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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 01.11.18 19:15 - 20:00 Uhr auf 
phoenix: Die Krone Nordamerikas - Der Waterton Glacier National Park
An der Grenze zwischen den USA und Kanada vereint ein großes Projekt ganz unterschiedliche Akteure: Sie wollen einen Nationalpark vergrößern, um ihn zu retten. Der Waterton Glacier National Park ist eine einzigartige Naturregion. Große Teile des fast 5000 Quadratkilometer umfassenden Schutzgebietes sind unberührt von menschlichen Eingriffen. Seit 1492, das als Referenzpunkt für europäische Einflüsse in Amerika gilt, ist hier fast keine Tier- oder Pflanzenart ausgestorben. Das gesamte Areal ist so artenreich wie kaum eine andere Wildnis auf der Erde: Insgesamt leben hier über 70 Säugetier- und rund 250 Vogelarten; nachgewiesen sind fast 1200 Pflanzenarten. Die Dokumentation über die Zukunft der Nationalparks führt hinein in diese einzigartige Welt und begleitet eine Expedition in das Gebiet, in dem noch nie zuvor ein Kamerateam filmen durfte.


Am 10.11.18 06:35 - 07:20 Uhr auf 
ZDFneo: Kielings wildes Afrika
Seit 25 Jahren bereist Andreas Kieling als Tierfilmer die Welt und berichtet von den schönsten Tierparadiesen. In dieser Folge widmet er sich ausschließlich dem afrikanischen Kontinent. Extreme jeder Art stehen immer wieder im Vordergrund: Von der legendären Serengeti und dem Mahale-Nationalpark in Tansania geht es ins äthiopische Hochland. Von den Regionen rund ums Kap der Guten Hoffnung weiter bis zum Addo-Elefanten-Nationalpark in Südafrika. Die Afrikareise von Andreas Kieling startet in den weiten Grassteppen der Serengeti, dem Inbegriff für afrikanisches Tierleben. Neben den bildgewaltigen Aufnahmen von Elefanten, Löwen, Flusspferden und Geparden gelingen auch die kleinen Geschichten am Rande: Löwenbabys spielen mit einer Schildkröte Fußball. Im verwunschenen Regenwald der tansanischen Mahale-Berge macht sich Andreas Kieling auf die Suche nach unseren Verwandten. 800 Schimpansen sind hier zuhause, die letzte große freilebende Population der Erde. Einblicke in ihr Familienleben und ihre spannenden Jagdzüge gibt es hier reichlich. Um die seltenen äthiopischen Wölfe geht es am nächsten Ziel.


Am 10.11.18 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Schlaf gut, kleine Haselmaus
Anna macht sich diesmal zusammen mit Sven auf die Suche nach der seltenen Haselmaus. Dabei lernt sie schnell: Wer Haselmäuse finden will, der muss nach Haselnüssen suchen. Und zwar nach leergeknabberten mit einem kreisrunden Loch. Also gehen Anna und Sven auf Nüsse-Jagd und entdecken dabei tatsächlich Haselmausnester in den Sträuchern. Solche Nester haben Haselmäuse im Laufe des Jahres nämlich mehrere. Um ausreichend Futter in der Nähe zu haben oder sich und ihre Jungen vor Feinden zu schützen, ziehen sie immer wieder um. Im Winter liegen sie dann in einem Nest am Boden und halten dort bis zu sieben Monate lang Winterschlaf. Weil sie so lange schläft, gehört die Haselmaus auch zu den Schlafmäusen. Und jetzt kommt's: Schlafmäuse sind gar keine echten Mäuse, sondern sogenannte "Bilche". Bilche erkennt man ganz deutlich an ihrem behaarten Schwanz - denn echte Mäuse haben einen fast nackten Schwanz. Bei der Kontrolle von 100 Nistkästen bekommt Anna dann tatsächlich eine echte, wilde Haselmaus zu sehen und darf sie sogar streicheln. Was für ein Glück bei so einem seltenen, wilden Tier.


Am 10.11.18 07:20 - 08:00 Uhr auf 
ZDFneo: Wie Elefanten denken
Forscher sind sich mittlerweile einig: Elefanten sind viel intelligenter, als wir je vermutet hätten. "Terra X" zeigt in atemberaubenden Bildern, was und wie die grauen Riesen tatsächlich denken. Elefantenherden umgehen offenbar ganz gezielt Gebiete, in denen Wilderer lauern, und vermeiden auch sonst gefährliche Kontakte zu Menschen. Die Entdeckung dieses einzigartigen Verhaltens machten Wildbiologen eher zufällig bei einer Zählung vom Flugzeug aus. Die ungewöhnlichen Wanderbewegungen der Tiere inspirierten die Wissenschaftler zu immer neuen Forschungsprojekten, in deren Verlauf weitere, völlig unerwartete Fähigkeiten entdeckt wurden.


Am 10.11.18 08:00 - 08:45 Uhr auf 
ZDFneo: Kongo – Ein Fluss, zwei Welten
Ein Strom im Herzen Afrikas, der ein riesiges Regenwaldgebiet durchschneidet und unterschiedliche Welten schafft. Im Norden des Kongobeckens herrschen Kampf und Gewalt: Schimpansen sind angriffslustige Jäger, sie verteidigen ihre Reviere mit allen Mitteln, töten ihre Artgenossen und fressen sie manchmal auch. Schimpansen und Menschen haben gemeinsame Vorfahren und zu 98 Prozent übereinstimmende Gene. Doch eine andere Art ist uns ebenso nah verwandt und den Schimpansen zum Verwechseln ähnlich: Bonobos.


Am 10.11.18 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Der Verführer von Papua
Frühe Besucher von Papua-Neuguinea hielten die hüttenähnlichen Gebilde, die oft weit über einen Meter im Durchmesser und in der Höhe sind, für Spielhäuschen von Kindern aus nahe gelegenen Dörfern. Erst Naturforscher konnten schließlich erklären, dass es sich um zentrale Orte des Balzspiels von Vögeln handelt. Sie bekamen den Namen "Laubenvögel". Das unterschiedliche Vorgehen beim Bau der Balzstätte führte zu Einteilungen wie "Tennenbauer", "Allee-" oder "Maibaumbauer". Das Gegenteil wissenschaftlicher Herangehensweise verkörpern Beschreibungen der Lauben als "sekundäre Geschlechtsmerkmale". Dahinter steht die Annahme, dass - anders als bei den verwandten Paradiesvögeln - weniger die extremen Formen und Farben des Gefieders im Laufe der Entwicklungsgeschichte zum Zuge gekommen sind, sondern eben externe Konstruktionen von Balz- und Paarungsorten, wie sie in der Tierwelt beispiellos sind.


Am 10.11.18 13:40 - 14:25 Uhr auf 
arte: Die Vogesen, geheimnisvoller Wald
Im Wald vollzieht sich der Wettkampf ums Licht. Jede Pflanze muss über den Schatten der anderen hinauswachsen, um möglichst viele Sonnenstrahlen abzubekommen. Nur so kann sie überleben. Die Buche wirft jedes Jahr Hunderttausende Blätter ab. Diese bilden eine ideale Streu für Regenwürmer, die durch ihr unablässiges Durchgraben und Durchlüften des Bodens für den Kreislauf der Natur unverzichtbar sind. Die Regenwürmer wiederum dienen den Wildschweinen als Nahrung. Der Wald arbeitet wie eine biologische Fabrik, in der jeder seine Rolle spielt und seine Funktion hat. Die von den Pflanzen aufgenommene Energie wird an die Pflanzenfresser weitergegeben und dann nach und nach an jedes Lebewesen des Waldes. Hier leben Eichhörnchen, Füchse, Hirsche und schwarze Raben, Buchfinken, Blaumeisen und Rotkehlchen, auch Lurche und Salamander. König des Waldes ist der wachsame Luchs, auch wenn er durch Wilderer fast ausgerottet ist und zu den bedrohten Arten zählt. Bei Anbruch der Nacht werden Raufußkäuze und Dachse aktiv. Schon vor langer Zeit ist der Mensch ins Vogesen-Massiv vorgedrungen. Durch wenig behutsame Eingriffe hat er die Natur der Region stark verändert. Die hat sich jedoch mittels Evolution stets angepasst. Dieser Mechanismus funktioniert, ist aber sehr störanfällig. Die Aufgabe des Menschen ist es, ihn zu bewahren.


Am 10.11.18 14:25 - 15:10 Uhr auf 
arte: Die Brenne, Land der tausend Teiche
Auf der Nordseite des französischen Zentralmassivs entfaltet sich das Berry. Eine seiner sehr besonderen Landschaften ist die Brenne, das Land der tausend Teiche. Zwischen Land und Wasser sind hier zahlreiche Vogel- und Säugetier- und Reptilienarten heimisch, darunter die 200 Millionen Jahre alte Europäische Sumpfschildkröte. Füchse und die äußerst anpassungsfähigen Wildschweine durchstreifen Wälder, Wiesen und sumpfige Ufer. Im September ist das Röhren der brunftigen Hirsche im Nebel zu hören.


Am 10.11.18 15:45 - 16:30 Uhr auf 
phoenix: Der Nationalpark Bayerischer Wald
Als ab 1990 eine außergewöhnlich starke Borkenkäfermassenvermehrung im Nationalpark mehrere tausend Hektar alter Fichtenbestände abtötete und die Parkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterließ, begann bald ein neuer, gesünderer Wald heranzuwachsen - ein neuer Urwald. Binnen weniger Jahre ist an die Stelle der einstigen Fichtenmonokulturen ein artenreicherer Wald mit Fichten, Eschen, Buchen und Tannen getreten. Natürlich zog diese Vielfalt auch viele neue Tier- und Pflanzenarten an. Selbst Luchs und Fischotter sind zurückgekehrt und haben hier wieder eine Heimat gefunden. Der Film stellt im Gang der Jahreszeiten diesen größten deutschen Waldnationalpark vor.
(Wdh. morgen 9.45-10.30 Uhr)


Am 10.11.18 18:10 - 18:25 Uhr auf 
arte: Demokratische Republik Kongo - Ein Land wird geplündert
Die demokratische Republik Kongo verfügt über unzählige Bodenschätze: Coltan, Kobalt, Kupfer, Gold und Diamanten lagern unter der heißen Erde des zentralafrikanischen Landes. Doch dieser Reichtum war nicht immer ein Segen - Neid und fremde Begehrlichkeiten führten dazu, dass die Ausbeutung der kostbaren Ressourcen nie friedlich verlief. Porträt einer gemarterten Republik von der belgischen Kolonialzeit bis zur Unabhängigkeit, vom Überschwappen des ruandischen Bürgerkriegs über die unzähligen regionalen Konflikte und die mafiösen Machenschaften der Präsidenten Mobutu und Kabila bis hin zur noch immer allgegenwärtigen Korruption.


Am 11.11.18 07:25 - 08:10 Uhr auf 
ZDFneo: Planet der Wälder
Von den Polarkreisen bis zu den Tropen – ein Drittel der Landfläche unserer Erde ist von Wäldern bedeckt. Wälder sind Lebensraum für unzählige Arten. Bäume verwandeln Sonnenlicht in Biomasse und schenken uns dabei Atemluft, sie versorgen uns mit Trinkwasser und produzieren unsere Rohstoffe. Wie wichtig die Wälder wirklich sind, beginnen wir erst langsam zu verstehen. Dirk Steffens begibt sich auf eine ungewöhnliche Suche nach dem wahren Wert des Waldes.


Am 11.11.18 09:05 - 10:05 Uhr auf 
3sat: Schafft sich die Menschheit bald ab?
Angesichts der drohenden Klimakatastrophe fordert der Ökonom und ehemalige Generalsekretär des "Club of Rome" Graeme Maxton drastische Maßnahmen, mehr Verbote und weniger Wachstum. Doch dazu müssen wir ab sofort unser Wirtschaftssystem, unseren Lebensstil und unsere Werte radikal ändern. Es braucht weniger Wirtschaftswachstum, dafür mehr Steuern und Verbote für umweltschädigendes Verhalten, meint Maxton in seinem neuen Buch «Change. Warum wir eine radikale Wende brauchen». Muss man die Menschheit also zum Überleben zwingen? Und wie sähe eine nachhaltige menschliche Lebensform aus?


Am 11.11.18 12:45 - 13:30 Uhr auf 
arte: Abenteuer Alaska
Der US-Bundesstaat Alaska ist eine ganz eigene faszinierende Welt. In der Inside Passage im Süden wechseln sich dichte Regenwälder und kalbende Gletscher ab. Über Zentral-Alaska thront der majestätische Denali (ehemals Mount McKinley), mit 6.194 Metern der höchste Berg Nordamerikas. Außerdem ist der hohe Norden geprägt von Gebirgsketten und weiten Ebenen bis zum Polarmeer. Die Liebe zur Natur eint diejenigen, die Deutschland den Rücken gekehrt haben, um in Alaska ihr Glück zu suchen. Die Naturwissenschaftlerin Regine Hock betreibt am anderen Ende der Welt Gletscherforschung. Sie will herausfinden, welche Mechanismen für den Rückgang der Eisgiganten verantwortlich sind. Der Atmosphärenforscher Martin Stuefer fliegt mit seinem Flugzeug über riesige Waldbrände hinweg, um die Schadstoffkonzentration zu messen. Dem Tierfilmer Andreas Kieling gelang mit seinen Aufnahmen von Alaskas Braunbären der Durchbruch als Filmemacher. Und die Fischer Sissi und Günther Babich haben in der Glacier Bay ein kleines Lachs-Imperium aufgebaut. Weite Teile Alaskas sind unbesiedelt. In dieser unberührten Natur finden Grizzlybären, Eisbären und Elche ihre Heimat. Zu ihnen gesellen sich 3.500 Weißkopfseeadler, riesige Karibu-Herden, Bisons und unzählige Kleintiere.


Am 11.11.18 13:30 - 14:15 Uhr auf 
arte: Abenteuer Sibirien (1/2)
Auf der Halbinsel Kamtschatka, einer der aktivsten Erdbebenzonen der Erde, erforscht die Vulkanologin Christel van den Bogaard mit ihrem Team die Mechanismen der Erdplatten-Tektonik. Sie versucht herauszufinden, welchem Rhythmus die Erdbeben und Vulkanausbrüche folgen und wie stark sie das Klima beeinflussen. Der Ethnologe Florian Stammler lebt mehrere Wochen im Jahr bei Rentierzüchtern auf der arktischen Halbinsel Jamal, unter der das größte Erdgasfeld der Erde lagert. Die Nenzen ziehen das ganze Jahr mit ihren Tieren durch die Eiswüste und müssen ihren traditionellen Alltag mit den Öl- und Gasmultis unter einen Hut bringen. Umweltexperten und Russlandkenner wie Markus Radday versuchen in einem schier aussichtslosen Kampf, die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt Sibiriens vor dem Raubbau der Rohstoffindustrie zu retten. Raddays besonderes Augenmerk gilt so seltenen Tieren wie Baikalrobben und Sibirischen Tigern.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 15.00 Uhr)


Am 11.11.18 15:00 - 15:45 Uhr auf 
arte: Die Isar - Der letzte Wildfluss
Die Isar bietet entlang dieser Strecke noch heute ein Bild, wie es wohl alle Alpenflüsse nach der Eiszeit geboten haben. Seit fast 10.000 Jahren kann sie sich hier fast völlig frei entfalten. Die aufwendige Dokumentation von Jürgen Eichinger zeigt, welche abwechslungsreichen und zum Teil sehr selten gewordenen Lebensräume die Isar auf ihren ersten 60 Kilometern durchfließt und warum sie dort als letzter großer Wildfluss Deutschlands gilt. Kein anderer Fluss besitzt noch eine derartige Kraft und Dynamik, durch das Wechselspiel von Erosion und Ablagerung verändert er sich ständig. An der wilden Isar konnten Tier- und Pflanzenarten überleben, die andernorts schon lange mit der Verbauung der Flüsse oder wegen des Baus von Stauseen verschwunden sind, wie etwa Flussregenpfeifer, Flussuferläufer und Gefleckte Schnarrschrecke. Die Isarlandschaft besticht durch karge Schönheit, aber als Wildfluss hat die Isar mit den Herausforderungen der Gegenwart zu kämpfen.


Am 11.11.18 16:30 - 17:15 Uhr auf 
ARD: Wildes Deutschland - Der Thüringer Wald
Thüringen ist Deutschlands grünes Herz. Im Westen des Freistaates liegt der Thüringer Wald, ein fast 1.000 Meter hohes Mittelgebirge, das sich von der Werra im Nordwesten bis zum Frankenwald im Südosten hinzieht. In den dichten, teilweise ursprünglichen Wäldern fühlen sich nicht nur Eichhörnchen und Waschbären wohl. Auch die seltenen Schwarzstörche haben sich hier wieder angesiedelt. Rotmilane bauen in den Kronendächern ihre Nester und auch die scheue Wildkatze findet ausreichend Deckung. Über zwei Jahre haben der Tierfilmer Uwe Müller und sein Team damit verbracht, die Schönheit des Thüringer Waldes mit der Kamera einzufangen. Das Ergebnis ist eine Reise durch die Jahreszeiten zu den schönsten Orten und seltensten Tier- und Pflanzenarten des Thüringer Waldes und seiner reizvollen Umgebung, ein liebevolles Porträt alter Traditionen und sagenhafter Landschaften.


Am 11.11.18 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ZDF: Der Wert der Artenvielfalt (1/2)
Wenn Lebensräume zerstört werden, verschwinden auch sauberes Wasser, fruchtbare Böden und frische Luft. All das, was wir Menschen zum Überleben brauchen. "planet e." zeigt Beispiele aus Äthiopien und Peru. Eine spektakuläre Gebirgslandschaft, die seltenste Wildhund-Art der Erde und Pflanzen mit Riesenwuchs: Der Bale-Mountains-Nationalpark im Hochland Äthiopiens ist außerordentlich artenreich und vielfältig. Das Gebirge erhebt sich bis auf knapp 4400 Meter und ist der größte verbliebene alpine Lebensraum auf dem afrikanischen Kontinent. Bale ist ein Fenster in die Vergangenheit - so sahen die Hochgebirge Afrikas aus, bevor der Mensch auch diese Gebiete im großen Stil verändert hat. Aber noch jagen die extrem seltenen Äthiopischen Wölfe in den weiten Graslandschaften. Nur rund 500 dieser Tiere existieren noch in freier Natur - alle in Äthiopien. Noch etwas häufiger sind die eleganten Bergnyalas, eine Antilopenart, die in den üppigen Nebelwäldern lebt. Viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten kommen nur noch im Äthiopischen Hochland vor. Sie leben wie auf einer Insel inmitten eines Kontinents, der von Krisen und Problemen geplagt ist. Der Nationalpark ist jedoch auch für die Bevölkerung sehr wichtig, denn dort entspringen mehrere Flüsse. Die Bale-Berge versorgen ungefähr zwölf Millionen Menschen im südlichen äthiopischen Tiefland, Somalia und Teilen Kenias ganzjährig mit Wasser. Das Gebirge kann seine Funktion als Wasserspeicher aber nur erfüllen, wenn der letzte Wald nicht auch noch abgeholzt wird. Doch immer mehr Menschen drängen in die Berge und zerstören für Vieh und Äcker die letzten Flächen mit natürlicher Vegetation. Und so ist um das Juwel der Bale-Berge ein heftiger Konflikt entbrannt. Wessen Rechte sind wichtiger - die die Landbevölkerung oder die der wilden Tiere?


Am 11.11.18 18:05 - 19:05 Uhr auf 
ServusTV: Der Böhmerwald - Grenzenlose Wildnis
Neben den besonderen Waldgebieten, dem grünem Dach Europas, befinden sich auch eiszeitliche Seen und versunkene Städte. Rund um einen Wald im Dreiländereck tummeln sich besondere Menschen, die sich der Natur verschrieben haben und aus Holz, Flachs und Leinen einzigartige Produkte schaffen. Zwischen dem Moldausee und der Grenze haben sich seltene Tiere angesiedelt, Elche und Luchse. Selten ist auch die Holzlieferung über die Schwemmkanäle und die Pechölgewinnung im Wald.


Am 12.11.18 09:40 - 10:30 Uhr auf 
arte: Virunga, der Kampf für die Berggorillas
Ein Nationalpark im Ostkongo, in einer der krisenreichsten Regionen der Erde, wo fünfhundert Berggorillas mehr Aufmerksamkeit erfahren als die Menschen, die in seinem Umfeld leben? Das weckt Neid und Begehrlichkeiten - und auch Gewalt. Die Verteidigung des Virunga Nationalparks und seiner Bewohner, der letzten Berggorillas auf der Welt, ist eine tägliche Herausforderung. "360o Geo Reportage" porträtiert beide Seiten: Ranger, die täglich ihr Leben riskieren, und Menschen, die sich durch den Nationalpark um ihr Eigentum gebracht sehen.


Am 12.11.18 13:25 - 13:50 Uhr auf 
3sat: G'schichten aus dem Wiener Prater
Der Blick vom Riesenrad gewährt Eindrücke auf die kleinen und großen Wunder des Grünen Praters in Wien, einem faszinierenden Stück Auenlandschaft. Geschaffen vom Donaustrom und im Lauf der Jahrhunderte vom Menschen nach seinen Bedürfnissen verändert - jedoch ohne die Natur ganz zu eliminieren. Ein Stück Wildheit inmitten einer Millionenstadt, überraschende Begegnungen mit Wildtieren inklusive.


Am 12.11.18 13:50 - 14:30 Uhr auf 
3sat: Wiener Wälder - Grüne Juwele
Die Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht zugleich. Kaum eine andere europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien. Im Westen und im Norden der Donaumetropole erstreckt sich der Wienerwald, im Osten liegt der Nationalpark Donau-Auen. Unzählige Wäldchen und Grünanlagen finden sich direkt im Stadtgebiet. Die Kernzone des Waldbesitzes liegt jedoch 150 Kilometer von der Stadt entfernt. Die Kalkalpen rund um die Rax, den Schneeberg und das Hochschwab-Massiv stehen in Wiener Gemeindebesitz, zumindest jene 32 000 Hektar, die im Einzugsgebiet der beiden berühmten Hochquellwasserleitungen liegen. All diese grünen Juwele stehen unter der Obhut einer beachtlichen Garde von Förstern, Landwirten, Winzern, Berufsjägern und Holzarbeitern, die vor allem im Dienst der Lebensqualität tätig sind.


Am 12.11.18 14:30 - 15:25 Uhr auf 
3sat: Der wilde Wald der Kaiserin
Ein malerisches Schloss in einem weitläufigen Park: die Wiener Hermesvilla im Lainzer Tiergarten. Ende des 19. Jahrhunderts ließ Kaiser Franz Joseph I. das Schloss für Kaiserin Sisi bauen. Heute strömen jährlich eine halbe Million Touristen hierher. Was die Besucher nicht zu sehen bekommen, zeigt dieser Film: die vielfältige Tierwelt. Zu den Tieren, die in dem 25 Quadratkilometer großen Tiergarten leben, zählen Wildschweine, Mufflons und Damwild. Der "wilde Wald der Kaiserin" bietet auch perfekten Lebensraum für eine besonders schöne Eulenart. Vor etwa 60 Jahren in Österreich ausgestorben, wird der Habichtskauz in einem ambitionierten Wiederansiedelungsprojekt heute in seine alte Heimat zurückgeführt. Erster Nachwuchs in freier Wildbahn hat sich bereits eingestellt. Weitere vergleichsweise winzige Vertreter der Fauna im Lainzer Tiergarten sind die Raupen des Eichenprozessionsspinners. Diese Schmetterlingsraupen formieren sich in der Abenddämmerung zu bizarren Karawanen und kriechen Eichenstämme aufwärts auf der Suche nach Futterplätzen in der Baumkrone.


Am 12.11.18 15:00 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Der Stechlin - Im Reich der klaren Seen
Waldlandschafen, blaue Seen, atemberaubend schöne Buchten und wilde Einsamkeit: Das ist der Norden Brandenburgs. Hier gibt es Seen, deren Klarheit an Kristalle erinnert. Im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land findet man mehr als 100 Seen. Der Stechlin östlich von Rheinsberg ist dabei einer der am besten erforschten Seen Deutschlands. Große, teils sumpfige Wälder umgeben den Stechlin. Diese Landschaft schirmt den See weitgehend von den Einflüssen der modernen Landwirtschaft ab. Wanderfalken, aber auch Fischotter, Biber, Waschbären und die extrem seltenen Europäischen Schildkröten haben sich hier angesiedelt.


Am 12.11.18 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Allein gegen die Wildnis - Bulgarien
15 000 Quadratkilometer Wildnis: Aus der Vogelperspektive im Hubschrauber erkennt Ed Stafford, dass er es in den folgenden zehn Tagen mit extrem schwierigem Terrain zu tun bekommt. Denn in den bulgarischen Rhodopen kann man ohne Kompass und Landkarten leicht die Orientierung verlieren. Zudem streifen in dem bewaldeten Gebirge hungrige Bären herum, die man im Dickicht schnell übersieht. Daher ist beim Überlebenskampf in der spektakulären Naturlandschaft absolute Vorsicht geboten. Findet Ed einen Weg zurück in die Zivilisation?


Am 12.11.18 15:25 - 16:10 Uhr auf 
3sat: Der Flug der Eule
Eulen sind Meister des lautlosen Flugs und geschickte Jäger. Ihr Bestand war lange gefährdet. Nun versucht man, die Tiere wieder anzusiedeln. Im Fokus des Films steht ein Schleiereulen-Weibchen. Intensive Agrarwirtschaft und der Einsatz von Pestiziden haben die Population vieler Eulenarten dezimiert. Da Eulen als Schädlingsvertilger einen positiven Einfluss auf das ökologische Gleichgewicht ausüben, gibt es mehrere Wiederansiedlungsinitiativen.


Am 12.11.18 16:10 - 16:55 Uhr auf 
3sat: Der Flug des Seeadlers
Rund um das Gebiet des Kleinplattensees in Ungarn lebt der größte Greifvogel Europas: der Seeadler. Der Film erzählt die Lebensgeschichte des Seeadler-Männchens Viktor. Einst war der Seeadler in Europa weit verbreitet. Doch durch Verfolgung, den Einsatz von Pestiziden und die Zerstörung seines Lebensraums wurde er im 19. und 20. Jahrhundert fast ausgerottet. Heute umgibt den Kleinplattensee wieder eine ausgedehnte Teichlandschaft. Darin leben viele Tieren, die den Seeadlern als Nahrung dienen, und hohe, kräftige Bäume, auf denen sie ihre Horste bauen.


Am 12.11.18 16:55 - 17:40 Uhr auf 
3sat: Der Flug der Störche
Wenige Kilometer von Wien entfernt versammelt sich jedes Frühjahr eine Kolonie baumbrütender Weißstörche. Es ist mit rund 60 Paaren die größte Kolonie Mitteleuropas. Den Sommer über ziehen die Vögel dort ihre Jungen groß. Die Dokumentation beobachtet die Vögel in ihren Winterquartieren in Afrika und begleitet sie zurück nach Europa. Der Einsatz spezieller Kameratechniken ermöglicht seltene Einblicke in das Leben der Weißstörche.


Am 12.11.18 16:55 - 17:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Hainbuche
Der Laie vermutet, dass die Hainbuche eine Buche ist. Doch der Name täuscht! Richtig ist aber, dass die Hainbuche ein stattlicher Baum ist. Und wer genauer hinsieht, wird so manches Interessante entdecken.


Am 12.11.18 19:10 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Die Südheide - Wälder, Wiesen, weites Land
Das Geheimnis des knapp 500 Quadratkilometer großen Naturparks Südheide liegt in seiner Vielgestaltigkeit: Böden, Geologie und Relief haben ihren Ursprung in der Eiszeit. Vielerorts durchfließen malerische Bäche die Landschaft, die ihre Quellen in zahlreichen Heidemooren haben. Die ausgedehnten Wälder sind Rückzugsgebiete für Wildschweine und Dachse. In klaren Heidebächen jagen Fischotter und scheue Schwarzstörche nach Forellen und Neunaugen. Wichtiger Bestandteil der Südheide sind die unzugänglichen Moore, in denen Kraniche, gut geschützt vor Feinden, ihren Nachwuchs großziehen. Kreuzotter und die selten gewordenen Birkhühner hingegen fühlen sich auf den sandigen Heideflächen wohl, die der Region ihren Namen verdankt. Die Dokumentation erzählt von einem fast unbekannten Landstrich, der vom Menschen seit Jahrhunderten stark beeinflusst und dennoch vielgestaltig ist. Mit beeindruckenden Verhaltensbeobachtungen von streitenden Birkhähnen, Dachsen in ihrem unterirdischen Bau, kämpfenden Wildschweinfrischlingen oder auch Kranichküken, die im wärmenden Federkleid ihrer Eltern Schutz suchen, setzt Naturfilmer Günter Goldmann die Natur der Südheide in Szene.
(Wdh. morgen 15.05-16.00 Uhr)


Am 12.11.18 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Mythos Amur (1/2)
Der Amur zählt zu den längsten Flüssen der Erde und ist dennoch kaum bekannt. Sein Einzugsgebiet ist viermal so groß wie Deutschland und erstreckt sich über die Mongolei, Russland und China. Die zweiteilige Dokumentation erkundet die weitgehend unberührte Natur entlang des Flusses Amur in Ostasien. Sie begibt sich auf die Spur der letzten Sibirischen Tiger und Amurleoparden und folgt den riesigen Gazellen-Herden durch die mongolische Steppe.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr)


Am 12.11.18 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Schräge Vögel
Flügel, Schnabel, Federn - diese drei Merkmale besitzt jeder Vogel, vom winzigen Kolibri bis hin zum riesigen Strauß. Die Vögel sind eine der Erfolgsgeschichten der Evolution: im Laufe der Zeit haben sie sich in allen Klimazonen und Lebensräumen der Erde angesiedelt, von den Eiswüsten der Polarregionen bis zu den Sandwüsten der Tropen. Dieser Film präsentiert die spektakulärsten, farbenprächtigsten, verblüffendsten Vertreter der Vogelwelt und bietet dazu faszinierende Einblicke in Lebensweise und Verhalten der schrägen Vögel.


Am 13.11.18 02:30 - 03:15 Uhr auf 
arte: Die Vogesen, geheimnisvoller Wald
Im Wald vollzieht sich der Wettkampf ums Licht. Jede Pflanze muss über den Schatten der anderen hinauswachsen, um möglichst viele Sonnenstrahlen abzubekommen. Nur so kann sie überleben. Die Buche wirft jedes Jahr Hunderttausende Blätter ab. Diese bilden eine ideale Streu für Regenwürmer, die durch ihr unablässiges Durchgraben und Durchlüften des Bodens für den Kreislauf der Natur unverzichtbar sind. Die Regenwürmer wiederum dienen den Wildschweinen als Nahrung. Der Wald arbeitet wie eine biologische Fabrik, in der jeder seine Rolle spielt und seine Funktion hat. Die von den Pflanzen aufgenommene Energie wird an die Pflanzenfresser weitergegeben und dann nach und nach an jedes Lebewesen des Waldes. Hier leben Eichhörnchen, Füchse, Hirsche und schwarze Raben, Buchfinken, Blaumeisen und Rotkehlchen, auch Lurche und Salamander. König des Waldes ist der wachsame Luchs, auch wenn er durch Wilderer fast ausgerottet ist und zu den bedrohten Arten zählt. Bei Anbruch der Nacht werden Raufußkäuze und Dachse aktiv. Schon vor langer Zeit ist der Mensch ins Vogesen-Massiv vorgedrungen. Durch wenig behutsame Eingriffe hat er die Natur der Region stark verändert. Die hat sich jedoch mittels Evolution stets angepasst. Dieser Mechanismus funktioniert, ist aber sehr störanfällig. Die Aufgabe des Menschen ist es, ihn zu bewahren.


Am 13.11.18 02:55 - 03:40 Uhr auf 
ZDFneo: Planet der Wälder
Von den Polarkreisen bis zu den Tropen – ein Drittel der Landfläche unserer Erde ist von Wäldern bedeckt. Wälder sind Lebensraum für unzählige Arten. Bäume verwandeln Sonnenlicht in Biomasse und schenken uns dabei Atemluft, sie versorgen uns mit Trinkwasser und produzieren unsere Rohstoffe. Wie wichtig die Wälder wirklich sind, beginnen wir erst langsam zu verstehen. Dirk Steffens begibt sich auf eine ungewöhnliche Suche nach dem wahren Wert des Waldes.
(Wdh. morgen 3.45-4.30 Uhr)


Am 13.11.18 03:45 - 04:30 Uhr auf 
phoenix: Der Nationalpark Bayerischer Wald
1990 begann eine außergewöhnlich starke Borkenkäfermassenvermehrung im Nationalpark mehrere Tausend Hektar alter Fichtenbestände zu vernichten. Ganz bewusst unterließ die Parkverwaltung eine Bekämpfung und bald begann ein neuer, gesünderer Wald heranzuwachsen - ein neuer Urwald. Natürlich zog diese Vielfalt auch viele neue Tier- und Pflanzenarten an. Selbst Luchs und Fischotter sind zurückgekehrt und haben hier wieder eine Heimat gefunden. Filmautor Jürgen Eichinger stellt im Gang der Jahreszeiten diesen größten deutschen Waldnationalpark vor. In manchen Jahren kann man das Röhren der Hirsche bis Ende Oktober hören.


Am 13.11.18 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Die Bärenhunde von Nevada
Ein Bär auf der Veranda auf Futtersuche bei den Menschen. Das kann gefährlich werden - für Mensch und Tier. Damit solche Bären nicht abgeschossen werden müssen, hat sich Nevadas staatlicher Bären-Biologe Carl Lackey eine friedlichere Lösung ausgedacht: Er fängt sie ein und verpasst ihnen mit seinen Karelischen Bärenhunden einen solchen Schrecken, dass sie lange nicht wiederkommen. "360o Geo Reportage" hat den Bären-Biologen bei seiner Arbeit begleitet.


Am 13.11.18 07:45 - 08:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Hagel, Fluten, Wirbelwinde - Wetterchaos in Deutschland
Was ist los mit unserem Wetter? Wochenlang richteten die beiden Tiefs „Elvira“ und „Friederike“ gewaltige Schäden an. Winzige Bäche wurden plötzlich zu reißenden Strömen. Mehrere Menschen starben, viele verloren ihre Existenz. Fast täglich bildeten sich neue Gewitterfronten, Tornados schlugen Schneisen der Verwüstung, Hagelstürme vernichteten Ernten. Sind die Unwetter unvermeidbare Naturkatastrophen oder Folgen des Klimawandels?


Am 13.11.18 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Abenteuer Yukon - Durchs wilde Herz Kanadas
Seit Jahrzehnten zieht es Tierfilmer Andreas Kieling immer wieder nach Alaska. Doch dieses Mal stellt er sich einer besonderen Herausforderung. Er will den Yukon erkunden - über 3000 Kilometer, von den Quellen bis zur Mündung in die Beringsee. Der Höhepunkt der ersten Etappe der Reise: An einem Seitenfluss kann Andreas sich einer Gruppe von Bären bis auf wenige Meter nähern.


Am 13.11.18 12:10 - 13:00 Uhr auf 
3sat: Wo kein Gras mehr wächst
Drei Milliarden Quadratmeter an landwirtschaftlich nutzbaren Flächen hat Österreich in den vergangenen 50 Jahren verloren, und täglich werden es um 20 000 Quadratmeter mehr. Was mit dem Boden passiert, fällt auf uns alle zurück. Betonierte Flächen können kein Wasser aufnehmen, es führt zu Überschwemmungen einerseits und zu Trockenheit andererseits. Dazu kommt der Klimawandel, dem ein kluger Umgang mit dem Boden entgegenwirken könnte. Stattdessen schädigt auch die industrielle Landwirtschaft die Böden oft zusätzlich. Schwere Maschinen machen die Äcker wasserundurchlässig, und Pestizide wie Kunstdünger schädigen das Bodenleben. Das alles ist bekannt, aber alle Warnungen von Experten sind bisher weitgehend ungehört geblieben. Ein Landwirt hat die Situation mit einem bitteren Witz beschrieben: "Es kommt Wind auf, wir sollten Segel setzen", sagt der Wikinger-Kapitän. "Keine Zeit, wir müssen rudern", entgegnet die Mannschaft. "Schauen Sie sich diese Erde an, was das für eine feine Erde ist! So etwas kann man doch nicht zubetonieren!", sagt Gerti Achleitner, eine der letzten Gemüsegärtnerinnen vom Donaufeld. Die Arbeit von Generationen steckt im Boden, auf dem alles fast wie von alleine wächst. "Ohne künstlichen Dünger", versichert Frau Achleitner. Aber gegen das große Geld der Immobilienfirmen hat der gute Boden keine Chance. In Wien nicht und auch auf dem Land nicht, wo nach wie vor ein Supermarkt nach dem anderen auf der grünen Wiese entsteht.


Am 13.11.18 12:15 - 13:00 Uhr auf 
rbb: Die letzten Jäger in Ecuador
Die Huaorani leben in den Regenwäldern des Amazonasbeckens in Südamerika. In der Tiefe des Regenwaldes leben die Huaorani, die seit Jahrhunderten einer traditionellen Lebensweise nachgehen. Sie basiert auf Jagd, Landwirtschaft und Fischerei. In der Tiefe des Dschungels von Ecuador leben die letzten Jäger, die versuchen, ihre Gemeinschaft und Traditionen zu bewahren. Seit sie 1956 den ersten Kontakt zur Außenwelt hatten, ist ihre Lebensart ständig bedroht. Zuerst versuchten christliche Missionare, die Huaorani von ihrer Religion zu überzeugen. Danach folgten die Bedrohungen durch das skrupellose Vordringen der rohstoffhungrigen Holz- und Erdölindustrien. Heute besteht der Stamm der Huaorani nur noch aus weniger als 2.000 Menschen.


Am 13.11.18 15:30 - 15:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Ist das Reh die Frau vom Hirsch?
Tierreporterin Anna will endlich wissen, ob das Reh tatsächlich die Frau vom Hirsch ist. Sie macht sich auf nach Graz in Österreich. Dort trifft sie Monika, die den Verein "Kleine Wildtiere in großer Not" leitet. Dort werden kleine Rehkitze aufgepäppelt, die bei Mäharbeiten verletzt oder ihre Mutter bei einem Unfall verloren haben. Anna ist überrascht, wie klein die kuscheligen Kitze sind. Zusammen mit Monika bereitet sie Milch vor, darf die Rehkinder füttern und untersucht einen Neuankömmling auf Wunden und Parasiten. Hirsche bekommt Anna in Graz allerdings nicht zu sehen. Denn Rehe und Hirsche, so erklärt ihr Monika, sind eben zwei ganz verschiedene Tierarten. Deshalb reist die Tierreporterin weiter ins Allgäu und trifft Michl, den Leiter des Alpenwildparks in Obermaiselstein. Rudi, der Platzhirsch in Michl's Rothirschrudel, ist so zahm, dass er sich sogar kraulen lässt. Anschließend wird es anstrengend für Anna: Am steilen Hang mäht sie Gras und hilft, die Hirsche zu füttern. Als Belohnung darf sie anschließend junge Hirschkälber beim Säugen beobachten.


Am 13.11.18 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Baubotanik - Die Natur als Baumeister
In Franken tanzen die Menschen zur Kirchweih in speziellen Lindenbäumen. In der indischen Provinz Meghalaya gehen sie über lebendige Brücken aus Baumwurzeln. Inspiriert von solchen jahrhundertealten Traditionen erforscht der Münchner Architektur-Professor Ferdinand Ludwig das Bauen mit lebendigem Holz. Die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner entdecken auf seinem Versuchsfeld die Grundlagen der Baubotanik.
(Wdh. kommende Nacht 2.45-3.15 Uhr)


Am 13.11.18 19:15 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Der Solling - Niedersachsens wilder Süden
Lange Zeit war es verpönt, Vieh in die Eichenwälder zu treiben. Seit dem Jahr 2000 wird das Experiment Hutewald im Solling wieder gewagt. Heckrinder und Exmoorponys ziehen seitdem wieder umher und halten den Wald offen und damit artenreich. Aber auch Tiere, die in anderen Regionen Deutschlands selten geworden oder ganz verschwunden sind, kann man im Solling noch entdecken. Herden von Mufflons ziehen durch die alten Hutewälder, der scheue Schwarzstorch zieht seinen Nachwuchs im Verborgenen auf und der winzige Sperlingskauz, die kleinste Eule Deutschlands, geht auf die Jagd. Der Sperlingskauz ist die einzige tagaktive Eule. Im Frühjahr ertönt morgens und am späten Nachmittag der typische Balzruf des Männchens. Der Film begleitet ein Kauzpaar bei der Brut bis zum Ausfliegen der Jungvögel. Dabei bietet eine Fingerkamera in der Bruthöhle intime Einblicke in das Leben dieser seltenen Eulenart. Im Solling wachsen auch gefährdete Orchideenarten auf den kalkhaltigen sonnigen Hängen. So gibt es hier das größte Frauenschuhvorkommen in Norddeutschland, aber auch Knabenkräuter blühen im Frühjahr auf.
(Wdh. morgen 15.05-16.00 Uhr)


Am 13.11.18 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Auenland am Altrhein
Wenn der Rhein in Südhessen Hochwasser führt und das Wasser immer höher steigt, hören die Vögel auf zu singen, denn die meisten erleben zum ersten Mal, was in den nächsten Tagen passiert: Wie ein riesiger Schwamm saugt das Auenland des Kühkopfs enorme Wassermassen auf. So leistet das Gebiet einen wichtigen Beitrag zum Hochwasserschutz für die Menschen, die am Rhein leben. Nur langsam, Tage später, fließt das Wasser wieder ab. Zurück bleibt ein einzigartiges Naturparadies. Allein 250 unterschiedliche Vogelarten leben hier. Das Europareservat Kühkopf-Knoblochsaue ist Hessens größtes Naturschutzgebiet - und der einzig verbliebene naturnahe Auwald am Rhein: Die moderne Landwirtschaft, Deichbau und Entwässerungsmaßnahmen zerstörten alle anderen Auwaldgebiete an seinen Ufern. Auf dem Kühkopf brüten heute so viele Schwarzmilane, wie nirgendwo sonst in Mitteleuropa.


Am 13.11.18 21:00 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben (4)
Förster und Bestseller-Autor Peter Wohlleben nimmt in der vierten Folge "Der mit dem Wald spricht" Schauspieler Hannes Jaenicke und Moderator Pierre M. Krause mit auf seine Reise zu den Geheimnissen im Pfälzer Wald. Im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands durchqueren sie gemeinsam das Biosphärenreservat und bewegen sich auch in dessen Kernzone - also in einem Bereich, der ganz sich selbst überlassen bleibt. Dor erwartet sie eine zweitägige Abenteuerreise zu den Geheimnissen des Waldes - mit Peter Wohlleben als sympathischem Experten und Reiseleiter.


Am 13.11.18 22:25 - 23:55 Uhr auf 
3sat: Homo Sapiens
Ein Film mit dem Titel "Homo Sapiens", in dem das titelgebende Wesen, der moderne Mensch, nicht auftaucht? Stattdessen Bilder, die aus einer präapokalyptischen Zeit zu stammen scheinen und zeigen, was der Mensch hinterlässt: eine verfallende Zivilisation.Ruinen, in denen der Mensch früher Gott angebetet oder sich gefeiert hat, verlassene Siedlungen, verwüstete Büroräume, in denen noch Dokumente umherflattern, trostlose Bars mit zerbrochenen Gläsern, ausgeräumte Kinosäle mit zerrissenen Vorhängen, eingetrocknete Spaßbäder. Aber auch: Vögel, die im stillgelegten Reaktor leben, Pflanzen, die Dächer und Straßen durchbrechen, und immer wieder Wasser, das die ehemals technisierte Welt durchflutet. Wenn der Mensch von der Erde verschwunden ist, erobert sich die Natur den Raum zurück, aus dem sie verdrängt oder wo sie zerstört wurde. Oft hat der Mensch Ödnis hinterlassen, verseuchtes Gebiet oder Beton- und Stahlruinen. Dokumentarfilmer Nikolaus Geyrhalter entwirft in fantastischen Bildern und mittels eines hypnotischen Sounddesigns das Panorama einer Welt, die den Menschen nicht braucht, und macht vorstellbar, wie es sich anfühlt und anhört, wenn die Zivilisation sich überlebt hat. Dabei verzichtet er auf Kommentare und wirft den Zuschauer damit auf sich selbst zurück. Das führt zu der Erkenntnis, wie drastisch der Eingriff des Menschen in die Natur ist und welche Konsequenzen unsere Lebensweise für die Umwelt hat. Es führt aber auch zu der Frage: Wäre die Welt ohne den Menschen eine bessere?


Am 14.11.18 02:25 - 03:10 Uhr auf 
arte: Die Brenne, Land der tausend Teiche
Auf der Nordseite des französischen Zentralmassivs entfaltet sich das Berry. Eine seiner sehr besonderen Landschaften ist die Brenne, das Land der tausend Teiche. Zwischen Land und Wasser sind hier zahlreiche Vogel- und Säugetier- und Reptilienarten heimisch, darunter die 200 Millionen Jahre alte Europäische Sumpfschildkröte. Füchse und die äußerst anpassungsfähigen Wildschweine durchstreifen Wälder, Wiesen und sumpfige Ufer. Im September ist das Röhren der brunftigen Hirsche im Nebel zu hören.


Am 14.11.18 05:55 - 06:40 Uhr auf 
ZDFneo: Kongo – Ein Fluss, zwei Welten
Ein Strom im Herzen Afrikas, der ein riesiges Regenwaldgebiet durchschneidet und unterschiedliche Welten schafft. Im Norden des Kongobeckens herrschen Kampf und Gewalt: Schimpansen sind angriffslustige Jäger, sie verteidigen ihre Reviere mit allen Mitteln, töten ihre Artgenossen und fressen sie manchmal auch. Schimpansen und Menschen haben gemeinsame Vorfahren und zu 98 Prozent übereinstimmende Gene. Doch eine andere Art ist uns ebenso nah verwandt und den Schimpansen zum Verwechseln ähnlich: Bonobos.


Am 14.11.18 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Meine Frau, die Wildnis und ich - In den Smoky Mountains
Sollte man je das Pech haben, in der Wildnis auf einen Bären zu treffen, ist man gut beraten, ihm nicht in die Augen zu schauen. Dann fühlt sich das Tier nämlich provoziert und wird garantiert angreifen! Auch Mykel Hawke und seine Ehefrau Ruth sollten diese Regel im Smokey Mountains-Nationalpark, Tennesse, unbedingt beherzigen, wenn sie lebendaus dem Waldgebiet herauskommen wollen. Außerdem könnte eine Waffe nicht schaden, denn in dieser Gegend wimmelt es vor Klapperschlangen, Kojoten und riesigen Wildschweinen. Wie Hänsel und Gretel stapfen die zwei in dieser Folge der Doku-Serie durchs Dickicht, um zu zeigen, wie sich verirrte Wanderer im Notfall verhalten sollten.


Am 14.11.18 15:30 - 15:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Sushi, der Schuhschnabel
Tierreporterin Anna ist in den Sümpfen Ugandas auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Vogel: dem Schuhschnabel. Guide Meddy kennt sich in den Sümpfen gut aus und weiß, wo der Einzelgänger im hohen Schilf gern Jagd auf Lungenfische macht. Der Schuhschnabel ist schon ein sehr besonderer Vogel. Er hat lange, storchenartige Beine, am Kopf stehen ihm die Federn zu Berge und sein Schnabel ist eigentlich viel zu groß. Seine Jagdmethode sieht komisch aus, ist aber ziemlich effektiv. Minutenlang steht der Vogel regungslos da, um dann plötzlich seinen Schnabel in das Wasser zu stoßen. Dabei fällt er fast um. Aber meistens zappelt dann ein Fisch in seinem Schnabel. Anna besucht auch eine Auffangstation in Entebbe. Mit Biologin Beatrix macht sie dort die Bekanntschaft vom zahmen Schuhschnabel Sushi. Zur Begrüßung muss sich das ganze Team vor ihm verneigen. Erst danach lässt sich Sushi füttern, begutachten und am Ende sogar streicheln.


Am 14.11.18 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Spaniens Zauberberge - Winterwelten
Das Bergmassiv der Kantabrischen Berge ragt im Norden Spaniens unweit der Atlantikküste teilweise bis über 2500 Meter in den Himmel. Die Nähe zum Ozean sorgt für hohe Luftfeuchtigkeit - reiche Schneefälle im Winter und üppiger Regen im Sommer sorgen auf der Nordseite der Bergkette dafür, dass Eichen,- Kastanien-und Buchenwälder in den tieferen Lagen bestens gedeihen, und die höheren Lagen mit satten Bergwiesen überzogen sind. Nur in der obersten Gipfelwelt dominiert nackter Fels. Doch nicht nur mit Wasserreichtum, ursprünglicher Vegetation und landschaftlicher Schönheit können Spaniens Zauberberge punkten. Das Kantabrische Gebirge besticht vor allem durch seine spezielle Artenvielfalt.
(Wdh. morgen 9.05-10.10 Uhr)


Am 15.11.18 00:10 - 00:55 Uhr auf 
ServusTV: Die Welt der Düfte - Sandelholz aus Neukaledonien
Neukaledonien ist einer der wenigen Orte auf der Welt, wo die Natur noch erstaunlich unberührt gedeiht. Und unter all den Planzen, die in Neukaledonien wachsen, gibt es eine Baumart, die die Menschen schon seit Anbeginn der Zeit nutzen: den Sandelholzbaum. Das Holz dieser kleinen Bäume ist eines der teuersten weltweit. Lange wurde es bei vielen religiösen Zeremonien benutzt. Sein Duft ist so begehrt, dass der Baum nun in vielen Regionen der Welt vom Aussterben bedroht ist. Doch in Neukaledonien erlebt der Sandelholzbaum gerade ein Comeback, und der Kampf um seine Rettung wird an vielen Fronten geführt. Etwa von Baumzüchtern, die davon überzeugt sind, dass die kontrollierte Nutzung der beste Weg sei, die Art zu retten. Oder von den Erzeugern luxuriöser Düfte, die eine dauerhafte Versorgung mit dieser einzigartigen Duftnote sicherstellen möchten. Denn das Sandelholz ist eine äußerst wichtigste Zutat in Parfums.
(Wdh. heute 11.10-12.10 Uhr)


Am 15.11.18 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Wildes Spanien - Der atlantische Norden
Von den Schilfgebieten im Baskenland über die fantastische Welt des Kantabrischen Gebirges bis nach Galizien mit seinen spektakulären Küsten: Das ist die Wildnis Nordspaniens, die eine ungeahnte Vielfalt bietet und dem Besucher die eher unbekannte Seite des Landes zeigt. Rothirsche tragen inmitten von Feuchtgebieten während der Brunft ihre erbitterten Kämpfe aus, bis das Wasser um sie herum zu brodeln scheint. Das Kantabrische Gebirge ist Lebensraum von rund 140 Kantabrischen Braunbären - die größte Bärenpopulation Westeuropas. Weibchen streifen mit ihren Jungen auf der Suche nach Futter umher. Männliche Bären und steile Berghänge sind für die Jungen eine ständige Gefahr. Beobachtet werden sie dabei von schillernden Blaukehlchen, die ihre Reviergrenzen gegen Rivalen verteidigen. Oberhalb der Baumgrenze ist das Reich der Kantabrischen Gämsen. Sie teilen sich ihren Lebensraum mit dem farbenprächtigen Mauerläufer - einem überaus seltenen Vogel der Hochgebirgsregion.


Am 15.11.18 08:05 - 09:05 Uhr auf 
ServusTV: Der Böhmerwald - Grenzenlose Wildnis
Neben den besonderen Waldgebieten, dem grünem Dach Europas, befinden sich auch eiszeitliche Seen und versunkene Städte. Rund um einen Wald im Dreiländereck tummeln sich besondere Menschen, die sich der Natur verschrieben haben und aus Holz, Flachs und Leinen einzigartige Produkte schaffen. Zwischen dem Moldausee und der Grenze haben sich seltene Tiere angesiedelt, Elche und Luchse. Selten ist auch die Holzlieferung über die Schwemmkanäle und die Pechölgewinnung im Wald.


Am 15.11.18 12:15 - 13:00 Uhr auf 
rbb: Die letzten Jäger in Kamerun
Die Baka leben im Kongobecken und gehören zum Volk der Pygmäen. Mitten im tropischen Regenwald des Kongobeckens, im Südosten von Kamerun, leben die Baka. Sie gehören zum Volk der Pygmäen, den ersten Bewohnern Zentralafrikas. Die Baka-Leute sind Nomaden, und seit Jahrtausenden leben sie hier als Jäger und Sammler. Der Wald verkörpert alles für sie, und durch den Tanz, der sie bis zur Ekstase bringt, drücken die Baka ihren Dank für seinen Schutz und seine Großzügigkeit aus. Heutzutage sind sie von der immer weiter vordringenden Holzeinschlagindustrie und der damit einhergehenden massiven Jagd seitens der Waldarbeiter bedroht.


Am 15.11.18 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Mission Arche Noah - In den großen Wäldern
Artenschützer arbeiten bis in die entlegensten Winkel der Erde daran, bedrohte Tierarten zu erforschen und zu erhalten. Der erste Teil führt in die großen Wälder. In Kanada machen Farmer Jagd auf Schwarzbären, weil sie um ihr Vieh und ihre Feldfrüchte fürchten. Bären sind ein wichtiger Faktor für den Tourismus in Quebec. Vincent Brodeur versucht durch viel Aufklärungsarbeit, Bären und Farmer unter einen Hut zu bringen. Die ausgedehnten Zedernwälder des Atlasgebirges sind Heimat der Berberaffen. Ihr Bestand ist genauso bedroht wie der der Spitzmaulnashörner in Südafrika.
(Wdh. kommende Nacht 2.20-3.00 Uhr)


Am 15.11.18 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Meine Frau, die Wildnis und ich - Im Regenwald Dominicas
Mineralstoffe, Proteine und etwas Zucker: Wer hätte gedacht, dass ein kostenloser ISO-Drink so glücklich machen kann! Das Fertigmenü aus Kokosnüssen ist beim jüngsten Abenteuer von Mykel und Ruth aber auch dringend nötig - mit wildromantischer Urlaubs-Idylle hat ihr Trip auf die Karibik-Insel Dominica nämlich wenig zu tun. Das Antillen-Eiland besteht zu 80 Prozent aus dichtem Regenwald und steilem Gebirge - dementsprechend schweißtreibend gestaltet sich die Fortbewegung. Obendrein wird das Paar mitten im tiefsten Dschungel von einem heftigen Tropensturm überrascht. Das bedeutet: Ex-Soldat Mykel riskiert den Ehekrach seines Lebens, wenn er für seine Gattin nicht schnellstens einen halbwegs trockenen Unterschlupf organisiert.


Am 15.11.18 15:30 - 15:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Was webt der Webervogel?
Im Dschungel Ugandas hat Anna sich in einem Baumhaus eingenistet. In den Bäumen ist immer tierisch was los. Durch das Fernglas entdeckt die Reporterin einen Baum voller Graskugeln. Es sind die Nester der Webervögel. Eine gute Gelegenheit fürt die Tierreporterin, um sich die bunten Vögel und ihre geniale Baukunst ganz genau anzuschauen. Webervögel sind die Stararchitekten unter den Vögeln. Keine anderen Vögel stellen sich beim Nestbau so geschickt mit ihren Schnäbeln an. Das Weben ist dabei Männersache. Die Weibchen dürfen sich dann das schönste Nest aussuchen. Die Nester der artenreiche Vogelfamilie können ganz unterschiedlich aussehen. Dorfweber weben kugelförmige Einzelnester, Siedlerwerber riesige Gemeinschaftsnester. Die kunstvoll gewebten Eigenheime sind schlau geplant: der Eingang befindet sich unten. Dadurch regnet es nicht rein und Feinde wie Schlangen kommen nur schwer an die Küken ran. Nur gegen kräftige Schnäbel der Marabus und Steppenadler sind Webervögel machtlos. Anna besucht einen Webervogel-Baum mitten in einem Dorf und versucht sich an einer Vogel-Volkszählung. Dabei kann sie auch eine Webervogel-Mutter beim Füttern ihrer Küken beobachten.


Am 15.11.18 15:35 - 16:20 Uhr auf 
3sat: Mission Arche Noah - Im Regenwald
Artenschützer arbeiten bis in die entlegensten Winkel der Erde daran, bedrohte Tierarten zu erforschen und zu erhalten. Der vierte Teil führt in den Regenwald. Im Orang-Utan Rehabilitation Center arbeitet die Tierärztin Cecilia Boklin. Sie und ihr Team kümmern sich um verwaiste Menschenaffen. Die Jungtiere werden behutsam auf ihr späteres Leben in den Wäldern vorbereitet, ein Prozess, der bis zu 18 Jahre dauern kann. In Madagaskar erforscht eine junge Naturschutzaktivistin eine seltene Lemurenart, die Seidensifakas. Ihr besonderes Augenmerk gilt der Entwicklung von Jungtieren und der Kommunikation im Familienverband. Adam Starr kümmert sich in Kambodscha um die vom Aussterben bedrohten Siam-Krokodile.
(Wdh. kommende Nacht 4.30-5.15 Uhr)


Am 15.11.18 16:55 - 17:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Lärche
Sie "benimmt" sich wie ein Laubbaum, ist aber ein Nadelbaum: die Lärche. Wie sie sich "benimmt" und was sie sonst Besonderes an sich hat, zeigt dieses Baumporträt - in Bild, Text und Video.


Am 15.11.18 18:00 - 18:30 Uhr auf 
phoenix: Abgetorft - Legen deutsche Unternehmen das Baltikum trocken?
Ohne Torf kein Gemüse, Pflanzenproduktion ist ohne Torf nicht möglich.Paläoökologe Hans Joosten reist um die ganze Welt, um Moore zu schützen. Torfabbauer liefern den Rohstoff Torf inzwischen bis nach China. Umweltschützer und Torfabbauer streiten erbittert um Mutter Erde. Weltmarktführer ist ein Unternehmen mit Sitz im Emsland. Das holt den Rohstoff inzwischen im großen Stil aus dem Baltikum. Um unseren Bedarf an Torf zu decken, werden sie dort irgendwann auch intakte Moore trocken legen, warnt Moorkundler Hans Joosten. Eine Umweltsauerei erster Güte, denn trockene Moore sind ein Problem für den Klimaschutz, sie dünsten ungeheure Mengen Treibhausgase aus. Hans Joosten fordert deshalb: Was trocken ist, muss wieder nass werden. "Re:" begleitet Moorschützer und Torfproduzenten zu Torffeldern in Deutschland und im Baltikum.


Am 16.11.18 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Argentinien - Der Jaguar ist zurück
Die Esteros del Iberá sind das größte Feuchtgebiet Argentiniens. Inmitten der Lagunen und Sümpfe waren einst Jaguare beheimatet. Der Mensch hat diese Großkatzen hier jedoch durch ungebremste Jagd ausgerottet. Nun sollen sie wieder angesiedelt werden. Auf einer abgelegenen Insel im Sumpfgebiet wurde ein Zentrum für die Jaguaraufzucht errichtet. Dort will man Jungtiere züchten, die dann ausgewildert werden können. Das wurde weder im Land der Gauchos noch anderswo je zuvor versucht. Die Reportage hat die Station besucht.


Am 16.11.18 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Wildes Spanien - Der mediterrane Süden
Von den traumhaften Mittelmeerstränden und spektakulären Canyon-Landschaften Andalusiens bis zu den Weiten der Extremadura mit ihren bis zum Horizont verlaufenden Steineichenwäldern - selbst im bei Urlaubern sehr beliebten Süden Spaniens gibt es noch viel Neues zu entdecken. Ginsterkatzen gehen im Schutz der Nacht auf Beutezug. Diese Vertreter der Schleichkatzen haben europaweit in Spanien ihr größtes Vorkommen. Auch Geier sind in Spanien so zahlreich vertreten wie nirgends sonst in Europa. Es ist ein unvergleichliches Spektakel, wenn Gänsegeier sich um einen Kadaver streiten. Weitaus raffinierter ernährt sich dagegen das Europäische Chamäleon: Im Bruchteil einer Sekunde schießt die rund einen halben Meter lange Zunge hervor: einmal im Visier, haben Insekten keine Chance. Auch der mit seiner typischen Federhaube unverwechselbare Wiedehopf weiß das reiche Insektenangebot in Spanien zu schätzen. Mit rund 30.000 Brutpaaren haben Weißstörche in Spanien eines ihrer wichtigsten Verbreitungsgebiete.


Am 16.11.18 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Im Zauberwald - Die Eiben von Paterzell
Der Paterzeller Eibenwald ist eines der ältesten Naturschutzgebiete Bayerns. 1939 dazu erklärt, umfasst das geschützte Areal heute fast 88 Hektar - ein knapper Quadratkilometer, auf dem heute etwa 2.300 Eiben stehen. Der wilde Wald am Alpenrand gilt als das wohl größte Eibenvorkommen Deutschlands - und er hat es, im wahrsten Sinne des Wortes, in sich. Wer seinen Fuß in diesen Zauberwald setzt, begibt sich auf eine Entdeckungsreise. Anderthalb Jahre lang hat ein Kamerateam des Bayerischen Fernsehens diesen Wald beobachtet - im Sommer, im Winter, bei Tag und Nacht, bei Sonne, Eis und Regen. Es war nicht leicht, dem Zauberwald, dessen Magie sich oft nur für kurze Momente offenbart, seine Geheimnisse mit Kamera und Mikrofon zu entlocken. Und an ein Drehbuch wollte sich die gewaltige Natur schon gar nicht halten. So hat sie das Filmteam gelehrt, was der Film den Zuschauer lehren kann: die Schönheit des Augenblicks zu genießen - und ihre Vergänglichkeit.


Am 16.11.18 11:10 - 12:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Dänemark und die Färöer
Dänemark ist bekannt dafür, dass es dem Schutz seiner Umwelt große Aufmerksamkeit widmet. Strände, Fjorde und Heideland sind die Heimat wertvoller Ökosysteme, die durch menschliche Aktivitäten bedroht sind. Die Dokumentation besucht die Naturschützer, die sich für den Erhalt der dänischen Natur engagieren. Im Nationalpark Thy ist Tommy Hansen für die letzten frei lebenden Hirschrudel verantwortlich. Der Skabiosen-Scheckenfalter verdankt sein Überleben den Wissenschaftlern der Universität Aarhus. Nährstoffe haben zu Sauerstoffmangel im Limfjord geführt. Jens Petersen versucht das mit Hilfe von Muscheln als natürlichen Filter zu kompensieren. Auf den Färöern ist Bjarni Mikkelsen allein verantwortlich für die Überwachung aller Populationen von Meeressäugern. An der Steilküste Skúvoy untersucht Bergur Olsen die Nahrung der Papageientaucher, um herauszufinden, warum es immer weniger dieser Vögel gibt.
(Wdh. morgen 14.25-15.20 Uhr)


Am 16.11.18 11:25 - 12:15 Uhr auf 
arte: Lebensraum Kopfbaum - Vom nachhaltigen Nutzen des Baumschnitts
Kulturgut, vielfältige Nutzpflanze und Lebensraum etlicher Pflanzen- und Tierarten: Kopfbäume wachsen bereits seit mehreren Jahrtausenden in den hiesigen Breitengraden. Geprägt von ihrer ursprünglichen Nutzung für Korbgeflechte, Werkzeugmaterial und auch Hauswände stellen die heute in Vergessenheit geratenden Holzgewächse ein einzigartiges biologisches Kulturerbe dar. Der Dokumentarfilm richtet auf die Nutzungsformen dieser originellen Bäume und Weiden wieder mehr Aufmerksamkeit - denn ganz sinnbildhaft stehen sie für den aktuellen Wunsch nach einer nachhaltigen Rückbesinnung auf die Natur.


Am 16.11.18 13:15 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Der Sinn des Lebens
Viele Menschen suchen nach dem Sinn des Lebens. Am Beispiel von Haselnuss, Hirschgeweih und der Arbeit von Regenwürmern gibt "NETZ NATUR" erstaunliche Antworten auf diese uralte Suche. Wo man hinschaut und die Spur aufnimmt, wird schnell klar, dass man all die Lebewesen, die neben uns existieren, nicht für sich allein betrachten kann. Man kann sie nur verstehen, wenn man sie in einen Zusammenhang mit dem Leben anderer Tiere und Pflanzen sieht. Erst mit dem Blick aufs Ganze wird der Sinn jedes einzelnen Daseins deutlich. Und von diesem Blick auf die Natur könnten wir Menschen einiges lernen.


Am 16.11.18 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Allein gegen die Wildnis - Panama
Die Panamericana führt von Alaska bis nach Feuerland. Doch in Panama wird die Verbindungsroute zwischen Nord- und Südamerika von einem natürlichen Hindernis unterbrochen. Dort endet die Straße im Busch und man befindet sich plötzlich mitten im Dschungel - mit all seinen Gefahren. Wie zum Beispiel der Terciopelo-Lanzenotter, die mit ihrem Gift auch Menschen töten kann. Zudem nutzt die Drogenmafia Trampelpfade in der abgelegenen Region, um heiße Ware zu transportieren. Diesen Zeitgenossen sollte Ed Stafford in der Wildnis besser aus dem Weg gehen.


Am 17.11.18 05:00 - 05:45 Uhr auf 
phoenix: Australiens Nationalparks - Die Insel der Teufel
Es leben nur 460.000 Menschen auf Tasmanien, einer Insel vor der Südostküste des australischen Festlands, die ungefähr so groß ist wie Irland. Obwohl er nur wenige menschliche Einwohner hat, ist dieser majestätische Staat reich an Naturwundern und für seine großen Gebiete unberührter Wildnis bekannt. Wallabies, Wombats und die ureigenen fleischfressenden Beuteltiere der Insel, die Tasmanischen Teufel, genießen ihren isolierten Lebensraum, der nahezu frei von natürlichen Feinden ist. Der Biologe Wade Anthony züchtet Tasmanische Teufel, die Teil seines eigenen Familienlebens geworden sind.


Am 17.11.18 05:45 - 06:30 Uhr auf 
phoenix: Australiens Nationalparks - Der Regenwald
Im Daintree Nationalpark treffen Regenwald und Riffe auf magische Weise aufeinander. Der Park befindet sich im nördlichen Australien, im Zentrum der feuchten Tropengebiete Queenslands, Weltkulturerbe der UNESCO. Die Region verbindet uns mit längst vergangenen Zeiten, mit einer urzeitlichen Welt, die mehr als 50 Millionen Jahre zurück liegt. Der Biologe Peter Byrne und sein Forschungsteam nutzen einen gigantischen Kran, um einen einzigartigen Blick von dem zu erhaschen, was für viele die letzte biologische Grenze darstellt: der Regenwald aus einer gänzlich neuen Perspektive. Dort treffen die Baumwipfel auf die Atmosphäre, der Wald wird von Vögeln und verschiedensten Säugetieren bewohnt, die das Laub als luftige Autobahn nutzen und sich niemals auf den Waldboden wagen müssen, um zwischen den Futterquellen zu pendeln.


Am 17.11.18 06:30 - 06:45 Uhr auf 
SWR: Lebensgemeinschaft Wald - Pflanzen und Tiere im Wald
Deutschland ist ein Waldland. Ein Drittel der Gesamtfläche des Landes decken Wälder. Aber wer weiß schon, welche überraschende Vielfalt an Pflanzen und Tieren in dieser so oft verklärten, deutschen Seelenlandschaft lebt?
(Wdh. übermorgen 9.45-10.00 Uhr auf ARD-alpha)


Am 17.11.18 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Die Raubkatzen von Brasilien
Diesmal macht Anna sich in Brasilien auf die Suche dem "König des Dschungels" - dem Jaguar. Keine andere Raubkatze auf dem Kontinent ist größer und stärker. Auf Beutezug nehmen es die wunderschön gefleckten Tiere sogar mit Kaimanen auf, den Krokodilen Brasiliens. Doch die scheuen Jäger zeigen sich in der Wildnis nur selten. Anna braucht schon eine gehörige Portion Glück und die Hilfe von Claudia, die seit vielen Jahren im Pantanal lebt und sich bestens mit den wilden Tieren auskennt. Auf einer Farm stellt Claudia der Tierreporterin Maya und Tupa vor. Die zwei Jaguare wurden als verwaiste Babys gerettet und leben seitdem in einem Gehege. Aus nächster Nähe kann Anna die schönen Raubkatzen bewundern. Ihr geflecktes Fell ähnelt dem Fell des Leoparden. Doch mit einem Trick kann Anna die beiden Tiere auseinanderhalten. Zum Mittagessen gibt es acht Kilogramm Fleisch, dann zeigen die Jaguare beim Fressen ihr kräftiges Raubtiergebiss. Anschließend lernt Anna Tierarzt Ge kennen. Er plant eine spektakuläre Aktion: Mit einer Spezialfalle möchte er einen Jaguar fangen und betäuben, um ihm einen Sender zu verpassen. Damit kann er dann die Laufwege der Raubkatzen und ihr Verhalten besser erforschen. Anna hilft Ge beim Aufstellen der Falle und muss sie sogar testen - das tut allerdings nicht sehr weh. Und dann heißt es warten. Mitten in der Nacht schnappt die Falle zu. Doch ein Jaguar ist nicht hineingetreten, dafür aber die zweitgrößte Raubkatze von Südamerika.


Am 17.11.18 08:00 - 08:45 Uhr auf 
ZDFneo: Planet der Wälder
Von den Polarkreisen bis zu den Tropen – ein Drittel der Landfläche unserer Erde ist von Wäldern bedeckt. Wälder sind Lebensraum für unzählige Arten. Bäume verwandeln Sonnenlicht in Biomasse und schenken uns dabei Atemluft, sie versorgen uns mit Trinkwasser und produzieren unsere Rohstoffe. Wie wichtig die Wälder wirklich sind, beginnen wir erst langsam zu verstehen. Dirk Steffens begibt sich auf eine ungewöhnliche Suche nach dem wahren Wert des Waldes.


Am 17.11.18 08:00 - 08:30 Uhr auf 
SWR: Wilde Nachbarn - Mit Spürnase Paulchen unterwegs
Die Städte sind für viele Tiere inzwischen interessante Lebensräume geworden, die sie Wald und Feld vorziehen - Wildtiere, die still und heimlich den städtischen Raum besiedelt haben: Füchse, Fledermäuse, seltene Amphibien und krabbelnde Kulturfolger stellen Spürnase Paulchen, ein kluger Border Collie, und sein Frauchen, die junge Biologin Sybille Möckel, in diesem Film vor. Die beiden befinden sich auf einer spannenden Expedition durch die Stadt. Ihre Mission: für den Sachunterricht der Grundschule Wissenswertes über die Natur um die Ecke kindgerecht entdecken.


Am 17.11.18 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Angélique und ihre Gorillas
Der Dzanga-Sangha-Nationalpark im Südwesten der Zentralafrikanischen Republik beherbergt eine einmalige Tier- und Pflanzenwelt. Allein die abenteuerliche Anreise in dieses Tropenparadies dauerte für die Naturfilmer des BR vier Tage. Hier wollen sie ein Team von Forscherinnen bei ihrer Arbeit mit seltenen Flachlandgorillas mit der Kamera begleiten. Angélique Todd vom Max-Planck-Institut in Leipzig und Cloé Cipoletta von der Umweltstiftung WWF-Deutschland haben sich mit ihren Kolleginnen die Erforschung und den Schutz der Gorillas zur Lebensaufgabe gemacht. Fernab jeglicher Zivilisation leben sie begeistert in einem Camp inmitten des Regenwalds und machen sich mithilfe einheimischer Pygmäen täglich auf die Suche nach den Gorillas. Makumba, ein riesiger Silberrücken-Mann, den besonders Angélique in ihr Herz geschlossen hat, ist das Familienoberhaupt einer sechzehnköpfigen Gorillagruppe. Jahre hat es gedauert, bevor er sie als tägliche Beobachterin akzeptierte. Immer wieder wurde die Arbeit der Forscherinnen von Rückschlägen bedroht: Angriffe von Waldelefanten, Malaria, gefährliche Wilderer. Doch die harte Arbeit zahlte sich aus - die Forschungsergebnisse von Angélique und ihren Kolleginnen werden zum Überleben der Flachlandgorillas beitragen. Die Umweltstiftung WWF-Deutschland unterstützt das Projekt nicht nur finanziell, die Naturschützer errichteten für die bedrohten Gorillas und Waldelefanten den ersten grenzübergreifenden Regenwald-Nationalpark Afrikas. Silberrücken Makumba und seine Familie haben im Dzanga-Sangha-Nationalpark eine sichere Zukunft.


Am 17.11.18 10:00 - 10:45 Uhr auf 
3sat: Tasmanien - Insel am Ende der Welt
Die Insel Tasmanien, südlich von Australien gelegen, bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen, in denen sich die ungewöhnlichsten Tier- und Pflanzenarten wohl fühlen. Der Kärntner Gustav Weindorfer schuf zu Beginn des 20. Jahrhunderts den ersten Naturpark Tasmaniens. Dafür wird er noch immer als Held verehrt. Aber auch heute gibt es viele Menschen, die ihr Leben der Erhaltung der einmaligen Natur Tasmaniens gewidmet haben. An der Nordwestküste etwa lebt Geoff King, ein Tasmanier der fünften Generation. Er hat die Schafzucht aufgegeben, um sich einer faszinierenden Kreatur widmen zu können: dem Tasmanischen Teufel. Auf seiner Farm stehen die Tiere unter absolutem Schutz. Auf dem benachbarten australischen Festland sind die Tasmanischen Teufel schon lange verschwunden, doch hier auf Geoff Kings Familienfarm haben sie eine neue Heimat gefunden. Am Rande der großen Wildnis im Südwesten hat Ray Green ein Schutzgebiet für Tasmaniens bedrohte Wildtiere eingerichtet. Hier kümmert er sich vorwiegend um kranke und verletzte Tiere wie Wombats oder Tüpfelbeutelmarder. Seiner Station mitten in der Wildnis gab Ray Green den Namen "Something Wild". Sie ist nicht nur eine Auffangstation für kranke und verletzte Tiere: Mitten im Schutzgebiet, im Fluss Tyenna, lebt eine Familie wilder Schnabeltiere, die Ray Greens ganzer Stolz sind. In den mächtigen Eukalyptuswäldern im Nordosten ist der Buschmann Craig Willis zu Hause. Ob weißer Eukalyptus, Riesen- oder Königseukalyptus, der Wildhüter weiß genau, wo die Riesen dieser Baumarten stehen. Und an der Südostküste führt die Biologin Tonia Cochran ein Unternehmen, das sich auf sanften Tourismus spezialisiert hat. Die Biologin führt Naturliebhaber zu den seltensten Tieren Tasmaniens und an Plätze, die einiges über die erdgeschichtliche Entwicklung des Landes erzählen: Touren, die in die Vergangenheit des Kontinents führen - bis hin zu den seltenen Überresten des Urkontinents Gondwana.
(Wdh. kommende Nacht 1.10-1.55 Uhr)


Am 17.11.18 11:30 - 12:10 Uhr auf 
3sat: Assam - Im Land der Bienenbäume
Assam ist einer der schönsten Bundesstaaten Indiens. Neben Tigern und Elefanten sind die tropischen Wälder auch Heimat der Riesenhonigbienen. Der Film bietet Einblicke in diese Tierwelt. Eines der großartigsten Naturschauspiele bieten die Riesenhonigbienen, wenn sie ihre gewaltigen, hängende Nester auf Bäumen bauen. Die Dokumentation begleitet die Bienen auf ihrer jährlichen Wanderung von den Hängen des Himalaja in die Ebenen von Assam.
(Wdh. kommende Nacht 2.50-3.30 Uhr)


Am 17.11.18 12:10 - 13:00 Uhr auf 
3sat: Laos Wunderland
Endlose Wildnis, weite Urwälder, fantastische Artenvielfalt, mythische Tiere und stolze, geheimnisvolle Völker: All das findet sich in Laos. Eine Gruppe von Wissenschaftlern der "World Conservation Society" begibt sich in dem südostasiatischen Binnenstaat auf die Suche nach den seltensten Tier- und Pflanzenarten der Welt. Der Mekong ist einer der letzten ungezähmten Ströme der Erde. Gespeist von Hunderten Nebenflüssen bildet er eines der artenreichsten Süßwassersysteme der Erde, vergleichbar nur mit dem Kongo und mit dem Amazonas. Die Fauna der Urwälder scheint einem Märchenbuch entsprungen: Tiger und Leoparden, Millionen regenbogenfarbener Schmetterlinge groß wie Handteller und einige der seltensten Tierarten der Erde leben in diesem unzugänglichen Paradies.
(Wdh. kommende Nacht 3.30-4.20 Uhr)


Am 17.11.18 12:30 - 13:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Warum Tiere klüger sind, als wir denken
Diesmal erläutert der Konfliktforscher und Communicator-Preisträger Andreas Zick von der Universität Bielefeld, wie Vorurteile uns auseinandertreiben. Und die Biologin Juliane Bräuer vom Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte in Jena verrät uns, warum Tiere viel klüger sind, als wir denken.


Am 17.11.18 13:30 - 14:15 Uhr auf 
SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben (4)
Förster und Bestseller-Autor Peter Wohlleben nimmt in der vierten Folge "Der mit dem Wald spricht" Schauspieler Hannes Jaenicke und Moderator Pierre M. Krause mit auf seine Reise zu den Geheimnissen im Pfälzer Wald. Im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands durchqueren sie gemeinsam das Biosphärenreservat und bewegen sich auch in dessen Kernzone - also in einem Bereich, der ganz sich selbst überlassen bleibt. Dor erwartet sie eine zweitägige Abenteuerreise zu den Geheimnissen des Waldes - mit Peter Wohlleben als sympathischem Experten und Reiseleiter.


Am 17.11.18 15:15 - 16:00 Uhr auf 
mdr: Amerikas Naturwunder - Yosemite
Der Yosemite-Nationalpark ist ein Ort der Extreme. Im Winter hängt der Nebel wie ein Schleier über dem vielleicht berühmtesten Tal der Welt, dem Yosemite Valley. Für die Tiere des Nationalparks eine harte Zeit, um an Nahrung zu gelangen. Der Rotluchs hat eine ganz besondere Technik entwickelt, um unter Schnee und Gras Wühlmäuse aufzuspüren. Für den Kojoten hingegen kann es gefährlich werden, wenn sich ein Steinadler für seine Beute interessiert. Mit fast zweieinhalb Metern Spannweite ist der Greifvogel ein ernstzunehmender Gegner. Mit dem Frühling taucht neues Leben im Park auf. Die Rotluchsmutter hat Nachwuchs und zeigt den Kleinen, wie man jagt. Nun werden auch die Schwarzbären wieder aktiv. Nach Monaten des Winterschlafs sind sie ausgehungert und zeigen sich bei der Nahrungssuche äußerst flexibel, weder Fische noch Ameisen sind vor ihnen sicher.


Am 17.11.18 19:10 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Schräge Vögel
Flügel, Schnabel, Federn - diese drei Merkmale besitzt jeder Vogel, vom winzigen Kolibri bis hin zum riesigen Strauß. Die Vögel sind eine der Erfolgsgeschichten der Evolution: im Laufe der Zeit haben sie sich in allen Klimazonen und Lebensräumen der Erde angesiedelt, von den Eiswüsten der Polarregionen bis zu den Sandwüsten der Tropen. Dieser Film präsentiert die spektakulärsten, farbenprächtigsten, verblüffendsten Vertreter der Vogelwelt und bietet dazu faszinierende Einblicke in Lebensweise und Verhalten der schrägen Vögel.


Am 18.11.18 07:40 - 08:25 Uhr auf 
ZDFneo: Unter Grizzlys (1/2)
In der ersten Folge kämpft eine noch unerfahrene Grizzlymutter unermüdlich um das Überleben ihrer beiden Jungen. Ihr Sommer ist voller tragischer Ereignisse. Hungrig und müde im eiskalten Wasser nach Nahrung suchend, verliert sie eines ihrer Kleinen. Nur die Hälfte der Jungtiere überlebt die Saison in der Wildnis Alaskas. Die Gegend wird beherrscht von einem riesigen Grizzly-Männchen und seiner Partnerin, die die Filmcrew als hoch aggressives Weibchen erlebt. Ausgewachsene hungrige Bären stellen eine tödliche Bedrohung für den Nachwuchs dar. Für die Mutter des überlebenden Jungtiers ist es eine harte Zeit voller unerwarteter Abenteuer und Herausforderungen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 9.10 Uhr)


Am 18.11.18 09:30 - 10:15 Uhr auf 
mdr: Superhirn im Federkleid - Kluge Vögel im Duell
Die Inseln Neuseelands und Neukaledoniens spielen eine Sonderrolle in der Entwicklung des Lebens: Hier gab es keine Säugetiere, und so übernahmen die Vögel die unangefochtene Herrschaft. 80 Millionen Jahre lang - bis der Mensch die ersten Vierbeiner mit Fell und Pfoten einschleppte. Das Filmteam um Volker Arzt und Angelika Sigl traf in den Neuseeländischen Alpen auf die einzigen Papageien der Welt, die in Schnee und Kälte leben. Diese Keas sind von verblüffender Zutraulichkeit und Neugier und zählen wohl mit zu den verspieltesten Lebewesen der Erde. Dahinter steckt bittere Notwendigkeit: In den kargen Bergen sind die Papageien darauf angewiesen, ständig neue Futterquellen ausfindig zu machen und sie auszutesten. Kreativität, Intelligenz und Einfallsreichtum sind da gefragt. 1.000 Meilen entfernt, in den Nebelwäldern Neukaledoniens, stößt das Filmteam auf ganz andere geistige Überflieger: auf einheimische Krähen, die den Umgang mit Werkzeug beherrschen. Die Krähen verstehen es, die fetten Bockkäfer-Larven mit einer ausgefeilten Angeltechnik aus ihren Löchern im Holz zu holen. Doch sie können noch mehr: Je nach Bedarf stellen sie Geräte unterschiedlicher Bauart her, etwa mit Spitzen, Widerhaken oder Sägezähnen. Erst spezielle Zeitlupenkameras enthüllen, wie virtuos die Vögel damit umgehen. Originelle Tests mit zahmen Krähen und Papageien belegen ihren ungewöhnlichen Technikverstand. Ein neuartiger Wettstreit zwischen Keas und Werkzeugkrähen bestätigt sie als "Superhirne der Vogelwelt".


Am 18.11.18 14:30 - 15:15 Uhr auf 
BR: Das Moor
Vor 10.000 Jahren prägten Moore weite Flächen Europas. Während sich das Landschaftsbild seit dieser Zeit fast überall in Mitteleuropa extrem veränderte, erlauben die wenigen Moore, die der Trockenlegung und Abtorfung entgingen, einen Blick in eine längst vergangene Zeit. Es scheint, als wären die bizarrsten und farbenprächtigsten Vertreter der heimischen Fauna und Flora im Moor zu Hause. Hier leben Pflanzen, die Tiere fressen und quietschbunte Pilze, die Pflanzen aussaugen. Die Balz der Doppelschnepfen wirkt wie ein Tanz von Elfen. Märchenhaft erscheinen auch die anderen, wenig bekannten Moorbewohner wie Moosjungfer, Wasserralle oder Federgeistchen. Andere Arten, die hier leben, sind uns dagegen wohlbekannt, etwa die Kreuzotter, das Reh und der Kranich. Flugaufnahmen machen deutlich, wie sehr unsere Moore Inseln gleichen; Oasen in der urbar gemachten Landschaft. Allerdings sind auch diese letzten Wildnisgebiete bedroht, denn die Trockenlegung geht weiter - auch bei uns. Jan Haft zeigt in seinem Film die Vielfalt dieses wenig beachteten Lebensraums.
(Wdh. morgen 10.25-11.10 Uhr)


Am 18.11.18 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ZDF: Der Wert der Artenvielfalt (2/2)
Die Vielfalt des Lebens auf der Erde ist bedroht. Lebensräume verschwinden – und mit ihnen nicht nur bedrohte Tierarten. Auch sauberes Wasser, fruchtbare Böden und frische Luft sind regional längst Mangelware – all das, was auch wir Menschen zum Überleben brauchen. Nirgendwo auf der Erde wurden mehr Arten wildlebender Tiere und Pflanzen dokumentiert als im peruanischen Manu-Nationalpark. Darunter auch rund zehn Prozent aller weltweit bekannten Vogelarten. Farbenprächtige Papageien und schillernde Kolibris gehören zu den bekanntesten Vertretern. Jaguare und Tapire schleichen durch die Wälder, während Riesenotter und Kaimane in den Gewässern jagen. Der Manu-Nationalpark in Peru ist größer als Sachsen und überwindet zwischen den östlichen Ausläufern der Anden und dem Tiefland des Amazonas eine Höhendifferenz von rund 4000 Metern. Gebirge, Bergwälder und ein riesiger Tieflandregenwald kennzeichnen die Region. Es ist "der" Hotspot der Artenvielfalt, daher wurde das Gebiet bereits vor dreißig Jahren von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Diese Superlative und der bestehende Schutz sollten ausreichen, um das Gebiet zu erhalten. Doch die Bankenkrise und das daraus resultierende niedrige Zinsniveau ließen Banker und Privatleute nach krisensicheren Kapitalanlagen suchen: Gold! Seitdem strömten Zehntausende illegale Goldwäscher in die Umgebung des Nationalparks, Regenwald wird gerodet, der Lebensraum der Tiere verschwindet. Zur Gewinnung des Edelmetalls wird Quecksilber verwendet, das die Flüsse verseucht und sowohl Wildtiere als auch Menschen vergiftet. Zurück bleibt eine unbewohnbare Mondlandschaft. Eine weitere Gefahr stellen illegale Plantagen von Coca-Sträuchern dar, aus denen Kokain für den Drogenhandel gewonnen wird. Weitere Regenwaldzerstörung und die Ausbreitung von Gewalt sind die Folge. Das Paradies ist bedroht, doch mafiöse Strukturen und Korruption erschweren es den Behörden, durchzugreifen.


Am 18.11.18 17:00 - 18:00 Uhr auf 
ServusTV: Spaniens Zauberberge - Winterwelten
Das Bergmassiv der Kantabrischen Berge ragt im Norden Spaniens unweit der Atlantikküste teilweise bis über 2500 Meter in den Himmel. Die Nähe zum Ozean sorgt für hohe Luftfeuchtigkeit - reiche Schneefälle im Winter und üppiger Regen im Sommer sorgen auf der Nordseite der Bergkette dafür, dass Eichen,- Kastanien-und Buchenwälder in den tieferen Lagen bestens gedeihen, und die höheren Lagen mit satten Bergwiesen überzogen sind. Nur in der obersten Gipfelwelt dominiert nackter Fels. Doch nicht nur mit Wasserreichtum, ursprünglicher Vegetation und landschaftlicher Schönheit können Spaniens Zauberberge punkten. Das Kantabrische Gebirge besticht vor allem durch seine spezielle Artenvielfalt.
(Wdh. morgen 9.05-10.10 Uhr)


Am 18.11.18 18:30 - 19:00 Uhr auf 
hr: Die Försterin vom Seulingswald
Im Herbst röhren die Hirsche rund um ihr einsam gelegenes Forsthaus im Seulingswald. Das klingt idyllisch, ist es auch. Trotzdem geht's bei Försterin Iris Beisheim um einen harten Job: In der Männerdomäne des Forstberufs ist die 41-Jährige Chefin über fast 2.000 Hektar Wald. Bäume schlagen, Bäume pflanzen, den Rohstoff Holz nachhaltig produzieren - diesem aufreibenden Geschäft geht sie mit Leidenschaft in ihrem osthessischen Revier nicht weit von Bad Hersfeld nach. Stürme richten immer wieder große Schäden an. Sie zu beheben und auszugleichen fordert das ganze Können der Försterin. Jetzt die richtigen Bäume anzupflanzen, die auch das sich wandelnde Klima in fünfzig Jahren noch aushalten, ist eine besondere Herausforderung. Douglasien könnten das schaffen. Doch der Wald soll auch Gewinn abwerfen. Über 10.000 Festmeter Holz muss Iris Beisheim mit ihren Waldarbeitern jedes Jahr einschlagen. Auch die Jagd gehört zur Arbeit. Es gilt, den Wald vor zu viel Wild zu schützen. Jetzt schaut Iris Beisheim nach den alten, über zehnjährigen Hirschen in ihrem Revier. In den nächsten Wochen haben sich zahlende Jagdgäste angekündigt, die sie begleiten wird und die auf attraktive Trophäen aus sind. Die jüngeren Tiere dagegen muss Iris Beisheim schützen. Der "Hessenreporter" begleitet die Försterin durch eine Herbstwoche.


Am 18.11.18 19:30 - 20:15 Uhr auf 
ZDF: Monster und Mythen
So manches Unwesen lässt sich auf ein naturwissenschaftliches Phänomen zurückführen. Andere sind kulturell bedingt. Doch warum tauchen bestimmte Kreaturen überall auf der Welt auf? Die Angst vor dem Unbekannten ist jedenfalls uralt und universell. "Terra X"-Autorin Ruth Omphalius und Regisseur Carsten Gutschmidt begeben sich auf die Spur der rätselhaften Wesen. Sie ergründen zusammen mit Wissenschaftlern den Drachenmythos, begleiten Paläontologen auf der Suche nach Überresten des verführerischen Einhorns bis nach Kasachstan und unterhalten sich in Texas mit Jägern des blutrünstigen Ziegensaugers Chupacabra. Mithilfe aufwendiger Animationen werden sie zum Leben erweckt.
(Wdh. kommende Nacht 2.30-3.15 Uhr)


Am 18.11.18 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Die Tricks der Pflanzen (1/2) - Tödliche Fallen
Es gibt viel mehr fleischfressende Pflanzen als bisher angenommen. Selbst die bekannten Arten wie Sonnentau und Venusfliegenfalle weisen noch unbekannte Verhaltensweisen auf. Die Dokumentation beschreibt, wie fleischfressende Pflanzen ihre Beute (Insekten, Milben, andere Wirbellose, aber auch kleine Säugetiere) anlocken, fangen und verdauen, um sich mit lebensnotwendigen Stoffen zu versorgen. Die Karnivoren verwenden unterschiedliche Fangtechniken.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 18.11.18 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Die Tricks der Pflanzen (2/2) - Geniale Verführungen
Dieser Teil der Dokumentation beschreibt die Verführungskünste der Orchideen, die ihre Schönheit sehr wohl einzusetzen wissen, um die für die Bestäubung notwendigen Insekten anzulocken. Darwins Hauptwerk "Über die Entstehung der Arten" hat die wissenschaftliche Welt - und nicht nur diese - nachhaltig erschüttert. Auf entscheidende Weise wurden seine revolutionären Theorien durch sein darauffolgendes Werk, das er der Orchideen-Bestäubung widmete, untermauert und ergänzt. Orchideen sind Pflanzen von faszinierender Schönheit. Sie wachsen fast überall auf der Welt, in feuchten Dschungelgebieten ebenso wie an Straßenrändern in den Vorstädten. Die Form ihrer exotischen Blüten dient einzig und allein dazu, den Bestäuber anzulocken. Manche Orchideen benutzen einen "Köder", indem sie das Aussehen eines paarungsbereiten Bienen- oder Wespenweibchens annehmen und das paarungswillige männliche Insekt zu einer "Pseudokopulation" anreizen. Orchideen produzieren Tausende winziger Samenkörner, die jedoch keinerlei Energiereserve für die zukünftige Pflanze enthalten. Deshalb keimen Orchideen nur mit Hilfe bestimmter, im Boden befindlicher Arten von Symbiosepilzen, die den Keimling ernähren. Diese Eigenart machte es in der Vergangenheit sehr schwer, Orchideen aus Samenkörnern wachsen zu lassen. Doch durch die Entwicklung der In-vitro-Vermehrung ist das Problem jetzt gelöst. Nun können auch äußerst seltene Orchideenarten wieder an ihrem ursprünglichen Standort angesiedelt werden. Bei diesen Projekten geht es allerdings so streng geheim zu wie in einem Spionagefilm.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 18.11.18 22:00 - 22:45 Uhr auf 
mdr: Trocknen wir aus? Wie das Klima unsere Heimat verändert
Wochenlang gab es keinen Regen, dafür über Monate hinweg brütende Hitze. Der Sommer 2018 brachte extreme Wetterlagen über Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die bisher kaum ein Mensch in diesem Ausmaß hierzulande erlebt hat. Doch in Zukunft könnten sie zur Normalität werden. Was bedeutet diese Entwicklung? Und wie werden wir uns anpassen müssen? Diesen Fragen hat sich MDR WISSEN in einem großangelegten Multimedia-Projekt angenommen und dafür mit Wissenschaftlern die Klimadaten mehrerer Jahrzehnte ausgewertet.


Am 19.11.18 03:15 - 04:00 Uhr auf 
ZDF: Klima macht Geschichte (1/2)
Das Leben auf der Erde ist ein Spielball des Klimas. Wissenschaftler haben die Meilensteine in der Menschheitsgeschichte im Spiegel weltumspannender Klimaentwicklungen untersucht und dabei erstaunliche Zusammenhänge entdeckt. Der "Terra X"-Zweiteiler "Klima macht Geschichte" führt auf eine spannende Zeitreise von der Eiszeit bis ins 21. Jahrhundert. Teil 1 zeigt, wie das Klima das Schicksal der frühen Gesellschaften mitbestimmt - vom Neandertaler bis zum alten Rom.


Am 19.11.18 09:30 - 09:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Arbeiten wie ein Naturwissenschaftler
Von Galilei bis zum Klimabericht der Vereinten Nationen - schon immer haben Naturwissenschaftler großen Einfluss auf Politik und Gesellschaft. Voraussetzung dafür ist ihre Glaubwürdigkeit, die auf ihren seit der Renaissance entwickelten Arbeitsmethoden beruht. Vom Nobelpreisträger bis zum Erstklässler - wer sich mit Biologie, Physik oder Chemie beschäftigt, wendet im Prinzip die gleichen Methoden an. Diese Folge der Schulfernsehreihe des Bayerischen Rundfunks zeigt das im kleinen an praktischen Beispielen und im großen durch einen historischen Überblick.


Am 19.11.18 10:30 - 11:25 Uhr auf 
arte: Kreta - Die süßen Früchte des Johannisbrotbaums
Auf Kreta ist der Olivenbaum allgegenwärtig. Doch es gibt einen anderen uralten Baum auf der Insel, der zeitgleich Früchte und Blüten trägt und dessen Früchte, die Karuben, einzigartige Eigenschaften besitzen: der Johannisbrotbaum. Seine rauen, braunen Schoten sind voller Geheimnisse und voller Hoffnung für diejenigen, die um seine Kräfte wissen.


Am 19.11.18 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Kolumbiens wilde Schönheit - Im Dschungel des Chocó
Versteckt unter dem dichten Dach des tropischen Regenwaldes existiert eine wundersame Welt: Noch ist sie weitgehend unentdeckt und ein Paradies für Pflanzen und Tiere. "Chocó" wird das Gebiet genannt, das zwischen Pazifikküste und den Anden liegt und im Norden an den Atlantischen Ozean grenzt. Die wilde Küstenregion ist Heimat von Riesentausendfüßern, Pfeilgiftfröschen, Affen, Jaguaren, Schildkröten und Buckelwalen. Unberührte Mangrovenwälder säumen die Küste. Sie sind Refugium für Krebstiere und Millionen von Vögeln.


Am 19.11.18 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Kolumbiens wilde Schönheit - Der Nationalpark Serranía de la Macarena
Bizarre Anden-Gipfel, Tafelberge und Savannen-Landschaften: Die Serranía de la Macarena liegt im Herzen Kolumbiens und gehört zu den artenreichsten Landschaften der Erde. Mit einer Flügelspannweite von drei Metern gleitet dort der Andenkondor über schroffe Bergspitzen, große Wollaffen bevölkern die dichten Bergregenwälder, und bunt schillernde Kolibris spielen eine wichtige Rolle als Pflanzen-Bestäuber. Zum Nationalpark gehören auch Teile des Orinoco-Beckens. Die Regenzeit verwandelt die großen Graslandschaften mit Galeriewäldern in ein flaches Seengebiet - ein Paradies für Wasservögel und Reptilien.


Am 19.11.18 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Allein gegen die Wildnis - Borneo
Borneo ist die drittgrößte Insel der Welt und zu großen Teilen mit tropischem Regenwald bedeckt. Survival-Profi Ed Stafford will es zehn Tage in dieser grünen Hölle aushalten, bei Temperaturen um die 40 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 90 Prozent. Über Wassermangel kann er sich auf dem Eiland nicht beklagen, doch dem ehemaligen Soldaten machen die lästigen Moskitos zu schaffen und eine entzündete Wunde am Fuß. Außerdem stellt sich die Frage: Wie soll man ein Feuer anfachen, wenn alles um einen herum feucht ist?


Am 19.11.18 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Kohle oder Wald - Kampf um den Hambacher Forst
Kohle oder Wald? Darüber geraten Baumbesetzer, Bürger und Polizei im Hambacher Forst aneinander. Doch die Bagger im wachsenden Braunkohle-Tagebau scheinen unaufhaltsam. Mittlerweile fragen sich nicht nur die Anwohner: Wie ernst ist es Politik und Gesellschaft mit dem Kohleausstieg?
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)


Am 19.11.18 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Planet der Primaten
Sie sind jene Tiergruppe, die fast den gesamten Planeten erobert hat - auch wenn man die Primaten-Gattung „Mensch“ ausnimmt. Stumpfnasen-Affen haben gelernt, auf mehr als 4000 Meter Seehöhe im Himalaya zu leben und Rotgesichtsmakaken nutzen geothermische Quellen, um den eiskalten Wintern in den japanischen Alpen zu trotzen. Wo auch immer sie leben, Primaten zeigen höchste Intelligenz, variantenreiche Kommunikation und soziale Problemlösungskompetenz.


Am 20.11.18 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Die Vogesen, geheimnisvoller Wald
Im Wald vollzieht sich der Wettkampf ums Licht. Jede Pflanze muss über den Schatten der anderen hinauswachsen, um möglichst viele Sonnenstrahlen abzubekommen. Nur so kann sie überleben. Die Buche wirft jedes Jahr Hunderttausende Blätter ab. Diese bilden eine ideale Streu für Regenwürmer, die durch ihr unablässiges Durchgraben und Durchlüften des Bodens für den Kreislauf der Natur unverzichtbar sind. Die Regenwürmer wiederum dienen den Wildschweinen als Nahrung. Der Wald arbeitet wie eine biologische Fabrik, in der jeder seine Rolle spielt und seine Funktion hat. Die von den Pflanzen aufgenommene Energie wird an die Pflanzenfresser weitergegeben und dann nach und nach an jedes Lebewesen des Waldes. Hier leben Eichhörnchen, Füchse, Hirsche und schwarze Raben, Buchfinken, Blaumeisen und Rotkehlchen, auch Lurche und Salamander. König des Waldes ist der wachsame Luchs, auch wenn er durch Wilderer fast ausgerottet ist und zu den bedrohten Arten zählt. Bei Anbruch der Nacht werden Raufußkäuze und Dachse aktiv. Schon vor langer Zeit ist der Mensch ins Vogesen-Massiv vorgedrungen. Durch wenig behutsame Eingriffe hat er die Natur der Region stark verändert. Die hat sich jedoch mittels Evolution stets angepasst. Dieser Mechanismus funktioniert, ist aber sehr störanfällig. Die Aufgabe des Menschen ist es, ihn zu bewahren.


Am 20.11.18 12:15 - 13:00 Uhr auf 
rbb: Kiribati - Ein Südseeparadies versinkt im Meer
Das Inselreich Kiribati mitten im Südpazifik zwischen Australien und Hawaii ist an Schönheit kaum zu überbieten. Auf einer Meeresfläche von 5,2 Millionen Quadratkilometern verteilen sich 32 kleine Atolle mit weißen Stränden und blauen Lagunen - sie bilden den weltweit größten, nur aus Atollen bestehenden Staat. Nach Prognosen der Vereinten Nationen droht Kiribati aufgrund des Klimawandels im Meer zu versinken - bereits in 30 oder 40 Jahren könnte dieses Paradies verschwunden sein. Denn die Inseln erheben sich kaum mehr als zwei Meter über den Meeresspiegel.


Am 20.11.18 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Allein gegen die Wildnis - Rumänien
Die Südkarpaten in Rumänien sind eine der letzten wilden Naturlandschaften Europas. Umgeben von Braunbären und Wölfen, muss Ed Stafford dort sein ganzes Survival-Wissen aufbieten, um abseits der Zivilisation zehn Tage zu überleben. Sein größter Feind ist dabei die Kälte. Doch ein wärmendes Feuer und ein trockener Unterschlupf machen die Lage einigermaßen erträglich. Und als dem Überlebensexperten zudem ein Reh in die Falle geht, nimmt der Trip doch noch ein gutes Ende.


Am 20.11.18 16:35 - 17:00 Uhr auf 
arte: Wie man Vögel vor Technik schützt
Treffen Vogelschwärme in der Luft auf Flugzeuge, kann es gefährlich werden. Sie können Cockpitscheiben beschädigen oder in seltenen Fällen gar ein Triebwerk zum Ausfall bringen. Vogelschlag nennt man das. Jedes Jahr knallt es allein in Deutschland rund 1.700 Mal. Für die Vögel endet die Kollision in der Regel tödlich. Genau das wollen die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner heute verhindern. Ihre Mission: Vögel verschrecken. Das ist an allen Verkehrsflughäfen weltweit ein richtiger Job.
(Wdh. morgen 6.40-7.10 Uhr)


Am 20.11.18 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Wildes München
Wie keine andere deutsche Großstadt steht München für Schickeria und La Dolce Vita. Die Einheimischen werden als gemütliche, sture Dickschädel mit großem Herzen beschrieben. Leben und leben lassen ist das Motto. In diesem Millionendorf am Fuße der Alpen, wie München auch bezeichnet wird, hat sich ein einzigartiges Nebeneinander von Mensch und Tier entwickelt. Im Mittelpunkt dieses Films steht ein Tier, das den Münchnern recht ähnlich scheint: gemütlich, stur, dickschädelig, aber auch sehr sozial ist der Biber, der in einer großen Burg am Deutschen Museum lebt, mitten an der Isar.
(Wdh. morgen 14.15-15.00 Uhr)


Am 20.11.18 21:00 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben (5)
Der Schwarzwald - Touristenattraktion, Naturschutzgebiet, legendenumwoben. Eines von Deutschlands bekanntesten Waldgebieten, voller Facetten und Widersprüche. In der fünften Folge nimmt Peter Wohlleben zwei Prominente mit auf seine Waldführung, die ebenfalls sehr facettenreich sind: Marc Marshall ist Sänger, Moderator, Sohn von Tony Marshall, sozial engagiert. Er singt dem Wald schonmal ein Ständchen, hat aber noch nie eine Nacht unter freiem Himmel verbracht. Schauspielerin Jana Pallaske hingegen lebt für mehrere Monate im Jahr im Dschungel Südostasiens, nennt sich selbst "JediYess" und hat eine innige Beziehung zur Natur und dem Wald im Besonderen. Dieses Trio hat sich eine zweitägige Wanderung von Hinterzarten bis zum Fuß des Feldbergs vorgenommen. Dabei ist das Trio einigen spannenden Fragen auf der Spur: Was versteht man eigentlich unter "Wald"? Warum sorgen eingeschleppte Forellenarten in den USA dafür, dass die Hirschpolulation sinkt? Und was ist eine "Rammelkammer"? Diese und viele andere Geheimnisse werden auf einer faszinierenden Wanderung durch den sagenhaften Schwarzwald gelüftet.


Am 20.11.18 22:10 - 23:10 Uhr auf 
arte: Klimafluch und Klimaflucht
Migration hat es immer gegeben, als Anpassungsstrategie an eine sich verändernde Umwelt. Doch die Zahl derer, die ausschließlich wegen des Klimawandels zur Migration gezwungen werden, hat sich etwa seit den 90er Jahren drastisch erhöht. Es ist eine doppelte Ungerechtigkeit: Die Industriestaaten, die auf Kosten anderer Länder reich geworden sind, schädigen mit ihren Emissionen die Atmosphäre und lassen ein zweites Mal die Bewohner der ärmeren Regionen zu Opfern werden. Wie viele Menschen werden bis zur Mitte unseres Jahrhunderts gezwungen sein, ihre Heimat zu verlassen? Dieser Frage geht die Dokumentation "Klimafluch und Klimaflucht" nach: in der Sahelzone, in Indonesien und in der russischen Tundra, sogenannten Hotspots des Klimawandels.


Am 20.11.18 23:10 - 00:20 Uhr auf 
arte: Vor uns die Sintflut - Klimaflüchtlinge in Bangladesch
Durch den Anstieg der Fluss- und Meeresspiegel wird Bangladesch in den nächsten 30 Jahren 17 bis 20 Prozent seiner Landmasse verlieren, sagen Experten voraus. Das bedeutet, dass 25 bis 30 Millionen Menschen umgesiedelt werden müssen. Schon heute stranden täglich Tausende in den Slums von Dhaka, weil sie ihr Haus und ihr Land durch die Wassermassen verloren haben. Für Klimaforscher erst der Anfang einer weltweiten Entwicklung.


Am 21.11.18 09:05 - 10:10 Uhr auf 
ServusTV: Jaguar-Volk am Amazonas
Der Australier Todd Sampson ist Abenteurer und preisgekrönter Dokumentarfilmer. Er begibt sich auf die Reise, um herauszufinden, wie es den außergewöhnlichsten Menschen der Welt gelingt, sich an ihr herausforderndes und oft auch lebensbedrohliches Umfeld anzupassen. Diesmal ist Sampson ins Amazonasgebiet gereist. Hier begegnet er den Matsés, dem Volk des Jaguar. Dieser Volksstamm lebt in einem entlegenen Gebiet am Amazonas. Besonders markant sind ihre Gesichtsverzierungen, die auf den ersten Blick aussehen wie die Schnurrhaare einer Katze. Deshalb erhielt ihr Stamm auch den Namen „Jaguar-Volk“. Sampson begibt sich zu den Matsés und möchte - indem er mit den Menschen zusammenlebt - herausfinden, wie sich dieser Volksstamm von Jäger und Sammlern an die schwierigen Lebensverhältnisse im Amazonasgebiet anpassen konnte und seine Kultur sogar bis heute fortbesteht. Ein Ritual der Matsés, an dem Sampson teilnehmen möchte, wird zur Feuerprobe.
(Wdh. heute 23.15-0.10 Uhr)


Am 21.11.18 09:35 - 10:20 Uhr auf 
arte: Abenteuer Sibirien (1/2)
Auf der Halbinsel Kamtschatka, einer der aktivsten Erdbebenzonen der Erde, erforscht die Vulkanologin Christel van den Bogaard mit ihrem Team die Mechanismen der Erdplatten-Tektonik. Sie versucht herauszufinden, welchem Rhythmus die Erdbeben und Vulkanausbrüche folgen und wie stark sie das Klima beeinflussen. Der Ethnologe Florian Stammler lebt mehrere Wochen im Jahr bei Rentierzüchtern auf der arktischen Halbinsel Jamal, unter der das größte Erdgasfeld der Erde lagert. Die Nenzen ziehen das ganze Jahr mit ihren Tieren durch die Eiswüste und müssen ihren traditionellen Alltag mit den Öl- und Gasmultis unter einen Hut bringen. Umweltexperten und Russlandkenner wie Markus Radday versuchen in einem schier aussichtslosen Kampf, die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt Sibiriens vor dem Raubbau der Rohstoffindustrie zu retten. Raddays besonderes Augenmerk gilt so seltenen Tieren wie Baikalrobben und Sibirischen Tigern.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 11.05 Uhr)


Am 21.11.18 09:35 - 10:20 Uhr auf 
arte: Abenteuer Sibirien - Vorstoß ins Unbekannte
Auf der Halbinsel Kamtschatka, einer der aktivsten Erdbebenzonen der Erde, erforscht die Vulkanologin Christel van den Bogaard mit ihrem Team die Mechanismen der Erdplatten-Tektonik. Sie versucht herauszufinden, welchem Rhythmus die Erdbeben und Vulkanausbrüche folgen und wie stark sie das Klima beeinflussen. Der Ethnologe Florian Stammler lebt mehrere Wochen im Jahr bei Rentierzüchtern auf der arktischen Halbinsel Jamal, unter der das größte Erdgasfeld der Erde lagert. Die Nenzen ziehen das ganze Jahr mit ihren Tieren durch die Eiswüste und müssen ihren traditionellen Alltag mit den Öl- und Gasmultis unter einen Hut bringen. Umweltexperten und Russlandkenner wie Markus Radday versuchen in einem schier aussichtslosen Kampf, die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt Sibiriens vor dem Raubbau der Rohstoffindustrie zu retten. Raddays besonderes Augenmerk gilt so seltenen Tieren wie Baikalrobben und Sibirischen Tigern.


Am 21.11.18 11:05 - 11:50 Uhr auf 
arte: Abenteuer Alaska
Der US-Bundesstaat Alaska ist eine ganz eigene faszinierende Welt. In der Inside Passage im Süden wechseln sich dichte Regenwälder und kalbende Gletscher ab. Über Zentral-Alaska thront der majestätische Denali (ehemals Mount McKinley), mit 6.194 Metern der höchste Berg Nordamerikas. Außerdem ist der hohe Norden geprägt von Gebirgsketten und weiten Ebenen bis zum Polarmeer. Die Liebe zur Natur eint diejenigen, die Deutschland den Rücken gekehrt haben, um in Alaska ihr Glück zu suchen. Die Naturwissenschaftlerin Regine Hock betreibt am anderen Ende der Welt Gletscherforschung. Sie will herausfinden, welche Mechanismen für den Rückgang der Eisgiganten verantwortlich sind. Der Atmosphärenforscher Martin Stuefer fliegt mit seinem Flugzeug über riesige Waldbrände hinweg, um die Schadstoffkonzentration zu messen. Dem Tierfilmer Andreas Kieling gelang mit seinen Aufnahmen von Alaskas Braunbären der Durchbruch als Filmemacher. Und die Fischer Sissi und Günther Babich haben in der Glacier Bay ein kleines Lachs-Imperium aufgebaut. Weite Teile Alaskas sind unbesiedelt. In dieser unberührten Natur finden Grizzlybären, Eisbären und Elche ihre Heimat. Zu ihnen gesellen sich 3.500 Weißkopfseeadler, riesige Karibu-Herden, Bisons und unzählige Kleintiere.


Am 21.11.18 11:05 - 11:50 Uhr auf 
arte: Abenteuer Alaska
Der US-Bundesstaat Alaska ist eine ganz eigene faszinierende Welt. In der Inside Passage im Süden wechseln sich dichte Regenwälder und kalbende Gletscher ab. Über Zentral-Alaska thront der majestätische Denali (ehemals Mount McKinley), mit 6.194 Metern der höchste Berg Nordamerikas. Außerdem ist der hohe Norden geprägt von Gebirgsketten und weiten Ebenen bis zum Polarmeer. Die Liebe zur Natur eint diejenigen, die Deutschland den Rücken gekehrt haben, um in Alaska ihr Glück zu suchen. Die Naturwissenschaftlerin Regine Hock betreibt am anderen Ende der Welt Gletscherforschung. Sie will herausfinden, welche Mechanismen für den Rückgang der Eisgiganten verantwortlich sind. Der Atmosphärenforscher Martin Stuefer fliegt mit seinem Flugzeug über riesige Waldbrände hinweg, um die Schadstoffkonzentration zu messen. Dem Tierfilmer Andreas Kieling gelang mit seinen Aufnahmen von Alaskas Braunbären der Durchbruch als Filmemacher. Und die Fischer Sissi und Günther Babich haben in der Glacier Bay ein kleines Lachs-Imperium aufgebaut. Weite Teile Alaskas sind unbesiedelt. In dieser unberührten Natur finden Grizzlybären, Eisbären und Elche ihre Heimat. Zu ihnen gesellen sich 3.500 Weißkopfseeadler, riesige Karibu-Herden, Bisons und unzählige Kleintiere.


Am 21.11.18 12:30 - 13:00 Uhr auf 
3sat: Der Klimaforscher
Thomas Stocker gehört zu den weltweit renommiertesten, aber auch am heftigsten angefeindeten Klimaforschern. Für die einen ist er eine Lichtgestalt, für die anderen eine Reizfigur. War der heiße und trockene Sommer 2018 einfach schön, ein Grund zur Freude, oder war es vielmehr ein Weckruf, der nicht ungehört verhallen darf? Solche Fragen sollen Klimaforscher beantworten. Wissenschaftler wie Thomas Stocker. Stocker ist Professor am Physikalischen Institut der Universität Bern, wo er die Abteilung für Klima- und Umweltphysik leitet.
(Wdh. übermorgen 2.40-3.05 Uhr)


Am 21.11.18 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Estland - Wölfe, Biber, Bären
Der estnische Sänger und Biologe Jaan Tätte und sein Sohn Jaan Junior reisen durch ihre Heimat Estland und beobachten die Tiere, die in der Wildnis des baltischen Staates leben. Kegelrobben an der Ostseeküste hat der Junior schon häufiger gesehen, Biber und Luchse hingegen noch nicht. In Estland hat man eine gute Chance, ihnen zu begegnen. Selbst große Raubtiere wie Wölfe und Bären finden in der baltischen Wildnis noch einen Lebensraum.


Am 21.11.18 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Meine Frau, die Wildnis und ich - Waldbrand in Louisiana
Entweder du springst oder wir verbrennen uns den Hintern! Wie es aussieht hat Mykels Ehefrau Ruth den Ernst der Lage nicht erkannt. Doch ihr Gatte weiß es zum Glück besser. Das Paar wurde im Nordwesten Louisianas von einem Waldbrand überrascht und ist inzwischen von Flammen umzingelt. Da kann der ehemalige Soldat einer Spezialeinheit auf das empfindliche Näschen seiner Frau beim besten Willen keine Rücksicht nehmen: Es geht mit Vollgas ins faulige, stinkende Sumpfwasser - ob Ruth will oder nicht. Anschließend richtet sich das Ehepaar mit Schaufel und Axt eine Art „Sicherheitszone“ ein und legt ein Gegenfeuer, denn nur so können die zwei der drohenden Gefahr entkommen.


Am 21.11.18 14:35 - 15:05 Uhr auf 
3sat: Bärenträume
Im Oktober werden die Bären in der russischen Tundra müde. Vor ihnen liegt eine sechs Monate lange Winterruhe, doch zuvor müssen Vorkehrungen getroffen werden. Die großen Raubtiere müssen graben, polstern und vor allem dick werden. Das Filmteam ist in die Welt der wilden Bären eingetaucht und dabei Kraftpaketen und kleinen Strolchen begegnet. Ernähren sich Bären unterm Jahr hauptsächlich von Pilzen, Ameisen oder Aas, so werden sie im Herbst zu Jägern. Mit einem Tatzenhieb strecken sie mit geballter Kraft und Masse zum Beispiel einen Elch nieder. Diese Beute liefert Fleisch. Und nur die Magie des Herbstes stimmt die Kolosse so friedlich, dass sie dann - und nur dann - bereit sind, mit anderen starken Männchen zu teilen.
(Wdh. kommende Nacht 4.20-4.50 Uhr)


Am 21.11.18 15:05 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Bruno und der Bär
In den Abruzzen gibt es noch etwa 50 Abruzzenbären, eine Unterart der Braunbären. Für sie, Wolf, Wildpferd und Co. setzen sich Bruno D'Amicis und die "Rewilding Apennines"-Initiative ein. Der preisgekrönte Wildlife-Fotograf ist jeden Frühsommer, wenn die Tiere Nachwuchs bekommen haben, in den Abruzzen unterwegs und hofft, die ersten Bärenjungen zu sehen. Fast die Hälfte überlebt das erste Jahr nicht. Das will die Rewilding-Initiative ändern. Knapp zwei Autostunden entfernt von Rom, in der südlichsten alpinen Region Europas, liegt die Heimat der Bären. Nicht nur der Abruzzenbär, sondern auch der Italienische Wolf lebt hier. Große Hirschrudel durchstreifen die einsamen Berge, dazu Wildschweinrotten und Rehwild. Wehrhafte Kuhrassen laufen frei, ebenso halbwilde Pferde. In den über 2000 Meter hohen Bergen hat man die fast ausgestorbene Abruzzengämse erfolgreich wieder angesiedelt. Ökotourismus soll wieder Arbeitsplätze schaffen. Denn nun sind die Abruzzen zu einer der besten Regionen Europas für das Beobachten von wilden Tieren geworden.
(Wdh. kommende Nacht 3.50-4.20 Uhr)


Am 21.11.18 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Im Herzen des Balkans - Auf der Suche nach dem Luchs
Nicht mehr als 100 Balkanluchse gibt es vermutlich nur noch, die meisten von ihnen in den Wäldern Mazedoniens. Im Mavrovo-Nationalpark betreiben mazedonische Wissenschaftler Feldforschung. Unterstützt werden sie von der deutschen Stiftung EuroNatur und von KORA aus der Schweiz. Fünf Fallen haben Gjorge Ivanov und seine Kollegen bereits aufgestellt, ohne dass sie fündig wurden. Erst die sechste verhilft den Biologen endlich zu einem Balkanluchs. Sie nennen ihn Marko und legen ihm ein Halsband mit einem Satelliten-Sender an. Damit erhoffen sie sich Aufschluss über Wanderrouten und Gewohnheiten der größten, aber auch seltensten Katze Europas. Eine Weile lässt der Sender Markos Streifzüge nachvollziehen. Doch dann reißen die GPS-Meldungen plötzlich ab. Wo ist Marko? Gjorge gelingt es schließlich, ihn zu finden - und dem Kameramann die allererste Filmaufnahme von einem freilebenden Balkanluchs.


Am 21.11.18 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Seeadler - Majestät im Aufwind
Mit einer Flügelspannweite von bis zu zweieinhalb Metern zählen Seeadler zu den größten Greifvögeln Mitteleuropas. Die beeindruckenden Vögel waren lange bedroht. Nun erholt sich der Bestand. Das Jagdrevier eines Seeadlerpaares umfasst 20 bis 50 Quadratkilometer. Auf der Suche nach Nahrung segeln sie lange Strecken majestätisch durch die Lüfte und erkennen dabei selbst aus fünf Kilometern Entfernung die kleinste Maus. Von Mitte des 17. Jahrhunderts an wurden die großen Vögel intensiv verfolgt, was ihre Population stark dezimierte. Ab Anfang des 20. Jahrhunderts gab es erste Schutzbemühungen. Seither hat sich ihr Bestand wieder ausgeweitet. Aus Polen kommend, ließen sie sich in Mitteldeutschland zuerst in der Lausitz, später auch in wald- und seenreichen Regionen Nordwestsachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringens nieder, wo sie Ruhe und genügend Nahrung finden.
(Wdh. kommende Nacht 2.20-3.05 Uhr)


Am 21.11.18 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Rabenvögel - Gaukler der Lüfte
Kaum eine andere Vogelgruppe beschäftigt die Menschen so sehr wie die Rabenvögel. Der Film begibt sich auf eine Reise durch die Welt dieser intelligentesten heimischen Tiere. Rabenvögel sind außergewöhnlich neugierig, gelehrig und intelligent. Raben sind die einzigen Vögel, die Werkzeuge nicht nur verwenden, sondern sogar selbst herstellen. Viele leben in festen sozialen Strukturen und sind ihrem Partner ein Leben lang treu.
(Wdh. kommende Nacht 3.05-3.50 Uhr)


Am 21.11.18 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Spaniens Zauberberge - Sommerfreuden
Spaniens Zauberberge punkten nicht nur mit Wasserreichtum, ursprünglicher Vegetation und landschaftlicher Schönheit - das Kantabrische Gebirge besticht vor allem durch seine außergewöhnliche Artenvielfalt: Gämse und Rothirsch, Wolf, Braunbär und Wildkatze streifen über die Felsflanken und durch die Bergwälder und Weiden. Im zweiten Teil stehen die Sommerfreuden im Mittelpunkt: Bärenmütter, die ihren Jungtieren die besten Futtergründe zeigen, Wolfsrudel, die nahe der Weideflächen und Vieherden der Menschen ein Auslangen finden müssen und Ameisen, die in ihren unterirdischen Kinderstuben artfremden Nachwuchs hochpäppeln, der nur zur Blütezeit spezieller Wiesenblumen schlüpft.
(Wdh. morgen 9.05-10.10 Uhr)


Am 21.11.18 22:00 - 22:45 Uhr auf 
rbb: Wildkatzen - Versteckt in Deutschlands Wäldern
Unbezähmbar, scheu und fast unsichtbar - das sind Wildkatzen. Zuhause in mitteleuropäischen Wäldern, sind sie vielerorts verschwunden. Wo Wildkatzen noch vorkommen - wie in der Eifel - führen sie ein äußerst heimliches Leben. Wildkatzen verbringen die meiste Zeit versteckt im Wald und zeigen sich nur, wenn sie auf angrenzenden Wiesen jagen. Fette Mäuse sind ihre Leibspeise - und die gibt es auf den Eifel-Wiesen reichlich. Zurück im schützenden Wald, scheinen die Katzen mit den Schatten zu verschmelzen: Wie kleine Waldgeister, lautlos und unsichtbar, schleichen sie durchs Unterholz. Mit stimmungsvollen Bildern aus der Eifel und authentischen Aufnahmen erzählt dieser Film die faszinierende Geschichte des heimlichen und kaum bekannten Lebens der Wildkatzen. Sie könnten überall in unserer Nähe wohnen - versteckt in Deutschlands Wäldern.


Am 21.11.18 22:10 - 22:55 Uhr auf 
WDR: Abgeholzt - Wie Europas letzte Urwälder verfeuert werden
Auf den ersten Blick könnten Nordrhein-Westfalens Naturfreunde zufrieden sein: Die Waldbilanz ist positiv, rein statistisch wachsen die heimischen Wälder. Doch das geht nur, weil jede Menge Importe ins Land kommen, gerade auch aus Osteuropa. Dort gibt es täglich illegale Kahlschläge, unter denen seltene Tierarten, das Klima und die Bevölkerung vor Ort leiden. Teile der rumänischen Karpaten etwa zählen zu den letzten Urwäldern Europas, nahezu unberührt von Menschen. Doch obwohl der Nationalpark offiziell geschützt ist, wird immer wieder illegal abgeholzt. Die Umweltorganisation WWF schätzt, dass 30 Prozent des gesamten Holzeinschlags illegal passieren. Das Holz geht in die Pelletproduktion und in rumänische Spanplattenfabriken für Billigmöbel. Aber auch in den waldreichen Ländern Skandinaviens zeigt der Holzhunger Spuren. Mehr als jede fünfte Papierfaser in Deutschland kommt aus schwedischen Wäldern. Auch hier gibt es noch alte, naturbelassene Forste. Doch nur fünf Prozent der gesamten Waldfläche in Schweden sind geschützt. Forscher meinen dagegen, es müssten rund 20 Prozent der Wälder sein. "Es ist entsetzlich, dass unsere letzten Urwälder in Schweden für Einmalprodukte geopfert werden", klagt Lina Burnelius von Greenpeace. Ein Sprecher des staatlichen Forstbetriebes, Sveaskog, kontert, dass Kahlschläge in Schweden schlicht wirtschaftlicher seien als begrenzte Fällungen. "Story"-Autor Michael Nieberg zeigt, wo einige von Europas ältesten Wäldern der Säge zum Opfer fallen. Er versucht, den Weg bis hinein in die deutschen Kamine und Pelletöfen nachzuzeichnen. Und er stellt in Brüssel die Frage: Warum scheint die EU mehr Einsatz für den Tropenforst zu zeigen, als für den eigenen Urwald vor der Haustür.


Am 22.11.18 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Die Bärenhunde von Nevada
Ein Bär auf der Veranda auf Futtersuche bei den Menschen. Das kann gefährlich werden - für Mensch und Tier. Damit solche Bären nicht abgeschossen werden müssen, hat sich Nevadas staatlicher Bären-Biologe Carl Lackey eine friedlichere Lösung ausgedacht: Er fängt sie ein und verpasst ihnen mit seinen Karelischen Bärenhunden einen solchen Schrecken, dass sie lange nicht wiederkommen. "360o Geo Reportage" hat den Bären-Biologen bei seiner Arbeit begleitet.


Am 22.11.18 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Wildes Deutschland - Die Lausitz
Im Südosten Deutschlands liegt die Lausitz, das kleine Land der 1000 Teiche. In der beschaulichen Region voller Gegensätze leben seltene Tiere wie Fischotter und Rohrdommel; in den Bruchwäldern ziehen sogar Elche ihre Kälber groß. Nur wenige Kilometer entfernt hat der Braunkohletagebau mit riesigen Abraumhalden und Bergbauseen eine wahre Mondlandschaft hinterlassen. Doch die Natur kehrt ins Grenzgebiet zwischen Brandenburg und Sachsen zurück: Wolfsrudel und Rothirsche durchstreifen ehemalige Truppenübungsplätze, und farbenfrohe Wiedehopfe und Bienenfresser erobern Rekultivierungsflächen.


Am 22.11.18 11:10 - 11:55 Uhr auf 
BR: New Brunswick - Kanadas unbekannter Osten
New Brunswick liegt ganz im Osten Kanadas, direkt am Atlantik. Unendliche Wälder, Flüsse und eine über 2.000 Kilometer lange Küste findet man in dieser Provinz. Der Miramichi, einer der lachsreichsten Flüsse der Welt, entspringt in New Brunswick und fließt schließlich in den Atlantik. Delton Curtis mit seinem betagten Holzlaster ist ein typischer Kanadier aus dieser Region. Früher war er Holzfäller und hat Millionären am Fluss das Fliegenfischen beigebracht. Heute kämpft er mühsam - vor allem im Winter - um jede Tour für seinen Laster.


Am 22.11.18 18:25 - 19:20 Uhr auf 
arte: Grenzenloses Frankreich - Französisch-Guayana
Angefangen vom Anbau von Regenwald-Schokolade über die Erforschung des Nutzens bestimmter Insekten- oder Palmenarten bis hin zu einem Baumhaushotel mitten im Regenwald - auch im französischen Übersee-Département Guayana schweben den Menschen die unterschiedlichsten Projekte im Einklang mit der Natur vor. Guayana ist das flächenmäßig größte französische Département. Seine rund 85.000 Quadratkilometer sind von tropischem Regenwald bedeckt. Den Zuschauer erwarten überraschende Entdeckungen.


Am 22.11.18 20:15 - 21:45 Uhr auf 
3sat: More than Honey - Bitterer Honig
Seit den frühen 2000er-Jahren kommt es weltweit zu einem massiven Bienensterben. Über die Gründe wird viel spekuliert, jedoch eines ist klar: Wenn die Bienen weiter sterben, wird sich das auch auf die Menschen auswirken. Der Filmemacher Markus Imhoof begibt sich in seinem vielfach preisgekrönten Dokumentarfilm "More Than Honey - Bitterer Honig" auf die Suche nach den Ursachen des globalen Bienensterbens und fragt nach den Folgen für Mensch und Natur.
(Wdh. kommende Nacht 4.20-5.50 Uhr)


Am 22.11.18 22:25 - 00:00 Uhr auf 
3sat: Die Welt ist noch zu retten?!
Dorit, die Urenkelin des Filmemachers John Webster, wird wohl in den 2060er-Jahren geboren werden. Was für eine Welt wird sie erleben? Wie wird sich ihre Welt von seiner unterscheiden? John Webster schreibt einen filmischen Brief an das Mädchen und nimmt den Zuschauer mit auf eine emotionale Reise um die ganze Welt: von Finnland über Russlands Kohlegruben, von Sibirien über die Marshallinseln im Pazifik bis nach New York. Er verwebt nahtlos Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einen schönen, bewegenden und hoffnungsvollen Dokumentarfilm über die Macht eines jeden von uns, die Welt zu verändern. Der Originaltitel von "Die Welt ist noch zu retten?!" lautet "Little Yellow Boots" und spielt auf die Gummistiefel der zukünftigen Erdbewohnerin Dorit an. Die Gummistiefel, die oft in Aufnahmen der Gegenwart geblendet werden, markieren den Meeresspiegel in 50 Jahren. Sie werden zum Leitmotiv, zur bedrohlichen Metapher des Klimawandels, aber auch zu einem Symbol der Hoffnung. Denn: Was - sowohl Gutes als auch Schlechtes - übergeben die Menschen denen, die nach ihnen kommen? Und welchen Unterschied macht eine Person mehr oder weniger auf der Welt?


Am 22.11.18 23:10 - 00:00 Uhr auf 
n-tv: Tödliche Schlangen - Expedition Costa Rica
Sie gelten als die Könige des Dschungels. Mit nur einem Biss können sie ihr Gegenüber töten. Die tropischen Schlangen im mittelamerikanischen Costa Rica zählen zu den gefürchtetsten ihrer Art. Doch welche ist eigentlich die gefährlichste im Land? Der Schlangenfanatiker und Abenteurer Nigel Marven geht für diese Dokumentation auf Entdeckungsreise und zeigt den Zuschauern die faszinierende Natur Costa Ricas.
(Wdh. kommende Nacht 3.15-3.55 Uhr)


Am 23.11.18 03:35 - 04:20 Uhr auf 
3sat: Hummeln - Bienen im Pelz
Hummeln, gern als gutmütig und freundlich bezeichnet, zählen wohl zu den beliebtesten Fluginsekten aus der Bienenfamilie. Kaum jemand weiß, dass es in unseren Breiten mehr als 30 Arten von Hummeln gibt, am häufigsten die Erd- und die Baumhummel. Hummeln sind mit den Honigbienen verwandt, die seit mehreren Jahren wegen des dramatischen Bienensterbens für Schlagzeilen sorgen. Sind Hummeln etwa robuster als Bienen und davon gar nicht betroffen?


Am 23.11.18 09:45 - 10:45 Uhr auf 
arte: Klimafluch und Klimaflucht
Migration hat es immer gegeben, als Anpassungsstrategie an eine sich verändernde Umwelt. Doch die Zahl derer, die ausschließlich wegen des Klimawandels zur Migration gezwungen werden, hat sich etwa seit den 90er Jahren drastisch erhöht. Es ist eine doppelte Ungerechtigkeit: Die Industriestaaten, die auf Kosten anderer Länder reich geworden sind, schädigen mit ihren Emissionen die Atmosphäre und lassen ein zweites Mal die Bewohner der ärmeren Regionen zu Opfern werden. Wie viele Menschen werden bis zur Mitte unseres Jahrhunderts gezwungen sein, ihre Heimat zu verlassen? Dieser Frage geht die Dokumentation "Klimafluch und Klimaflucht" nach: in der Sahelzone, in Indonesien und in der russischen Tundra, sogenannten Hotspots des Klimawandels.


Am 23.11.18 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Makay - Verlorene Welt im Herzen Madagaskars
Eine Gruppe internationaler Wissenschaftler bricht auf in einen der letzten unberührten Flecken unserer Erde: in das Makay-Massiv im Herzen Madagaskars. In diesem abgeschiedenen Bergmassiv hofft das Forscherteam, neue Tier- und Pflanzen-Arten zu entdecken. Es ist eine riskante Mission in einer landschaftlich atemberaubenden Kulisse. Bei Unwetter werden die tiefen Canyons des Makay schnell zu reißenden Flüssen. Nicht umsonst fürchten die Einheimischen die Region und weigern sich, sie zu betreten. Riesen-Krokodile sollen hier lauern. Trotzdem wagen sich die Wissenschaftler - vielleicht als erste Menschen überhaupt - ins Makay. Es ist das Abenteuer ihres Lebens, unter ihnen sind auch der deutsche Lemurenforscher Rainer Dolch und der südafrikanische Krokodilexperte Vince Shack.


Am 23.11.18 10:45 - 11:30 Uhr auf 
arte: Vor uns die Sintflut - Klimaflüchtlinge in Bangladesch
Durch den Anstieg der Fluss- und Meeresspiegel wird Bangladesch in den nächsten 30 Jahren 17 bis 20 Prozent seiner Landmasse verlieren, sagen Experten voraus. Das bedeutet, dass 25 bis 30 Millionen Menschen umgesiedelt werden müssen. Schon heute stranden täglich Tausende in den Slums von Dhaka, weil sie ihr Haus und ihr Land durch die Wassermassen verloren haben. Für Klimaforscher erst der Anfang einer weltweiten Entwicklung.


Am 23.11.18 11:10 - 12:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Nicaragua
Nicaragua bietet die größte Vielfalt an Ökosystemen in Mittelamerika. Ein Land mit über 25 Vulkanen, von denen noch sieben aktiv sind. Die Landschaft Nicaraguas grenzt im Westen an den Pazifischen Ozean, und im Osten an das Karibische Meer. Sie ist gekennzeichnet von Nebelwäldern, Sümpfen, und einem Labyrinth aus Flüssen und tropischen Pflanzen. 20 % der Landesfläche bestehen aus Nationalparks und Naturschutzgebieten. Mit verschärften Umweltgesetzen wird gegen die Zerstörung des Waldes, gegen Wilderei, das illegale Fällen von Edelhölzern und den Handel mit geschützten Arten vorgegangen. Der Ökotourismus bietet neue Perspektiven für dieses Land, das unzählige Naturschätze besitzt. 7% aller auf der Welt registrierten Tier- und Pflanzenarten befinden sich in Nicaragua. „Naturschützer im Einsatz“ besucht die Menschen, die sich um den Naturreichtum des Landes kümmern.
(Wdh. morgen 14.25-15.20 Uhr)


Am 23.11.18 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Meine Frau, die Wildnis und ich - Am Amazonas
Verloren in den Weiten des Amazonas kämpft sich das Ehepaar Hawke auf einem primitiven und sehr wackeligen Kanu durch die grüne Hölle. Da ihr Menu-Plan in der Wildnis eher spärlich ist, müssen sich Myke und Ruth von Maden und Piranhas ernähren. Doch damit nicht genug: Es ist gerade Regenzeit und das gesamte Amazonasbecken hat sich in ein Labyrinth aus sumpfigen Wasserwegen verwandelt. Die Navigation durch Mangroven und dichtes Gestrüpp ist die reinste Tortur, trotzdem muss sich Ruth keine Sorgen machen. Wozu ist sie mit einem Spezialeinheiten-Ausbilder verheiratet! Ex-Soldat Myke hat in den 90ern im kolumbianischen Drogenkrieg hier gekämpft und dadurch eine Menge Tricks auf Lager, wie man sich Anakondas, giftige Insekten, Raubkatzen und sogar Zitteraale vom Hals hält.


Am 23.11.18 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Allein gegen die Wildnis - Venezuela
Die Tafelberge in Venezuela stellen Ed Stafford auf eine harte Probe. Das Survival-Abenteuer beginnt in einer Hochebene auf 2300 Metern Höhe. Beim Abstieg ins Tal setzt dem Briten die Kälte zu. Außerdem muss er sich mit Korallenottern und Skorpionen herumschlagen. Ganz in der Nähe des Lagers lauert zudem, gut versteckt, hungrige Raubtiere. In der Wildnis ist daher höchste Vorsicht geboten. Dauerregen und Hochwasser machen den Trip zum Albtraum.


Am 23.11.18 20:15 - 21:45 Uhr auf 
ARD: Der Ranger - Paradies Heimat: Wolfsspuren
Fernsehfilm. Als Ranger in den kanadischen Wäldern hat Jonas Waldek in den letzten fünf Jahren viel Erfahrung gesammelt. In seinen Heimatort Stadt Wehlen und den Nationalpark Sächsische Schweiz zurückgekehrt, ist er nun seit einigen Monaten mit seinen neuen Kollegen im Einsatz, um den Erhalt der einzigartigen Landschaft und Tierwelt zu sichern. Ein ständiger Drahtseilakt zwischen Naturschutz und wirtschaftlichen Interessen, denn vom Tourismus lebt die ganze Region.
(Wdh. kommende Nacht 1.25-3.00 Uhr)


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