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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 16.03.19 05:10 - 06:00 Uhr auf 
D-MAX: Ein Bund fürs Überleben - Henry & Laura
Extrovertierte Menschen sind ihm ein Gräuel. Doch in Alaska muss Henry Lomeli einen tätowierten Wildfang bändigen. Seine Partnerin Laura aus Plattsburgh, New York, ist ziemlich ausgeflippt und geht gern auf Rockkonzerte. Das wird hart für den 47-jährigen Biologen aus Kalifornien. Aneinandergekettet hat das ungleiche Duo eine Strecke von 77 Kilometern vor sich. Im Kodiak-Archipel ist absolute Vorsicht geboten, denn dort wimmelt es von hungrigen Braunbären. Eine Begegnung mit den Raubtieren sollten die beiden dringendst vermeiden.


Am 16.03.19 06:15 - 06:45 Uhr auf 
SWR: Portugals Nationalpark Peneda-Gerês (1/2)
Der Parque Nacional da Peneda-Gerês ist ein 500 Quadratkilometer großes Gebiet im Norden des Landes entlang der spanischen Grenze. Otto Hahn hat über zwei Jahre die schwer zugängliche Gebirgsregion bereist und mit seiner Kamera den Zauber der Natur eingefangen. Vor Jahrtausenden ausgerottete Wildpferde wurden aus domestizierten Pferden rückgezüchtet und galoppieren wieder über die Hochebenen. Wölfe durchstreifen die Täler auf der Suche nach Beute, und eine ungewöhnlich vielfältige Pflanzenwelt hat sich in den unterschiedlichen Klimazonen entwickelt.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 7.15 Uhr)


Am 16.03.19 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Der Teufel in der Arche
Früher lebten Beutelteufel auf dem ganzen australischen Kontinent, heute beschränkt sich ihr Vorkommen nur noch auf die Insel Tasmanien. Vor allem der Dingo - ein Import der australischen Ureinwohner aus dem indonesischen Raum - war ihm zum Verhängnis geworden. Auf Tasmanien gab es keine Dingos und der Tasmanische Teufel, unter den Beuteltieren das einzige Raubtier, überlebte. Seit vielen Jahren grassiert nun eine geheimnisvolle Krankheit unter den Tasmanischen Teufeln. Sie rafft die Bestände auf der Insel dahin. Jetzt könnte Australien zur Rettung werden. Eine vollkommen isolierte Population von Tasmanischen Teufeln an der Südküste der Insel soll zurück auf das Festland. Es ist die vielleicht letzte Möglichkeit, die Art zu retten.


Am 16.03.19 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Komm wieder heim, kleiner Geisterbär!
Es gibt nur noch 300 bis 1.000 Geisterbären überhaupt. Sie sind so selten wie der Große Panda und leben nur im Nordwesten Kanadas in einer Welt aus Inseln und Fjorden. Jetzt wird diese seltene Art auch auf dem Festland gesichtet. Nun ist zum ersten Mal ein wenige Monate alter Geister- oder Kermodie-Bär verwaist und fast tot in der Nähe der Stadt Smithers gefunden worden. Angelika Langen, eine Deutsche, die einmalig in Kanada die Legitimation hat, seltene Tiere für die Auswilderung zu pflegen, hat den kleinen Bären in ihre Obhut genommen. Ein Team von "Welt der Tiere" ist dabei, als er wieder in die Freiheit entlassen wird.


Am 16.03.19 13:15 - 14:00 Uhr auf 
mdr: Spaniens wilder Norden - Wolfsschluchten
Die nordspanischen Provinzen Kantabrien, Asturien und Galicien sind kühl und feucht, aber grün und wild. Hier leben zwischen 1.000 und 3.000 Iberische Wölfe in kleinen Familienverbänden. Filmemacher Bernhard Rübe fand sie in Steineichenwäldern und Steilhängen, eingebettet in eine Urlandschaft aus Kalktürmen, tiefen Schluchten und klaren Flüssen.


Am 16.03.19 15:00 - 15:45 Uhr auf 
phoenix: Im Zauber der Wildnis - Yellowstone
Ein Jahr lang reiste ein ZDF-Team immer wieder hinter die Kulissen des wohl legendärsten Nationalparks der Welt. Das Ergebnis ist die außergewöhnliche Dokumentation "Im Zauber der Wildnis: Yellowstone", die uns ganz unwiderstehlich in die grandiose Yellowstone Region mitnimmt. Wir treffen Menschen, die sich dem Leben mit der Natur verschrieben haben und begleiten ihren unglaublichen Alltag. Diese Ranger, Forscher und Abenteurer bringen uns an den Puls dessen, was "ihren Park" gerade jetzt antreibt - im Takt mit den großen, weltweiten Bewegungen für Nachhaltigkeit. Mit ihnen erleben wir eine der schönsten und wildesten Gegenden der Erde. Dem Ruf der Natur bedingungslos folgen! Legendär, der Claim des kalifornischen Naturschützers John Muir, der als Vater der amerikanischen Nationalparks gilt. Dass die Wildnis unwiderstehlich lockt, hat für viele heute wie damals unbedingte Gültigkeit. Und dabei geht es nicht nur um das Glück, draußen zu sein. Es geht um die immer verletzlichere Balance der Natur. Als Muir und andere begeisterte Pioniere gegen Ende des 19. Jahrhunderts die ersten großen Parks im Westen Nordamerikas gründeten, lebten gerade mal eine Milliarde Menschen: sie sollten in die Parks kommen und die Schönheit der Erde sehen. Heute bevölkern 7,3 Milliarden Menschen unseren Planeten und die Bedeutung der Nationalparks hat sich radikal verändert. Welche Rolle spielen sie in Zeiten von Öl und Fracking, schnellem Wachstum, knappen Kassen, Klimawandel? Und wie erleben sie diejenigen, die tagtäglich dort leben und arbeiten - Ranger, Wissenschaftler, Abenteurer - von denen viele aus Deutschland kommen, wo sie alles für ihren Park zurückließen? Diese Fragen haben das ZDF-Doku-Projekt "Im Zauber der Wildnis" angestoßen.
(Wdh. morgen 9.00-9.45 Uhr)


Am 16.03.19 15:45 - 16:30 Uhr auf 
phoenix: Alaskas Majestät - der Denali National Park
Er verschlägt jedem Betrachter den Atem: Weithin sichtbar ragt der Denali mit seinen fast 6200 Metern aus der Alaska Range heraus. Der höchste Berg Nordamerikas ist Namensgeber für einen der wichtigsten Nationalparks der Welt. Einst hatte US-Präsident Barack Obama dem riesigen Gipfel seinen ursprünglichen Namen zurück verliehen: Aus dem Mount McKinley wurde wieder der Denali - was in der Sprache der Athabasken-Indianer "Der Hohe" bedeutet.
(Wdh. morgen 9.45-10.30 Uhr)


Am 16.03.19 16:15 - 17:00 Uhr auf 
BR: Böhmen - Land der hundert Teiche
Zwischen den Metropolen Wien und Prag liegen rund 500 Fischteiche im Norden von Trebon und Cesky Krumlov, dem ehemaligen Krumau. Es ist das größte für die Karpfenzucht genutzte Teichgebiet Mitteleuropas. Heute ist die Teichlandschaft ein UNESCO-Biosphärenreservat und ein außergewöhnliches Beispiel dafür, wie Mensch und Natur in Harmonie miteinander existieren können. Mehr als 150 Vogelarten brüten hier. Zwergdommel, Drosselrohrsänger und Rohrweihe finden im Schilfdschungel ideale Bedingungen für die Aufzucht ihrer Jungen vor.


Am 16.03.19 16:30 - 17:15 Uhr auf 
phoenix: Wildes Deutschland - Die Sächsische Schweiz
Tief eingeschnittene Flusstäler und wüstenhafte Felsplateaus - Deutschlands "Grand Canyon" ist die Sächsische Schweiz. Wind und Wasser, Hitze und Frost schufen über Jahrmillionen die einzigartige Landschaft des Elbsandsteingebirges. Seltene Tiere wie Gartenschläfer, Wanderfalken und Schwarzstörche haben sich an das Leben auf und zwischen den Sandsteinfelsen angepasst. Mit außergewöhnlichen Aufnahmen porträtiert dieser Film eines der größten deutschen Naturwunder.
(Wdh. morgen 10.30-11.15 Uhr)


Am 16.03.19 18:10 - 19:10 Uhr auf 
ServusTV: Affen - Eine faszinierende Tierfamilie - Südamerika
Die Primaten haben es mit intelligenten Verhaltensweisen und einem ausgeprägten Sozialverhalten geschafft im Dschungel, in den Wüsten und sogar auf schneebedeckten Bergen zu überleben und sich weiterzuentwickeln. Der Biologe Patrick Aryee geht den Geheimnissen dieser erstaunlichen Tierfamilie auf den Grund.In der dritten und letzten Folge geht es für den Biologen Patrick Aryee nach Südamerika. Hier haben sich verschiedene Arten der sogenannten Neuweltaffen erstaunlich gut an die vorherrschenden Bedingungen angepasst. Im südamerikanischen Regenwald begegnet der Wissenschaftler wahren Dschungelakrobaten: den Klammeraffen. Diese Primatenart hat kurioserweise keine Daumen, dafür aber einen ungewöhnlich langen Schwanz, welcher nahezu wie ein dritter Arm, erstaunliche Möglichkeiten in puncto Beweglichkeit bietet. Auch die Totenkopfaffen zeichnen sich durch besondere Agilität aus. Ihre Gliedmaßen erinnern stark an Frösche, das gilt auch für ihre enorme Sprungkraft.In Belize trifft Aryee auf Brüllaffen, hier ist der Name auch wirklich Programm. So beängstigend ihre Geräusche auch erscheinen mögen, ihr Äußeres entspricht dem nicht annähernd. Die Goldenen Löwenäffchen hingegen verblüffen durch ihre besondere Art der Fortpflanzung - sie gebären immer Zwillinge. In Brasilien schließlich beobachtet Biologe Aryee eine Gruppe von Kapuzineraffen, die von allen Affenarten das im Verhältnis zum Körper größte Gehirn besitzen. Das spiegelt sich natürlich auch in sehr cleveren Verhaltensweisen wieder. Trotzdem sind viele Affenarten stärker vom Aussterben bedroht als je zuvor und es gibt nur einen nahen Verwandten, der verantwortungsvoll dafür Sorge tragen kann, dass diese faszinierende Tierfamilie geschätzt und vor allem geschützt wird: Der Mensch.


Am 16.03.19 18:15 - 19:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Wunder der Baumhauskunst
In wenigen Bauwerken fühlt man sich der Natur so nahe wie in einem Baumhaus. Pete Nelson und sein Team ermöglichen ihren Kunden im Geäst von Kiefern, Eichen und Douglasien einen einzigartigen Blick auf die Welt. Aber die Protagonisten aus der beliebten TV-Serie sind nicht die einzigen Schreinergesellen, die im Blätterwald mit luxuriösen Palästen für Furore sorgen. Darüber hinaus halten es die Profi-Handwerker mit der Devise: Ehre, wem Ehre gebührt. In dieser Folge stellt Spitzenarchitekt Pete beeindruckende Projekte von anderen Meistern vor, wie zum Beispiel das „Islands Tree House“ in Schweden und „The Nest“ in Texas.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 20.15 Uhr)


Am 16.03.19 19:10 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Paris - Stadt der Tiere
Seit den 1980er Jahren haben sich die Grünflächen in Paris kontinuierlich erweitert. Dadurch konnten viele neue Arten Fuß fassen, aber auch ehemalige wilde Bewohner zurückkehren. Als vor 10 Jahren der Einsatz von Pestiziden dramatisch verringert wurde, sorgte das für ein beschleunigtes Ausbreitung vieler wilder Arten.Die Auswirkungen auf die Nahrungskette waren unmittelbar: Viele bestäubende Insekten kehrten zurück ebenso viele Vogelarten und all jene, denen diese als Beutetiere dienen. Wildgänse etwa machen überall in der Stadt Zwischenlandung - ob an der Pferderennbahn von Longchamp oder einem der zahlreichen Teiche im Bois de Boulogne. Wo sie auf Schwäne, Stockenten und Pfaue treffen. In Summe leben 150 verschiedenen Vogelarten in Paris.Im Bois de Vincennes lässt sich in letzter Zeit vermehrt ein schlecht beleumundeter Geselle blicken, der Rotfuchs. Sogar Wölfe kommen mitunter in innerstädtische Gebiete, um die vielen Nahrungsquellen zu nutzen. Am Hügel von Montmartre hat sich sogar eine besonders weit gereiste Tierart angesiedelt. Der Götterbaum-Spinner stammt ursprünglich aus Asien, wurde aber zur Seidenraupenzucht in alle Welt gebracht. Im Canal Saint Martin schwimmen die Biberratten und haben gelernt, mit den heimtückischen Fluten der Schleusenanlagen umzugehen. Und das größte Wahrzeichen der Stadt, den Eiffelturm, hat ein Wanderfalke zu seinen Jagdgründen gemacht.


Am 17.03.19 00:15 - 01:10 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem
Holzfäller-Veteran Bobby Goodson und seine Angestellten bringt so leicht nichts aus der Ruhe - die kernigen Typen sind aus einem besonders harten Holz geschnitzt. Der Firmenboss und seine Angestellten wagen sich mit ihren tonnenschweren Maschinen in Gegenden, um die andere einen großen Bogen machen. So zum Beispiel in die abgelegenen Sümpfe von North Carolina, in denen es vor Schlangen nur so wimmelt. Tückischer Morast, wilde Tiere, extrem hohe Luftfeuchtigkeit und Millionen blutgierige Moskitos - das Roden in Sumpfgebieten ist nicht nur ein Knochenjob, sondern auch mit enormen wirtschaftlichen Risiken verbunden. Doch echte Typen wie Bobby Goodson lassen sich von solchen Umständen nicht abschrecken und krempeln stattdessen die Ärmel hoch. Diese spannende Doku-Serie zeigt die Holzfäller-Urgesteine bei ihrer harten und gefährlichen Arbeit in den Wäldern.
(Vier weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 4.45 Uhr)


Am 17.03.19 03:15 - 04:00 Uhr auf 
3sat: Die Rache der Schöpfung (1/3) - Invasion der Exoten
Exotische Tiere und Pflanzen, unerwünschte Eindringlinge, sogenannte Bioinvasoren, reisen als blinde Passagiere nach Europa ein. Welche Folgen hat die Einreise der Exoten? Sie kommen auf Schiffen, in Flugzeugen oder anderen Verkehrsmitteln. Beschleunigt durch weltweiten Handel und Tourismus, rollt eine Welle invasiver Spezies auch über Deutschland. Im Rostocker Institut für Biodiversitätsforschung wird dies genau beobachtet. Wer reist wann und wie ein, und welche Folgen hat das für die Umwelt? Eine lückenlose Kontrolle ist unmöglich.


Am 17.03.19 04:00 - 04:40 Uhr auf 
3sat: Die Rache der Schöpfung (2/3) - Untergang der Bienen
Stille herrscht auf Wiesen und Weiden in weiten Teilen der USA. Obstbauern klagen über Ernteverluste, denn zu wenige Blüten wurden bestäubt. Wo sind die Bienen geblieben? Manchen Imkern ist die Hälfte ihrer Völker eingegangen, andere verzeichnen Totalverlust. Nach der aus Asien importierten Varroamilbe und der amerikanischen Faulbrut droht nun durch den Kleinen Beutenkäfer neue Gefahr. Er kam in einer Schiffsladung von Südafrika. Bienenexperte Dr. Peter Neumann von der Universität Halle forscht nach Bekämpfungsmethoden.


Am 17.03.19 04:40 - 05:25 Uhr auf 
3sat: Die Rache der Schöpfung (3/3) - Angriff der Parasiten
Parasiten können rätselhafte Erkrankungen auf Menschen übertragen. In Aachen erkrankt ein Junge an der lebensbedrohlichen Tropenkrankheit Leishmaniose. Wie kann er sich angesteckt haben? In Soest kommen binnen weniger Tage knapp 300 Menschen mit Lungenentzündung ins Krankenhaus. Auch dort stehen die Ärzte vor einem Rätsel. Dann wird die Dermacentor-Zecke, eine Zecke aus den Tropen, als Überträger ausgemacht. Dr. Torsten Naucke von der Universität Bonn ist Parasitologe und Tiermediziner. Er beobachtet, dass vor allem Hunde immer häufiger von rätselhaften Erkrankungen befallen werden.


Am 17.03.19 07:00 - 08:00 Uhr auf 
ServusTV: Unser Wald - wer ist sein Feind, Tier oder Mensch?
Die Österreichischen Bundesforste beklagen sich, dass das Wild den Wald durch das sogenannte Schälen und Verbeißen nachhaltig schädigt, und damit rechtfertigen sie die Schließungen von Wildtier-Fütterungen und die Aufhebung von Schonzeiten, da angeblich der Wildbestand in ganz Österreich weit überhöht ist. Diesen Aussagen widersprechen aber immer mehr Jäger in Österreich, die den österreichischen Bundesforsten vorwerfen nur auf Gewinnmaximierung aus zu sein und einen Wald ohne Wild anstreben. Ist das Wild nun der größte Schädling der Wälder? In der Reportage kommen Waldbesitzer zu Wort, die den Bundesforsten vorwerfen, dass nicht die Tiere, sondern die Waldbewirtschaftung der österreichischen Bundesforste die größten Schäden verursacht. In den Staatswäldern werden angeblich breite und riesige Forststraßen gebaut und große Waldflächen ohne Grund gerodet. Die Vertreter der österreichischen Bundesforste bestreiten diese Anschuldigungen vehement und sprechen von einer emotionalisierten Diskussion. Sie sind der Meinung, die Jäger wollen nur mehr Wild, um es dann auch bejagen zu können. Ist nun das Wild der größte Schädling des Waldes oder doch der Mensch?


Am 17.03.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Singapur - Im Großstadtdschungel (2)
Singapur, Südostasien: über 700 Quadratkilometer, mehr als 60 Inseln, rund 5,5 Millionen Einwohner. Die geschäftige und so rasant wachsende Metropole hat eine der höchsten Bevölkerungsdichten der Welt. Doch auch der Beiname "Gartenstadt" kommt nicht von ungefähr: Singapur beherbergt erstaunliche 40.000 Tier- und Pflanzenarten. Wie gelingt es dem Insel- und Stadtstaat, urbanes Leben und Artenvielfalt miteinander zu vereinbaren? Der zweite Teil der Dokumentation zeigt, wie sich Affen, Hähne, Schlangen und Fledermäuse an das Stadtleben angepasst haben und wie dieses Miteinander von Mensch und Tier funktioniert.


Am 17.03.19 07:35 - 08:20 Uhr auf 
ZDFneo: Kanada – Schatz der Kälte
Schlangen, Kamele, Diamanten – wer denkt dabei schon an Kanada? Tatsächlich bietet das Land mehr als schöne Landschaften und wilde Bären. Dirk Steffens entdeckt Schätze, die man hier nicht erwartet.


Am 17.03.19 08:20 - 09:05 Uhr auf 
ZDFneo: Kanada – Schatz der Kälte
Schlangen, Kamele, Diamanten – wer denkt dabei schon an Kanada? Tatsächlich bietet das Land mehr als schöne Landschaften und wilde Bären. Dirk Steffens entdeckt Schätze, die man hier nicht erwartet.


Am 17.03.19 14:15 - 14:55 Uhr auf 
3sat: Europas Urwälder - Bayerns neue Wildnis
Die Wildnis kehrt zurück in den Bayerischen Wald. In einem außergewöhnlichen Experiment entsteht dort ein "neuer" Urwald: Seit gut 40 Jahren wird die Natur sich selbst überlassen. Der Mensch greift nicht ein - auch nicht in extremen Situationen. Mit verblüffenden Erfolgen: Auf den 243 Quadratkilometern Nationalparkwald jagt seit einigen Jahren wieder der Luchs, Europas einzige Großkatze.


Am 17.03.19 14:30 - 15:15 Uhr auf 
WDR: Masuren - Land der 1.000 Seen
Masuren, im Nordosten Polens gelegen, bietet eine einzigartige Natur- und Kulturlandschaft, Idylle und Romantik. Die über 3.000 Gewässer der Masurischen Seenplatte, eingebettet zwischen dunklen Wäldern und sanften Hügeln, locken vor allem Naturfreunde und Wassersportler zu einem Urlaub fern ab aller Hektik. In den Naturschutzgebieten leben Wisente, Elche und Biber, nirgendwo in Europa nisten so viele Störche wie im ehemaligen südlichen Ostpreußen. Und in den malerischen Dörfern scheint die Zeit still zu stehen. Tamina Kallert taucht ein in die Schönheit der Landschaft und in die bewegte Geschichte Masurens. Sie bummelt durch kleine Städtchen, besucht vom Aussterben bedrohte Wildpferde, radelt durch grüne Alleen, paddelt auf verwunschenen Flüsschen und erklärt, wie man mit einem Schiff über Land fahren kann.
(Wdh. kommende Nacht 3.20-4.05 Uhr)


Am 17.03.19 14:45 - 15:30 Uhr auf 
hr: Der wilde Norden Sumatras - Dschungeltour zu den Orang-Utans
Sumatra, eine indonesische Hauptinsel, ist die sechstgrößte Insel der Welt. Sie erstreckt sich über 1.700 Kilometer von Nordwest nach Südost. Der Äquator zieht sich in der Mitte durch die maximal 370 Kilometer breite Insel. Sumatra ist zum größten Teil vom tropischen Regenwald bedeckt, der 2004 als Naturdenkmal in die UNESCO-Welterbe-Liste aufgenommen wurde. Entsprechend viel gibt es zu entdecken. In den Wäldern lebt eine große Vielfalt von Tieren und Pflanzen. 3.500 Pflanzenarten wurden im Park gezählt, darunter viele endemische Orchideen und Farne. Hier ist auch der durch Jagd, Abholzung und Tierhandel vom Aussterben bedrohte Sumatra-Orang-Utan zu Hause. Bukit Lawang, ein kleiner Ort am Rande des Nationalparks, ist bekannt für seine Projekte zum Schutz der Orang-Utans. Das machte den Ort zur beliebtesten Touristenattraktion in Sumatra. Von dort starten Dschungeltouren, bei denen man die Orang-Utans, die sogenannten Waldmenschen, hautnah erleben kann.


Am 17.03.19 16:00 - 16:30 Uhr auf 
SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben
Der Soonwald - Teil des rheinland-pfälzischen Mittelgebirges Hunsrück und ein ganz besonderer Wald: Er gilt als Geheimtipp unter den Wäldern - magisch, schön, ursprünglich. Dem Orkan "Wiebke" fielen 1990 größtenteils Fichtenbestände zum Opfer, so dass der Wald nun größtenteils aus Laubwald mit teils sehr alten und schönen Buchen- und Eichenbeständen besteht. Aber Peter Wohlleben ist auch in dieser Folge nicht allein unterwegs. Mit ihm brechen zwei Unterhaltungskünstler aus dem Rheinland und dem Ruhrgebiet auf: Die Komikerin und Schauspielerin Cordula Stratmann und der Comedy-Autor und Moderator Micky Beisenherz wagen den Trip in die Wildnis. Die Wanderung verspricht diesmal also ganz besonders unterhaltsam zu werden. Zwei Tage wandert das Trio durch den Soonwald, inklusive Lagerbau und einer Nacht unter freiem Himmel - und vielen spannenden und faszinierenden Einblicken in die Geheimnisse des Waldes.


Am 17.03.19 18:30 - 19:00 Uhr auf 
hr: Wenn Bäume zur Gefahr werden
Horst Grüning blutet das Herz: Seine schöne, fast fünfzig Jahre alte Pappel soll heute weg. Der stolze dreißig Meter hohe Baum ist zu einer Gefahr geworden. Grüning hat bei jedem Sturm gezittert und gehofft, dass der Baum standhält und nicht auf eines der umliegenden Häuser fällt. Das Wetter habe sich so verändert, sagt er, die Winde seien stärker geworden, so dass er jetzt handeln müsse, bevor es zu einer Katastrophe komme. Er hat Wolfgang Kersten beauftragt, die Pappel zu fällen. Ein schwieriger Job, der Baum steht mitten im Wohngebiet. Einfach absägen geht nicht, ein Kranwagen mit Säge und Greifarmen muss den Tonnen schweren Baum Stück für Stück abtragen. Mit bangen Blicken schauen die Schwalbacher zu, wie sich Baumexperte Kersten mit schwerem Gerät an die Arbeit macht. Wolfgang Kersten erfährt bei seiner täglichen Arbeit immer wieder, wie stark die emotionale Bindung zwischen den Bewohnern und ihren Bäumen ist. Wenn er kommt und Bäume fällen muss, wird er häufig angefeindet. Auch er liebt Bäume, weiß, wie wichtig sie für das Klima und das Wohlbefinden sind. Er tut alles, um sie zu erhalten - egal ob im Schlosspark von Wiesbaden, in Taunusstädten oder an Verkehrsknotenpunkten in Frankfurt.
(Wdh. morgen 11.05-11.35 Uhr)


Am 17.03.19 19:30 - 20:15 Uhr auf 
ZDF: Kielings wilde Welt - Uralte Paradiese
In der ersten Folge besucht Tierfilmer Andreas Kieling uralte Paradiese in Deutschland, Island, Alaska und auf Madagaskar. Überall trifft er engagierte Wissenschaftler und bietet teilweise intime Einblicke in verblüffende Naturphänomene.
(Wdh. kommende Nacht 2.30-3.15 Uhr)


Am 17.03.19 20:15 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Wir und der Wald - Eine Jahrtausende alte Liebe
Die Deutschen leben in Wäldern, verehren Wälder, brauchen und lieben die Wälder - schon immer. Die Beziehung der Deutschen zum Wald ist besonders. Vor zweitausend Jahren zur Zeit der Kelten, Römer und Germanen genauso wie heute in Zeiten der Waldkindergärten, der nachhaltigen Holzwirtschaft und des Klimawandels. Der Wald hat die Deutschen geprägt - doch wie geht das vor sich? Wie haben unsere Vorfahren die Wälder erschlossen und besiedelt? Wofür haben sie den Wald gebraucht? Wozu wird er heute gebraucht? Und was verraten Sagen oder Dichtung über die Beziehung zu den Wäldern? Schwarzwald, Pfälzer Wald, Odenwald, Eifel, Hunsrück und Westerwald - hier gibt es viel Wald und entsprechend viele Menschen, die Antworten auf genau diese Fragen suchen. So wird bei Messkirch in Baden-Württemberg eine mittelalterliche Klosterstadt mitten im Wald nachgebaut - dadurch erfahren die Historiker und Archäologen viel über die Art und Intensität der Holznutzung vor tausend Jahren. Oder der Mannheimer Professor Ulrich Kittstein: Er geht der Frage nach, was für eine Rolle der Wald in der Dichtung der Romantik gespielt hat. Oder Dieter Hosius: Der ehemalige Forstamtsleiter aus der Region Prüm in der Eifel beschreibt, wie die Wälder unter dem Zweiten Weltkrieg gelitten haben und wie er und seine Familie sich in dieser Zeit dort vor Bombenangriffen versteckt haben. Es gibt viel über den Wald und die Beziehung zu ihm zu erzählen und dabei geht es auch darum, was der Wald mit Menschen macht, warum der Wald so wichtig für das Wohlbefinden und die Seele ist. Aber auch, warum man in den 1980er Jahren panische Angst vor dem Waldsterben hatte. Ist das rational erklärbar? Durchaus, wenn man genauer hinschaut und die Entwicklung der Beziehung der Deutschen zu ihren Wäldern über den Zeitraum der vergangenen zweitausend Jahre beleuchtet.


Am 18.03.19 03:35 - 04:20 Uhr auf 
3sat: Jäger der fliegenden Flüsse
Der gebürtige Schweizer Forschungspilot Gerard Moss untersucht seit fünf Jahren im Auftrag der Wissenschaft die Wolken über den riesigen Wald- und Wasserflächen Amazoniens. Für die Klimaforschung soll er das Geheimnis dieser "fliegenden Flüsse" lüften, die über dem Regenwald durch Verdunstung entstehen.


Am 18.03.19 04:30 - 05:15 Uhr auf 
ServusTV: Kinabatangan - Der Garten Eden Borneos
Das Naturschutzgebiet Kinabatangan wird als Geschenk der Erde bezeichnet. Hier finden sich die letzten Reste eines der ältesten Wälder der Erde, entstanden vor 130 Millionen Jahren. Das Gebiet liegt nordöstlich der Insel Borneo, im Staat Sabah im östlichen Malaysia. In Kinabatangan verursacht die Abfolge von Monsun und Trockenperioden extreme Lebensbedingungen für die Bewohner. Der mächtige Kreislauf des Wassers prägt Flora und Fauna. Im Laufe von Jahrtausenden haben der mächtige Monsun, die Kraft der Gezeiten und die Stärke des Flusses eine Vielzahl an Lebensräumen für eine einzigartige, ständig wachsende Tierwelt geschaffen.


Am 18.03.19 05:05 - 05:45 Uhr auf 
3sat: Im Reich der heiligen Pflanzen
Der deutsche Biologe Josef Margraf und seine chinesische Frau Minguo Li suchen in der Provinz Yunnan nach Möglichkeiten, seltene Pflanzen der Region wirtschaftlich nutzbar zu machen. Gleichzeitig soll die bedrohte Artenvielfalt erhalten werden. Dafür haben sie eine Umweltinitiative gegründet.


Am 18.03.19 05:10 - 06:00 Uhr auf 
D-MAX: Ein Bund fürs Überleben - Nick & Jameson
In den Great Smoky Mountains in Kalifornien liegen die Nerven blank. Die Bedingungen sind extrem. Nick Rhoades und Jameson Mercier bekommen es dort mit Stromschnellen, Sturzfluten und einer hungrigen Schwarzbär-Population zu tun. Goldgräber Nick kennt sich in der Wildnis aus, denn er stammt aus Alaska. Doch seinem Survival-Partner macht die lebensfeindliche Umgebung schwer zu schaffen. Der Sozialarbeiter aus Florida hat die Anforderungen des Abenteuers offenbar unterschätzt. Aneinandergekettet müssen die beiden dennoch gemeinsame Sache machen.


Am 18.03.19 05:15 - 06:10 Uhr auf 
ServusTV: Russland - Die Eroberung des Ostens
Der Ferne Osten Russlands ähnelt dem amerikanischen Wilden Westen. Einst war es die Heimat der Ureinwohner, wurde dann von den Kosaken erobert und schließlich bewohnt von Abenteurern, Goldsuchern, Verbannten und Vertriebenen. 8.000 Kilometer von Moskau entfernt, wurde der Bezirk "Oblast Amur" vor etwa 200 Jahren von den Russen als letztes besiedelt. Noch immer ist es eine abgelegene und unwirtliche Gegend. Russland unternimmt weiterhin große Anstrengungen, die strategisch wichtige Region an der Grenze zu China zu erschließen. Die Filmemacherin Sibylle D'Orgeval wirft einen Blick auf die Vergangenheit und Gegenwart der russischen Eroberung des Fernen Ostens. Dabei möchte sie die Bewohner dieses einzigartigen Gebietes näher kennenlernen. Zuerst geht es von Tschita in der Region Transbaikalien in die Amur-Region. Von dort reist sie per PKW und LKW, dann mit Boot und der Transsibirischen Eisenbahn 2.000 Kilometer entlang der russisch-chinesischen Grenze, bis sie schließlich die Pazifikküste und ihr letztes Ziel Wladiwostok erreicht.


Am 18.03.19 05:45 - 06:20 Uhr auf 
3sat: Die Affenbande vom Amazonas
Im Westen des Amazonasgebiets ist die Natur noch intakt - besonders in den Wipfeln der Urwaldriesen. Die mächtigen Baumkronen werden von einer Vielzahl unterschiedlicher Affen bewohnt. Da gibt es zum Beispiel die verspielten Totenkopfäffchen, die streitsüchtigen, aber erstaunlich intelligenten Kapuzineraffen und die Tamarine. Mächtige Woll- und Brüllaffen zeigen ihre Kletterkunst, neugierige Klammeraffen erweisen sich als meisterhafte Akrobaten. Die winzigen Zwergseidenäffchen sind die kleinsten Affen der Welt - sie gelten als die Stammväter aller Affen Südamerikas.


Am 18.03.19 05:45 - 06:15 Uhr auf 
arte: Grüne Giftschlucker - Wie Superpflanzen unsere Böden retten
Die Forscherin Claude Grison ist Pionierin auf dem Gebiet des Phytominings und zeigt den beiden "Xenius"-Moderatoren, wie viele Giftstoffe auch Jahre nach Stilllegung der Mine noch in den Böden vorhanden sind. Ihr Ziel: Das Sperrgebiet mit Hilfe der Pflanzen zu entgiften und für die Anwohner wieder zugänglich zu machen. Überall auf der Welt wachsen Superpflanzen. In Neukaledonien zum Beispiel gibt es Bäume, deren Pflanzensaft zu 25 Prozent aus Nickel besteht. So viel giftiges Metall in einem lebenden gesunden Baum erstaunt selbst die Wissenschaftler. Sie wollen nicht nur wissen, wie das Gift in die Pflanze kommt, sondern auch, wie man es wieder herausbekommt. Denn Nickel und Co. sind teure Rohstoffe. Könnten Superpflanzen also auch wirtschaftlich interessant sein? In Albanien wird das gerade getestet. Für die Bauern dort heißt es: Nickel statt Gemüse ernten.


Am 18.03.19 11:25 - 12:15 Uhr auf 
arte: Amazonas - Heilende Tropen
Das wasserreiche Amazonas-Delta beherbergt eine einzigartige Flora und Fauna. Diese kinematographische Entdeckungsreise beginnt im Norden des Deltas, wo sich mit dem Nationalpark Tumucumaque das größte Regenwaldschutzgebiet der Welt befindet. Auf Höhe der Stadt Macapá erreicht der Fluss eine Breite von 30 km, hier transportieren Frachtschiffe Erz und Soja aus dem Hinterland. Auf der anderen Flussseite liegt die Ilha de Marajó, die größte Flussinsel der Welt. Vor 200 Jahren vermischten sich hier portugiesische Einwanderer mit der indigenen Bevölkerung. Heute leben deren Nachkommen am Rande des undurchdringlichen Dschungels vom Fischfang und vom Anbau der Açaí. Diese Beere gilt als "Superfrucht", der zahlreiche Heilkräfte nachgesagt werden, und wird auf der ganzen Welt verkauft. Südlich der Flussinsel mündet der Rio Tocantins in den Rio Pará, der ebenfalls bis zu 30 km breit wird. Die beiden Flusssysteme - der Amazonas im Norden und der Pará-Tocantins im Süden - sind miteinander verbunden und begrenzen so das 250 km große Delta. Die Reise endet im Hafen von Belém im Süden des Deltas, wo die Fischer bei Morgendämmerung ihre kleinen Einmaster entladen. Der Markt Ver-o-Peso bietet eine außergewöhnlich große Vielfalt an Fischen und anderen Tieren aus Fluss und Meer. Und der angrenzende Kräutermarkt ist bekannt für seine verschiedenen Arzneipflanzen, Wurzeln und tropischen Mixturen. Nicht nur die Einheimischen decken sich hier mit Waren ein: Dieser Markt ist eine wahre Schatzkammer für Wissenschaftler und Ethnobotaniker aus der ganzen Welt.


Am 18.03.19 16:40 - 17:10 Uhr auf 
arte: Rehe und Rotwild - Was im Konflikt zwischen Wild und Wald hilft
Förster in Frankreich und Deutschland klagen, dass das Reh- und Rotwild die Bäume zu stark verbeißt. In Deutschland und Frankreich sucht man daher nach Lösungen. Mit einer sogenannten Notzeitfütterung im Winter versuchen deutsche Jäger den Verbiss zu minimieren, in Frankreich hält man von dieser Lösung nichts. In den südlichen deutschen Bundesländern sperrt man Rotwild in spezielle Gebiete ein, um die restlichen Wälder zu schützen. Doch Rotwildgebiete und Winterfütterungen erscheinen einigen Naturschützern und Forschern kontraproduktiv. Was sind die Alternativen? Die "Xenius"-Moderatoren hören sich um.
(Wdh. morgen 6.15-6.40 Uhr)


Am 18.03.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD: Wilde Dynastien - Revolte der Schimpansen
Im Senegal in Westafrika lebt eine Schimpansengruppe, die von David, dem Alphamännchen, angeführt wird. Als wir Zeuge seiner Geschichte werden, ist er bereits seit drei Jahren der Anführer des Clans. In der Regel herrschen die Männchen nicht wesentlich länger und werden dann irgendwann gestürzt. Was noch schwerer wiegt: David hat keine Verbündeten, die ihn in seinem Kampf um die Vorherrschaft unterstützen. Die Trockenzeit bricht gerade an, sodass auch Nahrung und Wasser immer knapper werden. Innerhalb der Gruppe müssen alle näher zusammenrücken, um zu überleben. David ist umgeben von offener Rivalität, jeder strebt nach seiner Krone und ist bereit, dafür zu töten. David stehen brutale Kämpfe bevor, seine Welt geht in Flammen auf und er wird einen außergewöhnlichen Akt der Täuschung vollziehen müssen. Gelingt es ihm, seine Position zu behaupten und so lange der Anführer zu bleiben, bis er einen würdigen Nachfolger gefunden hat? Es geht um Macht, um Politik und um den Kampf ums Überleben.


Am 18.03.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Wildes Deutschland - Die Lausitz
Weit im Osten Deutschlands liegt die Lausitz, das Land der 1000 Teiche, eine Landschaft voller Gegensätze. Der Film gewährt außergewöhnliche Einblicke in die Region. In der Teichlausitz leben seltene Tiere wie der Fischotter oder die sonderbare Rohrdommel. In den Bruchwäldern ziehen sogar Elche wieder ihre Kälber groß. Nur wenige Kilometer entfernt gleicht die Lausitz einer Mondlandschaft. Jahrzehntelanger Braunkohletagebau hat dort riesige Abraumhalden und Bergbauseen hinterlassen. Nirgendwo sonst in Deutschland wurde die Landschaft so großflächig und radikal verändert. Doch die Natur zwischen Brandenburg und Sachsen kehrt zurück.


Am 18.03.19 21:00 - 22:00 Uhr auf 
3sat: Wer ist hier fremd?
Die Gefahr ist klitzeklein: Tigermücke, Pollen der Ambrosiapflanze und Laubholzbockkäfer übertragen Zika- und Dengue-Viren, verursachen Asthmaanfälle und zerfressen das Holz unserer Bäume. "NETZ NATUR" liefert die Hintergründe zu zahlreichen Schlagzeilen über bedrohliche eingeschleppte Tier- und Pflanzenarten, zeigt aber auch, dass viele heute vertraute Arten vor noch nicht allzu langer Zeit auch als "Fremde" eingewandert sind.


Am 18.03.19 22:15 - 23:15 Uhr auf 
ServusTV: Ruanda - Die Natur holt sich alles wieder
In Ruanda kam es 1994 zum Völkermord. Über viele Jahre wurde in dem Land auch unkontrolliert gewildert. Um herauszufinden, wie Ruanda sich unter diesem traumatischen Einfluss organisiert, reisen die beiden Abenteurer Justin Lukach und Scott Wilson mit Einheimischen. So können sie hautnah miterleben, wie sich die Tierwelt langsam erholt: Auf Napoleon Island sehen sie schwimmende Kühe, in höheren Regionen treffen sie auf eine Gruppe Berggorillas. Diesen einzigartig schönen Eindrücken steht das Gespräch mit einem Völkermord-Überlebenden in der Kirche von Ntarama und ein Gerichtsverfahren gegenüber. Dabei werden Geschichten von Vergebung und Hoffnung erzählt, die Scott und Justin sehr beeindrucken.
(Wdh. morgen 11.10-12.10 uhr)


Am 19.03.19 05:15 - 06:00 Uhr auf 
phoenix: Kielings wilde Welt (1/3)
In drei Folgen reist der Tierfilmer Andreas Kieling zu den schönsten Tierparadiesen der Welt und präsentiert außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Fauna. In der ersten Folge stellt er den Walhai vor der australischen Westküste vor, Indiens bengalischen Tiger, Helgolands Kegelrobben, die Felsenpinguine auf den Falklandinsel und Ähtiopiens Blutbrustpaviane. Die Reise der "wilden Welt" beginnt an der australischen Westküste. Die nächste Etappe von Andreas liegt im Südosten Indiens. Im Rathambore Nationalpark hofft Andreas Kieling den seltenen bengalischen Tiger zu finden. Früher jagten die Maharadjas von Jaipur in den artenreichen Wäldern. Romantisches Überbleibsel ist das alte königliche Fort, über 1000 Jahre alt. An seinem Fuß liegt ein See, nicht nur in der Trockenzeit anziehend für Tiger. Und tatsächlich gelingt es Andreas Kieling ein weibliches Exemplar beim Baden zu filmen.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 7.30 Uhr)


Am 19.03.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Kräuterwelten auf dem Balkan
Im Südosten Europas wächst in unberührter Natur und mildem Klima eine einzigartige Vielfalt von Wildpflanzen. Fernab von Großindustrie und verschmutzten Böden haben sich die Länder des Balkans zum größten Kräuterexporteur Europas entwickelt. Allein in Bulgarien arbeiten mehr als 300.000 Menschen mit heimischen Pflanzen. Das Geschäft wird zunehmend lukrativ. Der Film taucht ein in die Kräuterwelt des Balkans und porträtiert Menschen, die auf ihre Weise die Wildpflanzen für sich nutzen und zugleich bestrebt sind, das traditionelle Wissen zu bewahren.
(Wdh. übermorgen 11.05-11.50 Uhr)


Am 19.03.19 09:30 - 09:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Eiszeit am Chiemsee - Vom Klimawandel zum Klimaschutz
Der globale Klimawandel und seine Folgen beschäftigt die Menschen derzeit sehr. In der 15-Minuten-Sendung geht es einerseits um die Grundlagen klimatischer Vorgänge: Wie ermitteln Meteorologen und Wetterbeobachter mit Durschnitts-Wetterwerten über mindestens 30 Jahre das Klima? Andererseits wird mit Beispielen aus dem Chiemgau gezeigt, dass sich das Klima schon seit längerem verändert: Von der "Eiszeit am Chiemsee" vor 10 000 Jahren bis zu den aktuellen erfolgreichen Versuchen, wieder Wein im Chiemgau anzubauen. Nicht zuletzt steht die Frage, was der Mensch, heute mehr als je zuvor Mitverschulder des Klimawandels, zum Klimaschutz beitragen kann.


Am 19.03.19 09:45 - 10:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Vor uns die Sintflut?
Hochwasser, Murenabgänge, Felsstürze, Lawinen, Erdbeben, Vulkanausbrüche. Es gibt eine lange Reihe von Naturereignissen, die durch natürliche Faktoren ausgelöst werden, aber auch durch menschliches Handeln. Sie wirken sich oft katastrophal auf den Lebensraum des Menschen aus. Am Beispiel des verheerenden Hochwassers an der oberbayerischen Loisach im Jahr 2005 werden das Ausmaß, sowie die "Vor- und Nachgeschichte" einer alpinen Naturkatastrophe beleuchtet (Begrenztheit von Vorsorgemaßnahmen, Notwendigkeit von Hochwasserschutz). Die Verbreitung von Erdbeben und Vulkanausbrüchen zeigt eine weitere weltweite Bedrohung durch Naturkatastrophen.


Am 19.03.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: In den Wäldern der Koalas
Die großen Eukalyptuswälder im Osten Australiens sind das Reich der Koalas. Eigentlich sind 'Australiens Teddys' eher als gemütliche Tiere bekannt - doch in der Paarungszeit werden Koalamännchen plötzlich zu rastlosen Draufgängern, die den Weibchen und Rivalen in ihrem Revier das Leben schwer machen. Eindrucksvolle Aufnahmen beweisen: Während der Brunft geht es hoch her im Koalawald.


Am 19.03.19 11:30 - 12:00 Uhr auf 
NDR: Ein Herz für Holz - Der Holzmaxe aus Güstrow
Holzhändler Steffen Rotner, in Güstrow besser bekannt als "Holzmaxe", führt seit vier Jahren erfolgreich ein Kaminholzunternehmen. Immer gut gelaunt, nicht aus der Ruhe zu bringen - das ist der Holzmaxe, wie ihn Kunden und Freunde gleichermaßen lieben. Doch der Experte für Holz ist auch Experte für alte Autos: am liebsten schraubt er an seinen Hot Rod. Aber nichts geht über Familie, Freunde und Spazierengehen im Wald.


Am 19.03.19 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Bäume in der Großstadt - Stadtgrün im Stress
Neben Pilzen, Bakterien, Käfern, Abgasen und zu wenig Raum zum Wachsen ist der Klimawandel die größte Bedrohung für die Bäume im Hamburger Stadtgebiet. Die größten Sorgen bereitet der Baumnachwuchs. Jan Martens-Witte ist auf der Suche nach Baumarten, die diesen Bedingungen standhalten. Gleichzeitig versuchen sie, die alten Bestände so gut es geht am Leben zu erhalten. Denn das Ziel des Baumkontrolleurs und seiner Kollegen ist es, dass die Freie und Hansestadt Hamburg auch in den kommenden Jahrzehnten so grün bleibt wie sie heute noch ist.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)


Am 19.03.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Alarm im Garten - Neues von Maulwurf & Co
Viele Tiere fühlen sich in unseren Gärten wie zu Hause. Einige sind bei Gartenbesitzern sehr beliebt, werden regelrecht verwöhnt. Die Schale Milch - besser eine Mischung aus Hühnerfleisch, Haferflocken und Obst - gehört zum Klassiker, um Igel anzulocken. Andere Tiere sollen möglichst schnell wieder verschwinden - allen voran der Maulwurf. Was treibt ihn trotzdem in die Gärten? Die Vorfahren des Maulwurfs lebten im Wald - bis ihm die Wiesen und Gärten der Menschen attraktiver erschienen. Jedes Frühjahr folgen viele Maulwürfe den Pfaden ihrer Ahnen, verlassen den Wald und verschaffen sich - meist nicht weit entfernt - unterirdisch Zugang zum Heiligtum des stolzen Gartenbesitzers. Schon bald zieren seine berühmten Hügel den so sorgsam gepflegten Rasen. Doch die sind nur die Dachluken eines großen unterirdischen Reichs. Am Beispiel eines naturnah gestalteten Gartens am Rande einer kleinen Siedlung erzählt der Film von Joachim Hinz (und Beatrix Stoepel) die Geschichte des wohl unbeliebtesten Gartenbewohners. Durch eindrucksvolle Aufnahmen des Naturfilmers bekommt der Zuschauer ein Bild von einem Tier, das jeder zu kennen glaubt, doch das kaum jemand einmal zu Gesicht bekommt. Hinzu kommt: Die meisten Gartenbesitzer sehen vor lauter Hügeln den Maulwurf nicht, so, wie er wirklich ist.


Am 19.03.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
WDR: Klimahelden in NRW - Was jeder tun kann
Der Kampf gegen den Klimawandel ist nicht aussichtslos. Das haben die erfolgreichen Proteste gegen den Braunkohleabbau im Hambacher Forst gezeigt. Aber Klimahelden gibt es in NRW auch fernab von Demonstrationen und Protestbewegungen. Quarks trifft Menschen, die sich in ganz unterschiedlicher Art für den Klimaschutz einsetzen - von Aktivisten, die sich mit scheinbar übermächtigen Gegnern anlegen, bis zu den stillen Helden des Alltags. Sie alle verbindet der Wille, etwas zu verändern und Verantwortung für unser Klima zu übernehmen. An ihren Beispielen zeigt Quarks, was jeder von uns tun kann, um seinen persönlichen CO2-Fußabdruck zu verkleinern, und was geschehen muss, damit Klimaschutz zur gesellschaftlichen Routine wird. Quarks läuft seit 1993 mit großem Erfolg im WDR Fernsehen. Das Wissenschaftsmagazin erscheint wöchentlich und beleuchtet 45 Minuten lang ein Thema aus wissenschaftlicher Sicht und verschiedensten, oft ungewöhnlichen Blickwinkeln. Wir erzählen Dinge so einfach wie möglich. Deshalb suchen wir nach dem spannendsten Zugang zu einem Thema und vermitteln Grundlagen und Hintergründe statt unverdaute Neuigkeiten. Dabei bleiben wir aktuell, zeigen Haltung und helfen unseren Zuschauern, Themen einzuordnen.
(Wdh. kommende Nacht 1.00-1.45 Uhr)


Am 20.03.19 03:10 - 03:55 Uhr auf 
arte: Singapur - Im Großstadtdschungel (1/2)
Singapur, Südostasien: über 700 Quadratkilometer, mehr als 60 Inseln, rund 5,5 Millionen Einwohner. Die geschäftige und so rasant wachsende Metropole hat eine der höchsten Bevölkerungsdichten der Welt. Doch auch der Beiname "Gartenstadt" kommt nicht von ungefähr: Singapur beherbergt erstaunliche 40.000 Tier- und Pflanzenarten. Wie gelingt es dem Insel- und Stadtstaat, urbanes Leben und Artenvielfalt miteinander zu vereinbaren? Der erste Teil der Dokumentation zeigt - aus der Vogelperspektive und unter Wasser, am helllichten Tag und in den finstersten Ecken - unerwartete Begegnungen.


Am 20.03.19 07:00 - 07:30 Uhr auf 
SWR: Mission Ozonloch - Wie wir die Erde gerettet haben
Mitte der 1970er Jahre warnen die US-Wissenschaftler Mario Molina und Sherwood Rowland vor einer großen Gefahr für die Erde: Langlebige Chemikalien wie Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe könnten die schützende Ozonschicht des Planeten zerstören. Die Folgen: eine rasante Zunahme von Hautkrebserkrankungen und klimatischen Veränderungen. Doch noch will den Forschern niemand glauben, denn FCKW, das chemische Wundermittel der 1920er Jahre, wird für vieles benötigt: Zum Beispiel als Kühlmittel für Kühlschränke oder als Treibstoff für Deo- und Haarsprays. Mitte der 1980er Jahre wird die Vermutung dann zur Gewissheit: Die amerikanische Forscherin Susan Salomon entdeckt, dass FCKW-Chemikalien für ein großes Loch in der Ozonschicht über der Antarktis verantwortlich sind. Der damalige US-Präsident Ronald Reagan, unterstützt von der britischen Premierministerin Margaret Thatcher, trommelt daraufhin die Weltgemeinschaft zusammen. Am 16. September 1987 einigen sich über 30 Staaten darauf, die FCKW-Produktion einzustellen. Das sogenannte "Montreal-Protokoll" ist bis heute ein herausragendes Beispiel für den globalen Umweltschutz und hat dazu beigetragen, dass das Ozonloch sich langsam wieder schließt.


Am 20.03.19 07:30 - 07:32 Uhr auf 
SWR: Was bringt der Klimawandel für Europa?
Der Treibhauseffekt lässt weltweit die Temperatur ansteigen. Aber für Europa könnte der Klimawandel das genaue Gegenteil bringen: eine neue Eiszeit. Schuld ist der Golfstrom.


Am 20.03.19 08:10 - 09:10 Uhr auf 
ServusTV: Unser Wald - wer ist sein Feind, Tier oder Mensch?
Die Österreichischen Bundesforste beklagen sich, dass das Wild den Wald durch das sogenannte Schälen und Verbeißen nachhaltig schädigt, und damit rechtfertigen sie die Schließungen von Wildtier-Fütterungen und die Aufhebung von Schonzeiten, da angeblich der Wildbestand in ganz Österreich weit überhöht ist. Diesen Aussagen widersprechen aber immer mehr Jäger in Österreich, die den österreichischen Bundesforsten vorwerfen nur auf Gewinnmaximierung aus zu sein und einen Wald ohne Wild anstreben. Ist das Wild nun der größte Schädling der Wälder? In der Reportage kommen Waldbesitzer zu Wort, die den Bundesforsten vorwerfen, dass nicht die Tiere, sondern die Waldbewirtschaftung der österreichischen Bundesforste die größten Schäden verursacht. In den Staatswäldern werden angeblich breite und riesige Forststraßen gebaut und große Waldflächen ohne Grund gerodet. Die Vertreter der österreichischen Bundesforste bestreiten diese Anschuldigungen vehement und sprechen von einer emotionalisierten Diskussion. Sie sind der Meinung, die Jäger wollen nur mehr Wild, um es dann auch bejagen zu können. Ist nun das Wild der größte Schädling des Waldes oder doch der Mensch?


Am 20.03.19 11:25 - 12:10 Uhr auf 
hr: Der wilde Norden Sumatras - Dschungeltour zu den Orang-Utans
Sumatra, eine indonesische Hauptinsel, ist die sechstgrößte Insel der Welt. Sie erstreckt sich über 1.700 Kilometer von Nordwest nach Südost. Der Äquator zieht sich in der Mitte durch die maximal 370 Kilometer breite Insel. Sumatra ist zum größten Teil vom tropischen Regenwald bedeckt, der 2004 als Naturdenkmal in die UNESCO-Welterbe-Liste aufgenommen wurde. Entsprechend viel gibt es zu entdecken. In den Wäldern lebt eine große Vielfalt von Tieren und Pflanzen. 3.500 Pflanzenarten wurden im Park gezählt, darunter viele endemische Orchideen und Farne. Hier ist auch der durch Jagd, Abholzung und Tierhandel vom Aussterben bedrohte Sumatra-Orang-Utan zu Hause. Bukit Lawang, ein kleiner Ort am Rande des Nationalparks, ist bekannt für seine Projekte zum Schutz der Orang-Utans. Das machte den Ort zur beliebtesten Touristenattraktion in Sumatra. Von dort starten Dschungeltouren, bei denen man die Orang-Utans, die sogenannten Waldmenschen, hautnah erleben kann.


Am 20.03.19 13:05 - 14:05 Uhr auf 
WDR: Das große Insektensterben - Was können wir tun?
Erst stirbt die Biene, dann der Mensch! Das soll Albert Einstein gesagt haben. Nicht nur die Bienen, auch alle anderen Insekten sind für uns Menschen lebenswichtig. Sie bestäuben unsere Kultur- und Nutzpflanzen, sind in den Ökosystemen wichtige Bestandteile der Nahrungskette. 2017 schlugen ehrenamtliche Insektenforscher Alarm. Sie dokumentierten über mehr als zwei Jahrzehnte lang in verschiedenen Bereichen Nordrhein-Westfalens einen Rückgang der Insekten um sage und schreibe 75 Prozent. Was sind die Ursachen? Und was können wir gegen das Artensterben unternehmen?
(Wdh. morgen 11.00-12.05 Uhr auf ARD-alpha)


Am 20.03.19 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Polens Naturerbe in Gefahr - Der Kampf um den letzten Urwald Europas
Ein Naturparadies ist bedroht! Der Bialowieza-Nationalpark in Polen ist der letzte europäische Urwald und ein UNESCO-Weltnaturerbe. Seine beeindruckendsten Bewohner sind die 800 Kilogramm schweren Wisente. Daneben gibt es Wölfe, Luchse, Elche und mehr als 120 Vogelarten. Doch seit im März dieses Jahres die nationalkonservative Regierung in Warschau eine Verdreifachung des Holzeinschlags beschlossen hat, ist der Urwald zum Schauplatz eines Kampfes geworden. Umweltschützer der Organisation "Wildes Polen" versuchen, die Abholzungen zu verhindern. Sie haben herausgefunden, dass es nicht - wie von offizieller Seite behauptet - um die Bekämpfung des Forstschädlings Borkenkäfer geht, sondern um kommerzielle Interessen beim Holzverkauf. "Re:" begleitet den Umweltschützer und Gründer des Vereins Adam Bohdan bei seinem Protest. Die Aktivisten blockieren die Fällarbeiten, ketten sich an Forstmaschinen und demonstrieren für die Erhaltung des Urwalds. Trotz der oft gewaltvollen Reaktionen der Polizisten und Forstwächter, lassen sich Adam Bohdan und seine Mitstreiter nicht von ihrem Protest abbringen. Mittlerweile droht die UNESCO, den Bialowieza-Nationalpark auf die Rote Liste des gefährdeten Naturerbes zu setzen. Und der Europäische Gerichtshof verfügte ein sofortiges Ende der Abholzungen. Doch die polnische Regierung und die Forstverwaltung geben sich davon unbeeindruckt und roden weiter.
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)


Am 20.03.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Die Jahreszeiten - Der Frühling
Jeder spürt sie und sieht die Auswirkungen. Der Frühling ist die Jahreszeit mit dem größten Einfluss auf alle Bewohner der gemäßigten Breiten. Doch diese Zeiten des natürlichen Umbruchs präsentieren sich überall auf der Welt auf völlig unterschiedliche Weise.
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)


Am 21.03.19 01:10 - 02:00 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis
Luxusdomizile in den Bäumen! Baumhäuser müssen keine schiefen Hütten sein, in denen Kinder Verstecken spielen, im Gegenteil: Diese Doku-Serie zeigt, welche Meisterwerke im Blätterwald entstehen können. Spitzenarchitekt Pete Nelson reist mit seinem Team durch ganz Amerika und konstruiert in luftiger Höhe wahre Paläste - bestens ausgestattete Wohnräume im Wert von mehreren 100 000 US-Dollar. Egal, ob Badelandschaft mit Whirlpool oder Multimedia-Paradies: Pete und seine Spezialisten erfüllen den Menschen ihren Traum vom Baumhaus.
(Drei weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 4.45 Uhr)


Am 21.03.19 03:15 - 04:00 Uhr auf 
arte: Singapur - Im Großstadtdschungel (2/2)
Singapur, Südostasien: über 700 Quadratkilometer, mehr als 60 Inseln, rund 5,5 Millionen Einwohner. Die geschäftige und so rasant wachsende Metropole hat eine der höchsten Bevölkerungsdichten der Welt. Doch auch der Beiname "Gartenstadt" kommt nicht von ungefähr: Singapur beherbergt erstaunliche 40.000 Tier- und Pflanzenarten. Wie gelingt es dem Insel- und Stadtstaat, urbanes Leben und Artenvielfalt miteinander zu vereinbaren? Der zweite Teil der Dokumentation zeigt, wie sich Affen, Hähne, Schlangen und Fledermäuse an das Stadtleben angepasst haben und wie dieses Miteinander von Mensch und Tier funktioniert.


Am 21.03.19 06:15 - 06:30 Uhr auf 
hr: Wie viel Hitze verträgt die Erde?
Seit Beginn des Industriezeitalters wächst der Anteil von Treibhausgasen wie Kohlendioxid und Methan in der Atmosphäre - mit fatalen Folgen für die Durchschnittstemperaturen auf der Erde. Das Verbrennen von fossilen Energieträgern wie Kohle und Erdöl setzt Gase frei, die durch den Treibhauseffekt die Atmosphäre und die Meere weltweit erwärmen. Durch den Klimawandel beginnen Gletscher abzuschmelzen, extreme Wetterphänomene häufen sich, Dürren und Überschwemmungen bedrohen ganze Landstriche. Das Schmelzen der antarktischen Gletscher und des grönländischen Eisschildes könnten in den nächsten fünfzig Jahren zu einer Erhöhung des Meeresspiegels um mehrere Meter führen. Viele Küstenstädte mit Millionen Einwohnern würden unbewohnbar.


Am 21.03.19 06:30 - 06:45 Uhr auf 
hr: Wie ist die Erderwärmung noch zu stoppen?
Immer mehr Wissenschaftler und Politiker beginnen die enormen Auswirkungen des Klimawandels für den Planeten zu begreifen und versuchen, auf nationaler und internationaler Ebene Wege gegen die drohende Katastrophe zu finden. Nur eine schnelle Umstellung der Energieproduktion auf erneuerbare Energien und ein drastisches Absenken des Kohlendioxid-Ausstoßes kann den Klimawandel - vielleicht - noch aufhalten. Industrie- und Entwicklungsländer suchen auf Klimagipfeln nach einer gemeinsamen Strategie gegen die Bedrohung. Die Sendung zeigt auch, wie jeder Einzelne durch sein Konsumverhalten und Energiesparen zum Klimaschutz beitragen kann.


Am 21.03.19 07:00 - 07:30 Uhr auf 
SWR: Im Staat aus morschem Holz
In manchen Lexika werden Hornissen als schädlich bezeichnet und die Mär, dass drei Hornissenstiche einen Menschen töten und sieben ein Pferd, ist nicht aus der Welt zu schaffen. Immer noch bricht Panik aus, wenn die größte einheimische Faltenwespe auftaucht. Der Film räumt mit den herrschenden Vorurteilen auf. In eindrucksvollen Bildern wird das Leben im Staat aus morschem Holz beschrieben. Der Zuschauer erhält Tipps, wie er sich in der Nähe der gelb-schwarzen Brummer richtig verhält und wie er den geschützten Insekten helfen kann.


Am 21.03.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Allein gegen die Wildnis - Bulgarien
15 000 Quadratkilometer Wildnis: Aus der Vogelperspektive im Hubschrauber erkennt Ed Stafford, dass er es in den folgenden zehn Tagen mit extrem schwierigem Terrain zu tun bekommt. Denn in den bulgarischen Rhodopen kann man ohne Kompass und Landkarten leicht die Orientierung verlieren. Zudem streifen in dem bewaldeten Gebirge hungrige Bären herum, die man im Dickicht schnell übersieht. Daher ist beim Überlebenskampf in der spektakulären Naturlandschaft absolute Vorsicht geboten. Findet Ed einen Weg zurück in die Zivilisation?


Am 21.03.19 17:35 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Der Patagonia Park - Eine Reise in die chilenische Wildnis
Im Süden Chiles befindet sich ein außergewöhnlicher Ort: das wilde Patagonien. Dem rauen Klima zum Trotz findet man hier eine faszinierende Vielfalt an Tieren. Das war nicht immer so. Die Naturschützer Kristine und Douglas Tompkins arbeiteten hart an der Errichtung eines Reservats. Nun wird der Traum der Tompkins wahr, und mit dem "Patagonia Park" erblickt eines der weltweit größten Umweltschutzprojekte das Licht der Welt. Seit dem Jahr 2000 hat sich die Region - dank der Unterstützung von Kristine und Douglas Tompkins - extrem gewandelt. Das Ehepaar setzte sich dafür ein, dass das von Überweidung gezeichnete Land geschützt wird und kaufte Tausende Quadratkilometer Farmland auf. Das Reservat sollte zum größten Naturpark Chiles und später an die Regierung übergeben werden. Nach 14 Jahren harter Arbeit ist es nun endlich soweit. Die Dokumentation gewährt Einblick in das abenteuerliche Unterfangen der Naturschützer Kristine und Douglas Tompkins und erzählt die Geschichte einer faszinierenden Region und seiner tierischen Bevölkerung. Nandus, Andenhirsche, Hasenmäuse und Guanakos sind hier heimisch und gehören zu den vielen verschiedenen Arten, die in dem außergewöhnlichen Refugium Schutz gefunden haben. Für die vom Aussterben bedrohten Arten ist das Naturreservat ein Zufluchtsort.
(Wdh. kommende Nacht 5.05-6.05 Uhr)


Am 21.03.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Gift im Honig, tote Bienen
Als Hauptgrund für das Bienensterben gilt die Varroa-Milbe. Dass Pflanzenschutzmittel ihren Anteil daran haben, war lange umstritten. Doch Studien belegen das mittlerweile eindeutig. Die EU hat reagiert und drei Neonicotinoide verboten. Können die Imker jetzt aufatmen? Leider nein. Denn die EU hat das Schlupfloch der Ausnahmegenehmigung gelassen. Und das wird von einigen Ländern fleißig genutzt. Die Bienen tragen Schadstoffe wie Glyphosat oder Neonicotinoide mit den Pollen und dem Nektar in ihr Zuhause. Wissenschaftler haben den Verdacht, dass gerade das die Völker nachhaltig schwächt. Was für Imker zunächst vor allem ein finanzieller Verlust ist, kann für das Ökosystem in der Katastrophe enden. Schließlich spielen Bienen und andere Insekten eine wichtige Rolle - als Bestäuber. Auswirkungen auf den Menschen - Von den Neonicotinoiden ist bekannt, dass sie in das Nervensystem von Insekten eingreifen, was sie orientierungslos macht. Wie sich Neonics auf Menschen auswirken, ist noch wenig erforscht.
(Wdh. übermorgen 12.15-13.00 Uhr)


Am 22.03.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Wildes Baltikum - Wälder und Moore
Im Nordosten Europas wo die Ostsee "Westsee" heißt, liegen wenig beachtet Estland, Lettland und Litauen. Im zweiten Teil seiner Dokumentation zeigt Christoph Hauschild die Vielfalt der baltischen Natur jenseits der Küste: Braunbären, Luchse und Auerhühner in den Wäldern Estlands, den breitesten Wasserfall Europas oder die Balz der Doppelschnepfen in den Feuchtwiesen an der Grenze von Lettland zu Litauen. Das Hinterland des Baltikums ist reich an Wäldern, Mooren und Seen. Die Wildnis gibt vielen Tieren Raum zum Leben. In Estlands Urwäldern von Alutaguse leben mehr als 350 Braunbären. Wenn die Bärin mit ihren Jungen aus dem Winterschlaf erwacht, muss sie aufmerksam sein. Große Bärenmännchen können ihren Jungen gefährlich werden. Besonders während der Paarungszeit sind sie aggressiv und töten Jungbären, die sich in der Nähe der Weibchen aufhalten.


Am 22.03.19 11:55 - 12:40 Uhr auf 
WDR: Alarm im Garten - Neues von Maulwurf & Co
Viele Tiere fühlen sich in unseren Gärten wie zu Hause. Einige sind bei Gartenbesitzern sehr beliebt, werden regelrecht verwöhnt. Die Schale Milch - besser eine Mischung aus Hühnerfleisch, Haferflocken und Obst - gehört zum Klassiker, um Igel anzulocken. Andere Tiere sollen möglichst schnell wieder verschwinden - allen voran der Maulwurf. Was treibt ihn trotzdem in die Gärten? Die Vorfahren des Maulwurfs lebten im Wald - bis ihm die Wiesen und Gärten der Menschen attraktiver erschienen. Jedes Frühjahr folgen viele Maulwürfe den Pfaden ihrer Ahnen, verlassen den Wald und verschaffen sich - meist nicht weit entfernt - unterirdisch Zugang zum Heiligtum des stolzen Gartenbesitzers. Schon bald zieren seine berühmten Hügel den so sorgsam gepflegten Rasen. Doch die sind nur die Dachluken eines großen unterirdischen Reichs. Am Beispiel eines naturnah gestalteten Gartens am Rande einer kleinen Siedlung erzählt der Film von Joachim Hinz (und Beatrix Stoepel) die Geschichte des wohl unbeliebtesten Gartenbewohners. Durch eindrucksvolle Aufnahmen des Naturfilmers bekommt der Zuschauer ein Bild von einem Tier, das jeder zu kennen glaubt, doch das kaum jemand einmal zu Gesicht bekommt. Hinzu kommt: Die meisten Gartenbesitzer sehen vor lauter Hügeln den Maulwurf nicht, so, wie er wirklich ist.


Am 22.03.19 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Kolumbiens wilde Schönheit (1/2)
Versteckt unter dem dichten Dach des tropischen Regenwaldes existiert eine wundersame Welt: Chocó. Noch ist sie weitgehend unentdeckt und ein Paradies für Pflanzen und Tiere. Das Gebiet liegt zwischen Pazifikküste und den Anden und grenzt im Norden an den Atlantischen Ozean. Die wilde Küstenregion ist Heimat von Riesentausendfüßern, Pfeilgiftfröschen, Affen, Jaguaren, Schildkröten und Buckelwalen. Wilde Mangrovenwälder säumen die Küste. Sie sind Refugium für Krebstiere und Millionen von Vögeln.
(Wdh. übermorgen 2.45-3.30 Uhr)


Am 22.03.19 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Kolumbiens wilde Schönheit (2/2)
Bizarre Anden-Gipfel, Tafelberge und Savannen-Landschaften: Die Serranía de la Macarena liegt im Herzen Kolumbiens und gehört zu den artenreichsten Landschaften der Erde. Mit einer Flügelspannweite von drei Metern gleitet dort der Andenkondor über schroffe Bergspitzen, große Wollaffen bevölkern die dichten Bergregenwälder, und bunt schillernde Kolibris spielen eine wichtige Rolle als Pflanzen-Bestäuber. Zum Nationalpark gehören auch Teile des Orinoco-Beckens. Die Regenzeit verwandelt die großen Graslandschaften mit Galeriewäldern in ein flaches Seengebiet - ein Paradies für Wasservögel und Reptilien.
(Wdh. übermorgen 3.30-4.10 Uhr)


Am 22.03.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Ein Sommer in Alaska
In den Sommermonaten erwacht die Arktis zum Leben und besticht mit atemberaubender Schönheit. "Ein Sommer in Alaska" zeigt die herrlichen Landschaften des nördlichsten US-Bundesstaates und veranschaulicht die komplexe Symbiose zwischen Wasser, Pflanzen und Tieren in der Arktis. Die Reise führt von den Buchten und Klippen von Baranof Island bis zum Glacier-Bay-Nationalpark und zeigt das rege Treiben der Braunbären, Lachse und Seeotter sowie zahlreicher Vogelarten, die hier im Sommer ihr Quartier aufschlagen.
(Wdh. übermorgen 11.45-12.30 Uhr)


Am 22.03.19 19:15 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Kulturlandschaften Europas - Die Cevennen
Wie kam es, dass die Landwirtschaft in Europa zu dem Wirtschaftszweig wurde, wie die Menschen ihn heute kennen? Die Cevennen im südlichen Zentralmassiv sind der einzige bewohnte Nationalpark Frankreichs. Die Region gilt als UNESCO-Weltnaturerbe. Die Dokumentation zeigt die Regionen, die über Jahrhunderte hinweg von der hier betriebenen Landwirtschaft geformt wurden und auch heute noch davon geprägt werden.


Am 22.03.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Winzige Wunder - Insekten (1/3)
Sie lieben das Horror-Genre? Grausame Todesfälle, Massenmörder und trickreiche Killer? Wundersame Rettungen in letzter Sekunde geben Ihnen den besonderen Kick? Den "Tatort" am Sonntag können Sie gar nicht abwarten? Nach diesem Film wissen Sie: Der beste und gruseligste Tatort ist die nächste Wiese. Die Dokumentation führt den Zuschauer mit Hilfe von Superzeitlupen, Zeitraffern und Makroaufnahmen in die Welt der heimischen Käfer und zeigt faszinierende Verhaltensweisen, die uns normalerweise verborgen bleiben.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 22.30 Uhr, Wdh. morgen 17.15-19.30 Uhr)


Am 22.03.19 22:30 - 23:00 Uhr auf 
phoenix: Ausgebrummt - Insektensterben in Deutschland?
Das Insektensterben in Deutschland nimmt dramatische Formen an. Welche Folgen hat dies für die Umwelt, und welche Lösungen gibt es? Das Sterben der Insekten löst eine Kettenreaktion aus. Auch die Vögel sind dann bedroht, weil es immer weniger Nahrung für sie gibt. Ihre Zahl hat sich in den vergangenen Jahren um 57 Prozent verringert. Einige Arten sind regional völlig verschwunden. Wer in den 80ern mit dem Auto auf Straßen zwischen Feldern und Wäldern fuhr, der hatte schnell ein Problem: Die Windschutzscheibe war voll mit toten Insekten, die Sicht schlecht. Heute ist dies nicht mehr so. Was sich erst mal wie eine positive Nachricht für Autofahrer anhört, ist in Wirklichkeit ein deutliches Zeichen für eine erschreckende Entwicklung: Insekten sterben aus. Für den Menschen ein Problem. Ohne "Bestäuber" können zahlreiche Lebensmittel nicht mehr oder nur unter kostenintensiven Umständen produziert werden. Die Ernährung von Millionen Menschen ist in Gefahr. Es ist ein schleichender Prozess, aber die Entwicklung ist dramatisch. Allein die Biomasse der Insekten Nordrhein-Westfalens hat sich, dies ergaben Messungen an 88 Standorten, um über 80 Prozent verringert. Ein Wert, der sich allein auf die vergangenen 15 Jahre bezieht. Noch nie wurde ein solcher Verlust beobachtet - auch nicht zu Zeiten von DDT-Einsatz in der Landwirtschaft. Und wo keine Insekten mehr sind, da sind auch bald keine Vögel mehr. Der Wiedehopf zum Beispiel ist kaum noch zu sehen. Professor Peter Berthold, Deutschlands wohl bekanntester Ornithologe, ist über die Situation schier verzweifelt. Seine Empfehlung an die Bevölkerung: "Hängen Sie das ganze Jahr über Meisenknödel auf, da sonst viele Vögel verhungern. Gerade im Frühling, wenn es auch noch den Nachwuchs zu versorgen gilt." Doch wo liegen die Ursachen für das Insektensterben? "planet e." geht auf Spurensuche. Schnell wird klar: Es gibt nicht nur einen Grund. Ganz vorn dabei: die Intensivierung der Landwirtschaft. Immer größer werden die Flächen, immer mehr Monokulturen entstehen. Strukturreiche Landschaften werden vernichtet, Biotope zerstört. Auch der Einsatz von Pestiziden ist problematisch. Selten werden die realen Lebensverhältnisse bei Insekten berücksichtigt, dadurch wird die erlaubte Dosis viel zu hoch bemessen. Zusammen mit der Veränderung der Kulturlandschaften haben insbesondere die Spezialisten unter den Insekten wegen des Klimawandels kaum Zeit zur Anpassung und sterben aus. Der Einsatz großer Mengen von Dünger, die zunehmende Lichtverschmutzung in unseren Städten und der stetig anwachsende Verkehr geben den Insekten den Rest. Wie Landschaften ohne Insekten aussehen, zeigt "planet e." beim Besuch in der chinesischen Provinz Sichuan. Diese ist nicht nur für ihre Pandas bekannt, sondern auch für ihre saftigen Birnen. Doch seit einigen Jahren fehlen die Bienen als Bestäuber. Menschen müssen ihre Arbeit übernehmen und bestäuben die Blüten mit kleinen Pinseln aus Entendaunen.
(Wdh. morgen 19.30-20.00 Uhr)


Am 22.03.19 23:30 - 00:00 Uhr auf 
WDR: b.trifft - Peter Wohlleben
Bettina Böttinger trifft Deutschlands berühmtesten Förster: Peter Wohlleben. Seit "Das geheime Leben der Bäume" ist ihm mit jedem seiner Sachbücher der Platz auf der Bestsellerliste sicher. Gemeinsam mit ihm durchstreift Bettina Böttinger den Eifelwald - lernt ein Baumliebespaar kennen, erfährt, wie sich Bäume umeinander kümmern und wie sich der Wald auf den Blutdruck auswirkt. Peter Wohlleben war 20 Jahre lang Forstbeamter, bevor er seine Stelle kündigte, um seine Vorstellungen einer ökologischeren Forstwirtschaft umsetzen zu können. Sein Ziel: mehr Wildnis im Wald und weniger Eingriffe durch den Menschen. Nach einem Vortrag über den Wald riet ihm seine Frau, all das doch aufzuschreiben - mit riesigem Erfolg. Mittlerweile lesen Menschen in der ganzen Welt seine Bücher über den Lebensraum Wald. Mit Bettina Böttinger spricht Wohlleben aber auch über die Schattenseiten. Er erzählt von seinem Burnout und wie er lernen musste, sich vom psychischen Druck zu befreien.


Am 23.03.19 05:45 - 06:30 Uhr auf 
phoenix: Der geheime Kontinent (1/2)
Die Dokumentation "Der geheime Kontinent" erzählt eine legendäre Geschichte unter ganz neuem Blickwinkel: die Entdeckung Amerikas - und wie sie die Lebensbedingungen auf der Welt für immer veränderte. Es ist die Geschichte des "Columbian Exchange", des größten Kulturaustausches der Weltgeschichte durch den Transport von Pflanzen, Tieren, Bakterien, Genen von und nach Amerika. Der erste Teil erzählt von der Kultur und dem Reichtum des amerikanischen Kontinents vor Kolumbus. 100 Millionen "Indianer" lebten hier - in komplex organisierten Gemeinschaften. Zum Beispiel das Volk von Cahokia. Die sesshaften Bauern am Mississippi hatten Mais zu einer Nutzpflanze veredelt, bauten Großstädte und handelten in ganz Nordamerika. "Terra X" rekonstruiert die Lebenswelt dieser Ureinwohner: An Originalschauplätzen begibt sich das Team auf die Suche nach ihrer Zivilisation, mit modernster Computergrafik wird ihre Architektur animiert. Es war eine planvolle Zivilisation: Mit gezielter Feuerwirtschaft gelang es den Menschen, große Flächen urbar zu machen. Außerdem erfreuten sie sich üppiger Fischbestände und einer Vorratskammer von 30 Millionen Büffeln: Welch ein Reichtum! Europa sieht zur selben Zeit ganz anders aus. Die gleiche Zahl von Menschen lebt hier auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder sind abgeholzt, die Flüsse leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wachsen, das Land wird knapp - Europa gerät an seine Grenzen. Als Kolumbus 1492 mit einer Schar von Desperados den Hafen von Sevilla verlässt, ahnt er noch nicht, dass er Amerika entdecken wird. Der Reichtum dieses Kontinents wird das Überleben Europas sichern. "Der geheime Kontinent" entstand unter Mitarbeit namhafter deutscher und amerikanischer Umwelthistoriker. In großartigen Naturaufnahmen und realistischen Inszenierungen beschreibt er die Natur- und Bio-Geschichte von Amerika und Europa aus der erhellenden Sicht der Ökowissenschaften.


Am 23.03.19 06:00 - 06:30 Uhr auf 
BR: Nanopartikel - Superteilchen oder unsichtbare Gefahr?
Sie werden in immer mehr Produkten verwendet, doch ihre Folgen für die Umwelt sind unbekannt: Nanopartikel. Ob als Zugabe in Sonnenschutzmitteln, in Verbandsmaterial, Kleidung oder besonderen Lacken und Beschichtungen. Nano-Teilchen beispielsweise aus Silber, Zink oder Titandioxid sind so winzig wie Viren und haben neue, vielversprechende Eigenschaften. Und zugleich stehen sie in Verdacht, die Umwelt zu vergiften. Caroline du Bled und Gunnar Mergner besuchen Forscher, die erstmals umfassend und aufwendig die Wirkung der Teilchen auf Wasserlebewesen wie Fische und Krebstiere untersucht haben - mit überraschenden Erkenntnissen. Dabei mussten die Forscher auch ganz neue Wege gehen.


Am 23.03.19 06:30 - 07:15 Uhr auf 
phoenix: Der geheime Kontinent (2/2)
Der zweite Teil des Films erzählt, wie sich Natur und Leben Amerikas durch die Ankunft der Weißen verändern - und wie auch Europa davon profitiert. Die Spanier bringen das Pferd - und bald bevölkern Millionen von Mustangs die nordamerikanischen Prärien. Dann kommt das europäische Hausschwein - es wird die Nahrungsgewohnheiten der Menschen komplett verändern. Die Wälder verschwinden, Getreide, Apfelbaum und Kirschbaum aus Europa kommen - und die europäische Honigbiene, ein fleißiger Bestäuber. Schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts hat sich so der wilde Kontinent Amerika in ein zweites Europa verwandelt. Dabei wurden die Ureinwohner verdrängt - nicht durch Kriege, sondern durch lautlose Eroberer: die Krankheitserreger von Pocken und Pest. Auch amerikanische Seuchen kommen nach Europa: Die Syphilis wird einen Millionentribut fordern. Doch amerikanische Pflanzen werden hier das Überleben von Millionen sichern: Die südamerikanische Kartoffel ernährt Arbeiter und Proletariat, Tomaten und Paprika bereichern unseren Esstisch, der Truthahn das Festgericht. Die Nahrungsmittel aus der Neuen Welt werden die europäische Landwirtschaft revolutionieren und zu einer Bevölkerungsexplosion führen.


Am 23.03.19 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Der Teufel mit den roten Ohren
Anna ist gespannt: Sie lernt dieses Mal den Teufel kennen. Genauer gesagt: den Beutelteufel - besser bekannt als "Tasmanischer Teufel". Dafür ist sie auf die Insel Tasmanien in den Wildtierpark Bonorong gereist. So ganz geheuer sind ihr die dunklen Kerle nicht. Denn die Laute, die die Teufel von sich geben, klingen schauerlich. Greg, der Leiter des Wildtierparks, nimmt Anna mit ins Gehege.


Am 23.03.19 07:15 - 07:45 Uhr auf 
SWR: Mission Ozonloch - Wie wir die Erde gerettet haben
Mitte der 1970er Jahre warnen die US-Wissenschaftler Mario Molina und Sherwood Rowland vor einer großen Gefahr für die Erde: Langlebige Chemikalien wie Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe könnten die schützende Ozonschicht des Planeten zerstören. Die Folgen: eine rasante Zunahme von Hautkrebserkrankungen und klimatischen Veränderungen. Doch noch will den Forschern niemand glauben, denn FCKW, das chemische Wundermittel der 1920er Jahre, wird für vieles benötigt: Zum Beispiel als Kühlmittel für Kühlschränke oder als Treibstoff für Deo- und Haarsprays. Mitte der 1980er Jahre wird die Vermutung dann zur Gewissheit: Die amerikanische Forscherin Susan Salomon entdeckt, dass FCKW-Chemikalien für ein großes Loch in der Ozonschicht über der Antarktis verantwortlich sind. Der damalige US-Präsident Ronald Reagan, unterstützt von der britischen Premierministerin Margaret Thatcher, trommelt daraufhin die Weltgemeinschaft zusammen. Am 16. September 1987 einigen sich über 30 Staaten darauf, die FCKW-Produktion einzustellen. Das sogenannte "Montreal-Protokoll" ist bis heute ein herausragendes Beispiel für den globalen Umweltschutz und hat dazu beigetragen, dass das Ozonloch sich langsam wieder schließt.


Am 23.03.19 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Bären in der Nachbarschaft
Die wilden Karpaten Rumäniens sind heute noch Heimat der größten europäischen Population von Wolf und Bär. Schafherden ziehen durch die Gebirge, bewacht von riesigen Hunden, die bereit sind, sich im Kampf gegen die Räuber zu opfern. Zwischen den Wäldern liegt Brachov - eine Stadt, die mehr oder weniger mit ihren großen Räubern leben muss. Nachts kommen die Bären bis in die Vororte und kümmern sich um den Inhalt der Mülltonnen. Und Wölfe trotten im Schutz der Dunkelheit mitten durch bewohnte Gebiete. Zwar ist man in Brachov seit jeher gewohnt, mit wilden Tieren zusammenzuleben. Trotzdem ist die Situation ein Pulverfass. Mitarbeiter der Wildbiologischen Gesellschaft München e. V. versuchen, Konflikten zwischen Mensch und Tier vorzubeugen. Man will nicht warten, bis ernsthafte Zwischenfälle das Zusammenleben von Mensch und Wildtier beeinträchtigen, sondern versucht zu helfen, bevor es für eine gemeinsame Zukunft zu spät ist.


Am 23.03.19 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Herr der Greifvögel
Der Falkner Willi Holzer hat sein Leben ganz dem Schutz der Greifvögel verschrieben. Nahezu alle gestrandeten Greifvögel im Großraum München und Freising landen bei ihm. Zuvor werden die Vögel eingehend in der Oberschleißheimer Vogelklinik untersucht und wenn nötig entsprechend behandelt. Im Frühjahr haben die Greife Nachwuchs. In den Stadtparks ausfliegende junge Waldkäuze sitzen tagsüber manchmal am Boden. Nicht selten werden diese von Passanten gefunden und abgegeben. Willi Holzer versucht, sie wieder zu ihrer Familie zurückzubringen. Willi Holzer ist es auch ein großes Anliegen, die Greifvögle vor den noch immer zahlreichen Nachstellungen zu schützen. Als Grundlage dafür kartiert er jedes Jahr die aktuellen Sperber-, Habichts- und Uhuhorste. Regelmäßig kontrolliert er diese, um gezielte Störungsaktivitäten von Greifvogelgegnern rechtzeitig zu bemerken. Der Falkner sucht auch nach illegalen Fallen oder Gifteiern, die ausgelegt wurden, um Greifvögel zu vergiften.


Am 23.03.19 11:00 - 11:45 Uhr auf 
WDR: Klimahelden in NRW - Was jeder tun kann
Der Kampf gegen den Klimawandel ist nicht aussichtslos. Das haben die erfolgreichen Proteste gegen den Braunkohleabbau im Hambacher Forst gezeigt. Aber Klimahelden gibt es in NRW auch fernab von Demonstrationen und Protestbewegungen. Quarks trifft Menschen, die sich in ganz unterschiedlicher Art für den Klimaschutz einsetzen - von Aktivisten, die sich mit scheinbar übermächtigen Gegnern anlegen, bis zu den stillen Helden des Alltags. Sie alle verbindet der Wille, etwas zu verändern und Verantwortung für unser Klima zu übernehmen. An ihren Beispielen zeigt Quarks, was jeder von uns tun kann, um seinen persönlichen CO2-Fußabdruck zu verkleinern, und was geschehen muss, damit Klimaschutz zur gesellschaftlichen Routine wird.
(Wdh. morgen 12.00-12.45 Uhr auf ONE)


Am 23.03.19 12:10 - 13:05 Uhr auf 
arte: Amazonas - Heilende Tropen
Das wasserreiche Amazonas-Delta beherbergt eine einzigartige Flora und Fauna. Diese kinematographische Entdeckungsreise beginnt im Norden des Deltas, wo sich mit dem Nationalpark Tumucumaque das größte Regenwaldschutzgebiet der Welt befindet. Auf Höhe der Stadt Macapá erreicht der Fluss eine Breite von 30 km, hier transportieren Frachtschiffe Erz und Soja aus dem Hinterland. Auf der anderen Flussseite liegt die Ilha de Marajó, die größte Flussinsel der Welt. Vor 200 Jahren vermischten sich hier portugiesische Einwanderer mit der indigenen Bevölkerung. Heute leben deren Nachkommen am Rande des undurchdringlichen Dschungels vom Fischfang und vom Anbau der Açaí. Diese Beere gilt als "Superfrucht", der zahlreiche Heilkräfte nachgesagt werden, und wird auf der ganzen Welt verkauft. Südlich der Flussinsel mündet der Rio Tocantins in den Rio Pará, der ebenfalls bis zu 30 km breit wird. Die beiden Flusssysteme - der Amazonas im Norden und der Pará-Tocantins im Süden - sind miteinander verbunden und begrenzen so das 250 km große Delta. Die Reise endet im Hafen von Belém im Süden des Deltas, wo die Fischer bei Morgendämmerung ihre kleinen Einmaster entladen. Der Markt Ver-o-Peso bietet eine außergewöhnlich große Vielfalt an Fischen und anderen Tieren aus Fluss und Meer. Und der angrenzende Kräutermarkt ist bekannt für seine verschiedenen Arzneipflanzen, Wurzeln und tropischen Mixturen. Nicht nur die Einheimischen decken sich hier mit Waren ein: Dieser Markt ist eine wahre Schatzkammer für Wissenschaftler und Ethnobotaniker aus der ganzen Welt.


Am 23.03.19 13:15 - 14:00 Uhr auf 
mdr: Der Stechlin - Im Reich der klaren Seen
Bilder, von denen man nicht genug bekommen kann: Blaue Seen von Wald umstanden, liebliche Buchten, wilde Einsamkeit. Im Norden Brandenburgs gibt es Seen, deren Klarheit an Kristalle erinnert. Mehr als 100 liegen im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land. Allen voran der Stechlin östlich von Rheinsberg. 69 Meter tief, ist er nicht nur besonders klar, sondern auch einer der am besten erforschten Seen Deutschlands. Große, teils sumpfige Wälder umgeben den Stechlinsee und schirmen ihn weiträumig vor den Einflüssen der modernen Landwirtschaft ab. Gülle und Düngemittel gelangen kaum in das Gewässer. Der Wald schützt aber nicht nur den See, seit kurzem brütet hier wieder einer der schnellsten Vögel der Welt: Der Wanderfalke. Für Fischotter, Biber und die extrem seltene Europäische Sumpfschildkröte sind die ausgedehnten Wälder ein perfektes Rückzugsgebiet. Doch auch Neubürger wie der Waschbär oder der Marderhund schätzen die Region - und machen den einheimischen Tieren das Leben schwer.


Am 23.03.19 14:40 - 15:25 Uhr auf 
ZDFneo: Kanada – Schatz der Kälte
Schlangen, Kamele, Diamanten – wer denkt dabei schon an Kanada? Tatsächlich bietet das Land mehr als schöne Landschaften und wilde Bären. Dirk Steffens entdeckt Schätze, die man hier nicht erwartet.


Am 23.03.19 14:50 - 15:40 Uhr auf 
arte: Yukon - Arktische Wildnis
Kaum eine Gegend ist so unberührt wie das Yukon-Delta im Westen Alaskas. Dieses faszinierende Geflecht aus Sümpfen und Flussarmen mutet an wie eine Landschaft zu Anbeginn der Menschheit. Nur 25.000 Menschen leben in dieser kargen Region, die annähernd so groß ist wie Griechenland. Die meisten dieser Einwohner sind Indigene und gehören zur Eskimo-Volksgruppe der Yupik. Ihren Lebensunterhalt bestreiten sie vor allem an den Steilufern des Yukon River. Auf den Spuren des Nationalfisches von Alaska, dem Lachs, folgt die Dokumentation dem Lauf des Yukon River und reist von Russian Mission, einem früher von orthodoxen Russen besetzten Dorf, bis zur Fischerstadt Emmonak an der Beringsee. Diese dokumentarische Abenteuerreise durch das Herz Alaskas begibt sich nicht zuletzt in die Fußstapfen von Elchjägern. Seit zwei Jahrzehnten gehören die Yupik zu den wichtigsten Beobachtern des Klimawandels. In ihren Dörfern, die zum Schutz gegen Hochwasser auf Pfählen gebaut sind, erkennt man die Auswirkungen der Wetterveränderungen auf die Natur - und auf das entbehrungsreiche und dennoch von Gemeinschaft geprägte Leben der indigenen Bevölkerung.


Am 23.03.19 15:25 - 16:05 Uhr auf 
ZDFneo: Kanada – Schatz der Kälte
Schlangen, Kamele, Diamanten – wer denkt dabei schon an Kanada? Tatsächlich bietet das Land mehr als schöne Landschaften und wilde Bären. Dirk Steffens entdeckt Schätze, die man hier nicht erwartet.


Am 23.03.19 15:40 - 16:35 Uhr auf 
arte: Ebro - Das grüne Juwel
Im Süden Barcelonas bildet der Ebro ein Delta. Neben dem Reisanbau und der Salzgewinnung bieten seine wilden Strände und Lagunen einen idealen Lebensraum für zugewanderte und heimische Arten, wie die ortstypischen Flamingos. Doch diese faszinierenden und scheinbar unberührten Feuchtgebiete sind bedroht. Die Reisbauern versuchen, Schädlinge und eingeschleppten Krankheiten auszurotten und gefährden dabei seltene, geschützte Tierarten. Wie lassen sich industrielle Landwirtschaft und Naturschutz miteinander vereinbaren? Weiter verschärft wird die Situation durch die Ausbreitung nicht-heimischer Arten, den Klimawandel, die Verschmutzung durch die Landwirtschaft sowie Versiegelung und Staudammbau. Die Zerstörung des Ebro-Deltas schreitet langsam aber sicher voran und scheint nur eine Frage der Zeit. Eine Handvoll engagierter Experten - darunter Mitarbeiter des Ebro-Nationalparks, Biologen und Forscher - setzt sich für die Rettung dieses einzigartigen Ökosystems ein und findet eine Vielzahl kreativer Lösungen, um Vögel, Fledermäuse, Schildkröten und Fische zu schützen und die Landwirte von ihrem Vorhaben zu überzeugen. So siedeln sie beispielsweise Arten wieder an, die die Reisernten retten können. Doch der Kampf ist noch lange nicht gewonnen: Laut Prognosen wird das Gebiet infolge des Klimawandels in einigen Jahrzehnten vom Mittelmeer überschwemmt sein. Nur Sand- und Schlammablagerungen, die derzeit illegal durch Staudämme zurückgehalten werden, könnten das Ebro-Delta und seine Bewohner retten.


Am 23.03.19 16:30 - 17:15 Uhr auf 
phoenix: Die Macht der Jahreszeiten - Frühling & Sommer
Die Jahreszeiten sind der geheime Motor allen Lebens auf der Erde. Seit Urzeiten prägen sie den Rhythmus der Natur. Je nach geografischer Lage fallen sie zwar unterschiedlich aus, dennoch gelten sie weltweit als konstante Größe. In den tropischen Klimazonen sind es nur zwei, auf der Nord- und Südhalbkugel hingegen vier Jahreszeiten, die den Takt vorgeben. So auch in Deutschland: Menschen, Tiere und Pflanzen richten sich nach dem Ablauf von Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Für die zweiteilige Dokumentationsreihe "Die Macht der Jahreszeiten" war ein Film-Team ein Jahr lang unterwegs und hat ein eindrucksvolles Bild von der Macht der Jahreszeiten erstellt. Da die Kameras nicht überall gleichzeitig sein konnten, wurden die Zuschauer erstmalig zu einer Mitmach-Aktion aufgerufen. Mehrere 100 Fotos und Videos sind eingegangen, einige davon haben Eingang in die TV-Dokumentation gefunden.


Am 23.03.19 19:15 - 20:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Riesen-Baumhaus
Luxusdomizile in den Bäumen! Baumhäuser müssen keine schiefen Hütten sein, in denen Kinder Verstecken spielen, im Gegenteil: Diese Doku-Serie zeigt, welche Meisterwerke im Blätterwald entstehen können. Spitzenarchitekt Pete Nelson reist mit seinem Team durch ganz Amerika und konstruiert in luftiger Höhe wahre Paläste - bestens ausgestattete Wohnräume im Wert von mehreren 100 000 US-Dollar. Egal, ob Badelandschaft mit Whirlpool oder Multimedia-Paradies: Pete und seine Spezialisten erfüllen den Menschen ihren Traum vom Baumhaus.


Am 23.03.19 22:35 - 23:30 Uhr auf 
arte: Wie schaffen wir die Agrarwende?
Die industrielle Landwirtschaft stellt zwar unsere Ernährung sicher und hat Gemüse, Obst und Fleisch billiger gemacht. Immer deutlicher aber bekommen wir ihre Folgen zu spüren: Das Trinkwasser ist mit Nitrat verschmutzt, die Insekten sterben, die Böden laugen aus. Daher sehen nicht nur Umweltschützer, sondern auch die Bauern selbst, dass es so nicht weitergehen kann. Ein Jahr lang begleitet die Dokumentation Landwirte, die Alternativen zur industriellen Landwirtschaft suchen. Und sie fragt, welche Rolle wir Verbraucher und die Subventionen der EU spielen, wenn eine Agrarwende gelingen soll.


Am 24.03.19 00:15 - 01:10 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem
Holzfäller-Veteran Bobby Goodson und seine Angestellten bringt so leicht nichts aus der Ruhe - die kernigen Typen sind aus einem besonders harten Holz geschnitzt. Der Firmenboss und seine Angestellten wagen sich mit ihren tonnenschweren Maschinen in Gegenden, um die andere einen großen Bogen machen. So zum Beispiel in die abgelegenen Sümpfe von North Carolina, in denen es vor Schlangen nur so wimmelt. Tückischer Morast, wilde Tiere, extrem hohe Luftfeuchtigkeit und Millionen blutgierige Moskitos - das Roden in Sumpfgebieten ist nicht nur ein Knochenjob, sondern auch mit enormen wirtschaftlichen Risiken verbunden. Doch echte Typen wie Bobby Goodson lassen sich von solchen Umständen nicht abschrecken und krempeln stattdessen die Ärmel hoch. Diese spannende Doku-Serie zeigt die Holzfäller-Urgesteine bei ihrer harten und gefährlichen Arbeit in den Wäldern.
(Vier weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 4.45 Uhr)


Am 24.03.19 04:10 - 05:00 Uhr auf 
3sat: Gabun - Im Land der Gorillas
An Afrikas Westküste liegt Gabun. Das dünn besiedelte Land bietet mit seinen Regenwäldern einer Vielzahl von Tierarten ideale Lebensbedingungen, darunter auch den majestätischen Gorillas. Fürchten müssen sie nur den Menschen, teils durch die Beschneidung der Lebensräume, teils auch durch die Jagd. Der Primatologe Juan Salvador hat sich dem Schutz der letzten Exemplare verschrieben. Der Film zeigt beeindruckende Bilder seines Projekts.


Am 24.03.19 05:50 - 06:35 Uhr auf 
ZDFneo: Zugvögel (1/2)
Die Dokumentation begleitet unsere Zugvögel in alle Welt - mit atemberaubenden Luftbildern von den Reisen derer, die die "Vogelperspektive" erfunden haben.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 7.20 Uhr)


Am 24.03.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Die fabelhafte Welt der Schweine
Saubande, Schweinefraß, saudreckig, saublöd - es existiert kaum eine unerfreuliche Eigenschaft, die Schweinen nicht nachgesagt wird. Doch diese Zuschreibungen sind weit gefehlt! Entgegen der verbreiteten Annahme sind die Paarhufer intelligente, wache und überaus anpassungsfähige Tiere. Ob in den eisigen Weiten Sibiriens oder in den türkisblauen Buchten der Bahamas - sie kommen überall zurecht. Die Dokumentation nimmt den Zuschauer mit auf eine vergnügliche Reise in die fabelhafte Welt der Borstentiere und räumt mit mancherlei Vorurteilen auf.


Am 24.03.19 07:20 - 08:05 Uhr auf 
ZDFneo: Superpflanzen
Wer glaubt, dass Grünzeug still und stumm vor sich hin vegetiert, der irrt. In der Welt der Pflanzen geht es ebenso aggressiv, liebevoll und gefährlich zu wie in der Tierwelt. Pflanzen haben Gefühle, stehen auf Musik, behängen sich mit "Leberwürsten" und können sogar zu Giftmischern werden. Aufwändigste Filmmethoden wie Extrem-Zeitraffer und Makroaufnahmen geben faszinierende und neue Einblicke in das Universum der Pflanzen. Mit "Superpflanzen" nimmt Dirk Steffens die Zuschauer mit in das Wunderreich der Pflanzen. Da finden sich anmutige Überlebenskünstler – wie Kakteen, die nur ein einziges Mal im Jahr, nur bei Vollmond, blühen oder auch Pflanzen, die als Mitwohnzentralen Tieren Schutz und Heimat bieten. Um sich vor Fressfeinden zu schützen, ziehen sich einige Pflanzen perfekte Tarnkleider an und werden nahezu unsichtbar in ihrer Umwelt. Der Palmengarten Frankfurt ist der Ausgangspunkt von Dirk Steffens' Reise zu den Superpflanzen. Der Botanische Garten ist der größte Palmengarten Deutschlands und beherbergt über 14.000 Exemplare verschiedenster Pflanzen. Darunter findet sich auch ein absoluter Rekordhalter: Die Titanwurz produziert – nur alle sieben Jahre – die größte Blüte überhaupt. Durch ihre Größe wird sie von Insekten von Weitem geortet. Nach zwei Tagen ist der Zauber vorbei, und sie schließt ihre atemberaubende Blüte wieder. Diesem und anderen Spektakeln begegnet Dirk Steffens im Palmengarten Frankfurt. Das Format lebt von dem Wechsel unterhaltsamer wie erkenntnisreicher Moderationen und Pflanzenaufnahmen aus der ganzen Welt. Wie bei der "Terra X"-Reihe "Supertiere – mit Dirk Steffens" schaffen auch bei diesem Format Animationen in den Moderationen eine zusätzliche Erklärebene, die hin und wieder auch ein Augenzwinkern erlauben.


Am 24.03.19 08:00 - 08:25 Uhr auf 
arte: Jessica - Das Indianermädchen vom Amazonas
Jessica ist neun Jahre alt und wohnt in einem kleinen Dorf im südkolumbianischen Regenwald. Sie gehört zum Stamm der Jitamagaro, einem Volk der Uitoto-Indianer. Der Dschungel ist ihre Heimat und zugleich ein riesiger Spielplatz für die Neunjährige. Jessicaweiß viel über die Tiere und Pflanzen des Amazonasgebiets. Sie kennt die Überlieferungen ihrer Vorfahren und lebt bis heute mit ihrer Familie zwischen naturverbundener Tradition und Moderne. Der Amazonas ist der wasserreichste Fluss der Erde. Für Jessica und ihre Freunde ist er ein großes Schwimmbad, das immer geöffnet hat. In Leticia, der Hauptstadt des Departamento Amazonas, leben fast 40.000 Menschen. Diesmal gibt es einen besonderen Anlass, um die Stadt zu besuchen: Die Großeltern kommen für Jessicas 10. Geburtstag von weit her angereist und freuen sich, von ihr und ihrer Mutter abgeholt zu werden. Zu ihrem 10. Geburtstag bekommt Jessica - wie alle Kinder der Jitamagaro - nach altem Brauch einen zweiten, indianischen Namen. Dieser wird nach ihren Fähigkeiten und ihrem Charakter ausgewählt. Für das Fest werden besondere Speisen vorbereitet, die ganze Familie hilft bei der Ernte der Zutaten. Außerdem müssen noch andere Vorbereitungen für Jessicas Namenstaufe getroffen werden: Körperbemalung hat bei den Jitamagaro lange Tradition, und Oma Isabel kennt die geheimnisvolle Pflanze, aus der die Farbe zum Bemalen der Haut gewonnen wird. Ihre Tante Maria überrascht sie zum Anlass ihres Geburtstags mit einem besonderen Geschenk: einer Klettertour in die Wipfel des riesigen Regenwaldes. Davon hat Jessica schon lange geträumt!


Am 24.03.19 10:20 - 11:05 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (1/3) - Die Sprache der Bäume
Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. Und in einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen - wie das Internet unsere Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden. Das unterirdische Netz hilft den Bäumen sogar, ihren Nachwuchs zu versorgen, der im Dämmerlicht des Waldes allzu oft im Schatten steht. Und auch in der Waldluft schweben ständig chemische Botschaften, mit deren Hilfe Bäume kommunizieren oder Feinde abwehren. Wie unsichtbare Kommunikationsfahnen durchwehen sie den Wald. Zudem ist die Luft reich an Sauerstoff - einem Abfallprodukt der Photosynthese. Ein einziger Baum deckt den Tagesbedarf von zehn Menschen. Deswegen gilt das "Waldbad" nicht nur in Japan, wo es erfunden wurde, längst als Therapie. Unter Bäumen werden wir ruhiger und gesünder. Denn auch wenn wir sie nicht verstehen, die geheime Sprache der Bäume wirkt auch auf uns. Vielleicht lieben wir den Wald ja auch deshalb so sehr.


Am 24.03.19 11:05 - 11:45 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (2/3) - Ein Jahr unter Bäumen
Frühling, Sommer, Herbst und Winter bringen nicht nur Farbe in unsere Wälder, jede Jahreszeit öffnet kurze Zeitfenster, die viele Waldbewohner nutzen müssen, um zu überleben. Von der verschwenderischen Blütenpracht der Frühblüher, denen nur wenige Wochen unter kahlen Bäumen bleiben, um Kohlenhydrate für das ganze Jahr zu produzieren, bis zur Samenfülle der Mastjahre, in denen Bäume über hunderte von Kilometern ihre Blüte synchronisieren - und damit die Menge ihrer Früchte. n Mastjahren überschwemmt der Wald seine Bewohner derart mit Nahrung, dass genug Samen überbleiben, aus denen neue Bäume wachsen können. Sind Zapfen und Bucheckern, Eicheln und Nüsse im Herbst von den Bäumen gefallen, folgen wenig später die Blätter. Die Bäume verhindern so, dass ihnen bei Frost die Leitungen platzen. Und sie bereiten sich auf den Winterschlaf vor. Ebenso die Tiere. Manche - wie die Siebenschläfer - verbringen bis zu elf Monate im Schlaf.


Am 24.03.19 11:45 - 12:30 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (3/3) - Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel
Wälder sind die größten Süßwasserspeicher der Welt, denn alles im Wald ist darauf angelegt, Wasser für schlechte Zeiten zu bunkern. Die Baumkronen fangen einen Großteil des Niederschlags auf, bevor er zu Boden fällt, wo der humusreiche Untergrund ihn aufsaugt wie ein Schwamm. Baumwurzeln, die von ihren Pilzfreunden in einen zarten Filz gehüllt werden, speichern das kostbare Nass. Und wie durch ein Wunder gelangt es von den Wurzeln wieder hinauf in die Krone - ganz ohne Motorpumpen. Hier oben wird es gebraucht für die Photosynthese. Denn ohne Wasser kommt die Zuckerproduktion in den Blättern zum Stillstand und dem ganzen Wald knurrt der Magen. Während die Blätter oben die Energie der Sonne einfangen, sorgt das geschlossene Kronendach für grünes Dämmerlicht unter den Bäumen - und für ein gleichmäßig kühles, feuchtes Klima im Waldinneren. Zu viel Wasser allerdings lässt viele Bäume ertrinken. Wie Menschen erliegen sie dabei einem Erstickungstod. Auwälder sind deswegen Terrain und Heimat von Spezialisten, wie dem Biber - dem einzigen tierischen Waldbewohner, der Bäume fällt. Doch egal, wo ein Wald wächst: Jeder Wald ist ein gigantischer "Wassereimer" in einer globalen Kette von Pumpstationen. Wälder pumpen den Wasserdampf von den Meeren ins Landesinnere. Ohne sie würden die großen Kontinente im Inneren austrocknen. Nicht nur deswegen sind unsere Wälder unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Und so forschen Wissenschaftler mit Klimatürmen und Kronenkränen am Wunderwerk Wald.


Am 24.03.19 11:45 - 12:30 Uhr auf 
arte: Ein Sommer in Alaska
In den Sommermonaten erwacht die Arktis zum Leben und besticht mit atemberaubender Schönheit. "Ein Sommer in Alaska" zeigt die herrlichen Landschaften des nördlichsten US-Bundesstaates und veranschaulicht die komplexe Symbiose zwischen Wasser, Pflanzen und Tieren in der Arktis. Die Reise führt von den Buchten und Klippen von Baranof Island bis zum Glacier-Bay-Nationalpark und zeigt das rege Treiben der Braunbären, Lachse und Seeotter sowie zahlreicher Vogelarten, die hier im Sommer ihr Quartier aufschlagen.


Am 24.03.19 12:00 - 12:45 Uhr auf 
ONE: Klimahelden in NRW - Was jeder tun kann
Der Kampf gegen den Klimawandel ist nicht aussichtslos. Das haben die erfolgreichen Proteste gegen den Braunkohleabbau im Hambacher Forst gezeigt. Aber Klimahelden gibt es in NRW auch fernab von Demonstrationen und Protestbewegungen. Quarks trifft Menschen, die sich in ganz unterschiedlicher Art für den Klimaschutz einsetzen - von Aktivisten, die sich mit scheinbar übermächtigen Gegnern anlegen, bis zu den stillen Helden des Alltags. Sie alle verbindet der Wille, etwas zu verändern und Verantwortung für unser Klima zu übernehmen. An ihren Beispielen zeigt Quarks, was jeder von uns tun kann, um seinen persönlichen CO2-Fußabdruck zu verkleinern, und was geschehen muss, damit Klimaschutz zur gesellschaftlichen Routine wird. Quarks läuft seit 1993 mit großem Erfolg im WDR Fernsehen. Das Wissenschaftsmagazin erscheint wöchentlich und beleuchtet 45 Minuten lang ein Thema aus wissenschaftlicher Sicht und verschiedensten, oft ungewöhnlichen Blickwinkeln. Wir erzählen Dinge so einfach wie möglich. Deshalb suchen wir nach dem spannendsten Zugang zu einem Thema und vermitteln Grundlagen und Hintergründe statt unverdaute Neuigkeiten. Dabei bleiben wir aktuell, zeigen Haltung und helfen unseren Zuschauern, Themen einzuordnen.
(Wdh. morgen 8.50-9.35 Uhr)


Am 24.03.19 12:00 - 13:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Das große Insektensterben - Was können wir tun?
Erst stirbt die Biene, dann der Mensch! Das soll Albert Einstein gesagt haben. Nicht nur die Bienen, auch alle anderen Insekten sind für uns Menschen lebenswichtig. Sie bestäuben unsere Kultur- und Nutzpflanzen, sind in den Ökosystemen wichtige Bestandteile der Nahrungskette. 2017 schlugen ehrenamtliche Insektenforscher Alarm. Sie dokumentierten über mehr als zwei Jahrzehnte lang in verschiedenen Bereichen Nordrhein-Westfalens einen Rückgang der Insekten um sage und schreibe 75 Prozent. Was sind die Ursachen? Und was können wir gegen das Artensterben unternehmen?


Am 24.03.19 12:55 - 13:55 Uhr auf 
ServusTV: Ruanda - Die Natur holt sich alles wieder
In Ruanda kam es 1994 zum Völkermord. Über viele Jahre wurde in dem Land auch unkontrolliert gewildert. Um herauszufinden, wie Ruanda sich unter diesem traumatischen Einfluss organisiert, reisen die beiden Abenteurer Justin Lukach und Scott Wilson mit Einheimischen. So können sie hautnah miterleben, wie sich die Tierwelt langsam erholt: Auf Napoleon Island sehen sie schwimmende Kühe, in höheren Regionen treffen sie auf eine Gruppe Berggorillas. Diesen einzigartig schönen Eindrücken steht das Gespräch mit einem Völkermord-Überlebenden in der Kirche von Ntarama und ein Gerichtsverfahren gegenüber. Dabei werden Geschichten von Vergebung und Hoffnung erzählt, die Scott und Justin sehr beeindrucken.


Am 24.03.19 13:40 - 14:25 Uhr auf 
3sat: Wildes Deutschland - Die Müritz
Die Müritz innerhalb der mecklenburgischen Seenplatte ist mit 117 Quadratkilometern der größte See auf deutschem Gebiet, aber er ist bei weitem nicht der einzige im Nordosten der Republik. Allein die Mecklenburgische Seenplatte zwischen Waren und Feldberg umfasst etwa 2000 Seen. Dank des Müritz-Nationalparks leben hier viele verschiedene Tierarten. Die Hälfte aller in Deutschland ansässigen Kraniche brütet in Mecklenburg-Vorpommern. Der Fischadler ist der Charaktervogel an der Müritz, der quirlige Fischotter geht hier auf die Jagd, und bedrohte Rotmilane kreisen am Himmel. Fred Bollmann kennt den Nationalpark wie kaum ein anderer.


Am 24.03.19 14:25 - 15:05 Uhr auf 
3sat: Wildes Deutschland - Die Havel
Die Reise entlang der Havel zeigt tierische Bewohner zwischen Müritz, Potsdam und Elbe: von Seeadlern über Biber in der Burg bis hin zum Wiedehopf. Die Havel im Nordosten Deutschlands schlängelt sich 334 Kilometer durch naturbelassene Seen und eine in weiten Strecken fast unbewohnte Gegend. Umso größer ist der Kontrast, wenn der Fluss Großstädte wie Berlin und Potsdam streift. Entlang der Ufer konnte sich an vielen Stellen bis heute eine einzigartige Tierwelt erhalten. Einst bedroht, ist der Seeadler wieder der unumstrittene König der Lüfte an der Havel. Er brütet in besonders geschützten Bereichen zwischen Quelle und Mündung.


Am 24.03.19 15:05 - 15:50 Uhr auf 
3sat: Wildes Albanien - Im Land der Adler
Albanien - ein Land voller Geheimnisse und unentdeckter Naturschätze. Jahrtausendelang prallten hier die Kulturen und Religionen der wechselnden Mächte aufeinander. Illyrer, Griechen, Römer und Osmanen hinterließen ihre Spuren. Der Film lädt zu einer Entdeckungsreise durch "Shqipëria" ein - ein Land, das wohl getrost als "der letzte weiße Fleck auf der Europakarte" bezeichnet werden kann. Aus der Adlerperspektive nähert sich die Kamera den verborgenen Naturschätzen und gewährt dabei zugleich Einblicke in eine bewegte und bewegende Geschichte.


Am 24.03.19 15:50 - 16:35 Uhr auf 
3sat: Wildes Karelien - Land der Braunbären und Singschwäne
Licht hat in Karelien in Nordosteuropa eine ganz besondere Bedeutung. Es heißt, dass es hier nur zwei Jahreszeiten gibt: den acht Monate langen Winter und den vier Monate kurzen Sommer. Schon die ersten Sonnenstrahlen zaubern einen glänzenden Schimmer auf die Wellen des Vodlozero-Sees. Der Film führt durch einen Sommer voller Leben, durch Landschaften aus Wasser und Licht, so schön und ursprünglich, wie sie in Europa nur noch selten zu erleben sind.


Am 24.03.19 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ZDF: Vermüllt und verseucht - Böden in Gefahr
In unseren Böden verbirgt sich bis zu 20 Mal so viel Mikroplastik wie im Meer. Granulate aus Sportplätzen, Müll im Kompost und der Abrieb von Autoreifen sind inzwischen überall zu finden. Hauptproblem sind falsch entsorgte Verpackungen, aber auch Folien aus der Landwirtschaft sowie Dreck aus dem Straßenverkehr. Etwa 8000 Tonnen Mikroplastik gelangen so jedes Jahr in Gärten und auf die Äcker. In der EU sind Trinkhalme aus Plastik künftig nicht mehr erlaubt. Viele Städte denken über ein Verbot von Plastiktüten und Coffee-to-go-Bechern nach. Dennoch feiert die Kunststoffindustrie neue Absatzrekorde. Dabei ist das Problem von zu viel Plastikmüll in der Umwelt längst erkannt. Und nicht nur das: Kleinste Plastikpartikel lassen sich auch im Körper des Menschen nachweisen. An der Universität in Wien haben Forscher Kotproben untersucht - und Erschreckendes festgestellt: Bei allen Probanden waren Mikroplastikpartikel zu finden. Folglich sind Kunststoffe längst in der Nahrungskette des Menschen angekommen. Wie sie sich auf die Gesundheit auswirken, ist noch unklar.


Am 24.03.19 16:35 - 17:05 Uhr auf 
3sat: Das Wolfsexperiment
Drei in einem Zoo geborene Wölfe und vier mit der Flasche sozialisierte Jungwölfe werden besendert und ausgewildert: Wird sich ihr Verhalten in Freiheit unterscheiden? Brisant ist, dass dies in der Nähe von menschlichen Siedlungen mit all ihren frei laufenden Nutztieren geschehen soll. Bisher hat sich noch niemand weltweit an eine derartige Unternehmung herangetraut. Die Ergebnisse versprechen, hoch spannend zu sein. Was wird geschehen, wenn sich die Gehege-Türen für Wölfe öffnen, die den Menschen kennen?


Am 24.03.19 17:00 - 18:00 Uhr auf 
ServusTV: Die Jahreszeiten - Der Frühling
Jeder spürt sie und sieht die Auswirkungen. Der Frühling ist die Jahreszeit mit dem größten Einfluss auf alle Bewohner der gemäßigten Breiten. Doch diese Zeiten des natürlichen Umbruchs präsentieren sich überall auf der Welt auf völlig unterschiedliche Weise.


Am 24.03.19 17:15 - 18:00 Uhr auf 
SWR: Wildes Deutschland - Das Alpenvorland
Die Eiszeit hat ein einmaliges Erbe hinterlassen. Erst aus der Luft wird deutlich, wie die Gletscher die bayerische Landschaft geprägt haben. Der Film begleitet Eisvögel, Wasseramseln, Rohrdommeln und andere Vögel durch die Jahreszeiten im bayerischen Oberland. Im Dreieck von Ammersee, Murnauer Moos und den Osterseen leben zahlreiche seltene, geschützte und in Deutschland nicht alltägliche Arten. Sie haben in ehemaligen Gletscherseen, Hochmooren und Wildbächen ihre Heimat gefunden. Auch der seltene und scheue Waldrapp, der lange als Fabeltier galt, ist inzwischen in sein angestammtes Gebiet zurückgekehrt. In den Auwäldern der Wildflusslandschaft Ammer lebt der Eisvogel und jagt zwischen den Kiesbänken des naturbelassenen Flusses nach Fischen. Aufnahmen in Superzeitlupe geben Einblicke in die erstaunlichen Jagdtechniken und die besondere Anpassungsfähigkeit dieses "fliegenden Juwels".


Am 24.03.19 19:30 - 20:15 Uhr auf 
ZDF: Kielings wilde Welt - Wildnis in Gefahr
Nach aktuellen Schätzungen gibt es auf der Erde rund 8,7 Millionen verschiedene Lebensformen. Nur 76.000 – ein kleiner Bruchteil davon – sind bislang wissenschaftlich erfasst. Doch die Forschung ist sich einig: Seit dem Verschwinden der Dinosaurier war das Artensterben niemals so groß wie heute. 26.000 bekannte Arten sind akut bedroht. Evolution findet im Zeitraffer statt. Denn überall auf der Welt beschneidet der Mensch den Lebensraum von Insekten, Pflanzen und Tieren. Zusätzlich erwärmt sich das Klima rasant. Seit Jahren kümmern sich engagierte Wissenschaftler um die gefährdeten Tiere und unternehmen große Anstrengungen, um ganze Lebensräume zu schützen. Im zweiten Teil seiner neuen dreiteiligen Dokumentationsreihe besucht Andreas Kieling spannende Forschungsprojekte in gefährdeten Wildnisgebieten und befragt Experten nach ihren Ergebnissen: Gelingt die Auswilderung verwaister Orang-Utans und lassen sich die gefährdeten Tieflandregenwälder auf Sumatra schützen? Warum geht es ausgerechnet dem bestens angepassten Papageitaucher auf Island so schlecht? Warum folgt bei den Mantas auf den Malediven nach jahrelangem Geburtenstopp ein Babyboom und umgekehrt? Wie viel Wildnis wollen und können sich die Deutschen im Bayerischen Wald leisten? Wieso sind die Lebensbedingungen auf Madagaskar insbesondere für ganz große und ganz kleine Arten kritisch? Diesen Fragen geht Andreas Kieling auf den Grund. Dank hochwertiger Highspeed-Aufnahmen und atemberaubender Zeitraffer erhält der Zuschauer einen Einblick in die faszinierenden Welten der bedrohten Arten. Visuell unterstützt werden die verblüffenden Forschungsergebnisse zudem mit Hilfe detaillierter Computergrafiken.
(Wdh. kommende Nacht 2.30-3.15 Uhr)


Am 24.03.19 20:15 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Die schönsten Naturparadiese im Südwesten - Felsen, Seen, tiefe Schluchten
Der Südwesten Deutschlands hat mehr als 20.000 Naturschutzgebiete, fast 5.000 Seen, 40.000 Kilometer Bäche und Flüsse und zahllose Wälder, Heiden, Moore und Felsengebirge. Die Dokumentation stellt die schönsten Naturparadiese im Südwesten vor. Dazu gehören die großen Naturparks in Schwarzwald und Eifel genauso wie die kleinen Naturparadiese, die manchmal nur so groß sind wie ein Fußballplatz. Für mehr als 40.000 Tier- und Pflanzenarten ist der Südwesten die "freie Wildbahn", für 15 Millionen Menschen die "Wildnis vor der Haustüre". Durch den Pfälzerwald streifen wieder Luchse, im Schwarzwald wurden die ersten Wölfe gesichtet, und sogar ein paar Fischotter sollen versteckt an heimischen Flüssen leben. Die Dokumentationen entführen die Zuschauer in die Wildnis vor der Haustür - ins Reich der Wildkatzen, Eisvögel, Störche, Hirsche, Zugvögel und Biber. Oft sind es aber die kleinen Tiere, die besonders faszinierend sind. Der Gelbrandkäfer zum Beispiel kann laufen, schwimmen, fliegen, tauchen - und sogar mit dem Hintern atmen.


Am 25.03.19 02:55 - 03:50 Uhr auf 
D-MAX: Wie ich die Welt überlebte - Guatemala
Der Jaguar hat die größte Beißkraft aller Raubkatzen und greift mitunter auch Menschen an. Zudem bekommt es Ed Stafford in Guatemala mit gefährlichen Schlangen zu tun. Dort gibt es mehr als 20 giftige Arten, darunter die berüchtigte Rauschuppige Lanzenotter. Wird man von diesem Reptil gebissen, besteht kaum Hoffnung zu überleben. Doch wenn jemand die schwierige Survival-Herausforderung in Zentralamerika meistern kann, dann Ed. Denn der Dschungel ist praktisch sein zweites Zuhause. Das hat der Brite am Amazonas eindrucksvoll unter Beweis gestellt.


Am 25.03.19 03:35 - 04:20 Uhr auf 
3sat: Das Pantanal (1/3) - Aras im Paradies
Die Ebene des Pantanal im Südwesten Brasiliens ist das größte Binnenfeuchtgebiet der Erde. Das Naturparadies ist auch die Heimat zahlreicher Papageienarten. Der erste Teil der dreiteiligen Dokumentationsreihe stellt ein Projekt vor, das sich bemüht, den selten gewordenen Hyazinth-Ara, eine leuchtend blaue Papageienart, hier wieder fest anzusiedeln.


Am 25.03.19 04:20 - 05:05 Uhr auf 
3sat: Das Pantanal (2/3) - Ökotourismus im Paradies
Das Pantanal ist seit Jahrzehnten ein beliebtes Ziel für Ökotouristen. Es finden sich Regen- und Trockenwälder, Savannen und Steppen sowie Seen und mächtige Flüsse. Der zweite Teil der Reihe zeigt die Vielfalt der Landschaft der südamerikanischen Ebene.


Am 25.03.19 05:05 - 05:45 Uhr auf 
3sat: Das Pantanal (3/3) - Naturschützer im Paradies
Im Pantanal sorgen Naturschützer dafür, dass sich Pflanzen und Tiere ungestört und ungefährdet entfalten können - zum Beispiel im Nationalpark Pantanal Mato Grosso. Der letzte Teil der dreiteiligen Dokumentationsreihe begleitet Naturschützer im Nationalpark Mato Grosso.


Am 25.03.19 09:45 - 10:35 Uhr auf 
arte: Der Lachszähler von Kanada
Im Great Bear Rainforest, dem "Regenwald des Großen Bären", gibt es weder Straßen noch Wege. Dafür unzählige Flüsse, die sich durch den dichten Dschungel dem Meer entgegen winden. Neben den namensgebenden Bären leben hier auch Wölfe, Weißkopfseeadler, Robben und Seevögel. Ein großes Ökosystem aus Ozean und Wald, zutiefst und untrennbar verbunden durch die Lachsschwärme, die seit Jahrhunderten ihren Weg vom Meer zu ihren Laichplätzen aufnehmen. Stan Hutchins überwacht seit fast 40 Jahren diese Wanderungen im Auftrag der Regierung. Ein Beruf, der weit einfacher aussieht, als er ist. Viele Flüsse sind so verzweigt und hindernisreich, dass Stan einen vollen Tag braucht, um sie zu bewältigen. Neben einem ausgezeichneten Orientierungsvermögen und physischer Belastbarkeit muss ein Lachszähler Einsamkeit aushalten können. Die Begleitung seines jungen Hundes Foch erleichtert Stan die Arbeit in der Wildnis. Obwohl die von Stan gesammelten Daten wichtig für die Fischwirtschaft und den Lachsbestand sind, möchte die Fischereibehörde seinen Arbeitsplatz gerne einsparen. Sie hofft, auch mit ein paar Stichproben genügend Daten zusammenzubekommen, um daraus Schlüsse über die aktuelle Population gewinnen zu können. Die Zukunftsaussichten für den Beruf des Creekwalkers sind entsprechend schlecht. Die Bezahlung ist so unsicher, die Verträge so vage, dass kaum junge Leute in diesen Beruf einsteigen können. Aber für Stan sind die Lachse dieser Küste von unersetzbar großem Wert. Der Flussläufer erlebt selbst, wie durch die Klimaveränderung und das schlechte Management der Fischerei ganze Lachspopulationen unbemerkt verschwinden. Auf der Suche nach potenziellen Nachfolgern geht er jetzt eigene Wege, denn Stan weiß nie, ob die aktuelle Saison in den Flüssen seine letzte sein wird.


Am 25.03.19 11:10 - 11:55 Uhr auf 
BR: Colorado - Rocky Mountain National Park
Der Rocky Mountain National Park im US-Bundesstaat Colorado ist der höchst gelegene Nationalpark der Vereinigten Staaten und mehr als 1.000 Quadratkilometer groß. Seine Landschaft ist abwechslungsreich, sie ist geprägt durch Seen, Flüsse und Bäche sowie eine gewaltige Gebirgskette. Im Nationalpark leben zahlreiche Tierarten wie Biber, Schwarzbären oder Waipitihirsche. Letztere bieten Naturliebhabern ein imposantes Schauspiel in der Brunftzeit. Eine Bedrohung für die Wälder des Nationalparks stellt der Borkenkäfer dar. Bäume, die nach Befall des Käfers absterben, erhöhen besonders die Waldbrandgefahr. Im Falle eines Waldbrandes schreiten die Feuerwehrleute der Elite-Feuerwehr "Alpine Hotshots" ein, die beste mobile Feuerwehrsondereinheit der USA.


Am 25.03.19 14:25 - 15:20 Uhr auf 
3sat: Fluss ohne Grenzen - Auenwildnis an der March
Die Marchauen an der Grenze zwischen Österreich und der Slowakei waren für Jahrzehnte eine vergessene Landschaft, ein Niemandsland am Eisernen Vorhang. Die Natur profitierte davon. Die ehemalige Todeszone hat sich in ein grünes Band verwandelt, das sich quer durch Europa zieht. Das Leben dort ist vom Wasser bestimmt: Mehrmals im Jahr überfluten Hochwasser die Auwälder und Wiesen. In der einzigartigen Auenwildnis brüten Seeadler und Kaiseradler, jagen Fischotter und Steppeniltisse, errichten Kormorane, Nachtreiher und Lachmöwen große Brutkolonien.


Am 25.03.19 15:20 - 16:05 Uhr auf 
3sat: Wildnis am Strom - Nationalpark Donau-Auen
Der Nationalpark Donau-Auen ist einzigartig in vieler Hinsicht: Beginnend in Wien, reicht er bis vor die Tore von Bratislava und verbindet die beiden Hauptstädte miteinander. Auf über 36 Kilometern Länge schützt der Nationalpark eine der letzten freien Fließstrecken der Donau und gleichzeitig die letzte große Auenlandschaft Mitteleuropas. Beeindruckend ist die Vielfalt der Lebensräume, die dort zu finden ist. Außergewöhnlich ist auch die Zahl der Tiere und Pflanzen, die in dem Park überleben können. Seit der Gründung des Nationalparks im Jahr 1996 wird versucht, die Au wieder stärker an die Donau anzubinden: Ufer wurden rückgebaut, Altarme miteinander verbunden und Treidelwege am Fluss gesenkt. Diese Maßnahmen zeigen Wirkung. Der Film erzählt von der neuen, alten Aulandschaft, vom steten Wandel, der allein das Überleben der Aubewohner ermöglicht, und von den großen und kleinen Ereignissen, die das Jahr im Nationalpark bestimmen.


Am 25.03.19 16:00 - 16:50 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Zeugen vergangener Zeiten
Die Himmelsberger Tanzlinde in Deutschland und die Eiche Whiteleaved Oak in England stehen im Mittelpunkt historischer Brauchtümer, die von der lokalen Bevölkerung bis heute lebendig gehalten werden. Die beiden Bäume - der eine verloren in der Landschaft, der andere mitten in einem Dorf - ziehen die Menschen magisch an und scheinen ihnen ein kleines Stück ihrer Kindheit zurückzugeben. Die Tanzlinde trägt ihren Namen nicht umsonst, denn unter ihrem Blätterdach kommen die Dorfbewohner seit Jahrhunderten zu ausgelassenen Festen zusammen. Früher montierte man zwischen ihren Ästen sogar einen Tanzboden aus Holzplanken, auf dem die Jugend ungestört schwofen konnte! Eine Tradition, die das ganze Dorf fortführen möchte - schließlich sind die Wurzeln des alten Baumes auch ein wenig die ihren. Der englischen Eiche mit dem verzweigten Astwerk und dem hohlen Stamm werden magische Kräfte zugeschrieben. Der majestätische Baum, an dessen Fuße die Schafe grasen, wird regelmäßig von Männern und Frauen besucht, die hier Gebete, Gesänge, Gedichte und rituelle Waschungen vollführen. Bei diesen esoterisch-verschrobenen Zusammenkünften scheint es, als würden die fröhlichen und manchmal exzentrischen Besucher tatsächlich mit der alten Eiche kommunizieren.


Am 25.03.19 16:05 - 16:55 Uhr auf 
3sat: Wachau - Land am Strome
Es zählt zu den schönsten Schauspielen der Natur, wenn in der Wachau im Frühling die Marillenbäume zu blühen beginnen und den ganzen Landstrich in ein duftendes Blütenmeer verwandeln. Die Wachau ist mit 36 Kilometern nur ein kurzer Abschnitt der 2800 Kilometer langen Donau - und zählt zum UNESCO-Welterbe. Die Dokumentation zeigt die Reize dieser Kultur- und Naturlandschaft im Wechsel der Jahreszeiten. Das gewundene Donautal, die Auwälder, Felsformationen und die von Menschenhand geschaffenen Weinbauterrassen sind UNESCO-Naturdenkmäler.


Am 25.03.19 19:15 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Kulturlandschaften Europas - Der Spreewald
Wie kam es, dass die Landwirtschaft in Europa zu dem Wirtschaftszweig wurde, wie die Menschen ihn heute kennen? Die Dokumentation zeigt die Leute und ihre Regionen, die über Jahrhunderte hinweg von der hier betriebenen Landwirtschaft geformt wurden und auch heute noch davon geprägt werden. Eine der außergewöhnlichsten Kulturlandschaften Mitteleuropas ist dabei der Spreewald im Osten Deutschlands.
(Wdh. morgen 15.05-16.00 Uhr)


Am 25.03.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Unter Wölfen, Bären und Geiern - Ein Jahr im Wildpark Mautern
Bis zu 2000 Menschen pro Tag sorgen im Sommer für Trubel im steirischen Alpentierpark in Mautern. Doch im Winter kehrt Ruhe ein. Bären schlafen in Heu-Nestern, weiße Wölfe spielen im Schnee. Noch blind sind auch die drei jungen Füchse, die während der Dreharbeiten vom Tierpark aufgenommen wurden. Ein 24-Stunden-Job für Sonja Gollenz. Sie ist die biologische Leiterin des Wildparks und ist bei Bedarf Mutterersatz für manche Neuankömmlinge. Waschbären, Ziegen, Esel - viele der Tiere des Parks waren Sonjas Flaschenkinder. Besonders spannend ist der Tag, an dem der Nachwuchs erstmals zur Füchsin "Foxi", der Hausherrin, ins Gehege kommt. Die Dokumentation zeigt aber auch die Momente, die den Besuchern gänzlich verborgen sind. Ab Herbst ist der Tierpark gesperrt. Die schneereichen Winter lassen einen Ganzjahresbetrieb nicht zu. Selbst einige Tiere, wie Jaks, Hirschkühe und Hirsche, werden Ende Oktober ins Tal getrieben. Jedes Jahr aufs Neue bedeutet dieser Tag Anspannung für das Tierpfleger-Team. Sind die Gatter geöffnet, legen die mächtigen Hirsche in nur wenigen Sekunden die 300 Höhenmeter über die steile Bergflanke zurück.


Am 25.03.19 21:00 - 22:00 Uhr auf 
3sat: Was Dachse heimlich alles treiben
Der Dachs ist ein gewichtiger Brocken: bis zu 17 Kilogramm schwer und fast einen Meter lang. Und doch ist er wohl das heimlichste Wildtier Europas, denn er wird kaum je gesehen. Sein Leben ist den meisten Menschen weitgehend unbekannt. "NETZ NATUR" ändert das: Die Reportage zeigt ein völlig neues Bild der Dachse, der größten Marderart der Schweiz, und geht auch der bewegten Geschichte dieser Tiere auf den Grund. Von den erstaunlich präzisen Beschreibungen und Zeichnungen alter Chronisten über die Beinahe-Ausrottung der Dachse im Kampf gegen die Tollwut in den frühen 1970er-Jahren, wirft der Film auch einen kritischen Blick auf die Behauptungen, dass Dachse gefährliche Krankheiten übertragen sollen. So entsteht ein erstaunliches Porträt über eine wenig bekannte Tierart.


Am 25.03.19 22:05 - 23:05 Uhr auf 
mdr: Die Krise auf der Wiese - Wer ist schuld am Insektensterben?
"Fakt ist!" ist der politische Talk im MDR-Fernsehen. Das Thema der Woche wird hier diskutiert - kontrovers, emotional, hintergründig. Die Sendung kommt im wöchentlichen Wechsel aus Magdeburg, Erfurt und Dresden.


Am 26.03.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Die Goldenen Schildkröten von Madagaskar
50.000 US-Dollar pro Tier - diese abenteuerlichen Preise erzielen Angonoka-Babys mittlerweile auf dem Schwarzmarkt. Ihre lange Lebensdauer und ihre Seltenheit machen die Tiere unter skrupellosen Sammlern zur begehrten Geldanlage. Dazu haben immer mehr Asiaten Interesse an den goldfarbenen Panzern der Tiere, der bei ihnen als Aphrodisiakum gilt. Trotz internationaler Kampagnen, Hilfsgeldern und Schutzprogrammen werden fortwährend Schildkröten außer Landes geschmuggelt. Madagaskar liegt rund 500 Kilometer östlich von Mosambik im Indischen Ozean. Es ist der Ort mit der größten Vielfalt an endemischen Arten weltweit. Doch der Lebensraum für die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt ist immer stärker bedroht. Inzwischen ist der madagassische Nationalpark Baly Bay die letzte natürliche Zuflucht der Goldenen Schnabelbrustschildkröte. Aber ist der Tierbestand in dieser abgelegenen Region wirklich stabil oder droht der Art das Ende? Von den rund 22 Millionen Menschen auf Madagaskar leben über 80 Prozent in ländlichen Regionen, Armut ist gerade hier weit verbreitet. Die Versuchung ist groß, mit den wertvollen Schildkröten illegalen Handel zu treiben.


Am 26.03.19 09:15 - 10:00 Uhr auf 
tagesschau24: Klimahelden in NRW - Was jeder tun kann
Der Kampf gegen den Klimawandel ist nicht aussichtslos. Das haben die erfolgreichen Proteste gegen den Braunkohleabbau im Hambacher Forst gezeigt. Aber Klimahelden gibt es in NRW auch fernab von Demonstrationen und Protestbewegungen. Quarks trifft Menschen, die sich in ganz unterschiedlicher Art für den Klimaschutz einsetzen - von Aktivisten, die sich mit scheinbar übermächtigen Gegnern anlegen, bis zu den stillen Helden des Alltags. Sie alle verbindet der Wille, etwas zu verändern und Verantwortung für unser Klima zu übernehmen. An ihren Beispielen zeigt Quarks, was jeder von uns tun kann, um seinen persönlichen CO2-Fußabdruck zu verkleinern, und was geschehen muss, damit Klimaschutz zur gesellschaftlichen Routine wird.
(Wdh. kommende Nacht 2.40-3.25 Uhr auf ONE)


Am 26.03.19 09:15 - 10:00 Uhr auf 
tagesschau24: Klimahelden in NRW - Was jeder tun kann
Der Kampf gegen den Klimawandel ist nicht aussichtslos. Das haben die erfolgreichen Proteste gegen den Braunkohleabbau im Hambacher Forst gezeigt. Aber Klimahelden gibt es in NRW auch fernab von Demonstrationen und Protestbewegungen. Quarks trifft Menschen, die sich in ganz unterschiedlicher Art für den Klimaschutz einsetzen - von Aktivisten, die sich mit scheinbar übermächtigen Gegnern anlegen, bis zu den stillen Helden des Alltags. Sie alle verbindet der Wille, etwas zu verändern und Verantwortung für unser Klima zu übernehmen. An ihren Beispielen zeigt Quarks, was jeder von uns tun kann, um seinen persönlichen CO2-Fußabdruck zu verkleinern, und was geschehen muss, damit Klimaschutz zur gesellschaftlichen Routine wird.
(Wdh. kommende Nacht 2.40-3.25 Uhr auf ONE)


Am 26.03.19 11:10 - 11:55 Uhr auf 
BR: Einsatz in Alaska - Auf Streife in der Wildnis
Sie schützen Tiere und Natur. Vor allem in der Jagdsaison sind die Alaska Wildlife-Troopers immer wieder Alarmbereitschaft. Dann ist die ungewöhnliche Polizeitruppe ständig auf Patrouille in Wäldern und Meeresbuchten. Filmemacher Christian Pietscher zeigt in seiner Dokumentation einzigartige Landschaften und ungewöhnliche Menschen. Sie alle können sich nicht vorstellen, das Inselarchipel jemals zu verlassen. Alaskas Wildnis und das ungewöhnliche Leben auf Kodiak Island lässt sie nicht mehr los.


Am 26.03.19 14:45 - 15:15 Uhr auf 
rbb: Wohnen wie in Kanada - Die Blockhäuser von Charlie Manz
Breiter Cowboyhut, Flanellhemd, Jeans und Stiefel - so sieht ein echter Pionier aus. In den 80er Jahren war Charlie Manz aus Morbach im Hunsrück der erste Deutsche, der kanadische Blockhäuser baute. Nicht aus gehobelten Kanthölzern, nicht verschraubt und natürlich ohne gefräste Eckverbindung. Ganze Stämme müssen es sein, mindestens 40 cm dick und 20 Meter lang. Gelernt hat er da, wo kanadische Blockhäuser eben herkommen. Und noch heute werden die Häuser in Morbach von Hand gefertigt. Jeder Stamm einzeln, mit Axt und Motorsäge. So bauen die 20 Mitarbeiter pro Jahr 20 Häuser - die Warteliste ist lang.


Am 26.03.19 15:00 - 15:25 Uhr auf 
ARD-alpha: Wer hegt und pflegt und sägt im Wald?
Ungefähr 35 Milliarden Bäume gibt es in Deutschland - genug gute Gründe für Willi, im Nationalpark Bayerischer Wald nachzuforschen, wer eigentlich den Wald hegt und pflegt. Sandra, eine Rangerin, ist eine Art Waldpolizistin und für das Wohl von Menschen, Tieren und Pflanzen verantwortlich. Mit ihr durchstreift der Reporter das Dickicht und beobachtet ein Rudel Rotwild. Willis Mut wird erst durch Sandras Kollegen Max auf die Probe gestellt: Als Tierpfleger ist Max auch für das Wolfsgehege zuständig. Willi ist ganz schön nervös, als er ein paar Brocken Rindfleisch für diese Tiere auslegt. Aber Max kann ihn beruhigen: Wölfe sind sehr scheu und haben mehr Angst vor den Menschen als umgekehrt. Was Willi auch erfährt: Ameisen sind die stärksten Tiere der Welt, was die schleppen können ist - im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht - unglaublich. Auch Buchdrucker-Borkenkäfer sind winzig klein, doch schon ein paar hundert dieser Tiere bringen eine Fichte innerhalb von sechs Wochen zum Absterben. Im Nationalpark ist das kein Problem: Das Konzept sieht vor, der Natur ihren Lauf zu lassen. Im benachbarten Forst allerdings sind nur gesunde Bäume erwünscht, denn hier wird Waldwirtschaft betrieben. Forstmeister Hermann zeigt Willi die Grundlagen der Holzfällerei. Selbstverständlich darf Willi helfen, eine Fichte zu fällen. Schön zu wissen, dass für jeden gefällten Baum ein neuer nachwächst!


Am 26.03.19 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Nanopartikel - Superteilchen oder unsichtbare Gefahr?
Sie werden in immer mehr Produkten verwendet, doch ihre Folgen für die Umwelt sind unbekannt: Nanopartikel. Ob als Zugabe in Sonnenschutzmitteln, in Verbandsmaterial, Kleidung oder besonderen Lacken und Beschichtungen. Nano-Teilchen beispielsweise aus Silber, Zink oder Titandioxid sind so winzig wie Viren und haben neue, vielversprechende Eigenschaften. Und zugleich stehen sie in Verdacht, die Umwelt zu vergiften. Caroline du Bled und Gunnar Mergner besuchen Forscher, die erstmals umfassend und aufwendig die Wirkung der Teilchen auf Wasserlebewesen wie Fische und Krebstiere untersucht haben - mit überraschenden Erkenntnissen. Dabei mussten die Forscher auch ganz neue Wege gehen.
(Wdh. kommende Nacht 2.45-3.15 Uhr)


Am 26.03.19 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Sri Lanka
Wie eine winzige Träne liegt Sri Lanka nur sechs Grad über dem Äquator inmitten des Indischen Ozeans. Der Inselstaat umfasst weniger als 75 000 Quadratkilometer. Die Vielfalt seiner Tierwelt kann es jedoch mit jedem Kontinent aufnehmen. Und auch die komplexen klimatischen und geografischen Bedingungen sind von besonderem Ausmaß.
(Wdh. kommende Nacht 4.10-4.55 Uhr)


Am 26.03.19 17:40 - 18:30 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Dem Zahn der Zeit zum Trotz
Der tausendjährige Olivenbaum im korsischen Oletta und die schwedische Fichte Old Tjikko gehören zu den ältesten Bäumen ganz Europas. Der eine steht gut behütet in einem Garten und trägt noch immer Früchte; der andere kämpft in einem abgelegenen Nationalpark gegen die harten Wetterbedingungen in Nordskandinavien. Olivenbäume versinnbildlichen die Mittelmeerkultur; dies gilt auch für das Exemplar aus Oletta. Ein halbes Jahrhundert lang geriet er in Vergessenheit, dann nahm ihn ein nordfranzösisches Paar vor rund fünfzehn Jahren in seine Obhut. Heute ist der Baum, der noch immer Früchte trägt, wieder der Stolz des ganzen Dorfes. Vor rund zehn Jahren entdeckten Wissenschaftler in einem schwedischen Nationalpark eine mehr als 9.000 Jahre alte Fichte, die sie Old Tjikko nannten. Als ältester Baum der Welt ist sie ein regelrechter Star, der vielleicht bald mit einem Zaun vor den Besucherströmen geschützt werden muss.


Am 26.03.19 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Die Suche nach dem Torfersatz
Torfabbau ist ein Problem für den Umwelt- und Klimaschutz geworden. Trocken gelegte Moore dünsten Treibhausgase aus, in Niedersachsen sogar mehr als durch den gesamten Autoverkehr verursacht. Doch noch kann der Gartenbau im großen Stil auf Torf nicht verzichten. Der Film aus der Reihe "NaturNah" folgt der Spur des Rohstoffes Torf, vom Abbau bis in den Blumentopf. Gezeigt wird, wie Torfproduzenten mit Torfersatz experimentieren und dafür auch schon mal ganze Landstriche wieder unter Wasser setzen. Erwünschter Nebeneffekt: Die Moore kehren zurück in den Norden, nachdem sie fast vollständig verschwunden waren.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)


Am 26.03.19 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Schweine in Gefahr - Wie Europa mit der Seuche umgeht
Malgorzata Bruczynska ist Veterinärinspektorin in Piaseczno, einer Kleinstadt südlich von Warschau. Die 47 Jahre alte Polin hat seit drei Monaten viel zu tun. Im November 2017 ist in ihrer Gegend die afrikanische Schweinepest, kurz ASP, ausgebrochen. Nun kämpft sie gemeinsam mit dem polnischen Militär und den Behörden gegen die Ausbreitung der Seuche. Unter anderem muss sie sich darum kümmern, dass die Kadaver ordnungsgemäß entsorgt werden. Doch das Engagement kommt vier Jahre zu spät, findet der polnische Schweinebauer Adam Zboina, er hat Angst, dass sein Tierbestand gekeult werden muss, denn die Seuche verbreitet sich rasend schnell und ist hoch ansteckend. Anders in Deutschland, hier herrscht schon seit Wochen Alarmbereitschaft, dabei ist die Seuche noch 300 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Der Deutsche Bauernverband fordert vorsorglich einen Abschuss von 70 Prozent der Wildschweine. Für Angela Dinter vom Fachverband für Nutztiere ein "Schuss ins Blaue" - sie will sich ein eigenes Bild davon machen, wie groß die Gefahr in Deutschland wirklich ist. Was ist Panikmache und welche Maßnahmen sind wirklich sinnvoll, um zu verhindern, dass die Seuche auch nach Deutschland kommt?
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)


Am 26.03.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Wildes Ruhrgebiet
Auf den ersten Blick wirkt die Landschaft an der Ruhr wie ein kleines Paradies. Doch nirgendwo sonst in Deutschland hat der Mensch die Natur so gründlich seinen Interessen geopfert. Tiere führten über Jahrhunderte ein Nischendasein. Doch mit dem Rückgang der Industrie begann ein neues Kapitel im Ruhrgebiet: Pflanzen und Tiere erobern Stück für Stück zurück, was für immer verloren schien. Mehr noch: Industrieruinen und Brachen bieten anderswo vertriebenen eine neue Heimat und locken sogar Raritäten an, die man sonst kaum noch findet.


Am 26.03.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Der Frankfurter Stadtwald
Wenn die Frankfurter von ihrem Stadtwald sprechen, dann meinen sie in der Regel das fast 6.000 Hektar große Waldgebiet südlich des Mains. Gut zwei Drittel davon liegen innerhalb des Stadtgebiets - einer der größten Stadtwälder Deutschlands. Er reguliert das Klima und reinigt die Luft. Als "grüne Lunge" ist er für Frankfurt unverzichtbar. Seine Lage zwischen Großstadt und dem größten Flughafen Deutschlands verlangt diesem Wald aber auch einiges ab - und seinen Besuchern. Ruhe gibt es hier so gut wie nie. Und doch lieben die Frankfurter ihren Stadtwald. Sie nutzen ihn als Naherholungsgebiet und ehren ihn seit Jahrhunderten mit einem besonderen Fest, dem "Wäldchestag".
(Wdh. kommende Nacht 3.05-3.50 Uhr)


Am 27.03.19 05:35 - 06:20 Uhr auf 
3sat: London - Hyde Park und Kensington Gardens
Wohl kaum ein anderer Park weckt bei Menschen rund um den Globus so viele Vorstellungen und Sehnsüchte wie der Londoner Hyde Park im noblen Londoner Westen.Zusammen mit den angrenzenden Kensington Gardens bildet er die grüne Lunge der Millionenmetropole. Bei der filmischen Reise durch die Jahreszeiten zeigt sich der Park als Spiegelbild des bunten und multikulturellen Lebens in der britischen Hauptstadt. Die Reihe "Europas schönste Parks" unternimmt einen Spaziergang ins urbane Grün und entdeckt europäische Millionen-Metropolen neu.


Am 27.03.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Allein gegen die Wildnis - Panama
Die Panamericana führt von Alaska bis nach Feuerland. Doch in Panama wird die Verbindungsroute zwischen Nord- und Südamerika von einem natürlichen Hindernis unterbrochen. Dort endet die Straße im Busch und man befindet sich plötzlich mitten im Dschungel - mit all seinen Gefahren. Wie zum Beispiel der Terciopelo-Lanzenotter, die mit ihrem Gift auch Menschen töten kann. Zudem nutzt die Drogenmafia Trampelpfade in der abgelegenen Region, um heiße Ware zu transportieren. Diesen Zeitgenossen sollte Ed Stafford in der Wildnis besser aus dem Weg gehen.


Am 27.03.19 14:50 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln -Amazonas
Die Flussarchipele Anavilhanas und Mariuá sind die größten der Welt. Sie liegen im Rio Negro, dem zweitstärksten Nebenfluss des Amazonas, und bestehen zusammen aus mehr als 1000 Inseln. Was diesen Lebensraum weltweit so einzigartig macht, ist die Dynamik des Flusses: Sechs Monate im Jahr überschwemmt er die Inseln völlig. Dann ragen nur noch die höchsten Baumkronen aus dem Wasser, und der Waldboden wird zum Flussbett. Fische schwimmen zwischen Baumstämmen, und Landtiere wie das Faultier müssen sich vor räuberischen Wasserbewohnern in Sicherheit bringen. Durch neue Sandbänke verändern die Inseln Jahr für Jahr ihre Uferlinien. Sie bilden ein Labyrinth aus Wasserwegen und überfluteten Wäldern, das sich stets verändert und viele Gefahren birgt - aber auch viel Schönheit.
(Wdh. kommende Nacht 2.15-3.00 Uhr)


Am 27.03.19 16:00 - 16:55 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Eiben, Eichen und Mythen
Die beiden tausendjährigen Eiben im französischen La Haye-de-Routot und der "Nagelbaum" im belgischen Herchies haben seit langer Zeit eine spirituelle Bedeutung. Sie zeugen von jahrhundertealten Traditionen und wurden im Laufe der Zeit mit den unterschiedlichsten Symboliken belegt. Von uralten Ritualen bis zu zeitgenössischer Folklore - in diesen Bäumen vereinen sich die Kräfte der Natur mit dem menschlichen Bedürfnis nach Glauben und Spiritualität. Zu Ehren der beiden normannischen Eiben wird seit Jahrhunderten ein fröhliches Fest ausgerichtet, deren Höhepunkt ein riesiges Feuer ist. Die Geschichte von La Haye-de-Routot ist eng mit den beiden Bäumen verbunden, die schon seit ewigen Zeiten dort zu stehen scheinen. Als einer von ihnen kränkelt, setzt sich das ganze Dorf für seine Rettung ein. Der "Nagelbaum" vor den Toren des belgischen Herchies dient als heimliche Pilgerstätte für Menschen, die an seine heilenden Kräfte glauben. Sein Stamm ist mit Stofffetzen übersät, die von den Kranken dort angebracht wurden. Dieser Glaube geht auf uralte Zeiten zurück - die Eiche von Herchies ist zwar erst 60 Jahre alt, führt jedoch das Erbe ihrer Vorgängerin fort, die einst am selben Ort stand und für ihre mythischen Kräfte bekannt war.


Am 27.03.19 16:20 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln -Japan
Japans Inselwelt bietet eine ungewöhnliche Naturvielfalt. Sie besteht aus vier großen und fast 7000 kleinen Inseln, die sich in einem langen Bogen durch den Nordwestpazifik ziehen. Sie bieten ganz unterschiedliche klimatische Bedingungen: vom eisbedeckten Nordmeer über gemäßigte Wälder bis hin zu subtropischen Stränden und Mangrovensümpfen. Diese Vielfalt an Klimazonen bietet zahlreichen Tieren beste Lebensbedingungen. In den Gebirgswäldern der zentralen und nördlichen Inseln sind die Winter lang und hart, doch den Schneeaffen macht das nichts aus. Im Norden von Honshu finden sich diese Japanmakaken noch bis in 3000 Metern Höhe. Ihr dichtes Fell schützt sie selbst bei zweistelligen Minusgraden. Und die Affen haben sich eine natürliche Ressource erschlossen, mit deren Hilfe sie auch eisige Temperaturen gut aushalten: warme Quellen. Nur ganz im Norden, auf Hokkaido, ist es den Schneeaffen zu kalt. Dort weht im Winter ein minus 30 Grad kalter Nordwind, der sibirische Wintergäste wie Riesenseeadler und Mandschurenkraniche nach Japan trägt. Mit dem Frühling feiert ganz Japan die spektakuläre Kirschblüte, "Sakura" genannt. Im Süden der Inseln beginnt die Kirschblüte oft schon im Februar und wandert dann allmählich nach Norden, bis sie Ende April auch Hokkaido erreicht. Die Sakura steht für Schönheit - und Vergänglichkeit. Denn schon nach wenigen Wochen ist die prachtvolle Blüte vorbei.
(Wdh. kommende Nacht 3.45-4.25 Uhr)


Am 27.03.19 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Rebhuhn, Spatz und Kiebitz - wo sind unsere Vögel?
Spatz oder Rebhuhn, Schwalbe oder Kiebitz, Feldlerche oder Fasan - viele einheimische Vögel sind inzwischen im Bestand stark zurückgegangen oder sogar vom Aussterben bedroht. Der Spatz folgt dem Menschen seit Jahrtausenden - von den ersten Ansiedlungen bis in die heutigen Großstädte. Einst galt er noch als Plage - mittlerweile steht er auf der Vorwarnliste der Roten Liste bedrohter Arten. Dabei ist der Spatz ein wahrer Überlebenskünstler, enorm anpassungsfähig und erfindungsreich, dennoch hat sich in den vergangenen 20 bis 30 Jahren der Bestand bundesweit fast halbiert. Es fehlt zunehmend an Nahrung und Brutplätzen. WwieWissen geht dem Spatzenschwund auf den Grund und zeigt, wie dem kleinen frechen Vogel geholfen werden könnte. Nicht nur in der Stadt werden sie selten - auch auf dem Land leben immer weniger Vögel. Rebhühner finden in der heutigen Agrarlandschaft weder Lebensraum noch genügend Nahrung. Sie sind drastisch vom Aussterben bedroht, der Bestand ging seit 1980 um 95% zurück. Was kann man für die Tiere tun? Göttinger Wissenschaftler haben Rebhühner mit kleinen Sendern versehen und ihre Bewegungen verfolgt. Die Vögel brauchen Deckung und Nahrung. Sie profitieren von Blühstreifen und ungemähten Wiesen, in denen sie Schutz und vor allem auch Insekten für ihrer Jungen finden können. Hier muss viel mehr passieren, um die Tiere zu retten.
(Wdh. kommende Nacht 2.45-3.15 Uhr)


Am 27.03.19 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln -Philippinen
Die Landschaft der Philippinen ist ausgesprochen vielfältig. Karge Berge, dichter Regenwald, Sümpfe und Klippen prägen die 7000 großen und kleinen Eilande der pazifischen Inselgruppe. Geologen zählen sie zu den ältesten Inseln der Erde, geformt von Vulkanausbrüchen, Erdbeben und verheerenden Taifunen. Viele der zahlreichen Tiere und Pflanzen dieser Inselgruppe kommen sonst nirgendwo auf der Erde vor. Einer der artenreichsten Lebensräume der Philippinen findet sich in den dichten Urwäldern von Palawan. Die sechstgrößte Insel der Philippinen ist zugleich auch die am dünnsten besiedelte. Dort leben Raubtiere wie der Palawan-Binturong, den es nur auf dieser Insel gibt. Binturongs werden auch "Marderbären" genannt, weil sie mit ihrem gedrungenen, bärenartigen Körper und dem spitzen Kopf wie eine kuriose Mischung aus Marder und Bär wirken. Auf der Insel Bohol, gut 500 Kilometer östlich von Palawan entfernt, sind Mangrovenwälder zum liebsten Jagdgebiet der Langschwanzmakaken geworden. Sie finden dort ihre - für Affen etwas ungewöhnliche - Lieblingsspeise: Krabben.
(Wdh. kommende Nacht 4.25-5.10 Uhr)


Am 27.03.19 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln -Vancouver Island
Vor der kanadischen Küste, nahe der Stadt Vancouver, liegt die Insel Vancouver Island. Mit 450 Kilometern Länge und 100 Kilometern Breite ist sie die größte nordamerikanische Pazifikinsel. Vancouver Island bietet vielen einzigartigen Tieren einen Lebensraum. Die spektakuläre Berglandschaft der Insel mit ihren vielen Wasserfällen ist von einem dichten Netzwerk aus Flüssen und Bächen geprägt. Zahlreiche Tierarten fühlen sich dort wohl. Vor allem die Pazifischen Lachse: Jahr für Jahr zieht eine halbe Milliarde Lachse in die Flüsse ihrer Geburt, um zu laichen. Für Millionen von ihnen ist Vancouver Island das Ziel - doch nicht alle kommen an. Von den Killerwalen vor den Küsten der Insel über Weißkopfseeadler bis zu den Schwarzbären, die im seichten Wasser auf reiche Beute warten, ernähren sich unzählige Tiere von Lachsen. Sogar die Waldbäume auf Vancouver Island sind auf die alljährliche Wanderung der großen Fische angewiesen. Sie prägen das gesamte Ökosystem dieser wilden Insel.
(Wdh. kommende Nacht 5.10-6.00 Uhr)


Am 27.03.19 17:50 - 18:35 Uhr auf 
arte: Unterwegs auf dem Ho-Chi-Minh-Pfad (1/2)
Trung Cao lässt einen Egel in ein Röhrchen fallen. Die kleinen Blutsauger helfen dem Biologieprofessor aus Vinh, eines der seltensten Huftiere der Welt zu erforschen, die Saola. Sie lebt ausschließlich in den Annamiten, einem mehr als tausend Kilometer langen Gebirgszug an der Grenze von Vietnam und Laos. Durch die dichten Wälder dieser Berge versorgten die nordvietnamesischen Soldaten einst die Kämpfer der südvietnamesischen Befreiungsfront mit Waffen, Munition und Verpflegung. Manche Abschnitte des historischen Ho-Chi-Minh-Pfades wurden inzwischen zu einer modernen Fernstraße ausgebaut, andere vom Urwald oder wie auf dem laotischen Nakai-Plateau von einem Stausee verschluckt. Der See nahm etwa 140 Elefanten den Lebensraum. Die Bauern mussten ihr Dorf aufgeben. In dem neuen gibt es Strom, fließendes Wasser und eine Schule für die Kinder. Wasser und tektonische Prozesse haben der Landschaft im vietnamesischen Nationalpark Phong-Nha-Ke-Bang sein Gesicht gegeben: dicht bewaldete Karsttürme und in deren Inneren Grotten, Höhlen und kilometerlange Labyrinthe. Während des Krieges boten die Höhlen Schutz vor den Bomben der US-Armee. Heute schaffen sie als Touristenattraktion Arbeitsplätze. In dem laotischen Dorf Vongsykeo scheint vieles so zu sein, wie es schon immer war bei dem Bergvolk der Katang. Die Frauen stampfen den Reis, die Männer gehen auf die Jagd. Seit Generationen kursieren die Geschichten vom Heiligen Wald und seinen Tabus. Aber auch ihre Welt verändert sich. Vor einem Jahr hat die Gemeinde eine Schule gebaut, und jetzt wird das Dorf ans Stromnetz angeschlossen.


Am 27.03.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ServusTV: Riesig groß & winzig klein
Winzlinge und Giganten bevölkern unseren Planeten - im Tier- wie auch im Pflanzenreich! Riesen wie Giraffen, Straußen, Kängurus oder Walen stehen Winzlinge wie Kolibris, Korallen und Zwergelefanten gegenüber. In Namaqualand genügt ein Regenguss, um die Wüste erblühen zu lassen - winzige Pflanzen, die in ihrer Vielfalt und Masse ein gewaltiges Spektakel abliefern. Baumriesen und Zwergelefanten auf Borneo; Kolibris und Muriquis in Südamerika; und Kängurus und Buschhühner in Australien: In der Welt der riesig Großen und winzig Kleinen gibt es immer wieder neue und überraschende Verhaltensweisen zu bestaunen!
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)


Am 27.03.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Vergiftete Flüsse - Die schmutzigen Geheimnisse der Textilindustrie
Mehr als 90 Prozent unserer Kleidung stammen aus Asien, besonders aus China, Bangladesch und Indien: Billiglohnländer, in denen Arbeits- und Umweltschutz meist nur auf dem Papier stehen. Die dortige Textilindustrie vergiftet Flüsse und Trinkwasser in ungeahntem Ausmaß. Millionen Menschen steht kein sauberes Wasser mehr zur Verfügung. Hautausschläge, Durchfallerkrankungen, der Verlust des Geruchssinns und Krebsleiden gehören zur Tagesordnung. Giftige Gerbschlämme und Färbereirückstände verseuchen die Abwasser, die ungefiltert und ungereinigt in Gewässer geleitet werden, hochgradig. Die größten Kunden der Fabriken sind amerikanische und europäische Modegiganten: Für die Hersteller von Billigtextilien und exklusiver Kleidung zählt nur eines: Geld. Der Verbraucher trägt genauso Mitschuld, denn "Geiz ist geil". Der Umweltaktivist Mark Angelo bereiste drei Jahre lang die Welt und dokumentierte die verheerenden Auswirkungen der Modebranche auf Flüsse, die zu Kloaken werden - schockierende, zuvor noch nie gesehene Bilder. Immerhin: Saubere Produktionstechnologien gibt es bereits. Sie müssen nur vom Verbraucher und der Textilbranche eingefordert und bezahlt werden.


Am 27.03.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Wales - Großbritanniens wilder Westen
Wales ist der kleinste Landesteil Großbritanniens und steckt voller Mythen und Legenden. Schroffe Gebirge im Norden, sanfte Hügellandschaften im Süden und raue Klippen entlang der Küste. Eine Region der Gegensätze. So hat sich auch J. R. R. Tolkien für seine weltberühmte Trilogie "Der Herr der Ringe" von der Landschaft inspirieren lassen. Im Norden von Wales liegt Snowdonia, eine Berglandschaft mit spektakulärer Kulisse: Wildziegen tragen im Herbst heftige Brunftkämpfe aus. Ihre enge Verwandtschaft mit Steinböcken wird dabei offensichtlich. Im Süden von Wales liegt die Region der Brecon Beacons: Die Hügellandschaften erinnern stark an das vom J. R. R. Tolkien beschriebene Auenland und sind auch die ideengebende Region dafür. Während hier in den niederen Lagen Füchse ihren lebhaften Nachwuchs aufziehen, durchstreifen frei lebende walisische Bergponys die riesigen Graslandschaften der höheren Lagen. Zwei Jahre lang hat der Naturfilmer Hans-Peter Kuttler die reichhaltige Natur in Wales porträtiert. In diesem Naturfilm wird mit hochstabilisierten Flug-, Zeitlupen- und Miniaturkameras und Kameraschienen die faszinierende Natur von Großbritanniens wildem Westen hochwertig und aus neuen Blickwinkeln präsentiert.


Am 27.03.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Alaska - Mit dem Zug durch die Wildnis
"The last frontier" - die letzte Wildnis - wird Alaska auch genannt, und in der Tat beginnt die Wildnis hier unmittelbar hinter dem Stadtrand, wobei auch eine Stadt in Alaska immer eine ganz besondere Atmosphäre hat, oft spürt man noch die Atmosphäre der Entdecker und Goldgräber, die einst hier lebten. Anchorage, die einzige Großstadt des Landes, ist Ausgangspunkt für die meisten, die den nördlichsten amerikanischen Bundesstaat besuchen. Von hier aus lassen sich mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln durchaus komfortable Ausflüge in die faszinierende Natur Alaskas unternehmen. Eine besonders angenehme Reise geht mit dem Zug. An Bord der Alaska Railroad kann man bequem im Aussichtswagen durch die Wildnis fahren. Eine andere Möglichkeit, das Land kennenzulernen, bieten Wasserflugzeuge beim sogenannten Flightseeing. Sie starten nicht von einer Asphaltpiste aus, sondern vom Lake Hood, dem größten Wasserflughafen Alaskas am Stadtrand von Anchorage. So kommt man auch in die entlegensten Winkel des Landes und kann mit etwas Glück Grizzlybären bei der Futtersuche beobachten.
(Wdh. morgen 13.00-13.45 Uhr)


Am 28.03.19 01:10 - 02:00 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis
Luxusdomizile in den Bäumen! Baumhäuser müssen keine schiefen Hütten sein, in denen Kinder Verstecken spielen, im Gegenteil: Diese Doku-Serie zeigt, welche Meisterwerke im Blätterwald entstehen können. Spitzenarchitekt Pete Nelson reist mit seinem Team durch ganz Amerika und konstruiert in luftiger Höhe wahre Paläste - bestens ausgestattete Wohnräume im Wert von mehreren 100 000 US-Dollar. Egal, ob Badelandschaft mit Whirlpool oder Multimedia-Paradies: Pete und seine Spezialisten erfüllen den Menschen ihren Traum vom Baumhaus.
(3 weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 4.45 Uhr)


Am 28.03.19 02:10 - 02:55 Uhr auf 
ZDFneo: Kielings wildes Deutschland (1/2)
Fast 60 000 km reiste der bekannte Tierfilmer zusammen mit seinem Team und Hündin Cleo durch Deutschland: von den Alpen bis zum Wattenmeer, von den Mittelgebirgen bis zu den großen Flusstälern. Schnell wird deutlich, dass Deutschland trotz dichter Besiedlung von zirka 80 Millionen Einwohnern das artenreichste Land Europas ist. Beeindruckende Tieraufnahmen, atemberaubende Flüge und wunderschöne Zeitraffer zeigen, wie es um die heimische Tierwelt und ihre Lebensräume steht.


Am 28.03.19 02:55 - 03:40 Uhr auf 
ZDFneo: Kielings wildes Deutschland (2/2)
Für Tiere und Pflanzen ist Deutschland längst Einwanderungsland: Heute existieren bei uns 4000 Arten mehr als vor 20 Jahren. Viele von ihnen nutzen geschickt Lebensräume, die wir geschaffen haben. Erstaunlicherweise können sich die wilden Bewohner gerade dorthin zurückziehen und finden genug zu fressen. Allen voran der Wolf, der sich auf den Truppenübungsplätzen in der Lausitz wohl fühlt. Selbst in den Großstädten hat die Artenvielfalt in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zugenommen: Füchse, Vögel oder Biber gehören vielerorts zum Stadtbild. Auch in der zweiten Folge reist Andreas Kieling quer durch Deutschland, dieses Mal überall dorthin, wo sich die Tierwelt in direkter Nachbarschaft zu uns Menschen eingenistet hat. Kurios ist zum Beispiel die Situation in Flussabschnitten, wo Kraftwerke ihr Kühlwasser einleiten. Im warmen Wasser tummeln sich Welse von beeindruckenden Ausmaßen. Neben vielen erstaunlichen und positiven Geschichten zieht Andreas Kieling aber auch dort Bilanz, wo die Situation durchaus kritisch ist: Gab es in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts noch Millionen Feldhamster in unserer Kulturlandschaft, so sind die Zahlen heute alarmierend auf nur noch wenige tausend gesunken. Wissenschaftlich geführte Wiederansiedlungsprojekte helfen dem Feldhamster wieder auf die Sprünge – Andreas Kieling und Cleo erleben hautnah mit, wie das funktioniert. Andreas Kielings Resümee nach eineinhalbjähriger Drehzeit: „Deutschland ist eines der schönsten und abwechslungsreichsten Länder der nördlichen Halbkugel, und seine Tier- und Pflanzenwelt verblüfft jeden, der sich nur ein bisschen auf sie einlässt. Es ist durchaus möglich, die Ansprüche einer modernen Industriegesellschaft und die Erholungsbedürfnisse ihrer Menschen mit dem Schutz der Arten und der biologischen Vielfalt in Einklang zu bringen.


Am 28.03.19 05:40 - 06:25 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (1/3) - Die Sprache der Bäume
Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. Und in einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen - wie das Internet unsere Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden. Das unterirdische Netz hilft den Bäumen sogar, ihren Nachwuchs zu versorgen, der im Dämmerlicht des Waldes allzu oft im Schatten steht. Und auch in der Waldluft schweben ständig chemische Botschaften, mit deren Hilfe Bäume kommunizieren oder Feinde abwehren. Wie unsichtbare Kommunikationsfahnen durchwehen sie den Wald. Zudem ist die Luft reich an Sauerstoff - einem Abfallprodukt der Photosynthese. Ein einziger Baum deckt den Tagesbedarf von zehn Menschen. Deswegen gilt das "Waldbad" nicht nur in Japan, wo es erfunden wurde, längst als Therapie. Unter Bäumen werden wir ruhiger und gesünder. Denn auch wenn wir sie nicht verstehen, die geheime Sprache der Bäume wirkt auch auf uns. Vielleicht lieben wir den Wald ja auch deshalb so sehr.


Am 28.03.19 06:25 - 07:10 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (2/3) - Ein Jahr unter Bäumen
Frühling, Sommer, Herbst und Winter bringen nicht nur Farbe in unsere Wälder, jede Jahreszeit öffnet kurze Zeitfenster, die viele Waldbewohner nutzen müssen, um zu überleben. Von der verschwenderischen Blütenpracht der Frühblüher, denen nur wenige Wochen unter kahlen Bäumen bleiben, um Kohlenhydrate für das ganze Jahr zu produzieren, bis zur Samenfülle der Mastjahre, in denen Bäume über hunderte von Kilometern ihre Blüte synchronisieren - und damit die Menge ihrer Früchte. n Mastjahren überschwemmt der Wald seine Bewohner derart mit Nahrung, dass genug Samen überbleiben, aus denen neue Bäume wachsen können. Sind Zapfen und Bucheckern, Eicheln und Nüsse im Herbst von den Bäumen gefallen, folgen wenig später die Blätter. Die Bäume verhindern so, dass ihnen bei Frost die Leitungen platzen. Und sie bereiten sich auf den Winterschlaf vor. Ebenso die Tiere. Manche - wie die Siebenschläfer - verbringen bis zu elf Monate im Schlaf.


Am 28.03.19 07:10 - 07:50 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (3/3) - Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel
Wälder sind die größten Süßwasserspeicher der Welt, denn alles im Wald ist darauf angelegt, Wasser für schlechte Zeiten zu bunkern. Die Baumkronen fangen einen Großteil des Niederschlags auf, bevor er zu Boden fällt, wo der humusreiche Untergrund ihn aufsaugt wie ein Schwamm. Baumwurzeln, die von ihren Pilzfreunden in einen zarten Filz gehüllt werden, speichern das kostbare Nass. Und wie durch ein Wunder gelangt es von den Wurzeln wieder hinauf in die Krone - ganz ohne Motorpumpen. Hier oben wird es gebraucht für die Photosynthese. Denn ohne Wasser kommt die Zuckerproduktion in den Blättern zum Stillstand und dem ganzen Wald knurrt der Magen. Während die Blätter oben die Energie der Sonne einfangen, sorgt das geschlossene Kronendach für grünes Dämmerlicht unter den Bäumen - und für ein gleichmäßig kühles, feuchtes Klima im Waldinneren. Zu viel Wasser allerdings lässt viele Bäume ertrinken. Wie Menschen erliegen sie dabei einem Erstickungstod. Auwälder sind deswegen Terrain und Heimat von Spezialisten, wie dem Biber - dem einzigen tierischen Waldbewohner, der Bäume fällt. Doch egal, wo ein Wald wächst: Jeder Wald ist ein gigantischer "Wassereimer" in einer globalen Kette von Pumpstationen. Wälder pumpen den Wasserdampf von den Meeren ins Landesinnere. Ohne sie würden die großen Kontinente im Inneren austrocknen. Nicht nur deswegen sind unsere Wälder unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Und so forschen Wissenschaftler mit Klimatürmen und Kronenkränen am Wunderwerk Wald.


Am 28.03.19 11:10 - 11:55 Uhr auf 
BR: Unbekanntes Bulgarien - Durch die wilden Gebirge am Rande Europas
Bulgarien - das ist weit mehr als nur das billige Urlaubsziel am Schwarzen Meer. Wer den Balkanstaat bereist, entdeckt ein spannendes Stück Europa zwischen Orient und Okzident, dessen bewegte Geschichte, die bis auf die Thraker zurückgeht, sich allerorts in Architektur, Kunst und Kultur widerspiegelt. Die Natur des Landes ist so beeindruckend wie vielseitig. Knapp 3.000 Meter ragen majestätische Berge in den Himmel, Mineralwasser sprudelt in den unterschiedlichsten Temperaturen aus Hunderten von Quellen, wilde Wölfe und Bären bewohnen die Wälder, und selbst die Rosen duften intensiver als woanders.


Am 28.03.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Allein gegen die Wildnis - Borneo
Borneo ist die drittgrößte Insel der Welt und zu großen Teilen mit tropischem Regenwald bedeckt. Survival-Profi Ed Stafford will es zehn Tage in dieser grünen Hölle aushalten, bei Temperaturen um die 40 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 90 Prozent. Über Wassermangel kann er sich auf dem Eiland nicht beklagen, doch dem ehemaligen Soldaten machen die lästigen Moskitos zu schaffen und eine entzündete Wunde am Fuß. Außerdem stellt sich die Frage: Wie soll man ein Feuer anfachen, wenn alles um einen herum feucht ist?


Am 28.03.19 16:00 - 16:50 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Die Wurzeln im Wasser
Die Platane auf der schweizerischen Ile de Peilz und der griechische Geroplatanos gehören nicht nur zur selben Art, sondern stehen beide mit den Füßen im kühlen Nass: Die eine taucht ihre Wurzeln in den Genfer See, die andere nährt sich seit Jahrhunderten von dem Quellwasser, das neben ihrem Stamm aus der Erde sprudelt. Außerdem haben beide Bäume eine kulturelle Bedeutung für die lokale Bevölkerung. Die Platane der Ile de Peilz unterstreicht die Schönheit des Genfer Sees und verleiht der Umgebung einen romantischen Anstrich. Die Bewohner des Seeufers betrachten sie mit einer Mischung aus Gutmütigkeit und Stolz. Für die Kinder ranken sich um den einsamen Baum auf dem kleinen Felsen zahlreiche Legenden; auf die Erwachsenen wirkt seine sanfte Ruhe angenehm entspannend. In der nordgriechischen Balkanregion entstand rund um eine alte Platane ein ganzes Dorf, das sogar ihren Namen trägt. Die Bewohner sind mit "ihrem" Baum tief verbunden und fühlen sich von ihm beschützt. Unter seiner majestätischen Krone kommen alle Generationen zusammen, um seine Geschichten zu erzählen.


Am 29.03.19 02:15 - 02:45 Uhr auf 
3sat: Wenn Bäume zur Gefahr werden
Horst Grüning blutet das Herz: seine schöne, fast 50 Jahre alte Pappel soll heute weg. Der stolze 30 Meter hohe Baum ist zu einer Gefahr geworden. Bei jedem Sturm hat Herr Grüning gezittert. Und gehofft, dass der Baum standhält und nicht auf eines der umliegenden Häuser fällt. Das Wetter habe sich so verändert, sagt er, die Winde seien stärker geworden, so dass er jetzt handeln müsse, bevor es zu einer Katastrophe komme. Er hat Wolfgang Kersten beauftragt, die Pappel zu fällen. Ein schwieriger Job, der Baum steht mitten im Wohngebiet. Einfach absägen geht nicht, ein Kranwagen mit Säge und Greifarmen muss den Tonnen schweren Baum Stück für Stück abtragen. Mit bangen Blicken schauen die Schwalbacher zu, wie sich Baumexperte Kersten mit schwerem Gerät an die Arbeit macht. Wolfgang Kersten erfährt bei seiner täglichen Arbeit immer wieder, wie stark die emotionale Bindung zwischen den Bewohnern und ihren Bäumen ist. Wenn er kommt und Bäume fällen muss, wird er häufig angefeindet. Auch er liebt Bäume, weiß wie wichtig sie für unser Klima und unser Wohlbefinden sind. Er tut alles, um sie zu erhalten - egal ob im Schlosspark von Wiesbaden, in Taunusstädten oder an Verkehrsknotenpunkten in Frankfurt. So gehört auch Schädlingsbekämpfung zu seinem Tagesgeschäft, wie die Beseitigung des Eichenprozessionsspinners, der beim Menschen gefährliche Allergien auslösen kann und die Bäume schwächt. Kersten und sein Team müssen mit Atemmaske und luftdicht abgeschlossen in Overalls in die befallenen Bäume steigen, um die Schädlingsnester auszuräuchern. Anderntags werden sie in den Biebricher Schlosspark gerufen: ein Baum ist morsch und soll gefällt werden. Doch zunächst muss der Baumexperte einen Biologen zu Rate ziehen, denn Fledermäuse, Käfer, nistende Vögel oder Siebenschläfer könnten im Baum wohnen und müssten dann zunächst umgesiedelt werden. Viel Arbeit in einer Zeit, in der Klimawandel und Ausbreitung städtischer Infrastruktur der Natur zu schaffen machen.


Am 29.03.19 06:05 - 06:20 Uhr auf 
3sat: Kenia - Kein Platz für wilde Tiere
Löwen spazieren auf der Straße, Hyänen wildern in den Ziegenställen. Die Tiere leben im Nationalpark unmittelbar vor den Toren Nairobis. Das führt in der wachsenden Metropole zu Problemen. Der Platz wird immer knapper, und die Stadt dringt langsam in den Lebensraum der Tiere vor. Auch der Verkehr wird immer dichter. Entlastung sollte eine Breitspureisenbahn bringen, die durch Teile des Nairobi-Nationalparks führen sollte. Dagegen gab es Proteste. Nun wird die Strecke größtenteils über Brücken im Park geführt. Ein kleiner Erfolg. Doch der eigentliche Konflikt zwischen Wirtschaftsentwicklung, Bevölkerungswachstum und Naturschutz ist damit nicht beseitigt. Der Film wirft einen Blick auf Kenias ältesten Nationalpark.


Am 29.03.19 11:55 - 12:40 Uhr auf 
WDR: Wildes Ruhrgebiet
Auf den ersten Blick wirkt die Landschaft an der Ruhr wie ein kleines Paradies. Doch nirgendwo sonst in Deutschland hat der Mensch die Natur so gründlich seinen Interessen geopfert. Tiere führten über Jahrhunderte ein Nischendasein. Doch mit dem Rückgang der Industrie begann ein neues Kapitel im Ruhrgebiet: Pflanzen und Tiere erobern Stück für Stück zurück, was für immer verloren schien. Mehr noch: Industrieruinen und Brachen bieten anderswo vertriebenen eine neue Heimat und locken sogar Raritäten an, die man sonst kaum noch findet.


Am 29.03.19 13:20 - 13:50 Uhr auf 
3sat: Die Magie des Leoparden
Die "Magie des Leoparden" lockt jährlich Hunderttausende Besucher aus aller Welt nach Südafrika. Der Safari-Tourismus floriert wie nie zuvor und sorgt für das Entstehen von "Boomtowns". Viele Menschen leben zumindest indirekt von der Anziehungskraft der Wildnis. Der Film zeigt die Verbindungen zwischen Luxustourismus, Umwelt- und Wildtierschutz, sozialer Gerechtigkeit und "Empowerment" als "Modell der afrikanischen Renaissance".
(Wdh. kommende Nacht 2.30-3.10 Uhr)


Am 29.03.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Allein gegen die Wildnis - Rumänien
Die Südkarpaten in Rumänien sind eine der letzten wilden Naturlandschaften Europas. Umgeben von Braunbären und Wölfen, muss Ed Stafford dort sein ganzes Survival-Wissen aufbieten, um abseits der Zivilisation zehn Tage zu überleben. Sein größter Feind ist dabei die Kälte. Doch ein wärmendes Feuer und ein trockener Unterschlupf machen die Lage einigermaßen erträglich. Und als dem Überlebensexperten zudem ein Reh in die Falle geht, nimmt der Trip doch noch ein gutes Ende.


Am 29.03.19 16:15 - 17:10 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Baumgreise und Stammhalter
In Deutschland thront eine Eiche einsam und majestätisch inmitten eines Feldes; in Italien ruht eine alte Zypresse, die Franz von Assisi im frühen 13. Jahrhundert selbst gepflanzt haben soll, im Kreuzgang eines Franziskanerklosters. Die starke, unbezwingbare Eiche verkörpert den Rhythmus der Jahreszeiten, dem auch die Bauern bei der Bestellung der umliegenden Felder folgen. Die Zypresse reckt sich aufrecht gen Himmel, als weise sie den Gläubigen den Weg ins Paradies. So unterschiedlich und voneinander entfernt sie auch sein mögen - Upmeyers Eiche und die Zypresse in der Villa Verucchio bilden jeweils auf eigene Weise das stabile Fundament einer Kultur, das im Laufe der Jahrhunderte friedlich weitergegeben wurde. Auf der einen Seite sind es drei Generationen von Bauern, auf der anderen Seite eine kleine Gemeinschaft von Mönchen, von denen die meisten ihr Gelübde am Fuße der alten Zypresse abgelegt haben. Und alle scheinen in "ihrem" Baum das wahre Wesen ihres Seins zu erkennen.


Am 29.03.19 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Unter Wölfen, Bären und Geiern - Ein Jahr im Wildpark Mautern
Bis zu 2000 Menschen pro Tag sorgen im Sommer für Trubel im steirischen Alpentierpark in Mautern. Doch im Winter kehrt Ruhe ein. Bären schlafen in Heu-Nestern, weiße Wölfe spielen im Schnee. Noch blind sind auch die drei jungen Füchse, die während der Dreharbeiten vom Tierpark aufgenommen wurden. Ein 24-Stunden-Job für Sonja Gollenz. Sie ist die biologische Leiterin des Wildparks und ist bei Bedarf Mutterersatz für manche Neuankömmlinge. Waschbären, Ziegen, Esel - viele der Tiere des Parks waren Sonjas Flaschenkinder. Besonders spannend ist der Tag, an dem der Nachwuchs erstmals zur Füchsin "Foxi", der Hausherrin, ins Gehege kommt. Die Dokumentation zeigt aber auch die Momente, die den Besuchern gänzlich verborgen sind. Ab Herbst ist der Tierpark gesperrt. Die schneereichen Winter lassen einen Ganzjahresbetrieb nicht zu. Selbst einige Tiere, wie Jaks, Hirschkühe und Hirsche, werden Ende Oktober ins Tal getrieben. Jedes Jahr aufs Neue bedeutet dieser Tag Anspannung für das Tierpfleger-Team. Sind die Gatter geöffnet, legen die mächtigen Hirsche in nur wenigen Sekunden die 300 Höhenmeter über die steile Bergflanke zurück.


Am 30.03.19 05:30 - 05:55 Uhr auf 
ARD: Wer hegt und pflegt und sägt im Wald?
Ungefähr 35 Milliarden Bäume gibt es in Deutschland - genug gute Gründe für Willi, im Nationalpark Bayerischer Wald nachzuforschen, wer eigentlich den Wald hegt und pflegt. Sandra, eine Rangerin, ist eine Art Waldpolizistin und für das Wohl von Menschen, Tieren und Pflanzen verantwortlich. Mit ihr durchstreift der Reporter das Dickicht und beobachtet ein Rudel Rotwild. Willis Mut wird erst durch Sandras Kollegen Max auf die Probe gestellt: Als Tierpfleger ist Max auch für das Wolfsgehege zuständig. Willi ist ganz schön nervös, als er ein paar Brocken Rindfleisch für diese Tiere auslegt. Aber Max kann ihn beruhigen: Wölfe sind sehr scheu und haben mehr Angst vor den Menschen als umgekehrt. Was Willi auch erfährt: Ameisen sind die stärksten Tiere der Welt, was die schleppen können ist - im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht - unglaublich. Auch Buchdrucker-Borkenkäfer sind winzig klein, doch schon ein paar hundert dieser Tiere bringen eine Fichte innerhalb von sechs Wochen zum Absterben. Im Nationalpark ist das kein Problem: Das Konzept sieht vor, der Natur ihren Lauf zu lassen. Im benachbarten Forst allerdings sind nur gesunde Bäume erwünscht, denn hier wird Waldwirtschaft betrieben. Forstmeister Hermann zeigt Willi die Grundlagen der Holzfällerei. Selbstverständlich darf Willi helfen, eine Fichte zu fällen. Schön zu wissen, dass für jeden gefällten Baum ein neuer nachwächst!


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