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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 01.07.19 02:15 - 03:00 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Amazonas
Die Flussarchipele Anavilhanas und Mariuá sind die größten der Welt. Sie liegen im Rio Negro, dem zweitstärksten Nebenfluss des Amazonas, und bestehen zusammen aus mehr als 1000 Inseln. Was diesen Lebensraum weltweit so einzigartig macht, ist die Dynamik des Flusses: Sechs Monate im Jahr überschwemmt er die Inseln völlig. Dann ragen nur noch die höchsten Baumkronen aus dem Wasser, und der Waldboden wird zum Flussbett. Fische schwimmen zwischen Baumstämmen, und Landtiere wie das Faultier müssen sich vor räuberischen Wasserbewohnern in Sicherheit bringen. Durch neue Sandbänke verändern die Inseln Jahr für Jahr ihre Uferlinien. Sie bilden ein Labyrinth aus Wasserwegen und überfluteten Wäldern, das sich stets verändert und viele Gefahren birgt - aber auch viel Schönheit.


Am 01.07.19 03:45 - 04:30 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Japan
Japans Inselwelt bietet eine ungewöhnliche Naturvielfalt. Sie besteht aus vier großen und fast 7000 kleinen Inseln, die sich in einem langen Bogen durch den Nordwestpazifik ziehen. Sie bieten ganz unterschiedliche klimatische Bedingungen: vom eisbedeckten Nordmeer über gemäßigte Wälder bis hin zu subtropischen Stränden und Mangrovensümpfen. Diese Vielfalt an Klimazonen bietet zahlreichen Tieren beste Lebensbedingungen. In den Gebirgswäldern der zentralen und nördlichen Inseln sind die Winter lang und hart, doch den Schneeaffen macht das nichts aus. Im Norden von Honshu finden sich diese Japanmakaken noch bis in 3000 Metern Höhe. Ihr dichtes Fell schützt sie selbst bei zweistelligen Minusgraden. Und die Affen haben sich eine natürliche Ressource erschlossen, mit deren Hilfe sie auch eisige Temperaturen gut aushalten: warme Quellen. Nur ganz im Norden, auf Hokkaido, ist es den Schneeaffen zu kalt. Dort weht im Winter ein minus 30 Grad Celsius kalter Nordwind, der sibirische Wintergäste wie Riesenseeadler und Mandschurenkraniche nach Japan trägt. Mit dem Frühling feiert ganz Japan die spektakuläre Kirschblüte, "Sakura" genannt. Im Süden der Inseln beginnt die Kirschblüte oft schon im Februar und wandert dann allmählich nach Norden, bis sie Ende April auch Hokkaido erreicht. Die Sakura steht für Schönheit - und Vergänglichkeit. Denn schon nach wenigen Wochen ist die prachtvolle Blüte vorbei.


Am 01.07.19 04:00 - 05:30 Uhr auf 
phoenix: Wälder unserer Erde
Der Wald ist wie ein Organismus, uralt und voller Mechanismen. Seine Pflanzen brauchen Wasser und sind temperaturabhängig. Trotzdem überlebt er an den unterschiedlichsten Orten der Welt. Wie schafft er es, sich auch an widrigste Bedingungen anzupassen? Auf einer bildstarken Reise um den Globus entdeckt die Dokumentation "Wälder unserer Erde" den faszinierenden Lebensraum Wald. Wald ist nicht gleich Wald. Die meisten Europäer kennen heute nur noch den menschengemachten Forst. Doch Wald hat vielfältige Erscheinungsformen und meistert die Herausforderungen unterschiedlicher Lebensräume - vom Nordwald in Skandinavien bis zum Mangrovenwald in der Karibik. In einem Wald herrschen viele Wechselbeziehungen zwischen Tieren und Pflanzen. Das Zusammenleben ist eine Symbiose: Der Wald kann nicht ohne Tiere, viele Tiere können nicht ohne den Wald. Für den Menschen hat der Wald eine so große Bedeutung, dass er ihn schon immer mystifiziert hat. Jeder Typ Wald hat seine eigene Strategie, wie er mit den Lebensumständen umgeht. Er reagiert nicht nur kurzfristig, sondern auch langfristig. Was passiert, wenn ein Wald ertrinkt, wenn er kein Wasser bekommt oder die Temperaturen nur wenige Monate im Jahr über null Grad liegen? "Wälder unserer Erde" legt verblüffende Überlebensstrategien und Phänomene der Wälder weltweit offen und entdeckt die Lebensräume faszinierender Tiere. Die Dokumentation zeigt atemberaubende Aufnahmen von Tieren und großen Landschaften.


Am 01.07.19 04:30 - 05:10 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Philippinen
Die Landschaft der Philippinen ist ausgesprochen vielfältig. Karge Berge, dichter Regenwald, Sümpfe und Klippen prägen die 7000 großen und kleinen Eilande der pazifischen Inselgruppe. Geologen zählen sie zu den ältesten Inseln der Erde, geformt von Vulkanausbrüchen, Erdbeben und verheerenden Taifunen. Viele der zahlreichen Tiere und Pflanzen dieser Inselgruppe kommen sonst nirgendwo auf der Erde vor. Einer der artenreichsten Lebensräume der Philippinen findet sich in den dichten Urwäldern von Palawan. Die sechstgrößte Insel der Philippinen ist zugleich auch die am dünnsten besiedelte. Dort leben Raubtiere wie der Palawan-Binturong, den es nur auf dieser Insel gibt. Binturongs werden auch "Marderbären" genannt, weil sie mit ihrem gedrungenen, bärenartigen Körper und dem spitzen Kopf wie eine kuriose Mischung aus Marder und Bär wirken. Auf der Insel Bohol, gut 500 Kilometer östlich von Palawan entfernt, sind Mangrovenwälder zum liebsten Jagdgebiet der Langschwanzmakaken geworden. Sie finden dort ihre - für Affen etwas ungewöhnliche - Lieblingsspeise: Krabben. Bis ein junger Makak gelernt hat, wie man Krabben fängt und knackt, braucht er viel Übung. Bis dahin ist es ein frustrierender und oft schmerzhafter Prozess.


Am 01.07.19 05:10 - 06:05 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Vancouver Island
Vor der kanadischen Küste, nahe der Stadt Vancouver, liegt die Insel Vancouver Island. Mit 450 Kilometern Länge und 100 Kilometern Breite ist sie die größte nordamerikanische Pazifikinsel. Vancouver Island bietet vielen einzigartigen Tieren einen Lebensraum. Die spektakuläre Berglandschaft der Insel mit ihren vielen Wasserfällen ist von einem dichten Netzwerk aus Flüssen und Bächen geprägt. Zahlreiche Tierarten fühlen sich dort wohl. Vor allem die Pazifischen Lachse: Jahr für Jahr zieht eine halbe Milliarde Lachse in die Flüsse ihrer Geburt, um zu laichen. Für Millionen von ihnen ist Vancouver Island das Ziel - doch nicht alle kommen an. Von den Killerwalen vor den Küsten der Insel über Weißkopfseeadler bis zu den Schwarzbären, die im seichten Wasser auf reiche Beute warten, ernähren sich unzählige Tiere von Lachsen. Sogar die Waldbäume auf Vancouver Island sind auf die alljährliche Wanderung der großen Fische angewiesen. Sie prägen das gesamte Ökosystem dieser wilden Insel.


Am 01.07.19 05:30 - 06:15 Uhr auf 
phoenix: Die Eifel lebt
Eine Laubhütte, als Schutz vor Kälte und Witterung. Beim Survivaltraining in der Eifel lernen die Teilnehmer sich selbst ein Dach über den Kopf zu bauen und sich zu versorgen. Sie suchen, was die Natur hergibt und sie lernen, wie wichtig es ist aufeinander zu achten. Für die Hütte wird Laub gesammelt und aufeinander geschichtet. Wenn sie richtig gebaut ist, schützt sie sogar vor Minusgraden Das Alte wiederentdecken und Neues damit verbinden, dass ist das Ziel in der Wildnisschule Dahlem. Und das ist nur eine von vielen Veränderungen, die die Region erlebt.


Am 01.07.19 08:50 - 09:50 Uhr auf 
D-MAX: Die Wildlife-Cops
Der Bundesstaat Washington, im äußersten Nordwesten der USA, ist geprägt durch eine artenreiche Flora und Fauna. Doch auch der Mensch hat die Natur längst erobert - oft mit gravierenden Folgen! Denn Wilderei oder illegaler Tierhandel sind keine Kavaliersdelikte. Niemand weiß das besser, als die Männer und Frauen des „United States Fish and Wildlife Service“, die im Evergreen State für Recht und Ordnung sorgen. Dabei kämpfen die Beamten an vielen Fronten gleichzeitig: Bären und Pumas auswildern, verletzte Tiere retten und Umweltsünder auf frischer Tat ertappen, gehört für die Officers zur täglichen Arbeitsroutine. Diese Serie begleitet die Wildschützer bei ihren gefährlichen Einsätzen.


Am 01.07.19 14:15 - 14:40 Uhr auf 
BR: Die Elefantenjäger
Der Tierfilmer Felix Heidinger berichtet über wilde Elefanten auf der Insel Ceylon. 4000 wilde Elefanten leben heute noch in Ceylon, dem Staat Sri Lanka, die meisten in Naturreservaten und Nationalparks. Fast ungestört ziehen diese Herden das Jahr über auf ihren jahrhundertealten Wegen durch die Insel. Doch über tausend der grauen Riesen leben auch außerhalb der Parks auf der Insel, die nicht größer ist als Bayern und mindestens ebenso dicht besiedelt. Fast täglich kommt es dabei zu gefährlichen Begegnungen zwischen Menschen und wilden Elefanten, die urplötzlich auf den Feldern, in den Dörfern oder Plantagen auftauchen. Natürlich sind die Bauern besorgt um ihre Ernte auf den Feldern, denn die Dickhäuter benehmen sich auf den Feldern wie Elefanten im Porzellan-Laden! Deshalb versuchen die Bauern mit allen Mitteln die wilden Dumbos wieder in die Schutzgebiete zu treiben.


Am 01.07.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
NDR: Das Hotel der wilden Tiere
Eine Riesenaufregung in der Wildtier-Auffangstation Lüneburger Heide: Jedes Jahr werden hier tausende tierische Patienten aufgepäppelt, jetzt muss die wilde Wohngemeinschaft dringend umziehen. Die alte Station ist zu klein geworden, und so gehen hunderte wilde Tiere auf Tour in ihr neues Zuhause: Esel, Eichhörnchen, Schafe, Katzen, Hunde und auch die Exoten - Reptilien und Papageien. Für Stationsleiterin Diana Erdmann und ihr Team bedeutet das jede Menge Arbeit. Denn nicht jedes Tier hat Lust auf Umzugsstress.


Am 01.07.19 15:10 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Schwarzwald
Der Schwarzwald beeindruckt mit seinen hohen Weißtannen. In Europa sind diese Nadelbäume einzigartig. Hier hat sich auch die Großvatertanne angesiedelt, ein 230 Jahre alter und 50 Meter hoher Baumriese. Einige seltene Tierarten leben im Schwarzwald: der Auerhahn, Luchse, Wildkatzen. Bekannt ist der Schwarzwald zudem für die höchste Wasserfallkaskade Deutschlands, die Triberger Wasserfälle.
(Wdh. morgen 7.20-8.15 Uhr)


Am 01.07.19 15:25 - 15:50 Uhr auf 
ARD-alpha: Wo wohnt der Dachs?
Der Dachs ist ein scheuer Waldbewohner, den man fast nie zu Gesicht bekommt. Tagsüber schläft er in seinem Bau und wenn er nicht schläft, ist er damit beschäftigt, was zu fressen zu finden. Paula möchte das Tier mit dem schwarz-weiß gestreiften Gesicht endlich genauer kennenlernen und fährt deshalb mit Jens, einem Förster in den Böhmerwald. Dort lebt Václav. Er ist ein bekannter tschechischer Tierfilmer, der gerade einen kleinen Dachs großzieht. Doch bevor Paula ihn kennenlernen darf, zeigt ihr Jens erst mal einen großen Dachsbau, in dem mehrere Tiere leben. Gemeinsam erkunden sie den Bau und Paula lernt, dass die unterirdischen Räume des Dachses "Kessel" und der Eingang in den Bau "Einfahrt" heißt. Oft zieht auch ein Fuchs in einen Dachsbau ein. Er bewohnt allerdings andere Kessel als die Dachse.


Am 01.07.19 16:40 - 17:10 Uhr auf 
arte: Klimaschädlicher Zement
Am Baustoff der Moderne scheiden sich die Geister: Einige Bauherren und Architekten tun alles, um Beton zu verkleiden und zu verstecken. Andere - wie der Architekt Oscar Niemeyer - wollen das pure Material auch zeigen. Aber unabhängig von ästhetischen Argumenten nimmt der Bedarf an Beton weltweit rapide zu. Und damit steigt auch die Nachfrage nach seinem Bindemittel - dem Zement. Allein von 2007 bis 2016 hat sich die weltweite Zementproduktion fast verdoppelt. Dabei ist das Bindemittel aus Kalkstein für das Klima eine massive und meist unterschätzte Bedrohung. Allein seine Herstellung verursacht bis zu acht Prozent der weltweiten CO2-Emissionen. Hoffnung setzt man inzwischen vor allem auf den "grünen" Zement, der eine positivere CO2-Bilanz aufweisen kann. Am Karlsruher Institut für Technologie werden die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug diesen alternativen Zement einer kritischen Prüfung unterziehen. Er benötigt - bei gleicher Festigkeit - weniger Kalk, und dies führt zu einer Reduktion des CO2-Ausstoßes. Allerdings ist das Herstellungsverfahren teurer als das des herkömmlichen Portlandzements. Ist dieser Zement tatsächlich "grün" und gibt es andere Alternativen?
(Wdh. morgen 6.15-6.40 Uhr)


Am 01.07.19 17:35 - 18:30 Uhr auf 
arte: Hawaii - Die Söhne Halawas
Mit fünf Jahren wurde der Hawaiianer Pilipo Solatorio von seinem Großvater ausgewählt, die Kultur seiner Heimat zu erhalten und weiterzugeben. Mit seinen mittlerweile 70 Jahren ist er der Letzte seiner Generation, der noch im naturbelassenen Hawala-Tal lebt. Doch da das Alter auch an ihm nicht spurlos vorbeigeht, sucht er einen Nachfolger, der sich des kulturellen Erbes annimmt. Wird er seine traditionelle Lebensweise zumindest teilweise an seine Kinder weitergeben können? Die Dokumentation zeigt das fesselnde Porträt eines Mannes, der zwischen Vergangenheit und Zukunft steht.


Am 01.07.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Tierisch urban (1/3)
Kein Lebensraum der Welt wächst so schnell wie die Städte. Die rasante Urbanisierung führt zum Rückgang der Naturzonen - oft zum Leidwesen der dort lebenden Tierarten. Manche von ihnen haben die Lösung gefunden: Sie ziehen in die Stadt! Im vermeintlich grauen Asphaltdschungel finden Wildtiere mit ein paar Tricks alles, was sie zum Leben brauchen. Und meistern bisweilen ähnliche Herausforderungen wie der Mensch. Die erste Folge von "Tierisch urban" enthüllt die sagenhaften Strategien, mit denen sich Tiere im urbanen Raum zurechtfinden. Indische Fischotter in Singapur, Netzpythons in Bangkok und riesige Fledermauskolonien in Adelaide - in "Tierisch urban" entdeckt der Zuschauer berühmte Metropolen aus neuer Sicht.


Am 01.07.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD: Die Anden - Natur am Limit (1/3)
Schnee in den Tropen, Bären als Alleskönner und Kolibris als ultimative Spezialisten. Die nördlichen Anden sind eine Welt voller Überraschungen und gut verborgener Schätze. Steter Wandel prägt diesen Naturraum, denn er ist noch immer im Entstehen und ständig in Bewegung. Manche Tiere kommen nur in einem einzigen Tal der Nordanden vor - so auch eines der seltensten Säugetiere der Welt: der Gelbschwänzige Wollaffe. Isoliert wurde er durch die - erdgeschichtlich betrachtet - geradezu rasante Auffaltung der Nordanden. Dadurch entstehen immer neue Lebensräume und damit ein immenser Artenreichtum. Und immer noch bergen die wolkenverhangenen Bergwälder ungelüftete Geheimnisse, so etwa den Andenmakibären, eine erst im Jahr 2013 neu entdeckte Säugetierart. Der Film "Schneeberge am Äquator" stellt diese Vielfalt am Beispiel typischer Bewohner vor und erzählt dabei die Entstehungsgeschichte der Anden selbst - eine gelungene Kombination aus naturkundlicher und erdgeschichtlicher Entdeckungsreise, zelebriert in großartigen Bildern und mit Hilfe spektakulärer Luftaufnahmen in schwindelnder Höhe.


Am 01.07.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Charmante Chaoten - Südafrikas Honigdachse
Sie fürchten nichts und niemanden, aber viele fürchten sie: die Honigdachse Südafrikas. Sie nehmen es mit Giftschlangen auf - und sogar mit ausgewachsenen Löwen. Die BBC-Produktion führt in die südafrikanische Wildnis und filmt den Honigdachs aus nächster Nähe. Sie zeigt auch die sozialen Fähigkeiten der Honigdachse und demonstriert, wie intelligent die kleinen Raubtiere tatsächlich sind. Zwar gilt ihr Biss als eisern, doch im Überlebenskampf im afrikanischen Busch setzen Honigdachse vor allem auf eines: ihre Intelligenz. Zudem haben die berüchtigten Marder-Verwandten auch eine süße Seite - eine ausgesprochene Vorliebe für Honig.
(Wdh. morgen 16.15-17.00 Uhr)


Am 01.07.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
3sat: Tierische Originale - Launen der Natur
Ein Fisch, der auch an Land lebt, ein Vogel der nicht fliegen kann, oder eine Fliege, die aussieht, als sei sie einem Science-Fiction-Cartoon entsprungen: allesamt tierische Originale. Ihr ungewöhnliches Aussehen, ihr merkwürdiges Verhalten und ihr scheinbar unpassender Lebensraum unterscheidet sie von allen anderen und macht sie zu "Launen der Natur". - Das Leben auf der Erde ist nicht nur vielfältig, sondern oft ganz anders, als man es erwarten würde: Ob Schlammspringer, Stielaugenfliege oder Kakapo - die Dokumentation zeigt eine faszinierende Auswahl tierischer Originale.
(Wdh. morgen 17.45-18.30 Uhr)


Am 01.07.19 21:45 - 22:00 Uhr auf 
3sat: Nichts als Natur
Einsame Hochgebirgstäler, ursprüngliche Aulandschaften, Gebirgsketten: Ein Drittel des österreichischen Bundeslandes Vorarlberg ist unberührte Natur. Auch Kulturlandschaften wie beispielsweise das Gaflunatal, ein Seitental des Silbertales, in dem vor 400 Jahren noch Bergbau betrieben wurde, zählen dazu. Ziehen sich die Menschen zurück, können sich Pflanzen und Tiere wieder ausbreiten. Der legendäre Bär Bruno hat auf seiner Wanderung von Graubünden quer durch Vorarlberg nach Bayern die Route über diese unberührten Landschaftsräume gewählt. Damit diese Naturräume vor intensiver landwirtschaftlicher oder touristischer Nutzung verschont bleiben, soll es eine klare rechtliche Regelung nach dem Raumplanungsgesetz geben. Der Film führt vom Saminatal auf 900 Meter Seehöhe bis in die 3000er-Region in der Silvretta.


Am 02.07.19 03:00 - 03:45 Uhr auf 
arte: Kongo - Schutz für den Gorillawald
In den riesigen Regenwäldern im Norden der Republik Kongo geschieht etwas Außergewöhnliches: Hier arbeiten Holzfäller, die den Wald nicht zerstören, sondern durch ihre Arbeit zum Erhalt der Tropenwälder und ihrer Artenvielfalt beitragen. Dieses kleine Wunder gelingt, weil sich zwei Holzfirmen verpflichtet haben, in ihren Wäldern eine nachhaltige Forstwirtschaft zu betreiben - immerhin auf einer Fläche halb so groß wie die Schweiz. Noch nicht mal ein Baum pro Hektar wird dort gefällt. Besonders artenreiche Zonen bleiben sogar vollständig von den Kettensägen der Holzfäller verschont. Mehr als ein Viertel der gesamten Waldfläche steht daher unter Schutz. Diese selektive Holznutzung hilft der Tierwelt: 70.000 Gorillas leben allein im Wald des Holzunternehmens IFO - mehr als irgendwo sonst. Ihre Bestände bleiben seit Jahren stabil. Für die Holzfirmen zahlt sich der schonende Umgang mit der Natur aus, denn die Wälder erholen sich vom Holzeinschlag und können auch in Zukunft genutzt werden. Auch die Menschen in einer der ärmsten Regionen Zentralafrikas profitieren. Die Holzindustrie schafft dringend benötigte Arbeitsplätze, sorgt für sauberes Trinkwasser und eine Gesundheitsversorgung. Die Bewohner im Norden der Republik Kongo haben erkannt, dass sich der Schutz der Regenwälder auch wirtschaftlich lohnt. Verantwortungsbewusste Forstwirtschaft in der Republik Kongo - ein Vorbild für andere Tropenwälder auf der Welt.


Am 02.07.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Kambodscha, Ratte süß-sauer
Auf Rattenfang gehen die Fischer des Sees erst seit Ende der 90er Jahre. Das Hochwasser, aber auch die Überfischung und der Verlust von Laichgebieten zwingen sie dazu. Dass die Tiere nun genießbar sind, verdanken die Fischer ebenfalls dem jährlichen Hochwasser: Während die Ratten den Rest des Jahres in Erdhöhlen leben, flüchten sie nun in die noch freistehenden Baumkronen, um dort ihre Nester zu bauen. Statt Müll und Unrat fressen sie vor allem Früchte und Blätter; deshalb gilt ihr Fleisch nun als hygienisch unbedenklich.


Am 02.07.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Grzimeks Erbe in Afrika
Der Schweizer Biologe Dr. Markus Borner ist einer der Naturschützer, der mit Prof. Dr. Bernhard Grzimek noch persönlich gearbeitet hat. Grzimek, bekannt als Frankfurter Zoodirektor und Vorsitzender der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, hat Jahrzehnte für den Aufbau und Erhalt der Tierschutzgebiete gekämpft. Zusammen mit seinem Sohn Michael produzierte er den Kinofilm "Serengeti darf nicht sterben". Genau dort, in der Serengeti, arbeitet Dr. Borner. Einst führte er hier mit Grzimek die Tierzählungen aus der Luft durch - im "Fliegenden Zebra", einem in Zebrastreifen lackierten einmotorigen Flugzeug. Gemeinsam reisten sie auch in den Kongo zu den Berggorillas und in andere afrikanische Staaten. Filmmacher Christian Herrmann hat Dr. Borner auf einer Rundreise begleitet und festgehalten, was aus dem Erbe des Tierschützers Grzimek geworden ist.
(Wdh. kommende Nacht 4.25-5.15 Uhr)


Am 02.07.19 14:15 - 14:40 Uhr auf 
BR: Die Kleinen mit den vielen Beinen
Felix Heidinger stellt dieses Mal Insekten und Schlangen vor. Ameisen z.B. schützen ihren Bau mit einem Heer von Soldaten vor Angriffen von anderen Insekten. Bei manchen Vertretern der Insektenwelt gehört eine verblüffende Tarnung zum Überleben. So täuschen sie nicht nur ihre Feinde, sondern auch ihre Beute. Erst im Makrobereich der Kamera sieht man die Schönheit der Insekten und erkennt ihr Tarnkleid. Die Stabschrecke, deren Fühler, Kopf, Rumpf und Beine wie zarte Zweige eines Baumes aussehen, ist ein gutes Beispiel. Wer in Ruhe und ohne Furcht eine heimische Schlange beobachtet, entdeckt, wie elegant sie sich bewegt. Schlangen sind sehr schreckhafte Wesen. Sie spüren schon von Weitem die Bodenerschütterung, die ein Mensch mit seinen Tritten verursacht. Und dann verstecken sie sich. Deshalb sieht man sie kaum in der Natur.


Am 02.07.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Tückische Wälder in Nordkalifornien
Survival-Experte Cody Lundin und sein Partner Joe Teti sind zwar selten einer Meinung, doch erfrieren möchte keiner von beiden. Deshalb kommt das Duo in den Klamath Mountains, im Norden Kaliforniens, ausnahmsweise schnell auf einen gemeinsamen Nenner: Ein wärmendes Feuer muss her, sonst wird's extrem ungemütlich. Doch das ist in dieser Wildnis leichter gesagt, als getan, denn das Holz, das sie finden, ist zu feucht zum Anfachen. Glücklicherweise hat Öko-Freak Cody unterwegs ein paar trockene Bartflechten aufgetan - die könnten als Zunder herhalten. Auch die Orientierung wird in den Klamath Mountains zum Problem. Um in der nebeligen Gebirgslandschaft seinen Standort zu bestimmen, braucht man viel Erfahrung. Und hier kommt Joe zum Einsatz: Der Ex-Soldat hat in verschiedenen Spezialeinheiten gedient und muss genau wissen, was in solchen Situationen zu tun ist. Oder etwa nicht?


Am 02.07.19 15:10 - 16:05 Uhr auf 
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Spreewald
Das Dorf Lehde bietet das wohl atemberaubendste Spreewaldidyll. Die Landschaft ist von zahlreichen Gräben durchzogen, meist unter schattigen Bäumen versteckt und voller malerischer Winkel. Der Spreewald ist ein ungewöhnlicher Lebensraum, da er vom Menschen stark beeinflusst und dennoch naturnah geblieben ist. Viele Höfe sind hier nur mit dem Kahn zu erreichen. Ein besonderes Erlebnis ist es, die einzigartige Flusslandschaft des Spreewalds per Schlittschuh oder Schlitten zu entdecken.
(Wdh. morgen 7.15-8.10 Uhr)


Am 02.07.19 15:45 - 16:40 Uhr auf 
arte: Grenzenloses Frankreich - Französisch-Guayana
Angefangen vom Anbau von Regenwald-Schokolade über die Erforschung des Nutzens bestimmter Insekten- oder Palmenarten bis hin zu einem Baumhaushotel mitten im Regenwald - auch im französischen Übersee-Département Guayana schweben den Menschen die unterschiedlichsten Projekte im Einklang mit der Natur vor. Guayana ist das flächenmäßig größte französische Département. Seine rund 85.000 Quadratkilometer sind von tropischem Regenwald bedeckt. Den Zuschauer erwarten überraschende Entdeckungen.


Am 02.07.19 17:40 - 18:30 Uhr auf 
arte: Mexiko - Die Wächter des Waldes
In einem Wald in Zentralmexiko tummeln sich Millionen von Monarchfaltern. Dicht gedrängt sitzen sie auf den Ästen der Bäume, die sich unter ihrem Gewicht biegen, und lassen den Wald in hellem Orange erstrahlen. Jahr für Jahr unternehmen die Wanderfalter eine gefährliche Reise, auf der sie bis zu 5.000 Kilometer zurücklegen. Sie fliegen aus den USA und Kanada nach Mexiko, um dort zu überwintern. Im Frühling kehren sie für acht Monate nach Nordamerika zurück, um sich kurz vor Wintereinbruch wieder nach Mexiko aufzumachen. In jüngster Vergangenheit ist die Monarchfalter-Population allerdings drastisch geschrumpft. Vor 20 Jahren waren es eine Milliarde Exemplare. Heute sind es nur noch 33 Millionen. Die Einwohner des Dorfes Donaciano Ojeda suchen nachhaltige Lösungen für die Zukunft ihrer Gemeinde. Ihr traditionelles Siedlungsgebiet liegt im Biosphärenreservat der Monarchfalter. Lange Zeit lebten sie vom Abholzen und Verkauf der Bäume. Heute setzen sie sich entschlossen für den Erhalt der Wälder ein - schließlich ist es der einzige Reichtum, den sie besitzen. Auf berührende Weise zieht die Dokumentation eine Parallele zwischen dem bedrohten Leben der Monarchfalter und der indigenen Dorfgemeinde, die ihren Wald einst beinahe zerstörte, heute aber alles daransetzt, ihn zu bewahren.


Am 02.07.19 18:00 - 18:30 Uhr auf 
phoenix: Nachhaltig reisen - Wie Urlaub und Klimaschutz gelingen
Viele Menschen möchten sich umweltbewusst verhalten, kaufen im Biomarkt ein oder beziehen Ökostrom. Aber funktioniert Nachhaltigkeit auch auf Reisen? Geht das überhaupt? Sanfter Tourismus beginnt mit einer klimafreundlichen Anreise zur Unterkunft, zum Beispiel mit dem Zug statt Auto oder Flugzeug. Auch Hotels könnten viel mehr tun, damit Urlaub mit gutem Gewissen möglich ist. Reisen ohne Flugzeug: Dazu verpflichteten sich im letzten Jahr 50.000 Schweden und schlossen sich der "We Stay on the Ground"- Kampagne an: Sie bleiben auf dem Boden. Eine von ihnen ist die Reisebloggerin Evelina. Die 26-jährige genießt ihre neue Reisegeschwindigkeit und will mit gutem Beispiel vorangehen. Mit Bus, Bahn und minimalem Gepäck bereist Evelina heute Europa und die Welt. Doch was bedeutet nachhaltiger Tourismus, abgesehen von der klimafreundlichen Anreise? Angela Giraldo, gebürtige Peruanerin und Chefin des Siegels "Tour Cert", zertifiziert Hotels und Reiseveranstalter auf der ganzen Welt. Ihr Ziel ist es, Nachhaltigkeit messbar zu machen: Wie hoch sind Wasserverbrauch, Emissionen und Abfallmengen, welche Chemikalien werden zur Reinigung benutzt? Auch faire Arbeitsbedingungen werden mitbewertet.


Am 02.07.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Tierisch urban (2/3)
Über eine Milliarde Menschen weltweit pendeln täglich von den Vororten in die Innenstädte. Sie sind nicht die einzigen: Auch Wildtiere sind Pendler! Im urbanen Raum finden sie Nahrung, Unterschlupf und ideale Fortpflanzungsbedingungen. Dabei meistern sie bisweilen dieselben Herausforderungen wie der Mensch … Halb Stadtratte, halb Feldmaus - ist das Pendlerdasein der Schlüssel zum (Über-)lebensglück?


Am 02.07.19 19:10 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: China - Der Kampf gegen den „Gelben Drachen“
Die Gletscher ziehen sich zurück, die Wüsten breiten sich immer mehr aus. Überall auf der Welt findet dieser Wandel statt, nur hat er in den letzten 50 Jahren dramatisch zugenommen. Auch China ist in Gefahr. Die alten Wüsten, die vor langer Zeit im Norden des Landes entstanden, dehnen sich weiter aus. Neue Wüsten tauchen auf. Trockene und halbtrockene Zonen bedecken die Hälfte des Landes. Sie erobern landwirtschaftliche Nutzflächen und bewohntes Land. Es gibt nur wenige natürliche Vegetationsbarrieren am Rande der Wüsten. Die vorhandenen können den Sand nicht zurückhalten. Die Pflanzen sterben an Wassermangel. Eine Armee von 32.000 Regenmachern kämpft jeden Tag gegen die Trockenheit. Zusätzlich wird an einer „Grünen Mauer“ gearbeitet. China befindet sich im Krieg gegen die Desertifikation, die das gesamte Land bedroht.
(Wdh. morgen 14.00-15.00 Uhr)


Am 02.07.19 19:15 - 20:00 Uhr auf 
tagesschau24: Unsere Bienen - Rettung in Sicht?
Über ein Jahr hat "45 Min" den kontroversesten deutschen Bienenforscher, Torben Schiffer, begleitet. Eigentlich ist er Lehrer in Hamburg. Durch die Hobby-Forschung mit seinen Schülern ist der renommierte Bienenforschung Würzburg e.V. auf ihn aufmerksam geworden und rekrutierte ihn. Torben Schiffer sucht nach den Gründen für die Anfälligkeit der Honigbienen in Deutschland. Sein Ziel: die Bienenvölker für die Zukunft erhalten. Die Dokumentation zeigt, welche möglichen neuen Lösungen es dafür gibt. Und fragt, welche Folgen diese für die Menschen haben.
(Wdh. morgen 21.00-21.45 Uhr auf 3sat)


Am 02.07.19 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Der Spatz - Gefährdet wie nie!
Der Haussperling, kurz Spatz, ist dem Menschen seit Jahrhunderten fast weltweit in die Dörfer und Städte gefolgt. Fast unbemerkt nehmen die Bestände seit 1970 in ganz Deutschland und Mitteleuropa erheblich ab. Warum das so ist und wie man dem Spatz helfen kann, erklärt Thomas D in "Wissen vor acht - Natur".


Am 02.07.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Wildes Deutschland - Der Teutoburger Wald
Über Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, von Paderborn, Bielefeld bis Osnabrück erstreckt sich auf 150 Kilometern einer der schönsten Wälder Deutschlands - der Teutoburger Wald. Berühmt wurde das deutsche Mittelgebirge durch die Varusschlacht im Jahre 9 n. Chr. Der Cheruskerfürst Hermann besiegte hier das römische Besatzungsheer. Sein Denkmal bei Detmold ist noch heute das bedeutendste Wahrzeichen des Teutoburger Waldes. Im Schatten des Hermanns ist aber auch viel Natur zu finden. Denn der Wald, den die Römer einst fürchteten, ist heute für seine urwüchsige Natur bekannt.


Am 02.07.19 21:45 - 22:15 Uhr auf 
phoenix: Kein Fleisch, keine Flüge, kein Auto mehr - Wie retten wir das Klima
Aber wie lässt sich das Klima wirklich wirkungsvoll schützen? Bringt eine C02-Steuer die Wende? Kann der Einzelne überhaupt einen wirksamen Beitrag leisten oder muss die Politik komplett umschwenken, um das Kippen des Klimas abzuwenden? Ist Klimaschutz nur etwas für Reiche, die weder auf billiges Fleisch noch billige Flüge angewiesen sind? phoenix hat zusammen mit dem "Münchner Merkur" Bürgerinnen und Bürger eingeladen, in der Talksendung "wir müssen reden: der phoenix-Bürgerabend" klar und deutlich ihre Meinung zu sagen. Thema: "Kein Fleisch, keine Flüge, kein Auto mehr - wie retten wir das Klima?" Das Thema haben die phoenix-Zuschauerinnen und Zuschauer in einer Online-Abstimmung Anfang Juni gewählt.


Am 03.07.19 03:05 - 03:50 Uhr auf 
arte: Ecuador - Hoffnung für die Nebelwälder
Die Nebelwälder in den Anden Ecuadors gehören zu den artenreichsten Landschaften der Erde. Doch die paradiesischen Wälder sind bedroht. Sie müssen Feldern und Kuhweiden weichen. Naturschützer wollen das Abholzen der Nebelwälder aufhalten. Dazu brauchen die Menschen in den Bergen neue Einkommensquellen - direkt aus den Regenwäldern. Der Film begleitet Bärenschützer, Farmer und Wissenschaftler, die um das Überleben seltener Tierarten und für den Erhalt der Nebelwälder kämpfen.


Am 03.07.19 03:40 - 04:25 Uhr auf 
ARD: Mythos Wald (2/2) - Der Kampf ums Licht
Einst war ganz Mitteleuropa von dichten Urwäldern bedeckt. Diese Wälder sind lange verschwunden, nur einige grüne Inseln scheinen die Zeiten überdauert zu haben. "Mythos Wald" erzählt die Geschichte dieser letzten Oasen. Noch immer ist der Wald der Lebensraum für eine Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten. Große und kleine Dramen spielen sich in der Natur ab: Die Naturdokumentation zeigt, wie ein Hirschkalb aufwächst, verfolgt die Fuchsfamilie aus dem ersten Teil und wie sich der Wald nach vermeintlicher Zerstörung durch einem Waldbrand oder den Borkenkäfer wieder regeneriert und artenreicher als je zuvor emporwächst.


Am 03.07.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Grzimeks Erbe in Asien
Schon als Prof. Dr. Bernhard Grzimek in Afrika seine ersten Projekte zugunsten der bedrohten Tierwelt in Angriff nahm, machte er immer wieder deutlich, dass es dabei auch um die Unterstützung einer armen Bevölkerung geht. Die von Grzimek gegründete Zoologische Gesellschaft Frankfurt dehnte ihre Aktivitäten bis nach Asien aus, wo der Artenschutz ebenfalls mit dem Lebensstandard der einheimischen Bevölkerung steht und fällt. Solange es in Vietnam noch einen Markt für erlegte Affen gibt, werden sich auch Jäger finden, die in die abgelegensten Urwälder aufbrechen. Aber inzwischen sind hier, wie auch auf den Philippinen und in Indonesien, die Erben Grzimeks im Einsatz. Sie sind die entschlossenen Hüter so prachtvoller Wildtiere wie der Languren Vietnams, des Korallenschnabelhornvogels auf der philippinischen Insel Panay oder der Orang-Utans auf Sumatra.


Am 03.07.19 11:25 - 12:15 Uhr auf 
arte: Die Wiedergeburt des Mammuts
Es klingt wie Science-Fiction: Mit Hilfe von Zellproben wollen Wissenschaftler die Gene des Mammuts in das Erbgut des asiatischen Elefanten einschleusen - und so einen Klon erzeugen. Lässt sich das vor Jahrtausenden ausgestorbene Wollhaarmammut tatsächlich wieder zum Leben erwecken? Die Dokumentation begleitet zwei internationale Forscherteams bei ihrem einzigartigen Projekt und ist unter anderem bei der Autopsie eines schockgefrorenen Mammuts in Sibirien dabei.


Am 03.07.19 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Im Zauber der Wildnis - Yellowstone
Der Yellowstone-Nationalpark ist der berühmteste und, bereits 1872 gegründet, auch der älteste Nationalpark der Welt. Die UNESCO erklärte ihn zum Weltnaturerbe, weil er eine einzigartige Tierwelt schützt: Wolfsrudel, Bisons, Elche, Grizzly-Bären, Kojoten, Steinadler und viele andere wilde Parkbewohner. Unvergleichlich ist die Vulkan-Landschaft mit Geysiren, Fumarolen, Schlammtöpfen und mehr als der Hälfte aller heißen Quellen der Erde. Nur fünf Kilometer unter der Erdoberfläche brodelt eine gigantische Magmakammer, die an der Oberfläche Farbspektakel und bizarre Landschaftsformationen erschafft. Irgendwann wird der Vulkan wieder ausbrechen, sagt der Geologe Kenneth Sims, der das Kamerateam mitnimmt, wenn er mithilfe moderner Technik den Gesteinstrumm untersucht, dessen bis zu 1600 Grad Celsius heiße Masse aus der Tiefe aufsteigt. Der Yellowstone-Nationalpark ist internationaler Vorreiter für die Idee der Nationalparks und Antrieb für Menschen, die ihr Leben dem Schutz der Natur widmen - ein wichtiges Ziel angesichts von mittlerweile fast 7,3 Milliarden Weltbevölkerung. Hier begann auch eine ehrgeizige Vision: Die "Yellowstone to Yukon Conservation Initiative" will Ökosysteme in Nordamerika großflächig verbinden, sodass Wildtiere weit in den Norden wandern und ihre Wege dem veränderten Klima der Erde anpassen können.


Am 03.07.19 14:15 - 14:40 Uhr auf 
BR: Die letzten Löwen Asiens
Als die asiatischen Löwen kurz vor dem Aussterben waren, beschloss ein schwerreicher indischer Maharadscha, ihnen ein großes Schutzgebiet einzurichten. So entstand der indische Gir-Nationalpark, der einzige Ort auf dieser Welt, wo asiatische Löwen noch frei herumstreifen. Nirgendwo sonst leben Löwen und Menschen so dicht zusammen wie hier. Einen Teil ihrer Nahrung erbeuten die Löwen in den Viehherden der Maldharis, einem Hirtenvolk, das im Nationalparks lebt. Täglich sind die Ranger des Gir-Nationalparks bereits bei Tagesanbruch unterwegs, um die Tiere zu beobachten und nach verletzten und kranken Löwen zu suchen.


Am 03.07.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Auf Sri Lanka (1/2)
Mit dem Kopf durch die Wand: Ex-Marine Joseph Teti ist eine Kämpfernatur. Als sich dem US-Veteran im Dschungel von Sri Lanka eine ausgewachsene Kobra in den Weg stellt, weicht er keinen Zentimeter zurück und versucht das Reptil mit einem improvisierten Speer zu erlegen. Doch manchmal ist es sinnvoller, einer Konfrontation aus dem Weg zu gehen, anstatt eine tödliche Verletzung zu riskieren. Josephs Partner Cody Lundin - überzeugter Vegetarier und Öko-Freak - sucht nämlich in der Wildnis den harmonischen Einklang mit der Natur. Und wenn die beiden Survival-Spezialisten im Mangrovenwald überleben wollen, müssen sie dort notgedrungen an einem Strang ziehen.
(Teil 2 morgen um dieselbe Zeit)


Am 03.07.19 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Auf dem Holzweg - wie Mensch und Klimawandel den Wald gefährden
Jedes Jahr gehen in Mitteleuropa 3.000 Quadratkilometer Waldfläche verloren, eine Fläche so groß wie das Saarland. Experten befürchten, dass sich der Waldschwund noch beschleunigen könnte. Denn der trockene Sommer 2018 hat viele Bäume anfällig gemacht für Krankheiten und Schädlinge. Und nicht nur um die heimischen Wälder steht es schlecht. Auch die Urwälder weltweit sind in Gefahr. Immer mehr Tropenholz wird gefällt - und landet zum Beispiel als Holzkohle auf deutschen Grills. Was bedeutet das Waldsterben für den Menschen? Und wie kann man es aufhalten? "W wie Wissen" bringt Licht ins Dickicht.
(Wdh. kommende Nacht 2.45-3.15 Uhr)


Am 03.07.19 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Unter Grizzlys (1/2)
Top-Wildlife-Kameraleute und Bärenexperten haben einige Wochen in Alaskas Wildnis verbracht, um das Leben der Grizzlys aus nächster Nähe zu verfolgen. Noch nie wurden die riesigen Raubtiere Nordamerikas filmisch so außergewöhnlich nah porträtiert, während sie sich zu Hunderten an den Stromschnellen im Katmai-Nationalpark versammeln, um Lachse zu fangen. 35 Kameras waren im Einsatz. Über und unter Wasser, in den Uferzonen, auf Plattformen, im Wald und auf den Weiden dokumentieren die Kameras einen Sommer lang das atemberaubende Spektakel. Die Bärenkenner begleiten die Teams Tag und Nacht, und so kommt es zu ungewöhnlichen Begegnungen. In der ersten Folge kämpft eine noch unerfahrene Grizzly-Mutter unermüdlich um das Überleben ihrer beiden Jungen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr, Wdh. kommende Nacht 4.20-5.50 Uhr)


Am 03.07.19 18:30 - 19:00 Uhr auf 
ServusTV: OutDoor Spezial 2019
Von 30. Juni bist zum 3. Juli 2019 führt uns die OutDoor in München in die Welt des Outdoorsports. Neueste Fitnesstracker, die Kombination von Yoga und Natur, die leichteste und funktionellste Ausrüstung. ServusTV berichtet von den Highlights der diesjährigen OutDoor!
(Wdh. morgen 16.30-17.00 Uhr)


Am 03.07.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Tierisch urban (3/3)
Heute gibt es auf der Erde fast drei Mal so viel Stadtfläche wie noch vor 30 Jahren. Die rasante Urbanisierung verdrängte unzählige Tierarten aus ihren natürlichen Lebensräumen - doch die "Städter wider Willen" behaupten ihren Platz in einer Welt, die einst die ihre war. Die Elefanten gehören zu den Stars der dritten Folge von "Tierisch urban". In Sri Lanka liefern sich Mensch und Dickhäuter unerbittliche Kämpfe um Nahrungsquellen und Territorium - mit teils tödlichen Folgen. An der Pazifikküste von Costa Rica passen die Kapuzineräffchen ihr Verhalten an die menschliche Gesellschaft an. Was bedeutet dies für ihre Zukunft? An anderen Orten lebt der Mensch friedlicher mit seinen tierischen Nachbarn zusammen. Haben die Tiere ausreichend Platz und Nahrung, ist das Miteinander für beide Seiten bereichernd - so wie im Fall von Reiher Kiri, der einem Hausbesitzer in Amsterdam seit 17 Jahren einen täglichen Besuch abstattet. In Florida rettete eine Gemeinde sogar den lokalen Manati-Bestand vor dem Aussterben - und sorgte nebenbei für einen echten Touristenboom. Und genauso verblüffend ist die Beziehung, die sich auf einer kalifornischen Insel zwischen den dort lebenden Graufüchsen und dem Personal einer Militärbasis entwickelte.


Am 03.07.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Wildschweine - Dicke Schwarte, kluger Kopf
Kaum ein heimisches Wildtier ist so intelligent und anpassungsfähig, hat eine so feine Nase, ein so gutes Gehör und einen so ausgeprägten Familiensinn wie das Wildschwein. Vor allem aber sind sie lernfähig und deshalb die heimlichen Herrscher des Waldes. Der Film begleitet die klugen Tiere durch das Jahr und gibt spannende und amüsante Einblicke in das tägliche Leben der kräftigen Borstentiere.


Am 03.07.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Russlands versteckte Paradiese
Russland, das größte Land der Welt mit seiner abwechslungsreichen Natur zieht die Menschen seit jeher in den Bann. Mehr als 100 Naturschutzgebiete, Nationalparks und Biosphärenreservate gibt es zwischen der Tiefebene im Westen und den Feuerbergen auf Kamtschatka im Osten. Die Dokumentation von Iris Gesang stellt vier außergewöhnliche Regionen vor: die Kurische Nehrung im Westen, die Eiswüste im Norden, den wilden Kaukasus im Süden und den Kurilensee auf Kamtschatka. Neben Aufnahmen der gigantischen Landschaften geben zahlreiche erklärende Animationen einen Eindruck von der unendlichen Weite und Vielfalt Russlands.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 03.07.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Das große Knabbern - die Natur der Nager
Niedliche Hamster und gefürchtete Ratten, hyperaktive Streifenhörnchen und riesige Wasserschweine. Die Nager haben schon längst die Welt erobert. Doch was ist das Geheimnis ihres Erfolges? Sie überleben scheinbar alles, sind geschickte Baumeister und ihren Feinden meist einen Schritt voraus. Geliebt oder gefürchtet, doch auf jeden Fall faszinierend und spannend, sind Nager wichtiger als mancher glaubt. Das Verhältnis Mensch zu Nager ist zuweilen sehr ambivalent. Nagetiere sind süß, anpassungsfähig und sehr erfolgreich: ob Wälder, Wiesen, Dschungel, Großstädte oder Flüsse - Nagetiere beherrschen jedes Terrain.
(Wdh. morgen 9.00-10.05 Uhr)


Am 03.07.19 20:45 - 21:15 Uhr auf 
tagesschau24. Die Angst vor dem Wolf - Wie viel Wildnis verträgt der Norden?
Der Wolf ist zurück in Norddeutschland. Was bedeutet das für Schäfer, Landwirte und Menschen auf dem Dorf? Wie gefährlich ist der Wolf tatsächlich? Viele Schäferinnen und Schäfer fürchten um ihre Existenz, Landwirte fühlen sich von der Politik im Stich gelassen. Während die Wissenschaft noch versucht, das Verhalten des wieder ansässigen Raubtiers zu erforschen, verlieren viele Menschen auf den Dörfern die Geduld. Sie gründen Bürgerinitiativen und veranstalten Mahnwachen. Der Wolf hat in einer dicht besiedelten Kulturlandschaft nichts zu suchen, sagen viele.


Am 03.07.19 21:45 - 22:30 Uhr auf 
ZDFinfo: 1491 - Amerika vor Kolumbus (1/4)
Jahrhundertelang lag der Fokus auf der Geschichte Amerikas nach 1492, dem Jahr, in dem die europäische Immigration begann. Diese Dokumentationsreihe eröffnet Einblicke in die Lebens- und Verhaltensweisen der indigenen Bevölkerungen vor 1492.
(Teile 2 bis 4 direkt im Anschluss, bis 0.45 Uhr)


Am 04.07.19 05:25 - 06:20 Uhr auf 
ServusTV: Gabun - Durch Afrikas Dschungel
Gabun ist zu zwei Drittel von tropischem Regenwald bedeckt. Die Dokumentation begibt sich auf die Reise von Libreville, der Hauptstadt des Landes, nach Port-Gentil. Im Regenwald trifft man etwa auf den Volksstamm der Pygmäen. Das sind die Ureinwohner, die im Nordosten und Süden angesiedelt sind. Die Dokumentation zeigt das schillernde Leben in den Großstädten Gabuns. Doch erst im tropischen Regenwald zeigen sich die vielen Facetten der besonderen Natur des Landes. Und inmitten des Dschungels entdeckt der Filmemacher Laurent Bouit den Ogooué, den größten Fluss Gabuns.


Am 04.07.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Grzimeks Erbe in Südamerika
Als Prof. Dr. Bernhard Grzimek in seiner 37. Fernsehsendung eine ausgewachsene südamerikanische Meerechse über seinen Schreibtisch laufen ließ, wusste er, dass die Menschen in Deutschland noch nie ein solches Wesen gesehen hatten. Grzimek, der damalige Direktor des Frankfurter Zoos, war der Mann, der mit seiner Sendereihe "Ein Platz für Tiere" die Tiere dieser Welt in deutsche Wohnzimmer brachte. Damit konnte Grzimek die Menschen nicht nur faszinieren, sondern er mobilisierte sie auch, sich für die Erhaltung der letzten Paradiese dieser Welt zu engagieren. Aus seiner Arbeit entstand eine Stiftung, die Zoologische Gesellschaft Frankfurt, die sein Werk bis heute fortsetzt. Das Filmteam begibt sich auf die Spuren von Grzimeks Erben, den Wissenschaftlern und Abenteurern, die in Südamerika für den Schutz bedrohter Lebensräume und Tierarten kämpfen. Vom vulkanischen Galapagos über tropische Regenwälder bis hinunter in die raue Bergwelt Patagoniens - kein Kontinent ist vielseitiger und abwechslungsreicher als Südamerika.


Am 04.07.19 10:30 - 11:15 Uhr auf 
hr: Wildes Deutschland - Die Rhön
Die Rhön wird oft als das Land der offenen Fernen bezeichnet. Auf kein anderes Mittelgebirge in Deutschland trifft diese Bezeichnung besser zu. Von den Bergkuppen aus kann man den Blick weit übers Land schweifen lassen. Das Biosphärenreservat beheimatet Schwarzstörche in urigen Buchenwäldern, man findet Säulen aus Basalt, geheimnisvolle Moore, eiszeitliche Blockschutthalden. Über der Landschaft kreisen auch selten gewordene Greifvögel wie Uhus und Wiesenweihen. Ihre zentrale geografische Lage in Mitteleuropa und die ideale Vernetzung von offenen und bewaldeten Lebensräumen machen die Rhön darüber hinaus zu einem entscheidenden Knotenpunkt für wandernde Tierarten wie Luchs und Wildkatze.


Am 04.07.19 10:30 - 11:15 Uhr auf 
hr: Wildes Deutschland - Die Rhön
Die Rhön wird oft als das Land der offenen Fernen bezeichnet. Auf kein anderes Mittelgebirge in Deutschland trifft diese Bezeichnung besser zu. Von den Bergkuppen aus kann man den Blick weit übers Land schweifen lassen. Das Biosphärenreservat beheimatet Schwarzstörche in urigen Buchenwäldern, man findet Säulen aus Basalt, geheimnisvolle Moore, eiszeitliche Blockschutthalden. Über der Landschaft kreisen auch selten gewordene Greifvögel wie Uhus und Wiesenweihen. Ihre zentrale geografische Lage in Mitteleuropa und die ideale Vernetzung von offenen und bewaldeten Lebensräumen machen die Rhön darüber hinaus zu einem entscheidenden Knotenpunkt für wandernde Tierarten wie Luchs und Wildkatze.


Am 04.07.19 14:15 - 14:40 Uhr auf 
BR: Elefanten bei der Arbeit
Vor 50 Jahren hatte Saw Mosche, ein Elefantenführer in Burma, als kleiner Elefantenjunge begonnen, als so genannter "Ouzi". Mit Fleiß, Geschick und Ausdauer arbeitete er unermüdlich, bis er sich den ersten Elefanten kaufen konnte. Heute ist er stolzer Besitzer von sieben Arbeitselefanten. Sie arbeiten für ihn in den hohen und schwer zugänglichen Bergwäldern. Zwölf Ouzis unterhalten das Camp und führen die Elefanten. Der Tag ist vom immer gleichen Rhythmus bestimmt. Vor allem in der heißen Zeit müssen sich die Ouzis schon ab Mitternacht in den Wald aufmachen, um in der Nähe ihrer Elefanten zu sein. Die Zeit von der ersten Dämmerung bis nach Sonnenaufgang ist kostbar, denn schon bald ist es zu heiß für die Tiere und die Arbeit muss abgebrochen werden. Es ist harte Arbeit, die Elefanten und Ouzis täglich verrichten.


Am 04.07.19 15:00 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Sierra Morena - Naturparadies am Mittelmeer
Am Stadtrand von Sevilla erstreckt sich eine unerwartet naturbelassene Welt. Es ist der einzige Ort, wo die heraldischen kaiserlichen Adler noch fliegen, wo der Iberische Luchs jagt und wo der legendäre Wolf noch auf seine Beute lauert. Die Dokumentation zeigt die Geschichte der Sierra Morena, einer Region, die von der Zeit gezeichnet wurde: von den Gipfeln der wilden und ungezähmten Berge bis in die Täler, wo die kühlen Bergflüsse fließen. Die Sierra Morena ist ein bedrohtes Naturparadies.
(Wdh. morgen 7.20-8.15 Uhr)


Am 04.07.19 19:40 - 20:10 Uhr auf 
arte: Gift im Honig, tote Bienen
Insektenvernichtungsmittel auf Nikotinbasis, sogenannte Neonicotinoide, gelten als besonders bienen- und insektenschädlich. Die Verwendung von drei Insektiziden aus dieser Klasse wurden in der EU deshalb 2013 befristet verboten. Doch was nutzen die Verbote, wenn EU-Mitgliedsstaaten wie Rumänien immer wieder Ausnahmegenehmigungen erhalten?
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)


Am 04.07.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
arte: Der Wald der wilden Katzen
Der Harz ist Katzenland. Hier leben die einzigen beiden wilden Katzenarten Deutschlands gleichzeitig. Luchs und Wildkatze teilen sich ein riesiges Gebiet - Gebirge und Vorland zusammen über 2.000 Quadratkilometer. In der Mitte thront der über elfhundert Meter hohe Brocken. Dass beide Katzenarten hier zu entdecken sind, ist keine Selbstverständlichkeit. Raubtiere hatten und haben es schwer im dicht besiedelten Deutschland. Der Luchs wurde vor 200 Jahren ausgerottet. Der letzte Harzer Luchs wurde 1818 erlegt. Erst seit dem Jahr 2000 wurden die "Pinselohren" wieder angesiedelt. Inzwischen leben schon 55 erwachsene und 35 Jungluchse hier. Auch die Wildkatze wurde bejagt und stark zurückgedrängt. Ihre Art überlebte nur in kleinen, inselartigen Gebieten. Eines davon ist der Harz. Sonnige Waldsäume und leuchtende Bergwiesen sind das Jagdgebiet der Wildkatze. Der Reichtum an natürlichen Strukturen hat ihr das Überleben im Verborgenen ermöglicht und bietet heute über 500 Tieren Schutz. Im März hallen die klagenden Rufe der Luchse durch den Wald. Es ist Paarungszeit bei den gefleckten Katzen. Doch nun werden die Katzen-Reviere knapp. Die ersten Nachkommen müssen den Wald der wilden Katzen verlassen und neue erobern. Kein einfaches Unterfangen. Denn Straßen und zersiedelte und bewirtschaftete Flächen hemmen die Wanderungen von Deutschlands wilden Katzen. Wo aber Wildbrücken und -zäune das sichere Queren von Autobahnen und Schnellstraßen ermöglichen, lassen sich selbst entfernte Naturräume miteinander vernetzen. Und so eine Ausbreitung von Wildkatze und Luchs in Deutschland befördern.


Am 04.07.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Amerikas Naturwunder - Die Great Smoky Mountains
"Ort des blauen Rauchs" nannten die Cherokee-Indianer einst die Hügellandschaft im Osten der USA, in der heute der Great Smoky Mountains National Park liegt. Zu etwa 95 Prozent besteht der Park aus Wäldern. Ein Viertel davon ist unberührter Urwald mit einer erstaunlichen Pflanzenvielfalt. Vor allem im Indian Summer leuchten die Hänge in allen erdenklichen Rot- und Gelbtönen. Neben seiner botanischen Vielfalt ist der Nationalpark berühmt für seine Schwarzbären, die im Sommer wie Affen Wildkirschen in den Baumwipfeln ernten.
(Wdh. morgen 13.00-13.45 Uhr)


Am 05.07.19 00:30 - 01:00 Uhr auf 
tagesschau24: Madagaskar - Eine Schatzinsel wird geplündert
Scharen von Glücksrittern haben sich in den Osten Madagaskars aufgemacht, in der Hoffnung, das große Los zu ziehen. Es geht um Saphire, durch die dort viele Menschen zu etwas Wohlstand kommen wollen. Sie schürfen in immer neuen Minen nach den begehrten Edelsteinen, die nirgendwo sonst diese Qualität haben und von denen es auf der Insel im Indischen Ozean so viele gibt wie sonst nur in Brasilien. Dafür werden große Waldgebiete abgeholzt. Selbst der Didy-Nationalpark ist vor den Eindringlingen nicht sicher, eine Lemurenart ist inzwischen bedroht. Das Geschäft wird von Ausländern kontrolliert. Sie schicken jeweils ein paar hundert Arbeiter los, die sie für sehr wenig Geld schuften lassen. Die Steine müssen die Arbeiter natürlich abliefern. Dennoch versuchen die Männer manchmal, die Händler auszutricksen und kleine Fundstücke zu behalten. Die Ausbeutung der Region ist zwar komplett illegal, aber die Regierung tut nichts dagegen. Afrika-Korrespondentin Sabine Bohland hat sich auf eine nicht ungefährliche Reise ins Hinterland Madagaskars gemacht, der zweitgrößten Insel der Welt. Sie geht auf die Suche nach den Profiteuren und den Verlierern des Saphir-Fiebers.
(Wdh. morgen 16.30-17.00 Uhr)


Am 05.07.19 11:55 - 12:40 Uhr auf 
WDR: Wildes Deutschland - Der Teutoburger Wald
Über Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, von Paderborn, Bielefeld bis Osnabrück erstreckt sich auf 150 Kilometern einer der schönsten Wälder Deutschlands - der Teutoburger Wald. Berühmt wurde das deutsche Mittelgebirge durch die Varusschlacht im Jahre 9 n. Chr. Der Cheruskerfürst Hermann besiegte hier das römische Besatzungsheer. Sein Denkmal bei Detmold ist noch heute das bedeutendste Wahrzeichen des Teutoburger Waldes. Im Schatten des Hermanns ist aber auch viel Natur zu finden. Denn der Wald, den die Römer einst fürchteten, ist heute für seine urwüchsige Natur bekannt.


Am 05.07.19 14:15 - 14:40 Uhr auf 
BR: Die Löwenäffchen
Vor rund 30 Jahren haben Wissenschaftler zum ersten Mal die frei lebenden Löwenäffchen, die nur an der Küste Brasiliens vorkommen, gezählt. Man entdeckte gerade Mal noch 100 Exemplare - viel zu wenige, um das Überleben der kleinen südamerikanischen Affenart zu garantieren. Alle Zoos auf der Erde wurden alarmiert und man fand heraus, dass in deren Affengehegen weitaus mehr Löwenäffchen lebten als in den zusammengeschrumpften Waldstücken Brasiliens. Felix Heidinger berichtet über das Projekt "Micro Leon", das zur Rettung der Löwenäffchen ins Leben gerufen wurde.


Am 05.07.19 15:05 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Highlander der Karpaten - Die Goralen
Für die Volksgruppe der Goralen ist Tradition von großer Bedeutung. Sie leben in den Karpaten und führen ein von der Moderne oft unberührtes Leben, so, wie es bereits ihre Vorfahren taten. Baca, Jarek und der junge Schäfer Pietrek kümmern sich um eine Herde von 700 Schafen. Pietrek beaufsichtigt die Herde zu Pferd. Besonders beliebt ist der Oscypek, der traditionsreiche Ziegenkäse der Region. Der Holzfäller Staszek und sein Sohn müssen ausrücken, um zu Pferd die Bäume in den Bergen wegzuräumen, die durch einen Sturm entwurzelt wurden und nun Wege versperren. Keine modernen Maschinen haben in diesen Höhenlagen Zutritt. Piotr ist Musiker und Instrumentenbauer. Zur Hochzeit seiner ältesten Tochter will er seinen neuen, handgefertigten Dudelsack spielen, den er einzig und allein für dieses große Ereignis angebaut hat. Der Stellmacher Jan ist einer der letzten Handwerker im Podhale, der noch ein Holzrad anfertigen kann. Momentan soll er neue Holzräder für einen historischen Wagen herstellen. Eine der Maschinen, die er in seiner Werkstatt nutzt, ist 150 Jahre alt.


Am 05.07.19 15:35 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Europas Urwälder - Unberührtes Lappland
Am Polarkreis, im schwedischen Teil Lapplands, befindet sich der Muddus-Nationalpark, Heimat von Rentieren, Elchen, Braunbären, seltenen Vögeln und der ältesten Kiefer Schwedens. Es gibt sie noch, die letzten grünen Paradiese Europas - ursprüngliche Wälder, die noch nicht von Menschen verändert wurden. Die Dokumentation lädt zu einer Entdeckungsreise im hohen Norden ein.


Am 05.07.19 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Winzige Wunder (1/3)
Die dreiteilige Reihe "Winzige Wunder" zeigt mithilfe von Superzeitlupen, Zeitraffern und Makroaufnahmen eine Welt, die uns mit bloßem Auge verborgen bleibt: das Leben der Insekten. "Die Wiese des Schreckens" erzählt von einem wahren Gruselkabinett, das sich direkt vor unserer Haustür findet: von schleimigen Monstern, fliegenden Killerkommandos, Gattenmördern und Luftpiraten. Mit Stilmitteln aus dem Horrorfilmgenre zeigt diese ungewöhnliche Naturdokumentation die abenteuerliche Reise eines sechsbeinigen, sympathischen Helden mit roten Flügeln und sieben Punkten durch eine ganz normale Wiese, in der es vor Ungeheuern nur so wimmelt.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr)


Am 05.07.19 16:45 - 17:10 Uhr auf 
arte: Waschbären - Niedliche Banditen
Mit der schwarzen "Brille" um die Augen und der putzigen Art, wie sie ihre Nahrung in den Pfoten halten, wirken Waschbären niedlich und harmlos. Doch die nordamerikanischen Einwanderer weiten ihren Lebensraum unaufhörlich aus. Dabei richten sie zum Teil enorme Schäden an und können für Menschen und andere Tiere zum ernsthaften Problem werden. Mitte des 20. Jahrhunderts an einem idyllischen See in Deutschland gezielt angesiedelt, breiten sich Waschbären beharrlich aus. Und längst sehen die Allesfresser auch unsere Städte als ihr Jagdrevier an. Welche Gefahr geht von ihnen als Hauszerstörer, Krankheitsüberträger und Wilderer aus? Und was lässt sich dagegen unternehmen? Die EU fordert zum Schutz gefährdeter Arten eine gezielte Jagd auf die niedlichen Banditen. Doch Wissenschaftler sind skeptisch, ob sich so ihre Ausbreitung eindämmen lässt. Die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner machen sich heute mit einem Revierförster auf die Suche. In Nordhessen, der Hochburg des Waschbären in Europa, wollen sie dem nachtaktiven, schlauen Kleinbären ganz nah kommen.


Am 05.07.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Der unsichtbare Puma - Ein Besucher in Frankreichs Wäldern?
In Südfrankreich trieb sich vor 250 Jahren ein berüchtigtes Untier herum: die Bestie von Gévaudan. Heute kursiert erneut ein Gerücht: Ein Puma soll an den steilen Hängen des Mont Mouchet hausen. Bruno Loisel kennt sich mit Pumas aus. Seit über 20 Jahren folgt der Tierfotograf den Spuren dieser Raubkatzen und dokumentiert sie in ihrem natürlichen Lebensraum. Da diese Geschichte die Beziehung zwischen Mensch und Wildnis reflektiert und die Sichtung eines Pumas ein äußerst seltenes Erlebnis ist, begibt sich Bruno in Frankreich und Kanada auf die Suche nach der vermeintlichen neuen "Bestie von Gévaudan".


Am 06.07.19 05:55 - 06:10 Uhr auf 
ZDFneo: Der Mensch und sein Klima
Die Frage, ob der Mensch maßgeblich Einfluss auf das globale Klimageschehen nahm und noch nimmt, erhitzt immer wieder die Gemüter. Wie kann man herausfinden, welche Bedeutung der Mensch tatsächlich hat - und seit wann? Harald Lesch begibt sich als "wissenschaftlicher Sherlock Holmes" auf Spurensuche. Die Indizien, auf die er stößt, erzählen eine für manche überraschende Geschichte. Schon seit vielen Tausend Jahren - und nicht erst mit Beginn der Industrialisierung - beeinflusst der Mensch maßgeblich die Atmosphäre und damit das globale Klima. Den ersten Schritt machten unsere Vorfahren mit der Erfindung der Landwirtschaft. Die Methan- und schließlich Kohlendioxidkonzentrationen sind unbestechliche Indizien. Entlastungszeugen sind nicht in Sicht.


Am 06.07.19 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Auf den Spuren der Berggorillas
Tierreporterin Anna ist im afrikanischen Uganda unterwegs. Ihr Ziel: ein Besuch bei den Berggorillas, die größten lebenden Affen unseres Planeten. Mit dabei die Biologin Ingrid und Ranger David, der sich im tropischen Nebelwald bestens auskennt. Ausgewachsene Gorilla-Männchen, die Silberrücken, werden 200 Kilogramm schwer und sind viel stärker als die stärksten Menschen der Welt. Aggressive Rabauken sind die Menschenaffen nicht. Im Gegenteil: die Riesen überraschen durch ihr sanftes, fürsorgliches Wesen. Die meiste Zeit verbringen sie mit Blätter futtern und schlafen. Während die Jüngsten in den Bäumen herumtollen, lassen sich die Älteren nur selten aus der Ruhe bringen. Aber bei Gefahr kennen die Silberrücken keinen Spaß. Doch es gibt immer weniger der Berggorillas in Zentralafrika, ihrem einzigen natürlichen Lebensraum. Gerade einmal 900 Tiere leben noch in den Bergen. Durch Waldzerstörung und Brandrodung nimmt der Mensch seinen nahen Verwandten immer mehr Platz weg. Auch die Jagd durch Wilderer hält immer noch an, obwohl sie schon lange verboten ist. In Nationalparks sollen die Bestände der Primaten wieder größer werden.


Am 06.07.19 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Die Affen mit den weißen Hosen - Delacour-Languren
Man hielt sie schon für ausgestorben - die Delacour-Languren mit ihrer markanten Fellzeichnung. Doch die letzten 200 haben sich in das unzugängliche Karstgebirge im Norden Vietnams geflüchtet. Um einen ihrer letzten Lebensräume zu erhalten, führt der Dresdner Tilo Nadler vor Ort einen unerbittlichen Kampf gegen Holzfäller, Jäger und Wildtierhändler. In der Rettungsstation im Cuc Phuong-Nationalpark hat er auch andere höchst bedrohte Primaten Vietnams in seine Obhut genommen. Neben den Delacour-Languren, den "Affen mit den weißen Hosen", bekommen hier inzwischen auch Kleideraffen, Hatinh- und Goldschopf-Languren die vielleicht letzte Chance für ein Überleben. Eberhard Meyer war über viele Jahre immer wieder in Vietnam und konnte auch einzigartige Aufnahmen der letzten wild lebenden Delacour-Languren einfangen.


Am 06.07.19 10:00 - 11:00 Uhr auf 
arte: Tasmanien - Sympathie für den Teufel
Die australische Insel Tasmanien ist die Heimat einer einzigartigen Tierwelt. Ein Paradies auf Erden, das für den Tasmanischen Teufel zur Hölle wurde. Über 90 Prozent des Bestandes fielen bislang einer hochansteckenden Krebserkrankung zum Opfer. Biologen, Immunologen und Tiermediziner arbeiten mit Hochdruck daran, ein Gegenmittel zu finden. Auch private Initiativen kümmern sich inzwischen um kranke, verletzte und verwaiste Teufel. Wenigstens beginnt die Öffentlichkeit in Tasmanien endlich zu begreifen, wie wertvoll die Teufel für das Ökosystem und das Image der Insel sind.


Am 06.07.19 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Brasiliens bunte Papageien
Die deutsche Biologin Lydia Möcklinghoff erforscht eigentlich Ameisenbären auf der Fazenda Barranco Alto, einer Farm im brasilianischen Südpantanal. Doch im größten Schwemmland der Erde leben auch andere faszinierende Tiere, vor allem die Vogelwelt ist von einer außergewöhnlichen Vielfalt. Am meisten angetan ist die Biologin von den großen Papageien und deren betörend farbigem Federkleid. Ob der kobaltblaue Hyazinthara, der Grünflügelara oder der Gelbbrustara - sie sind die Stars unter den Vogelarten auf der Fazenda Barranco Alto. Dabei hätte es den Hyazinthara bald nicht mehr gegeben, so begehrt war er in den 80er-Jahren auf dem Schwarzmarkt der europäischen Vogelliebhaber. Anderswo ausgestorben, leben heute dank der Bemühungen von Biologen und Farmbesitzern im Pantanal wieder etwa 5.000 Exemplare der leuchtendblauen Papageien.


Am 06.07.19 11:00 - 11:30 Uhr auf 
WDR: Alle Vögel sind schon da - die verrückte Vogelwelt im Westen
Zur Vogelwelt haben wir im Westen ein oft zwiespältiges Verhältnis: Tauben in Scharen mögen wir nicht - sie machen zu viel Dreck in unseren Städten. Störche finden wir faszinierend: wenn sie die Wiesen und Schornsteine Nordrhein-Westfalens besetzen, dann rollen Touristenbusse an und alle sind beseelt. Und das morgendliche Gezwitscher, das seit Frühlingsbeginn unsere Heimat durchdringt, finden wir wunderbar. Die Klimakrise verändert auch die Vogelwelt in Nordrhein Westfalen. "Alle Vögel sind schon da" - im wahrsten Sinne des Wortes. Die Zugvögel kommen immer früher zu uns. Hunderttausende Wildgänse zerstören die Felder unserer Landwirte. Und längst fühlen sich selbst südländische Exoten wie die Halsbandsittiche das ganze Jahr hindurch bei uns wohl.


Am 06.07.19 12:15 - 13:00 Uhr auf 
arte: Der Leberwurstbaum und das Nilpferd
Zur Trockenzeit legen die Nilpferde im sambischen Luangwa-Tal viele Kilometer zurück, um ihre einzige Nahrungsquelle zu erreichen - den Kigelia, auch Leberwurstbaum genannt. Der Leberwurstbaum ist in der afrikanischen Steppe schon von weitem erkennbar. Er ist eine wichtige Futterquelle für die kleinen und großen Tiere, die am Flussufer leben. Für die Nilpferde ist er in der Trockenzeit sogar überlebenswichtig. Rund um den imposanten Baum liefern sich die Dickhäuter ein erbarmungsloses Kräftemessen, das zur Trockenzeit seinen Höhepunkt erreicht. Wenn der Wasserspiegel sinkt, entstehen schlammige Sümpfe, in denen die Nilpferde steckenbleiben. Dann kämpfen sie mit ihren Artgenossen um einen Platz in den verbleibenden Wasserpfützen. Die sterblichen Überreste der Verlierer werden ans Ufer geschwemmt, wo Löwen und Krokodile schon auf ihr Festmahl warten. Diese winterlichen Auseinandersetzungen vollziehen sich im Schatten des Leberwurstbaums, der für die Nilpferde, aber auch für die Antilopen und Paviane die lebenswichtige Nahrung liefert. Wenn die Vegetation ringsum vertrocknet ist, freuen sich die Grasfresser über die riesigen Früchte und die purpurnen Blüten. Sehr lichtempfindliche Kameras haben die Nilpferde bei ihrer nächtlichen Suche nach den nährstoffreichen und schmackhaften Früchten beobachtet. Bei Tageslicht wird in atemberaubenden Luftaufnahmen das labyrinthische Weggeflecht sichtbar, das die Tiere bei ihrer Nahrungssuche zwischen den majestätischen Bäumen geschaffen haben.


Am 06.07.19 13:00 - 13:45 Uhr auf 
arte: Der Kameldornbaum und der Gepard
Die Kalahari ist eine Trockensavanne im Süden von Südafrika. Dort fallen nur etwa 20 Zentimeter Regen im Jahr, und auch dies nur während der Sommermonate. Am Ende des harten Winters haben die Oryxantilopen, Springböcke und Gnus die letzten Grasbüschel zwischen den roten Sanddünen abgenagt. Sie kehren ans Ufer des ausgetrockneten Flusses zurück, wo nach dem ersten Sommerregen schon ein paar Sprösslinge keimen. Dann kommen auch die Geparde, um Beute zu machen. Sie belauern die Herden aus dem Schatten des Kameldornbaums. Der emblematische Baum ist eine echte Oase in den trockenen Weiten der Kalahari. Seine länglichen Hülsenfrüchte, zarten Blätter und jungen Triebe sind ein willkommener Leckerbissen für Grasfresser wie Oryxantilopen, Springböcke und Giraffen. Mit seiner ausladenden Krone dient der Baum auch als Schattenspender und verhindert, dass die Tiere einen Hitzschlag erleiden. Sein mächtiges Astwerk ist zudem die Heimat zahlreicher Nistvögel. Ohne den Kameldornbaum wäre die Kalahari nur eine weite, dürre Wüste.


Am 06.07.19 13:25 - 13:55 Uhr auf 
NDR: Wie geht das - Vom Baum zur Grillkohle
In Bodenfelde an der Oberweser steht Deutschlands einzige Grillkohlefabrik. 30.000 Tonnen Holzkohle werden dort pro Jahr hergestellt. Das benötigte Holz stammt aus den umliegenden Wäldern. Kein Baum wird extra für die Grillkohleproduktion entnommen, verwendet wird Industrieholz, das bei Durchforstungen anfällt, Kronenholz und unbehandelte Holzabfälle aus der Möbelproduktion. Diese Ausgabe aus der Reihe "Wie geht das?" zeigt den spannenden Weg der Herstellung von Grillkohle: von der Holzernte im Wald bis zum Einsatz auf dem Grill.


Am 06.07.19 13:45 - 14:30 Uhr auf 
arte: Der Marulabaum und der Leopard
Der Marulabaum ist wohl der emblematischste Baum des afrikanischen Kontinents. Der hölzerne Riese wächst in den riesigen Steppen des nördlichen Südafrikas sowie an der Südspitze von Botsuana. Seine unverkennbare Silhouette beherrscht eine fast noch unberührte südafrikanische Region. Die Leoparden leben in der abgelegenen Pafuri-Region im Norden des Krüger-Nationalparks sowie im sogenannten Tuli Block zwischen Botsuana, Südafrika und Simbabwe. Das Filmteam hat zwei ausgewählte Leoparden insgesamt 24 Wochen lang fast täglich begleitet. Die Drehtage waren über den ganzen Jahresverlauf verteilt, um die einzigartigsten Momente im Leben des gefleckten Protagonisten festzuhalten. Die Marulabäume gehören zu den wichtigsten Zufluchtsorten der Raubkatzen. Sie haben nur einen Feind, den Elefanten. Die Dickhäuter können die gigantischen Bäume sogar entwurzeln. Während der trockenen Wintermonate reißen sie die schmackhafte Rinde ab und laben sich an dem zarten Holz. Anderen Säugern, Vögeln und Insekten dient der Baobab als Lebensraum oder Futterquelle. Fledermäuse, Bienen und Schwalben nisten in den Hohlräumen seines Stamms, während Antilopen und Paviane von seinen Blüten und Früchten fressen.


Am 06.07.19 13:55 - 14:25 Uhr auf 
hr: Der Mähnenwolf
Der Mähnenwolf ist der größte Vertreter der Hunde in Südamerika. Sein Name täuscht, denn eigentlich ist er kein Wolf. Doch wohl wegen seiner Größe ist er Opfer jenes schlechten Rufes, den man mit den Geschichten um den "bösen Wolf" verbindet. Auf über neunzig Zentimeter langen Beinen durchstreift er die Savannen Zentral-Brasiliens. Aber diese fallen zunehmend Kaffee-, Soja- und Eukalyptusplantagen zum Opfer. Für den Mähnenwolf wird es immer enger, bei der Suche nach neuem Lebensraum verenden häufig Jungtiere auf der Straße.
(Wdh. übermorgen 10.00-10.30 Uhr)


Am 06.07.19 14:00 - 14:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Der Iphöfer Stadtwald
Wald und Wein sicherten der am Saum des Steigerwaldes gelegenen fränkischen Stadt Iphofen durch die Jahrhunderte einen gewissen Wohlstand. Jeder Iphöfer Bürger, der innerhalb der Stadtmauern ein Anwesen besaß und eine Feuerstelle nachweisen konnte, war, seit der ersten schriftlichen Dokumentierung 1418, berechtigt, alljährlich in einem vorher ausgewiesenen Teil des Stadtwaldes sein Brennholz auszuschlagen. So entstand, mit der Unterstützung der Rechtler und des besonderen Engagements der Stadtförster, eine inzwischen einmalige Art der Waldbewirtschaftung, "Mittelwald" genannt. Diese einstige "hohe Schule des Waldbaus" ist eine Kombination aus lichtem Hochwald, in dem die Bäume bis zu 300 Jahre zur Schlagreife heranwachsen, und Niederwald, dessen Unterholz die Holzrechtler alle 30 Jahre abernten. Anka Kirchner begleitete das Treiben im Iphöfer Stadtwald, von der Verlosung der Bürgerlauben bis zur Abholzung des zugefallenen Unterholzes. Leute aus den unterschiedlichsten Berufen und Jahrgängen arbeiteten das Holz ab - so wie der Weinbauer Gerhard Fröhlich samt Anhang. Die Stadt und der Stadtförster Müller waren damals gerade mit einem Preis für ihr Bemühen um den Erhalt der Mittelwaldkultur geehrt worden. Forstleute kamen von überall her, um dieses waldwirtschaftliche Relikt zu studieren. Anka Kirchners Film von 1988 ist zum 50. Jubiläum von "Unter unserem Himmel" noch einmal zu sehen.


Am 06.07.19 14:25 - 15:10 Uhr auf 
hr: Das Kornfeld - Dschungel für einen Sommer
Etwa ein Drittel der Fläche Deutschlands wird für den Getreideanbau genutzt. Kornfelder stellen also, nach dem Wald, den flächenmäßig größten Anteil an heimischer Natur. Kornblume, Feldhase oder Ackerlichtnelke: viele Tiere und Pflanzen tummeln sich zwischen den Halmen und Ähren. Der Film zeigt einen wertvollen, aber wenig beachteten Lebensraum und erklärt, warum eine naturnahe Landwirtschaft erhalten werden sollte.
(Wdh. übermorgen 10.30-11.15 Uhr)


Am 06.07.19 15:10 - 15:55 Uhr auf 
NDR: Die schönsten Nationalparks - Chinas wilde Berge
Der Berg Fanjing in der chinesischen Provinz Guizhou ist ein Nationalpark, der vor allem zum Schutz der Guizhou Goldaffen eingerichtet wurde. Wissenschaftler vermuten, dass es nur noch rund 700 dieser Tiere gibt, die ausschließlich in den Höhen des Fanjing leben. Es gibt nur wenig wissenschaftliche Erkenntnisse über sie und der Mann, der die letzte Kolonie der Guizhou Goldaffen bewahrt, wird allmählich alt. Er muss die Verantwortung an die nächste Generation übergeben. Doch wird es auch seinem Nachfolger gelingen, die Affen zu beschützen? Die Wälder des Fanjing sind unberührt und dank der Bemühungen des ehemaligen Reservatsleiters sind sie geschützt. Er wird sich demnächst als Forschungsleiter zurückziehen. Sein Nachfolger hat sich entschieden, mit Überwachungskameras zu arbeiten, die herausfinden sollen, was die Affen so treiben, wenn keine Beobachter in der Nähe sind - und dabei erwartet die Forscher eine erstaunliche Überraschung.


Am 06.07.19 16:15 - 17:00 Uhr auf 
BR: Spaniens wilder Norden - Im Reich der Bären und Wölfe
Die nordspanischen Provinzen Kantabrien, Asturien und Galizien sind für Kantabrische Bären und Iberische Wölfe ein Rückzugsort im westlichen Europa. In den vergangenen Jahren stieg die Bärenpopulation von wenigen Dutzend Individuen wieder auf bis zu 300, die Wolfspopulation hält sich stabil bei etwa 2.000 Tieren. Über mehr als zwei Jahre Drehzeit hinweg ist es Filmemacher Bernhard Rübe und seinem Team gelungen, noch nie gefilmtes Verhalten wilder Kantabrischer Bären in Kinoqualität zu dokumentieren. Wie Bärenmütter ihren Nachwuchs vor den Männchen schützen, wie sie ihre Höhlen polstern, nach Ameisen, Blättern, Früchten und Beeren suchen. Das Filmteam konnte dokumentieren, wie die Verständigung im Wolfsrudel bei Jagd und Jungenaufzucht funktioniert, wie Rangkämpfe ausgefochten werden, und wie die Jungen langsam in die Sozialstruktur des Rudels eingeführt werden. Es wird deutlich, dass ein einzelner Wolf bei der Jagd auf Wildtiere kaum eine Chance hat. Es erhärtet sich der Verdacht, dass Wolfsabschüsse den Konflikt zwischen Viehhaltern und Wölfen nicht lösen, sondern vertiefen: Denn werden eingespielte Familienverbände durch das Töten der Elterntiere auseinandergerissen, vermehren sich die Einzelgänger. Die ohne Rudel allerdings keine Jagderfolge haben und deshalb aus der Not heraus Schafe und andere Nutztiere reißen. Mehrere Lösungsansätze für ein nachhaltiges Zusammenleben von Mensch und Wolf werden im Film vermittelt. Durch umsichtiges Verhalten und Vorkehrungen geht die Zahl der Viehrisse in den nordspanischen Wolfsgebieten gegen null - ein Ansporn, Wölfe auch in anderen Teilen Europas wieder willkommen zu heißen.
(Wdh. kommende Nacht 2.30-3.15 Uhr)


Am 06.07.19 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Geliebtes Korsika - Kampf gegen das Feuer
Tausende Hektar Vegetation werden auf der Insel Korsika jeden Sommer durch Waldbrände zerstört. Seit 1960 haben die Brände ein immer größer werdendes Ausmaß angenommen. Mutige, neue Strategien hat die "Forstfeuerwehr" gegen die Brandkatastrophen entwickelt. Mit präventiven Bränden nehmen sie dem Feuer die "Nahrung". Sie entbuschen gezielt Wälder, Sträucherzonen und Heiden der Insel. Ein gefährlicher Kampf um die geliebte Insel …Alain Valentini und Stéphane Sayag gehören zur Truppe der "Forestier-sapeurs", der "Forstfeuerwehr". Ihr Einsatzgebiet sind die Departements Haute-Corse und Corse-du-Sud, die waldreichen Bergregionen ihrer Heimatinsel, die sie liebevoll auch "Insel der Schönheit" nennen. Brandprävention ist ihr Alltag, sie durchkämmen riesige Waldgebiete und den dichten Buschwald um den Nährstoff für mögliche Brände zu vernichten. Durch kontrolliert gelegte Brände werden Brandschneisen gelegt - kommt es dann im Sommer zu einem Brand, wird er an den Brandschneisen enden und sie nicht überwinden. So soll verhindert werden, dass die Feuerwellen, die von oben aus den Bergen kommen, durch den warmen Sommerwind aus Südwest auf das Tal überspringen. Zunehmend landwirtschaftlich brachliegende Landschaft und trockene Monokultur im Forst sind gefährliche Angriffsflächen für Feuer. Oft bleibt im Ernstfall nur die Brandbekämpfung mit Wasser aus der Luft, doch der Einsatz der berühmten Canadair-Löschflieger in den letzten Jahren hat gezeigt, dass sich damit die Waldbrände nur schwer in den Griff bekommen lassen - zu schnell breiten sich die Feuerwände aus. Die neue Brandschneisen-Methode wird von manchem Bauern kritisiert, das Risiko muss gut kalkuliert werden. Ein Kampf für die Natur, der die Männer der Forstfeuerwehr immer wieder an die Grenze ihre Kräfte bringt.


Am 07.07.19 03:30 - 04:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Tiere für die Herrenmenschen
Die Nationalsozialisten entwarfen ein wirres Genforschungsprogramm. Ziel: eine "arische" Tierwelt. Um die Prozesse der Natur zu verändern, engagierte Göring namhafte deutsche Wissenschaftler. Auf dem Weg zum "Tausendjährigen Reich" nahm die Idee der "Arisierung" großen Raum ein. Um sie Realität werden zu lassen, ließ die Nazi-Führung absurde Pläne erstellen, die von rein "arischen" Siedlungen bis zu Jagdparks für "arische" Tiere reichten.


Am 07.07.19 05:45 - 06:35 Uhr auf 
ServusTV: China - Der Kampf gegen den „Gelben Drachen“
Die Gletscher ziehen sich zurück, die Wüsten breiten sich immer mehr aus. Überall auf der Welt findet dieser Wandel statt, nur hat er in den letzten 50 Jahren dramatisch zugenommen. Auch China ist in Gefahr. Die alten Wüsten, die vor langer Zeit im Norden des Landes entstanden, dehnen sich weiter aus. Neue Wüsten tauchen auf. Trockene und halbtrockene Zonen bedecken die Hälfte des Landes. Sie erobern landwirtschaftliche Nutzflächen und bewohntes Land. Es gibt nur wenige natürliche Vegetationsbarrieren am Rande der Wüsten. Die vorhandenen können den Sand nicht zurückhalten. Die Pflanzen sterben an Wassermangel.Eine Armee von 32.000 Regenmachern kämpft jeden Tag gegen die Trockenheit. Zusätzlich wird an einer „Grünen Mauer“ gearbeitet. China befindet sich im Krieg gegen die Desertifikation, die das gesamte Land bedroht.


Am 07.07.19 06:35 - 07:30 Uhr auf 
ServusTV: Bestäuben, befruchten, bewahren - Bienen in Gefahr
Die Honigbiene mobilisiert die Massen. Sie ist Symbol für die bedrohte Vielfalt der Natur und den Schwund der Öko-Systeme. Was aber würde es tatsächlich bedeuten, wenn es keine Bienen mehr gäbe? Wie sähe eine Landwirtschaft ohne Bienen aus? Welche Bedeutung Bienen und ihre Produkte für Wirtschaft und Medizin haben, ist ebenso Gegenstand dieser Reportage wie die Ursachen und Folgen des Bienensterbens und mögliche Gegenmaßnahmen. Zu Wort kommen Imker und Bienenexperten ebenso wie Landwirte, Mediziner und Hobbygärtner.


Am 07.07.19 07:45 - 08:10 Uhr auf 
ServusTV: Die Neuheiten von Europas größter Outdoor Messe
Von 30. Juni bist zum 3. Juli 2019 führt uns die OutDoor in München in die Welt des Outdoorsports. Neueste Fitnesstracker, die Kombination von Yoga und Natur, die leichteste und funktionellste Ausrüstung. ServusTV berichtet von den Highlights der diesjährigen OutDoor!
(Wdh. heute 16.25-16.55 Uhr)


Am 07.07.19 11:15 - 12:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Amerikas Naturwunder - Die Great Smoky Mountains
"Ort des blauen Rauchs", so nannten die Cherokee-Indianer einst die Hügellandschaft im Osten der USA, in der heute der Great Smoky Mountains Nationalpark liegt. Zu etwa 95 Prozent besteht der Park aus Wäldern. Ein Viertel davon ist unberührter Urwald mit einer erstaunlichen Pflanzenvielfalt. Der Nationalpark wurde 1934 gegründet. Gerade noch rechtzeitig, denn weite Flächen der einstigen Urwälder waren schon komplett gerodet. Heute wachsen hier wieder gut 100 verschiedene Baumarten, mehr als in Nord- und Mitteleuropa zusammen. Neben seiner botanischen Vielfalt ist der Nationalpark berühmt für seine Schwarzbären, die im Sommer Wildkirschen in den Baumwipfeln ernten. Wilde Truthühner liefern sich auf den Lichtungen erbitterte Rangkämpfe. Einzigartig ist auch eine Vielzahl von Salamandern, die an den Ufern der kristallklaren Bäche leben.


Am 07.07.19 13:50 - 14:35 Uhr auf 
3sat: Spessart - Natur nach Plan
Der Spessart gehört zu den größten Laubmischwaldgebieten Bayerns. Nicht nur Wildschweine, Hirsche und Spechte sind hier zuhause, sondern auch seltene Tiere wie der Hirschkäfer. Von hier aus hat sich sogar die Wildkatze wieder in Bayern ausgebreitet, dank eines Auswilderungsprogramms und der Unterstützung einer Wildkatzenzuchtstation. Was nach unberührter Wildnis aussieht, ist also "Natur nach Plan" - vom Menschen angelegt. Der Spessart ist demnach kein Urwald, sondern ein Forstwald. Er ist geformt von zahllosen Förstergenerationen und Jahrhunderten extensiver Landwirtschaft. Allerdings spielt das Naturschutzbewusstsein eine immer größere Rolle: der Wunsch, Tieren und Pflanzen einen unberührten Lebensraum zu bieten und zu erhalten. Wie lässt sich diese Entwicklung mit der ursprünglichen Beschaffenheit des Spessarts vereinbaren? Heute steht der Wald im Spannungsfeld zwischen Tradition, gewinnorientierter Forstwirtschaft, Erholungsbedürfnis und dem wachsenden Naturschutzbewusstsein. Das bringt neue Herausforderungen mit sich. Der Film begleitet eine Biber-Beraterin und einen Förster, die beide jeden Tag vor der Aufgabe stehen, die Bedürfnisse von Tier, Natur und Mensch in Einklang zu bringen.
(Wdh. kommende Nacht 5.00-5.45 Uhr)


Am 07.07.19 14:30 - 15:15 Uhr auf 
hr: Bauernherbst im Salzburger Land - Unterwegs im Nationalpark Hohe Tauern
Wenn im Herbst die geschmückten Kühe von den Hochalmen zu Tal getrieben werden, wenn Alphornbläser und Schnalzlertruppen mit knallenden Peitschen den Sommer verabschieden und sich alle an den kulinarischen Produkten erfreuen, die auf den Feldern geerntet wurden - dann ist "Salzburger Bauernherbst". Eine ideale Zeit, um die Region mit allen Sinnen genießen zu können, denn jetzt gibt es überall im Salzburger Land Veranstaltungen, in denen Brauchtum und Kulinarik gleichermaßen zelebriert werden. Und das Wetter ist immer noch angenehm, um bei Wanderungen und Touren auf zwei oder vier Rädern die Naturschönheiten des Nationalparks Hohe Tauern am Fuß von Österreichs höchstem Berg Großglockner kennen zu lernen, wie die Krimmler Wasserfälle oder den Urwald von Rauris.


Am 07.07.19 14:35 - 16:05 Uhr auf 
3sat: Die Rhön - Naturschönheiten im Land der offenen Fernen
Als "das Land der offenen Fernen" wird die Rhön im Dreiländereck Bayern, Hessen und Thüringen oft bezeichnet, und das ist sie wie kein anderes Mittelgebirge in Deutschland. Das Biosphärenreservat Rhön beheimatet Schwarzstörche in urigen Buchenwäldern, Kathedralen von Basaltfelsen, Moore und eiszeitliche Blockschutthalden, Uhus und Wiesenweihen. Auch Borstgrasrasen und Bergwiesen mit Arnika und Türkenbund finden sich dort.


Am 07.07.19 17:00 - 18:00 Uhr auf 
ServusTV: Das große Knabbern - die Natur der Nager
Niedliche Hamster und gefürchtete Ratten, hyperaktive Streifenhörnchen und riesige Wasserschweine. Die Nager haben schon längst die Welt erobert. Doch was ist das Geheimnis ihres Erfolges? Sie überleben scheinbar alles, sind geschickte Baumeister und ihren Feinden meist einen Schritt voraus. Geliebt oder gefürchtet, doch auf jeden Fall faszinierend und spannend, sind Nager wichtiger als mancher glaubt. Das Verhältnis Mensch zu Nager ist zuweilen sehr ambivalent. Nagetiere sind süß, anpassungsfähig und sehr erfolgreich: ob Wälder, Wiesen, Dschungel, Großstädte oder Flüsse - Nagetiere beherrschen jedes Terrain.


Am 07.07.19 17:30 - 18:00 Uhr auf 
tagesschau24: Die Angst vor dem Wolf - Wie viel Wildnis verträgt der Norden?
Der Wolf ist zurück in Norddeutschland. Was bedeutet das für Schäfer, Landwirte und Menschen auf dem Dorf? Wie gefährlich ist der Wolf tatsächlich? Viele Schäferinnen und Schäfer fürchten um ihre Existenz, Landwirte fühlen sich von der Politik im Stich gelassen. Während die Wissenschaft noch versucht, das Verhalten des wieder ansässigen Raubtiers zu erforschen, verlieren viele Menschen auf den Dörfern die Geduld. Sie gründen Bürgerinitiativen und veranstalten Mahnwachen. Der Wolf hat in einer dicht besiedelten Kulturlandschaft nichts zu suchen, sagen viele.


Am 07.07.19 20:15 - 21:45 Uhr auf 
mdr: Sagenhaft - Mitteldeutschlands Paradiese
Wenn die Sonne strahlt vom ultrablauen Himmel, wenn das Land üppig grün dem Auge schmeichelt und die malerischen Städte sich von ihrer schönsten Aquarell-Seite zeigen, zieht es Axel Bulthaupt hinaus. Warum auch in die Ferne schweifen, wenn das Paradies doch vor der Haustür liegt. Es ist die richtige Zeit für eine Landpartie. Er erlebt einige der schönsten deutschen Landschaften mit magischen Bildern, wie sie noch nie zu sehen waren. Ein Film mit spektakulären Aufnahmen aus der Luft. Vorbei an der Thüringer Städtekette zieht es Axel in den Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal, ganz im Westen des Freistaates, wo er sich vom Chef des Parks die versteckten Schönheiten dieser geheimnisvollen Region zeigen lässt. In den Elb-Auen erkundet Axel in den frühen Morgenstunden, zusammen mit einem Ornithologen den Lebensraum rechts und links des Flusses. Zu dieser Zeit sind sie alle schon unterwegs, die seltenen Schafstelzen und Sumpfohreulen, die hier wieder brüten.


Am 07.07.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Kambodscha - Fluch und Segen des Monsun
In Kambodscha lässt der Monsun großartige Tier- und Pflanzenwelten entstehen, die gleichzeitig durch die Wassermassen gefährdet sind. Zwischen extremer Trockenheit und Überschwemmungen müssen alle Lebewesen Wege finden, um zu überleben. Wenn Trockenheit herrscht, bestimmt die Suche nach Wasserstellen ihr Dasein. Das Gedränge um das wenige Wasser wird zum Überlebenskampf; vor allem die schwächeren Tiere setzen für einige Tropfen vom kostbaren Nass ihr Leben aufs Spiel. Wenn der langersehnte Regen dann endlich fällt, überrollen Flutwellen das Land. Sie füllen die zahlreichen Wasserwege, die das Land wie Arterien versorgen. Dann schafft der Regen ein buntes Gemisch von Lebensräumen in einem Gebiet von 30.000 Quadratkilometern. Selten gewordene Raubtiere wie der Nebelparder schleichen darin durch den Dschungel. Es wachsen Pflanzen, die besondere Strategien entwickelt haben, um jeden Tropfen Wasser zu nutzen. In der Naturdokumentation über Kambodscha beobachtet die Kamera aus nächster Nähe, wie ein Kragenbär mit seiner höchst sensiblen Nase Nahrung findet und wie Kahlkopfgeier den natürlichen Kreislauf in Gang halten. Sie zeigt in faszinierenden Bildern Haubenlanguren, die sich elegant durch das oberste Stockwerk des Regenwaldes schwingen und sich auf ganz spezielle Art ernähren.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)


Am 07.07.19 20:30 - 21:15 Uhr auf 
hr: Wilde Heimat - Der Sommer
Selbst die rauen Hochlagen der Alpen überzieht im Sommer ein farbenprächtiger Blütenteppich. Es ist die Zeit der Insekten: Schmetterlinge und Bienen nutzen den Überfluss an süßem Nektar, die Luft ist erfüllt vom Gesang der Heuschrecken und Feldgrillen. Sommer ist auch die Zeit, in der die meisten Tiere Nachwuchs zu versorgen haben. Während in den abgelegenen Bergwäldern Österreichs eine Braunbärin ihre drei kleinen Jungen säugt, sind in der Schwäbischen Alb die Wanderfalken fast flügge.
(Wdh. übermorgen 10.30-11.15 Uhr)


Am 07.07.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Malaysia - Garten Eden aus der Balance
Die Natur Malaysias verzaubert mit imposanten Bergketten, atemberaubenden Wäldern und unermesslichem Artenreichtum. In jedem Winkel behauptet sich das Leben in wunderbaren, bizarren Formen. Der Blick hinter das Geheimnis dieser Vielfalt zeigt unter anderem, wie sich in dem feuchtheißen Klima extrem unterschiedliche Lebensräume entfalten, und bietet gleichzeitig großartige Bilder von den seltenen Tieren, die dort leben und ums Überleben ringen. Die Dokumentation thematisiert den täglichen Kampf ums Dasein genauso wie die Schönheit der tropischen Fauna. Sie erzählt außerdem von Malaysias höchstem Berg, der jedes Jahr noch weiter wächst. Sie berichtet von Insekten, die es mit unglaublichen Tricks schaffen, ihre Beute in die Irre zu führen. Sie zeigt, was es für die Natur bedeutet, wenn pro Quadratmeter bis zu drei Meter Regen jedes Jahr fallen und an 365 Tagen im Jahr die Sonne zwölf Stunden lang scheint. Die Kamera hat seltene Momente eingefangen, wie den erbitterten Kampf zweier Nashornkäfer und Badeszenen von Zwergelefanten, die es nur noch auf Borneo gibt.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)


Am 07.07.19 21:45 - 22:30 Uhr auf 
phoenix: China - Paradies im Wandel
Im Südwesten Chinas befindet sich einer der schönsten und geheimnisvollsten Naturräume der Erde. Yunnan beherbergt so viele verschiedene Pflanzenarten wie die ganze nördliche Hemisphäre. Und obwohl es von Überbevölkerung und Zersiedlung bedroht ist, bewahrt China zwischen den höchsten Bergen der Erde in der Provinz Yunnan eines seiner geheimnisvollsten Paradiese. Die Reise führt von den Ausläufern des Himalayas bis zu den bewaldeten Tälern. Die Natur ist nur noch in wenigen Teilen Chinas so unberührt wie im Himalaya. Überall sonst zahlen Tiere und Pflanzen einen hohen Preis für die wachsende Zersiedlung und den industriellen Aufschwung. In der Provinz Yunnan sind einige Gebiete von den Veränderungen verschont geblieben. Hoch oben in den Bergen hat das Kamerateam beobachtet, wie sich tibetische Makaken an ihre lebensfeindliche Umgebung angepasst haben. Undurchdringliche Wälder bieten Schutzräume für eine unberührte Natur. Weberameisen bauen mit einer ganz speziellen Technik ihre Nester. Es gibt 70 verschiedene Höhlenfische, so viele wie nirgendwo sonst auf der Welt. Die Dokumentation macht deutlich, warum der Südwesten Chinas immer noch eines der größten Rätsel der Natur ist.


Am 08.07.19 05:30 - 06:15 Uhr auf 
ZDFinfo: 1491 - Amerika vor Kolumbus (1/4)
Jahrhundertelang lag der Fokus auf der Geschichte Amerikas nach 1492, dem Jahr, in dem die europäische Immigration begann. Diese Dokumentationsreihe eröffnet Einblicke in die Lebens- und Verhaltensweisen der indigenen Bevölkerungen vor 1492.
(Teile 2 bis 4 direkt im Anschluss, bis 8.30 Uhr)


Am 08.07.19 05:35 - 06:30 Uhr auf 
ServusTV: Indonesien - Die Wallace-Linie
Indonesien ist ein Archipel, bestehend aus 17.000 Inseln. Davon sind 6000 Inseln bewohnt. Das Archipel verfügt über einen bemerkenswerten Naturschatz, der sich in asiatisch und australisch geprägte Flora und Fauna aufteilt. Die biogeografische Trennlinie zwischen den beiden Naturräumen ist die Wallace-Linie, benannt nach dem englischen Naturforscher Alfred Russel Wallace. Der Wissenschaftler erkannte, dass sich etwa Elefanten, Tiger und Orang-Utans sehr wohl auf Borneo, Java und Bali befanden, jedoch nicht auf Sulawesi, den Molukken und den kleinen Sunda-Inseln. Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren von Alfred Russel Wallace, vom aktiven Vulkan Gunung Agung auf der Insel Bali bis nach Dili, die Hauptstadt Osttimors.


Am 08.07.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Kongo - Schutz für den Gorillawald
In den riesigen Regenwäldern im Norden der Republik Kongo geschieht etwas Außergewöhnliches: Hier arbeiten Holzfäller, die den Wald nicht zerstören, sondern durch ihre Arbeit zum Erhalt der Tropenwälder und ihrer Artenvielfalt beitragen. Dieses kleine Wunder gelingt, weil sich zwei Holzfirmen verpflichtet haben, in ihren Wäldern eine nachhaltige Forstwirtschaft zu betreiben - immerhin auf einer Fläche halb so groß wie die Schweiz. Noch nicht mal ein Baum pro Hektar wird dort gefällt. Besonders artenreiche Zonen bleiben sogar vollständig von den Kettensägen der Holzfäller verschont. Mehr als ein Viertel der gesamten Waldfläche steht daher unter Schutz. Diese selektive Holznutzung hilft der Tierwelt: 70.000 Gorillas leben allein im Wald des Holzunternehmens IFO - mehr als irgendwo sonst. Ihre Bestände bleiben seit Jahren stabil. Für die Holzfirmen zahlt sich der schonende Umgang mit der Natur aus, denn die Wälder erholen sich vom Holzeinschlag und können auch in Zukunft genutzt werden. Auch die Menschen in einer der ärmsten Regionen Zentralafrikas profitieren. Die Holzindustrie schafft dringend benötigte Arbeitsplätze, sorgt für sauberes Trinkwasser und eine Gesundheitsversorgung. Die Bewohner im Norden der Republik Kongo haben erkannt, dass sich der Schutz der Regenwälder auch wirtschaftlich lohnt. Verantwortungsbewusste Forstwirtschaft in der Republik Kongo - ein Vorbild für andere Tropenwälder auf der Welt.


Am 08.07.19 09:30 - 10:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Das leise Sterben der Bienen und Schmetterlinge
Die Anzahl der Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge ist in den vergangenen Jahren in Brandenburg dramatisch zurückgegangen, wie Thomas Schmitt vom Senckenberg-Institut für Entomologie Müncheberg am Beispiel der Tagfalter beobachtet. Als der Imker Reiner Gabriel aus Glienick bei Zossen im April seine Bienenkästen öffnete, waren dreißig Prozent seiner Völker tot. Seit Jahren schaffen es viele Honigbienen nicht über den Winter. Krankheiten und Parasiten wie die Varroamilbe setzen ihnen zu, aber auch neue Gefahren, die für alle Bestäuberinsekten in den Agrarlandschaften lauern. Randolf Menzel, Neurobiologe an der FU Berlin, hat entdeckt, dass die phantastische Orientierungsfähigkeit der Bienen und anderer Insekten durch Insektizide der Landwirtschaft massiv gestört wird. Aber auch die Landschaftsveränderungen haben das leise Sterben der Insekten ausgelöst.


Am 08.07.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Lungau - Wildnis im Herzen der Tauern
Umrahmt von den Bergen der Gurktaler Alpen sowie den mächtigen Gipfeln der Hohen und Niederen Tauern bildet der Lungau Salzburgs südöstlichste Region. Waltraud Paschinger führt in ihrer Dokumentation in die faszinierende Welt dieser naturnahen Berg- und Tallandschaften und öffnet den Blick für eine weitgehend unberührte Natur - und für Tiergeschichten, die unseren Augen sonst meist verborgen bleiben.


Am 08.07.19 15:05 - 15:55 Uhr auf 
3sat: Mediterrane Lebenswelt am großen Strom
Die Donau ist nicht nur der bei Weitem größte Strom Mitteleuropas, sie weist auch jede Menge Besonderheiten auf. Der Film stellt die Vielfalt an Tierarten der Donau-Region in Österreich vor. So gibt es an und auf den Inseln im Strom Zonen mit geradezu mediterranem Klima. Dort trifft man etwa auf riesige Äskulapnattern oder Ehrfurcht gebietenden Gottesanbeterinnen. Auch die Östliche Smaragdeidechse, die gewaltige Ausmaße annehmen kann, ist dort zu Hause.


Am 08.07.19 15:55 - 16:45 Uhr auf 
3sat: Wiener Wildnis - Die Rückkehr der Biber
Donau, Lobau, Alte Donau: Versteckt unter Wasser und an kaum zugänglichen, dicht bewachsenen Ufern, stecken die bekannten Wiener Badegewässer voller Geheimnisse. Es ist die Welt der Biber. Der Film zeigt die Gewässer der Großstadt als höchst vielfältige Lebensräume. Obwohl die meisten sogar zusammenhängen, sind sie sehr verschieden. Denn alle Fließgewässer im Raum Wien münden in die Donau und stehen so gesehen miteinander in Verbindung. Sogar die Alte Donau erhält ihren Zufluss über das Grundwasser der Donau. Doch in einem Wienerwaldbach leben ganz andere Tiere und Pflanzen als im Donaukanal, in der Alten Donau oder in den weit verzweigten Wasserarmen der Lobau. Ein Tier, das vor einigen Jahren nach Wien zurückgekehrt ist, wird den Weg zu den geheimnisvollen Standorten weisen: der Biber.


Am 08.07.19 16:45 - 17:30 Uhr auf 
3sat: Wildnis am Strom - Nationalpark Donau-Auen
Der Nationalpark Donau-Auen ist einzigartig in vieler Hinsicht: Beginnend in Wien, reicht er bis vor die Tore von Bratislava und verbindet die beiden Hauptstädte miteinander. Auf über 36 Kilometern Länge schützt der Nationalpark eine der letzten freien Fließstrecken der Donau und gleichzeitig die letzte große Auenlandschaft Mitteleuropas. Beeindruckend ist die Vielfalt der Lebensräume, die dort zu finden ist. Außergewöhnlich ist auch die Zahl der Tiere und Pflanzen, die in dem Park überleben können. Seit der Gründung des Nationalparks im Jahr 1996 wird versucht, die Au wieder stärker an die Donau anzubinden: Ufer wurden rückgebaut, Altarme miteinander verbunden und Treidelwege am Fluss gesenkt. Diese Maßnahmen zeigen Wirkung. Der Film erzählt von der neuen, alten Aulandschaft, vom steten Wandel, der allein das Überleben der Aubewohner ermöglicht, und von den großen und kleinen Ereignissen, die das Jahr im Nationalpark bestimmen.


Am 08.07.19 17:30 - 18:15 Uhr auf 
3sat: Der wilde Wald der Kaiserin
Ein malerisches Schloss in einem weitläufigen Park: die Wiener Hermesvilla im Lainzer Tiergarten. Ende des 19. Jahrhunderts ließ Kaiser Franz Joseph I. das Schloss für Kaiserin Sisi bauen. Heute strömen jährlich eine halbe Million Touristen hierher. Was die Besucher nicht zu sehen bekommen, zeigt dieser Film: die vielfältige Tierwelt. Zu den Tieren, die in dem 25 Quadratkilometer großen Tiergarten leben, zählen Wildschweine, Mufflons und Damwild. Der "wilde Wald der Kaiserin" bietet auch perfekten Lebensraum für eine besonders schöne Eulenart. Vor etwa 60 Jahren in Österreich ausgestorben, wird der Habichtskauz in einem ambitionierten Wiederansiedelungsprojekt heute in seine alte Heimat zurückgeführt. Erster Nachwuchs in freier Wildbahn hat sich bereits eingestellt.


Am 08.07.19 17:50 - 18:35 Uhr auf 
arte: Gwaii Haanas - Wilde Schönheit im Pazifik
Auf Haida Gwaii, einem Archipel vor der Westküste Kanadas, liegt der Nationalpark Gwaii Haanas. Viele seiner 138 Inseln und Inselchen sind bedeckt von dichtem Regenwald. Dort gedeihen Baumarten wie der Riesenlebensbaum, die Hemlocktanne und die Sitkafichte. Eine Vielzahl seltener und bedrohter Tierarten, wie die größte Unterart des amerikanischen Schwarzbären, der Weißkopfadler und der Gelbschopflund findet ihr Auskommen, und vor den Küsten tummeln sich Orcas und Buckelwale, Robben und Stellersche Seelöwen. Gwaii Haanas ist der erste Nationalpark der Welt, dessen gesamtes Gebiet von der Bergspitze bis zum Meeresboden unter Schutz gestellt wurde. Seine Existenz verdankt er den Ureinwohnern, den Haida, die auf den Inseln seit 14.000 Jahren sesshaft sind. In ihrer Sprache heißt Gwaii Haanas "Ort der Wunder". Dieses Wunder war durch die Holzindustrie massiv bedroht, die im 20. Jahrhundert mit der großflächigen Abholzung des Regenwalds begann. Mitte der 1980er Jahre mochten die Haida der Zerstörung ihrer Umwelt nicht länger zusehen. Sie blockierten die Holzfällerwege und verhinderten so weiteren Kahlschlag. Ihr langer, friedlicher Protest führte dazu, dass der Süden des Archipels 1988 unter Schutz gestellt wurde. Dorthin darf man nur nach Voranmeldung bei der nationalen Forstbehörde Parks Canada. Die Anzahl der Besucher ist strikt limitiert. Gwaii Haanas ist nur mit dem Wasserflugzeug oder dem Boot erreichbar. Im Park liegt auf der kleinen Insel SGang Gwaay eine verlassene Siedlung der Haida. Das Gelände mit Hausruinen und Totempfählen ernannte die UNESCO 1981 zum Welterbe.


Am 08.07.19 18:15 - 19:00 Uhr auf 
3sat: Wiener Gstettn
Umgeben von Stadtwüste und sterilem Beton verlieren immer mehr Tiere ihre letzten Rückzugsflächen. Doch wo der Mensch sich zurückzieht, sprießt und krabbelt es. So auch mitten in Wien. Die Natur dringt aus allen noch so winzigen Asphalt- und Betonritzen und erobert sich ihr Recht zurück. Für viele freilebende Tiere sind solche "Gstettn" oft die letzten Rückzugsmöglichkeiten in der Stadt. Die Dokumentation aus der Reihe "Universum" präsentiert die Vielfalt der "Wiener Gstettn", einer kaum bekannten Wildnis in der Großstadt.


Am 08.07.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Kanadas Nationalparks - Kluane
Der Kluane liegt im äußersten Südwesten des Territoriums Yukon, direkt an der Grenze zu Alaska. Seine Szenerie ist geprägt von massiven Bergketten, spärlichen Nadelwäldern, Gräsern und bunten Wildblumen. Vor allem aber wird sie dominiert vom Kluane Icefield, dem zweitgrößten zusammenhängenden Gletscher-Eisfeld außerhalb der Polarregionen. Mit einer Größe von 21.000 Quadratkilometern ist es etwa halb so groß wie die Schweiz. Jahr für Jahr forschen hier Wissenschaftler aus aller Welt in Disziplinen wie Gletscherkunde, Geologie, Biologie und Klimakunde. Während einige Gletscher Jahr um Jahr zurückgehen, fangen andere an zu galoppieren und drastisch anzuwachsen. Diese Bewegungen der Gletscher haben Auswirkungen auf das gesamte Ökosystem im Park. Viktor Apfelbacher spricht mit dem Glaziologen Christian Schoof, dem Biologen Syd Cannings und der Oberflächengeologin Panya Lipovsky und will wissen, welche Auswirkungen die Veränderungen der letzten Jahre auf die Lebenswelt des Kluane-Parks haben.


Am 08.07.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Wildes Bayern - Im Schatten des Watzmann
Der Nationalpark Berchtesgaden ist Deutschlands einziger Alpen-Nationalpark. Der Film zeigt den Park vom Frühling bis zum Sommer und begleitet Menschen, die dort leben oder arbeiten. Gams und Steinadler gehören zu den Tieren, die man dort auch im Winter beobachten kann. In den Tälern hört man das Klirren von Pferdegeschirr, Pferdekutschen bringen Touristen in eine weiße Märchenlandschaft. Mit der Schneeschmelze erwachen die Berchtesgadener Alpen aus ihrem Winterschlaf. Überall sprießen bunte Blumen aus Felsritzen und Almböden, und die Murmeltiere kommen aus ihrem Bau. Es ist die Zeit von Birkhuhn- und Auerhahnbalz. Aber auch kleinere und oft unbekannte Tiere genießen jetzt den Bergfrühling. Molche versammeln sich zu einem skurrilen Balztanz, Dreizehenspechte mästen ihre Jungen mit Käferlarven aus dem Nationalpark-Urwald, und aus winzigen, weißen Kügelchen schlüpfen gefräßige Minimonster - die Larven des anmutigen Apollofalters.


Am 08.07.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
3sat: Wildes München
Wie keine andere deutsche Großstadt steht München für Schickeria und Dolce Vita. Außerdem hat sich in München ein einzigartiges Nebeneinander von Mensch und Tier entwickelt. Der Film transportiert das Münchner Lebensgefühl und erzählt spannende Geschichten über das Leben der städtischen Wildtiere neben dem ihrer zweibeinigen menschlichen Mitgeschöpfe. Im Mittelpunkt steht dabei der Biber, der den Münchnern nicht ganz unähnlich ist.
(Wdh. morgen 16.00-16.45 Uhr)


Am 09.07.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Ecuador - Hoffnung für die Nebelwälder
Sie gehören zu den spektakulärsten Landschaften der Erde: die Nebelwälder in den Anden Ecuadors. Hier wachsen Hunderte Baumarten, auf ihnen farbenprächtige Bromelien und Orchideen. Auch die Tierwelt ist einzigartig. Ob Vögel, große Raubtiere, Frösche oder Insekten: Die Vielfalt der Formen und Farben ist überwältigend. Diese paradiesischen Nebelwälder sind in Gefahr. Vor allem durch die Viehwirtschaft, der immer größere Waldgebiete weichen müssen. Dabei wirft die harte Arbeit der Farmer kaum Gewinne ab. Doch es gibt Menschen, die das Abholzen der Nebelwälder aufhalten wollen. Einige Andengemeinden haben inzwischen ein anderes Auskommen gefunden - mit der Natur. Sie wollen die verbliebenen Nebelwälder nicht nur schützen, sondern forsten sie wieder auf. Denn intakte Wälder, schillernde Kolibris und wilde Brillenbären locken Touristen und Wissenschaftler an. Die Besucher bescheren den Dorfbewohnern ein sicheres Einkommen, und der Wald bleibt erhalten. Der Film begleitet Bärenschützer, von der Natur faszinierte Farmer und Wissenschaftler, die um das Überleben seltener Froscharten und der riesigen Insektenvielfalt kämpfen. Alle eint dasselbe Ziel: Ecuadors Nebelwälder sollen auch außerhalb von Nationalparks erhalten bleiben. Das gelingt, wenn die Menschen vom Erhalt der Wälder profitieren. Ein Vorbild für andere Regionen der Welt, wo der Wald der Viehwirtschaft weichen muss.


Am 09.07.19 09:55 - 10:00 Uhr auf 
ARD.alpha: Was tun gegen das Bienensterben?
Bienen machen nicht nur Honig, sondern bestäuben auch den Großteil unserer Obst- und Gemüsepflanzen. Und je mehr sich die Forscher mit den vom Aussterben bedrohten Tieren beschäftigen, desto klarer wird, wie wunderbar sie sich organisieren und wie erstaunlich ihre Formen der Kommunikation sind.


Am 09.07.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Der Känguru-Mann
Australien hat einen neuen Liebling aus dem Outback: Chris "Brolga" Barns, Retter verwaister Känguru-Babys. Alles begann 2005, als er ein winziges Junges auflas, dessen Mutter kurz zuvor überfahren worden war. Barns gab seinen Job als Reiseleiter auf, zog von der Stadt aufs Land und lebt seither in einer einfachen Blechhütte.


Am 09.07.19 15:15 - 16:00 Uhr auf 
3sat: Wildes Halle
Die Fauna in und rund um die Saale ist äußerst vielfältig. Dort sind Biber, Wanderfalken, angesiedelte Welse, Rehe, Fledermäuse und Krähen heimisch. Sobald sich die letzten Nachtfröste verzogen haben, starten Tausende Kröten von der Insel Peißnitz durch die Wilde Saale zu ihren Laichgewässern, den Kreuzer Teichen im Amselgrund. Hier sind sie einst geschlüpft, und nichts bringt sie davon ab, hierher zurückzukehren, um ihrerseits für Nachwuchs zu sorgen. In 30 Metern Höhe ziehen Wanderfalken an einer Industrieanlage ihre Jungen auf. Sie haben den "Kunstfelsen" im flachen Land um Halle für sich ausgesucht. Hauptsache, die Übersicht stimmt. Die großen Greife stehen unter besonderer Beobachtung engagierter Naturschützer. Ihre kleineren Verwandten, die Turmfalken, nisten direkt im Stadtzentrum. Über dem Halleschen Markt kreisen sie um den Roten Turm. Viele Tiere haben die grünen Inseln der Saalestadt für sich entdeckt: Rehe ein Wäldchen an einer Schnellstraße, Mopsfledermäuse die Dölauer Heide und Tausende Saatkrähen aus Europas Nordosten finden ihre Schlafbäume im Winter auf Ziegelwiese und Peißnitz.
(Wdh. kommende Nacht 4.25-5.10 Uhr)


Am 09.07.19 17:50 - 18:35 Uhr auf 
arte: Kanadas Nationalparks - Banff und die Rocky Mountains
Der Banff National Park liegt in den Rocky Mountains, der mächtigsten Bergkette Nordamerikas. Er ist geprägt von funkelnden Gletschern, donnernden Wasserfällen, tiefen Schluchten und Seen so blau, dass man es kaum glauben kann. Die Wasseroberflächen spiegeln die endlosen Tannenwälder und die in den Himmel ragenden, rauen Berggipfel. Über drei Vegetationszonen erstreckt sich der Nationalpark und bietet ganz verschiedene landschaftliche Facetten. Der Bergphilosoph Ben Gadd, der Snowboarder und Abenteurer Andrew Harding, der Touristenführer Jeff Douglas und verschiedene Mitarbeiter der kanadischen Forstbehörde Parks Canada stellen den Banff National Park und seine einzigartige Schönheit vor und beleuchten die zunehmend schwieriger werdende Aufgabe, einen Ausgleich zwischen Mensch und Natur zu finden.


Am 09.07.19 18:15 - 19:00 Uhr auf 
3sat: Im Herzen des Balkans - Auf der Suche nach dem Luchs
Nicht mehr als 100 Balkanluchse gibt es vermutlich nur noch, die meisten von ihnen in den Wäldern Nordmazedoniens. Im Mavrovo-Nationalpark betreiben nordmazedonische Wissenschaftler Feldforschung. Unterstützt werden sie von der deutschen Stiftung EuroNatur und von KORA aus der Schweiz. Fünf Fallen haben Gjorge Ivanov und seine Kollegen bereits aufgestellt, ohne dass sie fündig wurden. Erst die sechste verhilft den Biologen endlich zu einem Balkanluchs. Sie nennen ihn Marko und legen ihm ein Halsband mit einem Satelliten-Sender an. Damit erhoffen sie sich Aufschluss über Wanderrouten und Gewohnheiten der größten, aber auch seltensten Katze Europas. Eine Weile lässt der Sender Markos Streifzüge nachvollziehen. Doch dann reißen die GPS-Meldungen plötzlich ab. Wo ist Marko? Gjorge gelingt es schließlich, ihn zu finden - und dem Kameramann die allererste Filmaufnahme von einem freilebenden Balkanluchs.
(Wdh. kommende Nacht 3.00-3.45 Uhr)


Am 09.07.19 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Die fleißigen Helfer der Wissenschaft
Auch ohne akademische Ausbildung kann jeder, der Interesse daran hat, forschen, und zwar professionell. Das Schlüsselwort dafür heißt Citizen Science. Es funktioniert ganz einfach: Laien und Hobbyforscher beteiligen sich an wissenschaftlichen Forschungsprojekten, indem sie Beobachtungen und Messungen machen, diese Daten auswerten und dann an die hauptamtlichen Forscher weitergeben. Die Dokumentation begleitet die drei Forscherinnen, die mit vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern aus der Bevölkerung das Wissen über Bienen, Schweinswale und Bäume voranbringen.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)


Am 09.07.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Kanadas Nationalparks - Wood Buffalo
Er ist der größte unter den kanadischen Nationalparks - der Wood Buffalo. Für Naturliebhaber hat der Park im äußersten Norden der kanadischen Provinz Alberta so einiges zu bieten: endlose grüne Nadelwälder, weite Tundra, ein sumpfiges Torfmoor und natürlich das Peace-Athabasca-Delta, eines der größten Frischwasserdeltas der Erde. Doch das Delta ist durch den industriellen Ölsandabbau bedroht. Für die Umwelt wäre das eine Katastrophe, denn hier liegen die letzten Nistplätze des vom Aussterben bedrohten Schreikranichs, und hier grast die letzte freilebende Waldbisonherde der Welt.


Am 09.07.19 19:40 - 20:00 Uhr auf 
arte: Staatsfeind Wildschwein - Dänemark und sein eiserner Vorhang
Wildschwein-Angst im Königreich: Schwarzkittel könnten die Afrikanische Schweinepest einschleppen und die Landwirtschaft ruinieren. Der Stahlgitterzaun zwischen Ost- und Westküste ist höchst umstritten: Kritiker sehen das 10 Millionen Euro teure Projekt als ein weiteres Symbol der Abschottung Dänemarks - nach der Wiedereinführung der Grenzkontrollen. Auch Wildbiologen schütteln den Kopf: Zum einen gibt es kaum Wildschweine in der Region, zum anderen bleiben durch Straßen, Feldwege oder Bahngleise viele Öffnungen, sodass die Tiere ohnehin queren können. Während die Ferkelerzeuger um ihre Existenz bangen und vom Staat einen Schutz gegen die Seuche fordern, machen die Zaungegner mobil gegen ein Bollwerk, das für sie hochproblematisch ist - erst recht in Zeiten der Flüchtlingsdiskussion und des Erstarkens populistischer Parteien in Europa.
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)


Am 09.07.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
rbb: Bilderbuch - Der Barnim
Der Barnim im Nordosten Brandenburgs gilt als der große Balkon Berlins: eine Landschaft mit stattlichen Hügeln, mächtigen Tälern und unzähligen Seen, umsäumt von Buchenwäldern, die zum Weltnaturerbe gehören. Ein Kleinod, das überrascht.


Am 10.07.19 08:20 - 09:15 Uhr auf 
ServusTV: Bestäuben, befruchten, bewahren - Bienen in Gefahr
Die Honigbiene mobilisiert die Massen. Sie ist Symbol für die bedrohte Vielfalt der Natur und den Schwund der Öko-Systeme. Was aber würde es tatsächlich bedeuten, wenn es keine Bienen mehr gäbe? Wie sähe eine Landwirtschaft ohne Bienen aus? Welche Bedeutung Bienen und ihre Produkte für Wirtschaft und Medizin haben, ist ebenso Gegenstand dieser Reportage wie die Ursachen und Folgen des Bienensterbens und mögliche Gegenmaßnahmen. Zu Wort kommen Imker und Bienenexperten ebenso wie Landwirte, Mediziner und Hobbygärtner.


Am 10.07.19 14:15 - 14:40 Uhr auf 
BR: Die Tiere der Nacht
Felix Heidinger ist zum Zoo von Singapur gereist, um nachtaktive Tiere vor die Kamera zu bekommen. Besucher lässt man erst bei Einbruch der Dunkelheit in den Nachtsafari-Park ein. Im Park sind verschiedene Lebensräume angelegt: Wüste, afrikanisches Buschland, tropischer Regenwald, zerklüftetes Hochgebirge und ein nepalesisches Flusstal. Darin tummelt sich eine große Vielfalt von Nachttieren. Eine ausgeklügelte Lichttechnik weist den Besuchern die Wege durch das dunkle Gelände zu den Tieren.


Am 10.07.19 16:45 - 17:30 Uhr auf 
3sat: Frankreichs Paradiese - Der Nationalpark Pyrenäen
Die Pyrenäen bilden vom Mittelmeer bis zum Atlantik die mehr als 400 Kilometer lange Grenze zwischen Frankreich und Spanien. Auf französischer Seite ist ein Viertel der Länge Nationalpark. In dem 500 Quadratkilometer großen, wenig bekannten Schutzgebiet erreichen die Berggipfel eine Höhe von bis zu 3000 Metern, Wasserfälle stürzen viele Hundert Meter in die Tiefe, es gibt stille Bergseen und dunkler Wald wechselt sich mit bunten Bergwiesen ab. Durch abgelegene Täler und stille Wälder streifen die letzten Braunbären der französischen Pyrenäen.
(Wdh. kommende Nacht 3.30-4.15 Uhr)


Am 10.07.19 17:50 - 18:35 Uhr auf 
arte: Riding Mountain - Insel der Wildnis
Die Provinz Manitoba liegt im Herzen Kanadas und besticht durch die schier endlose Weite ihrer Landschaft und die ausgeprägten Jahreszeiten. Der Süden wird oft als die weltgrößte Kornkammer bezeichnet. Dort bestimmen Agrarwirtschaft und Viehzucht das Bild, während sich im nahezu unbewohnten Norden riesige Tundraflächen mit Nadelwäldern abwechseln. Dazwischen liegt der Riding Mountain National Park, dessen ökologische Vielfalt weltweit einzigartig ist. Der Park liegt höher als der Rest Manitobas. In seinem Mikroklima wechseln sich Grasland, Laubwald und Nadelwald auf engstem Raum ab. Bei seiner Gründung wurde er als "Insel der Wildnis im Ozean aus Farmland" bezeichnet. In diesem Park der Gegensätze kann es im Sommer bis zu 30 Grad Celsius heiß werden, während im Winter Temperaturen um minus 30 Grad keine Seltenheit sind. 239 Vogelarten und 60 verschiedenen Säugetierarten bietet er eine Heimat. Hier leben Biber, Schwarzbären, Bisons, Elche und Wapitis, Kojoten, Wölfe, Stachelschweine, Luchse und Pumas. Seit 1986 gehört Riding Mountain zum Weltnetz der UNESCO Biosphärenreservate. So soll die Artenvielfalt bewahrt und das Zusammenleben zwischen Mensch und Natur gefördert werden. Ganz unterschiedliche Menschen wie Reade Tereck, Leiter einer speziellen Feuerwehrtruppe, der Botaniker Peter Tarleton und der Wildhüter Tim Sallows arbeiten daran, diese einzigartige Landschaft zu erhalten.


Am 10.07.19 19:40 - 20:10 Uhr auf 
arte: Europas letzter wilder Fluss - Bedroht ein Staudamm Albaniens Natur?
Trifon Murataj lebt am Fluss Vjosa im Süden Albaniens. Er fließt unverbaut und wild über 270 Kilometer quer durchs Land. Doch das soll sich ändern. Gemeinsam mit einem türkischen Investor, plant die albanische Regierung einen Staudamm. Das Dorf von Trifon Murataj wäre direkt betroffen, wenn Häuser, Acker- und Weideland vom Stausee überflutet werden. Auch der Franzose Aurélien Rateau setzt sich zur Wehr. Auf seine Art. Der Kanu-Guide führt eine Gruppe von europäischen Wissenschaftlern die Vjosa hinab. Bei den vielen Stromschnellen keine leichte Aufgabe. Gemeinsam wollen sie die Pflanzen- und Tierwelt entlang des Flusses untersuchen. Vieles ist kaum erforscht. Mit einem Gutachten wollen sie so Argumente liefern, um dem Bau des Staudamms zu stoppen. Lange Zeit galt Energie aus Wasserkraft nicht nur in Albanien als ökologisch sinnvoll. Sauber und effizient sei sie, sagt Lobbyistin Anita Shusku. Im Dorf von Trifon Murataj will man davon nichts hören, denn wenn der Staudamm vor der Haustür gebaut würde, müssten die Bewohner von Kute zwangsumgesiedelt werden. Der letzte noch unverbaute Fluss Europas wäre dann Vergangenheit. Dabei bezieht Albanien bereits heute seinen Strom zu fast hundert Prozent aus Wasserkraft und ist mittlerweile flächendeckend versorgt. Der übrige Strom wird ins Ausland exportiert. Trotzdem sind 400 neue Wasserkraftwerke geplant. Ein Millionengeschäft, von dem ausländische Investoren, aber kaum Albaner profitieren. Mit einer Petition unterstützen deshalb immer mehr Albaner die Anwohner im Kampf gegen den Staudamm.
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)


Am 10.07.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Wunderwelt Wald
Bäume bedecken vier Milliarden Hektar unseres Planeten, fast ein Drittel der Landoberfläche. Sie produzieren einen großen Teil des Sauerstoffs, der für alles Leben sorgt. Diese grüne Lunge erstreckt sich auch über einen großen Teil der nördlichen Erdhalbkugel und erlebt heiße Sommer und bitterkalte Winter. Im Laufe eines Jahres verändert sich der Wald immer wieder und bietet den Tieren Schutz und Heimat. Zu Beginn des Jahres liegt der Wald tief unter einer Schneedecke. Für seine Bewohner ist das die härteste Zeit. Doch mit den ersten warmen Frühlingstagen beginnt es im Wald wieder geschäftig zu werden: Blätter und Pflanzen sprießen, Insekten schwärmen, Nester und Baue werden für Nachwuchs hergerichtet. Bald gibt es nun überall Jungtiere, die ihren Eltern einen stressigen Sommer bescheren, bevor der Herbst die Wunderwelt der Wälder in ihre goldenen Farben taucht.
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr und übermorgen 14.10-15.10 Uhr)


Am 10.07.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Kroatien - Naturparadies zwischen Donau und Adria
Hunderte von Inseln in tiefblauem Wasser, karstige Berge und üppige Wälder, in denen Braunbären, Luchse und Rotwild beheimatet sind: So zeigt sich Kroatien, bevor es in die Ebenen des Ostens, die Flussniederungen an Save, Drau und Donau übergeht. Die Naturfilmer zeichnen ein stimmungsvolles wie einfühlsames Porträt Kroatiens. Auch wenn es eines der kleinsten Länder Europas ist, ist es geprägt von großen landschaftlichen Gegensätzen und besonderen Menschen und Tieren.


Am 10.07.19 22:00 - 22:45 Uhr auf 
rbb: Das Kornfeld - Dschungel für einen Sommer
Etwa ein Drittel der Fläche Deutschlands wird für den Getreideanbau genutzt. Kornfelder stellen also, nach dem Wald, den flächenmäßig größten Anteil an heimischer Natur. Kornblume, Feldhase oder Ackerlichtnelke: viele Tiere und Pflanzen tummeln sich zwischen den Halmen und Ähren. Der Film zeigt einen wertvollen, aber wenig beachteten Lebensraum und erklärt, warum eine naturnahe Landwirtschaft erhalten werden sollte.


Am 11.07.19 06:30 - 07:15 Uhr auf 
phoenix: China - Paradies im Wandel
Im Südwesten Chinas befindet sich einer der schönsten und geheimnisvollsten Naturräume der Erde. Yunnan beherbergt so viele verschiedene Pflanzenarten wie die ganze nördliche Hemisphäre. Und obwohl es von Überbevölkerung und Zersiedlung bedroht ist, bewahrt China zwischen den höchsten Bergen der Erde in der Provinz Yunnan eines seiner geheimnisvollsten Paradiese. Die Reise führt von den Ausläufern des Himalayas bis zu den bewaldeten Tälern. Die Natur ist nur noch in wenigen Teilen Chinas so unberührt wie im Himalaya. Überall sonst zahlen Tiere und Pflanzen einen hohen Preis für die wachsende Zersiedlung und den industriellen Aufschwung. In der Provinz Yunnan sind einige Gebiete von den Veränderungen verschont geblieben. Hoch oben in den Bergen hat das Kamerateam beobachtet, wie sich tibetische Makaken an ihre lebensfeindliche Umgebung angepasst haben. Undurchdringliche Wälder bieten Schutzräume für eine unberührte Natur. Weberameisen bauen mit einer ganz speziellen Technik ihre Nester. Es gibt 70 verschiedene Höhlenfische, so viele wie nirgendwo sonst auf der Welt. Die Dokumentation macht deutlich, warum der Südwesten Chinas immer noch eines der größten Rätsel der Natur ist.
(Wdh. übermorgen 10.45-11.30 Uhr)


Am 11.07.19 09:15 - 09:45 Uhr auf 
phoenix: Die Rückkehr der Wölfe - Das Wunder im Yellowstone Nationalpark
Im nordamerikanischen Yellowstone-Nationalpark vermehrten sich die Wapiti-Rothirsche lange Zeit ungebremst und das zuungunsten der dortigen Flora und Fauna - bis Wölfe in das Gebiet Einzug hielten. Die Dokumentation "Die Rückkehr der Wölfe - Das Wunder im Yellowstone-Nationalpark" zeigt die erstaunlichen Folgen, die die Wiederansiedlung von Wölfen Ende der 1990er Jahre für das gesamte Ökosystem im Yellowstone-Nationalpark hat. Ein aus den Fugen geratenes Ökosystem ist durch die Rückkehr der Raubtiere wieder in ein natürliches Gleichgewicht gelangt.
(Wdh. morgen 11.15-11.45 Uhr)


Am 11.07.19 09:45 - 11:00 Uhr auf 
phoenix: Heimat - Deutscher Wald
Der Wald regt die Menschen an, sie lieben und behüten ihn, wo sie nur können - wehe es wird irgendwo ein Baum gefällt. phoenix-Reporter Hans-Werner Fittkau begibt sich auf die Suche nach dem Wald als Heimat der Deutschen. Der Wald wurde immer wieder ideologisch besetzt: die Nazis nutzten ihn für ihre Rassenlehre, das Waldsterben versetzte die Menschen in den 80er Jahren fast schon in Massenhysterie - Gott sei Dank hat der Forst auch das überstanden. Die Liebe zum Wald trägt mitunter seltsame Züge, neuerdings gibt es sogar einen Trend zum sogenannten Waldbaden und immer mehr Menschen lassen ihre Asche unter Bäumen beerdigen. Früher chien der Wald gefährlich: Hänsel und Gretel werden darin ausgesetzt und müssen ihn überwinden, um gerettet zu werden. Und der böse Wolf treibt in den Phantasien der Gebrüder Grimm bis heute sein Unwesen. Für den Menschen des 21. Jahrhunderts steht nun mehr die wohltuende Wirkung des Waldes im Vordergrund. Und obwohl es Länder gibt, die viel mehr davon haben, hat kaum ein anderes Volk so ein inniges Verhältnis zum Wald entwickelt, wie die Deutschen. Die Deutschen und ihr Wald, romantische Perspektiven und historische Betrachtungen. Das erläutert Hans-Werner Fittkau mit seinen Gästen Philipp zu Guttenberg, Präsident der Arbeitsgemeinschaft deutscher Waldbesitzer, und dem Autor Dr. Johannes Zechner. Philipp zu Guttenberg ist Präsident der Arbeitsgemeinschaft deutscher Waldbesitzer und zudem Ökologe und Forstwirt. Waldwirtschaft bedeutet für ihn, nachhaltiges Wirtschaften, er sagt, der Wald sei systemrelevanter als jede Großbank; aber er macht sich Sorgen über dessen Zukunft im Zuge des Klimawandels. Dr. Johannes Zechner ist Historiker und Autor des Buches "Der Deutsche Wald - eine Ideengeschichte". Darin schildert er, wie der deutsche Wald zum Sehnsuchtsort und Nationalsymbol wurde, beginnend mit der Hermannsschlacht. Die Römer, so sagt die Legende, wurden vernichtend geschlagen, weil sie sich im dichten Grün des Teutoburger - Waldes nicht zurechtfanden. Viele weitere Mythen folgten, bald wurde der Wald zum Spiegelbild der deutschen Seele. Ergänzt wird die Recherche durch die Dokumentation über den größten innerstädtischen Wald Europas: Hannovers Stadtwald Eilenriede Der größte Stadtwald Europas liegt nicht in Paris oder London, sondern in Hannover: die Eilenriede. Obwohl hier immer viele Spaziergänger und Jogger unterwegs sind, gibt es eine Vielzahl von Wildtieren. Hasen, Füchse, Eichhörnchen, aber auch Waldkäuze und Mäusebussarde leben in der Eilenriede. Für die Forstwirte ist die Arbeit hier ein Spagat zwischen Naturschutz und Sicherheit. Sie müssen zum Beispiel dafür sorgen, dass niemand von herabstürzenden Ästen verletzt wird und auf der anderen Seite die Lebensräume der Waldbewohner schützen. Die Reportage aus der Reihe " NaturNah" beobachtet die Pflanzen- und Tierwelt der Eilenriede im Verlauf der Jahreszeiten und zeigt was es bedeutet, diese Vielfalt am Leben zu erhalten.


Am 11.07.19 11:10 - 11:55 Uhr auf 
BR: Beruf Tierfilmer - Rita Banerji in Indien
Tierfilmer sind heutzutage mehr als nur Filmemacher. Sie kämpfen für Artenvielfalt und Umweltschutz und werden nicht müde, auf den desolaten Zustand unseres Planeten hinzuweisen. Die indische Tierfilmerin Rita Banerji hat es sich zum Ziel gesetzt, im Konfliktfeld Mensch-Tier-Natur zu vermitteln. Werner Schuessler hat sie in den Süden Indiens begleitet, nach Tamil Nadu, wo Rita erlebt, wie Gaurs in Vorgärten eindringen und Elefanten in Teeplantagen. Mit ihren Dreharbeiten, die schnell auch gefährlich werden können, will sie die Einrichtung eines Frühwarnsystems unterstützen, das dem Schutz der Bevölkerung dient. Der Filmemacher ist auch dabei, als Rita Banerji in Madhya Pradesh der Landbevölkerung ihren Film über das Wildern und seine Auswirkungen vorführt. In Odisha stellt sie dem Filmteam ein erfolgreiches Projekt vor. Hier wurden ehemalige Wilderer zu Touristenführern umgeschult, mit dem Ergebnis, dass der Vogelreichtum inzwischen zurückgekehrt ist. In Nagaland, im Nordosten Indiens, besuchen Werner Schuessler und sein Team einen Klub für Kinder, den die Tierfilmerin zusammen mit Einheimischen gegründet hat, um die junge Generation für die Natur zu sensibilisieren. Fotoapparat statt Jagdwaffe: Die Kinder sind begeistert.


Am 11.07.19 13:15 - 14:00 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere bauen
Viele Tiere sind als Baumeister nicht weniger geschickt als der Mensch. Dass sie imstande sind, Erstaunliches zu leisten, zeigen die Turmbauten der Termiten ebenso wie die Waben von Wespen. Tierbauten sind meistens einfach, aber immer genial durchdacht. Sie geben interessante Einblicke in die Lebensweise und das Verhalten der Baumeister. So spinnen Fallensteller Netze oder bauen Gruben und fangen auf diese Weise ihre Beute. Nicht nur Vogelnester sind Kinderstuben, in denen die Jungen aufgezogen werden, auch Insekten, Frösche und Fische bauen für ihre Brut.


Am 11.07.19 14:00 - 14:30 Uhr auf 
3sat: Die Wildnis Myanmars
Myanmar, das Land der Goldenen Pagoden, hat auch eine reiche Flora und Fauna. Die urtümlichen Waldgebiete bieten viele Tierarten wie Bärenmakaken, Brillenlanguren und Tapiren einen Lebensraum. Der Inle-See wird landschaftlich genutzt, die Bauern legen immer mehr schwimmende Inseln an - Matten aus Schilf, die mit Erde angeschüttet und mit langen Stangen im Seegrund verankert werden. Die Inseln dienen als Felder und Gärten. Der See wurde zur Touristenattraktion - mit dem Nachteil, dass die Abwässer der vielen Hotels und Restaurants ungeklärt in den See geleitet werden und zum Tod dieses einmaligen Ökosystems führen könnten.
(Wdh. morgen 9.45-10.15 Uhr)


Am 11.07.19 14:30 - 15:15 Uhr auf 
3sat: Die Wildnis Malaysias
Die feuchten Regenwälder, mangrovengesäumten Küsten und die tropischen Gewässer Malaysias sind reich an einer faszinierenden Tierwelt. Der Film stellt die Fauna Malaysias vor. Sie reicht von Weberameisen und Schlammspringern über Flughunde und Languren bis hin zu Korallenriffen mit ihrem unvergleichlichen Artenreichtum. Perfekte Tarnung ist für viele Arten ein Garant zum Überleben. "Wandelnde Blätter" etwa ahmen Pflanzen nach. Die Gespensterschrecke zum Beispiel hat die Form eines Blatts. Doch nicht nur im Aussehen imitiert dieses Tier ein Blatt: Es bewegt sich auch - genau wie ein Blatt - nur im Wind.


Am 11.07.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Kanadas Nationalparks - Kejimkujik
Der Kejimkujik National Park im Osten Kanadas in der Atlantikprovinz Nova Scotia ist die Heimat zahlreicher Tierarten. Im Park leben keine Menschen und so sind die Tiere hier weitgehend ungestört. In den leuchtenden Mischwäldern - durchzogen von zahlreichen Flüssen und Bächen - leben Schildkröten, Eistaucher, Weißkopfadler, Weißwedelhirsche, Baumstachler und Streifenhörnchen. Auch stark gefährdete Tierarten wie etwa die Sumpfschildkröte sind hier zu Hause. Nur ein Fünftel des Parks ist überhaupt mit dem Auto zugänglich. Als Fortbewegungsmittel dient das Boot. Die vielen Wasserwege im Park machen den Kejimkujik zu einem Paradies für Amphibien und Reptilien. Und auch seinen Namen verdankt der Park einem Gewässer, nämlich dem großen Kejimkujik Lake. Der Film begleitet Mitglieder der First Nation wie den Kanubauer Todd Labrador, der sein Wissen um die Herstellung der traditionellen Boote an die nachkommenden Generationen weitergibt. Die indigene Storytellerin Ursula Johnson erzählt die Legenden und Geschichte Ihres Volkes anhand von Steinbildern, den Petroglyphen, die das Leben der Mi'kmaq in Nova Scotia seit Generationen festhalten. Wegen seiner kulturellen Bedeutung für die Mi'kmaq ist der Kejimkujik der einzige Nationalpark in Kanada, der zugleich als nationalhistorische Kulturstätte ausgewiesen ist.


Am 11.07.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
arte: Wildes Chile - Vielfalt der Kontraste
Schönheit der Natur: Die Reise führt durch das "wilde" Chile, ein Landstrich, der sich über 4.500 Kilometer ausgedehnte Landschaften mit Tälern, Wäldern und Wüsten erstreckt. Der Zuschauer erlebt magische Naturschauspiele, von der mit ihren Jungen spielenden Puma-Mutter in der patagonischen Steppe bis hin zur seltenen und nur kurze Zeit anhaltenden Wüstenblüte. Ein weiterer Protagonist ist der Degu, ein Nager, der mit dem Meerschweinchen verwandt ist. Eindrucksvolle Bilder von Blauwalen und Vampirfledermäusen illustrieren die enorme Artenvielfalt und atemberaubende Schönheit des Landes sowie den täglichen Kampf jedes Lebewesens ums Überleben.


Am 12.07.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Tasmanien - Sympathie für den Teufel
Die australische Insel Tasmanien ist die Heimat einer einzigartigen Tierwelt. Ein Paradies auf Erden, das für den Tasmanischen Teufel zur Hölle wurde. Über 90 Prozent des Bestandes fielen bislang einer hochansteckenden Krebserkrankung zum Opfer. Biologen, Immunologen und Tiermediziner arbeiten mit Hochdruck daran, ein Gegenmittel zu finden. Auch private Initiativen kümmern sich inzwischen um kranke, verletzte und verwaiste Teufel. Wenigstens beginnt die Öffentlichkeit in Tasmanien endlich zu begreifen, wie wertvoll die Teufel für das Ökosystem und das Image der Insel sind.


Am 12.07.19 07:50 - 08:05 Uhr auf 
WDR: Fledermäuse in Gefahr
In den USA gibt es riesige Fledermaus-Kolonien mit mehreren Millionen von Tieren. Als effektive nächtliche Insektenjäger spielen sie eine wichtige Rolle für die Landwirtschaft. Doch 2006 bricht eine Katastrophe über die nordamerikanischen Fledermäuse herein. Zehntausende verenden an einer rätselhaften Krankheit. Lange Zeit kann die Todesursache nicht festgestellt werden. Eine Spur ergeben die Untersuchungen jedoch: Man findet einen bis dahin völlig unbekannten Pilz auf jedem der Tiere. Auch hier in Deutschland werden Tiere entdeckt, die von dem Pilz infiziert sind - aber denen es trotzdem gut geht. Die Tiere haben offensichtlich eine Resistenz entwickelt. Auch in den USA finden Forscher Arten wie das Mausohr, die die Epidemie überlebt haben, aber die Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich die Bestände nicht mehr komplett erholen werden. Die Zeit großer Kolonien mit mehreren Zehntausend Tieren scheint - zumindest im Norden der USA - vorbei zu sein. Für die überlebenden Tiere wird es nun umso wichtiger sein, dass sie auch in Zukunft gute Möglichkeiten bekommen, ihre Jungen aufzuziehen und neue Populationen gründen.


Am 12.07.19 08:05 - 08:20 Uhr auf 
WDR: Super Fungi - Die fantastische Welt der Pilze
Pilze haben ganz erstaunliche Fähigkeiten. Verborgen im Dunklen liegen ihre großen Netzwerke, das Myzel, mit denen Pilze sogar in der Lage sind, sich mit anderen Pflanzen zu verbinden. Der Film stellt drei Forscher vor, die die Eigenschaften der Pilze untersuchen und für ganz unterschiedliche Zwecke nutzen wollen. Das Myzel ernährt sich von den Rückständen des Waldes und zersetzt organische Abfälle. Doch die hungrigen Pilze machen auch vor Giftstoffen wie Erdölrückständen nicht halt und hier liegt eine große Chance, mit ihrer Hilfe verseuchte Böden zu sanieren.


Am 12.07.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Wildes Rumänien - Land der Bären und Wölfe
Im Südosten Europas liegt ein Naturjuwel, das seinesgleichen sucht: Rumänien. Durch seine unzugänglichen Wälder streifen noch Bären und Wölfe, in seinen abgelegenen Dörfern leben die Menschen bis heute im Einklang mit der Natur - vieles erscheint wie aus längst vergangenen Zeiten. Siebenbürgen liegt im Zentrum Rumäniens: Seit etwa 800 Jahren sind hier die Siebenbürger Sachsen zu Hause. Wenn im Sommer große Schafherden auf den saftigen Bergwiesen weiden, droht ihnen Gefahr durch hungrige Bären. Große Schutzhunde begleiten daher die Schafe und ihre Hirten.


Am 12.07.19 14:15 - 14:40 Uhr auf 
BR: Ein Herz für den Nerz
Felix Heidinger beschäftigt sich in seinen Filmen immer wieder mit bedrohten Tierarten. Diesmal geht es ihm um den europäischen Nerz. Der wurde von alters her wegen seines schönen Pelzes gejagt, bis er in Europa nahezu ausgerottet war. Dann nahte Rettung. Für die begehrten Nerzmäntel wurde um 1920 als Pelzliferant der nordamerikanische Vetter des Nerzes, der Mink, nach Europa importiert. Die Minks, als Zuchttiere in Farmen gehalten, bewirkten, dass sich der europäische Nerz allmählich vermehren konnte. Doch in den 80er Jahren befreiten radikale Tierschützer in nächtlichen Aktionen viele Zucht-Minks aus den Käfigen. Seither sind es die freigelassenen Minks, die den europäischen Nerz bedrohen. Die Minks vermehrten sich rasch. Und weil sie kräftiger und aggressiver sind als die europäische Art, vertreiben sie die Nerze aus deren Revieren und rauben ihnen damit auch die Nahrungsgrundlage. Wieder einmal ist der europäische Nerz vom Aussterben bedroht. Doch unlängst ist es dem Biologen Tiit Maran gelungen, diese Nerzart im Zoo zu züchten. Vorangegegangene Versuche in anderen Zoos waren stets gescheitert. 50 kräftige, junge Nerze hat Maran im Zoo von Tallinn/Estland aufgezogen. Er setzt sie in einem eigens für sie von Minks befreiten Lebensraum aus - auf der estischen Ostsee-Insel Hiiumaa. Das Innere dieser Insel ist eine menschenleere Wildnis. Das Rettungsprojekt "Europäischer Nerz" wird von Tiit Maran und einer internationalen Studentengruppe begleitet, die das Leben der ausgewilderten Nerze auf Hiiumaa erforschen.


Am 12.07.19 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Gros-Morne - Das raue Paradies Neufundlands
Bei den Kanadiern heißt Neufundland nur "The Rock". Im äußersten Osten Kanadas trotzen der große Felsen und seine Bewohner dem rauen Wetter und den Wellen des Atlantiks. Hier liegt der Nationalpark Gros Morne. Seinen Namen verdankt er einem circa 806 Meter hohen Berg, der auf den ersten Blick karg und einsam wirkt. Tatsächlich ist er Lebensraum zahlreicher Tierarten. Karibuherden grasen auf den Hängen, zwischen den Felsen entdeckt man Alpenschneehühner und Polarhasen. Ausgerechnet der Elch, ein Wahrzeichen Neufundlands, ist mittlerweile zur Plage geworden. Ursprünglich war er zur Jagd angesiedelt worden. Der Ökologe Darroch Whitaker und sein Team untersuchen den Einfluss der Elche auf den Waldbestand. Immer wieder hat der Eingriff des Menschen das empfindliche Ökosystem Neufundlands aus dem Gleichgewicht gebracht. Die unmessbaren Kabeljauvorkommen, die schon die Wikinger dorthin lockten, wurden von der industriellen Fischerei fast völlig ausgerottet.


Am 12.07.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Kanadas Nationalparks - Grasslands
Ein Meer aus hüfthohem Gras und das Heulen der Präriehunde: Eine der letzten intakten Prärielandschaften Kanadas liegt im Grasslands National Park, direkt an der Grenze zu den USA. Die Prärie gehört zu den am stärksten bedrohten Habitaten der Erde, was den Grasslands National Park zu einem wichtigen Lebensraum für viele Tierarten macht. Die im Park liegenden Badlands sind nicht nur ein Hotspot für Paläontologen wie Emily Bamforth, die hier nach Dinosaurierknochen gräbt, sondern auch historisches Indianergebiet. Mitglieder der Cree First Nation führen durch das frühere Jagdterritorium ihrer Vorfahren.


Am 12.07.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Kinabatangan - Der Amazonas des Ostens (1/3)
Der Fluß Kinabatangan durchzieht die Landschaften Borneos bis zu seiner Bestimmung, die Sulusee. Dschungel und ausgedehnte Schwemmebenen säumen seine Ufer und die Menschen teilen sich diesen einzigartigen Lebensraum mit einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen, viele von ihnen der (westlichen) Wissenschaft bislang gar nicht geläufig. Der malaysische Wildlife-Fotograf Cede Prudente hat sich aufgemacht zu einer abenteuerlichen Reise auf dem Kinabatangan. Er will die Naturschönheiten der Region auf Bildern festhalten, um damit einen Beitrag zur Rettung dieses einmaligen Ökosystems zu leisten, denn die urtümliche Welt des Kinabatangan ist mit dramatischen Veränderungen konfrontiert. Die friedliche Koexistenz von Fauna und Flora gerät aus den Fugen, auch wenn vordergründig das Urwaldspektakel in diesem Naturparadies atemberaubend bleibt. Forscher entdecken weiterhin nahezu täglich neue Spezies in dieser Heimat der Orang-Utans, Nasenaffen und Zwergelefanten. In dieser wahren Quelle des Lebens stechen die einen durch Farbenpracht hervor, andere durch akrobatische Höchstleistungen und wieder andere durch ihre pure Seltenheit. Cede Prudente beginnt seine Reise an den Wasserfällen von Imbak, am Oberlauf des Flusses.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 22.30 Uhr, Wdh. morgen 17.15-19.30 Uhr)


Am 13.07.19 01:15 - 02:00 Uhr auf 
ZDFinfo: 1491 - Amerika vor Kolumbus (1/4)
Jahrhundertelang lag der Fokus auf der Geschichte Amerikas nach 1492, dem Jahr, in dem die europäische Immigration begann. Diese Dokumentationsreihe eröffnet Einblicke in die Lebens- und Verhaltensweisen der indigenen Bevölkerungen vor 1492.
(Teile 2 bis 4 direkt im Anschluss, bis 4.15 Uhr)


Am 13.07.19 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Abhängen mit den Flughunden
Mitten in Cairns, einer kleinen Stadt in Queensland in Australien, sieht Paula Hunderte von Flughunden, die gemütlich kopfüber an einem Baum direkt neben der Bücherei hängen. Das weckt natürlich Paulas Neugier. Warum machen Flughunde alles auf dem Kopf? Wie unsere einheimischen Fledermäuse gehören Flughunde zu den Fledertieren, nur dass sie keine Insekten fressen, sondern Früchte, Blütennektar und Pollen lieben. Nachts machen sie sich über die Plantagen von Obstbauern her und sind deswegen sind in Australien nicht gerade beliebt. Doch Paula fasziniert die ungewöhnliche Tierart. Damit sie nicht immer in die hohen Baumwipfel gucken muss, begibt sie sich in ein Flughund-Krankenhaus. Hier werden verletzte Tiere wieder aufgepäppelt, um sie später in die Freiheit zu entlassen. Als Krankenschwester versorgt Paula ein kleines Flughund-Baby, ein verletztes Auge eines Graukopfflughunds und die Flügel eines zappeligen schwarzen Flughunds. Am Ende ihrer Reise ist Paula klar, dass auf dem Kopf stehen eine Menge Vorteile hat.


Am 13.07.19 09:30 - 10:00 Uhr auf 
phoenix: Die Hüter vom Krüger-Nationalpark
Rendani Nethengwe ist einer der erfahrensten Ranger im südafrikanischen Krüger-Nationalpark und für den Schutz der Tiere in jeder Hinsicht verantwortlich. Er hält eine blutige Patrone in seiner Hand, die er gerade aus dem leblosen Elefantenkörper herausgeschnitten hat. "Es ist traurig. Wilderer zerstören die Zukunft unseres Landes. Die Tiere sind unser Kapital, sie bringen Touristen und damit Geld ins Land", sagt er. Nethengwe ist mal im Kampf gegen die Wilderer im Einsatz, mal mit dem Tierarzt Peter Buss unterwegs. Und der ist sehr besorgt um die Elefanten im Park. Denn er hat in den Blutproben eines toten Tieres den menschlichen Tuberkuloseerreger entdeckt. Das könnte eine große Bedrohung für die Elefanten sein. Er nimmt nun regelmäßig Blutproben von den Tieren. Zu den seltensten Tieren im Krüger-Nationalpark aber gehören die Wildhunde. Eine gute Nachricht, mittlerweile gibt es wieder eine richtig große Gruppe dort. Antoine Marchal ist Zoologe und hat aus vielen Einzelgängertieren eine neue Gruppe zusammengestellt. Normalerweise funktioniert diese Zusammenführung nicht, könnte in einem Gemetzel enden, nun aber doch als glückliche Familie. Überleben jedenfalls können Wildhunde nur in großen Jagdgemeinschaften. Es ist ein Experiment, um die selten gewordenen Tiere vor dem Aussterben zu retten.
(Wdh. heute 19.30-20.00 Uhr)


Am 13.07.19 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Orang-Utan-Waisen - ihr Traum vom Regenwald
Ein Orang-Utan-Baby, nicht einmal ein Jahr alt, ist auf einer Rettungsstation im indonesischen Teil Borneos. Es ist noch nicht lange hier - nicht einmal zwei Wochen ist es her, dass seine Mutter getötet wurde, vor einer Woche wurde es bei einem Tierhändler beschlagnahmt. Seine Hilflosigkeit und Traumatisierung erforderten es, dass es sogar die Nächte in allernächster Nähe seiner menschlichen Ersatzmutter verbringen musste. Aber das soll sich schon bald ändern. Bei den täglichen Ausflügen in den Wald, den Kletterübungen, den Kostproben köstlicher Urwaldfrüchte und dem Unterscheiden von Essbarem und Giftigem bilden sich Ansätze einer Vision, die für viele schon Wirklichkeit geworden ist: Orang-Utan-Waisen kehren zurück in ihre Heimat, den Urwald von Borneo.


Am 13.07.19 09:55 - 10:45 Uhr auf 
arte: Geliebtes Korsika - Kampf gegen das Feuer
Tausende Hektar Vegetation werden auf der Insel Korsika jeden Sommer durch Waldbrände zerstört. Seit 1960 haben die Brände ein immer größer werdendes Ausmaß angenommen. Mutige, neue Strategien hat die "Forstfeuerwehr" gegen die Brandkatastrophen entwickelt. Mit präventiven Bränden nehmen sie dem Feuer die "Nahrung". Sie entbuschen gezielt Wälder, Sträucherzonen und Heiden der Insel. Ein gefährlicher Kampf um die geliebte Insel …Alain Valentini und Stéphane Sayag gehören zur Truppe der "Forestier-sapeurs", der "Forstfeuerwehr". Ihr Einsatzgebiet sind die Departements Haute-Corse und Corse-du-Sud, die waldreichen Bergregionen ihrer Heimatinsel, die sie liebevoll auch "Insel der Schönheit" nennen. Brandprävention ist ihr Alltag, sie durchkämmen riesige Waldgebiete und den dichten Buschwald um den Nährstoff für mögliche Brände zu vernichten. Durch kontrolliert gelegte Brände werden Brandschneisen gelegt - kommt es dann im Sommer zu einem Brand, wird er an den Brandschneisen enden und sie nicht überwinden. So soll verhindert werden, dass die Feuerwellen, die von oben aus den Bergen kommen, durch den warmen Sommerwind aus Südwest auf das Tal überspringen. Zunehmend landwirtschaftlich brachliegende Landschaft und trockene Monokultur im Forst sind gefährliche Angriffsflächen für Feuer. Oft bleibt im Ernstfall nur die Brandbekämpfung mit Wasser aus der Luft, doch der Einsatz der berühmten Canadair-Löschflieger in den letzten Jahren hat gezeigt, dass sich damit die Waldbrände nur schwer in den Griff bekommen lassen - zu schnell breiten sich die Feuerwände aus. Die neue Brandschneisen-Methode wird von manchem Bauern kritisiert, das Risiko muss gut kalkuliert werden. Ein Kampf für die Natur, der die Männer der Forstfeuerwehr immer wieder an die Grenze ihre Kräfte bringt.


Am 13.07.19 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Babirusa - Das Schwein, das sich selber killt?
Babirusa - so wird der in Indonesien lebende Hirscheber genannt. Sein Name setzt sich aus den indonesischen Wörtern für "Hirsch" und "Schwein" zusammen. Diese Tierart steht in dem Verdacht, sich selbst zu töten, denn seine Hauer, die größer sind als bei anderen Schweinen, ragen nicht aus dem Maul heraus, sondern bilden beim Wachstum einen Bogen nach hinten. Dabei wachsen die Hauerspitzen mitunter bis zum Kopf und sogar ins Gehirn hinein.


Am 13.07.19 11:30 - 12:15 Uhr auf 
arte: Kongo - Schutz für den Gorillawald
In den riesigen Regenwäldern im Norden der Republik Kongo geschieht etwas Außergewöhnliches: Hier arbeiten Holzfäller, die den Wald nicht zerstören, sondern durch ihre Arbeit zum Erhalt der Tropenwälder und ihrer Artenvielfalt beitragen. Dieses kleine Wunder gelingt, weil sich zwei Holzfirmen verpflichtet haben, in ihren Wäldern eine nachhaltige Forstwirtschaft zu betreiben - immerhin auf einer Fläche halb so groß wie die Schweiz. Noch nicht mal ein Baum pro Hektar wird dort gefällt. Besonders artenreiche Zonen bleiben sogar vollständig von den Kettensägen der Holzfäller verschont. Mehr als ein Viertel der gesamten Waldfläche steht daher unter Schutz. Diese selektive Holznutzung hilft der Tierwelt: 70.000 Gorillas leben allein im Wald des Holzunternehmens IFO - mehr als irgendwo sonst. Ihre Bestände bleiben seit Jahren stabil. Für die Holzfirmen zahlt sich der schonende Umgang mit der Natur aus, denn die Wälder erholen sich vom Holzeinschlag und können auch in Zukunft genutzt werden. Auch die Menschen in einer der ärmsten Regionen Zentralafrikas profitieren. Die Holzindustrie schafft dringend benötigte Arbeitsplätze, sorgt für sauberes Trinkwasser und eine Gesundheitsversorgung. Die Bewohner im Norden der Republik Kongo haben erkannt, dass sich der Schutz der Regenwälder auch wirtschaftlich lohnt. Verantwortungsbewusste Forstwirtschaft in der Republik Kongo - ein Vorbild für andere Tropenwälder auf der Welt.


Am 13.07.19 14:30 - 15:15 Uhr auf 
arte: Tierisch urban (1/3)
Kein Lebensraum der Welt wächst so schnell wie die Städte. Die rasante Urbanisierung führt zum Rückgang der Naturzonen - oft zum Leidwesen der dort lebenden Tierarten. Manche von ihnen haben die Lösung gefunden: Sie ziehen in die Stadt! Im vermeintlich grauen Asphaltdschungel finden Wildtiere mit ein paar Tricks alles, was sie zum Leben brauchen. Und meistern bisweilen ähnliche Herausforderungen wie der Mensch. Die erste Folge von "Tierisch urban" enthüllt die sagenhaften Strategien, mit denen sich Tiere im urbanen Raum zurechtfinden. Indische Fischotter in Singapur, Netzpythons in Bangkok und riesige Fledermauskolonien in Adelaide - in "Tierisch urban" entdeckt der Zuschauer berühmte Metropolen aus neuer Sicht.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 16.45 Uhr)


Am 13.07.19 16:15 - 17:00 Uhr auf 
BR: Die klugen Schwarzen - Rabenvögel
Rabenvögel werden wegen ihrer enormen Intelligenz auch als "fliegende Schimpansen" bezeichnet. Doch die klugen Schwarzen sind bei den meisten Menschen nicht sonderlich beliebt. Eigentlich sind Rabenvögel eher scheu. Trotzdem halten sich Saatkrähe, Rabenkrähe oder Elster gerne in der Nähe von Menschen auf. Und damit beginnen die Probleme. Das Zusammenleben ist schwierig und mit Vorurteilen belastet. Die einen klagen über den Kot und das laute Gekrächze, die anderen darüber, dass angeblich in den Gärten jedes Singvogelnest ausgeräubert wird. Doch meist hat der Mensch selbst die Grundlage für die entstandenen Konflikte gelegt. Eine intensive Landwirtschaft, die Rodung von Hecken und Feldgehölzen sowie die Jagd auf Rabenvögel haben den Lebensraum Feldflur in weiten Teilen unattraktiv werden lassen. Deshalb haben viele Rabenvögel ihren klassischen Lebensraum verlassen und siedeln jetzt in den Städten. Markus Schmidbauer zeigt in seinem Film, warum Rabenvögel die Nähe der Menschen suchen. Was steckt hinter den Vorurteilen gegenüber Rabenvögeln? Auch dieser Frage ist der Filmautor nachgegangen.
(Wdh. kommende Nacht 3.15-4.00 Uhr)


Am 13.07.19 16:45 - 17:30 Uhr auf 
arte: Könige des Himmels - Seeadler
Der Lebensraum der Seeadler erstreckt sich bis weit in den Norden unseres Kontinents. Bis zu sieben Kilogramm Gewicht, Flügel, die fast zweieinhalb Meter spannen, und zwei muskulöse Fänge mit nadelspitzen Krallen - der Seeadler ist perfekt für das Jagen ausgestattet und gilt deshalb als Sinnbild für Macht und Stärke. Hoch im Norden Europas finden die majestätischen Vögel alles, was sie zum Leben brauchen: Wälder, Seen und Sümpfe im Wechsel, kaum Landwirtschaft und wenig Menschen. Aber auch bei uns in Deutschland sind mittlerweile wieder mehr als 700 Seeadlerreviere besetzt - eine Erfolgsgeschichte des Naturschutzes.


Am 13.07.19 17:30 - 18:25 Uhr auf 
arte: BR 163 - die Amazonas-Autobahn
Brasilien: Schlagader des Fortschritts oder Schnellstraße zur Zerstörung des Tropenwaldes - die Amazonas-Autobahn BR 163 führt immer tiefer in den Regenwald. Die Geschichte der Nationalstraße BR 163 veranschaulicht auch die Beziehung Brasiliens zum Regenwald im Amazonasbecken. Als 1972 mit ihrem Bau begonnen wurde, regierte noch die Militärdiktatur. Sie wollte mit der BR 163 eine Achse quer durch den Urwald schlagen, vom Süden in den Norden - wirtschaftliche Expansion war damals das Wort der Stunde. Heute will Jair Bolsonaro, seit Januar 2019 neuer rechtspopulistischer Präsident Brasiliens, seinen umweltpolitischen Diskurs von vor der Wahl in die Realität umsetzen und die Wirtschaft seines Landes ultraliberal fördern. Die BR 163 ist damit zu einem Symbol geworden, denn sie verkörpert alle widersprüchlichen Ambitionen Brasiliens: Einerseits will es raus aus der Verschuldung und in den erlesenen Kreis der führenden Wirtschaftsnationen der Welt aufsteigen. Andererseits kämpfen in Brasilien viele Aktivisten darum, nach den Jahrzehnten des Raubbaus die noch intakten Teile des gigantischen Ökosystems zu bewahren.


Am 13.07.19 21:45 - 23:15 Uhr auf 
hr: Entdeckungen in Hessens Wäldern
Hessen ist das waldreichste Bundesland Deutschlands. Seine Wälder sind einzigartig, urig, wild und vielfältig. Die Entdeckungsreise führt in den Reinhardswald im äußersten Norden Hessens, in den Seulingswald im Nordosten, den Spessart im Südosten, in den Rheingauer Hinterlandswald im Südwesten und ganz im Süden Hessens in den Auwald am Kühkopf. Jedes der Waldgebiete hat seine Besonderheiten, eine eigene Schönheit und Charakteristik. Die Filmautorin Lena Schulz ist unterwegs im Urwald, im Auenland, in Hessens größtem Naturschutzgebiet, zeigt, wie Waldwirtschaft betrieben und wie gleichzeitig seltenen Tieren und Pflanzen Platz zum Überleben gewährt werden kann, wie Wanderwege Wälder erschließen oder Kunst im Wald neue Besucher lockt. Der Film zeigt Menschen, die mit dem Wald arbeiten und leben, ihn erhalten und schützen wollen und für die Hessens Wälder Inspirationsquelle und grünes Paradies sind.


Am 13.07.19 23:25 - 00:10 Uhr auf 
arte: Ecuador - Hoffnung für die Nebelwälder
Sie gehören zu den spektakulärsten Landschaften der Erde: die Nebelwälder in den Anden Ecuadors. Hier wachsen Hunderte Baumarten, auf ihnen farbenprächtige Bromelien und Orchideen. Auch die Tierwelt ist einzigartig. Ob Vögel, große Raubtiere, Frösche oder Insekten: Die Vielfalt der Formen und Farben ist überwältigend. Diese paradiesischen Nebelwälder sind in Gefahr. Vor allem durch die Viehwirtschaft, der immer größere Waldgebiete weichen müssen. Dabei wirft die harte Arbeit der Farmer kaum Gewinne ab. Doch es gibt Menschen, die das Abholzen der Nebelwälder aufhalten wollen. Einige Andengemeinden haben inzwischen ein anderes Auskommen gefunden - mit der Natur. Sie wollen die verbliebenen Nebelwälder nicht nur schützen, sondern forsten sie wieder auf. Denn intakte Wälder, schillernde Kolibris und wilde Brillenbären locken Touristen und Wissenschaftler an. Die Besucher bescheren den Dorfbewohnern ein sicheres Einkommen, und der Wald bleibt erhalten. Der Film begleitet Bärenschützer, von der Natur faszinierte Farmer und Wissenschaftler, die um das Überleben seltener Froscharten und der riesigen Insektenvielfalt kämpfen. Alle eint dasselbe Ziel: Ecuadors Nebelwälder sollen auch außerhalb von Nationalparks erhalten bleiben. Das gelingt, wenn die Menschen vom Erhalt der Wälder profitieren. Ein Vorbild für andere Regionen der Welt, wo der Wald der Viehwirtschaft weichen muss.


Am 14.07.19 03:35 - 05:05 Uhr auf 
hr: Hessens grüne Oasen
Wenn die Frankfurter von ihrem Stadtwald sprechen, dann meinen sie in der Regel das rund 6.000 Hektar große Waldgebiet südlich des Mains. Gut zwei Drittel davon liegen innerhalb der Stadt. Damit ist es einer der größten Stadtwälder in Deutschland - und für die Frankfurter eine unverzichtbare grüne Oase. Die zeigt sich an einigen Stellen als unberührte Wildnis und muss am Flughafen gegen die Ausbaupläne verteidigt werden. Solche grünen Oasen gibt es auch an anderen Orten in Hessen zu entdecken. Der Rhäden ist ein uraltes Sumpfland im Werratal, in dem 250 Vogelarten leben oder als Zugvögel rasten. Die Grube Messel mit ihren einmaligen Fossilienfunden gilt als herausragender Naturschatz. Die Bandbreite ist enorm, bei manchen grünen Oasen sind Menschen an der Entstehung beteiligt: Der ehemalige Todesstreifen an der Grenze zwischen Hessen und Thüringen etwa hat sich zu einem artenreichen "Grünen Band" entwickelt. Der Schlossgarten von Bad Homburg lässt heutige Besucher erleben, wie eine "grüne Oase" in der Kaiserzeit auszusehen hatte. Mittendrin zwei mächtige Zedern, die vor fast 200 Jahren als Geschenk aus England nach Hessen gekommen sind.


Am 14.07.19 06:45 - 07:00 Uhr auf 
NDR: Buchenurwälder, Deutschland - Die letzten Zeugen
Der Film stellt mit dem Nationalpark Jasmund auf der Ostseeinsel Rügen den weltweit einzigen Hangbuchenwald vor, der direkten Kontakt zum Meer hat. Und er sucht nach den Gründen, weshalb der Nationalpark Hainich in Thüringen zu DDR-Zeiten auf keiner Wanderkarte stand und dennoch der größte Laubwald in der Mitte des vereinten Deutschlands werden konnte. Seit 2011 führt die UNESCO die fünf deutschen Altwaldbestände Grumsiner Forst in Brandenburg, den Nationalpark Kellerwald-Edersee in Hessen, den Nationalpark Jasmund auf Rügen, die Serrahner Buchenwälder in Mecklenburg-Vorpommern sowie den Nationalpark Hainich in Thüringen gemeinsam mit den Karpaten-Urwäldern der Slowakei und der Ukraine unter der Bezeichnung Buchenurwälder in den Karpaten und alte Buchenwälder in Deutschland als gemeinsames Weltnaturerbe.


Am 14.07.19 07:45 - 08:30 Uhr auf 
ZDFneo: Abenteuer Sibirien (1/2)
Atemberaubende Weite, klirrende Kälte, unvorstellbarer Reichtum: Das ist Sibirien. Ein Land der Superlative. So groß wie ein eigener Kontinent, 37 Mal so groß wie Deutschland. Die Natur im fernen Osten ist erbarmungslos, das Leben in Sibirien steckt voller Gefahren. Trotzdem zieht es seit Jahrhunderten die Menschen in seinen Bann. In der russischen Weite sind sie auf der Suche nach Wissen und nach Glück. Es waren Deutsche, die sich im 18. Jahrhundert als erste Siedler in die unwirtlichen Gebiete des Ostens vorwagten und auf abenteuerlichen Expeditionen ihr Leben riskierten. Viele Deutsche folgten ihnen, bis heute. Sie alle suchen Chancen und Herausforderungen in diesem Land der Extreme. Die zweiteilige TV-Dokumentation „Abenteuer Sibirien“ verknüpft die deutsche Historie Sibiriens mit der faszinierenden Gegenwart. Denn noch immer gilt das riesige Gebiet zwischen dem Ural und dem Pazifik als Schatzkammer Russlands. Gigantische Rohstoffvorkommen, unberührte Natur, eine faszinierende Tierwelt und uralte Kulturen locken auch heute noch Wissenschaftler und Glücksjäger in den Osten. Im ersten Teil begleiten wir deutsche Wissenschaftler auf ihren Reisen durch Sibirien. Auf Kamtschatka, eine der aktivsten Erdbebenzonen der Erde, erforscht die Vulkanologin Christel van den Bogaard mit ihrem Team die Mechanismen der Erdplatten-Tektonik. Sie versucht herauszufinden, welchem Rhythmus die Erdbeben und Vulkanausbrüche folgen und wie stark sie unser Klima beeinflussen. Wir folgen Florian Stammler auf die arktische Halbinsel Jamal, unter der das größte Erdgasfeld der Erde lagert. Der Ethnologe lebt mehrere Wochen im Jahr bei Rentierzüchtern. Die Nenzen ziehen das ganze Jahr mit ihren Tieren durch die Eiswüste und müssen sich trotz ihres traditionellen Alltags mit den Öl- und Gasmultis arrangieren. Umweltexperten und Russlandkenner wie Markus Radday versuchen in einem schier aussichtslosen Kampf die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt Sibiriens vor dem Raubbau der Rohstoffindustrie zu retten.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 9.15 Uhr)


Am 14.07.19 08:15 - 08:45 Uhr auf 
SWR: natürlich!
Schon der Vater und der Großvater von Erwin Schwarz waren mit ihren Schafen im Westerwald unterwegs. Heute ist er mit seiner Herde für die Pflege des ehemaligen Truppenübungsplatzes "Stegskopf" bei Daaden zuständig. Hier hat er Weideland gepachtet. "natürlich!" hat ihn begleitet und wollte wissen: Wie geht es eigentlich den Schäfern im Westerwald? Schließlich schwinden die Weideflächen und auch die Rückkehr des Wolfes bereitet vielen Herdenbesitzern Sorgen. Immer weniger junge Menschen wollen Schäfer werden. Um die Existenz des Berufsstands langfristig zu sichern, fordern die Schäfer eine staatliche Weidetier-Prämie. Dabei geht es um einen finanziellen Zuschuss pro Tier und Jahr: ein Thema bei "natürlich!".


Am 14.07.19 10:00 - 10:45 Uhr auf 
SWR: Josef H. Reichholf - Der Vogelflüsterer
Vor der Kamera erklärt Josef H. Reichholf wie Artenschutz aussehen kann, ob und wo der Mensch eingreifen soll und warum es kaum noch Bienen und Schmetterlinge gibt. Er ist Zoologe und als Forscher immer noch aktiv, er lehrte an der TU München, war Sektionsleiter an der zoologischen Staatssammlung: Vor allem gehörte Josef H. Reichholf zu den ersten Umweltschützern. Heute schreibt er Bücher, die auf den Bestsellerlisten landen. Darin entwickelt er überraschende Thesen über die Natur, die schwindende Artenvielfalt oder die Evolution. Und auch wenn seine Thesen polarisieren, bedenkenswert sind sie allemal.


Am 14.07.19 14:30 - 15:15 Uhr auf 
BR: Der Punkvogel kehrt zurück
Der exotisch anmutende Waldrapp gehört zu den am stärksten bedrohten Vogelarten weltweit, nur im Zoo gibt es noch einige Exemplare. In freier Wildbahn ziehen die Ibisvögel im Winter nach Italien, doch die Vögel aus dem Zoo kennen den Weg nicht. Deswegen wurde ein Experiment gestartet, in dem Vogelküken auf Menschen geprägt wurden und diesen über die Alpen folgen sollten. Ein Abenteuer für Mensch und Vogel.
(Wdh. morgen 10.25-11.10 Uhr)


Am 14.07.19 17:00 - 18:00 Uhr auf 
ServusTV: Wunderwelt Wald
Bäume bedecken vier Milliarden Hektar unseres Planeten, fast ein Drittel der Landoberfläche. Sie produzieren einen großen Teil des Sauerstoffs, der für alles Leben sorgt. Diese grüne Lunge erstreckt sich auch über einen großen Teil der nördlichen Erdhalbkugel und erlebt heiße Sommer und bitterkalte Winter. Im Laufe eines Jahres verändert sich der Wald immer wieder und bietet den Tieren Schutz und Heimat. Zu Beginn des Jahres liegt der Wald tief unter einer Schneedecke. Für seine Bewohner ist das die härteste Zeit. Doch mit den ersten warmen Frühlingstagen beginnt es im Wald wieder geschäftig zu werden: Blätter und Pflanzen sprießen, Insekten schwärmen, Nester und Baue werden für Nachwuchs hergerichtet. Bald gibt es nun überall Jungtiere, die ihren Eltern einen stressigen Sommer bescheren, bevor der Herbst die Wunderwelt der Wälder in ihre goldenen Farben taucht.


Am 14.07.19 18:00 - 18:30 Uhr auf 
ZDF: Wolf im Fadenkreuz
"Wir sind kein Wolfsfutter", steht auf Plakaten bei einem Mahnfeuer im niedersächsischen Rodewald, wo sich mehr als 100 Wolfsgegner zum Protest verabredet haben. Viele hier sagen, dass die Situation völlig außer Kontrolle geraten sei. Mehr als 1000 Tiere sollen mittlerweile durch Deutschland streifen. Über 5000 Risse an Nutztieren wie Schafen, Ziegen und Ponys zählt die Statistik in den vergangenen zehn Jahren. Und das sind nur die, für die der Wolf als Verursacher nachgewiesen wurde. "Das ist alles Augenwischerei", sagt Jens Matzen, der als sogenannter Wolfsmanager vom Umweltministerium beauftragt ist, zwischen Tierhaltern und Wolf zu vermitteln. "Mit der Forderung nach wolfsfreien Zonen gaukelt man sich Sicherheiten vor, die gar nicht vorhanden sind. Meine tiefste Überzeugung ist, es hilft nur ein guter Zaun." Tatsächlich ist der behördlich genehmigte Abschuss von zwei sogenannten "Problemwölfen", die zu häufig hohe Zäune überwunden haben, über Monate hinweg nicht gelungen. Das zeigt, wie schwer es ist, die Tiere in ihren großen Revieren überhaupt aufzuspüren. In den 20 Jahren seit der Rückkehr des Wolfes hat es noch keinen nachgewiesenen Angriff auf Menschen gegeben. Doch die Angst scheint stärker zu sein als der nüchterne Blick auf die gegenwärtige Lage. Die Reportage erkundet an verschiedenen Orten zwischen Nordseeküste und Südbrandenburg, wie Menschen den Wolf wahrnehmen. Wie soll man mit dem wilden Tier umgehen?
(Wdh. kommende Nacht 5.00-5.30 Uhr)


Am 14.07.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 
hr: Der Kleine Panda - Verborgen im Himalaya
Der Große Panda mit seinem auffälligen schwarz-weißen Fell ist weltberühmt. Nur wenige hingegen kennen den Kleinen oder Roten Panda. Kaum einer kann sich diesen schönen und ausgesprochen niedlichen kleinen Bären entziehen. In manchen Regionen Nepals heißen sie Ponja, zu Deutsch Bambusfresser. Daraus wurde der Name Panda abgeleitet. Die Pandas bilden sogar eine eigene Familie im Tierreich. Der Film von Axel Gebauer ist das erste intime Porträt über diese Tiere. Mit einer jungen Mutter und ihrem Jungen erleben die Zuschauer die farbenprächtige Tier- und Pflanzenwelt zwischen Nepal, Bhutan und Sikkim.


Am 15.07.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 
arte: Costa Rica - Leben wie die Faultiere
Die urzeitlich anmutenden Tiere bewegen sich unendlich langsam und scheinbar unbeholfen. Tagelang hängen Faultiere regungslos in den Wipfeln der Bäume und sind für den Menschen kaum sichtbar. Doch als eine Art natürliche Gärtner sind sie für den Regenwald von essenzieller Bedeutung. In den letzten Jahren hat die Zahl der weitgehend unerforschten Tiere auch in Costa Rica abgenommen, wo sie seit Urzeiten zu Hause sind. Doch nun nimmt sich das Jaguar Rescue Center, eine Rettungsstation, der bedrohten Tiere an. "GEO Reportage" hat diese kleine Arche Noah in der Nähe von Puerto Viejo besucht.


Am 15.07.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Loango, Kronjuwel Afrikas
Die Feuchtgebiete im Loango-Nationalpark, der an der Atlantikküste Gabuns in Zentralafrika liegt, bieten eine außergewöhnliche und komplexe Vielfalt benachbarter Ökosysteme. Auf engem Raum liegen dort weiße Sandstrände, ausgedehnte Flächen von Grasland, wasserreiche Lagunen und dichte Waldgebiete direkt nebeneinander oder gehen ineinander über. Diese einzigartige Region ist völlig naturbelassen, denn der Mensch hat sich dort nie angesiedelt. In Loango bestimmt der Wasserkreislauf den Lebensrhythmus von Pflanzen und Tieren. Zwischen Überschwemmungen und Trockenzeiten müssen sich Waldelefanten, Nilpferde, Gorillas, Büffel und Antilopen ständig vor den wechselnden Launen des Wassers hüten und beizeiten in Sicherheit bringen. Zum Dasein als Nomaden gezwungen, ziehen die Tiere je nach Wasserstand zwischen den gerade bewohnbaren Plätzen hin und her.


Am 15.07.19 08:15 - 09:00 Uhr auf 
phoenix: Wilderern auf der Spur
Der Gestank ist bestialisch. Ranger Rendani Nethengwe schneidet tief ins Fleisch des toten Elefanten - er muss die Gewehrkugel finden, mit der illegale Jäger das Tier getötet haben. "Es ist traurig", sagt er. "Wilderer zerstören die Zukunft unseres Landes - die Tiere sind unser Kapital, sie bringen Touristen und damit Geld ins Land." Nethengwe ist einer der erfahrensten Ranger im südafrikanischen Krüger Nationalpark und für den Schutz der Tiere in jeder Hinsicht verantwortlich: mal ist er im Kampf gegen die Wilderer im Einsatz, mal mit den Tierärzten unterwegs. Die sind zurzeit sehr besorgt um die Elefanten im Park, da sie vor kurzem im Blut eines toten Tieres den menschlichen Tuberkulose-Erreger entdeckt haben. "Es ist uns ein Rätsel, wie der Elefant sich infiziert hat. Die Krankheit könnte eine große Bedrohung für unsere Elefanten werden", sagt Tierarzt Peter Buss. Was die meisten nicht wissen: zu den seltensten Tieren im Krügerpark gehören die Wildhunde. Ihre Zahl ist in den vergangenen Jahren weiter zurückgegangen. ARD-Korrespondent Thomas Denzel begleitet die Hüter des Krügerparks auf ihren Streifzügen: bei der Betäubung eines Elefanten für den Tuberkulose-Check, bei der Jagd nach Wilderern und bei der Beobachtung des Familienlebens der Wildhunde.


Am 15.07.19 09:45 - 10:35 Uhr auf 
arte: Kastanien, das Brot der Korsen
Korsika ist berühmt für die Castagniccia - die Region der Kastanienwälder. Seit über 6.000 Jahren säumen die knorrigen Kastanienbäume die Berghänge und gaben den Einwohnern Wohlstand, Eigenständigkeit und Würde. Doch heute haben viele Menschen ihre Dörfer verlassen und nur einige wenige halten mit viel Engagement die alten Traditionen aufrecht und kämpfen darum, der Kastanie ihre einstige Bedeutung wiederzugeben.


Am 15.07.19 10:00 - 10:45 Uhr auf 
ZDFinfo: Wirbelstürme - Monster auf Abwegen
Auswirkungen der Erderwärmung sind ein Grund, weshalb Hurricanes leichter Richtung Europa abgelenkt werden. Müssen wir uns bald auf eine europäische Wirbelsturmsaison einstellen? Harald Lesch auf den Spuren der Monsterstürme.


Am 15.07.19 10:35 - 11:30 Uhr auf 
arte: Norwegen, die Rentierprinzessin
Die Finnmark ist die nördlichste und flächenmäßig größte Provinz Norwegens, aber auch die am dünnsten besiedelte: Nur rund 1,5 Menschen leben hier pro Quadratkilometer, insgesamt 76.000. Davon gehören 60.000 zum Volk der Samen. Viele von ihnen leben noch immer von und mit ihren Rentieren. Im Winter ziehen Zehntausende dieser nordischen Hirsche halbwild durch die Hochebenen. "GEO Reportage" hat sich unter die Sami gemischt und war auch bei den alljährlichen Rentier-Rennen mit dabei.


Am 15.07.19 11:30 - 12:15 Uhr auf 
arte: Der unsichtbare Puma - Ein Besucher in Frankreichs Wäldern?
In Südfrankreich trieb sich vor 250 Jahren ein berüchtigtes Untier herum: die Bestie von Gévaudan. Heute kursiert erneut ein Gerücht: Ein Puma soll an den steilen Hängen des Mont Mouchet hausen. Bruno Loisel kennt sich mit Pumas aus. Seit über 20 Jahren folgt der Tierfotograf den Spuren dieser Raubkatzen und dokumentiert sie in ihrem natürlichen Lebensraum. Da diese Geschichte die Beziehung zwischen Mensch und Wildnis reflektiert und die Sichtung eines Pumas ein äußerst seltenes Erlebnis ist, begibt sich Bruno in Frankreich und Kanada auf die Suche nach der vermeintlichen neuen "Bestie von Gévaudan".


Am 15.07.19 13:30 - 14:15 Uhr auf 
BR: Wilde Tiere, tolle Touren - Täler im Pfälzerwald
Am Ende jedes Tages und jedes Tales gibt es etwas Überraschendes im Pfälzerwald: eine Wasserbüffelherde, einen großen Biohof, eine Pfälzerwaldhütte ... Rinderbarone im Bornwiesental, Urwald im Quellgebiet der Wieslauter und Luchse in den verzweigten Tälern im Herzen des Pfälzerwaldes - abenteuerlustig wie Moderator Jens Hübschen eben ist und mit Unterstützung kundiger Einheimischer lernt er auf seiner Expedition Täler und Tiere kennen und schaut im großen und dunklen Pfälzerwald in die Sterne, in die Zukunft und nicht zuletzt ein wenig in sich selbst.


Am 15.07.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Im Dschungel Vietnams
Arbeitsteilung im Regenwald: Während sich Ex-Soldat Joe Teti in Vietnam ums Feuermachen kümmert, sorgt sein Partner Matt Graham dafür, dass die Survival-Profis im Dschungel nicht verdursten. Der Jäger und Sammler hat in der Wildnis einige Bananenstauden entdeckt. Deren Wurzelsaft enthält Mineralien und Elektrolyte. Die nahrhaften Früchte sind obendrein gut gegen den Hunger. Das Duo kämpft sich in Südostasien, umgeben von Leoparden, Vipern und Skorpionen, durch eine wilde, unberührte Naturlandschaft voller heimtückischer Gefahren.


Am 15.07.19 14:15 - 14:40 Uhr auf 
BR: Die Affen mit den lustigen Nasen
Auf der Insel Borneo gibt es Affen, bei denen haben die großen Männchen riesige Zinken im Gesicht, deshalb nennt man sie Nasenaffen. Sie leben in den Mangroven-Wäldern am Pazifik oder an Ufern von Urwaldflüssen und ernähren sich von bitteren Früchten. Eigentlich haben sie ein geregeltes Familienleben: Ein Clan-Chef führt mehrere Weibchen und deren Junge an. Doch es ist keine leichte Aufgabe, einen Harem zusammenzuhalten. Das muss Johnny, erst seit einem Jahr Sippenoberhaupt, erfahren. Zunächst werden er und die Seinen vom älteren Clan-Chef der Nachbarfamilie aus dem Futterbaum vertrieben. Auf der Flucht müssen sie sogar in den Fluss springen, was auch nicht ungefährlich ist. Nach dieser Schmach mucken zwei von Johnnys Weibchen auf und geben ihm zu verstehen, dass er wohl doch nicht der stärkste und mutigste Mann im Revier der Nasenaffen ist. Kaum hat Johnny seinen Harem wieder unter Kontrolle, da gerät er wieder in Bedrängnis.


Am 15.07.19 18:15 - 18:45 Uhr auf 
NDR: Waldbrand außer Kontrolle
Einen Waldbrand von derartigem Ausmaß wie den in der Nähe von Lübtheen hat es in Mecklenburg-Vorpommern noch nicht gegeben. Behörden sprechen vom größten Waldbrand in der Geschichte des Landes. Tagelang wütet ein Feuer rund um Lübtheen nahe eines ehemaligen Truppenübungsplatzes. Am Ende ist eine Fläche von rund 600 Hektar Wald betroffen. Der Katastrophenalarm für die Region wird ausgerufen, vier Ortschaften werden evakuiert. Munitionsreste im Boden und starker Wind erschweren die Löscharbeiten. Die Feuerwehren können nicht näher als 1.000 Meter an die Brandfläche heran. Mit Panzern versuchen sie, an die Brandherde zu gelangen, denn nur mit Löschwasser aus der Luft ist das Feuer nicht unter Kontrolle zu bringen. Fünf Tage und Nächte lang kämpfen Feuerwehren, Bundeswehr und THW mit über 4.000 Einsatzkräften gegen das Feuer, dann ist der Brand endlich unter Kontrolle.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.15 Uhr)


Am 15.07.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
rbb: Kein Fleisch, keine Flüge, kein Auto mehr - Wie retten wir das Klima
Kaum ein Thema wird derzeit so leidenschaftlich diskutiert wie der Klimaschutz. Junge Aktivistinnen wie Greta Thunberg und Luisa Neubauer zeigen mit ihrem Engagement auf den Straßen Europas, wie große Teile der jungen Generation zu dem Streitthema stehen. Seit den europaweiten "Fridays for Future"-Demonstrationen wird verstärkt über die Gefahren des Klimawandels diskutiert. Aber wie lässt sich das Klima wirklich wirkungsvoll schützen? Bringt eine C02-Steuer die Wende? Kann der Einzelne überhaupt einen wirksamen Beitrag leisten oder muss die Politik komplett umschwenken, um das Kippen des Klimas abzuwenden? Ist Klimaschutz nur etwas für Reiche, die weder auf billiges Fleisch noch billige Flüge angewiesen sind? phoenix hat zusammen mit dem "Münchner Merkur" Bürgerinnen und Bürger eingeladen, in der Talksendung "wir müssen reden: der phoenix-Bürgerabend" klar und deutlich ihre Meinung zu sagen.
(Wdh. kommende Nacht 1.35-2.35 Uhr)


Am 15.07.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Frankreich - Zwischen Jura und Bretagne
Von den malerischen Schluchten des Jura über die sturmumtosten Klippen der Bretagne bis zu den manikürten Gärten des Schlosses Chenonceau - dieser zweiteilige Dokumentation zeigt Frankreich so wild, wie es noch nie zu sehen war. Im Jura-Gebirge verfolgen wir die ersten Schritte eines neugeborenen Hirschkalbs und die ersten Erfolge bei der Rückkehr eines legendären Räubers, des Luchses. Die zerklüftete Küste der Bretagne ist die Bühne für einen entscheidenden Moment im Leben einer jungen Trottellumme. Diese unglaublichen Seevögel können 6000 Kilometer weit fliegen und 180 Meter tief tauchen. Wenn für ein Küken die Zeit gekommen ist, das Nest zu verlassen, muss es von einer Klippe in die Tiefe springen - doch für manche Jungvögel verläuft dieser Sprung tödlich. Durch das Herz Frankreichs verläuft das Tal der Loire, eine Landschaft von außerordentlicher Schönheit, in der über die Jahrhunderte viele Könige ihre Prachtbauten errichten ließen. Ausgerechnet den berühmten Brückenbogen des Schlosses Chenonceau hat sich ein Schwan-Pärchen zum Ort der Familiengründung ausgesucht. Tierische Mitbewohner bevölkern auch den berühmten geometrischen Barockpark der Königs-Mätresse Diana von Poitiers. Allerdings sind die Aktivitäten des Igels bei den biologisch arbeitenden Gärtnern gern gesehen - schließlich wirken sie dem Schneckenfraß entgegen, der den komplizierten Pflanzenornamenten zusetzt.


Am 16.07.19 03:15 - 04:45 Uhr auf 
hr: Entdeckungen in Hessens Wäldern
Hessen ist das waldreichste Bundesland Deutschlands. Seine Wälder sind einzigartig, urig, wild und vielfältig. Die Entdeckungsreise führt in den Reinhardswald im äußersten Norden Hessens, in den Seulingswald im Nordosten, den Spessart im Südosten, in den Rheingauer Hinterlandswald im Südwesten und ganz im Süden Hessens in den Auwald am Kühkopf. Jedes der Waldgebiete hat seine Besonderheiten, eine eigene Schönheit und Charakteristik. Die Filmautorin Lena Schulz ist unterwegs im Urwald, im Auenland, in Hessens größtem Naturschutzgebiet, zeigt, wie Waldwirtschaft betrieben und wie gleichzeitig seltenen Tieren und Pflanzen Platz zum Überleben gewährt werden kann, wie Wanderwege Wälder erschließen oder Kunst im Wald neue Besucher lockt. Der Film zeigt Menschen, die mit dem Wald arbeiten und leben, ihn erhalten und schützen wollen und für die Hessens Wälder Inspirationsquelle und grünes Paradies sind.


Am 16.07.19 05:20 - 06:05 Uhr auf 
ZDFneo: Unter Grizzlys (1/2)
Die ZDF/BBC Koproduktion "Unter Grizzlys" verfolgt ein ambitioniertes Ziel: Ein 25-mannstarkes Team erfahrener Naturfilmer und Bärenexperten schlägt für einige Wochen seine Zelte mitten im Eldorado der riesigen Landräuber auf, um mit großem technischen Aufwand den Zuschauer tief in das Leben und Treiben der Bären eintauchen zu lassen. Noch nie wurden die Grizzlys in Nordamerika filmisch so intim, so außergewöhnlich nah portraitiert wie in dieser Dokumentation. In der ersten Folge kämpft eine noch unerfahrene Grizzlymutter um das Überleben ihrer beiden Jungen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 6.45 Uhr)


Am 16.07.19 06:45 - 07:30 Uhr auf 
ZDFneo: Auf der Spur der Küstenwölfe – In den Wäldern von British Columbia
Die Biologin Gudrun Pflüger macht sich in den Küstenregenwäldern British Columbias auf die Suche nach den geheimnisvollen Küstenwölfen. Sie will mehr erfahren über die seltenen Tiere. Vor allem, wie groß ihr Verbreitungsgebiet und wie ihr ursprüngliches Sozialverhalten ist. Ihr Zielgebiet liegt etwa 1.000 Kilometer nördlich von Vancouver, an der Westküste Kanadas zwischen zahllosen Fjorden und einem Gewirr vorgelagerter Inseln. Doch das unwegsame Gelände und die ewige Nässe machen die Suche nicht einfach. Gudrun Pflüger will fast schon aufgeben, als sie auf einer entlegenen Insel ein Rudel Wölfe entdeckt. Diese Wölfe hatten noch nie eine Begegnung mit Menschen. Der Traum der Wissenschaftlerin wird endlich wahr, von Angesicht zu Angesicht steht sie den Küstenwölfen gegenüber, die Gudrun Pflüger bald als Familienmitglied anerkennen.


Am 16.07.19 11:30 - 11:50 Uhr auf 
3sat: Menschen mit Gespür für Holz
Vom Küfer bis zum Schindelmacher, vom Dendrochronologen bis zum Holzhausbesitzer: Viele Menschen in Vorarlberg haben eine besonders intensive Beziehung zu Holz. Sie arbeiten damit oder leben in Holzhäusern. Die Dokumentation lässt Holz-Fans aus Vorarlberg zu Wort kommen und begleitet einige von ihnen bei ihrer Arbeit. Dabei sind alte Holzhäuser ebenso zu sehen wie neue Beispiele der Holzbautradition Vorarlbergs. Was versteht man unter "Holzjuwelen"? Diese Raritäten wachsen in Vorarlberg nur an ganz ausgesuchten Orten. Es sind mächtige Weißtannen, jahrhundertealt mit engen Jahresringen. Sie sind begehrt bei Instrumentenbauern und den letzten Küfern in Vorarlberg, die daraus Holzgefäße anfertigen - alles Handarbeit.


Am 16.07.19 13:20 - 13:50 Uhr auf 
3sat: Geliebt und gejagt - die Tiere Tobagos
Die kleine Karibikinsel Tobago ist bekannt für ihren ungewöhnlichen Naturreichtum. Lederrückenschildkröten, Inselleguane, Kolibris, Manta-Rochen und Rotschnabel-Tropikvögel leben dort. Doch das Paradies ist bedroht, denn Schildkrötenfleisch, Vogeleier und das zarte Fleisch des Grünen Inselleguans gelten bei den Inselbewohnern als Delikatessen. Mittlerweile zeigen die Bemühungen zum Schutz der heimischen Tierwelt aber erste Erfolge.
(Wdh. kommende Nacht 1.50-2.15 Uhr)


Am 16.07.19 14:15 - 14:40 Uhr auf 
BR: Wettlauf der Hörnchen
Ein paar wenige nordamerikanische Grauhörnchen und asiatische Schönhörnchen wurden vor rund 100 Jahren nach Norditalien und auf die Britischen Inseln eingeschleppt. Inzwischen haben sie sich rasant vermehrt. Die Nachfahren der fremden Hörnchenarten, die kräftiger und fortpflanzungsfreudiger sind als unsere heimischen Eichhörnchen, richten wegen ihrer Futtervorlieben nicht nur enorme Schäden in den Wäldern an, sondern verdrängen auch die europäischen Vettern aus ihren angestammten Lebensräumen. Auf den Britischen Inseln sind die Grauhörnchen eindeutig die Sieger. Zwei Millionen amerikanische Grauhörnchen haben sich inzwischen in Wäldern, Parks und Gärten des Inselreichs breitgemacht. Eichhörnchen gibt es nur noch in einigen höher gelegenen Waldregionen des Inselreichs. Biologen schätzen, dass die Schönhörnchen und Grauhörnchen, die jenseits der Alpen in Norditalien in großen Scharen ansässig sind, noch etwa 40 Jahre brauchen, bis sie einen Weg nach Mitteleuropa gefunden haben. Und wenn es nicht gelingt, den Vormarsch der Fremdlinge aufzuhalten, dann wird es unseren Eichhörnchen genauso ergehen wie denen auf den Britischen Inseln. Ihre Zahl wird immer kleiner werden, weil ihnen die überlegenen Hörnchen-Vettern die Reviere und das Futter wegnehmen.


Am 16.07.19 17:05 - 17:50 Uhr auf 
arte: Der Wald der wilden Katzen
Der Harz ist Katzenland. Hier leben die einzigen beiden wilden Katzenarten Deutschlands gleichzeitig. Luchs und Wildkatze teilen sich ein riesiges Gebiet von über 2.000 Quadratkilometern. In der Mitte thront der über elfhundert Meter hohe Brocken. Luchse waren hier ausgerottet und wurden erst seit dem Jahr 2000 wieder angesiedelt. Inzwischen leben schon gut 90 "Pinselohren" hier. Der Reichtum an natürlichen Strukturen im Harz bietet gleichzeitig über 500 Wildkatzen Schutz. Jetzt werden die Katzen-Reviere knapp. Die ersten Nachkommen müssen den Wald der wilden Katzen verlassen und neue erobern.


Am 16.07.19 17:50 - 18:35 Uhr auf 
arte: Bulgariens Bergwelten (1/2)
Stara Planina, Pirin, Rila und Rhodopen - Bulgariens Bergwelten sind nur wenigen Nicht-Bulgaren ein Begriff. Die abgeschiedene Gegend ist die Heimat von Karakatschan-Hunden und Braunbären. In den einsamen Dörfern lassen sich seltenes Kunsthandwerk und kulinarische Traditionen - wie der Grünschimmelkäse - entdecken. Die zweiteilige Dokumentation unternimmt eine Entdeckungsreise in eine unbekannte Region, mitten in Europa, deren landschaftliche Vielfalt von atemberaubender Schönheit ist. Der Zentralbalkan ist der höchste und wildeste Teil des Balkangebirges. Größtenteils steht er als gleichnamiger Nationalpark unter Schutz. Flächenmäßig ist er einer der größten in Europa und eines der letzten Refugien des Braunbären. Wladimir Todorow ist Biologe und auf diese großen Raubtiere spezialisiert. Eine Bärin hat sich in der Falle eines Wilderers verfangen. Wladimir versucht, die junge Bärin zu retten.


Am 16.07.19 18:15 - 18:45 Uhr auf 
SWR: natürlich!
Umweltmagazin. Mehr als 500 Kilo sind sie schwer, die riesigen Kolosse aus Asien: Wasserbüffel. Immer öfter sieht man sie auch bei uns als tierische Landschaftspfleger. "natürlich!"-Moderator Axel Weiß begegnet ihnen bei Mayen. Dort betreut die "Stiftung für Natur und Umwelt" mehrere Naturschutzprojekte. Nadja Klausmann hat einen ziemlich gefährlichen Arbeitsplatz. Festen Boden unter den Füßen hat die Baumpflegerin selten, dafür einen tollen Ausblick und eine ganz besondere Liebe zur Natur. Junge Menschen engagieren sich für den Umweltschutz weltweit. In Koblenz gibt es eine Gruppe mit einem ehrgeizigen Plan: Auf Sumatra wollen sie ein ganzes Dorf bauen - aus Plastikmüll.


Am 16.07.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Bulgariens Bergwelten (2/2)
Die Rhodopen sind das größte zusammenhängende Gebirge Bulgariens. Wie gewaltige grüne Wellen schieben sich die Hügel in die Landschaft, durchbrochen von tiefen Schluchten aus Sandstein. Die Rhodopen sind dünn besiedelt, wenige Dörfer in engen Tälern versteckt. Auch Kowatschewiza, das im 17. Jahrhundert erbaut wurde, hat sich kaum verändert. Ganz im Osten entlang der türkischen Grenze erstreckt sich Strandscha, in der unzählige Rhododendren- und Orchideenarten gedeihen. Die immergrünen Feuchtwälder sind die Heimat sogenannter voreiszeitlicher Reliktpflanzen, wie zum Beispiel der wildwachsenden Rhododendren. Ein Blütenmeer in Rosa erwartet den Besucher.


Am 16.07.19 19:15 - 20:00 Uhr auf 
phoenix: Der Regenwald im Kongobecken
Nach dem Amazonasgebiet beherbergt das Kongobecken die zweitgrößten zusammenhängenden Regenwälder der Welt. Die mehr als zwei Millionen Quadratkilometer große Waldfläche erstreckt sich über die sechs Staaten Kamerun, die Zentralafrikanische Republik, die Republik Kongo, die Demokratische Republik Kongo, Gabun und Äquatorialguinea. Dieser Regenwald ist das artenreichste Wildgebiet Afrikas und ein Paradies für Gorillas, Schimpansen, Zwergbüffel, Bongos und Waldelefanten. Seit Tausenden Jahren leben die Bayaka-Pygmäen in dieser Region und haben beim Jagen, Ernten und Fischen außerordentliche Fertigkeiten entwickelt. Die wichtigste Handelsstraße im undurchdringlichen Dschungel ist der Fluss Sangha. Er bildet gleichzeitig den natürlichen Lebensraum für Mauersegler, Reiher, Flusspferde und Krokodile. Manche Tierarten sind inzwischen durch illegale Jagd und rücksichtslose Urwaldrodungen vom Aussterben bedroht, darunter die Flachland-Gorillas, für deren Rettung sich Bayaka und Bantu gemeinsam mit westlichen Tierschützern seit über zehn Jahren einsetzen.


Am 16.07.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
rbb: Der Spreewald von oben
Ein Wasserlabyrinth umgeben von Wiesen, Äckern und Erlenwäldern - das ist der Spreewald im Südosten von Brandenburg. Eine verwunschene Landschaft einerseits - aber auch eine Region, die sich stetig verändert. Von oben erst zeigt sich, wie wandelbar der Spreewald im Laufe eines Jahres sein kann.


Am 17.07.19 02:00 - 02:55 Uhr auf 
arte: BR 163 - die Amazonas-Autobahn
Brasilien: Schlagader des Fortschritts oder Schnellstraße zur Zerstörung des Tropenwaldes - die Amazonas-Autobahn BR 163 führt immer tiefer in den Regenwald. Die Geschichte der Nationalstraße BR 163 veranschaulicht auch die Beziehung Brasiliens zum Regenwald im Amazonasbecken. Als 1972 mit ihrem Bau begonnen wurde, regierte noch die Militärdiktatur. Sie wollte mit der BR 163 eine Achse quer durch den Urwald schlagen, vom Süden in den Norden - wirtschaftliche Expansion war damals das Wort der Stunde. Heute will Jair Bolsonaro, seit Januar 2019 neuer rechtspopulistischer Präsident Brasiliens, seinen umweltpolitischen Diskurs von vor der Wahl in die Realität umsetzen und die Wirtschaft seines Landes ultraliberal fördern. Die BR 163 ist damit zu einem Symbol geworden, denn sie verkörpert alle widersprüchlichen Ambitionen Brasiliens: Einerseits will es raus aus der Verschuldung und in den erlesenen Kreis der führenden Wirtschaftsnationen der Welt aufsteigen. Andererseits kämpfen in Brasilien viele Aktivisten darum, nach den Jahrzehnten des Raubbaus die noch intakten Teile des gigantischen Ökosystems zu bewahren.


Am 17.07.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Kinabatangan, der Garten Eden Borneos
Im ostmalaysischen Bundesstaat Sabah liegt eine der letzten unberührten Gegenden der Insel Borneo. In der von Rodungen und Pflanzungen verwüsteten Region bietet das weitläufige Feuchtgebiet von Kinabatangan einen Lebensraum und Rückzugsort für zahlreiche Arten, von denen einige vom Aussterben bedroht sind. In einem empfindlichen ökologischen Gleichgewicht müssen sich dort Waldnashörner, Orang-Utans und die kuriosen Pygmäen-Elefanten ständig den wechselhaften Launen des Wassers beugen. Das Schutzgebiet Kinabatangan im Nordosten von Borneo bildet eine Übergangszone zwischen Land und Meer. Es wird auch "Geschenk der Erde" genannt und entstand vor 70 bis 100 Millionen Jahren. Damit gehört der Wald von Kinabatangan - wie alle Waldgebiete Südostasiens - zu den ältesten erhaltenen Naturräumen der Erde überhaupt.


Am 17.07.19 08:15 - 09:00 Uhr auf 
phoenix: Bedrohtes Paradies - Afrika zwischen Wilderei und Artenschutz
Afrika - kaum ein Kontinent wird so romantisch verklärt wie dieser, und das hat viel mit seinen wilden Tieren zu tun: Elefanten, Giraffen, Nashörner, Löwen, Leoparden. Die Liste atemberaubender und wunderschöner Tiere ist endlos, und noch immer leben viele von ihnen in freier Wildbahn. Seit Jahrzehnten aber reduzieren sich die Zahlen dramatisch. Elefanten etwa werden für ihre Stoßzähne gewildert, Nashörner für ihr Horn, das als Wundermedizin in Asien gilt. Der Kampf gegen die oftmals professionellen Syndikate, die hinter den Wilderern stehen, aber scheint aussichtlos: Korruption und mangelnde Strafverfolgung sind ein Grund dafür. Zudem verschärft der Mensch-Tier-Konflikt die Situation. Die Bevölkerung Afrikas wird sich in den kommenden Jahrzehnten dramatisch erhöhen. Immer mehr Lebensraum für Menschen bedeutet weniger Lebensraum für wilde Tiere. Wird es sie bald nur noch in den offiziellen Nationalparks geben, wenn überhaupt? Es gibt viele Lösungsansätze, welche aber funktionieren? Lassen sich Nashörner artgerecht auf Farmen halten und das Horn "ernten", um so illegalen Wilderern die Geschäftsgrundlage zu vermiesen? Hilft die Trophäenjagd, organisiert von Kommunen in Namibia, dem Erhalt des Elefantenbestandes? Wie kämpft der Krügernationalpark in Südafrika gegen die Wilderei? Schafft es die südafrikanische Shembe-Kirche ihre Mitglieder vom Tragen von Leoparden-Häuten abzuhalten, indem sie künstliche Felle anbietet? Sind Frauen die besseren Ranger?
(Wdh. übermorgen 7.30-8.15 Uhr)


Am 17.07.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Ostseeparadies Rügen
Die Ostseeinsel Rügen ist ein Ort, der seit Jahrhunderten Maler und Schriftsteller inspiriert hat: Die markanten Kreidefelsen mit ihren schroffen Zacken wurden durch Caspar David Friedrich weltberühmt. Dichte Buchenwälder, durch die das Blau des Meeres schimmert, zeichnen den Nationalpark Jasmund aus. Die Feuersteinfelder im Nordosten schließlich bieten einen bizarren und kargen Anblick mit einer ganz eigenen Tier- und Pflanzenwelt. Rügen ist Rastplatz für Zehntausende von Kranichen, Lebensraum für Damhirsche, Dachse, Marderhunde und den seltenen Seeadler. Rügens Geschichte ist eine Geschichte des Wandels: Gigantische Gletscher formten vor mehr als 10.000 Jahren in der letzten Eiszeit die Insel. Mit der Ankunft des Menschen verwandelte sich die Landschaft. Die Siedler holzten Wälder ab, legten Felder und Wiesen an und brachten neue Tiere mit. Der Seebäder-Tourismus brachte die größte Veränderung für die Natur Rügens. Jeden Sommer wälzen sich jetzt lange Blechlawinen durch die engen Alleen auf dem Weg zu den kilometerlangen Sandstränden. Wer hingegen noch ein Stückchen ursprüngliches Rügen sehen will, muss auf die kleine Insel Vilm fahren - einst abgeschottetes Feriendomizil der ehemaligen DDR-Elite, kann man hier einen der letzten Urwälder Deutschlands bestaunen.


Am 17.07.19 13:20 - 13:50 Uhr auf 
3sat: Die Affenbande vom Amazonas
Im Westen des Amazonasgebiets ist die Natur noch intakt - besonders in den Wipfeln der Urwaldriesen. Die mächtigen Baumkronen werden von einer Vielzahl unterschiedlicher Affen bewohnt. Da gibt es zum Beispiel die verspielten Totenkopfäffchen, die streitsüchtigen, aber erstaunlich intelligenten Kapuzineraffen und die Tamarine. Mächtige Woll- und Brüllaffen zeigen ihre Kletterkunst, neugierige Klammeraffen erweisen sich als meisterhafte Akrobaten. Die winzigen Zwergseidenäffchen sind die kleinsten Affen der Welt - sie gelten als die Stammväter aller Affen Südamerikas.
(Wdh. kommende Nacht 2.20-2.50 Uhr)


Am 17.07.19 13:50 - 14:35 Uhr auf 
3sat: Mission Arche Noah - In den großen Wäldern
Die Reihe begleitet Artenschützer, die bis in die entlegensten Winkel der Erde daran arbeiten, bedrohte Tierarten zu erforschen und zu erhalten. Teil eins führt in die großen Wälder weltweit. In Kanada machen Farmer Jagd auf Schwarzbären, weil sie um ihr Vieh und ihre Ernte fürchten. Doch Bären sind ein wichtiger Faktor für den Tourismus in Quebec. Vincent Brodeur versucht durch viel Aufklärungsarbeit, Bären und Farmer unter einen Hut zu bringen. Die ausgedehnten Zedernwälder des Atlasgebirges sind die Heimat der Berberaffen. Ihr Bestand ist genauso bedroht wie der der Spitzmaulnashörner in Südafrika.
(Wdh. kommende Nacht 2.50-3.30 Uhr)


Am 17.07.19 14:15 - 14:40 Uhr auf 
BR: Die Abenteuer einer Kröte
Wenn im Frühjahr ein kräftiger Gewitterregen kleine Mulden überschwemmt und sich Pfützen bilden, beginnt für Krötenmännchen Willi ein Wettlauf mit der Zeit: Die Weibchen legen nämlich ihre Laichschnüre nur in flachen Pfützen ab. Diese trocknen meist binnen weniger Wochen aus. Bevor die Pfütze gänzlich verschwindet, müssen sich aus den Laichschnüren Kaulquappen entwickelt haben, die sich dann in kleine Wechselkröten verwandeln. Nur wenn das Wasser in der Pfütze solange vorhält, kann Willi mit lebendem Nachwuchs rechnen. Er muss sich also unheimlich beeilen, um beim ersten heftigen Regen zur Stelle zu sein und ein Weibchen zu finden, dessen Tausende von Eiern er befruchten kann.


Am 17.07.19 16:00 - 16:45 Uhr auf 
3sat: Mission Arche Noah - Im Regenwald
Im Sepilok Orangutan Rehabilitation Centre kümmert sich Tierärztin Cecilia Boklin um verwaiste Menschenaffen. Die Jungtiere werden auf ihre Auswilderung vorbereitet. Das kann 18 Jahre dauern. In Madagaskar erforscht eine junge Naturschutzaktivistin eine seltene Lemurenart, die Seidensifakas. Ihr besonderes Augenmerk gilt der Entwicklung von Jungtieren und der Kommunikation im Familienverband. Adam Starr von der Umweltschutzgruppe Fauna & Flora International kümmert sich in Kambodscha um die vom Aussterben bedrohten Siam-Krokodile.
(Wdh. kommende Nacht 5.00-5.45 Uhr)


Am 17.07.19 16:45 - 17:30 Uhr auf 
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere sich herausputzen
Tiere waschen sich nie die Hände, putzen sich die Zähne oder springen unter die Dusche. Trotzdem sind sie sauber und verwenden im Lauf ihres Lebens ungeheuer viel Zeit auf ihr Äußeres. Sie kratzen, lecken und pudern sich, sie kämmen ihre Federn, nehmen Schlammbäder oder halten sich eine Putzhilfe. Dabei beugt die gründliche Pflege nicht nur Krankheiten und Parasiten vor - sie hilft auch, sich zu verteidigen, oder kann für die Beziehung nützlich sein.
(Im Anschluss 2 weitere Folgen, bis 19.00 Uhr)


Am 17.07.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Heinz Sielmann - Der Tierfilm-Pionier
Der 2006 verstorbene Regisseur, Autor und Kameramann Heinz Sielmann gehörte zu den populärsten Tierfilmern und Naturschützern Deutschlands. 26 Jahre lang präsentierte Heinz Sielmann die erfolgreiche ARD-Serie "Expeditionen ins Tierreich". Monate-, manchmal sogar jahrelang verließ er Frau und Kind, um auf Expedition zu ziehen. Tiere zogen ihn magisch an, er war besessen von ihnen und folgte ihnen mit der Kamera rund um die Welt. Der Film gibt Einblicke ins Leben des Weltreisenden.


Am 17.07.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Unbekanntes Afrika - Kongo
Der dritte Teil des spektakulären Afrika-Fünfteilers führt mitten ins wilde Herz Afrikas - in einen Regenwald von der Größe Grönlands, nach dem Amazonasregenwald der größte der Erde. Hier drängen sich mehr Tiere auf einem Quadratmeter als irgendwo sonst auf dem Kontinent. Es tobt ein unerbittlicher Konkurrenzkampf. Nichts ist sicher in diesem undurchdringlichen Dschungel. So perfekt ein Versteck auch zu sein scheint - es gibt offenbar immer jemanden, der das Geheimnis entdeckt. Stachellose Bienen horten ihren mühsam gesammelten Honig in luftiger Höhe unter der Rinde von Baumriesen. Doch sie haben die Rechnung ohne honigsüchtige Schimpansen gemacht. Ihnen ist kein Risiko zu hoch, um an den begehrten Leckerbissen zu kommen. Erstmals beobachtet ein Filmteam, wie eine raffinierte Äffin - in luftiger Höhe balancierend - mehrere Werkzeuge einsetzt, um das Versteck der Bienen zu knacken. Den Abschluss des außergewöhnlichen Films über den Kongo, der sich wie kein anderer ausschließlich diesem sehr schwer zu dokumentierenden Lebensraum Afrikas widmet, bildet eine äußerst ungewöhnliche Strandparty. Elefanten, Waldbüffel, Gorillas, Pinselohrschweine - sie alle kommen an den Strand von Loango an Afrikas Westküste. Hier treffen Regenwald und Meer noch nahezu unverändert aufeinander. Die Tiere erfreuen sich an dem Licht und der Weite und laben sich an den salzhaltigen Strandgräsern. Doch sie alle sind nur Besucher auf Zeit. Bald schon kehren sie zurück ihn "ihren" Regenwald, denn er braucht sie, und sie brauchen ihn.
(Wdh. morgen 12.45-13.30 Uhr)


Am 18.07.19 06:30 - 07:20 Uhr auf 
ServusTV: Moderne Wunder - Holz
Der Werkstoff Holz wurde, lange bevor Stahl und Plastik zum Einsatz kamen, in der Bauindustrie verwendet. In der Vergangenheit galt Holz als wichtigster Rohstoff im Bauwesen. Noch heute ist der Baustoff in Verwendung: Holz wird genutzt, um Burger zu braten, Häuser abzustützen und als Fußboden. Holz gilt weiterhin als wichtiger Rohstoff im Alltag der Menschen.
(Wdh. übermorgen 6.55-7.40 Uhr)


Am 18.07.19 06:35 - 07:05 Uhr auf 
arte: Artenspürhunde - Auf Mission für Mensch und Tier
Hunde sind nicht nur für Zoll- und Polizeibeamte wichtige Helfer. Auch bei Wissenschaftlern und Naturschützern machen sie Karriere. Mit entsprechendem Training können Hunde fast jedes Tier oder dessen Hinterlassenschaften auffinden: Wölfe, Luchse, Fischotter, Bettwanzen und sogar Fledermäuse. Gerade Fledermäuse und ihre Quartiere waren bisher nur schwer aufzuspüren. Der Mensch bekommt sie nur selten zu sehen und kann ihre Ultraschalllaute kaum hören. Die "Xenius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner trainieren einen Tag lang mit den Fledermausspürhunden der Wildlife Detection Dogs. Im Projekt Wildlife Detection Dogs werden Hunde nicht nur speziell für den Dienst in der Wissenschaft und im Naturschutz ausgebildet, sondern auch die Effizienz und Wirksamkeit ihrer Mitarbeit untersucht. Außerdem: Igelspürhund Fine findet Igel noch im unzugänglichsten Versteck. Sie ist dabei so erfolgreich, dass sie ganz offiziell in den Dienst der Wissenschaft gestellt wurde. Sozusagen als Mitarbeiterin im Projekt "Igel in Berlin" des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung. Sie soll helfen, den Igelbestand zu ermitteln, um Gefährdungen rechtzeitig zu erkennen. Um zu verhindern, was in England passierte, wo die Igelpopulation so gut wie unbemerkt fast verschwunden ist.


Am 18.07.19 07:55 - 08:40 Uhr auf 
arte: Kaziranga, die Tränen des Himalaya
Im Kaziranga-Nationalpark im nordindischen Bundesstaat Assam nahe des Himalaya-Gebirges existiert einer der kontrastreichsten Wasserkreisläufe der Erde. Das Klima, das durch den Monsun geprägt ist, wechselt zwischen lebensfeindlichen Dürren und zerstörerischen Überschwemmungen, bei denen etwa zwei Drittel der riesigen Parkfläche im Wasser versinken. In dem ausgedehnten Feuchtgebiet, das zum Unesco-Weltnaturerbe gehört, leben einige weltweit einmalige Tier- und Pflanzenarten. Das dichte, hohe Gras der kleinen Sümpfe, die aus dem Brahmaputra-Hochwasser entstanden, beherbergt die größten Tiger- und Nashornpopulationen der Erde. Aber auch Leoparden, Bären und diverse Affenarten sind hier ebenso zu Hause wie verschiedene Arten von Waranen und Schlangen.


Am 18.07.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Das Havelland - Naturoase im Herzen Brandenburgs
Tierfilmer Christoph Hauschild zeichnet ein einfühlsames Porträt vom Havelland, eine Naturoase im Herzen Brandenburgs. Im größten Binnenfeuchtgebiet Mitteleuropas sammeln sich jedes Jahr Abertausende Kraniche auf ihrem Weg gen Süden. Mächtige Seeadler finden in den zahlreichen Gewässern reichlich Nahrung und in den angrenzenden Wäldern röhren kapitale Rothirsche. Eine landschaftliche Besonderheit sind die weiten Stromtalwiesen, die sogenannten Luchs. Hier leben die seltenen Großtrappen - gehütet wie Kronjuwelen. Auf den trockeneren Ländchen, kleinen Bodenerhebungen, zieht der Fuchs seine Jungen groß. Von den Storchennestern auf Kirchtürmen und Gehöften ist es nicht weit zu stillen Erlenbrüchen, in denen die seltenen Sumpfschildkröten leben, und wo sich der Fischadler nach erfolgreicher Jagd eine Pause gönnt.


Am 18.07.19 10:30 - 11:15 Uhr auf 
hr: Der Kleine Panda - Verborgen im Himalaya
Der Große Panda mit seinem auffälligen schwarz-weißen Fell ist weltberühmt. Nur wenige hingegen kennen den Kleinen oder Roten Panda. Kaum einer kann sich diesen schönen und ausgesprochen niedlichen kleinen Bären entziehen. In manchen Regionen Nepals heißen sie Ponja, zu Deutsch Bambusfresser. Daraus wurde der Name Panda abgeleitet. Die Pandas bilden sogar eine eigene Familie im Tierreich. Der Film von Axel Gebauer ist das erste intime Porträt über diese Tiere. Mit einer jungen Mutter und ihrem Jungen erleben die Zuschauer die farbenprächtige Tier- und Pflanzenwelt zwischen Nepal, Bhutan und Sikkim.


Am 18.07.19 10:30 - 11:15 Uhr auf 
hr: Der Kleine Panda - Verborgen im Himalaya
Der Große Panda mit seinem auffälligen schwarz-weißen Fell ist weltberühmt. Nur wenige hingegen kennen den Kleinen oder Roten Panda. Kaum einer kann sich diesen schönen und ausgesprochen niedlichen kleinen Bären entziehen. In manchen Regionen Nepals heißen sie Ponja, zu Deutsch Bambusfresser. Daraus wurde der Name Panda abgeleitet. Die Pandas bilden sogar eine eigene Familie im Tierreich. Der Film von Axel Gebauer ist das erste intime Porträt über diese Tiere. Mit einer jungen Mutter und ihrem Jungen erleben die Zuschauer die farbenprächtige Tier- und Pflanzenwelt zwischen Nepal, Bhutan und Sikkim.


Am 18.07.19 12:30 - 13:00 Uhr auf 
3sat: Von Wald und Wein
Sie sind gute Freunde. Der eine ist Waldhüter, der andere Holzfäller. Beide lieben ihren Wald über alles - und beide mögen sie Wein. So kam ihnen die Idee, Wald und Wein zusammenzuführen.Ihr Traum war es, ihren eigenen Wein in einem Barriquefass auszubauen. Kurzerhand schlugen die beiden Freunde in ihrem Wald eine Eiche. Mit der hilfreichen Unterstützung eines Böttchers und eines Winzers wurde aus dem Traum Realität.Vom Fällen eines Baumes bis zur Weinprobe, vom Kanton Waadt bis ins Burgund folgte der Filmautor Romain Guélat dem Projekt der beiden Freunde über vier Jahre.


Am 18.07.19 14:15 - 14:40 Uhr auf 
BR: Nachts, wenn die Fledermäuse fliegen
Mit der Kamera beobachtet Felix Heidinger eine Kolonie Mausohrfledermäuse, die im Dachgestühl einer bayerischen Kirche ihre "Wochenstube" eingerichtet hat. Hunderte von winzigen Jungen werden geboren. Der Überlebenskampf ist hart. Die Mütter fliegen in den Nächten zur Jagd auf Insekten aus, wobei sie sich häufig bis zu 40 km weit von der Wochenstube entfernen. Sommerliche Kaltwetterperioden, Regen, Hagel und Stürme bringen den Nachwuchs in Gefahr, weil die Fledermausweibchen anderswo Unterschlupf suchen müssen und vorübergehend in einen Kälteschlaf fallen. Die in der Wochenstube zurückgebliebenen Kleinen werden ihre einzige Nahrung, die Muttermilch, erst wiederbekommen, wenn wärmere Tage die Mütter aus dem Kälteschlaf erwachen lassen. Kopfüber hängend an Dachbalken warten die hungrigen Jungen auf die Rückkehr ihrer Mütter.


Am 18.07.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Unter Schwarzbären
Steile Berghänge, dichter Wald und 180 Kilo schwere Raubtiere: In dieser Folge kämpfen sich Matt Graham und Joe Teti durch die Allegheny Mountains in Pennsylvania. Nachts sinken die Temperaturen dort unter den Gefrierpunkt. Doch die klimatischen Bedingungen sind nicht das einzige Problem, mit dem sich das Duo in der Wildnis herumschlagen muss, denn in der Region sind zudem viele Braunbären unterwegs. Im Herbst fressen sich die Pelzträger ihren Winterspeck an, da käme ein Mahl auf zwei Beinen gerade recht.


Am 18.07.19 18:30 - 19:15 Uhr auf 
phoenix: Naturparadiese Afrikas - Die Virunga-Kette
Das Virunga-Gebirge ist Teil des Großen Afrikanischen Grabenbruchs und zählt zu den schönsten Naturschauplätzen Afrikas. Auf den dicht bewaldeten Vulkanhängen, deren höchster Gipfel rund 4.500 Meter erreicht, leben Schimpansen und andere Affenarten, darunter der Berggorilla. Trotz ihrer imposanten Körpergröße von 1,40 bis 2,00 Meter sind die Berggorillas äußerst gesellige und friedfertige Tiere. Die polygamen Sippen werden jeweils von einem sogenannten Silberrücken, einem männlichen Gorilla ab dem 12. Lebensjahr, angeführt und beschützt. Pro Tag vertilgt jedes Tier an die 25 Kilogramm Pflanzennahrung. Neben dem Virunga-Massiv birgt das afrikanische Rift Valley eine weitere, für ihre fantastischen Pflanzengiganten bekannte Gebirgskette. Aus dichten Nebelschichten ragt das Ruwenzori-Gebirge, auch Mondgebirge genannt, dessen schneebedeckte Gletscherberge 5.000 Meter erreichen. Einer der größten afrikanischen Nationalparks, der Queen Elizabeth National Park, beheimatet 500 Vogel- und 95 Säugetierarten, darunter Flusspferde, Elefanten, Leoparden, Löwen und Schimpansen. Die im Dschungel des Grenzgebietes zwischen Uganda, Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo lebenden Batwa-Pygmäen ernähren sich als Jäger und Sammler von Pflanzen und Früchten sowie von Kleintieren, die sie mit vergifteten Pfeilen oder Netzen jagen.


Am 18.07.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Hannes Jaenicke im Einsatz für Nashörner
Kaum eine Tiergattung steht momentan so in der Schusslinie wie Nashörner. Im letzten Jahr wurden auf dem afrikanischen Kontinent mehr als 1200 wegen ihres Horns von Wilderern getötet. Der Handel ist weltweit illegal, doch die hohe Nachfrage lässt offenbar die Preise in die Höhen schießen: Von zirka 50.000 Euro pro Kilogramm ist die Rede. Hannes Jaenicke verfolgt die blutige Spur der Wilderer. Seine erste Etappe führt nach Kenia, wo die letzten drei Vertreter des nördlichen Breitmaul-Nashorns leben. Unter ihnen: Sudan, der letzte Bulle dieser Art. Rund um die Uhr wird er von Rangern bewacht. Die Reise geht weiter nach Südafrika, dem momentanen Zentrum der Nashornwilderei. Wie gefährlich die Lage ist, erfährt der Schauspieler in einem Nashornwaisenhaus - einem Hochsicherheitsgefängnis, in dem über 30 Nashornbabys Schutz finden. Das mit Abstand größte Abnehmerland für gewildertes Nashorn ist Vietnam. Hannes Jaenicke reist nach Hanoi. Er will wissen, wie der illegale Nashornhandel aufgebaut ist, und trifft außer einem vietnamesischen Investigativjournalisten auch Konsumenten des Horns. Die Wilderei auf Nashörner ist längst auch in Europa angekommen: Im März 2017 wurde in einem Zoo bei Paris ein Nashorn getötet und sein Horn abgesägt. Auch Horn-Exponate aus naturgeschichtlichen Museen wurden bereits gestohlen. Selbst deutsche Zoos mussten ihre Sicherheitsvorkehrungen verstärken.
(Wdh. kommende Nacht 1.15-2.00 Uhr)


Am 19.07.19 05:35 - 06:30 Uhr auf 
ServusTV: Brasilien - Auf den Spuren der ersten Kolonisten
Brasilien ist auf dem Weg zur globalen Wirtschaftsmacht, wobei das Land schon heute eine wichtige ökonomische Rolle spielt. Den besten Eindruck von Brasilien erhält man entlang der Route der ersten Kolonisten - von der Atlantikküste bis tief in den Amazonas. Im Jahr 1500 ist eine portugiesische Flotte unter der Leitung von Manuel I. auf der Suche nach einer westlichen Route Richtung Indien. Dabei stößt sie auf unbekanntes Land. Auf seiner Reise durch das Land will der Filmemacher Nicolas Millet herausfinden, inwieweit die Vergangenheit das moderne Brasilien geprägt hat.


Am 19.07.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 
arte: Spiegelbilder der Natur
Am Rande des Amazonasgebiets verbirgt sich eine faszinierende und kaum erforschte Welt. In dem peruanischen Naturschutzgebiet Pacaya-Samiria, dem sogenannten "Dschungel der Spiegel", ist die Trennungslinie zwischen Wasser und Himmel kaum zu unterscheiden. Diesem riesigen Süßwasserreservoir, das aus einem Dutzend Wasserläufen aus den Anden und besonders ergiebigen Regenfällen gespeist wird, entspringt der Amazonas. Dort vereinen sich die Flussläufe von Pacaya, Samiria, Marañón und Ucayali zum größten Strom der Erde, der die ausgedehntesten Waldgebiete unseres Planeten durchfließt. In diesem weiträumigen Feuchtgebiet im größten Naturschutzgebiet Perus tummelt sich eine Vielzahl von Land- und Wassertieren. So leben in den ständig überschwemmten Regionen Amazonasdelfine, Riesenotter, Jaguare und Klammeraffen sowie zahlreiche Reptilien und Amphibien im Rhythmus äußerst komplexer Wasserzyklen.


Am 19.07.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 
BR: Wildes Deutschland - Grenzgänger am Grünen Band
Das "Grüne Band" verbindet von der Ostsee bis zum Vogtland entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze auf 1.400 Kilometern Länge über 100 verschiedene Biotope mit seltenen Tier- und Pflanzenarten. Seltene Tiere wie Schwarzstorch, Fischotter, Wanstschrecke oder Braunkehlchen finden ideale Bedingungen in Sumpfgebieten, Mooren, Pionierwäldern oder auf Magerrasenflächen. In diesem einzigartigen Biotopverbund leben über 5.000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten, darunter über 600 stark gefährdete. Am "Grünen Band" sind tierische Grenzgänger unterwegs wie die Wildkatzen, die über den Korridor heute vom Vogtland nach Bayern wandern können. Seeadler, die in den angrenzenden Fluren in Niedersachsen ihren Nachwuchs großziehen und in Sachsen-Anhalts Gewässern die Fische fangen. Oder Biber, die immer in der ehemaligen DDR heimisch waren und erst nach deren Ende aufbrachen und nun auch in den westlichen Feuchtbiotopen Bäume fällen.


Am 19.07.19 11:20 - 12:05 Uhr auf 
rbb: Der Spreewald von oben
Ein Wasserlabyrinth umgeben von Wiesen, Äckern und Erlenwäldern - das ist der Spreewald im Südosten von Brandenburg. Eine verwunschene Landschaft einerseits - aber auch eine Region, die sich stetig verändert. Von oben erst zeigt sich, wie wandelbar der Spreewald im Laufe eines Jahres sein kann.


Am 19.07.19 14:15 - 14:40 Uhr auf 
BR: Mit den Wölfen heulen
Wölfe stehen im Mittelpunkt dieser Folge. Auch in Russland, dem einzigen Land in Europa, in dem nach wie vor viele Wolfsrudel in den weiten Wäldern leben, hassen und verfolgen die Menschen den Wolf, weil er gelegentlich Vieh reißt. Der Wolfsforscher Vladimir Bologov ist wohl der einzige Freund, den die Wölfe in Russland haben. Er hat eine einfache und kostengünstige Methode entwickelt, mit der die nächtlichen Räuber wirksam von Rindern, Schafen und Pferden ferngehalten werden - nämlich mit bunten Luftballons! Dabei macht er sich das Misstrauen des vorsichtigen Wolfs zunutze. Noch muss Vladimir für die unblutige Wolfsabwehr viel Überzeugungsarbeit in den meist staatlichen Viehhaltungsbetrieben leisten. Von der traditionellen Wolfsjagd sind russische Jäger und Hirten nämlich nicht so leicht abzubringen, auch wegen des Kopfgelds, das sie von der Regierung für jeden erlegten Wolf bekommen.


Am 19.07.19 18:15 - 19:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Wer rettet den Ameisenbär?
Mit seinem guten Geruchssinn spürt er Ameisen- und Termitennester auf und holt die Insekten mit seiner klebrigen Superzunge aus dem Bau: Die Rede ist vom Großen Ameisenbär. Die meisten Großen Ameisenbären leben in Brasilien. In vielen anderen südamerikanischen Ländern sind sie aber fast ausgestorben. Der Große Ameisenbär gehört inzwischen zu den bedrohten Tierarten. Die Kölnerin Lydia Möcklinghoff ist weltweit die einzige Biologin, die sich wissenschaftlich mit dieser Spezies beschäftigt. Seit über zehn Jahren ist sie regelmäßig in Brasilien und versucht die letzten Rätsel der geheimnisvollen Tiere zu ergründen.
(Wdh. kommende Nacht 4.30-5.30 Uhr)


Am 19.07.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Der Jahrhundertsommer - Hitzewelle über NRW
So heiß, so trocken und das über Wochen, das hatte es seit Beginn der Wetteraufzeichnungen noch nicht gegeben. 2003 gab es den Jahrhundertsommer! Als die meisten Menschen noch von einem einmaligen Frühsommer schwärmten, beklagten die Landwirte schon erste Ernteausfälle und sahen eine Katastrophe heraufziehen. Bereits der Juni war so heiß wie nie zuvor. Die Temperaturen lagen schon am Monatsanfang bei mehr als 30 Grad. Biergärten, Schwimmbäder und Getränkehändler machten das Geschäft ihres Lebens. Und es wurde noch heißer. Im Juli glühten die Städte. In Straßenbahnen wurden bis zu 39 Grad gemessen. In den Zügen der Bahn fielen die Klimaanlagen aus, teilweise verbogen die Gleise in der heißen Sonne. Wetterexperten sahen Gewitter in ihren Computermodellen, doch die kamen nicht. Das Hoch Michaela blieb über Monate stabil. Auch im August war noch kein Ende in Sicht. Euskirchen meldete am 12. August den Hitzerekord für Nordrhein-Westfalen: 40,1 Grad Celsius! Was klingt wie ein Sommermärchen war eine der größten Katastrophen. Europaweit waren 70.000 Todesopfer zu beklagen, vor allem in den südlichen Ländern. Es traf besonders alte und schwache Menschen. Die Krankenhäuser waren teilweise überfüllt, allein die Düsseldorfer Uniklinik zählte das doppelte Aufkommen. Dazu herrschte Waldbrandgefahr im ganzen Land. Täglich gab es Kontrollflüge, um Brände rechtzeitig zu erkennen. Schließlich war es der Schüler Nils Baro, der von seinem Beobachtungsturm mitten im Wald die Rauchsäule bei Nettetal entdeckte und eine große Brandkatastrophe verhinderte.
(Wdh. morgen 14.30-15.00 Uhr)


Am 20.07.19 06:55 - 07:40 Uhr auf 
ServusTV: Holz
Der Werkstoff Holz wurde, lange bevor Stahl und Plastik zum Einsatz kamen, in der Bauindustrie verwendet. In der Vergangenheit galt Holz als wichtigster Rohstoff im Bauwesen. Noch heute ist der Baustoff in Verwendung: Holz wird genutzt, um Burger zu braten, Häuser abzustützen und als Fußboden. Holz gilt weiterhin als wichtiger Rohstoff im Alltag der Menschen.


Am 20.07.19 07:10 - 07:35 Uhr auf 
ARD: Ein Tapir geht baden
Tierreporterin Anna ist tief im Regenwald von Ecuador unterwegs. Weitab jeglicher Zivilisation befindet sich die Wildtierauffangstation AmaZoonico. Hier leben die beiden Tapir-Waisen Navi und Carneval. Auf den ersten Blick sehen sie aus wie eine Mischung aus Mini-Nilpferd und Schwein, zumal sie auch noch einen Rüssel tragen! Anna findet heraus, dass die Tapire trotz ihrer praktischen Riechröhre keineswegs mit Elefanten oder Schweinen verwandt sind, sondern mit Nashorn und Pferd.


Am 20.07.19 08:30 - 09:10 Uhr auf 
ZDFneo: Unter Grizzlys (1/2)
Top-Wildlife-Kameraleute und Bärenexperten haben einige Wochen in Alaskas Wildnis verbracht, um das Leben der Grizzlys aus nächster Nähe zu verfolgen. Noch nie wurden die riesigen Raubtiere Nordamerikas filmisch so außergewöhnlich nah porträtiert, während sie sich zu Hunderten an den Stromschnellen im Katmai Nationalpark versammeln, um Lachse zu fangen. 35 Kameras waren im Einsatz. Über und unter Wasser, in den Uferzonen, auf Plattformen, im Wald und auf den Weiden dokumentieren die Kameras einen Sommer lang das atemberaubende Spektakel. Die Bärenkenner begleiten die Teams Tag und Nacht, und so kommt es zu ungewöhnlichen Begegnungen. In der ersten Folge kämpft eine noch unerfahrene Grizzly-Mutter unermüdlich um das Überleben ihrer beiden Jungen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 9.55 Uhr)


Am 20.07.19 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Schräge Vögel
Der Mann mit grauem Bart und Brille, der die Lippen spitzt und singt, piepst und quakt, bezeichnet sich selbst auch gerne als "Bartgeier". Uwe Westphal ist nicht nur Ornithologe, sondern begnadeter Vogelstimmen-Imitator. Mit diesem Talent und seinen Anekdoten über Vögel füllt er ganze Hallen bei seinen Auftritten. Mit ihm entdeckt das Filmteam "Schräge Vögel", die ihre Beute aufspießen, wie in einer Arena um ihre Geliebte kämpfen oder nur zur Dämmerung über die Heide fliegen. "Welt der Tiere" berichtet von schrägen Vögeln und einem, der ihre Sprache spricht.


Am 20.07.19 09:55 - 10:40 Uhr auf 
ZDFneo: Abenteuer Sibirien (1/2)
Atemberaubende Weite, klirrende Kälte, unvorstellbarer Reichtum: Das ist Sibirien. Ein Land der Superlative. So groß wie ein eigener Kontinent, 37 Mal so groß wie Deutschland. Die Natur im fernen Osten ist erbarmungslos, das Leben in Sibirien steckt voller Gefahren. Trotzdem zieht es seit Jahrhunderten die Menschen in seinen Bann. In der russischen Weite sind sie auf der Suche nach Wissen und nach Glück. Es waren Deutsche, die sich im 18. Jahrhundert als erste Siedler in die unwirtlichen Gebiete des Ostens vorwagten und auf abenteuerlichen Expeditionen ihr Leben riskierten. Viele Deutsche folgten ihnen, bis heute. Sie alle suchen Chancen und Herausforderungen in diesem Land der Extreme. Die zweiteilige TV-Dokumentation „Abenteuer Sibirien“ verknüpft die deutsche Historie Sibiriens mit der faszinierenden Gegenwart. Denn noch immer gilt das riesige Gebiet zwischen dem Ural und dem Pazifik als Schatzkammer Russlands. Gigantische Rohstoffvorkommen, unberührte Natur, eine faszinierende Tierwelt und uralte Kulturen locken auch heute noch Wissenschaftler und Glücksjäger in den Osten. Im ersten Teil begleiten wir deutsche Wissenschaftler auf ihren Reisen durch Sibirien. Auf Kamtschatka, eine der aktivsten Erdbebenzonen der Erde, erforscht die Vulkanologin Christel van den Bogaard mit ihrem Team die Mechanismen der Erdplatten-Tektonik. Sie versucht herauszufinden, welchem Rhythmus die Erdbeben und Vulkanausbrüche folgen und wie stark sie unser Klima beeinflussen. Wir folgen Florian Stammler auf die arktische Halbinsel Jamal, unter der das größte Erdgasfeld der Erde lagert. Der Ethnologe lebt mehrere Wochen im Jahr bei Rentierzüchtern. Die Nenzen ziehen das ganze Jahr mit ihren Tieren durch die Eiswüste und müssen sich trotz ihres traditionellen Alltags mit den Öl- und Gasmultis arrangieren. Umweltexperten und Russlandkenner wie Markus Radday versuchen in einem schier aussichtslosen Kampf die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt Sibiriens vor dem Raubbau der Rohstoffindustrie zu retten.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 11.25 Uhr)


Am 20.07.19 13:15 - 14:15 Uhr auf 
ServusTV: Sandelholz aus Neukaledonien
Neukaledonien ist einer der wenigen Orte auf der Welt, wo die Natur noch erstaunlich unberührt gedeiht. Und unter all den Planzen, die in Neukaledonien wachsen, gibt es eine Baumart, die die Menschen schon seit Anbeginn der Zeit nutzen: den Sandelholzbaum. Das Holz dieser kleinen Bäume ist eines der teuersten weltweit. Lange wurde es bei vielen religiösen Zeremonien benutzt. Sein Duft ist so begehrt, dass der Baum nun in vielen Regionen der Welt vom Aussterben bedroht ist. Doch in Neukaledonien erlebt der Sandelholzbaum gerade ein Comeback, und der Kampf um seine Rettung wird an vielen Fronten geführt. Etwa von Baumzüchtern, die davon überzeugt sind, dass die kontrollierte Nutzung der beste Weg sei, die Art zu retten. Oder von den Erzeugern luxuriöser Düfte, die eine dauerhafte Versorgung mit dieser einzigartigen Duftnote sicherstellen möchten. Denn das Sandelholz ist eine äußerst wichtigste Zutat in Parfums.


Am 20.07.19 13:55 - 14:25 Uhr auf 
hr: Koalas - Teddybären im Eukalyptuswald
Koalas ernähren sich von den Blättern des Eukalyptusbaumes. Doch die sind voller ätherischer Öle und zahlreicher Giftstoffe. Kein anderes Tier könnte eine solche Nahrung überleben, und selbst die jungen Koalas würden daran zugrunde gehen. Wenn sie erstmals aus dem Beutel der Mutter schlüpfen, sind sie noch nicht in der Lage, Eukalyptus zu verdauen. Es blieb den Forschern lange Zeit ein Geheimnis, wie die jungen Koalas "lernen", ihre giftige Nahrung zu verdauen. Denn da gibt es einen Trick. Die Eukalyptusspezialisten hatten im Laufe der Evolution nie lernen müssen, sich vor Feinden zu schützen - sie hatten keine. Vor hundert Jahren gab es deshalb noch Millionen der possierlichen Tiere. Doch dann hatte eine wilde Jagd begonnen. Es war damals ein beliebter "Spaß" für junge Leute, Koalas zu schießen, denn sie waren ein leichtes Ziel in den lichten Wipfeln der Eukalyptusbäume. Die Zeiten haben sich geändert: Heute sind die Koalabestände auf das Äußerste dezimiert, und regional sind auch einige Arten schon ausgerottet. So begann man vor einigen Jahren damit, Schutzgebiete einzurichten, um das Überleben der letzten Koalas zu sichern. Begleitende Forschungen im Zoo helfen, die Lebensbedingungen der äußerst wählerischen Tiere zu erforschen.


Am 20.07.19 16:45 - 17:30 Uhr auf 
arte: Steinadler - König der Berge
"Steinadler - König der Berge" entstand in einem Zeitraum von drei Jahren und zeigt ausnahmslos wildlebende, ungezähmte Adler. Die Dokumentation begleitet das Erwachsenwerden von zwei Steinadlerküken in der Hohen Tatra, vom Bebrüten der Eier im April bis zu dem Zeitpunkt, wenn die Jungvögel im Juni den Horst verlassen. Tragische Ereignisse, wie etwa der Tod eines fast flüggen Kükens, und lustige Momente, wenn die Steinadlerküken in ihrem Nest Besuch von Maus und Schmetterling bekommen, machen diesen Film zu einem kurzweiligen Ausflug in die Baumkronen der europäischen Bergwälder.


Am 20.07.19 19:10 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Frankreich - Zwischen Jura und Bretagne
Von den malerischen Schluchten des Jura über die sturmumtosten Klippen der Bretagne bis zu den manikürten Gärten des Schlosses Chenonceau - dieser zweiteilige Dokumentation zeigt Frankreich so wild, wie es noch nie zu sehen war. Im Jura-Gebirge verfolgen wir die ersten Schritte eines neugeborenen Hirschkalbs und die ersten Erfolge bei der Rückkehr eines legendären Räubers, des Luchses. Die zerklüftete Küste der Bretagne ist die Bühne für einen entscheidenden Moment im Leben einer jungen Trottellumme. Diese unglaublichen Seevögel können 6000 Kilometer weit fliegen und 180 Meter tief tauchen. Wenn für ein Küken die Zeit gekommen ist, das Nest zu verlassen, muss es von einer Klippe in die Tiefe springen - doch für manche Jungvögel verläuft dieser Sprung tödlich. Durch das Herz Frankreichs verläuft das Tal der Loire, eine Landschaft von außerordentlicher Schönheit, in der über die Jahrhunderte viele Könige ihre Prachtbauten errichten ließen. Ausgerechnet den berühmten Brückenbogen des Schlosses Chenonceau hat sich ein Schwan-Pärchen zum Ort der Familiengründung ausgesucht. Tierische Mitbewohner bevölkern auch den berühmten geometrischen Barockpark der Königs-Mätresse Diana von Poitiers. Allerdings sind die Aktivitäten des Igels bei den biologisch arbeitenden Gärtnern gern gesehen - schließlich wirken sie dem Schneckenfraß entgegen, der den komplizierten Pflanzenornamenten zusetzt.


Am 21.07.19 09:55 - 10:40 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (1/3) - Die Sprache der Bäume
Wir Deutschen lieben den Wald. Kein anderes Land Europas hat eine derart tiefe Verbindung zur Heimat der Bäume. Ein Drittel unseres Landes ist mit Wald bedeckt – 90 Milliarden Bäume insgesamt. Und kein Naturraum ist so stark mit unserer Identität verbunden wie der Wald. Nicht das Wattenmeer, nicht die Berge spiegeln die Seele und die Befindlichkeiten der Deutschen, sondern – unsere Wälder. Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. Und in einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen – wie das Internet unsere Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden. Das unterirdische Netz hilft den Bäumen sogar, ihren Nachwuchs zu versorgen, der im Dämmerlicht des Waldes allzu oft im Schatten steht. Über das „Wood Wide Web“ der Pilze wird der Wald quasi zum gigantischen Organismus. Hier tauscht er Nährstoffe aus – und Nachrichten. Auch in der Waldluft schweben ständig chemische Botschaften, mit deren Hilfe Bäume kommunizieren oder Feinde abwehren. Wie unsichtbare Kommunikations-Fahnen durchwehen sie den Wald. Zudem ist die Luft hier reich an Sauerstoff – einem Abfallprodukt der Photosynthese. Ein einziger Baum deckt den Tagesbedarf von zehn Menschen. Deswegen gilt das „Waldbad“ nicht nur in Japan, wo es erfunden wurde, längst als Therapie. Unter Bäumen werden wir ruhiger und gesünder. Denn auch wenn wir sie nicht verstehen: Die geheime Sprache der Bäume wirkt auch auf uns. Vielleicht lieben wir den Wald ja auch deshalb so sehr.


Am 21.07.19 10:40 - 11:25 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (2/3) - Ein Jahr unter Bäumen
Frühling, Sommer, Herbst und Winter bringen nicht nur Farbe in unsere Wälder, sie öffnen kurze Zeitfenster, die viele Waldbewohner nutzen müssen, um zu überleben: von der verschwenderischen Blütenpracht der Frühblüher, denen nur wenige Wochen unter kahlen Bäumen bleiben, um Kohlenhydrate fürs ganze Jahr zu produzieren, bis zur Samenfülle der Mastjahre, in denen Bäume über Hunderte von Kilometern ihre Blüte synchronisieren – und damit die Menge ihrer Früchte. In Mastjahren überschwemmt der Wald seine Bewohner derart mit Nahrung, dass genug Samen überbleiben, aus denen neue Bäume wachsen können. Sind Zapfen und Bucheckern, Eicheln und Nüsse im Herbst von den Bäumen gefallen, folgen wenig später die Blätter. Die Bäume verhindern so, dass ihnen bei Frost die Leitungen platzen. Und sie bereiten sich auf den Winterschlaf vor, genau wie die Tiere. Manche von ihnen – wie beispielsweise die Siebenschläfer – verbringen bis zu elf Monate im Schlaf. Denn wenn es nichts zu futtern gibt, sind sie so am sichersten vor ihren Feinden. Andere – wie die Rothirsche – schlafen quasi im Gehen. Animationen zeigen, wie im Lauf der Jahre Nahrung für alle Waldbewohner entsteht, etwa das Holz der Bäume – und warum Spechte bis zu 10 000 Mal am Tag auf das Holz hämmern können, ohne Kopfschmerzen zu bekommen. Viele Lebewesen im Wald leben im oder vom Holz der Bäume. Doch manche Untermieter – wie die Borkenkäfer – können dabei wahre Massaker anrichten. Ob der massenhafte Tod von Bäumen durch den Schädling nun der Königsweg zum vielerorts erwünschten Urwald sein soll, darüber gibt es nach wie vor leidenschaftliche Diskussionen.


Am 21.07.19 11:25 - 12:10 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (3/3) - Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel
Wir Deutschen lieben den Wald. Kein anderes Land Europas hat eine derart tiefe Verbindung zur Heimat der Bäume. Ein Drittel unseres Landes ist mit Wald bedeckt – 90 Milliarden Bäume insgesamt. Und kein Naturraum ist so stark mit unserer Identität verbunden wie der Wald. Nicht das Wattenmeer, nicht die Berge spiegeln die Seele und die Befindlichkeiten der Deutschen, sondern – unsere Wälder. Wälder sind die größten Süßwasserspeicher – denn alles im Wald ist darauf ausgelegt, Wasser für schlechte Zeiten zu bunkern. Die Baumkronen fangen einen Großteil des Niederschlages auf, bevor er zu Boden fällt, wo der humusreiche Untergrund ihn aufsaugt wie ein Schwamm. Baumwurzeln, die von ihren Pilzfreunden in einen zarten Filz gehüllt werden, speichern das kostbare Nass. Und wie durch ein Wunder gelangt es von den Wurzeln wieder hinauf in die Krone – ganz ohne Motorpumpen. Hier oben wird es gebraucht für die Photosynthese. Denn ohne Wasser kommt die Zuckerproduktion in den Blättern zum Stillstand, und dem ganzen Wald knurrt der Magen. Während die Blätter oben die Energie der Sonne einfangen, sorgt das geschlossene Kronendach für grünes Dämmerlicht unter den Bäumen – und für ein gleichmäßig kühles, feuchtes Klima im Waldinneren. Zu viel Wasser allerdings lässt viele Bäume ertrinken. Wie wir erliegen sie dabei einem Erstickungstod. Auenwälder sind deswegen das Terrain der Spezialistenbäume – und Heimat der Biber, der einzigen tierischen Waldbewohner, die Bäume fällen. Doch egal, wo ein Wald wächst: Jeder Wald ist ein gigantischer „Wassereimer“ in einer globalen Kette von Pumpstationen. Wälder pumpen den Wasserdampf von den Meeren ins Landesinnere. Ohne sie würden die großen Kontinente im Inneren austrocknen. Nicht nur deswegen sind unsere Wälder unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Und so forschen Wissenschaftler mit Klimatürmen und Kronen-Kränen am Wunderwerk Wald.


Am 21.07.19 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ZDF: Die geheime Welt der Pflanzen
Die Forscher sind überzeugt, dass Pflanzen ständig miteinander, mit ihrer Umwelt und sogar mit ihren Feinden kommunizieren. Die meisten Pflanzen sind über Wurzeln unterirdisch miteinander verbunden. Gemeinsam mit Pilzen bilden sie so riesige Netzwerke, eine Art "grünes Internet", über das pflanzliche Individuen miteinander in Kontakt stehen, einander helfen oder warnen und sogar Krieg gegeneinander führen. Bäume päppeln bevorzugt ihren Nachwuchs auf, indem sie ihm Nährstoffe über das unterirdische Netzwerk zuführen. Sogar "Killer" gibt es in der Pflanzenwelt: Sie töten Nahrungskonkurrenten durch ihre Wurzelsekrete ab. Mit atemberaubenden Zeitrafferaufnahmen und spannenden Experimenten erforschen Wissenschaftler die geheime Welt der Pflanzen: wie sie sich gegenseitig helfen oder bekriegen, ihre Verbündeten warnen, Insekten als Söldner anheuern und für ihren Nachwuchs sorgen.


Am 22.07.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Frankreich - Von den Pyrenäen zur Provence
Von den sanften Hügeln der Provence durch das karge Massif des Maures und den aussichtsreichen Esterel bis zu den Hochebenen des Baskenlandes - diese zweiteilige Dokumentation zeigt Frankreich so wild, wie es noch nie zu sehen war.Die Reise beginnt mitten in der Provence, ein Landstrich voller Farben und Düfte, dessen spezielles Licht einige der größten Maler in den Bann gezogen hat. Hier beobachten wir eine der klassischen, gleichnishaften Rivalitäten der Natur - jene zwischen Fuchs und Rabe. Wer wird am Ende den anderen endgültig überlisten?Weiter Richtung Süden, wo sich die Provence zum Mittelmeer erstreckt, erheben sich die Gebirge des Esterel und das Massif des Maures, wo es warm genug ist, dass Schildkröten leben können.Im Gebiet des Massif Central begegnen wir einem Tier, das nur sehr selten beobachtet wird: der Ginsterkatze. Außerdem folgen wir einer Gruppe von Kranichen auf dem alljährlichen Weg zum Schutzgebiet von Arjuzanx. Ein alte Braunkohle-Grube wurde hier zum Kranich-Paradies. 50.000 Vögel versammeln sich jeden Winter hier.Wo die Pyrenäen auf den Atlantik treffen erstreckt sich eine phantastische Landschaft, das Baskenland - voller Farben und sanfter Hügel. Hier leben, weitgehend sich selbst überlassen, die Herden der Pottock-Ponys.In den Zentral-Pyrenäen wurden Braunbären wieder angesiedelt, die Wölfe kamen von selbst zurück. Ihre Rückkehr lässt auch eine uralte Tradition wieder aufleben: Die Schäferei mit Hilfe der traditionellen Pyrenäenberghunde.


Am 23.07.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - In den Sümpfen Georgias
Im Okefenokee-Sumpf im US-Bundesstaat Georgia leben Tausende Alligatoren. Die bis zu 400 Kilo schweren Reptilien stellen für Matt Graham und seinen Partner Joe Teti eine große Gefahr dar, denn im trüben Wasser sind die vier Meter langen Riesenechsen kaum auszumachen. Deshalb suchen die Survival-Spezialisten händeringend nach einem Ausweg aus dem Labyrinth. Kiefern weisen ihnen dabei den Weg, denn diese Bäume brauchen zum Wachsen festen Boden, der ihren Wurzeln Halt gibt.


Am 24.07.19 18:00 - 19:00 Uhr auf 
ServusTV: Jaguar-Volk am Amazonas
Der Australier Todd Sampson ist Abenteurer und preisgekrönter Dokumentarfilmer. Er begibt sich auf die Reise, um herauszufinden, wie es den außergewöhnlichsten Menschen der Welt gelingt, sich an ihr herausforderndes und oft auch lebensbedrohliches Umfeld anzupassen. Diesmal ist Sampson ins Amazonasgebiet gereist. Hier begegnet er den Matsés, dem Volk des Jaguar. Dieser Volksstamm lebt in einem entlegenen Gebiet am Amazonas. Besonders markant sind ihre Gesichtsverzierungen, die auf den ersten Blick aussehen wie die Schnurrhaare einer Katze. Deshalb erhielt ihr Stamm auch den Namen „Jaguar-Volk“. Sampson begibt sich zu den Matsés und möchte - indem er mit den Menschen zusammenlebt - herausfinden, wie sich dieser Volksstamm von Jäger und Sammlern an die schwierigen Lebensverhältnisse im Amazonasgebiet anpassen konnte und seine Kultur sogar bis heute fortbesteht. Ein Ritual der Matsés, an dem Sampson teilnehmen möchte, wird zur Feuerprobe.


Am 24.07.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Kleine Katzen ganz groß
Die Kleinkatzen, von Wissenschaftlern Felinae genannt, umfassen 40 Arten. So unterschiedlich sie auch sein mögen, einige typische Katzen-Merkmale haben sie noch immer alle gemein...Sie haben einziehbare Krallen, das hält sie Rasiermesser-scharf. Dank gepolsterter Tatzen spazieren sie vollkommen lautlos umher. Ihre Pupillen ziehen sich bei Helligkeit zusammen, bei Dunkelheit weiten sie sich wieder. Die Ohren rotieren wie zwei unabhängige Radare, immer auf der Suche nach verdächtigen Geräuschen und potentieller Beute. Mit dem kräftigen und gelenkigen Körper lässt es sich perfekt kriechen und sprinten. Ein athletischer Springer mit festem Griff - dank super-haftender Krallen. Ihre gesamte Körper-Konzeption hat nur einen Zweck ... Beute zu jagen. Vom Serval, dem langbeinigen Sprungtalent mit den großen Ohren, zum Sumpfluchs, den Wasser liebenden Fischfänger, vom mit Schneeschuhen ausgestatteten Luchs bis zum Kätzchen auf unserem Sofa - Kleinkatzen sind atemberaubende Raubtiere. Ihr wunderschöner Anblick und ihre beeindruckende Eleganz ziehen uns in ihren Bann und lassen uns einfach dahinschmelzen.
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)


Am 26.07.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Im Urwald von Costa Rica
Seit Jahrzehnten strömen Besucher aus aller Welt nach Costa Rica. Das zentralamerikanische Land wurde als Vorreiter des Ökotourismus bekannt. Dort kann man eine einmalige biologische Vielfalt erleben. Wer den Dschungel jedoch abseits der organisierten Touren auf eigene Faust erkunden will, findet sich schnell in einer ausweglosen Lage wieder. Dieses Szenario simuliert das Survival-Duo bei einem gewagten Wildnisabenteuer. Umgeben von Schlangen, Krokodilen und Vogelspinnen schlagen sich die Männer durch den Regenwald.


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