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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 19.03.17 02:45 - 03:05 Uhr auf 
ARD-alpha: Alte Apfelbäume
Besuch einer der letzten Streuobstlandschaften Bayerns in Margetshöchheim. Vorstellung einiger alter Apfelsorten und Vorstellung einiger Apfelsorten und kurzer Überblick über die Geschichte des Apfels.


Am 19.03.17 05:25 - 06:10 Uhr auf 
D-MAX: Wie ich die Welt überlebte - Borneo
Borneo ist die drittgrößte Insel der Welt und zu großen Teilen mit tropischem Regenwald bedeckt. Survival-Profi Ed Stafford will es zehn Tage in dieser grünen Hölle aushalten, bei Temperaturen um die 40 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 90 Prozent. Über Wassermangel kann er sich auf dem Eiland nicht beklagen, doch dem ehemaligen Soldaten machen die lästigen Moskitos zu schaffen und eine entzündete Wunde am Fuß. Außerdem stellt sich die Frage: Wie soll man ein Feuer anfachen, wenn alles um einen herum feucht ist?


Am 19.03.17 09:10 - 10:00 Uhr auf 
PRO7 MAXX: The Woodsmen - Leben in den Bäumen
In den Wäldern des Pazifischen Nordwestens haben mutige, handwerklich talentierte Männer die ultimative Freiheit gefunden. Fernab vom durchgetakteten Alltag des urbanen Lebens erbauen sich fünf Aussteiger das Fundament für ein Leben in den Baumkronen - abgekoppelt vom Versorgungsnetz. Dabei stellen sich ihnen jedoch einige Hindernisse und Gefahren in den Weg.
(Im Anschluss vier weitere Folgen, bis 13.30 Uhr)


Am 19.03.17 09:15 - 10:15 Uhr auf 
3sat: Richard David Precht - Wem gehören die Tiere?
In der Schweizer Gesprächssendung "Sternstunde Philosophie" diskutieren Philosophen, Wissenschaftler und Künstler Themen einer immer komplexer werdenden Welt."Sternstunde Philosophie" schlägt den großen Bogen von der gesellschaftspolitischen Aktualität zu den Grundfragen der Philosophie: Wer ist wofür verantwortlich, worin besteht die menschliche Freiheit, was bestimmt unseren Lebenssinn?


Am 19.03.17 10:15 - 11:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Ein schwarzer Tag
Bei den Holzfällern in den Wäldern des US-Bundesstaates Maine liegen die Nerven blank. Die Männer stehen extrem unter Druck. Seit Tagen arbeiten die rauen Burschen in Doppelschichten, um ihr Soll für den Winter noch zu erfüllen. Die Pelletiers haben sich in diesem Jahr vertraglich verpflichtet, rund 83.000 Tausend Kubikmeter Holz zu schlagen. Von diesem Ziel ist das Holzfäller-Unternehmen aber noch weit entfernt. Bei eisigen Minustemperaturen bis zu 30 Grad schuften die Männer bis zum Umfallen.


Am 19.03.17 11:15 - 12:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Truck in Flammen
Die Holzfäller in den Wäldern von Maine schuften bis zum Umfallen, denndie ihre Existenz steht auf dem Spiel. Die weltweite Wirtschaftskrise hat nun auch den "Pine Tree State" ("Kiefernstaat") im äußersten Nordosten der USA erreicht. Die Nachfrage nach Holz bei den Sägewerken in Millinocket ist in den vergangenen Wochen stark gesunken. Nun müssen die Brüder des Familienunternehmens Pelletier besonders schnell sein,um ihre Ladungen an den Mann zu bringen - denn die Konkurrenz im hart umkämpften Holzhandel schläft nicht. In Krisenzeiten lautet die Devise: Wer zuerst kommt, malt zuerst!


Am 19.03.17 14:25 - 15:45 Uhr auf 
rbb: Serengeti darf nicht sterben
Bernhard und Michael Grzimek brachen nach ihrem großen Erfolg mit "Kein Platz für wilde Tiere" 1959 erneut mit ihrer einmotorigen Sportmaschine von Frankfurt am Main in die afrikanische Serengeti-Steppe auf. Vater und Sohn hatten sich das große Ziel gesteckt, nicht nur das Leben der Tiere in diesem Grenzgebiet zwischen Kenia und Tansania zu erforschen, sondern auch den Tierbestand zu ermitteln und einen Beitrag zu seiner Erhaltung zu liefern. Bei den Dreharbeiten zu ihrem Film mussten Bernhard und Michael Grzimek waghalsige Abenteuer bestehen. Michael Grzimek verlor dabei schließlich sein Leben. Sein Vater Bernhard Grzimek vollendete dennoch die Arbeiten. Es gelang ihm ein atemberaubender Tierfilm, überreich an grandiosen Aufnahmen von den Wundern der Serengeti.


Am 19.03.17 19:30 - 20:15 Uhr auf 
ZDF: Kielings wilde Welt (1/2) - Die letzten Ihrer Art
Wie funktioniert Überleben in extremen Landschaften? Wer das schafft, braucht besondere Fähigkeiten. Andreas Kieling zeigt einige dieser ungewöhnlichen Strategien. Der Tierfilmer besucht Neuseeland, Kasachstan, Namibia und Deutschland.
(Wdh. kommende Nacht 2.45-3.30 Uhr)


Am 19.03.17 19:35 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Australien – In den Wäldern der Koalas
Wer Down Unser so wild wie noch nie zeigen will, braucht starke Nerven. Die haben die renommierten Tierfilmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen bewiesen, als sie auf der Jagd nach faszinierenden Bildern und erstaunlichen Tiergeschichten viele Monate lang den Fünften Kontinent bereisten. Dabei durften natürlich Koalas in den großen Eukalyptuswäldern im Osten Australiens nicht fehlen. Eigentlich sind „Australiens Teddys“ eher als gemütliche Tiere bekannt – doch in der Paarungszeit werden Koala-Männchen plötzlich zu rastlosen Draufgängern, die den Weibchen und Rivalen in ihrem Revier das Leben schwer machen. In den Wäldern der Koalas leben auch gefährliche Fallensteller. Die Todesotter lockt mit ihrer Schwanzspitze, die aussieht wie ein sich ringelnder Wurm! Kommt ein neugieriges Opfer zu nah, schlägt sie zu! Ein einziger Biss der Todesotter ist auch für Menschen tödlich.
(Wdh. kommende Nacht 0.25-0.55 Uhr)


Am 19.03.17 21:15 - 22:15 Uhr auf 
ServusTV: Anden - Das Ende der Gletscher?
Die Gletscher der Anden, auf über 5000 Metern über dem Meeresspiegel, werden seit Jahrtausenden von den Einheimischen als Götter verehrt. Doch mittlerweile sind diese Götter kurz davor zu verschwinden. In der kollektiven Vorstellung sind die Tropen gleichbedeutend mit türkisfarbenem Meer und weißen Sandstränden. Doch auf diesen Breitengraden gibt es in der Tat auch Gletscher. Die Dokumentation reist in die Anden und zeigt, welche Gefahren das Abschmelzen der Gletscher für die Menschen birgt.
(Wdh. morgen 10.10-11.10 Uhr)


Am 19.03.17 21:45 - 22:30 Uhr auf 
phoenix: Die Bärenretter von British Columbia
Brian Falconer ist das Gesicht der Stiftung Raincoast. Jahr für Jahr begibt er sich im Great Bear Rainforest in British Columbia auf eine ganz besondere Grizzlyjagd. Sie dient einzig und allein dem Zweck, die von der Regierung zur Jagd freigegeben Tiere nicht zu töten. Die Stiftung Raincoast kauft nach und nach die Jagdrechte auf, um so den Bestand der mächtigen Raubtiere zu schützen. Die Stiftung arbeitet eng mit den Völkern zusammen, die seit Jahrtausenden an Kanadas Westküste siedeln. Die First Nations haben sich zusammengeschlossen und bekämpfen mit friedlichen Mitteln die Großwildjäger, die mit gekauften Jagdlizenzen in ihr angestammtes Land eindringen. ARD-Korrespondent Markus Schmidt und sein Fernsehteam porträtieren den Jäger Brent, der sich vom Häuptling der First Nations, Mike Willy, überzeugen lässt, auf die Trophäenjagd zu verzichten. Eine Geschichte gedreht an der wunderschönen wilden Westküste Kanadas während der Wanderung der Lachse, eine Geschichte, die für den zähen Kampf der First Nations steht, ihre angestammten Landrechte zurückzugewinnen.


Am 19.03.17 22:30 - 23:15 Uhr auf 
phoenix: Indiens Königstiger - Ein Jäger wird zum Gejagten
Er gilt als Ikone der Großtierwelt. In Indien, dem Land mit den meisten Tigern in freier Wildbahn, ist er ein nationales Symbol von Kraft und Macht: der Bengal-Tiger, auch Königstiger, genannt. Doch trotz aller Versuche, den Tiger zu retten, sterben die Großkatzen auch in Indien aus. "Die Situation ist kritisch", sagt die nationale Tierschutzbehörde. Hauptursache für ihr Verschwinden: der kriminelle Abschuss durch Wilderer. Besonders das benachbarte China ist für Tigerprodukte ein lukrativer Markt. Ein Fell bringt 3500 Euro, Tiger-Penisse werden für 9500 Euro pro Kilo gehandelt. Der Aberglaube, Tigerprodukte aus Geschlechtsteilen und Knochen wären wundersame Potenzmittel, ist in der Volksrepublik nach wie vor weit verbreitet.Darüber hinaus ist ihr Überleben gefährdet, weil der Lebensraum der Tiger - zerrissen in kleine isolierte Reservate im Osten, Süden und in der Mitte Indiens - immer mehr schrumpft. Immer häufiger kommt es zu Konflikten in der Nähe der Reservate mit Dorfbewohnern, die die Raubkatzen jagen und töten. Doch Indien will jetzt handeln und den Schutz des Tigers verbessern. Das Nationaltier soll dem Land auf jeden Fall erhalten bleiben.


Am 20.03.17 05:25 - 06:10 Uhr auf 
D-MAX: Wie ich die Welt überlebte - Rumänien
Die Südkarpaten in Rumänien sind eine der letzten wilden Naturlandschaften Europas. Umgeben von Braunbären und Wölfen, muss Ed Stafford dort sein ganzes Survival-Wissen aufbieten, um abseits der Zivilisation zehn Tage zu überleben. Sein größter Feind ist dabei die Kälte. Doch ein wärmendes Feuer und ein trockener Unterschlupf machen die Lage einigermaßen erträglich. Und als dem Überlebensexperten zudem ein Reh in die Falle geht, nimmt der Trip doch noch ein gutes Ende.


Am 20.03.17 10:30 - 11:15 Uhr auf 
BR: Wilde Heimat - Der Frühling
Die ersten zarten Blüten strecken sich durch den schmelzenden Schnee, ein Hauch frisches Grün überzieht den Waldboden, die ersten Zugvögel aus dem Süden treffen ein - es ist Frühling. Im Norden beginnt er besonders dramatisch. Mit einem Mal ist Deutschlands einzige Hochseeinsel Helgoland bevölkert von Tausenden geschäftiger Vogelpaare: Basstölpel und Lummen streiten lauthals um die besten Nistplätze an den Steilklippen. In den feuchten Bruchwäldern Norddeutschlands beginnen Scharen von Kranichen mit ihren majestätischen Balztänzen. Weiter südlich an der Elbe hüten viele Biber bereits ihren Nachwuchs im hölzernen Bau.


Am 20.03.17 11:15 - 12:05 Uhr auf 
PRO7 MAXX: The Woodsmen - Leben in den Bäumen
In den Wäldern des Pazifischen Nordwestens haben mutige, handwerklich talentierte Männer die ultimative Freiheit gefunden. Fernab vom durchgetakteten Alltag des urbanen Lebens erbauen sich fünf Aussteiger das Fundament für ein Leben in den Baumkronen - abgekoppelt vom Versorgungsnetz. Dabei stellen sich ihnen jedoch einige Hindernisse und Gefahren in den Weg.
(Weitere Folgen bis Freitag sowie nächste Woche Montag bis Mittwoch um dieselbe Zeit)


Am 20.03.17 12:05 - 13:00 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Ax Men - Die Holzfäller
Mit der Axt in der Hand - oder der Motorsäge - versuchen vier Teams aus Holzfällern, sich im harten Wettbewerb im Nordwesten der USA zu behaupten. Die Saison hat gerade erst angefangen und schon läuft so einiges schief. In Alaska bringen Joe Linderborg und Mike Coatsy zwei Neulinge zur Schule - doch es macht den Anschein, als ob einer der beiden jetzt schon keine Lust mehr hat.
(Eine weitere Folge direkt im Anschluss, von 13.00-13.50 Uhr, außerdem Dienstag bis Freitag und nächste Woche Montag bis Freitag um etwa dieselbe Zeit)


Am 20.03.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Japan - Schneeaffen und Vulkane
Japan, ein Inselreich voller Gegensätze: Braunbären beim Lachsfang und Schneeaffen beim Bad in heißen Quellen im Norden, tropische Inseln im Süden. Megastädte wie Tokio auf der einen und abgelegene Bergtäler mit fremd wirkenden Traditionen auf der anderen Seite. Selten sind die Unterschiede innerhalb eines Landes so groß wie in Japan, das sich über 3.000 Kilometer von Nord nach Süd erstreckt. Die erste Folge lässt den Großraum Tokio mit seinen mehr als 30 Millionen Einwohnern hinter sich und zeigt ein Japan, das nur wenige Menschen kennen, jenseits von Menschenmassen, Hochgeschwindigkeitszügen und verbauten Landschaften. Ein wildes, natürliches Japan, das immer schwerer zu finden ist. In den Japanischen Alpen auf der Hauptinsel Honshu leben Makaken. Keine andere Affenart hat sich so weit in den kalten Norden vorgewagt wie sie. Im Tiefschnee ist die Futtersuche für die Primaten mit dem dicken Fell mühsam, für eine kleine Schneeballschlacht bleibt aber immer Zeit. Eine Gruppe der Schneeaffen lässt es sich allerdings extrem gut gehen: Wenn ihnen zu kalt wird, gönnen sie sich eine Wellnesspause in heißen Thermalquellen. Diese zeugen von der vulkanischen Aktivität Japans, an allen Ecken und Enden brodelt und zischt es. Das Kaiserreich mit seinen vier Hauptinseln und Tausenden von kleinen Eilanden liegt auf dem pazifischen Feuerring; zahllose Erdbeben, Vulkanausbrüche und Tsunamis suchen das Land immer wieder heim. Ganz im Norden liegt die Insel Hokkaido, wilder und kälter kann es in Japan nicht sein. Während sich der Winter auf Honshu langsam verabschiedet, herrschen auf Hokkaido noch sibirische Temperaturen. Zu dieser unwirtlichen Zeit beginnen die seltenen Mandschurenkraniche ihre extravaganten Balztänze, große Gruppen von Riesenseeadlern gehen zwischen den Eisschollen am Meer auf Fischfang. Das Ende des Winters symbolisiert die Kirschblüte. Halb Japan ist dann auf den Beinen und begrüßt mit Picknicks im Park das Frühjahr. Dann ist auch die Zeit des Reispflanzens und des traditionellen Stierkampfes gekommen, eine Art Sumoringen für tonnenschwere Bullen. Die wertvollen Tiere kommen dabei nicht zu Schaden.


Am 20.03.17 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Unbekanntes Brasilien
Das Schutzgebiet Jalapão liegt an der Grenze zwischen dem Amazonasregenwald und den Buschsavannen Brasiliens. Das Wetter pendelt in dieser Region der Erde zwischen Extremen hin und her: In der Regenzeit gießt es wie aus Eimern und danach folgt monatelang trockene Hitze. Deshalb ist der größte Feind des Survival-Duos in dieser unwirtlichen Umgebung der Durst. Denn wenn der Körper zu lange hohen Temperaturen ausgesetzt ist und zudem unter Flüssigkeitsmangel leidet, versagen die Muskeln und man kann nicht mehr klar denken.


Am 20.03.17 18:15 - 18:45 Uhr auf 
SWR: Der Wald-Manager des Fürsten - Neue Ideen für einen alten Forst
Raimund Friderichs hat eine Vision und konkrete Aufgabe: Er soll den Wald für die nächsten Generationen vorbereiten. Fridrichs leitet den Forstbetrieb des Fürsten von Hohenzollern in Sigmaringen, einem der ganz großen Privatwaldbesitzer in Deutschland. In der 30-minütigen Reihe "MENSCH LEUTE" gibt der studierte Förster, Zimmermann und Waldorfpädagoge Einblicke in seine tägliche Arbeit. Er beschäftigt sich mit der Frage: Wie sieht der Wald der Zukunft aus?
(Wdh. morgen 10.20-10.50 Uhr)


Am 20.03.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Der Wert der Wälder - Kongo - Nutz und Schutz des Urwalds
Wie am Amazonas steht auch im zweitgrößten Regenwaldgebiet der Erde, im zentralafrikanischen Kongobecken, nicht alles zum Besten: Überwirtschaftung und Entwaldung bedrohen die grüne Lunge und ihre Ureinwohner. Doch in der Republik Kongo, Kongo-Brazzaville, gibt es Bestrebungen zur Einführung einer nachhaltigen Holzwirtschaft. Im Norden des Landes findet man Forstbetriebe, die dem aus der Kolonialzeit überlieferten Wirtschaftsmodell den Rücken kehren. Statt Raubbau im großen Stil zu betreiben, versuchen sie wirtschaftliche Interessen und Umweltschutz unter einen Hut zu bringen. Fernab von der Hauptstadt Brazzaville folgt eine Konzession diesem neuen Ansatz. Hier zählen nicht nur der Profit, sondern auch der Erhalt des Ökosystems und der Schutz der indigenen Bevölkerung. Die Bewirtschafter arbeiten mit den Waldvölkern zusammen. Diese Menschen, früher Pygmäen genannt, kennen den Wald wie ihre Westentasche. Die Unternehmen profitieren von ihrem reichen Erfahrungsschatz und achten im Gegenzug ihre Bedürfnisse. Eine solche Symbiose erscheint selbstverständlich, wird aber nur selten praktiziert. Die faire Holzwirtschaft wird zudem mit dem begehrten FSC-Gütesiegel belohnt, das Zugang zu neuen Märkten gibt. Ein Beispiel dafür, dass nachhaltige Forstwirtschaft durchaus rentabel sein kann! Die Dokumentation zeigt ein einzigartiges forstwirtschaftliches Experiment, das die lokale Entwicklung fördert und den internationalen Markt für exotische Hölzer bedient.


Am 20.03.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Britanniens Berge (1/2) - Cairngorms
Arktische Temperaturen, dramatische Felsen, Urwald: Die Cairngorms sind das wilde und archaische Herz des schottischen Hochlandes. Großbritanniens größter Nationalpark ist die Heimat der seltensten Wildtiere des Landes, von Steinadlern, Auerhähnen und Rotwild. Der Film zeigt faszinierende Aufnahmen von einem Stück Großbritannien, das hierzulande kaum jemand kennt.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 21.00-21.45 Uhr)


Am 21.03.17 05:40 - 06:25 Uhr auf 
ZDFneo: Superpflanzen
Wer glaubt, dass Grünzeug still und stumm vor sich hin vegetiert, der irrt. In der Welt der Pflanzen geht es ebenso aggressiv, liebevoll und gefährlich zu wie in der Tierwelt. Mit "Superpflanzen" nimmt Dirk Steffens die Zuschauer mit in das Wunderreich der Pflanzen. Da finden sich Überlebenskünstler - wie Kakteen, die nur ein einziges Mal im Jahr blühen oder auch Pflanzen, die als Mitwohnzentralen Tieren Schutz und Heimat bieten. Der Palmengarten Frankfurt ist der Ausgangspunkt von Dirk Steffens' Reise zu den Superpflanzen. Der Botanische Garten ist der größte Palmengarten Deutschlands und beherbergt über 14 000 Exemplare verschiedenster Pflanzen. Darunter findet sich auch ein absoluter Rekordhalter: Die Titanwurz produziert - nur alle sieben Jahre - die größte Blüte überhaupt. Durch ihre Größe wird sie von Insekten von Weitem geortet. Nach zwei Tagen ist der Zauber vorbei, und sie schließt ihre atemberaubende Blüte wieder. Pflanzen haben Gefühle, stehen auf Musik, behängen sich mit "Leberwürsten" und können sogar zu Giftmischern werden. Aufwändigste Filmmethoden wie Extrem-Zeitraffer und Makroaufnahmen geben faszinierende und neue Einblicke in das Universum der Pflanzen. Diesem und anderen Spektakeln begegnet Dirk Steffens im Palmengarten Frankfurt. Das Format lebt von dem Wechsel unterhaltsamer wie erkenntnisreicher Moderationen und Pflanzenaufnahmen aus der ganzen Welt.


Am 21.03.17 09:20 - 11:00 Uhr auf 
arte: Geschwister der Bäume - Ein Häuptling ruft zur Besinnung
Die Bäume des Regenwaldes wachen wie große Brüder über Mundiya Kepanga, den Anführer des papua-neuguineischen Volksstammes der Huli. Poetisch, humorvoll und philosophisch erzählt dieser von der Natur und dem Regenwald. Er überliefert die Weissagungen seiner Ahnen, um über den aktuellen Zustand des Regenwaldes und die dramatischen Folgen seiner Zerstörung aufzuklären. Mundiya Kepanga erinnert auch daran, dass das Schicksal der Menschen von dem der Bäume abhängt, und fragt so indirekt nach der Zukunft der Menschheit. Der Dokumentarfilm begleitet den Waldbotschafter auf seiner Reise um die Welt.


Am 21.03.17 10:30 - 11:15 Uhr auf 
BR: Mythos Amazonas (1/3) - Grüne Hölle oder Paradies?
Der Regenwald am Amazonas ist ein Wunderwerk der Natur. Wie wich die Angst der Bewunderung? Wie leben Indianer und Tiere mit der Natur? Ein grüner Ozean aus Bäumen, feucht und düster, unzugänglich und bedrohlich, eine Welt voller Gefahren, mit giftigen Tieren und Pflanzen - so erschien den Europäern einst der Amazonas. Der Brite Alfred Russel Wallace brachte die paradiesische Seite Amazoniens näher. Bis heute gibt es in unzugänglichen Regionen des Amazonas Indianerstämme, die von und mit der Natur leben. Die Matis sind einer davon. Christian Baumeister begleitet sie und filmt sie bei der Jagd.


Am 21.03.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Japan - Tropenstrand und Bärenland
Die zweite Folge beginnt auf der südlichsten der vier japanischen Hauptinseln: Kyushu. Klimatisch hat Japan dort bereits einen subtropischen Charakter. Im Schatten des Sakurajima, einer der aktivsten Vulkane Japans, lebt auf einer kleinen vorgelagerten Insel eine besondere Gruppe von Makaken. Die Affen erlangten Berühmtheit, als Wissenschaftler beobachteten, dass die Tiere Kartoffeln im Meerwasser waschen und diese Tradition an ihre Nachkommen weitergaben. Die Affenhorde ernährt sich aber nicht nur vegetarisch, sondern auch von Meeresfrüchten, die bei Ebbe an den Strand gespült werden. Ganz im Süden Japans liegt Okinawa, ein tropisches Eiland näher an Taiwan als an Tokio gelegen. Hier leben viele Tiere, die es nur dort gibt: der Okinawaspecht oder die Okinawaralle etwa. Die besondere Inselfauna ist allerdings bedroht. Grund dafür ist die Habu-Viper. Die Giftschlange sollte mithilfe von ausgesetzten Mungos bekämpft werden. Doch die Mungos fraßen leider nicht die Schlangen, sondern stellten den am Boden lebenden Rallen nach. Das hatte fatale Folgen: Die Vogelart ist inzwischen kurz davor, auszusterben. Mehr als 3.000 Kilometer weiter nördlich auf der Insel Hokkaido lernen kleine Bärenjunge fürs Leben. Auf Schritt und Tritt folgen sie ihrer Mutter, die ihnen zeigt, welche Pflanzen genießbar sind und welche nicht, wann man eine Chance hat, einen Sikahirsch zu erbeuten und in welchen Situationen es aussichtslos ist, und vor allem, wo es im Herbst die besten Lachse gibt. Denn nur mit einer ausreichenden Fettschicht auf den Rippen können die Braunbären den Winter im Norden Japans überleben. Während im Süden noch die wärmende Herbstsonne die Ahornwälder in ein goldenes und feuerrotes Farbenmeer verwandelt, lassen die ersten Fröste Hokkaidos Natur erstarren. Nur die durchdringenden Rufe der Singschwäne hallen dann noch über das Land. Ein Land, das man zu Recht als "Wildes Japan" bezeichnen kann.


Am 21.03.17 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Frühlingserwachen - Natur pur im Harz
Wenn am Ende des Winters das Eis der Flüsse und Seen geschmolzen ist und die Temperaturen wieder ansteigen, dann erwacht im Harz eine unverwechselbare Tier- und Pflanzenwelt zu neuem Leben. Der Nationalpark Harz ist die Heimat von Luchs und Seeadler. Im Frühling lassen sich dort besondere Naturschauspiele beobachten. Mit beeindruckenden Bildern vermittelt die Dokumentation das Gefühl, man ist ganz nah dabei. Der Film kommt ohne Menschen als Protagonisten aus. Auf einer besonderen Harzreise erlebt man lebhaftes Vogelgezwitscher, das Plätschern eines Quellbachs, summende Hummeln, äsendes Rotwild, ein aufziehendes Gewitter, Donnergrollen und Regen.


Am 21.03.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Der Wert der Wälder - Die Sundarbans - Im Mangrovenwald Bengalens
Entlang der Grenze zwischen Indien und Bangladesch verläuft ein riesiger Wald: die Sundarbans. Mit einer Fläche von 10.000 Quadratkilometer sind sie das größte Mangrovengebiet der Welt. "Sundarbans" bedeutet auf Bengalisch "wunderbarer Wald". Die an tropischen Küsten anzutreffenden Mangroven sind reich an Fisch, Wild und Krustentieren. Ihr verflochtenes Wurzelwerk kann Tsunamiwellen brechen. Der sumpfige Boden nimmt die Ablagerungen auf, die Flüsse bei Überschwemmungen anspülen, und die dichten Baumkronen schwächen die Monsunwinde ab. In diesen Land-Wasser-Wäldern leben heute noch die sagenumwobenen Bengalischen Tiger. Für die Bevölkerung sind diese Ökosysteme lebenswichtig: Die Mangroven schenken ihnen nicht nur Nahrung, Feuer- und Bauholz, sondern bieten auch Schutz vor den immer verheerenderen Stürmen. Doch seit einigen Jahren hat der Mensch den Wald überbeansprucht, und die Mittel zur Wiederherstellung des Gleichgewichts fehlen. Alles hängt von lokalen Initiativen ab: Fischer, Landwirte, Jäger, Förster und Organisationen vor Ort versuchen, Flora und Fauna zu retten und die Mangrovenwälder wieder aufzuforsten. Die Menschen fühlen sich dem Wald wieder mehr verbunden und haben begriffen, dass sie ihn nicht zerstören dürfen. Denn für das bitterarme, vom Klimawandel hart getroffene Bangladesch sind die Sundarbans weit mehr als ein Biosphärenreservat - von ihrer Existenz hängen Millionen von Menschenleben ab.


Am 21.03.17 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Können Pflanzen hören?
Ein Streit ist entbrannt in der Wissenschaft. Und alles dreht sich um die Frage: Können Pflanzen hören? Thomas D begibt sich auf Spurensuche im Pflanzenreich - und macht erstaunliche Entdeckungen!


Am 21.03.17 22:00 - 22:30 Uhr auf 
BR: Schwarmverhalten - Die Intelligenz der Vielen
"Wenn sich Tausende von Fischen durch das Meer bewegen wie ein einziger gigantischer Organismus, der sich verformt, windet, teilt und wieder vereint, dann bin ich fasziniert. Die einzelnen Tiere erscheinen wie von Geisterhand gelenkt, aber es gibt keinen, der Befehle gibt." Das sagt Iain Couzin, Leiter des Zentrums für Schwarmforschung an der Universität Konstanz. Er untersucht etwa, wie die Ameisen den kürzesten Weg zwischen Futterstelle und ihrem Nest finden. Ob auch Menschen Schwärme bilden können, hat das "Faszination Wissen"-Team ausprobiert.
(Wdh. kommende Nacht 5.05-5.40 Uhr)


Am 22.03.17 03:00 - 03:45 Uhr auf 
phoenix: Die Bärenretter von British Columbia
Brian Falconer ist das Gesicht der Stiftung Raincoast. Jahr für Jahr begibt er sich im Great Bear Rainforest in British Columbia auf eine ganz besondere Grizzlyjagd. Sie dient einzig und allein dem Zweck, die von der Regierung zur Jagd freigegeben Tiere nicht zu töten. Die Stiftung Raincoast kauft nach und nach die Jagdrechte auf, um so den Bestand der mächtigen Raubtiere zu schützen. Die Stiftung arbeitet eng mit den Völkern zusammen, die seit Jahrtausenden an Kanadas Westküste siedeln. Die First Nations haben sich zusammengeschlossen und bekämpfen mit friedlichen Mitteln die Großwildjäger, die mit gekauften Jagdlizenzen in ihr angestammtes Land eindringen. ARD-Korrespondent Markus Schmidt und sein Fernsehteam porträtieren den Jäger Brent, der sich vom Häuptling der First Nations, Mike Willy, überzeugen lässt, auf die Trophäenjagd zu verzichten. Eine Geschichte gedreht an der wunderschönen wilden Westküste Kanadas während der Wanderung der Lachse, eine Geschichte, die für den zähen Kampf der First Nations steht, ihre angestammten Landrechte zurückzugewinnen.
(Wdh. heute 13.30-14.15 Uhr)


Am 22.03.17 10:30 - 11:15 Uhr auf 
BR: Mythos Amazonas (2/3) - Triumph des Lebens
Der Amazona-Regenwald ist einer der reichsten Lebensräume der Erde. Hier existieren mehr Tier- und Pflanzenarten als irgendwo sonst an Land. Amazonien ist jedoch weit mehr als eine bunte Ansammlung exotischer Arten - es ist ein Netzwerk aus komplexen Beziehungen, Symbiosen und Wechselwirkungen. Kommunikation funktioniert häufig über Farben - sie locken Partner an oder schrecken Feinde ab. Während Felsenhähne mit leuchtend rotem Gefieder Weibchen auf sich aufmerksam machen, signalisieren Pfeilgiftfrösche mit grellen Farben, wie ungenießbar sie sind. Im Kronendach mächtiger Urwaldriesen locken farbenprächtige Blüten winzig kleine Kolibris an. Die Form der Blütenkelche entspricht exakt der des Kolibrischnabels - so bleibt der Nektar und damit auch die Pollenverbreitung dem kleinen Vogel vorbehalten. Besonders raffiniert ist es, sich seinen Feind zum Freund zu machen. Ein kleiner Frosch etwa wagt sich in den Bau einer Vogelspinne und hält ihn von Ameisen und Parasiten frei. Im Gegenzug wird er von der Spinne geduldet und lebt in einem sicheren Domizil. Seit Tausenden von Jahren leben die Kayapó-Indianer mit und von dem Regenwald. Der Filmemacher Christian Baumeister begleitet die Kayapó bei ihren aufwändigen Vorbereitungen für das große Bo-Fest.


Am 22.03.17 13:00 - 14:00 Uhr auf 
WDR: Die Freizeitforscher kommen!
Käfer bestimmen, Kunstwerke einordnen, dem Klimawandel nachspüren: Forschen kann jeder! Viele Laien tun dies bereits mit Leidenschaft und fundierter Fachkenntnis und schaffen neues Wissen. Lange wurden diese "Amateurforscher" von den "echten" Wissenschaftlern nicht ernst genommen. Doch langsam verlässt die Wissenschaft ihren Elfenbeinturm, denn dieses Bürgerwissen ist sehr umfangreich und ein wertvoller Schatz, den es zu heben gilt. Rollt da eine neue Bürgerbewegung heran? Planet Wissen ergründet die Chancen von Bürgerforschung für Wissenschaft und Gesellschaft - und prüft, wie sicher die Daten sind. Wir zeigen, wie einfach jeder mitmachen kann - zum Beispiel bei der Apfelblütenaktion, einem Langzeitprojekt des SWR, das Planet Wissen ins Leben gerufen hat und das wichtige Daten für die Klimaforschung liefert. Und ein Blick in die Geschichte zeigt: auch große Namen der Wissenschaft wie Charles Darwin oder Gregor Mendel waren keine Berufsforscher, sondern im besten Sinne Bürgerwissenschaftler.
(Wdh. morgen 11.00-12.00 Uhr auf ARD-alpha)


Am 22.03.17 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Das Jahr der Wildnis (1/5) - Januar bis März
Langzeitaufnahmen dokumentieren beeindruckende Naturschauspiele unseres Planeten im Verlauf eines Jahres, gefilmt von acht Kamerateams. Teil eins zeigt die Zeit von Januar bis März. In Europa ist im Januar tiefer Winter, die Natur scheint zu schlafen. Auf den Falkland-Inseln im Südatlantik hingegen ist der Sommer auf seinem Höhepunkt. Und in weiten Teilen Afrikas ist derweil Regenzeit.Sie sorgt dafür, dass aus ausgedörrten, nahezu toten Landschaften grüne Paradiese werden. In der Serengeti-Ebene machen sich die Gnus zu ihrer jährlichen Wanderung gen Norden auf - scharf beobachtet von zahlreichen Raubtieren und Aasfressern.
(Wdh. kommende Nacht 2.45-3.30 Uhr)


Am 22.03.17 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Das Jahr der Wildnis (2/5) - April bis Juni
Von April bis Juni sind die Kontraste der verschiedenen Lebensräume groß: Während in einigen Teilen der Erde die Natur langsam erwacht, beginnt im Süden Afrikas der Winter. Die Tieraufnahmen aus der ganzen Welt zeigen geschäftiges Treiben: Erdmännchen hüten in der südafrikanischen Wüste den Familiennachwuchs. Und Thailand schwitzt in der hochsommerlichen Hitze. Dort sucht eine Kolonie Flughunde Schutz vor der Sonne. In Botsuana wird ein junger Löwe von seiner Mutter ins Rudel eingeführt.
(Wdh. kommende Nacht 3.30-4.15 Uhr)


Am 22.03.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Das Osnabrücker Land - Waschbären und Wildschweine
Im Südwesten Niedersachsens liegt das Osnabrücker Land, ein kleines Naturparadies. Schroffe Schluchten und Steinbrüche durchziehen Teutoburger Wald und Wiehengebirge, Heimat für Uhus, Waschbären und Wildschweine. Fledermäuse und Feuersalamander ziehen dort ihre Jungen groß. Der Norden der Region ist durch eine bäuerliche Kulturlandschaft geprägt, einzigartig in Deutschland: Im Artland findet man rund 1.000 Fachwerkhäuser und malerische Höfe und reichlich Platz für Tiere. Viele Menschen in diesem Landstrich leben bis heute mit und von der Natur: Ein Wanderreiter und Kinder der Ponyliga Osnabrück zeigen, welche große Rolle Pferde in der Region noch immer spielen. Die Bienen eines Bioimkers sammeln den Nektar während der üppigen Hagener Kirschblüte, ungespritzt, versteht sich. Die Tierfilmer Svenja Schieke und Ralph Schieke drehten zwei Jahre lang zwischen Bad Iburg und Badbergen, um Tiere, Menschen und Landschaften zu porträtieren. Sie arbeiteten mit Zeitraffern, Kameras auf Schienen und Kränen und hochauflösenden Superzeitlupen. Der Film zeigt die Jagdflüge von Fledermäusen und Uhus, außerdem Schmetterlinge, Schwalben und Eisvögel bei fantastischen Flugmanövern.


Am 22.03.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Ein Wolf gibt nicht auf
Felix Heidinger ist dieses Mal im Yellowstone Nationalpark einem Wolf auf der Spur, der von vielen Amerikanern wie ein Held verehrt wird. Es ist der Wolf Nr. 21, und er hat wie kein anderer dafür gesorgt, dass es heute wieder Wolfsrudel in dem riesigen US-Nationalpark gibt. Im Jahr 1995 brachte ein Biologe ein gutes Dutzend wilder Wölfe aus Kanada in den Yellowstone Park. Sie sollten dort heimisch werden. Doch nur ein Wolfspaar fand sofort Gefallen aneinander und setzte Welpen in die Welt, darunter einen kleinen, kräftigen Rüden, der von den Wolfschützern die Nr. 21 erhielt. Er entwickelte sich rasch zu einem erfolgreichen Leitwolf. 20 gesunde Welpen hat er im Laufe der Zeit mit drei Wölfinnen großgezogen. Als Felix Heidinger sich mit der Kamera auf die Fährte dieses legendären Wolfs setzt, ist Nr. 21 bereits alt und ergraut. Sein Rudel hat sich nach schweren Kämpfen geteilt. Der Wolf zieht allein umher. Doch er gibt nicht auf. Noch einmal will Nr. 21 Vater werden und einen Wurf Welpen großziehen.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 22.03.17 14:50 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Das Jahr der Wildnis (3/5) - Juli bis August
In Europa gehören die Monate Juli und August zu den heißesten, im Süden Afrikas ist es nun Winter. Die prächtige Landschaft hat sich nach der Regenzeit in eine staubige Wüste verwandelt. Nur das Okavango-Delta, das weltgrößte Binnenwasserdelta im Nordwesten Botsuanas, stellt sich dem Betrachter noch immer als eine grüne Oase dar. In der Tierwelt hat bei den Sandtigerhaien die Paarungszeit begonnen, sie versammeln sich im Indischen Ozean. In Indonesien verfolgt ein Komodowaran, die größte lebende Echse, sein Opfer. Und bei der Verfolgung einer Büffelherde geraten zwei konkurrierende Löwenrudel aneinander.
(Wdh. kommende Nacht 4.15-4.55 Uhr)


Am 22.03.17 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Das Jahr der Wildnis (4/5) - September bis Oktober
Im Süden Afrikas hält der Frühling im September und Oktober Einzug und lässt die Landschaft neu erblühen. In Thailand regiert hingegen der Monsun und in Europa beginnt der Herbst. Die Korallenriffe des Pazifiks sind von einer einzigartigen Vielfalt erfüllt. Als größte von Lebewesen geschaffene Strukturen der Erde bergen sie eine Vielzahl von Lebensformen, deren Existenz ohne diese Riffe nicht möglich wäre. Das Okavango-Delta in Botsuana trocknet im Oktober aus. Für die hier lebenden Tiere und Pflanzen beginnt nun eine schwere Zeit.
(Wdh. kommende Nacht 4.55-5.40 Uhr)


Am 22.03.17 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Das Jahr der Wildnis (5/5) - November bis Dezember
In den beiden letzten Monaten des Jahres scheint im Süden Afrikas das Leben neu zu beginnen. Zur gleichen Zeit kämpfen im Norden Kanadas die Eisbären mit dem Hunger. Im November beginnt der afrikanische Sommer und Regenfälle sorgen für das von Pflanzen und Tieren lang ersehnte Nass. Die kanadischen Eisbären warten auf niedrigere Temperaturen, um im Eis mit der für sie überlebenswichtigen Jagd auf Robben beginnen zu können. Für die Eselspinguine in der Antarktis ist es Frühsommer und damit die Zeit der Fortpflanzung. Im Okavango-Delta in Botsuana ist derweil die große Dürre vorbei.


Am 22.03.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Der Wert der Wälder - Guayana - Frankreichs grünes Eldorado
Der tropische Regenwald Französisch-Guayanas bildet eine Ausnahme im Amazonasgebiet: Da der Mensch nur sehr wenig auf ihn eingewirkt hat, sind 96 Prozent des Landes noch mit dichtem Dschungel bewachsen. Mit hunderttausenden Tier- und Pflanzenarten muten diese Regenwälder wie eines der letzten Paradiese der Erde an und unterscheiden sich nicht wesentlich von dem, was Christoph Kolumbus vorfand, als er einst diese Küsten entdeckte. Doch der Wald ist heute bedroht, denn Guayana erlebt derzeit einen nie dagewesenen demografischen Boom. Dieser zieht vermehrt Jagd, Rodungen, Kahlschlag für die landwirtschaftliche Nutzung und Goldsuche nach sich. Damit die wachsenden Bedürfnisse der Bevölkerung befriedigt werden können, ohne dem Regenwald nachhaltig zu schaden, müssen sich die Menschen mit dem lange als "grüne Hölle" bezeichneten Dschungel vertraut machen und seine wertvollen Ressourcen erfassen und erforschen. Dieser Aufgabe widmen sich heute Wissenschaftler und Einheimische: Sie erkunden Flora und Fauna, geben traditionelles Wissen weiter und entdecken die Moleküle der Zukunft. Erforschung und Bewahrung des Regenwaldes stehen in Guyana einer rentablen forstwirtschaftlichen Nutzung nicht im Wege. Unter Federführung des französischen Staates und seines Office National des Forêts werden die Ressourcen gemäß den Vorschriften des französischen Waldgesetzes nachhaltig reguliert und verwaltet. Dabei ist jede Einzelheit wichtig, vom Verlauf der Wege bis hin zu agrarforstwirtschaftlichen Anbauformen. Der Regenwald von Guayana ist auf dem besten Wege, "grünes Gold" zu produzieren.


Am 22.03.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Großbritannien - Frühling und Sommer
Großbritannien ist berühmt-berüchtigt für sein Wetter. Das Land ist umgeben von Meeren, über die Stürme peitschen. Das Klima formt unberechenbar und ständig wechselnd die Natur im Nordwesten Europas. Die Jahreszeiten dort: ein grandioses Schauspiel in vier Akten. Der Zweiteiler "Wildes Großbritannien" porträtiert die abwechslungsreiche Natur der Britischen Inseln. Bewegte Zeitraffer, hochstabilisierte Flugaufnahmen und extreme Zeitlupen präsentieren die Tiere und die Natur des Britischen Königreichs in seltener visueller Opulenz.
(Wdh. morgen 14.15-15.00 Uhr)


Am 22.03.17 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Bärenbrüder
Die Wälder im Hohen Norden Europas sind das Reich der Braunbären. Mitten im schneereichen Winter bringt ein Bären-Weibchen seine Jungen zur Welt. Monatelang bleiben die Drillinge dicht bei der Mutter, werden von ihr gewärmt und gesäugt. Wenn im Frühling der Schnee vom Höhleneingang weicht, beginnen die Jungtiere die Welt außerhalb der Höhle zu erkunden. Es gibt viel zu entdecken, denn auch andere Waldbewohner sind im Frühling voller Tatendrang. Auerhähne messen ihre Kräfte während der Balz, Entenküken stürzen sich todesmutig in die Tiefe, und die Spechte bauen an einer neuen Unterkunft für den Familienzuwachs. Für die Bärenkinder bedeutet die neue Freiheit vor allem, zu lernen und unbekannte Gefahren rechtzeitig zu erkennen. An der Seite ihrer Mutter zu bleiben ist deshalb ratsam, denn nur sie kann sie beschützen und ihnen alles Lebensnotwendige beibringen. Dieser Film begleitet die Bärenmutter und ihren unternehmungslustigen Nachwuchs durch das Jahr.
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)


Am 22.03.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Die letzte Geschichte des Orang-Utan
Wir alle sind an der Zerstörung des Regenwaldes beteiligt und damit an der Ausrottung des Orang-Utan. Sein Blut klebt an jedem zweiten Supermarktprodukt. Ob Hautcreme, Shampoo oder Tütensuppe, Waschmittel oder Biosprit: Die weltweite Nachfrage nach Palmöl ist in den vergangenen Jahren explosionsartig gestiegen, denn es ist ein nachwachsender, scheinbar ökologisch sinnvoller Rohstoff. Der Konsum führt aber dazu, dass der Regenwald in Indonesien im Rekordtempo gerodet wird. Eine Fläche von 300 Fußballfeldern verbrennt in jeder einzelnen Stunde. Tag und Nacht, Monat für Monat breiten sich die Monokulturen aus, es werden Einheimische vertrieben, Lebensraum wird zerstört, Arten werden ausgerottet. An vorderster Front steht das Symboltier dieser Tragödie, der Orang-Utan, kurz vor dem Aussterben.In der "Quarks & Co"-Reportage begibt sich Ranga Yogeshwar auf die Reise nach Sumatra und besucht die entscheidenden Schauplätze dieses Dramas. Er zeigt die Folgen der Brandrodung, besucht Vertriebene und sucht aussterbende Arten wie das Waldnashorn. In einer Auffangstation begegnet er einem jungen, verletzten Orang-Utan und begleitet die "Waisenkinder" auf dem Weg zurück in die Wildnis.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 23.03.17 06:00 - 06:45 Uhr auf 
phoenix: Die Bärenretter von British Columbia
Brian Falconer ist das Gesicht der Stiftung Raincoast. Jahr für Jahr begibt er sich im Great Bear Rainforest in British Columbia auf eine ganz besondere Grizzlyjagd. Sie dient einzig und allein dem Zweck, die von der Regierung zur Jagd freigegeben Tiere nicht zu töten. Die Stiftung Raincoast kauft nach und nach die Jagdrechte auf, um so den Bestand der mächtigen Raubtiere zu schützen. Die Stiftung arbeitet eng mit den Völkern zusammen, die seit Jahrtausenden an Kanadas Westküste siedeln. Die First Nations haben sich zusammengeschlossen und bekämpfen mit friedlichen Mitteln die Großwildjäger, die mit gekauften Jagdlizenzen in ihr angestammtes Land eindringen. ARD-Korrespondent Markus Schmidt und sein Fernsehteam porträtieren den Jäger Brent, der sich vom Häuptling der First Nations, Mike Willy, überzeugen lässt, auf die Trophäenjagd zu verzichten. Eine Geschichte gedreht an der wunderschönen wilden Westküste Kanadas während der Wanderung der Lachse, eine Geschichte, die für den zähen Kampf der First Nations steht, ihre angestammten Landrechte zurückzugewinnen.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 23.03.17 06:45 - 07:15 Uhr auf 
phoenix: Tiger in Gefahr - Wie Indien sein Nationaltier retten will
Er gilt als Ikone der Großtierwelt. In Indien, dem Land mit den meisten Tigern weltweit in freier Wildbahn, ist er ein nationales Symbol von Kraft und Macht: der Bengal-Tiger, auch Königstiger genannt. Doch trotz aller Versuche, ihn zu retten, sterben in Indien immer mehr dieser Großkatzen. "Die Situation ist kritisch", sagt die internationale Tierschutzbehörde. Hauptursache für das Verschwinden der Raubtiere: der Abschuss durch Wilderer. Außerdem ist das Überleben der Großkatzen auch gefährdet, weil ihre Reservate immer stärker beeinträchtigt werden. ARD-Korrespondent Jürgen Osterhage und sein Team begeben sich in dieser "Weltreisen"-Ausgabe auf Spurensuche nach dem Bengal-Tiger, sprechen mit Wildhütern, Tierschützern und Dorfbewohnern. Ihr Fazit: Indien will sein Nationaltier jetzt besser schützen.


Am 23.03.17 10:30 - 11:15 Uhr auf 
BR: Mythos Amazonas (3/3) - Alarm im Regenwald
Im Mittelpunkt des dritten Teils der Sendereihe steht der Kampf um die Rettung des Regenwaldes. Die Gier nach wetterbeständigen Tropenhölzern, Ölvorkommen oder Gold gefährdet den Regenwald am Amazonas heute mehr als je zuvor. Riesige Flächen werden immer noch Tag für Tag gerodet und abgefackelt, aber nur zwei Prozent der gefällten Bäume werden weiterverarbeitet und genutzt. Die abgeholzten Flächen dienen meist als Weide für die Rinderzucht - doch der Boden ist so gut wie unfruchtbar und die Viehhaltung weder gewinnbringend noch nachhaltig. Auf der Suche nach Gold bewegen Arbeiter tonnenweise Schlamm und Kies. Quecksilber soll das Edelmetall aus dem Erdreich lösen. Es vergiftet die Arbeiter und die Flüsse. Eine ernste Gefahr für die Unterwasserwelt Amazoniens, in der die Amazonas-Seekuh sowie Tausende Fischarten leben. Doch es gibt auch Hoffnung: Seit 2005 bekämpft die brasilianische Regierung den Holzeinschlag auf breiter Front - mit Helikoptern suchen Ranger nach illegalen Sägewerken.


Am 23.03.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Der Wert der Wälder - Tasmanien - Im Reich der Riesen
Mit Unterstützung der australischen Regierung beantragte die tasmanische Forstindustrie 2013 bei der UNESCO die Aufhebung des Welterbestatus für Tausende Hektar Primärwald. Diese skrupellose Verfolgung wirtschaftlicher Interessen sorgte weltweit für Empörung - und für eine beispiellose Mobilisierung zum Schutz des gemäßigten Regenwaldes auf der größten australischen Insel. Die tasmanischen Wälder beherbergen dank der isolierten Lage der Insel vor der Küste Australiens einige der ältesten Tier- und Pflanzenarten der Erde. Die endemischen Spezies zeugen von der außergewöhnlichen geologischen Vergangenheit der Insel. Für die Wissenschaft sind die uralten Kiefern und Riesen-Eukalypten von unschätzbarem Wert. Forscher und Naturfreunde möchten diesen Hort der biologischen Vielfalt, der durch das Wirken des Menschen gefährdet ist, zurückerobern. Doch das ist alles andere als einfach, denn für die Tasmanier ist das Holzfällen Teil ihrer Kultur. Eine Einigung im erbitterten Streit zwischen Forstunternehmen und Naturschutzaktivisten ist dringend nötig. Botaniker, Zoologen, nachhaltig wirtschaftende Holzfäller, Umweltschützer und Nachfahren der tasmanischen Urbevölkerung verfolgen ein gemeinsames Ziel: Sie möchten ein außergewöhnliches Ökosystem bewahren und künftigen Generationen eine Insel hinterlassen, auf der die Menschen endlich wieder in harmonischem Gleichgewicht mit den Wäldern leben.


Am 23.03.17 23:05 - 00:00 Uhr auf 
N24: Scharf, stark und laut - Kettensägen im Einsatz
Der Motor brüllt auf, die Kette kreischt und binnen weniger Sekunden fällt ein Baum. Dabei kommen die PS-starken Werkzeuge lange nicht mehr nur im Wald zum Einsatz: Spielend leicht fressen sich moderne Sägeblätter ebenso durch Mauerstein und Panzerglas, sind Utensil für Rettungsteams und Hobbykünstler. Die N24-Reportage begleitet Baumfäller und Sägesportler im Umgang mit dem schweren Gerät und schaut hinter die Kulissen des größten Sägenherstellers weltweit.
(Wdh. kommende Nacht 5.05-6.00 Uhr)


Am 23.03.17 23:55 - 01:00 Uhr auf 
ServusTV: Unsere Welt - Stars schlagen Alarm
Schauspieler Michael C. Hall untersucht in Bangladesch weiterhin die Erhöhung des Meeresspiegels als Folge des Klimawandels. 17 Prozent des Landes könnten schon bald vom Meer verschlungen werden. Der Wissenschaftler M. Sanjayan fährt in die südlichen Anden und beobachtet die dortigen Vulkanaktivitäten. Sanjayan begegnet dabei führenden Wissenschaftlern, die anhand ihrer zahlreichen, gesammelten Daten nicht nur in die Vergangenheit des Planeten Erde, sondern auch in dessen Zukunft blicken. Mit Sanjayan besprechen die Forscher ihre Vorhersagen für das Klima auf der Erde. Der Journalist und Pulitzer-Preisträger Thomas Friedman trifft auf US-Präsident Barack Obama, um mit ihm über den Klimawandel und die Haltung der USA zu diesem Thema zu sprechen.
(Wdh. kommende Nacht 2.55-3.50 Uhr)


Am 24.03.17 05:25 - 06:10 Uhr auf 
D-MAX: Wie ich die Welt überlebte - Thailand
Ein Helikopter setzt Ed Stafford am Fuße des Berges Chiang Dao im Norden Thailands ab. Die erste Nacht verbringt er dort auf 1500 Metern Höhe bei strömendem Regen, ohne Dach über dem Kopf. Fünf Tage später hat sich der Survival-Experte in einer Bambushütte häuslich eingerichtet. Die Natur liefert ihm alles, was er zum Leben braucht. Sogar auf eine Tasse Tee muss der britische Ex-Soldat nicht verzichten. Purer Luxus für den Amazonas-Bezwinger.


Am 24.03.17 10:30 - 11:15 Uhr auf 
BR: Bama der Gorillamann
Alfred Bama, Tierpfleger in Kamerun, kümmert sich seit vielen Jahren liebevoll um die großen Menschenaffen im Limbe Wildlife Centre, einer Auffangstation für Gorilla-Waisen. Bamas Mission ist es, ihnen ein artgerechtes Leben zu bieten. Die großen Menschenaffen akzeptieren den sympathischen Tierpfleger wie niemanden sonst. Mit dem Gorilla-Weibchen Nyango verbindet ihn eine besonders innige Freundschaft. Vor 15 Jahren wurde Nyangos Mutter von Wilderern erlegt und die kleine Nyango an eine Missionarsfamilie verkauft. Die Familie brachte das Tier in das Limbe Wildlife Centre, wo sich Bama bis heute liebevoll um sie kümmert. Nyango ist weltweit der einzige Cross River Gorilla, der in Gefangenschaft gehalten wird, ein Menschenaffe, der noch vor Kurzem als ausgestorben galt. Bama macht sich auf die Suche nach Nyangos wilden Verwandten. Auf seiner Reise durch den Nordwesten des Landes wird ihm klar, wie sehr die seltenen Menschenaffen bedroht sind: Noch heute werden sie als "Bushmeat" gejagt und gehandelt, die Babys der getöteten Tiere verkauft. Palmölplantagen und Feuer durchschneiden die letzten Gebiete, in die sich die Cross River Gorillas zurückgezogen haben.


Am 24.03.17 11:15 - 12:15 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Mongolei
Wissenschaftler studieren seit vielen Jahren die einzigartige Natur der Mongolei. Diese unberührte Landschaft im Herzen Zentralasiens bietet eine Heimat für viele vom Aussterben bedrohte Tiere. Die weltweit letzten echten Wildpferde, Schneeleoparden oder die Saiga, eine seltene Antilopenart, leiden unter Wilderrei und dem Verlust ihres Lebensraumes. Zahlreiche Naturforscher bemühen sich die Artenvielfalt der Mongolei zu bewahren.
(Wdh. kommende Nacht 2.40-3.30 Uhr)


Am 24.03.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Felix und die wilden Tiere - Bei den Orang Utans
Der Tierfilmer Felix Heidinger berichtet von den Orang-Utans auf Borneo. Immer noch werden dort junge Orang-Utans gefangen und verkauft, denn sie sind beliebt als Haustiere. Zwar ist in Indonesien sowohl der Handel mit diesen Tieren als auch ihre Haltung per Gesetz verboten, es geschieht aber trotzdem. Findet die Polizei solche Tiere, werden sie beschlagnahmt.


Am 24.03.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Der Wert der Wälder - Der Kiefernwald Südwestfrankreichs
Eine Katastrophe für Mensch und Umwelt! In einer Januarnacht des Jahres 2009 verwüstete der Orkan Klaus mehr als die Hälfte des Forêt des Landes in Südwestfrankreich, welcher das größte zusammenhängende Waldstück Westeuropas ist. Dabei waren die Schäden noch gar nicht behoben, die zwei andere Winterstürme - der Orkan Lothar und Folgesturm Martin - Ende Dezember 1999 dort angerichtet hatten. Dieser einzigartige Wald mit seinen riesigen Seekieferbeständen wurde im 19. Jahrhundert von Menschenhand angelegt: einerseits zum Trockenlegen der Sümpfe und Moore, andererseits zur wirtschaftlichen Nutzung. Auch 150 Jahre später ist der Wald noch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region. Doch heute kämpft er auch mit den Folgen des Klimawandels. Nach dem Schock durch Orkan Klaus steht für die Förster fest: Man kann nicht mehr so weiterwirtschaften wie bisher, sondern muss die beispiellose Katastrophe als Chance für Veränderungen nutzen. Und dazu braucht man die Hilfe von Wissenschaft und Forschung. Aufforsten ja, aber besser, lautet die Devise. Die Schwachstellen des Systems sind schnell erkannt: schnurgerade angepflanzte Bäume, Sandböden und Monokultur. Diese drei Faktoren machen den Baumbestand anfällig für Stürme und Schädlingsbefall. Die Wissenschaftler setzen nun auf Hightech und führen Experimente zur genetischen Verbesserung der Kiefern durch. Sie empfehlen die biologische Schädlingsbekämpfung und die Einführung neuer, resistenterer Baumarten. Statt Monokultur soll jetzt Mischkultur einziehen. Dies eröffnet neue Perspektiven und fördert ein vielfältigeres, widerstandsfähigeres Ökosystem. Allerdings stellen diese Lösungen einen radikalen Bruch mit dem seit Jahrzehnten gängigen Bewirtschaftungsmodell dar. In den "Landes" soll die ungewöhnliche Verbindung von neuen Technologien und umweltfreundlichen Methoden der Natur eine Chance geben.


Am 24.03.17 19:15 - 20:00 Uhr auf 
phoenix: Indiens Königstiger - Ein Jäger wird zum Gejagten
Er gilt als Ikone der Großtierwelt. In Indien, dem Land mit den meisten Tigern in freier Wildbahn, ist er ein nationales Symbol von Kraft und Macht: der Bengal-Tiger, auch Königstiger, genannt. Doch trotz aller Versuche, den Tiger zu retten, sterben die Großkatzen auch in Indien aus. "Die Situation ist kritisch", sagt die nationale Tierschutzbehörde. Hauptursache für ihr Verschwinden: der kriminelle Abschuss durch Wilderer. Besonders das benachbarte China ist für Tigerprodukte ein lukrativer Markt. Ein Fell bringt 3500 Euro, Tiger-Penisse werden für 9500 Euro pro Kilo gehandelt. Der Aberglaube, Tigerprodukte aus Geschlechtsteilen und Knochen wären wundersame Potenzmittel, ist in der Volksrepublik nach wie vor weit verbreitet.Darüber hinaus ist ihr Überleben gefährdet, weil der Lebensraum der Tiger - zerrissen in kleine isolierte Reservate im Osten, Süden und in der Mitte Indiens - immer mehr schrumpft. Immer häufiger kommt es zu Konflikten in der Nähe der Reservate mit Dorfbewohnern, die die Raubkatzen jagen und töten. Doch Indien will jetzt handeln und den Schutz des Tigers verbessern. Das Nationaltier soll dem Land auf jeden Fall erhalten bleiben.
(Wdh. morgen 10.45-11.30 Uhr)


Am 24.03.17 21:15 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Die Bienenretter
Das weltweite Bienensterben macht Mirko L. aus Mecklenburg-Vorpommern große Sorgen. Auch seinen Bienen geht es schlecht. Zusammen mit seinem Compagnon Hartmut hat er jetzt Monokulturen, Parasiten und Pestizdbelastung den Kampf angesagt. Seit drei Jahren imkern Mirko und Hartmut für das Ökounternehmen Demeter in einem kleinen Dorf im Kreis Ludwigslust-Parchim. Die NDR Autorinnen Almut Faass und Verena Hartges begleiten die beiden Imker bei der Arbeit und bei ihrem Engagement für die Honigbiene.
(Wdh. morgen 8.30-9.00 Uhr)


Am 25.03.17 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Die bunten Vögel Costa Ricas
Diesmal wird es bei "Paula und die wilden Tiere" kunterbunt und vogelwild: Zu bestaunen gibt es rote Papageien, grüne Papageien, blaue Federn, gelbe Federn, die farbenfrohsten Amazonenpapageien, Regenbogentukane, Fischertukane und Arassaritukane. Ein verschmuster Stirnvogel schließt Paula ganz besonders in sein Herz. Um einen Blick auf die buntesten Vögel Costa Ricas zu werfen, reist Paula um die halbe Welt und an zwei Ozeane. An der Karibikküste bestaunt sie in der Tierstation Jaguar-Rescue-Center Amazonenpapageien und außerdem drei verschiedene Tukanarten. Tukane haben einen prächtigen langen Schnabel. Trotz seiner Größe ist er sehr leicht und die Vögel können sehr geschickt damit umgehen. Per Bus und Schiff geht die abenteuerliche Reise weiter. Paulas Ziel ist nun eine Aufzuchtstation von Aras am Pazifik, also auf der anderen Seite Costa Ricas. Aras sind wunderschöne große Papageien. In der Station fliegen vor allem hellrote Aras herum: Diese Vögel sind stark vom Aussterben bedroht. Ihr größter Feind ist leider der Mensch, der den Aras durch Abholzung von Wäldern mehr und mehr ihren Lebensraum raubt. Dagegen möchten die Mitarbeiter der Aufzuchtstation etwas tun und Paula hilft, wo sie kann.


Am 25.03.17 08:00 - 08:30 Uhr auf 
SWR: Wenn der Frühling früher kommt - Die Jahreszeiten im Klimawandel
Frühlingserwachen: Pflanzen sprießen, Blumen blühen, für Frösche und viele andere Tiere beginnt die Paarungszeit. Aber wie „wissen“ Pflanzen und Tiere eigentlich, dass es nun dafür Zeit ist? Im Chronobiotron-Labor in Straßburg versuchen Wissenschaftler diese Mechanismen zu entschlüsseln. Seit einigen Jahren beobachten Klimaforscher, dass der Frühling in Mitteleuropa messbar früher beginnt. Dies scheint ein Symptom zu sein, das mit dem Klimawandel einhergeht. Welche Folgen hat das für die Tier- und Pflanzenwelt? Forscher untersuchen in einer Langzeitstudie in den Alpen, wie ein verfrühter Frühling ein ganzes Ökosystem aus dem Takt bringen kann.


Am 25.03.17 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Herr der Greifvögel
Der Falkner Willi Holzer hat sein Leben ganz dem Schutz der Greifvögel verschrieben. Nahezu alle gestrandeten Greifvögel im Großraum München und Freising landen bei ihm. Zuvor werden die Vögel eingehend in der Oberschleißheimer Vogelklinik untersucht und wenn nötig entsprechend behandelt. Gerade im Frühjahr geht es bei Willi Holzer rund. Es ist die Zeit, in der die Greife Nachwuchs haben. Ein Filmteam hat ihn bei seiner Arbeit beobachtet. Markus Schmidbauer hat in seinem Film viele spannende Geschichten aus der Welt der Greifvögel eingefangen.


Am 25.03.17 11:40 - 12:35 Uhr auf 
PRO7 MAXX: Ax Men - Die Holzfäller
Mit der Axt in der Hand - oder der Motorsäge - versuchen vier Teams aus Holzfällern, sich im harten Wettbewerb im Nordwesten der USA zu behaupten. In Florida trennen sich Team Buck und James Smith im Schlechten. Auch über der Firma Papac schwebt eine dunkle Wolke: Der Chef lässt seine schlechte Laune an den Mitarbeitern aus. In New Hampshire geht ein Team von Holzfällern an der Start, die mit Ochsen arbeiten.
(Weitere Folgen heute 12.30-13.25 Uhr, 14.20-15.15 Uhr, 20.15-21.10 Uhr, 21.10-22.10 Uhr sowie kommende Nacht von 0.05-5.05 Uhr)


Am 25.03.17 12:25 - 12:55 Uhr auf 
WDR: Superpflanzen - Die grünen Giftschlucker
Von außen sieht man es ihnen nicht an, und oft wirken sie eher unscheinbar, doch einige Pflanzen besitzen wahre Superkräfte: Mit ihren Wurzeln saugen sie Metalle aus dem Boden, die für die meisten Pflanzen - und für Menschen - hochgiftig sind. Eine kleine Gruppe spezialisierter Wissenschaftler hat damit begonnen, diese Superpflanzen zu erforschen und ihre Fähigkeiten für den Menschen nutzbar zu machen. Von der Südsee bis ins Sauerland - "Quarks & Co" reist um die Welt und stellt die spannendsten Projekte in diesem jungen Forschungszweig vor.


Am 25.03.17 13:15 - 14:00 Uhr auf 
mdr: Geheimnisvoller Garten (1/2) - Frühlingserwachen
Schon immer gilt der Garten als Abbild des Paradieses, das bezeichnenderweise auch Garten Eden genannt wird. Nicht nur die Natur führt hier Regie, sondern auch der Mensch. Wir schaffen uns unsere eigene Welt voller betörender Formen, Farben und Düfte. Im Paradies vor der Haustür siedeln sich aber auch jede Menge Pflanzen und teils seltene oder sogar bedrohte Tiere an. Der Zweiteiler "Geheimnisvoller Garten" erklärt, wie Schädlinge und Nützlinge zusammenleben und warum es gut und wichtig ist, der Natur etwas mehr Raum zu geben. Die erste Folge beleuchtet die vielfältige Flora und Fauna in naturnahen Gärten in erstaunlichen Bildern.


Am 26.03.17 09:15 - 10:05 Uhr auf 
PRO7 MAXX: The Woodsmen - Leben in den Bäumen
In den Wäldern des Pazifischen Nordwestens haben mutige, handwerklich talentierte Männer die ultimative Freiheit gefunden. Fernab vom durchgetakteten Alltag des urbanen Lebens erbauen sich fünf Aussteiger das Fundament für ein Leben in den Baumkronen - abgekoppelt vom Versorgungsnetz. Dabei stellen sich ihnen jedoch einige Hindernisse und Gefahren in den Weg.
(Im Anschluss zwei weitere Folgen, bis 11.45 Uhr)


Am 26.03.17 10:15 - 11:15 Uhr auf 
D-MAX: Holzfäller extrem - Durch die Nacht
Der Frühling naht, das Ende der Holzfäller-Saison steht unmittelbar bevor. In den letzten Tagen vor der Sommerpause gehen Mensch und Maschine in den Wäldern von Maine noch einmal bis an ihre Grenzen. Schon lange vor Sonnenaufgang stehen die Pelletier-Brüder mit ihren voll beladenen Containerwagen vor den Sägewerken, um diese zu entladen. Jede Fuhre bedeutet für das Familienunternehmen bares Geld - so war es zumindest bisher. Wegen der Wirtschaftskrise nehmen viele Händler aber gerade kein Holz an. Oft machen sich die Trucker völlig umsonst auf den langen Weg durch die Wälder und bleiben auf ihrer Ladung sitzen.


Am 26.03.17 13:05 - 13:50 Uhr auf 
arte: Zu den Quellen des Essequibo (1/5)
Der Essequibo ist einer der größten Flüsse Südamerikas: rund 1.000 Kilometer lang, mit einem Einzugsgebiet, das bis nach Brasilien, Venezuela und Suriname reicht. Nach dem Amazonas und dem Orinoco bildet er das drittgrößte Flusssystem des amerikanischen Subkontinents - und er ist praktisch unbekannt. Entlang seiner Ufer erstreckt sich eines der größten ungestörten Regenwaldgebiete der Erde. Ein Hotspot der Evolution, in dem irgendwo die noch immer unerforschte Quelle des Essequibo liegt. In einer abenteuerlichen Expedition erkundet ein deutsch-guyanisches Filmteam den Essequibo: von der Mündung bis hin zu seiner geheimnisvollen Quelle. Mit den Möglichkeiten und auch den Grenzen moderner Satellitentechnik und Fernerkundung durchstreift das Team Savannen und Regenwälder, begibt sich auf Stromschnellen und Wasserfälle, nach dem Motto "Abenteuer ist in unserer technikdominierten Zeit immer noch möglich". Die Expedition führt in eine einmalige Landschaft voller exotischer Pflanzen und wilder Tiere und von einer fantastischen Farbenpracht. Die erste Folge der Reihe stellt das Delta des Essequibo, das selbst vom Weltall aus gut zu erkennen ist, in den Mittelpunkt.
(Im Anschluss vier weitere Folgen, bis 16.45 Uhr)


Am 26.03.17 19:30 - 20:15 Uhr auf 
ZDF: Kielings wilde Welt (2/2) - Die Überlebenskünstler
Auf unserem Planeten gibt es mindestens fünf Millionen verschiedene Arten und damit auch fünf Millionen verschiedene Wege, am Leben zu bleiben. Andreas Kieling zeigt dazu spannende Beispiele. Auch diesmal sind die Expeditionsziele des Tierfilmers sehr unterschiedlich, meist entlegene Orte, fast menschenleer und wild: der Ozean vor Neuseeland, Transkarpatien, das Hoanibtal in Namibia, heiße Quellen in Japan und der Kerkini-See im Norden Griechenlands.
(Wdh. kommende Nacht 2.40-3.25 Uhr)


Am 26.03.17 23:30 - 00:00 Uhr auf 
tagesschau24: Der Wald-Manager des Fürsten - Neue Ideen für einen alten Forst
Raimund Friderichs hat eine Vision und konkrete Aufgabe: Er soll den Wald für die nächsten Generationen vorbereiten. Fridrichs leitet den Forstbetrieb des Fürsten von Hohenzollern in Sigmaringen, einem der ganz großen Privatwaldbesitzer in Deutschland. In der 30-minütigen Reihe "MENSCH LEUTE" gibt der studierte Förster, Zimmermann und Waldorfpädagoge Einblicke in seine tägliche Arbeit. Er beschäftigt sich mit der Frage: Wie sieht der Wald der Zukunft aus?
(Wdh. übermorgen 9.30-10.00 Uhr)


Am 27.03.17 05:25 - 06:10 Uhr auf 
D-MAX: Wie ich die Welt überlebte - Die Kunst des Überlebens
Ed Stafford ist eine Kämpfernatur. Er hat sich im Regenwald behauptet, die Karpaten bezwungen und in den Tafelbergen Venezuelas ohne Ausrüstung und Nahrung der Kälte getrotzt. Dank seiner großen Erfahrung und diverser Tricks, die in keinem Survival-Handbuch stehen, konnte er all diese Herausforderungen mit Bravour meistern. In dieser Folge lässt der Abenteurer seine Erlebnisse auf sechs verschiedenen Kontinenten noch einmal Revue passieren und enthüllt sein Erfolgsrezept: zehn wichtige Regeln für das Überleben in der Wildnis.


Am 27.03.17 07:45 - 08:40 Uhr auf 
arte: Der Waldrapp - Punkvogel aus den Alpen
Der exotisch anmutende Waldrapp gehört zu den am stärksten bedrohten Vogelarten weltweit, nur im Zoo gibt es noch einige Exemplare. In freier Natur fliegen die Ibisvögel im Winter von Deutschland nach Italien, doch die Zootiere haben den Weg vergessen. Ein Team aus menschlichen Vogelmüttern zieht in diesem Jahr wieder Küken von Hand auf, um mit ihnen im Spätherbst über die Alpen zu fliegen. Ein Abenteuer für Mensch und Vogel.


Am 27.03.17 08:40 - 09:25 Uhr auf 
arte: Zu den Quellen des Essequibo (1/5)
Der Essequibo ist einer der größten Flüsse Südamerikas: rund 1.000 Kilometer lang, mit einem Einzugsgebiet, das bis nach Brasilien, Venezuela und Suriname reicht. Nach dem Amazonas und dem Orinoco bildet er das drittgrößte Flusssystem des amerikanischen Subkontinents - und er ist praktisch unbekannt. Entlang seiner Ufer erstreckt sich eines der größten ungestörten Regenwaldgebiete der Erde. Ein Hotspot der Evolution, in dem irgendwo die noch immer unerforschte Quelle des Essequibo liegt. Die erste Folge der Reihe stellt das Delta des Essequibo, das selbst vom Weltall aus gut zu erkennen ist, in den Mittelpunkt.


Am 27.03.17 09:10 - 10:10 Uhr auf 
ServusTV: Das Ende allen Lebens - Mass Extinction
Mehrfach kam es in der Jahrmilliarden andauernden Erdgeschichte zu Massenaussterben. Die Naturdokumentation " Das Ende allen Lebens - Mass Extinction" behandelt zwei dieser entscheidenden Wendepunkt in der Entwicklung unseres Planeten: Das Dinosaurier-Aussterben vor rund 66 Millionen Jahren, dem eine globale Vernichtungswelle vorausging; und das Massenaussterben an der Perm-Trias-Grenze vor knapp 252 Millionen Jahren, bei dem 95 Prozent aller Lebewesen umkamen - damals verschwanden mehr als 70 Prozent der Spezies an Land und ein knappes Drittel sämtlicher Insekten in einem relativ kurzen Zeitraum. Inszeniert als Wissenschafts-Krimi wird auf detektivische Weise die Vergangenheit der Erde aufgerollt. Anhand erstaunlicher grafischer Animationen erhält der Zuschauer eine neue Sichtweise auf die Welt von damals. Experten, darunter einige der renommiertesten Wissenschaftler, berichten von ihren Anstrengungen, die erforderlich waren, um die dramatischen Ereignisse aus grauer Vorzeit zu rekonstruieren.


Am 27.03.17 09:15 - 10:00 Uhr auf 
ZDFinfo: Wie Tiere fühlen
Haben Tiere Gefühle? Dieser Frage gehen Verhaltensforscher nach und untersuchen, ob Tiere empathisch, altruistisch oder kooperativ reagieren können. Wissenschaftler beweisen, dass Affen, Wölfe oder Raben ähnliche Verhaltensweisen aufzeigen wie Menschen. Sie sind tolerant und können Artgenossen trösten. Ein männlicher Affe adoptiert zum Beispiel aus Mitleid ein Jungtier, dessen Eltern tot sind.


Am 27.03.17 10:00 - 10:45 Uhr auf 
ZDFinfo: Einfach clever - Wie Tiere denken (1/3)
Seit einigen Dekaden existieren diverse Theorien darüber, was Tiere wissen und wie sie denken. Allerdings findet gegenwärtig ein Umbruch in der Wissenschaft statt, der zur Folge hat, dass die altbewährten Theorien über Bord geworfen werden. Das Denken über das Denken der Tiere wird folglich neu gedacht. Ein verwirrendes Faktum, das jedoch erstaunliche und epistemologisch gewinnbringende Erkenntnisse offenbart. Der Ansatz ist denkbar einfach: Es geht darum, wie Tiere ihre Umwelt wahrnehmen und verstehen, über welche Problemlösungsfähigkeiten sie verfügen, ihre emotionale Intelligenz und letztlich ihre Kommunikationsfähigkeit.
(Teil 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 12.15 Uhr)


Am 27.03.17 13:00 - 14:00 Uhr auf 
WDR: Wie Pflanzen in der Großstadt überleben
Unter ihnen sind Exoten, Verwandlungskünstler und Überlebensstrategen: Pflanzen mitten in der Stadt fallen selten auf, obwohl sie zahlreich vorhanden sind. Egal ob mitten in der City, im Park, auf dem Balkon oder sogar auf der städtischen Müllkippe: Bis zu 1.000 Pflanzenarten gibt es in den deutschen Großstädten und viele von ihnen bergen spannende Geheimnisse. Gemeinsam mit dem Extrembotaniker Jürgen Feder geht Planet Wissen auf Expedition und entdeckt dabei wahre Schätze. Jürgen Feder zählt zu den bekanntesten Experten für Botanik in Europa. Auf unnachahmliche Art begeistert der Extrembotaniker für die heimische Flora in unserer Nachbarschaft.
(Wdh. morgen 14.15-15.15 Uhr auf rbb)


Am 27.03.17 22:25 - 23:55 Uhr auf 
3sat: More than Honey - Bitterer Honig
Seit den frühen 2000er-Jahren kommt es weltweit zu einem massiven Bienensterben. Über die Gründe wird viel spekuliert, jedoch eines ist klar: Wenn die Bienen weiter sterben, wird sich das auch auf die Menschen auswirken. Der Filmemacher Markus Imhoof begibt sich in seinem vielfach preisgekrönten Dokumentarfilm "More Than Honey - Bitterer Honig" auf die Suche nach den Ursachen des globalen Bienensterbens und fragt nach den Folgen für Mensch und Natur.


Am 28.03.17 07:45 - 08:40 Uhr auf 
arte: Die Bärenhunde von Nevada
Es ist der Müll, der die Schwarzbären im US-Bundesstaat Nevada in die Siedlungen lockt. Wenn in der Natur das Futter knapp wird, finden sie hier immer etwas. Die Tiere flüchten meist, sobald sie auf Menschen treffen, doch ein Bär kann auch schon mal angreifen. Vielerorts werden Bären einfach abgeschossen, wenn sie den Menschen zu nahe kommen. Nevadas staatlicher Bären-Biologe Carl Lackey hat eine friedlichere Lösung gefunden, um die Bären auf Abstand zu halten. "360 Geo Reportage" begleitet ihn, wie er sie einfängt und abseits der Siedlungen wieder frei lässt. Die wichtigsten Helfer dabei: seine Karelischen Bärenhunde. Sie jagen die Bären mit aggressivem Bellen wieder zurück in den Wald.


Am 28.03.17 08:40 - 09:20 Uhr auf 
arte: Zu den Quellen des Essequibo (2/5)
Der Kaieteur-Wasserfall des Potaro, eines Nebenflusses des Essequibo, ist einer der mächtigsten und größten Wasserfälle der Erde. In einer einzigen Stufe fällt er 226 Meter in die Tiefe, bevor er in mehreren Kaskaden weitere 30 Meter überwindet. Er ist dreimal höher als die Niagarafälle und das Herzstück des gleichnamigen Nationalparks. Die Kombination aus Höhe und Wassermenge macht die Kaieteur-Wasserfälle so einzigartig. Jede Sekunde fließen mehr als 135.000 Liter Wasser über den Felsabbruch, zerstäuben Tausende Liter Wasser zu Nebel und Dunst, in dem sich das Sonnenlicht in allen Farben des Regenbogens bricht. Der feuchte Nebel schafft einen einmaligen Lebensraum mit baumhohen Bromelien, fleischfressenden Pflanzen und zahlreichen endemischen Tierarten, die nur hier vorkommen.


Am 28.03.17 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Handbuch zum Überleben
Fast einhundert Mal haben die Survival-Duos in den entlegensten Regionen der Erde mit einfachsten Mitteln extremen Bedingungen getrotzt. Dabei kamen auf fünf Kontinenten ausgeklügelte Überlebenstechniken zum Einsatz. Wie gewinnt man mit Holzkohle und einem Fahrradschlauch sauberes Trinkwasser? Kann man mit einer Schrotpatrone ein Lagerfeuer entzünden, und was benötigt man, um einen sicheren Unterschlupf zu bauen? Army-Veteran "EJ" Snyder und Outdoor-Experte Jeff Zausch bieten in diesem Special kreative Lösungen an und liefern viele nützliche Tipps.


Am 28.03.17 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Warum bleiben Zugvögel nicht gleich im Süden?
Warum nehmen Zugvögel die Strapazen des langen Reisens auf sich und bleiben nicht gleich im Süden? Thomas D weiß die Antwort bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 28.03.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Expedition Deutschland (1/2)
Die verträumte Einsamkeit des Wattenmeeres, die Vielfalt deutscher Mittelgebirge, die majestätischen Alpen: Viele deutsche Landschaften sind in ihrer Schönheit einzigartig auf der Welt. Aber wie ist Deutschland geworden, wie wir es heute kennen und lieben? Auf einer Reise in die Vergangenheit kann man erleben, wie sich in 500 Millionen Jahren die Erde und Deutschland verändert haben. Vor 500 Millionen Jahren hatte die Erde ein ganz anderes Gesicht. Die Landmassen der Kontinente befanden sich zum größten Teil auf der Südhalbkugel des Planeten, die einzelnen Teile Deutschlands waren weit verstreut. Der kambrische Ozean - ein Urmeer, in dem sich die ersten Räuber tummelten. Zwischen Taunus und Westerwald findet man Spuren aus dieser Zeit, als Süddeutschland auf dem Grund eines tropischen Ozeans mit riesigen Riffen lag, ganz ähnlich wie das Great Barrier Reef Australiens heute. In den urigen Gebieten des Bayerischen Waldes führt eine Superbohrung kilometertief in die Erde bis zu den Überresten einer Megakollision von Landmassen. Unsere Mittelgebirge sind Zeugen dieser Urkräfte, heute attraktive Ziele für Erholung und Freizeit. Im heutigen Ruhrgebiet erstreckten sich in der Karbonzeit Wald- und Sumpflandschaften. Vor 300 Millionen Jahren lebten hier riesige Insekten zwischen gigantischen Schachtelhalmen, sicher eine der skurrilsten Lebenswelten auf deutschem Boden. Diesen Karbonwäldern verdanken wir die enormen Kohlevorkommen, die das Ruhrgebiet in modernen Zeiten zum wirtschaftlichen Motor Deutschlands gemacht haben. Wer Chemnitz am Fuß des Erzgebirges besucht, ahnt nichts vom dem spannenden Untergrund, auf dem diese Stadt ruht: ein komplett versteinerter Urwald. Entstanden ist er durch einen gigantischen Vulkanausbruch vor 290 Millionen Jahren.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 28.03.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Expedition Deutschland (2/2)
Kaum ein Land in Mitteleuropa ist so abwechslungsreich wie Deutschland: vom Hochgebirge, sanften Kuppen der Mittelgebirge, weiten Flusslandschaften, ausgedehnten Seenplatten bis hin zu vielgestaltigen Küsten. Viele dieser Landschaften verdanken wir den Eiszeiten. Mächtige Gletscher hatten Deutschland vom Süden und Norden fest im Griff. Auf der Reise entdecken wir viele Zeugen dieser Zeit, beispielsweise einen mächtigen Felsblock am Rand des Hamburger Hafens. Bis hierher war der "alte Schwede" vom Eis geschoben worden. Erst vor 40.000 Jahren eroberte der Mensch Schritt für Schritt diese Welt. Und seitdem hinterlassen auch wir deutliche Spuren. Die erdgeschichtlichen Vorgänge, die über Jahrmillionen unser Land geformt und verändert haben, können wir in ihrer zeitlichen Dimension kaum fassen. Alles Menschenwerk spielt sich dagegen vergleichsweise in einem Wimpernschlag der Geschichte ab. Auch in Zukunft wird es keinen Stillstand geben, unser Land ist und bleibt in Bewegung. Auf unserer Zeitreise durch 500 Millionen Jahre haben wir erfahren, wie winzig der Abschnitt ist, den wir als Menschen miterleben.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 28.03.17 22:00 - 22:30 Uhr auf 
BR: Wenn der Boden verschwindet - Erosion und ihre dramatischen Folgen
Die Folgen der Erosion sind dramatisch. Forscher gehen davon aus, dass sich mit dem Klimawandel das Problem verschärft. Sturzfluten, wie in Simbach, und extreme Wetterereignisse und ihre Folgen offenbaren nur die Spitze des Eisberges. Erosion ist eine schleichende und ständig wachsende Bedrohung. Das "Faszination Wissen"-Team analysiert die Ereignisse von Simbach und anderer Flutkatastrophen, begleitet Forscher, wenn sie in Flüsse und Bäche abtauchen und es im Labor und auf Feldern künstlich regnen lassen. Sie alle mahnen: In Zeiten des Klimawandels müssen wir das Problem der Erosion ernster nehmen als bisher.
(Wdh. kommende Nacht 4.15-4.45 Uhr)


Am 29.03.17 05:25 - 06:10 Uhr auf 
D-MAX: Wie ich die Welt überlebte - Guatemala
Der Jaguar hat die größte Beißkraft aller Raubkatzen und greift mitunter auch Menschen an. Zudem bekommt es Ed Stafford in Guatemala mit gefährlichen Schlangen zu tun. Dort gibt es mehr als 20 giftige Arten, darunter die berüchtigte Rauschuppige Lanzenotter. Wird man von diesem Reptil gebissen, besteht kaum Hoffnung zu überleben. Doch wenn jemand die schwierige Survival-Herausforderung in Zentralamerika meistern kann, dann Ed. Denn der Dschungel ist praktisch sein zweites Zuhause. Das hat der Brite am Amazonas eindrucksvoll unter Beweis gestellt.


Am 29.03.17 08:35 - 09:20 Uhr auf 
arte: Zu den Quellen des Essequibo (3/5)
Die Region am Oberlauf des Essequibo ist so gut wie unbewohnt. Überhaupt ist Guyana nur sehr spärlich besiedelt. Mehr als 90 Prozent der Bevölkerung leben an der Küste. In den Savannen und Wäldern liegen verstreut wenige kleine Indianerdörfer. So wird die Reise durchs Hinterland zum Oberlauf des Essequibo zu einer Reise zwischen den Kulturen, durch unberührte Landschaften und paradiesische Natur. Bei der Durchquerung der Rupununi-Sumpfsavanne machen die Expeditionsteilnehmer in einem Indianerdorf halt. Der gesamte Lauf des Essequibo weist zahlreiche Stromschnellen und Katarakte auf. Über einen Nebenarm, den ebenfalls Rupununi genannten Fluss, versucht das Filmteam per Boot in den Oberlauf des Essequibo und weiter bis in sein Quellgebiet vorzudringen.


Am 29.03.17 13:15 - 14:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Wildlife-Cops - Die grüne Meile
Der Bundesstaat Washington, im äußersten Nordwesten der USA, ist geprägt durch eine artenreiche Flora und Fauna. Doch auch der Mensch hat die Natur längst erobert - oft mit gravierenden Folgen! Denn Wilderei oder illegaler Tierhandel sind keine Kavaliersdelikte. Niemand weiß das besser, als die Männer und Frauen des "United States Fish and Wildlife Service", die im Evergreen State für Recht und Ordnung sorgen. Dabei kämpfen die Beamten an vielen Fronten gleichzeitig: Bären und Pumas auswildern, verletzte Tiere retten und Umweltsünder auf frischer Tat ertappen, gehört für die Officers zur täglichen Arbeitsroutine. Diese Serie begleitet die Wildschützer bei ihren gefährlichen Einsätzen.


Am 29.03.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Oldenburger Land - Moore, Wälder, Wiesen
Das Oldenburger Land ist so abwechslungsreich wie kaum ein anderer Landstrich in Deutschland. Dort gibt es gewaltige Kranichschwärme, tausendjährige Eichen und mächtige Damhirsche. Im Süden des Oldenburger Landes liegen riesige Moorflächen, sie sind wichtigster innerdeutscher Rastplatz für Kraniche und Heimat vieler seltener Tiere und Pflanzen. In der Mitte erstreckt sich die Wildeshauser Geest, eines der größten Waldgebiete Norddeutschlands. Im Norden, am Jadebusen, leben die vielleicht bekanntesten Flussseeschwalben überhaupt, seit 25 Jahren folgen Forscher ihnen auf Schritt und Tritt. Mit dem Naturfotografen Willi Rolfes geht es im Film auf Entdeckungsreise zu den schönsten und wildesten Landschaften im Oldenburger Land. Ein Jahr lang dauerten die Dreharbeiten der aufwendigen Naturdokumentation von Svenja und Ralph Schieke.


Am 29.03.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Nachts, wenn die Fledermäuse fliegen
Der bekannte Tierfilmer Felix Heidinger hegt eine besondere Zuneigung für fliegende Säugetiere. Sie sind den meisten Menschen fremd und unheimlich, weil sie bei Nacht und Dunkelheit leben. Während seines Biologie-Studiums hat Felix ein Jahr lang eine bestimmte Art dieser Nachttiere erforscht und sie zum Thema seiner Diplomarbeit gewählt. Es sind die Mausohrfledermäuse. Mit der Kamera beobachtet Felix eine Kolonie dieser Fledermäuse, die im Dachgestühl einer bayerischen Kirche ihre "Wochenstube" eingerichtet hat. Hunderte von winzigen Jungen werden geboren. Der Überlebenskampf ist hart. Die Mütter fliegen in den Nächten zur Jagd auf Insekten aus, wobei sie sich häufig bis zu 40 km weit von der Wochenstube entfernen. Sommerliche Kaltwetterperioden, Regen, Hagel und Stürme bringen den Nachwuchs in Gefahr, weil die Fledermausweibchen anderswo Unterschlupf suchen müssen und vorübergehend in einen Kälteschlaf fallen. Die in der Wochenstube zurückgebliebenen Kleinen werden ihre einzige Nahrung, die Muttermilch, erst wieder bekommen, wenn wärmere Tage die Mütter aus dem Kälteschlaf erwachen lassen. Kopfüber hängend an Dachbalken warten die hungrigen Jungen auf die Rückkehr ihrer Mütter. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 30.03.17 07:00 - 07:30 Uhr auf 
SWR: Mystisches Moor
Nebelschwaden und tiefschwarzes Wasser. Ein falscher Schritt, und man sinkt auf Nimmerwiedersehen ein: Bis heute verbindet man mit dem Moor mystische Vorstellungen. Die Sendung bringt Licht in das Dunkel und stellt die Tier- und Pflanzenwelt von Hoch- und Niedermooren vor.


Am 30.03.17 07:45 - 08:40 Uhr auf 
arte: Die Spinnenjäger von Venezuela
Riesenvogelspinnen waren für die Piaroa in den Regenwäldern Venezuelas schon immer besondere Tiere. Während der Regenzeit sind sie eine wichtige Nahrungsquelle. Für den Rest des Jahres dienen sie den Schamanen des Volkes als Vermittler zwischen den Toten und den Lebenden. Doch mit der Christianisierung der letzten Stämme schwindet auch die Macht der Schamanen. Und mit ihnen die Rolle der Spinnen. José ist einer der letzten jungen Männer, die den Beruf des Schamanen erlernen wollen. Neben einem geschulten Körper und Geist gehört die genaue Kenntnis der einheimischen Natur zu seinen Aufgaben. Seit Jahren bereitet sein Vater ihn darauf vor. Wird es José gelingen, die Tradition seines Volkes in die Moderne zu retten? Trotz Missionierung, Abwanderung der Piaroa in die Städte und der Vereinnahmung des Regenwaldes durch internationale Pharmakonzerne?


Am 30.03.17 08:40 - 09:25 Uhr auf 
arte: Zu den Quellen des Essequibo (4/5)
Die Stromschnellen zwingen das Expeditionsteam, einen Umweg weiter im Süden zu suchen. Dabei erlebt die kleine Truppe den wilden Süden Guyanas, wo Vaqueros traditionell Rinder hüten. Unterwegs wird bei der größten Ranch des Landes haltgemacht - und das legendäre Osterrodeo besucht. Hier trifft die Mannschaft auf den erfahrenen Waldläufer Duane de Freitas, der sie bei der weiteren Expedition unterstützt. Wissenschaftliche Verstärkung kommt durch Professor Martin Oczipka, einen Spezialisten für Geoinformation und Vermessungswesen. So bricht das Team auf ins Niemandsland der Acaraiberge direkt an der Grenze zu Brasilien - in der Regenzeit eine große Herausforderung für Mensch und Material. Auf der Route treffen sie unter anderem auf majestätische Storchenvögel, sogenannte Jabirus, Gürteltiere, Jaguare und Königsgeier.


Am 30.03.17 13:15 - 14:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Wildlife-Cops - Unter Beschuss
Pacific County im Südwesten von Washington: Sergeant Dan Chadwick wird zu einem Streit zwischen Jägern gerufen. Drei Männer beschuldigen sich gegenseitig, einen geschützten Junghirsch geschossen zu haben. Um den Fall zu lösen ist kriminalistischer Spürsinn gefragt - und Vorsicht geboten! Denn die Gemüter sind erhitzt und alle Beteiligten sind schwer bewaffnet. Ist der Jährling am Ende einem Jungspund zum Opfer gefallen? 270 Kilometer weiter im Norden kontrolliert Sergeant Erik Olson mit seinem Boot die Gewässer vor Seattle: Der Küstenabschnitt ist stark befahren und leider auch bei Wilderern beliebt. Mitten in der Nacht gehen dem erfahrenen Beamten der Naturschutzpolizei drei illegale Krabbenfischer ins Netz!


Am 30.03.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Die letzten Löwen Asiens
Die letzten Löwen Asiens Als die asiatischen Löwen kurz vor dem Aussterben waren, beschloss ein schwerreicher indischer Maharadscha, ihnen ein großes Schutzgebiet einzurichten. So entstand der indische Gir-Nationalpark, der einzige Ort auf dieser Welt, wo asiatische Löwen noch frei herumstreifen. Dahin ist Felix gefahren. Nirgendwo sonst leben Löwen und Menschen so dicht zusammen wie hier. Einen Teil ihrer Nahrung erbeuten die Löwen in den Viehherden der Maldharis, einem Hirtenvolk, das im Nationalparks lebt. Und so mancher Hirte hat den Versuch, seine Herde mit Steinwürfen oder Stöcken zu verteidigen, mit dem Leben bezahlt. Täglich sind die Ranger des Gir-Nationalparks bereits bei Tagesanbruch unterwegs, um die Tiere zu beobachten und nach verletzten und kranken Löwen zu suchen. Die asiatischen Löwen, die vor 200 Jahren sogar noch in Griechenland heimisch waren, leben nicht wie ihre afrikanischen Vettern in Rudeln zusammen. Die Löwinnen ziehen ihre Jungen allein groß und dulden auch keinen männlichen Löwen in deren Nähe.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 30.03.17 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Cowboytreck mit nassen Füßen - Durch Brasiliens Pantanal
650 Vogelarten, mehr als in den USA und Kanada zusammen, leben im Pantanal, außerdem mindestens 260 Fischarten, Kaimane, Schlangen, Hyazinth-Aras, sogar Rotwild. In der Regenzeit treten die Flüsse über die Ufer und setzen das Gebiet unter Wasser. Dann ist der Pantanal ein hellgrünes Meer, in dem Waldstücke wie dunkelgrüne Inseln schwimmen und die Galeriewälder sich wie Bänder entlang der Flüsse ziehen. Mitten durch diese Wasserlandschaft ziehen die Cowboys, die auf den weit verstreut liegenden Farmen die Rinder einsammeln und zur zentralen Versteigerung treiben. Fernab von jeglicher Marlboro-Romantik lieben sie die einzigartige Landschaft des Pantanal, sie lieben ihren Job und sind doch froh, wenn er zu Ende ist.


Am 30.03.17 15:30 - 15:55 Uhr auf 
arte: Im Lemuren-Paradies
Was der Panda für China ist, sind für Madagaskar die Lemuren - ein Wahrzeichen. Der Franzose Olivier Behra ist mit 25 Jahren auf die größte afrikanische Insel vor der Ostküste Mosambiks gezogen. Hier hat er die Organisation L'Homme et l'Environnement ("Mensch und Umwelt") gegründet, die sich dem Schutz der Artenvielfalt und insbesondere der Lemuren verschrieben hat.


Am 30.03.17 16:15 - 17:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Panik im Dschungel
Dave Canterbury kennt sich im Dschungel aus. Während seiner Zeit als Militär-Ausbilder in Mittelamerika hat der Survival-Profi mit den Tücken des Urwalds reichlich Bekanntschaft gemacht. Raubtiere, Schwärme von blutgierigen Moskitos, Mangel an Trinkwasser und drückende Hitze sind für den ehemaligen Army-Instructor nichts Neues. Völlig ungewohnt dagegen ist beim Überlebens-Trip in Laos die Zusammensetzung seiner "Einheit": Statt sich wie gewohnt auf seine Kameraden verlassen zu können, muss sich der Army-Veteran im Zwei-Mann-Team durchs Dickicht schlagen - noch dazu mit Öko-Freak Cody im Schlepptau, der eine völlig andere Weltanschauung hat.


Am 30.03.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Der Pruth - Von den Karpaten bis zur Donau
Im Schatten des größten Bergs der Ukraine, der Howerla, entspringt der Pruth. Die schwer zugängliche Landschaft mit den weltweit letzten Rotbuchen-Urwäldern zählt seit 2007 zum Weltnaturerbe der UNESCO. Von den Waldkarpaten schlängelt sich der Pruth hinunter ins Tal. Natur im Urzustand - Menschen verirren sich so gut wie nie hierher ins Quellgebiet des mit 953 Kilometern zweitlängsten Nebenflusses der Donau. Nach 100 Flusskilometern erreicht der Pruth dann Czernowitz, die alte Hauptstadt der Bukowina. Jahrzehntelang hinter dem Eisernen Vorhang vergessen und in beiden Weltkriegen kaum zerstört, wirkt das von der österreichischen Architektur geprägte Stadtbild heute wie ein Abbild längst vergangener Zeiten. Nach Czernowitz ist der Pruth fast 700 Kilometer lang der Grenzfluss zwischen Rumänien und der Republik Moldau. Mit 1.380 verschiedenen Pflanzen-, 34 Fisch- und 239 Vogelarten hat der Pruth in seinen Schwemmgebieten im Lauf der Jahrtausende eine außerordentliche Artenvielfalt entwickelt. Wenn das Leben irgendwo ein langer ruhiger Fluss ist, dann hier am Pruth und besonders in Moldau, dem am seltensten bereisten Land in Europa. Viele Menschen in den kleinen Dörfern am Fluss leben im Rhythmus ihrer Vorfahren und haben ihr Heimatdorf bis heute nie verlassen. In dieser Abgeschiedenheit entstand am Fluss ein Naturparadies, das seinesgleichen sucht. Und das hat auch viel mit der Grenze zu tun, denn jahrzehntelang durften sich nur wenige Einheimische im Grenzland am Pruth aufhalten.


Am 30.03.17 23:55 - 00:55 Uhr auf 
ServusTV: Alle Lebewesen sind miteinander verbunden (1/2)
Der bekannte Naturschützer und Fotograf Yann Arthus-Bertrand zeigt zehn atemberaubende Schauplätze, bei denen die unbeschreibliche Artenvielfalt der Erde bereits auf dem Spiel steht. Von Kenias Masai Mara Reservat bis zum Kilimandscharo, von den bedrohten Wäldern in Tasmanien bis hin zum vom Aussterben bedrohten Eisbären in Grönland: Eine faszinierende Reise voller spektakulärer Bilder und alarmierender Erkenntnisse.
(Wdh. kommende Nacht 2.50-3.35 Uhr)


Am 31.03.17 00:30 - 02:30 Uhr auf 
rbb: Mission
Spielfilm. Im Jahr 1750 reist Pater Gabriel in den südamerikanischen Dschungel, um naturverbundene Indios zum Christentum zu bekehren. Zusammen mit dem ehemaligen Söldner Rodrigo Mendoza errichtet der Jesuit mitten im Urwald ein irdisches Paradies. Doch die vorbildliche Mission soll aus kirchenpolitischen Gründen geopfert werden, portugiesische Sklavenjäger wetzen schon die Messer. - Mit seiner bildgewaltigen Tragödie über eine authentische Urwaldmission des 18. Jahrhunderts schuf Roland Joffé Kino total. Dank Jeremy Irons und Robert De Niro geht das erschütternde Drama unter die Haut.


Am 31.03.17 08:40 - 09:25 Uhr auf 
arte: Zu den Quellen des Essequibo (5/5)
Verstärkt um den erfahrenen Waldläufer Duane de Freitas, einen Trupp kräftiger Waiwai-Indianer und einen Spezialisten für Geoinformation aus Dresden ist das Expeditionsteam auf dem Quellfluss des Essequibo, dem Sipu, unterwegs. Hier betreten die Filmemacher Marion Pöllmann, Rainer Bergomaz und ihr Team zum ersten Mal Gebiete, in denen noch nie jemand vor ihnen unterwegs war. Sie entdecken neue Lebensräume und finden unbekannte Tier- und Pflanzenarten. Obwohl nur noch etwa 20 Kilometer bis zur Quelle zu überwinden sind, stellt sich die Natur quer, und die Expedition dauert viel länger als ursprünglich geplant. Bis zur Quelle müssen sich die Filmemacher durch eine undurchdringliche grüne Hölle schlagen.


Am 31.03.17 11:15 - 12:15 Uhr auf 
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Dänemark und die Färöer
Dänemark ist bekannt dafür, dass es dem Schutz seiner Umwelt große Aufmerksamkeit widmet. Strände, Fjorde und Heideland sind die Heimat wertvoller Ökosysteme, die durch menschliche Aktivitäten bedroht sind. Die Dokumentation besucht die Naturschützer, die sich für den Erhalt der dänischen Natur engagieren. Im Nationalpark Thy ist Tommy Hansen für die letzten frei lebenden Hirschrudel verantwortlich. Der Skabiosen-Scheckenfalter verdankt sein Überleben den Wissenschaftlern der Universität Aarhus. Nährstoffe haben zu Sauerstoffmangel im Limfjord geführt. Jens Petersen versucht das mit Hilfe von Muscheln als natürlichen Filter zu kompensieren. Auf den Färöern ist Bjarni Mikkelsen allein verantwortlich für die Überwachung aller Populationen von Meeressäugern. An der Steilküste Skúvoy untersucht Bergur Olsen die Nahrung der Papageientaucher, um herauszufinden, warum es immer weniger dieser Vögel gibt.
(Wdh. kommende Nacht 2.35-3.20 Uhr)


Am 31.03.17 13:15 - 14:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Wildlife-Cops - Auf sich gestellt
Mitten in der wilden Bergwelt der Kaskadenkette befindet sich das 200-Seelen-Städtchen Skykomish. Wer hier lebt, muss die Einsamkeit lieben - denn Besuch gibt es meist nur von Bären! Genau aus diesem Grund wird Sergeant Jennifer Maurstad zu einem Einsatz gerufen. Gemeinsam mit ihren Kollegen der "Karelian Bear Dog Unit" soll die Beamtin der Naturschutzpolizei das gefangene Tier untersuchen und anschließend wieder in die Wildnis entlassen. Völlig auf sich allein gestellt ist dagegen Sergeant Erik Olson: Im Hafen von Seattle nimmt der Marinepolizist eine Gruppe verdächtiger Fischer hoch - eine riskante Aktion, die schnell aus dem Ruder laufen könnte. Als er dann auf dem Boot eine streng geschützte Fischart entdeckt, klicken endgültig die Handschellen!


Am 31.03.17 15:15 - 16:00 Uhr auf 
rbb: Die Reise der Schneeeulen
Vielen Harry-Potter-Fans ist die Schneeeule "Hedwig" bestens bekannt. Sie überbringt in Potters Zauberwelt als Postbotin wichtige Botschaften. Doch in der realen Welt führt die Schneeeule ein geheimnisvolles Leben nördlich des Polarkreises. In ganz besonderen Jahren tauchen Schneeeulen sogar in Deutschland auf. So wurden zwischen 2002 und 2014 vereinzelt Schneeeulen in Mitteleuropa gesichtet und gelten hier als ornithologische Sensation. Doch was treibt die hervorragend an die arktische Tundra angepassten Schneeeulen plötzlich in die heimischen Breiten?


Am 01.04.17 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Klug wie ein Rabe
Sind Raben wirklich so klug? Und warum gelten sie als Unglücksboten? Um das herauszufinden besucht Anna den Filmtiertrainer Marco, der in der Nähe von Hamburg wohnt. Hier lernt Anna den Kolkraben Penny kennen und ist auf Anhieb fasziniert von der aufgeweckten und neugierigen Penny. Es ist nicht leicht, einen so klugen und vorwitzigen Vogel zu halten. Marco muss sich immer wieder neue Spiele für Penny ausdenken, damit sie sich nicht langweilt. Gemeinsam mit Anna präsentiert er der Kolkraben-Dame eine Kiste mit Futter. Penny muss erst herausfinden, wie sie die Kiste öffnen kann, bevor sie an die Leckerbissen herankommt.


Am 01.04.17 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Das Wolfsexperiment
Vier halbwilde Wölfe und drei Wölfe aus dem Zoo werden mit Sendern ausgestattet und in der Nähe eines Dorfes ausgewildert. Die erste Aktion dieser Art soll zeigen, ob sich das Verhalten der beiden Gruppen in Freiheit unterscheidet.


Am 01.04.17 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Die wilden Räuber der Karpaten
In der rumänischen Stadt Brachov ist man gewohnt, mit wilden Tieren zusammenzuleben, doch wenn Bären und Wölfe nachts durch bewohnte Gebiete trotten oder Schafherden dezimieren, entsteht ein Konflikt. Die Wildbiologische Gesellschaft München e.V. versucht ihn zu verringern. Die wilden Karpaten Rumäniens sind heute noch Heimat der größten europäischen Populationen von Wolf und Bär. Aber auch Schafherden ziehen durch die Berge, bewacht von riesigen Hunden, die dazu erzogen sind, sich im Kampf gegen die Räuber auch zu opfern. Dennoch gelingt es den wilden Räubern immer wieder, Tiere zu reißen. Zwischen den Wäldern liegt die Stadt Brachov. Nachts kommen Bären bis in die Vororte und durchstöbern die Mülltonnen. Wölfe trotten im Schutz der Dunkelheit durch die bewohnten Gebiete. Zwar ist man in Brachov seit jeher gewohnt, mit wilden Tieren zusammenzuleben. Trotzdem ist die Situation explosiv. Mitarbeiter der Wildbiologischen Gesellschaft München e. V. versuchen daher, Konflikten zwischen Mensch und Tier vorzubeugen. Ihr überzeugendes Argument: Man will nicht warten, bis ernsthafte Zwischenfälle das fragile Zusammenleben von Mensch und Wildtier endgültig zerstören.


Am 01.04.17 15:30 - 16:00 Uhr auf 
3sat: Im Land der Schamanen
Es ist der exotischste Landstrich Sibiriens: Ganz im Süden, an der Grenze zur Mongolei, liegt die russische Republik Tuwa. Eine faszinierende Landschaft mit unberührter Wildnis. Steppe, Taiga und Wüste liegen dicht beieinander. Tuwas Einwohner sind ursprünglich Nomaden, die mit Jurten durchs Land zogen. In Tuwa wurde auch der weltberühmte Schatz der Skythen entdeckt. Auf seiner Reise begegnet Auslandskorrespondent Olaf Bock Schamanen mit ihren faszinierenden Ritualen und ist bei einer Heilungszeremonie dabei.


Am 01.04.17 16:00 - 16:45 Uhr auf 
3sat: Reisewege Finnland
Helsinki ist sowohl eine Architekturschönheit als auch eine Stadt zum Anfassen. Finnlands Hauptstadt zeigt in Parks, Museen und historischen Anlagen keine Spur von Großstadthektik. Die Naturverbundenheit der Finnen wird verständlich, sobald man Richtung Osten nach Karelien kommt: einsame Wälder, ein weites, unberührtes Land, in dem vereinzelte Dörfer, Holzkirchen, und abgelegene Sommerhäuser spärliche Spuren menschlicher Besiedlung darstellen. Finnlands Reichtum an Wasser und Holz bietet Erholung für gestresste Großstädter und erneuerbare Ressourcen, die für die Zukunft des Landes wichtig sind.


Am 01.04.17 18:45 - 19:30 Uhr auf 
BR: Big Five Asien - Der Elefant
Entlang des malaysischen Flusses Kinabatangan führt eine alte Elefantenroute, auf der zuweilen 100-köpfige Herden entlangziehen. Dabei stoßen sie mitunter auf unerwartete Hindernisse wie Palmenplantagen oder Neuansiedlungen, die sie zu durchqueren oder zu umgehen lernen müssen. Entlang des Kinabatangan im Nordosten Borneos macht sich ein Filmteam auf die Suche nach den grauen Riesen Asiens. Schneller als erwartet wird es fündig: Elefanten ziehen in Herden, die manchmal aus mehr als hundert Tieren bestehen, den Fluss entlang. Doch es stellt sich heraus, dass die alten Wege der Elefanten mittlerweile mitten durch Ortschaften führen.


Am 01.04.17 19:30 - 20:15 Uhr auf 
arte: Im Schatten der Karpaten - Rumäniens Reichtum
Rumänien ist als Armenhaus Europas bekannt. Sein Reichtum wird erst jetzt entdeckt. Er liegt in der Ursprünglichkeit des Landes. Wo Heu seit Jahrhunderten mit der Sense gemacht wird, blieben Kulturlandschaften von außerordentlicher Biodiversität erhalten. Im Apuseni-Gebirge, im Westen Rumäniens, sind Wissenschaftler auf einen erstaunlichen Schatz gestoßen. Dort kann Arnika noch in großen Mengen gepflückt werden. Die empfindliche Pflanze, die zu Heilzwecken eingesetzt wird, lässt sich nicht künstlich anbauen. Jetzt können die Bewohner Profit aus der vermeintlichen Rückständigkeit der Region machen. In Siebenbürgen wurden bestehende dörfliche Strukturen behutsam restauriert. Mit Geduld, Überzeugungskraft und EU-Mitteln ist aus Deutsch-Weißkirch ein Musterdorf geworden. Für die Instandsetzung der prächtigen Bauernhöfe setzt man auf die Mithilfe aller. So ist eine neue Gemeinschaft gewachsen, in der auch die Roma und ihre althergebrachten Handwerke einen Platz haben. Die Menschen können zunehmend vom Tourismus leben.


Am 01.04.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Im Herzen des Balkans - Auf der Suche nach dem Luchs
Fünf große Kastenfallen haben Gjorge Ivanov und seine Kollegen bereits im Mavrovo-Nationalpark aufgestellt, ohne dass sie fündig wurden. Erst die sechste verhilft den mazedonischen Biologen endlich zu einem Balkanluchs. Sie nennen ihn "Marko" und legen ihm ein Halsband mit einem Satellitensender an. Damit erhoffen sie sich Aufschluss über Wanderrouten und Gewohnheiten der größten, aber auch seltensten Katze Europas. Dem Filmteam gelingen die allerersten Aufnahmen von einem freilebenden Balkanluchs.


Am 01.04.17 21:00 - 21:40 Uhr auf 
hr: Wildes Skandinavien - Finnland
Finnland, im Osten Skandinaviens an der Grenze zu Russland gelegen, ist Finnland geprägt von Wasser, Wäldern und rund 170.000 Inseln. Im Süden des Landes liegt das größte Schärenarchipel der Welt. Im Osten liegen zahlreiche Seen und Flüsse sowie unzugängliche Sümpfe und Wälder. Immerhin sind Finnlands Landflächen zu 86 Prozent bewaldet. Nur drei Prozent der Wälder sind noch als ursprüngliche, artenreiche Urwälder erhalten, der Großteil ist der Holzwirtschaft und den Monokulturen gewichen. Der Film gewährt Einblicke in das faszinierende Leben und Überleben der wilden Tiere Finnlands. Beobachtet werden Vielfraße, Braunbären und Wölfe im Nordosten des Landes. Es gibt seltene Aufnahmen des wilden Luchses sowie von weiteren, teilweise seltenen Bewohnern finnischer Wälder.
(Wdh. kommende Nacht 5.10-5.55 Uhr)


Am 02.04.17 13:15 - 14:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Wissen im Fluss
Karsten Schwanke trifft Prof. Dr. Hartmut Graßl, Klimaforscher.


Am 03.04.17 10:30 - 11:15 Uhr auf 
BR: Das Rätsel der Zwergelefanten
Die Pygmäen nennen sie "Dörfer der Elefanten" - riesige Lichtungen mitten im Urwald der Zentralafrikanischen Republik. Tagtäglich versammeln sich dort Waldelefanten, um lebenswichtige Mineralien aufzunehmen. Waldelefanten sind kleiner als ihre Verwandten in der Savanne. Sie erreichen höchstens eine Schulterhöhe von zweieinhalb Metern - große Savannenelefanten werden über vier Meter hoch. Von Zeit zu Zeit zeigen sich hier aber auch Elefanten, die noch viel kleiner sind als die Waldelefanten. Wohl an keinem anderen Ort Afrikas lassen sich die scheuen Bongo-Antilopen so gut beobachten wie hier. Zu Hunderten besuchen Graupapageien die Urwaldlichtung, um von salzhaltigen Sumpfpflanzen zu fressen. Sitatungas und Rotbüffel sind ebenfalls regelmäßige Gäste. Seit 13 Jahren erforscht die Biologin Andrea Turkalo die Waldelefanten der Lichtung von Dzanga-Sangha. Über 2.500 Tiere hat die Amerikanerin bisher registriert. In regelmäßigen Abständen beobachtet sie besonders kleine Elefanten. Was ist der Grund für ihren zwergenhaften Wuchs? Das Forschungsgebiet der Wissenschaftlerin ist in Gefahr: Bis vor einiger Zeit trauten sich nur selten Wilderer in das Schutzgebiet von Dzanga-Sangha. Jetzt häufen sich die Meldungen vom sinnlosen Abschlachten der letzten Urwaldtiere. Der erfahrene Filmemacher Hans-Jürgen Steinfurth lebt seit über 20 Jahren vor Ort. Er ist dorthin gegangen, wo Wilderer, versprengte Bürgerkriegssoldaten und Holzfäller den Urwald unsicher machen.


Am 03.04.17 13:00 - 14:00 Uhr auf 
WDR: Der ökologische Preis der Energie
Jede Energie hat einen Preis. Neben dem Entgelt für die Stromanbieter gibt es auch einen ökologischen Preis, je nach Art der Energieerzeugung. Klimawandel und Feinstaubbelastung gehen auf das Konto fossiler Energien wie Erdöl, Erdgas. Den Preis dafür zahlen Großstadtbewohner mit gesundheitsgefährdenden Feinstaubwerten in der Luft oder die armen Anwohner flacher Küstengebiete. Aber auch Erneuerbare Energien bleiben nicht folgenlos: Die Nutzung von Biomasse etwa hat erhebliche Flächen in Deutschland in ökologisch problematische Mais-Wüsten verwandelt. Und der Kampf gegen landschaftsverändernde Windräder bewegt Anwohner wie Naturschützer. Welchen ökologischen Preis müssen die Menschen für die Energieversorgung zahlen, welche Probleme wären vermeidbar? Geht es besser als bisher und wenn ja, wie? Diesen Fragen gehen Birgit Klaus und Dennis Wilms gemeinsam mit zwei Studiogästen nach.
(Wdh. morgen 14.15-15.15 Uhr auf rbb)


Am 03.04.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Rumänien - Land der Bären und Wölfe
Im Südosten Europas liegt ein Naturjuwel, das seinesgleichen sucht: Rumänien. Durch seine unzugänglichen Wälder streifen noch Bären und Wölfe, in seinen abgelegenen Dörfern leben die Menschen bis heute im Einklang mit der Natur - vieles erscheint wie aus längst vergangenen Zeiten. Es ist auch ein Land der Kontraste: Lange Sandstrände, Felsklippen und mediterranes Klima prägen die Küste zum Schwarzen Meer.


Am 03.04.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Europas Urwälder (1/5) - Unberührtes Lappland
Der erste Teil der Reihe führt hoch in den Norden. Am Polarkreis, im schwedischen Teil Lapplands, befindet sich der Muddus Nationalpark, Heimat von Rentieren, Elchen, Braunbären, zahlreichen seltenen Vögeln und der ältesten Kiefer Schwedens. Den größten Teil des Muddus haben Menschen noch nie betreten. Hier ist ein besonderes Naturschauspiel zu erleben. Im Herbst erstrahlen Bäume und Moose in Goldgelb und Tiefrot - "Indian Summer" am Polarkreis. Gott, so die landläufige Meinung der Menschen am Polarkreis, habe den Wald im Muddus Nationalpark in Schweden nach der Schöpfung einfach vergessen. In dem Urwald, der zur Hälfte voller Bäume steht und zur Hälfte von Sümpfen und Seen gebildet wird, steht die älteste Kiefer Schwedens. Im größten Teil des Muddus hat noch kein Mensch je seinen Fußabdruck hinterlassen. So soll es auch bleiben, wenn es nach den Wünschen der Samen geht, der Ureinwohner der Region. Sie leben von der unberührten Natur. Ihre Rentiere haben den Muddus schon immer als Weidegrund genutzt. Seit einem halben Jahrhundert folgt auch der Züchter Lars Eriksson seinen frei umherziehenden Rentieren. Er liebt den Urwald und wettert gegen die bedrohlich näherkommenden Holzfäller. Auch die Parkrangerin Eva Oskarsson verteidigt die unberührte Natur. Sie hält Wilderer auf Distanz, die hier Elche jagen wollen. Es gibt keine Straßen im Nationalpark Muddus. Nur im südlichen Teil existiert ein Pfad, der von Touristen benutzt werden darf. Weil nur sehr wenige Besucher die Natur stören, leben im Muddus noch Braunbären, seltene Vögel und Wölfe.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 03.04.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Europas Urwälder (2/5) - Bayerns neue Wildnis
"Ja, das ist ein Urwald, ein neuer Urwald, zu dessen Geschichte eben auch 150 Jahre menschlicher Nutzung gehören", sagt Nationalparkleiter Karl Friedrich Sinner. Die Wildnis ist zurückgekehrt in den Bayerischen Wald. Seit mehr als 40 Jahren wird die Natur hier wieder sich selbst überlassen. Der Mensch greift selbst in extremen Situationen nicht ein, auch dann nicht, als beispielsweise vor 15 Jahren Hunderte Hektar Fichtenwald unter dem Massenangriff des Borkenkäfers starben. Heute ist ein neuer Wald sichtbar: Aus der einstigen Monokultur entstand ein einzigartiger Mischwald, vielfältig, bunt und artenreich. Die Wälder sind auch Lebensraum zahlreicher Käfer. Ihre Welt erforscht der 83jährige Fridolin Apfelbacher. Sein bevorzugter Platz in Bayerns neuer Wildnis ist die mystische Steinklamm am Rand des Nationalparks. Dass die Natur im Bayerischen Wald wieder die Herrschaft übernommen hat, schafft den Tieren nicht nur Freunde: So wird die auf inzwischen 10.000 Exemplare gewachsene Biberpopulation von Fischern, Land- und Forstwirten gehasst. Bayerns Bibermanager Gerhard Schwab versucht, zu besänftigen. Seit drei Jahren gibt es im Nationalpark auch ein Luchsprojekt. Dabei stellt Horst Burghart Europas einziger Großkatze mit Photofallen, GPS-Halsbändern und Direktpeilungen nach. Er weiß inzwischen viel über die wilden Luchse zu erzählen.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 03.04.17 21:45 - 22:30 Uhr auf 
3sat: Kongo - Das starke Herz der Wildnis
"Kongo - Das starke Herz der Wildnis" führt in den tropischen Urwald entlang des Äquators in der Mitte des Kontinents. Dort, wo sich Lebewesen dichter drängen als irgendwo sonst in Afrika, herrscht ein beispielloser Konkurrenzdruck. Jedes einzelne Tier - Elefant wie Frosch - muss knifflige Strategien anwenden, um seinen Platz in diesem dicht bevölkerten Paradies zu erobern und zu verteidigen. Das Kongobecken, ein Gebiet von der Größe Indiens, erstreckt sich über mehrere Staaten Zentralafrikas. Der Urwald ist hier so dicht, die Vegetation erzeugt so viel Wasserdampf, dass 95 Prozent des Regenwassers aus dem Wald selbst stammen.
(Wdh. morgen 17.40-18.30 Uhr)


Am 04.04.17 10:30 - 11:15 Uhr auf 
BR: Der Jaguar - Unbekannter Dschungeljäger
Das südamerikanische Pantanal im Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Paraguay ist eines der größten Naturwunder der Welt, ein riesiges Netzwerk aus Sümpfen und Flüssen, Tropenwäldern und Savannen. Das riesige Gebiet gehört zu den artenreichsten Lebensräumen Amerikas und ist die Heimat von seltenen Riesenottern, Kaimanen und unzähligen Vogelarten. Und es ist das Reich des Jaguars, der größten Raubkatze Südamerikas. Der Film beobachtet ihn auf der Jagd, bei der Paarung oder beim Mittagsschläfchen. Die eindrucksvollen Aufnahmen zeigen die Raubkatze ungewöhnlich nah.


Am 04.04.17 13:00 - 14:00 Uhr auf 
WDR: Streitfall Naturschutz
2013: Plakate, lautstarke Proteste, Demonstrationen - Aufruhr und große Emotionen im beschaulichen Schwarzwald. Es geht um den Nationalpark. Befürworter und noch mehr Gegner stehen sich nahezu unversöhnlich gegenüber. Ein Stück unberührte Natur soll er werden, dieser Nationalpark Schwarzwald. Naturschutz, den nicht alle wollen, jedenfalls nicht vor der eigenen Haustür. Da ist die Angst vor Veränderung, Einschränkungen, finanziellen Einbußen. Demgegenüber stehen Anstrengungen, dem Naturschutz in einer Jahrhunderte alten Kulturregion zu seinem Recht zu verhelfen. Martin Klatt, Referent für Arten- und Biotopschutz beim NABU Baden-Württemberg und die Biberbeauftragte für den Regierungsbezirk Freiburg, Bettina Sättele, setzen sich seit vielen Jahren für den Umwelt- und Naturschutz ein. Kein leichter Job. Der Schutz der Tier- und Pflanzenwelt ist zwar gesetzlich vorgeschrieben. Aber die Interessen des Menschen decken sich in unserem dicht besiedelten Land nur selten mit denen der Natur. Und so wächst die rote Liste der bedrohten Arten dramatisch weiter. Für die professionellen wie ehrenamtlichen Naturschützer eine wahre Sisyphos-Arbeit. Können die vielen Schutzprojekte der Natur überhaupt eine reelle Chance bieten?
(Wdh. morgen 8.20-9.20 Uhr)


Am 04.04.17 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Zum Kuckuck nochmal
Kuckuck! Kuckuck: So schallt es aus dem Wald. Aber Vorsicht! Der Kuckuck ist auch ein kleiner Rabauke. Was treibt den wunderlichen Vogel dazu, anderer Vögel Eier aus dem Nest zu schubsen und ihnen sein eigenes unterzuschieben? Seit mittlerweile mehreren Jahrzehnten ist der pensionierte Bergedorfer Biologielehrer Karsten Gärtner dem Kuckuck und seinem "Unwesen" auf der Spur. NaturNah folgt ihm ins Schilf und zeigt sensationelle Filmaufnahmen aus dem Leben des geheimnisvollen Vogels.


Am 04.04.17 18:30 - 19:00 Uhr auf 
3sat: Sind wir noch zu retten?
Wir leben in beängstigenden Zeiten: Populisten und Autokraten triumphieren, Menschen fliehen aus ihrer Heimat. Im Schatten dieser Umwälzungen steuern wir auch auf einen ökologische Kollaps zu. Jedes Jahr verschwinden 58 000 Tierarten es ist das schnellste Massensterben aller Zeiten und eine direkte Folge von Umweltzerstörung und Klimawandel. Wissenschaftler warnen: Der C02-Gehalt der Atmosphäre liege aktuell so hoch wie seit Jahrtausenden nicht mehr. All diese existenziellen Gefahren nehmen wir ungewöhnlich gelassen hin. Dabei haben die Mechanismen der Angst den evolutionären Erfolg von Homo sapiens erst möglich gemacht. In der menschlichen Evolution war die Angst das entscheidende Gefühl, um überleben zu können. Wer vor dem Säbelzahntiger nicht weggelaufen ist, hatte schlechte Karten, seine Gene weiterzugeben. Doch die Mechanismen der Angst versagen bei der langfristigen Bedrohung durch einen Ökokollaps. Was kann uns retten? Die Antworten der Wissenschaftler sind düster: Professor Franz-Josef Radermacher vom "Club of Rome" meint, dass nur eine welterschütternde Krise einen Neustart der Menschheit ermöglichen könnte. Jane Goodall, die bekannte Schimpansen-Forscherin und Umweltaktivistin, glaubt, dass der Materialismus uns verdorben hätte. Die einzige Chance sei, die nachfolgende Generation anders zu erziehen. Und für James Lovelock, Urvater der Erdsystemforschung, ist es keine Frage, dass die Zeit des Homo sapiens bald vorbei sei. In "nano spezial: Sind wir noch zu retten?" trifft Ingolf Baur Wissenschaftler, die den "Patienten Erde" seit Jahrzehnten untersuchen, deren Warnungen aber weitgehend reaktionslos untergehen. Er trifft Angstforscher, die versuchen herauszufinden, wie die Kurzfristigkeit unseres Denkens und die Selektivität unserer Angstempfindungen überwunden werden können.
(Wdh. morgen 9.45-10.15 Uhr)


Am 04.04.17 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Auch Pflanzen kriegen einen roten Kopf
Pflanzen verziehen keine Miene ungeachtet ihrer Lage. Doch auch sie fühlen sich nicht überall wohl. Es gibt Methoden, die ihren Stress sichtbar machen können. Thomas D erklärt, wie das für den Mensch von Nutzen sein kann, bei "Wissen vor acht - Natur".


Am 04.04.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Europas Urwälder (3/5) - Bialowieza - Heimat der Wisente
Der dritte Teil der Reihe berichtet vom letzten Tiefland-Urwald Europas. Er befindet sich im Nationalpark Bialowieza, südöstlich der Masuren, an der polnischen Grenze zu Weißrussland. Der 1.500 Quadratkilometer große Wald ist auch Heimat des Wisents, einer urzeitlichen Rinderart. Mehrere Hundert der fast ausgestorbenen "Könige des Urwalds" leben hier in freier Wildbahn.Unberührt und geheimnisvoll erstreckt sich im Nordosten Polens der Urwald von Bialowieza. Das ausgedehnte Waldgebiet mit seinen jahrhundertealten Baumriesen lässt erahnen, wie Europa vor Tausenden Jahren ausgesehen hat, als der Großteil des Kontinents von ausgedehnten Mischwäldern bedeckt war. Der letzte Tiefland-Urwald Europas ist auch die Heimat des größten europäischen Landsäugetiers, des Wisents. In den 20er Jahren waren die "Könige des Urwalds" bis auf wenige Exemplare, die sich in verschiedenen europäischen Zoos befanden, fast ausgestorben. Doch seit der gezielten Auswilderung in den 50er Jahren ist die Wisentpopulation in Bialowieza wieder auf stattliche 450 Tiere angewachsen. Mit viel Glück kann man die mächtigen Tiere in der Morgendämmerung auf Lichtungen beobachten, wenn sie sich zum Grasen aus dem Schutz des Waldes wagen. Im Nationalpark Bialowieza befindet sich auch eine Wisentzuchtstation. Hier kümmert sich Jerzy Dackiewicz um die Aufzucht der mächtigen Tiere. Die junge Försterin Barbara Banka führt die Zuschauer in Naturschutzgebiete, die noch nie von Menschenhand berührt worden sind.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 04.04.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Europas Urwälder (4/5) - Wilde Karpaten
In Zentraleuropa sind nur wenige ursprüngliche Waldgebiete - meist in schwer zugänglichen Bergregionen - der Abholzung entgangen. Ein Beispiel sind die Karpaten. Bis zu 40 Meter hohe und 400 Jahre alte Bäume stehen in dem größten zusammenhängenden Buchenurwald Europas. Und bis heute sind hier Wölfe und Bären zu Hause, wie der vierte Teil der Reihe zeigt. Entlang der rumänischen Karpaten erstreckt sich der größte Buchenurwald Europas. Hier gibt es Bäume, die bis zu 45 Meter hoch in den Himmel ragen und geschätzte 400 Jahre alt sind. Seine abgeschiedene Lage an unzugänglichen Berghängen hat den Urwald in Rumänien bis heute überleben lassen. Denn an leichter zugänglichen Stellen werden auch alte Bäume gerodet und als Bau- und Brennholz verkauft.Auf seiner Inspektionstour im Semenic-Nationalpark trifft Mihai Zotta von der nationalen Waldbehörde auf Forstarbeiter und Ranger sowie auf einen Wasserschleuser, der mit seiner Frau seit 15 Jahren im Urwald lebt und für die Wasserzufuhr ins Tal zuständig ist. Das Paar lebt ohne Strom inmitten der Natur der Karpaten - in unmittelbarer Nähe von Bären, Wölfen und anderen wilden Tieren. In den unberührten Urwäldern der Karpaten finden große und kleine Tiere genügend Futter. Und weil alte umgestürzte Bäume einfach liegenbleiben, bieten sie ausreichend Schutz. Kleinstlebewesen und Pilze zersetzen das Holz zu Humus. Der perfekte natürliche Kreislauf funktioniert im Urwald der Karpaten seit Jahrhunderten. Dem Spurenleser Hermann Kurmes gelingt eine Beobachtung der besonderen Art: In nur 200 Meter Entfernung spielen Jungbären in der Morgensonne - selbst für den erfahrenen Tierbeobachter ein nicht ganz ungefährliches Erlebnis.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 05.04.17 08:05 - 09:00 Uhr auf 
arte: Kanada - Indianer schreiben Geschichte
Viele der kanadischen First Nations versuchen bis heute, ihre Traditionen und Bräuche zu bewahren, trotz staatlicher Willkür und Landverdrängung durch die Industrie. Die Xeni Gwet'in vom Stamm der Tsilhqot'in sind nun in einem historischen Gerichtsurteil zu Besitzern des Reservats erklärt worden, auf dem sie seit Jahrzehnten leben. Doch hilft ihnen ihr Sieg auch im Kampf gegen ein Minenprojekt, das neben einem ihrer heiligen Seen geplant wird? Viele junge Tsilhqot'in arbeiten inzwischen in der örtlichen Holzindustrie oder studieren. Nicht nur die ideellen Werte des Stammes sind bedroht, die Holzindustrie greift nach den Wäldern ihres angestammten Gebietes. Vielerorts entstehen auch Minen, deren Abwässer das Wassersystem und vor allem den Lachs bedrohen, der für die Tsilhqot'in überlebenswichtig ist. Das spektakuläre Gerichtsurteil aus Ottawa, das einem Stamm erstmals die Entscheidungsgewalt über sein Land gibt, könnte ein Neuanfang für die Tsilhqot'in sein und den Weg für viele andere kanadischen Stämme im Kampf um ihre Rechte ebnen.


Am 05.04.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Kroatien - Naturparadies zwischen Donau und Adria
Hunderte von Inseln in tiefblauem Wasser, karstige Berge und üppige Wälder, in denen Braunbären, Luchse und Rotwild beheimatet sind: So zeigt sich Kroatien, bevor es in die Ebenen des Ostens, die Flussniederungen an Save, Drau und Donau übergeht. Die Naturfilmer zeichnen ein stimmungsvolles wie einfühlsames Porträt Kroatiens. Auch wenn es eines der kleinsten Länder Europas ist, ist es geprägt von großen landschaftlichen Gegensätzen und besonderen Menschen und Tieren.


Am 05.04.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Luchs - Schleicher mit Pinselohren
Felix Heidinger verfolgt die Geschichte eines Luchsweibchen und ihrer kleinen Tochter. Woher die beiden kamen, bleibt ihr Geheimnis, doch eines Nachts tauchen sie im Bayerischen Wald auf. Ein Jäger findet Luchsspuren in seinem Revier. Die beiden bleiben nicht lange. Sie wittern Menschen, und der fremde Geruch macht ihnen Angst. Sie ziehen weiter und darüber wird das Junge erwachsen. Felix beobachtet, wie das große Luchsweibchen ein Reh erbeutet und in ein Versteck schleppt. Eine ganze Woche kann sich die Raubkatze davon ernähren. Für die Tochter kommt die Trennung von der Mutter, als diese sich mit einem Luchsmännchen paart. Sie wird wieder ein Junges bekommen und es aufziehen. Das junge Tier streift allein durch den Wald und findet ein eigenes Revier. Dort wird es bleiben und jagen, so, wie sie das von der Mutter gelernt hat.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)


Am 05.04.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Europas Urwälder (5/5) - La Gomeras Nebelwald
Der fünfte und letzte Teil der Reihe zeigt, dass es auch ganz im Süden Europas Urwälder gibt. Die Kanareninsel La Gomera besitzt einen einzigartigen dichten Lorbeerwald, der "Monteverde" genannt wird. Er ist ein Relikt der subtropischen Urwälder, die vor 20 Millionen Jahren den gesamten Mittelmeerraum überzogen. Der Passatwind sorgt ganzjährig für genügend Feuchtigkeit und prägt das Bild von La Gomeras mystischem Nebelwald. Dichter Nebel hängt in den Bäumen. Satte Feuchtigkeit perlt aus der Luft und überzieht das Moospolster auf Boden und Stämmen mit schimmerndem Glanz. Im Hintergrund liegt tiefblau der Atlantik. Rund 4.000 Hektar umfasst der immergrüne Wald des Nationalparks Garajonay auf der Kanareninsel La Gomera. Sein üppiges Wachstum verdankt er den feuchten Passatwinden, die sich an den knapp 1.500 Meter hohen Bergen stauen. Der Lorbeerwald von La Gomera ist das kostbare Relikt der subtropischen Urwälder, die vor Millionen Jahren den gesamten Mittelmeerraum beherrschten. Doch nur auf La Gomera hat sich ein größeres zusammenhängendes Urwaldgebiet erhalten. Auch seine abgeschiedene Lage macht den Nebelwald einzigartig. Auf den Kanarischen Inseln kommen besonders viele seltene Pflanzen und wirbellose Kleintiere vor, die es nirgendwo anders auf der Welt gibt.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 06.04.17 07:00 - 07:30 Uhr auf 
SWR: Geliebt und gefürchtet - Spinnen
Über zwei Jahre lang lag Otto Hahn mit der Kamera auf der Lauer und hat einheimische Spinnen in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet. Ihm gelangen faszinierende Aufnahmen von der Balz, der Paarung, der Brutpflege, der Häutung und vom Netzbau. Der Film zeigt die außerordentlich große Formenvielfalt dieser Tiergruppe und belegt ihre bedeutende Rolle als Insektenfresser im Haushalt der Natur.


Am 06.04.17 11:15 - 12:00 Uhr auf 
BR: Duell am Amazonas - Bei den Kalapalo-Indianern
Filmemacher Roland Garve besucht am Oberlauf des Rio Xingu in Brasilien auf Einladung der Kalapalo-Indianer deren jährliches Yawari-Fest. Der Autor war schon einmal bei den Indianern und nahm als Gast an den nicht ganz ungefährlichen Ringkämpfen teil. Er verlor und will nun Revanche. Gleichzeitig will er aber auch die anderen Teile des Festes und den Alltag dieses abgeschotteten Stammes dokumentieren - und die Aufnahmen denen von damals gegenüberstellen. Ein Deutscher ringt mit einem Kalapalo-Indianer: kein Kampf auf Leben und Tod, sondern ein Wettkampf während eines großen Yawari-Festes. Der deutsche Arzt Roland Garve ist nicht zum ersten Mal dabei. Vor ein paar Jahren unterlag er; jetzt will er Revanche. Der Völkerforscher kennt also den Stamm der südamerikanischen Kalapalos bereits und filmt mit Kollegen das Leben in den Runddörfern am Rio Xingu, einem der vielen Nebenflüsse des Amazonas. Die Kalapalo-Indianer stehen unter dem Schutz der brasilianischen Schutzbehörde (FUNAI) und haben deshalb ihre Traditionen bewahren können. Dazu gehört das Yawari. Es findet regelmäßig unter den Xingu-Stämmen im Amazonas-Regenwald statt. In einem der Runddörfer treffen sich dann alle umliegenden Stämme unter anderem zu den Huka-Huka-Ringkämpfen. Diese dienen, wie andere Rituale, zum Abbau von Aggressionen. Roland Garve und sein Team sind mittendrin. Sie filmen das Fest, aber als Gäste des Häuptlings auch den Alltag in diesem Indianerdorf: die Jagd, die Heilmethoden, die speziellen Essgewohnheiten, den besonderen Umgang mit den Mädchen.


Am 07.04.17 10:30 - 11:15 Uhr auf 
BR: Die Natur kehrt zurück - Im griechischen Thrakien
Oft erobert die Natur - schneller als erwartet - die Gebiete zurück, die ihr der Mensch einst genommen hat. Im äußersten Südosten Europas, im griechischen Thrakien, lässt sich diese Entwicklung beobachten. Der griechische Bürgerkrieg Mitte des 20. Jahrhunderts, die allgemeine Landflucht und sinkende Tabakpreise führten dazu, dass viele Dörfer in Thrakien inzwischen völlig verwaist sind. Weite Gegenden des Landes sind wieder so dünn besiedelt wie zu Zeiten Alexanders des Großen. So kann man heute im Tiefland Thrakiens die letzten Wasserbüffel des Landes antreffen, kann heimliche Baumwollpflücker wie die Weidensperlinge oder die einzige Flamingo-Kolonie Südosteuropas beobachten. In den Rhodopen, dem gebirgigen Teil des Landes, trifft man auf verwilderte Hauspferde. Als die Menschen dort eine Siedlung nach der anderen räumten, haben sie so manchem Pferd die Freiheit geschenkt. Den Tieren gelang es, sich in der Gebirgslandschaft Thrakiens fortzupflanzen. Hier sind auch viele Vogelarten präsent wie Sperbergrasmücke, Steinrötel, Ortolan, Neuntöter, Gänse- und Schmutzgeier. Pflanzen wie Lilien, Tamarisken, Robinien und Sonnentau halten Einzug in Gebiete, in denen einst die Landwirtschaft florierte. Und neben steinernen Brücken aus byzantinischer Zeit oder überwucherten Festungstürmen einer untergegangenen Stadt entdeckt man blühende Tabakfelder.


Am 07.04.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Abenteuer einer Kröte
Diesmal stellt Felix Heidinger ein junges Krötenmännchen vor, dem er den Namen Willi gegeben hat. Gemeinsam überstehen Felix und Willi die Wechselkröte eine Nacht voller gefährlicher Abenteuer. Wenn im Frühjahr ein kräftiger Gewitterregen kleine Mulden überschwemmt und sich Pfützen bilden, beginnt für Willi ein Wettlauf mit der Zeit: Die Weibchen legen nämlich ihre Laichschnüre nur in flachen Pfützen ab. Diese trocknen meist binnen weniger Wochen aus. Bevor die Pfütze gänzlich verschwindet, müssen sich aus den Laichschnüren Kaulquappen entwickelt haben, die sich dann in kleine Wechselkröten verwandeln. Nur wenn das Wasser in der Pfütze solange vorhält, kann Willi mit lebendem Nachwuchs rechnen. Er muss sich also unheimlich beeilen, um beim ersten heftigen Regen zur Stelle zu sein und ein Weibchen zu finden, dessen Tausende von Eiern er befruchten kann.


Am 07.04.17 18:00 - 18:30 Uhr auf 
phoenix: Die alltägliche Papier-Verschwendung
Verpackungen, Taschentücher, Pappbecher: Die Papierflut nimmt weiter zu. 2015 wurden in Deutschland laut Umweltbundesamt rechnerisch pro Einwohner über 250 Kilogramm Papier verbraucht. Jeder fünfte weltweit geschlagene Baum dient auch der Papierherstellung, schätzen Umwelt-Verbände. Doch Papier sparen wird im Alltag oft schwer gemacht: Die Bürger bekommen viel unerwünschte Wurfsendungen in die Briefkästen. Familie Dreyer aus Bergedorf will Papierverbrauch vermeiden - doch das ist nicht leicht: In den meisten Läden gibt es nicht nur Verpackungen aus Plastik, sondern auch welche aus Papier. In ihrem Alltag wird die Familie immer wieder mit Papier konfrontiert - etwa beim Einkauf oder im Café. Die Dreyers sind zum Beispiel bereit, ein Küchen-Wischtuch aus Textilien zu benutzen. In "planet e." zeigt die Familie, wie schwer es ist, Papierverbrauch zu verhindern. Mit Protestaktionen wollen Umweltschützer auf die alltägliche Papier-Verschwendung aufmerksam machen. Im Fokus von Robin Wood: die Flut an To-go-Kaffeebechern aus Pappe. Millionenfach landen diese Becher nach durchschnittlich 15 Minuten Gebrauch im Rest-Müll und werden nicht recycelt. Deutschland ist zwar Vorreiter, wenn es um den Einsatz von Altpapier geht: Der liegt bei über 70 Prozent. Doch wir sind weltweit auch im Spitzenbereich, wenn es um den Verbrauch von Papier geht. Doch wo kommt das ganze Papier her? Das Holz für deutsches Papier wird nur zu geringen Anteilen aus heimischen Wäldern gedeckt. Deutschland importiert viel Zellstoff, etwa aus Skandinavien oder Südamerika. Die Papier-Industrie betont, das Holz werde aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern gewonnen. Anders als bei uns ist es beispielsweise in Skandinavien erlaubt, Holz mit großen Kahlschlägen zu ernten. Umweltschutzverbände beklagen dies seit Jahren und sorgen sich um die letzten sogenannten Primärwälder. Der WWF testet regelmäßig Papierprodukte und entdeckte in der Vergangenheit immer wieder Spuren von verbotenem Tropenholz. Diese Produkte sind auch in Deutschland verbreitet. Denn es herrscht eine große Nachfrage an Papier.


Am 07.04.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Karussell des Lebens - Die Streuobstwiese
Der Film ist eine Fahrt auf dem Karussell des Lebens, das sich auf der Streuobstwiese dreht im Wechsel der Jahreszeiten. Gezeigt werden typische Streuobstwiesenbewohner wie der Kleiber, die Feldmaus oder auch das Eichhörnchen und das Reh. Diese Begegnungen schaffen ein Bewusstsein dafür, dass Streuobstwiesen weit mehr sind als ein landwirtschaftliches Auslaufmodell. Als unverzichtbares europäisches Kulturgut sind sie vor allem eines: wertvoller Lebensraum der faszinierenden Tiere und Pflanzen unserer Heimat, ein letztes Stück des Garten Edens.
(Wdh. morgen 15.55-16.40 Uhr)


Am 08.04.17 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Das Dorf der wilden Buben
Zwei kleine Bären haben ihre Mutter bereits in den ersten Lebenstagen verloren. Sie folgen ihrem Ziehvater Professor Pazhepnov, der den Kleinen Mutter und Feind gleichzeitig ist, um ihnen alles beizubringen, was ein wilder Bär wissen muss. Ein BR-Filmteam hat sie begleitet. Ein Mann geht durch den Wald, die Kapuze hängt tief in sein Gesicht, die Hände sind verhüllt. Er ist kaum als Mensch erkennbar. Zwei kleine Bären folgen ihm. Die Tiere haben ihre Mutter bereits in den ersten Lebenstagen verloren. Professor Pazhepnov muss den Bärenwaisen Mutter und Feind gleichzeitig sein. Er will ihnen alles beibringen, was ein wilder Bär wissen muss - auch die Angst vor Menschen. Im Herbst werden die jungen Bären dann in die Freiheit zurückgeführt, dorthin, wo sie hingehören.


Am 08.04.17 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Der australische Dachs
In Australien, vorwiegend auf der Insel Tasmanien, lebt ein Tier, das dem europäischen Dachs sehr stark ähnelt, doch überhaupt nicht mit ihm verwandt ist: der Wombat. Er ist etwa gleich groß, wendig, schnell, und baut Behausungen unter der Erde. Ein BR-Team hat ihn beobachtet. Als die ersten Siedler aus Europa nach Australien kamen, fanden sie dort ein Tier, das ihnen bekannt vorkam: Es ist etwa so groß wie ein Dachs, es verhält sich wie ein Dachs, es baut sich im Boden Burgen, ist wendig und schnell. Die Jäger stellten fest, das Fleisch des Tieres schmeckte wie Dachsfleisch - kein Wunder, dass man das Tier den australischen Dachs nannte. Doch der Wombat hat nichts mit dem europäischen Dachs zu tun - nicht einmal in seiner Vergangenheit, denn schon zur Zeit der Saurier unterschieden sich ihre Vorfahren grundlegend. Wombats sind putzig, freundlich, aber leider bekommt sie der Normal-Australier nicht oft zu Gesicht. Nur in den wenig besiedelten Regionen Australiens, wie der Insel Tasmanien, kann man sie hautnah erleben. Tierfilmer Felix Heidinger geht dem Leben, der Geschichte und den Besonderheiten eines Tieres nach, das ihn übrigens eher an einen Bären, als an einen Dachs erinnert.


Am 08.04.17 13:40 - 14:25 Uhr auf 
arte: Land der Millionen Elefanten
Einst hieß Laos "das Land der Millionen Elefanten". Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts teilten sich Mensch und Tier den Wald ohne einander etwas wegzunehmen. Der große, wilde Dschungel bot alles, was die sich kreuzenden Schicksale von Mensch und Elefant nur wünschen konnten. Wilde Elefanten wurden zu Helfern für die Landwirtschaft abgerichtet. Diese wenigen Eingriffe in die wilde Fauna wirkten sich nicht negativ auf die Tierbestände aus, die genügend Zeit zur Regeneration hatten. Heute werden Elefanten in den Wäldern hauptsächlich beim Holzfällen eingesetzt. Es gilt als erwiesen, dass die Tiere eine hohe soziale Intelligenz besitzen, ihre wilden Herden sind stabil und konfliktfrei. Der Elefant repräsentiert das Totemtier des Waldes. Er gilt als Geist des Waldes, und die Laoten sind sich bewusst: Wenn man den Elefant retten will, muss man auch seinen Lebensraum, den Wald, retten.


Am 08.04.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
phoenix: Wildes Deutschland - Der Spreewald
Die Spree ist Brandenburgs attraktivster Fluss, der Spreewald eines der reizvollsten und beliebtesten Reiseziele in den neuen Bundesländern. Sein Binnendelta ist eine uralte Kulturlandschaft, Siedlungsgebiet der westslawischen Sorben, die eng mit ihrem Lebensraum verbunden sind. Gleichzeitig ist der Spreewald ein einmaliges Naturjuwel. Kultur, Natur und Tourismus - scheinbar Widersprüchliches - wird im Spreewald bewahrt, der 1990 zum Unesco Biosphärenreservat erklärt wurde. Die Naturdokumentation erzählt von einem ungewöhnlichen Lebensraum, der vom Menschen stark beeinflusst und dennoch naturnah ist.
(Wdh. morgen 8.15-9.00 Uhr)


Am 08.04.17 15:45 - 16:30 Uhr auf 
phoenix: Wildes Deutschland - Der Schwarzwald
Der Schwarzwald ist weltweit bekannt durch Kuckucksuhren und Schwarzwälder Kirschtorte. Doch hat die Region vielmehr zu bieten: In den Bergwäldern steht die Weißtanne, die bis zu 60 Meter hoch wird - Europarekord. Ein letzter beeindruckender Baumriese im Nordschwarzwald ist die 230 Jahre alte, sogenannte Großvatertanne, die mit einem Stammumfang von 1,65 Metern und einer Höhe von 45 Metern sämtliche Baumwipfel der Umgebung überragt. Versteckt in lichten Altholzbeständen lebt der Auerhahn. Die extrem scheuen Vögel sind durch die Zerstörung ihres Lebensraumes, den Klimawandel und wachsenden Tourismus akut vom Aussterben bedroht. Seit kurzem schleichen wieder vereinzelt Luchse und Wildkatzen aus den angrenzenden Vogesen und Schweizer Alpen durch den Schwarzwald. Im letzten Jahrhundert hier ausgerottet, kehren die beiden Katzenarten nahezu unbemerkt in ihren angestammten Lebensraum zurück. Auch alpine Tiere und Pflanzen, die die Eiszeit in rauer Höhe über die Jahrtausende überdauert haben, gibt es im Schwarzwald. Zwei typische Vertreter sind die alpine Gebirgsschrecke und der gelbe Enzian. Zu den markanten Landschaften im Schwarzwald zählen mit den Triberger Wasserfällen die höchste Wasserfallkaskade Deutschlands, die blütenreiche Wutachschlucht, unberührte Bannwälder, Hochmoore und mehr als 50 Berge über tausend Meter Höhe. Der Feldberg ragt mit fast 1.500 Meter über das Mittelgebirge. Von hier hat man einen einmaligen Ausblick über den südlichen Schwarzwald, der zum Wandern und Genießen einlädt. Bei klarer Sicht scheinen die Alpen zum Greifen nah.
(Wdh. morgen 9.45-10.30 Uhr)


Am 08.04.17 16:30 - 17:15 Uhr auf 
phoenix: Wildes Deutschland - Vorpommerns Küste
Im Nordosten Deutschlands liegt an der Ostsee eine der schönsten Naturlandschaften des Landes. Die Kreidefelsen der Insel Rügen ragen knapp 120 Meter in den Himmel und bieten den seltenen Wanderfalken Brutmöglichkeiten. In den Buchenwäldern von Jasmund am Rande der weißen Klippen ziehen Dachse und Damhirsche ihre Jungen auf. Im Darßer Urwald kommen Hirsche bis in die Dünengürtel der Strände. Dort liefern sich die Bullen zur Brunft erbitterte Kämpfe; ein Anblick, den man so nur an Vorpommerns Küste erlebt. Im Schatten des Leuchtturms am Dornbusch auf der Insel Hiddensee liegt eine der wenigen Zwergseeschwalben-Kolonien der Ostsee. Die Küken dieser kleinsten Seeschwalbenart sind kaum größer als eine Streichholzschachtel. In nur drei Wochen werden sie flügge.
(Wdh. morgen 10.30-11.15 Uhr)


Am 08.04.17 20:15 - 21:45 Uhr auf 
arte: Abenteuer Neuseeland
Tiefe Regenwälder, riesige Gletscher, fauchende Vulkane, eine zerklüftete Küste: An kaum einem anderen Ort der Welt treffen so viele Landschaftsformen aufeinander wie in Neuseeland. "Abenteuer Neuseeland" lässt die Zuschauer eintauchen in die faszinierende Welt Neuseelands und verknüpft die Geschichte des Inselreichs aus deutscher und französischer Sicht mit der Gegenwart.
(Wdh. morgen 15.15-16.45 Uhr)


Am 08.04.17 20:15 - 20:55 Uhr auf 
hr: Ein Megapark für Elefanten - Das KAZA-Projekt (1/2)
Im vorigen Jahrhundert haben Grenzen, Zäune, Siedlungen und vermintes Gelände die Elefanten bei ihren Wanderungen fast überall in Afrika behindert. Damit die Dickhäuter wieder auf ihren alten Routen ziehen können, richten jetzt fünf Länder im Süden des Kontinents eine riesige Schutzzone ein: die Kavango-Zambesi Transfrontier Conservation Area, kurz "Kaza". Bestehende nationale Naturreservate werden durch grüne Korridore zu einem Megapark verbunden, in dem sich die Elefanten frei bewegen können. Elefantenfamilien kommen während der Trockenzeit an den Chobe im Norden Botswanas. Für die Tourismusbranche sind die vielen Dickhäuter ein Segen. Doch in den geschützten Gebieten vermehren sich die Elefanten rasant und zerstören ganze Mopane-Wälder. Deshalb wird in Botswana und in Simbabwe ein massenhafter Abschuss erwogen. Mit dem Megapark Kaza sollen die Elefanten über grüne Korridore von den überfüllten Schutzgebieten in die nahezu tierfreien Regionen Namibias, Sambias und Angolas auswandern können. Bis vor kurzem wagten sich Botswanas Dickhäuter kaum über den Chobe ins nördlich gelegene Namibia, das lange Zeit Schauplatz blutiger Auseinandersetzungen war. Seitdem Frieden herrscht, kommen die Elefanten langsam wieder. Jetzt fürchten viele Bewohner um ihre spärlichen Ernten. Schutzzonen sollen Land-, Vieh- und Forstwirtschaft schützen, aber auch den Tourismus ermöglichen. Sambia etwa verfügt über riesige Naturreservate. Hier leben Löwen, Flusspferde und Lechwe-Antilopen. Elefanten sind durch illegale Jagd rar geworden. Vielleicht finden einige Dickhäuter aus Simbabwe und Botswana hier eine neue Heimat. Um ihre ideale Lage zu ermitteln, verfolgt der botswanische Wissenschaftler Michael Chase per Satellit die Wanderbewegungen der Elefanten.
(Wdh. morgen 6.00-6.45 Uhr)


Am 09.04.17 05:30 - 05:55 Uhr auf 
ARD: Was entwickelt die Entwicklungshilfe?
Den Menschen in den Ländern des afrikanischen Kontinents geht es sehr viel schlechter als uns in Deutschland. Eines dieser Länder ist zum Beispiel Uganda. Welche Gründe es für diese Not gibt und wie Entwicklungshelfer versuchen, sie wenigstens ein bisschen zu lindern, das möchte Reporter Willi Weitzel dieses Mal herausfinden.


Am 09.04.17 08:25 - 09:55 Uhr auf 
BR: Der Fuchs und das Mädchen
Spielfilm. Bei einem ihrer Streifzüge durch die Natur kreuzt eines Tages ein wilder Fuchs Lilas ihren Weg. Fasziniert von dem Tier, beginnt sie nach ihm zu suchen. Und tatsächlich findet sie ihn wieder und erlebt an seiner Seite die Abenteuer des Waldes. Lila streift am liebsten durch die Natur. Eines Tages kreuzt ein wilder Fuchs ihren Weg. Sie ist fasziniert von dem Tier. Über den Winter verschlingt sie alles über "Füchse", was sie zum Lesen in die Finger bekommt. Im Frühling macht sie sich ihr Wissen zunutze und beginnt, nach ihrem Fuchs zu suchen. Als Lila ihn tatsächlich findet, nähern sich das Tier und das Mädchen an. An der Seite ihres Fuchses erlebt Lila die Abenteuer des Waldes. Aber lässt sich ein wilder Fuchs wirklich zähmen? Auch wenn die Geschichte erfunden ist, nutzt Regisseur Luc Jacquet dokumentarische Elemente. Durch die vier Jahreszeiten hindurch fängt er in seinem Film die Magie der wilden Natur ein. Die beeindruckenden Bilder von Landschaft und Tier wecken auch Erinnerungen an die eigene Kindheit. Es ist eine Geschichte voller Zauber und Poesie entstanden, die zum Nachdenken über den Umgang des Menschen mit der Natur anregt.


Am 09.04.17 13:00 - 14:30 Uhr auf 
SWR: Elstners Reisen -. Die Retter der Orang-Utans
Vor einigen Jahren hatte Frank Elstner den Tierschützer Willie Smits in seiner Sendung "Menschen der Woche" kennengelernt und versprochen, einmal selbst nach Indonesien zu kommen, um die Situation der Orang-Utans vor Ort zu erleben. Es sollte eine der spannendsten und emotionalsten Reisen im Leben von Frank Elstner werden: Über drei Wochen begleitet er den Tier- und Naturschützer Willie Smits durch Indonesien, immer auf der Spur der Orang-Utans. Die Route führt von Java über Sulawesi bis nach Borneo, der natürlichen Heimat der Orang Utans. Der deutsche Moderator lernt dabei Menschen kennen, die ihr ganzes Leben dem Schutz der seltenen Menschenaffen widmen, bekommt aber auch Einblicke in die großen Probleme des Landes und die damit verbundenen Schicksale für die Orang-Utans. Und nicht zuletzt begleitet er einen ganz besonderen Orang-Utan auf dem Weg zurück in die Freiheit. "Einer der schönsten Momente meines Lebens", sagt Elstner sichtlich berührt bei 40 Grad im Schatten mitten im Dschungel von Borneo.


Am 09.04.17 13:45 - 14:30 Uhr auf 
arte: Der Pruth - Von den Karpaten bis zur Donau
Im Schatten des größten Bergs der Ukraine, der Howerla, entspringt der Pruth. Die schwer zugängliche Landschaft mit den weltweit letzten Rotbuchen-Urwäldern zählt seit 2007 zum Weltnaturerbe der UNESCO. Von den Waldkarpaten schlängelt sich der Pruth hinunter ins Tal. Natur im Urzustand - Menschen verirren sich so gut wie nie hierher ins Quellgebiet des mit 953 Kilometern zweitlängsten Nebenflusses der Donau. Nach 100 Flusskilometern erreicht der Pruth dann Czernowitz, die alte Hauptstadt der Bukowina. Jahrzehntelang hinter dem Eisernen Vorhang vergessen und in beiden Weltkriegen kaum zerstört, wirkt das von der österreichischen Architektur geprägte Stadtbild heute wie ein Abbild längst vergangener Zeiten. Nach Czernowitz ist der Pruth fast 700 Kilometer lang der Grenzfluss zwischen Rumänien und der Republik Moldau. Mit 1.380 verschiedenen Pflanzen-, 34 Fisch- und 239 Vogelarten hat der Pruth in seinen Schwemmgebieten im Lauf der Jahrtausende eine außerordentliche Artenvielfalt entwickelt. Wenn das Leben irgendwo ein langer ruhiger Fluss ist, dann hier am Pruth und besonders in Moldau, dem am seltensten bereisten Land in Europa.


Am 10.04.17 08:55 - 09:40 Uhr auf 
arte: Der Wert der Wälder - Der Kiefernwald Südwestfrankreichs
Eine Katastrophe für Mensch und Umwelt! In einer Januarnacht des Jahres 2009 verwüstete der Orkan Klaus mehr als die Hälfte des Forêt des Landes in Südwestfrankreich, welcher das größte zusammenhängende Waldstück Westeuropas ist. Dabei waren die Schäden noch gar nicht behoben, die zwei andere Winterstürme - der Orkan Lothar und Folgesturm Martin - Ende Dezember 1999 dort angerichtet hatten. Dieser einzigartige Wald mit seinen riesigen Seekieferbeständen wurde im 19. Jahrhundert von Menschenhand angelegt: einerseits zum Trockenlegen der Sümpfe und Moore, andererseits zur wirtschaftlichen Nutzung. Auch 150 Jahre später ist der Wald noch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region. Doch heute kämpft er auch mit den Folgen des Klimawandels. Nach dem Schock durch Orkan Klaus steht für die Förster fest: Man kann nicht mehr so weiterwirtschaften wie bisher, sondern muss die beispiellose Katastrophe als Chance für Veränderungen nutzen. Und dazu braucht man die Hilfe von Wissenschaft und Forschung. Aufforsten ja, aber besser, lautet die Devise. Die Schwachstellen des Systems sind schnell erkannt: schnurgerade angepflanzte Bäume, Sandböden und Monokultur. Diese drei Faktoren machen den Baumbestand anfällig für Stürme und Schädlingsbefall. Die Wissenschaftler setzen nun auf Hightech und führen Experimente zur genetischen Verbesserung der Kiefern durch. Sie empfehlen die biologische Schädlingsbekämpfung und die Einführung neuer, resistenterer Baumarten. Statt Monokultur soll jetzt Mischkultur einziehen. Dies eröffnet neue Perspektiven und fördert ein vielfältigeres, widerstandsfähigeres Ökosystem. Allerdings stellen diese Lösungen einen radikalen Bruch mit dem seit Jahrzehnten gängigen Bewirtschaftungsmodell dar. In den "Landes" soll die ungewöhnliche Verbindung von neuen Technologien und umweltfreundlichen Methoden der Natur eine Chance geben.


Am 10.04.17 10:30 - 11:15 Uhr auf 
BR: Königstiger - Kampf ums Überleben
Der Ranthambhore-Nationalpark in Rajasthan ist weltberühmt für seine Tiger. Für die Raubkatzen ist er mit knapp 400 Quadratkilometern einer der letzten großen Zufluchtsorte im Norden Indiens. Hier lebt die 13 Jahre alte Machli. Ganz Indien kennt und verehrt sie. Noch ist sie die mächtigste Tigerin in der Region, doch sie ist alt und wird ihr Reich nicht mehr lange verteidigen können. Tiger sind Einzelgänger und halten ein Revier normalerweise für sieben bis acht Jahre. Dass Machlis Herrschaft bereits länger als ein Jahrzehnt andauert, zeigt ihren Mut und ihre Entschlossenheit. Der Rajbagh-See lockt Axis- und Sambarhirsche, die Hauptbeute der Königstiger. In diesem perfekten Umfeld bekommt Machli fünf Mal Nachwuchs. Neun ihrer Jungen überleben bis ins Erwachsenenalter. Keines wagt zu bleiben - bis auf Satra. Machlis selbstbewusste Tochter vertreibt in spektakulären Machtkämpfen ihre Schwestern Athara und Unis aus dem Gebiet und stellt sich schließlich ihrer Mutter.


Am 10.04.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 
NDR: Wildschweine im Teutoburger Wald
Die Merkmale eines der reizvollsten Naturparks im norddeutschen Raum sind ausgedehnte Buchenwälder mit einsamen Waldpfaden, schattig kühle Tieflandbäche, mit Orchideen übersäte Kalktrockenoasen, verwunschene Moore und die leicht geschwungenen Hügel einer Altmoränenlandschaft. Das Hermannsdenkmal um die Externsteine im Lipperland machen den Teutoburger Wald endgültig zu einem Besuchermagneten ersten Ranges. In der Dokumentation wird eine Wildschweinrotte über ein Jahr lang auf ihren Streifzügen begleitet.


Am 10.04.17 17:40 - 18:35 Uhr auf 
arte: Die Rache des Regengottes - Untergang der Maya
Dichter Urwald bedeckt seit über tausend Jahren die rätselhaften Ruinen einer untergegangenen Zivilisation und in prächtigen Städten lebten hier einst bis zu 200.000 Einwohner: Die Rede ist von der Hochkultur der Maya, die seit ihrer Wiederentdeckung im Urwald Mittelamerikas Forscher und Abenteurer fasziniert. Die Ursachen des rätselhaften Unterganges dieser Zivilisation vor circa einem Jahrtausend konnten noch nicht endgültig entschlüsselt werden. Hatten sich rivalisierende Fürstengeschlechter gegenseitig vernichtet? Ließ die tyrannische Priesterkaste das Land ausbluten? Führte eine selbst verschuldete Klimakatastrophe ins Verderben? Archäologen aus Deutschland untersuchen im mexikanischen Bundesstaat Yukatán Siedlungen von Bauern und finden in der Ruinenstadt Xkipché Spuren für eine gewaltsame Vertreibung der Herrscherschicht. Der nordamerikanische Forscher Richard Hansen analysiert in der guatemaltekischen Königsstadt El Mirador die Indizien für eine ökologische Katastrophe, die von der Bevölkerung selbst durch schleichende Zerstörung der Lebensgrundlagen verursacht wurde.


Am 10.04.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD: Der Hainich - Thüringens Urwald
Krachend stürzt eine alte Buche zu Boden und reißt ein riesiges Loch in das dichte Kronendach. Doch das ist kein Ende. Im Hainich - Deutschlands größten zusammenhängendem Laubwaldgebiet - sind gerade sterbende und tote Bäume die Grundlage für eine außergewöhnliche Artenvielfalt. Das Totholz darf langsam verrotten und bietet Lebensraum für zahllose Insekten, für bedrohte Käfer, für vielfältige Pilze und seltene Moose. 30 verschiedene Laubbaumarten stehen in enger Konkurrenz und streben zum Licht. Die Buche dominiert alle. Nach der Eiszeit breiteten sich über ganz Europa Buchenurwälder aus. Heute gibt es nur noch kleine Überbleibsel davon, wie den Nationalpark Hainich in Thüringen. Deshalb gehört er auch zum UNESCO-Weltnaturerbe. Weitgehend ungestört von menschlicher Nutzung sind hier 25 Orchideenarten und auch die scheuen Wildkatzen zu entdecken. Dachse und Füchse haben sich im Kalksteinboden ihre Höhlen gegraben. In Baumhöhlen brüten Spechte und Waldkäuze. Im Hanich kann beobachtet werden, wie Buchenurwälder wachsen. Im Innern, aber auch am Rande. Der Kindel, ein ehemaliger Truppenübungsplatz am Waldrand, wird von Schlehen-Weißdorn-Gebüschen erobert und legt die Grundlage für eine Wiederbewaldung. Zunächst noch Heimstatt für Frösche, Kröten und seltene Neuntöter, wächst hier langsam der neue Urwald nach. Die Naturfilmer Frank und Sylvia Koschewski kommen mit faszinierenden Zeitraffern sowie außergewöhnlichen Nah- und Flugaufnahmen den Bewohnern und dem Kreislauf des Buchenurwaldes auf die Spur und zeigen, wie ein Wald zum Urwald wird.


Am 10.04.17 22:15 - 23:00 Uhr auf 
phoenix: Kambodscha - Fluch und Segen des Monsun
In Kambodscha lässt der Monsun großartige Tier- und Pflanzenwelten entstehen, die gleichzeitig durch die Wassermassen gefährdet sind. Zwischen extremer Trockenheit und Überschwemmungen müssen alle Lebewesen Wege finden, um zu überleben. Wenn Trockenheit herrscht, bestimmt die Suche nach Wasserstellen ihr Dasein. Das Gedränge um das wenige Wasser wird zum Überlebenskampf; vor allem die schwächeren Tiere setzen für einige Tropfen vom kostbaren Nass ihr Leben aufs Spiel. Wenn der langersehnte Regen dann endlich fällt, überrollen Flutwellen das Land. Sie füllen die zahlreichen Wasserwege, die das Land wie Arterien versorgen. Dann schafft der Regen ein buntes Gemisch von Lebensräumen in einem Gebiet von 30.000 Quadratkilometern. Selten gewordene Raubtiere wie der Nebelparder schleichen darin durch den Dschungel. Es wachsen Pflanzen, die besondere Strategien entwickelt haben, um jeden Tropfen Wasser zu nutzen. In der Naturdokumentation über Kambodscha beobachtet die Kamera aus nächster Nähe, wie ein Kragenbär mit seiner höchst sensiblen Nase Nahrung findet und wie Kahlkopfgeier den natürlichen Kreislauf in Gang halten. Sie zeigt in faszinierenden Bildern Haubenlanguren, die sich elegant durch das oberste Stockwerk des Regenwaldes schwingen und sich auf ganz spezielle Art ernähren.


Am 10.04.17 23:00 - 23:45 Uhr auf 
phoenix: Malaysia - Garten Eden aus der Balance
Die Natur Malaysias verzaubert mit imposanten Bergketten, atemberaubenden Wäldern und unermesslichem Artenreichtum. In jedem Winkel behauptet sich das Leben in wunderbaren, bizarren Formen. Der Blick hinter das Geheimnis dieser Vielfalt zeigt unter anderem, wie sich in dem feuchtheißen Klima extrem unterschiedliche Lebensräume entfalten, und bietet gleichzeitig großartige Bilder von den seltenen Tieren, die dort leben und ums Überleben ringen. Die Dokumentation thematisiert den täglichen Kampf ums Dasein genauso wie die Schönheit der tropischen Fauna.Sie erzählt außerdem von Malaysias höchstem Berg, der jedes Jahr noch weiter wächst. Sie berichtet von Insekten, die es mit unglaublichen Tricks schaffen, ihre Beute in die Irre zu führen. Sie zeigt, was es für die Natur bedeutet, wenn pro Quadratmeter bis zu drei Meter Regen jedes Jahr fallen und an 365 Tagen im Jahr die Sonne zwölf Stunden lang scheint. Die Kamera hat seltene Momente eingefangen, wie den erbitterten Kampf zweier Nashornkäfer und Badeszenen von Zwergelefanten, die es nur noch auf Borneo gibt.


Am 10.04.17 23:45 - 00:30 Uhr auf 
phoenix: Thailand - Apotheke der Tiere
In Thailands Flora und Fauna treffen Extreme aufeinander. Dort sind Tiere und Pflanzen Bedingungen ausgesetzt, die das Überleben zum täglichen Kampf machen. Der Film porträtiert einen Hotspot der Artenvielfalt, in dem zahlreiche Heilpflanzen vorkommen, die sowohl die Menschen als auch die Tiere zu nutzen wissen. Unterschiedliche Lebenswelten stehen in krassem Kontrast zueinander. Die Dokumentation enthüllt unter anderem das Geheimnis von Thailands Tieren, die immer wieder Wege finden, den ständigen Gefahren zu trotzen. Die Vegetation Thailands ist mit ihren vielen Heilpflanzen wie eine Apotheke für die Tiere. Gleichzeitig besticht das Land durch seine grandiosen Millionen Jahre alten Landschaften und seine uralte Kultur. Die Dokumentation zeigt Mangrovenwälder, in denen Krabbenkämpfe auf Leben und Tod stattfinden, und Korallenriffe, die 4.000 Arten beherbergen. Und sie stellt eine Insel vor, auf der Makaken nur überleben, weil sie gelernt haben, Steine als Werkzeug zu benutzen.


Am 11.04.17 00:30 - 01:15 Uhr auf 
phoenix: Vietnam - Phoenix aus der Asche
Fast wie durch ein Wunder haben verschwunden geglaubte Tiere in Höhlen die Wirren des Krieges in Vietnam überstanden. Unter den Pflanzen ist der Bambus der größte Überlebenskünstler. Vor nicht einmal 50 Jahren sah es in diesem geschundenen Land noch ganz anders aus. Über ein Jahrzehnt lang, als der Kampf zwischen den Menschen zu einem Krieg gegen die Natur wurde, verschwanden große Waldflächen Vietnams unter anderem durch den Einsatz des Entlaubungsmittels Agent Orange. Die Verwüstung war so massiv, dass die Begriffe "Naturkrieg" und "Umweltzerstörung" die Region prägten.Eine wichtige Rolle in dieser Zeit spielte Hang Toi, eine der größten Höhlen der Welt. Sie wäre großgenug, um ein Hochhaus dort hineinzubauen. Damals rettete sie als Schutzraum Menschen und Tieren das Leben. Noch heute nutzen seltene Primaten die Höhle, von denen man angenommen hatte, sie seien ausgestorben. Erst 30 Jahre später tauchte eine kleine Gruppe der Hatinh-Languren wieder auf. Die Dokumentation zeigt, wie die Natur Vietnams es geschafft hat, die schrecklichen Folgen eines Krieges zu überwinden.


Am 11.04.17 01:15 - 02:00 Uhr auf 
phoenix: China - Paradies im Wandel
Im Südwesten Chinas befindet sich einer der schönsten und geheimnisvollsten Naturräume der Erde. Yunnan beherbergt so viele verschiedene Pflanzenarten wie die ganze nördliche Hemisphäre. Und obwohl es von Überbevölkerung und Zersiedlung bedroht ist, bewahrt China zwischen den höchsten Bergen der Erde in der Provinz Yunnan eines seiner geheimnisvollsten Paradiese. Die Reise führt von den Ausläufern des Himalayas bis zu den bewaldeten Tälern. Die Natur ist nur noch in wenigen Teilen Chinas so unberührt wie im Himalaya. Überall sonst zahlen Tiere und Pflanzen einen hohen Preis für die wachsende Zersiedlung und den industriellen Aufschwung. In der Provinz Yunnan sind einige Gebiete von den Veränderungen verschont geblieben.Hoch oben in den Bergen hat das Kamerateam beobachtet, wie sich tibetische Makaken an ihre lebensfeindliche Umgebung angepasst haben. Undurchdringliche Wälder bieten Schutzräume für eine unberührte Natur. Weberameisen bauen mit einer ganz speziellen Technik ihre Nester. Es gibt 70 verschiedene Höhlenfische, so viele wie nirgendwo sonst auf der Welt. Die Dokumentation macht deutlich, warum der Südwesten Chinas immer noch eines der größten Rätsel der Natur ist.


Am 11.04.17 08:45 - 09:30 Uhr auf 
arte: Der Wert der Wälder - Kongo - Nutz und Schutz des Urwalds
Wie am Amazonas steht auch im zweitgrößten Regenwaldgebiet der Erde, im zentralafrikanischen Kongobecken, nicht alles zum Besten: Überwirtschaftung und Entwaldung bedrohen die grüne Lunge und ihre Ureinwohner. Doch in der Republik Kongo, Kongo-Brazzaville, gibt es Bestrebungen zur Einführung einer nachhaltigen Holzwirtschaft. Im Norden des Landes findet man Forstbetriebe, die dem aus der Kolonialzeit überlieferten Wirtschaftsmodell den Rücken kehren. Statt Raubbau im großen Stil zu betreiben, versuchen sie wirtschaftliche Interessen und Umweltschutz unter einen Hut zu bringen. Fernab von der Hauptstadt Brazzaville folgt eine Konzession diesem neuen Ansatz. Hier zählen nicht nur der Profit, sondern auch der Erhalt des Ökosystems und der Schutz der indigenen Bevölkerung. Die Bewirtschafter arbeiten mit den Waldvölkern zusammen. Diese Menschen, früher Pygmäen genannt, kennen den Wald wie ihre Westentasche. Die Unternehmen profitieren von ihrem reichen Erfahrungsschatz und achten im Gegenzug ihre Bedürfnisse. Eine solche Symbiose erscheint selbstverständlich, wird aber nur selten praktiziert. Die faire Holzwirtschaft wird zudem mit dem begehrten FSC-Gütesiegel belohnt, das Zugang zu neuen Märkten gibt. Ein Beispiel dafür, dass nachhaltige Forstwirtschaft durchaus rentabel sein kann! Die Dokumentation zeigt ein einzigartiges forstwirtschaftliches Experiment, das die lokale Entwicklung fördert und den internationalen Markt für exotische Hölzer bedient.


Am 11.04.17 10:30 - 11:15 Uhr auf 
BR: Marderhunde - Vom Amur bis zur Elbe
Marderhunde sind sehr erfolgreiche Eroberer, binnen weniger Jahrzehnte haben sie das ganze westliche Eurasien besiedelt. Henry M. Mix dokumentiert in seinem Film die erstaunliche Erfolgsgeschichte und die weite Reise der Eroberungskünstler. Mitte des 20. Jahrhunderts verfrachteten Pelzjäger die kleinen Wildhunde per Flugzeug über den Ural nach Weißrussland. Die Marderhunde sollten sich dort vermehren. Mit durchschnittlich sechs bis sieben Jungen pro Wurf schaffte der Marderhund diese Aufgabe im Handumdrehen - und machte sich auf leisen Pfoten davon. Binnen weniger als zehn Jahren durchwanderte er Polen und überschritt die Grenze nach Deutschland. Hier wird er von den Jägern nicht gern gesehen. Er mache Dachs und Fuchs Konkurrenz und sei eine Gefahr für das Niederwild, so die grüne Zunft. Quer durchs Baltikum wandernd erreichte der Marderhund auch Finnland. Dort leben heute mehr Tiere als in irgendeinem anderen Land. Den Elchjägern ist er ein Dorn im Auge. Wertvolle Elchhunde, eigens gezüchtet, hetzen statt hinter Elchen Marderhunden hinterher und bleiben nicht selten verschwunden. Im Film wird ein aktuelles biologisches Phänomen beleuchtet: die Entstehung neuer Faunen durch eine globale Verfrachtung von Arten - und deren mögliche Folgen. Parallel dazu wird Geschichte eines verlassenen Welpen erzählt, der sich ganz alleine von der Brandenburgischen Uckermark gen Westen schlägt und schließlich eine eigene Familie gründet.


Am 12.04.17 08:50 - 09:35 Uhr auf 
arte: Der Wert der Wälder - Die Sundarbans - Im Mangrovenwald Bengalens
Entlang der Grenze zwischen Indien und Bangladesch verläuft ein riesiger Wald: die Sundarbans. Mit einer Fläche von 10.000 Quadratkilometer sind sie das größte Mangrovengebiet der Welt. "Sundarbans" bedeutet auf Bengalisch "wunderbarer Wald". Die an tropischen Küsten anzutreffenden Mangroven sind reich an Fisch, Wild und Krustentieren. Ihr verflochtenes Wurzelwerk kann Tsunamiwellen brechen. Der sumpfige Boden nimmt die Ablagerungen auf, die Flüsse bei Überschwemmungen anspülen, und die dichten Baumkronen schwächen die Monsunwinde ab. In diesen Land-Wasser-Wäldern leben heute noch die sagenumwobenen Bengalischen Tiger. Für die Bevölkerung sind diese Ökosysteme lebenswichtig: Die Mangroven schenken ihnen nicht nur Nahrung, Feuer- und Bauholz, sondern bieten auch Schutz vor den immer verheerenderen Stürmen. Doch seit einigen Jahren hat der Mensch den Wald überbeansprucht, und die Mittel zur Wiederherstellung des Gleichgewichts fehlen. Alles hängt von lokalen Initiativen ab: Fischer, Landwirte, Jäger, Förster und Organisationen vor Ort versuchen, Flora und Fauna zu retten und die Mangrovenwälder wieder aufzuforsten. Die Menschen fühlen sich dem Wald wieder mehr verbunden und haben begriffen, dass sie ihn nicht zerstören dürfen. Denn für das bitterarme, vom Klimawandel hart getroffene Bangladesch sind die Sundarbans weit mehr als ein Biosphärenreservat - von ihrer Existenz hängen Millionen von Menschenleben ab.


Am 12.04.17 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Big Five Südamerika (1/5) - Der Jaguar
Die drittgrößte Katze der Welt - größer sind nur noch Löwe und Tiger - hat auf dem amerikanischen Kontinent lange um ihr Überleben kämpfen müssen. Das wunderschöne Fell des Jaguars und die Furcht der Menschen haben sie in weiten Teilen Amerikas zum Verschwinden gebracht. Auch in Brasilien ging es erst nach dem Artenschutzabkommen von 1976 wieder langsam aufwärts für die Großkatze. Rund um die berühmten Wasserfälle von Iguaçu hatte man lange nicht mit großen Raubkatzen zu tun, denn die wenigen scheuen Exemplare haben sich in den angrenzenden Nationalpark zurückgezogen. Doch in der letzten Zeit kommen sie bedrohlich nahe. Vor allem zwei junge Jaguarbrüder machen den brasilianischen Forschern des Nationalparks zu schaffen, da sich die Raubkatzen bis in die Touristenzone vorwagen. Jederzeit könnte es zu einem Konflikt mit Menschen kommen - es wäre das Aus für die Jaguare am Iguaçu. Auch im Pantanal, diesem über 200.000 Quadratkilometer großen Schwemmland in Zentralbrasilien, schwelt immer noch der Konflikt zwischen Artenschutz und Viehzucht. Viele Farmer fürchten um ihr Vieh und lassen die Jaguare immer noch heimlich vergiften.
(Wdh. kommende Nacht 2.50-3.35 Uhr)


Am 12.04.17 14:50 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Big Five Südamerika (2/5) - Die Anakonda
Die grüne Anakonda: Menschen verschlingendes Monster, Mutter der Flüsse, urzeitliches Ungetüm. Angst, Vorurteile und Trophäenjagd haben ihr immer wieder zugesetzt und die richtig großen Exemplare weitgehend verschwinden lassen. Nur an wenigen Orten in Südamerika erreichen Anakondas noch eine Länge von mehr als vier Metern. Exemplare mit einer Länge von fünf und mehr Metern sind inzwischen seltene Attraktionen. Der Biologe Dr. Lutz Dirksen macht sich mit einheimischen Jägern und einem erfahrenen Tierfilmerteam auf die Suche nach der Riesenschlange. Entlang wilder Flüsse, durch unerforschte Wälder führt seine Expedition. Dabei begegnet er exotischen und seltenen Tieren und auch verschiedenen Boas, den kleinen Verwandten der Anakonda. Doch es ist eine Reise mit Hindernissen.
(Wdh. kommende Nacht 3.35-4.20 Uhr)


Am 12.04.17 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Big Five Südamerika (3/5) - Der Andenbär
Anden- oder Brillenbären sind nicht nur die einzige Bärenart Südamerikas, sondern sie sind auch die letzten Überlebenden aus der Unterfamilie der Kurzschnauzenbären, die bis zur letzten Eiszeit den gesamten nordamerikanischen Kontinent bewohnten. In den Nebelwäldern der Hochanden waren sie vor den Gletschermassen sicher und konnten sich über die Jahrtausende an diesen neuen Lebensraum anpassen. Nach bisheriger Lehrmeinung wurden sie dort zu Pflanzenfressern, die geschickt in den Urwaldbäumen herumklettern, um nach Bromelien und anderen zuckerhaltigen Gewächsen zu suchen. Doch es gibt Berichte, wonach einzelne männliche Bären in die Täler gekommen sind, Maisfelder geplündert und Weidevieh angefallen haben sollen und damit die Existenz der Andenbauern bedrohten. Andenbären werden illegal verfolgt, abgeschossen und zurückgedrängt. Doch was stimmt an den Geschichten über die zu Fleischfressern gewordenen Vegetarier? Die Filmautoren Bernd Strobel und Bernhard Rübe begeben sich mit den Bärenschützern Armando Castellanos und Andres Laguna auf Spurensuche in den ecuadorianischen Hochanden und stellen fest: Nicht die Bären sind es, die in die Täler herabsteigen, sondern die Bauern weiten ihre Weideflächen immer weiter in den Lebensraum der geschützten Art aus.
(Wdh. kommende Nacht 4.20-5.00 Uhr)


Am 12.04.17 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Big Five Südamerika (4/5) - Der Riesenotter
Die Expedition führt ins peruanische Tiefland, ins Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Peru. Mit Proviant für mehrere Wochen, 300 Kilogramm Filmausrüstung und einigen Fässern Benzin macht sich das Filmteam von Felix Heidinger auf den Weg zum Manu-Nationalpark, mit dem Boot immer flussaufwärts ins Quellgebiet des Amazonas. Das Ziel sind die Altarme des Rio Manu, wo die Riesenotter-Familien wie und je ihr unberührtes paradiesisches Leben führen. Es gelingt, eine Familie dieser kräftigen und eleganten Fischjäger aus nächster Nähe zu beobachten, bei der Aufzucht ihrer Neugeborenen ebenso wie bei ihren Konfrontationen mit den allgegenwärtigen Kaimanen, Kämpfe, die ganz unerwartete Sieger haben. Doch die weltweite Zerstörung der Lebensräume macht auch vor Peru nicht Halt. Geführt von Wissenschaftlern der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt gelingt es dem Filmteam, die zerstörerischen Auswirkungen der Goldgräberei zu dokumentieren, neu angefacht und schlimmer denn je durch den aktuellen Goldrausch, der den Preis des Goldes in Schwindel erregende Höhen getrieben hat.
(Wdh. kommende Nacht 5.00-5.45 Uhr)


Am 12.04.17 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Big Five Südamerika (5/5) - Der Ameisenbär
Die Großen Ameisenbären gehören zu den letzten Ureinwohnern Südamerikas. Seit einigen Jahren ist die deutsche Biologin Lydia Möcklinghoff in Brasilien diesen Tieren auf der Spur. Ihre ersten Daten sammelt sie in der Nähe der Kleinstadt Boa Vista im Norden Brasiliens. Hier in den Holzplantagen, die vielen Tierarten den natürlichen Lebensraum nehmen, findet der Große Ameisenbär offensichtlich eine optimale Umgebung vor. Es gibt kaum natürliche Feinde, dafür aber ausreichend Nahrung unter den Blättern der Akazienbäume. Lydia Möcklinghoffs Forschung führt sie weiter ins Pantanal, dem größten saisonalen Schwemmland der Erde. In dieser weitgehend ursprünglich erhaltenen Natur hat der Große Ameisenbär überlebt, während er in den Nachbarstaaten Brasiliens, Argentinien und Peru, schon als ausgestorben gilt. Überlebt haben hier aber auch seine einzigen natürlichen Feinde, Puma und Jaguar.


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