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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 18.09.17 13:15 - 14:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis
Luxusdomizile in den Bäumen! Baumhäuser müssen keine schiefen Hütten sein, in denen Kinder Verstecken spielen, im Gegenteil: Diese Doku-Serie zeigt, welche Meisterwerke im Blätterwald entstehen können. Spitzenarchitekt Pete Nelson reist mit seinem Team durch ganz Amerika und konstruiert in luftiger Höhe wahre Paläste -bestens ausgestattete Wohnräume im Wert von mehreren 100 000 US-Dollar. Egal, ob Badelandschaft mit Whirlpool oder Multimedia-Paradies: Pete und seine Spezialisten erfüllen den Menschen ihren Traum vom Baumhaus.
(Weitere Folgen Dienstag bis Freitag sowie nächste Woche Montag bis Freitag um dieselbe Zeit)


Am 18.09.17 14:00 - 15:00 Uhr auf 
ServusTV: Kinabatangan - Der Garten Eden Borneos
Das Naturschutzgebiet Kinabatangan wird als Geschenk der Erde bezeichnet. Hier finden sich die letzten Reste eines der ältesten Wälder der Erde, entstanden vor 130 Millionen Jahren. Das Gebiet liegt nordöstlich der Insel Borneo, im Staat Sabah im östlichen Malaysia. In Kinabatangan verursacht die Abfolge von Monsun und Trockenperioden extreme Lebensbedingungen für die Bewohner. Der mächtige Kreislauf des Wassers prägt Flora und Fauna. Im Laufe von Jahrtausenden haben der mächtige Monsun, die Kraft der Gezeiten und die Stärke des Flusses eine Vielzahl an Lebensräumen für eine einzigartige, ständig wachsende Tierwelt geschaffen.
(Wdh. morgen 7.15-8.15 Uhr)


Am 18.09.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Skandinavien - Finnland
Im Osten Skandinaviens erstreckt sich ein Mosaik aus Wasser und Wald: Finnland. Gerade einmal fünf Millionen Menschen leben dort auf einer Fläche, die so groß wie Deutschland ist. In den Wäldern nahe der russischen Grenze gibt es bis heute Tiere, die aus besiedelten Gebieten längst vertrieben wurden: Braunbären und Wölfe streifen durch die Sümpfe, die seltenen Gleithörnchen bewohnen alte Höhlen der Spechte. Die Finnen verehrten bis ins 18. Jahrhundert den Bären als Gottheit. Noch immer ist er ein Nationalsymbol. Die einmaligen Filmaufnahmen zeigen die pelzigen Allesfresser bei der Paarung, Aufzucht ihrer Jungen und wie sie Seerosen ernten. Wo sich Bären wohlfühlen, können auch Wölfe leben. Im Rudel trauen sie sich, einen Braunbären um seine Beute zu bringen. Es hat Seltenheitswert, dass man eine ganze Wolfsfamilie in der finnischen Wildnis filmen kann. Es gibt dort nur 150 Exemplare. Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg sind solche Bilder gelungen, ebenso auch erste Aufnahmen eines wilden Luchses in Finnland.


Am 18.09.17 15:00 - 15:55 Uhr auf 
ServusTV: Im Bann der Jahreszeiten - Altweibersommer
Der „Altweibersommer” bringt tagsüber noch sommerliche Temperaturen, nachts kann es allerdings schon kalt werden. Während auf der Ems die Aalsaison beginnt, hat Astronom Rémi Cabanac bei klaren Nächten in den Pyrenäen beste Bedingungen. Im Harz führt Biologe Andreas Marten eine Spinnenzählung durch und im Thüringer Wald erklimmt Maik Oertel die Baumwipfel, um Zapfen zu sammeln. Die Reihe „Im Bann der Jahreszeiten“ entdeckt die vielfältige Schönheit Europas. Sie präsentiert jahreszeitliche Naturphänomene in beeindruckenden Bildern und erklärt, wie sie entstehen. Gleichzeitig zeigt die Reihe, wie gefährdet dieser Rhythmus ist und wie Menschen, Tiere, Pflanzen auf den Wandel reagieren.
(Wdh. heute 19.15-20.10 Uhr)


Am 18.09.17 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem
Maine, der wilde und weitgehend unberührte "Pine Tree State" ("Kiefernstaat") im äußersten Nordosten der USA, ist die Heimat einer außergewöhnlichen Familie: Die Pelletiers leben und arbeiten hier seit über 50 Jahren in den abgeschiedenen Wäldern unweit der kanadischen Grenze. Mit schwerem Gerät und viel Herzblut ackern sich die sieben Pelletier-Brüder gemeinsam mit ihren Söhnen durch die Höhen und Tiefen des Holzgeschäfts. Sie bauen Straßen durch die Wildnis, bleiben mit ihren riesigen Trucks im Morast stecken und sägen die dicksten Stämme aus dem Wald. Doch egal, wie groß der Zeitdruck ist, oder wie niedrig die Temperaturen sind: Ihre gute Laune bleibt trotz widriger Umständen nie auf der Strecke. Harte Arbeit, kernige Typen und ein großes Abenteuer: In der Doku-Serie "Holzfäller extrem" begleitet DMAX den Pelletier-Clan beim täglichen Kampf gegen die Naturgewalten und zeigt, was es bedeutet, den traditionsreichen Familienbetrieb am Laufen zu halten.
(Weitere Folgen Dienstag bis Freitag sowie nächste Woche Montag bis Freitag um dieselbe Zeit)


Am 19.09.17 06:40 - 07:10 Uhr auf 
arte: So gesund ist unser Wald
Frische Luft, Vogelgezwitscher, Stille - der Wald dient vielen als Ort der Entspannung. Anscheinend hat der Mensch schon immer gespürt, dass der Wald ihm guttut. Und dieses Gefühl ist inzwischen sogar wissenschaftlich belegt. Mediziner und Psychologen sagen: Der Wald hat eine heilende Wirkung. Was wir im Gegenzug für einen gesunden Wald tun können, erfahren die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard im Leipziger Auwald. Dafür müssen sie hoch hinaus: Zusammen mit Baumkletterer David Handrik klettern sie in die Krone eines 30 Meter hohen Baumes, um ihn von abgestorbenen Ästen zu befreien. Schaffen die "Xenius"-Moderatoren den wackligen und anstrengenden Aufstieg? Fest steht: Wälder sind nicht so hilflos und still, wie sie aussehen. Laut Förster und Bestsellerautor Peter Wohlleben können Bäume mit Hilfe bestimmter Botenstoffe, den sogenannten Terpenen, miteinander kommunizieren, um sich gegenseitig vor Angreifern zu warnen. Und genau diese Stoffe sollen auch uns Menschen zur Abwehr von Krankheiten dienen, ja sogar Krebs vorbeugen. Das haben Wissenschaftler in Tokio herausgefunden. Gibt es den Wald bald auf Rezept?


Am 19.09.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Madagaskar - In den Wäldern der Lemuren
Madagaskar ist - obwohl ein Teil Afrikas - doch Lebensraum einer völlig andersartigen Tier- und Pflanzenwelt. Auf der viertgrößten Insel der Erde haben die Tiere, isoliert vom Rest der Welt, überleben können und sich ungestört weiterentwickelt. Die beiden Tierfilmer Dirk Blumenberg und Telse Meyer machen sich auf den Weg durch den wenig bekannten Südwesten der Insel. Uralte Dornenwälder sind ihr Ziel. Hier leben die nach römischen Totengeistern benannten Lemuren, Halbaffen, die es nur auf Madagaskar gibt. Doch nicht nur seltene Lemuren bewohnen die Trockenwälder der Insel. Die beiden Filmer stoßen auf dreiäugige Leguane, regenbogenfarbene Chamäleons und Eier fressende Schlangen. Längst ist auch der Mensch in das exotische Paradies eingedrungen. Noch vor zwanzig Jahren konnte man sich nur mit Kompass in die Dornenwälder wagen. Heute durchschneiden gut ausgebaute Pisten die verbliebenen Waldreste. Die Trockenwälder gehören zu den bedrohtesten Lebensräumen Madagaskars. Der Grund: Die Bevölkerung wächst rapide. Um den Brennstoffbedarf zu decken, werden für die Herstellung von Holzkohle ganze Wälder gerodet. Doch die Tierfilmer finden auch hoffnungsvolle Zeichen, denn allmählich setzt sich auch auf Madagaskar der Gedanke durch, die wenigen verbliebenen Naturoasen zu schützen.


Am 19.09.17 14:00 - 14:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Luchsmord - Tatort-Kommissar Andreas Hoppe ermittelt
Zwei grausam getötete Luchse werden im Bayerischen Wald gefunden. Luchse sind extrem seltene Tiere und genießen den höchsten Schutzstatus in Deutschland. Sie zu töten, ist deshalb ein schwerwiegendes Verbrechen. Die Täter scheinen bekannt, doch bis heute konnten sie nicht überführt werden. Ein Naturkrimi, der bittere Realität ist und Naturschützer und Tatortkommissar Andreas Hoppe in den Bayerischen Wald führt. Dort versucht er mithilfe von Jägern und Naturschützern zu rekonstruieren, was passiert ist. Ein verdeckt ermittelnder Artenschutzfahnder gibt den entscheidenden Hinweis: Plötzlich führt die Spur zur Pelzmafia. Aber auch Jägerschaft und ermittelnde Behörden geraten in die Kritik. In dieser Dokumentation werden Schülerinnen und Schüler als „Detektive“ angesprochen und erhalten so einen neuen, anderen Zugang zu den Themen Artenschutz, Ökologie, Jagd und ethischer Umgang mit Tieren.
(Wdh. morgen 6.30-6.45 Uhr)


Am 19.09.17 14:00 - 15:00 Uhr auf 
ServusTV: Die Tränen des Himalaya
Der Nationalpark Kaziranga gehört zu den feuchtesten Regionen der Erde. Der Park liegt im Bundesstaat Assam in Nordost-Indien am Brahmaputra. Er gilt als UNESCO Weltnaturerbe. In diesem Gebiet teilt der Wasserkreislauf den Rhythmus des Lebens in drei in etwa gleichlange Takte: Überschwemmungen während des Monsuns, Hitzeperioden während der Trockenzeit, und dazwischen eine Atempause, die man Winter nennt. Das Leben in diesen Feuchtgebieten ist eine ständige Herausforderung. Der gewaltige Wasserkreislauf prägt Flora und Fauna – und den Menschen. In Indien kämpfen die Bewohner des Kaziranga-Nationalparks an gegen verheerende Überschwemmungen und entsetzliche Dürreperioden.
(Wdh. morgen 7.15-8.15 Uhr)


Am 19.09.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Kolibris - die Meisterflieger
Mitten im ecuadorianischen Nebelwald in Südamerika schwirren Anna plötzlich "fliegende Edelsteine" um den Kopf: Kolibris, die kleinsten Vögel der Welt. Heike, die sich dort für den Schutz eines Regenwaldgebietes engagiert, zeigt ihr den Trick, wie sie die stets hungrigen Vögel im Nu anlocken kann: mit Zuckerwasser. Wie Mini-Hubschrauber stehen die Kolibris in der Luft. Wie das funktioniert, erfährt Anna.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 19.09.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Die Vogesen - geheimnisvoller Wald
Im Wald vollzieht sich der Wettkampf ums Licht. Jede Pflanze muss über den Schatten der anderen hinauswachsen, um möglichst viele Sonnenstrahlen abzubekommen. Nur so kann sie überleben. Die Buche wirft jedes Jahr Hunderttausende Blätter ab. Diese bilden eine ideale Streu für Regenwürmer, die durch ihr unablässiges Durchgraben und Durchlüften des Bodens für den Kreislauf der Natur unverzichtbar sind. Die Regenwürmer wiederum dienen den Wildschweinen als Nahrung. Der Wald arbeitet wie eine biologische Fabrik, in der jeder seine Rolle spielt und seine Funktion hat. Die von den Pflanzen aufgenommene Energie wird an die Pflanzenfresser weitergegeben und dann nach und nach an jedes Lebewesen des Waldes. Hier leben Eichhörnchen, Füchse, Hirsche und schwarze Raben, Buchfinken, Blaumeisen und Rotkehlchen, auch Lurche und Salamander. König des Waldes ist der wachsame Luchs, auch wenn er durch Wilderer fast ausgerottet ist und zu den bedrohten Arten zählt. Bei Anbruch der Nacht werden Raufußkäuze und Dachse aktiv. Schon vor langer Zeit ist der Mensch ins Vogesenmassiv vorgedrungen. Durch wenig behutsame Eingriffe hat er die Natur der Region stark verändert. Die hat sich jedoch mittels Evolution stets angepasst. Dieser Mechanismus funktioniert, ist aber sehr störanfällig. Die Aufgabe des Menschen ist es, ihn zu bewahren.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 19.09.17 23:15 - 23:45 Uhr auf 
3sat: Die Waldmenschen
An den Rand der Gesellschaft gedrängt und gewaltsam ihrer Lebensgrundlage beraubt: Die Guarani, Brasiliens größte indigene Volksgruppe, ringen verzweifelt um ihren Grund und Boden. Agrokonzerne und Großgrundbesitzer teilen sich die Landflächen auf - während die Indios gegen ihren Willen in Reservaten ihr Dasein fristen müssen. Filmemacher Gernot Lercher hat die Guarani im brasilianischen Staat Mato Grosso do Sul besucht. Sein Film zeigt nicht nur ihren schmerzhaften Kampf um ein Stück Erde, sondern schildert auch ihre tiefe, spirituelle Verbundenheit mit der Natur. Denn die Guarani sehen sich als Beschützer des Waldes und seiner Bäume und verstehen diese als beseelte Lebewesen.


Am 20.09.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Kampf um Montecristo
Ein Porträt der Insel Montecristo vor Elba, die das am strengsten geschützte Naturschutzgebiet Europas ist. Aber eingeschleppte Tiere und Pflanzen bedrohen dieses einzigartige Ökosystem. Die nur elf Quadratkilometer große Insel Montecristo vor Elba ist das am strengsten geschützte Naturschutzgebiet Europas. Nur 1.000 Menschen im Jahr dürfen die Insel betreten. Doch eingeschleppte Tiere und Pflanzen bedrohen dieses einzigartige Ökosystem. Eigentlich ist es unmöglich, einen Ort wieder in den Zustand zu versetzen, bevor der Mensch ihn besiedelte. Doch die toskanische Insel Montecristo hat das Potenzial, eine solche "Zeitkapsel" zu werden. Sie ist abgelegen und war nie langfristig bewohnt. Aber menschliche Eingriffe rückgängig zu machen, ist komplex und gelingt nur, wenn tierische und pflanzliche Einwanderer erfolgreich bekämpft werden. Die Biologin Francesca Gianni hat über sechs Jahre für Montecristo gekämpft. Inzwischen ist es die größte rattenfreie Insel der Welt. Doch ihr Kampf ist noch nicht zu Ende, denn Montecristo kann eine "Arche Noah" für Arten werden, die sonst im Mittelmeerraum keine Chance mehr haben.


Am 20.09.17 12:10 - 13:10 Uhr auf 
ServusTV: Unsere Nationalparks - Wildes Thayatal
Das Thayatal im Waldviertel ist eines der schönsten Durchbruchstäler Österreichs. Aber nicht nur das: Mit 1300 Hektar ist es außerdem der kleinste Nationalpark des Landes und gilt als nur wenig bekannte Perle. Heimatleuchten besucht im Grenzland zu Tschechien den letzten Perlmuttdrechsler Österreichs oder zwei Brüder, die mit Leidenschaft ihre Fischteiche bewirtschaften. Ein Vater-Tochter-Gespann, tüftelt an einer visionären mobilen Mühle und Österreichs jüngster Schlossherr ist auf nächtlicher Mission unterwegs. Dass im Nationalpark Thayatal Flora und Fauna eine ausgeprägte Rolle spielen, zeigt ein Nationalpark-Ranger, der sich auf die Spuren wiedergekehrter Wildkatzen legt.


Am 20.09.17 14:00 - 15:00 Uhr auf 
ServusTV: Loango - Kronjuwelen Afrikas
Gabun. Im Nationalpark Loango müssen Gorillas, Elefanten, Nilpferde sowie andere gefährdete Tierarten mit Hochwasserphasen und Trockenperioden zurechtkommen. Lange Regenzeiten verursachen regelmäßig Überschwemmungen, wodurch der Lebensraum einem ständigen Wandel unterliegt. Um zu überleben, führen die Tiere ein Leben auf Wanderschaft. Der Nationalpark ist einer der wenigen Plätze auf der Erde, der ein derart vielfältiges Ökosystem auf engstem Raum aufweist. Im Westen grenzen die Mangroven und Lagunen an Savannen und Küstensteppen. Zeitweise überflutete Wälder erstrecken sich bis in den Osten, und im Süden befinden sich riesige Sumpfgebiete.
(Wdh. morgen 7.10-8.10 Uhr)


Am 20.09.17 16:45 - 17:10 Uhr auf 
arte: Bienen - Geflügelte Superhelden
So unscheinbar sie auch durch die Landschaft summen, Bienen sind für uns wichtig. Vom süßen Honig bis hin zur Bestäubung etlicher wichtiger Nutzpflanzen reicht ihr Leistungsspektrum. Doch die geflügelten Superhelden sind gefährdet. Seit Jahren beklagen Imker sterbende Honigbienen-Völker. Und vielerorts fehlt es an Lebensraum und Nahrung für Wildbienen. "Xenius" zeigt heute, was Bienenschutz mit Erdbeerkuchen zu tun hat - und was Wirtschaftsunternehmen von Honigbienen lernen können. Ein Blick in den Bienenstock mit dem renommierten Bienenforscher Professor Jürgen Tautz offenbart ein hocheffizientes System, das über Jahrmillionen perfektioniert wurde.
(Wdh. morgen 7.15-7.45 Uhr)


Am 20.09.17 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Der Kampf um den letzten Urwald Europas
Ein Naturparadies ist bedroht! Der Bialowieza-Nationalpark in Polen ist der letzte europäische Urwald und ein UNESCO-Weltnaturerbe. Seine beeindruckendsten Bewohner sind die 800 Kilogramm schweren Wisente. Daneben gibt es Wölfe, Luchse, Elche und mehr als 120 Vogelarten. Doch seit im März dieses Jahres die nationalkonservative Regierung in Warschau eine Verdreifachung des Holzeinschlags beschlossen hat, ist der Urwald zum Schauplatz eines Kampfes geworden. Umweltschützer der Organisation "Wildes Polen" versuchen, die Abholzungen im Bialowieza-Nationalpark zu verhindern. Sie haben herausgefunden, dass es nicht - wie von offizieller Seite behauptet - um die Bekämpfung des Forstschädlings Borkenkäfer geht, sondern um kommerzielle Interessen beim Holzverkauf. "ARTE Re:" begleitet den Umweltschützer und Gründer des Vereins Adam Bohdan bei seinem Protest. Die Aktivisten blockieren die Fällarbeiten, ketten sich an Forstmaschinen und demonstrieren für die Erhaltung des Urwalds. Trotz der oft gewaltvollen Reaktionen der Polizisten und Forstwächter, lassen sich Adam Bohdan und seine Mitstreiter nicht von ihrem Protest abbringen. Mittlerweile droht die UNESCO, den Bialowieza-Nationalpark auf die Rote Liste des gefährdeten Naturerbes zu setzen. Und der Europäische Gerichtshof verfügte ein sofortiges Ende der Abholzungen. Doch die polnische Regierung und die Forstverwaltung geben sich davon unbeeindruckt und roden weiter.
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)


Am 20.09.17 21:15 - 22:15 Uhr auf 
ServusTV: Tiere und ihr Erfolgsgeheimnis - Superhirne
Delfine sind unglaublich intelligent. Vor Florida lebt eine Gruppe Delfine, die ihre Beute sogar dazu bringt, ihnen direkt ins Maul zu springen. Neueste Forschungsergebnisse zeigen, warum Delfine vielen anderen Tieren so weit voraus sind. Manche Delfinarten lassen einfach andere Meeresbewohner Nahrung für sich aufspüren. Und in Brasilien gibt es sogar Exemplare, die mit menschlichen Fischern zusammenarbeiten.
(Wdh. morgen 10.10-11.10 Uhr)


Am 21.09.17 00:05 - 00:35 Uhr auf 
3sat: Die Rückkehr der Elche
In Brandenburg ist der Riesenhirsch keine Seltenheit mehr: Helmut Brücher ist Artenschutzexperte beim NABU und beobachtet diese Entwicklung. Viele von den Elchen folgen uralten Spuren nach Brandenburg. Genau genommen ist der „König der Wälder“ ein Heimkehrer. Bis ins späte Mittelalter war er in ganz Deutschland zu finden und wurde auch gejagt. Doch mit der zunehmenden Besiedlung durch den Menschen und dem Rückgang der Auwälder, die es hier früher gab, wurde er zurückgedrängt und starb aus. Die Elche wandern von Polen aus ein. Die Oder ist kein Hindernis für das Tier mit den langen Beinen. Sie sind gute Schwimmer. Und im Winter laufen sie einfach über das Eis. Sie sind auf der Suche nach neuen Revieren. Vor allem in den Landkreisen Märkisch-Oderland, Oder-Spree und Barnim oder auch in der Uckermark tauchen sie auf. Wie viele Elche sich in Brandenburg tatsächlich herumtreiben, das weiß niemand so genau. In den letzten Jahren wurden über 40 Elche gesichtet. Vier bis fünf Tiere verweilen derzeit länger in der Region.


Am 21.09.17 07:00 - 07:30 Uhr auf 
SWR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Grönland
Die größte Insel der Welt wird von einem kilometerdicken Eispanzer in die Erdkruste gedrückt. Geschmolzen würde er weltweit die Meeresspiegel um fast 20 Meter anheben. Klimajournalistin Bernice Notenboom paddelt mit Forschern zu einer Eiszunge, die in den vergangenen zehn Jahren schneller abgeschmolzen ist als in einhundert Jahren zuvor. Die Temperaturen in Grönland lagen 2014 bis zu 16 Grad höher als in den Jahren zuvor, der Tauprozess beschleunigt sich.


Am 21.09.17 07:15 - 07:45 Uhr auf 
arte: Bienen - Geflügelte Superhelden
Bienen sind für uns wichtig. Vom süßen Honig bis hin zur Bestäubung etlicher wichtiger Nutzpflanzen reicht ihr Leistungsspektrum. Doch sie sind gefährdet. Seit Jahren beklagen Imker sterbende Honigbienen-Völker. Und vielerorts fehlt es an Lebensraum und Nahrung für Wildbienen. "Xenius" zeigt, was Bienenschutz mit Erdbeerkuchen zu tun hat - und was Wirtschaftsunternehmen von Honigbienen lernen können. Ein Blick in den Bienenstock mit dem renommierten Bienenforscher Professor Jürgen Tautz offenbart ein hocheffizientes System, das über Jahrmillionen perfektioniert wurde.


Am 21.09.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Das größte Krokodil der Welt
Das größte Krokodil der Welt könnte ein Sunda-Gavial sein. Denn er legt die größten Eier aller noch lebenden Krokodilarten, woraus die längsten Jungkrokodile schlüpfen. Aber gibt es heute überhaupt noch solche riesigen Exemplare? Ein deutscher Biologe macht sich in den Sumpfwäldern von Borneo auf die Suche. Der Sunda-Gavial ist eines der geheimnisvollsten und seltensten Krokodile der Welt. Versteckt und zurückgezogen lebt er in den letzten Sumpfwäldern Südostasiens. Die Einheimischen nennen den Sunda-Gavial deshalb auch "Buaya malu" - das schüchterne Krokodil. Kaum etwas ist über das Krokodil mit der langen Schnauze bekannt.


Am 21.09.17 14:00 - 15:00 Uhr auf 
ServusTV: Spiegelbilder der Natur
Am Rande des Amazonasgebiets verbirgt sich eine fast unerforschte Welt. Ein gigantischer Regenwald, der zwischen Wasser und Himmel zu schweben scheint. Die Ureinwohner nennen diesen Ort den “verspiegelten Dschungel". Im Herzen von Pacaya Samiria, dem größten Naturschutzgebiet Perus, sind Pflanzen und Tiere zunächst der Regenzeit ausgesetzt, die alles überschwemmt. Dann kommt die Trockenzeit, in der sich das Wasser wieder zurückzieht. Pflanzen und Tiere haben erstaunliche Möglichkeiten entwickelt, sich diesem Umstand anzupassen. Der Pacaya Samiria-Park ist das Aushängeschild des Amazonasbeckens, ein wahres Juwel der Natur. Die Tiere haben sich über den gesamten Regenwald verteilt. Hier leben 330 Vogelarten, 69 verschiedene Reptilienarten, und 130 Säugetierarten.
(Wdh. morgen 7.10-8.10 Uhr)


Am 21.09.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Ein Tapir geht baden
Tierreporterin Anna ist im Regenwald von Ecuador unterwegs. Dort befindet sich die Wildtierauffangstation AmaZoonico. Hier leben die Tapir-Waisen Navi und Carneval. Auf den ersten Blick sehen sie aus wie eine Mischung aus Mini-Nilpferd und Schwein mit einem Rüssel! Anna findet heraus, dass Tapire trotz ihrer Riechröhre überhaupt nicht mit Elefanten oder Schweinen verwandt sind, sondern tatsächlich mit Nashorn und Pferd.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 21.09.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Vietnam - Phoenix aus der Asche
Fast wie durch ein Wunder haben verschwunden geglaubte Tiere in Höhlen die Wirren des Krieges in Vietnam überstanden. Unter den Pflanzen ist der Bambus der größte Überlebenskünstler. Vor nicht einmal 50 Jahren sah es in diesem geschundenen Land noch ganz anders aus. Über ein Jahrzehnt lang, als der Kampf zwischen den Menschen zu einem Krieg gegen die Natur wurde, verschwanden große Waldflächen Vietnams unter anderem durch den Einsatz des Entlaubungsmittels Agent Orange. Die Verwüstung war so massiv, dass die Begriffe "Naturkrieg" und "Umweltzerstörung" die Region prägten. Eine wichtige Rolle in dieser Zeit spielte Hang Toi, eine der größten Höhlen der Welt. Sie wäre groß genug, um ein Hochhaus dort hineinzubauen. Damals rettete sie als Schutzraum Menschen und Tieren das Leben. Noch heute nutzen seltene Primaten die Höhle, von denen man angenommen hatte, sie seien ausgestorben. Erst 30 Jahre später tauchte eine kleine Gruppe der Hatinh-Languren wieder auf. Die Dokumentation zeigt, wie die Natur Vietnams es geschafft hat, die schrecklichen Folgen eines Krieges zu überwinden.


Am 21.09.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Wenn Wald wieder wild wird
Ein Drittel Deutschlands ist mit Wald bedeckt. Allerdings ist das fast ausschließlich Nutzwald - vom Menschen geprägt, bepflanzt, zu Holz verarbeitet. Hier gewinnen nicht heimische Baumarten, sondern jene, die schnell Ertrag bringen. Totholz, die Lebensgrundlage vieler Tiere und Pflanzen, sucht man meist vergebens. Tatsache ist: Richtigen Urwald, der niemals von Menschenhand verändert wurde, gibt es in Deutschland gar nicht. Aber wie verändert sich ein Wald, wenn man ihn einfach in Ruhe lässt? Welche Tiere und Pflanzen bekommen eine neue Chance? Und wie lange dauert es, bis ein Nutzwald zum Urwald wird? Das erforschen Wissenschaftler der Senckenberg-Gesellschaft in einen Wald, in dem sie seit dreißig Jahren die Natur regieren lassen.
(Wdh. morgen 11.35-12.20 Uhr)


Am 22.09.17 03:45 - 04:30 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (1/5) - Januar bis März
Die Langzeitdokumentation erzählt die Geschichte beeindruckender Naturschauspiele im Verlauf eines Jahres, gefilmt von acht Kamerateams an 365 Tagen. Sie zeigt, was der Wechsel der Jahreszeiten in allen Teilen der Erde für die Tier- und Pflanzenwelt bedeutet und bietet faszinierende Einblicke in den farbenfrohen Kreislauf der Natur. Der erste Teil präsentiert den filmischen Rundumblick auf die ersten Wochen eines neuen Jahres. Im Januar ist der Sommer auf den Falkland-Inseln im Südatlantik auf seinem Höhepunkt. In weiten Teilen Afrikas sorgt die Regenzeit dafür, dass aus ausgedörrten und wie tot erscheinenden Landschaften grüne Paradiese werden.Und während sich viele Tiere in Europa im Winterschlaf befinden, kämpfen junge Königspinguine in der Antarktis mit den Elementen, und in der Serengeti-Ebene machen sich die Gnus zu ihrer jährlichen Wanderung gen Norden auf - scharf beobachtet von zahlreichen Raubtieren und Aasfressern.


Am 22.09.17 04:30 - 05:15 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (2/5) - April bis Juni
In den Monaten April bis Juni treten die Kontraste zwischen den verschiedenen Lebensräumen deutlich in Erscheinung. Denn während in einigen Teilen der Erde die Natur erst wieder zu erwachen scheint, geht im Süden Afrikas der Herbst in den Winter über, und Thailand befindet sich mitten in der hochsommerlichen Hitze. Die Momentaufnahmen aus der Welt der Tiere zeigen geschäftiges Treiben. Erdmännchen in der südafrikanischen Wüste hüten den Familiennachwuchs; in Thailand sucht eine Kolonie Flughunde Schutz vor der Sonne; in Botsuana wird ein junger Löwe von seiner Mutter ins Rudel eingeführt. Und für Tausende von Meeresraubtieren beginnt die große Jagd auf Sardinen, die sich in riesigen Schwärmen an der Küste Südafrikas auf ihrer jährlichen Wanderung befinden.


Am 22.09.17 05:15 - 06:00 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (3/5) - Juli bis August
In Europa gehören die Monate Juli und August zu den heißesten des Jahres, doch im Süden Afrikas ist es Winter. Die Landschaft, die sich nach einer Regenzeit in voller Pracht zeigt, hat sich nun in eine staubige Wüste verwandelt. Nur im Okavango-Delta, das im Nordwesten Botsuanas gelegene größte Binnenwasserdelta der Erde, stellt sich dem Betrachter noch immer als eine grüne Oase dar. In der Tierwelt gibt es wieder einiges zu entdecken und zu bestaunen:Bei den Sandtigerhaien hat die Paarungszeit begonnen, sie versammeln sich im Indischen Ozean. In Indonesien verfolgt ein Komodowaran, die größte lebende Echse, sein Opfer, und bei der Verfolgung einer Büffelherde geraten zwei konkurrierende Löwenrudel miteinander in Streit.


Am 22.09.17 06:00 - 06:45 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (4/5) - September bis Oktober
Die Zeit des langen Wartens ist vorbei: Im Süden Afrikas hält der Frühling Einzug und lässt die Landschaft, die sich während des Winters als karge Sandwüste präsentierte, neu erblühen. In Thailand regiert hingegen der Monsun, und in Europa ist der Sommer zu Ende und hat dem Herbst Platz gemacht. Das filmische Tagebuch der Tierwelt wird um einige Seiten ergänzt. Die Korallenriffe des Pazifiks sind von einer einzigartigen Vielfalt erfüllt. Als größte von Lebewesen geschaffenen Strukturen der Erde, bergen sie eine Vielzahl von Lebensformen, deren Existenz ohne diese Riffe nicht möglich wäre.Das Okavango-Delta in Botsuana trocknet im Oktober aus. Für die hier lebenden Tiere und Pflanzen beginnt nun eine schwere Zeit.


Am 22.09.17 06:45 - 07:30 Uhr auf 
phoenix: Das Jahr der Wildnis (5/5) - November bis Dezember
Die beiden letzten Monate des Jahres sind angebrochen. Doch im Süden Afrikas scheint das Leben jetzt erst neu zu beginnen. Der Frühling geht hier im November in den Sommer über, und Regenfälle sorgen für das von Pflanzen und Tieren lang ersehnte Nass. Zur gleichen Zeit kämpfen im Norden Kanadas die Eisbären mit dem Hunger und warten dringend auf das Eis des Meeres, um mit der für sie überlebenswichtigen Jagd auf Robben beginnen zu können.Für die Eselspinguine in der Antarktis ist es Frühsommer und damit die Zeit der Fortpflanzung. Im Okavango-Delta ist schließlich die große Dürre vorbei. Die Pflanzen- und Tierwelt erholt sich, und die Löwen finden nun wieder genug Beutetiere auf ihren Raubzügen.


Am 22.09.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Wilde Heimat - Der Herbst
Im Herbst zeigt sich die Natur noch einmal von ihrer verschwenderischen Seite. Es ist die Zeit, in der die meisten Früchte reifen. Menschen und Tiere nutzen seit jeher den Überfluss, um Vorräte für den Winter anzulegen. Aber es ist auch die Zeit der ausgelassenen Feiern mit vielen Bräuchen und großen Volksfesten. Nebel legt sich über Flüsse und Seen, die Wälder leuchten farbenprächtig im goldenen Sonnenlicht - im Herbst zeigt sich die Natur noch einmal von ihrer verschwenderischen Seite. Es ist die Zeit, in der die meisten Früchte reifen. Menschen und Tiere nutzen seit jeher den Überfluss, um Vorräte für den Winter anzulegen. So suchen Eichhörnchen und Mäuse den Wald unermüdlich nach Brauchbarem ab. Im Rheintal sorgt die Weinlese für Hochbetrieb auf den Hängen. Der Himmel ist angefüllt von Zugvögeln auf dem Weg in ihre Winterquartiere. Schließlich beginnt noch die kräftezehrende Paarungszeit: Bei Wildschweinen, Hirschen und Gämsen kämpfen die Männchen spektakulär und nicht selten bis aufs Blut um das Vorrecht bei den Weibchen.
(Wdh. morgen 21.00-21.45 Uhr im hr)


Am 22.09.17 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Die Vogesen
Im Wald vollzieht sich der Wettkampf ums Licht. Jede Pflanze muss über den Schatten der anderen hinauswachsen, um möglichst viele Sonnenstrahlen abzubekommen. Nur so kann sie überleben. Die Buche wirft jedes Jahr Hunderttausende Blätter ab. Diese bilden eine ideale Streu für Regenwürmer, die durch ihr unablässiges Durchgraben und Durchlüften des Bodens für den Kreislauf der Natur unverzichtbar sind. Die Regenwürmer wiederum dienen den Wildschweinen als Nahrung. Der Wald arbeitet wie eine biologische Fabrik, in der jeder seine Rolle spielt und seine Funktion hat. Die von den Pflanzen aufgenommene Energie wird an die Pflanzenfresser weitergegeben und dann nach und nach an jedes Lebewesen des Waldes. Hier leben Eichhörnchen, Füchse, Hirsche und schwarze Raben, Buchfinken, Blaumeisen und Rotkehlchen, auch Lurche und Salamander. König des Waldes ist der wachsame Luchs, auch wenn er durch Wilderer fast ausgerottet ist und zu den bedrohten Arten zählt. Bei Anbruch der Nacht werden Raufußkäuze und Dachse aktiv. Schon vor langer Zeit ist der Mensch ins Vogesenmassiv vorgedrungen. Durch wenig behutsame Eingriffe hat er die Natur der Region stark verändert. Die hat sich jedoch mittels Evolution stets angepasst. Dieser Mechanismus funktioniert, ist aber sehr störanfällig. Die Aufgabe des Menschen ist es, ihn zu bewahren.


Am 22.09.17 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Der Schwarzwald
Atemberaubende Landschaften, jahrhundertealte Traditionen und eine reiche Tierwelt: Der Schwarzwald, das höchste Mittelgebirge Deutschlands, hat weit mehr zu bieten als Kuckucksuhren. Er ist ein Naturidyll im Herzen Europas. In stimmungsvollen Bildern porträtiert die Dokumentation die reiche Welt des Schwarzwalds, in dem viele Menschen einen Weg gefunden haben, Tradition und Moderne, Natur und Kultur harmonisch zu verbinden.


Am 22.09.17 16:45 - 17:10 Uhr auf 
arte: Unwetter - Werden sie immer heftiger?
Immer häufiger erreichen uns Meldungen über außergewöhnliche Unwetter mitten in Europa. Die Betroffen reagieren entsetzt, aber auch hilflos; kaum jemand rechnet in unseren Breiten mit solchen Wetterkapriolen. Doch sind Tornados in Frankreich und Deutschland wirklich ein neues Phänomen? Müssen wir angesichts der Klimaerwärmung tatsächlich vermehrt mit extremen Unwetterereignissen rechen? Wie kann eine Wolke überhaupt solch gigantische Wassermengen mit sich führen, sodass Regen kleine Bäche schlagartig in gewaltige Ströme verwandelt? "Xenius" sucht Antworten.


Am 22.09.17 20:15 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Die 30 schönsten Naturwunder in Berlin und Brandenburg
Wozu in die Ferne reisen, wenn es atemberaubende Natur und wildes Tierleben gleich um die Ecke gibt? Wer mit wachen Augen durch Berlins Großstadtdschungel und Brandenburgs weite Landschaften streift, kann wahre Wunder erleben. Das Weltnaturerbe "Buchenwald Grumsin" überrascht mit der Urwüchsigkeit seiner Baumriesen. Der Stechlinsee besticht durch sein klares Wasser und seine erstaunliche Unterwasserwelt. Die Wanderdüne in Jüterbog fasziniert mit ihrem weißen Sand. In Berlin besiedeln Fledermäuse und Wanderfalken alte Gemäuer, erobern Mauersegler den Großtstadthimmel, halten Wasserbüffel die Wiesen kurz. Nach Brandenburg sind viele Wildtiere zurückgekehrt. Über die Lieberoser Heide wanderte der Wolf ein, von Polen kommen Elche über die Oder und der Atlantische Stör schwimmt wieder in einigen Flüssen. Auch das heimliche Wappentier Brandenburgs, die Großtrappe, brütet im Westhavelland. Im Herbst verdunkelt sich regelmäßig im Rhinluch der Himmel, wenn zehntausende Kraniche zum Rasten und Schlafen einfallen. Prominente Studiogäste wie der Schauspieler und WWF-Botschafter Andreas Hoppe, die Schauspielerin Katja Weitzenböck oder der Verhaltensbiologe Matthias Freude erzählen über ihre wilden Erlebnisse und machen Lust darauf, die schönsten Naturwunder vor der Haustür zu entdecken.


Am 23.09.17 06:00 - 06:05 Uhr auf 
SWR: Die Ulme
Sie gehören zu den stattlichsten Laubbäumen: die Ulmen. Und gleichzeitig sind sie unter den Bäumen die größten Sorgenkinder: Ein Pilz verursacht ein flächendeckendes Ulmensterben, die Bäume drohen für immer zu verschwinden.


Am 23.09.17 07:00 - 07:50 Uhr auf 
arte: Eisbär in Not?
Er ist der Botschafter für den Umweltschutz, Symboltier der globalen Erwärmung: der Eisbär. Bis 2050 - so prognostizieren viele - wird der König der Arktis ausgestorben sein. Doch ist das wirklich so? Dieser Frage geht der Film "Eisbär in Not" mit Hilfe von Wildtierbiologen, Meereisforschern, Inuit und anderen Experten auf den Grund.


Am 23.09.17 08:20 - 08:45 Uhr auf 
arte: Klimawandel im Weinberg
Im Weinberg ist der Klimawandel keine Zukunftsmusik, sondern sichtbar und spürbar; vielerorts besorgniserregend, in manchen Regionen dagegen segensreich. Was heißt das für europäische Weine, und wie kann man den Weinberg an den Klimawandel anpassen? Das untersucht "Xenius" im Languedoc in Südfrankreich und im Rheingau in Deutschland.


Am 23.09.17 08:45 - 09:30 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Treehouse Guys
Wer hat als Kind nicht von seinem eigenen Baumhaus geträumt? James "B'fer" Roth, Chris "Ka-V" Haake und ihre Kompagnons machen diesen Traum wahr. Aber nicht einfach nur mit ein paar windschiefen Holzbrettern und einer wackeligen Leiter. Die "Treehouse Guys" denken groß. Ihr Credo: kein Baum zu hoch, kein Projekt zu kompliziert. Das Team aus Konstrukteuren und Designern entwickelt für seine Kunden - und deren Bäume - individuelle Baumhaus-Lösungen.
(Weitere Folgen heute 9.30-10.25 Uhr, 23.00-23.55 Uhr, 23.55-0.45 Uhr und 2.45-3.25 Uhr)


Am 23.09.17 10:35 - 10:45 Uhr auf 
arte: Westpapua, der vergessene Konflikt
Die Papua, die indigenen Einwohner Neuguineas, sind für ihre farbenfrohen Kostüme und ihren Einsatz gegen die Zerstörung des Regenwalds bekannt. Sehr viel weniger präsent in den globalen Medien ist jedoch der Unabhängigkeitskampf der Papua im Westteil der Insel: Seit 1963 gehört dieses Gebiet offiziell zu Indonesien, doch die dortigen Ethnien kämpfen gegen die militärische, wirtschaftliche und kulturelle Vorherrschaft der Indonesier. Welche Zukunft gibt es für Westneuguinea?


Am 23.09.17 11:20 - 12:15 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Ax Men - Die Holzfäller
Mit der Axt in der Hand - oder der Motorsäge - versuchen vier Teams aus Holzfällern, sich im harten Wettbewerb im Nordwesten der USA zu behaupten.
(Weitere Folge kommende Nacht 0.45-1.25 Uhr)


Am 23.09.17 11:25 - 12:05 Uhr auf 
arte: Die Tricks der Pflanzen - Tödliche Fallen
Es gibt viel mehr fleischfressende Pflanzen als bisher angenommen. Selbst die bekannten Arten wie Sonnentau und Venusfliegenfalle weisen noch unbekannte Verhaltensweisen auf. Die Dokumentation beschreibt, wie fleischfressende Pflanzen ihre Beute (Insekten, Milben, andere Wirbellose, aber auch kleine Säugetiere) anlocken, fangen und verdauen, um sich mit lebensnotwendigen Stoffen zu versorgen. Bei den aktiven Techniken schnappt die Klappfalle wie eine Mausefalle zu, bei der Klebefalle hält ein Sekret das Opfer auf den Blättern. Bei der passiven Fangtechnik geht die Pflanze eine Symbiose mit dem gefangenen Insekt ein. Der in Nordamerika verbreiteten Schlauchpflanze dient die passive Falle beispielsweise als Schutz für die Larven von Mücken, die die ertrunkene Beute der Pflanze zerstückeln, was der Pflanze bei der Verdauung hilft. Die Wirklichkeit scheint selbst die unglaublichsten fleischfressenden Pflanzen aus der Welt der Science-Fiction-Filme zu übertreffen. Die atemberaubenden, mit Zeitraffer fotografierten Bilder offenbaren dem Zuschauer Geheimnisse, die dem bloßen Auge verborgen bleiben.


Am 23.09.17 12:05 - 12:50 Uhr auf 
arte: Die Tricks der Pflanzen - Geniale Verführungen
Vor etwa 150 Jahren wurde Charles Darwin auf zwei Pflanzengruppen aufmerksam, deren Verhalten ihm zumindest rätselhaft vorkam. Und noch heute faszinieren Orchideen und fleischfressende Pflanzen die Wissenschaftler. Spannend wie ein Thriller gibt die zweiteilige Dokumentation Einblick in eine Welt voller Täuschungen, Fallen und Verlockungen. Dieser Teil der Dokumentation beschreibt die Verführungskünste der Orchideen, die ihre Schönheit sehr wohl einzusetzen wissen, um die für die Bestäubung notwendigen Insekten anzulocken.


Am 23.09.17 13:15 - 14:00 Uhr auf 
mdr: Wildes Deutschland - Der Thüringer Wald
Thüringen gilt als Deutschlands grünes Herz. Über ein Drittel seiner Landesfläche ist von Wald bedeckt. Im Westen des Freistaates liegt der Thüringer Wald, ein fast 1 000 Meter hohes Mittelgebirge, das sich von der Werra im Nordwesten bis zum Frankenwald im Südosten hinzieht. In den dichten, teilweise ursprünglichen Wäldern fühlen sich nicht nur Eichhörnchen und Waschbären wohl. Auch die seltenen Schwarzstörche haben sich hier wieder angesiedelt. Rotmilane bauen in den Kronendächern ihre Nester, und sogar die scheue Wildkatze findet ausreichend Deckung. Im Thüringer Becken, einer der ältesten Kulturlandschaften Deutschlands, sind Feldhamster noch sehr zahlreich vertreten. Es ist eines der letzten Rückzugsgebiete der vom Aussterben bedrohten Nager in Europa.


Am 23.09.17 16:15 - 17:00 Uhr auf 
SWR: Unterwegs in Westkanada - Goldgräber und Grizzlybären
Unberührte Landschaft, so weit das Auge reicht: Das ist die Cariboo in British Columbia - 80.000 Quadratkilometer Natur pur. Während des Indian Summer explodieren die Farben im Westen Kanadas. Die Filmautorin Monika Birk reist in das Land der Bären, der endlosen Wälder, unzähliger Seen und rauschender Flüsse - und das Land der Goldgräber. Monika Birk trifft einen echten Bärenflüsterer und erlebt Grizzlys hautnah.
(Wdh. kommende Nacht 5.15-6.00 Uhr)


Am 23.09.17 18:45 - 19:30 Uhr auf 
BR: Die Rhön
Die Rhön gilt als "Land der offenen Fernen". Das Biosphärenreservat beheimatet Schwarzstörche in urigen Buchenwäldern, man findet geheimnisvolle Moore und eiszeitliche Blockschutthalden. Als "Land der offenen Fernen" wird die Rhön oft bezeichnet. Für kein anderes Mittelgebirge in Deutschland trifft diese Bezeichnung besser zu als auf die Rhön. Von den Bergkuppen aus kann man den Blick weit übers Land schweifen lassen. Das Biosphärenreservat beheimatet Schwarzstörche in urigen Buchenwäldern, man findet Säulen aus Basalt, geheimnisvolle Moore, eiszeitliche Blockschutthalden.


Am 23.09.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Leben mit dem Jaguar
Die drittgrößte Katze der Welt - größer sind nur noch Löwe und Tiger - hat auf dem amerikanischen Kontinent lange um ihr Überleben kämpfen müssen. Das wunderschöne Fell des Jaguars und seine Furchtlosigkeit haben ihn in weiten Teilen Amerikas verschwinden lassen. Einer der wichtigen Lebensräume für den Jaguar ist das Pantanal, ein riesiges Mosaik aus Flüssen, Wäldern und je nach Jahreszeit überfluteten Savannen - an die 8.000 Jaguare dürfte es dort heute noch geben. Doch in dem über 200.000 Quadratkilometer großen Schwemmland schwelt immer noch der Konflikt zwischen Artenschutz und Viehzucht. Noch immer lassen viele Viehbesitzer die Jaguare auf ihrer Fazenda heimlich vergiften. Noch weiß man zu wenig über die Lebensgewohnheiten der Katzen, deshalb verfolgen die Forscher im dicht besiedelten Süden des Pantanals mithilfe von Senderhalsbändern einige Jaguare. Der Fotograf Douglas Trent dagegen verfolgt seit einigen Jahren im Norden des Pantanals die Jaguare nur mit seiner Kamera. Jedes seiner Bilder hat eine Geschichte - und manchmal liegt zwischen zwei Bildern ein Jaguarleben.
(Wdh. morgen 6.10-6.55 Uhr)


Am 24.09.17 12:35 - 13:20 Uhr auf 
arte: Familie Wolf - Gefährliche Nachbarn?
Wölfe breiten sich sowohl in Frankreich als auch in Deutschland immer mehr aus. Gleichzeitig greift die uralte Angst vor den Raubtieren um sich. Die Aufnahmen des Tierfilmers Sebastian Koerner und eine Vielzahl versteckter, automatisch filmender Videofallen bieten erstmalig einen hautnahen Einblick in das Leben einer Wolfsfamilie im Herzen Deutschlands. Alle Bilder stammen aus der freien Natur, keines wurde in einem Gehege oder mit zahmen Wölfen gedreht. Das porträtierte Rudel um den Rüden Leo hat sein Revier auf dem Truppenübungsplatz Munster-Nord in Niedersachsen. Nachdem einige der Tiere Autos und Spaziergängern ungewöhnlich nah gekommen waren, wurden sie zu Problemwölfen erklärt. Ihr auffälliges Verhalten endete mit dem ersten staatlich genehmigten Abschuss eines der streng geschützten Tiere in Deutschland. Aber woher kamen diese Wölfe? Warum haben sich einige von ihnen anders verhalten als die meisten ihrer Artgenossen? Die Dokumentation begibt sich auf eine spannende Spurensuche. Dabei lernt der Zuschauer Wölfe als soziale Familienwesen kennen, die sich neugierig, verspielt und vorsichtig verhalten. Es gelang den Filmemachern, ungewöhnliche Begegnungen sowohl mit Menschen wie mit anderen Wildtieren in ihrer Nachbarschaft zu dokumentieren. Vor dem Hintergrund neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und intensiver Recherchen erzählt der Film eine wahre Geschichte voller Leben, Freuden, Dramen und Tod. Er zeigt, wie gut sich die wilden Wölfe in unserer Kulturlandschaft zurechtfinden, aber auch, was schieflaufen kann, wenn die Menschen falsch reagieren.


Am 24.09.17 12:35 - 13:20 Uhr auf 
ZDFneo: Klima macht Geschichte (1/2)
Das Leben auf der Erde ist ein Spielball des Klimas. Wissenschaftler haben die Meilensteine in der Menschheitsgeschichte im Spiegel weltumspannender Klimaentwicklungen untersucht und dabei erstaunliche Zusammenhänge entdeckt. Der "Terra X"-Zweiteiler "Klima macht Geschichte" führt auf eine spannende Zeitreise von der Eiszeit bis ins 21. Jahrhundert. Teil 1 zeigt, wie das Klima das Schicksal der frühen Gesellschaften mitbestimmt - vom Neandertaler bis zum alten Rom.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 13.20-14.00 Uhr)


Am 24.09.17 21:15 - 22:15 Uhr auf 
ServusTV: Der Wald von morgen- Der Kiefernwald Südwestfrankreichs
Im Südwesten Frankreichs, direkt an der Atlantikküste, erstreckt sich eine Art riesiger grüner Ozean: das Natur-Juwel der Gascogne - die „Forêt des Landes“. Noch vor zwei Jahrhunderten hat dieser eine Million Hektar große Kiefernwald gar nicht existiert. Er wurde von Menschenhand geschaffen. In Frankreich ist so der größte künstliche Wald Westeuropas entstanden. Seit Erschaffung im 19. Jahrhundert spielt diese enorme bepflanzte Fläche eine Schlüsselrolle in der französischen Industrie. Aber der Wald hat Schwierigkeiten, sich an das hektische 21. Jahrhundert anzupassen. Ohne menschliche Intervention könnte er verschwinden: Eine Bürde, die immer schwerer lastet auf zehntausenden Förstern, die von dem Holz des Waldes leben. Dieser Wald muss sein ökologisches Gleichgewicht in unserer sich schnell verändernden Welt erhalten. Das riesige Waldgebiet braucht Hilfe. Ist der Mensch dieser Herausforderung gewachsen?
(Wdh. morgen 10.10-11.10 Uhr)


Am 25.09.17 07:15 - 07:45 Uhr auf 
arte: Unwetter - Werden sie immer heftiger?
Immer häufiger erreichen uns Meldungen über außergewöhnliche Unwetter mitten in Europa. Die Betroffen reagieren entsetzt, aber auch hilflos; kaum jemand rechnet in unseren Breiten mit solchen Wetterkapriolen. Doch sind Tornados in Frankreich und Deutschland wirklich ein neues Phänomen? Müssen wir angesichts der Klimaerwärmung tatsächlich vermehrt mit extremen Unwetterereignissen rechen? Wie kann eine Wolke überhaupt solch gigantische Wassermengen mit sich führen, sodass Regen kleine Bäche schlagartig in gewaltige Ströme verwandelt? "Xenius" sucht Antworten.


Am 25.09.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Die Holsteinische Schweiz - Im Reich des Seeadlers
"Die Holsteinische Schweiz" im Osten Schleswig-Holsteins ist ein landschaftliches Mosaik aus sanften Hügeln, alten Buchenwäldern und fischreichen Seen - die Heimat des Seeadlers. Nirgends im Norden findet man den größten heimischen Greifvogel so häufig wie hier, 25 Brutpaare nisten in der Abgeschiedenheit Ostholsteins. Seeadler stehen unter strengem Naturschutz. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass einzelne Vögel eines unnatürlichen Todes sterben. Im Winter entdeckt Bernd Struwe-Juhl, Geschäftsführer der Projektgruppe Seeadlerschutz Schleswig Holstein e.V., am Ufer des Lanker Sees einen toten Seeadler. Äußerlich lässt sich nicht erkennen, woran der Vogel gestorben ist. Es ist die Jahreszeit, in der zahlreiche Tiere verhungern, wahrscheinlich ist auch dieser Adler eines natürlichen Todes gestorben. Doch in den letzten Jahren häufen sich die Todesfälle. Die Autoren begleiten das Team rund um Bernd Struwe-Juhl und Volker Latendorf, die als Seeadlerexperten oft wie Kommissare agieren, erfahren viele Details über das Leben des deutschen Wappenvogels und erhalten spannende Informationen zum Fall des toten Adlers, die zuletzt in die Forensische Abteilung des Instituts für Zoo- und Wildtierbiologie in Berlin führen. Mithilfe modernster Technik kann die Todesursache genau festgestellt werden - mit einem überraschenden Ergebnis.


Am 25.09.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Mausohr, Abendsegler und andere Fledermäuse
Es wird ganz schön schaurig. Fledermäuse flattern durch die Nacht. Die fliegenden Säugetiere üben eine faszinierende und gleichzeitig abstoßende Wirkung auf uns aus. Anna klettert in den düsteren Dachboden der St. Martins-Kirche in Bad Feilnbach. Fledermausexperte Andreas zeigt ihr dort eine große Kolonie von Mausohren, einer heimischen Fledermausart. Im Sommer kuscheln sich da über 700 Tiere aneinander.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 25.09.17 15:15 - 16:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Panik im Dschungel
Dave Canterbury kennt sich im Dschungel aus. Während seiner Zeit als Militär-Ausbilder in Mittelamerika hat der Survival-Profi mit den Tücken des Urwalds reichlich Bekanntschaft gemacht. Raubtiere, Schwärme von blutgierigen Moskitos, Mangel an Trinkwasser und drückende Hitze sind für den ehemaligen Army-Instructor nichts Neues. Völlig ungewohnt dagegen ist beim Überlebens-Trip in Laos die Zusammensetzung seiner "Einheit": Statt sich wie gewohnt auf seine Kameraden verlassen zu können, muss sich der Army-Veteran im Zwei-Mann-Team durchs Dickicht schlagen - noch dazu mit Öko-Freak Cody im Schlepptau, der eine völlig andere Weltanschauung hat.


Am 25.09.17 20:15 - 21:45 Uhr auf 
3sat: Madagaskar
Madagaskar, eine geologisch "alte" Insel nahe dem afrikanischen Kontinent, ist ein Land mit tropischen Regenwäldern, in Nebel eingehüllten Gebirgen und Dornbuschsavannen. Durch die geografische Isolation beherbergt Madagaskar einzigartige Tierarten wie Lemuren, Tenreks und Madagassische Flusspferde. Es werden immer noch neue Arten entdeckt, doch ihr Lebensraum ist bedroht. Der Film zeigt, was Madagaskar so einzigartig macht.
(Wdh. morgen 16.55-18.30 Uhr)


Am 25.09.17 21:45 - 22:00 Uhr auf 
3sat: Wildes Nairobi
Mit etwa drei Millionen Einwohnern ist Nairobi eine der größten Städte Afrikas, doch die Metropole breitet sich mitten in der Savanne aus, und die Wildnis erreicht die Hauptstadt Kenias. Nur wenige Meter neben dem Flughafen betritt man den Nairobi-Nationalpark. Entlang der Autobahn, nur getrennt durch einen Maschendrahtzaun, spazieren Löwen, Hyänen, Giraffen und Nashörner durchs Gras, während auf den Alleebäumen im Stadtzentrum Marabus nisten. Ein Zaun soll die Wildtiere vor den Stadtbewohnern und die Stadtbewohner vor den Wildtieren schützen. Doch dieser Zaun ist löchrig.


Am 26.09.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Deutschlands älteste Bäume - Hundert Jahre und viel mehr
Der Filmautor lädt ein zu einer Reise zu den ältesten und größten Bäumen Deutschlands und zeigt, welche Artenvielfalt auf einem einzelnen, großen Baum existieren kann. Auch wenn die meisten Baum-Methusalems der Axt zum Opfer fielen, so stehen bedeutende und alte Bäume immer noch hier und da in der Kulturlandschaft. Man findet Kaiserbäume, als Tanzböden gezogene Bäume, Gerichts-, Hof- und Dorfbäume. Manche von ihnen sind viele Jahrhunderte alt und werden von den Menschen ihrer Umgebung geschätzt und gepflegt. Auf manchen der meist solitär stehenden Veteranen horsten seltene Vögel, andere beherbergen in ihrem ausgehöhlten Leib Fledermaus-Wochenstuben und erhalten als Gegenleistung von ihren Untermietern Guano als lebensverlängernden Dünger. Mancher Baum ernährt die Tiere des Waldes im Herbst, ist Biotop für Pretiosen aus der Insektenwelt wie Hirschkäfer und Schillerfalter oder dient als Brutrevier für Eule und Eichhörnchen. Filmautor Jan Haft lädt ein zu einer Reise zu den ältesten und größten Bäumen Deutschlands wie die Riesenlinde zu Heede, die Süntelbuche von Gremsheim, die Tanzlinde in Limmersdorf, die Schwarzwälder Großvatertanne, die Balderschwanger Eibe und viele andere mehr - allesamt Veteranen mit einem Alter von oft vielen Hundert Jahren. Aufnahmen im hochauflösenden HD-Format und aufwendige Kameratechniken lassen die starren Baumgebilde lebendig werden und zeigen sie bei besonderen Wetterstimmungen.


Am 26.09.17 11:10 - 12:15 Uhr auf 
arte: Vietnam - Phoenix aus der Asche
Fast wie durch ein Wunder haben verschwunden geglaubte Tiere in Höhlen die Wirren des Krieges in Vietnam überstanden. Unter den Pflanzen ist der Bambus der größte Überlebenskünstler. Vor nicht einmal 50 Jahren sah es in diesem geschundenen Land noch ganz anders aus. Über ein Jahrzehnt lang, als der Kampf zwischen den Menschen zu einem Krieg gegen die Natur wurde, verschwanden große Waldflächen Vietnams unter anderem durch den Einsatz des Entlaubungsmittels Agent Orange. Die Verwüstung war so massiv, dass die Begriffe "Naturkrieg" und "Umweltzerstörung" die Region prägten. Eine wichtige Rolle in dieser Zeit spielte Hang Toi, eine der größten Höhlen der Welt. Sie wäre groß genug, um ein Hochhaus dort hineinzubauen. Damals rettete sie als Schutzraum Menschen und Tieren das Leben. Noch heute nutzen seltene Primaten die Höhle, von denen man angenommen hatte, sie seien ausgestorben. Erst 30 Jahre später tauchte eine kleine Gruppe der Hatinh-Languren wieder auf. Die Dokumentation zeigt, wie die Natur Vietnams es geschafft hat, die schrecklichen Folgen eines Krieges zu überwinden.


Am 26.09.17 14:00 - 14:45 Uhr auf 
3sat: Europa ungezähmt - Die großen Wälder
In Teil zwei geht es um die "großen Wälder" Europas. In den Karpaten beispielsweise haben sich bis heute unberührte Wälder erhalten. Sie sind Heimat des eurasischen Luchses. Die Neuansiedlung europäischer Wisente in den Karpaten war erfolgreich. Die urtümlichen Tiere sind natürliche Landschaftsgärtner: Als Grasfresser sorgen sie für artenreiche Lichtungen, Lebensraum für Blütenpflanzen, Insekten und Vögel. Ein ganz anderes Landschaftsbild findet sich in der Taiga: In den tiefen, dunklen Nadelwäldern nahe am Polarkreis haben Braunbären, Wölfe und Bartkäuze ganz unterschiedliche Überlebensstrategien entwickelt, um die langen schneereichen Winter zu überleben.


Am 26.09.17 16:15 - 16:55 Uhr auf 
3sat: Europa ungezähmt - Der trockene Süden
Trockenheit und Hitze im Sommer, milde Winter mit geringen Niederschlägen: Im fünften Teil der Reihe "Europa ungezähmt" geht es um den "trockenen Süden". Auf der Iberischen Halbinsel wachsen einzigartige Wälder aus immergrünen Korkeichen und Steineichen – Lebensraum einer extrem seltenen Raubkatze: der Pardelluchs. Es gibt nur noch 150 Tiere seiner Art. Dank menschlicher Hilfe wird er vielleicht überleben.


Am 26.09.17 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Wildtiereretter im Großstadtdschungel
Uhus in Ohlsdorf, Füchse in Vorgärten oder Waschbären im Einkaufszentrum - immer mehr Wildtiere suchen die Nähe zur Stadt. Und das kann ihnen leicht zum Verhängnis werden. Durch Stacheldrähte, Autos, Windräder oder Bauarbeiten geraten unzählige von ihnen täglich in Hamburg in Not. Mehr als 4.000 verletzte Wildtiere werden jedes Jahr in Hamburg versorgt. Viele von ihnen werden von Christian Erdmann aufgepäppelt. Der Film begegnet dem engagierten Tierschützer in der Wildtierstation Hamburg.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)


Am 26.09.17 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Sind Pflanzen intelligenter als gedacht?
Dass Pflanzen Mozart mögen, weiß man ja. Aber sind sie auch so schlau, dass sie gezielt auf Schädlinge reagieren können? Thomas D zeigt, wie die Berberitze sich gekonnt gegen feindselige Larven wehrt.


Am 26.09.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Die Tricks des Überlebens - Im Wald
Nur auf der Nordhalbkugel gibt es Wälder, deren Leben durch große Veränderungen geprägt wird. Jedes Jahr lässt sich hier ein wundersamer Wechsel beobachten: im Winter sinken die Temperaturen dramatisch und die Wälder werden völlig kahl. Im Frühjahr kehren mit steigenden Temperaturen die grünen Blätter und damit das Leben zurück. Bei diesen Extremen helfen oft nur Tricks beim Überleben - und häufig auch Verbündete. So kann ein Pilz beispielsweise ohne Gleithörnchen nicht überleben. Diese grauen Nager können bis zu 30 Meter durch die Luft segeln, sie leben auf Bäumen, bevorzugt in alten Spechthöhlen. Doch ihre Lieblingsspeise wächst unter der Erde: Pilze. Pilzsporen gehen daher im Magen-Darm-Trakt der Gleithörnchen auf Reisen und können sich so bestens verbreiten. Pilze wiederum gehen im Boden eine Symbiose mit Bäumen ein, beide profitieren von mehr Nährstoffen. Ein einzelner Pilz ist in der Lage sich über 10 Quadratkilometer ausbreiten und kann tausende von Bäumen miteinander verbinden. Im Endeffekt bilden Pilze ein intelligentes Netzwerk, ein echtes "wood-wide-web", jeder Wald ist daran angeschlossen. Das ist nur eine von vielen Überlebensgeschichten in den Wäldern der Nordhalbkugel. Und auch hier heißt es: Beziehungen sind alles... Warum geht der nordamerikanische Luchs einen Bund mit einer Raupe ein? Welche Rolle spielen Schneehasen dabei? Warum sind Lachse für die Küstenwälder Kanadas lebenswichtig? Wie kreativ die Tricks des Überlebens sind, zeigt der Dreiteiler in spektakulären Bildern. Etwa 10 Millionen Tier und Pflanzenarten sind auf der Erde zu finden. Doch kein einziges Lebewesen kann alleine überleben.


Am 27.09.17 05:05 - 05:50 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (1/3) - Die Sprache der Bäume
Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. Und in einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen - wie das Internet unsere Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden. Das unterirdische Netz hilft den Bäumen sogar, ihren Nachwuchs zu versorgen, der im Dämmerlicht des Waldes allzu oft im Schatten steht. Und auch in der Waldluft schweben ständig chemische Botschaften, mit deren Hilfe Bäume kommunizieren oder Feinde abwehren. Wie unsichtbare Kommunikationsfahnen durchwehen sie den Wald. Zudem ist die Luft reich an Sauerstoff - einem Abfallprodukt der Photosynthese. Ein einziger Baum deckt den Tagesbedarf von zehn Menschen. Deswegen gilt das "Waldbad" nicht nur in Japan, wo es erfunden wurde, längst als Therapie. Unter Bäumen werden wir ruhiger und gesünder. Denn auch wenn wir sie nicht verstehen, die geheime Sprache der Bäume wirkt auch auf uns. Vielleicht lieben wir den Wald ja auch deshalb so sehr.


Am 27.09.17 05:50 - 06:30 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (3/3) - Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel
Wälder sind die größten Süßwasserspeicher der Welt, denn alles im Wald ist darauf angelegt, Wasser für schlechte Zeiten zu bunkern. Die Baumkronen fangen einen Großteil des Niederschlags auf, bevor er zu Boden fällt, wo der humusreiche Untergrund ihn aufsaugt wie ein Schwamm. Baumwurzeln, die von ihren Pilzfreunden in einen zarten Filz gehüllt werden, speichern das kostbare Nass. Und wie durch ein Wunder gelangt es von den Wurzeln wieder hinauf in die Krone - ganz ohne Motorpumpen. Hier oben wird es gebraucht für die Photosynthese. Denn ohne Wasser kommt die Zuckerproduktion in den Blättern zum Stillstand und dem ganzen Wald knurrt der Magen. Während die Blätter oben die Energie der Sonne einfangen, sorgt das geschlossene Kronendach für grünes Dämmerlicht unter den Bäumen - und für ein gleichmäßig kühles, feuchtes Klima im Waldinneren. Zu viel Wasser allerdings lässt viele Bäume ertrinken. Wie Menschen erliegen sie dabei einem Erstickungstod. Auwälder sind deswegen Terrain und Heimat von Spezialisten, wie dem Biber - dem einzigen tierischen Waldbewohner, der Bäume fällt. Doch egal, wo ein Wald wächst: Jeder Wald ist ein gigantischer "Wassereimer" in einer globalen Kette von Pumpstationen. Wälder pumpen den Wasserdampf von den Meeren ins Landesinnere. Ohne sie würden die großen Kontinente im Inneren austrocknen. Nicht nur deswegen sind unsere Wälder unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Und so forschen Wissenschaftler mit Klimatürmen und Kronenkränen am Wunderwerk Wald.


Am 27.09.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Deutschlands älteste Bäume - Die "Tausendjährigen"
Der Filmautor lädt ein zu einer Reise zu den ältesten und größten Bäumen Deutschlands und zeigt, welche Artenvielfalt auf einem einzelnen, großen Baum existieren kann. Auch wenn die meisten Baum-Methusalems der Axt zum Opfer fielen, so stehen bedeutende und alte Bäume immer noch hier und da in der Kulturlandschaft. Man findet Kaiserbäume, als Tanzböden gezogene Bäume, Gerichts-, Hof- und Dorfbäume. Manche von ihnen sind viele Jahrhunderte alt und werden von den Menschen ihrer Umgebung geschätzt und gepflegt. Auf manchen der meist solitär stehenden Veteranen horsten seltene Vögel, andere beherbergen in ihrem ausgehöhlten Leib Fledermaus-Wochenstuben und erhalten als Gegenleistung von ihren Untermietern Guano als lebensverlängernden Dünger. Mancher Baum ernährt die Tiere des Waldes im Herbst, ist Biotop für Pretiosen aus der Insektenwelt wie Hirschkäfer und Schillerfalter oder dient als Brutrevier für Eule und Eichhörnchen. Filmautor Jan Haft lädt ein zu einer Reise zu den ältesten und größten Bäumen Deutschlands wie die Riesenlinde zu Heede, die Süntelbuche von Gremsheim, die Tanzlinde in Limmersdorf, die Schwarzwälder Großvatertanne, die Balderschwanger Eibe und viele andere mehr - allesamt Veteranen mit einem Alter von oft vielen Hundert Jahren. Aufnahmen im hochauflösenden HD-Format und aufwendige Kameratechniken lassen die starren Baumgebilde lebendig werden und zeigen sie bei besonderen Wetterstimmungen.


Am 27.09.17 16:45 - 17:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Der Klima-Lügen-Check
Klimawandel gibt es nicht, behaupten die Skeptiker. Schmelzende Gletscher, Sturmfluten und Dürre alles natürliche Schwankungen? Harald Lesch trennt Fakten von Fiktion. Fotos von abgemagerten Eisbären gehen um die Welt – ist der Klimawandel wirklich daran schuld? Welche Rolle spielt die Sonnenaktivität bei der Erderwärmung tatsächlich? Prof. Harald Lesch stellt die Argumente der Klimaskeptiker auf den Prüfstand. „Der letzte Winter war doch kalt“, „Wissenschaftler können ja nicht einmal das Wetter vier Wochen zuverlässig voraussagen“, „Der Klimawandel betrifft uns nicht“ – die Zweifel am Klimawandel und dessen Folgen sind weit verbreitet. Durch die vielen Klima-Faktoren haben Forscher es schwer mit ihren Prognosen. Und müssen manchmal sogar für unumstößlich gehaltene Überzeugungen revidieren. Harald Lesch bringt die Fakten, die selbst Klimaskeptiker nicht leugnen oder ignorieren können. Die Schmelzgeschwindigkeit der Gletscher in der Westantarktis hat sich im vergangenen Jahrzehnt verdreifacht, und große Festlandeisplatten drohen abzuschmelzen. Global betrachtet werden die rund 160 000 Gletscher immer kleiner. Der Meeresspiegel steigt im Weltmittel schon jetzt um drei Millimeter pro Jahr. Das scheint nicht viel zu sein, doch in manchen Regionen könnte er bis zu vier Meter ansteigen. New York musste während des Sturms Katrina schmerzvoll erfahren, dass schon 30 Zentimeter einen großen Unterschied machen. Nicht ohne Grund ist der Anstieg des Meeresspiegels auch eines der großen Themen bei der Weltklimakonferenz ab Ende November in Paris, für die sich Papst Franziskus und US-Präsident Obama besonders engagieren. Das größte Klima-Risiko bleibt der weltweite Ausstoß von C02. Wenn die Entwicklung so weiter geht, sind wir laut neuester Forschung nur 30 Jahre entfernt von einem „Point of no Return“. Immer mehr Menschen sind von den direkten Folgen des Klimawandels betroffen: Die Dürre in Kalifornien und die Bedrohung der Küstenstädte durch Stürme und Fluten werden immer größer und sind schon heute Realität. In Europa haben wir zum Teil schon jetzt Probleme, unsere Kernkraftwerke zu kühlen. „Wir können eh nichts gegen den Klimawandel tun“, ist der Spruch, den man dann häufig zu hören bekommt. Dabei gibt es durchaus Beispiele dafür, dass menschliches Handeln etwas bewirken kann, wenn alle an einem Strang ziehen.


Am 27.09.17 17:35 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Mehr Wildnis - weniger Bauern
Die Alpen verwildern, der Wald kommt zurück. Denn trotz Subventionen werden die Gebiete im Alpenraum immer menschenleerer, aus Kultur- entstehen Naturlandschaften. Befürworter argumentieren, dadurch entstünden Naturlandschaften, die den Alpenbewohnern durch mehr Tourismus neue Einkommensquellen bieten könnten. Andere meinen, mit der Rückkehr des Waldes würden ökologisch wertvolle Flächen verschwinden - und die Artenvielfalt. Der typisch schweizerische Weg, dieses Dilemma zu lösen, sieht vor, sowohl Kulturlandschaften zu unterstützen als auch Naturlandschaften entstehen zu lassen.


Am 27.09.17 18:15 - 18:45 Uhr auf 
ZDFinfo: Die Lüge vom gerechten Artenschutz
Auf welche Tiere sich Artenschutz fokussieren sollte, ist umstritten. Was macht den Wert einer Spezies aus? Verschiedene Tiere sind schwer vergleichbar. Welche Natur wollen, welche müssen wir schützen? Harald Lesch sucht nach der Antwort. Um die Ikone des Artenschutzes zu retten, setzen Experten in China sogar auf künstliche Befruchtung. Eine schwierige Aufgabe, denn Pandaweibchen sind nur einmal im Jahr fruchtbar und dann an höchstens vier Tagen. In Chinas ganz spezieller Reproduktionsklinik werden die Pandababys anschließend im Brutkasten aufgepäppelt. Die chinesische Regierung fördert teure Maßnahmen. Kein Aufwand scheint zu hoch, um die süßen Tiere zu vermehren. Doch dient der Aufwand der Natur oder nur dem Image? In freier Wildbahn ist der Große Panda nur noch selten zu sehen. Ein Grund dafür, ist der ständige Schwund seines Lebensraums. Früher umfasste er einmal weite Teile Südostchinas, inzwischen sind durch Abholzung nur noch vereinzelte Gebiete übrig geblieben. Andere Panda-Hilfsprojekte setzen deshalb auf den Schutz des Lebensraums. Die isolierten Habitate will man durch Korridore zwischen den Waldstücken verbinden. So sollen mehr Tiere in Kontakt kommen und sich natürlich fortpflanzen. Für Pandas gibt es viele Schutzprojekte. Doch lässt sich all der Aufwand wissenschaftlich begründen? Es gibt schließlich viele andere Tiere, die ebenso selten sind. Für etwa 75 Prozent der weltweiten Futterpflanzen, ist die Bestäubung durch Bienen und andere bestäubenden Insekten nötig. Doch seit Jahren schreitet das Bienensterben voran. Bienen zählen zu den wichtigsten Tieren unseres Planeten. Sie sind das beste Beispiel für eine sogenannte Keystone-Species. Sie bilden den zentralen Schlussstein – den Keystone - von dem viele andere Pflanzen und Tiere abhängen. Auch die im industriellen Maßstab betriebene Landwirtschaft kommt nicht ohne sie aus. Denn ohne Futterpflanzen wie Soja gäbe es auch viele Milch- und Fleischwaren nicht.


Am 27.09.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Deutschland - Grenzgänger am Grünen Band
Eine außergewöhnliche Perlenschnur der Natur zieht sich längs durch Deutschland. Von der Ostsee bis zum Vogtland verbindet sie auf 1.400 Kilometern Länge über 100 verschiedene Biotope mit seltenen Tier- und Pflanzenarten zum Grünen Band. Raritäten wie Schwarzstorch, Fischotter oder Braunkehlchen finden ideale Bedingungen in Sumpfgebieten, Mooren, Pionierwäldern oder auf Magerrasenflächen. In diesem einzigartigen Biotopverbund leben über 5.000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten, darunter über 600 stark gefährdete.
(Wdh. morgen 14.15-15.00 Uhr)


Am 27.09.17 20:45 - 21:15 Uhr auf 
mdr: Schießen oder schützen? - Die Rückkehr der Wölfe
Deutschland ist wieder Wolfsland. 150 Jahre nachdem die Tiere hierzulande ausgerottet wurden, erobern sie seit dem Jahr 2000 mit Macht ihre alte Heimat zurück. Doch kein Wildtier erhitzt so die Gemüter, wie schon ein Blick auf die Statistik illegal geschossener Wölfe zeigt. 20 Tötungen wurden in den letzten 16 Jahren bekannt, die letzten Abschüsse ereigneten sich in Sachsen-Anhalt, wo die Wolfsbestände mittlerweile enorm ansteigen. Laut aktuellem Monitoring-Bericht des Landesumweltamtes leben gegenwärtig zwölf Wolfsrudel in Sachsen-Anhalt.
(Wdh. kommende Nacht 3.20-3.50 Uhr)


Am 27.09.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Superpflanzen
Wer glaubt, dass Grünzeug still und stumm vor sich hin vegetiert, der irrt. In der Welt der Pflanzen geht es ebenso aggressiv, liebevoll und gefährlich zu wie in der Tierwelt. Pflanzen haben Gefühle, stehen auf Musik, behängen sich mit "Leberwürsten" und können sogar zu Giftmischern werden. Aufwändigste Filmmethoden, wie Extrem-Zeitraffer und Makroaufnahmen geben faszinierende und neue Einblicke in das Universum der Pflanzen. Mit "Superpflanzen" nimmt Dirk Steffens die Zuschauer mit in das Wunderreich der Pflanzen.


Am 27.09.17 21:15 - 22:15 Uhr auf 
ServusTV: Tiere und ihr Erfolgsgeheimnis - Opportunisten
Füchse haben es geschafft, sich weit auf der Erde zu verbreiten – von der Wüste bis an den Polarkreis. Das Erfolgsgeheimnis des flinken Vierbeiners: Er ist Meister der Anpassung. Dabei helfen ihm seine Intelligenz und seine scharfen Sinne. So ist er sowohl tagsüber als auch in der Dunkelheit ein geschickter Jäger, dem keine Beute entgeht. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, warum das so ist – und was der Fuchs seinen Verwandten wie Hunden oder Wölfen voraus hat.
(Wdh. morgen 10.10-11.10 Uhr)


Am 27.09.17 22:15 - 23:00 Uhr auf 
rbb: Wildes Deutschland - Die Lausitz
Im Südosten Deutschlands liegt die Lausitz, das kleine Land der 1000 Teiche. In der beschaulichen Region voller Gegensätze leben seltene Tiere wie Fischotter und Rohrdommel; in den Bruchwäldern ziehen sogar Elche ihre Kälber groß. Nur wenige Kilometer entfernt hat der Braunkohletagebau mit riesigen Abraumhalden und Bergbauseen eine wahre Mondlandschaft hinterlassen. Doch die Natur kehrt ins Grenzgebiet zwischen Brandenburg und Sachsen zurück: Wolfsrudel und Rothirsche durchstreifen ehemalige Truppenübungsplätze, und farbenfrohe Wiedehopfe und Bienenfresser erobern Rekultivierungsflächen.


Am 28.09.17 07:00 - 07:30 Uhr auf 
SWR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Amazonien
Im Amazonasbecken befindet sich das größte Regenwaldgebiet der Erde. Klimajournalistin Bernice Notenboom erklettert eine Forschungsstation hoch in den Baumwipfeln. Von hier aus scheint noch alles in Ordnung, doch später wird sie Gebiete überfliegen, in denen nach der Abholzung des Baumbestandes eine trockene Savanne entstanden ist. Mit dem Verschwinden der Bäume bleibt auch der Regen aus, das Land verdorrt. Immer mehr abgeholzte Flächen werden für den Sojaanbau im großen Stil genutzt, denn Soja ist ein beliebter Exportartikel: In den Industrieländern wird es als Tierfutter vor allem in der Schweinezucht eingesetzt. Sollten wir nicht doch auf Schweinefleisch verzichten, um die Zerstörung des Regenwaldes nicht noch weiter voran zur treiben? Die Austrocknung des Amazonasbeckens verstärkt die Veränderungen der großen „Klimapumpe“ im Südatlantik über einen Rückkopplungseffekt.


Am 28.09.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Romantisches Mecklenburg - Tausend Seen und ein Meer
Bis heute hat Mecklenburg nichts von seinem Charme verloren. Zwischen Elbe und Darß liegt das weite Land mit Rapsfeldern, dunklen Wäldern, alten Alleen und herrschaftlichen Gutshäusern, mit tausend Seen und einem Meer. Zwischen Elbe und Darß liegt Mecklenburg. Tiere und Pflanzen finden hier noch ausreichend Raum und Nahrung. Tierfilmer Christoph Hauschild gelingen fantastische Aufnahmen von jagenden Seeadlern und balzenden Schwarzstörchen; er blickt in die Kinderstuben von Rohrweihe, Siebenschläfer und Eisvogel. Durch den Film führt eine Gauklerfamilie. Nach alter Tradition zieht sie durch das Land, von der Müritz an die Ostsee.


Am 28.09.17 13:50 - 14:30 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere sich herausputzen
Tiere waschen sich nie die Hände, putzen sich die Zähne oder springen unter die Dusche. Trotzdem sind sie sauber und verwenden im Lauf ihres Lebens ungeheuer viel Zeit auf ihr Äußeres.Sie kratzen, lecken und pudern sich, sie kämmen ihre Federn, nehmen Schlammbäder oder halten sich eine Putzhilfe. Dabei beugt die gründliche Pflege nicht nur Krankheiten und Parasiten vor - sie hilft auch, sich zu verteidigen oder kann für die Beziehung nützlich sein.
(Wdh. kommende Nacht 2.50-3.30 Uhr)


Am 28.09.17 14:30 - 15:15 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere kommunizieren
Tiere mögen zwar keine Sprache haben, die unserer menschlichen ähnlich ist, trotzdem kommunizieren sie. Nicht nur untereinander, sondern auch mit anderen Lebewesen. Oft einfach, aber effektiv.Wenn man einen Hirsch röhren hört, weiß man, es ist Brunftzeit. Wenn eine Klapperschlange mit ihrer Rassel warnt, weiß man, es ist Gefahr in Verzug. Wenn ein Hund gegen den Zaunpfahl pinkelt, markiert er sein Revier.Tiere teilen sich auch mit, wo es etwas zu Essen gibt, dass sie paarungsbereit sind oder dass Gefahr droht.
(Wdh. kommende Nacht 3.30-4.15 Uhr)


Am 28.09.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Auf den Spuren der Berggorillas
Tierreporterin Anna ist im afrikanischen Uganda unterwegs. Ihr Ziel: ein Besuch bei den Berggorillas, die größten lebenden Affen unseres Planeten. Mit dabei die Biologin Ingrid und Ranger David, der sich im tropischen Nebelwald bestens auskennt. Doch es gibt immer weniger der Berggorillas in Zentralafrika, ihrem einzigen natürlichen Lebensraum. In Nationalparks sollen die Bestände der Primaten wieder größer werden.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 28.09.17 15:15 - 16:00 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie erfinderisch Tiere sind
Die gefährlichsten Schlangengifte werden erfolgreich für medizinische Zwecke eingesetzt; der Speichel von Fledermäusen enthält natürliche Blutverdünner.Und von Bienen gebaute Honigwaben enthalten Antibiotika. Obwohl noch viele Geheimnisse entschlüsselt werden müssen, entwickelt sich die Wissenschaft der Übernahme ausgeklügelter Muster der Natur rasant weiter.
(Wdh. kommende Nacht 4.15-5.00 Uhr)


Am 28.09.17 16:00 - 16:45 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie vorbildlich Tiere sind
Die Vielzahl an Designs bei Pflanzen und Tieren ist unüberschaubar. Wer jedoch glaubt, die genaue Gestalt entspringe meist einer "Laune der Natur" sieht sich getäuscht.Die Anzahl von Blütenblättern folgt beispielsweise ebenso mathematischen Gesetzmäßigkeiten, wie die Gestalt von Lebewesen, so wie es schon Leonardo da Vinci in seinen berühmten Zeichnungen vom Mann in Kreis und Quadrat veranschaulichte.
(Wdh. kommende Nacht 5.00-5.45 Uhr)


Am 28.09.17 19:30 - 20:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Öko-Check Bayern - Wie geht es dem Wald, der Luft und den Gewässern?
Die Gewässer in Bayern waren in den 80ern in einem miserablen Zustand. Heute ganz anders: Überall sorgen moderne Kläranlagen dafür, dass die Wasserqualität viel besser ist. Das Waldsterben war keine Einbildung. Rauchgasentschwefelung und Autokatalysatoren verhinderten tatsächlich eine Katastrophe. Und dennoch können die Forscher auch knapp 40 Jahre später keine Entwarnung geben, denn die Böden sind immer noch zu sauer. Das Ozonloch war ebenfalls keine Einbildung. Und der dritte Beweis, dass man mit nachhaltigen Maßnahmen sehr wohl die Umwelt retten kann: Es wird bis etwa zum Jahr 2030 praktisch verschwunden sein. Vorreiter in Sachen Klimaschutz waren damals übrigens die USA.
(Wdh. morgen 16.00-16.30 Uhr)


Am 28.09.17 21:00 - 22:00 Uhr auf 
3sat: scobel - Das große Artensterben
Die Artenvielfalt muss erhalten werden. Aber gibt es Arten, die es mehr zu schützen lohnt als andere? Macht der Fokus auf einzelne Arten Sinn? Was kostet uns Artenschutz, und was nutzt er? Gert Scobel diskutiert mit Professor Dr. Dr. h. c. Volker Mosbrugger, Direktor des Senckenberg-Museums in Frankfurt, und weiteren Experten aus der Welt der Biodiversitätsforschung über Wert, Schutz und Sterben der Arten im Jahr 2017. Es ist nicht von der Hand zu weisen: Wir stehen vor dem nächsten großen, dem sechsten, Massensterben. Ist das von Menschenhand gemacht? Kann man daran noch etwas ändern?


Am 28.09.17 23:45 - 02:05 Uhr auf 
rbb: Into the Wild - Die Geschichte eines Aussteigers
Spielfilm nach einem wahren Fall. Auf den frischgebackenen College-Absolventen Chris McCandless wartet eine blendende Zukunft. Zum Leidwesen seiner wohlhabenden Eltern pfeift er auf das Studium an der renommierten Harvard Universität. Stattdessen bricht Chris alle Brücken hinter sich ab und trampt ohne einen Cent in der Tasche quer durch Amerika. In Freundschaften mit anderen Aussteigern erfährt er jene menschliche Nähe, die er bei seiner Familie vermisste. Doch Chris zieht es unaufhaltsam weiter - bis nach Alaska, wo sein Abenteuer endet.


Am 29.09.17 06:40 - 07:10 Uhr auf 
arte: Bienen - Geflügelte Superhelden
Bienen sind für uns wichtig. Vom süßen Honig bis hin zur Bestäubung etlicher wichtiger Nutzpflanzen reicht ihr Leistungsspektrum. Doch sie sind gefährdet. Seit Jahren beklagen Imker sterbende Honigbienen-Völker. Und vielerorts fehlt es an Lebensraum und Nahrung für Wildbienen. "Xenius" zeigt, was Bienenschutz mit Erdbeerkuchen zu tun hat - und was Wirtschaftsunternehmen von Honigbienen lernen können. Ein Blick in den Bienenstock mit dem renommierten Bienenforscher Professor Jürgen Tautz offenbart ein hocheffizientes System, das über Jahrmillionen perfektioniert wurde.


Am 29.09.17 11:10 - 12:10 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Kroatien
Mit seinen Hunderten von Inseln, endlosen weißen Adriastränden, wilden Gebirgen und riesigen Waldgebieten ist Kroatien ein Naturparadies mitten im Herzen Europas und gleichzeitig, trotz anhaltender regionaler Konflikte eines der engagiertesten Länder in Sachen Naturschutz. Die Dokumentation besucht Ornithologen, die sich für den Erhalt von seltenen Geiern einsetzen und ein Team von Naturschützern auf den Spuren einer bisher unbekannten Fischart.
(Wdh. kommende Nacht 3.10-3.50 Uhr)


Am 29.09.17 11:30 - 12:00 Uhr auf 
NDR: Wenn Bäume in die Schule gehen
Plötzlich stehen neue Bäume im Park, neun Meter hoch und prächtig gewachsen. Was kaum jemand sieht: Sie haben teilweise jahrzehntelange Aufzucht und Pflege hinter sich. Oft kommen sie aus dem Ammerland. Hier befinden sich die meisten Baumschulen des Nordens. Die Dokumentation zeigt, was alles passiert, wenn Bäume zur Schule gehen.


Am 29.09.17 13:50 - 14:20 Uhr auf 
3sat: Fischotter - Kluge Schwimmer
Nachdem der Fischotter aus Bayern schon fast völlig verschwunden war, hat sich dank eines Artenhilfsprogramms wieder eine stabile Population entwickelt. Doch das zieht nun wiederum Probleme mit der Fischwirtschaft nach sich. Dank eines Artenhilfsprogramms hat sich wieder eine stabile Fischotter-Population in den südostbayerischen Grenzgebirgen etabliert. In den 70er-Jahren war der Fischotter in Bayern fast völlig verschwunden, aber glücklicherweise nie ausgestorben. Es gelang durch gezielte Hilfsmaßnahmen, die natürliche Restpopulation aufzupäppeln. Doch der Fischotter ist nach wie vor eines der bedrohtesten Säugetiere Europas. Ein Projekt in Oberfranken soll Otterpopulationen in Europa wieder miteinander verbinden und die natürlichen Einwanderungsbedingungen für die Tiere verbessern. Isolierte Populationen sind höchst problematisch, da der Gen-Austausch, die Grundlage für die Erhaltung der biologischen Vielfalt, eingeschränkt wird.


Am 29.09.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Lange Ohren, flinke Beine - Feldhasen und Kaninchen
Als Schokoladen-Osterhasen kennt ihn jedes Kind, doch in freier Wildbahn sieht man "Meister Lampe" immer seltener. Sein Lebensraum auf Feldern und Wiesen wird immer weiter zerstört. Auch andere Tiere, wie beispielsweise die Wachtel oder das Rebhuhn haben eine rückläufige Population. Günter Goldmann hat die Tiere der Feldflur aus allernächster Nähe beobachtet. Er zeigt das Rebhuhn bei der Aufzucht seiner Jungen, er ist den Kaninchen in ihre unterirdischen Baue gefolgt. Aber im Mittelpunkt seines Berichtes steht der Hase, den der Tierfilmer durch alle vier Jahreszeiten begleitet.


Am 29.09.17 14:30 - 15:15 Uhr auf 
WDR: Die Tricks des Überlebens - Im Wald
Nur auf der Nordhalbkugel gibt es Wälder, deren Leben durch große Veränderungen geprägt wird. Jedes Jahr lässt sich hier ein wundersamer Wechsel beobachten: im Winter sinken die Temperaturen dramatisch und die Wälder werden völlig kahl. Im Frühjahr kehren mit steigenden Temperaturen die grünen Blätter und damit das Leben zurück. Bei diesen Extremen helfen oft nur Tricks beim Überleben - und häufig auch Verbündete. So kann ein Pilz beispielsweise ohne Gleithörnchen nicht überleben. Diese grauen Nager können bis zu 30 Meter durch die Luft segeln, sie leben auf Bäumen, bevorzugt in alten Spechthöhlen. Doch ihre Lieblingsspeise wächst unter der Erde: Pilze. Pilzsporen gehen daher im Magen-Darm-Trakt der Gleithörnchen auf Reisen und können sich so bestens verbreiten. Pilze wiederum gehen im Boden eine Symbiose mit Bäumen ein, beide profitieren von mehr Nährstoffen. Ein einzelner Pilz ist in der Lage sich über 10 Quadratkilometer ausbreiten und kann tausende von Bäumen miteinander verbinden. Im Endeffekt bilden Pilze ein intelligentes Netzwerk, ein echtes "wood-wide-web", jeder Wald ist daran angeschlossen. Das ist nur eine von vielen Überlebensgeschichten in den Wäldern der Nordhalbkugel. Und auch hier heißt es: Beziehungen sind alles... Warum geht der nordamerikanische Luchs einen Bund mit einer Raupe ein? Welche Rolle spielen Schneehasen dabei? Warum sind Lachse für die Küstenwälder Kanadas lebenswichtig? Wie kreativ die Tricks des Überlebens sind, zeigt der Dreiteiler in spektakulären Bildern. Etwa 10 Millionen Tier und Pflanzenarten sind auf der Erde zu finden. Doch kein einziges Lebewesen kann alleine überleben.


Am 30.09.17 05:30 - 05:55 Uhr auf 
ARD: Wo schießen Pilze aus dem Boden?
Ob groß, klein, dick, dünn, bunt, oder blass: Es gibt rund eine Million verschiedene Sorten von Pilzen! Und um genau herauszufinden, an welchen Plätzen sie sich verstecken, ist Willi mit Pilzsammler Günther Groß im Bergheimer Wald in der Nähe von Augsburg unterwegs. Nochmal kurz die pilzgerechte Ausrüstung wie Pilzmesser, Korb und Bestimmungsbuch überprüft und los geht die Pilzsuche. Am besten setzt man einen Hut auf, um sich vor Spinnweben und Zecken zu schützen.


Am 30.09.17 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Unterwegs mit der Elefantenpolizei
Anna freut sich auf einen besonderen Ausritt. In einem Nationalpark auf der indonesischen Insel Sumatra begleitet die Reporterin einen Mahut - also einen Elefantenhüter. Der Asiatische Elefant ist der kleine Cousin des Afrikanischen Elefanten. Aber was heißt hier klein: Drei Meter hoch und drei Tonnen schwer sind immer noch recht stattlich. Die Elefanten haben ein großes Problem: Durch die Abholzung des Waldes wird ihr Lebensraum immer kleiner, die Nahrung knapp und so plündern sie die Felder der Bauern. Tierschützer haben deshalb geschützte Gebiete errichtet. Dort schieben die Mahuts Wache - und diesmal ist Anna mit dabei.


Am 30.09.17 07:35 - 08:05 Uhr auf 
arte: Unwetter - Werden sie immer heftiger?
Immer häufiger erreichen uns Meldungen über außergewöhnliche Unwetter mitten in Europa. Die Betroffen reagieren entsetzt, aber auch hilflos; kaum jemand rechnet in unseren Breiten mit solchen Wetterkapriolen. Doch sind Tornados in Frankreich und Deutschland wirklich ein neues Phänomen? Müssen wir angesichts der Klimaerwärmung tatsächlich vermehrt mit extremen Unwetterereignissen rechen? Wie kann eine Wolke überhaupt solch gigantische Wassermengen mit sich führen, sodass Regen kleine Bäche schlagartig in gewaltige Ströme verwandelt? "Xenius" sucht Antworten.


Am 30.09.17 11:30 - 12:00 Uhr auf 
ARD: Käfer, Hummeln, Schmetterlinge - Sterben die Insekten aus?
Viele Menschen haben den Eindruck: Früher gab es mehr Insekten! Tatsächlich beobachten Wissenschaftler in vielen Regionen weltweit einen dramatischen Schwund. Was sind die Ursachen?


Am 30.09.17 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ARD: Madagaskar - Eine Schatzinsel wird geplündert
Scharen von Glücksrittern haben sich in den Osten Madagaskars aufgemacht, in der Hoffnung, das große Los zu ziehen. Es geht um Saphire, durch die dort viele Menschen zu etwas Wohlstand kommen wollen. Sie schürfen in immer neuen Minen nach den begehrten Edelsteinen, die nirgendwo sonst diese Qualität haben und von denen es auf der Insel im Indischen Ozean so viele gibt wie sonst nur in Brasilien. Dafür werden große Waldgebiete abgeholzt. Selbst der Didy-Nationalpark ist vor den Eindringlingen nicht sicher, eine Lemurenart ist inzwischen bedroht. Das Geschäft wird von Ausländern kontrolliert. Sie schicken jeweils ein paar hundert Arbeiter los, die sie für sehr wenig Geld schuften lassen. Die Steine müssen die Arbeiter natürlich abliefern. Dennoch versuchen die Männer manchmal, die Händler auszutricksen und kleine Fundstücke zu behalten. Die Ausbeutung der Region ist zwar komplett illegal, aber die Regierung tut nichts dagegen. Afrika-Korrespondentin Sabine Bohland hat sich auf eine nicht ungefährliche Reise ins Hinterland Madagaskars gemacht, der zweitgrößten Insel der Welt. Sie geht auf die Suche nach den Profiteuren und den Verlierern des Saphir-Fiebers.
(Wdh. kommende Nacht 4.30-5.00 Uhr)


Am 01.10.17 03:30 - 04:15 Uhr auf 
3sat: Europa ungezähmt - Die großen Wälder
In Teil zwei geht es um die "großen Wälder" Europas. In den Karpaten beispielsweise haben sich bis heute unberührte Wälder erhalten. Sie sind Heimat des eurasischen Luchses. Die Neuansiedlung europäischer Wisente in den Karpaten war erfolgreich. Die urtümlichen Tiere sind natürliche Landschaftsgärtner: Als Grasfresser sorgen sie für artenreiche Lichtungen, Lebensraum für Blütenpflanzen, Insekten und Vögel. Ein ganz anderes Landschaftsbild findet sich in der Taiga: In den tiefen, dunklen Nadelwäldern nahe am Polarkreis haben Braunbären, Wölfe und Bartkäuze ganz unterschiedliche Überlebensstrategien entwickelt, um die langen schneereichen Winter zu überleben.


Weitere Sendungen, die nicht direkt zum Thema passen, aber vielleicht auch von Interesse für Sie sind:

 

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27.09.17 16:45 - 17:15
ZDFinfo: Der Klima-Lügen-Check

26.09.17 14:00 - 14:45
3sat: Europa ungezähmt - Die großen Wälder

28.09.17 07:00 - 07:30
SWR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Amazonien

19.09.17 23:15 - 23:45
3sat: Die Waldmenschen

27.09.17 18:15 - 18:45
ZDFinfo: Die Lüge vom gerechten Artenschutz

30.09.17 11:30 - 12:00
ARD: Käfer, Hummeln, Schmetterlinge - Sterben die Insekten aus?

27.09.17 10:25 - 11:10
BR: Deutschlands älteste Bäume - Die "Tausendjährigen"

26.09.17 10:25 - 11:10
BR: Deutschlands älteste Bäume - Hundert Jahre und viel mehr

27.09.17 20:45 - 21:15
mdr: Schießen oder schützen? - Die Rückkehr der Wölfe

21.09.17 20:15 - 21:00
hr: Wenn Wald wieder wild wird

26.09.17 20:15 - 21:00
WDR: Die Tricks des Überlebens - Im Wald

20.09.17 19:40 - 20:15
arte: Der Kampf um den letzten Urwald Europas

28.09.17 21:00 - 22:00
3sat: scobel - Das große Artensterben