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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 05.09.19 01:20 - 01:50 Uhr auf 
tagesschau24: Staatsfeind Wildschwein - Dänemark und sein eiserner Vorhang
Wildschwein-Angst im Königreich: Schwarzkittel könnten die Afrikanische Schweinepest einschleppen und die Landwirtschaft ruinieren. Der Stahlgitterzaun zwischen Ost- und Westküste ist höchst umstritten: Kritiker sehen das 10 Millionen Euro teure Projekt als ein weiteres Symbol der Abschottung Dänemarks - nach der Wiedereinführung der Grenzkontrollen. Auch Wildbiologen schütteln den Kopf: Zum einen gibt es kaum Wildschweine in der Region, zum anderen bleiben durch Straßen, Feldwege oder Bahngleise viele Öffnungen, sodass die Tiere ohnehin queren können. Während die Ferkelerzeuger um ihre Existenz bangen und vom Staat einen Schutz gegen die Seuche fordern, machen die Zaungegner mobil gegen ein Bollwerk, das für sie hochproblematisch ist - erst recht in Zeiten der Flüchtlingsdiskussion und des Erstarkens populistischer Parteien in Europa.


Am 05.09.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Der Darß - Küste der Kraniche
Zwischen Rostock und Rügen liegt am Rand der Ostsee die langgestreckte Halbinsel aus Fischland, Darß und Zingst. Noch vor 4.000 Jahren bestand sie aus einzelnen Inseln, die erst durch die Macht des Windes und der Strömungen zusammenwuchsen. Heute schützt diese Landzunge eine einzigartige Lagunenwelt, die in ihrem Windschatten liegt: den Bodden mit seinen Salzwiesen, Prielen und Seen. Vor dem direkten Zugriff der See bewahrt, leben hier sehr viele verschiedene Vogelarten, von den Seeadlern des Darßer Waldes bis zu den Kormoranen der kleinen Boddeninseln, von den Uferschnepfen bis zu den schon fast ausgestorbenen Kampfläufern. Im Herbst und im Frühling beherrschen jedoch die gewaltigen Trupps der Kraniche das Bild, von denen die meisten in Skandinavien und dem Baltikum brüten. Sie suchen hier Stärkung vor dem großen Zug in ihr südwestliches Winterquartier oder auf dem Rückweg gen Norden. Rund 40.000 Kraniche sammeln sich am Bodden, ein beeindruckendes Schauspiel. Zeitgleich werben im Darßer Wald die Rothirsche um die Weibchen. Ihr tiefes Röhren vermischt sich mit dem Rauschen der Wellen und den heiseren Rufen der Kraniche. Zu dieser Zeit gelingt es sogar, die brunftenden Tiere direkt vor der Kulisse der Ostseewellen zu beobachten.


Am 05.09.19 11:20 - 12:15 Uhr auf 
arte: Die Rückkehr der Wölfe - Das Wunder im Yellowstone-Nationalpark
Im nordamerikanischen Yellowstone-Nationalpark vermehrten sich die Wapiti-Rothirsche lange Zeit ungebremst und das zuungunsten der dortigen Flora und Fauna - bis Wölfe in das Gebiet Einzug hielten. Die Dokumentation "Die Rückkehr der Wölfe - Das Wunder im Yellowstone-Nationalpark" zeigt die erstaunlichen Folgen, die die Wiederansiedlung von Wölfen Ende der 1990er Jahre für das gesamte Ökosystem im Yellowstone-Nationalpark hat. Ein aus den Fugen geratenes Ökosystem ist durch die Rückkehr der Raubtiere wieder in ein natürliches Gleichgewicht gelangt.


Am 05.09.19 14:15 - 14:40 Uhr auf 
BR: Einwanderer - Marderhund, Känguru, Nandu
Rund 4.000 fremde, wilde Tierarten haben sich binnen weniger Jahrzehnte in Deutschland niedergelassen. Die meisten Tiere wanderten nicht freiwillig ein. Sie wurden von Menschen mitgebracht und gelangten irgendwie in Freiheit. Der bekannte Tierfilmer Felix Heidinger berichtet, woher die Einwanderer stammen, und wie sie es schaffen, hierzulande zu überleben.


Am 05.09.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Unbekanntes Brasilien
Das Schutzgebiet Jalapão liegt an der Grenze zwischen dem Amazonasregenwald und den Buschsavannen Brasiliens. Das Wetter pendelt in dieser Region der Erde zwischen Extremen hin und her: In der Regenzeit gießt es wie aus Eimern und danach folgt monatelang trockene Hitze. Deshalb ist der größte Feind des Survival-Duos in dieser unwirtlichen Umgebung der Durst. Denn wenn der Körper zu lange hohen Temperaturen ausgesetzt ist und zudem unter Flüssigkeitsmangel leidet, versagen die Muskeln und man kann nicht mehr klar denken.


Am 05.09.19 16:55 - 17:20 Uhr auf 
arte: Ungeliebter Tierbesuch - Wenn Tier und Mensch sich in die Quere kommen
Die Bauern auf der Ostseeinsel Usedom sind saumäßig wütend auf Wildschweine. Die vermehren sich hier fast ungebremst und richten jedes Jahr größere Schäden an. Wildschweine gehören zur heimischen Fauna, anders sieht es bei Nandus aus. Die straußenähnlichen Vögel kommen ursprünglich aus Südamerika und konnten sich im ehemaligen deutsch-deutschen Grenzgebiet verbreiten, nachdem einige Tiere aus einer Zucht entkommen waren. Auch die Chinesische Wollhandkrabbe ist eine invasive Art, die vermutlich schon vor hundert Jahren mit dem Ballastwasser von Handelsschiffen eingeschleppt wurde. Die Krabben breiten sich massiv in der Havel aus.


Am 05.09.19 17:50 - 18:35 Uhr auf 
arte: Ocillas letzte Chance
Guyana ist eines der kleinsten Länder Südamerikas, doch es besitzt wohl die intakteste Natur des Kontinents: unberührte Wälder, wilde Flüsse und starke autonome indigene Gemeinschaften. In einem kleinen Dorf im Süden Guyanas kümmert sich der junge Falton um das verwaiste Margayjunge Ocilla. Margays sind kleine Raubkatzen, die hauptsächlich durch die Zerstörung der Regenwälder gefährdet sind. Falton betreut den Margay ehrenamtlich im Rahmen des Dorfprojektes Yacumbi. In der Wildtierstation landen verwaiste Jungtiere und von den Behörden beschlagnahmte oder verletzte Tiere. Ocilla ist der erste Margay, der bei Yacumbi ausgewildert werden soll. Monatelang zieht Falton mit ihm durch den Regenwald. Er ist dort in der Wildnis aufgewachsen und weiß, wie man im Wald überlebt. Dabei nutzt er das überlieferte Wissen seines Volkes der Wapishana. Wo immer es geht, versucht er, das Verhalten der Katzenmutter zu imitieren. Da bisher nur wenig über die seltenen und scheuen Katzen bekannt ist, konzentriert er sich darauf, ihm die Gefahren zu zeigen und beizubringen, wo ein Räuber seiner Größe Nahrung finden kann. Klettern und die Fortbewegung in den Baumkronen, die so typisch sind für die kleinen Raubkatzen, braucht Ocilla nicht erst zu lernen. Mehrere Monate ist nicht sicher, ob es Falton gelingen wird, die Katze für ein Leben in Freiheit fit zu machen. Der Margay muss zeigen, dass er sich ernähren und verteidigen kann. Erst danach ist es an der Zeit, sie in ein entferntes geschütztes Gebiet zu bringen und freizulassen. Auch dort stehen dem jungen Margay noch Prüfungen bevor.


Am 05.09.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Vernetzte Pflanzenwelt
Reden Bäume? Tuscheln Pilze? Können Pflanzen ihre Feinde riechen? Forscher sind überzeugt, dass Pflanzen kommunizieren. Haben Pflanzen dafür Sinnesorgane? Gibt es "grüne Intelligenz"? Die meisten Pflanzen sind über Wurzeln unterirdisch miteinander verbunden. Gemeinsam mit Pilzen bilden sie so riesige Netzwerke - ein "grünes Internet", über das pflanzliche Individuen symbiotisch miteinander in Kontakt stehen. Es ist eine Welt pulsierender Aktivität, in der Pflanzen kommunizieren, kooperieren und manchmal sogar Krieg führen. Pflanzen sind viel weniger passiv, als wir bislang dachten, und sie sind viel intelligenter, als wir es ihnen jemals zugetraut haben.


Am 05.09.19 21:00 - 22:00 Uhr auf 
3sat: scobel - Die Macht des Miteinander
Die Welt der Symbiosen ist existenziell und faszinierend. "scobel" zeigt, wie Wissenschaft und Forschung sich dieses Prinzip zu Nutze machen und was die Gesellschaft daraus lernen kann. Symbiosen sind ein biologisches Überlebensprinzip mit zentralem Einfluss auf die Evolution. Gert Scobel diskutiert darüber unter anderem mit Nicole Dubilier, Symbiose-Forscherin und Professorin am Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen.


Am 06.09.19 03:05 - 03:50 Uhr auf 
arte: Lebensraum Kopfbaum - Vom nachhaltigen Nutzen des Baumschnitts
Kulturgut, vielfältige Nutzpflanze und Lebensraum etlicher Pflanzen- und Tierarten: Kopfbäume wachsen bereits seit mehreren Jahrtausenden in den hiesigen Breitengraden. Geprägt von ihrer ursprünglichen Nutzung für Korbgeflechte, Werkzeugmaterial und auch Hauswände stellen die heute in Vergessenheit geratenden Holzgewächse ein einzigartiges biologisches Kulturerbe dar. Der Dokumentarfilm richtet auf die Nutzungsformen dieser originellen Bäume und Weiden wieder mehr Aufmerksamkeit - denn ganz sinnbildhaft stehen sie für den aktuellen Wunsch nach einer nachhaltigen Rückbesinnung auf die Natur.


Am 06.09.19 10:15 - 11:00 Uhr auf 
tagesschau24: Extreme - das neue Normal? Klimawandel in Bayern
Geologe Dr. Michael Krautblatter von der TU München ist ein Forscher mit viel Outdoor-Kontakt. Um seine Messstationen in den Alpen zu warten, schnallt er sich auch bei eisigen Temperaturen regelmäßig den Klettergurt an. Sein wichtigstes Forschungsobjekt: der Hochvogel im Oberallgäu. Dort klafft ein Riesenspalt am Gipfel, der seit zwei Jahren immer größer wird. Für den Geologen bietet er die Chance, die durch das Abschmelzen des Permafrosts bröselnden Gesteine in den Bergen besser zu verstehen. Sein Ziel: Auch wenn er den Klimawandel nicht aufhalten kann, will er die Berge wenigstens für Wanderer, Skifahrer und Anwohner sicherer machen. Arno Zengerle hat sich dem Klimawandel schon vor 20 Jahren entgegengestellt. Der Bürgermeister des Energiedorfes Wildpoldsried im Oberallgäu kann stolz auf seine Gemeinde sein. Denn durch Wind- und Sonnenenergie erzeugt sie fünfmal mehr Strom als sie selbst verbraucht. Viele Energiepreise haben die Wildpoldsrieder schon eingeheimst. Doch der Bürgermeister ist frustriert: Gerade in den letzten Jahren haben neue Gesetze wie die 10H-Abstandsregelung für Windräder die Bemühungen für mehr Klimaschutz torpediert. Als Kreisrat im Oberallgäu kämpft er an vielen Fronten für eine bessere Klimabilanz durch erneuerbare Energien - nicht selten gegen die Interessen des Naturschutzes. Auch in Bayern streiken inzwischen viele Schüler gegen die Untätigkeit der Politik. Ein Filmteam begleitet die 16-jährige Nele aus Kempten bei ihrem Kampf um mehr Aufmerksamkeit für die Erderwärmung und ihre Folgen. Dass der Umweltschutz demnächst in die Bayerische Verfassung aufgenommen werden soll, findet sie gut. Doch sie fragt sich: Ist das nur "Symbolpolitik" oder eine wirkliche Kehrtwende zu mehr Verantwortung für das, was wir den nächsten Generationen hinterlassen?


Am 06.09.19 14:15 - 14:40 Uhr auf 
BR: Am schönsten singt die Nachtigall
Es ist erstaunlich, wie schön und laut viele Vogelarten singen können. Im Frühling, während der Paarungszeit, schmettern die Männchen unermüdlich ihre Lieder, weil sie den Weibchen gefallen wollen. Mit bis zu 260 unterschiedlichen Strophen sucht das Nachtigallmännchen nach seinem Weibchen. Felix Heidinger erzählt von Singvögeln, aus einer Stadt, die einst Schauplatz einer weltberühmten Liebesgeschichte war, aus Verona. Aber es gibt auch Vogelmännchen, die kein Gold in der Kehle haben. Die müssen sich etwas anderes einfallen lassen, um ihrem Weibchen zu imponieren.


Am 06.09.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
NDR: Leben mit dem Wolf
Kein Tier polarisiert die Bevölkerung in Niedersachsen so sehr wie der Wolf. Mittlerweile vergeht kaum eine Woche, in der nicht irgendwo im Land ein Tier gesichtet wird. Während die einen die Rückkehr des stark geschützten Wildtieres begrüßen, fürchten andere den Kontakt. Die nordstory begleitet über ein Jahr lang die Wolfsbeauftragte des Landes Niedersachsen, ehrenamtliche Wolfsberater und Nutztierhalter auf dem schwierigen Weg der gemeinsamen Koexistenz von Mensch und Canis lupus, dem Urahn der Haushunde.


Am 06.09.19 14:50 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere kommunizieren
Tiere mögen zwar keine Sprache haben, die unserer menschlichen ähnlich ist, trotzdem kommunizieren sie. Nicht nur untereinander, sondern auch mit anderen Lebewesen. Oft einfach, aber effektiv. Wenn man einen Hirsch röhren hört, weiß man, es ist Brunftzeit. Wenn eine Klapperschlange mit ihrer Rassel warnt, weiß man, es ist Gefahr in Verzug. Wenn ein Hund gegen den Zaunpfahl pinkelt, markiert er sein Revier. Tiere teilen sich auch mit, wo es etwas zu Essen gibt, dass sie paarungsbereit sind oder dass Gefahr droht.
(Weitere 4 Folgen direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr)


Am 06.09.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Gekaufte Agrarpolitik - Wie Industrie und Agrarlobby durchregieren
Wenn in Brüssel über die gemeinsame Agrarpolitik ab 2020 verhandelt wird, geht es auch um die Neuverteilung der 60 Milliarden Euro EU-Agrarsubventionen. Wie werden sich die EU-Abgeordneten verhalten? Unabhängig entscheiden, oder im Interesse von Industrie und Interessensverbänden? Eine exklusive Recherche deckt die engen Verflechtungen mit Parlamentariern in Brüssel und Berlin auf und zeigt, wie die Bemühungen um eine umweltfreundlichere Landwirtschaft so auf der Strecke bleiben.


Am 06.09.19 21:15 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Hitzewellen und Wassermassen - Der Norden im Klimawandel
Reporter Philipp Abresch begibt sich im zweiten Teil seiner Klimawandelrecherche für "Wetter extrem" in die Harzregion. Mit den Förstern des Nationalparks Harz geht es tief in den Wald. Oberförsterin Sabine Bauling zeigt ihm, wie die Fichtenbestände unter den Folgen des Klimawandels leiden. Außerdem informiert er sich über den Trinkwasserstand im Harz und trifft Mückenforscher des Bernhard-Nocht-Instituts. Alle treibt die selbe Frage: Welche Folgen hat der Klimawandel für den Norden?
(Wdh. morgen 8.30-9.00 Uhr)


Am 07.09.19 05:00 - 05:45 Uhr auf 
phoenix: Kielings wilde Welt (1/3)
In drei Folgen reist Andreas Kieling zu den schönsten Tierparadiesen dieser Erde und präsentiert dabei außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Tierwelt. Extreme jeder Art stehen dabei im Vordergrund: etwa die kargen Inseln am Rande der Antarktis, die üppigen Sumpfwälder und Hochgrasfluren im nördlichen Indien, hochalpine Regionen, Mittelgebirgswälder, das äthiopische Hochland und die Unterwasserwelt Australiens.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 7.15 Uhr)


Am 07.09.19 06:00 - 06:30 Uhr auf 
BR: Biogas - Zwischen Hoffnungsträger und Umweltsünder
Biogas hatte einen hervorragenden Ruf als wichtiger Baustein der Energiewende bis Fehlsteuerungen zu Streit und Umweltproblemen führten. Wo geht die Reise hin für den Energie-Hoffnungsträger? Die Moderatoren Caroline und Gunnar wollen das herausfinden und treffen eine Frau, die mit Biogas Leben verändern will. Die Agrar-Technikerin Katrin Pütz hat eine Biogas-Anlage im Zelt und einen Biogas-Rucksack erdacht - als Alternative zum mühsamen und gesundheitsschädlichen Kochen mit Holz in Afrika.


Am 07.09.19 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Die Eule mit dem Superohr
Diesmal möchte Paula alles über die geheimnisvolle Eule wissen. Mit ihren riesigen Augen, dem starren Blick und scharfen Schnabel kann einem der Vogel richtig Angst machen. Dabei hält man die Eule für einen Glücksbringer und Vogel der Weisheit. Die Eule ist ein Vogel mit vielen Gesichtern. Deswegen nimmt Paula den komischen Kauz genauer unter die Lupe. In der Greifvogel-Auffangstation von Uwe geht die Reporterin auf Tuchfühlung mit verschiedenen Eulenarten. Paula entdeckt die außergewöhnlichen Fähigkeiten der Vögel: Sie können in der Dämmerung nicht nur zehnmal besser sehen und viel, viel besser hören als wir Menschen, sondern auch ihren Kopf extrem verdrehen. Außerdem sind sie lautlose Flugakrobaten. Paula entdeckt, wie das alles funktioniert. In einem Schlosspark in München geht sie anschließend selbst auf die Suche nach freilebenden Waldkäuzen, die auch zu den Eulen gehören. Vogelexperte Werner hilft ihr dabei. Wonach muss man Ausschau halten? Welche Spuren deuten auf eine Eule hin? Wird Paula fündig?


Am 07.09.19 08:30 - 09:00 Uhr auf 
NDR: Hitzewellen und Wassermassen - Der Norden im Klimawandel
Reporter Philipp Abresch begibt sich im zweiten Teil seiner Klimawandelrecherche für "Wetter extrem" in die Harzregion. Mit den Förstern des Nationalparks Harz geht es tief in den Wald. Oberförsterin Sabine Bauling zeigt ihm, wie die Fichtenbestände unter den Folgen des Klimawandels leiden. Außerdem informiert er sich über den Trinkwasserstand im Harz und trifft Mückenforscher des Bernhard-Nocht-Instituts. Alle treibt die selbe Frage: Welche Folgen hat der Klimawandel für den Norden?


Am 07.09.19 08:45 - 08:55 Uhr auf 
phoenix: Wir Klimahelden - Wie Berliner Treibhausgase einsparen
Der Klimawandel gilt als eine der größten Bedrohungen der Menschheit. Die weltweiten CO2-Emissionen sind so hoch wie nie zuvor. Karin Beese kann nicht weiter tatenlos zusehen. Sie und ihre Familie wollen ihre CO2-Bilanz deutlich reduzieren. Dafür krempeln Karin Beese, ihr Mann und die drei Töchter ihr Leben um. Sie verzichten auf Flugreisen, kaufen regional ein, bauen selbst Gemüse an, fahren mit dem Fahrrad statt mit dem Auto. Auch Nachbarn, Freunde, Bekannte wollen sie für das Thema sensibilisieren und für einen alternativen, klimaneutralen Lebensstil begeistern. Die Familie nimmt an einem Langzeit-Experiment des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung teil, das unter dem Motto "Klimaneutral leben in Berlin" steht. Ihr Ziel: Innerhalb weniger Monate wollen sie ihr CO2-Jahresbudget um 40 Prozent reduziert haben; dafür nehmen sie einiges in Kauf.


Am 07.09.19 09:45 - 10:00 Uhr auf 
phoenix: HARZ-lich willkommen - Eine Reise um den Brocken
Höchstes Gebirge Norddeutschlands, Touristen-Hotspot für Outdoor-Action, sagenumwobenes Wanderparadies, Schauplatz der deutsch-deutschen Teilung - der Harz hat viele Gesichter. Auf ihrer Harz-Reise trifft ZDF-Autorin Annegret Oster Actionliebhaber auf schwankenden Hängeseilbrücken, wandert mit einem früheren DDR-Grenzer auf den Brocken, besucht eine Theaterpremiere im Wald und fliegt mit dem Gleitschirm über die Fachwerkstadt Goslar.


Am 07.09.19 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Tarzan und die Affen von Siberut
Es muss ein erfahrener Jäger sein, der sich hier lautlos durch den Urwald bewegt. Jede seiner Bewegungen verrät es. Im Umgang mit Giftpfeil und Bogen ist Tarzan ein Meister. Auch die aufmerksamsten Affen haben selbst in den höchsten Bäumen bei ihm kaum eine Chance. Doch dass Tarzan Affen jagt, das ist Vergangenheit. Auf der noch immer abgelegenen indonesischen Insel Siberut haben vier der seltensten Affenarten bis heute überlebt. Tarzan ist inzwischen der Chef der "Forest Guides" - der Führer, ohne die das bemerkenswerte Artenschutzprojekt auf Siberut nicht existieren könnte. Thomas Ziegler vom Primatenzentrum in Göttingen besucht die Station und auch das Dorf in der Nähe. Von hier stammt auch Tarzan. Anders als er stellen hier noch viele Männer das Gift für die Pfeile her, mit denen sie Jagd auf die letzten Affen von Siberut machen.


Am 07.09.19 11:20 - 12:05 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Die Wurzeln im Wasser
Die Platane auf der schweizerischen Ile de Peilz und der griechische Geroplatanos gehören nicht nur zur selben Art, sondern stehen beide mit den Füßen im kühlen Nass: Die eine taucht ihre Wurzeln in den Genfer See, die andere nährt sich seit Jahrhunderten von dem Quellwasser, das neben ihrem Stamm aus der Erde sprudelt. Außerdem haben beide Bäume eine kulturelle Bedeutung für die lokale Bevölkerung. Die Platane der Ile de Peilz unterstreicht die Schönheit des Genfer Sees und verleiht der Umgebung einen romantischen Anstrich. Die Bewohner des Seeufers betrachten sie mit einer Mischung aus Gutmütigkeit und Stolz. Für die Kinder ranken sich um den einsamen Baum auf dem kleinen Felsen zahlreiche Legenden; auf die Erwachsenen wirkt seine sanfte Ruhe angenehm entspannend. In der nordgriechischen Balkanregion entstand rund um eine alte Platane ein ganzes Dorf, das sogar ihren Namen trägt. Die Bewohner sind mit "ihrem" Baum tief verbunden und fühlen sich von ihm beschützt. Unter seiner majestätischen Krone kommen alle Generationen zusammen, um seine Geschichten zu erzählen.
(Wdh. übermorgen 8.05-8.50 Uhr)


Am 07.09.19 12:05 - 12:50 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Baumgreise und Stammhalter
In Deutschland thront eine Eiche einsam und majestätisch inmitten eines Feldes; in Italien ruht eine alte Zypresse, die Franz von Assisi im frühen 13. Jahrhundert selbst gepflanzt haben soll, im Kreuzgang eines Franziskanerklosters. Die starke, unbezwingbare Eiche verkörpert den Rhythmus der Jahreszeiten, dem auch die Bauern bei der Bestellung der umliegenden Felder folgen. Die Zypresse reckt sich aufrecht gen Himmel, als weise sie den Gläubigen den Weg ins Paradies. So unterschiedlich und voneinander entfernt sie auch sein mögen - Upmeyers Eiche und die Zypresse in der Villa Verucchio bilden jeweils auf eigene Weise das stabile Fundament einer Kultur, das im Laufe der Jahrhunderte friedlich weitergegeben wurde. Auf der einen Seite sind es drei Generationen von Bauern, auf der anderen Seite eine kleine Gemeinschaft von Mönchen, von denen die meisten ihr Gelübde am Fuße der alten Zypresse abgelegt haben. Und alle scheinen in "ihrem" Baum das wahre Wesen ihres Seins zu erkennen.


Am 07.09.19 13:35 - 14:20 Uhr auf 
arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Das Afrogelbholz
In den afromontanen Wäldern im Soutpansberg-Gebirge steht ein riesiges Exemplar des Gewöhnlichen Afrogelbholzes, das einer Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten Nahrung und Unterschlupf bietet. Die Afrogelbhölzer gehören zu einer alten Gattung in der Familie der Steineibengewächse, die keine Blüten bilden und sich stattdessen über männliche und weibliche Zapfen fortpflanzen. Diese wachsen jeweils auf unterschiedlichen Bäumen und dienen verschiedenen Vogelarten wie dem Glanzhaubenturako als Futterquelle. Auch diverse Säugetiere wie Klippschliefer und Weißkehlmeerkatzen klettern auf den Baum, um die Früchte zu ernten, während am Boden Afrikanische Waldbilche und Kräuselhauben-Perlhühner nach heruntergefallenen Zapfen suchen. In der Baumkrone bauen Raubvögel wie der Kronenadler ihren Horst, und in den Zweigen darunter beziehen oft Bärenpaviane ihr Nachtquartier.


Am 07.09.19 14:20 - 15:05 Uhr auf 
arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Der Leberwurstbaum
Dem Selinda-Naturschutzgebiet im Nordosten Botsuanas steht ein schwieriges Jahr bevor. Es herrscht Trockenheit, bis zu den nächsten Regenfällen wird es noch Monate dauern. In dieser harten Zeit ist der Leberwurstbaum eine wichtige Futterquelle für eine vielfältige Fauna, von Insekten über Vögel bis zu großen Säugern wie dem Afrikanischen Elefanten. In einer Höhle im Stamm des Baums hat sich eine Smith-Buschhörnchen-Familie niedergelassen. Täglich huschen die Tiere ins Freie, um in den Zweigen nach Futter zu suchen. Nach den ersten Regenfällen im Frühling ist der Leberwurstbaum voller leuchtend roter Blüten, die mit Nektar gefüllt sind. Papageien, Erdhörnchen und Nektarvögel trinken den Blütensaft und bestäuben dabei den Baum. Verschiedene Frankolinarten fressen die purpurroten Blüten, die auf den Boden fallen. Vögel wie der Rotschnabeltoko bilden ihr Nest im hohlräumigen Stamm. Im Sommer trägt der Leberwurstbaum große wurstförmige Früchte, die ebenfalls zahlreichen Tieren als Nahrung dienen. Baumhopfe und Namaspechte holen mit der Zunge Larven und Termiten aus den heruntergefallenen Früchten. Die Samen werden erst freigesetzt, wenn die Früchte auf dem Boden verfaulen oder wenn sie von Tieren wie Elefanten oder Erdhörnchen gefressen und ausgeschieden werden. Sie spielen eine wichtige Rolle für die Fortpflanzung des Baums, dessen Sprösslinge ebenso verführerisch auf die Tierwelt wirken wie der Baum, von dem sie stammen.


Am 07.09.19 14:25 - 15:10 Uhr auf 
hr: Unter Krokodilen und Riesenschlangen - Tropenparadies Kuba
Kuba, ein Paradies, das die Welt jahrzehntelang vergessen hatte und das heute viele nur wegen seiner Traumstrände kennen. Die größte Insel der Karibik hat allerdings viel mehr zu bieten: Kuba ist die Heimat des kleinsten Vogels, des kleinsten Frosches und des aggressivsten Krokodils der Welt. Viele Tierarten findet man nur hier, doch wie kamen sie auf die Insel? Kubas Geschichte begann vor über 100 Millionen Jahren. Damals lag die Insel noch im Pazifik, doch im Laufe der Zeit driftete sie immer weiter nach Osten in die Karibik. Während der Eiszeiten war der Meeresspiegel wesentlich niedriger als heute, Kuba war damals größer und breiter, ausgedehnte Sümpfe bedeckten die flachen Küstenregionen. Stieg der Meeresspiegel, war die Insel fast vollständig überflutet, nur die Berge ragten noch aus dem Meer. Während der langen "Reise" der Insel eroberten viele Tiere aus eigener Kraft Kuba, andere hat es als "Schiffbrüchige" hierher verschlagen.
(Wdh. übermorgen 10.25-11.10 Uhr)


Am 07.09.19 15:05 - 15:50 Uhr auf 
arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Der Kameldornbaum
Mitten in der Kalahari mit ihren vom Wind geformten Dünen und Savannen steht ein majestätischer Kameldorn. Auf den ersten Blick scheint die 200-jährige Akazie das einzige Lebewesen in dieser roten, trockenen Landschaft zu sein. Doch der Eindruck täuscht, denn zahlreiche Insekten, Vögel und Pflanzenfresser finden hier Unterschlupf, Schatten und Nahrung. Eine Kolonie geselliger Webervögel hat in seiner Krone einen geschützten Platz für ihr Gemeinschaftsnest entdeckt. Bis zu 100 Paare brüten in diesem architektonischen Meisterwerk. Der afrikanische kleine Falke kreist über dem Baum auf der Suche nach Nagetieren oder kleinen Reptilien, und der Ameisenart Crematogaster peringueyi dienen die Dornen als Brutstätte. Der Rüsselkäfer hingegen legt seine Eier an den noch unreifen Hülsen ab. Die Larven des Schädlings bohren sich nach dem Schlüpfen in das Innere und machen es sich in den Samen gemütlich, vernichten so jedoch deren Keimfähigkeit. Daher hat die nur wenige Millimeter große Rüsselkäferart einen erheblichen Einfluss auf den Lebenskreislauf, denn der Kameldorn ist darauf angewiesen, dass große Pflanzenfresser wie Oryx- und Elenantilopen und Kudus die reifen Hülsenfrüchte essen. Ihre Verdauungssäfte töten Parasiten wie die Rüsselkäferlarven ab und weichen die Samen auf, wodurch sie leichter im Tierdung austreiben können. Mit dem Jahreszeitenwechsel kommt der Regen. Die Äste der Akazie sind übersät von nur wenige Zentimeter großen kugelförmigen gelben Blütenständen, die zahlreiche Insekten und Bestäuber wie Käfer, Fliegen, Ameisen, Wespen und Motten anziehen.


Am 07.09.19 15:05 - 15:50 Uhr auf 
ZDFneo: Der geheime Kontinent (1/2)
Bevor Christoph Kolumbus den amerikanischen Kontinent entdeckte, lebten dort 100 Millionen „Indianer“ in komplex organisierten Gemeinschaften – zum Beispiel das Volk von Cahokia. Die sesshaften Bauern am Mississippi hatten Mais zu einer Nutzpflanze veredelt, bauten Großstädte und handelten in ganz Nordamerika. Es war eine planvolle Zivilisation: Mit gezielter Feuerwirtschaft gelang es den Menschen, große Flächen urbar zu machen. Außerdem erfreuten sie sich üppiger Fischbestände und einer Vorratskammer von 30 Millionen Büffeln. Europa sah zur selben Zeit ganz anders aus. Die gleiche Zahl von Menschen lebte dort auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder waren abgeholzt, die Flüsse leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wuchsen, das Land wurde knapp – Europa geriet an seine Grenzen. Als Kolumbus 1492 mit einer Schar von Desperados den Hafen von Sevilla verließ, ahnte er nicht, dass er Amerika entdecken würde. Der Reichtum dieses Kontinents sollte das Überleben Europas sichern. Die zweiteilige Dokumentation „Der geheime Kontinent“ erzählt eine legendäre Geschichte unter ganz neuem Blickwinkel: die Entdeckung Amerikas – und wie sie die Lebensbedingungen auf der Welt für immer veränderte.


Am 07.09.19 15:50 - 16:35 Uhr auf 
arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Die Wunderbaum-Feige
Die Wunderbaum-Feige (Ficus cordata) wächst an einem Felshang im südafrikanischen Namaqualand, wo sie den unwirtlichen Bedingungen trotzt. Dank ihres tief in die Erde reichenden Wurzelsystems überlebte sie auch die letzte Jahrhundertdürre. Vögeln wie dem Layard-Meisensänger, der Langschnabelsylvietta oder dem Rotstirn-Bartvogel bietet die Wunderbaum-Feige ein wertvolles Feuchtigkeitsreservoir. Sie fressen die Früchte des Baums und verbreiten dessen Samen. Eine stetige Nahrungsquelle sind die Feigen auch für die Felsenratte, die im Geröll um den Baum herum lebt und die Samen im Namaqualand verteilt. Die Wunderbaum-Feige teilt sich die felsigen Hänge mit Hartmann-Bergzebras, Spießböcken und Springböcken. Im Frühjahr legt eine Langschnabelsylvietta in einem beutelförmigen Nest in den Zweigen der Wunderbaum-Feige Eier. Verschiedene nachtaktive Schlangenarten machen im Felsgestein Jagd auf Geckos. Die Befruchtung der Wunderbaum-Feige ist wie bei anderen wilden Feigenarten auch das Ergebnis einer faszinierenden Symbiose: In jeder der Feigen befinden sich kleine Blüten, die von einer winzigen, auf diese Feigenart spezialisierten Wespenspezies bestäubt werden. Während die Temperaturen Jahr für Jahr unaufhaltsam steigen, treibt der Baum als letzter Überlebender in dieser öden Landschaft seine Wurzeln wacker immer tiefer in den Fels.


Am 07.09.19 15:50 - 16:35 Uhr auf 
ZDFneo: Der geheime Kontinent (2/2)
Mit Ankunft der Europäer verändern sich Natur und Leben Amerikas. Die Spanier bringen das Pferd – und bald bevölkern Millionen von Mustangs die nordamerikanischen Prärien. Dann kommt das europäische Hausschwein – und verändert die Nahrungsgewohnheiten der Menschen komplett. Die Wälder verschwinden, Getreide, Apfelbaum und Kirschbaum aus Europa machen sich breit – und die europäische Honigbiene. Schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts verwandelt sich so der wilde Kontinent Amerika in ein zweites Europa. Dabei werden die Ureinwohner verdrängt – nicht in erster Linie durch Kriege, sondern durch die Krankheitserreger von Pocken und Pest. Umgekehrt kommen auch amerikanische Seuchen nach Europa: Die Syphilis fordert einen Millionentribut. Doch amerikanische Pflanzen sichern das Überleben von Millionen: Die südamerikanische Kartoffel ernährt Arbeiter und Proletariat, Tomaten und Paprika bereichern den Speiseplan, der Truthahn die Festessen. Die Nahrungsmittel aus der Neuen Welt revolutionieren die europäische Landwirtschaft und führen zu einer Bevölkerungsexplosion.


Am 07.09.19 16:45 - 17:30 Uhr auf 
3sat: Böhmen - Land der hundert Teiche
Entlang der Moldau, südlich der "Goldenen Stadt" Prag, liegt ein verstecktes Mosaik von Seen und Teichen, Wiesen und Wäldern: Böhmen - ein einmaliges Tierparadies im Herzen Europas. Der Reiz dieser Landschaft wurde maßgeblich vom Menschen geprägt, als im Mittelalter begonnen wurde, die unzugänglichen Sümpfe und Moore im Oberlauf der Moldau in eine Teichlandschaft umzuwandeln. Heute ist diese Teichlandschaft UNESCO-Biosphärenreservat. Und sie ist ein außergewöhnliches Beispiel dafür, wie Mensch und Natur in Harmonie miteinander existieren können.
(Wdh. übermorgen 5.25-6.10 Uhr)


Am 07.09.19 18:10 - 19:10 Uhr auf 
ServusTV: Mit den Augen des Wolfes - Auf Streifzug durch Europa (2/2)
Im zweiten und letzten Teil der Doku-Reihe setzt Slava, der Wolf mit den goldfarbenen Augen, seine abenteuerliche Reise fort. Es geht weiter mit ungekanntem Ziel. Verstoßen von seinem Rudel in den Wäldern Rumäniens ist er aufgebrochen, um neues Terrain für sich zu erobern. Doch der tägliche Kampf ums Überleben ist groß: Slava muss jeden Tag weite Strecken zurücklegen, was Energie kostet und nebenher auch noch regelmäßig Beute machen. Schließlich trifft Slava auch auf eine Wölfin, die er zu beeindrucken vermag. Ist das das Happy End? Es ist die wahre Geschichte eines Wolfes, der auszog, ein neues Rudel zu finden oder gar selbst zu gründen. Insgesamt 3500 Kilometer bringt Slava hinter sich, bis er schlussendlich eine Heimat findet für sich und seine Gefährtin.


Am 07.09.19 20:15 - 23:05 Uhr auf 
ServusTV: Into the Wild
Spielfilm. Ein anderes, einfacheres Leben als seine reichen Eltern wünscht sich der 22-Jährige Christopher. Nach Abschluss seines Studiums bricht Christopher deshalb zu einer Reise auf, die ihn durch 15 US-Bundesstaaten führt. In der Wildnis Alaskas und in direktem Kontakt zur Natur hofft er, zu sich selbst zu finden. Doch das Einsiedlerdasein wird für Christopher zunehmend lebensgefährlich. Bildgewaltiges Aussteiger-Drama von Sean Penn, mit Emile Hirsch, William Hurt und Catherine Keener.
(Wdh. kommende Nacht 0.55-3.15 Uhr)


Am 08.09.19 03:20 - 03:50 Uhr auf 
tagesschau24: Ist unser Wald noch zu retten?
Abgestorbene Fichten stehen auf zu trockenem Boden. Buchen und Eschen sind von Pilzen befallen und verlieren bereits im Frühling Blätter. Markus Wunsch, Förster in Schleiden in der Nordeifel, zählt bei den Fahrten durch sein Revier täglich neu erkrankte Bäume: "Der Wald hat sich vom Sommer 2018 noch nicht erholt. Und noch schlimmer: Wir starten viel zu trocken ins neue Jahr!" Erst in 1,80 Metern Tiefe gibt es Wasser, die Wurzeln vieler Bäume reichen aber nicht so weit. Ob in dreißig Jahren noch Fichten in der Eifel wachsen werden? Ob es den Wald, wie wir ihn kennen, dann überhaupt noch gibt? Darüber wagt kaum jemand nachzudenken.
(Wdh. morgen 23.30-0.00 Uhr)


Am 08.09.19 04:45 - 05:30 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere kommunizieren
Tiere mögen zwar keine Sprache haben, die unserer menschlichen ähnlich ist, trotzdem kommunizieren sie. Nicht nur untereinander, sondern auch mit anderen Lebewesen. Oft einfach, aber effektiv. Wenn man einen Hirsch röhren hört, weiß man, es ist Brunftzeit. Wenn eine Klapperschlange mit ihrer Rassel warnt, weiß man, es ist Gefahr in Verzug. Wenn ein Hund gegen den Zaunpfahl pinkelt, markiert er sein Revier. Tiere teilen sich auch mit, wo es etwas zu Essen gibt, dass sie paarungsbereit sind oder dass Gefahr droht.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 6.15 Uhr)


Am 08.09.19 06:30 - 07:25 Uhr auf 
ServusTV: Loango - Kronjuwelen Afrikas
Gabun. Im Nationalpark Loango müssen Gorillas, Elefanten, Nilpferde sowie andere gefährdete Tierarten mit Hochwasserphasen und Trockenperioden zurechtkommen. Lange Regenzeiten verursachen regelmäßig Überschwemmungen, wodurch der Lebensraum einem ständigen Wandel unterliegt. Um zu überleben, führen die Tiere ein Leben auf Wanderschaft. Der Nationalpark ist einer der wenigen Plätze auf der Erde, der ein derart vielfältiges Ökosystem auf engstem Raum aufweist. Im Westen grenzen die Mangroven und Lagunen an Savannen und Küstensteppen. Zeitweise überflutete Wälder erstrecken sich bis in den Osten, und im Süden befinden sich riesige Sumpfgebiete.


Am 08.09.19 09:45 - 10:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Mythos Amazonas - Grüne Hölle oder Paradies?
Es war der Brite Alfred Russel Wallace, einer der frühen Naturforscher des 19. Jahrhunderts, der uns die paradiesische Seite Amazoniens näher brachte. Viele Jahre kämpft sich Wallace durch den undurchdringlichen Wald, um so viele Arten wie möglich zu entdecken. Parallel zu Charles Darwin entwickelte er eine Theorie zur Entstehung der Arten. Von den Wasserwelten der großen Ströme, vom Waldboden bis hinauf ins Kronendach der mächtigen Urwaldriesen - in atemberaubenden Bildern und Geschichten erfährt der Zuschauer, wie verblüffend die Strategien der Tier- und Pflanzenarten am Amazonas sind. "Mythos Amazonas - Grüne Hölle oder Paradies?" zeigt, wie es im Laufe von Jahrmillionen zu der enormen Artenvielfalt im Regenwald kommen konnte, und wie die Angst vor der Grünen Hölle der Bewunderung für einen einzigartigen Lebensraum gewichen ist.


Am 08.09.19 11:25 - 12:10 Uhr auf 
ZDFneo: Expedition in die Südsee - Georg Forster
Er ist einer der größten deutschen Entdecker, doch sein Name ist heute fast unbekannt: Im Jahre 1772 erhält der 17jährige Georg Forster durch einen Zufall die Möglichkeit, James Cook, den größten Schiffskapitän seiner Zeit, auf einer großen Weltumseglung zu begleiten. Dabei wird Cook Inseln und Völker entdecken, Georg Forster aber über 400 unbekannte Pflanzen- und Tierarten. Als einer der ersten Ethnologen hinterlässt der junge Deutsche nicht nur zahlreiche Naturforschungen, sondern er zeichnet sich vor allem durch seine Persönlichkeit aus.


Am 08.09.19 12:00 - 13:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Ökodetektive - Umweltverbrechern auf der Spur
Illegale Wilderei geschützter Arten ist in Deutschland alltäglich. Dabei werden solche und andere Umweltverbrechen selten von der Polizei verfolgt. Einige wenige Ausnahmen gibt es. Zum Beispiel in Hamburg: Eine 40 Mann starke Spezialtruppe ist hier zuständig für die Aufklärung von Umweltverbrechen. Meist sind sie im Hamburger Hafen unterwegs, um Handel mit Elfenbein, illegale Ölverklappung oder Abfalltransporte aufzuspüren. Jeden Tag kontrollieren sie Tanker, fliegen die Elbe entlang auf der Suche nach illegalen Müllkippen oder Ölteppichen. Planet Wissen schildert den täglichen Kampf der "Ökodetektive" gegen Umweltverbrechen.


Am 08.09.19 13:40 - 14:35 Uhr auf 
arte: Die Rückkehr der Wölfe - Das Wunder im Yellowstone-Nationalpark
70 Jahre lang vermehrte sich die Population der Wapiti-Rothirsche im US-amerikanischen Yellowstone-Nationalpark nahezu ungebremst. Ohne einen natürlichen Feind und trotz aller Versuche der Menschen, die Zunahme an Hirschen zu begrenzen, breiteten sich diese immer weiter aus und zerstörten weite Teile der Vegetation des Parks. Sie fraßen den Nationalpark buchstäblich kahl. Doch mit der gezielten Wiederansiedlung von 41 kanadischen Wölfen in den Jahren 1995 bis 1997 ereignete sich geradezu ein Wunder: Die Tiere brachten das natürliche Gleichgewicht in den Nationalpark zurück. Die Wölfe jagten die Wapitis und, was noch entscheidender war, sie beeinflussten das Verhalten der Hirsche, sodass diese sich aus Tälern und Schluchten zurückzogen. Das eigentlich Faszinierende daran: Durch die Anwesenheit der Wölfe reduzierte sich nicht nur die Population der Wapiti-Hirsche von 20.000 auf circa 7.000 Tiere, auch die Pflanzenwelt des Nationalparks erholte sich und es entstand neuer Lebensraum für andere Tierarten. Die Wissenschaftler und Experten sprechen bei diesem Phänomen von einer sogenannten trophischen Kaskade, einer Kettenreaktion, die durch die Veränderung der Nahrungskette innerhalb eines komplexen Ökosystems ausgelöst wird. Die Dokumentation "Die Rückkehr der Wölfe - Das Wunder im Yellowstone-Nationalpark" zeigt die erstaunlichen und dramatischen Folgen, die die Wiederansiedlung der Wölfe auf das gesamte Ökosystem des Nationalparks hat. Entgegen ihrem eigentlichen Ruf der gnadenlos tötenden Räuber, sind die Wölfe Schöpfer neuen Lebens, die das aus dem Gleichgewicht geratene Ökosystem wiederherstellen.


Am 08.09.19 14:30 - 15:15 Uhr auf 
NDR: Wildes Hamburg - Tiere in der Stadt
Blitzschnell wie ein Pfeil fliegt ein Wanderfalke hinauf zum Turm der Jacobi-Kirche. Der wohl schnellste Vogel überhaupt hat hier sein Nest. Nur ein paar Kilometer weiter, auf dem Ohlsdorfer Friedhof, schlägt ein Uhu seine Krallen in eine Ratte. Unbemerkt von den meisten Besuchern der Grabstätten lebt auf dem Parkfriedhof die größte Eule der Welt. Die Zahl der Wildtiere in Hamburg überrascht, viele Arten würde man hier nicht erwarten. Die Tierfilmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen haben sich zwei Jahre lang mit der Kamera auf die Suche nach den "heimlichen Untermietern" gemacht.


Am 08.09.19 16:30 - 17:15 Uhr auf 
ARD: Wildes Elsass
Das Elsass ist eine ganz besondere Region im Herzen Europas, in der es noch wahre Naturschätze in großer Vielfalt gibt. Zwischen Rhein und Vogesen treffen Wärme und Farbenpracht des Mittelmeers auf ein eisiges Gebirge. Hier liegen inmitten der Kulturlandschaft sehr unterschiedliche Lebensräume. Der fliegende Storch, Symboltier der Region, führt die Zuschauer zu diesen Naturoasen mit ihren typischen Tierfamilien: der Zwergmaus in den Ill-Wiesen, der Smaragdeidechse in den heißen Trockenrasen und Weinbergen bei Rouffach, den Gämsen auf den Felsen und Almen der Hochvogesen am Hohneck und schließlich der eigenen Storchenfamilie im Schlettstadter Ried. Der Film beobachtet die Tierfamilien bei ihrem Überlebenskampf vom Frühling bis in den Spätsommer und die Zuschauer erleben die spannendsten und schönsten Momente. Und den ganz großen Augenblick: wenn die Jungen die Familie verlassen und ein selbständiges Leben beginnen.


Am 08.09.19 17:00 - 17:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Alles Wissen - Wald und Holz
Den Wäldern geht es schlecht. Trockenheit und Stürme setzen ihnen zu. Das macht sie anfällig für Schädlinge und Pilzerkrankungen. Wer derzeit in den Wald geht, merkt vielerorts: Der Wald ist nicht mehr der, der er mal war. Von Waldsterben 2.0 ist inzwischen die Rede. Die Fläche, die vom Baumsterben betroffen ist, hat sich in den vergangenen dreißig Jahren in Mitteleuropa nahezu verdoppelt, auf 3.000 Quadratkilometer jährlich. Dies entspricht der Fläche des Saarlands, hat eine Studie der Humboldt-Universität Berlin enthüllt. Was bedeutet das Waldsterben für den Menschen? Und wie kann es aufgehalten werden? Außerdem: Wie nachhaltig ist Holz mit dem FSC-Siegel wirklich?
(Wdh. morgen 15.15-16.00 Uhr)


Am 08.09.19 18:05 - 19:05 Uhr auf 
ServusTV: Der Böhmerwald - Grenzenlose Wildnis
Neben den besonderen Waldgebieten, dem grünem Dach Europas, befinden sich auch eiszeitliche Seen und versunkene Städte. Rund um einen Wald im Dreiländereck tummeln sich besondere Menschen, die sich der Natur verschrieben haben und aus Holz, Flachs und Leinen einzigartige Produkte schaffen. Zwischen dem Moldausee und der Grenze haben sich seltene Tiere angesiedelt, Elche und Luchse. Selten ist auch die Holzlieferung über die Schwemmkanäle und die Pechölgewinnung im Wald.


Am 08.09.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
SWR: Rettet die Insekten
Insekten sind in die Schlagzeilen geraten. In manchen Gebieten ist ihre Zahl in den letzten Jahrzehnten um 75 Prozent zurückgegangen. Vom Insektensterben ist die Rede. Es scheint, als ob keine Insektengruppe verschont bleibt: Libellen, Bienen, Käfer, Schmetterlinge - überall gibt es vor allem Verlierer. Andererseits tauchen in jüngster Zeit gerade in Südwestdeutschland immer mehr neue Arten auf. Wie kommt das? Können wir uns darüber freuen, dass es weniger Mücken, Fliegen und Wespen gibt? Sind wir verpflichtet, auch ihr Überleben zu sichern? Was ist passiert und was muss getan werden, um die Insekten zu retten? Der Film "Rettet die Insekten" macht sich auf die Suche nach den Hauptverantwortlichen für das Insektensterben. Ist es die Landwirtschaft? Der Klimawandel? Oder der Flächenfraß? Vor allem aber zeigt dieses neueste Werk des preisgekrönten Tierfilmers Jan Haft in eindrucksvollen Bildern, wie faszinierend Insekten sind und wie groß ihre Bedeutung für unsere Umwelt ist. Wir treffen Fachleute, die das Leben und den Rückgang dieser Tiergruppe erforschen, und zeigen Initiativen, die sich aktiv für den Insektenschutz einsetzen. Eine Aufgabe von immenser Tragweite, denn der Untergang der Insekten würde eine ungeahnte Kettenreaktion nach sich ziehen.


Am 09.09.19 07:15 - 07:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Ich mach's - Holzbearbeitungsmechaniker/-in
Der Holzbearbeitungsmechaniker ist ein Beruf für Männer, die zupacken können. Und die nicht empfindlich sind, wenn es meist sehr laut zugeht. Gefragt ist hier vor allem handwerkliches Geschick und Spaß am Umgang mit Maschinen wie Sägen, Fräsen und Hobeln.


Am 09.09.19 07:55 - 08:40 Uhr auf 
SWR: Wildes Deutschland - Spessart und Steigerwald
Spessart und Steigerwald sind die beiden größten Laubwaldgebiete in Bayern. Hier finden sich Reviere mit jahrhundertealten Buchen und Eichen. Getrennt und gleichzeitig verbunden sind die beiden Gebiete durch das Maintal. Flugaufnahmen mit ungewohnten Perspektiven entführen in die malerische Landschaft von Spessart und Steigerwald und verbinden beeindruckende Geschichten aus der Natur. Während der Spessart sich nördlich des Mains über die sanften Höhen aus Sandstein und Gneis erstreckt, zieht sich der Steigerwald südöstlich davon über die Hügel zwischen Bamberg, Würzburg und Nürnberg. Der Film zeigt seltene Bilder einer Kreuzotter im Schnee, eine Fledermaus, die Fische jagt, und Wanderfalter aus Afrika. Aufnahmen, die mit Highspeed- und anderen Spezialkameras gemacht wurden, erlauben einzigartige Einblicke selbst in die Welt kleinster Tiere. Umso größer wirken da Wildschweine, Hirsche und Biber, die mit ihrem Verhalten überraschen. Selbst die Bäume und Pflanzen erzählen hier Geschichten.


Am 09.09.19 09:45 - 10:15 Uhr auf 
WDR: Wird unser Wasser knapp?
Es ist der zweite Sommer in Folge, in dem es deutlich zu wenig regnet. Immer mehr Kommunen setzen deshalb auf Einschränkungen beim Wasserverbrauch. So wie in Löhne, wo das Ordnungsamt durch den Ort zieht und einen Blick über die Gartenzäune wirft. Doch nicht jeder Eigenheimbesitzer zeigt Verständnis dafür, dass sein Rasen jetzt nicht mehr besprengt werden darf und vertrocknen soll. Eine "Dürrekarte" von NRW zeigt aber, dass solche Maßnahmen bald in vielen Orten drohen könnten. Selbst die Katastrophendienste stellen sich bereits auf extreme Dürrezeiten ein und proben den Ernstfall, dass ganze Regionen von der Wasserversorgung abgeschnitten sind und durch Schlauchleitungen, Tankwagen und Notbrunnen versorgt werden müssen. Das THW hat mit solchen Szenarien Erfahrung: durch Hilfseinsätze in den Wüstenregionen der Welt. Für diese Experten gibt es kaum noch Zweifel: die Folgen des Klimawandels haben auch NRW erreicht.


Am 09.09.19 11:10 - 11:55 Uhr auf 
BR: Im Reich der Zwergmenschen
Die Zwergmenschen auf Neuguinea sind die kleinsten Menschen der Welt. Mit einer Größe von höchstens 130 Zentimetern bei Frauen und 140 Zentimetern bei Männern sind die Kimyal noch kleiner als die afrikanischen Pygmäen. Trotz Epidemien, hoher Kindersterblichkeit und Stammesfehden nimmt die Bevölkerungszahl zu. Im Jahr 2007 gab es etwa 1.000 Stammesmitglieder. Sie wohnen in Dörfern mit etwa 40 bis 150 Bewohnern im südöstlichen Ausläufer des zentralen Hochgebirges von Papua (West-Neuguinea). In den höheren Regionen leben stets die kleinsten Stammesmitglieder. Dort oben, fernab von Missionseinflüssen, leben die Kimyal noch streng traditionell. Seit frühester Kindheit klettern sie mehr als andere Papuastämme barfuß im Gebirge. Deshalb haben sich ihre Füße bestens an die extreme Umwelt angepasst, was am großen Abstand zwischen großer und mittlerer Zehe erkennbar ist, was dem großen Zeh eine Greiffunktion ermöglicht. Ein gesellschaftlicher Höhepunkt im Leben eines Bergpygmäen ist das Schweinefest. In kalten Nächten dienen Schweine sogar als Wärmespender. Besitzt ein junger Mann Schweine, darf er heiraten. Im Film werden einige Männer bei der Jagd mit Pfeil und Bogen und beim Fangen von Paradiesvögeln begleitet, beim Bau einer neuen Brücke aus Rohrgeflecht und beim Feiern des Schweinefestes zur Beendigung eines Konfliktes.


Am 09.09.19 13:05 - 14:05 Uhr auf 
WDR: Die fantastische Welt der Pilze
Pilze sind allgegenwärtig und für das Leben auf der Erde unerlässlich. Ohne Pilze würde die Welt ersticken! Pilze recyceln den Abfall der Ökosysteme. In den Wäldern zersetzen sie abgestorbenes, organisches Material, stellen so Bäumen und Pflanzen immer wieder Nährstoffe, Mineralien und Wasser neu zur Verfügung. Im Gegenzug bekommen sie dafür Energie in Form von Zucker. Viele Pilze leben in Symbiose, nicht nur mit Pflanzen, auch mit Tieren, zu beiderseitigem Vorteil. Pilze haben viel zu bieten. Auch wir Menschen profitieren von ihnen - ohne Pilze kein Brot, kein Bier, kein Wein!


Am 09.09.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Theos Tierwelt (1/2) - Neue Arten braucht die Welt
Südostasiens Wälder gelten als Schatzkammern der Artenvielfalt. Doch die wachsende Bevölkerung und die zunehmende Zerstörung der Wälder setzen der Natur immer mehr zu. Zuflucht finden bedrohte Arten zum Beispiel in der Zuchtstation Me Linh in Nordvietnam und im Affenschutzzentrum des Nationalparks Cuc Phuong. Theo Pagel begibt sich dort auf die Suche nach bislang unbekannten Arten, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Und er wird Zeuge, wie die seltensten Affen der Welt, die Delacour-Languren, erfolgreich gezüchtet und wieder in die Wildnis entlassen werden. In Vietnams Nachbarland Laos besucht der Kölner Zoodirektor einen Park für Kragenbären, die Naturschützer aus den Fängen von Tierhändlern befreit haben. Gibt es Hoffnung auf eine Nachzucht der Bären? Höhepunkt von Theo Pagels Reise ist der Besuch bei Arbeitselefanten im "Reich der Millionen Elefanten", wie sich das Königreich Laos einst nannte. Mit neuen Strategien versuchen Tierschützer, das harte Leben der Elefanten und ihrer Besitzer zu verbessern. Wie können Zoos die Rettung der Tierwelt unterstützen? Bei der Suche nach Antworten ist Theo Pagel in Asien unterwegs auf nächtlichen Expeditionen in Regenwälder und auf Bootsfahrten zu geheimnisvollen Inseln. Eine abenteuerliche Entdeckungsreise mit beeindruckenden Tieraufnahmen und überraschenden Erkenntnissen.


Am 09.09.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Kanada - Der Wilde Westen
Die Region zwischen Pazifik und Rocky Mountains beherbergt den größten Küstenregenwald der Erde. Die Westküste Kanadas ist geprägt vom alljährlichen Zug der Lachse. Die Fische sind die Lebensgrundlage für Bären und Wölfe - ja sogar die Pflanzen profitieren: dank der Nährstoffe aus den verrottenden Lachskadavern werden manche Bäume größer als normal. Weißkopf-Seeadler, Dickhornschafe und Grizzlybären sind weitere Protagonisten dieser Folge.


Am 09.09.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Die Wahrheit über die Zukunft des Waldes
Verheerende Brände, extreme Hitze und schwere Stürme setzen unseren Bäumen so stark zu wie noch nie. Gleichzeitig breiten sich Schädlinge aus. Brandenburgs Wälder leiden. Das hat katastrophale Folgen für die gesamte Flora und Fauna. Sven Oswald begleitet Forscher, Feuerökologen und Biologen bei der Suche nach Lösungsstrategien zur Rettung des Waldes. Wissenschaftler in Eberswalde forschen an hitzeresistenten und robusten Pflanzen, die gefährlichen Umwelteinflüssen besser Stand halten können. Neue Löschtechnologien werden erprobt, Schutzschneisen vor Ortschaften gezogen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt setzt mit der Mission FireBIRD auf satellitengestützte Feuer-Früherkennung. Sogar kleinste Wärmeunregelmäßigkeiten auf der Erdoberfläche sollen zwei Satelliten im All aufspüren. Kiefern im Barnim warnen dank Sensoren vor Wassermangel, bevor sie austrocknen und so ein gefundenes Fressen für Schädlinge werden könnten.


Am 10.09.19 06:35 - 07:20 Uhr auf 
ZDFneo: Klima macht Geschichte (1/2)
Das Leben auf der Erde ist ein Spielball des Klimas. Wissenschaftler haben die Meilensteine in der Menschheitsgeschichte im Spiegel weltumspannender Klimaentwicklungen untersucht und dabei erstaunliche Zusammenhänge entdeckt. Der „Terra X“-Zweiteiler „Klima macht Geschichte“ führt auf eine spannende Zeitreise von der Eiszeit bis ins 21. Jahrhundert. Teil 1 zeigt, wie das Klima das Schicksal der frühen Gesellschaften mitbestimmt – vom Neandertaler bis zum alten Rom.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 8.00 Uhr, Wdh. kommende Nacht 4.20-5.50 Uhr)


Am 10.09.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Baumgreise und Stammhalter
In Deutschland thront eine Eiche einsam und majestätisch inmitten eines Feldes; in Italien ruht eine alte Zypresse, die Franz von Assisi im frühen 13. Jahrhundert selbst gepflanzt haben soll, im Kreuzgang eines Franziskanerklosters. Die starke, unbezwingbare Eiche verkörpert den Rhythmus der Jahreszeiten, dem auch die Bauern bei der Bestellung der umliegenden Felder folgen. Die Zypresse reckt sich aufrecht gen Himmel, als weise sie den Gläubigen den Weg ins Paradies. So unterschiedlich und voneinander entfernt sie auch sein mögen - Upmeyers Eiche und die Zypresse in der Villa Verucchio bilden jeweils auf eigene Weise das stabile Fundament einer Kultur, das im Laufe der Jahrhunderte friedlich weitergegeben wurde. Auf der einen Seite sind es drei Generationen von Bauern, auf der anderen Seite eine kleine Gemeinschaft von Mönchen, von denen die meisten ihr Gelübde am Fuße der alten Zypresse abgelegt haben. Und alle scheinen in "ihrem" Baum das wahre Wesen ihres Seins zu erkennen.


Am 10.09.19 12:10 - 13:00 Uhr auf 
3sat: Genpool der Alpen - Alpenzoo Innsbruck
Der Innsbrucker Alpenzoo stellt in seinen Gehegeanlagen und Vogelvolieren, im Aquarium und den Freilandterrarien eine vollständige Sammlung von Tieren des europäischen Alpenraums vor. Das ist weltweit einzigartig. Zudem ist er der höchstgelegene Zoo Europas und beheimatet mehr als 150 Arten der Alpentiere. Neben der Erforschung der Lebensweise alpiner Tierarten zählt der Natur- und Artenschutz zu den zentralen Aufgaben des Zoos.
(Wdh. kommende Nacht 5.05-5.50 Uhr)


Am 10.09.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 
BR: Wer frisst schon gern Papier?
Tierfilmer Felix Heidinger ist gefräßigen Insekten auf der Spur. Sie heißen Termiten, und es leben ca. 240 Milliarden auf der Erde! Termiten kommen normalerweise nur in tropischen Gebieten vor. Doch unbemerkt wurden einige der winzigen Holz- und Papierfresser nach Europa eingeschleppt. Mittlerweile haben sie sich millionenfach vermehrt und viele kostbare Kunstwerke, alte Bücher und Parkettböden aufgefressen.


Am 10.09.19 14:30 - 15:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Biogas - Zwischen Hoffnungsträger und Umweltsünder
Biogas hatte einen hervorragenden Ruf als wichtiger Baustein der Energiewende bis Fehlsteuerungen zu Streit und Umweltproblemen führten. Wo geht die Reise hin für den Energie-Hoffnungsträger? Die Moderatoren Caroline und Gunnar wollen das herausfinden und treffen eine Frau, die mit Biogas Leben verändern will. Die Agrar-Technikerin Katrin Pütz hat eine Biogas-Anlage im Zelt und einen Biogas-Rucksack erdacht - als Alternative zum mühsamen und gesundheitsschädlichen Kochen mit Holz in Afrika.


Am 10.09.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Theos Tierwelt - Die Arche vor der Haustür
Europas Kulturlandschaft bietet einer überraschenden Vielzahl von wilden Tieren einen Lebensraum. Doch viele dieser Arten sind vom Aussterben bedroht. Zum Beispiel die Feldhamster in Deutschland. Im Heidelberger Zoo steht Deutschlands einzige Zuchtstation für Feldhamster. Hunderte Hamster werden jedes Jahr freigelassen. Theo Pagel erfährt, dass die Tiere nur überleben, weil die Naturschützer Verträge mit Landwirten abschließen. Schon besser sieht es bei einem der ältesten Artenschutzprojekte in Europa aus: In den österreichischen Alpen beobachtet Theo Pagel den größten Vogel Europas, den Bartgeier. Er galt früher als Knochenbrecher und Lämmerdieb und wurde gnadenlos gejagt. Seitdem aber die Nachzucht der imposanten Tiere in Zoos gelingt, leben wieder mehr als 200 der prächtigen Vögel in dem europäischen Gebirgsmassiv. In Spanien besucht Theo Pagel das teuerste Nachzuchtprojekt Europas: In Andalusien wird die seltenste Wildkatzenart Europas, der Pardelluchs, unter strengen Sicherheitsvorkehrungen gepflegt und ausgewildert. Damit das Erfolg hat, müssen die Luchse in speziellen Kursen das Jagen lernen. Und die Luchsschützer müssen dafür sorgen, dass die freigelassenen Katzen auch genügend Beutetiere finden. Theo Pagel führt den Zuschauer hinter die Kulissen dieser faszinierenden "Arche-Projekte" und berichtet von Erfolgen und Problemen. Der Zoodirektor ist überzeugt: Zoologische Gärten spielen mit ihrem Wissen über die Tiere eine immer wichtigere Rolle bei der Rettung bedrohter Arten. Ein Film mit einzigartigen Aufnahmen seltener Tiere und überraschenden Einsichten.


Am 10.09.19 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Der Tabakschwärmer
Wer hätte es gedacht - Tabakgeruch kann Leben retten! Allerdings nicht das des Rauchers - eine nikotinfressende Raupe ist der Nutznießer. Thomas D verrät bei "Wissen vor acht - Natur", warum Tabakgeruch Überleben sichern kann.


Am 10.09.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Portugal - Europas Wilder Westen
Portugal birgt viele Überraschungen. Sein Klima ist geprägt von altantischer Kühle im Norden und mediterranem Flair im Süden. So hat sich ein Mosaik unterschiedlichster Lebensräume entwickelt - jeder mit einzigartigen Bewohnern. Christian Baumeisters filmische Entdeckungsreise durch Portugals Natur präsentiert das beliebte Touristenland aus einem ganz anderen Blickwinkel. Sie folgt seiner wilden, ungezähmten Tierwelt und stellt mit atemberaubenden Luftaufnahmen seine ungeahnte landschaftliche Vielfalt vor.


Am 10.09.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Die Macht der Jahreszeiten (1/2)
Die Jahreszeiten sind der geheime Motor allen Lebens auf der Erde. Seit Urzeiten prägen sie den Rhythmus der Natur. Je nach geografischer Lage fallen sie zwar unterschiedlich aus, dennoch gelten sie weltweit als konstante Größe. In den tropischen Klimazonen sind es nur zwei, auf der Nord- und Südhalbkugel hingegen vier Jahreszeiten, die den Takt vorgeben. So auch in Deutschland: Menschen, Tiere und Pflanzen richten sich nach dem Ablauf von Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Für die zweiteilige Dokumentationsreihe "Die Macht der Jahreszeiten" war ein Film-Team ein Jahr lang unterwegs und hat ein eindrucksvolles Bild von der Macht der Jahreszeiten erstellt. Da die Kameras nicht überall gleichzeitig sein konnten, wurden die Zuschauer erstmalig zu einer Mitmach-Aktion aufgerufen. Mehrere 100 Fotos und Videos sind eingegangen, einige davon haben Eingang in die TV-Dokumentation gefunden.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr, Wdh. morgen 18.30-20.00 Uhr)


Am 11.09.19 00:00 - 01:20 Uhr auf 
NDR: Der Letzte seiner Art
Im März 2018 starb Sudan, der letzte Nördliche Breitmaulnashornbulle auf Erden. Er wurde 45 Jahre alt und war ein Weltstar als letzter überlebender Bulle, einer Spezies, die die Menschheit ausgerottet hat. Weder im Zoo noch in einem schwerbewachten Reservat in Nigeria erfüllte sich die Hoffnung, die letzten Nördlichen Breitmaulnashörner würden sich fortpflanzen. Den Rummel zwischen Tierpflegern, Wachmännern, Touristen und Wissenschaftlern ließ das majestätische Tier stets gelassen über sich ergehen. Es ist ein absurdes, manchmal komisches Spektakel nicht ohne Ironie. "Der Letzte seiner Art" ist auch ein Nachdenken über den Menschen und seinen Glauben, dass er das Universum beherrscht, über den Drang, alles kontrollieren zu wollen, und über die zerstörerische Kraft, die im Menschen innewohnt.


Am 11.09.19 04:00 - 04:45 Uhr auf 
ARD: Wildes Elsass
Das Elsass ist eine ganz besondere Region im Herzen Europas, in der es noch wahre Naturschätze in großer Vielfalt gibt. Zwischen Rhein und Vogesen treffen Wärme und Farbenpracht des Mittelmeers auf ein eisiges Gebirge. Hier liegen inmitten der Kulturlandschaft sehr unterschiedliche Lebensräume. Der fliegende Storch, Symboltier der Region, führt die Zuschauer zu diesen Naturoasen mit ihren typischen Tierfamilien: der Zwergmaus in den Ill-Wiesen, der Smaragdeidechse in den heißen Trockenrasen und Weinbergen bei Rouffach, den Gämsen auf den Felsen und Almen der Hochvogesen am Hohneck und schließlich der eigenen Storchenfamilie im Schlettstadter Ried. Der Film beobachtet die Tierfamilien bei ihrem Überlebenskampf vom Frühling bis in den Spätsommer und die Zuschauer erleben die spannendsten und schönsten Momente. Und den ganz großen Augenblick: wenn die Jungen die Familie verlassen und ein selbständiges Leben beginnen.


Am 11.09.19 06:00 - 07:00 Uhr auf 
phoenix: 2075 - Verbrannte Erde
Wie wird die Erde aussehen, die wir unseren Kindern hinterlassen? Die Dokufiction "2075 - Verbrannte Erde" entwirft ein Szenario in der Zukunft, in dem die Erwärmung des Klimas weltweit zu dramatischen Veränderungen geführt hat. In der hochwertigen deutsch-französisch-kanadischen Koproduktion "2075 - Verbrannte Erde" erleben die Protagonisten in vier verschiedenen Regionen der Erde, welche Auswirkungen der Klimawandel auf ihr Leben hat. Die Einzelschicksale sind geschickt miteinander verwoben und zeigen, dass das Leben auf der Erde in enger Beziehung steht. Die Zukunftsprognosen beruhen auf den Erkenntnissen wissenschaftlicher Forschung des Weltklimarates IPCC und führen drastische Konsequenzen vor Augen, wenn sich das Umweltverhalten der Menschen nicht ändert.


Am 11.09.19 07:20 - 08:05 Uhr auf 
arte: Die Geier sind zurück
Über den Schluchten und Gebirgszügen Südfrankreichs ziehen seit einigen Jahren wieder Geier ihre Runden: Gänsegeier, Mönchsgeier, Bartgeier. Und das nur dank des unermüdlichen Engagements einer Handvoll passionierter Geierexperten. Das Revier der gigantischen Vögel bietet eine atemberaubende Kulisse: die Verdonschlucht und der Vercors. "GEO Reportage" beobachtet die Greifvögel in den traumhaft schönen Bergwelten Südfrankreichs aus großer Nähe.


Am 11.09.19 09:30 - 10:15 Uhr auf 
arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Der Affenbrotbaum
Ein riesiger Affenbrotbaum trotzt in der Savanne des Malilangwe-Naturschutzgebiets im Süden von Simbabwe seit 800 Jahren den widrigen Bedingungen und zieht viele Insekten, Vögel und Säugetiere an. Weil sie in ihrem Stamm Wasser speichern können, halten Affenbrotbäume, auch Baobabs genannt, extreme Dürre aus. Das macht sie zu einer wertvollen Ressource für Elefanten, die in Trockenzeiten Teile aus dem Baum herausbrechen, um die feuchten Fasern zu fressen. Dabei beschädigen die Dickhäuter den Baum. Doch zum Glück ist der Baobab in der Lage, sich selbst zu heilen. Kleinere Vogelarten wie Büffelweber oder Bienenfresser bauen ihr Nest in den Zweigen des Affenbrotbaumes, während größere Vögel wie der gefährdete Weißrückengeier Gabeln hoch oben in der Baumkrone als Nistplätze wählen. Erdhörnchen, Nashornvögel und Spechte lassen sich in Höhlen im Stamm nieder. Im Frühling fressen Giraffen und Antilopen die Blätter des Baums. Weiße Blüten mit süßem Duft hängen an langen Stielen herab.


Am 11.09.19 10:15 - 11:00 Uhr auf 
arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Das Afrogelbholz
In den afromontanen Wäldern im Soutpansberg-Gebirge steht ein riesiges Exemplar des Gewöhnlichen Afrogelbholzes, das einer Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten Nahrung und Unterschlupf bietet. Die Afrogelbhölzer gehören zu einer alten Gattung in der Familie der Steineibengewächse, die keine Blüten bilden und sich stattdessen über männliche und weibliche Zapfen fortpflanzen. Diese wachsen jeweils auf unterschiedlichen Bäumen und dienen verschiedenen Vogelarten wie dem Glanzhaubenturako als Futterquelle. Auch diverse Säugetiere wie Klippschliefer und Weißkehlmeerkatzen klettern auf den Baum, um die Früchte zu ernten, während am Boden Afrikanische Waldbilche und Kräuselhauben-Perlhühner nach heruntergefallenen Zapfen suchen. In der Baumkrone bauen Raubvögel wie der Kronenadler ihren Horst, und in den Zweigen darunter beziehen oft Bärenpaviane ihr Nachtquartier.


Am 11.09.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Sambia - Im wilden Herzen Afrikas
Durch ursprüngliche Savannen und Ebenholzwälder in Sambia fließt der Luangwa-Fluss. Majestätisch schreiten Giraffen zum Trinken ans Ufer, Flusspferde liefern sich erbitterte Kämpfe und eine Elefantenfamilie kümmert sich liebevoll um ihr jüngstes Mitglied. Hier treffen auch Könige zweier Reiche aufeinander: Löwen und Krokodile streiten um erlegte Beute. Die Hofnarren - eine Horde Steppenpaviane, die versucht, sich mit Witz und Geschicklichkeit aus der Schusslinie der großen Raubtiere zu bringen, angeführt von einem kräftigen Männchen. Allerdings machen ihm aufmüpfige Rivalen das Leben schwer.


Am 11.09.19 11:00 - 11:45 Uhr auf 
arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Der Leberwurstbaum
Dem Selinda-Naturschutzgebiet im Nordosten Botsuanas steht ein schwieriges Jahr bevor. Es herrscht Trockenheit, bis zu den nächsten Regenfällen wird es noch Monate dauern. In dieser harten Zeit ist der Leberwurstbaum eine wichtige Futterquelle für eine vielfältige Fauna, von Insekten über Vögel bis zu großen Säugern wie dem Afrikanischen Elefanten. In einer Höhle im Stamm des Baums hat sich eine Smith-Buschhörnchen-Familie niedergelassen. Täglich huschen die Tiere ins Freie, um in den Zweigen nach Futter zu suchen. Nach den ersten Regenfällen im Frühling ist der Leberwurstbaum voller leuchtend roter Blüten, die mit Nektar gefüllt sind. Papageien, Erdhörnchen und Nektarvögel trinken den Blütensaft und bestäuben dabei den Baum. Verschiedene Frankolinarten fressen die purpurroten Blüten, die auf den Boden fallen. Vögel wie der Rotschnabeltoko bilden ihr Nest im hohlräumigen Stamm. Im Sommer trägt der Leberwurstbaum große wurstförmige Früchte, die ebenfalls zahlreichen Tieren als Nahrung dienen. Baumhopfe und Namaspechte holen mit der Zunge Larven und Termiten aus den heruntergefallenen Früchten. Die Samen werden erst freigesetzt, wenn die Früchte auf dem Boden verfaulen oder wenn sie von Tieren wie Elefanten oder Erdhörnchen gefressen und ausgeschieden werden. Sie spielen eine wichtige Rolle für die Fortpflanzung des Baums, dessen Sprösslinge ebenso verführerisch auf die Tierwelt wirken wie der Baum, von dem sie stammen.


Am 11.09.19 16:30 - 17:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Bienenbotschafter
"Wir müssen lernen, mit den Augen der Bienen zu sehen; denn wenn es den Bienen gut geht, geht es dem Menschen auch gut", sagen Antonio Gurliaccio und Moses Martin Mrohs aus Karben. Beide arbeiten in der Eventbranche und hatten 2012 den Kinofilm "More than Honey" gesehen, in dem es um das weltweit verbreitete Bienensterben geht. Das hat ihr Leben verändert. Antonio nahm an Imkerlehrgängen teil, lernte in Polen und in der Schweiz die uralte Form der Waldbienenhaltung kennen, und zusammen gründeten sie die "Bienenbotschaft", um den bedrohten Insekten zu helfen. Heute bauen sie Naturnistplätze für die Honigbiene, um den Tieren die natürlichen Lebensbedingungen zurückzugeben und so die Gesundheit der Völker zu stärken. Und sie wollen - durch Workshops und Führungen - mehr Bewusstsein schaffen für eine artgerechte Bienenhaltung in der Imkerei. Inzwischen arbeiten sie mit renommierten Wissenschaftlern zusammen, unter anderem mit Bienenforschern der Universität Würzburg. Die These der "Bienenbotschafter": Das Problem liegt vor allem in der Art und Weise, wie wir mit Bienen umgehen und wie wir sie halten. "Wir müssen endlich umdenken: Nicht die Honiggewinnung, sondern das Wohlergehen der Tiere muss im Fokus stehen." Filmautorin Juliane Hipp begleitet die beiden "Bienenbotschafter" bei ihrer Arbeit auf dem Land und in der Stadt, etwa im Kaichener Wald in der Wetterau, im Botanischen Garten in Frankfurt und auf dem Dach der Frankfurt School of Finance & Management.
(Wdh. morgen 11.15-12.05 Uhr)


Am 11.09.19 16:50 - 17:20 Uhr auf 
arte: Honigbienen - Rettung in Sicht?
Weltweit sterben die Bienen. Auch wenn Wissenschaftler fieberhaft an den Ursachen forschen, gibt es bislang wenige erfolgreiche Strategien, die das Überleben der Insekten sichern. Das Bienensterben ist ein ökologisches Problem, das unsere Gesellschaft lösen muss. Könnte der urbane Raum ihnen ein neues Habitat bieten? Tatsächlich gelten die blühenden Dachterrassen, Balkone und Parks in den Städten als neue Rückzugsorte für die Honigbiene. Über den summenden Dächern von Berlin treffen die "Xenius"-Moderatoren junge Stadtimker und helfen ihnen beim Bau eines urbanen Bienenhauses.
(Wdh. morgen 6.15-6.40 Uhr)


Am 11.09.19 16:55 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Die Rückkehr der Wildnis
Die Schweiz ist ein übernutztes Land. Tausende von Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Doch es gibt auch eine andere Schweiz: Dort wächst der Wald zu neuer Wildnis. Tiere, die längst ausgerottet waren, kehren zurück: Bär, Wolf, Bartgeier - und vielleicht sogar bald der Wisent. Der Film stellt Menschen vor, die sich für eine intakte Natur einsetzen.


Am 11.09.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Theos Tierwelt - Aus dem Zoo in die Freiheit
Kölns Zoodirektor Theo Pagel gehört zu einer neuen Generation moderner Zoodirektoren. Sie sehen Tiergärten in der Verantwortung für den Naturschutz. Pagel will Tiere nicht nur züchten und vor der Ausrottung bewahren, sondern sie wieder in die Natur zurückbringen. Seit 20 Jahren werden urtümliche Przewalski-Pferde in der ungarischen Steppe ausgewildert. Ihre Zahl ist stetig gewachsen. Die Dokumentation folgt dem engagierten Zoologen Theo Pagel, der sich ein eigenes Bild von den Erfolgen und Herausforderungen der Auswilderungen macht. Er ist dabei, wenn wilde Tiere sich auf die Reise machen, aus den Zoos in die Freiheit.


Am 11.09.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Südostasien - Im Reich der Orang Utans
Nirgendwo sonst verbinden sich auf so dramatische Weise tropischer Naturreichtum und höchste geologische Aktivität wie in Südostasiens Inselwelt. Ein unglaubliches Spektrum von Tieren und Pflanzen lebt hier, ein großer Teil davon kommt nirgendwo sonst auf der Welt vor. Manche dieser Lebewesen sind imposant, andere vollkommen bizarr: Tiger leben hier ebenso wie behaarte Nashörner, aber auch Kängurus, die sich von Baum zu Baum schwingen, Schweine, denen Zähne aus dem Kopf wachsen oder Vögel, die aus dem Sand schlüpfen.


Am 11.09.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Von Freunden und Feinden - die verrücktesten Beziehungen in der Natur
Es sind wilde Dream-Teams: Wassertriel und Nilkrokodil, die eine Zweckpartnerschaft eingehen, um ihre Gelege vor Nesträubern zu schützen - oder auch Hanuman-Languren und Axishirsche auf Sri Lanka, die sich gegenseitig vor ihren gemeinsamen Feinden warnen. Ein bisschen weniger „Team“ sind da schon die Madenhacker und ihre jeweiligen Wirtstiere; kleine afrikanische Vögel, die Giraffen, Büffel und andere afrikanische Giganten von Parasiten befreien - aber im Ruf stehen, mit ihrem ständigen Gehacke auch Wunden offen zu halten.. Von Symbiosen, Freund- und Feindschaften handelt diese unterhaltsame Dokumentation, die uns in die entlegensten Orte unseres Planeten führt.
(Wdh. morgen 9.15-10.15 Uhr)


Am 12.09.19 01:20 - 02:05 Uhr auf 
arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Der Kameldornbaum
Mitten in der Kalahari mit ihren vom Wind geformten Dünen und Savannen steht ein majestätischer Kameldorn. Auf den ersten Blick scheint die 200-jährige Akazie das einzige Lebewesen in dieser roten, trockenen Landschaft zu sein. Doch der Eindruck täuscht, denn zahlreiche Insekten, Vögel und Pflanzenfresser finden hier Unterschlupf, Schatten und Nahrung. Eine Kolonie geselliger Webervögel hat in seiner Krone einen geschützten Platz für ihr Gemeinschaftsnest entdeckt. Bis zu 100 Paare brüten in diesem architektonischen Meisterwerk. Der afrikanische kleine Falke kreist über dem Baum auf der Suche nach Nagetieren oder kleinen Reptilien, und der Ameisenart Crematogaster peringueyi dienen die Dornen als Brutstätte. Der Rüsselkäfer hingegen legt seine Eier an den noch unreifen Hülsen ab. Die Larven des Schädlings bohren sich nach dem Schlüpfen in das Innere und machen es sich in den Samen gemütlich, vernichten so jedoch deren Keimfähigkeit. Daher hat die nur wenige Millimeter große Rüsselkäferart einen erheblichen Einfluss auf den Lebenskreislauf, denn der Kameldorn ist darauf angewiesen, dass große Pflanzenfresser wie Oryx- und Elenantilopen und Kudus die reifen Hülsenfrüchte essen. Ihre Verdauungssäfte töten Parasiten wie die Rüsselkäferlarven ab und weichen die Samen auf, wodurch sie leichter im Tierdung austreiben können. Mit dem Jahreszeitenwechsel kommt der Regen. Die Äste der Akazie sind übersät von nur wenige Zentimeter großen kugelförmigen gelben Blütenständen, die zahlreiche Insekten und Bestäuber wie Käfer, Fliegen, Ameisen, Wespen und Motten anziehen.


Am 12.09.19 05:25 - 05:55 Uhr auf 
SWR: Die Rückkehr der bedrohten Vögel
Das Salek-Tal im Norden Sloweniens ist ein Paradebeispiel dafür, wie der Mensch einerseits die Umwelt zerstört, sie andererseits durch die richtigen Maßnahmen aber auch retten kann. Die Seenlandschaft im Salek-Tal war lange ein Vogelparadies. Ab den 1950er Jahren gelangten dann die Abfallprodukte eines Braunkohlekraftwerks jahrzehntelang ungereinigt in den Velenje-See und machten ihn zu einer giftigen, lebensfeindlichen Wasserwüste. Die Vögel waren verschwunden. Ab 1985 wurden Filter- und Schutzmaßnahmen eingeleitet. Seitdem konnte sich der See erholen und viele Vogelarten haben sich ihren Lebensraum zurückerobert. Das Wasser ist sauber genug, dass Blässhühner, Kormorane, Haubentaucher und Zwergtaucher hier ausreichend Nahrung finden. Reiher waten am Ufer entlang und in den Steilufern der Zuflüsse brüten Eisvögel. Die angrenzenden Wälder sind das Revier von Waldkauz, Turmfalke, Pirol und Kuckuck. Beispielhaft zeigt der Film, dass Umweltschutz funktionieren kann. Durch effektive Renaturierung könnten auch ehemalige Braunkohlereviere in Deutschland seltenen Arten in Zukunft neue Lebensräume bieten.
(Wdh. übermorgen 6.00-6.30 Uhr)


Am 12.09.19 05:30 - 06:25 Uhr auf 
ServusTV: Gabun - Durch Afrikas Dschungel
Gabun ist zu zwei Drittel von tropischem Regenwald bedeckt. Die Dokumentation begibt sich auf die Reise von Libreville, der Hauptstadt des Landes, nach Port-Gentil. Im Regenwald trifft man etwa auf den Volksstamm der Pygmäen. Das sind die Ureinwohner, die im Nordosten und Süden angesiedelt sind. Die Dokumentation zeigt das schillernde Leben in den Großstädten Gabuns. Doch erst im tropischen Regenwald zeigen sich die vielen Facetten der besonderen Natur des Landes. Und inmitten des Dschungels entdeckt der Filmemacher Laurent Bouit den Ogooué, den größten Fluss Gabuns.


Am 12.09.19 08:15 - 09:15 Uhr auf 
ServusTV: Der Böhmerwald - Grenzenlose Wildnis
Neben den besonderen Waldgebieten, dem grünem Dach Europas, befinden sich auch eiszeitliche Seen und versunkene Städte. Rund um einen Wald im Dreiländereck tummeln sich besondere Menschen, die sich der Natur verschrieben haben und aus Holz, Flachs und Leinen einzigartige Produkte schaffen. Zwischen dem Moldausee und der Grenze haben sich seltene Tiere angesiedelt, Elche und Luchse. Selten ist auch die Holzlieferung über die Schwemmkanäle und die Pechölgewinnung im Wald.


Am 12.09.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Kluge Pflanzen - Wie die wilden Tiere (1/2)
Pflanzen erkunden ihre Umwelt, sie kämpfen gegen Konkurrenten und Feinde und sie pflanzen sich fort: Dabei entwickeln sie fast unheimliche Strategien und Fähigkeiten. Sie warnen und wehren sich, sie lügen und betrügen. Sie kommunizieren miteinander und rufen um Hilfe bei Gefahr. Der Filmemacher Volker Arzt und der Biologe Immanuel Birmelin haben mit viel Aufwand und Liebe einige der verblüffendsten Aktionen im Pflanzenreich verfolgt. Sie haben in den Sumpfwäldern Borneos die gefräßigste Pflanze der Welt aufgespürt, in Mexiko die aggressive Leibwache der Akazienbüsche erlebt und auf Mallorca die betrügerischen Verführungskünste der Orchideen. Auf jeder Wiese spielen sich die unglaublichsten Dinge ab: Da gibt es brutale Wettrennen im Innern der Blüten; da explodieren Früchte; da heizen sich Blumen auf und machen Gefangene. In dramatischen Bildern und Zeitrafferaufnahmen zeigen die Pflanzen ihr unbekanntes Gesicht. So auch der Teufelszwirn, der sich fast wie ein Tier verhält: Die Kletterpflanze nimmt Witterung auf, windet sich ihrem Opfer entgegen und saugt es aus.


Am 12.09.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 
BR: Mit dem Biber auf Reisen
Über 30 kg kann der Biber schwer werden - ein kräftiges Tier und ein höchster geschickter Baumeister. Seine Biberburgen, Staudämme und Untertunnelungen erschafft er sich da, wo er sie braucht. Leider ist der geeignete Lebensraum für die Biber, die in Bayern heimisch sind, sehr begrenzt. Mehr Tiere kann das Land kaum verkraften. In Rumänien, in den wilden Karpaten, sind "überzählige" bayerische Biber willkommen. Felix Heidinger berichtet von einem Biber-Umsiedlungsprojekt - einer langen Reise von zwei Biberfamilien nach Rumänien. Er zeigt, welche Überraschungen sich ereigneten, als man den Bibern dort Burgen gebaut hatte, in die sie einziehen sollten.


Am 13.09.19 03:30 - 04:20 Uhr auf 
arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Die Wunderbaum-Feige
Die Wunderbaum-Feige (Ficus cordata) wächst an einem Felshang im südafrikanischen Namaqualand, wo sie den unwirtlichen Bedingungen trotzt. Dank ihres tief in die Erde reichenden Wurzelsystems überlebte sie auch die letzte Jahrhundertdürre. Vögeln wie dem Layard-Meisensänger, der Langschnabelsylvietta oder dem Rotstirn-Bartvogel bietet die Wunderbaum-Feige ein wertvolles Feuchtigkeitsreservoir. Sie fressen die Früchte des Baums und verbreiten dessen Samen. Eine stetige Nahrungsquelle sind die Feigen auch für die Felsenratte, die im Geröll um den Baum herum lebt und die Samen im Namaqualand verteilt. Die Wunderbaum-Feige teilt sich die felsigen Hänge mit Hartmann-Bergzebras, Spießböcken und Springböcken. Im Frühjahr legt eine Langschnabelsylvietta in einem beutelförmigen Nest in den Zweigen der Wunderbaum-Feige Eier. Verschiedene nachtaktive Schlangenarten machen im Felsgestein Jagd auf Geckos. Die Befruchtung der Wunderbaum-Feige ist wie bei anderen wilden Feigenarten auch das Ergebnis einer faszinierenden Symbiose: In jeder der Feigen befinden sich kleine Blüten, die von einer winzigen, auf diese Feigenart spezialisierten Wespenspezies bestäubt werden. Während die Temperaturen Jahr für Jahr unaufhaltsam steigen, treibt der Baum als letzter Überlebender in dieser öden Landschaft seine Wurzeln wacker immer tiefer in den Fels.


Am 13.09.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Kluge Pflanzen - Blattgeflüster (2/2)
Pflanzen setzen Duftbotschaften ein, um sich mit ihrer Umgebung zu verständigen - mit Tieren und Nachbarpflanzen, über und unter der Erde. In der Wüstenlandschaft des US Bundesstaats Utah führt der Wilde Tabak den Kampf seines Lebens gegen gefräßige Feinde. Er setzt dabei auf hochwirksame Nervengifte, doch ohne seine Hilferufe nach Verbündeten wäre er verloren. Volker Arzt und sein Team verfolgen den dramatischen Kampf in der amerikanischen Wüste. In Mexiko belauschen sie friedliche Limabohnen, die so friedlich nicht sind: Sie rufen "Bodentruppen" und "Luftgeschwader" herbei und installieren sogar ein eigenes Frühwarnsystem.


Am 13.09.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 
BR: In der Nordischen Arche
Tierfilmer Felix Heidinger ist diesmal mit seiner Kamera nach Schweden gereist. Dort gibt es bei der Stadt Göteborg eine Zuflucht für seltene nordische Tiere. Die Nordische Arche (Nordens Arc) ist eine Besonderheit unter den europäischen Tierparks. Sie beherbergt nicht nur vom Aussterben bedrohte Tierarten aus den kältesten Zonen Europas, sondern arbeitet auch intensiv daran, dahinschwindende Arten rechtzeitig vor dem Aus zu bewahren. Die Schneeleopardin Tai, deren letzte Artgenossen in der Freiheit gnadenlos von Wilderern gejagt werden, hat in der Arche bereits zehn gesunde Junge zur Welt gebracht. Ein Zucht-Rekord der Arche! Es werden auch Hunderte von Zwerggänseküken aufgezogen. Sie leben mit Adoptiveltern zusammen, mit Weißwangengänsen. Herangewachsen, werden die Zwerggänse ihren Adoptiveltern auf sicheren Flugrouten in die Winterquartiere am Schwarzen Meer folgen. Die gewohnte Flugstrecke der Zwerggänse war nämlich zu gefährlich. Zu Abertausenden wurden die Zugvögel auf dem Weg in den Süden von osteuropäischen Jägern abgeschossen und immer weniger Tiere waren im Frühjahr zum Brüten nach Skandinavien zurückgekehrt.


Am 13.09.19 16:20 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Australiens Nationalparks - Die Insel der Teufel
Die weite Seenlandschaft und die hohen Felswände des Cradle-Mountain-Massivs, die zu wilden Tälern des seltenen gemäßigten Regenwaldes hinabführen, bilden eine spektakuläre Szenerie. Der "The Cradle-Mountain - Lake St. Clair"-Nationalpark ist ein Juwel unter Australiens Nationalparks. Er ist Teil der Wildnis, die fast den gesamten Westen Tasmaniens, der größten australischen Insel, bedeckt. Sturmumtost liegt sie 240 Kilometer südlich des Festlandes im Wirkungskreis südpolarer Stürme. Aufgrund der isolierten Lage konnten auf Tasmanien zahlreiche Arten überleben.
(Wdh. übermorgen 4.20-5.00 Uhr)


Am 13.09.19 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Australiens Nationalparks - Der Regenwald
Der Daintree-Nationalpark ist der verbliebene tropische Lebensraum, der sich früher über den gesamten Norden Australiens erstreckte. Klimaveränderungen ließen den Regenwald über Jahrtausende stark schrumpfen, Rodungen durch Menschen dezimierten ihn zusätzlich. Doch durch die Einrichtung des Nationalparks haben zahlreiche Pflanzen- und Tierarten aus der Frühzeit des Kontinents überlebt. Direkt am Rand des Daintree-Nationalparks steht ein Baukran "made in Germany". Er ist Teil eines Regenwaldlabors und dient der Erforschung des Kronendachs. Peter Byrnes von der Universität Cairns leitet die Regenwaldforschungsstation, Andrew Thompson ist sein technischer Assistent. 2010 haben die Regenwaldforscher eine Studie über Käfer erstellt. Im Regenwald leben auch die Kasuare, flugunfähige Riesenvögel. Wegen ihrer auffällig bunten Hals- und Kopffarben werden sie auch als "Juwelen des Dschungels" bezeichnet. Die Schmuckdesignerin Liz Gallie hat sich zur Fürsprecherin der Kasuare gemacht. Sie bewundert die Riesenvögel und nimmt ihre Farben als Vorlagen für ihre Kreationen. Auch das Lumholtz-Baumkänguru lebt im Regenwald. Trotz seiner mächtigen Krallen ist es aber kein wirklicher Kletterkünstler. Die aus Stuttgart stammende Tierpflegerin Margit Cianelli kümmert sich um verletzte Tiere und zieht verwaiste Baumkänguru-Kinder groß.
(Wdh. übermorgen 5.00-5.45 Uhr)


Am 13.09.19 22:30 - 23:00 Uhr auf 
phoenix: Das leise Sterben der Löwen
Nie ging es Löwen so schlecht wie heute. Ein Team internationaler Forscher hat den Bestand in Afrika untersucht. Mit alarmierenden Ergebnissen. Droht dem König der Tiere der Untergang? Dieser Frage gehen die Löwenforscher Dr. Philipp Henschel und Ingela Jansson in Tansania nach. Dort finden Löwen noch geeignete Lebensräume, stoßen aber auch auf viele Probleme. Besonders schwierig ist es für die Tiere, in von Menschen bewohnten Gebieten zu überleben. "Das hat zu deutlichen Bestandseinbußen geführt", berichtet Philipp Henschel.
(Wdh. morgen 19.30-20.00 Uhr)


Am 14.09.19 06:00 - 06:30 Uhr auf 
SWR: Die Rückkehr der bedrohten Vögel
Das Salek-Tal im Norden Sloweniens ist ein Paradebeispiel dafür, wie der Mensch einerseits die Umwelt zerstört, sie andererseits durch die richtigen Maßnahmen aber auch retten kann. Die Seenlandschaft im Salek-Tal war lange ein Vogelparadies. Ab den 1950er Jahren gelangten dann die Abfallprodukte eines Braunkohlekraftwerks jahrzehntelang ungereinigt in den Velenje-See und machten ihn zu einer giftigen, lebensfeindlichen Wasserwüste. Die Vögel waren verschwunden. Ab 1985 wurden Filter- und Schutzmaßnahmen eingeleitet. Seitdem konnte sich der See erholen und viele Vogelarten haben sich ihren Lebensraum zurückerobert. Das Wasser ist sauber genug, dass Blässhühner, Kormorane, Haubentaucher und Zwergtaucher hier ausreichend Nahrung finden. Reiher waten am Ufer entlang und in den Steilufern der Zuflüsse brüten Eisvögel. Die angrenzenden Wälder sind das Revier von Waldkauz, Turmfalke, Pirol und Kuckuck. Beispielhaft zeigt der Film, dass Umweltschutz funktionieren kann. Durch effektive Renaturierung könnten auch ehemalige Braunkohlereviere in Deutschland seltenen Arten in Zukunft neue Lebensräume bieten.


Am 14.09.19 07:30 - 08:00 Uhr auf 
SWR: Die Ausbeutung der Urwälder
Urwälder speichern besonders viel Kohlendioxid und sind wichtig für den Schutz des Weltklimas. Um dem Abholzen entgegenzuwirken, zertifiziert der internationale Forest Stewardship Council seit Jahrzehnten nachhaltige Forstwirtschaft. Er bescheinigt, dass Produkte mit dem FSC-Siegel aus "umweltgerecht" gefälltem Holz hergestellt wurden. Doch kann der FSC die Vernichtung der Urwälder aufhalten? Der Dokumentarfilm deckt die Zusammenhänge zwischen dem FSC und der weltweiten Waldwirtschaft auf.
(Wdh. kommende Nacht 2.20-2.50 Uhr auf arte)


Am 14.09.19 08:00 - 10:10 Uhr auf 
arte: Greenpeace - Wie alles begann
"Sie waren sich einig, dass eine Handvoll Leute die Welt verändern kann. Sie waren sich bloß nicht einig, wie." Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte der frühen Jahre von Greenpeace - vom grenzenlosen Idealismus und der Aufbruchsstimmung der ersten Stunde bis zu den inneren Konflikten, die den rasanten Aufstieg zu einer der größten Non-Profit-Organisationen der Welt begleiteten. Ein atemberaubender und emotional packender Film über den vielleicht wichtigsten politischen und kulturellen Wendepunkt unserer Zivilisation in den vergangenen 50 Jahren.


Am 14.09.19 08:00 - 10:10 Uhr auf 
arte: Greenpeace - Wie alles begann
"Sie waren sich einig, dass eine Handvoll Leute die Welt verändern kann. Sie waren sich bloß nicht einig, wie." Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte der frühen Jahre von Greenpeace - vom grenzenlosen Idealismus und der Aufbruchsstimmung der ersten Stunde bis zu den inneren Konflikten, die den rasanten Aufstieg zu einer der größten Non-Profit-Organisationen der Welt begleiteten. Ein atemberaubender und emotional packender Film über den vielleicht wichtigsten politischen und kulturellen Wendepunkt unserer Zivilisation in den vergangenen 50 Jahren.


Am 14.09.19 08:15 - 08:25 Uhr auf 
ARD: Der Natur auf der Spur - Wer war Alexander von Humboldt?
Er ist sowas wie ein Superstar der Naturwissenschaft: Alexander von Humboldt! Er unternahm spannende Forschungsreisen und erkundete zahlreiche Tiere und Pflanzen. 250 Jahre ist es schon her, dass er geboren wurde, aber er und seine Forschung sind bis heute weltberühmt. Gesa will herausfinden, warum das so ist und wie er geforscht hat. Dafür geht sie gemeinsam mit Schüler*innen auf Spurensuche in der Natur, - ein bisschen so wie Humboldt seinerzeit. Das bedeutet übrigens auch: Keine Angst vor Krabbeltieren! Was Humboldts Forschung noch alles ausmacht? Wie Naturwissenschaftler*innen heute arbeiten? Und was 3D-Drucke von Schneckenzähnen damit zu tun haben? Darum geht's bei "neuneinhalb".
(Wdh. morgen 7.55-8.05 Uhr auf ARD-alpha)


Am 14.09.19 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Rindviecher - Sepp und Xaver als Landschaftspfleger
Sie fressen für den Naturschutz. Die zwei jungen Galloways Sepp und Xaver leben zusammen mit fünf Artgenossen im Sommer halbwild in einem Tal bei Jettenbach am Inn. Das Tal gehört dem Grafen Törring, der es für einen Euro im Jahr an den Bund Naturschutz verpachtet hat. Damit die Fläche nicht zuwuchert, sondern eine offene Landschaft mit hoher Artenvielfalt bleibt, werden Sepp, Xaver & Co gebraucht. Sie führen ein Leben, das sich erheblich von dem unterscheidet, das Mastbullen im Stall führen müssen. Hitze und Kälte, Fliegenschwärme, Rangkämpfe und streunende Hunde - Xaver und Sepp müssen damit zurechtkommen, fast wie die Auerochsen in früherer Zeit. Doch sie bewohnen ein kleines Paradies und sorgen mit ihrem Appetit dafür, dass der Talraum als vielfältiger Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten erhalten bleibt. Gelbbauchunke und Ringelnatter, Schwertschrecke und Mistkäfer - das Tal bei Jettenbach ist voller Leben dank der Landschaftspflege durch die Galloways.


Am 14.09.19 10:00 - 10:35 Uhr auf 
3sat: Geschichten aus dem Wienerwald
Wien ist die einzige Weltstadt, die über ein riesiges geschlossenes Waldgebiet in unmittelbarer Stadtnähe verfügt: den Wienerwald. Dabei hat der Wienerwald auf den ersten Blick nichts Außergewöhnliches zu bieten: Es handelt sich weder um einen Nationalpark noch um ein Weltnaturerbe der UNESCO. Er ist nicht einmal ein Schutzgebiet. Doch jedes Wochenende stürmen die Wiener ihren Wald. Das Tierleben ist überaus vielfältig, und auch die Flora hat einen bemerkenswerten Artenreichtum zu bieten. Zudem inspirierte der besondere Zauber des Wienerwalds zahlreiche Komponisten, Maler und Schriftsteller, darunter Ludwig van Beethoven, Egon Schiele und Nikolaus Lenau.


Am 14.09.19 11:00 - 11:30 Uhr auf 
WDR: Ein Herz für Bienen - wie stoppen wir das Insektensterben?
Wissenschaftler belegen in mehreren Regionen Deutschlands bereits einen dramatischen Rückgang an Insekten. Die Gründe hierfür sind vielschichtig und Konsequenzen werden stark diskutiert. Neben zunehmender Bebauung durch Gebäude und Straßen gilt vor allem die konventionelle Landwirtschaft mit Monokulturen und Pestiziden als besonders gefährdend für den Erhalt der Insekten. Ist dieser Trend umkehrbar? Wie lassen sich bessere Lebensräume schaffen? "Quarks" ordnet ein, spricht mit Wissenschaftlern über Entwicklungen und Hintergründe und zeigt gemeinsam mit Landwirten, was sie und jeder Einzelne für den Erhalt der Insekten tun können.


Am 14.09.19 11:30 - 12:00 Uhr auf 
ARD: Unser Wald - so hast Du ihn noch nie gesehen
Der Wald ist für viele Menschen ein Sehnsuchtsort: Erholen und Entspannen gleich nebenan und doch gefühlt fernab von Städten und Digitalisierung. Aber was ist anders in dieser Umgebung? Wirkt die Waldluft wirklich positiv auf unseren Geist und Psyche? Und wenn ja, warum? Und was steckt hinter den Aussagen, dass Bäume miteinander sprechen und Schmerz empfinden können? Quarks findet heraus, wie Bäume tatsächlich miteinander kommunizieren und wie sich genau das auf uns Menschen auswirken kann. Aber der Wald in NRW hat auch ein Problem: Trockenheit und Borkenkäfer sind in NRW angekommen und wir müssen uns etwas einfallen lassen, um unsere Wälder für die Zukunft zu bewahren. Förster setzen bereits verschiedene Konzepte um, damit der Wald von morgen zwar anders aussieht, aber immer noch ein Erholungsort für die Menschen in NRW sein kann.


Am 14.09.19 13:05 - 13:35 Uhr auf 
arte: Weltrettung - Warum sie uns so schwerfällt
Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen für die gesamte Menschheit und den Planeten Erde - und er ist in vollem Gange. Um gegenzusteuern, müssen wir unseren CO2-Ausstoß radikal senken. Aber irgendwie will das nicht so recht klappen. "Xenius" fragt heute: Warum haben wir die Welt nicht längst gerettet? Antworten liefert eine besondere wissenschaftliche Disziplin, die Umweltpsychologie. Caroline du Bled und Gunnar Mergner sind an der Fachhochschule Dortmund zu Gast bei Prof. Marcel Hunecke. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, ob wir in Sachen Weltrettung möglicherweise falsche Prioritäten setzen - und mit welchen Verhaltensänderungen wir richtig viel CO2 einsparen können. An der Universität Magdeburg erforscht Prof. Ellen Matthies umweltrelevantes Verhalten von Menschen. Warum entscheiden wir uns etwa immer wieder fürs Auto, obwohl wir genauso gut das Fahrrad nutzen könnten? Warum fallen wir trotz guter Vorsätze immer wieder in alte Verhaltensmuster zurück? Und wie können wir das verhindern? Ein Grund für klimaschädliches Verhalten: Es ist bequem und billig. Das trifft besonders auf Inlandflüge zu. Sie kosten oft nur einen Bruchteil von Auto oder Bahn, sorgen aber für deutlich mehr Treibhausgase pro Person und Kilometer. Es gibt unterschiedliche Ideen, wie sich dieses Problem lösen lässt. Während die Luftfahrtbranche etwa auf alternative Kraftstoffe setzt, fordert Mobilitätsforscher Andreas Knie, Inlandflüge zu verbieten.


Am 14.09.19 13:35 - 14:05 Uhr auf 
arte: Klimawandel - Wie stoppen wir die Erderwärmung?
Der Klimawandel ist da und die Erde wird sich erwärmen - nur wie stark? Das hängt davon ab, wie viel CO2 wir in Zukunft ausstoßen werden. Laut aktuellen Prognosen werden die selbst gesteckten Klimaziele in vielen Ländern verfehlt. Um doch noch die Wende zu schaffen, gehen seit Januar 2019 weltweit Schüler und Studierende jeden Freitag unter dem Motto #FridaysForFuture auf die Straße. Die "Xenius"-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade begleiten den ersten grenzüberschreitenden Klimastreik in Aachen. Rund 40.000 Demonstranten sind aus 16 verschieden Ländern angereist, um für eine bessere Zukunft zu kämpfen. Vor Ort sprechen Emilie und Adrian mit den Demonstranten, den deutschen Veranstaltern von #FridaysForFuture und dem französischen Pendant Youth For Climate. Von ihnen erfahren unsere Moderatoren, welche Unterschiede und welche Gemeinsamkeiten es im Kampf um das Klima in den beiden Ländern gibt, aber auch was die Schüler weltweit verbindet. Durch die Demonstrationen ist endlich Bewegung in die Klimadebatte gekommen, das spürt auch Klimaphysiker Dr. Carl-Friedrich Schleussner. Er unterstützt seit vielen Jahren kleine Inselstaaten auf der Klimakonferenz und auch die Schülerbewegung. Für ihn ist aber nicht nur die Politik in der Verantwortung, sondern auch jeder Einzelne von uns. Was in der Theorie einfach zu sein scheint, ist in der Praxis oft noch eine Herausforderung. Wie das dennoch gelingen kann, zeigen uns eine Familie aus Osnabrück und eine Stadt in NRW. Doch wird das ausreichen, um die Erderwärmung zu stoppen?


Am 14.09.19 14:05 - 14:50 Uhr auf 
arte: Extremwetter in Europa - Wie gut sind wir vorbereitet?
Häufigere Extremwetterereignisse werden zu den spürbaren Effekten des Klimawandels in Mitteleuropa gehören. Lange Hitzeperioden, verheerende Stürme und Überflutungen werden häufiger. Ihnen zu begegnen, stellt Gesellschaft und Forschung vor große Herausforderungen. Wie wirkt es sich auf unser Leben aus, wenn Extremwetter zum Normalzustand wird - und wie gut sind wir vorbereitet?


Am 14.09.19 14:15 - 15:00 Uhr auf 
phoenix: Vietnam - Phoenix aus der Asche
Fast wie durch ein Wunder haben verschwunden geglaubte Tiere in Höhlen die Wirren des Krieges in Vietnam überstanden. Unter den Pflanzen ist der Bambus der größte Überlebenskünstler. Vor nicht einmal 50 Jahren sah es in diesem geschundenen Land noch ganz anders aus. Über ein Jahrzehnt lang, als der Kampf zwischen den Menschen zu einem Krieg gegen die Natur wurde, verschwanden große Waldflächen Vietnams unter anderem durch den Einsatz des Entlaubungsmittels Agent Orange. Die Verwüstung war so massiv, dass die Begriffe "Naturkrieg" und "Umweltzerstörung" die Region prägten. Eine wichtige Rolle in dieser Zeit spielte Hang Toi, eine der größten Höhlen der Welt. Sie wäre groß genug, um ein Hochhaus dort hineinzubauen. Damals rettete sie als Schutzraum Menschen und Tieren das Leben. Noch heute nutzen seltene Primaten die Höhle, von denen man angenommen hatte, sie seien ausgestorben. Erst 30 Jahre später tauchte eine kleine Gruppe der Hatinh-Languren wieder auf. Die Dokumentation zeigt, wie die Natur Vietnams es geschafft hat, die schrecklichen Folgen eines Krieges zu überwinden.
(Wdh. morgen 8.15-9.00 Uhr)


Am 14.09.19 14:25 - 15:10 Uhr auf 
hr: Wildes Deutschland - Der Teutoburger Wald
Der Teutoburger Wald erstreckt sich auf 150 Kilometer über Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, von Osnabrück bis Paderborn. Er gilt als einer der schönsten Wälder Deutschlands. Berühmt wurde das deutsche Mittelgebirge durch die Varusschlacht im Jahre 9 n. Chr. Der Wald, den die Römer einst fürchteten, ist heute für seine urwüchsige Natur bekannt. Während der zweijährigen Dreharbeiten gelang es den Tierfilmern Ralph und Svenja Schieke, die Tierwelt des Teutoburger Waldes intensiv zu dokumentieren. Zeitraffer und Jahreszeiten-Morphings bringen die eindrucksvolle Dynamik des Waldes nahe.
(Wdh. übermorgen 10.25-11.10 Uhr)


Am 14.09.19 15:00 - 16:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Die fantastische Welt der Pilze
Pilze sind allgegenwärtig und für das Leben auf der Erde unerlässlich. Ohne Pilze würde die Welt ersticken! Pilze recyceln den Abfall der Ökosysteme. In den Wäldern zersetzen sie abgestorbenes, organisches Material, stellen so Bäumen und Pflanzen immer wieder Nährstoffe, Mineralien und Wasser neu zur Verfügung. Im Gegenzug bekommen sie dafür Energie in Form von Zucker. Viele Pilze leben in Symbiose, nicht nur mit Pflanzen, auch mit Tieren, zu beiderseitigem Vorteil. Pilze haben viel zu bieten. Auch wir Menschen profitieren von ihnen - ohne Pilze kein Brot, kein Bier, kein Wein!


Am 14.09.19 15:00 - 15:45 Uhr auf 
phoenix: Thailand - Apotheke der Tiere
In Thailands Flora und Fauna treffen Extreme aufeinander. Dort sind Tiere und Pflanzen Bedingungen ausgesetzt, die das Überleben zum täglichen Kampf machen. Der Film porträtiert einen Hotspot der Artenvielfalt, in dem zahlreiche Heilpflanzen vorkommen, die sowohl die Menschen als auch die Tiere zu nutzen wissen. Unterschiedliche Lebenswelten stehen in krassem Kontrast zueinander. Die Dokumentation enthüllt unter anderem das Geheimnis von Thailands Tieren, die immer wieder Wege finden, den ständigen Gefahren zu trotzen. Die Vegetation Thailands ist mit ihren vielen Heilpflanzen wie eine Apotheke für die Tiere. Gleichzeitig besticht das Land durch seine grandiosen Millionen Jahre alten Landschaften und seine uralte Kultur. Die Dokumentation zeigt Mangrovenwälder, in denen Krabbenkämpfe auf Leben und Tod stattfinden, und Korallenriffe, die 4.000 Arten beherbergen. Und sie stellt eine Insel vor, auf der Makaken nur überleben, weil sie gelernt haben, Steine als Werkzeug zu benutzen.
(Wdh. morgen 9.00-9.45 Uhr)


Am 14.09.19 15:40 - 16:35 Uhr auf 
arte: Korallensterben - Rettung am Great Barrier Reef
33 Jahre bis zur vollständigen Zerstörung eines kompletten Ökosystems. Der Bestand von Korallenriffen geht infolge der globalen Erwärmung stark zurück. Wie kann das Ökosystem gerettet werden, das als eines der größten Wunder der Natur gilt? Die Meeresbiologin Emma Johnston sucht die erfolgversprechendsten Lösungen, um das Great Barrier Reef in Australien wiederzubeleben. Zu ihrer Arbeit gehören Tauchgänge vor faszinierend schöner Kulisse. Doch wie lange wird es diese Schönheit noch geben?


Am 14.09.19 15:45 - 16:30 Uhr auf 
phoenix: Malaysia - Garten Eden aus der Balance
Die Natur Malaysias verzaubert mit imposanten Bergketten, atemberaubenden Wäldern und unermesslichem Artenreichtum. In jedem Winkel behauptet sich das Leben in wunderbaren, bizarren Formen. Der Blick hinter das Geheimnis dieser Vielfalt zeigt unter anderem, wie sich in dem feuchtheißen Klima extrem unterschiedliche Lebensräume entfalten, und bietet gleichzeitig großartige Bilder von den seltenen Tieren, die dort leben und ums Überleben ringen. Die Dokumentation thematisiert den täglichen Kampf ums Dasein genauso wie die Schönheit der tropischen Fauna. Sie erzählt außerdem von Malaysias höchstem Berg, der jedes Jahr noch weiter wächst. Sie berichtet von Insekten, die es mit unglaublichen Tricks schaffen, ihre Beute in die Irre zu führen. Sie zeigt, was es für die Natur bedeutet, wenn pro Quadratmeter bis zu drei Meter Regen jedes Jahr fallen und an 365 Tagen im Jahr die Sonne zwölf Stunden lang scheint. Die Kamera hat seltene Momente eingefangen, wie den erbitterten Kampf zweier Nashornkäfer und Badeszenen von Zwergelefanten, die es nur noch auf Borneo gibt.
(Wdh. morgen 9.45-10.30 Uhr)


Am 14.09.19 17:35 - 18:05 Uhr auf 
ZDF: Operation Wald - Rettung für die grüne Lunge
Der Wald ist Lebensraum, Holzlieferant, Erholungsort - und Klimaschützer: Er entzieht der Luft Millionen Tonnen CO2. Er steckt selbst in der Krise. Trockenheit, Hitze und Stürme schwächen ihn. Wie können wir den Wald schützen, damit er in Zeiten des Klimawandels besteht? "plan b" trifft Menschen, die Waldbrände mit Feuer bekämpfen, Wüste in Wald verwandeln und den Wald der Zukunft planen. Zapfenernte im Sauerland: In den Wipfeln der Douglasien sind die Baumkletterer bei der Arbeit. Hans von der Goltz von der "Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft" weiß: Die Samen des Baum-Exoten sind der Rohstoff für einen widerstandsfähigen Wald. Denn die Douglasie ist klimatoleranter als die bisher in Massen angebaute Fichte. Aufforstung lautet auf Island die Antwort auf den Klimawandel. "Ein Großteil unseres Landes ist eine nasse Wüste", sagt Throstur Eysteinsson, Chef des isländischen Forstservice. "Bis 2100 wollen wir die Waldflächen verzehnfachen, sonst verlieren wir zu viel wertvollen Boden durch Sandstürme." Doch bisher verlief es nicht wie geplant: Birke und Sibirische Lärche aus der ersten Wiederaufforstungsphase starben ab, zu warm ist es inzwischen geworden. Doch die Isländer geben nicht auf: Bäume pflanzen ist hier inzwischen zum Volkssport geworden. Eine Keimzelle für den zukünftigen Wald sind riesige Gewächshäuser. Hier experimentiert Eysteinsson mit verschiedensten Baum-Arten und züchtet auf Island angepasste Schösslinge heran.


Am 14.09.19 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Schweiz - das Verschwinden der Gletscher
Die Schweiz - Land der Berge, Gletscher, Bergbäche und Seen. Die Alpen zeigen hier ihre schönsten Seiten. Doch die Natur verändert sich: Die Gletscher schrumpfen, Felsmassive werden brüchig. Immer häufiger kommt es zu Überschwemmungen und Bergstürzen. Die Menschen hier müssen sich den Veränderungen stellen. Die Berge geraten in Bewegung. "GEO Reportage" war zu Besuch im Wallis und im Berner Oberland und hat sich ein Bild von den Veränderungen der Natur gemacht.


Am 14.09.19 21:40 - 22:35 Uhr auf 
arte: Wenn das Eis bricht - Forscher im Kampf gegen die Zeit
Als in der Antarktis einer der größten Eisberge der Geschichte abbrach, hielt die Welt den Atem an: Die Bilder des schwimmenden Eiskolosses, der siebenmal so groß ist wie Berlin, gingen um die Welt. Was hat der Abbruch vom Larsen-C-Schelfeis zu bedeuten? Ist es ein erneutes Indiz für den voranschreitenden Klimawandel, oder handelt es sich um ein "natürliches" Kalben, um ein gewöhnliches Naturschauspiel? Eine schwierige Frage, mit der sich Klimawissenschaftler auseinandersetzen müssen.


Am 14.09.19 22:35 - 23:30 Uhr auf 
arte: Mission Ozonloch - Wie wir die Erde gerettet haben
Wie heute der Klimawandel bedrohte vor 30 Jahre schon einmal ein globales Umweltproblem die Erde. Die vor allem in Spraydosen enthaltenen Fluorchlorkohlenwasserstoffe, kurz FCKW genannt, zerstörten die Ozonschicht der Atmosphäre, die die krebserregende UV-Strahlung aus dem Sonnenlicht herausfiltert. Die Dokumentation zeigt, wie engagierte Wissenschaftler und Politiker es schafften, die Produktion von FCKW weltweit zu stoppen. Als Folge hat sich die Ozonschicht deutlich erholt. Kann das, was beim Ozonloch gelang, ein Vorbild sein für den gegenwärtigen Kampf gegen den Klimawandel?


Am 15.09.19 00:20 - 01:50 Uhr auf 
mdr: Verloren auf Borneo
Fernsehfilm. Eigentlich wollte Julia zu Hohenberg ihren Hochzeitstag am Strand von Hawaii verbringen. Wichtige Geschäfte ihres Mannes Felix führen sie jedoch in den Dschungel von Borneo, wo die distinguierte Gräfin eine für ihr weiteres Leben folgenreiche Entdeckung macht: Durch die illegale Rodung großer Waldflächen verringert sich der Lebensraum der Orang Utans drastisch und die Tiere sind vom Aussterben bedroht. Zu allem Überfluss ist ihr Mann offensichtlich in die Machenschaften der Holzmafia verstrickt.


Am 15.09.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Theos Tierwelt (1/2) - Neue Arten braucht die Welt
Südostasiens Wälder gelten als Schatzkammern der Artenvielfalt. Doch die wachsende Bevölkerung und die zunehmende Zerstörung der Wälder setzen der Natur immer mehr zu. Zuflucht finden bedrohte Arten zum Beispiel in der Zuchtstation Me Linh in Nordvietnam und im Affenschutzzentrum des Nationalparks Cuc Phuong. Theo Pagel begibt sich dort auf die Suche nach bislang unbekannten Arten, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Und er wird Zeuge, wie die seltensten Affen der Welt, die Delacour-Languren, erfolgreich gezüchtet und wieder in die Wildnis entlassen werden. In Vietnams Nachbarland Laos besucht der Kölner Zoodirektor einen Park für Kragenbären, die Naturschützer aus den Fängen von Tierhändlern befreit haben. Gibt es Hoffnung auf eine Nachzucht der Bären? Höhepunkt von Theo Pagels Reise ist der Besuch bei Arbeitselefanten im "Reich der Millionen Elefanten", wie sich das Königreich Laos einst nannte. Mit neuen Strategien versuchen Tierschützer, das harte Leben der Elefanten und ihrer Besitzer zu verbessern. Wie können Zoos die Rettung der Tierwelt unterstützen? Bei der Suche nach Antworten ist Theo Pagel in Asien unterwegs auf nächtlichen Expeditionen in Regenwälder und auf Bootsfahrten zu geheimnisvollen Inseln. Eine abenteuerliche Entdeckungsreise mit beeindruckenden Tieraufnahmen und überraschenden Erkenntnissen.


Am 15.09.19 08:15 - 08:45 Uhr auf 
SWR: natürlich!
Magazin. In Haßloch in der Pfalz hat sich ein Paar seinen Traum verwirklicht und kümmert sich um Greifvögel und Eulen. Maik Heublein und Vivien Traxel pflegen im Auftrag des Naturschutzbundes (NABU) verletzte und kranke Wildvögel. Märchenhafte Moose wachsen nicht nur im Wald, sondern auch in der Stadt. Und sie können Mensch und Umwelt viel helfen. Das erforschen Moosforscher der Uni Freiburg. Ulrike Nehrbaß taucht ein in die Wunderwelt der Moose und erfährt, wie die Forscher mit Moos künstlich nicht nur Torf, sondern auch Medikamente herstellen, mit denen Menschen mit seltenen Stoffwechselerkrankungen geheilt werden können. Die Folgen des Klimawandels abmildern mit kreativer Landwirtschaft - daran arbeitet der rheinhessische Bio-Bauer Armin Meitzler. Er baut 20 verschiedene Kulturen an, die er kunstvoll miteinander kombiniert. Dabei baut er wertvollen Humus auf, der klimaschädliches Kohlendioxid im Boden bindet.


Am 15.09.19 10:45 - 11:30 Uhr auf 
SWR: Rettet den Wald!
Wald ist ein wahrer CO2-Staubsauger. Doch anstatt die Superkraft gegen den Klimawandel zu nutzen werden weltweit riesige Flächen Wald vernichtet. Für Acker- und Weideflächen und um unseren enormen Holzhunger zu stillen. Auch in Deutschland wird laut Greenpeace nur auf 4% der Waldfläche kein Holz geschlagen. So hat die deutsche Holzindustrie 2018 36,6 Milliarden Euro Umsatz verbucht. Ein schlagendes Argument. Ironie des Schicksals, dass die menschengemachten Industriewälder nun dem menschengemachten Klimawandel zum Opfer fallen. Allen voran die Fichte. Trockenheit, Pilze und Schädlinge sorgen für herbe Verluste. Neue Bäume müssen her. Doch welche passen in die angestammten Ökosysteme und geben zudem genug Holz? odysso fragt, ob wir den Rohstoff nutzen und gleichzeitig Natur und Klima schützen können, wirft einen kritischen Blick auf das FSC Siegel und zeigt, wie Forscher illegales Holz in deutschen Baumärkten aufspüren wollen.


Am 15.09.19 13:40 - 14:25 Uhr auf 
ZDFneo: Der Malaiische Archipel – Dem Leben auf der Spur
Schon bevor Darwin seine berühmte Theorie der Entstehung der Arten veröffentlichte, brachte die südostasiatische Inselwelt einen Mann auf die Fährte der Evolution: Alfred Russel Wallace. Dirk Steffens folgt seinen Spuren durch Indonesien und Malaysia.


Am 15.09.19 13:45 - 14:30 Uhr auf 
3sat: Der Punkvogel kehrt zurück
Der exotisch anmutende Waldrapp gehört zu den am stärksten bedrohten Vogelarten weltweit, nur im Zoo gibt es noch einige Exemplare. In freier Wildbahn ziehen die Ibisvögel im Winter nach Italien, doch die Vögel aus dem Zoo kennen den Weg nicht. Deswegen wurde ein Experiment gestartet, in dem Vogelküken auf Menschen geprägt wurden und diesen über die Alpen folgen sollten. Ein Abenteuer für Mensch und Vogel. Bis ins 17. Jahrhundert war der Waldrapp in Europa verbreitet, doch weil das Fleisch als Delikatesse galt, wurde er in Europa gejagt und letztlich ausgerottet. Es gibt ihn bei uns nur noch im Zoo. Der Biologe Johannes Fritz hat es sich mit seinem Team zur Aufgabe gemacht, den Waldrapp in Bayern wieder auszuwildern.
(Wdh. kommende Nacht 2.15-3.00 Uhr)


Am 15.09.19 14:30 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Expedition Humboldt (1/2)
Er war ein Superstar seiner Zeit: Alexander von Humboldt (1769-1859), Forschungsreisender, Universalgelehrter, Denker und Technikbegeisterter. Thomas Aders und Stefan Schaaf reisen auf den Spuren Alexander von Humboldts durch Lateinamerika - durch Kuba, Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Peru und Mexiko. Die Reise beginnt in Cumaná und folgt der Route, die Humboldt auf dem Orinoco mit dem Kanu zurücklegte. Der Begleiter des Film-Teams, Luis Caripe, ein Chaima-Indianer, ist ein echter Humboldt-Fan. "Humboldt hat sich immer für uns Chaima eingesetzt. Er hat gezeigt, dass wir für unser Land und unsere Rechte kämpfen und dass wir uns gegen Misshandlung wehren müssen." Für die Chaima liegt die wahre Bedeutung dieses Deutschen in seiner Humanität. Die bewies er auch am Orinoco, wo er die Missionare für ihre Verachtung der einheimischen Kultur heftig kritisierte. Die Expedition folgt der Route, die Humboldt auf dem Orinoco mit dem Kanu zurücklegte, bedroht vom "ungeheuren Toben des Wassers in den Katarakten" und anderen Gefahren: "Vier Monate hindurch schliefen wir in Wäldern, umgeben von Krokodilen, Boas und Jaguaren". Sie ernährten sich von Reis, Ameisen, Orinoco-Wasser und bisweilen Affen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 16.30 Uhr, Wdh. kommende Nacht 3.00-4.55 Uhr)


Am 15.09.19 14:30 - 15:15 Uhr auf 
NDR: Wildes Südostasien - Im Reich der Orang Utans
Nirgendwo sonst verbinden sich auf so dramatische Weise tropischer Naturreichtum und höchste geologische Aktivität wie in Südostasiens Inselwelt. Ein unglaubliches Spektrum von Tieren und Pflanzen lebt hier, ein großer Teil davon kommt nirgendwo sonst auf der Welt vor. Manche dieser Lebewesen sind imposant, andere vollkommen bizarr: Tiger leben hier ebenso wie behaarte Nashörner, aber auch Kängurus, die sich von Baum zu Baum schwingen, Schweine, denen Zähne aus dem Kopf wachsen, oder Vögel, die aus dem Sand schlüpfen.


Am 15.09.19 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ZDF: Das neue Waldsterben
Das neue Waldsterben muss aufgehalten werden, darüber sind sich alle einig – nur wie? Vorschläge gibt es viele. Doch die Strategien von Politikern und Experten könnten unterschiedlicher kaum sein. Dabei wird es höchste Zeit, zu handeln. Denn Bäume wachsen langsam. Naturnahe Wälder stehen heute noch am besten da. Ihr Unterholz schützt den Boden vor dem Austrocknen, und das dichte Blätterdach hält die Temperaturen ein wenig niedriger als in der Umgebung. Aber selbst gesunde Wälder sind nicht sicher. Sie stehen unter ständiger Bedrohung durch die Gier nach Holz, Bodenschätzen oder Baugrund. Das Waldsterben aus den 1980er-Jahren konnte mit technischen Mitteln gestoppt werden. Diesmal gibt es keine Schadstoff-Filter, die man irgendwo einbauen könnte. Und der Klimawandel kommt schneller, als viele dachten. Eine Bestandsaufnahme von planet e.


Am 15.09.19 19:40 - 20:00 Uhr auf 
3sat: Yellowstone, USA - Der erste Nationalpark der Welt
Yellowstone - der erste Nationalpark der Welt. Mit Hunderten von Geysiren, Thermalquellen und einer unvergleichlichen Tier- und Pflanzenwelt ist er seit 1872 der vielseitigste Park der USA. Die Dokumentation zeigt, wie sehr sich die Vorstellungen über Naturschutz in den letzten 150 Jahren verändert haben. Bei der Gründung war der Park ausschließlich zum Vergnügen der Menschen da und dazu gehörte auch die Jagd. Erst zehn Jahre später wurde diese verboten.
(Wdh. morgen 12.45-13.00 Uhr)


Am 15.09.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Der Böhmerwald - Eine Wildnis mitten in Europa (1/2)
Im Böhmerwald entspringt die Moldau, er beherbergt Urwälder, unberührte Hochmoore und sprudelnde Wildbäche. Dieser archaische Landstrich, zu dem auch der Bayerische Wald gehört, galt lange als undurchdringlich und geheimnisvoll. Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs haben die bayerischen Grenzbewohner wieder neue Bezüge zu dieser ungewöhnlichen Waldlandschaft für sich entdeckt. Die zweiteilige Hochglanzreihe "Der Böhmerwald - Eine Wildnis mitten in Europa" porträtiert Menschen, die sich seiner Magie nicht entziehen können. Das Filmteam begleitet sie vor der bildstarken Kulisse des märchenhaften Böhmerwalds im Dreiländereck Bayern-Österreich-Tschechien. Der Film zeigt in eindrucksvollen Aufnahmen die Schönheit und Erhabenheit dieses Waldes im Wechsel der Jahreszeiten.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr, Wdh. morgen 6.45-8.15 Uhr)


Am 16.09.19 05:25 - 06:20 Uhr auf 
ServusTV: Indonesien - Die Wallace-Linie
Indonesien ist ein Archipel, bestehend aus 17.000 Inseln. Davon sind 6000 Inseln bewohnt. Das Archipel verfügt über einen bemerkenswerten Naturschatz, der sich in asiatisch und australisch geprägte Flora und Fauna aufteilt. Die biogeografische Trennlinie zwischen den beiden Naturräumen ist die Wallace-Linie, benannt nach dem englischen Naturforscher Alfred Russel Wallace. Der Wissenschaftler erkannte, dass sich etwa Elefanten, Tiger und Orang-Utans sehr wohl auf Borneo, Java und Bali befanden, jedoch nicht auf Sulawesi, den Molukken und den kleinen Sunda-Inseln. Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren von Alfred Russel Wallace, vom aktiven Vulkan Gunung Agung auf der Insel Bali bis nach Dili, die Hauptstadt Osttimors.


Am 16.09.19 07:10 - 07:25 Uhr auf 
hr: Die Arche vor der Haustür
Zoos kümmern sich nicht nur um attraktive Exoten aus fernen Ländern, sondern auch um die Tiere vor der Haustür. Sie beteiligen sich an Auswilderungen seltener Arten wie Feldhamster, Bartgeier und Pardelluchs. Aber züchten und aussetzen - geht das so einfach? Was macht ein Auswilderungsprojekt erfolgreich? Kölns Zoodirektor Theo Pagel will herausfinden, wie erfolgreich die von Tiergärten unterstützten Schutzprojekte wirklich sind. Dafür reist er von Äckern in der Nähe Mannheims über die österreichischen Alpen bis in den Süden Spaniens. Theo Pagel führt den Zuschauer hinter die Kulissen faszinierender europäischer "Arche-Projekte" und berichtet von Erfolgen und Problemen. Der Zoodirektor ist überzeugt: Zoologische Gärten spielen mit ihrem Wissen über die Tiere eine immer wichtigere Rolle bei der Rettung bedrohter Arten. Ein Film mit einzigartigen Aufnahmen seltener Tiere und überraschenden Einsichten.


Am 16.09.19 07:25 - 07:40 Uhr auf 
hr: Neue Arten braucht die Welt
Ein Zoodirektor geht neue Wege: Theo Pagel, renommierter Zoologe und langjähriger Direktor des Kölner Zoos, will herausfinden, ob Tiergärten dabei helfen können, die bedrohte Natur zu retten. Oder ist die Behauptung, Zoos helfen beim Schutz seltener Arten, bloß ein PR-Gag der Zoos, um ihr Image aufzupolieren? Um das zu klären, bricht er in die Wildnis nach Vietnam und Laos auf und besucht dort Naturschutzprojekte für Affen, Reptilien, Bären und Elefanten. In Südostasien begibt sich Theo Pagel auf die Suche nach bislang unbekannten Arten, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Höhepunkt von Theo Pagels Reise ist der Besuch bei Arbeitselefanten im "Reich der Millionen Elefanten", wie sich das Königreich Laos einst nannte. Mit neuen Strategien versuchen Tierschützer, das harte Leben der Elefanten und ihrer Besitzer zu verbessern.


Am 16.09.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Das Kornfeld - Dschungel für einen Sommer
Etwa ein Drittel der Fläche Deutschlands wird für den Getreideanbau genutzt. Kornfelder stellen nach dem Wald den flächenmäßig größten Anteil in der heimischen Natur. Filmautor Jan Haft stellt die Vielfalt der Feldbewohner vor und zeigt, wie sich die einzelnen Arten nach der Besiedelung eines kahlen Ackers im Frühling untereinander arrangieren. Er begleitet mit der Kamera eine Feldhamster-Familie durch ein abenteuerliches Jahr im Kornfeld. Was einen Acker zu einem wertvollen Lebensraum für die unterschiedlichsten Tiere und Pflanzen werden lässt, ist eine nachhaltige Bewirtschaftung ohne Gift. Dann gedeihen u. a. Ackerlichtnelke, Ackergauchheil, Kornblume, Kornrade, Feldhase, Feldhamster, Feldmaus, Feldwachtel, Feldwespen und Feldsperling. Heute hat die moderne, industrielle Landwirtschaft fast überall nicht nur die Artenvielfalt dem Profit geopfert, sondern auch sauberes Grundwasser und gesunde Böden. "Das Kornfeld - Dschungel für einen Sommer" zeigt, dass im Biokornfeld nicht nur gesunde Lebensmittel gedeihen, sondern dass eine naturnahe Landwirtschaft auch andere Vorteile hat.


Am 16.09.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 
BR: Luchs - Schleicher mit Pinselohren
Felix Heidinger geht der Geschichte eines Luchsweibchens und ihrer kleinen Tochter nach. Woher die beiden kamen, bleibt ihr Geheimnis, doch eines nachts tauchen sie im Bayerischen Wald auf. Ein Jäger findet Luchsspuren in seinem Revier. Die beiden bleiben nicht lange. Sie wittern Menschen und der fremde Geruch macht ihnen Angst. Sie ziehen weiter und darüber wird das Junge erwachsen. Felix beobachtet, wie das große Luchsweibchen ein Reh erbeutet und in ein Versteck schleppt. Eine ganze Woche kann sich die Raubkatze davon ernähren. Für die Tochter kommt die Trennung von der Mutter, als diese sich mit einem Luchsmännchen paart. Sie wird wieder ein Junges bekommen und es aufziehen. Das junge Tier streift allein durch den Wald und findet ein eigenes Revier. Dort wird es bleiben und jagen, so wie es das von der Mutter gelernt hat.


Am 16.09.19 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Expedition Himalaja (1/3)
Tiger - verehrt, gefürchtet und gnadenlos gejagt. In nur 20 Jahren könnten sie für immer ausgerottet sein. Doch an den Südhängen des Himalayas hätten sie eine Chance zu überleben. Davon ist Großkatzenexperte und Artenschützer Alan Rabinowitz überzeugt. Um herausfinden, wie viele Tiger dort leben und vor allem wo, macht sich eine internationale Gruppe aus Wissenschaftlern und Tierfilmern auf den Weg ins lang verschlossene Königreich Bhutan.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr)


Am 16.09.19 16:40 - 17:10 Uhr auf 
arte: Auswildern - Für ein Leben in Freiheit
In Deutschland galt die Europäische Sumpfschildkröte vielerorts als ausgestorben. 1993 spürten Biologen in Brandenburg die letzte Population von freilebenden Sumpfschildkröten auf. Überall anders in Deutschland waren die Tiere bereits aus ihrem natürlichen Lebensumfeld verschwunden. Seitdem sind Dr. Norbert Schneeweiß und sein Team darum bemüht, die Art zu stärken. Die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug besuchen Tierschützer im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin nördlich von Berlin. Die beiden erleben hautnah, wie viel Mühe es macht, die Schildkröten wieder anzusiedeln.
(Wdh. morgen 6.15-6.40 Uhr)


Am 16.09.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Wundersame Wanderungen - Distanzflieger Distelfalter
In der warmen Jahreszeit schmücken Distelfalter unsere Gärten, Wiesen und Felder. Doch wo sind sie im Winter? Auf diese Frage gibt es eine verblüffende Antwort: Die nicht einmal ein Gramm schweren Schmetterlinge überqueren regelmäßig einen ganzen Kontinent. Diese Folge begleitet sie auf ihrer unglaublichen Reise von Marokko bis zum Polarkreis.


Am 16.09.19 20:15 - 21:45 Uhr auf 
3sat: Madagaskar
Madagaskar, eine geologisch "alte" Insel nahe dem afrikanischen Kontinent, ist ein Land mit tropischen Regenwäldern, in Nebel eingehüllten Gebirgen und Dornbuschsavannen. Durch die geografische Isolation beherbergt Madagaskar einzigartige Tierarten wie Lemuren, Tenreks und Madagassische Flusspferde. Es werden immer noch neue Arten entdeckt, doch ihr Lebensraum ist bedroht. Der Film zeigt, was Madagaskar so einzigartig macht.
(Wdh. morgen 17.00-18.30 Uhr)


Am 16.09.19 20:15 - 21:05 Uhr auf 
ARD-alpha: Mensch und Affe - Die Erfindung der Kultur
Das Geheimnis der Affen Kulturforschung bei Schimpansen Haben Menschenaffen eine Kultur? Was jahrhundertelang völlig unvorstellbar erschien, wird mittlerweile in der Wissenschaft kaum noch in Frage gestellt. In ihren aktuellen Studien gehen Forscher nun noch einen Schritt weiter: Was wäre, wenn die Kultur der Menschenaffen der der Menschen ähnlicher wäre, als bisher gedacht?
(Im Anschluss Diskussion mit Jane Goodall, bis 21.35 Uhr, Wdh. morgen 17.15-18.35 Uhr)


Am 16.09.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Kanada - Die endlose Weite
Die Landschaft im Herzen Kanadas ist geprägt von dichten Wäldern, unzähligen Seen und einem endlosen Grasmeer. Dieses ist die Heimat des mächtigen Bisons, der die Prärie einst zu Millionen bevölkerte, und der Gabelböcke - diese Antilopen sind die schnellsten Huftiere der Welt. Die Seenlandschaft in Kanadas Kernland ist Lebensraum für Biber und Raststation für Wasservögel auf ihrem Zug zwischen den Sommer- und Winterquartieren.


Am 17.09.19 06:45 - 07:30 Uhr auf 
phoenix: Das Geheimnis der Elefanten
Elefanten sind die mächtigsten Landtiere der Erde. Sie sind sensibel und fürsorglich - manchmal aber auch bedrohlich. Mit jeder Menge Elektronik ausgerüstet, versuchten Tierfilmer und Elefantenexpertin Caitlin O'Connel, den Elefantenherden am Mushara Wasserloch im Etosha-Nationalpark die letzten Geheimnisse zu entlocken.


Am 17.09.19 07:15 - 07:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Ich mach's - Baumschulgärtner/-in
Erzieher von Ahorn bis Zierquitte: Kleine Pflanzensetzlinge in ihre erste eigene Erde bringen, sie hegen, pflegen, mehrfach umpflanzen und so zu immer besserem Wachstum erziehen - das tun Baumschuler. Von großen Ahornbäumen bis zum kleinen Zierquitten-Strauch erziehen Baumschuler den grünen Nachwuchs für Gärten, Parks, Alleen und ganze Wälder. Ein Arbeitsfeld für grüne Daumen, die auch harte körperliche Arbeit in freier Natur nicht scheuen.


Am 17.09.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Panama (1/2)
Bear Grylls ist in Panama unterwegs, wo ihn die Hitze und Feuchtigkeit des tropischen Regenwalds an die Grenze seiner Kräfte bringen. Um in dieser Wildnis überleben zu können, muss er etwas Essbares und Trinkwasser finden, sonst endet das Abenteuer schnell tödlich. In einem Land wie Panama, wo das Entführungsrisiko hoch ist, bedeutet Überleben manchmal auch, nicht entdeckt zu werden. Also muss der Brite während der Nahrungssuche seine Spuren so gut wie möglich verwischen und in Deckung gehen, sobald er irgendwelche Zeichen von Menschen im Dschungel bemerkt.
(Teil 2 morgen um dieselbe Zeit)


Am 17.09.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 
BR: Der Dachs mit der Glatze
Tierfilmer Felix Heidinger hat sich bei den Dachsen umgesehen und dabei eine unterirdische Dachsburg entdeckt. Die alteingesessenen Dachs-Clans haben im Laufe der Zeit ein weit verzweigtes Höhlensystem mit vielen Nebenkammern und Gängen in den Bergen gegraben. Aufgefallen ist Felix ein Clan-Chef, der krank war und von einem jüngeren Rivalen aus dem Revier vertrieben wurde. Doch Tassilo, der Dachs mit der Glatze, gibt nicht auf. Er geht auf Wanderschaft, um sich ein neues Revier und auch ein neues Weibchen zu erobern.


Am 17.09.19 18:45 - 19:30 Uhr auf 
ZDFinfo: 1491 - Amerika vor Kolumbus (1/4)
Bevor Christoph Kolumbus 1492 Amerika für die Europäer „entdeckte“ und einen furchtbaren Genozid an allen indigenen Völkern ins Rollen brachte, lebten die Menschen in kulturellen und ökonomischen Zusammenhängen, über die die meisten Menschen kaum etwas wissen. Dies möchte diese Dokumentarreihe ändern und klärt über das Leben der Menschen vor der Ankunft der Weißen in Amerika auf.
(Teile 2 bis 4 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr)


Am 17.09.19 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Chamäleons - Lasst Farben sprechen!
Ein Rekord im Tierreich: Das Chamäleon besitzt ein einzigartiges Sichtfeld. Wie das möglich ist und warum sein imposantes Farbspiel nicht nur der Tarnung dient, weiß Thomas D bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 17.09.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ZDF: Klimawandel - Die Fakten mit Harald Lesch
Schon seit Langem beobachten Forscher einen globalen Temperaturanstieg. Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt, in Deutschland droht ein neues Waldsterben. Steuert die Menschheit auf eine neue Heißzeit zu? Oder lässt sich die globale Erwärmung noch begrenzen? Die Dokumentation zieht mithilfe internationaler Experten Bilanz. Um die globale Erwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, müssten die stetig steigenden CO2-Emissionen in den nächsten zehn Jahren halbiert und bis 2050 komplett gestoppt werden. Notwendig wäre ein weitgehender Verzicht auf fossile Brennstoffe wie Kohle oder Erdöl zur Energiegewinnung. Wenn das nicht gelingt, wird sich die Erde weiter erwärmen - darin ist sich die überwiegende Zahl der Wissenschaftler einig.
(Wdh. morgen 23.30-0.15 Uhr auf ZDFinfo und übermorgen 20.15-21.00 Uhr auf phoenix)


Am 17.09.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Die Karibik - Nach der Flut
Keine Insel der Karibik gleicht ihrem Nachbarn. Jede hat eine andere Geschichte, andere Flora und Fauna. Eine ganz besondere Stellung in der Vielfalt der karibischen Inselwelt besitzen Trinidad und Tobago. Die Inseln liegen zwar in der karibischen See, haben aber eine enge Verbindung zum südamerikanischen Kontinent. Beide waren einst Teil des südamerikanischen Festlandes, sie besitzen eine reiche, dem Kontinent ähnliche Fauna und Flora. Und doch sind sie ganz anders: Die Zeit der Isolation hat sie verändert. Der Film zeigt, wie sich Flora und Fauna entwickeln, wenn sich die Voraussetzungen ändern.


Am 17.09.19 21:45 - 23:20 Uhr auf 
arte: System Error
Warum sind die Menschen so besessen vom Wirtschaftswachstum? Warum treiben sie es immer weiter voran, obwohl seit über 40 Jahren bekannt ist, dass man auf einem endlichen Planeten nicht unendlich wachsen kann und dass unendliches Wachstum am Ende tödlich ist? Auf der Suche nach der Antwort auf diesen großen Widerspruch der Gegenwart taucht der zweifache Grimme-Preisträger Florian Opitz tief in die Welt des real existierenden Kapitalismus ein, zeigt bisher verborgen gebliebene Zusammenhänge auf und legt die pathologischen Zwänge des Systems offen. Dem Regisseur ist es in jahrelanger akribischer Recherche gelungen, die Welt des Wachstumssystems zu durchleuchten und hochkarätige, sonst sehr zurückhaltende und diskrete Vertreter dieses System zum Reden zu bringen und so ihr Denken und die Wirkungsmacht der Wachstumsideologie besser zu verstehen. Es ist dieser unverdeckte Blick, der die Absurdität des Wachstumssystems und dessen kalte Logik auf ebenso eindrucksvolle wie beklemmende Weise spürbar macht und den Menschen den Spiegel vorhält. Alle sind Teil dieses Systems und zumindest diejenigen, die in den wohlhabenden Industrieländern leben, haben es sich in diesem System gemütlich gemacht. Im Verlauf des Films mischen sich selbst bei den glühendsten Vertretern der Wachstumsideologie leise Zweifel und Fragen. Selbst sie ahnen, dass der Kapitalismus sich verändert hat. Stößt er an seine Grenzen? Der Film erzählt, woher der Zwang zu wachsen kommt und wohin er die Menschheit führt. Und er macht eines deutlich: Handeln ist notwendig!


Am 17.09.19 23:20 - 00:55 Uhr auf 
arte: Wachstum, was nun?
"Mehr Wachstum!" - diese Forderung ist besonders in Zeiten von Wirtschafts-, Umwelt- und Finanzkrisen beliebt, denn die amerikanische Immer-mehr-Ideologie gilt weltweit als Garant für eine gesunde Ökonomie. Doch wie zeitgemäß ist dieser Mythos noch - angesichts immer knapperer Ressourcen weltweit? Dieser Frage gehen die Filmemacher von "Wachstum, was nun?" auf den Grund und zeigen Alternativen auf, die sich bereits vielerorts in der Praxis bewährt haben. So machen sich immer mehr Experten für ein Ende des grenzenlosen Wachstums stark. Nahrungsmittelproduktion, Energieverbrauch und Geldkreislauf müssen wieder unter Kontrolle gebracht werden. Im Norden und Süden der Welt experimentiert man mit neuen Wirtschaftsmodellen und erzielt inzwischen erste Ergebnisse. So zeichnen sich neue, umweltbewusste und regionalisierte Modelle ab, die für absehbare Probleme wie Klimawandel, Mangel an fossilen Brennstoffen und Finanzkrisen besser gewappnet sind. Oft werden sie sogar von den lokalen Behörden bereits unterstützt. Um etwas zu verändern, müssen Produktion und Arbeitsplätze in die Heimatregionen zurückgeholt werden. Das ermöglicht vielen Initiativen und Kooperativen die Möglichkeit, ihren Platz zurückerobern und die Bedeutung von Reichtum neu zu definieren. "Wachstum, was nun?" zeichnet anhand von Experten und konkreten Beispielen das Bild der neuen Post-Wachstums-Gesellschaft.


Am 18.09.19 04:40 - 05:25 Uhr auf 
ZDFneo: Expedition in die Südsee - Georg Forster
Georg Forster ist einer der größten deutschen Entdecker, doch sein Name ist heute fast unbekannt: Im Jahre 1772 erhält der 17-Jährige durch einen Zufall die Möglichkeit, James Cook, den größten Schiffskapitän seiner Zeit, auf einer großer Weltumseglung zu begleiten. Dabei wird Cook Inseln und Völker entdecken, Georg Forster aber mehr als 400 unbekannte Pflanzen- und Tierarten. Als einer der ersten Ethnologen hinterlässt der junge Deutsche nicht nur zahlreiche Naturforschungen, sondern er zeichnet sich vor allem durch seine Persönlichkeit aus. Georg Forster ist ein ungewöhnlicher Zeitgenosse des 18. Jahrhunderts. Anders als die meisten glaubt er nicht an die naturgegebene Überlegenheit der weißen Europäer. Die Menschen der Südsee sind für ihn nicht weniger wert als seinesgleichen in Europa. Vorurteile kennt Forster nicht. Dafür aber eine kritische Haltung gegenüber all denen, die ihre Völker beherrschen. Ob Adlige in Europa, die zusehen wie ihre Untergebenen verhungern, oder Priester in der Südsee, die sich von ihren Stammesangehörigen füttern lassen - Georg Forster lehnt sie alle ab. Kaum verwunderlich, dass er mit seiner für die damalige Zeit radikalen Einstellung immer wieder in Konflikte hineingerät - auch mit dem herrischen Kapitän James Cook.


Am 18.09.19 10:00 - 10:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Rettet den Wald!
Wald ist ein wahrer CO2-Staubsauger. Doch anstatt die Superkraft gegen den Klimawandel zu nutzen werden weltweit riesige Flächen Wald vernichtet. Für Acker- und Weideflächen und um unseren enormen Holzhunger zu stillen. Auch in Deutschland wird laut Greenpeace nur auf 4% der Waldfläche kein Holz geschlagen. So hat die deutsche Holzindustrie 2018 36,6 Milliarden Euro Umsatz verbucht. Ein schlagendes Argument. Ironie des Schicksals, dass die menschengemachten Industriewälder nun dem menschengemachten Klimawandel zum Opfer fallen. Allen voran die Fichte. Trockenheit, Pilze und Schädlinge sorgen für herbe Verluste. Neue Bäume müssen her. Doch welche passen in die angestammten Ökosysteme und geben zudem genug Holz? odysso fragt, ob wir den Rohstoff nutzen und gleichzeitig Natur und Klima schützen können, wirft einen kritischen Blick auf das FSC Siegel und zeigt, wie Forscher illegales Holz in deutschen Baumärkten aufspüren wollen.


Am 18.09.19 13:05 - 14:05 Uhr auf 
WDR: Amsel, Drossel, Fink und Star - Wo sind unsere Vögel hin?
Amsel, Drossel, Fink und Star: Früher waren sie Allerweltsvögel, heute sind die Bestände vieler Arten in Gefahr. Unsere heimische Vogelwelt ist mitten in einem dramatischen Umbruch. Vor allem durch intensive Landwirtschaft und verdichtete Besiedlung verlieren viele Arten ihren Lebensraum. Und auch die Erderwärmung hinterlässt Spuren: Neue Arten kommen, alteingesessene gehen. Was können wir tun, damit unsere Vogelarten geeignete Lebensräume und genug Nahrung finden und die Artenvielfalt erhalten bleibt? Gäste im Studio sind der Ornithologe Hans-Günther Bauer und der Biologe und Vogelstimmenimitator Uwe Westphal.
(Wdh. heute 22.15-23.15 Uhr auf ARD-alpha)


Am 18.09.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 
BR: Muriqui - die friedlichsten Affen der Welt
Felix Heidinger spürt im brasilianischen Urwald eine unbekannte Affenart auf: Muriquis - die friedlichsten Affen der Welt. Nicht einmal in Brasilien kennt man die Milchkaffee farbenen Muriquiaffen mit den schwarzen Gesichtern. Vor 20 Jahren hatte die US-Professorin Karen Strier ein Forschungsprojekt über die fast ausgestorbene Affenart begonnen. Seither ist sie mit den scheuen Tieren eng verbunden und hat Schutzgebiete für sie durchgesetzt. Vom ursprünglichen Lebensraum der Muriqui, dem Atlantischen Regenwald Brasiliens, sind auf Grund intensiver Abholzung nur noch kleine, verstreute Waldstücke übriggeblieben. Eins von ihnen ist das Mataotal. Dort hat Karen Strier ihre Forschungsstation. Bald stellte sich heraus, dass die Muriqui ganz besondere Affen sind. Anders als bei der Mehrheit der Primatenarten, leben die Männchen ohne Anführer in friedlicher Gemeinschaft, und alle haben die gleichen Rechte. Streit um Nahrung oder um die Weibchen gibt es bei ihnen nicht. Zu den Weibchen ihrer Gruppe verhalten sich die Männchen wie echte Kavaliere und überlassen ihnen die saftigsten Früchte des Futterbaums. In der Liebe haben die Weibchen das Sagen. Sie suchen sich den besten Mann als künftigen Vater für ihr Junges aus.


Am 18.09.19 14:45 - 15:15 Uhr auf 
rbb: Wie geht das - Vom Baum zum Brett
Die Firma Holz Ruser ist das größte Sägewerk Schleswig-Holsteins und doch noch ein Familienbetrieb. Der jüngste Bruder ist für die Technik zuständig, der Mittlere für die Produktion und der Älteste für das Kaufmännische. Jeder Baumstamm, der in den Betrieb kommt, wird zunächst eingescannt. Dadurch wird die optimale Nutzung des Holzes vorbestimmt und wenig Verschnitt erzeugt. Selbst die Späne, die übrig bleiben, werden als Energiequelle für die Holztrocknung genutzt. Die Reportage zeigt, dass es trotz der Computeranalyse aber nicht ohne den Menschen geht.


Am 18.09.19 16:40 - 17:10 Uhr auf 
arte: Bedrohter Feldhamster
Der Feldhamster ist so gut wie ausgestorben. Nur in isolierten Gebieten kommen kleinere Bestände noch vor - wie etwa im Elsass. Hier leben die letzten 2.000 Feldhamster Frankreichs. In Straßburg forscht Caroline Habold daran, wie sich die Ernährung auf die Fortpflanzung der Feldhamster auswirkt. Fehlen den Tieren wichtige Nährstoffe, fressen die Mütter sogar ihre eigenen Jungen auf. Die "Xenius"-Moderatorin Emilie Langlade erfährt am Institut, mit welcher Nahrung sich dieser Kannibalismus verhindern lässt. Unterdessen sucht Adrian Pflug gemeinsam mit der Biologin Charlotte Kourkgy auf einem Feld bei Blaesheim nach Feldhamsterbauten.
(Wdh. morgen 6.00-6.30 Uhr)


Am 18.09.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Wundersame Wanderungen - Die Mönchsgrasmücke
Die Nachtigallen, Spatzen, Rotkehlchen und Meisen, die die europäischen Gärten und Parks bewohnen, gehören alle zur Familie der Sperlingsvögel. Im Herbst fliegen viele von ihnen zum Überwintern in die südlichen Breiten. Vor allem die unauffällige Mönchsgrasmücke zieht die Aufmerksamkeit der Forscher auf sich. Der knapp 20 Gramm schwere Vogel ist weit verbreitet und kommt vorwiegend in Wäldern, aber auch in Grünanlagen und Stadtparks vor. In den letzten hundert Jahren wurde ein großer Bestand beringt beziehungsweise mit kleinen elektronischen Sensoren versehen, so dass das Zugverhalten des Vogels inzwischen weitreichend bekannt ist. Doch immer wieder machen Wissenschaftler neue verblüffende Entdeckungen.


Am 18.09.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Die Jahreszeiten - Der Herbst
Jeder spürt sie und sieht die Auswirkungen. Der Herbst ist die Jahreszeit mit dem nachhaltigsten Einfluss auf alle Bewohner der gemäßigten Breiten. Doch diese Zeiten des natürlichen Umbruchs präsentieren sich überall auf völlig unterschiedliche Weise.
(Wdh. morgen 9.10-10.15 Uhr)


Am 18.09.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Südostasien - Im Reich der Flugdrachen
Die unbändige Kraft der tropischen Sonne herrscht über die Inseln Südostasiens wie keine andere. Sie sorgt dafür, dass Schlangen fliegen, Affen singen, manche Bäume in den Himmel wachsen und macht andere Kreaturen zu Killern. In den Urwäldern Südostasiens ist die Sonne die treibende Kraft hinter der größten biologischen Vielfalt auf der Erde.


Am 18.09.19 20:45 - 21:15 Uhr auf 
mdr: Grünes Band oder Flickenteppich?
Die frühere deutsch-deutsche Grenze ist heute ein ökologisches Juwel. Doch um das Grüne Band gibt es Querelen und Widerstände. "exakt - Die Story" analysiert den komplexen Streit und beleuchtet in einer Chronologie die Ereignisse und Diskussionen um Sachsen-Anhalts vielleicht erstes Nationales Naturmonument.
(Wdh. kommende Nacht 2.55-3.25 Uhr)


Am 18.09.19 22:00 - 23:00 Uhr auf 
SWR: "mal ehrlich...wer stoppt den Klimawandel?"
2019 war schon wieder ein Hitzerekordjahr in Deutschland. Große Trockenheit und immer häufiger hohe Temperaturen machen Mensch und Umwelt zu schaffen. Expert*innen schlagen Alarm. Waldbesitzende sprechen von einer "Jahrhundertkatastrophe". Das Klima verändert sich weltweit und rasant, der Mensch ist zugleich Verursacher und Opfer dieser Entwicklung. Immer mehr junge Menschen sehen ihre Zukunft durch die Klimaveränderung gefährdet und melden sich nachdrücklich zu Wort, zum Beispiel in der Schüler-Bewegung "Fridays for future", mit der jungen Schwedin Greta Thunberg an der Spitze. Der Druck wirkt: Das Thema Klimaschutz ist auf der politischen Prioritätenskala in Deutschland auf Platz 1 gestiegen. Im SWR Bürgertalk "mal ehrlich...wer stoppt den Klimawandel?" spricht Moderator Florian Weber mit Menschen, die sich ganz persönlich gegen den Klimawandel stemmen - durch privates Handeln, durch öffentlichen Protest oder durch politische Arbeit. Ihre Erfahrungsberichte stehen im Mittelpunkt der Sendung. Die Rolle der Politik erklären unter anderem Sylvia Kotting-Uhl, Die Grünen, Vorsitzende des Umweltausschusses im Bundestag. Als fachkundigen Berater begrüßt Florian Weber den Umweltexperten des Südwestrundfunks, Werner Eckert.
(Wdh. kommenden Samstag 3.15-4.15 Uhr)


Am 18.09.19 22:10 - 22:55 Uhr auf 
WDR: Klima retten - und die Welt verändern?
"Es ist Zeit, zu rebellieren, um die Zukunft zu retten", sagt die "Fridays for Future"-Initiatorin Greta Thunberg. Ein Satz mit politischer Sprengkraft, auch für Deutschland. Kurz vor dem weltweiten Klimastreik am 20. September beleuchtet die Story die Hintergründe: Welche Vorstellungen stecken hinter den Parolen von Fridays for Future und welche Widersprüche zeigen sich? Wie soll aus Protest Politik werden? Wie aus Wut Veränderung? Wie verträgt sich der moralische Impetus der jungen Weltretter mit dem Anspruch der Toleranz, auch andere Sichtweisen gelten zu lassen?


Am 19.09.19 00:55 - 02:25 Uhr auf 
arte: Konzerne als Retter?
Die Vereinten Nationen haben sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis zum Jahr 2030 sollen Armut und Hunger weltweit beendet werden. Um das zu erreichen, setzt die staatliche Entwicklungshilfe zunehmend auf die Privatwirtschaft. Die öffentlichen Gelder seien knapp, zusätzliche Investitionen aus der Wirtschaft nötig, um sogenannte Hebeleffekte zu erzielen. Der Einsatz unternehmerischen Know-hows kreiere eine Win-win-Situation für alle Beteiligten, so die Befürworter des Trends aus Politik und Wirtschaft. Kritiker halten dagegen, dass das Einbeziehen von Konzernen in die Entwicklungshilfe eine Außenwirtschaftsförderung sei und nicht den Hungernden zugutekomme. Die Dokumentation analysiert die politischen Hintergründe öffentlich-privater Partnerschaften in der Entwicklungshilfe. Sie beleuchtet sieben unterschiedliche Modelle der Zusammenarbeit im Ernährungs- und Landwirtschaftssektor in Kenia, Sambia und Tansania: vom Versuch deutscher Unternehmen, die Produktivität kenianischer Kartoffelbauern zu steigern, bis hin zum Investmentfonds, der Entwicklungsgelder nutzt, um mit gigantischen Soja- und Maisplantagen Rendite für Anleger in Deutschland zu erzielen. Der aufwendig recherchierte Film zeigt den Missbrauch staatlicher Entwicklungsgelder durch die Industrie auf und macht den Grundkonflikt zwischen industrieller und kleinbäuerlicher Landwirtschaft deutlich. Ist die Zusammenarbeit von privat und Staat in der Entwicklungszusammenarbeit möglich, so dass die lokale Bevölkerung auch wirklich von ihr profitiert?


Am 19.09.19 04:45 - 05:15 Uhr auf 
ZDF: Operation Wald - Rettung für die grüne Lunge
Der Wald ist Lebensraum, Holzlieferant, Erholungsort - und Klimaschützer: Er entzieht der Luft Millionen Tonnen CO2. Er steckt selbst in der Krise. Trockenheit, Hitze und Stürme schwächen ihn. Wie können wir den Wald schützen, damit er in Zeiten des Klimawandels besteht? "plan b" trifft Menschen, die Waldbrände mit Feuer bekämpfen, Wüste in Wald verwandeln und den Wald der Zukunft planen. Zapfenernte im Sauerland: In den Wipfeln der Douglasien sind die Baumkletterer bei der Arbeit. Hans von der Goltz von der "Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft" weiß: Die Samen des Baum-Exoten sind der Rohstoff für einen widerstandsfähigen Wald. Denn die Douglasie ist klimatoleranter als die bisher in Massen angebaute Fichte. Aufforstung lautet auf Island die Antwort auf den Klimawandel. "Ein Großteil unseres Landes ist eine nasse Wüste", sagt Throstur Eysteinsson, Chef des isländischen Forstservice. "Bis 2100 wollen wir die Waldflächen verzehnfachen, sonst verlieren wir zu viel wertvollen Boden durch Sandstürme." Doch bisher verlief es nicht wie geplant: Birke und Sibirische Lärche aus der ersten Wiederaufforstungsphase starben ab, zu warm ist es inzwischen geworden. Doch die Isländer geben nicht auf: Bäume pflanzen ist hier inzwischen zum Volkssport geworden. Eine Keimzelle für den zukünftigen Wald sind riesige Gewächshäuser. Hier experimentiert Eysteinsson mit verschiedensten Baum-Arten und züchtet auf Island angepasste Schösslinge heran.


Am 19.09.19 05:25 - 05:40 Uhr auf 
SWR: Lebensraum Elsass
Das Elsass ist eine ganz besondere Region im Herzen Europas, in der es noch wahre Naturschätze in großer Vielfalt gibt. Zwischen Rhein und Vogesen treffen warme Täler auf kühle Gebirgslagen. Hier liegen inmitten der vom Weinbau geprägten Kulturlandschaft sehr unterschiedliche Lebensräume nahe beieinander. Der Weißstorch, Symboltier der Region, ist mitten in den Dörfern anzutreffen. Die Zwergmaus dagegen bevorzugt Wiesen und Auwälder. Südhänge mit Trockenrasen sind das Revier der Smaragdeidechse und der vom Aussterben bedrohten Aspisviper. Gämsen verbringen die meiste Zeit auf den kühlen Felsen und Almen der Hochvogesen. Jede dieser Tierarten ist hervorragend an ihre jeweilige ökologische Nische angepasst. Dennoch befinden sie sich jedes Jahr aufs Neue in einem Überlebenskampf, in dem es darum geht, genügend Nahrung und einen Partner zu finden und ihren Nachwuchs durchzubringen.


Am 19.09.19 05:40 - 05:55 Uhr auf 
SWR: Jäger in der Nacht - Der Igel
Die Sendung beschreibt den Igel als nachtaktives Säugetier, das erst in der Abenddämmerung sein Nest verlässt, um nach Fressen zu suchen. Weitere Schwerpunkte: Orientierung, das Auto als Feind Nummer eins, Paarung, Aufzucht der Jungen und Überwinterung.


Am 19.09.19 06:45 - 07:30 Uhr auf 
phoenix: Lachse, Schluchten und ein Felsentor - Zauberhafte Böhmische Schweiz
Spektakuläre Felsgebilde, überraschende Aussichten und verträumte Dörfer - seit der Jahrtausendwende ist die Böhmische Schweiz der jüngste Nationalpark Tschechiens. Geographisch bildet er eine Einheit mit dem um zehn Jahre älteren deutschen Nationalpark Sächsische Schweiz. Wie gelingt es, das touristische Potenzial der Region - auch grenzüberschreitend - zu erschließen? Und wie geht man in Tschechien mit dem Konflikt zwischen Schützen und Nutzen um? Auf einer Reise durch die Böhmische Schweiz lernen ARD-Korrespondent Jürgen Osterhage und das Team aus dem Studio Prag Land und Leute kennen, inspizieren deutsch-tschechische Wanderwege und setzen mit den Park-Rangern junge Lachse in der Kamnitz aus. Sie treffen einen Fährmann in der Edmundsklamm, besuchen eine Ziegenkäserei und eine Glasperlenmanufaktur - und natürlich auch das monumentale Prebischtor, den größten Sandsteinbogen Europas.


Am 19.09.19 07:15 - 07:45 Uhr auf 
hr: Bruno, der Bär ohne Pass
Jederzeit kann ein Bär über die Grenzen kommen. So wie der berühmte Pionier seiner Art im Frühsommer 2006: Bruno. Er wurde zunächst als Held gefeiert, dann als Problembär abgestempelt und schließlich erschossen. Wie geht man in Zukunft mit den großen Wildtieren um? Der Schauspieler Hannes Jaenicke, bekannt für sein weltweites Engagement im Tier- und Naturschutz, macht sich erstmals in seiner Heimat auf die Spurensuche. Seine Reise führt von Slowenien über Italien bis in die bayerischen Alpen. Ruhig und sachlich versucht er die Frage zu klären: Ist man in Deutschland schon bereit, wieder mit Braunbären zu leben?


Am 19.09.19 09:35 - 11:20 Uhr auf 
arte: Greenpeace - Wie alles begann
"Sie waren sich einig, dass eine Handvoll Leute die Welt verändern kann. Sie waren sich bloß nicht einig, wie." Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte der frühen Jahre von Greenpeace - vom grenzenlosen Idealismus und der Aufbruchsstimmung der ersten Stunde bis zu den inneren Konflikten, die den rasanten Aufstieg zu einer der größten Non-Profit-Organisationen der Welt begleiteten. Ein atemberaubender und emotional packender Film über den vielleicht wichtigsten politischen und kulturellen Wendepunkt unserer Zivilisation in den vergangenen 50 Jahren.


Am 19.09.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Wilder Balkan
"Die oft belächelte wirtschaftliche Rückständigkeit und politische Isolation mancher Regionen ließ hier einen ökologischen Schatz entstehen, der einmalig in Europa ist", erzählt der Autor Michael Schlamberger und zeigt sich besonders beeindruckt von der unberührten Wildnis und landschaftlichen Vielfalt Montenegros. "Nördlich von Podgorica beginnt das touristische Niemandsland. Atemberaubend schön, wild und menschenleer. Für mich waren die meisten Gebiete, die wir bereist haben, Terra incognita. Ich konnte mir kaum vorstellen, dass es solch unentdeckte Naturschönheiten in Europa noch gibt." Tiefe Schluchten, weite Sümpfe, dichte Wälder - wild und ursprünglich ist der Südosten der Alten Welt. Ein Land, in dem noch Wölfe und Bären leben.


Am 19.09.19 11:20 - 12:15 Uhr auf 
arte: Korallensterben - Rettung am Great Barrier Reef
33 Jahre bis zur vollständigen Zerstörung eines kompletten Ökosystems. Der Bestand von Korallenriffen geht infolge der globalen Erwärmung stark zurück. Wie kann das Ökosystem gerettet werden, das als eines der größten Wunder der Natur gilt? Die Meeresbiologin Emma Johnston sucht die erfolgversprechendsten Lösungen, um das Great Barrier Reef in Australien wiederzubeleben. Zu ihrer Arbeit gehören Tauchgänge vor faszinierend schöner Kulisse. Doch wie lange wird es diese Schönheit noch geben?


Am 19.09.19 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Polen - Europas letzter Urwald
Ist die Rede von Urwald, denkt man an tropische Regenwälder. Aber es gibt ihn auch in unseren Breitengraden: den letzten Tiefland-Urwald Europas. Dirk Steffens reist in den polnischen Nationalpark Bialowieza. An der Grenze zu Weißrussland gelegen, ist der Park seit 450 Jahren von Menschenhand beinahe unberührt - ein "Märchenwald". In dieser Wildnis fühlen sich Wisente richtig wohl. Von der Ausrottung bedroht, ist es gelungen, diese "Urviecher" in Bialowieza wieder anzusiedeln. Dirk Steffens hilft in der Aufzuchtstation bei der Fütterung und erfährt am eigenen Leib, dass mit den so friedlich wirkenden Kolossen nicht zu spaßen ist.


Am 19.09.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 
BR: Schimpansen - Super schlau und tierisch frech
Felix Heidinger hat sich dieses Mal vorgenommen, die intelligenteste aller Affenarten, die Schimpansen, zu beobachten. Im afrikanischen Nationalpark Gashaka Gumti lebt, in Grüppchen, ein großer Schimpansen-Clan, dessen Lebensweise seit Jahren von dem Biologen Andrew Fowler erforscht wird. Tagelang ist Felix mit Andrew im Urwald unterwegs auf der Suche nach Schimpansenspuren. Sie finden Werkzeuge und Heilpflanzen, die bei den klugen Affen im Gebrauch sind. Doch die Schimpansen selbst lassen sich zunächst nicht blicken. Freilebende Schimpansen sind sehr scheu und meiden die Menschen. Doch letztlich siegt die Neugier der Affen.


Am 19.09.19 14:45 - 15:15 Uhr auf 
rbb: Der Birnen-König - Ein Mann rettet die alten Sorten
"Vielfalt bedeutet Sicherheit - vor Frostschäden, vor Klimaveränderungen. Und Vielfalt schmeckt!", sagt Herbert Ritthaler. Doch diese Vielfalt ist verschwunden. Die Deutschen leben heute zum Beispiel von überwiegend fünf Apfelsorten. Kommt der Frost zur falschen Zeit, erfrieren alle Blüten gleichzeitig. Ritthaler möchte, dass die Vielfalt auf deutschen Obstwiesen wieder Normalität wird.


Am 19.09.19 16:45 - 17:10 Uhr auf 
arte: Hornissen - Harmlos und doch gefürchtet
Hornissen sind harmloser als ihr Ruf. Ihr Gift wirkt zehnmal schwächer als das einer Biene. Doch von der asiatischen Hornissenart Vespa velutina, die 2004 erstmals in Europa nachgewiesen wurde, hört man nichts Gutes. Wie unterscheidet sich die Riesenhornisse von der bedrohten heimischen Art? Darf die asiatische Hornisse bekämpft werden, obwohl die europäische geschützt ist? Zusammen mit dem Biologen Denis Thiery untersuchen die "Xenius"-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade sowohl die eine als auch die andere Hornissenart.


Am 19.09.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Wundersame Wanderungen - Die Rauhautfledermaus
Während die meisten europäischen Fledermäuse in einem Unterschlupf mit angenehmen Temperaturen überwintern, setzen einige wenige Arten auf eine andere Strategie: Sie ziehen fort. Die erstaunlichste von allen ist zweifellos die Rauhautfledermaus, Pipistrellus nathusii. Der nur wenige Gramm schwere Winzling hält einen Rekord unter den Säugetieren: Er legt über 2.000 Kilometer zurück. Warum zieht es die Rauhautfledermaus gen Süden? Und warum paart sie sich während dieser weiten Reise? Wissenschaftler haben sie auf ihrem Weg begleitet, um mehr über diese rätselhafte Tierwanderung zu erfahren.


Am 19.09.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Donner, Dürre, Dauerbrände - Sommer der Extreme
Der Sommer 2019 war zweifellos ein Sommer der Extreme: Hitzerekorde, Starkregen, Orkanböen, wochenlange Dürre, verheerende Waldbrände. Der Film zeigt die beeindruckendsten Bilder und Aufnahmen aus Berlin und Brandenburg: Das größte Feuer seit der Wende in den Wäldern bei Jüterbog, die Überschwemmungen und unkontrollierten Wassermassen in der Berliner City, die Ernteausfälle und ausgetrockneten Seen in der Region, die leidenden Menschen bei Temperaturen bis zu 39 Grad Celsius. DLRG-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, Feuerwehrmänner und ein Meteorologe geben Einblick in ihren Alltag. Die drei "Köpfe des Sommers" erinnern sich vor der Kamera an die außergewöhnlichen Monate. Die Autoren besuchen ehrenamtliche Feuerwehrleute, eine Ortswehr, die beim historischen Großbrand in Jüterbog im Einsatz war. Während die Geräte und das Material in Ordnung gebracht werden, erzählen die Freiwilligen, was sie in den Tagen und Nächten des riesigen Waldbrandes erlebt haben, wie sie mit Hitze und Dürre zurechtkamen, was ihre Arbeitgeber sagten, wie die Anwohner sie unterstützen oder Neugierige sie behinderten.


Am 19.09.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Klimafluch und Klimaflucht
Migration hat es immer gegeben, als Anpassungsstrategie an eine sich verändernde Umwelt. Doch die Zahl derer, die ausschließlich wegen des Klimawandels zur Migration gezwungen werden, hat sich etwa seit den 90er Jahren drastisch erhöht. Es ist eine doppelte Ungerechtigkeit: Die Industriestaaten, die auf Kosten anderer Länder reich geworden sind, schädigen mit ihren Emissionen die Atmosphäre und lassen ein zweites Mal die Bewohner der ärmeren Regionen zu Opfern werden. Wie viele Menschen werden bis zur Mitte unseres Jahrhunderts gezwungen sein, ihre Heimat zu verlassen? Dieser Frage geht die Dokumentation "Klimafluch und Klimaflucht" nach: in der Sahelzone, in Indonesien und in der russischen Tundra, sogenannten Hotspots des Klimawandels.
(Wdh. kommende Nacht 1.30-2.15 Uhr)


Am 19.09.19 23:05 - 23:35 Uhr auf 
mdr: Alfred Brehm - Der Tierforscher aus Thüringen
Wer war Alfred Brehm? Ein Scharlatan, der anstelle exakten Wissens unterhaltsame Tiergeschichten mit genialer Fabulierkunst setzte und dadurch der Wissenschaft Schaden zufügte? Oder ein Tierfreund und Naturforscher, der die moderne Verhaltenspsychologie bereits vorwegnahm? Welche ganz neuen Fragen stellen heute die moderne Verhaltensbiologie, Tierkommunikation und Zoologie? Welche Bedürfnisse haben Tiere und was sind ihre Botschaften für uns Menschen? Alfred Brehm, ein Vordenker in Natur- und Artenschutz, forderte schon damals einen würdevollen Umgang mit dem Tier. Sein tierkundliches Erbe ist aktueller denn je.


Am 20.09.19 07:15 - 07:30 Uhr auf 
hr: Der Wolf - Killer, Kuscheltier, Wildtier?
Warum fallen Wolken nicht vom Himmel? Wovon ernähren sich die Menschen in Zukunft? Wieso kleben Klebezettel? Es gibt auch für Kinder viele Fragen, auf die sie bisher noch keine Antworten bekommen haben. Wissenschaftler aus Berlin und Brandenburg stellen sich der Herausforderung, die Fragen so zu beantworten, dass sie Kinder im Alter zwischen fünf und fünfzehn Jahren verstehen.


Am 20.09.19 09:50 - 10:35 Uhr auf 
arte: Vor uns die Sintflut - Klimaflüchtlinge in Bangladesch
Eine Reise in die Zukunft unseres Planeten, nach Bangladesch, wo die Menschen am meisten unter dem Klimawandel leiden: Zum Beispiel am Fluss Meghna, der inzwischen an manchen Stellen neun Kilometer breit ist. Dessen Wassermassen fließen zehnmal schneller als der Rhein. Wie lebt es sich an so einem Monstrum? "Wir reißen das Haus ab, das ich als Braut betreten habe, in dem ich meine vier Kinder auf die Welt gebracht habe. Das bricht mir das Herz." Momtaj Begum muss hilflos zusehen, wie Arbeiter ihr Haus zerlegen. Sie und ihr Sohn retten, was geht, bevor der Fluss Meghna alles mit sich reißt. In Harirampur, ihrem Dorf, sieht es aus wie auf einem Schlachtfeld, der Boden hat tiefe Furchen, der Fluss frisst sich von unten nach oben durch und zieht den Menschen buchstäblich den Boden unter den Füßen weg. "Ohne mein Haus bin ich auf die Gnade anderer angewiesen." Momtaj Begum weiß, dass sie und ihre achtköpfige Familie zu Klimaflüchtlingen geworden sind. Ganze Dörfer müssen dem Fluss weichen. Durch den Anstieg der Fluss- und Meeresspiegel wird Bangladesch in den nächsten 30 Jahren 17 bis 20 Prozent seiner Landmasse verlieren, sagen Experten voraus. Das bedeutet, dass 25 bis 30 Millionen Menschen umgesiedelt werden müssen. Das wäre die größte Zahl an Klimaflüchtlingen der Welt in einem einzigen Land. In Bangladeschs Hauptstadt Dhaka kommen täglich 2.000 an. Die Stadt steht mit 20 Millionen Einwohnern und ohne entsprechende Infrastrukturen kurz vor dem Kollaps. Hier erleben die Klimaflüchtlinge erneut Vertreibung, diesmal durch den Staat. Ihre Baracken werden unter Einsatz von Polizeigewalt von Baggern zerstört. Für Klimaforscher ist Bangladesch erst der Anfang. Jedes Land der Welt wird von den Auswirkungen des Klimawandels und dem steigenden Meeresspiegel früher oder später betroffen sein.


Am 20.09.19 09:55 - 10:25 Uhr auf 
hr: Madagaskar - Eine Schatzinsel wird geplündert
Scharen von Glücksrittern haben sich in den Osten Madagaskars aufgemacht, in der Hoffnung, das große Los zu ziehen. Es geht um Saphire, durch die dort viele Menschen zu etwas Wohlstand kommen wollen. Sie schürfen in immer neuen Minen nach den begehrten Edelsteinen, die nirgendwo sonst diese Qualität haben und von denen es auf der Insel im Indischen Ozean so viele gibt wie sonst nur in Brasilien. Dafür werden große Waldgebiete abgeholzt. Selbst der Didy-Nationalpark ist vor den Eindringlingen nicht sicher, eine Lemurenart ist inzwischen bedroht. Das Geschäft wird von Ausländern kontrolliert. Sie schicken jeweils ein paar hundert Arbeiter los, die sie für sehr wenig Geld schuften lassen. Die Steine müssen die Arbeiter natürlich abliefern. Dennoch versuchen die Männer manchmal, die Händler auszutricksen und kleine Fundstücke zu behalten. Die Ausbeutung der Region ist zwar komplett illegal, aber die Regierung tut nichts dagegen. Afrika-Korrespondentin Sabine Bohland hat sich auf eine nicht ungefährliche Reise ins Hinterland Madagaskars gemacht, der zweitgrößten Insel der Welt. Sie geht auf die Suche nach den Profiteuren und den Verlierern des Saphir-Fiebers.


Am 20.09.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Termiten zum Frühstück
Das Filmteam folgt einem Großen Ameisenbären, einem erfahrenen Weibchen. Wie fast alle Vertreter der Familie schlägt es sich durch den Regenwald und die Savanne Südamerikas. Seine Feinde sind auf der Hut, selbst ein Jaguar legt sich nur ungern mit einem Großen Ameisenbären an. Neben den Ameisenbären gehören auch noch Faultiere und Gürteltiere zur Familie. So unterschiedlich sie aussehen, sie haben einen gemeinsamen Vorfahren - das Riesenfaultier: über sechs Meter hoch und mehrere Tonnen schwer.


Am 20.09.19 10:35 - 11:20 Uhr auf 
arte: Extremwetter in Europa - Wie gut sind wir vorbereitet?
Häufigere Extremwetterereignisse werden zu den spürbaren Effekten des Klimawandels in Mitteleuropa gehören. Lange Hitzeperioden, verheerende Stürme und Überflutungen werden häufiger. Ihnen zu begegnen, stellt Gesellschaft und Forschung vor große Herausforderungen. Wie wirkt es sich auf unser Leben aus, wenn Extremwetter zum Normalzustand wird - und wie gut sind wir vorbereitet?


Am 20.09.19 11:55 - 12:40 Uhr auf 
WDR: Die Karibik - Nach der Flut
Keine Insel der Karibik gleicht ihrem Nachbarn. Jede hat eine andere Geschichte, andere Flora und Fauna. Eine ganz besondere Stellung in der Vielfalt der karibischen Inselwelt besitzen Trinidad und Tobago. Die Inseln liegen zwar in der karibischen See, haben aber eine enge Verbindung zum südamerikanischen Kontinent. Beide waren einst Teil des südamerikanischen Festlandes, sie besitzen eine reiche, dem Kontinent ähnliche Fauna und Flora. Und doch sind sie ganz anders: Die Zeit der Isolation hat sie verändert. Der Film zeigt, wie sich Flora und Fauna entwickeln, wenn sich die Voraussetzungen ändern.


Am 20.09.19 13:15 - 14:00 Uhr auf 
phoenix: Faszination Bienen
Seltsame Stille herrscht auf Wiesen und Weiden in weiten Teilen der USA. Obstbauern klagen über Ernteverluste, denn zu wenige Blüten wurden bestäubt. Wo sind die Bienen geblieben? Manchen Imkern ist die Hälfte ihrer Völker eingegangen, andere verzeichnen Totalverlust. Schuld daran ist der Kleine Beutenkäfer, der als blinder Passagier auf einem Frachtschiff nach Florida gelangte. Bienen gehören für die Menschen zu den wichtigsten Nutztieren der Welt. Sie produzieren nicht nur Honig, sie bestäuben auch fast 80 Prozent der Nutzpflanzen, die für unsere Ernährung unverzichtbar sind. Damit hängt jeder dritte Bissen, den wir essen, indirekt von der Arbeit der gelbschwarzen Insekten ab. Bienen leisten aber noch sehr viel mehr: Sie sind Schädlingsbekämpfer, Umweltdetektive für die Schadstoffmessung an Flughäfen und Forschungsobjekte für Bioniker. Doch die fleißigen Helfer sind akut bedroht. Viele Bienenpopulationen kommen nicht mehr durch den Winter, allein im vergangenen Jahr verloren deutsche Imker ein Viertel ihres Bestandes. Im phoenix-Thema "Faszination Bienen" spricht Reporterin Inge Swolek mit dem Bienenforscher der Uni Bonn, Dr. Andree Hamm, über mögliche Erklärungen für das Bienensterben.


Am 20.09.19 14:45 - 16:00 Uhr auf 
phoenix: Heimat - Deutscher Wald
Das Verhältnis der Deutschen zum Wald ist ein ganz Besonderes, verklärt durch die Romantik erscheint er gar manchen als Heimat der deutschen Seele. Der Wald regt uns an, wir lieben und behüten ihn wo wir nur können, wehe es wird irgendwo ein Baum gefällt. Der deutsche Wald wurde immer wieder auch ideologisch besetzt, die Nazis missbrauchten ihn für ihre Rassenleere, das sogenannte Waldsterben bewegte die Menschen in den 80er Jahren. Damals überlebte er, doch heute ist bereits von einem neuen Waldsterben die Rede. phoenix-Reporter Hans-Werner Fittkau beleuchtet dieses spezielle Verhältnis der Deutschen zum Wald, widmet sich aber auch der Frage, wie der Wald sich durch den Klimawandel verändert; denn im zweiten Jahr von Dürre und Hitze in Folge sind viele Wälder geschädigt, manche Experten sprechen von einer katastrophalen Lage, die nun auch die Politik alarmiert hat.


Am 20.09.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Der Kleine Panda - Verborgen im Himalaya
Der Große Panda mit seinem auffälligen schwarz-weißen Fell ist weltberühmt. Nur wenige hingegen kennen den Kleinen oder Roten Panda. Kaum einer kann sich diesen schönen und ausgesprochen niedlichen kleinen Bären entziehen. In manchen Regionen Nepals heißen sie Ponja, zu Deutsch Bambusfresser. Daraus wurde der Name Panda abgeleitet. Die Pandas bilden sogar eine eigene Familie im Tierreich. Der Film von Axel Gebauer ist das erste intime Porträt über diese Tiere. Mit einer jungen Mutter und ihrem Jungen erleben die Zuschauer die farbenprächtige Tier- und Pflanzenwelt zwischen Nepal, Bhutan und Sikkim.


Am 21.09.19 01:30 - 02:15 Uhr auf 
phoenix: Die Rückkehr der Wölfe - Das Wunder im Yellowstone Nationalpark
Im nordamerikanischen Yellowstone-Nationalpark vermehrten sich die Wapiti-Rothirsche lange Zeit ungebremst und das zuungunsten der dortigen Flora und Fauna - bis Wölfe in das Gebiet Einzug hielten. Die Dokumentation "Die Rückkehr der Wölfe - Das Wunder im Yellowstone-Nationalpark" zeigt die erstaunlichen Folgen, die die Wiederansiedlung von Wölfen Ende der 1990er Jahre für das gesamte Ökosystem im Yellowstone-Nationalpark hat. Ein aus den Fugen geratenes Ökosystem ist durch die Rückkehr der Raubtiere wieder in ein natürliches Gleichgewicht gelangt.


Am 21.09.19 02:15 - 03:00 Uhr auf 
phoenix: Die Wölfe von Tschernobyl - Wildnis in der Todeszone
Bis heute ist das verseuchte Niemandsland um Tschernobyl bis heute unbewohnbar. Dort gibt es neue Herrscher: Wölfe regieren nun die Sperrzone zwischen der Ukraine und Weißrussland. Die Dokumentation zeigt die Auswirkungen der Katastrophe: Ein Vierteljahrhundert nach dem Unglück wurde das Gebiet unbeabsichtigt zu einem riesigen ökologischen Versuchslabor. Die Wolfsexperten Christoph und Barbara Promberger untersuchen mit dem weißrussischen Raubtierforscher Vadim Sidorovich die Umstände.


Am 21.09.19 05:15 - 06:00 Uhr auf 
phoenix: Wölfe - Schützen oder schießen?
Die Wölfe sind zurückgekehrt und breiten sich in Deutschland aus. Ob in Niedersachsen, Sachsen oder jüngst in Nordrhein-Westfalen, allerorten werden die Raubtiere gesichtet. Derzeit gibt es 73 Rudel sowie 29 Paare, insgesamt etwa 800 Tiere - und immer mal wieder Begegnungen zwischen Mensch und Wolf. Schäfer beklagen Verluste, Dorfbewohner fürchten um ihre Kinder, Politiker von CDU, SPD, FDP und AfD schlagen Alarm und fordern inzwischen den Abschuss von Wölfen und eine Obergrenze für ihren Bestand. Alles nur Hysterie? Oder geht von Wölfen tatsächlich eine Bedrohung aus? Stimmt der Eindruck, dass sich Wölfe in Deutschland unkontrolliert ausbreiten und eine Gefahr darstellen? Monatelang hat Filmautor Herbert Ostwald mit Wolfsforschern, Bürgermeistern, Dorfbewohnern, Tierfilmern und Schäfern gesprochen, um Antworten zu bekommen. Seine Recherchen zeigen ein wesentlich differenzierteres Bild, als es die Schlagzeilen vermuten lassen.


Am 21.09.19 06:30 - 07:15 Uhr auf 
phoenix: Familie Wolf - Gefährliche Nachbarn?
Wölfe breiten sich in Deutschland immer mehr aus. Gleichzeitig nimmt das uralte Unbehagen vor den Raubtieren zu. Doch wie gefährlich sind sie wirklich? Um dies heraus zu bekommen, legte sich Tierfilmer Sebastian Koerner zwei Jahre lang auf die Lauer. Alle Aufnahmen stammen ausnahmslos aus der freien Natur. Kein Bild für diese Dokumentation wurde in einem Gehege oder mit zahmen Wölfen gedreht. Vor dem Hintergrund neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und intensiver Recherchen erzählt "Familie Wolf" eine wahre Geschichte voller Leben, Freuden, Dramen und Tod. Sie zeigt, wie gut sich die wilden Wölfe in unserer Kulturlandschaft zurechtfinden, aber auch, was schieflaufen kann, wenn die Menschen falsch reagieren.


Am 21.09.19 07:00 - 07:40 Uhr auf 
ZDFneo: Seychellen – Bewahrer verlorener Schätze
Die Seychellen, berühmt für ihre tropischen Strände, bewahren unvergleichliche Naturwunder. Auf den abgeschiedenen Inseln im Indischen Ozean entdeckt Dirk Steffens überraschende Phänomene, die es nirgendwo anders gibt.


Am 21.09.19 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Leon, das Chamäleon
Über 150 Chamäleonarten gibt es und sie sehen sehr unterschiedlich aus. Manche sind klein, die anderen groß, die einen sind eher einfarbig, die anderen bunt. Dann gibt es noch Chamäleons mit und ohne Hörner. Eines jedoch haben sie alle gemeinsam: Sie können ihre Farbe ändern und sich auf die Weise rasch dem Untergrund anpassen. Das will Paula mit Buntpapier testen. Kann ein Chamäleon wirklich knallrot werden? Oder blau? Oder passt es sich nur möglichst gut an seine natürliche Umgebung an?


Am 21.09.19 08:35 - 09:15 Uhr auf 
arte: Schweiz, das Verschwinden der Gletscher
Die Schweiz - Land der Berge, Gletscher, Bergbäche und Seen. Die Alpen zeigen hier ihre schönsten Seiten. Doch die Natur verändert sich: Die Gletscher schrumpfen, Felsmassive werden brüchig. Immer häufiger kommt es zu Überschwemmungen und Bergstürzen. Die Menschen hier müssen sich den Veränderungen stellen. Die Berge geraten in Bewegung. "GEO Reportage" war zu Besuch im Wallis und im Berner Oberland und hat sich ein Bild von den Veränderungen der Natur gemacht.


Am 21.09.19 10:00 - 10:45 Uhr auf 
phoenix: Der Böhmerwald - Eine Wildnis mitten in Europa (1/2)
Im Böhmerwald entspringt die Moldau, er beherbergt Urwälder, unberührte Hochmoore und sprudelnde Wildbäche. Dieser archaische Landstrich, zu dem auch der Bayerische Wald gehört, galt lange als undurchdringlich und geheimnisvoll. Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs haben die bayerischen Grenzbewohner wieder neue Bezüge zu dieser ungewöhnlichen Waldlandschaft für sich entdeckt. Die zweiteilige Hochglanzreihe "Der Böhmerwald - Eine Wildnis mitten in Europa" porträtiert Menschen, die sich seiner Magie nicht entziehen können. Das Filmteam begleitet sie vor der bildstarken Kulisse des märchenhaften Böhmerwalds im Dreiländereck Bayern-Österreich-Tschechien. Der Film zeigt in eindrucksvollen Aufnahmen die Schönheit und Erhabenheit dieses Waldes im Wechsel der Jahreszeiten.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 11.30 Uhr)


Am 21.09.19 11:25 - 12:10 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Zeugen vergangener Zeiten
Die Himmelsberger Tanzlinde in Deutschland und die Eiche Whiteleaved Oak in England stehen im Mittelpunkt historischer Brauchtümer, die von der lokalen Bevölkerung bis heute lebendig gehalten werden. Die beiden Bäume - der eine verloren in der Landschaft, der andere mitten in einem Dorf - ziehen die Menschen magisch an und scheinen ihnen ein kleines Stück ihrer Kindheit zurückzugeben. Die Tanzlinde trägt ihren Namen nicht umsonst, denn unter ihrem Blätterdach kommen die Dorfbewohner seit Jahrhunderten zu ausgelassenen Festen zusammen. Früher montierte man zwischen ihren Ästen sogar einen Tanzboden aus Holzplanken, auf dem die Jugend ungestört schwofen konnte! Eine Tradition, die das ganze Dorf fortführen möchte - schließlich sind die Wurzeln des alten Baumes auch ein wenig die ihren. Der englischen Eiche mit dem verzweigten Astwerk und dem hohlen Stamm werden magische Kräfte zugeschrieben. Der majestätische Baum, an dessen Fuße die Schafe grasen, wird regelmäßig von Männern und Frauen besucht, die hier Gebete, Gesänge, Gedichte und rituelle Waschungen vollführen. Bei diesen esoterisch-verschrobenen Zusammenkünften scheint es, als würden die fröhlichen und manchmal exzentrischen Besucher tatsächlich mit der alten Eiche kommunizieren.


Am 21.09.19 11:30 - 12:15 Uhr auf 
phoenix: Steinadler König der Berge?
"Steinadler - König der Berge" entstand in einem Zeitraum von drei Jahren und zeigt ausnahmslos wildlebende, ungezähmte Adler. Die Dokumentation begleitet das Erwachsenwerden von zwei Steinadlerküken in der Hohen Tatra, vom Bebrüten der Eier im April bis zu dem Zeitpunkt, wenn die Jungvögel im Juni den Horst verlassen. Tragische Ereignisse, wie etwa der Tod eines fast flüggen Kükens, und lustige Momente, wenn die Steinadlerküken in ihrem Nest Besuch von Maus und Schmetterling bekommen, machen diesen Film zu einem kurzweiligen Ausflug in die Baumkronen der europäischen Bergwälder.


Am 21.09.19 11:45 - 12:15 Uhr auf 
mdr: Trickreich, erfolgreich - wie Wölfe lernen
Er ist äußerst intelligent, anpassungsfähig und vor allem ein gerissener und opportunistischer Jäger: Der Wolf. Kein Tier polarisiert so stark wie dieses Raubtier. Seit fast 20 Jahren wieder heimisch in Deutschland, sorgt er zunehmend für Streit. Fast 1.000 Tiere zählt die Population inzwischen, in 111 Revieren. Der größte Teil der 77 Rudel und 33 Wolfspaare leben im Osten Deutschlands. Das schafft Probleme für Viehzüchter wie Hans Bley. Der Bürgermeister von Crawinkel im thüringischen Landkreis Gotha verlor allein in diesem Jahr schon neun Tiere - Schafe, Kälber und neuerdings sogar Pferde. Gerissen vermutlich genau von der Wölfin, die auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Ohrdruf lebt. Sie ist der wohl am besten dokumentierte Wolf überhaupt zurzeit. Und sie erregt die Gemüter wie kaum ein anderer Beutegreifer. 'Auf jeden Fall schützen', beharren Naturschützer, Unbedingt 'entnehmen' fordern dagegen Bauern, Schafzüchter und Jäger. ECHT-Moderator Sven Voss fragt nach bei Naturschützern, Genetikern der Senckenberg-Gesellschaft und Jägern: Ist eine Einigung möglich im zunehmend erbittert geführten Streit über den richtigen Umgang mit dem Raubtier Wolf?


Am 21.09.19 12:10 - 12:55 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Dem Zahn der Zeit zum Trotz
Der tausendjährige Olivenbaum im korsischen Oletta und die schwedische Fichte Old Tjikko gehören zu den ältesten Bäumen ganz Europas. Der eine steht gut behütet in einem Garten und trägt noch immer Früchte; der andere kämpft in einem abgelegenen Nationalpark gegen die harten Wetterbedingungen Nordskandinaviens. Olivenbäume versinnbildlichen die Mittelmeerkultur; dies gilt auch für das Exemplar aus Oletta. Ein halbes Jahrhundert lang geriet er in Vergessenheit, dann nahm ihn ein nordfranzösisches Paar vor rund fünfzehn Jahren in seine Obhut. Heute ist der Baum, der noch immer Früchte trägt, wieder der Stolz des ganzen Dorfes. Vor rund zehn Jahren entdeckten Wissenschaftler in einem schwedischen Nationalpark eine mehr als 9.000 Jahre alte Fichte, die sie Old Tjikko nannten. Als ältester Baum der Welt ist sie ein regelrechter Star, der vielleicht bald mit einem Zaun vor den Besucherströmen geschützt werden muss.


Am 21.09.19 12:55 - 13:40 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Eiben, Eichen und Mythen
Die beiden tausendjährigen Eiben im französischen La Haye-de-Routot und der "Nagelbaum" im belgischen Herchies haben seit langer Zeit eine spirituelle Bedeutung. Sie zeugen von jahrhundertealten Traditionen und wurden im Laufe der Zeit mit den unterschiedlichsten Symboliken belegt. Von uralten Ritualen bis zu zeitgenössischer Folklore - in diesen Bäumen vereinen sich die Kräfte der Natur mit dem menschlichen Bedürfnis nach Glauben und Spiritualität. Zu Ehren der beiden normannischen Eiben wird seit Jahrhunderten ein fröhliches Fest ausgerichtet, deren Höhepunkt ein riesiges Feuer ist. Die Geschichte von La Haye-de-Routot ist eng mit den beiden Bäumen verbunden, die schon seit ewigen Zeiten dort zu stehen scheinen. Als einer von ihnen kränkelt, setzt sich das ganze Dorf für seine Rettung ein. Der "Nagelbaum" vor den Toren des belgischen Herchies dient als heimliche Pilgerstätte für Menschen, die an seine heilenden Kräfte glauben. Sein Stamm ist mit Stofffetzen übersät, die von den Kranken dort angebracht wurden. Dieser Glaube geht auf uralte Zeiten zurück - die Eiche von Herchies ist zwar erst 60 Jahre alt, führt jedoch das Erbe ihrer Vorgängerin fort, die einst am selben Ort stand und für ihre mythischen Kräfte bekannt war.


Am 21.09.19 13:00 - 14:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Igel, Spatz und Feldgrille - der Wert der heimischen Artenvielfalt
Die Rettung von Eisbären und Orang-Utans weckt mehr Interesse als die Gefährdung heimischer Tierarten, wie Igel oder Spatz. Dabei zählt die Zerschneidung der Landschaft durch große Straßen und Baugebiete zu den bedeutendsten Gefahren, der Zugang zu Lebensräumen wird abgeschnitten, die genetische Vielfalt schwindet. Unaufhaltsam werden Rückzugsorte zerstört. Es gibt kaum noch Unterholz oder Hecken, Grün- und Blühstreifen an Waldrändern, Feldern und Wegen verschwinden. Und auch in den Städten gehen Lebensräume verloren: Englischer Golfrasen hinterm Haus ist beliebter als eine Wiese, Zierbüsche verdrängen wilde Hecken.


Am 21.09.19 14:15 - 15:00 Uhr auf 
phoenix: Glacier Bay Nationalpark, Alaska
Alaska ist der größte Bundesstaat der USA. Ganz an seinem südöstlichen Ende liegt ein naturbelassenes Refugium: der Glacier Bay National Park - unberührte Wildnis in atemberaubender Schönheit. Hier findet man schneebedeckte Gipfel, Fjorde, Wälder, Strände, Buchten und vor allem Gletscher. Und eine große Zahl wilder Tiere lebt dort. Vor 250 Jahren war Glacier Bay eine Bucht aus Eis, ein einziger Gletscher, der dem Gebiet auch seinen Namen gegeben hat. In den letzten beiden Jahrhunderten haben sich die Eismassen jedoch in die Bucht zurückgezogen und Land freigegeben. Strände, Bäume und Flüsse haben sich erst danach entwickelt. Flora und Fauna bringen immer mehr neue Errungenschaften hervor. Für Biologen und Wissenschaftler ist der Park eine Art Freiluftlabor. Glacier Bay ist eines der letzten wilden und unberührten Naturparadiese. Ein "Kunststück der Natur", das für Mensch und Tier Faszination und Herausforderung zugleich darstellt.
(Wdh. morgen 8.15-9.00 Uhr)


Am 21.09.19 14:20 - 15:05 Uhr auf 
ZDFneo: Der Malaiische Archipel – Dem Leben auf der Spur
Schon bevor Darwin seine berühmte Theorie der Entstehung der Arten veröffentlichte, brachte die südostasiatische Inselwelt einen Mann auf die Fährte der Evolution: Alfred Russel Wallace. Dirk Steffens folgt seinen Spuren durch Indonesien und Malaysia.
(Wdh. morgen 7.00-7.45 Uhr)


Am 21.09.19 14:25 - 15:05 Uhr auf 
arte: Faszination Afrika - Tiere im Luangwa-Tal
Das Luangwa-Tal liegt im Osten Sambias. Es ist ein Tal der Extreme, das ein einzigartiges Naturschutzgebiet umfasst und unzähligen Wildtieren eine Heimat bietet. Mit einer Länge von rund 800 Kilometern schlängelt sich der Luangwa-Fluss durchs Tal und belebt Busch und Wälder. Seine Ufer ziehen mehr als 60 Säugetierarten und über 400 Vogelarten an. Doch die üppige Pracht verwandelt sich in der Trockenzeit in eine staubige Fläche aus trockenem Sand. Mit der sengenden Hitze verdunstet das Flusswasser. Übrig bleiben vereinzelte Tümpel, verstreut über das Tal. Dann treibt die Dürre Raub- und Beutetiere zu den verbliebenen Wasserstellen. Für die Bewohner des Tals beginnt ein Kampf ums Überleben: Flusspferde verteidigen ihre schrumpfenden Reviere. Giraffen- und Elefantenherden ziehen durch das Labyrinth der trockenen Wälder auf der Suche nach Wasser. Gelbschnabelstörche arbeiten mit hungrigen Krokodilen zusammen, um ihre Beute in die Enge zu treiben. Und Paviane, die normalerweise pflanzliche Nahrung bevorzugen, gehen auf die Jagd. Am Ende der Trockenzeit bringen heftige Regenschauer endlich die Erlösung. Das Tal erblüht, und der Kreislauf beginnt von vorn.


Am 21.09.19 14:25 - 15:10 Uhr auf 
hr: Wilde Heimat - Der Herbst
Im Herbst legt sich Nebel über Flüsse und Seen, die Wälder leuchten farbenprächtig im Sonnenlicht. In dieser Jahreszeit zeigt sich die Natur noch einmal von ihrer verschwenderischen Seite. In der Herbstzeit reifen die meisten Früchte. Menschen und Tiere nutzen seit jeher den Überfluss, um Vorräte für den Winter anzulegen. So suchen Eichhörnchen und Mäuse den Wald unermüdlich nach Nahrung ab. Im Rheintal sorgt die Weinlese für Hochbetrieb auf den Hängen. Der Himmel ist angefüllt von Zugvögeln auf dem Weg in ihre Winterquartiere. Traditionell beginnt bei den Menschen mit dem Ende der Ernte auch die Zeit der ausgelassenen Feiern.
(Wdh. übermorgen 10.15-11.00 Uhr)


Am 21.09.19 15:05 - 15:50 Uhr auf 
arte: Faszination Afrika - Tiere im Mashatu-Reservat
Der afrikanische Kontinent begeistert mit all seinen Extremen. Von endlosen Wüsten über sumpfige Landschaften bis hin zum peitschenden Meer. Diese Folge führt in das Mashatu-Reservat am Zusammenfluss des Limpopo und des Shashe im Osten Botsuanas. Seinen Namen verdankt das Reservat den gleichnamigen Bäumen, die hier zu Tausenden entlang der Flüsse wachsen. Bekannt ist es aber auch als "Land der Riesen": Gewaltige Baobabs - manche mehr als 5.000 Jahre alt - wachen über Mashatus nicht weniger beeindruckende Tierwelt.


Am 21.09.19 16:15 - 17:00 Uhr auf 
BR: Krieg der Ameisen
Entlang der europäischen Mittelmeerküste haben winzige, nur zwei Millimeter große Argentinische Ameisen eine Kolonie mit biblischen Ausmaßen erschaffen. Sie erstreckt sich über fast 6.000 Kilometer von Norditalien über Frankreich und Spanien bis nach Portugal. Milliarden von Arbeiterinnen bekämpfen ihre Rivalen mit unglaublicher Aggressivität und vernichten innerhalb kürzester Zeit alle heimischen Ameisenarten. Wissenschaftler beobachten ihr Potenzial, ganze Ökosysteme zu verändern. Mit modernsten Makro-Filmtechniken folgt Filmemacher Stefan Geier den Argentinischen Ameisen auf ihrer Spur zur Machtergreifung - in einer für uns meist unsichtbaren Welt. "Krieg der Ameisen" zeigt, wie es die Argentinischen Ameisen geschafft haben, zum größten Raubtier der Welt zu werden - auf einer Reise in den erbarmungslosen Mikrokosmos zu unseren Füßen.
(Wdh. kommende Nacht 1.40-2.25 Uhr)


Am 21.09.19 22:25 - 23:10 Uhr auf 
tagesschau24: Klima retten - und die Welt verändern?
"Es ist Zeit, zu rebellieren, um die Zukunft zu retten", sagt die "Fridays for Future"-Initiatorin Greta Thunberg. Ein Satz mit politischer Sprengkraft, auch für Deutschland. Kurz vor dem weltweiten Klimastreik am 20. September beleuchtet die Story die Hintergründe: Welche Vorstellungen stecken hinter den Parolen von Fridays for Future und welche Widersprüche zeigen sich? Wie soll aus Protest Politik werden? Wie aus Wut Veränderung? Wie verträgt sich der moralische Impetus der jungen Weltretter mit dem Anspruch der Toleranz, auch andere Sichtweisen gelten zu lassen?
(Wdh. morgen 13.15-14.00 Uhr)


Am 22.09.19 03:45 - 04:30 Uhr auf 
phoenix: Klimawandel - Die Fakten mit Harald Lesch
Schon seit Langem beobachten Forscher einen globalen Temperaturanstieg. Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt, in Deutschland droht ein neues Waldsterben. Steuert die Menschheit auf eine neue Heißzeit zu? Oder lässt sich die globale Erwärmung noch begrenzen? Die Dokumentation zieht mithilfe internationaler Experten Bilanz. Um die globale Erwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, müssten die stetig steigenden CO2-Emissionen in den nächsten zehn Jahren halbiert und bis 2050 komplett gestoppt werden. Notwendig wäre ein weitgehender Verzicht auf fossile Brennstoffe wie Kohle oder Erdöl zur Energiegewinnung. Wenn das nicht gelingt, wird sich die Erde weiter erwärmen - darin ist sich die überwiegende Zahl der Wissenschaftler einig.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 22.09.19 04:30 - 05:15 Uhr auf 
phoenix: Klimafluch und Klimaflucht
Migration hat es immer gegeben, als Anpassungsstrategie an eine sich verändernde Umwelt. Doch die Zahl derer, die ausschließlich wegen des Klimawandels zur Migration gezwungen werden, hat sich etwa seit den 90er Jahren drastisch erhöht. Es ist eine doppelte Ungerechtigkeit: Die Industriestaaten, die auf Kosten anderer Länder reich geworden sind, schädigen mit ihren Emissionen die Atmosphäre und lassen ein zweites Mal die Bewohner der ärmeren Regionen zu Opfern werden. Wie viele Menschen werden bis zur Mitte unseres Jahrhunderts gezwungen sein, ihre Heimat zu verlassen? Dieser Frage geht die Dokumentation "Klimafluch und Klimaflucht" nach: in der Sahelzone, in Indonesien und in der russischen Tundra, sogenannten Hotspots des Klimawandels.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 22.09.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Theos Tierwelt - Die Arche vor der Haustür
Europas Kulturlandschaft bietet einer überraschenden Vielzahl von wilden Tieren einen Lebensraum. Doch viele dieser Arten sind vom Aussterben bedroht. Zum Beispiel die Feldhamster in Deutschland. Im Heidelberger Zoo steht Deutschlands einzige Zuchtstation für Feldhamster. Hunderte Hamster werden jedes Jahr freigelassen. Theo Pagel erfährt, dass die Tiere nur überleben, weil die Naturschützer Verträge mit Landwirten abschließen. Schon besser sieht es bei einem der ältesten Artenschutzprojekte in Europa aus: In den österreichischen Alpen beobachtet Theo Pagel den größten Vogel Europas, den Bartgeier. Er galt früher als Knochenbrecher und Lämmerdieb und wurde gnadenlos gejagt. Seitdem aber die Nachzucht der imposanten Tiere in Zoos gelingt, leben wieder mehr als 200 der prächtigen Vögel in dem europäischen Gebirgsmassiv. In Spanien besucht Theo Pagel das teuerste Nachzuchtprojekt Europas: In Andalusien wird die seltenste Wildkatzenart Europas, der Pardelluchs, unter strengen Sicherheitsvorkehrungen gepflegt und ausgewildert. Damit das Erfolg hat, müssen die Luchse in speziellen Kursen das Jagen lernen. Und die Luchsschützer müssen dafür sorgen, dass die freigelassenen Katzen auch genügend Beutetiere finden. Theo Pagel führt den Zuschauer hinter die Kulissen dieser faszinierenden "Arche-Projekte" und berichtet von Erfolgen und Problemen. Der Zoodirektor ist überzeugt: Zoologische Gärten spielen mit ihrem Wissen über die Tiere eine immer wichtigere Rolle bei der Rettung bedrohter Arten. Ein Film mit einzigartigen Aufnahmen seltener Tiere und überraschenden Einsichten.


Am 22.09.19 09:10 - 09:25 Uhr auf 
arte: Wenn ich groß bin, werde ich Naturwächterin
In der Natur fühlt sich Marie zu Hause. Bereits als Kind träumte sie davon, ein Pferd zu besitzen und den ganzen Tag unter freiem Himmel zu verbringen. Aus dem Traum vom eigenen Pferd ist dann zwar nichts geworden, dafür widmet sich Marie heute voll und ganz der Natur. Als Naturwächterin beschäftigt sie sich ausgiebig mit der Flora und Fauna in ihrer Umgebung. Für die EU arbeitet sie an einem großen Projekt, das sich für den Schutz und Erhalt der Biodiversität in ländlichen Gebieten einsetzt. Im Rahmen dieses Projekts restauriert Marie sogenannte Trockenrasenflächen: Naturschutzgebiete, in denen eine große Vielfalt seltener Pflanzenarten zu finden ist, wie zum Beispiel wilde Orchideen. Bevor Marie sich an die Arbeit auf der Trockenwiese macht, muss sie sich vergewissern, dass sie ihre volle Ausrüstung dabeihat: Robuste Stiefel, ein Spaten, eine Astschere, ein Fernglas und ein Schmetterlingsnetz dürfen nicht fehlen. Damit sich seltene Pflanzenarten auf den Rasenböden entfalten können, muss Marie Haselnuss-, Weißdorn- und Brombeergestrüpp entfernen, damit es die Böden nicht überwuchert. Allerdings muss sich Marie auch ab und zu in ihrem Büro der Naturschutzorganisation Natagora blicken lassen, denn von hier aus wird die Arbeit koordiniert. Hier arbeiten Freiwillige und Profis Hand in Hand. Für ihre Arbeit braucht Marie viel Ausdauer und Geduld. Besonders gefällt ihr, dass sie täglich mit verschiedenen Menschen zu tun hat, wie etwa Bauunternehmern, Landwirten und Mitarbeitern der Gemeinde- und Regionalbehörden. Deshalb muss sie stets verständnisvoll, diplomatisch und flexibel sein.


Am 22.09.19 13:00 - 14:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Amsel, Drossel, Fink und Star - Wo sind unsere Vögel hin?
Amsel, Drossel, Fink und Star: Früher waren sie Allerweltsvögel, heute sind die Bestände vieler Arten in Gefahr. Unsere heimische Vogelwelt ist mitten in einem dramatischen Umbruch. Vor allem durch intensive Landwirtschaft und verdichtete Besiedlung verlieren viele Arten ihren Lebensraum. Und auch die Erderwärmung hinterlässt Spuren: Neue Arten kommen, alteingesessene gehen. Was können wir tun, damit unsere Vogelarten geeignete Lebensräume und genug Nahrung finden und die Artenvielfalt erhalten bleibt? Gäste im Studio sind der Ornithologe Hans-Günther Bauer und der Biologe und Vogelstimmenimitator Uwe Westphal.


Am 22.09.19 14:00 - 14:30 Uhr auf 
NDR: Wisente - Made in Springe
Der Wisent ist das größte Tier Europas und steht auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten. Um diese Tierart zu erhalten, gibt es ein einmaliges Auswilderungsprojekt, an dem das Wisentgehege Springe bei Hannover maßgeblich beteiligt ist. Für Thomas Hennig, den Leiter des Wisentgeheges, gilt es in diesem Jahr, für sein Auswilderungsprojekt deutschlandweit eine Gruppe von vier Wisenten zusammenzuführen und diese auf ihre Reise nach Rumänien vorzubereiten. Die Dokumentation zeigt den Weg der Wisente aus Springe in die rumänischen Karpaten.


Am 22.09.19 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ZDF: Klage für den Klimaschutz
Maurice Feschets Lavendel-Ernte in Frankreich wird immer häufiger durch Dürren zerstört, Sanna Vannars Rentiere in Nordschweden finden aufgrund von wärmeren Temperaturen keine Nahrung mehr, und auf Langeoog sind ganze Küstenabschnitte in Gefahr. Mit einer gemeinsamen Klage wollen sie die Europäische Union dazu bringen, die Klimaziele zu verschärfen. "Die Politik muss und kann viel mehr tun", meint Michael Recktenwald. Er betreibt mit seiner Frau ein Hotel und ein Restaurant mitten in den Dünen auf Langeoog. Der steigende Meeresspiegel könnte eines Tages die Süßwasser-Versorgung der Insel gefährden, sodass ein Leben dort nicht mehr möglich wäre. "Wir wollen nur eine Zukunft haben", sagt Sanna Vannar, eine junge Rentier-Hirtin. Ihre Tiere leben halb wild, halb zahm in den Weiten Nordschwedens und ernähren sich vor allem von Flechten. Durch die wärmeren Temperaturen regnet es teilweise auch im Winter, der Regen gefriert auf dem Schnee und wird zu Eis. So entsteht eine dicke Schickt aus Eis und Schnee, durch die die Rentiere nicht mehr an ihre Nahrung gelangen. Sanna Vannar muss immer wieder zufüttern. Das kostet Zeit und Geld. Doch einen anderen Beruf könnte sich die junge Frau nicht vorstellen. Gemeinsam mit dem Jugendverband "Sáminuorra" hat sie sich der Klage angeschlossen, um die traditionelle Rentierzucht zu bewahren. "planet e." hat mehrere Familien bei ihrem Kampf begleitet. Gemeinsam mit anderen Klägern haben Sanna Vannar, Maurice Feschet und Michael Recktenwald im Mai 2018 mithilfe von Anwälten und Umweltorganisationen die Klage eingereicht. Doch kann so eine Klage Erfolg haben?


Am 22.09.19 17:00 - 18:00 Uhr auf 
ServusTV: Die Jahreszeiten - Der Herbst
Jeder spürt sie und sieht die Auswirkungen. Der Herbst ist die Jahreszeit mit dem nachhaltigsten Einfluss auf alle Bewohner der gemäßigten Breiten. Doch diese Zeiten des natürlichen Umbruchs präsentieren sich überall auf völlig unterschiedliche Weise.


Am 22.09.19 19:30 - 20:15 Uhr auf 
ZDF: Spielen im Tierreich - Lernen fürs Leben
Spielende Tiere, vor allem junge, sind lustig anzusehen, verfolgen aber ernsthafte Ziele. Forscher zeigen, warum und wie unterschiedlich Affen, Vögel, Raubkatzen und viele andere spielen.
(Wdh. kommende Nacht 2.05-2.50 Uhr)


Am 22.09.19 21:15 - 22:15 Uhr auf 
D-MAX: Wild Family - Die Abenteuer der Familie Hines
Serie. Aus der Vorstadt in die Wildnis: Brett Hines stürzt sich mit seiner Frau und seinen sieben Kindern im US-Bundesstaat Washington in ein gewagtes Abenteuer. Die Familie will dort abseits der Zivilisation ein neues Leben beginnen - ohne Smartphone, Computer und Fernseher. Jahrelang haben sich die Aussteiger auf diesen Schritt vorbereitet. Und Drew, der Ehemann der ältesten Tochter Sarah, ist bei dem riskanten Unterfangen ebenfalls mit von der Partie. Von jetzt an, wird für die Naturliebhaber alles anders, als es einmal war. Denn auf ihrem eigenen Stück Land knapp 30 Kilometer von der kanadischen Grenze entfernt müssen sie sich komplett selbst versorgen - mit allem was man zum Überleben braucht. Und das wird besonders im Winter bei Minustemperaturen um die 30 Grad garantiert kein Zuckerschlecken. Trotzdem ist die Hines-Family fest entschlossen, den lang gehegten Traum in die Tat umzusetzen.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 23.15 Uhr)


Am 22.09.19 22:30 - 23:15 Uhr auf 
mdr: Stirbt unser Wald?
Das Ökosystem Wald kippt und die Öffentlichkeit trifft es völlig unvorbereitet. Vor allem unseren Forst- und Wirtschaftwäldern droht der Verlust vieler Baumarten, allen voran der Fichte. Derzeit sind in Deutschland rund 120.000 Hektar Wald gefährdet oder bereits abgestorben. Besonders im Harz ist das ein schlimmer Anblick. Aber auch der Thüringer Wald, die Sächsische Schweiz, das Erzgebirge sind stark betroffen. Sogar geschützte Buchenwälder wie der Nationalpark Hainich leiden schwer unter dem sogenannten Trockenstress, der die Abwehrkräfte der Bäume herabsetzt und sie für Pilze, Käfer, Stürme und Brände anfällig werden lässt. Die Doku beobachtet Wissenschaftler und Waldökologen bei den umfangreichen Forschungen zur Waldgesundheit. Auf Satellitenbildern können sie das Ausmaß der Schädigung unserer Wälder erschreckend gut erkennen. Am Beispiel des Nationalparks Hainich zeigen sich großflächig Baumbestände die unwiederbringlich verloren sind und die Wissenschaftler erklären auch, was die Erdbeobachtung für unsere Wälder leistet. Es gibt aber auch gute Beispiele, wie zum Beispiel die Heiligen Hallen in Mecklenburg Vorpommern. Hier können wir sehen, wie ein gesundes Waldökosystem funktioniert, wie es kommuniziert und sich systematisch gegen Feinde wehrt. Ein Vorbild für die kranken Bäume ist so ein naturbelassener Wald trotzdem kaum, weil über 96% der deutschen Wälder Forst- und Wirtschaftswälder sind. Der deutsche Wald ist kein Märchenwald sondern ein Rohstofflieferant. Gerade in den Forsten ist es aber notwendig, ein stabiles Ökosystem zu etablieren, das in der Lage ist, sich gegen Trockenheit, Schädlinge und Stürme zu behaupten.


Am 22.09.19 23:15 - 00:00 Uhr auf 
mdr: Trocknen wir aus?
Wochenlang gab es keinen Regen, dafür über Monate hinweg brütende Hitze. Der Sommer 2018 brachte extreme Wetterlagen über Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die bisher kaum ein Mensch in diesem Ausmaß hierzulande erlebt hat. Doch in Zukunft könnten sie zur Normalität werden. Was bedeutet diese Entwicklung? Und wie werden wir uns anpassen müssen? Diesen Fragen hat sich MDR WISSEN in einem großangelegten Multimedia-Projekt angenommen und dafür mit Wissenschaftlern die Klimadaten mehrerer Jahrzehnte ausgewertet. Daraus ist u.a. die TV-Dokumentation "Trocknen wir aus? Wie das Klima unsere Heimat verändert" entstanden.


Am 23.09.19 02:50 - 03:35 Uhr auf 
ZDF: Spione im Tierreich - Schlaue Köpfe
Wieder spähen ultra-realistische Tierroboter Affen, Elefanten und viele andere aus. Sie zeigen extrem nah, was Tiere mit Grips und Tricks alles bewerkstelligen.


Am 23.09.19 07:30 - 08:00 Uhr auf 
rbb: Berliner Pflanzen - Die wilde Hauptstadt
Berlin ist grün - und ungewöhnlich wild. Als Ergebnis von Krieg und Teilung. Auf riesigen Brachen im Niemandsland zwischen Ost und West wuchs ein buntes Pflanzengemisch. Iva, das Schlagkraut, gab es nur in Ostberlin. Es war mit Getreideimporten aus Kasachstan in die DDR gekommen. Mauerpfeffer, nomen est omen, überzog den Todesstreifen. Stillgelegte Bahnhöfe wucherten zu. Nun steht auf dem alten Wertheimgelände, jahrzehntelang ein Wildpflanzenparadies, die Mall of Berlin. Immer mehr Brachen werden zu noblen Quartieren. Wo wandern die Pflanzen hin? Viele sind Überlebenskünstler, ihnen reicht ein Straßenrand, eine Pflasterritze. Manche verschwinden, andere werden gerettet. Wie das Gottesgnadenkraut, das am Spreeufer Parlamentsgebäuden weichen musste. Berliner Pflanzen erzählen die Geschichte der Stadt auf ganz besondere Art.


Am 23.09.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Im Bann der Bahamas - Im Reich der Mangroven
Die ersten Mangroven auf den Bahamas entstanden vor 50 Millionen Jahren. Die Sumpfgebiete in tropischen Küstenregionen galten schon immer als wild und gefährlich. Vor kurzem wurde die wichtige Rolle der im Salzwasser gedeihenden Mangrovenbäume für zahlreiche Arten auf den Bahamas nachgewiesen. Sie bilden eine Art Puffer zwischen Land und Meer, schützen die Küste vor Abtragung und können sogar Orkanschäden mindern, denn ihr tief ins Wasser getauchte bizarre Wurzelgeflecht dient als Wellenbrecher. Die Mangrovenwälder bilden einen idealen Lebensraum fürüber 100 Arten. Dort tummeln sich Zackenbarsche, Langusten, Barrakudas, Flamingos, Krebse, Reiher, Haie und viele andere für das Ökosystem unentbehrliche Tierarten, die die kulturelle Identität der Bahamas prägen. Die Mangroven verfügen über eine zwanzigmal größere Artenvielfalt als die Seegrasflächen in der Umgebung, da unter den Baumwurzeln auch kleinere Tiere überleben können, die hier Schutz vor den größeren und ihnen überlegenen Räubern finden.


Am 23.09.19 13:25 - 14:10 Uhr auf 
3sat: Südafrika - Gezähmte Wildnis
In dieser Folge ist Moderator Dirk Steffens in Südafrika unterwegs. Die Wildnis wird vielerorts von Menschen gemanagt. Sie entscheiden, wo welche Tiere leben dürfen und auch wie viele. Wie im Kruger-Nationalpark, dem größten Nationalpark Südafrikas, wo geschützt hinter Zäunen Löwen, Elefanten, Büffel, Nashörner und Leoparden leben.


Am 23.09.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 
BR: Ein Nashorn auf Reisen
Der riesige Ngorongoro-Krater in Tansania ist weltberühmt für seine Vielfalt an Tieren und für seine Nashörner. Im Krater und in der benachbarten Serengeti gibt es die letzten frei lebenden Schwarzen Nashörner. Überall sonst in Afrika sind sie nur hinter Zäunen sicher. Gab es vor Jahren noch über 100 Nashörner im Krater, sind es jetzt nur mehr zwölf Tiere. Der Grund: Wilderer! Um das Überleben der Nashörner zu sichern, hat man sich entschlossen, die Gruppe zu verstärken: Die Nashornkuh Phantom und ihr Kalb Tandy werden aus einem Schutzgebiet in Südafrika in den Ngorongoro-Krater eingeflogen. Tierfilmer Felix Heidinger hat die beiden begleitet.


Am 23.09.19 16:00 - 16:45 Uhr auf 
phoenix: Der stumme Sommer - Warum sterben die Insekten?
Die Insekten sterben. Weltweit, leise und unauffällig. In manchen Gebieten in Deutschland sei ihre Masse um bis zu 80 Prozent zurückgegangen, sagen Wissenschaftler. Beunruhigend - denn ohne sie können wir nicht leben. "betrifft" fragt: Wie kommen diese düsteren Befunde zustande? Und: Warum sterben die Insekten? Wirklich sympathisch wirken die Biester selten: Sie stechen, beißen, übertragen Krankheiten - und erschrecken Kinder. Doch sie faszinieren auch: Insekten waren die ersten Tiere, die fliegen lernten. Vor 480 Millionen Jahren eroberten sie den Planeten. Sie sind das Erfolgsmodell der Evolution und bilden bis heute die Basis des Lebens auf der Erde. Denn sie stehen am Anfang einer Nahrungskette, vor der alle Menschen am Ende abhängig sind. Darum schlagen Wissenschaftler und Umweltschützer Alarm. Gerd Reder aus Flörsheim-Dahlsheim in Rheinhessen zum Beispiel: Der engagierte Hobby-Entomologe durchforscht seit Jahrzehnten eine alte Kalkgrube - einer der besten Standorte zum Beispiel für Wildbienen in Deutschland. Er ist fassungslos angesichts der Stille in seiner Grube. Wo es vor einigen Jahren noch munter summte und brummte, hört er heute kaum noch etwas. Warum nur sterben hier die Insekten? "betrifft"-Autor Christoph Würzburger geht diesen Fragen nach. Er unternimmt eine Reise in die faszinierende Welt der Insekten: Recherchiert bei Insektenkundlern, Landwirten, renommierten Wissenschaftlern, Chemiekonzernen und in der Politik. Er begleitet den Insektenforscher Gerd Reder und andere Wissenschaftler bei ihrem Kampf, die Ursachen des Insektensterbens aufzudecken.
(Wdh. morgen 16.45-17.30 Uhr)


Am 23.09.19 18:00 - 18:30 Uhr auf 
phoenix: Operation Wald - Rettung für die grüne Lunge
Der Wald ist Lebensraum, Holzlieferant, Erholungsort - und Klimaschützer: Er entzieht der Luft Millionen Tonnen CO2. Er steckt selbst in der Krise. Trockenheit, Hitze und Stürme schwächen ihn. Wie können wir den Wald schützen, damit er in Zeiten des Klimawandels besteht? "plan b" trifft Menschen, die Waldbrände mit Feuer bekämpfen, Wüste in Wald verwandeln und den Wald der Zukunft planen. Zapfenernte im Sauerland: In den Wipfeln der Douglasien sind die Baumkletterer bei der Arbeit. Hans von der Goltz von der "Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft" weiß: Die Samen des Baum-Exoten sind der Rohstoff für einen widerstandsfähigen Wald. Denn die Douglasie ist klimatoleranter als die bisher in Massen angebaute Fichte. Alexander Held weiß, wie Bäume vor Feuer geschützt werden können. Mit Feuer. Noch vor der Waldbrandsaison brennt er trockene Gräser, Sträucher und Büsche gezielt ab. So findet das Feuer im Sommer weniger Nahrung und kann sich nicht so leicht im Wald ausbreiten. Diese "Prescribed Burning"-Taktik nutzen seit den 1960ern die USA, Australien und Kanada. Alexander Held lehrt sie in ganz Europa. "plan b" begleitet den Experten für Feuerökologie auf einem internationalen Workshop für Präventives Abbrennen bei Mafra in Portugal. Aufforstung lautet auf Island die Antwort auf den Klimawandel. "Ein Großteil unseres Landes ist eine nasse Wüste", sagt Throstur Eysteinsson, Chef des isländischen Forstservice. "Bis 2100 wollen wir die Waldflächen verzehnfachen, sonst verlieren wir zu viel wertvollen Boden durch Sandstürme." Doch bisher verlief es nicht wie geplant: Birke und Sibirische Lärche aus der ersten Wiederaufforstungsphase starben ab, zu warm ist es inzwischen geworden. Doch die Isländer geben nicht auf: Bäume pflanzen ist hier inzwischen zum Volkssport geworden. Eine Keimzelle für den zukünftigen Wald sind riesige Gewächshäuser. Hier experimentiert Eysteinsson mit verschiedensten Baum-Arten und züchtet auf Island angepasste Schösslinge heran.


Am 23.09.19 20:15 - 21:45 Uhr auf 
3sat: Der Bärenmann
Seit 30 Jahren lebt Reno Sommerhalder unter Bären. Dabei hat er erkannt, dass mit diesen Großraubtieren eine friedliche Koexistenz möglich ist, wenn man Respekt vor ihnen hat. Der Bär symbolisiert für Reno Sommerhalder in erster Linie ein intaktes Ökosystem. Und deshalb versteht er seinen weltweiten Einsatz für dieses Tier auch als Kampf für eine gesunde Umwelt. Diese sieht er selbst im großflächigen Nationalpark von Banff gefährdet. Der touristische Erfolg dort droht den Lebensraum von Bären, Wölfen und Kojoten zu beschädigen. Und damit schließlich ebenso die Grundlage des Tourismusgeschäftes.


Am 24.09.19 00:00 - 01:25 Uhr auf 
ZDF: HAMBI – Der Kampf um den Hambacher Wald
Ein riesiger Bagger frisst sich an den Wald heran. Die letzten Bäume sollen dem Braunkohleabbau weichen. Doch die Baumhausbewohner versuchen, HAMBI zu retten, sie verschanzen sich auf den Bäumen. Die Räumung wird zu einem der größten Polizeieinsätze der Region. Wo einst der 5000 Hektar große Hambacher Wald war, klafft heute ein riesiges Loch, das noch aus dem Weltall zu erkennen ist. Seit den 1970er-Jahren wird hier Braunkohle abgebaut, der Wald und die umliegenden Dörfer müssen dafür weichen. Nun sollen auch die letzten Bäume für den Braunkohleabbau gefällt werden. Doch eine kleine Gruppe unbeugsamer Umweltaktivisten lebt seit Jahren in einem Baumhaus-Dorf im Hambacher Wald, um diesen vor der Rodung zu schützen, denn: Ein Baum, auf dem sich ein Mensch befindet, kann nicht gefällt werden. Der Wald wird in den Medien zum Symbol des Klimawandels und des Widerstandes. Unter #hambibleibt wird auch im Internet eine Protestwelle losgetreten. Die Räumung der Baumhäuser im Herbst 2018 wird dadurch zu einem der größten Polizeieinsätze Nordrhein-Westfalens. Hundertschaften kommen aus ganz Deutschland in die Nähe von Köln. Immer mehr Menschen reisen an, ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Demonstranten und Polizei beginnt, trotzdem wird ein Baumhaus nach dem anderen geräumt, Aktivisten und Demonstranten werden festgenommen. Als es zu einem tragischen Unfall kommt, bei dem ein junger Journalist während der Räumung eines Baumhauses in den Tod stürzt, löst das Erschütterung und Fassungslosigkeit aus. Es wird jedoch nur eine kurze Zeit der Trauer gewährt, danach wird der Einsatz radikaler, die Menschen werden entschlossener. Letztendlich wird auch das letzte Baumhaus geräumt und zerstört. Fünf Tage danach verkündet das Gericht den vorläufigen Rodungs-Stopp.


Am 24.09.19 06:35 - 07:20 Uhr auf 
ZDFneo: Zugvögel (1/2) - Kundschafter in fernen Welten
Die Dokumentation begleitet unsere Zugvögel in alle Welt - mit atemberaubenden Luftbildern von den Reisen derer, die die "Vogelperspektive" erfunden haben.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 8.05 Uhr)


Am 24.09.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Big Five Asien - Der Löwe
Einst lebten Löwen in Griechenland, in der Türkei, durchstreiften die Halbwüsten Asiens bis an die östliche Grenze Indiens. Gerade mal ein Dutzend Löwen hatte in einem kleinen Waldstück im Nordwesten Indiens die Jagdlust der Menschen überlebt, als sie in ihrem Wald unter Schutz gestellt wurden. Mittlerweile gibt es wieder über 400 Asiatische Löwen. Sie im Nationalpark Gir Forest aufzuspüren und mit der Kamera zu verfolgen, ist ungleich schwieriger als in den Savannen Afrikas. In ihrem Wald, in dem verkrüppelte Teakbäume und Akazien die Sicht versperren, ist das Filmteam gezwungen, den Raubkatzen zu Fuß zu folgen, um sie filmen zu können. Begleitet von Spurensuchern, deren einzige Waffe ein Stock in der Hand ist, macht sich das Team auf die Suche nach den Löwen und entdeckt nach und nach, dass sich Asiatische Löwen und ihre Verwandten in Afrika zwar äußerlich stark ähneln, ihr Sozialleben aber grundverschieden ist. Die Löwen im Gir Wald zu filmen, ist ein Abenteuer, und je länger es dauert, umso mehr erkennt das Team, dass bei allen Schutzbemühungen des Nationalparks die Zukunft der letzten Löwen Asiens doch ungewiss ist.


Am 24.09.19 13:30 - 14:15 Uhr auf 
ZDFinfo: 1491 - Amerika vor Kolumbus (1/4)
Bevor Christoph Kolumbus 1492 Amerika für die Europäer „entdeckte“ und einen furchtbaren Genozid an allen indigenen Völkern ins Rollen brachte, lebten die Menschen in kulturellen und ökonomischen Zusammenhängen, über die die meisten Menschen kaum etwas wissen. Dies möchte diese Dokumentarreihe ändern und klärt über das Leben der Menschen vor der Ankunft der Weißen in Amerika auf.
(Teile 2 bis 4 direkt im Anschluss, bis 16.30 Uhr)


Am 24.09.19 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Rocky Mountains - Heimat der Bären
Fantastische Landschaften, hohe Berge, riesige Seen und wilde Tiere, das sind die Kanadischen Rocky Mountains. Im Banff- und Jasper-Nationalpark leben nicht nur Schwarzbären.Auch etwa 100 Grizzlies, Elche, Dickhornschafe, Wapities und Bergziegen sind dort heimisch. Der Tierreichtum lockt Touristen an - fünf Millionen jährlich. Ist ein Bär am Straßenrand zu sehen, bildet sich schnell ein kleiner Stau, sogenannte "Bear-Jams".Was Touristen freut, wird von der Parkverwaltung allerdings kritisch bewertet: Die Bären gewöhnen sich an die Menschen und fliehen nicht mehr vor ihnen. Eine Frage der Zeit, bis es zu gefährlichen Übergriffen der Wildtiere auf die Besucher kommt. Gemeinsam mit dem Bärenexperten Reno Sommerhalder, macht Dirk Steffens sich für seinen Film aus der Reihe "Steffens entdeckt" auf die Suche nach den beeindruckenden Tieren. Er lernt einiges über den Pflanzenschutz im Gebiet und über das empfindlichste Tier in den Rocky Mountains: die Banff Springs Snail, eine winzige, unscheinbare Schnecke, die in kleinen warmen Thermalquellen lebt und stärker vom Aussterben bedroht ist als Grizzly oder Puma. Der Grund: Menschen baden in den warmen Quellen und verunreinigen dabei das Wasser mit Creme oder Insektenschutzmittel.
(Wdh. kommende Nacht 1.45-2.30 Uhr)


Am 24.09.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 
BR: Wenn die Bären kommen
Felix Heidinger stellt dieses Mal wilde Braunbären vor, die ganz in der Nähe der Menschen leben. In Österreich sind 2003 etwa 30 Bären in der Bergwelt rund um den Urlaubsort Mariazell heimisch. Mit drei ausgewilderten Tieren hatte das Bärenprojekt Anfang der 1990er-Jahre angefangen. Es gefiel den zottigen Gesellen gut in der Steiermark und sie vermehrten sich. Auf der Suche nach Futter brechen sie dann und wann bei nächtlichen Streifzügen in Hütten ein. Eine Bärenversicherung übernimmt alle Schäden, die Meister Petz verursacht. Genau so verfährt man auch beim Bärenprojekt in der Südtiroler Provinz Trentino. Dort leben acht wilde Braunbären, die aus Slowenien umgesiedelt worden sind. Sie plündern gern die Bienenstöcke der Imker. Der neunte slowenische Bär, namens Gasper, sorgte bei seiner Ankunft im Naturschutzgebiet nahe der Haupstadt Trento sofort für Wirbel! Nachts schlich er in die Stadt hinein und musste von der Bäreneingreif-Truppe wieder hinausgeleitet werden, zurück in die Wälder.


Am 24.09.19 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Auf den Spuren von Heinz Sielmann
Vor 25 Jahren gründete der bedeutende Naturfilmer Heinz Sielmann (1917 - 2006) in Duderstadt im Landkreis Göttingen eine Naturschutz-Stiftung und hat damit seine Spuren in Niedersachsen hinterlassen. Der weitgereiste Filmemacher wünschte sich damals ein zusammenhängendes Biotop, ein "Grünes Band" auf dem ehemaligen deutsch-deutschen Grenzstreifen, dem sogenannten "Todesstreifen". Die Dokumentation aus der Reihe "NaturNah" zeigt anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Heinz-Sielmann-Stiftung, was Heinz Sielmann zum herausragenden Naturfilmer gemacht hat, wie seine Gedanken und Visionen zu Pflanzen- und Tierschutz in der aktuellen Stiftungsarbeit fortleben und wie aus der Todeszone am Eisernen Vorhang ein Paradies für die Natur geworden ist, das Menschen bis heute für den Naturschutzgedanken begeistert. Das "NaturNah"-Team begleitet die Naturschützerinnen und -schützer der Sielmann-Stiftung dabei, wie sie sich unermüdlich um Refugien für Wildkatzen und Luchse sowie Rotmilane und Schwarzstörche einsetzen und wie aus Naturschutzgegnern teilweise begeisterte Landschaftsschützer geworden sind. Sielmanns Biotopverbund Eichsfeld-Werratal ist zu einem Rückzugsgebiet für viele gefährdete oder bedrohte Vogel- und Insektenarten geworden, in dem beispielsweise Neuntöter, Blau- und Braunkehlchen sowie der große Eisvogel wieder heimisch geworden sind.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)


Am 24.09.19 19:10 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Kampf ums Überleben - Mensch und Tier (1/3)
Große Gebirgszüge, undurchdringliche Regenwälder und weite Eis-Welten: Das sind die Orte, an denen die Natur sich am mächtigsten, am schönsten und manchmal auch am unerbittlichsten zeigt. Es sind die Orte, die wahrhaft atemberaubend sind, jedoch auch außergewöhnliche Herausforderungen an die Menschen stellen, die diese Gebiete ihre Heimat nennen. Wie überleben Menschen unter den extremsten Bedingungen und meistern die alltäglichen Herausforderungen in den unwirtlichsten Umgebungen der Welt?
(Wdh. morgen 14.10-15.10 Uhr)


Am 24.09.19 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Der Nusshandel der Kakadus
Der Kakadu zeigt sich wählerisch. Thomas D erklärt, welche enormen Gedächtnisleistungen der Vogel vollbringen kann und dabei ein Vorbild an Selbstbeherrschung ist - bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 24.09.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
WDR: Hitze und Dürre - wie wir uns dem Klimawandel anpassen
Der wärmste Juni seit Messbeginn, neue Hitzerekorde im Juli. Dazu Aufrufe zum Wassersparen und Dürre auf den Feldern. Der Sommer hat 2019 da weitergemacht, wo er im Vorjahr endete. Und auch der langfristige Trend zeigt: Es wird immer wärmer, auch bei uns. Um den Klimawandel möglichst bald zu stoppen, müssen wir Treibhausgase reduzieren. Trotzdem werden auch in den kommenden Jahrzehnten weitere lange Hitzewellen und Dürreperioden auf uns zukommen. Wie gehen wir mit diesen Veränderungen um? Wie können wir uns an die neuen Bedingungen anpassen? Quarks zeigt, wie die Strategien der Landwirte und Stadtplaner aussehen und wie wir es auch im Alltag schaffen, mit der Hitze besser umzugehen.


Am 25.09.19 05:30 - 06:25 Uhr auf 
ServusTV: Ecuador - Auf den Spuren der Quechua-Indianer
Das südamerikanische Land Ecuador hat eine chaotische Geschichte hinter sich, gekennzeichnet von Staatsstreichen und Diktaturen. 2007 haben die Ecuadorianer mit der Wahl von Präsident Rafael Correa eine neue Richtung eingeschlagen, die sich auf der Philosophie des „Guten Lebens“ der Quechua-Indianer gründet. Vor ihrer Wiederentdeckung wurde die Philosophie der Quechua-Indianer über Jahrhunderte ignoriert, verachtet und unterdrückt. Der Filmemacher Yves Legrain-Crist macht sich auf die Reise ins heutige Ecuador, auf der Suche nach den Spuren des historischen Volkes.


Am 25.09.19 07:30 - 07:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Wie schlau sind Tiere?
Tiere können vieles besser als wir Menschen. Hunde haben eine super Spürnase, Affen sind klasse beim Klettern und gegen einen Geparden, sieht auch der schnellste Hundertmeterläufer alt aus. Doch wie viel Grips haben unsere tierischen Verwandten eigentlich? Um das herauszufinden, ist Willi heute unterwegs in Wien, der Hauptstadt Österreichs. Dort besucht er Wissenschaftler, die sich kluge Tests ausdenken, um der Intelligenz von Tieren auf die Spur zu kommen. Einen dieser Tests hat sich Jungforscher Martin Tiefenthaler ausgedacht.


Am 25.09.19 08:30 - 09:00 Uhr auf 
ZDFinfo: Klimawandel - Die Fakten mit Harald Lesch
Schon seit Langem beobachten Forscher einen globalen Temperaturanstieg. Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt, in Deutschland droht ein neues Waldsterben. Steuert die Menschheit auf eine neue Heißzeit zu? Oder lässt sich die globale Erwärmung noch begrenzen? Die Dokumentation zieht mithilfe internationaler Experten Bilanz. Um die globale Erwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, müssten die stetig steigenden CO2-Emissionen in den nächsten zehn Jahren halbiert und bis 2050 komplett gestoppt werden. Notwendig wäre ein weitgehender Verzicht auf fossile Brennstoffe wie Kohle oder Erdöl zur Energiegewinnung. Wenn das nicht gelingt, wird sich die Erde weiter erwärmen - darin ist sich die überwiegende Zahl der Wissenschaftler einig. (Wdh. heute 16.30-17.15 Uhr)


Am 25.09.19 10:15 - 11:15 Uhr auf 
ServusTV: Atlas Brasilien (1/2)
Brasilien ist eine pulsierende und erfrischende Nation. Die Landesfläche gleicht der der Vereinigten Staaten von Amerika. Damit ist Brasilien nicht nur das größte Land Südamerikas, sondern auch das vielfältigste in Anbetracht der Geographie, der Bevölkerung und der Kultur. Brasilien beherbergt riesige Dschungelareale, aber auch trockene Steppen, unberührte Strände und hochaufragende Berggipfel. Das Land hat bereits Satelliten ins Weltall geschickt, aber in den entlegenen Gegenden des Amazonasgebiets praktizieren die Ureinwohner Brasiliens Traditionen aus der Steinzeit. Die Dokumentation besucht dieses spannende Land der Gegensätze in Südamerika und lässt sich verzaubern von der Lebensfreude der Brasilianer.


Am 25.09.19 11:25 - 12:15 Uhr auf 
arte: Korallensterben - Rettung am Great Barrier Reef
33 Jahre bis zur vollständigen Zerstörung eines kompletten Ökosystems. Der Bestand von Korallenriffen geht infolge der globalen Erwärmung stark zurück. Wie kann das Ökosystem gerettet werden, das als eines der größten Wunder der Natur gilt? Die Meeresbiologin Emma Johnston sucht die erfolgversprechendsten Lösungen, um das Great Barrier Reef in Australien wiederzubeleben. Zu ihrer Arbeit gehören Tauchgänge vor faszinierend schöner Kulisse. Doch wie lange wird es diese Schönheit noch geben?


Am 25.09.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 
BR: Die Insel der Löwen
Felix Heidinger berichtet über den König der Tiere: den Löwen. Kleine Inseln sind normalerweise kein Platz für große Tiere. Bei Fothergill-Island ist das etwas anderes: Auf der Insel im Kariba-Stausee in Zimbabwe leben viele der großen Tiere Afrikas: Impalas, Löwen, Büffel, Elefanten. Es ist fast wie eine Arche Noah. Weil ihr Revier so übersichtlich ist, kann man die Löwen der Insel, ihr Leben im Rudel, besonders gut beobachten. Und wer denkt, dass der König der Tiere selbst zur Jagd schreitet, hat sich getäuscht. Bei Löwen ist die Jagd Frauensache! Aber so einfach haben es die Löwen gar nicht, wenn sie jagen. Die schnellen Impala-Gazellen zeigen ihnen immer wieder erfolgreich die Hufe. Und auch die Büffel sind ziemlich groß und mächtig.


Am 25.09.19 16:40 - 17:10 Uhr auf 
arte: Umweltfreundlich reisen
Malle für alle - wie lange geht das noch gut? 2017 gab es weltweit 1,3 Milliarden Touristen - und es werden immer mehr. Nicht nur die vielen Flugzeuge und die Kreuzfahrtschiffe belasten die Atmosphäre, sondern auch die Touristenströme selbst. Viele Urlaubsorte sind solchen Menschenmassen nicht gewachsen. Kanalisation und Klärwerke auf Mallorca sind im Sommer so überlastet, dass die Abwässer direkt ins Meer fließen. Darunter leidet vor allem die Natur, aber auch den Einheimischen stinkt es gewaltig. Doch wie kann man es besser machen? Prof. Dr. Wolfgang Strasdas von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde gibt Tipps, wie nachhaltiges Reisen klappen kann. Von der Wahl des Verkehrsmittels bis hin zur richtigen Sonnencreme gibt es viele Wege, seinen ökologischen Fußabdruck auf Reisen zu verringern.
(Wdh. morgen 6.40-7.05 Uhr)


Am 25.09.19 19:10 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Kampf ums Überleben - Mensch und Tier (2/3)
Große Gebirgszüge, undurchdringliche Regenwälder und weite Eis-Welten: Das sind die Orte, an denen die Natur sich am mächtigsten, am schönsten und manchmal auch am unerbittlichsten zeigt. Es sind die Orte, die wahrhaft atemberaubend sind, jedoch auch außergewöhnliche Herausforderungen an die Menschen stellen, die diese Gebiete ihre Heimat nennen. Wie überleben Menschen unter den extremsten Bedingungen und meistern die alltäglichen Herausforderungen in den unwirtlichsten Umgebungen der Welt?
(Wdh. morgen 14.10-15.10 Uhr)


Am 25.09.19 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Pipeline contra Rentiere
Die Gaspipeline "Nord Stream 2" zwischen Russland und Europa ist für den Energiekonzern Gazprom und seine Mitarbeiter ein Symbol für Fortschritt und wirtschaftlichen Aufschwung. Die Menschen, die direkt an und mit der Trasse leben, befürchten dagegen die Zerstörung ihrer Umwelt, manche sehen sich sogar in ihrer Existenz bedroht - zum Beispiel die Rentierhirten in der sibirischen Tundra. "ARTE Re:" begleitet den Gazprom-Schlosser Sergej und den Rentier-Hirten Majko - beide führen ein Leben, das unterschiedlicher kaum sein könnte.
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)


Am 25.09.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Ein schräges Verhältnis - Verrücktes zwischen Mensch und Natur
Wir lieben und wir essen sie, sie können uns glücklich machen oder töten. Es geht um die spannende und bisweilen skurrile Beziehung von uns Menschen zu Tieren und Pflanzen. Im Mittelpunkt dieser Dokumentation stehen außergewöhnliche Geschichten über diese spezielle Liaison, einige zeugen von Liebe und Respekt - andere eher vom Gegenteil. Die Natur kann uns Menschen inspirieren, manchmal bleibt der Kontakt zu ihr jedoch völlig unbemerkt. Alles in allem: ein äußerst schräges Verhältnis!
(Wdh. morgen 9.15-10.20 Uhr)


Am 25.09.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Der Bach - Lebensadern der Landschaft
Jeder kennt den Bach, diesen auf den ersten Blick so unscheinbaren Lebensraum. Ob rauschender Gebirgsbach, schattiger Waldbach oder friedlich dahin schlängelnder Flachlandbach, eines haben alle Bäche gemeinsam und unterscheiden sie von den Flüssen: Die Kronen der Bäume, die am Rande des Wasserlaufs stehen, berühren sich mit den Zweigen. Und noch etwas haben - fast alle - Bäche gemeinsam: Laut einer aktuellen Studie des Bundesumweltamtes sind in 96 Prozent unserer Bäche die meisten der typischen Tierarten verschwunden. Wie konnte das passieren? Und wie sieht die Zukunft unserer Bäche aus?


Am 25.09.19 21:15 - 21:45 Uhr auf 
mdr: Echt - Wald außer Kontrolle
"Echt" taucht beispielsweise ab in die Tiefen der Meere, spürt plötzlichen Gedächtnisverlust auf, oder ist bei der Öffnung der Gruft der Medici Augenzeuge. "Echt" weckt Emotionen durch bewegende Wissenschaftsgeschichten und versteht sich als seriöser Ratgeber.


Am 25.09.19 22:00 - 22:45 Uhr auf 
rbb: Überleben (4/6)
Extrem nah dran, unvorhersehbar und dramatisch: Die BBC setzt die aufregendsten Geschichten der Tierwelt in der Reihe "Überleben" erstklassig in Szene. In der Folge "Kampf um die Macht" dreht sich alles darum, wie man in der Rangordnung aufsteigt. Denn nur wer Macht hat, hat auch Privilegien: Die meiste Nahrung, das beste Revier und die besten Chancen sich fortzupflanzen. Nur so haben Tiere eine Chance zu überleben.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 23.30 Uhr)


Am 25.09.19 22:15 - 23:00 Uhr auf 
phoenix: Streit ums Klima - Was kommt auf die Bürger zu?
Klimaschutz ja, aber wie? Die GroKo ringt um das Klimapaket. An diesem Freitag will die Bundesregierung erklären, wie sie die Klimaziele 2050 einhalten will. Einer der Knackpunkte: die CO2-Steuer. Der Ausstoß von Kohlendioxid soll demnächst kosten - entweder in Form einer Steuer oder durch die Ausweitung des Emissionshandels. Bei Umweltverbänden und Teilen der Wirtschaft stoßen die bisherigen Vorschläge auf Kritik. Die Zeit drängt, denn am kommenden Montag soll Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem UN-Klimagipfel die Ergebnisse präsentieren. Was kommt auf die Bürger zu? Wer wird belastet, wer profitiert?


Am 25.09.19 22:55 - 00:25 Uhr auf 
WDR: Widerstand im Hambacher Forst - Die rote Linie
Wenn 31.000 Polizisten gegen 150 Baumbesetzer anrücken und es zum Einsatz von Tränengas und Schlagstöcken kommt, dann wird ein gerade mal noch 550 Hektar großer "Stieleichen-Hainbuchen-Maiglöckchen-Wald" zum Symbol des Widerstands für viele Aktivisten. Seit 2015 begleitet die Regisseurin Karin de Miguel Wessendorf die Proteste gegen die Rodung des Hambacher Forstes und gegen die Zerstörung der Dörfer am Rand der Braunkohle-Tagebaue, der größten CO2-Quelle Europas. Zuerst ist es nur ein Aufbegehren einzelner Gruppen mit unterschiedlichen Zielen, doch im Herbst 2018 wird der Protest gegen die Rodung schließlich zu einer breiten überregionalen Bewegung. Die Klimaschutzproteste sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Karin de Miguel Wessendorf begleitet den Baumbesetzer Clumsy, Antje Grothus, Anwohnerin aus Buir und Mitglied einer Bürgerinitiative, Lars Zimmer, der sein Dorf nicht verlassen will, und den Naturführer und Waldpädagogen Michael Zobel. Es sind ganz normale Menschen, die im Lauf der Jahre über sich hinauswachsen, aber auch Rückschläge hinnehmen, um für ihre Ziele zu kämpfen: den Erhalt des Hambacher Forstes, der Dörfer und den Ausstieg aus der Braunkohleverstromung, um die Pariser Klimaziele zu erreichen. Der Film begleitet und beobachtet - ohne zu kommentieren. Er zeigt Menschen, die aus ihrer Komfortzone kommen und sich mit ihrer ganzen Person in die Protestbewegung einbringen - einfach weil sie es für extrem wichtig halten. Aber er verschweigt auch nicht, dass die Proteste zum Teil gewalttätig wurden und dass es nicht nur Ausschreitungen von Seiten der Polizei gab. Gedreht von 2015 bis Herbst 2018 dokumentiert der Film, wie politisches Engagement entsteht und gegen alle Widerstände gelebt wird. Er zeigt, wie eine Bürgerbewegung Fahrt aufnimmt und leistet gleichzeitig einen Beitrag zur aktuellen Diskussion über eine zukunftsfähige Energiepolitik.


Am 26.09.19 05:25 - 05:55 Uhr auf 
SWR: Darwins Erben
Charles Darwin - eine Ikone der Wissenschaft, ist längst ein Fall fürs Museum. 200 Jahre nach seinem Geburtstag und 150 Jahre nach seinem Werk über die "Entstehung der Arten" machen sich zwei Forscher aus dem Naturkundemuseum in Berlin auf die Spuren seiner Arbeit. Auf Sulawesi - eine der vielen Inseln Indonesiens - versuchen sie herauszufinden, wie einzelne Tier- und Pflanzenarten entstehen. Die Sendung zeigt an Beispielen die teilweise mühselige Arbeit der Wissenschaftler und ermöglicht so einen Einblick in aktuelle Forschung.


Am 26.09.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 
3sat: Auf dem Floß durch die Schluchten der Tara
Unzugängliche Wälder, schroffe Canyons, abgelegene Hochplateaus - im Norden Montenegros durchschneidet die Tara auf 140 Kilometern Länge das Durmitor-Gebirge. Hier ist ein Floß trotz aller Gefahren oft das beste Transportmittel. Der Flößer Fikret Pendek hat sein Handwerk von seinem Vater gelernt und weiß, wo die gefährlichsten Felsen unter Wasser lauern. Sein selbst gebautes tonnenschweres Gefährt ist zugleich seine Ware, denn er lebt vor allem vom Holzverkauf. Mehrfach im Jahr schlägt er in den Wäldern des Durmitor-Massivs ein Dutzend Bäume, deren Stämme er von Montenegro aus über den Tara-Fluss ins benachbarte Bosnien transportiert. Einmal fertiggestellt wiegt das Gefährt über zwei Tonnen. Ein Mann allein könnte es niemals bedienen, deshalb nimmt Fikret immer Freunde oder Familienangehörige mit auf sein Floß. Bei dieser Fahrt kommt sein zwölfjähriger Neffe Ismet mit, der herausfinden möchte, ob ihm der Flößer-Beruf gefällt.


Am 26.09.19 13:15 - 14:00 Uhr auf 
3sat: Costa Rica - Mittelamerikas grüne Schatzkammer
Das Naturparadies Costa Rica, zwischen Karibischem Meer und Pazifik auf der mittelamerikanischen Landbrücke gelegen, muss ständig gegen kommerzielle Interessen verteidigt werden. Auf einer Fläche kleiner als Bayern vereinigt Costa Rica eine enorme Pflanzen- und Tiervielfalt. Ein Viertel des Landes wurde unter Schutz gestellt, der Ökotourismus boomt. Der Film porträtiert Menschen, die dieses Paradies retten wollen. Denn Raubbau und Monokulturen - Hauptexportgüter sind Früchte wie Ananas und Bananen - haben das Gesicht des Landes längst verändert. Die multinationalen Konzerne und Nachfolger der United Fruit Company wollen und können auf den massiven Einsatz von Chemie nicht verzichten. Dass es auch anders geht, zeigen Projekte, die im Film vorgestellt werden. Auf der Insel Chira haben sich die Frauen dem Erhalt der ökologisch wichtigen Mangrovensümpfe verschrieben. In Monte Alto werden ehemalige Viehweiden wieder aufgeforstet. Durch den Nebelwald von Monte Verde führen Schüler der örtlichen Berufsschule und wecken neues Bewusstsein für den schonenden Umgang mit der Natur. Der Film zeigt außerdem unter Einbezug von Protagonisten landschaftliche Höhepunkte und Besonderheiten des Landes von Vulkanrücken über Nebelwälder, Regenwälder bis hin zu den Stränden und vorgelagerten Inseln.


Am 26.09.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 
BR: Der König des Regenwaldes
Die Ureinwohner im Nordosten Australiens, im heutigen Bundesstaat Queensland, verehrten jahrtausendelang einen Riesenvogel. Der weiße Mann aber hat es in nur 200 Jahren geschafft, diesen Vogel, den Kasuar, fast auszurotten. Felix stellt den Kasuar vor und was alles unternommen wird, um ihm noch eine Chance zu geben. Der Kasuar wird 1.90 Meter groß und wiegt über 80 Kilogramm und kann nicht fliegen. Eigentlich ist der Riesenvogel ein harmloser Vegetarier, aber er hat sich der Not gehorchend an veränderte Lebensbedingungen gewöhnt und frisst ganz gern die Abfälle der Menschen. Die Nähe zu menschlichen Behausungen ist für ihn jedoch höchst gefährlich. Immer wieder werden Kasuare von Autos angefahren und dabei getötet oder verletzt.


Am 26.09.19 19:10 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Kampf ums Überleben - Mensch und Tier (3/3)
Große Gebirgszüge, undurchdringliche Regenwälder und weite Eis-Welten: Das sind die Orte, an denen die Natur sich am mächtigsten, am schönsten und manchmal auch am unerbittlichsten zeigt. Es sind die Orte, die wahrhaft atemberaubend sind, jedoch auch außergewöhnliche Herausforderungen an die Menschen stellen, die diese Gebiete ihre Heimat nennen. Wie überleben Menschen unter den extremsten Bedingungen und meistern die alltäglichen Herausforderungen in den unwirtlichsten Umgebungen der Welt?


Am 26.09.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Schatzkammer Regenwald - Der Manu-Nationalpark in Peru
Der Manu-Nationalpark in Peru ist eine biologische Schatzkammer und in seiner Ausdehnung größer als Sachsen. Er überwindet zwischen den östlichen Ausläufern der Anden und dem Tiefland des Amazonas eine Höhendifferenz von rund 4000 Metern. Gebirge, Bergwälder und ein riesiger Tieflandregenwald kennzeichnen die Region. Vor rund 30 Jahren wurde das Gebiet bereits von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Doch illegale Goldwäscher dringen in den Nationalpark ein. Zur Gewinnung des Edelmetalls verwenden sie Quecksilber, das die Flüsse verseucht und sowohl Wildtiere als auch Menschen vergiftet. Zurück bleibt eine unbewohnbare Mondlandschaft. Eine weitere Gefahr stellen illegale Plantagen von Coca-Sträuchern dar, aus denen Kokain für den Drogenhandel gewonnen wird. Weitere Regenwaldzerstörung und die Ausbreitung von Gewalt sind die Folgen. Das Paradies ist bedroht, doch mafiöse Strukturen und Korruption erschweren es den Behörden, durchzugreifen. Dr. Christof Schenck, Direktor der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, ist einer der führenden Köpfe, wenn es um den Erhalt der Artenvielfalt geht. Vor gut 30 Jahren baute er im Manu-Nationalpark ein vorbildliches Projekt zur Erforschung und zum Schutz der stark bedrohten Riesenotter auf, das noch heute fortgeführt wird - inzwischen von peruanischen Biologen.


Am 26.09.19 21:00 - 22:10 Uhr auf 
3sat: Ausverkauf des Regenwaldes
Die Natur als Netzwerk von Arten, Vegetation, Klima, Bodennutzung und industriellen Einflüssen zu sehen, ist ein interessantes Modell, um Veränderungen, aber auch Risiken unseres Handelns zu untersuchen. Messungen und Projekte in diesem Forschungsfeld dienen zunehmend als Grundlage für Prognosen und wissenschaftliche Studien. Alarmierende Beobachtungen und Meldungen aus Brasilien kamen in den vergangenen Monaten in die Schlagzeilen deutscher Medien. Im Regenwald wurden im Juni 2019 60 Prozent mehr Fläche abgeholzt als im gleichen Monat des Vorjahres. Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro scheint sein Wahlversprechen einzulösen. Statt den Regenwald als Kohlenstoffspeicher zu schützen, opfert er zunehmend die "grüne Lunge der Erde" den wirtschaftlichen Interessen. Denn die Nachfrage nach freien Flächen für Rinderherden und Soja-Anbau steigt vor allem in Schwellenländern. Umweltschützer sehen in der Abholzung eine akute Gefahr für das Klima, die Artenvielfalt sowie die Schutzgebiete der indigenen Bevölkerung. Solange die Entwaldung sich für die Regierung lohnt, wird sie diese wahrscheinlich auch weiter befürworten. Aber welchen ökonomischen Wert hat eigentlich die Natur? Wie hoch ist der Preis, den Industriestaaten bereit sind, für den Naturschutz und das globale Klima der Erde zu bezahlen? Welche Gegenmaßnahmen funktionieren? Lohnt sich die Aufforstung der schon gerodeten Flächen? Wie lange kann es dauern, bis die Lücken im Regenwald wieder geschlossen sind? Und was wird aus dem von Norwegen und Deutschland 2008 gegründeten Rettungsfonds für Regenwaldgebiete am Amazonas? Darüber diskutiert Gert Scobel mit dem Sozialwissenschaftler und Philologen Thomas Fatheuer, der Umweltwissenschaftlerin Anja Rammig sowie mit der Kulturhistorikerin Andrea Wulf.


Am 27.09.19 05:30 - 06:25 Uhr auf 
ServusTV: Brasilien - Auf den Spuren der ersten Kolonisten
Brasilien ist auf dem Weg zur globalen Wirtschaftsmacht, wobei das Land schon heute eine wichtige ökonomische Rolle spielt. Den besten Eindruck von Brasilien erhält man entlang der Route der ersten Kolonisten - von der Atlantikküste bis tief in den Amazonas. Im Jahr 1500 ist eine portugiesische Flotte unter der Leitung von Manuel I. auf der Suche nach einer westlichen Route Richtung Indien. Dabei stößt sie auf unbekanntes Land. Auf seiner Reise durch das Land will der Filmemacher Nicolas Millet herausfinden, inwieweit die Vergangenheit das moderne Brasilien geprägt hat.


Am 27.09.19 15:15 - 16:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Hitze und Dürre - wie wir uns dem Klimawandel anpassen
Der wärmste Juni seit Messbeginn, neue Hitzerekorde im Juli. Dazu Aufrufe zum Wassersparen und Dürre auf den Feldern. Der Sommer hat 2019 da weitergemacht, wo er im Vorjahr endete. Und auch der langfristige Trend zeigt: Es wird immer wärmer, auch bei uns. Um den Klimawandel möglichst bald zu stoppen, müssen wir Treibhausgase reduzieren. Trotzdem werden auch in den kommenden Jahrzehnten weitere lange Hitzewellen und Dürreperioden auf uns zukommen. Wie gehen wir mit diesen Veränderungen um? Wie können wir uns an die neuen Bedingungen anpassen? Quarks zeigt, wie die Strategien der Landwirte und Stadtplaner aussehen und wie wir es auch im Alltag schaffen, mit der Hitze besser umzugehen.
(Wdh. kommende Nacht 3.45-4.30 Uhr)


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25.09.19 22:55 - 00:25
WDR: Widerstand im Hambacher Forst - Die rote Linie

18.09.19 22:10 - 22:55
WDR: Klima retten - und die Welt verändern?

15.09.19 16:30 - 17:00
ZDF: Das neue Waldsterben

26.09.19 21:00 - 22:10
3sat: Ausverkauf des Regenwaldes

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ARD-alpha: Alles Wissen - Wald und Holz

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