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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 25.05.17 02:00 - 03:00 Uhr auf 
3sat: Der Wald - Die geheime Sprache der Bäume
Warnen Bäume sich bei Gefahr? Stillen Sie ihren Nachwuchs? Haben Sie einen Charakter, sind sie Sturköpfe oder Klassenkasper? Für Förster Peter Wohlleben aus Hümmel in der Eifel steht das außer Frage. Sein Bestseller "Das geheime Leben der Bäume" fasziniert Hunderttausende. Das Buch hat eine ungeahnte neue Waldsehnsucht bei den Deutschen ausgelöst. Ihr gegenüber stehen die Interessen der Forstwirtschaft. Ursprünglichen, naturbelassenen Wald gibt es hierzulande nur noch auf rund zwei Prozent der deutschen Waldfläche. - Ein Waldbesuch mit Peter Wohlleben und der Frage: Was für einen Wald brauchen und wollen wir?


Am 25.05.17 05:25 - 06:10 Uhr auf 
SWR: Retter der Wildblumen - Ernst Rieger und seine blühenden Landschaften
Gänseblümchen liebt Ernst Rieger am meisten. Vor 30 Jahren begann der Landwirt, die Blumen auszugraben und sie in Reihen auf dem Acker zu pflanzen. Die Samen des Liebesorakels brachten ihm Glück und gutes Geld. Damals belächelte man ihn dafür. Doch inzwischen weiß man, dass es an Naturwiesen fehlt. Sie sind wichtig für Wildbienen, Hummeln und andere Tierarten. Heute vermehrt Ernst Rieger auf seinem Hof in Blaufelden mehr als 200 Arten von Wildblumen und Wildgräsern. Seine Samenmischungen werden deutschlandweit ausgesät. Internationale Delegationen führt er über seinen Hof. Angefangen hat Ernst Rieger mit zwölf Ar und einer Praktikantin. Heute produziert die Firma auf 1.500 Hektar Ackerschlägen 400 verschiedene Wildarten. Der 56-jährige Landwirt hat sich über Jahre ein Know-how angeeignet, das in Paris und Brüssel gefragt ist. Zusammen mit Biologen entwickelt er maßgeschneiderte Blühmischungen für Autobahnen, Obstwiesen oder Feuchtgebiete. Vor zehn Jahren wollte ihn die Industrie der Zuchtsamenhersteller vom Markt verdrängen und prozessierte gegen den vermeintlichen Wildwuchs. Doch Ernst Rieger kämpfte zäh gegen die Konzernriesen und bekam Recht.


Am 25.05.17 07:00 - 07:45 Uhr auf 
3sat: Geschichten aus dem Wienerwald
Wien ist die einzige Weltstadt, die über ein riesiges geschlossenes Waldgebiet in unmittelbarer Stadtnähe verfügt: den Wienerwald. Dabei hat der Wienerwald auf den ersten Blick nichts Außergewöhnliches zu bieten: Es handelt sich weder um einen Nationalpark noch um ein Weltnaturerbe der UNESCO. Er ist nicht einmal ein Schutzgebiet. Doch jedes Wochenende stürmen die Wiener ihren Wald. Das Tierleben ist überaus vielfältig und auch die Flora hat einen bemerkenswerten Artenreichtum zu bieten. Zudem inspirierte der besondere Zauber des Wienerwalds zahlreiche Komponisten, Maler und Schriftsteller, darunter Ludwig van Beethoven.


Am 25.05.17 09:45 - 11:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Karen in Action - Abenteuer Brasilien
Reporterin Karen Markwardt reist nach Rio de Janeiro – der zweitgrößten Stadt Brasiliens, mit mehr als sechs Millionen Einwohnern. Weiter geht die Reise in den Südosten, nach Minas Gerais, einem Bundesstaat Brasiliens, der zu den weltweit größten Edelsteinvorkommen zählt. Nach schönen und glitzernden Steinen geht es weiter ins Amazonasgebiet und Karen trifft auf Urwald-Guide Eije Pabst, der mit ihr so gut wie unberührtes Gebiet durchqueren wird. Nach dringend erforderlichen Survival-Trainig geht es schließlich direkt hinein in den Dschungel. Karen erfährt alles, was sie über den tropischen Regenwald wissen muss und trifft auf unzählige Tiere – von der Tucandera Ameise, über Kaimane, bis hin zu Skeletten von Piranhas. Doch das Beste kommt zum Schluss. Eije führt Karen an den Amazonas-Fluss, wo sie mit Flussdelfinen schwimmen geht … trotz Piranhas und Kaimane.


Am 25.05.17 12:35 - 13:20 Uhr auf 
3sat: Wiener Wälder - Grüne Juwele
Kaum eine europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner soviel Wald wie Wien. Die Wiener Wälder bilden das Fundament jener unvergleichlichen Lebensqualität, von der die Bewohner vieler anderer Metropolen schwärmen. Im Westen und im Norden der Stadt erstreckt sich der klassische Wienerwald, im Osten liegt der Nationalpark Donauauen. Die Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht, allgegenwärtig und für viele selbstverständlich. Kaum eine europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien. Die Wiener Wälder bilden das Fundament jener unvergleichlichen Lebensqualität, von der die Bewohner vieler anderer Metropolen schwärmen.


Am 25.05.17 15:00 - 15:45 Uhr auf 
SWR: Wildes Deutschland - Die Schwäbische Alb
Im Herzen Baden-Württembergs liegt eines der artenreichsten Mittelgebirge Deutschlands: die Schwäbische Alb. Einst erstreckte sich hier ein kalkreiches Jurameer, dessen Meeresboden im Laufe der Jahrmillionen zu einem Mittelgebirge angehoben wurde. Durch den Kalkboden, den Regen und Frost unaufhaltsam zersetzen, entstanden über die Jahrtausende viele verschiedene extreme Lebensräume: Deutschlands größte Quelltöpfe, urige Wasserfälle, geheimnisvolle Höhlensysteme, bizarr geformte Felsenlandschaften und Trockentäler. Überall auf der Alb ist der Eichelhäher unterwegs. Er nimmt die Zuschauer mit in einen besonderen Lebensraum, die Wacholderheide. Doch die Wacholderheiden drohen zu verschwinden. Die vielen Schafe, die vor 50 - 150 Jahren die Alb besiedelten und die Wacholderheiden pflegten, gibt es vielerorts nicht mehr. Daher drängt heute der Wald mit seinen Bewohnern in die Wacholderheiden. Vor allem der Eichelhäher mit seinen Tricks trägt maßgeblich dazu bei. Die Erdhummelkönigin wiederum braucht die bunte Pflanzenvielfalt auf der Heide für den Aufbau ihres Volkes und wird durch den Häher bedroht. Mit Eichelhäher und Erdhummel als zwei gegensätzliche Vertreter ihres Lebensraumes erzählt der Film eine einzigartige Naturgeschichte mit der Wacholderheide als Kampfzone der Ökologie. Wird die Heide am Ende den Wettlauf ums Überleben gewinnen?
(Wdh. kommende Nacht 5.45-6.30 Uhr)


Am 25.05.17 17:45 - 18:40 Uhr auf 
3sat: Wiener Gstettn
"Gstettn" nennt man in Österreich ungenutzte und verwilderte Grünflächen. Der Film präsentiert die Vielfalt der "Wiener Gstettn", einer kaum bekannten Wildnis in der Großstadt.In den Städten, zwischen Beton und Einheitsgrün, verlieren immer mehr Tiere ihre letzten Rückzugsflächen. Doch wo der Mensch seine ordnende Hand zurückzieht, dringt die Natur aus allen noch so winzigen Asphalt- und Betonritzen und erobert sich ihr Recht zurück.Für viele frei lebende Tiere sind solche "Gstettn" oft die letzten Rückzugsmöglichkeiten in der Stadt.
(Wdh. übermorgen 10.05-10.55 Uhr)


Am 25.05.17 18:40 - 19:25 Uhr auf 
3sat: Wiener Wildnis - Die Rückkehr der Biber
Donau, Lobau, Alte Donau: Versteckt unter Wasser und an kaum zugänglichen, dicht bewachsenen Ufern stecken die bekannten Wiener Badegewässer voller Geheimnisse. Es ist die Welt der Biber. Der Film zeigt die Gewässer der Großstadt als höchst vielfältige Lebensräume. Obwohl die meisten sogar zusammenhängen, sind sie sehr verschieden.
(Wdh. kommende Nacht 5.30-6.15 Uhr)


Am 26.05.17 06:40 - 07:10 Uhr auf 
arte: Holz - Baustoff der Zukunft?
Im Alpenraum haben Holzhäuser Tradition. Nur hoch oben auf den Bergen, in Lagen, die extremen Witterungsbedingungen ausgesetzt sind, sind die Hütten und Häuser meistens aus Stein. Das ist dem Holzbauarchitekten Hermann Kaufmann aus Vorarlberg jedoch egal. Er baut selbst auf über 2.000 Meter Höhe am liebsten mit Holz. Auch in der Stadt errichtet er Holzhäuser, denn er ist davon überzeugt: Holz ist der Baustoff der Zukunft - vorausgesetzt, die großen Bauteile werden in der Fabrik industriell vorgefertigt. Selbst Hochhäuser aus Holz sind seiner Ansicht nach dann kein Problem mehr. "Xenius" besucht eine Holzbaufirma in Bayern, die zu den wenigen gehört, die sich bereits auf das moderne Bauen mit Holz spezialisiert haben. In einer Halle werden dort ganze Wände für die neuen Holzhäuser vorgefertigt. Die "Xenius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner erfahren, dass dabei sowohl Hightech als auch traditionelles Schreiner- und Zimmererhandwerk eingesetzt werden.


Am 26.05.17 08:40 - 09:40 Uhr auf 
arte: Bären in Rumänien
In den Karpaten gibt es die größte Braunbärenpopulation Europas. Nirgendwo sonst kann sich das größte Landraubtier auf unserem Kontinent noch so ungestört bewegen. Allerdings kollidieren auch hier die Interessen von Mensch und Tier. Sie kommen sich in die Quere, weil die Menschen immer mehr vom Lebensraum der Tiere beanspruchen. Braunbären reißen Schafe, plündern den Müll in den Dörfern oder greifen Menschen an. Die Organisation Carnivore Mari tut alles, um das Verhältnis zwischen den Bären und den Menschen zu entspannen und so die Bären vor möglichen Abschüssen zu bewahren. Die deutsche Biologin Alexandra Sallay arbeitet seit Jahren für Carnivore Mari und forscht über die Müllbären in den Karpaten. Sie und ihre Kollegen klären die Dorfbewohner auch darüber auf, wie sie sich effektiv vor Bären schützen können. Um einen besseren Überblick über die Population der Bären zu haben, sammelt sie regelmäßig Fellproben für Gentests in den Wäldern Rumäniens. An ihrer Seite bereist Adnan Maral das Bärenland.


Am 26.05.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Wildes London - Tiere im Großstadtdschungel
London ist berühmt - für den Tower, seine Royals und den Trafalgar Square. Mit fast acht Millionen Einwohnern ist London ein Großstadtdschungel, in dem Wildtiere keine Rolle spielen - könnte man vermuten. Wer ahnt schon, dass hier die Tauben mit der U-Bahn fahren? Im Untergrund geraten sie zumindest nicht ins Visier von Wanderfalken, die hoch über den Wolkenkratzern kreisen. Auch Füchse, exotische Halsbandsittiche und Grauhörnchen sind in der Metropole zu Hause.


Am 26.05.17 11:35 - 12:20 Uhr auf 
arte: Die Taiga
Die Wälder der Taiga, auch borealer Nadelwald genannt, bilden den größten zusammenhängenden Waldkomplex der Erde. Sie bedecken weite Flächen von der Pazifikküste Nordamerikas über Skandinavien bis nach Sibirien. Die filmische Reise beginnt im tiefsten Winter und zeigt, dass sich die heimische Tierwelt perfekt an Kälte und Eis angepasst hat. Marder beispielsweise achten bei der Nahrungssuche auf den Flug der Krähen und Raubvögel, die ihrerseits auf Beutefang sind. Luchse nähern sich geräuschlos den Polarhasen, ihrer Hauptnahrungsquelle. Hier leben auch die letzten Exemplare des vom Aussterben bedrohten Amur-Leoparden. In der Taiga geschieht vieles im Verborgenen: Eine Braunbärin hält - in ihrem Bau vor der Kälte geschützt - mit ihren Bärenjungen Winterschlaf. Erst zu Frühlingsbeginn kommt die Familie wieder ans Tageslicht. Mit der Rückkehr der Zugvögel erwacht auch der Wald wieder. Eine Elchkuh beobachtet aufmerksam ihren Sprössling bei den ersten Gehversuchen. Lachse schwimmen Tausende Kilometer flussaufwärts zu ihren Laichplätzen. Auch wenn es jetzt ausreichend Nahrung gibt, so müssen die Tiere bald wieder damit beginnen, Vorräte für den kommenden Winter anzulegen.


Am 26.05.17 18:30 - 19:00 Uhr auf 
ARD-alpha: TELEKOLLEG Volkswirtschaftslehre - Ökonomie und Ökologie
Dozent im Studio: Prof. Dr. Gerhard Mammen von der Fachhochschule Ansbach zum Thema "Umweltpolitik und ihre Bedeutung für die Volkswirtschaft".


Am 26.05.17 19:05 - 20:00 Uhr auf 
n-tv: Rohstoff-Wunder - Holz
Ob als Brennstoff, Papier oder Verpackungsmaterial - seit jeher setzen wir auf das natürliche Multitalent Holz. Im Gegensatz zu anderen Rohstoffen wächst Holz nach. Das macht das Material in Zeiten der Ressourcenknappheit umso begehrter. Die n-tv Dokumentation schaut hinter die Kulissen des flexiblen Alleskönners und begleitet den spannenden Weg vom Fällen eines Baums über die Fertigung im Sägewerk bis hin zu Alltagsprodukten.


Am 27.05.17 06:10 - 06:50 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Licht und Schatten
Bobby Goodsons Männer sind mit ihren Maschinen in ein anderes Waldgebiet umgezogen. Das Holz in dem 100 Hektar großen Forst ist von allerbester Qualität, durch die langen Wege verlieren die rauen Burschen jedoch viel Zeit. Aus diesem Grund entschließt sich der Boss einen zweiten Lagerplatz samt Zufahrtsweg anzulegen, der sich wesentlich näher an der nächsten asphaltierten Straße befindet. Durch diese Abkürzung können seine Trucks mindestens eine Fuhre mehr am Tag zu den Sägewerken transportieren. Doch kaum sind die Arbeiten erledigt, meldet sich die Hälfte der Fahrer krank.


Am 27.05.17 06:15 - 07:00 Uhr auf 
ZDFneo: Unter Grizzlys (1/2)
Jeden Sommer kann man in Alaskas Wildnis ein atemberaubendes Spektakel beobachten. Wenn Millionen von Lachsen auf ihrer Laichwanderung den Weg zurück zu den Quellen nehmen, drängen sich an den Stromschnellen und Wasserfällen hunderte von Grizzlybären, weil ihnen dort die Fische in verschwenderischer Fülle fast in die Mäuler und Tatzen fliegen. Ein alljährliches Ereignis im Katmai-Nationalpark, das natürlich schon einige Filmteams dokumentiert haben. Die ZDF/BBC Koproduktion „Unter Grizzlys“ verfolgt ein ambitioniertes Ziel: Ein 25 mannstarkes Team erfahrener Naturfilmer und Bärenexperten schlägt für einige Wochen seine Zelte mitten im Eldorado der riesigen Landräuber auf, um mit großem technischen Aufwand den Zuschauer tief in das Leben und Treiben der Bären eintauchen zu lassen. Noch nie wurden die Grizzlys in Nordamerika filmisch so intim, so außergewöhnlich nah portraitiert wie in dieser Dokumentation.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 7.00-7.45 Uhr)


Am 27.05.17 08:05 - 09:00 Uhr auf 
N24: Scharf, stark und laut - Kettensägen im Einsatz
Der Motor brüllt auf, die Kette kreischt und binnen weniger Sekunden fällt ein Baum. Dabei kommen die PS-starken Werkzeuge lange nicht mehr nur im Wald zum Einsatz: Spielend leicht fressen sich moderne Sägeblätter ebenso durch Mauerstein und Panzerglas, sind Utensil für Rettungsteams und Hobbykünstler. Die N24-Reportage begleitet Baumfäller und Sägesportler im Umgang mit dem schweren Gerät und schaut hinter die Kulissen des größten Sägenherstellers weltweit.


Am 27.05.17 08:45 - 09:35 Uhr auf 
arte: Laetitia, allein unter Wölfen
In Russland gelten Wölfe nach wie vor als Schädlinge. Das schonungslose Jagen ist seit jeher erlaubt. Laetitia Becker, eine junge Französin, und Wladimir Bologow, ein russischer Biologe, möchten die Einstellung zu den geächteten Tieren ändern. Wladimir ist der Leiter einer Forschungs- und Auswilderungsstation mitten in der Taiga. Zur Station gehören mehrere Gehege in einem 35 Quadratkilometer großen Naturschutzgebiet. Jedes Jahr nimmt die Station Wolfswelpen von russischen Zoos auf. Außerdem bringen Jäger Jungtiere, deren Eltern sie erschossen haben, hierher. Hauptanliegen ist die Wiederauswilderung der Tiere, die zwar von Laetitia versorgt werden, sich aber nicht zu sehr an sie gewöhnen dürfen. Doch die meisten ihrer Schützlinge kennen die Nähe von Menschen, und Laetitia will erfahren, ob eine Wiederauswilderung dennoch möglich ist. Sie verbringt Tage und Wochen damit, bewegungslos im Gehege zu sitzen - sie beobachtet das Verhalten der Wolfsjungen und verfolgt, inwieweit sich die Jungtiere selbst mit Nahrung versorgen können. Laetitia und Wladimir kämpfen gegen den unkontrollierten Abschuss von Wölfen in Russland. Ihr Ziel ist es, das Prämiensystem, das für russische Jäger pro Pelz eine Gratifikation vorsieht, abzuschaffen und dem Wolf zumindest eine Schonzeit einzuräumen. 23 Wölfe konnte Wladimir bis heute auswildern. In Kürze sollen drei Tiere aus Laetitias Bestand folgen. Erstmals konnten sie die Mittel aufbringen, GPS-Halsbänder für die Tiere zu erwerben, um deren Verbleib in der Wildnis weiterhin verfolgen und dokumentieren zu können. Es ist ein einsamer und harter Kampf, den Laetitia führt. Obwohl sie nicht weiß, ob die bevorstehende Auswilderung gelingen wird, ist sie sich sicher: "Meine Zukunft liegt in Russland, in meiner Arbeit wird es immer um Wölfe gehen."


Am 27.05.17 09:05 - 09:55 Uhr auf 
PRO7-MAXX: Treehouse Guys
Wer hat als Kind nicht von seinem eigenen Baumhaus geträumt? James "B'fer" Roth, Chris "Ka-V" Haake und ihre Kompagnons machen diesen Traum wahr. Aber nicht einfach nur mit ein paar windschiefen Holzbrettern und einer wackeligen Leiter. Die "Treehouse Guys" denken groß. Ihr Credo: kein Baum zu hoch, kein Projekt zu kompliziert. Das Team aus Konstrukteuren und Designern entwickelt für seine Kunden - und deren Bäume - individuelle Baumhaus-Lösungen.
(Weitere Folge heute 20.15-21.05 Uhr)


Am 27.05.17 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Attraktiver, männlicher Lori gesucht
Ein Schlanklori ist ein sehr kleiner Affe, ihr Lebensraum sind die trockenen Wäldern Südindiens und Sri Lankas. Da sie eine spitze Nase, Fledermausohren und im Dunkeln aufleuchtende Augen haben, dichtet man den Schlankloris noch heute magische Kräfte an. Ein großes Problem für die nachtaktiven Halbäffchen besteht in der Abholzung der Wälder, die sie bewohnen. Mittlerweile gibt es in Indien jedoch Schutzbemühungen um die Tiere. Mit etwas Glück kann man das nächtliche Familienleben von Schlankloris beobachten und erfährt, wovon sie sich ernähren, und wer ihre Feinde sind. Erstaunlicherweise sieht es für die wilde Population fast besser aus als für die Schlankloris im Zoo: Von den weltweit 28 Tieren im Zoo gibt es kaum mehr zeugungsfähige Männchen. Ein Austausch ist gefährlich, denn die hochsensiblen Tiere überleben oft nicht einmal den Stress des Transports. Aber selbst wenn ein Schlanklori wohlbehalten im neuen Zuhause angekommen ist, gibt es keine Garantie für Nachwuchs. Im Frankfurter Zoo wird sehnlichst ein neues Männchen erwartet.


Am 27.05.17 10:05 - 10:55 Uhr auf 
3sat: Wiener Gstettn
"Gstettn" nennt man in Österreich ungenutzte und verwilderte Grünflächen. Der Film präsentiert die Vielfalt der "Wiener Gstettn", einer kaum bekannten Wildnis in der Großstadt.In den Städten, zwischen Beton und Einheitsgrün, verlieren immer mehr Tiere ihre letzten Rückzugsflächen. Doch wo der Mensch seine ordnende Hand zurückzieht, dringt die Natur aus allen noch so winzigen Asphalt- und Betonritzen und erobert sich ihr Recht zurück.Für viele frei lebende Tiere sind solche "Gstettn" oft die letzten Rückzugsmöglichkeiten in der Stadt.


Am 27.05.17 11:45 - 12:40 Uhr auf 
PRO7-MAXX: Ax Men - Die Holzfäller
Mit der Axt in der Hand - oder der Motorsäge - versuchen vier Teams aus Holzfällern, sich im harten Wettbewerb im Nordwesten der USA zu behaupten. Die Saison ist mittlerweile fortgeschritten und der Wettbewerb ist stärker denn je zu spüren. Shelby hat einen neuen Assistenten und Swilley kämpft mit der Chapman-Crew um seinen Platz auf dem Boot.
(Weitere Folge heute 23.00-23.50 Uhr)


Am 27.05.17 13:00 - 13:40 Uhr auf 
arte: Amerikas Naturwunder - Yellowstone
Es gibt nur wenige Orte auf der Welt, die so atemberaubend sind wie der Yellowstone-Nationalpark. Schon früh erkannte man seine Besonderheit und so wurde er als erster Nationalpark der USA unter Schutz gestellt. Nicht nur seine Artenvielfalt, seine unendlichen Wälder und weitläufigen Täler suchen ihresgleichen, der Park besticht auch durch seine einzigartige Lage. Er liegt auf dem weltweit größten aktiven Supervulkan. Die Winter im Yellowstone-Nationalpark sind hart und bitterkalt. Selbst für die gut isolierten Bisons, die wieder zu Tausenden über die weiten Ebenen ziehen, eine harte Zeit. Die massigen Tiere graben sich mit ihren gewaltigen Köpfen tief in den Schnee, um an das spärlich verbliebene Gras zu gelangen. Neben dem Bison hat auch ein anderes Tier seinen Platz in der Natur zurückerobert: der Wolf. Auch er ist gut an den Winter angepasst und versucht sein Glück bei der Jagd auf Wapitis.


Am 27.05.17 13:15 - 14:00 Uhr auf 
mdr: Der wilde Wald der Kaiserin
Ein malerisches Schloss in einem weitläufigen Waldpark: Die Wiener Hermesvilla im Lainzer Tiergarten ist Schauplatz der Dokumentation. Ende des 19. Jahrhunderts ließ Kaiser Franz Joseph I. das Schloss für Kaiserin Elisabeth errichten. Heute strömen jährlich eine halbe Million Touristen hierher. Was die Besucher nicht zu sehen bekommen, zeigt dieser Film: die atemberaubende Tierwelt. "Der wilde Wald der Kaiserin" zeigt die Geschichte jener Tiere, die den 25 Quadratkilometer großen Lainzer Tiergarten am Stadtrand Wiens zum Lebensraum haben. Der Film porträtiert Wildschweine, Mufflons, Damwild und viele weitere Arten.


Am 27.05.17 13:30 - 14:00 Uhr auf 
NDR: 7 Tage... Überleben im Wald
Kaum Essen, wenig Wasser, kein Dach über dem Kopf. Weder Schlafsack noch Isomatte sind erlaubt bei diesem Abenteuerurlaub. Schließlich soll in den Wäldern Mecklenburg-Vorpommerns der Ernstfall geprobt werden: Das Ziel der 13 Seminarteilnehmer lautet: "7 Tage... Überleben im Wald". Neben einem Barkeeper, einer Krankenschwester und einem Elektriker wagen sich auch die beiden NDR Autoren Tobias Lickes und Martin Rieck ins morsche Unterholz. Auf dem Programm stehen Verzicht und Grenzerfahrungen; der ständige Kampf gegen Kälte, Hunger und den inneren Schweinhund. Was macht der andauernde Ausnahmezustand mit einer Gruppe zusammengewürfelter Fremder? Wie kommen die Teilnehmer mit den ganzen Entbehrungen zurecht? Und was können sie dabei lernen?


Am 27.05.17 13:40 - 14:25 Uhr auf 
arte: Amerikas Naturwunder - Olympic
Im Nordwesten der USA prallt der Pazifik mit besonderer Wucht auf den amerikanischen Kontinent. Hier liegt der Olympic-Nationalpark, benannt nach dem über 2.300 Meter hohen Mount Olympus. Dank nährstoffreicher Strömungen aus der Tiefsee leben hier die am besten erforschten Orca-Gruppen der Welt, ziehen Seehunde, Seeotter und Seelöwen ihre Jungen auf. Im Landesinneren verbirgt sich ein gewaltiger immergrüner Regenwald. Die uralten Bäume profitieren vom milden Klima und dem reichen Niederschlag. Douglas-Hörnchen sind die Gärtner des Waldes, sie verjüngen und vergrößern den Wald, indem sie Tannenzapfenvorräte anlegen, die austreiben und zu jungen Bäumen heranwachsen. Die wiederum werden von den Roosevelt-Wapitis abgeweidet.


Am 27.05.17 14:20 - 15:05 Uhr auf 
ZDFneo: Klima macht Geschichte (1/2)
Das Leben auf der Erde ist ein Spielball des Klimas. Wissenschaftler haben die Meilensteine in der Menschheitsgeschichte im Spiegel weltumspannender Klimaentwicklungen untersucht und dabei erstaunliche Zusammenhänge entdeckt. Der "Terra X"-Zweiteiler "Klima macht Geschichte" führt auf eine spannende Zeitreise von der Eiszeit bis ins 21. Jahrhundert. Teil 1 zeigt, wie das Klima das Schicksal der frühen Gesellschaften mitbestimmt - vom Neandertaler bis zum alten Rom.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 15.05-15.50 Uhr)


Am 27.05.17 14:25 - 15:10 Uhr auf 
arte: Amerikas Naturwunder - Yosemite
Der Yosemite-Nationalpark im Nordosten Kaliforniens ist ein Ort der Superlative: Fast senkrechte Felswände, wie der weltberühmte Half Dome, ragen knapp 1.500 Meter in den Himmel. In unmittelbarer Nähe ein Wald aus Mammutbäumen, viele von ihnen sind weit über tausend Jahre alt. Mit fast 740 Metern sind die Yosemite Falls die höchsten Wasserfälle Nordamerikas. Die Tierwelt im Park ist jedoch nicht weniger faszinierend: Im Schatten des El Capitan geht der scheue Rotluchs auf Beutefang und zieht seine Jungen auf, Kojoten und Steinadler liefern sich spektakuläre Kämpfe und Schwarzbären werden zu geschickten Ameisenfressern.


Am 27.05.17 16:00 - 16:45 Uhr auf 
3sat: Spaniens wilder Norden - Im Reich der Bären
Von Stürmen und Regen begleitet, frisst sich der Atlantik seit Jahrmillionen mit geballter Kraft in die nordspanische Landmasse und modelliert die mehrere Hundert Kilometer lange Küstenlinie zu Steilklippen und bizarren Felsformationen. Gleich dahinter scheint der Ozean in gigantischen Wellen zu Fels erstarrt. Die Kantabrische Kordillere, ein zerklüftetes Faltengebirge, ragt unweit im Landesinnern bis zu 2.600 Meter steil in den Himmel. Wie eine Barriere hält sie die regengesättigten Tiefausläufer aus der Biskaya-Bucht auf ihrem Weg nach Süden zurück. In dieser unberührten Gegend Spaniens haben wildlebende Bären ihren wichtigsten Rückzugsort in Westeuropa. Die Kantabrischen Braunbären sind bei der dortigen Bevölkerung beliebt und geachtet, sie sind das Symboltier der Kantabrischen Kordillere. Die Bären haben hier ein so reichhaltiges Nahrungsangebot, dass Angriffe auf Nutztiere praktisch nicht vorkommen. Allein die Imker müssen ihre Stöcke durch Elektrozäune vor hungrigen Bären schützen. In über zwei Jahren Drehzeit gelang es, noch nie gefilmtes Verhalten wilder Kantabrischer Bären in Kinoqualität zu dokumentieren. Wie Bärenmütter ihren Nachwuchs vor den Männchen schützen, ihre Höhlen polstern, nach Ameisen, Blättern, Früchten und Beeren suchen. Wie sie vom Wintereinbruch überrascht werden. Die durch aufwendige Kameratechnik entstandenen Landschaftsbilder lassen den Zuschauer die wildeste Region Spaniens mit ihren fesselnden Naturgeschichten hautnah erleben.


Am 27.05.17 16:45 - 17:30 Uhr auf 
3sat: Spaniens wilder Norden - Wolfsschluchten
Die Kantabrische Kordillere ragt unweit der nordspanischen Atlantikküste bis zu 2.600 Meter steil in den Himmel. Wie eine Barriere hält sie die regengesättigten Tiefausläufer aus der Biskaya-Bucht auf ihrem Weg nach Süden zurück. Hier leben die Iberischen Wölfe scheu und zurückgezogen. Sie jagen am liebsten Hirsche, Rehe, Wildschweine, Füchse und Hasen. Wildbiologen sind sich einig, dass Wölfe das ökologische Gleichgewicht im Wald in einer Weise regulieren, zu der der Mensch nicht imstande ist. So besagt ein fast vergessenes Sprichwort: „Wo der Wolf heult, ist der Wald gesund.“ Der Film dokumentiert, wie die Verständigung im Familienverband bei Jagd und Jungenaufzucht funktioniert, wie Rangkämpfe ausgefochten werden und wie die Jungen langsam in die Sozialstruktur des Rudels eingeführt werden. Es wird eindrucksvoll gezeigt, dass ein einzelner Wolf bei der Jagd auf Wildtiere kaum eine Chance hat. Werden eingespielte Familienverbände durch das Töten der Elterntiere auseinandergerissen, entstehen vermehrt Einzelgänger, die aus der Not heraus Schafe oder andere Nutztiere attackieren. Wolfsabschüsse verstärken den Konflikt zwischen Viehhaltern und Wölfen also eher, als das Problem zu bekämpfen. Die Dokumentation präsentiert daher neue Lösungsansätze für ein nachhaltiges Zusammenleben von Mensch und Wolf. Wirksamen Schutz für die Herde zu gewährleisten, bedeutet für die Viehhalter zwar einen Mehraufwand: Sie müssen öfter bei den Tieren bleiben, sie nachts in Stallungen sperren, Zäune errichten, oder Schutzhunde kaufen und trainieren. Den Bauern wird dabei aber finanziell geholfen. Durch umsichtiges Verhalten und Vorkehrungen geht die Zahl der Viehrisse in den nordspanischen Wolfsgebieten mittlerweile gegen null. Ein Ansporn, Wölfe auch in anderen Teilen Europas wieder willkommen zu heißen.


Am 27.05.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Kongo - Das starke Herz der Wildnis
"Kongo - Das starke Herz der Wildnis" führt in den tropischen Urwald entlang des Äquators in der Mitte des Kontinents. Dort, wo sich Lebewesen dichter drängen als irgendwo sonst in Afrika, herrscht ein beispielloser Konkurrenzdruck. Jedes einzelne Tier - vom Elefanten bis zum Frosch - muss knifflige Strategien anwenden, um seinen Platz in diesem dicht bevölkerten Paradies zu erobern und zu verteidigen. Das Kongobecken umfasst ein Gebiet von der Größe Indiens und erstreckt sich über mehrere Staaten Zentralafrikas. Der Urwald ist hier so dicht, die Vegetation erzeugt so viel Wasserdampf, dass 95 Prozent des Regenwassers aus dem Wald selbst stammen. Der Fluss Kongo, in dem dieses Wasser letztendlich zusammenläuft, ist der wasserreichste Fluss Afrikas und stürzt auf seinem Weg nach Westen in spektakulären Kaskaden durch eines der letzten unerforschten Gebiete auf unserem Planeten. Große Urwaldbewohner wie etwa die Waldelefanten, haben es im Dickicht besonders schwer. Doch auch sie entwickelten Strategien: In der Zentralafrikanischen Republik liegt "Dzanga Bai", eine riesige Waldlichtung, die die Elefanten selbst abgeholzt haben. Von weit her kommen sie hier zusammen, um ihre sozialen Beziehungen zu pflegen und nach Salz zu schürfen.
(Wdh. kommende Nacht 5.40-6.25 Uhr)


Am 27.05.17 21:45 - 22:40 Uhr auf 
arte: Wilde Miezen - Katzen allein unterwegs
Katzen sind das beliebteste Haustier in Europa, allein in Deutschland leben zwölf Millionen Katzen. Und dennoch: Kaum jemand weiß, wie sie leben, sobald sie das heimische Grundstück verlassen. Wohin gehen sie? Was treibt die Katzen an? In der Dokumentation wird eindrücklich erlebbar, dass so mancher Stubentiger ein Doppelleben führt und in der Dämmerung ungeahnte Raubtierinstinkte in den Schmusetieren erwachen. Als Freigänger erleben die Katzen Abenteuer, von denen ihre Halter nichts ahnen. Zu diesen Erkenntnissen kommt eine Katzenforscherin, die sich in Weimar, der Katzenhochburg Deutschlands, auf Spurensuche in die heimliche Welt der Katzen macht. Denn hier in Weimar leben 65.000 Menschen und geschätzte 10.000 Katzen. Ihr Experiment ist dabei ebenso effektiv wie leicht verständlich: Mit modernster Technik, mit GPS-Katzenhalsbändern und speziell entwickelten Kameras, folgt die Katzenforscherin den Tieren auf ihren Streifzügen in freier Wildbahn. Das GPS-Signal sendet dabei im Minutentakt den Aufenthaltsort der Katze und entwickelt damit einen lückenlosen Bewegungspfad, der auch nachts die Aktivitäten der Katze darstellt. Damit die Untersuchung auch repräsentativ ist, wählt die Forscherin ein breites Spektrum von Katzen aus: junge und ältere Katzen werden von ihr genauso beobachtet wie freche oder scheue Tiere. Schon innerhalb einer Woche erhält die Katzenforscherin damit gleich Zehntausende Daten zur Auswertung. Sie kartiert und entschlüsselt die unbekannten Wege und entdeckt verborgene Lieblingsplätze. Aber vor allem stellt sich heraus, dass Katzen auch eigene Reviere haben, in denen sie angegriffen werden und die sie verteidigen. So kommt die Dokumentation dem Wesen und der Faszination dieser beliebten Tiere ein Stück näher.


Am 28.05.17 01:55 - 02:50 Uhr auf 
arte: Wie Tiere sich zu helfen wissen - Selbstmedikation in der Natur
Tiere brauchen keinen Arzt - sie können sich selbst heilen. Da die Natur ihnen als ergiebige Apotheke dient, haben sie differenzierte therapeutische Strategien entwickelt. Vor allem Menschenaffen, Schafe, Blaumeisen und Monarchfalter sind die Meister der Selbstheilungskräfte. Schimpansen entwickeln nicht nur ihre eigenen Rezepte, sondern geben diese auch an folgende Generationen weiter. Die Dokumentation zeigt das erstaunliche Verhalten dieser Tiere und wirft eine außergewöhnliche Frage auf: Wo ist die Grenze zwischen Tier und Mensch, wenn beide zu Intelligenz und Kultur fähig sind?


Am 28.05.17 06:05 - 06:50 Uhr auf 
ZDFneo: Kielings wilde Welt (1)
Erneut bricht Andreas Kieling zu einer Expedition rund um die Welt auf. Er reist zu den schönsten Tierparadiesen und präsentiert dabei außergewöhnliche und charismatische Tiere. Der Abenteurer Kieling trifft auf seinen Reisen immer wieder auf Forscher und Spezialisten, die vor Ort in ungewöhnlichen Projekten für den Tier- und Naturschutz tätig sind und Andreas an ihrer spannenden Arbeit teilhaben lassen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 6.50-7.35 Uhr)


Am 28.05.17 06:10 - 06:50 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Die Bewährungsprobe
Dauerregen und technische Pannen machen den Holzfällern das Leben schwer, doch Bobby Goodsons Männer können sich weitere finanzielle Einbußen kaum noch leisten. Die Urgesteine brauchen dringend ein Erfolgserlebnis - für die eigene Moral und für die Haushaltskassen ihrer Familien. Da sich der Boss dringend um andere Angelegenheiten kümmern muss, leitet sein Sohn Justin für einige Tage das Geschäft. Eine echte Herausforderung für den jungen Mann, denn er darf sich in dieser schwierigen Situation keinen Fehler leisten. Als Holzfäller in fünfter Generation soll er Know-how und Führungsqualitäten beweisen und das Unternehmen wieder nach vorne bringen - mit mindestens 100 Fuhren Holz pro Woche.
(Zwei weitere Folgen heute 10.15-11.15 Uhr und 11.15-12.15 Uhr)


Am 28.05.17 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Kinabatangan - Der Garten Eden Borneos
Im ostmalaysischen Bundesstaat Sabah liegt eine der letzten unberührten Gegenden der Insel Borneo. In der von Rodungen und Pflanzungen verwüsteten Region bietet das weitläufige Feuchtgebiet von Kinabatangan einen Lebensraum und Rückzugsort für zahlreiche Arten, von denen einige vom Aussterben bedroht sind. In einem empfindlichen ökologischen Gleichgewicht müssen sich dort Waldnashörner, Orang-Utans und die kuriosen Pygmäen-Elefanten ständig den wechselhaften Launen des Wassers beugen. Das Schutzgebiet Kinabatangan im Nordosten von Borneo bildet eine Übergangszone zwischen Land und Meer. Es wird auch "Geschenk der Erde" genannt und entstand vor 70 bis 100 Millionen Jahren. Damit gehört der Wald von Kinabatangan - wie alle Waldgebiete Südostasiens - zu den ältesten erhaltenen Naturräumen der Erde überhaupt.


Am 28.05.17 08:15 - 08:45 Uhr auf 
ARD-alpha: TELEKOLLEG Volkswirtschaftslehre - Ökonomie und Ökologie
Dozent im Studio: Prof. Dr. Gerhard Mammen von der Fachhochschule Ansbach zum Thema "Umweltpolitik und ihre Bedeutung für die Volkswirtschaft".
(Wdh. morgen 9.00-9.30 Uhr)


Am 28.05.17 10:45 - 11:30 Uhr auf 
SWR: Schatzkammer Wald - Die Geschichte der Holznutzung im Südwesten
Der Wald bedeutet für viele Menschen Erholung und Freizeit. Doch er ist auch Vorratskammer und Einnahmequelle. Das galt vor allem für Generationen im waldreichen Südwesten. Der Film erzählt in vielen Geschichten, wie vielfältig Menschen den Wald nutzen und wie wichtig er schon immer für Arbeit und Brot, manchmal sogar Reichtum, war. Fotos in einer Zeitschrift aus dem Jahr 1949 treiben Walter Trefz fast die Tränen in die Augen: Baumstümpfe soweit das Auge reicht, der Wald rund um Freudenstadt ein einziges Chaos, kahlgeschlagen über viele hunderte Hektar. Walter Trefz, Förster im Ruhestand, hat die sogenannten "Franzosenhiebe" als Junge miterlebt. Im Stadtarchiv Freudenstadt sieht er zum ersten Mal die Bilddokumente. Nach dem zweiten Weltkrieg forderte die französische Besatzungsmacht Reparationszahlungen. Holz war dabei eine wichtige Währung. Also wurden weite Flächen gerodet. Damit wurden die Menschen im Schwarzwald mitten ins Herz getroffen. Als es wenig später galt, hunderte von Fichtenschösslingen neu zu setzen, bewarben sich Frauen aus der Umgebung für diese Arbeit. Viele von ihnen verdienten damit zum ersten Mal ihr eigenes Geld. Es entstand eine Tradition von Waldarbeiterinnen, die sich bis heute in der Region fortsetzt.
Eine ganz besondere Art der Waldnutzung gibt es bis heute auf der Schwäbischen Alb. Schäfer Dieter Hertler treibt Schafe und Ziegen zum Grasen nicht auf die Wiese, sondern in den Wald. Im Mittelalter war das Alltag. Doch da Nutztiere im Wald viel Schaden anrichten können, ist die Waldweide heute laut Gesetz verboten. Nur hier auf der Nordalb gibt es diese Ausnahme. Dadurch bleibt eine alte Kulturlandschaft, der sogenannte Hutewald, erhalten, die es sonst nirgendwo mehr gibt. Er besteht aus Buchen mit ausladenden Kronen, licht bewachsen auf Grund der knabbernden Tiere.


Am 28.05.17 13:00 - 13:45 Uhr auf 
arte: Die Channel Islands vor Kaliforniens Küste (1/3)
Im Pazifik vor Los Angeles liegen die Channel Islands, die kalifornischen Kanalinseln. Der Archipel aus acht Inseln veranschaulicht eindrucksvoll die Folgen menschlicher Eingriffe in die Natur. Vor rund 13.000 Jahren entdeckten Indianer die Inselgruppe und fanden dort einen wahren Garten Eden vor, ohne Raubtiere und mit schier unerschöpflichen Nahrungsquellen zu Wasser und zu Land. So lebten sie jahrtausendelang - bis zur Ankunft der Kolonisten aus Europa. Die Spanier und ihre katholischen Missionen zerstörten die natürliche Ordnung, auf der die Indianer ihre Existenz aufgebaut hatten.


Am 28.05.17 13:10 - 13:35 Uhr auf 
3sat: Eine Reise ins Paradies - Auf der steirischen Apfelstraße
Rund um den Apfel gibt es viel zu erzählen. Die "Paradiesfrucht" sichert die Existenz vieler steirischer Obstbauern. Welcher Aufwand steckt hinter einem wohlschmeckenden Apfel?Für Adam und Eva war er einst die Vertreibung aus dem Paradies, den Bauern entlang der steirischen Apfelstraße hingegen bringt er wahren Segen. Die Apfelbauern leben von ihm. Dabei kämpfen sie aber auch mit dem Wetter, dem Hagel und dem Schädling "Apfelwickler".


Am 28.05.17 13:45 - 14:30 Uhr auf 
arte: Die Channel Islands vor Kaliforniens Küste (2/3)
Die acht Vulkaninseln gehören zu den ältesten Siedlungsgebieten Nordamerikas. Die Inselgruppe ist ein wahres Naturparadies. Mehrere große Meeresströmungen laufen hier zusammen, wo sich die ersten indigenen Völker Amerikas niederließen und Jahrtausende lang lebten. Mit der Ankunft der europäischen Siedler vor etwa 200 Jahren begann jedoch ein radikaler Wandel. Die Dokumentation veranschaulicht, wie der Mensch die Natur des Archipels nach und nach zerstörte. Im 19. Jahrhundert lockten scheinbar unerschöpfliche natürliche Ressourcen Zehntausende Siedler in den Westen. Pelze und Fett der großen Meerestiere waren ein beliebtes Handelsgut - die Ausbeutung der Ozeane begann. Der Boden wurde zur Viehhaltung genutzt. Farmer zogen in neu errichtete Ranches und brachten Tausende Kühe, Pflanzensamen, aber auch Ratten und andere exogene Arten mit. Durch diese neuen Spezies geriet das natürliche Gleichgewicht ins Wanken; das Vieh fraß die Vegetation und innerhalb kürzester Zeit verödeten Hügel und Täler. Auf einer der Inseln entstand sogar eine Stadt: Avalon entwickelte sich rasch zum bevorzugten Ferienort der High Society von Los Angeles, und an der Küste von Santa Catalina wurden nicht weniger als 600 Filme gedreht. Im Zweiten Weltkrieg versetzte man dem Archipel mit der Errichtung eines Marinestützpunktes den Todesstoß. Nach Kriegsende rief die zerstörte Natur alarmierte Wissenschaftler auf den Plan, und man wurde sich langsam des desaströsen Eingriffs in die Natur bewusst.


Am 28.05.17 14:30 - 15:10 Uhr auf 
arte: Die Channel Islands vor Kaliforniens Küste (3/3)
Durch jahrelange Weidewirtschaft und die daraus resultierende Erosion sind die Böden der kalifornischen Kanalinseln heute völlig ausgetrocknet. Von den Wäldern blieben nur noch ein paar Eichen übrig, der Tierbestand schwindet beängstigend schnell dahin. Im Meer entdeckten die Forscher, dass das Insektenschutzmittel DDT seit Jahrzehnten für das Sterben großer Raubfische verantwortlich ist. Nun riefen Nationalparks und private Organisationen ein breit angelegtes Sanierungsprogramm ins Leben: Die Inseln sollen von nicht endemischen Arten befreit und wieder mit heimischen Tier- und Pflanzenarten bevölkert werden. Damit sich die Vegetation erholen kann, wurden Zehntausende Schweine und Schafe getötet. Königsadler werden auf dem Kontinent gefangen und auf den Inseln wieder ausgesetzt. Das Vorhaben ist umstritten: Tierschützer beschuldigen Wissenschaftler, hier zu stark in die Natur einzugreifen und bei der Ansiedlung der Arten zu stark zu experimentieren. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Rettung und der Wiedereinführung heimischer Tierarten wie Inselfuchs, Weißkopfseeadler und Meeresotter. Die Methoden der Forscher zur Wiederherstellung des ursprünglichen Ökosystems sind spektakulär und nicht unumstritten - aber sie zeigen bereits erste Erfolge.


Am 28.05.17 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Wildlife-Cops - Kopfloser Hirsch
In den Wäldern rund um Eatonville wurde die Wapiti-Jagdsaison eröffnet. Dort machen sich Officer Jason Czebotar und sein Kollege Dustin Prater auf den Weg zu einem Ehepaar, das in der Nähe seines Hauses einen toten Hirsch gefunden hat. Dem Tier fehlt der Kopf, deshalb wurde möglicherweise eine Straftat verübt. Hatte es der Täter nur auf die Trophäe abgesehen? Die Maximalstrafe für dieses schwere Verbrechen beträgt ein Jahr Gefängnis. Ein Spürhund soll den Wildhütern dabei helfen, den mutmaßlichen Wilderer zu überführen.


Am 28.05.17 16:35 - 17:20 Uhr auf 
ARD: Hummeln - Bienen im Pelz
Der Film folgt einer Hummelkönigin durchs Jahr. Regisseur Kurt Mündl ist mit einer Spezialkamera dabei, als die junge Königin, noch stark geschwächt, aus ihrer Winterstarre erwacht und sich auf ihren ersten Frühlingsflug macht. Landläufig weiß man wenig über Hummeln. Und einiges, was wir zu wissen glauben, stimmt nicht: dass sie beispielsweise nicht stechen können, keinen Honig produzieren oder nicht einmal Blüten bestäuben können.


Am 28.05.17 18:30 - 19:00 Uhr auf 
ZDF: Was stört im Wald und nagt am Deich?
Im Rahmen eines Artenschutz-Projekts leben die bis zu 1000 Kilogramm schweren Wisente frei in Wäldern. Wanderer sind verunsichert. Andreas Kieling zeigt, wie man sich richtig verhält. Weil die Tiere Bäume schädigen, sind Waldbauern gegen das Schutzprojekt.
(Wdh. kommende Nacht 4.05-4.35 Uhr)


Am 28.05.17 19:30 - 20:15 Uhr auf 
ZDF: Unsere Wälder (1/3) - Die Sprache der Bäume
Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. Und in einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen - wie das Internet unsere Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden. Das unterirdische Netz hilft den Bäumen sogar, ihren Nachwuchs zu versorgen, der im Dämmerlicht des Waldes allzu oft im Schatten steht. Und auch in der Waldluft schweben ständig chemische Botschaften, mit deren Hilfe Bäume kommunizieren oder Feinde abwehren. Wie unsichtbare Kommunikationsfahnen durchwehen sie den Wald. Zudem ist die Luft reich an Sauerstoff - einem Abfallprodukt der Photosynthese. Ein einziger Baum deckt den Tagesbedarf von zehn Menschen. Deswegen gilt das "Waldbad" nicht nur in Japan, wo es erfunden wurde, längst als Therapie. Unter Bäumen werden wir ruhiger und gesünder. Denn auch wenn wir sie nicht verstehen, die geheime Sprache der Bäume wirkt auch auf uns. Vielleicht lieben wir den Wald ja auch deshalb so sehr.
(Wdh. kommende Nacht 2.35-3.20 Uhr)


Am 28.05.17 20:15 - 21:45 Uhr auf 
hr: Urwald, Steppe, Felsenmeer - Naturschätze in Hessen
Von den "Wolkenbrüchen" im nordhessischen Trendelburg über den Lahnmarmor-Steinbruch im Westen Hessens bis zur Sandsteppe im südlichen Viernheim: Hessen hat eine beeindruckende Vielfalt an Naturschätzen vorzuweisen. So bietet Hessens größtes Naturschutzgebiet, der Kühkopf, Lebensraum für 125 Brutvogelarten. Bedeutender Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen ist auch die Viernheimer Heide mit ihrem Steppencharakter. Anders das Felsenmeer im Odenwald: Hier kollidierten vor 340 Millionen Jahren Urkontinente - ein weiterer hessischer Naturschatz. Die Saurierspuren von Eiterfeld, der Lahnmarmor aus Villmar und die Urwaldzelle von Braunfels als Laubmischwald mit dem kleinsten Hirschkäfer Europas als Bewohner prägen Hessen ebenso unverwechselbar wie die Wooghölle, ein Urwald-Steilhang am nordhessischen Edersee, oder die 1000 Jahre alte Tanzlinde von Schenklengsfeld. Die Bandbreite ist enorm: Auch der Reinhardwald mit dem Urwald Sababurg und die Wolkenbrüche bei Trendelburg, Erdfalltrichter, die durch ungewöhnliche Auswaschungen im Gestein entstanden sind, gelten als einmalig.
(Wdh. morgen Nacht 0.35-2.05 Uhr)


Am 28.05.17 20:15 - 21:45 Uhr auf 
hr: Urwald, Steppe, Felsenmeer - Naturschätze in Hessen
Von den "Wolkenbrüchen" im nordhessischen Trendelburg über den Lahnmarmor-Steinbruch im Westen Hessens bis zur Sandsteppe im südlichen Viernheim: Hessen hat eine beeindruckende Vielfalt an Naturschätzen vorzuweisen. So bietet Hessens größtes Naturschutzgebiet, der Kühkopf, Lebensraum für 125 Brutvogelarten. Bedeutender Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen ist auch die Viernheimer Heide mit ihrem Steppencharakter. Anders das Felsenmeer im Odenwald: Hier kollidierten vor 340 Millionen Jahren Urkontinente - ein weiterer hessischer Naturschatz. Die Saurierspuren von Eiterfeld, der Lahnmarmor aus Villmar und die Urwaldzelle von Braunfels als Laubmischwald mit dem kleinsten Hirschkäfer Europas als Bewohner prägen Hessen ebenso unverwechselbar wie die Wooghölle, ein Urwald-Steilhang am nordhessischen Edersee, oder die 1000 Jahre alte Tanzlinde von Schenklengsfeld. Die Bandbreite ist enorm: Auch der Reinhardwald mit dem Urwald Sababurg und die Wolkenbrüche bei Trendelburg, Erdfalltrichter, die durch ungewöhnliche Auswaschungen im Gestein entstanden sind, gelten als einmalig.
(Wdh. morgen Nacht 0.35-2.05 Uhr)


Am 29.05.17 06:10 - 06:50 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Zu viel ist zu viel
Der riesige Hillburn-Wald hat Bobby und seinen Angestellten von Anfang an nur Ärger eingebracht. Es scheint wie verhext, doch ständig haben die Waldarbeiter mit neuen Problemen zu kämpfen. Diesmal macht dem Holzfäller-Veteran die Marktlage einen dicken Strich durch die Rechnung: Der größte Papierhersteller der Region hat in seinen Depots große Hartholzbestände angehäuft, und aus diesem Grund nehmen die Sägewerke keine neuen Fuhren an. Die Crew verliert schon wieder einen Haufen Geld - was beim Firmen-Boss deutliche Spuren hinterlässt. Bobby Goodson muss nach einer Routineuntersuchung wegen Herzproblemen zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben.
(Weitere Folgen bis Samstag um dieselbe Zeit)


Am 29.05.17 09:35 - 10:30 Uhr auf 
arte: Tasmanien - Sympathie für den Teufel
Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, wird es die legendären Tasmanischen Teufel bald nicht mehr geben. Über 90 Prozent des Bestandes fielen bislang einer hochansteckenden Krebserkrankung zum Opfer. Biologen, Immunologen und Tiermediziner arbeiten mit Hochdruck daran, ein Gegenmittel zu finden. Auch private Initiativen kümmern sich inzwischen um kranke, verletzte und verwaiste Teufel. Wenigstens beginnt die Öffentlichkeit in Tasmanien endlich zu begreifen, wie wertvoll die Teufel für das Ökosystem und das Image der Insel sind. Jahrhundertelang wurden die Tiere gejagt und ausgerottet, woran hauptsächlich ihre für das menschliche Ohr unangenehm schrill klingende Stimme schuld war. Inzwischen weiß man, dass die Teufel als Aasfresser einen wertvollen Dienst im Ökosystem erfüllen. Auch sind sie weder aggressiv noch gefährlich. Um die bedrohte Tierart zu schützen, hat Greg Irons mit dem Bonorong Wildlife Sanctuary ein Rettungsprogramm ins Leben gerufen, das alle erdenklichen Seiten des Problems mit einbezieht. Er koordiniert die Bergung kleiner Teufel aus den Beuteln ihrer todkranken oder überfahrenen Mütter und sorgt dafür, dass sie von speziell dafür ausgebildeten Menschen großgezogen werden. Irons arbeitet zudem mit Biologen wie dem Teufel-Experten Nick Mooney zusammen, dessen leidenschaftliches Engagement für die Beutelteufel ihm bereits den Titel "Australier des Jahres" eingebracht hat. Inzwischen können die Retter erste Erfolge verbuchen. Ob es jedoch ausreicht, die Tierart zu bewahren, muss sich erst zeigen.


Am 29.05.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Wildes Hamburg - Tiere in der Stadt
Im Turm der Hamburger Jakobikirche hat ein Wanderfalke sein Nest. Nur ein paar Kilometer weiter, auf dem Ohlsdorfer Friedhof, leben Uhus, die größten Eulen der Welt. Die Tierfilmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen haben sich zwei Jahre lang mit der Kamera auf die Suche nach Wildtieren in Hamburg gemacht. Die Stadt an Elbe und Alster bietet mehr Tier- und Pflanzenarten Lebensraum als jede andere deutsche Großstadt. Über 50 Säugetierarten und etwa 160 verschiedene Vogelarten leben hier.


Am 29.05.17 11:25 - 12:15 Uhr auf 
arte: Bolivien - Kleine Käfer, großes Geld!
Bolivien gehört zu den Ländern mit der größten Artenvielfalt der Erde. Besonders in der tropischen Yungas-Region am Fuße der Anden konnte sich eine einzigartige Insektenvielfalt entwickeln. Während die Jäger die Tiere fangen und an Touristen und Sammler in Europa und Asien verkaufen, versuchen die Forscher, die vom Aussterben bedrohten Arten zu retten. Zu ihnen gehört der Entomologe Fernando Guerra Sernudo. Zusammen mit Einheimischen initiiert er Programme, die die Menschen der Region davon abhalten sollen, Händler und Wilderer auf die Spur der Insekten zu bringen. Faustgroße Herkuleskäfer, leuchtend blaue Morphofalter oder grün schimmernde Blatthornkäfer - je größer und ausgefallener ein Tier ist, desto höher steigt der Preis, der dafür geboten wird. Für seltene Exemplare können das mehrere Tausend Euro sein. Der Handel mit den exotischen Arten aus Bolivien hält seit Jahren an, obwohl einige bereits vom Aussterben bedroht sind. Eine anhaltende Nachfrage besonders in Asien, schwache oder ungenügende Kontrollen vonseiten der bolivianischen Behörden und die Not der einheimischen Bevölkerung sind die Gründe dafür. Fernando Guerra Sernudo schätzt, dass jedes Jahr etwa 200.000 Insekten aus dem Land geschmuggelt werden. Der Biologe sucht nach Möglichkeiten für den Artenerhalt, etwa durch den Bau von privaten Schmetterlingsfarmen, die eine alternative Einnahmequelle für die Dorfbewohner sein könnten. Inwieweit die Theorie in der Praxis funktioniert, wird sich in der nächsten Zeit herausstellen.


Am 29.05.17 14:00 - 14:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Das geheimnisvolle Leben der Waldpflanzen
Ohne sie gäbe es kein tierisches oder menschliches Leben auf unserem Planeten – Pflanzen! Im Wald treffen wir auf die verschiedensten Arten der kleinen, grünen Sauerstoffproduzenten. Jede Pflanze hat eine bestimmte Nische erobert und viele von ihnen verfügen über verblüffende Taktiken, um sich fortzupflanzen. Relativ wenig Aufwand treiben die Windbestäuber, wie Hasel oder Fichte. Der Lerchensporn investiert in Nektar, um bestäubende Insekten anzulocken. Der Aronstab nimmt seine Bestäuber gar vorübergehend gefangen. Auch die Verbreitungswege der Samen sind vielfältig: lassen sich manche einfach vom Winde verwehen, so haben es andere darauf abgesehen, sich fressen zu lassen. Erdbeere und Moschuskraut rekrutieren Schnecken für den Samentransport. Das Springkraut erschließt mit einem raffinierten Schleudermechanismus neue Lebensräume für seine Nachkommen. Vom Lebenszyklus der Pflanzen und ihren Anpassungen an die Umwelt erzählt dieser Film.
(Wdh. morgen 6.30-7.00 Uhr)


Am 29.05.17 15:15 - 16:00 Uhr auf 
rbb: Bama der Gorillamann
Der Cross River Gorilla ist eine extrem seltene Unterart des Westlichen Flachlandgorillas. Wissenschaftler befürchten, dass es keine 250 Tiere dieser Art mehr im Grenzgebiet von Kamerun und Nigeria gibt. Alfred Bama, Tierpfleger in Kamerun, kümmert sich seit vielen Jahren liebevoll um die großen Menschenaffen im Limbe Wildlife Centre, einer Auffangstation für Gorilla-Waisen. Bamas Mission ist es, ihnen ein artgerechtes Leben zu bieten. Die großen Menschenaffen akzeptieren den sympathischen Tierpfleger wie niemanden sonst.


Am 30.05.17 07:35 - 07:50 Uhr auf 
SWR: Buchenurwälder, Deutschland - Die letzten Zeugen
Die gewaltigen Buchenurwälder, die unseren Vorfahren vom Schwarzen Meer bis zum Atlantik, von Sizilien bis nach Südschweden seit der letzten Eiszeit Schutz und Nahrung boten, sind nahezu verschwunden. Eine einzige Baumart dominierte einst weite Teile des europäischen Kontinents. Buchen sind unverwüstlich, nahezu resistent gegen jede Art von Klimawandel. Regen, Schnee, Eis aber auch große Hitze können ihnen wenig anhaben. Ein intakter Buchenwald ist ein geschlossenes Ökosystem, eine Art Superorganismus, der sich von selbst erneuert und Lebensraum für viele Mitbewohner schafft. Noch zur Zeit der Germanen überwuchern Buchenwälder das nördliche Mitteleuropa nahezu komplett, doch spätestens mit den Römern ist die Zeit der wilden Wälder vorbei. Es wird geholzt, was das Zeug hält. Das Bauholz für erste Städte an Rhein und Donau, für Palisaden, Brücken und Grenzbefestigungen verschlingt Millionen Hektar ursprüngliches Unterholz. Das "Hölzerne Zeitalter" frisst schon bald seinen Unterbau. Heute überziehen Waldplantagen schnell wachsender Nadelhölzer das großflächig zersiedelte Deutschland. Holz als Kapital in seiner natürlichsten Form. Der Wirtschaftswald stillt unseren Hunger nach Bau-, Brenn- und Nutzholz, ist Spekulationsobjekt und Wellnessfarm für gestresste Städter. Die mikroskopisch kleinen Inseln jener Buchenurwälder, die als Großbiotop für unzählige Tier- und Pflanzenarten einst ganz Europa überzogen, sind dagegen nur noch zu erahnen. Es sind Reliktflächen, die in unserer auf Superlative bedachten Gesellschaft kaum lohnten, erwähnt zu werden, wären es nicht die unwiderruflich letzten Urwaldreste, die uns geblieben sind. Seit 2011 führt die UNESCO die fünf deutschen Altwaldbestände "Grumsiner Forst" in Brandenburg, den "Nationalpark Kellerwald-Edersee" in Hessen, den "Nationalpark Jasmund" auf Rügen, den "Serrahner Buchenwald" in Mecklenburg-Vorpommern sowie den "Nationalpark Hainich" in Thüringen gemeinsam mit den Karpaten-Urwäldern der Slowakei und der Ukraine unter der sperrigen Bezeichnung "Buchenurwälder in den Karpaten und alte Buchenwälder in Deutschland" als gemeinsames Weltnaturerbe.


Am 30.05.17 10:05 - 10:55 Uhr auf 
kabel1doku: Holz
Jahrhunderte bevor die Menschheit die Vorteile von Plastik und Stahl nutzen konnte, war Holz das Material für alles. Auch heute ist Holz in unserem Alltag sehr präsent: Böden, Maschinen, Dekoration - ohne Holz ist das Leben nur halb so schön.


Am 30.05.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Wildes Regensburg - Tiergeschichten aus der alten Stadt
Durch den großen Fluss mit seinen Inseln, die großen Wälder rundum und die mittelalterliche Struktur besitzt Regensburg eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Die "Stadt am Fluss" steht jedoch auch für ein besonderes Lebensgefühl: Die Inseln in der Donau sind ein beliebtes Naherholungsgebiet. Die Filmautorin zeigt diese alte, weit über Deutschlands Grenzen hinaus bekannte Stadt aus einem ganz neuen Blickwinkel.


Am 30.05.17 12:10 - 13:00 Uhr auf 
3sat: Die geheime Welt der Termiten
Termiten bevölkern alle Kontinente, ausgenommen die Antarktis. 150 Millionen Jahre ist diese Spezies alt; und über diesen Zeitraum haben Termiten eine faszinierende Sozialstruktur entwickelt, die sie meisterlich Erdburgen, Sand- oder Baumnester bauen lässt. Die "Universum"-Dokumentation "Die geheime Welt der Termiten" von Wolfgang Thaler zeigt welche intelligenten Lösungen diese Tiere gefunden haben, um zu einer der erfolgreichsten Spezies in der Evolutionsgeschichte zu werden: Sie sind hervorragende Baumeister, perfekte Straßenbauer, bestens organisierte Erntearbeiter und vor allem effiziente Energieverwerter. Termiten sind effiziente Zellulose-Verwerter. Das schafft in Ländern, in denen Holzhäuser Standard sind, Probleme. Wie zum Beispiel in vielen Gebieten Nordamerikas. Ein Termitenbefall der tragenden Holzteile eines Einfamilienhauses kann über Jahre unentdeckt bleiben. Die Schäden sind oft enorm, das Vernichten der Termiten ein eigener Geschäftszweig. Anders die Termiten in den Regenwäldern Borneos: Sie bewohnen hohle Baumstämme und haben sich auf schnellen Nahrungstransport spezialisiert. Ihre Transportwege sind penibel bewachte Hochgeschwindigkeits-Autobahnen. Die Verkehrsströme sind exakt festgelegt, und das Einbringen der "Ernte" erfolgt durch genau strukturierte Arbeitsteilung der einzelnen Kasten.


Am 30.05.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Wilder Iran - In den grünen Norden
Wüsten und große Seen, urige Laubwälder, sprudelnde Wasserfälle und schneebedeckte Berge - der Iran bietet überraschend spektakuläre Landschaften. Die abgelegenen Nationalparks des riesigen Landes beherbergen eine einzigartige Mischung von Tierarten aus Afrika, Asien und Europa, Bären neben Leoparden, Flamingos und Geiern. Die zweite Folge zeigt Tier- und Pflanzenwelt im Norden des Irans. Der Deutsch-Iraner Benny Rebel, international renommierter Tierfotograf und Umweltschützer, macht sich im zweiten Teil von "Wilder Iran" auf den Weg in den Norden des Landes. Auch auf dieser Reise gelingen dem Naturfotografen wieder überraschende Aufnahmen von seltenen Tieren. Aus seinen Verstecken beobachtet er Antilopen und stattliche Wildschafe in den Gebirgen. Leoparden und Braunbären kreuzen seinen Weg im märchenhaften Laubwald. Und am größten See der Welt, dem Kaspischen Meer, sammeln sich rosafarbene Flamingos zur Nahrungssuche. Auf seiner Foto- und Filmreise dokumentiert Benny Rebel die Naturschätze des Irans, auch um sich bei der Regierung seines Heimatlandes für deren Schutz einzusetzen.


Am 30.05.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Geschichte vom streunenden Kater
Es war ein Mal ein roter Kater, der sich mit seinem Herrn, einem obdachlosen, jungen Mann, meist in einer Pariser Metrostation aufhielt. Eines Tages verschwand der Mann und seither streunt der Kater durch die Straßen von Paris, auf der Suche nach Fressen und einem Unterschlupf. Felix Heidinger berichtet über diesen Kater, der sein Schicksal weltweit mit unzähligen streunenden Hauskatzen teilt. Ohne feste Bleibe und Versorgung durch Menschen haben Katzen schlechte Überlebenschancen. Im Durchschnitt werden Streuner kaum älter als zwei, drei Jahre. Für den roten Kater ist es ein Glücksfall, als er auf einen alten Pariser Tierfriedhof gerät, wo sich eine echte Katzenfreundin seiner annimmt.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 30.05.17 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Marita - die Apfelretterin
Bagbander Slientje, Kaneelappel oder Rood Hasensnuut - viele dieser alten Apfelsorten stehen auf der sogenannten Roten Liste, sind vom Aussterben bedroht. Die Bäume sind alt und wären unwiederbringlich verloren, wenn es nicht Menschen wie Marita Tjarks gäbe. Die Ostfriesin hat aus ihrem Garten eine Art "Arche Noah" für alte Apfelsorten gemacht. Ein NDR Team hat die Apfelretterin bei ihrer Suche und Arbeit begleitet.
(Wdh. übermorgen, 11.30-12.00 Uhr)


Am 30.05.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Wildes Thailand - Das grüne Herz
Ob in den Wäldern, dem fruchtbaren Flachland oder im Trubel der Städte - im Herzen Thailands kann sich die Natur noch immer gegenüber den menschlichen Bewohnern behaupten. Der aktuelle Teil der Reihe beginnt im lebendigen Bangkok. In diesem Großstadtdschungel leben viele bemerkenswerte Tierarten friedlich an der Seite der Menschen, zum Beispiel die Tokeh-Geckos und Warane, die sich durch das Getümmel von Tuk-Tuks und schwimmenden Märkten schlängeln. Auf der Weiterreise in die zentralen Tiefebenen und Halbwüsten sieht man funkelnde Tempel, die an die prächtigen Bauten des Orients erinnern. Die Ruinen dieser buddhistischen Tempel sind ein Zufluchtsort für Fledermäuse. In der Dämmerung wird man hier Zeuge eines ergreifenden Schauspiels, wenn sie in großen Gruppen zum Flug ansetzen und den jagenden Raubvögeln ausweichen. Nachts schleichen Tiger durchs Unterholz und lauern auf ihre Beute. Und nicht weit entfernt findet im Schein des Kerzenlichts eine buddhistische Zeremonie statt, bei der die Mönche die Bäume segnen und so den Schutz guter Geister auf sich lenken.


Am 30.05.17 20:45 - 21:15 Uhr auf 
mdr: Die Finkenflüsterer - Das Geheimnis von Benneckenstein
Vielleicht wäre Benneckenstein nur ein unbekannter zauberhafter Ort im Ostharz, wären da nicht die Buchfinken. Man hört sie nicht nur in den Wäldern, sondern aus nahezu jedem Haus in Benneckenstein. Nirgendwo sollen sie schöner singen, in ihrem Harzer Dialekt. Dieser Gesangsdialekt ist bei den Finken in der Natur längst ausgestorben, deshalb bedarf es der Finkenflüsterer. Der Film erzählt von einer eingeschworenen Gemeinschaft, die sich einer außergewöhnlichen Tradition verschrieben hat. Und er versucht, das Geheimnis der Finkenflüsterer zu lüften, welches den Sängern am Ende den Sieg bescheren wird.
(Wdh. kommende Nacht 5.45-6.15 Uhr)


Am 31.05.17 14:00 - 14:45 Uhr auf 
ONE: Handwerkskünstler - Wie man mit Holz arbeitet
Am Beispiel von drei Handwerkern stellen wir Menschen vor, die mit Holz als Rohstoff arbeiten: den Tischler Leander Sommer, den Bootsbauer Heiko Kircher und den Küfer Ralf Mattern. Tisch, Boot und Fass entstehen wie immer in der SWR-Dokumentarfilmreihe "Handwerkskunst!": mit Sorgfalt und nachvollziehbar - vor allem aber schön langsam.
(Wdh. morgen 8.45-9.30 Uhr)


Am 31.05.17 15:00 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Im Wald der Engel
Der Ohlsdorfer Friedhof ist alles andere als unbelebt. Er ist eine Oase mitten in der Großstadt Hamburg. Die Luft ist klar, es duftet pflanzlich nach Harz und Blüten, Bienen summen, Vögel singen und zahllose Engel schauen einen wohlwollend an. Und vielleicht ist auch ein Fuchs, ein Reh oder ein Uhu in der Nähe. Der Film zeigt den Friedhof als "Lebensraum". Hier, wo man es kaum vermutet, wächst und gedeiht das Leben in großer Vielfalt.


Am 31.05.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Wildes Thailand - Der geheimnisvolle Norden
Der thailändische Norden ist landschaftlich sehr vielfältig und zu knapp zwei Dritteln von bewaldeten Bergen bedeckt. In diesem grünen Teppich des bergigen Hochlandes verstecken sich einige der seltensten Kreaturen der Erde. Dazu zählen Leoparden, Schabrackentapire und Binturongs. Außerdem beherbergt diese abgeschiedene Gegend uralte Gemeinschaften, in denen Mensch und Natur erstaunliche Bündnisse eingehen. Im Bergnebel des berühmten Goldenen Dreiecks strömen mehrere Flüsse zusammen und bilden Wasserfälle, die sich ihren Weg durch tiefe Täler und Schluchten bahnen. Die beeindruckende Berglandschaft mit faszinierenden Ausblicken über das Wolkenmeer wirkt fast wie eine Traumwelt. Die Weißhandgibbons und die Südlichen Brillenlanguren haben sich in den Baumkronen eingerichtet, während sich etwas weiter unten wilde Elefanten versammeln und in aller Ruhe an den Salzsteinen lecken, die im üppigen Wald verstreut sind. Und Makaken angeln in flachen Flüssen, in denen auch Süßwasserkrebse heimisch sind, nach amphibischen Schnecken.


Am 31.05.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Die Südheide - Wälder, Wiesen, weites Land
Wälder und Felder, Moore und Heide, Schäfer und Schnucken: das sind die Merkmale einer Landschaft, die schon vor 100 Jahren vom Heimatdichter Hermann Löns wegen ihrer Urwüchsigkeit gepriesen wurde. Dabei ist die Region im Städtedreieck Celle, Walsrode und Uelzen alles andere als naturbelassen. Jahrhundertelang wurde sie von Heidebauern geprägt und als norddeutsche Kulturlandschaft geformt. Das Geheimnis des knapp 500 Quadratkilometer großen Naturparks Südheide liegt in seiner Vielgestaltigkeit: Böden, Geologie und Relief haben ihren Ursprung in der Eiszeit. Vielerorts durchfließen malerische Bäche die Landschaft, die ihre Quellen in zahlreichen Heidemooren haben. Die ausgedehnten Wälder sind Rückzugsgebiete für Wildschweine und Dachse. In klaren Heidebächen jagen Fischotter und scheue Schwarzstörche nach Forellen und Neunaugen. Wichtiger Bestandteil der Südheide sind die unzugänglichen Moore, in denen Kraniche, gut geschützt vor Feinden, ihren Nachwuchs großziehen. Kreuzotter und die selten gewordenen Birkhühner hingegen fühlen sich auf den sandigen Heideflächen wohl, die der Region ihren Namen verdankt. Die Dokumentation "Die Südheide" erzählt von einem fast unbekannten Landstrich, der vom Menschen seit Jahrhunderten stark beeinflusst und dennoch vielgestaltig ist. Mit beeindruckenden Verhaltensbeobachtungen von streitenden Birkhähnen, Dachsen in ihrem unterirdischen Bau, kämpfenden Wildschweinfrischlingen oder auch Kranichküken, die im wärmenden Federkleid ihrer Eltern Schutz suchen, setzt Naturfilmer Günter Goldmann die Natur der Südheide in Szene.
(Wdh. morgen 14.15-15.00 Uhr)


Am 01.06.17 05:15 - 06:20 Uhr auf 
3sat: Die Magie des Leoparden - Ökotourismus in Südafrikas Wildreservaten
Die "Magie des Leoparden" lockt jährlich hunderttausende Besucher aus aller Welt nach Südafrika. Der Wildlife Tourismus boomt wie nie zuvor und sorgt damit für das Entstehen von Boomtowns wie Nelspruit oder Hoedspruit rund um den Krüger Nationalpark. Heute leben hunderttausende Menschen zumindest indirekt von der Anziehungskraft des Safari-Abenteuers. Die Dokumentation von Werner und Manuela Zips zeigt die mögliche Verbindung zwischen Luxustourismus, Umwelt- und Wildtierschutz, sozialer Gerechtigkeit und "Empowerment" als "Modell der afrikanischen Renaissance". Zahlreiche Interviews mit unmittelbar Betroffenen vermitteln die andere, menschliche Seite hinter der faszinierenden Tierwelt des Südlichen Afrikas.


Am 01.06.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Der Main von der Quelle bis Würzburg
"Weißwurstäquator" wird der Main liebevoll genannt. Tatsächlich zieht er sich in vielen Windungen über 542 Kilometer von Ost nach West quer durch Deutschland. Vom Fichtelgebirge bis nach Mainz. Er ist der zweitlängste Fluss, der auf seiner gesamten Strecke in Deutschland fließt. Gleichzeitig ist der Main einer der am meisten verkannten Flüsse Deutschlands. In zwei Teilen stellt die Autorin das Leben entlang des Flusses vor. Der erste Teil führt von der Quelle im Fichtelgebirge bis zu den Weinbergen rund um Würzburg.


Am 01.06.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Arnie, der superstarke Koala
Felix Heidinger berichtet von den Koalas aus dem Eukalyptuswald. Neben dem Känguru ist der Koalabär das wohl bekannteste Tier Australiens. Auch wenn er das Vorbild für die hierzulande so heiß geliebten Teddybären war, so ist das kuschlige Plüschtier eigentlich gar kein Bär, sondern gehört zu den Beuteltieren. Doch das ist nicht die einzige Besonderheit: Koalas ernähren sich von den giftigen Blättern des Eukalyptusbaumes. Kein anderes Tier könnte eine solche Nahrung überleben, so dass es selbst Tierforschern lange Zeit ein Geheimnis blieb, wie die jungen Koalas 'lernen', ihre giftige Nahrung unbeschadet zu verdauen.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 01.06.17 17:10 - 17:40 Uhr auf 
arte: Meereswirbel - Mit Meeresforschern auf der Jagd
Meeresströme wie der Golfstrom beeinflussen maßgeblich das Klima der Erde. Würden sie kollabieren, wäre der Schaden für die Menschheit enorm. Eine entscheidende Rolle für die Stabilisierung des Golfstroms könnten riesige Wasserwirbel spielen. Doch bisher ist dieses Phänomen erst wenig erforscht. "Xenius" ist diesmal unterwegs mit Meeresforschern auf der Jagd nach den schwer messbaren und deshalb umso geheimnisvolleren Wasserwirbeln!
(Wdh. morgen 7.10-7.40 Uhr)


Am 01.06.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Die Kanarischen Inseln - Nebelwald und Wüsten
Bis heute haben sich die Kanarischen Inseln ihre wilde Schönheit bewahrt. Subtropische Nebelwälder treffen auf karge Vulkanlandschaften und schneebedeckte Gipfel. Unzugängliche Schluchten münden in rauen, zerklüfteten Steilküsten oder ausgedehnten Wüsten. Die Inselgruppe im Atlantik nahe der nordwestafrikanischen Küste trägt den Beinamen "Inseln des Frühlings". Doch auf derselben geografischen Breite - kaum mehr als 100 Kilometer weiter im Osten - liegt die trockene, heiße Sahara. Verantwortlich für die subtropischen Urwälder auf den Kanarischen Inseln sind die "vientos alisios", die Passatwinde.
(Wdh. übermorgen 13.00-13.45 Uhr)


Am 02.06.17 05:05 - 06:00 Uhr auf 
ServusTV: Die Philippinen - Land der Gegensätze
"Auf legendären Routen" begibt sich auf die Phillippinen, ein Archipel voller Gegensätze. Dazu gehören die Inselgruppe Luzon mit der phillippinischen Hauptstadt Manila, die Inseln Palawan und Cebu. Die Philippinen zeichnen sich aus durch ihre außergewöhnliche Naturlandschaft: Terrassen, tiefe Wälder, Strände. Insgesamt besteht das Archipel aus 7000 großen und kleinen Inseln. Zwischen Tradition und Moderne, Armut und Reichtum gibt es auf den Philippinen viel zu entdecken.
(Wdh. heute 18.10-19.15 Uhr)


Am 02.06.17 07:32 - 07:35 Uhr auf 
SWR: Frage trifft Antwort - Wie hören Insekten?


Am 02.06.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Der Main von Würzburg bis Frankfurt
Weißwurstäquator wird der Main liebevoll genannt. Tatsächlich zieht er sich in vielen Windungen und Schnörkeln über 542 Kilometern von Ost nach West, quer durch Deutschland - vom Fichtelgebirge bis nach Mainz. Er ist der zweitlängste Fluss, der auf seiner ganzen Strecke in Deutschland fließt. Gleichzeitig ist der Main einer der am meisten verkannten Flüsse Deutschlands. In ihrer Dokumentation stellt Marion Pöllmann das freie und wilde Leben entlang des Mains vor. Gezügelt und doch unbändig - der Main ist ein Spiegelbild der deutschen Natur. Nirgendwo sonst sieht man besser die Macht des Lebens und die Kraft der Natur.


Am 02.06.17 11:10 - 12:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Australien/Victoria
Victoria, im Süden Australiens, ist der kleinste Bundesstaat des Kontinents. Am Rande von Bergen mit Riesen-Eukalypten stößt die Tasmanische See auf die legendäre Great Ocean Road. Es ist die Heimat einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt. Die Kontinentalverschiebung vor 50 Millionen Jahren hat Australien isoliert. So konnte die Natur lange Zeit ihren urzeitlichen Charakter bewahren. Sie veränderte sich erst mit der Ankunft der europäischen Kolonisten. Wissenschaftler, Umweltschützer und ehrenamtliche Helfer arbeiten eng zusammen, um die Vielfalt der einzigartigen Ökosysteme zu bewahren. Im Naturschutzgebiet Phillip Island stehen die Seebären- und Zwergpinguin-Populationen im Mittelpunkt der Forschungsarbeit von Wissenschaftlern. Die Riesen-Eukalypten sind für das Ökosystem in den Australischen Alpen unverzichtbar. Lachlan McBurney kämpft für ihren Erhalt. Die Brände während der Trockenzeit stellen eine große Gefahr dar. Eine Studie untersucht, wie viele Landsäugetiere sich in den betroffenen Gebieten wieder ansiedeln. Ray Thomas versucht in Gebieten mit intensiver Landwirtschaft die fortschreitende Wüstenbildung zu bekämpfen. Er kann erste Erfolge verzeichnen. Die Meeresbiologin und Genetikerin Kate Charlton-Robb erforscht die Delphine in der Bucht Port Phillip vor Melbourne. Keine Tierart ist so stark durch die Folgen der Erderwärmung bedroht wie der Koala. Janine unternimmt alles, um den Beutelsäuger zu retten.


Am 02.06.17 13:00 - 14:00 Uhr auf 
WDR: Der ökologische Preis der Energie
Jede Energie hat einen Preis. Neben dem Entgelt für die Stromanbieter gibt es auch einen ökologischen Preis, je nach Art der Energieerzeugung. Klimawandel und Feinstaubbelastung gehen auf das Konto fossiler Energien wie Erdöl, Erdgas. Den Preis dafür zahlen Großstadtbewohner mit gesundheitsgefährdenden Feinstaubwerten in der Luft oder die armen Anwohner flacher Küstengebiete. Aber auch Erneuerbare Energien bleiben nicht folgenlos: Die Nutzung von Biomasse etwa hat erhebliche Flächen in Deutschland in ökologisch problematische Mais-Wüsten verwandelt. Und der Kampf gegen landschaftsverändernde Windräder bewegt Anwohner wie Naturschützer. Welchen ökologischen Preis müssen wir für unsere Energieversorgung zahlen, welche Probleme wären vermeidbar? Und: Geht es besser und wenn ja, wie? Diesen Fragen gehen Birgit Klaus und Dennis Wilms mit zwei Studiogästen nach.


Am 02.06.17 15:25 - 15:50 Uhr auf 
arte: Der Tierentdecker
In dieser Folge begleitet ARTE den Amerikaner Steve Goodman auf eine Expedition in den Urwald von Madagaskar. Der Tierentdecker hat sich die Inventarisierung der madagassischen Artenvielfalt zur Lebensaufgabe gemacht. Als er 1987 nach Madagaskar kam, musste er feststellen, dass nur ein Bruchteil der artenreichen Flora und Fauna der Insel mit mehr als 15.000 endemischen Tier- und Pflanzenarten inventarisiert ist. Er beschloss, sich dieser Herausforderung zu stellen. Aus den Erhebungen können außerdem wertvolle Informationen für die menschliche Gesundheit abgeleitet werden.


Am 02.06.17 21:45 - 22:30 Uhr auf 
phoenix: Australiens Nationalparks - Die Insel der Teufel
Es leben nur 460.000 Menschen auf Tasmanien, einer Insel vor der Südostküste des australischen Festlands, die ungefähr so groß ist wie Irland. Obwohl er nur wenige menschliche Einwohner hat, ist dieser majestätische Staat reich an Naturwundern und für seine großen Gebiete unberührter Wildnis bekannt. Wallabies, Wombats und die ureigenen fleischfressenden Beuteltiere der Insel, die Tasmanischen Teufel, genießen ihren isolierten Lebensraum, der nahezu frei von natürlichen Feinden ist. Der Biologe Wade Anthony züchtet Tasmanische Teufel, die Teil seines eigenen Familienlebens geworden sind.
(Wdh. morgen 18.45-19.30 Uhr)


Am 03.06.17 09:15 - 10:10 Uhr auf 
PRO7-MAXX: Treehouse Guys - Ein Saloon in den Bäumen
Die Crew plant ein Baumhaus auf einem Baum, der sich in O'Brien, Oregon, befindet. Mit einer Baumhaus-Legende wie Michael Granier ist sich Familie Boltz sicher, dass nur die Baumhaus-Männer ein solches Projekt zustande bringen können.
(Weitere Folge heute 20.15-21.10 Uhr)


Am 03.06.17 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Im Königreich des Kasuars
Jeder Australienreisende, der Queensland durchquert, kennt das gelbschwarze Warnschild "Caution Cassowary crossing". Verwandt mit dem Kiwi und dem Strauß, hat der Kasuar eine beachtliche Körpergröße von 190 cm, also durchaus gefährlich für Autofahrer. Für die Bewohner von Mission Beach und anderen Städten entlang des Daintree-Regenwalds ebenso, denn der Kasuar ist nicht nur riesig, sondern auch gefährlich und klug. Er weiß, dass die Nähe des Menschen auch Nahrung bedeutet. "Helmkasuar" wird er genannt, weil er einen helmartigen Höcker auf dem Kopf hat. Der Tritt eines in die Enge getriebenen Kasuars kann für den Menschen lebensgefährlich sein. Da sich die Städte in Australien immer weiter in den Urwald gefressen haben, kommt es sogar immer wieder vor, dass man mitten in der Stadt einem Kasuar gegenübersteht. Die Aboriginees haben Jahrtausende mit dem Riesenvogel im Einklang gelebt. Der weiße Mann hat es aber in nur 200 Jahren geschafft, den Vogel fast auszurotten. Die Filmautorin zeigt das jetzige Leben des Kasuars, und was alles unternommen wird, um ihm noch eine Chance zu geben.


Am 03.06.17 11:55 - 12:50 Uhr auf 
PRO7-MAXX: Ax Men - Die Holzfäller
Mit der Axt in der Hand - oder der Motorsäge - versuchen vier Teams aus Holzfällern, sich im harten Wettbewerb im Nordwesten der USA zu behaupten. In Cajun Country hat Shelby Baumstämme erspäht, doch um sie zu bekommen, muss er sein Schiff durch einen schmalen Kanal manövrieren. Währenddessen muss Joe in Alaska dem neuen Crew-Mitglied Adrienne etwas Nachhilfe geben.
(Weitere Folge heute 22.55-23.55 Uhr)


Am 03.06.17 13:15 - 14:00 Uhr auf 
mdr: Elefanten im Hotel
Nathan Pilcher studiert und filmt seit 20 Jahren das Leben von Wildtieren in Afrika, insbesondere das von Elefanten. Seine Regeln dabei sind einfach: Er beobachtet die Tiere und stört sie nicht. Die Grenze zwischen Mensch und Tier ist ihm heilig und darf nicht überschritten werden. Doch in einer luxuriösen Lodge in Sambia geschieht etwas jenseits jeglicher Erwartung, das sowohl Nathan als auch Elefanten-Experten weltweit ratlos macht. Fünf wilde Elefanten steigen die Treppen zur Logde empor und betreten die Eingangshalle, um im Innenhof einen Mangobaum als Futterstelle zu benutzen. Hier sind die Manieren der Elefanten tadellos. Doch auf der anderen Seite des naheliegenden Flusses verursachen dieselben Tiere Chaos in den Dörfern, zerstören Ernten, reißen Zäune um, trampeln Häuser nieder und jagen den Dorfbewohnern regelmäßig Schrecken ein. Nathan möchte dieses Verhalten verstehen und folgt der kleinen Herde über einen Zeitraum von vier Jahren.


Am 03.06.17 13:30 - 14:00 Uhr auf 
sport1: STIHL Timbersports
Die besten Sportholzfäller der Welt zu Gast im hohen Norden Deutschlands: Schauplatz für die STIHL Timbersports Champions Trophy 2017 ist das Cruise Center Altona in Hamburg. Vor imposanter Hafenkulisse messen sich die Sportholzfäller im Zweikampf und zerlegen in weniger als einer Minute vier Holzblöcke zu Kleinholz. Kraft, Ausdauer und Präzision auf höchstem Niveau - die STIHL Timbersports Champions Trophy ist der härteste Wettkampf, den das Sportholzfällen zu bieten hat.


Am 03.06.17 15:10 - 15:50 Uhr auf 
arte: Wildes Thailand - Das grüne Herz
Ob in den Wäldern, dem fruchtbaren Flachland oder im Trubel der Städte - im Herzen Thailands kann sich die Natur noch immer gegenüber den menschlichen Bewohnern behaupten. Der aktuelle Teil der Reihe beginnt im lebendigen Bangkok. In diesem Großstadtdschungel leben viele bemerkenswerte Tierarten friedlich an der Seite der Menschen, zum Beispiel die Tokeh-Geckos und Warane, die sich durch das Getümmel von Tuk-Tuks und schwimmenden Märkten schlängeln. Auf der Weiterreise in die zentralen Tiefebenen und Halbwüsten sieht man funkelnde Tempel, die an die prächtigen Bauten des Orients erinnern. Die Ruinen dieser buddhistischen Tempel sind ein Zufluchtsort für Fledermäuse. In der Dämmerung wird man hier Zeuge eines ergreifenden Schauspiels, wenn sie in großen Gruppen zum Flug ansetzen und den jagenden Raubvögeln ausweichen. Nachts schleichen Tiger durchs Unterholz und lauern auf ihre Beute. Und nicht weit entfernt findet im Schein des Kerzenlichts eine buddhistische Zeremonie statt, bei der die Mönche die Bäume segnen und so den Schutz guter Geister auf sich lenken.


Am 03.06.17 15:55 - 16:40 Uhr auf 
arte: Wildes Thailand - Der geheimnisvolle Norden
Der thailändische Norden ist landschaftlich sehr vielfältig und zu knapp zwei Dritteln von bewaldeten Bergen bedeckt. In diesem grünen Teppich des bergigen Hochlandes verstecken sich einige der seltensten Kreaturen der Erde. Dazu zählen Leoparden, Schabrackentapire und Binturongs. Außerdem beherbergt diese abgeschiedene Gegend uralte Gemeinschaften, in denen Mensch und Natur erstaunliche Bündnisse eingehen. Im Bergnebel des berühmten Goldenen Dreiecks strömen mehrere Flüsse zusammen und bilden Wasserfälle, die sich ihren Weg durch tiefe Täler und Schluchten bahnen. Die beeindruckende Berglandschaft mit faszinierenden Ausblicken über das Wolkenmeer wirkt fast wie eine Traumwelt. Die Weißhandgibbons und die Südlichen Brillenlanguren haben sich in den Baumkronen eingerichtet, während sich etwas weiter unten wilde Elefanten versammeln und in aller Ruhe an den Salzsteinen lecken, die im üppigen Wald verstreut sind. Und Makaken angeln in flachen Flüssen, in denen auch Süßwasserkrebse heimisch sind, nach amphibischen Schnecken.


Am 03.06.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
tagesschau24: Heinz Sielmann - Ein Leben für die Natur
Seine Expeditionen ins Tierreich führten Kameramann und Verhaltensforscher Prof. Heinz Sielmann in die entlegensten Winkel der Erde. Aus tiefer Überzeugung hat er eine Stiftung für den Naturschutz gegründet. Sielmann hatte stets die wild lebenden Tiere im Visier: ob Berggorillas in Zentralafrika, Echsen und Darwin-Finken auf den Felsen von Galapagos oder Albatrosse vor der Antarktis. Die Verhaltensweisen von Tieren hat er einem Millionenpublikum in seiner Sendung Expeditionen ins Tierreich und in vielen Kinofilmen näher gebracht. Internationale Anerkennung erlangte er auch mit seinen Unterrichtsfilmen aus den Kinderstuben der heimischen Tierwelt. Nur was wir kennen und lieben, sind wir auch bereit zu schützen , sagte Heinz Sielmann. Aus dieser tiefen Überzeugung hat der Tierfilmer eine Stiftung für den Naturschutz gegründet. Die Sielmann-Stiftung will die letzten Zufluchtsorte für seltene Tierarten erhalten und vor allem Kindern die Natur näher bringen. Heinz Sielmann und seine Frau Inge kauften jedes Jahr schützenswerte Gebiete, wie beispielsweise ehemalige Tagebaugebiete und Teile des ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifens. Zur Sielmann-Stiftung gehören rund 3000 ha, die größte Naturschutzlandschaft in Privatbesitz. Die Sielmanns operierten international: Sie finanzierten beispielsweise die älteste Vogelwarte am Kurischen Haff in Ostpreußen, ein Vogelschutzcamp in Süditalien und investierten jedes Jahr rund neun Millionen Euro in Stiftungsprojekte. Herzstück der Stiftung ist das Gut Herbigshagen bei Duderstadt im Eichsfeld. Hier werden zum Thema Naturschutz Workshops und Seminare für Erwachsene und Kinder organisiert. Hier ging Heinz Sielmann auch im Alter mit dem gleichen Engagement ans Werk wie früher an seine Filmprojekte.
(Wdh. kommende Nacht 1.15-2.00 Uhr)


Am 03.06.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Australiens Nationalparks - Der Regenwald
Im Daintree Nationalpark treffen Regenwald und Riffe auf magische Weise aufeinander. Der Park befindet sich im nördlichen Australien, im Zentrum der feuchten Tropengebiete Queenslands, einem Weltkulturerbe der UNESCO. Die Region ist ein Bindeglied zu längst vergangenen Zeiten, mit einer urzeitlichen Welt, die mehr als 50 Millionen Jahre zurück liegt. Der Biologe Peter Byrne und sein Forschungsteam nutzen einen gigantischen Kran, um einen einzigartigen Blick von dem zu erhaschen, was für viele die letzte biologische Grenze darstellt: der Regenwald aus einer gänzlich neuen Perspektive. Dort treffen die Baumwipfel auf die Atmosphäre, der Wald wird von Vögeln und verschiedensten Säugetieren bewohnt, die das Laub als luftige Autobahn nutzen und sich niemals auf den Waldboden wagen müssen, um zwischen den Futterquellen zu pendeln.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 03.06.17 21:20 - 22:10 Uhr auf 
kabel1doku: Yellowstone - Winter
Der Winter ist lang und schwer in Yellowstone. Meterdicke Schneeschichten bedecken das Land. Während die Elche und Bisons zunehmend an Kraft verlieren, werden die Wolfsrudel stärker.


Am 03.06.17 22:00 - 22:55 Uhr auf 
arte: Yellowstone-Nationalpark - Warum verschwinden die Wapitis?
Jedes Jahr im Frühling ziehen Wapiti-Hirsche aus den verschneiten Bergen des US-Bundestaats Montana in die wilde Naturlandschaft des Yellowstone-Nationalparks. Früher traten einige Zehntausend Tiere diese Wanderung an, aber seit zehn Jahren nimmt ihre Zahl rapide ab und liegt nun nur noch bei knapp 3000: Die Hirsche im Yellowstone sterben aus. Dies alarmiert Ranger und Wissenschaftler, denn die Hirschherden sind ein wichtiger Bestandteil des ältesten Nationalparks der Welt, der eines der letzten nahezu intakten Ökosysteme der gemäßigten Klimazone schützt. Der Filmemacher Manfred Corrine begleitet drei Biologen vor Ort bei ihren Forschungen über den Rückgang des Hirschbestands. Jedes noch so kleine Indiz wird zurückverfolgt und fügt sich in das Mosaik des faszinierenden und komplexen Ökosystems. Mit modernsten wissenschaftlichen Methoden gelingt es den Forschern, bislang unbekannte Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Lebewesen im Yellowstone aufzudecken, die das Verschwinden der Hirsche erklären könnten. Die Dokumentation begleitet diese Spurensuche in einer atemberaubenden Landschaft. Sie erläutert die Bedeutung ausgeglichener Ökosysteme und zeigt Lösungen auf, um das ökologische Gleichgewicht eines der berühmtesten Naturparks der Welt wiederherzustellen.


Am 04.06.17 05:05 - 05:50 Uhr auf 
3sat: Die Chepang - Nepals vergessene Ureinwohner
Einst zogen die Chepang im Süden von Nepal als Nomaden durch die Wälder. Vor einigen Jahrzehnten dann wurden sie zwangsangesiedelt. Seitdem versuchen sie sich an ihre neuen Lebensbedingungen anzupassen. Als die beiden Deutschen Daniela Jährig und ihr Mann Steffen Schöley zum ersten Mal in die Region kamen, waren sie angetan von dem freundlichen Volk. Als ihnen auffiel, dass fast nur Jungs zur Schule gingen, gründeten sie den Verein "LiScha Himalaya" und starteten ein Bildungsprojekt für Mädchen. Die Dokumentation "Nepal - Hilfe für ein vergessenes Volk" stellt Daniela Jährig und Steffen Schöley und ihren Verein "LiScha Himalaya" vor.


Am 04.06.17 06:05 - 07:35 Uhr auf 
hr: Urwald, Steppe, Felsenmeer - Naturschätze in Hessen
Von den "Wolkenbrüchen" im nordhessischen Trendelburg über den Lahnmarmor-Steinbruch im Westen Hessens bis zur Sandsteppe im südlichen Viernheim: Hessen hat eine beeindruckende Vielfalt an Naturschätzen vorzuweisen. So bietet Hessens größtes Naturschutzgebiet, der Kühkopf, Lebensraum für 125 Brutvogelarten. Bedeutender Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen ist auch die Viernheimer Heide mit ihrem Steppencharakter. Anders das Felsenmeer im Odenwald: Hier kollidierten vor 340 Millionen Jahren Urkontinente - ein weiterer hessischer Naturschatz. Die Saurierspuren von Eiterfeld, der Lahnmarmor aus Villmar und die Urwaldzelle von Braunfels als Laubmischwald mit dem kleinsten Hirschkäfer Europas als Bewohner prägen Hessen ebenso unverwechselbar wie die Wooghölle, ein Urwald-Steilhang am nordhessischen Edersee, oder die 1000 Jahre alte Tanzlinde von Schenklengsfeld. Die Bandbreite ist enorm: Auch der Reinhardwald mit dem Urwald Sababurg und die Wolkenbrüche bei Trendelburg, Erdfalltrichter, die durch ungewöhnliche Auswaschungen im Gestein entstanden sind, gelten als einmalig.


Am 04.06.17 06:35 - 08:25 Uhr auf 
RTL2: Unsere Erde
"Unsere Erde" zeigt Aufnahmen von Wildtieren, die fernab menschlicher Zivilisation in ihrer ureigensten Umgebung leben. Der Film beschreibt außerdem die Pflanzenwelt der verschiedenen Klimazonen der Erde und zeigt in noch nie dagewesener Weise Landschaften im Spiegel der Jahreszeiten. Die Reise beginnt im arktischen Winter, südlich des Nordpols. Eine Eisbärenmutter verlässt nach dem Ende der Polarnacht mit ihren Jungen ihre Höhle, während ein Eisbärenmännchen auf schmelzenden Eisschollen auf Nahrungssuche geht. Der Film folgt dem wärmenden Einfluss der Sonne nach Süden. In der ausgetrockneten Kalahari-Wüste müssen Elefantenherden lange Wanderungen auf sich nehmen, in der Hoffnung auf frisches Wasser. Eine Elefantenmutter führt ihr Kleines mit Entschlossenheit bis zu den Wasserquellen des Okavango. Die Kamera folgt danach einer Buckelwalmutter und ihrem Kalb unter Wasser auf der wohl längsten Wanderung aller Meeressäugetiere von den Tropen bis zu den Gewässern der Antarktis, stets auf der Suche nach Nahrung. Die beiden Regisseure Alastair Fothergill und Mark Linfield haben in dieser spannenden BBC-Produktion die Schönheit unserer Erde in einzigartigen Bildern eingefangen. "Unsere Erde" ist die bis dato aufwändigste und teuerste Naturdokumentation überhaupt. Der Film entstand in fünf Jahren Produktionszeit. Ein Kamerateam mit über 40 Spezialisten drehte 1.000 Stunden Filmmaterial in 26 Ländern an über 200 Drehorten. Dank modernster Hightech-Kameratechnik können Tiere und Landschaften in sensationeller Qualität und aus einer Perspektive betrachtet werden, die der Mensch mit eigenen Augen so eigentlich nicht sehen könnte. Die kongeniale Filmmusik wurde von den Berlinern Philharmonikern eingespielt.


Am 04.06.17 14:50 - 16:20 Uhr auf 
rbb: Russland - Im Reich der Tiger, Bären und Vulkane
Das Riesenreich Russland ist einer der spektakulärsten Naturräume unseres Planeten. In atemberaubenden Bildern und mit der Stimme von Siegfried Rauch erzählt diese Kinofassung von der beeindruckenden Tier- und Pflanzenwelt Russlands. Dank modernster Ausrüstung und endloser Geduld der Fernsehteams sind Aufnahmen gelungen, die zum Teil noch nie zuvor von einer Kamera eingefangen wurden. Es sind die ersten und vielleicht letzten Bilder von faszinierenden Arten, wie zum Beispiel dem Amurtiger. Unendliche Weiten eröffnen eine Welt aus Schnee und Eis, in der jedes Leben erstirbt. Andere unbekannte Regionen erstrahlen farbenprächtig im Sommer. Trotz dieser Extreme verbirgt sich dort Lebensraum für eine faszinierende Artenvielfalt: äsende Elche im Ural, kämpfende Riesenseeadler in Kamtschatka, Eisbären auf der Jagd in der Arktis oder muntere Robben im Baikalsee.


Am 04.06.17 15:50 - 16:40 Uhr auf 
PRO7-MAXX: Treehouse Guys
Wer hat als Kind nicht von seinem eigenen Baumhaus geträumt? James "B'fer" Roth, Chris "Ka-V" Haake und ihre Kompagnons machen diesen Traum wahr. Aber nicht einfach nur mit ein paar windschiefen Holzbrettern und einer wackeligen Leiter. Die "Treehouse Guys" denken groß. Ihr Credo: kein Baum zu hoch, kein Projekt zu kompliziert. Das Team aus Konstrukteuren und Designern entwickelt für seine Kunden - und deren Bäume - individuelle Baumhaus-Lösungen.
(Vier weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 20.15 Uhr)


Am 04.06.17 19:15 - 20:00 Uhr auf 
ARD: Amerikas Naturwunder - Yellowstone
Es gibt nur wenige Orte auf der Welt, die so atemberaubend sind wie der Yellowstone-Nationalpark. Schon früh erkannte man seine Besonderheit und so wurde er als erster Nationalpark der USA unter Schutz gestellt. Nicht nur seine Artenvielfalt, seine unendlichen Wälder und weitläufigen Täler suchen ihresgleichen, der Park besticht auch durch seine einzigartige Lage. Er liegt auf dem weltweit größten aktiven Supervulkan. Die Winter im Yellowstone-Nationalpark sind hart und bitterkalt. Selbst für die gut isolierten Bisons, die wieder zu Tausenden über die weiten Ebenen ziehen, eine harte Zeit. Die massigen Tiere graben sich mit ihren gewaltigen Köpfen tief in den Schnee, um an das spärlich verbliebene Gras zu gelangen. Neben dem Bison hat auch ein anderes Tier seinen Platz in der Natur zurückerobert: der Wolf. Auch er ist gut an den Winter angepasst und versucht sein Glück bei der Jagd auf Wapitis.


Am 04.06.17 19:30 - 20:15 Uhr auf 
ZDF: Unsere Wälder (2/3) - Ein Jahr unter Bäumen
Frühling, Sommer, Herbst und Winter bringen nicht nur Farbe in unsere Wälder, jede Jahreszeit öffnet kurze Zeitfenster, die viele Waldbewohner nutzen müssen, um zu überleben. Von der verschwenderischen Blütenpracht der Frühblüher, denen nur wenige Wochen unter kahlen Bäumen bleiben, um Kohlenhydrate für das ganze Jahr zu produzieren, bis zur Samenfülle der Mastjahre, in denen Bäume über hunderte von Kilometern ihre Blüte synchronisieren - und damit die Menge ihrer Früchte. In Mastjahren überschwemmt der Wald seine Bewohner derart mit Nahrung, dass genug Samen überbleiben, aus denen neue Bäume wachsen können. Sind Zapfen und Bucheckern, Eicheln und Nüsse im Herbst von den Bäumen gefallen, folgen wenig später die Blätter. Die Bäume verhindern so, dass ihnen bei Frost die Leitungen platzen. Und sie bereiten sich auf den Winterschlaf vor. Ebenso die Tiere. Manche - wie die Siebenschläfer - verbringen bis zu elf Monate im Schlaf. Denn wenn es nichts zu futtern gibt, sind sie so am sichersten vor ihren Feinden. Andere - wie die Rothirsche - schlafen quasi im Gehen. Animationen zeigen, wie im Lauf der Jahre Nahrung für alle Waldbewohner entsteht, etwa das Holz der Bäume, und warum Spechte bis zu 10.000 Mal am Tag darauf herumhämmern können, ohne Kopfschmerzen zu bekommen. Viele Lebewesen im Wald leben im oder vom Holz der Bäume. Doch manche Untermieter - wie die Borkenkäfer - können dabei wahre Massaker anrichten.
(Wdh. kommende Nacht 2.05-2.50 Uhr)


Am 04.06.17 20:15 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Wildes Frankreich
Leben wie Gott in Frankreich - dieses Sprichwort kommt nicht von ungefähr. Aber es sind nicht nur die Menschen und ihr Lebensstil des savoir vivre, die Frankreich ausmachen - das größte Land Westeuropas bietet eindrucksvolle Naturlandschaften und eine faszinierende Vielfalt an Tieren und Pflanzen. In 90 atemberaubenden Minuten zeigt dieser Film die vielen unterschiedlichen Facetten eines Landes, in dem die Grenzen der Lebensräume von Menschen und Tieren miteinander verschmelzen wie nirgendwo sonst.


Am 05.06.17 06:50 - 08:20 Uhr auf 
WDR: Das grüne Wunder - Unser Wald
Noch bis weit in das Mittelalter hinein war die Mitte Europas von dichtem Wald bedeckt. Trotz des Raubbaus durch die Jahrhunderte sind bis heute großflächige Waldgebiete erhalten geblieben, die oft unzugänglich für Spaziergänger und Wanderer sind. Der aufwändige Kinofilm von Jan Haft bietet nach seinem weltweiten TV-Erfolg "Mythos Wald" weitere sensationelle Einblicke in das geheime Leben von den Pflanzen und Tieren in unserer Heimat. Durch den Einsatz von modernsten Spezialtechniken wie HD-Highspeed-Kameras, die bis zu 2.000 Bilder pro Sekunde produzieren, computergesteuerten Zeitraffern, Minikameras für Makroaufnahmen, Kränen und Seilzügen für "fliegende" Kamerabewegungen, sind betörend schöne Bilder entstanden. Es sind Aufnahmen aus der heimischen Natur, wie man sie vorher noch nicht gesehen hat. Sie zeigen den Lauf eines Jahres im Wald, sind hautnah bei den vielen Lebewesen in allen Ebenen aufgenommen: von den Baumkronen bis zur "Unterwelt". Das "grüne Wunder" wird erst im Zusammenspiel der unzähligen Organismen, die im Film aus allen Perspektiven gezeigt werden, offenbar: Der Wald ist ein wohl organisiertes System von den kleinsten Lebewesen, den Ameisen und Pilzen, bis hin zu den größten Gewächsen, den Bäumen. Jan Haft stellt in diesem Film aber auch die Frage: Was ist ein guter Wald? Ist er ein dichtes, allumspannendes Blattwerk, so wie es noch die alten Römer von Germanien berichteten? Tatsächlich enthüllt der Film ein sehr viel differenzierteres Bild vom Wald und nimmt den Zuschauer am Ende auf eine Zeitreise bis vor die letzte Eiszeit mit. Darin sieht man den wirklichen Urwald, so wie er in unseren Breiten ohne den Einfluss des Menschen wuchs.


Am 05.06.17 07:30 - 08:15 Uhr auf 
phoenix: Expedition Alaska (1/2)
Alaska - der nördlichste amerikanische Bundesstaat fasziniert mit seiner atemberaubenden Landschaft: Beeindruckende Berge, riesige Eiswüsten, mächtige Flüsse, unendliche Tundren und eine unglaublich vielfältige Tierwelt. Doch diese wilde Idylle verändert sich so schnell wie nie zuvor und ist damit in großer Gefahr. "Expedition Alaska" zeigt gemeinsam mit Umweltwissenschaftlern, Polarökologen und Tierfilmern, welche bereits sichtbaren Veränderungen die globale Erderwärmung in der ansonsten unberührten Wildnis hervorgerufen hat. Die Hauptbedrohung: die Temperaturen steigen hier viermal so schnell wie in anderen Gebieten der Erde. So schmilzt beispielsweise der Mendenhall-Gletscher heute doppelt so schnell wie noch vor zwanzig Jahren und die Zahl von zerstörerischen Borkenkäfern steigt explosionsartig an.Das Filmteam wird von ortskundigen Guides begleitet. Sie führen die Kameraleute zu einzigartigen Naturschauplätzen und machen es möglich, Karibus, Wölfe und Grizzlys aus nächster Nähe zu erleben.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 8.15-9.00 Uhr)


Am 05.06.17 09:50 - 10:35 Uhr auf 
mdr: Wildes Karelien
Singschwäne verkünden mit trompetenartigem Gesang den Beginn der neuen Jahreszeit: In Karelien wird es Licht! Die Sonne erscheint endlich wieder über dem Horizont und befreit die wald- und wasserreiche Landschaft im Norden Russlands von Eis und Dunkelheit des langen Winters. Helligkeit, Wärme und Energie wecken die Natur aus der Winterstarre. Birkhähne balzen, Braunbärenmütter mit ihren Jungen durchstreifen die Taiga auf der Suche nach vorjährigen Preiselbeeren. Die Blütenpollen der selten gewordenen karelischen Maser-Birken färben die Uferzonen der zahllosen Seen gelb. Licht hat in Karelien eine ganz besondere Bedeutung. Es heißt, dass es hier nur zwei Jahreszeiten gibt: Den acht Monate langen Winter und den vier Monate kurzen Sommer. Schon die ersten Sonnenstrahlen zaubern einen glänzenden Schimmer auf die Wellen des Vodlozero Sees. In den Weißen Nächten im Mittsommer geht die Sonne gar nicht unter und lässt das Leben auch "nachts" pulsieren. Doch bereits Anfang September verlassen die Singschwäne mit der sinkenden Sonne wieder Karelien. Mit einem letzten fantastischen Aufglühen der Polarlichter fällt das Land erneut in Dunkelheit und Winterschlaf. Die Russland-Kenner Axel Gebauer und René Kirschey führen durch einen kurzen Sommer voller Leben, durch Landschaften aus Wasser und Licht, so schön und ursprünglich, wie sie in Europa nur noch selten zu erleben sind.


Am 05.06.17 11:40 - 12:30 Uhr auf 
3sat: Palast der Natur - Schloss Chambord
Rund um Schloss Chambord in der Loire-Region liegt der größte und älteste Naturpark Europas. Der Film zeigt diesen Mikrokosmos der europäischen Wälder in allen vier Jahreszeiten.In den majestätischen Schlossgärten lebt eine bemerkenswerte Pflanzen- und Tierwelt. Mit mehr als 5000 Hektar Wald bietet Chambord ein Paradies für die hier lebenden Tiere.


Am 05.06.17 15:00 - 15:45 Uhr auf 
SWR: Handwerkskünstler - Wie man mit Holz arbeitet
Am Beispiel von drei Handwerkern stellen wir Menschen vor, die mit Holz als Rohstoff arbeiten: den Tischler Leander Sommer, den Bootsbauer Heiko Kircher und den Küfer Ralf Mattern. Tisch, Boot und Fass entstehen wie immer in der SWR-Dokumentarfilmreihe "Handwerkskunst!": mit Sorgfalt und nachvollziehbar - vor allem aber schön langsam.
(Wdh. morgen 8.50-9.35 Uhr)


Am 05.06.17 17:10 - 17:40 Uhr auf 
arte: Unterschätzte Wespen - Was können sie wirklich?
Viele Menschen reagieren ängstlich auf Wespen und versuchen sie zu vertreiben. Dabei sind sie eigentlich nützliche Tiere. Doch was leisten Wespen für unser Ökosystem? Und was machen sie sonst noch - außer uns tierisch auf die Nerven zu gehen oder uns gar zu stechen? Wieso stehen viele Wespenarten auf Fleisch und Süßes? Warum sollte man Wespen nicht anpusten? Wie kann man sich vor Wespenstichen schützen? Und was hilft wirklich, wenn man gestochen wurde?
(Wdh. morgen 7.15-7.45 Uhr)


Am 05.06.17 17:15 - 18:00 Uhr auf 
SWR: Unsere schönsten Naturparks
Wildromantische Schluchten und blühende Moore, dichte Wälder und bizarre Felsformationen, liebliche Weinbergterrassen, kristallklare Maare, erloschene Vulkane - Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben viel an Naturschönheiten zu bieten. 16 Naturparks und Biosphärengebiete in den beiden Bundesländern schützen die vielfältigen Naturlandschaften. Das SWR Fernsehen zeigt sechs der schönsten Naturparks im Südwesten Deutschlands und was man dort erleben kann. Die Reise führt in Baden-Württemberg vom Südschwarzwald, dem größten Naturpark Deutschlands, über das einzige Biosphärengebiet des Bundeslandes, die Schwäbische Alb, bis in den Schönbuch, der gerade zum Waldgebiet des Jahres 2014 gewählt wurde. In Rheinland-Pfalz werden der Pfälzer Wald, der sowohl Naturpark als auch Biosphärengebiet ist, der Naturpark Saar-Hunsrück, der 2015 Nationalpark wird, und die Vulkaneifel, der jüngste Naturpark in Rheinland-Pfalz, gezeigt. Durch die Sendung führen zwei Naturexperten, die sich tagtäglich mit Herz und Seele für die Wälder und den Naturschutz einsetzen: Ulrike Abel, Forstwirtin und stellvertretende Forstamtsleiterin in Kaiserslautern, und Achim Laber, der Feldberg-Ranger, seit 25 Jahren Naturschutzwart am Feldberg.


Am 05.06.17 19:00 - 19:45 Uhr auf 
SWR: Schatzkammer Wald - Die Geschichte der Holznutzung im Südwesten
Der Wald bedeutet für viele Menschen Erholung und Freizeit. Doch er ist auch Vorratskammer und Einnahmequelle. Das galt vor allem für Generationen im waldreichen Südwesten. Der Film erzählt in vielen Geschichten, wie vielfältig Menschen den Wald nutzen und wie wichtig er schon immer für Arbeit und Brot, manchmal sogar Reichtum, war. Fotos in einer Zeitschrift aus dem Jahr 1949 treiben Walter Trefz fast die Tränen in die Augen: Baumstümpfe soweit das Auge reicht, der Wald rund um Freudenstadt ein einziges Chaos, kahlgeschlagen über viele hunderte Hektar. Walter Trefz, Förster im Ruhestand, hat die sogenannten "Franzosenhiebe" als Junge miterlebt. Im Stadtarchiv Freudenstadt sieht er zum ersten Mal die Bilddokumente. Nach dem zweiten Weltkrieg forderte die französische Besatzungsmacht Reparationszahlungen. Holz war dabei eine wichtige Währung. Also wurden weite Flächen gerodet. Damit wurden die Menschen im Schwarzwald mitten ins Herz getroffen. Als es wenig später galt, hunderte von Fichtenschösslingen neu zu setzen, bewarben sich Frauen aus der Umgebung für diese Arbeit. Viele von ihnen verdienten damit zum ersten Mal ihr eigenes Geld. Es entstand eine Tradition von Waldarbeiterinnen, die sich bis heute in der Region fortsetzt.
Eine ganz besondere Art der Waldnutzung gibt es bis heute auf der Schwäbischen Alb. Schäfer Dieter Hertler treibt Schafe und Ziegen zum Grasen nicht auf die Wiese, sondern in den Wald. Im Mittelalter war das Alltag. Doch da Nutztiere im Wald viel Schaden anrichten können, ist die Waldweide heute laut Gesetz verboten. Nur hier auf der Nordalb gibt es diese Ausnahme. Dadurch bleibt eine alte Kulturlandschaft, der sogenannte Hutewald, erhalten, die es sonst nirgendwo mehr gibt. Er besteht aus Buchen mit ausladenden Kronen, licht bewachsen auf Grund der knabbernden Tiere.
(Wdh. morgen 9.35-10.20 Uhr)


Am 05.06.17 19:30 - 19:40 Uhr auf 
ServusTV: Mit Mut und Motorsäge - Die Wipfelstürmer
Die Serie begleitet ganz persönliche Abenteuer von Menschen in allen Regionen Österreichs - allein oder im Team, in der Natur, im Beruf oder als Berufung - und widmet sich den stillen Helden des Alltags: wie Bergrettern, Fassaden-Kletterern, Nationalpark-Rangern oder Sportlern. Auch „Hobby-Pioniere“, die in ihrer Freizeit steile Klippen und wilde Gewässer bezwingen, sich im Einklang mit der Natur durch den Wald schlagen, sind die Zutaten für unsere spannende Reihe.


Am 06.06.17 06:10 - 06:50 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Sorge um Bo
Bobbys Truck-Fahrer Bo wurde mit einer Gallenblasen-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Bei der anschließenden Operation kommt es zu Komplikationen. Bo muss auf der Intensivstation künstlich beatmet werden. Die Nachricht vom kritischen Gesundheitszustand des Holzarbeiters verbreitet sich im Sumpf wie ein Lauffeuer. An Tagen wie diesen sind die Männer froh, dass sie im Wald so schwer schuften müssen. Das hindert sie zumindest daran, zu viel über ihren schwer kranken Kumpel nachzudenken.
(Weitere Folgen bis Freitag um dieselbe Zeit)


Am 06.06.17 08:40 - 09:25 Uhr auf 
arte: Amerikas Naturwunder - Everglades
Die Everglades - die größte subtropische Wildnis der USA. Ein scheinbar unendliches Marschland im Südosten des Landes. Tatsächlich sind die Everglades aber kein Sumpf, sondern ein sehr seichtes und langsam fließendes Flusssystem. Daher ist das Wasser überraschend klar und bietet einen Lebensraum für eine Vielzahl an unterschiedlichen Arten. Alligatoren und der merkwürdig anmutende Waldstorch sowie die sogenannten Key-Weißwedelhirsche, die in den dichten und undurchdringlichen Mangrovenwäldern der Florida Bay leben, spielen eine zentrale Rolle in diesem Ökosystem.


Am 06.06.17 09:25 - 10:05 Uhr auf 
arte: Die Channel Islands vor Kaliforniens Küste (1/3)
Im Pazifik vor Los Angeles liegen die Channel Islands, die kalifornischen Kanalinseln. Der Archipel aus acht Inseln veranschaulicht eindrucksvoll die Folgen menschlicher Eingriffe in die Natur. Vor rund 13.000 Jahren entdeckten Indianer die Inselgruppe und fanden dort einen wahren Garten Eden vor, ohne Raubtiere und mit schier unerschöpflichen Nahrungsquellen zu Wasser und zu Land. So lebten sie jahrtausendelang - bis zur Ankunft der Kolonisten aus Europa. Die Spanier und ihre katholischen Missionen zerstörten die natürliche Ordnung, auf der die Indianer ihre Existenz aufgebaut hatten.


Am 06.06.17 10:05 - 10:50 Uhr auf 
arte: Die Channel Islands vor Kaliforniens Küste (2/3)
Die acht Vulkaninseln gehören zu den ältesten Siedlungsgebieten Nordamerikas. Die Inselgruppe ist ein wahres Naturparadies. Mehrere große Meeresströmungen laufen hier zusammen, wo sich die ersten indigenen Völker Amerikas niederließen und Jahrtausende lang lebten. Mit der Ankunft der europäischen Siedler vor etwa 200 Jahren begann jedoch ein radikaler Wandel. Die Dokumentation veranschaulicht, wie der Mensch die Natur des Archipels nach und nach zerstörte. Im 19. Jahrhundert lockten scheinbar unerschöpfliche natürliche Ressourcen Zehntausende Siedler in den Westen. Pelze und Fett der großen Meerestiere waren ein beliebtes Handelsgut - die Ausbeutung der Ozeane begann. Der Boden wurde zur Viehhaltung genutzt. Farmer zogen in neu errichtete Ranches und brachten Tausende Kühe, Pflanzensamen, aber auch Ratten und andere exogene Arten mit. Durch diese neuen Spezies geriet das natürliche Gleichgewicht ins Wanken; das Vieh fraß die Vegetation und innerhalb kürzester Zeit verödeten Hügel und Täler. Auf einer der Inseln entstand sogar eine Stadt: Avalon entwickelte sich rasch zum bevorzugten Ferienort der High Society von Los Angeles, und an der Küste von Santa Catalina wurden nicht weniger als 600 Filme gedreht. Im Zweiten Weltkrieg versetzte man dem Archipel mit der Errichtung eines Marinestützpunktes den Todesstoß. Nach Kriegsende rief die zerstörte Natur alarmierte Wissenschaftler auf den Plan, und man wurde sich langsam des desaströsen Eingriffs in die Natur bewusst.


Am 06.06.17 10:50 - 11:50 Uhr auf 
arte: Die Channel Islands vor Kaliforniens Küste (3/3)
Durch jahrelange Weidewirtschaft und die daraus resultierende Erosion sind die Böden der kalifornischen Kanalinseln heute völlig ausgetrocknet. Von den Wäldern blieben nur noch ein paar Eichen übrig, der Tierbestand schwindet beängstigend schnell dahin. Im Meer entdeckten die Forscher, dass das Insektenschutzmittel DDT seit Jahrzehnten für das Sterben großer Raubfische verantwortlich ist. Nun riefen Nationalparks und private Organisationen ein breit angelegtes Sanierungsprogramm ins Leben: Die Inseln sollen von nicht endemischen Arten befreit und wieder mit heimischen Tier- und Pflanzenarten bevölkert werden. Damit sich die Vegetation erholen kann, wurden Zehntausende Schweine und Schafe getötet. Königsadler werden auf dem Kontinent gefangen und auf den Inseln wieder ausgesetzt. Das Vorhaben ist umstritten: Tierschützer beschuldigen Wissenschaftler, hier zu stark in die Natur einzugreifen und bei der Ansiedlung der Arten zu stark zu experimentieren. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Rettung und der Wiedereinführung heimischer Tierarten wie Inselfuchs, Weißkopfseeadler und Meeresotter. Die Methoden der Forscher zur Wiederherstellung des ursprünglichen Ökosystems sind spektakulär und nicht unumstritten - aber sie zeigen bereits erste Erfolge.


Am 06.06.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Schimpansen: Super schlau und tierisch frech!
Im afrikanischen Nationalpark Gashaka Gumti lebt, in Grüppchen verstreut, ein großer Schimpansen-Clan, dessen Lebensweise seit Jahren von dem Biologen Andrew Fowler erforscht wird. Tagelang ist Felix mit Andrew im Urwald unterwegs, auf der Suche nach Schimpansenspuren. Sie finden Werkzeuge und Heilpflanzen, die bei den klugen Affen im Gebrauch sind. Doch die Schimpansen selbst lassen sich zunächst nicht blicken. Freilebende Schimpansen sind sehr scheu und meiden die Menschen. Doch die Neugier der Affen siegt: Jetzt beobachten sie ihrerseits die Eindringlinge in ihrem Revier. Letztlich gelingt es Andrew mit einem Trick sogar, die Schimpansen anzulocken.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 06.06.17 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Auf der Suche nach dem Wendehals
Sonntag, 3 Uhr morgens. Im dunklen Duvenstedter Brook stehen fünf Gestalten im Halbdunkel neben ihren Fahrrädern und spitzen die Ohren. Es sind die Mitglieder des Teams "Hamburch mein Perlhuhn", die heute am deutschlandweiten Birdrace teilnehmen. Sie sind schon um zwei Uhr früh aufgestanden, haben ihre Fahrradtaschen beladen und werden bis zum späten Abend, mit dem Rad und der U- und S-Bahn, kreuz und quer durch Hamburg düsen, immer auf der Suche nach außergewöhnlichen Vögeln. Ihre Route führt in den Wohldorfer Wald, von dort aus geht es weiter über den Öjendorfer See und Billstedt, dann an die Elbe zum Holzhafen. Danach besuchen sie noch zwei Gebiete in der Elbmarsch. Gegen 22 Uhr wollen sie in der Fischbeker Heide sein. Eine Route auf der die Vogel-Sucher mehr als 100 verschiedene Arten hören und zum Teil auch sehen werden.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)


Am 06.06.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Kroatien - Naturparadies zwischen Donau und Adria
Malerische Buchten, fangfrischer Fisch direkt am Hafen, hunderte von Inseln, eingestreut in tiefblaues Wasser - Kroatien, das ist die Adria schlechthin. Der Süden, Dalmatien, ist ein schmaler von steilen Bergen und dem Mittelmeer begrenzter Küstenstreifen, der sich über 400 Kilometer zwischen Zadar, Split und dem Weltkulturerbe Dubrovnik erstreckt. An den schroffen Berghängen entstehen die stärksten Fallwinde Europas, die Bura - gefürchtet bei Einheimischen und zahllosen Seglern. Die üppigen Wälder Kroatiens sind die Heimat von Braunbären, Luchsen und Rotwild. Sie bilden den fließenden Übergang zu den Ebenen des Ostens, den Flussniederungen an Save, Drau und Donau, einmaligen Auenlandschaften, die Jahr für Jahr im Wasser ertrinken. Wo See- und Kaiseradler, Löffler, Purpur- und Graureiher zuhause sind und wo in urigen Dörfern aus 200-jährigen Holzhäusern mehr Störche als Menschen wohnen. Die Naturfilmer Ernst Sasse und Hans-Peter Kuttler zeichnen ein stimmungsvolles wie einfühlsames Portrait Kroatiens, eines der kleinsten Länder Europas, das geprägt ist von großen landschaftlichen Gegensätzen und seinen besonderen Menschen und Tieren.


Am 06.06.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Naturschätze im nördlichen Hessen
Von den "Wolkenbrüchen" im nordhessischen Trendelburg über die "Wooghölle" im Buchennationalpark Kellerwald bis zur steinernen "Wichtelkirche" auf dem Dörnberg - das nördliche Hessen ist enorm reich an Naturschätzen. Die Wooghölle ist ein extremer Steilhang am Edersee, der nie bewirtschaftet wurde. Daher hat sich hier eine ursprüngliche Vegetation halten können, ein Urwald, der heute als Weltnaturerbe gilt. Die ebenso steile, aber nach Südwesten ausgerichtete und sonnendurchglühte Kahle Hardt direkt gegenüber ist auch so ein Naturschatz - mit einer Tierwelt von europäischem Urwald-Rang. Die Bandbreite ist enorm: auch die Tanzlinde in Schenklengsfeld, einer der ältesten Bäume Deutschlands, zählt zu den Naturwundern - ebenso wie die Blaue Kuppe im Naturpark Hoher Meißner, die schon der Naturforscher Alexander von Humboldt besucht hat.


Am 06.06.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
WDR: Die neue Gentechnik - besser, schneller, mehr davon?
Länger leben. Genug zu essen. Gesunde Kinder. An diesen Menschheitsträumen arbeiten Gentechniker: Sie versuchen Nutzpflanzen herzustellen, die mehr Menschen ernähren können, und sie versuchen Krankheiten zu behandeln, die bisher unheilbar waren. Jetzt haben sie ein neues Werkzeug: "CRISPR-Cas9" - eine Genschere, mit der sie das Erbgut von Pflanzen, Tieren und Menschen verändern können. Sie schneidet präzise und ist dabei unerhört einfach und billig herzustellen. Eine Revolution, sagen Gentechniker auf der ganzen Welt. Quarks & Co fragt: Was kann die neue Genschere - und wie weit sind Forscher bereit zu gehen? Chinesische Forscher haben das Erbgut von menschlichen Embryonen verändert, um sie widerstandsfähig gegen eine Krankheit zu machen. Die Embryonen waren nicht lebensfähig. Doch die Versuche sind trotzdem ein großer Schritt: Erstmals wurde bei Menschen mit Hilfe von CRISPR-Cas9 eine genetische Veränderung herbeigeführt, die an kommende Generationen weitergegeben werden könnte. Quarks & Co fragt: Wie wäre es, wenn man den Nachwuchs gesünder machen könnte? Oder ein bisschen schlauer?


Am 06.06.17 21:15 - 22:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Abholzer - Nichts für schwache Nerven!
Bei den Extrem-Holzfällern muss jeder Handgriff sitzen. Selbst kleinste Fehler haben in diesem Job fatale Folgen. Trotzdem erledigen die Männer ihre Aufgaben verlässlich und effizient. Die neue Serie begleitet echte Naturburschen in schwieriges Gelände: Forstunternehmer Andreas Hirtler leistet in der Steiermark mit einem modernen Hightech-Gebirgsharvester ganze Arbeit. Serafin Gstrein ist im Ötztal an tückischen Steilhängen unterwegs, und das Team von Florian Türtscher wagt sich mit der Kettensäge hoch hinauf in die Baumkronen. Anschließend werden die tonnenschweren Äste und Stämme mit einem Hubschrauber zum Abladeplatz geflogen. Bei der lebensgefährlichen Arbeit der Voll-Profis ist absolute Konzentration gefragt. Die Steiermark in Österreich ist ein stark bewaldetes Gebiet. Dort kommt beim Roden ein Hightech-Monster mit Kettenfahrwerk zum Einsatz. Mit dem Gebirgsharvester kann Forstunternehmer Andreas Hirtler im Alleingang Bäume fällen und entasten. Einsatzleiter Florian Türtscher und seine 15-köpfige Crew kümmern sich derweil um morsche Stämme, die auf eine viel befahrene Straße zu fallen drohen. Schwere Maschinen können an dem Hang nicht fahren, deshalb müssen die Bäume so schnell wie möglich mit dem Hubschrauber abtransportiert werden.


Am 07.06.17 05:50 - 06:20 Uhr auf 
3sat: Ecuador - Von den Anden an die Küste
Im Andenstaat Ecuador sind alle Vegetationszonen vertreten: schneebedeckte Gipfel der Vulkane im Hochland, üppiger Regenwald im Amazonastiefland und Badestrände an der Pazifikküste.Aber nicht nur die Landschaft ist beeindruckend, Ecuador ist auch reich an kulturellen Schätzen. So sind in Ingapirca die größten Inka-Ruinen des Landes, und die Kolonialstädte Quito und Cuenca gelten als die schönsten in Lateinamerika.Julia Leiendecker hat Ecuador bereist. Ihre Reise führt unter anderem auf bunte Indio-Märkte, in abgelegene Dörfer und zu den heißen Thermalquellen in Papallacta.


Am 07.06.17 08:40 - 09:25 Uhr auf 
arte: Spiegelbilder der Natur
Am Rande des Amazonasgebiets verbirgt sich eine faszinierende und kaum erforschte Welt. In dem peruanischen Naturschutzgebiet Pacaya-Samiria, dem sogenannten "Dschungel der Spiegel", ist die Trennungslinie zwischen Wasser und Himmel kaum zu unterscheiden. Diesem riesigen Süßwasserreservoir, das aus einem Dutzend Wasserläufen aus den Anden und besonders ergiebigen Regenfällen gespeist wird, entspringt der Amazonas. Dort vereinen sich die Flussläufe von Pacaya, Samiria, Marañón und Ucayali zum größten Strom der Erde, der die ausgedehntesten Waldgebiete unseres Planeten durchfließt. In diesem weiträumigen Feuchtgebiet im größten Naturschutzgebiet Perus tummelt sich eine Vielzahl von Land- und Wassertieren. So leben in den ständig überschwemmten Regionen Amazonasdelfine, Riesenotter, Jaguare und Klammeraffen sowie zahlreiche Reptilien und Amphibien im Rhythmus äußerst komplexer Wasserzyklen.


Am 07.06.17 10:05 - 10:50 Uhr auf 
arte: Loango - Kronjuwel Afrikas
Die Feuchtgebiete im Loango-Nationalpark, der an der Atlantikküste Gabuns in Zentralafrika liegt, bieten eine außergewöhnliche und komplexe Vielfalt benachbarter Ökosysteme. Auf engem Raum liegen dort weiße Sandstrände, ausgedehnte Flächen von Grasland, wasserreiche Lagunen und dichte Waldgebiete direkt nebeneinander oder gehen ineinander über. Diese einzigartige Region ist völlig naturbelassen, denn der Mensch hat sich dort nie angesiedelt. In Loango bestimmt der Wasserkreislauf den Lebensrhythmus von Pflanzen und Tieren. Zwischen Überschwemmungen und Trockenzeiten müssen sich Waldelefanten, Nilpferde, Gorillas, Büffel und Antilopen ständig vor den wechselnden Launen des Wassers hüten und beizeiten in Sicherheit bringen. Zum Dasein als Nomaden gezwungen, ziehen die Tiere je nach Wasserstand zwischen den gerade bewohnbaren Plätzen hin und her.


Am 07.06.17 10:50 - 11:35 Uhr auf 
arte: Die Tränen des Himalaya
Im Kaziranga-Nationalpark im nordindischen Bundesstaat Assam nahe des Himalaya-Gebirges existiert einer der kontrastreichsten Wasserkreisläufe der Erde. Das Klima, das durch den Monsun geprägt ist, wechselt zwischen lebensfeindlichen Dürren und zerstörerischen Überschwemmungen, bei denen etwa zwei Drittel der riesigen Parkfläche im Wasser versinken. In dem ausgedehnten Feuchtgebiet, das zum Unesco-Weltnaturerbe gehört, leben einige weltweit einmalige Tier- und Pflanzenarten. Das dichte, hohe Gras der kleinen Sümpfe, die aus dem Brahmaputra-Hochwasser entstanden, beherbergt die größten Tiger- und Nashornpopulationen der Erde. Aber auch Leoparden, Bären und diverse Affenarten sind hier ebenso zu Hause wie verschiedene Arten von Waranen und Schlangen.


Am 07.06.17 11:35 - 12:15 Uhr auf 
arte: Kinabatangan - Der Garten Eden Borneos
Im ostmalaysischen Bundesstaat Sabah liegt eine der letzten unberührten Gegenden der Insel Borneo. In der von Rodungen und Pflanzungen verwüsteten Region bietet das weitläufige Feuchtgebiet von Kinabatangan einen Lebensraum und Rückzugsort für zahlreiche Arten, von denen einige vom Aussterben bedroht sind. In einem empfindlichen ökologischen Gleichgewicht müssen sich dort Waldnashörner, Orang-Utans und die kuriosen Pygmäen-Elefanten ständig den wechselhaften Launen des Wassers beugen. Das Schutzgebiet Kinabatangan im Nordosten von Borneo bildet eine Übergangszone zwischen Land und Meer. Es wird auch "Geschenk der Erde" genannt und entstand vor 70 bis 100 Millionen Jahren. Damit gehört der Wald von Kinabatangan - wie alle Waldgebiete Südostasiens - zu den ältesten erhaltenen Naturräumen der Erde überhaupt.


Am 07.06.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Warum Chamäleons die Farbe wechseln
Felix Heidinger berichtet von den Chamäleons auf der Insel Madagaskar. Hier findet man die unterschiedlichsten Arten, von Winzlingen bis hin zu wahren Riesen, die bis zu 70 cm groß werden.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 07.06.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Heinz Sielmann - Der Tierfilm-Pionier wird 100!
Der 2006 verstorbene Regisseur, Autor und Kameramann Heinz Sielmann gehörte zu den populärsten Tierfilmern und Naturschützern Deutschlands. Am 2. Juni 2017 wäre er 100 Jahre alt geworden. 26 Jahre lang präsentierte Heinz Sielmann die erfolgreiche ARD-Serie "Expeditionen ins Tierreich". Monate-, manchmal sogar jahrelang verließ er Frau und Kind, um auf Expedition zu ziehen. Tiere zogen ihn magisch an, er war besessen von ihnen und folgte ihnen mit der Kamera rund um die Welt. Der Film gibt Einblicke ins Leben des Weltreisenden.
(Wdh. morgen 14.15-15.00 Uhr)


Am 07.06.17 21:05 - 22:00 Uhr auf 
3sat: Die Leuzingers im Jaguarland
Vor fast 100 Jahren sind die Vorfahren von Marina Schweizer-Leuzinger, Ostschweizer Textilindustrielle, aus der Schweiz nach Brasilien ausgewandert, wo sie grosse Ländereien erwarben. Ein Stück Land im unzugänglichen Pantanal, so gross wie der Zürichsee bis Rapperswil, diente Jagdzwecken. Hier haben die Nachkommen, Lucas Leuzinger und seine Frau Marina Schweizer Leuzinger, in den letzten 15 Jahren die Fazenda Barranco Alto aufgebaut, eine Farm mit 400 Seen, ein Rückzugsort zahlreicher bedrohter Tierarten. Statt gejagt, werden die Tiere, vor allem der Jaguar, nun erforscht. Bessere Kenntnisse über die grösste Raubkatze Amerikas sollen helfen, eine Form der Koexistenz zu finden zwischen Jaguar und Farmer. Denn noch immer werden diese geschützten Grosskatzen von Farmern getötet, weil sie gelegentlich Rinder reissen. Der Film von Ruedi Leuthold und Beat Bieri zeigt, wie Jaguare, diese scheuen, weitgehend unsichtbaren Tiere, gefangen und mit Sendern ausgerüstet werden.


Am 08.06.17 07:00 - 07:30 Uhr auf 
SWR: Wenn der Frühling früher kommt - Die Jahreszeiten im Klimawandel
Frühlingserwachen: Pflanzen sprießen, Blumen blühen, für Frösche und viele andere Tiere beginnt die Paarungszeit. Aber wie „wissen“ Pflanzen und Tiere eigentlich, dass es nun dafür Zeit ist? Im Chronobiotron-Labor in Straßburg versuchen Wissenschaftler diese Mechanismen zu entschlüsseln. Seit einigen Jahren beobachten Klimaforscher, dass der Frühling in Mitteleuropa messbar früher beginnt. Dies scheint ein Symptom zu sein, das mit dem Klimawandel einhergeht. Welche Folgen hat das für die Tier- und Pflanzenwelt? Forscher untersuchen in einer Langzeitstudie in den Alpen, wie ein verfrühter Frühling ein ganzes Ökosystem aus dem Takt bringen kann. Tipp: Aktion Apfelblütenland bei Planet Wissen. Am Beginn der Apfelblüte lässt sich „ablesen“, wie früh und wo der Frühling beginnt. Jedes Jahr ruft die Redaktion Planet Wissen Zuschauer, insbesondere auch Schulklassen, auf, zu Blütenmeldern zu werden. Wissenschaftler werten die Ergebnisse aus.


Am 08.06.17 07:45 - 08:40 Uhr auf 
arte: Laetitia, allein unter Wölfen
In Russland gelten Wölfe nach wie vor als Schädlinge. Das schonungslose Jagen ist seit jeher erlaubt. Laetitia Becker, eine junge Französin, und Wladimir Bologow, ein russischer Biologe, möchten die Einstellung zu den geächteten Tieren ändern. Wladimir ist der Leiter einer Forschungs- und Auswilderungsstation mitten in der Taiga. Zur Station gehören mehrere Gehege in einem 35 Quadratkilometer großen Naturschutzgebiet. Jedes Jahr nimmt die Station Wolfswelpen von russischen Zoos auf. Außerdem bringen Jäger Jungtiere, deren Eltern sie erschossen haben, hierher. Hauptanliegen ist die Wiederauswilderung der Tiere, die zwar von Laetitia versorgt werden, sich aber nicht zu sehr an sie gewöhnen dürfen. Doch die meisten ihrer Schützlinge kennen die Nähe von Menschen, und Laetitia will erfahren, ob eine Wiederauswilderung dennoch möglich ist. Sie verbringt Tage und Wochen damit, bewegungslos im Gehege zu sitzen - sie beobachtet das Verhalten der Wolfsjungen und verfolgt, inwieweit sich die Jungtiere selbst mit Nahrung versorgen können. Laetitia und Wladimir kämpfen gegen den unkontrollierten Abschuss von Wölfen in Russland. Ihr Ziel ist es, das Prämiensystem, das für russische Jäger pro Pelz eine Gratifikation vorsieht, abzuschaffen und dem Wolf zumindest eine Schonzeit einzuräumen. 23 Wölfe konnte Wladimir bis heute auswildern. In Kürze sollen drei Tiere aus Laetitias Bestand folgen. Erstmals konnten sie die Mittel aufbringen, GPS-Halsbänder für die Tiere zu erwerben, um deren Verbleib in der Wildnis weiterhin verfolgen und dokumentieren zu können. Es ist ein einsamer und harter Kampf, den Laetitia führt. Obwohl sie nicht weiß, ob die bevorstehende Auswilderung gelingen wird, ist sie sich sicher: "Meine Zukunft liegt in Russland, in meiner Arbeit wird es immer um Wölfe gehen."


Am 08.06.17 08:40 - 09:25 Uhr auf 
arte: Amerikas Naturwunder - Yellowstone
Es gibt nur wenige Orte auf der Welt, die so atemberaubend sind wie der Yellowstone-Nationalpark. Schon früh erkannte man seine Besonderheit und so wurde er als erster Nationalpark der USA unter Schutz gestellt. Nicht nur seine Artenvielfalt, seine unendlichen Wälder und weitläufigen Täler suchen ihresgleichen, der Park besticht auch durch seine einzigartige Lage. Er liegt auf dem weltweit größten aktiven Supervulkan. Die Winter im Yellowstone-Nationalpark sind hart und bitterkalt. Selbst für die gut isolierten Bisons, die wieder zu Tausenden über die weiten Ebenen ziehen, eine harte Zeit. Die massigen Tiere graben sich mit ihren gewaltigen Köpfen tief in den Schnee, um an das spärlich verbliebene Gras zu gelangen. Neben dem Bison hat auch ein anderes Tier seinen Platz in der Natur zurückerobert: der Wolf. Auch er ist gut an den Winter angepasst und versucht sein Glück bei der Jagd auf Wapitis.


Am 08.06.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Mythos Wald - Tierparadies und Schattenreich
Einst war ganz Mitteleuropa von dichten Urwäldern bedeckt. Doch diese Wälder sind lange verschwunden, nur einige grüne Inseln scheinen die Zeiten überdauert zu haben. In "Mythos Wald" wird die Geschichte dieser letzten Oasen erzählt. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass selbst die Wälder in einem Nationalpark fern von echten Urwäldern sind. Nachdem die großen Pflanzenfresser wie Bison und Auerochse ausgerottet waren, ging ein Biotop verloren, das artenreicher war als jedes andere in Mitteleuropa. In "Mythos Wald" wird gezeigt, wie dieses ursprüngliche Paradies zurückgewonnen werden kann. Noch immer ist der Wald der Lebensraum für eine Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten, die Bühne für die großen und kleinen Dramen der Natur. Dokumentiert wird erstaunliches Tierverhalten, das Unsichtbare wird sichtbar. Sehr lange Zeitraffer, extreme Zeitlupen und neue Makrooptiken zeigen Phänomene, die dem menschlichen Auge sonst verborgen blieben. So sieht man den "Tanz der Lebermoose" oder wie der Blütenstaub der Haselnuss durch den Wald weht. Einige Teile der Filmausrüstung sind exklusiv für die hohen visuellen Anforderungen dieser Produktion entwickelt worden.


Am 08.06.17 13:00 - 14:00 Uhr auf 
WDR: Fledermäuse - Geheimnisvolle Wesen der Nacht
Fledermäuse können fliegen wie ein Vogel, tragen Fell wie eine Maus, sie schlafen kopfüber und sehen mit den Ohren. "Fledermäuse sind die sozialsten und faszinierendsten Tiere, die ich kenne", sagt hingegen Simon Ripperger. Der Biologe vom Naturkundemuseum Berlin leitet ein Fledermaus-Forschungsprojekt und interessiert sich besonders für Vampirfledermäuse. Er ist zu Gast bei Planet Wissen und weiß, was wir von den fliegenden Säugetieren lernen können, warum sie Meister im Energiesparen und vorbildliche Eltern sind. Und warum es gute Gründe für jeden von uns gibt, die bedrohten Tiere zu schützen.
(Wdh. morgen 8.20-9.20 Uhr)


Am 08.06.17 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Wildes Indien - Königreich der Elefanten
Sie leben in zerstreuten Populationen im äußersten Osten Indiens an den Flussufern des Brahmaputra – Asiatische Elefanten. Im Tiefland am Fuße des Himalaya finden die „Grauen Riesen“ noch einen intakten, von Menschenhand nahezu unberührten Lebensraum vor. Doch auch hier ist die Zahl der Tiere in den letzten Jahren erschreckend schnell geschrumpft, so dass die Spezies inzwischen als stark gefährdet gilt. „Wildes Indien“ stattet den letzten Asiatischen Elefanten des Subkontinents einen Besuch ab.


Am 08.06.17 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Wildes Indien - Der Bengalische Tiger
Der Tiger Shir Khan und das Rudel von Leitwolf Akela gehören zu den faszinierenden Hauptfiguren von Rudyard Kiplings berühmten „Dschungelbuch“-Erzählungen. Doch wie leben die Vorbilder dieser literarischen Fantasie heute? NATIONAL GEOGRAPHIC begleitet den Bengalischen Tiger und den Indischen Wildhund, auch Dhole genannt, durch die letzten Dschungelgebiete des Subkontinents. Die Welt dieser Raubtiere wird von täglichem Kampf bestimmt – es geht um Wasser, und Nahrung und die Frage, wer sich fortpflanzen darf.


Am 08.06.17 15:35 - 16:20 Uhr auf 
3sat: Indiens wilde Schönheit - Im Dschungel der Ghats
Entlang der indischen Westküste erstrecken sich die Westghats auf einer Länge von über 1.600 Kilometern. Die Bergkette bildet eine natürliche Barriere für die vom Ozean heranziehenden feuchten Luftmassen und bekommt soviel Regen wie kaum eine andere Gegend Indiens. Der dortige tropische Regenwald bietet besonderen Tieren und Pflanzen Lebensraum. Viele Arten gibt es nur hier. Der vom Aussterben bedrohte Bartaffe teilt sich die Früchte der Urwaldbäume mit Languren und Riesenhörnchen. Am Boden des Dschungels leben Schlangen – unter anderem die „Herrscherin des Dschungels“, die Königskobra. Unterbrochen wird der Urwald von Plantagen. Die regenreiche Gegend bietet perfekte Anbaubedingungen. Von hier aus werden Tee und Gewürze in die ganze Welt verschifft. Elefanten kommen auf ihren Wanderungen oft zu nah an menschliche Siedlungen und Felder, die in ihren traditionellen Wandergebieten liegen. Auch Königskobras, wenn sonst auch scheue Tiere, verirren sich manchmal in menschliche Behausungen – eine Gefahr für beide Seiten.
(Wdh. kommende Nacht 3.05-3.50 Uhr)


Am 08.06.17 15:55 - 16:45 Uhr auf 
arte: Wilde Miezen - Katzen allein unterwegs
Katzen sind das beliebteste Haustier in Europa, allein in Deutschland leben zwölf Millionen Katzen. Und dennoch: Kaum jemand weiß, wie sie leben, sobald sie das heimische Grundstück verlassen. Wohin gehen sie? Was treibt die Katzen an? In der Dokumentation wird eindrücklich erlebbar, dass so mancher Stubentiger ein Doppelleben führt und in der Dämmerung ungeahnte Raubtierinstinkte in den Schmusetieren erwachen. Als Freigänger erleben die Katzen Abenteuer, von denen ihre Halter nichts ahnen. Zu diesen Erkenntnissen kommt eine Katzenforscherin, die sich in Weimar, der Katzenhochburg Deutschlands, auf Spurensuche in die heimliche Welt der Katzen macht. Denn hier in Weimar leben 65.000 Menschen und geschätzte 10.000 Katzen. Ihr Experiment ist dabei ebenso effektiv wie leicht verständlich: Mit modernster Technik, mit GPS-Katzenhalsbändern und speziell entwickelten Kameras, folgt die Katzenforscherin den Tieren auf ihren Streifzügen in freier Wildbahn. Das GPS-Signal sendet dabei im Minutentakt den Aufenthaltsort der Katze und entwickelt damit einen lückenlosen Bewegungspfad, der auch nachts die Aktivitäten der Katze darstellt. Damit die Untersuchung auch repräsentativ ist, wählt die Forscherin ein breites Spektrum von Katzen aus: junge und ältere Katzen werden von ihr genauso beobachtet wie freche oder scheue Tiere. Schon innerhalb einer Woche erhält die Katzenforscherin damit gleich Zehntausende Daten zur Auswertung. Sie kartiert und entschlüsselt die unbekannten Wege und entdeckt verborgene Lieblingsplätze. Aber vor allem stellt sich heraus, dass Katzen auch eigene Reviere haben, in denen sie angegriffen werden und die sie verteidigen. So kommt die Dokumentation dem Wesen und der Faszination dieser beliebten Tiere ein Stück näher.
(Wdh. übermorgen 6.55-7.50 Uhr)


Am 08.06.17 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Indiens wilde Schönheit - Im Land der Naga
Es ist eine vergessene Welt: Zwischen Myanmar, Bangladesch, Bhutan und Tibet liegen die sogenannten „Sieben Schwestern“ – sieben relativ isolierte indische Bundesstaaten, die nur wenig mit dem Rest Indiens gemeinsam haben. Es gibt kaum große Städte, und weite Teile dieses Landstrichs sind von dichten Urwäldern bedeckt. Was verbirgt sich in den undurchdringlichen Urwäldern, die noch immer nur mit ausgewählten Führern von Touristen betreten werden dürfen? Die geografische Isolation und die Jahrhunderte währenden politischen Konflikte haben dazu geführt, dass diese Regionen erst sehr spät von Nicht-Einheimischen besucht werden konnten. Nirgendwo in Indien gibt es so viele verschiedene ethnische Gruppen, mit einer so großen Vielfalt an Sprachen und Traditionen. Doch die Ureinwohner zählen auch zu den ärmsten Menschen Indiens. Sie versuchen, Anschluss an das schnell wachsende moderne Indien zu bekommen – und gleichzeitig ihre Kultur zu bewahren. Auch der Urwald hier ist etwas Besonderes. Berge schließen das Gebiet ein, es hat ein ganz eigenes Klima. Die Feuchtigkeit aus den Dschungeln kondensiert, fällt als Regen und steigt als Wasserdampf sofort wieder in die Luft auf. Pflanzen wachsen unter diesen Bedingungen unglaublich schnell und bieten Insekten, Vögeln, Säugetieren und Reptilien Lebensraum und Nahrung. So gibt es hier den selten gewordenen Lippenbär, den Pfauenspinner – einen der größten Schmetterlinge der Erde – scheue Brillenlanguren oder Weißbrauengibbons, die einzigen Menschenaffen Indiens – um nur einige der seltenen Tierarten aus dem Land der Naga zu nennen.


Am 09.06.17 07:45 - 08:40 Uhr auf 
arte: Pythons - Invasion in Florida
Nachdem als Haustiere gehaltene Tigerpythons im US-Bundesstaat Florida vor Jahren in die Everglades entwischten, haben sie sich dort explosionsartig vermehrt. Inzwischen dringen die bis zu fünf Meter langen Reptilien bis in die Randgebiete der Städte vor. Um ihre weitere Ausbreitung zu verhindern, tragen die Behörden zum zweiten Mal die sogenannte Python Challenge aus. Zu diesem Wettbewerb reisen Jäger aus dem ganzen Land an. Einer der Teilnehmer ist Nick Gadbois. Der in Florida ansässige Biologe gilt als einer der erfolgreichsten Schlangenjäger.


Am 09.06.17 08:40 - 09:25 Uhr auf 
arte: Amerikas Naturwunder - Olympic
Im Nordwesten der USA prallt der Pazifik mit besonderer Wucht auf den amerikanischen Kontinent. Hier liegt der Olympic-Nationalpark, benannt nach dem über 2.300 Meter hohen Mount Olympus. Dank nährstoffreicher Strömungen aus der Tiefsee leben hier die am besten erforschten Orca-Gruppen der Welt, ziehen Seehunde, Seeotter und Seelöwen ihre Jungen auf. Im Landesinneren verbirgt sich ein gewaltiger immergrüner Regenwald. Die uralten Bäume profitieren vom milden Klima und dem reichen Niederschlag. Douglas-Hörnchen sind die Gärtner des Waldes, sie verjüngen und vergrößern den Wald, indem sie Tannenzapfenvorräte anlegen, die austreiben und zu jungen Bäumen heranwachsen. Die wiederum werden von den Roosevelt-Wapitis abgeweidet.


Am 09.06.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Mythos Wald - Der Kampf ums Licht
Einst war ganz Mitteleuropa von dichten Urwäldern bedeckt. Doch diese Wälder sind lange verschwunden, nur einige grüne Inseln scheinen die Zeiten überdauert zu haben. In "Mythos Wald" wird die Geschichte dieser letzten Oasen erzählt. Noch immer ist der Wald der Lebensraum für eine Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten: Das Filmteam hat festgehalten, wie ein Hirschkalb aufwächst, verfolgt eine Fuchsfamilie und zeigt, wie sich der Wald nach vermeintlicher Zerstörung durch einen Waldbrand oder den Borkenkäfer wieder regeneriert und artenreicher als je zuvor emporwächst. Im Herbst beginnt das Buhlen um die Weibchen: Gezeigt wird der Kampf zwischen Hirschen und Wildschweinkeilern, aber auch die "kleinen Kämpfe", die genauso erbittert geführt werden, so etwa zwischen zwei Hirschkäfern. Um dieses Verhalten zu dokumentieren, wurden extreme Zeitlupen und neue Makrooptiken verwendet, um Dinge sichtbar zu machen, die dem menschlichen Auge sonst verborgen blieben.


Am 09.06.17 11:10 - 12:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Louisiana
Louisiana erstreckt sich über eine gewaltige, fruchtbare Ebene. Im Süden befinden sich diverse Seen und Sumpfgebiete. Doch das zweifelsohne reiche Ökösystem des Bundesstaates ist extrem verwundbar. Im Angesicht des schwierigen Kampfes zwischen Land und Wasser haben sich einige Bewohner völlig dem Schutz der natürlichen Balance verschrieben.
(Wdh. kommende Nacht 5.20-6.05 Uhr)


Am 09.06.17 14:00 - 14:45 Uhr auf 
3sat: Estland - Wölfe, Biber, Bären
Der estnische Sänger und Biologe Jaan Tätte und sein Sohn Jaan Junior reisen durch ihre Heimat Estland und beobachten die Tiere, die in der Wildnis des baltischen Staates leben. Kegelrobben an der Ostseeküste hat der Junior schon häufiger gesehen, Biber und Luchse hingegen noch nicht. In Estland hat man eine gute Chance, ihnen zu begegnen. Selbst große Raubtiere wie Wölfe und Bären finden in der baltischen Wildnis noch einen Lebensraum.


Am 09.06.17 14:30 - 15:15 Uhr auf 
WDR: Kroatien - Naturparadies zwischen Donau und Adria
Malerische Buchten, fangfrischer Fisch direkt am Hafen, hunderte von Inseln, eingestreut in tiefblaues Wasser - Kroatien, das ist die Adria schlechthin. Der Süden, Dalmatien, ist ein schmaler von steilen Bergen und dem Mittelmeer begrenzter Küstenstreifen, der sich über 400 Kilometer zwischen Zadar, Split und dem Weltkulturerbe Dubrovnik erstreckt. An den schroffen Berghängen entstehen die stärksten Fallwinde Europas, die Bura - gefürchtet bei Einheimischen und zahllosen Seglern. Die üppigen Wälder Kroatiens sind die Heimat von Braunbären, Luchsen und Rotwild. Sie bilden den fließenden Übergang zu den Ebenen des Ostens, den Flussniederungen an Save, Drau und Donau, einmaligen Auenlandschaften, die Jahr für Jahr im Wasser ertrinken. Wo See- und Kaiseradler, Löffler, Purpur- und Graureiher zuhause sind und wo in urigen Dörfern aus 200-jährigen Holzhäusern mehr Störche als Menschen wohnen. Die Naturfilmer Ernst Sasse und Hans-Peter Kuttler zeichnen ein stimmungsvolles wie einfühlsames Portrait Kroatiens, eines der kleinsten Länder Europas, das geprägt ist von großen landschaftlichen Gegensätzen und seinen besonderen Menschen und Tieren.


Am 09.06.17 14:45 - 15:45 Uhr auf 
3sat: Hirsch, Hase, Reh
Der Rothirsch gilt als letzter "König" in Deutschlands Wäldern und gehört neben Feldhase und Reh zu den bekanntesten Wildtieren in unseren Breitengraden. Katrin Richter begleitet das Leben dieser drei Wildtiere im Rhythmus der Jahreszeiten. Sie zeigt die Entwicklung vom Kitz zum ausgewachsenen Jungbock. Außerdem erfährt man Wissenswertes über den Feldhasen. Die Dokumentation klärt zum Beispiel darüber auf, ob er seinem Ruf der ewigen Fruchtbarkeit tatsächlich gerecht wird. In faszinierenden Tieraufnahmen erlebt man außerdem den Liebestanz der Rehe und - Höhepunkt im Herbst - die anstehende Brunft im Hirschrudel sowie die damit verbundenen spektakulären Kämpfe um den Thron. Die Dokumentation begleitet Menschen, die im Deistervorland mit Begeisterung Hirsch, Hase und Reh in freier Wildbahn beobachten, und fasziniert durch aufwendige Tieraufnahmen.


Am 09.06.17 15:45 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Fuchswelpen- und Rehkitzalarm
Wildtierschützer Frank Demke nimmt immer wieder Fuchswelpen und Rehkitze bei sich auf und zieht sie groß. Demke ist rund um die Uhr für seine Schützlinge unterwegs. Ein Filmteam hat den Wildtierretter über ein halbes Jahr bei seinem Einsatz begleitet. Bei der Aufzucht der Tierkinder ebenso wie bei der Suche nach Rehkitzen, die im Sommer in Gefahr sind, durch Mähmaschinen verletzt zu werden. Vier bis fünf Mal am Tag gibt Wildtierschützer Frank Demke den kleinen Fuchswelpen die Flasche. Seit die verwaisten Tiere mit nur zwei Wochen zu ihm kamen, hat er für sie die Mutter - und Vaterrolle übernommen. "Sie sind klüger als Hundewelpen, lernen viel schneller als sie", so Demke. Er muss es wissen, er hat eine Hundeschule.


Am 09.06.17 15:55 - 16:45 Uhr auf 
arte: Yellowstone-Nationalpark - Warum verschwinden die Wapitis?
Jedes Jahr im Frühling ziehen Wapiti-Hirsche aus den verschneiten Bergen des US-Bundestaats Montana in die wilde Naturlandschaft des Yellowstone-Nationalparks. Früher traten einige Zehntausend Tiere diese Wanderung an, aber seit zehn Jahren nimmt ihre Zahl rapide ab und liegt nun nur noch bei knapp 3000: Die Hirsche im Yellowstone sterben aus. Dies alarmiert Ranger und Wissenschaftler, denn die Hirschherden sind ein wichtiger Bestandteil des ältesten Nationalparks der Welt, der eines der letzten nahezu intakten Ökosysteme der gemäßigten Klimazone schützt. Der Filmemacher Manfred Corrine begleitet drei Biologen vor Ort bei ihren Forschungen über den Rückgang des Hirschbestands. Jedes noch so kleine Indiz wird zurückverfolgt und fügt sich in das Mosaik des faszinierenden und komplexen Ökosystems. Mit modernsten wissenschaftlichen Methoden gelingt es den Forschern, bislang unbekannte Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Lebewesen im Yellowstone aufzudecken, die das Verschwinden der Hirsche erklären könnten. Die Dokumentation begleitet diese Spurensuche in einer atemberaubenden Landschaft. Sie erläutert die Bedeutung ausgeglichener Ökosysteme und zeigt Lösungen auf, um das ökologische Gleichgewicht eines der berühmtesten Naturparks der Welt wiederherzustellen.


Am 09.06.17 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Biber, Lachs und schroffe Felsen
Seit 25 Jahren ist Nordrhein-Westfalen wieder Biber-Land. Auch der Lachs hat wieder Einzug gehalten. Der Film folgt der Rur von der Quelle bis zur Mündung und zeigt Tierschützer bei der Arbeit. Angefangen hat alles an der Rur und ihren Nebenbächen. Die Nachkommen der ersten Biber-Pioniere betreiben heute Naturschutz mit den Zähnen - und haben ganz neue Landschaften geschaffen. Sie zu beobachten ist allerdings nicht einfach. Auch andere, ehemals verschwundene Tierarten wie Lachs und Uhu haben sich die Rur und ihre Täler zurückerobert.


Am 09.06.17 16:45 - 17:10 Uhr auf 
arte: Greenwashing - Wie ernst meint es der grüne Kapitalismus?
"Fair trade", "Concious Cotton" oder "Ökostrom": Große Konzerne werben damit, mit ihren Produkten die Welt zu einem grüneren, besseren Ort zu machen. Wir Konsumenten werden tagtäglich mit grünen und "guten" Slogans konfrontiert. Einige Slogans davon sind bei näherer Betrachtung großer Schwindel. Ökostrom besteht beispielsweise zu einem Teil immer noch aus Atom- oder Kohlestrom, der einfach umetikettiert wird. "Greenwashing" nennt man das Prinzip. Die "Xenius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner fragen, mit welchen Strategien die Unternehmen Greenwashing betreiben und wie wir diese Strategien durchschauen können.


Am 09.06.17 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Nationalparks in aller Welt
Kein anderes Land hat so viele Nationalparks, Landschaftsschutzgebiete und Tierreservate wie Südafrika. So trifft man im Krüger- oder im Hluwhluwe-Nationalpark auf die berühmt-berüchtigten "Big Five": Löwen, Leoparden, Elefanten, Nashörner und Büffel. Ganz klein dagegen sind die außergewöhnlichsten Tiere im Alexander-von-Humboldt-Nationalpark auf der Karibik-Insel Kuba: In dem Regenwald ist der kleinste Frosch der Welt zu Hause. Er misst knapp einen Zentimeter und kommt nur hier vor. Der Park liegt nahe bei Baracoa, einem kleinen Städtchen mit großer Vergangenheit: Hier soll der Entdecker Christoph Kolumbus zum ersten Mal kubanischen Boden betreten haben. Gut geeignet für "Tropen-Einsteiger" ist Malaysia: Wer die Megacity Kuala Lumpur hinter sich lässt, findet in der Provinz Sarawak ursprünglichen Regenwald, der sich auf organisierten Touren gefahrlos entdecken lässt. Der Mulu-Nationalpark mit seinem artenreichen Dschungel und den weit verzweigten Kalksteinhöhlen gehört zum Schönsten, was Sarawak zu bieten hat.


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