TV-Tipps


Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 19.02.17 05:45 - 06:35 Uhr auf 
ServusTV: Flüsse des Lebens - Amazonas
Der Amazonas ist der mächtigste Fluss der Erde. Der Fluss lässt nicht zu, dass die Menschen ihn komplett beherrschen. Der Amazonas verursacht mächtige Überschwemmungen und zeigt den Ortsansässigen ihre Grenzen auf. Dennoch wird durch großflächige Abholzung des Waldes am Flussufer Platz zur Bewirtschaftung geschaffen. Dieser Eingriff in die Natur bleibt jedoch nicht ohne Folgen für das Klima und die Umwelt.


Am 19.02.17 07:50 - 08:35 Uhr auf 
hr: In der Hängematte auf dem Amazonas
Amazonien, das ist undurchdringlicher tropischer Regenwald und der längste Fluss der Welt. Städte gibt es nur wenige, Straßen kaum. Wer hier reisen muss, kann das nur per Schiff. "Recreios" heißen die Passagierboote, die gleichzeitig auch Frachtkähne sind. "Recreio" bedeutet "Pause", "Auszeit". Um an sein Ziel zu kommen, muss der Passagier sich eine Pause gönnen, eine tagelange. Er kann an Bord nichts erledigen. Es gibt kein Internet, kein Handynetz, nur Satellitenfernsehen. Mit 28 Stundenkilometern zieht der urzeitliche Dschungel gemächlich vorbei. Die Bewohner an den Ufern leben in Holzhäusern, meist ohne Strom. Ihr Auskommen haben sie durch das Fischen. Eine Reise auf dem Recreio, das ist wie Reisen in einer anderen Zeit.


Am 19.02.17 10:00 - 10:45 Uhr auf 
kabel1doku: Dangerous Grounds - Kambodscha
Im Dschungel von Kambodscha sucht Todd Carmichael nach seltenen Kaffeepflanzen. Eine gefährliche Reise liegt vor ihm. Der Boden ist mit Landminen verseucht und einige Streckenabschnitte legt er mit dem Motorrad zurück.
(Im Anschluss zwei weitere Folgen, über Papua-Neuguinea und Kolumbien, bis 12.20 Uhr, weitere Doppelfolgen nächste Woche jeweils von 16.15-17.45 Uhr)


Am 19.02.17 13:20 - 14:05 Uhr auf 
rbb: Die fantastische Reise der Vögel - Afrika
Im zweiten Teil der Reihe stellen sich die Vögel den Herausforderungen Afrikas. Ihre Reise führt vom Kap der Guten Hoffnung über die Savannenlandschaften der Serengeti, vorbei an tosenden Wasserfällen und ätzenden Natronseen bis in die Sahara. Die Vögel stellen sich Löwen im Streit um die Beute, sie gewinnen in Luftkämpfen gegen Ihresgleichen, und sie unterliegen räuberischen Pavianen in spektakulären Fluchten. Auf den Schwingen der Vögel erlebt der Zuschauer Naturschauspiele aus einer völlig neuen Perspektive, wie die Wanderung der Gnus oder die spektakulären Jagden der Krokodile. Für einen Teil der gefiederten Abenteurer ist der Flug über ganz Afrika hinweg nur der Beginn ihrer Reise, denn sie haben sich aufgemacht, um Europa neu zu besiedeln.


Am 20.02.17 11:05 - 11:50 Uhr auf 
arte: Die Spinnenjäger von Venezuela
Riesenvogelspinnen waren für die Piaroa in den Regenwäldern Venezuelas schon immer besondere Tiere. Während der Regenzeit sind sie eine wichtige Nahrungsquelle. Für den Rest des Jahres dienen sie den Schamanen des Volkes als Vermittler zwischen den Toten und den Lebenden. Doch mit der Christianisierung der letzten Stämme schwindet auch die Macht der Schamanen. Und mit ihnen die Rolle der Spinnen.


Am 20.02.17 11:10 - 12:05 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Ax Men - Die Holzfäller
Mit der Axt in der Hand - oder der Motorsäge - versuchen vier Teams aus Holzfällern, sich im harten Wettbewerb im Nordwesten der USA zu behaupten. Jimmy Smith freut sich zunächst über seinen neuen Assistenten, doch bald merkt er, dass ihm der Taugenichts überhaupt keine Unterstützung ist. Im Gegenteil: Der Neue macht nur Ärger. Levi, der Besitzer von Big Gun Logging, wird ins Krankenhaus eingeliefert. Die Firma steht auf der Kippe.


Am 20.02.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Das Herz von Borneo - Eine Chance für Orang-Utans
Die große Pranke lässt keinen Zweifel aufkommen, ein stattlicher Orang-Utan-Mann hat es sich oben im Baum gemütlich gemacht. Abend für Abend bauen sich die Menschenaffen ein neues Nest. Heimstatt bis zum nächsten Morgen. Dann ziehen sie weiter - auf der Suche nach Früchten, Pflanzen, Rinden oder Samen. Bis zu fünf Quadratkilometer Wald benötigt ein ausgewachsenes Tier. So viel wird derzeit auf Borneo innerhalb weniger Stunden vernichtet. Rasant wie der Wald, schrumpft auch der Bestand der Borneo-Orang-Utans. Es gibt nur noch ungefähr 50.000 Tiere, und Jahr für Jahr sterben etwa 1.000 an den Folgen der Lebensraumvernichtung. In den letzten 50 Jahren hat die Insel die Hälfte ihres Waldes eingebüßt. Lange Zeit war der Export wertvollen Tropenholzes nach Europa und Nordamerika der Hauptgrund für die systematische Vernichtung der Regenwälder Borneos. Heute müssen die Urwaldriesen häufig für Ölpalmen Platz machen. Deren Monokulturen bedecken bereits 40.000 Quadratkilometer, eine Fläche, so groß wie die Schweiz. Noch gibt es auf der drittgrößten Insel der Welt, die sich Indonesien, Malaysia und das Sultanat Brunei teilen, größere Gebiete primären Regenwaldes. Lebensraum für Orang-Utans und Malaienbären, Nasenaffen und Zwergelefanten. Mit dem vom WWF initiierten Projekt "Heart of Borneo" wollen die Verantwortlichen auf der Insel selbst ihr grünes Herz vor dem endgültigen Kollaps bewahren. Das gemeinsame Dreiländer-Schutzgebiet, 220.000 Quadratkilometer groß, soll Borneos Tierwelt eine Zukunft geben.
(Wdh. morgen 14.15-15.00 Uhr)


Am 20.02.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD: Zurück zum Urwald - Nationalpark Kalkalpen
Der Wald ist viel mehr als bisher gedacht - das zeigt die neue Dokumentation "Zurück zum Urwald - Nationalpark Kalkalpen" der preisgekrönten Filmemacher Rita und Michael Schlamberger. Ihre neue Produktion porträtiert das größte Verwilderungsgebiet der Alpen, das sich in den vergangenen 20 Jahren zu einem wildromantischen Urwald entwickelt hat. In diesem riesigen, unberührten Gebiet, in dem der Mensch die Natur Natur sein lässt, kommunizieren Bäume untereinander, streifen Luchse majestätisch anmutend am Waldboden und springen Gelbhalsmäuse zehn Mal so weit wie sie lang sind.


Am 20.02.17 20:15 - 21:05 Uhr auf 
3sat: Die Rückkehr der großen Raubtiere
Wolf, Luchs und Bär - vor rund 150 Jahren aus dem Schweizer Landschaften hinausgedrängt und ausgerottet. Jetzt sind sie wieder da und sorgen für Kontroversen.Es gibt nur wenige Fachleute in der Schweiz, die viel über die rückkehrenden Raubtiere wissen. Unter anderen sind dies drei Wildtierfotografen: Laurent Geslin, Peter Dettling und David Bittner. Beat Häner begleitete sie bei Ansitzjagd und Pirsch mit der Kamera.Laurent Geslin, der gebürtige Bretone, beschloss im Jahr 2010, von Luchsen in freier Wildbahn qualitativ hochstehende Fotos zu machen - etwas, was vor ihm keiner geschafft hatte. 170 Luchse leben derzeit in der Schweiz.


Am 20.02.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
BR: Achtung Kreuzottern!
Sie ist die einzige Giftschlange Bayerns - die Kreuzotter. Durch ihre Kälteresistenz und die Fähigkeit, Wärme einzufangen, ist sie in der Lage, extreme Bereiche zu besiedeln. Als einzige Schlange kommt sie sogar nördlich des Polarkreises vor und besitzt das größte Verbreitungsgebiet aller Schlangenarten. Es reicht von Großbritannien bis an die russische Pazifikküste. Doch Lebensraumzerstörung und Verfolgung durch den Menschen haben dazu geführt, dass die Kreuzotter in den letzten Jahren in Bayern um über 70 Prozent zurückgegangen ist. Entlang der Voralpenflüsse war der Rückgang überdurchschnittlich hoch, in der Umgebung von München ist die Kreuzotter nahezu verschwunden. Wenn es so weitergeht, wird man in Bayern diese Viper nur noch in Büchern finden. Und obwohl es kaum noch welche gibt, und die Wahrscheinlichkeit eines Zusammentreffens mit ihr sehr niedrig ist, haben die meisten Menschen nach wie vor Angst vor dieser Giftschlange. Der Film bietet neue und spektakuläre Einblicke in das verborgene Leben der Kreuzotter.
(Wdh. kommende Nacht 2.30-3.15 Uhr)


Am 20.02.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Wildes Deutschland - Der Schwarzwald
Der Schwarzwald - er ist ein Mythos, weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Aber welche Tier- und Naturwelt verbirgt sich hinter seinen vielen Klischees? Dieser außergewöhnliche Naturfilm porträtiert die Region von ihrer geheimnisvollen Seite - röhrende Hirsche und freche Eichhörnchen gehören dazu. Doch hoch über den Hirschen thront die Weißtanne, eine kaum beachtete Schwarzwälderin, die ihren Verbreitungsschwerpunkt im Süden Deutschlands hat - und die nicht nur Hirschen und Eichhörnchen Schutz und Nahrung gewährt. Die Großvatertanne, ein beeindruckender Baumriese steht im Nordschwarzwald, überragt im Alter von 230 Jahren und einer Höhe von 45 Metern Höhe fast alle Baumwipfel der Umgebung. Mit 36 Festmetern Holzvolumen ist sie aktuell die stärkste Weißtanne Baden-Württembergs - sie ist die Königin des Schwarzwalds. Neuerdings schleichen Luchs und Wildkatze im Schwarzwald umher, die vereinzelt aus den angrenzenden Vogesen und Schweizer Alpen einwandern. Im letzten Jahrhundert ausgerottet, erobern die beiden Katzen nahezu unbemerkt ihren ursprünglichen Lebensraum zurück.


Am 21.02.17 05:55 - 06:20 Uhr auf 
3sat: Madagaskar - Naturparadies im Indischen Ozean
Madagaskar ist mit 600 000 Quadratkilometern Fläche die viertgrößte Insel der Welt und wird auch als der "achte Kontinent" bezeichnet. Von Touristen wurde die Insel bislang wenig erschlossen. Vor 150 Millionen Jahren wurde die Insel von Afrika und vor 90 Millionen Jahren vom indischen Kontinent getrennt. Durch die isolierte Lage entwickelte sich eine sehr eigenständige Pflanzen- und Tierwelt, die heute in Naturreservaten geschützt werden. Nach Jahren des sorglosen Umgangs mit der Natur ist man bemüht, die Arten in Nationalparks zu erhalten.


Am 21.02.17 10:30 - 11:15 Uhr auf 
BR: Australien - In den Wäldern der Koalas
Drei Jahre lang dauerten die Dreharbeiten zu der Reihe "Australien". Die für einen Emmy nominierten Tierfilmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen setzten spezielle Makro- und Superzeitlupen-HD-Kameras ein, um die Tierwelt von Down Under zu porträtieren. Die großen Eukalyptuswälder im Osten Australiens sind das Reich der Koalas. Eigentlich sind sie eher als gemütliche Tiere bekannt - doch in der Paarungszeit werden Koalamännchen plötzlich zu rastlosen Draufgängern. Eindrucksvolle Aufnahmen beweisen: Während der Brunft geht es hoch her im Koalawald. Australiens Osten birgt noch mehr Überraschungen: Monatelang sind die Gipfel der Australischen Alpen mit Schnee bedeckt. Selbst hier im Hochgebirge leben Beuteltiere, die sich an das raue Klima angepasst haben wie der Bergbilchbeutler. Außerdem lebt hier der vielleicht seltenste Froschlurch der Welt. In den Flüssen der Ostküste taucht ein Tier mit Entenschnabel und Biberschwanz nach Fischen und Krebsen: das Schnabeltier, ein Eier legendes Säugetier. Ebenso seltsam ist sein nächster Verwandter, der stachelige Ameisenigel. Im Koalawald leben auch gefährliche Fallensteller wie die Todesotter. Vor der gut getarnten Giftschlange sollte man sich aber nicht nur als Vogel oder Echse in Acht nehmen: Ein einziger Biss der Todesotter ist auch für Menschen tödlich. Der Leierschwanz ist der Meistersänger im Eukalyptuswald. Mit langem Federschmuck und komplexen Melodien versucht er, Weibchen in seine Balzarena zu locken. Der Leierschwanz imitiert die Gesänge der anderen Vögel im Wald perfekt und kann sogar Umgebungsgeräusche nachahmen. Der ordnungsliebende Seidenlaubenvogel hingegen bezirzt die Weibchen mit einer Sammlung aus gelben und blauen Gegenständen, die er sorgsam um seine kunstvoll errichtete Liebeslaube drapiert.


Am 21.02.17 11:05 - 12:00 Uhr auf 
arte: Am Puls des Planeten - Wie Technik das Geheimnis der Tiere entschlüsselt
Durch neue technische Möglichkeiten erhalten wir ungewohnte Einblicke in die Welt der Tiere. Denn sie birgt immer noch große Geheimnisse: Wie schaffen es beispielsweise Milane, das Meer ohne thermische Strömungen zu überqueren? Warum ist das Sozialverhalten von Affen so ausschlaggebend für ihr Überleben? Wie gelingt es winzigen Schmetterlingen, 3.000 Meter hohe Berge und eine Strecke von über 2.500 Kilometern zurückzulegen? Wie wissen Störche, auf welcher Route sie ihr Winterquartier erreichen? Mit jeder Tierart stehen die Wissenschaftler vor neuen Herausforderungen. Denn was sie tun, hat noch nie jemand vor ihnen versucht. Die Reihe begleitet den Ornithologen Martin Wikelski und seine Forscherkollegen bei der Entwicklung und dem Einsatz ihrer immer leistungsstärkeren, immer kleineren Sendersysteme auf der ganzen Welt. Mit Hilfe dieser Minicomputer gelingt es ihnen, das Gruppenverhalten von Tieren in Echtzeit zu analysieren und ihre individuellen Entscheidungen nachzuvollziehen und dabei auch noch ihr Immunsystem oder ihr Herz-Kreislauf-System zu überwachen. Die neuen Techniken katapultieren die Verhaltensbiologie in eine neue Ära und können dazu beitragen, das Gesamtsystem Leben besser zu verstehen.


Am 21.02.17 12:00 - 12:45 Uhr auf 
arte: Am Puls des Planeten - Wie Tiere unsere Erde retten können
Milliarden von Tieren bewegen sich tagtäglich über unseren Planeten. Bis heute bergen ihre Zugrouten und ihr soziales Verhalten unzählige Geheimnisse. Diese Tierbewegungen rund um die Uhr zu beobachten und auszuwerten, ist der Wunsch des Ornithologen Martin Wikelski. Was er und sein Team wagen, hat noch nie jemand versucht: Mit Hightech-Geräten möchten sie erkunden, wo und wie sich Epidemien ausbreiten, wie sich unser Planet verändert und wo die nächste Naturkatastrophe droht. Können uns Tiere dabei helfen, den Zustand der Erde besser zu verstehen? Wie beeinflussen Flughunde in Afrika die Ausbreitung von Samen, Pflanzen und Früchten und damit die Nahrungskette? Ziegen sollen am Ätna, Europas aktivstem Vulkan, zeigen, wann der nächste Ausbruch bevorsteht. Amseln dokumentieren die klimatischen Veränderungen und den Wandel von Lebensräumen. Welche Rolle spielen Fledermäuse bei der Entstehung von Seuchen? Können uns Enten mit Hilfe von Herzratenloggern rechtzeitig vor der Vogelgrippe warnen? Zum ersten Mal sind Forscher in der Lage, Tiere zu beobachten, ohne sie zu sehen; ein völlig neues Feld mit ungeahnten Möglichkeiten. Martin Wikelski und seine Kollegen sind dabei, die Verhaltensbiologie zu revolutionieren. Die Dokumentation folgt Wikelski und seinem Team nach Deutschland, Spanien, Italien und Afrika.


Am 21.02.17 13:55 - 14:55 Uhr auf 
ServusTV: Der Stechlin - Im Reich der klaren Seen
Waldlandschafen, blaue Seen, atemberaubend schöne Buchten und wilde Einsamkeit: Das ist der Norden Brandenburgs. Hier gibt es Seen, deren Klarheit an Kristalle erinnert. Im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land findet man mehr als 100 Seen. Der Stechlin östlich von Rheinsberg ist dabei einer der am besten erforschten Seen Deutschlands. Große, teils sumpfige Wälder umgeben den Stechlin. Diese Landschaft schirmt den See weitgehend von den Einflüssen der modernen Landwirtschaft ab. Wanderfalken, aber auch Fischotter, Biber, Waschbären und die extrem seltenen Europäischen Schildkröten haben sich hier angesiedelt.


Am 21.02.17 17:00 - 17:30 Uhr auf 
arte: Umstrittene Pflanzenschutzmittel - Wie schädlich sind Neonicotinoide wirklich?
Die als Pflanzenschutzmittel verwendeten Neonicotinoide galten als Wunderwaffe auf dem Acker. Sie schützen viele Kulturpflanzen besonders effektiv, denn sie wirken tödlich auf schädliche Insekten und schonen dabei die Pflanze. Doch sie stehen im Verdacht, auch Nutzinsekten wie Bienen zu schädigen und sogar auf den Menschen zu wirken. Auch unter Experten ist nach wie vor umstritten, ob die Spritzmittel selbst zu gefährlich sind oder ob sie nur zu stark und unsachgemäß angewendet werden. Mit Peter Boas, dem Leiter des Pflanzenschutzamts in Berlin, versuchen die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug Klarheit in die Debatte zu bringen, wie gefährlich Neonicotinoide sind.
(Wdh. morgen 7.45-8.10 Uhr)


Am 21.02.17 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Die Zapfenpflücker - Ernte in den Wipfeln
Förster Thomas Böhl und seine Kletterkollegen suchen in den höchsten Baumkronen einen der größten Schätze in den norddeutschen Wäldern: fingerlange, klebrige Douglasienzapfen mit wertvollem Saatgut. Eine gleichermaßen schweißtreibende wie faszinierende Arbeit in 40 Meter Höhe über dem Waldboden. Die Arbeit in schwindelerregender Höhe ist anstrengend, doch die Männer wissen: Mit ihrer Arbeit schaffen sie eine wichtige Voraussetzung für die Zukunft der Wälder. Besonders begehrt sind die Samen der Douglasie, einer Nadelbaumart, die mehr als 50 Meter hoch werden kann. In den vergangenen Jahren haben sich in den Wäldern Niedersachsens allerdings kaum Früchte entwickelt. Die Saatgutlager sind fast leer. Also hoffen Thomas Böhl und seine Kletterkollegen auf eine gute Ernte der Douglasienzapfen im Hochsommer. Doch es kommt anders. Mehr als ein Jahr geht ins Land, bevor die Ernte in den Baumwipfeln endlich beginnen kann. Die Dokumentation aus der Reihe "NaturNah" begleitet die Kletterer bei der schwierigen Zapfensuche.


Am 21.02.17 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Die schönsten Nationalparks Indiens - Reich der großen Tiere
Im nordostindischen Assam ist der Kaziranga-Nationalpark, der zum Weltnaturerbe der UNESCO gehört, ein wichtiges Rückzugsgebiet selten gewordener Arten. Hierzu zählen Königstiger, Asiatische Elefanten und die weltweit größte Population wilder Wasserbüffel. Inzwischen rücken die Siedlungen der Menschen immer näher an Kaziranga heran. Im Süden begrenzt eine stark befahrene Nationalstraße die Wälder und Sumpfgebiete, dahinter befinden sich Dörfer, Reisfelder und riesige Teeplantagen. Weil die Wanderrouten von Elefantenherden abgeschnitten werden, fallen immer häufiger hungrige Elefanten in die Reisfelder ein, zertrampeln die Ernte und greifen Dörfer an. Gleichzeitig gefährden Wilderer den Bestand des Indischen Panzernashorns, dessen Horn in der traditionellen chinesischen Medizin begehrt ist. Aber es gibt auch Bewohner, die die Wildtiere in Kaziranga schützen. Raju Kutum hat gelernt, mit der steten Bedrohung durch Elefanten zurechtzukommen, die nachts an seinem Dorf vorbeiziehen. Heute kümmert er sich in einer Rettungsstation für Wildtiere um verwaiste Elefantenjunge und wirbt um Verständnis bei der Dorfbevölkerung. Die Nordgrenze des Kaziranga-Nationalparks bildet der Brahmaputra. Auf einer Sandinsel mitten im Fluss leben seit Generationen Viehfarmer. Die Kühe ihrer Herden werden regelmäßig von wilden Wasserbüffeln gedeckt, die aus dem umgebenden Park auf die Insel schwimmen. Die so gezeugten weiblichen Nachkommen geben besonders wertvolle Milch. Doch Tiger bedrohen die Existenzgrundlage der Farmer. Sie schwimmen immer wieder durch den Fluss und reißen die Nutztiere.


Am 21.02.17 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Der Flug der Schlange
Unglaublich! Es gibt Schlangen, die von Baum zu Baum fliegen. Wie diese Tiere sich durch die Lüfte bewegen und hierbei ihr Ziel nicht verfehlen, erklärt Thomas D bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 21.02.17 22:55 - 23:40 Uhr auf 
3sat: Gletscherschmelze - Klimawandel im Hochgebirge
Die Geschwindigkeit, mit der Gletscher heute schmelzen, hatte noch vor zehn Jahren niemand für möglich gehalten. Der Klimawandel verändert bereits jetzt die Alpenwelt. Das Schmelzen der Gletscher bringt Risiken für Skigebiete, den Tourismus und die Siedlungen. Zum einen durch im Gebirge angestaute Schmelzwasserseen, die ganze Dörfer mit sich reißen könnte, zum anderen durch nachlassende Stabilität des Untergrunds beim Abschmelzen. Der Vernagtferner in den Ötztaler Alpen ist einer der am besten erforschten Gletscher der Welt.


Am 21.02.17 23:40 - 00:50 Uhr auf 
3sat: Sila und die Hüter der Arktis
Sila ist ein facettenreicher Begriff, der das Wetter, das Bewusstsein und das Universum umfasst. Der Dokumentarfilm erkundet das grönländische Konzept und das heutige Verständnis der Sila. Inmitten der atemberaubenden Landschaft Grönlands, wo der Klimawandel am deutlichsten sichtbar wird, legen zwei voneinander völlig unabhängige Gruppen - traditionelle Jäger der Inuit sowie eine Gruppe von Polarforschern - Zeugnis ab über den Wandel der Umwelt. Ihre in sich verflochtenen Geschichten definieren den Begriff Sila in der heutigen, globalisierten Welt.


Am 22.02.17 00:50 - 01:15 Uhr auf 
3sat: Arktis - Die Zeitbombe tickt
Im Dienste der Wissenschaft verbringen Forscher 45 Tage an Bord eines Eisbrechers. Quer durch die Arktis führt sie ihr Weg. Mit dabei Célia Sapart, eine international anerkannte Glaziologin. Die junge Schweizer Forscherin hat wie alle anderen ein Ziel vor Augen. Sie will den Klimawandel aufhalten. Dazu messen die Forscher die Treibhaus-Gase, vor allem Methan. Unter allen gemessenen Gasen ist Methan die größte Bedrohung für unseren Planeten. Die Reise ist ein wissenschaftliches und menschliches Abenteuer, das vom norwegischen Tromsö nach Barrow in Alaska führt. Die Zeichen sind alarmierend.


Am 22.02.17 12:35 - 13:20 Uhr auf 
arte: Seeadler - Der Vogel Phönix
Der Lebensraum der Seeadler erstreckt sich bis weit in den Norden unseres Kontinents. Bis zu sieben Kilogramm Gewicht, Flügel, die fast zweieinhalb Meter spannen, und zwei muskulöse Fänge mit nadelspitzen Krallen - der Seeadler ist perfekt fürdas Jagen ausgestattet und gilt deshalb als Sinnbild für Macht und Stärke. Hoch im Norden Europas finden die majestätischen Vögel alles, was sie zum Leben brauchen: Wälder, Seen und Sümpfe im Wechsel, kaum Landwirtschaft und wenig Menschen. Dank engagierter Naturschützer, Förster und Jäger haben in unseren Wäldern noch nie so viele Seeadler gebrütet wie heute, und die Zeiten, in denen Adler als Schädlinge betrachtet wurden, sind endgültig vorbei. Andere Bedrohungen, wie die bleihaltige Jagdmunition, sind überschaubar. Nur eines fehlt dem Seeadler: eine Wildnis, in der sich auch die großen Tiere entfalten können, in der Herden von Huftieren und Räuber wie Wolf und Bär wieder heimisch sind. Dann kann der „Vogel Phönix“ die Großtiere begleiten und darauf warten, dass etwas für ihn abfällt, und er ist nicht mehr so sehr auf den Menschen angewiesen. Die Rückkehr des Seeadlers ist ein Vorzeigeprojekt des Artenschutzes, doch weiterhin muss die Unberührtheit seiner Lebensräume bewahrt werden.


Am 22.02.17 13:00 - 14:00 Uhr auf 
WDR: Unser Boden - wertvoll und verwundbar
Gesunder und fruchtbarer Boden ist ein Lebensraum in dem es ähnlich wie im Urwald vor Leben nur so wimmelt. Doch auf unseren Äckern hat die jahrzehntelange Nutzung die einstige Vielfalt massiv reduziert - mit erschreckenden Folgen. Ein normaler sommerlicher Regenguss wurde für Landwirt Jens Petermann zur Katastrophe. Das Wasser spülte den Boden fort und hinterließ metertiefe Gräben. Doch statt aufzugeben ging Petermann den Ursachen auf den Grund. Heute weiß er, wie er den Lebensraum Boden bearbeiten und erhalten kann. Die Fruchtbarkeit zu erhalten ist auch das Ziel der Permakultur. Und das Beste: mit möglichst wenig Arbeit! Von solchen Tricks erzählt der Landschaftsgärtner Volker Kranz.
(Wdh. morgen 14.15-15.15 Uhr im rbb)


Am 22.02.17 13:55 - 14:55 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Thüringer Wald
Ein Besuch in Deutschlands grünem Herzen, dem Thüringer Wald. Eichhörnchen, Waschbären und seltene Schwarzstörche leben hier. Auch Wildkatzen und Feldhamster sind anzutreffen. Das Thüringer Becken gilt als älteste Kulturlandschaft Deutschlands. Die Region ist auch für ihre Burgen bekannt, wie etwa die Wartburg bei Eisenach. Die alten Mauern bieten Dohlen, Turmfalken und Fledermäusen ein Zuhause. Bereits der Schriftsteller Johann Wolfgang von Goethe fand hier Inspiration.


Am 22.02.17 16:15 - 17:00 Uhr auf 
arte: Einsatz in Alaska - Auf Streife in der Wildnis
Sie schützen die Natur vor Ausbeutung und helfen, wenn die Wildnis Menschen zum Verhängnis wird - die Alaska Wildlife Troopers, eine weltweit einzigartige Polizeitruppe. Eine Handvoll von ihnen ist auf dem Kodiak-Archipel stationiert, einer Inselgruppe südwestlich von Anchorage. Ihr Einsatzgebiet ist ein Paradies für Jäger und Angler, wild und unzugänglich mit wenigen Straßen und vielen Bergen und Meeresbuchten. Der nördlichste US-Staat gehört zu den schönsten, eindrucksvollsten und in weiten Teilen noch unberührten Ökosystemen der Welt.


Am 22.02.17 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAXX: Meine Frau, die Wildnis und ich - In den Smoky Mountains
Sollte man je das Pech haben, in der Wildnis auf einen Bären zu treffen, ist man gut beraten, ihm nicht in die Augen zu schauen. Dann fühlt sich das Tier nämlich provoziert und wird garantiert angreifen! Auch Mykel Hawke und seine Ehefrau Ruth sollten diese Regel im Smokey Mountains-Nationalpark, Tennesse, unbedingt beherzigen, wenn sie lebendaus dem Waldgebiet herauskommen wollen. Außerdem könnte eine Waffe nicht schaden, denn in dieser Gegend wimmelt es vor Klapperschlangen, Kojoten und riesigen Wildschweinen. Wie Hänsel und Gretel stapfen die zwei in dieser Folge der Doku-Serie durchs Dickicht, um zu zeigen, wie sich verirrte Wanderer im Notfall verhalten sollten.


Am 23.02.17 05:05 - 06:00 Uhr auf 
ServusTV: Gabun - Durch Afrikas Dschungel
Gabun ist zu zwei Drittel von tropischem Regenwald bedeckt. Die Dokumentation begibt sich auf die Reise von Libreville, der Hauptstadt des Landes, nach Port-Gentil. Im Regenwald trifft man etwa auf den Volksstamm der Pygmäen. Das sind die Ureinwohner, die im Nordosten und Süden angesiedelt sind. Die Dokumentation zeigt das schillernde Leben in den Großstädten Gabuns. Doch erst im tropischen Regenwald zeigen sich die vielen Facetten der besonderen Natur des Landes. Und inmitten des Dschungels entdeckt der Filmemacher Laurent Bouit den Ogooué, den größten Fluss Gabuns.


Am 23.02.17 06:25 - 06:55 Uhr auf 
arte: Leises Artensterben - Wie Tierarten unbemerkt verschwinden
Der Steinbock wurde durch intensive Jagd in Europa fast ausgerottet. In den Pyrenäen ist er verschwunden, in den Alpen aber tragen intensive Schutzmaßnahmen dazu bei, dass es wieder einige Tiere gibt. Die Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner sind in den Allgäuer Alpen, um mehr über den Steinbock zu erfahren. Denn trotz vielfältiger Bemühungen von Naturschützern verschwinden immer mehr Tierarten in Europa. Woran liegt das? Und was können wir dagegen tun? Für den drastischen Rückgang der Amphibien machen Forscher Pestizide verantwortlich. Windkraftanlagen töten allein in Deutschland etwa 200.000 Fledermäuse und 12.000 Mäusebussarde jährlich. Auf Dauer müssen Pestizidhersteller, Landwirte und Windkraftanlagen-Betreiber umdenken. Eine Erfolgsgeschichte ist die Rettung der Störe. Biologen haben letztes Jahr 650.000 Störe in der Oder ausgesetzt. Dank ihrer Bemühungen wandern die Störe wieder: Ein ausgesetzter, markierter Stör wurde von einem Fischer in der Loire-Mündung gemeldet. Das heißt, er hat fast zweieinhalbtausend Kilometer Wanderstrecke hinter sich gebracht.


Am 23.02.17 10:15 - 11:30 Uhr auf 
BR: Australien - Im Dschungel der Riesenvögel
Der tropische Regenwald im Nordosten Australiens ist Heimat von Kängurus, die auf Bäume klettern. In den Sümpfen lauern die größten Krokodile der Erde und verborgen im Dschungel lebt der Kasuar - ein Riesenvogel wie aus der Urzeit. Sobald er erscheint, sollte man sich besser in Acht nehmen, denn sein kräftiger Schnabel und die scharfen Krallen sind tödliche Waffen. Der Helmkasuar wird so groß wie ein Mensch, er hat glänzend schwarzes Gefieder und einen leuchtend blauen Hals. Kasuare wagen sich kaum in offenes Gelände - doch die Filmaufnahmen beweisen: Sie machen sogar manchmal einen Spaziergang am Strand. Der Nordosten Australiens ist das Revier der größten Krokodile der Welt - Salties genannt. Sie bewohnen nicht nur Mangrovensümpfe, sondern überleben auch im Salzwasser des offenen Ozeans. Zwar können die bis zu sechs Meter langen Reptilien monatelang hungern - doch wenn sie einmal zupacken, geht alles blitzschnell wie die Superzeitlupen-Kamera zeigt. Weniger bedrohlich ist ein plüschiger Bewohner der Tropenwaldwipfel: das Baumkänguru. Anstatt über die offenen Weiten Australiens zu hüpfen, klettern Baumkängurus im Regenwald von Ast zu Ast - ein spezieller Anblick, denn obwohl Baumkängurus geschickte Kletterer sind: Besonders elegant sehen sie dabei nicht aus. Wie es sich für Kängurus gehört, haben auch Baumkängurus einen Beutel, in dem sie ihren Nachwuchs mit sich herumschleppen.


Am 23.02.17 10:55 - 11:50 Uhr auf 
arte: Das Geheimnis der Affen - Kulturforschung bei Schimpansen
Haben Menschenaffen eine Kultur? Was jahrhundertelang völlig unvorstellbar erschien, wird mittlerweile in der Wissenschaft kaum noch infrage gestellt. Der Mensch als Krone der Schöpfung - dieses Bild verblasst immer mehr. In ihren aktuellen Studien gehen Forscher nun noch einen Schritt weiter: Was wäre, wenn die Kultur der Menschenaffen der der Menschen ähnlicher wäre, als bisher gedacht? Was wäre, wenn Affen gar eine Sprache besäßen? Worin würden wir uns dann eigentlich noch von ihnen unterscheiden? Die Dokumentation begibt sich auf die Spur einer Provokation. Denn die Erkenntnisse und Thesen des international renommierten Primatologen Christophe Boesch gefallen nicht jedem. Wenn Schimpansen wirklich ihr Wissen und ihre Fähigkeiten an Gruppenmitglieder und Nachkommen weitergeben, so bedeutet das: Mensch und Affe sind sich erheblich näher als bisher angenommen. Klaus Zuberbühler und Thibaud Gruber, Primatologen der Schweizer Universität Neuchâtel, stützen mit ihren jüngsten Forschungsergebnissen Boeschs Beobachtungen. In den Wäldern Ugandas untersuchen sie, wie nah sich Schimpanse und Mensch in Kulturfragen sind.


Am 23.02.17 12:35 - 13:20 Uhr auf 
arte: Kanada - Indianer schreiben Geschichte
Seit über 20 Jahren schon kämpfen die Xeni Gwet'in gegen eine riesige Goldmine, die die intakte Natur ihres Lebensraums bedroht. Nachdem die Rechte der kanadischen Ureinwohner über Jahrzehnte systematisch unterdrückt wurden, gewinnen sie inzwischen wieder an Unterstützung in der Öffentlichkeit. Nun haben die Xeni Gwet'in vom Stamm der Tsilhqot'in im Westen Kanadas endlich offiziell Land zugesprochen bekommen. Doch längst nicht mehr alle folgen dem Beispiel der Alten. Viele junge Tsilhqot'in arbeiten inzwischen in der örtlichen Holzindustrie oder studieren. Nicht nur die ideellen Werte des Stammes sind bedroht, die Holzindustrie greift nach den Wäldern ihres angestammten Gebietes. Vielerorts entstehen auch Minen, deren Abwässer das Wassersystem und vor allem den Lachs bedrohen, der für die Tsilhqot'in überlebenswichtig ist. Das spektakuläre Gerichtsurteil aus Ottawa, das einem Stamm erstmals die Entscheidungsgewalt über sein Land gibt, könnte ein Neuanfang für die Tsilhqot'in sein und den Weg für viele andere kanadischen Stämme im Kampf um ihre Rechte ebnen.


Am 23.02.17 13:55 - 14:55 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Pfälzer Wald
Der Pfälzerwald im Südwesten Deutschlands ist bekannt für seine Burgen und Ruinen. Die Reichsburg ist die berühmteste Felsenburg der Region. Der Pfälzerwald ist aber auch das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. Eine Vielzahl von Tieren hat hier ein Zuhause gefunden. Wildkatzen, Rothirsche und korsische Mufflons leben im Pfälzerwald, einem einzigartigen Naturparadies in Deutschland.


Am 23.02.17 14:45 - 15:15 Uhr auf 
phoenix: Wenn der Berg rutscht
Immer öfter gehören Bergrutsche zu den direkten Auswirkungen des Klimawandels. Die Menschen in alpinen Regionen fürchten um ihre Sicherheit. Die Alpengletscher schmelzen, und gleichzeitig lässt die ansteigende Permafrostgrenze den Fels der Bergriesen bröckeln. Dabei können Megatonnen an Gestein unkontrolliert in Bewegung geraten und bedrohen dann Berggemeinden und Touristen in den Skigebieten. "planet e." nimmt einen besonderen Brennpunkt im schweizerischen Berner Oberland unter die Lupe. Der Touristenort Grindelwald hat auf die Gefahr reagiert und viel Geld investiert.


Am 23.02.17 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Der wilde Wald der Kaiserin
Ein malerisches Schloss in einem weitläufigen Waldpark: Die Wiener Hermesvilla im Lainzer Tiergarten ist Schauplatz der Dokumentation. Ende des 19. Jahrhunderts ließ Kaiser Franz Joseph I. das Schloss für Kaiserin Elisabeth errichten. Heute strömen jährlich eine halbe Million Touristen hierher. Was die Besucher nicht zu sehen bekommen, zeigt dieser Film: die atemberaubende Tierwelt. "Der wilde Wald der Kaiserin" zeigt die Geschichte jener Tiere, die den 25 Quadratkilometer großen Lainzer Tiergarten am Stadtrand Wiens zum Lebensraum haben. Der Film porträtiert Wildschweine, Mufflons, Damwild und viele weitere Arten.
(Wdh. kommende Nacht 2.20-3.05 Uhr)


Am 23.02.17 16:00 - 16:45 Uhr auf 
phoenix: Expedition Alaska (1/2)
Alaska - der nördlichste amerikanische Bundesstaat fasziniert mit seiner atemberaubenden Landschaft: Beeindruckende Berge, riesige Eiswüsten, mächtige Flüsse, unendliche Tundren und eine unglaublich vielfältige Tierwelt. Doch diese wilde Idylle verändert sich so schnell wie nie zuvor und ist damit in großer Gefahr. "Expedition Alaska" zeigt gemeinsam mit Umweltwissenschaftlern, Polarökologen und Tierfilmern, welche bereits sichtbaren Veränderungen die globale Erderwärmung in der ansonsten unberührten Wildnis hervorgerufen hat. Die Hauptbedrohung: die Temperaturen steigen hier viermal so schnell wie in anderen Gebieten der Erde. So schmilzt beispielsweise der Mendenhall-Gletscher heute doppelt so schnell wie noch vor zwanzig Jahren und die Zahl von zerstörerischen Borkenkäfern steigt explosionsartig an. Das Filmteam wird von ortskundigen Guides begleitet. Sie führen die Kameraleute zu einzigartigen Naturschauplätzen und machen es möglich, Karibus, Wölfe und Grizzlys aus nächster Nähe zu erleben.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 16.45-17.30 Uhr)


Am 23.02.17 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Wiener Wälder - Grüne Juwele
Die Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht. Kaum eine andere europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien. Im Westen und im Norden der Donaumetropole erstreckt sich der Wienerwald, im Osten liegt der Nationalpark Donau-Auen. Unzählige Wäldchen und Grünanlagen finden sich direkt im Stadtgebiet. Die Kernzone des Waldbesitzes liegt jedoch 150 Kilometer von der Stadt entfernt.
(Wdh. kommende Nacht 3.05-3.50 Uhr)


Am 23.02.17 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAXX: Meine Frau, die Wildnis und ich - Im Regenwald Dominicas
Mineralstoffe, Proteine und etwas Zucker: Wer hätte gedacht, dass ein kostenloser ISO-Drink so glücklich machen kann! Das Fertigmenü aus Kokosnüssen ist beim jüngsten Abenteuer von Mykel und Ruth aber auch dringend nötig - mit wildromantischer Urlaubs-Idylle hat ihr Trip auf die Karibik-Insel Dominica nämlich wenig zu tun. Das Antillen-Eiland besteht zu 80 Prozent aus dichtem Regenwald und steilem Gebirge - dementsprechend schweißtreibend gestaltet sich die Fortbewegung. Obendrein wird das Paar mitten im tiefsten Dschungel von einem heftigen Tropensturm überrascht. Das bedeutet: Ex-Soldat Mykel riskiert den Ehekrach seines Lebens, wenn er für seine Gattin nicht schnellstens einen halbwegs trockenen Unterschlupf organisiert.


Am 23.02.17 17:00 - 17:40 Uhr auf 
3sat: Wiener Gstettn
Umgeben von Stadtwüste und sterilem Beton verlieren immer mehr Tiere ihre letzten Rückzugsflächen. Doch wo der Mensch sich zurückzieht, sprießt und krabbelt es. So auch mitten in Wien. Die Natur dringt aus allen noch so winzigen Asphalt- und Betonritzen und erobert sich ihr Recht zurück. Für viele freilebende Tiere sind solche "Gstettn" oft die letzten Rückzugsmöglichkeiten in der Stadt. Die Dokumentation aus der Reihe "Universum" präsentiert die Vielfalt der "Wiener Gstettn", einer kaum bekannten Wildnis in der Großstadt.
(Wdh. kommende Nacht 3.50-4.30 Uhr)


Am 23.02.17 17:55 - 18:25 Uhr auf 
arte: Trüffel - Juwel aus dem Untergrund
Sie wachsen unter der Erde und leben in Symbiose mit Bäumen und Sträuchern. Erschnüffelt werden sie von Hunden oder Schweinen. Die Stars unter ihnen sind die weißen Trüffel. Wo kommen Trüffel überall vor, und wie kann man sie züchten? Früher durfte man sie auch in Deutschland im Wald suchen. Doch inzwischen stehen Trüffel dort unter Naturschutz und dürfen nur noch aus wissenschaftlichen Gründen in freier Natur gesammelt werden. Anders ist es in Frankreich, Italien oder auf dem Balkan. Da werden sie noch - meist mit Hunden - in lichten Wäldern gesucht. Inzwischen kommt jedoch ein Großteil der unterirdischen Pilze aus Plantagen. An der Qualität und am Preis ändert das nichts: Noch immer muss man für hundert Gramm der dunklen Burgundertrüffel etwa 80 Euro bezahlen und sogar 800 Euro für hundert Gramm der berühmten weißen Alba-Trüffel. In der Nähe von Freiburg besuchen die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug eine Burgundertrüffelplantage. Dort zeigt ihnen die Biologin Silke Friedrich, wie man junge Setzlinge mit Trüffelsporen beimpft und wie man diese Bäumchen anschließend pflanzt. Buchen und Haselnusssträucher eignen sich besonders gut, aber es müssen junge Pflanzen sein, denn ältere Bäume haben schon eine Symbiose mit anderen Pilzen. Es dauert also einige Jahre, bis geerntet werden kann.
(Wdh. morgen 7.40-8.10 Uhr)


Am 23.02.17 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Die schönsten Nationalparks - Thailands abenteuerlicher Süden
Die Regenwälder des Khao Sok, eines der schönsten Nationalparks Thailands, gehören zu den ältesten der Welt. Um die Tiere hier kümmert sich Jo, der Chefbiologe für Südthailand. Zu seinen Aufgaben gehört es, die im Park lebenden Fledermausarten zu bestimmen. Sie zu fangen ist schwierig und gefährlich. Immer wieder passiert es, dass er und seine Mitarbeiter von einem Tier gebissen werden. Das ist überaus schmerzhaft und kann zu lebensbedrohlichen Infektionen führen. Immer wieder werden im Khao-Sok-Nationalpark neue Spezies entdeckt. Und Jo würde gerne eine neue Fledermausart fangen. Sorgen bereiten ihm die Elefanten des Parks. Ein Stausee zerteilt die großen Waldgebiete und beeinträchtigt die Wanderung der Elefanten. Jo muss einen Ausweg suchen, um die Bestände der Tiere zusammenzuführen. Im Nationalpark Khao Sok streift der Biologe Jo mit seinen Leuten durch die Wälder auf der Suche nach Elefanten. Keiner weiß, wie viele hier leben. Er will ihre Zahl erfassen. Die Wälder und der große See des Khao Sok sind bestechend schön, aber der friedliche Eindruck täuscht. Das Leben im Einklang mit der Natur verlangt den hier lebenden Menschen all ihre Kraft ab.


Am 23.02.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Transoceánica - Von Lima nach Rio de Janeiro
Der Asphalt der Transoceánica zieht sich 6.200 Kilometer lang wie ein endloses Band von Lima am Pazifik nach Rio de Janeiro am Atlantik. Erst seit Januar 2016 führt die längste Buslinie der Welt durch die dünne, kalte Luft der peruanischen Andenpässe und das feuchtheiße Tiefland Brasiliens. Fünf Tage lang ist Claudio Rodriguez unterwegs, um seine Exfrau und seine Kinder zu besuchen. Während der Bus ächzend eine Höhe von über 4.700 Metern erklimmt, rappt er mit den anderen Passagieren. Die Transoceánica gilt als Meilenstein, weil sie Menschen verbindet, die zuvor völlig abgeschottet lebten. Davon profitiert Lino Mamane. Der Quechua-Indianer ist Leiter eines Kartoffelparks, der auf knapp 4.000 Metern Höhe liegt. Dank der Verbindungsstraße Transoceánica kann Lino seine Kartoffeln an Spitzenrestaurants in Lima verkaufen. Der Sternekoch Virgilio Martínez Véliz wurde mit seinen edlen Menüs aus diesen Kartoffeln zu einem der besten Köche der Welt gewählt. Das andere Gesicht der Transoceánica zeigt sich am Fuße der Anden. Hinter dichtem Dschungel beginnen die illegalen Goldminen. Mithilfe von Quecksilber versuchen Goldsucher, dem Urwaldboden das Edelmetall zu entreißen. Die Transoceánica hat hier eine Dynamik in Gang gesetzt, wegen der Victor Zambrano um sein Leben fürchtet. Der Ökoaktivist zeigt die Verstöße der illegalen Goldsucher an und wird deswegen von ihnen bedroht.


Am 24.02.17 05:25 - 06:10 Uhr auf 
D-MAX: Wild Frank - Abenteuer in Brasilien (1/5)
Dieses Abenteuer wird sein Leben für immer verändern. Der spanische Ex-Tennisprofi und Reptilien-Experte Frank Cuesta wird auf eine außergewöhnliche Mission geschickt: Er soll die abgeschiedensten Gebiete des Amazonas erforschen. Eine große Herausforderung für den jungen Mann, der nie zuvor in Brasilien gewesen ist. Frank hat keine Ahnung, was ihn in den undurchdringlichen Urwäldern erwartet. Er kennt die lokale Fauna und Flora nicht, spricht kein Portugiesisch und ist auch körperlich nicht optimal auf eine derartige Expedition vorbereitet. Skeptische Ureinwohner, wilde Tiere, Myriaden von Moskitos und ein Stachelschwein erschweren seinen Abenteuertrip. Trotzdem nimmt "Wild Frank" die Herausforderung an und trotzt im Dschungel allen Gefahren.


Am 24.02.17 11:15 - 12:15 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Australien / Northern Territory
In Australien sind in den letzten Hundert Jahren 10 Nationalparks und 95 Naturschutzgebiete erschaffen worden. Über 50.000 Quadratkilometer Land wurden so dem Naturschutz gewidmet. Doch das Land kämpft gegen eine Agakröten-Plage, wodurch die Anzahl der in Australien beheimateten Süßwasserkrokodile sank. Auch die Wallriffschildkröten und die Kusus sind gefährdet. In der Region um Darwin kümmern sich Naturschützer um verwaiste und verwundete Wildtiere.


Am 24.02.17 13:55 - 15:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Uckermark
Die Uckermark besticht mit ihren Seen, Mooren, den ausgedehnten Wäldern und Wiesen. 80 Kilometer von Berlin entfernt liegt dieses einzigartige Naturparadies im Nordosten Brandenburgs. Der größte Landkreis Deutschlands steht zu 60 Prozent unter Naturschutz. Seltene Tier- und Pflanzenarten haben sich hier angesiedelt. Adler, Fischotter, Biber, aber auch Dachse, Marderhunde, Füchse und Kraniche sind in dem Naturschutzgebiet anzutreffen.


Am 24.02.17 16:15 - 17:00 Uhr auf 
arte: Lachse, Bären, Liebestänze - Bei den Itelmenen auf Kamtschatka
Am äußersten Rand des riesigen russischen Herrschaftsgebietes erstreckt sich von Norden nach Süden über 1.200 Kilometer die Halbinsel Kamtschatka, im Osten vom Pazifik, im Westen vom Ochotskischen Meer begrenzt. Hoch aufragende, teils immer wieder tätige Vulkane, undurchdringliche Wälder, mit Beerensträuchern bedeckte Ebenen und unzählige Flüsse prägen die faszinierende Landschaft. Riesige Lachsschwärme laichen hier und gut 16.000 Braunbären bevölkern Kamtschatka. Bis vor nicht allzu langer Zeit war der Zutritt fast ausschließlich beim Militär beschäftigten Personen vorbehalten. Heute ist es zwar mühsam, aber immerhin wieder möglich, die Halbinsel zu erkunden. Georg Wilhelm Steller war im frühen 18. Jahrhundert einer der ersten Forscher, denen es gelang, nach jahrelangen Strapazen Kamtschatka zu erreichen. Neben der Beschreibung der Tier- und Pflanzenwelt galt sein Interesse den Itelmenen, den Ureinwohnern des südlichen Teils der Halbinsel. Durch teilnehmende Beobachtung konnte er ein umfassendes Bild der Lebensweise und Kultur dieses Naturvolkes gewinnen. Stellers umfangreiche Aufzeichnungen ermöglichen den indigenen Nachfahren der Itelmenen, Teile ihrer in Vergessenheit geratenen Kultur heute wiederaufleben zu lassen. Der Filmemacher Christoph Boekel hat sich auf die Spuren dieses außergewöhnlichen Naturforschers begeben. Die wenigen auf der insgesamt dünn besiedelten Kamtschatka verbliebenen Itelmenen haben ihn, wie vor Jahrhunderten seinen Landsmann Steller, freundschaftlich aufgenommen und ihn an ihrem Alltag, ihren Festen und Tänzen teilnehmen lassen. Die überwältigenden Eindrücke vom kurzen und intensiven Sommer lassen fast vergessen, wie hart und entbehrungsreich noch heute das Leben an diesem Ende der Welt ist.


Am 24.02.17 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Die schönsten Nationalparks - Chinas wilde Berge
Die Wälder des Nationalparks Fanjing in der chinesischen Provinz Guizhou sind unberührt und dank der Bemühungen des Reservatleiters Yang Yequin geschützt. Doch er wird sich demnächst als Forschungsleiter zurückziehen. Sein Nachfolger Nui Kefeng hat sich entschieden, mit Überwachungskameras zu arbeiten, die herausfinden sollen, wie sich die letzten 700 noch lebenden Guizhou-Goldaffen verhalten, wenn keine Beobachter in der Nähe sind. Dabei erwartet die Forscher eine erstaunliche Überraschung. Etwa 1.000 Kilometer nordöstlich erhebt sich in der Provinz Anhui ein anderer heiliger Berg. Auf dem Tianzhu steht das 400 Jahre alte buddhistische Nonnenkloster Jidi An. Die friedliche Stimmung wird durch eine Baustelle gestört: Ein neues Gebäude für den großen goldenen Buddha von Jidi An soll entstehen. In einem Tal am Fuße des Fanjing liegt ein geheimnisvoller blauer Teich, dessen glasklares Wasser auf die Menschen wie ein Jungbrunnen wirkt. Angeblich kann deshalb auch Yang Heping, ein alter Papiermacher aus dem angrenzenden Dorf, noch unermüdlich seiner uralten Profession nachgehen. Am Berg Tianzhu läuft das Leben inzwischen glücklicherweise wieder in geregelten Bahnen. Der Einblick in den Klosteralltag in Jidi An offenbart, dass genügsame Selbstversorgung und ein tiefer Respekt für die Natur das Leben der Nonnen bestimmen. So kann die Äbtissin endlich zu ihrer Reise in die Heimat der Goldaffen, auf den Berg Fanjing, aufbrechen. Von ihrer Höhenangst will sie sich dabei nicht aufhalten lassen, denn sie ahnt, dass sie auf dem Gipfel des Fanjing ein betörender Ausblick erwartet.


Am 25.02.17 05:25 - 05:55 Uhr auf 
hr: Der Bauer und die Waldschweine
Bauer Fritz Schäfer braucht mehrere Standbeine, um überleben zu können. Neben seinen 85 Kühen, die wegen des niedrigen Milchpreises wenig einbringen, setzt er auf Tourismus und eben auf die Hutewaldschweine. Es war eine spontane Idee in kleiner Runde bei korsischem Rotwein und korsischer Roter Wurst: Schweine im Wald aufziehen, mit Eicheln füttern und leckere Wurst machen - das können sie auch. Und so haben Fritz Schäfer und der Basdorfer Hutewald-Verein eine alte Tradition wiederbelebt, die seit 1950 ausgestorben war. Wird das Konzept aufgehen? "HessenForst" hat ihnen sechs Hektar Wald verpachtet und ihnen erlaubt, dort eine bestimmte Anzahl Schweine zu hüten. So leben alte, vom Aussterben bedrohte Haustierrassen, wie Anglersattelschweine, Schwäbisch-Hällische Landschweine, Rotbunte Husumer und Bunte Bentheimer, bis November im schattigen Wald - mit viel Bewegung und gutem Futter. Doch werden die Schweine gesund bleiben und wie gewünscht 150 Kilogramm schwer werden? Ist das Gehege auch robust genug, und hat der Bauer ausreichend Zeit und Kraft, sich zu kümmern? Bauer Schäfer geht davon aus und hofft, "HessenForst" überzeugen zu können, mehr Schweine zuzulassen. Doch ob das klappen wird? Die Filmautorin Anette Ende begleitet den Bauer durch die Saison.


Am 25.02.17 05:25 - 06:10 Uhr auf 
D-MAX: Wild Frank - Abenteuer in Brasilien (2/5)
Die Sateré Mawé sind ein indigenes Volk im Amazonasgebiet. Frank Cuesta lernt in Brasilien die Sitten und Gebräuche der Ureinwohner kennen. Das koffeinhaltige Guaraná-Getränk beispielsweise, welches aus der gleichnamigen Pflanze hergestellt und heute auf der ganzen Welt verkauft wird, ist den Indios schon seit Jahrhunderten bekannt, denn sie haben es erfunden. Um ein echter Sateré-Krieger zu werden, muss "Wild Frank" aber nicht nur von dem Energie-Drink kosten, sondern sich einem schmerzhaften Initiationsritual unterziehen


Am 25.02.17 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Koalas - Teddybären im Eukalyptuswald
Der Koala ist neben dem Känguru wohl das bekannteste Tier Australiens, war er doch das Vorbild für den Teddybären. Dabei ist das niedliche Plüschtier gar kein Bär, sondern es gehört zu den Beuteltieren. Doch das ist nicht die einzige Besonderheit. Koalas ernähren sich von den Blättern des Eukalyptusbaumes. Doch die sind voller ätherischer Öle und zahlreicher Giftstoffe. Kein anderes Tier könnte eine solche Nahrung überleben und selbst die jungen Koalas würden daran zugrunde gehen. Wenn sie erstmals aus dem Beutel der Mutter schlüpfen, sind sie noch nicht in der Lage, Eukalyptus zu verdauen. Es blieb den Forschern lange Zeit ein Geheimnis, wie die jungen Koalas "lernen", ihre giftige Nahrung zu verdauen. Denn da gibt es einen Trick... Die Eukalyptusspezialisten hatten im Laufe der Evolution nie lernen müssen, sich vor Feinden zu schützen - sie hatten keine. Vor hundert Jahren gab es deshalb noch Millionen der possierlichen Tiere. Doch dann hatte eine wilde Jagd begonnen. Es war damals ein beliebter "Spaß" für junge Leute, Koalas zu schießen, denn sie waren ein leichtes Ziel in den lichten Wipfeln der Eukalyptusbäume. Die Zeiten haben sich geändert: Heute sind die Koalabestände auf das Äußerste dezimiert, und regional sind auch einige Arten schon ausgerottet. Der Teddybär steht längst auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten. So begann man vor einigen Jahren damit, Schutzgebiete einzurichten, um das Überleben der letzten Koalas zu sichern. Begleitende Forschungen im Zoo helfen, die Lebensbedingungen der äußerst wählerischen Tiere zu erforschen.


Am 25.02.17 11:15 - 12:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Abholzer
Bei den Extrem-Holzfällern in den Alpen muss jeder Handgriff sitzen. Selbst kleinste Fehler haben in diesem Job fatale Folgen. Trotzdem erledigen die Männer ihre Aufgaben verlässlich und effizient. DMAX DOKU begleitet in dieser Ausgabe drei Teams in schwieriges Gelände: Die "Abholzer" aus Oberstdorf leisten mit ihrem vier Tonnen schweren Gebirgsharvester in Pfronten ganze Arbeit. Serafin Gstrein ist im Ötztal an einem steilen Abhang unterwegs, und in der Verenaschlucht bei Solothurn kommt beim Abtransport der Stämme ein Helikopter zum Einsatz. Bei der lebensgefährlichen Arbeit der Voll-Profis ist absolute Konzentration gefragt.


Am 25.02.17 11:40 - 12:30 Uhr auf 
D-MAX: Ax Men - Die Holzfäller
Mit der Axt in der Hand - oder der Motorsäge - versuchen vier Teams aus Holzfällern, sich im harten Wettbewerb im Nordwesten der USA zu behaupten. Jimmy Smith freut sich zunächst über seinen neuen Assistenten, doch bald merkt er, dass ihm der Taugenichts überhaupt keine Unterstützung ist. Im Gegenteil: Der Neue macht nur Ärger. Levi, der Besitzer von Big Gun Logging, wird ins Krankenhaus eingeliefert. Die Firma steht auf der Kippe.


Am 25.02.17 13:15 - 14:00 Uhr auf 
mdr: Wildes Köln
Das Kölner Motto "weltoffene Metropole am Rhein" gilt auch für Tiere und Pflanzen. In der reich strukturierten Stadt finden sie genügend Futterquellen, Schutz vor der Jagd und vor allem im Winter ein angenehmes Klima mit wärmeren Temperaturen. Straßenschluchten, Asphaltdschungel und Betonmassive bieten gut geeignete Brutplätze und Jagdreviere für quietschende Halsbandsittiche, heimliche Waschbären und bizarre Wollhandkrabben. Der Dom ähnelt einem riesigen Vogelfelsen, bemooste Dächer gleichen Almen, Garagen sind Höhlen und Parkteiche ersetzen Wasserlöcher. Der Lebensraum Köln, dreimal größer als der nahe gelegene Nationalpark Eifel, ist besonders für Wärme liebende Arten auch aus der Ferne attraktiv. Am Rande des tosenden Autoverkehrs kämpfen Schwäne mit Nilgänsen um ihr Revier, Eichhörnchen streiten vor Hausfassaden mit Papageien um die Baumhöhlen. Füchse und Bussarde nutzen die Parkanlagen und Friedhöfe als Jagdrevier. Viele Tiere haben gelernt, den Menschen zu ignorieren und arrangieren sich mit der künstlichen Umwelt. Vögel singen immer früher und lauter, um dem Motorenlärm auszuweichen und Partner anzulocken. Und nur fünfzehn Kilometer vom Stadtkern buhlen im Wald mächtige Rothirsche um die Weibchen.


Am 25.02.17 14:30 - 15:15 Uhr auf 
arte: Amur - Asiens Amazonas (1/3)
Das Flusssystem des Amur erstreckt sich über ein Gebiet von fast 5.000 Kilometer Länge und 4.000 Kilometer Breite. Es reicht von der Mongolei über China bis nach Russland und durchquert dabei Regionen mit unberührter und bis heute kaum erforschter Flora und Fauna. Die dreiteilige Reihe erkundet das Umfeld dieses außergewöhnlichen asiatischen Wasserlaufs. Die Reise beginnt an der wilden Küste im äußersten Russland und führt flussaufwärts. Das innere Delta des Amur ist durchzogen von einem Labyrinth von Kanälen und Flussarmen. Weiter stromaufwärts erstreckt sich ein beeindruckendes Sumpfgebiet. Das innere Delta ist von einem wahren Labyrinth aus Kanälen und Altarmen durchzogen. Dort bieten unzählige Inseln und Feuchtwiesen, Torfmoore und Seen den wilden Tieren Ostasiens einen vielfältigen Lebensraum. Für einige Arten sind sie der letzte verbleibende Rückzugsort.


Am 25.02.17 15:15 - 16:00 Uhr auf 
arte: Amur - Asiens Amazonas (2/3)
Bei den Chinesen heißt der Amur, der auf über 2.000 Kilometern das Land von Russland trennt, "schwarzer Drache". Die beiden Großmächte verbindet keine einzige Brücke, lediglich zwischen den Städten Blagoweschtschensk und Heihe am Mittellauf des Stroms besteht eine Fährverbindung. Diese Grenzlage hat die Ufergebiete bis heute vor größeren Eingriffen oder gar dem Bau mächtiger Staudämme zur Stromgewinnung bewahrt. Auf chinesischer Seite wurden die fruchtbaren Flussauen entlang des Songhua, des größten Amur-Zuflusses, in Industrie- und Agrarland verwandelt. Doch in den entlegenen Gebieten am Oberlauf des Flusses haben die letzten Urwälder des Landes überlebt. Seit die Regierung Schutzprogramme in die Wege geleitet hat, haben sich Großkatzen wie der sibirische Tiger und der Amurleopard wieder dort angesiedelt. Das Amurbecken erstreckt sich von den verschneiten Bergen der sibirischen Tundra, wo die nördlichen Zuflüsse entspringen, Richtung Süden bis zu den subtropischen Feuchtwäldern am Oberlauf des Songhua. Dort leben asiatische Paradiesvögel und Auerhähne ebenso wie asiatische Schwarzbären und Braunbären zwischen Koreakiefern und sibirischen Lärchen. Entlang der Schifffahrtswege und in den Sumpfgebieten sind Mandschurenkraniche, Kragenenten und unzählige Fischarten zu Hause. Der Songhua entspringt am Himmelssee im Krater des Baitoushan-Vulkans an der Grenze zu Nordkorea. Ein halbes Jahrtausend lang galten die urtümlichen Wälder, die den höchsten der zahlreichen Vulkane im Amurtal umgeben, als heilig. Bis heute gehören sie zu den beeindruckenden Naturschätzen Chinas.


Am 25.02.17 18:00 - 18:45 Uhr auf 
arte: Amur - Asiens Amazonas (3/3)
Der südliche Quellfluss des Amur, der Cherlen, schlängelt sich durch die größte Graslandschaft der Welt, die mongolische Steppe unweit der Wüste Gobi. Dort durchstreifen eine Million Mongoleigazellen und riesige Viehherden die kalte und trockene Savanne. Es erscheint unerklärlich, wie ein so riesiger Wasserlauf eine derart trockene Landschaft durchfließen kann. Seine fruchtbaren Ufer werden von zahlreichen Vogelarten bevölkert, darunter Jungfernkraniche während ihrer Paarungszeit und Zugvögel auf der Durchreise nach Indien. Steppenadler jagen Murmeltiere und Wölfe lauern auf Gazellen, während sich die Rabengeier auf die Reste freuen. Nomaden schlagen ihre Zelte entlang des Cherlen auf, da sie nur im Fluss Wasser zum Tränken ihrer Pferde, Kühe und Schafe finden. Doch oft trocknet der Fluss aus, sodass Tiere und Nomaden in Richtung des nördlichen Zuflusses Onon ziehen müssen. Der Onon ist kürzer als der Cherlen. Seine Ufer wurden 300 Jahre lang von russischen Siedlern bewohnt. Sie fanden alles Lebensnotwendige in der üppigen, wild- und fischreichen Natur der Waldsteppen Südsibiriens.


Am 26.02.17 05:25 - 06:10 Uhr auf 
D-MAX: Wild Frank - Abenteuer in Brasilien (3/5)
In dieser Folge lernt Frank Cuesta in Brasilien wie man Piranhas fängt. Sein Begleiter Seará hat sein ganzes Leben zwischen Pflanzen und Tieren verbracht. Er ist im Amazonas-Regenwald aufgewachsen und rät Frank bei der Jagd zur Vorsicht. Doch der schlägt alle Warnungen in den Wind und wird prompt gebissen. Anschließend lernt der Abenteurer den Stamm der Dessana kennen. Die Ureinwohner sind für ihre Gastfreundlichkeit bekannt und zeigen ihrem Besucher, wie man mit Pfeil und Bogen schießt.


Am 26.02.17 08:30 - 09:10 Uhr auf 
ZDFneo: Auf der Spur der Küstenwölfe
Die Küste British Columbias wird gesäumt von dichten Regenwäldern in einer einzigartigen Naturlandschaft. In dem nur sehr schwer zugänglichen Gebiet leben unbehelligt von Menschen bis zu 2000 Wölfe. Und doch sind sie nur schwer zu finden. Genetische Untersuchungen belegen, dass die Küstenwölfe die ursprünglichsten aller Wölfe sind. Die junge Wissenschaftlerin Gudrun Pflüger ist drei Jahre lang den Spuren der Wölfe gefolgt, doch nahe gekommen ist die Biologin den Tieren nie. Die Suche in einem Gebiet, das fast so groß ist wie die Schweiz, gestaltet sich aber wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Als ehemalige mehrfache Weltmeisterin im Berglauf ist die Österreicherin bestens auf die körperliche Herausforderung vorbereitet. Doch das unwegsame Gelände und die ewige Nässe machen die Suche nicht einfach. Nach etlichen Fehlschlägen will Gudrun die Expedition fast schon aufgeben, als sie auf einer entlegenen Insel ein Rudel Wölfe entdeckt. Diese Wölfe hatten noch nie eine Begegnung mit Menschen.


Am 26.02.17 09:10 - 09:55 Uhr auf 
ZDFneo: Wagnis im Dschungel - Mary Kingsley unter Kannibalen
1895 trifft die behütete viktorianische Lady Mary Kingsley einen folgenschweren Entschluss. Als ihr Vater, ein Arzt und Teilzeit-Völkerkundler, stirbt und auch die Mutter wenige Wochen später begraben wird, steht Mary mit 32 Jahren allein da. Zu alt, um auf dem Heiratsmarkt noch wirkliche Chancen zu haben. Sie beschließt, das Erbe ihres Vaters anzutreten und dessen ethnologisches Lebenswerk zu vollenden. Mutterseelenallein macht sie sich auf nach West- und Zentralafrika, um die dort beheimateten Menschen zu erforschen. Die Warnung ihrer Freunde, dass der Kongo nicht umsonst als das "Grab des weißen Mannes" berüchtigt ist, schlägt sie in den Wind. Mary Kingsley wird heute als frühe Lichtgestalt der Frauenbefreiung verehrt. Ihre Begegnungen mit Flusspferden und Elefanten und ihre ethnologischen Studien beim Stamm der Fang gehören zu den besten Stücken der Reise- und Abenteuerliteratur. Selbst bei strapaziösesten Märschen blieb Mary ganz englische Lady. Niemals wäre sie ohne Wollkleid, Unterröcke und Korsett in der freien Wildbahn unterwegs gewesen. Doch als sie in der Häuptlingshütte eines Fang-Dorfes frische Leichenteile findet, wird selbst der unerschrockenen Mary Kingsley Angst und Bange.


Am 26.02.17 09:55 - 10:40 Uhr auf 
ZDFneo: Vorstoß am Orinoco
1799 reist Alexander von Humboldt gemeinsam mit Aimé Bonpland in den Regenwald Südamerikas. Er will beweisen, dass es eine Verbindung zwischen dem Orinoco und dem Amazonassystem gibt. Die Reise im Kanu ist abenteuerlich, strapaziös und voller Gefahren. Doch Humboldt und Bonpland kämpfen sich durch die grüne Hölle und sammeln biologische Erkenntnisse in einem Ausmaß, wie es noch nie einer Expedition gelungen ist. Vor allem durch seine guten Beziehungen zu den Indios dringt der vermessungs- und detailwütige Humboldt in zahllose unbekannte Sphären vor. Bis die kleine Reisegruppe nahe einer abgelegenen Handelsmission im Malariafieber stecken bleibt. Alexander von Humboldt wird bis heute als der erste große Naturforscher verehrt. Weltweit sind Gebirge, Meeresströmungen, Tiere und ganze Regionen nach ihm benannt. Jüngst hat Daniel Kehlmanns Roman-Bestseller "Die Vermessung der Welt" das Humboldt-Fieber neu entfacht. Der reisende Gelehrte des 18. Jahrhunderts gilt als der erste wirkliche Ökologe, als der erste Naturforscher, der die systemischen Zusammenhänge auf der Erde erkannte.


Am 26.02.17 10:15 - 11:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Die Pechsträhne
Die wildromantische Idylle des Holzfällerlebens trügt, denn der Broterwerb in den Wäldern Amerikas ist extrem hart und gefährlich. Das gilt auch für die Männer des Pelletier-Clans im Bundesstaat Maine. 20 volle Wagenladungen Holz müssen die hart gesottenen Burschen pro Tag roden und abtransportieren, um ihr Soll zu erfüllen und nicht in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten. Dieser immense Druck macht den Job noch riskanter. Auch die Fahrer der Trucks sind davon nicht ausgenommen: Viele Stunden am Tag steuern sie ihre Fahrzeuge mit über 100 Tonnen Gewicht bei widrigstem Wetter durchs Gelände, und das möglichst schnell. Unfälle sind unter solchen Bedingungen vorprogrammiert.


Am 26.02.17 11:15 - 12:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Eine Woche in der Hölle
In den Wäldern von Maine gießt es wie aus Eimern. Und dieser Dauerregen kostet das Unternehmen der Pelletiers enorm viel Geld. Als nach einer halben Ewigkeit wieder die Sonne scheint, können die Männer endlich mit dem Abstransport des Holzes zum Sägewerk beginnen. Doch schon offenbart sich das nächste Problem: Einer der Verlade-Bagger streikt. Und ohne den läuf gar nichts. Solange der Skidder stillt steht, können die Lastzüge nämlich nicht bestückt werden. Während Maschinenschlosser Roger Parody versucht, das schwere Gerät so schnell wie möglich wieder flott zu machen, heckt Eldon Pelletier einen riskanten Plan aus: Bei der nächsten Fahrt will er zwei voll beladene Anhänger anstelle von einem an seine Zugmaschine hängen, um verlorene Zeit gut zu machen.


Am 26.02.17 13:00 - 13:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Kaya - Die heiligen Wälder der Mijikenda (Kenia)
Im Mittelpunkt des Films stehen drei der neun von der UNESCO zum Welterbe erklärten Wälder. Sie sind die letzten Reste eines riesigen Dschungels, der sich bis ins vergangene Jahrhundert an der Küste Kenias zum Indischen Ozean erstreckte. In diesem Wald lagen die 'Kayas', das bedeutet „Platz“ oder „Ort“. Bis vor etwa fünfzig Jahren waren es noch Dörfer, welche die Stämme der Mijikenda vor langer Zeit auf ihrer Flucht vor den Massai, zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert, versteckt im Dschungel gegründet hatten. Heute existieren diese Stammeskonflikte nicht mehr. Aus den „Kayas“ sind heilige Plätze geworden, an denen die Clans ihre Toten beerdigen, die Ahnen verehren oder sich der Ältestenrat versammelt. Um die heiligen Plätze nicht zu entweihen dürfen diese nur barfuß betreten werden. Die Waldinseln der Mijikenda sind auch Rückzugsgebiete für eine einzigartige Fauna und Flora, die in großen Teilen an der Küste bereits vernichtet wurde, bevor jemand auf die Idee kam sie zu erforschen. Nur wenn die junge Generation wieder für die Tradition gewonnen werden kann, haben die Kayas, die Waldreservate der Mijikenda eine Chance. Zu groß ist die Gefahr, dass Unwissende der Verlockung des Geldes erliegen, das Erzabbaukonzerne und andere boomende Industrien für die letzten Waldhügel bieten, trotz Welterbestatus. Der überregionalen kenianischen Tageszeitung „Daily Nation“ war der Protest der Küstenbevölkerung gegen die Bedrohung ihrer heiligen Wälder durch Erzabbau und Zementindustrie in den Wochen, als das „Schätze“ - Team vor Ort war, zweimal das Titelfoto wert.


Am 26.02.17 16:30 - 17:15 Uhr auf 
ARD: Wildnis Nordamerika (1)
Zwischen klirrender Kälte und flirrender Hitze trotzen viele Tiere den klimatischen Extremen. Nordamerika ist ein Kontinent der Kontraste - und der Wanderer: Jedes Frühjahr ziehen allein drei Milliarden Vögel aus den Überwinterungsgebieten im warmen Süden nach Norden. Grauwale schwimmen zur gleichen Zeit mehr als 6000 Kilometer von der mexikanische Küste, wo sie ihre Jungen geboren haben, in die nahrungsreiche Beringstraße vor Alaska. Und wo an der Küste schon hungrige Grizzlybären nur darauf warten, dass endlich die Meeressäuger mit ihren Kälbern vorbeiziehen. Wanderungen gehören zum „American way of life”- aus den unterschiedlichsten Gründen: Während Schneeziegenmütter im Winter in die schneereichen Höhen der Rocky Mountains steigen, um dort geschützt vor Raubtieren ihre Kitze zur Welt zu bringen, ziehen Mustangs Tage lang auf der Suche nach Wasser durch die Wüsten des Wilden Westens. Und wer vor den Winterstürmen nicht davonziehen kann, der hält einfach Winterruhe - und macht dabei seine Schlafhöhle zur Kinderstube wie der Schwarzbär. Die Co-Produktion von Discovery Channel in Zusammenarbeit mit dem WDR begleitet die Tiere bei ihren Wanderungen durch den Kontinent - und zeigt dabei mit spektakulären Flugaufnahmen die grandiose Schönheit Nordamerikas.


Am 26.02.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Alaskas Welt der Giganten - Der Denali Nationalpark
Der Denali Nationalpark im Herzen Alaskas: Hier ziehen die großen Raubtiere des Nordens - Wölfe und Bären - durch das weite Land und folgen den riesigen Karibuherden. In dramatischen Szenen zeigt der Tierfilmer Günter Goldmann, dass die beiden Jäger erbitterte Konkurrenten und dass auch friedliche Pflanzenfresser wie Elche alles andere als hilflose Opfer sind. Der Film folgt der Hundeschlittenführerin Karen und dem Ranger Scott, für die der Nationalpark etwas ganz Besonderes ist, viel mehr als nur ein Arbeitsplatz.
(Wdh. morgen 8.15-9.00 Uhr)


Am 27.02.17 05:05 - 06:00 Uhr auf 
ServusTV: Indonesien - Die Wallace-Linie
Indonesien ist ein Archipel, bestehend aus 17.000 Inseln. Davon sind 6.000 Inseln bewohnt. Das Archipel verfügt über einen bemerkenswerten Naturschatz, der sich in asiatisch und australisch geprägte Flora und Fauna aufteilt. Die biogeografische Trennlinie zwischen den beiden Naturräumen ist die Wallace-Linie, benannt nach dem englischen Naturforscher Alfred Russel Wallace. Der Wissenschaftler erkannte, dass sich etwa Elefanten, Tiger und Orang-Utans sehr wohl auf Borneo, Java und Bali befanden, jedoch nicht auf Sulawesi, den Molukken und den kleinen Sunda-Inseln. Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren von Alfred Russel Wallace, vom aktiven Vulkan Gunung Agung auf der Insel Bali bis nach Dili, die Hauptstadt Osttimors.


Am 27.02.17 05:25 - 06:10 Uhr auf 
D-MAX: Wild Frank - Abenteuer in Brasilien (4/5)
Manaus ist die Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas. Die Bewohner leben hauptsächlich von der Fischerei und vom Abenteuertourismus. Die Metropole ist ein Tor zur Wildnis, das spürt man in jedem Winkel und an jeder Ecke. "Wild Frank" Zwergameisenbären besucht hier ein Zentrum für bedrohte Tierarten, wo unter anderem Wollaffen und Tapire leben. Außerdem hat der Abenteurer eine geniale Idee ausgeheckt: Er will ein Fußball-Turnier organisieren, bei dem zwei Stämme aus dem Regenwald gegeneinander antreten.


Am 27.02.17 13:00 - 13:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Peter Wohlleben, Dipl.-Forstwirt, Bestsellerautor
Im alpha-Forum kommen Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft, Religion und Kultur in 45 Minuten ausführlich zu Wort. In hintergründigen Zwiegesprächen entstehen Porträts der Interviewten, in denen genügend Zeit für Details und Nuancen bleibt. Nicht das kurze, mediengerechte Zitat, sondern der Lebensweg des Gesprächspartners mit all seinen Erfolgen und Rückschlägen steht im Mittelpunkt von alpha-Forum.


Am 27.02.17 13:55 - 15:00 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Vorpommerns grüne Auen
Im Nordosten Deutschlands befindet sich eines der schönsten Naturschutzgebiete des Landes. Vorpommerns grüne Auen gelten als eine der artenreichsten Regionen. Die Insel Rügen, die Lagunen und der Darßer Urwald beeindrucken mit ihrer einzigartigen Naturlandschaft. Die Dokumentation zeigt die Tiere, die sich hier angesiedelt haben: Dachse, Damhirsche, Seeadler und Zwergschwalbenkolonien.


Am 27.02.17 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Wildnis wider Willen - Grüne Hölle
Matt Graham wurde von seinen besten Freunden in Handschellen gekidnappt und in der Wildnis ausgesetzt: mitten im Dschungel von Costa Rica. Dort leben rund 130 verschiedene Schlangenarten, außerdem Wespen, Ameisen, Jaguars und Krokodile. Doch wenn jemand mit dieser Extremsituation umzugehen weiß, dann ist es der Survival-Instrukteur aus Utah. Matt ist Primitive-Skills-Experte und lehrt Überlebenstechniken in der Wildnis. Wo andere aufgeben, schlägt er sich mit einfachsten Mitteln durch.


Am 27.02.17 16:30 - 17:15 Uhr auf 
phoenix: Wilde Inseln - Vancouver Island
Vor der kanadischen Küste nahe der Stadt Vancouver liegt die gleichnamige Insel Vancouver Island. Mit 450 Kilometern Länge und 100 Kilometern Breite ist sie die größte Insel im westlichen Pazifik. Vancouver Island bietet vielen faszinierenden und einzigartigen Tieren einen Lebensraum. Die spektakuläre Berglandschaft der Insel mit ihren herrlichen Wasserfällen ist von einem dichten Netzwerk aus Flüssen und Bächen durchzogen, in denen sich zahlreiche Tierarten wohlfühlen - vor allem die pazifischen Lachse. Jahr für Jahr zieht eine halbe Milliarde Lachse in die Flüsse ihrer Geburt, um zu laichen. Für Millionen von ihnen ist Vancouver Island das Ziel - doch nicht alle kommen an. Von den Killerwalen vor den Küsten der Insel über Weißkopfseeadler bis zu den Schwarzbären, die im seichten Wasser auf reiche Beute warten, ernähren sich unzählige Tiere von den Lachsen. Sogar die Bäume in den Wäldern auf Vancouver Island sind auf die alljährliche Wanderung der großen Fische angewiesen. Sie prägen das gesamte Ökosystem dieser wilden Insel.


Am 27.02.17 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Kinder der Sonne- Unsere Schmetterlinge
In kaum einer anderen Tiergruppe herrscht eine derartige Vielfalt an Formen und Farben wie bei den Schmetterlingen: Unter den fast 4.000 Schmetterlingsarten, die unsere Wiesen, Wälder, Felder, aber auch unsere Gärten bevölkern, gibt es neben Winzlingen mit einer Flügelspannweite von gerade einmal zehn Millimetern Riesen, deren ausgebreitete Flügel 16 Zentimeter messen. Viele Falter prangen in den herrlichsten Farben, während andere auf ein Tarnkleid setzen, das sie mit der Umgebung regelrecht verschmelzen lässt. Schmetterlinge gelten gemeinhin als zarte, fragile Wesen, und doch vollbringen einige von ihnen geradezu Unglaubliches, wie einen Nonstop-Flug über die Alpen oder das Meer, eine Leistung, die man sonst nur von den Vögeln kennt. Viele der scheinbar so harm- und wehrlosen Schmetterlinge sind ihren Gegnern durchaus nicht hilflos ausgeliefert: Ein Paar riesiger starrender Augen schlägt jeden Feind in die Flucht, und ein Giftcocktail setzt auch weit stärkere Gegner schachmatt. Die Dokumentation zeigt die beliebten Insekten in all ihren Entwicklungsstadien und in ihrer unglaublichen Vielfalt. Eine Vielfalt, die aber auch bedroht ist. Vor allem die Schmetterlingsgesellschaften der Blumenwiesen sind mittlerweile zur Rarität geworden.


Am 27.02.17 19:15 - 20:00 Uhr auf 
phoenix: Wilde Inseln - Sri Lanka
Der Inselstaat Sri Lanka liegt nahe des Äquators im Indischen Ozean. Zweimal im Jahr überfluten Monsunregen die Küstenregionen. Im Landesinneren erheben sich bis zu 2.000 Meter hohe Berge, die von tropischen Wäldern überzogen sind, in denen eine außergewöhnliche Artenvielfalt beheimatet ist. Wie eine winzige Träne liegt Sri Lanka nur sechs Grad über dem Äquator inmitten des Indischen Ozeans. Der Inselstaat umfasst weniger als 75.000 Quadratkilometer. Die Vielfalt seiner Tierwelt kann es jedoch mit jedem Kontinent aufnehmen. Und auch die komplexen klimatischen und geografischen Bedingungen sind von besonderem Ausmaß.


Am 28.02.17 00:00 - 00:45 Uhr auf 
phoenix: Wilde Inseln - Philippinen
Die Landschaft der Philippinen ist ausgesprochen vielfältig. Karge Berge, dichter Regenwald, Sümpfe und Klippen prägen die 7000 großen und kleinen Eilande der pazifischen Inselgruppe. Geologen zählen sie zu den ältesten Inseln der Erde, geformt von Vulkanausbrüchen, Erdbeben und verheerenden Taifunen. Viele der zahlreichen Tiere und Pflanzen dieser Inselgruppe kommen sonst nirgendwo auf der Erde vor. Einer der artenreichsten Lebensräume der Philippinen findet sich in den dichten Urwäldern von Palawan. Die sechstgrößte Insel der Philippinen ist zugleich auch die am dünnsten besiedelte.


Am 28.02.17 00:45 - 01:30 Uhr auf 
phoenix: Wilde Inseln - Japan
Japans Inselwelt bietet eine ungewöhnliche Naturvielfalt. Sie besteht aus vier großen und fast 7000 kleinen Inseln, die sich in einem langen Bogen durch den Nordwest-Pazifik ziehen. Sie bieten ganz unterschiedliche klimatische Bedingungen: Vom eisbedeckten Nordmeer über gemäßigte Wälder bis hin zu subtropischen Stränden und Mangrovensümpfen. Diese Vielfalt an Klimazonen bietet zahlreichen Tieren beste Lebensbedingungen. In den Gebirgswäldern der zentralen und nördlichen Inseln sind die Winter lang und hart, doch den Schneeaffen macht das nichts aus. Im Norden von Honshu finden sich diese Japanmakaken noch bis in 3000 Meter Höhe.


Am 28.02.17 01:30 - 02:15 Uhr auf 
phoenix: Wilde Inseln - Amazonas
Die Flussarchipele Anavilhanas und Mariuá sind die größten der Welt. Sie liegen im Rio Negro, dem zweitstärksten Nebenfluss des Amazonas, und bestehen zusammen aus mehr als 1000 Inseln. Was diesen Lebensraum weltweit so einzigartig macht, ist die Dynamik des Flusses. Sechs Monate im Jahr überschwemmt er die Inseln völlig. Dann ragen nur noch die höchsten Baumkronen aus dem Wasser, und der Waldboden wird zum Flussbett. Fische schwimmen zwischen Baumstämmen, und Landtiere wie das Faultier müssen sich vor räuberischen Wasserbewohnern in Sicherheit bringen. Durch neue Sandbänke verändern die Inseln Jahr für Jahr ihre Uferlinien.


Am 28.02.17 05:25 - 06:10 Uhr auf 
D-MAX: Wild Frank - Abenteuer in Brasilien (5/5)
Viele TV-Serien werden in Fernsehstudios produziert. Im Amazonas-Regenwald zu arbeiten ist eine ganz andere Sache. Umgeben von wilden Tieren, hat der Spanier in Brasilien über einen Monat lang in der Wildnis gelebt und dabei gemeinsam mit seinem treuen Freund, dem Zwergameisenbären Federico, viele spannende Abenteuer erlebt. Im Laufe der Zeit ist die ungewohnte Umgebung zu seinem zweiten Zuhause geworden. Diese Special zeigt, was sich am Set hinter den Kulissen von "Wild Frank" abgespielt hat.


Am 28.02.17 11:50 - 12:35 Uhr auf 
arte: Die schönsten Nationalparks Indiens - Reich der großen Tiere
Im nordostindischen Assam ist der Kaziranga-Nationalpark, der zum Weltnaturerbe der UNESCO gehört, ein wichtiges Rückzugsgebiet selten gewordener Arten. Hierzu zählen Königstiger, Asiatische Elefanten und die weltweit größte Population wilder Wasserbüffel. Inzwischen rücken die Siedlungen der Menschen immer näher an Kaziranga heran. Im Süden begrenzt eine stark befahrene Nationalstraße die Wälder und Sumpfgebiete, dahinter befinden sich Dörfer, Reisfelder und riesige Teeplantagen. Weil die Wanderrouten von Elefantenherden abgeschnitten werden, fallen immer häufiger hungrige Elefanten in die Reisfelder ein, zertrampeln die Ernte und greifen Dörfer an. Gleichzeitig gefährden Wilderer den Bestand des Indischen Panzernashorns, dessen Horn in der traditionellen chinesischen Medizin begehrt ist. Aber es gibt auch Bewohner, die die Wildtiere in Kaziranga schützen. Raju Kutum hat gelernt, mit der steten Bedrohung durch Elefanten zurechtzukommen, die nachts an seinem Dorf vorbeiziehen. Heute kümmert er sich in einer Rettungsstation für Wildtiere um verwaiste Elefantenjunge und wirbt um Verständnis bei der Dorfbevölkerung. Die Nordgrenze des Kaziranga-Nationalparks bildet der Brahmaputra. Auf einer Sandinsel mitten im Fluss leben seit Generationen Viehfarmer. Die Kühe ihrer Herden werden regelmäßig von wilden Wasserbüffeln gedeckt, die aus dem umgebenden Park auf die Insel schwimmen. Die so gezeugten weiblichen Nachkommen geben besonders wertvolle Milch. Doch Tiger bedrohen die Existenzgrundlage der Farmer. Sie schwimmen immer wieder durch den Fluss und reißen die Nutztiere.


Am 28.02.17 12:35 - 13:20 Uhr auf 
arte: Die schönsten Nationalparks - Thailands abenteuerlicher Süden
Die Regenwälder des Khao Sok, eines der schönsten Nationalparks Thailands, gehören zu den ältesten der Welt. Um die Tiere hier kümmert sich Jo, der Chefbiologe für Südthailand. Zu seinen Aufgaben gehört es, die im Park lebenden Fledermausarten zu bestimmen. Sie zu fangen ist schwierig und gefährlich. Immer wieder passiert es, dass er und seine Mitarbeiter von einem Tier gebissen werden. Das ist überaus schmerzhaft und kann zu lebensbedrohlichen Infektionen führen. Immer wieder werden im Khao-Sok-Nationalpark neue Spezies entdeckt. Und Jo würde gerne eine neue Fledermausart fangen. Sorgen bereiten ihm die Elefanten des Parks. Ein Stausee zerteilt die großen Waldgebiete und beeinträchtigt die Wanderung der Elefanten. Jo muss einen Ausweg suchen, um die Bestände der Tiere zusammenzuführen. Im Nationalpark Khao Sok streift der Biologe Jo mit seinen Leuten durch die Wälder auf der Suche nach Elefanten. Keiner weiß, wie viele hier leben. Er will ihre Zahl erfassen. Die Wälder und der große See des Khao Sok sind bestechend schön, aber der friedliche Eindruck täuscht. Das Leben im Einklang mit der Natur verlangt den hier lebenden Menschen all ihre Kraft ab.


Am 28.02.17 13:55 - 14:55 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Schwarzwald
Der Schwarzwald beeindruckt mit seinen hohen Weißtannen. In Europa sind diese Nadelbäume einzigartig. Hier hat sich auch die Großvatertanne angesiedelt, ein 230 Jahre alter und 50 Meter hoher Baumriese. Einige seltene Tierarten leben im Schwarzwald: der Auerhahn, Luchse, Wildkatzen. Bekannt ist der Schwarzwald zudem für die höchste Wasserfallkaskade Deutschlands, die Triberger Wasserfälle.


Am 28.02.17 17:00 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Die Naturparadiese des Westens
Nordrhein-Westfalen - das sind mehr als 2.000 Seen, 3.000 Naturschutzgebiete und über 50.000 km Bäche und Flüsse, zahllose Berge, Wälder, Heiden, Moore, Felsen, Schluchten und eine Savanne. Die Dokumentation stellt die schönsten Naturparadiese Nordrhein-Westfalens vor. Dazu gehören nicht nur die 15 National- und Naturparks, sondern auch kleine Schönheiten, wie die Plästerlegge, der einzige Wasserfall des Landes. Für mehr als 40.000 Tier- und Pflanzenarten ist Nordrhein-Westfalen die "freie Wildbahn" - für fast 18 Millionen Menschen die "Wildnis vor der Haustür". Wer bisher beim "Land der 1.000 Seen" nur an Finnland gedacht hat, der bekommt einen neuen Blick auf das für manche Westfalen schönste Bundesland der Welt.
(Wdh. kommende Nacht 4.35-6.05 Uhr)


Am 28.02.17 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Hamburgs Naturschatzkammer
Der Museumspädagoge Daniel Bein ist ein Zauberer. Sein Publikum kommt aus dem Staunen nicht heraus, wenn er mit den exotischsten und seltensten Utensilien die Welt erklärt. Der begeisterte Pädagoge träumt zusammen mit Wissenschaftlern von einem neuen Naturkundemuseum für Hamburg. Seit Jahrzehnten wird versucht, ein neues, modernes Naturkundemuseum zu starten. Bisher vergeblich. Und das, obwohl in Zeiten des Klimawandels und Artensterbens der Bedarf an naturwissenschaftlicher Forschung, aber auch Aufklärung und Information wächst.


Am 28.02.17 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Wie Pflanzen der winterlichen Kälte trotzen
Im Winter müssen Pflanzen Eis und Schnee trotzen, da sie ihren Platz nicht verlassen können. Was Pflanzen machen, um gut zu Überwintern, berichtet Thomas D bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 01.03.17 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Tief im Regenwald (1/2) - Im Bann des Kaimans
Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy begeben sich auf eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden. Schwerer als Bison oder Grizzlybär und genauso lang wie die Salzwasserkrokodile Australiens, ist der Mohrenkaiman ein wahrer Gigant im Regenwald. Bisher weiß die Wissenschaft kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das größte Krokodil Südamerikas. Wie alle großen Echsen wurde auch der Mohrenkaiman über Jahrhunderte hinweg erbarmungslos gejagt. So ist seine Art inzwischen stark gefährdet. Der Mensch ist der einzige wirkliche Feind dieser Echsen, die sich seit den Zeiten der Dinosaurier unverändert behaupten konnten. Der Oberlauf des Essequibo tief im Hinterland Guyanas ist eine der letzten Regionen, in denen man heute noch Exemplare von mehr als fünf Metern Länge findet. In dieses unwegsame Gebiet haben sich Rainer Bergomaz und Yung Sandy aufgemacht. Bei ihren Begegnungen mit dem Mohrenkaiman erhalten sie einen einmaligen Einblick in das Leben der "Urzeitmonster" und entdecken in ihnen viel mehr als nur unberechenbare Fressmaschinen.


Am 01.03.17 13:55 - 14:55 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Spreewald
Das Dorf Lehde bietet das wohl atemberaubendste Spreewaldidyll. Die Landschaft ist von zahlreichen Gräben durchzogen, meist unter schattigen Bäumen versteckt und voller malerischer Winkel. Der Spreewald ist ein ungewöhnlicher Lebensraum, da er vom Menschen stark beeinflusst und dennoch naturnah geblieben ist. Viele Höfe sind hier nur mit dem Kahn zu erreichen. Ein besonderes Erlebnis ist es, die einzigartige Flusslandschaft des Spreewalds per Schlittschuh oder Schlitten zu entdecken.


Am 01.03.17 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Tief im Regenwald (2/2) - Auf der Spur der Harpyie
Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy überwinden Stromschnellen, Flüsse und Wasserfälle, klettern auf 50 Meter hohe Bäume, kämpfen sich durch Buschwerk und Lianen, um ein Harpyien-Nest zu finden. Die seltenen Adler leben in den Regenwäldern Südamerikas. Harpyien sind in der Mythologie grausige Luftgeister, halb Vogel, halb Frau. In der Zoologie zählen sie zu den mächtigsten Greifvögeln der Welt. Der Griff ihrer Klauen ist kräftiger als der Biss eines Schäferhundes, ihre Krallen sind länger als die des Grizzlybären. Ihren scharfen Augen entgeht keine Bewegung, und kein anderer Vogel fliegt so lautlos und wendig durch das Geäst der Bäume. Ihre Nester liegen 40 und mehr Meter hoch in den alles überragenden Kapokbäumen. Während ihrer abenteuerlichen Expedition erhalten die beiden Tierfilmer nicht nur faszinierende Einblicke in das Leben der Harpyien, sie finden auch verwunschene Landschaften und begegnen zahlreichen fremdartigen Tieren wie dem Riesengürteltier oder der Tayra, einer in Mittel- und Südamerika lebenden Raubtierart aus der Familie der Marder.


Am 01.03.17 22:30 - 23:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Bigfoot - Mythos auf dem Prüfstand
Durchstreift ein riesiges Biest namens „Sasquatch“ oder „Bigfoot“ – halb Mensch, halb Affe – die Wälder Nordamerikas? Drei Meter groß, rund 450 Kilogramm schwer, mit stinkendem Fell? Das Foto eines riesigen, menschlichen Fußabdrucks ging 1951 um die Welt. Der Fotograf Eric Shipton löste mit seinem Bild, aufgenommen im Himalaya, einen riesigen Hype aus. Seitdem streiten Wissenschaftler über die Existenz dieses riesigen menschenähnlichen Affen.


Am 02.03.17 01:25 - 03:05 Uhr auf 
ARD: Birdwatchers - Das Land der roten Menschen
Spielfilm. Angeführt von ihrem Häuptling Nádio, kehrt eine Gruppe brasilianischer Guarani-Kaiowá-Indianer den lebensunwürdigen Bedingungen ihres Reservates den Rücken, um ins Land ihrer Vorfahren zurückzukehren. Doch der einstige Urwald ist durch großflächige Rodung in Weideland umgewandelt worden. Seit Jahrzehnten schon baut der Plantageninhaber Moreira hier Soja-Monokulturen an. Zwischen den entwurzelten Indios, die nach uralten spirituellen Traditionen leben, und dem modernen Bauern entsteht ein Krieg der Kulturen, der eine blutige Zuspitzung erfährt. Dank einer gelungenen Mischung aus indigenen Laiendarstellern und Profischauspielern macht Marco Bechis' grandios inszenierter Film den Konflikt zwischen Eingeborenen und Großgrundbesitzern in Brasilien aus beiden Perspektiven nachvollziehbar.


Am 02.03.17 10:30 - 11:15 Uhr auf 
BR: Europas Vogelzug im Wandel?
Europas Vogelzug hat sich im Laufe der Zeit gewandelt. Manche Arten bleiben plötzlich den Winter über hier, andere kommen viel früher aus ihren Winterquartieren zurück und wieder andere wählen eine vollkommen andere Route oder fliegen gar in die entgegengesetzte Richtung. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut der Vogelwarte Radolfzell beringen und beobachten die heimischen Vögel und ihr Zugverhalten seit Jahrzehnten. Der Filmautor begleitet die Forscher bei ihrem Versuch, mit neuen spektakulären Methoden aus den Vereinigten Staaten selbst den kleinsten Ziehern ihr Geheimnis zu entlocken und versucht eine Antwort zu finden auf all die Fragen, die das Chaos im Zug unserer gefiederten Europäer momentan aufwirft.


Am 02.03.17 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Steinadler - König der Berge
"Steinadler - König der Berge" entstand in einem Zeitraum von drei Jahren und zeigt ausnahmslos wildlebende, ungezähmte Adler. Die Dokumentation begleitet das Erwachsenwerden von zwei Steinadlerküken in der Hohen Tatra, vom Bebrüten der Eier im April bis zu dem Zeitpunkt, wenn die Jungvögel im Juni den Horst verlassen. Tragische Ereignisse, wie etwa der Tod eines fast flüggen Kükens, und lustige Momente, wenn die Steinadlerküken in ihrem Nest Besuch von Maus und Schmetterling bekommen, machen diesen Film zu einem kurzweiligen Ausflug in die Baumkronen der europäischen Bergwälder.


Am 02.03.17 23:55 - 01:00 Uhr auf 
ServusTV: Unsere Welt - Stars schlagen Alarm
Schauspielerin America Ferrera beschäftigt sich mit dem großflächigen Ausbau der Solar- und Windenergie. Sie trifft den Klimaskeptiker James Taylor, der sich gegen saubere Energie ausspricht und skeptisch ist, was die Zukunft erneuerbarer Energien in den USA angeht - mit verblüffenden Argumenten. Autor und New York Times Kolumnist Mark Bittman untersucht die Folgen des "Fracking", der Schiefergas-Förderung. Seit einem Jahr betreibt er investigativen Journalismus zum Thema Erdgas. Immer mehr fragt er sich, ob Erdgas - "Amerikas neue Energiequelle" - tatsächlich den Weg ebnet in eine saubere, grüne Zukunft.
(Wdh. kommende Nacht 2.55-3.50 Uhr)


Am 03.03.17 04:25 - 04:55 Uhr auf 
hr: Der Bauer und die Waldschweine
Bauer Fritz Schäfer braucht mehrere Standbeine, um überleben zu können. Neben seinen 85 Kühen, die wegen des niedrigen Milchpreises wenig einbringen, setzt er auf Tourismus und eben auf die Hutewaldschweine. Es war eine spontane Idee in kleiner Runde bei korsischem Rotwein und korsischer Roter Wurst: Schweine im Wald aufziehen, mit Eicheln füttern und leckere Wurst machen - das können sie auch. Und so haben Fritz Schäfer und der Basdorfer Hutewald-Verein eine alte Tradition wiederbelebt, die seit 1950 ausgestorben war. Wird das Konzept aufgehen? "HessenForst" hat ihnen sechs Hektar Wald verpachtet und ihnen erlaubt, dort eine bestimmte Anzahl Schweine zu hüten. So leben alte, vom Aussterben bedrohte Haustierrassen, wie Anglersattelschweine, Schwäbisch-Hällische Landschweine, Rotbunte Husumer und Bunte Bentheimer, bis November im schattigen Wald - mit viel Bewegung und gutem Futter. Doch werden die Schweine gesund bleiben und wie gewünscht 150 Kilogramm schwer werden? Ist das Gehege auch robust genug, und hat der Bauer ausreichend Zeit und Kraft, sich zu kümmern? Bauer Schäfer geht davon aus und hofft, "HessenForst" überzeugen zu können, mehr Schweine zuzulassen. Doch ob das klappen wird? Die Filmautorin Anette Ende begleitet den Bauer durch die Saison.


Am 03.03.17 06:25 - 07:10 Uhr auf 
arte: Die schönsten Nationalparks - Chinas wilde Berge
Die Wälder des Nationalparks Fanjing in der chinesischen Provinz Guizhou sind unberührt und dank der Bemühungen des Reservatleiters Yang Yequin geschützt. Doch er wird sich demnächst als Forschungsleiter zurückziehen. Sein Nachfolger Nui Kefeng hat sich entschieden, mit Überwachungskameras zu arbeiten, die herausfinden sollen, wie sich die letzten 700 noch lebenden Guizhou-Goldaffen verhalten, wenn keine Beobachter in der Nähe sind. Dabei erwartet die Forscher eine erstaunliche Überraschung. Etwa 1.000 Kilometer nordöstlich erhebt sich in der Provinz Anhui ein anderer heiliger Berg. Auf dem Tianzhu steht das 400 Jahre alte buddhistische Nonnenkloster Jidi An. Die friedliche Stimmung wird durch eine Baustelle gestört: Ein neues Gebäude für den großen goldenen Buddha von Jidi An soll entstehen. In einem Tal am Fuße des Fanjing liegt ein geheimnisvoller blauer Teich, dessen glasklares Wasser auf die Menschen wie ein Jungbrunnen wirkt. Angeblich kann deshalb auch Yang Heping, ein alter Papiermacher aus dem angrenzenden Dorf, noch unermüdlich seiner uralten Profession nachgehen. Am Berg Tianzhu läuft das Leben inzwischen glücklicherweise wieder in geregelten Bahnen. Der Einblick in den Klosteralltag in Jidi An offenbart, dass genügsame Selbstversorgung und ein tiefer Respekt für die Natur das Leben der Nonnen bestimmen. So kann die Äbtissin endlich zu ihrer Reise in die Heimat der Goldaffen, auf den Berg Fanjing, aufbrechen. Von ihrer Höhenangst will sie sich dabei nicht aufhalten lassen, denn sie ahnt, dass sie auf dem Gipfel des Fanjing ein betörender Ausblick erwartet.


Am 03.03.17 10:30 - 11:15 Uhr auf 
BR: Die Lüneburger Heide - Schafe, Käfer und Kanonen
Lilafarbene Blüten, Findlinge und Hünengräber, knorrige Wacholder und Heidschnuckenherden prägen das Bild der Lüneburger Heide. Die Filmautoren zeigen den Wandel der Landschaft unter dem Einfluss des Menschen von der Jungsteinzeit bis heute, porträtieren das Symboltier, die Heidschnucke, und ein kaum beachtetes Heidetier, den Mistkäfer. In dokumentarisch umgesetzten Spielszenen erwecken die beiden Filmemacher die Menschen der Jungsteinzeit, des Mittelalters und der Jahrhundertwende zum Leben. Um die Heide zu pflegen, wird vor allem auf traditionelle Schäferei gesetzt. Daher zogen die Tierfilmer mit Schäfer Jürgen Funk und seiner Heidschnuckenherde durch das großräumige Naturschutzgebiet. Einer der Höhepunkte ist eine Stampede der Heidschnucken auf dem Weg zur Tränke. Seltene Tiere werden vorgestellt wie kämpfende Birkhähne, der Brachvogel, die Kreuzotter, die Flussperlmuschel und Fischotter.


Am 03.03.17 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Ontario - Land des schönen Wassers
Der Name Ontario stammt aus der Sprache der Irokesen und bedeutet "schönes Wasser". Die kanadische Provinz ist über eine Million Quadratkilometer groß und von einer Unzahl von Seen und Flüssen durchzogen. Außerdem wird sie im Norden von der Hudson Bay und im Süden von den Großen Seen und den berühmten Niagara-Fällen begrenzt. Ontario - Land des schönen Wassers. Die Lage und die schiere Größe Ontarios lassen eine enorme landschaftliche Vielfalt zu. Sumpfiges Tiefland umschließt die Hudson Bay; nach Süden schließen eiszeitliche Moränen und fruchtbare Ebenen an. Hier, an den Großen Seen und in den Ballungsgebieten von Toronto und Ottawa, leben die meisten der zwölf Millionen Einwohner Ontarios. Die Geschichte dieser kanadischen Provinz ist vor allem die Geschichte der First Nations, der Irokesen, Huronen, Athabasken, Algonquin.


Am 03.03.17 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Seeadler - Der Vogel Phönix
Der Lebensraum der Seeadler erstreckt sich bis weit in den Norden unseres Kontinents. Bis zu sieben Kilogramm Gewicht, Flügel, die fast zweieinhalb Meter spannen, und zwei muskulöse Fänge mit nadelspitzen Krallen - der Seeadler ist perfekt fürdas Jagen ausgestattet und gilt deshalb als Sinnbild für Macht und Stärke. Hoch im Norden Europas finden die majestätischen Vögel alles, was sie zum Leben brauchen: Wälder, Seen und Sümpfe im Wechsel, kaum Landwirtschaft und wenig Menschen. Dank engagierter Naturschützer, Förster und Jäger haben in unseren Wäldern noch nie so viele Seeadler gebrütet wie heute, und die Zeiten, in denen Adler als Schädlinge betrachtet wurden, sind endgültig vorbei. Andere Bedrohungen, wie die bleihaltige Jagdmunition, sind überschaubar. Nur eines fehlt dem Seeadler: eine Wildnis, in der sich auch die großen Tiere entfalten können, in der Herden von Huftieren und Räuber wie Wolf und Bär wieder heimisch sind. Dann kann der „Vogel Phönix“ die Großtiere begleiten und darauf warten, dass etwas für ihn abfällt, und er ist nicht mehr so sehr auf den Menschen angewiesen. Die Rückkehr des Seeadlers ist ein Vorzeigeprojekt des Artenschutzes, doch weiterhin muss die Unberührtheit seiner Lebensräume bewahrt werden.


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