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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 21.04.17 11:10 - 12:15 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz Bolivien
Bolivien liegt im Herzen Lateinamerikas. Zusammen mit Paraguay ist es das einzige Land Südamerikas ohne Kontakt zum Meer. Die Bevölkerung setzt sich aus mehreren ethnischen Gruppen zusammen. Für die meisten Volksgruppen Boliviens ist die Erde heilig. Die "Pachamama", die "Mutter Erde", besitzt in Bolivien eine zentrale Rolle. In diesem Zusammenhang verabschiedete die Regierung 2012 ein weltweit einzigartiges Gesetz - das Gesetz der Mutter Erde. Dieses Gesetz stellt die Rechte der Natur mit denen von Menschen und Tieren gleich. Und schafft so perfekte Bedingungen für Boliviens Naturschützer, die ihre „Mutter Erde“ behüten. Die Dokumentation begegnet den Naturschützern, die sich für den Erhalt der vielfältigen Natur- und Pflanzenwelt einsetzen.
(Wdh. übermorgen 7.40-8.40 Uhr)


Am 21.04.17 12:00 - 12:45 Uhr auf 
phoenix: Europas Urwälder (1/5) - Unberührtes Lappland
Der erste Teil der Reihe führt hoch in den Norden. Am Polarkreis, im schwedischen Teil Lapplands, befindet sich der Muddus Nationalpark, Heimat von Rentieren, Elchen, Braunbären, zahlreichen seltenen Vögeln und der ältesten Kiefer Schwedens. Den größten Teil des Muddus haben Menschen noch nie betreten. Hier ist ein besonderes Naturschauspiel zu erleben. Im Herbst erstrahlen Bäume und Moose in Goldgelb und Tiefrot - "Indian Summer" am Polarkreis. Gott, so die landläufige Meinung der Menschen am Polarkreis, habe den Wald im Muddus Nationalpark in Schweden nach der Schöpfung einfach vergessen. In dem Urwald, der zur Hälfte voller Bäume steht und zur Hälfte von Sümpfen und Seen gebildet wird, steht die älteste Kiefer Schwedens. Wenn der Herbst die Bäume und Moose in goldgelbe und tiefrote Farben taucht, spricht man hier im hohen Norden vom "Indian Summer".Im größten Teil des Muddus hat noch kein Mensch je seinen Fußabdruck hinterlassen. So soll es auch bleiben, wenn es nach den Wünschen der Samen geht, der Ureinwohner der Region. Sie leben von der unberührten Natur. Ihre Rentiere haben den Muddus schon immer als Weidegrund genutzt. Seit einem halben Jahrhundert folgt auch der Züchter Lars Eriksson seinen frei umherziehenden Rentieren. Er liebt den Urwald und wettert gegen die bedrohlich näherkommenden Holzfäller. Auch die Parkrangerin Eva Oskarsson verteidigt die unberührte Natur. Sie hält Wilderer auf Distanz, die hier Elche jagen wollen. Es gibt keine Straßen im Nationalpark Muddus. Nur im südlichen Teil existiert ein Pfad, der von Touristen benutzt werden darf. Weil nur sehr wenige Besucher die Natur stören, leben im Muddus noch Braunbären, seltene Vögel und Wölfe.


Am 21.04.17 12:45 - 13:30 Uhr auf 
phoenix: Europas Urwälder (2/5) - Bayerns neue Wildnis
"Ja, das ist ein Urwald, ein neuer Urwald, zu dessen Geschichte eben auch 150 Jahre menschlicher Nutzung gehören", sagt Nationalparkleiter Karl Friedrich Sinner. Die Wildnis ist zurückgekehrt in den Bayerischen Wald. Seit mehr als 40 Jahren wird die Natur hier wieder sich selbst überlassen. Der Mensch greift selbst in extremen Situationen nicht ein, auch dann nicht, als beispielsweise vor 15 Jahren Hunderte Hektar Fichtenwald unter dem Massenangriff des Borkenkäfers starben. Heute ist ein neuer Wald sichtbar: Aus der einstigen Monokultur entstand ein einzigartiger Mischwald, vielfältig, bunt und artenreich.Die Wälder sind auch Lebensraum zahlreicher Käfer. Ihre Welt erforscht der 83jährige Fridolin Apfelbacher. Sein bevorzugter Platz in Bayerns neuer Wildnis ist die mystische Steinklamm am Rand des Nationalparks. Dass die Natur im Bayerischen Wald wieder die Herrschaft übernommen hat, schafft den Tieren nicht nur Freunde: So wird die auf inzwischen 10.000 Exemplare gewachsene Biberpopulation von Fischern, Land- und Forstwirten gehasst. Bayerns Bibermanager Gerhard Schwab versucht, zu besänftigen. Seit drei Jahren gibt es im Nationalpark auch ein Luchsprojekt. Dabei stellt Horst Burghart Europas einziger Großkatze mit Photofallen, GPS-Halsbändern und Direktpeilungen nach. Er weiß inzwischen viel über die wilden Luchse zu erzählen.


Am 21.04.17 13:30 - 14:15 Uhr auf 
phoenix: Europas Urwälder (3/5) - Bialowieza - Heimat der Wisente
Der dritte Teil der Reihe berichtet vom letzten Tiefland-Urwald Europas. Er befindet sich im Nationalpark Bialowieza, südöstlich der Masuren, an der polnischen Grenze zu Weißrussland. Der 1.500 Quadratkilometer große Wald ist auch Heimat des Wisents, einer urzeitlichen Rinderart. Mehrere Hundert der fast ausgestorbenen "Könige des Urwalds" leben hier in freier Wildbahn.Unberührt und geheimnisvoll erstreckt sich im Nordosten Polens der Urwald von Bialowieza. Das ausgedehnte Waldgebiet mit seinen jahrhundertealten Baumriesen lässt erahnen, wie Europa vor Tausenden Jahren ausgesehen hat, als der Großteil des Kontinents von ausgedehnten Mischwäldern bedeckt war. Der letzte Tiefland-Urwald Europas ist auch die Heimat des größten europäischen Landsäugetiers, des Wisents. In den 20er Jahren waren die "Könige des Urwalds" bis auf wenige Exemplare, die sich in verschiedenen europäischen Zoos befanden, fast ausgestorben. Doch seit der gezielten Auswilderung in den 50er Jahren ist die Wisentpopulation in Bialowieza wieder auf stattliche 450 Tiere angewachsen. Mit viel Glück kann man die mächtigen Tiere in der Morgendämmerung auf Lichtungen beobachten, wenn sie sich zum Grasen aus dem Schutz des Waldes wagen. Im Nationalpark Bialowieza befindet sich auch eine Wisentzuchtstation. Hier kümmert sich Jerzy Dackiewicz um die Aufzucht der mächtigen Tiere. Die junge Försterin Barbara Banka führt die Zuschauer in Naturschutzgebiete, die noch nie von Menschenhand berührt worden sind.


Am 21.04.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
phoenix: Europas Urwälder (4/5) - Wilde Karpaten
In Zentraleuropa sind nur wenige ursprüngliche Waldgebiete - meist in schwer zugänglichen Bergregionen - der Abholzung entgangen. Ein Beispiel sind die Karpaten. Bis zu 40 Meter hohe und 400 Jahre alte Bäume stehen in dem größten zusammenhängenden Buchenurwald Europas. Und bis heute sind hier Wölfe und Bären zu Hause, wie der vierte Teil der Reihe zeigt. Entlang der rumänischen Karpaten erstreckt sich der größte Buchenurwald Europas. Hier gibt es Bäume, die bis zu 45 Meter hoch in den Himmel ragen und geschätzte 400 Jahre alt sind. Seine abgeschiedene Lage an unzugänglichen Berghängen hat den Urwald in Rumänien bis heute überleben lassen. Denn an leichter zugänglichen Stellen werden auch alte Bäume gerodet und als Bau- und Brennholz verkauft.Auf seiner Inspektionstour im Semenic-Nationalpark trifft Mihai Zotta von der nationalen Waldbehörde auf Forstarbeiter und Ranger sowie auf einen Wasserschleuser, der mit seiner Frau seit 15 Jahren im Urwald lebt und für die Wasserzufuhr ins Tal zuständig ist. Das Paar lebt ohne Strom inmitten der Natur der Karpaten - in unmittelbarer Nähe von Bären, Wölfen und anderen wilden Tieren. In den unberührten Urwäldern der Karpaten finden große und kleine Tiere genügend Futter. Und weil alte umgestürzte Bäume einfach liegenbleiben, bieten sie ausreichend Schutz. Kleinstlebewesen und Pilze zersetzen das Holz zu Humus. Der perfekte natürliche Kreislauf funktioniert im Urwald der Karpaten seit Jahrhunderten. Dem Spurenleser Hermann Kurmes gelingt eine Beobachtung der besonderen Art: In nur 200 Meter Entfernung spielen Jungbären in der Morgensonne - selbst für den erfahrenen Tierbeobachter ein nicht ganz ungefährliches Erlebnis.


Am 21.04.17 14:30 - 15:15 Uhr auf 
WDR: Wildes Frankreich (2/2) - Weite Küste, raues Land
Leben wie Gott in Frankreich - dieses Sprichwort kommt nicht von ungefähr. Aber es sind nicht nur das Savoir-vivre, das Frankreich ausmacht - das größte Land Westeuropas bietet eindrucksvolle Naturlandschaften und eine faszinierende Vielfalt an Tieren und Pflanzen. An der Atlantikküste nördlich von La Rochelle liegt der Marais Poitevin - eine ausgedehnte Sumpflandschaft mit einer spektakulären Tier- und Pflanzenwelt. Eine ganz spezielle Rolle im "Wilden Frankreich" spielt eine Mittelmeerinsel: Korsika beherbergt eine sehr ursprüngliche Natur - das Naturschutzgebiet La Scandola ist das älteste Korsikas, ja sogar ganz Frankreichs.


Am 21.04.17 15:00 - 15:45 Uhr auf 
phoenix: Europas Urwälder (5/5) - La Gomeras Nebelwald
Der fünfte und letzte Teil der Reihe zeigt, dass es auch ganz im Süden Europas Urwälder gibt. Die Kanareninsel La Gomera besitzt einen einzigartigen dichten Lorbeerwald, der "Monteverde" genannt wird. Er ist ein Relikt der subtropischen Urwälder, die vor 20 Millionen Jahren den gesamten Mittelmeerraum überzogen. Der Passatwind sorgt ganzjährig für genügend Feuchtigkeit und prägt das Bild von La Gomeras mystischem Nebelwald. Dichter Nebel hängt in den Bäumen. Satte Feuchtigkeit perlt aus der Luft und überzieht das Moospolster auf Boden und Stämmen mit schimmerndem Glanz. Im Hintergrund liegt tiefblau der Atlantik. Rund 4.000 Hektar umfasst der immergrüne Wald des Nationalparks Garajonay auf der Kanareninsel La Gomera. Sein üppiges Wachstum verdankt er den feuchten Passatwinden, die sich an den knapp 1.500 Meter hohen Bergen stauen. Der Lorbeerwald von La Gomera ist das kostbare Relikt der subtropischen Urwälder, die vor Millionen Jahren den gesamten Mittelmeerraum beherrschten.Doch nur auf La Gomera hat sich ein größeres zusammenhängendes Urwaldgebiet erhalten. Auch seine abgeschiedene Lage macht den Nebelwald einzigartig. Auf den Kanarischen Inseln kommen besonders viele seltene Pflanzen und wirbellose Kleintiere vor, die es nirgendwo anders auf der Welt gibt. Das Besondere am "Monteverde", wie der Urwald von La Gomera auch genannt wird, ist sein reicher Wasserhaushalt. Verantwortlich dafür ist der feuchte Passatwind "Alisio", dessen winzige Wassertropfen an den Blättern, im Moos und an den Flechten hängenbleiben. Ohne dieses Phänomen würde es den Lorbeerwald nicht geben. Amparo Herrera Rodríguez und Angel García Hernández arbeiten im Nationalpark, um das kostbare Stück Natur zu schützen, zu pflegen und zu renaturieren, das bis in die 80er Jahre von der Inselbevölkerung genutzt wurde. Auf seinen Höhen sei man dem Himmel am nächsten, sagt Amparo, und man begegne sich selbst.


Am 21.04.17 17:15 - 17:30 Uhr auf 
phoenix: Regenwald in Flammen - Kampf gegen die Palmöl-Mafia
Musri Nauli kämpft in Indonesien für den Regenwald - und gegen die mächtigen Palmöl-Produzenten. Zehntausende Brandrodungen zerstören den Regenwald Indonesiens - mit katastrophalen Auswirkungen für das Weltklima. Der Aktivist Musri Nauli legt sich mit den mächtigen Palmöl-Produzenten an, denn er ist sicher, dass sie hinter den Bränden stecken.


Am 21.04.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Big Five Asien - Die Nashörner
Das Java- und das Sumatra-Nashorn zählen zu den seltensten Tierarten der Welt! Leider tauchen sie wie die dritte asiatische Nashornart, das Panzernashorn, in der öffentlichen Wahrnehmung meist nicht auf. Die meisten verbinden Nashörner mit Afrika, obwohl dort lediglich zwei der fünf noch lebenden Nashornarten vorkommen. Die Dokumentation stellt alle drei Arten der asiatischen Nashörner vor. Dem Filmteam ist es mit Hilfe von ferngesteuerten HD-Spezialkameras gelungen, von allen Arten zum Teil einzigartige Aufnahmen zu bekommen.


Am 21.04.17 20:15 - 21:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Vorsicht, Schwarzbär!
Petes architektonische Reisen führen ihn heute nach Farmington, Pennsylvania. Dort betreiben zwei Schwestern ein ländliches Gasthaus mit interessanten Nachbarn auf dem rund 1000 Morgen großen Grundstück: Schwarzbären! So liegt auch der Wunsch der Geschwister nahe, denn sie träumen von einer hoch gelegenen Aussichtsplattform, um das Treiben der Tiere beobachten zu können. Der Gedanke, inmitten wilder Bären arbeiten zu müssen, versetzt Pete in Nervosität, doch schon bald verwandelt er seine Furcht in kreative Energie und errichtet ein zehneckiges, mittelalterlich anmutendes Baumhaus.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, von 21.15-22.15 Uhr)


Am 21.04.17 22:30 - 23:20 Uhr auf 
phoenix: Wildes Sumpfland - Die Okefenokee-Sümpfe
Die Okefenokee-Sümpfe in Georgia sind eine riesige Wasserfläche mit Tausenden von Teichrosen. Im Wasser ziehen Alligatoren ihre Bahnen, aber auch zahlreiche andere Tiere haben hier einen letzten Zufluchtsort gefunden, wie zum Beispiel Schwarzbären, Raubspinnen oder Riesensalamander. Engagierte Wissenschaftler haben sich der Erforschung dieses einzigartigen Biotops verschrieben.


Am 21.04.17 23:20 - 00:00 Uhr auf 
phoenix: Wildes Sumpfland - Die Atchafalaya-Sümpfe
Die Atchafalaya-Sümpfe sind ein riesiges Überschwemmungsgebiet im Herzen von Louisiana. Überflutete Wälder, getrennt von Bayous (langsam fließende oder stehende Gewässer), sind der ideale Rückzugsort vieler wilder Tiere. Es ist das größte Fluss-Sumpfgebiet Nordamerikas. Von hier aus machen sich jedes Jahr Tausende junger Flusskrebse auf die große Reise Richtung Norden. Fischadler ziehen ihre Jungen am Wasser auf, in dem Krokodile lauern, während Frösche einen ohrenbetäubenden Lärm machen. Und man trifft hier auf Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Natur zu erforschen und sie zu schützen.


Am 22.04.17 05:30 - 05:55 Uhr auf 
ARD: Wer vermöbelt den Wald?
Willi fährt in einen großen österreichischen Wald. Er will in dieser Reportage herausfinden, aus welchen Bäumen zum Beispiel Möbel werden können. Ein Förster erklärt ihm, dass Baum genau nicht gleich Baum ist, und dass es richtig und wichtig für einen Wald ist, immer wieder einige von ihnen zu fällen. Zum Beispiel die, die alt sind oder krank oder anderen Licht und Platz zum Wachsen wegnehmen. Diese Bäume werden markiert, damit die Holzfäller wissen, an welchen Stämmen sie die Motorsäge ansetzen müssen. Und da kommen sie schon! Wo das Gelände besonders steil und unwegsam ist, werden die Baumstämme nicht mit einem der riesigen Holzrücker-Laster abtransportiert, sondern mit einem Hubschrauber. Ganz schön gefährlich ist dieser Job, wie Willi feststellt: Hoffentlich hält die Schlinge, an der der Stamm hängt! Im Tal angekommen, werden die Stämme auf einen Lkw verladen, mit dem es weiter geht ins Sägewerk. Dort wird die Rinde abgeschält, das Holz gewogen, sortiert und in dünne Bretter zerschnitten. Jetzt noch ab in die Trockenkammer, danach ist das Holz bereit für den weiteren Transport. Die nächste Station ist eine Tischlerei. Hier wird schließlich aus den Holzbrettern, die einmal Bäume waren, eine Tür, ein Tisch, ein Stuhl, ein Schrank oder eine Bank. Was Willi jetzt erst richtig klar wird: Jeder hat ein Stück Wald im Haus!


Am 22.04.17 08:25 - 08:50 Uhr auf 
arte: Wie teamfähig sind Tiere?
Früher glaubte man, Tiere seien lediglich instinkt- und triebgesteuert. Das ist längst überholt. Die Forschung hat bewiesen, dass Tiere Gefühle wie Freude, Frustration oder Trauer empfinden können. Und dass sie intelligent sind, bestreitet auch niemand mehr. Doch wie teamfähig sind sie? Die "Xenius"-Moderatoren treffen den Tierarzt Dr. Sondermann in einer Hundeschule. Beim Hundetraining geht es natürlich um Teamfähigkeit. Doch auch etwas anderes kann das Moderatorenteam bei der Arbeit des Hundetrainers beobachten: Hunde erkennen die Emotion des Besitzers an seinem Gesichtsausdruck.


Am 22.04.17 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Gast im Land der Bären
Im Süden Kamtschatkas, am Kurilskoya-See unterhalb eines Vulkans, leben Menschen und Bären im Verhältnis 1:100. Ein BR-Team begleitet den Wildhüter Wasilli Massimov, der die meisten Tiere seit Jahren kennt. Wasilli Massimov kennt den Bären, der ihm in nur drei Metern Entfernung gegenübersteht. Das Tier ist erst vier Jahre alt, trotzdem überragt es aufgerichtet Wasilli schon um Haupteslänge. In so einem Moment weiß Wasilli, wenn der Bär angreift, ist es zu spät, um noch das Gewehr von der Schulter zu reißen und abzudrücken. In so einem Moment muss Wasilli darauf vertrauen, dass ihn seine Erfahrung nicht getäuscht hat: Und tatsächlich, der Bär dreht sich weg, geht weiter seiner Wege, als wäre er nicht auf einen Menschen getroffen, sondern auf ein anderes Tier, das er lange kennt, mit dem ihn aber nichts verbindet. Ein Kamerateam des Bayerischen Rundfunks begleitet Wildhüter Wasilli Massimov auf seinen Streifzügen im Süden Kamtschatkas. Diese Region ist Bärenland, nirgendwo sonst kann man Braunbären so nahe kommen. Aber wer im Bärenland zu Besuch ist, muss sich auch benehmen können, denn ansonsten verstehen die Kamtschatka Braunbären keinen Spaß.


Am 22.04.17 11:00 - 11:55 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Ax Men - Die Holzfäller
Mit der Axt in der Hand - oder der Motorsäge - versuchen vier Teams aus Holzfällern, sich im harten Wettbewerb im Nordwesten der USA zu behaupten. Die Saison geht zu Ende und Shelby sucht ein letztes Mal die Konfrontation mit Richard. In Washington bemüht sich Craig Rygaard und seine Crew rechtzeitig fertig zu werden, und Gabe hat an seinem letzten Arbeitstag eine Überraschung für seinen Vater.
(Vier weitere Folgen heute 22.55-2.15 Uhr)


Am 22.04.17 12:45 - 13:30 Uhr auf 
NDR: Bambus - Das Wundergras
Seit über 4.000 Jahren leben die Menschen südwestlich von Shanghai von und mit dem Bambus. In keiner Region Chinas wird mehr geerntet. Botanisch betrachtet ist Bambus ein Gras - und eben kein Holz, wie zu vermuten wäre. Keine Pflanze ist weiter verbreitet und keine wächst schneller als das Riesengras. Seitdem die tropischen Regenwälder mit ihren edlen Hölzern mehr und mehr bedroht sind, haben Europäer und Amerikaner den Bambus als schnell nachwachsenden Rohstoff für sich entdeckt. Ökologisch unbedenklich und mit Eigenschaften, die sonst nur Kunststoffe oder Stahl aufweisen. So verwundert es nicht, dass die Nachfrage nach Bambus von Jahr zu Jahr steigt. Hu Zhongbao versteht es, das Gras richtig zu schlagen. Wie seit Tausenden von Jahren geschieht dies noch immer von Hand mit einer Machete. Anschließend werden die Bambusstangen in Fabriken zu Streifen verarbeitet und sind Grundlage für Matten, Rollos, Parkett und Hausgeräte aller Art. Der Kreis Anji in der Provinz Zhejiang setzt auf die Bambusproduktion. Wirtschaftlich gesehen ist dies einzigartig in China. Dank der guten Luft und dem sauberen Wasser, die mit der Bambuswirtschaft einhergehen, will der Kreis zum Naherholungsgebiet für die Bewohner Shanghais werden. Die Dokumentation gibt einen Einblick in das Leben der Bambusbauern. Sie zeigt die Ernte und die vielfältige Verarbeitung des Bambus in China. Dabei werden auch die Grenzen des Wachstums einer am Bambus orientierten Landwirtschaft deutlich. Mittels Genmanipulation und künstlichem Dünger wollen Wissenschaftler seine Effizienz weiter steigern. Neben dem hohen Gebrauchswert von Bambus als Baustoff und Nahrungsmittel vermittelt der Film aber auch eine Ahnung von der Schönheit und ästhetischen Anmut des "Wundergrases".


Am 22.04.17 13:15 - 14:00 Uhr auf 
mdr: Fledermäuse - Warte, bis es dunkel wird
Fledermäuse gehören nicht unbedingt zu den Kuscheltieren, die jeder gerne streicheln möchte. Manche halten sie für abstoßend und unheimlich oder haben sogar Angst vor den nächtlichen Flattertieren, die pfeilschnell durch die Dunkelheit jagen. Das muss sich ändern, findet Tierfotograf und Tierfilmer Dietmar Nill. Jahrelang war er mit seinen Kollegen Brian McClatchy und Karlheinz Baumann unterwegs, um die liebenswerten und faszinierenden Seiten der Fledermäuse aufzuspüren. Welch liebevolle Mütter Fledermausweibchen beispielsweise sein können, lässt sich gut in sogenannten Wochenstuben betrachten. Hier finden sich die Fledermausweibchen zusammen, um jedes Frühjahr ihren Nachwuchs auf die Welt zu bringen: jeweils ein einziges Baby. Wie Schimpansen oder Menschen nehmen sie ihre Säuglinge an die Brust, um sie zu stillen, pflegen und säubern sie. Und leisten Hilfestellung beim Flugtraining. Man sieht den Aufnahmen nicht an, wie viele Probleme und Schwierigkeiten dafür zu überwinden waren. Fledermäuse sind lichtscheu, sie werden erst im Dunkeln aktiv, und dann sind sie so schnell, dass unser Auge gar nicht folgen kann. Eine echte Herausforderung an Tierverständnis und Kameratechnik.


Am 22.04.17 13:40 - 14:30 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Treehouse Guys - Hoch über dem Mississippi
Für B'fer und sein Team ist kein Job zu groß oder zu hoch: Die Männer konstruieren einzigartige Baumhäuser und lassen so Kindheitsträume in Erfüllung gehen. Die Crew verschlägt es in Richtung Westen: Nach Memphis in Arkansas. Genauer gesagt an die Flussbank des gigantischen Mississippi Rivers. Für dieses Projekt suchen sie zusätzliche Unterstützung beim lokalen Baumeister Christopher Donovan.
(Weitere Folge heute 20.15-21.05 Uhr)


Am 22.04.17 15:10 - 16:05 Uhr auf 
N24: Die Bigfoot-Akte (1/2)
Erstmals gehen Wissenschaftler mittels moderner DNA-Analysetechniken der Frage auf die Spur, ob es Bigfoot wirklich gibt. Bryan Sykes, Professor für Humangenetik in Oxford, analysiert unter anderem Haarproben, die vom Yeti stammen könnten, während Mark Evans sich im "Außeneinsatz" auf weltweite Wahrheitssuche begibt. Dabei trifft er auf "Bigfoot-Schütze" Justin Smeja und den ehemaligen Boxchampion Nikolai Valuev, der auch als Jäger des russischen Schneemenschen unterwegs ist.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 16.05-17.10 Uhr, Wdh. kommende Nacht 2.20-3.00 Uhr bzw 3.00-3.40 Uhr)


Am 22.04.17 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Beruf Tierfilmer - Rita Banerji in Indien
Tierfilmer sind heutzutage mehr als nur Filmemacher. Sie kämpfen für Artenvielfalt und Umweltschutz und werden nicht müde, auf den desolaten Zustand unseres Planeten hinzuweisen. Die indische Tierfilmerin Rita Banerji hat es sich zum Ziel gesetzt, im Konfliktfeld Mensch-Tier-Natur zu vermitteln. Wir begleiten sie in den Süden Indiens, nach Tamil Nadu, wo Rita erlebt, wie Gaurs in Vorgärten eindringen und Elefanten in Teeplantagen. Mit ihren Dreharbeiten, die schnell auch gefährlich werden können, will sie die Einrichtung eines Frühwarnsystems unterstützen, das dem Schutz der Bevölkerung dient. Wir sind dabei, wenn sie in Madhya Pradesh der Landbevölkerung ihren Film über das Wildern und seine Auswirkungen vorführt und lassen uns von ihr in Odisha ein erfolgreiches Projekt zeigen: Hier wurden ehemalige Wilderer zu Touristenführern umgeschult, mit dem Ergebnis, dass der Vogelreichtum inzwischen zurückgekehrt ist. In Nagaland, im Nordosten Indiens, besuchen wir einen Club für Kinder, den sie, zusammen mit Einheimischen gründet hat, um die junge Generation für die Natur zu sensibilisieren. Fotoapparat statt Jagdwaffe; die Kinder sind begeistert.


Am 22.04.17 21:00 - 21:40 Uhr auf 
hr: Wildes Großbritannien - Herbst und Winter
Herbst in Großbritannien. Jedes Wochenende im Oktober bewundern Tausende Besucher im Landschaftsgarten von Stourhead die Wandlung der Natur: Das Laub von Ahorn, Esche, Buche und Eiche veranstaltet ein Feuerwerk der Farben. Für viele Tiere sind die kürzer werdenden Tage ein Signal: Sikahirsche versammeln einen Harem, um ihn in erbitterten Kämpfen gegen Rivalen zu verteidigen. Eichhörnchen verstecken Nüsse und Eicheln als Vorrat für die kalte Jahreszeit. Im Gegensatz zu ihnen frisst die Haselmaus jetzt so viel sie kann, um anschließend den Winter in ihrer Höhle zu verschlafen. Der Herbst ist die Zeit der Regenwürmer, die unzählige Tonnen organischen Abfall recyceln. Ohne sie würden die Bewohner des Königreichs unter Blättern ersticken.
(Wdh. kommende Nacht 5.25-6.10 Uhr)


Am 23.04.17 08:20 - 08:30 Uhr auf 
arte: Die Mutter der Bonobos
Unweit der Hauptstadt Kinshasa liegt die von Claudine André gegründete Schutzstation Lola ya Bonobo ("Paradies der Bonobos"). Hier kümmern sich die Belgierin und ihr Team um verwaiste Bonobojunge, deren Eltern auf den Märkten kongolesischer Städte geendet sind. Claudine André erspart den schutzlosen Zwergschimpansen ein Schicksal als Haustier, allein und eingezwängt in enge Käfige. Viele der Tiere haben schlimmes Leid erlebt, sind krank und müssen erst mühsam wieder aufgepäppelt werden. Doch es gibt auch Grund zur Freude: Ein Bonoboweibchen ist trächtig - bald wird in der Station das erste Baby geboren. Die Mutter stammt allerdings aus einem medizinischen Versuchslabor. Niemand weiß, ob sie ihr Junges nach der Geburt annehmen wird.
(Wdh. morgen 9.25-10.20 Uhr)


Am 23.04.17 10:15 - 11:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Brückeneinsturz
Die Arbeiten im "Pine Tree State" laufen auf Hochtouren. Endlich scheint wieder die Sonne, und die Männer des Familienunternehmens Pelletier transportieren eine Fuhre nach der anderen Richtung Sägewerk. Doch kaum ist die Holzfäller-Saison in Schwung gekommen, gibt es schon erste Rückschläge: Waldarbeiter Scott hat Ärger mit seinem Arbeitsgerät. An seinem Entaster ist eine Hydraulikleitung defekt. Rund 60 Kilometer vom Sammellager entfernt bleibt dem Urgestein nichts anderes übrig, als selbst zum Schraubenschlüssel zu greifen und das marode Teil per Hand auszutauschen. Aber es kommt noch schlimmer: Etwas weiter südlich hat ein Schwertransporter eine Brücke beschädigt. In kürzester Zeit bildet sich an dem viel befahrenen Verkehrsknotenpunkt ein Stau.


Am 23.04.17 11:15 - 12:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Auf der Straße ist die Hölle los
Maine, der wilde und weitgehend unberührte "Pine Tree State" ("Kiefernstaat") im äußersten Nordosten der USA, ist die Heimat einer außergewöhnlichen Familie: Die Pelletiers leben und arbeiten hier seit über 50 Jahren in den abgeschiedenen Wäldern unweit der kanadischen Grenze. Mit schwerem Gerät und viel Herzblut ackern sich die sieben Pelletier-Brüder gemeinsam mit ihren Söhnen durch die Höhen und Tiefen des Holzgeschäfts. Sie bauen Straßen durch die Wildnis, bleiben mit ihren riesigen Trucks im Morast stecken und sägen die dicksten Stämme aus dem Wald. Doch egal, wie groß der Zeitdruck ist, oder wie niedrig die Temperaturen sind: Ihre gute Laune bleibt trotz widriger Umständen nie auf der Strecke. Harte Arbeit, kernige Typen und ein großes Abenteuer: In der Doku-Serie "Holzfäller extrem" begleitet DMAX den Pelletier-Clan beim täglichen Kampf gegen die Naturgewalten und zeigt, was es bedeutet, den traditionsreichen Familienbetrieb am Laufen zu halten.


Am 23.04.17 13:25 - 14:10 Uhr auf 
arte: Land der Millionen Elefanten
Einst hieß Laos "das Land der Millionen Elefanten". Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts teilten sich Mensch und Tier den Wald ohne einander etwas wegzunehmen. Der große, wilde Dschungel bot alles, was die sich kreuzenden Schicksale von Mensch und Elefant nur wünschen konnten. Wilde Elefanten wurden zu Helfern für die Landwirtschaft abgerichtet. Diese wenigen Eingriffe in die wilde Fauna wirkten sich nicht negativ auf die Tierbestände aus, die genügend Zeit zur Regeneration hatten. Heute werden Elefanten in den Wäldern hauptsächlich beim Holzfällen eingesetzt. Es gilt als erwiesen, dass die Tiere eine hohe soziale Intelligenz besitzen, ihre wilden Herden sind stabil und konfliktfrei. Der Elefant repräsentiert das Totemtier des Waldes. Er gilt als Geist des Waldes, und die Laoten sind sich bewusst: Wenn man den Elefant retten will, muss man auch seinen Lebensraum, den Wald, retten.


Am 23.04.17 13:25 - 14:10 Uhr auf 
rbb: Ein Leopard mit kleinen Schwächen
Die ersten Lebenswochen verbringt der kleine, tapsige Leopard Dikeledi im Schatten eines mächtigen Leberwurstbaumes. Seine Mutter, Lehrmeisterin und einzige Gefährtin, weiß, was ein Spitzenräuber im Okavango-Delta können muss, um zu überleben. Sie betreut ihn mit Geduld und großer Fürsorge. Vor der atemberaubenden Kulisse des Okavango-Deltas in Botsuana dokumentieren die Filmemacher Dereck und Beverly Joubert das Heranwachsen dieses etwas anderen Leoparden mit liebevollem Humor und faszinierenden Nahaufnahmen.


Am 23.04.17 14:30 - 15:15 Uhr auf 
SWR: USA - Auf der grünen Welle
Die US-Amerikaner zählen zu den weltweit größten Ressourcen-Verschwendern. Mittlerweile keimt jedoch eine Gegenbewegung auf. Mit originellen Ideen engagieren sich immer mehr Menschen, trotz mächtiger Gegner in Wirtschaft und Politik, für den Umweltschutz.
(Wdh. morgen 15.15-16.00 Uhr)


Am 23.04.17 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: König des Dschungels - Richard Hammonds Traum vom Amazonas (1/2)
Fernsehmoderator Richard Hammond (Top Gear, Science of Stupid) realisiert einen Kindheitstraum. Er beschließt, in den Dschungel des Amazonas zu reisen, um dort exotische Kreaturen, wie etwa das Faultier, den Amazonasdelphin und die Harpyie, zu fotografieren. Mit seiner Arbeit möchte der Brite auf die Ausrottung bedrohter Tierarten hinweisen. Doch immer wieder hat Hammond Pech und es passieren ihm Missgeschicke. All das hindert den tollpatschigen Fotografen nicht, auf die Jagd nach dem perfekten Motiv zu gehen. Hammond treckt durch den dampfigen, undurchdringlichen Regenwald, bewältigt eine Flussreise auf dem Amazonas, schläft in einem Baldachin unter freiem Himmel und lässt sich Hunderte Meter zur Waldkrone hinaufziehen, um die abgelegenen Plätze aufzusuchen, an denen sich die bedrohten Tierarten niedergelassen haben. Auf seiner Abenteuerreise begegnet Hammond Menschen, die den Regenwald ihr Zuhause nennen. Sie leben als Flussvolk auf dem Amazonas oder in traditionellen Stammesdörfern. Der englische Fernsehmoderator entdeckt auch, welche Bedeutung den Regenwaldpflanzen in der modernen Medizin zukommt. Und er muss erkennen, welche tragischen Folgen die Abholzung des Amazonas für bedrohte Tierarten hat.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 21.15-22.15 Uhr, Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr bzw 10.10-11.10 Uhr))


Am 24.04.17 04:05 - 04:30 Uhr auf 
arte: Humanima - Auf den Spuren von Raubkatzen
In dieser Episode begleitet ARTE den Pumaforscher Kyle Knopff auf eine spannende Reise durch die kanadische Wildnis. Am Fuße der Rocky Mountains verfolgt der Kanadier den Puma und stellt Untersuchungen zu seinem Jagd- und Wanderverhalten an. Seine Freundin Aliah Adams interessiert sich zudem besonders für das Verhältnis zwischen den Pumas und ihren unmittelbaren Nachbarn, den Menschen. Sie untersucht, ob eine Koexistenz möglich ist. Denn seit in Alberta ein Öl- und Bauboom ausgebrochen ist, schrumpfen die natürlichen Lebensräume der Raubkatzen stetig.


Am 24.04.17 05:05 - 06:00 Uhr auf 
ServusTV: Gabun - Durch Afrikas Dschungel
Gabun ist zu zwei Drittel von tropischem Regenwald bedeckt. Die Dokumentation begibt sich auf die Reise von Libreville, der Hauptstadt des Landes, nach Port-Gentil. Im Regenwald trifft man etwa auf den Volksstamm der Pygmäen. Das sind die Ureinwohner, die im Nordosten und Süden angesiedelt sind. Die Dokumentation zeigt das schillernde Leben in den Großstädten Gabuns. Doch erst im tropischen Regenwald zeigen sich die vielen Facetten der besonderen Natur des Landes. Und inmitten des Dschungels entdeckt der Filmemacher Laurent Bouit den Ogooué, den größten Fluss Gabuns.


Am 24.04.17 08:40 - 09:25 Uhr auf 
arte: Tasmaniens Beuteltier vor dem Aussterben?
Tasmanische Teufel sind die größten fleischfressenden Beuteltiere der Welt. Sie gelten als extrem scheue Einzelgänger, über deren Verhalten nur wenig bekannt ist. In den vergangenen Jahren geriet die Spezies in die Schlagzeilen, weil eine tödlich verlaufende Infektion die Tiere auszurotten droht. Man weiß nur wenig über die scheuen Beutelteufel, deren furchterregende Schreie die ersten Siedler Tasmaniens an den leibhaftigen Teufel denken ließen und dem Tier zu seinem Namen verhalfen. Mittels Minikameras, die an Halsbändern und in den Höhlen der Tiere befestigt wurden, bietet die Dokumentation erstmalig Einblick in eine Welt, die den Menschen sonst verborgen bleibt: Der Film zeigt den brutalen Paarungsprozess, das Heranwachsen der winzigen Jungen im Beutel der Mutter und die ersten Ausflüge des Nachwuchses in die Freiheit. Der Lebensraum des Beutelteufels beschränkt sich auf die Insel Tasmanien im Indischen Ozean vor der Südküste Australiens. Mitte der 90er Jahre brach im Nordosten Tasmaniens eine Krebserkrankung unter den Tieren aus, die bis heute fast dreiviertel der Population tötete. Wissenschaftler arbeiten seitdem mit Hochdruck an der Rettung der Tasmanischen Teufel. Mittels einer speziellen Impfung gegen den aggressiven Erreger glauben sie, die Tiere nun dauerhaft schützen zu können. Doch erst in einigen Jahren wird man wissen, ob die Tasmanischen Teufel tatsächlich immun gegen den Tumor sind, der durch Bisse übertragen wird.


Am 24.04.17 10:30 - 11:15 Uhr auf 
BR: Der Böhmerwald
Nahezu geräuschlos bewegt sich der scheue Luchs durch die weiten ruhigen Bergwälder. Bis zu 350 Quadratkilometer umfasst sein Revier. Anfang des letzten Jahrhunderts war der Luchs fast überall in Mitteleuropa ausgerottet. Seit 30 Jahren ist die größte europäische Raubkatze in den tschechischen Nationalpark Sumava (Böhmerwald) zurückgekehrt. Und auch der Habichtskauz konnte hier erfolgreich wieder angesiedelt werden. Versteckt im Wald ziehen Schwarzstörche ihre Jungen groß. An einem klaren Bach haben sich Fischotter eingerichtet und Birkhühner am Rande des Moores.


Am 24.04.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Russland - Der Kaukasus
Zwischen Europa und Asien, eingezwängt zwischen dem Schwarzen Meer und Kaspischen Meer, ragen gewaltige Berggipfel über 5.000 Meter hoch in den Himmel. Der Kaukasus ist eine Welt voller Vielfalt und Gegensätze, wo Sandwüsten und eisige Gletscher aufeinander treffen, wo blubbernde Schlammvulkane auf dichte Wälder treffen und sich Sandstürme mit Lawinen abwechseln. In dieser nahezu unberührten Wildnis verwandeln Blumen, die man sonst nur aus sorgfältig kultivierten Gärten kennt, die Gebirgshänge und Steppen in farbenfrohe Blütenmeere. Es ist ein Land, in dem Bären und Wisente leben, Luchse jagen und Geier auf der Suche nach Aas am Himmel kreisen. Die vielfältigen Landschaften haben einen riesigen Artenreichtum hervorgebracht. Im Laufe der Evolution sind Tierarten entstanden, wie man ihnen sonst nirgends begegnet. Doch wie so viele ist dieses Paradies bedroht. Obwohl gut 3.000 Quadratkilometer des Hochgebirgssystems streng geschützt sind, nimmt die Wilderei überall zu. Die einzigartige und kostbare Wildnis am Kaukasus muss um jeden Preis geschützt werden, wenn der Mensch in Zukunft nicht auf Luchse, Bären, Saigas und Wisente verzichten will.


Am 24.04.17 17:40 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Libellen - Die Himmelsjäger
Sie schweben über Teichen und Tümpeln, sie bevölkern die Ufer von Flüssen und Bächen: Libellen. Doch die schillernden Flugakrobaten sind in Gefahr. Allein in Europa sind etwa 80 Arten bedroht.Der Film führt mit Makroaufnahmen in die Welt dieser Insekten. Zeitlupen und Computeranimationen verraten, wie Libellen ihre Beute blitzschnell im Flug fangen - und wie sie sich in der Luft paaren.Unterwasseraufnahmen enthüllen die Entwicklung der räuberischen Libellenlarven, Zeitrafferszenen das Schlüpfen des Insekts.
(Wdh. kommende Nacht 4.10-4.55 Uhr)


Am 25.04.17 06:50 - 06:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Zeckenalarm
Vor allem im Sommer, wenn es warm und feucht ist, sind Zecken aktiv. Dann lauern sie im Gras und im Gebüsch auf ihre Opfer und stechen zu, wenn ein Tier oder ein Mensch vorbeikommt. Das macht sie lebensgefährlich, denn sie können Bakterien und Viren übertragen, die Krankheitserreger für Borreliose und FSME.


Am 25.04.17 08:40 - 09:20 Uhr auf 
arte: Loango - Kronjuwel Afrikas
Die Feuchtgebiete im Loango-Nationalpark, der an der Atlantikküste Gabuns in Zentralafrika liegt, bieten eine außergewöhnliche und komplexe Vielfalt benachbarter Ökosysteme. Auf engem Raum liegen dort weiße Sandstrände, ausgedehnte Flächen von Grasland, wasserreiche Lagunen und dichte Waldgebiete direkt nebeneinander oder gehen ineinander über. Diese einzigartige Region ist völlig naturbelassen, denn der Mensch hat sich dort nie angesiedelt. In Loango bestimmt der Wasserkreislauf den Lebensrhythmus von Pflanzen und Tieren. Zwischen Überschwemmungen und Trockenzeiten müssen sich Waldelefanten, Nilpferde, Gorillas, Büffel und Antilopen ständig vor den wechselnden Launen des Wassers hüten und beizeiten in Sicherheit bringen. Zum Dasein als Nomaden gezwungen, ziehen die Tiere je nach Wasserstand zwischen den gerade bewohnbaren Plätzen hin und her.


Am 25.04.17 10:05 - 10:50 Uhr auf 
arte: Kinabatangan - Der Garten Eden Borneos
Im ostmalaysischen Bundesstaat Sabah liegt eine der letzten unberührten Gegenden der Insel Borneo. In der von Rodungen und Pflanzungen verwüsteten Region bietet das weitläufige Feuchtgebiet von Kinabatangan einen Lebensraum und Rückzugsort für zahlreiche Arten, von denen einige vom Aussterben bedroht sind. In einem empfindlichen ökologischen Gleichgewicht müssen sich dort Waldnashörner, Orang-Utans und die kuriosen Pygmäen-Elefanten ständig den wechselhaften Launen des Wassers beugen. Das Schutzgebiet Kinabatangan im Nordosten von Borneo bildet eine Übergangszone zwischen Land und Meer. Es wird auch "Geschenk der Erde" genannt und entstand vor 70 bis 100 Millionen Jahren. Damit gehört der Wald von Kinabatangan - wie alle Waldgebiete Südostasiens - zu den ältesten erhaltenen Naturräumen der Erde überhaupt.


Am 25.04.17 10:50 - 11:35 Uhr auf 
arte: Die Tränen des Himalaya
Im Kaziranga-Nationalpark im nordindischen Bundesstaat Assam nahe des Himalaya-Gebirges existiert einer der kontrastreichsten Wasserkreisläufe der Erde. Das Klima, das durch den Monsun geprägt ist, wechselt zwischen lebensfeindlichen Dürren und zerstörerischen Überschwemmungen, bei denen etwa zwei Drittel der riesigen Parkfläche im Wasser versinken. In dem ausgedehnten Feuchtgebiet, das zum Unesco-Weltnaturerbe gehört, leben einige weltweit einmalige Tier- und Pflanzenarten. Das dichte, hohe Gras der kleinen Sümpfe, die aus dem Brahmaputra-Hochwasser entstanden, beherbergt die größten Tiger- und Nashornpopulationen der Erde. Aber auch Leoparden, Bären und diverse Affenarten sind hier ebenso zu Hause wie verschiedene Arten von Waranen und Schlangen.


Am 25.04.17 11:35 - 12:15 Uhr auf 
arte: Spiegelbilder der Natur
Am Rande des Amazonasgebiets verbirgt sich eine faszinierende und kaum erforschte Welt. In dem peruanischen Naturschutzgebiet Pacaya-Samiria, dem sogenannten "Dschungel der Spiegel", ist die Trennungslinie zwischen Wasser und Himmel kaum zu unterscheiden. Diesem riesigen Süßwasserreservoir, das aus einem Dutzend Wasserläufen aus den Anden und besonders ergiebigen Regenfällen gespeist wird, entspringt der Amazonas. Dort vereinen sich die Flussläufe von Pacaya, Samiria, Marañón und Ucayali zum größten Strom der Erde, der die ausgedehntesten Waldgebiete unseres Planeten durchfließt. In diesem weiträumigen Feuchtgebiet im größten Naturschutzgebiet Perus tummelt sich eine Vielzahl von Land- und Wassertieren. So leben in den ständig überschwemmten Regionen Amazonasdelfine, Riesenotter, Jaguare und Klammeraffen sowie zahlreiche Reptilien und Amphibien im Rhythmus äußerst komplexer Wasserzyklen.


Am 25.04.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Russland - Der Ural
Geheimnisvolle Steinmonumente markieren die Grenze zwischen Europa und Asien: Auf einem Felsplateau des nördlichen Urals-Gebirges ragen die "Sieben starken Männer" bis zu 80 Meter in den Himmel. Den Einheimischen gilt "Manpupuner" als Ort, an dem sich die Geister versammeln. Die Ausläufer des Urals erstrecken sich von der Küste des Nordpolarmeers über 2.000 Kilometer bis an die kasachische Grenze. Dichte Nadelwälder bedecken die Hänge und laufen sanft in der angrenzenden Steppenlandschaft aus. Hungrige Wölfe durchstreifen den Wald auf der Suche nach Beute, stets auf der Hut vor Bären. Die sind die unangefochtenen Herrscher im Wald. Die größte Wildnis Europas versorgt die Bären nicht nur mit Beutetieren, sondern auch mit Beeren und Honig. Um an den süßen Saft zu gelangen, müssen sie sich mit kämpferischen Bienen anlegen. Ein paar Stiche machen ihnen nichts aus, und so klettern sie geschickt auf die höchsten Bäume, um die von den Menschen der Region Baschkortostan aufgehängten Bienenkörbe herunterzureißen. Der Ural ist auch die Heimat von Elchen - die großen Tiere finden auch dann noch Nahrung, wenn Bären schon bis zum Bauch im Schnee versinken. Erstmalig wurde gefilmt, wie Gruppen von Elchen am Ende des Winters große Flüsse durchschwimmen, um in neue Weidegebiete zu gelangen. Hohle Baumstämme dienen dem Uralkauz als Bruthöhle, zumindest solange die Küken es darin noch aushalten. Mit acht Wochen sind sie zwar noch nicht flügge, erklettern aber schon umliegende Bäume. Die vielen Bäche des Urals bieten ideale Bedingungen für zwei andere Tiere: für Europäische Nerze, sie sind geschickte Fischer und andernorts selten geworden und den Desman, ein Verwandter des Maulwurfs, den es nur in Russland gibt, er taucht lieber nach Schnecken, seine lange Nase benutzt er dabei als Schnorchel.


Am 25.04.17 15:00 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Primaten
Primaten sind in der Tierwelt einzigartig intelligent. Sie können Probleme lösen und Liebkosungen austauschen. Primaten kommunizieren untereinander und verwenden Werkzeuge. Im Kongo beobachtet die Dokumentation eine verschworene Gruppe von Westlichen Flachlandgorillas, angeführt von einem Silberrücken. Wenn sich dieses ältere Gorillamännchen auf die Brust schlägt, können das andere Tiere bis zu eineinhalb Kilometer weit durch das Unterholz wahrnehmen. Die Muttertiere der Phayre-Brillenlanguren kämpfen um das Vorrecht, sich um eines der orangefarbenen Neugeborenen zu kümmern. Mantelpaviane können in gewalttätige Auseinandersetzungen geraten, und das, wenn sie sich in einer Anzahl von einem Tausend Tiere ansammeln. Bärenpaviane an der Küste Südafrikas haben wiederum gelernt, wie man Jagd auf Haifischeier macht.


Am 25.04.17 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Tierkinder in Not
Florian Brandes und sein Team von der Wildtierstation Sachsenhagen pflegen junge Wildtiere. Ob Wildkatzen, Feldhamster oder Fledermäuse - die Jungtiere werden umsorgt, bis sie fit genug sind für die Auswilderung. Eichhörnchen-Babys ohne Eltern erhalten hier Flaschenmilch, für junge Fledermäuse gibt es eine Flugschule und als zwei verwaiste und kratzbürstige Wildkatzen-Kinder abgegeben werden, gerät die Eingangsuntersuchung zur Mutprobe für Tierarzt Florian Brandes. Und ausgerechnet am Tag der Auswilderung droht plötzlich einer der Hamster zu kollabieren. Die Dokumentation aus der Reihe "NaturNah" zeigt die Artenschützer um Tierarzt Florian Brandes bei Ihrer Arbeit und begleitet die Jungtiere ein Jahr lang bis zur Auswilderung in die Freiheit.


Am 25.04.17 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Warum die Hummel fliegen kann
Heute löst Thomas D ein langjähriges Mysterium der Wissenschaft auf: Warum die Hummel fliegt, obwohl sie es angeblich gar nicht kann. Heute bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 26.04.17 05:05 - 06:00 Uhr auf 
ServusTV: Indonesien - Die Wallace-Linie
Indonesien ist ein Archipel, bestehend aus 17.000 Inseln. Davon sind 6.000 Inseln bewohnt. Das Archipel verfügt über einen bemerkenswerten Naturschatz, der sich in asiatisch und australisch geprägte Flora und Fauna aufteilt. Die biogeografische Trennlinie zwischen den beiden Naturräumen ist die Wallace-Linie, benannt nach dem englischen Naturforscher Alfred Russel Wallace. Der Wissenschaftler erkannte, dass sich etwa Elefanten, Tiger und Orang-Utans sehr wohl auf Borneo, Java und Bali befanden, jedoch nicht auf Sulawesi, den Molukken und den kleinen Sunda-Inseln. Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren von Alfred Russel Wallace, vom aktiven Vulkan Gunung Agung auf der Insel Bali bis nach Dili, die Hauptstadt Osttimors.


Am 26.04.17 06:40 - 07:10 Uhr auf 
arte: Wie teamfähig sind Tiere?
Früher glaubte man, Tiere seien lediglich instinkt- und triebgesteuert. Das ist längst überholt. Die Forschung hat bewiesen, dass Tiere Gefühle wie Freude, Frustration oder Trauer empfinden können. Und dass sie intelligent sind, bestreitet auch niemand mehr. Doch wie teamfähig sind sie? Die "Xenius"-Moderatoren treffen den Tierarzt Dr. Sondermann in einer Hundeschule. Beim Hundetraining geht es natürlich um Teamfähigkeit. Doch auch etwas anderes kann das Moderatorenteam bei der Arbeit des Hundetrainers beobachten: Hunde erkennen die Emotion des Besitzers an seinem Gesichtsausdruck.


Am 26.04.17 07:32 - 07:35 Uhr auf 
SWR: Was bringt der Klimawandel für Europa?


Am 26.04.17 11:45 - 12:30 Uhr auf 
3sat: Letzte Chance für unser Klima
Polkappen und Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt. Überschwemmungen zerstören das Hab und Gut der Menschen, Dürren vernichten ganze Ernten. Während sich die Menschen in den westlichen Metropolen noch in Sicherheit wiegen, sind es bislang meist die Armen in den südlichen Ländern, die besonders leiden. Doch auch in reichen Ländern, wie den USA, geht in manchen Regionen heute schon das Trinkwasser aus. Langfristig, da ist sich seit dem Klimagipfel von Paris die Weltgemeinschaft einig, wird es alle treffen. Deshalb ist es so wichtig, die Beschlüsse schnell umzusetzen, doch schon beim Kohleausstieg gibt es Widerstände, auch in Deutschland. Der Film führt direkt an die Frontlinie: nach Peru beispielsweise, wo die Schäden besonders sichtbar werden, und wo das Leben von Menschen unmittelbar bedroht ist. Gleichzeitig geht es um den Blick nach vorne: Weltweit werden zurzeit neue Modelle entwickelt, wie man mit den bereits unumkehrbaren Klimaschäden in Zukunft umgehen wird. Und wie endlich diejenigen Verantwortung übernehmen müssen, die den weltweiten CO2 Ausstoß anheizen – die großen Produzenten von Öl- und Kohle-Energie.


Am 26.04.17 13:45 - 14:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Tiere der Heimat - Das Eichhörnchen
Eichhörnchen sind den Menschen so vertraut, dass sie ihnen in Parks gelegentlich aus der Hand fressen. Nur ein kleiner Teil des Lebens dieser Tiere findet bodennah statt, die meiste Zeit verbringen sie - für den normalen Betrachter unsichtbar - in den Wipfeln der Bäume. Die Sendung zeigt den Lebenslauf der Eichhörnchen über die Dauer eines Jahres.
(Wdh. morgen 6.15-6.30 Uhr)


Am 26.04.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Russland - Sibirien
Eine riesige Wildnis im Herzen Russlands, wo die Kälte dominiert - das ist Sibirien. Jenseits des Urals gelegen, umfasst Sibirien rund zehn Prozent der gesamten Landmasse der Erde. Keine Frage, dass es sich um ein Land der Superlative handelt: riesige Temperaturschwankungen um etwa 80 Grad, die widerstandsfähigsten Tiere unseres Planeten und der tiefste und älteste See der Welt. Der harte Winter fordert Anpassung - der dichte Pelz des Zobels wurde ihm allerdings fast zum Verhängnis. Inzwischen liegen Pelze nicht mehr im Trend, und die einheimischen Raubtiere stellen dem Zobel häufiger nach als der Mensch. Sibirien ist die kälteste bewohnte Gegend der Erde, und man lebt meist in einfachen Verhältnissen. Die Männer züchten die berühmten jakutischen Pferde und halten große Rentierherden - ihre Haustiere kennen jedoch keinen Stall und keine Futterzeit, sondern sorgen in der Wildnis für sich selbst.


Am 26.04.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Im bayerischen Urwald ist was los
In dieser Folge hat sich Felix Heidinger zu den heimischen Tieren aufgemacht. Er stellt auch Tierarten vor, die bereits aus unseren Wäldern verschwunden sind, wie beispielsweise der Luchs.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 26.04.17 15:00 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Pflanzen - Life
Die Dramen, die sich in der Pflanzenwelt abspielen, sind unmöglich mit dem menschlichen Auge zu sehen. Doch die neueste Kameratechnik gibt Einblick in die faszinierende Welt der Pflanzen: wie eine Venusfliegenfalle zuschlägt, und damit ihr Opfer einfängt; wie die Katzenkralle oder die Dreispitzige Jungfernrebe - die auch als Wilder Wein bekannt ist - um einen Platz an der Sonne kämpfen. Die Dokumentation zeigt auch, welche Pflanzensamen als Inspiration für Segelflieger dienten, sowie die weltweit am schnellsten wachsende Pflanze, die bis zu einen halben Meter am Tag wächst. Der Drachenbaum, dessen Namen von seinem Naturharz - dem Drachenblut - abstammt, hat erstaunliche Methoden entwickelt, um Wasser zu speichern.
(Wdh. kommende Nacht 2.30-3.15 Uhr)


Am 26.04.17 16:55 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Der Bärenmann
Seit 30 Jahren lebt Sommerhalder unter Bären und hat dabei erkannt, dass mit diesen Grossraubtieren eine friedliche Koexistenz möglich ist, wenn man den Respekt vor den eindrücklichen Tieren nicht verliert. In Banff, im ältesten Nationalpark Kanadas, wohnt Sommerhalder mit seiner Familie mitten im Bärenland. Und von hier aus macht er sich als Bärenforscher und -Guide auf zu seinen weltweiten Exkursionen zu den Pelztieren. Der Bär symbolisiert für Reno Sommerhalder in erster Linie ein intaktes Ökosystem. Und deshalb versteht er seinen weltweiten Einsatz für dieses Tier als Kampf auch für eine gesunde Umwelt. Diese sieht er selbst im grossflächigen Nationalpark von Banff gefährdet: Millionen von Besuchern strömen jährlich in diese grandiose Landschaft der kanadischen Rocky Mountains. – Und es werden immer mehr. Selbst im Nationalpark sollen Skigebiete vergrössert werden. Und dagegen kämpft der Kanada-Schweizer an vorderster Front, denn der touristische Erfolg droht den Lebensraum von Bären, Wölfen und Koyoten zu beschädigen. Und damit schliesslich ebenso die Grundlage des Tourismusgeschäftes. Auch in Russland versucht Reno Sommerhalder die negativen Einflüsse des Menschen auf Tier und Umwelt zu begrenzen: In Sibirien und auf der Halbinsel Kamtschatka wirkte er als "Ersatzmutter" für verwaiste Jungbären, deren Mütter von Jägern getötet worden waren. In der ussurischen Taiga, an der Grenze zu China, war Sommerhalder mit den jungen Schwarzbären durchs Tigerland unterwegs.


Am 26.04.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Polen - Tatra, Ostsee und Masuren
Wo leben in Europa noch Wisente in freier Wildbahn? Und wo brüten vermutlich mehr Zugvögel als in jedem anderen europäischen Land? In Polen. Die Natur dort steckt voller Überraschungen. Der Film gewährt überraschende Einblicke in diese Naturvielfalt. Ein Jahr lang waren die Tierfilmer in Masuren, der polnischen Ostseeküste und der Tatra unterwegs und haben Störche, Wisente, Fischotter und Biber durch die Jahreszeiten begleitet.
(Wdh. morgen 14.15-15.00 Uhr)


Am 27.04.17 05:45 - 06:00 Uhr auf 
SWR: Lebensraum Pfälzerwald
Der Pfälzerwald ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. Hier finden mitten in Rheinland-Pfalz viele Tierarten einen geeigneten Lebensraum, die anderswo schon ausgestorben sind. Zu ihnen gehört die Wildkatze. Sie sucht den Schutz der Buchenwälder genauso wie der Feuersalamander. Im offenen Gelände, an sonnigen Hängen, gedeihen nicht nur Weinreben. Wärmeliebende Arten wie die Smaragdeidechse und die Gottesanbeterin sind hier zu Hause. In den Terrassen der Weinberge legen die farbenprächtigen Bienenfresser ihre Nester an. Sie ziehen im Frühsommer aus Afrika hierher.


Am 27.04.17 07:32 - 07:35 Uhr auf 
SWR: Was ist eine Urzeitweide?
Auf der Schwäbischen Alb grasen Tiere, die wie Auerochsen und Urpferde aussehen. Diese sind allerdings schon längst ausgestorben. Was sind das also für Tiere, die heute dort weiden und ihrer urigen Verwandtschaft zum Verwechseln ähnlich sehen? Und warum spielen sie bei einem Artenschutzprojekt eine wichtige Rolle?


Am 27.04.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Aus dem Dschungelbuch der Orang-Utans
Der Tierfilmer Felix Heidinger berichtet von den Orang Utans auf Borneo: Dort werden immer noch junge Orang Utans gefangen. Denn es finden sich leider genügend Käufer, obwohl es in Indonesien per Gesetz verboten ist, Orang Utans als Haustiere zu halten. Falls die Polizei solche Tiere dann aufspürt, werden sie beschlagnahmt. Und wenn die befreiten Orang Utans dann noch Glück haben, kommen sie in die Affenschule zu Willi Smits: Der Tierforscher trainiert sie darauf, wieder in der Wildnis überleben zu können. Denn erst nach einer erfolgreicher Ausbildungszeit können die jungen Orang Utans wieder in den Urwald zurück: Wenn sie zum Beispiel gelernt haben, wie sie sich Schlafnester bauen und wie sie ausreichend Nahrung finden.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 27.04.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Kielings wilde Welt (1/2)
Brillante Tierbilder und grandiose Landschaftsaufnahmen - erneut bricht Tierfilmer Andreas Kieling zu einer Expedition rund um die Welt auf. In zwei Folgen reist er zu den schönsten Naturparadiesen dieser Erde und präsentiert dabei außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Tierwelt. Die erste Station führt Andreas Kieling in den Kaziranga-Nationalpark im Norden Indiens. Der von der UNESCO 1985 zum Weltnaturerbe ernannte Park ist bekannt für seine reiche Tierwelt: Hier finden sich Panzernashörner, Wasserbüffel, Zackenhirsche und eine vielfältige Vogelwelt. Der Park liegt am Ufer des Brahmaputra, der regelmäßig für eine üppige Vegetation sorgt. Zurück im Schwarzwald trifft Andreas Kieling den Vogelexperten Peter Berthold. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach dem vom Aussterben bedrohten Auerhahn. Anschließend besucht Kieling die Shark Bay an der Westküste Australiens. Aber nicht Haie bevölkern die Meeresbucht, sondern Delfine. Kieling ist dort mit der führenden Delfinforscherin Janet Mann unterwegs. Sie erläutert ihm die einmaligen Verhaltensweisen dieser intelligenten Meeressäuger. Dass Steinböcke zu den Kletterkünstlern der alpinen Steilhänge gehören, ist bekannt. In der fast senkrechten Wand einer Staumauer im italienischen Valle Antrona beobachtet Kieling ihre eindrucksvollen Manöver auf der Suche nach Mineralsalzen und seltenen Kräutern. Die letzte Etappe der Reise ist Kap Hoorn und die Falklandinseln, ein Archipel aus 200 zum Teil winzig kleinen Inseln. Von den Gletschern der Eiszeiten überformt liegen sie mit ihren baumlosen Gras- und Moorlandschaften sturmumtost im Atlantischen Ozean. Wo nur rund 3.000 Menschen leben, fühlen sich Millionen Vögel ausgesprochen wohl. Die Herrscher der Lüfte sind die Schwarzbrauenalbatrosse. Zusammen mit dem Vogelexperten Klemens Pütz begibt sich Andreas Kieling zu den riesigen Brutkolonien.


Am 27.04.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Therapie unter Tannen
Der Wald ist für uns längst nicht mehr nur Nutzfläche, sondern auch Ort der Erholung. Immer mehr Ärzte und Wissenschaftler erkennen: Der Wald kann uns heilen. Die Dokumentation "Therapie unter Tannen" fragt, wie wir im Wald unsere Gesundheit fördern können. Kann der Wald bei schweren Leiden helfen? Diese Frage wurde erstmals an der Nippon Medical School in Tokio wissenschaftlich untersucht. In Japan pflegen die Menschen traditionell ein enges Verhältnis zum Wald: Waldluft wird dort eine natürliche Heilkraft zugeschrieben. In mehreren groß angelegten Studien fand der Mediziner Dr. Qing Li heraus, dass die Kraft der Bäume sogar wirksam vor Krebs schützen kann. Er untersuchte sogenannte Terpene in der Waldluft und deren Wirkung auf den menschlichen Organismus. Dr. Lis Forschungsergebnisse machen den Waldspaziergang zu mehr als einer Freizeitbeschäftigung, sondern zu einem wahren Gesundheitstrip: Schon ein Tag im Wald steigert die Zahl unserer natürlichen Killerzellen um fast 40 Prozent. Weitere Studien belegen, dass der bloße Aufenthalt im Wald bei Bluthochdruck, Depressionen und hohem Stresshormonspiegel sich positiv auf die Gesundheit auswirkt. Im österreichischen Reichenau hilft ein Team aus Ärzten, Psychologen und Outdoor-Spezialisten des "Therapiesalons im Wald", suchtkranken und depressiven Menschen durch Waldaktivitäten eigene heilende Fähigkeiten zu aktivieren. Und ob das Lernen in sogenannten Waldklassen sich günstig auf Konzentration, Stress und die Aktivität von Kindern auswirkt, untersuchen derzeit Forscher der Technischen Universität München.
(Im Anschluss Diskussion zum Thema mit Scobel, von 21.00-22.00 Uhr)


Am 28.04.17 12:20 - 12:50 Uhr auf 
arte: Der Wolf - Jäger oder Gejagter
Die Wölfe kehren nach Mitteleuropa zurück - und schon sind Konflikte vorprogrammiert. Die einen freuen sich, dass das Tier nicht ausgerottet und durch ein EU-Recht unter Schutz gestellt wurde. Auf der anderen Seite stehen Landwirte und Schäfer, vor allem in Brandenburg - sie legen sich auf die Lauer und gehen auf die Pirsch. Gibt es eine gemeinsame Lösung für den Umgang mit dem mythenreichen Räuber?
(Wdh. heute 19.45-20.15 Uhr)


Am 28.04.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Löwenäffchen
Vor rund 30 Jahren haben Wissenschaftler zum ersten Mal die frei lebenden Löwenäffchen gezählt. Es gibt sie nur an den Küsten Brasiliens und mehr als 100 Exemplare waren nicht zu entdecken: Viel zu wenige, um das Überleben der kleinen südamerikanischen Affenart sicher zu stellen. Als sämtliche Zoos der Welt alarmiert wurden, stellte sich heraus, dass in deren Affengehegen weitaus mehr Löwenäffchen lebten als in den zusammengeschrumpften Waldstücken Brasiliens. Felix berichtet über das Projekt 'Micro Leon', das zur Rettung der Löwenäffchen ins Leben gerufen wurde.


Am 28.04.17 15:15 - 16:00 Uhr auf 
rbb: Kroatiens wilde Flusslandschaft
Von der Quelle in den Julischen Alpen aus fließt die Save über 900 Kilometer durch Slowenien und Nordkroatien, bis sie im serbischen Belgrad in die Donau mündet. Auf halber Strecke, 100 Kilometer südöstlich von Zagreb, liegen die Save-Auen. Hier ist der Fluss am schönsten. Gut 1.000 Quadratkilometer Auwald, Altarme und Sümpfe bilden hier ein Naturparadies, das in Europa einmalig ist. Seeadler, Löffler und Schwarzstörche sind hier ebenso in großer Zahl zu Hause wie Schildkröten, Wollschweine und Posavina-Pferde. Filmautor Jens-Uwe Heins hat das Leben an der Save ein Frühjahr lang mit der Kamera beobachtet. Flugaufnahmen der majestätischen Seeadler führen in die Wasserwildnis der Save-Auen, mit faszinierenden Dörfern und Bauern, die noch auf traditionelle Weise ihre Wollschweine hüten, und seltenen Schwarzstörchen. Um diese einmalige Auenlandschaft zu erhalten, gründete die deutsche Umweltstiftung Euronatur das Projekt "Save-Auen - Leben durch Überschwemmung". 500 Quadratkilometer Flusslandschaft wurden bereits als Naturpark "Lonjsko Polje" ausgewiesen.


Am 28.04.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Kielings wilde Welt (2/2)
In der zweiten Folge will Andreas Kieling in Afrika die äußerst seltenen Äthiopischen Wölfe filmen. Nur 400 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Addis Abeba erstreckt sich die größte zusammenhängende alpine Landschaft des ganzen afrikanischen Kontinents - die Bale-Berge. Hier leben noch rund 500 Exemplare der Äthiopischen Wölfe. Andreas Kieling begleitet Wolfsspezialist Claudio Sillero-Zubiri, der sich in einem Schutzprojekt für den Äthiopischen Wolf engagiert. Mitten in Deutschland, im Rothaargebirge, lebt seit kurzem eine wilde Herde Wisente. Tierfilmer Andreas Kieling ist dort mit Jörg Tillmann unterwegs. Der Biologe hat über zehn Jahre intensiv an dem Projekt gearbeitet, eine achtköpfige Herde von der Erhaltungszucht in die freie Wildbahn zu entlassen. Das nächste Ziel von Andreas Kieling sind die Alpen, Lebensraum des Bartgeiers, eines der größten flugfähigen Vögel der Welt. Der virtuose Flieger erreicht eine Flügelspannweite von knapp drei Metern und wiegt bis zu sieben Kilogramm. Früher lebte der imposante Vogel überall in den Alpen, bis er Anfang des 20. Jahrhunderts durch hohen Jagddruck ausgerottet wurde. Seit 1986 werden Bartgeier nach und nach in den Alpenländern wieder angesiedelt. Andreas Kieling trifft Hans Frey, den Leiter des internationalen Artenschutzprojekts für Bartgeier, und begleitet ihn bei der Auswilderung von Bartgeierküken. Die letzte Etappe ist die Inselgruppe Südgeorgien, die nur knapp 3.700 Kilometer vom Südpol entfernt liegt. Dort gelingen Andreas Kieling einmalige Aufnahmen der imposanten Königspinguine und der mächtigen See-Elefanten.


Am 28.04.17 20:15 - 21:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Ganz hoch hinaus
Eine Naturliebhaberin aus Humboldt County, Kalifornien, fühlt sich in ihren vier Wänden eingeengt und beauftragt Pete mit einem Baumhaus in wirklich schwindelerregender Höhe. Die Pläne für ein dreistöckiges Baumhaus inmitten gigantischer Redwood-Bäume inklusive Badezimmer, einer Lounge und eines großzügigen Schlafzimmers fordern den Architekten und sein Team heraus. Und auch den größten Wunsch seiner Auftraggeberin möchte Pete unbedingt erfüllen: von ihrem neuen Heim, hoch oben in den Baumkronen, möchte die Frau den Pazifischen Ozean sehen können.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, von 21.15-22.15 Uhr)


Am 29.04.17 08:25 - 08:55 Uhr auf 
arte: Sind Tiere empathisch und gerecht?
Im Nationalpark Taï, tief im Regenwald der Elfenbeinküste, hat ein Schimpansenkind seine Mutter verloren. Leoparden haben die Äffin gerissen. Nun ist der Kleine auf sich gestellt. Ob sich jemand aus der Affengruppe um ihn kümmern wird? Am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig werten die Verhaltensforscher die Beobachtungen aus, die sie im Nationalpark Taï sammeln. Das Schimpansenwaisenkind hat Glück: Ein älteres Tier nimmt sich seiner an. Erstaunlich, denn das Männchen hat keinen Vorteil davon. "Xenius" will wissen: Handelt es aus Mitgefühl?


Am 29.04.17 08:55 - 09:45 Uhr auf 
arte: Die Mutter der Bonobos
Nur in der Demokratischen Republik Kongo leben die Bonobos - eine Affenart, die uns Menschen genetisch ähnlicher ist als jedes andere Tier. In dem vom Bürgerkrieg zerrütteten Land sind die Bonobos eine begehrte Beute. Ihr Fleisch wird auf den Märkten des Landes verkauft, während die Jungtiere den Wilderern lebendig am meisten Geld einbringen. Unweit der Hauptstadt Kinshasa liegt die von Claudine André gegründete Schutzstation Lola ya Bonobo ("Paradies der Bonobos"). Hier hat auch der kleine Lomami eine neue Heimat gefunden. Er ist erst vor wenigen Tagen angekommen und noch extrem schüchtern. Wilderer haben ihm die Fingernägel herausgezogen. "Die Leute denken", erzählt seine Pflegerin, "man könne daraus einen magischen Trank machen." Nun ist Lomami erst einmal in Sicherheit. Doch langfristig sollen die Bonobos nicht im Schutzgehege bleiben. Claudine André ist auf der Suche nach einem ausreichend großen und sicheren Gebiet, um die Affen auswildern zu können. Doch es gibt kaum mehr unberührte Natur.


Am 29.04.17 09:35 - 09:55 Uhr auf 
3sat: Menschen mit Gespür für Holz
Küfer und Schindelmacher, Holzbaumeister und Schnitzer, Zimmerer und Tischler, Dendrochronologen und Holzhausbesitzer: Viele in Vorarlberg haben eine besonders intensive Beziehung zu Holz. Sie arbeiten damit oder leben in Holzhäusern. Einige von ihnen erzählen von ihrer Leidenschaft und Begeisterung für Holz, einige begleitet die Dokumentation bei ihrer Arbeit, zeigt ihre außergewöhnlichen Ideen beim Wohnen umgeben von Holz. Dabei sind neue Holzhäuser ebenso zu sehen wie alte Beispiele der besonderen Holzbautradition Vorarlbergs.


Am 29.04.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
phoenix: Wildes Deutschland - Die sächsische Schweiz
Tief eingeschnittene Flusstäler und wüstenhafte Felsplateaus - Deutschlands "Grand Canyon" ist die Sächsische Schweiz. Wind und Wasser, Hitze und Frost schufen über Jahrmillionen die einzigartige Landschaft des Elbsandsteingebirges. Seltene Tiere wie Gartenschläfer, Wanderfalken und Schwarzstörche haben sich an das Leben auf und zwischen den Sandsteinfelsen angepasst. Mit außergewöhnlichen Aufnahmen porträtiert dieser Film eines der größten deutschen Naturwunder. Winter im Nationalpark Sächsische Schweiz - die berühmten Basteifelsen mit der angrenzenden Brücke sind von Schnee bedeckt. Die Tage sind kurz, doch in den Schluchten herrscht sie nicht, die dunkle Jahreszeit: Weil die meisten Bäume kein Laub tragen und die Schneedecke das Licht reflektiert, ist es hier unten heller als sonst im Jahr.
(Wdh. morgen 8.15-9.00 Uhr)


Am 29.04.17 15:00 - 15:45 Uhr auf 
arte: Wildes Baltikum - Wälder und Moore
Das Hinterland des Baltikums ist reich an Wäldern, Mooren und Seen. Die weite, oft unberührte Wildnis bietet vielen Tieren Raum zum Leben. In Estlands Urwäldern von Alutaguse leben über 350 Braunbären. Wenn die Bärin mit ihren Jungen aus dem Winterschlaf erwacht, muss sie aufmerksam sein. Große Bärenmännchen können ihrem Nachwuchs gefährlich werden. Besonders während der Paarungszeit sind sie aggressiv und töten Jungbären, die sich in der Nähe der Weibchen aufhalten.


Am 29.04.17 15:00 - 15:45 Uhr auf 
phoenix: Wildes Deutschland - Der Thüringer Wald
Der Thüriner Wald zieht sich von der Werra im Nordwesten bis zum Frankenwald im Südosten hin. In den dichten, teilweise ursprünglichen Wäldern fühlen sich nicht nur Eichhörnchen und Waschbären wohl. Auch die seltenen Schwarzstörche haben sich hier wieder angesiedelt. Rotmilane bauen in den Kronendächern ihre Nester, und sogar die scheue Wildkatze findet ausreichend Deckung. Im Thüringer Becken, einer der ältesten Kulturlandschaften Deutschlands, sind Feldhamster noch sehr zahlreich vertreten. Es ist eines der letzten Rückzugsgebiete der vom Aussterben bedrohten Nager in Europa.
(Wdh. morgen 9.00-9.45 Uhr)


Am 29.04.17 15:45 - 16:30 Uhr auf 
phoenix: Wildes Deutschland - Der Pfälzerwald
Wildkatze und Luchs schleichen durchs Unterholz, Rothirsche mit prächtigem Geweih und korsische Mufflons mit schneckenförmigem Gehörn stolzieren im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands umher. An der Grenze zu Frankreich im Dahner Felsenland ragt das Wahrzeichen des Pfälzerwaldes über die Baumwipfel: der Teufelstisch, die bekannteste Felsformation des Naturparks Pfälzerwald. Die am Ostrand des Pfälzerwaldes verlaufende Weinstraße lädt mit ihren romantischen Weindörfern zum Verweilen ein. Die Natur hat sich hier, in einer der wärmsten Regionen Deutschlands, schon vor Jahrhunderten mediterran eingerichtet. Nicht umsonst gilt der Pfälzerwald als die Toskana Deutschlands: Zippammer, Gottesanbeterin und Smaragdeidechse sind nur einige der tierischen Besonderheiten. Neuzugang aus Südeuropa ist der farbenprächtige Bienenfresser, der seit 1996 im Pfälzerwald heimisch ist. Bereits vor 2.000 Jahren wurden im Marschgepäck römischer Truppen kulinarische Köstlichkeiten aus dem Mittelmeerraum nach Rheinland-Pfalz gebracht: Weintrauben, die Mittelmeer-Weinbergschnecke und Esskastanien gelten bis heute als Delikatesse. Im Herbst sind die schmackhaften Früchte, auch "Keschde" genannt, besondere Leckerbissen für Wildschweine, Mufflons und Rotwild.
(Wdh. morgen 9.45-10.30 Uhr)


Am 29.04.17 16:30 - 17:15 Uhr auf 
phoenix: Wildes Deutschland - Die Uckermark
Seen und Sölle, Flussläufe und Moore, ausgedehnte Wälder, Felder und Wiesen - das ist die Uckermark im Nordosten Brandenburgs. Die Uckermark ist mit mehr als 3.000 Quadratkilometern der größte Landkreis Deutschlands. 60 Prozent der Uckermark stehen unter Schutz - im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin im Süden, im Nationalpark Unteres Odertal im Osten und im Naturpark Uckermärkische Seen im Nordwesten. Wie auf einer Arche trifft man in der Uckermark auf besonders viele seltene Tier- und Pflanzenarten. Adler brüten in der Waldmark, Fischotter jagen in Flüssen nach Forellen und Neunaugen, es gibt Biber, Dachse, Marderhunde und Füchse leben mit Hirschen und Rehen in der Feldmark. Vor allem aber ist die Uckermark die Kranichmetropole Europas. In naturbelassenen Wäldern rund ums Plagefenn, dem ältesten Naturschutzgebiet Deutschlands, finden die eindrucksvollen Vögel beste Bedingungen, um ihren Nachwuchs aufzuziehen. Gefühlvoll setzt Filmautor Christoph Hauschild die Uckermark in Szene.
(Wdh. morgen 10.30-11.15 Uhr)


Am 29.04.17 18:45 - 19:30 Uhr auf 
BR: Big Five Asien - Der Amurtiger
Amurtiger, bekannt auch unter dem Namen "Sibirische Tiger", sind die weltweit am nördlichsten lebenden Tiger und eine eigene Tiger-Unterart. Ihr Lebensraum heute umfasst das Stromsystem der Flüsse Amur und Ussuri und einen Küstenstreifen am Japanischen Meer im Grenzgebiet zwischen Nordkorea, China und Russland. Als einzige Tigerform haben sich Amurtiger diesen winterkalten Lebensraum erschlossen. Das Reich des Herrschers der Taiga ist bedroht. Die fernöstlichen Wälder werden geplündert, abgeholzt und exportiert. Die benachbarten Länder Japan, Südkorea und natürlich China haben einen schier unstillbaren Holzhunger. Reiche Russen chartern Kleinflugzeuge und machen Jagdausflüge tief hinein in die Wildnis. Auch die unablässige Wilderei auf zentrale Beutetiere des Tigers - Kragenbären, Sikahirsche und Wildschweine - bedroht die noch etwa 400 bis 500 wilden Amurtiger. In winterstarrer Taiga am Japanischen Meer macht sich ein Film-Team auf die Suche nach den letzten Schneetigern - sie möchten Antwort finden auf die Frage: Wird es in 20 Jahren noch wilde Amurtiger auf unserer Erde geben?


Am 29.04.17 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Beruf Tierfilmer - Mark Shelley in Kalifornien
Der Kalifornier Mark Shelley ist Tierfilmer, Meeresbiologe und Umweltaktivist. Seit Jahren engagiert er sich für einen Bewusstseinswandel im Umgang mit den Ressourcen dieser Welt. So auch in seiner jüngsten Arbeit über den in Kalifornien stark gefährdeten Seeotter. Die Dokumentation begleitet Mark Shelley bei seinen Dreharbeiten und zeigt, wie er seine Visionen auch im privaten Umfeld umzusetzen versucht.


Am 29.04.17 21:00 - 21:40 Uhr auf 
hr: Wildes Großbritannien - Frühling und Sommer
Großbritannien ist berühmt-berüchtigt für sein Wetter. Das Land ist umgeben von Meeren über die Stürme peitschen. Das Klima formt unberechenbar und ständig wechselnd die Natur im Nordwesten Europas. Die Jahreszeiten sind dort ein grandioses Schauspiel in vier Akten. Der Zweiteiler Wildes Großbritannien" porträtiert die abwechslungsreiche Natur der Britischen Inseln. Bewegte Zeitraffer, hochstabilisierte Flugaufnahmen und extreme Zeitlupen präsentieren die Natur und vor allem die Tierwelt des Britischen Königreichs in seltener visueller Opulenz.
(Wdh. morgen 5.30-6.15 Uhr)


Am 29.04.17 22:00 - 22:50 Uhr auf 
arte: Insekten - Superhelden auf sechs Beinen
Viele Menschen sehen Insekten nur als lästige Krabbeltiere. Doch Ameisen landen nie im Stau. Der Asiatische Marienkäfer hat das leistungsfähigste Immunsystem der Welt. Die Leichtbaustruktur eines Käferflügels inspiriert Architekten zu neuen Bauwerken, und flüssige Seide könnte schon bald die Medizintechnik revolutionieren. Die spannende Dokumentation zeigt, wie diese kleinen Genies helfen können, einige der größten Probleme der Menschheit zu lösen - von der Entwicklung neuer Biomaterialien bis zum Kampf gegen Verkehrsprobleme und der Erforschung besserer Antibiotika.


Am 29.04.17 23:30 - 23:45 Uhr auf 
tagesschau24: Kaya - Die heiligen Wälder der Mijikenda
Im Mittelpunkt des Films stehen drei der neun von der UNESCO zum Welterbe erklärten Wälder. Sie sind die letzten Reste eines riesigen Dschungels, der sich bis ins vergangene Jahrhundert an der Küste Kenias zum Indischen Ozean erstreckte. In diesem Wald lagen die "Kayas", das bedeutet "Platz" oder "Ort". Bis vor etwa fünfzig Jahren waren es noch Dörfer, welche die Stämme der Mijikenda vor langer Zeit auf ihrer Flucht vor den Massai, zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert, versteckt im Dschungel gegründet hatten. Heute existieren diese Stammeskonflikte nicht mehr. Aus den "Kayas" sind heilige Plätze geworden, an denen die Clans ihre Toten beerdigen, die Ahnen verehren oder sich der Ältestenrat versammelt. Um die heiligen Plätze nicht zu entweihen, dürfen diese nur barfuß betreten werden. Die Waldinseln der Mijikenda sind auch Rückzugsgebiete für eine einzigartige Fauna und Flora, die in großen Teilen an der Küste bereits vernichtet wurde, bevor jemand auf die Idee kam sie zu erforschen. Der Film begleitet Barak und Ngua, zwei Mitglieder des Ältestenrats. Sie kommen aus "Kaya Kauma".


Am 30.04.17 07:30 - 08:15 Uhr auf 
phoenix: Die Bärenretter von British Columbia
Brian Falconer ist das Gesicht der Stiftung Raincoast. Jahr für Jahr begibt er sich im Great Bear Rainforest in British Columbia auf eine ganz besondere Grizzlyjagd. Sie dient einzig und allein dem Zweck, die von der Regierung zur Jagd freigegeben Tiere nicht zu töten. Die Stiftung Raincoast kauft nach und nach die Jagdrechte auf, um so den Bestand der mächtigen Raubtiere zu schützen. Die Stiftung arbeitet eng mit den Völkern zusammen, die seit Jahrtausenden an Kanadas Westküste siedeln. Die First Nations haben sich zusammengeschlossen und bekämpfen mit friedlichen Mitteln die Großwildjäger, die mit gekauften Jagdlizenzen in ihr angestammtes Land eindringen. ARD-Korrespondent Markus Schmidt und sein Fernsehteam porträtieren den Jäger Brent, der sich vom Häuptling der First Nations, Mike Willy, überzeugen lässt, auf die Trophäenjagd zu verzichten. Eine Geschichte gedreht an der wunderschönen wilden Westküste Kanadas während der Wanderung der Lachse, eine Geschichte, die für den zähen Kampf der First Nations steht, ihre angestammten Landrechte zurückzugewinnen.


Am 30.04.17 13:20 - 14:05 Uhr auf 
rbb: Orang-Utans - zurück in die Wildnis
Hoch über den Wäldern Borneos schwebt eine ganz besondere Fracht: Das Orang-Utan Weibchen Leonora. Sie weiß es nicht, aber sie ist eine echte Pionierin. Sie und eine Handvoll anderer Orang-Utans sind auf dem Weg in ein großes Abenteuer - in ein Leben als freier Orang-Utan. Leonora und ihre Gefährten sind Waisen, ihre Mütter wurden von Wilderern getötet, ihre Heimat für Palmplantagen zerstört. Ihre Rettung war die Borneo Orang-Utan Survival Foundation. In Nyaru Menteng, der größten Station der Stiftung in der Nähe von Palangka Raya, wurden sie liebevoll großgezogen. Die Gründerin der Station, die Dänin Lone Dröscher Nielsen, und ihre rund 200 größtenteils einheimischen Mitarbeiter setzen sich für ein gemeinsames Ziel ein: dass alle Waisen irgendwann in die Wildnis zurückkehren. Denn es wird immer enger in der Station: Über 600 verletzte oder verwaiste Orang-Utans leben dort hinter Gittern. Und draußen geht Stück für Stück ihres Lebensraums verloren: Auf Borneo wird pro Minute Regenwald von der Fläche zweier Fußballfelder für Palmölplantagen zerstört. Vom einstigen Lebensraum der Orang-Utans ist gerade noch ein Siebtel erhalten. Mit Lastwagen, Flugzeug und zuletzt mit dem Hubschrauber bringt das Team die Tiere in den Regenwald. Alle flüchten sofort in die Bäume - ein typisches Verhalten der großen Affen. Das Team hat die Affen sorgfältig vorbereitet. Mehrere Jahre lang brachten sie die Tiere jeden Tag mehrere Stunden in den Wald und brachten ihnen bei, wie man Früchte von Bäumen holt und sie frisst. Danach lebten die Orang-Utans einige Jahre auf einer Flussinsel - frei, aber mit täglicher Fütterung. Werden sie nun, nach der Auswilderung, überleben können?


Am 30.04.17 18:30 - 19:15 Uhr auf 
phoenix: Bedrohtes Paradies - Afrika zwischen Wilderei und Artenschutz
Afrika - kaum ein Kontinent wird so romantisch verklärt wie dieser, und das hat viel mit seinen wilden Tieren zu tun: Elefanten, Giraffen, Nashörner, Löwen, Leoparden. Die Liste atemberaubender und wunderschöner Tiere ist endlos, und noch immer leben viele von ihnen in freier Wildbahn. Seit Jahrzehnten aber reduzieren sich die Zahlen dramatisch. Elefanten etwa werden für ihre Stoßzähne gewildert, Nashörner für ihr Horn, das als Wundermedizin in Asien gilt. Der Kampf gegen die oftmals professionellen Syndikate, die hinter den Wilderern stehen, aber scheint aussichtlos: Korruption und mangelnde Strafverfolgung sind ein Grund dafür. Zudem verschärft der Mensch-Tier-Konflikt die Situation. Die Bevölkerung Afrikas wird sich in den kommenden Jahrzehnten dramatisch erhöhen. Immer mehr Lebensraum für Menschen bedeutet weniger Lebensraum für wilde Tiere. Wird es sie bald nur noch in den offiziellen Nationalparks geben, wenn überhaupt?Es gibt viele Lösungsansätze, welche aber funktionieren? Lassen sich Nashörner artgerecht auf Farmen halten und das Horn "ernten", um so illegalen Wilderern die Geschäftsgrundlage zu vermiesen? Hilft die Trophäenjagd, organisiert von Kommunen in Namibia, dem Erhalt des Elefantenbestandes? Wie kämpft der Krügernationalpark in Südafrika gegen die Wilderei? Schafft es die südafrikanische Shembe-Kirche ihre Mitglieder vom Tragen von Leoparden-Häuten abzuhalten, indem sie künstliche Felle anbietet? Sind Frauen die besseren Ranger?


Am 01.05.17 06:40 - 07:10 Uhr auf 
arte: Tierische Gefühle - Wie teamfähig sind Tiere?
Früher glaubte man, Tiere seien lediglich instinkt- und triebgesteuert. Das ist längst überholt. Die Forschung hat bewiesen, dass Tiere Gefühle wie Freude, Frustration oder Trauer empfinden können. Und dass sie intelligent sind, bestreitet auch niemand mehr. Doch wie teamfähig sind sie? Die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug treffen den Tierarzt Dr. Sondermann in einer Hundeschule. Beim Hundetraining geht es natürlich um Teamfähigkeit. Doch auch etwas anderes kann das Moderatorenteam bei der Arbeit des Hundetrainers beobachten: Hunde erkennen die Emotion des Besitzers an seinem Gesichtsausdruck.


Am 01.05.17 12:20 - 12:50 Uhr auf 
arte: Wölfe in Deutschland - Jäger und Gejagter
Die Wölfe kehren nach Mitteleuropa zurück - und schon sind Konflikte vorprogrammiert. Die einen freuen sich, dass das Tier nicht ausgerottet und durch ein EU-Recht unter Schutz gestellt wurde. Auf der anderen Seite stehen Landwirte und Schäfer, vor allem in Brandenburg - sie legen sich auf die Lauer und gehen auf die Pirsch. Gibt es eine gemeinsame Lösung für den Umgang mit dem mythenreichen Räuber?


Am 01.05.17 19:15 - 20:00 Uhr auf 
ARD: Wildes Deutschland - Die Schwäbische Alb
Im Herzen Baden-Württembergs liegt eines der artenreichsten Mittelgebirge Deutschlands: die Schwäbische Alb. Einst erstreckte sich hier ein kalkreiches Jurameer, dessen Meeresboden im Laufe der Jahrmillionen zu einem Mittelgebirge angehoben wurde. Durch den Kalkboden, den Regen und Frost unaufhaltsam zersetzen, entstanden über die Jahrtausende viele verschiedene extreme Lebensräume: Deutschlands größte Quelltöpfe, urige Wasserfälle, geheimnisvolle Höhlensysteme, bizarr geformte Felsenlandschaften und Trockentäler. Unzählige Burgen, Schlösser und Ruinen wie Schloss Lichtenstein oder die Burg Hohenzollern thronen auf den Berghängen des Albtraufs, der nördlichen Kante der Schwäbischen Alb. Mit Eichelhäher und Erdhummel als zwei gegensätzliche Vertreter ihres Lebensraumes erzählt der Film eine einzigartige Naturgeschichte mit der Wacholderheide als Kampfzone der Ökologie. Wird die Heide am Ende den Wettlauf ums Überleben gewinnen? Diese spannend erzählte Naturgeschichte zeigt die Schwäbische Alb von einer ganz neuen Seite. Vor allem die beeindruckenden Verhaltensweisen des Eichelhähers, die atemberaubenden Blickwinkel, die mit Hubschraubern, Drohnen, Segelfliegern, Spezialoptiken, Zeitraffern und Superzeitlupen von Naturfilmer Klaus Weißmann und seinem Team eingefangen wurden, machen die Dokumentation "Die Schwäbische Alb" zu einem faszinierenden Naturerlebnis im Herzen Baden-Württembergs.
(Wdh. kommende Nacht 4.45-5.30 Uhr)


Am 01.05.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
BR: Zurück zum Urwald - Nationalpark Kalkalpen
Der Wald ist viel mehr als bisher gedacht - das zeigt die neue Dokumentation "Zurück zum Urwald - Nationalpark Kalkalpen" der preisgekrönten Filmemacher Rita und Michael Schlamberger. Ihre neue Produktion porträtiert das größte Verwilderungsgebiet der Alpen, das sich in den vergangenen 20 Jahren zu einem wildromantischen Urwald entwickelt hat. In diesem riesigen, unberührten Gebiet, in dem der Mensch die Natur Natur sein lässt, kommunizieren Bäume untereinander, streifen Luchse majestätisch anmutend am Waldboden und springen Gelbhalsmäuse zehn Mal so weit wie sie lang sind. Dabei hatten die Kalkalpen vor nicht allzu langer Zeit ein gänzlich anderes Erscheinungsbild. Erst im Jahr 1997 wurden das Sengsengebirge und das Reichraminger Hintergebirge als Nationalpark Kalkalpen unter strengen Schutz gestellt. Gleichzeitig mit einer mutigen Entscheidung: Fortan sollte das Bewirtschaften des Waldes den natürlichen dynamischen Prozessen überlassen sein. Nicht wenige Experten warnten damals vor diesem Schritt und befürchteten eine Verwesung des Waldes. Heute, fast 20 Jahre später, ist klar, dass alle Zweifel unberechtigt waren. Das deutlichste Symbol dafür ist die Wiederkehr der Luchse. Nachdem ein Vorbote für die zukünftige Erfolgsgeschichte schon 1998 in den Nationalpark gekommen war, wurden 2011 Luchse aus der Schweiz angesiedelt. Schon ein Jahr später gab es den ersten Nachwuchs. Der einzige Feind, den die erste Luchspopulation in den Alpen seit ihrer Ausrottung vor 115 Jahren noch hat, ist der Mensch. Denn der sieht den Luchs nicht selten als Trophäe. Doch das mächtigste Symbol der Kalkalpen ist letztlich der Baum. Seit über 350 Millionen Jahre haben sich Bäume zu perfekt angepassten Lebewesen entwickelt, zu pflanzlichen Genies, die in einem hochkomplexen Verbund den Organismus Wald bilden. Bäume sind Teil der wohl größten Gemeinschaftsarbeit in der Geschichte des Lebens - sie arbeiten Hand in Hand mit den Pilzen. Denn Myriaden von Pilzen zersetzen und verarbeiten das Totholz.
(Wdh. morgen 10.25-11.10 Uhr)


Am 02.05.17 09:20 - 10:05 Uhr auf 
arte: Big Five Asien - Der Elefant
Entlang des Flusses Kinabatangan macht sich ein Filmteam auf die Suche nach den grauen Riesen Asiens. Schneller als erwartet wird es dort fündig: Elefanten ziehen entlang dieses Flusses in Herden, die manchmal aus mehr als hundert Tieren bestehen. Auf den ersten Blick denkt man, das Paradies für Elefanten gefunden zu haben, doch als das Filmteam den Dickhäutern über Wochen folgt, stellt sich heraus, dass die alten Wege der Elefanten, die sie seit Generationen gehen, mittlerweile durch Palmenplantagen und sogar mitten durch Ortschaften führen.


Am 02.05.17 10:05 - 10:50 Uhr auf 
arte: Big Five Asien - Die Nashörner
Das Java- und das Sumatra-Nashorn zählen zu den seltensten Tierarten der Welt! Leider tauchen sie wie die dritte asiatische Nashornart, das Panzernashorn, in der öffentlichen Wahrnehmung meist nicht auf. Die meisten verbinden Nashörner mit Afrika, obwohl dort lediglich zwei der fünf noch lebenden Nashornarten vorkommen. Die Dokumentation stellt alle drei Arten der asiatischen Nashörner vor. Dem Filmteam ist es mit Hilfe von ferngesteuerten HD-Spezialkameras gelungen, von allen Arten zum Teil einzigartige Aufnahmen zu bekommen.


Am 02.05.17 10:50 - 11:30 Uhr auf 
arte: Big Five Asien - Der Löwe
Die meisten Menschen denken, dass allein Afrika die Heimat der Löwen sei. Doch einst lebten sie in Griechenland, in der Türkei, sie durchstreiften die Halbwüsten Asiens bis an die östliche Grenze Indiens. Und es sind die Jahreszahlen bekannt, als in jedem Land der letzte Löwe an einer Gewehrkugel starb. Gerade mal ein Dutzend Löwen hatte in einem kleinen Waldstück im Nordwesten Indiens die Jagdlust der Menschen überlebt, als sie in ihrem Wald unter Schutz gestellt wurden. Und der König der Tiere begann, um sein Überleben zu kämpfen. Mittlerweile gibt es wieder über 400 Asiatische Löwen. Sie im Nationalpark Gir Forest aufzuspüren und mit der Kamera zu verfolgen, ist ungleich schwieriger als in den Savannen Afrikas. In ihrem Wald, in dem verkrüppelte Teakbäume und Akazien die Sicht versperren, ist das Filmteam gezwungen, den Raubkatzen zu Fuß zu folgen, um sie filmen zu können.


Am 02.05.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Schätze zwischen Rhön und Habichtswald
Moderator Kurt Lotz bereist die Welterbestätten in Nordhessen, ein Archiv, das ein Weltdokumentenerbe birgt, und einen Ort, der hofft, einmal zum Welterbe zu werden. Im jüngst zum Welterbe ernannten Bergpark Wilhelmshöhe ist zu erfahren, wie schwierig es ist, den begehrten Titel zu bekommen, und welcher Aufwand betrieben werden musste. Was einen Buchenwald so besonders macht, dass er der Welt erhalten bleiben muss, wird im Weltnaturerbe Nationalpark Kellerwald-Edersee erkundet.


Am 03.05.17 14:00 - 14:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Tiere im Teich - Sommer und Herbst
Im Sommer pulsiert das Leben im Teich und aus Kaulquappen werden allmählich Frösche. Wenn ihnen Lungen gewachsen sind, gehen sie an Land. Insekten sind für Jungfrösche eine willkommene Nahrung.
(Wdh. morgen 6.30-6.45 Uhr)


Am 03.05.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Seenparadies Mecklenburg - Unter Fischadlern und Wisenten
Zwischen Hamburg und Berlin liegt das größte zusammenhängende Seengebiet Deutschlands: die Mecklenburgische Seenplatte. Mehr als 1.000 große und kleine Seen sind durch Flüsse und Kanäle miteinander verbunden. Im Zentrum dieses Wasserparadieses liegt die Müritz. Neben der urwüchsigen Natur mit vielen seltenen Tierarten wie Fischadler und Eisvögel spielt in diesem Film eine Gauklerfamilie eine entscheidende Rolle. Per Floß reisen sie durch Mecklenburgs Wasserwelten und spielen auf ihrem Weg die alten Märchen. Ihre Bühne ist die Natur, wo sich ebenfalls kleine und große Dramen der Tierwelt abspielen. Hinter Plau begegnen ihnen Tiere einer längst vergessenen Zeit - Wisente. Unbeirrt ziehen sie durchs seichte Wasser des Damerower Werders. Nur wenige Kilometer weiter öffnen sich die romantischen Waldseen und ein kleines Meer liegt vor dem Floß. Es nimmt Kurs auf den Müritz-Nationalpark, ein Paradies der Adler. Tierfilmer Christoph Hauschild hält mit einer Zeitlupenkamera die spektakulären Jagdflüge der Fischadler fest. Zwischen Müritz und Rheinsberg liegen in märchenhafte Wälder eingebettet die saubersten Seen Norddeutschlands.


Am 03.05.17 14:15 - 14:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Tiere im Teich - Frühling
Wenn im Frühling das Leben erwacht, beginnt das ewige Spiel der Partnersuche, aber auch des Fressens und Gefressenwerdens im Teich. Die Sendung zeigt, wie sich Froschnachwuchs entwickelt und sich Larven in Libellen verwandeln.
(Wdh. morgen 6.45-7.00 Uhr)


Am 03.05.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Madagaskar - Im Dschungelreich der Halbaffen (1/2)
Nirgendwo sonst leben so viele skurrile Tiere wie hier: Vom struppigen Fingertier über den leuchtend roten Giraffenhalskäfer bis zum vermutlich kleinsten Chamäleon der Erde, das gerade mal die Größe einer Ameise erreicht. Seit Jahrmillionen liegt die Insel im Indischen Ozean isoliert, so dass sich eine eigene Tier- und Pflanzenwelt entwickeln konnte. Die zweiteilige BBC Naturdokumentation erzählt mit seltenen Filmaufnahmen die Geschichte dieser "Naturwunderwelt". In der ersten Folge stehen Madagaskars Wälder mit ihren tierischen Bewohner im Mittelpunkt.
(Wdh. morgen 14.15-15.00 Uhr)


Am 04.05.17 07:00 - 07:30 Uhr auf 
SWR: Im Staat aus morschem Holz - Das Jahr der Hornissen
In manchen Lexika werden Hornissen als schädlich bezeichnet, und die Mär, dass drei Hornissenstiche einen Menschen töten und sieben ein Pferd, ist nicht aus der Welt zu schaffen. Immer noch bricht Panik aus, wenn die größte einheimische Faltenwespe auftaucht. Der Film räumt mit den herrschenden Vorurteilen auf. In eindrucksvollen Bildern wird das Leben im Staat aus morschem Holz beschrieben. Der Zuschauer erhält Tipps, wie er sich in der Nähe der gelb-schwarzen Brummer richtig verhält und wie er den geschützten Insekten helfen kann.


Am 04.05.17 07:32 - 07:35 Uhr auf 
SWR: Warum ist der Regenwurm ein heimlicher Star?
Der Regenwurm führt ein Leben im Verborgenen. Man bekommt ihn nur selten zu Gesicht. Und wenn, dann meistens - wie der Name schon sagt - bei Regen. Aber eigentlich fühlt er sich nur unterirdisch so richtig wohl. Denn dort - im Boden - ist sein Zuhause. Aber was macht so ein Regenwurm eigentlich den lieben langen Tag und warum ist er so wichtig für fruchtbaren Boden?


Am 04.05.17 14:50 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Zu den Quellen des Essequibo (1/5)
Der Essequibo ist einer der größten Flüsse Südamerikas: rund 1000 Kilometer lang, mit einem Einzugsgebiet, das bis nach Brasilien, Venezuela und Surinam reicht. Nach dem Amazonas und dem Orinoco bildet er das drittgrößte Flusssystem des amerikanischen Subkontinents - und er ist praktisch unbekannt. Entlang seiner Ufer erstreckt sich eines der größten ungestörten Regenwaldgebiete der Erde. Ein Hotspot der Evolution, in dem irgendwo die noch immer unerforschte Quelle des Essequibo liegt.
(Teile 2 bis 5 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr)


Am 04.05.17 16:20 - 16:45 Uhr auf 
arte: Mit den Gibbons leben
Aurélien Brulé verbrachte seine Zeit schon als Kind lieber mit Tieren als in der Schule. Mit dreizehn bekam er einen Job in einem Zoo, wo er seine Faszination für Menschenaffen entdeckte. Besonders gut gefielen ihm die Weißhandgibbons, eine kleine Baumaffenart, die heute vom Aussterben bedroht ist. In den späten 90ern flog er dann zum ersten Mal nach Thailand und Indonesien, um die Menschenaffen in freier Wildbahn aufzuspüren, zu beobachten und zu erforschen und blieb schließlich gänzlich vor Ort, um für das Überleben der Gibbons zu kämpfen. Auf der Insel Borneo leitet der Franzose heute das Gibbon-Schutz- und -Rettungszentrum Kalaweit. Aurélien und sein Team kümmern sich um verletzte Affen und auch um solche, die unter schrecklichen Bedingungen als Haustiere gehalten werden. Allein in Indonesien leben mehr als 6.000 Gibbons in Privathaushalten in Gefangenschaft. Doch auch in der freien Wildbahn ist die Affenart in Gefahr. Sie werden von Raubtieren wie Pythonschlangen in Sumpfgebieten bedroht und auch das Schicksal der indonesischen Wälder gefährdet ihre Zukunft. Die Entwaldung Borneos nimmt den Affen Tag für Tag mehrere Hundert Hektar Land und treibt sie in die Enge. Neben der Einrichtung des Schutzgebiets auf der Flussinsel Hampapak hat Aurélien in Sumatra eine weitere Pflegestation aufgebaut. Auch der Radiosender Kalaweit FM informiert die Bevölkerung über die Arbeit der Organisation und soll die Jugend für die Umweltproblematik und den Tierschutz sensibilisieren. In "Humanima - Mensch und Tier" begleitet ARTE den affenvernarrten Franzosen in seine Wahlheimat Borneo und eröffnet Einblicke in die Lebenswelt des vom Aussterben bedrohten Weißhandgibbons.


Am 05.05.17 10:30 - 11:15 Uhr auf 
BR: Das Wendland - Niedersachsens wilder Osten
Der Filmautor Ernst Sasse porträtiert das Wendland, bis heute eine bäuerliche Idylle: weite Landschaften und dramatische Wolkenhimmel, jahrhundertealte Fachwerkhäuser und klapprige Scheunen, Blumenwiesen und Tümpel. Der Filmautor Ernst Sasse begleitet den Alltag des Geschwisterpaares Hauke und Justine im Wendland über ein Jahr mit der Kamera. Er zeigt eine Kindheit, die vom Leben in und mit der Natur geprägt ist. Der Landkreis ist einer der wichtigsten Naturräume Norddeutschlands mit einer reichen Tier- und Pflanzenwelt. Hier brüten Schwarzstörche, Seeadler und Kraniche, leben Füchse, Fischotter und Biber. Vor den Elbdeichen liegen Auwälder und weite Überschwemmungsflächen, Waldgebiete grenzen an Felder und Feuchtwiesen.


Am 05.05.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Deutschlands wilde Wölfe - Wie sie wirklich sind
Sie gelten als die Herrscher der Wildnis - Wölfe. Die einen sehen sie als reißende Bestien, die anderen verklären sie zu mythischen Wesen. Viele Menschen sind fasziniert von der oft beschriebenen strikten Rangordnung, die Forscher bei Wolfsrudeln in Gehegen beobachtet haben; scheint sie doch Hierarchien am Arbeitsplatz und in anderen Bereichen unserer Gesellschaft widerzuspiegeln. Doch gibt es eine umkämpfte Rangordnung auch bei Wolfsrudeln in Freiheit? Wie leben wilde Wölfe wirklich? Über 150 Jahre lang war es unmöglich, diese Fragen in Deutschland zu beantworten. Doch seit gut zehn Jahren gibt es bei uns wieder freilebende Wölfe. Inzwischen leben zwölf Rudel in Deutschland, Trend steigend. Fast von Beginn an hat der Biologe und Tierfilmer Sebastian Koerner die Rückkehr der Wölfe mit der Kamera dokumentiert, und die Arbeit von Deutschlands renommiertesten Wolfsforscherinnen begleitet - Gesa Kluth und Ilka Reinhardt vom Wildbiologischen Büro LUPUS. Mit deren Unterstützung und unendlich viel Geduld gelangen Sebastian Koerner einzigartige Filmaufnahmen vom Familienleben wildlebender Wölfe, wie es sie bisher in Europa noch nicht gegeben hat.


Am 05.05.17 14:50 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Europas Urwälder - Bayerns neue Wildnis
Die Wildnis ist zurückgekehrt in den Bayerischen Wald. In einem außergewöhnlichen Experiment entsteht dort ein "neuer" Urwald: Seit gut 40 Jahren wird die Natur sich selbst überlassen.Der Mensch greift nicht ein. Und zwar auch nicht in extremen Situationen. Mit verblüffenden Erfolgen: Auf den 243 Quadratkilometern Nationalparkwald jagt seit einigen Jahren wieder der Luchs, Europas einzige Großkatze.


Am 05.05.17 15:15 - 16:00 Uhr auf 
rbb: Der wilde Wald der Kaiserin
Der Lainzer Tiergarten am Stadtrand von Wien ist etwas ganz Besonderes: Neben Wildschwein, Mufflon und Damwild findet hier auch diverses Kleingetier einen Lebensraum. Die Naturfilmer Thomas Rilk und Andreas Laschober sind ihm auf der Spur. Ende des 19. Jahrhunderts ließ Kaiser Franz Joseph I. die Hermesvilla im Wiener Lainzer Tiergarten für Kaiserin Elisabeth errichten. Heute strömen jährlich unzählige Touristen in den Park.


Am 05.05.17 15:35 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Europas Urwälder - Bialowieza, Heimat der Wisente
Unberührt und geheimnisvoll erstreckt sich im Nordosten Polens der Urwald von Bialowieza, ein ausgedehntes Waldgebiet mit jahrhundertealten Baumriesen.Es lässt erahnen, wie Europa vor Jahrtausenden ausgesehen hat, als der Großteil des Kontinents von Mischwäldern bedeckt war. Der letzte Tiefland-Urwald Europas ist auch die Heimat des größten europäischen Landsäugetiers, des Wisents.Mehrere Hundert der fast ausgestorbenen "Könige des Urwalds" leben dort in freier Wildbahn.


Am 05.05.17 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Europas Urwälder - Wilde Karpaten
Entlang der rumänischen Karpaten, wo sich zahlreiche Sagen um den Grafen Dracula ranken, erstreckt sich der größte Buchen-Urwald Europas. Bis heute sind dort Wölfe und Bären zu Hause.In Zentraleuropa sind nur wenige ursprüngliche Waldgebiete - meist in schwer zugänglichen Bergregionen - von der Abholzung verschont geblieben. Hier gibt es Bäume, die bis zu 45 Meter hoch in den Himmel ragen und geschätzte 400 Jahre alt sind.


Am 05.05.17 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Europas Urwälder - La Gomeras Nebelwald
Die Kanareninsel La Gomera besitzt einen einzigartigen dichten Lorbeerwald, der "Monteverde" genannt wird. Er ist ein Relikt der subtropischen Urwälder.Das Besondere am "Monteverde" ist sein reicher Wasserhaushalt. Auch seine abgeschiedene Lage macht den Nebelwald einzigartig. Die Kanarischen Inseln gelten als "Micro-Hot-Spot": Dort kommen besonders viele seltene Pflanzen und wirbellose Kleintiere vor.


Am 05.05.17 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Europas Urwälder - Unberührtes Lappland
Am Polarkreis, im schwedischen Teil Lapplands, befindet sich der Muddus-Nationalpark, Heimat von Rentieren, Elchen, Braunbären, seltenen Vögeln und der ältesten Kiefer Schwedens.Es gibt sie noch, die letzten grünen Paradiese Europas - ursprüngliche Wälder, die noch nicht von Menschen verändert wurden. Die Dokumentation lädt zu einer Entdeckungsreise im hohen Norden ein.


Am 05.05.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Kieling - Expedition zu den letzten ihrer Art (1/3)
Zu Beginn des 3. Jahrtausends stehen viele Tiere unseres Planeten kurz vor ihrer Ausrottung. Andere haben sich in die letzten von Menschenhand noch unberührten Regionen der Erde zurückgezogen und wurden seit Jahren nicht mehr gesehen. Der deutsche Tierfilmer und Abenteurer Andreas Kieling macht sich auf die Suche nach ihnen: Mit Filmkamera und Abenteuerausrüstung versucht er, die Letzten ihrer Art vor die Linse zu bekommen.
(Teil 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 22,30 Uhr, Wdh morgen 17.15-19.30 Uhr)


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