TV-Tipps


Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 12.10.17 07:00 - 07:30 Uhr auf 
SWR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Ozeanien
Ähnlich wie an Land die Regenwälder sind im Meer die Korallenriffe die „Labore des Lebens“ und sorgen für die Vielfalt der Arten. In Australien taucht Klimajournalistin Bernice Notenboom zu den größten Korallenriffen der Erde und erlebt, wie empfindlich sie auf feinste Temperatur- und CO2-Veränderungen reagieren. In großen Tanks überprüfen Wissenschaftler in einer Art Zeitmaschine, wann sich diese Veränderungen wie auswirken werden. Vergleichbar mit den Regenwaldgebieten, die durch die Abholzung praktisch austrocknen, droht im Meer durch das Absterben der Korallen eine "Steppenbildung". In dem Inselstaat Tuvalu, tausende Kilometer von der Küste Australiens entfernt, sorgt der Anstieg des Meeresspiegels für regelmäßige Überflutungen, sodass Landwirtschaft praktisch nicht mehr möglich ist und die Inseln per Schiff mit Lebensmitteln versorgt werden müssen.


Am 12.10.17 07:35 - 07:40 Uhr auf 
WDR: Aha! - Naturräume in Deutschland
"Aha!" gibt Informationen zu Feiertagen und Festen, Landeskunde und auch aktuellen gesellschaftlich relevanten Themen in einfachem Deutsch. In jeder Sendung werden zwei unterschiedliche Aspekte zu einem Thema aufgegriffen: Kurze Reportagen, erklärende Animationen, historische Aufnahmen oder auch Umfragen vermitteln dabei zentrale Begriffe und Zusammenhänge. Die kurzen Clips sind als Informationsbasis für Deutschlerner geeignet und führen in den Wortschatz des jeweiligen Themenfeldes ein. Sie können im Deutsch- oder thematisch passenden Fachunterricht eingesetzt werden.


Am 12.10.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Ötscher - Im Reich des sanften Riesen
Der Bergstock des Ötscher liegt am östlichen Rand der Alpen. Sein Gipfel ist keine 2.000 Meter hoch. Und dennoch dominiert dieser Berg eine ganze Region, eine Landschaft der Superlative: Hier gibt es nicht nur einen der kältesten Orte der Alpenregion, sondern auch den dunkelsten Nachthimmel weit und breit, denn das Land hier ist sehr dünn besiedelt, und die Sterne funkeln wie nirgends sonst in den Bergen. Die Ötschergräben mit ihren wilden Wassern sind der "Grand Canyon" des Landes, und die Wälder an den Hängen des Riesen sind von ursprünglicher Wildheit. Manches dieser Waldstücke ist im Besitz eines streitsüchtigen Vogels, des Auerhahns, der in der Balz energisch sein Revier gegen Rivalen verteidigt.


Am 12.10.17 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Meine Frau, die Wildnis und ich - Waldbrand in Louisiana
Entweder du springst oder wir verbrennen uns den Hintern! Wie es aussieht hat Mykels Ehefrau Ruth den Ernst der Lage nicht erkannt. Doch ihr Gatte weiß es zum Glück besser. Das Paar wurde im Nordwesten Louisianas von einem Waldbrand überrascht und ist inzwischen von Flammen umzingelt. Da kann der ehemalige Soldat einer Spezialeinheit auf das empfindliche Näschen seiner Frau beim besten Willen keine Rücksicht nehmen: Es geht mit Vollgas ins faulige, stinkende Sumpfwasser - ob Ruth will oder nicht. Anschließend richtet sich das Ehepaar mit Schaufel und Axt eine Art "Sicherheitszone" ein und legt ein Gegenfeuer, denn nur so können die zwei der drohenden Gefahr entkommen.


Am 12.10.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Frech wie ein Marder
Anna lernt Franzi kennen, einen Baummarder. Sie ist fasziniert von der flinken Franzi, die blitzschnell Bäume hoch- und runterklettern kann und geschickt über Äste balanciert. Das ist so elegant, dagegen wirkt eine Katze langsam und plump. Am meisten beeindruckt die Tierreporterin aber der Moment, als Franzi zwei Meter weit durch die Luft springt. Die Reporterin lernt auch ein Steinmarder-Pärchen kennen, das in einer Scheune wohnt.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 12.10.17 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Verloren im Nebelwald
Endlich ein trockener Unterschlupf! Nach einem schier endlosen Marsch durch den Nebelwald Panamas wird Naturbursche Cody Lundin schließlich doch fündig. Aber auch in der nasskalten Wildnis von Mittelamerika gilt das "First come, first served"-Prinzip. Beim zweiten Hinsehen stellt der Survival-Profi nämlich entsetzt fest, dass andere diese Herberge schon vor ihnen in Beschlag genommen hatten. Trotz drohender Unterkühlung wollen er und sein ausgehungerter Kumpel Dave das Nachtlager dann doch nicht mit Vampir-Fledermäusen teilen. Also bleibt den beiden nichts anderes übrig, als sich weiter durch die grüne Hölle zu schlagen - in der Hoffnung auf eine warme Mahlzeit und einen sicheren Schlafplatz.


Am 12.10.17 16:00 - 16:45 Uhr auf 
phoenix: 1492 - Der Kolumbus-Effekt!
Es ist das Jahr 1491. Amerika ist ein Kontinent mit unendlich scheinenden Ressourcen: 30 Millionen Bisons, endlose Wäldern und fischreiche Flüsse. Doch Amerika ist nicht nur wild und urtümlich. Hier leben viele Millionen Menschen in komplexen gesellschaftlichen Systemen, wenn auch voneinander getrennt, gar isoliert. Sie alle leben von domestizierten Pflanzen und Tieren, die dem Rest der Welt unbekannt sind. Europa im selben Jahr sieht ganz anders aus. Die gleiche Anzahl Menschen lebt hier auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder sind abgeholzt, die Flüsse sind leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wachsen und mit ihnen der Wettbewerb. Europa gerät an seine Grenzen. Am 12. Oktober 1492 landet Kolumbus an der Küste Amerikas. Ihm folgen Unzählige. Über 90 Prozent der indianischen Bevölkerung stirbt nun an eingeschleppten Mikroben. Die Siedler holzen die Wälder ab, fischen die Gewässer leer und bringen ihre Tiere mit in die Neue Welt. Schweine, Pferde, Kühe, Schafe und Bienen erobern den Kontinent. Die Pflanzen aus Europa gedeihen überall in Amerika. Im 18. Jahrhundert hat der "Kolumbus-Effekt" seine volle Wirkung entfaltet. Doch der sogenannte "Columbian Exchange" geht nicht nur in eine Richtung. Zwar schaffen nur wenige Pflanzen den Weg nach Europa, aber Mais und Kartoffeln werden in der Alten Welt die Landwirtschaft revolutionieren und zu einer Bevölkerungsexplosion führen. Als die Europäer Segel setzten, waren ihre Motive ökonomischer, politischer und religiöser Art. Aber das wahre Erbe von Kolumbus ist ein biologisches Vermächtnis.


Am 12.10.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Singvögel in Not - Flug ins Ungewisse
Seit jeher liefern Vögel dem Menschen zuverlässige Hinweise darauf, wie es um das Ökosystem bestellt ist. Doch immer seltener hört man das Zwitschern der Singvögel. Ihr Bestand hat sich Statistiken zufolge in den vergangenen 40 Jahren halbiert. Was bedeutet es für Mensch und Umwelt, wenn die Singvögelpopulationen rapide zurückgehen? Ist es bereits zu spät, um sie zu retten?


Am 13.10.17 11:15 - 12:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Australien
Auf knapp 7 Millionen Quadratkilometern bietet Australien einen beeindruckenden Artenreichtum in Flora und Fauna. Queensland, auch "Sunshine State" genannt, grenzt im Nordosten an das größte Korallenriff der Welt, das Great Barrier Reef. Hier steht der Kampf der Naturschützer ganz im Zeichen der Bedrohung durch die globale Erwärmung. Forscher untersuchen außerdem die Koalabären auf North Stradbroke Island.


Am 13.10.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Schottland - Herbe Schönheit am Atlantik
Großbritanniens nördlichste Region hat eine faszinierende Natur und Tierwelt zu bieten. Spektakuläre Flugaufnahmen zeigen die Highlands und einige der mehr als 500 Inseln. Über ein Jahr haben die Naturfilmer Hans-Peter Kuttler und Ernst Sasse die schottischen Highlands mit ihren zahlreichen Inseln bereist und zeichnen ein gefühlvolles Porträt der urwüchsigen Landschaft und ihrer eigensinnigen Bewohner.


Am 13.10.17 14:30 - 15:15 Uhr auf 
WDR: Im Land der wilden Riesen - Wisente in NRW
Ausgedehnte Wälder, große Stauseen: das Sauerland gilt als grüne Lunge des dicht besiedelten Ruhrgebiets. Ob Mensch oder Tier, wer Erholung oder Rückzugsmöglichkeiten sucht, ist hier richtig. Gute Voraussetzungen für ein einzigartiges Projekt: Wisente streifen frei umher, wie zuletzt vor 100 Jahren. Eine kleine Herde wurde im April 2013 ausgewildert und wächst seitdem stetig an. Ein ehrgeiziges Unternehmen, das auch für Probleme sorgt: immer wieder dringen die Tiere in den Lebens- und Arbeitsraum der Menschen vor und richten sogar Schäden an. Das Auswilderungsprojekt droht zu scheitern. Wird die Rückkehr der wilden Riesen gelingen?


Am 13.10.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Klug wie ein Rabe
Sind Raben wirklich so klug? Und warum gelten sie als Unglücksboten? Um das herauszufinden besucht Anna Marco, einen Filmtiertrainer, der in der Nähe von Hamburg wohnt. Hier lernt Anna Kolkraben Penny kennen und ist auf Anhieb fasziniert von dem aufgeweckten und neugierigen Vogel.


Am 13.10.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Singvögel in Not - Bedrohte Lebensräume
Es existieren mehr als 5.000 Singvogelarten auf unserer Erde, doch immer mehr Singvögel sind vom Aussterben bedroht. In den nächsten 50 Jahren wird ihr Bestand um die Hälfte dezimiert sein. In China ordnete Mao Tsetung 1957 an, den Spatz auszurotten. Jeder Haussperling sollte zum Wohle der Landwirtschaft getötet werden. Er ging davon aus, dass dies die Ernteerträge erheblich steigern würde. Doch unmittelbar danach wurde das Land von einer gewaltigen Insektenplage heimgesucht. Dieses Beispiel hat gezeigt, wie riskant es ist, wenn bestimmte Vogelarten aussterben: Das Ökosystem gerät aus dem Gleichgewicht, die Tier- und Pflanzenwelt verändert sich drastisch. Denn Vögel sorgen für die Ausbreitung von Samen, bestäuben die Pflanzen mit Pollen und halten die Insektenpopulationen im Gleichgewicht. Was ist die Ursache für den alarmierenden Rückgang der Singvögelbestände? In den Niederlanden untersucht ein Forscherteam aus Leiden die Auswirkungen der Lärmverschmutzung durch Städte und Autos auf den Weidenlaubsänger.


Am 13.10.17 21:00 - 21:30 Uhr auf 
3sat: Sucht nach Soja
Die Sojabohne hat Wachstumsraten wie kaum eine andere Nutzpflanze der Welt. Sie steckt in Schokolade, in Treibstoffen und in Tierfutter. Das hat gravierende Folgen für Mensch und Umwelt. Den Preis zahlen vor allem die Bewohner in den Anbaugebieten. Für profitable Nutzflächen in Brasilien werden Urwälder abgeholzt und Menschen vertrieben. Hinzu kommt, dass die meisten Sojabohnen aus den Hauptanbaugebieten gentechnisch verändert sind.
(Wdh. übermorgen 6.15-6.45 Uhr)


Am 14.10.17 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Ein Wildschwein zum Knuddeln
Tierreporterin Paula besucht den Förster Boris Schnittker, der das Wildschweinferkel Chantalle als Pflegekind bei sich aufgenommen hat. Stimmt es, was man über diese Tiere sagt? Sind sie immer dreckig, borstig und stinken? Von Peter Markett, dem Jäger, erfährt Paula alles, was man über wilde Wildschweine wissen muss. Im Gegensatz zu Chantalle können sie in unseren Wäldern gefährlich sein. Sie können größer werden als ein Schäferhund und richtig zubeißen, wenn man ihnen zu nahe kommt. Wie verhält man sich also am besten, wenn man tatsächlich einem Wildschwein begegnet? Paula probt das mit Peter Markett. Er zeigt Paula auch, wie man Fährten liest und wie der Lieblingsplatz einer Wildsau aussieht.


Am 14.10.17 08:15 - 08:45 Uhr auf 
arte: Hochwasser - Wie schützt man sich am Rhein
Umweltschützer predigen seit Jahrzehnten, dass man Flüssen mehr Platz für extreme Wetterlagen einräumen muss, statt lediglich die Deiche zu erhöhen. Was bislang noch bei vielen Verantwortlichen auf taube Ohren stößt, wird in den Niederlanden bereits in einem gigantischen Projekt umgesetzt. Unter dem Namen "Raum für den Fluss" werden dort über 30 Hochwasserschutz-Projekte umgesetzt. Die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug lassen sich in Köln zeigen, welche Maßnahmen ober- und unterirdisch gegen Rheinhochwasser umgesetzt werden.


Am 14.10.17 08:50 - 09:40 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Treehouse Guys
Wer hat als Kind nicht von seinem eigenen Baumhaus geträumt? James "B'fer" Roth, Chris "Ka-V" Haake und ihre Kompagnons machen diesen Traum wahr. Aber nicht einfach nur mit ein paar windschiefen Holzbrettern und einer wackeligen Leiter. Die "Treehouse Guys" denken groß. Ihr Credo: kein Baum zu hoch, kein Projekt zu kompliziert. Das Team aus Konstrukteuren und Designern entwickelt für seine Kunden - und deren Bäume - individuelle Baumhaus-Lösungen.
(Weitere Folgen heute 9.40-10.25 Uhr und 23.50-0.45 Uhr)


Am 14.10.17 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Herbst der Hirsche
Rotwild ist die größte Wildart in unseren Wäldern. Rothirsche sind hierzulande extrem scheu, denn bis zu neun Monate im Jahr sind sie zum Abschuss freigegeben. Der Grund für die starke Verfolgung: Rothirsche gelten als Waldschädlinge, denn vor allem im Winter knabbern sie an der Rinde. Waldbauern und Förster schätzen sie daher nicht. Und die Jäger freuen sich über ein prächtiges Geweih als Trophäe, doch auch das bedeutet schließlich den Tod des Tieres. Es liegt leider nur wenigen daran, nach Lösungen zu suchen, um mit dem majestätischen Tier in Frieden zu leben. Aber einige Ideen gibt es doch.


Am 14.10.17 11:15 - 12:00 Uhr auf 
arte: Kroatiens wilde Flusslandschaft - An den Ufern der Save
Die Save-Auen sind eine urtümliche Landschaft, in der Menschen heute noch so wirtschaften wie ihre Vorfahren. Typisch für die Posavina-Region sind die alten slawischen Holzhäuser, die einst aus den stämmigen Eichen der Auwälder gebaut wurden. Die Einheimischen betreiben traditionellen Ackerbau und halten in der umliegenden Auelandschaft ihre Pferde, Rinder und Schweine. Und es sind besondere Tiere: etwa das Posaviner Pferd. Keine andere Pferderasse hat sich so gut an den feuchten Lebensraum angepasst wie dieses kleine Kaltblut, das es sonst nirgendwo gibt. Rotbauchunken und Teichfrösche laichen zu Tausenden in den Senken, ebenso die Wildkarpfen aus der Save. Die Auen sind zudem wichtigste Nahrungsgebiete gefährdeter Großvögel. Im Film wird eine Geschichte über einen Fluss erzählt, der in Europa einmalig ist, und über Menschen, die ein im heutigen Europa einzigartiges Leben im Einklang mit diesem Fluss führen. Doch obwohl diese Geschichte der Save und ihrer Anwohner aus einem vergangenen Jahrhundert stammen könnte, ist sie doch hochmodern. Denn im Gegensatz zu anderen europäischen Städten und Regionen, die regelmäßig von Hochwasser heimgesucht und verwüstet werden, bedroht dieser Fluss die Menschen, die mit ihm zu leben gelernt haben, nie. Die Flut schenkt einen Artenreichtum, der in unserer modernen Welt selten geworden ist.


Am 14.10.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Südamerikas Ameisenbären - Termiten zum Frühstück
Faultiere und Gürteltiere sind langsam, sehen skurril aus und sind absolute Nahrungsspezialisten. Sie zählen zu den erfolgreichsten Säugetieren Süd- und Mittelamerikas. Der Film porträtiert die liebenswerten Wesen mit ungewöhnlichen Bildern und zeigt einen sehr intimen Einblick in das Leben dieser Tiere. Über zwei Jahre hinweg haben Rainer Bergomaz und Marion Pöllmann diese außergewöhnliche Tiergruppe durch die Regen- und Trockenzeit begleitet und dramatische Szenen von Liebe, Kampf und Tod eingefangen.
(Wdh. kommende Nacht 5.40-6.25 Uhr)


Am 15.10.17 00:45 - 01:25 Uhr auf 
PRO7-MAXX: Ax Men - Die Holzfäller
Mit der Axt in der Hand - oder der Motorsäge - versuchen vier Teams aus Holzfällern, sich im harten Wettbewerb im Nordwesten der USA zu behaupten. Shelby bekommt endlich sein Jet-Boot mit einem stärkeren Motor zurück. In Washington muss Gabe seine unerfahrene Crew einsetzen, was böse enden könnte. Die Zitterkopfs müssen in Wyoming auf ihren Skidder verzichten, aber David hat eine Idee, wie sie das Holz trotzdem zur Sägemühle transportieren können. In Florida muss Greg aufgrund einer Fehlentscheidung mehr als nur Produktivität einbüßen.
(Wdh. heute 5.05-5.45 Uhr)


Am 15.10.17 06:40 - 07:25 Uhr auf 
ZDFneo: Eine Erde - viele Welten: Dschungel
Kein Lebensraum an Land beherbergt größeren Artenreichtum als tropische Regenwälder. Dort liefern sich die Bewohner intensive Konkurrenzkämpfe. Die großen Wälder sind Orte voller dramatischer Geschichten und überraschender Ereignisse. Die Reise führt von den Dschungelgebieten Südamerikas und Südostasiens bis zu den Regenwäldern Australiens. Einige von ihnen gehören zu den komplexesten Lebensräumen auf unserem Planeten. Von den rund 8,7 Millionen Tier- und Pflanzenarten leben über die Hälfte in tropischen Regenwäldern.


Am 15.10.17 11:05 - 11:50 Uhr auf 
ZDFneo: Wagnis im Dschungel - Mary Kingsley unter Kannibalen
Als ihr Vater, ein Arzt und Völkerkundler, 1895 stirbt und auch die Mutter wenige Wochen später begraben wird, steht Mary mit 32 Jahren allein da. Zu alt, um auf dem Heiratsmarkt noch Chancen zu haben, beschließt sie, das Erbe ihres Vaters anzutreten und dessen ethnologisches Lebenswerk zu vollenden. Entgegen aller Warnungen ihrer Freunde macht sie sich auf nach West- und Zentralafrika, um die dort beheimateten Menschen zu erforschen. Die Aufzeichnungen von ihren Besuchen beim Stamm der Fang gehören zu den besten der Reise- und Abenteuerliteratur, und die Exponate, die Mary Kingsley auf ihren Reisen zusammentrug, werden heute im Natural Science Museum an Londons Cromwell Road aufbewahrt. Ganz nebenbei wird Mary Kingsley heute auch als Pionierin der Frauenbefreiung verehrt.


Am 15.10.17 12:55 - 13:35 Uhr auf 
arte: Singvögel in Not - Flug ins Ungewisse
Seit jeher liefern Vögel dem Menschen zuverlässige Hinweise darauf, wie es um das Ökosystem bestellt ist. Doch immer seltener hört man das Zwitschern der Singvögel. Ihr Bestand hat sich Statistiken zufolge in den vergangenen 40 Jahren halbiert. Was bedeutet es für Mensch und Umwelt, wenn die Singvögelpopulationen rapide zurückgehen? Ist es bereits zu spät, um sie zu retten?


Am 15.10.17 13:15 - 13:40 Uhr auf 
3sat: Abenteuer in der Wildnis - Naturschauspiele im Donauraum
Mehr als 100 Naturvermittler führen interessierte Gäste durch Oberösterreichs Naturschutzgebiete. Der Film begleitet einige von ihnen durchs Traunviertel. Auf dem Programm stehen das Deckenhochmoor Löckenmoos in Gosau, eine Kräuterwanderung auf die Bad Ischler Katrin, der Gschliefgraben am Fuß des Traunsteins, der Besuch von Wassertieren am Ödsee im Almtal und der "Linzer Dschungel", wo die Traun in die Donau mündet. Oberösterreich ist reich an außergewöhnlichen Naturräumen. Seit vier Jahren betreibt die Naturschutzabteilung des Landes Oberösterreich ein österreichweit einzigartiges Naturvermittlungsprojekt.


Am 15.10.17 13:15 - 14:45 Uhr auf 
mdr: Sagenhaft - Der Thüringer Wald
Axel Bulthaupt begibt sich in seiner Sendereihe "Sagenhaft" auf eine spannende Reise in und durch den Thüringer Wald. Er entdeckt in einer alten Erbförsterei die Ursprünge des "Freischütz", lässt sich von einem Koch der selbst schon für Kanzler und Präsidenten gekocht hat über die Feinheiten der Thüringer Küche aufklären. Beim Folkfestival in Rudolstadt trifft er einen Straßenmusiker, der längst europaweit auf der Bühne steht, aber immer noch gerne in "den Wald" zurückkehrt. Von einem echten Förster erfährt er, welche Tiere nach Jahrzehnten zurückgekommen sind, in Ihren Thüringer Wald, nachdem es ihnen woanders zu laut und zu voll wurde. Axel lernt den deutschen Meister im Speedcarving kennen und erfährt, dass man von Kettensägenkunst Leben kann. Und alle zeigen ihm ihren ganz persönlichen Grund, den Thüringer Wald zu lieben. Diese sagenhafte Landschaft, die es lohnt, jeden Tag aufs Neue zu entdecken.


Am 15.10.17 13:35 - 14:20 Uhr auf 
arte: Singvögel in Not - Bedrohte Lebensräume
Immer mehr Singvögel sind weltweit vom Aussterben bedroht. ARTE beleuchtet mit Wissenschaftlern wie Biologen, Ornithologen und Ökologen die Gründe für den drastischen Rückgang der Bestände. Wie wirkt sich das Vogelsterben langfristig auf unser Ökosystem aus? Im zweiten Teil der Dokumentation führt die Forschungsreise in die Niederlande, nach Kanada, Costa Rica und in die Türkei.


Am 15.10.17 13:35 - 14:20 Uhr auf 
rbb: Das Havelland - Naturoase im Herzen Brandenburgs
Wie ein schützender Arm legt sich die Havel um das Havelland , eine der reizvollsten Kulturlandschaften Brandenburgs. Viele kennen die Region vor den Toren Berlins als Obstgarten und über Theodor Fontanes Gedicht "Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland". Doch das Havelland bietet weit mehr. Tierfilmer Christoph Hauschild zeichnet ein einfühlsames Porträt der Naturoase im Herzen Brandenburgs. Im größten Binnenfeuchtgebiet Mitteleuropas sammeln sich jedes Jahr abertausende Kraniche auf ihrem Weg gen Süden. Mächtige Seeadler finden in den zahlreichen Gewässern reichlich Nahrung, und in den angrenzenden Wäldern röhren kapitale Rothirsche. Eine landschaftliche Besonderheit sind die weiten Stromtalwiesen, die sogenannten Luchs. Hier leben die seltenen Großtrappen - gehütet wie Kronjuwelen. Auf den trockeneren Ländchen, kleinen Bodenerhebungen, zieht der Fuchs seine Jungen groß. Von den Storchennestern auf Kirchtürmen und Gehöften ist es nicht weit zu stillen Erlenbrüchen, in denen die seltenen Sumpfschildkröten leben und wo sich der Fischadler nach erfolgreicher Jagd eine Pause gönnt.


Am 15.10.17 18:30 - 19:00 Uhr auf 
3sat: Kastanienbäume - edel und stolz
Der Herbst ist die Jahreszeit der Kastanien. Auf der Alpensüdseite der Schweiz wachsen die majestätischen Bäume in den Himmel. Ihre Früchte sind heute wieder gefragt. Mit dem Siegeszug der Industrialisierung wurde den Menschen die Arbeit in den Baumhainen zu aufwändig. Mitte des 20. Jahrhunderts entvölkerten sich die Dörfer, und die Bäume verwilderten. Ohne Pflege sind die Bäume anfällig für Krankheiten und Pilzbefall. Viele Giganten sind so in den letzten Jahrzehnten einen langsamen Tod gestorben. Heute besinnt sich die Bevölkerung wieder auf die Vorzüge der Edelkastanie. Ein Projekt nimmt sich der Riesenkastanien an.


Am 15.10.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Apfelmacher auf anderen Wegen
Fast jeder dritte Apfel, den wir essen, stammt aus dem Alten Land. In dieser Region an der Elbe hat der Obstanbau eine lange Tradition. Schon vor 900 Jahren bauten holländische Siedler die ersten Deiche und Entwässerungskanäle und machten so das Land urbar. Heute müssen sich die Obstbauern der weltweiten Konkurrenz stellen. "Die nordstory" stellt drei unterschiedliche Zukunftsvisionen vor. Sie begleitet die Obstbauern von der Blüte bis zur Ernte und gewährt einen spannenden, authentischen Blick hinter die Kulissen der Apfelproduktion.


Am 15.10.17 21:50 - 22:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Fernsehtruhe - Der Waldfacharbeiter
Von außen betrachtet, sieht es unscheinbar aus, aber es beherbergt eine ungeheure Menge an Schätzen: das Fernseharchiv. Seit den 1950-Jahren schlummern in dieser Schatztruhe Juwelen, die nur darauf warten, gefunden und gehoben zu werden. Ein Reichtum an Fernsehgeschichte(n), an die sich manche Zuschauer noch erinnern werden, andere dagegen staunen, was einmal modern war. Für alle, die sich auf eine Zeitreise in die Fernsehvergangenheit begeben wollen, öffnet BR-alpha an jedem Sonntag- und Feiertagabend die Fernsehtruhe.


Am 16.10.17 00:10 - 00:50 Uhr auf 
kabel1doku: Indien - Tiger und Taj Mahal
Gejagt und aus ihrem Lebensraum hinausgedrängt, gehören die bengalischen Tigern zu den vom Aussterben bedrohten Arten. Bill Weir reist nach Indien, wo nach Schätzungen noch etwa 2500 Tiger dieser Art leben. Mit einigen Naturschützern, die für den Erhalt der Tiere kämpfen, begibt er sich tief in den Dschungel.


Am 16.10.17 07:15 - 08:15 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Brasilien - Das Feuer des Cerrado
Preisgekrönter Dokumentarfilm über die Tierwelt Brasiliens. Der Cerrado im Herzen Brasiliens ist eine ausgedehnte Savannenlandschaft mit einer außergewöhnlichen Tier- und Pflanzenwelt. Die Tierwelt von Brasiliens Cerrado hat wahrhaft Ungewöhnliches zu bieten: ein großer Jäger ernährt sich von kleinen Termiten, Wölfe fressen Früchte, Vögel nisten in Termitenhügeln und Affen laufen aufrecht auf zwei Beinen umher. Die Termitenhügel stehen im Zentrum eines einzigartigen komplexen Ökosystems, das sich hier über Jahrmillionen hinweg entwickelt hat.


Am 16.10.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Wildes Skandinavien - Dänemark
Weite Strände, mildes Klima und natürlich die kleine Meerjungfrau im Hafen von Kopenhagen: So kennt man Dänemark. Doch das kleine Land hat deutlich mehr zu bieten ... Dänemark hat viel zu bieten: Urwälder, in denen Rothirsche, Wildschweine und Kraniche leben; Kegelrobben, die sich auf Sandbänken tummeln und Raabjerg Mile, eine der größten Wanderdünen Europas. Und schließlich die schneeweißen Kreidefelsen der Insel Mön. Der Filmemacher Jan Haft gibt Einblicke in die Vielfalt Dänemarks und zeigt seltene Tiere wie Wanderfalken und Kampfläufer. Rothirsche, die größten Wildtiere Dänemarks, leben in einigen Dünenlandschaften und sind sogar am Strand zu beobachten. Die Wälder von Lille Vildmose im nördlichen Jütland gehören zu den artenreichsten Nordeuropas. Mehr als 4.700 Tier- und Pflanzenarten gibt es hier, in einem der letzten Urwälder Europas. Während Dänemark überwiegend kultiviert ist, herrscht in diesem Schutzgebiet noch der ursprüngliche Mischwald mit kleinen Lichtungen und verrottenden Baumstämmen. Das Land wurde früh besiedelt. Die Wikinger holzten viele Wälder ab, um ihre Drachenboote zu bauen. Viehweiden entstanden.


Am 16.10.17 13:05 - 14:00 Uhr auf 
N24: Feuerwirbel
Die Natur kann gewaltige Kräfte freisetzen: In Aracatuba, Brasilien, gerät 2010 das Abfackeln eines Zuckerrohrfelds außer Kontrolle. Durch die rasch aufsteigende, intensive Hitze kommt es zu Feuertornados. Die Feuerwehrleute stoßen bald an ihre Grenzen. Auch in Janesville, Kalifornien, verlangen Waldbrände den Löschtrupps alles ab. Starke Winde tragen ein Buschfeuer von Hügel zu Hügel. Als der Wind den Feuersturm in die Richtung der Einsatzkräfte leitet, spitzt sich die Lage zu.
(Wdh. übermorgen 5.00-6.00 Uhr)


Am 16.10.17 13:15 - 14:15 Uhr auf 
D-MAX: Traumhaus Baumhaus
Luxusdomizile in den Bäumen! Baumhäuser müssen keine schiefen Hütten sein, in denen Kinder Verstecken spielen, im Gegenteil: Diese Dokumentation zeigt, welche Meisterwerke im Blätterwald entstehen können. Spitzenarchitekt Pete Nelson reist mit seinem Team durch ganz Amerika und konstruiert in luftiger Höhe wahre Paläste - bestens ausgestattete Wohnräume im Wert von mehreren 100 000 US-Dollar. Egal, ob Badelandschaft mit Whirlpool oder Multimedia-Paradies: Pete und seine Spezialisten erfüllen den Menschen ihren Traum vom Baumhaus.
(Weitere Folgen Dienstag bis Freitag um dieselbe Zeit)


Am 16.10.17 14:00 - 14:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Klimawandel (1/2) - Wie ist die Erderwärmung noch zu stoppen?
Immer mehr Wissenschaftler und Politiker beginnen die enormen Auswirkungen des Klimawandels für unseren Heimatplaneten zu begreifen und versuchen, auf nationaler und internationaler Ebene Wege gegen die drohende Katastrophe zu finden. Nur eine schnelle Umstellung der Energieproduktion auf erneuerbare Energien und ein drastisches Absenken des CO2-Ausstoßes kann den Klimawandel – vielleicht – noch aufhalten. Industrie- und Entwicklungsländer suchen auf Klimagipfeln nach einer gemeinsamen Strategie gegen die Bedrohung. Die Sendung zeigt auch, wie jeder Einzelne durch sein Konsumverhalten und Energiesparen zum Klimaschutz beitragen kann.


Am 16.10.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Magie der Moore - Das Nebelreich
Moore gibt es überall in Europa, in den Ebenen und Hügelländern des Nordens, in den Mittelgebirgen, in und vor den Alpen. Mit dem Begriff Moor werden oft schaurige Orte verbunden. Die Realität scheint diesem Vorurteil, manchmal, Recht zu geben. Lediglich ein Prozent der Moore in Mitteleuropa sind noch intakt, wachsen, bilden Torf. In den Mooren sind gewaltige Mengen an Kohlendioxid gebunden, doch während Europa zum Wohl des Klimas die Glühbirne verbietet, bauen die nördlichen Mitgliedstaaten neue Torfkraftwerke. Die gigantischen CO2-Speicher werden weiter trocken gelegt, auch in Deutschland. Nirgendwo debattieren Politik und Gesellschaft so leidenschaftlich über die Klimaerwärmung wie in Europa, allen voran die Deutschen. Dabei ist die EU, nach Indonesien, Spitzenreiter bei der Freisetzung klimaschädlicher Treibhausgase aus der Zerstörung von Mooren. Immerhin werden viele abgetorfte Moore wieder vernässt, also renaturiert. Aber der Regenierungsprozess benötigt Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte. Die verbliebenen Moore sind Naturjuwelen. Es sind kleine, oft versteckt gelegene und wenig beachtete Urlandschaften mit einer bemerkenswerten Fauna und Flora. Im richtigen Licht besehen bzw. gefilmt, berühren und begeistern sie den Betrachter mit einem Rausch ungewohnter Formen und Farben. Das unheimliche, schaurige Moor ist in Wirklichkeit ein Naturparadies, das aus der Eiszeit stammt. Es erinnert daran, in welchen erdgeschichtlich kurzen Zeiträumen der Mensch lebt und denkt. Die Eindrücke in diesem Film lassen ihn für einen Moment klein werden.


Am 16.10.17 14:15 - 14:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Klimawandel (2/2) - Wieviel Hitze verträgt die Erde?
Seit Beginn des Industriezeitalters wächst der Anteil von Treibhausgasen wie CO2 und Methan in der Atmosphäre – mit fatalen Folgen für die Durchschnittstemperaturen auf der Erde. Das Verbrennen von fossilen Energieträgern wie Kohle und Erdöl setzt Gase frei, die durch den Treibhauseffekt die Atmosphäre und die Meere weltweit erwärmen. Durch den Klimawandel beginnen Gletscher abzuschmelzen, extreme Wetterphänomene häufen sich, Dürren und Überschwemmungen bedrohen ganze Landstriche. Das Schmelzen der antarktischen Gletscher und des grönländischen Eisschildes könnten in den nächsten 50 Jahren zu einer Erhöhung des Meeresspiegels um mehrere Meter führen. Viele Küstenstädte mit Millionen Einwohnern würden unbewohnbar.


Am 16.10.17 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Meine Frau, die Wildnis und ich - Am Amazonas
Verloren in den Weiten des Amazonas kämpft sich das Ehepaar Hawke auf einem primitiven und sehr wackeligen Kanu durch die grüne Hölle. Da ihr Menu-Plan in der Wildnis eher spärlich ist, müssen sich Myke und Ruth von Maden und Piranhas ernähren. Doch damit nicht genug: Es ist gerade Regenzeit und das gesamte Amazonasbecken hat sich in ein Labyrinth aus sumpfigen Wasserwegen verwandelt. Die Navigation durch Mangroven und dichtes Gestrüpp ist die reinste Tortur, trotzdem muss sich Ruth keine Sorgen machen. Wozu ist sie mit einem Spezialeinheiten-Ausbilder verheiratet! Ex-Soldat Myke hat in den 90ern im kolumbianischen Drogenkrieg hier gekämpft und dadurch eine Menge Tricks auf Lager, wie man sich Anakondas, giftige Insekten, Raubkatzen und sogar Zitteraale vom Hals hält.


Am 16.10.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Wie schlingt die Schlange?
Für Anna schlängelt sich diesmal alles rund um die Schlangen. Genauer gesagt um die sechs heimischen Schlangenarten in Deutschland. Mit Ralf Braun macht sie sich im Donautal auf die Suche und findet eine Ringelnatter. Die Begegnung steigt ihr buchstäblich in die Nase, denn die ungiftige Ringelnatter sondert zur Verteidigung ein stinkendes Sekret ab.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 16.10.17 15:00 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Im Wald der Engel
Der Ohlsdorfer Friedhof ist alles andere als unbelebt. Er ist eine Oase mitten in der Großstadt Hamburg. Die Luft ist klar, es duftet pflanzlich nach Harz und Blüten, Bienen summen, Vögel singen und zahllose Engel schauen einen wohlwollend an. Und vielleicht ist auch ein Fuchs, ein Reh oder ein Uhu in der Nähe. Der Film zeigt den Friedhof als "Lebensraum". Hier, wo man es kaum vermutet, wächst und gedeiht das Leben in großer Vielfalt.


Am 16.10.17 17:40 - 18:35 Uhr auf 
arte: Yukon - Auf sich allein gestellt
Kim Pasche ist experimenteller Archäologe, Trapper, prähistorischer Handwerker, Experte für ursprüngliche Lebensweisen und Autor diverser Bücher über das Leben und Überleben in der Wildnis. Nach einer Kindheit in der Schweiz zog es ihn mit zwanzig Jahren in den kanadischen Nordwesten, zu den indigenen Völkern des Yukon. Der weitgehend bewaldete Yukon-Nationalpark ist so groß wie Spanien und fast menschenleer. In dieser immensen Wildnis, wo Kim das Leben in völliger Autonomie erlernte, lebt er jedes Jahr für ein paar Monate, manchmal 700 Kilometer von der nächsten menschlichen Siedlung entfernt. Seine Leidenschaft für die Natur und ursprüngliche Überlebensformen ist ansteckend: Neben der Zusammenarbeit mit Archäologiemuseen in der französischsprachigen Schweiz organisiert er regelmäßig Workshops, in denen er den Menschen von heute die Techniken ihrer Vorfahren näherbringt. Dabei lernen die Teilnehmer, wie man Feuer macht, Steine metzt, Seile und Körbe aus Naturfasern flicht oder Alltagsgegenstände aus Holz und Knochen herstellt. "Yukon - Auf sich allein gestellt" ermöglicht eine faszinierende Reise durch Zeit und Raum auf den Spuren der ersten Menschen. Gleichzeitig regt Kim Pasches Leben und Arbeiten zum Nachdenken an über die Zukunftschancen der heutigen Gesellschaftsformen.


Am 16.10.17 17:45 - 18:45 Uhr auf 
ZDFinfo: Arche Noah 2017
Wenn Artenschützer im Jahr 2017 eine Arche Noah beladen würden, welche Tiere müssten dann mit an Bord? Harald Lesch und Dirk Steffens suchen zusammen mit Experten nach Entscheidungshilfen. Um die Frage, welche Tiere beim Artenschutz im Fokus stehen sollten, herrscht Streit. Es gibt schließlich viele seltene Tiere – auch weniger niedliche als Pandas und Eisbären. Und viele sind bisher noch gar nicht entdeckt. Die Zahl der bedrohten Tierarten steigt weltweit. Rund ein Drittel der von der Welttierschutzorganisation IUCN erfassten rund 85.000 Tiere sind vom Aussterben bedroht. Forscher sprechen schon vom 6. Massensterben der Erdgeschichte. So viele Tierarten sind zuletzt beim Aussterben der Dinosaurier vom Erdboden verschwunden.


Am 16.10.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Kubas Küste - Wandel im stillen Winkel
55 Jahre Mangel, bedingt durch Embargo und Isolation, haben dazu geführt, dass es in Kuba weder eine industrielle Fischfangflotte noch Privatjachten oder Tauschsportlizenzen gibt. Das Ergebnis dieser unfreiwilligen Abschottung ist ein ebenso außergewöhnliches wie unerwartetes Erbe. Kuba ist ein weltweit einzigartiges Naturparadies geblieben. Doch seit Obama mit seinem Ausspruch "Todos somos Americanos" vor drei Jahren eine Wende einleitete, neigt sich die Isolation dem Ende zu. Die Tourismusbranche erwartet in den kommenden fünf Jahren einen Anstieg von drei auf sieben Millionen Besucher pro Jahr - in einem Land mit nur knapp elf Millionen Einwohnern. Weder die Kubaner noch das Ökosystem der Insel sind darauf vorbereitet. Für die rund 30 Wissenschaftler des kubanischen Umweltministeriums beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Ihnen bleiben höchstens zwei bis drei Jahre, um gefährdete Arten zu bestimmen, Schädlinge zu vertreiben und Schutzzonen einzurichten. Ein gewaltiges Vorhaben, das die kubanische Natur in die Lage versetzen soll, die Touristenströme aufzufangen, und zugleich das Ziel hat, den besonderen Charakter des Landes als Naturparadies und genetische Reserve Mittelamerikas zu bewahren.


Am 16.10.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Peru - in den Wäldern des Amazonas
In den Regenwäldern im Südosten Perus gibt es eine außergewöhnliche Artenvielfalt: Mehr als 450 Vogelarten, 10 Affenarten, darunter Braunkopfklammeraffe, Uakari und Kaiserschnurrbarttamarin, sowie 5 Raubkatzenarten, der Jaguarundi, die Langschwanzkatze, der Ozelot, der Puma und der Jaguar sind dort zu finden. Im Laufe von Millionen von Jahren haben die Tiere unglaubliche gemeinschaftliche Überlebensstrategien entwickelt. Das Faultier zum Beispiel bewegt sich nur langsam fort, um keine Aufmerksamkeit zu erregen und nicht selbst zur Beute zu werden. Einige Heuschreckenarten haben sich den Blättern, auf denen sie leben, so gut angepasst, dass sie von ihnen nicht mehr zu unterscheiden sind. In der dichten Vegetation haben sich die sonst schutzlosen Buckelzirpen mit den Ameisen verbündet. Die Ameisen sind ihre Leibwächter und erhalten im Gegenzug nährstoffreiches und leicht zugängliches Futter: den von den Buckelzirpen ausgeschiedenen Honigtau. Ganz oben in den Baumkronen bleiben die Kapuzineraffen und Eichhörnchen in Gruppen, um sich vor Angriffen von Adlern zu schützen, während die Rotgesichtklammeraffen ein außergewöhnliches soziales System entwickelt haben, mit dem sie ihre bewegte Lebensweise ausgleichen.


Am 16.10.17 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Paris - Stadt der Tiere
Schon der Klang ihres Namens beschwört ein ganz eigene Faszination herauf, diese Metropole ist auf der ganzen Welt berühmt. Aber Paris hat noch eine andere, weniger bekannte Seite. 2900 Arten von Pflanzen und Tieren leben in der berühmtem Stadt. Und sie bleiben dabei von ihren menschlichen Bewohnern weitgehend unbemerkt. Dieser Film heftet sich an die Spuren dieser heimlichen Pariser und zeigt die Grandeur der Metropole an der Seine aus einer ganz neuen Perspektive. Seit den 1980er Jahren haben sich die Grünflächen in Paris kontinuierlich erweitert. Dadurch konnten viele neue Arten Fuß fassen, aber auch ehemalige wilde Bewohner zurückkehren. Als vor 10 Jahren der Einsatz von Pestiziden dramatisch verringert wurde, sorgte das für ein beschleunigtes Ausbreitung vieler wilder Arten. Die Auswirkungen auf die Nahrungskette waren unmittelbar: Viele bestäubende Insekten kehrten zurück ebenso viele Vogelarten und all jene, denen diese als Beutetiere dienen. Wildgänse etwa machen überall in der Stadt Zwischenlandung - ob an der Pferderennbahn von Longchamp oder einem der zahlreichen Teiche im Bois de Boulogne. Wo sie auf Schwäne, Stockenten und Pfaue treffen. In Summe leben 150 verschiedenen Vogelarten in Paris. Im Bois de Vincennes lässt sich in letzter Zeit vermehrt ein schlecht beleumundeter Geselle blicken, der Rotfuchs. Sogar Wölfe kommen mitunter in innerstädtische Gebiete, um die vielen Nahrungsquellen zu nutzen. Am Hügel von Montmartre hat sich sogar eine besonders weit gereiste Tierart angesiedelt. Der Götterbaum-Spinner stammt ursprünglich aus Asien, wurde aber zur Seidenraupenzucht in alle Welt gebracht. Im Canal Saint Martin schwimmen die Biberratten und haben gelernt, mit den heimtückischen Fluten der Schleusenanlagen umzugehen. Und das größte Wahrzeichen der Stadt, den Eiffelturm, hat ein Wanderfalke zu seinen Jagdgründen gemacht.


Am 17.10.17 00:15 - 00:45 Uhr auf 
ZDFinfo: Die heimliche Invasion - fremde Arten breiten sich aus
Immer mehr Tiere wandern nach Deutschland ein. Einige gefährden die Gesundheit, bedrohen Wälder oder Lebensgemeinschaften in der Nordsee. Harald Lesch zeigt Bekämpfungsstrategien.Eindringlinge sind weltweit auf dem Vormarsch. Sie verursachen Schäden in Milliardenhöhe. Königskrabbe, Rotfeuerfisch und Feuerameise zählen zu den erfolgreichsten Eroberern. Wenn sie sich erst einmal eingenistet haben, wird man sie nur schwer wieder los.So auch der Pinienprozessionsspinner, ein unscheinbarer Falter. Er stößt gerade immer weiter Richtung Deutschland vor. Seine Raupen fressen Kiefernnadeln. Im Winter 2010 haben sie die schlimmsten Fraßschäden seit 20 Jahren in Frankreichs größten Forst angerichtet. Forscher versuchen die Ausbreitung der Prozessionsspinner zu stoppen, nicht zuletzt weil ihre Brennhaare Asthmaanfälle und Allergien auslösen. Ein Wettlauf mit der Zeit.


Am 17.10.17 02:40 - 03:25 Uhr auf 
arte: Amazonas - Fische unter Strom
Durchfurcht von tiefen, schlammigen Flüssen und klaren Bächen, wild bewachsen mit einem der ältesten Regenwälder und durchzogen von Überschwemmungsgebieten erstreckt sich das Amazonasbecken über sechs Länder und beherbergt die weltweit größte Artenvielfalt. In dieser weitgehend unerforschten Welt lassen sich einige der erstaunlichsten Bewohner gar nicht mit dem bloßen Auge erkennen. Das dichte Netz an Wasseradern beherbergt über 5.000 Fischspezies, wovon einige einen außergewöhnlichen sechsten Sinn entwickelt haben, von dem Menschen nur träumen können: Sie erzeugen Strom. "Amazonas - Fische unter Strom" folgt dem Biologen und Abenteurer Will Crampton in die Tiefen des Regenwaldes, wo er diese geheimnisvollen Superfische bereits seit 20 Jahren erforscht. Mit Hilfe seiner Spezialausrüstung, die ihm die Aufzeichnung und Auswertung elektrischer Impulse ermöglicht, zeigt Will Crampton, was sich nachts unter Wasser abspielt. Elektrische Impulse werden zur Kommunikation, Orientierung und Partnersuche genutzt - aber auch zur Jagd. Manche Fische ändern ihre Stromfrequenzen, wenn sie auf Partnersuche sind, und werden dadurch angreifbar. Andere nutzen Elektrofelder, um ganz besondere Vorlieben zu entwickeln.
(Wdh. übermorgen 11.25-12.15 Uhr)


Am 17.10.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Wildes Skandinavien - Norwegen
Mit diesem Film ist den Machern der weltweit ausgezeichneten Produktion "Mythos Wald" eine opulente Reise zu den schönsten Naturschauplätzen zwischen Skagerrak und Nordkap gelungen. Filmemacher Jan Haft gelingt es, die Tierwelt und die entlegenen Landstriche Norwegens aus ungewohnten Perspektiven zu zeigen. Zu sehen ist, wie im eisigen Winter Seeadler mit Nebelkrähen um Nahrung streiten - mit fatalen Folgen für die furchtlosen Rabenvögel, wie Lemminge im Frühjahr über dünnes Eis flitzen, und wie Doppelschnepfen ihren klirrenden Balzgesang erklingen lassen. Das Team folgt einer Herde Moschusochsen auf ihrer Wanderung durch die baumlose Tundra. Die Naturfilmer werden Zeugen der eindrucksvollen Brunftkämpfe, erleben die Moschusochsen bei der Paarung und der Aufzucht ihrer Jungen. In einer Superzeitlupe wird die Wucht förmlich spürbar, wenn zwei Kolosse von Moschusochsen mit voller Kraft und Kopf voran aufeinanderprallen. Auch die Ohrentaucher gehen beim Kampf um die Weibchen nicht zimperlich miteinander um. Erst die hochauflösende Zeitlupe macht deutlich, wie heftig die Vögel miteinander streiten. Friedlicher und weitaus graziler geht es beim Balztanz zu, wenn sich die Partner anmutig im Synchronschwimmen üben.


Am 17.10.17 14:00 - 15:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Madagaskar - Insel der Vielfalt
Die Natur Madagaskars ist einzigartig - hier haben sich Arten entwickelt, die es nirgendwo sonst gibt. Vor 60 Millionen Jahren gelangte eine Gruppe von Primaten auf die Insel - durch geologische Prozesse und Klimaänderungen entwickelten sich daraus im Lauf der Zeit mehr als 100 Arten von Lemuren.
(Wdh. morgen 7.05-8.10 Uhr)


Am 17.10.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Magie der Moore - Bedrohtes Paradies
In fünf Jahren Drehzeit ist mit dem Zweiteiler "Magie der Moore" eine Kollage teils schaurig düsterer, teils farbenfroher Bilder dieses einzigartigen Lebensraums entstanden. Mit neuester Kameratechnik und ausgefeilten Zeitlupen und Zeitraffern wurden einmalige Verhaltensweisen von Tieren und Pflanzen eingefangen. Wölfe, die durch einen Wald weißer Wollgrasbüschel schnüren, oder Kraniche, die im Bruchwald ihre Jungen aufziehen, daneben begegnen dem Betrachter auch Kreaturen, die so surreal aussehen, als stammten sie von einem anderen Stern. Nahaufnahmen zeigen grotesk wirkende Libellenlarven, die mit den spitzen Zähnen ihrer Schnappkiefer auf Beute lauern. Oder Sonnentaupflanzen die, im Zeitraffer gefilmt, ihre glitzernden Fallenblätter entrollen. Der Einsatz hochmoderner Zeitlupenkameras macht den Flug des Hochmoorgelblings zum ästhetischen Hochgenuss. Kran- und Schlittenfahrten mit der Kamera bringen Bewegung in urwüchsige Latschenkiefern, lassen den Betrachter in teefarbene Schlenketümpel eintauchen. Flugaufnahmen zeigen Moore als urwüchsige Inseln inmitten einer gezähmten Kulturlandschaft.


Am 17.10.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Feldhase und Wildkaninchen
Feldhase oder Wildkaninchen? Die sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Selbst Anna kann die beiden Tierarten kaum auseinanderhalten. Aber Anna weiß, an wen sie sich wenden kann: die Wildtierauffangstation Sachsenhagen. Mit Tierpflegerin Miriam rückt sie den Unterschieden auf den Pelz. Dabei kümmert sich sie um ein kleines süßes Wollknäuel - ein Feldhasen-Baby? Oder ist es doch ein Wildkaninchenjunges? Nein: Feldhase!
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 17.10.17 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Mutualismus - Das Faultier, die Motte und die Alge
Das Faultier hängt normalerweise faul im Baum herum. Warum verlässt es ausgerechnet zum Klogang seinen sicheren Aufenthaltsort? Thomas D berichtet über ungewöhnliche Nahrungsquellen und eine symbiotische Dreiecksbeziehung, bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 17.10.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Im Regenwald der Geisterbären
Im nördlichsten Teil der Küste Britisch Kolumbiens, kurz vor Alaska, zeigt sich aus der Luft eine Inselwelt, die mit ihren großartigen Fjorden an die Natur Norwegens erinnert. Hier leben weiße Schwarzbären, Küstenwölfe, die mit Raben kommunizieren und viele andere, außergewöhnliche Arten in einem Wald mit den ältesten Bäumen Kanadas: in einem Kaltregenwald. Auch der Name "Kaltregenwald" scheint ein Widerspruch in sich zu sein, kennt man doch den tropischen Regenwald, der mit seiner überbordenden Fülle an Leben Symbol für Fruchtbarkeit und Artenreichtum ist. Wie sollte in der "Kälte" Kanadas ein Regenwald gedeihen, dessen Biomasse den tropischen Regenwald übertrifft? Wie kommen all diese seltsamen Kreaturen hierher? Es ist eine Geschichte, die zwar vor Jahrtausenden begann, aber bis heute fortdauert. Es ist eine Geschichte, die damals wie heute einzig von einem Ereignis im Jahr abhängt und die nicht nur das Land und seine Lebewesen betrifft, sondern bis in die Tiefen des Meeres reicht. Flüsse tragen Nährstoffe aus dem Wald ins Meer. So nährt der "Regenwald der Geisterbären" sogar das Meer, schenkt seinen Lebewesen, vom Buckelwal bis zum Riff aus Glas, Kraft. Fisch ist der Kraftstoff, der dieses System seit Jahrtausenden antreibt und der nur einmal im Jahr in den Kaltregenwald kommt. Zwei Wochen braucht die Natur hier, um für ein ganzes Jahr Kraft zu tanken. Dann sind alle Lebewesen satt. Die Bären, die nur für dieses Ereignis an die Flüsse gekommen sind, verschwinden wieder im Wald, verbergen sich vor den Augen der Menschen. Die Wölfe haben sich vollgefressen, die Wale haben für Ihre Reise ins Winterquartier zugelegt, selbst die Bäume sind gestärkt. Einzigartige, noch nie gesehene Bilder einer uralten Landschaft mit Tieren, die sich im üppigen Grün oder in den Tiefen des Meeres fast ein ganzes Jahr verbergen, kann der Zuschauer jetzt ganz nah erleben. Die außergewöhnlichen Bilder wurden mit aufwändiger Technik gedreht: ein Film voller Überraschungen über einen ganz besonderen Ort unseres Planeten.


Am 17.10.17 21:55 - 23:20 Uhr auf 
arte: Die Klima-Spione
1995 kam es zwischen dem amerikanischen und russischen Geheimdienst zu einer bis dato einzigartigen Zusammenarbeit: Kurz nach dem Ende des Kalten Krieges tauschten die einstigen Erzfeinde im Rahmen eines grenzübergreifenden Forschungsprojekts vertrauliche militärische und wissenschaftliche Informationen aus, um den Klimawandel und seine Auswirkungen besser erforschen zu können. "Die Klima-Spione" versammelt einzigartige Einblicke in ein kaum bekanntes Kapitel der jüngeren Zeitgeschichte, das zukunftsweisend für internationale Kooperationen in der Klimafolgenforschung sein könnte.
(Wdh. übermorgen 9.20-10.40 Uhr)


Am 17.10.17 23:20 - 00:45 Uhr auf 
arte: Danke für den Regen
Vor fünf Jahren greift der kenianische Bauer Kisilu Musya erstmals zur Kamera und beginnt das Leben seiner Familie, seines Dorfes und die desaströsen Auswirkungen des Klimawandels zu filmen. Der Regen - normalerweise ein Segen für das Dürregebiet - wird zu einer zerstörerischen Macht, der die sorgsam gehegten Pflanzen und damit die Lebensgrundlage der kenianischen Familie mit sich reißt. Die Dokumentarfilmerin Julia Dahr begleitet Kisilu, der den Kampf gegen die Zerstörung seiner Ernte, die Ohnmacht im Dorf und für die richtigen politischen Entscheidungen beim UN-Klimagipfel in Paris aufnimmt.


Am 17.10.17 23:45 - 00:30 Uhr auf 
kabel1doku: Ross Kemp - Kampf um den Amazonas
Ross Kemp zeigt, wie die globale Nachfrage nach Kokain zur Abholzung des Regenwaldes führt und dass der Anstieg des Goldpreises zur Folge hat, dass die Menschen den Regenwald zerstören, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.


Am 18.10.17 08:15 - 09:10 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Big Bad Wood - Profis an der Kettensäge
Ein Baum im Vorgarten ist hübsch anzusehen, doch in manchen Fällen geht davon eine nicht zu unterschätzende Gefahr aus. Die Doku-Reihe begleitet vier Unternehmen, die in Boston und Umgebung Bäume fällen und beschneiden. Vor allem, wenn Jobs mitten in der Stadt anstehen, ist die Arbeit ein komplexes Unterfangen. Holzfäller Rich und seine Mitarbeiter bei American Climbers machen die Jobs, die kein anderer machen will. Heute rücken sie einem 100 Jahre alten Ahorn zu Leibe. Die Hurrikan-Saison hat ihm schwer zugesetzt. Dummerweise steht direkt unter dem Baum ein Auto - und niemand weiß, wem es gehört. Auch auf die Jungs von Tree Tech, die Kletterer von Specialized Rigging & Tree Care und dem All Season Tree Service-Team kommt harte Arbeit zu.
(Weitere Folgen Donnerstag und Freitag sowie nächste Woche Montag bis Freitag um etwa dieselbe Zeit)


Am 18.10.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Wildes Skandinavien - Schweden
Faszinierendes Tierverhalten und brillante Vogelflugaufnahmen machen "Wildes Skandinavien - Schweden" zu einem Fernseherlebnis. Die Naturfilmer Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg zeigen Schweden von seiner wilden Seite. Im Norden von Schweden, in den Hochlagen des Sarek Nationalparks, liegt bis zu sechs Monate im Jahr Schnee. Spezialisten wie der Bartkauz haben sich angepasst. Er hört eine Wühlmaus selbst unter der Schneedecke - spannende Zeitlupen-Aufnahmen zeigen die große Eule bei der Jagd. Wenn die Singschwäne im Frühjahr ihre Brutreviere besetzen, sind die schwedischen Seen noch vereist. Beißend gehen die konkurrierenden Männchen aufeinander los. Auch bei den Birkhühnern geht es zur Balz im Frühjahr um alles - erst hochauflösende Zeitlupenbilder zeigen, was genau beim Kampf der Hähne passiert. Wenn Schnee und Eis weichen, kommen im Mai die Elchkälber zur Welt. Jetzt beginnen üppige Zeiten in Schwedens Wäldern und Sümpfen. Nicht nur an den Bäumen, auch im Wasser finden die Elche reichlich zu fressen: Seerosen sind eine Delikatesse. Nach einem kurzen, intensiven Sommer kündigen die Brunftschreie der Elche wieder den Herbst an. Mit mächtigem Geweih gehen die Elchbullen auf Brautschau. Doch letztlich entscheidet das Weibchen, mit wem es sich paaren will.


Am 18.10.17 11:10 - 11:55 Uhr auf 
BR: Durch die Wildnis Amerikas - 3000 Kilometer zu Fuß (1/2)
Der Appalachian Trail ist mit 3.400 Kilometern einer der längsten Wanderwege der Welt. Er führt durch 14 Staaten nach Norden bis Maine. Er folgt dem Verlauf der Appalachen, einem zumeist wilden, unberührten Gebirgszug. Calvin und Holly aus Florida sind entschlossen, ihn zu gehen. Der Appalachian Trail ist einer der längsten Wanderwege der Welt. Er beginnt im US-Bundesstaat Georgia und führt durch 14 Staaten nach Norden bis Maine. Üblicherweise startet man die 3.400 Kilometer-Tour im Frühling im Südosten der USA und beendet sie - wenn man durchgehalten hat - im Herbst rechtzeitig zum Indian Summer im Nordosten. Der Appalachian Trail folgt dem Verlauf der Appalachen, einem zumeist wilden, unberührten Gebirgszug. Calvin und Holly aus Florida sind entschlossen, ihn zu gehen.


Am 18.10.17 11:30 - 12:15 Uhr auf 
arte: Brasiliens grünes Herz am Atlantik
Einst der größte Regenwald der Welt, heute am stärksten gefährdet, aber dennoch eine der artenreichsten Regionen weltweit: der brasilianische Regenwald Mata Atlântica vereint gleich mehrere Superlative. Mit einer ursprünglichen Ausdehnung von 1.300.000 Quadratkilometern erstreckte er sich vormals über weite Teile des östlichen Lateinamerikas. Doch die massive Abholzung während des 20. Jahrhunderts zerstörte über 92 Prozent der Fläche dieses Juwels der Biodiversität. Dennoch zeichnet er sich durch eine außergewöhnliche Artenvielfalt aus: Viele Tier- und Pflanzenarten kommen nur hier vor, denn der Mata Atlântica bedeckt neben den nebligen Küstenebenen auch die zerklüfteten Abhänge des brasilianischen Hochlandes, wodurch sich auf engstem Raum große Unterschiede in Vegetation und Tierwelt entwickeln konnten. So übertrifft dessen bisher erforschte Pflanzendiversität bei weitem die Artenvielfalt ganz Europas - und Jahr für Jahr werden weitere Spezies entdeckt. "Brasiliens grünes Herz am Atlantik" wurde im Naturreservat Serra do Mar innerhalb des Mata Atlântica gedreht und zeigt beeindruckende Aufnahmen seltener Tierarten. Einer dieser hoch spezialisierten Regenwaldbewohner ist der daumennagelgroße, orangefarbene und hochgiftige Froschlurch Brachycephalus pitanga. Er ist eines der kleinsten Wirbeltiere der Welt und hat sich völlig isoliert auf den Berggipfeln der Serra do Mar entwickelt. Aber auch der Kronentyrann mit seinem beeindruckenden roten Federschmuck, das Goldene Löwenäffchen, zahlreiche Amphibien und mehrere Kolibri-Arten sind hier heimisch. Die bildgewaltige Dokumentation unternimmt eine eindrucksvolle Reise zu den verborgenen Bewohnern dieses einzigartigen und bedrohten Naturraums, der nach wie vor so manches Geheimnis birgt.


Am 18.10.17 13:30 - 14:15 Uhr auf 
SWR: Bärenkinder
Bären sind die größten und mächtigsten Landraubtiere Europa. Natürliche Feinde haben sie nicht, und dennoch kommen sie nur noch in wenigen Regionen vor. Der Mensch reduziert ihren Lebensraum, drängt sie immer weiter in entlegene Gebiete zurück. Doch einige der Bären drehen den Spieß um: Sie profitieren sogar von der Nähe zum Menschen. Der Tscheche Vaclav Chaloupek hat für zwei Bärenwaisen die Ersatzmutter gespielt. Der Film zeigt intime und sensationelle Bilder von jungen Bären: wie sie ihre Umwelt gemeinsam mit Vaclav Chaloupek erkunden, wie sie von ihrer Ersatzmutter lernen, aber auch, was an Wissen bereits in ihren Genen steckt.


Am 18.10.17 14:00 - 15:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Japan - Land der Extreme
Japans Inseln zeigen eine erstaunliche Vielfalt - das Klima reicht von tropisch bis subarktisch. Das spiegelt sich in der Tierwelt wider: Japan-Makaken sind die am weitesten nördlich lebenden Affen der Welt - sie überstehen den Winter in der Umgebung warmer Quellen. Der Japanische Riesensalamander erreicht bis zu 1,5 Meter Körperlänge; er lebt in Bergflüssen, wo er Fische und Kleintiere jagt.
(Wdh. morgen 7.10-8.15 Uhr)


Am 18.10.17 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Meine Frau, die Wildnis und ich - Im Gebirge von Montana
Schwarzbär voraus! In Montana sollte man besser nicht auf leisen Sohlen durch den Wald schleichen. Trotz ihrer mächtigen Statur haben die dort heimischen Schwarzbären nämlich ein recht schreckhaftes Naturell und schätzen es gar nicht, von Menschen überrascht zu werden. Besser ist es, wenn einen die bis zu 400 Kilo schweren Kolosse schon von weitem hören und selber die Flucht ergreifen. Bei einer Konfrontation sollte man ihnen niemals in die Augen schauen, um sie nicht noch mehr zu reizen. Diese und andere Überlebensregeln erklärt Outdoor-Profi Mykel seiner Ehefrau Ruth, als die beiden im Indianer-Reservat ihr Lager aufschlagen. Und die Survival-Tipps kommen keine Minute zu früh: Kaum brutzeln frisch gefangene Forellen über dem Feuer, raschelt es schon im Gebüsch. Der Fischgeruch ist für die Raubtiere einfach zu verlockend.


Am 18.10.17 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Im Dschungel Thailands
Einige Dschungelgebiete Thailands zählen zu den zu ältesten Wäldern der Erde. Sie beheimaten Hunderte von Säugetier-, Reptilien- und Vogelarten, herrliche Orchideen, Farne und Baumriesen. Inmitten dieser atemberaubenden Wildnis kann man die Natur von ihrer schönsten Seite erleben, aber auch von ihrer härtesten. Vor allem, wenn man sich tief im Regenwald verirrt. Schwärme von Malariamücken, Blutegel und Giftschlangen nehmen dem Dschungel jäh sämtliche Reize und verwandeln ihn in einen drückenden Alptraum. Bei über 70 Prozent Luftfeuchtigkeit funktionieren die körpereigenen Kühlsysteme nämlich nur noch eingeschränkt, weil Schweiß auf der Haut nicht mehr trocknen kann. Jeder Schritt wird damit zur Qual. Trotzdem nehmen Dave und Cody die Strapazen auf sich und zeigen, wie man der grünen Hölle lebend entkommt.


Am 18.10.17 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Jäger ohne Chance - Die cleveren Wildschweine von Usedom
Wildschwein-Alarm auf der Insel Usedom: In Rotten kommen die Tiere nachts aus Polen über die Grenze und richten auf deutscher Seite massive Schäden an, vor allem Maisfelder werden regelrecht umgepflügt. Danach kehren sie ins polnische Swinemünde zurück. Denn die cleveren Tiere wissen ganz genau, dass sie dort nicht gejagt werden. Sie gelten vielmehr als Touristenattraktion und werden mitten in der Stadt sogar gefüttert. "ARTE Re:" begleitet den Förster Felix Adolphi und den Jäger Thilo Naumann bei ihrem aufreibenden Kampf gegen die Wühlschnauzen. Sie lesen Spuren, stellen Fallen und lassen sich immer wieder Neues einfallen - trotzdem sind die Wildschweine auf Usedom oft immer noch zu schlau für sie. Der Frust der Jäger und auch die Sorgen der Bauern scheinen den polnischen Nachbarn ziemlich egal zu sein, mehr noch: Der Tierfilmer Krzysztof Chomicz hat sich mit den Schwarzkitteln fast schon angefreundet und ist strikt gegen die Jagd. Und das, obwohl Wildschweine immer wieder auch gegenüber Menschen aggressiv werden und nachweislich Seuchen übertragen.
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)


Am 18.10.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Karelien - Land der Braunbären und Singschwäne
Der Sommer im Norden Russlands ist nur kurz. Nahe am Polarkreis hat die Natur eine einzigartige Wildnis geschaffen: Karelien. Über 60.000 Seen, Zigtausende Flüsse, endlose Moore und ausgedehnte Wäldern sind dort vorhanden. Axel Gebauer und sein Team haben einen Sommer lang Zeit unter Bären, Singschwänen und Elchen verbracht. Entstanden ist ein einfühlsames Naturporträt mit zwei ungewöhnlichen Menschen, die einem die Natur und die Seele Russlands näher bringen.
(Wdh. morgen 14.15-15.00 Uhr)


Am 18.10.17 22:15 - 23:00 Uhr auf 
rbb: Hauptstadt der Wildschweine
Wenn es dunkel wird, machen sich rottenweise Wildschweine aus den leer gefressenen umliegenden Forsten auf den Weg in die deutsche Hauptstadt. Der Hunger treibt sie in die menschlichen Siedlungen. Die Filmemacher Harriet Kloss und Markus Thöß begleiten in ihrer Dokumentation freiwillige Stadtjäger bei ihren Pirschfahrten durch Berlin, der Hauptstadt der Wildschweine. Es zeigt sich, dass die Wildnis in den vergangenen Jahren immer weiter in die Stadt vorgedrungen ist. Der Film geht der Frage nach, wie problematisch das Verhältnis zwischen Stadtbewohnern und den Tieren ist und wie die dabei entstehenden Konflikte lösbar sind.


Am 19.10.17 05:20 - 06:15 Uhr auf 
ServusTV: Papua-Neuguinea - Am Rande der Welt
Nördlich von Australien liegt der Inselstaat Papua-Neuguinea. Der Westen der Inselgruppe gehört zu Indonesien. Die Reise am Rande der Welt beginnt in Port Moresby, der Hauptstadt des Landes. Die Dokumentation zeigt die verschiedenen Völker der Inseln, ihre Hoffnungen, aber auch ihre Ängste. Es ist eine spannende Reise zur zweitgrößten Insel der Erde und eine Begegnung mit ihren faszinierenden Bewohnern.
(Wdh. heute 18.05-19.10 Uhr)


Am 19.10.17 07:00 - 07:30 Uhr auf 
SWR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Afrika
Am Kap der Guten Hoffnung vor Südafrika verändert sich das Zusammenspiel warmer und kalter Meeresströmungen. Klimajournalistin Bernice Notenboom fährt mit den Wissenschaftlern in die tosende See, um genauere Daten zu bekommen. Die Folgen für das Klima erlebt sie tausend Kilometer weiter nördlich nach der Durchquerung der staubtrockenen Namib-Wüste. In den Bergen wurden viele Dörfer durch plötzliche Starkregenfälle zerstört. Die Bewohner des afrikanischen Kontinents leiden besonders stark unter den Folgen der Klimaveränderungen, die wohl nur durch groß angelegte Aufforstungs- und Unterstützungsprogramme aufgehalten werden können.


Am 19.10.17 11:10 - 11:55 Uhr auf 
BR: Durch die Wildnis Amerikas - 3000 Kilometer zu Fuß (2/2)
Der Appalachian Trail ist mit 3.400 Kilometern einer der längsten Wanderwege der Welt. Er beginnt im US-Bundesstaat Georgia und führt durch 14 Staaten nach Norden bis Maine. Er folgt dem Verlauf der Appalachen, einem zumeist wilden, unberührten Gebirgszug. Calvin und Holly aus Florida sind entschlossen, ihn zu gehen. Im zweiten Teil des Films über die Wanderung auf dem nordamerikanischen Appalachian Trail trifft die Filmcrew Calvin und Holly im Juni wieder. Seit ihrem Start vor zwei Monaten in Georgia sind die beiden über 1.500 Kilometer mit Zelt, Schlafsack und Proviant auf dem Rücken zu Fuß unterwegs.


Am 19.10.17 11:10 - 12:10 Uhr auf 
ServusTV: Singapur - Im Großstadtdschungel
Singapur, Südostasien: über 700 Quadratkilometer, mehr als 60 Inseln, rund 5,5 Millionen Einwohner. Die geschäftige und so rasant wachsende Metropole hat eine der höchsten Bevölkerungsdichten der Welt. Doch auch der Beiname "Gartenstadt" kommt nicht von ungefähr: Singapur beherbergt erstaunliche 40.000 Tier- und Pflanzenarten. Wie gelingt es dem Insel- und Stadtstaat, urbanes Leben und Artenvielfalt miteinander zu vereinbaren? Dem geht David Attenborough in der Dokumentation nach.


Am 19.10.17 11:25 - 12:15 Uhr auf 
arte: Amazonas - Fische unter Strom
Durchfurcht von tiefen, schlammigen Flüssen und klaren Bächen, wild bewachsen mit einem der ältesten Regenwälder und durchzogen von Überschwemmungsgebieten erstreckt sich das Amazonasbecken über sechs Länder und beherbergt die weltweit größte Artenvielfalt. In dieser weitgehend unerforschten Welt lassen sich einige der erstaunlichsten Bewohner gar nicht mit dem bloßen Auge erkennen. Das dichte Netz an Wasseradern beherbergt über 5.000 Fischspezies, wovon einige einen außergewöhnlichen sechsten Sinn entwickelt haben, von dem Menschen nur träumen können: Sie erzeugen Strom. "Amazonas - Fische unter Strom" folgt dem Biologen und Abenteurer Will Crampton in die Tiefen des Regenwaldes, wo er diese geheimnisvollen Superfische bereits seit 20 Jahren erforscht.


Am 19.10.17 14:00 - 15:05 Uhr auf 
ServusTV: Kinderstube Wildnis - Bei den Bären
Von den tiefen Wäldern von Minnesota bis nach Afrika beobachtet die Dokumentation die ersten Lebensschritte der Elefanten-, Schwarzbären- und Gepardenjungen und der Löwenkinder. Die charismatischen Tierjungen meistern die ersten Herausforderungen des Lebens. Ein Team von Naturforschern ist mit dabei und erlebt die Abenteuer der kleinen Racker. Diesmal: Zu Besuch bei den Bären.
(Wdh. morgen 7.10-8.10 Uhr)


Am 19.10.17 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Aga-Kröten - Die Eroberung Australiens
1935 wurden 102 Aga-Kröten zur Bekämpfung des Zuckerrohrkäfers nach Australien eingeführt. Im Laufe der Jahrzehnte sind sie landesweit zu einer Plage geworden. Ohne natürliche Feinde verdrängen die Kröten inzwischen viele einheimische Arten. Doch die Bevölkerung setzt sich teils mit martialischen, teils mit skurrilen Mitteln gegen die Übermacht zur Wehr.


Am 19.10.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Im Revier der Tiger
Anna ist heute auf die Suche nach einer der größten Raubkatzen der Erde: dem Tiger. Genauer gesagt, dem Sumatra-Tiger. Der Regenwald der indonesischen Insel Sumatra ist sein Zuhause. Doch die majestätischen Tiere zeigen sich nur selten. Erstens sind sie sehr scheu, und zweitens gibt es nur noch knapp 400 Tiere dieser Unterart. Sumatra-Tiger sind vom Aussterben bedroht. Die Raubkatzen werden aus ihren Wäldern vertrieben und wegen ihres Fells und der Knochen gejagt. Was man für ihren Schutz tun kann, erfährt Anna von Alex. Zusammen mit dem Biologen stellt sie im Dschungel von Sumatra eine Kamerafalle auf. Anhand der Tigeraufnahmen kontrolliert und beobachtet Alex den Tigerbestand im Nationalpark. Auch Wilderer, die im Schutzgebiet ihr Unwesen treiben, werden von den selbstauslösenden Kameras erwischt. Aber mehr als eine Tigerspur sieht Anna in der Wildnis nicht. Deshalb besucht sie eine Aufzuchtstation auf der Insel Java. Einen Tag lang darf sich die Reporterin um Tigerkater Bimo kümmern. Zusammen mit Tierschützer Stephan macht sie sein Gehege sauber, bereitet das Mittagessen vor und schaut sich seinen stolzen Nachwuchs an. Und zum Schluss fährt sie mitten ins Gehege der majestätischen Tiger. So nah kommt in der Wildnis niemand an die größten Raubkatzen der Erde.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 19.10.17 15:50 - 16:45 Uhr auf 
arte: Paradiesvögel - Wo ein Wille ist (1/2)
Frank Gardner ist BBC-Reporter und passionierter Ornithologe. Obwohl er im Rollstuhl sitzt, reist er nach Papua-Neuguinea, um sich einen alten Traum zu verwirklichen: Er will die herrlichen Paradiesvögel in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Die zweiteilige Dokumentation begleitet ihn auf der spektakulären Expedition, die er gemeinsam mit dem britischen Abenteurer Benedict Allen antritt.
(Wdh. übermorgen 13.05-13.55 Uhr)


Am 19.10.17 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Australiens Nationalparks - Die Insel der Teufel
Die weite Seenlandschaft und die hohen Felswände des Cradle-Mountain-Massivs, die zu wilden Tälern des seltenen gemäßigten Regenwaldes hinabführen, bilden eine spektakuläre Szenerie. Der Nationalpark Cradle Mountain-Lake Saint Clair ist ein Juwel unter Australiens Nationalparks. Er ist Teil der Wildnis, die fast den gesamten Westen Tasmaniens, der größten australischen Insel, bedeckt. Sturmumtost liegt sie 240 Kilometer südlich des Festlandes im Wirkungskreis südpolarer Stürme. Aufgrund der isolierten Lage konnten auf Tasmanien zahlreiche Arten überleben.
(Wdh. kommende Nacht 3.25-4.10 Uhr)


Am 19.10.17 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Australiens Nationalparks - Der Regenwald
Der Daintree-Nationalpark ist der verbliebene tropische Lebensraum, der sich früher über den gesamten Norden Australiens erstreckte. Klimaveränderungen ließen den Regenwald über Jahrtausende stark schrumpfen, Rodungen durch Menschen dezimierten ihn zusätzlich. Doch durch die Einrichtung des Nationalparks haben zahlreiche Pflanzen- und Tierarten aus der Frühzeit des Kontinents überlebt. Direkt am Rand des Daintree-Nationalparks steht ein Baukran made in Germany. Er ist Teil eines Regenwaldlabors und dient der Erforschung des Kronendachs. Peter Byrnes von der Universität Cairns leitet die Regenwaldforschungsstation, Andrew Thompson ist sein technischer Assistent. 2010 haben die Regenwaldforscher eine Studie über Käfer erstellt. Im Regenwald leben auch die Kasuare, flugunfähige Riesenvögel. Wegen ihrer auffällig bunten Hals- und Kopffarben werden sie auch als die Juwelen des Dschungels bezeichnet.
(Wdh. kommende Nacht 4.10-4.55 Uhr)


Am 19.10.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Singapur - im Großstadtdschungel (1/2)
Singapur, Südostasien: über 700 Quadratkilometer, mehr als 60 Inseln, rund 5,5 Millionen Einwohner. Die geschäftige und so rasant wachsende Metropole hat eine der höchsten Bevölkerungsdichten der Welt. Doch auch der Beiname "Gartenstadt" kommt nicht von ungefähr: Singapur beherbergt erstaunliche 40.000 Tier- und Pflanzenarten. Wie gelingt es dem Insel- und Stadtstaat, urbanes Leben und Artenvielfalt miteinander zu vereinbaren? Der erste Teil der Dokumentation zeigt - aus der Vogelperspektive und unter Wasser, am helllichten Tag und in den finstersten Ecken - unerwartete Begegnungen.


Am 19.10.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Wildes Deutschland - Das Alpenvorland
Erst aus der Luft wird deutlich, wie die Gletscher der Eiszeit die heutige Landschaft geprägt haben. Im Dreieck von Ammersee, Murnauer Moos und den Osterseen leben heute zahlreiche seltene, geschützte und in Deutschland nicht alltägliche Tierarten. Sie haben in ehemaligen Gletscherseen, Hochmooren und Wildbächen ihre Heimat gefunden. Auch der seltene und scheue Waldrapp, der lange als Fabeltier galt, ist inzwischen in sein angestammtes Gebiet zurückgekehrt. Der Film begleitet Eisvögel, Wasseramseln, Rohrdommeln und andere Tiere durch die Jahreszeiten im bayerischen Oberland.


Am 20.10.17 02:15 - 03:10 Uhr auf 
ServusTV: Unsere Welt - Stars schlagen Alarm
Diese Episode beschäftigt sich mit den wirtschaftlichen Kosten, die durch die Klimaerwärmung entstehen. Dabei könnten Gegenmaßnahmen sich auch als profitabel erweisen. Hollywood-Schauspielerin Jessica Alba trifft drei Mitglieder des "Climate Corps", eines innovativen, universitären Ausbildungsprogramms. Zweck dieses neuen Studiengangs ist es, amerikanische Großunternehmen davon zu überzeugen, dass Nachhaltigkeit ihre Gewinne erhöhen kann. Für seine Nachforschungen reist Journalist und Pulitzer-Preisträger Thomas Friedman nach Ägypten. Friedman will herausfinden, inwieweit der Anstieg des Getreidepreises in Kansas sich auf die politische Situation in Kairo auswirkt und welche Zusammenhänge bestehen. TV-Moderator Chris Hayes trifft US-Bürger, die bis heute unter den Folgen des Supersturms Sandy leiden. Das katastrophale Naturphänomen hat ihre Existenz für immer verändert.


Am 20.10.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Wildes Skandinavien - Finnland
Für "Wildes Skandinavien - Finnland" gelangen den Tierfilmern Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg außergewöhnliche Einblicke in das faszinierende Leben wilder Gleithörnchen, Bären und Wölfe, Luchse und Vielfraße. Im Osten Skandinaviens erstreckt sich Finnland - ein Mosaik aus Wasser und Wald. Nur fünf Millionen Menschen leben auf einer Fläche so groß wie Deutschland. In den Wäldern nahe der russischen Grenze gibt es noch Braunbären und Wölfe. Bis ins 18. Jahrhundert verehrten die Finnen Bären als Gottheit. Noch immer gilt der Bär als Nationalsymbol. Wo sich Bären wohlfühlen, können auch Wölfe leben - im Rudel trauen sie sich, einen Braunbären um seine Beute zu bringen. Eine Wolfsfamilie in der finnischen Wildnis zu filmen, hat Seltenheitswert, da es dort nur noch 150 Tiere gibt. Im Frühjahr treffen sich die Auerhähne zur Balz in ihren Arenen. Dem Sieger winkt die Paarung mit den Weibchen, dem Verlierer bleibt nur die Hoffnung auf einen neuen Versuch. Merkwürdig erscheint es, wenn sich Gleithörnchen um die Gunst eines Weibchens bemühen. Nachdem ein Weibchen einen Baum mit Kot markiert hat, treffen "wie im Flug" die ersten Verehrer ein. Dank ihrer Flughaut können die Nager relativ große Distanzen überwinden. Verlassene Spechthöhlen sind nicht nur bei Gleithörnchen beliebt. Auch Schellenten nutzen sie, um darin ihre Küken auszubrüten. Schon kurz nach dem Schlupf lockt die Mutter ihren Nachwuchs ins Freie.


Am 20.10.17 11:15 - 12:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Kenia
Kenia im Osten Afrikas gilt gemeinhin als Wiege der Menschheit. Dem Land ist es gelungen, seine ursprüngliche Natur weitestgehend zu erhalten. Allein in den unüberschaubar riesigen Savannen ist die Artenvielfalt überwältigend. Die David Sheldrick Foundation kümmert sich um verwaiste Elefanten, Samuel Mutisiya hat sich ganz dem Schutz der Nashörner im Ol Pejeta Reservat verschrieben.
(Wdh. kommende Nacht 3.05-3.45 Uhr)


Am 20.10.17 13:00 - 13:30 Uhr auf 
ZDFinfo: Der Klima-Lügen-Check
Klimawandel gibt es nicht, behaupten die Skeptiker. Schmelzende Gletscher, Sturmfluten und Dürre alles natürliche Schwankungen? Harald Lesch trennt Fakten von Fiktion. Fotos von abgemagerten Eisbären gehen um die Welt – ist der Klimawandel wirklich daran schuld? Welche Rolle spielt die Sonnenaktivität bei der Erderwärmung tatsächlich? Prof. Harald Lesch stellt die Argumente der Klimaskeptiker auf den Prüfstand. „Der letzte Winter war doch kalt“, „Wissenschaftler können ja nicht einmal das Wetter vier Wochen zuverlässig voraussagen“, „Der Klimawandel betrifft uns nicht“ – die Zweifel am Klimawandel und dessen Folgen sind weit verbreitet. Durch die vielen Klima-Faktoren haben Forscher es schwer mit ihren Prognosen. Und müssen manchmal sogar für unumstößlich gehaltene Überzeugungen revidieren. Harald Lesch bringt die Fakten, die selbst Klimaskeptiker nicht leugnen oder ignorieren können. Die Schmelzgeschwindigkeit der Gletscher in der Westantarktis hat sich im vergangenen Jahrzehnt verdreifacht, und große Festlandeisplatten drohen abzuschmelzen. Global betrachtet werden die rund 160 000 Gletscher immer kleiner. Der Meeresspiegel steigt im Weltmittel schon jetzt um drei Millimeter pro Jahr. Das scheint nicht viel zu sein, doch in manchen Regionen könnte er bis zu vier Meter ansteigen. New York musste während des Sturms Katrina schmerzvoll erfahren, dass schon 30 Zentimeter einen großen Unterschied machen. Nicht ohne Grund ist der Anstieg des Meeresspiegels auch eines der großen Themen bei der Weltklimakonferenz ab Ende November in Paris, für die sich Papst Franziskus und US-Präsident Obama besonders engagieren. Das größte Klima-Risiko bleibt der weltweite Ausstoß von C02. Wenn die Entwicklung so weiter geht, sind wir laut neuester Forschung nur 30 Jahre entfernt von einem „Point of no Return“. Immer mehr Menschen sind von den direkten Folgen des Klimawandels betroffen: Die Dürre in Kalifornien und die Bedrohung der Küstenstädte durch Stürme und Fluten werden immer größer und sind schon heute Realität. In Europa haben wir zum Teil schon jetzt Probleme, unsere Kernkraftwerke zu kühlen. „Wir können eh nichts gegen den Klimawandel tun“, ist der Spruch, den man dann häufig zu hören bekommt. Dabei gibt es durchaus Beispiele dafür, dass menschliches Handeln etwas bewirken kann, wenn alle an einem Strang ziehen.
(Wdh. übermorgen 22.45-23.15 Uhr)


Am 20.10.17 13:30 - 13:55 Uhr auf 
3sat: Arktis - Die Zeitbombe tickt
Im Dienste der Wissenschaft verbringen Forscher 45 Tage an Bord eines Eisbrechers. Quer durch die Arktis führt sie ihr Weg. Mit dabei Célia Sapart, eine international anerkannte Glaziologin. Die junge Schweizer Forscherin hat wie alle anderen ein Ziel vor Augen: Sie will den Klimawandel aufhalten. Dazu messen die Forscher die Treibhaus-Gase, vor allem Methan. Unter allen gemessenen Gasen ist Methan die größte Bedrohung für unseren Planeten. Die Reise ist ein wissenschaftliches und menschliches Abenteuer, das vom norwegischen Tromsö nach Barrow in Alaska führt. Die Zeichen sind alarmierend.


Am 20.10.17 14:30 - 15:15 Uhr auf 
WDR: Im Regenwald der Geisterbären
Im nördlichsten Teil der Küste Britisch Kolumbiens, kurz vor Alaska, zeigt sich aus der Luft eine Inselwelt, die mit ihren großartigen Fjorden an die Natur Norwegens erinnert. Hier leben weiße Schwarzbären, Küstenwölfe, die mit Raben kommunizieren und viele andere, außergewöhnliche Arten in einem Wald mit den ältesten Bäumen Kanadas: in einem Kaltregenwald. Auch der Name "Kaltregenwald" scheint ein Widerspruch in sich zu sein, kennt man doch den tropischen Regenwald, der mit seiner überbordenden Fülle an Leben Symbol für Fruchtbarkeit und Artenreichtum ist. Wie sollte in der "Kälte" Kanadas ein Regenwald gedeihen, dessen Biomasse den tropischen Regenwald übertrifft? Wie kommen all diese seltsamen Kreaturen hierher? Es ist eine Geschichte, die zwar vor Jahrtausenden begann, aber bis heute fortdauert. Es ist eine Geschichte, die damals wie heute einzig von einem Ereignis im Jahr abhängt und die nicht nur das Land und seine Lebewesen betrifft, sondern bis in die Tiefen des Meeres reicht. Flüsse tragen Nährstoffe aus dem Wald ins Meer. So nährt der "Regenwald der Geisterbären" sogar das Meer, schenkt seinen Lebewesen, vom Buckelwal bis zum Riff aus Glas, Kraft. Fisch ist der Kraftstoff, der dieses System seit Jahrtausenden antreibt und der nur einmal im Jahr in den Kaltregenwald kommt. Zwei Wochen braucht die Natur hier, um für ein ganzes Jahr Kraft zu tanken. Dann sind alle Lebewesen satt. Die Bären, die nur für dieses Ereignis an die Flüsse gekommen sind, verschwinden wieder im Wald, verbergen sich vor den Augen der Menschen. Die Wölfe haben sich vollgefressen, die Wale haben für Ihre Reise ins Winterquartier zugelegt, selbst die Bäume sind gestärkt. Einzigartige, noch nie gesehene Bilder einer uralten Landschaft mit Tieren, die sich im üppigen Grün oder in den Tiefen des Meeres fast ein ganzes Jahr verbergen, kann der Zuschauer jetzt ganz nah erleben. Die außergewöhnlichen Bilder wurden mit aufwändiger Technik gedreht: ein Film voller Überraschungen über einen ganz besonderen Ort unseres Planeten.


Am 20.10.17 15:50 - 16:40 Uhr auf 
arte: Paradiesvögel - Wo ein Wille ist (2/2)
BBC-Reporter Frank Gardner wurde 2004 in Saudi-Arabien von al-Qaida-Sympathisanten angegriffen und schwer verletzt. Nach unzähligen Operationen sitzt er heute im Rollstuhl, kann aber seinen Beruf weiter ausüben und sogar reisen. Zusammen mit dem berühmten britischen Forscher Benedict Allen, der als Mittzwanziger mehrere Monate lang bei den Papua lebte, unternimmt er eine vierwöchige Expedition nach Papua-Neuguinea. Im Dschungel, in den Bergen und in Sümpfen voller Mücken und Krokodile suchen die Männer nach den berühmten Paradiesvögeln, die hier heimisch sind. Von Anfang an läuft nichts wie geplant, denn das feuchtwarme Klima und die logistischen Probleme erschweren das kühne Unterfangen: Wie fährt man mit einen Rollstuhl auf eine Piroge oder durch den Schlamm des tropischen Regenwalds? Abhilfe kommt in Form eines eigens konstruierten Stuhls aus Holz und Rattan.
(Wdh. morgen 13.55-14.50 Uhr)


Am 20.10.17 17:40 - 18:35 Uhr auf 
arte: Magische Heimat
Schon immer fühlte sich der Mensch abhängig von überirdischen Wesen, die es günstig zu stimmen galt. An besonderen Plätzen in der Natur wurden Geister und Götter verehrt. Ihnen brachten unsere Vorfahren Opfer - mit der Bitte um Wohlergehen für Haus und Hof oder als Dank für erfüllte Wünsche. Man gab den Göttern Geschenke - und erwartete ihre Gegenleistung. Menschenopfer und auch Kannibalismus sind vermutlich von unseren Ahnen praktiziert worden. Wissenschaftliche Beweise dafür präsentiert der Archäologe Timo Ibsen, der sich auf die Suche nach Spuren der alten Opferplätze macht. Eine magische Reise durch Deutschland und Frankreich. Können moderne Wissenschaftler die Magie eines Ortes messen? Was ist das Besondere an den uralten heiligen Kultstätten, die heute vielerorts wieder als "Kraftorte" aufgesucht werden? Die Antworten sind verblüffend. Die Dokumentation will die Magie dieser alten Kultplätze erlebbar machen und sie gleichzeitig wissenschaftlich erklären. Viele dieser alten heiligen Orte weisen messbare Besonderheiten auf. Von den Opfermooren Norddeutschlands zu den Felsturmheiligtümern des Altmühltals, von den Kannibalenhöhlen des Kyffhäusergebirges zu den heiligen Quellen der Kelten und Römer in der Pfalz und in den Vogesen. Es ist eine Reise durch die Jahrtausende, von der Steinzeit bis zum Beginn der Christianisierung, eine Reise zu unseren Ursprüngen. Alte Naturheiligtümer sind wie Asyle in einer Welt, die nicht mehr im Einklang mit der natürlichen Ordnung steht. Die abenteuerliche Forschungsreise führt so auch zu einer Wurzel heutiger Spiritualität.


Am 20.10.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Singapur - Im Großstadtdschungel (2/2)
Der rasant wachsende Inselstaat Singapur gehört zu den am dichtesten besiedelten Ländern der Welt. Doch ist die tropische Insel dank ihres erstaunlichen Tier- und Pflanzenreichtums auch im wahrsten Sinne des Wortes ein wilder Großstadtdschungel. Makaken-Horden haben bereits in den Baumwipfeln zwischen den Hochhäusern ein Zuhause gefunden, die sonnenbeschienenen Teiche sind Heimat von mehr als 120 Libellen, und Wasserjungfernarten dienen nicht nur Ottern als Nahrungsquelle. Doch die Stadtplanung ist Sachzwängen ausgesetzt, die mit dem geringen Naturraum, der den Tieren noch bleibt, in Konflikt geraten. Mit dem Ziel, sich weiterhin als "Gartenstadt" bezeichnen zu können, hat sich die Insel dafür entschieden, einen Teil seines Naturerbes zu schützen, ohne auf eine urbane Entwicklung zu verzichten. Mit einem Maßnahmenpaket zur Wiederherstellung und Bewahrung von Naturflächen wurde die Wende eingeläutet: Zwischen den Wolkenkratzern liegen unzählige Rasen, Parks, Baum- und Freizeitanlagen. Singapur ist wieder eine blühende Stadt, grüne Korridore verbinden alle bepflanzten Flächen miteinander. Dadurch können Tiere über die gesamte Insel wandern, ohne allzu sehr von der Verstädterung gestört zu werden. Doch wie können Mensch und Tier auf so engem Raum zusammenleben? Eignen sich manche Arten besser dafür als andere? Welche Folgen bringt das Leben in der Stadt für die Entwicklung der Tiere mit sich? Der zweite Teil der Dokumentation zeigt, wie sich die Natur in Singapur und den Vororten behauptet, und mit Hilfe welcher Maßnahmen die Insel der Natur mehr Raum schaffen möchte.


Am 20.10.17 21:05 - 22:05 Uhr auf 
N24: Die Bigfoot-Akte (1/2)
Erstmals gehen Wissenschaftler mittels moderner DNA-Analysetechniken der Frage auf die Spur, ob es Bigfoot wirklich gibt. Bryan Sykes, Professor für Humangenetik in Oxford, analysiert unter anderem Haarproben, die vom Yeti stammen könnten, während Mark Evans sich im "Außeneinsatz" auf weltweite Wahrheitssuche begibt. Dabei trifft er auf "Bigfoot-Schütze" Justin Smeja und den ehemaligen Boxchampion Nikolai Valuev, der auch als Jäger des russischen Schneemenschen unterwegs ist.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 22.00-23.05 Uhr, Wdh. kommende Nacht 3.40-4.20 Uhr bzw. 4.20-5.00 Uhr)


Am 21.10.17 01:20 - 02:40 Uhr auf 
ARD: Mord in der grünen Hölle
Spielfilm. Der amerikanische Fotoreporter R.J. O'Brien und die Umweltaktivistin Alyssa Rothman (Sandra Bullock) geraten in Bolivien in den Konflikt zwischen einheimischen Arbeitern, Indios und profitgierigen Rinderzüchtern, die für ihre Zwecke den Regenwald in großem Stil abholzen lassen. Als der einflussreiche Widerstandsführer Rafael Santos ermordet wird, verschärfen sich die Fronten, die politische Situation gleicht einem Pulverfass. Zwar kann die korrupte Militärpolizei nach kurzer Zeit den vermeintlichen Mörder von Santos präsentieren, doch R.J. und Alyssa zweifeln daran, ob es sich bei diesem um den wahren Täter handelt.


Am 21.10.17 06:00 - 06:05 Uhr auf 
SWR: Der Apfel
Er ist das wohl wichtigste und bekannteste Obst deutscher Breitengrade: der Apfel. Jedes Kind kennt ihn. Aber wissen die Zuschauer auch, wie ein Apfelbaum aussieht? Und was das Charakteristische seiner Blätter und Blüten ist?


Am 21.10.17 06:10 - 06:55 Uhr auf 
arte: Klimawandel - Woher kommen die Zahlen? (1/2)
Drei Zahlen sind für das Verständnis des Klimawandels wichtig. Erstens: 0,85 Grad Celsius - um so viel Grad hat sich die Erde seit 1880 erwärmt. Zweitens: 95 Prozent - so wahrscheinlich ist es nach Angaben der Klimaforscher, dass der jüngste Temperaturanstieg mindestens zur Hälfte auf menschliche Einflüsse zurückgeht. Drittens: 1.000 Milliarden Tonnen - dies entspricht der Menge an Kohlendioxid, die die gesamte Menschheit bis 2050 maximal ausstoßen darf, wenn der Klimawandel die kritische Schwelle nicht übersteigen soll. Die zweiteilige Dokumentation geht der Berechnung dieser Zahlen auf den Grund. Im ersten Teil erklärt die Mathematikerin Hannah Fry anschaulich, wie die Zahl von 0,85 Grad Celsius zustande kommt, um die sich der Erdball in den vergangenen 135 Jahren erwärmt haben soll. Dazu stellt die Wissenschaftlerin des Centre for Advanced Spatial Analysis des University College London verschiedene Messmethoden vor, von denen die Klimaexperten Gebrauch machen. Dazu gehören unter anderem das Kriging, was ursprünglich zur Ermittlung von Goldbeständen auf einem bestimmten Areal genutzt wurde, und der T-Test, der einst zur Qualitätsüberprüfung in der Bierbrauerei entwickelt wurde. Mithilfe dieser und anderer Methoden können auch jene Pausen im Temperaturanstieg erklärt werden, die Skeptiker am Phänomen Klimawandel zweifeln lassen.


Am 21.10.17 06:55 - 07:45 Uhr auf 
arte: Klimawandel - Woher kommen die Zahlen? (2/2)
Im zweiten Teil der Dokumentation erläutert Norman Fenton, Professor für Risk and Information Management an der Londoner Queen Mary University, woran der Weltklimarat IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) festmacht, dass die Menschheit zu 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit für den jüngsten Temperaturanstieg verantwortlich ist. Dazu bringt er verschiedene Modelle zur Wettervorhersage und Formeln zur Berechnung verschiedener Einflussfaktoren, wie der abgestrahlten Sonnenenergie und der Umweltverschmutzung, in einen Gesamtzusammenhang. Anschließend geht David Spiegelhalter, Professor an der Universität Cambridge, der Frage nach, was mit unserem Klima in Zukunft geschieht. Laut IPCC kann ein Anstieg des Klimas um mehr als zwei Grad Celsius nur verhindert werden, wenn in Zukunft auf der ganzen Welt nicht mehr als eine halbe Billion Tonnen Kohlenstoffdioxid verbrannt wird. Doch wie zuverlässig ist diese Angabe? Die Monte-Carlo-Methode und andere Berechnungen sollen Aufschluss darüber geben.


Am 21.10.17 07:00 - 07:45 Uhr auf 
ZDFneo: Eine Erde - viele Welten: Dschungel
Kein Lebensraum an Land beherbergt größeren Artenreichtum als tropische Regenwälder. Dort liefern sich die Bewohner intensive Konkurrenzkämpfe. Die großen Wälder sind Orte voller dramatischer Geschichten und überraschender Ereignisse. Die Reise führt von den Dschungelgebieten Südamerikas und Südostasiens bis zu den Regenwäldern Australiens. Einige von ihnen gehören zu den komplexesten Lebensräumen auf unserem Planeten. Von den rund 8,7 Millionen Tier- und Pflanzenarten leben über die Hälfte in tropischen Regenwäldern.


Am 21.10.17 07:45 - 09:15 Uhr auf 
mdr: Der Fuchs und das Mädchen
Spielfilm. Lila streift am liebsten durch die Natur. Eines Tages kreuzt ein wilder Fuchs ihren Weg. Sie ist fasziniert von dem Tier. Über den Winter verschlingt sie alles über "Füchse", was sie zum Lesen in die Finger bekommt. Im Frühling macht sie sich ihr Wissen zunutze und beginnt, nach ihrem Fuchs zu suchen. Als Lila ihn tatsächlich findet, nähern sich das Tier und das Mädchen an. An der Seite ihres Fuchses erlebt Lila die Abenteuer des Waldes. Aber lässt sich ein wilder Fuchs wirklich zähmen?


Am 21.10.17 08:50 - 09:40 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Treehouse Guys
Wer hat als Kind nicht von seinem eigenen Baumhaus geträumt? James "B'fer" Roth, Chris "Ka-V" Haake und ihre Kompagnons machen diesen Traum wahr. Aber nicht einfach nur mit ein paar windschiefen Holzbrettern und einer wackeligen Leiter. Die "Treehouse Guys" denken groß. Ihr Credo: kein Baum zu hoch, kein Projekt zu kompliziert. Das Team aus Konstrukteuren und Designern entwickelt für seine Kunden - und deren Bäume - individuelle Baumhaus-Lösungen.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, von 9.40-10.30 Uhr)


Am 21.10.17 09:35 - 10:25 Uhr auf 
arte: Norwegen - Försterinnen auf dem Vormarsch
Norwegen sucht nach einer Alternative zum schwindenden Exportgut Erdöl. Das Holzreservat der norwegischen Wälder bietet sich traditionsgemäß an. Zwar speichern Norwegens Wälder etwa 50 Prozent der jährlichen Kohlendioxidemissionen aus dem Straßenverkehr, doch geschieht dies auf Kosten der Biodiversität. Viele Aufforstungen nehmen keine Rücksicht auf einheimische Sorten. Nur weniger als fünf Prozent der norwegischen Wälder sind noch unberührt. Norwegens spektakuläre Natur ist mit seinen Fjorden, Bergen und Wäldern weit über seine Landesgrenzen bekannt. Jedoch ist auch hier eine moderne, umweltverträgliche Forstwirtschaft nicht leicht umsetzbar. Försterin Merete Larsmon bestimmt in Sogn og Fjordane die Aufforstung. Am zweitlängsten Fjord der Welt, dem Sognefjord, erstellt sie Pflanzprogramme, überwacht Fällungen und prüft den Zustand der Baumsubstanz. Ihr Credo: den Wald nutzen, ohne die Biodiversität aus den Augen zu verlieren. Auch als Chefin der norwegischen Frauenförsterinnen will sie die Waldwirtschaft voranbringen. Ende des 18. Jahrhunderts wurden im Aufbaufieber der Nachkriegsjahre großflächige Fichten-Nutzwälder angepflanzt. Sie wachsen schneller und sind einfacher zu ernten. Doch entspricht diese Monokultur nicht mehr der modernen Auffassung von Nachhaltigkeit und Biodiversität. Nicht nur um dem Wunsch vieler Norweger, die Kulturlandschaften des Landes zu erhalten, nachzugehen, werden wieder zunehmend einheimische Arten gepflanzt. Norwegen möchte so auch seinem Ziel, im Jahr 2025 CO2-neutral zu sein, näher kommen.


Am 21.10.17 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Die stummen Riesen im Pafuri
Auf Afrikaans heißt er Baobab, auf Deutsch Afrikanischer Affenbrotbaum, gemeint ist eine der riesigsten Baumarten des Kontinents. Diese "Riesen" bilden den Lebensraum für viele Vogelarten, aber auch für andere Lebewesen. Der Afrikanische Affenbrotbaum gehört zu den riesigsten Baumarten des Kontinents. Diese Bäume werden bis zu 800 Jahre alt und haben ab dem 80. Lebensjahr einen Durchmesser von bis zu sechs Metern bei einer Höhe von bis zu 20 Metern. Diese "Riesen" bilden den Lebensraum für viele Vogelarten, aber auch für andere Lebewesen.


Am 21.10.17 11:25 - 12:10 Uhr auf 
ZDFneo: Wagnis im Dschungel - Mary Kingsley unter Kannibalen
Als ihr Vater, ein Arzt und Völkerkundler, 1895 stirbt und auch die Mutter wenige Wochen später begraben wird, steht Mary mit 32 Jahren allein da. Zu alt, um auf dem Heiratsmarkt noch Chancen zu haben, beschließt sie, das Erbe ihres Vaters anzutreten und dessen ethnologisches Lebenswerk zu vollenden. Entgegen aller Warnungen ihrer Freunde macht sie sich auf nach West- und Zentralafrika, um die dort beheimateten Menschen zu erforschen. Die Aufzeichnungen von ihren Besuchen beim Stamm der Fang gehören zu den besten der Reise- und Abenteuerliteratur, und die Exponate, die Mary Kingsley auf ihren Reisen zusammentrug, werden heute im Natural Science Museum an Londons Cromwell Road aufbewahrt. Ganz nebenbei wird Mary Kingsley heute auch als Pionierin der Frauenbefreiung verehrt.


Am 21.10.17 11:35 - 12:20 Uhr auf 
arte: Singvögel in Not - Flug ins Ungewisse
Seit jeher liefern Vögel dem Menschen zuverlässige Hinweise darauf, wie es um das Ökosystem bestellt ist. Doch immer seltener hört man das Zwitschern der Singvögel. Ihr Bestand hat sich Statistiken zufolge in den vergangenen 40 Jahren halbiert. Was bedeutet es für Mensch und Umwelt, wenn die Singvögelpopulationen rapide zurückgehen? Ist es bereits zu spät, um sie zu retten?


Am 21.10.17 12:20 - 13:05 Uhr auf 
arte: Singvögel in Not - Bedrohte Lebensräume
Es existieren mehr als 5.000 Singvogelarten auf unserer Erde, doch immer mehr Singvögel sind vom Aussterben bedroht. In den nächsten 50 Jahren wird ihr Bestand um die Hälfte dezimiert sein. In China ordnete Mao Tsetung 1957 an, den Spatz auszurotten. Jeder Haussperling sollte zum Wohle der Landwirtschaft getötet werden. Er ging davon aus, dass dies die Ernteerträge erheblich steigern würde. Doch unmittelbar danach wurde das Land von einer gewaltigen Insektenplage heimgesucht. Dieses Beispiel hat gezeigt, wie riskant es ist, wenn bestimmte Vogelarten aussterben: Das Ökosystem gerät aus dem Gleichgewicht, die Tier- und Pflanzenwelt verändert sich drastisch. Denn Vögel sorgen für die Ausbreitung von Samen, bestäuben die Pflanzen mit Pollen und halten die Insektenpopulationen im Gleichgewicht. Was ist die Ursache für den alarmierenden Rückgang der Singvögelbestände? In den Niederlanden untersucht ein Forscherteam aus Leiden die Auswirkungen der Lärmverschmutzung durch Städte und Autos auf den Weidenlaubsänger.


Am 21.10.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
phoenix: Der Schwarzwald - Wildnis mit Aussicht
Die Dokumentation folgt dem Verlauf der Jahreszeiten in Deutschlands höchstem Mittelgebirge, dem Schwarzwald. In dem Naturidyll im Herzen Europas haben Menschen vielerorts den Weg gefunden, Tradition und Moderne, Natur und Kultur harmonisch zu vereinen. Im Schwarzwald lebten einst Bären und Wölfe, seine urtümlichen Wälder bildeten den Grundstoff für Legenden und Märchen. Die großen Raubtiere sind heute verschwunden, wahre Wildnis ist nur noch in den ausgedehnten Naturschutzgebieten zu finden. Dort leben auch seltene Tiere wie der Auerhahn und der Salamander. Selbst die Wildkatze, die im Schwarzwald als ausgestorben galt, kehrt hier und da wieder zurück. Das Reh hingegen ist überall im Schwarzwald zu Hause. Die Region ist heute dicht bewohnt, doch es gibt auch noch einsame Bauernhöfe. Während in den Höhenzügen Weidewirtschaft betrieben wird, hat sich in den Tälern Industrie angesiedelt. Die meisten Besucher kommen in den Schwarzwald, um die Natur als Wanderer, Sportler oder Pilzsucher zu erleben.
(Wdh. morgen 8.15-9.00 Uhr)


Am 21.10.17 15:00 - 15:30 Uhr auf 
phoenix: Das geheimnisvolle Leben der Waldpflanzen
Ohne sie gäbe es kein tierisches oder menschliches Leben auf unserem Planeten - Pflanzen! Im Wald gedeihen die verschiedensten Arten der kleinen, grünen Sauerstoffproduzenten. Jede Pflanze hat eine bestimmte Nische erobert und viele von ihnen verfügen über verblüffende Taktiken, um sich fortzupflanzen. Vom Lebenszyklus der Pflanzen und ihren Anpassungen an die Umwelt erzählt dieser Film.
(Wdh. morgen 9.00-9.30 Uhr)


Am 21.10.17 15:30 - 15:45 Uhr auf 
phoenix: Im Wald der Wälder - Der Nationalpark Hainich
Eines der größten geschlossenen Waldgebiete Deutschlands ist der Nationalpark Hainich. Zwischen Werra und Unstrut haben sich Buchenwälder 40 Jahre lang fast unberührt zu einem kleinen Paradies der Artenvielfalt entwickeln können. Jährlich kommen Naturtouristen von überall her, um sich von der grünen Mitte Deutschlands begeistern zu lassen. Auf einem spektakulären Baumkronenpfad führen Nationalpark-Ranger durch das dichte Blätterdach und erklären die Bedeutung der Wälder für das Ökosystem. Der Film begleitet einen Ranger bei seinen Streifzügen durch die "Wildnis" auf den Spuren von Luchs und Wildkatze.
(Wdh. morgen 9.30-9.45 Uhr)


Am 21.10.17 15:40 - 15:55 Uhr auf 
ServusTV: Holz als Heilmittel
Den meisten ist Holz als Baustoff und Brennmaterial bekannt - doch Holz kann mehr. Mittlerweile ist nicht nur bekannt, dass Bäume ein soziales Leben führen und mit ihresgleichen kommunizieren, sondern auch ihre Heilkraft für den Menschen ist bewiesen.Doch welche Arten der Therapie gibt es mit Holz und wie können diese genutzt werden? In der neuen Sendung von Einfach gut Leben zeigt der Naturarzt Dr. Hans Gasperl welche Therapien es mit Holz gibt und wie diese auf den Körper wirken. Er informiert über Bereiche aus der traditionellen japanischen Medizin und gibt praktische und einfache Tipps wie die Heilkraft der Bäume angewendet werden kann. Den für jedes Leid ist nicht nur ein Kraut gewachsen - sondern auch ein Holz!


Am 21.10.17 15:45 - 16:15 Uhr auf 
phoenix: Der Baumflüsterer - Peter Wohlleben und die Geheimnisse des Waldes
Ein Mann wie ein Baum: 1,98 Meter groß, Schuhgröße 48, grauer Bart, 52 Jahre alt. Peter Wohlleben ist Deutschlands bekanntester Förster - und Bestseller-Autor. Der Förster schreibt über "Das geheime Leben der Bäume" und "Das Seelenleben" der Tiere". Seine Erkenntnisse enthalten so viel Neues und Nachdenkenswertes über das Verhältnis von Mensch und Natur, dass der Leser aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommt.
(Wdh. morgen 9.45-10.15 Uhr)


Am 21.10.17 16:00 - 16:30 Uhr auf 
ARD: Pilzalarm!
Pilzsammler haben es immer schwerer. Seit mehreren Jahren wird ein dramatischer Rückgang der Pilzbestände beobachtet. In vielen Ländern wird über Mengenbegrenzungen und Sammelverbote nachgedacht. Dabei sind die Sammler gar nicht das Problem, sondern falsch betriebene Forst- und Landwirtschaft.


Am 21.10.17 16:15 - 16:45 Uhr auf 
BR: Öko-Check Bayern - Wie geht es dem Wald, der Luft und den Gewässern?
Was ist aus den Naturkatastrophen der 80er-Jahre geworden? Das Team von "Faszination Wissen" vergleicht damals gegen heute: der Ökocheck Bayern. Gibt es denn noch das Waldsterben, das die Franzosen eindeutig für eine deutsche Übertreibung hielten. Wie steht es um das Ozonloch und die Flüsse und Seen? "Die ersten großen Wälder sterben schon innerhalb der nächsten fünf Jahre und sind nicht mehr zu retten", schreibt das Hamburger Abendblatt in den 80er-Jahren. Der Spiegel titelt "Lebenselement Wasser - vergiftet und vergeudet". Und Fachleute warnen vor dem Ozonloch als einer "Umweltkatastrophe von bisher unvorstellbarem Ausmaß". Waren diese Naturkatastrophen der 80er-Jahre nur Einbildung? Haben wir gerade noch so die Kurve gekriegt? Das Team von "Faszination Wissen" wagt den Vergleich: der Ökocheck Bayern - damals gegen heute. Gibt es denn noch "Le Waldsterben", wie die Franzosen es nannten, die es eindeutig für eine deutsche Übertreibung hielten. Und was ist mit dem Ozonloch und den Flüssen und Seen? Die Gewässer in Bayern waren in den 80ern in einem miserablen Zustand. Heute sieht das ganz anders aus: Überall sorgen moderne Kläranlagen dafür, dass die Wasserqualität viel besser ist. Das Waldsterben war keine Einbildung. Rauchgasentschwefelung und Autokatalysatoren verhinderten tatsächlich eine Katastrophe. Und dennoch können die Forscher auch knapp 40 Jahre später keine Entwarnung geben, denn die Böden sind immer noch zu sauer. Das Ozonloch war ebenfalls keine Einbildung. Und der dritte Beweis, dass man mit nachhaltigen Maßnahmen sehr wohl die Umwelt retten kann: Es wird bis etwa zum Jahr 2030 praktisch verschwunden sein. Vorreiter in Sachen Klimaschutz waren damals übrigens die USA.


Am 21.10.17 16:15 - 16:45 Uhr auf 
phoenix: Auf leisen Pfoten - Die Rückkehr der Luchse
Einst waren sie heimisch im Pfälzerwald, nun kehren sie zurück: Insgesamt 20 Luchse sollen dort wieder angesiedelt werden. Es ist ein teurer Umzug: 2,75 Millionen Euro, vorwiegend aus Steuergeldern. Dabei ist die Wiederansiedlung durchaus umstritten. Die ersten Luchse des Projekts stammen aus der Slowakei. Es sind drei Waisenluchse, die in den Karpaten als Jungtiere aufgegriffen wurden. Wenn alles klappt und sich die Tiere fortpflanzen, wird sich das auch auf das ökologische Gleichgewicht auswirken.
(Wdh. morgen 10.15-10.45 Uhr)


Am 21.10.17 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ARD: Alaska - Klimawandel im Abenteuerland
Auf den ersten Blick ist Alaska ein Abenteuerland, bekannt für seine Naturwunder. Doch auf den zweiten Blick ist Alaska auch ein US-Bundesstaat, der in besonderer Weise von den Folgen des Klimawandels herausgefordert wird. Die von Eskimos bewohnte Insel Shishmaref versinkt im wahrsten Sinne des Wortes nach und nach im Meer. Heftige Stürme und Erosion haben Häuser ins Meer stürzen lassen. Die Insel schrumpft jedes Jahr um mehrere Meter, in 30 Jahren wird sie voraussichtlich verschwunden sein. Der 19-Jährige Esau Sinnok ist in Shishmaref aufgewachsen und macht als Umweltaktivist auf das Schicksal seines Dorfes aufmerksam. Ausgelöst wurde sein Engagement durch den Unfalltod seines Onkels. Er brach auf der Jagd mit seinem Schlitten im Eis ein, weil das Eis zu dünn geworden war. Doch Donald Trump bezeichnete den Klimawandel als "Erfindung der Chinesen". Als Präsident machte er einen bekennenden Klimawandel-Skeptiker zum Chef der Umweltbehörde und ließ Forschungsgelder in Milliardenhöhe streichen. So wird die Arbeit von Wissenschaftlern wie Eran Hood bedroht. Er weist nach, wie schnell ein riesiges Gletschergebiet schmilzt und erforscht die Auswirkungen auf Alaskas Wale. USA-Korrespondent Jan Philipp Burgard zeigt, wie hart der Klimawandel Alaska trifft und wie die Menschen dort mit existenziellen Bedrohungen umgehen.


Am 21.10.17 16:45 - 17:15 Uhr auf 
phoenix: 7 Tage Überleben im Wald
Kaum Essen, wenig Wasser, kein Dach über dem Kopf. Weder Schlafsack noch Isomatte sind erlaubt bei diesem Abenteuerurlaub. Schließlich soll in den Wäldern Mecklenburg-Vorpommerns der Ernstfall geprobt werden: Das Ziel der 13 Seminarteilnehmer lautet: "7 Tage... Überleben im Wald".
(Wdh. morgen 10.45-11.15 Uhr)


Am 21.10.17 19:10 - 20:00 Uhr auf 
N24: Clevere Vögel - Was haben Raben alles drauf?
Sie lösen die kniffligsten Aufgaben und gelten sogar schon als die Computer-Cracks unter den Tieren: Raben sind äußerst clevere Vögel und überraschen Verhaltensforscher weltweit mit ihrem Scharfsinn. So benutzen sie beispielsweise Werkzeuge, um an ihr Futter zu gelangen. "Welt der Wunder" zeigt, was Raben alles können.


Am 21.10.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Rabenvögel - Gaukler der Lüfte
Unglücksrabe, Galgenvogel, Vogelmörder oder Lämmerkiller - kaum eine andere Vogelgruppe beschäftigt die Menschen so sehr wie die Rabenvögel. Der Film taucht ein in die Welt der heimischen Rabenvögel und begibt sich auf eine Reise vom Hochgebirge bis zur Nordsee. Raben sind außergewöhnlich neugierig, gelehrig und intelligent. Raben sind die einzigen Vögel, die Werkzeuge nicht nur verwenden, sondern sogar selbst herstellen. Viele leben in festen, sozialen Strukturen und sind ihrem Partner ein Leben lang treu. Der Film liefert viele neue und faszinierende Einblicke in die Welt der Rabenvögel von der Alpendohle bis zum Kolkraben.
(Wdh. kommende Nacht 5.40-6.25 Uhr)


Am 22.10.17 06:05 - 07:20 Uhr auf 
rbb: Das Wunder der Natur
Spielfilm. Mit "Mikrokosmos - Das Volk der Gräser" setzten Claude Nuridsany und Marie Pérennou Maßstäbe in der Naturdokumentation. Nun knüpfen die beiden französischen Biologen an ihren Welterfolg an. Dank ihrer faszinierenden Kameraarbeit erscheint ein vermeintlich banaler Tümpel irgendwo in Südfrankreich wie eine fremde und seltsame Welt. Spinnen, Larven, Falter, Molche und Frösche wirken aus der staunenden Perspektive des kindlichen Betrachters wie exotische Fabelwesen. Dezent unterstrichen wird die Assoziation des Jungen, wenn der Kampf zweier Käfer mit dem Geräusch klirrender Rüstungen unterlegt wird. In der wohl schönsten Szene wandert der Junge mit seiner Freundin über das Grün des Seegrunds, das wie die Oberfläche eines fremden Planeten erscheint. Nie zuvor sah man die Natur mit so viel Poesie.


Am 22.10.17 06:20 - 07:05 Uhr auf 
ZDFneo: Der sechste Sinn der Tiere
Naturkatastrophen bedrohen die Menschheit. Die Auswirkungen sind verheerend die Vorwarnzeiten meist zu kurz, trotz aller Hightech-Installationen und des Internets. Weltweit arbeiten Forscher deshalb an anderen Lösungen - und sie haben eine heiße Spur: Tiere sollen uns dabei helfen, frühzeitig Naturkatastrophen zu erkennen. Denn über Jahrmillionen haben sie gelernt, sich auf die launischen Schwankungen der Erde einzustellen. Der Mensch muss sich nur einklinken und die gelieferten Informationen richtig interpretieren. "Der sechste Sinn der Tiere" begleitet führende Wissenschaftler auf eine spannende Expedition rund um den Globus in extreme Gebiete dieser Erde. Martin Wikelski (Direktor des Max-Planck-Instituts für Ornithologie) ist einer der weltweit führenden Forscher auf diesem Gebiet. Seine Vision: In naher Zukunft ein ganzes Netz aus tierischen Frühwarnindikatoren zu entwickeln, immer am Puls der Erde, um bei extremen Naturereignissen Menschenleben zu retten. In den Dschungeln Indonesiens ist er dabei, mit wilden Elefanten ein Tsunamifrühwarnsystem aufzubauen. Helmut Schmitz von der Universität Bonn hat ein Faible für den australischen Feuerkäfer. Denn er spürt über Hunderte von Kilometern Waldbrände auf, lange bevor irgendeine Feuerwehr davon erfährt - und das in einem Land, das jährlich von großen Feuerstürmen heimgesucht wird. Schmitz beobachtet diese Tiere und versucht, die Wahrnehmung des Käfers zu enträtseln, der bei der Feuerbekämpfung in der Zukunft eine Schlüsselrolle spielen könnte. Er denkt über eine großflächige Überwachung der Krisenregionen mit Drohnen nach - Drohnen mit Feuerkäfersensoren.


Am 22.10.17 13:30 - 14:15 Uhr auf 
rbb: Hauptstadt der Wildschweine
Wenn es dunkel wird, machen sich rottenweise Wildschweine aus den leer gefressenen umliegenden Forsten auf den Weg in die deutsche Hauptstadt. Der Hunger treibt sie in die menschlichen Siedlungen. Die Filmemacher Harriet Kloss und Markus Thöß begleiten in ihrer Dokumentation freiwillige Stadtjäger bei ihren Pirschfahrten durch Berlin, der Hauptstadt der Wildschweine. Es zeigt sich, dass die Wildnis in den vergangenen Jahren immer weiter in die Stadt vorgedrungen ist. Der Film geht der Frage nach, wie problematisch das Verhältnis zwischen Stadtbewohnern und den Tieren ist und wie die dabei entstehenden Konflikte lösbar sind.


Am 22.10.17 20:15 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Passion for Planet - Leben als Tierfilmer
"Passion for Planet" schickt die Zuschauer auf eine Abenteuerreise rund um den Globus. Vor beeindruckenden Naturkulissen unseres Planeten, eingebunden in fantastische Tieraufnahmen, tauchen die Zuschauer ein in die Lebenswelt von Natur- und Tierfilmern, die zu den besten der Welt zählen. Für seinen Film begleitet Regisseur Werner Schuessler fünf Tier- und Naturfilmer, die aus den verschiedensten Teilen der Welt kommen. Ihre Arbeit ist spannend, aber auch anstrengend und gefährlich. Manchmal auch ernüchternd. Sie müssen miterleben, wie Lebensräume verschwinden, Tiere sterben und natürliche Ressourcen zerstört werden. Neben dem kanadischen Filmemacher Rob Stewart, der sich mit der extremen Dezimierung der weltweiten Haibestände auseinandersetzt, wird Jan Haft bei der mühsamen Suche nach positiven Beispielen für Artenschutz in Deutschland gezeigt. Mit der Problematik der Wilderei bei der verarmten Landbevölkerung wird hingegen Rita Banerji in Indien konfrontiert. Auch Mark Shelley aus Kalifornien geht keinen leichten Weg, mit seinen "augenöffnenden Filmen" stößt er auf Widerstand bei Kollegen und Fernsehsendern. Währenddessen haben die Österreicher Michael und Rita Schlamberger in Sambia mit ganz anderen Problemen zu kämpfen: Sie müssen sich den Anforderungen ihrer Auftragsgeber stellen, Idyllen jenseits der rauen Realitäten zu erzeugen.


Am 22.10.17 21:15 - 22:15 Uhr auf 
ServusTV: Guayana - Frankreichs grünes Eldorado
Der Wald in Französisch-Guayana bildet den Lebensraum für Hunderttausende von Arten. Er ist einer der letzten Gärten Eden auf unserer Erde und bedeckt eine Fläche in etwa so groß wie Österreich. Damit macht er fünf Prozent des Amazonas-Regenwalds aus. Während die Ökosysteme im Amazonasgebiet größtenteils unter der menschlichen Präsenz leiden, sieht der Regenwald in Französisch-Guayana noch immer so aus wie damals, als Christoph Kolumbus ihn entdeckte. Aber auch Guayanas uralter Wald ist in Gefahr, weil das Land gegenwärtig eine beispiellose Bevölkerungsexplosion erlebt. Wird er dasselbe tragische Schicksal erleiden wie der restliche Amazonas-Regenwald? Oder wird man Lösungen finden, um diesen kostbaren Garten Eden bewahren zu können?
(Wdh. morgen 10.10-11.10 Uhr)


Am 23.10.17 14:00 - 14:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Das versteckte Leben im Apfelbaum
Ein Apfelbaum auf einer Streuobstwiese dient einer Steinkauzfamilie als Unterschlupf. Doch die Vögel sind nicht die einzigen Untermieter. Ein Blick durch die Lupe offenbart: Es wimmelt hier nur so vor Insekten und anderen Kleinlebewesen. Der Apfelbaum ist ihre Welt. Sie überwintern unter der Rinde, wachsen heran, pflanzen sich fort. Manche von ihnen nutzen den Baum aus und schaden ihm. Die Raupe des Apfelwicklers lässt sich die Äpfel schmecken. Ein Käfer legt seine Eier in die Blüten des Baumes und verhindert so, dass überhaupt Früchte reifen - sein Name: Apfelblütenstecher. Doch der Apfelbaum hat auch Verbündete: Raubwanzen und Florfliegenlarven machen Jagd auf die Schädlinge und verspeisen sie. Dramatischer Überlebenskampf und fürsorgliche Brutpflege auf wenigen Quadratzentimetern - extreme Nahaufnahmen ermöglichen einen faszinierenden Einblick in den Mikrokosmos im Apfelbaum.
(Wdh. morgen 6.30-6.45 Uhr)


Am 23.10.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Die Oder - Schlesiens wilder Strom
Tief in den Wäldern der westlichen Sudeten verborgen entspringt als "Flüsschen" die Oder. An ihren Ufern tummeln sich Fischotter, in den Wäldern leben Wölfe und Luchse. Im ausgehenden Winter wetteifern Birkhähne in spektakulären "Turnieren" um die Gunst der Hennen. In der Mährischen Pforte liegen viele kleine Teiche entlang des Flusslaufs. Viele von ihnen wurden seit dem 14. Jahrhundert von Mönchen als Fischzuchtgewässer angelegt. Christoph Hauschild erinnert in Rückblicken an die Flutkatastrophe von 1997 und dokumentiert in stimmungsvollen Landschafts- und Tieraufnahmen das Leben an der Oder.


Am 23.10.17 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Meine Frau, die Wildnis und ich - Im Amazonas-Dschungel
Raus aus den Klamotten! Kaum in der Wildnis angekommen, droht Mykel der erste Ehekrach. Das einstige Mitglied einer Spezialeinheit hat seiner Gattin nämlich eröffnet, dass sie für ihn strippen soll. Und Ruth kann es kaum fassen: Die Kerle sind doch alle gleich! Dabei hat das Anliegen ihres Mannes einen völlig unerotischen Hintergrund: Überflüssige Kleidungstücke wie T-Shirt, Socken und Unterwäsche sind im Dschungel tatsächlich fehl am Platz. Wegen der hohen Luftfeuchtigkeit droht bei schweißnassem Stoff nämlich Fäulnisgefahr auf der Haut. Außerdem zeigt Mykel seiner Frau, wie sie sich die Hosenbeine mit Isolierband zukleben soll, damit keine giftigen Insekten hineinkriechen. Und schon kann die Reise losgehen: 13 Kilometer Fußmarsch mitten durch tiefsten Urwald.


Am 23.10.17 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - In den Appalachen
Da es in den Wäldern von Kentucky reichlich Nahrung gibt, werden Dave und Cody bei ihrem Survival-Trip in den Appalachen wohl nicht verhungern. Mit ihrer improvisierten Falle aus einem zurechtgebogenen Ast und Daves Schnürsenkeln sollten sie auch irgendwann eines der Erdhörnchen erwischen, die hier in Scharen herumlaufen. Schwierigkeiten könnte es allerdings bei der Zubereitungsart geben: Roh wollen die Outdoor-Profis ihre Beute nicht verzehren, aber beim Feuer machen stoßen sie hart an ihre Grenzen. Selbst die Jahrtausende alte Methode des "Feuerbohrens" hilft ihnen beim Ausflug ins Cumberland Plateau nicht weiter, das Holz ist einfach zu nass.


Am 23.10.17 15:50 - 16:45 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Eiben, Eichen und Mythen
Die beiden tausendjährigen Eiben im französischen La Haye-de-Routot und der "Nagelbaum" im belgischen Herchies haben seit langer Zeit eine spirituelle Bedeutung. Sie zeugen von jahrhundertealten Traditionen und wurden im Laufe der Zeit mit den unterschiedlichsten Symboliken belegt. Von uralten Ritualen bis zu zeitgenössischer Folklore - in diesen Bäumen vereinen sich die Kräfte der Natur mit dem menschlichen Bedürfnis nach Glauben und Spiritualität. Zu Ehren der beiden normannischen Eiben wird seit Jahrhunderten ein fröhliches Fest ausgerichtet, deren Höhepunkt ein riesiges Feuer ist. Die Geschichte von La Haye-de-Routot ist eng mit den beiden Bäumen verbunden, die schon seit ewigen Zeiten dort zu stehen scheinen. Als einer von ihnen kränkelt, setzt sich das ganze Dorf für seine Rettung ein. Der "Nagelbaum" vor den Toren des belgischen Herchies dient als heimliche Pilgerstätte für Menschen, die an seine heilenden Kräfte glauben. Sein Stamm ist mit Stofffetzen übersät, die von den Kranken dort angebracht wurden. Dieser Glaube geht auf uralte Zeiten zurück - die Eiche von Herchies ist zwar erst 60 Jahre alt, führt jedoch das Erbe ihrer Vorgängerin fort, die einst am selben Ort stand und für ihre mythischen Kräfte bekannt war.


Am 23.10.17 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Paris - Stadt der Tiere
Schon der Klang ihres Namens beschwört ein ganz eigene Faszination herauf, diese Metropole ist auf der ganzen Welt berühmt. Aber Paris hat noch eine andere, weniger bekannte Seite. 2900 Arten von Pflanzen und Tieren leben in der berühmtem Stadt. Und sie bleiben dabei von ihren menschlichen Bewohnern weitgehend unbemerkt. Dieser Film heftet sich an die Spuren dieser heimlichen Pariser und zeigt die Grandeur der Metropole an der Seine aus einer ganz neuen Perspektive. Seit den 1980er Jahren haben sich die Grünflächen in Paris kontinuierlich erweitert. Dadurch konnten viele neue Arten Fuß fassen, aber auch ehemalige wilde Bewohner zurückkehren. Als vor 10 Jahren der Einsatz von Pestiziden dramatisch verringert wurde, sorgte das für ein beschleunigtes Ausbreitung vieler wilder Arten. Die Auswirkungen auf die Nahrungskette waren unmittelbar: Viele bestäubende Insekten kehrten zurück ebenso viele Vogelarten und all jene, denen diese als Beutetiere dienen. Wildgänse etwa machen überall in der Stadt Zwischenlandung - ob an der Pferderennbahn von Longchamp oder einem der zahlreichen Teiche im Bois de Boulogne. Wo sie auf Schwäne, Stockenten und Pfaue treffen. In Summe leben 150 verschiedenen Vogelarten in Paris. Im Bois de Vincennes lässt sich in letzter Zeit vermehrt ein schlecht beleumundeter Geselle blicken, der Rotfuchs. Sogar Wölfe kommen mitunter in innerstädtische Gebiete, um die vielen Nahrungsquellen zu nutzen. Am Hügel von Montmartre hat sich sogar eine besonders weit gereiste Tierart angesiedelt. Der Götterbaum-Spinner stammt ursprünglich aus Asien, wurde aber zur Seidenraupenzucht in alle Welt gebracht. Im Canal Saint Martin schwimmen die Biberratten und haben gelernt, mit den heimtückischen Fluten der Schleusenanlagen umzugehen. Und das größte Wahrzeichen der Stadt, den Eiffelturm, hat ein Wanderfalke zu seinen Jagdgründen gemacht.


Am 23.10.17 21:00 - 22:35 Uhr auf 
3sat: Österreich - Land der grünen Grenzen
Acht österreichische Bundesländer grenzen direkt an fremdes Staatsgebiet: entlang dieser Staatsgrenzen unternimmt die Dokumentation eine fast 3.000 Kilometer lange Reise. Eine Reise, die durch fast unzugängliche Naturparadiese führt, aber auch Geschichten von Plätzen erzählt, die täglich von tausenden Menschen und Autos passiert werden. Es sind berührende Geschichten - von Tieren wie Menschen, deren Alltag die Grenze ist. Eine Elchkuh verlässt vorsichtig den schützenden Schatten des Waldes und trabt auf das Moor zu; ein Braunbär trottet über eine Almwiese, und eine kleine, bunte Echse huscht über sandigen Boden - allesamt Tiere, die bei uns "Exoten" sind, doch an Österreichs Grenzen immer wieder auftauchen und sich gerne auch ein bisschen tiefer nach Österreich vorwagen. Glücklich, wer eines dieser Tiere je beobachten konnte. Die Dokumentation führt durch Nationalparks, Europareservate und Naturschutzgebiete wie der Neusiedlersee, das Thayatal, die Marchauen, der Bodensee sowie Mur und Inn. Das alles 25 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs und 100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkriegs, durch den Österreichs Grenzen im heutigen Verlauf entstanden sind.
(Wdh. morgen 16.50-18.30 Uhr)


Am 24.10.17 13:25 - 13:50 Uhr auf 
3sat: Der Wilde Wald der Kaiserin
"Der wilde Wald der Kaiserin" zeigt die Geschichte jener Tiere, die den 25 Quadratkilometer großen Lainzer Tiergarten am Stadtrand Wiens zum Lebensraum haben. Die Dokumentation porträtiert Wildschweine, Mufflons, Damwild und viele weitere Arten. Sie sind in "Der wilde Wald der Kaiserin" so zu sehen, wie sie wohl auch die naturverliebte Kaiserin Elisabeth beobachten konnte.


Am 24.10.17 13:30 - 14:15 Uhr auf 
SWR: Die schönsten Naturparadiese im Südwesten (1/2)
Der Südwesten Deutschlands hat mehr als 20.000 Naturschutzgebiete, fast 5.000 Seen, 40.000 Kilometer Bäche und Flüsse und zahllose Wälder, Heiden, Moore und Felsengebirge. Die Dokumentation stellt die schönsten Naturparadiese im Südwesten vor. Dazu gehören die großen Naturparks in Schwarzwald und Eifel genauso wie die kleinen Naturparadiese, die manchmal nur so groß sind wie ein Fußballplatz. Für mehr als 40.000 Tier- und Pflanzenarten ist der Südwesten die "freie Wildbahn", für 15 Millionen Menschen die "Wildnis vor der Haustüre". Durch den Pfälzerwald streifen wieder Luchse, im Schwarzwald wurden die ersten Wölfe gesichtet, und sogar ein paar Fischotter sollen versteckt an heimischen Flüssen leben. Die Dokumentationen entführen die Zuschauer in die Wildnis vor der Haustür - ins Reich der Wildkatzen, Eisvögel, Störche, Hirsche, Zugvögel und Biber. Oft sind es aber die kleinen Tiere, die besonders faszinierend sind. Der Gelbrandkäfer zum Beispiel kann laufen, schwimmen, fliegen, tauchen - und sogar mit dem Hintern atmen. Die Dokumentation zeigt die schönsten Naturparadiese im Südwesten - von den Gipfeln und Schluchten des Schwarzwaldes, über die Höhlen der Schwäbischen Alb bis zu den alten Rheinarmen. Die Zuschauer erleben auch Natur aus zweiter Hand, z. B. in den alten Steinbrüchen in der Eifel. Im Grubenfeld Mayen bauten schon die Römer Steine ab. Heute lebt hier die größte Fledermauskolonie Mitteleuropas.


Am 24.10.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Die Oder - Von der Neiße bis zur Ostsee
Einsame Strände, stille Altarme, weite Wiesen und romantische Dörfer säumen Deutschlands östlichsten Fluss, die Oder. Heute ist die weitläufige Flussaue, die über Jahrhunderte vom Menschen gestaltet wurde, eine Kulturlandschaft von unschätzbarem Wert. Die Grenzregion, einst Synonym für die Teilung Europas, ist bis heute auch Refugium zahlreicher seltener Tiere und Pflanzen. Der Filmemacher Christoph Hauschild macht sich auf Spurensuche: Ein Jahr lang folgt er dem Flusslauf von der Neiße bis zum Haff, zeigt die Verwandlung der Auenlandschaft im Lauf der Jahreszeiten, porträtiert Natur und Menschen. Der Film zeigt atemberaubende Aufnahmen von jagenden Seeadlern und balzenden Reihern, er blickt in die Kinderstube von Fuchs und Schwarzmilan, geht auf Tuchfühlung mit Kormoranen und Bibern. Raritäten wie Wachtelkönig, Blaukehlchen und Karmingimpel gehören ebenso zur Oderlandschaft, wie die Menschen, die am Fluss leben. Die einmalige Kulturlandschaft ist in Gefahr, denn die Region leidet unter Landflucht. Diejenigen, die geblieben sind, wie der Fischer Zahn und der Schäfer Israel schwärmen jedoch von der herben Schönheit ihrer Heimat.


Am 24.10.17 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Verloren im Holzfällerland
Man nennt sie "Witwenmacher", weil sie bei starkem Sturm wie Streichhölzer umknicken und einen Menschen in null Komma nichts erschlagen können. Die Rede ist von uralten, abgestorbenen Kiefern im Bundesstaat Maine, die fast schon zum Markenzeichen der Region geworden sind. Wer sich hier bei einem Ausflug in die Wälder verirrt, sollte schauen, dass er schleunigst wieder aus dem Dickicht herauskommt. Außerdem ist der Nordost-Zipfel der USA ziemlich feucht und kalt - alles in allem eine recht unwirtliche Gegend. Deshalb dürfen sich Dave und Cody glücklich schätzen, dass sie wenigstens ein prasselndes Lagerfeuer haben, an dem sie sich und ihr Essen aufwärmen können. Dass es zum Dinner nur eine Dose Hundefutter - die allerletzte Notration - gibt, ist zwar harter Tobak, aber in der Not frisst der Teufel bekanntlich Fliegen.


Am 24.10.17 17:40 - 18:35 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Dem Zahn der Zeit zum Trotz
Der tausendjährige Olivenbaum im korsischen Oletta und die schwedische Fichte Old Tjikko gehören zu den ältesten Bäumen ganz Europas. Der eine steht gut behütet in einem Garten und trägt noch immer Früchte; der andere kämpft in einem abgelegenen Nationalpark gegen die harten Wetterbedingungen in Nordskandinavien. Olivenbäume versinnbildlichen die Mittelmeerkultur; dies gilt auch für das Exemplar aus Oletta. Ein halbes Jahrhundert lang geriet er in Vergessenheit, dann nahm ihn ein nordfranzösisches Paar vor rund fünfzehn Jahren in seine Obhut. Heute ist der Baum, der noch immer Früchte trägt, wieder der Stolz des ganzen Dorfes. Vor rund zehn Jahren entdeckten Wissenschaftler in einem schwedischen Nationalpark eine mehr als 9.000 Jahre alte Fichte, die sie Old Tjikko nannten. Als ältester Baum der Welt ist sie ein regelrechter Star, der vielleicht bald mit einem Zaun vor den Besucherströmen geschützt werden muss.


Am 24.10.17 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Frits und der essbare Waldgarten
Der Garten von Familie Deemter im Landkreis Oldenburg ist einmalig - er beherbergt die größte Sammlung essbarer Gehölze in ganz Deutschland. Das ganze Jahr über ist Erntezeit in ihrem Waldgarten - auch im Winter. Die Deemters haben eine unglaubliche Vielfalt genießbarer Früchte, Blätter, Blüten und Wurzeln zu pflücken und zu konservieren. Die Dokumentation begleitet den experimentierfreudigen Hobbygärtner durch das Gartenjahr und bei seinem neuesten Projekt, ein Feuchtgebiet mit essbarem Farn zu bepflanzen.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)


Am 24.10.17 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Der Flurfunk im Termitenbau
Die riesigen Bauten der Termiten sind eine Glanzleistung an Effizienz. Sogar die Kommunikation funktioniert dort einwandfrei, obwohl bis zu drei Millionen Tiere zusammenleben. Thomas D stellt bei "Wissen vor acht - Natur" vor, wie der Flurfunk der Termiten abläuft.


Am 24.10.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Erfolgreich ohne abzuheben - Wenn Vögel zu Fuß gehen
Die Vorzüge des Fliegens liegen auf der Hand. Doch eine Reihe von Vögeln scheint da anderer Ansicht. Über 40 Arten sind zum Laufen zurückgekehrt. Was hat sie zu diesem Rückschritt bewogen? Oder war der Flugverzicht gar nicht so freiwillig? Sind sie einfach zu schwer geworden, wie der 130 kg schwere Strauß. Es muss mehr dahinter stecken. Die Laufvögel Neuseelands sind klein und leicht. Der flügellose Kiwi z.B. wiegt kaum mehr als eine Krähe; ein Gewichtsproblem hat er bestimmt nicht. Und trotzdem ist er wieder zum Fußgänger geworden. Was also bringt einen Vogel dazu, die Lizenz zum Fliegen zurückzugeben?


Am 25.10.17 07:00 - 07:15 Uhr auf 
SWR: Der Schwarzwald - Pflanzen und Tiere
Der Schwarzwald - ein sagenumwobenes Mittelgebirge im Südwesten Deutschlands und Heimat für eine Vielzahl bemerkenswerter Bewohner: Der Luchs war im Schwarzwald komplett ausgerottet. Seit ein paar Jahren werden die Raubkatzen hin und wieder gesichtet. In Hochmoorregionen kämpfen Auerhähne um die Gunst der Weibchen. Das Landschaftsbild des Schwarzwalds wurde vom Menschen nachhaltig geprägt. Schon seit dem 15. Jahrhundert ist das Holz des Schwarzwalds ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Heute dominieren Fichten die Wälder, da sie in der Holzproduktion als besonders profitabel gelten. Tannen sind inzwischen weitaus seltener.


Am 25.10.17 13:30 - 14:15 Uhr auf 
SWR: Die schönsten Naturparadiese im Südwesten (2/2)
Der Südwesten Deutschlands hat mehr als 20.000 Naturschutzgebiete, fast 5.000 Seen, 40.000 Kilometer Bäche und Flüsse und zahllose Wälder, Heiden, Moore und Felsengebirge. Die Dokumentation stellt die schönsten Naturparadiese im Südwesten vor. Dazu gehören die großen Naturparks in Schwarzwald und Eifel genauso wie die kleinen Naturparadiese, die manchmal nur so groß sind wie ein Fußballplatz. Für mehr als 40.000 Tier- und Pflanzenarten ist der Südwesten die „freie Wildbahn“, für 15 Millionen Menschen die „Wildnis vor der Haustüre“. Durch den Pfälzerwald streifen wieder Luchse, im Schwarzwald wurden die ersten Wölfe gesichtet, und sogar ein paar Fischotter sollen versteckt an Flüssen leben. Die Dokumentationen entführen die Zuschauer in die Wildnis vor der Haustür – ins Reich der Wildkatzen, Eisvögel, Störche, Hirsche, Zugvögel und Biber. Oft sind es aber die kleinen Tiere, die besonders faszinierend sind. Der Gelbrandkäfer zum Beispiel kann laufen, schwimmen, fliegen, tauchen – und sogar mit dem Hintern atmen. Die Dokumentation zeigt die schönsten Naturparadiese im Südwesten – von den Gipfeln und Schluchten des Schwarzwaldes, über die Höhlen der Schwäbischen Alb bis zu den alten Rheinarmen. Die Zuschauer erleben auch Natur aus zweiter Hand, z. B. in den alten Steinbrüchen in der Eifel. Im Grubenfeld Mayen bauten schon die Römer Steine ab. Heute lebt hier die größte Fledermauskolonie Mitteleuropas.


Am 25.10.17 13:55 - 14:45 Uhr auf 
3sat: Naturparke in der Steiermark - Schützen durch Nützen
Die steirischen Naturparke wollen durch nachhaltige Nutzung die über die Jahrhunderte geprägten Kulturlandschaften erhalten und zeitgemäß weiterentwickeln.Sie haben sich zur Aufgabe gemacht, die vielfältigen Natur- und Kulturlandschaften der Steiermark zu bewahren. Und die Vielfalt hier ist enorm: eiszeitlich geformte Moor- und Teichlandschaften, Weinberge, Almen, Streuobstwiesen und überall dichte Wälder.
(Wdh. kommende Nacht 4.55-5.40 Uhr)


Am 25.10.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Bulgarien - Durch den wilden Balkan
Steile Klippen, malerische Sandstrände und glasklares Wasser - das ist die Schwarzmeerküste Bulgariens. Anziehungspunkt für sonnenhungrige Touristen aus ganz Europa. Doch Bulgarien hat mehr zu bieten als nur Meer und Strand. Wilde Gebirge, über 2.500 Meter hoch, in denen Bären und Wölfe leben, schroffe Felsformationen, wo Geier nach Nahrung suchen und die malerische Donautiefebene mit Bienenfressern und Blauracken, machen den anderen, unbekannten Teil des Landes aus. In dem dünn besiedelten Balkanstaat zwischen Europa und Asien blieb bis heute eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt erhalten.


Am 25.10.17 15:50 - 16:45 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Die Wurzeln im Wasser
Überall in Europa stehen Bäume, die für die Menschen eine ganz besondere Rolle spielen. Sie zeugen von vergangenen Zeiten, tragen Früchte, dienen als Spiritualitätsquelle oder werden einfach für ihre Schönheit bewundert. Von den Wurzeln bis zur Krone - zehn Bäume erzählen ihre Geschichte und enthüllen die verblüffende Beziehung zwischen Natur und Kultur. Die Platane auf der Ile de Peilz im Genfer See und der griechische Geroplatanos haben jeweils eine kulturelle Bedeutung für die lokale Bevölkerung. Die Platane auf der schweizerischen Ile de Peilz und der griechische Geroplatanos gehören nicht nur zur selben Art, sondern stehen beide mit den Füßen im kühlen Nass: Die eine taucht ihre Wurzeln in den Genfer See, die andere nährt sich seit Jahrhunderten von dem Quellwasser, das neben ihrem Stamm aus der Erde sprudelt. Außerdem haben beide Bäume eine kulturelle Bedeutung für die lokale Bevölkerung. Die Platane der Ile de Peilz unterstreicht die Schönheit des Genfer Sees und verleiht der Umgebung einen romantischen Anstrich. Die Bewohner des Seeufers betrachten sie mit einer Mischung aus Gutmütigkeit und Stolz. Für die Kinder ranken sich um den einsamen Baum auf dem kleinen Felsen zahlreiche Legenden; auf die Erwachsenen wirkt seine sanfte Ruhe angenehm entspannend. In der nordgriechischen Balkanregion entstand rund um eine alte Platane ein ganzes Dorf, das sogar ihren Namen trägt. Die Bewohner sind mit "ihrem" Baum tief verbunden und fühlen sich von ihm beschützt. Unter seiner majestätischen Krone kommen alle Generationen zusammen, um seine Geschichten zu erzählen.


Am 25.10.17 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Mythos Ausseerland
Genau im geographischen Mittelpunkt Österreichs liegt eine der malerischsten und eigenwilligsten Regionen Europas: das Ausseerland. Eigenwillig sollen auch sie sein, die Bewohner des Steirischen Salzkammerguts. Das Salz und die Abgeschlossenheit der Region haben sie geprägt. An den westlichen Ausläufern des Toten Gebirges entfaltet sich eine phantastische Landschaft, die mit ihren zahlreichen Seen, Mooren und Wäldern, den massiven Bergen der nördlichen Kalkalpen und den darin verborgenen Höhlensystemen Raum für Geheimnisse bietet. Abseits von dem, wofür das Salzkammergut seit jeher so geschätzt wird: dem Salzabbau. Der Film erzählt vom malerischen Ausseerland und dessen Bewohnern.


Am 25.10.17 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Wilde Wasser, steile Gipfel - Das steirische Ennstal
125 Kilometer malerische Landschaften, ein mächtiger Fluss und eine reiche Geschichte als wichtiger Transportweg der Eisenindustrie: Das ist das steirische Ennstal. Ein reißender Fluss, atemberaubend schöne Streuwiesen oder ein steiler Blick vom 2700 Meter hoch gelegenen Dachstein - das Ennstal ist sehr facettenreich. Doch die Landschaft war lang gefährdet durch Flussbegradigungen im 19. und 20. Jahrhundert. Ein EU-Projekt schuf wieder naturnahe Auen- und Flusslandschaften sowie neue Lebensräume im Ennstal.


Am 25.10.17 17:40 - 18:35 Uhr auf 
arte: Magische Heimat
Schon immer fühlte sich der Mensch abhängig von überirdischen Wesen, die es günstig zu stimmen galt. An besonderen Plätzen in der Natur wurden Geister und Götter verehrt. Ihnen brachten unsere Vorfahren Opfer - mit der Bitte um Wohlergehen für Haus und Hof oder als Dank für erfüllte Wünsche. Man gab den Göttern Geschenke - und erwartete ihre Gegenleistung. Menschenopfer und auch Kannibalismus sind vermutlich von unseren Ahnen praktiziert worden. Wissenschaftliche Beweise dafür präsentiert der Archäologe Timo Ibsen, der sich auf die Suche nach Spuren der alten Opferplätze macht. Eine magische Reise durch Deutschland und Frankreich. Können moderne Wissenschaftler die Magie eines Ortes messen? Was ist das Besondere an den uralten heiligen Kultstätten, die heute vielerorts wieder als "Kraftorte" aufgesucht werden? Die Antworten sind verblüffend. Die Dokumentation will die Magie dieser alten Kultplätze erlebbar machen und sie gleichzeitig wissenschaftlich erklären. Viele dieser alten heiligen Orte weisen messbare Besonderheiten auf. Von den Opfermooren Norddeutschlands zu den Felsturmheiligtümern des Altmühltals, von den Kannibalenhöhlen des Kyffhäusergebirges zu den heiligen Quellen der Kelten und Römer in der Pfalz und in den Vogesen. Es ist eine Reise durch die Jahrtausende, von der Steinzeit bis zum Beginn der Christianisierung, eine Reise zu unseren Ursprüngen. Alte Naturheiligtümer sind wie Asyle in einer Welt, die nicht mehr im Einklang mit der natürlichen Ordnung steht. Die abenteuerliche Forschungsreise führt so auch zu einer Wurzel heutiger Spiritualität.


Am 25.10.17 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Ein Märchenwald am Inn
Wo findet man im Bayern von heute noch unberührte Natur? Nicht nur in entlegenen Alpentälern. Nicht nur in streng bewachten Schutzgebieten oder hinter den Grenzen der Nationalparks. Es gibt sie noch: kleine Naturparadiese, irgendwo in der Landschaft; von keinem Gesetz geschützt und von uns Menschen unbeachtet. An einem der großen, bayerischen Flüsse liegt ein solches Paradies im Westentaschenformat. Dort, wo sich der mächtige Inn durch sein tiefes Tal windet. An einem kleinen Bach, der in den Strom mündet, leben Tiere und Pflanzen wie in einem Märchen, das von einer Zeit erzählt, als es noch keine Menschen gab.
(Wdh. morgen 12.25-13.10 Uhr)


Am 25.10.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Niedersachsens kleine Helden
Goldgelbe Ähren, leuchtende Mohnblumen und Lerchengesang - Niedersachsens Felder und Wiesen liefern mehr als Heu und Getreide, sie sind bis heute Heimat seltener Tiere: Feldhamster bewohnen das "Untergeschoss" naturbelassener Feldränder, oben drüber im Gras verstecken sich die neugeborenen Hasenjungen. Die Reportage beobachtet die emsigen Feldbewohner in ihrem Lebensraum rund ums Jahr.
(Wdh. morgen 14.15-15.00 Uhr)


Am 25.10.17 22:15 - 23:00 Uhr auf 
rbb: Vorpommerns Auen - Schreiadler und Biber
Vorpommerns Küste zieht jährlich Millionen Besucher in die Region. Bekannt sind die Kreidefelsen von Rügen, die Insel Hiddensee, auch die Landschaft des Darß. Dahinter liegen Vorpommerns Auen, verborgene Wasserwelt mit Flüssen, Niedermooren, Wiesen und reicher Tierwelt. Und dort lebt die seltenste Adlerart in Deutschland: der Schreiadler.


Am 26.10.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Das Ende der Gletscher
In der Antarktis driften Eisberge, größer als das Saarland, durchs Meer und schmelzen. Gletscher ziehen sich in noch nie da gewesener Geschwindigkeit zurück. Uwe Müller geht in seinem Film der Frage nach, was es, für uns Menschen und die Tiere bedeutet, wenn die Gletscher sich auflösen. Das Eis der Polkappen taut. Wissenschaftler prognostizieren, dass unsere Welt in wenigen Jahrzehnten kaum wiederzuerkennen sein wird. Ob in den Alpen, Südamerika oder in den Polarregionen, überall wird es wärmer. Noch bedeckt das Eis weite Teile der Erde. Es ist der Lebensraum von Pinguinen und Seelöwen, See-Elefanten und Albatrossen - sie alle sind Kältespezialisten, die bestens an die eisigen Bedingungen angepasst sind. Auch für den Menschen haben die Eismassen große Bedeutung: Wie eine riesige Wasserpumpe hält das Gebiet der Antarktis die großen Meeresströmungen der Welt in Gang, versorgt uns mit Fisch und über den Golfstrom sogar mit Wärme. Permafrost, ganzjährig gefrorene Erdschichten, verhindern Erdrutsche und Gletscherabflüsse versorgen viele Regionen mit lebenswichtigem Wasser. Auf seinen Forschungsreisen untersucht der argentinische Geologe und Gletscherforscher Jorge Strelin, wie sich die globale Erwärmung auf die riesigen Eismassen auswirkt. Filmautor Uwe Müller geht der Frage nach, was es für das Erscheinungsbild der Erde, für uns Menschen und die Tiere bedeutet, wenn die Gletscher schmelzen.


Am 26.10.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Das Ende der Gletscher
In der Antarktis driften Eisberge, größer als das Saarland, durchs Meer und schmelzen. Gletscher ziehen sich in noch nie da gewesener Geschwindigkeit zurück. Uwe Müller geht in seinem Film der Frage nach, was es, für uns Menschen und die Tiere bedeutet, wenn die Gletscher sich auflösen. Das Eis der Polkappen taut. Wissenschaftler prognostizieren, dass unsere Welt in wenigen Jahrzehnten kaum wiederzuerkennen sein wird. Ob in den Alpen, Südamerika oder in den Polarregionen, überall wird es wärmer. Noch bedeckt das Eis weite Teile der Erde. Es ist der Lebensraum von Pinguinen und Seelöwen, See-Elefanten und Albatrossen - sie alle sind Kältespezialisten, die bestens an die eisigen Bedingungen angepasst sind. Auch für den Menschen haben die Eismassen große Bedeutung: Wie eine riesige Wasserpumpe hält das Gebiet der Antarktis die großen Meeresströmungen der Welt in Gang, versorgt uns mit Fisch und über den Golfstrom sogar mit Wärme. Permafrost, ganzjährig gefrorene Erdschichten, verhindern Erdrutsche und Gletscherabflüsse versorgen viele Regionen mit lebenswichtigem Wasser. Auf seinen Forschungsreisen untersucht der argentinische Geologe und Gletscherforscher Jorge Strelin, wie sich die globale Erwärmung auf die riesigen Eismassen auswirkt. Filmautor Uwe Müller geht der Frage nach, was es für das Erscheinungsbild der Erde, für uns Menschen und die Tiere bedeutet, wenn die Gletscher schmelzen.


Am 26.10.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Orang-Utans in der Schule
Gorillas und Schimpansen hat Anna bereits in Afrika besucht. Zu den Menschenaffen gehören aber auch die Orang-Utans. Und die möchte die Tierreporterin in den Wäldern von Sumatra aufspüren. Unsere nächsten Verwandten sind vom Aussterben bedroht. Der Biologe Peter möchte das verhindern: Mitten auf Sumatra hat er eine Schule für Orang-Utans in Not gegründet. Und Anna nimmt auch am Unterricht teil.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 26.10.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Wildnis Nordamerika - Schöne neue Welt
Die "schöne neue Welt" Nordamerikas steckt voller Naturwunder und unglaublich vielfältiger Landschaften. Eisige Höhenzüge durchziehen den Norden. Im Mittleren Westen erstrecken sich die unendlichen Graslandschaften der Prärien. Im Regenschatten der steilen Rocky Mountains liegen trockene Wüsten. Weiter südlich, wo eine große Landbrücke die beiden Erdteile Nord- und Südamerika verbindet, wuchern vor Feuchtigkeit triefende Regenwälder. Zwischen klirrender Kälte und flirrender Hitze trotzen viele Tiere den klimatischen Extremen.


Am 27.10.17 05:20 - 06:15 Uhr auf 
ServusTV: Gabun - Durch Afrikas Dschungel
Gabun ist zu zwei Drittel von tropischem Regenwald bedeckt. Die Dokumentation begibt sich auf die Reise von Libreville, der Hauptstadt des Landes, nach Port-Gentil. Im Regenwald trifft man etwa auf den Volksstamm der Pygmäen. Das sind die Ureinwohner, die im Nordosten und Süden angesiedelt sind. Die Dokumentation zeigt das schillernde Leben in den Großstädten Gabuns. Doch erst im tropischen Regenwald zeigen sich die vielen Facetten der besonderen Natur des Landes. Und inmitten des Dschungels entdeckt der Filmemacher Laurent Bouit den Ogooué, den größten Fluss Gabuns.
(Wdh. heute 18.05-19.10 Uhr)


Am 27.10.17 11:30 - 11:45 Uhr auf 
3sat: Der Duft der Marille - Die sonnige Frucht der Wachau
Etwa 100 000 Marillenbäume prägen die Kulturlandschaft des österreichischen Weltkulturerbes Wachau - nicht nur zur Zeit der Marillenblüte im April, die immer zehntausende Besucher anlockt. Die Dokumentation zeichnet ein Porträt dieser "frühreifen Früchtchen". Denn "Aprikose", wie die Marille außerhalb Österreichs, Bayerns und Südtirols genannt wird, leitet sich vom lateinischen "Praecos" ab - und das bedeutet so viel wie "frühreif".


Am 27.10.17 11:45 - 12:30 Uhr auf 
3sat: Wachau - Land am Strome
Es zählt zu den schönsten Schauspielen der Natur, wenn in der Wachau im Frühling die Marillenbäume zu blühen beginnen und den ganzen Landstrich in ein duftendes Blütenmeer verwandeln. Die Wachau ist mit 36 Kilometern nur ein kurzer Abschnitt der 2800 Kilometer langen Donau - und zählt zum UNESCO-Welterbe. Das gewundene Donautal, die Auwälder, Felsformationen und die von Menschenhand geschaffenen Weinbauterrassen sind UNESCO-Naturdenkmäler.


Am 27.10.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Madagaskar - In den Wäldern der Lemuren
Madagaskar ist - obwohl ein Teil Afrikas - doch Lebensraum einer völlig andersartigen Tier- und Pflanzenwelt. Auf der viertgrößten Insel der Erde haben sie, isoliert vom Rest der Welt, überleben können und sich ungestört weiterentwickelt. Die Tierfilmer entdecken in den Wäldern seltene Lemuren, Leguane und Chamäleons. Längst ist auch der Mensch in das exotische Paradies eingedrungen. Um den wachsenden Brennstoffbedarf zu decken, werden ganze Wälder vernichtet. Doch der Film findet auch hoffnungsvolle Anzeichen dafür, dass die verbliebenen Naturoasen geschützt werden.


Am 27.10.17 14:30 - 15:15 Uhr auf 
WDR: Erfolgreich ohne abzuheben - Wenn Vögel zu Fuß gehen
Die Vorzüge des Fliegens liegen auf der Hand. Doch eine Reihe von Vögeln scheint da anderer Ansicht. Über 40 Arten sind zum Laufen zurückgekehrt. Was hat sie zu diesem Rückschritt bewogen? Oder war der Flugverzicht gar nicht so freiwillig? Sind sie einfach zu schwer geworden, wie der 130 kg schwere Strauß. Es muss mehr dahinter stecken. Die Laufvögel Neuseelands sind klein und leicht. Der flügellose Kiwi z.B. wiegt kaum mehr als eine Krähe; ein Gewichtsproblem hat er bestimmt nicht. Und trotzdem ist er wieder zum Fußgänger geworden. Was also bringt einen Vogel dazu, die Lizenz zum Fliegen zurückzugeben?


Am 27.10.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Unterwegs mit der Elefantenpolizei
Anna freut sich auf einen besonderen Ausritt. In einem Nationalpark auf der indonesischen Insel Sumatra begleitet die Reporterin einen Mahut. Das ist ein Elefantenhüter. Der Asiatische Elefant ist der kleine Cousin des Afrikanischen Elefanten. Aber was heißt hier klein: drei Meter hoch und drei Tonnen schwer sind immer noch stattlich. Und da Sumatra-Elefanten im Wald leben, gilt: je kleiner, desto besser.


Am 27.10.17 15:50 - 16:45 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Zeugen vergangener Zeiten
Die Himmelsberger Tanzlinde in Deutschland und die Eiche Whiteleaved Oak in England stehen im Mittelpunkt historischer Brauchtümer, die von der lokalen Bevölkerung bis heute lebendig gehalten werden. Die beiden Bäume - der eine verloren in der Landschaft, der andere mitten in einem Dorf - ziehen die Menschen magisch an und scheinen ihnen ein kleines Stück ihrer Kindheit zurückzugeben. Die Tanzlinde trägt ihren Namen nicht umsonst, denn unter ihrem Blätterdach kommen die Dorfbewohner seit Jahrhunderten zu ausgelassenen Festen zusammen. Früher montierte man zwischen ihren Ästen sogar einen Tanzboden aus Holzplanken, auf dem die Jugend ungestört schwofen konnte! Eine Tradition, die das ganze Dorf fortführen möchte - schließlich sind die Wurzeln des alten Baumes auch ein wenig die ihren. Der englischen Eiche mit dem verzweigten Astwerk und dem hohlen Stamm werden magische Kräfte zugeschrieben. Der majestätische Baum, an dessen Fuße die Schafe grasen, wird regelmäßig von Männern und Frauen besucht, die hier Gebete, Gesänge, Gedichte und rituelle Waschungen vollführen. Bei diesen esoterisch-verschrobenen Zusammenkünften scheint es, als würden die fröhlichen und manchmal exzentrischen Besucher tatsächlich mit der alten Eiche kommunizieren.


Am 27.10.17 17:40 - 18:35 Uhr auf 
arte: Als Kind allein unter Affen - Marina Chapman
Marina Chapman kennt weder ihren richtigen Namen noch ihre biologischen Eltern. Sie behauptet, als Kind in Kolumbien entführt und im Dschungel zurückgelassen worden zu sein. Sie will dort alleine unter Affen fünf Jahre lang überlebt haben, bevor sie eingefangen und als Haussklavin verkauft wurde. Erst als sie von dort floh, wurde sie liebevoll in einer Familie aufgenommen. Doch einige Wissenschaftler vermuten ein gestörtes Erinnerungsvermögen hinter ihrer abenteuerlichen Lebensgeschichte. 50 Jahre später kehrt Marina mit ihrer Tochter nach Kolumbien zurück, um für sich und ihre Familie endlich Gewissheit zu erlangen. Auch ihr Wunsch, etwas über ihre Wurzeln zu erfahren und vielleicht sogar Angehörige ihrer leiblichen Familie zu finden, begleiten sie auf der Reise. Wissenschaftler untersuchen Marinas Körper, unterziehen sie verschiedenen Tests, stellen mit einem an den Lügendetektor angelehnten Versuchsaufbau sogar ihr Unterbewusstsein auf die Probe. Ein führender kolumbianischer Primatenforscher befragt Marina. Sie kennt erstaunlich viele Details über die Affen, unter denen sie vor einem halben Jahrhundert überlebt haben will. Details, die erst die jüngste Forschung zutage förderte.


Am 27.10.17 18:30 - 19:00 Uhr auf 
3sat: Deutscher Umweltpreis 2017
Mit dem Deutschen Umweltpreis 2017 werden die Naturschützer Inge Sielmann, Dr. Kai Frobel und Prof. Dr. Hubert Weiger sowie die Unternehmer Bernhard und Johannes Oswald ausgezeichnet. Der Ehrenpreis geht posthum an Tony de Brum. Der Deutsche Umweltpreis würdigt Leistungen, die entscheidend und in vorbildhafter Weise zum Schutz und zur Erhaltung unserer Umwelt beigetragen haben beziehungsweise in Zukunft zu einer deutlichen Umweltentlastung beitragen werden. Die Naturschützer Inge Sielmann, Dr. Kai Frobel und Prof. Dr. Hubert Weiger werden für ihr Engagement für das "Grüne Band" ausgezeichnet. Die Stiftung würdigt damit den Einsatz des Naturschützer-Trios für das erste und größte gesamtdeutsche Naturschutzprojekt.
(Wdh. morgen 7.00-7.30 Uhr)


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