TV-Tipps


Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 26.08.19 02:45 - 03:30 Uhr auf 
phoenix: Kielings wilde Welt (1/3)
In drei Folgen reist der Tierfilmer Andreas Kieling zu den schönsten Tierparadiesen der Welt und präsentiert außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Fauna. In der ersten Folge stellt er den Walhai vor der australischen Westküste vor, Indiens bengalischen Tiger, Helgolands Kegelrobben, die Felsenpinguine auf den Falklandinsel und Ähtiopiens Blutbrustpaviane. Im Rathambore Nationalpark hofft Andreas Kieling den seltenen bengalischen Tiger zu finden. Früher jagten die Maharadjas von Jaipur in den artenreichen Wäldern. Romantisches Überbleibsel ist das alte königliche Fort, über 1000 Jahre alt. An seinem Fuß liegt ein See, nicht nur in der Trockenzeit anziehend für Tiger. Und tatsächlich gelingt es Andreas Kieling ein weibliches Exemplar beim Baden zu filmen.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 5.00 Uhr)


Am 26.08.19 08:05 - 08:50 Uhr auf 
arte: Teufel ohne Zukunft - Tasmaniens Beuteltier vor dem Aussterben?
Tasmanische Teufel gelten als die größten fleischfressenden Beuteltiere der Welt und sind vom Aussterben bedroht. Die Dokumentation porträtiert das Verhalten dieser einzig und allein auf einer australischen Insel lebenden Tierart und zeigt mittels modernster Technik überraschende Einsichten.


Am 26.08.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Chaos in Kolumbien
Wie baut man einen sicheren Unterschlupf und wo findet man im Dschungel sauberes Trinkwasser? „Green Beret“ Grady Powell und Luftwaffen-Veteran Bo McGlone haben beim Militär gelernt, wie man ohne Ausrüstung und Proviant hinter feindlichen Linien überlebt. Das Spezialtraining kommt den Abenteurern dieses Mal im kolumbianischen Regenwald zugute, denn die Bedingungen in Südamerika sind extrem. Dort schlagen sich die Männer, umgeben von Schlangen und Krokodilen, durch eine Wildnis voller lebensbedrohlicher Gefahren.


Am 26.08.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 
BR: Was träumen Katze und Känguru?
Wie schlafen Wildtiere, fragt sich Tierfilmer Felix Heidinger und zeigt einige besonders interessante Beispiele: Eine Spitzmaus, zum Beispiel, hat für Träume kaum Zeit. Sie verbringt nämlich 23 Stunden des Tages mit Nahrungssuche. Da hat ein Känguru bessere Chancen etwas Schönes zu träumen, denn es ruht morgens und abends jeweils drei Stunden. Ganz besondere Schlafgewohnheiten herrschen bei Seelöwen. Vier Tage schlagen sie sich im Ozean die Bäuche mit Fischen voll. Dann kehrt die Gruppe an den Strand zurück und fällt in einen dreitägigen Verdauungsschlaf.


Am 26.08.19 14:50 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Europas Urwälder - Bayerns neue Wildnis
Die Wildnis kehrt zurück in den Bayerischen Wald. In einem außergewöhnlichen Experiment entsteht dort ein "neuer" Urwald: Seit gut 40 Jahren wird die Natur sich selbst überlassen. Der Mensch greift nicht ein - auch nicht in extremen Situationen. Mit verblüffenden Erfolgen: Auf den 243 Quadratkilometern Nationalparkwald jagt seit einigen Jahren wieder der Luchs, Europas einzige Großkatze.


Am 26.08.19 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Wildlife-Cops
Der Bundesstaat Washington, im äußersten Nordwesten der USA, ist geprägt durch eine artenreiche Flora und Fauna. Doch auch der Mensch hat die Natur längst erobert - oft mit gravierenden Folgen! Denn Wilderei oder illegaler Tierhandel sind keine Kavaliersdelikte. Niemand weiß das besser, als die Männer und Frauen des „United States Fish and Wildlife Service“, die im Evergreen State für Recht und Ordnung sorgen. Dabei kämpfen die Beamten an vielen Fronten gleichzeitig: Bären und Pumas auswildern, verletzte Tiere retten und Umweltsünder auf frischer Tat ertappen, gehört für die Officers zur täglichen Arbeitsroutine. Diese Serie begleitet die Wildschützer bei ihren gefährlichen Einsätzen.
(Weitere Folgen Dienstag bis Donnerstag um dieselbe Zeit)


Am 26.08.19 15:35 - 16:20 Uhr auf 
3sat: Europas Urwälder - Bialowieza - Heimat der Wisente
Unberührt und geheimnisvoll erstreckt sich im Nordosten Polens der Urwald von Bialowieza, ein ausgedehntes Waldgebiet mit jahrhundertealten Baumriesen. Es lässt erahnen, wie Europa vor Jahrtausenden ausgesehen hat, als der Großteil des Kontinents von Mischwäldern bedeckt war. Der letzte Tiefland-Urwald Europas ist auch die Heimat des größten europäischen Landsäugetiers, des Wisents. Mehrere Hundert der fast ausgestorbenen "Könige des Urwalds" leben dort in freier Wildbahn.


Am 26.08.19 15:50 - 16:40 Uhr auf 
arte: Wildes Elsass
Das Elsass ist eine besondere Region im Herzen Europas, in der es noch wahre Naturschätze in großer Vielfalt gibt. Zwischen Rhein und Vogesen treffen Wärme und Farbenpracht des Mittelmeers auf eisiges Gebirge. Hier liegen inmitten der Kulturlandschaft sehr unterschiedliche Lebensräume. Der fliegende Storch, Symboltier der Region, führt uns zu diesen Naturoasen mit ihren typischen Tierfamilien: der Zwergmaus in den Ill-Wiesen, der Smaragdeidechse in den heißen Trockenrasen und Weinbergen bei Rouffach, den Gämsen auf den Felsen und Almen der Hochvogesen am Hohneck und schließlich der eigenen Storchenfamilie im Schlettstadter Ried.


Am 26.08.19 16:20 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Europas Urwälder - Wilde Karpaten
Entlang der rumänischen Karpaten, wo sich zahlreiche Sagen um den Grafen Dracula ranken, erstreckt sich der größte Buchen-Urwald Europas. Bis heute sind dort Wölfe und Bären zu Hause.In Zentraleuropa sind nur wenige ursprüngliche Waldgebiete - meist in schwer zugänglichen Bergregionen - von der Abholzung verschont geblieben. Dort gibt es Bäume, die bis zu 45 Meter hoch in den Himmel ragen und geschätzte 400 Jahre alt sind.


Am 26.08.19 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Europas Urwälder - La Gomeras Nebelwald
Die Kanareninsel La Gomera besitzt einen einzigartigen dichten Lorbeerwald, der "Monteverde" genannt wird. Er ist ein Relikt der subtropischen Urwälder.Das Besondere am Monteverde ist sein reicher Wasserhaushalt. Auch seine abgeschiedene Lage macht den Nebelwald einzigartig. Die Kanarischen Inseln gelten als "Micro-Hotspot": Dort kommen besonders viele seltene Pflanzen und wirbellose Kleintiere vor.


Am 26.08.19 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Europas Urwälder - Unberührtes Lappland
Am Polarkreis, im schwedischen Teil Lapplands, befindet sich der Muddus-Nationalpark, Heimat von Rentieren, Elchen, Braunbären, seltenen Vögeln und der ältesten Kiefer Schwedens. Es gibt sie noch, die letzten grünen Paradiese Europas - ursprüngliche Wälder, die noch nicht von Menschen verändert wurden. Die Dokumentation lädt zu einer Entdeckungsreise im hohen Norden ein.


Am 26.08.19 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Das künstliche Blatt!
Ein künstliches Blatt als Energiezelle für den eigenen Haushalt? Zukunftsmusik oder realistische Energiealternative? Mehr bei "Wissen vor acht - Zukunft".


Am 26.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Nockberge - Land zwischen Himmel und Erde
Wilde Natur und uralte Bergbauernkultur prägen den Charakter des Nationalparks Nockberge, der mitten in Österreich eine geradezu exotische Landschaft bildet. Die Nockberge gehören zu den interessantesten Mittelgebirgsformationen Europas und stellen aufgrund ihrer sanften Formen und ihrer geologischen Vielfalt eine Seltenheit dar. Die geschwungenen grünen Nocken erinnern an Irland, die Hochplateaus an Kastilien.Durchbrochen wird diese "weiche Landschaft" von einem schroffen Felsband mit steilen Karen und scharfen Graten, eisigen Karseen, klaren Bächen und kalten Tümpeln. Bis in die Gipfelregionen weiden Rinderherden und riesige Hirschrudel miteinander, die zahlreichen verfallenen Bergwerke sind längst von alpinen Urwäldern überwuchert.
(Wdh. morgen 17.45-18.30 Uhr)


Am 27.08.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Die Geier sind zurück
Über den Schluchten und Gebirgszügen Südfrankreichs ziehen seit einigen Jahren wieder Geier ihre Runden: Gänsegeier, Mönchsgeier, Bartgeier. Und das nur dank des unermüdlichen Engagements einer Handvoll passionierter Geierexperten. Das Revier der gigantischen Vögel bietet eine atemberaubende Kulisse: die Verdonschlucht und der Vercors. "GEO Reportage" beobachtet die Greifvögel in den traumhaft schönen Bergwelten Südfrankreichs aus großer Nähe.


Am 27.08.19 08:00 - 08:50 Uhr auf 
arte: Wildes Spanien (2/2) - Der mediterrane Süden
Von den traumhaften Mittelmeerstränden und spektakulären Canyon-Landschaften Andalusiens bis zu den Weiten der Extremadura mit ihren bis zum Horizont verlaufenden Steineichenwäldern - selbst im bei Urlaubern sehr beliebten Süden Spaniens gibt es noch viel Neues zu entdecken. Ginsterkatzen gehen im Schutz der Nacht auf Beutezug. Diese Vertreter der Schleichkatzen haben europaweit in Spanien ihr größtes Vorkommen. Auch Geier sind in Spanien so zahlreich vertreten wie nirgends sonst in Europa. Es ist ein unvergleichliches Spektakel, wenn Gänsegeier sich um einen Kadaver streiten. Weitaus raffinierter ernährt sich dagegen das Europäische Chamäleon: Im Bruchteil einer Sekunde schießt die rund einen halben Meter lange Zunge hervor: einmal im Visier, haben Insekten keine Chance. Auch der mit seiner typischen Federhaube unverwechselbare Wiedehopf weiß das reiche Insektenangebot in Spanien zu schätzen. Mit rund 30.000 Brutpaaren haben Weißstörche in Spanien eines ihrer wichtigsten Verbreitungsgebiete.
(Wdh. übermorgen 10.25-11.10 Uhr im hr)


Am 27.08.19 09:45 - 10:35 Uhr auf 
arte: Paradiesvögel - Wo ein Wille ist ... (1/2)
Frank Gardner ist BBC-Reporter und passionierter Ornithologe. Obwohl er im Rollstuhl sitzt, reist er nach Papua-Neuguinea, um sich einen alten Traum zu verwirklichen: Er will die herrlichen Paradiesvögel in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Die zweiteilige Dokumentation begleitet ihn auf der spektakulären Expedition, die er gemeinsam mit dem britischen Abenteurer Benedict Allen antritt.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 11.30 Uhr)


Am 27.08.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Romantisches Mecklenburg - Tausend Seen und ein Meer
Nirgendwo in Deutschland gibt es so viele Seeadler wie in Mecklenburg. Im März drehen die balzenden Paare rasante Loopings und bauen ihre gewaltigen Nester. Vor der Kamera des hoch in den Bäumen in einem Tarnzelt verborgenen Tierfilmers werden ihre Jungen allmählich größer, bis sie im Sommer ausfliegen und sich am See um die besten Happen streiten. Im Winter versammeln sich die Adler in großer Zahl an den letzten Eislöchern und stoßen hinab in Schwärme von Hunderten Blessrallen.


Am 27.08.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
hr: Wildes Spanien (1/2) - Der atlantische Norden
Spanien zählt zu den beliebtesten Reisezielen der Welt. Doch Badestrände, Flamenco und weltberühmte Städte wie Sevilla und Granada sind nur eine Seite Spaniens. Denn zwischen der rauen Atlantikküste im Norden und der sonnenverwöhnten Mittelmeerküste im Süden findet sich eine Artenvielfalt, die in anderen Regionen Europas selten geworden ist. Der Zweiteiler "Wildes Spanien" porträtiert die extrem abwechslungsreiche Natur vom grünen Norden zwischen Galizien und dem Baskenland und dem Süden zwischen Andalusien und der Extremadura. Zwei Jahre lang dauerten die Dreharbeiten auf der Iberischen Halbinsel.
(Wdh. morgen 8.00-8.45 Uhr auf arte)


Am 27.08.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 
BR: Mit den Babys unterwegs
Jede Tierart hat ihre eigenen Sicherheitsvorkehrungen entwickelt, wenn sie mit ihren Sprösslingen unterwegs ist. Felix Heidinger zeigt, wie Katzen, auch wilde Raubkatzen, ihren Nachwuchs in den ersten Wochen nach der Geburt alle paar Tage in ein neues Versteck bringen, um Feinde zu täuschen. Egal, ob Säugetiere, Reptilien, Vögel, Fische oder Insekten, alle erwachsenen Tiere beschützen auf die eine oder andere Weise ihren Nachwuchs.


Am 27.08.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Grüne Hölle Nicaragua
Ein Marsch durch den Regenwald macht hungrig. Doch woher nehmen, wenn nicht stehlen? Denn Grady Powell und sein Partner Josh James kämpfen sich in dieser Folge durch den Dschungel Nicaraguas. Dort leben Krokodile und Giftschlangen wie die gefährliche Terciopelo-Lanzenotter. Zudem herrscht unter dem Kronendach der Bäume eine unerträgliche Hitze und die Luftfeuchtigkeit beträgt fast 95 Prozent. Nahrung findet man in der Wildnis jedoch nur selten. Deshalb müssen die Überlebensexperten fürs Erste mit Palmnussmaden Vorlieb nehmen.


Am 27.08.19 17:40 - 18:30 Uhr auf 
arte: Die Rückkehr der Wölfe - Das Wunder im Yellowstone-Nationalpark
Im nordamerikanischen Yellowstone-Nationalpark vermehrten sich die Wapiti-Rothirsche lange Zeit ungebremst und das zuungunsten der dortigen Flora und Fauna - bis Wölfe in das Gebiet Einzug hielten. Die Dokumentation "Die Rückkehr der Wölfe - Das Wunder im Yellowstone-Nationalpark" zeigt die erstaunlichen Folgen, die die Wiederansiedlung von Wölfen Ende der 1990er Jahre für das gesamte Ökosystem im Yellowstone-Nationalpark hat. Ein aus den Fugen geratenes Ökosystem ist durch die Rückkehr der Raubtiere wieder in ein natürliches Gleichgewicht gelangt.


Am 27.08.19 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Der Klang der Heuschrecken
Schon in der Bibel galt sie als Massenplage: Warum ist die Heuschrecke aber in Wahrheit ein Einzelgänger und wird nur im Schwarm zur Heimsuchung? Dies und mehr verrät Thomas D bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 27.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Sommerwelten
Ob in Wäldern, Wiesen oder Gewässern - der Sommer ist die Rushhour des Jahres. Der Nachwuchs verlangt volle Aufmerksamkeit, muss behütet, gefüttert und ins Erwachsenenalter geführt werden. Eichhörnchen, Füchse, Rehe, Störche und Enten zeigen ihren Jungen, wie man auf eigenen Beinen steht und in freier Natur überlebt. Überall finden die Tiere jetzt Nahrung. Aber der Sommer hat auch seine Schattenseiten. Mit seinem Wechselspiel aus extremer Hitze und bedrohlichen Unwettern schafft er große Herausforderungen. Der Film zeigt die schönen, aber auch die schwierigen Seiten der "Sommerzeit" und lässt uns staunen.


Am 27.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Australiens Nationalparks - Die Insel der Teufel
Es leben nur 460.000 Menschen auf Tasmanien, einer Insel vor der Südostküste des australischen Festlands, die ungefähr so groß ist wie Irland. Obwohl er nur wenige menschliche Einwohner hat, ist dieser majestätische Staat reich an Naturwundern und für seine großen Gebiete unberührter Wildnis bekannt. Wallabies, Wombats und die ureigenen fleischfressenden Beuteltiere der Insel, die Tasmanischen Teufel, genießen ihren isolierten Lebensraum, der nahezu frei von natürlichen Feinden ist. Der Biologe Wade Anthony züchtet Tasmanische Teufel, die Teil seines eigenen Familienlebens geworden sind.
(Wdh. morgen 13.00-13.45 Uhr)


Am 27.08.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
WDR: Unser Wald im Westen - so hast Du ihn noch nie gesehen
Der Wald ist für viele Menschen ein Sehnsuchtsort: Erholen und Entspannen gleich nebenan und doch gefühlt fernab von Städten und Digitalisierung. Aber was ist anders in dieser Umgebung? Wirkt die Waldluft wirklich positiv auf unseren Geist und Psyche? Und wenn ja, warum? Und was steckt hinter den Aussagen, dass Bäume miteinander sprechen und Schmerz empfinden können? Quarks findet heraus, wie Bäume tatsächlich miteinander kommunizieren und wie sich genau das auf uns Menschen auswirken kann. Aber der Wald in NRW hat auch ein Problem: Trockenheit und Borkenkäfer sind in NRW angekommen und wir müssen uns etwas einfallen lassen, um unsere Wälder für die Zukunft zu bewahren. Förster setzen bereits verschiedene Konzepte um, damit der Wald von morgen zwar anders aussieht, aber immer noch ein Erholungsort für die Menschen in NRW sein kann.
(Wdh. kommende Nacht 1.10-2.00 Uhr)


Am 27.08.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Die jungen Forscher
Sie forschen mit Herz und Verstand. Vier junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Berlin und Brandenburg. Was treibt sie an? Vor welchen Herausforderungen stehen sie? Bleibt neben der Karriere Zeit für eine Familie? Die Dokusoap begleitet die vier Forscher durch den Arbeitsalltag in Laboren, Forschungszentren, Hörsälen. Aber auch beim Sport, beim Kochen oder beim Science Slam. Biologin Sophia Kimmig analysiert Anpassungsstrategien von Wildtieren an verschiedene Lebensbedingungen. Ihr Forschungsprojekt am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin ist der Fuchs in der Großstadt.
(Wdh. morgen 13.45-14.30 Uhr)


Am 27.08.19 23:35 - 23:55 Uhr auf 
3sat: Die Ökos von morgen - Permakultur im Emmental
"Permakultur ist die Vision einer Gesellschaft, die mit der Natur in Einklang lebt", sagt Toni inmitten riesiger Rosenkohlstauden. Sie befinden sich auf 1000 Metern über dem Meer oberhalb von Trubschachen im Oberen Emmental. Dort oben auf dem Balmeggberg leben Toni und seine Frau Simone mit ihren beiden Kindern und einer Gemeinschaft von Menschen, die versucht, sich selbst zu versorgen. "Ich lebe gerne so, weil ich weiß, woher mein Strom kommt, mein Wasser und mein Essen", sagt Toni. "Wir wollen möglichst von dem leben können, was vor der Haustüre ist." "Trage Sorge für die Erde, für die Menschen und teile fair", das sind die Kernanliegen der Permakultur. Wie und wo das umgesetzt wird, bleibt jeder und jedem selbst überlassen. Toni Küchler und die Balmeggbergler befolgen diese Grundprinzipien seit über zehn Jahren im Oberen Emmental. Zusammen mit anderen hat Toni eine Solargenossenschaft gegründet, das Projekt "Truber Holz" kam zustande, und der jüngste Streich ist der Bau einer Wohnsiedlung mitten im Dorf Trubschachen. Nach den Grundsätzen der Permakultur sollen zwei Mehrfamilienhäuser mit rund zehn Wohnungen entstehen. Obwohl die Balmeggbergler ihren Traum von Selbstversorgung und nachhaltigem Leben in der Abgeschiedenheit verwirklichen, wollen sie sich keinesfalls abschotten. Tonis Frau, Simone Küchler-Pey, formuliert es so: "Wir sind nicht Aussteiger, sondern Einsteiger. Wir wollen einsteigen ins Leben."
(Wdh. morgen 12.30-13.00 Uhr)


Am 28.08.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Kastanien, das Brot der Korsen
Korsika ist berühmt für die Castagniccia - die Region der Kastanienwälder. Seit über 6.000 Jahren säumen die knorrigen Kastanienbäume die Berghänge und gaben den Einwohnern Wohlstand, Eigenständigkeit und Würde. Doch heute haben viele Menschen ihre Dörfer verlassen und nur einige wenige halten mit viel Engagement die alten Traditionen aufrecht und kämpfen darum, der Kastanie ihre einstige Bedeutung wiederzugeben.


Am 28.08.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Abenteuer Überleben - Strategien aus dem Tierreich
Von der Geburt bis zum Tod - in der Natur sind die meisten Tiere vielen Gefahren ausgesetzt. Um zu überleben, entwickelten sie die unterschiedlichsten Strategien, wie Naturfilmer Andreas Schulze zeigt.


Am 28.08.19 11:20 - 12:15 Uhr auf 
arte: Invasion der Pflanzen - Gefahr für Umwelt und Mensch?
Biologische Eindringlinge bedrohen die Pflanzenwelt Europas - und sie richten Schäden in Milliardenhöhe an. Die Dokumentation stellt die Verbreitungswege der exotischen Pflanzen dar, zeigt den ökologischen und ökonomischen Schaden, den sie anrichten, und stellt verschiedene Bekämpfungsstrategien vor.


Am 28.08.19 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Wildes Überleben (1/5)
Jede Tierart sichert sich durch anatomische Besonderheiten, einzigartige Strategien oder enorme Anpassungsfähigkeit den eigenen Fortbestand - selbst in extremsten Lebensräumen. Die Reihe "Wildes Überleben" stellt diese Fähigkeiten vor.
(Teile 2 bis 5 direkt im Anschluss, bis 17.45 Uhr, Wdh. kommende Nacht 1.55-5.35 Uhr)


Am 28.08.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 
BR: Stadt, Land, Fluss
Felix Heidinger zeigt, wie viele wilde Tierarten sich an das Leben in der Großstadt angepasst haben und an allerlei Einrichtungen der Menschen, wie zum Beispiel ihre Balkone und Gärten. Die Bewohner im Wasser tun sich da schwerer: Sauerstoffreiches Wasser gibt es nur im Oberlauf der Flüsse. Dort müssen die Fische zum Laichen hinwandern.


Am 28.08.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Im Land der Wölfe
Schneebedeckte Gipfel, ausgedehnte Wälder und heiße Mineralquellen: Das Rila-Gebirge liegt im Südwesten von Bulgarien und zählt zu den wildesten Naturlandschaften Europas. Heftige Winde und Eisregen sind dort an der Tagesordnung. Dabei schwellen die Flüsse in der Region ohne Vorwarnung zu Sturzbächen an. Deshalb droht Grady Powell und Josh James auf ihrer Survival-Tour in der Wildnis Gefahr durch Unterkühlung. Zudem müssen sich die Überlebensexperten in den Bergen vor hungrigen Wölfen und Braunbären in Acht nehmen.


Am 28.08.19 16:00 - 16:45 Uhr auf 
phoenix: Klimafluch und Klimaflucht
Wie viele Menschen bis zum Jahr 2050 zu Klimaflüchtlingen werden, darüber gibt es unterschiedliche Ansichten. Einige Experten sagen, das könne man heute gar nicht vorhersagen. Andere sprechen von mehreren hundert Millionen, einige sogar von Milliarden. Wie immer auch die Zukunft aussieht - sie wird weniger human sein. Und immer mehr Menschen werden vor dem Klimawandel flüchten.


Am 28.08.19 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Gabun - Im Land der Gorillas
An Afrikas Westküste liegt Gabun. Das dünn besiedelte Land bietet mit seinen Regenwäldern einer Vielzahl von Tierarten ideale Lebensbedingungen, darunter auch den majestätischen Gorillas. Fürchten müssen sie nur den Menschen, teils durch die Beschneidung der Lebensräume, teils auch durch die Jagd. Der Primatologe Juan Salvador hat sich dem Schutz der letzten Exemplare verschrieben. Der Film zeigt beeindruckende Bilder seines Projekts.


Am 28.08.19 18:00 - 18:30 Uhr auf 
phoenix: Fridays for Future
Die Schülerinnen und Schüler von Fridays for Future werden immer lauter und zahlreicher. Vor kurzem haben sie in Aachen die bislang größte Schüler-Demo organisiert - mit nach eigenen Angaben 40.000 Teilnehmern, auch aus dem Ausland. Doch reicht das? Obwohl die Schüler in Deutschland seit einem halben Jahr protestieren, haben sie politisch bisher wenig erreicht: Eine wirkliche Wende in der Klimapolitik zeichnet sich nicht ab. Die meisten Politiker scheinen taub zu sein für die Forderungen von Fridays for Future. Manche Schülerinnen und Schüler haben davon die Nase voll. "Dass in dieser Sache, wo sich so viele Leute einig sind, wo massive Schäden entstehen und Menschenleben gefährdet sind, immer noch so eine unglaubliche Sturheit herrscht, eine unglaubliche Ignoranz, das bringt mich sehr auf", so eine Fridays for Future-Aktivistin. "Fridays for Future ist definitiv nicht genug für mich", sagt die 17-jährige Jana und ergänzt: "Offenbar werden wir ja nicht ernstgenommen, wenn wir unseren Protest weiter nur auf die Straße tragen." Jana ist nun auch bei "Ende Gelände" aktiv, einer Gruppe von Umweltschützern, die vor kurzem den Braunkohltagebau in Garzweiler besetzt haben, um so gegen die Kohleverstromung zu protestieren. Jana und anderen Aktivisten von "Ende Gelände" geht es sogar um mehr als Umweltschutz. Sie fordern einen Systemwechsel und mehr direkte Demokratie in Deutschland. Ein Vorbild auch für Fridays for Future? Bislang wollen die Schülerinnen und Schüler weiter friedlich demonstrieren. Doch mit dem radikaleren Klimaprotest von "Ende Gelände" haben sie sich ganz offiziell solidarisiert. Und in Köln demonstrieren die Schüler jetzt nicht mehr nur freitags, sondern in dieser Woche zum ersten Mal eine ganze Woche lang. Werden die Schülerproteste demnächst auch radikaler werden? Was kann ihr Protest erreichen? Und wie weit darf er gehen?


Am 28.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
BR: Spaniens wilder Süden - Rückkehrer
Tiere, die sich in einem Lebensraum über Jahrtausende gegen andere Arten behaupten müssen, werden oft zu Nahrungsspezialisten. Kommt es zu dramatischen Veränderungen in der Umwelt oder bricht die Beutepopulation weg, sind solche Spezialisten oft nicht in der Lage, sich umzustellen. Sie hungern und sterben. Das gilt auch für die seltenste Raubkatzenart der Welt - den Iberischen Pardelluchs. Seine Beute besteht bis zu 90 Prozent aus Wildkaninchen. Anfang des letzten Jahrhunderts bevölkerten noch über 5.000 Luchse die Iberische Halbinsel. Dann kamen, zusätzlich zu rücksichtslosem Jagd- und Siedlungsverhalten des Menschen, zwei Seuchen über das Land, die fast die gesamte Kaninchenpopulation Spaniens dahinrafften. Zur Jahrtausendwende waren gerade einmal 100 Luchse übrig. Den Iberischen Kaiseradler, den ehemaligen Herrscher der Lüfte über den südspanischen Gebirgszügen, hat ein ähnliches Schicksal ereilt. Heute gibt es gerade noch 250 Paare des majestätischen Greifvogels mit einer Flügelspannweite von über zwei Metern. Doch in Spanien findet ein Sinneswandel statt. Man ist sich bewusst: wenn nichts passiert, verschwinden diese vom Aussterben bedrohten Arten für immer von der Erde.


Am 28.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Raubkatzen - Heimliche Jäger
Es gibt wohl keine Tiergruppe, die uns mehr in ihren Bann schlägt, als Raubkatzen. Ihre Eleganz und erstaunlichen Jagdstrategien faszinieren gleichermaßen. Der BBC-Zweiteiler betrachtet erstmals die gesamte Familie. Während der dreijährigen Dreharbeiten konnten die Teams rund um den Globus diverses Verhalten filmen, das selbst Wissenschaftler überrascht. Immer dabei: Neueste Technik die einen exklusiven Einblick in die Welt der geheimnisvollen Wesen gibt.


Am 28.08.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: NaturVerbunden
Geteerte Straßen, öffentliche Verkehrsmittel, Strom überall? Obwohl die meisten Menschen heute in Städten leben, herrscht der Luxus der Zivilisation längst nicht überall auf der Erde: Viele Völker leben bis heute eng mit der Natur verbunden. Was auf den ersten Blick romantisch erscheint, erfordert extreme Anpassungsfähigkeit und Einfallsreichtum von jedem einzelen. Ob Berg- oder Waldmenschen, Wüstenbewohner oder Insulaner, sie alle sind vor allem eins: NaturVerbunden!
(Wdh. morgen 9.15-10.15 Uhr)


Am 28.08.19 22:00 - 22:45 Uhr auf 
rbb: Überleben (1/6) - Gefährliche Kindheit
Extrem nah dran, unvorhersehbar und dramatisch: Die BBC setzt die aufregendsten Überlebenskämpfe der Tierwelt in dieser Reihe atemberaubend in Szene. In der Folge "Gefährliche Kindheit" dreht sich alles alles um die ersten Schritte, Hopser, Flügel- und Flossenschläge von Neugeborenen.


Am 28.08.19 22:15 - 23:05 Uhr auf 
ServusTV: Mit den Augen des Wolfes - Auf Streifzug durch Europa (1/2)
Die abenteuerliche Reise des Wolfes Slava, die den Wolf mit den goldfarbenen Augen quer durch Europa von Rumänien bis in den Pyrenäen führt: Verstoßen von seinem Rudel bricht er auf, um neues Terrain für sich zu erobern. Dabei trifft er auf eine Wölfin, muss sich im Territorium des Menschen behaupten und regelmäßig erfolgreiche Jagd machen, um zu überleben.Es ist die wahre Geschichte eines Wolfes, der auszog, ein neues Rudel zu finden oder gar selbst zu gründen. 3500 Kilometer hat Slava hinter sich gebracht, dieser schlaue und hartnäckige Wolf. Auf seinem Weg begegnen ihm aber auch Helfer, etwa ein Rabe, mit dem er Freundschaft schließt. Der Wissenschaft sind solche tierischen Bündnisse bekannt, in denen der Rabe den Wolf zur Beute führt und der Wolf im Gegenzug die Beute mit dem Raben teilt.
(Wdh. morgen 10.15-11.10 Uhr)


Am 29.08.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Norwegen, die Rentierprinzessin
Die Finnmark ist die nördlichste und flächenmäßig größte Provinz Norwegens, aber auch die am dünnsten besiedelte: Nur rund 1,5 Menschen leben hier pro Quadratkilometer, insgesamt 76.000. Davon gehören 60.000 zum Volk der Samen. Viele von ihnen leben noch immer von und mit ihren Rentieren. Im Winter ziehen Zehntausende dieser nordischen Hirsche halbwild durch die Hochebenen. "GEO Reportage" hat sich unter die Sami gemischt und war auch bei den alljährlichen Rentier-Rennen mit dabei.


Am 29.08.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Borneos Zwergelefanten
In den dichten Regenwäldern im Norden Borneos leben die Zwergelefanten. Lange Zeit vermutete man, dass es sich bei ihnen um verwilderte Arbeitselefanten handelt - doch DNA-Analysen lieferten ein sensationelles Ergebnis: Die asiatischen Zwergelefanten sind tatsächlich eine eigene Unterart. Gerade von der Wissenschaft entdeckt, droht diesen Tieren Gefahr durch die Abholzung des Regenwaldes und durch Wilderer. Spurensucher Bert Dausip begibt sich auf eine Expedition ins Unbekannte. Zum Schutz der Tiere will er wichtige Informationen sammeln, mehr über die scheuen Waldbewohner herausfinden, ihr Leben kennenlernen und erforschen, welche Bedürfnisse sie haben. In Begleitung des Kameramanns Michael Wong konnte Dausip bisher nie gesehene Verhaltensaufnahmen sowie eindrucksvolle Begegnungen zwischen ihm und seinen Elefanten festhalten. Er gewinnt schließlich nach vielen Monaten das Vertrauen einer Elefantenherde. Anrührende Szenen zeigen, wie sensibel und intelligent die Dickhäuter sind. Schockiert muss Bert Dausip feststellen, dass viele der Elefanten durch Fallen und Schlingen der Wilderer tiefe Wunden haben. Er alarmiert Tierärzte und Wissenschaftler, die in einer spektakulären Rettungsaktion die Tiere ärztlich versorgen und anschließend mit Sendern versehen.


Am 29.08.19 13:20 - 14:20 Uhr auf 
3sat: Hirsch, Hase, Reh
Der Rothirsch gilt als letzter "König" in Deutschlands Wäldern und gehört neben Feldhase und Reh zu den bekanntesten Wildtieren in unseren Breitengraden.Katrin Richter begleitet das Leben dieser drei Tiere im Rhythmus der Jahreszeiten. Sie zeigt die Entwicklung vom Kitz zum ausgewachsenen Jungbock und geht der Frage nach, ob der Feldhase seinem Ruf der ewigen Fruchtbarkeit gerecht wird. In faszinierenden Tieraufnahmen erlebt man außerdem den Liebestanz der Rehe und - Höhepunkt im Herbst - die anstehende Brunft im Hirschrudel sowie die damit verbundenen spektakulären Kämpfe um den Thron.Außerdem begleitet die Dokumentation Menschen, die im Deistervorland mit Begeisterung Hirsch, Hase und Reh in freier Wildbahn beobachten.
(Wdh. kommende Nacht 2.30-3.30 Uhr)


Am 29.08.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 
BR: Rekordhalter - so klug und so schnell
Felix Heidinger stellt Tiere vor, die spektakuläre Rekorde halten. Manche Vogelarten, zum Beispiel, lösen in Sekundenschnelle von Menschen ausgetüftelte Intelligenztests. Ein Lebensalter, das alle Rekorde schlägt, können einige Tierarten erreichen, die im Wasser Zuhause sind. Über 150 Jahre werden sie alt. Hinzu kommen rekordverdächtige Flugkünstler. Sie legen im Jahr 12.000 Reisekilometer zurück und schlafen sogar beim Fliegen!


Am 29.08.19 14:20 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Der Schmetterlingsgärtner
Schon als Kind hat Marx Harder seine Liebe zu Schmetterlingen entdeckt. Anfänglich gesammelt und in hübschen Kästen fein säuberlich aufgespießt, macht er heute alles, um sie zu schützen und zu vermehren. Seitdem er Rentner ist, lebt er nur einen Steinwurf von der Schlei entfernt auf dem Hof Schoolbek. Der gehört seiner Lebensgefährtin Susanne von Redecker, die hier seit über 30 Jahren Biolandwirtschaft betreibt. Eine ehemalige Ponywiese hat er dort zu einem Schmetterlingsgarten umgewandelt. Ein Paradies für Falter, Wildbienen und Schwebfliegen.


Am 29.08.19 15:00 - 15:25 Uhr auf 
ARD-alpha: Wo schießen Pilze aus dem Boden?
Ob groß, klein, dick, dünn, bunt, oder blass - es gibt sie in rund 1.000.000 verschiedenen Sorten: die Pilze! Um genau heraus zu finden, an welchen Plätzen sie sich verstecken, ist Willi mit Pilzesammler Günther Groß im Bergheimer Wald in der Nähe von Augsburg unterwegs. Günther erklärt Willi, dass es wichtig ist, einen Pilz immer ganz aus der Erde zu entnehmen, wenn man ihn nicht kennt. Am Stiel könnten nämlich wichtige Merkmale sein, die bei der Bestimmung weiterhelfen können. Zum Schluss hat Willi noch eine Verabredung mit dem teuersten Pilz im Land, dem Trüffel.


Am 29.08.19 15:20 - 15:45 Uhr auf 
3sat: Tarnen, lauern, warten - Mit Tierfilmern unterwegs
Trotz gefrorener Finger und eiskalter Füße liegt Thomas Hardt stundenlang auf der Lauer. Nur jetzt im Winter hat er die Chance, den seltenen Eisvogel mit seiner Kamera zu erwischen. Die Dokumentation begleitet Thomas Hardt und einen weiteren Tierfilmer aus Gifhorn bei ihren Einsätzen und zeigt, wie es ihnen gelingt, mit Teleobjektiv und Kamera selbst extreme Aufnahmen zu machen und der heimischen Tierwelt so nahe zu kommen wie kaum ein anderer.


Am 29.08.19 15:45 - 16:30 Uhr auf 
3sat: Ente auf Abwegen
Flauschige Entenküken direkt vor dem Bürofenster im sechsten Stock: eine schöne Abwechslung im Arbeitsalltag. Was aber, wenn es auf einmal um Leben und Tod geht? Ein Bürogebäude direkt an der viel befahrenen Leopoldstraße in München-Schwabing: Auf der Terrasse im sechsten Stock, in einem Pflanzkasten direkt vor den Bürofenstern einer Firma, hat eine Ente ihr Nest gebaut und will dort offenbar brüten. Plötzlich gibt es, mitten im Büroalltag, nur ein paar Meter vom Schreibtisch entfernt, ein erstaunliches Stück Natur.


Am 29.08.19 17:00 - 17:30 Uhr auf 
3sat: Die Harpyie
Benannt nach mythologischen Figuren, gefürchtet und verehrt bei den Ureinwohnern, streifen Harpyien ungreifbar durch das Astgewirr der tropischen Baumkronen Südamerikas. Mit einer Spannweite von mehr als zwei Metern und der Körpergröße eines Kleinkindes gehören sie zu den Superlativen unter den Greifvögeln. Den Ruf des mächtigen Jägers aber verdanken sie ihren besonders kräftigen Füßen mit den riesigen Krallen. Mehr als zwölf Zentimeter können sie lang werden - die längsten aller Greifvögel. Doch jeder noch so große Jäger fängt mal klein an. Der Film zeigt, wie ein schwarzäugiges Flaumknäuel zu einem mächtigen Greif wird, der - wie ein Dämon der Lüfte - Affen, Faultiere und andere Beute aus den Baumwipfeln pflückt.
(Wdh. kommende Nacht 4.30-5.00 Uhr)


Am 29.08.19 17:30 - 18:00 Uhr auf 
3sat: Starke Nachbarn - Kolibri und Kondor
Es gibt eine Vielzahl der winzigen, zerbrechlichen und nur wenige Gramm schweren Kolibris in den Anden. Sie leben mit dem größten Raubvogel der Welt in einem Lebensraum, dem Andenkondor. Kolibris sind sogar in Eis und Schnee zu finden. Wie schafft es eine kleine Kreatur, die oft nicht schwerer als eine Briefmarke ist, hier zu überleben? Der riesige Kondor scheint sich im gleichen Lebensraum schwerer zu tun. Eine Geschichte über starke Nachbarn.
(Wdh. kommende Nacht 5.00-5.25 Uhr)


Am 29.08.19 18:00 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Der Verführer von Papua
In den Bergen von West-Papua ist zur Balzzeit die Saison des "Laubenbauens": Laubenvögel errichten die verschiedensten Bauten - Konstruktionen von Balz- und Paarungsorten. Welches Männchen wird diesmal die größte Anerkennung für seine Bauten bekommen? Erschöpft sich die Bemühung um ein Weibchen tatsächlich nur im gelungenen Rendezvous in der Laube? Oder steckt hinter dieser Form der Vielehe gar eine sinnvolle evolutionäre Strategie?
(Wdh. kommende Nacht 5.25-5.55 Uhr)


Am 29.08.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: 9-mal Natur extrem
Das Wetter - ständig sind wir ihm ausgeliefert. Besonders dann, wenn es sich von seiner extremen Seite zeigt. Stürme decken Häuser ab, reißen Bäume um und legen den Flugverkehr lahm. Sintflutartige Regenfälle überfluten Städte. Hagel vernichtet ganze Ernten. Solche Extremwetterereignisse werden in Zukunft vermutlich noch viel häufiger auftreten, das sagen Wissenschaftler. Die Folgen: nicht nur hohe Schäden und Kosten, sondern auch dramatisch Veränderungen unserer Umwelt. Plötzlich tauchen fremde Tiere und Insekten bei uns auf, einheimische Vogelarten dagegen verschwinden. Spielt unsere Natur verrückt? Im Sommer 2018 fielen laut Deutschem Wetterdienst nur 54 Prozent der üblichen Regenmenge. Es war so trocken wie nie. Zumindest seit 1951, denn erst seitdem werden Messungen zu Trockenheit und Bodenfeuchte aufgezeichnet. Andererseits kommt es gehäuft zu extremen Regenfällen und Überflutungen.


Am 29.08.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben
Der Soonwald - Teil des rheinland-pfälzischen Mittelgebirges Hunsrück und ein ganz besonderer Wald: Er gilt als Geheimtipp unter den Wäldern - magisch, schön, ursprünglich. Dem Orkan "Wiebke" fielen 1990 größtenteils Fichtenbestände zum Opfer, so dass der Wald nun größtenteils aus Laubwald mit teils sehr alten und schönen Buchen- und Eichenbeständen besteht. Aber Peter Wohlleben ist auch in dieser Folge nicht allein unterwegs. Mit ihm brechen zwei Unterhaltungskünstler aus dem Rheinland und dem Ruhrgebiet auf: Die Komikerin und Schauspielerin Cordula Stratmann und der Comedy-Autor und Moderator Micky Beisenherz wagen den Trip in die Wildnis. Die Wanderung verspricht diesmal also ganz besonders unterhaltsam zu werden. Zwei Tage wandert das Trio durch den Soonwald, inklusive Lagerbau und einer Nacht unter freiem Himmel - und vielen spannenden und faszinierenden Einblicken in die Geheimnisse des Waldes.


Am 30.08.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Der Lippenbär - Held aus dem Dschungelbuch
Über den Lippenbären in freier Wildbahn ist so gut wie gar nichts bekannt. Heute leben noch etwa 10.000 Lippenbären in Indien. Im Süden des Landes fanden die Filmer Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg einen besonderen Zugang zu den scheuen Tieren und rückten ihnen erstmalig mit der Kamera ganz dicht auf den Pelz. Über einen Zeitraum von drei Jahren und in mehr als 200 Drehtagen konnten die beiden Naturfilmer nicht nur Lippenbären am helllichten Tag filmen, sondern dokumentierten Verhalten, das selbst Wissenschaftlern bisher nicht bekannt war. Sie folgen einem jungen Männchen auf seinem Weg zum erwachsenen Bären. Balu - wie der Halbstarke heißt - ist gute zwei Jahre alt, als er aus der Obhut seiner Mutter entlassen wird. Nun wird sich zeigen, ob er das, was er von seiner Mutter gelernt hat, auch allein anwenden kann. Neben den Lippenbären werden auch andere Tiere gezeigt, die mit Balu und seinen Verwandten denselben Lebensraum teilen wie etwa Leoparden und Tiger, Elefanten und eine Horde Tempelaffen. Balu ist am Ende des Films ein ausgewachsener Bär. Auch wenn er zunächst bei den Weibchen kein Glück hat, kann es nicht mehr lange dauern, bis er eigenen Nachwuchs zeugen wird.


Am 30.08.19 12:00 - 12:45 Uhr auf 
WDR: Sommerwelten
Ob in Wäldern, Wiesen oder Gewässern - der Sommer ist die Rushhour des Jahres. Der Nachwuchs verlangt volle Aufmerksamkeit, muss behütet, gefüttert und ins Erwachsenenalter geführt werden. Eichhörnchen, Füchse, Rehe, Störche und Enten zeigen ihren Jungen, wie man auf eigenen Beinen steht und in freier Natur überlebt. Überall finden die Tiere jetzt Nahrung. Aber der Sommer hat auch seine Schattenseiten. Mit seinem Wechselspiel aus extremer Hitze und bedrohlichen Unwettern schafft er große Herausforderungen. Der Film zeigt die schönen, aber auch die schwierigen Seiten der "Sommerzeit" und lässt uns staunen.


Am 30.08.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 
BR: Eine Baby-Station für Flughunde
In Australien ist Tierfilmer Felix Heidinger auf eine ganz besondere Art von Hunden gestoßen: Brillenflughunde. Im Daintree, einem großen Regenwaldgebiet in Australien, sind die Brillenflughunde zu Hause. Felix Heidinger zeigt, wie diese seltene Flughundeart lebt und welcher Gefahr sie ausgesetzt ist. Eine winzig kleine Zecke, von Schafherden der Menschen eingeschleppt, ist lebensbedrohlich für Brillenflughunde-Weibchen und deren Jungtiere. Deshalb haben Wissenschaftler eine Baby-Station eingerichtet, in der jedes Jahr Hunderte von kleinen, verwaisten Flughunden mit der Flasche aufgezogen werden.


Am 30.08.19 17:00 - 17:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Unser Wald im Westen - so hast Du ihn noch nie gesehen
Der Wald ist für viele Menschen ein Sehnsuchtsort: Erholen und Entspannen gleich nebenan und doch gefühlt fernab von Städten und Digitalisierung. Aber was ist anders in dieser Umgebung? Wirkt die Waldluft wirklich positiv auf unseren Geist und Psyche? Und wenn ja, warum? Und was steckt hinter den Aussagen, dass Bäume miteinander sprechen und Schmerz empfinden können? Quarks findet heraus, wie Bäume tatsächlich miteinander kommunizieren und wie sich genau das auf uns Menschen auswirken kann. Aber der Wald in NRW hat auch ein Problem: Trockenheit und Borkenkäfer sind in NRW angekommen und wir müssen uns etwas einfallen lassen, um unsere Wälder für die Zukunft zu bewahren. Förster setzen bereits verschiedene Konzepte um, damit der Wald von morgen zwar anders aussieht, aber immer noch ein Erholungsort für die Menschen in NRW sein kann.
(Wdh. kommende Nacht 3.45-4.30 Uhr)


Am 30.08.19 19:10 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Kinabatangan - Der Garten Eden Borneos
Das Naturschutzgebiet Kinabatangan wird als Geschenk der Erde bezeichnet. Hier finden sich die letzten Reste eines der ältesten Wälder der Erde, entstanden vor 130 Millionen Jahren. Das Gebiet liegt nordöstlich der Insel Borneo, im Staat Sabah im östlichen Malaysia. In Kinabatangan verursacht die Abfolge von Monsun und Trockenperioden extreme Lebensbedingungen für die Bewohner. Der mächtige Kreislauf des Wassers prägt Flora und Fauna. Im Laufe von Jahrtausenden haben der mächtige Monsun, die Kraft der Gezeiten und die Stärke des Flusses eine Vielzahl an Lebensräumen für eine einzigartige, ständig wachsende Tierwelt geschaffen.


Am 30.08.19 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Tod im Paradies - Kampf um Wildtiere in den Niederlanden
Eddy Nagel schießen die Tränen in die Augen, wenn er seine Fotos von verhungernden Wildpferden anschaut. Für das Tierleid machen er und andere niederländische Tieraktivisten die Politik und Forstverwaltung verantwortlich. "Sie haben vor 20 Jahren ein grausames Experiment gestartet", sagt Nagel. Der Streit entzündet sich am Naturschutzgebiet Oostvaardersplassen nordwestlich von Amsterdam. Auf Land, das dem Meer abgerungen wurde, wollte man die Natur sich selbst überlassen und eine niederländische Wildnis erschaffen. Rotwild, Rinder und Wildpferde wurden vor 25 Jahren ausgesetzt, damit die Vegetation kurz blieb. Seitdem vermehren sich diese Großtierarten stark, sie haben keine natürlichen Feinde. "Die behaupten, das sei freie Natur, aber so ist es nicht. Es gibt einen Zaun um das Gebiet, die Tiere sind gefangen", schimpft Aktivistin Yvonne Bierman. Inzwischen gibt es so viele Tiere in Oostvaardersplassen, dass sie in den kalten Monaten nicht genügend Nahrung finden. Im Winter 2017/2018 verhungerten 3.200 Großtiere. Seitdem füttern die Tierschützer illegal mit Heu und protestieren lautstark. Die Politik beschließt schließlich, dass der Bestand reduziert werden soll. Nur wie? "Wenn sie die Tiere töten, bricht hier die Hölle los", sagt Yvonne Bierman. Die Reportage begleitet den Kampf um das Naturparadies in seine heiße Phase. Politiker bekommen Morddrohungen, und von einem Gericht wird das Urteil erwartet, ob 1.800 Tiere abgeschossen werden.


Am 30.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Die Ausbeutung der Urwälder
Seit 1993 gibt es das FSC-Siegel für nachhaltige Forstwirtschaft, trotzdem verschwinden die Urwälder immer schneller. Der Film zieht Bilanz: Was hat das FSC-Zertifizierungssystem gebracht? Die anhaltende Entwaldung der Erde ist für mehr CO2-Emissionen verantwortlich als alle Autos und Lastwagen weltweit. Um das Urwaldsterben aufzuhalten, ist 1993 eine internationale Organisation angetreten, der Forest Stewardship Council (FSC). Das FSC-Siegel gilt weltweit als das wichtigste Ökosiegel. Dem Verbraucher soll es zeigen, dass Möbel, Papier, Terrassendielen et cetera aus "umweltgerecht" gefälltem Holz hergestellt wurden. Der FSC, mit Sitz in Bonn, hat bislang das Forstmanagement für mehr als 200 Millionen Hektar Wald zertifiziert, eine Fläche etwa so groß wie Westeuropa. Um zu sehen, ob der FSC die Vernichtung der Urwälder aufhalten kann, filmten die Autoren Manfred Ladwig und Thomas Reutter monatelang an den globalen Hotspots der Abholzung. Ihre investigative Recherche deckt unter anderem auf, dass der FSC Firmen, die beschuldigt werden, auch illegal geschlagenes Urwaldholz zu verarbeiten, das Ökosiegel nicht entzieht. Selbst eine Firma, die für illegale Abholzungen im brasilianischen Regenwald verurteilt wurde, darf das Siegel für nachhaltige Forstwirtschaft weiter nutzen. Ein investigativer Film über die Zusammenhänge zwischen dem FSC, illegalen Rodungen und der Vertreibung von Waldbewohnern.


Am 30.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Die Supersinne der Tiere (1/3)
Es ist eine Reise in die Welt der Töne, vom tiefsten Grummeln über lauteste Rufe bis hin zu Super-Ohren für die höchsten Töne. Die Bandbreite der Geräusche im Tierreich ist unendlich. Ob zu Land, zu Wasser oder in der Luft: die Art, wie die Tiere miteinander kommunizieren ist überlebenswichtig. Doch Töne dienen auch der Orientierung, zum Beispiel bei Fledermäusen, Vögeln oder Insekten. Dr. Helen Czerski ist Physikerin. Sie möchte herausfinden, wie Tiere sich das gewaltige Spektrum von Licht, Gerüchen und Geräuschen zunutze machen. Der Biologe Patrick Aryee untersucht, wie Tiere, deren Sinnesorgane unseren deutlich überlegen sind, ihre Umgebung wahrnehmen.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 22.30 Uhr, Wdh. morgen 17.15-19.30 Uhr)


Am 30.08.19 21:00 - 21:30 Uhr auf 
3sat: Grüne Geschäfte
Weg mit dem Plastik, E-Auto gegen Verbrennungsmotor, Fair Fashion statt Billigtextilien: Der Umweltschutz hat momentan überall Vorfahrt. Steckt dahinter mehr als eine kluge PR-Strategie? Während auf politischer Ebene noch um Umweltfragen gerungen wird, sind Industrie, Handel und Verbraucher schon einen Schritt weiter? Gibt es wirklich einen strukturellen Umbau unserer Wirtschaft oder soll ein bisschen "grüner Anstrich" die Umsätze ankurbeln? Die Realität in Deutschland sieht wenig nachhaltig aus: Seit Jahren gehen Treibhausgasemissionen und Energieverbrauch nicht weiter zurück, die Mobilität ist weiter stark auf das Auto ausgerichtet, und der Verbrauch an Flächen für Siedlungen und Verkehr ist noch immer viel zu hoch. Der Weg zu echter Nachhaltigkeit in Produktion und Konsum ist in Wirklichkeit also weitaus schwieriger, als manche Marketing-Strategie es verspricht. Regionales zu kaufen, heißt nicht unbedingt, CO2 zu reduzieren. Denn wenn hinter der Auslieferung regionaler Produkte eine komplizierte Logistik steht, nutzen auch kurze Wege nicht viel.
(Wdh. übermorgen 6.15-6.45 Uhr)


Am 30.08.19 22:30 - 23:00 Uhr auf 
phoenix: Der Wert der Artenvielfalt
Der Manu-Nationalpark in Peru gehört zu den Kronjuwelen im internationalen Naturschutz. Getrieben durch die Bankenkrise bedrohen illegale Goldwäscher das Weltnaturerbe. Die Vielfalt des Lebens auf der Erde ist bedroht. Lebensräume verschwinden - und mit ihnen nicht nur bedrohte Tierarten. Auch sauberes Wasser, fruchtbare Böden und frische Luft sind regional längst Mangelware - all das, was auch wir Menschen zum Überleben brauchen. Nirgendwo auf der Erde wurden mehr Arten wildlebender Tiere und Pflanzen dokumentiert als im peruanischen Manu-Nationalpark.
(Wdh. morgen 19.30-20.00 Uhr)


Am 31.08.19 05:35 - 06:20 Uhr auf 
ZDFneo: Costa Rica – Wild und weltbewegend
Als Costa Rica entstand, verband es Kontinente und trennte Ozeane. Dirk Steffens folgt den Spuren eines Prozesses, der das Schicksal vieler Arten bestimmen und sogar globale Folgen haben sollte.


Am 31.08.19 06:00 - 06:30 Uhr auf 
BR: Gülle - Vom Naturdünger zum Umweltdesaster
In Deutschland und Frankreich zeigen zahlreiche Messstellen, dass der Richtwert von 50 Milligramm pro Liter für Nitrat im Grundwasser überschritten ist. Besonders dort, wo intensive Schweinemast betrieben wird, ist das Grundwasser in Gefahr. In Deutschland im sogenannten "Schweinegürtel" zwischen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, in Frankreich vor allem in der Bretagne. Grund: jahrzehntelange Überdüngung der Felder mit Gülle. Was kann man gegen diese Bedrohung des Grundwassers und somit unseres Trinkwassers tun?


Am 31.08.19 06:20 - 07:00 Uhr auf 
ZDFneo: Affenwelten (1/3)
Die dreiteilige Dokumentarreihe geht auf eine Entdeckungsreise rund um den Globus bis in die hintersten Ecken der Welt, um Affen in freier Wildbahn aufzuspüren und versucht, ein umfassendes und ultimatives Porträt der Primaten entstehen zu lassen. Neben rasenden Jagden in den tiefsten Dschungelwäldern werden auch intime Momente im engsten Familienkreise der Bonobos festgehalten und selbst seltene und scheue Spezies wie dem Fingertier oder den Koboldmakis werden im Dunkel der Nacht erforscht.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 8.30 Uhr)


Am 31.08.19 08:30 - 09:15 Uhr auf 
ZDFneo: Planet der Wälder
Von den Polarkreisen bis zu den Tropen – ein Drittel der Landfläche unserer Erde ist von Wäldern bedeckt. Wälder sind Lebensraum für unzählige Arten. Bäume verwandeln Sonnenlicht in Biomasse und schenken uns dabei Atemluft, sie versorgen uns mit Trinkwasser und produzieren unsere Rohstoffe. Wie wichtig die Wälder wirklich sind, beginnen wir erst langsam zu verstehen.


Am 31.08.19 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Kinabatangan - der Fluss der kleinen Elefanten
Orang-Utans, Nasenaffen, Borneo-Elefanten - es gibt nur einen Flecken auf dieser Welt, wo man all diese Tierarten beobachten kann: am Fluss Kinabatangan im malaysischen Teil Borneos. Über 500 Kilometer schlängelt sich dieser Fluss ins Landesinnere, und an seinem Ufer kann fast die gesamte Tierwelt Malaysias beobachtet werden. Der Tier-Reporter Felix Heidinger bereist den Kinabatangan und trifft auf eine Herde Elefanten. Tagelang dauert diese Begegnung, Tage, in denen sich Elefanten und Menschen manchmal näher kommen als beiden lieb ist.


Am 31.08.19 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Schule unter Palmen
In Thailand sollen Makaken von klein auf lernen, für den Menschen auf hohe Palmen zu klettern und bereitwillig die geernteten Kokosnüsse abzugeben. In schwindelerregender Höhe hängen die reifen Kokosnüsse. Die Ernte ist für den Menschen halsbrecherisch. Im Süden Thailands übernehmen das daher zu 99 Prozent Affen: Kurzschwanz-Makaken. Sie sind zehnmal schneller als Menschen und schaffen bis zu 1.000 Kokosnüsse am Tag. Leider werden die Makaken in der Wildnis gefangen und oft mit Schlägen und Strafen ausgebildet. Inspiriert von einem buddhistischen Mönch ist jedoch auch eine Affenschule entstanden, in der alles anders ist. Mit viel Liebe und unendlicher Geduld bringt Somjai Saekhow ihren Schülern bei, wie sie reife Kokosnüsse erkennen, pflücken, schwimmend im Wasser einsammeln und sogar auf dem Motorrad zur Ernte fahren.


Am 31.08.19 11:10 - 12:00 Uhr auf 
arte: Die Kanarischen Inseln (1/2)
Die Kanarischen Inseln sind eine faszinierende Welt mit einer erstaunlichen Vielfalt an Klimazonen, Landschaften und Arten. Doch sie sind vor allem ein kleiner, begrenzter Kosmos, in dem alles voneinander abhängig ist. Blieben die Passatwinde aus oder würde sich die Temperatur nur um wenige Grade verändern, würden die Wälder trocken fallen und für immer verschwinden. Was dann bliebe, wäre das, womit es vor Urzeiten begonnen hat: eine kahle Vulkanwüste. Die zweiteilige Naturdokumentation von Michael Schlamberger zeigt die wilde, unbekannte Seite des Archipels abseits besuchter Touristenpfade.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 12.50 Uhr)


Am 31.08.19 16:15 - 17:00 Uhr auf 
BR: Der Rhein - Von den Burgen in die Berge
Für die zweiteilige Dokumentation ist das Filmteam dem Rhein stromaufwärts von der Mündung im niederländischen Wattenmeer durch sechs Länder hinauf zu den Rheinquellen in den Schweizer Alpen gefolgt und hat Tiere beobachtet, die am oder im Rhein leben: alteingesessene wie den Hecht, Heimkehrer wie den Biber und Neuankömmlinge wie den Halsbandsittich. Im Mündungsdelta tummeln sich Seehunde, und im Oberlauf blicken Steinböcke auf seine Fluten hinab. Smaragdeidechsen, Uhus, Wildschweine und Weinhähnchen gehören zu den tierischen Stars des Films wie auch Wasseramsel, Siebenschläfer, Mausohrfledermaus und Hunderttausende Wasservögel, die in der kalten Jahreszeit am Rhein rasten und hier überwintern. Im zweiten Teil beginnt die Flussreise am Lorelei-Felsen, führt an sonnigen Hängen samt ihrer mediterranen Tierwelt vorbei und zeigt die üppigen Auwälder am Oberrhein. Über den Rheinfall von Schaffhausen, den Bodensee und das Rheindelta bei Fußach geht es weiter bis in die Alpen zur Quelle des Flusses.
(Wdh. kommende Nacht 2.25-3.10 Uhr)


Am 31.08.19 18:10 - 19:10 Uhr auf 
ServusTV: Mit den Augen des Wolfes - Auf Streifzug durch Europa (1/2)
Die abenteuerliche Reise des Wolfes Slava, die den Wolf mit den goldfarbenen Augen quer durch Europa von Rumänien bis in den Pyrenäen führt: Verstoßen von seinem Rudel bricht er auf, um neues Terrain für sich zu erobern. Dabei trifft er auf eine Wölfin, muss sich im Territorium des Menschen behaupten und regelmäßig erfolgreiche Jagd machen, um zu überleben. Es ist die wahre Geschichte eines Wolfes, der auszog, ein neues Rudel zu finden oder gar selbst zu gründen. 3500 Kilometer hat Slava hinter sich gebracht, dieser schlaue und hartnäckige Wolf. Auf seinem Weg begegnen ihm aber auch Helfer, etwa ein Rabe, mit dem er Freundschaft schließt. Der Wissenschaft sind solche tierischen Bündnisse bekannt, in denen der Rabe den Wolf zur Beute führt und der Wolf im Gegenzug die Beute mit dem Raben teilt.


Am 31.08.19 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Ocillas letzte Chance
Guyana ist eines der kleinsten Länder Südamerikas, doch es besitzt wohl die intakteste Natur des Kontinents: unberührte Wälder, wilde Flüsse und starke autonome indigene Gemeinschaften. In einem kleinen Dorf im Süden Guyanas kümmert sich der junge Falton um das verwaiste Margayjunge Ocilla. Margays sind kleine Raubkatzen, die hauptsächlich durch die Zerstörung der Regenwälder gefährdet sind. Falton betreut den Margay ehrenamtlich im Rahmen des Dorfprojektes Yacumbi. In der Wildtierstation landen verwaiste Jungtiere und von den Behörden beschlagnahmte oder verletzte Tiere. Ocilla ist der erste Margay, der bei Yacumbi ausgewildert werden soll. Monatelang zieht Falton mit ihm durch den Regenwald. Er ist dort in der Wildnis aufgewachsen und weiß, wie man im Wald überlebt. Dabei nutzt er das überlieferte Wissen seines Volkes der Wapishana. Wo immer es geht, versucht er, das Verhalten der Katzenmutter zu imitieren. Da bisher nur wenig über die seltenen und scheuen Katzen bekannt ist, konzentriert er sich darauf, ihm die Gefahren zu zeigen und beizubringen, wo ein Räuber seiner Größe Nahrung finden kann. Klettern und die Fortbewegung in den Baumkronen, die so typisch sind für die kleinen Raubkatzen, braucht Ocilla nicht erst zu lernen. Mehrere Monate ist nicht sicher, ob es Falton gelingen wird, die Katze für ein Leben in Freiheit fit zu machen. Der Margay muss zeigen, dass er sich ernähren und verteidigen kann. Erst danach ist es an der Zeit, sie in ein entferntes geschütztes Gebiet zu bringen und freizulassen. Auch dort stehen dem jungen Margay noch Prüfungen bevor.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.15 Uhr)


Am 01.09.19 03:17 - 03:47 Uhr auf 
tagesschau24: Staatsfeind Wildschwein - Dänemark und sein eiserner Vorhang
Wildschwein-Angst im Königreich: Schwarzkittel könnten die Afrikanische Schweinepest einschleppen und die Landwirtschaft ruinieren. Der Stahlgitterzaun zwischen Ost- und Westküste ist höchst umstritten: Kritiker sehen das 10 Millionen Euro teure Projekt als ein weiteres Symbol der Abschottung Dänemarks - nach der Wiedereinführung der Grenzkontrollen. Auch Wildbiologen schütteln den Kopf: Zum einen gibt es kaum Wildschweine in der Region, zum anderen bleiben durch Straßen, Feldwege oder Bahngleise viele Öffnungen, sodass die Tiere ohnehin queren können. Während die Ferkelerzeuger um ihre Existenz bangen und vom Staat einen Schutz gegen die Seuche fordern, machen die Zaungegner mobil gegen ein Bollwerk, das für sie hochproblematisch ist - erst recht in Zeiten der Flüchtlingsdiskussion und des Erstarkens populistischer Parteien in Europa.


Am 01.09.19 09:45 - 10:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Australiens Nationalparks - Die Insel der Teufel
Es leben nur 460.000 Menschen auf Tasmanien, einer Insel vor der Südostküste des australischen Festlands, die ungefähr so groß ist wie Irland. Obwohl er nur wenige menschliche Einwohner hat, ist dieser majestätische Staat reich an Naturwundern und für seine großen Gebiete unberührter Wildnis bekannt. Wallabies, Wombats und die ureigenen fleischfressenden Beuteltiere der Insel, die Tasmanischen Teufel, genießen ihren isolierten Lebensraum, der nahezu frei von natürlichen Feinden ist. Der Biologe Wade Anthony züchtet Tasmanische Teufel, die Teil seines eigenen Familienlebens geworden sind.


Am 01.09.19 11:15 - 12:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Kanadas Nordwesten - Sommer am Polarkreis
Die Nordwest-Territorien in Kanada gehören zu den eher unbekannten Reisezielen in Kanada. Die Region ist fünfmal so groß wie Deutschland und kaum erschlossen - gerade einmal 41.000 Menschen wohnen hier. Im Süden wachsen schier endlose Wälder, im Norden erstreckt sich die karge Tundra bis an den Horizont. Die Reise durch die Northwest-Territories beginnt in Fort Smith. Der kleine Ort ist das Tor zum Wood-Buffalo-National-Park, in dem 6.000 Waldbisons leben - ein Weltrekord. Weiter geht es zu den Louise-Wasserfällen und nach Fort Providence. Am Polarmeer weit im Norden endet unsere Reise.


Am 01.09.19 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Magie der Jahreszeiten (1/4) - Frühling
Unterschiedliche Jahreszeiten prägen das Leben auf unserem Planeten. Der Frühling ist die Zeit des Neubeginns, des Werdens und Wachsens. In den Bergen Alaskas erwachen Bären aus der Winterruhe. In der mexikanischen Sierra Nevada haben hundert Millionen Monarchfalter die kalte Jahreszeit verbracht. In dichten Trauben hingen sie regungslos an Nadelbäumen. Ende Februar - bei wärmeren Temperaturen- erwachen die Tiere aus ihrer Winterstarre, der große Zug der Monarchfalter nach Nordkanada beginnt.
(Teile 2 bis 4 direkt im Anschluss, bis 17.00 Uhr)


Am 01.09.19 14:25 - 15:10 Uhr auf 
ZDFneo: Der geheime Kontinent (1/2)
Bevor Christoph Kolumbus den amerikanischen Kontinent entdeckte, lebten dort 100 Millionen „Indianer“ in komplex organisierten Gemeinschaften – zum Beispiel das Volk von Cahokia. Die sesshaften Bauern am Mississippi hatten Mais zu einer Nutzpflanze veredelt, bauten Großstädte und handelten in ganz Nordamerika. Es war eine planvolle Zivilisation: Mit gezielter Feuerwirtschaft gelang es den Menschen, große Flächen urbar zu machen. Außerdem erfreuten sie sich üppiger Fischbestände und einer Vorratskammer von 30 Millionen Büffeln. Europa sah zur selben Zeit ganz anders aus. Die gleiche Zahl von Menschen lebte dort auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder waren abgeholzt, die Flüsse leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wuchsen, das Land wurde knapp – Europa geriet an seine Grenzen. Als Kolumbus 1492 mit einer Schar von Desperados den Hafen von Sevilla verließ, ahnte er nicht, dass er Amerika entdecken würde. Der Reichtum dieses Kontinents sollte das Überleben Europas sichern. Die zweiteilige Dokumentation „Der geheime Kontinent“ erzählt eine legendäre Geschichte unter ganz neuem Blickwinkel: die Entdeckung Amerikas – und wie sie die Lebensbedingungen auf der Welt für immer veränderte.


Am 01.09.19 14:30 - 15:15 Uhr auf 
NDR: Raubkatzen - Heimliche Jäger
Es gibt wohl keine Tiergruppe, die uns mehr in ihren Bann schlägt, als Raubkatzen. Ihre Eleganz und erstaunlichen Jagdstrategien faszinieren gleichermaßen. Der BBC-Zweiteiler betrachtet erstmals die gesamte Familie. Während der dreijährigen Dreharbeiten konnten die Teams rund um den Globus diverses Verhalten filmen, das selbst Wissenschaftler überrascht. Immer dabei: Neueste Technik die einen exklusiven Einblick in die Welt der geheimnisvollen Wesen gibt.


Am 01.09.19 14:30 - 15:15 Uhr auf 
WDR: Unsere Wälder - Das Rothaargebirge im Herbst
Unsere Wälder sind Lebensraum für Menschen und Tiere. Sie sind zugleich eine Kulturlandschaft, entstanden durch menschliche Eingriffe, sie sind ein Wirtschaftsraum, denn Holz ist eine begehrte Ware. Und sie sind Orte der Schönheit und geheimnisvoller Geschichten, verklärt in alten Erzählungen. Die Wälder des Rothaargebirges, wenige Kilometer östlich von Siegen, sind das größte zusammenhängende Waldgebiet in Nordrhein-Westfalen. Tiefe Einschnitte im Waldboden, aufgelassene Erzgruben, geheimnisvolle Moore - und sehr viel Wasser. Schon seit Jahrhunderten haben die Menschen hier den Wald genutzt. In den uralten sogenannten Haubergen wurde Holz geschlagen, Eichenrinde für Gerbereien geschält und sogar Getreide angebaut. Diethard Altrogge ist seit über 40 Jahren Förster im Rothaargebirge. Wie kein anderer kennt er die Region und seinen Wald. Jetzt im Herbst ist sein Revier besonders schön. Schon im September liegen die Nebel tief in den Tälern. Der Wald wirkt wie verzaubert. Die Moore hier waren schon immer Ursprung für Mythen und Erzählungen, in denen Realität und Traum verschwimmen.
(Wdh. kommende Nacht 2.20-3.05 Uhr)


Am 01.09.19 15:10 - 15:50 Uhr auf 
ZDFneo: Der geheime Kontinent (2/2)
Mit Ankunft der Europäer verändern sich Natur und Leben Amerikas. Die Spanier bringen das Pferd – und bald bevölkern Millionen von Mustangs die nordamerikanischen Prärien. Dann kommt das europäische Hausschwein – und verändert die Nahrungsgewohnheiten der Menschen komplett. Die Wälder verschwinden, Getreide, Apfelbaum und Kirschbaum aus Europa machen sich breit – und die europäische Honigbiene. Schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts verwandelt sich so der wilde Kontinent Amerika in ein zweites Europa. Dabei werden die Ureinwohner verdrängt – nicht in erster Linie durch Kriege, sondern durch die Krankheitserreger von Pocken und Pest. Umgekehrt kommen auch amerikanische Seuchen nach Europa: Die Syphilis fordert einen Millionentribut. Doch amerikanische Pflanzen sichern das Überleben von Millionen: Die südamerikanische Kartoffel ernährt Arbeiter und Proletariat, Tomaten und Paprika bereichern den Speiseplan, der Truthahn die Festessen. Die Nahrungsmittel aus der Neuen Welt revolutionieren die europäische Landwirtschaft und führen zu einer Bevölkerungsexplosion.


Am 01.09.19 17:00 - 18:00 Uhr auf 
ServusTV: NaturVerbunden
Geteerte Straßen, öffentliche Verkehrsmittel, Strom überall? Obwohl die meisten Menschen heute in Städten leben, herrscht der Luxus der Zivilisation längst nicht überall auf der Erde: Viele Völker leben bis heute eng mit der Natur verbunden. Was auf den ersten Blick romantisch erscheint, erfordert extreme Anpassungsfähigkeit und Einfallsreichtum von jedem einzelen. Ob Berg- oder Waldmenschen, Wüstenbewohner oder Insulaner, sie alle sind vor allem eins: NaturVerbunden!


Am 01.09.19 17:15 - 18:00 Uhr auf 
SWR: Wildes Deutschland - Spessart und Steigerwald
Spessart und Steigerwald sind die beiden größten Laubwaldgebiete in Bayern. Hier finden sich Reviere mit jahrhundertealten Buchen und Eichen. Getrennt und gleichzeitig verbunden sind die beiden Gebiete durch das Maintal. Flugaufnahmen mit ungewohnten Perspektiven entführen in die malerische Landschaft von Spessart und Steigerwald und verbinden beeindruckende Geschichten aus der Natur. Während der Spessart sich nördlich des Mains über die sanften Höhen aus Sandstein und Gneis erstreckt, zieht sich der Steigerwald südöstlich davon über die Hügel zwischen Bamberg, Würzburg und Nürnberg. Der Film zeigt seltene Bilder einer Kreuzotter im Schnee, eine Fledermaus, die Fische jagt, und Wanderfalter aus Afrika. Aufnahmen, die mit Highspeed- und anderen Spezialkameras gemacht wurden, erlauben einzigartige Einblicke selbst in die Welt kleinster Tiere. Umso größer wirken da Wildschweine, Hirsche und Biber, die mit ihrem Verhalten überraschen. Selbst die Bäume und Pflanzen erzählen hier Geschichten.


Am 01.09.19 18:30 - 19:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Unser Wald im Westen - so hast Du ihn noch nie gesehen
Der Wald ist für viele Menschen ein Sehnsuchtsort: Erholen und Entspannen gleich nebenan und doch gefühlt fernab von Städten und Digitalisierung. Aber was ist anders in dieser Umgebung? Wirkt die Waldluft wirklich positiv auf unseren Geist und Psyche? Und wenn ja, warum? Und was steckt hinter den Aussagen, dass Bäume miteinander sprechen und Schmerz empfinden können? Quarks findet heraus, wie Bäume tatsächlich miteinander kommunizieren und wie sich genau das auf uns Menschen auswirken kann. Aber der Wald in NRW hat auch ein Problem: Trockenheit und Borkenkäfer sind in NRW angekommen und wir müssen uns etwas einfallen lassen, um unsere Wälder für die Zukunft zu bewahren. Förster setzen bereits verschiedene Konzepte um, damit der Wald von morgen zwar anders aussieht, aber immer noch ein Erholungsort für die Menschen in NRW sein kann.
(Wdh. morgen 9.15-10.00 Uhr auf ONE)


Am 02.09.19 04:05 - 04:35 Uhr auf 
arte: Wipfelglück (1/5)
In Baumhäusern verbinden sich Kindheitsträume mit Lebensräumen. Die Baumkronen tropischer Urwälder sind die artenreichsten Lebensräume der Erde - und die Erschließung der luftigen Höhen durch den Menschen ist zum globalen Trendthema geworden. Immer mehr renommierte Architekten beschäftigen sich mit Baumhäusern und experimentieren mit unterschiedlichen Stilen und Materialien. Ihre Priorität dabei: einen Lebensraum zu schaffen, der Mensch, Tier und Natur gerecht wird. Die Wissenschaftlerin und Filmemacherin Dr. Ina Knobloch reist an diese Orte und sammelt Inspirationen, um sich endlich den Traum vom eigenen Baumhaus in Costa Rica zu erfüllen.


Am 02.09.19 12:15 - 12:50 Uhr auf 
arte: Tod im Paradies - Kampf um Wildtiere in den Niederlanden
Eddy Nagel schießen die Tränen in die Augen, wenn er seine Fotos von verhungernden Wildpferden anschaut. Für das Tierleid machen er und andere niederländische Tieraktivisten die Politik und Forstverwaltung verantwortlich. "Sie haben vor 20 Jahren ein grausames Experiment gestartet", sagt Nagel. Der Streit entzündet sich am Naturschutzgebiet Oostvaardersplassen nordwestlich von Amsterdam. Auf Land, das dem Meer abgerungen wurde, wollte man die Natur sich selbst überlassen und eine niederländische Wildnis erschaffen. Rotwild, Rinder und Wildpferde wurden vor 25 Jahren ausgesetzt, damit die Vegetation kurz blieb. Seitdem vermehren sich diese Großtierarten stark, sie haben keine natürlichen Feinde. "Die behaupten, das sei freie Natur, aber so ist es nicht. Es gibt einen Zaun um das Gebiet, die Tiere sind gefangen", schimpft Aktivistin Yvonne Bierman. Inzwischen gibt es so viele Tiere in Oostvaardersplassen, dass sie in den kalten Monaten nicht genügend Nahrung finden. Im Winter 2017/2018 verhungerten 3.200 Großtiere. Seitdem füttern die Tierschützer illegal mit Heu und protestieren lautstark. Die Politik beschließt schließlich, dass der Bestand reduziert werden soll. Nur wie? "Wenn sie die Tiere töten, bricht hier die Hölle los", sagt Yvonne Bierman. Die Reportage begleitet den Kampf um das Naturparadies in seine heiße Phase. Politiker bekommen Morddrohungen, und von einem Gericht wird das Urteil erwartet, ob 1.800 Tiere abgeschossen werden.


Am 02.09.19 13:05 - 14:05 Uhr auf 
WDR: Palmöl - Allzweckwaffe ohne Alternativen?
Deodorant, Fertigpizza, Schokocreme: In unzähligen Alltagsprodukten steckt Palmöl - eine Allzweckwaffe: Palmöl ist geschmacksneutral, schmilzt erst bei hohen Temperaturen und wird nicht so schnell ranzig wie andere Öle. Vor allem aber ist es billig. Greenpeace zufolge wird jede Stunde eine Urwaldfläche so groß wie 100 Fußballfelder gerodet, um Palmöl-Plantagen zu pflanzen. Was tun gegen die Umweltzerstörung? "Planet Wissen" zeigt, welche Alternativen es zu Palmöl gibt und wie bestehende Umweltsiegel verbessert werden könnten.
(Wdh. morgen 11.00-12.05 Uhr auf ARD-alpha)


Am 02.09.19 13:30 - 14:15 Uhr auf 
BR: Gärtnern für Jeden - Bäume
Ob im Garten, in der Stadt, in der Landschaft - Bäume sind, einmal gepflanzt, Begleiter für Generationen. Doch welcher Baum ist der richtige? Von früh blühenden Magnolien bis hin zu bunten Zieräpfeln reicht die Palette für den Hausgarten. Filmautorin Sabrina Nitsche hat sich die unterschiedlichsten Baumarten näher angeschaut. Es gibt Tipps zur Sortenwahl, zum Pflanzen und Verarbeiten. Bäume müssen je nach Standort den unterschiedlichsten Herausforderungen standhalten. So werden Bäume in der Stadt von Hunden angepinkelt, von Autos angefahren, mit Plakaten gespickt und haben kaum Raum zum Wurzeln. Hitze und zahlreiche Schädlinge lassen manch gestandenen bayerischen Baum im Sommer alt aussehen. Kastanien haben beispielsweise im August schon kein Laub mehr, Linden zeigen nur noch vertrocknete Blattfetzen und Eschen sind vom Triebsterben bedroht. Zeit zu handeln. In drei bayerischen Städten und auf dem Gelände der bayerischen Landesanstalt für Gartenbau wurden 2010 über 1.000 Bäume gepflanzt. Bis 2021 werden sie nun beobachtet. Ihr Stammumfang, die Krone und die Wurzeln regelmäßig untersucht. Die Kandidaten, die sich am besten schlagen, sind unsere Bäume der Zukunft.


Am 02.09.19 14:10 - 15:10 Uhr auf 
ServusTV: Kinabatangan - Der Garten Eden Borneos
Das Naturschutzgebiet Kinabatangan wird als Geschenk der Erde bezeichnet. Hier finden sich die letzten Reste eines der ältesten Wälder der Erde, entstanden vor 130 Millionen Jahren. Das Gebiet liegt nordöstlich der Insel Borneo, im Staat Sabah im östlichen Malaysia. In Kinabatangan verursacht die Abfolge von Monsun und Trockenperioden extreme Lebensbedingungen für die Bewohner. Der mächtige Kreislauf des Wassers prägt Flora und Fauna. Im Laufe von Jahrtausenden haben der mächtige Monsun, die Kraft der Gezeiten und die Stärke des Flusses eine Vielzahl an Lebensräumen für eine einzigartige, ständig wachsende Tierwelt geschaffen.


Am 02.09.19 14:15 - 14:40 Uhr auf 
BR: Urlaub mit Papageien und Brüllaffen
Eigentlich will Felix Heidinger an einem traumhaft schönen Strand im südamerikanischen Staat Costa Rica mal richtig ausspannen. Doch es kommt anders. In der Nähe des Ferienhotels wimmelt es nämlich von wilden Tieren. Statt zu faulenzen, streift Felix neugierig durch den Urwald und macht eine Reihe von Urlaubsbekanntschaften, unter ihnen ein uriges Gürteltier, ein zutraulicher Kaiman, ein giftiger Frosch und ein verschlafenes Faultier.


Am 02.09.19 16:45 - 17:10 Uhr auf 
arte: Avocado - Superfood oder Umweltkiller?
Vor wenigen Jahren galt sie noch als exotische Frucht, mittlerweile findet man sie in jedem Supermarkt. Ob roh, als Aufstrich oder sogar zur Anwendung auf der Haut - dank ihres hohen Anteils an ungesättigten Fettsäuren, Mineralstoffen und Vitaminen ist die Avocado zum Superfood avanciert. Doch die Superfrucht ist gar nicht so super: Für Avocado-Plantagen werden riesige Pinienwälder abgeholzt und enorme Wassermengen verbraucht. Dörthe Eickelberg und Pierre Girard erfahren auf einer kleinen Avocado-Farm in Andalusien, wie der Plantagenbesitzer Antonio es schafft, die Früchte wassersparend und ökologisch verträglich anzupflanzen.
(Wdh. morgen 6.10-6.40 Uhr)


Am 02.09.19 17:15 - 17:30 Uhr auf 
phoenix: Inferno im Regenwald
Mehr als 80.000 Brände zerstören den Amazonas, die Lunge der Erde. Die Satellitenbilder zeigen ein Flammeninferno und Rauchwolken, die noch in mehreren tausend Kilometern zu sehen und zu riechen sind. Hat Brasiliens Präsident Bolsonaro mit seiner großgrundbesitzerfreundlichen Abholzungs- und Brandrodungspolitik das Umweltdesaster indirekt befördert? Wie schwierig sind die Löscharbeiten in den entlegensten Regionen des Amazonasgebietes? Wie sehr leiden Menschen, Fauna und Flora? Die ARD-Korrespondenten Matthias Ebert und Xenia Böttcher sind unterwegs in den Katastrophenregionen Brasiliens und Boliviens.


Am 02.09.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Faszination Afrika - Tiere im MalaMala-Reservat
Afrikas gigantische Landschaften sind atemberaubend in ihrer unvergleichlichen Schönheit. Auf dieser Bühne zeigen sich die Tiere in großer Vielfalt und in ihrem Kampf um Leben und Tod. Am Rand des berühmten Kruger-Nationalparks liegt das MalaMala-Reservat, Teil der größten Wildnis Südafrikas und Heimat der "Big Five" Afrikas.


Am 02.09.19 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Ein Schuss, ein Baum - die Baumpflanzdrohne
Die Vernichtung unserer Wälder verändert das Klima und bedroht die Artenvielfalt. Ein englisches Start-up-Unternehmen hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, dem Baumsterben entgegenzuwirken - durch den Einsatz von Drohnen! Wie die Wiederaufforstung "wie aus der Pistole geschossen" funktionieren soll, erklärt Anja Reschke in "Wissen vor acht - Zukunft".


Am 02.09.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Alpendämmerung - Europa ohne Gletscher
Für die Rettung der Gletscher in den Alpen ist es längst zu spät und ihr Ende nur noch eine Frage der Zeit. "Sterbebegleitung" nennt der Schweizer Glaziologe Matthias Huss seine Klettertouren. Als Leiter des wissenschaftlichen Gletschermessnetzes vermisst er etwas, das die Europäer bald vermissen werden: das blaue Eis der Alpen. Die Gefahren durch Gletscherschmelze nehmen drastisch zu. Jedes Jahr gehen durch den Klimawandel von den existierenden 70 Quadratkilometern Gletscher zwei verloren. Der Permafrost schmilzt und verwandelt die bislang zusammengebackenen Hänge in rutschende Geröllhalden. Zudem gibt es wegen des Klimawandels jedes Jahr deutlich mehr "Extremwetterlagen", Starkregen unterstützt die Abbruchtendenzen massiv. Die Folge: Erdrutsche und Bergstürze wie im Schweizerischen Bondo oder im österreichischen Valsertal. In der Schweiz werden bereits Siedlungen zurückgebaut, Menschen müssen ihre Häuser für immer verlassen. Wie gehen die Menschen in den Bergen mit dem Gletschersterben um und wie stellen sie sich auf veränderte Bedingungen ein?
(Wdh. morgen 18.30-19.15 uhr)


Am 02.09.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Münchens neue wilde Isar
Durch ein aufwendiges Renaturierungsprojekt, das 2010 abgeschlossen wurde, wurde die Isar auf acht Kilometern wieder zu einem wilden, naturnahen und freien Fluss mitten in München. Dies führte auch dazu, dass viele der ursprünglichen Tiere und Pflanzen zurückkehren. Das Filmteam begleitet einige dieser Arten über das Jahr hinweg und zeigt, warum sie zurückkehren konnten und welche Herausforderungen sie zu bewältigen haben.


Am 02.09.19 21:00 - 22:00 Uhr auf 
3sat: Der Sinn der Vielfalt
Die Schweiz wäre reich: an farbenprächtigen Schmetterlingen, an wunderschön singenden Vögeln, an bunten Blumenwiesen, in denen es kreucht und fleucht. Doch sie scheinen verschwunden. Wo sind sie geblieben? Gibt es eine Chance, dass sie wiederkommen? "NETZ NATUR" zeigt Beispiele, wie die natürliche Vielfalt und die Bewirtschaftung des Landes nicht im Widerspruch stehen müssen.Die Vielfalt der Arten kommt in der magischen Formel zum Ausdruck, nach der sich das Leben auf der Erde seit Urzeiten immer wieder erneuert. Wie aber kommt es, dass aus urtümlichen Formen immer wieder neue entstehen? Weshalb entstehen aus Fischen Amphibien, die das Land eroberten und sich weiterentwickeln zu Vögeln und Säugetieren? Wie entstehen aus urtümlichen Affen verschiedene andere Primaten und schließlich auch der Mensch? Dieser Prozess der Entstehung immer wieder neuer Arten von Lebewesen ist mehr als drei Milliarden Jahre alt - und bis heute nicht abgeschlossen. Handeln tut Not - wie beim Klima: Doch die Vielfalt des Lebens auf der Erde ist heute bedroht. Weltweit - und auch in der Schweiz. "NETZ NATUR" schaut sich um in dem Land, in dem es noch bunte Blumenwiesen und Schmetterlinge gibt, wo es noch summt, zirpt und singt, und wo man noch großer Vielfalt an Tieren und Pflanzen begegnet.


Am 02.09.19 22:10 - 22:40 Uhr auf 
WDR: Wird unser Wasser knapp? - Unterwegs im Westen
Es ist der zweite Sommer in Folge, in dem es deutlich zu wenig regnet. Immer mehr Kommunen setzen deshalb auf Einschränkungen beim Wasserverbrauch. So wie in Löhne, wo das Ordnungsamt durch den Ort zieht und einen Blick über die Gartenzäune wirft. Doch nicht jeder Eigenheimbesitzer zeigt Verständnis dafür, dass sein Rasen jetzt nicht mehr besprengt werden darf und vertrocknen soll. Eine "Dürrekarte" von NRW zeigt aber, dass solche Maßnahmen bald in vielen Orten drohen könnten. Selbst die Katastrophendienste stellen sich bereits auf extreme Dürrezeiten ein und proben den Ernstfall, dass ganze Regionen von der Wasserversorgung abgeschnitten sind und durch Schlauchleitungen, Tankwagen und Notbrunnen versorgt werden müssen. Das THW hat mit solchen Szenarien Erfahrung: durch Hilfseinsätze in den Wüstenregionen der Welt. Für diese Experten gibt es kaum noch Zweifel: die Folgen des Klimawandels haben auch NRW erreicht.


Am 03.09.19 03:55 - 04:40 Uhr auf 
arte: Mythos Kongo - Im Reich der Menschenaffen
In den dichten Urwäldern des Kongobeckens leben drei von insgesamt vier Menschenaffenarten, die zu den nächsten Verwandten des Menschen zählen - Flachlandgorillas, Schimpansen und Bonobos. Lautes Trommeln hallt durch das Unterholz. Aus den Tiefen des Dschungels stürzt ein Silberrücken, der Anführer einer Sippe Flachlandgorillas. Er wird seinem Ruf als Macho nicht gerecht: Liebevoll kümmert er sich um seine Familie. Zwei weitere, nahe Verwandte des Menschen leben im Kongobecken. Ihre Evolution hat der Kongo-Fluss entscheidend geprägt. Während die Schimpansen nördlich des Flusses leben, gibt es Bonobos ausschließlich auf der Südseite. Eingeschlossen von den Wassermassen des Kongo entwickelten Bonobos ihre eigene Gesellschaftsform, eine ganz andere als die der Schimpansen: Schimpansen können gewalttätig werden, um Konflikte zu lösen, Bonobos nutzen stattdessen Sex. Der Film vergleicht das Sozialverhalten der drei großen Primaten des Kongos und kommt zu überraschenden Ergebnissen.


Am 03.09.19 06:40 - 07:10 Uhr auf 
arte: Wipfelglück (2/5)
Wer träumt als Kind nicht davon, in einem Baumhaus zu leben? Die Wissenschaftlerin und Filmemacherin Dr. Ina Knobloch lässt diesen Wunsch Wirklichkeit werden. ARTE begleitet sie auf ihrer Reise an Orte auf der ganzen Welt, auf der Suche nach Inspiration für ihr eigenes Baumhaus in Costa Rica. Dafür ist sie in dieser Folge in Deutschland unterwegs. Im Osten des Landes besichtigt sie einen Baumhauspark mitsamt Baumhaushotel. In einem Schlosspark im Herzen Deutschlands untersucht sie ein hängendes Baumhaus und in Bremen präsentiert ihr der Architekt Andreas Wenning seine modisch-luxuriöse Variante.


Am 03.09.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Geheimnisvoller Garten - Frühlingserwachen (1/2)
Ein wunderschöner Garten galt schon immer als Abbild des Paradieses, das bezeichnenderweise auch "Garten Eden" genannt wird. Nicht allein die Natur führt hier Regie, sondern auch der Mensch. Er schafft sich in einem Garten seine eigene Welt voller betörender Formen, Farben und Düfte. Aber auch jede Menge Pflanzen und Tiere, von denen man wenig weiß oder manchmal auch gar nichts wissen will, siedeln sich dort an. Im Garten leben noch viel mehr Tiere, die kaum einer kennt. Das Mauswiesel, das kleinste Raubtier der Welt, macht Jagd auf lästige Wühlmäuse. Ebenso der Turmfalke, der mancherorts unter dem Dachfirst nistet. Die Kohlmeise verfüttert an die Jungen einer einzigen Brut etwa 10.000 Raupen. Ein Garten ohne tierische Helfer ist also undenkbar. Allein der Komposthaufen, auf dem die Küchenabfälle entsorgt werden, ist ein Ort, an dem es vor Leben nur so wimmelt. Der Zweiteiler "Geheimnisvoller Garten" beleuchtet die Vielfalt unserer Gärten dank neuester Technik in außergewöhnlichen Bildern, die so noch nie zu sehen waren.


Am 03.09.19 10:55 - 11:50 Uhr auf 
arte: Wildes Elsass
Das Elsass ist eine besondere Region im Herzen Europas, in der es noch wahre Naturschätze in großer Vielfalt gibt. Zwischen Rhein und Vogesen treffen Wärme und Farbenpracht des Mittelmeers auf eisiges Gebirge. Hier liegen inmitten der Kulturlandschaft sehr unterschiedliche Lebensräume. Der fliegende Storch, Symboltier der Region, führt uns zu diesen Naturoasen mit ihren typischen Tierfamilien: der Zwergmaus in den Ill-Wiesen, der Smaragdeidechse in den heißen Trockenrasen und Weinbergen bei Rouffach, den Gämsen auf den Felsen und Almen der Hochvogesen am Hohneck und schließlich der eigenen Storchenfamilie im Schlettstadter Ried.


Am 03.09.19 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Estland - Wölfe, Biber, Bären
Der estnische Sänger und Biologe Jaan Tätte und sein Sohn Jaan Junior reisen durch ihre Heimat Estland und beobachten die Tiere, die in der Wildnis des baltischen Staates leben.Kegelrobben an der Ostseeküste hat der Junior schon häufiger gesehen, Biber und Luchse hingegen noch nicht. In Estland hat man eine gute Chance, ihnen zu begegnen. Selbst große Raubtiere wie Wölfe und Bären finden in der baltischen Wildnis noch einen Lebensraum. Estland hat Küstenlandschaften wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: schroffe und zerfurchte Felsen, dann wieder sandiger und weicher Strand, bewachsen mit dichten Kiefernwäldern, weite Moore, glasklare Seen und über 1500 Inseln.
(Wdh. kommende Nacht 1.25-2.10 Uhr)


Am 03.09.19 14:15 - 14:40 Uhr auf 
BR: Was ist ein Halbaffe?
Felix Heidinger erklärt, was den Halbaffen von einem "ganzen" Affen unterscheidet. Dazu ist er nach Indien gefahren. In einem Nationalpark spürt er Schlankloris auf. Diese Halbaffen haben große, leuchtende Augen und gehen nur im Schutz der Dunkelheit auf Jagd. Auch die Hände, das Greifwerkzeug aller Affen, sind bei Halbaffen anders.


Am 03.09.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Handbuch zum Überleben
Fast einhundert Mal haben die Survival-Duos in den entlegensten Regionen der Erde mit einfachsten Mitteln extremen Bedingungen getrotzt. Dabei kamen auf fünf Kontinenten ausgeklügelte Überlebenstechniken zum Einsatz. Wie gewinnt man mit Holzkohle und einem Fahrradschlauch sauberes Trinkwasser? Kann man mit einer Schrotpatrone ein Lagerfeuer entzünden, und was benötigt man, um einen sicheren Unterschlupf zu bauen? Army-Veteran „EJ“ Snyder und Outdoor-Experte Jeff Zausch bieten in diesem Special kreative Lösungen an und liefern viele nützliche Tipps.


Am 03.09.19 16:45 - 17:30 Uhr auf 
phoenix: Die Ausbeutung der Urwälder
Seit 1993 gibt es das FSC-Siegel für nachhaltige Forstwirtschaft, trotzdem verschwinden die Urwälder immer schneller. Der Film zieht Bilanz: Was hat das FSC-Zertifizierungssystem gebracht? Die anhaltende Entwaldung der Erde ist für mehr CO2-Emissionen verantwortlich als alle Autos und Lastwagen weltweit. Um das Urwaldsterben aufzuhalten, ist 1993 eine internationale Organisation angetreten, der Forest Stewardship Council (FSC). Das FSC-Siegel gilt weltweit als das wichtigste Ökosiegel. Dem Verbraucher soll es zeigen, dass Möbel, Papier, Terrassendielen et cetera aus "umweltgerecht" gefälltem Holz hergestellt wurden. Der FSC, mit Sitz in Bonn, hat bislang das Forstmanagement für mehr als 200 Millionen Hektar Wald zertifiziert, eine Fläche etwa so groß wie Westeuropa. Um zu sehen, ob der FSC die Vernichtung der Urwälder aufhalten kann, filmten die Autoren Manfred Ladwig und Thomas Reutter monatelang an den globalen Hotspots der Abholzung. Ihre investigative Recherche deckt unter anderem auf, dass der FSC Firmen, die beschuldigt werden, auch illegal geschlagenes Urwaldholz zu verarbeiten, das Ökosiegel nicht entzieht. Selbst eine Firma, die für illegale Abholzungen im brasilianischen Regenwald verurteilt wurde, darf das Siegel für nachhaltige Forstwirtschaft weiter nutzen. Ein investigativer Film über die Zusammenhänge zwischen dem FSC, illegalen Rodungen und der Vertreibung von Waldbewohnern.


Am 03.09.19 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Wildes Karelien - Land der Braunbären und Singschwäne
Licht hat in Karelien in Nordosteuropa eine ganz besondere Bedeutung. Es heißt, dass es hier nur zwei Jahreszeiten gibt: den acht Monate langen Winter und den vier Monate kurzen Sommer. Schon die ersten Sonnenstrahlen zaubern einen glänzenden Schimmer auf die Wellen des Vodlozero-Sees. Der Film führt durch einen Sommer voller Leben, durch Landschaften aus Wasser und Licht, so schön und ursprünglich, wie sie in Europa nur noch selten zu erleben sind. Birkhähne balzen, Braunbärenmütter mit ihren Jungen durchstreifen die Taiga auf der Suche nach vorjährigen Preiselbeeren. Die Blütenpollen der selten gewordenen karelischen Maserbirken färben die Uferzonen der zahllosen Seen gelb. In den Weißen Nächten im Mittsommer geht die Sonne gar nicht unter und lässt das Leben auch "nachts" pulsieren. Doch bereits Anfang September verlassen die Singschwäne mit der sinkenden Sonne wieder Karelien. Mit einem letzten fantastischen Aufglühen der Polarlichter fällt das Land erneut in Dunkelheit und Winterschlaf.
(Wdh. kommende Nacht 0.45-1.25 Uhr)


Am 03.09.19 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Der große Moorbrand
Genau ein Jahr ist es her, da brannte das Moor im nördlichen Emsland fünf Wochen lang. Der große Moorbrand hat Narben in der einzigartigen Natur hinterlassen. Allein die verbrannte Fläche ist rund 1.000 Hektar groß. Sogar die "New York Times" berichtete über den Großbrand, der durch Raketenbeschuss bei Übungsflügen mit einem Hubschrauber ausgelöst wurde. Die Dokumentation aus der Reihe "NaturNah" hat die Biologen über die vier Jahreszeiten begleitet. So ist eine erste Bestandsaufnahme ein Jahr nach dem großen Moorbrand von 2018 gelungen.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)


Am 03.09.19 18:15 - 18:45 Uhr auf 
SWR: natürlich!
Es gibt immer weniger Insekten, das belegen inzwischen auch wissenschaftliche Studien. Aber diese kleinen Tiere sind sehr wichtig für die Natur und es muss viel mehr dafür getan werden, um sie zu schützen.
Der Wiedehopf: Früher gab es ihn zahlreich, doch dann ging die Population bis auf wenige Paare zurück. An den Kaiserstuhl ist er jetzt dank Artenschutzprogrammen und engagierten Ornithologen zurückgekehrt.


Am 03.09.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Faszination Afrika - Tiere im Mashatu-Reservat
Der afrikanische Kontinent begeistert mit all seinen Extremen. Von endlosen Wüsten über sumpfige Landschaften bis hin zum peitschenden Meer. Diese Folge führt in das Mashatu-Reservat am Zusammenfluss des Limpopo und des Shashe im Osten Botsuanas. Seinen Namen verdankt das Reservat den gleichnamigen Bäumen, die hier zu Tausenden entlang der Flüsse wachsen. Bekannt ist es aber auch als "Land der Riesen": Gewaltige Baobabs - manche mehr als 5.000 Jahre alt - wachen über Mashatus nicht weniger beeindruckende Tierwelt.


Am 03.09.19 19:10 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Loango - Kronjuwelen Afrikas
Gabun. Im Nationalpark Loango müssen Gorillas, Elefanten, Nilpferde sowie andere gefährdete Tierarten mit Hochwasserphasen und Trockenperioden zurechtkommen. Lange Regenzeiten verursachen regelmäßig Überschwemmungen, wodurch der Lebensraum einem ständigen Wandel unterliegt. Um zu überleben, führen die Tiere ein Leben auf Wanderschaft. Der Nationalpark ist einer der wenigen Plätze auf der Erde, der ein derart vielfältiges Ökosystem auf engstem Raum aufweist. Im Westen grenzen die Mangroven und Lagunen an Savannen und Küstensteppen. Zeitweise überflutete Wälder erstrecken sich bis in den Osten, und im Süden befinden sich riesige Sumpfgebiete.
(Wdh. morgen 14.10-15.10 Uhr)


Am 03.09.19 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Die Mondbrunnen von Spanien
Mehr als eine Million illegaler Brunnen soll es in Spanien geben. Sie helfen, den enormen Durst unserer Lebensmittel zu stillen. Die angespannte Wasserlage im trockenen Süden Europas hat dramatische Folgen - nicht nur für die Umwelt, wie der Fall des in einem Brunnen ertrunkenen Kleinkindes Julen zeigt. Wasseraktivisten wie Felipe Fuentelsaz kämpfen gegen illegale Wasserentnahme und Brunnenbohrungen und werben für ein neues und nachhaltiges Wasser-Schutz-Label, das Landwirte und Verbraucher für die Wasserfrage sensibilisieren soll. Felipe spürt seit 16 Jahren mit Hilfe von Satellitenbildern illegale Anbauflächen und Brunnen auf und zeigt diese beim lokalen Wasseramt an. Doch bislang ohne großen Erfolg. Sein Hauptaugenmerk liegt auf seiner Heimatregion, zu der auch der Nationalpark Doñana gehört.
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)


Am 03.09.19 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Wespen (-plage)
Der Wespe eilt ein schlechter Ruf voraus. Zu Unrecht! Warum sie von Natur aus recht friedlich und hilfsbereit ist und man sie niemals wegpusten sollte, erklärt Thomas D bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 03.09.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
ZDF: Frontal21
Beitrag über Naturwälder und Forstwirtschaft in Deutschland angesichts der neuen Pläne des Landwirtschaftsministeriums.


Am 04.09.19 05:25 - 06:20 Uhr auf 
ServusTV: Papua-Neuguinea - Am Rande der Welt
Nördlich von Australien liegt der Inselstaat Papua-Neuguinea. Der Westen der Inselgruppe gehört zu Indonesien. Die Reise am Rande der Welt beginnt in Port Moresby, der Hauptstadt des Landes. Der Film dokumentiert die verschiedenen Völker der Inseln, ihre Hoffnungen, aber auch Ängste. Eine spannende Reise zur zweitgrößten Insel der Erde - und eine Begegnung mit ihren faszinierenden Bewohnern.


Am 04.09.19 06:40 - 07:10 Uhr auf 
arte: Wipfelglück (5/5)
Wer träumt als Kind nicht davon, in einem Baumhaus zu leben? Die Wissenschaftlerin und Filmemacherin Dr. Ina Knobloch lässt diesen Wunsch Wirklichkeit werden. ARTE begleitet sie auf ihrer Reise an Orte auf der ganzen Welt, auf der Suche nach Inspiration für ihr eigenes Baumhaus in Costa Rica. Endlich kann der Baumhausbau beginnen. Doch kurz vor der Erfüllung ihres Traumes fangen für Ina Knobloch die Probleme erst richtig an. Das eigens für den Bau produzierte Holz ist zu schwer. Und dann greift durch eine Brandrodung der Nachbarn auch noch Feuer auf das Grundstück über.


Am 04.09.19 09:15 - 10:15 Uhr auf 
ServusTV: Jaguar-Volk am Amazonas
Der Australier Todd Sampson ist Abenteurer und preisgekrönter Dokumentarfilmer. Er begibt sich auf die Reise, um herauszufinden, wie es den außergewöhnlichsten Menschen der Welt gelingt, sich an ihr herausforderndes und oft auch lebensbedrohliches Umfeld anzupassen. Diesmal ist Sampson ins Amazonasgebiet gereist. Hier begegnet er den Matsés, dem Volk des Jaguar. Dieser Volksstamm lebt in einem entlegenen Gebiet am Amazonas. Besonders markant sind ihre Gesichtsverzierungen, die auf den ersten Blick aussehen wie die Schnurrhaare einer Katze. Deshalb erhielt ihr Stamm auch den Namen „Jaguar-Volk“. Sampson begibt sich zu den Matsés und möchte - indem er mit den Menschen zusammenlebt - herausfinden, wie sich dieser Volksstamm von Jäger und Sammlern an die schwierigen Lebensverhältnisse im Amazonasgebiet anpassen konnte und seine Kultur sogar bis heute fortbesteht. Ein Ritual der Matsés, an dem Sampson teilnehmen möchte, wird zur Feuerprobe.
(Wdh. kommende Nacht 0.05-0.50 Uhr)


Am 04.09.19 09:30 - 10:00 Uhr auf 
phoenix: Die Rückkehr des Wolfes
Der Wolf ist zurück. In immer mehr Regionen Deutschlands wird er gesichtet. Und wo der Wolf auftaucht, kommt es zum Streit zwischen den Menschen. Zwischen denjenigen, die sich freuen, dass er sich hier nach fast 200 Jahren wieder ausbreitet und jenen, dessen Tiere er reißt. Denn ohne Schutzmaßnahmen werden Schafe, Kälber und sogar Ponys zur leichten Beute. Reporterin Claudia Davies macht sich auf Spurensuche, trifft Wolfsexperten und besorgte Landwirte.


Am 04.09.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Geheimnisvoller Garten - Erntezeit (2/2)
Seit mehr als 5000 Jahren legt der Mensch Gärten an. Zunächst reine Nutzgärten, wo man anpflanzte, was den Kochtopf bereicherte. Aber schon die alten Römer kultivierten Pflanzen allein wegen ihrer Schönheit. Neben dem Nutzgarten entstand so allmählich auch der Ziergarten. Schönheit und Nutzen sind im Garten oft zwei Seiten derselben Medaille. Ein Obstbaum ist im Frühling mit tausenden Blüten übersät - die wenigsten reifen zu Äpfeln. Neben dem Mensch erwarten im Herbst auch Tiere wie Igel und Wachholderdrossel die Früchte. Allein in Deutschland gibt es 17 Millionen Gärten. Viele von ihnen bieten zahllosen Lebewesen eine Zuflucht: Singvögel, Siebenschläfer und seltene Reptilien etwa. Und nicht wenige der Gartenbewohner sind Verbündete des Gärtners im Kampf gegen Schädlinge. Feldwespen erledigen unzählige Schadinsekten. Die Tiere eines einzigen Feldwespennestes, das der Gartenbesitzer in Ruhe lässt, können im Laufe eines Sommers bis zu 500 Raupen fangen und töten, um sie an ihre Brut zu verfüttern. Auch die von vielen Gärtnern gehegten Rosen haben einen wirksamen Alliierten im Kampf gegen das Heer der Blattläuse. Wo keine Gartengifte zum Einsatz kommen, fühlen sich Marienkäfer wohl. Jeder einzelne verschlingt in einem Sommer bis zu 10.000 Blattläuse. Die letzte Folge des Zweiteilers "Geheimnisvoller Garten" folgt den großen und kleinen Dramen vom Sommer über den Winter bis zum erneuten Frühlingserwachen und zeigt auf spannende Weise, wie die verschiedenen Arten vor unserer Haustür zusammen leben und warum es gut und wichtig ist, wenn wir der Natur im Garten etwas mehr Raum geben.


Am 04.09.19 10:30 - 11:15 Uhr auf 
phoenix: Faszination Bienen
Seltsame Stille herrscht auf Wiesen und Weiden in weiten Teilen der USA. Obstbauern klagen über Ernteverluste, denn zu wenige Blüten wurden bestäubt. Wo sind die Bienen geblieben? Manchen Imkern ist die Hälfte ihrer Völker eingegangen, andere verzeichnen Totalverlust. Schuld daran ist der Kleine Beutenkäfer, der als blinder Passagier auf einem Frachtschiff nach Florida gelangte. Bienen gehören für die Menschen zu den wichtigsten Nutztieren der Welt. Sie produzieren nicht nur Honig, sie bestäuben auch fast 80 Prozent der Nutzpflanzen, die für unsere Ernährung unverzichtbar sind. Damit hängt jeder dritte Bissen, den wir essen, indirekt von der Arbeit der gelbschwarzen Insekten ab. Bienen leisten aber noch sehr viel mehr: Sie sind Schädlingsbekämpfer, Umweltdetektive für die Schadstoffmessung an Flughäfen und Forschungsobjekte für Bioniker. Doch die fleißigen Helfer sind akut bedroht. Viele Bienenpopulationen kommen nicht mehr durch den Winter, allein im vergangenen Jahr verloren deutsche Imker ein Viertel ihres Bestandes. Im phoenix-Thema "Faszination Bienen" spricht Reporterin Inge Swolek mit dem Bienenforscher der Uni Bonn, Dr. Andree Hamm, über mögliche Erklärungen für das Bienensterben. Sie besucht Klaus Maresch, den "Herrn über 12.000.000 Bienen" und einzigen Berufsimker Bonns, der seine Bienenstöcke im Sommer 2013 auf dem Dach der Bundeskunsthalle aufgestellt hat. Außerdem stellt Reporterin Iris Ollech zwei Imker vor, die neben Honig auch Produkte für den medizinischen Bereich herstellen.


Am 04.09.19 13:05 - 14:05 Uhr auf 
WDR: Ökodetektive - Umweltverbrechern auf der Spur
Illegale Wilderei geschützter Arten ist in Deutschland alltäglich. Dabei werden solche und andere Umweltverbrechen selten von der Polizei verfolgt. Einige wenige Ausnahmen gibt es. Zum Beispiel in Hamburg: Eine 40 Mann starke Spezialtruppe ist hier zuständig für die Aufklärung von Umweltverbrechen. Meist sind sie im Hamburger Hafen unterwegs, um Handel mit Elfenbein, illegale Ölverklappung oder Abfalltransporte aufzuspüren. Jeden Tag kontrollieren sie Tanker, fliegen die Elbe entlang auf der Suche nach illegalen Müllkippen oder Ölteppichen. Planet Wissen schildert den täglichen Kampf der "Ökodetektive" gegen Umweltverbrechen.
(Wdh. morgen 11.00-12.05 Uhr auf ARD-alpha)


Am 04.09.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Der Wald der Schlangen
Eine atemberaubende Landschaft mit tiefen Schluchten: Zum Auftakt der neuen Staffel kämpfen sich Jeff Zausch und sein Survival-Kompagnon „EJ“ Snyder durch Brasiliens Araukarienwälder. Dort ist es permanent feucht und nachts droht Gefahr durch Unterkühlung. Deshalb braucht man zum Überleben ein Lagerfeuer und einen trockenen Unterschlupf. Im dichten Unterholz streifen zudem wilde Tiere umher. Hier müssen sich die Männer in der lebensfeindlichen Umgebung besonders vor den gefährlichen Giftschlangen in Acht nehmen.


Am 04.09.19 14:45 - 15:15 Uhr auf 
rbb: Der Mann, der Holz schmecken lässt
Geschmack ist das Geschäft von Markus Eder in Bad Dürkheim. Die knapp 40 Mitarbeiter seiner Firma bauen Holzfässer in allen denkbaren Größen. Mit jedem Fass will Markus Eder den Geschmack seiner Kunden treffen - egal ob sie darin Wein, Whisky oder Bier veredeln. Deshalb stellt das Familienunternehmen nicht nur neue Fässer her, die durch das richtige "Toasting" ihren Geschmack bekommen, sondern handelt auch mit gebrauchten. Denn in alten Whisky- oder Tequila-Fässern reift dann wieder ein Bier mit einer speziellen Note. Und wenn die Fässer wirklich ausgelaugt sind, schreinert Eder Möbelstücke daraus - und trifft damit wieder den Geschmack seiner Kunden. Der Film begleitet die Herstellung von vier 3000-Liter-Fässern für ein renommiertes Weingut: von der Auswahl der besten Eichenstämme im Pfälzer Wald bis zur Auslieferung. Wie schwer es ist, ein gutes Fass zu bauen, erfahren Whisky-Hersteller bei einem Workshop in Bad Dürkheim. Und auch sie können erfahren, wie Markus Eder es immer wieder schafft, dem Holz die besten Geschmacksnoten zu entlocken.


Am 04.09.19 14:45 - 16:00 Uhr auf 
phoenix: Naturkatastrophen
Naturkatastrophen - sie nehmen laut dem neuen UN-Bericht 2018 rapide zu; zumindest die klimabedingten Naturkatastrophen. Die Schäden, die sie dabei verursachen durch Stürme, Hitzewellen, Dürren oder ähnliches sind doppelt so hoch wie noch vor 20 Jahren. Nicht eingerechnet sind Schäden durch Naturkatastrophen, die nicht klimabedingt sind. Wo ist der Unterschied? Auf welche Naturkatastrophen müssen wir uns in Deutschland einstellen? Und welche Vorsorgen wurden bereits getroffen, zum Schutz vor kommenden Ereignissen dieser Art? Für das phoenix-plus "Naturkatastrophen" macht sich phoenix-Reporter Klaus Weber auf die Suche nach Antworten. Er spricht mit dem Klimatologen Dr. Karsten Brandt unter anderem über den Klimawandel. Prof. Torsten Dahm vom Institut für Geowissenschaften in Potsdam erläutert die Risiken eines Erdbebens oder Vulkanausbruchs in Deutschland, und am Beispiel der Stadt Koblenz stellt Klaus Weber die Vorsorgemaßnahmen für Naturkatastrophen vor. Ein Besuch des aktiven Vulkan-Gebietes rund um die Stadt Mendig zeigt die sichtbaren "Nachrichten" aus der Tiefe der Erde.


Am 04.09.19 18:00 - 19:00 Uhr auf 
ServusTV: König des Dschungels - Richard Hammonds Traum vom Amazonas (2/2)
Fernsehmoderator Richard Hammond ist weiterhin auf der Jagd nach den schönsten Motiven für seine Foto-Ausstellung. Abenteuerlich geht es zu, als er versucht die vom Aussterben bedrohten Harpyien zu fotografieren. So gelingt es dem Kameramann Aufnahmen von den seltenen Tieren zu machen, während Hammond sich im Regen in Selbstmitleid ergießt. Eine Nacht verbringt der britische Fotograf im Dschungel in einem Baldachin unter freiem Himmel. Und bemerkt dabei nicht, dass er sich auf der gefalteten Hängematte niedergelassen hat. So ein Pech! Es war schon immer Hammonds Kindheitstraum, in den Dschungel des Amazonas zu reisen. Wird er es schaffen, ausreichend Fotografien für seine Ausstellung zu machen?


Am 04.09.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Faszination Afrika - Tiere im Luangwa-Tal
Das Luangwa-Tal liegt im Osten Sambias. Es ist ein Tal der Extreme, das ein einzigartiges Naturschutzgebiet umfasst und unzähligen Wildtieren eine Heimat bietet. Mit einer Länge von rund 800 Kilometern schlängelt sich der Luangwa-Fluss durchs Tal und belebt Busch und Wälder. Seine Ufer ziehen mehr als 60 Säugetierarten und über 400 Vogelarten an. Doch die üppige Pracht verwandelt sich in der Trockenzeit in eine staubige Fläche aus trockenem Sand. Mit der sengenden Hitze verdunstet das Flusswasser. Übrig bleiben vereinzelte Tümpel, verstreut über das Tal. Dann treibt die Dürre Raub- und Beutetiere zu den verbliebenen Wasserstellen. Für die Bewohner des Tals beginnt ein Kampf ums Überleben: Flusspferde verteidigen ihre schrumpfenden Reviere. Giraffen- und Elefantenherden ziehen durch das Labyrinth der trockenen Wälder auf der Suche nach Wasser. Gelbschnabelstörche arbeiten mit hungrigen Krokodilen zusammen, um ihre Beute in die Enge zu treiben. Und Paviane, die normalerweise pflanzliche Nahrung bevorzugen, gehen auf die Jagd. Am Ende der Trockenzeit bringen heftige Regenschauer endlich die Erlösung. Das Tal erblüht, und der Kreislauf beginnt von vorn.


Am 04.09.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Hamburg - Tiere in der Stadt
In Hamburg leben knapp zwei Millionen Menschen. Bei vielen steht die Hansestadt für Hafen, Schiffe und Reeperbahn. Aber die Metropole hat auch jenseits der sündigen Meile eine "wilde" Seite. Die Stadt an Elbe und Alster bietet mehr Tier- und Pflanzenarten Lebensraum als jede andere deutsche Großstadt. Über 50 Säugetierarten und etwa 160 verschiedene Vogelarten leben hier. Die Alsterschwäne sind Hamburgs Wahrzeichen und Glücksbringer zugleich. Einst durften nur Herrscher die edlen Ziervögel auf offenen Gewässern halten, so schafften die Hanseaten sich diese Tiere an, um dadurch die Unabhängigkeit der Stadt zu betonen. Die Höckerschwäne brüten direkt am Ufer der großen Außenalster und lassen sich weder von den flanierenden Spaziergängern noch von deren Hunden stören. Die kalte Jahreszeit verbringen sie im Winterquartier von Schwanenvater Nieß. Im Hafen ziehen Füchse ihre Jungen auf. Sie finden Nahrung in einem nahe gelegenen Tanklager. Die Liste der in Hamburg angesiedelten Wildtiere birgt so manche Überraschung: Direkt gegenüber von Blankenese fischen Seeadler in der Elbe. Europas größte Hirsche röhren im städtischen Naturschutzgebiet Duvenstedter Brook. Vom Dach eines Wohnhauses aus sammeln Bienen ihren Honig von den Blüten der Straßenbäume. Hornissen quartieren sich in Vogelhäuschen ein. Und Iltisse haben ihren Bau im Schuppen einer Alstervilla. Ein Grund für die Artenfülle in Hamburg: Mit einer Fläche von rund 755 Quadratkilometern ist die Stadt eine der am dünnsten besiedelten Metropolen der Welt und bietet eine Vielfalt an Lebensräumen. Hamburg ist nicht nur für die Menschen die "Perle des Nordens", sondern auch für Pflanzen und Tiere.


Am 04.09.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Berggorillas - Ugandas sanfte Riesen
Die Amerikanerin Martha Robbins ist eine der renomiertesten Primatologinnen der Welt und erforscht im Auftrag des Max-Planck-Instituts die letzten überlebenden Berggorillas im Bwindi-Nationalpark im Dreiländereck von Uganda, Ruanda und der Demokratischen Volksrepublik Kongo. Und so folgen wir der Forscherin in den Regenwald zu den Berggorillas und lernen einiges über das Sozialverhalten, Fortpflanzungsstrategien, Ernährungsökologie und Genetik der Tiere. Und wir treffen auf Mitglieder der Batwa, einer Pygmäenethnie, die aus dem ursprünglichen Stammesgebiet evakuiert oder vertrieben wurde, weil das nun ein Nationalpark ist.
(Wdh. morgen 13.00-13.45 Uhr)


Am 04.09.19 22:15 - 23:15 Uhr auf 
ServusTV: Mit den Augen des Wolfes - Auf Streifzug durch Europa (2/2)
Im zweiten und letzten Teil der Doku-Reihe setzt Slava, der Wolf mit den goldfarbenen Augen, seine abenteuerliche Reise fort. Es geht weiter mit ungekanntem Ziel. Verstoßen von seinem Rudel in den Wäldern Rumäniens ist er aufgebrochen, um neues Terrain für sich zu erobern. Doch der tägliche Kampf ums Überleben ist groß: Slava muss jeden Tag weite Strecken zurücklegen, was Energie kostet und nebenher auch noch regelmäßig Beute machen. Schließlich trifft Slava auch auf eine Wölfin, die er zu beeindrucken vermag. Ist das das Happy End? Es ist die wahre Geschichte eines Wolfes, der auszog, ein neues Rudel zu finden oder gar selbst zu gründen. Insgesamt 3500 Kilometer bringt Slava hinter sich, bis er schlussendlich eine Heimat findet für sich und seine Gefährtin.
(Wdh. morgen 10.15-11.15 Uhr)


Am 04.09.19 22:45 - 23:30 Uhr auf 
rbb: 50 Jahre Wildnis im Wohnzimmer
Seit nunmehr über 50 Jahren gehören Tier- und Naturfilme der Fernseh-Reihe "Expeditionen ins Tierreich" in einer Qualität, wie sie Heinz Sielmann vorgegeben hat, zu den beliebtesten Sendungen im deutschen Fernsehen. 1960 begann Heinz Sielmann mit "Das Jahr der Störche", heute werden in Hamburg jährlich 30 Filme für die ARD produziert, die auch international sehr gefragt sind. Zum Jubiläum wurden hier einige der schönsten Ausschnitte zusammengestellt, die das große Engagement der Filmemacher und einen Eindruck von der Vielfalt der Natur aus fernen Ländern sowie "vor unserer Haustür" vermitteln.


Am 05.09.19 01:20 - 01:50 Uhr auf 
tagesschau24: Staatsfeind Wildschwein - Dänemark und sein eiserner Vorhang
Wildschwein-Angst im Königreich: Schwarzkittel könnten die Afrikanische Schweinepest einschleppen und die Landwirtschaft ruinieren. Der Stahlgitterzaun zwischen Ost- und Westküste ist höchst umstritten: Kritiker sehen das 10 Millionen Euro teure Projekt als ein weiteres Symbol der Abschottung Dänemarks - nach der Wiedereinführung der Grenzkontrollen. Auch Wildbiologen schütteln den Kopf: Zum einen gibt es kaum Wildschweine in der Region, zum anderen bleiben durch Straßen, Feldwege oder Bahngleise viele Öffnungen, sodass die Tiere ohnehin queren können. Während die Ferkelerzeuger um ihre Existenz bangen und vom Staat einen Schutz gegen die Seuche fordern, machen die Zaungegner mobil gegen ein Bollwerk, das für sie hochproblematisch ist - erst recht in Zeiten der Flüchtlingsdiskussion und des Erstarkens populistischer Parteien in Europa.


Am 05.09.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Der Darß - Küste der Kraniche
Zwischen Rostock und Rügen liegt am Rand der Ostsee die langgestreckte Halbinsel aus Fischland, Darß und Zingst. Noch vor 4.000 Jahren bestand sie aus einzelnen Inseln, die erst durch die Macht des Windes und der Strömungen zusammenwuchsen. Heute schützt diese Landzunge eine einzigartige Lagunenwelt, die in ihrem Windschatten liegt: den Bodden mit seinen Salzwiesen, Prielen und Seen. Vor dem direkten Zugriff der See bewahrt, leben hier sehr viele verschiedene Vogelarten, von den Seeadlern des Darßer Waldes bis zu den Kormoranen der kleinen Boddeninseln, von den Uferschnepfen bis zu den schon fast ausgestorbenen Kampfläufern. Im Herbst und im Frühling beherrschen jedoch die gewaltigen Trupps der Kraniche das Bild, von denen die meisten in Skandinavien und dem Baltikum brüten. Sie suchen hier Stärkung vor dem großen Zug in ihr südwestliches Winterquartier oder auf dem Rückweg gen Norden. Rund 40.000 Kraniche sammeln sich am Bodden, ein beeindruckendes Schauspiel. Zeitgleich werben im Darßer Wald die Rothirsche um die Weibchen. Ihr tiefes Röhren vermischt sich mit dem Rauschen der Wellen und den heiseren Rufen der Kraniche. Zu dieser Zeit gelingt es sogar, die brunftenden Tiere direkt vor der Kulisse der Ostseewellen zu beobachten.


Am 05.09.19 11:20 - 12:15 Uhr auf 
arte: Die Rückkehr der Wölfe - Das Wunder im Yellowstone-Nationalpark
Im nordamerikanischen Yellowstone-Nationalpark vermehrten sich die Wapiti-Rothirsche lange Zeit ungebremst und das zuungunsten der dortigen Flora und Fauna - bis Wölfe in das Gebiet Einzug hielten. Die Dokumentation "Die Rückkehr der Wölfe - Das Wunder im Yellowstone-Nationalpark" zeigt die erstaunlichen Folgen, die die Wiederansiedlung von Wölfen Ende der 1990er Jahre für das gesamte Ökosystem im Yellowstone-Nationalpark hat. Ein aus den Fugen geratenes Ökosystem ist durch die Rückkehr der Raubtiere wieder in ein natürliches Gleichgewicht gelangt.


Am 05.09.19 14:15 - 14:40 Uhr auf 
BR: Einwanderer - Marderhund, Känguru, Nandu
Rund 4.000 fremde, wilde Tierarten haben sich binnen weniger Jahrzehnte in Deutschland niedergelassen. Die meisten Tiere wanderten nicht freiwillig ein. Sie wurden von Menschen mitgebracht und gelangten irgendwie in Freiheit. Der bekannte Tierfilmer Felix Heidinger berichtet, woher die Einwanderer stammen, und wie sie es schaffen, hierzulande zu überleben.


Am 05.09.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Unbekanntes Brasilien
Das Schutzgebiet Jalapão liegt an der Grenze zwischen dem Amazonasregenwald und den Buschsavannen Brasiliens. Das Wetter pendelt in dieser Region der Erde zwischen Extremen hin und her: In der Regenzeit gießt es wie aus Eimern und danach folgt monatelang trockene Hitze. Deshalb ist der größte Feind des Survival-Duos in dieser unwirtlichen Umgebung der Durst. Denn wenn der Körper zu lange hohen Temperaturen ausgesetzt ist und zudem unter Flüssigkeitsmangel leidet, versagen die Muskeln und man kann nicht mehr klar denken.


Am 05.09.19 16:55 - 17:20 Uhr auf 
arte: Ungeliebter Tierbesuch - Wenn Tier und Mensch sich in die Quere kommen
Die Bauern auf der Ostseeinsel Usedom sind saumäßig wütend auf Wildschweine. Die vermehren sich hier fast ungebremst und richten jedes Jahr größere Schäden an. Wildschweine gehören zur heimischen Fauna, anders sieht es bei Nandus aus. Die straußenähnlichen Vögel kommen ursprünglich aus Südamerika und konnten sich im ehemaligen deutsch-deutschen Grenzgebiet verbreiten, nachdem einige Tiere aus einer Zucht entkommen waren. Auch die Chinesische Wollhandkrabbe ist eine invasive Art, die vermutlich schon vor hundert Jahren mit dem Ballastwasser von Handelsschiffen eingeschleppt wurde. Die Krabben breiten sich massiv in der Havel aus.


Am 05.09.19 17:50 - 18:35 Uhr auf 
arte: Ocillas letzte Chance
Guyana ist eines der kleinsten Länder Südamerikas, doch es besitzt wohl die intakteste Natur des Kontinents: unberührte Wälder, wilde Flüsse und starke autonome indigene Gemeinschaften. In einem kleinen Dorf im Süden Guyanas kümmert sich der junge Falton um das verwaiste Margayjunge Ocilla. Margays sind kleine Raubkatzen, die hauptsächlich durch die Zerstörung der Regenwälder gefährdet sind. Falton betreut den Margay ehrenamtlich im Rahmen des Dorfprojektes Yacumbi. In der Wildtierstation landen verwaiste Jungtiere und von den Behörden beschlagnahmte oder verletzte Tiere. Ocilla ist der erste Margay, der bei Yacumbi ausgewildert werden soll. Monatelang zieht Falton mit ihm durch den Regenwald. Er ist dort in der Wildnis aufgewachsen und weiß, wie man im Wald überlebt. Dabei nutzt er das überlieferte Wissen seines Volkes der Wapishana. Wo immer es geht, versucht er, das Verhalten der Katzenmutter zu imitieren. Da bisher nur wenig über die seltenen und scheuen Katzen bekannt ist, konzentriert er sich darauf, ihm die Gefahren zu zeigen und beizubringen, wo ein Räuber seiner Größe Nahrung finden kann. Klettern und die Fortbewegung in den Baumkronen, die so typisch sind für die kleinen Raubkatzen, braucht Ocilla nicht erst zu lernen. Mehrere Monate ist nicht sicher, ob es Falton gelingen wird, die Katze für ein Leben in Freiheit fit zu machen. Der Margay muss zeigen, dass er sich ernähren und verteidigen kann. Erst danach ist es an der Zeit, sie in ein entferntes geschütztes Gebiet zu bringen und freizulassen. Auch dort stehen dem jungen Margay noch Prüfungen bevor.


Am 05.09.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Vernetzte Pflanzenwelt
Reden Bäume? Tuscheln Pilze? Können Pflanzen ihre Feinde riechen? Forscher sind überzeugt, dass Pflanzen kommunizieren. Haben Pflanzen dafür Sinnesorgane? Gibt es "grüne Intelligenz"? Die meisten Pflanzen sind über Wurzeln unterirdisch miteinander verbunden. Gemeinsam mit Pilzen bilden sie so riesige Netzwerke - ein "grünes Internet", über das pflanzliche Individuen symbiotisch miteinander in Kontakt stehen. Es ist eine Welt pulsierender Aktivität, in der Pflanzen kommunizieren, kooperieren und manchmal sogar Krieg führen. Pflanzen sind viel weniger passiv, als wir bislang dachten, und sie sind viel intelligenter, als wir es ihnen jemals zugetraut haben.


Am 05.09.19 21:00 - 22:00 Uhr auf 
3sat: scobel - Die Macht des Miteinander
Die Welt der Symbiosen ist existenziell und faszinierend. "scobel" zeigt, wie Wissenschaft und Forschung sich dieses Prinzip zu Nutze machen und was die Gesellschaft daraus lernen kann. Symbiosen sind ein biologisches Überlebensprinzip mit zentralem Einfluss auf die Evolution. Gert Scobel diskutiert darüber unter anderem mit Nicole Dubilier, Symbiose-Forscherin und Professorin am Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen.


Am 06.09.19 03:05 - 03:50 Uhr auf 
arte: Lebensraum Kopfbaum - Vom nachhaltigen Nutzen des Baumschnitts
Kulturgut, vielfältige Nutzpflanze und Lebensraum etlicher Pflanzen- und Tierarten: Kopfbäume wachsen bereits seit mehreren Jahrtausenden in den hiesigen Breitengraden. Geprägt von ihrer ursprünglichen Nutzung für Korbgeflechte, Werkzeugmaterial und auch Hauswände stellen die heute in Vergessenheit geratenden Holzgewächse ein einzigartiges biologisches Kulturerbe dar. Der Dokumentarfilm richtet auf die Nutzungsformen dieser originellen Bäume und Weiden wieder mehr Aufmerksamkeit - denn ganz sinnbildhaft stehen sie für den aktuellen Wunsch nach einer nachhaltigen Rückbesinnung auf die Natur.


Am 06.09.19 10:15 - 11:00 Uhr auf 
tagesschau24: Extreme - das neue Normal? Klimawandel in Bayern
Geologe Dr. Michael Krautblatter von der TU München ist ein Forscher mit viel Outdoor-Kontakt. Um seine Messstationen in den Alpen zu warten, schnallt er sich auch bei eisigen Temperaturen regelmäßig den Klettergurt an. Sein wichtigstes Forschungsobjekt: der Hochvogel im Oberallgäu. Dort klafft ein Riesenspalt am Gipfel, der seit zwei Jahren immer größer wird. Für den Geologen bietet er die Chance, die durch das Abschmelzen des Permafrosts bröselnden Gesteine in den Bergen besser zu verstehen. Sein Ziel: Auch wenn er den Klimawandel nicht aufhalten kann, will er die Berge wenigstens für Wanderer, Skifahrer und Anwohner sicherer machen. Arno Zengerle hat sich dem Klimawandel schon vor 20 Jahren entgegengestellt. Der Bürgermeister des Energiedorfes Wildpoldsried im Oberallgäu kann stolz auf seine Gemeinde sein. Denn durch Wind- und Sonnenenergie erzeugt sie fünfmal mehr Strom als sie selbst verbraucht. Viele Energiepreise haben die Wildpoldsrieder schon eingeheimst. Doch der Bürgermeister ist frustriert: Gerade in den letzten Jahren haben neue Gesetze wie die 10H-Abstandsregelung für Windräder die Bemühungen für mehr Klimaschutz torpediert. Als Kreisrat im Oberallgäu kämpft er an vielen Fronten für eine bessere Klimabilanz durch erneuerbare Energien - nicht selten gegen die Interessen des Naturschutzes. Auch in Bayern streiken inzwischen viele Schüler gegen die Untätigkeit der Politik. Ein Filmteam begleitet die 16-jährige Nele aus Kempten bei ihrem Kampf um mehr Aufmerksamkeit für die Erderwärmung und ihre Folgen. Dass der Umweltschutz demnächst in die Bayerische Verfassung aufgenommen werden soll, findet sie gut. Doch sie fragt sich: Ist das nur "Symbolpolitik" oder eine wirkliche Kehrtwende zu mehr Verantwortung für das, was wir den nächsten Generationen hinterlassen?


Am 06.09.19 14:15 - 14:40 Uhr auf 
BR: Am schönsten singt die Nachtigall
Es ist erstaunlich, wie schön und laut viele Vogelarten singen können. Im Frühling, während der Paarungszeit, schmettern die Männchen unermüdlich ihre Lieder, weil sie den Weibchen gefallen wollen. Mit bis zu 260 unterschiedlichen Strophen sucht das Nachtigallmännchen nach seinem Weibchen. Felix Heidinger erzählt von Singvögeln, aus einer Stadt, die einst Schauplatz einer weltberühmten Liebesgeschichte war, aus Verona. Aber es gibt auch Vogelmännchen, die kein Gold in der Kehle haben. Die müssen sich etwas anderes einfallen lassen, um ihrem Weibchen zu imponieren.


Am 06.09.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
NDR: Leben mit dem Wolf
Kein Tier polarisiert die Bevölkerung in Niedersachsen so sehr wie der Wolf. Mittlerweile vergeht kaum eine Woche, in der nicht irgendwo im Land ein Tier gesichtet wird. Während die einen die Rückkehr des stark geschützten Wildtieres begrüßen, fürchten andere den Kontakt. Die nordstory begleitet über ein Jahr lang die Wolfsbeauftragte des Landes Niedersachsen, ehrenamtliche Wolfsberater und Nutztierhalter auf dem schwierigen Weg der gemeinsamen Koexistenz von Mensch und Canis lupus, dem Urahn der Haushunde.


Am 06.09.19 14:50 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere kommunizieren
Tiere mögen zwar keine Sprache haben, die unserer menschlichen ähnlich ist, trotzdem kommunizieren sie. Nicht nur untereinander, sondern auch mit anderen Lebewesen. Oft einfach, aber effektiv. Wenn man einen Hirsch röhren hört, weiß man, es ist Brunftzeit. Wenn eine Klapperschlange mit ihrer Rassel warnt, weiß man, es ist Gefahr in Verzug. Wenn ein Hund gegen den Zaunpfahl pinkelt, markiert er sein Revier. Tiere teilen sich auch mit, wo es etwas zu Essen gibt, dass sie paarungsbereit sind oder dass Gefahr droht.
(Weitere 4 Folgen direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr)


Am 06.09.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Gekaufte Agrarpolitik - Wie Industrie und Agrarlobby durchregieren
Wenn in Brüssel über die gemeinsame Agrarpolitik ab 2020 verhandelt wird, geht es auch um die Neuverteilung der 60 Milliarden Euro EU-Agrarsubventionen. Wie werden sich die EU-Abgeordneten verhalten? Unabhängig entscheiden, oder im Interesse von Industrie und Interessensverbänden? Eine exklusive Recherche deckt die engen Verflechtungen mit Parlamentariern in Brüssel und Berlin auf und zeigt, wie die Bemühungen um eine umweltfreundlichere Landwirtschaft so auf der Strecke bleiben.


Am 06.09.19 21:15 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Hitzewellen und Wassermassen - Der Norden im Klimawandel
Reporter Philipp Abresch begibt sich im zweiten Teil seiner Klimawandelrecherche für "Wetter extrem" in die Harzregion. Mit den Förstern des Nationalparks Harz geht es tief in den Wald. Oberförsterin Sabine Bauling zeigt ihm, wie die Fichtenbestände unter den Folgen des Klimawandels leiden. Außerdem informiert er sich über den Trinkwasserstand im Harz und trifft Mückenforscher des Bernhard-Nocht-Instituts. Alle treibt die selbe Frage: Welche Folgen hat der Klimawandel für den Norden?
(Wdh. morgen 8.30-9.00 Uhr)


Am 07.09.19 05:00 - 05:45 Uhr auf 
phoenix: Kielings wilde Welt (1/3)
In drei Folgen reist Andreas Kieling zu den schönsten Tierparadiesen dieser Erde und präsentiert dabei außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Tierwelt. Extreme jeder Art stehen dabei im Vordergrund: etwa die kargen Inseln am Rande der Antarktis, die üppigen Sumpfwälder und Hochgrasfluren im nördlichen Indien, hochalpine Regionen, Mittelgebirgswälder, das äthiopische Hochland und die Unterwasserwelt Australiens.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 7.15 Uhr)


Am 07.09.19 06:00 - 06:30 Uhr auf 
BR: Biogas - Zwischen Hoffnungsträger und Umweltsünder
Biogas hatte einen hervorragenden Ruf als wichtiger Baustein der Energiewende bis Fehlsteuerungen zu Streit und Umweltproblemen führten. Wo geht die Reise hin für den Energie-Hoffnungsträger? Die Moderatoren Caroline und Gunnar wollen das herausfinden und treffen eine Frau, die mit Biogas Leben verändern will. Die Agrar-Technikerin Katrin Pütz hat eine Biogas-Anlage im Zelt und einen Biogas-Rucksack erdacht - als Alternative zum mühsamen und gesundheitsschädlichen Kochen mit Holz in Afrika.


Am 07.09.19 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Die Eule mit dem Superohr
Diesmal möchte Paula alles über die geheimnisvolle Eule wissen. Mit ihren riesigen Augen, dem starren Blick und scharfen Schnabel kann einem der Vogel richtig Angst machen. Dabei hält man die Eule für einen Glücksbringer und Vogel der Weisheit. Die Eule ist ein Vogel mit vielen Gesichtern. Deswegen nimmt Paula den komischen Kauz genauer unter die Lupe. In der Greifvogel-Auffangstation von Uwe geht die Reporterin auf Tuchfühlung mit verschiedenen Eulenarten. Paula entdeckt die außergewöhnlichen Fähigkeiten der Vögel: Sie können in der Dämmerung nicht nur zehnmal besser sehen und viel, viel besser hören als wir Menschen, sondern auch ihren Kopf extrem verdrehen. Außerdem sind sie lautlose Flugakrobaten. Paula entdeckt, wie das alles funktioniert. In einem Schlosspark in München geht sie anschließend selbst auf die Suche nach freilebenden Waldkäuzen, die auch zu den Eulen gehören. Vogelexperte Werner hilft ihr dabei. Wonach muss man Ausschau halten? Welche Spuren deuten auf eine Eule hin? Wird Paula fündig?


Am 07.09.19 08:30 - 09:00 Uhr auf 
NDR: Hitzewellen und Wassermassen - Der Norden im Klimawandel
Reporter Philipp Abresch begibt sich im zweiten Teil seiner Klimawandelrecherche für "Wetter extrem" in die Harzregion. Mit den Förstern des Nationalparks Harz geht es tief in den Wald. Oberförsterin Sabine Bauling zeigt ihm, wie die Fichtenbestände unter den Folgen des Klimawandels leiden. Außerdem informiert er sich über den Trinkwasserstand im Harz und trifft Mückenforscher des Bernhard-Nocht-Instituts. Alle treibt die selbe Frage: Welche Folgen hat der Klimawandel für den Norden?


Am 07.09.19 08:45 - 08:55 Uhr auf 
phoenix: Wir Klimahelden - Wie Berliner Treibhausgase einsparen
Der Klimawandel gilt als eine der größten Bedrohungen der Menschheit. Die weltweiten CO2-Emissionen sind so hoch wie nie zuvor. Karin Beese kann nicht weiter tatenlos zusehen. Sie und ihre Familie wollen ihre CO2-Bilanz deutlich reduzieren. Dafür krempeln Karin Beese, ihr Mann und die drei Töchter ihr Leben um. Sie verzichten auf Flugreisen, kaufen regional ein, bauen selbst Gemüse an, fahren mit dem Fahrrad statt mit dem Auto. Auch Nachbarn, Freunde, Bekannte wollen sie für das Thema sensibilisieren und für einen alternativen, klimaneutralen Lebensstil begeistern. Die Familie nimmt an einem Langzeit-Experiment des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung teil, das unter dem Motto "Klimaneutral leben in Berlin" steht. Ihr Ziel: Innerhalb weniger Monate wollen sie ihr CO2-Jahresbudget um 40 Prozent reduziert haben; dafür nehmen sie einiges in Kauf.


Am 07.09.19 09:45 - 10:00 Uhr auf 
phoenix: HARZ-lich willkommen - Eine Reise um den Brocken
Höchstes Gebirge Norddeutschlands, Touristen-Hotspot für Outdoor-Action, sagenumwobenes Wanderparadies, Schauplatz der deutsch-deutschen Teilung - der Harz hat viele Gesichter. Auf ihrer Harz-Reise trifft ZDF-Autorin Annegret Oster Actionliebhaber auf schwankenden Hängeseilbrücken, wandert mit einem früheren DDR-Grenzer auf den Brocken, besucht eine Theaterpremiere im Wald und fliegt mit dem Gleitschirm über die Fachwerkstadt Goslar.


Am 07.09.19 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Tarzan und die Affen von Siberut
Es muss ein erfahrener Jäger sein, der sich hier lautlos durch den Urwald bewegt. Jede seiner Bewegungen verrät es. Im Umgang mit Giftpfeil und Bogen ist Tarzan ein Meister. Auch die aufmerksamsten Affen haben selbst in den höchsten Bäumen bei ihm kaum eine Chance. Doch dass Tarzan Affen jagt, das ist Vergangenheit. Auf der noch immer abgelegenen indonesischen Insel Siberut haben vier der seltensten Affenarten bis heute überlebt. Tarzan ist inzwischen der Chef der "Forest Guides" - der Führer, ohne die das bemerkenswerte Artenschutzprojekt auf Siberut nicht existieren könnte. Thomas Ziegler vom Primatenzentrum in Göttingen besucht die Station und auch das Dorf in der Nähe. Von hier stammt auch Tarzan. Anders als er stellen hier noch viele Männer das Gift für die Pfeile her, mit denen sie Jagd auf die letzten Affen von Siberut machen.


Am 07.09.19 11:20 - 12:05 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Die Wurzeln im Wasser
Die Platane auf der schweizerischen Ile de Peilz und der griechische Geroplatanos gehören nicht nur zur selben Art, sondern stehen beide mit den Füßen im kühlen Nass: Die eine taucht ihre Wurzeln in den Genfer See, die andere nährt sich seit Jahrhunderten von dem Quellwasser, das neben ihrem Stamm aus der Erde sprudelt. Außerdem haben beide Bäume eine kulturelle Bedeutung für die lokale Bevölkerung. Die Platane der Ile de Peilz unterstreicht die Schönheit des Genfer Sees und verleiht der Umgebung einen romantischen Anstrich. Die Bewohner des Seeufers betrachten sie mit einer Mischung aus Gutmütigkeit und Stolz. Für die Kinder ranken sich um den einsamen Baum auf dem kleinen Felsen zahlreiche Legenden; auf die Erwachsenen wirkt seine sanfte Ruhe angenehm entspannend. In der nordgriechischen Balkanregion entstand rund um eine alte Platane ein ganzes Dorf, das sogar ihren Namen trägt. Die Bewohner sind mit "ihrem" Baum tief verbunden und fühlen sich von ihm beschützt. Unter seiner majestätischen Krone kommen alle Generationen zusammen, um seine Geschichten zu erzählen.
(Wdh. übermorgen 8.05-8.50 Uhr)


Am 07.09.19 12:05 - 12:50 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Baumgreise und Stammhalter
In Deutschland thront eine Eiche einsam und majestätisch inmitten eines Feldes; in Italien ruht eine alte Zypresse, die Franz von Assisi im frühen 13. Jahrhundert selbst gepflanzt haben soll, im Kreuzgang eines Franziskanerklosters. Die starke, unbezwingbare Eiche verkörpert den Rhythmus der Jahreszeiten, dem auch die Bauern bei der Bestellung der umliegenden Felder folgen. Die Zypresse reckt sich aufrecht gen Himmel, als weise sie den Gläubigen den Weg ins Paradies. So unterschiedlich und voneinander entfernt sie auch sein mögen - Upmeyers Eiche und die Zypresse in der Villa Verucchio bilden jeweils auf eigene Weise das stabile Fundament einer Kultur, das im Laufe der Jahrhunderte friedlich weitergegeben wurde. Auf der einen Seite sind es drei Generationen von Bauern, auf der anderen Seite eine kleine Gemeinschaft von Mönchen, von denen die meisten ihr Gelübde am Fuße der alten Zypresse abgelegt haben. Und alle scheinen in "ihrem" Baum das wahre Wesen ihres Seins zu erkennen.


Am 07.09.19 12:50 - 13:35 Uhr auf 
arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Der Affenbrotbaum
Ein riesiger Affenbrotbaum trotzt in der Savanne des Malilangwe-Naturschutzgebiets im Süden von Simbabwe seit 800 Jahren den widrigen Bedingungen und zieht viele Insekten, Vögel und Säugetiere an. Weil sie in ihrem Stamm Wasser speichern können, halten Affenbrotbäume, auch Baobabs genannt, extreme Dürre aus. Das macht sie zu einer wertvollen Ressource für Elefanten, die in Trockenzeiten Teile aus dem Baum herausbrechen, um die feuchten Fasern zu fressen. Dabei beschädigen die Dickhäuter den Baum. Doch zum Glück ist der Baobab in der Lage, sich selbst zu heilen. Kleinere Vogelarten wie Büffelweber oder Bienenfresser bauen ihr Nest in den Zweigen des Affenbrotbaumes, während größere Vögel wie der gefährdete Weißrückengeier Gabeln hoch oben in der Baumkrone als Nistplätze wählen. Erdhörnchen, Nashornvögel und Spechte lassen sich in Höhlen im Stamm nieder. Im Frühling fressen Giraffen und Antilopen die Blätter des Baums. Weiße Blüten mit süßem Duft hängen an langen Stielen herab.


Am 07.09.19 13:35 - 14:20 Uhr auf 
arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Das Afrogelbholz
In den afromontanen Wäldern im Soutpansberg-Gebirge steht ein riesiges Exemplar des Gewöhnlichen Afrogelbholzes, das einer Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten Nahrung und Unterschlupf bietet. Die Afrogelbhölzer gehören zu einer alten Gattung in der Familie der Steineibengewächse, die keine Blüten bilden und sich stattdessen über männliche und weibliche Zapfen fortpflanzen. Diese wachsen jeweils auf unterschiedlichen Bäumen und dienen verschiedenen Vogelarten wie dem Glanzhaubenturako als Futterquelle. Auch diverse Säugetiere wie Klippschliefer und Weißkehlmeerkatzen klettern auf den Baum, um die Früchte zu ernten, während am Boden Afrikanische Waldbilche und Kräuselhauben-Perlhühner nach heruntergefallenen Zapfen suchen. In der Baumkrone bauen Raubvögel wie der Kronenadler ihren Horst, und in den Zweigen darunter beziehen oft Bärenpaviane ihr Nachtquartier.


Am 07.09.19 14:20 - 15:05 Uhr auf 
arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Der Leberwurstbaum
Dem Selinda-Naturschutzgebiet im Nordosten Botsuanas steht ein schwieriges Jahr bevor. Es herrscht Trockenheit, bis zu den nächsten Regenfällen wird es noch Monate dauern. In dieser harten Zeit ist der Leberwurstbaum eine wichtige Futterquelle für eine vielfältige Fauna, von Insekten über Vögel bis zu großen Säugern wie dem Afrikanischen Elefanten. In einer Höhle im Stamm des Baums hat sich eine Smith-Buschhörnchen-Familie niedergelassen. Täglich huschen die Tiere ins Freie, um in den Zweigen nach Futter zu suchen. Nach den ersten Regenfällen im Frühling ist der Leberwurstbaum voller leuchtend roter Blüten, die mit Nektar gefüllt sind. Papageien, Erdhörnchen und Nektarvögel trinken den Blütensaft und bestäuben dabei den Baum. Verschiedene Frankolinarten fressen die purpurroten Blüten, die auf den Boden fallen. Vögel wie der Rotschnabeltoko bilden ihr Nest im hohlräumigen Stamm. Im Sommer trägt der Leberwurstbaum große wurstförmige Früchte, die ebenfalls zahlreichen Tieren als Nahrung dienen. Baumhopfe und Namaspechte holen mit der Zunge Larven und Termiten aus den heruntergefallenen Früchten. Die Samen werden erst freigesetzt, wenn die Früchte auf dem Boden verfaulen oder wenn sie von Tieren wie Elefanten oder Erdhörnchen gefressen und ausgeschieden werden. Sie spielen eine wichtige Rolle für die Fortpflanzung des Baums, dessen Sprösslinge ebenso verführerisch auf die Tierwelt wirken wie der Baum, von dem sie stammen.


Am 07.09.19 14:25 - 15:10 Uhr auf 
hr: Unter Krokodilen und Riesenschlangen - Tropenparadies Kuba
Kuba, ein Paradies, das die Welt jahrzehntelang vergessen hatte und das heute viele nur wegen seiner Traumstrände kennen. Die größte Insel der Karibik hat allerdings viel mehr zu bieten: Kuba ist die Heimat des kleinsten Vogels, des kleinsten Frosches und des aggressivsten Krokodils der Welt. Viele Tierarten findet man nur hier, doch wie kamen sie auf die Insel? Kubas Geschichte begann vor über 100 Millionen Jahren. Damals lag die Insel noch im Pazifik, doch im Laufe der Zeit driftete sie immer weiter nach Osten in die Karibik. Während der Eiszeiten war der Meeresspiegel wesentlich niedriger als heute, Kuba war damals größer und breiter, ausgedehnte Sümpfe bedeckten die flachen Küstenregionen. Stieg der Meeresspiegel, war die Insel fast vollständig überflutet, nur die Berge ragten noch aus dem Meer. Während der langen "Reise" der Insel eroberten viele Tiere aus eigener Kraft Kuba, andere hat es als "Schiffbrüchige" hierher verschlagen.
(Wdh. übermorgen 10.25-11.10 Uhr)


Am 07.09.19 15:05 - 15:50 Uhr auf 
arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Der Kameldornbaum
Mitten in der Kalahari mit ihren vom Wind geformten Dünen und Savannen steht ein majestätischer Kameldorn. Auf den ersten Blick scheint die 200-jährige Akazie das einzige Lebewesen in dieser roten, trockenen Landschaft zu sein. Doch der Eindruck täuscht, denn zahlreiche Insekten, Vögel und Pflanzenfresser finden hier Unterschlupf, Schatten und Nahrung. Eine Kolonie geselliger Webervögel hat in seiner Krone einen geschützten Platz für ihr Gemeinschaftsnest entdeckt. Bis zu 100 Paare brüten in diesem architektonischen Meisterwerk. Der afrikanische kleine Falke kreist über dem Baum auf der Suche nach Nagetieren oder kleinen Reptilien, und der Ameisenart Crematogaster peringueyi dienen die Dornen als Brutstätte. Der Rüsselkäfer hingegen legt seine Eier an den noch unreifen Hülsen ab. Die Larven des Schädlings bohren sich nach dem Schlüpfen in das Innere und machen es sich in den Samen gemütlich, vernichten so jedoch deren Keimfähigkeit. Daher hat die nur wenige Millimeter große Rüsselkäferart einen erheblichen Einfluss auf den Lebenskreislauf, denn der Kameldorn ist darauf angewiesen, dass große Pflanzenfresser wie Oryx- und Elenantilopen und Kudus die reifen Hülsenfrüchte essen. Ihre Verdauungssäfte töten Parasiten wie die Rüsselkäferlarven ab und weichen die Samen auf, wodurch sie leichter im Tierdung austreiben können. Mit dem Jahreszeitenwechsel kommt der Regen. Die Äste der Akazie sind übersät von nur wenige Zentimeter großen kugelförmigen gelben Blütenständen, die zahlreiche Insekten und Bestäuber wie Käfer, Fliegen, Ameisen, Wespen und Motten anziehen.


Am 07.09.19 15:05 - 15:50 Uhr auf 
ZDFneo: Der geheime Kontinent (1/2)
Bevor Christoph Kolumbus den amerikanischen Kontinent entdeckte, lebten dort 100 Millionen „Indianer“ in komplex organisierten Gemeinschaften – zum Beispiel das Volk von Cahokia. Die sesshaften Bauern am Mississippi hatten Mais zu einer Nutzpflanze veredelt, bauten Großstädte und handelten in ganz Nordamerika. Es war eine planvolle Zivilisation: Mit gezielter Feuerwirtschaft gelang es den Menschen, große Flächen urbar zu machen. Außerdem erfreuten sie sich üppiger Fischbestände und einer Vorratskammer von 30 Millionen Büffeln. Europa sah zur selben Zeit ganz anders aus. Die gleiche Zahl von Menschen lebte dort auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder waren abgeholzt, die Flüsse leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wuchsen, das Land wurde knapp – Europa geriet an seine Grenzen. Als Kolumbus 1492 mit einer Schar von Desperados den Hafen von Sevilla verließ, ahnte er nicht, dass er Amerika entdecken würde. Der Reichtum dieses Kontinents sollte das Überleben Europas sichern. Die zweiteilige Dokumentation „Der geheime Kontinent“ erzählt eine legendäre Geschichte unter ganz neuem Blickwinkel: die Entdeckung Amerikas – und wie sie die Lebensbedingungen auf der Welt für immer veränderte.


Am 07.09.19 15:50 - 16:35 Uhr auf 
arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Die Wunderbaum-Feige
Die Wunderbaum-Feige (Ficus cordata) wächst an einem Felshang im südafrikanischen Namaqualand, wo sie den unwirtlichen Bedingungen trotzt. Dank ihres tief in die Erde reichenden Wurzelsystems überlebte sie auch die letzte Jahrhundertdürre. Vögeln wie dem Layard-Meisensänger, der Langschnabelsylvietta oder dem Rotstirn-Bartvogel bietet die Wunderbaum-Feige ein wertvolles Feuchtigkeitsreservoir. Sie fressen die Früchte des Baums und verbreiten dessen Samen. Eine stetige Nahrungsquelle sind die Feigen auch für die Felsenratte, die im Geröll um den Baum herum lebt und die Samen im Namaqualand verteilt. Die Wunderbaum-Feige teilt sich die felsigen Hänge mit Hartmann-Bergzebras, Spießböcken und Springböcken. Im Frühjahr legt eine Langschnabelsylvietta in einem beutelförmigen Nest in den Zweigen der Wunderbaum-Feige Eier. Verschiedene nachtaktive Schlangenarten machen im Felsgestein Jagd auf Geckos. Die Befruchtung der Wunderbaum-Feige ist wie bei anderen wilden Feigenarten auch das Ergebnis einer faszinierenden Symbiose: In jeder der Feigen befinden sich kleine Blüten, die von einer winzigen, auf diese Feigenart spezialisierten Wespenspezies bestäubt werden. Während die Temperaturen Jahr für Jahr unaufhaltsam steigen, treibt der Baum als letzter Überlebender in dieser öden Landschaft seine Wurzeln wacker immer tiefer in den Fels.


Am 07.09.19 15:50 - 16:35 Uhr auf 
ZDFneo: Der geheime Kontinent (2/2)
Mit Ankunft der Europäer verändern sich Natur und Leben Amerikas. Die Spanier bringen das Pferd – und bald bevölkern Millionen von Mustangs die nordamerikanischen Prärien. Dann kommt das europäische Hausschwein – und verändert die Nahrungsgewohnheiten der Menschen komplett. Die Wälder verschwinden, Getreide, Apfelbaum und Kirschbaum aus Europa machen sich breit – und die europäische Honigbiene. Schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts verwandelt sich so der wilde Kontinent Amerika in ein zweites Europa. Dabei werden die Ureinwohner verdrängt – nicht in erster Linie durch Kriege, sondern durch die Krankheitserreger von Pocken und Pest. Umgekehrt kommen auch amerikanische Seuchen nach Europa: Die Syphilis fordert einen Millionentribut. Doch amerikanische Pflanzen sichern das Überleben von Millionen: Die südamerikanische Kartoffel ernährt Arbeiter und Proletariat, Tomaten und Paprika bereichern den Speiseplan, der Truthahn die Festessen. Die Nahrungsmittel aus der Neuen Welt revolutionieren die europäische Landwirtschaft und führen zu einer Bevölkerungsexplosion.


Am 07.09.19 16:45 - 17:30 Uhr auf 
3sat: Böhmen - Land der hundert Teiche
Entlang der Moldau, südlich der "Goldenen Stadt" Prag, liegt ein verstecktes Mosaik von Seen und Teichen, Wiesen und Wäldern: Böhmen - ein einmaliges Tierparadies im Herzen Europas. Der Reiz dieser Landschaft wurde maßgeblich vom Menschen geprägt, als im Mittelalter begonnen wurde, die unzugänglichen Sümpfe und Moore im Oberlauf der Moldau in eine Teichlandschaft umzuwandeln. Heute ist diese Teichlandschaft UNESCO-Biosphärenreservat. Und sie ist ein außergewöhnliches Beispiel dafür, wie Mensch und Natur in Harmonie miteinander existieren können.
(Wdh. übermorgen 5.25-6.10 Uhr)


Am 07.09.19 18:10 - 19:10 Uhr auf 
ServusTV: Mit den Augen des Wolfes - Auf Streifzug durch Europa (2/2)
Im zweiten und letzten Teil der Doku-Reihe setzt Slava, der Wolf mit den goldfarbenen Augen, seine abenteuerliche Reise fort. Es geht weiter mit ungekanntem Ziel. Verstoßen von seinem Rudel in den Wäldern Rumäniens ist er aufgebrochen, um neues Terrain für sich zu erobern. Doch der tägliche Kampf ums Überleben ist groß: Slava muss jeden Tag weite Strecken zurücklegen, was Energie kostet und nebenher auch noch regelmäßig Beute machen. Schließlich trifft Slava auch auf eine Wölfin, die er zu beeindrucken vermag. Ist das das Happy End? Es ist die wahre Geschichte eines Wolfes, der auszog, ein neues Rudel zu finden oder gar selbst zu gründen. Insgesamt 3500 Kilometer bringt Slava hinter sich, bis er schlussendlich eine Heimat findet für sich und seine Gefährtin.


Am 07.09.19 20:15 - 23:05 Uhr auf 
ServusTV: Into the Wild
Spielfilm. Ein anderes, einfacheres Leben als seine reichen Eltern wünscht sich der 22-Jährige Christopher. Nach Abschluss seines Studiums bricht Christopher deshalb zu einer Reise auf, die ihn durch 15 US-Bundesstaaten führt. In der Wildnis Alaskas und in direktem Kontakt zur Natur hofft er, zu sich selbst zu finden. Doch das Einsiedlerdasein wird für Christopher zunehmend lebensgefährlich. Bildgewaltiges Aussteiger-Drama von Sean Penn, mit Emile Hirsch, William Hurt und Catherine Keener.
(Wdh. kommende Nacht 0.55-3.15 Uhr)


Am 08.09.19 03:20 - 03:50 Uhr auf 
tagesschau24: Ist unser Wald noch zu retten?
Abgestorbene Fichten stehen auf zu trockenem Boden. Buchen und Eschen sind von Pilzen befallen und verlieren bereits im Frühling Blätter. Markus Wunsch, Förster in Schleiden in der Nordeifel, zählt bei den Fahrten durch sein Revier täglich neu erkrankte Bäume: "Der Wald hat sich vom Sommer 2018 noch nicht erholt. Und noch schlimmer: Wir starten viel zu trocken ins neue Jahr!" Erst in 1,80 Metern Tiefe gibt es Wasser, die Wurzeln vieler Bäume reichen aber nicht so weit. Ob in dreißig Jahren noch Fichten in der Eifel wachsen werden? Ob es den Wald, wie wir ihn kennen, dann überhaupt noch gibt? Darüber wagt kaum jemand nachzudenken.
(Wdh. morgen 23.30-0.00 Uhr)


Am 08.09.19 04:45 - 05:30 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere kommunizieren
Tiere mögen zwar keine Sprache haben, die unserer menschlichen ähnlich ist, trotzdem kommunizieren sie. Nicht nur untereinander, sondern auch mit anderen Lebewesen. Oft einfach, aber effektiv. Wenn man einen Hirsch röhren hört, weiß man, es ist Brunftzeit. Wenn eine Klapperschlange mit ihrer Rassel warnt, weiß man, es ist Gefahr in Verzug. Wenn ein Hund gegen den Zaunpfahl pinkelt, markiert er sein Revier. Tiere teilen sich auch mit, wo es etwas zu Essen gibt, dass sie paarungsbereit sind oder dass Gefahr droht.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 6.15 Uhr)


Am 08.09.19 06:30 - 07:25 Uhr auf 
ServusTV: Loango - Kronjuwelen Afrikas
Gabun. Im Nationalpark Loango müssen Gorillas, Elefanten, Nilpferde sowie andere gefährdete Tierarten mit Hochwasserphasen und Trockenperioden zurechtkommen. Lange Regenzeiten verursachen regelmäßig Überschwemmungen, wodurch der Lebensraum einem ständigen Wandel unterliegt. Um zu überleben, führen die Tiere ein Leben auf Wanderschaft. Der Nationalpark ist einer der wenigen Plätze auf der Erde, der ein derart vielfältiges Ökosystem auf engstem Raum aufweist. Im Westen grenzen die Mangroven und Lagunen an Savannen und Küstensteppen. Zeitweise überflutete Wälder erstrecken sich bis in den Osten, und im Süden befinden sich riesige Sumpfgebiete.


Am 08.09.19 09:45 - 10:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Mythos Amazonas - Grüne Hölle oder Paradies?
Es war der Brite Alfred Russel Wallace, einer der frühen Naturforscher des 19. Jahrhunderts, der uns die paradiesische Seite Amazoniens näher brachte. Viele Jahre kämpft sich Wallace durch den undurchdringlichen Wald, um so viele Arten wie möglich zu entdecken. Parallel zu Charles Darwin entwickelte er eine Theorie zur Entstehung der Arten. Von den Wasserwelten der großen Ströme, vom Waldboden bis hinauf ins Kronendach der mächtigen Urwaldriesen - in atemberaubenden Bildern und Geschichten erfährt der Zuschauer, wie verblüffend die Strategien der Tier- und Pflanzenarten am Amazonas sind. "Mythos Amazonas - Grüne Hölle oder Paradies?" zeigt, wie es im Laufe von Jahrmillionen zu der enormen Artenvielfalt im Regenwald kommen konnte, und wie die Angst vor der Grünen Hölle der Bewunderung für einen einzigartigen Lebensraum gewichen ist.


Am 08.09.19 11:25 - 12:10 Uhr auf 
ZDFneo: Expedition in die Südsee - Georg Forster
Er ist einer der größten deutschen Entdecker, doch sein Name ist heute fast unbekannt: Im Jahre 1772 erhält der 17jährige Georg Forster durch einen Zufall die Möglichkeit, James Cook, den größten Schiffskapitän seiner Zeit, auf einer großen Weltumseglung zu begleiten. Dabei wird Cook Inseln und Völker entdecken, Georg Forster aber über 400 unbekannte Pflanzen- und Tierarten. Als einer der ersten Ethnologen hinterlässt der junge Deutsche nicht nur zahlreiche Naturforschungen, sondern er zeichnet sich vor allem durch seine Persönlichkeit aus.


Am 08.09.19 12:00 - 13:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Ökodetektive - Umweltverbrechern auf der Spur
Illegale Wilderei geschützter Arten ist in Deutschland alltäglich. Dabei werden solche und andere Umweltverbrechen selten von der Polizei verfolgt. Einige wenige Ausnahmen gibt es. Zum Beispiel in Hamburg: Eine 40 Mann starke Spezialtruppe ist hier zuständig für die Aufklärung von Umweltverbrechen. Meist sind sie im Hamburger Hafen unterwegs, um Handel mit Elfenbein, illegale Ölverklappung oder Abfalltransporte aufzuspüren. Jeden Tag kontrollieren sie Tanker, fliegen die Elbe entlang auf der Suche nach illegalen Müllkippen oder Ölteppichen. Planet Wissen schildert den täglichen Kampf der "Ökodetektive" gegen Umweltverbrechen.


Am 08.09.19 13:40 - 14:35 Uhr auf 
arte: Die Rückkehr der Wölfe - Das Wunder im Yellowstone-Nationalpark
70 Jahre lang vermehrte sich die Population der Wapiti-Rothirsche im US-amerikanischen Yellowstone-Nationalpark nahezu ungebremst. Ohne einen natürlichen Feind und trotz aller Versuche der Menschen, die Zunahme an Hirschen zu begrenzen, breiteten sich diese immer weiter aus und zerstörten weite Teile der Vegetation des Parks. Sie fraßen den Nationalpark buchstäblich kahl. Doch mit der gezielten Wiederansiedlung von 41 kanadischen Wölfen in den Jahren 1995 bis 1997 ereignete sich geradezu ein Wunder: Die Tiere brachten das natürliche Gleichgewicht in den Nationalpark zurück. Die Wölfe jagten die Wapitis und, was noch entscheidender war, sie beeinflussten das Verhalten der Hirsche, sodass diese sich aus Tälern und Schluchten zurückzogen. Das eigentlich Faszinierende daran: Durch die Anwesenheit der Wölfe reduzierte sich nicht nur die Population der Wapiti-Hirsche von 20.000 auf circa 7.000 Tiere, auch die Pflanzenwelt des Nationalparks erholte sich und es entstand neuer Lebensraum für andere Tierarten. Die Wissenschaftler und Experten sprechen bei diesem Phänomen von einer sogenannten trophischen Kaskade, einer Kettenreaktion, die durch die Veränderung der Nahrungskette innerhalb eines komplexen Ökosystems ausgelöst wird. Die Dokumentation "Die Rückkehr der Wölfe - Das Wunder im Yellowstone-Nationalpark" zeigt die erstaunlichen und dramatischen Folgen, die die Wiederansiedlung der Wölfe auf das gesamte Ökosystem des Nationalparks hat. Entgegen ihrem eigentlichen Ruf der gnadenlos tötenden Räuber, sind die Wölfe Schöpfer neuen Lebens, die das aus dem Gleichgewicht geratene Ökosystem wiederherstellen.


Am 08.09.19 14:30 - 15:15 Uhr auf 
NDR: Wildes Hamburg - Tiere in der Stadt
Blitzschnell wie ein Pfeil fliegt ein Wanderfalke hinauf zum Turm der Jacobi-Kirche. Der wohl schnellste Vogel überhaupt hat hier sein Nest. Nur ein paar Kilometer weiter, auf dem Ohlsdorfer Friedhof, schlägt ein Uhu seine Krallen in eine Ratte. Unbemerkt von den meisten Besuchern der Grabstätten lebt auf dem Parkfriedhof die größte Eule der Welt. Die Zahl der Wildtiere in Hamburg überrascht, viele Arten würde man hier nicht erwarten. Die Tierfilmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen haben sich zwei Jahre lang mit der Kamera auf die Suche nach den "heimlichen Untermietern" gemacht.


Am 08.09.19 16:30 - 17:15 Uhr auf 
ARD: Wildes Elsass
Das Elsass ist eine ganz besondere Region im Herzen Europas, in der es noch wahre Naturschätze in großer Vielfalt gibt. Zwischen Rhein und Vogesen treffen Wärme und Farbenpracht des Mittelmeers auf ein eisiges Gebirge. Hier liegen inmitten der Kulturlandschaft sehr unterschiedliche Lebensräume. Der fliegende Storch, Symboltier der Region, führt die Zuschauer zu diesen Naturoasen mit ihren typischen Tierfamilien: der Zwergmaus in den Ill-Wiesen, der Smaragdeidechse in den heißen Trockenrasen und Weinbergen bei Rouffach, den Gämsen auf den Felsen und Almen der Hochvogesen am Hohneck und schließlich der eigenen Storchenfamilie im Schlettstadter Ried. Der Film beobachtet die Tierfamilien bei ihrem Überlebenskampf vom Frühling bis in den Spätsommer und die Zuschauer erleben die spannendsten und schönsten Momente. Und den ganz großen Augenblick: wenn die Jungen die Familie verlassen und ein selbständiges Leben beginnen.


Am 08.09.19 17:00 - 17:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Alles Wissen - Wald und Holz
Den Wäldern geht es schlecht. Trockenheit und Stürme setzen ihnen zu. Das macht sie anfällig für Schädlinge und Pilzerkrankungen. Wer derzeit in den Wald geht, merkt vielerorts: Der Wald ist nicht mehr der, der er mal war. Von Waldsterben 2.0 ist inzwischen die Rede. Die Fläche, die vom Baumsterben betroffen ist, hat sich in den vergangenen dreißig Jahren in Mitteleuropa nahezu verdoppelt, auf 3.000 Quadratkilometer jährlich. Dies entspricht der Fläche des Saarlands, hat eine Studie der Humboldt-Universität Berlin enthüllt. Was bedeutet das Waldsterben für den Menschen? Und wie kann es aufgehalten werden? Außerdem: Wie nachhaltig ist Holz mit dem FSC-Siegel wirklich?
(Wdh. morgen 15.15-16.00 Uhr)


Am 08.09.19 18:05 - 19:05 Uhr auf 
ServusTV: Der Böhmerwald - Grenzenlose Wildnis
Neben den besonderen Waldgebieten, dem grünem Dach Europas, befinden sich auch eiszeitliche Seen und versunkene Städte. Rund um einen Wald im Dreiländereck tummeln sich besondere Menschen, die sich der Natur verschrieben haben und aus Holz, Flachs und Leinen einzigartige Produkte schaffen. Zwischen dem Moldausee und der Grenze haben sich seltene Tiere angesiedelt, Elche und Luchse. Selten ist auch die Holzlieferung über die Schwemmkanäle und die Pechölgewinnung im Wald.


Am 08.09.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
SWR: Rettet die Insekten
Insekten sind in die Schlagzeilen geraten. In manchen Gebieten ist ihre Zahl in den letzten Jahrzehnten um 75 Prozent zurückgegangen. Vom Insektensterben ist die Rede. Es scheint, als ob keine Insektengruppe verschont bleibt: Libellen, Bienen, Käfer, Schmetterlinge - überall gibt es vor allem Verlierer. Andererseits tauchen in jüngster Zeit gerade in Südwestdeutschland immer mehr neue Arten auf. Wie kommt das? Können wir uns darüber freuen, dass es weniger Mücken, Fliegen und Wespen gibt? Sind wir verpflichtet, auch ihr Überleben zu sichern? Was ist passiert und was muss getan werden, um die Insekten zu retten? Der Film "Rettet die Insekten" macht sich auf die Suche nach den Hauptverantwortlichen für das Insektensterben. Ist es die Landwirtschaft? Der Klimawandel? Oder der Flächenfraß? Vor allem aber zeigt dieses neueste Werk des preisgekrönten Tierfilmers Jan Haft in eindrucksvollen Bildern, wie faszinierend Insekten sind und wie groß ihre Bedeutung für unsere Umwelt ist. Wir treffen Fachleute, die das Leben und den Rückgang dieser Tiergruppe erforschen, und zeigen Initiativen, die sich aktiv für den Insektenschutz einsetzen. Eine Aufgabe von immenser Tragweite, denn der Untergang der Insekten würde eine ungeahnte Kettenreaktion nach sich ziehen.


Am 09.09.19 07:15 - 07:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Ich mach's - Holzbearbeitungsmechaniker/-in
Der Holzbearbeitungsmechaniker ist ein Beruf für Männer, die zupacken können. Und die nicht empfindlich sind, wenn es meist sehr laut zugeht. Gefragt ist hier vor allem handwerkliches Geschick und Spaß am Umgang mit Maschinen wie Sägen, Fräsen und Hobeln.


Am 09.09.19 07:55 - 08:40 Uhr auf 
SWR: Wildes Deutschland - Spessart und Steigerwald
Spessart und Steigerwald sind die beiden größten Laubwaldgebiete in Bayern. Hier finden sich Reviere mit jahrhundertealten Buchen und Eichen. Getrennt und gleichzeitig verbunden sind die beiden Gebiete durch das Maintal. Flugaufnahmen mit ungewohnten Perspektiven entführen in die malerische Landschaft von Spessart und Steigerwald und verbinden beeindruckende Geschichten aus der Natur. Während der Spessart sich nördlich des Mains über die sanften Höhen aus Sandstein und Gneis erstreckt, zieht sich der Steigerwald südöstlich davon über die Hügel zwischen Bamberg, Würzburg und Nürnberg. Der Film zeigt seltene Bilder einer Kreuzotter im Schnee, eine Fledermaus, die Fische jagt, und Wanderfalter aus Afrika. Aufnahmen, die mit Highspeed- und anderen Spezialkameras gemacht wurden, erlauben einzigartige Einblicke selbst in die Welt kleinster Tiere. Umso größer wirken da Wildschweine, Hirsche und Biber, die mit ihrem Verhalten überraschen. Selbst die Bäume und Pflanzen erzählen hier Geschichten.


Am 09.09.19 09:45 - 10:15 Uhr auf 
WDR: Wird unser Wasser knapp?
Es ist der zweite Sommer in Folge, in dem es deutlich zu wenig regnet. Immer mehr Kommunen setzen deshalb auf Einschränkungen beim Wasserverbrauch. So wie in Löhne, wo das Ordnungsamt durch den Ort zieht und einen Blick über die Gartenzäune wirft. Doch nicht jeder Eigenheimbesitzer zeigt Verständnis dafür, dass sein Rasen jetzt nicht mehr besprengt werden darf und vertrocknen soll. Eine "Dürrekarte" von NRW zeigt aber, dass solche Maßnahmen bald in vielen Orten drohen könnten. Selbst die Katastrophendienste stellen sich bereits auf extreme Dürrezeiten ein und proben den Ernstfall, dass ganze Regionen von der Wasserversorgung abgeschnitten sind und durch Schlauchleitungen, Tankwagen und Notbrunnen versorgt werden müssen. Das THW hat mit solchen Szenarien Erfahrung: durch Hilfseinsätze in den Wüstenregionen der Welt. Für diese Experten gibt es kaum noch Zweifel: die Folgen des Klimawandels haben auch NRW erreicht.


Am 09.09.19 11:10 - 11:55 Uhr auf 
BR: Im Reich der Zwergmenschen
Die Zwergmenschen auf Neuguinea sind die kleinsten Menschen der Welt. Mit einer Größe von höchstens 130 Zentimetern bei Frauen und 140 Zentimetern bei Männern sind die Kimyal noch kleiner als die afrikanischen Pygmäen. Trotz Epidemien, hoher Kindersterblichkeit und Stammesfehden nimmt die Bevölkerungszahl zu. Im Jahr 2007 gab es etwa 1.000 Stammesmitglieder. Sie wohnen in Dörfern mit etwa 40 bis 150 Bewohnern im südöstlichen Ausläufer des zentralen Hochgebirges von Papua (West-Neuguinea). In den höheren Regionen leben stets die kleinsten Stammesmitglieder. Dort oben, fernab von Missionseinflüssen, leben die Kimyal noch streng traditionell. Seit frühester Kindheit klettern sie mehr als andere Papuastämme barfuß im Gebirge. Deshalb haben sich ihre Füße bestens an die extreme Umwelt angepasst, was am großen Abstand zwischen großer und mittlerer Zehe erkennbar ist, was dem großen Zeh eine Greiffunktion ermöglicht. Ein gesellschaftlicher Höhepunkt im Leben eines Bergpygmäen ist das Schweinefest. In kalten Nächten dienen Schweine sogar als Wärmespender. Besitzt ein junger Mann Schweine, darf er heiraten. Im Film werden einige Männer bei der Jagd mit Pfeil und Bogen und beim Fangen von Paradiesvögeln begleitet, beim Bau einer neuen Brücke aus Rohrgeflecht und beim Feiern des Schweinefestes zur Beendigung eines Konfliktes.


Am 09.09.19 13:05 - 14:05 Uhr auf 
WDR: Die fantastische Welt der Pilze
Pilze sind allgegenwärtig und für das Leben auf der Erde unerlässlich. Ohne Pilze würde die Welt ersticken! Pilze recyceln den Abfall der Ökosysteme. In den Wäldern zersetzen sie abgestorbenes, organisches Material, stellen so Bäumen und Pflanzen immer wieder Nährstoffe, Mineralien und Wasser neu zur Verfügung. Im Gegenzug bekommen sie dafür Energie in Form von Zucker. Viele Pilze leben in Symbiose, nicht nur mit Pflanzen, auch mit Tieren, zu beiderseitigem Vorteil. Pilze haben viel zu bieten. Auch wir Menschen profitieren von ihnen - ohne Pilze kein Brot, kein Bier, kein Wein!


Am 09.09.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Theos Tierwelt (1/2) - Neue Arten braucht die Welt
Südostasiens Wälder gelten als Schatzkammern der Artenvielfalt. Doch die wachsende Bevölkerung und die zunehmende Zerstörung der Wälder setzen der Natur immer mehr zu. Zuflucht finden bedrohte Arten zum Beispiel in der Zuchtstation Me Linh in Nordvietnam und im Affenschutzzentrum des Nationalparks Cuc Phuong. Theo Pagel begibt sich dort auf die Suche nach bislang unbekannten Arten, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Und er wird Zeuge, wie die seltensten Affen der Welt, die Delacour-Languren, erfolgreich gezüchtet und wieder in die Wildnis entlassen werden. In Vietnams Nachbarland Laos besucht der Kölner Zoodirektor einen Park für Kragenbären, die Naturschützer aus den Fängen von Tierhändlern befreit haben. Gibt es Hoffnung auf eine Nachzucht der Bären? Höhepunkt von Theo Pagels Reise ist der Besuch bei Arbeitselefanten im "Reich der Millionen Elefanten", wie sich das Königreich Laos einst nannte. Mit neuen Strategien versuchen Tierschützer, das harte Leben der Elefanten und ihrer Besitzer zu verbessern. Wie können Zoos die Rettung der Tierwelt unterstützen? Bei der Suche nach Antworten ist Theo Pagel in Asien unterwegs auf nächtlichen Expeditionen in Regenwälder und auf Bootsfahrten zu geheimnisvollen Inseln. Eine abenteuerliche Entdeckungsreise mit beeindruckenden Tieraufnahmen und überraschenden Erkenntnissen.


Am 09.09.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Kanada - Der Wilde Westen
Die Region zwischen Pazifik und Rocky Mountains beherbergt den größten Küstenregenwald der Erde. Die Westküste Kanadas ist geprägt vom alljährlichen Zug der Lachse. Die Fische sind die Lebensgrundlage für Bären und Wölfe - ja sogar die Pflanzen profitieren: dank der Nährstoffe aus den verrottenden Lachskadavern werden manche Bäume größer als normal. Weißkopf-Seeadler, Dickhornschafe und Grizzlybären sind weitere Protagonisten dieser Folge.


Am 09.09.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Die Wahrheit über die Zukunft des Waldes
Verheerende Brände, extreme Hitze und schwere Stürme setzen unseren Bäumen so stark zu wie noch nie. Gleichzeitig breiten sich Schädlinge aus. Brandenburgs Wälder leiden. Das hat katastrophale Folgen für die gesamte Flora und Fauna. Sven Oswald begleitet Forscher, Feuerökologen und Biologen bei der Suche nach Lösungsstrategien zur Rettung des Waldes. Wissenschaftler in Eberswalde forschen an hitzeresistenten und robusten Pflanzen, die gefährlichen Umwelteinflüssen besser Stand halten können. Neue Löschtechnologien werden erprobt, Schutzschneisen vor Ortschaften gezogen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt setzt mit der Mission FireBIRD auf satellitengestützte Feuer-Früherkennung. Sogar kleinste Wärmeunregelmäßigkeiten auf der Erdoberfläche sollen zwei Satelliten im All aufspüren. Kiefern im Barnim warnen dank Sensoren vor Wassermangel, bevor sie austrocknen und so ein gefundenes Fressen für Schädlinge werden könnten.


Am 10.09.19 06:35 - 07:20 Uhr auf 
ZDFneo: Klima macht Geschichte (1/2)
Das Leben auf der Erde ist ein Spielball des Klimas. Wissenschaftler haben die Meilensteine in der Menschheitsgeschichte im Spiegel weltumspannender Klimaentwicklungen untersucht und dabei erstaunliche Zusammenhänge entdeckt. Der „Terra X“-Zweiteiler „Klima macht Geschichte“ führt auf eine spannende Zeitreise von der Eiszeit bis ins 21. Jahrhundert. Teil 1 zeigt, wie das Klima das Schicksal der frühen Gesellschaften mitbestimmt – vom Neandertaler bis zum alten Rom.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 8.00 Uhr, Wdh. kommende Nacht 4.20-5.50 Uhr)


Am 10.09.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Baumgreise und Stammhalter
In Deutschland thront eine Eiche einsam und majestätisch inmitten eines Feldes; in Italien ruht eine alte Zypresse, die Franz von Assisi im frühen 13. Jahrhundert selbst gepflanzt haben soll, im Kreuzgang eines Franziskanerklosters. Die starke, unbezwingbare Eiche verkörpert den Rhythmus der Jahreszeiten, dem auch die Bauern bei der Bestellung der umliegenden Felder folgen. Die Zypresse reckt sich aufrecht gen Himmel, als weise sie den Gläubigen den Weg ins Paradies. So unterschiedlich und voneinander entfernt sie auch sein mögen - Upmeyers Eiche und die Zypresse in der Villa Verucchio bilden jeweils auf eigene Weise das stabile Fundament einer Kultur, das im Laufe der Jahrhunderte friedlich weitergegeben wurde. Auf der einen Seite sind es drei Generationen von Bauern, auf der anderen Seite eine kleine Gemeinschaft von Mönchen, von denen die meisten ihr Gelübde am Fuße der alten Zypresse abgelegt haben. Und alle scheinen in "ihrem" Baum das wahre Wesen ihres Seins zu erkennen.


Am 10.09.19 12:10 - 13:00 Uhr auf 
3sat: Genpool der Alpen - Alpenzoo Innsbruck
Der Innsbrucker Alpenzoo stellt in seinen Gehegeanlagen und Vogelvolieren, im Aquarium und den Freilandterrarien eine vollständige Sammlung von Tieren des europäischen Alpenraums vor. Das ist weltweit einzigartig. Zudem ist er der höchstgelegene Zoo Europas und beheimatet mehr als 150 Arten der Alpentiere. Neben der Erforschung der Lebensweise alpiner Tierarten zählt der Natur- und Artenschutz zu den zentralen Aufgaben des Zoos.
(Wdh. kommende Nacht 5.05-5.50 Uhr)


Am 10.09.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 
BR: Wer frisst schon gern Papier?
Tierfilmer Felix Heidinger ist gefräßigen Insekten auf der Spur. Sie heißen Termiten, und es leben ca. 240 Milliarden auf der Erde! Termiten kommen normalerweise nur in tropischen Gebieten vor. Doch unbemerkt wurden einige der winzigen Holz- und Papierfresser nach Europa eingeschleppt. Mittlerweile haben sie sich millionenfach vermehrt und viele kostbare Kunstwerke, alte Bücher und Parkettböden aufgefressen.


Am 10.09.19 14:30 - 15:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Biogas - Zwischen Hoffnungsträger und Umweltsünder
Biogas hatte einen hervorragenden Ruf als wichtiger Baustein der Energiewende bis Fehlsteuerungen zu Streit und Umweltproblemen führten. Wo geht die Reise hin für den Energie-Hoffnungsträger? Die Moderatoren Caroline und Gunnar wollen das herausfinden und treffen eine Frau, die mit Biogas Leben verändern will. Die Agrar-Technikerin Katrin Pütz hat eine Biogas-Anlage im Zelt und einen Biogas-Rucksack erdacht - als Alternative zum mühsamen und gesundheitsschädlichen Kochen mit Holz in Afrika.


Am 10.09.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Theos Tierwelt - Die Arche vor der Haustür
Europas Kulturlandschaft bietet einer überraschenden Vielzahl von wilden Tieren einen Lebensraum. Doch viele dieser Arten sind vom Aussterben bedroht. Zum Beispiel die Feldhamster in Deutschland. Im Heidelberger Zoo steht Deutschlands einzige Zuchtstation für Feldhamster. Hunderte Hamster werden jedes Jahr freigelassen. Theo Pagel erfährt, dass die Tiere nur überleben, weil die Naturschützer Verträge mit Landwirten abschließen. Schon besser sieht es bei einem der ältesten Artenschutzprojekte in Europa aus: In den österreichischen Alpen beobachtet Theo Pagel den größten Vogel Europas, den Bartgeier. Er galt früher als Knochenbrecher und Lämmerdieb und wurde gnadenlos gejagt. Seitdem aber die Nachzucht der imposanten Tiere in Zoos gelingt, leben wieder mehr als 200 der prächtigen Vögel in dem europäischen Gebirgsmassiv. In Spanien besucht Theo Pagel das teuerste Nachzuchtprojekt Europas: In Andalusien wird die seltenste Wildkatzenart Europas, der Pardelluchs, unter strengen Sicherheitsvorkehrungen gepflegt und ausgewildert. Damit das Erfolg hat, müssen die Luchse in speziellen Kursen das Jagen lernen. Und die Luchsschützer müssen dafür sorgen, dass die freigelassenen Katzen auch genügend Beutetiere finden. Theo Pagel führt den Zuschauer hinter die Kulissen dieser faszinierenden "Arche-Projekte" und berichtet von Erfolgen und Problemen. Der Zoodirektor ist überzeugt: Zoologische Gärten spielen mit ihrem Wissen über die Tiere eine immer wichtigere Rolle bei der Rettung bedrohter Arten. Ein Film mit einzigartigen Aufnahmen seltener Tiere und überraschenden Einsichten.


Am 10.09.19 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Der Tabakschwärmer
Wer hätte es gedacht - Tabakgeruch kann Leben retten! Allerdings nicht das des Rauchers - eine nikotinfressende Raupe ist der Nutznießer. Thomas D verrät bei "Wissen vor acht - Natur", warum Tabakgeruch Überleben sichern kann.


Am 10.09.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Portugal - Europas Wilder Westen
Portugal birgt viele Überraschungen. Sein Klima ist geprägt von altantischer Kühle im Norden und mediterranem Flair im Süden. So hat sich ein Mosaik unterschiedlichster Lebensräume entwickelt - jeder mit einzigartigen Bewohnern. Christian Baumeisters filmische Entdeckungsreise durch Portugals Natur präsentiert das beliebte Touristenland aus einem ganz anderen Blickwinkel. Sie folgt seiner wilden, ungezähmten Tierwelt und stellt mit atemberaubenden Luftaufnahmen seine ungeahnte landschaftliche Vielfalt vor.


Am 10.09.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Die Macht der Jahreszeiten (1/2)
Die Jahreszeiten sind der geheime Motor allen Lebens auf der Erde. Seit Urzeiten prägen sie den Rhythmus der Natur. Je nach geografischer Lage fallen sie zwar unterschiedlich aus, dennoch gelten sie weltweit als konstante Größe. In den tropischen Klimazonen sind es nur zwei, auf der Nord- und Südhalbkugel hingegen vier Jahreszeiten, die den Takt vorgeben. So auch in Deutschland: Menschen, Tiere und Pflanzen richten sich nach dem Ablauf von Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Für die zweiteilige Dokumentationsreihe "Die Macht der Jahreszeiten" war ein Film-Team ein Jahr lang unterwegs und hat ein eindrucksvolles Bild von der Macht der Jahreszeiten erstellt. Da die Kameras nicht überall gleichzeitig sein konnten, wurden die Zuschauer erstmalig zu einer Mitmach-Aktion aufgerufen. Mehrere 100 Fotos und Videos sind eingegangen, einige davon haben Eingang in die TV-Dokumentation gefunden.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr, Wdh. morgen 18.30-20.00 Uhr)


Am 11.09.19 00:00 - 01:20 Uhr auf 
NDR: Der Letzte seiner Art
Im März 2018 starb Sudan, der letzte Nördliche Breitmaulnashornbulle auf Erden. Er wurde 45 Jahre alt und war ein Weltstar als letzter überlebender Bulle, einer Spezies, die die Menschheit ausgerottet hat. Weder im Zoo noch in einem schwerbewachten Reservat in Nigeria erfüllte sich die Hoffnung, die letzten Nördlichen Breitmaulnashörner würden sich fortpflanzen. Den Rummel zwischen Tierpflegern, Wachmännern, Touristen und Wissenschaftlern ließ das majestätische Tier stets gelassen über sich ergehen. Es ist ein absurdes, manchmal komisches Spektakel nicht ohne Ironie. "Der Letzte seiner Art" ist auch ein Nachdenken über den Menschen und seinen Glauben, dass er das Universum beherrscht, über den Drang, alles kontrollieren zu wollen, und über die zerstörerische Kraft, die im Menschen innewohnt.


Am 11.09.19 04:00 - 04:45 Uhr auf 
ARD: Wildes Elsass
Das Elsass ist eine ganz besondere Region im Herzen Europas, in der es noch wahre Naturschätze in großer Vielfalt gibt. Zwischen Rhein und Vogesen treffen Wärme und Farbenpracht des Mittelmeers auf ein eisiges Gebirge. Hier liegen inmitten der Kulturlandschaft sehr unterschiedliche Lebensräume. Der fliegende Storch, Symboltier der Region, führt die Zuschauer zu diesen Naturoasen mit ihren typischen Tierfamilien: der Zwergmaus in den Ill-Wiesen, der Smaragdeidechse in den heißen Trockenrasen und Weinbergen bei Rouffach, den Gämsen auf den Felsen und Almen der Hochvogesen am Hohneck und schließlich der eigenen Storchenfamilie im Schlettstadter Ried. Der Film beobachtet die Tierfamilien bei ihrem Überlebenskampf vom Frühling bis in den Spätsommer und die Zuschauer erleben die spannendsten und schönsten Momente. Und den ganz großen Augenblick: wenn die Jungen die Familie verlassen und ein selbständiges Leben beginnen.


Am 11.09.19 06:00 - 07:00 Uhr auf 
phoenix: 2075 - Verbrannte Erde
Wie wird die Erde aussehen, die wir unseren Kindern hinterlassen? Die Dokufiction "2075 - Verbrannte Erde" entwirft ein Szenario in der Zukunft, in dem die Erwärmung des Klimas weltweit zu dramatischen Veränderungen geführt hat. In der hochwertigen deutsch-französisch-kanadischen Koproduktion "2075 - Verbrannte Erde" erleben die Protagonisten in vier verschiedenen Regionen der Erde, welche Auswirkungen der Klimawandel auf ihr Leben hat. Die Einzelschicksale sind geschickt miteinander verwoben und zeigen, dass das Leben auf der Erde in enger Beziehung steht. Die Zukunftsprognosen beruhen auf den Erkenntnissen wissenschaftlicher Forschung des Weltklimarates IPCC und führen drastische Konsequenzen vor Augen, wenn sich das Umweltverhalten der Menschen nicht ändert.


Am 11.09.19 07:20 - 08:05 Uhr auf 
arte: Die Geier sind zurück
Über den Schluchten und Gebirgszügen Südfrankreichs ziehen seit einigen Jahren wieder Geier ihre Runden: Gänsegeier, Mönchsgeier, Bartgeier. Und das nur dank des unermüdlichen Engagements einer Handvoll passionierter Geierexperten. Das Revier der gigantischen Vögel bietet eine atemberaubende Kulisse: die Verdonschlucht und der Vercors. "GEO Reportage" beobachtet die Greifvögel in den traumhaft schönen Bergwelten Südfrankreichs aus großer Nähe.


Am 11.09.19 09:30 - 10:15 Uhr auf 
arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Der Affenbrotbaum
Ein riesiger Affenbrotbaum trotzt in der Savanne des Malilangwe-Naturschutzgebiets im Süden von Simbabwe seit 800 Jahren den widrigen Bedingungen und zieht viele Insekten, Vögel und Säugetiere an. Weil sie in ihrem Stamm Wasser speichern können, halten Affenbrotbäume, auch Baobabs genannt, extreme Dürre aus. Das macht sie zu einer wertvollen Ressource für Elefanten, die in Trockenzeiten Teile aus dem Baum herausbrechen, um die feuchten Fasern zu fressen. Dabei beschädigen die Dickhäuter den Baum. Doch zum Glück ist der Baobab in der Lage, sich selbst zu heilen. Kleinere Vogelarten wie Büffelweber oder Bienenfresser bauen ihr Nest in den Zweigen des Affenbrotbaumes, während größere Vögel wie der gefährdete Weißrückengeier Gabeln hoch oben in der Baumkrone als Nistplätze wählen. Erdhörnchen, Nashornvögel und Spechte lassen sich in Höhlen im Stamm nieder. Im Frühling fressen Giraffen und Antilopen die Blätter des Baums. Weiße Blüten mit süßem Duft hängen an langen Stielen herab.


Am 11.09.19 10:15 - 11:00 Uhr auf 
arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Das Afrogelbholz
In den afromontanen Wäldern im Soutpansberg-Gebirge steht ein riesiges Exemplar des Gewöhnlichen Afrogelbholzes, das einer Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten Nahrung und Unterschlupf bietet. Die Afrogelbhölzer gehören zu einer alten Gattung in der Familie der Steineibengewächse, die keine Blüten bilden und sich stattdessen über männliche und weibliche Zapfen fortpflanzen. Diese wachsen jeweils auf unterschiedlichen Bäumen und dienen verschiedenen Vogelarten wie dem Glanzhaubenturako als Futterquelle. Auch diverse Säugetiere wie Klippschliefer und Weißkehlmeerkatzen klettern auf den Baum, um die Früchte zu ernten, während am Boden Afrikanische Waldbilche und Kräuselhauben-Perlhühner nach heruntergefallenen Zapfen suchen. In der Baumkrone bauen Raubvögel wie der Kronenadler ihren Horst, und in den Zweigen darunter beziehen oft Bärenpaviane ihr Nachtquartier.


Am 11.09.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Sambia - Im wilden Herzen Afrikas
Durch ursprüngliche Savannen und Ebenholzwälder in Sambia fließt der Luangwa-Fluss. Majestätisch schreiten Giraffen zum Trinken ans Ufer, Flusspferde liefern sich erbitterte Kämpfe und eine Elefantenfamilie kümmert sich liebevoll um ihr jüngstes Mitglied. Hier treffen auch Könige zweier Reiche aufeinander: Löwen und Krokodile streiten um erlegte Beute. Die Hofnarren - eine Horde Steppenpaviane, die versucht, sich mit Witz und Geschicklichkeit aus der Schusslinie der großen Raubtiere zu bringen, angeführt von einem kräftigen Männchen. Allerdings machen ihm aufmüpfige Rivalen das Leben schwer.


Am 11.09.19 11:00 - 11:45 Uhr auf 
arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Der Leberwurstbaum
Dem Selinda-Naturschutzgebiet im Nordosten Botsuanas steht ein schwieriges Jahr bevor. Es herrscht Trockenheit, bis zu den nächsten Regenfällen wird es noch Monate dauern. In dieser harten Zeit ist der Leberwurstbaum eine wichtige Futterquelle für eine vielfältige Fauna, von Insekten über Vögel bis zu großen Säugern wie dem Afrikanischen Elefanten. In einer Höhle im Stamm des Baums hat sich eine Smith-Buschhörnchen-Familie niedergelassen. Täglich huschen die Tiere ins Freie, um in den Zweigen nach Futter zu suchen. Nach den ersten Regenfällen im Frühling ist der Leberwurstbaum voller leuchtend roter Blüten, die mit Nektar gefüllt sind. Papageien, Erdhörnchen und Nektarvögel trinken den Blütensaft und bestäuben dabei den Baum. Verschiedene Frankolinarten fressen die purpurroten Blüten, die auf den Boden fallen. Vögel wie der Rotschnabeltoko bilden ihr Nest im hohlräumigen Stamm. Im Sommer trägt der Leberwurstbaum große wurstförmige Früchte, die ebenfalls zahlreichen Tieren als Nahrung dienen. Baumhopfe und Namaspechte holen mit der Zunge Larven und Termiten aus den heruntergefallenen Früchten. Die Samen werden erst freigesetzt, wenn die Früchte auf dem Boden verfaulen oder wenn sie von Tieren wie Elefanten oder Erdhörnchen gefressen und ausgeschieden werden. Sie spielen eine wichtige Rolle für die Fortpflanzung des Baums, dessen Sprösslinge ebenso verführerisch auf die Tierwelt wirken wie der Baum, von dem sie stammen.


Am 11.09.19 16:30 - 17:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Bienenbotschafter
"Wir müssen lernen, mit den Augen der Bienen zu sehen; denn wenn es den Bienen gut geht, geht es dem Menschen auch gut", sagen Antonio Gurliaccio und Moses Martin Mrohs aus Karben. Beide arbeiten in der Eventbranche und hatten 2012 den Kinofilm "More than Honey" gesehen, in dem es um das weltweit verbreitete Bienensterben geht. Das hat ihr Leben verändert. Antonio nahm an Imkerlehrgängen teil, lernte in Polen und in der Schweiz die uralte Form der Waldbienenhaltung kennen, und zusammen gründeten sie die "Bienenbotschaft", um den bedrohten Insekten zu helfen. Heute bauen sie Naturnistplätze für die Honigbiene, um den Tieren die natürlichen Lebensbedingungen zurückzugeben und so die Gesundheit der Völker zu stärken. Und sie wollen - durch Workshops und Führungen - mehr Bewusstsein schaffen für eine artgerechte Bienenhaltung in der Imkerei. Inzwischen arbeiten sie mit renommierten Wissenschaftlern zusammen, unter anderem mit Bienenforschern der Universität Würzburg. Die These der "Bienenbotschafter": Das Problem liegt vor allem in der Art und Weise, wie wir mit Bienen umgehen und wie wir sie halten. "Wir müssen endlich umdenken: Nicht die Honiggewinnung, sondern das Wohlergehen der Tiere muss im Fokus stehen." Filmautorin Juliane Hipp begleitet die beiden "Bienenbotschafter" bei ihrer Arbeit auf dem Land und in der Stadt, etwa im Kaichener Wald in der Wetterau, im Botanischen Garten in Frankfurt und auf dem Dach der Frankfurt School of Finance & Management.
(Wdh. morgen 11.15-12.05 Uhr)


Am 11.09.19 16:50 - 17:20 Uhr auf 
arte: Honigbienen - Rettung in Sicht?
Weltweit sterben die Bienen. Auch wenn Wissenschaftler fieberhaft an den Ursachen forschen, gibt es bislang wenige erfolgreiche Strategien, die das Überleben der Insekten sichern. Das Bienensterben ist ein ökologisches Problem, das unsere Gesellschaft lösen muss. Könnte der urbane Raum ihnen ein neues Habitat bieten? Tatsächlich gelten die blühenden Dachterrassen, Balkone und Parks in den Städten als neue Rückzugsorte für die Honigbiene. Über den summenden Dächern von Berlin treffen die "Xenius"-Moderatoren junge Stadtimker und helfen ihnen beim Bau eines urbanen Bienenhauses.
(Wdh. morgen 6.15-6.40 Uhr)


Am 11.09.19 16:55 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Die Rückkehr der Wildnis
Die Schweiz ist ein übernutztes Land. Tausende von Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Doch es gibt auch eine andere Schweiz: Dort wächst der Wald zu neuer Wildnis. Tiere, die längst ausgerottet waren, kehren zurück: Bär, Wolf, Bartgeier - und vielleicht sogar bald der Wisent. Der Film stellt Menschen vor, die sich für eine intakte Natur einsetzen.


Am 11.09.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Theos Tierwelt - Aus dem Zoo in die Freiheit
Kölns Zoodirektor Theo Pagel gehört zu einer neuen Generation moderner Zoodirektoren. Sie sehen Tiergärten in der Verantwortung für den Naturschutz. Pagel will Tiere nicht nur züchten und vor der Ausrottung bewahren, sondern sie wieder in die Natur zurückbringen. Seit 20 Jahren werden urtümliche Przewalski-Pferde in der ungarischen Steppe ausgewildert. Ihre Zahl ist stetig gewachsen. Die Dokumentation folgt dem engagierten Zoologen Theo Pagel, der sich ein eigenes Bild von den Erfolgen und Herausforderungen der Auswilderungen macht. Er ist dabei, wenn wilde Tiere sich auf die Reise machen, aus den Zoos in die Freiheit.


Am 11.09.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Südostasien - Im Reich der Orang Utans
Nirgendwo sonst verbinden sich auf so dramatische Weise tropischer Naturreichtum und höchste geologische Aktivität wie in Südostasiens Inselwelt. Ein unglaubliches Spektrum von Tieren und Pflanzen lebt hier, ein großer Teil davon kommt nirgendwo sonst auf der Welt vor. Manche dieser Lebewesen sind imposant, andere vollkommen bizarr: Tiger leben hier ebenso wie behaarte Nashörner, aber auch Kängurus, die sich von Baum zu Baum schwingen, Schweine, denen Zähne aus dem Kopf wachsen oder Vögel, die aus dem Sand schlüpfen.


Am 11.09.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Von Freunden und Feinden - die verrücktesten Beziehungen in der Natur
Es sind wilde Dream-Teams: Wassertriel und Nilkrokodil, die eine Zweckpartnerschaft eingehen, um ihre Gelege vor Nesträubern zu schützen - oder auch Hanuman-Languren und Axishirsche auf Sri Lanka, die sich gegenseitig vor ihren gemeinsamen Feinden warnen. Ein bisschen weniger „Team“ sind da schon die Madenhacker und ihre jeweiligen Wirtstiere; kleine afrikanische Vögel, die Giraffen, Büffel und andere afrikanische Giganten von Parasiten befreien - aber im Ruf stehen, mit ihrem ständigen Gehacke auch Wunden offen zu halten.. Von Symbiosen, Freund- und Feindschaften handelt diese unterhaltsame Dokumentation, die uns in die entlegensten Orte unseres Planeten führt.
(Wdh. morgen 9.15-10.15 Uhr)


Am 12.09.19 01:20 - 02:05 Uhr auf 
arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Der Kameldornbaum
Mitten in der Kalahari mit ihren vom Wind geformten Dünen und Savannen steht ein majestätischer Kameldorn. Auf den ersten Blick scheint die 200-jährige Akazie das einzige Lebewesen in dieser roten, trockenen Landschaft zu sein. Doch der Eindruck täuscht, denn zahlreiche Insekten, Vögel und Pflanzenfresser finden hier Unterschlupf, Schatten und Nahrung. Eine Kolonie geselliger Webervögel hat in seiner Krone einen geschützten Platz für ihr Gemeinschaftsnest entdeckt. Bis zu 100 Paare brüten in diesem architektonischen Meisterwerk. Der afrikanische kleine Falke kreist über dem Baum auf der Suche nach Nagetieren oder kleinen Reptilien, und der Ameisenart Crematogaster peringueyi dienen die Dornen als Brutstätte. Der Rüsselkäfer hingegen legt seine Eier an den noch unreifen Hülsen ab. Die Larven des Schädlings bohren sich nach dem Schlüpfen in das Innere und machen es sich in den Samen gemütlich, vernichten so jedoch deren Keimfähigkeit. Daher hat die nur wenige Millimeter große Rüsselkäferart einen erheblichen Einfluss auf den Lebenskreislauf, denn der Kameldorn ist darauf angewiesen, dass große Pflanzenfresser wie Oryx- und Elenantilopen und Kudus die reifen Hülsenfrüchte essen. Ihre Verdauungssäfte töten Parasiten wie die Rüsselkäferlarven ab und weichen die Samen auf, wodurch sie leichter im Tierdung austreiben können. Mit dem Jahreszeitenwechsel kommt der Regen. Die Äste der Akazie sind übersät von nur wenige Zentimeter großen kugelförmigen gelben Blütenständen, die zahlreiche Insekten und Bestäuber wie Käfer, Fliegen, Ameisen, Wespen und Motten anziehen.


Am 12.09.19 05:25 - 05:55 Uhr auf 
SWR: Die Rückkehr der bedrohten Vögel
Das Salek-Tal im Norden Sloweniens ist ein Paradebeispiel dafür, wie der Mensch einerseits die Umwelt zerstört, sie andererseits durch die richtigen Maßnahmen aber auch retten kann. Die Seenlandschaft im Salek-Tal war lange ein Vogelparadies. Ab den 1950er Jahren gelangten dann die Abfallprodukte eines Braunkohlekraftwerks jahrzehntelang ungereinigt in den Velenje-See und machten ihn zu einer giftigen, lebensfeindlichen Wasserwüste. Die Vögel waren verschwunden. Ab 1985 wurden Filter- und Schutzmaßnahmen eingeleitet. Seitdem konnte sich der See erholen und viele Vogelarten haben sich ihren Lebensraum zurückerobert. Das Wasser ist sauber genug, dass Blässhühner, Kormorane, Haubentaucher und Zwergtaucher hier ausreichend Nahrung finden. Reiher waten am Ufer entlang und in den Steilufern der Zuflüsse brüten Eisvögel. Die angrenzenden Wälder sind das Revier von Waldkauz, Turmfalke, Pirol und Kuckuck. Beispielhaft zeigt der Film, dass Umweltschutz funktionieren kann. Durch effektive Renaturierung könnten auch ehemalige Braunkohlereviere in Deutschland seltenen Arten in Zukunft neue Lebensräume bieten.
(Wdh. übermorgen 6.00-6.30 Uhr)


Am 12.09.19 05:30 - 06:25 Uhr auf 
ServusTV: Gabun - Durch Afrikas Dschungel
Gabun ist zu zwei Drittel von tropischem Regenwald bedeckt. Die Dokumentation begibt sich auf die Reise von Libreville, der Hauptstadt des Landes, nach Port-Gentil. Im Regenwald trifft man etwa auf den Volksstamm der Pygmäen. Das sind die Ureinwohner, die im Nordosten und Süden angesiedelt sind. Die Dokumentation zeigt das schillernde Leben in den Großstädten Gabuns. Doch erst im tropischen Regenwald zeigen sich die vielen Facetten der besonderen Natur des Landes. Und inmitten des Dschungels entdeckt der Filmemacher Laurent Bouit den Ogooué, den größten Fluss Gabuns.


Am 12.09.19 08:15 - 09:15 Uhr auf 
ServusTV: Der Böhmerwald - Grenzenlose Wildnis
Neben den besonderen Waldgebieten, dem grünem Dach Europas, befinden sich auch eiszeitliche Seen und versunkene Städte. Rund um einen Wald im Dreiländereck tummeln sich besondere Menschen, die sich der Natur verschrieben haben und aus Holz, Flachs und Leinen einzigartige Produkte schaffen. Zwischen dem Moldausee und der Grenze haben sich seltene Tiere angesiedelt, Elche und Luchse. Selten ist auch die Holzlieferung über die Schwemmkanäle und die Pechölgewinnung im Wald.


Am 12.09.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Kluge Pflanzen - Wie die wilden Tiere (1/2)
Pflanzen erkunden ihre Umwelt, sie kämpfen gegen Konkurrenten und Feinde und sie pflanzen sich fort: Dabei entwickeln sie fast unheimliche Strategien und Fähigkeiten. Sie warnen und wehren sich, sie lügen und betrügen. Sie kommunizieren miteinander und rufen um Hilfe bei Gefahr. Der Filmemacher Volker Arzt und der Biologe Immanuel Birmelin haben mit viel Aufwand und Liebe einige der verblüffendsten Aktionen im Pflanzenreich verfolgt. Sie haben in den Sumpfwäldern Borneos die gefräßigste Pflanze der Welt aufgespürt, in Mexiko die aggressive Leibwache der Akazienbüsche erlebt und auf Mallorca die betrügerischen Verführungskünste der Orchideen. Auf jeder Wiese spielen sich die unglaublichsten Dinge ab: Da gibt es brutale Wettrennen im Innern der Blüten; da explodieren Früchte; da heizen sich Blumen auf und machen Gefangene. In dramatischen Bildern und Zeitrafferaufnahmen zeigen die Pflanzen ihr unbekanntes Gesicht. So auch der Teufelszwirn, der sich fast wie ein Tier verhält: Die Kletterpflanze nimmt Witterung auf, windet sich ihrem Opfer entgegen und saugt es aus.


Am 12.09.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 
BR: Mit dem Biber auf Reisen
Über 30 kg kann der Biber schwer werden - ein kräftiges Tier und ein höchster geschickter Baumeister. Seine Biberburgen, Staudämme und Untertunnelungen erschafft er sich da, wo er sie braucht. Leider ist der geeignete Lebensraum für die Biber, die in Bayern heimisch sind, sehr begrenzt. Mehr Tiere kann das Land kaum verkraften. In Rumänien, in den wilden Karpaten, sind "überzählige" bayerische Biber willkommen. Felix Heidinger berichtet von einem Biber-Umsiedlungsprojekt - einer langen Reise von zwei Biberfamilien nach Rumänien. Er zeigt, welche Überraschungen sich ereigneten, als man den Bibern dort Burgen gebaut hatte, in die sie einziehen sollten.


Am 13.09.19 03:30 - 04:20 Uhr auf 
arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Die Wunderbaum-Feige
Die Wunderbaum-Feige (Ficus cordata) wächst an einem Felshang im südafrikanischen Namaqualand, wo sie den unwirtlichen Bedingungen trotzt. Dank ihres tief in die Erde reichenden Wurzelsystems überlebte sie auch die letzte Jahrhundertdürre. Vögeln wie dem Layard-Meisensänger, der Langschnabelsylvietta oder dem Rotstirn-Bartvogel bietet die Wunderbaum-Feige ein wertvolles Feuchtigkeitsreservoir. Sie fressen die Früchte des Baums und verbreiten dessen Samen. Eine stetige Nahrungsquelle sind die Feigen auch für die Felsenratte, die im Geröll um den Baum herum lebt und die Samen im Namaqualand verteilt. Die Wunderbaum-Feige teilt sich die felsigen Hänge mit Hartmann-Bergzebras, Spießböcken und Springböcken. Im Frühjahr legt eine Langschnabelsylvietta in einem beutelförmigen Nest in den Zweigen der Wunderbaum-Feige Eier. Verschiedene nachtaktive Schlangenarten machen im Felsgestein Jagd auf Geckos. Die Befruchtung der Wunderbaum-Feige ist wie bei anderen wilden Feigenarten auch das Ergebnis einer faszinierenden Symbiose: In jeder der Feigen befinden sich kleine Blüten, die von einer winzigen, auf diese Feigenart spezialisierten Wespenspezies bestäubt werden. Während die Temperaturen Jahr für Jahr unaufhaltsam steigen, treibt der Baum als letzter Überlebender in dieser öden Landschaft seine Wurzeln wacker immer tiefer in den Fels.


Am 13.09.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Kluge Pflanzen - Blattgeflüster (2/2)
Pflanzen setzen Duftbotschaften ein, um sich mit ihrer Umgebung zu verständigen - mit Tieren und Nachbarpflanzen, über und unter der Erde. In der Wüstenlandschaft des US Bundesstaats Utah führt der Wilde Tabak den Kampf seines Lebens gegen gefräßige Feinde. Er setzt dabei auf hochwirksame Nervengifte, doch ohne seine Hilferufe nach Verbündeten wäre er verloren. Volker Arzt und sein Team verfolgen den dramatischen Kampf in der amerikanischen Wüste. In Mexiko belauschen sie friedliche Limabohnen, die so friedlich nicht sind: Sie rufen "Bodentruppen" und "Luftgeschwader" herbei und installieren sogar ein eigenes Frühwarnsystem.


Am 13.09.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 
BR: In der Nordischen Arche
Tierfilmer Felix Heidinger ist diesmal mit seiner Kamera nach Schweden gereist. Dort gibt es bei der Stadt Göteborg eine Zuflucht für seltene nordische Tiere. Die Nordische Arche (Nordens Arc) ist eine Besonderheit unter den europäischen Tierparks. Sie beherbergt nicht nur vom Aussterben bedrohte Tierarten aus den kältesten Zonen Europas, sondern arbeitet auch intensiv daran, dahinschwindende Arten rechtzeitig vor dem Aus zu bewahren. Die Schneeleopardin Tai, deren letzte Artgenossen in der Freiheit gnadenlos von Wilderern gejagt werden, hat in der Arche bereits zehn gesunde Junge zur Welt gebracht. Ein Zucht-Rekord der Arche! Es werden auch Hunderte von Zwerggänseküken aufgezogen. Sie leben mit Adoptiveltern zusammen, mit Weißwangengänsen. Herangewachsen, werden die Zwerggänse ihren Adoptiveltern auf sicheren Flugrouten in die Winterquartiere am Schwarzen Meer folgen. Die gewohnte Flugstrecke der Zwerggänse war nämlich zu gefährlich. Zu Abertausenden wurden die Zugvögel auf dem Weg in den Süden von osteuropäischen Jägern abgeschossen und immer weniger Tiere waren im Frühjahr zum Brüten nach Skandinavien zurückgekehrt.


Am 13.09.19 16:20 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Australiens Nationalparks - Die Insel der Teufel
Die weite Seenlandschaft und die hohen Felswände des Cradle-Mountain-Massivs, die zu wilden Tälern des seltenen gemäßigten Regenwaldes hinabführen, bilden eine spektakuläre Szenerie. Der "The Cradle-Mountain - Lake St. Clair"-Nationalpark ist ein Juwel unter Australiens Nationalparks. Er ist Teil der Wildnis, die fast den gesamten Westen Tasmaniens, der größten australischen Insel, bedeckt. Sturmumtost liegt sie 240 Kilometer südlich des Festlandes im Wirkungskreis südpolarer Stürme. Aufgrund der isolierten Lage konnten auf Tasmanien zahlreiche Arten überleben.
(Wdh. übermorgen 4.20-5.00 Uhr)


Am 13.09.19 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Australiens Nationalparks - Der Regenwald
Der Daintree-Nationalpark ist der verbliebene tropische Lebensraum, der sich früher über den gesamten Norden Australiens erstreckte. Klimaveränderungen ließen den Regenwald über Jahrtausende stark schrumpfen, Rodungen durch Menschen dezimierten ihn zusätzlich. Doch durch die Einrichtung des Nationalparks haben zahlreiche Pflanzen- und Tierarten aus der Frühzeit des Kontinents überlebt. Direkt am Rand des Daintree-Nationalparks steht ein Baukran "made in Germany". Er ist Teil eines Regenwaldlabors und dient der Erforschung des Kronendachs. Peter Byrnes von der Universität Cairns leitet die Regenwaldforschungsstation, Andrew Thompson ist sein technischer Assistent. 2010 haben die Regenwaldforscher eine Studie über Käfer erstellt. Im Regenwald leben auch die Kasuare, flugunfähige Riesenvögel. Wegen ihrer auffällig bunten Hals- und Kopffarben werden sie auch als "Juwelen des Dschungels" bezeichnet. Die Schmuckdesignerin Liz Gallie hat sich zur Fürsprecherin der Kasuare gemacht. Sie bewundert die Riesenvögel und nimmt ihre Farben als Vorlagen für ihre Kreationen. Auch das Lumholtz-Baumkänguru lebt im Regenwald. Trotz seiner mächtigen Krallen ist es aber kein wirklicher Kletterkünstler. Die aus Stuttgart stammende Tierpflegerin Margit Cianelli kümmert sich um verletzte Tiere und zieht verwaiste Baumkänguru-Kinder groß.
(Wdh. übermorgen 5.00-5.45 Uhr)


Am 13.09.19 22:30 - 23:00 Uhr auf 
phoenix: Das leise Sterben der Löwen
Nie ging es Löwen so schlecht wie heute. Ein Team internationaler Forscher hat den Bestand in Afrika untersucht. Mit alarmierenden Ergebnissen. Droht dem König der Tiere der Untergang? Dieser Frage gehen die Löwenforscher Dr. Philipp Henschel und Ingela Jansson in Tansania nach. Dort finden Löwen noch geeignete Lebensräume, stoßen aber auch auf viele Probleme. Besonders schwierig ist es für die Tiere, in von Menschen bewohnten Gebieten zu überleben. "Das hat zu deutlichen Bestandseinbußen geführt", berichtet Philipp Henschel.
(Wdh. morgen 19.30-20.00 Uhr)


Am 14.09.19 06:00 - 06:30 Uhr auf 
SWR: Die Rückkehr der bedrohten Vögel
Das Salek-Tal im Norden Sloweniens ist ein Paradebeispiel dafür, wie der Mensch einerseits die Umwelt zerstört, sie andererseits durch die richtigen Maßnahmen aber auch retten kann. Die Seenlandschaft im Salek-Tal war lange ein Vogelparadies. Ab den 1950er Jahren gelangten dann die Abfallprodukte eines Braunkohlekraftwerks jahrzehntelang ungereinigt in den Velenje-See und machten ihn zu einer giftigen, lebensfeindlichen Wasserwüste. Die Vögel waren verschwunden. Ab 1985 wurden Filter- und Schutzmaßnahmen eingeleitet. Seitdem konnte sich der See erholen und viele Vogelarten haben sich ihren Lebensraum zurückerobert. Das Wasser ist sauber genug, dass Blässhühner, Kormorane, Haubentaucher und Zwergtaucher hier ausreichend Nahrung finden. Reiher waten am Ufer entlang und in den Steilufern der Zuflüsse brüten Eisvögel. Die angrenzenden Wälder sind das Revier von Waldkauz, Turmfalke, Pirol und Kuckuck. Beispielhaft zeigt der Film, dass Umweltschutz funktionieren kann. Durch effektive Renaturierung könnten auch ehemalige Braunkohlereviere in Deutschland seltenen Arten in Zukunft neue Lebensräume bieten.


Am 14.09.19 07:30 - 08:00 Uhr auf 
SWR: Die Ausbeutung der Urwälder
Urwälder speichern besonders viel Kohlendioxid und sind wichtig für den Schutz des Weltklimas. Um dem Abholzen entgegenzuwirken, zertifiziert der internationale Forest Stewardship Council seit Jahrzehnten nachhaltige Forstwirtschaft. Er bescheinigt, dass Produkte mit dem FSC-Siegel aus "umweltgerecht" gefälltem Holz hergestellt wurden. Doch kann der FSC die Vernichtung der Urwälder aufhalten? Der Dokumentarfilm deckt die Zusammenhänge zwischen dem FSC und der weltweiten Waldwirtschaft auf.
(Wdh. kommende Nacht 2.20-2.50 Uhr auf arte)


Am 14.09.19 08:00 - 10:10 Uhr auf 
arte: Greenpeace - Wie alles begann
"Sie waren sich einig, dass eine Handvoll Leute die Welt verändern kann. Sie waren sich bloß nicht einig, wie." Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte der frühen Jahre von Greenpeace - vom grenzenlosen Idealismus und der Aufbruchsstimmung der ersten Stunde bis zu den inneren Konflikten, die den rasanten Aufstieg zu einer der größten Non-Profit-Organisationen der Welt begleiteten. Ein atemberaubender und emotional packender Film über den vielleicht wichtigsten politischen und kulturellen Wendepunkt unserer Zivilisation in den vergangenen 50 Jahren.


Am 14.09.19 08:00 - 10:10 Uhr auf 
arte: Greenpeace - Wie alles begann
"Sie waren sich einig, dass eine Handvoll Leute die Welt verändern kann. Sie waren sich bloß nicht einig, wie." Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte der frühen Jahre von Greenpeace - vom grenzenlosen Idealismus und der Aufbruchsstimmung der ersten Stunde bis zu den inneren Konflikten, die den rasanten Aufstieg zu einer der größten Non-Profit-Organisationen der Welt begleiteten. Ein atemberaubender und emotional packender Film über den vielleicht wichtigsten politischen und kulturellen Wendepunkt unserer Zivilisation in den vergangenen 50 Jahren.


Am 14.09.19 08:15 - 08:25 Uhr auf 
ARD: Der Natur auf der Spur - Wer war Alexander von Humboldt?
Er ist sowas wie ein Superstar der Naturwissenschaft: Alexander von Humboldt! Er unternahm spannende Forschungsreisen und erkundete zahlreiche Tiere und Pflanzen. 250 Jahre ist es schon her, dass er geboren wurde, aber er und seine Forschung sind bis heute weltberühmt. Gesa will herausfinden, warum das so ist und wie er geforscht hat. Dafür geht sie gemeinsam mit Schüler*innen auf Spurensuche in der Natur, - ein bisschen so wie Humboldt seinerzeit. Das bedeutet übrigens auch: Keine Angst vor Krabbeltieren! Was Humboldts Forschung noch alles ausmacht? Wie Naturwissenschaftler*innen heute arbeiten? Und was 3D-Drucke von Schneckenzähnen damit zu tun haben? Darum geht's bei "neuneinhalb".
(Wdh. morgen 7.55-8.05 Uhr auf ARD-alpha)


Am 14.09.19 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Rindviecher - Sepp und Xaver als Landschaftspfleger
Sie fressen für den Naturschutz. Die zwei jungen Galloways Sepp und Xaver leben zusammen mit fünf Artgenossen im Sommer halbwild in einem Tal bei Jettenbach am Inn. Das Tal gehört dem Grafen Törring, der es für einen Euro im Jahr an den Bund Naturschutz verpachtet hat. Damit die Fläche nicht zuwuchert, sondern eine offene Landschaft mit hoher Artenvielfalt bleibt, werden Sepp, Xaver & Co gebraucht. Sie führen ein Leben, das sich erheblich von dem unterscheidet, das Mastbullen im Stall führen müssen. Hitze und Kälte, Fliegenschwärme, Rangkämpfe und streunende Hunde - Xaver und Sepp müssen damit zurechtkommen, fast wie die Auerochsen in früherer Zeit. Doch sie bewohnen ein kleines Paradies und sorgen mit ihrem Appetit dafür, dass der Talraum als vielfältiger Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten erhalten bleibt. Gelbbauchunke und Ringelnatter, Schwertschrecke und Mistkäfer - das Tal bei Jettenbach ist voller Leben dank der Landschaftspflege durch die Galloways.


Am 14.09.19 10:00 - 10:35 Uhr auf 
3sat: Geschichten aus dem Wienerwald
Wien ist die einzige Weltstadt, die über ein riesiges geschlossenes Waldgebiet in unmittelbarer Stadtnähe verfügt: den Wienerwald. Dabei hat der Wienerwald auf den ersten Blick nichts Außergewöhnliches zu bieten: Es handelt sich weder um einen Nationalpark noch um ein Weltnaturerbe der UNESCO. Er ist nicht einmal ein Schutzgebiet. Doch jedes Wochenende stürmen die Wiener ihren Wald. Das Tierleben ist überaus vielfältig, und auch die Flora hat einen bemerkenswerten Artenreichtum zu bieten. Zudem inspirierte der besondere Zauber des Wienerwalds zahlreiche Komponisten, Maler und Schriftsteller, darunter Ludwig van Beethoven, Egon Schiele und Nikolaus Lenau.


Am 14.09.19 11:00 - 11:30 Uhr auf 
WDR: Ein Herz für Bienen - wie stoppen wir das Insektensterben?
Wissenschaftler belegen in mehreren Regionen Deutschlands bereits einen dramatischen Rückgang an Insekten. Die Gründe hierfür sind vielschichtig und Konsequenzen werden stark diskutiert. Neben zunehmender Bebauung durch Gebäude und Straßen gilt vor allem die konventionelle Landwirtschaft mit Monokulturen und Pestiziden als besonders gefährdend für den Erhalt der Insekten. Ist dieser Trend umkehrbar? Wie lassen sich bessere Lebensräume schaffen? "Quarks" ordnet ein, spricht mit Wissenschaftlern über Entwicklungen und Hintergründe und zeigt gemeinsam mit Landwirten, was sie und jeder Einzelne für den Erhalt der Insekten tun können.


Am 14.09.19 11:30 - 12:00 Uhr auf 
ARD: Unser Wald - so hast Du ihn noch nie gesehen
Der Wald ist für viele Menschen ein Sehnsuchtsort: Erholen und Entspannen gleich nebenan und doch gefühlt fernab von Städten und Digitalisierung. Aber was ist anders in dieser Umgebung? Wirkt die Waldluft wirklich positiv auf unseren Geist und Psyche? Und wenn ja, warum? Und was steckt hinter den Aussagen, dass Bäume miteinander sprechen und Schmerz empfinden können? Quarks findet heraus, wie Bäume tatsächlich miteinander kommunizieren und wie sich genau das auf uns Menschen auswirken kann. Aber der Wald in NRW hat auch ein Problem: Trockenheit und Borkenkäfer sind in NRW angekommen und wir müssen uns etwas einfallen lassen, um unsere Wälder für die Zukunft zu bewahren. Förster setzen bereits verschiedene Konzepte um, damit der Wald von morgen zwar anders aussieht, aber immer noch ein Erholungsort für die Menschen in NRW sein kann.


Am 14.09.19 13:05 - 13:35 Uhr auf 
arte: Weltrettung - Warum sie uns so schwerfällt
Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen für die gesamte Menschheit und den Planeten Erde - und er ist in vollem Gange. Um gegenzusteuern, müssen wir unseren CO2-Ausstoß radikal senken. Aber irgendwie will das nicht so recht klappen. "Xenius" fragt heute: Warum haben wir die Welt nicht längst gerettet? Antworten liefert eine besondere wissenschaftliche Disziplin, die Umweltpsychologie. Caroline du Bled und Gunnar Mergner sind an der Fachhochschule Dortmund zu Gast bei Prof. Marcel Hunecke. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, ob wir in Sachen Weltrettung möglicherweise falsche Prioritäten setzen - und mit welchen Verhaltensänderungen wir richtig viel CO2 einsparen können. An der Universität Magdeburg erforscht Prof. Ellen Matthies umweltrelevantes Verhalten von Menschen. Warum entscheiden wir uns etwa immer wieder fürs Auto, obwohl wir genauso gut das Fahrrad nutzen könnten? Warum fallen wir trotz guter Vorsätze immer wieder in alte Verhaltensmuster zurück? Und wie können wir das verhindern? Ein Grund für klimaschädliches Verhalten: Es ist bequem und billig. Das trifft besonders auf Inlandflüge zu. Sie kosten oft nur einen Bruchteil von Auto oder Bahn, sorgen aber für deutlich mehr Treibhausgase pro Person und Kilometer. Es gibt unterschiedliche Ideen, wie sich dieses Problem lösen lässt. Während die Luftfahrtbranche etwa auf alternative Kraftstoffe setzt, fordert Mobilitätsforscher Andreas Knie, Inlandflüge zu verbieten.


Am 14.09.19 13:35 - 14:05 Uhr auf 
arte: Klimawandel - Wie stoppen wir die Erderwärmung?
Der Klimawandel ist da und die Erde wird sich erwärmen - nur wie stark? Das hängt davon ab, wie viel CO2 wir in Zukunft ausstoßen werden. Laut aktuellen Prognosen werden die selbst gesteckten Klimaziele in vielen Ländern verfehlt. Um doch noch die Wende zu schaffen, gehen seit Januar 2019 weltweit Schüler und Studierende jeden Freitag unter dem Motto #FridaysForFuture auf die Straße. Die "Xenius"-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade begleiten den ersten grenzüberschreitenden Klimastreik in Aachen. Rund 40.000 Demonstranten sind aus 16 verschieden Ländern angereist, um für eine bessere Zukunft zu kämpfen. Vor Ort sprechen Emilie und Adrian mit den Demonstranten, den deutschen Veranstaltern von #FridaysForFuture und dem französischen Pendant Youth For Climate. Von ihnen erfahren unsere Moderatoren, welche Unterschiede und welche Gemeinsamkeiten es im Kampf um das Klima in den beiden Ländern gibt, aber auch was die Schüler weltweit verbindet. Durch die Demonstrationen ist endlich Bewegung in die Klimadebatte gekommen, das spürt auch Klimaphysiker Dr. Carl-Friedrich Schleussner. Er unterstützt seit vielen Jahren kleine Inselstaaten auf der Klimakonferenz und auch die Schülerbewegung. Für ihn ist aber nicht nur die Politik in der Verantwortung, sondern auch jeder Einzelne von uns. Was in der Theorie einfach zu sein scheint, ist in der Praxis oft noch eine Herausforderung. Wie das dennoch gelingen kann, zeigen uns eine Familie aus Osnabrück und eine Stadt in NRW. Doch wird das ausreichen, um die Erderwärmung zu stoppen?


Am 14.09.19 14:05 - 14:50 Uhr auf 
arte: Extremwetter in Europa - Wie gut sind wir vorbereitet?
Häufigere Extremwetterereignisse werden zu den spürbaren Effekten des Klimawandels in Mitteleuropa gehören. Lange Hitzeperioden, verheerende Stürme und Überflutungen werden häufiger. Ihnen zu begegnen, stellt Gesellschaft und Forschung vor große Herausforderungen. Wie wirkt es sich auf unser Leben aus, wenn Extremwetter zum Normalzustand wird - und wie gut sind wir vorbereitet?


Am 14.09.19 14:15 - 15:00 Uhr auf 
phoenix: Vietnam - Phoenix aus der Asche
Fast wie durch ein Wunder haben verschwunden geglaubte Tiere in Höhlen die Wirren des Krieges in Vietnam überstanden. Unter den Pflanzen ist der Bambus der größte Überlebenskünstler. Vor nicht einmal 50 Jahren sah es in diesem geschundenen Land noch ganz anders aus. Über ein Jahrzehnt lang, als der Kampf zwischen den Menschen zu einem Krieg gegen die Natur wurde, verschwanden große Waldflächen Vietnams unter anderem durch den Einsatz des Entlaubungsmittels Agent Orange. Die Verwüstung war so massiv, dass die Begriffe "Naturkrieg" und "Umweltzerstörung" die Region prägten. Eine wichtige Rolle in dieser Zeit spielte Hang Toi, eine der größten Höhlen der Welt. Sie wäre groß genug, um ein Hochhaus dort hineinzubauen. Damals rettete sie als Schutzraum Menschen und Tieren das Leben. Noch heute nutzen seltene Primaten die Höhle, von denen man angenommen hatte, sie seien ausgestorben. Erst 30 Jahre später tauchte eine kleine Gruppe der Hatinh-Languren wieder auf. Die Dokumentation zeigt, wie die Natur Vietnams es geschafft hat, die schrecklichen Folgen eines Krieges zu überwinden.
(Wdh. morgen 8.15-9.00 Uhr)


Am 14.09.19 14:25 - 15:10 Uhr auf 
hr: Wildes Deutschland - Der Teutoburger Wald
Der Teutoburger Wald erstreckt sich auf 150 Kilometer über Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, von Osnabrück bis Paderborn. Er gilt als einer der schönsten Wälder Deutschlands. Berühmt wurde das deutsche Mittelgebirge durch die Varusschlacht im Jahre 9 n. Chr. Der Wald, den die Römer einst fürchteten, ist heute für seine urwüchsige Natur bekannt. Während der zweijährigen Dreharbeiten gelang es den Tierfilmern Ralph und Svenja Schieke, die Tierwelt des Teutoburger Waldes intensiv zu dokumentieren. Zeitraffer und Jahreszeiten-Morphings bringen die eindrucksvolle Dynamik des Waldes nahe.
(Wdh. übermorgen 10.25-11.10 Uhr)


Am 14.09.19 15:00 - 16:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Die fantastische Welt der Pilze
Pilze sind allgegenwärtig und für das Leben auf der Erde unerlässlich. Ohne Pilze würde die Welt ersticken! Pilze recyceln den Abfall der Ökosysteme. In den Wäldern zersetzen sie abgestorbenes, organisches Material, stellen so Bäumen und Pflanzen immer wieder Nährstoffe, Mineralien und Wasser neu zur Verfügung. Im Gegenzug bekommen sie dafür Energie in Form von Zucker. Viele Pilze leben in Symbiose, nicht nur mit Pflanzen, auch mit Tieren, zu beiderseitigem Vorteil. Pilze haben viel zu bieten. Auch wir Menschen profitieren von ihnen - ohne Pilze kein Brot, kein Bier, kein Wein!


Am 14.09.19 15:00 - 15:45 Uhr auf 
phoenix: Thailand - Apotheke der Tiere
In Thailands Flora und Fauna treffen Extreme aufeinander. Dort sind Tiere und Pflanzen Bedingungen ausgesetzt, die das Überleben zum täglichen Kampf machen. Der Film porträtiert einen Hotspot der Artenvielfalt, in dem zahlreiche Heilpflanzen vorkommen, die sowohl die Menschen als auch die Tiere zu nutzen wissen. Unterschiedliche Lebenswelten stehen in krassem Kontrast zueinander. Die Dokumentation enthüllt unter anderem das Geheimnis von Thailands Tieren, die immer wieder Wege finden, den ständigen Gefahren zu trotzen. Die Vegetation Thailands ist mit ihren vielen Heilpflanzen wie eine Apotheke für die Tiere. Gleichzeitig besticht das Land durch seine grandiosen Millionen Jahre alten Landschaften und seine uralte Kultur. Die Dokumentation zeigt Mangrovenwälder, in denen Krabbenkämpfe auf Leben und Tod stattfinden, und Korallenriffe, die 4.000 Arten beherbergen. Und sie stellt eine Insel vor, auf der Makaken nur überleben, weil sie gelernt haben, Steine als Werkzeug zu benutzen.
(Wdh. morgen 9.00-9.45 Uhr)


Am 14.09.19 15:40 - 16:35 Uhr auf 
arte: Korallensterben - Rettung am Great Barrier Reef
33 Jahre bis zur vollständigen Zerstörung eines kompletten Ökosystems. Der Bestand von Korallenriffen geht infolge der globalen Erwärmung stark zurück. Wie kann das Ökosystem gerettet werden, das als eines der größten Wunder der Natur gilt? Die Meeresbiologin Emma Johnston sucht die erfolgversprechendsten Lösungen, um das Great Barrier Reef in Australien wiederzubeleben. Zu ihrer Arbeit gehören Tauchgänge vor faszinierend schöner Kulisse. Doch wie lange wird es diese Schönheit noch geben?


Am 14.09.19 15:45 - 16:30 Uhr auf 
phoenix: Malaysia - Garten Eden aus der Balance
Die Natur Malaysias verzaubert mit imposanten Bergketten, atemberaubenden Wäldern und unermesslichem Artenreichtum. In jedem Winkel behauptet sich das Leben in wunderbaren, bizarren Formen. Der Blick hinter das Geheimnis dieser Vielfalt zeigt unter anderem, wie sich in dem feuchtheißen Klima extrem unterschiedliche Lebensräume entfalten, und bietet gleichzeitig großartige Bilder von den seltenen Tieren, die dort leben und ums Überleben ringen. Die Dokumentation thematisiert den täglichen Kampf ums Dasein genauso wie die Schönheit der tropischen Fauna. Sie erzählt außerdem von Malaysias höchstem Berg, der jedes Jahr noch weiter wächst. Sie berichtet von Insekten, die es mit unglaublichen Tricks schaffen, ihre Beute in die Irre zu führen. Sie zeigt, was es für die Natur bedeutet, wenn pro Quadratmeter bis zu drei Meter Regen jedes Jahr fallen und an 365 Tagen im Jahr die Sonne zwölf Stunden lang scheint. Die Kamera hat seltene Momente eingefangen, wie den erbitterten Kampf zweier Nashornkäfer und Badeszenen von Zwergelefanten, die es nur noch auf Borneo gibt.
(Wdh. morgen 9.45-10.30 Uhr)


Am 14.09.19 17:35 - 18:05 Uhr auf 
ZDF: Operation Wald - Rettung für die grüne Lunge
Der Wald ist Lebensraum, Holzlieferant, Erholungsort - und Klimaschützer: Er entzieht der Luft Millionen Tonnen CO2. Er steckt selbst in der Krise. Trockenheit, Hitze und Stürme schwächen ihn. Wie können wir den Wald schützen, damit er in Zeiten des Klimawandels besteht? "plan b" trifft Menschen, die Waldbrände mit Feuer bekämpfen, Wüste in Wald verwandeln und den Wald der Zukunft planen. Zapfenernte im Sauerland: In den Wipfeln der Douglasien sind die Baumkletterer bei der Arbeit. Hans von der Goltz von der "Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft" weiß: Die Samen des Baum-Exoten sind der Rohstoff für einen widerstandsfähigen Wald. Denn die Douglasie ist klimatoleranter als die bisher in Massen angebaute Fichte. Aufforstung lautet auf Island die Antwort auf den Klimawandel. "Ein Großteil unseres Landes ist eine nasse Wüste", sagt Throstur Eysteinsson, Chef des isländischen Forstservice. "Bis 2100 wollen wir die Waldflächen verzehnfachen, sonst verlieren wir zu viel wertvollen Boden durch Sandstürme." Doch bisher verlief es nicht wie geplant: Birke und Sibirische Lärche aus der ersten Wiederaufforstungsphase starben ab, zu warm ist es inzwischen geworden. Doch die Isländer geben nicht auf: Bäume pflanzen ist hier inzwischen zum Volkssport geworden. Eine Keimzelle für den zukünftigen Wald sind riesige Gewächshäuser. Hier experimentiert Eysteinsson mit verschiedensten Baum-Arten und züchtet auf Island angepasste Schösslinge heran.


Am 14.09.19 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Schweiz - das Verschwinden der Gletscher
Die Schweiz - Land der Berge, Gletscher, Bergbäche und Seen. Die Alpen zeigen hier ihre schönsten Seiten. Doch die Natur verändert sich: Die Gletscher schrumpfen, Felsmassive werden brüchig. Immer häufiger kommt es zu Überschwemmungen und Bergstürzen. Die Menschen hier müssen sich den Veränderungen stellen. Die Berge geraten in Bewegung. "GEO Reportage" war zu Besuch im Wallis und im Berner Oberland und hat sich ein Bild von den Veränderungen der Natur gemacht.


Am 14.09.19 21:40 - 22:35 Uhr auf 
arte: Wenn das Eis bricht - Forscher im Kampf gegen die Zeit
Als in der Antarktis einer der größten Eisberge der Geschichte abbrach, hielt die Welt den Atem an: Die Bilder des schwimmenden Eiskolosses, der siebenmal so groß ist wie Berlin, gingen um die Welt. Was hat der Abbruch vom Larsen-C-Schelfeis zu bedeuten? Ist es ein erneutes Indiz für den voranschreitenden Klimawandel, oder handelt es sich um ein "natürliches" Kalben, um ein gewöhnliches Naturschauspiel? Eine schwierige Frage, mit der sich Klimawissenschaftler auseinandersetzen müssen.


Am 14.09.19 22:35 - 23:30 Uhr auf 
arte: Mission Ozonloch - Wie wir die Erde gerettet haben
Wie heute der Klimawandel bedrohte vor 30 Jahre schon einmal ein globales Umweltproblem die Erde. Die vor allem in Spraydosen enthaltenen Fluorchlorkohlenwasserstoffe, kurz FCKW genannt, zerstörten die Ozonschicht der Atmosphäre, die die krebserregende UV-Strahlung aus dem Sonnenlicht herausfiltert. Die Dokumentation zeigt, wie engagierte Wissenschaftler und Politiker es schafften, die Produktion von FCKW weltweit zu stoppen. Als Folge hat sich die Ozonschicht deutlich erholt. Kann das, was beim Ozonloch gelang, ein Vorbild sein für den gegenwärtigen Kampf gegen den Klimawandel?


Am 15.09.19 00:20 - 01:50 Uhr auf 
mdr: Verloren auf Borneo
Fernsehfilm. Eigentlich wollte Julia zu Hohenberg ihren Hochzeitstag am Strand von Hawaii verbringen. Wichtige Geschäfte ihres Mannes Felix führen sie jedoch in den Dschungel von Borneo, wo die distinguierte Gräfin eine für ihr weiteres Leben folgenreiche Entdeckung macht: Durch die illegale Rodung großer Waldflächen verringert sich der Lebensraum der Orang Utans drastisch und die Tiere sind vom Aussterben bedroht. Zu allem Überfluss ist ihr Mann offensichtlich in die Machenschaften der Holzmafia verstrickt.


Am 15.09.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Theos Tierwelt (1/2) - Neue Arten braucht die Welt
Südostasiens Wälder gelten als Schatzkammern der Artenvielfalt. Doch die wachsende Bevölkerung und die zunehmende Zerstörung der Wälder setzen der Natur immer mehr zu. Zuflucht finden bedrohte Arten zum Beispiel in der Zuchtstation Me Linh in Nordvietnam und im Affenschutzzentrum des Nationalparks Cuc Phuong. Theo Pagel begibt sich dort auf die Suche nach bislang unbekannten Arten, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Und er wird Zeuge, wie die seltensten Affen der Welt, die Delacour-Languren, erfolgreich gezüchtet und wieder in die Wildnis entlassen werden. In Vietnams Nachbarland Laos besucht der Kölner Zoodirektor einen Park für Kragenbären, die Naturschützer aus den Fängen von Tierhändlern befreit haben. Gibt es Hoffnung auf eine Nachzucht der Bären? Höhepunkt von Theo Pagels Reise ist der Besuch bei Arbeitselefanten im "Reich der Millionen Elefanten", wie sich das Königreich Laos einst nannte. Mit neuen Strategien versuchen Tierschützer, das harte Leben der Elefanten und ihrer Besitzer zu verbessern. Wie können Zoos die Rettung der Tierwelt unterstützen? Bei der Suche nach Antworten ist Theo Pagel in Asien unterwegs auf nächtlichen Expeditionen in Regenwälder und auf Bootsfahrten zu geheimnisvollen Inseln. Eine abenteuerliche Entdeckungsreise mit beeindruckenden Tieraufnahmen und überraschenden Erkenntnissen.


Am 15.09.19 08:15 - 08:45 Uhr auf 
SWR: natürlich!
Magazin. In Haßloch in der Pfalz hat sich ein Paar seinen Traum verwirklicht und kümmert sich um Greifvögel und Eulen. Maik Heublein und Vivien Traxel pflegen im Auftrag des Naturschutzbundes (NABU) verletzte und kranke Wildvögel. Märchenhafte Moose wachsen nicht nur im Wald, sondern auch in der Stadt. Und sie können Mensch und Umwelt viel helfen. Das erforschen Moosforscher der Uni Freiburg. Ulrike Nehrbaß taucht ein in die Wunderwelt der Moose und erfährt, wie die Forscher mit Moos künstlich nicht nur Torf, sondern auch Medikamente herstellen, mit denen Menschen mit seltenen Stoffwechselerkrankungen geheilt werden können. Die Folgen des Klimawandels abmildern mit kreativer Landwirtschaft - daran arbeitet der rheinhessische Bio-Bauer Armin Meitzler. Er baut 20 verschiedene Kulturen an, die er kunstvoll miteinander kombiniert. Dabei baut er wertvollen Humus auf, der klimaschädliches Kohlendioxid im Boden bindet.


Am 15.09.19 10:45 - 11:30 Uhr auf 
SWR: Rettet den Wald!
Wald ist ein wahrer CO2-Staubsauger. Doch anstatt die Superkraft gegen den Klimawandel zu nutzen werden weltweit riesige Flächen Wald vernichtet. Für Acker- und Weideflächen und um unseren enormen Holzhunger zu stillen. Auch in Deutschland wird laut Greenpeace nur auf 4% der Waldfläche kein Holz geschlagen. So hat die deutsche Holzindustrie 2018 36,6 Milliarden Euro Umsatz verbucht. Ein schlagendes Argument. Ironie des Schicksals, dass die menschengemachten Industriewälder nun dem menschengemachten Klimawandel zum Opfer fallen. Allen voran die Fichte. Trockenheit, Pilze und Schädlinge sorgen für herbe Verluste. Neue Bäume müssen her. Doch welche passen in die angestammten Ökosysteme und geben zudem genug Holz? odysso fragt, ob wir den Rohstoff nutzen und gleichzeitig Natur und Klima schützen können, wirft einen kritischen Blick auf das FSC Siegel und zeigt, wie Forscher illegales Holz in deutschen Baumärkten aufspüren wollen.


Am 15.09.19 13:40 - 14:25 Uhr auf 
ZDFneo: Der Malaiische Archipel – Dem Leben auf der Spur
Schon bevor Darwin seine berühmte Theorie der Entstehung der Arten veröffentlichte, brachte die südostasiatische Inselwelt einen Mann auf die Fährte der Evolution: Alfred Russel Wallace. Dirk Steffens folgt seinen Spuren durch Indonesien und Malaysia.


Am 15.09.19 13:45 - 14:30 Uhr auf 
3sat: Der Punkvogel kehrt zurück
Der exotisch anmutende Waldrapp gehört zu den am stärksten bedrohten Vogelarten weltweit, nur im Zoo gibt es noch einige Exemplare. In freier Wildbahn ziehen die Ibisvögel im Winter nach Italien, doch die Vögel aus dem Zoo kennen den Weg nicht. Deswegen wurde ein Experiment gestartet, in dem Vogelküken auf Menschen geprägt wurden und diesen über die Alpen folgen sollten. Ein Abenteuer für Mensch und Vogel. Bis ins 17. Jahrhundert war der Waldrapp in Europa verbreitet, doch weil das Fleisch als Delikatesse galt, wurde er in Europa gejagt und letztlich ausgerottet. Es gibt ihn bei uns nur noch im Zoo. Der Biologe Johannes Fritz hat es sich mit seinem Team zur Aufgabe gemacht, den Waldrapp in Bayern wieder auszuwildern.
(Wdh. kommende Nacht 2.15-3.00 Uhr)


Am 15.09.19 14:30 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Expedition Humboldt (1/2)
Er war ein Superstar seiner Zeit: Alexander von Humboldt (1769-1859), Forschungsreisender, Universalgelehrter, Denker und Technikbegeisterter. Thomas Aders und Stefan Schaaf reisen auf den Spuren Alexander von Humboldts durch Lateinamerika - durch Kuba, Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Peru und Mexiko. Die Reise beginnt in Cumaná und folgt der Route, die Humboldt auf dem Orinoco mit dem Kanu zurücklegte. Der Begleiter des Film-Teams, Luis Caripe, ein Chaima-Indianer, ist ein echter Humboldt-Fan. "Humboldt hat sich immer für uns Chaima eingesetzt. Er hat gezeigt, dass wir für unser Land und unsere Rechte kämpfen und dass wir uns gegen Misshandlung wehren müssen." Für die Chaima liegt die wahre Bedeutung dieses Deutschen in seiner Humanität. Die bewies er auch am Orinoco, wo er die Missionare für ihre Verachtung der einheimischen Kultur heftig kritisierte. Die Expedition folgt der Route, die Humboldt auf dem Orinoco mit dem Kanu zurücklegte, bedroht vom "ungeheuren Toben des Wassers in den Katarakten" und anderen Gefahren: "Vier Monate hindurch schliefen wir in Wäldern, umgeben von Krokodilen, Boas und Jaguaren". Sie ernährten sich von Reis, Ameisen, Orinoco-Wasser und bisweilen Affen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 16.30 Uhr, Wdh. kommende Nacht 3.00-4.55 Uhr)


Am 15.09.19 14:30 - 15:15 Uhr auf 
NDR: Wildes Südostasien - Im Reich der Orang Utans
Nirgendwo sonst verbinden sich auf so dramatische Weise tropischer Naturreichtum und höchste geologische Aktivität wie in Südostasiens Inselwelt. Ein unglaubliches Spektrum von Tieren und Pflanzen lebt hier, ein großer Teil davon kommt nirgendwo sonst auf der Welt vor. Manche dieser Lebewesen sind imposant, andere vollkommen bizarr: Tiger leben hier ebenso wie behaarte Nashörner, aber auch Kängurus, die sich von Baum zu Baum schwingen, Schweine, denen Zähne aus dem Kopf wachsen, oder Vögel, die aus dem Sand schlüpfen.


Am 15.09.19 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ZDF: Das neue Waldsterben
Das neue Waldsterben muss aufgehalten werden, darüber sind sich alle einig – nur wie? Vorschläge gibt es viele. Doch die Strategien von Politikern und Experten könnten unterschiedlicher kaum sein. Dabei wird es höchste Zeit, zu handeln. Denn Bäume wachsen langsam. Naturnahe Wälder stehen heute noch am besten da. Ihr Unterholz schützt den Boden vor dem Austrocknen, und das dichte Blätterdach hält die Temperaturen ein wenig niedriger als in der Umgebung. Aber selbst gesunde Wälder sind nicht sicher. Sie stehen unter ständiger Bedrohung durch die Gier nach Holz, Bodenschätzen oder Baugrund. Das Waldsterben aus den 1980er-Jahren konnte mit technischen Mitteln gestoppt werden. Diesmal gibt es keine Schadstoff-Filter, die man irgendwo einbauen könnte. Und der Klimawandel kommt schneller, als viele dachten. Eine Bestandsaufnahme von planet e.


Am 15.09.19 19:40 - 20:00 Uhr auf 
3sat: Yellowstone, USA - Der erste Nationalpark der Welt
Yellowstone - der erste Nationalpark der Welt. Mit Hunderten von Geysiren, Thermalquellen und einer unvergleichlichen Tier- und Pflanzenwelt ist er seit 1872 der vielseitigste Park der USA. Die Dokumentation zeigt, wie sehr sich die Vorstellungen über Naturschutz in den letzten 150 Jahren verändert haben. Bei der Gründung war der Park ausschließlich zum Vergnügen der Menschen da und dazu gehörte auch die Jagd. Erst zehn Jahre später wurde diese verboten.
(Wdh. morgen 12.45-13.00 Uhr)


Am 15.09.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Der Böhmerwald - Eine Wildnis mitten in Europa (1/2)
Im Böhmerwald entspringt die Moldau, er beherbergt Urwälder, unberührte Hochmoore und sprudelnde Wildbäche. Dieser archaische Landstrich, zu dem auch der Bayerische Wald gehört, galt lange als undurchdringlich und geheimnisvoll. Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs haben die bayerischen Grenzbewohner wieder neue Bezüge zu dieser ungewöhnlichen Waldlandschaft für sich entdeckt. Die zweiteilige Hochglanzreihe "Der Böhmerwald - Eine Wildnis mitten in Europa" porträtiert Menschen, die sich seiner Magie nicht entziehen können. Das Filmteam begleitet sie vor der bildstarken Kulisse des märchenhaften Böhmerwalds im Dreiländereck Bayern-Österreich-Tschechien. Der Film zeigt in eindrucksvollen Aufnahmen die Schönheit und Erhabenheit dieses Waldes im Wechsel der Jahreszeiten.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr, Wdh. morgen 6.45-8.15 Uhr)


Am 16.09.19 05:25 - 06:20 Uhr auf 
ServusTV: Indonesien - Die Wallace-Linie
Indonesien ist ein Archipel, bestehend aus 17.000 Inseln. Davon sind 6000 Inseln bewohnt. Das Archipel verfügt über einen bemerkenswerten Naturschatz, der sich in asiatisch und australisch geprägte Flora und Fauna aufteilt. Die biogeografische Trennlinie zwischen den beiden Naturräumen ist die Wallace-Linie, benannt nach dem englischen Naturforscher Alfred Russel Wallace. Der Wissenschaftler erkannte, dass sich etwa Elefanten, Tiger und Orang-Utans sehr wohl auf Borneo, Java und Bali befanden, jedoch nicht auf Sulawesi, den Molukken und den kleinen Sunda-Inseln. Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren von Alfred Russel Wallace, vom aktiven Vulkan Gunung Agung auf der Insel Bali bis nach Dili, die Hauptstadt Osttimors.


Am 16.09.19 07:10 - 07:25 Uhr auf 
hr: Die Arche vor der Haustür
Zoos kümmern sich nicht nur um attraktive Exoten aus fernen Ländern, sondern auch um die Tiere vor der Haustür. Sie beteiligen sich an Auswilderungen seltener Arten wie Feldhamster, Bartgeier und Pardelluchs. Aber züchten und aussetzen - geht das so einfach? Was macht ein Auswilderungsprojekt erfolgreich? Kölns Zoodirektor Theo Pagel will herausfinden, wie erfolgreich die von Tiergärten unterstützten Schutzprojekte wirklich sind. Dafür reist er von Äckern in der Nähe Mannheims über die österreichischen Alpen bis in den Süden Spaniens. Theo Pagel führt den Zuschauer hinter die Kulissen faszinierender europäischer "Arche-Projekte" und berichtet von Erfolgen und Problemen. Der Zoodirektor ist überzeugt: Zoologische Gärten spielen mit ihrem Wissen über die Tiere eine immer wichtigere Rolle bei der Rettung bedrohter Arten. Ein Film mit einzigartigen Aufnahmen seltener Tiere und überraschenden Einsichten.


Am 16.09.19 07:25 - 07:40 Uhr auf 
hr: Neue Arten braucht die Welt
Ein Zoodirektor geht neue Wege: Theo Pagel, renommierter Zoologe und langjähriger Direktor des Kölner Zoos, will herausfinden, ob Tiergärten dabei helfen können, die bedrohte Natur zu retten. Oder ist die Behauptung, Zoos helfen beim Schutz seltener Arten, bloß ein PR-Gag der Zoos, um ihr Image aufzupolieren? Um das zu klären, bricht er in die Wildnis nach Vietnam und Laos auf und besucht dort Naturschutzprojekte für Affen, Reptilien, Bären und Elefanten. In Südostasien begibt sich Theo Pagel auf die Suche nach bislang unbekannten Arten, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Höhepunkt von Theo Pagels Reise ist der Besuch bei Arbeitselefanten im "Reich der Millionen Elefanten", wie sich das Königreich Laos einst nannte. Mit neuen Strategien versuchen Tierschützer, das harte Leben der Elefanten und ihrer Besitzer zu verbessern.


Am 16.09.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Das Kornfeld - Dschungel für einen Sommer
Etwa ein Drittel der Fläche Deutschlands wird für den Getreideanbau genutzt. Kornfelder stellen nach dem Wald den flächenmäßig größten Anteil in der heimischen Natur. Filmautor Jan Haft stellt die Vielfalt der Feldbewohner vor und zeigt, wie sich die einzelnen Arten nach der Besiedelung eines kahlen Ackers im Frühling untereinander arrangieren. Er begleitet mit der Kamera eine Feldhamster-Familie durch ein abenteuerliches Jahr im Kornfeld. Was einen Acker zu einem wertvollen Lebensraum für die unterschiedlichsten Tiere und Pflanzen werden lässt, ist eine nachhaltige Bewirtschaftung ohne Gift. Dann gedeihen u. a. Ackerlichtnelke, Ackergauchheil, Kornblume, Kornrade, Feldhase, Feldhamster, Feldmaus, Feldwachtel, Feldwespen und Feldsperling. Heute hat die moderne, industrielle Landwirtschaft fast überall nicht nur die Artenvielfalt dem Profit geopfert, sondern auch sauberes Grundwasser und gesunde Böden. "Das Kornfeld - Dschungel für einen Sommer" zeigt, dass im Biokornfeld nicht nur gesunde Lebensmittel gedeihen, sondern dass eine naturnahe Landwirtschaft auch andere Vorteile hat.


Am 16.09.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 
BR: Luchs - Schleicher mit Pinselohren
Felix Heidinger geht der Geschichte eines Luchsweibchens und ihrer kleinen Tochter nach. Woher die beiden kamen, bleibt ihr Geheimnis, doch eines nachts tauchen sie im Bayerischen Wald auf. Ein Jäger findet Luchsspuren in seinem Revier. Die beiden bleiben nicht lange. Sie wittern Menschen und der fremde Geruch macht ihnen Angst. Sie ziehen weiter und darüber wird das Junge erwachsen. Felix beobachtet, wie das große Luchsweibchen ein Reh erbeutet und in ein Versteck schleppt. Eine ganze Woche kann sich die Raubkatze davon ernähren. Für die Tochter kommt die Trennung von der Mutter, als diese sich mit einem Luchsmännchen paart. Sie wird wieder ein Junges bekommen und es aufziehen. Das junge Tier streift allein durch den Wald und findet ein eigenes Revier. Dort wird es bleiben und jagen, so wie es das von der Mutter gelernt hat.


Am 16.09.19 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Expedition Himalaja (1/3)
Tiger - verehrt, gefürchtet und gnadenlos gejagt. In nur 20 Jahren könnten sie für immer ausgerottet sein. Doch an den Südhängen des Himalayas hätten sie eine Chance zu überleben. Davon ist Großkatzenexperte und Artenschützer Alan Rabinowitz überzeugt. Um herausfinden, wie viele Tiger dort leben und vor allem wo, macht sich eine internationale Gruppe aus Wissenschaftlern und Tierfilmern auf den Weg ins lang verschlossene Königreich Bhutan.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr)


Am 16.09.19 16:40 - 17:10 Uhr auf 
arte: Auswildern - Für ein Leben in Freiheit
In Deutschland galt die Europäische Sumpfschildkröte vielerorts als ausgestorben. 1993 spürten Biologen in Brandenburg die letzte Population von freilebenden Sumpfschildkröten auf. Überall anders in Deutschland waren die Tiere bereits aus ihrem natürlichen Lebensumfeld verschwunden. Seitdem sind Dr. Norbert Schneeweiß und sein Team darum bemüht, die Art zu stärken. Die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug besuchen Tierschützer im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin nördlich von Berlin. Die beiden erleben hautnah, wie viel Mühe es macht, die Schildkröten wieder anzusiedeln.
(Wdh. morgen 6.15-6.40 Uhr)


Am 16.09.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Wundersame Wanderungen - Distanzflieger Distelfalter
In der warmen Jahreszeit schmücken Distelfalter unsere Gärten, Wiesen und Felder. Doch wo sind sie im Winter? Auf diese Frage gibt es eine verblüffende Antwort: Die nicht einmal ein Gramm schweren Schmetterlinge überqueren regelmäßig einen ganzen Kontinent. Diese Folge begleitet sie auf ihrer unglaublichen Reise von Marokko bis zum Polarkreis.


Am 16.09.19 20:15 - 21:45 Uhr auf 
3sat: Madagaskar
Madagaskar, eine geologisch "alte" Insel nahe dem afrikanischen Kontinent, ist ein Land mit tropischen Regenwäldern, in Nebel eingehüllten Gebirgen und Dornbuschsavannen. Durch die geografische Isolation beherbergt Madagaskar einzigartige Tierarten wie Lemuren, Tenreks und Madagassische Flusspferde. Es werden immer noch neue Arten entdeckt, doch ihr Lebensraum ist bedroht. Der Film zeigt, was Madagaskar so einzigartig macht.
(Wdh. morgen 17.00-18.30 Uhr)


Am 16.09.19 20:15 - 21:05 Uhr auf 
ARD-alpha: Mensch und Affe - Die Erfindung der Kultur
Das Geheimnis der Affen Kulturforschung bei Schimpansen Haben Menschenaffen eine Kultur? Was jahrhundertelang völlig unvorstellbar erschien, wird mittlerweile in der Wissenschaft kaum noch in Frage gestellt. In ihren aktuellen Studien gehen Forscher nun noch einen Schritt weiter: Was wäre, wenn die Kultur der Menschenaffen der der Menschen ähnlicher wäre, als bisher gedacht?
(Im Anschluss Diskussion mit Jane Goodall, bis 21.35 Uhr, Wdh. morgen 17.15-18.35 Uhr)


Am 16.09.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Kanada - Die endlose Weite
Die Landschaft im Herzen Kanadas ist geprägt von dichten Wäldern, unzähligen Seen und einem endlosen Grasmeer. Dieses ist die Heimat des mächtigen Bisons, der die Prärie einst zu Millionen bevölkerte, und der Gabelböcke - diese Antilopen sind die schnellsten Huftiere der Welt. Die Seenlandschaft in Kanadas Kernland ist Lebensraum für Biber und Raststation für Wasservögel auf ihrem Zug zwischen den Sommer- und Winterquartieren.


Am 17.09.19 06:45 - 07:30 Uhr auf 
phoenix: Das Geheimnis der Elefanten
Elefanten sind die mächtigsten Landtiere der Erde. Sie sind sensibel und fürsorglich - manchmal aber auch bedrohlich. Mit jeder Menge Elektronik ausgerüstet, versuchten Tierfilmer und Elefantenexpertin Caitlin O'Connel, den Elefantenherden am Mushara Wasserloch im Etosha-Nationalpark die letzten Geheimnisse zu entlocken.


Am 17.09.19 07:15 - 07:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Ich mach's - Baumschulgärtner/-in
Erzieher von Ahorn bis Zierquitte: Kleine Pflanzensetzlinge in ihre erste eigene Erde bringen, sie hegen, pflegen, mehrfach umpflanzen und so zu immer besserem Wachstum erziehen - das tun Baumschuler. Von großen Ahornbäumen bis zum kleinen Zierquitten-Strauch erziehen Baumschuler den grünen Nachwuchs für Gärten, Parks, Alleen und ganze Wälder. Ein Arbeitsfeld für grüne Daumen, die auch harte körperliche Arbeit in freier Natur nicht scheuen.


Am 17.09.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Panama (1/2)
Bear Grylls ist in Panama unterwegs, wo ihn die Hitze und Feuchtigkeit des tropischen Regenwalds an die Grenze seiner Kräfte bringen. Um in dieser Wildnis überleben zu können, muss er etwas Essbares und Trinkwasser finden, sonst endet das Abenteuer schnell tödlich. In einem Land wie Panama, wo das Entführungsrisiko hoch ist, bedeutet Überleben manchmal auch, nicht entdeckt zu werden. Also muss der Brite während der Nahrungssuche seine Spuren so gut wie möglich verwischen und in Deckung gehen, sobald er irgendwelche Zeichen von Menschen im Dschungel bemerkt.
(Teil 2 morgen um dieselbe Zeit)


Am 17.09.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 
BR: Der Dachs mit der Glatze
Tierfilmer Felix Heidinger hat sich bei den Dachsen umgesehen und dabei eine unterirdische Dachsburg entdeckt. Die alteingesessenen Dachs-Clans haben im Laufe der Zeit ein weit verzweigtes Höhlensystem mit vielen Nebenkammern und Gängen in den Bergen gegraben. Aufgefallen ist Felix ein Clan-Chef, der krank war und von einem jüngeren Rivalen aus dem Revier vertrieben wurde. Doch Tassilo, der Dachs mit der Glatze, gibt nicht auf. Er geht auf Wanderschaft, um sich ein neues Revier und auch ein neues Weibchen zu erobern.


Am 17.09.19 18:45 - 19:30 Uhr auf 
ZDFinfo: 1491 - Amerika vor Kolumbus (1/4)
Bevor Christoph Kolumbus 1492 Amerika für die Europäer „entdeckte“ und einen furchtbaren Genozid an allen indigenen Völkern ins Rollen brachte, lebten die Menschen in kulturellen und ökonomischen Zusammenhängen, über die die meisten Menschen kaum etwas wissen. Dies möchte diese Dokumentarreihe ändern und klärt über das Leben der Menschen vor der Ankunft der Weißen in Amerika auf.
(Teile 2 bis 4 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr)


Am 17.09.19 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Chamäleons - Lasst Farben sprechen!
Ein Rekord im Tierreich: Das Chamäleon besitzt ein einzigartiges Sichtfeld. Wie das möglich ist und warum sein imposantes Farbspiel nicht nur der Tarnung dient, weiß Thomas D bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 17.09.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ZDF: Klimawandel - Die Fakten mit Harald Lesch
Schon seit Langem beobachten Forscher einen globalen Temperaturanstieg. Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt, in Deutschland droht ein neues Waldsterben. Steuert die Menschheit auf eine neue Heißzeit zu? Oder lässt sich die globale Erwärmung noch begrenzen? Die Dokumentation zieht mithilfe internationaler Experten Bilanz. Um die globale Erwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, müssten die stetig steigenden CO2-Emissionen in den nächsten zehn Jahren halbiert und bis 2050 komplett gestoppt werden. Notwendig wäre ein weitgehender Verzicht auf fossile Brennstoffe wie Kohle oder Erdöl zur Energiegewinnung. Wenn das nicht gelingt, wird sich die Erde weiter erwärmen - darin ist sich die überwiegende Zahl der Wissenschaftler einig.
(Wdh. morgen 23.30-0.15 Uhr auf ZDFinfo und übermorgen 20.15-21.00 Uhr auf phoenix)


Am 17.09.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Die Karibik - Nach der Flut
Keine Insel der Karibik gleicht ihrem Nachbarn. Jede hat eine andere Geschichte, andere Flora und Fauna. Eine ganz besondere Stellung in der Vielfalt der karibischen Inselwelt besitzen Trinidad und Tobago. Die Inseln liegen zwar in der karibischen See, haben aber eine enge Verbindung zum südamerikanischen Kontinent. Beide waren einst Teil des südamerikanischen Festlandes, sie besitzen eine reiche, dem Kontinent ähnliche Fauna und Flora. Und doch sind sie ganz anders: Die Zeit der Isolation hat sie verändert. Der Film zeigt, wie sich Flora und Fauna entwickeln, wenn sich die Voraussetzungen ändern.


Am 17.09.19 21:45 - 23:20 Uhr auf 
arte: System Error
Warum sind die Menschen so besessen vom Wirtschaftswachstum? Warum treiben sie es immer weiter voran, obwohl seit über 40 Jahren bekannt ist, dass man auf einem endlichen Planeten nicht unendlich wachsen kann und dass unendliches Wachstum am Ende tödlich ist? Auf der Suche nach der Antwort auf diesen großen Widerspruch der Gegenwart taucht der zweifache Grimme-Preisträger Florian Opitz tief in die Welt des real existierenden Kapitalismus ein, zeigt bisher verborgen gebliebene Zusammenhänge auf und legt die pathologischen Zwänge des Systems offen. Dem Regisseur ist es in jahrelanger akribischer Recherche gelungen, die Welt des Wachstumssystems zu durchleuchten und hochkarätige, sonst sehr zurückhaltende und diskrete Vertreter dieses System zum Reden zu bringen und so ihr Denken und die Wirkungsmacht der Wachstumsideologie besser zu verstehen. Es ist dieser unverdeckte Blick, der die Absurdität des Wachstumssystems und dessen kalte Logik auf ebenso eindrucksvolle wie beklemmende Weise spürbar macht und den Menschen den Spiegel vorhält. Alle sind Teil dieses Systems und zumindest diejenigen, die in den wohlhabenden Industrieländern leben, haben es sich in diesem System gemütlich gemacht. Im Verlauf des Films mischen sich selbst bei den glühendsten Vertretern der Wachstumsideologie leise Zweifel und Fragen. Selbst sie ahnen, dass der Kapitalismus sich verändert hat. Stößt er an seine Grenzen? Der Film erzählt, woher der Zwang zu wachsen kommt und wohin er die Menschheit führt. Und er macht eines deutlich: Handeln ist notwendig!


Am 17.09.19 23:20 - 00:55 Uhr auf 
arte: Wachstum, was nun?
"Mehr Wachstum!" - diese Forderung ist besonders in Zeiten von Wirtschafts-, Umwelt- und Finanzkrisen beliebt, denn die amerikanische Immer-mehr-Ideologie gilt weltweit als Garant für eine gesunde Ökonomie. Doch wie zeitgemäß ist dieser Mythos noch - angesichts immer knapperer Ressourcen weltweit? Dieser Frage gehen die Filmemacher von "Wachstum, was nun?" auf den Grund und zeigen Alternativen auf, die sich bereits vielerorts in der Praxis bewährt haben. So machen sich immer mehr Experten für ein Ende des grenzenlosen Wachstums stark. Nahrungsmittelproduktion, Energieverbrauch und Geldkreislauf müssen wieder unter Kontrolle gebracht werden. Im Norden und Süden der Welt experimentiert man mit neuen Wirtschaftsmodellen und erzielt inzwischen erste Ergebnisse. So zeichnen sich neue, umweltbewusste und regionalisierte Modelle ab, die für absehbare Probleme wie Klimawandel, Mangel an fossilen Brennstoffen und Finanzkrisen besser gewappnet sind. Oft werden sie sogar von den lokalen Behörden bereits unterstützt. Um etwas zu verändern, müssen Produktion und Arbeitsplätze in die Heimatregionen zurückgeholt werden. Das ermöglicht vielen Initiativen und Kooperativen die Möglichkeit, ihren Platz zurückerobern und die Bedeutung von Reichtum neu zu definieren. "Wachstum, was nun?" zeichnet anhand von Experten und konkreten Beispielen das Bild der neuen Post-Wachstums-Gesellschaft.


Am 18.09.19 04:40 - 05:25 Uhr auf 
ZDFneo: Expedition in die Südsee - Georg Forster
Georg Forster ist einer der größten deutschen Entdecker, doch sein Name ist heute fast unbekannt: Im Jahre 1772 erhält der 17-Jährige durch einen Zufall die Möglichkeit, James Cook, den größten Schiffskapitän seiner Zeit, auf einer großer Weltumseglung zu begleiten. Dabei wird Cook Inseln und Völker entdecken, Georg Forster aber mehr als 400 unbekannte Pflanzen- und Tierarten. Als einer der ersten Ethnologen hinterlässt der junge Deutsche nicht nur zahlreiche Naturforschungen, sondern er zeichnet sich vor allem durch seine Persönlichkeit aus. Georg Forster ist ein ungewöhnlicher Zeitgenosse des 18. Jahrhunderts. Anders als die meisten glaubt er nicht an die naturgegebene Überlegenheit der weißen Europäer. Die Menschen der Südsee sind für ihn nicht weniger wert als seinesgleichen in Europa. Vorurteile kennt Forster nicht. Dafür aber eine kritische Haltung gegenüber all denen, die ihre Völker beherrschen. Ob Adlige in Europa, die zusehen wie ihre Untergebenen verhungern, oder Priester in der Südsee, die sich von ihren Stammesangehörigen füttern lassen - Georg Forster lehnt sie alle ab. Kaum verwunderlich, dass er mit seiner für die damalige Zeit radikalen Einstellung immer wieder in Konflikte hineingerät - auch mit dem herrischen Kapitän James Cook.


Am 18.09.19 10:00 - 10:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Rettet den Wald!
Wald ist ein wahrer CO2-Staubsauger. Doch anstatt die Superkraft gegen den Klimawandel zu nutzen werden weltweit riesige Flächen Wald vernichtet. Für Acker- und Weideflächen und um unseren enormen Holzhunger zu stillen. Auch in Deutschland wird laut Greenpeace nur auf 4% der Waldfläche kein Holz geschlagen. So hat die deutsche Holzindustrie 2018 36,6 Milliarden Euro Umsatz verbucht. Ein schlagendes Argument. Ironie des Schicksals, dass die menschengemachten Industriewälder nun dem menschengemachten Klimawandel zum Opfer fallen. Allen voran die Fichte. Trockenheit, Pilze und Schädlinge sorgen für herbe Verluste. Neue Bäume müssen her. Doch welche passen in die angestammten Ökosysteme und geben zudem genug Holz? odysso fragt, ob wir den Rohstoff nutzen und gleichzeitig Natur und Klima schützen können, wirft einen kritischen Blick auf das FSC Siegel und zeigt, wie Forscher illegales Holz in deutschen Baumärkten aufspüren wollen.


Am 18.09.19 13:05 - 14:05 Uhr auf 
WDR: Amsel, Drossel, Fink und Star - Wo sind unsere Vögel hin?
Amsel, Drossel, Fink und Star: Früher waren sie Allerweltsvögel, heute sind die Bestände vieler Arten in Gefahr. Unsere heimische Vogelwelt ist mitten in einem dramatischen Umbruch. Vor allem durch intensive Landwirtschaft und verdichtete Besiedlung verlieren viele Arten ihren Lebensraum. Und auch die Erderwärmung hinterlässt Spuren: Neue Arten kommen, alteingesessene gehen. Was können wir tun, damit unsere Vogelarten geeignete Lebensräume und genug Nahrung finden und die Artenvielfalt erhalten bleibt? Gäste im Studio sind der Ornithologe Hans-Günther Bauer und der Biologe und Vogelstimmenimitator Uwe Westphal.
(Wdh. heute 22.15-23.15 Uhr auf ARD-alpha)


Am 18.09.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 
BR: Muriqui - die friedlichsten Affen der Welt
Felix Heidinger spürt im brasilianischen Urwald eine unbekannte Affenart auf: Muriquis - die friedlichsten Affen der Welt. Nicht einmal in Brasilien kennt man die Milchkaffee farbenen Muriquiaffen mit den schwarzen Gesichtern. Vor 20 Jahren hatte die US-Professorin Karen Strier ein Forschungsprojekt über die fast ausgestorbene Affenart begonnen. Seither ist sie mit den scheuen Tieren eng verbunden und hat Schutzgebiete für sie durchgesetzt. Vom ursprünglichen Lebensraum der Muriqui, dem Atlantischen Regenwald Brasiliens, sind auf Grund intensiver Abholzung nur noch kleine, verstreute Waldstücke übriggeblieben. Eins von ihnen ist das Mataotal. Dort hat Karen Strier ihre Forschungsstation. Bald stellte sich heraus, dass die Muriqui ganz besondere Affen sind. Anders als bei der Mehrheit der Primatenarten, leben die Männchen ohne Anführer in friedlicher Gemeinschaft, und alle haben die gleichen Rechte. Streit um Nahrung oder um die Weibchen gibt es bei ihnen nicht. Zu den Weibchen ihrer Gruppe verhalten sich die Männchen wie echte Kavaliere und überlassen ihnen die saftigsten Früchte des Futterbaums. In der Liebe haben die Weibchen das Sagen. Sie suchen sich den besten Mann als künftigen Vater für ihr Junges aus.


Am 18.09.19 14:45 - 15:15 Uhr auf 
rbb: Wie geht das - Vom Baum zum Brett
Die Firma Holz Ruser ist das größte Sägewerk Schleswig-Holsteins und doch noch ein Familienbetrieb. Der jüngste Bruder ist für die Technik zuständig, der Mittlere für die Produktion und der Älteste für das Kaufmännische. Jeder Baumstamm, der in den Betrieb kommt, wird zunächst eingescannt. Dadurch wird die optimale Nutzung des Holzes vorbestimmt und wenig Verschnitt erzeugt. Selbst die Späne, die übrig bleiben, werden als Energiequelle für die Holztrocknung genutzt. Die Reportage zeigt, dass es trotz der Computeranalyse aber nicht ohne den Menschen geht.


Am 18.09.19 16:40 - 17:10 Uhr auf 
arte: Bedrohter Feldhamster
Der Feldhamster ist so gut wie ausgestorben. Nur in isolierten Gebieten kommen kleinere Bestände noch vor - wie etwa im Elsass. Hier leben die letzten 2.000 Feldhamster Frankreichs. In Straßburg forscht Caroline Habold daran, wie sich die Ernährung auf die Fortpflanzung der Feldhamster auswirkt. Fehlen den Tieren wichtige Nährstoffe, fressen die Mütter sogar ihre eigenen Jungen auf. Die "Xenius"-Moderatorin Emilie Langlade erfährt am Institut, mit welcher Nahrung sich dieser Kannibalismus verhindern lässt. Unterdessen sucht Adrian Pflug gemeinsam mit der Biologin Charlotte Kourkgy auf einem Feld bei Blaesheim nach Feldhamsterbauten.
(Wdh. morgen 6.00-6.30 Uhr)


Am 18.09.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Wundersame Wanderungen - Die Mönchsgrasmücke
Die Nachtigallen, Spatzen, Rotkehlchen und Meisen, die die europäischen Gärten und Parks bewohnen, gehören alle zur Familie der Sperlingsvögel. Im Herbst fliegen viele von ihnen zum Überwintern in die südlichen Breiten. Vor allem die unauffällige Mönchsgrasmücke zieht die Aufmerksamkeit der Forscher auf sich. Der knapp 20 Gramm schwere Vogel ist weit verbreitet und kommt vorwiegend in Wäldern, aber auch in Grünanlagen und Stadtparks vor. In den letzten hundert Jahren wurde ein großer Bestand beringt beziehungsweise mit kleinen elektronischen Sensoren versehen, so dass das Zugverhalten des Vogels inzwischen weitreichend bekannt ist. Doch immer wieder machen Wissenschaftler neue verblüffende Entdeckungen.


Am 18.09.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Die Jahreszeiten - Der Herbst
Jeder spürt sie und sieht die Auswirkungen. Der Herbst ist die Jahreszeit mit dem nachhaltigsten Einfluss auf alle Bewohner der gemäßigten Breiten. Doch diese Zeiten des natürlichen Umbruchs präsentieren sich überall auf völlig unterschiedliche Weise.
(Wdh. morgen 9.10-10.15 Uhr)


Am 18.09.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Südostasien - Im Reich der Flugdrachen
Die unbändige Kraft der tropischen Sonne herrscht über die Inseln Südostasiens wie keine andere. Sie sorgt dafür, dass Schlangen fliegen, Affen singen, manche Bäume in den Himmel wachsen und macht andere Kreaturen zu Killern. In den Urwäldern Südostasiens ist die Sonne die treibende Kraft hinter der größten biologischen Vielfalt auf der Erde.


Am 18.09.19 20:45 - 21:15 Uhr auf 
mdr: Grünes Band oder Flickenteppich?
Die frühere deutsch-deutsche Grenze ist heute ein ökologisches Juwel. Doch um das Grüne Band gibt es Querelen und Widerstände. "exakt - Die Story" analysiert den komplexen Streit und beleuchtet in einer Chronologie die Ereignisse und Diskussionen um Sachsen-Anhalts vielleicht erstes Nationales Naturmonument.
(Wdh. kommende Nacht 2.55-3.25 Uhr)


Am 18.09.19 22:00 - 23:00 Uhr auf 
SWR: "mal ehrlich...wer stoppt den Klimawandel?"
2019 war schon wieder ein Hitzerekordjahr in Deutschland. Große Trockenheit und immer häufiger hohe Temperaturen machen Mensch und Umwelt zu schaffen. Expert*innen schlagen Alarm. Waldbesitzende sprechen von einer "Jahrhundertkatastrophe". Das Klima verändert sich weltweit und rasant, der Mensch ist zugleich Verursacher und Opfer dieser Entwicklung. Immer mehr junge Menschen sehen ihre Zukunft durch die Klimaveränderung gefährdet und melden sich nachdrücklich zu Wort, zum Beispiel in der Schüler-Bewegung "Fridays for future", mit der jungen Schwedin Greta Thunberg an der Spitze. Der Druck wirkt: Das Thema Klimaschutz ist auf der politischen Prioritätenskala in Deutschland auf Platz 1 gestiegen. Im SWR Bürgertalk "mal ehrlich...wer stoppt den Klimawandel?" spricht Moderator Florian Weber mit Menschen, die sich ganz persönlich gegen den Klimawandel stemmen - durch privates Handeln, durch öffentlichen Protest oder durch politische Arbeit. Ihre Erfahrungsberichte stehen im Mittelpunkt der Sendung. Die Rolle der Politik erklären unter anderem Sylvia Kotting-Uhl, Die Grünen, Vorsitzende des Umweltausschusses im Bundestag. Als fachkundigen Berater begrüßt Florian Weber den Umweltexperten des Südwestrundfunks, Werner Eckert.
(Wdh. kommenden Samstag 3.15-4.15 Uhr)


Am 18.09.19 22:10 - 22:55 Uhr auf 
WDR: Klima retten - und die Welt verändern?
"Es ist Zeit, zu rebellieren, um die Zukunft zu retten", sagt die "Fridays for Future"-Initiatorin Greta Thunberg. Ein Satz mit politischer Sprengkraft, auch für Deutschland. Kurz vor dem weltweiten Klimastreik am 20. September beleuchtet die Story die Hintergründe: Welche Vorstellungen stecken hinter den Parolen von Fridays for Future und welche Widersprüche zeigen sich? Wie soll aus Protest Politik werden? Wie aus Wut Veränderung? Wie verträgt sich der moralische Impetus der jungen Weltretter mit dem Anspruch der Toleranz, auch andere Sichtweisen gelten zu lassen?


Am 19.09.19 00:55 - 02:25 Uhr auf 
arte: Konzerne als Retter?
Die Vereinten Nationen haben sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis zum Jahr 2030 sollen Armut und Hunger weltweit beendet werden. Um das zu erreichen, setzt die staatliche Entwicklungshilfe zunehmend auf die Privatwirtschaft. Die öffentlichen Gelder seien knapp, zusätzliche Investitionen aus der Wirtschaft nötig, um sogenannte Hebeleffekte zu erzielen. Der Einsatz unternehmerischen Know-hows kreiere eine Win-win-Situation für alle Beteiligten, so die Befürworter des Trends aus Politik und Wirtschaft. Kritiker halten dagegen, dass das Einbeziehen von Konzernen in die Entwicklungshilfe eine Außenwirtschaftsförderung sei und nicht den Hungernden zugutekomme. Die Dokumentation analysiert die politischen Hintergründe öffentlich-privater Partnerschaften in der Entwicklungshilfe. Sie beleuchtet sieben unterschiedliche Modelle der Zusammenarbeit im Ernährungs- und Landwirtschaftssektor in Kenia, Sambia und Tansania: vom Versuch deutscher Unternehmen, die Produktivität kenianischer Kartoffelbauern zu steigern, bis hin zum Investmentfonds, der Entwicklungsgelder nutzt, um mit gigantischen Soja- und Maisplantagen Rendite für Anleger in Deutschland zu erzielen. Der aufwendig recherchierte Film zeigt den Missbrauch staatlicher Entwicklungsgelder durch die Industrie auf und macht den Grundkonflikt zwischen industrieller und kleinbäuerlicher Landwirtschaft deutlich. Ist die Zusammenarbeit von privat und Staat in der Entwicklungszusammenarbeit möglich, so dass die lokale Bevölkerung auch wirklich von ihr profitiert?


Am 19.09.19 04:45 - 05:15 Uhr auf 
ZDF: Operation Wald - Rettung für die grüne Lunge
Der Wald ist Lebensraum, Holzlieferant, Erholungsort - und Klimaschützer: Er entzieht der Luft Millionen Tonnen CO2. Er steckt selbst in der Krise. Trockenheit, Hitze und Stürme schwächen ihn. Wie können wir den Wald schützen, damit er in Zeiten des Klimawandels besteht? "plan b" trifft Menschen, die Waldbrände mit Feuer bekämpfen, Wüste in Wald verwandeln und den Wald der Zukunft planen. Zapfenernte im Sauerland: In den Wipfeln der Douglasien sind die Baumkletterer bei der Arbeit. Hans von der Goltz von der "Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft" weiß: Die Samen des Baum-Exoten sind der Rohstoff für einen widerstandsfähigen Wald. Denn die Douglasie ist klimatoleranter als die bisher in Massen angebaute Fichte. Aufforstung lautet auf Island die Antwort auf den Klimawandel. "Ein Großteil unseres Landes ist eine nasse Wüste", sagt Throstur Eysteinsson, Chef des isländischen Forstservice. "Bis 2100 wollen wir die Waldflächen verzehnfachen, sonst verlieren wir zu viel wertvollen Boden durch Sandstürme." Doch bisher verlief es nicht wie geplant: Birke und Sibirische Lärche aus der ersten Wiederaufforstungsphase starben ab, zu warm ist es inzwischen geworden. Doch die Isländer geben nicht auf: Bäume pflanzen ist hier inzwischen zum Volkssport geworden. Eine Keimzelle für den zukünftigen Wald sind riesige Gewächshäuser. Hier experimentiert Eysteinsson mit verschiedensten Baum-Arten und züchtet auf Island angepasste Schösslinge heran.


Am 19.09.19 05:25 - 05:40 Uhr auf 
SWR: Lebensraum Elsass
Das Elsass ist eine ganz besondere Region im Herzen Europas, in der es noch wahre Naturschätze in großer Vielfalt gibt. Zwischen Rhein und Vogesen treffen warme Täler auf kühle Gebirgslagen. Hier liegen inmitten der vom Weinbau geprägten Kulturlandschaft sehr unterschiedliche Lebensräume nahe beieinander. Der Weißstorch, Symboltier der Region, ist mitten in den Dörfern anzutreffen. Die Zwergmaus dagegen bevorzugt Wiesen und Auwälder. Südhänge mit Trockenrasen sind das Revier der Smaragdeidechse und der vom Aussterben bedrohten Aspisviper. Gämsen verbringen die meiste Zeit auf den kühlen Felsen und Almen der Hochvogesen. Jede dieser Tierarten ist hervorragend an ihre jeweilige ökologische Nische angepasst. Dennoch befinden sie sich jedes Jahr aufs Neue in einem Überlebenskampf, in dem es darum geht, genügend Nahrung und einen Partner zu finden und ihren Nachwuchs durchzubringen.


Am 19.09.19 05:40 - 05:55 Uhr auf 
SWR: Jäger in der Nacht - Der Igel
Die Sendung beschreibt den Igel als nachtaktives Säugetier, das erst in der Abenddämmerung sein Nest verlässt, um nach Fressen zu suchen. Weitere Schwerpunkte: Orientierung, das Auto als Feind Nummer eins, Paarung, Aufzucht der Jungen und Überwinterung.


Am 19.09.19 06:45 - 07:30 Uhr auf 
phoenix: Lachse, Schluchten und ein Felsentor - Zauberhafte Böhmische Schweiz
Spektakuläre Felsgebilde, überraschende Aussichten und verträumte Dörfer - seit der Jahrtausendwende ist die Böhmische Schweiz der jüngste Nationalpark Tschechiens. Geographisch bildet er eine Einheit mit dem um zehn Jahre älteren deutschen Nationalpark Sächsische Schweiz. Wie gelingt es, das touristische Potenzial der Region - auch grenzüberschreitend - zu erschließen? Und wie geht man in Tschechien mit dem Konflikt zwischen Schützen und Nutzen um? Auf einer Reise durch die Böhmische Schweiz lernen ARD-Korrespondent Jürgen Osterhage und das Team aus dem Studio Prag Land und Leute kennen, inspizieren deutsch-tschechische Wanderwege und setzen mit den Park-Rangern junge Lachse in der Kamnitz aus. Sie treffen einen Fährmann in der Edmundsklamm, besuchen eine Ziegenkäserei und eine Glasperlenmanufaktur - und natürlich auch das monumentale Prebischtor, den größten Sandsteinbogen Europas.


Am 19.09.19 07:15 - 07:45 Uhr auf 
hr: Bruno, der Bär ohne Pass
Jederzeit kann ein Bär über die Grenzen kommen. So wie der berühmte Pionier seiner Art im Frühsommer 2006: Bruno. Er wurde zunächst als Held gefeiert, dann als Problembär abgestempelt und schließlich erschossen. Wie geht man in Zukunft mit den großen Wildtieren um? Der Schauspieler Hannes Jaenicke, bekannt für sein weltweites Engagement im Tier- und Naturschutz, macht sich erstmals in seiner Heimat auf die Spurensuche. Seine Reise führt von Slowenien über Italien bis in die bayerischen Alpen. Ruhig und sachlich versucht er die Frage zu klären: Ist man in Deutschland schon bereit, wieder mit Braunbären zu leben?


Am 19.09.19 09:35 - 11:20 Uhr auf 
arte: Greenpeace - Wie alles begann
"Sie waren sich einig, dass eine Handvoll Leute die Welt verändern kann. Sie waren sich bloß nicht einig, wie." Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte der frühen Jahre von Greenpeace - vom grenzenlosen Idealismus und der Aufbruchsstimmung der ersten Stunde bis zu den inneren Konflikten, die den rasanten Aufstieg zu einer der größten Non-Profit-Organisationen der Welt begleiteten. Ein atemberaubender und emotional packender Film über den vielleicht wichtigsten politischen und kulturellen Wendepunkt unserer Zivilisation in den vergangenen 50 Jahren.


Am 19.09.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Wilder Balkan
"Die oft belächelte wirtschaftliche Rückständigkeit und politische Isolation mancher Regionen ließ hier einen ökologischen Schatz entstehen, der einmalig in Europa ist", erzählt der Autor Michael Schlamberger und zeigt sich besonders beeindruckt von der unberührten Wildnis und landschaftlichen Vielfalt Montenegros. "Nördlich von Podgorica beginnt das touristische Niemandsland. Atemberaubend schön, wild und menschenleer. Für mich waren die meisten Gebiete, die wir bereist haben, Terra incognita. Ich konnte mir kaum vorstellen, dass es solch unentdeckte Naturschönheiten in Europa noch gibt." Tiefe Schluchten, weite Sümpfe, dichte Wälder - wild und ursprünglich ist der Südosten der Alten Welt. Ein Land, in dem noch Wölfe und Bären leben.


Am 19.09.19 11:20 - 12:15 Uhr auf 
arte: Korallensterben - Rettung am Great Barrier Reef
33 Jahre bis zur vollständigen Zerstörung eines kompletten Ökosystems. Der Bestand von Korallenriffen geht infolge der globalen Erwärmung stark zurück. Wie kann das Ökosystem gerettet werden, das als eines der größten Wunder der Natur gilt? Die Meeresbiologin Emma Johnston sucht die erfolgversprechendsten Lösungen, um das Great Barrier Reef in Australien wiederzubeleben. Zu ihrer Arbeit gehören Tauchgänge vor faszinierend schöner Kulisse. Doch wie lange wird es diese Schönheit noch geben?


Am 19.09.19 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Polen - Europas letzter Urwald
Ist die Rede von Urwald, denkt man an tropische Regenwälder. Aber es gibt ihn auch in unseren Breitengraden: den letzten Tiefland-Urwald Europas. Dirk Steffens reist in den polnischen Nationalpark Bialowieza. An der Grenze zu Weißrussland gelegen, ist der Park seit 450 Jahren von Menschenhand beinahe unberührt - ein "Märchenwald". In dieser Wildnis fühlen sich Wisente richtig wohl. Von der Ausrottung bedroht, ist es gelungen, diese "Urviecher" in Bialowieza wieder anzusiedeln. Dirk Steffens hilft in der Aufzuchtstation bei der Fütterung und erfährt am eigenen Leib, dass mit den so friedlich wirkenden Kolossen nicht zu spaßen ist.


Am 19.09.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 
BR: Schimpansen - Super schlau und tierisch frech
Felix Heidinger hat sich dieses Mal vorgenommen, die intelligenteste aller Affenarten, die Schimpansen, zu beobachten. Im afrikanischen Nationalpark Gashaka Gumti lebt, in Grüppchen, ein großer Schimpansen-Clan, dessen Lebensweise seit Jahren von dem Biologen Andrew Fowler erforscht wird. Tagelang ist Felix mit Andrew im Urwald unterwegs auf der Suche nach Schimpansenspuren. Sie finden Werkzeuge und Heilpflanzen, die bei den klugen Affen im Gebrauch sind. Doch die Schimpansen selbst lassen sich zunächst nicht blicken. Freilebende Schimpansen sind sehr scheu und meiden die Menschen. Doch letztlich siegt die Neugier der Affen.


Am 19.09.19 14:45 - 15:15 Uhr auf 
rbb: Der Birnen-König - Ein Mann rettet die alten Sorten
"Vielfalt bedeutet Sicherheit - vor Frostschäden, vor Klimaveränderungen. Und Vielfalt schmeckt!", sagt Herbert Ritthaler. Doch diese Vielfalt ist verschwunden. Die Deutschen leben heute zum Beispiel von überwiegend fünf Apfelsorten. Kommt der Frost zur falschen Zeit, erfrieren alle Blüten gleichzeitig. Ritthaler möchte, dass die Vielfalt auf deutschen Obstwiesen wieder Normalität wird.


Am 19.09.19 16:45 - 17:10 Uhr auf 
arte: Hornissen - Harmlos und doch gefürchtet
Hornissen sind harmloser als ihr Ruf. Ihr Gift wirkt zehnmal schwächer als das einer Biene. Doch von der asiatischen Hornissenart Vespa velutina, die 2004 erstmals in Europa nachgewiesen wurde, hört man nichts Gutes. Wie unterscheidet sich die Riesenhornisse von der bedrohten heimischen Art? Darf die asiatische Hornisse bekämpft werden, obwohl die europäische geschützt ist? Zusammen mit dem Biologen Denis Thiery untersuchen die "Xenius"-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade sowohl die eine als auch die andere Hornissenart.


Am 19.09.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Wundersame Wanderungen - Die Rauhautfledermaus
Während die meisten europäischen Fledermäuse in einem Unterschlupf mit angenehmen Temperaturen überwintern, setzen einige wenige Arten auf eine andere Strategie: Sie ziehen fort. Die erstaunlichste von allen ist zweifellos die Rauhautfledermaus, Pipistrellus nathusii. Der nur wenige Gramm schwere Winzling hält einen Rekord unter den Säugetieren: Er legt über 2.000 Kilometer zurück. Warum zieht es die Rauhautfledermaus gen Süden? Und warum paart sie sich während dieser weiten Reise? Wissenschaftler haben sie auf ihrem Weg begleitet, um mehr über diese rätselhafte Tierwanderung zu erfahren.


Am 19.09.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Donner, Dürre, Dauerbrände - Sommer der Extreme
Der Sommer 2019 war zweifellos ein Sommer der Extreme: Hitzerekorde, Starkregen, Orkanböen, wochenlange Dürre, verheerende Waldbrände. Der Film zeigt die beeindruckendsten Bilder und Aufnahmen aus Berlin und Brandenburg: Das größte Feuer seit der Wende in den Wäldern bei Jüterbog, die Überschwemmungen und unkontrollierten Wassermassen in der Berliner City, die Ernteausfälle und ausgetrockneten Seen in der Region, die leidenden Menschen bei Temperaturen bis zu 39 Grad Celsius. DLRG-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, Feuerwehrmänner und ein Meteorologe geben Einblick in ihren Alltag. Die drei "Köpfe des Sommers" erinnern sich vor der Kamera an die außergewöhnlichen Monate. Die Autoren besuchen ehrenamtliche Feuerwehrleute, eine Ortswehr, die beim historischen Großbrand in Jüterbog im Einsatz war. Während die Geräte und das Material in Ordnung gebracht werden, erzählen die Freiwilligen, was sie in den Tagen und Nächten des riesigen Waldbrandes erlebt haben, wie sie mit Hitze und Dürre zurechtkamen, was ihre Arbeitgeber sagten, wie die Anwohner sie unterstützen oder Neugierige sie behinderten.


Am 19.09.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Klimafluch und Klimaflucht
Migration hat es immer gegeben, als Anpassungsstrategie an eine sich verändernde Umwelt. Doch die Zahl derer, die ausschließlich wegen des Klimawandels zur Migration gezwungen werden, hat sich etwa seit den 90er Jahren drastisch erhöht. Es ist eine doppelte Ungerechtigkeit: Die Industriestaaten, die auf Kosten anderer Länder reich geworden sind, schädigen mit ihren Emissionen die Atmosphäre und lassen ein zweites Mal die Bewohner der ärmeren Regionen zu Opfern werden. Wie viele Menschen werden bis zur Mitte unseres Jahrhunderts gezwungen sein, ihre Heimat zu verlassen? Dieser Frage geht die Dokumentation "Klimafluch und Klimaflucht" nach: in der Sahelzone, in Indonesien und in der russischen Tundra, sogenannten Hotspots des Klimawandels.
(Wdh. kommende Nacht 1.30-2.15 Uhr)


Am 19.09.19 23:05 - 23:35 Uhr auf 
mdr: Alfred Brehm - Der Tierforscher aus Thüringen
Wer war Alfred Brehm? Ein Scharlatan, der anstelle exakten Wissens unterhaltsame Tiergeschichten mit genialer Fabulierkunst setzte und dadurch der Wissenschaft Schaden zufügte? Oder ein Tierfreund und Naturforscher, der die moderne Verhaltenspsychologie bereits vorwegnahm? Welche ganz neuen Fragen stellen heute die moderne Verhaltensbiologie, Tierkommunikation und Zoologie? Welche Bedürfnisse haben Tiere und was sind ihre Botschaften für uns Menschen? Alfred Brehm, ein Vordenker in Natur- und Artenschutz, forderte schon damals einen würdevollen Umgang mit dem Tier. Sein tierkundliches Erbe ist aktueller denn je.


Am 20.09.19 07:15 - 07:30 Uhr auf 
hr: Der Wolf - Killer, Kuscheltier, Wildtier?
Warum fallen Wolken nicht vom Himmel? Wovon ernähren sich die Menschen in Zukunft? Wieso kleben Klebezettel? Es gibt auch für Kinder viele Fragen, auf die sie bisher noch keine Antworten bekommen haben. Wissenschaftler aus Berlin und Brandenburg stellen sich der Herausforderung, die Fragen so zu beantworten, dass sie Kinder im Alter zwischen fünf und fünfzehn Jahren verstehen.


Am 20.09.19 09:50 - 10:35 Uhr auf 
arte: Vor uns die Sintflut - Klimaflüchtlinge in Bangladesch
Eine Reise in die Zukunft unseres Planeten, nach Bangladesch, wo die Menschen am meisten unter dem Klimawandel leiden: Zum Beispiel am Fluss Meghna, der inzwischen an manchen Stellen neun Kilometer breit ist. Dessen Wassermassen fließen zehnmal schneller als der Rhein. Wie lebt es sich an so einem Monstrum? "Wir reißen das Haus ab, das ich als Braut betreten habe, in dem ich meine vier Kinder auf die Welt gebracht habe. Das bricht mir das Herz." Momtaj Begum muss hilflos zusehen, wie Arbeiter ihr Haus zerlegen. Sie und ihr Sohn retten, was geht, bevor der Fluss Meghna alles mit sich reißt. In Harirampur, ihrem Dorf, sieht es aus wie auf einem Schlachtfeld, der Boden hat tiefe Furchen, der Fluss frisst sich von unten nach oben durch und zieht den Menschen buchstäblich den Boden unter den Füßen weg. "Ohne mein Haus bin ich auf die Gnade anderer angewiesen." Momtaj Begum weiß, dass sie und ihre achtköpfige Familie zu Klimaflüchtlingen geworden sind. Ganze Dörfer müssen dem Fluss weichen. Durch den Anstieg der Fluss- und Meeresspiegel wird Bangladesch in den nächsten 30 Jahren 17 bis 20 Prozent seiner Landmasse verlieren, sagen Experten voraus. Das bedeutet, dass 25 bis 30 Millionen Menschen umgesiedelt werden müssen. Das wäre die größte Zahl an Klimaflüchtlingen der Welt in einem einzigen Land. In Bangladeschs Hauptstadt Dhaka kommen täglich 2.000 an. Die Stadt steht mit 20 Millionen Einwohnern und ohne entsprechende Infrastrukturen kurz vor dem Kollaps. Hier erleben die Klimaflüchtlinge erneut Vertreibung, diesmal durch den Staat. Ihre Baracken werden unter Einsatz von Polizeigewalt von Baggern zerstört. Für Klimaforscher ist Bangladesch erst der Anfang. Jedes Land der Welt wird von den Auswirkungen des Klimawandels und dem steigenden Meeresspiegel früher oder später betroffen sein.


Am 20.09.19 09:55 - 10:25 Uhr auf 
hr: Madagaskar - Eine Schatzinsel wird geplündert
Scharen von Glücksrittern haben sich in den Osten Madagaskars aufgemacht, in der Hoffnung, das große Los zu ziehen. Es geht um Saphire, durch die dort viele Menschen zu etwas Wohlstand kommen wollen. Sie schürfen in immer neuen Minen nach den begehrten Edelsteinen, die nirgendwo sonst diese Qualität haben und von denen es auf der Insel im Indischen Ozean so viele gibt wie sonst nur in Brasilien. Dafür werden große Waldgebiete abgeholzt. Selbst der Didy-Nationalpark ist vor den Eindringlingen nicht sicher, eine Lemurenart ist inzwischen bedroht. Das Geschäft wird von Ausländern kontrolliert. Sie schicken jeweils ein paar hundert Arbeiter los, die sie für sehr wenig Geld schuften lassen. Die Steine müssen die Arbeiter natürlich abliefern. Dennoch versuchen die Männer manchmal, die Händler auszutricksen und kleine Fundstücke zu behalten. Die Ausbeutung der Region ist zwar komplett illegal, aber die Regierung tut nichts dagegen. Afrika-Korrespondentin Sabine Bohland hat sich auf eine nicht ungefährliche Reise ins Hinterland Madagaskars gemacht, der zweitgrößten Insel der Welt. Sie geht auf die Suche nach den Profiteuren und den Verlierern des Saphir-Fiebers.


Am 20.09.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Termiten zum Frühstück
Das Filmteam folgt einem Großen Ameisenbären, einem erfahrenen Weibchen. Wie fast alle Vertreter der Familie schlägt es sich durch den Regenwald und die Savanne Südamerikas. Seine Feinde sind auf der Hut, selbst ein Jaguar legt sich nur ungern mit einem Großen Ameisenbären an. Neben den Ameisenbären gehören auch noch Faultiere und Gürteltiere zur Familie. So unterschiedlich sie aussehen, sie haben einen gemeinsamen Vorfahren - das Riesenfaultier: über sechs Meter hoch und mehrere Tonnen schwer.


Am 20.09.19 10:35 - 11:20 Uhr auf 
arte: Extremwetter in Europa - Wie gut sind wir vorbereitet?
Häufigere Extremwetterereignisse werden zu den spürbaren Effekten des Klimawandels in Mitteleuropa gehören. Lange Hitzeperioden, verheerende Stürme und Überflutungen werden häufiger. Ihnen zu begegnen, stellt Gesellschaft und Forschung vor große Herausforderungen. Wie wirkt es sich auf unser Leben aus, wenn Extremwetter zum Normalzustand wird - und wie gut sind wir vorbereitet?


Am 20.09.19 11:55 - 12:40 Uhr auf 
WDR: Die Karibik - Nach der Flut
Keine Insel der Karibik gleicht ihrem Nachbarn. Jede hat eine andere Geschichte, andere Flora und Fauna. Eine ganz besondere Stellung in der Vielfalt der karibischen Inselwelt besitzen Trinidad und Tobago. Die Inseln liegen zwar in der karibischen See, haben aber eine enge Verbindung zum südamerikanischen Kontinent. Beide waren einst Teil des südamerikanischen Festlandes, sie besitzen eine reiche, dem Kontinent ähnliche Fauna und Flora. Und doch sind sie ganz anders: Die Zeit der Isolation hat sie verändert. Der Film zeigt, wie sich Flora und Fauna entwickeln, wenn sich die Voraussetzungen ändern.


Am 20.09.19 13:15 - 14:00 Uhr auf 
phoenix: Faszination Bienen
Seltsame Stille herrscht auf Wiesen und Weiden in weiten Teilen der USA. Obstbauern klagen über Ernteverluste, denn zu wenige Blüten wurden bestäubt. Wo sind die Bienen geblieben? Manchen Imkern ist die Hälfte ihrer Völker eingegangen, andere verzeichnen Totalverlust. Schuld daran ist der Kleine Beutenkäfer, der als blinder Passagier auf einem Frachtschiff nach Florida gelangte. Bienen gehören für die Menschen zu den wichtigsten Nutztieren der Welt. Sie produzieren nicht nur Honig, sie bestäuben auch fast 80 Prozent der Nutzpflanzen, die für unsere Ernährung unverzichtbar sind. Damit hängt jeder dritte Bissen, den wir essen, indirekt von der Arbeit der gelbschwarzen Insekten ab. Bienen leisten aber noch sehr viel mehr: Sie sind Schädlingsbekämpfer, Umweltdetektive für die Schadstoffmessung an Flughäfen und Forschungsobjekte für Bioniker. Doch die fleißigen Helfer sind akut bedroht. Viele Bienenpopulationen kommen nicht mehr durch den Winter, allein im vergangenen Jahr verloren deutsche Imker ein Viertel ihres Bestandes. Im phoenix-Thema "Faszination Bienen" spricht Reporterin Inge Swolek mit dem Bienenforscher der Uni Bonn, Dr. Andree Hamm, über mögliche Erklärungen für das Bienensterben.


Am 20.09.19 14:45 - 16:00 Uhr auf 
phoenix: Heimat - Deutscher Wald
Das Verhältnis der Deutschen zum Wald ist ein ganz Besonderes, verklärt durch die Romantik erscheint er gar manchen als Heimat der deutschen Seele. Der Wald regt uns an, wir lieben und behüten ihn wo wir nur können, wehe es wird irgendwo ein Baum gefällt. Der deutsche Wald wurde immer wieder auch ideologisch besetzt, die Nazis missbrauchten ihn für ihre Rassenleere, das sogenannte Waldsterben bewegte die Menschen in den 80er Jahren. Damals überlebte er, doch heute ist bereits von einem neuen Waldsterben die Rede. phoenix-Reporter Hans-Werner Fittkau beleuchtet dieses spezielle Verhältnis der Deutschen zum Wald, widmet sich aber auch der Frage, wie der Wald sich durch den Klimawandel verändert; denn im zweiten Jahr von Dürre und Hitze in Folge sind viele Wälder geschädigt, manche Experten sprechen von einer katastrophalen Lage, die nun auch die Politik alarmiert hat.


Am 20.09.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Der Kleine Panda - Verborgen im Himalaya
Der Große Panda mit seinem auffälligen schwarz-weißen Fell ist weltberühmt. Nur wenige hingegen kennen den Kleinen oder Roten Panda. Kaum einer kann sich diesen schönen und ausgesprochen niedlichen kleinen Bären entziehen. In manchen Regionen Nepals heißen sie Ponja, zu Deutsch Bambusfresser. Daraus wurde der Name Panda abgeleitet. Die Pandas bilden sogar eine eigene Familie im Tierreich. Der Film von Axel Gebauer ist das erste intime Porträt über diese Tiere. Mit einer jungen Mutter und ihrem Jungen erleben die Zuschauer die farbenprächtige Tier- und Pflanzenwelt zwischen Nepal, Bhutan und Sikkim.


Am 21.09.19 01:30 - 02:15 Uhr auf 
phoenix: Die Rückkehr der Wölfe - Das Wunder im Yellowstone Nationalpark
Im nordamerikanischen Yellowstone-Nationalpark vermehrten sich die Wapiti-Rothirsche lange Zeit ungebremst und das zuungunsten der dortigen Flora und Fauna - bis Wölfe in das Gebiet Einzug hielten. Die Dokumentation "Die Rückkehr der Wölfe - Das Wunder im Yellowstone-Nationalpark" zeigt die erstaunlichen Folgen, die die Wiederansiedlung von Wölfen Ende der 1990er Jahre für das gesamte Ökosystem im Yellowstone-Nationalpark hat. Ein aus den Fugen geratenes Ökosystem ist durch die Rückkehr der Raubtiere wieder in ein natürliches Gleichgewicht gelangt.


Am 21.09.19 02:15 - 03:00 Uhr auf 
phoenix: Die Wölfe von Tschernobyl - Wildnis in der Todeszone
Bis heute ist das verseuchte Niemandsland um Tschernobyl bis heute unbewohnbar. Dort gibt es neue Herrscher: Wölfe regieren nun die Sperrzone zwischen der Ukraine und Weißrussland. Die Dokumentation zeigt die Auswirkungen der Katastrophe: Ein Vierteljahrhundert nach dem Unglück wurde das Gebiet unbeabsichtigt zu einem riesigen ökologischen Versuchslabor. Die Wolfsexperten Christoph und Barbara Promberger untersuchen mit dem weißrussischen Raubtierforscher Vadim Sidorovich die Umstände.


Am 21.09.19 05:15 - 06:00 Uhr auf 
phoenix: Wölfe - Schützen oder schießen?
Die Wölfe sind zurückgekehrt und breiten sich in Deutschland aus. Ob in Niedersachsen, Sachsen oder jüngst in Nordrhein-Westfalen, allerorten werden die Raubtiere gesichtet. Derzeit gibt es 73 Rudel sowie 29 Paare, insgesamt etwa 800 Tiere - und immer mal wieder Begegnungen zwischen Mensch und Wolf. Schäfer beklagen Verluste, Dorfbewohner fürchten um ihre Kinder, Politiker von CDU, SPD, FDP und AfD schlagen Alarm und fordern inzwischen den Abschuss von Wölfen und eine Obergrenze für ihren Bestand. Alles nur Hysterie? Oder geht von Wölfen tatsächlich eine Bedrohung aus? Stimmt der Eindruck, dass sich Wölfe in Deutschland unkontrolliert ausbreiten und eine Gefahr darstellen? Monatelang hat Filmautor Herbert Ostwald mit Wolfsforschern, Bürgermeistern, Dorfbewohnern, Tierfilmern und Schäfern gesprochen, um Antworten zu bekommen. Seine Recherchen zeigen ein wesentlich differenzierteres Bild, als es die Schlagzeilen vermuten lassen.


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