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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 23.11.17 03:15 - 04:00 Uhr auf 
ZDFneo: Vorstoß am Orinoco – Humboldts Entdeckungen in Südamerika
1799 reist Alexander von Humboldt gemeinsam mit Aimé Bonpland in den Regenwald Südamerikas. Er will beweisen, dass es eine Verbindung zwischen dem Orinoco und dem Amazonassystem gibt. Die Reise im Kanu ist abenteuerlich, strapaziös und voller Gefahren. Doch Humboldt und Bonpland kämpfen sich durch die grüne Hölle und sammeln biologische Erkenntnisse in einem Ausmaß, wie es noch nie einer Expedition gelungen war. Vor allem durch seine guten Beziehungen zu den Indios dringt der vermessungs- und detailwütige Humboldt in zahllose unbekannte Sphären vor. Bis die kleine Reisegruppe nahe einer abgelegenen Handelsmission vom Malariafieber aufgehalten wird. Alexander von Humboldt wird bis heute als der erste große Naturforscher verehrt. Weltweit sind Gebirge, Meeresströmungen, Tiere und ganze Regionen nach ihm benannt. Jüngst hat Daniel Kehlmanns Roman-Bestseller "Die Vermessung der Welt" das Humboldt-Fieber neu entfacht. Der reisende Gelehrte des 18. Jahrhunderts gilt als der erste wirkliche Ökologe, als der erste Naturforscher, der die systemischen Zusammenhänge auf der Erde erkannte. Humboldt-Experte Frank Holl befasst sich seit Jahren mit den schriftlichen Hinterlassenschaften und den Exponaten Humboldts. Vor dem heute heiß diskutierten Klimawandel, so Holl, warnte Humboldt bereits vor 200 Jahren.


Am 23.11.17 13:15 - 14:00 Uhr auf 
3sat: Abenteuer Amazonien (1/2)
Der Amazonas ist vom Volumen her der größte Fluss der Welt. 190.000 Kubikmeter Süßwasser fließen pro Sekunde in den Atlantik, 10.000 Flüsse nimmt er bis zur Mündung auf. Manchmal schwillt er bis auf 100 Kilometer Breite an und umfließt - ganz nebenbei - die größte Flussinsel der Welt. Gern spricht man von der "grünen Lunge" der Welt, wenn man an Amazonien denkt. Doch die Realität sieht anders aus: "Wir kämpfen doch allein gegen alle", sagt Eriberto Jualinga, ein Quechua-Indianer aus Ecuador. Er lebt in dem Dorf Sarayacu, das sich schon seit Jahren gegen internationale Ölfirmen wehrt, die das Amazonasgebiet erschließen wollen. Die schöne heile Welt des Amazonas gibt es schon lange nicht mehr, der Urwald ist bedroht.
(Wdh. kommende Nacht 3.50-4.35 Uhr)


Am 23.11.17 14:00 - 14:45 Uhr auf 
3sat: Abenteuer Amazonien (2/2)
Im zweiten Teil der Reportage reisen ARD-Korrespondent Thomas Aders und sein Team quer durch Brasilien, von der peruanischen Grenzstadt Tabatinga bis zur Mündung bei Belém. Zu Fuß, im Wasserflugzeug, im Kanu und auf einem Passagierschiff. Noch immer gibt es in dem gigantischen Amazonasbecken Indiostämme, die kaum Kontakt mit dem hatten, was man "Zivilisation" nennt. Die Männer des Stamms der Matis an der Grenze zu Peru jagen noch mit dem Blasrohr wie vor Urzeiten. Doch die Krankheiten der Weißen sind schon bis zu ihnen vorgedrungen: Die meisten Stammesmitglieder leiden unter Hepatitis, viele sind bereits gestorben. Die Vorstellung von einer schönen, heilen Welt ist längst verflossen.
(Wdh. kommende Nacht 4.35-5.20 Uhr)


Am 23.11.17 14:00 - 15:05 Uhr auf 
ServusTV: Könige der Lüfte - Wie Tiere den Himmel eroberten (2/2)
Nach der Erforschung der ersten fliegenden Insekten widmet sich der renommierte Naturforscher und - filmer David Attenborough nun dem Aufstieg von neuen, größeren Tieren: ausgestorbenen Reptilien, die mit ihren mit Haut bespannten Flügeln flogen, Dinosauriern, die Federn bildeten und die als Vorfahren der Vögel gelten, und segelnden Säugetieren, die ihr Leben auf den Bäumen hinter sich ließen, um als Fledermäuse die Nacht zu erobern. David Attenboroughs Reise führt zu neuen Funden von Dinosauriern in China. Erstaunliche Computeranimationen lassen Lebewesen, die vor über 200 Millionen Jahren von der Erde verschwunden sind, wieder auferstehen. Neue Kameratechniken zeigen die Geheimnisse des Fluges von Tieren.
(Wdh. morgen 7.10-8.05 Uhr)


Am 23.11.17 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Durch die Wildnis Amerikas (1/2)
Der Appalachian Trail ist einer der längsten Wanderwege der Welt. Er folgt dem Verlauf der Appalachen, einem zumeist wilden, unberührten Gebirgszug. Beginnend im US-Bundesstaat Georgia, führt er durch 14 Staaten nach Norden bis Maine. Üblicherweise startet man die über 3000 Kilometer lange Tour im Frühling im Südosten der USA und beendet sie - wenn man durchgehalten hat - im Herbst rechtzeitig zum Indian Summer im Nordosten. Calvin und Holly aus Florida sind entschlossen, ihn zu gehen. Wie sie machen sich jedes Jahr rund 2.000 Wanderinnen und Wanderer auf den beschwerlichen und entbehrungsreichen Weg. Im Herbst erklettern nur etwa 400 von ihnen tatsächlich das Ziel, den Mount Katahdin in Maine. Wie alle tragen Calvin und Holly ihr Zelt, Schlafsack und Proviant auf dem Rücken. Der erste Teil des Films zeigt, wie sich die beiden Wanderer auf den Weg machen. Schritt für Schritt entwickeln sich die beiden an viel Komfort gewöhnten Amerikaner zu zähen Campern.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 17.45-18.30 Uhr)


Am 23.11.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Ile-de-France, Grün im Großstadtdschungel
Um die Einwohner der städtischen Ballungsgebiete zu ernähren, sind ausgedehnte landwirtschaftliche Nutzflächen nötig. In der Region Ile-de-France, die zu einem Großteil mit dem Ballungsraum Paris identisch ist, haben sich selbst große Säugetiere wie Rehe, Füchse und Hasen an die Allgegenwart des Menschen gewöhnt. Die Pariser Parks sind winzige Naturenklaven, die wilden Tieren Zuflucht, Nahrung und geeignete Bedingungen zur Fortpflanzung bieten. Manche Tiere haben sich perfekt an die städtischen Lebensbedingungen angepasst, darunter die Krähe oder auch die Wander- oder Hausratte, die seit Jahrhunderten in der Nähe des Menschen lebt und sich so stark verbreitet hat, dass auf jeden Einwohner von Paris gleich mehrere Ratten kommen. Oder auch die Kröte, die, von Touristen und vergnügungssüchtigen Nachtschwärmern unbeachtet, nachts aus dem Gebüsch zum nächstgelegenen Gewässer wandert, um sich dort zu paaren. Zwischen Kopfsteinpflaster und Hauswänden sprießen im Rhythmus der Jahreszeiten vielfältige Blumenarten. Im Norden von Paris bietet der Parc de la Courneuve - mit 400 Hektar größter Park der Ile-de-France - verschiedenen Tierarten Schutz und Ruhe: Der Teich zieht Wasservögel an, darunter den Graureiher, aber auch Wildenten, Haubentaucher, Teichhühner, Blesshühner und Zwergtaucher. Der künstlich angelegte Park ist zum natürlichen Lebensraum von Arten geworden, die bereits aus dem Stadtbild verschwunden waren. So wimmelt es inzwischen wieder von Wildkaninchen, die hier genügend Gras zum Fressen und ausreichend Erde für ihre Kuhlen vorfinden.


Am 24.11.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Tiermythen - Die Kinder des rosa Delfins
Die Amazonasindianer glauben fest an die uralten Mythen und Märchen, die sich um den Boto, den rosa Flussdelfin ranken. Und nur wenn die Sagen, Mythen und Märchen überleben, hat auch der Bote der Wassergöttin, der Boto, eine Chance zu überleben. Der Flussdelfin ist für die Amazonasindianer ein heiliges Tier, der Bote der Wassergöttin. Die Indianer glauben fest an die uralten Mythen und Märchen, die sich um den Boto, den rosa Flussdelfin ranken: Dass ein ertrunkener Mensch zu einem Flussdelfin wird. Nach der Legende erscheint der Amazonasdelfin des Nachts als gut gekleideter attraktiver junger Mann, der Mädchen verführt und am nächsten Morgen wieder als Delfin im Fluss verschwindet. Der Boto in diesen Märchen ist aber auch ein Wächter über das natürliche Gleichgewicht. Wenn er zu nahe an ein Kanu kommt oder es sogar berührt, darf man hier nicht mehr fischen. Wie viele Flussdelfine es noch gibt, weiß niemand - sie leben in meist unzugänglichen Bereichen des Amazonas. Wo sie sich paaren, wie oft und wann, ist genauso unbekannt. Doch je öfter Francis, der Sohn eines Schamanen, den Delfinen bei seinen Reisen auf dem wasserreichsten Fluss der Erde begegnet, desto mehr interessiert er sich für dieses Tier, trifft Wissenschaftler und andere Menschen, die versuchen, die Geheimnisse des Botos zu ergründen und sein Verhalten zu verstehen. Denn Francis weiß: Der Mensch zerstört den Lebensraum des Botos und damit auch die Lebensgrundlage der Amazonasindianer. Der Boto hat nur eine Chance zu überleben, wenn die Welt der Sagen, Mythen und Märchen der Indianer überlebt.


Am 24.11.17 11:10 - 12:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Portugal
Portugal galt im 16. Jahrhundert als Nation der Seefahrer. Die Insel Madeira und das Azoren-Archipel wurden von Portugiesen entdeckt. Inmitten des Atlantischen Ozeans gehören diese Inseln weiterhin zu Portugal. Madeira verdankt seine Einzigartigkeit seinen Lorbeerwäldern. Die Landschaft der Azoren wurde von Vulkanen geformt. "Naturschützer im Einsatz" besucht die Menschen, die sich um den Erhalt dieser Inseln bemühen.
(Wdh. morgen 13.50-14.50 Uhr)


Am 24.11.17 14:10 - 14:55 Uhr auf 
3sat: Der geheimnisvolle Nebelparder
Der Nebelparder steht auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten, sein Bestand in Indien ist gefährdet. Zwei Nebelparder-Babys sollen im Dschungel von Indien ausgewildert werden. Der Fotograf Sandesh Kadur und der Tierarzt und Leiter des "Wildlife Trust of India", Bhaskar Choudhury, sind mit dabei, wenn die Parder Jagen lernen und in der Wildnis ausgesetzt werden. Das Unterfangen ist nicht einfach: Auf die Wildkatzen warten viele Bedrohungen.


Am 24.11.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Die größten Wasserfälle der Erde - Naturwunder Iguacu
Im Grenzland von Argentinien und Brasilien liegen sie wie ein Juwel eingebettet im undurchdringlichen Regenwald: die Wasserfälle von Iguaçu. Sie sind die größten der Erde, breiter als die Victoriafälle und höher als die berühmten Niagarafälle. Über eine Breite von rund 2.700 Metern stürzen die Wassermassen mit ohrenbetäubendem Lärm bis zu 80 Meter in die Tiefe. In atemberaubenden Bildern porträtiert Filmemacher Christian Baumeister die wohl schönsten Wasserfälle der Erde.


Am 24.11.17 16:55 - 17:20 Uhr auf 
arte: Wildkatzen - Bedrohte Jäger
Sie ist geheimnisvoll, sagenumwoben und so scheu, wie kaum ein anderes Tier: die Wildkatze. Nur wenige Menschen bekommen den hervorragenden Jäger jemals zu Gesicht. Fast unsichtbar streift er durch unsere Wälder - seit rund einer halben Million Jahren. Wildkatzen wurden lange so erbarmungslos gejagt, dass sie fast als ausgestorben galten. Heute brauchen sie unseren Schutz. Wie der gelingen kann? Auf der Suche nach Antworte begeben sich Gunnar und Caroline heute auf Spurensuche im Nationalpark Hainich in Thüringen - dort wollen sie der bedrohten Art ganz nah kommen. Mit Hightech-Methoden versuchen das auch Wissenschaftler des Forschungsinstituts Senckenberg. Ihr Ziel ist es, die seltenen Wildkatzen mit winzigen DNA-Spuren, wie einzelnen Haaren, zu identifizieren. Nur so lässt sich herausfinden, wo sich die Tiere in Deutschland tatsächlich aufhalten. Denn in viele Waldgebiete ist die Wildkatze bis heute nicht zurückgekehrt. Naturschützer versuchen sie dort wieder anzusiedeln - mit Hilfe von sogenannten "grünen Korridoren". Wie unterscheidet sich eine Wildkatze von unserer Hauskatze? Und kann man Wildkatzen zähmen? "Xenius" findet es heraus.


Am 24.11.17 17:50 - 18:35 Uhr auf 
arte: Ginkgo - Odyssee eines Wunderbaums
Der Ginkgo ist wahrscheinlich der älteste Baum der Erde. Schon Dinosaurier haben seine Blätter gefressen. Doch im Gegensatz zu den gefräßigen Riesen hat ihr grüner Zeitgenosse die Eiszeiten überlebt. Aufgrund seiner Widerstandskraft wird der Ginkgo bis heute bewundert und verehrt - in Japan als Tempelbaum, in China als Heilpflanze und fast überall als Friedenssymbol, nachdem er sich 1945 in Hiroshima sogar als resistent gegen atomare Strahlung erwies. Mehr an der Biologie des Baums interessiert, suchen die chinesischen Ginkgoforscher Professor Zhang und Professor Zheng auf einer Expedition durch den Süden Chinas nach Ur-Ginkgos, den direkten Nachkommen der Bäume, die die Eiszeit überlebt haben. Eigentlich galten diese Methusalems als ausgestorben. Ginkgos, die wir heute kennen, sind reine Kulturpflanzen. Und die Forscher werden tatsächlich fündig - eine wissenschaftliche Sensation. Sollte es ihnen gelingen, das vielfältige Erbgut der Wild-Ginkgos zu konservieren, könnten sie damit eines Tages mit einem Gencocktail genetisch geschwächte Verwandte wieder aufpäppeln. Denn Straßen- und Parkginkgos scheinen immer häufiger von Krankheiten befallen zu werden. Hat ihre gelobte Widerstandskraft vielleicht eine genetisch bestimmte Verfallszeit?


Am 24.11.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Die Provence, Reich der Sonne
Die von der Schauspielerin Senta Berger erzählte Reihe unternimmt in starken, poetischen Bildern eine Reise in zehn unterschiedliche Regionen Frankreichs. Die heutige Folge führt in die Provence, in den Süden Frankreichs. Hier bestimmt die Sonne das Leben. Vom Frühling bis in den Hochsommer zwingt sie Pflanzen und Tieren ständig steigende Temperaturen auf. Wie ist es Flora und Fauna gelungen, sich diesen Bedingungen anzupassen? Die Provence beherbergt erstaunlich exotisch anmutende Steppen. Hier bestimmt die Sonne das Leben. Im Maurenmassiv im Département Var weckt zu Beginn des Frühlings die Sonne die Griechische Landschildkröte. Diese Überlebende der Vorgeschichte ist die einzige in Frankreich beheimatete Landschildkröte. Die Bäume haben sich dem heißtrockenen Klima angepasst und ähneln afrikanischen Akazien. Die Wälder des Var grenzen an die letzte natürliche Steppe Frankreichs, die Crau-Ebene. In dieser einzigartigen, südlich der Alpillen gelegenen Steinsteppe leben außergewöhnliche Tiere.


Am 24.11.17 19:15 - 20:00 Uhr auf 
phoenix: Afrika zwischen Wilderei und Artenschutz
Afrika - kaum ein Kontinent wird so romantisch verklärt wie dieser, und das hat viel mit seinen wilden Tieren zu tun: Elefanten, Giraffen, Nashörner, Löwen, Leoparden. Die Liste atemberaubender und wunderschöner Tiere ist endlos, und noch immer leben viele von ihnen in freier Wildbahn. Seit Jahrzehnten aber reduzieren sich die Zahlen dramatisch. Elefanten etwa werden für ihre Stoßzähne gewildert, Nashörner für ihr Horn, das als Wundermedizin in Asien gilt. Der Kampf gegen die oftmals professionellen Syndikate, die hinter den Wilderern stehen, aber scheint aussichtlos: Korruption und mangelnde Strafverfolgung sind ein Grund dafür. Zudem verschärft der Mensch-Tier-Konflikt die Situation. Die Bevölkerung Afrikas wird sich in den kommenden Jahrzehnten dramatisch erhöhen. Immer mehr Lebensraum für Menschen bedeutet weniger Lebensraum für wilde Tiere. Wird es sie bald nur noch in den offiziellen Nationalparks geben, wenn überhaupt?Es gibt viele Lösungsansätze, welche aber funktionieren? Lassen sich Nashörner artgerecht auf Farmen halten und das Horn "ernten", um so illegalen Wilderern die Geschäftsgrundlage zu vermiesen? Hilft die Trophäenjagd, organisiert von Kommunen in Namibia, dem Erhalt des Elefantenbestandes? Wie kämpft der Krügernationalpark in Südafrika gegen die Wilderei? Schafft es die südafrikanische Shembe-Kirche ihre Mitglieder vom Tragen von Leoparden-Häuten abzuhalten, indem sie künstliche Felle anbietet? Sind Frauen die besseren Ranger?
(Wdh. morgen 10.45-11.30 Uhr)


Am 24.11.17 20:15 - 21:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Erholung und Abenteuer
Ein Baumhaus mit Seilrutsche: Pete Nelson und sein Team sollen in der Nähe von Seattle zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Denn Auftraggeber Scott ist ein echter Abenteuer-Freak. Der Adrenalinjunkie steht total auf Nervenkitzel. Seine Ehefrau Kim hat dagegen lieber festen Boden unter den Füßen und möchte mitten der Natur in aller Ruhe die schöne Aussicht genießen. Beiden Anforderungen muss ihr neues Freizeitdomizil gerecht werden. Und Pete hat auch schon einen Plan im Kopf, wie er das in die Tat umsetzt.


Am 25.11.17 06:00 - 06:05 Uhr auf 
SWR: Die Eiche
Sie gilt als Symbol für Standhaftigkeit, Stärke und Stolz: die Eiche. Und sie ist tatsächlich einer der stattlichsten Laubbäume. Der Film verrät, was die Eiche an Besonderheiten zu bieten hat - von der Wurzel bis zur Frucht.


Am 25.11.17 06:55 - 07:55 Uhr auf 
arte: Umwelthormone - Verlieren wir den Verstand?
Der durchschnittliche Rückgang des Intelligenzquotienten, die Zunahme von Autismus und Verhaltensstörungen - seit rund zwei Jahrzehnten werden besorgniserregende Trends in Bezug auf die menschliche Intelligenz und geistige Gesundheit beobachtet. Nachdem genetische Faktoren ausgeschlossen wurden, nehmen Wissenschaftler insbesondere die chemischen Moleküle unter die Lupe, denen der moderne Mensch permanent ausgesetzt ist. Dabei spielen vor allem die sogenannten endokrinen Disruptoren eine bedeutende Rolle: Im Laufe wissenschaftlicher Untersuchungen konnte bewiesen werden, dass sie eine verheerende toxische Wirkung auf das menschliche Gehirn ausüben und insbesondere für ungeborene Kinder während der Schwangerschaft gefährlich sind. Die sogenannten polychlorierten Biphenyle (PCB), die in Flammschutzmitteln und Pestiziden enthalten sind, ähneln den Hormonen der Schilddrüse und werden vom Körper mit diesen verwechselt. Dadurch wird die Entwicklung von Schilddrüse und Schilddrüsenhormonen beeinträchtigt, was wiederum die Entwicklung des Gehirns stören kann. Doch was bedeuten diese Erkenntnisse für die Zukunft? Werden die Menschen durch den ständigen Kontakt mit Umweltschadstoffen einen immer geringeren Intelligenzquotienten haben? Und welche gesundheitspolitischen Lösungsansätze gibt es für dieses Problem? Die Dokumentation baut auf Interviews mit Wissenschaftlern weltweit auf und rückt auf Basis fundierter Forschungsergebnisse ein besorgniserregendes Phänomen in das Blickfeld der Öffentlichkeit.


Am 25.11.17 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Abhängen mit den Flughunden
Mitten in Cairns, einer kleinen Stadt in Queensland in Australien, sieht Paula Hunderte von Flughunden, die gemütlich kopfüber an einem Baum direkt neben der Bücherei hängen. Das weckt natürlich Paulas Neugier. Warum machen Flughunde alles auf dem Kopf? Wie unsere einheimischen Fledermäuse gehören Flughunde zu den Fledertieren, nur dass sie keine Insekten fressen, sondern Früchte, Blütennektar und Pollen lieben. Nachts machen sie sich über die Plantagen von Obstbauern her und sind deswegen sind in Australien nicht gerade beliebt. Doch Paula fasziniert die ungewöhnliche Tierart. Damit sie nicht immer in die hohen Baumwipfel gucken muss, begibt sie sich in ein Flughund-Krankenhaus. Hier werden verletzte Tiere wieder aufgepäppelt, um sie später in die Freiheit zu entlassen. Als Krankenschwester versorgt Paula ein kleines Flughund-Baby, ein verletztes Auge eines Graukopfflughunds und die Flügel eines zappeligen schwarzen Flughunds. Am Ende ihrer Reise ist Paula klar, dass auf dem Kopf stehen eine Menge Vorteile hat.


Am 25.11.17 08:35 - 09:20 Uhr auf 
PRO7-MAXX: Treehouse Guys
Wer hat als Kind nicht von seinem eigenen Baumhaus geträumt? James "B'fer" Roth, Chris "Ka-V" Haake und ihre Kompagnons machen diesen Traum wahr. Aber nicht einfach nur mit ein paar windschiefen Holzbrettern und einer wackeligen Leiter. Die "Treehouse Guys" denken groß. Ihr Credo: kein Baum zu hoch, kein Projekt zu kompliziert. Das Team aus Konstrukteuren und Designern entwickelt für seine Kunden - und deren Bäume - individuelle Baumhaus-Lösungen.
(Weitere Folgen heute 9.20-10.10 Uhr und 10.10-11.00 Uhr)


Am 25.11.17 08:50 - 09:40 Uhr auf 
arte: Indiens Dschungelbuchklinik
Ein Brüllen erschallt im Wald, laut und kreischend, dann bricht ein junger Elefant durch die Büsche. Er gehört zu einer Herde verwaister Jungtiere, die in Indiens einzigem wissenschaftlich geführten Rehabilitationszentrum für Wildtiere auf ihre Auswilderung vorbereitet werden. Ein Tierarztehepaar kümmert sich hier um Tiere, die man sonst nur aus dem Dschungelbuch kennt. "360o Geo Reportage" begleitet die Tierretter bei ihren Einsätzen in der Wildnis und in den Dörfern am Fluss Brahmaputra.
(Wdh. übermorgen 7.15-8.00 Uhr)


Am 25.11.17 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Komm wieder heim, kleiner Geisterbär!
Porträt der seltenen Geisterbären im Nordwesten Kanadas Es gibt nur noch 300 bis 1.000 Geisterbären überhaupt. Sie sind so selten wie der Große Panda und leben nur im Nordwesten Kanadas in einer Welt aus Inseln und Fjorden. Jetzt wird diese seltene Art auch auf dem Festland gesichtet. Nun ist zum ersten Mal ein wenige Monate alter Geister- oder Kermodie-Bär verwaist und fast tot in der Nähe der Stadt Smithers gefunden worden. Angelika Langen, eine Deutsche, die einmalig in Kanada die Legitimation hat, seltene Tiere für die Auswilderung zu pflegen, hat den kleinen Bären in ihre Obhut genommen. Ein Team von "Welt der Tiere" ist dabei, als er wieder in die Freiheit entlassen wird.


Am 25.11.17 09:40 - 10:35 Uhr auf 
arte: Die Geier sind zurück
Anfang des 20. Jahrhunderts hatte der Mensch es geschafft, die Giganten der Lüfte fast vollständig auszurotten, nicht nur in Frankreich, sondern nahezu überall in Europa. Maßgeblich mitverantwortlich, dass sie in Frankreich wieder zahlreich anzutreffen sind, ist eine Handvoll passionierter Naturliebhaber und Vogelexperten. Schon Ende der 70er Jahre entwickelten sie Wiederansiedlungsprogramme, die heute noch erfolgreich praktiziert werden: Unter anderem im Vercors, wo in diesen Sommer zwei junge Bartgeier ausgewildert werden sollen. Pascal Orabi arbeitet für die französische Vogelschutzliga LPO, die "Ligue pour la protection des oiseaux" und koordiniert die Geierschutzprojekte in Frankreich. "360o Geo Reportage" entdeckt mit ihm traumhaft schöne Bergwelten Südfrankreichs und erlebt, was selten möglich ist - Gänsegeier, Mönchsgeier, Bartgeier und sogar den seltenen Schmutzgeier aus großer Nähe.


Am 25.11.17 10:00 - 10:45 Uhr auf 
ZDFneo: Vorstoß am Orinoco – Humboldts Entdeckungen in Südamerika
1799 reist Alexander von Humboldt gemeinsam mit Aimé Bonpland in den Regenwald Südamerikas. Er will beweisen, dass es eine Verbindung zwischen dem Orinoco und dem Amazonassystem gibt. Die Reise im Kanu ist abenteuerlich, strapaziös und voller Gefahren. Doch Humboldt und Bonpland kämpfen sich durch die grüne Hölle und sammeln biologische Erkenntnisse in einem Ausmaß, wie es noch nie einer Expedition gelungen war. Vor allem durch seine guten Beziehungen zu den Indios dringt der vermessungs- und detailwütige Humboldt in zahllose unbekannte Sphären vor. Bis die kleine Reisegruppe nahe einer abgelegenen Handelsmission vom Malariafieber aufgehalten wird. Alexander von Humboldt wird bis heute als der erste große Naturforscher verehrt. Weltweit sind Gebirge, Meeresströmungen, Tiere und ganze Regionen nach ihm benannt. Jüngst hat Daniel Kehlmanns Roman-Bestseller "Die Vermessung der Welt" das Humboldt-Fieber neu entfacht. Der reisende Gelehrte des 18. Jahrhunderts gilt als der erste wirkliche Ökologe, als der erste Naturforscher, der die systemischen Zusammenhänge auf der Erde erkannte. Humboldt-Experte Frank Holl befasst sich seit Jahren mit den schriftlichen Hinterlassenschaften und den Exponaten Humboldts. Vor dem heute heiß diskutierten Klimawandel, so Holl, warnte Humboldt bereits vor 200 Jahren.


Am 25.11.17 10:00 - 10:45 Uhr auf 
ZDFneo: Vorstoß am Orinoco – Humboldts Entdeckungen in Südamerika
1799 reist Alexander von Humboldt gemeinsam mit Aimé Bonpland in den Regenwald Südamerikas. Er will beweisen, dass es eine Verbindung zwischen dem Orinoco und dem Amazonassystem gibt. Die Reise im Kanu ist abenteuerlich, strapaziös und voller Gefahren. Doch Humboldt und Bonpland kämpfen sich durch die grüne Hölle und sammeln biologische Erkenntnisse in einem Ausmaß, wie es noch nie einer Expedition gelungen war. Vor allem durch seine guten Beziehungen zu den Indios dringt der vermessungs- und detailwütige Humboldt in zahllose unbekannte Sphären vor. Bis die kleine Reisegruppe nahe einer abgelegenen Handelsmission vom Malariafieber aufgehalten wird. Alexander von Humboldt wird bis heute als der erste große Naturforscher verehrt. Weltweit sind Gebirge, Meeresströmungen, Tiere und ganze Regionen nach ihm benannt. Jüngst hat Daniel Kehlmanns Roman-Bestseller "Die Vermessung der Welt" das Humboldt-Fieber neu entfacht. Der reisende Gelehrte des 18. Jahrhunderts gilt als der erste wirkliche Ökologe, als der erste Naturforscher, der die systemischen Zusammenhänge auf der Erde erkannte. Humboldt-Experte Frank Holl befasst sich seit Jahren mit den schriftlichen Hinterlassenschaften und den Exponaten Humboldts. Vor dem heute heiß diskutierten Klimawandel, so Holl, warnte Humboldt bereits vor 200 Jahren.


Am 25.11.17 10:45 - 11:25 Uhr auf 
3sat: Der Prater - Eine wilde Geschichte
Der Wiener Wurstelprater ist einer der ältesten Vergnügungsparks der Welt. Die Dokumentation zeigt das Wiener Stadtbiotop von seiner weniger bekannten Seite.In dem sechs Quadratkilometer großen Areal verbirgt sich ein erstaunlicher Artenreichtum. Wer vom weltberühmten Riesenrad aus über das weitläufige Grüngebiet blickt, kann vielleicht ermessen, wie viel Wildnis sich dort verbreitet hat.


Am 25.11.17 13:15 - 14:00 Uhr auf 
mdr: Kragenbären im Tigerwald
Kragenbären gibt es in Russland nur im äußersten Südosten des Landes. Aber ihr Bestand schrumpft. Jagd und Abholzung bedrohen die Bären und ihre Lebensräume in Sibirien. Als der Biologe Alex Sedow auch in seinem Pachtwald keine Kragenbären mehr findet, befürchtet er, dass sie abgewandert sind. Sowohl Futtermangel als auch ihr natürlicher Feind, der Amur-Tiger, könnten sie von hier vertrieben haben. Auf der Suche nach den geschickten Kletterern startet Sedow eine mühsame und auch gefährliche Expedition in die Taiga Ussuriens. Gleichzeitig muss er sich um die Zukunft eines verwaist aufgefundenen Jungtieres kümmern. In einer Auffangstation wird es mit Artgenossen aufgepäppelt und soll später in einem geeigneten Gebiet wieder ausgewildert werden. Aber bevor es soweit ist, muss Sedow überzeugt sein, dass die Bedingungen es auch wirklich erlauben. Akribisch untersucht der Forscher die Zedern- und Eichelernte, sucht Bärennester in den Wipfeln mächtiger Taiga-Bäume und in deren Stämmen die Baumhöhlen, die sich für Kragenbären eignen. In seinen Filmfallen findet Sedow sogar Beweise, dass sich andere Kragenbären wieder einfinden. Doch ein unerwarteter Zwischenfall gefährdet die Zukunft des Bärenjungen auf dramatische Weise.


Am 25.11.17 16:40 - 17:25 Uhr auf 
3sat: Wildes Deutschland - Die Uckermark
Wie auf einer Arche trifft man in der Uckermark auf besonders viele seltene Tier- und Pflanzenarten. Der Film porträtiert die wohl einsamste Region Deutschlands. Der Mensch ist auf dem Rückzug, nach 800 Jahren Besiedlungskultur verlässt er heute zunehmend die Region, zieht in die Städte und überlässt der Natur immer mehr Raum. Umso attraktiver ist die Uckermark für viele Tiere.Adler brüten in der Waldmark, Fischotter jagen in Flüssen nach Forellen und Neunaugen, Biber stauen Bäche zu Seen, Dachse, Marderhund und Füchse leben mit Hirschen und Rehen in der Feldmark. Vor allem aber ist die abwechslungsreiche, von der Eiszeit geprägte Landschaft die Kranichmetropole Europas. In naturbelassenen Wäldern rund ums Plagefenn, dem ältesten Naturschutzgebiet Deutschlands, finden die eindrucksvollen Vögel beste Bedingungen, um ihren Nachwuchs aufzuziehen. Die Dokumentation erzählt von einem ungewöhnlichen Landstrich, der vom Menschen seit Jahrhunderten stark beeinflusst und dennoch naturnah ist.


Am 25.11.17 18:00 - 18:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Faultiere leben langsam
Das Riesenfaultier aus den "Ice Age"- Filmen ist keine Erfindung der amerikanischen Komik-Industrie. "Welt der Tiere" stellt die heute noch lebenden Verwandten eines der seltsamsten Geschöpfe der Erde vor. Von Mittelamerika bis ins südliche Brasilien findet man in den Baumkronen der Regenwälder Faultiere. Es gibt Zwei- und Dreifingerfaultiere, je nachdem ob ihre Vorderarme in zwei oder drei großen Krallen enden. Die heutigen Arten sind deutlich kleiner als ihre Vorfahren. Fast das gesamte Leben der Faultiere findet mit dem Rücken nach unten, an einem Ast hängend, statt. Sie ernähren sich fast ausschließlich von Laub, nur die Zweifingerfaultiere fressen hin und wieder auch Früchte und Kleintiere.


Am 26.11.17 05:35 - 06:25 Uhr auf 
ServusTV: Im Reich der Pflanzen - Gelüftete Geheimnisse
Sir David Attenborough erforscht die außergewöhnlichsten Geheimnisse von Pflanzen. Insbesondere widmet er sich den Rätseln, die der Mensch nicht anhand seiner Sinneswahrnehmungen entschlüsseln kann. Der Naturforscher befasst sich mit der Bewegung von Pflanzen, aber auch mit fleischfressenden Pflanzen. Anhand von UV-Aufnahmen zeigt die Dokumentation die Pflanzenwelt, wie sie etwa von Bienen wahrgenommen wird. Pflanzen nutzen Duftstoffe als Kommunikationsmittel. Sir David Attenborough erklärt auch, wie diese Prozesse visuell darstellbar sind.


Am 26.11.17 06:10 - 06:55 Uhr auf 
ZDFneo: Kielings wilde Welt (3)
In Folge drei von „Kielings wilde Welt“ will Andreas Kieling in Afrika die äußerst seltenen Äthiopischen Wölfe filmen. Nur 400 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Addis Abeda erstreckt sich die größte zusammenhängende alpine Landschaft des ganzen afrikanischen Kontinents – die Balé Berge. Fast so groß wie das Saarland, gilt dieser Nationalpark als Hotspot für seltene Tierarten. Hier leben gerade einmal noch rund 500 Exemplare der Äthiopischen Wölfe. Andreas Kieling begleitet Wolfsspezialist Claudio Sillero-Zubiri vom „Schutzprojekt für Äthiopische Wölfe“. Der argentinische Biologe bekämpft seit vielen Jahren die Ansteckung der Wölfe mit Tollwut durch die Hütehunde der Bauern. In dem weitläufigen Gebiet keine einfache Aufgabe. Mitten in Deutschland, im Rothaargebirge, lebt seit kurzem eine wilde Herde Wisente. Tierfilmer Andreas Kieling ist dort mit Jörg Tillmann unterwegs. Der Biologe hat über zehn Jahre alles daran gesetzt, eine achtköpfige Herde in die Freiheit zu entlassen. Die Tiere stammen – wie alle weltweit lebenden 4500 Wisente – aus einer Erhaltungszucht und sind deshalb an Menschen gewöhnt. Bevor die Kolosse in die freie Wildbahn dürfen, müssen sie noch eine wichtige Prüfung über sich ergehen lassen. Beim Scheuversuch wird getestet, ob die schwergewichtigen Pflanzenfresser sich wie Wildtiere verhalten und „ordnungsgemäß“ vor dem Menschen flüchten.
(Wdh. übermorgen 4.40-5.25 Uhr)


Am 26.11.17 06:25 - 07:15 Uhr auf 
ServusTV: Im Reich der Pflanzen - Überleben
Extreme Umweltbedingungen halten die Ausbreitung von Pflanzen nicht auf. Der bekannte Naturfilmer Sir David Attenborough zeigt Pflanzen, die in Hitze und Kälte überleben oder etwa ohne Wasser auskommen. Die Königin der Nacht ist ein Kaktus, der nur einmal im Jahr aufblüht. Um der Hitze zu entgehen und die nachtaktiven Fledermäuse anzuziehen, die ihn bestäuben, blüht diese Kakteenart nur in der Dunkelheit der Nacht. Manche Pflanzen überleben in eisiger Kälte oder haben im Kampf gegen Feinde und Schädlinge Strategien entwickelt. Schließlich zeigt Sir David Attenborough, wie 2000 Jahre alte Pflanzensamen in einem Bunker aufbewahrt werden, um die Pflanzenvielfalt in der Zukunft zu wahren.


Am 26.11.17 13:30 - 14:30 Uhr auf 
3sat: Baumgeschichten
Bäume bieten uns Schutz, Wärme und Nahrung. Sie sind unentbehrlich: Ohne sie können wir nicht atmen, nicht leben. Der Film unternimmt eine poetische Reise in die faszinierende Welt der Bäume. Von Baden-Baden über den Schwarzwald, den Pfälzer Wald bis in die Eifel, stellt der Film Menschen vor, deren Lebensmittelpunkt die Bäume sind - aus beruflichen Gründen oder aus privater Leidenschaft. Der Film begleitet unter anderem Bernd Weigel, ehemaliger Gartenamtsleiter, Gartenarchitekt, Buchautor und Fotograf, bei der Entstehung seines neuen Fotobuchs.


Am 26.11.17 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Abholzer
Bei den Extrem-Holzfällern in den Alpen muss jeder Handgriff sitzen. Selbst kleinste Fehler haben in diesem Job fatale Folgen. Trotzdem erledigen die Männer ihre Aufgaben verlässlich und effizient. DMAX DOKU begleitet drei Teams in schwieriges Gelände: Die "Abholzer" aus Oberstdorf leisten mit ihrem vier Tonnen schweren Gebirgsharvester in Pfronten ganze Arbeit. Serafin Gstrein ist im Ötztal an steilen Abhängen unterwegs, und in der Verenaschlucht im Schweizer Kanton Solothurn kommt beim Abtransport der Stämme ein Helikopter zum Einsatz. Bei der lebensgefährlichen Arbeit der Voll-Profis ist absolute Konzentration gefragt.


Am 27.11.17 13:00 - 14:00 Uhr auf 
WDR: Wer rettet den Ameisenbär?
Mit seinem guten Geruchssinn spürt er Ameisen- und Termitennester auf und holt die Insekten mit seiner klebrigen Superzunge aus dem Bau: die Rede ist vom großen Ameisenbär. Die meisten Großen Ameisenbären leben in Brasilien. In vielen anderen südamerikanischen Ländern sind sie aber fast ausgestorben. Der Große Ameisenbär gehört inzwischen zu den bedrohten Tierarten. Die Kölnerin Lydia Möcklinghoff ist weltweit die einzige Biologin, die sich wissenschaftlich mit dieser Spezies beschäftigt. Seit über zehn Jahren ist sie regelmäßig in Brasilien und versucht die letzten Rätsel der geheimnisvollen Tiere zu ergründen.
(Wdh. morgen 14.15-15.15 Uhr im rbb)


Am 27.11.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Alaskas Bären - Ein Sommer unter Grizzlys
In Alaska haben Braun-, Schwarz- und Eisbären ihre Heimat. Der Ökologe und Naturschützer Chris Morgan reist 5.000 Kilometer durch den größten, nördlichsten und westlichsten Bundesstaat der Vereinigten Staaten, um sich ein unverfälschtes Bild von ihrem Leben machen zu können. In der nahezu unberührten Küstenlandschaft der Alaska-Halbinsel trifft er auf eine außergewöhnliche Gesellschaft von Grizzlys.


Am 27.11.17 17:15 - 18:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Verschlusssache Umwelt - Grüne Opposition in der DDR


Am 27.11.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Wildes Deutschland - Die Sächsische Schweiz
Tief eingeschnittene Flusstäler und wüstenhafte Felsplateaus - Deutschlands "Grand Canyon" ist die Sächsische Schweiz. Wind und Wasser, Hitze und Frost schufen über Jahrmillionen die einzigartige Landschaft des Elbsandsteingebirges. Seltene Tiere wie Gartenschläfer, Wanderfalken und Schwarzstörche haben sich an das Leben auf und zwischen den Sandsteinfelsen angepasst. Mit außergewöhnlichen Aufnahmen porträtiert dieser Film eines der größten deutschen Naturwunder.
(Wdh. übermorgen, 22.15-23.00 Uhr auf rbb)


Am 28.11.17 07:32 - 07:35 Uhr auf 
SWR: Frage trifft Antwort - Wie hören Insekten?
Grillen und Heuschrecken zirpen. Sie verständigen sich also mit Schall, dabei haben sie gar keine Ohren am Kopf. Was ist ihr Geheimnis?


Am 28.11.17 09:40 - 10:30 Uhr auf 
kabel1doku: Moderne Wunder - Holz
Jahrhunderte bevor die Menschheit die Vorteile von Plastik und Stahl nutzen konnte, war Holz das Material für alles. Auch heute ist Holz in unserem Alltag sehr präsent: Böden, Maschinen, Dekoration - ohne Holz ist das Leben nur halb so schön.


Am 28.11.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Wilder Iran - In den grünen Norden
Wüsten und große Seen, urige Laubwälder, sprudelnde Wasserfälle und schneebedeckte Berge - der Iran bietet überraschend spektakuläre Landschaften. Die abgelegenen Nationalparks des riesigen Landes beherbergen eine einzigartige Mischung von Tierarten aus Afrika, Asien und Europa, Bären neben Leoparden, Flamingos und Geiern. - Der Deutsch-Iraner Benny Rebel, international renommierter Tierfotograf und Umweltschützer, macht sich im zweiten Teil von "Wilder Iran" auf den Weg in den Norden des Landes.


Am 28.11.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Alaskas Bären - Zwischen Anchorage und Polarmeer
Braun-, Schwarz- und Eisbären, sie alle haben in Alaska ihre Heimat. Um sich ein unverfälschtes Bild von ihrem Leben machen zu können, reist der Ökologe und Naturschützer Chris Morgan 5.000 Kilometer durch den größten, nördlichsten und westlichsten Bundesstaat der Vereinigten Staaten. In Anchorage, eine der größten Städte Alaskas, ist die Grenze zwischen Wildnis und Zivilisation fließend. Wie selbstverständlich wandert eine Schwarzbärenfamilie vom Wald über den Golfplatz in die Gärten der Wohnviertel. In "ihrem" Revier macht es für die beiden Bärenkinder keinen Unterschied, ob sie auf einen Baum oder über einen Zaun klettern. Im riesigen, rund 240 Kilometer nördlich von Anchorage gelegenen Denali Nationalpark wirft der Winter seine Schatten voraus. Wölfe lauern den kleinen Arktischen Zieseln auf, die sich für die kalten Monate im Bau gerade ordentliche Fettpolster anfuttern. Auch die Toklat-Grizzlys haben jetzt nur noch eines im Sinn: Beeren. Anders als ihre Verwandten an der Küste müssen die Braunbären im Inneren Alaskas ohne üppige Lachsmahlzeiten aus den Flüssen auskommen.


Am 28.11.17 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Bärenstark - Lunas Weg in die "Freiheit"
Carsten Hertwig von der Tierschutzorganisation Vier Pfoten begibt sich mit einem Team auf den Weg nach Tirana, um Luna und andere Bären zu retten. Denn in Albanien leben noch mindestens 20 weitere Bären an Ketten oder in winzigen Käfigen, obwohl das verboten ist. Bären als Touristenattraktion. Das Filmteam begleitet den Bärenretter bei seinen Einsätzen und Luna auf dem Weg in die "Freiheit": in den Bärenwald Müritz in Mecklenburg-Vorpommern.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)


Am 28.11.17 19:05 - 20:00 Uhr auf 
n-tv: Invasion der Arten
Waschbär, Tigermücke oder Herkulesstaude: Sind Tier- und Pflanzenarten mit fremdem Ursprung Bereicherung oder Konkurrenz für unsere heimischen Arten? Die Doku geht der Frage nach, welche Probleme solch invasive Arten verursachen, wann sie gefährlich werden und wie man ihre Verbreitung eindämmen kann.


Am 28.11.17 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Der Pilz - Das größte Lebewesen der Welt
Wer hätte das gedacht? Ein Pilz - größer als alle anderen Lebewesen? Na klar! Denn der Pilz verbirgt ein dunkles Geheimnis. Thomas D wird es lüften, bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 29.11.17 07:10 - 07:55 Uhr auf 
arte: Philippinen - Rendezvous mit einem Adler
Eddie Juntilla macht sich auf der Philippineninsel Mindanao auf den Weg in den Regenwald. Dort trifft er sich seit 14 Jahren mit Kahayag, einem weiblichen Philippinenadler. Mit über zwei Meter Flügel-Spannweite gehört sie zu den eindrucksvollsten Vögeln der tropischen Regenwälder. Eddie Juntilla ist ihr Pfleger und gleichzeitig die einzige Person, die Kahayag in ihrer Nähe duldet. "360o Geo Reportage" erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen Partnerschaft zwischen Mensch und Adler.


Am 29.11.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Bärenkinder allein im Wald
Die jungen Bären Pasha und Masha sind gerade einmal sechs Monate alt. Sie haben ihre Mutter verloren und müssen allein in der Wildnis Weißrusslands überleben. Tierfilmer Rainer Bergomaz folgt den kleinen Bären über ein Jahr und beobachtet, wie sie sich auf eigene Faust durch die unberührten Landschaften Weißrusslands schlagen. Schon der Alltag bietet eine Vielzahl an Herausforderungen, wenn die Hilfe der Mutter fehlt. Bärenjunge müssen viel und lange Zeit lernen, meist bleiben sie zwei bis drei Jahre bei ihrer Mutter, bevor sie eigene Wege gehen. Pasha und Masha hingegen müssen sich alles selbst beibringen: Wo sie ausreichend Futter finden, welche Pflanzen essbar sind, wie man einen Bienenstock öffnet. Wichtiges Verhalten im Kampf ums Überleben, denn ausgewachsene Braunbären fressen rund zwölf Kilogramm Nahrung am Tag und bringen es so auf eine stattliche Größe von bis zu zwei Metern und ein Gewicht von rund 250 Kilogramm. Rainer Bergomaz folgt Pasha und Masha auf Schritt und Tritt, filmt ihre Erfolge und ihre kleinen Niederlagen.


Am 29.11.17 14:00 - 15:05 Uhr auf 
ServusTV: Singapur - Im Großstadtdschungel
David Attenborough geht dem Mysterium des Großstadtdschungels im Inselstaat Singapur nach: Ein üppiges, tropisches Paradies, aus dem eine Metropole hervorwuchs - Singapur gehört zu den am dichtest besiedelten Staaten der Erde - und doch verfügt die Insel auch über eine erstaunlich reiche Flora und Fauna. Wie passen sich diese an ihre sich ständig wandelnde Umwelt an? Und welche Maßnahmen trifft Singapur zum Erhalt der letzten Grünflächen? Der größte Teil der Inseloberflächen ist heute bereits verstädtert; nur ein Viertel des Gebietes ist noch unbebaut. 90 Prozent des Urwaldes mussten im Laufe der letzten Jahre landwirtschaftlichen Nutzflächen und der galoppierenden Verstädterung weichen. Der westliche Teil der Hauptinsel Pulau Ujong wurde jetzt bewusst unter Schutz gestellt: Zehn Prozent der Inselfläche wurden zum Naturschutzreservat erklärt - sogar zum Preis der Umsiedlung langjähriger Einwohner.
(Wdh. morgen 7.00-8.00 Uhr)


Am 29.11.17 16:45 - 17:15 Uhr auf 
arte: Artenspürhunde - Auf Mission für Mensch und Tier
Hunde sind nicht nur für Zoll- und Polizeibeamte wichtige Helfer. Auch bei Wissenschaftlern und Naturschützern machen sie Karriere. Mit entsprechendem Training können Hunde fast jedes Tier oder dessen Hinterlassenschaften auffinden. Igelspürhund Fine findet Igel noch im unzugänglichsten Versteck. Sie soll helfen, den Igelbestand zu ermitteln, um zu verhindern, was in England passierte, wo die Igelpopulation so gut wie unbemerkt fast verschwunden ist.
(Wdh. morgen 6.15-6.40 Uhr)


Am 29.11.17 22:45 - 00:15 Uhr auf 
BR: 10 Milliarden - Wie werden wir alle satt?
Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen anwachsen. Wo wird dann die Nahrung für alle herkommen? Wird es die industrialisierte Landwirtschaft schaffen, genug auf unsere Teller zu bekommen? Soll sich zukünftig jeder vegetarisch ernähren oder sind Insekten die neue Proteinquelle? Wie geht es mit der Massentierhaltung weiter oder kann Fleisch auch künstlich in Laboren hergestellt werden? Was wäre, wenn wir unsere eigene Nahrung jeweils selbst anbauen? Film-Regisseur, Bestseller-Autor und Food-Fighter Valentin Thurn sucht weltweit nach Antworten und Lösungen. Dabei erkundet er die wichtigsten Grundlagen der Lebensmittelproduktion. Er spricht mit Machern aus den gegnerischen Lagern der industriellen und der bäuerlichen Landwirtschaft, trifft Biobauern und Nahrungsmittelspekulanten, besucht Laborgärten und Fleischfabriken. Ohne Anklage, aber mit Gespür für Verantwortung geht Valentin Thurn der drängenden Frage nach, wie verhindert werden kann, dass die Menschheit durch die hemmungslose Ausbeutung der begrenzten natürlichen Ressourcen die Grundlage für ihre eigene Ernährung zerstört. Es kann verhindert werden. Wenn alle es wollen!


Am 30.11.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Achtung Kreuzottern!
Spektakuläre Einblicke in das verborgene Leben der Kreuzottern, der einzigen Giftschlange Bayerns, haben Markus Schmidbauer und Paul Hien in ihrem Film eingefangen. Sie ist die einzige Giftschlange Bayerns - die Kreuzotter. Durch ihre Kälteresistenz und die Fähigkeit, Wärme einzufangen, ist sie in der Lage, extreme Bereiche zu besiedeln. Als einzige Schlange kommt sie sogar nördlich des Polarkreises vor und besitzt das größte Verbreitungsgebiet aller Schlangenarten. Es reicht von Großbritannien bis an die russische Pazifikküste. Doch die Zerstörung ihres Lebensraums und die Verfolgung durch den Menschen haben dazu geführt, dass die Kreuzotter in den letzten Jahren in Bayern um über 70 Prozent zurückgegangen ist. Entlang der Voralpenflüsse war der Rückgang überdurchschnittlich hoch, in der Umgebung von München ist die Kreuzotter nahezu verschwunden. Wenn es so weitergeht, wird man in Bayern diese Viper nur noch in Büchern finden. Obwohl es kaum noch welche gibt, und die Wahrscheinlichkeit eines Zusammentreffens mit ihr äußerst gering ist, haben die meisten Menschen nach wie vor Angst vor dieser Giftschlange. Markus Schmidbauer und Paul Hien bieten in ihrem Film neue und spektakuläre Einblicke in das verborgene Leben der Kreuzotter.


Am 01.12.17 01:15 - 01:45 Uhr auf 
3sat: Al Gore - die Galionsfigur im Kampf gegen die Klimakatastrophe
Im Jahr 2000 wäre Al Gore beinahe der mächtigste Mann der Welt geworden. Nach seiner Niederlage gegen George W. Bush hat er sich aus der Politik verabschiedet, um 2006 mit seinem Film «Eine unbequeme Wahrheit» die Weltöffentlichkeit wachzurütteln und auf die Ursachen und Folgen der globalen Erwärmung aufmerksam zu machen. Seither ist vieles passiert. Erneuerbare Energien bekommen Aufwind, die Temperaturen steigen weiter. Und Gore reist nach wie vor um die Welt, um mit seinen Vorträgen die Politiker und die Bevölkerung zum Umdenken zu bewegen. Woher kommt sein unermüdliches Engagement für den Schutz der Umwelt? Wie geht er mit Rückschlägen um? Und warum glaubt er, die Flüchtlingskrise und die Demokratiekrise hängen mit der Klimakrise zusammen? Yves Bossart spricht mit dem Friedensnobelpreisträger anlässlich seines Besuchs am Zurich Film Festival.


Am 01.12.17 11:10 - 12:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Argentinien
Argentinien verfügt in seinen 22 Provinzen über eine außergewöhnliche Vielfalt von Ökosystemen. Die Misiones-Region liegt im Nordosten des Landes und ist berühmt für die Iguazú-Wasserfälle. Dort besucht die Dokumentation auch die letzten Überreste eines historischen Gartens. Im Puerto Peninsula National Park versuchen Wissenschaftler ein Tier zu schützen, das als nationales Denkmal gilt: Den Jaguar.
(Wdh. morgen 13.50-14.50 Uhr)


Am 01.12.17 13:50 - 14:40 Uhr auf 
3sat: Abenteurer der Lüfte - Asien und Australien
Unüberwindliche Gipfel, gigantische Schluchten und plötzliche Wetterwechsel machen das Himalaya-Massiv zu einer gewaltigen Herausforderung für jeden, der es zu durchqueren versucht - vor allem für Vögel. Und doch: In schwindelnden Höhen, auf fast 9.000 Metern über dem Meeresspiegel, überwinden jedes Jahr die mutigsten dieses Hindernis. Es sind Gänse und Kraniche auf dem Weg von ihren Brutplätzen im Norden zu ihren Winterquartieren im Süden. Den Luftraum über dem Kontinent bevölkern neben den Zugvögeln auch einheimische Arten. Raubvögel gleiten scheinbar mühelos auf dem Aufwind und überblicken das Treiben am Boden unter ihnen. Aus luftiger Höhe mit den Augen des Geiers betrachtet ist der Tiger nicht weniger gefährlich, aber vor allem ein Garant für Nahrung. Er erlegt die Beute, die Geier sind die Nutznießer. Weiter nach Japan: Hier erfreuen sich die Mandschuren-Kraniche ganz besonderer Beliebtheit, als traditionelles Symbol für das ewige Leben sind sie willkommen und werden in strengen Wintern sogar mit Nahrung versorgt. Der Balztanz dieser Kranichart ist der komplexeste der ganzen Gattung und ein einzigartiges Schauspiel.


Am 01.12.17 14:40 - 15:20 Uhr auf 
3sat: Abenteurer der Lüfte - Südamerika
Steile Felswände im unzugänglichen Hochland der Anden, tropische Hitze und dichter Urwald in den Niederungen des Amazonas. Südamerika ist ein Kontinent der Extreme. Gefiederte "Abenteurer der Lüfte" sind jedoch in all diesen Landschaften unterwegs.


Am 01.12.17 15:20 - 16:05 Uhr auf 
3sat: Abenteurer der Lüfte - Afrika
Wer die Welt von oben beobachten kann, hat im Überlebenskampf der Tierwelt klare Vorteile: Wenn Gnus und Zebras bei ihrer jährlichen legendären Wanderung die reißenden Flüsse der Serengeti, wo bereits hungrige Krokodile warten, überqueren müssen, sind die Geier schnell zur Stelle. Mit den Augen der großen Aasvögel betrachtet, verheißen die Szenen am Boden nämlich Aussicht auf Nahrung. Der dritte Teil der vierteiligen "Universum"-Dokumentation "Abenteurer der Lüfte" von John Downer zeigt die wilde Natur Afrikas aus einem neuen, spektakulären Blickwinkel.


Am 01.12.17 16:05 - 16:55 Uhr auf 
3sat: Abenteurer der Lüfte - Europa
Venedig mit seinen Palästen und Kanälen, die prunkvollen Loire-Schlösser in Frankreich, der Petersdom in Rom oder die Tower Bridge in London: Kulturdenkmäler, die Millionen Touristen anziehen. Doch wer hat sie aus der Perspektive der Vögel erlebt? Der vierte und letzte Teil der spektakulären "Universum"-Reihe "Abenteurer der Lüfte" von John Downer begleitet die gefiederten "Touristen" auf ihren Flugrouten über Europa.


Am 01.12.17 16:55 - 17:40 Uhr auf 
3sat: Tierische Genies (1/2)
Tierische Gehirne sind zu überraschenden Höchstleistungen in der Lage. Der Film zeigt anhand vieler Beispiele, dass die tierische Intelligenz scheinbar kaum Grenzen kennt. Brieftauben haben die Fähigkeit, ganze Landschaften gleichsam einzuscannen und später wiederzuerkennen, so waren sie im Zweiten Weltkrieg unverzichtbare Boten für militärische Nachrichten. Ihr außerordentliches Talent hat in manchen Fällen sogar Menschenleben gerettet. Papageien sind nicht nur in der Lage zu sprechen, sondern auch, Formen, Farben und Materialien zu bewerten und zu unterscheiden, und Schimpansen können nicht nur richtige Zahlenreihenfolgen erkennen, sondern sind auch exzellente Memory-Spieler. Das Erstaunliche: Die praktische Intelligenz von Tieren ist der menschlichen teilweise sogar überlegen, vor allem wenn es um den Gebrauch von Werkzeugen geht.
(Wdh. morgen 11.25-12.10 Uhr)


Am 01.12.17 17:40 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Tierische Genies (2/2)
Gefühle sind in der Tierwelt weiter verbreitet, als bisher angenommen – sogar „menschliche“ Regungen wie Liebe, Schuld und Mitgefühl. Der Film stellt „Soziale Superhirne“ vor. Der US-amerikanische „Pferdeflüsterer“ Monty Roberts wurde weltberühmt, als es ihm gelang, die Sprache der Pferde zu erlernen und so erstmals mit wilden Mustangs zu kommunizieren. Die überraschende Erkenntnis: Tiere sind wahre Kommunikationstalente. Präzise können sie vor Feinden und Gefahren warnen und so den Fortbestand ganzer Tierkolonien sichern. Wer überleben will, muss auch einschätzen können, was sein Gegenüber denkt und fühlt. So sind Affen nur in der Lage, Menschen zu bestehlen, weil sie wissen, wann sie unbeobachtet zur Tat schreiten können. Ganz anders die Eichelhäher: Sie verstecken ihre knappe Winternahrung demonstrativ vor den Augen ihrer Artgenossen, um sie dann in einem unbemerkten Moment wieder auszugraben und ganz woanders zu deponieren.
(Wdh. morgen 12.10-13.00 Uhr)


Am 01.12.17 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Bärenjagd in Rumänien - Der Kampf um die Abschussquote
József Benke ist Jäger in Rumänien. Nirgends in Europa gibt es so viele Bären wie hier – 6.500 sollen es sein. Doch seit einem Jahr darf kein Braunbär mehr gejagt werden. Die Umweltorganisationen feiern das als einen Sieg. Doch Benke ist entsetzt: Angriffe auf Menschen und Tiere würden noch weiter zunehmen. Wem soll man glauben?


Am 01.12.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Gwaii Haanas – Wilde Schönheit im Pazifik
Auf Haida Gwaii, einem Archipel vor der Westküste Kanadas, liegt der Nationalpark Gwaii Haanas. Viele seiner 138 Inseln und Inselchen sind bedeckt von dichtem Regenwald. Dort gedeihen Baumarten wie der Riesenlebensbaum, die Hemlocktanne und die Sitkafichte. Eine Vielzahl seltener und bedrohter Tierarten, wie die größte Unterart des amerikanischen Schwarzbären, der Weißkopfadler und der Gelbschopflund findet ihr Auskommen, und vor den Küsten tummeln sich Orcas und Buckelwale, Robben und Stellersche Seelöwen. Gwaii Haanas ist der erste Nationalpark der Welt, dessen gesamtes Gebiet von der Bergspitze bis zum Meeresboden unter Schutz gestellt wurde. Seine Existenz verdankt er den Ureinwohnern, den Haida, die auf den Inseln seit 14.000 Jahren sesshaft sind. In ihrer Sprache heißt Gwaii Haanas „Ort der Wunder“. Dieses Wunder war durch die Holzindustrie massiv bedroht, die im 20. Jahrhundert mit der großflächigen Abholzung des Regenwalds begann. Mitte der 1980er Jahre mochten die Haida der Zerstörung ihrer Umwelt nicht länger zusehen. Sie blockierten die Holzfällerwege und verhinderten so weiteren Kahlschlag. Ihr langer, friedlicher Protest führte dazu, dass der Süden des Archipels 1988 unter Schutz gestellt wurde. Dorthin darf man nur nach Voranmeldung bei der nationalen Forstbehörde Parks Canada. Die Anzahl der Besucher ist strikt limitiert. Gwaii Haanas ist nur mit dem Wasserflugzeug oder dem Boot erreichbar. Im Park liegt auf der kleinen Insel SGang Gwaay eine verlassene Siedlung der Haida. Das Gelände mit Hausruinen und Totempfählen ernannte die UNESCO 1981 zum Welterbe.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)


Am 01.12.17 20:15 - 21:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Wikinger-Baumhaus
In dieser Folge bauen Pete Nelsons Handwerker in Norwegen ein 17 Quadratmeter großes Baumhaus mit herrlicher Aussicht auf den größten See des Landes. Darin kann man schlafen, wohnen und relaxen. Um das Freizeitdomizil am Mjosa in sechs Metern Höhe sicher im Geäst zu verankern, geht das Team bei der Konstruktion neue Wege. Schwere Holzträger und über hundert Jahre alte Kiefern garantieren maximale Stabilität und Sicherheit. Eine geschmackvolle Einrichtung sorgt in der Baumkrone zudem für heimelige Wohlfühlatmosphäre.


Am 01.12.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Banff und die Rocky Mountains
Der Banff National Park liegt in den Rocky Mountains, der mächtigsten Bergkette Nordamerikas. Er ist geprägt von funkelnden Gletschern, donnernden Wasserfällen, tiefen Schluchten und Seen so blau, dass man es kaum glauben kann. Die Wasseroberflächen spiegeln die endlosen Tannenwälder und die in den Himmel ragenden, rauen Berggipfel. Über drei Vegetationszonen erstreckt sich der Nationalpark und bietet ganz verschiedene landschaftliche Facetten. Obwohl die Zeiten der Pioniere und Goldsucher längst vorbei sind, herrscht hier noch immer der Abenteurergeist vergangener Tage – erhalten durch die Gründungsgeschichte des ältesten Nationalparks Kanadas. Sie führt zurück zu den Bahnpionieren der Canadian Pacific Railway, die in den 1880er Jahren die wilde Bergwelt der Rockies durch den Bau der Eisenbahnlinie erschlossen und Kanadas Osten mit dem äußersten Westen verbanden. Seit seiner Gründung 1885 lebt der Banff National Park von der Anziehungskraft der Rocky Mountains und ihrer Tierwelt. Er ist der meistbesuchte und beliebteste Nationalpark Kanadas und gehört heute zum UNESCO-Welterbe. Doch die jährlich größer werdenden Besucherzahlen sind zu einer Bedrohung für den Bestand der reichhaltigen Flora und Fauna geworden. Der Bergphilosoph Ben Gadd, der Snowboarder und Abenteurer Andrew Harding, der Touristenführer Jeff Douglas und verschiedene Mitarbeiter der kanadischen Forstbehörde Parks Canada stellen den Banff National Park und seine einzigartige Schönheit vor und beleuchten die zunehmend schwieriger werdende Aufgabe, einen Ausgleich zwischen Mensch und Natur zu finden.
(Wdh. morgen 18.00-18.45 Uhr)


Am 01.12.17 21:45 - 22:30 Uhr auf 
phoenix: Riding Mountain – Insel der Wildnis
Die Provinz Manitoba liegt im Herzen Kanadas und besticht durch die schier endlose Weite ihrer Landschaft und die ausgeprägten Jahreszeiten. Der Süden wird oft als die weltgrößte Kornkammer bezeichnet. Dort bestimmen Agrarwirtschaft und Viehzucht das Bild, während sich im nahezu unbewohnten Norden riesige Tundraflächen mit Nadelwäldern abwechseln. Dazwischen liegt der Riding Mountain National Park, dessen ökologische Vielfalt weltweit einzigartig ist. Der Park liegt höher als der Rest Manitobas. In seinem Mikroklima wechseln sich Grasland, Laubwald und Nadelwald auf engstem Raum ab. Bei seiner Gründung wurde er als „Insel der Wildnis im Ozean aus Farmland“ bezeichnet. In diesem Park der Gegensätze kann es im Sommer zu 30 Grad Celsius heiß werden, während im Winter Temperaturen um minus 30 Grad keine Seltenheit sind. 239 Vogelarten und 60 verschiedene Säugetierarten bietet er eine Heimat. Hier leben Biber, Schwarzbären, Bisons, Elche und Wapitis, Kojoten, Wölfe, Stachelschweine, Luchse und Pumas. Seit 1986 gehört Riding Mountain zum Weltnetz der UNESCO Biosphärenreservate. So soll die Artenvielfalt bewahrt und das Zusammenleben zwischen Mensch und Natur gefördert werden. Ganz unterschiedliche Menschen wie Reade Tereck, Leiter einer speziellen Feuerwehrtruppe, der Botaniker Peter Tarleton und der Wildhüter Tim Sallows arbeiten daran, diese einzigartige Landschaft zu erhalten.
(Wdh. morgen 18.45-19.30 Uhr)


Am 02.12.17 05:00 - 05:45 Uhr auf 
phoenix: Expedition in die Südsee - Georg Forster
Er ist einer der größten deutschen Entdecker - sein Name ist fast unbekannt: Im Jahre 1772 erhält Georg Forster zufällig die Möglichkeit, James Cook auf einer Weltumseglung zu begleiten. Dabei wird Georg Forster über 400 unbekannte Pflanzen- und Tierarten entdecken. Als einer der ersten Ethnologen hinterlässt der junge Deutsche nicht nur zahlreiche Naturforschungen, sondern er zeichnet sich vor allem durch seine Persönlichkeit aus. Georg Forster ist ein ungewöhnlicher Zeitgenosse des 18. Jahrhunderts. Anders als die meisten glaubt er nicht an die naturgegebene Überlegenheit der weißen Europäer.


Am 02.12.17 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Auf den Spuren der Berggorillas
Tierreporterin Anna ist im afrikanischen Uganda unterwegs. Ihr Ziel: ein Besuch bei den Berggorillas, die größten lebenden Affen unseres Planeten. Mit dabei die Biologin Ingrid und Ranger David, der sich im tropischen Nebelwald bestens auskennt. Ausgewachsene Gorilla-Männchen, die Silberrücken, werden 200 Kilogramm schwer und sind viel stärker als die stärksten Menschen der Welt. Aggressive Rabauken sind die Menschenaffen nicht. Im Gegenteil: die Riesen überraschen durch ihr sanftes, fürsorgliches Wesen. Die meiste Zeit verbringen sie mit Blätter futtern und schlafen. Während die Jüngsten in den Bäumen herumtollen, lassen sich die Älteren nur selten aus der Ruhe bringen. Aber bei Gefahr kennen die Silberrücken keinen Spaß. Doch es gibt immer weniger der Berggorillas in Zentralafrika, ihrem einzigen natürlichen Lebensraum. Gerade einmal 900 Tiere leben noch in den Bergen. Durch Waldzerstörung und Brandrodung nimmt der Mensch seinen nahen Verwandten immer mehr Platz weg. Auch die Jagd durch Wilderer hält immer noch an, obwohl sie schon lange verboten ist. In Nationalparks sollen die Bestände der Primaten wieder größer werden.


Am 02.12.17 07:45 - 08:15 Uhr auf 
arte: Wildkatzen - Bedrohte Jäger
Sie ist geheimnisvoll, sagenumwoben und so scheu, wie kaum ein anderes Tier: die Wildkatze. Nur wenige Menschen bekommen den hervorragenden Jäger jemals zu Gesicht. Fast unsichtbar streift er durch unsere Wälder - seit rund einer halben Million Jahren. Wildkatzen wurden lange so erbarmungslos gejagt, dass sie fast als ausgestorben galten. Heute brauchen sie unseren Schutz. Wie der gelingen kann? Auf der Suche nach Antworte begeben sich Gunnar und Caroline heute auf Spurensuche im Nationalpark Hainich in Thüringen - dort wollen sie der bedrohten Art ganz nah kommen.


Am 02.12.17 09:00 - 09:55 Uhr auf 
PRO7-MAXX: Treehouse Guys
Wer hat als Kind nicht von seinem eigenen Baumhaus geträumt? James "B'fer" Roth, Chris "Ka-V" Haake und ihre Kompagnons machen diesen Traum wahr. Aber nicht einfach nur mit ein paar windschiefen Holzbrettern und einer wackeligen Leiter. Die "Treehouse Guys" denken groß. Ihr Credo: kein Baum zu hoch, kein Projekt zu kompliziert. Das Team aus Konstrukteuren und Designern entwickelt für seine Kunden - und deren Bäume - individuelle Baumhaus-Lösungen.


Am 02.12.17 09:30 - 10:00 Uhr auf 
phoenix: Auf leisen Pfoten - Die Rückkehr der Luchse
Zwar bietet der Pfälzerwald gute Revierbedingungen für Luchse. Ohnehin waren die großen Katzen einst in dieser Region heimisch. Ob die Wiederansiedlung klappt, ist allerdings fraglich, wie schlechte Erfahrungen mit einem Luchsprojekt in Bayern zeigen. Die ersten Luchse, die jetzt in das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands verbracht wurden, stammen aus der Slowakei. Es sind drei Waisenluchse, die in den Karpaten als Jungtiere aufgegriffen wurden. In den nächsten Jahren sollen weitere Tiere auch aus der Schweiz folgen.
(Wdh. morgen 19.30-20.00 Uhr)


Am 02.12.17 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Tarzan und die Affen von Siberut
Auf der abgelegenen indonesischen Insel Siberut haben vier der seltensten Affenarten bis heute überlebt. Das weiß auch Thomas Ziegler vom Primatenzentrum in Göttingen, der sich den bedrohten Arten von Siberut verschrieben hat. Es muss ein erfahrener Jäger sein, der sich hier lautlos durch den Urwald bewegt. Jede seiner Bewegungen verrät es. Im Umgang mit Giftpfeil und Bogen ist Tarzan ein Meister. Auch die aufmerksamsten Affen haben selbst in den höchsten Bäumen bei ihm kaum eine Chance. Doch dass Tarzan Affen jagt, das ist Vergangenheit. Auf der noch immer abgelegenen indonesischen Insel Siberut haben vier der seltensten Affenarten bis heute überlebt. Tarzan ist inzwischen der Chef der "Forest Guides" - der Führer, ohne die das bemerkenswerte Artenschutzprojekt auf Siberut nicht existieren könnte.


Am 02.12.17 10:25 - 10:40 Uhr auf 
arte: Mit offenen Karten - Das Amazonasbecken
Das Amazonasbecken, die grüne Lunge der Erde, umfasst sowohl den größten tropischen Regenwald wie auch das größte Flussgebiet der Welt. Es ist eine Region, die viele Begehrlichkeiten weckt: Landraub für die Landwirtschaft, Zugang zu großen Rohstoffvorkommen und Nutzung der Flüsse, um den wachsenden Energiebedarf zu decken. All das führt seit Mitte des 20. Jahrhunderts zu einer großflächigen Abholzung und der damit einhergehenden, irreparablen Zerstörung einer einzigartigen Biodiversität. Wie lassen sich im Amazonasbecken Umweltschutz und wirtschaftliche Entwicklung unter einen Hut bekommen?


Am 02.12.17 13:15 - 14:00 Uhr auf 
mdr: Die Hohe Tatra - Im Reich der Bären
Steil, wild, unzugänglich - eine Wildnis, wie es sie sonst kaum noch in Europa gibt - die Hohe Tatra. Ein Gebirge der Extreme, das sich als höchster Teil der Karpaten zwischen der Slowakei und Polen erstreckt. Heimat der größten Raubtiere, die andernorts längst ausgerottet wurden: Wolf und Luchs streichen durch die wilden Wälder. Und Bären. Viele Bären: Nirgendwo in Zentraleuropa leben so viele Braunbären so dicht beisammen wie hier in der Tatra. Wie ist das möglich? Über 900 Drehtage filmten Erik Baláz und sein Team die Tiere der Tatra und erzählen in authentischen Bildern ihre Geschichten.


Am 02.12.17 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Camping mit Stil
Luxusdomizile in den Bäumen! Baumhäuser müssen keine schiefen Hütten sein, in denen Kinder Verstecken spielen, im Gegenteil: Diese Doku-Serie zeigt, welche Meisterwerke im Blätterwald entstehen können. Spitzenarchitekt Pete Nelson reist mit seinem Team durch ganz Amerika und konstruiert in luftiger Höhe wahre Paläste - bestens ausgestattete Wohnräume im Wert von mehreren 100 000 US-Dollar. Egal, ob Badelandschaft mit Whirlpool oder Multimedia-Paradies: Pete und seine Spezialisten erfüllen den Menschen ihren Traum vom Baumhaus.


Am 02.12.17 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ARD: Streit am Peace River - Megastaudamm oder Megapleite?
Es ist das teuerste Investitionsprojekt in der Geschichte der kanadischen Provinz British Columbia - der gigantische Staudamm Site C. Ab 2025 soll er Wasser und Strom liefern. Am Ende würde das Projekt rund acht Milliarden Euro kosten, schon heute arbeiten 2000 Arbeiter auf der Megabaustelle. Doch wird der Staudamm jemals fertiggestellt? Sein Nutzen ist sehr umstritten, viele Ureinwohner würden ihre Heimat verlieren, ihr Land würde im Wasser verschwinden - sie könnten nicht mehr jagen, fischen, sich versammeln. Sie wollen Widerstand leisten. Doch mit der neuen Regierung in British Columbia steht das Projekt möglicherweise sowieso vor dem Aus. Sie glaubt vor allem, der Strom von Site C würde überhaupt nicht gebraucht, das Projekt sei eine gigantische Fehlinvestition. Über ein halbes Jahr hat das New Yorker ARD Team Betroffene begleitet. Ken und Arleen Boon, enteignete Farmer am Peace River, Clarence von den West Mobile First Nations, der um seine Jagd und Fischgründe fürchtet und Helder Martins, den Baggerführer, der seinen gut bezahlten Job behalten will. Die "Weltspiegel-Reportage" zeigt, wie sie feiern, leiden und kämpfen, wie sie bei den Anhörungen vor Ort für ihre Sache streiten und wie sie die mit Spannung erwartete Entscheidung der Regierung aufnehmen: Hop oder Top - oder nur ein Aufschub?


Am 02.12.17 17:00 - 17:30 Uhr auf 
sport1: Timbersports Team WM 2017.
Bei der STIHL Timbersports Weltmeisterschaft kämpfen die besten Sportholzfäller in Einzel- und Teamwettbewerben, um den wichtigsten internationalen Titel. Nach dem sechsten Rang bei der Heim-WM in Stuttgart 2016 will das deutsche Team in diesem Jahr nun gegen die Top-Nationen wie USA, Kanada oder Australien den Angriff auf das Podium starten. Für die Nationalmannschaft gehen dabei der amtierende Deutsche Meister Robert Ebner, Danny Mahr, Steffen Graf, Lars Seibert und Nils Müller an den Start.
Teil 2 direkt im Anschlkuss, von 17.30-18.00 Uhr)


Am 02.12.17 18:45 - 19:30 Uhr auf 
BR: Die Schwäbische Alb - Die Tricks des Eichelhähers
Einst erstreckte sich hier ein kalkreiches Jura-Meer, dessen Meeresboden im Laufe der Jahrmillionen zu einem Mittelgebirge angehoben wurde. Durch den Kalkboden, den Regen und Frost unaufhaltsam zersetzen, entstanden über die Jahrtausende viele verschiedene extreme Lebensräume: Deutschlands größte Quelltöpfe, urige Wasserfälle, geheimnisvolle Höhlensysteme, bizarr geformte Felsenlandschaften und Trockentäler. Unzählige Burgen, Schlösser und Ruinen wie Schloss Lichtenstein oder die Burg Hohenzollern thronen auf den Berghängen des Albtraufs, der nördlichen Kante der Schwäbischen Alb. Vor allem die atemberaubenden Blickwinkel, die mit Hubschraubern, Drohnen, Segelfliegern, Spezialoptiken, Zeitraffern und Superzeitlupen von Naturfilmer Klaus Weißmann und seinem Team eingefangen wurden, machen die Dokumentation "Die Schwäbische Alb" zu einem faszinierenden Naturerlebnis im Herzen Baden-Württembergs.


Am 02.12.17 20:15 - 21:45 Uhr auf 
hr: Magie der Moore - Nebelreich und bedrohtes Paradies
Überall in Europa gibt es Moore und dennoch weiß kaum jemand Genaueres darüber. Viele halten Moore für "schauerliche Orte" und die Realität scheint diesem Vorurteil - manchmal - Recht zu geben. Doch das Moor ist voller Wunder und Rätsel und viel mehr als eine lebendige Schatztruhe vor der Haustüre. Trotzdem ist lediglich noch ein Prozent der mitteleuropäischen Moore intakt. Nur diese Moore wachsen und bilden Torf. Immerhin werden viele abgetorfte Moore wieder vernässt, also "renaturiert". In fünf Jahren Drehzeit gelang eine Kollage teils schaurig düsterer, teils farbenfroher Bilder dieses einzigartigen Lebensraums.
(Wdh. kommende Nacht 4.55-6.25 Uhr)


Am 03.12.17 07:30 - 08:15 Uhr auf 
SWR: Barbara Unmüßig - Zivilgesellschaft weltweit in Gefahr
Weltweit gehen Regierungen immer häufiger gegen zivilgesellschaftliche Aktivisten vor. Die Maßnahmen reichen von einschränkenden Gesetzen und bürokratischen Auflagen über Diskreditierung und Zensur bis hin zu Hetzkampagnen oder Einschüchterung durch Geheimdienste oder Polizei. In mehr als 60 Ländern sind in den letzten Jahren Gesetze auf den Weg gebracht worden, die die Organisationsfreiheit in Frage stellen und darauf angelegt sind, heimische Organisationen von internationalen Netzwerken abzuschneiden und ihnen den ausländischen Geldhahn abzudrehen. Barbara Unmüßig beschreibt in diesem Vortrag, wie politische und ökonomische Eliten die Repression von Protest und unerwünschtem Engagement rechtfertigen, und wie zivilgesellschaftlichen Akteuren immer mehr die demokratische Teilhabe und die Verteidigung fundamentaler Rechte verwehrt wird. Barbara Unmüßig ist Mitbegründerin des Deutschen Instituts für Menschenrechte und Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung.


Am 03.12.17 12:05 - 12:50 Uhr auf 
ZDFneo: Klima macht Geschichte (1/2)
Das Leben auf der Erde ist ein Spielball des Klimas. Wissenschaftler haben die Meilensteine in der Menschheitsgeschichte im Spiegel weltumspannender Klimaentwicklungen untersucht und dabei erstaunliche Zusammenhänge entdeckt. Der „Terra X“-Zweiteiler „Klima macht Geschichte“ führt auf eine spannende Zeitreise von der Eiszeit bis ins 21. Jahrhundert. Teil 1 zeigt, wie das Klima das Schicksal der frühen Gesellschaften mitbestimmt – vom Neandertaler bis zum alten Rom.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 12.50-13.35 Uhr)


Am 03.12.17 19:30 - 20:15 Uhr auf 
ZDF: Planet der Wälder
Von den Polarkreisen bis zu den Tropen – ein Drittel der Landfläche unserer Erde ist von Wäldern bedeckt. Wälder sind Lebensraum für unzählige Arten. Bäume verwandeln Sonnenlicht in Biomasse und schenken uns dabei Atemluft, sie versorgen uns mit Trinkwasser und produzieren unsere Rohstoffe. Wie wichtig die Wälder wirklich sind, beginnen wir erst langsam zu verstehen. Wälder sind nicht nur Lieferanten von nachwachsenden Rohstoffen. Sie sind vor allem Lebensraum für unzählige Arten. Bäume nutzen das Licht der Sonne, um Biomasse aufzubauen durch Fotosynthese. Dabei entsteht Wasserstoff, den die Pflanzen weiter verwenden, und ein für uns wertvolles Abfallprodukt: Sauerstoff. Und noch etwas verdanken wir den Wäldern: Sie verdunsten Wasser und kühlen unser Klima damit um durchschnittlich fünf Grad Celsius ab. In dieser Folge von „Faszination Erde“ führt Dirk Steffens durch die seltsamen Trockenwälder der Wüste Gobi zu einem der letzten Urwälder Mitteleuropas bis hinauf zu den Wipfeln mächtiger Urwaldriesen des tropischen Dschungels.
(Wdh. kommende Nacht 2.35-3.20 Uhr)


Am 03.12.17 20:15 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Wildes Niedersachsen
Niedersachsen ist nicht nur das größte Bundesland in Norddeutschland, besonders groß sind hier auch die Artenvielfalt und die Natur. Kein anderer Teil Deutschlands vereint so viele unterschiedliche Landschaften und Naturschätze wie Niedersachsen, hat so viel Abwechslung zu bieten, vom Wattenmeer an der Nordseeküste, über die Wiesen und Moore bis hin zur Berglandschaft. Mit aufwendig produzierten Bildern porträtiert dieser Film in 90 eindrucksvollen Minuten die vielen unterschiedlichen Facetten des Bundeslandes.


Am 04.12.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Münchens grüne Lungen
München gilt als grüne Weltstadt mit Herz und dieser Ruf kommt nicht von ungefähr. Kulturelle Juwelen wie der Schlosspark Nymphenburg, der Englische Garten, einer der größten Stadtparks der Welt - noch vor dem Central Park in New York, der riesige Waldfriedhof oder die Fröttmaninger Heide im Norden, die an die Münchner Allianz-Arena angrenzt, stellen wichtige Lebensräume für viele, auch sehr selten gewordene Tiere und Pflanzen dar. Diese Gebiete sind Münchens grüne Lungen.


Am 04.12.17 12:15 - 12:50 Uhr auf 
arte: Bärenjagd in Rumänien - Der Kampf um die Abschussquote
József Benke ist Jäger in Rumänien. Nirgends in Europa gibt es so viele Bären wie hier – 6.500 sollen es sein. Doch seit einem Jahr darf kein Braunbär mehr gejagt werden. Die Umweltorganisationen feiern das als einen Sieg. Doch Benke ist entsetzt: Angriffe auf Menschen und Tiere würden noch weiter zunehmen. Wem soll man glauben?


Am 04.12.17 12:15 - 12:45 Uhr auf 
ZDFinfo: Die Lüge vom gerechten Artenschutz
Der Panda muss leben koste es, was es wolle. Um die Ikone des Artenschutzes zu retten, setzen Experten in China sogar auf künstliche Befruchtung. Dient der Aufwand der Natur oder dem Image? Auf welche Tiere sich Artenschutz fokussieren sollte, ist umstritten. Was macht den Wert einer Spezies aus? Pandas, Bienen, Ziegen oder Salamander sind nicht vergleichbar. Welche Natur wollen, welchen müssen wir schützen? Harald Lesch sucht nach der Antwort. Eine Welt ohne Bienen hätte schlimme Folgen. Mehr als ein Drittel der weltweiten Nahrungsmittelproduktion hängt von Bienen ab. Doch das Bienensterben greift um sich. Und viele andere Tiere sind in ihrem Bestand bedroht. Der Einfluss des Menschen auf die Natur ist unbestreitbar. Schon immer sind Tierarten im Laufe der Evolution ausgestorben, das ist nichts Ungewöhnliches. Aber die Aussterberate hat sich seit dem Einfluss des Menschen um das Tausendfache erhöht. Diesen Trend zu stoppen, ist gar nicht so einfach. Beispiel Galapagos. Die Inseln im Ostpazifik sind bekannt für ihre einzigartigen Tiere, wie zum Beispiel die Riesenschildkröten. Im 19. Jahrhundert haben Menschen Ziegen mit auf die Inseln genommen, die sich so schnell vermehrten, dass sie für die einheimischen Tiere zur Bedrohung wurden. Doch wie soll man 200 000 Ziegen wieder von den Inseln entfernen? Die Lösung der Naturschützer war krass, aber wirkungsvoll: ein Massenmord an den Ziegen. Naturschutz – und der Widerstand dagegen – hat viele Gesichter. Oft geht es dabei auch um wirtschaftliche Interessen. Bestes Beispiel sind die Ölfelder in Alberta. Sie machen Kanada zu einer der führenden Öl-Nationen. Um das Öl zu transportieren, sollte eine Pipeline durch den Lebensraum eines der seltensten Tiere der Welt führen: des Kermodebären. Dieser Bär hat ein weißes Fell, er ist aber kein Eisbär, sondern eine besondere Form eines Schwarzbären. Eine Story mit Happy End. Der kanadische Premierminister Justin Trudeau hat den Bau der Pipeline durch den Bärenwald inzwischen abgelehnt. Zu vehement waren die Proteste von Naturschützern. Aber: Wenn nicht hier, wo dann? Welche Lebensräume sind weniger wert? Eine neue Pipeline soll es nämlich dennoch geben. In dieser Folge von „Leschs Kosmos“ geht Harald Lesch Interessenskonflikten zwischen Natur und Mensch auf den Grund.


Am 04.12.17 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum (1/5) - Die Ewiglichen
Nördlich von Tokio, in Hokuto, eingeschmiegt in eine Hügellandschaft liegt der Tempel Jisso-ji, in dessen Garten ein Juwel der Natur steht: ein mehr als tausendjähriger Kirschbaum, der älteste des Landes. Jährlich pilgern Millionen Japaner hierher, um die Blüte des Baumriesen als Beweis für seine Unsterblichkeit zu bewundern. Die Blüte dauert im Durchschnitt nur eine Woche. Der Name des Kirschbaums Yamataka Jindai Sakura bedeutet, dass er seit der Epoche der Götter existiert; die Gläubigen sind überzeugt, dass in dem Baum eine Gottheit wohnt. Der Kirschbaum wurde am 12. Oktober 1922 zu einem der ersten Naturdenkmäler Japans ernannt. Am gegenüberliegenden Ufer des Pazifik, in der mexikanischen Provinz Oaxaca, steht in dem Dorf Santa María del Tule eine riesige Zypresse. Der "Baum von Tule" mit seinem Stammdurchmesser von 14 Metern gilt als dickster Baum und größtes Lebewesen der Erde. Einer lokalen Zapoteken-Legende nach wurde der Baum vor 1.400 Jahren von Pechocha, einem Priester des aztekischen Gottes Ehecatl, gepflanzt. Der Baum hat den Namen "Baum des Lebens" bekommen. Dem rund 1.500 Jahre alten Riesen wird alljährlich ein religiöses Fest zur Feier seiner Langlebigkeit gewidmet.


Am 04.12.17 20:15 - 21:05 Uhr auf 
3sat: Fischotter und andere Selfies
Naturfreunde machten sich mit automatischen Kameras im Auenwald daran, die Biber unbemerkt zu beobachten und ihre Entwicklung zu überwachen. Ein "NETZ NATUR" über ein besonderes Projekt. So filmten sich schließlich längst nicht nur Biber, sondern etwa 50 andere Tierarten selbst.


Am 04.12.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Die Wahrheit über ... Wölfe
Ist ein Wolf wirklich zähmbar? Was unterscheidet ihn heute vom Hund? Sven Oswald möchte herausfinden, was den Wolf so besonders macht. Bei einem Filmtiertrainer kann der Moderator zum ersten Mal hautnah Kontakt zu den eigentlich menschenscheuen Tieren aufnehmen. Reporterin Annika Klügel erforscht Spuren von Wölfen in der Lieberoser Heide. Wie kann das Zusammenleben von Menschen mit einem Wolfsrudel gelingen? Während Naturschützer begeistert sind, haben Bauern und Schäfer Probleme mit dem Raubtier in ihrer Nähe. Warum gilt der Wolf noch immer als Sinnbild des Bösen, obwohl er ein sehr soziales Tier ist?


Am 04.12.17 22:00 - 22:45 Uhr auf 
NDR: Unser Wald - Zoff im deutschen Forst
Er ist Sehnsuchtsort, Mythos und Identitätsstifter - der deutsche Wald. Gut ein Drittel der Bundesrepublik ist heute bewaldet - ungefähr die Hälfte davon in Staatshand, gehört also uns Bürgern. Die Forstwirtschaft ist gespalten: Einige sind überzeugt, dass die Natur sich am besten selbst reguliert. Die meisten privaten Waldbesitzer sind dagegen Verfechter eines Kulturwaldes, also eines kontinuierlich gepflegten Waldes. Die Dokumentation begleitet den Förster Knut Sturm und seine Widersacher ein Jahr lang durch den Wald. Wer hat die besseren Argumente: Der Liebhaber des Naturwalds oder die Verfechter einer aktiven Bewirtschaftung?


Am 05.12.17 09:20 - 10:05 Uhr auf 
arte: Ile-de-France, Grün im Großstadtdschungel
Um die Einwohner der städtischen Ballungsgebiete zu ernähren, sind ausgedehnte landwirtschaftliche Nutzflächen nötig. In der Region Ile-de-France, die zu einem Großteil mit dem Ballungsraum Paris identisch ist, haben sich selbst große Säugetiere wie Rehe, Füchse und Hasen an die Allgegenwart des Menschen gewöhnt. Die Pariser Parks sind winzige Naturenklaven, die wilden Tieren Zuflucht, Nahrung und geeignete Bedingungen zur Fortpflanzung bieten. Manche Tiere haben sich perfekt an die städtischen Lebensbedingungen angepasst, darunter die Krähe oder auch die Wander- oder Hausratte, die seit Jahrhunderten in der Nähe des Menschen lebt und sich so stark verbreitet hat, dass auf jeden Einwohner von Paris gleich mehrere Ratten kommen. Oder auch die Kröte, die, von Touristen und vergnügungssüchtigen Nachtschwärmern unbeachtet, nachts aus dem Gebüsch zum nächstgelegenen Gewässer wandert, um sich dort zu paaren. Zwischen Kopfsteinpflaster und Hauswänden sprießen im Rhythmus der Jahreszeiten vielfältige Blumenarten. Im Norden von Paris bietet der Parc de la Courneuve - mit 400 Hektar größter Park der Ile-de-France - verschiedenen Tierarten Schutz und Ruhe: Der Teich zieht Wasservögel an, darunter den Graureiher, aber auch Wildenten, Haubentaucher, Teichhühner, Blesshühner und Zwergtaucher. Der künstlich angelegte Park ist zum natürlichen Lebensraum von Arten geworden, die bereits aus dem Stadtbild verschwunden waren. So wimmelt es inzwischen wieder von Wildkaninchen, die hier genügend Gras zum Fressen und ausreichend Erde für ihre Kuhlen vorfinden.


Am 05.12.17 11:30 - 12:15 Uhr auf 
arte: Das Burgund, der Reichtum der Hecken
In den Hecken des Morvan-Massivs im Burgund tummeln sich Amseln und Meisen, die sich bevorzugt von Hagebutten ernähren, während die Rotkehlchen meist allein auf Nahrungssuche gehen. Zu den vertrauten Vorboten des Frühlings gehören die auf den Weiden äsenden Rehe. Durch die schnurgeraden Hecken, auf deren Zweigen sich die Meisen, Grasmücken und Stieglitze unweit von den weidenden Kühen zum ersten Frühjahrskonzert versammeln, schlängeln sich zahlreiche Bäche. Im Erdreich unter den üppigen Wiesen graben Wühlmäuse ihre Gänge. Ihre Fressfeinde sind Rotfüchse und Bussarde, die als gefürchtete Nagetier-Jäger für den Erhalt der Anbaukulturen sorgen. Die Frühlingssonne lockt Eidechsen und Ameisen an die Oberfläche. Von den Wiesen heben sich die Pflaumenbäume mit ihrer weißen Blütenpracht ab. Löwenzahn und andere Blumen ziehen mit auffälligen Farben und Düften Insekten an. Nach der Pflaumenblüte wenden sich die Insekten den blühenden Heckenrosen zu, müssen sich jedoch vor der im Laubwerk lauernden Krabbenspinne in Acht nehmen. Überall in den Hecken verbergen sich kleine Ökosysteme, bestehend aus Jäger und Beute.


Am 05.12.17 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Für Hirsch und Käfer - Wildbrücken über der A7
Wenn Autobahnen oder breite Wasserwege die natürlichen Wanderungen von Wildtieren versperren, droht Inzucht und letztlich das Aussterben einiger Arten. Die Politik hat reagiert und Gelder für Wildbrücken über die Autobahnen freigegeben. Björn Schulz von der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein plant, organisiert und bepflanzt diese Brücken. Nur - wie finden die Tiere den richtigen Weg? Björn Schulz lockt sie mit artgerechten "Zubringern" von hüben nach drüben.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)


Am 05.12.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum (2/5) - Die Altehrwürdigen
Die Araukarie wächst schon seit Millionen Jahren an den Ausläufern der chilenischen Anden. Die Dokumentation führt in den Nationalpark Villarrica nahe der kleinen Ortschaft Curarrehue. Ihren Spitznamen "Monkey Puzzle Tree" verdankt die Araukarie dem Kommentar eines Engländers um 1800, der meinte, diesen Baum mit seinen dolchartigen Blättern zu erklimmen, sei selbst für einen Affen eine kaum lösbare Aufgabe. Die Früchte des Baums, die Piñones, sind essbar. Die einheimischen Indiovölker, insbesondere der Mapuche-Stamm der Pehuenche, deren Bezeichnung sich vom Namen des Baumes herleitet, haben durch Ernte und Lagerung dieser Früchte als ihrem praktisch alleinigen Nahrungsmittel die rauen Winter in den Bergen überlebt. Im Senegal, südlich von Dakar, in einem kleinen Dorf namens Nianing, hat der Affenbrotbaum die Bewohner und ihre Kultur geprägt. Früher dienten die heiligen Bäume mit ihren kegelförmigen Stämmen dazu, die Griots, die traditionellen Geschichtenerzähler, in ihnen zu bestatten. Heute finden zahlreiche Tiere in dem kleinen Ökosystem des ausladenden Baumes Unterschlupf; die Dorfbewohner finden unter den schattigen Baobabs einen Ort der Geselligkeit. Die besondere Aura, die von den bis zu 600 Jahre alten Bäumen auszugehen scheint, hat sie bis heute vor der Rodung bewahrt. Die Chilenische Araukarie und der Afrikanische Affenbrotbaum spielen in den lokalen Traditionen seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle: Als Refugium für mystische Wesen oder Verkörperung von Geistern sind sie eng mit der animistischen Auffassung der Natur und dem Ahnenkult der indigenen Völker verbunden.


Am 05.12.17 23:05 - 23:30 Uhr auf 
kabel1doku: Kamerun - die Jagd auf Menschenaffen
Im zentralafrikanischen Kamerun essen die Menschen sogenanntes "bushmeat", also das Fleisch von Primaten wie Schimpansen oder Gorillas. Ärzte warnen vor dem Verzehr, denn die Tiere können Krankheiten wie HIV oder SARS auf den Menschen übertragen. Eine Frau aus England bekämpft den Fleischhandel und kümmert sich um verwaiste Affen in einem Tierheim.
(Wdh. übermorgen 4.05-4.25 Uhr)


Am 06.12.17 11:10 - 11:55 Uhr auf 
BR: Geheimnisvolles Venezuela
Die Tepuis, die Tafelberge Venezuelas, erheben sich wie mächtige Kathedralen aus dem feucht-heißen Dschungel. Ein Team des NDR reist über reißende Flüsse, auf staubigen Pisten und in engen Flugzeugen durch den Süden Venezuelas. 42 Tage lang sind die Expeditionsteilnehmer zu den spektakulären Tafelbergen im Hochland von Guayana unterwegs. Dabei begegnen sie zahlreichen ungewöhnlichen Menschen und müssen so manches Abenteuer bestehen.


Am 06.12.17 13:00 - 14:00 Uhr auf 
WDR: Freiheit für Flüsse - Naturschutz oder Klimaschutz?
Tiefe Schluchten, kristallklares Wasser - für viele Gewässerforscher sind Wildbäche Leidenschaft und Studienobjekt zugleich. Am Tagliamento in Norditalien betreibt das Berliner Leibniz-Institut für Gewässerökologie eine Forschungsstation, um herausfinden, welche Bedeutung unverbaute, frei fließende Flüsse wie der Tagliamento für das Ökosystem haben. Denn solche Flüsse gibt es kaum noch. Und im Zuge der Energiewende werden es wohl noch weniger: An vielen Gewässern in Europa sollen neue Wasserkraftwerke eingebaut werden. Ein Konflikt: Viele halten das für den richtigen Weg zum Klimaschutz. Andere warnen davor, für die Energieerzeugung den Umwelt- und Gewässerschutz zu opfern. Wissenschaftler und Ingenieure entwickeln daher Ansätze, um aus dem Dilemma zwischen Naturschutz und Klimaschutz heraus zu kommen. Sie setzen auf moderne Technik: Neue Wasserkraftwerke, die mehr Energie erzeugen und ökologischer sind. In "Planet Wissen" zeigen sie, wie solche Kraftwerke funktionieren.
(Wdh. morgen 14.15-15.15 Uhr in rbb)


Am 06.12.17 13:15 - 14:00 Uhr auf 
NDR: New Brunswick - Am Lachsfluss
Trucker Delton Curtis wagt sich mit seinem 25 Jahre alten Laster trotz Tiefschnee in die Wälder, um Holz zu holen. Micmac-Indianer Howard Augustin macht sich auf den alten Schneeschuhen seines Vaters auf den Weg in den Wald, er sucht Cranberries. Marylin und Basil Kryrvin wiederum leben im Wald: ohne Strom, in einer Siedlerhütte. Ein Jahr im Leben der Menschen von New Brunswick, inmitten atemberaubend schöner Natur, mit viel Trapper-Romantik, aber auch einigen Entbehrungen.


Am 06.12.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Karen in Action - Mitten im Regenwald
Was ist eigentlich der Regenwald? Um das zu erfahren, fliegt Karen nach Brasilien, genauer gesagt ins Amazonasgebiet rund um die Stadt Manaus. Dort trifft sie auf ihren Urwald-Guide Eije Pabst, der mit ihr nahezu unberührtes Gebiet durchqueren wird. Von Eije lernt sie, dass der Regenwald schon seit Millionen von Jahren existiert und hier einzigartige Tiere und Pflanzen leben. Aber bevor Eije und Karen ins Dickicht vordringen, muss Karen erst einmal ein Survival-Training absolvieren: Was tun bei Durst und Hunger? Wasser spendet eine Lianen-Art und zum Essen gibt´s - kaum zu glauben - eine dicke Made. Die schmeckt Karen allerdings nicht besonders gut. Der tropische Regenwald ist eines der größten Naturreservate der Welt, das aber durch Rodung und Abholzung immer kleiner wird. Jedes Jahr verschwinden etwa siebzehntausend Quadratkilometer Waldfläche - ein Gebiet so groß wie Thüringen. Umweltschützer fürchten, dass in 20 Jahren nicht mal mehr die Hälfte des Regenwaldes übrig ist. Von Regenwald-Experte Markus Radday lässt sich Karen die Gründe für die Brandrodungen erklären, und wie jeder von uns mit wenig Aufwand zum Schutz des Regenwalds beitragen kann. Große Konzerne lassen die Waldflächen vernichten, um dort Soja für Viehfutter anzubauen oder Weideflächen für Rinder zu gewinnen. Ergebnis: Tier- und Pflanzenarten sterben aus und der Klimawandel wird gefördert. Wie genau der Regenwald das Erd-Klima beeinflusst erfährt Karen von der Klimaforscherin Walburga Wilms-Grabe. In Experimenten zeigt sie, wie der Wasserkreislauf durch die Vernichtung des Waldes unterbrochen wird und Boden zunehmend austrocknet. Zurück im Regenwald besucht Karen den Stamm der Desana-Indianer. Diese Ureinwohner Brasiliens leben mitten im Wald und bewahren hier ihre Traditionen und Bräuche. Dazu gehört unter anderem auch das Jagen mit dem Blasrohr. Wie Karen im Selbstversuch merkt, ist das gar nicht so einfach.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 06.12.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum (3/5) - Die Freigebigen
Das Blatt des Zuckerahorns ist das Wappen von Kanada, und in Indien haben die Früchte des Dasheri-Mangobaums den Status einer Nationalfrucht. Beide Bäume werden von den Menschen wegen ihrer süßen Gaben geschätzt. In Ontario steht unweit der Niagara-Fälle in Pelham ein Zuckerahornbaum namens "Comfort". Er wurde nach der Familie benannt, die seit neun Generationen über ihn wacht. Er soll mit 500 Jahren der älteste Ahornbaum Kanadas sein. Im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh, in Kakori, schenkt der Dasheri-Mangobaum Früchte, die wegen ihres unvergleichlich aromatischen Geschmacks auf der ganzen Welt begehrt sind. Die Bewohner von Kakori nennen den Baum "Mother of Dasheri", weil sie glauben, dass aus ihm alle anderen Dasheri-Mangobäume hervorgegangen sind, er sei der Ursprung dieser Varietät. Ob mit Früchten oder Zuckersaft, beide Bäume schenken den Menschen Nahrung und werden dafür seit Generationen gehegt und gepflegt.


Am 06.12.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Die Hohe Tatra - Im Reich der Bären
Steil, wild, unzugänglich - eine Wildnis, wie es sie sonst kaum noch in Europa gibt - die Hohe Tatra. Ein Gebirge der Extreme, das sich als höchster Teil der Karpaten zwischen der Slowakei und Polen erstreckt. Heimat der größten Raubtiere, die andernorts längst ausgerottet wurden: Wolf und Luchs streichen durch die wilden Wälder. Und Bären. Viele Bären: Nirgendwo in Zentraleuropa leben so viele Braunbären so dicht beisammen wie hier in der Tatra. Wie ist das möglich? Über 900 Drehtage filmten Erik Baláz und sein Team die Tiere der Tatra und erzählen in authentischen Bildern ihre Geschichten.
(Wdh. morgen 14.15-15.00 Uhr)


Am 06.12.17 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Die Superkolonie - Waldameisen ganz groß
Das Schweizer Jura beherbergt eine der größten Ameisenkolonien der Welt. David Attenborough geht dem Rätsel der Superkolonie auf den Grund. Auf 1.500 Meter Meereshöhe sind über tausend Nester miteinander verbunden, bevölkert von mehr als einer Milliarde Ameisen, wie Experten schätzen. Das friedliche Zusammenleben von Waldameisen aus so vielen verschiedenen Bauen ist extrem ungewöhnlich - aber offenbar ein Erfolgsrezept, denn dieses Naturphänomen existiert hier schon seit langer Zeit.
(Wdh. morgen 9.05-10.10 Uhr)


Am 06.12.17 22:00 - 22:45 Uhr auf 
BR: Brandgefährlich - unsere Papierverschwendung
Die umweltbewussten Deutschen besetzen weltweit einen Spitzenplatz, wenn es um den Papierkonsum geht. Beim Pro-Kopf-Verbrauch stehen sie sogar an vierter Stelle, Tendenz steigend. Verpackungen, Büropapiere, Pappbecher - die Papierberge wachsen hierzulande ständig, trotz zunehmender Digitalisierung. Weil Papier aus einem nachwachsenden und problemlos verrottenden Rohstoff hergestellt wird, herrscht anders als beim Plastikmüll eher wenig Problembewusstsein dafür, welche globalen Folgen dieser Papierhunger für Wälder und Artenvielfalt hervorruft. Jeder fünfte Baum, der weltweit gefällt wird, geht mittlerweile in die Papierproduktion - mit Auswirkungen für Mensch und Natur nicht nur in Lateinamerika und Asien, sondern zum Beispiel auch im EU-Mitgliedsland Portugal. Die Bilder der verheerenden Waldbrände mit 64 Toten in Portugal im Sommer 2017 haben auch hierzulande aufgeschreckt. Die Ursache dahinter ist weniger bekannt: Der forcierte und mit EU-Mittel geförderte Eukalyptusanbau, Monokulturen, die den Rohstoff für die Papier-und Zelluloseproduktion liefern. Seit Jahren warnt der portugiesische Waldexperte und Umweltschützer Domingos Patacho, dass der flächendeckende und gesetzlich ungebremste Ausbau zur Katastrophe führen kann. Er begleitet das Kamera-Team ins Inferno erneut ausbrechender Waldbrände, spricht mit betroffenen Dorfbewohnern und dokumentiert die Brandverläufe.


Am 07.12.17 13:00 - 14:00 Uhr auf 
WDR: Papier - Wunderstoff oder reif für die Tonne?
Wir haben es täglich in der Hand: Papier - die Zeitung am Morgen, die Brötchentüte, die Unterlagen im Büro, Toiletten-Papier, die Bettlektüre. In Deutschland beträgt der Prokopfverbrauch pro Jahr rund 250 kg Papier - so viel wie in ganz Afrika und Südamerika zusammen. Doch Digitalisierung und Internet machen dem Werkstoff Konkurrenz. Brauchen wir in Zeiten von e-paper und virtueller Kommunikation überhaupt noch klassisches Papier? Dabei hat es fast wundersame Eigenschaften: Papier kann das Hundertfache seines Gewichtes tragen. Nur durch Knicken und Falten lässt sich die Stabilität um ein Vielfaches erhöhen - Papier kann so hart sein wie Stahl. Planet Wissen erforscht die Geheimnisse des Papiers und zeigt neben den ökologischen Problemen auch die Chancen, die in dem jahrtausendealten Material stecken: Als Werkstoff für Betten, Regale, Treppen oder für Instant-Häuser. Sogar ein funktionstüchtiges "Billig-Fahrrad" aus Zellulose ist bereits auf dem Markt. Könnte Papier der neue Wunderwerkstoff der Zukunft werden?
(Wdh. morgen 14.15-15.15 Uhr im rbb)


Am 07.12.17 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Ed Stafford in Bulgarien
15 000 Quadratkilometer Wildnis: Aus der Vogelperspektive im Hubschrauber erkennt Ed Stafford, dass er es in den folgenden zehn Tagen mit extrem schwierigem Terrain zu tun bekommt. Denn in den bulgarischen Rhodopen kann man ohne Kompass und Landkarten leicht die Orientierung verlieren. Zudem streifen in dem bewaldeten Gebirge hungrige Bären herum, die man im Dickicht schnell übersieht. Daher ist beim Überlebenskampf in der spektakulären Naturlandschaft absolute Vorsicht geboten. Findet Ed einen Weg zurück in die Zivilisation?


Am 07.12.17 16:45 - 17:10 Uhr auf 
arte: Verschwinden die Insekten?
Während uns Insekten im Alltag häufig als nervige Zeitgenossen begegnen, erfüllen sie gleichzeitig lebenswichtige Funktionen. Nicht nur für die Bestäubung unserer Pflanzen sind sie unverzichtbar, sondern sie sind auch die Nahrungsgrundlage für zahlreiche Tiere. Seit mehreren Jahren sprechen einige Forscher von einem Insektensterben. Doch verschwinden sie wirklich auf breiter Front und wenn ja, wie stark? Einzelne Untersuchungen zeigen erschreckende Ergebnisse. Welche Möglichkeiten gibt es, ein Insektensterben zu verhindern?


Am 07.12.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum (4/5) - Die Standhaften
In der Gegend von Stafford im nördlichen Kalifornien gibt es mit einer Höhe von 115 Metern die höchsten Bäume weltweit: Mammutbäume. Hier steht auch ein riesiger Mammutbaum namens Luna, den eine mutige junge Frau vor der Abholzung bewahrt hat: Julia Butterfly Hill harrte 738 Tage auf einer kleinen Plattform aus, um den Redwood-Baum vor der Abholzung zu bewahren. Der Baum wurde zur Symbolfigur für den Kampf gegen die Zerstörung eines jahrtausendealten Waldes. Auf der anderen Seite des Ozeans, einige hundert Kilometer von Tokio entfernt, hegt und pflegt in der kleinen Stadt Obuse der weltbekannte Bonsai-Meister Shinji Suzuki einen mehr als 500 Jahre alten Bonsai-Wacholderbaum. Dass der Baum so lange überlebte, macht ihn besonders faszinierend. Shinji Suzuki hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit den kunstvoll beschnittenen Miniaturbäumen die Harmonie und die Kraft der Natur zum Ausdruck zu bringen. Sie sind in Japan ein Symbol für Besonnenheit, Achtsamkeit und Frieden. Beide Bäume - der eine riesig, der andere im Vergleich winzig - machen deutlich, wie standhaft die Natur sein kann, wenn es ums Überleben geht - und wie wichtig es dennoch ist, sich aktiv für den Erhalt solch einzigartiger Pflanzen einzusetzen.


Am 08.12.17 04:15 - 04:45 Uhr auf 
ZDF: Die Baumfäller - Gefährlicher Einsatz im Wald
Deutschlands Wälder sind ein riesiger Arbeitsplatz für die Forstwirtschaft. Aber auch ein gefährlicher. Jedes Jahr gibt es in Deutschland bei Forstarbeiten mehr als 5000 Arbeitsunfälle. Die "ZDF.reportage" begleitet Holzfäller bei ihren Einsätzen im Wald. Der gekonnte Schlag mit der Axt reicht in dem Job schon lange nicht mehr. Schwere Maschinen sind im Einsatz, um in Sekundenschnelle große Bäume zu fällen und zu zersägen. Besonders effektiv ist der Harvester, ein sogenannter Holzvollernter. Spezialisten wie Erwin Erber steuern ihn sicher. Bis zu 20 Kubikmeter Holz fällt und verarbeitet er mit der Maschine pro Stunde, ein Waldarbeiter bräuchte dafür einen ganzen Tag. Doch ganz ohne menschliche Hilfe geht nichts. Immer an der Seite des Harvesters läuft ein Waldarbeiter. Mit Axt und Kettensäge schneidet er Bäume, die für die Hightech-Maschine ungeeignet sind. Martin Astner, ein äußerst erfahrener Waldarbeiter, entkam bei der Arbeit nur knapp dem Tod. Monatelang muss er gegen Schmerzen kämpfen und seinen Körper trainieren, um in den Beruf zurückzukehren. Aber ist er tatsächlich schon so weit?


Am 08.12.17 05:15 - 06:00 Uhr auf 
n-tv: Achtung, Wilderer - Kampf gegen Elfenbein-Jäger
Auf der Jagd nach Elfenbein werden jedes Jahr tausende Elefanten getötet. Hinter skrupellosen Wilderern stehen häufig die Warlords des Landes. Sie finanzieren durch den Mord an den Tieren und den Verkauf der kostbaren Stoßzähne ihre Kämpfe. In der Dokumentation ist Journalist Bryan Christy den Machenschaften der Anführer dicht auf der Spur und zeigt, wie er das Aussterben der Tiere stoppen möchte.


Am 08.12.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Wildes Albanien - Im Land der Adler
Zwei Steinadler-Küken haben sich gerade erst aus ihren Eiern gepellt. Vor ihrem Nest breiten sich die Albanischen Alpen aus, von den Einheimischen auch "Verwunschene Berge" genannt. Der ganz im Norden Albaniens liegende und von Gletschern geformte Gebirgszug ist reich an Wäldern und Wiesen, unzugänglich und deshalb von jeher dünn besiedelt - ein idealer Lebensraum für die Steinadler. Zusammen mit dem Tierfilmer Alexander Sommer begibt sich Cornelia Volk auf eine Entdeckungsreise durch "Shqipëria" - ein Land, das wohl getrost als der letzte weiße Fleck auf der Europakarte bezeichnet werden kann.


Am 08.12.17 10:55 - 12:15 Uhr auf 
arte: Umwelthormone - Verlieren wir den Verstand?
Der durchschnittliche Rückgang des Intelligenzquotienten, die Zunahme von Autismus und Verhaltensstörungen - seit rund zwei Jahrzehnten werden besorgniserregende Trends in Bezug auf die menschliche Intelligenz und geistige Gesundheit beobachtet. Nachdem genetische Faktoren ausgeschlossen wurden, nehmen Wissenschaftler insbesondere die chemischen Moleküle unter die Lupe, denen der moderne Mensch permanent ausgesetzt ist. Dabei spielen vor allem die sogenannten endokrinen Disruptoren eine bedeutende Rolle: Im Laufe wissenschaftlicher Untersuchungen konnte bewiesen werden, dass sie eine verheerende toxische Wirkung auf das menschliche Gehirn ausüben und insbesondere für ungeborene Kinder während der Schwangerschaft gefährlich sind. Die sogenannten polychlorierten Biphenyle (PCB), die in Flammschutzmitteln und Pestiziden enthalten sind, ähneln den Hormonen der Schilddrüse und werden vom Körper mit diesen verwechselt. Dadurch wird die Entwicklung von Schilddrüse und Schilddrüsenhormonen beeinträchtigt, was wiederum die Entwicklung des Gehirns stören kann. Doch was bedeuten diese Erkenntnisse für die Zukunft? Werden die Menschen durch den ständigen Kontakt mit Umweltschadstoffen einen immer geringeren Intelligenzquotienten haben? Und welche gesundheitspolitischen Lösungsansätze gibt es für dieses Problem? Die Dokumentation baut auf Interviews mit Wissenschaftlern weltweit auf und rückt auf Basis fundierter Forschungsergebnisse ein besorgniserregendes Phänomen in das Blickfeld der Öffentlichkeit.


Am 08.12.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Masuren
Masuren, das sind dunkle Wälder, klare Flüsse und tiefblaue Seen. Tiere, die in vielen Teilen Europas längst verschwunden sind, bevölkern diese Landschaft im Nordosten Polens. Der Film entdeckt in der wunderbaren Natur unter anderem Wisente, Elche und Fischotter. Doch er stellt auch jene Tierarten vor, für die sich die Lebensbedingungen selbst in Masuren immer weiter verschlechtern: die Birkhühner etwa oder die buntschillernden Blauracken.


Am 08.12.17 15:05 - 15:15 Uhr auf 
3sat: Der wilde Wald der Kaiserin
Der Lainzer Tiergarten ist das letzte Stück des urtümlichen Wienerwaldes am Rande von Wien. Seit Jahrzehnten ist das ehemalige Jagdrevier des Kaiserhauses ein beliebtes Ausflugsziel.Dank der einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft, der Vielfalt an Tieren und Pflanzen und der kulturhistorischen Hermesvilla der Kaiserin Sisi aus dem 19. Jahrhundert sind Erholung, Naturerlebnis und Bildung optimal verbunden.
(Wdh. morgen 10.00-10.25 Uhr)


Am 08.12.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum (5/5) - Die Segensreichen
Seit fast 200 Jahren bewacht eine Maulbeer-Feige in der geschichtsträchtigen Stadt Aksum im Norden Äthiopiens die wichtigste Pilgerstätte der äthiopisch-orthodoxen Christen. Der Baum, der als Gottheit gilt, steht unweit der alten Kapelle der Kirche der Heiligen Maria von Zion, in der sich die Bundeslade mit den zehn Geboten befinden soll. Während der religiösen Feierlichkeiten versammeln sich die Menschen am Fuße des Baums, um sich segnen zu lassen. Über 4.000 Kilometer weiter östlich verehren die Bewohner des kleinen nordindischen Dorfes Cholti Kheri einen einzigartigen Banyanbaum mit dem Beinamen "der Weise". Der Thimmamma Marrimanu breitet sich mit seinem weitverzweigten Luftwurzelsystem über knapp fünf Hektar Bodenfläche aus, weshalb er 1989 ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen wurde. Die Äste tragen Sprossen, die zur Erde hin wachsen, und von dort aus bilden sich Stämme, die wieder nach oben sprießen. Der Baum sieht aus wie eine riesige Skulptur und bildet mit seinen Verzweigungen um den Wirtsbaum herum schon fast einen Wald. Die beiden Bäume, beide aus der Familie der Maulbeergewächse, werden von den Menschen als heilig verehrt.


Am 08.12.17 20:15 - 21:15 Uhr auf 
NDR: Förster mit Leidenschaft
Sven Bielfeldt ist selbst ein bisschen verrückt, aber vor allem ist er verrückt nach Hunden. Der hauptamtliche Förster der Gutsverwaltung Sierhagen wohnt mit Frau und Tochter in einem Forsthaus mitten im Wald. Doch seine Deutsch-Drahthaar-Zucht Bandorfer Forst hat inzwischen international einen guten Ruf. Das klingt schon nach einem Vollzeitjob, ist aber nur sein Hobby. Denn hauptberuflich kümmert sich Sven Bielfeldt um Millionen Weihnachtsbäume, die auf den Plantagen des Gutes Sierhagen wachsen. Der Film porträtiert ihn.


Am 08.12.17 20:15 - 21:45 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Vogel-Baumhaus
Hunde, Lamas und Alpakas: Nancy Smith und Nancy Turner haben die eigene Firma im Westen Wisconsins gegen eine 40 Hektar große Farm eingetauscht. Dort wollen die Ladys Tiere füttern und ihren Ruhestand genießen - am liebsten mitten in der Natur. Deshalb konstruieren Pete Nelson und sein Team für die Damen auf dem Grundstück ein Vogel-Baumhaus. Eine Weinbar, ein kleines Büro, ein Atelier und eine Veranda mit Fliegengittern: Der perfekte Platz für das Freizeitdomizil ist im Geäst von Solitäreichen schnell gefunden.


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