gibt es Wälder, die viel älter sind als die im Amazonasgebiet. Die Baumriesen flößen Ehrfurcht ein, nicht nur wegen ihrer Höhe, es ist die Geschichte des Waldes, die demütig macht. Subin lebte in den Wäldern, als er ein junger Mann war. Ende der 70er-Jahre flüchtete er vor der Militärregierung, wie viele Studenten damals, in den Schutz des Waldes. Viele Jahre lebte er vom Wald, er weiß, wie man hier überleben kann. Später wurde er amnestiert, doch der grünen Verlockung kann er sich nicht ganz entziehen, immer wieder zieht es ihn zu den Riesen des Waldes. Das Gebiet, in dem die 160 Millionen Jahre alten Wälder stehen, ist heute einer der schönsten Nationalparks Thailands, der Khao Sok. Maßgeblich um die Tiere kümmert sich hier Jo, der Chefbiologe für Südthailand. Er steht in einer Höhle und fängt Fledermäuse. Immer wieder werden im Khao Sok Nationalpark neue Arten gefunden. Und natürlich möchte er auch eine entdecken. Sorgen bereiten ihm die Elefanten des Parks. Der große Stausee zerteilt die großen Waldgebiete. Die Wanderung der Elefanten ist beeinträchtigt. Er muss einen Ausweg suchen, um die Bestände der Tiere zusammen zu führen.


Am 16.07.18 16:55 - 17:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Der Farn - Pflanzen in unserer Umgebung
Farne gehören zu den ältesten Pflanzen unserer Erde. Vor etwa 360 Millionen Jahren, im Zeitalter des Karbon, wuchsen sie als riesige Baumfarne, heute findet man sie als kleinere Version im Wald.
(Wdh. kommende Nacht 3.05-3.15 Uhr)


Am 16.07.18 17:10 - 17:35 Uhr auf 
arte: Unterschätzte Wespen - Was können sie wirklich?
Viele Menschen reagieren ängstlich auf Wespen und versuchen sie zu vertreiben. Dabei sind sie eigentlich nützliche Tiere. Doch was leisten Wespen für unser Ökosystem? Und was machen sie sonst noch - außer uns tierisch auf die Nerven zu gehen oder uns gar zu stechen? Das will "Xenius" heute herausfinden. Mit dem Kescher in der Hand machen sich die "Xenius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner auf den Weg nach Bonn. Zusammen mit Wissenschaftlern des Zoologischen Forschungsmuseums Alexander Koenig versuchen sie, auf einem Kümmelfeld Blattwespen zu fangen - eine der wenigen Arten, die sich vegetarisch ernähren. Anschließend helfen die beiden, die DNA des kleinen Insekts zu bestimmen und die Blütenpollen zu identifizieren, die an ihren zierlichen Beinen haften. Grundlegende Forschungsarbeit, die zeigen soll, wie groß die Rolle der Wespen als Bestäuber von Pflanzen tatsächlich ist. Diese Erkenntnisse könnten helfen, die Tiere in Zukunft besser zu schützen. Außerdem: Wie sah die Wespe der Steinzeit aus? Wieso stehen viele Wespenarten auf Fleisch und Süßes? Warum sollte man Wespen nicht anpusten? Wie kann man sich vor Wespenstichen schützen? Und was hilft wirklich, wenn man gestochen wurde? "Xenius" findet es heraus.
(Wdh. morgen 6.10-6.35 Uhr)


Am 16.07.18 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Brasilien (1/5) - Der zerbrechliche Wald
Diese fünfteilige Serie gibt einen umfassenden Überblick über die Natur des fünftgrößten Landes der Welt - die Reise führt durch Grasebenen, den Regenwald, das Pantanal, zu Küstenstränden und den Wasserfällen von Iguazú - und somit durch die Heimat von so bemerkenswerten Tieren wie Jaguar, Kaiman, Blaubrustpipra, Wasserschwein, Ameisenbär, Riesenotter und Delfin. Die erste Folge führt in die Mata Atlantica - den atlantischen Regenwald.


Am 16.07.18 21:45 - 22:30 Uhr auf 
ZDFinfo: Bigfoot - Mythos auf dem Prüfstand
Durchstreift ein riesiges Biest namens „Sasquatch“ oder „Bigfoot“ – halb Mensch, halb Affe – die Wälder Nordamerikas? Drei Meter groß, rund 450 Kilogramm schwer, mit stinkendem Fell? Das Foto eines riesigen, menschlichen Fußabdrucks ging 1951 um die Welt. Der Fotograf Eric Shipton löste mit seinem Bild, aufgenommen im Himalaya, einen riesigen Hype aus. Seitdem streiten Wissenschaftler über die Existenz dieses riesigen menschenähnlichen Affen.


Am 17.07.18 07:30 - 07:35 Uhr auf 
SWR: Der Ahorn
Der Ahorn ist ein stattlicher Baum, der gar nicht so selten vorkommt. Im Herbst besticht er durch seine prächtige Färbung. Doch Ahorn ist nicht gleich Ahorn - es gibt verschiedene Arten. Woran erkennt man sie?


Am 17.07.18 10:15 - 11:00 Uhr auf 
3sat: Ausgezwitschert - Singvögel in Gefahr
In den vergangenen Jahrzehnten sind die Bestände der meisten heimischen Singvögel so kontinuierlich wie besorgniserregend geschrumpft. Einst weit verbreitete Vogelarten wie der Kiebitz oder die Lerche haben die meisten Kinder noch nie gesehen. Der Artenschwund beunruhigt schon lange nicht mehr nur die Ornithologen, auch zahllose Vogelliebhaber stellen fest, dass sie meist nur noch Spatzen, Amseln und Meisen beobachten können. Ursachen: Futtermangel und schwindender Lebensraum Eine der wichtigsten Ursachen für das Verschwinden der Vögel ist der Futtermangel. Denn die industrielle Landwirtschaft verbannt seit einigen Jahrzehnten mit dem Einsatz von Pestiziden immer radikaler Unkraut und Insekten aus den Monokulturen. Und in vielen Privatgärten wird viel mehr Wert auf Ordnung und Sauberkeit als auf den Vogelschutz und Rückzugsmöglichkeiten für Vögel gelegt. Zudem verschwindet der Lebensraum der Vögel: Täglich wird in Deutschland offener Boden in der Größenordnung von mehr als 110 Fußballfeldern zubetoniert. Bedeutet das eine Zukunft ohne vielstimmiges Vogelgezwitscher im Frühling? Autorin Friederike Lorenz forscht auf dem Acker und in den Städten nach den Gründen des Artenschwundes. Sie begleitet Landwirte beim Spritzen auf dem Feld, begegnet Eigenheimbesitzern, die keine Vogelnester am Haus haben wollen, und geht mit Tierschutzaktivisten in den italienischen Alpen auf die Suche nach Vogelfallen. Am Bodensee trifft sie den Ornithologen Peter Berthold und erfährt mehr über dessen Visionen für die Zukunft. Immer mit im Gepäck sind zwei Fragen: Warum verschwinden die Singvögel in unserer modernen Welt? Und was kann man tun, um ihnen wieder einen Platz darin zu verschaffen?


Am 17.07.18 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Die schönsten Nationalparks - Chinas wilde Berge
Der Berg Fanjing in der chinesischen Provinz Guizhou ist ein Nationalpark, der vor allem zum Schutz der Guizhou Goldaffen eingerichtet wurde. Wissenschaftler vermuten, dass es nur noch rund 700 dieser Tiere gibt, die ausschließlich in den Höhen des Fanjing leben. Es gibt nur wenig wissenschaftliche Erkenntnisse über sie und der Mann, der die letzte Kolonie der Guizhou Goldaffen bewahrt, wird allmählich alt. Er muss die Verantwortung an die nächste Generation übergeben. Doch wird es auch seinem Nachfolger gelingen, die Affen zu beschützen? Die Wälder des Fanjing sind unberührt und dank der Bemühungen des ehemaligen Reservatsleiters sind sie geschützt. Er wird sich demnächst als Forschungsleiter zurückziehen. Sein Nachfolger hat sich entschieden, mit Überwachungskameras zu arbeiten, die herausfinden sollen, was die Affen so treiben, wenn keine Beobachter in der Nähe sind - und dabei erwartet die Forscher eine erstaunliche Überraschung.


Am 17.07.18 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Wie transportiert der Baum eigentlich das Wasser von den Wurzeln nach oben?
Warum können Bäume nicht unendlich hoch wachsen? Und wie transportiert der Baum das Wasser von den Wurzeln in seine Blätter? Heute bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 17.07.18 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Der Frankfurter Stadtwald
Wenn die Frankfurter von ihrem Stadtwald sprechen, dann meinen sie in der Regel das fast 6.000 Hektar große Waldgebiet südlich des Mains. Gut zwei Drittel davon liegen innerhalb des Stadtgebiets - einer der größten Stadtwälder Deutschlands. Er reguliert das Klima und reinigt die Luft. Als "grüne Lunge" ist er für Frankfurt unverzichtbar. Seine Lage zwischen Großstadt und dem größten Flughafen Deutschlands verlangt diesem Wald aber auch einiges ab - und seinen Besuchern. Ruhe gibt es hier so gut wie nie. Und doch lieben die Frankfurter ihren Stadtwald. Sie nutzen ihn als Naherholungsgebiet und ehren ihn seit Jahrhunderten mit einem besonderen Fest, dem "Wäldchestag". "Erlebnis Hessen" ist unterwegs mit der Stadtförsterin, die die besonderen Herausforderungen dieses Waldes kennt, und entdeckt mit einem Geo-Caching-Kurs verwunschene Plätze, die man im Frankfurter Stadtgebiet nicht erwartet hätte.
(Wdh. kommende Nacht 3.50-4.35 Uhr)


Am 17.07.18 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Im wilden Rheingauer Wald
Der Rheingauer Hinterlandswald ist Hessens größtes zusammenhängendes Waldgebiet. Sicherlich auch eines der schönsten und ursprünglichsten, denn die steilen, schroffen Felsen sind nur schwer zu bewirtschaften, und Spaziergängern begegnet man nur selten. Die Wildkatze lebt hier, und den Luchs wollen einige auch schon gesehen haben: Vierzig Prozent der Fläche stehen inzwischen unter Schutz. Harald Löschner weiß genau, wo man am besten Rehe und Hirsche, Wildschweine oder auch die scheuen Mufflons sehen kann. Er ist ganz in der Nähe aufgewachsen, hat sich immer gewünscht, hier Förster zu werden. Inzwischen ist er seit 25 Jahren Revierleiter im Hinterlandswald. Für den Biologen Markus Dietz ist der Rheingauer Wald ein Paradies für Fledermäuse - noch. Zwergfledermaus, Abendsegler, Langohr: Alle leben sie hier. Sogar die Bechsteinfledermaus kommt so häufig vor, wie nirgendwo sonst in Europa. Außerdem treffen wir den Maler Michael Apitz, der vor fast zwanzig Jahren gemeinsam mit einem Freund die Comicfigur "Karl, der Spätlesereiter" erfand. Inzwischen lebt Michael Apitz mit seiner Familie am Rande des Rheingaus, in Hausen vor der Höhe. Drei Männer, für die der Rheingauer Wald Lebensmittelpunkt, Inspirationsquelle und grünes Paradies ist.


Am 17.07.18 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Der Regenwald im Kongobecken
Nach dem Amazonasgebiet beherbergt das Kongobecken die zweitgrößten zusammenhängenden Regenwälder der Welt. Die mehr als zwei Millionen Quadratkilometer große Waldfläche erstreckt sich über die sechs Staaten Kamerun, die Zentralafrikanische Republik, die Republik Kongo, die Demokratische Republik Kongo, Gabun und Äquatorialguinea. Dieser Regenwald ist das artenreichste Wildgebiet Afrikas und ein Paradies für Gorillas, Schimpansen, Zwergbüffel, Bongos und Waldelefanten. Seit Tausenden Jahren leben die Bayaka-Pygmäen in dieser Region und haben beim Jagen, Ernten und Fischen außerordentliche Fertigkeiten entwickelt. Die wichtigste Handelsstraße im undurchdringlichen Dschungel ist der Fluss Sangha. Er bildet gleichzeitig den natürlichen Lebensraum für Mauersegler, Reiher, Flusspferde und Krokodile. Manche Tierarten sind inzwischen durch illegale Jagd und rücksichtslose Urwaldrodungen vom Aussterben bedroht, darunter die Flachland-Gorillas, für deren Rettung sich Bayaka und Bantu gemeinsam mit westlichen Tierschützern seit über zehn Jahren einsetzen.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 17.07.18 22:15 - 23:00 Uhr auf 
phoenix: Hummeln - Bienen im Pelz
Hummeln, gern als gutmütig und freundlich bezeichnet, zählen wohl zu den beliebtesten Fluginsekten aus der Bienenfamilie. Kaum jemand weiß, dass es in Österreich mehr als 30 Arten von Hummeln gibt, am häufigsten die Erd- und die Baumhummel. Hummeln sind mit den Honigbienen verwandt, die seit mehreren Jahren wegen des dramatischen Bienensterbens für Schlagzeilen sorgen. Sind Hummeln etwa robuster als Bienen und davon gar nicht betroffen? Der Film folgt einer Hummelkönigin durchs Jahr.
(Wdh. morgen 14.15-15.00 Uhr)


Am 17.07.18 23:45 - 00:30 Uhr auf 
phoenix: Warum sterben die Bienen?
1,2 Millionen Bienenvölker gab es 1990 in Deutschland. Heute sind es nur noch 700.000 – rund 40 Prozent weniger! Das hat Folgen: Immerhin bestäuben Honigbienen einen Großteil unserer Obst- und Gemüsepflanzen. Der Kampf gegen das Bienensterben ist deshalb in vollem Gange.
(Wdh. morgen 15.45-16.30 Uhr)


Am 18.07.18 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Iquitos, Regenwaldmetropole am Amazonas
Mitten im peruanischen Dschungel, umschlungen vom Amazonas und seinen Nebenflüssen, liegt Iquitos - eine Großstadt, die nur per Boot oder Flugzeug zu erreichen ist. Die ehemalige Jesuitenmission hat heute 400.000 Einwohner, prächtige Kolonialbauten, ein Krankenhaus, ein Sportstadion, sogar einen großen Flughafen - jedoch keine einzige Straßenanbindung an den Rest des Landes.


Am 18.07.18 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Wilder Balkan
"Die oft belächelte wirtschaftliche Rückständigkeit und politische Isolation mancher Regionen ließ hier einen ökologischen Schatz entstehen, der einmalig in Europa ist", erzählt der Autor Michael Schlamberger und zeigt sich besonders beeindruckt von der unberührten Wildnis und landschaftlichen Vielfalt Montenegros. "Nördlich von Podgorica beginnt das touristische Niemandsland. Atemberaubend schön, wild und menschenleer. Für mich waren die meisten Gebiete, die wir bereist haben, Terra incognita. Ich konnte mir kaum vorstellen, dass es solch unentdeckte Naturschönheiten in Europa noch gibt." Tiefe Schluchten, weite Sümpfe, dichte Wälder - wild und ursprünglich ist der Südosten der Alten Welt. Ein Land, in dem noch Wölfe und Bären leben.


Am 18.07.18 15:30 - 15:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Arnie, der superstarke Koala
Felix Heidinger berichtet von den Koalas aus dem Eukalyptuswald. Der Koala ist neben dem Känguru wohl das bekannteste Tier Australiens. Und er war das Vorbild für den Teddybären. Dabei ist das niedliche Plüschtier gar kein Bär, sondern gehört zu den Beuteltieren. Doch das ist nicht die einzige Besonderheit. Koalas ernähren sich von den giftigen Blättern des Eukalyptusbaumes. Kein anderes Tier könnte eine solche Nahrung überleben. Es blieb den Tierforschern lange Zeit ein Geheimnis, wie die jungen Koalas "lernen", ihre giftige Nahrung unbeschadet zu verdauen.


Am 18.07.18 19:30 - 20:00 Uhr auf 
3sat: Wilde Wasser, tiefe Wälder - Durch die chinesische Mandschurei
Tiefe Wälder, gigantische Flüsse und weite Auenlandschaften: "Land des Überflusses" wurde der äußerste Nordosten Chinas früher genannt. In früheren Jahrhunderten zogen Jäger durch die tiefen Wälder an der Grenze zu Sibirien - und an den Ufern des Amur-Flusses lebten Fischer vom reichen Fang. Im Winter trugen sie Pelze, im Frühjahr und Herbst einzigartige Kleidung aus Fischhaut. Das ist heute Geschichte, denn Nordostchina ist mittlerweile dank seiner Bodenschätze und der fruchtbaren Landwirtschaft eine der wohlhabendsten Provinzen des Landes. Die Provinz ist so wohlhabend, dass man sich dort dem Schutz bedrohter Tierarten widmen kann. Die Auenlandschaften Nordostchinas sind wichtiger Brutplatz für seltene Vögel. Der Mandschuren-Kranich hat hier sein Sommerrevier. Und im Grenzgebiet zu Russland leben noch einige wenige Exemplare des Amur-Tigers. Sein Lebensraum wurde im vergangenen Jahrhundert stark verkleinert, Wilderer besorgen den Rest - Tiger sind nach wie vor eine begehrte Beute auf dem Schwarzmarkt. Naturschützer kämpfen um die letzten Refugien dieser vom Aussterben bedrohten Arten, versuchen, die Balance zwischen Mensch und Natur zu bewahren. Denn hier gibt es sogar erste Ansätze von Naturtourismus in China.
(Wdh. morgen 9.45-10.15 Uhr)


Am 18.07.18 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Kann Papier hart wie Stahl sein?
Kann Papier es tatsächlich mit Stahl aufnehmen? Um das herauszufinden erforscht Vince Ebert alte chinesische Schriften und zückt sogar den Degen.


Am 18.07.18 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Waschbären - Einwanderer aus Wild West
Einst wurde der Waschbär nach Deutschland geholt, weil man ihn als Pelzlieferanten brauchte. Heute nehmen die Tiere überhand in der Natur, so mancher möchte sie gern wieder loswerden. Diverse Schauergeschichten kursieren über sie: Zum Beispiel fressen sie angeblich alles und jeden. Waschbären sind zwar Allesfresser. Dennoch gehören die meisten Geschichten über ihre Fressgier ins Reich der Legenden. Der Film verrät, was wirklich dran ist, und zeigt das Leben der Waschbären in deutschen Wäldern und Städten. Ein Fazit: Es ist fast unmöglich, die Tiere in Deutschland wieder auszurotten.


Am 18.07.18 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Die Virunga-Kette
Das aus sieben Vulkanen bestehende Virunga-Gebirge ist Teil des Großen Afrikanischen Grabenbruchs und zählt zu den schönsten Naturschauplätzen Afrikas. Auf den dicht bewaldeten Vulkanhängen, deren höchster Gipfel 4.500 Meter erreicht, leben Schimpansen und andere Affenarten, darunter der Berggorilla. Trotz ihrer imposanten Körpergröße von 1,40 bis zwei Metern sind die Berggorillas äußerst gesellige und friedfertige Tiere. Die polygamen Sippen werden jeweils von einem „Silberrücken“ angeführt und beschützt. Pro Tag vertilgt jedes Tier an die 25 Kilogramm Pflanzennahrung. Neben dem Virunga-Massiv birgt das afrikanische Rift Valley eine weitere, für ihre fantastischen Pflanzengiganten bekannte Gebirgskette. Aus dichten Nebelschichten ragt das Ruwenzori-Gebirge, auch „Mondgebirge“ genannt, dessen schneebedeckte Gletscherberge 5.000 Meter erreichen. Einer der größten afrikanischen Nationalparks, der Queen Elizabeth National Park, beheimatet 500 Vogel- und 95 Säugetierarten, darunter Flusspferde, Elefanten, Leoparden, Löwen und Schimpansen. Die im Dschungel des Grenzgebietes zwischen Uganda, Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo lebenden Batwa-Pygmäen ernähren sich als Jäger und Sammler von Pflanzen und Früchten sowie von Kleintieren, die sie mit vergifteten Pfeilen oder Netzen jagen.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 19.07.18 02:00 - 02:55 Uhr auf 
D-MAX: Die Wildlife-Cops
Der Bundesstaat Washington, im äußersten Nordwesten der USA, ist geprägt durch eine artenreiche Flora und Fauna. Doch auch der Mensch hat die Natur längst erobert - oft mit gravierenden Folgen! Denn Wilderei oder illegaler Tierhandel sind keine Kavaliersdelikte. Niemand weiß das besser, als die Männer und Frauen des „United States Fish and Wildlife Service“, die im Evergreen State für Recht und Ordnung sorgen. Dabei kämpfen die Beamten an vielen Fronten gleichzeitig: Bären und Pumas auswildern, verletzte Tiere retten und Umweltsünder auf frischer Tat ertappen, gehört für die Officers zur täglichen Arbeitsroutine. Diese Serie begleitet die Wildschützer bei ihren gefährlichen Einsätzen.
(Drei weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 5.25 Uhr)


Am 19.07.18 14:30 - 15:15 Uhr auf 
3sat: Eisenwurzen - Geheimnisvolles Land
Mächtige Bergketten prägen den Naturpark Steirische Eisenwurzen. Die archaische Gebirgslandschaft wirkt, als hätte sie sich nie verändert. Ein Film über die Region einst und heute. Vor einigen Millionen Jahren wohnten dort faustgroße Schnecken in küstennahen Sandbänken warmer tropischer Meere. Wo sich heute Wiesen und urtümliche Wälder erstrecken, bedeckten noch vor 20.000 Jahren gigantische Gletscher das Land. In jüngerer Vergangenheit war die Eisenwurzen Zentrum der Eisenverarbeitung. Mit den qualitativ hochwertigen Waffen, Sensen und Werkzeugen, die dort geschmiedet wurden, betrieb man regen Handel bis in den arabischen Raum. Hand in Hand mit der Erzgewinnung nahm auch die Holzindustrie ihren Aufschwung.


Am 19.07.18 15:15 - 16:00 Uhr auf 
3sat: Wilde Wasser, steile Gipfel - Das steirische Ennstal
Ein reißender Fluss, bunte Streuwiesen oder ein atemberaubender Blick vom 2700 Meter hoch gelegenen Dachstein - das Ennstal ist sehr facettenreich. Doch die Landschaft war lang gefährdet durch Flussbegradigungen im 19. und 20. Jahrhundert. Ein EU-Projekt schuf wieder naturnahe Auen- und Flusslandschaften sowie neue Lebensräume. Der Film erzählt die Geschichte des Tals und zeigt das Leben seiner Bewohner. Ursprünglich schlängelte sich die Enns kurvenreich durch ein lang gezogenes Tal. Dann wurde immer mehr Anbaufläche gewonnen, wurden Nebenarme gekappt, Moore trocken gelegt. Die Flora und Fauna verarmte. Immer öfter gab es verheerende Hochwasser. Vor 20 Jahren startete das EU-Projekt "Life". Naturnahe Flusslebensräume und Auwälder entstanden, aber auch ausgedehnte Moorlandschaften. Die für diese Landschaft typischen Torfmoose wurden angebaut, bald siedelten sich seltene Vogelarten wieder an wie der Wachtelkönig, Wanderfalke oder Eisvogel. Aber auch der Braunbär kehrte zurück. Heute ist die einmalige Flusslandschaft das ganze Jahr über ein Gebiet für sanften, naturnahen Tourismus: Im Mai und Juni locken ganze Wiesen voller blauer Schwertlilien Wanderer und Naturbegeisterte an, aber vor allem die Ski-Gebiete im Ennstal sind ein Publikumsmagnet.


Am 19.07.18 15:30 - 15:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Warum Chamäleons die Farbe wechseln
Felix Heidinger berichtet von den Chamäleons auf der Insel Madagaskar. Hier findet man die unterschiedlichsten Arten, von Winzlingen bis hin zu wahren Riesen, die bis zu 70 cm lang werden. Chamäleons werden nach dem Glauben der Inselbewohner von unerlösten Menschenseelen bewohnt. Deshalb dürfen sie auch nicht gejagt und getötet werden. Doch durch die Rodung der Regenwälder wurden viele Arten ihres Lebensraums beraubt. Im Schutzgebiet des Regenwaldes von Périnet lebt über die Hälfte aller auf der Insel vorkommenden Arten und nirgendwo sonst sind diese Echsen so gut zu beobachten wie hier.


Am 19.07.18 16:00 - 16:45 Uhr auf 
3sat: Mythos Ausseerland
Genau im geografischen Mittelpunkt Österreichs liegt eine der malerischsten und eigenwilligsten Regionen Europas: das Ausseerland im Steirischen Salzkammergut. Der Salzabbau und die Abgeschlossenheit der Region haben die Menschen dort geprägt - sie sind so eigenwillig wie ihre Heimat. Wie keine andere Region Österreichs zieht das Ausseerland Künstler in seinen Bann. An den westlichen Ausläufern des sogenannten Toten Gebirges entfaltet sich eine fantastische Landschaft, die mit ihren Seen, Mooren und Wäldern, den massiven Bergen der nördlichen Kalkalpen und den darin verborgenen Höhlensystemen Raum für Geheimnisse bietet.


Am 19.07.18 16:05 - 17:00 Uhr auf 
WELT: Flammen im Paradies
Im kalifornischen Malibu, wo die Schönen und Reichen sich Traumanwesen mit Meerblick in die grünen Hügel gebaut haben, wüten 2007 zerstörerische Waldbrände. Starke Winde peitschen das Feuer nach langer Dürre von Hang zu Hang. Kein Geld der Welt kann verhindern, dass die Villen ihm zum Opfer fallen. Fassungslos halten die Besitzer mit Handykameras fest, wie das Feuer immer näher kommt. Schließlich bleibt ihnen nichts übrig, als wenigstens sich selbst in Sicherheit zu bringen.


Am 19.07.18 16:45 - 17:30 Uhr auf 
3sat: Wildes Wasser, blanker Fels - Nationalpark Gesäuse
Tief in die Ennstaler Alpen eingeschnitten, an der Grenze zu Oberösterreich, erstrecken sich ein Naturparadies und die größte Felsschlucht Europas: das Gesäuse. Es ist der mit mehr als 11 000 Hektar drittgrößte Nationalpark Österreichs, eine Welt wilden Wassers zwischen senkrecht aufragenden Steilwänden, furchterregenden Kalkmauern und bizarren Felsgestalten. Nirgendwo in den Alpen liegen Wasser, Wald und Fels so steil übereinander. Am Eingang des Gesäuses steht ein ehemals bedeutendes Zentrum der Wissenschaft, das weltberühmte Benediktinerstift Admont. Die Mönche des Stifts begannen bereits Anfang des 19. Jahrhunderts, die Tier- und Pflanzenwelt dieser Berge zu erforschen.


Am 19.07.18 16:55 - 17:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Der Apfel - Pflanzen in unserer Umgebung
Er ist das wohl wichtigste und bekannteste Obst unserer Breitengrade: der Apfel. Jedes Kind kennt ihn. Aber wissen Sie auch, wie ein Apfelbaum aussieht? Und was das Charakteristische seiner Blätter und Blüten ist?


Am 19.07.18 17:10 - 17:40 Uhr auf 
arte: Krähen - Die ungeliebten und unterschätzten Vögel
Rabenvögel gelten als unheimliche Tiere. Wegen ihres schwarzen Gefieders, ihrem schrillen Krächzen und ihrer verstörenden Klugheit. In Mitteleuropa machen seit einigen Jahren immer mehr Menschen direkt vor ihrer Haustür Bekanntschaft mit den Vögeln. Denn ein Mitglied der Rabenvogelfamilie, die Saatkrähe, zieht verstärkt vom Land in menschliche Siedlungen. "Xenius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner einen Ort, an dem mehr als 200 Saatkrähen brüten. Sie treffen den Vogelkundler Bernd-Ulrich Rudolph, mit dem sie ganz nah an die Saatkrähen herankommen.


Am 20.07.18 04:15 - 04:55 Uhr auf 
kabel1doku: Ross Kemp - Kampf um den Amazonas (1/2)
Ross Kemp wirft in der zweiteiligen Dokumentation „Ross Kemp: Kampf um den Amazonas“ einen Blick auf die sozioökonomischen Probleme und die Umweltbelastungen, mit denen die Amazonas-Regionen von Brasilien, Ecuador und Peru zu kämpfen haben. Dabei zeigt er das gesamte Ausmaß der Verwüstung, die vom wachsenden globalen Wunsch nach Energie, Nahrung und Bodenschätzen verursacht wird. Ross Kemp zeigt, wie die globale Nachfrage nach Kokain zur Abholzung des Regenwaldes führt und dass der Anstieg des Goldpreises zur Folge hat, dass die Menschen den Regenwald zerstören, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 5.35 Uhr)


Am 20.07.18 06:35 - 07:20 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie vorbildlich Tiere sind
Die Vielzahl an Designs bei Pflanzen und Tieren ist unüberschaubar. Wer jedoch glaubt, die genaue Gestalt entspringe meist einer "Laune der Natur", sieht sich getäuscht. Die Anzahl von Blütenblättern folgt beispielsweise ebenso mathematischen Gesetzmäßigkeiten wie die Gestalt von Lebewesen, so wie es schon Leonardo da Vinci in seinen berühmten Zeichnungen vom Mann in Kreis und Quadrat veranschaulichte.


Am 20.07.18 11:05 - 12:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Washington
„Naturschützer im Einsatz“ präsentiert die spektakulärsten Naturwunder der Welt und stellt Menschen vor, die sich für deren Schutz einsetzen. Der Bundesstaat Washington liegt im äußersten Nordwesten der USA an der Küste des Pazifischen Ozeans. Wasser ist hier allgegenwärtig, denn von der Olympic-Halbinsel her mit ihrem Gebirgszug erhält der Bundesstaat viel Regen und Schnee. Für die Entwicklung der Regenwälder ist das Wasser sehr bedeutend. Doch die Regenfälle transportieren unsichtbare Giftstoffe mit sich, die sich zerstörerisch auf die Pflanzen- und Tierwelt auswirken.
(Wdh. morgen 14.25-15.20 Uhr)


Am 20.07.18 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Die Eifel lebt! - Eine Region entdeckt sich neu
Eine Laubhütte, als Schutz vor Kälte und Witterung. Beim Survivaltraining in der Eifel lernen die Teilnehmer, sich selbst ein Dach über den Kopf zu bauen und sich zu versorgen. Sie suchen, was die Natur hergibt und sie lernen, wie wichtig es ist, aufeinander zu achten. Für die Hütte wird Laub gesammelt und aufeinander geschichtet. Wenn sie richtig gebaut ist, schützt sie sogar vor Minusgraden. Das Alte wiederentdecken und Neues damit verbinden, dass ist das Ziel in der Wildnisschule Dahlem. Und das ist nur eine von vielen Veränderungen, die die Region erlebt. Die Dokumentation "Die Eifel lebt" erzählt von diesen Veränderungen.
(Wdh. übermorgen 15.15-16.00 Uhr)


Am 21.07.18 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Schnabeltier und Schnabeligel
Im Norden Australiens macht sich Tierreporterin Paula auf die Suche nach zwei ganz besonderen Tieren, dem Schnabeltier und dem Schnabeligel. Sie lebten schon zur Zeit der Dinosaurier, legen Eier wie Reptilien, also Echsen, säugen aber ihren Nachwuchs wie Säugetiere. Der Schnabeligel hat Stacheln wie unser Igel und ist Meister im Insekten-Fangen unter der Erde. Das schafft er mit einem langen, knöchernen Schnabel, an dem besondere Sensoren sitzen. Sie helfen ihm, selbst die winzigsten Krabbler unter der Erde aufzuspüren. Auch das Schnabeltier hat Sinne, die Menschen nicht besitzen. Damit kann es mit geschlossenen Augen und Ohren unter Wasser auf die Jagd nach Krebsen und anderem Wassergetier gehen. Simon, ein Wildhüter, zeigt Paula, wo die Schnabeltiere leben, was sie fressen, wie sie sich im Wasser zurechtfinden. Margit, die Schnabeligelexpertin, zeigt Paula, wo sich das witzige, eierlegende Säugetier mit den langen Stacheln am wohlsten fühlt: ganz nah an einem Termitenhaufen. Es ist eine Reise zu den ältesten und absonderlichsten Tiere Australiens.


Am 21.07.18 09:30 - 10:00 Uhr auf 
phoenix: Raubbau im Gorilla-Paradies
Der Virunga-Nationalpark im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo ist der älteste Park Afrikas. Ein Naturjuwel - bekannt vor allem wegen der vom Aussterben bedrohten Berggorillas. Die Ranger des Virunga-Nationalparks sind im Krieg. Ihre Gegner: Milizen, die illegal Rohstoffe ausbeuten. Bilanz bisher: 160 getötete Parkaufseher - Beschützer der seltenen Berggorillas. Seit 2008 ist Emmanuel de Merode Direktor des Nationalparks. De Merode und die Ranger stehen vor der schwierigen Aufgabe, den Virunga-Nationalpark zu schützen. Mit rund 600 Mann müssen sie ein Gebiet von 8000 Quadratkilometern verteidigen.
(Wdh. heute 19.30-20.00 Uhr)


Am 21.07.18 09:55 - 10:40 Uhr auf 
3sat: Wiener Wälder - Grüne Juwele
Die Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht zugleich. Kaum eine andere europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien. Im Westen und im Norden der Donaumetropole erstreckt sich der Wienerwald, im Osten liegt der Nationalpark Donau-Auen. Unzählige Wäldchen und Grünanlagen finden sich direkt im Stadtgebiet. Die Kernzone des Waldbesitzes liegt jedoch 150 Kilometer von der Stadt entfernt. Die Kalkalpen rund um die Rax, den Schneeberg und das Hochschwab-Massiv stehen in Wiener Gemeindebesitz, zumindest jene 32 000 Hektar, die im Einzugsgebiet der beiden berühmten Hochquellwasserleitungen liegen. All diese grünen Juwele stehen unter der Obhut einer beachtlichen Garde von Förstern, Landwirten, Winzern, Berufsjägern und Holzarbeitern, die vor allem im Dienst der Lebensqualität tätig sind.


Am 21.07.18 10:45 - 11:30 Uhr auf 
arte: Die Entwicklung im Gang - Wo der Wolf angelt
Die Dokumentation gibt ungewöhnliche Einblicke in das Leben der Wölfe und zeigt erstaunliche Verhaltensweisen, denn sie machen eine beeindruckende Entwicklung durch. Denn in der kanadischen Provinz British Columbia erobert der Wolf gerade das Wasser. Er angelt gewissermaßen, fängt Lachse und schwimmt. Nach Ansicht mehrerer Experten ist dies der erste Schritt zu seiner möglichen Verwandlung zu einem Meeressäugetier. Doch bevor es durch natürliche Auslese vielleicht zu einer anatomischen Veränderung kommt, lässt sich bis dato eine intelligente und zweckgerichtete Anpassung des Lebensstils der Wölfe an ihre Umgebung beobachten. Sie scheinen ihre Umwelt und die ihnen gebotenen Überlebensstrategien bewusst wahrzunehmen und einzusetzen. Der Tierfotograf Guillaume Mazille begleitet die Wölfe über mehrere Monate entlang der Küste durch Wald und Sumpf. Die Dokumentation zeigt ihn auf seiner Spurenjagd mit der Kamera und im Gespräch mit Wissenschaftlern.
(Wdh. übermorgen 3.40-4.20 Uhr)


Am 21.07.18 21:00 - 21:40 Uhr auf 
hr: Wildes Baltikum - Wälder und Moore
Das Hinterland des Baltikums ist reich an Wäldern, Mooren und Seen. Die weite, oft unberührte Wildnis bietet vielen Tieren Raum zum Leben. In Estlands Urwäldern von Alutaguse leben über 350 Braunbären. Wenn die Bärin mit ihren Jungen aus dem Winterschlaf erwacht, muss sie aufmerksam sein. Große Bärenmännchen können ihrem Nachwuchs gefährlich werden. Besonders während der Paarungszeit sind sie aggressiv und töten Jungbären, die sich in der Nähe der Weibchen aufhalten. Moore, Seen, Flüsse - überall im Baltikum bestimmt Wasser den Rhythmus der Natur. Im Frühling verwandelt sich der Soomaa Nationalpark im Westen Estlands in einen riesigen See. So ist die Region kurz nach der Schneeschmelze nur noch mit dem Boot zu erreichen.
(Wdh. kommende Nacht 5.25-6.10 Uhr)


Am 21.07.18 21:40 - 23:05 Uhr auf 
hr: Grzimek (2/2)
Als Tierschützer eine Legende, für seine Mitmenschen ein Rätsel - das hervorragend besetzte Biopic schildert Bernhard Grzimeks Kampf für Tier- und Naturschutz, zeigt Grzimek aber auch als widersprüchlichen, moralisch ambivalenten Charakter. Mit seiner Sendung "Ein Platz für Tiere" erreichte er Millionen und veränderte den Blick ungezählter Zuschauer auf Tier- und Umwelt. In der Titelrolle spielt Ulrich Tukur Professor Grzimek beindruckend facettenreich. Barbara Auer und Katharina Schüttler verkörpern als Hilde und Erika die beiden prägenden Frauen in Grzimeks Leben und glänzen in ihren Rollen. Regisseur Roland Suso Richter feierte mit dem Zweiteiler "Die Spiegel-Affäre" einen großen Erfolg.
(Wdh. kommende Nacht 2.40-4.05 Uhr)


Am 22.07.18 04:10 - 04:55 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere bauen
Viele Tiere sind als Baumeister nicht weniger geschickt als der Mensch. Dass sie imstande sind, Erstaunliches zu leisten, zeigen die Turmbauten der Termiten ebenso wie die Waben von Wespen. Tierbauten sind meistens einfach, aber immer genial durchdacht. Sie geben interessante Einblicke in die Lebensweise und das Verhalten der Baumeister. So spinnen Fallensteller Netze oder bauen Gruben und fangen auf diese Weise ihre Beute. Nicht nur Vogelnester sind Kinderstuben, in denen die Jungen aufgezogen werden, auch Insekten, Frösche und Fische bauen für ihre Brut. Das Faszinierende bei allen Tierbauten ist, dass sie grundsätzlich aus Naturmaterialen gebaut werden. Und während wir Menschen gern unser Revier für uns allein haben, ist es im Tierreich völlig normal, dass - oftmals viele verschiedene - andere Tiere einen Bau nutzen oder als Nachnutzer einziehen.


Am 22.07.18 04:55 - 05:40 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere sich herausputzen
Tiere waschen sich nie die Hände, putzen sich die Zähne oder springen unter die Dusche. Trotzdem sind sie sauber und verwenden im Lauf ihres Lebens ungeheuer viel Zeit auf ihr Äußeres. Sie kratzen, lecken und pudern sich, sie kämmen ihre Federn, nehmen Schlammbäder oder halten sich eine Putzhilfe. Dabei beugt die gründliche Pflege nicht nur Krankheiten und Parasiten vor - sie hilft auch, sich zu verteidigen oder kann für die Beziehung nützlich sein.


Am 22.07.18 07:25 - 08:10 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (1/3) - Die Sprache der Bäume
Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. Und in einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen - wie das Internet unsere Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden. Das unterirdische Netz hilft den Bäumen sogar, ihren Nachwuchs zu versorgen, der im Dämmerlicht des Waldes allzu oft im Schatten steht. Und auch in der Waldluft schweben ständig chemische Botschaften, mit deren Hilfe Bäume kommunizieren oder Feinde abwehren. Wie unsichtbare Kommunikationsfahnen durchwehen sie den Wald. Zudem ist die Luft reich an Sauerstoff - einem Abfallprodukt der Photosynthese.
(Wdh. übermorgen 3.05-3.50 Uhr)


Am 22.07.18 08:10 - 08:55 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (2/3) - Ein Jahr unter Bäumen
Frühling, Sommer, Herbst und Winter bringen nicht nur Farbe in unsere Wälder, jede Jahreszeit öffnet kurze Zeitfenster, die viele Waldbewohner nutzen müssen, um zu überleben. Von der verschwenderischen Blütenpracht der Frühblüher, denen nur wenige Wochen unter kahlen Bäumen bleiben, um Kohlenhydrate für das ganze Jahr zu produzieren, bis zur Samenfülle der Mastjahre, in denen Bäume über hunderte von Kilometern ihre Blüte synchronisieren - und damit die Menge ihrer Früchte. In Mastjahren überschwemmt der Wald seine Bewohner derart mit Nahrung, dass genug Samen überbleiben, aus denen neue Bäume wachsen können. Sind Zapfen und Bucheckern, Eicheln und Nüsse im Herbst von den Bäumen gefallen, folgen wenig später die Blätter. Die Bäume verhindern so, dass ihnen bei Frost die Leitungen platzen. Und sie bereiten sich auf den Winterschlaf vor. Ebenso die Tiere. Manche - wie die Siebenschläfer - verbringen bis zu elf Monate im Schlaf. Denn wenn es nichts zu futtern gibt, sind sie so am sichersten vor ihren Feinden. Andere - wie die Rothirsche - schlafen quasi im Gehen. Animationen zeigen, wie im Lauf der Jahre Nahrung für alle Waldbewohner entsteht, etwa das Holz der Bäume, und warum Spechte bis zu 10.000 Mal am Tag darauf herumhämmern können, ohne Kopfschmerzen zu bekommen. Viele Lebewesen im Wald leben im oder vom Holz der Bäume. Doch manche Untermieter - wie die Borkenkäfer - können dabei wahre Massaker anrichten.
(Wdh. übermorgen 3.50-4.35 Uhr)


Am 22.07.18 08:55 - 09:40 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (3/3) - Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel
Wälder sind die größten Süßwasserspeicher der Welt, denn alles im Wald ist darauf angelegt, Wasser für schlechte Zeiten zu bunkern. Während die Blätter oben die Energie der Sonne einfangen, sorgt das geschlossene Kronendach für grünes Dämmerlicht unter den Bäumen - und für ein gleichmäßig kühles, feuchtes Klima im Waldinneren. Zu viel Wasser allerdings lässt viele Bäume ertrinken. Wie Menschen erliegen sie dabei einem Erstickungstod. Auwälder sind deswegen Terrain und Heimat von Spezialisten, wie dem Biber - dem einzigen tierischen Waldbewohner, der Bäume fällt. Doch egal, wo ein Wald wächst: Jeder Wald ist ein gigantischer "Wassereimer" in einer globalen Kette von Pumpstationen. Wälder pumpen den Wasserdampf von den Meeren ins Landesinnere. Ohne sie würden die großen Kontinente im Inneren austrocknen. Nicht nur deswegen sind unsere Wälder unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Und so forschen Wissenschaftler mit Klimatürmen und Kronenkränen am Wunderwerk Wald.
(Wdh. übermorgen 4.35-5.20 Uhr)


Am 22.07.18 12:00 - 13:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Evolution - die Geschichte unseres Lebens
Wäre die Erde übertragen auf eine Uhr 24 Stunden alt, dann gäbe es den Menschen gerade mal ein paar Sekunden. Seit der sogenannten "Stunde Null" unseres Planeten brauchte es tatsächlich rund dreieinhalb Milliarden Jahre bis sich aus den ersten primitiven Urformen des Lebens schließlich Säugetiere und Menschen entwickelten. Aber warum wurden wir so und nicht anders? Und ist der Mensch überhaupt schon fertig? Der Evolutionsbiologe Prof. Matthias Glaubrecht unternimmt eine Zeitreise durch die Evolution vom Beginn des Lebens bis heute.


Am 22.07.18 15:00 - 15:25 Uhr auf 
ARD-alpha: Durch die Wildnis - Abenteuer Transsylvanien (19)
Sechs Jugendliche erleben auf ihrem Weg durch die transsilvanische Wildnis das Abenteuer ihres Lebens. Viviane, Mahtab, Henriette, Niklas, Julien und David verbringen vier Wochen in der rumänischen Abgeschiedenheit. Auf ihrem Weg durch die raue Natur sollen sie selbst entscheiden, welchen Weg sie einschlagen, wer das Feuer macht und wo das Zelt aufgebaut wird. In Folge 19 bricht der letzte Tag in der Wildnis an und mit ihm die spannende Suche nach dem Lösungswort. Nur mit Hilfe der richtigen Lösung finden unsere Wanderer den Weg aus den Wäldern zurück in die Zivilisation. Hat Graf Draculas Gruselschloss etwas damit zu tun?
(Weitere Folge direkt im Anschluss, von 15.25-15.50 Uhr)


Am 22.07.18 15:15 - 16:00 Uhr auf 
WDR: Die Eifel lebt! - Eine Region entdeckt sich neu
Eine Laubhütte, als Schutz vor Kälte und Witterung. Beim Survivaltraining in der Eifel lernen die Teilnehmer, sich selbst ein Dach über den Kopf zu bauen und sich zu versorgen. Sie suchen, was die Natur hergibt und sie lernen, wie wichtig es ist, aufeinander zu achten. Für die Hütte wird Laub gesammelt und aufeinander geschichtet. Wenn sie richtig gebaut ist, schützt sie sogar vor Minusgraden. Das Alte wiederentdecken und Neues damit verbinden, das ist das Ziel in der Wildnisschule Dahlem. Und das ist nur eine von vielen Veränderungen, die die Region erlebt. Die Dokumentation "Die Eifel lebt" erzählt von diesen Veränderungen.


Am 22.07.18 15:30 - 16:10 Uhr auf 
3sat: Frankreichs Paradiese - Der Nationalpark Pyrenäen
Die Pyrenäen bilden vom Mittelmeer bis zum Atlantik die mehr als 400 Kilometer lange Grenze zwischen Frankreich und Spanien. Auf französischer Seite ist ein Viertel der Länge Nationalpark. In dem 500 Quadratkilometer großen, wenig bekannten Schutzgebiet erreichen die Berggipfel eine Höhe von bis zu 3000 Metern, Wasserfälle stürzen viele Hundert Meter in die Tiefe, es gibt stille Bergseen und dunkler Wald wechselt sich mit bunten Bergwiesen ab. Der Nationalpark Pyrenäen dient gleichermaßen zum Erhalt dieser großartigen Landschaft als auch dem Schutz seiner einmaligen Tier- und Pflanzenwelt. An den Klippen von Asté-Beon im Ossau-Tal befindet sich die größte Geierkolonie außerhalb Spaniens. Durch abgelegene Täler und stille Wälder streifen die letzten Braunbären der französischen Pyrenäen.
(Wdh. kommende Nacht 4.45-5.30 Uhr)


Am 22.07.18 21:02 - 21:25 Uhr auf 
tagesschau24: Ulrich Timm im Gespräch mit Katrin Wenz, Wissenschaftliche Mitarbeiterin BUND
Multiresistente Keime sind eine Bedrohung für die Gesundheit. Gegen diese Keime helfen nur noch ganz wenige Reserveantibiotika. Multiresistente Keime kennen wir schon länger als Krankenhausproblem. In letzter Zeit haben aber Untersuchungen in Bächen und Seen Deutschlands gezeigt, dass diese Keime auch dort weit verbreitet sind. Im Gespräch mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin des BUND, Katrin Wenz, geht Ulrich Timm den Fragen nach, woher diese Keime stammen, welche Gefährdung der Bevölkerung besteht und wie ein Eintrag in unsere Gewässer vermieden werden kann.
(Wdh. kommende Nacht 2.05-2.30 Uhr)


Am 23.07.18 14:05 - 14:45 Uhr auf 
3sat: Costa Rica - Mittelamerikas grüne Schatzkammer
Das Naturparadies Costa Rica, zwischen Karibischem Meer und Pazifik auf der mittelamerikanischen Landbrücke gelegen, muss ständig gegen kommerzielle Interessen verteidigt werden. Auf einer Fläche kleiner als Bayern vereinigt Costa Rica eine enorme Pflanzen- und Tiervielfalt. Ein Viertel des Landes wurde unter Schutz gestellt, der Ökotourismus boomt. Der Film besucht Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, dieses Paradies zu retten. Denn Raubbau und Monokulturen - Hauptexportgüter sind Früchte wie Ananas und Bananen - haben das Gesicht des Landes längst verändert.


Am 23.07.18 15:00 - 15:25 Uhr auf 
ARD-alpha: Was entwickelt die Entwicklungshilfe?
In sehr vielen Ländern geht es den Menschen schlecht, Uganda ist eines davon. Warum das so ist und wie Entwicklungshelfer versuchen, Not zu lindern, das möchte Reporter Willi heute heraus finden.


Am 23.07.18 16:30 - 17:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Bigfoot - Mythos auf dem Prüfstand
Durchstreift die Rocky Mountains und die Appalachen wirklich ein "Sasquatch", wie "Bigfoot" in Kanada heißt, also ein "stark behaarter Mensch", gar eine riesige Bestie, drei Meter groß, unermesslich schwer und auch noch übel riechend? Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren der "Bigfoot"-Forscher. Geschildert wird auch die Geschichte um das Foto eines riesigen menschlichen Fußabdrucks, das 1951 um die Welt ging: Der Fotograf Eric Shipton löste damals mit diesem Bild, aufgenommen im Himalaya, einen echten Hype aus. Seitdem streiten Wissenschaftler über die Existenz dieses menschenähnlichen Affen, zu dem der Fußabdruck gehören soll.


Am 23.07.18 16:55 - 17:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Hainbuche - Pflanzen in unserer Umgebung
Der Laie vermutet, dass die Hainbuche eine Buche ist. Doch der Name täuscht! Richtig ist aber, dass die Hainbuche ein stattlicher Baum ist. Und wer genauer hinsieht, wird so manches Interessante entdecken. Die Hainbuche hat ihren Namen, weil ihre Blätter ähnlich aussehen wie die der Buche. Tatsächlich ist die Hainbuche keine Buche. Sie gehört zur Familie der Birkengewächse.


Am 24.07.18 13:50 - 14:35 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere durchhalten
Eine der bemerkenswertesten Erscheinungen in der Tierwelt ist der extreme Tiefschlaf. Unter außergewöhnlichen Bedingungen können sich manche Tiere in todesähnliche Zustände versetzen. Andere verbringen die kalte Jahreszeit mit einem monatelangen Winterschlaf. Es gibt sogar Lebewesen, die sich nahezu selbst einfrieren können, sie benutzen dazu ein körpereigenes "Frostschutzmittel", das ihre Zellen intakt hält. Der Film zeigt jedoch auch, dass bei aller Anpassungsfähigkeit an außergewöhnliche Umweltbedingungen diese Überlebenstechniken nicht ohne Risiken sind.


Am 24.07.18 14:35 - 15:20 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere schlafen
Der Schlaf bei Tieren ist bislang noch weitgehend unerforscht. Die Bandbreite ist riesig: Zwar schlafen alle Lebewesen, aber manche nur für ein paar Sekunden am Stück. Andere wiederum schlafen fast 90 Prozent ihres Lebens. Einige Spinnenarten können über Monate stillstehen, Schlangen schließen nie ihre Augen, bestimmte Vögel schlafen im Flug, Delfine können sogar im Schlaf kommunizieren.


Am 24.07.18 15:20 - 16:05 Uhr auf 
3sat: Zu den Quellen des Essequibo (1/5)
Der Essequibo ist mit rund 1000 Kilometern Länge einer der größten Flüsse Südamerikas. Die fünfteilige Reihe begleitet ein Expeditionsteam auf der Suche nach den Quellen des Essequibo. Der erste Teil stellt das Delta des Flusses in den Mittelpunkt. Hier befindet sich das historische Herz der Republik Guyana. Guyana besitzt noch ausgedehnte Mangrovengebiete, die meisten an dem unverbauten Küstenstreifen im Norden des Essequibo-Deltas.
(Teile 2 bis 5 direkt im Anschluss, bis 19.00 Uhr)


Am 24.07.18 15:30 - 16:00 Uhr auf 
rbb: Bärenjagd in Rumänien - Der Kampf um die Abschussquote
József Benke ist Jäger in Rumänien. Nirgends in Europa gibt es so viele Bären wie hier - 6.500 sollen es sein. Doch seit einem Jahr darf kein Braunbär mehr gejagt werden. Die Umweltorganisationen feiern das als einen Sieg. Doch Jozsef Benke ist entsetzt: "Die Angriffe auf Menschen und Tiere werden noch weiter zunehmen!" Die Jagdverbände setzen alle Hebel in Bewegung, um das Jagdverbot rückgängig zu machen. Umweltschützer wiederum werfen den Jägern vor, den Teufel an die Wand zu malen, um wieder lukrative Jagden für Jäger aus dem Ausland organisieren zu können.


Am 24.07.18 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Der weiße Nandu
Der schneeweiße Nandu Horst ist einer von mehr als 200 flugunfähigen Straußenvögeln, die in Westmecklenburg in freier Natur leben und für reichlich Wirbel sorgen. Vielen Landwirten sind die "Pampa-Strauße" ein Dorn im Auge. Sie fressen die Rapsfelder leer und richten somit auf den Äckern großen Schaden an. Deshalb sollen Ranger mit Sondergenehmigung die Gelege der Nandus im Frühsommer manipulieren, um eine weitere Verbreitung der Nandus zu verhindern. Im Jahre 2000 sind sechs Tiere aus einem Privatgehege in Groß Grönau (Schleswig-Holstein) ausgebüxt und haben sich seitdem stark vermehrt. Die ursprünglich aus Südamerika stammenden Laufvögel haben sich erstaunlich gut an die Gegebenheiten in Westmecklenburg angepasst und gehören mittlerweile zum Landschaftsbild. Eine Gruppe von Wissenschaftlern, die Arbeitsgruppe Nandumonitoring, untersucht seit einigen Jahren das Verhalten der Tiere. Mit GPS-Sendern ausgestattete Nandus sollen neue Erkenntnisse über ihr Wanderverhalten geben. Für diesen Film aus der Reihe "NaturNah" wird Arne Korthals, einer dieser Wissenschaftler, bei seiner Arbeit begleitet.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)


Am 24.07.18 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Die "diebische" Elster
Elstern genießen einen schlechten Ruf, doch ist dieser überhaupt gerechtfertigt? Thomas D klärt auf, bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 24.07.18 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Unterwegs auf dem Grimmsteig (1/2)
Fünf Tage dauert die Tour auf dem Grimmsteig, einem Rundwanderweg durch Nordhessens Märchenwälder. Der "Steig" fordert die Bewältigung so einiger Höhenmeter bis zum Hohen Meißner und bietet dafür einen Wechsel von dichtem Mischwald mit offenen Feldern und Wiesen, von Panoramablicken und verwunschenen Waldseen. Namensgeber des Grimmsteigs sind die "Märchenbrüder", weil eine Reihe der von den Grimms gesammelten Märchen ihren Ursprung in der Region haben sollen. Der Hohe Meißner gilt als Heimat der Frau Holle.
(Wdh. kommende Nacht 3.55-4.40 Uhr)


Am 24.07.18 20:15 - 21:45 Uhr auf 
WDR: Russland - Im Reich der Tiger, Bären und Vulkane
Äsende Elche im inneren Ural, geschmeidige Amur-Tiger am Pazifikstrand, kämpfende Riesenseeadler in Kamtschatka, Eisbären auf der Jagd in der Arktis oder munter tauchende Robben im Baikalsee - all das ist RUSSLAND - Im Reich der Tiger, Bären und Vulkane. Die Atem beraubende Dokumentation zeigt faszinierende Einblicke in eine unbekannte Welt. Das große Land hat viel mehr zu bieten als die meisten Menschen überhaupt wissen: Der aufwändig produzierte Film entführt den Zuschauer in die größte Wildnis der Erde, zu den Vulkanen der Halbinsel Kamtschatka bis zu den Gipfeln des Kaukasus, von dort zum Ural und in die Taiga Sibiriens, zum Baikalsee und zur Insel Wrangel im Arktischen Meer. Das exzellent fotografierte Projekt RUSSLAND - Im Reich der Tiger, Bären und Vulkane zeigt Tiere und Regionen des Riesenreiches, die selbst Einheimischen bisher unbekannt sein dürften.


Am 25.07.18 13:50 - 14:35 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie erfinderisch Tiere sind
Obwohl noch viele Geheimnisse entschlüsselt werden müssen, entwickelt sich die Wissenschaft der Übernahme ausgeklügelter Muster der Natur rasant weiter. So werden etwa die gefährlichsten Schlangengifte erfolgreich für medizinische Zwecke eingesetzt, und der Speichel von Fledermäusen enthält natürliche Blutverdünner. Auch von Bienen kann man lernen: Die von ihnen gebauten Honigwaben enthalten Antibiotika.


Am 25.07.18 14:35 - 15:20 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie vorbildlich Tiere sind
Die Vielzahl an Designs bei Pflanzen und Tieren ist unüberschaubar. Wer jedoch glaubt, die genaue Gestalt entspringe meist einer "Laune der Natur", sieht sich getäuscht. Die Anzahl von Blütenblättern folgt beispielsweise ebenso mathematischen Gesetzmäßigkeiten wie die Gestalt von Lebewesen, so wie es schon Leonardo da Vinci in seinen berühmten Zeichnungen vom Mann in Kreis und Quadrat veranschaulichte.


Am 25.07.18 15:20 - 16:05 Uhr auf 
3sat: Kambodscha - Fluch und Segen des Monsuns
In Kambodscha lässt der Monsun großartige Tier- und Pflanzenwelten entstehen, die gleichzeitig durch die Wassermassen gefährdet sind: überleben zwischen Trockenheit und Überschwemmung. Wenn Trockenheit herrscht, bestimmt die Suche nach Wasserstellen das Dasein der Tiere. Es entsteht ein zäher Überlebenskampf, und das Gedränge um das wenige verbliebene Wasser wird gefährlich. Die schwächeren Tiere setzen für einige Tropfen ihr Leben aufs Spiel. Wenn der langersehnte Regen dann endlich fällt, überrollen Flutwellen das Land. Sie füllen die zahlreichen Wasserwege, die das Land wie Arterien versorgen. Dann schafft der Regen ein buntes Gemisch von Lebensräumen in einem Gebiet von 30 000 Quadratkilometern. Selten gewordene Raubtiere wie der Nebelparder schleichen durch den Dschungel. Es wachsen Pflanzen, die besondere Strategien entwickelt haben, um jeden Tropfen Wasser zu nutzen. Die Kamera beobachtet aus nächster Nähe, wie ein Kragenbär mit seiner höchst sensiblen Nase Nahrung findet und wie Kahlkopfgeier den natürlichen Kreislauf in Gang halten. Sie zeigt in faszinierenden Bildern Haubenlanguren, die sich elegant durch das oberste Stockwerk des Regenwaldes schwingen und sich auf ganz spezielle Art ernähren.
(Wdh. kommende Nacht 2.45-3.30 Uhr)


Am 25.07.18 16:05 - 16:45 Uhr auf 
3sat: Malaysia - Garten Eden aus der Balance
Die Natur Malaysias beeindruckt mit imposanten Bergketten, atemberaubenden Wäldern und unermesslichem Artenreichtum. In jedem Winkel behauptet sich das Leben in wunderbaren, bizarren Formen. Der Blick hinter das Geheimnis dieser Vielfalt zeigt unter anderem, wie sich in dem feuchtheißen Klima extrem unterschiedliche Lebensräume entfalten, und bietet gleichzeitig großartige Bilder von den seltenen Tieren, die dort leben und ums Überleben ringen. Die Dokumentation thematisiert den täglichen Kampf ums Dasein genauso wie die Schönheit der tropischen Fauna. Sie erzählt außerdem von Malaysias höchstem Berg, der jedes Jahr noch weiter wächst. Sie berichtet von Insekten, die es mit unglaublichen Tricks schaffen, ihre Beute in die Irre zu führen. Sie zeigt, was es für die Natur bedeutet, wenn pro Quadratmeter bis zu drei Meter Regen jedes Jahr fallen und an 365 Tagen im Jahr die Sonne zwölf Stunden lang scheint. Die Kamera hält seltene Momente wie den erbitterten Kampf zweier Nashornkäfer und Badeszenen von Zwergelefanten fest, die es nur noch auf Borneo gibt. Malaysias Regenwald erscheint in seiner ganzen Pracht, und jedes Bild ist der Beweis für die Existenz eines einmaligen Naturparadieses.
(Wdh. kommende Nacht 3.30-4.15 Uhr)


Am 25.07.18 16:45 - 17:30 Uhr auf 
3sat: Thailand - Apotheke der Tiere
In Thailands Flora und Fauna treffen Extreme aufeinander. Dort sind Tiere und Pflanzen Bedingungen ausgesetzt, die das Überleben zum täglichen Kampf machen. In dem Hotspot der Artenvielfalt kommen zahlreiche Heilpflanzen vor, die sowohl die Menschen als auch die Tiere zu nutzen wissen. Gleichzeitig besticht das Land durch seine grandiosen Millionen Jahre alten Landschaften und seine uralte Kultur. Die Dokumentation zeigt Mangrovenwälder, in denen Krabbenkämpfe auf Leben und Tod stattfinden, und Korallenriffe, die 4000 Arten beherbergen. Und sie stellt eine Insel vor, auf der Makaken nur überleben, weil sie gelernt haben, Steine als Werkzeug zu benutzen.
(Wdh. kommende Nacht 4.15-4.55 Uhr)


Am 25.07.18 17:30 - 18:15 Uhr auf 
3sat: Vietnam - Phoenix aus der Asche
Vietnams Natur hat einen schwierigen Weg hinter sich gebracht: Der Vietnamkrieg hinterließ viel Zerstörung. Doch die Natur ist wie ein Phoenix aus der Asche neu entstanden. Tiere, die in Höhlen Schutz gesucht hatten, tummeln sich heute wieder in den Wäldern. Unter den Pflanzen ist der Bambus der größte Überlebenskünstler. Vor nicht einmal 50 Jahren sah es in diesem geschundenen Land noch ganz anders aus. Über ein Jahrzehnt lang, als der Kampf zwischen den Menschen zu einem Krieg gegen die Natur wurde, verschwanden große Waldflächen Vietnams unter anderem durch den Einsatz des Entlaubungsmittels Agent Orange. Die Verwüstung war so massiv, dass die Begriffe "Naturkrieg" und "Umweltzerstörung" die Region prägten. Eine wichtige Rolle in dieser Zeit spielte Hang Toi, eine der größten Höhlen der Welt. Sie wäre groß genug, um ein Hochhaus darin zu bauen. Damals rettete sie als Schutzraum Menschen und Tieren das Leben. Noch heute nutzen seltene Primaten die Höhle, von denen man angenommen hatte, sie seien ausgestorben. Erst 30 Jahre später tauchte eine kleine Gruppe der Hatinh-Languren wieder auf.
(Wdh. kommende Nacht 4.55-5.40 Uhr)


Am 25.07.18 18:15 - 19:00 Uhr auf 
3sat: China - Paradies im Wandel
Im Südwesten Chinas befindet sich einer der schönsten und geheimnisvollsten Naturräume der Erde: Die Provinz Yunnan beherbergt so viele verschiedene Pflanzenarten wie die ganze Nordhalbkugel. Die Dokumentation macht deutlich, warum der Südwesten Chinas immer noch eines der größten Rätsel der Natur ist. Die Reise führt von den Ausläufern des Himalajas bis zu den bewaldeten Tälern. China verbraucht zweimal so viele Ressourcen wie nachhaltig wären. Die Natur ist nur noch in wenigen Teilen der Volksrepublik so unberührt wie im Himalaja. Überall sonst zahlen Tiere und Pflanzen einen hohen Preis für die wachsende Zersiedlung und den industriellen Aufschwung. In der Provinz Yunnan sind einige Gebiete von den Veränderungen verschont geblieben. Hoch oben in den Bergen wird das Kamerateam davon Zeuge, wie sich tibetische Makaken an ihre lebensfeindliche Umgebung angepasst haben. Undurchdringliche Wälder bieten Schutzräume für eine unberührte Natur. Weberameisen bauen mit einer ganz speziellen Technik ihre Nester. Außerdem gibt es 70 verschiedene Höhlenfische, so viele wie nirgendwo sonst auf der Welt.
(Wdh. kommende Nacht 5.40-6.35 Uhr)


Am 25.07.18 22:00 - 22:45 Uhr auf 
BR: Gift im Honig, tote Bienen - Rumänische Imker schlagen Alarm
Wilhelm Tartler ist Imker in Siebenbürgen und hat ein Problem. Sein Bio-Honig enthält Pestizide, seine Bienen finden kaum mehr unbelastete Pollen. 80 seiner 200 Völker sind im letzten Jahr eingegangen. Und das, obwohl Rumänien traditionell als das Land der Imker gilt, berühmt für seinen qualitativ herausragenden Honig. Mit seinem Problem steht Tartler nicht alleine da. Weltweit klagen Imker über hohe Verluste aufgrund eines dramatischen Bienensterbens. Schuld daran ist vor allem die intensive Landwirtschaft mit einem zu hohen Einsatz an Pestiziden. Zu lange wurde die Rolle der Pflanzenschutzmittel kleingeredet, zu lange hieß es, es läge vor allem an der Varroa-Milbe, dass die Bienen zugrunde gehen. Studien belegen aber inzwischen: Sogenannte Neonicotinoide, Insektenvernichtungsmittel auf Nikotinbasis, sind äußerst schädlich für Wild- und Honigbienen. Sie trüben den Orientierungssinn und schädigen die Brut. Eine Schweizer Studie hat letztes Jahr bewiesen, dass 75 Prozent aller Honige weltweit mit Neonicotinoiden belastet sind. Auch wer Bio-Erzeugnisse kauft, muss also mit kontaminiertem Honig rechnen. "Bio" besagt bei Honig nur, dass der Imker seine Bienen im Bienenstock nicht mit Chemikalien behandelt. Auf belastete Sonnenblumen- oder Rapsfelder ganz zu verzichten, können sich die meisten Imker aus wirtschaftlichen Gründen nicht leisten. Im April dieses Jahres wurden drei Klassen von Neonicotinoiden von der EU verboten. Umweltverbände und Medien feierten die Entscheidung als einen großen Sieg zum Schutz der Bienen und der Artenvielfalt. Können die Imker nun aufatmen?


Am 25.07.18 22:35 - 23:20 Uhr auf 
rbb: Wildes Russland - Der Kaukasus
Zwischen Europa und Asien, eingezwängt zwischen Schwarzem Meer und Kaspischem Meer, ragen gewaltige Berggipfel über 5.000 Meter hoch in den Himmel. Der Kaukasus ist eine Welt voller Vielfalt und Gegensätze, wo Sandwüsten und eisige Gletscher aufeinandertreffen, wo blubbernde Schlammvulkane auf dichte Wälder treffen und sich Sandstürme mit Lawinen abwechseln. Es ist ein Land, in dem Bären und Wisente leben, Luchse jagen und Geier auf der Suche nach Aas kreisen. Die vielfältigen Landschaften haben einen riesigen Artenreichtum hervorgebracht - hier sind im Laufe der Evolution Tierarten entstanden, wie man ihnen sonst nirgends begegnet. Doch wie so viele ist dieses Paradies bedroht. Obwohl gut 3.000 Quadratkilometer des Hochgebirgssystems streng geschützt sind, nimmt die Wilderei überall zu.


Am 26.07.18 03:30 - 04:15 Uhr auf 
phoenix: Irans Grüner Gürtel
Von den Viertausendern des Elburs-Gebirges geht es sanft hinab zum Kaspischen Meer, das 28 Meter unter dem Meeresspiegel liegt. Dazwischen befindet sich der grüne Gürtel Irans, den man so nicht erwarten würde: tropische Regenwälder und traumhafte Landschaften.


Am 26.07.18 09:45 - 10:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Tiere der Heimat - Der Bienenstaat
Der Film bietet Einsicht in die Formen des Zusammenlebens am Beispiel eines Bienenstaates. Ferner zeigt er die Organisation des Staates, Individuen im Staat wie z.B. die Königin, Drohnen und Arbeitsbienen, sowie die einzelnen Tätigkeiten. Man erhält auch einen sehr guten Einblick in den Aktivitätsrhythmus der Bienen im Jahresablauf, beginnend mit der Frühjahrstracht und Larvenaufzucht, neue Königinnen, Schwarmbildung und Drohnenschlacht, ebenso wie über das Vorräte sammeln für den Winter, Die Sprache der Bienen wird interpretiert hinsichtlich ihrer Aussagen über Art und Menge der Nahrung, Richtung und Entfernung der Nahrungsquelle. Aufgezeigt wird auch die Tanzsprache mit den verschiedenen Tanzfiguren.


Am 26.07.18 13:50 - 14:35 Uhr auf 
3sat: Kolumbiens wilde Schönheit (1/2)
Versteckt unter dem dichten Dach des tropischen Regenwaldes existiert eine wundersame Welt: Noch ist sie weitgehend unentdeckt und ein Paradies für Pflanzen und Tiere. "Chocó" wird das Gebiet genannt, das zwischen Pazifikküste und den Anden liegt und im Norden an den Atlantischen Ozean grenzt. Die wilde Küstenregion ist Heimat von Riesentausendfüßern, Pfeilgiftfröschen, Affen, Jaguaren, Schildkröten und Buckelwalen. Unberührte Mangrovenwälder säumen die Küste. Sie sind Refugium für Krebstiere und Millionen von Vögeln.


Am 26.07.18 14:35 - 15:20 Uhr auf 
3sat: Kolumbiens wilde Schönheit (2/2)
Bizarre Anden-Gipfel, Tafelberge und Savannen-Landschaften: Die Serranía de la Macarena liegt im Herzen Kolumbiens und gehört zu den artenreichsten Landschaften der Erde. Mit einer Flügelspannweite von drei Metern gleitet dort der Andenkondor über schroffe Bergspitzen, große Wollaffen bevölkern die dichten Bergregenwälder, und bunt schillernde Kolibris spielen eine wichtige Rolle als Pflanzen-Bestäuber. Zum Nationalpark gehören auch Teile des Orinoco-Beckens. Die Regenzeit verwandelt die großen Graslandschaften mit Galeriewäldern in ein flaches Seengebiet - ein Paradies für Wasservögel und Reptilien.


Am 26.07.18 16:55 - 17:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Kiefer - Pflanzen in unserer Umgebung
Die Kiefer wächst auf trockenen Standorten genauso wie in nassen Mooren. Wie kaum ein anderer Baum hat sie sich dem veränderten Klima in Laufe der Jahrhunderte angepasst. Auch in ihrer Wuchsform passt sie sich ihrer jeweiligen Umgebung an: In höheren Lagen wächst sie schmal und kegelförmig in die Höhe, im Tiefland kann sich ihre Krone schirmförmig ausbreiten. Wegen ihrer Anspruchslosigkeit wurde die Kiefer im letzten Jahrhundert in großflächigen Monokulturen angepflanzt. Inzwischen hat man erkannt, dass diese Monokulturen sehr anfällig sind für Schäden durch Insekten oder durch Pilze.


Am 27.07.18 06:50 - 07:20 Uhr auf 
3sat: Kostbarkeiten im Nebelwald
Nur wenige Sonnenstrahlen durchdringen die moosverhangenen Nebelwälder an den Abhängen der Anden. Kolibris sammeln Nektar von Orchideen und Brillenbären durchforsten das Unterholz.Die Dokumentation zeigt das Heranwachsen von drei jungen Bären, beschreibt die Flora und Fauna der Anden-Wälder und stellt die Tsáchila vor, einer der wenigen kleinen Indianerstämme, die dem Wüten der spanischen Konquistadoren entkommen konnten.


Am 27.07.18 09:15 - 09:45 Uhr auf 
3sat: Die Affenbande vom Amazonas
Im Westen des Amazonasgebiets ist die Natur noch intakt - besonders in den Wipfeln der Urwaldriesen. Die mächtigen Baumkronen werden von einer Vielzahl unterschiedlicher Affen bewohnt. Da gibt es zum Beispiel die verspielten Totenkopfäffchen, die streitsüchtigen, aber erstaunlich intelligenten Kapuzineraffen und die Tamarine. Mächtige Woll- und Brüllaffen zeigen ihre Kletterkunst, neugierige Klammeraffen erweisen sich als meisterhafte Akrobaten. Die winzigen Zwergseidenäffchen sind die kleinsten Affen der Welt - sie gelten als die Stammväter aller Affen Südamerikas.


Am 27.07.18 11:15 - 12:45 Uhr auf 
WDR: Russland - Im Reich der Tiger, Bären und Vulkane
Äsende Elche im inneren Ural, geschmeidige Amur-Tiger am Pazifikstrand, kämpfende Riesenseeadler in Kamtschatka, Eisbären auf der Jagd in der Arktis oder munter tauchende Robben im Baikalsee - all das ist RUSSLAND - Im Reich der Tiger, Bären und Vulkane. Die Atem beraubende Dokumentation zeigt faszinierende Einblicke in eine unbekannte Welt. Das große Land hat viel mehr zu bieten als die meisten Menschen überhaupt wissen: Der aufwändig produzierte Film entführt den Zuschauer in die größte Wildnis der Erde, zu den Vulkanen der Halbinsel Kamtschatka bis zu den Gipfeln des Kaukasus, von dort zum Ural und in die Taiga Sibiriens, zum Baikalsee und zur Insel Wrangel im Arktischen Meer. Das exzellent fotografierte Projekt RUSSLAND - Im Reich der Tiger, Bären und Vulkane zeigt Tiere und Regionen des Riesenreiches, die selbst Einheimischen bisher unbekannt sein dürften.


Am 27.07.18 17:40 - 18:05 Uhr auf 
arte: Frankreich - Les Landes
Die Landes de Gascogne im Südwesten Frankreichs sind das größte zusammenhängende Waldstück Westeuropas. Es zieht sich über drei französische Départements und bedeckt eine riesige Fläche von etwa 1,3 Millionen Hektar. Im Westen grenzt der Wald an die Dünen der Atlantikküste. Auch wenn der flache Landstrich auf den ersten Blick sehr eintönig erscheint, birgt er eine überraschende Diversität. Das von Napoleon III. erlassene Gesetz vom 19. Juni 1857 zur Trockenlegung und Urbarmachung der Landes de Gascogne bereitete der Land- und Viehwirtschaft in der Region ein Ende. Dann wurden Pinien angepflanzt, was eine grundlegende Veränderung der Gesellschaft in diesem Landstrich nach sich zog. Heute wird die intensive Forstwirtschaft von einigen Waldbauern kritisch beäugt; sie fordern eine weniger industrialisierte und dafür umweltschonendere Nutzung der Baumbestände. Raphaël Hitier spaziert mit Jacques Sargos durch den Wald. Der Autor und Kunsthistoriker hat bereits mehrere Bücher über den besonderen Landstrich geschrieben. Im Ecomusée de Marquèze erfährt Raphaël Hitier mehr über die typischen Häuser und die Lebensweise der Menschen in der Region.


Am 28.07.18 07:25 - 08:10 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (1/3) - Die Sprache der Bäume
Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. Und in einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen - wie das Internet unsere Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden. Das unterirdische Netz hilft den Bäumen sogar, ihren Nachwuchs zu versorgen, der im Dämmerlicht des Waldes allzu oft im Schatten steht. Und auch in der Waldluft schweben ständig chemische Botschaften, mit deren Hilfe Bäume kommunizieren oder Feinde abwehren. Wie unsichtbare Kommunikationsfahnen durchwehen sie den Wald. Zudem ist die Luft reich an Sauerstoff - einem Abfallprodukt der Photosynthese.


Am 28.07.18 08:10 - 08:55 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (2/3) - Ein Jahr unter Bäumen
Frühling, Sommer, Herbst und Winter bringen nicht nur Farbe in unsere Wälder, jede Jahreszeit öffnet kurze Zeitfenster, die viele Waldbewohner nutzen müssen, um zu überleben. Von der verschwenderischen Blütenpracht der Frühblüher, denen nur wenige Wochen unter kahlen Bäumen bleiben, um Kohlenhydrate für das ganze Jahr zu produzieren, bis zur Samenfülle der Mastjahre, in denen Bäume über hunderte von Kilometern ihre Blüte synchronisieren - und damit die Menge ihrer Früchte. In Mastjahren überschwemmt der Wald seine Bewohner derart mit Nahrung, dass genug Samen überbleiben, aus denen neue Bäume wachsen können. Sind Zapfen und Bucheckern, Eicheln und Nüsse im Herbst von den Bäumen gefallen, folgen wenig später die Blätter. Die Bäume verhindern so, dass ihnen bei Frost die Leitungen platzen. Und sie bereiten sich auf den Winterschlaf vor. Ebenso die Tiere. Manche - wie die Siebenschläfer - verbringen bis zu elf Monate im Schlaf. Denn wenn es nichts zu futtern gibt, sind sie so am sichersten vor ihren Feinden. Andere - wie die Rothirsche - schlafen quasi im Gehen. Animationen zeigen, wie im Lauf der Jahre Nahrung für alle Waldbewohner entsteht, etwa das Holz der Bäume, und warum Spechte bis zu 10.000 Mal am Tag darauf herumhämmern können, ohne Kopfschmerzen zu bekommen. Viele Lebewesen im Wald leben im oder vom Holz der Bäume. Doch manche Untermieter - wie die Borkenkäfer - können dabei wahre Massaker anrichten.


Am 28.07.18 08:55 - 09:40 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (3/3) - Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel
Wälder sind die größten Süßwasserspeicher der Welt, denn alles im Wald ist darauf angelegt, Wasser für schlechte Zeiten zu bunkern. Während die Blätter oben die Energie der Sonne einfangen, sorgt das geschlossene Kronendach für grünes Dämmerlicht unter den Bäumen - und für ein gleichmäßig kühles, feuchtes Klima im Waldinneren. Zu viel Wasser allerdings lässt viele Bäume ertrinken. Wie Menschen erliegen sie dabei einem Erstickungstod. Auwälder sind deswegen Terrain und Heimat von Spezialisten, wie dem Biber - dem einzigen tierischen Waldbewohner, der Bäume fällt. Doch egal, wo ein Wald wächst: Jeder Wald ist ein gigantischer "Wassereimer" in einer globalen Kette von Pumpstationen. Wälder pumpen den Wasserdampf von den Meeren ins Landesinnere. Ohne sie würden die großen Kontinente im Inneren austrocknen. Nicht nur deswegen sind unsere Wälder unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Und so forschen Wissenschaftler mit Klimatürmen und Kronenkränen am Wunderwerk Wald.


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