TV-Tipps


Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 26.04.17 05:05 - 06:00 Uhr auf 
ServusTV: Indonesien - Die Wallace-Linie
Indonesien ist ein Archipel, bestehend aus 17.000 Inseln. Davon sind 6.000 Inseln bewohnt. Das Archipel verfügt über einen bemerkenswerten Naturschatz, der sich in asiatisch und australisch geprägte Flora und Fauna aufteilt. Die biogeografische Trennlinie zwischen den beiden Naturräumen ist die Wallace-Linie, benannt nach dem englischen Naturforscher Alfred Russel Wallace. Der Wissenschaftler erkannte, dass sich etwa Elefanten, Tiger und Orang-Utans sehr wohl auf Borneo, Java und Bali befanden, jedoch nicht auf Sulawesi, den Molukken und den kleinen Sunda-Inseln. Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren von Alfred Russel Wallace, vom aktiven Vulkan Gunung Agung auf der Insel Bali bis nach Dili, die Hauptstadt Osttimors.


Am 26.04.17 06:40 - 07:10 Uhr auf 
arte: Wie teamfähig sind Tiere?
Früher glaubte man, Tiere seien lediglich instinkt- und triebgesteuert. Das ist längst überholt. Die Forschung hat bewiesen, dass Tiere Gefühle wie Freude, Frustration oder Trauer empfinden können. Und dass sie intelligent sind, bestreitet auch niemand mehr. Doch wie teamfähig sind sie? Die "Xenius"-Moderatoren treffen den Tierarzt Dr. Sondermann in einer Hundeschule. Beim Hundetraining geht es natürlich um Teamfähigkeit. Doch auch etwas anderes kann das Moderatorenteam bei der Arbeit des Hundetrainers beobachten: Hunde erkennen die Emotion des Besitzers an seinem Gesichtsausdruck.


Am 26.04.17 07:32 - 07:35 Uhr auf 
SWR: Was bringt der Klimawandel für Europa?


Am 26.04.17 11:45 - 12:30 Uhr auf 
3sat: Letzte Chance für unser Klima
Polkappen und Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt. Überschwemmungen zerstören das Hab und Gut der Menschen, Dürren vernichten ganze Ernten. Während sich die Menschen in den westlichen Metropolen noch in Sicherheit wiegen, sind es bislang meist die Armen in den südlichen Ländern, die besonders leiden. Doch auch in reichen Ländern, wie den USA, geht in manchen Regionen heute schon das Trinkwasser aus. Langfristig, da ist sich seit dem Klimagipfel von Paris die Weltgemeinschaft einig, wird es alle treffen. Deshalb ist es so wichtig, die Beschlüsse schnell umzusetzen, doch schon beim Kohleausstieg gibt es Widerstände, auch in Deutschland. Der Film führt direkt an die Frontlinie: nach Peru beispielsweise, wo die Schäden besonders sichtbar werden, und wo das Leben von Menschen unmittelbar bedroht ist. Gleichzeitig geht es um den Blick nach vorne: Weltweit werden zurzeit neue Modelle entwickelt, wie man mit den bereits unumkehrbaren Klimaschäden in Zukunft umgehen wird. Und wie endlich diejenigen Verantwortung übernehmen müssen, die den weltweiten CO2 Ausstoß anheizen – die großen Produzenten von Öl- und Kohle-Energie.


Am 26.04.17 13:45 - 14:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Tiere der Heimat - Das Eichhörnchen
Eichhörnchen sind den Menschen so vertraut, dass sie ihnen in Parks gelegentlich aus der Hand fressen. Nur ein kleiner Teil des Lebens dieser Tiere findet bodennah statt, die meiste Zeit verbringen sie - für den normalen Betrachter unsichtbar - in den Wipfeln der Bäume. Die Sendung zeigt den Lebenslauf der Eichhörnchen über die Dauer eines Jahres.
(Wdh. morgen 6.15-6.30 Uhr)


Am 26.04.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Russland - Sibirien
Eine riesige Wildnis im Herzen Russlands, wo die Kälte dominiert - das ist Sibirien. Jenseits des Urals gelegen, umfasst Sibirien rund zehn Prozent der gesamten Landmasse der Erde. Keine Frage, dass es sich um ein Land der Superlative handelt: riesige Temperaturschwankungen um etwa 80 Grad, die widerstandsfähigsten Tiere unseres Planeten und der tiefste und älteste See der Welt. Der harte Winter fordert Anpassung - der dichte Pelz des Zobels wurde ihm allerdings fast zum Verhängnis. Inzwischen liegen Pelze nicht mehr im Trend, und die einheimischen Raubtiere stellen dem Zobel häufiger nach als der Mensch. Sibirien ist die kälteste bewohnte Gegend der Erde, und man lebt meist in einfachen Verhältnissen. Die Männer züchten die berühmten jakutischen Pferde und halten große Rentierherden - ihre Haustiere kennen jedoch keinen Stall und keine Futterzeit, sondern sorgen in der Wildnis für sich selbst.


Am 26.04.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Im bayerischen Urwald ist was los
In dieser Folge hat sich Felix Heidinger zu den heimischen Tieren aufgemacht. Er stellt auch Tierarten vor, die bereits aus unseren Wäldern verschwunden sind, wie beispielsweise der Luchs.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 26.04.17 15:00 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Pflanzen - Life
Die Dramen, die sich in der Pflanzenwelt abspielen, sind unmöglich mit dem menschlichen Auge zu sehen. Doch die neueste Kameratechnik gibt Einblick in die faszinierende Welt der Pflanzen: wie eine Venusfliegenfalle zuschlägt, und damit ihr Opfer einfängt; wie die Katzenkralle oder die Dreispitzige Jungfernrebe - die auch als Wilder Wein bekannt ist - um einen Platz an der Sonne kämpfen. Die Dokumentation zeigt auch, welche Pflanzensamen als Inspiration für Segelflieger dienten, sowie die weltweit am schnellsten wachsende Pflanze, die bis zu einen halben Meter am Tag wächst. Der Drachenbaum, dessen Namen von seinem Naturharz - dem Drachenblut - abstammt, hat erstaunliche Methoden entwickelt, um Wasser zu speichern.
(Wdh. kommende Nacht 2.30-3.15 Uhr)


Am 26.04.17 16:55 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Der Bärenmann
Seit 30 Jahren lebt Sommerhalder unter Bären und hat dabei erkannt, dass mit diesen Grossraubtieren eine friedliche Koexistenz möglich ist, wenn man den Respekt vor den eindrücklichen Tieren nicht verliert. In Banff, im ältesten Nationalpark Kanadas, wohnt Sommerhalder mit seiner Familie mitten im Bärenland. Und von hier aus macht er sich als Bärenforscher und -Guide auf zu seinen weltweiten Exkursionen zu den Pelztieren. Der Bär symbolisiert für Reno Sommerhalder in erster Linie ein intaktes Ökosystem. Und deshalb versteht er seinen weltweiten Einsatz für dieses Tier als Kampf auch für eine gesunde Umwelt. Diese sieht er selbst im grossflächigen Nationalpark von Banff gefährdet: Millionen von Besuchern strömen jährlich in diese grandiose Landschaft der kanadischen Rocky Mountains. – Und es werden immer mehr. Selbst im Nationalpark sollen Skigebiete vergrössert werden. Und dagegen kämpft der Kanada-Schweizer an vorderster Front, denn der touristische Erfolg droht den Lebensraum von Bären, Wölfen und Koyoten zu beschädigen. Und damit schliesslich ebenso die Grundlage des Tourismusgeschäftes. Auch in Russland versucht Reno Sommerhalder die negativen Einflüsse des Menschen auf Tier und Umwelt zu begrenzen: In Sibirien und auf der Halbinsel Kamtschatka wirkte er als "Ersatzmutter" für verwaiste Jungbären, deren Mütter von Jägern getötet worden waren. In der ussurischen Taiga, an der Grenze zu China, war Sommerhalder mit den jungen Schwarzbären durchs Tigerland unterwegs.


Am 26.04.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Polen - Tatra, Ostsee und Masuren
Wo leben in Europa noch Wisente in freier Wildbahn? Und wo brüten vermutlich mehr Zugvögel als in jedem anderen europäischen Land? In Polen. Die Natur dort steckt voller Überraschungen. Der Film gewährt überraschende Einblicke in diese Naturvielfalt. Ein Jahr lang waren die Tierfilmer in Masuren, der polnischen Ostseeküste und der Tatra unterwegs und haben Störche, Wisente, Fischotter und Biber durch die Jahreszeiten begleitet.
(Wdh. morgen 14.15-15.00 Uhr)


Am 27.04.17 05:45 - 06:00 Uhr auf 
SWR: Lebensraum Pfälzerwald
Der Pfälzerwald ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. Hier finden mitten in Rheinland-Pfalz viele Tierarten einen geeigneten Lebensraum, die anderswo schon ausgestorben sind. Zu ihnen gehört die Wildkatze. Sie sucht den Schutz der Buchenwälder genauso wie der Feuersalamander. Im offenen Gelände, an sonnigen Hängen, gedeihen nicht nur Weinreben. Wärmeliebende Arten wie die Smaragdeidechse und die Gottesanbeterin sind hier zu Hause. In den Terrassen der Weinberge legen die farbenprächtigen Bienenfresser ihre Nester an. Sie ziehen im Frühsommer aus Afrika hierher.


Am 27.04.17 07:32 - 07:35 Uhr auf 
SWR: Was ist eine Urzeitweide?
Auf der Schwäbischen Alb grasen Tiere, die wie Auerochsen und Urpferde aussehen. Diese sind allerdings schon längst ausgestorben. Was sind das also für Tiere, die heute dort weiden und ihrer urigen Verwandtschaft zum Verwechseln ähnlich sehen? Und warum spielen sie bei einem Artenschutzprojekt eine wichtige Rolle?


Am 27.04.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Aus dem Dschungelbuch der Orang-Utans
Der Tierfilmer Felix Heidinger berichtet von den Orang Utans auf Borneo: Dort werden immer noch junge Orang Utans gefangen. Denn es finden sich leider genügend Käufer, obwohl es in Indonesien per Gesetz verboten ist, Orang Utans als Haustiere zu halten. Falls die Polizei solche Tiere dann aufspürt, werden sie beschlagnahmt. Und wenn die befreiten Orang Utans dann noch Glück haben, kommen sie in die Affenschule zu Willi Smits: Der Tierforscher trainiert sie darauf, wieder in der Wildnis überleben zu können. Denn erst nach einer erfolgreicher Ausbildungszeit können die jungen Orang Utans wieder in den Urwald zurück: Wenn sie zum Beispiel gelernt haben, wie sie sich Schlafnester bauen und wie sie ausreichend Nahrung finden.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 27.04.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Kielings wilde Welt (1/2)
Brillante Tierbilder und grandiose Landschaftsaufnahmen - erneut bricht Tierfilmer Andreas Kieling zu einer Expedition rund um die Welt auf. In zwei Folgen reist er zu den schönsten Naturparadiesen dieser Erde und präsentiert dabei außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Tierwelt. Die erste Station führt Andreas Kieling in den Kaziranga-Nationalpark im Norden Indiens. Der von der UNESCO 1985 zum Weltnaturerbe ernannte Park ist bekannt für seine reiche Tierwelt: Hier finden sich Panzernashörner, Wasserbüffel, Zackenhirsche und eine vielfältige Vogelwelt. Der Park liegt am Ufer des Brahmaputra, der regelmäßig für eine üppige Vegetation sorgt. Zurück im Schwarzwald trifft Andreas Kieling den Vogelexperten Peter Berthold. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach dem vom Aussterben bedrohten Auerhahn. Anschließend besucht Kieling die Shark Bay an der Westküste Australiens. Aber nicht Haie bevölkern die Meeresbucht, sondern Delfine. Kieling ist dort mit der führenden Delfinforscherin Janet Mann unterwegs. Sie erläutert ihm die einmaligen Verhaltensweisen dieser intelligenten Meeressäuger. Dass Steinböcke zu den Kletterkünstlern der alpinen Steilhänge gehören, ist bekannt. In der fast senkrechten Wand einer Staumauer im italienischen Valle Antrona beobachtet Kieling ihre eindrucksvollen Manöver auf der Suche nach Mineralsalzen und seltenen Kräutern. Die letzte Etappe der Reise ist Kap Hoorn und die Falklandinseln, ein Archipel aus 200 zum Teil winzig kleinen Inseln. Von den Gletschern der Eiszeiten überformt liegen sie mit ihren baumlosen Gras- und Moorlandschaften sturmumtost im Atlantischen Ozean. Wo nur rund 3.000 Menschen leben, fühlen sich Millionen Vögel ausgesprochen wohl. Die Herrscher der Lüfte sind die Schwarzbrauenalbatrosse. Zusammen mit dem Vogelexperten Klemens Pütz begibt sich Andreas Kieling zu den riesigen Brutkolonien.


Am 27.04.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Therapie unter Tannen
Der Wald ist für uns längst nicht mehr nur Nutzfläche, sondern auch Ort der Erholung. Immer mehr Ärzte und Wissenschaftler erkennen: Der Wald kann uns heilen. Die Dokumentation "Therapie unter Tannen" fragt, wie wir im Wald unsere Gesundheit fördern können. Kann der Wald bei schweren Leiden helfen? Diese Frage wurde erstmals an der Nippon Medical School in Tokio wissenschaftlich untersucht. In Japan pflegen die Menschen traditionell ein enges Verhältnis zum Wald: Waldluft wird dort eine natürliche Heilkraft zugeschrieben. In mehreren groß angelegten Studien fand der Mediziner Dr. Qing Li heraus, dass die Kraft der Bäume sogar wirksam vor Krebs schützen kann. Er untersuchte sogenannte Terpene in der Waldluft und deren Wirkung auf den menschlichen Organismus. Dr. Lis Forschungsergebnisse machen den Waldspaziergang zu mehr als einer Freizeitbeschäftigung, sondern zu einem wahren Gesundheitstrip: Schon ein Tag im Wald steigert die Zahl unserer natürlichen Killerzellen um fast 40 Prozent. Weitere Studien belegen, dass der bloße Aufenthalt im Wald bei Bluthochdruck, Depressionen und hohem Stresshormonspiegel sich positiv auf die Gesundheit auswirkt. Im österreichischen Reichenau hilft ein Team aus Ärzten, Psychologen und Outdoor-Spezialisten des "Therapiesalons im Wald", suchtkranken und depressiven Menschen durch Waldaktivitäten eigene heilende Fähigkeiten zu aktivieren. Und ob das Lernen in sogenannten Waldklassen sich günstig auf Konzentration, Stress und die Aktivität von Kindern auswirkt, untersuchen derzeit Forscher der Technischen Universität München.
(Im Anschluss Diskussion zum Thema mit Scobel, von 21.00-22.00 Uhr)


Am 28.04.17 12:20 - 12:50 Uhr auf 
arte: Der Wolf - Jäger oder Gejagter
Die Wölfe kehren nach Mitteleuropa zurück - und schon sind Konflikte vorprogrammiert. Die einen freuen sich, dass das Tier nicht ausgerottet und durch ein EU-Recht unter Schutz gestellt wurde. Auf der anderen Seite stehen Landwirte und Schäfer, vor allem in Brandenburg - sie legen sich auf die Lauer und gehen auf die Pirsch. Gibt es eine gemeinsame Lösung für den Umgang mit dem mythenreichen Räuber?
(Wdh. heute 19.45-20.15 Uhr)


Am 28.04.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Löwenäffchen
Vor rund 30 Jahren haben Wissenschaftler zum ersten Mal die frei lebenden Löwenäffchen gezählt. Es gibt sie nur an den Küsten Brasiliens und mehr als 100 Exemplare waren nicht zu entdecken: Viel zu wenige, um das Überleben der kleinen südamerikanischen Affenart sicher zu stellen. Als sämtliche Zoos der Welt alarmiert wurden, stellte sich heraus, dass in deren Affengehegen weitaus mehr Löwenäffchen lebten als in den zusammengeschrumpften Waldstücken Brasiliens. Felix berichtet über das Projekt 'Micro Leon', das zur Rettung der Löwenäffchen ins Leben gerufen wurde.


Am 28.04.17 15:15 - 16:00 Uhr auf 
rbb: Kroatiens wilde Flusslandschaft
Von der Quelle in den Julischen Alpen aus fließt die Save über 900 Kilometer durch Slowenien und Nordkroatien, bis sie im serbischen Belgrad in die Donau mündet. Auf halber Strecke, 100 Kilometer südöstlich von Zagreb, liegen die Save-Auen. Hier ist der Fluss am schönsten. Gut 1.000 Quadratkilometer Auwald, Altarme und Sümpfe bilden hier ein Naturparadies, das in Europa einmalig ist. Seeadler, Löffler und Schwarzstörche sind hier ebenso in großer Zahl zu Hause wie Schildkröten, Wollschweine und Posavina-Pferde. Filmautor Jens-Uwe Heins hat das Leben an der Save ein Frühjahr lang mit der Kamera beobachtet. Flugaufnahmen der majestätischen Seeadler führen in die Wasserwildnis der Save-Auen, mit faszinierenden Dörfern und Bauern, die noch auf traditionelle Weise ihre Wollschweine hüten, und seltenen Schwarzstörchen. Um diese einmalige Auenlandschaft zu erhalten, gründete die deutsche Umweltstiftung Euronatur das Projekt "Save-Auen - Leben durch Überschwemmung". 500 Quadratkilometer Flusslandschaft wurden bereits als Naturpark "Lonjsko Polje" ausgewiesen.


Am 28.04.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Kielings wilde Welt (2/2)
In der zweiten Folge will Andreas Kieling in Afrika die äußerst seltenen Äthiopischen Wölfe filmen. Nur 400 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Addis Abeba erstreckt sich die größte zusammenhängende alpine Landschaft des ganzen afrikanischen Kontinents - die Bale-Berge. Hier leben noch rund 500 Exemplare der Äthiopischen Wölfe. Andreas Kieling begleitet Wolfsspezialist Claudio Sillero-Zubiri, der sich in einem Schutzprojekt für den Äthiopischen Wolf engagiert. Mitten in Deutschland, im Rothaargebirge, lebt seit kurzem eine wilde Herde Wisente. Tierfilmer Andreas Kieling ist dort mit Jörg Tillmann unterwegs. Der Biologe hat über zehn Jahre intensiv an dem Projekt gearbeitet, eine achtköpfige Herde von der Erhaltungszucht in die freie Wildbahn zu entlassen. Das nächste Ziel von Andreas Kieling sind die Alpen, Lebensraum des Bartgeiers, eines der größten flugfähigen Vögel der Welt. Der virtuose Flieger erreicht eine Flügelspannweite von knapp drei Metern und wiegt bis zu sieben Kilogramm. Früher lebte der imposante Vogel überall in den Alpen, bis er Anfang des 20. Jahrhunderts durch hohen Jagddruck ausgerottet wurde. Seit 1986 werden Bartgeier nach und nach in den Alpenländern wieder angesiedelt. Andreas Kieling trifft Hans Frey, den Leiter des internationalen Artenschutzprojekts für Bartgeier, und begleitet ihn bei der Auswilderung von Bartgeierküken. Die letzte Etappe ist die Inselgruppe Südgeorgien, die nur knapp 3.700 Kilometer vom Südpol entfernt liegt. Dort gelingen Andreas Kieling einmalige Aufnahmen der imposanten Königspinguine und der mächtigen See-Elefanten.


Am 28.04.17 20:15 - 21:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Ganz hoch hinaus
Eine Naturliebhaberin aus Humboldt County, Kalifornien, fühlt sich in ihren vier Wänden eingeengt und beauftragt Pete mit einem Baumhaus in wirklich schwindelerregender Höhe. Die Pläne für ein dreistöckiges Baumhaus inmitten gigantischer Redwood-Bäume inklusive Badezimmer, einer Lounge und eines großzügigen Schlafzimmers fordern den Architekten und sein Team heraus. Und auch den größten Wunsch seiner Auftraggeberin möchte Pete unbedingt erfüllen: von ihrem neuen Heim, hoch oben in den Baumkronen, möchte die Frau den Pazifischen Ozean sehen können.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, von 21.15-22.15 Uhr)


Am 29.04.17 08:25 - 08:55 Uhr auf 
arte: Sind Tiere empathisch und gerecht?
Im Nationalpark Taï, tief im Regenwald der Elfenbeinküste, hat ein Schimpansenkind seine Mutter verloren. Leoparden haben die Äffin gerissen. Nun ist der Kleine auf sich gestellt. Ob sich jemand aus der Affengruppe um ihn kümmern wird? Am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig werten die Verhaltensforscher die Beobachtungen aus, die sie im Nationalpark Taï sammeln. Das Schimpansenwaisenkind hat Glück: Ein älteres Tier nimmt sich seiner an. Erstaunlich, denn das Männchen hat keinen Vorteil davon. "Xenius" will wissen: Handelt es aus Mitgefühl?


Am 29.04.17 08:55 - 09:45 Uhr auf 
arte: Die Mutter der Bonobos
Nur in der Demokratischen Republik Kongo leben die Bonobos - eine Affenart, die uns Menschen genetisch ähnlicher ist als jedes andere Tier. In dem vom Bürgerkrieg zerrütteten Land sind die Bonobos eine begehrte Beute. Ihr Fleisch wird auf den Märkten des Landes verkauft, während die Jungtiere den Wilderern lebendig am meisten Geld einbringen. Unweit der Hauptstadt Kinshasa liegt die von Claudine André gegründete Schutzstation Lola ya Bonobo ("Paradies der Bonobos"). Hier hat auch der kleine Lomami eine neue Heimat gefunden. Er ist erst vor wenigen Tagen angekommen und noch extrem schüchtern. Wilderer haben ihm die Fingernägel herausgezogen. "Die Leute denken", erzählt seine Pflegerin, "man könne daraus einen magischen Trank machen." Nun ist Lomami erst einmal in Sicherheit. Doch langfristig sollen die Bonobos nicht im Schutzgehege bleiben. Claudine André ist auf der Suche nach einem ausreichend großen und sicheren Gebiet, um die Affen auswildern zu können. Doch es gibt kaum mehr unberührte Natur.


Am 29.04.17 09:35 - 09:55 Uhr auf 
3sat: Menschen mit Gespür für Holz
Küfer und Schindelmacher, Holzbaumeister und Schnitzer, Zimmerer und Tischler, Dendrochronologen und Holzhausbesitzer: Viele in Vorarlberg haben eine besonders intensive Beziehung zu Holz. Sie arbeiten damit oder leben in Holzhäusern. Einige von ihnen erzählen von ihrer Leidenschaft und Begeisterung für Holz, einige begleitet die Dokumentation bei ihrer Arbeit, zeigt ihre außergewöhnlichen Ideen beim Wohnen umgeben von Holz. Dabei sind neue Holzhäuser ebenso zu sehen wie alte Beispiele der besonderen Holzbautradition Vorarlbergs.


Am 29.04.17 10:35 - 11:30 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Ax Men - Die Holzfäller
Mit der Axt in der Hand - oder der Motorsäge - versuchen vier Teams aus Holzfällern, sich im harten Wettbewerb im Nordwesten der USA zu behaupten. Die neue Saison hat begonnen. In Florida haben die Dreadknots einen neuen Matrosen, aber auch einen neuen Feind dazugewonnen. Auch Gabe Rygaard ist zurück - doch in dieser Saison ohne seinen Vater, dafür aber mit einer komplett neuen Crew.
(Weitere vier Folgen heute von 23.00-2.15 Uhr)


Am 29.04.17 13:20 - 14:15 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Treehouse Guys - Das Luxus-Gästehaus
Wer hat als Kind nicht von seinem eigenen Baumhaus geträumt? James "B'fer" Roth, Chris "Ka-V" Haake und ihre Kompagnons machen diesen Traum wahr. Aber nicht einfach nur mit ein paar windschiefen Holzbrettern und einer wackeligen Leiter. Die "Treehouse Guys" denken groß. Ihr Credo: kein Baum zu hoch, kein Projekt zu kompliziert. Das Team aus Konstrukteuren und Designern entwickelt für seine Kunden - und deren Bäume - individuelle Baumhaus-Lösungen. Heute bauen die Jungs ein kunstvolles Baumhaus in Blue Ridge, Georgia.
(Weitere Folge heute von 20.15-21.10 Uhr)


Am 29.04.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
phoenix: Wildes Deutschland - Die sächsische Schweiz
Tief eingeschnittene Flusstäler und wüstenhafte Felsplateaus - Deutschlands "Grand Canyon" ist die Sächsische Schweiz. Wind und Wasser, Hitze und Frost schufen über Jahrmillionen die einzigartige Landschaft des Elbsandsteingebirges. Seltene Tiere wie Gartenschläfer, Wanderfalken und Schwarzstörche haben sich an das Leben auf und zwischen den Sandsteinfelsen angepasst. Mit außergewöhnlichen Aufnahmen porträtiert dieser Film eines der größten deutschen Naturwunder. Winter im Nationalpark Sächsische Schweiz - die berühmten Basteifelsen mit der angrenzenden Brücke sind von Schnee bedeckt. Die Tage sind kurz, doch in den Schluchten herrscht sie nicht, die dunkle Jahreszeit: Weil die meisten Bäume kein Laub tragen und die Schneedecke das Licht reflektiert, ist es hier unten heller als sonst im Jahr.
(Wdh. morgen 8.15-9.00 Uhr)


Am 29.04.17 15:00 - 15:45 Uhr auf 
arte: Wildes Baltikum - Wälder und Moore
Das Hinterland des Baltikums ist reich an Wäldern, Mooren und Seen. Die weite, oft unberührte Wildnis bietet vielen Tieren Raum zum Leben. In Estlands Urwäldern von Alutaguse leben über 350 Braunbären. Wenn die Bärin mit ihren Jungen aus dem Winterschlaf erwacht, muss sie aufmerksam sein. Große Bärenmännchen können ihrem Nachwuchs gefährlich werden. Besonders während der Paarungszeit sind sie aggressiv und töten Jungbären, die sich in der Nähe der Weibchen aufhalten.


Am 29.04.17 15:00 - 15:45 Uhr auf 
phoenix: Wildes Deutschland - Der Thüringer Wald
Der Thüriner Wald zieht sich von der Werra im Nordwesten bis zum Frankenwald im Südosten hin. In den dichten, teilweise ursprünglichen Wäldern fühlen sich nicht nur Eichhörnchen und Waschbären wohl. Auch die seltenen Schwarzstörche haben sich hier wieder angesiedelt. Rotmilane bauen in den Kronendächern ihre Nester, und sogar die scheue Wildkatze findet ausreichend Deckung. Im Thüringer Becken, einer der ältesten Kulturlandschaften Deutschlands, sind Feldhamster noch sehr zahlreich vertreten. Es ist eines der letzten Rückzugsgebiete der vom Aussterben bedrohten Nager in Europa.
(Wdh. morgen 9.00-9.45 Uhr)


Am 29.04.17 15:45 - 16:30 Uhr auf 
phoenix: Wildes Deutschland - Der Pfälzerwald
Wildkatze und Luchs schleichen durchs Unterholz, Rothirsche mit prächtigem Geweih und korsische Mufflons mit schneckenförmigem Gehörn stolzieren im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands umher. An der Grenze zu Frankreich im Dahner Felsenland ragt das Wahrzeichen des Pfälzerwaldes über die Baumwipfel: der Teufelstisch, die bekannteste Felsformation des Naturparks Pfälzerwald. Die am Ostrand des Pfälzerwaldes verlaufende Weinstraße lädt mit ihren romantischen Weindörfern zum Verweilen ein. Die Natur hat sich hier, in einer der wärmsten Regionen Deutschlands, schon vor Jahrhunderten mediterran eingerichtet. Nicht umsonst gilt der Pfälzerwald als die Toskana Deutschlands: Zippammer, Gottesanbeterin und Smaragdeidechse sind nur einige der tierischen Besonderheiten. Neuzugang aus Südeuropa ist der farbenprächtige Bienenfresser, der seit 1996 im Pfälzerwald heimisch ist. Bereits vor 2.000 Jahren wurden im Marschgepäck römischer Truppen kulinarische Köstlichkeiten aus dem Mittelmeerraum nach Rheinland-Pfalz gebracht: Weintrauben, die Mittelmeer-Weinbergschnecke und Esskastanien gelten bis heute als Delikatesse. Im Herbst sind die schmackhaften Früchte, auch "Keschde" genannt, besondere Leckerbissen für Wildschweine, Mufflons und Rotwild.
(Wdh. morgen 9.45-10.30 Uhr)


Am 29.04.17 16:30 - 17:15 Uhr auf 
phoenix: Wildes Deutschland - Die Uckermark
Seen und Sölle, Flussläufe und Moore, ausgedehnte Wälder, Felder und Wiesen - das ist die Uckermark im Nordosten Brandenburgs. Die Uckermark ist mit mehr als 3.000 Quadratkilometern der größte Landkreis Deutschlands. 60 Prozent der Uckermark stehen unter Schutz - im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin im Süden, im Nationalpark Unteres Odertal im Osten und im Naturpark Uckermärkische Seen im Nordwesten. Wie auf einer Arche trifft man in der Uckermark auf besonders viele seltene Tier- und Pflanzenarten. Adler brüten in der Waldmark, Fischotter jagen in Flüssen nach Forellen und Neunaugen, es gibt Biber, Dachse, Marderhunde und Füchse leben mit Hirschen und Rehen in der Feldmark. Vor allem aber ist die Uckermark die Kranichmetropole Europas. In naturbelassenen Wäldern rund ums Plagefenn, dem ältesten Naturschutzgebiet Deutschlands, finden die eindrucksvollen Vögel beste Bedingungen, um ihren Nachwuchs aufzuziehen. Gefühlvoll setzt Filmautor Christoph Hauschild die Uckermark in Szene.
(Wdh. morgen 10.30-11.15 Uhr)


Am 29.04.17 18:45 - 19:30 Uhr auf 
BR: Big Five Asien - Der Amurtiger
Amurtiger, bekannt auch unter dem Namen "Sibirische Tiger", sind die weltweit am nördlichsten lebenden Tiger und eine eigene Tiger-Unterart. Ihr Lebensraum heute umfasst das Stromsystem der Flüsse Amur und Ussuri und einen Küstenstreifen am Japanischen Meer im Grenzgebiet zwischen Nordkorea, China und Russland. Als einzige Tigerform haben sich Amurtiger diesen winterkalten Lebensraum erschlossen. Das Reich des Herrschers der Taiga ist bedroht. Die fernöstlichen Wälder werden geplündert, abgeholzt und exportiert. Die benachbarten Länder Japan, Südkorea und natürlich China haben einen schier unstillbaren Holzhunger. Reiche Russen chartern Kleinflugzeuge und machen Jagdausflüge tief hinein in die Wildnis. Auch die unablässige Wilderei auf zentrale Beutetiere des Tigers - Kragenbären, Sikahirsche und Wildschweine - bedroht die noch etwa 400 bis 500 wilden Amurtiger. In winterstarrer Taiga am Japanischen Meer macht sich ein Film-Team auf die Suche nach den letzten Schneetigern - sie möchten Antwort finden auf die Frage: Wird es in 20 Jahren noch wilde Amurtiger auf unserer Erde geben?


Am 29.04.17 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Beruf Tierfilmer - Mark Shelley in Kalifornien
Der Kalifornier Mark Shelley ist Tierfilmer, Meeresbiologe und Umweltaktivist. Seit Jahren engagiert er sich für einen Bewusstseinswandel im Umgang mit den Ressourcen dieser Welt. So auch in seiner jüngsten Arbeit über den in Kalifornien stark gefährdeten Seeotter. Die Dokumentation begleitet Mark Shelley bei seinen Dreharbeiten und zeigt, wie er seine Visionen auch im privaten Umfeld umzusetzen versucht.


Am 29.04.17 21:00 - 21:40 Uhr auf 
hr: Wildes Großbritannien - Frühling und Sommer
Großbritannien ist berühmt-berüchtigt für sein Wetter. Das Land ist umgeben von Meeren über die Stürme peitschen. Das Klima formt unberechenbar und ständig wechselnd die Natur im Nordwesten Europas. Die Jahreszeiten sind dort ein grandioses Schauspiel in vier Akten. Der Zweiteiler Wildes Großbritannien" porträtiert die abwechslungsreiche Natur der Britischen Inseln. Bewegte Zeitraffer, hochstabilisierte Flugaufnahmen und extreme Zeitlupen präsentieren die Natur und vor allem die Tierwelt des Britischen Königreichs in seltener visueller Opulenz.
(Wdh. morgen 5.30-6.15 Uhr)


Am 29.04.17 22:00 - 22:50 Uhr auf 
arte: Insekten - Superhelden auf sechs Beinen
Viele Menschen sehen Insekten nur als lästige Krabbeltiere. Doch Ameisen landen nie im Stau. Der Asiatische Marienkäfer hat das leistungsfähigste Immunsystem der Welt. Die Leichtbaustruktur eines Käferflügels inspiriert Architekten zu neuen Bauwerken, und flüssige Seide könnte schon bald die Medizintechnik revolutionieren. Die spannende Dokumentation zeigt, wie diese kleinen Genies helfen können, einige der größten Probleme der Menschheit zu lösen - von der Entwicklung neuer Biomaterialien bis zum Kampf gegen Verkehrsprobleme und der Erforschung besserer Antibiotika.


Am 29.04.17 23:30 - 23:45 Uhr auf 
tagesschau24: Kaya - Die heiligen Wälder der Mijikenda
Im Mittelpunkt des Films stehen drei der neun von der UNESCO zum Welterbe erklärten Wälder. Sie sind die letzten Reste eines riesigen Dschungels, der sich bis ins vergangene Jahrhundert an der Küste Kenias zum Indischen Ozean erstreckte. In diesem Wald lagen die "Kayas", das bedeutet "Platz" oder "Ort". Bis vor etwa fünfzig Jahren waren es noch Dörfer, welche die Stämme der Mijikenda vor langer Zeit auf ihrer Flucht vor den Massai, zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert, versteckt im Dschungel gegründet hatten. Heute existieren diese Stammeskonflikte nicht mehr. Aus den "Kayas" sind heilige Plätze geworden, an denen die Clans ihre Toten beerdigen, die Ahnen verehren oder sich der Ältestenrat versammelt. Um die heiligen Plätze nicht zu entweihen, dürfen diese nur barfuß betreten werden. Die Waldinseln der Mijikenda sind auch Rückzugsgebiete für eine einzigartige Fauna und Flora, die in großen Teilen an der Küste bereits vernichtet wurde, bevor jemand auf die Idee kam sie zu erforschen. Der Film begleitet Barak und Ngua, zwei Mitglieder des Ältestenrats. Sie kommen aus "Kaya Kauma".


Am 30.04.17 05:50 - 06:40 Uhr auf 
ServusTV: Primaten
Primaten sind in der Tierwelt einzigartig intelligent. Sie können Probleme lösen und Liebkosungen austauschen. Primaten kommunizieren untereinander und verwenden Werkzeuge. Im Kongo beobachtet die Dokumentation eine verschworene Gruppe von Westlichen Flachlandgorillas, angeführt von einem Silberrücken. Wenn sich dieses ältere Gorillamännchen auf die Brust schlägt, können das andere Tiere bis zu eineinhalb Kilometer weit durch das Unterholz wahrnehmen. Die Muttertiere der Phayre-Brillenlanguren kämpfen um das Vorrecht, sich um eines der orangefarbenen Neugeborenen zu kümmern. Mantelpaviane können in gewalttätige Auseinandersetzungen geraten, und das, wenn sie sich in einer Anzahl von einem Tausend Tiere ansammeln. Bärenpaviane an der Küste Südafrikas haben wiederum gelernt, wie man Jagd auf Haifischeier macht.


Am 30.04.17 06:15 - 07:00 Uhr auf 
ZDFneo: Affenwelten - Planet der Primaten
"Terra X" geht auf eine Entdeckungsreise rund um den Globus, um Affen in freier Wildbahn aufzuspüren. Erstmals entsteht ein umfassendes und ultimatives Porträt der Primaten. Den Naturfilmern ist es gelungen, rasende Jagden im tiefsten Dschungel zu verfolgen, intime Momente im Familienkreise der Bonobos festzuhalten und selbst seltenen Spezies wie dem Fingertier oder den Koboldmakis im Dunkeln auf den Fersen zu bleiben. "Terra X" vermittelt außergewöhnliche Einblicke in das fesselnde, oft verborgene Leben unserer Artgenossen und liefert überraschende Enthüllungen über eine Gruppe von Tieren, die wir nur zu kennen glaubten.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 7.00-7.45 Uhr)


Am 30.04.17 06:40 - 07:30 Uhr auf 
ServusTV: Pflanzen
Die Dramen, die sich in der Pflanzenwelt abspielen, sind unmöglich mit dem menschlichen Auge zu sehen. Doch die neueste Kameratechnik gibt Einblick in die faszinierende Welt der Pflanzen: wie eine Venusfliegenfalle zuschlägt, und damit ihr Opfer einfängt; wie die Katzenkralle oder die Dreispitzige Jungfernrebe - die auch als Wilder Wein bekannt ist - um einen Platz an der Sonne kämpfen. Die Dokumentation zeigt auch, welche Pflanzensamen als Inspiration für Segelflieger dienten, sowie die weltweit am schnellsten wachsende Pflanze, die bis zu einen halben Meter am Tag wächst. Der Drachenbaum, dessen Namen von seinem Naturharz - dem Drachenblut - abstammt, hat erstaunliche Methoden entwickelt, um Wasser zu speichern.


Am 30.04.17 07:30 - 08:15 Uhr auf 
phoenix: Die Bärenretter von British Columbia
Brian Falconer ist das Gesicht der Stiftung Raincoast. Jahr für Jahr begibt er sich im Great Bear Rainforest in British Columbia auf eine ganz besondere Grizzlyjagd. Sie dient einzig und allein dem Zweck, die von der Regierung zur Jagd freigegeben Tiere nicht zu töten. Die Stiftung Raincoast kauft nach und nach die Jagdrechte auf, um so den Bestand der mächtigen Raubtiere zu schützen. Die Stiftung arbeitet eng mit den Völkern zusammen, die seit Jahrtausenden an Kanadas Westküste siedeln. Die First Nations haben sich zusammengeschlossen und bekämpfen mit friedlichen Mitteln die Großwildjäger, die mit gekauften Jagdlizenzen in ihr angestammtes Land eindringen. ARD-Korrespondent Markus Schmidt und sein Fernsehteam porträtieren den Jäger Brent, der sich vom Häuptling der First Nations, Mike Willy, überzeugen lässt, auf die Trophäenjagd zu verzichten. Eine Geschichte gedreht an der wunderschönen wilden Westküste Kanadas während der Wanderung der Lachse, eine Geschichte, die für den zähen Kampf der First Nations steht, ihre angestammten Landrechte zurückzugewinnen.


Am 30.04.17 10:15 - 11:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Blutige Anfänger
Es ist Montagmorgen, 03:15 Uhr: Jason Pelletier, Sohn des Familienoberhaupts Rudy, schnürt zu dieser frühen Stunde seine Arbeitsstiefel und verabschiedet sich für eine Woche von Frau und Kind. Dieses Prozedere kennt der Vorarbeiter im Northern Woods Camp noch aus seiner eigenen Kindheit. Auch er sah den Vater damals nur am Wochenende. Von Montag bis Freitag leben und arbeiten die Männer des Familien-Clans seit Generationen in den abgeschiedenen Wäldern des "Pine Tree State". Dem frisch verheirateten Holzfäller bleibt aber nur wenig Zeit, um sich zu beklagen. Der Winter steht vor der Tür, und in den Camps wartet tonnenweise Holz auf den Abtransport ins Sägewerk. Außerdem sorgt ein Greenhorn auf der "Golden Road" für Aufregung: Trucker Daryl Bellinger hat mit seinem draufgängerischen Fahrstil schon jede Menge zusätzliche Reparaturkosten verursacht.


Am 30.04.17 11:15 - 12:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Winterlager
Maine, der wilde und weitgehend unberührte "Pine Tree State" ("Kiefernstaat") im äußersten Nordosten der USA, ist die Heimat einer außergewöhnlichen Familie: Die Pelletiers leben und arbeiten hier seit über 50 Jahren in den abgeschiedenen Wäldern unweit der kanadischen Grenze. Mit schwerem Gerät und viel Herzblut ackern sich die sieben Pelletier-Brüder gemeinsam mit ihren Söhnen durch die Höhen und Tiefen des Holzgeschäfts. Harte Arbeit, kernige Typen und ein großes Abenteuer: In der Doku-Serie "Holzfäller extrem" begleitet DMAX den Pelletier-Clan beim täglichen Kampf gegen die Naturgewalten.


Am 30.04.17 12:15 - 13:05 Uhr auf 
N24: Flammen im Paradies
Im kalifornischen Malibu, wo die Schönen und Reichen sich Traumanwesen mit Meerblick in die grünen Hügel gebaut haben, wüten 2007 zerstörerische Waldbrände. Starke Winde peitschen das Feuer nach langer Dürre von Hang zu Hang. Kein Geld der Welt kann verhindern, dass die Villen ihm zum Opfer fallen. Fassungslos halten die Besitzer mit Handykameras fest, wie das Feuer immer näher kommt. Schließlich bleibt ihnen nichts übrig, als wenigstens sich selbst in Sicherheit zu bringen.


Am 30.04.17 13:20 - 14:05 Uhr auf 
rbb: Orang-Utans - zurück in die Wildnis
Hoch über den Wäldern Borneos schwebt eine ganz besondere Fracht: Das Orang-Utan Weibchen Leonora. Sie weiß es nicht, aber sie ist eine echte Pionierin. Sie und eine Handvoll anderer Orang-Utans sind auf dem Weg in ein großes Abenteuer - in ein Leben als freier Orang-Utan. Leonora und ihre Gefährten sind Waisen, ihre Mütter wurden von Wilderern getötet, ihre Heimat für Palmplantagen zerstört. Ihre Rettung war die Borneo Orang-Utan Survival Foundation. In Nyaru Menteng, der größten Station der Stiftung in der Nähe von Palangka Raya, wurden sie liebevoll großgezogen. Die Gründerin der Station, die Dänin Lone Dröscher Nielsen, und ihre rund 200 größtenteils einheimischen Mitarbeiter setzen sich für ein gemeinsames Ziel ein: dass alle Waisen irgendwann in die Wildnis zurückkehren. Denn es wird immer enger in der Station: Über 600 verletzte oder verwaiste Orang-Utans leben dort hinter Gittern. Und draußen geht Stück für Stück ihres Lebensraums verloren: Auf Borneo wird pro Minute Regenwald von der Fläche zweier Fußballfelder für Palmölplantagen zerstört. Vom einstigen Lebensraum der Orang-Utans ist gerade noch ein Siebtel erhalten. Mit Lastwagen, Flugzeug und zuletzt mit dem Hubschrauber bringt das Team die Tiere in den Regenwald. Alle flüchten sofort in die Bäume - ein typisches Verhalten der großen Affen. Das Team hat die Affen sorgfältig vorbereitet. Mehrere Jahre lang brachten sie die Tiere jeden Tag mehrere Stunden in den Wald und brachten ihnen bei, wie man Früchte von Bäumen holt und sie frisst. Danach lebten die Orang-Utans einige Jahre auf einer Flussinsel - frei, aber mit täglicher Fütterung. Werden sie nun, nach der Auswilderung, überleben können?


Am 30.04.17 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Wildlife-Cops - Unter Beschuss
Pacific County im Südwesten von Washington: Sergeant Dan Chadwick wird zu einem Streit zwischen Jägern gerufen. Drei Männer beschuldigen sich gegenseitig, einen geschützten Junghirsch geschossen zu haben. Um den Fall zu lösen ist kriminalistischer Spürsinn gefragt - und Vorsicht geboten! Denn die Gemüter sind erhitzt und alle Beteiligten sind schwer bewaffnet. Ist der Jährling am Ende einem Jungspund zum Opfer gefallen?


Am 30.04.17 18:30 - 19:15 Uhr auf 
phoenix: Bedrohtes Paradies - Afrika zwischen Wilderei und Artenschutz
Afrika - kaum ein Kontinent wird so romantisch verklärt wie dieser, und das hat viel mit seinen wilden Tieren zu tun: Elefanten, Giraffen, Nashörner, Löwen, Leoparden. Die Liste atemberaubender und wunderschöner Tiere ist endlos, und noch immer leben viele von ihnen in freier Wildbahn. Seit Jahrzehnten aber reduzieren sich die Zahlen dramatisch. Elefanten etwa werden für ihre Stoßzähne gewildert, Nashörner für ihr Horn, das als Wundermedizin in Asien gilt. Der Kampf gegen die oftmals professionellen Syndikate, die hinter den Wilderern stehen, aber scheint aussichtlos: Korruption und mangelnde Strafverfolgung sind ein Grund dafür. Zudem verschärft der Mensch-Tier-Konflikt die Situation. Die Bevölkerung Afrikas wird sich in den kommenden Jahrzehnten dramatisch erhöhen. Immer mehr Lebensraum für Menschen bedeutet weniger Lebensraum für wilde Tiere. Wird es sie bald nur noch in den offiziellen Nationalparks geben, wenn überhaupt?Es gibt viele Lösungsansätze, welche aber funktionieren? Lassen sich Nashörner artgerecht auf Farmen halten und das Horn "ernten", um so illegalen Wilderern die Geschäftsgrundlage zu vermiesen? Hilft die Trophäenjagd, organisiert von Kommunen in Namibia, dem Erhalt des Elefantenbestandes? Wie kämpft der Krügernationalpark in Südafrika gegen die Wilderei? Schafft es die südafrikanische Shembe-Kirche ihre Mitglieder vom Tragen von Leoparden-Häuten abzuhalten, indem sie künstliche Felle anbietet? Sind Frauen die besseren Ranger?


Am 30.04.17 18:30 - 19:00 Uhr auf 
ZDF: Terra Xpress - Vorgarten-Schweine
Wildschweine sind auf dem Vormarsch. Diesmal lassen sie sich in der Nähe einer Kindertagesstätte blicken und verunsichern dadurch die Mitarbeiterinnen. Warum rücken die Schwarzkittel Wohngebieten immer näher, und wie geht man richtig damit um?


Am 30.04.17 19:30 - 20:15 Uhr auf 
ZDF: Die Odyssee der einsamen Wölfe (2/2)
Die erstaunliche Geschichte von drei Wanderwölfen findet ihre Fortsetzung mit der Geschichte des deutschen Wanderwolfs Alan. Er war 2010 von der Lausitz aus Richtung Osten gestartet. Über Wochen und über Hunderte Kilometer hält Alan Kurs. Der 400 Meter breite Weichselstrom bei Danzig ist für ihn kein Hindernis. Im Biebrza-Nationalpark legt er eine ungewöhnlich lange Ruhepause ein. Möglicherweise kuriert er eine Verletzung aus. Das ist zumindest die Vermutung der deutschen Wolfsexpertin Ilka Reinhardt, die die Route von Alan zusammen mit ihrem Hund Jacques noch einmal nachvollzieht. Ihre Reise endet schließlich im Grenzdreieck Polen-Litauen-Weißrussland. Dort sind Alans GPS-Signale verstummt.
(Wdh. kommende Nacht 3.05-3.50 Uhr)


Am 01.05.17 05:55 - 06:40 Uhr auf 
PRO7-MAXX: Ax Men - Die Holzfäller
Mit der Axt in der Hand - oder der Motorsäge - versuchen vier Teams aus Holzfällern, sich im harten Wettbewerb im Nordwesten der USA zu behaupten. Der Konflikt zwischen Jimmy und James Smith ist so verfahren, dass die beiden Hitzköpfe einen Familientherapeuten aufsuchen. Auch bei Shelby gibt es Zoff: Sein Neuzugang sagt ihm gehörig die Meinung, was dem Swamp Man überhaupt nicht gefällt. In den Bergen von Virginia will eine neue Firma, die die uralte Technik des Holzrückens anwendet, den Markt erobern. Genau wie in alten Zeiten nutzen die findigen Holzfäller speziell ausgebildete Pferde für den Abtransport der Stämme.


Am 01.05.17 06:40 - 07:10 Uhr auf 
arte: Tierische Gefühle - Wie teamfähig sind Tiere?
Früher glaubte man, Tiere seien lediglich instinkt- und triebgesteuert. Das ist längst überholt. Die Forschung hat bewiesen, dass Tiere Gefühle wie Freude, Frustration oder Trauer empfinden können. Und dass sie intelligent sind, bestreitet auch niemand mehr. Doch wie teamfähig sind sie? Die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug treffen den Tierarzt Dr. Sondermann in einer Hundeschule. Beim Hundetraining geht es natürlich um Teamfähigkeit. Doch auch etwas anderes kann das Moderatorenteam bei der Arbeit des Hundetrainers beobachten: Hunde erkennen die Emotion des Besitzers an seinem Gesichtsausdruck.


Am 01.05.17 08:05 - 09:25 Uhr auf 
superRTL: Norva und Sam retten die Welt
Zeichentrickfilm. Norva und ihr kleiner Bruder Jorpe leben in einem Dorf in Thailand im Einklang mit der Natur. Als sich der Himmel über ihnen rot verfärbt, sieht die Großmutter der beiden Kinder, eine Schamanin, gefährliche Veränderungen auf die Menschen zukommen. Zur gleichen Zeit beginnt in der Nähe das Weltpfadfindertreffen, an dem auch Sam, der Sohn des Präsidenten von Capital State teilnimmt. Der Junge verirrt sich bei einem Orientierungsmarsch, stürzt ab und wird zufällig von Norva und Jorpe gerettet. Etwas später entdecken Wissenschaftler in einem abgestürzten Satelliten gefährliche Organismen, die sich anscheinend aus Kohlenstoffdioxid gebildet haben. Sie heizen die Erde auf und bedrohen die gesamte Menschheit. Der Weltrat ist alarmiert und beschließt, die neu entwickelte Cool-Bombe einzusetzen, um die Gefahr abzuwenden. Aber die Situation wird nur noch schlimmer. Erst als Sam mit Hilfe von Norva und Jorpe seinen Vater, den Präsidenten, und den Weltrat davon überzeugen kann, dass nur ein radikales Umdenken die Menschheit retten kann, werden geeignete Maßnahmen ergriffen, die schließlich die drohende Katastrophe verhindern können.


Am 01.05.17 08:25 - 09:20 Uhr auf 
D-MAX: Traumhaus Baumhaus - Global, genial, phänomenal!
Eine Oase mitten im Regenwald: Die Baumhäuser des Vythiri Resorts im indischen Wyanad sind perfekt in ihre natürliche Umgebung integriert. Das Wasser in den komfortablen Gästezimmern stammt aus einer nahen Quelle, und die Stromversorgung wird mit Solarenergie betrieben. Dort kann man in den Baumwipfeln einen Aufenthalt der besonderen Art erleben. Und wer gerne mal in einem Vogelnest schlafen würde, für den lohnt sich eine Reise nach Schweden. Hier hat sich der Architekt Bertil Harström bei der Konstruktion der "Bird Nest Suite" im "Tree Hotel" ebenfalls von der Natur inspirieren lassen. Pete Nelson stellt in dieser Folge einige der spektakulärsten Baumhäuser der Welt vor.


Am 01.05.17 12:20 - 12:50 Uhr auf 
arte: Wölfe in Deutschland - Jäger und Gejagter
Die Wölfe kehren nach Mitteleuropa zurück - und schon sind Konflikte vorprogrammiert. Die einen freuen sich, dass das Tier nicht ausgerottet und durch ein EU-Recht unter Schutz gestellt wurde. Auf der anderen Seite stehen Landwirte und Schäfer, vor allem in Brandenburg - sie legen sich auf die Lauer und gehen auf die Pirsch. Gibt es eine gemeinsame Lösung für den Umgang mit dem mythenreichen Räuber?


Am 01.05.17 13:45 - 15:15 Uhr auf 
ServusTV: Das Geheimnis der Bäume
Nicht umsonst werden die gewaltigen Ur- und Regenwälder als die grüne Lunge der Erde bezeichnet. Die Dokumentation nimmt mit auf eine magische Reise zu diesem Ursprung des Lebens. Der Botaniker Francis Hallé zeigt eindrucksvoll, wie Bäume geboren werden, wie sie leben und wie sie sterben. Denn wer glaubt, Bäume seien reglos, stumm und ungefährlich, wird eines Besseren belehrt. Bäume sind lebensnotwendig für das Ökosystem der Erde und für den Menschen. Mit imposanten Kamerafahrten aus der Vogelperspektive bis zu mikroskopisch winzigen Details und faszinierenden Zeitrafferaufnahmen präsentiert der Film bildgewaltig und eindrucksvoll den Gesamtorganismus Wald.


Am 01.05.17 19:15 - 20:00 Uhr auf 
ARD: Wildes Deutschland - Die Schwäbische Alb
Im Herzen Baden-Württembergs liegt eines der artenreichsten Mittelgebirge Deutschlands: die Schwäbische Alb. Einst erstreckte sich hier ein kalkreiches Jurameer, dessen Meeresboden im Laufe der Jahrmillionen zu einem Mittelgebirge angehoben wurde. Durch den Kalkboden, den Regen und Frost unaufhaltsam zersetzen, entstanden über die Jahrtausende viele verschiedene extreme Lebensräume: Deutschlands größte Quelltöpfe, urige Wasserfälle, geheimnisvolle Höhlensysteme, bizarr geformte Felsenlandschaften und Trockentäler. Unzählige Burgen, Schlösser und Ruinen wie Schloss Lichtenstein oder die Burg Hohenzollern thronen auf den Berghängen des Albtraufs, der nördlichen Kante der Schwäbischen Alb. Mit Eichelhäher und Erdhummel als zwei gegensätzliche Vertreter ihres Lebensraumes erzählt der Film eine einzigartige Naturgeschichte mit der Wacholderheide als Kampfzone der Ökologie. Wird die Heide am Ende den Wettlauf ums Überleben gewinnen? Diese spannend erzählte Naturgeschichte zeigt die Schwäbische Alb von einer ganz neuen Seite. Vor allem die beeindruckenden Verhaltensweisen des Eichelhähers, die atemberaubenden Blickwinkel, die mit Hubschraubern, Drohnen, Segelfliegern, Spezialoptiken, Zeitraffern und Superzeitlupen von Naturfilmer Klaus Weißmann und seinem Team eingefangen wurden, machen die Dokumentation "Die Schwäbische Alb" zu einem faszinierenden Naturerlebnis im Herzen Baden-Württembergs.
(Wdh. kommende Nacht 4.45-5.30 Uhr)


Am 01.05.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
BR: Zurück zum Urwald - Nationalpark Kalkalpen
Der Wald ist viel mehr als bisher gedacht - das zeigt die neue Dokumentation "Zurück zum Urwald - Nationalpark Kalkalpen" der preisgekrönten Filmemacher Rita und Michael Schlamberger. Ihre neue Produktion porträtiert das größte Verwilderungsgebiet der Alpen, das sich in den vergangenen 20 Jahren zu einem wildromantischen Urwald entwickelt hat. In diesem riesigen, unberührten Gebiet, in dem der Mensch die Natur Natur sein lässt, kommunizieren Bäume untereinander, streifen Luchse majestätisch anmutend am Waldboden und springen Gelbhalsmäuse zehn Mal so weit wie sie lang sind. Dabei hatten die Kalkalpen vor nicht allzu langer Zeit ein gänzlich anderes Erscheinungsbild. Erst im Jahr 1997 wurden das Sengsengebirge und das Reichraminger Hintergebirge als Nationalpark Kalkalpen unter strengen Schutz gestellt. Gleichzeitig mit einer mutigen Entscheidung: Fortan sollte das Bewirtschaften des Waldes den natürlichen dynamischen Prozessen überlassen sein. Nicht wenige Experten warnten damals vor diesem Schritt und befürchteten eine Verwesung des Waldes. Heute, fast 20 Jahre später, ist klar, dass alle Zweifel unberechtigt waren. Das deutlichste Symbol dafür ist die Wiederkehr der Luchse. Nachdem ein Vorbote für die zukünftige Erfolgsgeschichte schon 1998 in den Nationalpark gekommen war, wurden 2011 Luchse aus der Schweiz angesiedelt. Schon ein Jahr später gab es den ersten Nachwuchs. Der einzige Feind, den die erste Luchspopulation in den Alpen seit ihrer Ausrottung vor 115 Jahren noch hat, ist der Mensch. Denn der sieht den Luchs nicht selten als Trophäe. Doch das mächtigste Symbol der Kalkalpen ist letztlich der Baum. Seit über 350 Millionen Jahre haben sich Bäume zu perfekt angepassten Lebewesen entwickelt, zu pflanzlichen Genies, die in einem hochkomplexen Verbund den Organismus Wald bilden. Bäume sind Teil der wohl größten Gemeinschaftsarbeit in der Geschichte des Lebens - sie arbeiten Hand in Hand mit den Pilzen. Denn Myriaden von Pilzen zersetzen und verarbeiten das Totholz.
(Wdh. morgen 10.25-11.10 Uhr)


Am 02.05.17 03:45 - 04:40 Uhr auf 
D-MAX: Traumhaus Baumhaus - Amerikas Beste
Verankert an mächtigen Kiefernbäumen scheint der zweistöckige Bau über dem Boden zu schweben wie eine himmlische Behausung, und jedes einzelne Brett sieht aus, als hätte es ein betagter Waldschrat ausgesägt. Spitzenarchitekt Pete Nelson lässt sich in diesem Special von den Konstruktionen anderer Kollegen inspirieren. Einer dieser begnadeten Baumhaus-Künstler ist sein ehemaliger Lehrling David Geisen. Der ehrgeizige Schreiner hat sich zu einem Meister seines Fachs entwickelt und sich auf die Wiederverwendung von Altholz spezialisiert.


Am 02.05.17 04:40 - 05:25 Uhr auf 
D-MAX: Traumhaus Baumhaus - Einmal um die ganze Welt
Kein Bauwerk dieser Erde bringt den Menschen die Natur näher als ein Baumhaus. Denn aus den Wipfeln einer Baumkrone hat man einen ganz anderen Blick auf die Welt. Wer wüsste das besser als Pete Nelson. Der amerikanische Spitzenarchitekt baut seiner Kundschaft seit mehr als 25 Jahren Meisterwerke in den Blätterwald - mit jedem erdenklichen Luxus, vom Kühlschrank über die Multimedia-Ausstattung bis zum Whirlpool. Bei seinen Entwürfen lässt sich der Amerikaner auch von den Ideen der Konkurrenz inspirieren. In dieser Serie reist der Profihandwerker rund um den Globus und stellt die spektakulärsten Baumhäuser der Welt vor.


Am 02.05.17 09:20 - 10:05 Uhr auf 
arte: Big Five Asien - Der Elefant
Entlang des Flusses Kinabatangan macht sich ein Filmteam auf die Suche nach den grauen Riesen Asiens. Schneller als erwartet wird es dort fündig: Elefanten ziehen entlang dieses Flusses in Herden, die manchmal aus mehr als hundert Tieren bestehen. Auf den ersten Blick denkt man, das Paradies für Elefanten gefunden zu haben, doch als das Filmteam den Dickhäutern über Wochen folgt, stellt sich heraus, dass die alten Wege der Elefanten, die sie seit Generationen gehen, mittlerweile durch Palmenplantagen und sogar mitten durch Ortschaften führen.


Am 02.05.17 10:05 - 10:50 Uhr auf 
arte: Big Five Asien - Die Nashörner
Das Java- und das Sumatra-Nashorn zählen zu den seltensten Tierarten der Welt! Leider tauchen sie wie die dritte asiatische Nashornart, das Panzernashorn, in der öffentlichen Wahrnehmung meist nicht auf. Die meisten verbinden Nashörner mit Afrika, obwohl dort lediglich zwei der fünf noch lebenden Nashornarten vorkommen. Die Dokumentation stellt alle drei Arten der asiatischen Nashörner vor. Dem Filmteam ist es mit Hilfe von ferngesteuerten HD-Spezialkameras gelungen, von allen Arten zum Teil einzigartige Aufnahmen zu bekommen.


Am 02.05.17 10:50 - 11:30 Uhr auf 
arte: Big Five Asien - Der Löwe
Die meisten Menschen denken, dass allein Afrika die Heimat der Löwen sei. Doch einst lebten sie in Griechenland, in der Türkei, sie durchstreiften die Halbwüsten Asiens bis an die östliche Grenze Indiens. Und es sind die Jahreszahlen bekannt, als in jedem Land der letzte Löwe an einer Gewehrkugel starb. Gerade mal ein Dutzend Löwen hatte in einem kleinen Waldstück im Nordwesten Indiens die Jagdlust der Menschen überlebt, als sie in ihrem Wald unter Schutz gestellt wurden. Und der König der Tiere begann, um sein Überleben zu kämpfen. Mittlerweile gibt es wieder über 400 Asiatische Löwen. Sie im Nationalpark Gir Forest aufzuspüren und mit der Kamera zu verfolgen, ist ungleich schwieriger als in den Savannen Afrikas. In ihrem Wald, in dem verkrüppelte Teakbäume und Akazien die Sicht versperren, ist das Filmteam gezwungen, den Raubkatzen zu Fuß zu folgen, um sie filmen zu können.


Am 02.05.17 13:05 - 14:00 Uhr auf 
N24: Feuerwirbel
Die Natur kann gewaltige Kräfte freisetzen: In Aracatuba, Brasilien, gerät 2010 das Abfackeln eines Zuckerrohrfelds außer Kontrolle. Durch die rasch aufsteigende, intensive Hitze kommt es zu Feuertornados. Die Feuerwehrleute stoßen bald an ihre Grenzen. Auch in Janesville, Kalifornien, verlangen Waldbrände den Löschtrupps alles ab. Starke Winde tragen ein Buschfeuer von Hügel zu Hügel. Als der Wind den Feuersturm in die Richtung der Einsatzkräfte leitet, spitzt sich die Lage zu.


Am 02.05.17 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Wildlife-Cops
Der Bundesstaat Washington, im äußersten Nordwesten der USA, ist geprägt durch eine artenreiche Flora und Fauna. Doch auch der Mensch hat die Natur längst erobert - oft mit gravierenden Folgen! Denn Wilderei oder illegaler Tierhandel sind keine Kavaliersdelikte. Niemand weiß das besser, als die Männer und Frauen des "United States Fish and Wildlife Service", die im Evergreen State für Recht und Ordnung sorgen. Dabei kämpfen die Beamten an vielen Fronten gleichzeitig: Bären und Pumas auswildern, verletzte Tiere retten und Umweltsünder auf frischer Tat ertappen, gehört für die Officers zur täglichen Arbeitsroutine. Diese Serie begleitet die Wildschützer bei ihren gefährlichen Einsätzen.
(Weitere Folgen Mittwoch bis Freitag und nächste Woche Montag bis Mittwoch um dieselbe Zeit)


Am 02.05.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Schätze zwischen Rhön und Habichtswald
Moderator Kurt Lotz bereist die Welterbestätten in Nordhessen, ein Archiv, das ein Weltdokumentenerbe birgt, und einen Ort, der hofft, einmal zum Welterbe zu werden. Im jüngst zum Welterbe ernannten Bergpark Wilhelmshöhe ist zu erfahren, wie schwierig es ist, den begehrten Titel zu bekommen, und welcher Aufwand betrieben werden musste. Was einen Buchenwald so besonders macht, dass er der Welt erhalten bleiben muss, wird im Weltnaturerbe Nationalpark Kellerwald-Edersee erkundet.


Am 03.05.17 14:00 - 14:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Tiere im Teich - Sommer und Herbst
Im Sommer pulsiert das Leben im Teich und aus Kaulquappen werden allmählich Frösche. Wenn ihnen Lungen gewachsen sind, gehen sie an Land. Insekten sind für Jungfrösche eine willkommene Nahrung.
(Wdh. morgen 6.30-6.45 Uhr)


Am 03.05.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Seenparadies Mecklenburg - Unter Fischadlern und Wisenten
Zwischen Hamburg und Berlin liegt das größte zusammenhängende Seengebiet Deutschlands: die Mecklenburgische Seenplatte. Mehr als 1.000 große und kleine Seen sind durch Flüsse und Kanäle miteinander verbunden. Im Zentrum dieses Wasserparadieses liegt die Müritz. Neben der urwüchsigen Natur mit vielen seltenen Tierarten wie Fischadler und Eisvögel spielt in diesem Film eine Gauklerfamilie eine entscheidende Rolle. Per Floß reisen sie durch Mecklenburgs Wasserwelten und spielen auf ihrem Weg die alten Märchen. Ihre Bühne ist die Natur, wo sich ebenfalls kleine und große Dramen der Tierwelt abspielen. Hinter Plau begegnen ihnen Tiere einer längst vergessenen Zeit - Wisente. Unbeirrt ziehen sie durchs seichte Wasser des Damerower Werders. Nur wenige Kilometer weiter öffnen sich die romantischen Waldseen und ein kleines Meer liegt vor dem Floß. Es nimmt Kurs auf den Müritz-Nationalpark, ein Paradies der Adler. Tierfilmer Christoph Hauschild hält mit einer Zeitlupenkamera die spektakulären Jagdflüge der Fischadler fest. Zwischen Müritz und Rheinsberg liegen in märchenhafte Wälder eingebettet die saubersten Seen Norddeutschlands.


Am 03.05.17 14:15 - 14:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Tiere im Teich - Frühling
Wenn im Frühling das Leben erwacht, beginnt das ewige Spiel der Partnersuche, aber auch des Fressens und Gefressenwerdens im Teich. Die Sendung zeigt, wie sich Froschnachwuchs entwickelt und sich Larven in Libellen verwandeln.
(Wdh. morgen 6.45-7.00 Uhr)


Am 03.05.17 18:10 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Brasilien - Das Feuer des Cerrado
Die Tierwelt von Brasiliens Cerrado hat wahrhaft Ungewöhnliches zu bieten: ein großer Jäger ernährt sich von kleinen Termiten, Wölfe fressen Früchte, Vögel nisten in Termitenhügeln und Affen laufen aufrecht auf zwei Beinen umher. Die Termitenhügel stehen im Zentrum eines einzigartigen komplexen Ökosystems, das sich hier über Jahrmillionen hinweg entwickelt hat.


Am 03.05.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Madagaskar - Im Dschungelreich der Halbaffen (1/2)
Nirgendwo sonst leben so viele skurrile Tiere wie hier: Vom struppigen Fingertier über den leuchtend roten Giraffenhalskäfer bis zum vermutlich kleinsten Chamäleon der Erde, das gerade mal die Größe einer Ameise erreicht. Seit Jahrmillionen liegt die Insel im Indischen Ozean isoliert, so dass sich eine eigene Tier- und Pflanzenwelt entwickeln konnte. Die zweiteilige BBC Naturdokumentation erzählt mit seltenen Filmaufnahmen die Geschichte dieser "Naturwunderwelt". In der ersten Folge stehen Madagaskars Wälder mit ihren tierischen Bewohner im Mittelpunkt.
(Wdh. morgen 14.15-15.00 Uhr)


Am 03.05.17 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Neuseeland - Kampf ums Paradies
Das Neuseeland von heute ist nicht nur die Heimat von Kiwi und Kea, Weta und Wekaralle. Es ist auch die Heimat von Einwanderern, wie Amseln und Buchfinken, Bachforellen und Mäusen aus Übersee. Sie alle verdrängen, auf die eine oder andere Art, die tierischen Ureinwohner aus ihren Lebensräumen. Natur- und Artenschützer arbeiten mit Nachdruck an aufwendigen und cleveren Rettungsaktionen, die Hoffnung geben und zeigen, dass die außergewöhnliche Tierwelt Neuseelands durchaus zu retten ist.
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)


Am 03.05.17 21:15 - 22:10 Uhr auf 
ServusTV: Raubkatzen - Eine faszinierende Tierfamilie (1)
Von den majestätischen Sibirischen Tigern zu den agilen, baumkletternden Ozelots: Katzen haben durch die Evolution unterschiedliche Formen, Farben und Größen angenommen. Momentan existieren 37 verschiedene Katzenarten, die im Dschungel, in den Bergen, in den Wüsten oder in der Savanne leben. Sie können höher springen, schneller laufen und besser klettern als jede andere Spezies auf der Welt. Biologe Patrick Aryee reist rund um die Welt zu einigen der abgelegensten Orte unserer Erde, um den reichen und vielfältigen Familienbaum der Katzen zu erforschen.
(Wdh. morgen 10.10-11.05 Uhr)


Am 04.05.17 07:00 - 07:30 Uhr auf 
SWR: Im Staat aus morschem Holz - Das Jahr der Hornissen
In manchen Lexika werden Hornissen als schädlich bezeichnet, und die Mär, dass drei Hornissenstiche einen Menschen töten und sieben ein Pferd, ist nicht aus der Welt zu schaffen. Immer noch bricht Panik aus, wenn die größte einheimische Faltenwespe auftaucht. Der Film räumt mit den herrschenden Vorurteilen auf. In eindrucksvollen Bildern wird das Leben im Staat aus morschem Holz beschrieben. Der Zuschauer erhält Tipps, wie er sich in der Nähe der gelb-schwarzen Brummer richtig verhält und wie er den geschützten Insekten helfen kann.


Am 04.05.17 07:32 - 07:35 Uhr auf 
SWR: Warum ist der Regenwurm ein heimlicher Star?
Der Regenwurm führt ein Leben im Verborgenen. Man bekommt ihn nur selten zu Gesicht. Und wenn, dann meistens - wie der Name schon sagt - bei Regen. Aber eigentlich fühlt er sich nur unterirdisch so richtig wohl. Denn dort - im Boden - ist sein Zuhause. Aber was macht so ein Regenwurm eigentlich den lieben langen Tag und warum ist er so wichtig für fruchtbaren Boden?


Am 04.05.17 13:00 - 14:00 Uhr auf 
ServusTV: König der Wälder
Hirsche ziehen seit Jahr Millionen ihre Fährte in Mitteleuropa, nachdem sie vor rund 15 Millionen Jahren aus Asien kommend Europa besiedelt haben. Der Rothirsch als unser größtes in Mitteleuropa lebendes Wild ist nach wie vor zur in unserem wilden Land zu finden. Servus TV war diesen heimlichen Tieren auf der Fährte. In vier Jahren haben die Naturfilmer Klaus Illitsch und Thomas jun. und sen. Tscherne in vielen Stunden und Tagen und mit unglaublicher Ausdauer und viel Gefühl wahrlich atemberaubendes Bildmaterial für und über unser wildes Land gedreht. Ob bei eisiger Kälte in unseren Alpen oder in glühender Hitze im pannonischen Becken im Hochsommer, alle wilden Ecken in Österreich sind dabei auf der Suche nach wilden Hirschen und Rehen aufgesucht worden. Der jährliche Lebenslauf des Rothirsches wird in dieser Dokumentation sehr anschaulich erlebbar und es wird jedem dabei bewusst werden, welch einen Schatz wir in wenigen noch intakten Lebensrauminseln für diese Tiere in der Zukunft hüten müssen. Eine Tierart, die durchaus vom Aussterben bedroht ist, da diese großen Tiere aufgrund der menschlichen Zersiedelung und unserer Infrastruktur mit Verkehrsanlagen keine ursprünglichen Lebensgrundlagen mehr in Europa vorfinden. Tauchen sie ein in unser wildes Land wie es bisher nur wenigen Menschen vergönnt war zu erleben und lassen sie sich von dem König der verzaubern.


Am 04.05.17 14:50 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Zu den Quellen des Essequibo (1/5)
Der Essequibo ist einer der größten Flüsse Südamerikas: rund 1000 Kilometer lang, mit einem Einzugsgebiet, das bis nach Brasilien, Venezuela und Surinam reicht. Nach dem Amazonas und dem Orinoco bildet er das drittgrößte Flusssystem des amerikanischen Subkontinents - und er ist praktisch unbekannt. Entlang seiner Ufer erstreckt sich eines der größten ungestörten Regenwaldgebiete der Erde. Ein Hotspot der Evolution, in dem irgendwo die noch immer unerforschte Quelle des Essequibo liegt.
(Teile 2 bis 5 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr)


Am 04.05.17 16:20 - 16:45 Uhr auf 
arte: Mit den Gibbons leben
Aurélien Brulé verbrachte seine Zeit schon als Kind lieber mit Tieren als in der Schule. Mit dreizehn bekam er einen Job in einem Zoo, wo er seine Faszination für Menschenaffen entdeckte. Besonders gut gefielen ihm die Weißhandgibbons, eine kleine Baumaffenart, die heute vom Aussterben bedroht ist. In den späten 90ern flog er dann zum ersten Mal nach Thailand und Indonesien, um die Menschenaffen in freier Wildbahn aufzuspüren, zu beobachten und zu erforschen und blieb schließlich gänzlich vor Ort, um für das Überleben der Gibbons zu kämpfen. Auf der Insel Borneo leitet der Franzose heute das Gibbon-Schutz- und -Rettungszentrum Kalaweit. Aurélien und sein Team kümmern sich um verletzte Affen und auch um solche, die unter schrecklichen Bedingungen als Haustiere gehalten werden. Allein in Indonesien leben mehr als 6.000 Gibbons in Privathaushalten in Gefangenschaft. Doch auch in der freien Wildbahn ist die Affenart in Gefahr. Sie werden von Raubtieren wie Pythonschlangen in Sumpfgebieten bedroht und auch das Schicksal der indonesischen Wälder gefährdet ihre Zukunft. Die Entwaldung Borneos nimmt den Affen Tag für Tag mehrere Hundert Hektar Land und treibt sie in die Enge. Neben der Einrichtung des Schutzgebiets auf der Flussinsel Hampapak hat Aurélien in Sumatra eine weitere Pflegestation aufgebaut. Auch der Radiosender Kalaweit FM informiert die Bevölkerung über die Arbeit der Organisation und soll die Jugend für die Umweltproblematik und den Tierschutz sensibilisieren. In "Humanima - Mensch und Tier" begleitet ARTE den affenvernarrten Franzosen in seine Wahlheimat Borneo und eröffnet Einblicke in die Lebenswelt des vom Aussterben bedrohten Weißhandgibbons.


Am 05.05.17 10:30 - 11:15 Uhr auf 
BR: Das Wendland - Niedersachsens wilder Osten
Der Filmautor Ernst Sasse porträtiert das Wendland, bis heute eine bäuerliche Idylle: weite Landschaften und dramatische Wolkenhimmel, jahrhundertealte Fachwerkhäuser und klapprige Scheunen, Blumenwiesen und Tümpel. Der Filmautor Ernst Sasse begleitet den Alltag des Geschwisterpaares Hauke und Justine im Wendland über ein Jahr mit der Kamera. Er zeigt eine Kindheit, die vom Leben in und mit der Natur geprägt ist. Der Landkreis ist einer der wichtigsten Naturräume Norddeutschlands mit einer reichen Tier- und Pflanzenwelt. Hier brüten Schwarzstörche, Seeadler und Kraniche, leben Füchse, Fischotter und Biber. Vor den Elbdeichen liegen Auwälder und weite Überschwemmungsflächen, Waldgebiete grenzen an Felder und Feuchtwiesen.


Am 05.05.17 11:10 - 12:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Massachusetts
Massachusetts lautet in der Sprache seiner Ur-Einwohner: Das "Land der großen Hügel". Der Bundesstaat im Nordosten der USA hat seine indianischen Wurzeln bis heute bewahrt. Der Name „Massachussetts“ stammt aus dem Algonkin - der Sprache eines von vielen indigenen Stämmen in der Region. In diesem Bundesstaat beheimatet ist auch die Bewegung "Nature Writers". Hier leben viele Schriftsteller, die als Hobby-Naturforscher tätig sind und Wissenschaftler vor Ort unterstützen. Es ist eine der am stärksten urbanisierten Regionen der USA, die sich dennoch ihre Ursprünglichkeit und ihre reichhaltige Natur bewahren konnte. Mit der Natur im Einklang leben, um sie besser zu verstehen - das ist das Ziel von Nick und Valerie Wisniewski. Beide sind sie Wanderführer und auf das Spurenlesen von Bären spezialisiert. Richard Primack und sein Team scheuen keine Mühen, um auf die Gefahren des Klimawandels hinzuweisen. Sie wollen so schnell wie möglich ein Umdenken herbeiführen. In einem Forschungszentrum in Wareham wachen Wissenschaftler über einen wirtschaftlichen und kulturellen Schatz: die Cranberries, eine einheimische Pflanze.


Am 05.05.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Deutschlands wilde Wölfe - Wie sie wirklich sind
Sie gelten als die Herrscher der Wildnis - Wölfe. Die einen sehen sie als reißende Bestien, die anderen verklären sie zu mythischen Wesen. Viele Menschen sind fasziniert von der oft beschriebenen strikten Rangordnung, die Forscher bei Wolfsrudeln in Gehegen beobachtet haben; scheint sie doch Hierarchien am Arbeitsplatz und in anderen Bereichen unserer Gesellschaft widerzuspiegeln. Doch gibt es eine umkämpfte Rangordnung auch bei Wolfsrudeln in Freiheit? Wie leben wilde Wölfe wirklich? Über 150 Jahre lang war es unmöglich, diese Fragen in Deutschland zu beantworten. Doch seit gut zehn Jahren gibt es bei uns wieder freilebende Wölfe. Inzwischen leben zwölf Rudel in Deutschland, Trend steigend. Fast von Beginn an hat der Biologe und Tierfilmer Sebastian Koerner die Rückkehr der Wölfe mit der Kamera dokumentiert, und die Arbeit von Deutschlands renommiertesten Wolfsforscherinnen begleitet - Gesa Kluth und Ilka Reinhardt vom Wildbiologischen Büro LUPUS. Mit deren Unterstützung und unendlich viel Geduld gelangen Sebastian Koerner einzigartige Filmaufnahmen vom Familienleben wildlebender Wölfe, wie es sie bisher in Europa noch nicht gegeben hat.


Am 05.05.17 14:50 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Europas Urwälder - Bayerns neue Wildnis
Die Wildnis ist zurückgekehrt in den Bayerischen Wald. In einem außergewöhnlichen Experiment entsteht dort ein "neuer" Urwald: Seit gut 40 Jahren wird die Natur sich selbst überlassen.Der Mensch greift nicht ein. Und zwar auch nicht in extremen Situationen. Mit verblüffenden Erfolgen: Auf den 243 Quadratkilometern Nationalparkwald jagt seit einigen Jahren wieder der Luchs, Europas einzige Großkatze.


Am 05.05.17 15:15 - 16:00 Uhr auf 
rbb: Der wilde Wald der Kaiserin
Der Lainzer Tiergarten am Stadtrand von Wien ist etwas ganz Besonderes: Neben Wildschwein, Mufflon und Damwild findet hier auch diverses Kleingetier einen Lebensraum. Die Naturfilmer Thomas Rilk und Andreas Laschober sind ihm auf der Spur. Ende des 19. Jahrhunderts ließ Kaiser Franz Joseph I. die Hermesvilla im Wiener Lainzer Tiergarten für Kaiserin Elisabeth errichten. Heute strömen jährlich unzählige Touristen in den Park.


Am 05.05.17 15:35 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Europas Urwälder - Bialowieza, Heimat der Wisente
Unberührt und geheimnisvoll erstreckt sich im Nordosten Polens der Urwald von Bialowieza, ein ausgedehntes Waldgebiet mit jahrhundertealten Baumriesen.Es lässt erahnen, wie Europa vor Jahrtausenden ausgesehen hat, als der Großteil des Kontinents von Mischwäldern bedeckt war. Der letzte Tiefland-Urwald Europas ist auch die Heimat des größten europäischen Landsäugetiers, des Wisents.Mehrere Hundert der fast ausgestorbenen "Könige des Urwalds" leben dort in freier Wildbahn.


Am 05.05.17 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Europas Urwälder - Wilde Karpaten
Entlang der rumänischen Karpaten, wo sich zahlreiche Sagen um den Grafen Dracula ranken, erstreckt sich der größte Buchen-Urwald Europas. Bis heute sind dort Wölfe und Bären zu Hause.In Zentraleuropa sind nur wenige ursprüngliche Waldgebiete - meist in schwer zugänglichen Bergregionen - von der Abholzung verschont geblieben. Hier gibt es Bäume, die bis zu 45 Meter hoch in den Himmel ragen und geschätzte 400 Jahre alt sind.


Am 05.05.17 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Europas Urwälder - La Gomeras Nebelwald
Die Kanareninsel La Gomera besitzt einen einzigartigen dichten Lorbeerwald, der "Monteverde" genannt wird. Er ist ein Relikt der subtropischen Urwälder.Das Besondere am "Monteverde" ist sein reicher Wasserhaushalt. Auch seine abgeschiedene Lage macht den Nebelwald einzigartig. Die Kanarischen Inseln gelten als "Micro-Hot-Spot": Dort kommen besonders viele seltene Pflanzen und wirbellose Kleintiere vor.


Am 05.05.17 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Europas Urwälder - Unberührtes Lappland
Am Polarkreis, im schwedischen Teil Lapplands, befindet sich der Muddus-Nationalpark, Heimat von Rentieren, Elchen, Braunbären, seltenen Vögeln und der ältesten Kiefer Schwedens.Es gibt sie noch, die letzten grünen Paradiese Europas - ursprüngliche Wälder, die noch nicht von Menschen verändert wurden. Die Dokumentation lädt zu einer Entdeckungsreise im hohen Norden ein.


Am 05.05.17 18:10 - 19:15 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Madagaskar - Insel der Vielfalt
Die Natur Madagaskars ist einzigartig - hier haben sich Arten entwickelt, die es nirgendwo sonst gibt. Vor 60 Millionen Jahren gelangte eine Gruppe von Primaten auf die Insel - durch geologische Prozesse und Klimaänderungen entwickelten sich daraus im Lauf der Zeit mehr als 100 Arten von Lemuren.


Am 05.05.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Kieling - Expedition zu den letzten ihrer Art (1/3)
Zu Beginn des 3. Jahrtausends stehen viele Tiere unseres Planeten kurz vor ihrer Ausrottung. Andere haben sich in die letzten von Menschenhand noch unberührten Regionen der Erde zurückgezogen und wurden seit Jahren nicht mehr gesehen. Der deutsche Tierfilmer und Abenteurer Andreas Kieling macht sich auf die Suche nach ihnen: Mit Filmkamera und Abenteuerausrüstung versucht er, die Letzten ihrer Art vor die Linse zu bekommen.
(Teil 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 22,30 Uhr, Wdh. morgen 17.15-19.30 Uhr)


Am 06.05.17 06:10 - 06:50 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Schuften im Schlamm
Bobby Goodson und seine Männer haben sich daran gewöhnt unter extrem schwierigen Bedingungen zu arbeiten. Das Familienunternehmen des Amerikaners hat sich auf das Roden von Holz in Sumpfgebieten spezialisiert. Für gewöhnlich stecken er und seine Angestellten mit ihrem Arbeitsgerät knietief im Morast, um den kostbaren Rohstoff zu ernten. Aber es ist nicht nur die harte Knochenarbeit, die den rauen Burschen zu schaffen macht. Die weltweite Wirtschaftskrise hat mittlerweile auch die Wälder von North Carolina erreicht. Im letzten Jahr konnten Bobby und seine Leute trotz immenser Anstrengungen nur wenig Gewinn machen. Zu allem Überfluss kündigt sich in den Wäldern nun auch noch schlechtes Wetter an.
(Weitere Folgen bis Freitag um dieselbe Zeit)


Am 06.05.17 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Die Harpyie
Die Harpyie gehört zu den größten Greifvögeln der Welt und ist wohl der physisch stärkste Greifvogel. Der Rumpf ist überaus kräftig, die Flügel sind relativ kurz und sehr breit, der Schwanz ist dagegen relativ lang. Körperbau und Färbung der Harpyie sind typisch für Greifvögel, die im Wald leben und dort schnelle und relativ große Beute jagen, und finden sich in sehr ähnlicher Form zum Beispiel auch bei Habicht und Sperber. Die Harpyie stellt hinsichtlich Größe und Gewicht das Extrem dieses Körperbaus dar.


Am 06.05.17 09:30 - 10:00 Uhr auf 
phoenix: Das geheimnisvolle Leben der Waldpflanzen
Ohne sie gäbe es kein tierisches oder menschliches Leben auf unserem Planeten - Pflanzen! Im Wald treffen wir auf die verschiedensten Arten der kleinen, grünen Sauerstoffproduzenten. Jede Pflanze hat eine bestimmte Nische erobert und viele von ihnen verfügen über verblüffende Taktiken, um sich fortzupflanzen. Relativ wenig Aufwand treiben die Windbestäuber, wie Hasel oder Fichte. Der Lerchensporn investiert in Nektar, um bestäubende Insekten anzulocken. Der Aronstab nimmt seine Bestäuber gar vorübergehend gefangen. Auch die Verbreitungswege der Samen sind vielfältig: lassen sich manche einfach vom Winde verwehen, so haben es andere darauf abgesehen, sich fressen zu lassen. Erdbeere und Moschuskraut rekrutieren Schnecken für den Samentransport. Das Springkraut erschließt mit einem raffinierten Schleudermechanismus neue Lebensräume für seine Nachkommen. Vom Lebenszyklus der Pflanzen und ihren Anpassungen an die Umwelt erzählt dieser Film.


Am 06.05.17 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Gibbons - von Affenliebe und Affentreue
Bisher galten Gibbons als Musterbeispiel einer festen Partnerschaft im Tierreich. Doch nach eingehender Forschung kann ihr Sexualverhalten nicht mehr länger von Moralisten als "vorbildlich" angesehen werden: Gibbons gehen viel fremd. Affen leben in einem komplizierten Gleichgewicht von Kooperation und Konkurrenz. Sie schließen Beistandspakte, führen Tauschgeschäfte und kennen auch die Vetternwirtschaft. Das Zusammenleben der Geschlechter ist nach Mustern organisiert, die man auch in menschlicher Gesellschaft kennt. Während Gorillas sich einen Harem halten, bevorzugen Schimpansen den freien Partnertausch, und bei den Bonobos gibt es sogar so etwas wie käufliche Liebe: Sex gegen Banane. Gibbons dagegen leben monogam und halten ihrem Partner lebenslang die Treue. Einer der sich besonders gut mit Affen auskennt, ist der Primaten-Forscher Volker Sommer. In Thailands ältestem Nationalpark Khao Yai führte er eine Studie über das Sozialleben der Weißhand-Gibbons durch. Bisher galten Gibbons als Musterbeispiel einer festen Partnerschaft im Tierreich. Doch nach eingehender Forschung hat er herausgefunden, dass Gibbons untreu sind.


Am 06.05.17 10:50 - 11:50 Uhr auf 
PRO7-MAXX: Ax Men - Die Holzfäller
Mit der Axt in der Hand - oder der Motorsäge - versuchen vier Teams aus Holzfällern, sich im harten Wettbewerb im Nordwesten der USA zu behaupten. Die Saison hat gerade erst angefangen und schon läuft so einiges schief. In Alaska bringen Joe Linderborg und Mike Coatsy zwei Neulinge zur Schule - doch es macht den Anschein, als ob einer der beiden jetzt schon keine Lust mehr hat.
(Weitere Folge heute 23.00-0.00 Uhr)


Am 06.05.17 11:30 - 12:15 Uhr auf 
arte: Beruf Tierfilmer - Rita Banerji in Indien
Tierfilmer sind heutzutage mehr als nur Filmemacher. Sie kämpfen für Artenvielfalt und Umweltschutz und werden nicht müde, auf den desolaten Zustand unseres Planeten hinzuweisen. Die indische Tierfilmerin Rita Banerji hat es sich zum Ziel gesetzt, im Konfliktfeld Mensch-Tier-Natur zu vermitteln. Wir begleiten sie in den Süden Indiens, nach Tamil Nadu, wo Rita erlebt, wie Gaurs in Vorgärten eindringen und Elefanten in Teeplantagen. Mit ihren Dreharbeiten, die schnell auch gefährlich werden können, will sie die Einrichtung eines Frühwarnsystems unterstützen, das dem Schutz der Bevölkerung dient. Wir sind dabei, wenn sie in Madhya Pradesh der Landbevölkerung ihren Film über das Wildern und seine Auswirkungen vorführt und lassen uns von ihr in Odisha ein erfolgreiches Projekt zeigen: Hier wurden ehemalige Wilderer zu Touristenführern umgeschult, mit dem Ergebnis, dass der Vogelreichtum inzwischen zurückgekehrt ist. In Nagaland, im Nordosten Indiens, besuchen wir einen Club für Kinder, den sie, zusammen mit Einheimischen gründet hat, um die junge Generation für die Natur zu sensibilisieren. Fotoapparat statt Jagdwaffe; die Kinder sind begeistert.


Am 06.05.17 12:15 - 13:00 Uhr auf 
arte: Beruf Tierfilmer - Mark Shelley in Kalifornien
Der 60-jährige Kalifornier Mark Shelley hat das Image eines Öko-Rebellen. Sicher auch deshalb, weil er in den USA als einer der Ersten im oft verklärenden Tierfilm-Genre ökologische Bewusstseinsbildung betrieb. In seinem vorläufig letzten Projekt beschäftigt er sich mit den in der Nähe seines Wohnorts lebenden, stark gefährdeten Seeottern. Er gibt Einblick in das Rehabilitationsprogramm des Monterey Bay Aquarium, das verletzte Otter und verwaiste Otterbabys aufpäppelt und auf ihre Auswilderung vorbereitet. Erst bei der Auswilderung zeigt sich dann, ob sie in Freiheit überlebensfähig sind und wieder selbstständig Nahrung finden können. Für Shelley bedeutet sein Film eine Zerreißprobe: Als Filmemacher sieht er zwar seine aufklärende und ein waches Bewusstsein schaffende Funktion und deren Bedeutung, ist sich aber gleichzeitig im Klaren, dass er mit seinen Bildern den Lebensraum der Tiere preisgibt und sie damit erneut gefährdet. So reift während der Dreharbeiten seine Entscheidung, aus dem Filmgewerbe auszusteigen. Das Porträt des Tierfilmers zeigt auch dessen Beziehung zu seiner 15-jährigen Tochter. Der Kalifornier möchte den Teenager für die Tierwelt seiner Heimat begeistern und gleichzeitig für die Verantwortung des Planeten gegenüber sensibilisieren. In persönlicher Konsequenz heißt das für Shelley, eine eigene Landwirtschaft aufzubauen, nämlich auf der Basis von nachhaltiger Lebensmittelproduktion und Selbstversorgung.


Am 06.05.17 12:45 - 13:30 Uhr auf 
NDR: Die Haselnuss - Schatz der Schwarzmeerküste
Haselnüsse: Sie stecken als ganze Kerne, gehackt oder zu Paste gepresst in Schokolade, Gebäck oder Eiscremes. Schon vor Urzeiten gehörten sie zu den wichtigsten Nahrungsmitteln und sind heutzutage begehrte Zutaten für Süßwaren aller Art. Der größte Teil von Haselnüssen landet in den Fabriken der großen europäischen Schokoladenhersteller als Bestandteil von Pralinen, Nougat und anderen Köstlichkeiten. Der Film dokumentiert den Weg der Haselnuss von der Plantage bis in die Fabrik.


Am 06.05.17 13:35 - 14:30 Uhr auf 
PRO7-MAXX: Treehouse Guys - Baumhaus mit Freiluftdusche
Das Team ist in Fort White in Nordflorida im Einsatz - ein ganz spezieller Teil des Staates, der unter anderem auch für seine Bäume bekannt ist. Dort soll ein Baumhaus für ein junges Pärchen und ihre Hunde entstehen. Als Besitzer einer großen Fläche Land möchten sie sich endlich den jahrelangen Traum von einem individuellen Baumhaus erfüllen. Das Team kommt mit vielen Ideen, Vorfreude und tatkräftiger Unterstützung im Gepäck an und erschafft wieder etwas Einzigartiges.
(Weitere Folge heute 20.15-21.10 Uhr)


Am 06.05.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Wildes London - Tiere im Großstadtdschungel
London ist berühmt - für den Tower, seine Royals und den Trafalgar Square. Mit fast acht Millionen Einwohnern ist London ein Großstadtdschungel, in dem Wildtiere keine Rolle spielen - könnte man vermuten. Wer ahnt schon, dass hier die Tauben mit der U-Bahn fahren? Im Untergrund geraten sie zumindest nicht ins Visier von Wanderfalken, die hoch über den Wolkenkratzern kreisen. Auch Füchse, exotische Halsbandsittiche und Grauhörnchen sind in der Metropole zu Hause. Der Film erzählt verblüffende Geschichten, bei denen ausnahmsweise die tierischen Bewohner der britischen Hauptstadt im Mittelpunkt stehen.
(Wdh. kommende Nacht 5.35-6.20 Uhr)


Am 07.05.17 06:50 - 07:35 Uhr auf 
ZDFneo: Anaconda Wanted – Auf der Suche nach der Riesenschlange
„Eine gigantische Anakonda hat einen Bullen verschlungen“ – Meldungen dieser Art gibt es immer wieder in Südamerika. Von 30-Meter-Tieren ist die Rede, die ganze Dörfer in Angst und Schrecken versetzen. In Wirklichkeit liegen aber nur wenig wissenschaftliche Fakten über die beeindruckenden Reptilien vor. Vor einigen Jahrzehnten setzte die New Yorker Zoologische Gesellschaft deshalb einen Preis von 5.000 Dollar für den Fund einer mehr als zehn Meter langen Anakonda aus – er wurde niemals eingelöst. Dann wagt ein Team aus deutschen Biologen in den Sümpfen Guyanas einen neuen Versuch. Das Team legt Hunderte von Kilometern zu Fuß, im Geländewagen oder im Boot zurück und setzt viele technische Raffinessen ein: Eine Unterwasserkamera überträgt ihre Bilder auf eine Videobrille, und ein Modellhubschrauber sendet Aufnahmen von weit entfernt liegenden Schlangen. Dabei wird zumindest klar: Die ganz großen Tiere sind Weibchen.


Am 07.05.17 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Wildes Baltikum - Wälder und Moore
Das Hinterland des Baltikums ist reich an Wäldern, Mooren und Seen. Die weite, oft unberührte Wildnis bietet vielen Tieren Raum zum Leben. In Estlands Urwäldern von Alutaguse leben über 350 Braunbären. Wenn die Bärin mit ihren Jungen aus dem Winterschlaf erwacht, muss sie aufmerksam sein. Große Bärenmännchen können ihrem Nachwuchs gefährlich werden. Besonders während der Paarungszeit sind sie aggressiv und töten Jungbären, die sich in der Nähe der Weibchen aufhalten.


Am 07.05.17 10:15 - 11:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Knietief im Schlamm
Der Herbst neigt sich dem Ende entgegen, und im Norden Maines ist es für diese Jahreszeit viel zu warm. Das stellt die Holzfäller des Familienunternehmens Pelletier vor große Probleme. Erst wenige Tage zuvor hatten die Männer all ihre Maschinen mit riesigem Aufwand in ein 120 Hektar großes Waldstück in der Nähe von Telos gebracht. Dort schienen die Bedingungen für den Holzabbau ideal. Doch jetzt machen ihnen Regen und milde Temperaturen einen dicken Strich durch die Rechnung. Wird das Wurzelwerk im aufgeweichten Waldboden durch die schweren Gerätschaften der Holzfäller zu sehr geschädigt, müssen die Landbesitzer notgedrungen das ganze Gebiet sperren, bis der Boden endlich gefriert.


Am 07.05.17 11:15 - 12:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Der Wintereinbruch
Maine, der wilde und weitgehend unberührte "Pine Tree State" ("Kiefernstaat") im äußersten Nordosten der USA, ist die Heimat einer außergewöhnlichen Familie: Die Pelletiers leben und arbeiten hier seit über 50 Jahren in den abgeschiedenen Wäldern unweit der kanadischen Grenze. Mit schwerem Gerät und viel Herzblut ackern sich die sieben Pelletier-Brüder gemeinsam mit ihren Söhnen durch die Höhen und Tiefen des Holzgeschäfts. Sie bauen Straßen durch die Wildnis, bleiben mit ihren riesigen Trucks im Morast stecken und sägen die dicksten Stämme aus dem Wald. Doch egal, wie groß der Zeitdruck ist, oder wie niedrig die Temperaturen sind: Ihre gute Laune bleibt trotz widriger Umständen nie auf der Strecke. Harte Arbeit, kernige Typen und ein großes Abenteuer: In der Doku-Serie "Holzfäller extrem" begleitet DMAX den Pelletier-Clan beim täglichen Kampf gegen die Naturgewalten und zeigt, was es bedeutet, den traditionsreichen Familienbetrieb am Laufen zu halten.


Am 07.05.17 13:05 - 13:45 Uhr auf 
arte: Big Five Asien - Die Nashörner
Das Java- und das Sumatra-Nashorn zählen zu den seltensten Tierarten der Welt! Leider tauchen sie wie die dritte asiatische Nashornart, das Panzernashorn, in der öffentlichen Wahrnehmung meist nicht auf. Die meisten verbinden Nashörner mit Afrika, obwohl dort lediglich zwei der fünf noch lebenden Nashornarten vorkommen. Die Dokumentation stellt alle drei Arten der asiatischen Nashörner vor. Dem Filmteam ist es mit Hilfe von ferngesteuerten HD-Spezialkameras gelungen, von allen Arten zum Teil einzigartige Aufnahmen zu bekommen.


Am 07.05.17 13:15 - 14:00 Uhr auf 
rbb: Rabenvögel - Gaukler der Lüfte
Heribert Schöller taucht ein in die Welt der heimischen Rabenvögel und begibt sich auf eine Zeitreise sowie auf eine Reise vom Hochgebirge bis zur Nordsee. Alle Rabenvögel sind außergewöhnlich neugierig, gelehrig und intelligent. Sie sind die einzigen Vögel, die Werkzeuge nicht nur verwenden, sondern sogar selbst herstellen. Viele leben in festen sozialen Strukturen und sind ihrem Partner ein Leben lang treu. Der Filmautor gibt viele neue und faszinierende Einblicke in die Welt der Rabenvögel: von Alpendohlen in der Winterwelt des Hochgebirges, von Saatkrähenkolonien in Städten, von der kleinen intelligenten Dohle, die gern in Kaminen, aber auch in Kaninchenbauen nistet, von Raben- und Nebelkrähen und nicht zuletzt vom König der Rabenvögel, dem Kolkraben. Der größte Singvogel der Erde überrascht die Wissenschaft zunehmend mit einer außergewöhnlichen Intelligenz.


Am 07.05.17 14:30 - 15:15 Uhr auf 
arte: Big Five Asien - Der Amur-Tiger
Amur-Tiger sind die weltweit am nördlichsten lebenden Tiger und eine von zwei Tiger-Unterarten, die einst in Russland beziehungsweise der Sowjetunion lebten. Die Tiger im russischen Fernen Osten stehen beispielhaft für die Probleme und Rückschläge beim Kampf um ihre Erhaltung. Als einzige Tigerform haben sich Amur-Tiger diesen winterkalten Lebensraum erschlossen. Über sechs Monate im Jahr friert es, und dichte Schneefälle sind an der Tagesordnung. Nicht selten sinken die Temperaturen auf unter minus 40 Grad Celsius. Im kurzen ussurischen Sommer steigen sie regelmäßig bis auf über 30 Grad. Der Landstreifen am Japanischen Meer ist dicht besiedelt. "Tiger-Mensch"-Kontaktzonen sind somit allgegenwärtig. Straßen, Dörfer und Holzfäller-Camps schieben sich immer tiefer in die Taiga. Die Tiger können kaum noch wie gewohnt wandern, ohne zunehmend auf menschliche Ansiedlungen zu stoßen. Die Nähe zu China tut ihr Übriges. Das Land ist der weltweit größte Abnehmer von Tigern und deren "Produkten". Das Reich des Herrschers der Taiga ist bedroht. Die fernöstlichen Wälder werden geplündert, abgeholzt und exportiert. Die benachbarten Länder Japan, Südkorea und natürlich China haben einen schier unstillbaren Holzhunger. Reiche Russen chartern Kleinflugzeuge und machen Jagdausflüge bis tief in die Wildnis. Auch die unablässige Wilderei auf zentrale Beutetiere des Tigers, dazu zählen Kragenbären, Sikahirsche und Wildschweine, bedroht die noch etwa 400 bis 500 wilden Amur-Tiger. In winterstarrer Taiga am Japanischen Meer hat sich ein Filmteam auf die Suche nach den letzten "Schneetigern" gemacht.


Am 07.05.17 15:15 - 16:00 Uhr auf 
arte: Big Five Asien - Der Elefant
Entlang des Flusses Kinabatangan macht sich ein Filmteam auf die Suche nach den grauen Riesen Asiens. Schneller als erwartet wird es dort fündig: Elefanten ziehen entlang dieses Flusses in Herden, die manchmal aus mehr als hundert Tieren bestehen. Auf den ersten Blick denkt man, das Paradies für Elefanten gefunden zu haben, doch als das Filmteam den Dickhäutern über Wochen folgt, stellt sich heraus, dass die alten Wege der Elefanten, die sie seit Generationen gehen, mittlerweile durch Palmenplantagen und sogar mitten durch Ortschaften führen.


Am 07.05.17 16:00 - 16:45 Uhr auf 
arte: Big Five Asien - Der Löwe
Die meisten Menschen denken, dass allein Afrika die Heimat der Löwen sei. Doch einst lebten sie in Griechenland, in der Türkei, sie durchstreiften die Halbwüsten Asiens bis an die östliche Grenze Indiens. Und es sind die Jahreszahlen bekannt, als in jedem Land der letzte Löwe an einer Gewehrkugel starb. Gerade mal ein Dutzend Löwen hatte in einem kleinen Waldstück im Nordwesten Indiens die Jagdlust der Menschen überlebt, als sie in ihrem Wald unter Schutz gestellt wurden. Und der König der Tiere begann, um sein Überleben zu kämpfen. Mittlerweile gibt es wieder über 400 Asiatische Löwen. Sie im Nationalpark Gir Forest aufzuspüren und mit der Kamera zu verfolgen, ist ungleich schwieriger als in den Savannen Afrikas. In ihrem Wald, in dem verkrüppelte Teakbäume und Akazien die Sicht versperren, ist das Filmteam gezwungen, den Raubkatzen zu Fuß zu folgen, um sie filmen zu können.


Am 07.05.17 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Wildlife-Cops - Auf sich gestellt
Mitten in der wilden Bergwelt der Kaskadenkette befindet sich das 200-Seelen-Städtchen Skykomish. Wer hier lebt, muss die Einsamkeit lieben - denn Besuch gibt es meist nur von Bären! Genau aus diesem Grund wird Sergeant Jennifer Maurstad zu einem Einsatz gerufen. Gemeinsam mit ihren Kollegen der "Karelian Bear Dog Unit" soll die Beamtin der Naturschutzpolizei das gefangene Tier untersuchen und anschließend wieder in die Wildnis entlassen.


Am 07.05.17 19:25 - 19:45 Uhr auf 
arte: Der letzte Märchenwald
Der Böhmerwald in Tschechien ist Wildnis mitten in Europa. Dort gibt es Urwälder, unberührte Hochmoore und sprudelnde Wildbäche. Im Nationalpark Sumava wird die Natur vollkommen sich selbst überlassen. Menschen dürfen dort weder jagen, noch Bäume roden oder anpflanzen. Doch das größte zusammenhängende Waldgebiet Europas, der letzte Märchenwald des Kontinents, ist gefährdet. Borkenkäfer und die touristische Erschließung des Parks machen der Natur gleichermaßen zu schaffen.


Am 07.05.17 19:30 - 19:40 Uhr auf 
ServusTV: Mit Mut und Motorsäge - Die Luftfäller
Die Serie begleitet ganz persönliche Abenteuer von Menschen in allen Regionen Österreichs - allein oder im Team, in der Natur, im Beruf oder als Berufung - und widmet sich den stillen Helden des Alltags: wie Bergrettern, Fassaden-Kletterern, Nationalpark-Rangern oder Sportlern. Auch „Hobby-Pioniere“, die in ihrer Freizeit steile Klippen und wilde Gewässer bezwingen, sich im Einklang mit der Natur durch den Wald schlagen, sind die Zutaten für unsere spannende Reihe.


Am 08.05.17 06:40 - 07:10 Uhr auf 
arte: Sind Tiere empathisch und gerecht?
Im Nationalpark Taï, tief im Regenwald der Elfenbeinküste, hat ein Schimpansenkind seine Mutter verloren. Leoparden haben die Äffin gerissen. Nun ist der Kleine auf sich gestellt. Ob sich jemand aus der Affengruppe um ihn kümmern wird? Am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig werten die Verhaltensforscher die Beobachtungen aus, die sie im Nationalpark Taï sammeln. Das Schimpansenwaisenkind hat Glück: Ein älteres Tier nimmt sich seiner an. Erstaunlich, denn das Männchen hat keinen Vorteil davon. "Xenius" will wissen: Handelt es aus Mitgefühl? Im Tierpark Berlin lernen die "Xenius"-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlande ein adoptiertes Pavianbaby kennen. Der Biologe Dr. Florian Sicks, der sich um das Affenbaby kümmert, ist hier für die Säugetiere zuständig - auch für deren Gefühlswelt. Auch an der Emory University in Atlanta wird an tierischen Gefühlen geforscht. Frans de Waal belegt bei einem Experiment mit Kapuzineräffchen, dass auch im Tierreich ein Gerechtigkeitssinn existiert. Bei einem Spiel mit der Trainerin bekommen die Tiere zur Belohnung ein Stück Gurke. Plötzlich bekommt ein Äffchen eine Traube, während das andere weiterhin nur Gurke erhält. Das lässt sich das Äffchen nicht gefallen: Es protestiert und stellt letztendlich die Zusammenarbeit ein. Es reagiert genau so, wie man es von Kindern kennt. Sind also komplexe Gefühle doch nicht nur den Menschen vorbehalten?


Am 08.05.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Äsche in der Gera und Hamster im Feld
Im Süden des Thüringer Beckens sind die Böden fruchtbar und locker - beste Bedingungen für die in Deutschland streng geschützten Feldhamster. In den großen Monokulturen der modernen Landwirtschaft sind sie vom Aussterben bedroht. Auf den Feldern eines Erfurter Blumensaatzuchtbetriebes fühlen Feldhamster sich offensichtlich ebenfalls sehr wohl. Hier wachsen die Kulturen abwechslungsreich und viele Pflanzen bleiben zur Samengewinnung bis in den Spätherbst stehen. Die Mitarbeiter des Betriebes verschmerzen die Blumensamen gern, die als Wintervorrat in zahlreichen Hamsterbacken in die Baue getragen werden. Wie der Feldhamster ist auch die Äsche gefährdet, denn sie stellt hohe Ansprüche an die Wasserqualität. Mit viel Engagement sorgen die Mitglieder des Landesanglerverbandes Thüringen dafür, dass die seltene Fischart im Erfurter Flutgraben und in der innerstädtischen Gera erhalten bleibt. Turmfalken kommen zahlreich zum Brüten nach Erfurt. Die besten Turmplätze sind schnell besetzt. Ungewöhnlich nah in menschlicher Nachbarschaft sind auch Rotmilane gezogen. Im Erfurter Stadtteil Gispersleben kreisen die scheuen großen Greife tief über den Häusern, in deren Umgebung ihr Horst versteckt sein muss. Der Altstadtkern von Thüringens Landeshauptstadt ist berühmt. Zwischen den liebevoll sanierten Fachwerkhäusern lassen die Wasserläufe der Gera ein kleines Venedig entstehen. Unter den Brücken schwimmen Forellen im Fluss, und an der berühmtesten, der Krämerbrücke, geht in der Nacht die Wasserfledermaus auf Jagd.


Am 08.05.17 13:00 - 14:00 Uhr auf 
WDR: Der Spinnen-Jäger
Der Biologe Peter Jäger betreut eine der größten Spinnensammlungen der Welt. Über 300 neue Arten hat er bereits entdeckt und jedes Jahr geht er erneut auf Exkursion um die Spinnen zu finden, die vorher noch kein Mensch beschrieben hat. In rund 400 Millionen Jahren haben sie Verhaltensweisen entwickelt, mit denen sie jeden Lebensraum der Erde besiedelt haben - vom Meer bis zu den Gipfeln des Himalaya. Sie fangen ihre Beute mit raffinierten Methoden und Mediziner setzen große Hoffnung in Spinnenseide als Haut- und Nervenmaterial der Zukunft. Bei vielen Menschen ruft der Anblick von Spinnen Ekel und Abscheu hervor, doch für Peter Jäger sind Spinnen die beeindruckendsten Tiere der Welt.
(Wdh. morgen 14.15-15.15 Uhr auf rbb)


Am 08.05.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Niedersachsens kleine Helden - Hamster und Hasen
Goldgelbe Ähren, leuchtende Mohnblumen und Lerchengesang - Niedersachsens Felder und Wiesen liefern mehr als Heu und Getreide, sie sind bis heute Heimat seltener Tiere: Feldhamster bewohnen das "Untergeschoss" naturbelassener Feldränder, oben drüber im Gras verstecken sich die neugeborenen Hasenjungen. Die Naturdokumentation von Günter Goldmann gewährt in diesem Porträt der Feld- und Wiesenbewohner im Göttinger Land über das Jahr außergewöhnliche Einblicke in das versteckte Leben mutiger Hamster und flinker Hasen.


Am 09.05.17 10:30 - 11:15 Uhr auf 
BR: Die Wiese - Entdeckungsreise durch eine Wunderwelt
Eine spannende Zeitreise voller überraschender Geschichten zeigt die Wiese von ihrer Entstehung nach der Eiszeit bis in die Gegenwart. Die Wiese ist alles andere als ein friedlicher Ort, ein ständiger Kampf tobt um den farbenprächtigsten Lebensraum der Welt. Der Wald versucht immer wieder aufs Neue, die offenen Flächen zu erobern, setzt der Wiese mit einem Bombardement Hunderttausender Baumsamen zu. Sie landen auf fruchtbarem Boden und beginnen zu keimen. Doch die Wiese hatte in der Vergangenheit starke Verbündete. So hielten große Pflanzenfresser wie Wisent und Auerochse, Tarpan und Nashorn über Jahrhunderte die kleinen Bäume kurz. Blumen, Gräsern und Kräutern macht die rabiate Behandlung nichts aus, sie brauchen sogar die regelmäßige "Verstümmelung". Seit die Großtierherden Europas weitestgehend verschwunden sind, hängt der Lebensraum Wiese ganz vom Menschen ab. Weidevieh und regelmäßiges Mähen sorgten dafür, dass die bunte Blumenwiese weit verbreitet war. Erst mit Einzug der industrialisierten Landwirtschaft wurden aus den farbenprächtigen, aber nährstoffarmen Bauernwiesen durch Gülledüngung intensiv bewirtschaftete, monochrome Grasäcker. Hochleistungssorten überwucherten die Blütenpflanzen, allenfalls der Stickstoff liebende Löwenzahn taucht die "grünen Wüsten" in ein sattes Dottergelb.


Am 09.05.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Kleiner Jäger ganz groß - Die Wasserspitzmaus
Wasserspitzmäuse zu filmen ist kein einfaches Unterfangen, denn sie sind Jäger im Verborgenen, sehr klein und unglaublich flink - wir Menschen bekommen sie kaum je zu Gesicht. Wasserspitzmäuse lieben Erlenbrüche und unverbaute Ufer entlang natürlicher Gewässer. Die Schwentine im Nordosten Schleswig-Holsteins ist so ein Bachlauf, an dem sich die flinken Spitzmäuse besonders wohl fühlen. Hier folgte der Tierfilmer den kleinen Tieren bei ihren Jagdausflügen nach Köcherfliegen- und Libellenlarven, Schnecken und Regenwürmern.


Am 09.05.17 15:25 - 15:50 Uhr auf 
arte: Im Lemuren-Paradies
Als Leiter eines Krokodilzucht-Projekts lässt sich Olivier Behra mit 25 Jahren auf der größten afrikanischen Insel vor der Ostküste Mosambiks nieder. Madagaskars biologische Vielfalt begeistert ihn, aber vor allem die Lemuren. Madagaskar ist eines der ärmsten Länder der Welt und gleichzeitig die Insel der Artenvielfalt. Von den 13.000 Pflanzenarten, die hier wachsen, sind 10.000 endemisch, das heißt sie kommen ausschließlich auf Madagaskar vor. Lemuren gibt es zwar auch in Afrika und Südamerika, aber 90 Prozent leben auf Madagaskar. Durch ihre isolierte Lage ist die Insel ein Sonderfall der Evolution. Lemuren sind ausgesprochen scheue Tiere und in freier Wildbahn schwer zu beobachten. Ihr Name leitet sich von den römischen Totengeistern ab. Mehr als 70 verschiedene Lemuren-Arten zählt Madagaskar. Für das Land sind die Tiere das, was der Panda für China ist: ein Wahrzeichen. Ein Wahrzeichen, das durch die massive Brandrodung vom Aussterben bedroht ist. Der Franzose Olivier Behra weiß, um die Artenvielfalt der Insel zu erhalten, muss sich auch die Lebenssituation der Menschen verbessern. Mit diesem Ziel vor Augen, gründete er die Organisation L'Homme et l'Environnement ("Mensch und Umwelt"). Durch Olivier Behras Engagement für den Erhalt von Madagaskars Tierwelt und ihrem Lebensraum sind weitere Projekte zum Schutz der Lemuren entstanden.


Am 09.05.17 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Selbst ist der Pilz
Der Pollenflug ist nicht nur für das Überleben der Pflanzen essenziell. Auch Pilze verbreiten ihre Sporen durch die Lüfte. Wie sie das im windstillen Wald schaffen - Thomas D klärt auf, bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 09.05.17 20:15 - 21:45 Uhr auf 
arte: Konzerne als Retter? Das Geschäft mit der Entwicklungshilfe
Die Vereinten Nationen haben sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis zum Jahr 2030 sollen Armut und Hunger weltweit beendet werden. Um das zu erreichen, setzt die staatliche Entwicklungshilfe zunehmend auf die Privatwirtschaft. Die öffentlichen Gelder seien knapp, zusätzliche Investitionen aus der Wirtschaft nötig, um sogenannte Hebeleffekte zu erzielen. Der Einsatz unternehmerischen Know-hows kreiere eine Win-win-Situation für alle Beteiligten, so die Befürworter des Trends aus Politik und Wirtschaft. Kritiker halten dagegen, dass das Einbeziehen von Konzernen in die Entwicklungshilfe eine Außenwirtschaftsförderung sei und nicht den Hungernden zugutekomme. Die Dokumentation analysiert die politischen Hintergründe öffentlich-privater Partnerschaften in der Entwicklungshilfe. Sie beleuchtet sieben unterschiedliche Modelle der Zusammenarbeit im Ernährungs- und Landwirtschaftssektor in Kenia, Sambia und Tansania: vom Versuch deutscher Unternehmen, die Produktivität kenianischer Kartoffelbauern zu steigern, bis hin zum Investmentfonds, der Entwicklungsgelder nutzt, um mit gigantischen Soja- und Maisplantagen Rendite für Anleger in Deutschland zu erzielen. Der aufwendig recherchierte Film zeigt den Missbrauch staatlicher Entwicklungsgelder durch die Industrie auf und macht den Grundkonflikt zwischen industrieller und kleinbäuerlicher Landwirtschaft deutlich. Ist die Zusammenarbeit von privat und Staat in der Entwicklungszusammenarbeit möglich, so dass die lokale Bevölkerung auch wirklich von ihr profitiert?


Am 09.05.17 22:00 - 22:30 Uhr auf 
BR: Biber
Plage der Landwirte, Liebling der Naturschützer: Kaum ein Wildtier in Bayern ist so umstritten wie der Biber. Einst ausgerottet, hat sich das Nagetier seit seiner Wiederansiedlung in nur wenigen Jahrzehnten kräftig vermehrt. Mit sichtbaren Folgen für Wald und Flur. Durch seine Lebensweise und vor allem den Bau zahlreicher Dämme hat der Biber Bäche und Flusslandschaften im Freistaat dramatisch umgestaltet. Forstwirte stöhnen über angenagte und umgestürzte Bäume, Bauern beklagen Überschwemmungen ihrer Felder. Doch die Rückkehr des Bibers bewirkt auch Positives: So entstehen durch die aufgestauten Wassermassen beeindruckende Auenlandschaften, die zahlreichen Arten neuen Lebensraum bieten. In einem interdisziplinären Forschungsprojekt wollen Wissenschaftler der TU München und der Hochschule Weihenstephan in Freising im Auftrag des Bayerischen Landesamts für Umwelt jetzt klären, wie sich Biberdämme in Bayern auf den Rückhalt des Wassers auswirken - und ob die fleißige Bautätigkeit des Tieres gar dem Hochwasserschutz zugutekommt.
(Wdh. kommende Nacht 4.10-4.40 Uhr)


Am 10.05.17 05:05 - 06:00 Uhr auf 
ServusTV: Brasilien - Auf den Spuren der ersten Kolonisten
Brasilien ist auf dem Weg zur globalen Wirtschaftsmacht, wobei das Land schon heute eine wichtige ökonomische Rolle spielt. Den besten Eindruck von Brasilien erhält man entlang der Route der ersten Kolonisten - von der Atlantikküste bis tief in den Amazonas. Im Jahr 1500 ist eine portugiesische Flotte unter der Leitung von Manuel I. auf der Suche nach einer westlichen Route Richtung Indien. Dabei stößt sie auf unbekanntes Land. Auf seiner Reise durch das Land will der Filmemacher Nicolas Millet herausfinden, inwieweit die Vergangenheit das moderne Brasilien geprägt hat.


Am 10.05.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Wildes Bayern - Geburt eines Urwaldes
Als sich in den 1980er-Jahren im Nationalpark Bayerischer Wald der Borkenkäfer außergewöhnlich stark vermehrte und die Nationalparkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterließ, hatte das weitreichende Folgen. Binnen weniger Jahre starben mehrere Tausend Hektar alter, ehemals wirtschaftlich genutzter Fichtenbestände in den Hochlagen ab. Vom Ende des Waldes war die Rede, vom "größten Waldfriedhof Mitteleuropas" und vom Ruin der Tourismusregion Bayerischer Wald. Aber aus dem Werk der Borkenkäfer wuchs ein neuer Wald heran, vielgestaltiger und bunter als es der vorherige Wirtschaftswald je war. Knapp 30 Jahre nach dem Borkenkäferbefall zeigt sich der Erfolg der Nationalpark-Idee "Natur Natur sein lassen". Der "katastrophenartige" Zusammenbruch der alten Fichten war ein Anstoß zur Entwicklung in Richtung "Urwald". Und natürlich hatte die Veränderung des Lebensraumes auch erhebliche Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt. So profitieren zahlreiche, lichthungrige und Wärme liebende Organismen von dieser Entwicklung: Zu ihnen zählen Pflanzen und Tiere, die alles verwerten können, was von den toten Bäumen übrig bleibt wie Käfer, Schmetterlinge, Flechten und Moose. Der aufwendig gedrehte Film von Jürgen Eichinger zeigt, wie es im einstigen Wirtschaftswald zur "Katastrophe" kam, und wie daraus heute der "Urwald von morgen" heranwächst, wie perfekt hier Werden, Wachsen und Vergehen ineinandergreifen, und warum der Borkenkäfer nicht zum Totengräber, sondern zum Geburtshelfer wurde.


Am 10.05.17 13:45 - 14:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Leben in der Rotte - Wildschweine
Wildschweine sind scheu, vorsichtig und intelligent genug, um dort, wo sie bejagt werden, nur nachts auf Nahrungssuche zu gehen. Der Film zeigt ihre typischen Verhaltensweisen, die Fortpflanzung und Aufzucht der Jungen, die Nahrungssuche und das Zusammenleben in der Rotte.
(Wdh. morgen 6.15-6.30 Uhr)


Am 10.05.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Mission Froschkönig - die Rückkehr des Laubfrosch
Der nur daumengroße Laubfrosch ist ein Lurch der Superlative: Er brüllt am lautesten, wandert kilometerweit, klettert auf steile Bäume und ist ein wärmeliebender Sonnenanbeter. Als Wetterfrosch und Vorbild des Froschkönigs ist das lackgrüne Tier eine Legende. Doch beinahe wäre er ausgestorben. Heckenrodungen, Trockenlegungen und monotone Ackerwüsten zerstörten seinen Lebensraum. Erst seit kurzem breitet sich der kleine Kerl mit dem sympathischen Grinsen wieder aus. Naturschützern gelingt es mit einer einzigartig erfolgreichen Kampagne, dem König sein Reich zurückzugeben.


Am 10.05.17 15:35 - 16:00 Uhr auf 
arte: Leben im Biodôme
Schon als Kind hat Emiko Wong wilde Tiere geliebt. Sie beschloss, ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen und Tierärztin zu werden. Seit 2003 wacht sie über das Wohlergehen der mehr als 4.500 Bewohner des Biodôme in Montréal, dem weltweit einzigen Tierpark, der unter einer riesigen Glaskuppel vier Ökosysteme im Kleinformat beherbergt. Emiko ist dort für das Wohlergehen von etwa 250 Arten aus verschiedenen Lebensräumen und Klimazonen der Erde verantwortlich. Zusammen mit einem multidisziplinären Team, zu dem auch Tierpfleger und Aquaristen gehören, arbeitet sie daran, vom Aussterben bedrohte Arten wie das Goldene Löwenäffchen, das in Brasilien beheimatet ist, in nachgebildeten Habitaten großzuziehen. Die Zerstörung der Lebensräume ist die Hauptursache für die Bedrohung der Arten und das Artensterben. Immer mehr Tiere werden unwiederbringlich von der Erde verschwinden, sollten ihre natürlichen Ökosysteme nicht erhalten bleiben. Durch die Nachbildung von Habitaten mit optimalen Fortpflanzungsbedingungen leistet der Biodôme einen Beitrag zum Artenschutz, auch wenn dies keine leichte Aufgabe ist, vor allem für Wildtiere mit großem Bewegungsdrang. Die Habitate werden daher möglichst abwechslungsreich gestaltet, um die Wildtiere zu stimulieren. Diese Folge taucht in einen faszinierenden Mikrokosmos ein, in dem jede Tierart ihr ganz eigenes Ökosystem hat. Die Lebenswelt des Goldenen Löwenäffchens kann der Zuschauer dabei aus nächster Nähe beobachten. ARTE begleitet Emiko Wong außerdem auf einen Einsatz im Freiland, bei dem sie sich um das Wohlergehen einer Waschbärengruppe kümmert.


Am 10.05.17 16:45 - 17:30 Uhr auf 
phoenix: Afrika zwischen Wilderei und Artenschutz
Afrika - kaum ein Kontinent wird so romantisch verklärt wie dieser, und das hat viel mit seinen wilden Tieren zu tun: Elefanten, Giraffen, Nashörner, Löwen, Leoparden. Die Liste atemberaubender und wunderschöner Tiere ist endlos, und noch immer leben viele von ihnen in freier Wildbahn. Seit Jahrzehnten aber reduzieren sich die Zahlen dramatisch. Elefanten etwa werden für ihre Stoßzähne gewildert, Nashörner für ihr Horn, das als Wundermedizin in Asien gilt. Der Kampf gegen die oftmals professionellen Syndikate, die hinter den Wilderern stehen, aber scheint aussichtlos: Korruption und mangelnde Strafverfolgung sind ein Grund dafür. Zudem verschärft der Mensch-Tier-Konflikt die Situation. Die Bevölkerung Afrikas wird sich in den kommenden Jahrzehnten dramatisch erhöhen. Immer mehr Lebensraum für Menschen bedeutet weniger Lebensraum für wilde Tiere. Wird es sie bald nur noch in den offiziellen Nationalparks geben, wenn überhaupt?Es gibt viele Lösungsansätze, welche aber funktionieren? Lassen sich Nashörner artgerecht auf Farmen halten und das Horn "ernten", um so illegalen Wilderern die Geschäftsgrundlage zu vermiesen? Hilft die Trophäenjagd, organisiert von Kommunen in Namibia, dem Erhalt des Elefantenbestandes? Wie kämpft der Krügernationalpark in Südafrika gegen die Wilderei? Schafft es die südafrikanische Shembe-Kirche ihre Mitglieder vom Tragen von Leoparden-Häuten abzuhalten, indem sie künstliche Felle anbietet? Sind Frauen die besseren Ranger?
(Wdh. übermorgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 10.05.17 17:50 - 18:35 Uhr auf 
arte: Kielings wilde Welt (1/2)
Brillante Tierbilder und grandiose Landschaftsaufnahmen - erneut bricht Tierfilmer Andreas Kieling zu einer Expedition rund um die Welt auf. In zwei Folgen reist er zu den schönsten Naturparadiesen dieser Erde und präsentiert dabei außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Tierwelt. Extreme jeder Art stehen dabei im Vordergrund: Die kargen Inseln am Rande der Antarktis, die üppigen Sumpfwälder und Hochgrasfluren im nördlichen Indien, hochalpine Regionen, Mittelgebirgswälder, das äthiopische Hochland und Australiens Unterwasserwelt sind die Schauplätze der neuen Expeditionen.


Am 10.05.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Madagaskar (2/2) - Im Reich der kleinen Drachen
Madagaskar: eine Insel, ein Mythos. Nirgendwo sonst leben so viele skurrile Tiere wie dort, vom struppigen Fingertier über den leuchtend roten Giraffenhalskäfer bis zum vermutlich kleinsten Chamäleon der Erde, das gerade einmal die Größe einer Ameise erreicht. Seit Jahrmillionen liegt die Insel im Indischen Ozean isoliert, sodass sich dort abseits der Kontinente eine eigene und oft eigenartige Tier- und Pflanzenwelt entwickeln konnte. Die zweiteilige BBC-Naturdokumentation "Madagaskar" erzählt mit spektakulären und seltenen Filmaufnahmen die Geschichte dieser "Naturwunderwelt". In der zweiten Folge "Im Reich der kleinen Drachen" geht es um die Überlebensstrategien der Tiere, die in den extrem trockenen Regionen Madagaskars, in Dornenwäldern und Savannen zu Hause sind. Einfallsreich begegnen die Kreaturen den lebensfeindlichen Bedingungen der Insel.
(Wdh. morgen 14.15-15.00 Uhr)


Am 10.05.17 21:15 - 22:10 Uhr auf 
ServusTV: Raubkatzen - Eine faszinierende Tierfamilie (2)
Katzen. Es gibt sie in einer überwältigenden Vielfalt von Farben, Größen und Arten. Trotz aller Unterschiede haben sie eines gemeinsam. Jede Katze, ob Löwe, Leopard oder die einfache Hauskatze, gehören zur gleichen faszinierenden Familie. Es existieren 37 unterschiedliche Arten von Katzen. Sie durchstreifen verschneite Ebenen, dicht bewachsene Dschungel, drückend heiße Wüsten und weitläufige Savannen. Sie gehören zu den erfolgreichsten Jägern im Königreich der Tiere. Der zweite Teil der Doku-Reihe widmet sich der Frage, wie die Katzen, nach ihrer Wanderung von Asien nach Afrika, sich in der Neuen Welt ausbreiteten: in Nord- und Südamerika.
(Wdh. morgen 10.10-11.05 Uhr)


Am 11.05.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Wildes Bayern - Der Nationalpark Bayerischer Wald
1990 begann eine außergewöhnlich starke Borkenkäfermassenvermehrung im Nationalpark mehrere Tausend Hektar alter Fichtenbestände zu vernichten. Ganz bewusst unterließ die Parkverwaltung eine Bekämpfung und bald begann ein neuer, gesünderer Wald heranzuwachsen - ein neuer Urwald. Natürlich zog diese Vielfalt auch viele neue Tier- und Pflanzenarten an. Selbst Luchs und Fischotter sind zurückgekehrt und haben hier wieder eine Heimat gefunden. Filmautor Jürgen Eichinger stellt im Gang der Jahreszeiten diesen größten deutschen Waldnationalpark vor. In manchen Jahren kann man das Röhren der Hirsche bis Ende Oktober hören. Waldeidechsen und Kreuzottern nutzen die umgestürzten Bäume zum Sonnen und Wärme tanken. Hart und kalt sind die Winter im Bayerischen Wald. Zu keiner anderen Jahreszeit ist die Natur hier so unberührt und urwüchsig. Der Frühling kommt spät in das Grenzgebirge. Habichtskäuze nutzen die Baumstümpfe als Aussichtswarte und zum Brüten. Mit Beginn des Sommers sind alle Vögel zurückgekehrt. Unzählige Schmetterlinge, Käfer und Bienen bevölkern die blühenden Hänge. Auch bei den Spätbrütern, wie Sperber und Sperlingskauz, sind nun die Jungen flügge. Den Spechten dient das "Totholz" als Trommelplatz oder zur Anlage von Höhlen und der Luchsfamilie als Versteck. Im Film wird gezeigt, mit welcher Kraft und Fülle die Wildnis in den Nationalpark zurückgekehrt ist.


Am 11.05.17 16:05 - 17:00 Uhr auf 
N24: Stadt der Ameisen
Ameisen sind die sozialsten Lebewesen der Erde. Ihre Kolonien bestehen je nach Spezies aus wenigen Hundert bis zu Millionen von Individuen, die miteinander unablässig durch Berührungen und den Austausch von Pheromonen kommunizieren. Manche Arten sind so komplex organisiert, dass von einem "Superorganismus" die Rede ist. Mit einer ferngesteuerten Makrokamera gelangen den Machern dieser Doku einzigartige Aufnahmen, die neue Einblicke in das Leben verschiedener Ameisenvölker geben.


Am 12.05.17 03:45 - 04:30 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (1/5) - Januar bis März
Die Langzeitdokumentation erzählt die Geschichte beeindruckender Naturschauspiele im Verlauf eines Jahres, gefilmt von acht Kamerateams an 365 Tagen. Sie zeigt, was der Wechsel der Jahreszeiten in allen Teilen der Erde für die Tier- und Pflanzenwelt bedeutet und bietet faszinierende Einblicke in den farbenfrohen Kreislauf der Natur. Der erste Teil präsentiert den filmischen Rundumblick auf die ersten Wochen eines neuen Jahres. Im Januar ist der Sommer auf den Falkland-Inseln im Südatlantik auf seinem Höhepunkt. In weiten Teilen Afrikas sorgt die Regenzeit dafür, dass aus ausgedörrten und wie tot erscheinenden Landschaften grüne Paradiese werden.Und während sich viele Tiere in Europa im Winterschlaf befinden, kämpfen junge Königspinguine in der Antarktis mit den Elementen, und in der Serengeti-Ebene machen sich die Gnus zu ihrer jährlichen Wanderung gen Norden auf - scharf beobachtet von zahlreichen Raubtieren und Aasfressern.


Am 12.05.17 04:30 - 05:15 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (2/5) - April bis Juni
In den Monaten April bis Juni treten die Kontraste zwischen den verschiedenen Lebensräumen deutlich in Erscheinung. Denn während in einigen Teilen der Erde die Natur erst wieder zu erwachen scheint, geht im Süden Afrikas der Herbst in den Winter über, und Thailand befindet sich mitten in der hochsommerlichen Hitze.


Am 12.05.17 05:15 - 06:00 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (3/5) - Juli bis August
In Europa gehören die Monate Juli und August zu den heißesten des Jahres, doch im Süden Afrikas ist es Winter. Die Landschaft, die sich nach einer Regenzeit in voller Pracht zeigt, hat sich nun in eine staubige Wüste verwandelt. Nur im Okavango-Delta, das im Nordwesten Botsuanas gelegene größte Binnenwasserdelta der Erde, stellt sich dem Betrachter noch immer als eine grüne Oase dar.


Am 12.05.17 06:00 - 06:45 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (4/5) - September bis Oktober
Die Zeit des langen Wartens ist vorbei: Im Süden Afrikas hält der Frühling Einzug und lässt die Landschaft, die sich während des Winters als karge Sandwüste präsentierte, neu erblühen. In Thailand regiert hingegen der Monsun, und in Europa ist der Sommer zu Ende und hat dem Herbst Platz gemacht.


Am 12.05.17 06:45 - 07:30 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (5/5) - November bis Dezember
Die beiden letzten Monate des Jahres sind angebrochen. Doch im Süden Afrikas scheint das Leben jetzt erst neu zu beginnen. Der Frühling geht hier im November in den Sommer über, und Regenfälle sorgen für das von Pflanzen und Tieren lang ersehnte Nass. Zur gleichen Zeit kämpfen im Norden Kanadas die Eisbären mit dem Hunger und warten dringend auf das Eis des Meeres, um mit der für sie überlebenswichtigen Jagd auf Robben beginnen zu können.


Am 12.05.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Karussell des Lebens - Die Streuobstwiese
Die Streuobstwiese ist ein vielfältiger Lebensraum, der zahlreichen Tier- und Pflanzenarten eine Heimat bietet. In den alten Obstbäumen findet fast jede Vogelart einen Nistplatz, die vielfältigen Gräser, Blumen und Kräuter locken Insekten an und unter der Erde hausen Feldmäuse, die wiederum eine willkommene Nahrung für Füchse und Greifvögel sind. Zugvögel kommen jedes Jahr wieder zurück auf die Streuobstwiese, weil sie hier optimale Bedingungen zum Brüten finden. Und auch für den Grünspecht, Vogel des Jahres 2014, ist sie ein unverzichtbarer Lebensraum. Nur mithilfe des Menschen kann die Streuobstwiese in dieser Art bestehen. Vom Baumschnitt im ausklingenden Winter, den Mäharbeiten im Verlauf des Sommers oder der Obsternte im Herbst - der Mensch sorgt stetig für Veränderungen auf der Streuobstwiese und gestaltet so das Leben der tierischen Bewohner mit. Heute gehören Streuobstwiesen zu den bedrohten Biotopen Mitteleuropas. Der Film ist eine Fahrt auf dem Karussell des Lebens, das sich auf der Streuobstwiese dreht im Wechsel der Jahreszeiten. Gezeigt werden typische Streuobstwiesenbewohner wie der Kleiber, die Feldmaus oder auch das Eichhörnchen und das Reh. Diese Begegnungen schaffen ein Bewusstsein dafür, dass Streuobstwiesen weit mehr sind als ein landwirtschaftliches Auslaufmodell. Als unverzichtbares europäisches Kulturgut sind sie vor allem eines: wertvoller Lebensraum der faszinierenden Tiere und Pflanzen unserer Heimat, ein letztes Stück des Garten Edens.


Am 12.05.17 11:05 - 12:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Taiwan
Taiwan gehört zu den so genannten vier Tigerstaaten Asiens, wobei der Aufstieg vom Entwicklungsland zur Wirtschaftsmacht jedoch zu Lasten der Umwelt erfolgte. Erst in den 1970er-Jahren wurden Gesetze zur Erhaltung der Tier- und Pflanzenwelt geschaffen. In Folge entstanden Programme zur Wiederansiedlung von endemischen Arten und zur Rekultivierung von Lebensräumen. Mittlerweile sind fast 20% der Landesfläche durch Nationalparks und Naturreservate geschützt. Die Dokumentation besucht die Wissenschaftler und Umweltschützer, die sich für den Erhalt der Natur einsetzen.


Am 12.05.17 13:00 - 14:00 Uhr auf 
WDR: Der Wald - Die geheime Sprache der Bäume
Warnen Bäume sich bei Gefahr? Stillen Sie ihren Nachwuchs? Haben Sie einen Charakter, sind sie Sturköpfe oder Klassenkasper? Für Förster Peter Wohlleben aus Hümmel in der Eifel steht das außer Frage. Sein Bestseller "Das geheime Leben der Bäume" fasziniert Hunderttausende. Das Buch hat eine ungeahnte neue Waldsehnsucht bei den Deutschen ausgelöst. Ihr gegenüber stehen die Interessen der Forstwirtschaft. Sie will vor allem eines: Profit. Ursprünglichen, naturbelassenen Wald gibt es hierzulande nur noch auf rund zwei Prozent der deutschen Waldfläche. Bis 2020 sollen es fünf Prozent werden, doch das scheint unerreichbar. Ein Waldbesuch mit Peter Wohlleben und der Frage: Was für einen Wald brauchen und wollen wir?


Am 12.05.17 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Kambodscha - Fluch und Segen des Monsun
Wenn in Kambodscha der Monsun ausbleibt, herrscht extreme Trockenheit. Dann bestimmt die Suche nach den letzten Wasserstellen das Leben der Tiere. Es entsteht ein zäher Überlebenskampf, und das Gedränge um das wenige verbliebene Wasser wird gefährlich. Vor allem die schwächeren Tiere setzen für einige Tropfen vom kostbaren Nass ihr Leben aufs Spiel. Wenn der langersehnte Regen dann endlich fällt, überrollen Flutwellen das Land. Sie füllen die zahlreichen Wasserwege, die das Land wie Arterien versorgen. Dann schafft der Regen ein buntes Gemisch von Lebensräumen in einem Gebiet von 30.000 Quadratkilometern. Selten gewordene Raubtiere wie der Nebelparder schleichen darin durch den Dschungel. Es wachsen Pflanzen, die besondere Strategien entwickelt haben, um jeden Tropfen Wasser zu nutzen. In der Naturdokumentation über Kambodscha beobachtet die Kamera aus nächster Nähe, wie ein Kragenbär mit seiner höchst sensiblen Nase Nahrung findet und wie Kahlkopfgeier den natürlichen Kreislauf in Gang halten. Sie zeigt in faszinierenden Bildern Haubenlanguren, die sich elegant durch das oberste Stockwerk des Regenwaldes schwingen und sich auf ganz spezielle Art ernähren.


Am 12.05.17 14:05 - 14:45 Uhr auf 
3sat: Malaysia - Garten Eden aus der Balance
Imposante Bergketten, atemberaubende Wälder und ein schier unermesslicher Artenreichtum prägen die Natur in dem südostasiatischen Land Malaysia. Die Dokumentation blickt hinter das Geheimnis dieser unglaublichen Vielfalt. Sie zeigt unter anderem, wie sich in dem feuchtheißen Klima extrem unterschiedliche Lebensräume entfalten, und bietet gleichzeitig großartige Bilder von den seltenen Tieren, die dort leben und ums Überleben ringen. Der tägliche Kampf ums Dasein wird genauso thematisiert wie die Schönheit der tropischen Fauna. Die Dokumentation erzählt außerdem von Malaysias höchstem Berg, der jedes Jahr noch weiter wächst. Sie berichtet von Insekten, die es mit unglaublichen Tricks schaffen, ihre Beute in die Irre zu führen. Sie zeigt, was es für die Natur bedeutet, wenn pro Quadratmeter bis zu drei Meter Regen jedes Jahr fallen und an 365 Tagen im Jahr die Sonne zwölf Stunden lang scheint. Die Kamera hat seltene Momente eingefangen wie den erbitterten Kampf zweier Nashornkäfer und Badeszenen von Zwergelefanten, die es nur noch auf Borneo gibt. Malaysias Regenwald erscheint in seiner ganzen Pracht, und jedes der Bilder der Dokumentation bildet den Beweis für die Existenz eines einmaligen Naturparadieses.


Am 12.05.17 14:45 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Thailand - Apotheke der Tiere
In Thailand treffen sowohl in der Landschaft als auch in der Tierwelt Extreme aufeinander. Die Dokumentation zeigt diese unterschiedlichen Lebenswelten, die in krassem Kontrast zueinanderstehen. Tiere und Pflanzen sind in diesem Land Südostasiens Bedingungen ausgesetzt, die das Überleben zum tagtäglichen Kampf machen. Doch Flora und Fauna wissen sich zu wehren. So enthüllt die Dokumentation unter anderem das Geheimnis von Thailands Tieren, die immer wieder Wege finden, den ständigen Gefahren zu trotzen. Der Naturfilm porträtiert einen Hotspot der Artenvielfalt, in dem zahlreiche Heilpflanzen vorkommen, die Menschen, aber auch Tiere zu nutzen wissen. Thailand ist wie eine Apotheke für die Tiere. Gleichzeitig besticht das Land durch seine grandiosen Millionen Jahre alten Landschaften und seine uralte Kultur. Die Dokumentation zeigt Mangrovenwälder, in denen Krabbenkämpfe auf Leben und Tod stattfinden, und Korallenriffe, die 4.000 Arten beherbergen. Und sie stellt eine Insel vor, auf der Makaken nur überleben, weil sie gelernt haben, Steine als Werkzeug zu benutzen.


Am 12.05.17 15:00 - 15:55 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Thüringer Wald
Ein Besuch in Deutschlands grünem Herzen, dem Thüringer Wald. Eichhörnchen, Waschbären und seltene Schwarzstörche leben hier. Auch Wildkatzen und Feldhamster sind anzutreffen. Das Thüringer Becken gilt als älteste Kulturlandschaft Deutschlands. Die Region ist auch für ihre Burgen bekannt, wie etwa die Wartburg bei Eisenach. Die alten Mauern bieten Dohlen, Turmfalken und Fledermäusen ein Zuhause. Bereits der Schriftsteller Johann Wolfgang von Goethe fand hier Inspiration.
(Wdh. heute 19.15-20.10 Uhr)


Am 12.05.17 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Vietnam - Phoenix aus der Asche
Fast wie durch ein Wunder haben verschwunden geglaubte Tiere in Höhlen die Wirren des Krieges in Vietnam überstanden. Unter den Pflanzen ist der Bambus der größte Überlebenskünstler. Vor nicht einmal 50 Jahren sah es in diesem geschundenen Land noch ganz anders aus. Über ein Jahrzehnt lang, als der Kampf zwischen den Menschen zu einem Krieg gegen die Natur wurde, verschwanden große Waldflächen Vietnams unter anderem durch den Einsatz des Entlaubungsmittels Agent Orange. Die Verwüstung war so massiv, dass die Begriffe „Naturkrieg“ und „Umweltzerstörung“ die Region prägten. Eine wichtige Rolle in dieser Zeit spielte Hang Toi, eine der größten Höhlen der Welt. Sie wäre groß genug, um ein Hochhaus dort hineinzubauen. Damals rettete sie als Schutzraum Menschen und Tieren das Leben. Noch heute nutzen seltene Primaten die Höhle, von denen man angenommen hatte, sie seien ausgestorben. Erst 30 Jahre später tauchte eine kleine Gruppe der Hatinh-Languren wieder auf. Die Dokumentation zeigt, wie die Natur Vietnams es geschafft hat, die schrecklichen Folgen eines Krieges zu überwinden.


Am 12.05.17 15:55 - 16:55 Uhr auf 
ServusTV: Das Ende allen Lebens - Mass Extinction
Mehrfach kam es in der Jahrmilliarden andauernden Erdgeschichte zu Massenaussterben. Die Naturdokumentation " Das Ende allen Lebens - Mass Extinction" behandelt zwei dieser entscheidenden Wendepunkt in der Entwicklung unseres Planeten: Das Dinosaurier-Aussterben vor rund 66 Millionen Jahren, dem eine globale Vernichtungswelle vorausging; und das Massenaussterben an der Perm-Trias-Grenze vor knapp 252 Millionen Jahren, bei dem 95 Prozent aller Lebewesen umkamen - damals verschwanden mehr als 70 Prozent der Spezies an Land und ein knappes Drittel sämtlicher Insekten in einem relativ kurzen Zeitraum. Inszeniert als Wissenschafts-Krimi wird auf detektivische Weise die Vergangenheit der Erde aufgerollt. Anhand erstaunlicher grafischer Animationen erhält der Zuschauer eine neue Sichtweise auf die Welt von damals. Experten, darunter einige der renommiertesten Wissenschaftler, berichten von ihren Anstrengungen, die erforderlich waren, um die dramatischen Ereignisse aus grauer Vorzeit zu rekonstruieren.


Am 12.05.17 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: China - Paradies im Wandel
Im Südwesten Chinas existiert zwischen den höchsten Bergen der Erde und den bevölkerungsreichsten Siedlungen der Menschen noch immer einer der schönsten und geheimnisvollsten Naturräume der Erde. Allein die Provinz Yunnan besitzt so viele verschiedene Pflanzenarten wie die ganze nördliche Hemisphäre zusammen. Die Reise durch diesen einzigartigen Teil Chinas führt von den Ausläufern des Himalayas bis zu den bewaldeten Tälern in den Ebenen. Dort bewahrt China eines seiner geheimnisvollsten Paradiese, obwohl es von Überbevölkerung und Zersiedlung bedroht ist. Die Volksrepublik verbraucht zweimal so viele Ressourcen, wie nachhaltig wären. Die Natur ist nur noch in wenigen Teilen Chinas so unberührt wie im Himalaya. Überall sonst zahlen Tiere und Pflanzen einen hohen Preis für die wachsende Zersiedlung und den industriellen Aufschwung. In der Provinz Yunnan sind einige Gebiete von den Veränderungen verschont geblieben. Hoch oben in den Bergen hat das Kamerateam beobachtet, wie sich tibetische Makaken an ihre lebensfeindliche Umgebung angepasst haben. Undurchdringliche Wälder bieten Schutzräume für eine unberührte Natur. Weberameisen bauen mit einer ganz speziellen Technik ihre Nester. Es gibt 70 verschiedene Höhlenfische, so viele wie nirgendwo sonst auf der Welt. Die Dokumentation macht deutlich, warum der Südwesten Chinas immer noch eines der größten Rätsel der Natur ist.


Am 12.05.17 17:50 - 18:35 Uhr auf 
arte: Kielings wilde Welt (2/2)
In der zweiten Folge will Andreas Kieling in Afrika die äußerst seltenen Äthiopischen Wölfe filmen. Nur 400 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Addis Abeba erstreckt sich die größte zusammenhängende alpine Landschaft des ganzen afrikanischen Kontinents - die Bale-Berge. Hier leben noch rund 500 Exemplare der Äthiopischen Wölfe. Andreas Kieling begleitet Wolfsspezialist Claudio Sillero-Zubiri, der sich in einem Schutzprojekt für den Äthiopischen Wolf engagiert. Mitten in Deutschland, im Rothaargebirge, lebt seit kurzem eine wilde Herde Wisente. Tierfilmer Andreas Kieling ist dort mit Jörg Tillmann unterwegs. Der Biologe hat über zehn Jahre intensiv an dem Projekt gearbeitet, eine achtköpfige Herde von der Erhaltungszucht in die freie Wildbahn zu entlassen. Das nächste Ziel von Andreas Kieling sind die Alpen, Lebensraum des Bartgeiers, eines der größten flugfähigen Vögel der Welt. Der virtuose Flieger erreicht eine Flügelspannweite von knapp drei Metern und wiegt bis zu sieben Kilogramm. Früher lebte der imposante Vogel überall in den Alpen, bis er Anfang des 20. Jahrhunderts durch hohen Jagddruck ausgerottet wurde. Seit 1986 werden Bartgeier nach und nach in den Alpenländern wieder angesiedelt. Andreas Kieling trifft Hans Frey, den Leiter des internationalen Artenschutzprojekts für Bartgeier, und begleitet ihn bei der Auswilderung von Bartgeierküken.
(Wdh. übermorgen 16.00-16.45 Uhr)


Am 13.05.17 01:40 - 02:10 Uhr auf 
ARD-alpha: Artenschutz - Was leisten künstliche Ökosysteme?
Das Meeresmuseum in Stralsund ist kein normales Museum: Die meisten "Ausstellungsstücke" leben noch. Mehr als 10.000 Meeresbewohner tummeln sich in 45 Becken. Mit großem Aufwand wird ihr Lebensraum nachgebaut. Lohnt sich das? Mit großem Aufwand und viel Technik gelingt es zwar in künstlichen Ökosystemen die Natur nachzubauen, doch diese werden niemals so gut funktionieren wie das Original. Künstliche Ökosystem werden das Artensterben nicht aufhalten können. Sie helfen lediglich dabei zu verstehen, was Tiere zum Leben brauchen - und damit wie man sie schützen kann. Doch nur wenn der Mensch aufhört Tiere auszurotten, hat das echte Ökosystem Meer und seine Bewohner noch eine Chance.


Am 13.05.17 02:10 - 02:40 Uhr auf 
ARD-alpha: Agroforste - Die Landwirtschaft von morgen?
Fünfzehn Mal mehr Energiemais wird heute in Deutschland angebaut wie noch vor acht Jahren. Produziert wird Rohstoff für die Energiewende. Eigentlich gut. Doch solche Monokulturen bieten keinen Lebensraum mehr für Wildtiere und -pflanzen. Durch Erosion verschwindet wertvoller Ackerboden. Große Flächen, auf denen Bioenergiepflanzen wie Mais und Raps wachsen, sind sowohl für den Naturschutz als auch für die Produktion von Lebensmitteln verloren. Findige Landwirte haben nach Alternativen gesucht und eine gefunden: Ihre Lösung heißt Agroforst, Bäume, die auf dem Acker wachsen. Schnellwachsendes Holz wurde schon früher von Bauern angebaut und genutzt, zum Beispiel in Form von Hecken. Doch die Felder selbst wurden immer kahler, um genug Platz für große landwirtschaftliche Maschinen zu haben. Mittlerweile sind viele Bauern überzeugt, dass Bäume und Sträucher wieder auf die Felder gehören. Auch Wissenschaftler beschäftigen sich inzwischen mit der Idee. Können Agroforste die Ernährung und die Energieversorgung der Zukunft sicher stellen und gleichzeitig drängende Probleme wie den Verlust der Biodiversität und Bodenerosion bekämpfen?


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