TV-Tipps


Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 13.11.18 12:15 - 13:00 Uhr auf 
rbb: Die letzten Jäger in Ecuador
Die Huaorani leben in den Regenwäldern des Amazonasbeckens in Südamerika. In der Tiefe des Regenwaldes leben die Huaorani, die seit Jahrhunderten einer traditionellen Lebensweise nachgehen. Sie basiert auf Jagd, Landwirtschaft und Fischerei. In der Tiefe des Dschungels von Ecuador leben die letzten Jäger, die versuchen, ihre Gemeinschaft und Traditionen zu bewahren. Seit sie 1956 den ersten Kontakt zur Außenwelt hatten, ist ihre Lebensart ständig bedroht. Zuerst versuchten christliche Missionare, die Huaorani von ihrer Religion zu überzeugen. Danach folgten die Bedrohungen durch das skrupellose Vordringen der rohstoffhungrigen Holz- und Erdölindustrien. Heute besteht der Stamm der Huaorani nur noch aus weniger als 2.000 Menschen.


Am 01.12.18 06:00 - 06:30 Uhr auf 
BR: Was leisten Zoos heute - Fremde Arten als Retter
Im Zuge der Globalisierung wandern immer mehr Tiere. Ständig hört man Geschichten von unbekannten Arten, die als blinde Passagiere oder vom Menschen in einen neuen Lebensraum eingeführt wurden und nun unsere heimische Wildnis bedrohen. Dazu zählen beispielsweise Schädlinge im deutschen Wald und auch Waschbären. Fremde Arten gelten grundsätzlich als Katastrophe. Aber bringen sie nicht auch häufig neue positive Eigenschaften mit sich? Die beiden "Xenius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner lernen im Nürnberger Tiergarten Tiere kennen, die in ihrer neuen Heimat keinerlei Schaden anrichten. Viele Einwanderer können ihren neuen Lebensraum sogar bereichern und stabilisieren. Wie die Flamingos, die sich bereits in Süddeutschland und Holland angesiedelt haben. Sie erkennen, dass sich die Natur immer weiter verändert und entwickelt und wir sie nie in einen angenommenen "Urzustand" zurückversetzen können. In einer sich ständig verändernden Natur können Einwanderer ihre neue Heimat auch stärken.
(Wdh. morgen 18.45-19.15 Uhr auf ARD-alpha)


Am 01.12.18 07:45 - 08:30 Uhr auf 
SWR: Tierisch wild im Südwesten - Durch Eis und Schnee
Die Dokumentation taucht ein in den tierischen Winter im Südwesten - vom ersten Frost im Spätherbst bis zur Schneeschmelze im Frühjahr. Wie überleben die Tiere im Südwesten den Winter? Welche Strategien haben Luchs, Wolf, Biber & Co entwickelt, um nicht zu erfrieren? Wie erleben junge Wildkatzen den ersten Schnee ihres Lebens? Was macht Mücken frostsicher? Und wieso kommen einige Zugvögel im Winter zu uns, während andere das Weite suchen? Wie geht es unseren Störchen an Weihnachten im Senegal? Und warum kommen sie immer wieder zurück, obwohl manchmal noch Schnee liegt?


Am 01.12.18 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Im Höllental der Schneeaffen
Gewaltige Gebirgsmassive, faszinierende Tiere und eine ursprüngliche Wildnis. Solche Naturlandschaften sind in Japan selten. Von Dezember bis März erstarrt die Natur in den Bergen auf der Hauptinsel Honshu unter klirrender Kälte. Heiße Quellen machen das Leben für Mensch und Tier hier nicht nur erträglich, sie locken sie sogar an. Obwohl die meisten Affenarten in wärmeren Gefilden leben, haben sich Rotgesichtsmakaken hier weit in den Norden vorgewagt. Für sie sind Schnee und Eis selbstverständlich geworden. In Jigokudani, das "Höllental" der japanischen Alpen, haben 300 Schneeaffen einen sicheren Zufluchtsort. Die Schlucht mit ihren heißen Quellen wurde extra für die Affen als Nationalpark ausgewiesen. Aber der geheimnisvolle Ort hat noch etwas Besonderes: Menschen und Schneeaffen gehen hier in den heißen Quellen genussvoll den Badefreuden nach. Jens-Uwe Heins schildert in dieser Dokumentation das Sozialleben der Schneeaffen im Höllental und zeigt, wie die Menschen mit ihnen umgehen.


Am 01.12.18 09:45 - 11:00 Uhr auf 
arte: Sibirien, im Reich des Amur-Tigers
Rund 8.500 Kilometer von der russischen Hauptstadt Moskau entfernt, direkt an der Grenze zu China, erstreckt sich das raue Reich des Amur-Tigers. Hier durchstreift er ein Gebiet, das etwa halb so groß wie Deutschland ist. Dank eines strikten staatlichen Schutzprogramms konnte sich die zuvor stark bejagte Population der Amur-Tiger auf heute etwa 560 Tiere erholen. Der Sibirische Tiger ist ausgewachsen mit einem Gewicht von fast 300 Kilo und einer Länge von fast vier Metern der größte seiner Art und der einzige, der in Eis und Schnee lebt. Und das fast unsichtbar, denn die majestätische Großkatze jagt meist nachts. Die Wälder Ussuriens sind artenreich, und die Tiger hatten bislang meist reiche Auswahl: Rehe, Hirsche und Wildschweine sind ihre Beutetiere. Doch deren Bestand ist bedroht - und mit ihnen erneut der Tiger. Denn durch teils illegalen Holzeinschlag verschwinden aus der Taiga viele Bäume, auch die Mongolische Eiche. Und ohne deren kalorienreiche Eicheln können die für den Tiger wichtigen Wildschweine den harten Winter nicht überstehen. Noch sind die Wälder des Sikhote Alin-Gebirges intakt. Aber das aufstrebende China in direkter Nachbarschaft lechzt nach immer mehr Holz. Mit dramatischen Folgen: Das stetige Verschwinden der Eichen, gefolgt vom Dezimieren der Wildschweine, lässt viele wilde Tiger hungern. In ihrer Not sucht so mancher von ihnen in den Taiga-Dörfern nach Nahrung - und wird so zum "Problem-Tiger". All dies beunruhigt den Tigerschützer Alexander Batalow. Sein Herz schlägt für den Tiger, und er engagiert sich für ihn seit über 30 Jahren. In seinem Pachtwald betreibt er Jagdwirtschaft und schützt zugleich die wichtigen Beutetiere des Tigers.


Am 01.12.18 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Portugal - Die Rückkehr der wilden Tiere
Der Biologe Bernardo Rebelo de Andrade hat in den letzten Jahren für Artenschutzprojekte in Afrika und Brasilien gearbeitet. Doch seitdem auch in seiner Heimat Portugal immer mehr für den Schutz der wilden Tiere getan wird, gibt es hier viel für ihn zu entdecken: In der Flussmündung des Sado beobachtet Bernardo Delfine, die sich dort angesiedelt haben - eine Rarität, die in ganz Europa nur dreimal vorkommt. Der Iberische Luchs hat ein lang ersehntes Comeback. Eine Seuche hatte seine Hauptnahrung, die Wildkaninchen, dahingerafft. Der Schwund von Nahrung und Lebensraum machte den Katzen so stark zu schaffen, dass sie auch heute noch zu der am stärksten vom Aussterben bedrohten Raubtierart der Welt zählen. Bis vor Kurzem lebten die letzten Luchse Portugals in einer Aufzuchtstation, die Bernardo besucht. Doch jetzt werden die ersten Tiere im Naturpark Guadiana ausgewildert. Vom Norden her breitet sich auch der Iberische Wolf ohne fremde Hilfe wieder aus. Doch weil es immer noch an freilebender Beute mangelt, holen sich die hungrigen Wölfe unbewachte Nutztiere - sehr zum Unmut mancher Bauern. Im Privatreservat "Faia Brava" im Côa Tal dagegen sind die großen Beutegreifer willkommen, denn dort wird alles für die Rückkehr der einst wilden Natur vorbereitet.


Am 01.12.18 13:15 - 14:00 Uhr auf 
SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben (6)
Der Soonwald - Teil des rheinland-pfälzischen Mittelgebirges Hunsrück ist ein ganz besonderer Wald: Er gilt als Geheimtipp unter den Wäldern, magisch, schön, ursprünglich. Dem Orkan "Wiebke" fielen 1990 größtenteils Fichtenbestände zum Opfer, so dass der Wald nun größtenteils aus Laubwald mit teils sehr alten und schönen Buchen- und Eichenbeständen besteht. Aber Peter Wohlleben ist auch in dieser Folge nicht allein unterwegs. Mit ihm begeben sich zwei Unterhaltungskünstler aus dem Rheinland und dem Ruhrgebiet auf Abenteuerreise: Die Komikerin und Schauspielerin Cordula Stratmann und der Comedy-Autor und Moderator Micky Beisenherz wagen den Trip in die Wildnis. Die Wanderung verspricht diesmal also ganz besonders unterhaltsam zu werden. Zwei Tage wandert das Trio durch den Soonwald, inklusive Lagerbau und einer Nacht unter freiem Himmel - und bekommt viele spannende und faszinierende Einblicke in die Geheimnisse des Waldes.


Am 01.12.18 13:15 - 14:00 Uhr auf 
mdr: Im Bann des Sibirischen Tigers
Sibirische Tiger sind in freier Natur nahezu unsichtbar. Aber vielleicht beobachtet einer gerade den Tierforscher Chris Morgan, der sich in ihr Revier wagt und sie sucht. Die seltensten Großkatzen der Welt finden und filmen - das ist der Traum des britischen Ökologen und Naturschützers. Die unwegsame Wildnis in Russlands Osten und der gewaltige Bewegungsradius der Tiger machen das Aufspüren aber zu einer Herausforderung. Deshalb trifft sich Morgan mit dem koreanischen Tierfilmer Sooyong Park. Dem waren in fünf Jahre währender Beobachtung sensationelle Einblicke in das Leben einer Tigerfamilie über drei Generationen hinweg geglückt. Der Film zeigt seine einzigartigen, oft hautnahen Bilder vom Sozialverhalten der Raubkatzen, von ihren Kämpfen, von der Suche nach neuen Revieren und von ihrem Sterben. Von Sooyong Park erfährt Chris Morgan, wie die letzten Tiger in den riesigen Wäldern jagen, aber auch, dass sie selbst gejagt werden und ihr Bestand durch Wilderei extrem bedroht ist. Sooyong Park zeigt aber auch, welche außergewöhnlichen Strapazen er für seine Aufnahmen auf sich genommen hat. "Ich wartete drei Monate ohne einen einzigen Tiger zu sehen", erinnert er sich. Das nahezu regungslose Verharren in seinem kleinen Versteck bei Temperaturen von bis zu -30 Grad Celsius bewirkten gefährlichen Muskelschwund bei dem Koreaner. Chris Morgan folgt am Ende im Revier von Sooyong Parks Tigerfamilie allein den Spuren der seltenen Katzen. Bis er schließlich tatsächlich einer alten Bekannten begegnet.


Am 01.12.18 16:15 - 17:00 Uhr auf 
BR: Auf Leben und Tod - Der Wald
Wälder bedecken ein Drittel aller Kontinente und in ihnen leben mehr als die Hälfte aller Tierarten. Alastair Fothergill zeigt Strategien zwischen Jägern und Gejagten. Hautnah erleben die Zuschauer Tiger, Harpyien, Schimpansen und Treiberameisen, wenn sie sich den Herausforderungen stellen, die das Jagen im Wald mit sich bringt. Eine enge Welt, in der allein das Finden von Beute extrem schwierig ist. Wenn ein Raubtier endlich Beute entdeckt hat, fangen die Probleme erst an: Ein freies Blickfeld gibt es nicht, genauso wenig wie Raum, um die Beute mit hoher Geschwindigkeit zur Strecke zu bringen. Zudem gibt es zahllose Fluchtwege, um im Dickicht zu verschwinden. Jeder Wald hat seine eigenen Regeln und in jedem gibt es Spieler, die diese perfekt beherrschen wie etwa der Tiger. Er kennt jeden Winkel seines Reviers und ist ein Meister der Jagd aus dem Hinterhalt. Aber auch in Nordamerika gibt es Spezialisten: Baummarder stöbern Mäuse unter dem Schnee auf, wo sich ein Labyrinth aus Tunneln gebildet hat. In den Laubwäldern Europas fangen Sperber im Flug kleinere Vögel. Schließlich dringt das Filmteam in den Dschungel der Tropen vor, dem wahrscheinlich schwierigsten aller Jagdreviere. Springende Spinnen, Koboldmakis, Harpyien und Schimpansen gehen dort auf die Jagd. Sie alle bewältigen die Schwierigkeiten ihres besonderen Lebensraums mit bemerkenswerten Strategien.
(Wdh. kommende Nacht 2.35-3.20 Uhr)


Am 01.12.18 18:05 - 19:00 Uhr auf 
WELT: Schwertransport im Dschungel
Brasilien hat eine Fläche von über 8,5 Millionen Quadratkilometern. Fast die Hälfte davon nimmt der Amazonas-Regenwald ein. Bis zu 60 Meter hohe Bäume, Mangroven und Überschwemmungen machen dieses Gebiet mitunter schwer passierbar - und dennoch kommen Schwertransporte in Brasilien nicht um diese „grüne Hölle“ herum. Welche Herausforderungen stellt die Natur an eine solche Transportunternehmung durch die ungezähmte Wildnis, um die Turbinen für ein Wasserkraftwerk auszuliefern?


Am 01.12.18 19:10 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Helden der Tierwelt - Auf sanften Pfoten
Aussehen, Lebensweise, Verhalten, Aufzucht des Nachwuchses, Jagdtaktiken - jede der großen Katzen hat spezielle Methoden, die sie im Wettstreit mit ihren Verwandten zu einem Superhelden macht. Ihre hohe Anpassungsfähigkeit und ein auf ihr Umfeld perfekt abgestimmtes Verhalten hat es ihnen ermöglicht, sich in einer Vielzahl von Lebensräumen zu behaupten. Ob dichter Dschungel, weite Savanne, Wüste oder Gebirgsregion, abgeschiedene Inselwelt oder ausgedehnte Wasserlabyrinthe - Katzen sind Allrounder, die gelernt haben, ihre individuellen Stärken zu ihrem Vorteil einzusetzen.


Am 01.12.18 21:45 - 22:40 Uhr auf 
phoenix: Weltuntergang - Wie Kiribati im Meer versinkt
Kiribati, ein pazifischer Inselstaat mit rund 115.000 Einwohnern, wird bis spätestens 2060 unbewohnbar und bis 2070 zur Gänze überflutet sein. Schuld daran ist der Anstieg des Meeresspiegels durch die vom Menschen verursachte globale Klimaerwärmung infolge der unkontrollierten Emission von Treibhausgasen. Filmemacher Matthieu Rytz hat seinen spektakulären Dokumentarfilm den Einwohnerinnen und Einwohnern von Kiribati gewidmet, in der Hoffnung, dass ihr Überleben gesichert wird. Der Dokumentarfilm zeigt, wie Anote Tong, von 2003 bis 2016 Präsident der Republik Kiribati, eine neue Heimat für sein bedrohtes Volk sucht. Der Inselstaat Kiribati erstreckt sich über alle vier Hemisphären: Er liegt nördlich und südlich des Äquators sowie westlich und östlich der internationalen Datumsgrenze. Fast alle Inseln sind sehr flach, sie erheben sich weniger als zwei Meter aus dem Wasser und sind deshalb vom Ansteigen des Meeresspiegels extrem bedroht. Das haben die Katastrophen der vergangenen Jahre gezeigt: Der Zyklon Pam hat im Jahr 2015 zu schweren Überschwemmungen geführt und eine Spur der Verwüstung auf dem Inselstaat hinterlassen. Im Jahr darauf hat auch der Zyklon Winston schwere Schäden verursacht. Angesichts der steigenden Gefährdung begann Anote Tong die Weltöffentlichkeit auf das dramatische Schicksal seiner Heimat hinzuweisen. Und er ergriff Maßnahmen, um seinem Volk das Überleben zu sichern. So erwarb er auf den Fidschi-Inseln 20 Quadratkilometer Land als mögliche neue Heimat für das Volk von Kiribati, wenn die Inseln endgültig überflutet sein werden.
(Wdh. morgen 18.30-19.25 Uhr)


Am 01.12.18 22:00 - 22:50 Uhr auf 
arte: Die Eloquenz der Tiere (1/2)
Tiere können nicht sprechen - oder etwa doch? Jüngste wissenschaftliche Erkenntnisse konnten nachweisen, dass Tiere über ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten verfügen. Delfine geben sich Namen, Fledermäuse haben einen ausgeklügelten Sprachcode, Vögel zwitschern in Dialekten; die Kapuzineräffchen haben sogar eine Syntax. Schritt für Schritt ergründet die Wissenschaft die sprachliche Welt der Tiere. Was teilen sie einander mit? Lassen sich ihre Botschaften entschlüsseln? Und hat die Sprache von Mensch und Tier vielleicht doch gemeinsame Wurzeln? Diesen Fragen geht die zweiteilige Wissenschaftsdokumentation nach.


Am 01.12.18 22:40 - 23:10 Uhr auf 
phoenix: Der Kampf gegen den Klimawandel - Was kann ich tun?
Nach dem heißen Endlos-Sommer 2018 sind viele in Sorge: Ist der Klimawandel noch aufzuhalten? Welchen Beitrag muss jetzt die Politik leisten, und was kann jeder Einzelne tun? Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung hat hierzu 2018 ein spannendes Projekt gestartet: "Klimaneutral leben in Berlin". 100 Haushalte nehmen über ein ganzes Jahr an einem "Real-Labor" teil. Sie stellen ihr Leben um und bekommen über eine App Feedback über ihren CO2-Fußabdruck. Denn letztlich lohnen sich die Anstrengungen der 100 Familien nur, wenn möglichst viele Menschen auf dieser Erde ihr Leben umstellen und ihren ökologischen Fußabdruck verkleinern. Der Film begleitet zwei Haushalte bei der Herausforderung, klimaneutral zu leben: einen Single-Haushalt und eine vierköpfige Familie.
(Wdh. morgen 19.25-19.55 Uhr)


Am 01.12.18 22:50 - 23:45 Uhr auf 
arte: Wie Tiere fühlen
Ein beleidigter Hund, eine hilfsbereite Ratte, ein mitfühlender Schimpanse, ein gerechter Wolf, ein verständnisvoller Elefant: Sind Tiere fähig, sich in andere hineinzuversetzen? Haben sie Mitgefühl? Sind sie empathisch, altruistisch, fair und gar gerecht? Neue Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung scheinen zu revolutionieren, was man bisher über die Gefühlswelt der Tiere wusste. Die Dokumentation "Wie Tiere fühlen" geht der Frage nach, ob Tiere sogar über komplexe Gefühle wie Empathie, Altruismus, Fairness und Gerechtigkeit verfügen.
(Wdh. übermorgen 6.15-7.10 Uhr)


Am 02.12.18 06:20 - 07:05 Uhr auf 
ZDFneo: Die Odyssee der einsamen Wölfe (1/2)
100 Jahre lang war der Wolf in Mitteleuropa ausgerottet. Die Menschen sehen seine Rückkehr mit gemischten Gefühlen. Überall dringt der Wolf in die Zivilisation ein und markiert damit eine der spektakulärsten Entwicklungen im europäischen Naturraum. Es ist die erstaunliche Geschichte von drei Wanderwölfen. Auf der Grundlage wissenschaftlicher Daten lassen sich ihre Wege quer durch Europa exakt nachvollziehen und miterleben.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 7.50 Uhr)


Am 02.12.18 12:00 - 13:05 Uhr auf 
ServusTV: Atlas Brasilien(2/2)
Brasilien ist eine pulsierende und erfrischende Nation. Die Landesfläche gleicht der der Vereinigten Staaten von Amerika. Damit ist Brasilien nicht nur das größte Land Südamerikas, sondern auch das vielfältigste in Anbetracht der Geographie, der Bevölkerung und der Kultur. Brasilien beherbergt riesige Dschungelareale, aber auch trockene Steppen, unberührte Strände und hochaufragende Berggipfel. Das Land hat bereits Satelliten ins Weltall geschickt, aber in den entlegenen Gegenden des Amazonasgebiets praktizieren die Ureinwohner Brasiliens Traditionen aus der Steinzeit. Die Dokumentation besucht dieses spannende Land der Gegensätze in Südamerika und lässt sich verzaubern von der Lebensfreude der Brasilianer.


Am 02.12.18 13:00 - 14:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Der Wald - Die geheime Sprache der Bäume
Warnen Bäume sich bei Gefahr? Stillen Sie ihren Nachwuchs? Haben Sie einen Charakter, sind sie Sturköpfe oder Klassenkasper? Für Förster Peter Wohlleben aus Hümmel in der Eifel steht das außer Frage. Sein Bestseller "Das geheime Leben der Bäume" fasziniert Hunderttausende. Das Buch hat eine ungeahnte neue Waldsehnsucht bei den Deutschen ausgelöst. Ihr gegenüber stehen die Interessen der Forstwirtschaft. Sie will vor allem eines: Profit. Ursprünglichen, naturbelassenen Wald gibt es hierzulande nur noch auf rund zwei Prozent der deutschen Waldfläche. Bis 2020 sollen es fünf Prozent werden, doch das scheint unerreichbar. Ein Waldbesuch mit Peter Wohlleben und der Frage: Was für einen Wald brauchen und wollen wir?


Am 02.12.18 16:30 - 17:15 Uhr auf 
ARD: Die Hohe Tatra - Im Reich der Bären
Steil, verwunschen, unzugänglich - zwischen Polen und der Slowakei liegt eine Wildnis, wie es sie sonst kaum noch in Europa gibt und die viele eher im Norden Kanadas vermuten würden - die Hohe Tatra. Mehr als zwei Dutzend Gipfel sind höher als 2.500 Meter. An den Hängen des Gebirges wächst einer der ältesten Wälder Europas. Mehr als 1000-jährige Zirbelkiefern wechseln sich mit dichten Fichtenwäldern ab. Heimat der größten Raubtiere unserer Breiten, die andernorts längst ausgerottet wurden: Bär, Wolf und Luchs. Naturbelassene Urwälder voller Wild und nahrhafter Pflanzen bieten vor allem Braunbären ideale Bedingungen. Nirgendwo sonst in Mitteleuropa leben so viele so dicht zusammen wie in der Hohen Tatra. Doch was macht diesen Lebensraum so attraktiv für sie und die vielen anderen seltenen Tiere? Dieser Frage geht die erste Folge des Zweiteilers nach und zeigt, wie eng das Netz zwischen den verschiedenen Arten gewoben ist. Ein engagiertes Team aus Umweltschützern und Filmemachern verbrachte mehr als 900 Drehtage in der Tatra und filmte dabei Geschichten aus dem Herzen Europas, die so noch nie gezeigt wurden. Authentische Bilder, die den Zuschauer teilhaben lassen an dem großen Abenteuer Wildnis. Einer Wildnis, die quasi vor unserer Haustür liegt.


Am 02.12.18 19:30 - 20:00 Uhr auf 
tagesschau24: Die Försterin vom Seulingswald
Im Herbst röhren die Hirsche rund um ihr einsam gelegenes Forsthaus im Seulingswald. Das klingt idyllisch, ist es auch. Trotzdem geht's bei Försterin Iris Beisheim um einen harten Job: In der Männerdomäne des Forstberufs ist die 41-Jährige Chefin über fast 2.000 Hektar Wald. Bäume schlagen, Bäume pflanzen, den Rohstoff Holz nachhaltig produzieren - diesem aufreibenden Geschäft geht sie mit Leidenschaft in ihrem osthessischen Revier nicht weit von Bad Hersfeld nach. Stürme richten immer wieder große Schäden an. Sie zu beheben und auszugleichen fordert das ganze Können der Försterin. Jetzt die richtigen Bäume anzupflanzen, die auch das sich wandelnde Klima in fünfzig Jahren noch aushalten, ist eine besondere Herausforderung. Douglasien könnten das schaffen. Doch der Wald soll auch Gewinn abwerfen. Über 10.000 Festmeter Holz muss Iris Beisheim mit ihren Waldarbeitern jedes Jahr einschlagen. Auch die Jagd gehört zur Arbeit. Es gilt, den Wald vor zu viel Wild zu schützen. Jetzt schaut Iris Beisheim nach den alten, über zehnjährigen Hirschen in ihrem Revier. In den nächsten Wochen haben sich zahlende Jagdgäste angekündigt, die sie begleiten wird und die auf attraktive Trophäen aus sind. Die jüngeren Tiere dagegen muss Iris Beisheim schützen. Der "Hessenreporter" begleitet die Försterin durch eine Herbstwoche.
(Wdh. übermorgen 9.30-10.00 Uhr)


Am 03.12.18 08:00 - 08:30 Uhr auf 
ZDFinfo: Leben auf der Supererde
Hunderte von erdähnlichen Planeten außerhalb des Sonnensystems wurden bis heute entdeckt. Wie sähe unsere Welt aus, wäre sie auf einer solchen „Supererde“ entstanden? Harald Lesch wagt das Gedankenexperiment – mit verblüffenden Ergebnissen.


Am 03.12.18 09:30 - 09:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Wo wächst Papier?
Papier wird zum großen Teil aus Pflanzenfasern hergestellt. Die Sendung "Natur und Technik" gibt einen Überblick über die Papierproduktion vom Papyrus der Ägypter bis zur modernen Papierfabrik. Neben einem kurzen Abriss der biologischen Grundlagen werden noch andere Faserpflanzen und Produkte aus Pflanzenfasern vorgestellt, die zeigen, dass Werkstoffe aus Fasern zu den wichtigsten historischen und modernen Materialien gehören.


Am 03.12.18 10:55 - 11:55 Uhr auf 
WDR: Helllichte Nacht - Lichtverschmutzung und die Folgen
Es ist Nacht, aber anstatt Sterne und Mond leuchten am Horizont orange-gelblich die Lichter einer Stadt oder die Beleuchtung entlang einer Straße. Lichtverschmutzung nennen Astronomen dieses Leuchten. Weil das Licht das Dunkel des Nachthimmels "verschmutzt" und so den Blick auf die Sterne erschwert. Inzwischen beschäftigen sich mit der Lichtverschmutzung auch Ökologen, Biologen und Mediziner. Es mehren sich wissenschaftlich belastbare Anzeichen, dass sie nicht nur ein ästhetisches Problem ist, sondern sehr wahrscheinlich schädliche Auswirkungen auf das Ökosystem hat.
(Wdh. morgen 11.00-12.05 Uhr auf ARD-alpha)


Am 03.12.18 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Wie ich die Welt überlebte - Guatemala
Der Jaguar hat die größte Beißkraft aller Raubkatzen und greift mitunter auch Menschen an. Zudem bekommt es Ed Stafford in Guatemala mit gefährlichen Schlangen zu tun. Dort gibt es mehr als 20 giftige Arten, darunter die berüchtigte Rauschuppige Lanzenotter. Wird man von diesem Reptil gebissen, besteht kaum Hoffnung zu überleben. Doch wenn jemand die schwierige Survival-Herausforderung in Zentralamerika meistern kann, dann Ed. Denn der Dschungel ist praktisch sein zweites Zuhause. Das hat der Brite am Amazonas eindrucksvoll unter Beweis gestellt.


Am 03.12.18 16:55 - 17:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Eberesche
Ein Baum oder Strauch mit leuchtend roten Früchten und gefiederten Blättern - das kann nur eine Eberesche sein, auch Vogelbeere genannt. Wer näher hinsieht, kann so manche Besonderheit an der Eberesche entdecken.Die Eberesche gehört zur Familie der Rosengewächse. Man trifft sie häufig an. Wie ihr zweiter Name "Vogelbeere" verrät, sind ihre Früchte wichtige Nahrung für Vögel. Gleichzeitig sorgen die Vögel durch die Ausscheidung der Samen für die Verbreitung des Baumes.


Am 03.12.18 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Frankreich - Schroffe Gipfel, dichter Wald (1/2)
Fernab der Klischees von Pariser Charme und französischem Wein zeigt diese zweiteilige Dokumentation die Flora und Fauna Frankreichs in neuem Licht. Ob wilde Berglandschaften, idyllische Täler oder weitläufige Küstenstreifen, Wildtiere wie Hirsch, Luchs, Bär oder auch Otter sind hier zuhause.


Am 03.12.18 23:30 - 00:15 Uhr auf 
ARD: Mission Ozonloch - Wie wir die Erde gerettet haben
Wie heute der Klimawandel, bedrohte vor 30 Jahre schon einmal ein globales Umweltproblem unseren Planeten. Wissenschaftler wiesen nach, dass die vor allem in Spraydosen enthaltenen Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe, kurz FCKW, zum Abbau der Ozonschicht führten. Über der Antarktis bildete sich in jedem Winter bereits ein regelrechtes Loch in der Atmosphärenschicht, die in etwa 15 Kilometern Höhe die schädliche UV Strahlung aus dem Sonnenlicht filtert. Wissenschaftler schlugen Alarm - sie befürchteten Millionen zusätzlicher Hautkrebsfälle und unabsehbare Folgen für die Landwirtschaft. "Mission Ozonloch" zeichnet nach, wie engagierte Wissenschaftler und Politiker es schafften, mehr als 30 Staaten an einen Tisch zu bringen, um die Produktion der FCKW weltweit zu stoppen. Das Montreal-Protokoll von 1987 wurde zum ersten Abkommen, in dem eine globale Umweltbelastung weltweit reduziert wurde. Mehr noch: Die reichen Länder erklärten sich sogar bereit, die Länder dabei zu unterstützen, die sich einen Verzicht nicht leisten konnten. Die wichtigsten Impulsgeber dafür waren neben Wissenschaftlern wie Mario Molina, Sherwood Rowling oder James Lovelock zwei Politiker, die nicht unbedingt als Umweltschützer in die Geschichtsbücher eingegangen sind: Ronald Reagan und Margaret Thatcher. Als Folge des FCKW-Stopps hat sich die Ozonschicht seither deutlich erholt. Kann das, was beim Ozonloch gelang, ein Vorbild sein für den Kampf gegen den Klimawandel? Denn auch bei der notwendigen Reduzierung der Treibhausgase kann nur ein globaler Ansatz Erfolg haben.


Am 04.12.18 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Argentinien - Der Jaguar ist zurück
Die Esteros del Iberá sind das größte Feuchtgebiet Argentiniens. Inmitten der Lagunen und Sümpfe waren einst Jaguare beheimatet. Der Mensch hat diese Großkatzen hier jedoch durch ungebremste Jagd ausgerottet. Nun sollen sie wieder angesiedelt werden. Auf einer abgelegenen Insel im Sumpfgebiet wurde ein Zentrum für die Jaguaraufzucht errichtet. Dort will man Jungtiere züchten, die dann ausgewildert werden können. Das wurde weder im Land der Gauchos noch anderswo je zuvor versucht. Die Reportage hat die Station besucht.


Am 04.12.18 09:30 - 09:40 Uhr auf 
ARD-alpha: Spurensuche II: Das Grüne Band (2/2)
Das Grüne Band, der frühere Todesstreifen entlang der ehemaligen Grenze zwischen der DDR und der Bundesrepublik, gilt heute als der größte Biotopverbund Europas. Der frühere Kolonnenweg, auf dem nur die Fahrzeuge der Grenztruppen fuhren, ist heute ein beliebter Wanderweg. Wer sich wie die Naturschützer bei Probstzella auf Spurensuche begibt, kann allerhand Spannendes entdecken, nicht nur seltene Tiere und Pflanzen.


Am 04.12.18 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Die Wildnis Malaysias
Die feuchten Regenwälder, mangrovengesäumten Küsten und die tropischen Gewässer Malaysias sind reich an einer faszinierenden Tierwelt. Der Film stellt die Fauna Malaysias vor. Sie reicht von Weberameisen und Schlammspringern über Flughunde und Languren bis hin zu Korallenriffen mit ihrem unvergleichlichen Artenreichtum. Perfekte Tarnung ist für viele Arten ein Garant zum Überleben. "Wandelnde Blätter" etwa ahmen Pflanzen nach.Die Gespensterschrecke zum Beispiel hat die Form eines Blatts. Doch nicht nur im Aussehen imitiert dieses Tier ein Blatt: Es bewegt sich auch - genau wie ein Blatt - nur im Wind.


Am 04.12.18 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Tarnen, lauern, warten - Mit Tierfilmern unterwegs
Die Dokumentation aus der Reihe "NaturNah" begleitet die beiden Tierfilmer aus Gifhorn bei ihren Einsätzen und zeigt, wie es ihnen gelingt, mit Teleobjektiv und Kamera selbst extreme Aufnahmen zu machen und der heimischen Tierwelt so nahe zu kommen wie kaum ein anderer.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)


Am 04.12.18 19:15 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Die Highlands - Schottlands wildes Herz (1/4)
Erzählt vom schottischen Hollywood-Schauspieler Ewan McGregor, liefert die Serie ein wunderbares Porträt des Lebens in den schottischen Highlands, indem die Doku-Reihe der Natur und den Menschen in Schottlands wildes Herz folgt. Der Frühling ist die unvorhersehbarste Jahreszeit in den schottischen Highlands. Es geht um das Timing. Eichhörnchen, Fischadler, Rehwild und Große Tümmler müssen das Beste aus den flüchtigen Gelegenheiten dieser Jahreszeit machen. In den kaledonischen Pinienwäldern veranstaltet der Auerhahn ein erstaunliches Theater, um ein Weibchen anzulocken, während der Zimmermannsbock, ein Käfer aus der Familie der Bockkäfer, mit seinen viermal so langen Antennen wie sein gesamter Körper nach einem Partner sucht. Im Moray Firth, der großen Bucht der Nordsee an der Nordküste Schottlands, versammelt sich eine Schule von Großen Tümmlern, um sich an der Frühjahrswanderung der Lachse zu laben. Der Lachsstrom ist eine gute Nahrungsquelle, doch nur, wenn die Großen Tümmler ihre Beute auch verschlingen können.
(Wdh. morgen, 15.05-16.00 Uhr, Teile 2-4 Mittwoch bis Freitag um dieselbe Zeit)


Am 04.12.18 19:15 - 20:00 Uhr auf 
tagesschau24: Wölfe - Schützen oder schießen?
Die Wölfe sind zurückgekehrt und breiten sich in Deutschland aus. Ob in Niedersachsen, Sachsen oder jüngst in Nordrhein-Westfalen, allerorten werden die Raubtiere gesichtet. Derzeit gibt es 73 Rudel sowie 29 Paare, insgesamt etwa 800 Tiere - und immer mal wieder Begegnungen zwischen Mensch und Wolf. Schäfer beklagen Verluste, Dorfbewohner fürchten um ihre Kinder, Politiker von CDU, SPD, FDP und AfD schlagen Alarm und fordern inzwischen den Abschuss von Wölfen und eine Obergrenze für ihren Bestand. Alles nur Hysterie? Oder geht von Wölfen tatsächlich eine Bedrohung aus?


Am 04.12.18 21:00 - 21:45 Uhr auf 
WDR: Dürre, Hitze, schlechte Ernte - Unser verrücktes Wetter 2018
Benzin und Heizöl sind knapp, Talsperren leer, die Kartoffeln klein und teuer. Das sind die derzeitigen Folgen der größten Dürreperiode, die NRW seit Beginn der Wetteraufzeichnung erlebt. Der Rekordsommer bescherte uns im Westen aber auch die meisten Sonnenstunden, die jemals gemessen wurden ein ideales Jahr für Kleingärtner. Quarks blickt auf das verrückte Wetter in 2018 zurück. Wie hängen die Sturzregen im Mai, die Wuppertal und Aachen untergehen ließen, mit der extremen Hitze zusammen, die darauf folgte? Nicht alle Landwirte mussten durch die Dürre Verluste hinnehmen, es gab auch Gewinner. Welche Rolle spielen in Zeiten des Klimawandels die unterschiedlichen Böden im Sauerland oder am Niederrhein? Während im polnischen Kattowitz über das globale Klima verhandelt wird, erklärt Quarks, was unser Wetter hier im Westen damit zu tun hat.
(Wdh. kommende Nacht 1.05-1.50 Uhr)


Am 04.12.18 22:50 - 23:45 Uhr auf 
arte: Nach dem Eis - Was passiert mit der Arktis?
Der Klimawandel in der Arktis beunruhigt die Menschen schon seit einigen Jahren. Im hohen Norden verbinden sich mit der Eisschmelze jedoch auch große Hoffnungen. Dort werden begehrte Bodenschätze freigelegt, die den Inuit ein besseres Leben versprechen. Aber auch internationale Konzerne und selbst ernannte Partnermächte wie China haben ein Auge auf die Schätze der Arktis geworfen.


Am 04.12.18 23:45 - 00:35 Uhr auf 
arte: Kampf um die Kohle - Die schwarze Renaissance?
Kohle war der Treibstoff der Industrialisierung, schaffte Wohlstand und Mobilität. Doch heute treibt die Kohleverbrennung vor allem den Klimawandel an, zerstört einzigartige Landschaften und ganze Dörfer. Menschen aus allen Gesellschaftsbereichen haben der Kohle den Kampf angesagt. Ein Ende des Kohlezeitalters scheint nah, doch sicher ist das nicht. Denn für die mächtige Kohleindustrie steht viel Geld und für Tausende Menschen ihr Arbeitsplatz auf dem Spiel. Das Pariser Klimaschutzabkommen hatte bei Befürwortern des schnellen Kohleausstiegs viel Hoffnung geweckt. Doch danach ist wenig passiert. Die Kohlelobby setzt viel daran, das Ende des Kohlezeitalters hinauszuzögern. Jedes weitere Jahr, in dem ihre Kraftwerke Kohle verbrennen, bedeutet Millionengewinne. In Deutschland - einst Vorreiter für Klimaschutz - wird nun der Zeitpunkt für den Ausstieg neu verhandelt. Die Wissenschaftlerin Claudia Kemfert spricht deshalb auch vom "fossilen Imperium", das nach Paris "zurückschlage". In Polen nimmt der Kampf um die Kohle sprichwörtlich religiöse Formen an. "Gott hat uns die Kohle gegeben, und wir werden sie fördern, solange es sie gibt", sagt der Gewerkschafter MirosIaw Truchan. Die Unabhängigkeit von ausländischen Energieträgern ist für Polen Teil des Selbstverständnisses und steht über allem. Doch für die Schäden an Klima und Gesundheit - eine Milliardensumme - zahlt nicht die Kohleindustrie, sondern die Allgemeinheit. Die Dokumentation begleitet die Protagonisten im Kampf um die Kohle. Sie zeigt, wie schwer der Ausstieg aus der Kohle ist und wie er trotzdem gelingen kann.


Am 05.12.18 03:10 - 03:55 Uhr auf 
3sat: Engadin - Wildnis der Schweiz
Vor rund 100 Jahren wurde im Schweizer Engadin der erste Nationalpark der Alpen gegründet: Man wollte ein Refugium für Wildtiere schaffen und einen Ort, den sich die Natur selbst - ohne Eingriff des Menschen - gestalten sollte. Das Engadin, der "Garten des Inn", beherbergt mit dem Nationalpark auch heute noch das größte unangetastete Wildnisgebiet der Schweiz. Die Dokumentation taucht in ein kleines Tierrefugium mit großer Vergangenheit ein, in ein wildes Land am Rande von Gletschern und dunklen Wäldern - eine Reise zu den Quellen des Inn.


Am 05.12.18 11:10 - 11:55 Uhr auf 
BR: Winter in Ostpreußens Zauberwald
Im Nordosten Polens liegt die Rominter Heide. In der filmischen Reise werden Tiere vorgestellt, die andernorts in Europa längst verschwunden sind: Elche, Wölfe, Fischotter und sogar ein Luchs. Berühmt wurde die Rominter Heide durch ihre kapitalen Rothirsche, die Rominter Hirsche. Sie machten einst Ostpreußens "Zauberwald" zum bevorzugten Jagdrevier preußischer Monarchen. Die Bauern in diesem Teil Polens leben noch mit den Jahreszeiten. Ende November, Anfang Dezember wird ein Schwein geschlachtet, das die Familien über den Winter bringt. Manche Frauen haben sich auf die Herstellung von Baumkuchen spezialisiert, in vielen Teilen Polens und im ehemaligen Ostpreußen eine lange Tradition. Auf der winterlichen Reise in die Rominter Heide gibt es Begegnungen mit Förstern und Waldarbeitern, einem Mann, der im ehemaligen Bahnhof von Szittkehmen lebt, dem Schweizer Jagdschriftsteller Andreas Gautschi, der hier seinen Lebensmittelpunkt hat, zwei jungen Leuten, die mitten im Wald eine kleine Pension betreiben und ihren Gästen köstliche Spezialitäten der Region servieren. Außerdem trifft das Filmteam auf polnische Grenzschützer, die, seitdem Polen Mitglied der Europäischen Union ist, die europäische Außengrenze bewachen. Sie durchschneidet die Rominter Heide, die Puszcza Romincka, Ostpreußens Zauberwald, schon heute ein europäischer Wald.


Am 05.12.18 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Allein in der grünen Hölle
Wie überlebt man - nur mit Messer und Wasserflasche bewaffnet - im lateinamerikanischen Regenwald? Ex-Soldat und Mount Everest-Bezwinger Bear Grylls muss diesmal sämtliche Register ziehen. Der Dschungel von Costa Rica wimmelt vor Stechfliegen und giftigen Insekten. Schlangen, Skorpione und Spinnen sind dauernde Begleiter des Briten, der sich seinen mühsamen Weg durchs Dickicht kämpft. Als dem 34-jährigen Abenteurer das Wasser ausgeht, nimmt er ein Risiko auf sich und zieht prompt den Kürzeren: Er trinkt aus einem Bachlauf, der, wie sich schnell herausstellt, von Bakterien verseucht ist.


Am 05.12.18 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Warum knackt Holz beim Brennen?
Es knackt und Funken sprühen! Warum einem am Lagerfeuer immer ein kleines Feuerwerk geboten wird, verrät Vince Ebert bei "Wissen vor acht - Werkstatt".


Am 05.12.18 22:00 - 22:45 Uhr auf 
rbb: Big Five Asien - Der Löwe
Gerade mal ein Dutzend Löwen hatte in einem kleinen Waldstück im Nordwesten Indiens die Jagdlust der Menschen überlebt, als sie in ihrem Wald unter Schutz gestellt wurden. Mittlerweile gibt es wieder über 400 asiatische Löwen. Sie im Nationalpark Gir Forest aufzuspüren und mit der Kamera zu verfolgen, ist ungleich schwieriger als in den Savannen Afrikas. In ihrem Wald, in dem verkrüppelte Teakbäume und Akazien die Sicht versperren, ist das Filmteam gezwungen, den Raubkatzen zu Fuß zu folgen, um sie filmen zu können. Begleitet von Spurensuchern, deren einzige Waffe ein Stock in der Hand ist, macht sich das Team auf die Suche nach den Löwen und entdeckt nach und nach, dass sich asiatische Löwen und ihre Verwandten in Afrika zwar äußerlich stark ähneln, ihr Sozialleben aber grundverschieden ist. Die Löwen im Gir Wald zu filmen, ist ein Abenteuer, und je länger es dauert, umso mehr erkennt das Team, dass bei allen Schutzbemühungen des Nationalparks die Zukunft der letzten Löwen Asiens doch ungewiss ist.


Am 05.12.18 22:45 - 23:30 Uhr auf 
rbb: Wildes Großbritannien - Frühling und Sommer
Großbritannien ist berühmt-berüchtigt für sein Wetter. Das Land ist umgeben von Meeren über die Stürme peitschen. Das Klima formt unberechenbar und ständig wechselnd die Natur im Nordwesten Europas. Die Jahreszeiten sind dort ein grandioses Schauspiel in vier Akten. Seit Monaten hat der Winter die Britischen Inseln fest im Griff. Kälte und fehlendes Licht werden für viele Bewohner zur Strapaze. Doch schon bald wird sich alles ändern. Der Frühling beginnt. Bienen nutzen die ersten wärmenden Sonnenstrahlen, um Nektar und Pollen zu sammeln. Vor der Küste Großbritanniens beginnt die Paarungszeit der Seepferdchen mit einem zauberhaften Tanz. Die zerbrechlichen Fische pflanzen sich auf ungewöhnliche Weise fort. Die Weibchen legen ihre Eier in die Bruttasche am Bauch des Männchens, die er bis zum Schlupf mit sich herumtragen wird. Wenn aus dem Frühling Sommer wird, schlüpfen in den Flüssen des Königreichs Tausende Eintagsfliegen. Immer wieder fliegen die Männchen auf, nur um sich graziös fallen zu lassen. Bevor es Abend wird, kehren die Weibchen zum Wasser zurück und legen die befruchteten Eier ab. Mit dem sonnigen Tag endet ihr Leben. Die Heidelandschaften Großbritanniens zählen zu den Sommerquartieren eines seltsamen Vogels: dem Ziegenmelker. Tagsüber sitzt er gut getarnt und bewegungslos da. Sein nächtliches Verhalten dagegen ist spektakulär. Neueste Aufnahmen aus Wärmebildkameras zeigen sein Balzverhalten.


Am 06.12.18 04:40 - 05:10 Uhr auf 
phoenix: Der Kampf gegen den Klimawandel - Was kann ich tun?
Nach dem heißen Endlos-Sommer 2018 sind viele in Sorge: Ist der Klimawandel noch aufzuhalten? Welchen Beitrag muss jetzt die Politik leisten, und was kann jeder Einzelne tun? Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung hat hierzu 2018 ein spannendes Projekt gestartet: "Klimaneutral leben in Berlin". 100 Haushalte nehmen über ein ganzes Jahr an einem "Real-Labor" teil. Sie stellen ihr Leben um und bekommen über eine App Feedback über ihren CO2-Fußabdruck. Denn letztlich lohnen sich die Anstrengungen der 100 Familien nur, wenn möglichst viele Menschen auf dieser Erde ihr Leben umstellen und ihren ökologischen Fußabdruck verkleinern. Der Film begleitet zwei Haushalte bei der Herausforderung, klimaneutral zu leben: einen Single-Haushalt und eine vierköpfige Familie.


Am 06.12.18 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Sibirien, im Reich des Amur-Tigers
Rund 8.500 Kilometer von der russischen Hauptstadt Moskau entfernt, direkt an der Grenze zu China, erstreckt sich das raue Reich des Amur-Tigers. Hier durchstreift er ein Gebiet, das etwa halb so groß wie Deutschland ist. Dank eines strikten staatlichen Schutzprogramms konnte sich die zuvor stark bejagte Population der Amur-Tiger auf heute etwa 560 Tiere erholen. Der Sibirische Tiger ist ausgewachsen mit einem Gewicht von fast 300 Kilo und einer Länge von fast vier Metern der größte seiner Art und der einzige, der in Eis und Schnee lebt. Und das fast unsichtbar, denn die majestätische Großkatze jagt meist nachts. Die Wälder Ussuriens sind artenreich, und die Tiger hatten bislang meist reiche Auswahl: Rehe, Hirsche und Wildschweine sind ihre Beutetiere. Doch deren Bestand ist bedroht - und mit ihnen erneut der Tiger. Denn durch teils illegalen Holzeinschlag verschwinden aus der Taiga viele Bäume, auch die Mongolische Eiche. Und ohne deren kalorienreiche Eicheln können die für den Tiger wichtigen Wildschweine den harten Winter nicht überstehen. Noch sind die Wälder des Sikhote Alin-Gebirges intakt. Aber das aufstrebende China in direkter Nachbarschaft lechzt nach immer mehr Holz. Mit dramatischen Folgen: Das stetige Verschwinden der Eichen, gefolgt vom Dezimieren der Wildschweine, lässt viele wilde Tiger hungern. In ihrer Not sucht so mancher von ihnen in den Taiga-Dörfern nach Nahrung - und wird so zum "Problem-Tiger". All dies beunruhigt den Tigerschützer Alexander Batalow. Sein Herz schlägt für den Tiger, und er engagiert sich für ihn seit über 30 Jahren. In seinem Pachtwald betreibt er Jagdwirtschaft und schützt zugleich die wichtigen Beutetiere des Tigers.


Am 06.12.18 09:45 - 10:40 Uhr auf 
arte: Das große Insektensterben
Nicht nur die Fachwelt war entsetzt. 2017 veröffentlichte Langzeitbeobachtungen belegen: In den letzten 30 Jahren sind bis zu 75 Prozent der Insekten verschwunden. Ernüchternder Fakt: Schuld daran ist der Mensch. Viele Arten sind für immer verloren. Das Ausmaß des Artensterbens ist so immens, dass einige Forscher fürchten, der Kreislauf des Lebens gerate ins Wanken. Nicht nur der Rückgang der Bienenpopulation, das massenhafte Insektensterben insgesamt hat schlimme Folgen - und zwar für alle Erdbewohner. Welche? Hochkarätige Wissenschaftler aus der ganzen Welt geben erschreckende und aufrüttelnde Antworten. Das Insektensterben ist viel umfangreicher und folgenschwerer als gedacht. Viele andere Tiere ernähren sich von Insekten. Auch helfen sie dabei, totes Gewebe in nährstoffreiche Böden umzuwandeln. Darüber hinaus regulieren sie sich sogar gegenseitig. Vom Menschen als Schädlinge betrachtete Spezies sind oft die bevorzugte Beute von nützlichen Jägern. Der massive Eingriff des Menschen hat das funktionierende Gleichgewicht in der Welt der Insekten jedoch in eine gefährliche Schieflage gebracht. Unter anderem chemische Gifte, die fortschreitende Versiegelung der Böden und, großflächiger Düngemitteleinsatz setzen der artenreichsten Tierklasse der Erde zu. Die Dokumentation gibt Einblick in aktuelle Studien und erklärt, woran es krankt und wo dringender Handlungsbedarf besteht. Noch gibt es Hoffnung. Zwar sind viele Arten unumkehrbar verloren, das Massensterben im Reich der Insekten könnte aber noch aufgehalten werden - allerdings nur, wenn der Mensch endlich anfängt gegenzusteuern. Die Zeit wird knapp.


Am 06.12.18 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Wildes Deutschland - Der Pfälzerwald
Im Südwesten Deutschlands, unweit der französischen Grenze, liegt der Pfälzerwald. Farbenprächtige Buntsandsteinfelsen sowie unzählige Burgen und Ruinen überragen die nach Pinien duftenden Kiefernwälder. Der Trifels mit seiner erhabenen Reichsburg ist die bekannteste Felsenburg. Wildkatze und Luchs schleichen durchs Unterholz, Rothirsche mit prächtigem Geweih und korsische Mufflons mit schneckenförmigem Gehörn stolzieren im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands umher.


Am 06.12.18 10:40 - 11:30 Uhr auf 
arte: Insekten, Superhelden auf sechs Beinen
Viele Menschen sehen Insekten nur als lästige Krabbeltiere. Doch Ameisen landen nie im Stau. Der Asiatische Marienkäfer hat das leistungsfähigste Immunsystem der Welt. Die Leichtbaustruktur eines Käferflügels inspiriert Architekten zu neuen Bauwerken, und flüssige Seide könnte schon bald die Medizintechnik revolutionieren. Die spannende Dokumentation zeigt, wie diese kleinen Genies helfen können, einige der größten Probleme der Menschheit zu lösen - von der Entwicklung neuer Biomaterialien bis zum Kampf gegen Verkehrsprobleme und der Erforschung besserer Antibiotika.


Am 06.12.18 13:15 - 14:00 Uhr auf 
3sat: Tierische Genies (1/2)
Tierische Gehirne sind zu überraschenden Höchstleistungen in der Lage. Der Film zeigt anhand vieler Beispiele, dass die tierische Intelligenz scheinbar kaum Grenzen kennt. Brieftauben haben die Fähigkeit, ganze Landschaften gleichsam einzuscannen und später wiederzuerkennen. Papageien sind nicht nur in der Lage zu sprechen, sondern auch, Formen, Farben und Materialien zu bewerten und zu unterscheiden, und Schimpansen können nicht nur richtige Zahlenreihenfolgen erkennen, sondern sind auch exzellente Memory-Spieler.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 14.45 Uhr, Wdh. kommende Nacht 3.05-4.40 Uhr)


Am 06.12.18 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Wie ich die Welt überlebte - Philippinen
Badeurlaub auf den Philippinen? Von wegen - stattdessen kämpft Ed Stafford im fünftgrößten Inselstaat der Welt ums nackte Überleben. Der Brite wurde ohne Ausrüstung auf einem unbewohnten Eiland ausgesetzt. Dort ist es unerträglich heiß. Ein paar Kokosnüsse versorgen Ed fürs Erste mit Flüssigkeit, doch auf die Dauer kommt er damit nicht weit. Sauberes Trinkwasser muss her, und das möglichst schnell. Denn sonst droht der Survival-Spezialist, umgeben von Haien, Schlangen und Skorpionen, zu dehydrieren.


Am 06.12.18 17:40 - 18:35 Uhr auf 
arte: Virunga, der Kampf für die Berggorillas
Ein Nationalpark im Ostkongo, in einer der krisenreichsten Regionen der Erde, wo fünfhundert Berggorillas mehr Aufmerksamkeit erfahren als die Menschen, die in seinem Umfeld leben? Das weckt Neid und Begehrlichkeiten - und auch Gewalt. Die Verteidigung des Virunga Nationalparks und seiner Bewohner, der letzten Berggorillas auf der Welt, ist eine tägliche Herausforderung. "360o Geo Reportage" porträtiert beide Seiten: Ranger, die täglich ihr Leben riskieren, und Menschen, die sich durch den Nationalpark um ihr Eigentum gebracht sehen.


Am 06.12.18 21:00 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Mission Ozonloch - Wie wir die Erde gerettet haben
Wie heute der Klimawandel, bedrohte vor 30 Jahre schon einmal ein globales Umweltproblem unseren Planeten. Wissenschaftler wiesen nach, dass die vor allem in Spraydosen enthaltenen Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe, kurz FCKW, zum Abbau der Ozonschicht führten. Über der Antarktis bildete sich in jedem Winter bereits ein regelrechtes Loch in der Atmosphärenschicht, die in etwa 15 Kilometern Höhe die schädliche UV Strahlung aus dem Sonnenlicht filtert. Wissenschaftler schlugen Alarm - sie befürchteten Millionen zusätzlicher Hautkrebsfälle und unabsehbare Folgen für die Landwirtschaft. "Mission Ozonloch" zeichnet nach, wie engagierte Wissenschaftler und Politiker es schafften, mehr als 30 Staaten an einen Tisch zu bringen, um die Produktion der FCKW weltweit zu stoppen. Das Montreal-Protokoll von 1987 wurde zum ersten Abkommen, in dem eine globale Umweltbelastung weltweit reduziert wurde. Mehr noch: Die reichen Länder erklärten sich sogar bereit, die Länder dabei zu unterstützen, die sich einen Verzicht nicht leisten konnten. Die wichtigsten Impulsgeber dafür waren neben Wissenschaftlern wie Mario Molina, Sherwood Rowling oder James Lovelock zwei Politiker, die nicht unbedingt als Umweltschützer in die Geschichtsbücher eingegangen sind: Ronald Reagan und Margaret Thatcher. Als Folge des FCKW-Stopps hat sich die Ozonschicht seither deutlich erholt. Kann das, was beim Ozonloch gelang, ein Vorbild sein für den Kampf gegen den Klimawandel? Denn auch bei der notwendigen Reduzierung der Treibhausgase kann nur ein globaler Ansatz Erfolg haben.


Am 07.12.18 10:40 - 11:30 Uhr auf 
arte: Nach dem Eis - Was passiert mit der Arktis?
Der Klimawandel in der Arktis beunruhigt die Menschen schon seit einigen Jahren. Im hohen Norden verbinden sich mit der Eisschmelze jedoch auch große Hoffnungen. Dort werden begehrte Bodenschätze freigelegt, die den Inuit ein besseres Leben versprechen. Aber auch internationale Konzerne und selbst ernannte Partnermächte wie China haben ein Auge auf die Schätze der Arktis geworfen.


Am 07.12.18 11:30 - 12:00 Uhr auf 
NDR: Wie geht das? Immer im Kreis - Papierrecycling
In Deutschland werden 75 Prozent des Altpapiers recycelt. Bei Steinbeis Papier in Glückstadt an der Elbe wird der Inhalt der blauen Tonnen sortiert und zu neuem Papier verarbeitet. Im Stundentakt verlassen 75 Kilometer lange und sechs Meter breite Papierrollen die Hallen. Dagegen geht es bei Haike Gerdes-Franke in Lübeck beschaulich zu. In ihrem Kunstbetrieb Pappagena zeigt die pensionierte Kunstlehrerin Interessierten den Umgang mit Papier und Pappe. Wenn sie aus alten Zeitungen neues Papier schöpft, sind es am Tag nur wenige Bögen.


Am 08.12.18 05:45 - 06:00 Uhr auf 
SWR: Der Schwarzwald - Die Waldarbeiter und Flößer
Vor circa 1.100 Jahren war der Schwarzwald ein Urwald, undurchdringlich und fast menschenleer. Die ersten Siedler waren christliche Missionare, die im Auftrag adliger Grundherren das Land urbar machen sollten. Die Knechte, die sie mitgebracht hatten, mussten erst einmal den Wald roden. Der Wald lieferte den wichtigsten Rohstoff: Holz. Den brauchte man für den Häuserbau, in den Bergwerken, als Energielieferant in Form von Holzkohle oder zur Glasherstellung. Viele Menschen zogen in den Schwarzwald, um ihren Lebensunterhalt durch Waldarbeit zu verdienen. Sie fällten Bäume, entrindeten die Stämme, transportierten das Holz mit Pferden oder in sogenannten Riesen - eine Art Holzrutsche - den Berg hinunter. August Pfefferle aus dem Münstertal hat 50 Jahre im Wald gearbeitet. Er kennt noch die harte, teilweise gefährliche Handarbeit mit der Säge und der Axt. Der Reichtum des Schwarzwalds waren die mächtigen Weißtannen, 50 Meter hohe Riesen. Sie bekamen den Spitznamen "Holländertannen", da sie bis nach Amsterdam und Rotterdam verkauft wurden. Dort machte man daraus Masten für Segelschiffe oder sie dienten als Gründungspfähle beim Städtebau. Diese schweren Stämme konnten nur auf dem Wasser transportiert werden. Schiltach und Wolfach waren Zentren der Flößerei. Die Männer um Thomas Kipp halten die Jahrhunderte alte Tradition der Flößerei auf der Kinzig am Leben. Sie bauen ein sogenanntes Gestör, also einen Teil eines Floßes nach. Die Zuschauer begleiten die Flößer auf einer Fahrt die Nagold hinunter. Auch die Murg und die Enz waren wichtige Transportwege für das Holz aus dem Schwarzwald. Ein unvorhergesehener Zwischenfall bei einer Wehrdurchfahrt zeigt eindrücklich die Gefahren dieses Berufes.


Am 08.12.18 06:10 - 06:50 Uhr auf 
ZDFneo: Die Odyssee der einsamen Wölfe (1/2)
100 Jahre lang war der Wolf in Mitteleuropa ausgerottet. Die Menschen sehen seine Rückkehr mit gemischten Gefühlen. Überall dringt der Wolf in die Zivilisation ein und markiert damit eine der spektakulärsten Entwicklungen im europäischen Naturraum. Es ist die erstaunliche Geschichte von drei Wanderwölfen. Auf der Grundlage wissenschaftlicher Daten lassen sich ihre Wege quer durch Europa exakt nachvollziehen und miterleben.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 7.35 Uhr)


Am 08.12.18 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Wo ist die Wildkatze?
Tierfreak Paula ist diesmal im Bayerischen Wald unterwegs. Sie sucht nach dem seltensten Wildtier in Deutschland, der Katze. Der Katze? Nein, nicht der Luchs ist gemeint, auch nicht ein verwilderter Stubentiger. Kaum jemand weiß, dass es in Deutschland noch Wildkatzen gibt. Die Tiere sind "Samtpfoten", die nur sehr entfernt mit unseren heimischen Miezen verwandt sind. Gefährliche Räuber, die allerdings einem Menschen nichts zuleide tun. Denn sie sind so scheu, dass nicht einmal Experten ihre Aufenthaltsorte genau kennen. Mäuse kann man vielleicht mit Speck fangen, aber wie macht man das mit den Wildkatzen? Paula will jedenfalls mehr über sie in Erfahrung bringen. Tierärztin Claudia Schuh und Pfleger Werner vom Bayerwald Tierpark wissen: Da hilft nur Baldrian - und eine Kamerafalle.


Am 08.12.18 07:10 - 08:05 Uhr auf 
arte: Die Eloquenz der Tiere (1/2)
Tiere können nicht sprechen - oder etwa doch? Jüngste wissenschaftliche Erkenntnisse konnten nachweisen, dass Tiere über ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten verfügen. Delfine geben sich Namen, Fledermäuse haben einen ausgeklügelten Sprachcode, Vögel zwitschern in Dialekten; die Kapuzineräffchen haben sogar eine Syntax. Schritt für Schritt ergründet die Wissenschaft die sprachliche Welt der Tiere. Was teilen sie einander mit? Lassen sich ihre Botschaften entschlüsseln? Und hat die Sprache von Mensch und Tier vielleicht doch gemeinsame Wurzeln? Diesen Fragen geht die zweiteilige Wissenschaftsdokumentation nach.
(Teil 2 heute 21.40-22.35 Uhr)


Am 08.12.18 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Leben mit dem Tiger
Sie sind die größten und die prächtigsten Wildkatzen der Erde und gehören zu der einzigen Tiger-Unterart, die in Schnee und Eiseskälte lebt. Sibirische Tiger bewohnen einen riesigen Raum, der sich über 150.000 Quadratkilometer vom Amur-Fluss bis zur pazifischen Küste Russlands erstreckt. Fast drei Meter lang und bis zu 300 Kilo schwer ist der Amur-Tiger und übertrifft damit sogar den "König der Tiere", den Löwen. Und er kennt nur einen Feind - den Menschen. Zwar nennen die Menschen das charismatische Tier "Herrscher der Taiga" und bewundern ihn für seine Schönheit, Stärke und Ausdauer. Doch das hat die Wilderer nicht daran gehindert, diese Großkatze skrupellos abzuschießen. In den 1930er-Jahren war die Population so gut wie ausgerottet und zählte vermutlich nur noch etwa 50 Tiere. Dank eines straff organisierten staatlichen Schutzprogramms konnte der Amur-Tiger in die heutige Zeit hinübergerettet werden. Die letzte Zählung vor zehn Jahren ergab 450 Tiere. Im Winter wurden die Tiere erneut gezählt. Die große Frage war: Wie viele dieser gefährdeten Einzelgänger gibt es aktuell noch in der Taiga? Um den letzten aktuellen Wildbestand zu erfassen, starteten russische Naturschützer und WWF-Experten eine spektakuläre Expedition in den sibirischen Urwald. Das Filmteam begleitet die Tigerhüter auf der Suche nach Spuren im Schnee - hinterlassen von der größten aller Raubkatzen. Galina Kirsunova und ihr Team erzählen die Geschichte eines kranken Jungtieres, berichten aber auch von dem oft überraschenden und durchaus gefährlichen Leben der Menschen Seite an Seite mit den Amur-Tigern, die selbst so sehr um ihr Überleben kämpfen müssen.


Am 08.12.18 10:15 - 11:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Im Dschungel Thailands
Einige Dschungelgebiete Thailands zählen zu den zu ältesten Wäldern der Erde. Sie beheimaten Hunderte von Säugetier-, Reptilien- und Vogelarten, herrliche Orchideen, Farne und Baumriesen. Inmitten dieser atemberaubenden Wildnis kann man die Natur von ihrer schönsten Seite erleben, aber auch von ihrer härtesten. Vor allem, wenn man sich tief im Regenwald verirrt. Schwärme von Malariamücken, Blutegel und Giftschlangen nehmen dem Dschungel jäh sämtliche Reize und verwandeln ihn in einen drückenden Alptraum. Bei über 70 Prozent Luftfeuchtigkeit funktionieren die körpereigenen Kühlsysteme nämlich nur noch eingeschränkt, weil Schweiß auf der Haut nicht mehr trocknen kann. Jeder Schritt wird damit zur Qual. Trotzdem nehmen Dave und Cody die Strapazen auf sich und zeigen, wie man der grünen Hölle lebend entkommt.
(Wdh. übermorgen 5.25-6.10 Uhr)


Am 08.12.18 16:15 - 17:00 Uhr auf 
BR: Chinas letzte Elefanten
Einst zogen Tausende Elefanten durch die Weiten Chinas. Heute gibt es nur noch 250, die sich in den Bergtälern, Ebenen und Bambuswäldern des Xishuangbanna Naturreservats im äußersten Südosten Chinas in der Provinz Yunnan bewegen. Allen Widrigkeiten zum Trotz sind sie die Letzten ihrer Art. Kameramann Richard Kirby macht sich auf die Suche nach Chinas rätselhaften Elefanten. Er beschließt, sie zu finden und zu filmen, bevor sie für immer verschwinden. Damit will er auch auf ihre Bedrohung aufmerksam machen und die Tiere vor der Ausrottung bewahren.
(Wdh. kommende Nacht 2.35-3.20 Uhr)


Am 08.12.18 19:10 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Frankreich - Schroffe Gipfel, dichter Wald (1/2)
Fernab der Klischees von Pariser Charme und französischem Wein zeigt diese zweiteilige Dokumentation die Flora und Fauna Frankreichs in neuem Licht. Ob wilde Berglandschaften, idyllische Täler oder weitläufige Küstenstreifen, Wildtiere wie Hirsch, Luchs, Bär oder auch Otter sind hier zuhause.


Am 08.12.18 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Magie der Moore (1/2)
Wie kaum ein anderer Lebensraum birgt das Moor unzählige Geschichten: Seine Anziehungskraft und dunklen Mythen lassen uns erschauern, die Pracht seiner Artenvielfalt staunen. In "Magie der Moore" lenkt der renommierte Naturfilmer Jan Haft den Blick auf eines der wichtigsten und schönsten Biotope. Im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten zeigt der zweiteilige Film einen Ort am Übergang zwischen Wasser und Erde, voller spannender Gegensätze. Eine zweiteilige Naturdokumentation über Moore in Europa.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr, Wdh. morgen 17.00-17.45 Uhr bzw. 17.45-18.30 Uhr)


Am 08.12.18 22:15 - 23:45 Uhr auf 
tagesschau24: Der Klimacheck - Wie verändert sich die Natur?
Flamingos am Bodensee, neue Zeckenarten im Schwarzwald oder Lavendelanbau an der Mosel: Der Klimawandel hat bereits Auswirkungen im Südwesten. Nach dem heißen Sommer 2018 dürfte auch Skeptikern klar sein, dass das alles erst der Vorgeschmack auf die Folgen der Erderwärmung ist. Axel Wagner, Wissenschaftsjournalist und Biologe, geht im Südwesten auf die Suche nach Gewinnern und Verlierern der Erderwärmung. Der Film zeigt, wie sich die längeren Trockenperioden auf die Trinkwasserversorgung auswirken und wie der Fichtenbestand in den Wäldern immer mehr zurückgeht.


Am 08.12.18 23:45 - 00:00 Uhr auf 
phoenix: Brasilien - Der geflutete Wald - Umweltzerstörung für unseren Klimaschutz
Die Aluminiumproduktion raubt den Menschen im brasilianischen Regenwald ihre Lebensgrundlage. Weil es dort riesige Bauxitvorkommen gibt, werden große Waldflächen abgeholzt und die Flüsse mit giftigem Schlamm verschmutzt. Die Autoindustrie preist Aluminium als umweltfreundlich, weil es Autos leichter macht. Die Herstellung des Leichtmetalls ist jedoch äußerst energieaufwendig. In Brasilien werden deshalb riesige Wasserkraftwerke gebaut, deren Stauseen ganze Landstriche überfluten. Die verrottenden Pflanzen in den Seen wiederum erzeugen das Treibhausgas Methan. Den Jägern im brasilianischen Regenwald raubt die Aluminiumproduktion ihre Lebensgrundlage. Aufgrund riesiger Bauxitvorkommen werden große Waldflächen abgeholzt und die Flüsse verschmutzt. Die Autoindustrie preist Aluminium als umweltfreundlich, weil es Autos leichter macht. Die Herstellung des Leichtmetalls ist jedoch äußerst energieaufwendig. In Brasilien werden deshalb riesige Wasserkraftwerke gebaut, deren Stauseen ganze Landstriche überfluten.


Am 09.12.18 07:15 - 07:45 Uhr auf 
tagesschau24: Die Försterin vom Seulingswald
Im Herbst röhren die Hirsche rund um ihr einsam gelegenes Forsthaus im Seulingswald. Das klingt idyllisch, ist es auch. Trotzdem geht's bei Försterin Iris Beisheim um einen harten Job: In der Männerdomäne des Forstberufs ist die 41-Jährige Chefin über fast 2.000 Hektar Wald. Bäume schlagen, Bäume pflanzen, den Rohstoff Holz nachhaltig produzieren - diesem aufreibenden Geschäft geht sie mit Leidenschaft in ihrem osthessischen Revier nicht weit von Bad Hersfeld nach. Stürme richten immer wieder große Schäden an. Sie zu beheben und auszugleichen fordert das ganze Können der Försterin. Jetzt die richtigen Bäume anzupflanzen, die auch das sich wandelnde Klima in fünfzig Jahren noch aushalten, ist eine besondere Herausforderung. Douglasien könnten das schaffen. Doch der Wald soll auch Gewinn abwerfen. Über 10.000 Festmeter Holz muss Iris Beisheim mit ihren Waldarbeitern jedes Jahr einschlagen. Auch die Jagd gehört zur Arbeit. Es gilt, den Wald vor zu viel Wild zu schützen. Jetzt schaut Iris Beisheim nach den alten, über zehnjährigen Hirschen in ihrem Revier. In den nächsten Wochen haben sich zahlende Jagdgäste angekündigt, die sie begleiten wird und die auf attraktive Trophäen aus sind. Die jüngeren Tiere dagegen muss Iris Beisheim schützen. Der "Hessenreporter" begleitet die Försterin durch eine Herbstwoche.


Am 09.12.18 07:30 - 08:15 Uhr auf 
phoenix: Wildes Deutschland - Der Pfälzerwald
Im Südwesten Deutschlands, unweit der französischen Grenze, liegt der Pfälzerwald. Farbenprächtige Buntsandsteinfelsen sowie unzählige Burgen und Ruinen überragen die nach Pinien duftenden Kiefernwälder. Der Trifels mit seiner erhabenen Reichsburg ist die bekannteste Felsenburg. Wildkatze und Luchs schleichen durchs Unterholz, Rothirsche mit prächtigem Geweih und korsische Mufflons mit schneckenförmigem Gehörn stolzieren im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands umher.
(Wdh. heute 19.15-20.00 Uhr)


Am 09.12.18 11:10 - 11:55 Uhr auf 
ONE: Dürre, Hitze, schlechte Ernte - Unser verrücktes Wetter 2018
Benzin und Heizöl sind knapp, Talsperren leer, die Kartoffeln klein und teuer. Das sind die derzeitigen Folgen der größten Dürreperiode, die NRW seit Beginn der Wetteraufzeichnung erlebt. Der Rekordsommer bescherte uns im Westen aber auch die meisten Sonnenstunden, die jemals gemessen wurden ein ideales Jahr für Kleingärtner. Quarks blickt auf das verrückte Wetter in 2018 zurück. Wie hängen die Sturzregen im Mai, die Wuppertal und Aachen untergehen ließen, mit der extremen Hitze zusammen, die darauf folgte? Nicht alle Landwirte mussten durch die Dürre Verluste hinnehmen, es gab auch Gewinner. Welche Rolle spielen in Zeiten des Klimawandels die unterschiedlichen Böden im Sauerland oder am Niederrhein? Während im polnischen Kattowitz über das globale Klima verhandelt wird, erklärt Quarks, was unser Wetter hier im Westen damit zu tun hat.
(Wdh. morgen 9.00-9.45 Uhr)


Am 09.12.18 16:30 - 17:00 Uhr auf 
tagesschau24: Wie geht das? Immer im Kreis - Papierrecycling
Jeder kennt die blaue Tonne. In Deutschland werden 75 Prozent des Altpapiers recycelt. Bei Steinbeis Papier in Glückstadt an der Elbe wird der Inhalt der blauen Tonnen sortiert und zu neuem Papier verarbeitet. Im Stundentakt verlassen 75 Kilometer lange und sechs Meter breite Papierrollen die Hallen. Auf DIN A4 zurechtgeschnitten verlassen sie am Ende das Werk. Papierrecycling verändert sich. Immer mehr Pappen, Reste von Online Bestellungen, landen in der blauen Tonne. Das braune Papier recycelt die Papierfabrik Meldorf zu neuem Verpackungsmaterial. Das Unternehmen aus Tornesch hat ein Verfahren entwickelt, Papier aus Gras herzustellen. Dafür tüfteln Birgit Nauenburg und Laura Michaelis im Labor ständig an der Rezeptur. Rückschläge nicht ausgeschlossen. Durchschnittlich wird jedes Blatt siebenmal wiederverwendet bevor es als Toilettenpapier endet. Wie werden Papierreste wieder zu weißem Büropapier? Wie wird Altpapier gereinigt? Was passiert in den Maschinen einer Papierfabrik? Diese Fragen beantwortet die Sendung.


Am 09.12.18 16:35 - 17:15 Uhr auf 
ZDF: Der Kampf um die Kohle - Wie schafft Deutschland den Ausstieg?
Ohne Kohleausstieg wird Deutschland seine Klimaziele verfehlen. "planet e." beleuchtet die unterschiedlichen Positionen und geht der Frage nach, wie der Kohleausstieg gelingen kann.


Am 09.12.18 20:15 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Auf dem Wasser durch den Norden - Schwedens Seenland
"Mini-Schweden", so wird das Dalsland im Westen von Schweden genannt. Zwischen dem Vänern, dem größten See Westeuropas, und der Grenze zu Norwegen liegt die wasserreichste Region des Landes mit unzähligen größeren und kleineren Seen, die meisten lang und schmal, von den Gletschern der Eiszeit in die Hügellandschaft gefräst. Ein Paradies für Paddler, Ruderer, Ausflugsboote, für Angler, Floßfahrer und Freizeitkapitäne. Der Film stellt Orte und Naturhighlights entlang des Dalsland-Kanals vor und begleitet Einheimische und Touristen.


Am 10.12.18 02:55 - 03:45 Uhr auf 
D-MAX: Wildnis wider Willen - Grüne Hölle
Matt Graham wurde von seinen besten Freunden in Handschellen gekidnappt und in der Wildnis ausgesetzt: mitten im Dschungel von Costa Rica. Dort leben rund 130 verschiedene Schlangenarten, außerdem Wespen, Ameisen, Jaguars und Krokodile. Doch wenn jemand mit dieser Extremsituation umzugehen weiß, dann ist es der Survival-Instrukteur aus Utah. Matt ist Primitive-Skills-Experte und lehrt Überlebenstechniken in der Wildnis. Wo andere aufgeben, schlägt er sich mit einfachsten Mitteln durch.


Am 10.12.18 04:45 - 05:30 Uhr auf 
phoenix: Kieling - Expedition zu den Letzten ihrer Art (1/3)
Zu Beginn des 3. Jahrtausends stehen viele Tiere unseres Planeten kurz vor ihrer Ausrottung. Andere haben sich in die letzten von Menschenhand noch unberührten Regionen der Erde zurückgezogen und wurden seit Jahren nicht mehr gesehen. Der deutsche Tierfilmer und Abenteurer Andreas Kieling macht sich auf die Suche nach ihnen: Mit Filmkamera und Abenteuerausrüstung versucht er, die Letzten ihrer Art vor die Linse zu bekommen.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 7.00 Uhr)


Am 10.12.18 06:00 - 06:30 Uhr auf 
rbb: Wenn der Wolf zum Problem wird
Seit 2018 gilt im Land Brandenburg eine Wolfsverordnung. Darin ist der Umgang mit "verhaltensauffälligen Wölfen" geregelt. Gemeint sind: Tiere, die sich Menschen ohne Scheu nähern. Wölfe, die wiederholt Nutztiere reißen, obwohl diese vorschriftsmäßig geschützt wurden. Und Hybriden, Mischlinge aus der Paarung von Wolf und Hund. Doch was sich in der Theorie eindeutig definieren lässt, ist in der Praxis komplizierter. Ausgangspunkt des Films ist die Aufregung um einen Wolf, der sich in die Stadt Rathenow verirrt hatte und Anlass war für die Brandenburger Wolfsverordnung. Offenbart werden die Sorgen und Hoffnungen eines Schäfers, dessen Herden inmitten mehrerer Wolfsreviere stehen. Geklärt wird die Sonderrolle von Wolf-Hund-Mischlingen, die von Biologen als Bedrohung für die Artenreinheit der Wolfspopulation angesehen werden. Sind vermeintlich problematische Tiere wirklich "verhaltensauffällig" oder werden sie erst von uns Menschen dazu gemacht? Der Film fragt, welche konkreten Lösungen die Wolfsverordnung in Brandenburg bieten kann.


Am 10.12.18 09:45 - 10:40 Uhr auf 
arte: Argentinien - Der Jaguar ist zurück
Die Esteros del Iberá sind das größte Feuchtgebiet Argentiniens. Inmitten der Lagunen und Sümpfe waren einst Jaguare beheimatet. Der Mensch hat diese Großkatzen hier jedoch durch ungebremste Jagd ausgerottet. Nun sollen sie wieder angesiedelt werden. Auf einer abgelegenen Insel im Sumpfgebiet wurde ein Zentrum für die Jaguaraufzucht errichtet. Dort will man Jungtiere züchten, die dann ausgewildert werden können. Das wurde weder im Land der Gauchos noch anderswo je zuvor versucht. Die Reportage hat die Station besucht.


Am 10.12.18 11:30 - 12:15 Uhr auf 
arte: Singvögel in Not - Bedrohte Lebensräume
Es existieren mehr als 5.000 Singvogelarten auf unserer Erde, doch immer mehr Singvögel sind vom Aussterben bedroht. In den nächsten 50 Jahren wird ihr Bestand um die Hälfte dezimiert sein. In China ordnete Mao Tsetung 1957 an, den Spatz auszurotten. Jeder Haussperling sollte zum Wohle der Landwirtschaft getötet werden. Er ging davon aus, dass dies die Ernteerträge erheblich steigern würde. Doch unmittelbar danach wurde das Land von einer gewaltigen Insektenplage heimgesucht. Dieses Beispiel hat gezeigt, wie riskant es ist, wenn bestimmte Vogelarten aussterben: Das Ökosystem gerät aus dem Gleichgewicht, die Tier- und Pflanzenwelt verändert sich drastisch. Denn Vögel sorgen für die Ausbreitung von Samen, bestäuben die Pflanzen mit Pollen und halten die Insektenpopulationen im Gleichgewicht. Was ist die Ursache für den alarmierenden Rückgang der Singvögelbestände? In den Niederlanden untersucht ein Forscherteam aus Leiden die Auswirkungen der Lärmverschmutzung durch Städte und Autos auf den Weidenlaubsänger. Das Ergebnis ihrer Studien zeigt, dass das Fortpflanzungsverhalten der Vögel durch den Lärm erheblich beeinträchtigt wird. In Kanada, wo sich in den borealen Waldgebieten über sieben Milliarden Zugvögel einfinden, um sich fortzupflanzen, besteht ein ähnliches Problem. Ein Großteil der kanadischen Wälder, wichtiger Lebensraum etwa für den Kanadawaldsänger, wurde von der Rohöl- und Erdgasindustrie gerodet. Aufgrund des Lärms, der die Förderung der Rohstoffe mit sich bringt, können die Singvögel ihre Jungen nicht mehr aufziehen, da sie ihre Rufe schlicht nicht mehr hören. In der Osttürkei wirkt sich der Klimawandel auf die Singvögelpopulation aus. Aufgrund des Gletscherrückgangs trocknen die Feuchtgebiete aus. Der Lebensraum des Drosselrohrsängers ist akut bedroht.


Am 10.12.18 15:25 - 15:50 Uhr auf 
ARD-alpha: Schneckenkönig gesucht
Schnecken sind faszinierende Lebewesen: die Weichtiere tragen den Kopf am Fuß, die Augen am Stiel und die inneren Organe in einem Mantelsack. Außerdem sind sie Zwitter und besitzen sowohl männliche als auch weibliche Geschlechtsorgane. Bei der Paarung kommt ihr Liebespfeil zum Einsatz. Doch leider findet nicht jede Schnecke einen geeigneten Partner... hier kommt Anna ins Spiel. Die Tierreporterin hat heute einen besonders schwierigen Auftrag zu erledigen: sie hat vom Schicksal der Gefleckten Weinbergschnecke Jeremy gehört. Jeremy ist ein sogenannter Schneckenkönig - während die allermeisten Schnecken ein rechtsgedrehtes Gehäuse haben, "schaut" es bei den Schneckenkönigen nach links. Das Problem: diese Schnecken können sich nur mit anderen Schneckenkönigen vermehren. Aber weil sie so selten sind, hat Jeremy eben Mühe, einen Partner zu finden. Auf dem Spitzberg in Tübingen macht sich Anna und Schneckenforscher Christoph auf die Suche nach einem Schneckenkönig für Jeremy. Dabei stoßen sie auf zahlreiche Weinbergschnecken, untersuchen ihr Gehäuse aus Kalk und beobachten ihre Fußsohle und die Raspelzunge. Anna veranstaltet ein Schneckenwettrennen und bekommt eine schleimige Nacktschnecke zwischen die Finger. Und vielleicht findet die Reporterin ja am Ende eine passende Schnecke für Jeremy.


Am 10.12.18 16:40 - 17:10 Uhr auf 
arte: Bäume in der Stadt - Können sie die Luft verbessern?
Deutschlands und Frankreichs Städte leiden an starker Luftverschmutzung. Als Hauptursache dafür gelten die Autoabgase, die täglich auf den vollbefahrenen Straßen ausgestoßen werden. Um das Problem in den Griff zu bekommen, stehen in einigen deutschen Großstädten inzwischen Fahrverbote für bestimmte Dieselfahrzeuge bevor. Populär sind diese Verbote jedoch nicht. Stadtplaner verfolgen daher noch ganz andere Strategien: Bäume sollen helfen, die Luft zu verbessern. Die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner gehen mit gutem Beispiel voran: Sie helfen dem Umweltverein Green City beim Pflanzen von Bäumen auf dem Hof einer Münchner Schule. Aber können Bäume überhaupt die Luft verbessern? Die beiden fragen bei dem Biologen Christian Lindermayr nach. Er hat versucht zu ermitteln, ob und wie Laubbäume Stoffe aus der Luft aufnehmen, und er hat Erstaunliches herausgefunden: Sie reduzieren Stickoxide in der Luft der nahen Umgebung und nutzen einen Teil davon sogar als Dünger. Also je mehr Bäume in der Stadt, desto besser? Nein, sagt der Bauingenieur Christof Gromke. Tests, die er in einem Windkanal durchgeführt hat, haben ergeben, dass es auf die Anordnung der Bäume ankommt. Dichte Alleen zum Beispiel hindern mit ihren Baumkronen die Abgase am "Abfließen" und halten sie genau da, wo sie nicht sein sollten, nämlich auf Fußgängerhöhe. Umgekehrt stellt sich die Frage: Was brauchen Bäume, um in den aufgeheizten Städten überleben zu können? Das erforscht die Biologin Susanne Böll in einem groß angelegten Langzeitprojekt.
(Wdh. morgen 6.40-7.10 Uhr)


Am 10.12.18 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Tannen-Meyers Baumparty
"Hauptsache, es bleibt trocken! Vor zwei Jahren hat es den ganzen Dezember so gegossen, dass sich die Leute durch den Schlamm wühlen mussten, um an ihre Weihnachtsbäume zu gelangen!", erzählt Karl-Heinz Meyer. Die Kunden kommen trotzdem. Das Fest steht vor der Tür - dazu brauchen sie schließlich einen Baum. Einen Monat lang, immer an den Adventswochenenden laden die Meyers zur Tannenbaum-Party nach Lüdershagen ein. Kurz vorm Fest, am Dritten Advent, geht es immer richtig hoch her. Denn da kommen die Leute aus dem ganzen Landkreis und wollen ihren Weihnachtsbaum am liebsten selber schlagen.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)


Am 10.12.18 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Frankreich - Weite Küste, raues Land (2/2)
Fernab der Klischees von Pariser Charme und französischem Wein zeigt diese zweiteilige Dokumentation die Flora und Fauna Frankreichs in neuem Licht. Ob wilde Berglandschaften, idyllische Täler oder weitläufige Küstenstreifen, Wildtiere wie Hirsch, Luchs, Bär oder auch Otter sind hier zuhause.


Am 11.12.18 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Ed Stafford - In den Sümpfen Neuguineas
Willkommen in der Regenzeit! Vor 36 Stunden war Ed Stafford noch in London, doch nun kämpft er sich in Neuguinea durch dichten Mangrovenwald. Sein Ziel liegt auf der Insel Kimaan, und aus diesem Grund hat der Brite seine komplette Sumpfausrüstung eingepackt: Machete, Stiefel und Schlauchboot. Die Moskitos auf dem Eiland sind der Horror, doch davon lässt sich der erfahrene Survival-Spezialist nicht aufhalten. Denn Ed hat auf Satellitenbildern in der Region seltsame Markierungen entdeckt, die er nun erforschen möchte.


Am 11.12.18 19:15 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Kulturlandschaften Europas - Die Cevennen
Wie kam es, dass die Landwirtschaft in Europa zu dem Wirtschaftszweig wurde, wie die Menschen ihn heute kennen? Die Cevennen im südlichen Zentralmassiv sind der einzige bewohnte Nationalpark Frankreichs. Die Region gilt als UNESCO-Weltnaturerbe. Die Dokumentation zeigt die Regionen, die über Jahrhunderte hinweg von der hier betriebenen Landwirtschaft geformt wurden und auch heute noch davon geprägt werden.
(Wdh. morgen 15.00-16.00 Uhr)


Am 11.12.18 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Natürliche Wohngemeinschaften
Fleischfressende Pflanzen locken, kleben, schnappen und fangen, doch sie bilden auch äußerst produktive Mini-Ökosysteme. Was es mit diesen außergewöhnlichen natürlichen Wohngemeinschaften auf sich hat, verrät Thomas D in "Wissen vor acht - Natur".


Am 12.12.18 07:05 - 08:05 Uhr auf 
mdr: Holz - Darauf können wir bauen
Ob man gemütlich am Lagerfeuer sitzt, schnell etwas auf ein Blatt Papier kritzelt oder direkt ein ganzes Haus baut - immer wieder haben wir mit Holz zu tun. Es ist so vielseitig wie kaum ein anderer Werkstoff. Jo Hiller fährt unter anderem nach Venedig, also in die Stadt, die auf Holz gebaut ist - und immer noch steht. Im Arnsberger Wald im Sauerland trifft er auf Pferde, die bei der Holzernte immer noch eine wichtige Rolle spielen. Woher ein Stück Holz überhaupt stammt, können heute spezielle DNA-Tests herausfinden. Was dahinter steckt, zeigt die Hamburger Forscherin Dr. Hilke Schröder.


Am 12.12.18 07:32 - 07:35 Uhr auf 
SWR: Frage trifft Antwort - Wie hören Insekten?
Grillen und Heuschrecken zirpen. Sie verständigen sich also mit Schall, dabei haben sie gar keine Ohren am Kopf. Was ist ihr Geheimnis?


Am 12.12.18 15:30 - 15:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Der Tanz des Kranichs
In dieser Folge macht sich Anna auf den Weg, den europäischen Kranich kennenzulernen. Dafür fährt sie zuerst an die Mecklenburger Seenplatte, denn in der Gegend um den Plauer See haben viele Kranichpaare ihre Brutreviere. Anna lernt nicht nur einen Kranichexperten kennen, sie darf sogar bei einer spektakulären Aktion dabei sein: Die Jungvögel müssen beringt werden, aber es ist gar nicht so einfach die Kraniche einzufangen. Dank der erfahrenen und schnellen Fängertruppe verläuft der Tag dann aber doch noch erfolgreich und Anna kann sogar beim Beringen mehrerer Jungvögel helfen. Dann fährt sie die Vorpommersche Boddenlandschaft an der Ostsee. Hier sammeln sich alte und junge Kraniche bevor sie weiter in den Süden zu ihren Winterquartieren ziehen. Dafür treffen sich hunderte, oft tausende Kraniche. Ein atemberaubender Anblick. Besonders fasziniert Anna, dass die Vögel tanzen können und richtig laute Trompeten-Laute ausstoßen.


Am 12.12.18 16:40 - 17:10 Uhr auf 
arte: Wandern - Das optimierte Naturerlebnis
Wandern ist die ursprünglichste Art für uns Menschen, längere Strecken zurückzulegen. Dabei ist es so viel mehr als einfach nur Gehen. Es geht um Natur, frische Luft, Erholung und manchmal sogar um Abenteuer. Doch für wen eignet sich Wandern? Und was macht einen guten Wanderweg aus? Caroline du Bled und Gunnar Mergner sind auf einem besonderen Wanderweg unterwegs. Von der deutsch-luxemburgischen Grenze führt er entlang der Mosel bis nach Frankreich. Der Weg wurde nach wissenschaftlichen Kriterien gestaltet. Wie das funktioniert, erfahren die beiden "Xenius"-Moderatoren hautnah.
(Wdh. morgen 5.45-6.15 Uhr)


Am 12.12.18 19:15 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Kulturlandschaften Europas - Der Spreewald
Wie kam es, dass die Landwirtschaft in Europa zu dem Wirtschaftszweig wurde, wie die Menschen ihn heute kennen? Die Dokumentation zeigt die Leute und ihre Regionen, die über Jahrhunderte hinweg von der hier betriebenen Landwirtschaft geformt wurden und auch heute noch davon geprägt werden. Eine der außergewöhnlichsten Kulturlandschaften Mitteleuropas ist dabei der Spreewald im Osten Deutschlands.
(Wdh. morgen 15.00-16.00 Uhr)


Am 12.12.18 21:05 - 22:00 Uhr auf 
3sat: Klimakiller Holzkohle
Holzkohle ist ein brandheißes Thema - auch mit Blick auf den Klimawandel. Die Dokumentation zeigt, wie in Nigeria und im Kongo Holzkohle erzeugt und gehandelt wird und sie in die EU gelangt. Die Europäer nutzen jährlich 800.000 Tonnen Holzkohle zum Grillen. 70 Prozent kommen aus dem EU-Ausland. In den Säcken steckt oft Kohle aus Tropenholz, dessen Einfuhr in die EU strengen Auflagen unterliegt. Bei der Kohle gibt es diese Auflagen bisher noch nicht. Weltweit kochen und heizen 2,7 Milliarden Menschen mit Holz beziehungsweise Holzkohle. Der Ausstoß von Klimagasen ist dabei enorm. Pro Jahr werden 55 Prozent des globalen Holzes als Brennstoff verwendet. Das Holz wird im Busch von Afrika und in tropischen Wäldern illegal geschlagen. Besonders während trockener Perioden nutzen die lokalen Bauern die Kohleproduktion als Rettungsanker, um ihre Familien zu ernähren. Holzkohlenomaden ziehen in Familienverbänden durchs Land und verkohlen alle Bäume, die sie fällen können. Um eine Tonne Grillkohle herzustellen, werden in effizienten Meilern drei Tonnen Holz benötigt. In den selbstgebauten Erdmeilern der nigerianischen Köhler sind es bis zu zwölf Tonnen. Die Auswirkungen sind enorm. Allein Nigeria - das Holzkohle fast ausschließlich für den Export herstellt, weil im Land viel mit Kerosin gekocht wird - verlor in der Zeit von 1990 bis 2005 36 Prozent seiner Wälder. Zurzeit sind noch zwölf Prozent des Landes mit Wald bedeckt - doch die Kohleproduktion zieht weiter an. 350.000 Hektar fruchtbares Land gehen hier jährlich verloren. Laut UN ist die Kohleproduktion eine der Hauptursachen für die Entwaldung Afrikas und - eng damit verbunden - für die massive Verschlechterung der Bodenqualität und das steigende Risiko von Ernteausfällen. Denn die Bäume sorgen für ein feuchteres Mikroklima, sie halten das Wasser. Durch den Verlust der Bäume fehlt dem Boden der Halt, und die fruchtbare Humusschicht wird bei Starkregen einfach weggespült. Doch stoppen will diese Entwicklung in Afrika scheinbar niemand. Zu lukrativ ist das Geschäft. Die Einnahmen aus dem illegalen Kohlenhandel sind mit 7,4 Milliarden US-Dollar jährlich fast drei Mal so hoch wie die aus dem illegalen Drogenhandel. Wissenschaftler des Hamburger Thünen-Instituts werden beweisen, dass auch in "sauberer" handelsüblicher Holzkohle Tropenholz steckt. Mitarbeiter von "The Forest Trust" und des WWF erklären die Handelswege der Holzkohle und die klimatischen Auswirkungen der Abholzung.


Am 12.12.18 22:00 - 22:45 Uhr auf 
rbb: Big Five Asien - Der Elefant
Für Tiere in der Größe von Elefanten, die zudem in großen Herden umherstreifen, ist es nicht leicht, im immer dichter besiedelten Asien genügend Raum zum Leben zu finden. Die Situation der Asiatischen Elefanten wird vielleicht nirgendwo so deutlich wie in Sabah im Nordosten Borneos: Entlang des Flusses Kinabatangan macht sich ein Filmteam auf die Suche nach den grauen Riesen Asiens, und schneller als erwartet wird es dort fündig. Elefanten ziehen entlang dieses Flusses in Herden, die manchmal aus mehr als hundert Tieren bestehen. Auf den ersten Blick denkt man, das Paradies für Elefanten gefunden zu haben. Aber als das Filmteam den Dickhäutern über Wochen folgt, stellt sich heraus, dass die Wege der Elefanten, die sie seit Generationen gehen, mittlerweile durch Palmenplantagen und sogar durch Ortschaften führen. Der Weg der Elefanten entlang des Kinabatangan bietet in manchen Flussabschnitten das ursprünglichste Elefantenleben. Wenige Kilometer weiter wird ihre Wanderung zu einem Abenteuer, für die Elefanten, für die Menschen, die am Fluss leben, und für das Filmteam, das zwischen die Fronten gerät und Asiens grauen Riesen sehr viel näher kommt, als es sich das vielleicht gewünscht hat.


Am 12.12.18 22:45 - 23:30 Uhr auf 
rbb: Die Tricks des Überlebens (1/2) - Im Dschungel und Wasser
Eine Reise von den klaren Bergflüssen über den sumpfigen Pantanal bis ins Korallenriff und tief in die Regenwälder - eine Reise auf den Spuren außergewöhnlicher Tiere und Pflanzen. Etwa zehn Millionen Tier- und Pflanzenarten leben auf der Erde - doch kein einziges Lebewesen kann alleine überleben. So sind im Laufe von Jahrmillionen komplexe und außergewöhnliche Beziehungen zwischen den verschiedenen Organismen entstanden, die die Fortpflanzung sichern oder Schutz und Nahrung bieten. Zu den artenreichsten Lebensräumen gehören der tropische Regenwald und die Korallenriffe.


Am 13.12.18 02:15 - 03:00 Uhr auf 
phoenix: Magie der Moore (1/2)
Wie kaum ein anderer Lebensraum birgt das Moor unzählige Geschichten: Seine Anziehungskraft und dunklen Mythen lassen uns erschauern, die Pracht seiner Artenvielfalt staunen. In "Magie der Moore" lenkt der renommierte Naturfilmer Jan Haft den Blick auf eines der wichtigsten und schönsten Biotope. Im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten zeigt der zweiteilige Film einen Ort am Übergang zwischen Wasser und Erde, voller spannender Gegensätze. Eine zweiteilige Naturdokumentation über Moore in Europa.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 3.45 Uhr)


Am 13.12.18 04:30 - 05:15 Uhr auf 
phoenix: Wildes Deutschland - Der Pfälzerwald
Im Südwesten Deutschlands, unweit der französischen Grenze, liegt der Pfälzerwald. Farbenprächtige Buntsandsteinfelsen sowie unzählige Burgen und Ruinen überragen die duftenden Kiefernwälder. Der Trifels mit seiner erhabenen Reichsburg ist die bekannteste Felsenburg. Wildkatze und Luchs schleichen durchs Unterholz, Rothirsche mit prächtigem Geweih und korsische Mufflons mit schneckenförmigem Gehörn stolzieren im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands umher.


Am 13.12.18 05:15 - 05:30 Uhr auf 
phoenix: Buchenurwälder - Die letzten Zeugen Deutschland
Zur Zeit der Germanen überwucherten Buchenwälder das nördliche Mitteleuropa, doch spätestens mit den Römern war die Zeit der wilden Wälder vorbei. Es wurde geholzt, was das Zeug hielt. Das Bauholz für erste Städte an Rhein und Donau, für Palisaden, Brücken und Grenzbefestigungen verschlang Millionen Hektar Holz. Der Film stellt mit dem "Nationalpark Jasmund" auf der Ostseeinsel Rügen den weltweit einzigen Hangbuchenwald vor, der direkten Kontakt zum Meer hat. Und er sucht nach den Gründen, weshalb der "Nationalpark Hainich" in Thüringen zu DDR-Zeiten auf keiner Wanderkarte stand und dennoch der größte Laubwald in der Mitte des vereinten Deutschlands werden konnte.
(Wdh. morgen 3.45-4.00 Uhr)


Am 13.12.18 07:05 - 08:05 Uhr auf 
mdr: Der Wald - Die geheime Sprache der Bäume
Warnen Bäume sich bei Gefahr? Stillen Sie ihren Nachwuchs? Haben Sie einen Charakter, sind sie Sturköpfe oder Klassenkasper? Für Förster Peter Wohlleben aus Hümmel in der Eifel steht das außer Frage. Sein Bestseller "Das geheime Leben der Bäume" fasziniert Hunderttausende. Das Buch hat eine ungeahnte neue Waldsehnsucht bei den Deutschen ausgelöst. Ihr gegenüber stehen die Interessen der Forstwirtschaft. Sie will vor allem eines: Profit. Ursprünglichen, naturbelassenen Wald gibt es hierzulande nur noch auf rund zwei Prozent der deutschen Waldfläche. Bis 2020 sollen es fünf Prozent werden, doch das scheint unerreichbar. Ein Waldbesuch mit Peter Wohlleben und der Frage: Was für einen Wald brauchen und wollen wir?


Am 13.12.18 10:00 - 10:30 Uhr auf 
ZDFinfo: Der wahre Preis für den perfekten Apfel
Die Autoren Franziska Wielandt und Norman Laryea wurden für "Der wahre Preis für den perfekten Apfel" mit dem Herbert-Quandt-Medien-Preis 2018 ausgezeichnet. In diesem Film gehen die Autoren Norman Laryea und Franziska Wielandt der Frage nach, warum ein Naturprodukt immer mehr zur Designerware wird und welche Folgen dies sowohl für Anbauer wie auch für Apfelallergiker hat. Die Jury des Herbert Quandt Medien-Preises lobte, dass es den Autoren gelungen ist, ein stimmiges und facettenreiches Gesamtbild des Wandels auf dem Agrarmarkt zu zeichnen. Der Apfel ist das Lieblingsobst der Deutschen – 19 Kilo jährlich isst jeder im Schnitt. So genannte „Clubsorten“ erobern die Supermarktregale. Das Konzept: Ein Züchter bringt einen bestimmten Apfel auf den Markt und lässt Sorte sowie Markennamen schützen. Dieses Produkt wird dann mit millionenschweren Kampagnen beworben und teuer verkauft. Schon jetzt besetzen Clubsorten rund 14 Prozent des Apfelmarktes in Deutschland. Tendenz steigend. Die Apfelanbauer müssen mehr Geld für Kauf und Pflege dieser Apfelsorten aufbringen, eine Lizenzgebühr zahlen. Doch wie gesund sind diese neuen Züchtungen? ZDFzoom konnte durch eigens beauftragte Labortests nachweisen, dass die sogenannten „alten Sorten“ mehr Polyphenole enthalten – Inhaltsstoffe, die nicht nur vor Allergien schützen, sondern auch die Abwehrkräfte stärken und sogar gegen chronische Krankheiten wie Rheuma helfen sollen. Im Supermarkt-Regal findet man diese „alten Sorten“ jedoch kaum noch. Polyphenole sorgen dafür, dass der Apfel sauer und herb schmeckt. Außerdem wird er an der Luft schneller braun. Eigenschaften, die im Handel weniger gefragt sind.


Am 13.12.18 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Wildes Deutschland - Vorpommerns Küste
Im Nordosten Deutschlands liegt an der Ostsee eine der schönsten Naturlandschaften des Landes. Die Kreidefelsen der Insel Rügen ragen knapp 120 Meter in den Himmel und bieten den seltenen Wanderfalken Brutmöglichkeiten. In den Buchenwäldern von Jasmund am Rande der weißen Klippen ziehen Dachse und Damhirsche ihre Jungen auf. Die Bodden genannten Lagunen zählen zu den artenreichsten Regionen Vorpommerns. Sie sind nur durch schmale Meerengen mit der Ostsee verbunden und bieten Nist- und Rastplätze für eine Vielzahl von Vögeln. So rasten im Herbst bis zu 60.000 Kraniche in der Region, in der auch Seeadler auf die Jagd gehen. Im Darßer Urwald kommen Hirsche bis in die Dünengürtel der Strände. Dort liefern sich die Bullen zur Brunft erbitterte Kämpfe; ein Anblick, den man so nur an Vorpommerns Küste erlebt.


Am 13.12.18 15:30 - 15:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Hat das Rentier eine rote Nase?
Rentiere ziehen den Schlitten des Weihnachtsmanns - so heißt es wenigstens - und leben in den Wäldern des Nordens. Diese besonderen Hirsche sind perfekt an ein Leben in der arktischen Kälte angepasst sind. Ein langes, dichtes Fell, Klauen, die bis auf 2 Grad abkühlen und als Schneeschuhe dienen, machen sie zu perfekten Nordlichtern. Sie kommen rund um die Arktis in den kältesten Gebieten der Erde vor. In Europa heißen sie Rentiere, in Nordamerika Karibus. Tierreporterin Anna möchte mehr über diese Tiere erfahren, und findet sie bei uns im Lapplandlager Björkträsk, im Tierpark Sababurg bei Kassel.


Am 13.12.18 16:45 - 17:10 Uhr auf 
arte: Wildkatzen - Bedrohte Jäger
Sie ist geheimnisvoll, sagenumwoben und so scheu wie kaum ein anderes Tier: die Wildkatze. Nur wenige Menschen bekommen die hervorragenden Jäger jemals zu Gesicht. Fast unsichtbar streifen sie durch unsere Wälder - seit rund einer halben Million Jahren. Wildkatzen wurden lange so erbarmungslos gejagt, dass sie fast als ausgestorben galten. Heute brauchen sie unseren Schutz. Wie der gelingen kann? Auf der Suche nach Antworten begeben sich Gunnar Mergner und Caroline du Bled heute auf Spurensuche im Nationalpark Hainich in Thüringen - dort wollen sie der bedrohten Art ganz nah kommen. Mit Hightech-Methoden versuchen das auch Wissenschaftler des Senckenberg Forschungsinstituts. Ihr Ziel ist es, die seltenen Wildkatzen mit winzigen DNA-Spuren wie einzelnen Haaren zu identifizieren. Nur so lässt sich herausfinden, wo sich die Tiere in Deutschland tatsächlich aufhalten. Denn in viele Waldgebiete ist die Wildkatze bis heute nicht zurückgekehrt. Naturschützer versuchen sie dort wieder anzusiedeln - mit Hilfe von sogenannten grünen Korridoren. Wie unterscheidet sich eine Wildkatze von unserer Hauskatze? Und kann man Wildkatzen zähmen? "Xenius" findet es heraus.


Am 13.12.18 16:55 - 17:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Esche
Im Jahr 2001 war sie Baum des Jahres: die Esche. Und das nicht ohne Grund, denn sie ist ein ganz besonderer Baum. Mit ihrer stattlichen Höhe von bis zu 40 Metern ist sie einer der höchsten Laubbäume Europas. Und noch mehr Außergewöhnliches hat die Esche zu bieten! Ein Baumporträt.


Am 13.12.18 18:00 - 19:00 Uhr auf 
3sat: nano spezial - Klimagipfel in Katowice
Der Weltklimarat fordert entschlossenes Handeln, um die Erderwärmung noch auf 1,5 Grad zu begrenzen. Denn sollte das 1,5-Grad-Ziel verfehlt werden, drohen dramatische Folgen. Wie dieses Ziel zu erreichen ist, soll auf dem UN-Klimagipfel beschlossen werden. Zu Gast im Klimahaus in Bremerhaven: der Polarforscher und Buchautor Arved Fuchs und der Klimaforscher Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Die Ausstellung im Klimahaus zeigt die Auswirkungen des Klimawandels auf viele Regionen rund um die Welt. Dazu können Arved Fuchs aus eigener Beobachtung während einer Vielzahl von Expeditionen und Anders Levermann aufgrund seiner Forschungsergebnisse Spannendes berichten Während mehrerer Live-Schalten nach Katowice erfährt der Zuschauer den aktuellen Stand der Verhandlungen. In einem Filmbeitrag stellt "nano spezial" eine der zehn europäischen Familien vor, die derzeit gemeinsam wegen des Klimawandels gegen die EU klagen. Auch das Publikum bekommt Gelegenheit, sich an den Experten-Gesprächen zu beteiligen.


Am 13.12.18 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Dürre in Deutschland
Jahrhundertsommer 2018: Hunderte Hektar Wald fallen Bränden zum Opfer. Gebiete im Osten Deutschlands sind so trocken wie nie seit Beginn der Aufzeichnungen vor über 50 Jahren. In ihrem Wasserbericht 2015 stuften die UN Deutschland als anfällig für Wassermangel ein. Im Alltag spüren wir davon wenig, weil die Versorgungsinfrastruktur hoch entwickelt ist. Dennoch kam es zu Versorgungsengpässen, wie etwa im Trinkwasserverband Stade Ende Mai. Nicht nur im Osten, auch im Norden Deutschlands meldet der Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung schwere Dürre bis in tiefe Bodenschichten. Im Juli verursacht die lange Trockenheit gleich mehrere Großbrände - betroffen auch hier vor allem der Nordosten des Landes. Andererseits haben die Regenmengen in Deutschland seit 1881 um elf Prozent zugenommen. Allerdings kommen diese Niederschläge vermehrt im Winter. Die Sommer dagegen werden trockener. Das deckt sich mit den Ergebnissen regionaler Klimamodelle, die für Deutschland eine höhere Wahrscheinlichkeit für anhaltende Trockenphasen feststellen. Über das ganze Jahr und alle Regionen hinweg betrachtet, herrscht in Deutschland keine Wasserknappheit. Rund drei Viertel des deutschen Trinkwassers stammen aus dem Grundwasser. Diese Wasservorkommen haben sich vor Tausenden von Jahren gebildet. Doch der Grundwasserspiegel sinkt kontinuierlich - und massiv. Experten wie Dr. Knut Kaiser vom Deutschen GeoForschungsZentrum Potsdam sehen einen direkten Zusammenhang mit der Temperaturentwicklung in Deutschland. Auch die intensive Landwirtschaft trägt ihren Teil dazu bei. Müssen wir lediglich ein besseres Wassermanagement betreiben? Wann beginnen wir endlich, uns auf die klimatischen Veränderungen einzustellen? Und wann, etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen?


Am 13.12.18 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Trumps Klima-Krieg - Amerikas neue Umweltpolitik
Pariser Klimaschutzabkommen? Obamas Clean Power Plan? Für US-Präsident Donald Trump ist all das nicht mehr bindend. Wirtschaftsinteressen haben Vorrang für Amerikas neue Umweltpolitik. Sofort nach seinem Amtsantritt Anfang 2017 hat Trump mit dem ehemaligen Generalstaatsanwalt von Oklahoma, Scott Pruitt, einen einstigen Gegner der Umweltschutzbehörde EPA zu deren Leiter gemacht. Pruitt steht für die Öl- und Kohle-Industrie wie kaum ein anderer. Das Ziel: nach dem Austritt aus dem Pariser Klimaschutzabkommen auch die Abschaffung des vom ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama eingeführten nationalen Klimaprogramms Clean Power Plan.
(Wdh. morgen 7.00-7.45 Uhr und übermorgen 11.30-12.15 Uhr)


Am 13.12.18 21:00 - 22:00 Uhr auf 
3sat: scobel - Landwirtschaft im Klimastress
Wurde die extreme Hitzewelle durch den Klimawandel ausgelöst? Darüber streiten sich die Experten. Unbestritten ist jedoch, dass die Landwirtschaft maßgeblich zu den Treibhausgas-Emissionen beiträgt. Aus der Tierhaltung und den Wirtschaftsdüngern entsteht das klimawirksame Spurengas Methan, und aus der Düngung von landwirtschaftlich genutzten Böden stammen Kohlendioxide sowie Lachgas und Stickoxide. Um die internationalen Klimaziele zu erreichen, will die Bundesregierung bis 2020 auch die Treibhausgas-Emissionen in der Landwirtschaft senken. Wird sie dieses Vorhaben schaffen? Oder sind statt Monokulturen und Düngung ganz andere Anbauformen und Techniken nötig? Können ökologische Ansätze, wie beispielsweise die Permakultur, eine nachhaltige und richtungsweisende Alternative sein? Diese und andere Fragen diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen.


Am 13.12.18 21:00 - 21:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Abenteuer Weihnachtsbaumkauf
Bei der Auswahl des Weihnachtsbaumes spielen sich manchmal kleine Dramen ab. Der Baum, der Papa gefällt, gefällt den Kindern noch lange nicht und der Mama schon gar nicht. Es werde sogar aufwändige Strategien im Forst entwickelt, um den schönsten Tannenbaum fürs Fest zu finden und die Familie zu überzeugen. Silke Marks ist jedes Jahr im Forst von Gut Bossee bei Kiel mit ihrer Familie auf der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Für sie muss es eine Tanne mit weichen Nadeln sein, die nicht pieken dürfen. Auf Gut Bossee fallen an zwei Adventswochenenden täglich 1.000 Tannen. Familie Ivankovic durchforstet gleich mehrere Schonungen, findet keinen Baum und steht deshalb kurz vor dem Nervenzusammenbruch. Ein Freundeskreis aus Kiel hat sich zusammengetan, geteiltes Leid ist halbes Leid, und rückt in Kompaniestärke mit Lastwagen in den Tannenwald vor. Drei ganz unterschiedliche Verkaufsorte, jede Menge Holz, jede Menge Abenteuer beim Weihnachtsbaumkauf!
(Wdh. morgen 13.00-13.45 Uhr)


Am 13.12.18 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Wie Konzerne den Klimawandel vertuschen
Seit Donald Trump US-Präsident ist, gibt es eine neue und zugleich alte Sicht auf den weltweiten Klimawandel im Weißen Haus. Gute Zeiten für Ölfirmen wie Exxon und Shell, die seit 60 Jahren wissenschaftliche Studien und Kampagnen finanzieren, die den Klimawandel bis heute kleinreden. Neue Dokumente beweisen: Diese Firmen wussten seit 1957, dass das Verbrennen fossiler Brennstoffe das Klima verändert - eigene, streng geheim gehaltene Forschungen hatten das ergeben. Die Ölunternehmen in den USA forschten aber nicht nur. Ingenieure von Exxon und Shell nutzen die Erkenntnisse über den zukünftigen Klimawandel schon seit Jahrzehnten für ihre Planungen: Ölbohrplattformen wurden wegen des stetig steigenden Meeresspiegels und der immer heftigeren Stürme höher und stabiler gebaut. Pipelines in der Arktis wurden wegen des schmelzenden Permafrostbodens stärker verankert. "Der Klimawandel war damals ein Riesending", sagt Geophysiker Edward Garvey der von 1978 bis 1983 für Exxon als Wissenschaftler arbeitete. Sein Fazit: "Wir hätten schon vor 30 Jahren etwas gegen den Klimawandel tun können!" Stattdessen beauftragten die Firmen Gegenstudien, die über Lobbygruppen weit verbreitet wurden. "Sie finanzierten bewusst Studien, um die eigenen Ergebnisse zu diskreditieren", so Carroll Muffett, Vorsitzender des Center for International Environmental Law in Washington, einer NGO, die sich mit Umweltrecht befasst: "Für mich ist das der größte Skandal der Menschheitsgeschichte". Mittlerweile haben zwei Staatsanwaltschaften und mehrere Counties in den USA Ermittlungen aufgenommen gegen Exxon und andere Ölfirmen - wegen gezielter Irreführung der Öffentlichkeit beim Thema Klimawandel. Die Story deckt diesen Täuschungsversuch auf und geht Hinweisen nach, dass auch in Deutschland zweifelhafte Studien veröffentlich wurden.
(Wdh. morgen 7.45-8.30 Uhr und übermorgen 12.15-13.00 Uhr)


Am 13.12.18 21:45 - 22:15 Uhr auf 
ARD-alpha: O Tannenbaum
Den Weihnachtsbaum kennen alle und sehr viele haben ihn zum Fest geschmückt zu Hause stehen. Wo wächst ein Weihnachtsbaum? Und wie muss er gehegt und gepflegt werden, bevor er zum "Weihnachtsbaum" geadelt werden kann? Die Fernsehreporter gehen dem Werden und Vergehen des Weihnachtsbaumes nach, über das sich die festlich gestimmten Menschen im Kerzenschein des Baumes in ihren Weihnachtsstuben nur selten Gedanken machen. Sie waren auch dabei als in schwindelerregender Höhe Zapfen von Hand geerntet wurden und besuchten eine Darre. Hier werden Samen getrocknet und oft über Jahre eingefroren. Sie beobachteten die Arbeit in einer Baumschule, wo Weihnachtsbäume in Kulturen ausgesät und als Winzlinge immer wieder umgeschult werden. Und natürlich war die Kamera dabei als die Bäume geschlagen wurden, von Waldarbeitern oder von Familien, die es sich nicht nehmen lassen, ihren Baum selbst auszusuchen. Ja und letztlich muss der Baum geschmückt werden. Die Reporter besuchten die Glasbläserstadt Lauscha in Thüringen, da weht das ganze Jahr ein Hauch von Weihnachten durch die Straßen. O Tannenbaum - es gibt viele Geschichten über ihn zu erzählen.
(Wdh. morgen 13.45-14.15 Uhr)


Am 14.12.18 01:05 - 01:55 Uhr auf 
D-MAX: Die Abholzer
Bei den Extrem-Holzfällern in den Alpen muss jeder Handgriff sitzen. Selbst kleinste Fehler haben in diesem Job fatale Folgen. Trotzdem erledigen die Männer ihre Aufgaben verlässlich und effizient. DMAX DOKU begleitet drei Teams in schwieriges Gelände: Die „Abholzer“ aus Oberstdorf leisten mit ihrem vier Tonnen schweren Gebirgsharvester in Pfronten ganze Arbeit. Serafin Gstrein ist im Ötztal an steilen Abhängen unterwegs, und in der Verenaschlucht im Schweizer Kanton Solothurn kommt beim Abtransport der Stämme ein Helikopter zum Einsatz. Bei der lebensgefährlichen Arbeit der Voll-Profis ist absolute Konzentration gefragt.


Am 14.12.18 10:35 - 11:20 Uhr auf 
BR: Winterwelten
Der Winter ist eine Zeit voller Gegensätze. Neuschnee umhüllt Berge und Täler mit einem weißen Schleier und verzaubert das Land auf märchenhafte Weise. Glitzernde Eisskulpturen entstehen wie zerbrechliche Kunstwerke aus Kälte und Wasser. Und wenn die Sonne scheint, funkelt die Welt plötzlich in einem ganz neuen Licht. Für viele Tiere beginnt jedoch eine Zeit der Entbehrungen und ein täglicher Kampf ums Überleben. Ob Fuchs, Maus, Wildschwein, Hirsch, Eichhörnchen oder Vogel - jeder versucht auf seine Weise dem Hunger und der Kälte zu trotzen. Ein dichtes Winterfell oder Daunenkleid schützt vor der Kälte, aber die Nahrung ist für alle knapp. Hirsche fahren ihren Stoffwechsel herunter, um mit dem kargen Futter auszukommen und bewegen sich möglichst wenig, um keine Energie zu verschwenden. Wasservögel müssen sich bewegen, denn sonst frieren sie auf dem Eis fest. Eichhörnchen haben gut vorgesorgt und machen sich auf die Suche nach ihren heimlichen Nahrungsvorräten, die sie bereits im Herbst versteckt haben. Der Fuchs dagegen muss ständig jagen. Es ist kein leichtes Unterfangen unter dem Schnee Mäuse zu fangen, und häufig auch vergebens. Die Strategien der Natur sind vielfältig und voller Wunder und führen oft zu erstaunlichen, aber auch heiteren Begebenheiten.


Am 14.12.18 11:10 - 12:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Massachusetts
Massachusetts lautet in der Sprache seiner Ur-Einwohner: Das „Land der großen Hügel“. Der Bundesstaat im Nordosten der USA hat seine indianischen Wurzeln bis heute bewahrt. Der Name „Massachussetts“ stammt aus dem Algonkin - der Sprache eines von vielen indigenen Stämmen in der Region. In diesem Bundesstaat beheimatet ist auch die Bewegung „Nature Writers“. Hier leben viele Schriftsteller, die als Hobby-Naturforscher tätig sind und Wissenschaftler vor Ort unterstützen. Es ist eine der am stärksten urbanisierten Regionen der USA, die sich dennoch ihre Ursprünglichkeit und ihre reichhaltige Natur bewahren konnte. Im Meeresschutzgebiet Stellwagen überwacht Monica Pepe die Wal-Populationen. Ihre Mission lautet: Aufklären und Handeln, zum Wohlergehen ihrer Schützlinge. Brian Sharp ist weltweit bekannt als Experte für Tiere, die sich in Netzen verfangen oder bei Ebbe stranden. Er ist Retter von Meeressäugetieren in Not. Mit der Natur im Einklang leben, um sie besser zu verstehen - das ist das Ziel von Nick und Valerie Wisniewski. Beide sind sie Wanderführer und auf das Spurenlesen von Bären spezialisiert. Richard Primack und sein Team scheuen keine Mühen, um auf die Gefahren des Klimawandels hinzuweisen. Sie wollen so schnell wie möglich ein Umdenken herbeiführen. In einem Forschungszentrum in Wareham wachen Wissenschaftler über einen wirtschaftlichen und kulturellen Schatz: die Cranberries, eine einheimische Pflanze.
(Wdh. morgen 13.25-14.30 Uhr)


Am 14.12.18 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Ed Stafford - Tief im Regenwald
Machete, Schlauchboot und Moskitonetz: Ed Stafford bereitet sich in London auf seine nächste Expedition vor. Dieses Mal führt die Reise in den größten Regenwald der Welt. Dort hat der Abenteurer auf Satellitenbildern mitten im Dschungel einen türkisblauen See entdeckt, der von keiner erkennbaren Wasserquelle gespeist wird. Ist das Gewässer durch einen Meteoriteneinschlag entstanden? Um das Geheimnis zu lüften, bricht der Ex-Soldat nach Brasilien auf und erkundet dort 120 Kilometer von der nächsten Straße entfernt die unberührte Wildnis.


Am 14.12.18 17:40 - 18:35 Uhr auf 
arte: Virunga, der Kampf für die Berggorillas
Ein Nationalpark im Ostkongo, in einer der krisenreichsten Regionen der Erde, wo fünfhundert Berggorillas mehr Aufmerksamkeit erfahren als die Menschen, die in seinem Umfeld leben? Das weckt Neid und Begehrlichkeiten - und auch Gewalt. Die Verteidigung des Virunga Nationalparks und seiner Bewohner, der letzten Berggorillas auf der Welt, ist eine tägliche Herausforderung. "360o Geo Reportage" porträtiert beide Seiten: Ranger, die täglich ihr Leben riskieren, und Menschen, die sich durch den Nationalpark um ihr Eigentum gebracht sehen.


Am 15.12.18 06:00 - 06:30 Uhr auf 
BR: Was leisten Zoos heute - Artenschutz vor der Haustür
Jede sechste Säugetierart in Europa gilt als bedroht. Caro Matzko und Gunnar Mergner lernen im Tiergarten Nürnberg, dass sich auch Zoos für die heimischen Tiere einsetzen: Mit Zuchtprogrammen werden bedrohte Arten wie Steinbock oder Bartgeier in Gefangenschaft gezüchtet und anschließend ausgewildert. Und auch der Tiergarten selbst ist ein perfekter Lebensraum: für Trauerschnepper, Hirschkäfer und Laubfrosch. Um die zu entdecken, brauchen die Moderatoren allerdings fachkundige Beratung - und viel Glück.


Am 15.12.18 06:00 - 06:45 Uhr auf 
SWR: Weihnachten in Yellowstone
Tief verschneites Land und Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt - Winter im Yellowstone Nationalpark. Wie überall auf der Welt ist Weihnachten auch bei den Rangern und ihren Familien der glanzvolle Höhepunkt des Jahres. Rund 50 von ihnen sind das ganze Jahr über im Hauptquartier von Mammoth Hot Springs. So auch Tim Klukas mit seiner Frau Veronika und den Kindern Brennan und Meteja. Der Film begleitet die Familie durch die Vorweihnachtszeit bis zum Fest. Draußen im Wald wird der Weihnachtsbaum geschlagen und später geschmückt. Während im Haus gebacken und gekocht wird, stehen im Garten Dutzende von Wapiti-Hirschen und suchen Schutz vor ihren Feinden, den Wölfen. Hier in der Nähe der Menschen fühlen sie sich sicher. Im Yellowstone Nationalpark liegen die heile Weihnachtswelt und die harsche Natur eng beieinander. Während die Klukas-Familie Dresdner Christstollen genießt und sich auf den Besuch der Großeltern zum Fest freut, kämpfen ein paar Kilometer weiter Tiere ums Überleben. Wölfe, Bisons, Hirsche und Kojoten müssen den Winter in Amerikas erstem Nationalpark überstehen.


Am 15.12.18 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Hat das Rentier eine rote Nase?
Rentiere ziehen den Schlitten des Weihnachtsmanns - zumindest heißt es das - und leben in den Wäldern des Nordens. Diese besonderen Hirsche sind perfekt an ein Leben in der arktischen Kälte angepasst. Ein langes, dichtes Fell, Klauen, die bis auf zwei Grad abkühlen und als Schneeschuhe dienen, machen sie zu perfekten Nordlichtern. Rund um die Arktis kommen sie in den kältesten Gebieten der Erde vor. In Europa heißen sie Rentiere, in Nordamerika Karibus. Tierreporterin Anna möchte mehr über diese Tiere erfahren, und sie findet sie bei uns im Lapplandlager Björkträsk, im Tierpark Sababurg bei Kassel. Uwe, der Leiter des Parks, führt Anna in die Kultur der Samen ein, ein Volk, das Rentiere noch heute im Norden Skandinaviens als Haus- und Nutztiere hält. Bereits nach kurzer Zeit kann Anna Freundschaft mit den Tieren schließen. Besonders die junge Rentierdame Julika hat es ihr angetan. Anna möchte Rentier-Profi werden. Deshalb absolviert sie den Rentierführerschein. Sie macht sich mit "ihrem" Rentier zu einer Wanderung auf. Dabei wird sich herausstellen, ob die Rentiere Anna akzeptieren und mögen. Der anstrengende Tag klingt am Lagerfeuer aus, und in einem Original-Zelt der Samen schläft Anna dann ein.


Am 15.12.18 07:20 - 08:15 Uhr auf 
arte: Die Eloquenz der Tiere (2/2)
Mit Tieren in einen echten Austausch zu treten, könnte dazu beitragen, ihre Weltsicht besser zu verstehen. Doch geht das überhaupt? Oder handelt es sich nur um einen weiteren verrückten Traum des Menschen? Und wie könnte eine solche Verständigung aussehen? Der zweite Teil der Dokumentationsreihe erforscht verschiedene Formen der Kommunikation zwischen Menschen und Tieren. Schon heute interpretieren Hunde menschliche Gesten und Gesichtszüge, und Menschenaffen können die Zeichensprache erlernen. Doch die größte Herausforderung besteht darin, "Übersetzer"-Schnittstellen zu schaffen. Forscher arbeiten bereits an der Entwicklung von Software, die Mensch und Tier eine gemeinsame Sprache gibt. Das Ziel all dieser Anstrengungen besteht darin, sich endlich mit Tieren zu "unterhalten" und herauszufinden, wie sie die Welt und den Menschen sehen.


Am 15.12.18 10:30 - 11:15 Uhr auf 
3sat: Wilde Wasser, steile Gipfel - Das steirische Ennstal
Ursprünglich schlängelte sich die Enns kurvenreich durch ein lang gezogenes Tal. Dann wurde immer mehr Anbaufläche gewonnen, wurden Nebenarme gekappt, Moore trocken gelegt. Die Flora und Fauna verarmte. Immer öfter gab es verheerende Hochwasser. Vor 20 Jahren startete das EU-Projekt "Life". Naturnahe Flusslebensräume und Auwälder entstanden, aber auch ausgedehnte Moorlandschaften. Die für diese Landschaft typischen Torfmoose wurden angebaut, bald siedelten sich seltene Vogelarten wieder an wie der Wachtelkönig, Wanderfalke oder Eisvogel. Aber auch der Braunbär kehrte zurück. Heute ist die einmalige Flusslandschaft das ganze Jahr über ein Gebiet für sanften, naturnahen Tourismus: Im Mai und Juni locken ganze Wiesen voller blauer Schwertlilien Wanderer und Naturbegeisterte an, aber vor allem die Ski-Gebiete im Ennstal sind ein Publikumsmagnet.


Am 15.12.18 11:30 - 12:15 Uhr auf 
phoenix: Trumps Klima-Krieg - Amerikas neue Umweltpolitik
Pariser Klimaschutzabkommen? Obamas Clean Power Plan? Für US-Präsident Donald Trump ist all das nicht mehr bindend. Wirtschaftsinteressen haben Vorrang für Amerikas neue Umweltpolitik. Sofort nach seinem Amtsantritt Anfang 2017 hat Trump mit dem ehemaligen Generalstaatsanwalt von Oklahoma, Scott Pruitt, einen einstigen Gegner der Umweltschutzbehörde EPA zu deren Leiter gemacht. Pruitt steht für die Öl- und Kohle-Industrie wie kaum ein anderer. Das Ziel: nach dem Austritt aus dem Pariser Klimaschutzabkommen auch die Abschaffung des vom ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama eingeführten nationalen Klimaprogramms Clean Power Plan.
(Wdh. kommende Nacht 3.45-4.30 Uhr)


Am 15.12.18 12:15 - 13:00 Uhr auf 
phoenix: Wie Konzerne den Klimawandel vertuschen
Seit Donald Trump US-Präsident ist, gibt es eine neue und zugleich alte Sicht auf den weltweiten Klimawandel im Weißen Haus. Gute Zeiten für Ölfirmen wie Exxon und Shell, die seit 60 Jahren wissenschaftliche Studien und Kampagnen finanzieren, die den Klimawandel bis heute kleinreden. Neue Dokumente beweisen: Diese Firmen wussten seit 1957, dass das Verbrennen fossiler Brennstoffe das Klima verändert - eigene, streng geheim gehaltene Forschungen hatten das ergeben. Die Ölunternehmen in den USA forschten aber nicht nur. Ingenieure von Exxon und Shell nutzen die Erkenntnisse über den zukünftigen Klimawandel schon seit Jahrzehnten für ihre Planungen: Ölbohrplattformen wurden wegen des stetig steigenden Meeresspiegels und der immer heftigeren Stürme höher und stabiler gebaut. Pipelines in der Arktis wurden wegen des schmelzenden Permafrostbodens stärker verankert. "Der Klimawandel war damals ein Riesending", sagt Geophysiker Edward Garvey der von 1978 bis 1983 für Exxon als Wissenschaftler arbeitete. Sein Fazit: "Wir hätten schon vor 30 Jahren etwas gegen den Klimawandel tun können!" Stattdessen beauftragten die Firmen Gegenstudien, die über Lobbygruppen weit verbreitet wurden. "Sie finanzierten bewusst Studien, um die eigenen Ergebnisse zu diskreditieren", so Carroll Muffett, Vorsitzender des Center for International Environmental Law in Washington, einer NGO, die sich mit Umweltrecht befasst: "Für mich ist das der größte Skandal der Menschheitsgeschichte". Mittlerweile haben zwei Staatsanwaltschaften und mehrere Counties in den USA Ermittlungen aufgenommen gegen Exxon und andere Ölfirmen - wegen gezielter Irreführung der Öffentlichkeit beim Thema Klimawandel. Die Story deckt diesen Täuschungsversuch auf und geht Hinweisen nach, dass auch in Deutschland zweifelhafte Studien veröffentlich wurden.
(Wdh. kommende Nacht 4.30-5.15 Uhr)


Am 15.12.18 16:15 - 17:00 Uhr auf 
BR: Der Rauch, der donnert - die Victoria-Fälle
Schon aus der Ferne ahnt man etwas Besonderes, trotz wolkenlosem Himmel hält sich eine Wolkenwand dicht am Erdboden - es sind die Sprühnebel der Victoria-Fälle, die bis zu 300 Meter aufsteigen und kilometerweit zu sehen sind: "Mosi oa Tunya", "der Rauch, der donnert", werden hier die Victoria-Fälle genannt. Sie sind die größten Wasserfälle Afrikas und bilden zur Regenzeit den breitesten Wasservorhang der Welt. Catherine Blinston und Udo Zimmermann haben Natur- und Tiergeschichten rund um die Victoria-Fälle eingefangen: Von Flusspferden, die im Sambesi ihre festen Reviere haben und von Bootsfahrern ängstlich gemieden werden; von Fischadlern, die im fischreichen Sambesi genug finden, um ihre Küken großzuziehen; von "Big Tree" - einem 800 Jahre alten Baobab-Baum in unmittelbarer Nähe der Schlucht; von dem Regenwald, der im Regen der Sprühnebel eine ganz eigene Mikrofauna bildet und, nicht zuletzt, von den Fluss-Elefanten, die auf den Inseln über den Wasserfällen ein Schlaraffenland finden, das sie aber rechtzeitig verlassen müssen, bevor das Hochwasser den Rückweg versperrt. Es ist die beeindruckende Mischung aus grandiosen Stimmungen rund um die Victoria-Fälle und vielen kleinen Geschichten, die diesen Film auszeichnet.
(Wdh. kommende Nacht 2.35-3.20 Uhr)


Am 15.12.18 18:15 - 20:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Reif für die Insel
Leben, wo andere Urlaub machen! Diesen Traum haben sich Steve und Tracy auf Hawaii erfüllt - mit Mangobäumen und Bananenstauden im eigenen Garten. Das Ehepaar lebt mit seinen drei Kindern auf der Insel Kauai, dort bauen Pete Nelson und sein Handwerker-Team für die Familie ein Freizeitdomizil im Kahuna-Style. Darin können die Naturliebhaber in bequemen Hängesesseln nach Herzenslust relaxen. Aamion und Daize haben dagegen im Geäst schon ganze Arbeit geleistet. Ihr Baumhaus wird mit stylishen Extras und einer Aussichtsplattform aufgepeppt - dabei greift der „Treehouse Master“ den Surf-Profis gerne unter die Arme.


Am 15.12.18 19:10 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Frankreich - Weite Küste, raues Land (2/2)
Fernab der Klischees von Pariser Charme und französischem Wein zeigt diese zweiteilige Dokumentation die Flora und Fauna Frankreichs in neuem Licht. Ob wilde Berglandschaften, idyllische Täler oder weitläufige Küstenstreifen, Wildtiere wie Hirsch, Luchs, Bär oder auch Otter sind hier zuhause.


Am 15.12.18 21:45 - 22:40 Uhr auf 
arte: Wilde Medizin - Die Superkräfte der Tiere
Tiere sind wahre Superhelden. Sie verfügen über Superkräfte, von denen wir Menschen nur träumen können. Einigen wachsen bei Verlust neue Gliedmaßen nach. Andere bilden in rasanter Geschwindigkeit riesige Knochen. Und manche können sich monatelang in einen Ruhezustand versetzen, ohne dabei Muskeln zu verlieren. Ihre Fähigkeiten könnten auch uns Menschen helfen, zum Beispiel gegen Alzheimer, Herzinfarkte und Osteoporose. Doch diese Superkräfte geben noch immer Rätsel auf. Wie machen die Tiere das? Wissenschaftler versuchen, die Frage zu beantworten, um mit diesen Erkenntnissen Menschenleben zu retten.


Am 16.12.18 14:30 - 15:15 Uhr auf 
BR: Bärenkinder
Ein Jahr lang ist Vaclav Chaloupek "Ersatzmutter" für zwei europäische Braunbären. Er teilt mit seinen Bären sein Haus, füttert sie und zeigt ihnen die Welt, genau wie es eine Bärenmutter tun würde. Nur durch diese unmittelbare Nähe hat er die einmalige Chance, mehr und vor allem bisher nicht Bekanntes über Bären zu lernen. Der Film zeigt intime und sensationelle Bilder von jungen Bären, wie sie ihre Umwelt gemeinsam mit Vaclav Chaloupek erkunden, wie sie von ihm lernen, aber auch was an Wissen bereits in ihren Genen steckt.
(Wdh. morgen 10.25-11.10 Uhr)


Am 16.12.18 15:05 - 16:55 Uhr auf 
ServusTV: Der Bär
Spielfilm. Mit den beiden Bären Youk und Kaar scheint es das Schicksal nicht gut zu meinen. Youk verliert seine Mutter durch einen Unfall, und muss sich nun allein in der wilden Berglandschaft der Rocky Mountains zurechtfinden. Das Junge trifft auf das ausgewachsene Männchen Kaar, das ebenfalls schwer gezeichnet ist. Jäger haben Kaar an der Schulter angeschossen, und nur mit Mühe konnte der Bär seinen Häschern entkommen. Nach anfänglichem Zögern nimmt sich Kaar seines kleinen Artgenossen an. Gemeinsam streifen sie durch die Wälder, machen Jagd auf Lachse oder Hirsche, und erleben dabei zahlreiche Abenteuer. Eines Tages jedoch werden sie von Hunden aufgespürt und überfallen. Die Jäger, die Kaar verletzt hatten, sind noch immer hinter ihm her. Kaar kann entkommen, aber der kleine Youk wird von ihnen gefangengenommen. Doch damit ist der Zweikampf zwischen Mensch und Tier noch lange nicht beendet. Sechs Jahre Vorbereitungszeit benötigte der französische Regisseur Jean-Jacques Annaud („Der Name der Rose“, „Sieben Jahre in Tibet“), um sein ungewöhnlich realistisches Tierdrama „Der Bär“ verwirklichen zu können. Allein vier Jahre für die Dressur der Bären, bei denen es sich um einen jungen Grizzly und einen ausgewachsenen Kodiakbären handelt. Am Ende konnte Annauds Mischung aus Tier- und Abenteuerfilm, Western und Drama sowohl Publikum als auch Kritiker überzeugen, und spielte weltweit über 100 Millionen US-Dollar ein. Gedreht wurde der Film in der Gebirgskette der Dolomiten bei Lienz. Aufsehen erregten nicht nur die atemberaubenden Naturaufnahmen von Kameramann Philippe Rousselot („Phantastische Tierwesen“), sondern auch die mit Hilfe von witzig-ironischen Trickfilmsequenzen realisierten Albträume und Halluzinationen des kleinen Bären.


Am 17.12.18 09:30 - 09:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Die liebe Verwandtschaft - Ordnungssysteme in der Natur
Ein Beitrag zum Natur- und Technik-Unterricht ab der 5. Jahrgangsstufe. "Biodiversität" ist seit einiger Zeit ein häufig verwendetes Schlagwort, unter dem sich Viele aber nur vage etwas vorstellen können. Diese Folge von "Natur und Technik", der Schulfernsehreihe des Bayerischen Rundfunks, beschäftigt sich genauer mit der Vielfalt des Lebens und den Systemen, die diese Vielfalt in eine natürliche Ordnung bringen wollen. Ob Pflanzen oder Tiere: die Sendung wendet sich an alle, die an den Verwandtschaftsverhältnissen der Lebewesen interessiert sind und so mehr über die Natur erfahren wollen.


Am 17.12.18 13:15 - 13:30 Uhr auf 
3sat: Geheimnisvoller Nebelwald
Hans Giffhorn beobachtet in den Anden während eines Jahres das Heranwachsen von drei jungen Bären und beschreibt die Besonderheiten von Flora und Fauna der archaischen Wälder. Außerdem stellt er die Tsáchila vor, einen der wenigen kleinen Indianerstämme, die dem Wüten der spanischen Konquistadoren entkommen konnten.


Am 17.12.18 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis -Allein im Dschungel
Der Bergnebelwald von Ecuador zählt nicht gerade zu den klassischen Ausflugszielen: Nass, kalt, fernab jeglicher Zivilisation und absolut unwirtlich. Überlebens-Experte Bear Grylls landet mit seinem Fallschirm auf fast 4000 Metern Höhe. Um einer lebensgefährlichen Unterkühlung zu entgehen, muss er schnellst möglich versuchen, in den tropischen Regenwald abzusteigen. Hier ernährt sich der Abenteurer von selbst gefangenen Piranhas und versucht, auf einem provisorischen Floß eine rettende Siedlung zu erreichen.


Am 17.12.18 15:25 - 15:50 Uhr auf 
ARD-alpha: Welcher Frosch quakt nachts im Dschungel?
Heute stapft Anna durch einen Sumpf im indonesischen Regenwald. Die Insel Sumatra ist ein Paradies für Frösche. Und da sie vor allem nachts quaken, wird die Froschsuche zu einer wahren Mutprobe für die Tierreporterin. Denn nachts sind im Dschungel auch Schlangen und Tiger unterwegs. Aber Anna hat Verstärkung dabei: Froschexperte André hat den Regenwald zwei Jahre lang durchkämmt und dabei 40 tropische Froscharten neu entdeckt. In dem heiß-feuchten Klima des Dschungels hat sich eine große Artenvielfalt entwickelt. Die einen Frösche leben auf Bäumen und können im Flug gleiten, die anderen sind am Boden geblieben. Manche sind bunt gemustert, manche perfekt getarnt. Einige sind aufgeplustert so groß wie eine Faust, andere wiederum gerade mal so groß wie ein Fingernagel.


Am 17.12.18 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Wildes Russland - Der Kaukasus
Zwischen Europa und Asien, eingezwängt zwischen Schwarzem Meer und Kaspischem Meer, ragen gewaltige Berggipfel über 5000 Meter hoch in den Himmel: der Kaukasus. Eine Welt voller Vielfalt und Gegensätze, wo Sandwüsten und eisige Gletscher aufeinandertreffen. In dieser nahezu unberührten Wildnis verwandeln Blumen, die man sonst nur aus unseren sorgfältig kultivierten Gärten kennt, die Gebirgshänge und Steppen in farbenfrohe Blütenmeere. Es ist ein Land, in dem Bären und Wisente leben, Luchse jagen und Geier auf der Suche nach Aas kreisen. Die vielfältigen Landschaften haben einen riesigen Artenreichtum hervorgebracht - hier sind im Laufe der Evolution Tierarten entstanden, denen man sonst nirgends begegnet. Doch dieses Paradies ist bedroht. Obwohl gut 3000 Quadratkilometer des Hochgebirgssystems streng geschützt sind, nimmt die Wilderei überall zu. Die einzigartige und kostbare Wildnis am Kaukasus muss um jeden Preis geschützt werden.


Am 17.12.18 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Wildes Russland - Der Ural
Dichte Nadelwälder bedecken die Hänge und laufen sanft in der angrenzenden Steppenlandschaft aus. Hungrige Wölfe durchstreifen den Wald auf der Suche nach Beute, stets auf der Hut vor Bären. Die sind die unangefochtenen Herrscher im Wald. Die größte Wildnis Europas versorgt die Bären nicht nur mit Beutetieren, sondern auch mit Beeren und Honig. Um an den süßen Saft zu gelangen, müssen sie sich mit kämpferischen Bienen anlegen. Ein paar Stiche machen ihnen nichts aus, und so klettern sie geschickt auf die höchsten Bäume, um die von den Menschen der Region Baschkortostan aufgehängten Bienenkörbe herunterzureißen. Der Ural ist auch die Heimat von Elchen - die großen Tiere finden auch dann noch Nahrung, wenn Bären schon bis zum Bauch im Schnee versinken. Erstmalig wurde gefilmt, wie Gruppen von Elchen am Ende des Winters große Flüsse durchschwimmen, um in neue Nahrungsgründe zu gelangen. Hohle Baumstämme dienen dem Uralkauz als Bruthöhle, zumindest solange die Küken es darin noch aushalten. Mit acht Wochen sind sie zwar noch nicht flügge, erklettern aber schon umliegende Bäume. Die vielen Bäche des Urals bieten ideale Bedingungen für zwei andere Tierarten: Europäische Nerze sind geschickte Fischer und andernorts selten geworden. Der Desman, ein Verwandter des Maulwurfs, den es nur in Russland gibt, taucht lieber nach Schnecken. Seine lange Nase benutzt er dabei als Schnorchel.


Am 17.12.18 16:55 - 17:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Lärche
Sie "benimmt" sich wie ein Laubbaum, ist aber ein Nadelbaum: die Lärche. Wie sie sich "benimmt" und was sie sonst Besonderes an sich hat, zeigt dieses Baumporträt. Dem Nadelabwurf geht eine prächtige Herbstfärbung voraus, die mit Ahorn, Buche und Co. absolut mithalten kann. Deshalb werden Lärchen gerne in Parks und Gärten angepflanzt - im goldenen Herbst bieten sie einen attraktiven, großartigen Anblick. Hinzu kommt, dass die Stämme fest verwurzelt sind und ihnen kaum ein Sturm etwas anhaben kann.


Am 17.12.18 17:40 - 18:35 Uhr auf 
arte: Kreta - Die süßen Früchte des Johannisbrotbaums
Auf Kreta ist der Olivenbaum allgegenwärtig. Doch es gibt einen anderen uralten Baum auf der Insel, der zeitgleich Früchte und Blüten trägt und dessen Früchte, die Karuben, einzigartige Eigenschaften besitzen: der Johannisbrotbaum. Seine rauen, braunen Schoten sind voller Geheimnisse und voller Hoffnung für diejenigen, die um seine Kräfte wissen.


Am 17.12.18 18:05 - 19:10 Uhr auf 
ServusTV: Gabun - Durch Afrikas Dschungel
Gabun ist zu zwei Drittel von tropischem Regenwald bedeckt. Die Dokumentation begibt sich auf die Reise von Libreville, der Hauptstadt des Landes, nach Port-Gentil. Im Regenwald trifft man etwa auf den Volksstamm der Pygmäen. Das sind die Ureinwohner, die im Nordosten und Süden angesiedelt sind. Die Dokumentation zeigt das schillernde Leben in den Großstädten Gabuns. Doch erst im tropischen Regenwald zeigen sich die vielen Facetten der besonderen Natur des Landes. Und inmitten des Dschungels entdeckt der Filmemacher Laurent Bouit den Ogooué, den größten Fluss Gabuns.
(Wdh. kommende Nacht 5.15-6.10 Uhr)


Am 17.12.18 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Russlands versteckte Paradiese
Weite Eiswüsten, fauchende Vulkane, hohe Dünen und schier unendliche Wälder: Russlands Landschaften sind spektakulär. Mehr als einhundert Naturschutzgebiete, Nationalparks und Biosphärenreservate birgt das größte Land der Erde. Um diese Naturschätze zu bewahren, engagieren sich täglich Umweltschützer und Forscher in entlegenen Gegenden des Landes. ARTE nimmt den Zuschauer mit in die russische Arktis, auf die Insel Kamtschatka, in den Kaukasus und auf die Kurische Nehrung - Russlands versteckte Paradiese.


Am 17.12.18 21:02 - 21:45 Uhr auf 
tagesschau24: Unser Torf - Klimakiller aus dem Moor
Bei Meppen frisst sich Feuer unterirdisch durch einen trocken gelegten Torfkörper und kann kaum gelöscht werden. Schlagartig sprechen alle wieder über eine urdeutsche Landschaft, die in Deutschland fast verschwunden ist: das Moor. Inzwischen weiß man, dass trockene Moore den Klimakiller CO2 ausstoßen. Um das zu verhindern, wollen Umweltschützer das Land wieder vernässen. Doch der Torf wird noch gebraucht, denn Torf ist die Grundlage der Pflanzenproduktion in Deutschland. "45 Min" über die Zukunft der Moore, den Klimaschutz und darüber wie wir Torf in Zukunft ersetzen können.


Am 18.12.18 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Sibirien, im Reich des Amur-Tigers
Rund 8.500 Kilometer von der russischen Hauptstadt Moskau entfernt, direkt an der Grenze zu China, erstreckt sich das raue Reich des Amur-Tigers. Hier durchstreift er ein Gebiet, das etwa halb so groß wie Deutschland ist. Dank eines strikten staatlichen Schutzprogramms konnte sich die zuvor stark bejagte Population der Amur-Tiger auf heute etwa 560 Tiere erholen. Der Sibirische Tiger ist ausgewachsen mit einem Gewicht von fast 300 Kilo und einer Länge von fast vier Metern der größte seiner Art und der einzige, der in Eis und Schnee lebt. Und das fast unsichtbar, denn die majestätische Großkatze jagt meist nachts. Die Wälder Ussuriens sind artenreich, und die Tiger hatten bislang meist reiche Auswahl: Rehe, Hirsche und Wildschweine sind ihre Beutetiere. Doch deren Bestand ist bedroht - und mit ihnen erneut der Tiger. Denn durch teils illegalen Holzeinschlag verschwinden aus der Taiga viele Bäume, auch die Mongolische Eiche. Und ohne deren kalorienreiche Eicheln können die für den Tiger wichtigen Wildschweine den harten Winter nicht überstehen. Noch sind die Wälder des Sikhote Alin-Gebirges intakt. Aber das aufstrebende China in direkter Nachbarschaft lechzt nach immer mehr Holz. Mit dramatischen Folgen: Das stetige Verschwinden der Eichen, gefolgt vom Dezimieren der Wildschweine, lässt viele wilde Tiger hungern. In ihrer Not sucht so mancher von ihnen in den Taiga-Dörfern nach Nahrung - und wird so zum "Problem-Tiger". All dies beunruhigt den Tigerschützer Alexander Batalow. Sein Herz schlägt für den Tiger, und er engagiert sich für ihn seit über 30 Jahren. In seinem Pachtwald betreibt er Jagdwirtschaft und schützt zugleich die wichtigen Beutetiere des Tigers.


Am 18.12.18 09:45 - 10:35 Uhr auf 
arte: Die Eloquenz der Tiere (1/2)
Tiere können nicht sprechen - oder etwa doch? Jüngste wissenschaftliche Erkenntnisse konnten nachweisen, dass Tiere über ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten verfügen. Delfine geben sich Namen, Fledermäuse haben einen ausgeklügelten Sprachcode, Vögel zwitschern in Dialekten; die Kapuzineräffchen haben sogar eine Syntax. Schritt für Schritt ergründet die Wissenschaft die sprachliche Welt der Tiere. Was teilen sie einander mit? Lassen sich ihre Botschaften entschlüsseln? Und hat die Sprache von Mensch und Tier vielleicht doch gemeinsame Wurzeln? Diesen Fragen geht die zweiteilige Wissenschaftsdokumentation nach.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 11.30 Uhr)


Am 18.12.18 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Ein Jahr am Kirchsee
Der Kirchsee - wie eine schwarze Perle liegt der Moorsee mitten in einer urtümlichen Moorlandschaft, die sich nach der letzten Eiszeit bildete. Der Naturfilmer Thomas Dammer darf sich ein Jahr lang mit Erlaubnis der Behörden im Naturschutzgebiet, nicht nur rund um den See, sondern auch in seinem Moor umsehen. Begleitet von Andrea Rüthlein und ihrem Kamerateam erlebt er die urtümliche Landschaft in allen Facetten. Denn im Moor sieht es jeden Monat anders aus.


Am 18.12.18 11:30 - 12:15 Uhr auf 
arte: Singvögel in Not - Bedrohte Lebensräume
Es existieren mehr als 5.000 Singvogelarten auf unserer Erde, doch immer mehr Singvögel sind vom Aussterben bedroht. In den nächsten 50 Jahren wird ihr Bestand um die Hälfte dezimiert sein. In China ordnete Mao Tsetung 1957 an, den Spatz auszurotten. Jeder Haussperling sollte zum Wohle der Landwirtschaft getötet werden. Er ging davon aus, dass dies die Ernteerträge erheblich steigern würde. Doch unmittelbar danach wurde das Land von einer gewaltigen Insektenplage heimgesucht. Dieses Beispiel hat gezeigt, wie riskant es ist, wenn bestimmte Vogelarten aussterben: Das Ökosystem gerät aus dem Gleichgewicht, die Tier- und Pflanzenwelt verändert sich drastisch. Denn Vögel sorgen für die Ausbreitung von Samen, bestäuben die Pflanzen mit Pollen und halten die Insektenpopulationen im Gleichgewicht. Was ist die Ursache für den alarmierenden Rückgang der Singvögelbestände? In den Niederlanden untersucht ein Forscherteam aus Leiden die Auswirkungen der Lärmverschmutzung durch Städte und Autos auf den Weidenlaubsänger. Das Ergebnis ihrer Studien zeigt, dass das Fortpflanzungsverhalten der Vögel durch den Lärm erheblich beeinträchtigt wird. In Kanada, wo sich in den borealen Waldgebieten über sieben Milliarden Zugvögel einfinden, um sich fortzupflanzen, besteht ein ähnliches Problem. Ein Großteil der kanadischen Wälder, wichtiger Lebensraum etwa für den Kanadawaldsänger, wurde von der Rohöl- und Erdgasindustrie gerodet. Aufgrund des Lärms, der die Förderung der Rohstoffe mit sich bringt, können die Singvögel ihre Jungen nicht mehr aufziehen, da sie ihre Rufe schlicht nicht mehr hören. In der Osttürkei wirkt sich der Klimawandel auf die Singvögelpopulation aus. Aufgrund des Gletscherrückgangs trocknen die Feuchtgebiete aus. Der Lebensraum des Drosselrohrsängers ist akut bedroht.


Am 18.12.18 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Europa ungezähmt - Die großen Wälder
Im zweiten Teil der Reihe geht es um die großen Wälder Europas. In den Karpaten beispielsweise haben sich bis heute unberührte Wälder erhalten. Sie sind Heimat des Eurasischen Luchses. Die Neuansiedlung europäischer Wisente in den Karpaten war erfolgreich. Die urtümlichen Tiere sind natürliche Landschaftsgärtner: Als Grasfresser sorgen sie für artenreiche Lichtungen, Lebensraum für Blütenpflanzen, Insekten und Vögel. Ein ganz anderes Landschaftsbild findet sich in der Taiga: In den tiefen, dunklen Nadelwäldern nahe am Polarkreis haben Braunbären, Wölfe und Bartkäuze ganz unterschiedliche Strategien entwickelt, um die langen schneereichen Winter zu überleben.


Am 18.12.18 14:30 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Wild, grün und atemberaubend - Mecklenburg-Vorpommern natürlich
Die spannendsten Geschichten schreibt die Natur. Jedes Jahr im Herbst werden die Lagunen in der Vorpommerschen Boddenlandschaft zur Bühne grandioser Naturschauspiele. Bis zu 70.000 Kraniche machen hier Zwischenstation. Ein ganzes Jahr lang ist der Naturfotograf Jürgen Reich den scheuen Vögeln des Glücks auf der Spur und erlebt beeindruckende wie auch dramatische Ereignisse. Währenddessen geht Aalfred auf Seeadler-Tour an der Sternberger Seenplatte, brütet ein Nandu-Vater seine Jungen am Schaalsee aus und Fischer Frischke ist zusammen mit "Fisch-Ernie" und 500 Aalpuppen im Einsatz. Und während des ganzen Jahres ist der Naturfotograf Jürgen Reich den Kranichen auf der Spur und erlebt schöne wie auch dramatische Ereignisse. Eineinhalb Stunden spannende und unterhaltsame Geschichten aus der Natur mit interessanten Menschen, die uns mitnehmen bei ihren außergewöhnlichen Einsätzen. Faszinierende Bilder von Landschaften und Tieren aus der Luft, von Land und unter Wasser.


Am 18.12.18 15:30 - 15:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Unterwegs mit der Elefantenpolizei
Anna freut sich auf einen besonderen Ausritt. In einem Nationalpark auf der indonesischen Insel Sumatra begleitet die Reporterin einen Mahut - also einen Elefantenhüter. Der Asiatische Elefant ist der kleine Cousin des Afrikanischen Elefanten. Aber was heißt hier klein: Drei Meter hoch und drei Tonnen schwer sind immer noch recht stattlich. Die Elefanten haben ein großes Problem: Durch die Abholzung des Waldes wird ihr Lebensraum immer kleiner, die Nahrung knapp und so plündern sie die Felder der Bauern. Tierschützer haben deshalb geschützte Gebiete errichtet. Dort schieben die Mahuts Wache - und diesmal ist Anna mit dabei.


Am 18.12.18 15:30 - 15:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Unterwegs mit der Elefantenpolizei
Anna freut sich auf einen besonderen Ausritt. In einem Nationalpark auf der indonesischen Insel Sumatra begleitet die Reporterin einen Mahut - also einen Elefantenhüter. Der Asiatische Elefant ist der kleine Cousin des Afrikanischen Elefanten. Aber was heißt hier klein: Drei Meter hoch und drei Tonnen schwer sind immer noch recht stattlich. Die Elefanten haben ein großes Problem: Durch die Abholzung des Waldes wird ihr Lebensraum immer kleiner, die Nahrung knapp und so plündern sie die Felder der Bauern. Tierschützer haben deshalb geschützte Gebiete errichtet. Dort schieben die Mahuts Wache - und diesmal ist Anna mit dabei.


Am 18.12.18 15:35 - 16:20 Uhr auf 
3sat: Wildes Russland - Sibirien
Eine riesige Wildnis im Herzen Russlands, wo die Kälte dominiert - das ist Sibirien. Jenseits des Urals gelegen, umfasst Sibirien rund zehn Prozent der gesamten Landmasse der Erde. Keine Frage, dass es sich um ein Land der Superlative handelt: riesige Temperaturschwankungen um etwa 80 Grad, die widerstandsfähigsten Tiere unseres Planeten und der tiefste und älteste See der Welt. Der harte Winter fordert Anpassung - der dichte Pelz des Zobels wurde ihm allerdings fast zum Verhängnis. Inzwischen liegen Pelze nicht mehr im Trend, und die einheimischen Raubtiere stellen dem Zobel häufiger nach als der Mensch.


Am 18.12.18 16:20 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Wildes Russland - Der Ferne Osten
Ussurien an der russischen Pazifikküste ist ein zerklüftetes Land aus Wasser und Eis mit sanften waldbedeckten Hängen und einer schroffen Küste. Der Herrscher dort ist der Amur-Tiger. Die gepunkteten Sika-Hirsche kommen aus dichtem Wald häufig an die Küste, um angespülte Algen zu fressen. Doch das Leben im Jagdrevier des Sibirischen Tigers ist nicht ganz ungefährlich. Sensationelle Aufnahmen zeigen erstmalig einen wilden Amur-Tiger am Strand. Junge Kragenbären verstecken sich lieber in den Baumwipfeln, sobald ein hungriger Tiger aufkreuzt. Doch der Amur-Tiger hat selbst gefährliche Feinde: Wilderer machen den Jäger zum Gejagten, und durch Rodung schrumpft sein Lebensraum unaufhaltsam. Das gleiche Schicksal teilt der Amur-Leopard. Schätzungsweise gibt es weltweit nur noch 40 Tiere. Der Amur-Leopard konnte bei der nächtlichen Jagd gefilmt werden.


Am 18.12.18 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Das Macho-Eichhörnchen
Auf der Beliebtheitsskala der Menschen rangieren die Eichhörnchen ganz oben. Ihr Markenzeichen: der buschige Schwanz. Welche vielseitigen Einsatzmöglichkeiten er den niedlichen Nagern bietet und warum männliche Eichhörnchen richtige Machos sind, erklärt Thomas D in "Wissen vor acht - Natur".


Am 18.12.18 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Die Reise der Schneeeulen - Ein Wintermärchen
Vielen Harry Potter Fans ist die Schneeeule "Hedwig" bestens bekannt. Sie überbringt in Potters Zauberwelt als Postbotin wichtige Botschaften. Doch in unserer realen Welt führt die Schneeeule ein geheimnisvolles Leben nördlich des Polarkreises. In ganz besonderen Jahren tauchen Schneeeulen sogar in Deutschland auf. So werden immer wieder Schneeeulen in Mitteleuropa gesichtet und gelten dann als ornithologische Sensation. Doch was treibt die hervorragend an die arktische Tundra angepassten Schneeeulen plötzlich in unsere Breiten?
(Wdh. morgen 8.55-9.40 Uhr)


Am 19.12.18 09:35 - 10:00 Uhr auf 
BR: Im Höllental der Schneeaffen
Gewaltige Gebirgsmassive, faszinierende Tiere und eine ursprüngliche Wildnis. Solche Naturlandschaften sind in Japan selten. Von Dezember bis März erstarrt die Natur in den Bergen auf der Hauptinsel Honshu unter klirrender Kälte. Heiße Quellen machen das Leben für Mensch und Tier hier nicht nur erträglich, sie locken sie sogar an. Obwohl die meisten Affenarten in wärmeren Gefilden leben, haben sich Rotgesichtsmakaken hier weit in den Norden vorgewagt. Für sie sind Schnee und Eis selbstverständlich geworden. In Jigokudani, das "Höllental" der japanischen Alpen, haben 300 Schneeaffen einen sicheren Zufluchtsort. Die Schlucht mit ihren heißen Quellen wurde extra für die Affen als Nationalpark ausgewiesen. Aber der geheimnisvolle Ort hat noch etwas Besonderes: Menschen und Schneeaffen gehen hier in den heißen Quellen genussvoll den Badefreuden nach. Jens-Uwe Heins schildert in dieser Dokumentation das Sozialleben der Schneeaffen im Höllental und zeigt, wie die Menschen mit ihnen umgehen.


Am 19.12.18 10:55 - 11:50 Uhr auf 
arte: Die Neuvermessung der Welt
Die Welt wird neu vermessen, auf den Zentimeter genau - rund um die Uhr. 200 Jahre nach Alexander von Humboldts Entdeckungsreisen haben Radarsatelliten, Drohnen und fahrende Spezialkameras den Job übernommen. Heerscharen von Datensammlern speisen Tag und Nacht Geodaten in gigantische Rechnernetzwerke ein. Um den Besitz der Daten tobt ein Kampf zwischen multinationalen Konzernen, denn wer das Wissen hat, hat die Macht. Die Neuvermessung der Welt betrifft uns alle: Das entfesselte Klima, die veränderte chemische Zusammensetzung unserer Luft und der Weltmeere bedrohen das Leben auf unserem Planeten. Ein Netz neuer Hightech-Satelliten soll helfen, die Gefahren durch den Klimawandel besser zu verstehen und den Raubbau an der Natur einzudämmen. Gleichzeitig steigt der Trend, durch GPS-Tracking auch Menschen jederzeit am Handy orten zu können, zum Beispiel die eigenen Kinder. Autonom fahrende Autos, die selbständig miteinander kommunizieren und von Satelliten geleitet werden, werden schon bald unsere Straßen erobern. Die Bundeswehr lässt dreidimensionale Geländemodelle erstellen, bevor sie größere Operationen plant. Der Film zeigt die Hightech-Vermessung unserer Erde im wissenschaftlichen, kommerziellen, sozialen und militärischen Bereich. Er erklärt anschaulich die Technik, die dahinter steckt - und stellt dar, wie sich unser Leben durch die neuen Möglichkeiten schon jetzt verändert.


Am 19.12.18 13:30 - 14:00 Uhr auf 
phoenix: Mission Klima - Aus dem Dschungel in den Weltraum
Französisch Guyana - Land der Gegensätze. Am anderen Ende der Welt und trotzdem in Europa. Bei 30 Grad im Schatten und 90 Prozent Luftfeuchtigkeit muss hier sensible Weltraumtechnik funktionieren. Denn mitten aus dem Regenwald starten die Raketen der ESA ins All. Auch der Satellit Aeolus hat seinen Flug um die Erde auf dem Weltraumbahnhof in Kourou begonnen. Er soll genauere Wetterprognosen ermöglichen und gleichzeitig präzisere Daten liefern, um den Klimawandel besser zu verstehen. Michael Krons und David Damschen präsentieren das eindrucksvolle Mosaik eines Landes, das gleichermaßen Exotik, Abenteuer und Technologie bietet. Sie begeben sich auch auf Spurensuche nach der grausamen Geschichte der Teufelsinseln und ihres wohl berühmtesten Gefangenen "Papillon".


Am 19.12.18 15:00 - 16:00 Uhr auf 
phoenix: Kampf gegen das Artensterben
In den letzten Jahren fand in Deutschland ein regelrechtes Insektensterben statt, die Biomasse hat um bis zu 80 Prozent abgenommen. Das hat schwerwiegende Folgen, denn ohne Insekten können zahlreiche Lebensmittel nicht mehr oder nur sehr teuer bestäubt werden, wo keine Insekten sind, da sind auch bald keine Vögel mehr. So hat der Bestand an Kiebitzen bereits um 80 Prozent abgenommen, der von Braunkehlchen um 63 Prozent. Die Gründe für die Entwicklung sind fehlende Lebensräume, Unkraut- und Insektengifte sowie die Verstädterung der Landschaft. Wir haben in Deutschland wunderbar geordnete Kulturlandschaften, die aber Ökologen mittlerweile grüne Wüsten nennen. Naturschützer fordern eine radikale Umkehr in der Umwelt - und Landwirtschaftspolitik: auf die Bremse treten, Naturschutz und wirtschaftliche Interessen in Einklang bringen - eine Riesenaufgabe. Doch mittlerweile hat sich auch in Brüssel herumgesprochen, das Bienen für uns lebenswichtig sind, weshalb die EU die sogenannten Neonikotinoide verboten hat,das sind auf gut deutsch giftige Pflanzenschutzmittel. Den Schutz der Insekten hat sich auch die Bundesregierung auf die Fahnen geschrieben. Phoenix - Reporter Hans-Werner Fittkau fragt nach den Gründen für das große Artensterben und nach den Möglichkeiten, die wir Verbraucher haben, der Entwicklung etwas entgegen zu setzen. Die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz Prof. Beate Jessel beschreibt die Folgen der industrialisierten Landwirtschaft für Tiere und Pflanzen, Umweltministerin Svenja Schulze erläutert die geplanten Massnahmen der Bundesregierung gegen das Artensterben und Grünen - Chef Robert Habeck schildert, wie er sich eine Umkehr in der Agrarpolitik vorstellt. Mitglieder des bundesweit tätigen Vereines "Naturgarten e.V." zeigen, wie Gärten als Rückzugsorte für bedrohte Tier - und Pflanzenarten aussehen können.


Am 19.12.18 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Wildes Russland - Kamtschatka
Kamtschatka gehört zu den geothermisch aktivsten Gebieten der Welt, wie die zahlreichen Vulkankrater, Geysire und Fumarolen deutlich vor Augen führen. Trotz der launischen Natur ist die heimische Tierwelt einen gewissen Komfort gewöhnt: Bachstelzen finden "beheizte" Kinderstuben, und Bären lieben das Bad in den Thermalquellen. Das warme Wasser befreit sie von Flöhen, Zecken und anderen Parasiten. Überhaupt ist Kamtschatka ein Paradies für Bären: Im feuchten Sommer finden sie genug Kräuter und Beeren, und im Spätsommer stehen täglich 40 Kilogramm Lachs pro Bär auf dem Speiseplan. Auch der seltene Riesenseeadler ist hier heimisch und jagt im Herbst Lachse für seine Jungen. Im Winter schlägt die Stunde der kleineren Raubtiere: Während die Bären Winterschlaf halten, konkurrieren Vielfraß und Rotfuchs um kleine Beutetiere und vor allem Aas. Die Adler belagern die wenigen offenen Wasserstellen und kämpfen untereinander um die wenigen Fische. Noch stehen sechs Monate kalter Winter bevor - im Land der Bären und Vulkane.


Am 19.12.18 15:30 - 15:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Feueraugen der Plumplori
In Indonesien macht Anna diesmal Bekanntschaft mit einem der süßesten Affen überhaupt: dem Plumplori. Aber Achtung, dieses Tier ist giftig! Bei Gefahr vermischt der Plumplori ein Sekret mit seinem Speichel und beißt dann zu. Das kann für den Angreifer tödliche Folgen haben. Die Tierreporterin ist also stets auf der Hut und hält sich an die Anweisungen von Tierschützer Roel, der ihr die Nachtaffen zeigt. Leider sind die Plumploris vom Aussterben bedroht: Sie werden gejagt, gefangen, bekommen die Zähne gezogen und fristen ihr Dasein in winzigen Käfigen. Denn viele Menschen wünschen sich einen so niedlichen Affen als Haustier. Dabei gehören sie in die Natur und nicht in ein Wohnzimmer. In einer Rettungsstation für wilde Tiere kommt Anna gerade rechtzeitig: ein Plumplori wird gerade versorgt. Anschließend darf die Reporterin die anderen Nachtaffen der Station füttern. Dann nimmt Roel sie mit in das Dorf Cipaganti. Dort beobachtet ein Forscherteam die Plumploris in der Wildnis. Im roten Schein der Taschenlampe leuchten ihre Feueraugen aus der Ferne. Die Nacht endet mit einer spektakulären Aktion: Die Forscher holen ein junges Tier vom Baum, um es zu untersuchen.


Am 19.12.18 16:45 - 17:10 Uhr auf 
arte: Trüffel - Juwel aus dem Untergrund
Sie wachsen unter der Erde und leben in Symbiose mit Bäumen und Sträuchern. Erschnüffelt werden sie von Hunden oder Schweinen. Die Stars unter ihnen sind die weißen Trüffel. Wo kommen Trüffel überall vor, und wie kann man sie züchten? Früher durfte man sie auch in Deutschland im Wald suchen. Doch inzwischen stehen Trüffel hier unter Naturschutz und dürfen nur noch aus wissenschaftlichen Gründen in freier Natur gesammelt werden. Anders ist es in Frankreich, Italien oder auf dem Balkan. Da werden sie noch - meist mit Hunden - in lichten Wäldern gesucht. Inzwischen kommt jedoch ein Großteil der unterirdischen Pilze aus Plantagen.


Am 19.12.18 18:05 - 19:10 Uhr auf 
ServusTV: Indonesien - Die Wallace-Linie
Indonesien ist ein Archipel, bestehend aus 17.000 Inseln. Davon sind 6000 Inseln bewohnt. Das Archipel verfügt über einen bemerkenswerten Naturschatz, der sich in asiatisch und australisch geprägte Flora und Fauna aufteilt. Die biogeografische Trennlinie zwischen den beiden Naturräumen ist die Wallace-Linie, benannt nach dem englischen Naturforscher Alfred Russel Wallace. Der Wissenschaftler erkannte, dass sich etwa Elefanten, Tiger und Orang-Utans sehr wohl auf Borneo, Java und Bali befanden, jedoch nicht auf Sulawesi, den Molukken und den kleinen Sunda-Inseln. Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren von Alfred Russel Wallace, vom aktiven Vulkan Gunung Agung auf der Insel Bali bis nach Dili, die Hauptstadt Osttimors.
(Wdh. kommende Nacht 5.15-6.10 Uhr)


Am 19.12.18 18:15 - 18:45 Uhr auf 
SWR: Oh Tannenbaum - Fichten-Schorsch und seine Weihnachtsbäume
Für Georg Valder aus Hambuch ist irgendwie jeden Tag Weihnachten. Der Eifler gehört zu den größten Christbaum-Produzenten Europas. Auf 120 Hektar zieht er ausschließlich Tannen und Fichten, 2.000 bis 3.000 Bäume werden in der Vorweihnachtszeit täglich geerntet. 2002 ist Valder ins Geschäft eingestiegen, nachdem der Firmengründer und Schwiegervater Hermann Schneiders mitten im Weihnachtsgeschäft plötzlich an einem Herzinfarkt verstorben war. Valder strukturierte den Betrieb um, gab die traditionelle Landwirtschaft auf und konzentrierte sich voll auf die Produktion von Weihnachtsbäumen.
(Wdh. morgen 7.35-8.05 Uhr)


Am 19.12.18 22:15 - 23:00 Uhr auf 
ZDF: Russlands versteckte Paradiese
Mit einer Fläche von über 17 Millionen Quadratkilometern ist Russland mit Abstand das größte Land der Erde – und auch eines der abwechslungsreichsten. Seine gewaltige Ausdehnung umfasst mehr als einhundert Naturschutzgebiete, Nationalparks und Biosphärenreservate zwischen der Tiefebene im Westen und den Feuerbergen auf Kamtschatka im Osten. Engagierte Forscher und Naturschützer kämpfen täglich dafür, dass dieser Schatz erhalten bleibt. Vier spektakuläre Regionen stehen stellvertretend für Russlands versteckte Paradiese. Den westlichsten Zipfel Russlands bildet die Exklave Oblast Kaliningrad zwischen Litauen und Polen und die vor ihrer Küste liegende Kurische Nehrung: ein schmaler Landstreifen, der in die Ostsee ragt. Für Zugvögel ist die Nehrung Rastplatz auf ihren Reisen zu den Brutgebieten im Norden und zu den Winterquartieren im Süden. Hier befindet sich auch die älteste ornithologische Forschungsstation der Welt. Dort wird seit mehr als hundert Jahren das Treiben der Vögel beobachtet. Im fernen Osten auf Kamtschatka liegt der Kurilensee, ein Paradies für die größten Braunbären der Welt. Zur Zeit der Lachswanderung finden sie Nahrung im Überfluss. Eine engagierte Anti-Wilderer-Einheit schützt die etwa 500 Bären. Hoch im Norden in einer Wüste aus Eis leben die Rentierherden der Nenzen. Seit Jahrhunderten sind die Huftiere und die nomadisch lebenden Menschen bestens an die extremen Bedingungen auf der Halbinsel Jamal angepasst. Im Süden begrenzt der mächtige Kaukasus das Land. Die uralten Bergwälder in Nordossetien bieten ideale Lebensräume für Europas größte Ur-Rinder, die Wisente.
(Wdh. kommende Nacht 3.30-4.15 Uhr)


Am 19.12.18 22:45 - 23:30 Uhr auf 
rbb: Die Tricks des Überlebens - Im Wald und in der Savanne
Eine Reise durch die Grasländer und die Wälder der gemäßigten Zonen unserer Erde, zwei Lebensräume die auf den ersten Blick eher "mager" ausgestattet sind, was den Tierreichtum angeht. Umso spektakulärer sind hier jedoch "Die Tricks des Überlebens". Graslandschaften kommen vielen Menschen eintönig vor, manche finden auch Waldgänge nicht besonders spannend, auch wenn die Luft gut ist, die Vögel zwitschern und ab und zu ein Hase seine Haken schlägt. Doch es gibt auch in den gemäßigten Zonen Wälder, die mit spektakulären "Tricks des Überlebens" aufwarten. So kann der Kaltregenwald, ein wirklich kalter Regenwald an der Küste Kanadas, nur existieren, weil sowohl die Bären als auch die Wölfe Fischreste auf seinen Moospolstern ablegen. Warum das so wichtig ist und wie Pflanzen tierisches Material abbauen können ist kein Geheimnis mehr, diese Dokumentation zeigt es.


Am 20.12.18 14:00 - 14:30 Uhr auf 
NDR: Wie geht das - 250.000 Weihnachtsbäume
Bernd Oelkers aus Wenzendorf in Niedersachsen gehört zu den größten Weihnachtsbaumproduzenten Deutschlands. Auf dem Land seines Familienunternehmens wachsen rund drei Millionen Nadelbäume. Kaum einer kennt die Geheimnisse des perfekten Weihnachtsbaumes so gut wie er. "Wie geht das?" blickt hinter die Kulissen der Weihnachtsbaumproduktion und zeigt, wie viel Arbeit in einem perfekten Weihnachtsbaum steckt.
(Wdh. übermorgen 7.45-8.15 Uhr auf tagesschau24)


Am 20.12.18 14:00 - 14:45 Uhr auf 
rbb: Winter in Ostpreußens Zauberwald
In der Rominter Heide ist es im Winter ganz besonders still. Auf seiner filmischen Reise hat Wolfgang Wegner Land und Leute wiederentdeckt und Tiere beobachten können, die anderenorts in Europa längst verschwunden sind: Elche, Wölfe, Fischotter und sogar einen Luchs. Berühmt, beinahe legendär aber wurde die Rominter Heide durch ihre kapitalen Rothirsche, die Rominter Hirsche.


Am 20.12.18 15:30 - 15:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Der Gesang der Gibbons
Anna hat schon viele Menschaffen gesehen: Schimpansen, Gorillas und Orang-Utans, alles "Große Menschenaffen". Doch es gibt auch die "Kleinen Menschenaffen", die Gibbons mit insgesamt 16 Arten. Gibbons haben so einiges drauf. Mit ihren langen Armen und Händen hangeln sie sich in einem Affenzahn durch die Baumkronen, dabei sind 15-Meter-Sprünge überhaupt kein Problem für sie. Mit ihrem besonderen Gesang vertreiben sie Feinde, sie markieren ihr Revier und die Männchen trällern sich in die Herzen der Weibchen. In nur wenigen Jahren jedoch könnte der Gesang der Gibbons verstummen. Denn durch illegale Wilderer sind die Tiere stark gefährdet. Die kleine Amank, die Anna in einer Rettungsstation besucht, wurde von Jägern angeschossen. Und wegen der gigantischen Abholzung der Wälder finden die Affen keine Nahrung mehr. Der Hunger treibt sie in die Nähe der Menschen, wo sie dann nach Futter suchen. Doch das ist keine Lösung für das Überleben unserer kleinen, wilden Verwandten aus dem Tierreich.


Am 20.12.18 16:55 - 17:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Fichte
Grüne Nadeln, rote Blüten, braune Zapfen: Kennen Sie die Fichte? Und was unterscheidet sie von der Tanne? Ein Porträt unseres häufigsten Nadelbaumes: Sie ist unser häufigster Nadelbaum und wichtigster Holzlieferant: die Fichte. Sie wächst schnell und ist anspruchslos, doch in Monokulturen angebaut, ist sie anfällig für Borkenkäfer und Windwurf. Der Laie verwechselt die Fichte gerne mit der Tanne, dabei ist die Unterscheidung gar nicht schwierig. Wir stellen die Fichte vor - von der Nadel bis zum Zapfen. Und Sie werden nie mehr Fichte mit Tanne verwechseln.


Am 20.12.18 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Kein Land für Rentiere?
Mai-Lis Eira gehört zum letzten indigenen Volk Europas, den Sami. Sie und ihr Vater sind Rentier-Hirten. Doch sie haben bereits einen großen Teil des Weidelandes, das ihre Tiere seit Jahrhunderten nutzen, an die norwegische Industrie verloren. Jetzt soll eine Starkstromtrasse mitten durch das Tal gebaut werden, in dem ihre Renen kalben. "Re:" begleitet Mai-Lis Eira und ihre Familie bei ihrem Kampf gegen den Stromkonzern, der zum norwegischen Staat gehört. Die Regierung will die Stromtrasse zur Energieversorgung der Ölindustrie nutzen - und zeigt wenig Verständnis für die Existenzängste der samischen Hirten.
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)


Am 21.12.18 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Wilde Heimat - Der Winter
Für Adler, Luchs und Fuchs wird es im Winter immer schwerer, Beute zu machen. Oft hängt ihr Überleben von den Opfern ab, die der Winter fordert. Doch es gibt auch Tiere, die ausgerechnet in eisiger Kälte ihren Nachwuchs bekommen: Kreuzschnäbel ziehen ihre Brut bevorzugt im Winter groß und an der Nordseeküste kommen zur Jahreswende die ersten Kegelrobbenjungen zur Welt. Im Südwesten Deutschlands wird es schon im März merklich wärmer. Feldhasen beginnen mit der Paarung, und Wildschweine haben bereits Nachwuchs. Die Hochalpen sind dagegen noch weit über den Winter hinaus von Schnee bedeckt. So manche Lawine bringt eine Gams ums Leben und Kolkraben wie Steinadler bekommen ihre Chance.


Am 21.12.18 11:10 - 12:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Taiwan
Taiwan liegt im West-Pazifik, zwischen den Philippinen und Japan. Die Landschaft der Insel besteht zu 60 % aus Gebirge - mit 200 Berggipfeln, die höher als 3.000 Meter sind. Die Westküste ist dicht besiedelt. In den Küstenregionen im Osten und Südosten trifft man auf steile Felswände, einsame Strände und riesige Korallenriffe. Aufgrund der Höhenunterschiede gibt es viele verschiedene Klimazonen und Ökosysteme mit einer reichhaltigen Tier- und Pflanzenwelt. Allerdings sind die Biotope ständig durch Taifune bedroht. Jedes Jahr zerstören die tropischen Wirbelstürme große Teile der Küsten und Täler. Taiwan gehört zu den so genannten vier Tigerstaaten Asiens, wobei der Aufstieg vom Entwicklungsland zur Wirtschaftsmacht jedoch zu Lasten der Umwelt erfolgte. Erst in den 1970er-Jahren wurden Gesetze zur Erhaltung der Tier- und Pflanzenwelt geschaffen. In Folge entstanden Programme zur Wiederansiedlung von endemischen Arten und zur Rekultivierung von Lebensräumen. Mittlerweile sind fast 20% der Landesfläche durch Nationalparks und Naturreservate geschützt. Die Dokumentation besucht die Wissenschaftler und Umweltschützer, die sich für den Erhalt der Natur einsetzen.
(Wdh. morgen 13.25-14.30 Uhr)


Am 21.12.18 13:15 - 14:00 Uhr auf 
3sat: Europa ungezähmt - Der trockene Süden
Trockenheit und Hitze im Sommer, milde Winter mit geringen Niederschlägen: Im fünften Teil der Reihe "Europa ungezähmt" geht es um den "trockenen Süden".Auf der Iberischen Halbinsel wachsen einzigartige Wälder aus immergrünen Korkeichen und Steineichen - Lebensraum einer extrem seltenen Raubkatze: der Pardelluchs. Es gibt nur noch 150 Tiere seiner Art. Dank menschlicher Hilfe wird er vielleicht überleben.Die Extremadura ist für ihre großen Geier-Vorkommen bekannt. Die gefiederten Gesundheitspolizisten sind wahre Flugkünstler und kreisen in Höhen von bis zu 6000 Metern.Die wüstenhaften trockenen Regionen sind Heimat von Perleidechsen, Hornottern und Chamäleons, und an der rauen Atlantikküste Portugals haben sich Weißstörche eine ökologische Nische erobert.


Am 21.12.18 18:15 - 18:45 Uhr auf 
SWR: Urlaub im Märchenwald - Unterwegs im Soonwald
"Wie im Märchen", sagt Wanderführer Bernd-Uwe Philippi zu seiner kleinen Wandergruppe, während er sich zwischen Mooshügeln und Totholzbäumen seinen Weg bahnt. Dann erreichen sie eine Lichtung, umringt von jahrhundertealten Laubbäumen. Die Kinder staunen über die Natur und Bernd-Uwe Philippi staunt auch. Immer noch. Über den märchenhaften Soonwald - ein eher kleines Waldgebiet, aber das größte zusammenhängende vor den Toren von Mainz.


Am 21.12.18 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Geheimnisvolle Eichhörnchen
Kaum sind sie da, sind sie auch schon wieder weg: Europäische Eichhörnchen, die quirligen Baumtänzer unserer Wälder, sichtbar und unsichtbar zugleich. Mit ihrer roten, braunen, grauen und bisweilen schwarzen Färbung sind sie überall gern gesehen und doch führen sie zumeist ein verborgenes Leben. Das Team um die Tierfilmer Hubert Doppler und Johannes Pötscher hat sich an die Fersen der flinken, unberechenbaren Sprungakrobaten geheftet. Als sogenannter Kulturfolger hält sich das Europäische Eichhörnchen zwar gern in der Nähe menschlicher Siedlungen auf - fällt hier schließlich regelmäßig Nahrung für den kleinen Nager ab - doch im Allgemeinen bleibt es auf Distanz und nur Wenigen ist ein Einblick in sein Baumkronenreich möglich: Zu groß sind für die kleinen, geschäftigen Tiere die Gefahren, die von den vielen Fressfeinden am Boden oder aus der Luft, ausgehen. Ihre Kobel bauen sie in Astgabeln oder in hohlen Baumstämmen, um sich vor ihren Feinden zu verbergen. Schon im Herbst beginnen sie große Futtermengen, bestehend aus Samen und Nüssen, im Waldboden zu vergraben, um den kalten Winter zu überstehen. Und doch sind ihre Überlebenschancen verhältnismäßig gering. Nur wenige Tiere vollenden ihr erstes Lebensjahr. Häufig fallen sie Jägern aus der Luft, wie dem Habicht oder Mäusebussard, zum Opfer, und auch die Wahrscheinlichkeit, dass ihre Vorräte von Futterkonkurrenten entdeckt und geplündert werden, ist groß. Doch gerade aus den eigenen Reihen kommt seit Jahren eine tödliche Bedrohung: Das im 19. Jahrhundert aus Amerika importierte Grauhörnchen verdrängt das heimische Nagetier mehr und mehr aus seiner ökologischen Nische.


Am 21.12.18 19:30 - 20:00 Uhr auf 
BR: Alle Jahre wieder - Abenteuer Christbaumkauf
Der richtige, der allerschönste Weihnachtsbaum ist manchmal gar nicht so leicht zu finden. Jeder hat da so seine eigenen Prinzipien. Auf jeden Fall ist der Christbaumkauf eine Unternehmung, die nicht selten für familiären Sprengstoff sorgt. Denn je mehr mitreden, desto mehr Meinungen gibt es, wie der Baum denn aussehen soll: groß oder klein, breit oder schmal, luftig oder buschig, gleichmäßig oder originell und "mit Charakter"? Ein Filmteam besucht Christbaum-Verkäufer und begleitet Familien bei ihrer Jagd nach dem perfekten Baum.
(Wdh. kommende Nacht 4.05-4.35 Uhr)


Am 21.12.18 22:45 - 23:30 Uhr auf 
tagesschau24: Unser Torf - Klimakiller aus dem Moor
Bei Meppen frisst sich Feuer unterirdisch durch einen trocken gelegten Torfkörper und kann kaum gelöscht werden. Schlagartig sprechen alle wieder über eine urdeutsche Landschaft, die in Deutschland fast verschwunden ist: das Moor. Inzwischen weiß man, dass trockene Moore den Klimakiller CO2 ausstoßen. Um das zu verhindern, wollen Umweltschützer das Land wieder vernässen. Doch der Torf wird noch gebraucht, denn Torf ist die Grundlage der Pflanzenproduktion in Deutschland. "45 Min" über die Zukunft der Moore, den Klimaschutz und darüber wie wir Torf in Zukunft ersetzen können.
(Wdh. morgen 12.15-13.00 Uhr)


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