TV-Tipps


Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 25.08.20 07:20 - 07:50 Uhr auf 
hr: China - Ökologie und Wirtschaft

China hat in den vergangenen Jahrzehnten einen rasanten wirtschaftlichen Aufstieg erlebt, dem das Land alles untergeordnet hat. Aber der anhaltende Erfolg hat seinen Preis: Besorgnis erregende Umweltprobleme alarmieren die Politik. China hat sich beim Umweltschutz ehrgeizige Ziele gesetzt. Doch ihre Umsetzung ist oft schwierig und langwierig. Und so organisieren sich immer mehr Menschen auf lokaler Ebene.



Am 25.08.20 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Böhmen - Land der hundert Teiche

Entlang der Moldau, südlich von Prag, liegt ein verborgenes Mosaik aus Seen, Teichen, Wiesen und Wäldern. Was auf den ersten Blick aussieht wie eine unberührte Wasserwildnis, ist jedoch ein Paradies aus Menschenhand. Die Naturfilmer Jiri Petr und Michael Schlamberger zeichnen ein stimmungsvolles Porträt einer Kulturlandschaft, die zu einem unersetzlichen Rückzugsgebiet für viele Tierarten wurde.
(Wdh. kommende Nacht 4.25-5.15 Uhr)



Am 25.08.20 11:00 - 12:25 Uhr auf 
arte: Umwelthormone - Verlieren wir den Verstand?

Rückgang des IQs, Zunahme von Autismus - wissenschaftliche Tests decken eine erschreckende Wahrheit auf, die noch vor 20 Jahren niemand für möglich gehalten hätte: Die menschliche Intelligenz lässt nach. Erleben wir eine umgekehrte Evolution? Manche Forscher geben Umweltschadstoffen die Schuld. Dass letztere negative Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit haben, wies bereits die Dokumentation "Männer vom Aussterben bedroht" anhand wissenschaftlicher Ergebnisse nach. Ebenso fundiert gehen die Filmemacher nun der Frage nach, welche Folgen diese Schadstoffe für das menschliche Gehirn haben können.



Am 25.08.20 13:15 - 14:00 Uhr auf 
3sat: Ungarn - Wildnis zwischen Donau und Theiß

Ob in der Puszta oder am Plattensee, ob an der Donau oder an der Theiß - Filmautor Zoltán Török begleitet Fischotter und Seeadler, Kraniche und Rotwild und zeigt, wie außergewöhnlich und vielfältig die Natur Ungarns ist. In Ungarn, einem Land kaum größer als Österreich, leben Menschen und Tiere auf engstem Raum beisammen. Doch vielerorts hat sich die Natur ihre Ursprünglichkeit bis heute bewahrt. Geprägt wird Ungarn von den großen Flüssen Donau und Theiß und der Puszta, der weiten ungarischen Grassteppe.
(Wdh. kommende Nacht 4.50-5.35 Uhr)



Am 25.08.20 14:00 - 14:45 Uhr auf 
BR: Unsere Wälder - Der Hürtgenwald

Millionen von Granaten zerfetzten während des Zweiten Weltkriegs Buchen, Eichen und Fichten im Hürtgenwald in der Eifel. Die Bäume, die überlebt haben, zeigen heute noch die Wunden des Kriegs. Sie sind gespickt mit Granatsplittern. Günther Hieke ist seit 30 Jahren Förster im Hürtgenwald. Er hat - wie vorher schon sein Vater - mitgeholfen, den Wald wieder aufzuforsten. Heute gehört der Hürtgenwald zu den größten Waldgebieten in Nordrhein-Westfalen - 6.000 Hektar frei von menschlicher Besiedlung.



Am 25.08.20 14:15 - 15:15 Uhr auf 
NDR: Grüne Großstadt - Natürlich Hannover

Hannover bietet seinen Bewohnerinnen und Bewohnern eine große "grüne Lunge" mit Europas größtem Stadtwald, einem der bedeutendsten Barockgärten Europas, parkähnlichen Friedhöfen und 20.000 Kleingartenparzellen. "die nordstory" erzählt besondere Geschichten aus den Grünanlagen und zeigt die Menschen, die sich um Blüten, Büsche, Bäume sowie die wilden Tiere in der Stadt kümmern. Steffen Albrecht ist Forstwirt im größten Wald Europas, der im Herzen der Großstadt Hannover liegt: der 640 Hektar großen Eilenriede. Was für ihn Arbeitsplatz ist, ist für die Hannoveraner Erholungsgebiet, Freizeitspaß und Sportgelände. Allein 300 Tonnen Müll holen der Forstwirt und seine Kollegen jedes Jahr aus dem Wald heraus. Zudem müssen sie sich um Wiesen, Wege und um den Schnitt der alten Bäume kümmern. Und das durchaus in schwindelerregender Höhe.



Am 25.08.20 15:30 - 16:15 Uhr auf 
arte: Die schönsten Nationalparks - Das Gold des Himalaya

Im Südwesten Chinas in der Provinz Yunnan, an der Grenze zu Tibet, liegt das Baima-Schneegebirge, ein Naturreservat in 3.000 Meter Höhe. Politisch gehört das Gebiet zu China, kulturell zu Tibet. Die Region ist eines der letzten Rückzugsgebiete der sehr seltenen Schwarzen Stumpfnasenaffen. Beschützt werden sie von Wildhütern, die laufend die Population kontrollieren. Der Alltag bedeutet für die Menschen dort immer wieder neue existenzielle Herausforderungen. Und erst recht für die seltenen Tierarten, denn auch ihr Kampf ums Überleben ist noch lange nicht gewonnen.



Am 25.08.20 16:15 - 17:00 Uhr auf 
arte: Die schönsten Nationalparks - Im Reich der Indischen Löwen

Im Westen Indiens gibt es Raubkatzen, die man in Asien gar nicht erwarten würde: Löwen. Asiatische Löwen waren fast schon ausgestorben, heute aber gibt es im Gir-Nationalpark im Bundesstaat Gujarat wieder mehr als 500. Sie leben völlig frei in einem Gebiet, das auch von Menschen besiedelt ist, den Maldhari. Sie züchten Büffel, von denen immer wieder auch einige gerissen werden. Dennoch bleiben die Bewohner gelassen. "Wir sind stolz, dass der König der Tiere bei uns lebt", sagen sie. Ein weltweit einzigartiges Miteinander von Mensch und Raubtier. Im Gir-Nationalpark arbeiten sogenannte Lion Tracker, übersetzt etwa "Löwenaufspürer". Ihre Aufgabe ist es, die Rudel im Blick zu behalten. Wenn Löwen verletzt sind, alarmieren sie eine Dschungelklinik, die mobile Einheiten mit dem Jeep losschickt. Allerdings leben in den Wäldern von Gir noch andere Raubkatzen, mit denen sich das Zusammenleben nicht so harmonisch gestaltet: Leoparden, erbarmungslose Killer, die als Einzeltiere herumstreifen. Sie dringen sogar nachts in die Hütten ein und attackieren Kinder. Aber auch die Leoparden stehen unter Naturschutz.



Am 25.08.20 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Wildes Albanien - Im Land der Adler

Albanien - ein Land voller Geheimnisse und unentdeckter Naturschätze. Jahrtausendelang prallten hier die Kulturen und Religionen der wechselnden Mächte aufeinander. Illyrer, Griechen, Römer und Osmanen hinterließen ihre Spuren. Der Film lädt zu einer Entdeckungsreise durch "Shqipëria" ein - ein Land, das wohl getrost als "der letzte weiße Fleck auf der Europakarte" bezeichnet werden kann. Aus der Adlerperspektive nähert sich die Kamera den verborgenen Naturschätzen und gewährt dabei zugleich Einblicke in eine bewegte und bewegende Geschichte.
(Wdh. kommende Nacht 1.55-2.35 Uhr)



Am 25.08.20 18:15 - 18:45 Uhr auf 
SWR: natürlich!

Was haben Kühe mit Knast zu tun? Dieser Frage geht diesmal das Natur- und Umwelt-Magazin "natürlich!" mit Moderator Axel Weiß nach. Außerdem ist "natürlich!" bei einer "Waldzustandserhebung" mit Förstern der Forschungsanstalt für Waldökologie aus Trippstadt dabei. Beim Gang durch den Pfälzer Wald werden die Folgen der langanhaltenden Dürre der vergangenen zweieinhalb Jahre an vielen Stellen sichtbar: Es bietet sich ein besorgniserregendes Bild des Pfälzer Waldes. In der Sendung mit von der Partie sind u. a. auch ein Biodiversitätsberater, der zeigt, dass Kuhfladen Lebensraum für mehr als 500 Insektenarten sein können, und eine Gartenbauingenieurin, die Schädlinge im Garten ohne Gift bekämpft.
(Wdh. morgen 10.00-10.30 Uhr)



Am 25.08.20 18:30 - 19:00 Uhr auf 
3sat: Das CO2-Endlager

Norwegen macht den Europäern ein verlockendes Angebot: Es will die gesamten CO2-Emissionen aus der europäischen Industrie aufnehmen und in leeren Erdgasfeldern unter der Nordsee deponieren. Ist das die Rettung vor dem Klimagau?
(Wdh. morgen 9.45-10.15 Uhr)



Am 25.08.20 19:20 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: China - Der Kampf gegen den „Gelben Drachen“

Die Gletscher ziehen sich zurück, die Wüsten breiten sich immer mehr aus. Überall auf der Welt findet dieser Wandel statt, nur hat er in den letzten 50 Jahren dramatisch zugenommen. Auch China ist in Gefahr. Die alten Wüsten, die vor langer Zeit im Norden des Landes entstanden, dehnen sich weiter aus. Neue Wüsten tauchen auf. Trockene und halbtrockene Zonen bedecken die Hälfte des Landes. Sie erobern landwirtschaftliche Nutzflächen und bewohntes Land. Es gibt nur wenige natürliche Vegetationsbarrieren am Rande der Wüsten. Die vorhandenen können den Sand nicht zurückhalten. Die Pflanzen sterben an Wassermangel.Eine Armee von 32.000 Regenmachern kämpft jeden Tag gegen die Trockenheit. Zusätzlich wird an einer „Grünen Mauer“ gearbeitet. China befindet sich im Krieg gegen die Desertifikation, die das gesamte Land bedroht.
(Wdh. morgen 14.05-15.00 Uhr)



Am 25.08.20 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Mehr Grün für unsere Dächer!

Smog ist das Luftproblem der Großstädte - ihre Häuser wären die Lösung. Denn die Begrünung der Dächer bietet Ansätze für ein besseres Stadtklima. Mehr dazu erklärt Thomas D bei "Wissen vor acht - Natur".



Am 25.08.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Frankreich - Wild und Schön (1/2)

Die landschaftliche Vielfalt Frankreichs – von den Küstenregionen bis in die Hochgebirge – bietet Biotope für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Die Loire, einer der letzten wilden Flüsse Europas, fließt durch das Land. Im Herzen Frankreichs findet man Sumpflandschaften, die fast ausschließlich von Vögeln bewohnt werden. Im Norden tummeln sich Robben im Atlantik und bieten feine Sandstrände Zugvögeln Zuflucht, während sich im Süden, mitten im provenzalischen Maquis, dem Buschwald, afrikanisch anmutende Steppen ausbreiten. Im Gebirge finden sich hochalpine Schneelandschaften und um Korsika glitzert das Türkisgrün des Mittelmeers. All diese Landschaften bieten Lebensraum für vertraute und auch weniger geläufige Pflanzen und Tiere, unter anderem wilde Orchideen, bunte Vögel, Wildkatzen, Landschlidkröten, Riesenhaie sowie mikroskopisch kleine Insekten. Diese filmische Reise quer durch Frankreichs Naturschönheiten, von den Vogesen zur Provence, von der Bretagne nach Korsika, von der Loire bis in die Alpen, beobachtet zwölf Monate lang das Leben und Verhalten dieser Arten im Rhythmus der Jahreszeiten. In starken, poetischen Bildern zeigt der von Senta Berger erzählte Film, wie kostbar, kraftvoll und zugleich verletzlich die Natur ist, die uns umgibt und deren Teil wir sind
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr, Wdh. morgen 18.30-20.00 Uhr)



Am 25.08.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Gartenparadiese in Gefahr - Historische Parks im Klimawandel

Der Klimawandel bedroht mit Trockenheit, Stürmen und schneearmen Wintern Deutschlands einzigartige Parklandschaften. Bäume sterben ab, Schädlinge befallen Pflanzen. Die von großen Gartenkünstlern komponierten Landschaftsbilder nehmen Schaden. Besonders bedroht sind die Parkanlagen des Fürsten Pückler in Branitz und Babelsberg, aber auch der weltberühmte Park Sanssouci.
(Wdh. kommende Nacht 1.30-2.15 Uhr)



Am 26.08.20 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Big Five Südamerika - Die Anakonda

Menschen verschlingendes Monster, Mutter der Flüsse, urzeitliches Ungetüm - die Riesenschlange Anakonda wurde schon immer mit Angst und Vorurteilen belegt. Eine hemmungslose Trophäenjagd hat ihrem Bestand mittlerweile so zugesetzt, dass die richtig großen Exemplare weitgehend verschwunden sind. Nur an wenigen Orten Südamerikas erreichen Anakondas noch eine Länge von mehr als vier Metern. Exemplare mit einer Länge von fünf und mehr Metern sind inzwischen seltene Attraktionen. Der Biologe Lutz Dirksen macht sich mit einheimischen Jägern und einem erfahrenen Tierfilmerteam auf die Suche nach der Riesenschlange.



Am 26.08.20 14:00 - 14:45 Uhr auf 
3sat: Madeira - Smaragd im Atlantik

Die Insel Madeira, seit 1999 auf der Weltnaturerbe-Liste der UNESCO, ist in vieler Hinsicht einzigartig. Madeira ist vom weltweit größten Lorbeer-Feuchtwald bedeckt, das seltenste Säugetier Europas, die Mönchsrobbe, tummelt sich vor ihren Küsten, es gibt dort die größte Tarantel Europas und Österreichs letzter Kaiser, Karl I., liegt dort begraben. Die Dokumentation stellt die Insel vor.
(Wdh. kommende Nacht 3.10-3.55 Uhr)



Am 26.08.20 14:00 - 14:45 Uhr auf 
BR: Unsere Wälder - Das Eggegebirge

Steile Schluchten, uralte Bäume, wildromantische Täler, das sind die Wälder des Eggegebirges. Östlich von Paderborn liegt eines der größten Waldgebiete Nordrhein-Westfalens. Unter dem Kronendach der Buchen finden sich überall die Spuren der früheren Besiedlung. Untergegangene Dörfer, aufgegebene Eisenbahntunnel und stillgelegte Steinbrüche, in denen die Menschen geschuftet haben, um Steine für den Berliner Reichstag und den Kölner Dom zu hauen. Andreas Bathe ist seit 25 Jahren Förster in der Egge. Wie kein anderer kennt er die Region und die Stellen, an denen das Eggegebirge besonders spektakulär ist. Jetzt im Frühling dringt die Sonne bis auf den Waldboden und lässt riesige Teppiche von Märzenbechern, Lärchensporn und Bärlauch erblühen. Quellen glitzern im hellen Licht. Förster Bathe liebt seine Wälder und die Tiere, die dort leben, er erzählt von der Suche nach einer Wildkatzen-Population und vom ständigen Wandel dieser Landschaft.



Am 26.08.20 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Die Superkolonie - Waldameisen ganz groß

Das Jura im schweizerisch-französischen Grenzgebiet beherbergt eine riesige Ameisenkolonie. Auf 1.500 Meter Meereshöhe sind über tausend Haufen miteinander verbunden, bevölkert von mehr als einer Milliarde Waldameisen, wie Experten schätzen. Das friedliche Zusammenleben von Ameisen aus so vielen verschiedenen Nestern ist extrem ungewöhnlich - aber offenbar ein Erfolgsrezept, denn dieses Naturphänomen existiert hier schon seit langer Zeit. David Attenborough begibt sich in eine faszinierende Welt: der legendäre Naturfilmer versucht dem Geheimnis der Superkolonie auf die Spur zu kommen. Ameisen sind generell sehr soziale Wesen - sie leben in großen Gemeinschaften, in denen jedes einzelne Tier ganz bestimmte Aufgaben erfüllt. Sie sorgen für ihre Königin und deren Nachkommen, schaffen Nahrung herbei und pflegen ihren Bau. In der Umgebung der Superkolonie leben weitere Waldameisenvölker, allerdings bewohnt jedes davon nur einen einzelnen Haufen - und zeigt zudem ein vollkommen anderes Verhalten. Im Gegensatz zu den friedlichen Artgenossen der Superkolonie sind die Angehörigen der Einzelvölker aggressiv: immer wieder kämpfen sie gegen ihre Nachbarn um Ressourcen - und jeder Konflikt fordert zehntausende Tote. Die einen leben also in friedlicher Koexistenz, während die anderen opferreiche Kriege austragen. Wissenschaftler stehen vor einem Rätsel: warum zeigen Ameisen ein und derselben Art - noch dazu in direkter Nachbarschaft - ein derart unterschiedliches Verhalten?
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)



Am 26.08.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Deutschland - Die Lausitz

Weit im Osten Deutschlands liegt die Lausitz, das Land der 1.000 Teiche, eine Landschaft voller Gegensätze. Dieser Film gewährt außergewöhnliche Einblicke in die Region. In der beschaulichen Teichlausitz leben seltene Tiere wie Fischotter oder die sonderbare Rohrdommel. In den Bruchwäldern ziehen sogar Elche wieder ihre Kälber groß. Weite Flächen wurden durch den Braunkohletagebau zur Mondlandschaft. Doch die Natur kehrt auch hier zurück: Wolfsrudel und Rothirsche durchstreifen die Gegend.



Am 26.08.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Leben im Kronendach (1/2)

Hoch oben im Kronendach der tropischen Regenwälder erstreckt sich ein einzigartiger Lebensraum. Auf den ersten Blick eine enthobene, opulente Welt. Doch hinter dem paradiesischen Bild tobt ein unerbittlicher Überlebenskampf. Die Sonne lockt das Leben bis zu 60 Meter hoch in die Wipfel der Bäume. Die Bewohner führen ein Leben über dem Abgrund. Tiere und Pflanzen, die sich hier behaupten, haben sich - jeder auf seine Weise - an einen der schwierigsten Lebensräume der Erde angepasst. Das gilt auch für den kleinen Totenkopfaffen, der in der heimlichen Welt im Kronendach manches Abenteuer besteht.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr, Wdh. morgen 17.15-18.45 Uhr)



Am 26.08.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Das Geheimnis der Elefanten

Elefanten sind die mächtigsten Landtiere der Erde. Sie sind sensibel und fürsorglich - manchmal aber auch bedrohlich. Mit jeder Menge Elektronik ausgerüstet, versuchten Tierfilmer und Elefantenexpertin Caitlin O'Connel, den Elefantenherden am Mushara Wasserloch im Etosha Nationalpark die letzten Geheimnisse zu entlocken.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)



Am 26.08.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Wildes Deutschland - Der Spreewald

Südöstlich von Berlin erstreckt sich eine geheimnisvolle Flusslandschaft, in der Region gibt es mehr Wasser als Land. Die Spree beendet hier ihren Lauf und verwandelt sich, sie teilt sich auf in ein Geflecht aus unzähligen Wasserläufen und Inseln. Es ist der Spreewald. Bis heute gibt es im Spreewald verborgene Winkel, die bisher kaum ein Mensch betreten hat. Hier haben sich Schwarzstorch, Kranich und Seeadler zurückgezogen. Die fischreichen Fließe bieten dem scheuen Fischotter ideale Lebensbedingungen. Im Herbst sind die geheimnisvoll röhrenden Rufe der Rothirsche aus den Erlenbrüchen zu hören.
(Wdh. morgen 6.35-7.20 Uhr)



Am 26.08.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Die Rückkehr der Wölfe - Das Wunder im Yellowstone Nationalpark

Im nordamerikanischen Yellowstone-Nationalpark vermehrten sich die Wapiti-Rothirsche lange Zeit ungebremst und das zuungunsten der dortigen Flora und Fauna - bis Wölfe in das Gebiet Einzug hielten. Die Dokumentation "Die Rückkehr der Wölfe - Das Wunder im Yellowstone-Nationalpark" zeigt die erstaunlichen Folgen, die die Wiederansiedlung von Wölfen Ende der 1990er Jahre für das gesamte Ökosystem im Yellowstone-Nationalpark hat. Ein aus den Fugen geratenes Ökosystem ist durch die Rückkehr der Raubtiere wieder in ein natürliches Gleichgewicht gelangt.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)



Am 26.08.20 21:45 - 22:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Von Schimpansen und Menschen

Die Verhaltensforscherin Jane Goodall ist eine Ikone: Ende der 50er Jahre geht sie nach Afrika, um Schimpansen zu beobachten. Der Paläontologe Dr. Louis Leaky schickt sie nach Gombe in Tansania. Ihre Entdeckungen sind Anfang der 60er bahnbrechend, seit den 80er Jahren ist Jane Goodall auch Aktivistin für Tier- und Umweltschutz. Für ARD Alpha war die Wissenschaftsjournalistin Dr. Sibylle Anderl mit Dr. Jane Goodall im Gespräch.
(Wdh. morgen 18.45-19.15 Uhr)



Am 26.08.20 21:45 - 22:15 Uhr auf 
phoenix: Jagdfieber - Die neue Lust an der Pirsch

"Ich werde Jägerin, weil ich die Natur liebe und sie schützen möchte", so Silvia. Knapp 80 Prozent aller Frauen und Männer, die ihren Jagdschein machen, nennen dieses Motiv. Die Kurse der deutschen Jagdschulen sind so voll wie noch nie. Dabei ist die Jagdausbildung langwierig und sehr schwierig. Ein Viertel der Schüler ist weiblich, in Großstädten ist es auch mal die Hälfte - das ist neu.



Am 26.08.20 22:15 - 23:15 Uhr auf 
ServusTV: Affen - Eine faszinierende Tierfamilie - Südamerika

Die Primaten haben es mit intelligenten Verhaltensweisen und einem ausgeprägten Sozialverhalten geschafft im Dschungel, in den Wüsten und sogar auf schneebedeckten Bergen zu überleben und sich weiterzuentwickeln. Der Biologe Patrick Aryee geht den Geheimnissen dieser erstaunlichen Tierfamilie auf den Grund. In der dritten und letzten Folge geht es für den Biologen Patrick Aryee nach Südamerika. Hier haben sich verschiedene Arten der sogenannten Neuweltaffen erstaunlich gut an die vorherrschenden Bedingungen angepasst. Im südamerikanischen Regenwald begegnet der Wissenschaftler wahren Dschungelakrobaten: den Klammeraffen. Diese Primatenart hat kurioserweise keine Daumen, dafür aber einen ungewöhnlich langen Schwanz, welcher nahezu wie ein dritter Arm, erstaunliche Möglichkeiten in puncto Beweglichkeit bietet. Auch die Totenkopfaffen zeichnen sich durch besondere Agilität aus. Ihre Gliedmaßen erinnern stark an Frösche, das gilt auch für ihre enorme Sprungkraft. In Belize trifft Aryee auf Brüllaffen, hier ist der Name auch wirklich Programm. So beängstigend ihre Geräusche auch erscheinen mögen, ihr Äußeres entspricht dem nicht annähernd. Die Goldenen Löwenäffchen hingegen verblüffen durch ihre besondere Art der Fortpflanzung - sie gebären immer Zwillinge. In Brasilien schließlich beobachtet Biologe Aryee eine Gruppe von Kapuzineraffen, die von allen Affenarten das im Verhältnis zum Körper größte Gehirn besitzen. Das spiegelt sich natürlich auch in sehr cleveren Verhaltensweisen wieder. Trotzdem sind viele Affenarten stärker vom Aussterben bedroht als je zuvor und es gibt nur einen nahen Verwandten, der verantwortungsvoll dafür Sorge tragen kann, dass diese faszinierende Tierfamilie geschätzt und vor allem geschützt wird: Der Mensch.
(Wdh. morgen 10.10-11.10 Uhr)



Am 27.08.20 05:45 - 06:30 Uhr auf 
phoenix: Wilder Iran (1/2)

Wüsten und große Seen, urige Laubwälder, sprudelnde Wasserfälle und schneebedeckte Berge - der Iran bietet überraschend spektakuläre Landschaften. Die abgelegenen Nationalparks des riesigen Landes beherbergen eine einzigartige Mischung von Tierarten aus Afrika, Asien und Europa, Bären neben Leoparden, Flamingos und Geiern. Der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation stellt den Süden des Landes in den Mittelpunkt.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 7.15 Uhr)



Am 27.08.20 09:45 - 10:15 Uhr auf 
phoenix: Wald in Not

phoenix-Reporter Hans-Werner Fittkau hat sich ein Bild vom Zustand der deutschen Wälder gemacht und mit Experten vor Ort gesprochen, u.a. mit Uwe Schölmerich, Leiter des Forstamts Rhein-Sieg-Erft, Dr. Bertram Leder, Leiter des Zentrums für Wald und Holzwirtschaft NRW in Arnsberg sowie dem BUND-Vorsitzenden Holger Sticht und Waldbesitzer Jörg von Beyme. Wie bedroht ist der Wald? Wie werden die Flächen aufgeforstet? Wie wird aus der Monokultur der Fichten ein gesunder Mischwald. In Arnsberg im Hochsauerland wird bei der Forschungsstelle Wald und Holzwirtschaft des Landes NRW ganz praktisch erprobt, welche Baumsorten dem Klimawandel trotzen können. Fazit der Recherche: Der "Wald ist in Not" - so wie wir ihn noch heute kennen wird er schon bald Vergangenheit sein.
In den Tagen des Corona-Shutdowns sind viel mehr Menschen im Wald unterwegs als sonst. Was sie dort sehen, ist allerdings in vielen Regionen Deutschlands erschütternd: Millionen von Fichten sind dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen, vielerorts sind riesige Kahlflächen entstanden - eine Folge der Dürre und Hitze der letzten zwei Jahre. Inzwischen sind auch immer mehr Buchen betroffen, eine Baumart, die in Deutschland eigentlich heimisch ist.



Am 27.08.20 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Das Emsland - Niedersachsens wilder Westen

Das Emsland ist "Niedersachsens wilder Westen", denn dort gibt es Deutschlands seltenste Tiere und die größten Moore Westeuropas. In keinem anderen Landkreis der Bundesrepublik Deutschland leben mehr Säugetierarten. Seine Vielfalt macht das Emsland so einzigartig: wilde Flüsse und weite Wälder, eingebettet in eine traditionelle Kulturlandschaft, die noch Platz lässt für Menschen und Tiere. Der Film begleitet die Natur des Emslandes im Jahresverlauf und gewährt hautnahe Einblicke in das Verhalten und Familienleben der heimischen Tiere.



Am 27.08.20 14:00 - 14:45 Uhr auf 
BR: Unsere Wälder - Das Rothaargebirge

Tiefe Einschnitte im Waldboden, aufgelassene Erzgruben, geheimnisvolle Moore - und sehr viel Wasser. Schon seit Jahrhunderten haben die Menschen im Rothaargebirge östlich von Siegen den Wald genutzt. In den uralten sogenannten Haubergen wurde Holz geschlagen, Eichenrinde für Gerbereien geschält und sogar Getreide angebaut.
Diethard Altrogge ist seit über 40 Jahren Förster im Rothaargebirge. Wie kein anderer kennt er die Region und seinen Wald. Im Herbst ist sein Revier besonders schön. Schon im September liegen die Nebel tief in den Tälern. Der Wald wirkt wie verzaubert. Die Moore hier waren schon immer Ursprung für Mythen und Erzählungen, in denen Realität und Traum verschwimmen.
Diethard Altrogge ist jemand, der immer wieder aneckt, wenn es um das Wohl seines Waldes geht. Als er die Bundeswehr zu Hilfe ruft, um Löcher für Teiche und Tümpel zu sprengen, glauben selbst Umweltschützer nicht daran, dass so etwas Erfolg haben könnte. Heute sind diese von Menschen gesprengten Landschaften die Heimat seltener Vögel, Insekten und Amphibien.



Am 27.08.20 16:45 - 17:30 Uhr auf 
phoenix: Wildes Skandinavien - Dänemark

So kennen viele Menschen Dänemark: endlose Strände, mildes Klima und natürlich die "Kleine Meerjungfrau" im Hafen von Kopenhagen. Dabei hat das kleine Land viel mehr zu bieten: Urwälder, in denen Rothirsche, Wildschweine und Kraniche leben. Sandbänke, auf denen sich Kegelrobben tummeln. Dieser Film über Dänemark von Jan Haft gibt Einblicke in die verborgenen Wälder Jütlands und zeigt viele fast vergessene Tierarten. Sogar Rothirsche, die größten Wildtiere Dänemarks, leben in einigen Dünenlandschaften und sind bisweilen Besucher der endlosen Strände. Die urigen Wälder von Lille Vildmose im nördlichen Jütland gehören zu den artenreichsten Nordeuropas: Hier bringen Wildschweine heutzutage wieder ihren Nachwuchs zur Welt und pflügen effizient den Boden um, damit bessere Keimbedingungen für viele seltene Pflanzen herrschen. Auch Rothirsche, die schon seit der letzten Eiszeit hier heimisch sind, fühlen sich in dem Schutzgebiet zu Hause.



Am 27.08.20 20:15 - 22:00 Uhr auf 
3sat: Rettet die Wälder!

Hitze, Trockenheit, Schädlinge - unseren Wäldern geht es schlecht. Seit Jahrzehnten haben Forstwirte auf profitträchtige, aber anfällige Fichten- und Kiefermonokulturen gesetzt. Das rächt sich jetzt. Brauchen wir neue, hitzeresistentere Baumarten, damit unsere Wälder in Zeiten des Klimawandels bestehen können? Sollten Forstwirte den "Wald der Zukunft" weiter aktiv managen oder lieber auf die Regenerationskräfte der Natur setzen? Sind mehr Mischwälder die Lösung? Gesunde widerstandsfähige Wälder setzen ein intaktes Ökosystem voraus, in dem Pflanzen, Tiere, Pilze und Mikroorganismen zusammenleben, den Stoffkreislauf in Gang halten und die Umwelt recyceln. Gesunde Wälder speichern viel Kohlendioxid und Wasser und wirken wie eine natürliche Klimaanlage. Und sie liefern uns neben dem wertvollen Rohstoff Holz auch die Luft zum Atmen. Umso bedenklicher erscheint in der Hinsicht die weltweit stark zunehmende Regenwaldvernichtung. Welche Folgen hat das für den Planeten? Und was können wir Verbraucher tun, um die Wälder zu schützen? Weniger Holz verbrauchen, stärker auf nachhaltige Holzwirtschaft und Holzschutzsiegel achten? "wissen aktuell" zeigt Wege, wie sich unsere Wälder retten lassen.



Am 27.08.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Ausbeutung der Urwälder

Urwälder verschwinden immer schneller: Um das Abholzen aufzuhalten, wurde vor 25 Jahren das Ökosiegel FSC gegründet. Es bescheinigt, dass Papier, Möbel, Terrassendielen und andere Produkte aus "umweltgerecht" gefälltem Holz hergestellt wurden. Der Dokumentarfilm "Die Ausbeutung der Urwälder" bereist die Welt und zieht eine spannende Bilanz: Kann der FSC die Zerstörung der Urwälder aufhalten? Oder verkehrt sich das gut gemeinte FSC-System womöglich ins Gegenteil, indem illegale Waldrodung nicht verhindert und der Verbraucher in seinem Glauben getäuscht wird?
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)



Am 27.08.20 21:45 - 22:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Der Kampf um den Urwald

Der Bialowieza-Nationalpark in Polen ist der letzte europäische Urwald und ein UNESCO-Weltnaturerbe. Dort leben Wisente, Wölfe, Luchse, Elche und mehr als 120 Vogelarten. Im März dieses Jahres hat die Regierung in Warschau eine Verdreifachung des Holzeinschlags beschlossen. Umweltschützer versuchen, die Abholzungen zu verhindern. Mittlerweile droht die UNESCO, den Bialowieza-Nationalpark auf die Rote Liste des gefährdeten Naturerbes zu setzen. Und der Europäische Gerichtshof verfügte ein sofortiges Ende der Abholzungen. Doch die polnische Regierung und die Forstverwaltung geben sich davon unbeeindruckt und roden weiter.
(Wdh. morgen 18.00-18.30 Uhr)



Am 28.08.20 06:45 - 07:30 Uhr auf 
phoenix: Die Krone Nordamerikas - Der Waterton Glacier National Park

Der Park, seit 1932 ein Zusammenschluss des kanadischen Waterton Lakes National Park und des US-amerikanischen Glacier National Park, ist der erste "Friedenspark" der Welt. Doch die Einzigartigkeit des grenzübergreifenden Ökosystems ist in Gefahr. Im Nordwesten ragt ein großer Keil ungeschütztes Gebiet mitten hinein in den Park. Einer der wichtigsten kanadischen Highways führt durch die Region, es wird massiv Holz eingeschlagen - und es darf gejagt werden. Die Jäger-Lobby ist mächtig. Der wichtigste Wildtier-Korridor Nordamerikas ist hier brutal zerschnitten. Der Nationalpark könnte ohne die Verbindung zu nördlicheren Schutzgebieten wie dem Banff National Park zu einer Insel werden - das langsame Aussterben und das Ende einer der bedeutendsten Naturräume des Planeten wäre damit vorprogrammiert. Aktivisten, Wissenschaftler und Naturliebhaber haben dieser Bedrohung den Kampf angesagt. Für sie gibt es nur eine Lösung: Der Park muss vergrößert werden. Die Dokumentation begleitet die Enthusiasten durch ein wichtiges Jahr.



Am 28.08.20 10:15 - 10:45 Uhr auf 
phoenix: Wenn der Regen ausbleibt - droht Deutschland Dürre?

Phoenix Reporterin Inge Swolek hat mit Landwirten und mit Pflanzenwissenschaftlerinnen der Universität Bonn gesprochen und hat beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe nachgefragt welche Notfallpläne für Dürre und Wasserknappheit in den Schubladen liegen. Ist die Bundesregierung vorbereitet, wie sie 80 Millionen Menschen über Wochen mit Trinkwasser versorgen kann? 2018 war es sehr heiß, 2019 ebenfalls und wie wird der Sommer 2020? Wird Dürre normal, stehen wir vor Ernteausfällen und Wasserknappheit. Die Natur und Wir sind auf den Regen angewiesen, doch der ist nicht in Sicht. Sind wir auf die Zukunft vorbereitet und wenn ja, wie?



Am 28.08.20 14:00 - 14:45 Uhr auf 
BR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben (1)

Der Wald - Sehnsuchtsort der Deutschen. Und den kennt keiner so gut wie er: Förster und Bestseller-Autor Peter Wohlleben versteht und erklärt den Wald wie kein Zweiter. Sein Buch "Das geheime Leben der Bäume" ist ein internationaler Bestseller, der sich millionenfach verkauft hat. In der Sendung "Der mit dem Wald spricht" nimmt Peter Wohlleben in jeder Folge zwei Prominente mit auf eine faszinierende Entdeckungsreise zu den Geheimnissen des Waldes. In der ersten Folge ist Peter Wohlleben mit der Köchin Sarah Wiener und dem Musiker und Entertainer Guildo Horn in der Eifel unterwegs. Die drei wandern zwei Tage lang durch den Wald von Peter Wohlleben: Hier kennt sich der Förster aus wie in seiner Westentasche, es geht durch alten Buchenbestand, durch einen Friedwald, wo man seine letzte Ruhestätte unter Bäumen finden kann, bis zu einem für Peter Wohlleben geradezu mystischen Ort. Während ihrer Wanderung erfahren die beiden prominenten Mitwanderer allerhand faszinierende Fakten über den Wald, der eine ganz neue Perspektive auf das komplexe Ökosystem Wald öffnet. Und neben dem Einblick in die Geheimnisse des Waldes ist auch handfestes Können gefragt: Nur mit einer Axt müssen sie einen Baum fällen und sich ein Lager bauen, um die Nacht ganz allein unter freiem Himmel mitten im Wald zu verbringen.



Am 28.08.20 16:10 - 17:05 Uhr auf 
arte: Kanada - Auf Spurensuche am Yukon

Der aus der Schweiz stammende Kim Pasche, der sich selbst als Experimental-Archäologe bezeichnet, verbringt jedes Jahr mehrere Monate ohne technische Hilfsmittel und mit nur wenigen, selbst angefertigten Werkzeugen völlig autark in einem der unberührtesten Gebiete Nordamerikas. Für sein neues Abenteuer begibt er sich im Yukon auf die Spuren der Gwich'in-Indianer. Begleitet wird er von Stan, einem Angehörigen dieses Stammes, dessen Jagdgründe sich seit 15.000 Jahren im Yukon befinden. Zusammen werden die beiden Männer in dieser Wildnis leben und die Tierarten jagen, die den Gwich'in das Überleben sicherten.



Am 28.08.20 17:05 - 17:30 Uhr auf 
arte: Hornissen - Harmlos und doch gefürchtet

Gefürchtet sind sie, bedrohlich wirken sie: Hornissen, die schwarz-gelben Rieseninsekten. Doch die Tiere aus der Familie der Faltenwespen sind harmloser als ihr Ruf. Sie sind weder aggressiver noch giftiger als Wespen, Hummeln oder Bienen. Doch von einer invasiven Hornissenart hört man nichts Gutes: Vespa velutina, eine asiatische Hornisse, wurde 2004 im Raum Bordeaux erstmals in Europa nachgewiesen, wahrscheinlich in einem Blumentopf aus China importiert. Zusammen mit dem Biologen Denis Thiery untersuchen die "Xenius"-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade sowohl die eine als auch die andere Hornissenart.



Am 28.08.20 18:25 - 19:20 Uhr auf 
arte: Kuba - Das grüne Herz der Karibik

Als Christoph Kolumbus die Naturwunder Kubas entdeckte, erklärte er, etwas Schöneres habe er in seinem Leben noch nicht gesehen. Fünf Jahrhunderte später ist Kuba nach knapp 60 Jahren US-Embargo, politischer Isolation und der daraus resultierenden Wirtschaftsschwäche ein Land ohne Schwerindustrie und intensiver Landwirtschaft. Aus dieser geopolitischen Situation geht ein eindeutiger Gewinner hervor: die Natur. Die Wälder, Flüsse und Mangroven der Karibik-Insel sind heute weltweit einzigartige Naturparadiese. Neben Hunderten endemischer Arten leben hier Dutzende andernorts längst ausgestorbene Tiere, und die kubanische Mangrove ist eine der artenreichsten der Welt. 2015 kamen die Dinge auf politischer Ebene mit dem berühmten "Todos somos Americanos" von Barack Obama erstmals wieder in Bewegung: Das Embargo wurde aufgehoben und inzwischen besagen Prognosen, dass der Tourismus in den nächsten fünf Jahren von drei auf sieben Millionen Besucher pro Jahr ansteigen wird. Darauf sind weder die elf Millionen Kubaner noch die Ökosysteme der Karibik-Insel vorbereitet. Im kubanischen Umweltamt sehen sich knapp 30 Forscher mit dieser riesigen Herausforderung konfrontiert. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, denn ihnen bleiben nur zwei oder drei Jahre, um in den Wäldern und Mangroven bedrohte Tierarten zu erfassen, überlebenswichtige Fortpflanzungsgebiete abzugrenzen und die, das empfindliche Ökosystem gefährdende, Tiere zu identifizieren. Eine kaum zu bewältigende, aber unverzichtbare Aufgabe: Nur so kann vermieden werden, dass die unweigerliche anrollende Tourismuslawine die Artenvielfalt Kubas und damit eine genuine Reserve Mittelamerikas zerstört.



Am 28.08.20 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Weißes Dach gegen Klimawandel

Der peruanische Erfinder Eduardo Gold hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, einen Berggipfel in den Anden weiß anzustreichen. Klingt verrückt, soll aber das Klima am Berg verbessern. Wie das funktioniert und welche anderen Maßnahmen angedacht werden, das Klima weltweit zu steuern, erklärt Anja Reschke in "Wissen vor acht - Zukunft".



Am 29.08.20 04:05 - 05:00 Uhr auf 
ServusTV: Gabun - Durch Afrikas Dschungel

Gabun ist zu zwei Drittel von tropischem Regenwald bedeckt. Die Dokumentation begibt sich auf die Reise von Libreville, der Hauptstadt des Landes, nach Port-Gentil. Im Regenwald trifft man etwa auf den Volksstamm der Pygmäen. Das sind die Ureinwohner, die im Nordosten und Süden angesiedelt sind. Die Dokumentation zeigt das schillernde Leben in den Großstädten Gabuns. Doch erst im tropischen Regenwald zeigen sich die vielen Facetten der besonderen Natur des Landes. Und inmitten des Dschungels entdeckt der Filmemacher Laurent Bouit den Ogooué, den größten Fluss Gabuns.



Am 29.08.20 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Warum nickt der Leguan?

Der Leguan wehrt sich mit aller Kraft. Die scharfen Krallen und der lange Schwanz peitschen durch die Luft. Wildhüter Keysor versucht die wilde Echse in seinen Griff zu kriegen. Paula steht dicht hinter dem einheimischen Leguanbändiger. Das Reptil ist so groß wie sie. Gleich soll die Reporterin das Tier in die Hand nehmen. Wird sie diese Mutprobe bestehen?
Paula ist zu Besuch bei dem Volk der Bribri. Das sind Ureinwohner Costa Ricas. Nachdem Leguane lange Zeit vom Aussterben bedroht waren, haben es sich die Bribri zur Aufgabe gemacht, die faszinierenden Echsen zu schützen.



Am 29.08.20 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Füchse - mitten in der Stadt

Füchse erobern unsere Städte. Und sie scheinen sich dort wohlzufühlen, denn die Reste unserer Wegwerf- und Überflussgesellschaft sorgen dafür, dass auch der Nachwuchs in der Stadt leichter großgezogen werden kann als auf dem Land, wo die dezimierten Hasenbestände das Überleben schwermachen. Warum der einstmals scheue Meister Reineke aus den Wäldern in die Städte gewandert ist, und wie die Füchse dort leben, versuchen Biologen in Zürich herauszufinden.



Am 29.08.20 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Bärengeschwister - Drollige Racker

Im Januar 2013 wird eine Bärin an der Grenze zu Tschechien tot aufgefunden, wahrscheinlich erschossen. Die Spuren der Bärin führen im Schnee zu einer Felshöhle, in der zwei Jungtiere liegen. Die werden zu Vaclav Chaloupek, einem tschechischen Tierschützer und Naturfotografen, der schon mehrfach verwaiste Bären aufgezogen hat, gebracht. Es geht darum, die Tiere am Leben zu halten.



Am 29.08.20 11:50 - 12:45 Uhr auf 
arte: Norwegen, die Rentierprinzessin

Die Finnmark ist die nördlichste und flächenmäßig größte Provinz Norwegens, aber auch die am dünnsten besiedelte: Nur rund 1,5 Menschen leben hier pro Quadratkilometer, insgesamt 76.000. Davon gehören 60.000 zum Volk der Samen. Viele von ihnen leben noch immer von und mit ihren Rentieren. Im Winter ziehen Zehntausende dieser nordischen Hirsche halbwild durch die Hochebenen. "GEO Reportage" hat sich unter die Sami gemischt und war auch bei den alljährlichen Rentierrennen mit dabei.



Am 29.08.20 12:25 - 13:10 Uhr auf 
ZDFneo: Auf die Größe kommt es an (1/2)

Der erste Teil des neuen Programms untersucht, was passieren würde, wenn die Umwelt und die Menschen vergrößert würden. Bis zu welcher Größe ist der Mensch überlebensfähig? Was würde ein beträchtliches Größenwachstum für Herz und Knochen bedeuten? Auch die Erde und die Sonne sind Gegenstand des spannenden Gedankenexperiments. Was würde theoretisch geschehen, wenn die Skalierung im Universum geändert würde? Eine Frage, die Astrophysiker zu neuen Erkenntnissen geführt hat.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 13.55 Uhr)



Am 29.08.20 13:55 - 14:40 Uhr auf 
ZDFneo: Die Vermessung der Erde (1/2)

In der zweiteiligen Dokumentation nimmt Physikprofessor Harald Lesch die Zuschauer mit auf eine Forschungsreise der Menschheitsgeschichte über die Vermessung der Erde.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 15.25 Uhr)



Am 29.08.20 13:55 - 14:25 Uhr auf 
hr: Ein Fläschchen für den Jaguar

Luciano do Valle di Saboia und seine Frau Christiane sind beide Ärzte - Leben zu retten ist ihre Aufgabe. Aber nicht nur das von Menschen, auch die Rettung der bedrohten Tierwelt Brasiliens liegt ihnen am Herzen. Begonnen hat alles vor mehr als zehn Jahren mit einem alten Jaguar, der auf zwei Quadratmetern Beton vor sich hinvegetierte. Er sollte seine letzten Tage zusammen mit einer Gefährtin in einem artgerechten Gehege auf dem Landgrund des Ehepaars verbringen. Seitdem haben in ihrer Aufzuchtstation "Criadouro Onça Pintada" die seltenen Waldhunde Zuflucht gefunden ebenso wie Mähnenwolf, Tapir, Brüllaffen und andere Tierarten Brasiliens, die in ihrem ursprünglichen Lebensraum fast schon verschwunden sind. Oft ist der Erhalt einer bedrohten Art nur noch mithilfe einer überwachten Aufzucht möglich. Doch was tun mit dem Nachwuchs, wenn die Tiermutter ihn nicht annimmt? Als das Jaguarweibchen Fofa mit ihren neugeborenen Jungen nichts anfangen kann, bleibt Christiane Saboia nichts anderes als zum Fläschchen zu greifen.
(Wdh. übermorgen 10.05-10.35 Uhr)



Am 29.08.20 15:00 - 16:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Fledermäuse - Geheimnisvolle Wesen der Nacht

Fledermäuse können fliegen wie ein Vogel, tragen Fell wie eine Maus, sie schlafen kopfüber und sehen mit den Ohren. Trotz oder gerade wegen dieser ungewöhnlichen Eigenschaften und Fähigkeiten finden viele Menschen die Jäger der Nacht unheimlich. Einige empfinden richtiggehend Ekel, wenn sie an Fledermäuse denken. "Fledermäuse sind die sozialsten und faszinierendsten Tiere, die ich kenne", sagt hingegen Simon Ripperger. Der Biologe vom Naturkundemuseum Berlin leitet ein Fledermaus-Forschungsprojekt und interessiert sich besonders für Vampirfledermäuse. Er ist zu Gast bei Planet Wissen und weiß, was wir von den fliegenden Säugetieren lernen können, warum sie Meister im Energiesparen und vorbildliche Eltern sind. Und warum es gute Gründe für jeden von uns gibt, die bedrohten Tiere zu schützen.



Am 29.08.20 15:00 - 16:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Fledermäuse - Geheimnisvolle Wesen der Nacht

Fledermäuse können fliegen wie ein Vogel, tragen Fell wie eine Maus, sie schlafen kopfüber und sehen mit den Ohren. Trotz oder gerade wegen dieser ungewöhnlichen Eigenschaften und Fähigkeiten finden viele Menschen die Jäger der Nacht unheimlich. Einige empfinden richtiggehend Ekel, wenn sie an Fledermäuse denken. "Fledermäuse sind die sozialsten und faszinierendsten Tiere, die ich kenne", sagt hingegen Simon Ripperger. Der Biologe vom Naturkundemuseum Berlin leitet ein Fledermaus-Forschungsprojekt und interessiert sich besonders für Vampirfledermäuse. Er ist zu Gast bei Planet Wissen und weiß, was wir von den fliegenden Säugetieren lernen können, warum sie Meister im Energiesparen und vorbildliche Eltern sind. Und warum es gute Gründe für jeden von uns gibt, die bedrohten Tiere zu schützen.



Am 29.08.20 15:30 - 17:05 Uhr auf 
3sat: Die Rückkehr der Wildnis

Die Schweiz ist ein übernutztes Land. Tausende von Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Doch es gibt auch eine andere Schweiz: Dort wächst der Wald zu neuer Wildnis. Tiere, die längst ausgerottet waren, kehren zurück: Bär, Wolf, Bartgeier - und vielleicht sogar bald der Wisent. Der Film stellt Menschen vor, die sich für eine intakte Natur einsetzen.



Am 29.08.20 15:45 - 16:30 Uhr auf 
phoenix: Die schönsten Nationalparks - Thailands abenteuerlicher Süden

Im Khao Sok Nationalpark gibt es Wälder, die viel älter sind als die im Amazonasgebiet. Die Baumriesen flößen Ehrfurcht ein, nicht nur wegen ihrer Höhe, es ist die Geschichte des Waldes, die demütig macht. Subin lebte in den Wäldern, als er ein junger Mann war. Ende der 70er Jahre flüchtete er vor der Militärregierung, wie viele Studenten damals, in den Schutz des Waldes. Viele Jahre lebte er vom Wald, er weiß, wie man hier überleben kann. Später wurde er amnestiert, doch der grünen Verlockung kann er sich nicht ganz entziehen, immer wieder zieht es ihn zu den Riesen des Waldes.
(Wdh. morgen 9.45-10.30 Uhr)



Am 29.08.20 16:30 - 17:15 Uhr auf 
phoenix: Die schönsten Nationalparks - Chinas wilde Berge

Die Wälder des Nationalparks Fanjing in der chinesischen Provinz Guizhou sind unberührt und dank der Bemühungen des Reservatleiters Yang Yequin geschützt. Doch er wird sich demnächst als Forschungsleiter zurückziehen. Sein Nachfolger Nui Kefeng hat sich entschieden, mit Überwachungskameras zu arbeiten, die herausfinden sollen, wie sich die letzten 700 noch lebenden Guizhou-Goldaffen verhalten, wenn keine Beobachter in der Nähe sind. Dabei erwartet die Forscher eine erstaunliche Überraschung.
(Wdh. morgen 10.30-11.15 Uhr)



Am 29.08.20 18:10 - 19:10 Uhr auf 
ServusTV: Affen - Eine faszinierende Tierfamilie - Südamerika

Die Primaten haben es mit intelligenten Verhaltensweisen und einem ausgeprägten Sozialverhalten geschafft im Dschungel, in den Wüsten und sogar auf schneebedeckten Bergen zu überleben und sich weiterzuentwickeln. Der Biologe Patrick Aryee geht den Geheimnissen dieser erstaunlichen Tierfamilie auf den Grund. In der dritten und letzten Folge geht es für den Biologen Patrick Aryee nach Südamerika. Hier haben sich verschiedene Arten der sogenannten Neuweltaffen erstaunlich gut an die vorherrschenden Bedingungen angepasst. Im südamerikanischen Regenwald begegnet der Wissenschaftler wahren Dschungelakrobaten: den Klammeraffen. Diese Primatenart hat kurioserweise keine Daumen, dafür aber einen ungewöhnlich langen Schwanz, welcher nahezu wie ein dritter Arm, erstaunliche Möglichkeiten in puncto Beweglichkeit bietet. Auch die Totenkopfaffen zeichnen sich durch besondere Agilität aus. Ihre Gliedmaßen erinnern stark an Frösche, das gilt auch für ihre enorme Sprungkraft. In Belize trifft Aryee auf Brüllaffen, hier ist der Name auch wirklich Programm. So beängstigend ihre Geräusche auch erscheinen mögen, ihr Äußeres entspricht dem nicht annähernd. Die Goldenen Löwenäffchen hingegen verblüffen durch ihre besondere Art der Fortpflanzung - sie gebären immer Zwillinge. In Brasilien schließlich beobachtet Biologe Aryee eine Gruppe von Kapuzineraffen, die von allen Affenarten das im Verhältnis zum Körper größte Gehirn besitzen. Das spiegelt sich natürlich auch in sehr cleveren Verhaltensweisen wieder. Trotzdem sind viele Affenarten stärker vom Aussterben bedroht als je zuvor und es gibt nur einen nahen Verwandten, der verantwortungsvoll dafür Sorge tragen kann, dass diese faszinierende Tierfamilie geschätzt und vor allem geschützt wird: Der Mensch.



Am 29.08.20 19:15 - 20:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das japanische Teehaus

Eine Familie aus Washington wünscht sich für ihren Zen-Garten ein japanisches Teehaus. Die Baumhaus-Profis zimmern das Bauwerk auf über sechs Metern Höhe in eine alte Zeder. Einer Pagode nachempfunden, entwirft Profi-Handwerker Pete Nelson ein schlichtes Refugium mit klassischen Papierschiebetüren, traditionellen Tatami-Matten und einem grandiosen Blick auf die Koi-Teiche im Garten.



Am 29.08.20 20:15 - 21:45 Uhr auf 
arte: Madagaskar - Im Labyrinth der Tsingy

Das Ziel einer Expedition Pariser Naturwissenschaftler auf Madagaskar ist der im Westen der Insel gelegene Nationalpark Tsingy de Namoroka. Die Forscher, darunter vor allem Biologen wie Insektenforscher, Amphibienforscher und Botaniker, werden mehrere Wochen lang Flora und Fauna eines Karstgebirges auswerten, das die Madegassen Tsingy getauft haben. Oft wurden die Tsingy aufgrund ihrer einzigartigen Biodiversität mit einer Arche Noah verglichen, in der sich die Evolution so gut studieren lässt wie an kaum einem anderen Ort des Planeten.



Am 29.08.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Die Great Smoky Mountains

"Ort des blauen Rauchs", so nannten die Cherokee-Indianer einst die Hügellandschaft im Osten der USA, in der heute der Great Smoky Mountains Nationalpark liegt. Zu etwa 95 Prozent besteht der Park aus Wäldern. Ein Viertel davon ist unberührter Urwald mit einer erstaunlichen Pflanzenvielfalt. Vor allem im Indian Summer leuchtet das Laub der Bäume in allen erdenklichen Rot- und Gelbtönen von den Hängen.
(Wdh. morgen 17.45-18.30 Uhr)



Am 30.08.20 07:40 - 08:25 Uhr auf 
ZDFneo: Sibirien – Zurück in die Eiszeit

Eine Welt zu erschaffen wie vor 15.000 Jahren – an dieser Vision arbeitet ein Forscher in Sibirien. Das Ziel seines Pleistozän-Parks ist nichts Geringeres als der Kampf gegen den Klimawandel.
(Wdh. übermorgen 2.10-2.55 Uhr)



Am 30.08.20 08:25 - 09:10 Uhr auf 
ZDFneo: Kuba – Das Erbe der Revolution

Bei Kuba denkt jeder an Strände, Zigarren und natürlich die Revolution. Dirk Steffens entdeckt eine verborgene Welt hinter den Klischees: Die Karibikinsel fasziniert mit ihrer atemberaubenden Natur.
(Wdh. übermorgen 2.55-3.40 Uhr)



Am 30.08.20 09:45 - 10:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Navarra - Grünes Spanien zwischen Pyrenäen und Ebro

Auf der Südseite der Pyrenäen liegen Navarra und Aragon, zwei der schönsten Provinzen Spaniens. Jakobspilger kommen seit über tausend Jahren durch diese Region. Sie atmen auf dem Weg nach Santiago de Compostela, die reine Luft im größten Buchenwald Europas, bewundern die 500 Meter hohen Steilwände enger Schluchten und besuchen die alten Klöster und Kirchen.



Am 30.08.20 12:00 - 12:45 Uhr auf 
BR: Grizzlys hautnah - Bären wie wir

Die Katmai-Küste in Alaska ist eine Landschaft von rauer, ungezähmter Schönheit - und sie ist ein Bärenparadies. Der Bärenforscher Chris Morgan kennt diese Bären wie kaum ein anderer. Mit viel Sympathie und Augenzwinkern zeigt er, wie die Bären in ihrem täglichen Leben zurechtkommen, an guten, wie auch an schlechten Tagen.
(Wdh. morgen 10.25-11.10 Uhr)



Am 30.08.20 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Deutschland - Die Lausitz

Weit im Osten Deutschlands liegt die Lausitz, das Land der 1.000 Teiche, eine Landschaft voller Gegensätze. Dieser Film gewährt außergewöhnliche Einblicke in die Region. In der beschaulichen Teichlausitz leben seltene Tiere wie Fischotter oder die sonderbare Rohrdommel. In den Bruchwäldern ziehen sogar Elche wieder ihre Kälber groß. Weite Flächen wurden durch den Braunkohletagebau zur Mondlandschaft. Doch die Natur kehrt auch hier zurück: Wolfsrudel und Rothirsche durchstreifen die Gegend.



Am 30.08.20 15:55 - 16:55 Uhr auf 
ServusTV: König des Dschungels (1/2)

Fernsehmoderator Richard Hammond (Top Gear, Science of Stupid) realisiert einen Kindheitstraum. Er beschließt, in den Dschungel des Amazonas zu reisen, um dort exotische Kreaturen, wie etwa das Faultier, den Amazonasdelphin und die Harpyie, zu fotografieren. Mit seiner Arbeit möchte der Brite auf die Ausrottung bedrohter Tierarten hinweisen. Doch immer wieder hat Hammond Pech und es passieren ihm Missgeschicke. All das hindert den tollpatschigen Fotografen nicht, auf die Jagd nach dem perfekten Motiv zu gehen. Hammond treckt durch den dampfigen, undurchdringlichen Regenwald, bewältigt eine Flussreise auf dem Amazonas, schläft in einem Baldachin unter freiem Himmel und lässt sich Hunderte Meter zur Waldkrone hinaufziehen, um die abgelegenen Plätze aufzusuchen, an denen sich die bedrohten Tierarten niedergelassen haben. Auf seiner Abenteuerreise begegnet Hammond Menschen, die den Regenwald ihr Zuhause nennen. Sie leben als Flussvolk auf dem Amazonas oder in traditionellen Stammesdörfern. Der englische Fernsehmoderator entdeckt auch, welche Bedeutung den Regenwaldpflanzen in der modernen Medizin zukommt. Und er muss erkennen, welche tragischen Folgen die Abholzung des Amazonas für bedrohte Tierarten hat.



Am 30.08.20 17:00 - 18:00 Uhr auf 
ServusTV: Die Superkolonie - Waldameisen ganz groß

David Attenborough versucht dem Geheimnis der Superkolonie auf die Spur zu kommen: im Schweizer Jura existiert eine riesige Ameisenkolonie. Über tausend Haufen sind miteinander verbunden, bevölkert von mehr als einer Milliarde Waldameisen, wie Experten schätzen. Das friedliche Zusammenleben von Ameisen aus so vielen verschiedenen Nestern ist extrem ungewöhnlich - aber offenbar ein Erfolgsrezept, denn dieses Naturphänomen existiert hier schon seit langer Zeit. In der Umgebung der Superkolonie leben weitere Waldameisenvölker, allerdings jedes in seinem eigenen Haufen. Im Gegensatz zu den friedlichen Artgenossen der Superkolonie sind die Einzelvölker aggressiv: sie kämpfen gegen ihre Nachbarn um Ressourcen - und jeder Konflikt fordert zahllose Tote. Die einen leben also in friedlicher Koexistenz, während die anderen opferreiche Kriege führen. Wissenschaftler rätseln: warum zeigen Ameisen derselben Art - noch dazu in direkter Nachbarschaft - ein derart unterschiedliches Verhalten?



Am 30.08.20 17:15 - 18:00 Uhr auf 
SWR: Spaniens wilder Süden (2)

Tiere, die sich in einem Lebensraum über Jahrtausende gegen andere Arten behaupten müssen, werden oft zu Nahrungsspezialisten. Kommt es zu dramatischen Veränderungen in der Umwelt, sind solche Spezialisten oft nicht in der Lage, sich umzustellen. Das gilt auch für die seltenste Raubkatzenart der Welt: den Iberischen Luchs, auch Pardelluchs genannt. Seine Beute besteht bis zu 90 Prozent aus Wildkaninchen. Anfang des letzten Jahrhunderts bevölkerten noch mehr als 5.000 Luchse die Iberische Halbinsel. Dann kamen, zusätzlich zum rücksichtslosen Jagd- und Siedlungsverhalten des Menschen, zwei verschiedene Seuchen über das Land, die fast die gesamte Kaninchenpopulation Spaniens dahinrafften. Zur Jahrtausendwende waren gerade einmal einhundert Luchse übrig. Den Spanischen Kaiseradler hat ein ähnliches Schicksal ereilt. Heute gibt es gerade noch 250 Paare des majestätischen Greifvogels mit einer Flügelspannweite von über zwei Metern. Doch in Spanien findet ein Sinneswandel statt - man ist sich bewusst, dass diese vom Aussterben bedrohten Arten für immer von der Erde verschwinden, wenn nichts passiert.
(Wdh. morgen 10.30-11.15 Uhr)



Am 30.08.20 19:30 - 20:00 Uhr auf 
tagesschau24: 7 Tage... Überleben im Wald

Kaum Essen, wenig Wasser, kein Dach über dem Kopf. Weder Schlafsack noch Isomatte sind erlaubt bei diesem Abenteuerurlaub. Schließlich soll in den Wäldern Mecklenburg-Vorpommerns der Ernstfall geprobt werden: Das Ziel der 13 Seminarteilnehmer lautet: "7 Tage... Überleben im Wald". Neben einem Barkeeper, einer Krankenschwester und einem Elektriker wagen sich auch die beiden NDR Autoren Tobias Lickes und Martin Rieck ins morsche Unterholz. Auf dem Programm stehen Verzicht und Grenzerfahrungen.



Am 30.08.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Indiens wilde Schönheit - Im Dschungel der Ghats

Entlang der indischen Westküste erstrecken sich die Westghats auf einer Länge von über 1.600 Kilometern. Die Bergkette bildet eine natürliche Barriere für die vom Ozean heranziehenden feuchten Luftmassen und bekommt soviel Regen wie kaum eine andere Gegend Indiens. Der dortige tropische Regenwald bietet besonderen Tieren und Pflanzen Lebensraum. Viele Arten gibt es nur hier. Der vom Aussterben bedrohte Bartaffe teilt sich die Früchte der Urwaldbäume mit Languren und Riesenhörnchen. Am Boden des Dschungels leben Schlangen - unter anderem die "Herrscherin des Dschungels", die Königskobra. Unterbrochen wird der Urwald von Plantagen. Die regenreiche Gegend bietet perfekte Anbaubedingungen. Von hier aus werden Tee und Gewürze in die ganze Welt verschifft. Elefanten kommen auf ihren Wanderungen oft zu nah an menschliche Siedlungen und Felder, die in ihren traditionellen Wandergebieten liegen. Auch Königskobras, wenn sonst auch scheue Tiere, verirren sich manchmal in menschliche Behausungen - eine Gefahr für beide Seiten.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)



Am 31.08.20 00:15 - 01:10 Uhr auf 
D-MAX. Meine Frau, die Wildnis und ich - Im Gebirge von Montana

Schwarzbär voraus! In Montana sollte man besser nicht auf leisen Sohlen durch den Wald schleichen. Trotz ihrer mächtigen Statur haben die dort heimischen Schwarzbären nämlich ein recht schreckhaftes Naturell und schätzen es gar nicht, von Menschen überrascht zu werden. Besser ist es, wenn einen die bis zu 400 Kilo schweren Kolosse schon von weitem hören und selber die Flucht ergreifen. Bei einer Konfrontation sollte man ihnen niemals in die Augen schauen, um sie nicht noch mehr zu reizen. Diese und andere Überlebensregeln erklärt Outdoor-Profi Mykel seiner Ehefrau Ruth, als die beiden im Indianer-Reservat ihr Lager aufschlagen. Und die Survival-Tipps kommen keine Minute zu früh: Kaum brutzeln frisch gefangene Forellen über dem Feuer, raschelt es schon im Gebüsch. Der Fischgeruch ist für die Raubtiere einfach zu verlockend.



Am 31.08.20 02:00 - 02:55 Uhr auf 
D-MAX. Meine Frau, die Wildnis und ich - In der Wildnis von Kentucky

Molche zum Abendessen? Ruth macht beim Anblick des Amphibien-Eintopfs mit Wurzeln, den Mykel in den Hügellandschaften der Appalachen serviert, zwar keinen Luftsprung, doch sie möchte auch nicht ungerecht sein. Immerhin hat sich ihr Gatte bei der Zusammenstellung des Menüs größte Mühe gegeben. Außerdem ist Mykel richtig arm dran: In seiner Heimat Kentucky plagen ihn Fieber, Übelkeit und Durchfall. Sichtlich angeschlagen müht sich der Outdoor-Profi, seinen Zustand herunter zu spielen, doch wenn er nicht bald zu Kräften kommt, haben die beiden ein echtes Problem. Also gibt‘s am Lagerfeuer erst einmal Tee aus Goldrutenkraut - die einzige Medizin, die gerade in Reichweite ist.



Am 31.08.20 02:05 - 02:55 Uhr auf 
ZDF: Anthropozän - Das Zeitalter des Menschen (1/3)

Auf einer Reise rund um den Planeten geht Dirk Steffens der Frage nach, warum Wissenschaftler ein neues Erdzeitalter benennen wollen: das Anthropozän, das Zeitalter des Menschen. Heute erlauben uns Satellitenbilder einen buchstäblich globalen Blick auf die Folgen menschlichen Wirkens: Landwirtschaftliche Nutzflächen überziehen große Teile der Erdoberfläche mit geometrischen Mustern, Megastädte wuchern über schier endlose Flächen, Straßen winden sich selbst durch Hochgebirge und Wüsten. Die sogenannte "Technosphäre", die von Menschen hergestellten Dinge, wiegt mittlerweile mehr als die Gesamtheit aller Tiere und Pflanzen. Rund 50 Kilogramm Menschenwerk lasten statistisch gesehen auf jedem Quadratmeter des Planeten. Und die Weltbevölkerung wächst und wächst.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 4.40 Uhr)



Am 31.08.20 09:45 - 10:40 Uhr auf 
arte: Ein Baumhaus in Costa Rica

Zwischen der Karibikküste und den Hängen des Talamanca-Gebirges wächst einer der letzten großen Urwälder der Erde. Seine Baumriesen ragen 40 bis 70 Meter hoch in den Himmel. Hier, im Südosten Costa Ricas, baut der Ingenieur Peter Gascar zusammen mit seinem Freund Orlando Hernández, einem Indio vom Volk der Teribe, das höchste Baumhaus der Welt. "GEO Reportage begleitet die Bauarbeiten am Kletterseil in schwindelerregender Höhe.



Am 31.08.20 10:35 - 11:20 Uhr auf 
hr: Die Rückkehr der Raubtiere - Wolf, Luchs und Bär auf dem Vormarsch

Können wir wieder mit großen Raubtieren leben? Natur und Wildnis ja, aber wie wild darf es zugehen - vor allem vor der eigenen Haustür? Wie fühlt es sich an, wenn Wolf, Luchs und Bär in dem Wald Beute jagen, in dem wir spazieren gehen, Pilze sammeln, oder joggen? Als 2012 das erste Wolfspaar in Niedersachsen Junge bekommt und damit das westlichste Wolfrudel zwischen Hamburg und Hannover, keine 10 Km von der A7 in der Heide jagt, wird der NDR Journalist Tim Berendonk auf das Thema der rückkehrenden Raubtiere aufmerksam. Und es lässt ihn nicht mehr los.



Am 31.08.20 11:35 - 12:30 Uhr auf 
arte: Grenzenloses Frankreich - Französisch-Guayana

Angefangen vom Anbau von Regenwald-Schokolade über die Erforschung des Nutzens bestimmter Insekten- oder Palmenarten bis hin zu einem Baumhaushotel mitten im Regenwald - auch im französischen Übersee-Département Guayana schweben den Menschen die unterschiedlichsten Projekte im Einklang mit der Natur vor. Guayana ist das flächenmäßig größte französische Département. Seine rund 85.000 Quadratkilometer sind von tropischem Regenwald bedeckt. Den Zuschauer erwarten überraschende Entdeckungen.



Am 31.08.20 14:00 - 14:45 Uhr auf 
BR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben

Der Universitätswald bei Würzburg steht mit seiner ökologischen Forstwirtschaft exemplarisch für das, was Peter Wohlleben vertritt: Nämlich Naturschutz und Wirtschaft miteinander zu kombinieren. Zwei Tage wandert Peter Wohlleben mit Schauspielerin Barbara Wussow und Wetterexperte Sven Plöger durch den Wald - inklusive einer Übernachtung unter Sternenhimmel. Das stellt besonders für Barbara Wussow eine Herausforderung dar. Diplom-Meteorologe Sven Plöger weiß: Der Wald ist für das Wetter ganz entscheidend. Wie wirkt sich der Klimawandel auf den Wald aus? Wie effektiv ist Windenergie? Bei einem gemeinsam zubereiteten Abendessen am Lagerfeuer gehen die drei diesen und anderen Fragen auf den Grund.



Am 31.08.20 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Frösche - Schätze des Regenwaldes

Die Tierfilmer Ajay und Vijay Bedi gehen in den Wäldern ihrer indischen Heimat auf die Suche nach seltenen Fröschen. In großartigen Aufnahmen zeigen sie die Lebensweise der Amphibien. Selbst Biologen sind sie kaum bekannt: Indische Tanzfrösche, Nachtfrösche und der violette Nasikabatrachus - ein lebendes Fossil, das erst 2003 entdeckt wurde. Ajay und Vijay Bedi dokumentieren Verhaltensweisen der Tiere, die zuvor noch nie gefilmt wurden.



Am 31.08.20 14:50 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Wildes Überleben II (1/5)

In manchen Lebensräumen ist es von Vorteil, klein zu sein. Auf Inseln bilden sich viele Zwergformen von Wirbeltieren heraus. Doch auch die Kleinsten müssen oft große Hindernisse überwinden. Zu den kleinen Helden der Tierwelt zählen die nachtaktiven Koboldmakis als kleinste Vertreter der Primaten. Aber auch viele andere Arten wie Kolibris, Zwergelefanten, Bambusfledermäuse und die winzige Pfauenspinne nutzen die Miniaturisierung als Überlebensstrategie.
(Teile 2 bis 5 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr)



Am 31.08.20 14:50 - 15:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Rosskastanie

Die Gewöhnliche Rosskastanie stammt ursprünglich aus Südosteuropa. Seit dem 16. Jahrhundert wird sie in mitteleuropäischen Parks gepflanzt und ist seitdem bei uns heimisch.
Die meisten Biergärten in Bayern werden von prächtigen Kastanienbäumen beschattet. Der Grund: Die Brauer legten früher unterirdische Bierlager an. Darüber pflanzte man Bäume, um die Lager zu beschatten und kühl zu halten. Besonders geeignet dafür war die Rosskastanie, denn sie wurzelt sehr flach. Die Rosskastanie ist übrigens nicht verwandt mit der Edelkastanie, deren Früchte essbar sind. Seit Anfang 1990 spricht man vom Kastaniensterben: Die weiße Rosskastanie wird von der Kastanien-Miniermotte befallen und stark geschädigt. Die Miniermotte ist ein Kleinschmetterling, der sich aus Südost-Europa bis zu uns ausgebreitet hat. Die Motte legt ihre Eier auf die Blätter der weißblühenden Rosskastanie, die daraus schlüpfenden Larven bohren Gänge durch die Blätter. Dadurch welken die Blätter schon im frühen Sommer und fallen ab. Die rotblühende Rosskastanie wird von der Miniermotte verschont.



Am 31.08.20 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Brüssels wilde Tiere

In Brüssel kommt es immer öfter vor, dass man mitten in der Stadt unerwarteten Tierarten begegnet, wie etwa einem Fuchs. Denn immer mehr sogenannte Kulturfolger wie Fuchs, Falke, Gartenschläfer und Kröte sind in der jüngsten Vergangenheit in der belgischen Hauptstadt heimisch geworden. Bernard Crutzen hat beobachtet, wie sich diese gar nicht mehr so scheuen Tiere mit dem urbanen Umfeld arrangieren und wie sich das Zusammenleben mit dem Menschen gestaltet, der ihnen häufig mit gemischten Gefühlen begegnet.



Am 31.08.20 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Riesig groß & winzig klein

Winzlinge und Giganten bevölkern unseren Planeten - im Tier- wie auch im Pflanzenreich! Riesen wie Giraffen, Straußen, Kängurus oder Walen stehen Winzlinge wie Kolibris, Korallen und Zwergelefanten gegenüber. In Namaqualand genügt ein Regenguss, um die Wüste erblühen zu lassen - winzige Pflanzen, die in ihrer Vielfalt und Masse ein gewaltiges Spektakel abliefern. Baumriesen und Zwergelefanten auf Borneo; Kolibris und Muriquis in Südamerika; und Kängurus und Buschhühner in Australien: In der Welt der riesig Großen und winzig Kleinen gibt es immer wieder neue und überraschende Verhaltensweisen zu bestaunen!
(Wdh. kommende Nacht 1.05-1.50 Uhr)



Am 31.08.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Im Land der Naga

Die geografische Isolation und die Jahrhunderte währenden politischen Konflikte haben dazu geführt, dass diese Regionen erst sehr spät von Nicht-Einheimischen besucht werden konnten. Nirgendwo in Indien gibt es so viele verschiedene ethnische Gruppen, mit einer so großen Vielfalt an Sprachen und Traditionen. Doch die Ureinwohner zählen auch zu den ärmsten Menschen Indiens. Sie versuchen, Anschluss an das schnell wachsende moderne Indien zu bekommen - und gleichzeitig ihre Kultur zu bewahren. Auch der Urwald hier ist etwas Besonderes. Berge schließen das Gebiet ein, es hat ein ganz eigenes Klima. Die Feuchtigkeit aus den Dschungeln kondensiert, fällt als Regen und steigt als Wasserdampf sofort wieder in die Luft auf. Pflanzen wachsen unter diesen Bedingungen unglaublich schnell, und bieten Insekten, Vögeln, Säugetieren und Reptilien Lebensraum und Nahrung. So gibt es hier den selten gewordenen Lippenbär, den Pfauenspinner - einen der größten Schmetterlinge der Erde - scheue Brillenlanguren oder Weißbrauengibbons, die einzigen Menschenaffen Indiens - um nur einige der seltenen Tierarten aus dem Land der Naga zu nennen.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)



Am 31.08.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Indiens wilde Wölfe

Der indische Wolf gilt als stark bedroht. Nur selten zeigt er sich den Menschen. Mehr als ein Jahr durchstreift der indische Biologe Joe die trockenen Ebenen Süd-Zentralindiens auf der Suche nach dem Wolf. Wo einst Leoparden und Antilopen die Graslandschaft durchstreiften, überleben die Wölfe in der heute von Menschen dominierten Landschaft nur dank geschickter Strategien. Die Dokumentation bietet nicht nur eine faszinierende Sichtweise auf die Auseinandersetzung des Menschen mit der Natur, sondern auch eine positive Nachricht hinsichtlich des Zusammenlebens von Mensch und Tier in der Zukunft.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)



Am 01.09.20 04:05 - 05:00 Uhr auf 
ServusTV: Indonesien - Die Wallace-Linie

Indonesien ist ein Archipel, bestehend aus 17.000 Inseln. Davon sind 6000 Inseln bewohnt. Das Archipel verfügt über einen bemerkenswerten Naturschatz, der sich in asiatisch und australisch geprägte Flora und Fauna aufteilt. Die biogeografische Trennlinie zwischen den beiden Naturräumen ist die Wallace-Linie, benannt nach dem englischen Naturforscher Alfred Russel Wallace. Der Wissenschaftler erkannte, dass sich etwa Elefanten, Tiger und Orang-Utans sehr wohl auf Borneo, Java und Bali befanden, jedoch nicht auf Sulawesi, den Molukken und den kleinen Sunda-Inseln. Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren von Alfred Russel Wallace, vom aktiven Vulkan Gunung Agung auf der Insel Bali bis nach Dili, die Hauptstadt Osttimors.



Am 01.09.20 09:35 - 10:00 Uhr auf 
arte: Käfer - Von Nützlingen und Schädlingen

Gäbe es ein Guinness-Buch der Rekorde für Insekten, wären Käfer ganz klar auf Platz eins: Käfer sind auf allen Kontinenten außer in der Antarktis verbreitet. Sie sind mit über 350.000 beschriebenen Arten in 179 Familien die weltweit größte Ordnung aus der Klasse der Insekten. Und kein Käfer gleicht dem anderen. Die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner machen sich mit Käferexperten auf die Suche nach den kleinen Krabblern: Caroline in ihrer Berliner Wohnung und Gunnar in einem Auwald in Bayern.



Am 01.09.20 10:00 - 11:30 Uhr auf 
arte: Die Wiese - Ein Paradies nebenan

Nirgendwo ist es so bunt, so vielfältig, ja so schön wie in einer blühenden Sommerwiese. Nirgendwo leben mehr Tierarten auf engstem Raum zusammen, und nirgendwo ist das Konzert tierischer Interpreten vielfältiger. Doch kein anderer heimischer Lebensraum ist dem völligen Verschwinden so nahe wie die Blumenwiese. Die Dokumentation zeigt diesen Lebensraum mit all seiner Schönheit und all seinen Problemen. Eine Welt, in der ein Drittel unserer Pflanzen- und Tierarten zu Hause ist. Eine Welt, die wir aus Kindertagen kennen, aber auch eine Welt, die nicht mehr in unsere moderne Zeit passt.



Am 01.09.20 10:00 - 10:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Nachhaltig leben: wie ist das machbar?

Ökologisch nachhaltig leben- das wollen viele, und es klingt so einfach: anstatt mit dem Auto, lieber mit dem Fahrrad fahren, Obst und Gemüse nur noch aus der Region kaufen, umweltverträgliches Waschmittel einfach selbst herstellen. Es gibt viele Ideen, die einfach klingen, aber wenn wir sie im Alltag umsetzen sollen, stehen allzu oft eigene Bequemlichkeit und liebgewonnene Gewohnheiten im Wege. Aber es gibt gute Nachrichten aus der psychologischen Forschung, den inneren Schweinehund zu überlisten und tatsächlich einiges zu bewegen. Alles Wissen erklärt, wie das geht.



Am 01.09.20 10:30 - 11:15 Uhr auf 
hr: Südamerikas Ameisenbären

Neben den Ameisenbären gehören auch noch Faultiere und Gürteltiere zur Familie. Faultiere und Gürteltiere sind langsam, sehen skurril aus und sind absolute Nahrungsspezialisten. Sie zählen zu den erfolgreichsten Säugetieren Süd- und Mittelamerikas. Der Film porträtiert die liebenswerten Wesen mit ungewöhnlichen Bildern und zeigt einen sehr intimen Einblick in das Leben dieser Tiere. Über zwei Jahre hinweg haben Rainer Bergomaz und Marion Pöllmann diese außergewöhnliche Tiergruppe durch die Regen- und Trockenzeit begleitet und dramatische Szenen von Liebe, Kampf und Tod eingefangen.



Am 01.09.20 11:30 - 12:25 Uhr auf 
arte: Die Rückkehr der Bären

Über Jahrhunderte wurden Bären in weiten Teilen Europas gejagt und ausgerottet. Mittlerweile werden sie in den französischen und spanischen Pyrenäen und im Norden Italiens wieder angesiedelt. Die Dokumentation begleitet Wissenschaftler in Rumänien, der Slowakei, Slowenien, Polen, Italien und in den Pyrenäen und zeigt, wie wichtig Bären für die Artenvielfalt in Europa sind und wie ein Zusammenleben mit den Menschen möglich ist.



Am 01.09.20 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Winzige Wunder (1/3)

Die dreiteilige Reihe "Winzige Wunder" zeigt mithilfe von Superzeitlupen, Zeitraffern und Makroaufnahmen eine Welt, die uns mit bloßem Auge verborgen bleibt: das Leben der Insekten. "Die Wiese des Schreckens" erzählt von einem wahren Gruselkabinett, das sich direkt vor unserer Haustür findet: von schleimigen Monstern, fliegenden Killerkommandos, Gattenmördern und Luftpiraten. Mit Stilmitteln aus dem Horrorfilmgenre zeigt diese ungewöhnliche Naturdokumentation die abenteuerliche Reise eines sechsbeinigen, sympathischen Helden mit roten Flügeln und sieben Punkten durch eine ganz normale Wiese, in der es vor Ungeheuern nur so wimmelt.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 15.30 Uhr, Wdh. kommende Nacht 1.45-4.00 Uhr)



Am 01.09.20 13:30 - 14:00 Uhr auf 
BR: Unkraut - Das Umweltmagazin

Thema: Moor als Lebensraum und als wertvoller CO2-Speicher.
(Wdh. übermorgen 12.45-13.20 Uhr auf 3sat)



Am 01.09.20 14:00 - 14:45 Uhr auf 
BR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben

Peter Wohlleben erkundet mit Schauspielerin Adele Neuhauser und Moderator und Literaturkritiker Denis Scheck den Naturpark Schönbuch bei Tübingen, eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Süddeutschlands. Urwüchsig und schön, aber dennoch ein Kulturwald. Übernachten wollen sie im Buchenhain, der einst extra für Kurfürstin Olga angelegt wurde. Doch die Aussicht auf eine Nacht im Schlafsack trifft nicht bei allen auf Begeisterung - besonders Denis Scheck hat sich an ein gutes Buch im Bett vor dem Schlafengehen gewöhnt. Ob er sich doch noch dazu entschließt, die Nacht im Freien zu verbringen? Zumindest wäre er für etwaige nächtliche Zwischenfälle gerüstet: Der Schwabe hat kürzlich einen Jagdschein erworben.



Am 01.09.20 15:15 - 16:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Rettet den Wald!

Wald ist ein wahrer CO2-Staubsauger. Doch anstatt die Superkraft gegen den Klimawandel zu nutzen werden weltweit riesige Flächen Wald vernichtet. Für Acker- und Weideflächen und um unseren enormen Holzhunger zu stillen. Auch in Deutschland wird laut Greenpeace nur auf 4% der Waldfläche kein Holz geschlagen. So hat die deutsche Holzindustrie 2018 36,6 Milliarden Euro Umsatz verbucht. Ein schlagendes Argument. Ironie des Schicksals, dass die menschengemachten Industriewälder nun dem menschengemachten Klimawandel zum Opfer fallen. Allen voran die Fichte. Trockenheit, Pilze und Schädlinge sorgen für herbe Verluste. Neue Bäume müssen her. Doch welche passen in die angestammten Ökosysteme und geben zudem genug Holz? odysso fragt, ob wir den Rohstoff nutzen und gleichzeitig Natur und Klima schützen können, wirft einen kritischen Blick auf das FSC Siegel und zeigt, wie Forscher illegales Holz in deutschen Baumärkten aufspüren wollen.
(Wdh. morgen 10.00-10.45 Uhr)



Am 01.09.20 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Die Kommunikation der Tiere (1/3)

Ob im Dschungel, auf Bergen oder im Meer - Tiere kommunizieren auch ohne Worte ständig. Wissenschaftler erforschen diese besondere Sprache und machen faszinierende Entdeckungen. Wie stellen Wölfe die Rangfolge im Rudel klar? Warum tanzt ein Arabischer Tahr in der Wüste? Wie setzen Schimpansen ihren Willen durch? Weltweit untersuchen Verhaltensforscher die Körpersprache von Tieren und stellen enorme Gemeinsamkeiten mit dem Menschen fest. Ob Reptil, Säugetier oder Vogel - alle Tiere kommunizieren mittels Körpersprache.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 17.45 Uhr, Wdh. kommende Nacht 4.00-6.10 Uhr)



Am 01.09.20 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Ruanda - Perle Zentralafrikas

Ruandas drei Nationalparks bieten eine breite Palette der afrikanischen Natur und Tierwelt: vom immergrünen Nyungwe-Wald über die Virunga-Vulkane bis in die heiße Baumsavanne von Akagera. Jeder dieser Lebensräume gibt anderen Tieren eine Heimat: So leben Berggorillas an den Vulkanhängen von Virunga oder Elefanten im Akagera-Nationalpark. Park-Angestellte und Wildhüter laden zu einer Erlebnisreise durch Ruandas Natur und Tierwelt ein. Sie berichten auch über Schutzmaßnahmen gegen Wilderer. Kleine Abstecher in die Dörfer am Wegesrand lassen Einblicke in die Kultur der Bewohner und ihre traditionelle Lebensweise mit Fischerei und landwirtschaftlicher Produktion zu, wie dem Anbau von Tee und und den aromatischen Früchten der Guavenbäume.
(Wdh. morgen 11.00-11.45 Uhr)



Am 01.09.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Feldzug der Wildhunde - Wilde Dynastien

Mitten in Afrika lebt eines der faszinierendsten und zugleich verkanntesten Tiere des Kontinents: Afrikanische Wildhunde. Sie können nur durch außerordentliche Teamarbeit überleben und dank dem Geschick und der Ausdauer ihrer Matriarchin Tait. Seit Jahren schafft es Tait, ihr Rudel friedlich zusammen zu halten. Doch ihr Revier grenzt an Löwen- und Hyänenland und - an das Territorium ihrer Tochter Blacktip. Deren Rudel ist inzwischen über 30 Tiere stark. Das Filmteam bekommt noch nie gefilmte Szenen vor die Kamera - etwa Blacktips Jagd auf Paviane. Oder das lautstarke Ritual, mit dem ein Rudel seine neue Anführerin erwählt.



Am 01.09.20 21:45 - 22:00 Uhr auf 
3sat: Nichts als Natur

Einsame Hochgebirgstäler, ursprüngliche Aulandschaften, Gebirgsketten: Ein Drittel des österreichischen Bundeslandes Vorarlberg ist unberührte Natur. Auch Kulturlandschaften wie beispielsweise das Gaflunatal, ein Seitental des Silbertales, in dem vor 400 Jahren noch Bergbau betrieben wurde, zählen dazu. Ziehen sich die Menschen zurück, können sich Pflanzen und Tiere wieder ausbreiten. Der Film führt vom Saminatal auf 900 Meter Seehöhe bis in die 3000er-Region in der Silvretta.



Am 02.09.20 09:35 - 10:00 Uhr auf 
arte: Füchse - Schlaue Tiere mit zweifelhaftem Ruf

Er gilt als listig und schlau: der Fuchs. Der Überlebenskünstler kann sich hervorragend an seine Umgebung anpassen und ist deshalb eines der erfolgreichsten Raubtiere der Erde. Bis in die Großstädte ist er den Menschen gefolgt. Allein in Berlin leben schätzungsweise etwa 5.000 Füchse. Doch das Großstadtleben birgt auch Gefahren für die Tiere. Häufig werden Füchse von Autos angefahren. Die verletzten Tiere oder verwaisten Jungfüchse landen dann in einer der zahlreichen Auffangstationen. Die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug arbeiten einen Tag lang als Pfleger in der Wildtierhilfe Lüneburger Heide.



Am 02.09.20 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Big Five Südamerika - Der Andenbär

Anden- oder Brillenbären sind nicht nur die einzige Bärenart Südamerikas, sondern sie sind auch die letzten Überlebenden aus der Unterfamilie der Kurzschnauzenbären, die bis zur letzten Eiszeit den gesamten nordamerikanischen Kontinent bewohnten. In den Nebelwäldern der Hochanden waren sie vor den Gletschermassen sicher und konnten sich über die Jahrtausende an diesen neuen Lebensraum anpassen. Nach bisheriger Lehrmeinung wurden sie dort zu Pflanzenfressern, die geschickt in den Urwaldbäumen herumklettern, um nach Bromelien und anderen zuckerhaltigen Gewächsen zu suchen.



Am 02.09.20 10:30 - 11:15 Uhr auf 
hr: Wilde Heimat - Der Herbst

Im Herbst legt sich Nebel über Flüsse und Seen, die Wälder leuchten farbenprächtig im Sonnenlicht. In dieser Jahreszeit zeigt sich die Natur noch einmal von ihrer verschwenderischen Seite. In der Herbstzeit reifen die meisten Früchte. Menschen und Tiere nutzen seit jeher den Überfluss, um Vorräte für den Winter anzulegen. So suchen Eichhörnchen und Mäuse den Wald unermüdlich nach Nahrung ab. Im Rheintal sorgt die Weinlese für Hochbetrieb auf den Hängen. Der Himmel ist angefüllt von Zugvögeln auf dem Weg in ihre Winterquartiere. Traditionell beginnt bei den Menschen mit dem Ende der Ernte auch die Zeit der ausgelassenen Feiern.



Am 02.09.20 11:35 - 12:30 Uhr auf 
arte: Die Natur kehrt zurück - Renaturierung in Europa

Wie auf den anderen Kontinenten macht sich der aktuelle Schwund der Biodiversität auch in Europa bemerkbar. Die Populationen vieler Landtiere, Fische, Amphibien, Insekten und Pflanzen gehen beträchtlich zurück. Doch seit den 50er Jahren ermöglichen diverse Naturschutzinitiativen die Rückkehr bestimmter Großwildarten. Derzeit leben 17.000 Bären in 22 europäischen Ländern und in Europa gibt es mittlerweile doppelt so viele Wölfe wie in den Vereinigten Staaten. Wissenschaftler und Umweltschützer haben sich entschieden, diese aktuelle Entwicklung weiter zu fördern und neue renaturierte Regionen mit einer vielfältigen Fauna zu schaffen. Ihre Methode, die in den 80er Jahren im Yellowstone-Nationalpark entwickelt wurde, wird als Rewilding bezeichnet. Sie beruht im Wesentlichen darauf, Großtiere wie Bisons, Wildpferde oder Bären wieder in Europa heimisch zu machen. So soll nicht nur das Aussterben dieser bedrohten Tierarten verhindert, sondern durch ihre Wiedereinführung auch das Gleichgewicht in den Ökosystemen positiv beeinflusst werden. Die natürliche Dynamik von Flora und Fauna könnte so wiederhergestellt und die Biodiversität in den natürlichen Lebensräumen gesteigert werden. Was sind die Methoden des Rewildings? Und ist es auch in bevölkerungsreichen Regionen möglich, bestimmte Tierarten wieder anzusiedeln?



Am 02.09.20 14:00 - 14:45 Uhr auf 
BR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben

Peter Wohlleben ist mit Schauspieler Hannes Jaenicke und Moderator Pierre M. Krause unterwegs im Pfälzer Wald. Im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands durchqueren sie gemeinsam das Biosphärenreservat und bewegen sich auch in dessen Kernzone - also in einem Bereich, der ganz sich selbst überlassen bleibt. Es erwartet sie ein wilder, schöner Wald mit seinen charakteristischen Sandstein-Formationen und eine Nacht unter freiem Himmel. Hannes Jaenicke ist auch als Autor aktiv und setzt sich intensiv für Natur- und Tierschutz ein. Outdoor-Erfahrung bringt Jaenicke von seinen Expeditionen zu bedrohten Arten wie Geparden, Gorillas oder Eisbären mit. Die Wald-Wanderung mit Peter Wohlleben ist sein erster Trip in die heimische Wildnis und auch seine Premiere als Koch. Lateshow-Moderator Pierre M. Krause ist für seine Schlagfertigkeit bekannt und hat im Rahmen seiner "Pierre M. Krause Show" schon so manches Experiment gewagt. Aber auch die spannenden Fragen "Wie gefährlich sind Zecken?", "Was passiert, wenn man den Namen seiner Angebeteten in die Rinde eines Baumes ritzt?" und "Was ist eigentlich aus dem Waldsterben geworden?" klärt Reiseleiter Peter Wohlleben während dieser faszinierenden Wanderung zu den Geheimnissen des Pfälzer Waldes.



Am 02.09.20 14:30 - 15:00 Uhr auf 
3sat: Sumpfschildkröten in Bayern

Die Europäische Sumpfschildkröte, die einzige Schildkrötenart Mitteleuropas, ist eine der am meisten gefährdeten Wirbeltierarten Deutschlands. Die Zerstörung ihrer Lebensräume sowie Fang und Handel minderten den Bestand der Sumpfschildkröten erheblich. Im Laufe der Zeit wurden dann immer wieder Europäische Sumpfschildkröten hierzulande ausgesetzt, oder sie entkamen aus Gartenteichen. Diese Tiere stammten meist aus Südosteuropa. Europäische Sumpfschildkröten leben auch in der Reptilienauffangstation in München. Die Tiere dürfen nicht mehr freigelassen werden, weil sie in Bayern offiziell für ausgestorben erklärt wurden.
(Wdh. kommende Nacht 4.15-4.45 Uhr)



Am 02.09.20 15:00 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Der Biber - Herr der Dämme

Wo Biber Dämme bauen und aktiv ihren Lebensraum gestalten, kehren Wasser und die Dynamik wieder in unsere Landschaft zurück. Neu entstehende Bedingungen bieten der Natur neue Lebensräume.Der Biber hat eine große ökologische Bedeutung für seine Umwelt. Dort, wo sich der Biber niederlässt, vervielfachen sich die Brutvogelarten, die Fischarten, die Amphibienarten, die Libellenarten und viele andere mehr. Der Film stellt die Zusammenhänge dar.



Am 02.09.20 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Rabenvögel - Gaukler der Lüfte

Sie alle sind außergewöhnlich neugierig, gelehrig und intelligent. Raben sind die einzigen Vögel, die Werkzeuge nicht nur verwenden, sondern sogar selbst herstellen. Viele leben in festen sozialen Strukturen und sind ihrem Partner ein Leben lang treu. Der Film liefert viele neue und faszinierende Einblicke in die Welt der Rabenvögel: von Alpendohlen im Hochgebirge, von Saatkrähenkolonien in Städten, von der kleinen intelligenten Dohle und nicht zuletzt vom König der Rabenvögel, dem Kolkraben. Er ist nicht nur der größte Singvogel der Erde ist, sondern überrascht Wissenschaftler zunehmend mit einer außergewöhnlichen Intelligenz.
(Wdh. kommende Nacht 2.50-3.30 Uhr)



Am 02.09.20 16:55 - 17:20 Uhr auf 
arte: Mäuse - Überlebenskünstler mit Persönlichkeit

Die Population der Mäuse wächst stetig und extrem schnell. Nicht nur Biologen beobachten das mit großer Sorge. Feld- und Wühlmäuse etwa fressen Gras- und Baumwurzeln und verursachen somit enorme Schäden in der Landwirtschaft. Gleichwohl spielen Mäuse im Ökosystem eine wichtige Rolle als Nahrung für zahlreiche Tiere - Greifvögel und Füchse beispielsweise. Genau wie alle Säugetiere haben auch Mäuse unterschiedliche Persönlichkeiten. Zusammen mit der Biologin Karin Schneeberger fangen die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug wilde Mäuse und untersuchen, welche eher ängstlich und welche mutig und abenteuerlustig sind.
(Wdh. morgen 6.10-6.35 Uhr)



Am 02.09.20 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Im Reich des Froschkönigs

Teichfrösche sind in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen weit verbreitet. Die filmische Reise durch das Reich und Leben der Teichfrösche in Mitteldeutschland streift auch die Brutkolonien der Kormorane und Bienenfresser, taucht mit dem Biber in seinen Bau und hinab zu den seltenen Süßwasserpolypen in den Tiefen eines Steinbruchs. Der Teichfrosch jagt am Ufer der Mulde Insekten, gleichzeitig kämpfen am Grund Galizische Flusskrebse um einen Fischkadaver. Froschweibchen legen ihren Laich in Ballen an den Rand des Tagebausees ab, während ein paar Meter tiefer ein Wels Brutpflege betreibt.
(Wdh. morgen 10.20-11.05 Uhr)



Am 02.09.20 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Tierisch wild im Südwesten - Die reiselustigsten Tiere

Die tierischen Nachbarn aus dem Südwesten sind auf der ganzen Welt unterwegs - vom Nordpolarmeer bis in die Savannen Afrikas. Pünktlich zur Rückkehr von Storch & Co. begleitet die Dokumentation die tierischen Globetrotter aus dem Südwesten auf ihren Reisen. Die Zuschauer erleben Geschichten von einsamen Wölfen, untreuen Störchen, hungrigen Geiern - und von Tieren, die per Anhalter den halben Globus überquert haben, um sich im Südwesten ein neues Leben aufzubauen.
(Wdh. morgen 11.05-11.50 Uhr)



Am 03.09.20 01:45 - 02:30 Uhr auf 
ZDF: Deutschland und der Klimawandel - Die Fakten von Harald Lesch

Klimaforscher fordern schon lange ein engagiertes Gegensteuern. Mittlerweile wird die Zeit knapp. Was passiert, wenn wir so weitermachen wie bisher? Und welche Maßnahmen werden helfen, den Klimawandel zu bewältigen? Der industrielle Fortschritt, dem auch Deutschland seinen Reichtum verdankt, hat seinen Preis: Durch die Verbrennung von Kohle, Erdöl und Gas werden Unmengen an Kohlendioxid freigesetzt, die den natürlichen Treibhauseffekt unseres Planeten verstärken. Es wird wärmer - und das hat Folgen, die auch in Deutschland nicht mehr zu übersehen sind. Staubtrockene Ackerflächen stellen die Bauern zunehmend vor Probleme. Viele der heutigen Nutzpflanzen können zukünftig wohl nicht mehr wie gewohnt angebaut werden. Dürre Wälder fallen in immer größerem Ausmaß Schädlingen oder Bränden zum Opfer. Wie kann diese unheilvolle Entwicklung gebremst werden? Was bedeutet der Klimawandel vor der eigenen Haustür? Anhand vieler persönlicher Geschichten zeigt "ZDFzeit", wie sich Deutschland jetzt schon verändert, und fragt Wissenschaftler, wie man den Herausforderungen des Klimawandels begegnen kann. Der Streit um Gegenmaßnahmen und Anpassungsstrategien wird schon lange erbittert geführt. Fest steht vor allem eines: Der Klimawandel wird unsere Gesellschaft nachhaltig verändern.



Am 03.09.20 03:00 - 03:45 Uhr auf 
phoenix: Indiens wilde Schönheit - Im Dschungel der Ghats

Entlang der indischen Westküste erstrecken sich die Westghats auf einer Länge von über 1.600 Kilometern. Die Bergkette bildet eine natürliche Barriere für die vom Ozean heranziehenden feuchten Luftmassen und bekommt soviel Regen wie kaum eine andere Gegend Indiens. Der dortige tropische Regenwald bietet besonderen Tieren und Pflanzen Lebensraum. Viele Arten gibt es nur hier. Der vom Aussterben bedrohte Bartaffe teilt sich die Früchte der Urwaldbäume mit Languren und Riesenhörnchen. Am Boden des Dschungels leben Schlangen - unter anderem die "Herrscherin des Dschungels", die Königskobra. Unterbrochen wird der Urwald von Plantagen. Die regenreiche Gegend bietet perfekte Anbaubedingungen. Von hier aus werden Tee und Gewürze in die ganze Welt verschifft. Elefanten kommen auf ihren Wanderungen oft zu nah an menschliche Siedlungen und Felder, die in ihren traditionellen Wandergebieten liegen. Auch Königskobras, wenn sonst auch scheue Tiere, verirren sich manchmal in menschliche Behausungen - eine Gefahr für beide Seiten.



Am 03.09.20 03:15 - 04:05 Uhr auf 
arte: Brüssels wilde Tiere

In Brüssel kommt es immer öfter vor, dass man mitten in der Stadt unerwarteten Tierarten begegnet, wie etwa einem Fuchs. Denn immer mehr sogenannte Kulturfolger wie Fuchs, Falke, Gartenschläfer und Kröte sind in der jüngsten Vergangenheit in der belgischen Hauptstadt heimisch geworden. Bernard Crutzen hat beobachtet, wie sich diese gar nicht mehr so scheuen Tiere mit dem urbanen Umfeld arrangieren und wie sich das Zusammenleben mit dem Menschen gestaltet, der ihnen häufig mit gemischten Gefühlen begegnet.
(Wdh. morgen 8.00-8.45 Uhr)



Am 03.09.20 11:30 - 12:00 Uhr auf 
phoenix: Wald in Not

phoenix-Reporter Hans-Werner Fittkau hat sich ein Bild vom Zustand der deutschen Wälder gemacht und mit Experten vor Ort gesprochen, u.a. mit Uwe Schölmerich, Leiter des Forstamts Rhein-Sieg-Erft, Dr. Bertram Leder, Leiter des Zentrums für Wald und Holzwirtschaft NRW in Arnsberg sowie dem BUND-Vorsitzenden Holger Sticht und Waldbesitzer Jörg von Beyme. Wie bedroht ist der Wald? Wie werden die Flächen aufgeforstet? Wie wird aus der Monokultur der Fichten ein gesunder Mischwald. In Arnsberg im Hochsauerland wird bei der Forschungsstelle Wald und Holzwirtschaft des Landes NRW ganz praktisch erprobt, welche Baumsorten dem Klimawandel trotzen können. Fazit der Recherche: Der "Wald ist in Not" - so wie wir ihn noch heute kennen wird er schon bald Vergangenheit sein.



Am 03.09.20 12:45 - 13:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Wie viel Grün braucht der Blaue Planet?

Weltweit Bäume pflanzen, und schon ist das Klima gerettet. Eine schöne Vision, doch so einfach ist es leider nicht. Müssen zuerst die Bäume gerettet werden, bevor sie das Klima retten können?



Am 03.09.20 13:15 - 13:45 Uhr auf 
ZDFinfo: Klima im Wandel - Keiner stirbt für sich allein

Während der Mensch noch debattiert, ist die Natur schon mittendrin: im Wandel durch den Klimawandel. Und die Folgen sieht man nicht nur in der Arktis, sondern auch direkt vor der Haustür.



Am 03.09.20 13:45 - 14:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Dürre Zeiten - Der Kampf ums Wasser

Niedrigpegel in Stauseen, versiegende Grundwasserspeicher, verdorrte Ernten: Das Wasser wird bei uns langsam knapp. Eine entscheidende Rolle spielt dabei der Klimawandel. Ein massives Problem für unsere Wälder, die Landwirtschaft – und unser Trinkwasser.



Am 03.09.20 14:00 - 14:45 Uhr auf 
BR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben

Förster und Bestseller-Autor Peter Wohlleben ist mit Sänger Marc Marshall und Schauspielerin Jana Pallaske im Schwarzwald unterwegs. Marc Marshall ist Sänger und Moderator. Der Sohn von Tony Marshall singt dem Wald schon mal ein Ständchen, hat aber noch nie eine Nacht unter freiem Himmel verbracht. Schauspielerin Jana Pallaske hingegen lebt für mehrere Monate im Jahr im Dschungel Südostasiens, nennt sich selbst "JediYess" und hat eine innige Beziehung zur Natur und dem Wald im Besonderen. Dieses Trio hat sich eine zweitägige Wanderung von Hinterzarten bis zum Fuß des Feldbergs vorgenommen. Dabei ist das Trio einigen spannenden Fragen auf der Spur: Was versteht man eigentlich unter "Wald"? Warum sorgen eingeschleppte Forellenarten in den USA dafür, dass die Hirschpolulation sinkt? Und was ist eine "Rammelkammer"? Diese und viele andere Geheimnisse werden auf einer faszinierenden Wanderung durch den sagenhaften Schwarzwald gelüftet.



Am 03.09.20 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Plitvice - Im Land der fallenden Seen

16 kristallklare Seen, in spektakulären Terrassen angeordnet, durch Wasserfälle und Stromschnellen verbunden - das sind die Plitvicer Seen im flächenmäßig größten Nationalpark Kroatiens. Die fallenden Seen verdanken ihre Existenz einem faszinierenden Phänomen: Das stark mit Kalk angereicherte Karstwasser aus dem Dinarischen Gebirge lagert sich an Moosen an; Pflanzen und Kalk bilden gemeinsam ein spezielles Gestein - Travertin. In Plitvice verwandelt sich Wasser zu Stein, es wird daher auch "Das Land, wo die Steine wachsen" genannt. Dieses einzigartige Naturjuwel erinnert an ein surreales Märchenland: Dichter Buchenwald umschließt die Wasserflächen, Bäume wachsen auf schmalen Überhängen, thronen über Wasserfällen, strecken ihre Äste in den Sprühnebel der Stromschnellen.
(Wdh. kommende Nacht 3.35-4.20 Uhr)



Am 03.09.20 16:00 - 16:55 Uhr auf 
arte: Unterwegs im hohen Norden - Lappland

Im äußersten Norden Europas liegt Lappland. Die weiten Landschaften nördlich des Polarkreises erstrecken sich über mehrere Hunderttausend Quadratkilometer größtenteils auf den Staatsgebieten Norwegens, Schwedens und Finnlands. Im Westen und Norden nimmt Lappland mit seinen Tausenden kleinen Inseln entlang der norwegischen Küste einen maritimen Charakter an. Hinter dem Skandinavischen Gebirge gibt es nur noch Wasser, Schnee und Wälder, so weit das Auge reicht. In dieser unendlich scheinenden eisigen Einsamkeit dauern die Winter manchmal acht Monate.



Am 03.09.20 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Zauberberge - Die Wildnis der Hohen Tatra

Im Herzen Europas liegt eine wilde Gebirgslandschaft: die Hohe Tatra. Wie ein gut gehütetes Geheimnis ragt die Bergkette im Norden der Slowakei in den Himmel. Einige Teile liegen in Polen, ein Ausläufer in Tschechien. Die Natur der Hohen Tatra beobachten, heißt auf Zeitreise zu gehen, zurück in eine Welt, in der Pflüge von Pferden gezogen und Bäume mit Äxten und Handsägen gefällt werden, zurück in eine europäische Wildnis, die noch genug Platz für große Jäger hatte. Der Film stellt Natur und Tiere im Jahresverlauf vor.
(Wdh. kommende Nacht 4.20-5.05 Uhr)



Am 03.09.20 16:45 - 17:30 Uhr auf 
phoenix: Der Kampf ums Wasser - Die Ökologiebewegung im Südwesten

Im Juli 1985 fuhr Greenpeace mit der Beluga 1 den Rhein hinunter. Ein gigantisches Medienereignis. Ein Jahr später verursachte der Brand beim Basler Chemiekonzern Sandoz ein verheerendes Fischsterben im Rhein. Die Sandoz-Katastrophe markierte die Wende im Gewässerschutz. Endlich griffen schärfere Gesetze. Auch die Industrie reagierte und stellte ihre Produktion auf umweltschonende Verfahren um. Mit einem ehemaligen Greenpeace-Aktivisten entwickelte Trigema an der Schwäbischen Alb ein Verfahren zur Produktion von Biomode. Doch saubere Gewässer sind nicht unbedingt ökologisch intakt. Deshalb fordert die Europäische Wasserrahmenrichtlinie 2000 die Renaturierung unserer Gewässer. Heute sind die Lachse ein Indikator dafür, dass es unseren Gewässern wieder besser geht. Doch Mikroplastik, Medikamentencocktails im Wasser oder die Folgen des Klimawandels sind neue Herausforderungen für unsere Flüsse und Seen. Und für uns Menschen.
(Wdh. morgen 10.05-10.50 Uhr auf tagesschau24)



Am 03.09.20 16:55 - 17:20 Uhr auf 
arte: Lichtverschmutzung - Warum zu viel Beleuchtung schaden kann

Erleuchtete, glitzernde Fassaden statt stockdunkle Nacht: Unsere Städte leuchten heute nachts 200-mal heller als früher. Lichtverschmutzung wird das menschgemachte Problem genannt, das nicht nur Energie verschwendet, sondern negative Auswirkungen auf Natur und Umwelt hat. Tagaktive Lebewesen wie Wirbeltiere oder wir Menschen nutzen die Nacht zur Regeneration. Die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug gehen der Frage nach, wie sehr Lebewesen unter der Lichtverschmutzung leiden, und erfahren, was das für das Ökosystem bedeutet.



Am 03.09.20 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Engadin - Wildnis der Schweiz

Vor rund 100 Jahren wurde im Schweizer Engadin der erste Nationalpark der Alpen gegründet: Man wollte ein Refugium für Wildtiere schaffen und einen Ort, den sich die Natur selbst - ohne Eingriff des Menschen - gestalten sollte. Das Engadin, der "Garten des Inn", beherbergt mit dem Nationalpark auch heute noch das größte unangetastete Wildnisgebiet der Schweiz. Die Dokumentation taucht in ein kleines Tierrefugium mit großer Vergangenheit ein, in ein wildes Land am Rande von Gletschern und dunklen Wäldern - eine Reise zu den Quellen des Inn.
(Wdh. kommende Nacht 5.05-5.50 Uhr)



Am 03.09.20 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Dolomiten - Sagenhaftes Juwel der Alpen

Erstmals seit hundert Jahren durchqueren wieder Großraubtiere die Dolomiten. Steinadler haben das Land der bleichen Berge, wie man die Dolomiten früher nannte, wieder unter sich aufgeteilt. In einzigartigen Flugaufnahmen verfolgt die Dokumentation ihre Paarung und beobachtet ihre bemerkenswerte Jagdtechnik. Aufgestiegen aus den Urmeeren sind die Dolomiten ein offenes Buch der Erdgeschichte. Fossile Felsküsten und Korallenriffe wurden durch Bewegungen der Erdkruste über Jahrmillionen verdichtet und von Wasser, Sonne und Eis zu Gebirgspersönlichkeiten geformt. Das legendäre rot gefärbte Alpenglühen der Gipfel begleitet durch den Jahreskreis einer von mystischen Stimmungen und Mythen geprägten Natur. Von Wasser und Eis zerfurchte Felsspitzen, leuchtende Zirben- und Lärchenwälder, markante Gebirgsstöcke erscheinen wie fossile Archipele einer versunkenen Zivilisation.



Am 03.09.20 18:00 - 18:30 Uhr auf 
phoenix: Radio-Frauen aus dem Regenwald

Indigene Völker im Amazonas-Regenwald sind bedroht: Ölkonzerne dringen immer tiefer in die Lebensräume ein. Den indigenen Frauen eine Stimme geben: Dafür kehren die Radioreporterinnen zurück zu ihren Wurzeln. Zwar leben Mariana Canelos, Jiyun Uyunkar und Rupay Sumak heute in der Stadt, doch geboren und aufgewachsen sind sie im Regenwald. Neben Spanisch sprechen sie auch ihre Stammessprachen. Unverzichtbar, um Hörerinnen in den abgelegenen Amazonas-Dörfern zu erreichen. Neue Schulden könnten durch die Erschließung neuer Ölfelder im Regenwald bezahlt werden. Ein Lebensraum in Gefahr Im Norden Ecuadors durchziehen schon seit vielen Jahren kilometerlange Pipelines den Regenwald. Viele von ihnen korrodieren und platzen. Das Öl dringt in den Boden und schwemmt in die Flüsse, die Lebensadern für die Menschen dort. Doch das ist nicht das einzige Problem. "Wenn die Ölkonzerne kommen, dann werden Straßen gebaut. Wir haben Angst um unsere Kinder, dass sie durch Versprechungen den Lebensstil der Ölarbeiter annehmen und in die Städte abwandern. Wir haben Angst, dass unsere Töchter in die Prostitution gehen, unsere Söhne kriminell werden", sagt Jiyun.



Am 03.09.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ZDFinfo: 1491 - Amerika vor Kolumbus (1/4)

Wann begann die Geschichte Amerikas tatsächlich? Schon vor der Entdeckung im Jahr 1492 entwickelten die Ureinwohner Landwirtschaft und Städte, um Natur und Umwelt zu beeinflussen.
(Teile 2 bis 4 direkt im Anschluss, bis 23.15 Uhr)



Am 03.09.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
arte: Im Vorgarten der Karpaten - Crisana und die Maramures

Die Region Maramures entlang der Grenze zur Ukraine ist noch ursprünglich und wild. "Land des Holzes" wird sie auch genannt. Holz ist dort nicht nur die wichtigste Lebensgrundlage der Menschen, es hat die ganze Kultur geprägt: von der Schnitzkunst bis zur ungewöhnlichen Holzarchitektur. Die markanten Kirchen mit spitzen Türmen stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Acht von ihnen zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe.



Am 03.09.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 
arte: Im Vorgarten der Karpaten - Das Banat

Das rumänische Banat an den Grenzen zu Serbien und Ungarn wurde von der Natur reich beschenkt: Zwischen steilen Felsen zwängt sich die Donau durch den spektakulären Flussdurchbruch "Eisernes Tor", fließt in weichen Kurven im Schatten dicht bewaldeter Hänge und umspült flussaufwärts die Insel Ostrov, ein Paradies für Vögel und Wildpferde. In den zahlreichen National- und Naturparks der Region haben Wisente eine neue Heimat gefunden, erhebt sich der "ungewöhnlichste Wasserfall der Welt" über einen kleinen Fluss und wächst seit Jahrhunderten ein dichter Buchenurwald.



Am 04.09.20 05:02 - 05:20 Uhr auf 
tagesschau24: Die letzten Zeugen - Buchenurwälder

Eine einzige Baumart dominierte einst weite Teile des europäischen Kontinents: Buchen. Ein intakter Buchenwald ist ein geschlossenes Ökosystem, eine Art Superorganismus, der sich von selbst erneuert und Lebensraum für viele Mitbewohner schafft. Der Film stellt mit dem Nationalpark Jasmund auf der Ostseeinsel Rügen den weltweit einzigen Hangbuchenwald vor, der direkten Kontakt zum Meer hat. Und er sucht nach den Gründen, weshalb der Nationalpark Hainich in Thüringen zu DDR-Zeiten auf keiner Wanderkarte stand und dennoch der größte Laubwald in der Mitte des vereinten Deutschlands werden konnte.



Am 04.09.20 06:00 - 06:45 Uhr auf 
phoenix: Die schönsten Nationalparks - Thailands abenteuerlicher Süden

Im Khao Sok Nationalpark gibt es Wälder, die viel älter sind als die im Amazonasgebiet. Die Baumriesen flößen Ehrfurcht ein, nicht nur wegen ihrer Höhe, es ist die Geschichte des Waldes, die demütig macht. Subin lebte in den Wäldern, als er ein junger Mann war. Ende der 70er Jahre flüchtete er vor der Militärregierung, wie viele Studenten damals, in den Schutz des Waldes. Viele Jahre lebte er vom Wald, er weiß, wie man hier überleben kann. Später wurde er amnestiert, doch der grünen Verlockung kann er sich nicht ganz entziehen, immer wieder zieht es ihn zu den Riesen des Waldes.
Das Gebiet, in dem die 160 Millionen Jahre alten Wälder stehen, ist heute einer der schönsten Nationalparks Thailands, der Khao Sok. Maßgeblich um die Tiere kümmert sich hier Jo, der Chefbiologe für Südthailand. Er steht in einer Höhle und fängt Fledermäuse. Immer wieder werden im Khao Sok Nationalpark neue Arten gefunden. Und natürlich möchte er auch eine entdecken. Sorgen bereiten ihm die Elefanten des Parks. Der große Stausee zerteilt die großen Waldgebiete. Die Wanderung der Elefanten ist beeinträchtigt. Er muss einen Ausweg suchen, um die Bestände der Tiere zusammen zu führen.



Am 04.09.20 06:45 - 07:30 Uhr auf 
phoenix: Die schönsten Nationalparks - Chinas wilde Berge

Die Wälder des Nationalparks Fanjing in der chinesischen Provinz Guizhou sind unberührt und dank der Bemühungen des Reservatleiters Yang Yequin geschützt. Doch er wird sich demnächst als Forschungsleiter zurückziehen. Sein Nachfolger Nui Kefeng hat sich entschieden, mit Überwachungskameras zu arbeiten, die herausfinden sollen, wie sich die letzten 700 noch lebenden Guizhou-Goldaffen verhalten, wenn keine Beobachter in der Nähe sind. Dabei erwartet die Forscher eine erstaunliche Überraschung.



Am 04.09.20 12:00 - 12:45 Uhr auf 
WDR: Feldzug der Wildhunde - Wilde Dynastien

Mitten in Afrika lebt eines der faszinierendsten und zugleich verkanntesten Tiere des Kontinents: Afrikanische Wildhunde. Sie können nur durch außerordentliche Teamarbeit überleben und dank dem Geschick und der Ausdauer ihrer Matriarchin Tait. Seit Jahren schafft es Tait, ihr Rudel friedlich zusammen zu halten. Doch ihr Revier grenzt an Löwen- und Hyänenland und - an das Territorium ihrer Tochter Blacktip. Deren Rudel ist inzwischen über 30 Tiere stark. Das Filmteam bekommt noch nie gefilmte Szenen vor die Kamera - etwa Blacktips Jagd auf Paviane. Oder das lautstarke Ritual, mit dem ein Rudel seine neue Anführerin erwählt.



Am 04.09.20 14:00 - 14:45 Uhr auf 
BR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben

Der Soonwald liegt im rheinland-pfälzischen Mittelgebirge Hunsrück und gilt wegen seiner Ursprünglichkeit als Geheimtipp. Dem Orkan "Wiebke" fielen 1990 größtenteils Fichtenbestände zum Opfer, so dass der Wald nun eher aus Laubwald mit teils sehr alten und schönen Buchen- und Eichenbeständen besteht. Förster und Bestseller-Autor Peter Wohlleben ist in dieser Folge mit der Komikerin und Schauspielerin Cordula Stratmann und dem Comedy-Autor und Moderator Micky Beisenherz unterwegs. Zwei Tage wandert das Trio durch den Soonwald, inklusive Lagerbau und einer Nacht unter freiem Himmel.



Am 04.09.20 16:00 - 16:55 Uhr auf 
arte: Unterwegs im hohen Norden - Finnland

Finnland liegt am nordöstlichen Rand Europas und grenzt an die Ostsee. Das Land wird durch den geografischen und kulturellen Übergang zwischen Russland und Skandinavien beeinflusst, hat gleichwohl aber eine sehr eigene Identität. Die Entstehung der finnischen Identität ist auf die besondere Landschaft zurückzuführen, die von zwei zentralen Elementen bestimmt wird: dem Süßwasser der unzähligen Seen und dem kräftigen Grün der Wälder. Finnland ist das waldreichste Land Europas. Das Oberflächenrelief des Landes wurde von den Gletschern des Quartärs geformt, bei deren Rückgang sich auch die berühmten Harjus bildeten: Diese langgestreckten, wallartigen Erhebungen waren lange die einzigen begehbaren Wege zwischen den Seen und Sumpfgebieten. Großen Einfluss auf die finnische Landschaft haben auch Moore, die noch heute nahezu 15 Prozent der Landesfläche ausmachen. Vor allem in den Küstenregionen im Süden und Westen wurden viele Moore in landwirtschaftliche Flächen umgewandelt.



Am 04.09.20 16:45 - 17:00 Uhr auf 
phoenix: Diagnose Dürrestress

Vielerorts hat es bereits seit dem Frühjahr nicht mehr geregnet. Die Böden sind staubtrocken. Missernten drohen. Landwirte fürchten um ihre Existenz, Förster versuchen verzweifelt, den Wald an die Dürre anzupassen. Deutschland trocknet aus. Thüringen ist bekannt für seine fruchtbaren Böden. Doch damit etwas darauf wachsen kann, braucht es auch hier Regen. Der fehlt seit März. Die Bauern rechnen mit immensen Ernteverlusten. Auch große Betriebe mit über 1000 Hektar Ackerfläche geraten nach drei durchgestandenen mageren Jahren in existenzielle Nöte. Besonders betroffen von der Dürre sind die Wälder. Auf der Deutschlandkarte von Forstwissenschaftlern der TU München gibt es dort, wo Wälder sind, überwiegend rote Stellen. Rot steht für massive Trockenheit. Vor allem Kiefern und Fichten sind betroffen. Vielerorts rächt es sich nun, dass die Waldwirtschaft auf schnell wachsende Nadelbäume setzt. "planet e." analysiert den Dürrestress und fragt auch, ob die Trinkwasserversorgung in Deutschland gefährdet ist.



Am 05.09.20 06:25 - 07:20 Uhr auf 
arte: Ein Baumhaus in Costa Rica

Zwischen der Karibikküste und den Hängen des Talamanca-Gebirges wächst einer der letzten großen Urwälder der Erde. Seine Baumriesen ragen 40 bis 70 Meter hoch in den Himmel. Hier, im Südosten Costa Ricas, baut der Ingenieur Peter Gascar zusammen mit seinem Freund Orlando Hernández, einem Indio vom Volk der Teribe, das höchste Baumhaus der Welt. "GEO Reportage begleitet die Bauarbeiten am Kletterseil in schwindelerregender Höhe.



Am 05.09.20 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Mausohr, Abendsegler und andere Fledermäuse

Tierreporterin Anna ist Fledermäusen auf der Spur. Die fliegenden Säugetiere üben eine faszinierende Wirkung auf uns aus. Blutsauger und Vampire tragen in Romanen und Schauermärchen seit jeher Fledermausflügel und haben scharfe Eckzähne. Das Tageslicht fürchten sie, gleiten stattdessen fast lautlos im Blindflug durch Nacht. Dank ihrer Echoortung haben sie einen ausgezeichneten Orientierungssinn. Sie bewohnen dunkle und feuchte Orte in alten Gemäuern oder Höhlen. Wo es zum Gruseln ist, da fühlen sich Fledermäuse erst richtig wohl.



Am 05.09.20 08:45 - 09:30 Uhr auf 
ZDFneo: Sibirien – Zurück in die Eiszeit

Eine Welt zu erschaffen wie vor 15.000 Jahren – an dieser Vision arbeitet ein Forscher in Sibirien. Das Ziel seines Pleistozän-Parks ist nichts Geringeres als der Kampf gegen den Klimawandel.



Am 05.09.20 09:30 - 10:15 Uhr auf 
ZDFneo: Kuba – Das Erbe der Revolution

Bei Kuba denkt jeder an Strände, Zigarren und natürlich die Revolution. Dirk Steffens entdeckt eine verborgene Welt hinter den Klischees: Die Karibikinsel fasziniert mit ihrer atemberaubenden Natur.



Am 05.09.20 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Wenn Büffel weinen

Wenn es in einem Tierfilm um die Jagd geht, wird das Geschehen fast immer aus der Perspektive des Jägers dargestellt: Welche Strategie verfolgen die Löwen oder wird der Gepard mit seinem Spurt Erfolg haben? Wie aber sieht die Sache aus der Sicht des Gejagten aus? Welche Taktik wendet die Gazelle an, um den Verfolgern zu entkommen? Wie wehrt sich ein Büffel nachts gegen die unsichtbaren Verfolger? Und was empfindet ein Tier beim Verlust eines Artgenossen aus den eigenen Reihen? Das Filmteam hat eine Herde Büffel beobachtet, die an die Löwen jede Nacht ein Tier verloren hat. Die neue Perspektive und interessante Beobachtungen legen die überraschende Frage nahe: Können Büffel weinen?



Am 05.09.20 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Bärengeschwister - Freche Entdecker

Im Januar 2013 wird eine Bärin an der Grenze zu Tschechien tot aufgefunden. Die Spuren der Bärin führen im Schnee zu einer Felshöhle in der zwei Jungtiere liegen. Die werden zu Vaclav Chaloupek gebracht. Der tschechische Tierschützer und Naturfotograf hat schon mehrfach verwaiste Bären aufgezogen. Zunächst geht es darum, die Tiere am Leben zu erhalten und sie dann auf ein Leben in der Wildnis vorzubereiten.



Am 05.09.20 13:55 - 14:25 Uhr auf 
hr: Die Europäische Sumpfschildkröte

Die Europäische Sumpfschildkröte, die einzige Schildkrötenart Mitteleuropas, ist eine der am meisten gefährdeten Wirbeltierarten Deutschlands. Die Zerstörung ihrer Lebensräume sowie Fang und Handel minderten schon in den vergangenen Jahrhunderten den Bestand der Sumpfschildkröten erheblich. Doch es gibt sie noch in Bayern, wenn auch in einem ungewöhnlichen Biotop.
(Wdh. übermorgen 10.05-10.35 Uhr)



Am 05.09.20 14:15 - 15:00 Uhr auf 
phoenix: Winzige Wunder - Insekten (1/3)

Sie lieben das Horror-Genre? Grausame Todesfälle, Massenmörder und trickreiche Killer? Wundersame Rettungen in letzter Sekunde geben Ihnen den besonderen Kick? Nach diesem Film wissen Sie: Der beste und gruseligste Tatort ist - die nächste Wiese. Die Dokumentation führt die Zuschauer mit Hilfe von Superzeitlupen, Zeitraffern und Makroaufnahmen in die Welt der heimischen Käfer und zeigt faszinierende Verhaltensweisen, die normalerweise im Verborgenen bleiben.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 16.30 Uhr, Wdh. morgen 8.15-10.30 Uhr)



Am 05.09.20 14:30 - 15:25 Uhr auf 
arte: Grenzenloses Frankreich - Französisch-Guayana

Angefangen vom Anbau von Regenwald-Schokolade über die Erforschung des Nutzens bestimmter Insekten- oder Palmenarten bis hin zu einem Baumhaushotel mitten im Regenwald - auch im französischen Übersee-Département Guayana schweben den Menschen die unterschiedlichsten Projekte im Einklang mit der Natur vor. Guayana ist das flächenmäßig größte französische Département. Seine rund 85.000 Quadratkilometer sind von tropischem Regenwald bedeckt. Den Zuschauer erwarten überraschende Entdeckungen.



Am 05.09.20 16:20 - 17:15 Uhr auf 
arte: Kuba - Das grüne Herz der Karibik

Knapp 60 Jahre US-Embargo und politische Isolation sowie das Fehlen von Schwerindustrie und Chemikalien in der Landwirtschaft brachten in Kuba einen Gewinner hervor: die Natur. Die Wälder, Flüsse und Mangroven der Karibik-Insel sind heute weltweit einzigartige Naturparadiese. Den Biologen des kubanischen Umweltamtes bleiben nur wenige Jahre, um sie vor der unweigerlich anrollenden Tourismuslawine zu schützen.



Am 05.09.20 16:30 - 17:15 Uhr auf 
phoenix: Highway der Schmetterlinge

Die "Seelen der Verstorbenen" sind wieder zurück! Pünktlich zu Allerheiligen, dem Dia de los Muertos, wie jedes Jahr. Orangefarbene Schmetterlingsschwärme tanzen um die Indianer, die zum Friedhof pilgern. Viele Millionen Monarchfalter sind nach Mexiko gekommen, um hier zu überwintern. Sie haben eine lange, gefährliche Reise hinter sich. 4 000 Kilometer - auf einem "Highway der Winde". In Amerika hat sich die Schar kleiner Schmetterlinge acht Wochen zuvor auf die Reise gemacht von den großen Seen Nordamerikas über Wüsten und Berge bis ins mexikanische Hochland. Im Auto begleitet der amerikanische Schmetterlingsforscher Robert Michael Pyle die Falter auf ihrem Weg nach Süden. Doch sind die "Seelen der Verstorbenen" wirklich unsterblich? Die Reise wird jedes Jahr gefährlicher für die zarten Schmetterlinge. Sie sind zu empfindlich für vieles, was der Mensch ihnen zumutet und könnten zum Symbol werden: für die Gefahr durch globale Umweltprobleme wie Genmanipulation und Klimaveränderung.
(Wdh. morgen 10.30-11.15 Uhr)



Am 05.09.20 17:35 - 18:05 Uhr auf 
ZDF: Die Vogelretter - Hilfe für bedrohte Arten

Auf Deutschlands Feldern gibt es immer weniger Vögel. Allein bei Kiebitzen und Rebhühnern ist der Bestand in den vergangenen 40 Jahren um mehr als 90 Prozent zurückgegangen. Auch in den Städten verenden Vögel zu Tausenden. Schuld sind unter anderem moderne Glasfronten. Und immer mehr Windräder werden zur Gefahr für Greifvögel. Doch es gibt Lösungsansätze. Heinrich Belting und Johannes Melter wollen genau wissen, warum es immer weniger Wiesenvögel in Deutschland gibt. Sie haben die seltenen Uferschnepfen mit Funksendern ausgerüstet und die Reise der Tiere bis in deren Winterquartiere nach Afrika verfolgt. "Wir haben festgestellt, dass hier bei uns wesentlich mehr Vögel sterben als auf den Wegen in den Süden oder in den Winterquartieren." Im Vogelschutzgebiet Dümmer in Niedersachsen haben die Biologen deshalb optimale Bedingungen für die Vögel geschaffen, mit einer groß angelegten Renaturierung. Ihr Projekt soll jetzt auf 13 andere Gebiete in Deutschland übertragen werden.



Am 05.09.20 20:15 - 21:45 Uhr auf 
arte: "Die Wilden" in den Menschenzoos

Sie wurden aus weit entfernten Ländern geholt - von Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Zweiten Weltkrieg, über 100 Jahre lang, um sie in Menschenzoos wie exotische Tiere zur Schau zu stellen. Diese Ausstellungen waren ein weltweites Phänomen. An die 35.000 Menschen wurden im 19. und 20. Jahrhundert vor fast anderthalb Milliarden Besuchern gezeigt - in Tierparks, im Zirkus, in Theatern und Anatomiesälen, auf Kolonial- und Weltausstellungen. Ihre Namen sind in Vergessenheit geraten. Der Film beschreibt das Schicksal von sechs Personen, die in solchen sogenannten Völkerschauen ausgestellt waren.



Am 05.09.20 22:40 - 23:35 Uhr auf 
arte: Wenn Europa brennt - Die Macht des Feuers

Jährlich vernichtet das Feuer Millionen Quadratkilometer der Erdoberfläche. Im Sommer 2018 hat Europa einen Vorgeschmack auf die zu erwartenden Auswirkungen des Klimawandels erhalten, denn die Großbrände sind nicht nur Landschaftszerstörer, sondern auch Klimakiller. Kein anderes Ereignis beschäftigt Wald- und Klimaforscher so intensiv: Was macht die Flammen so mächtig? Wie können Brandkatastrophen in Europas Natur und Ballungszentren verhindert werden? Die Dokumentation zeigt neue Strategien und Hilfsmaßnahmen für Natur und Mensch. Doch eines ist gewiss: Vorsorge bleibt der beste Brandschutz.



Am 06.09.20 07:15 - 07:45 Uhr auf 
tagesschau24: 7 Tage überleben im Wald

Kaum Essen, wenig Wasser, kein Dach über dem Kopf. Weder Schlafsack noch Isomatte sind erlaubt bei diesem Abenteuerurlaub. Schließlich soll in den Wäldern Mecklenburg-Vorpommerns der Ernstfall geprobt werden: Das Ziel der 13 Seminarteilnehmer lautet: "7 Tage... Überleben im Wald". Neben einem Barkeeper, einer Krankenschwester und einem Elektriker wagen sich auch die beiden NDR Autoren Tobias Lickes und Martin Rieck ins morsche Unterholz. Auf dem Programm stehen Verzicht und Grenzerfahrungen.



Am 06.09.20 07:25 - 08:20 Uhr auf 
arte: Die Rückkehr der Bären

Über Jahrhunderte wurden Bären in weiten Teilen Europas gejagt und ausgerottet. Mittlerweile werden sie in den französischen und spanischen Pyrenäen und im Norden Italiens wieder angesiedelt. Die Dokumentation begleitet Wissenschaftler in Rumänien, der Slowakei, Slowenien, Polen, Italien und in den Pyrenäen und zeigt, wie wichtig Bären für die Artenvielfalt in Europa sind und wie ein Zusammenleben mit den Menschen möglich ist.



Am 06.09.20 07:25 - 08:20 Uhr auf 
arte: Die Rückkehr der Bären

Über Jahrhunderte wurden Bären in weiten Teilen Europas gejagt und ausgerottet. Mittlerweile werden sie in den französischen und spanischen Pyrenäen und im Norden Italiens wieder angesiedelt. Die Dokumentation begleitet Wissenschaftler in Rumänien, der Slowakei, Slowenien, Polen, Italien und in den Pyrenäen und zeigt, wie wichtig Bären für die Artenvielfalt in Europa sind und wie ein Zusammenleben mit den Menschen möglich ist.



Am 06.09.20 12:00 - 12:45 Uhr auf 
BR: Unser Wild - Reh und Hirsch

Filmautor Jürgen Eichinger zeigt in aufwendigen Bildern, wo und wie Reh und Hirsch im Gang des Jahres leben, welche Gemeinsamkeiten und welche Unterschiede sie haben. Vor allem aber wird deutlich, welche großen Probleme die Arten jeweils verursachen, und wie man versucht, sie in den Griff zu bekommen.
(Wdh. morgen 14.45-15.30 Uhr)



Am 06.09.20 12:55 - 13:35 Uhr auf 
ZDFneo: Expedition in die Südsee - Georg Forster

Georg Forster ist einer der größten deutschen Entdecker, doch sein Name ist heute fast unbekannt: Im Jahre 1772 erhält der 17-Jährige durch einen Zufall die Möglichkeit, James Cook, den größten Schiffskapitän seiner Zeit, auf einer großer Weltumseglung zu begleiten. Dabei wird Cook Inseln und Völker entdecken, Georg Forster aber mehr als 400 unbekannte Pflanzen- und Tierarten. Als einer der ersten Ethnologen hinterlässt der junge Deutsche nicht nur zahlreiche Naturforschungen, sondern er zeichnet sich vor allem durch seine Persönlichkeit aus. Georg Forster ist ein ungewöhnlicher Zeitgenosse des 18. Jahrhunderts. Anders als die meisten glaubt er nicht an die naturgegebene Überlegenheit der weißen Europäer. Die Menschen der Südsee sind für ihn nicht weniger wert als seinesgleichen in Europa. Vorurteile kennt Forster nicht. Dafür aber eine kritische Haltung gegenüber all denen, die ihre Völker beherrschen. Ob Adlige in Europa, die zusehen wie ihre Untergebenen verhungern, oder Priester in der Südsee, die sich von ihren Stammesangehörigen füttern lassen - Georg Forster lehnt sie alle ab. Kaum verwunderlich, dass er mit seiner für die damalige Zeit radikalen Einstellung immer wieder in Konflikte hineingerät - auch mit dem herrischen Kapitän James Cook.



Am 06.09.20 15:55 - 16:55 Uhr auf 
ServusTV: König des Dschungels (2/2)

Fernsehmoderator Richard Hammond ist weiterhin auf der Jagd nach den schönsten Motiven für seine Foto-Ausstellung. Abenteuerlich geht es zu, als er versucht die vom Aussterben bedrohten Harpyien zu fotografieren. So gelingt es dem Kameramann Aufnahmen von den seltenen Tieren zu machen, während Hammond sich im Regen in Selbstmitleid ergießt. Eine Nacht verbringt der britische Fotograf im Dschungel in einem Baldachin unter freiem Himmel. Und bemerkt dabei nicht, dass er sich auf der gefalteten Hängematte niedergelassen hat. So ein Pech! Es war schon immer Hammonds Kindheitstraum, in den Dschungel des Amazonas zu reisen. Wird er es schaffen, ausreichend Fotografien für seine Ausstellung zu machen?



Am 06.09.20 16:50 - 17:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Rosskastanie

Die meisten Biergärten in Bayern werden von prächtigen Kastanienbäumen beschattet. Der Grund: Die Brauer legten früher unterirdische Bierlager an. Darüber pflanzte man Bäume, um die Lager zu beschatten und kühl zu halten. Besonders geeignet dafür war die Rosskastanie, denn sie wurzelt sehr flach. Die Rosskastanie ist übrigens nicht verwandt mit der Edelkastanie, deren Früchte essbar sind.



Am 06.09.20 17:15 - 18:00 Uhr auf 
SWR: Wildes Deutschland - Spessart und Steigerwald

Intensive Flugaufnahmen mit ungewohnten Perspektiven entführen die Zuschauer in die malerische Landschaft von Spessart und Steigerwald und verbinden die witzigen, überraschenden und beeindruckenden Geschichten aus der Natur: seien es seltene Kreuzottern im Schnee, eine Fledermaus, die Fische jagt oder der Wanderfalter aus Afrika. Im Spessart erzählen selbst die Bäume und Pflanzen Geschichten.
(Wdh. morgen 10.30-11.15 Uhr)



Am 06.09.20 17:55 - 18:25 Uhr auf 
ZDF: Wilde Sau - Grenzschutz gegen Borstenvieh

Wildschweine - hochintelligent und schwer zu fassen. Die Tiere vermehren sich seit Jahren. Jetzt sollen Zäune verhindern, dass Schweine aus Osteuropa nach Deutschland kommen. Doch ob die schlauen Wildtiere sich von solchen Grenzbefestigungen abhalten lassen? Viele glauben: Das Problem lässt sich so allein nicht lösen. Denn Ländergrenzen beeindrucken Schweine kaum.
Vor allem aus Angst vor der Afrikanischen Schweinepest soll die Jägerschaft die Schwarzwildbestände dezimieren. Man befürchtet, dass die ansteckende Viruskrankheit auf Hausschweine übertragen wird. Seit die Tierseuche sich bis auf wenige Kilometer von Osteuropa aus der deutschen Grenze genähert hat, ist die Angst bei vielen Bauern groß. Sind ihre Bestände erst mal infiziert, kann Schweinefleisch kaum mehr exportiert werden. Das wäre wohl das Aus für viele landwirtschaftliche Betriebe. Die Bundesländer Bayern, Sachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern wollen sich mit verschiedenen Zaunbauprojekten schützen und den Übertritt von infizierten Schweinen verhindern. Vorbild ist der Zaun, den Dänemark zu Deutschland gezogen hat.
(Wdh. kommende Nacht 5.00-5.30 Uhr)



Am 06.09.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Lippenbären (1/2)

Über den Lippenbären in freier Wildbahn ist so gut wie gar nichts bekannt. Heute leben noch etwa 10.000 Lippenbären in Indien. Im Süden des Landes fanden die Filmer Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg einen besonderen Zugang zu den scheuen Tieren und rückten ihnen erstmalig mit der Kamera ganz dicht auf den Pelz. Über einen Zeitraum von drei Jahren und in mehr als 200 Drehtagen konnten die beiden Naturfilmer nicht nur Lippenbären am helllichten Tag filmen, sondern dokumentierten Verhalten, das selbst Wissenschaftlern bisher nicht bekannt war. Sie folgen einem jungen Männchen auf seinem Weg zum erwachsenen Bären.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr, Wdh. Dienstag bzw Mittwoch 10.30-11.15 Uhr)



Am 07.09.20 01:10 - 02:00 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - In der grünen Hölle

Wie überlebt man - nur mit Messer und Wasserflasche bewaffnet - im lateinamerikanischen Regenwald? Ex-Soldat und Mount Everest-Bezwinger Bear Grylls muss diesmal sämtliche Register ziehen. Der Dschungel von Costa Rica wimmelt vor Stechfliegen und giftigen Insekten. Schlangen, Skorpione und Spinnen sind dauernde Begleiter des Briten, der sich seinen mühsamen Weg durchs Dickicht kämpft. Als dem 34-jährigen Abenteurer das Wasser ausgeht, nimmt er ein Risiko auf sich und zieht prompt den Kürzeren: Er trinkt aus einem Bachlauf, der, wie sich schnell herausstellt, von Bakterien verseucht ist.



Am 07.09.20 10:35 - 11:20 Uhr auf 
hr: Wildes Deutschland - Die Müritz

Die Müritz innerhalb der mecklenburgischen Seenplatte ist mit 117 Quadratkilometern der größte See auf deutschem Gebiet, aber er ist bei weitem nicht der einzige im Nordosten der Republik.
Allein die Mecklenburgische Seenplatte zwischen Waren und Feldberg umfasst etwa 2000 Seen. Dank des Müritz-Nationalparks leben hier viele verschiedene Tierarten. Die Hälfte aller in Deutschland ansässigen Kraniche brütet in Mecklenburg-Vorpommern. Der Fischadler ist der Charaktervogel an der Müritz, der quirlige Fischotter geht hier auf die Jagd, und bedrohte Rotmilane kreisen am Himmel. Fred Bollmann kennt den Nationalpark wie kaum ein anderer.



Am 07.09.20 13:15 - 14:00 Uhr auf 
rbb: Wildes Dresden

Im späten Frühjahr bringen Fischer am Oberlauf einiger Zuflüsse der Elbe junge Lachse ins Wasser: 350 000 bis 400 000. Wie der Biber ist der Edelfisch seit den 1990er-Jahren dabei, sich im Elbtal wiederanzusiedeln, nachdem hier 1936 der letzte aus dem Wasser gezogen worden war. Auch Hasen haben Dresden für sich entdeckt. Das bekommen die Mitarbeiter eines Frühgemüse-Unternehmens deutlich zu spüren. Die Langohren fressen ihnen regelmäßig die appetitlichsten Pflanzenteile weg, doch sie stehen unter Schutz und dürfen nicht gejagt werden.



Am 07.09.20 13:20 - 14:00 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere durchhalten

Eine der bemerkenswertesten Erscheinungen in der Tierwelt ist der extreme Tiefschlaf. Unter außergewöhnlichen Bedingungen können sich manche Tiere in todesähnliche Zustände versetzen. Andere verbringen die kalte Jahreszeit mit einem monatelangen Winterschlaf. Es gibt sogar Lebewesen, die sich nahezu selbst einfrieren können, sie benutzen dazu ein körpereigenes "Frostschutzmittel", das ihre Zellen intakt hält. Der Film zeigt jedoch auch, dass bei aller Anpassungsfähigkeit an außergewöhnliche Umweltbedingungen diese Überlebenstechniken nicht ohne Risiken sind.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 14.45 Uhr)



Am 07.09.20 14:45 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Indonesien - ungezähmt (1/5)

Indonesien ist der größte Inselstaat der Welt. Die über 17.000 Inseln liegen in einem weiten Bogen zwischen Pazifik und Indischem Ozean entlang des Äquators. In seinen tropischen Gewässern und unberührten Regenwäldern haben sich faszinierende Lebensgemeinschaften gebildet. Tiere und Pflanzen sind teils mit asiatischen, teils mit australischen Arten verwandt, da noch vor 10.000 Jahren aufgrund eines niedrigeren Wasserspiegels die Inseln zum Festland gehörten.
(Folgen 2 bis 5 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr)



Am 07.09.20 16:00 - 16:50 Uhr auf 
arte: Unterwegs im hohen Norden - Schweden

Schweden erstreckt sich über eine Länge von knapp 2.000 Kilometern und besticht durch unterschiedliche Landschaftstypen: von den idyllischen, ländlichen Gegenden im Süden bis hinauf zu den borealen Nadelwäldern in der Mitte und im Norden. Das Land ist größtenteils subarktisch. Auch heute noch sind im Winter oft zwei Drittel Schwedens von Schnee bedeckt. Zwar werden hier und da Ackerbau und Viehzucht betrieben, wie zum Beispiel in der reizvollen, ländlichen Provinz Dalarna, doch Schweden bleibt ein stark bewaldetes Land: Auf 70 Prozent des Staatsgebiets wachsen Wälder, meist Nadelhölzer.



Am 07.09.20 16:50 - 17:20 Uhr auf 
arte: Corona und Umwelt

Füchse und Wildschweine in den Städten, Quallen in den Kanälen Venedigs, Delfine und Wale vor den Küsten der Adria - der Lockdown in der Coronakrise macht es deutlich: Die Natur erobert sofort den Raum zurück, den der Mensch plötzlich nicht mehr nutzt. Sie reagiert schon auf kleinste Veränderungen. Ließe sich daraus für die Zukunft lernen, vielleicht mit wenigen Mitteln wieder mehr Lebensraum für Tiere und Pflanzen schaffen und Artenvielfalt sichern? Ja, sagt der Insektenforscher Wolfgang Weisser. Die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner lassen sich das erklären und gehen mit Wolfgang Weisser auf Insektenfang.
(Wdh. morgen 6.40-7.05 Uhr)



Am 07.09.20 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Chico, der Kapuzineraffe

Der kleine Chico ist das neueste Mitglied einer Bande Kapuzineraffen in Brasiliens Nationalpark Serra da Capivara. In der Wildnis aufzuwachsen, ist für ihn ein großes Abenteuer. Nicht nur der Bedrohung durch natürliche Feinde wie Jaguar, Schlange und Skorpion muss das Affenbaby trotzen, sondern auch der monatelangen Trockenzeit. Nur wenn es Chico und den anderen Affen gelingt, Nahrung zu finden, hat er eine Chance dort zu überleben.



Am 07.09.20 20:15 - 21:05 Uhr auf 
3sat: Braunkehlchen, Kiebitz & Kaiseradler - wie retten wir Österreichs Vogelwelt?

Durch den Verlust von Lebensraum sind viele Feldvögel akut vom Aussterben bedroht. Große Greifvögel werden immer noch verfolgt und getötet. Der Film zeigt die gefährdeten Vögel Österreichs und ihre Lebensräume: von den Alpen über Wiesenlandschaften bis zu wilden Seeufern. Besonders heikel ist die Situation der Vogelwelt im Kultur- und Ackerland. Die Intensivierung der Landwirtschaft hat zum Beispiel Grauammer und Rebhuhn an den Rand des Abgrunds gedrängt. Das Naturhistorische Museum in Wien zeigt nicht nur prächtige Exponate: Hinter den Kulissen wird auch an der Vogelwelt im In- und Ausland geforscht.
(Wdh. morgen 17.35-18.30 Uhr)



Am 07.09.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Die Wahrheit über Schmetterlinge

Schmetterlinge sind die beliebtesten aller Insekten, aber sie sind in Gefahr. In den vergangenen zehn Jahren wurden sie in Deutschland zur Rarität. Das liegt an tiefgreifenden Veränderungen durch Landwirtschaft, Zerstörung von Naturräumen und Klimawandel. Sven Oswald begibt sich auf eine Reise zu den bunten Schönheiten und erkundet Möglichkeiten, wie die bedrohten Tiere gerettet werden könnten.



Am 07.09.20 21:05 - 22:00 Uhr auf 
3sat: Jäger der Lüfte - Habicht, Bussard, Adler

Greifvögel faszinieren durch ihre einzigartigen Sinnesleistungen, ihre erstaunlichen Flugkünste und ihre vielfältigen Jagdstrategien. Habicht, Bussard und Adler leben von der Jagd. Das hat ihnen in vielen Kulturen Bewunderung, ja schwärmerische Verehrung eingetragen. Aber der Mensch hat diesen Vögeln auch zu allen Zeiten als Jagd- und Nahrungskonkurrenten Ressentiments entgegengebracht und sie gnadenlos verfolgt. Die Dokumentation liefert spektakuläre Einblicke in die oft unbekannte Welt der Greifvogelarten und will den Zuschauer für den Schutz und den Erhalt der Lebensräume dieser schönen Tiere sensibilisieren.



Am 08.09.20 01:15 - 02:00 Uhr auf 
ZDFinfo: 1491 - Amerika vor Kolumbus (1/4)

Wann begann die Geschichte Amerikas tatsächlich? Schon vor der Entdeckung im Jahr 1492 entwickelten die Ureinwohner Landwirtschaft und Städte, um Natur und Umwelt zu beeinflussen.
(Teile 2 bis 4 direkt im Anschluss, bis 4.15 Uhr)



Am 08.09.20 04:00 - 04:40 Uhr auf 
ZDFneo: Der Malaiische Archipel – Dem Leben auf der Spur

Schon bevor Darwin seine berühmte Theorie der Entstehung der Arten veröffentlichte, brachte die südostasiatische Inselwelt einen Mann auf die Fährte der Evolution: Alfred Russel Wallace. Dirk Steffens folgt seinen Spuren durch Indonesien und Malaysia.



Am 08.09.20 06:10 - 06:40 Uhr auf 
arte: Käfer - Von Nützlingen und Schädlingen

Gäbe es ein Guinness-Buch der Rekorde für Insekten, wären Käfer ganz klar auf Platz eins: Käfer sind auf allen Kontinenten außer in der Antarktis verbreitet. Sie sind mit über 350.000 beschriebenen Arten in 179 Familien die weltweit größte Ordnung aus der Klasse der Insekten. Und kein Käfer gleicht dem anderen. Die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner machen sich mit Käferexperten auf die Suche nach den kleinen Krabblern: Caroline in ihrer Berliner Wohnung und Gunnar in einem Auwald in Bayern.



Am 08.09.20 07:30 - 07:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Was macht der Leopard auf dem Baum?

Warum schläft Moderatorin Paula heute auf einem Baum? Ganz einfach: sie wollte mal ausprobieren wie sich das Bett eines Leoparden anfühlt. Sie besucht Ewert, der auf der Auswilderungsstation Naankuse in Namibia arbeitet. Er betreut zwei zahme Leoparden und Paula darf mit den riesigen, gefleckten Katzen kuscheln. Doch Vorsicht ist geboten: so freundlich diese beiden sind und so nett sie mit sich kuscheln lassen, sie sind doch Wildtiere mit einer Pranke, die groß ist wie die Hand eines erwachsenen Menschen und bewaffnet mit riesigen Krallen. Spätestens bei der Fütterung der beiden Katzen entdeckt Paula ihr knochenzersplitterndes Gebiss. Draußen im Busch sieht Paula wie sich ausgewilderte Tiere an einen Jeep anschleichen und auf hohe Bäume klettern. Paula und Ewert führen die Zuschauer in die Welt der gemütlichen Baumschläfer und gefährlichen Raubkatzen. Wir lernen ein Tier kennen, das wegen seines seidigen Fells lange Zeit stark gejagt wurde, das aber heute vor allem wegen der Zerstörung seines Lebensraumes in Gefahr ist.



Am 08.09.20 10:15 - 11:00 Uhr auf 
3sat: Waldviertel - Vom Zauber des rauen Landes

Sonne, Regen, Wind und Schnee haben hier Natur und Mensch besonders stark geprägt und dem niederösterreichischen Landesteil seinen mystischen Zauber verliehen - endlos scheinende Wälder, wilde Flüsse, sumpfige Teiche und romantische Hochmoore prägen die Landschaft. Kurt Mündl hat all dies in eindrucksvollen und berührenden Bildern eingefangen - in den Wäldern, Hügeln und Tälern des nördlichen Waldviertels, den Hochmooren, im Kamptal und bei den Karpfenfischern der unzähligen Teichlandschaften.



Am 08.09.20 11:30 - 12:00 Uhr auf 
NDR: Trinken, baden, bewässern - Der Kampf ums Wasser

Nach dem dritten heißen Sommer ist Wasser zum kostbaren Gut geworden. Mancherorts kam es in diesem Sommer schon zu Versorgungsengpässen. Ob Brunnenbauer, Landwirte oder Privatpersonen: Die Nordreportage zeigt, wie im Norden in diesem Sommer ums Wasser gekämpft wird. In Lauenau im Schaumburger Land ist das Wasser so knapp geworden, dass ein Lautsprecherwagen der Feuerwehr die BürgerInnen auffordert, Trinkwasser in den Supermärkten zu kaufen. Die Versorgungslage sei kritisch. Für viele war das ein Schock. Inzwischen fließt das kühle Nass wieder aus der Leitung, aber eine Entwarnung ist das nicht. In der Region Hannover kommt das Wasser aus dem größten Wasserschutzgebiet Niedersachsens. Hier in Fuhrberg bei Celle sterben durch die Trockenheit Fichten, Lärchen und nun auch Kiefern. Jetzt müssen die kranken Bäume gefällt und andere Arten gepflanzt werden, die für mehr Feuchtigkeit sorgen und damit das Wasserreservoir auch für die Zukunft sichern sollen.



Am 08.09.20 13:15 - 14:00 Uhr auf 
rbb: Wildes Hamburg

Blitzschnell wie ein Pfeil fliegt ein Wanderfalke hinauf zum Turm der Hauptkirche St. Jacobi in Hamburg. Hier hat er sein Nest. Im Dach zieht er vier Junge groß. Nur ein paar Kilometer weiter entfernt, auf dem Ohlsdorfer Friedhof, schlägt ein Uhu seine Krallen in eine Ratte. Hier auf dem Parkfriedhof lebt die größte Eulenart der Welt. Die Anzahl der Wildtiere, die es in Hamburg gibt, ist überraschend. Die Tierfilmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen haben sich zwei Jahre lang mit der Kamera auf die Suche nach den "heimlichen Untermietern" gemacht.



Am 08.09.20 13:50 - 14:35 Uhr auf 
3sat: Waldrapp - Ein Vogel im Aufwind

Der Waldrapp ist vor 350 Jahren in den Alpen ausgestorben, heute kämpfen Biologen um seine Rückkehr. Ein Filmteam begleitet ihre Bemühungen um den Waldrapp mit der Kamera. Das Experiment, Nachkommen von Waldrappen aus den letzten Rückzugsgebieten in Nordafrika in heimatlichen Gefilden freizulassen und ihnen beizubringen, wie ihre fernen Vorfahren im Winter nach Süden zu ziehen, ist ein Spektakel. Was den Film in jeder Sekunde spüren lässt, sind Emotionen: Unbändige Freude über kleine Erfolge, Niedergeschlagenheit und Resignation, wenn wieder einmal etwas nicht geklappt hat.
(Wdh. kommende Nacht 4.35-5.20 Uhr)



Am 08.09.20 14:35 - 15:20 Uhr auf 
3sat: Planet der Spatzen

Kurt Mayer folgt in sechs Episoden mit spektakulären Bildern dem Leben der Spatzen und erzählt Geschichten von ihnen und dem Menschen. Der Film zeigt das junge Spatzen-Mädchen in Kairo, das erstmals einen Partner sucht, das Spatzen-Kind in New York, das erstmals sein Nest verlässt, all die Spatzen in Peking, die sich am Vogelmarkt in höchste Gefahr begeben, nur weil sie dort Futter und Gesellschaft finden, oder den kleinen frierenden Spatz im winterlichen Moskau, der sich auf seiner Futtersuche in einen Kiosk verirrt, Spatzen im Praterfrühling in der Wiener Krieau oder im sommerlichen Paris.
(Wdh. morgen 11.00-11.45 Uhr)



Am 08.09.20 14:45 - 15:30 Uhr auf 
BR: Bulgarien - Durch den wilden Balkan

In dem dünn besiedelten Balkanstaat zwischen Europa und Asien hat sich bis heute eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt erhalten. Während Wölfe und Bären im Pirin- und Rilagebirge hungrig im letzten Schnee des Winters nach Nahrung suchen, beginnt am Schwarzen Meer in der Donau-Tiefebene der Frühling. Tausende von Weißstörchen ziehen nach Norden in ihre Brutgebiete. Entlang der Donau erschallt das Frühjahrskonzert der Frösche und Unken. In unzugänglichen Auwäldern paaren sich seltene Sumpfschildkröten. Jungfüchse spielen im Sonnenlicht, Ziesel genießen das erste Grün. Wo die Menschen in mühevoller Arbeit das Holz mit Pferden aus dem Wald rücken, ziehen Schwarzstörche ihre Jungen groß. In unzugänglichen Gebirgsregionen treffen sich Gänse-, Mönchs- und Schmutzgeier zum Festmahl an einer verendeten Kuh. Eine Leopardnatter, Europas schönste Schlange, geht auf die Jagd. Bulgarien ist ein wahrer Garten Eden des Ostens mit einer farbenprächtigen Tierwelt.



Am 08.09.20 15:20 - 16:05 Uhr auf 
3sat: Der Flug der Störche

Wenige Kilometer von Wien entfernt versammelt sich jedes Frühjahr eine Kolonie baumbrütender Weißstörche. Es ist mit rund 60 Paaren die größte Kolonie Mitteleuropas. Den Sommer über ziehen die Vögel dort ihre Jungen groß. Die Dokumentation beobachtet die Vögel in ihren Winterquartieren in Afrika und begleitet sie zurück nach Europa. Der Einsatz spezieller Kameratechniken ermöglicht seltene Einblicke in das Leben der Weißstörche.
(Wdh. morgen 10-15-11.00 Uhr)



Am 08.09.20 16:05 - 16:50 Uhr auf 
3sat: Der Flug des Seeadlers

Rund um das Gebiet des Kleinplattensees in Ungarn lebt der größte Greifvogel Europas: der Seeadler. Der Film erzählt die Lebensgeschichte des Seeadler-Männchens Viktor. Einst war der Seeadler in Europa weit verbreitet. Doch durch Verfolgung, den Einsatz von Pestiziden und die Zerstörung seines Lebensraums wurde er im 19. und 20. Jahrhundert fast ausgerottet. Heute umgibt den Kleinplattensee wieder eine ausgedehnte Teichlandschaft. Darin leben viele Tieren, die den Seeadlern als Nahrung dienen, und hohe, kräftige Bäume, auf denen sie ihre Horste bauen.



Am 08.09.20 16:50 - 17:35 Uhr auf 
3sat: Der Flug der Eule

Eulen sind Meister des lautlosen Flugs und geschickte Jäger. Ihr Bestand war lange gefährdet. Nun versucht man, die Tiere wieder anzusiedeln. Im Fokus des Films steht ein Schleiereulen-Weibchen. Intensive Agrarwirtschaft und der Einsatz von Pestiziden haben die Population vieler Eulenarten dezimiert. Da Eulen als Schädlingsvertilger einen positiven Einfluss auf das ökologische Gleichgewicht ausüben, gibt es mehrere Wiederansiedlungs-Initiativen.



Am 08.09.20 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Ravi, der Bartaffe

Die grünen Wälder der Westghats in Indien sind die Heimat des kleinen Bartaffen Ravi. Das neugierige Affenbaby zählt zu den Letzten seiner Art: In ganz Indien leben nur noch weniger als 4.000 Bartaffen. Vor allem der Verlust ihres Lebensraumes setzt den Affen zu, und so muss Ravi nicht nur tödlichen Kobras entkommen, sondern sich auch mit einem Leben in enger Nachbarschaft zum Menschen arrangieren.



Am 08.09.20 18:15 - 18:45 Uhr auf 
SWR: natürlich!

Umweltmagazin. In Haßloch in der Pfalz hat sich ein Paar seinen Traum verwirklicht und kümmert sich um Greifvögel und Eulen. Maik Heublein und Vivien Traxel pflegen im Auftrag des Naturschutzbundes (NABU) verletzte und kranke Wildvögel. Märchenhafte Moose wachsen nicht nur im Wald, sondern auch in der Stadt. Sie können Menschen und Umwelt sehr helfen. Das erkunden Moosforschende der Uni Freiburg. Ulrike Nehrbaß taucht ein in die Wunderwelt der Moose und erfährt, wie die Forscherinnen und Forscher mit Moos nicht nur Torf, sondern auch Medikamente herstellen, mit denen Menschen mit seltenen Stoffwechselkrankheiten geheilt werden können. Die Folgen des Klimawandels abzumildern mit kreativer Landwirtschaft - daran arbeitet der rheinhessische Bio-Bauer Armin Meitzler. Er baut 20 verschiedene Kulturen an, die er kunstvoll miteinander kombiniert. Damit baut er wertvollen Humus auf, der klimaschädliches Kohlendioxid im Boden bindet.
(Wdh. morgen 10.00-10.30 Uhr)



Am 08.09.20 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Das große Tauen - sind die Gletscher noch zu retten?

Sie sind vom Klimawandel bedroht und drohen zu verschwinden: Gletscher. Was das für Folgen haben kann und wie man die Gletscher schützen kann, zeigt Thomas D bei "Wissen vor acht - Natur".



Am 08.09.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Duell der Tiger - Wilde Dynastien

Im Herzen Indiens birgt ein Tropenwald ein ganz besonderes Geheimnis: In einer Höhle am Fuße einer Steilwand hat eine Königstigerin vier Junge zur Welt gebracht. Sie sind die jüngste Generation einer schon über hundert Jahre währenden Dynastie. Ihre Mutter, Raj Bhera genannt, wird all ihre Kraft und Geschicklichkeit brauchen, um sie durchzubekommen. Das ist im heutigen Indien schwerer denn je. Der Nationalpark Bandhavgarh ist eines der letzten Tigerreservate der Welt - und in ihm leben 80 Tiger. Raj Bheras Revier ist gerade groß genug, um ihre Familie zu versorgen. Es ist ringsum von den Territorien anderer Tiger umgeben.



Am 08.09.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Auf Leben und Tod - Die große Jagd

Der ewige Wettstreit zwischen Jäger und Gejagten bietet seit jeher die dramatischsten Szenen in der Natur; für beide Parteien geht es dabei um Leben und Tod. "Die große Jagd" aus der Serie "Auf Leben und Tod" von Alastair Fothergill zeigt die außergewöhnlichsten Strategien von Raubtieren, um Beute zu machen. Jede dieser Taktiken ist durch den Lebensraum geprägt, in dem die Jäger auf die Pirsch gehen.
(Wdh. morgen 15.30-16.15 Uhr)



Am 08.09.20 22:55 - 23:40 Uhr auf 
3sat: Die Kinder machen Druck

Es ist das dominierende Thema im Land: Klimaschutz. Für die einen reichen die geplanten Klimagesetze der Regierung bei weitem nicht aus, für andere gehen die Maßnahmen schon entschieden zu weit und bedrohen ihre persönliche Freiheit. Es gibt erhitzte Diskussionen in Deutschland, die Linien verlaufen schlagzeilenkräftig zwischen "extinction rebellion" und "Fridays for Hubraum". Aus dem anfangs belächelten Schulstreik "Fridays for Future" ist innerhalb weniger Monate eine breite Bewegung geworden. Eine Bewegung, die massive Zustimmung wie Ablehnung hervorruft. Wie verändert sie unser Land?



Am 09.09.20 01:50 - 02:20 Uhr auf 
tagesschau24: Ist unser Wald noch zu retten?

Abgestorbene Fichten stehen auf zu trockenem Boden. Buchen und Eschen sind von Pilzen befallen und verlieren bereits im Frühling Blätter. Markus Wunsch, Förster in Schleiden in der Nordeifel, zählt bei den Fahrten durch sein Revier täglich neu erkrankte Bäume: "Der Wald hat sich vom Sommer 2018 noch nicht erholt. Und noch schlimmer: Wir starten viel zu trocken ins neue Jahr!" Erst in 1,80 Metern Tiefe gibt es Wasser, die Wurzeln vieler Bäume reichen aber nicht so weit. Ob in dreißig Jahren noch Fichten in der Eifel wachsen werden? Ob es den Wald, wie wir ihn kennen, dann überhaupt noch gibt? Darüber wagt kaum jemand nachzudenken.



Am 09.09.20 05:20 - 06:20 Uhr auf 
3sat: Die Rückkehr des Wiedehopfs

Sehnsüchtig erwartet Manfred Eckenfellner die Rückkehr des Wiedehopfs aus seinem Winterquartier in Afrika. Sobald im Frühjahr die Sonne wieder etwas kräftiger scheint, durchstreift der Tischler die Reihen seines Weingartens im niederösterreichischen Wagram. Er hält Ausschau nach den auffälligen Federhauben des Wiedehopfs, lauscht auf die markanten Rufe des Zugvogels. Seine Liebe zu dem seltenen Vogel begann vor etwa 10 Jahren. Damals galt er im Wagram, einem Höhenzug an der Donau, praktisch als ausgestorben. In jenem Frühsommer aber entdeckte Eckenfellner einen kranken Wiedehopfjungvogel in seinem Garten und pflegte ihn wieder gesund. Seitdem hat er es sich zur Lebensaufgabe gemacht, dem Wiedehopf am Wagram ein neues Zuhause zu geben oder besser - ihm seine alte Heimat wieder zurückzugeben. In "Die Rückkehr des Wiedehopfs" begleiten Stefan Polasek und Florian Berger über einen ganzen Sommer hinweg den Wiedehopf im Weingarten, zeigen in außergewöhnlichen Aufnahmen das Leben und Überleben des Wiedehopfs am Wagram. Bis Eckenfellner im Herbst wieder Abschied nehmen muss und auf eine erneute glückliche Rückkehr seines Schützlings hofft. Der Film beweist gefühlvoll und eindrücklich, was engagierter Naturschutz und die Begeisterung eines Einzelnen dafür bewirken kann.



Am 09.09.20 06:00 - 06:50 Uhr auf 
D-MAX: Die Abholzer - Nichts für schwache Nerven!

Bei den Extrem-Holzfällern muss jeder Handgriff sitzen. Selbst kleinste Fehler haben in diesem Job fatale Folgen. Trotzdem erledigen die Männer ihre Aufgaben verlässlich und effizient. Die neue Serie begleitet echte Naturburschen in schwieriges Gelände: Forstunternehmer Andreas Hirtler leistet in der Steiermark mit einem modernen Hightech-Gebirgsharvester ganze Arbeit. Serafin Gstrein ist im Ötztal an tückischen Steilhängen unterwegs, und das Team von Florian Türtscher wagt sich mit der Kettensäge hoch hinauf in die Baumkronen. Anschließend werden die tonnenschweren Äste und Stämme mit einem Hubschrauber zum Abladeplatz geflogen. Bei der lebensgefährlichen Arbeit der Voll-Profis ist absolute Konzentration gefragt.
(Weitere Folgen morgen und übermorgen um dieselbe Zeit)



Am 09.09.20 10:45 - 11:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Dürre Zeiten - Der Kampf ums Wasser

Niedrigpegel in Stauseen, versiegende Grundwasserspeicher, verdorrte Ernten: Das Wasser wird bei uns langsam knapp. Eine entscheidende Rolle spielt dabei der Klimawandel. Ein massives Problem für unsere Wälder, die Landwirtschaft – und unser Trinkwasser.



Am 09.09.20 11:45 - 12:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Wirbelstürme - Monster auf Abwegen

In den vergangenen zwei Jahren richteten Ausläufer von Hurricanes auch in Europa schwere Schäden an. Ein Trend, der sich vielleicht fortsetzt: Tropische Warmluft dehnt sich weiter aus. Auswirkungen der Erderwärmung sind ein Grund, weshalb Hurricanes leichter Richtung Europa abgelenkt werden. Müssen wir uns bald auf eine europäische Wirbelsturmsaison einstellen? Harald Lesch auf den Spuren der Monsterstürme.



Am 09.09.20 12:15 - 12:45 Uhr auf 
ZDFinfo: Klima im Wandel - Keiner stirbt für sich allein

Während der Mensch noch debattiert, ist die Natur schon mittendrin: im Wandel durch den Klimawandel. Und die Folgen sieht man nicht nur in der Arktis, sondern auch direkt vor der Haustür. Der Faktor Klima ist entscheidend im Spiel des Lebens. Ändert er sich, werden die Karten neu gemischt. Doch wer verliert, wer gewinnt – und wo steht der Mensch? Harald Lesch geht dieser Frage nach, verfolgt die schon erkennbaren Spuren der Klimaveränderung und zeigt die Auswirkungen auf das komplexe Netzwerk der Natur.



Am 09.09.20 13:15 - 14:00 Uhr auf 
rbb: Wildes Erfurt

In Erfurt ist die Äsche, ein Knochenfisch, gefährdet, denn sie stellt hohe Ansprüche an die Wasserqualität. Mit viel Engagement sorgen die Mitglieder des Landesanglerverbandes dafür, dass die seltene Fischart im Erfurter Flutgraben und in der innerstädtischen Gera erhalten bleibt. Und auf den Feldern eines Erfurter Blumensaatzuchtbetriebes fühlen Hamster sich ebenfalls wohl.



Am 09.09.20 14:45 - 15:30 Uhr auf 
BR: Big Five Südamerika - Der Riesenotter

Die Expedition führt ins Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Peru. Mit Proviant für mehrere Wochen, 300 Kilogramm Filmausrüstung und einigen Fässern Benzin macht sich das Kamerateam auf den Weg zum Manu-Nationalpark. Mit dem Boot geht es flussaufwärts ins Quellgebiet des Amazonas. Das Ziel sind die Riesenotter in den Altarmen des Rio Manu. Und tatsächlich gelingt es, eine Familie dieser kräftigen und eleganten Fischjäger aus nächster Nähe zu beobachten, und zwar sowohl bei der Aufzucht ihrer Neugeborenen als auch bei ihren Konfrontationen mit den allgegenwärtigen Kaimanen. Aus diesen Kämpfen gehen häufig ganz unerwartete Sieger hervor. Die weltweite Zerstörung der natürlichen Lebensräume von Wildtieren macht auch vor Peru nicht Halt. Geführt von Wissenschaftlern der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, gelingt es dem Filmteam, die zerstörerischen Auswirkungen der Goldgräberei im Land zu dokumentieren. Der durch den aktuellen Run auf Gold angefachte rücksichtslose Abbau des Edelmetalls wirkt sich auch auf die Lebensbedingungen der Riesenotter aus.



Am 09.09.20 16:05 - 16:50 Uhr auf 
arte: Brüssels wilde Tiere

In Brüssel kommt es immer öfter vor, dass man mitten in der Stadt unerwarteten Tierarten begegnet, wie etwa einem Fuchs. Denn immer mehr sogenannte Kulturfolger wie Fuchs, Falke, Gartenschläfer und Kröte sind in der jüngsten Vergangenheit in der belgischen Hauptstadt heimisch geworden. Bernard Crutzen hat beobachtet, wie sich diese gar nicht mehr so scheuen Tiere mit dem urbanen Umfeld arrangieren und wie sich das Zusammenleben mit dem Menschen gestaltet, der ihnen häufig mit gemischten Gefühlen begegnet.



Am 09.09.20 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Der wilde Norden Sumatras

Sumatra, eine indonesische Hauptinsel, ist die sechstgrößte Insel der Welt. Sie erstreckt sich über 1.700 Kilometer von Nordwest nach Südost. Der Äquator zieht sich in der Mitte durch die maximal 370 Kilometer breite Insel. Sumatra ist zum größten Teil vom tropischen Regenwald bedeckt, der 2004 als Naturdenkmal in die UNESCO-Welterbe-Liste aufgenommen wurde. Entsprechend viel gibt es zu entdecken. In den Wäldern lebt eine große Vielfalt von Tieren und Pflanzen.
(Wdh. kommende Nacht 2.50-3.35 Uhr)



Am 09.09.20 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Tiere in den Flegeljahren

Wer kennt das nicht: Gestern waren die Kleinen noch lieb, kuschelig und folgsam - einfach zum Knuddeln. Und plötzlich ist alles ganz anders: Der Nachwuchs schmollt, ist bockig, nörgelt den ganzen Tag, und auf den elterlichen Rat wird gepfiffen! In der Pubertät wird manchmal der Alltag zum Chaos. Und wie ist es bei Tieren? Ganz einfach: genauso! Die Dokumentation beschreibt die Zeit der Pubertät in der Tierwelt.



Am 09.09.20 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Füchse - Eine wilde Geschichte

Die drei Fuchsgeschwister Rea, Rebell und Rotschopf werden in einem unberührten Naturschutzgebiet in Holland geboren. In dieser Gegend leben noch tausende Tiere in freier Wildbahn und die jungen Fuchswelpen erkunden Tag für Tag ihren abenteuerlichen Lebensraum. Sie wachsen auf, lernen zu jagen und müssen sich später vielen Herausforderungen stellen wie zum Beispiel dem Finden und Verteidigen eines eigenen Reviers. Als sie erwachsen werden, macht sich jeder der drei Jungfüchse auf die Suche nach einem Partner um eine eigene Familie zu gründen. Dieser Film dokumentiert über drei Jahre das Leben und Erwachsenwerden einer Fuchsfamilie und gibt authentische Einblicke in die „wilden Geschichten“ von wilden Füchsen.
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)



Am 09.09.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
SWR: Wald in Not - Was hilft dem grünen Patienten?

Was wäre, wenn sich große Teile der baumreichen Regionen im Südwesten zwischen Hunsrück und Schwarzwald in einigen Jahrzehnten in öde Brachen und Steppen verwandeln würden? Das "Wald-Untergangsszenario" ist inzwischen leider nicht nur Horrorvision, sondern eine höchst beunruhigende Möglichkeit. Den Extremwetterlagen von langen Dürreperioden, Stürmen und Starkregen, die der fortschreitende Klimawandel mit sich bringt, ist der Wald im wahrsten Sinne nicht gewachsen. Es muss etwas geschehen. Aber was? Kai Diezemann und Manfred Ladwig gehen der Frage nach: Was hilft dem grünen Patienten? Wie könnte er aussehen, der Wald der Zukunft?
(Wdh. morgen 10.30-11.15 Uhr)



Am 09.09.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Wildes Deutschland - Das Alpenvorland

Erst aus der Luft wird deutlich, wie die Gletscher der Eiszeit die heutige Landschaft geprägt haben. Im Dreieck von Ammersee, Murnauer Moos und den Osterseen leben heute zahlreiche seltene, geschützte und in Deutschland nicht alltägliche Tierarten. Sie haben in ehemaligen Gletscherseen, Hochmooren und Wildbächen ihre Heimat gefunden. Der Film begleitet Eisvögel, Wasseramseln, Rohrdommeln und andere Tiere durch die Jahreszeiten im bayerischen Oberland.
(Wdh. morgen 6.35-7.20 Uhr)



Am 09.09.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 
SWR: 7 Tage mit Arbeitern im Wald

Ein Arbeitswoche im Westerwald: Bäume fällen, Holz rücken, stapeln und abtransportieren, mit schwerem Gerät. Waldarbeit ist Schwerstarbeit - und gefährlich. Erst recht in Zeiten des Klimawandels, wo inzwischen gewaltige Mengen an Schadholz aus den Wäldern geschafft werden müssen. SWR Reporterin Anna Pöhler hat sieben Tage mit Waldarbeitern im Westerwald verbracht.
(Wdh. übermorgen 1.20-2.05 Uhr)



Am 09.09.20 23:30 - 00:55 Uhr auf 
WDR: Vom Feuer bedroht - Waldbrand in Portugal

Urlaub in Südeuropa - für viele ein sicheres und zugleich traumhaftes Reiseziel. Aber was, wenn es plötzlich brennt am Horizont? Und das Feuer kommt direkt auf Sie zu! So erging es der Filmemacherin Katrin Reichwald 2017 in einem abgelegenen, portugiesischen Dorf. Mit ihrem Mann und ihren zwei kleinen Kindern gelingt ihr die Flucht vor den Flammen. Doch 66 Menschen sterben durch den verheerendsten Waldbrand in der Geschichte Portugals. Das Land steht unter Schock. Die Welt berichtet. Spätestens seit dem letzten Jahr gehören Waldbrände rund um den Globus zum Bild des Sommers.



Am 10.09.20 09:30 - 09:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Jäger in der Nacht - Der Igel

Die Sendung beschreibt den Igel als nachtaktives Säugetier, das erst in der Abenddämmerung sein Nest verlässt, um nach Fressen zu suchen. Weitere Schwerpunkte: Orientierung, das Auto als Feind Nr. 1, Paarung, Aufzucht der Jungen und Überwinterung.



Am 10.09.20 10:00 - 10:30 Uhr auf 
SWR: Der Wildpflanzen-Retter - Kampf um bunte Vielfalt

Der Film begleitet den Wildpflanzen-Retter Ernst Rieger und seine Familie bei der Zucht und Samengewinnung selten gewordener Pflanzen, zeigt welche Herausforderungen dadurch entstehen und wie komplex diese Form der Renaturierung ist. Und er macht deutlich wie wichtig dieses Engagement gerade heute ist.
(Wdh. kommende Nacht 2.35-3.05 Uhr)



Am 10.09.20 10:55 - 11:55 Uhr auf 
WDR: Die fantastische Welt der Pilze

Pilze sind allgegenwärtig und für das Leben auf der Erde unerlässlich. Ohne Pilze würde die Welt ersticken! Pilze recyceln den Abfall der Ökosysteme. In den Wäldern zersetzen sie abgestorbenes, organisches Material, stellen so Bäumen und Pflanzen immer wieder Nährstoffe, Mineralien und Wasser neu zur Verfügung. Im Gegenzug bekommen sie dafür Energie in Form von Zucker. Viele Pilze leben in Symbiose, nicht nur mit Pflanzen, auch mit Tieren, zu beiderseitigem Vorteil. Pilze haben viel zu bieten. Auch wir Menschen profitieren von ihnen - ohne Pilze kein Brot, kein Bier, kein Wein!



Am 10.09.20 13:15 - 14:00 Uhr auf 
rbb: Wildes Halle

Anfang der 1990er-Jahre haben Fischer in der Saale Welse wiederangesiedelt, nachdem es 40 Jahre lang unterhalb der Chemiestandorte Leuna und Buna keine mehr gab. Sie gedeihen gut. Manche Exemplare bringen es auf stattliche zwei Meter. In 30 Meter Höhe ziehen Wanderfalken an einer Industrieanlage ihre Jungen auf. Sie haben den "Kunstfelsen" im flachen Land um Halle für sich ausgesucht. Hauptsache, die Übersicht stimmt. Die großen Greife stehen unter besonderer Beobachtung engagierter Naturschützer. Ihre kleineren Verwandten, die Turmfalken, nisten direkt im Stadtzentrum. Über dem Halleschen Markt kreisen sie um den Roten Turm.



Am 10.09.20 15:25 - 16:05 Uhr auf 
arte: Der Schwarzwald rund ums Jahr (1/2)

Der Schwarzwald ist Deutschlands größtes Mittelgebirge. Die Landschaft aus Wald und Weiden, Hochmooren und Feuchtheiden, Streuobstwiesen und Rebhängen ist vielerorts geschützt und in Veränderung. Angesichts des Klimawandels gilt es, sie für Tourismus und Waldbau, für wirtschaftliche Entwicklung und Naturschutz zukunftstauglich zu machen. Die zweiteilige Dokumentation zeigt die Region im Wechsel der Jahreszeiten und stellt Menschen vor, die sich den Herausforderungen stellen. Der erste Teil zeigt den Schwarzwald im Winter und im Frühling.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 16.50 Uhr)



Am 10.09.20 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Mission Birkhuhn - Die Rettung der tanzenden Vögel

Nur noch vereinzelt findet im April das einzigartige Schauspiel der Balz der Birkhähne statt. Die großen schwarzen Hähne mit ihren weißen Schwanzfedern und den roten Rosen am Kopf kämpfen und balzen stundenlang, bis zur totalen Erschöpfung. Die Hennen sind wählerisch, ihre Gunst schenken sie nur dem Sieger. Noch gibt es kleine Populationen, aber in Deutschland ist die Art vom Aussterben bedroht, in Frankreich stark abnehmend. In der Rhön, einem deutschen Mittelgebirge, kämpft der Biologe Torsten Kirchner darum, die seltenen Tiere zu retten.



Am 10.09.20 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Tierische Wohngemeinschaften

In der afrikanischen Savanne leben drei der größten Baukünstler der Tierwelt: Webervögel, Erdferkel und Termiten. In ihren spektakulären Bauwerken über, auf und unter der Erde leben sie allerdings nicht allein! Jede Menge artfremder Untermieter finden sich in ihren Wohnungen ein, vom kleinen Insekt über Reptilien und Vögel bis hin zu großen Säugetieren. Besitzer und Untermieter leben nicht nur gemeinsam, sie ziehen auch Vorteile aus ihrem Zusammenleben. Manche kümmern sich um den Schutz, andere sorgen für Nahrung oder für Sauberkeit und das für die ganze Gemeinschaft!



Am 10.09.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Auf Leben und Tod - Der Wald

Diese Folge aus der Serie "Auf Leben und Tod" vom Planet-Erde-Produzenten Alastair Fothergill dringt in den Wald vor und zeigt das über Jahrtausende perfektionierte Versteckspiel zwischen Jägern und Gejagten. Wälder bedecken ein Drittel aller Kontinente und in ihnen verborgen, leben mehr als die Hälfte aller Tierarten.
(Wdh. morgen 15.30-16.15 Uhr)



Am 10.09.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Deutschland und der Klimawandel

Dürre, Überflutungen, Gletscherschmelze: Das Klima ändert sich auch in Deutschland. Die Dokumentation sammelt die Fakten und fragt, wie sich das Leben hierzulande verändern wird. Klimaforscher fordern schon lange ein engagiertes Gegensteuern. Mittlerweile wird die Zeit knapp. Was passiert, wenn wir Menschen so weitermachen wie bisher? Und welche Maßnahmen werden helfen, den Klimawandel zu bewältigen?
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)



Am 11.09.20 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Ein Baumhaus in Costa Rica

Zwischen der Karibikküste und den Hängen des Talamanca-Gebirges wächst einer der letzten großen Urwälder der Erde. Seine Baumriesen ragen 40 bis 70 Meter hoch in den Himmel. Hier, im Südosten Costa Ricas, baut der Ingenieur Peter Gascar zusammen mit seinem Freund Orlando Hernández, einem Indio vom Volk der Teribe, das höchste Baumhaus der Welt. "GEO Reportage begleitet die Bauarbeiten am Kletterseil in schwindelerregender Höhe.



Am 11.09.20 12:00 - 12:45 Uhr auf 
WDR: Duell der Tiger - Wilde Dynastien

Im Herzen Indiens birgt ein Tropenwald ein ganz besonderes Geheimnis: In einer Höhle am Fuße einer Steilwand hat eine Königstigerin vier Junge zur Welt gebracht. Sie sind die jüngste Generation einer schon über hundert Jahre währenden Dynastie.
Ihre Mutter, Raj Bhera genannt, wird all ihre Kraft und Geschicklichkeit brauchen, um sie durchzubekommen. Das ist im heutigen Indien schwerer denn je. Der Nationalpark Bandhavgarh ist eines der letzten Tigerreservate der Welt - und in ihm leben 80 Tiger. Raj Bheras Revier ist gerade groß genug, um ihre Familie zu versorgen. Es ist ringsum von den Territorien anderer Tiger umgeben.



Am 11.09.20 13:15 - 14:00 Uhr auf 
rbb: Wildes Köln

Köln, die Millionenmetropole am Rhein, bietet auch einer überraschenden Vielzahl von Tieren einen Lebensraum. Trotz oder gerade wegen einer ausgeprägten städtischen Struktur finden die Tiere genügend Futterquellen, Schutz vor Jagd und vor allem im Winter ein angenehmes Klima mit milderen Temperaturen als auf dem Land. Die Straßenschluchten im Asphaltdschungel und die Wasseroasen zwischen Betonmassiven locken quietschende Halsbandsittiche, nachtaktive Waschbären und bizarre Wollhandkrabben an.



Am 11.09.20 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere schlafen

Der Schlaf bei Tieren ist bislang noch weitgehend unerforscht. Die Bandbreite ist riesig: Zwar schlafen alle Lebewesen, aber manche nur für ein paar Sekunden am Stück. Andere wiederum schlafen fast 90 Prozent ihres Lebens. Einige Spinnenarten können über Monate stillstehen, Schlangen schließen nie ihre Augen, bestimmte Vögel schlafen im Flug, Delfine können sogar im Schlaf kommunizieren. Ein Film über ungewöhnliche Arten des Schlafs.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 14.50 Uhr)



Am 11.09.20 14:45 - 15:30 Uhr auf 
BR: Alaskas Welt der Giganten - Der Denali-Nationalpark

Im Denali-Nationalpark im Herzen Alaskas ziehen die großen Raubtiere des Nordens, Wölfe und Bären, durch das weite Land und folgen den riesigen Karibuherden. Tierfilmer Günter Goldmann zeigt, dass auch friedliche Pflanzenfresser wie Elche alles andere als hilflose Opfer sind.



Am 11.09.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Die Rückkehr bedrohter Tierarten - Der Eurasische Luchs

Früher war der Luchs in den Mittelgebirgen ganz Europas zu Hause. Doch Ende des 19. Jahrhunderts hatten Wilderei, Jagd und die massive Abholzung von Wäldern Europas größte Wildkatze aus dem Westen des Kontinents komplett verdrängt. Erst in den 70er Jahren begann eine Wiederauswilderung im Schweizer Jura. Inzwischen hat sich die Population deutlich erholt. Der Eurasische Luchs, auch Nordluchs genannt, ist die größte in Europa lebende Wildkatze. Sein bevorzugter Lebensraum sind die Wälder der Mittelgebirge. Der scheue, nachtaktive Beutegreifer lässt sich jedoch nur selten blicken. Später wurden noch einmal ebenso viele Luchse in den ostfranzösischen Vogesen ausgesetzt. Die meisten der ausgewilderten Tiere tragen ein Senderhalsband und werden von einem Beobachternetzwerk auf Schritt und Tritt verfolgt. Trotz all dieser Bemühungen ist die Wildkatzenart weiterhin bedroht. Denn das Anwachsen der Luchspopulation wird oft kritisch beäugt: Für die Jäger ist er ein Konkurrent, und die Schafhalter fürchten Angriffe auf ihre Herden, obwohl Schafe noch seltener von Luchsen als von Wölfen gerissen werden. Hinzu kommen Verluste durch Wilderei, doch der größte Feind des Luchses sind Autos.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)



Am 11.09.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Naturparadies Skandinavien

Skandinaviens Besonderheiten sind die weiten, unberührten Landschaften und die große Artenvielfalt. Hier gibt es noch eine große Anzahl von Elchen, Rentieren, Rot- und Polarfüchsen und auch Wölfen. In Finnland besteht noch eine Bärenpopulation von etwa tausend Exemplaren. Die Kamera begleitet eine Bärin mit ihrem vierköpfigen Nachwuchs auf ihren Streifzügen. Im Frühjahr bietet auch die Vogelwelt einzigartige Naturerlebnisse wie die spektakuläre Balz des Birkwildes und den Rastaufenthalt der Graukraniche in Schweden. Stimmungsvolle Aufnahmen von Wäldern, Mooren, Flüssen, Seen und von mächtigen Wasserfällen zeigen eindrucksvoll die ursprüngliche Landschaft.
(Wdh. übermorgen 15.30-16.15 Uhr)



Am 11.09.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Die Rückkehr bedrohter Tierarten - Der Weißstorch

Greift man der Natur etwas unter die Arme, beweist sie eine unglaubliche Regenerationskraft. Die hoch in ihren Nestern sitzenden Störche im Elsass waren ein Lieblingsmotiv mancher französischer Schwarz-Weiß-Postkarte der Nachkriegszeit. Der Storch gilt nicht nur als inoffizielles Wappentier des Elsass, er symbolisiert auch die Fruchtbarkeit: Wie in Deutschland bringt der Storch auch im Elsass die Babys, im übrigen Frankreich findet man sie dagegen in den Kohlköpfen! Dabei sah es lange so aus, als gehörten solche Szenen der Vergangenheit an. Und dann kamen die Störche ab den 90er Jahren nach und nach ins Elsass zurück, so dass 2009 bereits 1.500 Storchenpaare registriert wurden. Der Film erzählt die Geschichte der Auferstehung der einst als stark bedroht geltenden Vögel und lässt auch den bekannten Ornithologen und Vorsitzenden des elsässischen Vogelschutzvereins LPO Yves Muller zu Wort kommen.
(Wdh. morgen 18.00-18.45 Uhr)



Am 11.09.20 22:30 - 23:00 Uhr auf 
phoenix: Die Letzten ihrer Art - Hilfe für bedrohte Tiere

Ob Eisbär, Westlicher Gorilla oder Wisent - künftig sind eine Million Arten weltweit vom Aussterben bedroht. Neben der Klimakrise gehört das Artensterben zu den größten Problemen unserer Zeit. Mit jeder aussterbenden Tierart kann ein Ökosystem ins Wanken geraten, und das hat auch Folgen für unser Klima. Doch es gibt Menschen, die nach Wegen suchen, um das große Sterben der Tiere aufzuhalten. "plan b" begleitet sie in diesem Wettlauf gegen die Zeit.
(Wdh. morgen 19.30-20.00 Uhr)



Am 12.09.20 06:00 - 06:50 Uhr auf 
D-MAX: Die Abholzer

Bei den Extrem-Holzfällern muss jeder Handgriff sitzen. Selbst kleinste Fehler haben in diesem Job fatale Folgen. Trotzdem erledigen die Männer ihre Aufgaben verlässlich und effizient. Die neue Serie begleitet echte Naturburschen in schwieriges Gelände: Forstunternehmer Andreas Hirtler leistet in der Steiermark mit einem modernen Hightech-Gebirgsharvester ganze Arbeit. Serafin Gstrein ist im Ötztal an tückischen Steilhängen unterwegs, und das Team von Florian Türtscher wagt sich mit der Kettensäge hoch hinauf in die Baumkronen. Anschließend werden die tonnenschweren Äste und Stämme mit einem Hubschrauber zum Abladeplatz geflogen. Bei der lebensgefährlichen Arbeit der Voll-Profis ist absolute Konzentration gefragt.
(Weitere Folgen morgen und übermorgen zur selben Zeit)



Am 12.09.20 06:35 - 07:00 Uhr auf 
rbb: Davids Welt - Wo der Kakao an Bäumen wächst

Der neunjährige David wohnt mit seiner Familie im Urubamba-Tal, einem urigen Bergregenwald mitten in Peru. Hier lebten früher die Inka - die Ureinwohner des Landes. David´s Familie besitzt einen kleinen Bauernhof, auf dem sie Kaffee und Kakao produziert. Wenn David nicht gerade in der Schule ist, hilft er viel auf dem Hof.



Am 12.09.20 07:15 - 08:15 Uhr auf 
hr: Intelligente Pflanzen - Quicklebendig und ganz schön raffiniert

So still und stumm Pflanzen auch wirken, sie sind viel aktiver als die meisten von uns ahnen. Pflanzen warnen sich gegenseitig vor Feinden, verbünden sich mit hilfreichen Bakterien und Pilzen, nutzen Insekten und andere Tiere für ihre Fortpflanzung und setzen chemische Waffen zur Verteidigung ein. Ständig erfassen sie Temperatur, Feuchtigkeit, Licht und viele weitere Parameter. Pflanzen können lernen und es scheint, als könnten sie sogar Entscheidungen treffen. Bei Planet Wissen erzählen die Vegetationsökologin Katja Tielbörger und der Pflanzenphysiologe Robert Koller von ihrer faszinierenden Forschung, die immer deutlicher macht: Pflanzen sind nicht umsonst die erfolgreichsten Geschöpfe auf unserer Erde!



Am 12.09.20 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Das schüchterne Krokodil

Die Einheimischen nennen es "Buaya malu" - das schüchterne Krokodil. Denn es lebt versteckt und zurückgezogen in den letzten Sumpfwäldern Südostasiens. Der deutsche Biologe René Bonke hat dieses einzigartige Krokodil im Tanjung Puting Nationalpark im Süden Borneos aufgespürt.



Am 12.09.20 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Bärengeschwister - Das neue Zuhause

Die jungen Bären sind nun schon richtig groß. Immer mehr entfernen sie sich von Vaclav Chaloupek, der die Bärenwaisen aufgezogen hat. Je älter die Bären werden, umso schwieriger wird es, die beiden auf ihren abenteuerlichen Streifzügen durch den fast unberührten Böhmerwald zu bändigen. Vor allem, wenn ihnen doch einmal fremde Menschen begegnen. Die Bärengeschwister sind nicht aggressiv, aber sie haben Menschen gegenüber keine Scheu. Das könnte ihnen irgendwann zum Verhängnis werden. Weil Bären so unglaublich klug sind, gelingt es ihnen schnell, sich in einer durch Menschen geprägten Umwelt zurechtzufinden. Aber mehr noch: Sie akzeptieren ihre besondere Situation nicht nur, sie fühlen sich anscheinend auch noch sehr wohl. Ein Zeichen dafür, wie anpassungsfähig Bären sind.



Am 12.09.20 11:15 - 12:00 Uhr auf 
tagesschau24: Wald in Not - Was hilft dem grünen Patienten?

Was wäre, wenn sich große Teile der baumreichen Regionen im Südwesten zwischen Hunsrück und Schwarzwald in einigen Jahrzehnten in öde Brachen und Steppen verwandeln würden? Das "Wald-Untergangsszenario" ist inzwischen leider nicht nur Horrorvision, sondern eine höchst beunruhigende Möglichkeit. Den Extremwetterlagen von langen Dürreperioden, Stürmen und Starkregen, die der fortschreitende Klimawandel mit sich bringt, ist der Wald im wahrsten Sinne nicht gewachsen. Es muss etwas geschehen. Aber was? Kai Diezemann und Manfred Ladwig gehen der Frage nach: Was hilft dem grünen Patienten? Wie könnte er aussehen, der Wald der Zukunft?
(Wdh. übermorgen 19.15-20.00 Uhr)



Am 12.09.20 13:55 - 14:35 Uhr auf 
ZDFneo: Expedition in die Südsee - Georg Forster

Georg Forster ist einer der größten deutschen Entdecker, doch sein Name ist heute fast unbekannt: Im Jahre 1772 erhält der 17-Jährige durch einen Zufall die Möglichkeit, James Cook, den größten Schiffskapitän seiner Zeit, auf einer großer Weltumseglung zu begleiten. Dabei wird Cook Inseln und Völker entdecken, Georg Forster aber mehr als 400 unbekannte Pflanzen- und Tierarten. Als einer der ersten Ethnologen hinterlässt der junge Deutsche nicht nur zahlreiche Naturforschungen, sondern er zeichnet sich vor allem durch seine Persönlichkeit aus. Georg Forster ist ein ungewöhnlicher Zeitgenosse des 18. Jahrhunderts. Anders als die meisten glaubt er nicht an die naturgegebene Überlegenheit der weißen Europäer. Die Menschen der Südsee sind für ihn nicht weniger wert als seinesgleichen in Europa. Vorurteile kennt Forster nicht. Dafür aber eine kritische Haltung gegenüber all denen, die ihre Völker beherrschen. Ob Adlige in Europa, die zusehen wie ihre Untergebenen verhungern, oder Priester in der Südsee, die sich von ihren Stammesangehörigen füttern lassen - Georg Forster lehnt sie alle ab. Kaum verwunderlich, dass er mit seiner für die damalige Zeit radikalen Einstellung immer wieder in Konflikte hineingerät - auch mit dem herrischen Kapitän James Cook.



Am 12.09.20 13:55 - 14:25 Uhr auf 
hr: Starke Nachbarn - Kolibri und Kondor

Noch vor 10.000 Jahren gab es in den Anden Kondore mit einer Flügelspannweite von sieben bis acht Metern. Heute messen sie maximal drei Meter. Der Kolibri, der mit dem Kondor in atemberaubenden Höhen lebt, ist dagegen winzig klein und wirkt unglaublich zerbrechlich. Und es scheint, dass er mit den Widrigkeiten dieser rauen Natur verblüffend gut umgehen kann. In "Welt der Tiere" wird nach den Gründen gesucht.
(Wdh. übermorgen 10.05-10.35 Uhr)



Am 12.09.20 14:15 - 15:00 Uhr auf 
arte: Im Vorgarten der Karpaten (1/2)

Die Region Maramures entlang der Grenze zur Ukraine ist noch ursprünglich und wild. "Land des Holzes" wird sie auch genannt. Holz ist dort nicht nur die wichtigste Lebensgrundlage der Menschen, es hat die ganze Kultur geprägt: von der Schnitzkunst bis zur ungewöhnlichen Holzarchitektur. Die markanten Kirchen mit spitzen Türmen stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Acht von ihnen zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe.
(Wdh. übermorgen 17.50-18.35 Uhr)



Am 12.09.20 14:25 - 15:10 Uhr auf 
hr: Wildes Elsass

Im Herzen Europas liegt eine ganz besondere Region, das Elsass, wo es noch wahre Naturschätze in großer Vielfalt gibt. Zwischen Rhein und Vogesen treffen Wärme und Farbenpracht des Mittelmeeres auf ein eisiges Gebirge. Hier liegen inmitten der Kulturlandschaft sehr unterschiedliche Lebensräume. Tobias Mennle folgt dem Storch, Symboltier der Region, zu Naturoasen mit ihren typischen Tierfamilien: der Zwergmaus, der Smaragdeidechse, in den heißen Trockenrasen und Weinbergen bei Rouffach, den Gemsen auf den Felsen und Almen der Hochvogesen am Hohneck und schließlich der eigenen Storchenfamilie im Schlettstadter Ried.
(Wdh. übermorgen 10.35-11.20 Uhr)



Am 12.09.20 15:00 - 15:45 Uhr auf 
arte: Im Vorgarten der Karpaten (2/2)

Das rumänische Banat an den Grenzen zu Serbien und Ungarn wurde von der Natur reich beschenkt: Zwischen steilen Felsen zwängt sich die Donau durch den spektakulären Flussdurchbruch "Eisernes Tor", fließt in weichen Kurven im Schatten dicht bewaldeter Hänge und umspült flussaufwärts die Insel Ostrov, ein Paradies für Vögel und Wildpferde. In den zahlreichen National- und Naturparks der Region haben Wisente eine neue Heimat gefunden, erhebt sich der "ungewöhnlichste Wasserfall der Welt" über einen kleinen Fluss und wächst seit Jahrhunderten ein dichter Buchenurwald.
(Wdh. übermorgen 18.35-19.20 Uhr)



Am 12.09.20 16:15 - 17:00 Uhr auf 
BR: Wildes München

In München hat sich ein einzigartiges Nebeneinander von Mensch und Tier entwickelt. Im Mittelpunkt dieses Films aus dem Jahr 2013 steht der Biber, der in einer großen Burg am Deutschen Museum lebt, mitten an der Isar. Der wilde Gebirgsfluss ist Münchens Lebensader. Dort lebt der größte, ständig im Süßwasser lebende Lachsfisch der Welt, der Huchen. Er wird bis 150 Zentimeter lang und 50 Kilogramm schwer. Und der seltene Fisch laicht mitten in München.
Neben der Isar finden sich hier zahlreiche kulturelle Juwelen, die vielen Wildtieren einzigartige Lebensräume bieten: Im Park von Schloss Nymphenburg haben Eisvogel, Rehe oder Schwäne, Ludwigs Lieblingstiere, eine Heimat gefunden. Der Englische Garten ist einer der größten Stadtparks der Welt: Hier brütet der Waldkauz so früh im Jahr, dass man ihn bei der Jungenaufzucht in den noch blätterlosen Bäumen gut beobachten kann. Danach brütet in der gleichen Höhle die Mandarinente. Der Waldfriedhof ist mit über 160 Hektar der zweitgrößte Friedhof Deutschlands. Fast 65.000 Grabstätten finden sich inmitten alter Bäume. Hier finden Füchse ideale Orte für ihre Baue und die Fuchswelpen einen besonderen Spielplatz.
(Wdh. kommende Nacht 3.10-3.55 Uhr)



Am 12.09.20 17:35 - 18:05 Uhr auf 
ZDF: Die Wasserretter - Kampf gegen die Trockenheit

Wir spülen kostbares Trinkwasser die Toilette hinunter - und das in Zeiten, in denen Wasser knapp wird. Dürren drohen, auch in Deutschland. Doch das ist kein unabwendbares Schicksal. Visionäre tüfteln längst an Lösungen, wie man Wasser sparen oder wiederverwerten kann. Und: wie man neue Quellen erschließt – im Nebel, in Mooren, auf Äckern oder bei sich zu Hause. Denn so wie bisher können wir das wertvolle Nass nicht weiter verplempern. Maria Giménez hat eine Vision: Sie pflanzt mehr Bäume – auch auf die Äcker. Die sollen das Wasser im Boden halten und einen kühlenden Effekt auf die Landschaft haben. Agroforstwirtschaft nennt man das. "Die beste Bewässerung baut man nicht, die pflanzt man."



Am 12.09.20 18:10 - 19:10 Uhr auf 
ServusTV: Raubkatzen - Eine faszinierende Tierfamilie (2/2)

Katzen. Es gibt sie in einer überwältigenden Vielfalt von Farben, Größen und Arten. Trotz aller Unterschiede haben sie eines gemeinsam. Jede Katze, ob Löwe, Leopard oder die einfache Hauskatze, gehören zur gleichen faszinierenden Familie. Es existieren 37 unterschiedliche Arten von Katzen. Sie durchstreifen verschneite Ebenen, dicht bewachsene Dschungel, drückend heiße Wüsten und weitläufige Savannen. Sie gehören zu den erfolgreichsten Jägern im Königreich der Tiere. Der zweite Teil der Doku-Reihe widmet sich der Frage, wie die Katzen, nach ihrer Wanderung von Asien nach Afrika, sich in der Neuen Welt ausbreiteten: in Nord- und Südamerika.



Am 12.09.20 19:15 - 20:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Kunstgalerie in den Bäumen

Die hundert Jahre alte Farm einer Künstlerfamilie liegt malerisch in einem Mischwald aus alten Walnussbäumen und amerikanischen Eichen. In diese grüne Oase in der Nähe von Madison in Wisconsin zaubert Baumhausprofi Pete Nelson ein Atelier vom Feinsten, lichtdurchflutet und mit Loft und Lounge ausgestattet. Der Clou des Ganzen: Dank eines ausgeklügelten Klappwandsystems lässt sich das Studio im Nu in eine Galerie verwandeln.



Am 12.09.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: 1491 - Amerika vor Kolumbus (1/4)

Wann begann die Geschichte Amerikas tatsächlich? Schon vor der Entdeckung im Jahr 1492 entwickelten die Ureinwohner Landwirtschaft und Städte, um Natur und Umwelt zu beeinflussen. Jahrhundertelang lag der Fokus auf der Geschichte Amerikas nach 1492, dem Jahr, in dem die europäische Immigration begann. Diese Dokumentationsreihe eröffnet Einblicke in die Lebens- und Verhaltensweisen der indigenen Bevölkerungen vor 1492.
(Teile 2 bis 4 direkt im Anschluss, bis 23.15 Uhr, Wdh. morgen 17.00-20.00 Uhr)



Am 13.09.20 07:05 - 07:50 Uhr auf 
ZDFneo: Eine Erde - viele Welten - Dschungel

Kein Lebensraum an Land beherbergt größeren Artenreichtum als tropische Regenwälder. Dort liefern sich die Bewohner intensive Konkurrenzkämpfe. Die großen Wälder sind Orte voller dramatischer Geschichten und überraschender Ereignisse. Die Reise führt von den Dschungelgebieten Südamerikas und Südostasiens bis zu den Regenwäldern Australiens. Einige von ihnen gehören zu den komplexesten Lebensräumen auf unserem Planeten. Von den rund 8,7 Millionen Tier- und Pflanzenarten leben über die Hälfte in tropischen Regenwäldern.



Am 13.09.20 09:45 - 10:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Auf Leben und Tod - Die große Jagd

Der ewige Wettstreit zwischen Jäger und Gejagten bietet seit jeher die dramatischsten Szenen in der Natur; für beide Parteien geht es dabei um Leben und Tod. "Die große Jagd" aus der Serie "Auf Leben und Tod" von Alastair Fothergill zeigt die außergewöhnlichsten Strategien von Raubtieren, um Beute zu machen. Jede dieser Taktiken ist durch den Lebensraum geprägt, in dem die Jäger auf die Pirsch gehen.



Am 13.09.20 11:15 - 12:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Auf Leben und Tod - Der Wald

Diese Folge der Serie "Auf Leben und Tod" spielt im Wald und zeigt das über Jahrtausende perfektionierte Versteckspiel zwischen Jägern und Gejagten. Wälder bedecken ein Drittel aller Kontinente und in ihnen verborgen leben mehr als die Hälfte aller Tierarten. Hautnah erlebt man Tiger, Harpyien, Schimpansen und Treiberameisen, wenn sie sich den Herausforderungen stellen, die das Jagen im Wald mit sich bringen. Eine enge, verwirrende und dreidimensionale Welt, in der allein das Finden von Beute extrem schwierig ist. Wenn ein Raubtier endlich fündig geworden ist, gilt es gleich neue Probleme zu bewältigen: Freies Blickfeld gibt es meist nicht, genauso wenig wie Raum, um die Beute mit hoher Geschwindigkeit zur Strecke zu bringen. Zudem gibt es zahllose Fluchtwege, um im Dickicht zu verschwinden. Jeder Wald hat seine eigenen Regeln und in jedem gibt es Spieler, die diese perfekt beherrschen, wie etwa der Tiger. Er kennt jeden Winkel seines Reviers und ist ein Meister der Jagd aus dem Hinterhalt. Aber auch in Nordamerika gibt es Spezialisten: Baummarder stöbern Mäuse unter dem Schnee auf. In den Laubwäldern Europas fliegen wir Seite an Seite mit Sperbern und erleben, wie sie kleinere Vögel aus der Luft fangen. Schließlich dringt der Film in den Dschungel der Tropen vor, dem wahrscheinlich schwierigsten aller Reviere. Dort ist er dabei, wenn springende Spinnen, Koboldmakis, Harpyien und Schimpansen auf die Jagd gehen. Sie alle bewältigen die Schwierigkeiten ihres besonderen Lebensraumes mit bemerkenswerten Strategien.



Am 13.09.20 14:00 - 15:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Die fantastische Welt der Pilze

Pilze sind allgegenwärtig und für das Leben auf der Erde unerlässlich. Ohne Pilze würde die Welt ersticken! Pilze recyceln den Abfall der Ökosysteme. In den Wäldern zersetzen sie abgestorbenes, organisches Material, stellen so Bäumen und Pflanzen immer wieder Nährstoffe, Mineralien und Wasser neu zur Verfügung. Im Gegenzug bekommen sie dafür Energie in Form von Zucker. Viele Pilze leben in Symbiose, nicht nur mit Pflanzen, auch mit Tieren, zu beiderseitigem Vorteil. Pilze haben viel zu bieten. Auch wir Menschen profitieren von ihnen - ohne Pilze kein Brot, kein Bier, kein Wein!



Am 13.09.20 14:30 - 15:15 Uhr auf 
BR: Die Schlucht - Ein Jahr in der Weltenburger Enge

Das Naturschutzgebiet rund um die Weltenburger Enge mit einer faszinierenden Vielfalt an Lebensformen zählt zu den ältesten Bayerns. Der Filmautor begleitet die Gebietsbetreuerin Franziska Jäger ein Jahr lang bei ihrer Arbeit. Ihre Aufgabe ist es, durch zum Teil erstaunliche Maßnahmen den spezifischen Lebensraum der Tiere und Pflanzen zu erhalten und zu schützen. An den feuchten Hängen der Schluchtwälder lebt der geheimnisvolle Feuersalamander, im schnell strömenden Wasser der Donau gibt es Donauwaller und große Flussbarben. Eine artenreiche Vogelwelt lebt in den Wäldern rundum. In den Klüften der steilen Kalkfelsen ziehen Wanderfalken und Uhus ihre Jungen groß.
(Wdh. morgen 14.45-15.30 Uhr)



Am 13.09.20 15:30 - 16:15 Uhr auf 
hr: Naturparadies Skandinavien

Skandinaviens Besonderheiten sind die weiten, unberührten Landschaften und die große Artenvielfalt. Hier gibt es noch eine große Anzahl von Elchen, Rentieren, Rot- und Polarfüchsen und auch Wölfen. In Norwegen hat sich im Hochland Dovrefjell ein fast vollständig intaktes Ökosystem - das letzte seiner Art in Europa - erhalten. Dort leben etwa 230 Grönländische Moschusochsen. In Finnland besteht noch eine Bärenpopulation von etwa tausend Exemplaren. Stimmungsvolle Aufnahmen von Wäldern, Mooren, Flüssen, Seen und von mächtigen Wasserfällen zeigen eindrucksvoll die ursprüngliche Landschaft.



Am 13.09.20 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ZDF: Waschbär, Nutria, Halsbandsittich - Deutschlands neue Tierarten

Die Liste der gebietsfremden Arten ist lang: Sie reicht von Waschbären, Halsbandsittichen, Roten Amerikanischen Sumpfkrebsen über Nutrias bis hin zu Kanadagänsen. So unterschiedlich die Tierarten, so verschieden sind ihre Auswirkungen auf die heimische Natur. Oft haben Menschen fremde Arten in die neue Umgebung gebracht, oft versehentlich, manchmal auch absichtlich. Über die Effekte dieser tierischen Exoten auf heimische Arten und das Ökosystem ist oft wenig bekannt. Das jedoch ändert sich. Seit etwa zehn Jahren ist die Pazifische Felsenkrabbe im Nordfriesischen Wattenmeer etabliert. Sie lebt hier in Dichten von bis zu 300 Individuen pro Quadratmeter. Was bedeutet das für das maritime Ökosystem? Forscher des Alfred-Wegener-Instituts wollen das herausfinden.
(Wdh. kommende Nacht 4.30-5.00 Uhr)



Am 13.09.20 16:55 - 17:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Rotbuche

Sie ist ein häufig vorkommender heimischer Baum: die Rotbuche. Statistisch gesehen sind von hundert Laubbäumen vierzehn Rotbuchen. Und doch weiß man über diesen stattlichen Baum im Allgemeinen recht wenig.



Am 13.09.20 17:00 - 18:00 Uhr auf 
ServusTV: Füchse - Eine wilde Geschichte

Die drei Fuchsgeschwister Rea, Rebell und Rotschopf werden in einem unberührten Naturschutzgebiet in Holland geboren. In dieser Gegend leben noch tausende Tiere in freier Wildbahn und die jungen Fuchswelpen erkunden Tag für Tag ihren abenteuerlichen Lebensraum. Sie wachsen auf, lernen zu jagen und müssen sich später vielen Herausforderungen stellen wie zum Beispiel dem Finden und Verteidigen eines eigenen Reviers. Als sie erwachsen werden, macht sich jeder der drei Jungfüchse auf die Suche nach einem Partner um eine eigene Familie zu gründen. Dieser Film dokumentiert über drei Jahre das Leben und Erwachsenwerden einer Fuchsfamilie und gibt authentische Einblicke in die „wilden Geschichten“ von wilden Füchsen.



Am 14.09.20 03:50 - 04:45 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Im Dschungel von Ecuador

Der Bergnebelwald von Ecuador zählt nicht gerade zu den klassischen Ausflugszielen: Nass, kalt, fernab jeglicher Zivilisation und absolut unwirtlich. Überlebens-Experte Bear Grylls landet mit seinem Fallschirm auf fast 4000 Metern Höhe. Um einer lebensgefährlichen Unterkühlung zu entgehen, muss er schnellst möglich versuchen, in den tropischen Regenwald abzusteigen. Hier ernährt sich der Abenteurer von selbst gefangenen Piranhas und versucht, auf einem provisorischen Floß eine rettende Siedlung zu erreichen.



Am 14.09.20 04:10 - 05:00 Uhr auf 
ServusTV: Brasilien - Auf den Spuren der ersten Kolonisten

Brasilien ist auf dem Weg zur globalen Wirtschaftsmacht, wobei das Land schon heute eine wichtige ökonomische Rolle spielt. Den besten Eindruck von Brasilien erhält man entlang der Route der ersten Kolonisten - von der Atlantikküste bis tief in den Amazonas. Im Jahr 1500 ist eine portugiesische Flotte unter der Leitung von Manuel I. auf der Suche nach einer westlichen Route Richtung Indien. Dabei stößt sie auf unbekanntes Land. Auf seiner Reise durch das Land will der Filmemacher Nicolas Millet herausfinden, inwieweit die Vergangenheit das moderne Brasilien geprägt hat.



Am 14.09.20 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Chico, der Kapuzineraffe

Der kleine Chico ist das neueste Mitglied einer Bande Kapuzineraffen in Brasiliens Nationalpark Serra da Capivara. In der Wildnis aufzuwachsen, ist für ihn ein großes Abenteuer. Nicht nur der Bedrohung durch natürliche Feinde wie Jaguar, Schlange und Skorpion muss das Affenbaby trotzen, sondern auch der monatelangen Trockenzeit. Nur wenn es Chico und den anderen Affen gelingt, Nahrung zu finden, hat er eine Chance dort zu überleben.



Am 14.09.20 08:15 - 09:00 Uhr auf 
NDR: Grüne Schatzkammern

"Tafelsilber der deutschen Einheit" - so werden die Nationalparke im Osten Deutschlands auch genannt. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es allein drei dieser besonderen Schutzgebiete. In diesem Jahr feiern sie ihren 30. Geburtstag. Anlass für Moderatorin Sibylle Rothe, sich im Müritz-Nationalpark umzusehen. Allein hier gibt es mehr als 100 Seeen, urige Buchenwälder, Heide- und Flusslandschaften.



Am 14.09.20 11:30 - 12:15 Uhr auf 
arte: Mission Birkhuhn - Die Rettung der tanzenden Vögel

Nur noch vereinzelt findet im April das einzigartige Schauspiel der Balz der Birkhähne statt. Die großen schwarzen Hähne mit ihren weißen Schwanzfedern und den roten Rosen am Kopf kämpfen und balzen stundenlang, bis zur totalen Erschöpfung. Die Hennen sind wählerisch, ihre Gunst schenken sie nur dem Sieger. Noch gibt es kleine Populationen, aber in Deutschland ist die Art vom Aussterben bedroht, in Frankreich stark abnehmend. In der Rhön, einem deutschen Mittelgebirge, kämpft der Biologe Torsten Kirchner darum, die seltenen Tiere zu retten.
(Wdh. morgen 7.55-8.40 Uhr)



Am 14.09.20 16:00 - 16:45 Uhr auf 
phoenix: Deutschland und der Klimawandel

Dürre, Überflutungen, Gletscherschmelze: Das Klima ändert sich auch in Deutschland. Die Dokumentation sammelt die Fakten und fragt, wie sich das Leben hierzulande verändern wird. Klimaforscher fordern schon lange ein engagiertes Gegensteuern. Mittlerweile wird die Zeit knapp. Was passiert, wenn wir Menschen so weitermachen wie bisher? Und welche Maßnahmen werden helfen, den Klimawandel zu bewältigen? Anhand vieler persönlicher Geschichten zeigt "ZDFzeit", wie sich Deutschland jetzt schon verändert, und fragt Wissenschaftler, wie man den Herausforderungen des Klimawandels begegnen kann. Der Streit um Gegenmaßnahmen und Anpassungsstrategien wird schon lange erbittert geführt. Fest steht vor allem eines: Der Klimawandel wird unsere Gesellschaft nachhaltig verändern.



Am 14.09.20 19:15 - 20:00 Uhr auf 
tagesschau24: Wald in Not - Was hilft dem grünen Patienten?

Was wäre, wenn sich große Teile der baumreichen Regionen im Südwesten zwischen Hunsrück und Schwarzwald in einigen Jahrzehnten in öde Brachen und Steppen verwandeln würden? Das "Wald-Untergangsszenario" ist inzwischen leider nicht nur Horrorvision, sondern eine höchst beunruhigende Möglichkeit. Den Extremwetterlagen von langen Dürreperioden, Stürmen und Starkregen, die der fortschreitende Klimawandel mit sich bringt, ist der Wald im wahrsten Sinne nicht gewachsen. Es muss etwas geschehen. Aber was? Kai Diezemann und Manfred Ladwig gehen der Frage nach: Was hilft dem grünen Patienten? Wie könnte er aussehen, der Wald der Zukunft?
(Wdh. übermorgen 10.15-11.00 Uhr)



Am 14.09.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Tierische Herzensbrecher

Manche Tiere haben es den Menschen besonders angetan: Mit großen Kulleraugen erobern sie ihre Herzen, mit Geräuschen bringen sie sie zum Lachen, wieder andere haben ein flauschiges Fell. Auch der Watschelgang eines Pinguins oder der Anblick eines schlafenden Kolibris, der schnarcht, lassen die Herzen vieler Menschen höher schlagen. Doch was auf den Menschen putzig oder komisch wirken mag, ist in Wirklichkeit eine ausgeklügelte Überlebensstrategie. Die Dokumentation wartet mit erstaunlichen wissenschaftlichen Erkenntnissen auf und erklärt, warum Menschen bestimmten Tieren einfach nicht widerstehen können.
(Wdh. morgen 17.00-17.45 Uhr)



Am 14.09.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 
3sat: Die Abenteuer der wilden Tierkinder

Für die meisten Tiere sind gerade die ersten Lebenstage oft die schwierigsten. Der Film begleitet verschiedene Tierkinder auf ihrem abenteuerlichen Lebensweg in freier Wildbahn. Von ihren ersten Schritten bis zum Zeitpunkt, an dem sie das sichere Leben an der Seite ihrer Eltern hinter sich lassen, zeigt der Film die vielfältigen Herausforderungen, die junge Wildtiere in den unterschiedlichsten Lebensräumen unserer Erde meistern müssen.
(Wdh. morgen 17.45-18.30 Uhr)



Am 15.09.20 05:15 - 06:00 Uhr auf 
phoenix: Die Rückkehr bedrohter Tierarten - Der Eurasische Luchs

Früher war der Luchs in den Mittelgebirgen ganz Europas zu Hause. Doch Ende des 19. Jahrhunderts hatten Wilderei, Jagd und die massive Abholzung von Wäldern Europas größte Wildkatze aus dem Westen des Kontinents komplett verdrängt. Erst in den 70er Jahren begann eine Wiederauswilderung im Schweizer Jura. Inzwischen hat sich die Population deutlich erholt. Der Eurasische Luchs, auch Nordluchs genannt, ist die größte in Europa lebende Wildkatze. Sein bevorzugter Lebensraum sind die Wälder der Mittelgebirge. Der scheue, nachtaktive Beutegreifer lässt sich jedoch nur selten blicken.



Am 15.09.20 06:35 - 07:05 Uhr auf 
arte: Igel - Überlebenskünstler in Gefahr

Igel sind klein, putzig und nützlich. Besonders beliebt sind die scheuen Stacheltiere bei Gärtnern, weil sie vielen Schädlingen den Garaus machen. Sie bauen ihre Nester heutzutage eher in städtischen Parks, auf Friedhöfen oder in Gärten als auf dem Land. Intensive Landwirtschaft nimmt ihnen auf Wiesen und Feldern häufig ihre natürliche Lebensgrundlage. In der Stadt zeigen sich die Stacheltiere als wahre Überlebenskünstler. Doch dort lauern neue Gefahren auf sie: Millionen Tiere fallen dem Straßenverkehr zum Opfer, aber auch Mähroboter verletzen oder töten sie. Eine weitere Bedrohung für die westeuropäischen Igel ist der Klimawandel. Normalerweise fallen sie von November bis März in einen Winterschlaf. In dieser Zeit senken sie ihre Körpertemperatur und reduzieren ihre Stoffwechselaktivität. Sind die Winter wie in den vergangenen Jahren sehr mild, wachen sie immer wieder auf, verbrauchen Energie, können jedoch keine Nahrung finden. Die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug erleben mit, wie die Tiere in der Igelauffangstation LOOKI untersucht, aufgepäppelt und auf die Auswilderung vorbereitet werden.



Am 15.09.20 06:40 - 07:20 Uhr auf 
ZDFneo: Vietnam - Zerbrechliche Schönheit

Der Regenwald Vietnams gehört zu den ältesten unserer Erde - er ist schon rund 50 Millionen Jahre alt. In dieser langen Zeit konnten sich hier unzählige Arten und eigentümliche Anpassungen entwickeln. Da das Klima die gesamte Zeit über recht konstant war, konnte sich die Natur Vietnams über einen sehr langen Zeitraum ungestört entfalten. Mit dem Vietnamkrieg änderte sich alles. Durch den Einsatz des Entlaubungsmittels Agent Orange wurden große Teile des ursprünglichen Waldes zerstört. Die Kleideraffen zählen zu den größten Verlierern des Krieges. Sie ernähren sich überwiegend von Blättern. Das massenhafte Entlauben von Wäldern entzog ihnen vielerorts die Lebensgrundlage. Aber ausgerechnet auf einem ehemaligen Militärstützpunkt, auf der Halbinsel bei Da Nang, überlebte eine große Population. Die Forscher waren erstaunt, wie viele Tiere den Krieg überstanden hatten. Und sie finden bis heute immer wieder neue Arten. Die dichten Wälder Vietnams verbergen auch jetzt noch manch Unbekanntes.



Am 15.09.20 07:20 - 08:05 Uhr auf 
ZDFneo: Japan - Land der Gegensätze

Japan: Leben zwischen Eis und karibisch anmutenden Stränden, zwischen Tradition und Fortschritt, zwischen Wüsten aus Beton und unberührter Natur. Dirk Steffens entdeckt ein Land der Gegensätze. Inseln, die monatelang unter Schnee versinken, Sandstrände mit farbenfrohen Korallenriffen, Affen, die auf Rehen reiten, winzige Fische, die riesige Nester bauen, und Vulkane, die Menschen und Affen als Wellness-Oasen dienen: Japan steckt voller Überraschungen.
(Wdh. übermorgen 5.05-5.50 Uhr)



Am 15.09.20 07:20 - 07:50 Uhr auf 
SWR: Familie Wolf - Gefährliche Nachbarn?

Wölfe breiten sich in Deutschland immer mehr aus. Gleichzeitig nimmt das uralte Unbehagen vor den Raubtieren zu. Doch wie gefährlich sind sie wirklich? Um dies heraus zu bekommen, legte sich Tierfilmer Sebastian Koerner zwei Jahre lang auf die Lauer. Mit Hilfe seiner Aufnahmen und einer Vielzahl von versteckten, automatisch filmenden Videofallen gelang erstmalig ein hautnaher Einblick in das Privatleben bei "Familie Wolf" im Herzen Deutschlands. Alle Aufnahmen stammen ausnahmslos aus der freien Natur. Kein Bild für diese Dokumentation wurde in einem Gehege oder mit zahmen Wölfen gedreht.



Am 15.09.20 07:30 - 07:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Wo wohnt der Dachs?

Der Dachs ist ein scheuer Waldbewohner, den man fast nie zu Gesicht bekommt. Tagsüber schläft er in seinem Bau, und wenn er nicht schläft, ist er damit beschäftigt, was zu fressen zu finden. Paula möchte das Tier mit dem schwarz-weiß gestreiften Gesicht endlich genauer kennenlernen und fährt deshalb mit Jens, einem Förster in den Böhmerwald. Dort lebt Václav. Er ist ein bekannter tschechischer Tierfilmer, der gerade einen kleinen Dachs großzieht. Im nächsten Frühjahr wird der Dachs wieder ausgewildert und deshalb geht Václav mit ihm regelmäßig im Wald spazieren.



Am 15.09.20 07:50 - 08:05 Uhr auf 
SWR: Theos Tierwelt - Die Arche vor der Haustür

Zoos kümmern sich nicht nur um attraktive Exoten aus fernen Ländern, sondern auch um die Tiere vor der Haustür. Sie beteiligen sich an Auswilderungen seltener Arten wie Feldhamster, Bartgeier und Pardelluchs. Aber Züchten und Aussetzen - geht das so einfach? Was macht ein Auswilderungsprojekt erfolgreich? Kölns Zoodirektor Theo Pagel will herausfinden, wie erfolgreich die von Tiergärten unterstützten Schutzprojekte wirklich sind. Dafür reist er von Äckern in der Nähe Mannheims über die österreichischen Alpen bis in den Süden Spaniens. Theo Pagel führt den Zuschauer hinter die Kulissen faszinierenden europäischer "Arche-Projekte" und berichtet von Erfolgen und Problemen. Der Zoodirektor ist überzeugt: Zoologische Gärten spielen mit ihrem Wissen über die Tieren eine immer wichtigere Rolle bei der Rettung bedrohter Arten. Ein Film mit einzigartigen Aufnahmen seltener Tiere und überraschenden Einsichten.



Am 15.09.20 08:05 - 08:20 Uhr auf 
SWR: Theos Tierwelt - Neue Arten braucht die Welt

Ein Zoodirektor geht neue Wege: Theo Pagel, renommierter Zoologe und langjähriger Direktor des Kölner Zoos, will herausfinden, ob Tiergärten dabei helfen können, die bedrohte Natur zu retten. Oder ist die Behauptung, Zoos helfen beim Schutz seltener Arten, bloß ein PR-Gag der Zoos, um ihr Image aufzupolieren? Um das zu klären, bricht er in die Wildnis nach Vietnam und Laos auf und besucht dort Naturschutzprojekte für Affen, Reptilien, Bären und Elefanten. In Südostasien begibt sich Theo Pagel auf die Suche nach bislang unbekannten Arten, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Höhepunkt von Theo Pagels Reise ist der Besuch bei Arbeitselefanten im "Reich der Millionen Elefanten", wie sich das Königreich Laos einst nannte. Mit neuen Strategien versuchen Tierschützer, das harte Leben der Elefanten und ihrer Besitzer zu verbessern.



Am 15.09.20 10:15 - 11:00 Uhr auf 
3sat: Costa Rica - Der Regenwald der Österreicher

Auf Initiative des Wiener Musikers und Arthur-Schnitzler-Enkels Michael Schnitzler wurde Costa Rica mittels österreichischer Spendengelder um einen Schatz reicher: um den Bosque Esquinas. Der Wald im Südosten von Costa Rica gehört aufgrund seiner geografischen, klimatischen und erdgeschichtlichen Gegebenheiten mit mehr als 3000 Pflanzenarten zu den artenreichsten Wäldern der Erde. Der Film führt in die verborgenen Welten des Biotops und zeigt das Zusammenspiel von Pflanzen und Tieren sowie die tägliche Arbeit der Biologen und Botaniker.
(Wdh. kommende Nacht 4.40-5.25 Uhr)



Am 15.09.20 10:25 - 11:20 Uhr auf 
arte: Kuba - Das grüne Herz der Karibik

Knapp 60 Jahre US-Embargo und politische Isolation sowie das Fehlen von Schwerindustrie und Chemikalien in der Landwirtschaft brachten in Kuba einen Gewinner hervor: die Natur. Die Wälder, Flüsse und Mangroven der Karibik-Insel sind heute weltweit einzigartige Naturparadiese. Den Biologen des kubanischen Umweltamtes bleiben nur wenige Jahre, um sie vor der unweigerlich anrollenden Tourismuslawine zu schützen.



Am 15.09.20 11:00 - 11:45 Uhr auf 
3sat: Laos Wunderland

Endlose Wildnis, weite Urwälder, fantastische Artenvielfalt, mythische Tiere und stolze, geheimnisvolle Völker: All das findet sich in Laos. Eine Gruppe von Wissenschaftlern der "World Conservation Society" begibt sich in dem südostasiatischen Binnenstaat auf die Suche nach den seltensten Tier- und Pflanzenarten der Welt. Der Mekong ist einer der letzten ungezähmten Ströme der Erde. Gespeist von Hunderten Nebenflüssen bildet er eines der artenreichsten Süßwassersysteme der Erde, vergleichbar nur mit dem Kongo und mit dem Amazonas. Die Fauna der Urwälder scheint einem Märchenbuch entsprungen: Tiger und Leoparden, Millionen regenbogenfarbener Schmetterlinge groß wie Handteller und einige der seltensten Tierarten der Erde leben in diesem unzugänglichen Paradies.
(Wdh. kommende Nacht 5.25-6.10 Uhr)



Am 15.09.20 13:15 - 14:00 Uhr auf 
3sat: Das Jahr des Igels

Jeder kennt den Igel, man weiß aber relativ wenig über ihn. Filmemacher Kurt Mündl begleitet eine Igelfamilie durch den Ablauf eines Jahres und gibt Einblicke in ihre Verhaltensweisen. Igel sind Einzelgänger. Männchen und Weibchen treffen sich nur zur Paarungszeit im Frühling. Futter gibt es dann zuhauf, doch die Suche nach dem Richtigen fordert Zeit und Anstrengung. Danach steht die Aufzucht der Jungtiere an.
(Wdh. kommende Nacht 2.25-3.10 Uhr)



Am 15.09.20 14:00 - 14:45 Uhr auf 
3sat: Die Exoten kommen - eingewandert, eingeschleppt, eingebürgert

Der Klimawandel hat gravierende Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt. Auch in Europa vollziehen sich ökologische und biologische Verschiebungen. Der Film zeigt dafür Beispiele. So breitet sich etwa eine Zeckenart aus, die ursprünglich in Afrika heimisch war, und verursacht malariaähnliche Krankheitssymptome. Auch entkommene Exoten wie Papageien und Wasserschildkröten überleben die milden Winter und vermehren sich.
(Wdh. kommende Nacht 3.10-3.55 Uhr)



Am 15.09.20 14:45 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Die Legende vom Hasen und der Sonne

Eine indianische Legende erzählt, dass sich die Hasen einst mit der Sonne verbündeten und mit ihr die Welt und den Mond erschaffen haben. Die Dokumentation geht dieser Legende nach. Der Bestand der kanadischen Schneeschuhhasen nimmt alle elf Jahre explosionsartig zu - parallel zum Rhythmus der Sonne, die ebenfalls alle elf Jahre ein Maximum an Aktivität aufweist. Es gibt also tatsächlich eine Verbindung zwischen dem Hasen und der Sonne.
(Wdh. kommende Nacht 3.55-4.40 Uhr)



Am 15.09.20 14:45 - 15:30 Uhr auf 
BR: Wundersames Tasmanien

Obwohl die im Südosten Australiens liegende Insel Tasmanien nur die Größe Österreichs hat, findet man hier sämtliche Landschafts- und Klimazonen, die es gibt. Tasmanien hat eine enorm reiche Tierwelt. Der größte Räuber unter den Tieren Tasmaniens, der als ausgestorben gilt, ist mehrfach in den letzten Jahren wieder gesichtet worden. Die ersten Siedler nannten ihn Tasmanischen Wolf oder Beutelwolf, denn er jagte die Wallabys, die Wombats und andere Kleinbeutler. Tasmanien ist auch die Heimat von allerlei kuriosen Kreaturen wie Schnabeligel, Schnabeltier, Quall und anderen Beutlern. Tasmanische Teufel sind gar nicht abscheulich und durchaus zum friedlichen Umgang miteinander fähig. Doch auch dieses Tier hat, wie sein einziger Fleisch fressender Mitbewohner, ein großes Problem: Er ist wegen einer grassierenden Krankheit vom Aussterben bedroht.



Am 15.09.20 16:50 - 17:20 Uhr auf 
arte: Fledermäuse - Faszinierend und bedroht

Im Fledermauszentrum Hannover päppelt die Tierärztin Dr. Renate Keil schwache und verletzte Tiere wieder auf. Die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard übernehmen für einen Tag die Aufgaben eines Fledermauspflegers und erfahren, wie man die Tiere füttert, mit ihnen das Fliegen trainiert und sie wieder auswildert. Außerdem lernen die beiden, wie es die Rauhautfledermaus schafft, binnen weniger Wochen Rekordstrecken von bis zu 2.000 Kilometern zurückzulegen, um im milderen Süden Europas zu überwintern.



Am 15.09.20 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Die Winzlinge in freier Wildbahn - Der Naturschutzpark Guadeloupe

In dieser Dokumentationsreihe werden Nationalparks aus einem originellen Blickwinkel gezeigt: aus der Sicht der Helden der Animationsfilme "Die Winzlinge". Die sympathischen Insekten verleihen den Aufnahmen aus den Parks, in denen sich die Schönheit und Vielfalt der Natur offenbart, einen humorvoll-poetischen Touch. Dank der Winzlinge, die für die Überleitungen zwischen den Sequenzen sorgen, bringt die Dokumentationsreihe nicht nur grandiose Landschaften zum Vorschein, sondern gewährt auch Einblick in die faszinierende Welt ihrer kleinsten Bewohner. In diesem Teil tauchen die Helden der Animationsfilme in die faszinierende Welt der Tropenwälder des französischen Übersee-Départements Guadeloupe ein. Der Nationalpark Guadeloupe auf der gleichnamigen französischen Karibikinsel kann mit über 1.800 Pflanzenarten aufwarten, von denen etwa 500 nur hier vorkommen. Diese Biodiversität ist nicht zuletzt dem bis heute aktiven Vulkan La Soufrière zu verdanken.
(Weitere Folge zum Naturschutzpark auf La Réunion direkt im Anschluss, bis 19.20 Uhr)



Am 15.09.20 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Hacker im Pflanzenreich

Pflanzen haben ein Kommunikationssystem, durch das sie bei Gefahr Hilfe rufen oder sich gegenseitig warnen können. Doch einer der schlimmsten Schädlinge, die Baumwoll-Weiße Fliege, kann die Alarmrufe der Pflanzen manipulieren. Wie sie das macht, erklärt Thomas D bei "Wissen vor acht - Natur".



Am 15.09.20 22:25 - 22:55 Uhr auf 
3sat: Wald der Zukunft

Der Wald ist besonders in der Corona-Krise ein Ort der Erholung. Doch vielerorts erschrecken braune Holzgerippe - Folge des Klimawandels. Muss die Forstwirtschaft umdenken? "makro"Moderatorin Eva Schmidt ist unterwegs im Hochsauerland, Hotspot des Waldsterbens in Deutschland. Durch Hitze, Trockenheit, Stürme und Schädlinge sind in den vergangenen 20 Jahren dort rund 20 Prozent der Waldfläche geschädigt worden. Eva Schmidt fragt nach Lösungen, will von Förstern, Forstwirten und Waldbesitzern wissen, wie sie unsere Wälder zukunftsfähig machen wollen? Deutschland ist eines der waldreichsten Länder Europas. Knapp ein Drittel unserer Fläche ist bewaldet und davon die Hälfte Nutzwald, Lieferant für den Rohstoff Holz. Jahrzehnte lang haben Forstwirte in Deutschland hier auf schnell wachsende Fichten und Kiefernwälder vertraut. Doch die halten dem Klimawandel heute nicht mehr stand. Welche neuen, hitzeresistentere Baumarten brauchen wir, damit unsere Wälder überleben? Wirtschaftswald versus Naturwald: Sollten Forstwirte den "Wald der Zukunft" aktiv bewirtschaften oder besser auf die Regenerationskräfte der Natur setzen? Noch entlastet der deutsche Wald die Atmosphäre jährlich um 60 Millionen Tonnen CO2. Unsere Bäume schlucken jedes Jahr etwa sieben Prozent der CO2-Emissionen und wirken wie eine natürliche Klimaanlage. Die Forstwirtschaft steht vor der Jahrhundertaufgabe, unseren Wald für künftige Generationen zu erhalten.



Am 16.09.20 00:50 - 02:25 Uhr auf 
3sat: Österreich - Land der grünen Grenzen

Acht österreichische Bundesländer grenzen direkt an fremdes Staatsgebiet: entlang dieser Staatsgrenzen unternimmt die Dokumentation eine fast 3000 Kilometer lange Reise. Eine Reise, die durch fast unzugängliche Naturparadiese führt, aber auch Geschichten von Plätzen erzählt, die täglich von tausenden Menschen und Autos passiert werden. Es sind berührende Geschichten von Tieren und Menschen, deren Alltag die Grenze ist.



Am 16.09.20 06:10 - 06:40 Uhr auf 
arte: Corona und Umwelt - Was wir aus dem Lockdown lernen können

Füchse und Wildschweine in den Städten, Quallen in den Kanälen Venedigs, Delfine und Wale vor den Küsten der Adria - der Lockdown in der Coronakrise macht es deutlich: Die Natur erobert sofort den Raum zurück, den der Mensch plötzlich nicht mehr nutzt. Sie reagiert schon auf kleinste Veränderungen. Ließe sich daraus für die Zukunft lernen, vielleicht mit wenigen Mitteln wieder mehr Lebensraum für Tiere und Pflanzen schaffen und Artenvielfalt sichern? Ja, sagt der Insektenforscher Wolfgang Weisser. Die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner lassen sich das erklären und gehen mit Wolfgang Weisser auf Insektenfang.



Am 16.09.20 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Ein Baumhaus in Costa Rica

Zwischen der Karibikküste und den Hängen des Talamanca-Gebirges wächst einer der letzten großen Urwälder der Erde. Seine Baumriesen ragen 40 bis 70 Meter hoch in den Himmel. Hier, im Südosten Costa Ricas, baut der Ingenieur Peter Gascar zusammen mit seinem Freund Orlando Hernández, einem Indio vom Volk der Teribe, das höchste Baumhaus der Welt. "GEO Reportage begleitet die Bauarbeiten am Kletterseil in schwindelerregender Höhe.



Am 16.09.20 07:20 - 08:25 Uhr auf 
WDR: Alle Vögel sind schon da - Die verrückte Vogelwelt im Westen

Zur Vogelwelt haben wir im Westen ein oft zwiespältiges Verhältnis: Tauben in Scharen mögen wir nicht - sie machen zu viel Dreck in unseren Städten. Störche finden wir faszinierend: wenn sie die Wiesen und Schornsteine Nordrhein-Westfalens besetzen, dann rollen Touristenbusse an und alle sind beseelt. Und das morgendliche Gezwitscher, das seit Frühlingsbeginn unsere Heimat durchdringt, finden wir wunderbar. Die Klimakrise verändert auch die Vogelwelt in Nordrhein Westfalen. "Alle Vögel sind schon da'" - im wahrsten Sinne des Wortes.



Am 16.09.20 09:30 - 11:00 Uhr auf 
arte: "Die Wilden" in den Menschenzoos

Sie wurden aus weit entfernten Ländern geholt - von Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Zweiten Weltkrieg, über 100 Jahre lang, um sie in Menschenzoos wie exotische Tiere zur Schau zu stellen. Diese Ausstellungen waren ein weltweites Phänomen. An die 35.000 Menschen wurden im 19. und 20. Jahrhundert vor fast anderthalb Milliarden Besuchern gezeigt - in Tierparks, im Zirkus, in Theatern und Anatomiesälen, auf Kolonial- und Weltausstellungen. Ihre Namen sind in Vergessenheit geraten. Der Film beschreibt das Schicksal von sechs Personen, die in solchen sogenannten Völkerschauen ausgestellt waren.



Am 16.09.20 10:15 - 11:00 Uhr auf 
tagesschau24: Wald in Not - Was hilft dem grünen Patienten?

Was wäre, wenn sich große Teile der baumreichen Regionen im Südwesten zwischen Hunsrück und Schwarzwald in einigen Jahrzehnten in öde Brachen und Steppen verwandeln würden? Das "Wald-Untergangsszenario" ist inzwischen leider nicht nur Horrorvision, sondern eine höchst beunruhigende Möglichkeit. Den Extremwetterlagen von langen Dürreperioden, Stürmen und Starkregen, die der fortschreitende Klimawandel mit sich bringt, ist der Wald im wahrsten Sinne nicht gewachsen. Es muss etwas geschehen. Aber was? Kai Diezemann und Manfred Ladwig gehen der Frage nach: Was hilft dem grünen Patienten? Wie könnte er aussehen, der Wald der Zukunft?



Am 16.09.20 13:15 - 13:30 Uhr auf 
3sat: Eine Reise durch Niederösterreichs Naturparke

Was verbindet 200 Jahre alte Rotbuchen, verspielte Fischotter, fleischfressende Pflanzen und begeisterte Sternengucker? Sie alle sind in den niederösterreichischen Naturparks zu finden. Von den 47 derartigen geschützten Landschaften in ganz Österreich liegen 22 in Niederösterreich - einige davon werden in diesem Film vorgestellt. Die Reise beginnt im Naturpark Hohe Wand, wo sich alpine und pannonische Vegetation mischen. Am imposanten "Sky Walk" können Naturparkbesucher - fast frei schwebend über dem Abgrund - hautnah Felsen, Alpenblumen und die atemberaubende Landschaft erleben.
(Wdh. morgen 6.05-6.20 Uhr)



Am 16.09.20 14:45 - 15:30 Uhr auf 
BR: Big Five Südamerika - Der Ameisenbär

Seit einigen Jahren ist die deutsche Biologin Lydia Möcklinghoff in Brasilien dem Großen Ameisenbären auf der Spur. Ihre ersten Daten sammelt Lydia Möcklinghoff in der Nähe von Boa Vista, einer kleinen Stadt im Norden Brasiliens. Ausgerechnet in den Holzplantagen, die dort seit ein paar Jahren vielen Tierarten den natürlichen Lebensraum nehmen, findet der Große Ameisenbär offensichtlich eine optimale Umgebung vor - kaum natürliche Feinde, dafür aber ausreichend Nahrung unter den Blättern der Akazienbäume. Lydia Möcklinghoffs Forschung führt sie weiter ins Pantanal, dem größten saisonalen Schwemmland der Erde. In dieser weitgehend ursprünglich erhaltenen Natur hat der Große Ameisenbär überlebt, während er in den Nachbarstaaten Brasiliens, Argentinien und Peru, schon als ausgestorben gilt. Überlebt haben hier aber auch seine einzigen natürlichen Feinde, Puma und Jaguar.



Am 16.09.20 15:55 - 16:45 Uhr auf 
3sat: Fluss ohne Grenzen - Auenwildnis an der March

Die Marchauen an der Grenze zwischen Österreich und der Slowakei waren für Jahrzehnte eine vergessene Landschaft, ein Niemandsland am Eisernen Vorhang. Die Natur profitierte davon. Die ehemalige Todeszone hat sich in ein grünes Band verwandelt, das sich quer durch Europa zieht. Das Leben dort ist vom Wasser bestimmt: Mehrmals im Jahr überfluten Hochwasser die Auwälder und Wiesen. In der einzigartigen Auenwildnis brüten Seeadler und Kaiseradler, jagen Fischotter und Steppeniltisse, errichten Kormorane, Nachtreiher und Lachmöwen große Brutkolonien.
(Wdh. kommende Nacht 3.25-4.20 Uhr)



Am 16.09.20 16:15 - 16:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Wald in der Krise

Sie verwandeln Kohlendioxid in Sauerstoff, reinigen und kühlen die Luft: Wälder sind die größte Klimaanlage der Welt! Doch Trockenheit, Schädlinge und Windbruch machen den Bäumen Probleme. Hinzu kommt der Umbau der Monokulturen zu klimaresistenten Mischwäldern. All das führt dazu, dass in unseren Wäldern nun jede Menge Holz vorrätig ist. Was ist besser: Es einfach im Wald zu lassen und damit die Artenvielfalt zu fördern, oder den Überschuss zu verbauen und verbrennen? Fest steht: Unter ungünstigen Bedingungen kann Wald sogar zur CO2-Schleuder werden!



Am 16.09.20 17:35 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Inn - Der grüne Fluss aus den Alpen

In Mitteleuropa ist der Inn der längste Nebenfluss der Donau. Er durchfließt auf 520 Kilometern Länge drei Länder: die Schweiz, Österreich und Deutschland. Dabei zeigt er viele Gesichter. Mal ist er ein glasklarer Gletscherbach, mal ein tosender Wasserfall, der turmhoch zu Tal stürzt. Dann bildet er wieder eine idyllische Seenkette, die von zahlreichen Dreitausendern gesäumt wird. Der Fluss hat im Laufe der Jahrtausende die Landschaft verändert. Er hat Felsschluchten, Sandinseln, Flussschlingen, Feuchtgebiete und Auwälder geschaffen.
(Wdh. kommende Nacht 5.10-6.05 Uhr)



Am 16.09.20 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Die Winzlinge in freier Wildbahn - Der Naturschutzpark Le Mercantour

Der Nationalpark Le Mercantour in den französischen Seealpen bietet mit seinem besonderen Klima, seinen Kalksteinfelsen, Geröllhalden und vielfältigen Wäldern ideale Lebensbedingungen für zahlreiche endemische Tier- und Pflanzenarten. Er beherbergt auch das berühmte Vallée des Merveilles, zu Deutsch "Tal der Wunder", mit bis zu 5.000 Jahre alten Felsgravuren.
(Weitere Folge zu Französisch-Guayana direkt im Anschluss, bis 19.20 Uhr)



Am 16.09.20 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Unbekanntes Indien - Die Wildnis Karnatakas

Karnataka gehört zu den bedeutendsten Bundesstaaten im Südwesten Indiens. Kaum jemand kennt jedoch den Reichtum der Natur Karnatakas: Auf nur etwas fünf Prozent der Landesfläche lebt hier ein Viertel aller Tierarten Indiens - Lippenbären, Tiger und Leoparden inklusive. Von den Gipfeln der Westghats bis zum Hochland von Dekkan, durch undurchdringlichen Dschungel zu nahezu unerforschten Korallenriffen; erstmals enthüllt eine über drei Jahre gefilmte Naturdokumentation die Wildnis im Südwesten Indiens.
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)



Am 16.09.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Die Kanarischen Inseln (1/2)

Fruchtbare Küsten und Wüsten, Regenwälder und schneebedeckte Berggipfel: Wenige Orte auf der Erde vereinen solch unterschiedliche Landschaften und Klimazonen auf derart kleiner Fläche wie die Kanarischen Inseln. Isolierte Inselkette im Atlantik und Touristentreffpunkt - wie geht das zusammen? Dieser Zweiteiler der renommierten Naturfilmer Michael und Rita Schlamberger erzählt die atemberaubende Naturgeschichte des Inselparadieses über und unter Wasser, von der vulkanischen Entstehung bis zur Ankunft der Menschen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr)



Am 16.09.20 22:15 - 23:15 Uhr auf 
ServusTV: Die verrückte Welt der Hörnchen

Spannende und unterhaltsame Geschichten aus der Welt eines der populärsten Säugetiere unseres Planeten: Hörnchen haben mittlerweile fast alle Lebensräume unserer Erde besiedelt, wir begegnen ihnen in Städten, im Wald, in Wüsten, in den Bergen und im Hohen Norden. Eichhörnchen und ihre Verwandten sind heute nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken. Manche Hörnchen können fliegen, viele leben am Boden oder in Bäumen und einige bevorzugen die Kälte oder die Hitze. Ob Jung oder Alt, es gibt kaum Menschen, der sich dem Charme eines drollig dreinschauenden Hörnchens mit vollen Backen entziehen kann. Die Vielfalt im Reich der Hörnchen ist faszinierend und beeindruckend zugleich.
(Wdh. morgen 10.10-11.10 Uhr)



Am 17.09.20 06:35 - 07:20 Uhr auf 
ZDFneo: Magisches Deutschland

Die Natur war unseren Ahnen heilig. Ihre Kulte vollzogen sie an besonderen Orten unter freiem Himmel. Spuren dieser vor- und frühgeschichtlichen Kulte sind in ganz Deutschland zu finden. Die heiligen Haine der Kelten und Germanen liegen inmitten dichter Wälder, auf hohen Felsen oder am Rand von Flüssen und Mooren. Oft wurden sie mit christlichen Gebäuden überbaut. Wissenschaftler sind diesen heiligen Plätzen mit modernster Technik auf der Spur.
(Wdh. übermorgen zur selben Zeit)



Am 17.09.20 07:20 - 08:05 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (1/3) - Die Sprache der Bäume

Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. Und in einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen - wie das Internet unsere Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden. Das unterirdische Netz hilft den Bäumen sogar, ihren Nachwuchs zu versorgen, der im Dämmerlicht des Waldes allzu oft im Schatten steht. Über das „Wood Wide Web“ der Pilze wird der Wald quasi zum gigantischen Organismus. Hier tauscht er Nährstoffe aus - und Nachrichten. Auch in der Waldluft schweben ständig chemische Botschaften, mit deren Hilfe Bäume kommunizieren oder Feinde abwehren. Wie unsichtbare Kommunikationsfahnen durchwehen sie den Wald. Zudem ist die Luft hier reich an Sauerstoff - einem Abfallprodukt der Photosynthese. Ein einziger Baum deckt den Tagesbedarf von zehn Menschen. Deswegen gilt das „Waldbad“ nicht nur in Japan, wo es erfunden wurde, längst als Therapie. Unter Bäumen werden Menschen ruhiger und gesünder. Denn auch wenn sie die Bäume nicht verstehen: Die geheime Sprache der Bäume wirkt auch auf den Menschen. Vielleicht wird der Wald auch deshalb so sehr geliebt.



Am 17.09.20 07:20 - 07:35 Uhr auf 
WDR: Superpflanzen - Die blühende Revolution

Es gibt Pflanzen, die können ganz unglaublich Dinge: Manche können Schwermetalle aus der Erde saugen und komplett verseuchte Gebiete reinigen. Andere produzieren selbst Rohstoffe, die man dann wie Getreide der Gemüse ernten kann. Dieses Phänomen wird als Phytomining bezeichnet. Der Film zeigt bespielhafte Superpflanzen und trifft die führenden Wissenschaftler in Neukaledonien, Australien, Frankreich und Deutschland. Seit der Entdeckung der Superpflanzen liefern sich Wissenschaftler auf der ganzen Welt einen Wettlauf um die spektakulärsten Anwendungsmöglichkeiten.



Am 17.09.20 07:35 - 07:50 Uhr auf 
WDR: Wie entsteht ein Naturfilm?

Ferne Länder und exotische Tiere faszinieren uns. Als Fernsehzuschauer können wir Dinge erleben, die wir sonst kaum jemals zu Gesicht bekämen. Tierfilme nehmen uns mit zu den Naturschätzen unseres Planeten. In Regionen der Erde, wohin nur die wenigsten von uns selbst einmal reisen können... Was wirkt wie ein Spaziergang durch die Wildnis, ist in Wahrheit das Ergebnis von vielen Monaten und sogar Jahren Arbeit. "Wie entsteht ein Naturfilm" zeigt wie Jan Haft und sein Team arbeiten und welche Arbeitsschritte notwendig sind, um eine Tier- und Naturdokumentation von 1 Stunde Länge herzustellen.



Am 17.09.20 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Ravi, der Bartaffe

Die grünen Wälder der Westghats in Indien sind die Heimat des kleinen Bartaffen Ravi. Das neugierige Affenbaby zählt zu den Letzten seiner Art: In ganz Indien leben nur noch weniger als 4.000 Bartaffen. Vor allem der Verlust ihres Lebensraumes setzt den Affen zu, und so muss Ravi nicht nur tödlichen Kobras entkommen, sondern sich auch mit einem Leben in enger Nachbarschaft zum Menschen arrangieren.
(Wdh. übermorgen 15.00-15.45 Uhr)



Am 17.09.20 14:45 - 15:30 Uhr auf 
BR: Die Kanarischen Inseln - Nebelwald und Wüsten

"Vientos alisios" nennen die Einheimischen die Passatwinde. Beständig wehen sie von Nordost und sind für die Inseln im Atlantik die Grundlage vielfältigen Lebens. Der Passatwind bringt Wasser, selbst im trockenen Sommer. Auf seiner langen Reise über das Meer nimmt der Alisio große Mengen an Feuchtigkeit auf. Trifft er auf die Inseln, stauen sich mächtige Wolkenbänke an steilen Bergflanken. Die in der Luft gespeicherte Feuchtigkeit kondensiert und nährt ein einmaliges Naturjuwel: subtropische Lorbeerwälder. Das Wasser fällt hier nicht als Regen, die mächtigen Lorbeerbäume "melken" die Wolken und sorgen dafür, dass es in dicken Tropfen von ihren Blättern auf den Boden fällt.



Am 17.09.20 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Die Winzlinge in freier Wildbahn - Der Naturschutzpark Les Ecrins

In dieser Dokumentationsreihe werden Nationalparks aus einem originellen Blickwinkel gezeigt: aus der Sicht der Helden der Animationsfilme "Die Winzlinge". Die sympathischen Insekten verleihen den Aufnahmen aus den Parks, in denen sich die Schönheit und Vielfalt der Natur offenbart, einen humorvoll-poetischen Touch. Dank der Winzlinge, die für die Überleitungen zwischen den Sequenzen sorgen, bringt die Dokumentationsreihe nicht nur grandiose Landschaften zum Vorschein, sondern gewährt auch Einblick in die faszinierende Welt ihrer kleinsten Bewohner. Der aktuelle Teil führt in den Nationalpark Les Ecrins im Südosten Frankreichs. Dieser umfasst einen Teil der französischen Alpen mit etwa 150 Dreitausendern und einer Gletscherfläche von mehr als 10.000 Hektar. Aufgrund seiner Lage zwischen zwei biogeografischen, klimatischen und geologischen Zonen beherbergt er eine überwältigende Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 19.20 Uhr)



Am 17.09.20 18:00 - 19:00 Uhr auf 
ServusTV: Natürlich verliebt - Wie Tiere flirten (1/2)

Romantik in der Natur: Verlieben sich Pinguine? Wie flirten Kapuzineraffen? Sind Hyänen vor dem ersten Date nervös? Liz Bonnin entdeckt die überraschenden Ähnlichkeiten zwischen der Art und Weise, wie Menschen und Tiere einen Partner erobern und wie sie ihre Beziehungen pflegen.
(Teil 2 morgen zur selben Zeit)



Am 18.09.20 07:30 - 07:50 Uhr auf 
ARD-alpha: Wie böse ist der Wolf?

Wölfe haben einen schlechten Ruf: sie gelten als böse und gemeingefährlich. Im Märchen verschlingen sie Mensch und Tier mit Haut und Haar. In Abenteuergeschichten kämpfen erschöpfte Wanderer gegen hungrige Wolfsrudel, die unerbittlich immer näher kommen. Doch ist der Wolf wirklich so böse? Paula fährt nach Ernstbrunn bei Wien in Österreich. Hier leitet Friederike das Wolf Science Center, eine Forschungsstation für Wölfe. Und Paula ist überrascht: als sie mit Friederike ins Gehege zu den Wölfen darf, stellt sie fest, dass diese Tiere sehr scheu sind.



Am 18.09.20 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie vorbildlich Tiere sind

Die Vielzahl an Designs bei Pflanzen und Tieren ist unüberschaubar. Wer jedoch glaubt, die genaue Gestalt entspringe meist einer "Laune der Natur", sieht sich getäuscht. Die Anzahl von Blütenblättern folgt beispielsweise ebenso mathematischen Gesetzmäßigkeiten wie die Gestalt von Lebewesen, so wie es schon Leonardo da Vinci in seinen berühmten Zeichnungen vom Mann in Kreis und Quadrat veranschaulichte.
(Drei weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 16.20 Uhr)



Am 18.09.20 16:20 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Kielings wilde Welt (1/3)

In drei Folgen reist Andreas Kieling zu den schönsten Tierparadiesen dieser Erde und präsentiert dabei außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Tierwelt. Extreme jeder Art stehen dabei im Vordergrund: etwa die kargen Inseln am Rande der Antarktis, die üppigen Sumpfwälder und Hochgrasfluren im nördlichen Indien, hochalpine Regionen, Mittelgebirgswälder, das äthiopische Hochland und die Unterwasserwelt Australiens. Die Reise der "wilden Welt" beginnt an der australischen Westküste.
(Folgen 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr)



Am 18.09.20 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Der kleine Held vom Hamsterfeld

Feldhamster führen ein Leben im Verborgenen. Ein Hamsterjahr ist kurz und voller Gefahren. Sechs Monate hat ein Weibchen Zeit, um den Nachwuchs aufzuziehen und sich selbst für den Winterschlaf zu rüsten. Die Dokumentation begleitet die Nagetiere bei ihrem heldenhaften Kampf auf dem Feld und im Bau aus nächster Nähe - etwa bei der Paarung, der Geburt oder beim Körner sammeln. Die niedlichen Tiere mit den Hamsterbacken sind selten geworden. Sie müssen sich vieler natürlicher Feinde, wie zum Beispiel Raubvögel und Füchse, erwehren.
(Wdh. übermorgen 13.55-14.45 Uhr)



Am 18.09.20 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Wo die Wüste wächst - Klimawandel in Rumänien

In der rumänischen Region Oltenien sind die Folgen des Klimawandels deutlich zu sehen und zu spüren. Wo einst grüne Wiesen und Wälder das Ufer der Donau säumten, sieht man heute nur noch sandige Flächen. Mehr als 800 Quadratkilometer längs der Donau umfasst das Gebiet inzwischen. Der Wind bläst den Sand in die Dörfer und sogar bis in die über 200 Kilometer entfernte Hauptstadt Bukarest. Es ist die Folge einer Kombination aus Klimawandel und rücksichtsloser Agrarpolitik. Diktator Nicolae Ceaușescu wollte in den 70er und 80er Jahren die landwirtschaftliche Großproduktion vorantreiben, ließ dafür Wälder abholzen und Seen trockenlegen. Umweltschützer, Unternehmer und Lokalpolitiker versuchen nun, die fortschreitende Verwüstung im Süden ihres Landes zu stoppen. Der Bukarester Abgeordnete und Umweltaktivist Octavian Berceanu reist regelmäßig in die Region, um die Hauptquellen der Versandung zu finden. Zusammen mit Forstingenieur Dan Popescu versucht er, Einheimische und Beamte davon zu überzeugen, Bäume auf den versandeten Feldern zu pflanzen. Die Bauern können auf den sandigen Böden kaum noch Gemüse anbauen. Selbst anspruchslose Getreidepflanzen wie Mais finden auf den Feldern nicht mehr ausreichend Nährstoffe. In ihrer Not bauen sie nun vor allem Melonen an. In Oltenien passiert schon jetzt, was auch anderen Teilen Europas durch den Klimawandel droht: ein Dürresommer nach dem anderen mit schweren Konsequenzen für Umwelt und Landwirtschaft.



Am 19.09.20 02:25 - 02:30 Uhr auf 
mdr: Vom Baumstamm zum Musikinstrument

Ein Film über traditionelle Holzbearbeitung und den vogtländischen Musikinstrumentenbau in Markneukirchen und Umgebung, der 2014 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurde.



Am 19.09.20 06:00 - 06:30 Uhr auf 
BR: Die Welt der Käfer - Von Nützlingen und Schädlingen

Käfer sind auf allen Kontinenten außer in der Antarktis verbreitet. Es gibt über 350.000 beschriebene Arten. Viele davon erfüllen wichtige Aufgaben in der Natur. Aber einige Käfer können sich für Landwirte und Förster zu richtigen Plagen entwickeln. Die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner machen sich mit Käfer-Experten auf die Suche nach den kleinen Krabblern.



Am 19.09.20 06:30 - 07:00 Uhr auf 
SWR: Wilde Nachbarn - Mit Spürnase Paulchen unterwegs

Die Städte sind für viele Tiere inzwischen interessante Lebensräume geworden, die sie Wald und Feld vorziehen. Wildtiere haben still und heimlich den städtischen Raum besiedelt: Spürnase Paulchen, ein kluger Border-Collie und sein Frauchen, die junge Biologin Sybille Möckel stellen in diesem Film Füchse, Fledermäuse und seltene Amphibien vor. Paulchen und Sybille befinden sich auf einer spannenden Expedition durch die Stadt. Ihre Mission: für den Sachunterricht der Grundschule Wissenswertes zur Natur um die Ecke zu entdecken und zwar kindgerecht. Vorgestellt werden das heimliche Leben kleiner Stadtfüchse auf dem Friedhof, Ernährungsgewohnheiten und Verhalten von Eichhörnchen, die aus dem Nest gefallen sind, der Körperbau und die Echolotfähigkeiten von Fledermäusen und seltene Amphibien, die plötzlich in Teichen auftauchen. Kleine und witzige Animationen erläutern die Sinne der Tiere.



Am 19.09.20 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Wo wohnt der Dachs?

Der Dachs ist ein scheuer Waldbewohner, den man fast nie zu Gesicht bekommt. Tagsüber schläft er in seinem Bau, und wenn er nicht schläft, ist er damit beschäftigt, was zu fressen zu finden. Paula möchte das Tier mit dem schwarz-weiß gestreiften Gesicht endlich genauer kennenlernen und fährt deshalb mit Jens, einem Förster in den Böhmerwald. Dort lebt Václav. Er ist ein bekannter tschechischer Tierfilmer, der gerade einen kleinen Dachs großzieht. Im nächsten Frühjahr wird der Dachs wieder ausgewildert und deshalb geht Václav mit ihm regelmäßig im Wald spazieren.



Am 19.09.20 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Im wilden Herzen Borneos

Nirgendwo auf der Welt fressen sich Motorsägen und Ölpalmplantagen schneller in den Regenwald vor als auf Borneo. Aber noch hält Borneo im Inneren der Insel seine Schätze verborgen: Orang-Utans, Borneo-Elefanten, Nasenaffen, Gibbons oder Nebelparder. Der Tierfilmer Felix Heidinger unternimmt eine Reise in das Herz Borneos: Er trifft auf Holzfäller und Wilderer, aber er findet auch Menschen, die für die einmalige Tierwelt der Urwälder der drittgrößten Insel dieser Welt kämpfen.



Am 19.09.20 11:50 - 12:45 Uhr auf 
arte: Lebensraum Kopfbaum

Kulturgut, vielfältige Nutzpflanze und Lebensraum etlicher Pflanzen- und Tierarten: Kopfbäume wachsen bereits seit mehreren Jahrtausenden in den hiesigen Breitengraden. Geprägt von ihrer ursprünglichen Nutzung für Korbgeflechte, Werkzeugmaterial und auch Hauswände stellen die heute in Vergessenheit geratenden Holzgewächse ein einzigartiges biologisches Kulturerbe dar. Der Dokumentarfilm richtet auf die Nutzungsformen dieser originellen Bäume und Weiden wieder mehr Aufmerksamkeit - denn ganz sinnbildhaft stehen sie für den aktuellen Wunsch nach einer nachhaltigen Rückbesinnung auf die Natur.



Am 19.09.20 12:45 - 13:30 Uhr auf 
arte: Tiere in den Flegeljahren

Wer kennt das nicht: Gestern waren die Kleinen noch lieb, kuschelig und folgsam - einfach zum Knuddeln. Und plötzlich ist alles ganz anders: Der Nachwuchs schmollt, ist bockig, nörgelt den ganzen Tag, und auf den elterlichen Rat wird gepfiffen! In der Pubertät wird manchmal der Alltag zum Chaos. Und wie ist es bei Tieren? Ganz einfach: genauso! Die Dokumentation beschreibt die Zeit der Pubertät in der Tierwelt.



Am 19.09.20 13:15 - 14:00 Uhr auf 
mdr: Die Lauenburgischen Seen - Wildnis zwischen Lübeck und Elbe

Zwischen Lübeck und Lauenburg liegen die Lauenburgischen Seen. Das Biotop mit rund 40 Seen gehört zu den wichtigsten Naturlandschaften Deutschlands und ist zum Mittelpunkt für bedrohte Tierarten geworden. Die Tierfilmer Christoph und Almut Hauschild geben einen faszinierenden Einblick in die weitläufige Landschaft und den Reichtum an Tierarten des Naturparks.



Am 19.09.20 13:30 - 14:15 Uhr auf 
arte: Chico, der Kapuzineraffe

Der kleine Chico ist das neueste Mitglied einer Bande Kapuzineraffen in Brasiliens Nationalpark Serra da Capivara. In der Wildnis aufzuwachsen, ist für ihn ein großes Abenteuer. Nicht nur der Bedrohung durch natürliche Feinde wie Jaguar, Schlange und Skorpion muss das Affenbaby trotzen, sondern auch der monatelangen Trockenzeit. Nur wenn es Chico und den anderen Affen gelingt, Nahrung zu finden, hat er eine Chance dort zu überleben.
(Vier weitere Folgen von "Tierkinder in der Wildnis" direkt im Anschluss, bis 17.15 Uhr)



Am 19.09.20 13:55 - 14:25 Uhr auf 
hr: Schleiereulen

Schleiereulen gehören zu den schönsten, aber auch zu den mystischsten unter den Eulenarten. Da sie sich gerne in alten Ruinen, verlassenen Türmen oder auf Friedhöfen ansiedeln, handelten sie sich im Laufe der Zeit einen Ruf als Todesboten ein und wurden oft von Menschen aus ihren Lebensräumen verdrängt.
(Wdh. übermorgen 10.05-10.35 Uhr)



Am 19.09.20 14:25 - 15:10 Uhr auf 
hr: Wildes Deutschland - Die Lausitz

Weit im Osten Deutschlands liegt die Lausitz, das Land der 1000 Teiche, eine Landschaft voller Gegensätze. Der Film gewährt außergewöhnliche Einblicke in die Region.
In der Teichlausitz leben seltene Tiere wie der Fischotter oder die sonderbare Rohrdommel. In den Bruchwäldern ziehen sogar Elche wieder ihre Kälber groß. Nur wenige Kilometer entfernt gleicht die Lausitz einer Mondlandschaft. Jahrzehntelanger Braunkohletagebau hat dort riesige Abraumhalden und Bergbauseen hinterlassen. Nirgendwo sonst in Deutschland wurde die Landschaft so großflächig und radikal verändert. Doch die Natur zwischen Brandenburg und Sachsen kehrt zurück.
(Wdh. übermorgen 10.35-11.20 Uhr)



Am 19.09.20 16:15 - 17:00 Uhr auf 
BR: Der Kleine Panda - Verborgen im Himalaya

Verborgen in den dichten Rhododendronwäldern und Bambusdschungeln des Himalayas führt der Kleine Panda ein äußerst verstecktes Leben, das bisher nur selten gefilmt werden konnte. Ein Filmteam folgt einem Weibchen, das gut geschützt in einer Baumhöhle sein Junges zur Welt gebracht hat. Als Nesthocker entwickeln sich Rote Pandababys sehr langsam. Erst nach vier Wochen beginnt das Kleine in der Höhle herumzukrabbeln. Es ist das erste intime Porträt, das es über die Kleinen Pandas gibt.
(Wdh. kommende Nacht 2.30-3.15 Uhr)



Am 19.09.20 19:15 - 20:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Wie im Ferienlager

Das lässt das Herz eines jeden Outdoor-Aktivisten höherschlagen! Pete Nelson und sein Profiteam basteln für eine naturverbundene Familie ein Baumhaus mit Lageratmosphäre, das sich über die Wipfelflächen von zwei Zedern und einer Fichte erstreckt. Neben Aktivitäten wie Klettern und Bogenschießen bietet das Luxuscamp zudem eine Menge Platz für Übernachtungsgäste, inklusive einer Hundehütte für Ozzie, den Familienhund.



Am 19.09.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
tagesschau24: Grünes Wunder Costa Rica

Lange Traumstrände, üppiger Dschungel, faszinierende Vulkane und heiße Quellen, dazu eine artenreiche Fauna und Flora: das alles in einem friedlichen, demokratischen Land, das auch den Namen "Schweiz Mittelamerikas" trägt. Costa Rica ist in vielerlei Hinsicht etwas ganz Besonderes. Als Reiseziel lockt es vor allem mit seiner Natur und weiß auch um den Wert dieser Ressource. Rund ein Viertel des Landes stehen unter Naturschutz. Das Land zwischen den zwei Ozeanen bietet auf kleiner Fläche eine enorme Fülle unterschiedlicher Lebensräume und zeigt, dass Urwald nicht gleich Urwald ist.
(Wdh. kommende Nacht 1.20-2.05 Uhr)



Am 19.09.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Wilde Heimat - Der Sommer

Wenn in den Hochlagen der österreichischen Alpen der letzte Schnee geschmolzen ist, entfaltet sich die Natur in voller Pracht - Wiesen verwandeln sich in bunte Blütenmeere, der Nahrungsüberfluss lockt zahllose Insekten an, fette Beute wiederum für Spinne und Storch. Der Sommer ist die Zeit, in der die meisten Tiere Nachwuchs zu versorgen haben. In abgelegenen Bergwäldern Österreichs säugt eine Braunbärin ihre Jungen, weiter nördlich, in der Schwäbischen Alb, sind die Wanderfalken bereits flügge. Hoch im Norden vor der Küste der Nordseeinsel Sylt versammeln sich im Hochsommer Schweinswale.



Am 19.09.20 21:02 - 21:45 Uhr auf 
tagesschau24: Costa Rica - Mittelamerikas grüne Schatzkammer

Costa Rica, "reiche Küste", so taufte Christoph Kolumbus den Landstrich im Zentrum Mittelamerikas. Das viel umschwärmte Naturparadies zwischen Karibischem Meer und Pazifik vereinigt auf kleiner Fläche eine enorme Vielzahl von Landschaftsformen, Pflanzen- und Tierarten. Ein Viertel des Landes wurde mittlerweile unter Schutz gestellt, der Ökotourismus boomt. Wir besuchen Menschen, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, dieses Paradies zu erhalten und wiederherzustellen. Denn Raubbau und Monokulturen haben das Gesicht des Landes verändert.
(Wdh. kommende Nacht 2.05-2.50 Uhr)



Am 19.09.20 22:30 - 23:15 Uhr auf 
tagesschau24: Wassermangel - Trocknet Bayern aus?

Der Main als Lebensader und Bundeswasserstraße konnte in den vergangenen Jahren nur mühsam am Leben erhalten werden. Im Herbst 2019 starben hektarweise in vielen Teilen Bayerns vor allem Fichten- und Kiefernwälder aufgrund der Trockenheit ab. Längst sprechen Experten vom "neuen Waldsterben". Niedrigwasser-Management wird nach allen Prognosen auch 2020 Forst- und Landwirtschaft, Behörden und Politik vor immer größere Herausforderungen stellen. Wie lässt sich der Wald retten? Wann droht ein Verteilungskonflikt zwischen Land- und Forstwirtschaft, Industrie und Konsum, zwischen Nord- und Südbayern?



Am 20.09.20 06:15 - 06:45 Uhr auf 
3sat: Wald der Zukunft

makro-Moderatorin Eva Schmidt ist unterwegs im Hochsauerland, Hotspot des Waldsterbens in Deutschland. Durch Hitze, Trockenheit, Stürme und Schädlinge sind in den vergangenen 20 Jahren dort rund 20 Prozent der Waldfläche geschädigt worden. Eva Schmidt fragt nach Lösungen, will von Förstern, Forstwirten und Waldbesitzern wissen, wie sie unsere Wälder zukunftsfähig machen wollen.



Am 20.09.20 09:15 - 10:00 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (1/3) - Die Sprache der Bäume

Die Deutschen lieben den Wald. Kein anderes Land Europas hat eine derart tiefe Verbindung zur Heimat der Bäume. Ein Drittel des Landes ist mit Wald bedeckt - 90 Milliarden Bäume insgesamt. Und kein Naturraum ist so stark mit der Identität der Deutschen verbunden wie der Wald. Nicht das Wattenmeer, nicht die Berge spiegeln die Seele und die Befindlichkeiten der Deutschen, sondern - die Wälder.
Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. Und in einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen - wie das Internet unsere Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden. Das unterirdische Netz hilft den Bäumen sogar, ihren Nachwuchs zu versorgen, der im Dämmerlicht des Waldes allzu oft im Schatten steht. Über das „Wood Wide Web“ der Pilze wird der Wald quasi zum gigantischen Organismus. Hier tauscht er Nährstoffe aus - und Nachrichten. Auch in der Waldluft schweben ständig chemische Botschaften, mit deren Hilfe Bäume kommunizieren oder Feinde abwehren. Wie unsichtbare Kommunikationsfahnen durchwehen sie den Wald. Zudem ist die Luft hier reich an Sauerstoff - einem Abfallprodukt der Photosynthese. Ein einziger Baum deckt den Tagesbedarf von zehn Menschen. Deswegen gilt das „Waldbad“ nicht nur in Japan, wo es erfunden wurde, längst als Therapie. Unter Bäumen werden Menschen ruhiger und gesünder. Denn auch wenn sie die Bäume nicht verstehen: Die geheime Sprache der Bäume wirkt auch auf den Menschen. Vielleicht wird der Wald auch deshalb so sehr geliebt.



Am 20.09.20 10:00 - 10:40 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (2/3) - Ein Jahr unter Bäumen

Frühling, Sommer, Herbst und Winter bringen nicht nur Farbe in die Wälder, sie öffnen kurze Zeitfenster, die viele Waldbewohner nutzen müssen, um zu überleben: von der verschwenderischen Blütenpracht der Frühblüher, denen nur wenige Wochen unter kahlen Bäumen bleiben, um Kohlenhydrate fürs ganze Jahr zu produzieren, bis zur Samenfülle der Mastjahre, in denen Bäume über Hunderte von Kilometern ihre Blüte synchronisieren - und damit die Menge ihrer Früchte. In Mastjahren überschwemmt der Wald seine Bewohner derart mit Nahrung, dass genug Samen überbleiben, aus denen neue Bäume wachsen können. Sind Zapfen und Bucheckern, Eicheln und Nüsse im Herbst von den Bäumen gefallen, folgen wenig später die Blätter. Die Bäume verhindern so, dass ihnen bei Frost die Leitungen platzen. Und sie bereiten sich auf den Winterschlaf vor, genau wie die Tiere. Manche von ihnen - wie beispielsweise die Siebenschläfer - verbringen bis zu elf Monate im Schlaf. Denn wenn es nichts zu futtern gibt, sind sie so am sichersten vor ihren Feinden. Andere - wie die Rothirsche - schlafen quasi im Gehen. Animationen zeigen, wie im Lauf der Jahre Nahrung für alle Waldbewohner entsteht, etwa das Holz der Bäume - und warum Spechte bis zu 10 000 Mal am Tag auf das Holz hämmern können, ohne Kopfschmerzen zu bekommen. Viele Lebewesen im Wald leben im oder vom Holz der Bäume. Doch manche Untermieter - wie die Borkenkäfer - können dabei wahre Massaker anrichten. Ob der massenhafte Tod von Bäumen durch den Schädling nun der Königsweg zum vielerorts erwünschten Urwald sein soll, darüber gibt es nach wie vor leidenschaftliche Diskussionen.



Am 20.09.20 10:40 - 11:30 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (3/3) - Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel

Wälder sind die größten Süßwasserspeicher - denn alles im Wald ist darauf ausgelegt, Wasser für schlechte Zeiten zu bunkern. Die Baumkronen fangen einen Großteil des Niederschlages auf, bevor er zu Boden fällt, wo der humusreiche Untergrund ihn aufsaugt wie ein Schwamm. Baumwurzeln, die von ihren Pilzfreunden in einen zarten Filz gehüllt werden, speichern das kostbare Nass. Und wie durch ein Wunder gelangt es von den Wurzeln wieder hinauf in die Krone - ganz ohne Motorpumpen. Hier oben wird es gebraucht für die Photosynthese. Denn ohne Wasser kommt die Zuckerproduktion in den Blättern zum Stillstand, und dem ganzen Wald knurrt der Magen. Während die Blätter oben die Energie der Sonne einfangen, sorgt das geschlossene Kronendach für grünes Dämmerlicht unter den Bäumen - und für ein gleichmäßig kühles, feuchtes Klima im Waldinneren. Zu viel Wasser allerdings lässt viele Bäume ertrinken. Wie ein Mensch erliegen sie dabei einem Erstickungstod. Auenwälder sind deswegen das Terrain der Spezialistenbäume - und Heimat der Biber, der einzigen tierischen Waldbewohner, die Bäume fällen. Doch egal, wo ein Wald wächst: Jeder Wald ist ein gigantischer „Wassereimer“ in einer globalen Kette von Pumpstationen. Wälder pumpen den Wasserdampf von den Meeren ins Landesinnere. Ohne sie würden die großen Kontinente im Inneren austrocknen. Nicht nur deswegen sind Wälder die wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Und so forschen Wissenschaftler mit Klimatürmen und Kronen-Kränen am Wunderwerk Wald.



Am 20.09.20 13:05 - 13:55 Uhr auf 
arte: Die Natur kehrt zurück - Renaturierung in Europa

Dass zahlreiche verdrängte Wildtierarten nach Europa zurückkehren, ist seit den 50er Jahren zu beobachten. Nun haben Wissenschaftler beschlossen, diese Entwicklung noch weiter zu beschleunigen. Das Ziel: die Schaffung neuer wilder Regionen auf dem europäischen Kontinent. Die Methode: das sogenannte Rewilding, das im Wesentlichen darauf beruht, Großtiere wie Bisons, Wildpferde oder Bären wieder in Europa heimisch werden zu lassen. Diese Tierarten können die bestehenden Ökosysteme rapide verändern und agieren dabei bisweilen als wahre Landschaftsarchitekten. Der Film beleuchtet den Versuch, die Wildnis in Europa wiederherzustellen.



Am 20.09.20 14:30 - 15:15 Uhr auf 
BR: Wildes Frankreich - Schroffe Gipfel, dichter Wald

Die Pyrenäen im Südwesten Frankreichs bilden die natürliche Grenze zu Spanien. Diese noch sehr ursprüngliche und schroffe Bergwelt ist die Heimat des mächtigsten europäischen Raubtiers: 250.000 Jahre lang bewohnte der Braunbär diese Berge. Doch im 20. Jahrhundert war er hier beinahe verschwunden. Inzwischen kehrt der Braunbär zurück und gedeiht dank des vielfältigen Nahrungsangebots in der Natur der Pyrenäen.
Auch der Südosten ist von Bergen geprägt. Hier verlaufen die Alpen - die größte Gebirgskette des europäischen Kontinents - in einem weiten Bogen beinahe bis zum Mittelmeer. Die Alpen sind der Lebensraum einiger besonders charismatischer Tiere: Hoch in der Luft zieht der Steinadler seine Kreise, stets nach Beute Ausschau haltend. Ein anderer großer Jäger hier ist der Wolf. Wie der Bär war auch er praktisch verschwunden, doch nach und nach kehrt Meister Isegrim in seine angestammten Reviere zurück. Das beweisen auch die beiden jungen Wölfe, die erstmals den sicheren Bau verlassen, um neugierig ihre Umgebung zu erkunden. Südlich von Paris liegt der Wald von Fontainebleau - eines der größten Waldgebiete Westeuropas. Dieser königliche Forst bietet viele faszinierende Geschichten - eine davon handelt von zwei ausgewachsenen Hirschbullen. Die beiden sind seit ihrer Geburt zusammen: Der eine ist eher vorsichtig, der andere ein Bruder Leichtfuß. Ersterer besitzt ein extrem scharfes Gehör, der zweite eine besonders feine Nase. Und so ergänzen sie einander perfekt: Einer passt auf, der andere sucht nach Nahrung - auf diese Weise haben sie nun bereits sieben Jahre miteinander verbracht. Doch jedes Jahr im Herbst steht die ungewöhnliche Freundschaft auf dem Prüfstand: Wenn Hirschbullen durch die Brunft zu erbitterten Rivalen werden und um die Weibchen kämpfen.



Am 20.09.20 14:45 - 15:30 Uhr auf 
arte: Der Schwarzwald rund ums Jahr (1/2)

Der Schwarzwald ist Deutschlands größtes Mittelgebirge. Die Landschaft aus Wald und Weiden, Hochmooren und Feuchtheiden, Streuobstwiesen und Rebhängen ist vielerorts geschützt und in Veränderung. Angesichts des Klimawandels gilt es, sie für Tourismus und Waldbau, für wirtschaftliche Entwicklung und Naturschutz zukunftstauglich zu machen. Die zweiteilige Dokumentation zeigt die Region im Wechsel der Jahreszeiten und stellt Menschen vor, die sich den Herausforderungen stellen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 16.15 Uhr)



Am 20.09.20 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ZDF: Die geheime Macht der Pilze

Pilze brauchen weder Luft noch Sonnenlicht. Sie vertragen Hitze und Kälte, sogar radioaktive Strahlung halten manche aus. Was eigentlich macht die Pilze zu solchen Überlebenskünstlern? Pilze brauchen weder Luft noch Sonnenlicht. Sie vertragen Hitze und Kälte, sogar radioaktive Strahlung halten manche aus. Was eigentlich macht die Pilze zu solchen Überlebenskünstlern? Pilze können aber auch zu einer ernsten Bedrohung werden. Immer wieder kommt es zu mysteriösen, durch Pilzsporen verursachte Krankheiten. Gerade bei langzeitbeatmeten Patienten in der Zeit der Corona-Pandemie könnten die weltweit immer häufiger auftretenden Pilzinfektionen in der Lunge ein gefährliches Zusatzrisiko darstellen.



Am 21.09.20 01:25 - 02:10 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere schlafen

Der Schlaf bei Tieren ist bislang noch weitgehend unerforscht. Die Bandbreite ist riesig: Zwar schlafen alle Lebewesen, aber manche nur für ein paar Sekunden am Stück. Andere wiederum schlafen fast 90 Prozent ihres Lebens. Einige Spinnenarten können über Monate stillstehen, Schlangen schließen nie ihre Augen, bestimmte Vögel schlafen im Flug, Delfine können sogar im Schlaf kommunizieren. Ein Film über ungewöhnliche Arten des Schlafs.
(Fünf weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 5.50 Uhr)



Am 21.09.20 04:45 - 05:35 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - In den Karpaten

In dieser Episode wagt sich Bear Grylls in die Heimat des berüchtigten Grafen Dracula. Die riesigen Wälder der transsilvanischen Karpaten gehören zu den abgelegensten Gebieten Europas. In dieser Wildnis voll von reißenden Flüssen, tiefen Schluchten und Raubtieren muss der routinierte Survival-Spezialist auf seine ganze Erfahrung zurückgreifen, um zu überleben. Kaum hat ein Helikopter den Abenteurer in Rumänien abgesetzt, tauchen schon die ersten hungrigen Braunbären auf. Die bis zu 300 Kilo schweren Kolosse können einen Menschen mit einem einzigen Prankenhieb töten, und Bear ist gut beraten, den gefährlichen Waldbewohnern aus dem Weg zu gehen.



Am 21.09.20 10:20 - 11:05 Uhr auf 
3sat: Kielings wilde Welt

In drei Folgen reist Andreas Kieling zu den schönsten Tierparadiesen dieser Erde und präsentiert dabei außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Tierwelt. Extreme jeder Art stehen dabei im Vordergrund: etwa die kargen Inseln am Rande der Antarktis, die üppigen Sumpfwälder und Hochgrasfluren im nördlichen Indien, hochalpine Regionen, Mittelgebirgswälder, das äthiopische Hochland und die Unterwasserwelt Australiens.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 11.50 Uhr)



Am 21.09.20 12:15 - 12:50 Uhr auf 
arte: Wo die Wüste wächst - Klimawandel in Rumänien

In der rumänischen Region Oltenien sind die Folgen des Klimawandels deutlich zu sehen und zu spüren. Wo einst grüne Wiesen und Wälder das Ufer der Donau säumten, sieht man heute nur noch sandige Flächen. Mehr als 800 Quadratkilometer längs der Donau umfasst das Gebiet inzwischen. Der Wind bläst den Sand in die Dörfer und sogar bis in die über 200 Kilometer entfernte Hauptstadt Bukarest. Es ist die Folge einer Kombination aus Klimawandel und rücksichtsloser Agrarpolitik. Diktator Nicolae Ceaușescu wollte in den 70er und 80er Jahren die landwirtschaftliche Großproduktion vorantreiben, ließ dafür Wälder abholzen und Seen trockenlegen. Umweltschützer, Unternehmer und Lokalpolitiker versuchen nun, die fortschreitende Verwüstung im Süden ihres Landes zu stoppen. Der Bukarester Abgeordnete und Umweltaktivist Octavian Berceanu reist regelmäßig in die Region, um die Hauptquellen der Versandung zu finden. Zusammen mit Forstingenieur Dan Popescu versucht er, Einheimische und Beamte davon zu überzeugen, Bäume auf den versandeten Feldern zu pflanzen. Die Bauern können auf den sandigen Böden kaum noch Gemüse anbauen. Selbst anspruchslose Getreidepflanzen wie Mais finden auf den Feldern nicht mehr ausreichend Nährstoffe. In ihrer Not bauen sie nun vor allem Melonen an. In Oltenien passiert schon jetzt, was auch anderen Teilen Europas durch den Klimawandel droht: ein Dürresommer nach dem anderen mit schweren Konsequenzen für Umwelt und Landwirtschaft.



Am 21.09.20 14:45 - 15:15 Uhr auf 
WDR: Wie geht das - Vom Baum zur Grillkohle

In Bodenfelde an der Oberweser steht Deutschlands einzige Grillkohlefabrik. 30.000 Tonnen Holzkohle werden dort pro Jahr hergestellt. Das benötigte Holz stammt aus den umliegenden Wäldern. Kein Baum wird extra für die Grillkohleproduktion entnommen, verwendet wird Industrieholz, das bei Durchforstungen anfällt, Kronenholz und unbehandelte Holzabfälle aus der Möbelproduktion. Diese Ausgabe aus der Reihe "Wie geht das?" zeigt den spannenden Weg der Herstellung von Grillkohle: von der Holzernte im Wald bis zum Einsatz auf dem Grill.



Am 21.09.20 16:00 - 16:55 Uhr auf 
arte: Indonesien - Ein Norweger bei den Mentawai

Der Norweger Audun Amundsen ist bereits mehrere Jahre durch die Welt gereist, um fremde Kulturen zu entdecken, als er 2004 im indonesischen Dschungel auf einen Mentawai-Clan trifft. Er lernt den Medizinmann Aman Paksa, dessen Frau Bai Paksa, ihre Tochter Ulak, ihren Sohn Sonin und den restlichen Stamm kennen, erlernt ihre Sprache, von der keine Schriftform existiert, und lebt mit ihnen im Urwald. Zwischen den beiden so unterschiedlichen Männern entsteht eine tiefe Freundschaft. Nach einem Norwegen-Aufenthalt kehrt Audun mit einer Filmausrüstung zurück, um das Leben der Mentawai zu dokumentieren. Doch im Dschungel deutet sich bereits ein tiefgreifender Wandel an: Binnen weniger Jahre erleben die Mentawai eine rasante Modernisierung. Straßen werden gebaut, Stromleitungen verlegt, und die traditionelle Tauschwirtschaft gerät durch die Einführung von Geld aus dem Gleichgewicht. Audun Amundsen hat den Medizinmann 14 Jahre lang begleitet und festgehalten, wie sich der Einzug der Moderne auf das traditionelle Stammesleben auswirkt.



Am 21.09.20 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Stadt, Land, Fuchs!

Füchse sind wahre Überlebenskünstler, die in allen Regionen der Erde zu Hause sind. Inzwischen sind die klugen Tiere auch in Städten heimisch geworden. So lebt im Berliner Regierungsviertel seit vielen Jahren ein eng verbundener, mehrere Generationen umfassender Fuchs-Clan. Auf dem Land und hoch im Norden weht für Füchse oft ein anderer Wind. Über zwei Jahre lang blieben die beiden Filmemacher Roland Gockel und Rosie Koch den Füchsen in Berlin, Hamburg und an der norddeutschen Küste auf der Spur. Mit Hilfe vieler versteckter Kameras gelang es ihnen, den ebenso schlauen und kamerascheuen Tieren einige Geheimnisse zu entlocken.



Am 21.09.20 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Mörderische Mieze - Die Katze

Katzen gelten als niedliche Schmusetiger mit hohem Flauschfaktor. Sie werden von allen geliebt und überall auf der Welt mit großer Hingabe umsorgt. Im Internet werden wir mit Cat-Content - Katzenbildern und -videos - geradezu überflutet. Doch trotz zehntausendjähriger Domestizierung und ganz abgesehen von dem guten Image in den sozialen Medien ist und bleibt das weltweit beliebteste Haustier vor allem eins: ein Raubtier. In gefährdeten Ökosystemen wie Neukaledonien und Australien richten Katzen großen Schaden an, indem sie Jagd auf bedrohte Arten machen.



Am 21.09.20 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Tatort Wald - Die Holzmafia in Rumänien

In den Wäldern Rumäniens findet seit Jahrzehnten ein Kahlschlag von enormem Ausmaß statt - auch illegal in Nationalparks. Das Holz wird in alle Welt exportiert, obwohl gegen Rumänien ein Vertragsverletzungsverfahren seitens der EU läuft. Wie kann es sein, dass alle Anstrengungen nichts nützen und der Kahlschlag ungehindert weitergeht? Stecken mafiöse Strukturen dahinter? Umweltaktivisten wie der 35-jährige Horea Petrehus vermuten das. Der Bildhauer und Förster stellt sich gegen die zerstörerischen Profitjäger der Holzindustrie. Um die natürlichen Waldressourcen besser überwachen zu können, gründete Petrehus einen Verband für die Forschung der Habitate. Die meiste Zeit verbringt Petrehus in der Natur. Dabei weicht ihm Pedro, ein Hirschkalb, nicht von der Seite. Er hat es als verwaistes Kitz gefunden und großgezogen. Der Mann mit dem roten Bart kennt den Wald wie seine Westentasche und erkannte früh die dramatische Situation. Lebensräume für Bären, Hirsche, Wölfe, Wildschweine, diverse Vogelarten und viele kleine Lebewesen drohen zu verschwinden.
Auch Gabriel Paun von der Umweltorganisation Agent Green hat sich der Rettung des rumänischen Urwalds verschrieben. Und er weiß, wie gefährlich dieses Engagement ist. Sechs Waldschützer sind bereits ermordet worden. Petrehus und Paun scheuen trotzdem keine Gefahr. Sie wollen vor allem das Bewusstsein der jungen Generationen für diese Naturressource schärfen. Denn es kommt auch auf uns als Verbraucher an. Es ist eben nicht egal, wo das Holz für die Möbel, Spanplatten oder Brennholz herkommt.
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)



Am 21.09.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD: Die Rückkehr der Biber

Die Rückkehr der Biber ist eine der größten Erfolgsgeschichten des Naturschutzes in Deutschland. Lange Zeit gejagt und nahezu ausgerottet, leben heute wieder mehr als 35.000 Biber in der Bundesrepublik - Tendenz steigend. Doch wie kam es dazu? Mehr als zwei Jahre ist Klaus Weißmann den scheuen Bibern auf der Spur und dokumentiert ihre Ausbreitung in Deutschland. Welche Wege nutzen sie? Welchen Gefahren sind sie ausgesetzt? Schritt für Schritt erzählt der Film die spannende und teils kuriose Erfolgsgeschichte der sympathischen Nager.



Am 21.09.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Die Wahrheit über die Kraft des Waldes

Zwei Trockenjahre haben Brandenburgs Wälder hinter sich. Die Regenfälle dieses Sommers waren nur Tropfen auf die ausgetrockneten Böden. Waldbrände, Schädlingsinvasionen und immense Dürreschäden setzten und setzen den Bäumen zu. Wie steht es um die Kraft des Waldes angesichts riesiger Probleme? Brandenburgs Forstleute und Wissenschaftler wollen das herausfinden. Viele Waldbesitzer sind verunsichert. Sie fragen sich, auf welche Waldbaumarten sie in Zeiten des Klimawandels noch setzen können. Die Robustheit von Waldbäumen wird künftig ausschlaggebend sein, ob sie die zunehmende Invasion von wärmeliebenden Schadinsekten überleben und nicht dem Borkenkäfer zum Opfer fallen. Sven Oswald begibt sich auf eine Entdeckungsreise zu den drängendsten Problemen des Waldes, aber er erlebt auch dessen Schönheit und Erholungswert. Er erkundet die Kräfte des Waldes beim Campen und Waldbaden. Er geht der Frage nach, wie dieser für Brandenburg so identitätsstiftende Wald bewahrt und für folgende Generationen gesichert werden kann.



Am 21.09.20 21:45 - 22:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Auf dem Holzweg - wie Mensch und Klimawandel den Wald gefährden

Jedes Jahr gehen in Mitteleuropa 3.000 Quadratkilometer Waldfläche verloren, eine Fläche so groß wie das Saarland. Experten befürchten, dass sich der Waldschwund noch beschleunigen könnte. Denn der trockene Sommer 2018 hat viele Bäume anfällig gemacht für Krankheiten und Schädlinge. Und nicht nur um unsere heimischen Wälder steht es schlecht. Auch die Urwälder weltweit sind in Gefahr. Immer mehr Tropenholz wird gefällt - und landet zum Beispiel als Holzkohle auf deutschen Grills. Was bedeutet das Waldsterben für uns Menschen? Und wie können wir es aufhalten? "W wie Wissen" bringt Licht ins Dickicht.
(Wdh. morgen 15.45-16.15 Uhr)



Am 23.09.20 10:05 - 10:50 Uhr auf 
tagesschau24: Wassermangel - Trocknet Bayern aus?

Der Main als Lebensader und Bundeswasserstraße konnte in den vergangenen Jahren nur mühsam am Leben erhalten werden. Im Herbst 2019 starben hektarweise in vielen Teilen Bayerns vor allem Fichten- und Kiefernwälder aufgrund der Trockenheit ab. Längst sprechen Experten vom "neuen Waldsterben". Niedrigwasser-Management wird nach allen Prognosen auch 2020 Forst- und Landwirtschaft, Behörden und Politik vor immer größere Herausforderungen stellen. Wie lässt sich der Wald retten? Wann droht ein Verteilungskonflikt zwischen Land- und Forstwirtschaft, Industrie und Konsum, zwischen Nord- und Südbayern?



Am 24.09.20 11:05 - 11:45 Uhr auf 
arte: Tiere in den Flegeljahren

Wer kennt das nicht: Gestern waren die Kleinen noch lieb, kuschelig und folgsam - einfach zum Knuddeln. Und plötzlich ist alles ganz anders: Der Nachwuchs schmollt, ist bockig, nörgelt den ganzen Tag, und auf den elterlichen Rat wird gepfiffen! In der Pubertät wird manchmal der Alltag zum Chaos. Und wie ist es bei Tieren? Ganz einfach: genauso! Die Dokumentation beschreibt die Zeit der Pubertät in der Tierwelt.



Am 24.09.20 18:00 - 18:45 Uhr auf 
ZDFinfo: Deutschland und der Klimawandel

Dürre, Überflutungen, Gletscherschmelze: Das Klima ändert sich auch in Deutschland. Klimaforscher fordern schon lange ein engagiertes Gegensteuern. Mittlerweile wird die Zeit knapp. Was passiert, wenn wir so weitermachen wie bisher? Und welche Maßnahmen werden helfen, den Klimawandel zu bewältigen? Der industrielle Fortschritt, dem auch Deutschland seinen Reichtum verdankt, hat seinen Preis: Durch die Verbrennung von Kohle, Erdöl und Gas werden Unmengen an Kohlendioxid freigesetzt, die den natürlichen Treibhauseffekt unseres Planeten verstärken. Es wird wärmer - und das hat Folgen, die auch in Deutschland nicht mehr zu übersehen sind. Staubtrockene Ackerflächen stellen Bauern zunehmend vor Probleme. Viele der heutigen Nutzpflanzen können zukünftig wohl nicht mehr wie gewohnt angebaut werden. Dürre Wälder fallen in immer größerem Ausmaß Schädlingen oder Bränden zum Opfer. Die Trinkwasserversorgung wird immer aufwendiger. Auch die Industrie kämpft mit der Trockenheit. Sinken die Pegelstände in den Flüssen, steht beispielsweise nicht mehr ausreichend Kühlwasser für die Energieproduktion zur Verfügung. Im Gegensatz dazu bedrohen steigende Meeresspiegel die Küsten. Wie kann diese unheilvolle Entwicklung gebremst werden? Was bedeutet der Klimawandel vor der eigenen Haustür? Anhand vieler persönlicher Geschichten zeigt ZDFzeit, wie sich Deutschland jetzt schon verändert und fragt Wissenschaftler, wie man den Herausforderungen des Klimawandels begegnen kann. Der Streit um Gegenmaßnahmen und Anpassungsstrategien wird schon lange erbittert geführt. Fest steht vor allem eines: Der Klimawandel wird unsere Gesellschaft nachhaltig verändern.



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