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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 17.01.19 01:10 - 02:00 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Haus von der grünen Insel
In Orange County, Kalifornien, trifft Pete auf eine irischstämmige Familie. Ihr Garten beherbergt mit einem perfekt gewachsenen Olivenbaum einen idealen Platz für ein keltisch inspiriertes Baumhäuschen. Um den Kindern, Tausende von Kilometern von den Familienwurzeln entfernt, irische Bräuche nahezubringen, gestaltet der Architekt ein traditionelles Baumhaus mit irischen Elementen. Es besticht durch sein kreisförmiges Design, handgefertigte Möbel, einen Kamin und ein Grasdach! Ein ganz besonderer Platz zum Relaxen, Spielen und um der familiären Wurzeln zu gedenken.
(Im Anschluss 3 weitere Folgen, bis 4.45 Uhr)


Am 17.01.19 03:00 - 03:45 Uhr auf 
phoenix: Die geheime Welt der Raubtiere - Meister der Tarnung
Für die Raubtiere der Wälder ist es unerlässlich, sich auch auf Bäumen zu Hause zu fühlen. Denn oft ist es ein Baum, der die Lücke zwischen Leben und Tod schließen kann. In diesem Lebensraum kann die tödliche Gefahr - aber auch ein Festmahl - unter oder über dem Waldbewohner warten. Alle werden letztlich genau das tun, was ihr Überleben sichert. Ob sich ein Harpyienadler von hoch oben aus dem Dach des Regenwaldes auf sein Opfer herabstürzt, ein gewitztes Wiesel seine Beute aus einem bemoosten Stamm kratzt oder ein Bengalischer Tiger in einem kahlen, vertrockneten Wald zwischen den Bäumen seiner Beute nachstellt es ist immer eine Herausforderung.


Am 17.01.19 08:30 - 09:00 Uhr auf 
phoenix: Der Wert der Artenvielfalt
Weltweit wird das massive Verschwinden von Pflanzen und Tieren beklagt, liefert das Artensterben Schlagzeilen. Wozu überhaupt brauchen wir eigentlich Artenvielfalt? Wenn Lebensräume zerstört werden, verschwinden auch sauberes Wasser, fruchtbare Böden und frische Luft. All das, was wir Menschen zum Überleben brauchen. "planet e." zeigt Beispiele aus Äthiopien und Peru. Eine spektakuläre Gebirgslandschaft, die seltenste Wildhund-Art der Erde und Pflanzen mit Riesenwuchs: Der Bale-Mountains-Nationalpark im Hochland Äthiopiens ist außerordentlich artenreich und vielfältig. Das Gebirge erhebt sich bis auf knapp 4400 Meter und ist der größte verbliebene alpine Lebensraum auf dem afrikanischen Kontinent. Bale ist ein Fenster in die Vergangenheit - so sahen die Hochgebirge Afrikas aus, bevor der Mensch auch diese Gebiete im großen Stil verändert hat. Aber noch jagen die extrem seltenen Äthiopischen Wölfe in den weiten Graslandschaften. Nur rund 500 dieser Tiere existieren noch in freier Natur - alle in Äthiopien. Noch etwas häufiger sind die eleganten Bergnyalas, eine Antilopenart, die in den üppigen Nebelwäldern lebt. Viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten kommen nur noch im Äthiopischen Hochland vor. Sie leben wie auf einer Insel inmitten eines Kontinents, der von Krisen und Problemen geplagt ist. Der Nationalpark ist jedoch auch für die Bevölkerung sehr wichtig, denn dort entspringen mehrere Flüsse. Die Bale-Berge versorgen ungefähr zwölf Millionen Menschen im südlichen äthiopischen Tiefland, Somalia und Teilen Kenias ganzjährig mit Wasser. Das Gebirge kann seine Funktion als Wasserspeicher aber nur erfüllen, wenn der letzte Wald nicht auch noch abgeholzt wird. Doch immer mehr Menschen drängen in die Berge und zerstören für Vieh und Äcker die letzten Flächen mit natürlicher Vegetation. Und so ist um das Juwel der Bale-Berge ein heftiger Konflikt entbrannt. Wessen Rechte sind wichtiger - die die Landbevölkerung oder die der wilden Tiere? Konflikte zwischen Mensch und Natur Sprungmarkennavigation im Beitrag Dr. Christof Schenck, Geschäftsführer der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt e.V., und sein Team aus internationalen Wissenschaftlern und Naturschützern versuchen gemeinsam Lösungen zu finden. So muss es eine strikte Kontrolle von Holzeinschlag geben.


Am 17.01.19 15:30 - 15:50 Uhr auf 
ARD-alpha: Wie viel Kröte steckt im Frosch?
Anna geht bei Schweinfurt auf Wanderschaft - mit Erdkröten. Sie folgt den Tieren auf ihrer jährlichen Wanderung vom Winterquartier zum Laichgewässer. Dabei müssen die Amphibien eine Straße überqueren - für viele der sichere Tod. Deshalb hat Naturschützerin Sonja einen Krötenzaun aufgebaut. Den laufen die Kröten auf der Suche nach einem Schlupfloch so lang entlang, bis sie in einen der Eimer purzeln. Die Tierreporterin hilft mit, die Erdkröten aus den Eimern zu sammeln und über die Landstraße zu tragen. Doch sie möchte wissen, was im Teich weiter passiert. In einer Wathose folgt sie den Kröten ins Gewässer und beobachtet, wie die Weibchen ihre langen Laichschnüre zwischen Wasserpflanzen hängen In einem anderen See haben Grasfrösche gelaicht. Froschexperte Jürgen zeigt ihr die Laichballen - die fühlen sich ganz glibberig an. Anna erkennt die Unterschiede zwischen den beiden Amphibien: während Frösche Weltmeister im Weitspringen sind, machen Kröten nur kurze Hüpfer. Doch beide schlüpfen aus den Eiern als kleine Kaulquappen mit langem Schwanz und Kiemen. Im Lauf der Wochen wachsen ihnen Beine, ihr Schwanz wird immer kürzer, und schließlich kommen sie als kleine, lungenatmende Hüpferlinge an Land.


Am 17.01.19 16:45 - 17:10 Uhr auf 
arte: Streuobstwiesen - Kleine Kostbarkeiten für Mensch und Natur
Seit Jahrtausenden essen Menschen Äpfel und Birnen, Kirschen und Zwetschgen. Dafür haben sie die Bäume schon früh angebaut - auf Wiesen verteilt, mit genügend Platz dazwischen. Diese Streuobstwiesen prägen heute unsere Kulturlandschaft. Hier findet man Obstsorten wie den "Roten Herbstkalvill" oder die "Goldparmäne". Diese kennt heute kaum noch jemand, denn es gibt sie in keinem Supermarkt zu kaufen. In den Landstrichen mit Streuobstwiesen sind aber auch mehr als 5.000 Tier- und Pflanzenarten zuhause, manche von ihnen vom Aussterben bedroht. Sie gehören zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Doch für viele Landwirte sind Streuobstwiesen nicht wirtschaftlich genug. Oft mussten sie großflächigen Obstplantagen weichen. Damit gehen Obstraritäten verloren und Tiere und Pflanzen verlieren ihren Lebensraum. Die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner besuchen die traditionelle Obstbrennerei von Rainer Broch in Starzach bei Tübingen. Dort packen sie kräftig mit an und finden gemeinsam mit ihm heraus, wie sich Streuobst sinnvoll und gewinnbringend verarbeiten lässt. Und sie erkennen, dass die kulinarischen Köstlichkeiten nicht nur schmecken, sondern auch zum Erhalt dieser landschaftlichen Kostbarkeiten beitragen.


Am 17.01.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
tagesschau24: Alpendämmerung - Europa ohne Gletscher
Für die Rettung der Gletscher in den Alpen ist es längst zu spät und ihr Ende nur noch eine Frage der Zeit. "Sterbebegleitung" nennt der Schweizer Glaziologe Matthias Huss seine Klettertouren. Als Leiter des wissenschaftlichen Gletschermessnetzes vermisst er etwas, das die Europäer bald vermissen werden: das blaue Eis der Alpen. Die Gefahren durch Gletscherschmelze nehmen drastisch zu. Jedes Jahr gehen durch den Klimawandel von den existierenden 70 Quadratkilometer Gletscher zwei verloren. Der Permafrost schmilzt und verwandelt die bislang zusammengebackenen Hänge in rutschende Geröllhalden. Zudem gibt es wegen des Klimawandels jedes Jahr deutlich mehr "Extremwetterlagen", Starkregen unterstützt die Abbruchtendenzen massiv. Die Folge: Erdrutsche und Bergstürze wie im Schweizerischen Bondo oder im österreichischen Valsertal. In der Schweiz werden bereits Siedlungen zurückgebaut, Menschen müssen ihre Häuser für immer verlassen. Wie gehen die Menschen in den Bergen mit dem Gletschersterben um und wie stellen sie sich auf veränderte Bedingungen ein? Am Aletschgletscher wird sein Dahinschwinden von den Einheimischen betrauert wie das Dahinscheiden eines guten alten Freundes. Das Verschwinden der Gletscher als Wasserspeicher ist schon heute ein großes Problem. Landwirte im Engadin leiden bereits unter Wassermangel. Seit Jahrhunderten benutzen sie Schmelzwasser zur Bewässerung. Im vergangenen extremen Sommer brachten Helikopter Wasser zu den Kühen auf den Graubündner Alpen. Die Hydrologin Carmen de Jong rechnet damit, dass in vielen alpinen Skigebieten das Wasser künftig knapp wird. Und doch betreiben die Menschen weiter Raubbau an Eis und Schnee - aus Liebe zu den Bergen und zum Wintersport. Ein halbes Jahr haben die Autoren die Alpen beobachtet, von Slowenien bis in die Schweiz - eine Abschiedsreise zu den Gletschern.
(Wdh. übermorgen 14.15-15.00 Uhr)


Am 17.01.19 23:45 - 01:15 Uhr auf 
SWR: Passion for Planet - Leben als Tierfilmer
"Passion for Planet" schickt die Zuschauer auf eine Abenteuerreise rund um den Globus. Vor beeindruckenden Naturkulissen unseres Planeten, eingebunden in fantastische Tieraufnahmen, tauchen die Zuschauer ein in die Lebenswelt von Natur- und Tierfilmern, die zu den besten der Welt zählen. Für seinen Film begleitet Regisseur Werner Schuessler fünf Tier- und Naturfilmer, die aus den verschiedensten Teilen der Welt kommen. Ihre Arbeit ist spannend, aber auch anstrengend und gefährlich. Manchmal auch ernüchternd. Sie müssen miterleben, wie Lebensräume verschwinden, Tiere sterben und natürliche Ressourcen zerstört werden. Neben dem kanadischen Filmemacher Rob Stewart, der sich mit der extremen Dezimierung der weltweiten Haibestände auseinandersetzt, wird Jan Haft bei der mühsamen Suche nach positiven Beispielen für Artenschutz in Deutschland gezeigt. Mit der Problematik der Wilderei bei der verarmten Landbevölkerung wird hingegen Rita Banerji in Indien konfrontiert. Auch Mark Shelley aus Kalifornien geht keinen leichten Weg, mit seinen "augenöffnenden Filmen" stößt er auf Widerstand bei Kollegen und Fernsehsendern. Währenddessen haben die Österreicher Michael und Rita Schlamberger in Sambia mit ganz anderen Problemen zu kämpfen: Sie müssen sich den Anforderungen ihrer Auftragsgeber stellen, Idyllen jenseits der rauen Realitäten zu erzeugen.


Am 18.01.19 01:15 - 02:00 Uhr auf 
SWR: Wildes Deutschland - Der Stechlin
Bilder, von denen man nicht genug bekommen kann: Blaue Seen von Wald umstanden, liebliche Buchten, wilde Einsamkeit. Im Norden Brandenburgs gibt es Seen, deren Klarheit an Kristalle erinnert. Mehr als 100 liegen im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land. Allen voran der Stechlin östlich von Rheinsberg. 69 Meter tief, ist er nicht nur besonders klar, sondern auch einer der am besten erforschten Seen Deutschlands. Große, teils sumpfige Wälder umgeben den Stechlinsee und schirmen ihn weiträumig vor den Einflüssen der modernen Landwirtschaft ab. Gülle und Düngemittel gelangen kaum in das Gewässer. Der Wald schützt aber nicht nur den See, seit kurzem brütet hier wieder einer der schnellsten Vögel der Welt: Der Wanderfalke. Für Fischotter, Biber und die extrem seltene Europäische Sumpfschildkröte sind die ausgedehnten Wälder ein perfektes Rückzugsgebiet. Doch auch Neubürger wie der Waschbär oder der Marderhund schätzen die Region - und machen den einheimischen Tieren das Leben schwer.


Am 18.01.19 01:55 - 02:35 Uhr auf 
arte: Geheimnisvolle Eichhörnchen
Kaum sind sie da, sind sie auch schon wieder weg: Europäische Eichhörnchen, die quirligen Baumtänzer unserer Wälder, sichtbar und unsichtbar zugleich. Mit ihrer roten, braunen, grauen und bisweilen schwarzen Färbung sind sie überall gern gesehen und doch führen sie zumeist ein verborgenes Leben. Das Team um die Tierfilmer Hubert Doppler und Johannes Pötscher hat sich an die Fersen der flinken, unberechenbaren Sprungakrobaten geheftet. Als sogenannter Kulturfolger hält sich das Europäische Eichhörnchen zwar gern in der Nähe menschlicher Siedlungen auf - fällt hier schließlich regelmäßig Nahrung für den kleinen Nager ab - doch im Allgemeinen bleibt es auf Distanz und nur Wenigen ist ein Einblick in sein Baumkronenreich möglich: Zu groß sind für die kleinen, geschäftigen Tiere die Gefahren, die von den vielen Fressfeinden am Boden oder aus der Luft, ausgehen. Ihre Kobel bauen sie in Astgabeln oder in hohlen Baumstämmen, um sich vor ihren Feinden zu verbergen. Schon im Herbst beginnen sie große Futtermengen, bestehend aus Samen und Nüssen, im Waldboden zu vergraben, um den kalten Winter zu überstehen. Und doch sind ihre Überlebenschancen verhältnismäßig gering. Nur wenige Tiere vollenden ihr erstes Lebensjahr. Häufig fallen sie Jägern aus der Luft, wie dem Habicht oder Mäusebussard, zum Opfer, und auch die Wahrscheinlichkeit, dass ihre Vorräte von Futterkonkurrenten entdeckt und geplündert werden, ist groß. Doch gerade aus den eigenen Reihen kommt seit Jahren eine tödliche Bedrohung: Das im 19. Jahrhundert aus Amerika importierte Grauhörnchen verdrängt das heimische Nagetier mehr und mehr aus seiner ökologischen Nische.


Am 18.01.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Bisons, die sanften Riesen von Montana
Bisons sind nicht nur das Wahrzeichen der amerikanischen Ureinwohner, sondern auch die Hauptattraktion des Yellowstone-Nationalparks im Nordwesten der USA. Hier finden sie üppiges Weideland und reichlich Futter. Doch die Idylle trügt. Sobald die Bisons den Nationalpark verlassen und privates Terrain betreten, dürfen sie erschossen oder meilenweit zurück in den Nationalpark getrieben werden. Umweltschützer wie Mike Mease begleiten deshalb die Wanderungen der Tiere, dokumentieren ihre Route und das Verhalten der Ranger und Farmer. Ihr Ziel: Schaden von den Tieren und besonders ihren Kälbern abzuwenden.


Am 18.01.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Das Rätsel der Zwergelefanten
Die Pygmäen nennen sie "Dörfer der Elefanten" - riesige Lichtungen mitten im Urwald der Zentralafrikanischen Republik. Tagtäglich versammeln sich dort Waldelefanten, um lebenswichtige Mineralien aufzunehmen. Waldelefanten sind kleiner als ihre Verwandten in der Savanne. Sie erreichen höchstens eine Schulterhöhe von zweieinhalb Metern - große Savannenelefanten werden über vier Meter hoch. Von Zeit zu Zeit zeigen sich hier aber auch Elefanten, die noch viel kleiner sind als die Waldelefanten. Auch die scheuen Bongo-Antilopen, Graupapageien, Sitatungas und Rotbüffel besuchen die Urwaldlichtung. Seit vielen Jahren erforscht die Biologin Andrea Turkalo die Waldelefanten der Lichtung von Dzanga-Sangha. Über 2.500 Tiere hat die Amerikanerin bisher registriert. In regelmäßigen Abständen beobachtet sie besonders kleine Elefanten. Doch das Forschungsgebiet der Wissenschaftlerin ist in Gefahr: Bis vor Kurzem trauten sich nur selten Wilderer in das Schutzgebiet von Dzanga-Sangha. Jetzt jedoch häufen sich die Meldungen vom sinnlosen Abschlachten der letzten Urwaldtiere. Der erfahrene Filmemacher Hans-Jürgen Steinfurth lebt seit über 20 Jahren vor Ort. Er ist dorthin gegangen, wo Wilderer, versprengte Bürgerkriegssoldaten und Holzfäller den Urwald unsicher machen - wird er das Rätsel der Zwergelefanten lösen?


Am 18.01.19 11:05 - 11:50 Uhr auf 
arte: Die Eiche in vier Jahreszeiten -August bis Februar
Kein anderer Baum ist derart charakteristisch für die britische Landschaft wie die Eiche. Der immergrüne Laubbaum dient als natürliches Habitat für eine Vielzahl von Lebewesen, und sein robustes Holz gilt als begehrtes Baumaterial. Doch wie schafft es die Eiche, sich den wechselhaften Umweltbedingungen im Verlauf eines Jahres anzupassen? Dieser Frage geht der Biologe George McGavin in einer zweiteiligen Dokumentationsreihe auf den Grund. Mit Hilfe neuester Technologien und der Unterstützung zahlreicher Wissenschaftler untersucht er ein Jahr lang den überraschend komplexen Organismus einer Eiche.
(Wdh. kommende Nacht 3.05-3.50 Uhr)


Am 18.01.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
NDR: Grüne Großstadt - Natürlich Hannover
Mit Europas größtem Stadtwald Eilenriede, den barocken Herrenhäuser Gärten, parkähnlichen Friedhöfen und 20.000 Kleingartenparzellen bietet Hannover seinen Bewohnern eine große grüne Lunge. Die Sendung erzählt besondere Geschichten aus den Grünanlagen und zeigt die Menschen, die sich um Blüten, Büsche, Bäume sowie die wilden Tiere in der Stadt kümmern.


Am 18.01.19 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln -Amazonas
Die Flussarchipele Anavilhanas und Mariuá sind die größten der Welt. Sie liegen im Rio Negro, dem zweitstärksten Nebenfluss des Amazonas, und bestehen zusammen aus mehr als 1000 Inseln. Was diesen Lebensraum weltweit so einzigartig macht, ist die Dynamik des Flusses: Sechs Monate im Jahr überschwemmt er die Inseln völlig. Dann ragen nur noch die höchsten Baumkronen aus dem Wasser, und der Waldboden wird zum Flussbett. Fische schwimmen zwischen Baumstämmen, und Landtiere wie das Faultier müssen sich vor räuberischen Wasserbewohnern in Sicherheit bringen. Durch neue Sandbänke verändern die Inseln Jahr für Jahr ihre Uferlinien. Sie bilden ein Labyrinth aus Wasserwegen und überfluteten Wäldern, das sich stets verändert und viele Gefahren birgt - aber auch viel Schönheit.


Am 19.01.19 05:25 - 06:10 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Quer durch Ost-Ecuador
Der Amazonas-Dschungel von Ost-Ecuador ist fast menschenleer, von dichtem Regenwald bedeckt und von reißenden Flüssen durchzogen. Das Survival-Duo hat hier nur zwei Möglichkeiten: Um der grünen Hölle zu entkommen, können sich Joe und Cody entweder als Wildwasser-Rafter versuchen oder durch den Urwald hiken. Sie entscheiden sich für ersteres und bauen ein Floß aus Balsaholz und Lianen. Durch die sengende Hitze droht den beiden auf den Stromschnellen allerdings eine lebensgefährliche Dehydrierung. Und da sie das von Parasiten verseuchte Wasser nicht trinken können, müssen sie an Land die Bambusstangen anzapfen. Dann folgt die Nahrungsbeschaffung: Nach einheimischer Tradition stellt Cody aus dem Extrakt von Bambuswurzeln ein Betäubungsmittel her, das - in den Fluss geschüttet - die Fische lähmt, für Menschen aber ungefährlich ist. Diese effiziente Methode beschert ihnen fette Beute. Und die Kalorien brauchen die Abenteurer dringend: Als ihr Floß am Folgetag in den reißenden Fluten auseinanderbricht, müssen sie zu Fuß weiter.


Am 19.01.19 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Die Rückkehr der weißen Wölfin
Die Überlieferung erzählt von einer "weißen" Wölfin, die einem Nomadenvolk am Ural einst geholfen haben soll. Der Pakt mit den Wölfen schien die Jahrhunderte zu überdauern. Aber in der postkommunistischen Zeit ist auch in Baschkortostan, dem Land der weißen Wölfin, eine berüchtigte neureiche Schicht, die "Neuen Russen", eingefallen. Der neueste Wintertrend ist die Großwildjagd. Ausgerüstet mit den teuersten und besten Jagdgewehren und den größten und schnellsten Skijets rast man über die weiten schneebedeckten Ebenen und Täler des Urals. Bevorzugtes Ziel sind Wölfe - von Rücksicht oder Einsicht in ökologische Zusammenhänge sind diese Jäger weit entfernt. Heute sind am Ural nicht mehr die Menschen, sondern die Wölfe in Not. Der Pakt scheint vergessen. Doch dann taucht wieder eine "weiße" Wölfin auf.


Am 19.01.19 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Gesichter im Urwald - Muriqui
Kaum einer in Brasilien kennt die "Gorillas der neuen Welt", die milchkaffeefarbenen Muriquiaffen mit ihren schwarzen Gesichtern. Vor 20 Jahren hat Prof. Karen Strier ein Forschungsprojekt über die fast ausgestorbene Affenart gestartet. Was mit einer Doktorarbeit begann, ist heute ihr Lebensinhalt: Wenn sie keine Vorlesungen gibt, ist sie mit ihren Studenten auf den Spuren der Muriqui. Der ursprüngliche Lebensraum der Tiere ist der gesamte Atlantische Regenwald Brasiliens gewesen, von dem heute nur fünf Prozent übriggeblieben ist. In dem inselartigen Waldstückchen rund um die Forschungsstation Caratinga lebt eine Muriquigruppe, die seit Jahren ständig beobachtet wird. Bald stellte sich heraus, dass Muriquimännchen ganz besondere Affen sind: Sie bilden eine Männergemeinschaft ohne Aggression, mit gleichen Rechten, und sie sind friedfertig - selbst wenn es um Sex geht. Die Muriquiweibchen haben das Sagen und so bleibt den Männchen nur eines: Zusammenhalten. Andrea Rüthlein zeigt in ihrem Film, wie Karen Stier es in ihrer 20-jährigen Forschungsarbeit geschafft hat, einer Gruppe wild lebender Muriquiaffen so nahe wie möglich zu kommen, ohne den Tieren die Freiheit zu nehmen.


Am 19.01.19 10:25 - 11:15 Uhr auf 
3sat: Palast der Natur - Schloss Chambord
Rund um Schloss Chambord in der Loire-Region liegt der größte und älteste Naturpark Europas. Der Film zeigt diesen Mikrokosmos der europäischen Wälder in allen vier Jahreszeiten. In den majestätischen Schlossgärten lebt eine bemerkenswerte Pflanzen- und Tierwelt. Mit mehr als 5000 Hektar Wald bietet Chambord ein Paradies für die hier lebenden Tiere.


Am 19.01.19 13:00 - 13:45 Uhr auf 
ZDFinfo: Russlands versteckte Paradiese
Mit einer Fläche von über 17 Millionen Quadratkilometern ist Russland mit Abstand das größte Land der Erde - und auch eines der abwechslungsreichsten. Seine gewaltige Ausdehnung umfasst mehr als einhundert Naturschutzgebiete, Nationalparks und Biosphärenreservate zwischen der Tiefebene im Westen und den Feuerbergen auf Kamtschatka im Osten. Engagierte Forscher und Naturschützer kämpfen täglich dafür, dass dieser Schatz erhalten bleibt. Vier spektakuläre Regionen stehen stellvertretend für Russlands versteckte Paradiese. Den westlichsten Zipfel Russlands bildet die Exklave Oblast Kaliningrad zwischen Litauen und Polen und die vor ihrer Küste liegende Kurische Nehrung: ein schmaler Landstreifen, der in die Ostsee ragt. Für Zugvögel ist die Nehrung Rastplatz auf ihren Reisen zu den Brutgebieten im Norden und zu den Winterquartieren im Süden. Hier befindet sich auch die älteste ornithologische Forschungsstation der Welt. Dort wird seit mehr als hundert Jahren das Treiben der Vögel beobachtet. Im fernen Osten auf Kamtschatka liegt der Kurilensee, ein Paradies für die größten Braunbären der Welt. Zur Zeit der Lachswanderung finden sie Nahrung im Überfluss. Eine engagierte Anti-Wilderer-Einheit schützt die etwa 500 Bären. Hoch im Norden in einer Wüste aus Eis leben die Rentierherden der Nenzen. Seit Jahrhunderten sind die Huftiere und die nomadisch lebenden Menschen bestens an die extremen Bedingungen auf der Halbinsel Jamal angepasst. Im Süden begrenzt der mächtige Kaukasus das Land. Die uralten Bergwälder in Nordossetien bieten ideale Lebensräume für Europas größte Ur-Rinder, die Wisente.


Am 19.01.19 13:15 - 14:00 Uhr auf 
mdr: Wildes Neuseeland (2)
Neuseeland ist voller Gegensätze. Während der Norden sonnig und warm ist, ist der Süden kalt und wechselhaft. An manchen Tagen laufen alle vier Jahreszeiten auf einmal innerhalb von 24 Stunden ab. Die Küsten der Inseln sind geprägt von orkanartigen Winden, die Gletscher reichen bis ans Meer, und in den schroffen Bergen der Südalpen müssen Tiere tagtäglich mit Eis und Schnee ringen. Wer in diesem Reich der Extreme lebt, muss anpassungsfähig, robust und clever sein. Keas sind berühmt für ihren Spieltrieb - doch sie sind auch findige Jäger, die dank ihrer Neugier mit den harschen Bedingungen der Berge gut zurechtkommen. Neuseeländische Seelöwenweibchen dagegen sind eher zurückhaltende Charaktere. Sie säugen ihren Nachwuchs im Schutz einsamer Dünenwälder, um ihr Junges vor aggressiven Robbenbullen zu schützen.


Am 19.01.19 14:25 - 15:05 Uhr auf 
arte: Die Anden - Natur am Limit (1/3)
Steter Wandel prägt den Naturraum der Nordanden und triggert eine einzigartige Artenvielfalt. In großartigen Bildern zelebriert Christian Baumeister die vielfältigen Lebensräume: von 6.000 Meter hohen, schneebedeckten Vulkanen, über karges Sumpfland, bis hin zu geheimnisumwitterten Nebelwäldern. Die Dokumentation zeigt Brillenbären als Alleskönner und Kolibris als ultimative Spezialisten. Manche Tierarten in den tiefen Andentälern wurden erst vor wenigen Jahren entdeckt, wie der seltene Anden-Makibär.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 16.35 Uhr)


Am 19.01.19 15:35 - 16:00 Uhr auf 
hr: Förster Horn (1/13)
Im Mittelpunkt dieser Fernsehserie von 1966 steht der Förster Horn, der zusammen mit seiner Schwester Elisabeth in einem Forsthaus im Taunus lebt. Mit Hingabe geht Förster Horn seinem Beruf nach. Er kümmert sich nicht nur um die Tiere im Wald, er ist auch sonst zur Stelle, wenn einmal Not am Manne ist.


Am 19.01.19 18:15 - 19:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Wikinger-Baumhaus
In dieser Folge bauen Pete Nelsons Handwerker in Norwegen ein 17 Quadratmeter großes Baumhaus mit herrlicher Aussicht auf den größten See des Landes. Darin kann man schlafen, wohnen und relaxen. Um das Freizeitdomizil am Mjösa in sechs Metern Höhe sicher im Geäst zu verankern, geht das Team bei der Konstruktion neue Wege. Schwere Holzträger und über hundert Jahre alte Kiefern garantieren maximale Stabilität und Sicherheit. Eine geschmackvolle Einrichtung sorgt in der Baumkrone zudem für heimelige Wohlfühlatmosphäre.
(Im Anschluss eine weitere Folge, bis 20.15 Uhr)


Am 19.01.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Die Hohe Tatra (1/2)
Steil, wild, unzugänglich: eine Wildnis, wie es sie sonst kaum noch in Europa gibt - die Hohe Tatra, ein Gebirge der Extreme, das sich als höchster Teil der Karpaten zwischen der Slowakei und Polen erstreckt. Heimat der größten Raubtiere, die andernorts längst ausgerottet wurden: Wolf und Luchs streichen durch die wilden Wälder, und Bären. Viele Bären: Nirgendwo in Zentraleuropa leben so viele Braunbären so dicht beisammen wie hier in der Tatra. Wie ist das möglich? Über 900 Drehtage filmten Erik Baláz und sein Team die Tiere der Tatra und erzählen in authentischen Bildern ihre Geschichten.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr, Wdh. kommende Nacht 4.50-5.25 Uhr bzw. 5.35-6.20 Uhr)


Am 19.01.19 21:45 - 23:15 Uhr auf 
hr: Hessens grüne Oasen
Wenn die Frankfurter von ihrem Stadtwald sprechen, dann meinen sie in der Regel das rund 6.000 Hektar große Waldgebiet südlich des Mains. Gut zwei Drittel davon liegen innerhalb der Stadt. Damit ist es einer der größten Stadtwälder in Deutschland - und für die Frankfurter eine unverzichtbare grüne Oase. Die zeigt sich an einigen Stellen als unberührte Wildnis und muss am Flughafen gegen die Ausbaupläne verteidigt werden. Solche grünen Oasen gibt es auch an anderen Orten in Hessen zu entdecken. Der Rhäden ist ein uraltes Sumpfland im Werratal, in dem 250 Vogelarten leben oder als Zugvögel rasten. Die Grube Messel mit ihren einmaligen Fossilienfunden gilt als herausragender Naturschatz. Die Bandbreite ist enorm, bei manchen grünen Oasen sind Menschen an der Entstehung beteiligt: Der ehemalige Todesstreifen an der Grenze zwischen Hessen und Thüringen etwa hat sich zu einem artenreichen "Grünen Band" entwickelt. Der Schlossgarten von Bad Homburg lässt heutige Besucher erleben, wie eine "grüne Oase" in der Kaiserzeit auszusehen hatte. Mittendrin zwei mächtige Zedern, die vor fast 200 Jahren als Geschenk aus England nach Hessen gekommen sind.


Am 20.01.19 00:15 - 01:10 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Heikle Rückschläge
Um ihr Unternehmen am Leben zu halten, müssen die Pelletiers wöchentlich rund 150 Truckladungen Holz ausliefern. Während des heißen Sommers war dies kein Problem, doch der Kreislauf der Holzindustrie ist teuflisch. Denn als sich der Herbst ankündigt, wird das Unternehmen Opfer seines eigenen Erfolgs. Die Holzverarbeitung wird landesweit zurückgefahren, die Nachfrage sinkt. Um das Team dennoch zu beschäftigen, nehmen die Pelletiers den Auftrag an, einen alten Bestand massiver Pinien zu fällen. Diese Bäume erfordern allerdings eine äußerst gefährliche Herangehensweise, die Arbeit mit traditionellen Kettensägen.
(Im Anschluss 4 weitere Folgen, bis 4.40 Uhr)


Am 20.01.19 04:40 - 05:25 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Wildes Hawaii
Der Inselstaat Hawaii im Pazifischen Ozean umfasst neben Luxusresorts und Traumstränden auch unbewohnte Eilande, auf denen Horden von Wildschweinen durch den dichten Urwald stromern. Auf so einer Insel müssen sich die Survival-Experten Cody Lundin und Joe Teti den Weg zurück in die Zivilisation bahnen. Da sie weder Vorräte noch Ausrüstung dabeihaben, driften ihre Prioritäten schnell auseinander: Während sich Cody umgehend auf Trinkwasser-Suche machen will, möchte Joe aus einer alten Speerspitze eine Waffe bauen, um sich für drohende Keiler-Angriffe zu rüsten. Wasser oder Waffen - lautet jetzt die Streitfrage. Doch schnell zeigt sich, dass sie beides brauchen: Auf ihrem Weg durch den Dschungel stoßen die zwei auf das Skelett eines wilden Ebers - mit Fangzähnen so lang, dass sie leicht einen Menschen aufspießen könnten.


Am 20.01.19 07:00 - 07:15 Uhr auf 
tagesschau24: Buchenurwälder - Die letzten Zeugen
Der Film stellt mit dem Nationalpark Jasmund auf der Ostseeinsel Rügen den weltweit einzigen Hangbuchenwald vor, der direkten Kontakt zum Meer hat. Und er sucht nach den Gründen, weshalb der Nationalpark Hainich in Thüringen zu DDR-Zeiten auf keiner Wanderkarte stand und dennoch der größte Laubwald in der Mitte des vereinten Deutschlands werden konnte. Die gewaltigen Buchenurwälder, die unseren Vorfahren vom Schwarzen Meer bis zum Atlantik, von Sizilien bis nach Südschweden seit der letzten Eiszeit Schutz und Nahrung boten, sind nahezu verschwunden. Buchen, unverwüstlich und nahezu resistent gegen jede Art von Klimawandel, dominierten einst weite Teile des europäischen Kontinents. Ein intakter Buchenwald ist ein geschlossenes Ökosystem, eine Art Superorganismus, der sich von selbst erneuert und Lebensraum für viele Mitbewohner schafft. Spätestens mit den Römern war die Zeit der ursprünglichen Wälder vorbei. Sie wurden abgeholzt, das Bauholz für erste Städte an Rhein und Donau, für Palisaden, Brücken und Grenzbefestigungen hat Millionen Hektar ursprüngliches Unterholz verschlungen. Heutzutage sind Waldplantagen mit schnell wachsenden Nadelhölzern die Regel. Seit 2011 führt die UNESCO die fünf deutschen Altwaldbestände Grumsiner Forst in Brandenburg, den Nationalpark Kellerwald-Edersee in Hessen, den Nationalpark Jasmund auf Rügen, die Serrahner Buchenwälder in Mecklenburg-Vorpommern sowie den Nationalpark Hainich in Thüringen gemeinsam mit den Karpaten-Urwäldern der Slowakei und der Ukraine unter der Bezeichnung Buchenurwälder in den Karpaten und alte Buchenwälder in Deutschland als gemeinsames Weltnaturerbe.


Am 20.01.19 09:00 - 09:40 Uhr auf 
ZDFneo: Australien – eine unendliche Geschichte
Kein Tier verkörpert die australische Lebensart so wie der Koala. Die Beuteltiere schlafen bis zu 20 Stunden am Tag, Zeit, in der ihr Stoffwechsel auf Sparflamme arbeitet. Sie können es sich leisten, denn ihr Schlafplatz bietet ihnen zugleich genug zu fressen: Koalas ernähren sich ausschließlich von Eukalyptusblättern. An ihren Nahrungslieferanten, den Eukalyptusbaum, haben sich die Koalas über Millionen von Jahren angepasst. Eine erfolgreiche Koevolution – Eukalyptus gibt es auf dem trockenen Kontinent schon seit mindestens 20 Millionen Jahren. Rund 75 Prozent der australischen Wälder sind Eukalyptuswälder. Dabei hat dieser Baum eine im wahrsten Sinne brandgefährliche Eigenschaft: Seine Blätter enthalten ätherische Öle, die im Falle eines Buschfeuers wie ein Brandbeschleuniger wirken. Die leichte Brennbarkeit des Eukalyptus ist für die Städte, die am Rande der Wälder an den Küsten liegen, eine Bedrohung – für den Eukalyptus selbst jedoch ein Überlebensvorteil. Denn im Vergleich zu anderen Pflanzen nimmt er bei einem Brand wenig Schaden und regeneriert sich sehr schnell. Sobald alle konkurrierenden Bäume durch das Feuer vernichtet sind, kann der Eukalyptus ungestört wachsen – ein schlauer Trick der Evolution.
(Wdh. übermorgen 5.50-6.35 Uhr)


Am 20.01.19 14:30 - 15:15 Uhr auf 
BR: Wildnis Nordamerika (1/5)
Die "schöne neue Welt" Nordamerikas steckt voller Naturwunder und unglaublich vielfältiger Landschaften. Eisige Höhenzüge durchziehen den Norden, im Mittleren Westen erstrecken sich die unendlichen Graslandschaften der Prärien. Im Regenschatten der steilen Rocky Mountains liegen trockene Wüsten. Zwischen klirrender Kälte und flirrender Hitze trotzen viele Tiere den klimatischen Extremen. Nordamerika ist ein Kontinent der Kontraste - und der Wanderer: Jedes Frühjahr ziehen allein drei Milliarden Vögel aus den Überwinterungsgebieten im warmen Süden nach Norden.
(Wdh. morgen 10.25-11.10 Uhr)


Am 20.01.19 16:00 - 16:30 Uhr auf 
SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben (2)
Peter Wohlleben begrüßt in der zweiten Folge Schauspielerin Barbara Wussow und Wetterexperten Sven Plöger. Gemeinsam besuchen Sie den Universitätswald bei Würzburg, der mit seiner ökologischen Forstwirtschaft exemplarisch für das steht, was Peter Wohlleben vertritt: Nämlich Naturschutz und Wirtschaft miteinander zu kombinieren. Zwei Tage wandern Peter Wohlleben und seine Gäste durch den Wald - inklusive einer Übernachtung unter Sternenhimmel, was besonders für Barbara Wussow eine Herausforderung darstellt. Nicht nur die Prominenten, auch die Zuschauer erfahren in dieser Folge viel über die Zusammenhänge von Wald und Wetter, denn Diplom-Meteorologe Sven Plöger weiß: Der Wald ist für das Wetter ganz entscheidend. Wie wirkt sich der Klimawandel auf den Wald aus? Wie effektiv ist Windenergie? Bei einem gemeinsam zubereiteten Abendessen am Lagerfeuer gehen die Drei diesen und mehr Fragen auf den Grund.


Am 20.01.19 16:00 - 16:45 Uhr auf 
WDR: Unsere Wälder - Der Arnsberger Wald im Winter
Der Arnsberger Wald reicht bis an das Ufer des Möhnesees. Wald und Wasser treffen hier aufeinander. Fischereimeister Markus Kühlmann bezeichnet diese Zone als "das Herz des Sees". Die Uferzone ist wichtiger Lebensraum für Vögel und viele Fische. Sie ist am besten vom Boot aus zu erkunden - und zu verstehen. Die Arnsberger Wald ist eine faszinierende Landschaft, gerade im Winter besonders hart für das Wild, aber voller Schönheit, voller Überraschungen, voller Geschichten aus der Vergangenheit - erlebt an der Seite von Förster Peter Bootz.


Am 20.01.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Wilde Inseln - Vancouver Island
Vor der kanadischen Küste nahe der Stadt Vancouver liegt die gleichnamige Insel Vancouver Island. Mit 450 Kilometern Länge und 100 Kilometern Breite ist sie die größte Insel im westlichen Pazifik. Vancouver Island bietet vielen faszinierenden und einzigartigen Tieren einen Lebensraum. Die spektakuläre Berglandschaft der Insel mit ihren herrlichen Wasserfällen ist von einem dichten Netzwerk aus Flüssen und Bächen durchzogen, in denen sich zahlreiche Tierarten wohlfühlen - vor allem die pazifischen Lachse. Vor der kanadischen Küste nahe der Stadt Vancouver liegt die gleichnamige Insel Vancouver Island. Mit 450 Kilometern Länge und 100 Kilometern Breite ist sie die größte Insel im westlichen Pazifik. Vancouver Island bietet vielen faszinierenden und einzigartigen Tieren einen Lebensraum. Die spektakuläre Berglandschaft der Insel mit ihren herrlichen Wasserfällen ist von einem dichten Netzwerk aus Flüssen und Bächen durchzogen, in denen sich zahlreiche Tierarten wohlfühlen - vor allem die pazifischen Lachse. Jahr für Jahr zieht eine halbe Milliarde Lachse in die Flüsse ihrer Geburt, um zu laichen. Für Millionen von ihnen ist Vancouver Island das Ziel - doch nicht alle kommen an. Von den Killerwalen vor den Küsten der Insel über Weißkopfseeadler bis zu den Schwarzbären, die im seichten Wasser auf reiche Beute warten, ernähren sich unzählige Tiere von den Lachsen. Sogar die Bäume in den Wäldern auf Vancouver Island sind auf die alljährliche Wanderung der großen Fische angewiesen. Sie prägen das gesamte Ökosystem dieser wilden Insel.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 21.01.19 03:50 - 04:35 Uhr auf 
3sat: Wilde Wasser, steile Gipfel - Das steirische Ennstal
Ursprünglich schlängelte sich die Enns kurvenreich durch ein lang gezogenes Tal. Dann wurde immer mehr Anbaufläche gewonnen, wurden Nebenarme gekappt, Moore trocken gelegt. Die Flora und Fauna verarmte. Immer öfter gab es verheerende Hochwasser. Vor 20 Jahren startete das EU-Projekt "Life". Naturnahe Flusslebensräume und Auwälder entstanden, aber auch ausgedehnte Moorlandschaften. Die für diese Landschaft typischen Torfmoose wurden angebaut, bald siedelten sich seltene Vogelarten wieder an wie der Wachtelkönig, Wanderfalke oder Eisvogel. Aber auch der Braunbär kehrte zurück. Heute ist die einmalige Flusslandschaft das ganze Jahr über ein Gebiet für sanften, naturnahen Tourismus: Im Mai und Juni locken ganze Wiesen voller blauer Schwertlilien Wanderer und Naturbegeisterte an, aber vor allem die Ski-Gebiete im Ennstal sind ein Publikumsmagnet.


Am 21.01.19 04:40 - 05:25 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Gefährliches Sambia
Flusspferde können schneller laufen als der Mensch. An Land erreichen die behäbig wirkenden Tiere Spitzengeschwindigkeiten bis zu 50 km/h. Doch die angriffslustigen Hippos sind nicht die einzigen Schwergewichte, vor denen Cody und sein Partner in Sambia auf der Hut sein sollten. Wild gewordene Elefanten oder Nashörner sind genauso gefährlich. Deshalb schlägt Ex-Soldat Joe seinem Kumpel vor, die Nacht im sicheren Geäst einen Affenbrotbaums zu verbringen. Dummerweise hatte ein Schwarm Fledermäuse exakt dieselbe Idee. Außerdem müssen die Jungs mit knurrendem Magen ins Bett: Das Perlhuhn, das die Abenteurer im Visier hatten, war viel zu clever, um in ihre primitive Falle zu tappen. Da dieser Tag voll daneben ging, kann der morgige eigentlich nur besser werden.


Am 21.01.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Tierisch abgehoben - Wenn Tiere fliegen
Die Dokumentationsreihe stellt bemerkenswerte Tiere auf der ganzen Welt vor, die die Schwerkraft überwinden und den Luftraum für sich erobern. Dabei handelt es sich nicht nur um Vögel und Insekten, sondern auch einigen Vierbeinern gelingt es, sich in die Luft zu erheben. Die aktuelle Folge der Reihe macht sichtbar, wie es ganz unterschiedlichen Spezies gelingt abzuheben, und erklärt unterhaltsam die wundervolle Wissenschaft des Fliegens.


Am 21.01.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Tierisch abgehoben - Wenn Tiere fliegen
Die Dokumentationsreihe stellt bemerkenswerte Tiere auf der ganzen Welt vor, die die Schwerkraft überwinden und den Luftraum für sich erobern. Dabei handelt es sich nicht nur um Vögel und Insekten, sondern auch einigen Vierbeinern gelingt es, sich in die Luft zu erheben. Die aktuelle Folge der Reihe macht sichtbar, wie es ganz unterschiedlichen Spezies gelingt abzuheben, und erklärt unterhaltsam die wundervolle Wissenschaft des Fliegens.


Am 21.01.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: NaturTalente - Meister der Täuschung
Das Tier- und Pflanzenreich ist voll von ihnen: den Meistern der Täuschung. Ob Camouflagetaktiken, Fallensteller oder Verhaltenskünstler: Täuschung wird von vielen zu ihrem eigenen Vorteil eingesetzt.Ein Oktopus wird am Meeresgrund beinahe unsichtbar, um einerseits seine eigene Beute nicht zu verschrecken, andererseits selbst nicht zum Opfer zu werden. Im dichten Blätterwerk Brasiliens verschwinden Jaguare dank ihrer Fellmusterung - unentdeckt schlagen sie im richtigen Moment zu. Schneehasen wechseln zweimal jährlich ihr Fell, um sich optisch den Gegebenheiten anzupassen. Und gewisse Spinnenarten geben einfach vor, Ameisen zu sein, um von ihren eigenen Fressfeinden übersehen zu werden.Dabei täuschen nicht nur Tiere, selbst Pflanzen sind gekonnte Fälscher und Betrüger. In „NaturTalente - Meister der Täuschung“ sind clevere Strategien und kreative Anpassung gefragt, um im täglichen Kampf ums Überleben zu bestehen.


Am 22.01.19 07:20 - 08:00 Uhr auf 
arte: Bisons, die sanften Riesen von Montana
Bisons sind nicht nur das Wahrzeichen der amerikanischen Ureinwohner, sondern auch die Hauptattraktion des Yellowstone-Nationalparks im Nordwesten der USA. Hier finden sie üppiges Weideland und reichlich Futter. Doch die Idylle trügt. Sobald die Bisons den Nationalpark verlassen und privates Terrain betreten, dürfen sie erschossen oder meilenweit zurück in den Nationalpark getrieben werden. Umweltschützer wie Mike Mease begleiten deshalb die Wanderungen der Tiere, dokumentieren ihre Route und das Verhalten der Ranger und Farmer. Ihr Ziel: Schaden von den Tieren und besonders ihren Kälbern abzuwenden.


Am 22.01.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Der Jaguar - Unbekannter Dschungeljäger
Das südamerikanische Pantanal im Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Paraguay ist eines der größten Naturwunder der Welt, ein riesiges Netzwerk aus Sümpfen und Flüssen, Tropenwäldern und Savannen. Das riesige Gebiet gehört zu den artenreichsten Lebensräumen Amerikas und ist die Heimat von seltenen Riesenottern, Kaimanen und unzähligen Vogelarten. Und es ist das Reich des Jaguars, der größten Raubkatze Südamerikas. Der Film beobachtet ihn auf der Jagd, bei der Paarung oder beim Mittagsschläfchen. Die eindrucksvollen Aufnahmen zeigen die Raubkatze ungewöhnlich nah.


Am 22.01.19 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Retten, was zu retten ist
Im Oktober 2017 haben die beiden Sturmtiefs "Xavier" und "Herwart" weite Teile des Schlossparks in Ludwigslust verwüstet. Er ist eine der bedeutendsten Anlagen in Norddeutschland, ein Juwel in Mecklenburg-Vorpommern. Seinerzeit kippten binnen weniger Stunden mehr als 900 Bäume um oder zerspitterten wie Streichhölzer. Gartenmeister Holger Bäthke und seine Mitarbeiter waren noch im Park, als es passierte. Sie haben die zerstörerische Kraft des Sturms hautnah miterlebt. Diesen Tag werden sie nie vergessen. Wie durch ein Wunder gab es keine Verletzten. Wie hoch der materielle Schaden ist, kann bislang niemand beziffern. Es wurde aber relativ schnell herausgefunden, warum die Herbststürme so viel zerstören konnten. Es wird Monate dauern, um wieder Ordnung in die größte Parkanlage Mecklenburg-Vorpommerns zu bringen. Holger Bäthke und seine Männer stehen vor einer Mammutaufgabe. Die Frage ist außerdem: Was passiert mit dem wertvollen Holz? Forstfirmen wittern das große Geschäft. Nur: Wie soll es aus dem gerade für viel Geld sanierten Schlosspark befördert werden?
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)


Am 22.01.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Tierisch abgehoben - Meister der Schwerkraft
Die Dokumentationsreihe stellt bemerkenswerte Tiere auf der ganzen Welt vor, die die Schwerkraft überwinden und den Luftraum für sich erobern. Dabei handelt es sich nicht nur um Vögel und Insekten, sondern auch einigen Vierbeinern gelingt es, sich in die Luft zu erheben. Die aktuelle Folge enthüllt die enorme Fluggeschwindigkeit des Wanderfalken, den verblüffenden Schwirrflug des Kolibris und die Leistungen von Langstreckenfliegern.


Am 22.01.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Wildes Deutschland - Der Bayerische Wald
Als sich in den 1980er-Jahren im Nationalpark Bayerischer Wald der Borkenkäfer außergewöhnlich stark vermehrte und die Nationalparkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterließ, hatte das weitreichende Folgen. Binnen weniger Jahre starben mehrere Tausend Hektar alter, ehemals wirtschaftlich genutzter Fichtenbestände in den Hochlagen ab. Aus dem Werk der Borkenkäfer wuchs ein neuer Wald heran, vielgestaltiger und bunter als es der vorherige Wirtschaftswald je war. Knapp 30 Jahre nach dem Borkenkäferbefall zeigt sich jetzt endlich der Erfolg der Nationalpark-Idee "Natur Natur sein lassen". Genau die Baumarten kehrten ganz von alleine zurück, die seit alters her hier gesund gedeihen können. Der "katastrophenartige" Zusammenbruch der alten Fichten war deshalb nicht das Ende des Bergwaldes, sondern er war ein Anstoß zur Entwicklung in Richtung "Urwald". Der Film zeigt, wie es im einstigen Wirtschaftswald zur "Katastrophe" kam, und wie daraus heute der "Urwald von morgen" heranwächst, wie perfekt hier Werden, Wachsen und Vergehen ineinandergreifen, und warum der Borkenkäfer nicht zum Totengräber, sondern zum Geburtshelfer wurde. Im Gang der Jahreszeiten gibt die aufwendige Dokumentation einen Einblick, auf welche Art und Weise sich die Veränderung des Lebensraumes auf die Tier- und Pflanzenwelt auswirkt.


Am 23.01.19 04:40 - 05:25 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Tückische Wälder in Nordkalifornien
Survival-Experte Cody Lundin und sein Partner Joe Teti sind zwar selten einer Meinung, doch erfrieren möchte keiner von beiden. Deshalb kommt das Duo in den Klamath Mountains, im Norden Kaliforniens, ausnahmsweise schnell auf einen gemeinsamen Nenner: Ein wärmendes Feuer muss her, sonst wird's extrem ungemütlich. Doch das ist in dieser Wildnis leichter gesagt, als getan, denn das Holz, das sie finden, ist zu feucht zum Anfachen. Glücklicherweise hat Öko-Freak Cody unterwegs ein paar trockene Bartflechten aufgetan - die könnten als Zunder herhalten. Auch die Orientierung wird in den Klamath Mountains zum Problem. Um in der nebeligen Gebirgslandschaft seinen Standort zu bestimmen, braucht man viel Erfahrung. Und hier kommt Joe zum Einsatz: Der Ex-Soldat hat in verschiedenen Spezialeinheiten gedient und muss genau wissen, was in solchen Situationen zu tun ist. Oder etwa nicht?


Am 23.01.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - In den Karpaten
In dieser Episode wagt sich Bear Grylls in die Heimat des berüchtigten Grafen Dracula. Die riesigen Wälder der transsilvanischen Karpaten gehören zu den abgelegensten Gebieten Europas. In dieser Wildnis voll von reißenden Flüssen, tiefen Schluchten und Raubtieren muss der routinierte Survival-Spezialist auf seine ganze Erfahrung zurückgreifen, um zu überleben. Kaum hat ein Helikopter den Abenteurer in Rumänien abgesetzt, tauchen schon die ersten hungrigen Braunbären auf. Die bis zu 300 Kilo schweren Kolosse können einen Menschen mit einem einzigen Prankenhieb töten, und Bear ist gut beraten, den gefährlichen Waldbewohnern aus dem Weg zu gehen.


Am 23.01.19 14:45 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Ötscher - Im Reich des sanften Riesen
Der Gipfel des Ötscher am östlichen Rand der Alpen ist keine 2000 Meter hoch, dennoch dominiert er das umliegende Land. Es ist eine Landschaft der Superlative. Hier gibt es nicht nur Österreichs kältesten Ort und den dunkelsten Nachthimmel des Landes: Hier sind auch Österreichs "Grand Canyon" zu finden, die Ötschergräben, und der letzte größere Urwald Mitteleuropas, das Wildnisgebiet Dürrenstein. Die Dokumentation erzählt vom ehemals langsamen Vordringen in den Urwald, von Brandrodungen, vom schwierigen Holztransport und von Rückschlägen, die extreme Bergwinter mit sich brachten.


Am 23.01.19 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Wenn Mensch und Tier sich in die Quere kommen
Wolf und Biber waren fast ausgerottet, inzwischen gehören sie wieder zur Fauna Deutschlands. Die anfänglichen Begeisterung über die Rückkehrer ist abgeebbt. Denn mit der Wiederansiedlung kamen auch die alten Probleme zurück: Wölfe, die Weidetiere reißen oder Biber, die Fischteiche zerstören. Aber es gibt auch andere Neuankömmlinge: Nandus, exotische große Laufvögel im ehemaligen deutsch-deutschen Grenzgebiet. Viele Land- und Forstwirte empfinden die wilden "Mitbewohner" als Schädlinge oder gar als Bedrohung. Doch wird dieses Urteil den Wildtieren gerecht?
(Wdh. kommende Nacht 2.45-3.15 Uhr)


Am 23.01.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Tierisch abgehoben - Ein Flügelschlag genügt
Die Dokumentationsreihe stellt bemerkenswerte Tiere auf der ganzen Welt vor, die die Schwerkraft überwinden und den Luftraum für sich erobern. Dabei handelt es sich nicht nur um Vögel und Insekten, sondern auch einigen Vierbeinern gelingt es, sich in die Luft zu erheben. Die Insekten sind zahlenmäßig die größte Gruppe der fliegenden Geschöpfe, aber es gibt Hunderte Arten von Säugetieren und über 10.000 Vogelarten, die sich in der Luft bewegen.


Am 23.01.19 22:15 - 23:15 Uhr auf 
ServusTV: Tierische Gauner - Der Zweck heiligt die Mittel
Illusion, Ablenkungsmanöver, Bluffs: Auch Tiere spielen nicht immer nach den Regeln. Die Doku zeigt diese Tiere und die Wissenschaft hinter ihren Tricks. Anhand cleverer Grafiken, verblüffender visueller Effekte und innovativer Filmtechnologien zeigt die Dokumentation effektvolles Tierverhalten und erklärt, wie diese Tiere ihre bemerkenswerten Manöver der Nachahmung, der Gaunerei und der Verstellungskunst erreichen - alles nur um zu überleben. Wissenschaftler decken die Schlüsselmomente des tierischen Schwindels auf, die sogar die bekanntesten Tierexperten erstaunen und überraschen. In dieser Episode geht es um die Nahrungssuche.
(Wdh. morgen 10.10-11.10 Uhr)


Am 23.01.19 22:45 - 23:30 Uhr auf 
rbb: Wildnis Nordamerika (1/5)
Die "schöne neue Welt" Nordamerikas steckt voller Naturwunder und unglaublich vielfältiger Landschaften. Eisige Höhenzüge durchziehen den Norden. Im Mittleren Westen erstrecken sich die unendlichen Graslandschaften der Prärien. Im Regenschatten der steilen Rocky Mountains liegen trockene Wüsten. Weiter südlich, wo eine große Landbrücke die beiden Erdteile Nord- und Südamerika verbindet, wuchern vor Feuchtigkeit triefende Regenwälder. Zwischen klirrender Kälte und flirrender Hitze trotzen viele Tiere den klimatischen Extremen.


Am 23.01.19 23:15 - 00:10 Uhr auf 
ServusTV: Steve Backshall und die Tafelberge(1/2)
Abenteurer und Naturforscher Steve Backshall führt eine Gruppe von Kletterern und Höhlenforschern in das Herz Venezuelas, in den abgelegenen Canaima Nationalpark. Steve und sein Team erforschen dort die typischen großen Bergplateaus, Tepuis genannt, die aus dem Regenwald ragen. In der ersten Episode müssen sich die Abenteurer reißende Flüsse überqueren und in der gefährlichen Tierwelt des Dschungels bestehen. Stunden lang wandern sie durch den dicht gewachsenen Regenwald, bevor sie endlich einen der noch unerforschten Tafelberge erreichen. Doch all diese Schwierigkeiten wappnen sie nicht für den schwersten Teil ihres Abenteuers: die Besteigung des Tafelbergs.


Am 24.01.19 01:10 - 02:00 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Schmetterling-Projekt
Pete steht in dieser Episode vor einer äußerst bewegenden Herausforderung. In Independence, Ohio, unterstützt er eine Familie bei dem Bau eines therapeutischen Zentrums in luftiger Höhe. Da der Architekt fest an die heilenden Kräfte der Natur glaubt, entwirft er ein von Schmetterlingen inspiriertes Baumhaus, dessen Konstruktion sich über sechs Bäume ausbreitet. Zu den Highlights seiner Baukunst zählen eine riesige Terrasse, ein gigantisches Kletternetz sowie ein atemberaubender Schmetterlings-Kronleuchter.
(Drei weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 4.40 Uhr)


Am 24.01.19 02:50 - 03:35 Uhr auf 
arte: Singvögel in Not - Flug ins Ungewisse
Seit jeher liefern Vögel dem Menschen zuverlässige Hinweise darauf, wie es um das Ökosystem bestellt ist. Doch immer seltener hört man das Zwitschern der Singvögel. Ihr Bestand hat sich Statistiken zufolge in den vergangenen 40 Jahren halbiert. Was bedeutet es für Mensch und Umwelt, wenn die Singvögelpopulationen rapide zurückgehen?


Am 24.01.19 04:40 - 05:25 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Auf Sri Lanka (1/2)
Mit dem Kopf durch die Wand: Ex-Marine Joseph Teti ist eine Kämpfernatur. Als sich dem US-Veteran im Dschungel von Sri Lanka eine ausgewachsene Kobra in den Weg stellt, weicht er keinen Zentimeter zurück und versucht das Reptil mit einem improvisierten Speer zu erlegen. Doch manchmal ist es sinnvoller, einer Konfrontation aus dem Weg zu gehen, anstatt eine tödliche Verletzung zu riskieren. Josephs Partner Cody Lundin - überzeugter Vegetarier und Öko-Freak - sucht nämlich in der Wildnis den harmonischen Einklang mit der Natur. Und wenn die beiden Survival-Spezialisten im Mangrovenwald überleben wollen, müssen sie dort notgedrungen an einem Strang ziehen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 6.10 Uhr)


Am 24.01.19 09:30 - 09:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Erde im Jahreskreislauf
Frühling, Sommer, Herbst und Winter: Es ist der Rhythmus der Jahreszeiten, der das Leben auf der Erde bestimmt. Doch warum gibt es eigentlich Jahreszeiten? Die Sendung "Die Erde im Jahreskreislauf" der neuen Schulfernseh-Reihe "Natur und Technik" macht eine Reise ins Weltall, um ausführliche Antworten auf diese Frage zu geben: Denn die Neigung der Erdachse zur Sonne, um die sie sich die Erde selbst dreht, ist verantwortlich für den Wechsel der Jahreszeiten auf der Nord- und Südhalbkugel. Anschaulich und spannend werden weiter die Veränderungen in der Natur im Laufe eines Jahres auf der Erde erklärt, z. B. das Überwintern von heimischen Tieren und Pflanzen.


Am 24.01.19 09:35 - 10:20 Uhr auf 
arte: Die Anden - Natur am Limit (1/3)
Steter Wandel prägt den Naturraum der Nordanden und triggert eine einzigartige Artenvielfalt. In großartigen Bildern zelebriert Christian Baumeister die vielfältigen Lebensräume: von 6.000 Meter hohen, schneebedeckten Vulkanen, über karges Sumpfland, bis hin zu geheimnisumwitterten Nebelwäldern. Die Dokumentation zeigt Brillenbären als Alleskönner und Kolibris als ultimative Spezialisten. Manche Tierarten in den tiefen Andentälern wurden erst vor wenigen Jahren entdeckt, wie der seltene Anden-Makibär.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 11.50 Uhr)


Am 24.01.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Der unmögliche Lebenswandel der Schleimpilze
Schleimpilze - der Name klingt nicht gerade einladend und appetitlich und doch handelt es sich um phantastische und faszinierende Geschöpfe. Schleimpilze - für die Wissenschaftler sind sie "Myxomyceten" - kriechen als wabernde Monster über den Boden und machen Jagd auf friedliche Waldbewohner. Für ihre Vermehrung jedoch wandeln sie sich in zierliche, pflanzenähnliche Geschöpfe, deren eigenwillige Schönheit und schillernde Farbenpracht ihresgleichen sucht. Schleimpilze sind Außenseiter der Evolution: Als hätten sie eine Zauberformel parat, pendeln sie zwischen den großen Reichen des Lebens - dem Reich der Tiere und dem Reich der Pflanzen. "Lebenswandel" scheinen sie wörtlich zu nehmen. Seit über zwanzig Jahren stellt Karlheinz Baumann diesen Wunderwesen nach. In den Nebelwäldern Kanadas, in den Kaiserlichen Gärten Tokios oder im Wald vor seiner Haustür. Baumanns Kamera führt in eine ebenso fremde wie abenteuerliche Welt, die unseren Sinnen weitgehend verborgen ist: Da schrumpfen Tage auf Sekunden zusammen, und Winzlinge aus dem Mikrokosmos wachsen zu bedrohlichen Riesen. Die Welt der Schleimpilze stellt jede Science Fiction in den Schatten. Eine neue, elektrisierende Meldung kommt aus Japan: An der Universität von Sapporo haben Wissenschaftler einen Intelligenztest für Schleimpilze entwickelt. Der Film dokumentiert den Verlauf - und das unerwartete, fast beängstigende Ergebnis.


Am 24.01.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
NDR: Der Hirschrufer
Immo Ortlepp liebt die Natur, sie ist sein Zuhause. Am Rande eines kleinen Dorfes in der Wedemark bei Hannover hat sich der passionierte Jäger und Naturfreund seinen Traum vom Leben verwirklicht. Er führt Jagdscheinanwärter zum "Grünen Abitur", gibt Seminare, präpariert Trophäen und bringt Kindern und Jugendlichen die heimische Natur nahe. Sein "Biologieunterricht zum Anfassen" ist legendär. Wer einmal bei Immo Ortlepp eine "Dschungeltour" mitgemacht hat, verwechselt nie mehr einen Hasen mit einem Kaninchen. Auf dem Waldgrundstück des ambitionierten Berufsjägers grunzen, röhren, gackern und blöcken die verschiedenen Tierarten, von frühmorgens bis zum Sonnenuntergang. Immo Ortlepp lebt mit großen und kleinen Wildschweinen, Frettchen, Hühnern, Puten, Hunden und dem zahmen Rothirschen Harry zusammen. Er kann sich ein Leben ohne Tiere nicht vorstellen.


Am 24.01.19 17:05 - 17:55 Uhr auf 
rbb: Der Trapper aus dem Münsterland
Fritz Dieck aus Lienen im Münsterland hat einen Beruf mit extremem Seltenheitswert: Er ist professioneller Trapper in Kanada. Fritz Dieck lebt vom Fallenstellen. Seine Trapline - also das Jagdgebiet - umfasst 140.000 Hektar und liegt weitab der Zivilisation in British Columbia. Dort in der absoluten Wildnis leben er und seine Frau Gabriela als Selbstversorger in einer Holzhütte ohne Strom und fließend Wasser. Im Winter, wenn die Temperaturen bis zu minus 40 Grad erreichen, ist Trapping Season. Dieck ist dann jeden Tag mit dem Motorschlitten und auf Schneeschuhen unterwegs, um Fallen zu stellen und das erlegte Wild einzusammeln. Die Reporter Karin und Peter Wejdling haben den Abenteurer in Kanada besucht und seinen Trapperalltag kennengelernt.
(Wdh. morgen 12.10-13.00 Uhr)


Am 24.01.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Spaniens wilder Süden - Eroberer
Südspanien ist aufgrund der Nähe zu Afrika ein Ort ständigen Wandels. Jahrhunderte der Migration und Neubesiedlung prägten Kultur und Natur Andalusiens gleichermaßen. So kamen zu Zeiten der arabischen Herrschaft im Mittelalter afrikanische Tierarten an die südspanischen Küsten und fanden dort ein neues Zuhause. Die Berberaffen von Gibraltar sind das prominenteste Beispiel, sie gelten bis heute als Hüter der britischen Kronkolonie. Doch im Hinterland der Küste siedelten in dieser Zeit weit weniger bekannte Tiere. Wie konnten sich Ginsterkatze und das Ichneumon, eine Mangustenart, hier dauerhaft behaupten? Welche Möglichkeiten bietet das landschaftliche Mosaik Andalusiens für Gottesanbeterin und Chamäleon? Anpassungsfähigkeit ist der Schlüssel, neue Lebensräume zu erobern. Das gilt ebenso für die Zugvögel wie Schwarzmilane, Gänsegeier, Störche oder Zwergadler. Die strapaziöse Überquerung der Meerenge von Afrika in Richtung Europa endet für einige aufgrund von Stürmen und Wetterumschwüngen tödlich. Dennoch schaffen es jedes Frühjahr Hunderttausende an die südspanischen Küsten, um hier zu brüten oder ihre Nistplätze weiter nördlich zu suchen. Wenn Eroberer und Wanderer ihre Nischen in Korkeichenwäldern, Marismas oder in den Felswänden des Hinterlandes suchen und finden, steht auch die alteingesessene Tierwelt vor Herausforderungen - die Karten werden neu gemischt, neue Räuber-Beute-Beziehungen entstehen. Wer wann vom Wanderer zum Eroberer wurde, wer hier wann genau ankam, weiterzog oder blieb, lässt sich für viele Tiere gar nicht genau sagen. Denn der Istzustand ist ein Ergebnis von Besiedelung, Anpassung und Veränderung. Jeder Augenblick ist hier nur eine Momentaufnahme, aus der sich schon bald etwas Neues entwickeln wird.


Am 24.01.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Die schönsten Nationalparks - Das Gold des Himalaya
Im Südwesten Chinas in der Provinz Yunnan, an der Grenze zu Tibet, liegt das Baima-Schneegebirge, ein Naturreservat in 3.000 Meter Höhe. Politisch gehört das Gebiet zu China, kulturell zu Tibet. Die Region ist eines der letzten Rückzugsgebiete der sehr seltenen Schwarzen Stumpfnasenaffen. Beschützt werden sie von Wildhütern, die laufend die Population kontrollieren. Währenddessen suchen Pilzsammler nach dem "Gold des Himalaya", dem sagenumwobenen winzigen Raupenpilz namens Cordyceps. Er soll gegen Krebs helfen und eine stark aphrodisierende Wirkung haben. Ein Kilogramm Cordyceps bringt auf dem Weltmarkt etwa 20.000 Dollar. Kulturell prägt der Buddhismus diese Hochgebirgsregion. Im tibetischen Kloster Dongzhulin lernen die Mönche die Kunst des Debattierens. Viele von ihnen engagieren sich für den Tierschutz und suchen im Naturreservat nach Tierfallen, die von Wilderern ausgelegt werden. Das Naturreservat im Baima-Schneegebirge ist eine der geheimnisvollsten Regionen der Erde, voll atemberaubender Schönheit und extremer Gegensätze. Der Alltag dort wird für die Menschen weiterhin eine ständige Herausforderung bleiben, erst recht für die seltenen Tierarten - denn ihr Kampf ums Überleben ist noch lange nicht gewonnen.


Am 24.01.19 23:15 - 00:00 Uhr auf 
ZDFinfo: Bigfoot - Mythos auf dem Prüfstand
Durchstreift ein riesiges Biest namens „Sasquatch“ oder „Bigfoot“ – halb Mensch, halb Affe – die Wälder Nordamerikas? Drei Meter groß, rund 450 Kilogramm schwer, mit stinkendem Fell? Das Foto eines riesigen, menschlichen Fußabdrucks ging 1951 um die Welt. Der Fotograf Eric Shipton löste mit seinem Bild, aufgenommen im Himalaya, einen riesigen Hype aus. Seitdem streiten Wissenschaftler über die Existenz dieses riesigen menschenähnlichen Affen.


Am 25.01.19 11:55 - 12:40 Uhr auf 
WDR: Wildes Deutschland - Der Bayerische Wald
Als sich in den 1980er-Jahren im Nationalpark Bayerischer Wald der Borkenkäfer außergewöhnlich stark vermehrte und die Nationalparkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterließ, hatte das weitreichende Folgen. Binnen weniger Jahre starben mehrere Tausend Hektar alter, ehemals wirtschaftlich genutzter Fichtenbestände in den Hochlagen ab. Aus dem Werk der Borkenkäfer wuchs ein neuer Wald heran, vielgestaltiger und bunter als es der vorherige Wirtschaftswald je war. Knapp 30 Jahre nach dem Borkenkäferbefall zeigt sich jetzt endlich der Erfolg der Nationalpark-Idee "Natur Natur sein lassen". Genau die Baumarten kehrten ganz von alleine zurück, die seit alters her hier gesund gedeihen können. Der "katastrophenartige" Zusammenbruch der alten Fichten war deshalb nicht das Ende des Bergwaldes, sondern er war ein Anstoß zur Entwicklung in Richtung "Urwald". Der Film zeigt, wie es im einstigen Wirtschaftswald zur "Katastrophe" kam, und wie daraus heute der "Urwald von morgen" heranwächst, wie perfekt hier Werden, Wachsen und Vergehen ineinandergreifen, und warum der Borkenkäfer nicht zum Totengräber, sondern zum Geburtshelfer wurde. Im Gang der Jahreszeiten gibt die aufwendige Dokumentation einen Einblick, auf welche Art und Weise sich die Veränderung des Lebensraumes auf die Tier- und Pflanzenwelt auswirkt.


Am 25.01.19 13:20 - 13:50 Uhr auf 
3sat: Auf der Spur des Luchses
Der Luchs ist ein Einzelgänger und extrem scheu. Die Reportage zeigt außergewöhnliche Aufnahmen des Luchses in der Schweiz. Dort ist er vor allem in den Voralpen und im Jura zu Hause. Der leidenschaftliche Tierfotograf Laurent Geslin ist begeistert vom europäischen Luchs und betreibt großen Aufwand, um dieses scheue Tier auf Fotos bannen zu können. Er versteckt Fotofallen an Stellen, an denen er darauf hofft, dass dieses Phantom des heimischen Waldes den Verschluss der getarnten Kamera auslöst. Der Luchs ist bis jetzt ein in freier Wildbahn wenig erforschtes Tier und gilt vielen Naturforschern gleichsam als heiliger Gral. Die Reportage von Raphaël Engel berichtet von einem stillen Abenteuer im winterlichen Jura, in dem der Fotograf auf seiner Suche nach dem Luchs auch auf Wildhüter, Biologen und Natur-Enthusiasten trifft.


Am 25.01.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
NDR: Das Jahr der Auerochsen
Mitten im Naturpark Solling-Vogler im Weserbergland liegt ein ganz besonderer Wald. Seit zehn Jahren lässt man hier die Tradition der im Mittelalter weit verbreiteten Hutewälder wieder aufleben. Damals schickte man Schweine, Pferde und Auerochsen zur Fütterung in den Wald. Nachdem die Auerochsen ausgestorben waren, wurden in Deutschland Rückzüchtungen vorgenommen. Herausgekommen ist dabei das Heckrind, das zusammen mit den aus England stammenden Exmoorponys in Herden im Hutewald Solling-Vogler lebt. Neuanpflanzungen durch den Menschen und die Mitarbeit der Tiere, die mit ihren Hufen und Mäulern das Gestrüpp niedrig halten und den Graswuchs fördern, führen zu lichten, manchmal fast parkähnlichen Waldabschnitten. Eingerahmt von baumbestandenen Weiden ergibt sich so eine zauberhafte Landschaft mit einer eigenen Wachstumsdynamik, die auch seltenen Insekten, Vögeln und Fledermäusen eine neue Heimat gibt.


Am 25.01.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Im Dschungel von Belize
Das kleine, dünn besiedelte Land an der zentralamerikanischen Karibikküste gehörte einst zum Reich der Maya. Etwa die Hälfte der ehemaligen britischen Kolonie ist mit dichtem Urwald bedeckt, der voller Gefahren steckt: Im Dschungel von Belize wimmelt es von wilden Tieren, darunter Jaguare, Krokodile und Schlangenarten, deren Biss tödlich sein kann. Eine ausgewachsene Königsboa, auf die Bear Grylls bei seinem Survival-Trip durch diese extreme Region stößt, erweist sich für den Überlebens-Künstler aber als Glücksfall: Das Tier ist ungefährlich, weil bereits tot, und eignet sich damit bestens als Nahrungsquelle.


Am 25.01.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Spaniens wilder Süden - Rückkehrer
Tiere, die sich in einem Lebensraum über Jahrtausende gegen andere Arten behaupten müssen, werden oft zu Nahrungsspezialisten. Kommt es zu dramatischen Veränderungen in der Umwelt, sind solche Spezialisten oft nicht in der Lage, sich umzustellen. Das gilt auch für die seltenste Raubkatzenart der Welt: den Iberischen Luchs, auch Pardelluchs genannt. Seine Beute besteht bis zu 90 Prozent aus Wildkaninchen. Anfang des letzten Jahrhunderts bevölkerten noch mehr als 5.000 Luchse die Iberische Halbinsel. Dann kamen, zusätzlich zum rücksichtslosen Jagd- und Siedlungsverhalten des Menschen, zwei verschiedene Seuchen über das Land, die fast die gesamte Kaninchenpopulation Spaniens dahinrafften. Zur Jahrtausendwende waren gerade einmal einhundert Luchse übrig. Den Spanischen Kaiseradler hat ein ähnliches Schicksal ereilt. Heute gibt es gerade noch 250 Paare des majestätischen Greifvogels mit einer Flügelspannweite von über zwei Metern. Doch in Spanien findet ein Sinneswandel statt - man ist sich bewusst, dass diese vom Aussterben bedrohten Arten für immer von der Erde verschwinden, wenn nichts passiert. Der Bartgeier war in Südspanien schon komplett ausgestorben, Hauptursache dafür ist das illegale, aber immer noch weit verbreitete Auslegen von Giftködern gegen verwilderte Hunde und Katzen oder Füchse und Ratten. Frisst der Nahrungsspezialist Knochen derart verendeter Tiere, stirbt er selbst daran. Nun wird er in einem aufwendigen Projekt mühsam wieder angesiedelt.


Am 25.01.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: 17.000 Kilometer Kanada - Wölfe, Freiheit, Killerwale
In Alberta ist das Team sieben Stunden mit Roy vom Stamm der Chipewyan auf dem Athabasca River unterwegs - immer auf der Hut, nicht von den Sicherheitskräften der Ölkonzerne aufgegriffen zu werden. Die haben nämlich kein Interesse an Bildern der völligen Zerstörung einer einst grandiosen Landschaft. Sie treffen sich mit den Chiefs der Chipewyan und Cree. Während die einen die Ölfelder bekämpfen wollen, bemühen sich die anderen, in den Vorstand der Konzerne zu kommen. Doch sie eint der Wille nach sauberem Wasser, denn die Erkrankungen an Krebs sind in den vergangenen Jahren dramatisch gestiegen. Im Norden Britisch Columbias versucht unterdessen der Fotograf und Umweltschützer Ian McAllister, den letzten intakten Regenwald der nördlichen Hemisphäre gegen Pipelines und Tanker zu schützen, die in Zukunft Öl durch das noch intakte Ökosystem transportieren sollen. Durch Film- und Fotoaufnahmen und Dutzende Unterwasserkameras, die rund um die Uhr live über das Internet senden, will McAllister die Schönheit und Einzigartigkeit der Natur dokumentieren. Damit sollen die Menschen aufgerüttelt werden, diese Schönheit zu bewahren. "Wenn Kanada, wenn wir das nicht schaffen, wer denn sonst?" fragt McAllister. Die ZDF-Crew begleitet Ian McAllister zu Wölfen und Killerwalen und wird Zeuge eines einzigartigen Naturspektakels.
(Wdh. morgen 18.00-18.45 Uhr)


Am 25.01.19 21:45 - 22:30 Uhr auf 
phoenix: Kanada - In den Wäldern der Westküste
Diesmal führt die Reise in die Wälder der kanadischen Provinz British Columbia, eine Region, in der die Zeit vor mehreren Jahrtausenden stehengeblieben zu sein scheint. Die zu den ältesten gemäßigten Regenwaldgebieten der Nordhalbkugel gehörenden Wälder liegen in unberührter Abgeschiedenheit an der Pazifikküste, eingerahmt vom Ozean und dem Küstengebirge. Am Morgen lösen sich die Nebelfelder auf und geben den Blick auf majestätische Landschaften frei, die nach und nach im goldenen Licht der aufgehenden Sonne leuchten. Überall wird gerade im Augenblick der Morgendämmerung deutlich, wie wichtig Wasser und Licht für die Entwicklung des Lebens sind: in den tiefen Fjordtälern, auf den hohen Gipfeln der Berge, an den Flüssen oder am Meer.
(Wdh. morgen 18.45-19.30 Uhr)


Am 26.01.19 04:15 - 05:00 Uhr auf 
phoenix: Der Regenwald im Kongobecken
Nach dem Amazonasgebiet beherbergt das Kongobecken die zweitgrößten zusammenhängenden Regenwälder der Welt. Die mehr als zwei Millionen Quadratkilometer große Waldfläche erstreckt sich über die sechs Staaten Kamerun, die Zentralafrikanische Republik, die Republik Kongo, die Demokratische Republik Kongo, Gabun und Äquatorialguinea. Dieser Regenwald ist das artenreichste Wildgebiet Afrikas und ein Paradies für Gorillas, Schimpansen, Zwergbüffel, Bongos und Waldelefanten. Seit Tausenden Jahren leben die Bayaka-Pygmäen in dieser Region und haben beim Jagen, Ernten und Fischen außerordentliche Fertigkeiten entwickelt. Die wichtigste Handelsstraße im undurchdringlichen Dschungel ist der Fluss Sangha. Er bildet gleichzeitig den natürlichen Lebensraum für Mauersegler, Reiher, Flusspferde und Krokodile. Manche Tierarten sind inzwischen durch illegale Jagd und rücksichtslose Urwaldrodungen vom Aussterben bedroht, darunter die Flachland-Gorillas, für deren Rettung sich Bayaka und Bantu gemeinsam mit westlichen Tierschützern seit über zehn Jahren einsetzen.


Am 26.01.19 04:40 - 05:25 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Die verlassenen Inseln Panamas
Rendezvous unter Extrembedingungen: Ex-Soldat Joseph Teti kämpft sich mit spärlicher Ausrüstung durch den dichten Dschungel einer unbewohnten Insel vor der Küste Panamas. Denn dort wird der US-Veteran seinen neuen Survival-Partner treffen. Überlebens-Experte Matt Graham weilt schon seit drei Wochen auf dem verlassenen Eiland und hat die Zeit genutzt: Es gibt sauberes Trinkwasser und im Steinofen gegartes Paka-Fleisch. Das Nagetier hat der Jäger und Sammler kurz zuvor mit einer Speerschleuder erlegt.


Am 26.01.19 05:25 - 06:10 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Gefährliches Yucatan
Spinnen, Lanzenottern und Jaguare: Die Halbinsel Yucatán liegt an der Ostküste Mexikos. Das Ferienziel Cancún lockt dort Jahr für Jahr Tausende Touristen an. Doch abseits der Traumstrände drohen im Urwald zahlreiche Gefahren. Ex-Soldat Joseph Teti und sein Partner Matt Graham kämpfen sich in Mittelamerika durch ein düsteres Höhlenlabyrinth und müssen dort ihr gesamtes Survival-Wissen aufbieten, um das Abenteuer lebend zu überstehen. Denn der Hunger zehrt an ihren Kräften.


Am 26.01.19 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Ein Kasuar für den Regenwald
Paula ist in Australien, sie sucht den "Gärtner des Regenwalds". Nein, keinen Menschen, sondern einen Laufvogel, sogar einen der größten der Erde. Der menschenscheue Kasuar sieht aus, als wäre er der Dinosaurierzeit entsprungen. Ein hoher Schild ragt auf seinem nackten, bunten Kopf auf und eine riesige Kralle dient ihm zur Abwehr von Feinden. Warum aber wird er als "Gärtner" bezeichnet? Das möchte Paula unbedingt herausfinden und trifft sich deshalb mit Ben, der den Regenwald, die Heimat der Kasuare, genauestens kennt. Im Wald stellt sich Paula allerdings zuerst einmal ein ganz anderes Geschöpf in den Weg: Die Rankpflanze, die von den Einheimischen recht treffend "Wart-ein-bisschen" genannt wird, lässt sie nicht mehr aus ihren Dornen-Fängen, bis Ben ihr beim Ablösen hilft. Doch dann treffen Ben und Paula auf Spuren eines echten Kasuars: Seine Hinterlassenschaften sind es, deretwegen er als "Gärtner des Waldes" bezeichnet wird: Durch seine Ernährung und seine Ausscheidungen verbreitet er die Samen wichtiger Regenwaldbäume und sorgt so für die Verbreitung und den Fortbestand, zum Beispiel des Schraubenbaums. Diese und viele andere Geschichten über den Kasuar erfährt Paula von Ben und nimmt dabei die Zuschauer mit in ihr australisches Abenteuer.


Am 26.01.19 09:00 - 09:45 Uhr auf 
ZDFneo: Australien – eine unendliche Geschichte
Kein Tier verkörpert die australische Lebensart so wie der Koala. Die Beuteltiere schlafen bis zu 20 Stunden am Tag, Zeit, in der ihr Stoffwechsel auf Sparflamme arbeitet. Sie können es sich leisten, denn ihr Schlafplatz bietet ihnen zugleich genug zu fressen: Koalas ernähren sich ausschließlich von Eukalyptusblättern. An ihren Nahrungslieferanten, den Eukalyptusbaum, haben sich die Koalas über Millionen von Jahren angepasst. Eine erfolgreiche Koevolution – Eukalyptus gibt es auf dem trockenen Kontinent schon seit mindestens 20 Millionen Jahren. Rund 75 Prozent der australischen Wälder sind Eukalyptuswälder. Dabei hat dieser Baum eine im wahrsten Sinne brandgefährliche Eigenschaft: Seine Blätter enthalten ätherische Öle, die im Falle eines Buschfeuers wie ein Brandbeschleuniger wirken. Die leichte Brennbarkeit des Eukalyptus ist für die Städte, die am Rande der Wälder an den Küsten liegen, eine Bedrohung – für den Eukalyptus selbst jedoch ein Überlebensvorteil. Denn im Vergleich zu anderen Pflanzen nimmt er bei einem Brand wenig Schaden und regeneriert sich sehr schnell. Sobald alle konkurrierenden Bäume durch das Feuer vernichtet sind, kann der Eukalyptus ungestört wachsen – ein schlauer Trick der Evolution.


Am 26.01.19 13:15 - 14:00 Uhr auf 
mdr: Wildes Neuseeland - Kampf ums Paradies
Neuseeland ist längst nicht mehr nur Heimat von Kiwi und Kea, Weta und Wekaralle. Aus aller Welt sind Pflanzen und Tiere in diesen abgeschiedenen Lebensraum eingedrungen. Amseln und Buchfinken, Bachforellen und Mäuse haben den Weg von Übersee auf die Inseln geschafft. Sie alle verdrängen, auf die eine oder andere Art, die tierischen Ureinwohner. Im modernen Neuseeland werden aber auch neue Allianzen geschlossen. Riesenforellen etwa haben sich darauf spezialisiert, Mäuse beim Durchqueren eines Gewässers zu erlegen. Fast überall auf den Inseln ist die Natur im Wandel. Einige der ursprünglichen Tier- und Pflanzenarten können sich behaupten, viele jedoch stehen kurz vor dem Aussterben: Der extrem seltene Chatham-Schnäpper etwa oder der flugunfähige Eulenpapagei Kakapo. Behütet wie die Kronjuwelen, leben einige wenige nachtaktive Kakapos auf Codfish Island, einer kleinen Insel im Süden Neuseelands. Die dicken Papageien haben ein merkwürdiges Fortpflanzungsverhalten. Nur wenn der Rimu-Baum ausreichend Früchte trägt - und das geschieht etwa alle vier Jahre - beginnen sie mit ihrer Balz: Dann "boomt" der Kakapo, stößt trommelartige Geräusche aus, die die Weibchen locken. Wie die Papageien gerettet werden können und ob modernste Schutzbemühungen fruchten, sind brennende Fragen, die Neuseelands Natur- und Artenschützer umtreiben. Die Dokumentation "Wildes Neuseeland - Kampf ums Paradies" gibt Einblicke in aufwendige und clevere Rettungsaktionen und neue, Hoffnung gebende Allianzen. Sie zeigt, dass die eigenwillige Tierwelt Neuseelands durchaus zu retten ist.


Am 26.01.19 14:25 - 15:25 Uhr auf 
ServusTV: Steve Backshall und die Tafelberge(1/2)
Abenteurer und Naturforscher Steve Backshall führt eine Gruppe von Kletterern und Höhlenforschern in das Herz Venezuelas, in den abgelegenen Canaima Nationalpark. Steve und sein Team erforschen dort die typischen großen Bergplateaus, Tepuis genannt, die aus dem Regenwald ragen. In der ersten Episode müssen sich die Abenteurer reißende Flüsse überqueren und in der gefährlichen Tierwelt des Dschungels bestehen. Stunden lang wandern sie durch den dicht gewachsenen Regenwald, bevor sie endlich einen der noch unerforschten Tafelberge erreichen. Doch all diese Schwierigkeiten wappnen sie nicht für den schwersten Teil ihres Abenteuers: die Besteigung des Tafelbergs.


Am 26.01.19 15:30 - 16:00 Uhr auf 
3sat: Die Wildnis Myanmars
Myanmar, das Land der Goldenen Pagoden, hat auch eine reiche Flora und Fauna. Die urtümlichen Waldgebiete bieten viele Tierarten wie Bärenmakaken, Brillenlanguren und Tapiren einen Lebensraum. Die ausgedehnten Feuchtgebiete rund um den Inle-See sind Heimat von über 1000 Vogelarten. Die geselligen Silberklaffschnäbel, Reiher und Sichler bilden große Brutkolonien. Zu hoffen ist, dass diese Tierparadiese erhalten bleiben.


Am 26.01.19 18:10 - 19:10 Uhr auf 
ServusTV: Tierische Gauner - Der Zweck heiligt die Mittel
Illusion, Ablenkungsmanöver, Bluffs: Auch Tiere spielen nicht immer nach den Regeln. Die Doku zeigt diese Tiere und die Wissenschaft hinter ihren Tricks. Anhand cleverer Grafiken, verblüffender visueller Effekte und innovativer Filmtechnologien zeigt die Dokumentation effektvolles Tierverhalten und erklärt, wie diese Tiere ihre bemerkenswerten Manöver der Nachahmung, der Gaunerei und der Verstellungskunst erreichen - alles nur um zu überleben. Wissenschaftler decken die Schlüsselmomente des tierischen Schwindels auf, die sogar die bekanntesten Tierexperten erstaunen und überraschen. In dieser Episode geht es um die Nahrungssuche.


Am 26.01.19 18:15 - 19:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Touchdown in Antonio Browns Garten
Eine Mischung aus Stadionloge und Multimediazentrum: In dieser Folge entwerfen Pete Nelson und sein Team im US-Bundesstaat Pennsylvania ein Baumhaus für den NFL-Star Antonio Brown. Und der Wide Receiver von den „Pittsburg Steelers“ hat genaue Vorstellungen, wie die Konstruktion im Geäst aussehen soll. Videomonitore, auf denen man die Spiele des nächsten Gegners analysieren kann, eine Hightech-Duschkabine, große Glasfenster und wie könnte es anders sein: jede Menge Stahl. Das neue Freizeitdomizil des Profisportlers gleicht einem Luxuspalast.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 20.15 Uhr)


Am 26.01.19 19:10 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: NaturTalente - Meister der Täuschung
Das Tier- und Pflanzenreich ist voll von ihnen: den Meistern der Täuschung. Ob Camouflagetaktiken, Fallensteller oder Verhaltenskünstler: Täuschung wird von vielen zu ihrem eigenen Vorteil eingesetzt.Ein Oktopus wird am Meeresgrund beinahe unsichtbar, um einerseits seine eigene Beute nicht zu verschrecken, andererseits selbst nicht zum Opfer zu werden. Im dichten Blätterwerk Brasiliens verschwinden Jaguare dank ihrer Fellmusterung - unentdeckt schlagen sie im richtigen Moment zu. Schneehasen wechseln zweimal jährlich ihr Fell, um sich optisch den Gegebenheiten anzupassen. Und gewisse Spinnenarten geben einfach vor, Ameisen zu sein, um von ihren eigenen Fressfeinden übersehen zu werden.Dabei täuschen nicht nur Tiere, selbst Pflanzen sind gekonnte Fälscher und Betrüger. In „NaturTalente - Meister der Täuschung“ sind clevere Strategien und kreative Anpassung gefragt, um im täglichen Kampf ums Überleben zu bestehen.


Am 26.01.19 21:50 - 22:45 Uhr auf 
arte: Bärenstark - Revolutioniert Meister Petz die Medizin?
Bären und die bisher ungeklärten Mechanismen ihres Organismus stehen im Blickpunkt der medizinischen Forschung. Denn die beinahe vollständige Reduktion der Körperfunktionen während der Winterruhe hinterlässt bei den Tieren keinerlei Schäden - beim Menschen undenkbar. Da Mensch und Bär sich genetisch sehr ähnlich sind, erhoffen sich Wissenschaftler durch genauere Untersuchungen der Bären einen Durchbruch im Kampf gegen weit verbreitete Leiden wie etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden oder Osteoporose. Kann die Humanmedizin im Kampf gegen Krankheiten von den Bären lernen?
(Wdh. übermorgen 11.25-12.50 Uhr)


Am 27.01.19 00:15 - 01:10 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Dem Druck widerstehen
Im Winter herrscht auf den schneebedeckten Pisten in den Wäldern rund um Millinocket Hochbetrieb. Ein voll beladener Truck nach dem anderen rauscht in Richtung Sägewerk. Denn bis zum Frühling, wenn sich große Teile des US-Bundesstaates Maine wieder in eine unzugängliche Sumpflandschaft verwandeln, müssen die Holzfäller so viele Baumstämme wie möglich aus dem Wald schaffen. Für Danny Pelletier und seine Brüder ist dies die wichtigste Zeit des Jahres, deshalb treiben sie die Mitarbeiter ihres Familienunternehmens in dieser Episode zu Höchstleistungen an.
(Vier weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 4.40 Uhr)


Am 27.01.19 05:15 - 05:55 Uhr auf 
ZDFneo: Sri Lanka - Geschenk des Himmels
Der Artenreichtum des kleinen Sri Lanka würde jedem Kontinent alle Ehre machen. Selbst Biologen finden Sri Lankas Natur erstaunlich: Es gibt 20-mal mehr Tierarten pro Fläche als in Brasilien, die höchste Elefantendichte Asiens und etwa dreimal so viel Leoparden wie im größten Nationalpark Südafrikas. Dirk Steffens ergründet die irdischen und himmlischen Kräfte, die aus der Insel ein Paradies geformt haben.


Am 27.01.19 05:25 - 06:10 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Im Dschungel Vietnams
Arbeitsteilung im Regenwald: Während sich Ex-Soldat Joe Teti in Vietnam ums Feuermachen kümmert, sorgt sein Partner Matt Graham dafür, dass die Survival-Profis im Dschungel nicht verdursten. Der Jäger und Sammler hat in der Wildnis einige Bananenstauden entdeckt. Deren Wurzelsaft enthält Mineralien und Elektrolyte. Die nahrhaften Früchte sind obendrein gut gegen den Hunger. Das Duo kämpft sich in Südostasien, umgeben von Leoparden, Vipern und Skorpionen, durch eine wilde, unberührte Naturlandschaft voller heimtückischer Gefahren.


Am 27.01.19 09:30 - 10:15 Uhr auf 
3sat: Klima macht Geschichte (1/2)
Wissenschaftler haben die Meilensteine der Menschheitsgeschichte im Spiegel weltumspannender Klimaentwicklungen untersucht und dabei erstaunliche Zusammenhänge entdeckt. Teil eins zeigt, wie das Klima das Schicksal der frühen Gesellschaften mitbestimmt. Uralte Sedimentproben belegen: Um 60 000 vor Christus herrscht auf der Erde Klima-Chaos, verursacht durch schnelle Wechsel von Kalt- und Warmphasen. Die Urzeitmenschen stecken mitten im Überlebenskampf. Dem Neandertaler geht die Beute aus, Homo sapiens dringt auf der Suche nach neuem Lebensraum in dessen Revier ein und macht ihm die ohnehin schon knappen Ressourcen streitig.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 11.00 Uhr)


Am 27.01.19 09:45 - 10:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Der wahre Preis für den perfekten Apfel
Der Apfel ist das Lieblingsobst der Deutschen – 19 Kilo jährlich isst jeder im Schnitt. So genannte „Clubsorten“ erobern die Supermarktregale. Das Konzept: Ein Züchter bringt einen bestimmten Apfel auf den Markt und lässt Sorte sowie Markennamen schützen. Dieses Produkt wird dann mit millionenschweren Kampagnen beworben und teuer verkauft. Schon jetzt besetzen Clubsorten rund 14 Prozent des Apfelmarktes in Deutschland. Tendenz steigend. Die Apfelanbauer müssen mehr Geld für Kauf und Pflege dieser Apfelsorten aufbringen, eine Lizenzgebühr zahlen. Doch wie gesund sind diese neuen Züchtungen? ZDFzoom konnte durch eigens beauftragte Labortests nachweisen, dass die sogenannten „alten Sorten“ mehr Polyphenole enthalten – Inhaltsstoffe, die nicht nur vor Allergien schützen, sondern auch die Abwehrkräfte stärken und sogar gegen chronische Krankheiten wie Rheuma helfen sollen. Im Supermarkt-Regal findet man diese „alten Sorten“ jedoch kaum noch. Polyphenole sorgen dafür, dass der Apfel sauer und herb schmeckt. Außerdem wird er an der Luft schneller braun. Eigenschaften, die im Handel weniger gefragt sind.


Am 27.01.19 10:20 - 11:05 Uhr auf 
ZDFneo: Japan – Land der Gegensätze
Inseln, die monatelang im Schnee eingeschlossen sind, karibisch anmutende Strände mit Korallenriffen, winzige Fische, die riesige Nester bauen, Wüsten aus Beton und unberührte Natur: Dirk Steffens entdeckt ein Land voller Gegensätze und Überraschungen.
(Wdh. übermorgen 2.10-2.55 Uhr)


Am 27.01.19 12:40 - 13:25 Uhr auf 
arte: Big Five Asien - Die Nashörner
Das Java- und das Sumatra-Nashorn zählen zu den seltensten Tierarten der Welt! Leider tauchen sie wie die dritte asiatische Nashornart, das Panzernashorn, in der öffentlichen Wahrnehmung meist nicht auf. Die meisten verbinden Nashörner mit Afrika, obwohl dort lediglich zwei der fünf noch lebenden Nashornarten vorkommen. Die Dokumentation stellt alle drei Arten der asiatischen Nashörner vor. Dem Filmteam ist es mit Hilfe von ferngesteuerten HD-Spezialkameras gelungen, von allen Arten zum Teil einzigartige Aufnahmen zu bekommen.


Am 27.01.19 13:25 - 14:05 Uhr auf 
arte: Big Five Asien - Der Elefant
Für Tiere in der Größe von Elefanten, die zudem in großen Herden umherstreifen, ist es nicht leicht, im immer dichter besiedelten Asien genügend Raum zum Leben zu finden. Die Situation der Asiatischen Elefanten wird vielleicht nirgendwo so deutlich wie in Sabah im Nordosten Borneos: Entlang des Flusses Kinabatangan macht sich ein Filmteam auf die Suche nach den grauen Riesen Asiens, und schneller als erwartet wird es dort fündig. Elefanten ziehen entlang dieses Flusses in Herden, die manchmal aus mehr als hundert Tieren bestehen. Auf den ersten Blick denkt man, das Paradies für Elefanten gefunden zu haben. Aber als das Filmteam den Dickhäutern über Wochen folgt, stellt sich heraus, dass die Wege der Elefanten, die sie seit Generationen gehen, mittlerweile durch Palmenplantagen und sogar durch Ortschaften führen. Der Weg der Elefanten entlang des Kinabatangan bietet in manchen Flussabschnitten das ursprünglichste Elefantenleben. Wenige Kilometer weiter wird ihre Wanderung zu einem Abenteuer, für die Elefanten, für die Menschen, die am Fluss leben, und für das Filmteam, das zwischen die Fronten gerät und Asiens grauen Riesen sehr viel näher kommt, als es sich das vielleicht gewünscht hat.


Am 27.01.19 14:05 - 14:50 Uhr auf 
arte: Big Five Asien - Der Löwe
Die meisten Menschen denken, allein Afrika sei die Heimat der Löwen. Jedoch lebten sie einst in Griechenland, in der Türkei, sie durchstreiften die Halbwüsten Asiens bis an die östliche Grenze Indiens. Und es sind die Jahreszahlen bekannt, an denen in jedem Land der letzte Löwe an einer Gewehrkugel starb. Gerade mal ein Dutzend Löwen hatte in einem kleinen Waldstück im Nordwesten Indiens die Jagdlust der Menschen überlebt, als sie in ihrem Wald unter Schutz gestellt wurden. Der König der Tiere begann, um sein Überleben zu kämpfen. Mittlerweile gibt es wieder über 400 asiatische Löwen - sie im Nationalpark Gir Forest aufzuspüren und mit der Kamera zu verfolgen, ist ungleich schwieriger als in den Savannen Afrikas. In ihrem Wald, in dem verkrüppelte Teakbäume und Akazien die Sicht versperren, muss das Filmteam den Raubkatzen zu Fuß folgen, um sie vielleicht vor die Kamera zu bekommen. Als einzige Waffe einen Stock in der Hand, macht sich das Team auf die Suche nach den Löwen und entdeckt nach und nach, dass sich asiatische Löwen und ihre Verwandten in Afrika zwar äußerlich stark ähneln, doch ihr Sozialleben ist grundverschieden. Die Löwen im Gir Wald zu filmen ist jedenfalls ein großes Abenteuer, und je länger es dauert, umso mehr erfährt das Team, dass bei allen Schutzbemühungen des Nationalparks die Zukunft der letzten Löwen Asiens doch ungewiss ist.
(Wdh. morgen 8.00-8.45 Uhr)


Am 27.01.19 14:50 - 15:35 Uhr auf 
arte: Big Five Asien - Der Amur-Tiger
Amur-Tiger sind die weltweit am nördlichsten lebenden Tiger und eine von zwei Tiger-Unterarten, die einst in Russland beziehungsweise der Sowjetunion lebten. Die Tiger im russischen Fernen Osten stehen beispielhaft für die Probleme und Rückschläge beim Kampf um ihre Erhaltung. Als einzige Tigerform haben sich Amur-Tiger diesen winterkalten Lebensraum erschlossen. Über sechs Monate im Jahr friert es, und dichte Schneefälle sind an der Tagesordnung. Nicht selten sinken die Temperaturen auf unter minus 40 Grad Celsius. Im kurzen ussurischen Sommer steigen sie regelmäßig bis auf über 30 Grad. Der Landstreifen am Japanischen Meer ist dicht besiedelt. "Tiger-Mensch"-Kontaktzonen sind somit allgegenwärtig. Straßen, Dörfer und Holzfäller-Camps schieben sich immer tiefer in die Taiga. Die Tiger können kaum noch wie gewohnt wandern, ohne zunehmend auf menschliche Ansiedlungen zu stoßen. Die Nähe zu China tut ihr Übriges. Das Land ist der weltweit größte Abnehmer von Tigern und deren "Produkten". Das Reich des Herrschers der Taiga ist bedroht. Die fernöstlichen Wälder werden geplündert, abgeholzt und exportiert. Die benachbarten Länder Japan, Südkorea und natürlich China haben einen schier unstillbaren Holzhunger. Reiche Russen chartern Kleinflugzeuge und machen Jagdausflüge bis tief in die Wildnis. Auch die unablässige Wilderei auf zentrale Beutetiere des Tigers, dazu zählen Kragenbären, Sikahirsche und Wildschweine, bedroht die noch etwa 400 bis 500 wilden Amur-Tiger. In winterstarrer Taiga am Japanischen Meer hat sich ein Filmteam auf die Suche nach den letzten "Schneetigern" gemacht.
(Wdh. übermorgen 8.00-8.45 Uhr)


Am 27.01.19 16:00 - 16:30 Uhr auf 
SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben (3)
Peter Wohlleben begrüßt in der dritten Folge Schauspielerin Adele Neuhauser und Moderator und Literaturkritiker Denis Scheck. Gemeinsam erkunden Sie den Naturpark Schönbuch bei Tübingen, eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Süddeutschlands. Urwüchsig und schön, aber dennoch ein Kulturwald. Zwei Tage wandern Peter Wohlleben und seine Gäste durch den Wald - inklusive einer Übernachtung im Buchenhain, der einst extra für die Kurfürstin Olga angelegt wurde. Doch die Aussicht auf eine Nacht im Schlafsack trifft nicht bei allen auf Begeisterung - besonders Denis Scheck hat sich an ein gutes Buch im Bett vor dem Schlafengehen gewöhnt. Ob er sich doch noch dazu entschließt, die Nacht im Freien zu verbringen? Zumindest wäre er für etwaige nächtliche Zwischenfälle gerüstet - der Schwabe hat kürzlich einen Jagdschein erworben. Schauspielerin Adele Neuhauser hingegen kommt nur in ihrer Rolle als Ermittlerin im Wiener "Tatort" mit Schusswaffen in Kontakt. Welche Rolle spielen nicht-heimische Baumarten bei Waldbrandgefahr? Wieviele Kleinstlebewesen tummeln sich in einer Handvoll Wald-Erde? Welche Gefahr geht von den vielen Wildschweinen in deutschen Wäldern aus? Diese und andere Fragen klärt Peter Wohlleben während einer weiteren unterhaltsamen und spannenden Wanderung zu den Geheimnissen des Waldes.


Am 27.01.19 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Wenn Mensch und Tier sich in die Quere kommen
Wolf und Biber waren fast ausgerottet, inzwischen gehören sie wieder zur Fauna Deutschlands. Die anfänglichen Begeisterung über die Rückkehrer ist abgeebbt. Denn mit der Wiederansiedlung kamen auch die alten Probleme zurück: Wölfe, die Weidetiere reißen oder Biber, die Fischteiche zerstören. Aber es gibt auch andere Neuankömmlinge: Nandus, exotische große Laufvögel im ehemaligen deutsch-deutschen Grenzgebiet. Viele Land- und Forstwirte empfinden die wilden "Mitbewohner" als Schädlinge oder gar als Bedrohung. Doch wird dieses Urteil den Wildtieren gerecht?


Am 27.01.19 17:15 - 18:00 Uhr auf 
3sat: Eine Erde - viele Welten - Dschungel
Die großen Wälder sind Orte voller dramatischer Geschichten und überraschender Ereignisse. Jaguare fangen Kaimane, Delfine schwimmen durch Baumkronen, und Frösche verteidigen in Ninja-Manier ihren Nachwuchs. Die Reise geht von den Dschungelgebieten Südamerikas und Südostasiens bis zu den Regenwäldern Australiens. Einige von ihnen gehören zu den komplexesten Lebensräumen auf unserem Planeten. Von den rund 8,7 Millionen Tier- und Pflanzenarten leben über die Hälfte in tropischen Regenwäldern. Aber diese Habitate sind keine Paradiese, auch wenn das Leben in unglaublicher Fülle wuchert. Gerade weil dies so ist, muss jedes einzelne Geschöpf und jede Pflanze hart um den eigenen Platz in diesen komplizierten Beziehungsgeflechten kämpfen. Glasfrösche fighten in Ninja-Manier gegen räuberische Wespen, die es auf die Larven der Lurche abgesehen haben. Dem Team gelang es, Jaguare dabei zu beobachten, wie sie Schwarze Kaimane vom Ufer aus im Wasser jagen. Selten wurden Flugdrachen so lange und nah verfolgt, wenn sie durch die Baumlabyrinthe Malaysias segeln.


Am 27.01.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Abenteurer der Lüfte (1/4)
Die Reihe "Abenteurer der Lüfte" lässt die Zuschauer die Naturwunder dieser Erde im Flug erleben - gleichsam als Vögel unter Vögeln. Teil eins führt nach Asien und Australien.Vom schneebedeckten Gebirgsmassiv des Himalaja, dass die Kraniche auf dem Weg in den Süden bezwingen müssen, führt die Reise nach Indien in bewohntes Gebiet. Die Kraniche müssen eine Rast einlegen, um ihre Energiereserven aufzufüllen.Den Luftraum bevölkern neben den Zugvögeln auch einheimische Arten. Raubvögel gleiten scheinbar mühelos auf dem Aufwind und überblicken das Treiben am Boden unter ihnen.
(Teile 2 bis 4 direkt im Anschluss, bis 23.20 Uhr, Wdh. kommende Nacht 2.30-6.20 Uhr)


Am 28.01.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Im Karibikdschungel
Bear Grylls jüngster Überlebens-Trip führt ihn während der Hurrikan-Saison quer durch den Dschungel der Dominikanischen Republik. Geplagt von blutgierigen Moskitos und extrem hoher Luftfeuchtigkeit, sucht der Brite tief im Urwald nach Trinkwasser. Eine saubere Quelle ist in dieser Wildnis aber noch viel schwieriger zu finden als feste Nahrung. Vorausgesetzt man ist - was die Speisekarte betrifft - genauso hart im Nehmen wie der Ex-Soldat einer Sondereinheit. Der verspeist eine ausgewachsene Vogelspinne nämlich schon zum Frühstück ohne mit der Wimper zu zucken! Vorher entfernt Feinschmecker Grylls aber trotzdem die ekligen Haare an den acht Beinen.


Am 28.01.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: G'schichten aus dem Wiener Prater
Einst war der Wiener Prater ein Jagdgebiet für die österreichischen Herrscher. Seit mehr als 250 Jahren ist er nun jedoch schon öffentlich zugänglich. Vor allem der Wurstelprater, der bekannte Vergnügungspark an der Nordwestspitze des etwa sechs Quadratkilometer großen Areals, lockt jährlich Millionen von Besuchern. Doch abseits des Trubels ist der Grüne Prater auch das Zuhause zahlreicher Tierarten. In einer der letzten von der Donau geprägten Auenlandschaften verstecken sich fleißige Bieber, ruhende Schildkröten und scheue Rehe. ARTE nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise durch die Flora und Fauna von Wiens grüner Oase.


Am 29.01.19 04:40 - 05:25 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Unter Schwarzbären
Steile Berghänge, dichter Wald und 180 Kilo schwere Raubtiere: In dieser Folge kämpfen sich Matt Graham und Joe Teti durch die Allegheny Mountains in Pennsylvania. Nachts sinken die Temperaturen dort unter den Gefrierpunkt. Doch die klimatischen Bedingungen sind nicht das einzige Problem, mit dem sich das Duo in der Wildnis herumschlagen muss, denn in der Region sind zudem viele Braunbären unterwegs. Im Herbst fressen sich die Pelzträger ihren Winterspeck an, da käme ein Mahl auf zwei Beinen gerade recht.


Am 29.01.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Marderhunde - Vom Amur bis zur Elbe
Marderhunde sind sehr erfolgreiche Eroberer. Binnen weniger Jahrzehnte haben sie das ganze westliche Eurasien besiedelt. Ein Gebiet, fast dreimal so groß wie ihre entwicklungsgeschichtliche Heimat im Fernen Osten zwischen Amur und Ussuri. Der Film dokumentiert die erstaunliche Erfolgsgeschichte und die weite Reise der Eroberungskünstler und erzählt von einem verlassenen Welpen, der sich alleine von der brandenburgischen Uckermark gen Westen schlägt und schließlich eine eigene Familie gründet.


Am 29.01.19 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Survival of the fittest
Eigentlich dauern evolutionäre Prozesse Jahrmillionen, doch mittlerweile gibt es zahlreiche Beispiele für extrem schnelle Anpassungen. Auf der Suche nach einer Erklärung macht Thomas D interessante Entdeckungen, heute bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 30.01.19 07:30 - 07:35 Uhr auf 
SWR: Die Hasel
Jeder kennt die Frucht der Hasel. So mancher Allergiegeplagte kennt auch ihre Pollen. Doch wie sieht eigentlich der Strauch aus, an dem die Nüsse wachsen? Und die Blüten, die den Pollen produzieren?


Am 30.01.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Big Five Asien - Der Elefant
Für Tiere in der Größe von Elefanten, die zudem in großen Herden umherstreifen, ist es nicht leicht, im immer dichter besiedelten Asien genügend Raum zum Leben zu finden. Die Situation der Asiatischen Elefanten wird vielleicht nirgendwo so deutlich wie in Sabah im Nordosten Borneos: Entlang des Flusses Kinabatangan macht sich ein Filmteam auf die Suche nach den grauen Riesen Asiens, und schneller als erwartet wird es dort fündig. Elefanten ziehen entlang dieses Flusses in Herden, die manchmal aus mehr als hundert Tieren bestehen. Auf den ersten Blick denkt man, das Paradies für Elefanten gefunden zu haben. Aber als das Filmteam den Dickhäutern über Wochen folgt, stellt sich heraus, dass die Wege der Elefanten, die sie seit Generationen gehen, mittlerweile durch Palmenplantagen und sogar durch Ortschaften führen. Der Weg der Elefanten entlang des Kinabatangan bietet in manchen Flussabschnitten das ursprünglichste Elefantenleben. Wenige Kilometer weiter wird ihre Wanderung zu einem Abenteuer, für die Elefanten, für die Menschen, die am Fluss leben, und für das Filmteam, das zwischen die Fronten gerät und Asiens grauen Riesen sehr viel näher kommt, als es sich das vielleicht gewünscht hat.


Am 30.01.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Tipps zum Überleben (1/2)
Ein Messer, ein Feuerstein und eine Flasche Wasser ist alles, was Ex-Soldat Bear Grylls zum Überleben braucht. Der 34-jährige Engländer hat bereits den Mount Everest erklommen und die Arktis durchquert. Jetzt stellt er sich neuen Herausforderungen: Nur mit dem Nötigsten ausgestattet, durchquert der Survival-Experte Gletschergebiete, Wüsten und reißende Flüsse, kämpft sich durch tiefe Regenwälder, Sümpfe oder Treibsand. Per Fallschirm oder Helikopter in den extremsten Regionen der Welt ausgesetzt, sucht Grylls ganz auf sich allein gestellt seinen Weg zurück in die Zivilisation. In dieser Dokumentation verrät der Abenteurer seine ganz persönlichen Strategien.
(Teil 2 morgen um dieselbe Zeit)


Am 30.01.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Australien - In den Wäldern der Koalas
Die großen Eukalyptuswälder im Osten Australiens sind das Reich der Koalas. Eigentlich sind 'Australiens Teddys' eher als gemütliche Tiere bekannt - doch in der Paarungszeit werden Koalamännchen plötzlich zu rastlosen Draufgängern, die den Weibchen und Rivalen in ihrem Revier das Leben schwer machen. Eindrucksvolle Aufnahmen beweisen: Während der Brunft geht es hoch her im Koalawald. Im Koalawald leben auch gefährliche Fallensteller. Die Todesotter lockt mit ihrer Schwanzspitze, die aussieht wie ein sich ringelnder Wurm! Kommt ihr ein neugieriges Opfer zu nah, schlägt sie zu. Vor der gut getarnten Giftschlange sollte man sich aber nicht nur als Vogel oder Echse in Acht nehmen: Ein einziger Biss der Todesotter ist auch für Menschen tödlich. Der Leierschwanz ist der Meistersänger im Eukalyptuswald. Mit langem Federschmuck und komplexen Melodien versucht er, Weibchen in seine Balzarena zu locken. Der Leierschwanz imitiert die Gesänge der anderen Vögel im Wald perfekt - und nicht nur die: Auch Umgebungsgeräusche kann er nachahmen. Mit seinem skurrilen Gesang und wildem Tanz will er der Damenwelt imponieren.


Am 30.01.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Die schönsten Naturparadiese im Südwesten (1/2)
Der Südwesten Deutschlands hat mehr als 20.000 Naturschutzgebiete, fast 5.000 Seen, mehrere Zehntausend Kilometer Bäche und Flüsse und zahllose Wälder, Heiden, Moore und Felsengebirge. Für Tier- und Pflanzenwelt ist der Südwesten die "freie Wildbahn", für Millionen von Menschen die "Wildnis vor der Haustüre". Durch den Pfälzerwald streifen wieder Luchse, im Schwarzwald wurden die ersten Wölfe gesichtet, und sogar ein paar Fischotter sollen versteckt an heimischen Flüssen leben. Wir erleben Wildkatzen, Eisvögel, Störche, Hirsche, Zugvögel und Biber. Oft sind es aber die kleinen Tiere, die besonders faszinierend sind. Der Gelbrandkäfer zum Beispiel kann laufen, schwimmen, fliegen, tauchen - und sogar mit dem Hintern atmen. Die zweiteilige Dokumentation zeigt die schönsten Naturparadiese im Südwesten - von den Gipfeln und Schluchten des Schwarzwaldes, über die Höhlen der Schwäbischen Alb bis zu den alten Rheinarmen. Die Zuschauer erleben auch Natur aus zweiter Hand, wie die alten Steinbrüche in der Eifel: Im Grubenfeld Mayen bauten schon die Römer Steine ab. Heute lebt hier die größte Fledermauskolonie Mitteleuropas.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr, Wdh. morgen 700-7.45 Uhr bzw 7.45-8.30 Uhr)


Am 30.01.19 22:10 - 22:50 Uhr auf 
WDR: Wölfe - schützen oder schießen?
Die Wölfe sind zurückgekehrt und breiten sich in Deutschland aus. Ob in Niedersachsen, Sachsen oder jüngst in Nordrhein-Westfalen, allerorten werden die Raubtiere gesichtet. Derzeit gibt es 73 Rudel sowie 29 Paare, insgesamt etwa 800 Tiere - und immer mal wieder Begegnungen zwischen Mensch und Wolf. Schäfer beklagen Verluste, Dorfbewohner fürchten um ihre Kinder, Politiker von CDU, SPD, FDP und AfD schlagen Alarm und fordern inzwischen den Abschuss von Wölfen und eine Obergrenze für ihren Bestand. Alles nur Hysterie? Oder geht von Wölfen tatsächlich eine Bedrohung aus? Stimmt der Eindruck, dass sich Wölfe in Deutschland unkontrolliert ausbreiten und eine Gefahr darstellen? Monatelang hat Filmautor Herbert Ostwald mit Wolfsforschern, Bürgermeistern, Dorfbewohnern, Tierfilmern und Schäfern gesprochen, um Antworten zu bekommen. Seine Recherchen zeigen ein wesentlich differenzierteres Bild, als es die Schlagzeilen vermuten lassen.


Am 30.01.19 22:15 - 23:15 Uhr auf 
ServusTV: Tierische Gauner - Täuschen und Betrügen
Diese Folge stellt tierische Schwerenöter, Selbstdarsteller und Verführer vor. In der Tierwelt, in der sich nur die dominantesten Vertreter ihrer Art durchsetzen, müssen Schwächere erfinderisch sein. Der australische Graulaubenvogel errichtet beispielsweise richtige Bauwerke für seine Angebetete, in denen er sich ihr präsentiert. Dabei nutzt er einen raffinierten Effekt, um sich selbst attraktiver erscheinen zu lassen.
(Wdh. morgen 10.10-11.10 Uhr)


Am 30.01.19 23:15 - 00:05 Uhr auf 
ServusTV: Steve Backshall und die Tafelberge(2/2)
Reißende Flüsse und die gefährliche Tierwelt des Amazonas konnten den Abenteurer Steve Backshall und sein Team von Kletterern und Höhlenforschern bisher nicht aufhalten, die großen Tafelberge, die sogenannten Tepuis, in Venezuela zu erforschen. Nun steht ihnen der schwierigste Part der Reise bevor: die Besteigung eines bisher unerforschten Tafelbergs. Die Abenteurer finden in dieser Episode seltene Lebewesen und fleischfressende Pflanzen, steigen hinab in ein Höhlenlabyrinth und seilen sich schließlich den höchsten freifallenden Wasserfall der Welt: Die Angel Falls.


Am 31.01.19 01:10 - 02:00 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Die Safari-Hütte
In der Nähe von Seattle zimmern Pete Nelson und sein Team ein Safari-Haus in das Geäst einer Douglasie. Ein Schriftsteller, der lange Jahre in Kenia lebte, möchte sich dort vom Geist Afrikas inspirieren lassen. Die Baumhaus-Profis lassen ihrer Fantasie freien Lauf und bauen für ihren Kunden eine kenianische Rundhütte, wie man sie aus der Savanne Ostafrikas kennt - mit einem Schreibtisch aus echtem Zedernholz.
(Drei weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 4.40 Uhr)


Am 31.01.19 07:30 - 07:35 Uhr auf 
SWR: Die Hainbuche
Der Laie vermutet, dass die Hainbuche eine Buche ist. Doch der Name täuscht! Richtig ist aber, dass die Hainbuche ein stattlicher Baum ist. Und wer genauer hinsieht, wird so manches Interessante entdecken. Die Hainbuche hat ihren Namen, weil ihre Blätter ähnlich aussehen wie die der Buche. Tatsächlich ist die Hainbuche keine Buche. Sie gehört zur Familie der Birkengewächse. Im Althochdeutschen wurde sie "haganbuoche" genannt, was soviel heißt wie "Heckenbuche". Und das nicht ohne Grund: Die Hainbuche ist sehr regenerationsfähig und wird daher gerne als Heckenpflanze eingesetzt. Im 18. Jahrhundert, zur Zeit der Barockgärten, wurden Hainbuchenhecken zu Labyrinthen, Laubgängen und Gestalten zugeschnitten. Prächtiges Beispiel dafür ist der Barockgarten von Schloss Schleißheim.


Am 31.01.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Big Five Asien - Die Nashörner
Das Java- und das Sumatra-Nashorn zählen zu den seltensten Tierarten der Welt! Leider tauchen sie wie die dritte asiatische Nashornart, das Panzernashorn, in der öffentlichen Wahrnehmung meist nicht auf. Die meisten verbinden Nashörner mit Afrika, obwohl dort lediglich zwei der fünf noch lebenden Nashornarten vorkommen. Die Dokumentation stellt alle drei Arten der asiatischen Nashörner vor. Dem Filmteam ist es mit Hilfe von ferngesteuerten HD-Spezialkameras gelungen, von allen Arten zum Teil einzigartige Aufnahmen zu bekommen.


Am 31.01.19 18:05 - 19:10 Uhr auf 
ServusTV: Die Philippinen - Land der Gegensätze
„Auf legendären Routen“ begibt sich auf die Phillippinen, ein Archipel voller Gegensätze. Dazu gehören die Inselgruppe Luzon mit der phillippinischen Hauptstadt Manila, die Inseln Palawan und Cebu. Die Philippinen zeichnen sich aus durch ihre außergewöhnliche Naturlandschaft: Terrassen, tiefe Wälder, Strände. Insgesamt besteht das Archipel aus 7000 großen und kleinen Inseln. Zwischen Tradition und Moderne, Armut und Reichtum gibt es auf den Philippinen viel zu entdecken.
(Wdh. kommende Nacht 5.20-6.15 Uhr)


Am 31.01.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Kohle oder Klima - Angst um die Zukunft
Der Konflikt um den Hambacher Forst ist längst über die einfache Konfrontation zwischen Braunkohlelobbyisten und Klimaschützern hinausgewachsen. Bei den Auseinandersetzungen um dieses letzte Stück jahrhundertalten Waldes am Rande einer gigantischen Braunkohlegrube stehen sich die Welt von morgen und die Welt von gestern gegenüber: Wie wollen wir leben? Wie gestalten wir unsere Zukunft? Wie gelingt es, ökonomisch, ökologisch und politisch die richtigen Weichen zu stellen? Ist, was legal ist, jederzeit auch legitim? Ist ein Kompromiss zwischen Klimaschützern und Kohlekumpels überhaupt in Sicht? Diesen Fragen sind die Story-Autoren nachgegangen und haben Aktivisten und Braunkohlebefürworter begleitet und Politiker und Berater befragt. Nachdem das Oberverwaltungsgericht Münster eine Rodung des Hambacher Forstes vorläufig gestoppt hat, sehen die Umweltaktivisten jetzt den historischen Moment für eine "grüne Demokratie" kommen - inklusive Energiewende, radikaler bürgerlicher Mitbestimmung und einer neuen Vision zur "Rettung des Planeten und der Menschheit". Die Story schaut hinter die Kulissen der gut organisierten Arbeit der Klimaschützer: Sie sind weltweit vernetzt, extrem flexibel und hochprofessionell und kommen ohne starre Strukturen aus. Zu sehen ist das in ihrem Camp - mit Kochzelt für mehrere hundert Leute, mit Zelt für PR-Arbeit und mit selbst schnell aufgebauten Solarpanels für den Strom. Doch auch die RWE-Mitarbeiter mobilisieren sich und demonstrieren für ihre Arbeitsplätze. Mit "Hambi muss weg" und "Make RWE great again" protestieren sie gegen einen schnellen Ausstieg aus der Braunkohle und machen auf ihre Sorgen aufmerksam. Die Story-Autoren begleiten RWE-Mitarbeiter, die um ihre Zukunft bangen, sich auf geschlossene Verträge verlassen haben und in der Öffentlichkeit damit auf Unverständnis stoßen. Claudia Kemfert, Leiterin des Energie- und Klimabereichs am deutschen Institut für Wirtschaftsforschung fordert mit Blick auf dem Klimawandel, schleunigst die Ärmel hochzukrempeln und etwas zu tun, statt zu lamentieren. Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts Hans-Jürgen Papier warnt angesichts des schärfer werdenden Konfliktes davor, geltendes Recht durch persönliche Moralvorstellungen ersetzen zu wollen. Zwischen Klimaschützern und Braunkohlelobbyisten steht die von der Bundesregierung eingesetzte Kohlekommission, die nun entscheiden soll, wann der Ausstieg aus der Kohle sinnvoll und realistisch ist. Ein schwieriger Job: Beeinflussen die zahlreiche Demonstrationen für den Erhalt des Hambacher Forstes diese Entscheidung? Macht der Protest der RWE-Kumpel Eindruck auf die Kommission? Und: Wird sich die Politik an die Empfehlung halten können? Denn aus dem Kampf um den Hambacher Forst ist längst einen Ringen um den richtigen Weg in die Zukunft geworden.
(Wdh. morgen 12.15-13.00 Uhr)


Am 01.02.19 05:25 - 06:10 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Im Land der Fallensteller
Wer in unbekanntem Gelände überleben will, ist normalerweise gut beraten, wenn er auf die Küste zumarschiert. Doch Joe Teti und sein Partner Matt Graham wählen im Nordwesten der USA die entgegengesetzte Richtung, denn am Pazifik gibt es einen extremen Tidenhub. Um nicht von einem Wellenbrecher gegen die Felsen geschleudert zu werden, müssen sich die Überlebens-Experten in die Wälder vorkämpfen, bevor die Flut kommt. Doch auch dort sind die Männer nicht sicher, denn hier warten Pumas und Coyoten auf das Survival-Duo.


Am 01.02.19 11:05 - 11:50 Uhr auf 
arte: Singvögel in Not - Flug ins Ungewisse
Seit jeher liefern Vögel dem Menschen zuverlässige Hinweise darauf, wie es um das Ökosystem bestellt ist. Doch immer seltener hört man das Zwitschern der Singvögel. Ihr Bestand hat sich Statistiken zufolge in den vergangenen 40 Jahren halbiert. Was bedeutet es für Mensch und Umwelt, wenn die Singvögelpopulationen rapide zurückgehen?


Am 01.02.19 13:15 - 14:00 Uhr auf 
3sat: Gabun - Im Land der Gorillas
An Afrikas Westküste liegt Gabun. Das dünn besiedelte Land bietet mit seinen Regenwäldern einer Vielzahl von Tierarten ideale Lebensbedingungen, darunter auch den majestätischen Gorillas. Fürchten müssen sie nur den Menschen, teils durch die Beschneidung der Lebensräume, teils auch durch die Jagd. Der Primatologe Juan Salvador hat sich dem Schutz der letzten Exemplare verschrieben. Der Film zeigt beeindruckende Bilder seines Projekts.


Am 01.02.19 21:15 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Wildschweinalarm im Norden
Nie zuvor war der Ausbruch einer Tierseuche in Deutschland so gefürchtet wie der der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Der Landwirtschaft drohen Milliardenschäden. Was liegt da näher, als den vermeintlichen Hauptüberträger der Seuche energisch zu bekämpfen: Die Wildschweine. 70, am liebsten 90 Prozent der Tiere sollen in Mecklenburg-Vorpommern von Jägern geschossen werden. Denn im Nachbarland Polen ist die ASP schon angekommen. Hans-Martin Fröhlich und Jörg Espig sind Jäger auf der Insel Usedom. Es gibt dort sogar eine Abschussprämie für Wildschweine. Die Tiere wechseln nahezu täglich aus Polen über die Grenze. Eine besondere Bedrohung. Deshalb legen die beiden Landwirte einen besonderen Ehrgeiz an den Tag, möglichst viele Schwarzkittel zu erlegen und den Ausbruch der Seuche zu stoppen. Aber dies bringt sie in diesen Tagen an die Grenze ihrer Belastungsfähigkeit: Tag und Nacht sind sie im Einsatz gegen die Seuche. Tagsüber sind sie bei Drückjagden aktiv, bei denen die Schweine durch Hunde den Jägern zugetrieben werden. Nachts sitzen sie bei Mondlicht Stunde um Stunde auf der Kanzel, um eine Rotte unter Feuer zu nehmen. Zum Arbeiten kommen sie kaum noch, opfern sogar ihre Freizeit. Und die Familien murren schon. Den Kampf gegen die Sauen führen die beiden schon seit dem Sommer, als die Rotten ihre Maisfelder verwüsteten. Die Jäger haben mit ihrem unermüdlichen Einsatz durchaus auch Erfolg und schießen mal eine Wutz. Mal eine. Aber wie sollen sie die geforderten 70 Prozent der vielleicht 500 Wildschweine in ihrer Region erlegen? Denn je mehr gejagt wird, umso scheuer werden die schlauen Tiere. Sie sind auch mit neuen Fallen kaum noch zu fangen.
(Wdh. morgen 8.30-9.00 Uhr)


Am 01.02.19 23:15 - 23:45 Uhr auf 
tagesschau24: Waldbrände in Portugal - Die Wahrheit hinter der Katastrophe
Die Bilder von ausgebrannten Autowracks in Portugal vom Juni 2017 sind traurige Zeugen einer der größten Waldbrandkatastrophen in Europa. Vierundsechzig Menschen fielen den Flammen zum Opfer - mehr als jemals zuvor in der Geschichte des Landes. Der Umweltschützer Domingos Patachos mahnt seit Jahren, dass die eigentliche Ursache für die Waldbrände nicht die Hitze ist, sondern der blaue Eukalyptus. Die Pflanze stammt eigentlich aus Australien und ist wegen der ätherischen Öle, die sie enthält, leicht entzündlich. Außerdem entzieht sie dem Boden besonders viel Wasser. Da der Eukalyptus aber schnell wächst, ist er bei den Waldbauern äußerst beliebt und verdrängt immer mehr die einheimischen Bäume, vor allem die Kiefern. Ganze Plantagen mit Monokulturen sind entstanden - gefördert auch mit EU-Geldern. Sie liefern den Rohstoff für eine der wichtigsten Industrien Portugals: die Papierproduktion. Die Filmemacher begleiten den Umweltschützer Domingos Patacho von der Nichtregierungsorganisation Quercus bei seinem Kampf für eine bessere Forstwirtschaft, besuchen Angehörige der Opfer der Brandkatastrophe, sprechen mit Kleinbauern, die sich neu orientieren müssen, beobachten Feuerwehrleute bei den Löscharbeiten und konfrontieren die Papierindustrie.
(Wdh. übermorgen 3.10-3.40 Uhr)


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