TV-Tipps


Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 01.01.21 13:45 - 14:15 Uhr auf 
phoenix: Operation Wald - Rettung für die grüne Lunge

Der Wald ist Lebensraum, Holzlieferant, Erholungsort - und Klimaschützer: Er entzieht der Luft Millionen Tonnen CO2. Er steckt selbst in der Krise. Trockenheit, Hitze und Stürme schwächen ihn. Wie können wir den Wald schützen, damit er in Zeiten des Klimawandels besteht? "plan b" trifft Menschen, die Waldbrände mit Feuer bekämpfen, Wüste in Wald verwandeln und den Wald der Zukunft planen. Zapfenernte im Sauerland: In den Wipfeln der Douglasien sind die Baumkletterer bei der Arbeit.
(Wdh. kommende Nacht 4.45-5.15 Uhr)



Am 01.05.21 03:20 - 04:05 Uhr auf 
arte: Überleben in Australiens Wildnis - Wälder

Der Koala ist eine der bekanntesten Tierarten der australischen Wälder. Den Großteil seines Lebens verbringt das auf den Menschen faul wirkende Beuteltier auf Eukalyptusbäumen. Doch in der Paarungszeit ist von Trägheit nichts mehr zu spüren.Bei der im südlichen Teil Australiens beheimateten Spinnenart Maratus volans kann das Liebesspiel tödlich enden: Für die Gunst des Weibchens führt das Männchen einen äußerst komplexen Balztanz auf. Trifft die Choreographie nicht den Geschmack der Angebeteten, wird der Spinnenmann rücksichtslos vertilgt.Der Paarungsakt der fleischfressenden Breitfuß-Beutelmaus - Antechinus - kann sich bis zu 14 Stunden hinziehen und wird nicht einmal durch Fress- oder Ruhepausen unterbrochen. Diese extreme körperliche Anstrengung belastet das Immunsystem des Männchens derart, dass es innerhalb von zwei Wochen nach dem Akt verstirbt.Im hohen Norden von Queensland lebt der Helmkasuar. Zur Partnersuche nutzt dieser in den Regenwäldern beheimatete Laufvogel ein Lautsystem, mit dem sich bereits die Dinosaurier verständigten.Die kleinsten Waldbewohner sind manchmal am stärksten bewaffnet. Mit Hörnern, die zwei Drittel seiner Körperlänge messen, und der Fähigkeit, das 800-Fache seines Eigengewichts zu heben, ist der Nashornkäfer bestens gegen Fressfeinde gewappnet.In Tasmanien kämpft eine endemische Tierart ums Überleben: der gefürchtete Tasmanische Teufel.



Am 01.05.21 08:35 - 09:30 Uhr auf 
arte: Die letzten Köhler von Rumänien

Die Karpaten erstrecken sich über einen Großteil Rumäniens. Wie ein großer, dicker Mantel bedeckt der Wald diese sagenumwobene Gebirgslandschaft. Mit seinen Tausenden Hektar bildet er eine wahre Schatzkammer, für den sich nun auch ausländische Investoren interessieren. Mitten im Herzen Rumäniens liegt auf den Anhöhen des Dorfes Lupeni ein Ort, von dem man denken könnte, er befinde sich auf einem anderen Kontinent und stamme vielleicht sogar aus einer anderen Zeit. Hier leben Rumäniens Köhler. Zehn Monate im Jahr arbeiten sie in Staub, Hitze, Dreck und Elend. Für einen Hungerlohn produzieren sie die Grillkohle, die im wohlhabenden Westeuropa für entspannte Barbecue-Abende sorgt.



Am 01.05.21 11:15 - 12:00 Uhr auf 
tagesschau24: Tiere in der Klimakrise

Tiere sind die große Leidenschaft des Biologen und SWR-Wissenschaftsjournalisten Axel Wagner. Er dokumentiert seit Jahren, wie sehr sich der Klimawandel auf die Natur im Südwesten auswirkt. Sein Fazit: Unglaublich viele Arten sind vom Aussterben bedroht. Von den Pol-Regionen über die Wüsten Afrikas bis unmittelbar vor die Haustür im Südwesten löst die Klimakrise ein unvergleichliches Artensterben aus. Um diesen Auswirkungen des Klimawandels nicht schutzlos ausgeliefert zu sein, braucht die Tierwelt dringend Hilfe. Die Zuschauer*innen erfahren, warum vom Schicksal der Tiere auch das Überleben der Menschheit unmittelbar abhängt.
(Wdh. heute 22.10-22.55 Uhr)



Am 01.05.21 12:00 - 12:40 Uhr auf 
arte: Costa Rica - Mission Tropenwald

Costa Rica ist berühmt für Nationalparks, Tropenwälder und seltene Tiere. Über Jahrhunderte allerdings musste der Wald immer weiter weichen - vor allem für die Landwirtschaft. Seit den 1980er Jahren steuert das Land um. Riesige Flächen wurden wiederaufgeforstet, Pflanzen- und Tierarten erholen sich. Der Film zeigt, wie gelang, was lange für unmöglich gehalten wurde: die Rückkehr der Tropenwälder und seiner Bewohner.



Am 01.05.21 12:40 - 13:25 Uhr auf 
arte: Die Lausitz - Experiment Natur

Nach dem Ende des Braunkohleabbaus in der ostdeutschen Lausitz wurden riesige Brachflächen frei, in denen Lebensräume voller seltener Pflanzen- und Tierarten entstehen konnten. Neben Wölfen, Kranichen und Seeadlern haben auch Insekten, Amphibien und Vögel die einstigen Gruben und Abraumhalden erobert. Feuchtgebiete, Heidelandschaften und Wälder werden zum faszinierenden Forschungsobjekt für Naturschützer und Biologen.



Am 01.05.21 13:25 - 14:10 Uhr auf 
arte: USA - neues Leben am Eriesee

An den Großen Seen am Nordrand der USA hat die Industrialisierung tiefe Spuren hinterlassen. Besonders der Eriesee hat unter dem Menschen gelitten. Früher von Wäldern und Sümpfen umgeben, machten ihn Landwirtschaft, Städtebau und Industrie zu einer der am stärksten verschmutzten Regionen Nordamerikas. Heute arbeiten immer mehr Menschen daran, der Natur rund um den Eriesee zum Comeback zu verhelfen. Mit Erfolg: Immer mehr Tier- und Pflanzenarten, die hier ausgerottet waren, kehren zurück. Die Wunden, die der Mensch der Natur am Eriesee zugefügt hat, beginnen zu heilen.



Am 01.05.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 
rbb: Wildes Deutschland - Die Havel

Die Entdeckungsreise entlang der Havel von der Quelle bis zur Mündung zeigt mit aufwendiger Technik spektakuläre Naturschauspiele zwischen Müritz, Potsdam und Elbe von kämpfenden Seeadlern, über junge Biber in der Burg bis hin zu einem Wiedehopf, der im wohl sichersten Nistplatz der Welt brütet: einem ausgedienten Panzer. Die außergewöhnliche Flussreise lässt aus ungewöhnlichen Blickwinkeln ein intimes Porträt dieser Region entstehen.



Am 01.05.21 21:00 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Wildes Deutschland - Die Müritz

Die Müritz ist mit 117 Quadratkilometern der größte See auf deutschem Gebiet, aber er ist bei weitem nicht der einzige im Nordosten der Republik. Allein die Mecklenburgische Seenplatte zwischen Waren und Feldberg umfasst etwa 2000 Seen. Dank des Müritz-Nationalparks leben hier viele verschiedene Tierarten. Die Hälfte aller in Deutschland ansässigen Kraniche brütet in Mecklenburg-Vorpommern, der Fischadler ist der Charaktervogel an der Müritz, der quirlige Fischotter geht hier auf die Jagd und bedrohte Rotmilane kreisen am Himmel. Fred Bollmann kennt den Nationalpark wie kaum ein anderer. Der ehemalige Ranger und ehrenamtliche Naturschützer setzt sich aktiv für den Erhalt "seiner" Wildnis ein.



Am 01.05.21 21:45 - 22:35 Uhr auf 
arte: Die Odyssee der Großtrappen

Großtrappen sind die schwersten flugfähigen Vögel Deutschlands. Bis zu 17 Kilogramm können die Hähne wiegen. Doch ihr Schicksal schien schon besiegelt. Vor 30 Jahren gab es nur noch etwa 50 Tiere. Zu wenig, um als Art zu überleben. Eine Handvoll unbeirrbarer Enthusiasten in Brandenburg und Sachsen-Anhalt will das drohende Aussterben abwenden. Sie sichern Lebensräume für die Schwergewichte, schützen die letzten Brutreviere und sorgen durch mühevolle Handaufzuchten und Auswilderungen für Hoffnung. Heute gibt es wieder über 350 Großtrappen. Aber an der Schwelle zum Aussterben sind Erfolge fragil.



Am 01.05.21 22:35 - 23:30 Uhr auf 
arte: Vermisst - Wo sind die Vögel?

Vögel sind Nachfahren der Dinosaurier und älter als die Menschheit, doch überall verschwinden sie. Allein in Deutschland ist die Zahl der Feld- und Wiesenvögel in 30 Jahren um mehr als die Hälfte gesunken, in Frankreich mehr als ein Drittel. Betroffen sind auch Kiebitze, Feldlerchen und Rebhühner. Die britische Vogel-Bloggerin Mya-Rose Craig hat sich auf eine Spurensuche nach den Ursachen begeben und dabei Wissenschaftler, Landwirte und den US-Bestsellerautor und Vogelbeobachter Jonathan Franzen getroffen. Warum verschwinden die Vögel? Und was macht sie für unser Überleben so wichtig?
(Wdh. morgen 12.25-13.15 Uhr)



Am 02.05.21 05:55 - 06:10 Uhr auf 
ZDFneo: Apropos Klima - Die Wolken gehen neue Wege

Die Jetstreams, die stärksten natürlichen Winde auf unserem Globus, waren lange eine verlässliche Größe. Der Jetstream-Gürtel verschiebt sich zwar im Jahresverlauf in Nord-Süd-Richtung. Aber er bestimmt recht stabile Wetterlagen. Zumindest war es bisher so. Inzwischen sind die Winde unberechenbarer geworden und damit die Wetterlagen wechselhafter - auch über Westeuropa. Harald Lesch enträtselt, welche Prozesse sich in der Atmosphäre abspielen. Die globale Erwärmung spielt eine große Rolle bei der Entwicklung von Luftdruckunterschieden, der Wolkenentstehung und der Dynamik in der Atmosphäre. Harald Lesch zeigt anhand von Prognosen aus früheren Jahren, dass vieles davon Realität geworden ist. Und er blickt in die Zukunft. Wenn sich die aktuellen Prognosen ebenso bewahrheiten sollten, dann werden die Jetstreams und die Wege der Wolken künftig noch unberechenbarer.



Am 02.05.21 07:40 - 08:25 Uhr auf 
ZDFneo: Kuba – Das Erbe der Revolution

Traumstrände, Kolonialbauten, Oldtimer – so kennt man die „Königin der Antillen“. Sie wurde geprägt von der Revolution im Jahr 1959 und dem sozialistischen Regime um Fidel Castro. Doch auch Kubas Natur ist revolutionär und einzigartig: Hier verbirgt sich die größte Artenvielfalt der gesamten Karibik. Ein Experimentierfeld der Evolution, das immer wieder dramatischen Umwälzungen ausgesetzt war – und ist.



Am 02.05.21 07:40 - 08:25 Uhr auf 
ZDFneo: Kuba – Das Erbe der Revolution

Traumstrände, Kolonialbauten, Oldtimer – so kennt man die „Königin der Antillen“. Sie wurde geprägt von der Revolution im Jahr 1959 und dem sozialistischen Regime um Fidel Castro. Doch auch Kubas Natur ist revolutionär und einzigartig: Hier verbirgt sich die größte Artenvielfalt der gesamten Karibik. Ein Experimentierfeld der Evolution, das immer wieder dramatischen Umwälzungen ausgesetzt war – und ist.



Am 02.05.21 13:15 - 14:00 Uhr auf 
ARD: Wilde Tiere an der Leine

Südlich von Hannover erstreckt sich zwischen Leinetal und Deister eine abwechslungsreiche Landschaft. Zu Füßen der Marienburg, einem wahren Märchenschloss, fließt die Leine durch Felder, Wiesen, Teiche und Wälder. Die Region bietet zahlreichen Tier- und Pflanzenarten einen Rückzugsraum, der immer seltener wird in Norddeutschland. Zwei Jahre lang folgen die Tierfilmer Svenja und Ralph Schieke Wildschweinrotten durch die Wälder am Deister.



Am 02.05.21 13:15 - 14:00 Uhr auf 
arte: Westneuguinea - Eines der letzten Paradiese

Bei der größten wissenschaftlichen Expedition, die jemals in Neuguinea unternommen wurde, sollen neue Erkenntnisse über eine seit Jahrmillionen vom Rest der Welt isolierte Erdregion gewonnen werden: Das Wissenschaftlerteam erkundet neben den Gewässern auch den Mangrovensumpf und die Urwälder, von den Wurzeln bis zur Krone, und entdecket auch hier unbekannte Arten. Die Funde aus dem Lengguru-Massiv werden in zahlreichen asiatischen und europäischen Forschungslaboren untersucht. Die Wissenschaftler machen gleich mehrere faszinierende Funde: ein Känguru, das im Wald lebt, eine Grille, die im Gegensatz zu ihren Artgenossen per Ultraschall kommuniziert, und eine letzte Riesentaube aus der Familie der seit Jahrhunderten ausgestorbenen Dodos. Doch die natürliche Festung ist keinesfalls unverwundbar. Mittlerweile kommen Touristen auch zu den abgelegensten Orten. Und wenn profitorientierte Bergbauunternehmen erst von den reichen Bodenschätzen erfahren, die hier lagern, wird es nicht lange dauern, bis deren Planierraupen und Bagger anrollen. Um eine Tragödie zu verhindern, sollte die Region schnellstmöglich zum Naturschutzgebiet erklärt werden.



Am 02.05.21 13:45 - 14:30 Uhr auf 
SWR: Die Bambusflößer von Bangladesch (2/2)

"Die Bambusflößer von Bangladesh" ist ein vielschichtiger Film über den Handel mit Bambus, dem Baustoff der Armen. Mit atemberaubenden Aufnahmen von Bangladeschs Bambuswäldern führt uns der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilmer Shaheen Dill-Riaz in die raue Welt der Männer ein, die den Bambus aus dem Wald holen und für Großhändler über eine 300 Kilometer lange Flussstrecke Richtung Dhaka, der Landeshauptstadt, flößen. Dill-Riaz begleitet sie dabei. Mit Witz und Schmerz erzählen die Männer auf ihrer Floßreise, warum sie so an einer Arbeit hängen, die hart, schlecht bezahlt und gefährlich ist.
(Wdh. morgen 9.30-10.15 Uhr)



Am 02.05.21 16:30 - 17:00 Uhr auf 
ZDF: Europas grüne Felder

Ausgelaugte Böden, schwindende Biodiversität und Vorschub für den Klimawandel: Das soll sich jetzt ändern. Die EU will mit dem sogenannten Green Deal bis zum Jahr 2030 den Ökolandbau extrem ausbauen. Dafür müssten zum Beispiel Pestizid- und Mineraldünger-Einsatz stark zurückgehen. Auch die Massentierhaltung müsste eingeschränkt werden. Den finanziellen Ausgleich dafür sollen nach Vorstellung der EU-Kommission die neuen Sonderumweltprogramme bringen, die sogenannten Eco-Schemes. Gegen die geplante Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik bringt sich die europäische Lobby der industriell produzierenden Betriebe in Stellung. Denn bisher nutzt die Subventionsverteilung vor allem den Großen: Viel Hektar, viel Geld. Jetzt sollen bis zu 20 Prozent der finanziellen Mittel auf die Eco-Schemes entfallen. Der Widerstand gegen die neue Agrarpolitik formiert sich. "planet e" zeigt, welche Eco-Schemes am besten funktionieren können und geht der Frage nach, wie die Chancen für eine ökologische Agrarwende stehen.



Am 02.05.21 17:00 - 18:00 Uhr auf 
ServusTV: Hüter der Natur - Australien

In dieser Serie reisen wir zu drei der artenreichsten Orte der Welt - Australien, Indonesien und Afrika - um den Umweltproblemen dieser letzten Paradiese auf den Grund zu gehen - und gleichzeitig eindrucksvolle Geschichten von Hoffnung und Tatkraft zu zeigen. Wir begleiten die „Hüter der Natur“, die an der Front für den Naturschutz kämpfen und lassen uns von ihren Ideen und Initiativen inspirieren. Australien ist der trockenste Kontinent der Erde, und doch geprägt von einer unglaublich vielfältigen Landschaft, die den Lebensraum für eine einzigartige Artenvielfalt darstellt. Doch in den letzten zwei Jahrhunderten wurden Ressourcen und Tierwelt bedrohlich ausgebeutet. Mit weltweit einer der höchsten Abholzungsquoten, einem dramatischten Säugetiersterben und den zunehmend schwindenden Riffsystemen braucht Australiens Natur dringend Rettung.



Am 02.05.21 17:15 - 18:00 Uhr auf 
SWR: Wildes Deutschland - Die Schwäbische Alb

Im Herzen Baden-Württembergs liegt eines der artenreichsten Mittelgebirge Deutschlands: die Schwäbische Alb. Einst erstreckte sich hier ein kalkreiches Jurameer, dessen Meeresboden im Laufe der Jahrmillionen zu einem Mittelgebirge angehoben wurde. Durch den Kalkboden, den Regen und Frost unaufhaltsam zersetzen, entstanden über die Jahrtausende viele verschiedene extreme Lebensräume: Deutschlands größte Quelltöpfe, urige Wasserfälle, geheimnisvolle Höhlensysteme, bizarr geformte Felsenlandschaften und Trockentäler. Überall auf der Alb ist der Eichelhäher unterwegs. Er nimmt die Zuschauer mit in einen besonderen Lebensraum, die Wacholderheide. Sie ist ein Markenzeichen der Schwäbischen Alb. Doch die Wacholderheiden drohen zu verschwinden. Die vielen Schafe, die vor 50 - 150 Jahren die Alb besiedelten und die Wacholderheiden pflegten, gibt es vielerorts nicht mehr. Daher drängt heute der Wald mit seinen Bewohnern in die Wacholderheiden. Vor allem der Eichelhäher mit seinen Tricks trägt maßgeblich dazu bei.
(Wdh. morgen 10.15-11.00 Uhr)



Am 03.05.21 07:30 - 07:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Katzen des Dschungels

Diesmal ist Felix nach Mittelamerika gereist, nach Costa Rica. In diesem Land gibt es zwei besondere Projekte: Das Erste dient der Arthaltung stark gefährdeter, kleinerer Dschungelkatzen, wie z B., Ozelot, Margay und Jaguarundi . Obwohl es längst per Gesetz verboten ist, diese Tiere zu fangen, werden sie doch immer noch gejagt. Denn die Jungen bringen als kuschelige Haustiere einen guten Preis. Einmal ausgewachsen, sind sie als unberechenbare Wildtiere natürlich schwierige Mitbewohner und man will sie wieder los werden. Um diese ehemaligen Haustiere, die allein im Dschungel schnell kläglich zugrunde gehen würden, kümmern sich Tierschützer. Man macht die Katzen fit für das Überleben in der Freiheit, um sie dann auszuwildern. Das zweite Projekt in Costa Rica dient dem bedrohten Urwald. Der Biologe Donald Perry hat ein riesiges Stück unberührten Regenwald gekauft und darin eine Seilbahn für Touristen gebaut. Die Bahn fährt Besucher in fast drei Kilometern Länge durch das Kronendach des Dschungels . Die Wipfel-Bewohner, z. B., Affen, Schlangen, farbenprächtige Tropenvögel und Faultiere, fühlen sich von der langsam und geräuschlos dahingleitenden Gondel nicht gestört, wie sich bald herausstellte. Noch eine Besonderheit des Projekts: die Schüler und Studenten Costa Ricas dürfen umsonst mit der Gondel durch den Urwald fahren, um die Tiere zu beobachten. Man hofft, dass sie nach diesem einzigartigen Erlebnis sich für den Erhalt der bedrohten Regenwälder intensiv einsetzen werden.



Am 03.05.21 07:50 - 08:40 Uhr auf 
arte: Deutschland, vom Eisernen Vorhang zum Grünen Band

Ein langer grüner Gürtel zieht sich mitten durch Deutschland von Nord nach Süd, schlägt eine Schneise über Felder und Wiesen, verliert sich hinter Hügeln und Bergen, schlängelt sich durch Laub- und Mischwälder. Rund 145 verschiedene Biotoptypen bieten über tausend in Deutschland als gefährdet geltenden Arten Lebensraum, sind ein Paradies für Insekten, Schmetterlinge und seltene Pflanzen. Kleine Singvögel wie die Schwalbe, Störche oder mächtige Greifvögel wie der Seeadler haben hier ihren Lebensraum. Der Fischotter ist hier beheimatet, und Wildkatzen und Luchse durchstreifen das Gebiet. Im Schatten des Eisernen Vorhangs konnte sich die Natur ungestört entfalten und eine beeindruckende Artenvielfalt hervorbringen. Die Teilung Deutschlands begann Anfang der 50er Jahre mit der Errichtung erster Stacheldrahtzäune. Sie sollten die Ostblockländer gegen die westliche Welt abgrenzen, den Kommunismus gegen den Kapitalismus. Die Grenze erstreckte sich über genau 1.393 Kilometer. Mitten in dieser für Menschen todbringenden Zone konnte sich die Natur ungestört entfalten. Auf dem einstigen Grenzstreifen mit einer Breite zwischen 20 und 500 Metern hat sich ein einzigartiges Biosphärenreservat entwickelt.



Am 03.05.21 14:45 - 15:30 Uhr auf 
BR: Das Oder-Delta - Grenzenlose Wildnis an der Ostsee

Zwischen Deutschland und Polen liegt hinter den Ostseestränden die grenzenlose Wildnis des Oderdeltas. Der Weg zum Meer ist durch die Inseln Usedom und Wollin versperrt, die Oder und mehrere andere Flüsse münden in einem Haff. Auf polnischer Seite gibt es genug Platz für große Herden wilder Konik-Pferde und Wisente. Es herrscht Einigkeit darüber, dass die Natur unberührt und ursprünglich bleiben soll. Große Bereiche wurden in den vergangenen 25 Jahren der Natur zurückgegeben. Auf den knorrigen Resten der mächtigen Eichen haben Seeadler ihre tonnenschweren Horste so dicht beieinander gebaut wie sonst nirgends. Im gesamten Delta gibt es mehr als 200 Paare der majestätischen Greifvögel. Dank des Fischreichtums ist das Oderdelta zu einem Seeadler-Hotspot geworden. An den ruhigen Ufern im Schilf findet sich an einigen Stellen alle 100 Meter eine Biberburg. Sie sind hier wegen der schwankenden Wasserstände besonders hoch. Die grenzenlose Wildnis am Oderdelta zieht auch andere seltene Tierarten an. Das erste Wolfsrudel in Mecklenburg-Vorpommern zieht hier seit Jahren erfolgreich seine Welpen groß, seltene Filmaufnahmen zeigen das Familienleben der Wölfe in freier Wildbahn.



Am 03.05.21 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Europas Urwälder: Wilde Karpaten

Entlang der rumänischen Karpaten, wo sich zahlreiche Sagen um den Grafen Dracula ranken, erstreckt sich der größte Buchen-Urwald Europas. Bis heute sind dort Wölfe und Bären zu Hause.In Zentraleuropa sind nur wenige ursprüngliche Waldgebiete - meist in schwer zugänglichen Bergregionen - von der Abholzung verschont geblieben. Dort gibt es Bäume, die bis zu 45 Meter hoch in den Himmel ragen und geschätzte 400 Jahre alt sind.



Am 03.05.21 17:50 - 18:35 Uhr auf 
arte: Wildnis Europa - Der Wisent

Der letzte wildlebende Wisent wurde 1927 im Kaukasus geschossen. Langsam erobert sich der König der Wälder seinen Lebensraum zurück. Im Wisentgehege Springe bei Hannover hat Thomas Hennig eine Gruppe aus zweijährigen Wisentkühen zusammengestellt. Nun sollen die Tiere endlich ausgewildert werden - in den rumänischen Karpaten. Dort gehen die Ranger Matei Miculescu und Catalin Josan täglich auf Spurensuche, um das Leben der Wisente in Freiheit zu studieren. Die meisten der dort lebenden 64 Tiere stammen aus Zoos und Aufzuchtstationen.Bisher weiß man wenig darüber, wie die Wisente mit der gewonnenen Freiheit umgehen. Die Herde steht unter Beobachtung. Während in Springe und Rumänien Wälder den Lebensraum der Wisente prägen, ist in 1.800 Kilometer Entfernung von den Karpaten ein Dünenparadies zu einer neuen Heimat für die Wildtiere geworden. Direkt an der Nordsee hat sich eine einzigartige Küstenlandschaft erhalten: der holländische Nationalpark Zuid Kennemerland. Esther Rodriguez ist Biologin und zusammen mit Ranger Ruud Maaskant für den Erhalt des vielleicht ungewöhnlichsten Lebensraums für Wisente verantwortlich. Ohne die Tiere würde das sensible Ökosystem zerstört.



Am 03.05.21 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Wildnis Europa - Der Luchs

Der Nationalpark Risnjak im Westen der Gebirgslandschaft Gorski Kotar in Kroatien ist einer der letzten Rückzugsorte für den europäischen Luchs. Seine Wälder und türkisfarbenen Seen bieten auch Lebensraum für viele Tiere seiner Speisekarte. In dem seit den 60er Jahren bestehenden Naturschutzgebiet findet sich eine noch ursprüngliche Population. Im benachbarten Slowenien werden im Rahmen eines Auswilderungsprojekts junge Luchse in die Freiheit entlassen.Seit einem Monat durchstreift das Luchsmännchen Boris die Gegend. Der dreijährige Luchs gibt Rätsel auf: Wo verläuft seine Wanderroute und kann er ein eigenes Revier besetzen? Mit Fotofallen versucht er, das Tier aufzuspüren. Auch im deutschen Nationalpark Harz wird unter großer Anstrengung seit den 90er Jahren Lebensraum für den Luchs geschaffen. Anfangs gab es Zweifel, ob Autobahnen und Äcker nicht unüberwindbare Hindernisse für die Luchse sind - aber das Harzer Projekt ist ein Riesenerfolg. Die Tiere ziehen von hier Richtung Südwesten, Hessen und Nordrhein-Westfalen.



Am 03.05.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD: Der Berg der Bären

Ein mächtiger Berg, tief im eisigen Nordwesten Kanadas, ist die Heimat der jungen Bärin Sophie. Der Film erzählt die bemerkenswerte Geschichte, wie aus dem unerfahrenen Grizzlyweibchen eine hingebungsvolle Mutter wird. Dank ihrer Ausdauer und des einzigartigen Nahrungsreichtums eines ganz besonderen Flusses, schafft sie es, sich gegen alle Widrigkeiten zu behaupten. In dieser unberührten und unbarmherzigen Eiswildnis im hohen Norden Kanadas zieht die junge Mutter erfolgreich zwei Junge groß und führt sie durch das schwierigste Jahr ihres Lebens.



Am 03.05.21 22:00 - 22:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Wie können wir die Welt klimafreundlich ernähren?

So wie wir Lebensmittel aktuell produzieren und konsumieren, können wir das 1,5-Grad-Ziel niemals erreichen. Könnte vegan essen die Lösung sein? Und was können wir noch tun gegen Klimawandel und Welthunger? Ilka Knigge stellt einen klimaschonenden Ernährungsplan vor.
(Wdh. morgen 16.00-16.15 Uhr)



Am 04.05.21 07:50 - 08:40 Uhr auf 
arte: Neuengland, wo wieder Wälder wachsen

Neuengland erstreckt sich entlang der Küste im äußersten Nordosten der USA. Das sechs Bundesstaaten umfassende Gebiet mit Boston als größter Stadt gehört zu den waldreichsten Regionen der Vereinigten Staaten. Das war nicht zu allen Zeiten so. Einst wurde der Wald gerodet, kehrte zurück und bedeckt heute 80 Prozent des Gebietes von Neuengland, was einem Viertel der Fläche Frankreichs entspricht. Zeugen dieser wechselvollen Geschichte sind Reste von Steinmauern, die über Tausende von Kilometern durch das gesamte Waldgebiet verlaufen. Europäische Siedler errichteten sie als steinerne Grenzen zwischen den Parzellen, die dem Ackerbau und der Viehzucht dienten. Hierfür rodeten sie den Wald nach ihrer Ankunft auf dem nordamerikanischen Kontinent im 18. Jahrhundert. Mitte des 19. Jahrhunderts lockten die beginnende Industrialisierung und die fruchtbaren Böden der Great Plains die Siedler in den amerikanischen Westen. Sie verließen Neuengland, und der Wald konnte sich Schritt für Schritt erholen. Die Tiere hatten überlebt. Elche, Hirsche, Biber, Marder und Schwarzbären zeugen von einer Artenvielfalt, die noch vor einigen Jahrzehnten unvorstellbar gewesen wäre. Die Geschichte dieser Rückkehr zu einer weitgehend unberührten Natur bietet die einmalige Chance, die Mechanismen zu verstehen, die am Werk sind, wenn ein Ökosystem sein Gleichgewicht wiederfindet und ein Wald sich selbst erneuern kann.



Am 04.05.21 09:30 - 10:15 Uhr auf 
arte: Costa Rica - Mission Tropenwald

Costa Rica ist berühmt für Nationalparks, Tropenwälder und seltene Tiere. Über Jahrhunderte allerdings musste der Wald immer weiter weichen - vor allem für die Landwirtschaft. Seit den 1980er Jahren steuert das Land um. Riesige Flächen wurden wiederaufgeforstet, Pflanzen- und Tierarten erholen sich. Der Film zeigt, wie gelang, was lange für unmöglich gehalten wurde: die Rückkehr der Tropenwälder und seiner Bewohner.
(Wdh. morgen 7.50-8.40 Uhr)



Am 04.05.21 10:15 - 11:00 Uhr auf 
arte: Die Lausitz - Experiment Natur

Nach dem Ende des Braunkohleabbaus in der ostdeutschen Lausitz wurden riesige Brachflächen frei, in denen Lebensräume voller seltener Pflanzen- und Tierarten entstehen konnten. Neben Wölfen, Kranichen und Seeadlern haben auch Insekten, Amphibien und Vögel die einstigen Gruben und Abraumhalden erobert. Feuchtgebiete, Heidelandschaften und Wälder werden zum faszinierenden Forschungsobjekt für Naturschützer und Biologen.
(Wdh. übermorgen 7.50-8.35 Uhr)



Am 04.05.21 10:15 - 11:00 Uhr auf 
3sat: Karpaten - Leben in Draculas Wäldern

Kurt Mayers Karpaten-Film ist ein Zeitdokument einer sich rasch verändernden Welt. Sieben Reisen und ein ganzes Jahr waren notwendig, um den Menschen in Draculas Wäldern nahe zu kommen. Mit 1500 Kilometern sind die Karpaten der längste Gebirgszug Europas. Durch ihre wechselvolle Geschichte und nicht zuletzt durch den Eisernen Vorhang blieben weite Teile lange unbereist. Kurt Mayer folgt den Wegen des Wanderhirten Vasiles.



Am 04.05.21 11:00 - 11:45 Uhr auf 
arte: USA - neues Leben am Eriesee

An den Großen Seen am Nordrand der USA hat die Industrialisierung tiefe Spuren hinterlassen. Besonders der Eriesee hat unter dem Menschen gelitten. Früher von Wäldern und Sümpfen umgeben, machten ihn Landwirtschaft, Städtebau und Industrie zu einer der am stärksten verschmutzten Regionen Nordamerikas. Heute arbeiten immer mehr Menschen daran, der Natur rund um den Eriesee zum Comeback zu verhelfen. Mit Erfolg: Immer mehr Tier- und Pflanzenarten, die hier ausgerottet waren, kehren zurück. Die Wunden, die der Mensch der Natur am Eriesee zugefügt hat, beginnen zu heilen.
(Wdh. kommenden Freitag 7.55-8.40 Uhr)



Am 04.05.21 11:00 - 11:45 Uhr auf 
3sat: Roseggers Waldheimat - Ein Jahr im Zauberwald

Im Winter eine Märchenlandschaft, im Sommer eine Region, um Geist und Seele zu erfrischen: So hat der Schriftsteller Peter Rosegger (1843-1918) seine "Waldheimat" in seinen Werken verewigt.Die steirische Region in den Fischbacher Alpen, die Rosegger beschrieb, zählt noch heute zu den waldreichsten Gebieten Österreichs. Hier, inmitten unberührter Natur und großen Tierreichtums, führt der Film durch alle vier Jahreszeiten.



Am 04.05.21 15:20 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Der Patagonia Park - Eine Reise in die chilenische Wildnis

Im Süden Chiles befindet sich ein außergewöhnlicher Ort: das wilde Patagonien. Dem rauen Klima zum Trotz findet man hier eine faszinierende Vielfalt an Tieren. Das war nicht immer so. Die Naturschützer Kristine und Douglas Tompkins arbeiteten hart an der Errichtung eines Reservats. Nun wird der Traum der Tompkins wahr, und mit dem "Patagonia Park" erblickt eines der weltweit größten Umweltschutzprojekte das Licht der Welt. Seit dem Jahr 2000 hat sich die Region - dank der Unterstützung von Kristine und Douglas Tompkins - extrem gewandelt. Das Ehepaar setzte sich dafür ein, dass das von Überweidung gezeichnete Land geschützt wird.



Am 04.05.21 16:10 - 16:55 Uhr auf 
arte: US-Nordwestküste, die Renaturierung des Elwha River

Der Olympic National Park liegt im Nordwesten der USA im Bundesstaat Washington. Er beherbergt einen der ältesten Regenwälder unserer Erde. Ein Dutzend Fließgewässer schlängeln sich durch die Wildnis und prägen das Gesicht der Landschaft. Der Elwha River gehört zu den spektakulärsten Flüssen der Vereinigten Staaten. Er entspringt in den Bergen und mündet in den Pazifik. Wie ein Stück unberührte Natur mutet die Flusslandschaft an, doch trägt der Elwha noch die Male einer schmerzvollen Geschichte. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, in den Jahren 1913 und 1926, wurden hier zwei Staudämme errichtet. Das Wasser überflutete die einst bewaldeten Ufer. Das Aufstauen des Flusses wirkte sich verheerend auf die Tierwelt aus: Die immensen Betonwände schnitten den Lachsen über eine Strecke von rund 130 Kilometern den Weg zu ihren Laichplätzen ab. Mit dem Ausbleiben der Lachse verschwanden auch viele andere Tiere. Waschbären, Fischotter und Schwarzbären wanderten zu benachbarten Fließgewässern ab. In den 80er Jahren forderten Umweltschützer und Angehörige des Stammes der indianischen Ureinwohner am Elwha den Abriss der Staumauern. Hundert Jahre nach ihrer Errichtung wurden die Staudämme Anfang der 2010er Jahre endlich gesprengt. Der Fluss fand in sein ursprüngliches Bett zurück. An einigen Stellen erholte sich das Ökosystem in kürzester Zeit, andernorts musste etwas nachgeholfen werden. Etwa 350 Millionen US-Dollar wurden in das Renaturierungsprojekt investiert, um die Lachse wieder anzusiedeln und der Vegetation zu neuem Leben zu verhelfen. Es ist das größte Rückbauprojekt dieser Art in der Geschichte der Vereinigten Staaten.



Am 04.05.21 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Der Vielfraß

Der Vielfraß liebt den hohen Norden. In der unbewohnten Wildnis Skandinaviens streunt er einsam durch die Wälder und Sumpflandschaften. Er ist ein unermüdlicher Wanderer, ständig in Bewegung und auf der Suche nach Nahrung. Im dünn besiedelten finnischen Niemandsland, dem Grenzgebiet zu Russland, genießt der Vielfraß die unberührte, weite Natur. Er ist mit seinem dicken Fell und den breiten Pfoten bestens für die kalte Jahreszeit gewappnet.Der Tierfilmer Kari Kemppainen will den Vielfraß anlocken. Mit einem Köder und einem Elchgeweih als Requisite versucht er sein Glück. Geduld ist gefragt. In Finnland leben nur etwa 200 Vielfraße. Doch die richten für manche großen Schaden an: RentierzüchterInnen wie Leo Juntunen beklagen, dass immer wieder Rentiere von Vielfraßen gerissen werden. Mit seiner extremen Beißkraft kann ein Vielfraß sogar einen jungen Elch töten. Doch meistens muss er nehmen, was übrigbleibt: Als Aasfresser bedient er sich an der Beute von Wölfen oder Bären. Wenn er viel Nahrung auf einmal findet, hortet er sie in Verstecken in seinem Revier. Doch auch wenn es der Name vermuten lässt: Ein Vielfraß frisst nicht mehr als andere Tiere.



Am 04.05.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Wildes Oldenburger Land

Gewaltige Kranichschwärme, tausendjährige Eichen und mächtige Damhirsche: Das Oldenburger Land ist so abwechslungsreich wie kaum ein anderer Landstrich in Deutschland. Im Süden liegen riesige Moorflächen - die wichtigsten innerdeutschen Rastplätze für Kraniche und Heimat vieler seltener Tiere und Pflanzen. In der Mitte erstreckt sich die Wildeshauser Geest, eines der größten Waldgebiete Norddeutschlands. Im Norden, am Jadebusen, leben die vielleicht best untersuchten Fluss-Seeschwalben überhaupt - seit 25 Jahren folgen Forscher den Tieren auf Schritt und Tritt.



Am 05.05.21 03:45 - 04:30 Uhr auf 
ARD: Wilde Tiere an der Leine

Südlich von Hannover erstreckt sich zwischen Leinetal und Deister eine abwechslungsreiche Landschaft. Zu Füßen der Marienburg, einem wahren Märchenschloss, fließt die Leine durch Felder, Wiesen, Teiche und Wälder. Die Region bietet zahlreichen Tier- und Pflanzenarten einen Rückzugsraum, der immer seltener wird in Norddeutschland. Zwei Jahre lang folgen die Tierfilmer Svenja und Ralph Schieke Wildschweinrotten durch die Wälder am Deister.



Am 05.05.21 06:00 - 06:45 Uhr auf 
ZDFneo: Kuba – Das Erbe der Revolution

Traumstrände, Kolonialbauten, Oldtimer – so kennt man die „Königin der Antillen“. Sie wurde geprägt von der Revolution im Jahr 1959 und dem sozialistischen Regime um Fidel Castro. Doch auch Kubas Natur ist revolutionär und einzigartig: Hier verbirgt sich die größte Artenvielfalt der gesamten Karibik. Ein Experimentierfeld der Evolution, das immer wieder dramatischen Umwälzungen ausgesetzt war – und ist.



Am 05.05.21 07:30 - 07:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Affenliebe der Gibbons

Dieses Mal stellt Felix ein Affenpaar vor, das gern und laut im Duett singt.
Andromeda und Fearless heißen die beiden Gibbons, die einander in großer Affenliebe zugetan sind. Sie bleiben in lebenslanger Partnerschaft in ihrer Regenwald-Heimat, dem Thailändischen Nationalpark Khao Yai, zusammen. Lange glaubten Tierforscher, Gibbonpaare wären ein Vorbild an Treue. Bis ihnen Zweifel kamen. Denn Andromeda wurde mit einem Männchen aus einer Nachbarfamilie beim Seitensprung erwischt! War Andromedas Untreue nur ein Ausrutscher? Die Affenforscher stellten fest, dass alle Gibbonpaare es mit der Treue nicht genau nehmen. Warum die singenden Affen Abwechslung in der Liebe suchen, das will Felix herausfinden.



Am 05.05.21 10:05 - 10:50 Uhr auf 
tagesschau24: Tiere in der Klimakrise

Tiere sind die große Leidenschaft des Biologen und SWR-Wissenschaftsjournalisten Axel Wagner. Er dokumentiert seit Jahren, wie sehr sich der Klimawandel auf die Natur im Südwesten auswirkt. Sein Fazit: Unglaublich viele Arten sind vom Aussterben bedroht. Von den Pol-Regionen über die Wüsten Afrikas bis unmittelbar vor die Haustür im Südwesten löst die Klimakrise ein unvergleichliches Artensterben aus. Um diesen Auswirkungen des Klimawandels nicht schutzlos ausgeliefert zu sein, braucht die Tierwelt dringend Hilfe. Die Zuschauer*innen erfahren, warum vom Schicksal der Tiere auch das Überleben der Menschheit unmittelbar abhängt.



Am 05.05.21 11:00 - 11:45 Uhr auf 
arte: Elefanten hautnah (1/2)

Botsuana - hier leben über 130.000 Afrikanische Elefanten. Die grauen Riesen sind einfühlsam, hilfsbereit und sanftmütig. Dank ihrer zahlreichen erstaunlichen Fähigkeiten sind sie wahre Überlebenskünstler. Wie kommunizieren die Tiere miteinander? Wie schaffen sie es, trotz Hitze und Dürre zielsicher Wasserstellen zu finden? In der zweiteiligen Dokumentation "Elefanten hautnah" nehmen die vielfach ausgezeichneten Tierfilmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen den Zuschauer mit auf eine faszinierende Reise durch das südliche Afrika und zeichnen ein detailliertes Bild vom größten Landsäugetier der Erde.



Am 05.05.21 14:05 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Südafrika

In dieser Folge ist Moderator Dirk Steffens in Südafrika unterwegs. Die Wildnis wird vielerorts von Menschen gemanagt. Sie entscheiden, wo welche Tiere leben dürfen und auch wie viele.Wie im Kruger-Nationalpark, dem größten Nationalpark Südafrikas, wo geschützt hinter Zäunen Löwen, Elefanten, Büffel, Nashörner und Leoparden leben.
(Wdh. morgen 11.00-11.40 Uhr)



Am 05.05.21 14:10 - 14:40 Uhr auf 
ZDFinfo: Platz zum Wohnen - Der Kampf um freie Flächen

Ende 2020 sollte der Flächenverbrauch bei 30 Hektar pro Tag gestoppt werden. Ziel verfehlt. Dabei hatte Rot-Grün in der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie schon 2002 festgelegt, den täglichen Landschaftsverbrauch bis 2020 auf 30 Hektar pro Tag zu reduzieren. Daher fordert der Architektur-Blogger Daniel Fuhrhop, Neubauten zu verbieten. Der bestehende Wohnraum müsse besser verteilt werden, so Fuhrhop. Natur wird immer mehr zu Mangelware. Die Bundesregierung konterkariert die eigenen Flächenverbrauchsziele, kritisiert auch die Professorin Lamia Messari-Becker von der Uni Siegen. "planet e." geht der Frage nach, wie und wo in Zukunft neuer Wohnraum entstehen soll. Bleibt das Grün in den Städten auf der Strecke? Oder werden immer mehr landwirtschaftlich nötige Flächen geopfert?



Am 05.05.21 14:50 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Kielings wildes Afrika

Seit 25 Jahren bereist Andreas Kieling als Tierfilmer die Welt und berichtet von den schönsten Tierparadiesen. In dieser Folge widmet er sich ausschließlich dem afrikanischen Kontinent.Extreme jeder Art stehen immer wieder im Vordergrund: Von der legendären Serengeti und dem Mahale-Nationalpark in Tansania geht es ins äthiopische Hochland. Von den Regionen rund ums Kap der Guten Hoffnung weiter bis zum Addo-Elefanten-Nationalpark in Südafrika. Die Afrikareise von Andreas Kieling startet in den weiten Grassteppen der Serengeti, dem Inbegriff für afrikanisches Tierleben.



Am 05.05.21 15:35 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Wie Elefanten denken

Forscher sind sich mittlerweile einig: Elefanten sind viel intelligenter, als wir je vermutet hätten. "Terra X" zeigt in atemberaubenden Bildern, was und wie die grauen Riesen denken.Elefantenherden umgehen offenbar ganz gezielt Gebiete, in denen Wilderer lauern, und vermeiden auch sonst gefährliche Kontakte zu Menschen. Die Entdeckung dieses einzigartigen Verhaltens machten Wildbiologen eher zufällig bei einer Zählung vom Flugzeug aus.
(Wdh. kommende Nacht 5.05-5.45 Uhr)



Am 05.05.21 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Spione im Tierreich (1/3)

Ultra-realistische Tierroboter spähen das Privatleben von Affen, Elefanten und vielen anderen aus. Sie zeigen extrem nah Liebe, Freundschaft und Familiensinn bei wilden Tieren.Mehr als 30 verschiedene Roboter mischen sich mit Minikameras unter die Tiere. Die Zuschauer sehen sich mitten in Rudeln, Herden oder Familien. Die Undercoveragenten finden Erstaunliches aus dem Privatleben der wilden Zeitgenossen heraus. Die technischen Wunderwerke imitieren Aussehen, Duft und Verhalten so genau, dass sie von den meisten Tieren nicht behelligt, von vielen sogar akzeptiert werden. Dadurch bekommen die Kameras tatsächlich Hautkontakt.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr, Wdh. kommende Nacht 2.50-5.05 Uhr)



Am 05.05.21 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Der Elch

Elche gehören zu den Hirschen und sind die größten Vertreter dieser Art. Seine Überlebensstrategie ist die perfekte Anpassung an seine Umgebung. Er lebt im hohen Norden, Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt machen ihm nichts aus. Im Gegenteil, er mag es kühl und zieht sich im Sommer in den Nationalpark Jotunheimen, die "Heimat der Riesen", zurück. Hier erhebt sich das höchste Gebirge Norwegens.Der Naturführer und Fotograf Børre Aasbø folgt den Elchen auf tagelangen Wanderungen durch die Wälder in der Nähe des Namsenfjords. Um die scheuen Tiere vor die Kamera zu bekommen, arbeitet er mit Fotofallen, die er regelmäßig kontrolliert. Die meiste Zeit des Tages ist der Elch mit Fressen beschäftigt. Besonders gern mag er die Triebspitzen junger Bäume. Ein Problem für die WaldbesitzerInnen Norwegens, denn mit seinem Fressverhalten richtet der Elch große Schäden an.Deswegen wird jedes Jahr Jagd auf ihn gemacht, streng kontrolliert von den Kommunen. Die Elchjagd hat eine lange Tradition in Norwegen und dient heute dem Schutz der Wälder. Denn außer dem Menschen hat der "König der Wälder" in Norwegen kaum noch natürliche Feinde.



Am 05.05.21 18:00 - 18:30 Uhr auf 
phoenix: USA und neuer Klimaschutz

Die USA haben sich mit Präsident Biden beim Klimaschutz zurückgemeldet. Doch welche Ziele sind realistisch? Amerika ist auch hier gespalten, Klimaschutz oder Wirtschaftswachstum? Eine neue Studie der Princeton University zeigt: Ein klimaneutrales Amerika ist möglich. Aber was bedeutet das konkret? "planet e." fragt nach, da, wo der CO2-Ausstoß gewaltig und der Widerstand groß ist, der Wille zum Wandel aber überraschend wächst: in Texas. Mackenzie Smith ist Methangas-Jägerin, sie nimmt das "planet e."Team mit in das Permian Basin, das Herz der texanischen Öl und Gasindustrie. In einem kleinen Flugzeug fliegt sie über die Förderstätten und dokumentiert, wie viel Methan durch Lecks bei der Brennstoff-Gewinnung in die Atmosphäre austritt. Das Gas treibt die globale Erwärmung viel stärker voran als Kohlendioxid (CO2). Wie soll der Methan-Ausstoß hier nur gestoppt werden? Landwirtschaft ist der zweitgrößte Industriezweig in Texas, der Bundesstaat ist der größte Rinder-Produzent der USA. Die Nunn-Familie betreibt ihre Farm seit über hundert Jahren nahe der mexikanischen Grenze. Dürre und unberechenbare Wetterfronten - was tun, wenn das Wetter die wirtschaftliche Zukunft bedroht, getrieben vom Klimawandel, zu dessen Abschwächung eine Abkehr von der Fleisch-Produktion dringend notwendig wäre?



Am 05.05.21 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Hüter der Natur - Indonesien

In dieser Serie reisen wir zu drei der artenreichsten Orte der Welt - Australien, Indonesien und Afrika - um den Umweltproblemen dieser letzten Paradiese auf den Grund zu gehen - und gleichzeitig eindrucksvolle Geschichten von Hoffnung und Tatkraft zu zeigen. Wir begleiten die „Hüter der Natur“, die an der Front für den Naturschutz kämpfen und lassen uns von ihren Ideen und Initiativen inspirieren. Die Regenwälder Indonesiens werden immer wieder als Beispiel für unglaublichen Artenreichtum genannt - doch genau diese ausgiebige Biodiversität wird einigen Inseln nun zum Verhängnis. Hüter der Natur sind auch hier aktiv: Radio Kalaweit sendet rund um die Uhr Popsongs und Nachrichten aus der hauseigenen Gibbon-Rettungsstation. Meeresbiologen setzen auf Aufklärungsarbeit, um Rochen ein Überleben in den Meeren zu sichern, anstatt sie in den Kochtöpfen asiastischer Märkte landen zu sehen. Und die charmanten, punkig-aussehenden Schopfmakaken stehen ebenfalls im Mittelpunkt einer Initiative.
(Wdh. morgen 9.05-10.05 Uhr)



Am 05.05.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Korsika - Wildnis zwischen Bergen und Meer

Schneebedeckte Gipfel, malerische Sandstrände: Korsika ist eine Insel der Gegensätze und bietet zudem eine überraschende Tier- und Pflanzenvielfalt. Darunter viele Arten, die es nirgendwo sonst auf der Erde gibt. Die Filmemacher Heike Grebe und Michael Riegler porträtieren die unterschiedlichen Lebensräume der Mittelmeerinsel, die hohe Anforderungen an ihre tierischen Bewohner stellen. Hier fliegen Schweine und Mufflons liefern sich spektakuläre Massenkämpfe. Korsika ist die Heimat des Korsischen Hirschen und bedrohter Schildkröten: Einzigartige Naturwelten zwischen Strand und Hochgebirge.



Am 05.05.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Abenteuer Amazonien (1/2)

Der Amazonas ist vom Volumen her der größte Fluss der Welt, 6.800 Kilometer lang, ein riesiges Wassersystem mitten in Lateinamerika. 190.000 Kubikmeter Süßwasser schießt der Amazonas pro Sekunde in den Atlantik. 10.000 Flüsse nimmt er bis zur Mündung auf. Manchmal schwillt er bis auf 100 Kilometer Breite an und umfließt - ganz nebenbei - die größte Flussinsel der Welt. Gerne spricht man von der "grünen Lunge" der Welt, wenn man an Amazonien denkt - das Gebiet rund um diesen riesigen Strom. Die grüne Lunge? "Wir kämpfen doch allein gegen alle", sagt Eriberto Jualinga, ein Quechua-Indianer aus Ecuador. Er lebt in dem Dorf Sarayacu, das sich schon seit Jahren gegen internationale Ölfirmen wehrt, die das Amazonas Gebiet erschließen wollen. 1.500 Kilogramm Sprengstoff sind von den Ölfirmen rund um Sarayacu vergraben worden. Die schöne heile Welt des Amazonas gibt es schon lange nicht mehr, der Urwald ist bedroht. In der ersten Folge der Reportage reisen ARD-Korrespondent Stefan Schaaf und sein Team von Ecuador nach Peru und folgen dem Amazonas bis zur brasilianischen Grenze.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr)



Am 06.05.21 03:45 - 04:10 Uhr auf 
mdr: Unsere Wälder - Nonstop

Vor unserer Haustür liegt eine uns oft unbekannte Welt - der Wald. Er ist Naherholungsgebiet, wirtschaftliche Nutzfläche und ein Refugium für viele seltene Pflanzen und Tiere. Dabei ist er so unterschiedlich wie die Baumarten, die wir in ihm finden können. Von den stark waldbrandgefährdeten Kieferwäldern wie in der Muskauer Heide über die Wasserwälder an der Mittelelbe, die teilweise an den Amazonas erinnern, bis zu den Gebirgswäldern im Harz und Erzgebirge reicht dabei die Palette. Vereinzelt kann man auch noch den Wald finden, der hierzulande vor dem Menschen und seiner großflächigen Umgestaltung typisch war. Auf der Hohen Schrecke in Thüringen ist das beispielsweise möglich. Die vielen Buchen bilden dort mit ihren silber-grauen Stämmen die Säulen eines riesigen Walddoms. Tauchen Sie ein in diese Welten und lernen Sie die Pflanzen und Tiere kennen, die im Wald und von diesem leben.



Am 06.05.21 05:30 - 06:15 Uhr auf 
phoenix: Unter Grizzlys (1/2)

Noch nie wurden die riesigen Raubtiere Nordamerikas filmisch so außergewöhnlich nah porträtiert. 35 Kameras waren im Einsatz über und unter Wasser, in den Uferzonen, im Wald und auf den Weiden, als sich die Grizzlys im Katmai Nationalpark versammelten, um Lachse zu fangen. Der Film dokumentiert einen Sommer lang das atemberaubende Spektakel. Die Bärenkenner begleiten die Teams Tag und Nacht, und so kommt es zu ungewöhnlichen Begegnungen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 7.00 Uhr)



Am 06.05.21 16:50 - 17:20 Uhr auf 
arte: Verschwörungstheorien - So können wir sie entlarven

Verschwörungstheorien gibt es schon seit Jahrhunderten. Mit dem Internet verbreiten sie sich noch schneller als bisher und können eine große Anhängerschaft finden. In einer unübersichtlichen Welt geben Verschwörungstheorien scheinbar Orientierung, indem sie einfache Antworten auf komplexe Fragen bieten. Aber wie entsteht eine Verschwörungstheorie? Das lernen die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard beim Verein BildungsBausteine, der die Gefahren von Verschwörungstheorien aufzeigen will. In zwei getrennten Gruppen entwickeln die Moderatoren ihre eigene absurde Theorie und machen sie "wasserdicht" gegen kritische Argumente. So lernen sie, was die Zutaten von Verschwörungstheorien sind und wie sie funktionieren. Sie erfahren, wie es sich anfühlt, in die Rolle eines Verschwörers zu schlüpfen. "Xenius" klärt über Verschwörungstheorien auf, wie sie entstehen und wie man sie erkennen kann.



Am 06.05.21 23:00 - 23:45 Uhr auf 
3sat: Brennpunkt Regenwald - Klimaschutz in Zentralafrika

Das zentralafrikanische Kongobecken mit seinen artenreichen Ökosystemen stellt die zweitgrößten Regenwaldvorkommen der Erde. Mit 168 Millionen Hektar entspricht es etwa einem Drittel des Amazonas-Regenwaldes mit 526 Millionen Hektar. Dieser Anteil Afrikas am äquatorialen Regenwaldgürtel ist entscheidend für die regionalen Regenfälle bis in die Sahelzone. Trotzdem bekommt er nur einen Bruchteil jener Aufmerksamkeit, die - zu Recht - dem Amazonas zuteilwird. Aber selbst dort gerät er zumeist erst dann in den medialen Fokus, wenn er buchstäblich brennt. In den verbliebenen tropischen Regenwäldern Amazoniens und des zentralafrikanischen Kongobeckens entscheidet sich das Schicksal des Planeten. Das mag pathetisch klingen, entspricht jedoch der derzeitigen Faktenlage zur Klimakrise. Der Weltklimarat benennt seit gut zwei Jahrzehnten jene Kipppunkte - "tipping points" -, deren unumkehrbare Folgen für das Weltklima zu unkontrollierbaren Kettenreaktionen führen würden. Die weitere Zerstörung dieser beiden tropischen Regenwald-Systeme gehört dazu. Der Regenwald, und mit ihm die natürlichen Ökosysteme, die er nährt, verdienen es, zum Brennpunkt zu werden. Das hieße auch, die Schlüsselfunktion dieser Lebensader in der gegenwärtigen Klimakrise zu erkennen und entsprechend zu handeln. Gabun gab sich daher das Ziel: Regenwald zuerst! "Rainforest first!". Unter dem Motto "Grünes Gabun" will das zentralafrikanische Land mit gutem Beispiel vorangehen. Seinen Vorsitz bei den "Afrikanischen Verhandlungsrunden zum Klimawandel" (AGN) möchte Gabun dafür nützen, auf die regionale und globale Bedeutung der tropischen Regenwälder aufmerksam zu machen.



Am 07.05.21 09:35 - 10:25 Uhr auf 
arte: Erderwärmung stoppen - aber wie?

Ist der Klimawandel wirklich unaufhaltsam? Technologische Innovationen könnten die Gefahren der Erderwärmung abwehren. Aber ist die Menschheit bereit, weit genug dafür zu gehen? Die Dokumentation stellt teils vielversprechende, teils aber auch umstrittene neue Verfahren vor, mit denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler versuchen, die Zukunft unseres Planeten zu retten.



Am 07.05.21 10:25 - 11:20 Uhr auf 
arte: Die Odyssee der Großtrappen

Großtrappen sind die schwersten flugfähigen Vögel Deutschlands. Bis zu 17 Kilogramm können die Hähne wiegen. Doch ihr Schicksal schien schon besiegelt. Vor 30 Jahren gab es nur noch etwa 50 Tiere. Zu wenig, um als Art zu überleben. Eine Handvoll unbeirrbarer Enthusiasten in Brandenburg und Sachsen-Anhalt will das drohende Aussterben abwenden. Sie sichern Lebensräume für die Schwergewichte, schützen die letzten Brutreviere und sorgen durch mühevolle Handaufzuchten und Auswilderungen für Hoffnung. Heute gibt es wieder über 350 Großtrappen. Aber an der Schwelle zum Aussterben sind Erfolge fragil.



Am 07.05.21 11:20 - 12:15 Uhr auf 
arte: Vermisst - Wo sind die Vögel?

Vögel sind Nachfahren der Dinosaurier und älter als die Menschheit, doch überall verschwinden sie. Allein in Deutschland ist die Zahl der Feld- und Wiesenvögel in 30 Jahren um mehr als die Hälfte gesunken, in Frankreich mehr als ein Drittel. Betroffen sind auch Kiebitze, Feldlerchen und Rebhühner. Die britische Vogel-Bloggerin Mya-Rose Craig hat sich auf eine Spurensuche nach den Ursachen begeben und dabei Wissenschaftler, Landwirte und den US-Bestsellerautor und Vogelbeobachter Jonathan Franzen getroffen. Warum verschwinden die Vögel? Und was macht sie für unser Überleben so wichtig?



Am 07.05.21 12:00 - 12:45 Uhr auf 
WDR: Wildes Oldenburger Land

Gewaltige Kranichschwärme, tausendjährige Eichen und mächtige Damhirsche: Das Oldenburger Land ist so abwechslungsreich wie kaum ein anderer Landstrich in Deutschland. Im Süden liegen riesige Moorflächen - die wichtigsten innerdeutschen Rastplätze für Kraniche und Heimat vieler seltener Tiere und Pflanzen. In der Mitte erstreckt sich die Wildeshauser Geest, eines der größten Waldgebiete Norddeutschlands. Im Norden, am Jadebusen, leben die vielleicht best untersuchten Fluss-Seeschwalben überhaupt - seit 25 Jahren folgen Forscher den Tieren auf Schritt und Tritt.



Am 07.05.21 16:50 - 17:20 Uhr auf 
arte: Wald in Flammen - Wie wir ihn schützen können

In Europa steigt die Gefahr von Waldbränden. Während man in Südfrankreich die Waldbrandsaison schon länger kennt, haben die jüngsten Brände in Deutschland gezeigt, dass der bisherige Umgang mit Waldbränden überdacht werden muss. Was sind die Ursachen und wie können wir Brände verhindern? Die "Xenius"Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard erkunden eine Waldruine in Brandenburg. 2018 standen dort rund 400 Hektar Kiefernwald in Flammen. Bei der Wiederaufforstung verfolgt Förster Dietrich Henke unterschiedliche Strategien. Einige sind bereits gescheitert, doch es gibt vielversprechende Ansätze. Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde begleitet den Prozess und erforscht, wie sich der Wald nach der Brandkatastrophe erholt. Außerdem in "Xenius": Die Zunahme an Vegetations und Waldbränden in Deutschland stellt die Einsatzkräfte der Feuerwehren vor neue Herausforderungen. Den Umgang mit dem unbekannten Gegner müssen viele Feuerwehrleute erst noch lernen. Unser Wald ist unter anderem durch Dürre, Schädlinge und intensive Forstwirtschaft geschwächt. Wie kann der Wald von morgen sinnvoll und gesund gestaltet werden, um ihn auch gegenüber der drohenden Feuergefahr zu schützen?



Am 07.05.21 22:30 - 23:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Das Soja-Imperium - Hoher Preis für billiges Fleisch

Immer weniger große Firmen beherrschen den Markt für Fleisch und Futtermittel. Chinesische Konzerne schlucken ihre amerikanischen Konkurrenten und übernehmen deren rücksichtslose Produktionsmethoden. Experten warnen vor den Konsequenzen dieser Fehlentwicklung. Multinationale Firmen lassen in Brasilien Soja anbauen, das als Futtermittel für Schweine in die ganze Welt verschifft wird. Das schadet sowohl dem Regenwald als auch einheimischen Kleinbauern, die aufgeben müssen und ihr Land an die Konzerne verlieren. Die Dokumentation geht der Produktionskette vom Soja-Anbau über die Tierfabriken in den USA bis zum Konsumenten in China und Amerika nach und zeigt deren Problematik auf.



Am 07.05.21 22:30 - 23:00 Uhr auf 
phoenix: Wildnis in Deutschland

Die häufigste natürliche Vegetationsform Mitteleuropas ist Wald - und den gibt es reichlich in Deutschland: Noch immer ist rund ein Drittel des Landes mit Wald bedeckt. Ökologisch wertvoll sind viele Wälder jedoch nicht - es sind Plantagen der Forstwirtschaft. Meist stehen Bäume derselben Art und gleichen Alters in Reih und Glied, ohne Unterwuchs oder natürliche Dynamik. Nur wenige Tier- und Pflanzenarten können diese Plantagen als Lebensraum nutzen. Der Begriff der Wildnis steht dem entgegen. Besondere Chancen, in einem Wald wildes Wachstum zuzulassen und Tiere nicht mehr zu bejagen, bieten sich auf ehemaligen militärischen Sperrgebieten, wie sie sich etwa im Osten Deutschlands auf den Flächen der "Stiftung Naturlandschaften Brandenburg" finden. Diese schwer zugänglichen Bereiche sind von der militärischen Nutzung stark in Mitleidenschaft gezogen worden, zudem zum Teil mit Munition verseucht und auch deswegen wirtschaftlich meist uninteressant - das macht sie zu idealen Freiland-Laboren und zukünftigen Wildnis-Gebieten. Die Bestände von bedrohten Tierarten erholen sich in solchen Landschaften spürbar, wie das Beispiel der Seeadler zeigt. Und der Wolf, der als Inbegriff von Wildnis gilt, erlebte ebenfalls sein Comeback. Bisher gelten nur 0,6 Prozent der Landesfläche Deutschlands als Wildnis. Um die angestrebten zwei Prozent zu erreichen, wie es sich die Bundesregierung mit ihrer Biodiversitätsstrategie vorgenommen hat, fehlen derzeit noch rund 5000 Quadratkilometer. Doch da selbst Nationalparks in Deutschland oft nur um die 100 Quadratkilometer groß sind und bis zu ihrer Gründung meist viele Jahre vergehen, ist es bis zum Ziel noch ein weiter Weg.
(Wdh. morgen 19.30-20.00 Uhr)



Am 07.05.21 23:45 - 00:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Klima im Wandel - Keiner stirbt für sich allein

Der Faktor Klima ist entscheidend im Spiel des Lebens. Ändert er sich, werden die Karten neu gemischt. Doch wer verliert, wer gewinnt – und wo steht der Mensch? Harald Lesch geht dieser Frage nach, verfolgt die schon erkennbaren Spuren der Klimaveränderung und zeigt die Auswirkungen auf das komplexe Netzwerk der Natur.



Am 08.05.21 00:15 - 00:45 Uhr auf 
ZDFinfo: Wie viel Grün braucht der Blaue Planet?

Weltweit Bäume pflanzen, und schon ist das Klima gerettet. Eine schöne Vision, doch so einfach ist es leider nicht. Müssen zuerst die Bäume gerettet werden, bevor sie das Klima retten können? Professor Harald Lesch geht der Frage nach und zeigt aktuelle Forschungen, die unsere Landschaften verändern könnten, sowie überraschende Möglichkeiten, Kohlendioxid dauerhaft aus der Atmosphäre zu entfernen.



Am 08.05.21 06:40 - 07:05 Uhr auf 
rbb: Jessica - Das Indianermädchen vom Amazonas

Jessica ist neun Jahre alt und wohnt in einem kleinen Dorf im südkolumbianischen Regenwald. Sie gehört zum Stamm der Jitamagaro, einem Volk der Uitoto-Indianer. Der Dschungel ist ihre Heimat und zugleich ein riesiger Spielplatz für die Neunjährige. Jessica weiß viel über die Tiere und Pflanzen des Amazonasgebietes. Sie kennt die Überlieferungen ihrer Vorfahren und lebt bis heute mit ihrer Familie zwischen naturverbundener Tradition und Moderne. Zu ihrem 10. Geburtstag bekommt Jessica - wie alle Kinder der Jitamagaro-Indianer - nach altem Brauch einen zweiten, indianischen Namen. Dieser wird nach ihren Fähigkeiten und ihrem Charakter ausgewählt. Ihre Tante Maria überrascht das Mädchen zu diesem Anlass mit einem besonderen Geschenk - einer Klettertour in die Wipfel des riesigen Regenwaldes. Davon hat Jessica schon lange geträumt.



Am 08.05.21 06:45 - 07:40 Uhr auf 
arte: Dem Wolf auf der Spur - Schnüffeln für den Artenschutz

Hundert Jahre lang galt er als beinahe ausgerottet. Doch in den 90er Jahren kehrte er nach Deutschland zurück: der Wolf. Die Wildbiologin Lea Wirk und ihre Labradorhündin Molly suchen in den Wäldern Sachsens und Brandenburgs Spuren des scheuen Raubtiers. Sie arbeitet seit mehreren Jahren für ein Institut für Wolfsforschung in der Lausitz - dort leben die meisten Wölfe in Deutschland. Ihre Arbeit ist wichtig, um einen Überblick darüber zu bekommen, wie viele Wölfe es wirklich gibt. Naturschützer freuen sich über seine Rückkehr. Schafhalter hingegen sehen das Comeback des Wolfs sehr kritisch.



Am 08.05.21 07:20 - 07:45 Uhr auf 
ARD: Wie wild ist die Wildkatze?

Pia macht Bekanntschaft mit der Europäischen Wildkatze. Diese Katzen gehören zu den scheuesten und seltensten Säugetieren, die in unseren Wäldern heimisch sind. Ihr Erkennungszeichen ist der schwarz-geringelte Schwanz und der dunkle Aalstrich auf dem Rückenfell. Doch wegen der Ähnlichkeit mit zahmen Hauskatzen werden junge Wildkätzchen immer wieder verwechselt und aus dem Wald mit nach Hause genommen. Das wird nie gut gehen, denn Wildkatzen sind eben wild. So landen vermeintlich hilflose Kätzchen jedes Jahr in Pflegestellen, wo sie aufgepäppelt werden und nur mit viel Glück wieder ausgewildert werden können. Bei solch einer Auswilderungsaktion von vier Wildkatzen ist Pia dabei.



Am 08.05.21 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Wölfe in der Toskana

Wölfe waren in Europa nahezu ausgerottet. Der Kreuzzug gegen den Wolf begann im Mittelalter, die Kirche schürte die Angst vor den scheuen Räubern, machte sie zu Hexenkomplizen. Überlebt haben nur wenige Wölfe im Südwesten Europas. Einer der wenigen Zufluchtsorte war die einsame Region des toskanischen Apennin. In den letzten 50 Jahren hat sich die Wolfspopulation in der Toskana sogar erholen können. Gerade einmal 100 Kilometer entfernt von der Strandhochburg Rimini leben einige Wolfsrudel in den dichten Wäldern des Nationalparks Casentinesi. Die Forschungsstation Casa Stabbi liegt mitten in diesem Gebiet.



Am 08.05.21 09:30 - 10:00 Uhr auf 
phoenix: Wildnis in Deutschland

Nur 0,6 Prozent der Fläche Deutschlands ist Wildnis. Um zu erreichen, was sich die Bundesregierung mit ihrer Biodiversitätsstrategie für 2020 vorgenommen hat, fehlen rund 5000 Quadratkilometer. Deutschland ist eine mächtige Industrienation. Nahezu jeder Quadratmeter des Landes wurde umgegraben oder bebaut. Kann es hier überhaupt neue Wildnis geben? Für ursprüngliche Natur ist kaum noch Platz zwischen Infrastruktur-, Siedlungs- und Agrarflächen.
Die häufigste natürliche Vegetationsform Mitteleuropas ist Wald. Und noch immer ist rund ein Drittel Deutschlands von Wald bedeckt. Ökologisch wertvoll sind jedoch nur kleine Bereiche. Meist stehen Bäume derselben Art und gleichen Alters in Reih und Glied, ohne Unterwuchs oder natürliche Dynamik. Nur wenige Tier- und Pflanzenarten können solche Wirtschaftswälder als Lebensraum nutzen. In einem Wald wildes Wachstum zuzulassen - das ist ein gewaltiger Schritt, den die Deutschen erst wieder lernen müssen. Kann man tatsächlich Wildnis neu erschaffen? Wie geht das, und ab wann gilt eine Fläche tatsächlich als Wildnis?
(Wdh. heute 19.30-20.00 Uhr)



Am 08.05.21 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Achtung Kreuzottern!

Die Kreuzotter ist die einzige Giftschlange Bayerns. Man muss schon gezielt nach ihr suchen, um das gut getarnte Tier zu entdecken. Sie ist die einzige Giftschlange Bayerns - die Kreuzotter. Durch ihre Kälteresistenz und die Fähigkeit Wärme einzufangen, ist sie in der Lage, extreme Bereiche zu besiedeln. Als einzige Schlange kommt sie sogar nördlich des Polarkreises vor und besitzt das größte Verbreitungsgebiet aller Schlangenarten. Es reicht von Großbritannien bis an die russische Pazifikküste.



Am 08.05.21 11:55 - 12:40 Uhr auf 
arte: US-Nordwestküste, die Renaturierung des Elwha River

Der Olympic National Park liegt im Nordwesten der USA im Bundesstaat Washington. Er beherbergt einen der ältesten Regenwälder unserer Erde. Ein Dutzend Fließgewässer schlängeln sich durch die Wildnis und prägen das Gesicht der Landschaft. Der Elwha River gehört zu den spektakulärsten Flüssen der Vereinigten Staaten. Er entspringt in den Bergen und mündet in den Pazifik. Wie ein Stück unberührte Natur mutet die Flusslandschaft an, doch trägt der Elwha noch die Male einer schmerzvollen Geschichte. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, in den Jahren 1913 und 1926, wurden hier zwei Staudämme errichtet. Das Wasser überflutete die einst bewaldeten Ufer. Das Aufstauen des Flusses wirkte sich verheerend auf die Tierwelt aus: Die immensen Betonwände schnitten den Lachsen über eine Strecke von rund 130 Kilometern den Weg zu ihren Laichplätzen ab. Mit dem Ausbleiben der Lachse verschwanden auch viele andere Tiere. Waschbären, Fischotter und Schwarzbären wanderten zu benachbarten Fließgewässern ab. In den 80er Jahren forderten Umweltschützer und Angehörige des Stammes der indianischen Ureinwohner am Elwha den Abriss der Staumauern. Hundert Jahre nach ihrer Errichtung wurden die Staudämme Anfang der 2010er Jahre endlich gesprengt. Der Fluss fand in sein ursprüngliches Bett zurück. An einigen Stellen erholte sich das Ökosystem in kürzester Zeit, andernorts musste etwas nachgeholfen werden. Etwa 350 Millionen US-Dollar wurden in das Renaturierungsprojekt investiert, um die Lachse wieder anzusiedeln und der Vegetation zu neuem Leben zu verhelfen. Es ist das größte Rückbauprojekt dieser Art in der Geschichte der Vereinigten Staaten.
(Wdh. übermorgen 7.55-8.35 Uhr)



Am 08.05.21 12:10 - 13:15 Uhr auf 
ServusTV: P.M. Wissen

Thema u.a.:
Weltweit atmen Stadtbewohner verschmutzte Luft ein - mit erheblichen gesundheitlichen Folgen. Ein deutsches Start-Up Unternehmen hat nun einen Biotech-Filter entwickelt, der als künstlicher Baum für saubere Atemluft sorgen soll. Die sogenannten Citytrees sind mit Moos besetzt und reinigen das stündliche Atemvolumen von bis zu 7.000 Menschen. Der Citytree kann zehn Mal mehr CO2 aufnehmen als ein gewöhnlicher Baum. Die Lösung im Kampf gegen Smog und Feinstaub?
(Wdh. übermorgen 9.05-10.05 Uhr)



Am 08.05.21 12:40 - 13:25 Uhr auf 
arte: Neuengland, wo wieder Wälder wachsen

Neuengland erstreckt sich entlang der Küste im äußersten Nordosten der USA. Das sechs Bundesstaaten umfassende Gebiet mit Boston als größter Stadt gehört zu den waldreichsten Regionen der Vereinigten Staaten. Das war nicht zu allen Zeiten so. Einst wurde der Wald gerodet, kehrte zurück und bedeckt heute 80 Prozent des Gebietes von Neuengland, was einem Viertel der Fläche Frankreichs entspricht. Zeugen dieser wechselvollen Geschichte sind Reste von Steinmauern, die über Tausende von Kilometern durch das gesamte Waldgebiet verlaufen. Europäische Siedler errichteten sie als steinerne Grenzen zwischen den Parzellen, die dem Ackerbau und der Viehzucht dienten. Hierfür rodeten sie den Wald nach ihrer Ankunft auf dem nordamerikanischen Kontinent im 18. Jahrhundert. Mitte des 19. Jahrhunderts lockten die beginnende Industrialisierung und die fruchtbaren Böden der Great Plains die Siedler in den amerikanischen Westen. Sie verließen Neuengland, und der Wald konnte sich Schritt für Schritt erholen. Die Tiere hatten überlebt. Elche, Hirsche, Biber, Marder und Schwarzbären zeugen von einer Artenvielfalt, die noch vor einigen Jahrzehnten unvorstellbar gewesen wäre. Die Geschichte dieser Rückkehr zu einer weitgehend unberührten Natur bietet die einmalige Chance, die Mechanismen zu verstehen, die am Werk sind, wenn ein Ökosystem sein Gleichgewicht wiederfindet und ein Wald sich selbst erneuern kann.



Am 08.05.21 13:00 - 14:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Freiheit für Flüsse - Naturschutz oder Klimaschutz?

Tiefe Schluchten, kristallklares Wasser - für viele Gewässerforscher sind Wildbäche Leidenschaft und Studienobjekt zugleich. Am Tagliamento in Norditalien betreibt das Berliner Leibniz-Institut für Gewässerökologie eine Forschungsstation, um herausfinden, welche Bedeutung unverbaute, frei fließende Flüsse wie der Tagliamento für das Ökosystem haben. Denn solche Flüsse gibt es kaum noch. Und im Zuge der Energiewende werden es wohl noch weniger: An vielen Gewässern in Europa sollen neue Wasserkraftwerke eingebaut werden. Ein Konflikt.



Am 08.05.21 13:25 - 14:10 Uhr auf 
arte: Deutschland, vom Eisernen Vorhang zum Grünen Band

Ein langer grüner Gürtel zieht sich mitten durch Deutschland von Nord nach Süd, schlägt eine Schneise über Felder und Wiesen, verliert sich hinter Hügeln und Bergen, schlängelt sich durch Laub- und Mischwälder. Rund 145 verschiedene Biotoptypen bieten über tausend in Deutschland als gefährdet geltenden Arten Lebensraum, sind ein Paradies für Insekten, Schmetterlinge und seltene Pflanzen. Kleine Singvögel wie die Schwalbe, Störche oder mächtige Greifvögel wie der Seeadler haben hier ihren Lebensraum. Der Fischotter ist hier beheimatet, und Wildkatzen und Luchse durchstreifen das Gebiet. Im Schatten des Eisernen Vorhangs konnte sich die Natur ungestört entfalten und eine beeindruckende Artenvielfalt hervorbringen. Die Teilung Deutschlands begann Anfang der 50er Jahre mit der Errichtung erster Stacheldrahtzäune. Sie sollten die Ostblockländer gegen die westliche Welt abgrenzen, den Kommunismus gegen den Kapitalismus. Die Grenze erstreckte sich über genau 1.393 Kilometer. Mitten in dieser für Menschen todbringenden Zone konnte sich die Natur ungestört entfalten. Auf dem einstigen Grenzstreifen mit einer Breite zwischen 20 und 500 Metern hat sich ein einzigartiges Biosphärenreservat entwickelt.



Am 08.05.21 14:10 - 14:55 Uhr auf 
arte: Westneuguinea - Eines der letzten Paradiese

Bei der größten wissenschaftlichen Expedition, die jemals in Neuguinea unternommen wurde, sollen neue Erkenntnisse über eine seit Jahrmillionen vom Rest der Welt isolierte Erdregion gewonnen werden: Das Wissenschaftlerteam erkundet neben den Gewässern auch den Mangrovensumpf und die Urwälder, von den Wurzeln bis zur Krone, und entdecket auch hier unbekannte Arten. Die Funde aus dem Lengguru-Massiv werden in zahlreichen asiatischen und europäischen Forschungslaboren untersucht.



Am 08.05.21 15:40 - 16:25 Uhr auf 
arte: Elefanten hautnah (1/2)

Botsuana - hier leben über 130.000 Afrikanische Elefanten. Die grauen Riesen sind einfühlsam, hilfsbereit und sanftmütig. Dank ihrer zahlreichen erstaunlichen Fähigkeiten sind sie wahre Überlebenskünstler. Wie kommunizieren die Tiere miteinander? Wie schaffen sie es, trotz Hitze und Dürre zielsicher Wasserstellen zu finden? In der zweiteiligen Dokumentation "Elefanten hautnah" nehmen die vielfach ausgezeichneten Tierfilmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen den Zuschauer mit auf eine faszinierende Reise durch das südliche Afrika und zeichnen ein detailliertes Bild vom größten Landsäugetier der Erde.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 17.15 Uhr)



Am 08.05.21 15:45 - 16:00 Uhr auf 
phoenix: Unsere Landschaften - Paradiese im Wandel

Dichte Wälder im Sauerland, grüne Hügel im Bergischen, Felder und Hecken im Münsterland. In jeder Region Nordrhein-Westfalens hat die Landschaft ein anderes Gesicht. Überall leben Menschen in "ihrer" Landschaft. Sie haben ihre Umgebung über Jahrhunderte geprägt. Täler werden zu Talsperren, Wälder zu Feldern, und im Rheinland graben riesige Bagger nach Braunkohle. Auch das ist Landschaft, vom Menschen gemacht, und auch sie ändert sich wieder. So prägen heute begrünte Abraumhalden das Ruhrgebiet, alte Schiffskanäle werden zu Biotopen und Sandgruben zu Baggerseen, an denen sich die Menschen im Strandbad erholen.



Am 08.05.21 16:15 - 17:00 Uhr auf 
BR: Wo sind die Schmetterlinge hin?

Schmetterlinge sind Sinnbilder für warme Sommertage, eine intakte Natur und eine lebenswerte Umwelt. Nahezu in allen Kulturen dieser Welt beflügelt seit jeher auch seine geheimnisvolle Verwandlung von der "hässlichen" Raupe über eine unscheinbare Puppe in einen prächtigen Schmetterling die Fantasie der Menschen. Vielen fällt auf, dass in den letzten Jahren weniger der bunten Insekten zu sehen sind. Die Protagonisten des Films - ein Lehrer aus Niederbayern und ein Biologe aus München - beschäftigen sich seit Jahrzehnten mit der Schmetterlingspopulation in Bayern. Sie beobachten den steten Rückgang der Tiere um mittlerweile 85 Prozent des gesamten Bestands. Die Ursachen dieses rapiden Schwundes sehen sie in der Intensivierung der Landwirtschaft und im Wachstum der Bevölkerung und dem damit einhergehenden Flächenbedarf.
(Wdh. kommende Nacht 2.30-3.15 Uhr)



Am 08.05.21 17:35 - 18:05 Uhr auf 
ZDF: Kampf gegen die Flut

Weltweit bedroht der Klimawandel unsere Küsten. Bereits im Jahr 2100 könnte der Meeresspiegel vielerorts einen Meter höher liegen als heute. Um Leben an der Küste auch in Zukunft zu ermöglichen, tüfteln Forscher und Küstenbewohner an neuen Konzepten.



Am 08.05.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Big Five Asien - Die Nashörner

Das Java- und das Sumatra-Nashorn zählen zu den seltensten Tierarten der Welt! Leider tauchen sie wie die dritte asiatische Nashornart, das Panzernashorn, in der öffentlichen Wahrnehmung meist nicht auf. Die meisten verbinden Nashörner mit Afrika, obwohl dort lediglich zwei der fünf noch lebenden Nashornarten vorkommen. Die Dokumentation stellt alle drei Arten der asiatischen Nashörner vor. Dem Filmteam ist es mit Hilfe von ferngesteuerten HD-Spezialkameras gelungen, von allen Arten zum Teil einzigartige Aufnahmen zu bekommen.
(Wdh. morgen 17.00-17.45 Uhr)



Am 08.05.21 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Big Five Asien - Der Elefant

Für Tiere in der Größe von Elefanten, die zudem in großen Herden umherstreifen, ist es nicht leicht, im immer dichter besiedelten Asien genügend Raum zum Leben zu finden. Die Situation der Asiatischen Elefanten wird vielleicht nirgendwo so deutlich wie in Sabah im Nordosten Borneos: Entlang des Flusses Kinabatangan macht sich ein Filmteam auf die Suche nach den grauen Riesen Asiens, und schneller als erwartet wird es dort fündig. Elefanten ziehen entlang dieses Flusses in Herden, die manchmal aus mehr als hundert Tieren bestehen. Auf den ersten Blick denkt man, das Paradies für Elefanten gefunden zu haben. Aber als das Filmteam den Dickhäutern über Wochen folgt, stellt sich heraus, dass die Wege der Elefanten, die sie seit Generationen gehen, mittlerweile durch Palmenplantagen und sogar durch Ortschaften führen. Der Weg der Elefanten entlang des Kinabatangan bietet in manchen Flussabschnitten das ursprünglichste Elefantenleben. Wenige Kilometer weiter wird ihre Wanderung zu einem Abenteuer, für die Elefanten, für die Menschen, die am Fluss leben, und für das Filmteam, das zwischen die Fronten gerät und Asiens grauen Riesen sehr viel näher kommt, als es sich das vielleicht gewünscht hat.
(Wdh. morgen 17.45-18.30 Uhr)



Am 08.05.21 21:45 - 22:45 Uhr auf 
arte: Menschenaffen - Eine Geschichte von Gefühl und Geist

Inwiefern können uns tierische Emotionen Erkenntnisse über den Menschen liefern? Wo beginnt das Menschliche und wo endet das Tierische? Die Wissenschaftsdokumentation lädt ein zu einer bewegenden Reise in die Geschichte von Gefühl und Geist und wartet mit hochkarätigen Gesprächspartnern auf: Jane Goodall, Frans de Waal und Volker Sommer. Einmalige Filmaufnahmen belegen, dass auch Schimpansen Krieg untereinander führen. Verhaltensexperimente demonstrieren, dass sie aber auch Mitgefühl, Kooperation, Fairness und Reziprozität zeigen. Ist die Entstehung von Moral und Kultur doch kein rein menschlicher Verdienst?



Am 08.05.21 21:45 - 22:30 Uhr auf 
phoenix: Big Five Asien - Der Amur-Tiger

Amur-Tiger sind die weltweit am nördlichsten lebenden Tiger und eine von zwei Tiger-Unterarten, die einst in Russland beziehungsweise der Sowjetunion lebten. Die Tiger im russischen Fernen Osten stehen beispielhaft für die Probleme und Rückschläge beim Kampf um ihre Erhaltung. Als einzige Tigerform haben sich Amur-Tiger diesen winterkalten Lebensraum erschlossen. Über sechs Monate im Jahr friert es, und dichte Schneefälle sind an der Tagesordnung. Nicht selten sinken die Temperaturen auf unter minus 40 Grad Celsius. Im kurzen ussurischen Sommer steigen sie regelmäßig bis auf über 30 Grad. Der Landstreifen am Japanischen Meer ist dicht besiedelt. "Tiger-Mensch"-Kontaktzonen sind somit allgegenwärtig. Straßen, Dörfer und Holzfäller-Camps schieben sich immer tiefer in die Taiga. Die Tiger können kaum noch wie gewohnt wandern, ohne zunehmend auf menschliche Ansiedlungen zu stoßen. Die Nähe zu China tut ihr Übriges. Das Land ist der weltweit größte Abnehmer von Tigern und deren "Produkten". Das Reich des Herrschers der Taiga ist bedroht. Die fernöstlichen Wälder werden geplündert, abgeholzt und exportiert. Die benachbarten Länder Japan, Südkorea und natürlich China haben einen schier unstillbaren Holzhunger. Reiche Russen chartern Kleinflugzeuge und machen Jagdausflüge bis tief in die Wildnis. Auch die unablässige Wilderei auf zentrale Beutetiere des Tigers, dazu zählen Kragenbären, Sikahirsche und Wildschweine, bedroht die noch etwa 400 bis 500 wilden Amur-Tiger. In winterstarrer Taiga am Japanischen Meer hat sich ein Filmteam auf die Suche nach den letzten "Schneetigern" gemacht.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)



Am 08.05.21 22:30 - 23:15 Uhr auf 
phoenix: Big Five Asien - Der Löwe

Die meisten Menschen denken, dass allein Afrika die Heimat der Löwen sei. Jedoch lebten sie einst in Griechenland, in der Türkei, sie durchstreiften die Halbwüsten Asiens bis an die östliche Grenze Indiens. Und es sind die Jahreszahlen bekannt, an denen in jedem Land der letzte Löwe an einer Gewehrkugel starb. Gerade mal ein Dutzend Löwen hatte in einem kleinen Waldstück im Nordwesten Indiens die Jagdlust der Menschen überlebt, als sie in ihrem Wald unter Schutz gestellt wurden. Der König der Tiere begann, um sein Überleben zu kämpfen. Mittlerweile gibt es wieder über 400 asiatische Löwen - sie im Nationalpark Gir Forest aufzuspüren und mit der Kamera zu verfolgen, ist ungleich schwieriger als in den Savannen Afrikas. In ihrem Wald, in dem verkrüppelte Teakbäume und Akazien die Sicht versperren, muss das Filmteam den Raubkatzen zu Fuß folgen, um sie vielleicht vor die Kamera zu bekommen.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)



Am 08.05.21 22:45 - 23:40 Uhr auf 
arte: Das Geheimnis der Affen - Kulturforschung bei Schimpansen

Haben Menschenaffen eine Kultur? Was jahrhundertelang völlig unvorstellbar erschien, wird mittlerweile in der Wissenschaft kaum noch infrage gestellt. Der Mensch als Krone der Schöpfung - dieses Bild verblasst immer mehr. In ihren aktuellen Studien gehen Forscher nun noch einen Schritt weiter: Was wäre, wenn die Kultur der Menschenaffen der der Menschen ähnlicher wäre als bisher gedacht? Was wäre, wenn Affen gar eine Sprache besäßen? Worin würden wir uns dann eigentlich noch von ihnen unterscheiden?



Am 09.05.21 02:00 - 02:15 Uhr auf 
3sat: Vielfältige Vogelwelt Österreich

In Österreich sind mehr als 400 Vogel-Arten nachgewiesen. Manche von ihnen fallen durch optische Eigenheiten ganz besonders auf: etwa der farbenprächtige Bienenfresser, der Fichtenkreuzschnabel oder der Stelzenläufer. Auch wenn nicht alle der in Österreich nachgewiesenen mehr als 400 Vogel-Arten durchgehend vorkommen, ist diese Zahl für ein kleines Binnenland relativ hoch. Wann und wo welche Vögel entdeckt werden können, hängt zu einem beträchtlichen Teil von den Witterungsverhältnissen und den landschaftlichen Rahmenbedingungen ab. Innerhalb eines Jahresverlaufs sind im Schnitt etwa 300 Arten zu beobachten.



Am 09.05.21 03:40 - 04:25 Uhr auf 
3sat: Wildes Überleben

In manchen Lebensräumen ist es von Vorteil, klein zu sein. Auf Inseln bilden sich viele Zwergformen von Wirbeltieren heraus. Doch auch die Kleinsten müssen oft große Hindernisse überwinden.Zu den kleinen Helden der Tierwelt zählen die nachtaktiven Koboldmakis als kleinste Vertreter der Primaten. Aber auch viele andere Arten wie Kolibris, Zwergelefanten, Bambusfledermäuse und die winzige Pfauenspinne nutzen die Miniaturisierung als Überlebensstrategie.
(Zwei weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 5.50 Uhr)



Am 09.05.21 06:15 - 07:00 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder - Die Sprache der Bäume

Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. Und in einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen - wie das Internet unsere Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden.



Am 09.05.21 12:03 - 12:45 Uhr auf 
ARD: Presseclub - Klimaschutz als Wahlkampfthema

Der Presseclub ist eine aktuelle Diskussionssendung, in der das jeweils wichtigste politische Thema der Woche aufgearbeitet wird. Journalistinnen und Journalisten mit unterschiedlichen Standpunkten analysieren aus unterschiedlichen Blickwinkeln politische Ereignisse und Entwicklungen. Dabei wird der Hintergrund von Schlagzeilen aufgehellt, und es entsteht im Dialog ein Wettstreit um die Interpretation von politischen Vorgängen.
(Wdh. kommende Nacht 5.45-6.35 Uhr im WDR)



Am 09.05.21 13:15 - 14:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duell - Borneo

Borneo ist die drittgrößte Insel der Welt. Ed Stafford tritt auf dem Eiland gegen einen ehemaligen Royal Marine an. Aldo Kane ist topfit und hat bei den Streitkräften des britischen Naval Service gelernt, wie man sich in lebensfeindlichem Terrain fortbewegt. Die beiden Kontrahenten werden vor der Küste im Meer ausgesetzt. Nachdem sie an Land geschwommen sind, müssen sich die Überlebenskünstler über hundert Kilometer weit durch krokodilverseuchte Mangrovensümpfe kämpfen. Wer als Erster den Zielpunkt erreicht, gewinnt das „Survival-Duell“.



Am 09.05.21 13:15 - 14:00 Uhr auf 
ARD: Wildes Uganda

Weite Savannen, alte Vulkanriesen, salzhaltige Höhlen. Winston Churchill nannte Uganda einst "die Perle Afrikas". Das Land im Osten Afrikas ist nur etwa zwei Drittel so groß wie die Bundesrepublik Deutschland und umfasst doch Landschaften, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Zwischen dem Ruwenzori-Gebirge im Westen und dem Vulkan Mount Elgon im Osten erstreckt sich das Land mit heißen, trockenen Savannen, unberührten Regenwäldern, dem größten Süßwassersee des Kontinents und einem fruchtbaren, dicht besiedelten Zentrum.



Am 09.05.21 15:30 - 16:15 Uhr auf 
mdr: Das Gondwanaland in Leipzig - Urwald in der Großstadt

Es war eines der kühnsten Bauprojekte Mitteldeutschlands: Vor genau zehn Jahren wird im Leipziger Zoo die Zeit zurückgedreht. Nach einem gewaltigen Urknall öffnet das Gondwanaland seine Pforten: Der Urkontinent - ein Dschungel auf einer Fläche von 16.500 Quadratmetern. Urzeitriesen und Urzeitwesen bevölkern seitdem diese europaweit einzigartige Tropenhalle - ein Regenwald mitten in der Großstadt. Der Film blickt hinter die Kulissen eines Leipziger Kontinents, der zwar erst seit zehn Jahren besteht, seine Besucher aber 150 Millionen Jahre zurück in die Vergangenheit versetzt.



Am 09.05.21 17:00 - 18:05 Uhr auf 
ServusTV: Hüter der Natur - Indonesien

In dieser Serie reisen wir zu drei der artenreichsten Orte der Welt - Australien, Indonesien und Afrika - um den Umweltproblemen dieser letzten Paradiese auf den Grund zu gehen - und gleichzeitig eindrucksvolle Geschichten von Hoffnung und Tatkraft zu zeigen. Wir begleiten die „Hüter der Natur“, die an der Front für den Naturschutz kämpfen und lassen uns von ihren Ideen und Initiativen inspirieren. Die Regenwälder Indonesiens werden immer wieder als Beispiel für unglaublichen Artenreichtum genannt - doch genau diese ausgiebige Biodiversität wird einigen Inseln nun zum Verhängnis. Hüter der Natur sind auch hier aktiv: Radio Kalaweit sendet rund um die Uhr Popsongs und Nachrichten aus der hauseigenen Gibbon-Rettungsstation. Meeresbiologen setzen auf Aufklärungsarbeit, um Rochen ein Überleben in den Meeren zu sichern, anstatt sie in den Kochtöpfen asiastischer Märkte landen zu sehen. Und die charmanten, punkig-aussehenden Schopfmakaken stehen ebenfalls im Mittelpunkt einer Initiative.



Am 09.05.21 20:15 - 21:45 Uhr auf 
SWR: Der Pfälzerwald rund ums Jahr

Der Pfälzerwald ist Deutschlands größtes zusammenhängendes Waldgebiet und bildet mit den Nordvogesen ein grenzüberschreitendes UNESCO-Biosphärenreservat - Lebensraum vieler seltener Tier- und Pflanzenarten. Im Wechsel der Jahreszeiten begleitet die SWR-Doku Menschen, die den Wert naturnahen Handelns erkannt haben und für den Erhalt der Natur kämpfen.



Am 10.05.21 03:40 - 04:05 Uhr auf 
mdr: Unsere Wälder - Nonstop

Vor unserer Haustür liegt eine uns oft unbekannte Welt - der Wald. Er ist Naherholungsgebiet, wirtschaftliche Nutzfläche und ein Refugium für viele seltene Pflanzen und Tiere. Dabei ist er so unterschiedlich wie die Baumarten, die wir in ihm finden können. Von den stark waldbrandgefährdeten Kieferwäldern wie in der Muskauer Heide über die Wasserwälder an der Mittelelbe, die teilweise an den Amazonas erinnern, bis zu den Gebirgswäldern im Harz und Erzgebirge reicht dabei die Palette. Vereinzelt kann man auch noch den Wald finden, der hierzulande vor dem Menschen und seiner großflächigen Umgestaltung typisch war. Auf der Hohen Schrecke in Thüringen ist das beispielsweise möglich. Die vielen Buchen bilden dort mit ihren silber-grauen Stämmen die Säulen eines riesigen Walddoms. Tauchen Sie ein in diese Welten und lernen Sie die Pflanzen und Tiere kennen, die im Wald und von diesem leben.



Am 10.05.21 09:30 - 10:15 Uhr auf 
SWR: Tasmanien - Sympathie für den Teufel

Ein Beuteltier hatte es auf der australischen Insel Tasmanien schon immer schwer: der Tasmanische Teufel. Jahrhundertelang wurden die Tiere gejagt und getötet, weil die Siedler ihre schrillen Stimmen nicht ertrugen. Heute werden sie von einem heimtückischen Krebs dahin gerafft. Die Öffentlichkeit scheint aber zu begreifen, wie wertvoll die Aasfresser für das Ökosystem der australischen Insel sind. Das Engagement der Retter, den Teufel vor der völligen Ausrottung zu bewahren, ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Die Dokumentation ist ein eindrücklicher Beleg für soziales Engagement und eine Sympathiebekundung für den Tasmanischen Teufel.



Am 10.05.21 09:40 - 10:35 Uhr auf 
arte: Biber, die Baumeister an der Elbe

Über viele Jahrzehnte war der Biber in Deutschland beinahe ausgestorben. Nur knapp 200 Tiere hatten entlang der Elbe überlebt. Dem Einsatz engagierter Tierschützer ist es zu verdanken, dass sich ihr Bestand bis heute erholt hat. Tausende Biber bevölkern wieder die Flüsse und Seen Deutschlands. Es gibt sogar so viele davon, dass sie mancherorts für Konflikte sorgen - etwa durch von den "Baumeistern" verursachte Überschwemmungen. Doch was ist der richtige Umgang mit jungen Bibern, die auf der Suche nach einem eigenen Revier Bäche und Flüsse stauen und dazu noch Schäden in der Landwirtschaft anrichten?
(Wdh. morgen 7.05-7.50 Uhr)



Am 10.05.21 10:40 - 11:25 Uhr auf 
hr: Wildes Deutschland - Die Rhön

Die Rhön wird oft als das Land der offenen Fernen bezeichnet. Auf kein anderes Mittelgebirge in Deutschland trifft diese Bezeichnung besser zu. Von den Bergkuppen aus kann man den Blick weit übers Land schweifen lassen. Das Biosphärenreservat beheimatet Schwarzstörche in urigen Buchenwäldern, man findet Säulen aus Basalt, geheimnisvolle Moore, eiszeitliche Blockschutthalden. Über der Landschaft kreisen auch selten gewordene Greifvögel wie Uhus und Wiesenweihen. Ihre zentrale geografische Lage in Mitteleuropa und die ideale Vernetzung von offenen und bewaldeten Lebensräumen machen die Rhön darüber hinaus zu einem entscheidenden Knotenpunkt für wandernde Tierarten wie Luchs und Wildkatze.



Am 10.05.21 12:50 - 13:00 Uhr auf 
rbb: Wildtiere in Berlin

Den wilden Nachbarn auf der Spur. Über 13.000 Wildtiere leben in Berlin: Fuchs und Wildschwein, Igel und Eichhörnchen, Waschbär und Waldkauz. Faszinierende Einblicke in die Tierwelt vor unserer Haustür.



Am 10.05.21 13:15 - 14:00 Uhr auf 
3sat: Unsere Wälder - Die Hohe Schrecke

Auf halber Strecke zwischen Erfurt und Halle hat sich ein Wald erhalten, wie er ohne Zivilisation überall wachsen würde - der typisch deutsche Wald, mit riesigen, uralten Buchen. Über ein Jahr waren die Naturfilmer Peter und Stefan Simank in der Hohen Schrecke unterwegs, beobachteten die Besonderheiten der Tierwelt, sprachen mit Naturschützern, Anwohnern und Wissenschaftlern und gingen den Geheimnissen des uralten Buchenwaldes nach.



Am 10.05.21 14:45 - 15:30 Uhr auf 
BR: Wildes Berlin

Berlin ist eine pulsierende Metropole und zugleich Lebensraum von unzähligen Waschbären, Füchsen, Fledermäusen, Eichhörnchen, Igeln und Bibern. Auf jeden Menschen kommt mindestens ein Vogelpaar, nirgendwo sonst gibt es so viele Spatzen und Nachtigallen. Die Wildnis ist ein fester Bestandteil der Stadt, eine faszinierende Parallelwelt voller kleiner und großer Naturwunder. Für den Film "Wildes Berlin" haben Rosie Koch und Roland Gockel die Tierwelt der Hauptstadt durch alle vier Jahreszeiten begleitet.



Am 10.05.21 17:50 - 18:35 Uhr auf 
arte: Wildes Dänemark - Der Wald

Heute sind nur noch etwa 15 Prozent der Fläche von Dänemark mit Wäldern bedeckt. Im Laufe der Jahrhunderte wurden zahlreiche Waldstücke gerodet, um Platz für Ackerland zu schaffen.Einige der Gebiete wurden zwar wieder aufgeforstet, doch Büsche und Pflanzen entfalten sich zwischen den akkurat gepflanzten Baumreihen nicht so gut wie in einem natürlich gewachsenen Wald.Die dänische Regierung bemüht sich nun, das ursprüngliche Ökosystem wiederherzustellen und die verbleibenden Tier- und Pflanzenarten bestmöglich zu schützen, um die Artenvielfalt in Dänemarks Wäldern nachhaltig zu verbessern.



Am 10.05.21 19:30 - 20:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Klimarettung - jetzt aber wirklich?

Begriffe, die tagtäglich in den Nachrichten vorkommen - wer versteht sie wirklich? alpha-demokratie hinterfragt, erklärt, kratzt nicht an der Oberfläche, sondern geht in die Tiefe.



Am 10.05.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Wie geht es unseren Insekten?

75% weniger Insekten in Deutschland als vor dreißig Jahren - dieser Befund hat 2017 die Bevölkerung, die Politik und die Wissenschaft erschüttert. Wo sind sie hin? Ehrenamtliche Insektenforscher hatten in Naturschutzgebieten Daten ermittelt, also dort, wo es Insekten eigentlich gut gehen sollte. Insofern war der Befund dramatisch und besorgniserregend, der Begriff "Insektensterben" offenbar nicht übertrieben. Die neue Doku von MDR WISSEN "Wie geht es unseren Insekten?" schaut sich das Leben und Sterben der Insekten genauer an. Welche Insekten sind betroffen, welche nicht? Was kann man mit Sicherheit über sie sagen, wo gibt es Forschungsbedarf? Der Film stellt Menschen vor, die den Insekten verbunden und von ihnen fasziniert sind, die ihr Verschwinden beunruhigt, die ihnen Lebensräume schaffen und über sie forschen.
(Wdh. morgen 14.15-15.00 Uhr)



Am 10.05.21 21:00 - 21:50 Uhr auf 
3sat: Wildschweine gehen viral

Wildschweine lassen niemanden kalt - weder durch ihren herben Charme, noch durch die Ängste oder den Ärger, die sie verursachen. Und nicht zuletzt als Träger von Viren. Schweine und Viren sind ein Spiegel der Gesellschaft und werden so zum Lehrstück. Sie werfen Gedanken und Fragen auf, die helfen, sie besser zu verstehen und zu lernen, mit ihnen umzugehen - mit den Launen der Natur, die die Menschen immer wieder fordert.



Am 10.05.21 21:00 - 21:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Der stumme Sommer - Warum sterben die Insekten?

Die Insekten sterben. Weltweit, leise und unauffällig. In manchen Gebieten in Deutschland sei ihre Masse um bis zu 80 Prozent zurückgegangen, sagen Wissenschaftler. Beunruhigend - denn ohne sie können wir nicht leben. Betrifft fragt: Wie kommen diese düsteren Befunde zustande? Und warum sterben die Insekten?
(Wdh. morgen 15.00-15.45 Uhr)



Am 10.05.21 21:45 - 22:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Eine Welt ohne Insektensterben

"Wie und in welcher Welt wollen wir leben?" auf diese Frage suchen die Protagonisten dieses Films mit viel Leidenschaft zukunftsweisende Antworten. Ihr Einsatzgebiet: die Natur mitsamt ihren wertvollen und unverzichtbaren Kleinstlebewesen. Es sind Käfer, Wildbienen oder Amphibien, die unsere Böden, Grünflächen und Wälder am Leben erhalten.
(Wdh. morgen 15.45-16.15 Uhr)



Am 11.05.21 03:45 - 04:00 Uhr auf 
phoenix: Unsere Landschaften - Paradiese im Wandel

Dichte Wälder im Sauerland, grüne Hügel im Bergischen, Felder und Hecken im Münsterland. In jeder Region Nordrhein-Westfalens hat die Landschaft ein anderes Gesicht. Überall leben Menschen in "ihrer" Landschaft. Sie haben ihre Umgebung über Jahrhunderte geprägt. Täler werden zu Talsperren, Wälder zu Feldern, und im Rheinland graben riesige Bagger nach Braunkohle. Auch das ist Landschaft, vom Menschen gemacht, und auch sie ändert sich wieder. So prägen heute begrünte Abraumhalden das Ruhrgebiet, alte Schiffskanäle werden zu Biotopen und Sandgruben zu Baggerseen, an denen sich die Menschen im Strandbad erholen.



Am 11.05.21 06:00 - 06:30 Uhr auf 
arte: Magische Gärten - Das Arboretum von Trsteno

Ursprünglich und wild erhebt sich die kroatische Küste um die Stadt Dubrovnik über die Adria. Einen grünen Flecken in dieser kargen Landschaft bildet das Arboretum von Trsteno. Seit über 500 Jahren wird dieses Gebiet von Menschenhand gestaltet: Die Dubrovniker Adelsfamilie Gucetic-Gozze erwarb das Grundstück Ende des 15. Jahrhunderts als Feriendomizil. Da eine Quelle vorhanden war, konnte ein Ziergarten angelegt werden. Zahlreiche Bäume wurden gepflanzt, und mit der Zeit entstand auf dem Anwesen ein Arboretum. Trsteno, das durch Kriege, Erdbeben und Brände schon mehrfach zerstört und genauso oft wieder aufgebaut wurde, zeugt vom ewigen Kampf zwischen Mensch und Natur.



Am 11.05.21 06:50 - 07:35 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder - Ein Jahr unter Bäumen

Frühling, Sommer, Herbst und Winter bringen nicht nur Farbe in unsere Wälder, jede Jahreszeit öffnet kurze Zeitfenster, die viele Waldbewohner nutzen müssen, um zu überleben. Von der verschwenderischen Blütenpracht der Frühblüher, denen nur wenige Wochen unter kahlen Bäumen bleiben, um Kohlenhydrate für das ganze Jahr zu produzieren, bis zur Samenfülle der Mastjahre, in denen Bäume über hunderte von Kilometern ihre Blüte synchronisieren - und damit die Menge ihrer Früchte.



Am 11.05.21 07:30 - 07:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Bei den Fischottern

Der Tierfilmer Felix Heidinger berichtet über ein seltenes Tier, das früher in unseren heimischen Gewässern weit verbreitet war. Aber weil sie Fischen und Wasservögeln nachstellten, wurden sie heftig gejagt. Auch Flußbegradigungen, Uferbefestigungen und die Vergiftung der Gewässer zerstörten ihre Lebensräume. Heute sind die Fischotter in fast ganz Europa ausgerottet. Inzwischen versucht man, die Fehler der Vergangenheit wieder gutzumachen: Längst ist die Jagd verboten und mancherorts wurden Flussläufe auch wieder "verwildert". Im französischen Vall d'Ainad wurde sogar Land gekauft, um Tiere zu züchten und sie später in den Rhone-Alpen auszuwildern. Dort kann man die possierlichen Spiele der Fischotter mit ihren Jungen jetzt wieder beobachten.



Am 11.05.21 07:35 - 08:15 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder - Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel

Wälder sind die größten Süßwasserspeicher der Welt, denn alles im Wald ist darauf angelegt, Wasser für schlechte Zeiten zu bunkern. Während die Blätter oben die Energie der Sonne einfangen, sorgt das geschlossene Kronendach für grünes Dämmerlicht unter den Bäumen - und für ein gleichmäßig kühles, feuchtes Klima im Waldinneren. Zu viel Wasser allerdings lässt viele Bäume ertrinken. Wie Menschen erliegen sie dabei einem Erstickungstod. Auwälder sind deswegen Terrain und Heimat von Spezialisten, wie dem Biber - dem einzigen tierischen Waldbewohner, der Bäume fällt. Doch egal, wo ein Wald wächst: Jeder Wald ist ein gigantischer "Wassereimer" in einer globalen Kette von Pumpstationen. Wälder pumpen den Wasserdampf von den Meeren ins Landesinnere. Ohne sie würden die großen Kontinente im Inneren austrocknen. Nicht nur deswegen sind unsere Wälder unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Und so forschen Wissenschaftler mit Klimatürmen und Kronenkränen am Wunderwerk Wald.



Am 11.05.21 07:50 - 08:35 Uhr auf 
arte: Neuengland, wo wieder Wälder wachsen

Neuengland erstreckt sich entlang der Küste im äußersten Nordosten der USA. Das sechs Bundesstaaten umfassende Gebiet mit Boston als größter Stadt gehört zu den waldreichsten Regionen der Vereinigten Staaten. Das war nicht zu allen Zeiten so. Einst wurde der Wald gerodet, kehrte zurück und bedeckt heute 80 Prozent des Gebietes von Neuengland, was einem Viertel der Fläche Frankreichs entspricht. Zeugen dieser wechselvollen Geschichte sind Reste von Steinmauern, die über Tausende von Kilometern durch das gesamte Waldgebiet verlaufen. Europäische Siedler errichteten sie als steinerne Grenzen zwischen den Parzellen, die dem Ackerbau und der Viehzucht dienten. Hierfür rodeten sie den Wald nach ihrer Ankunft auf dem nordamerikanischen Kontinent im 18. Jahrhundert. Mitte des 19. Jahrhunderts lockten die beginnende Industrialisierung und die fruchtbaren Böden der Great Plains die Siedler in den amerikanischen Westen. Sie verließen Neuengland, und der Wald konnte sich Schritt für Schritt erholen. Die Tiere hatten überlebt. Elche, Hirsche, Biber, Marder und Schwarzbären zeugen von einer Artenvielfalt, die noch vor einigen Jahrzehnten unvorstellbar gewesen wäre. Die Geschichte dieser Rückkehr zu einer weitgehend unberührten Natur bietet die einmalige Chance, die Mechanismen zu verstehen, die am Werk sind, wenn ein Ökosystem sein Gleichgewicht wiederfindet und ein Wald sich selbst erneuern kann.



Am 11.05.21 11:30 - 12:15 Uhr auf 
arte: Überleben in Australiens Wildnis - Wälder

Der Koala ist eine der bekanntesten Tierarten der australischen Wälder. Den Großteil seines Lebens verbringt das auf den Menschen faul wirkende Beuteltier auf Eukalyptusbäumen. Doch in der Paarungszeit ist von Trägheit nichts mehr zu spüren. Bei der im südlichen Teil Australiens beheimateten Spinnenart Maratus volans kann das Liebesspiel tödlich enden: Für die Gunst des Weibchens führt das Männchen einen äußerst komplexen Balztanz auf. Trifft die Choreographie nicht den Geschmack der Angebeteten, wird der Spinnenmann rücksichtslos vertilgt.Der Paarungsakt der fleischfressenden Breitfuß-Beutelmaus - Antechinus - kann sich bis zu 14 Stunden hinziehen und wird nicht einmal durch Fress- oder Ruhepausen unterbrochen. Diese extreme körperliche Anstrengung belastet das Immunsystem des Männchens derart, dass es innerhalb von zwei Wochen nach dem Akt verstirbt. Im hohen Norden von Queensland lebt der Helmkasuar. Zur Partnersuche nutzt dieser in den Regenwäldern beheimatete Laufvogel ein Lautsystem, mit dem sich bereits die Dinosaurier verständigten.Die kleinsten Waldbewohner sind manchmal am stärksten bewaffnet. Mit Hörnern, die zwei Drittel seiner Körperlänge messen, und der Fähigkeit, das 800-Fache seines Eigengewichts zu heben, ist der Nashornkäfer bestens gegen Fressfeinde gewappnet. In Tasmanien kämpft eine endemische Tierart ums Überleben: der gefürchtete Tasmanische Teufel.



Am 11.05.21 13:15 - 14:00 Uhr auf 
3sat: Waldrapp - Ein Vogel im Aufwind

Der Waldrapp ist eine Vogelart, die vor 350 Jahren in den Alpen ausgestorben ist. Heute kämpfen Biologen um seine Rückkehr. Der Versuch, Nachkommen von Waldrappen aus Nordafrika in Österreich freizulassen und ihnen beizubringen, wie ihre fernen Vorfahren im Winter nach Süden zu ziehen, zeigt erste Erfolge.
(Wdh. kommende Nacht 3.35-4.20 Uhr)



Am 11.05.21 14:00 - 14:45 Uhr auf 
3sat: Der Flug des Seeadlers

Rund um das Gebiet des Kleinplattensees in Ungarn lebt der größte Greifvogel Europas: der Seeadler. Der Film erzählt die Lebensgeschichte des Seeadler-Männchens Viktor. Einst war der Seeadler in Europa weit verbreitet. Doch durch Verfolgung, den Einsatz von Pestiziden und die Zerstörung seines Lebensraums wurde er im 19. und 20. Jahrhundert fast ausgerottet. Heute umgibt den Kleinplattensee wieder eine ausgedehnte Teichlandschaft. Darin leben viele Tieren, die den Seeadlern als Nahrung dienen, und hohe, kräftige Bäume, auf denen sie ihre Horste bauen.
(Wdh. kommende Nacht 2.50-3.35 Uhr)



Am 11.05.21 14:45 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Wilde Wasser, steile Gipfel - Das steirische Ennstal

Ein reißender Fluss, bunte Streuwiesen oder ein atemberaubender Blick vom 2700 Meter hoch gelegenen Dachstein - das Ennstal ist sehr facettenreich. Doch die Landschaft war lang gefährdet durch Flussbegradigungen im 19. und 20. Jahrhundert. Ein EU-Projekt schuf wieder naturnahe Auen- und Flusslandschaften sowie neue Lebensräume. Der Film erzählt die Geschichte des Tals und zeigt das Leben seiner Bewohner.
(Wdh. kommende Nacht 5.05-5.50 Uhr)



Am 11.05.21 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Planet der Spatzen

Kaum ein Ort, an dem es neben Menschen nicht auch Spatzen gibt. Sie sind unsere ältesten Kulturfolger. Der Film begleitet den Spatz, auch Haussperling genannt, in einer Reise um die Welt. In spektakulären Bildern erzählt er kleine Geschichten von Spatzen und Spatzen sowie von Spatzen und Menschen. Es geht ebenso um den kleinen Spatz in Kairo, der erstmals ein Weibchen sucht, wie um das Spatzenkind in New York, das sein Nest verlässt.
(Wdh. kommende Nacht 2.05-2.50 Uhr)



Am 11.05.21 16:15 - 16:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Trockenstress - Auf der Suche nach neuen Feldfrüchten

Hitze und Dürre werden in Süd- und Mitteleuropa immer häufiger. Die Folgen für die Landwirtschaft sind verheerend. Höchste Zeit, sich bei Betroffenen zu erkundigen. Die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Gunnar Mergner treffen auf ihrer Reise durch Marokko einen Arganöl-Produzenten, der weiß, wie mühsam eine Landwirtschaft in den trockenen Zonen der Erde ist.
(Wdh. morgen 11.00-11.30 Uhr)



Am 11.05.21 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Zurück zum Urwald - Nationalpark Kalkalpen

Tief in einem felsigen Flusslabyrinth verborgen, umgeben von schroffem Karstgebirge, liegt in Österreich eine Waldlandschaft wie aus einem Märchen, finster und unheimlich: das Hintergebirge. Jahrhundertealte Bäume, dazwischen Umgestürzte Bäume, umrankt von Farnen, bewachsen mit Baumschwämmen: Die Region zwischen den Flüssen Enns und Steyr ist das größte geschlossene Waldgebiet des Alpenlandes. Der Film erzählt die Geschichte der Entstehung dieses Urwalds. Die Dokumentation zeigt, wie neues Leben entsteht, wenn Bäume sterben dürfen, und sind Zeugen, wie Urwaldreste in verborgenen Tälern zu Keimzellen ungeahnter Vielfalt werden.
(Wdh. morgen 11.05-11.50 Uhr)



Am 11.05.21 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Wildes Dänemark - Auf dem Land

Die Reihe zeigt das Leben des dänischen Tierreichs - Geschichten von Geburt und Tod, Paarung und Hunger, Beutezügen und Zärtlichkeit - und ist ein Ausdruck des Wunsches, die wilde Welt vor der Haustür wiederzuentdecken. Auch heute noch werden mehr als 60 Prozent der Gesamtfläche Dänemarks für landwirtschaftliche Zwecke genutzt. Für den Menschen ist dieser Raum unverzichtbar zur Lebensmittelproduktion, für viele Tierarten hingegen eine ernsthafte Gefahr. Denn für die flachen Felder musste ein Großteil der Sümpfe, Wasserlöcher, Seen, Dickichte und Windschutzorte weichen. Um auf den Feldern und Wiesen Dänemarks zu überleben, sind Schläue und Erfindungsreichtum gefragt.



Am 11.05.21 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Der geteilte Regenwurm

Ein unbedachter Spatenstich im heimischen Beet und da liegt er - der halbierte Regenwurm. Bedeutet die Teilung nun den Tod des Wurms oder können etwa beide Teile weiterleben? Thomas D klärt auf und liefert weitere interessante Fakten zum Regenwurm, bei "Wissen vor acht - Natur".



Am 12.05.21 02:20 - 02:50 Uhr auf 
tagesschau24: Warum macht uns der Wald so glücklich?

Warum suchen viele Menschen wieder so stark die Nähe zur Natur? Und wie viel Abenteuer kann man schon im Wald direkt um die Ecke erleben? Das Abenteuer kostet 3,20 Euro. So viel zahlt Werner Wosch für das Busticket, mit dem er von der Arbeit in die Eifel fährt. Nach einer halben Stunde ist er mitten im Wald und schlägt sein Nachtlager auf. "Der Schlaf ist leichter als zuhause. Trotzdem ist er erholsam und die Gerüche sind genial, wenn man mal aufwacht", sagt der Aachener, der seit seiner Kindheit immer wieder eine Nacht im Wald schläft: "Manchmal ist im Wald zu sein für mich mehr 'Zuhause', als im Wohnzimmer zu sitzen." Auch elf Kursteilnehmer im Teutoburger Wald wollen lernen, sich im Wald ganz natürlich zu bewegen. Im "Wildnisbasis-Kurs" lernen sie, Feuer zu machen ohne Streichholz und Feuerzeug oder sich nur aus Laub und Ästen einen Unterschlupf für die Nacht zu bauen. "Ich bin viel zu wenig in der Natur. Und ich merke oft, dass ich gestresst bin - obwohl ich Yogalehrerin bin", erzählt Eva Franke. Der 20-jährige Adrian Ruiz saß als Jugendlicher lieber vor dem Computer als rauszugehen. Doch ihm fehlte etwas. "Da wird man mit künstlichen Emotionen von außen vollgepumpt", sagt er, während er Werkzeuge fürs Feuermachen schnitzt. "Das ist sehr echt. Ich kann mich schneiden, ich hab etwas in der Hand."



Am 12.05.21 03:45 - 04:30 Uhr auf 
ARD: Wildes Uganda

Weite Savannen, alte Vulkanriesen, salzhaltige Höhlen. Winston Churchill nannte Uganda einst "die Perle Afrikas". Das Land im Osten Afrikas ist nur etwa zwei Drittel so groß wie die Bundesrepublik Deutschland und umfasst doch Landschaften, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Zwischen dem Ruwenzori-Gebirge im Westen und dem Vulkan Mount Elgon im Osten erstreckt sich das Land mit heißen, trockenen Savannen, unberührten Regenwäldern, dem größten Süßwassersee des Kontinents und einem fruchtbaren, dicht besiedelten Zentrum.



Am 12.05.21 05:50 - 06:20 Uhr auf 
3sat: Verborgene Schönheit - Auf den Spuren der wilden Orchideen in Kärnten

Spricht der Blumenfreund von Orchideen, dann meint er oft tropische Pflanzen wie die Phalaenopsis oder die Cattleya, die er von Baumärkten, Blumenhändlern oder aus Glashäusern kennt. Doch in Kärnten gibt es auch mehr als 60 verschiedene wild wachsende Orchideenarten. Viele von ihnen zählen zu den am meist gefährdeten Pflanzen und stehen auf der Roten Liste. Der Film entführt zu den Orchideenwiesen Kärntens und zeigt die Versuche ihrer Erhaltung. So begleitet der Film die Bemühungen des gemeinnützigen Vereins "Arge NATURSCHUTZ", der die Orchideenwelt Kärntens erforscht, schützt und pflegt.



Am 12.05.21 07:30 - 07:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Die heiligen Affen

Der Tierfilmer Felix Heidinger berichtet über die heiligen Affen in Indien.
Hanuman-Languren sind anders als alle andere Affen. Viele dieser langschwänzigen indischen Affen leben mitten in der Stadt Jodhpur, die auch die blaue Stadt genannt wird. Die Legende erzählt, das die Affen, angeführt von Affengott Hanuman, vor langer Zeit die Prinzessin Sita, die vom finsteren Fürsten Ravana entführt worden war, erfolgreich befreit haben. Als direkte Nachkommen eines Heiligen werden sie deshalb in Indien als heilige Tiere angesehen. Auch wenn sich die Stadtbewohner von Jodhpur immer wieder über die äußerst frechen Affen ärgern, käme niemand auf die Idee, die Tiere aus der Stadt vertreiben zu vertreiben.



Am 12.05.21 07:40 - 08:10 Uhr auf 
hr: Ich bin Greta

"Ich bin Greta" - so beginnt nahezu jede Rede des wohl weltweit bekanntesten Teenagers. Im August 2018 beginnt Greta Thunberg, eine 15-jährige Schülerin aus Schweden, einen Schulstreik für das Klima. Zunächst von Politikern, Eltern und der Presse belächelt und harsch kritisiert, entstand um sie herum in kürzester Zeit die Welt umspannende Jugendbewegung "Fridays for Future". Greta, ein ruhiges Mädchen mit Asperger-Syndrom, ist heute eine weltberühmte Aktivistin. Der Film porträtiert sie aus unmittelbarer Nähe mit einzigartigem privaten Material.



Am 12.05.21 07:50 - 08:35 Uhr auf 
arte: Deutschland, vom Eisernen Vorhang zum Grünen Band

Ein langer grüner Gürtel zieht sich mitten durch Deutschland von Nord nach Süd, schlägt eine Schneise über Felder und Wiesen, verliert sich hinter Hügeln und Bergen, schlängelt sich durch Laub- und Mischwälder. Rund 145 verschiedene Biotoptypen bieten über tausend in Deutschland als gefährdet geltenden Arten Lebensraum, sind ein Paradies für Insekten, Schmetterlinge und seltene Pflanzen. Kleine Singvögel wie die Schwalbe, Störche oder mächtige Greifvögel wie der Seeadler haben hier ihren Lebensraum. Der Fischotter ist hier beheimatet, und Wildkatzen und Luchse durchstreifen das Gebiet. Im Schatten des Eisernen Vorhangs konnte sich die Natur ungestört entfalten und eine beeindruckende Artenvielfalt hervorbringen. Die Teilung Deutschlands begann Anfang der 50er Jahre mit der Errichtung erster Stacheldrahtzäune. Sie sollten die Ostblockländer gegen die westliche Welt abgrenzen, den Kommunismus gegen den Kapitalismus. Die Grenze erstreckte sich über genau 1.393 Kilometer. Mitten in dieser für Menschen todbringenden Zone konnte sich die Natur ungestört entfalten. Auf dem einstigen Grenzstreifen mit einer Breite zwischen 20 und 500 Metern hat sich ein einzigartiges Biosphärenreservat entwickelt.



Am 12.05.21 10:40 - 11:25 Uhr auf 
hr: Mit dem Frühling durch Europa - Von den Alpen zum Polarmeer (2)

Im zweiten Teil führt die Frühlingsreise von den Alpen bis ans Polarmeer. Die raue Schönheit des Bergfrühlings in den Alpen steht im Gegensatz zu den Blumenlandschaften Deutschlands. Hier müssen Grasfrösche riesige Schneefelder überwinden, dort versinken die Streuobstwiesen Süddeutschlands im Blütenrausch. Weiter geht es Richtung Norden: Die Ostsee, die raue Küste Norwegens, aber auch Tundra und Taiga bieten jede Menge Entdeckungen. Kampfläufer in prächtigen Federkleidern stellen sich zur Schau, aber auch Murmeltiere, Wildschweine, tanzende Kraniche, Rentiere, Papageientaucher und Bären. In jeder Region präsentiert sich der Frühling anders: mal herb, mal lieblich, aber immer faszinierend.



Am 12.05.21 10:55 - 11:55 Uhr auf 
WDR: Amsel, Drossel, Fink und Star - Wo sind unsere Vögel hin?

Amsel, Drossel, Fink und Star: Früher waren sie Allerweltsvögel, heute sind die Bestände vieler Arten in Gefahr. Die heimische Vogelwelt ist mitten in einem dramatischen Umbruch. Vor allem durch intensive Landwirtschaft und verdichtete Besiedlung verlieren viele Arten ihren Lebensraum. Und auch die Erderwärmung hinterlässt Spuren: Neue Arten kommen, alteingesessene gehen. Was kann man tun, damit die Vogelarten in Deutschland weiter geeignete Lebensräume und genug Nahrung finden und die Artenvielfalt erhalten bleibt?



Am 12.05.21 14:45 - 15:30 Uhr auf 
BR: Wildes Deutschland - Der Spreewald

Südöstlich von Berlin erstreckt sich eine beeindruckende Flusslandschaft, hier beendet die Spree ihren zügigen Lauf und wandelt ihre Gestalt. Sie teilt sich auf in ein Geflecht aus unzähligen Wasserläufen und Inseln: den Spreewald. Dorthin haben sich Schwarzstorch, Kranich und Seeadler zurückgezogen. Die fischreichen Gewässer bieten dem scheuen Fischotter ideale Lebensbedingungen und im Herbst sind die Rufe der Rothirsche aus den Erlenbrüchen zu hören. Die Spree ist Brandenburgs attraktivster Fluss, der Spreewald eines der reizvollsten und beliebtesten Reiseziele. Sein Binnendelta ist eine uralte Kulturlandschaft, Siedlungsgebiet der westslawischen Sorben, die eng mit ihrem Lebensraum verbunden sind. Gleichzeitig ist der Spreewald ein einmaliges Naturjuwel und wurde 1990 zum UNESCO-Biosphärenreservat erklärt.



Am 12.05.21 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Wildes Zentralamerika - Im Dschungel von Honduras

Im Dschungel von Honduras entdeckt Nigel Marven zahlreiche Schlangen, schillernde Kolibris und elegante Wildkatzen. Im Bergwald lebt der bunte Quetzal, einst heiliger Vogel der Maya. Bei seinen Tauchgängen zu den Riffen der Karibik schwimmt Nigel mit Muränen, Stachelmakrelen und einer seltenen Karettschildkröte. Ein Besuch in der prächtigen Maya-Stadt Copán und einem nahen Schutzprojekt für Scharlach-Aras bildet den Höhepunkt seiner Reise.
(Wdh. kommende Nacht 3.10-3.50 Uhr)



Am 12.05.21 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Wildes Zentralamerika - In den Hügeln Costa Ricas

In Costa Rica findet Nigel Marven eine besonders vielfältige Tierwelt vor - mit Klammeraffen, Baumfröschen, Königsgeiern, Kolibris, Schnurrvögeln sowie schneckenfressenden Nattern. Im Dschungel besucht Nigel eine Kolonie von Blattschneiderameisen. Im Pazifik beobachtet er Schlankdelfine, an einem Karibikstrand schlüpfen Lederschildkröten aus den Eiern und krabbeln ins Meer. Unter Schutz, denn in Costa Rica hat die Natur einen hohen Stellenwert.
(Wdh. kommende Nacht 3.50-4.35 Uhr)



Am 12.05.21 16:50 - 17:20 Uhr auf 
arte: Pflanzenintelligenz - Kein Gehirn und trotzdem clever

Pflanzen können sich kaum bewegen, nicht weglaufen und Pflanzen sind alles andere als Wachstumsautomaten. In jeder Sekunde sammeln sie Informationen über ihre Umwelt, wissen, wie warm oder feucht es ist, spüren den Wind und registrieren, wann und durch wen sie bedroht werden. Und die Pflanzen sammeln diese Informationen aus der Umwelt nicht nur, sie verarbeiten sie auch. All das hat nur einen Sinn: Pflanzen müssen reagieren, sich verhalten, um zu überleben. Obwohl Pflanzen kein Nervensystem und kein Gehirn haben, zeigen sie doch komplexes Verhalten. Genau wie Tiere. Manche sagen deshalb, sie seien intelligent.Im Botanischen Garten in München treffen die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner auf Andreas Fleischmann. Der Biologe forscht am verblüffenden Verhalten von Pflanzen. Er beweist in Experimenten mit den Moderatoren, dass Grünzeug zählen und lernen kann, zeigt, wie es auf Feuer reagiert und was passiert, wenn man fleischfressende Pflanzen betäubt.
(Wdh. morgen 6.00-6.30 Uhr)



Am 12.05.21 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Wildes Zentralamerika - Im Vulkanland Guatemalas

In Guatemala entdeckt Nigel Marven eine Vielzahl an Landschaften und Lebensräumen mit faszinierenden Tieren - von der Flussschildkröte über Brüllaffe und Graufuchs bis zur Spitzkopfpython. Im Tiefland von Guatemala erkundet Nigel den Regenwald mit Tempelruinen der Maya, in denen auch seltene Tiere wie der Baumstachler wohnen. Doch das Land ist als Teil des pazifischen Feuerrings auch von Vulkanen geprägt - und Nigel erlebt einen Ausbruch des Pacaya mit.
(Wdh. kommende Nacht 4.35-5.20 Uhr)



Am 12.05.21 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Wildes Zentralamerika - In Panamas Wäldern

Panama, bekannt durch seinen Kanal, hat auch eine bunte Tierwelt zu bieten. Hier geht Nigel Marven auf Entdeckungsreise zu seltenen Fledermäusen, Schlangen, Pfeilgiftfröschen und Seekühen. Diesmal taucht Nigel in karibischen Gewässern in ein Schiffswrack und steigt in die Baumkronen, um einer Harpyie ins Nest zu schauen - einem der größten Greifvögel der Erde. Im Regenwald beobachtet er auch ein Volk von Wanderameisen: eine schmerzhafte Begegnung.
(Wdh. kommende Nacht 5.20-6.10 Uhr)



Am 12.05.21 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Hüter der Natur - Afrika

In dieser Serie reisen wir zu drei der artenreichsten Orte der Welt - Australien, Indonesien und Afrika - um den Umweltproblemen dieser letzten Paradiese auf den Grund zu gehen - und gleichzeitig eindrucksvolle Geschichten von Hoffnung und Tatkraft zu zeigen. Wir begleiten die „Hüter der Natur“, die an der Front für den Naturschutz kämpfen und lassen uns von ihren Ideen und Initiativen inspirieren. Die modernsten Technologien kommen in Afrika um Einsatz, um Wilderern ein Schnippchen zu schlagen - wir folgen Erfolgsgeschichten. Erfolgreich eingedämmt wurde auch die Wilderei im Kongo: Die Berggorilla-Zahlen steigen seit einigen Jahren wieder. Grund zur Hoffnung - und großartige Resultate für die Hüter der Natur. Auf der Seite der Geparden ist Dr. Laurie Marker mit ihrem 1990 gegründeten Cheetah Conservation Fund im Einsatz.
(Wdh. morgen 9.20-10.20 Uhr)



Am 12.05.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Stilles Land - Vom Verschwinden der Vögel

Deutschlands Äcker und Weiden waren einst ein Paradies für Vögel. Kiebitze und Lerchen lieferten den Soundtrack für die Bauern bei der Arbeit. Doch überall auf dem Land verschwinden sie. Während es Seevögeln, Waldvögeln und den Vogelarten in den heimischen Gärten verhältnismäßig gut geht, ist die Zahl der Feld- und Wiesenvögel dramatisch zurückgegangen. In Deutschland sank ihre Zahl in den vergangenen 40 Jahren um mehr als die Hälfte. Besonders stark betroffen sind unter anderem Kiebitze (minus 93 Prozent), Braunkehlchen (minus 57 Prozent) und Rebhühner (minus 94 Prozent). Warum aber verschwinden gerade diese Vogelarten? Ein Grund: Die meisten Feld- und Wiesenvögel brüten auf dem Boden. Was jahrtausendelang kein Problem war, birgt heute ein hohes Risiko. In den letzten 20 Jahren hat sich die Landwirtschaft so radikal gewandelt, dass heute kaum noch Kühe draußen auf den Weiden stehen. Stattdessen bekommen sie im Stall Grassilage. Dafür werden innerhalb der Brutzeit der Vögel drei- bis viermal die Grasflächen gemäht. Beim Mähen werden regelmäßig die Nester der Vögel zerstört oder gar ihre Küken getötet. Der Filmemacher Heiko De Groot vermittelt in seiner bildstarken Dokumentation eindrücklich, wie die intensivierte Landwirtschaft das Vogelsterben verursacht, welche Bedeutung Vögel für das Überleben der Menschen haben und wie wichtig Vogelschutz ist.



Am 12.05.21 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: 17.000 Kilometer Kanada - Wölfe, Freiheit, Killerwale

Der zweite Teil von "17.000 Kilometer KANADA" führt das ZDF-Team durch Kanadas wilden, einsamen Westen über Vancouver zurück nach Montreal, und es werden die Widersprüche deutlich, die das moderne Kanada zu schultern hat. In Old Crow begleitet Johannes Hano mit seiner Crew Harald Frost vom Stamm der Vuntut Gwitchin. Er gilt als bester Jäger der Vuntut Gwitchin, und er sieht sich im Einklang mit der Natur, wenn er stolz die Felle seltener Blauwölfe präsentiert. Das sei nun mal ihr Leben seit tausenden von Jahren, meint Harald Frost. Mit dem vermeintlichen Fortschritt würde sich die Unfreiheit immer weiter in den Norden fressen. Helm- und Gurtpflicht und die Waffe nicht mehr auf der Rückbank transportieren. In Alberta ist das Team sieben Stunden mit Roy vom Stamm der Chipewyan auf dem Athabasca River unterwegs - immer auf der Hut, nicht von den Sicherheitskräften der Ölkonzerne aufgegriffen zu werden. Die haben nämlich kein Interesse an Bildern der völligen Zerstörung einer einst grandiosen Landschaft. Sie treffen sich mit den Chiefs der Chipewyan und Cree. Während die einen die Ölfelder bekämpfen wollen, bemühen sich die anderen, in den Vorstand der Konzerne zu kommen. Doch sie eint der Wille nach sauberem Wasser, denn die Erkrankungen an Krebs sind in den vergangenen Jahren dramatisch gestiegen. Im Norden Britisch Columbias versucht unterdessen der Fotograf und Umweltschützer Ian McAllister, den letzten intakten Regenwald der nördlichen Hemisphäre gegen Pipelines und Tanker zu schützen, die in Zukunft Öl durch das noch intakte Ökosystem transportieren sollen. Durch Film- und Fotoaufnahmen und Dutzende Unterwasserkameras, die rund um die Uhr live über das Internet senden, will McAllister die Schönheit und Einzigartigkeit der Natur dokumentieren. Damit sollen die Menschen aufgerüttelt werden, diese Schönheit zu bewahren. "Wenn Kanada, wenn wir das nicht schaffen, wer denn sonst?" fragt McAllister. Die ZDF-Crew begleitet Ian McAllister zu Wölfen und Killerwalen und wird Zeuge eines einzigartigen Naturspektakels.
(Wdh. morgen 8.15-9.00 Uhr)



Am 13.05.21 06:25 - 07:10 Uhr auf 
3sat: Die Macht der Jahreszeiten - Frühling & Sommer

Die Jahreszeiten sind der geheime Motor allen Lebens auf der Erde. Seit Ende der Eiszeit prägen sie den Rhythmus der Natur. Menschen, Tiere und Pflanzen richten sich nach ihnen. Der erste Teil der filmischen Reise durch die vier Jahreszeiten beginnt im Februar mit dem Erwachen der Natur und endet im spätsommerlichen Monat August.



Am 13.05.21 06:25 - 07:10 Uhr auf 
3sat: Die Macht der Jahreszeiten - Frühling & Sommer

Die Jahreszeiten sind der geheime Motor allen Lebens auf der Erde. Seit Ende der Eiszeit prägen sie den Rhythmus der Natur. Menschen, Tiere und Pflanzen richten sich nach ihnen. Der erste Teil der filmischen Reise durch die vier Jahreszeiten beginnt im Februar mit dem Erwachen der Natur und endet im spätsommerlichen Monat August.



Am 13.05.21 07:10 - 07:55 Uhr auf 
3sat: Unsere Wälder (1/3) - Die Sprache der Bäume

Die Deutschen lieben den Wald. Kein anderes Land Europas hat eine derart tiefe Verbindung zur Heimat der Bäume. Ein Drittel des Landes ist mit Wald bedeckt - 90 Milliarden Bäume insgesamt. Und kein Naturraum ist so stark mit der Identität der Deutschen verbunden wie der Wald. Nicht das Wattenmeer, nicht die Berge spiegeln die Seele und die Befindlichkeiten der Deutschen, sondern - die Wälder. Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt.



Am 13.05.21 07:55 - 08:40 Uhr auf 
3sat: Unsere Wälder (2/3) - Ein Jahr unter Bäumen

Die Deutschen lieben den Wald. Kein anderes Land Europas hat eine derart tiefe Verbindung zur Heimat der Bäume. Ein Drittel des Landes ist mit Wald bedeckt - 90 Milliarden Bäume insgesamt. Und kein Naturraum ist so stark mit der Identität der Deutschen verbunden wie der Wald. Nicht das Wattenmeer, nicht die Berge spiegeln die Seele und die Befindlichkeiten der Deutschen, sondern - die Wälder. Frühling, Sommer, Herbst und Winter bringen nicht nur Farbe in die Wälder, sie öffnen kurze Zeitfenster, die viele Waldbewohner nutzen müssen, um zu überleben.



Am 13.05.21 08:05 - 09:00 Uhr auf 
tagesschau24: Vermisst - Wo sind die Vögel?

Vögel sind Nachfahren der Dinosaurier und älter als die Menschheit, doch überall verschwinden sie. Allein in Deutschland ist die Zahl der Feld- und Wiesenvögel in 30 Jahren um mehr als die Hälfte gesunken, in Frankreich mehr als ein Drittel. Betroffen sind auch Kiebitze, Feldlerchen und Rebhühner. Die britische Vogel-Bloggerin Mya-Rose Craig hat sich auf eine Spurensuche nach den Ursachen begeben und dabei Wissenschaftler, Landwirte und den US-Bestsellerautoren und Vogelbeobachter Jonathan Franzen getroffen. Warum verschwinden die Vögel? Und was macht sie für unser Überleben so wichtig?



Am 13.05.21 08:40 - 09:20 Uhr auf 
3sat: Unsere Wälder (3/3) - Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel

Wälder sind die größten Süßwasserspeicher der Welt, denn alles im Wald ist darauf angelegt, Wasser für schlechte Zeiten zu bunkern. Die Baumkronen fangen einen Großteil des Niederschlags auf, bevor er zu Boden fällt, wo der humusreiche Untergrund ihn aufsaugt wie ein Schwamm. Baumwurzeln, die von ihren Pilzfreunden in einen zarten Filz gehüllt werden, speichern das kostbare Nass. Und wie durch ein Wunder gelangt es von den Wurzeln wieder hinauf in die Krone - ganz ohne Motorpumpen. Hier oben wird es gebraucht für die Photosynthese. Denn ohne Wasser kommt die Zuckerproduktion in den Blättern zum Stillstand und dem ganzen Wald knurrt der Magen. Doch egal, wo ein Wald wächst: Jeder Wald ist ein gigantischer "Wassereimer" in einer globalen Kette von Pumpstationen. Wälder pumpen den Wasserdampf von den Meeren ins Landesinnere. Ohne sie würden die großen Kontinente im Inneren austrocknen. Nicht nur deswegen sind unsere Wälder unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Und so forschen Wissenschaftler mit Klimatürmen und Kronenkränen am Wunderwerk Wald.



Am 13.05.21 09:20 - 10:05 Uhr auf 
3sat: Der Schwarzwald - Wildnis mit Aussicht

Atemberaubende Landschaften, jahrhundertealte Traditionen und eine reiche Tierwelt: Der Schwarzwald, das höchste Mittelgebirge Deutschlands, hat weit mehr zu bieten als Kuckucksuhren. Er ist ein Naturidyll im Herzen Europas. In stimmungsvollen Bildern porträtiert die Dokumentation die reiche Welt des Schwarzwalds, in dem viele Menschen einen Weg gefunden haben, Tradition und Moderne, Natur und Kultur harmonisch zu verbinden.
(Wdh. heute 19.30-20.15 Uhr)



Am 13.05.21 09:30 - 10:25 Uhr auf 
arte: Menschenaffen - Eine Geschichte von Gefühl und Geist

Inwiefern können uns tierische Emotionen Erkenntnisse über den Menschen liefern? Wo beginnt das Menschliche und wo endet das Tierische? Die Wissenschaftsdokumentation lädt ein zu einer bewegenden Reise in die Geschichte von Gefühl und Geist und wartet mit hochkarätigen Gesprächspartnern auf: Jane Goodall, Frans de Waal und Volker Sommer. Einmalige Filmaufnahmen belegen, dass auch Schimpansen Krieg untereinander führen. Verhaltensexperimente demonstrieren, dass sie aber auch Mitgefühl, Kooperation, Fairness und Reziprozität zeigen. Ist die Entstehung von Moral und Kultur doch kein rein menschlicher Verdienst?



Am 13.05.21 10:25 - 11:20 Uhr auf 
arte: Das Geheimnis der Affen - Kulturforschung bei Schimpansen

Haben Menschenaffen eine Kultur? Was jahrhundertelang völlig unvorstellbar erschien, wird mittlerweile in der Wissenschaft kaum noch infrage gestellt. Der Mensch als Krone der Schöpfung - dieses Bild verblasst immer mehr. In ihren aktuellen Studien gehen Forscher nun noch einen Schritt weiter: Was wäre, wenn die Kultur der Menschenaffen der der Menschen ähnlicher wäre als bisher gedacht? Was wäre, wenn Affen gar eine Sprache besäßen? Worin würden wir uns dann eigentlich noch von ihnen unterscheiden?



Am 13.05.21 11:20 - 12:15 Uhr auf 
arte: Kampf im Gorongosa-Nationalpark

Der Gorongosa-Nationalpark in der Wildnis Mosambiks war die Heimat Zehntausender großer Wildtiere Afrikas. Nach jahrzehntelangem Bürgerkrieg lag der Park in Trümmern. Riesige Herden waren dezimiert worden, und die einst mächtigen Löwen, Leoparden und auch Wildhunde waren bis auf eine Handvoll ausgerottet. Es gibt nun einen kühnen Plan: Um den Angstfaktor im Nationalpark zu erhöhen, sollen Wildhunde angesiedelt werden, die durch die Landschaft ziehen. Eine "Landschaft der Angst" soll entstehen, um das ökologische Gleichgewicht des Parks wiederherzustellen. Die Dokumentation präsentiert noch nie zuvor gesehenes Filmmaterial von diesen seltenen Raubtieren, ihre Ankunft, ihre Rudelbildung und ihren Versuch, die Dominanz in der Wildnis zu etablieren. Werden sie ihrer Aufgabe gewachsen sein, eine Landschaft der Angst zu schaffen?



Am 13.05.21 11:35 - 12:20 Uhr auf 
3sat: Mit dem Frühling durch Europa (1/2)

Was kann mehr verführen, als nach einem langen Winter mit dem Frühling ganz Europa zu durchqueren? So verschieden die Landschaften sind, so unterschiedlich gibt sich auch die Jahreszeit.Die zweiteilige Dokumentation zeigt Europa in all seiner Vielfalt und von seinen schönsten Seiten. Teil eins führt vom Binnenland Spaniens mit seinen Blumenlandschaften an den Atlantik und ans Mittelmeer, von der Provence bis in die Hochlagen der Alpen.In Spanien finden sich Weißstörche, die direkt über dem Meer brüten, riesige Geierkolonien, bunte Wiedehopfe mit anmutigem Balzritual und Tiere, die man eher aus Afrika kennt.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 13.00 Uhr, Wdh. kommende Nacht 23.55-1.20 Uhr)



Am 13.05.21 12:15 - 13:00 Uhr auf 
phoenix: Plitvice - Im Land der fallenden Seen

16 kristallklare Seen, in spektakulären Terrassen angeordnet, durch Wasserfälle und Stromschnellen verbunden - das sind die Plitvicer Seen im flächenmäßig größten Nationalpark Kroatiens. Die fallenden Seen verdanken ihre Existenz einem faszinierenden Phänomen: Das stark mit Kalk angereicherte Karstwasser aus dem Dinarischen Gebirge lagert sich an Moosen an; Pflanzen und Kalk bilden gemeinsam ein spezielles Gestein - Travertin. In Plitvice verwandelt sich Wasser zu Stein, es wird daher auch "Das Land, wo die Steine wachsen" genannt. Dieses einzigartige Naturjuwel erinnert an ein surreales Märchenland: Dichter Buchenwald umschließt die Wasserflächen, Bäume wachsen auf schmalen Überhängen, thronen über Wasserfällen, strecken ihre Äste in den Sprühnebel der Stromschnellen.



Am 13.05.21 13:45 - 14:30 Uhr auf 
phoenix: Auf dem Trockenen - Der neue Kampf ums Wasser

Der Klimawandel ist in Berlin und Brandenburg kein Zukunftsproblem mehr. Wegen der Trockenheit ist auch hier längst ein Kampf ums Wasser ausgebrochen. Doch nur wenige erkennen den Ernst der Lage. Sitzen wir schon bald auf dem Trockenen?



Am 13.05.21 17:15 - 18:00 Uhr auf 
SWR: Elefanten hautnah (1/2)

Botsuana - hier leben über 130.000 Afrikanische Elefanten. Die grauen Riesen sind einfühlsam, hilfsbereit und sanftmütig. Dank ihrer zahlreichen erstaunlichen Fähigkeiten sind sie wahre Überlebenskünstler. Wie kommunizieren die Tiere miteinander? Wie schaffen sie es, trotz Hitze und Dürre zielsicher Wasserstellen zu finden? In der zweiteiligen Dokumentation "Elefanten hautnah" nehmen die vielfach ausgezeichneten Tierfilmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen den Zuschauer mit auf eine faszinierende Reise durch das südliche Afrika und zeichnen ein detailliertes Bild vom größten Landsäugetier der Erde.
(Wdh. morgen 10.15-11.00 Uhr)



Am 13.05.21 18:40 - 19:30 Uhr auf 
3sat: Die geheimnisvolle Welt der Bäume

Bäume sind nicht einfach Bäume, sie waren schon vor Jahrhunderten da und werden oft noch Jahrhunderte überleben - sie haben sozusagen Geschichte erlebt. Den Menschen war das immer bewusst, nicht zuletzt werden viele Bäume als Heiligtümer verehrt. Sie sind aber auch Lebensraum für viele Tiere, und sie liefern wertvollste Rohstoffe - vom Holz über heilsame Lindenblüten bis zum antibakteriell wirkenden Harz. Neben dem Harz ist es vorwiegend das wertvolle Holz, das uns Menschen seit jeher in den Bann zieht und unser Überleben bis heute sichert. Bäume sind geniale Überlebenskünstler und statische Meisterwerke.



Am 14.05.21 07:30 - 07:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Insel der Löwen

Felix Heidinger berichtet über den König der Tiere: den Löwen. Kleine Inseln sind normalerweise kein Platz für große Tiere. Bei Fothergill-Island ist das etwas anderes: Auf der Insel im Kariba-Stausee in Zimbabwe leben viele der großen Tiere Afrikas: Impalas, Löwen, Büffel, Elefanten. Es ist fast wie eine Arche Noah. Weil ihr Revier so übersichtlich ist, kann man die Löwen der Insel, ihr Leben im Rudel besonders gut beobachten. Und wer denkt, dass der König der Tiere selbst zur Jagd schreitet, hat sich getäuscht. Bei Löwen ist die Jagd Frauensache! Aber so einfach haben es die Löwen gar nicht, wenn sie jagen. Die schnellen Impala-Gazellen zeigen ihnen immer wieder erfolgreich die Hufe. Und auch die Büffel sind ziemlich groß und mächtig.



Am 14.05.21 07:50 - 08:25 Uhr auf 
WDR: Familie Wolf - Gefährliche Nachbarn?

Wölfe breiten sich in Deutschland immer mehr aus. Gleichzeitig nimmt das uralte Unbehagen vor den Raubtieren zu. Doch wie gefährlich sind sie wirklich? Um dies heraus zu bekommen, legte sich Tierfilmer Sebastian Koerner zwei Jahre lang auf die Lauer. Mit Hilfe seiner Aufnahmen und einer Vielzahl von versteckten, automatisch filmenden Videofallen gelang erstmalig ein hautnaher Einblick in das Privatleben bei "Familie Wolf" im Herzen Deutschlands. Alle Aufnahmen stammen ausnahmslos aus der freien Natur. Kein Bild für diese Dokumentation wurde in einem Gehege oder mit zahmen Wölfen gedreht.



Am 14.05.21 14:45 - 15:30 Uhr auf 
BR: Australien - Im Dschungel der Riesenvögel

Sobald er erscheint, sollte man sich besser in Acht nehmen, denn der kräftige Schnabel und die scharfen Krallen sind tödliche Waffen. Der Helmkasuar wird so groß wie ein Mensch, er hat glänzend schwarzes Gefieder und einen leuchtend blauen Hals. Er kann nicht fliegen - doch wozu auch? Bei seiner Größe wäre das im dichten Dschungel eher nachteilig. Eigentlich wagen sich Kasuare kaum in offenes Gelände - doch die Filmaufnahmen beweisen: Sie machen sogar manchmal einen Spaziergang am Strand! Brüten und die Kleinen versorgen, ist beim Kasuar reine Männersache. Die gestreiften Küken ähneln eher Frischlingen als ihren Eltern, so sind sie im Wald perfekt getarnt. Der Nordosten Australiens ist auch das Revier der größten Krokodile der Welt - "Salties", wie Leistenkrokodile hier genannt werden, bewohnen nicht nur Mangrovensümpfe, sondern überleben auch im Salzwasser des offenen Ozeans. Weniger bedrohlich ist ein plüschiger Bewohner der Tropenwaldwipfel: das Baumkänguru. Anstatt über die offenen Weiten Australiens zu hüpfen, klettern Baumkängurus im Regenwald von Ast zu Ast - besonders elegant sehen sie dabei nicht aus.



Am 14.05.21 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Auf die Größe kommt es an (1/2)

Was würde passieren, wenn die Umwelt und die Menschen vergrößert würden? Bis zu welcher Größe ist der Mensch überlebensfähig? Was würde ein beträchtliches Größenwachstum für Herz und Knochen bedeuten? Auch die Erde und die Sonne sind Gegenstand des spannenden Gedankenexperiments. Was würde theoretisch geschehen, wenn die Skalierung im Universum geändert würde? Eine Frage, die Astrophysiker zu neuen Erkenntnissen geführt hat.
(Teil 2 über Verkleinerung direkt im Anschluss, bis 17.00 Uhr)



Am 14.05.21 16:50 - 17:20 Uhr auf 
arte: Pollen - Auf der Suche nach winzigen Alleskönnern

Pollen machen vielen Menschen das Leben schwer, weil sie zum Beispiel allergisch auf Haselnuss- oder Birkenpollen reagieren. Dabei können die Winzlinge sehr viel mehr als Nasen zum Laufen bringen: Sie sind fast unzerstörbar, überstehen Hitze, Eiseskälte und Millionen von Jahren. Sie sind sogar unverwechselbar. Denn jede Pflanzenart hat ihren eigenen, identifizierbaren Pollen. Die winzigen Alleskönner können ganz verschiedenen Wissenschaftszweige Informationen liefern. Honiganalytikern erzählen sie, wo Bienen den Honig gesammelt haben, Kriminalisten lösen mit ihrer Hilfe sogar Morde. Fossile Pollen sind für eine Archäobotanikerin interessant. Sie will aus ihnen herauslesen, wie die Menschen schon am Ende der Steinzeit begannen, in ihre Umwelt einzugreifen: Bäume abholzten, Felder anlegten und Obst ernteten. Dazu müssen die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner einen Bohrkern aus dem Boden holen, die Pollen suchen und bestimmen.



Am 14.05.21 23:15 - 00:15 Uhr auf 
D-MAX: Die Kunst des Überlebens

Ed Stafford ist eine Kämpfernatur. Er hat sich im Regenwald behauptet, die Karpaten bezwungen und in den Tafelbergen Venezuelas ohne Ausrüstung und Nahrung der Kälte getrotzt. Dank seiner großen Erfahrung und diverser Tricks, die in keinem Survival-Handbuch stehen, konnte er all diese Herausforderungen mit Bravour meistern. In dieser Folge lässt der Abenteurer seine Erlebnisse auf sechs verschiedenen Kontinenten noch einmal Revue passieren und enthüllt sein Erfolgsrezept: zehn wichtige Regeln für das Überleben in der Wildnis.



Am 15.05.21 02:15 - 03:00 Uhr auf 
ZDF: Kielings wilde Welt - Geschützte Welten

Erneut bricht Andreas Kieling zu einer Reise rund um den Globus auf und berichtet im dritten Teil seiner Expedition von geschützten Regionen in Afrika, Japan, Deutschland und Alaska. Tief im Regenwald der zentralafrikanischen Republik haben westliche Flachlandgorillas ein sicheres Rückzugsgebiet gefunden. Andreas Kieling lernt ein einzigartiges Naturschutzprojekt es WWF kennen. Mitglieder des indigenen Volkes der BaAkas helfen den Wissenschaftlern als Fährten- und Spurenleser, die Gorillas zu beobachten und vor Wilderern zu schützen.



Am 16.05.21 17:00 - 18:00 Uhr auf 
ServusTV: Hüter der Natur - Afrika

In dieser Serie reisen wir zu drei der artenreichsten Orte der Welt - Australien, Indonesien und Afrika - um den Umweltproblemen dieser letzten Paradiese auf den Grund zu gehen - und gleichzeitig eindrucksvolle Geschichten von Hoffnung und Tatkraft zu zeigen. Wir begleiten die „Hüter der Natur“, die an der Front für den Naturschutz kämpfen und lassen uns von ihren Ideen und Initiativen inspirieren. Die modernsten Technologien kommen in Afrika um Einsatz, um Wilderern ein Schnippchen zu schlagen - wir folgen Erfolgsgeschichten. Erfolgreich eingedämmt wurde auch die Wilderei im Kongo: Die Berggorilla-Zahlen steigen seit einigen Jahren wieder. Grund zur Hoffnung - und großartige Resultate für die Hüter der Natur. Auf der Seite der Geparden ist Dr. Laurie Marker mit ihrem 1990 gegründeten Cheetah Conservation Fund im Einsatz.



Am 17.05.21 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Inseln wie im Paradies - Die Herrschaft der Sonne

Eine Kraft herrscht über die Inseln Südostasiens wie keine andere. Sie bringt Schlangen zum Fliegen und Affen zum Singen, sie lässt manche Bäume in den Himmel wachsen und macht andere zu Killern - die unbändige Kraft der tropischen Sonne. In den Urwäldern Südostasiens ist sie die treibende Kraft hinter der größten biologischen Vielfalt auf der Erde.
(Wdh. kommende Nacht 1.20-2.05 Uhr)



Am 18.05.21 07:30 - 08:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Fake oder Fakt - Wie die Wahrheit unter die Räder kommt

Verschwörungsmythen über das Coronavirus, Chemtrails oder den Klimawandel haben Hochkonjunktur. Woher kommen sie, warum glauben Menschen daran – und wem nutzen diese Verschwörungstheorien? Harald Lesch befasst sich in einer neuen Folge von Leschs Kosmos mit Klimaleugnern, Chemtrailern und Coronaskeptikern, er erforscht, was die Pest mit Verschwörungsglauben zu tun hat, und er bricht eine Lanze für das System, das sich dem Erforschen der Wirklichkeit verschrieben hat: die Wissenschaft.



Am 18.05.21 12:05 - 13:05 Uhr auf 
ServusTV: Moderne Wunder - Holz

Der Werkstoff Holz wurde, lange bevor Stahl und Plastik zum Einsatz kamen, in der Bauindustrie verwendet. In der Vergangenheit galt Holz als wichtigster Rohstoff im Bauwesen. Noch heute ist der Baustoff in Verwendung: Holz wird genutzt, um Burger zu braten, Häuser abzustützen und als Fußboden. Holz gilt weiterhin als wichtiger Rohstoff im Alltag der Menschen.



Am 19.05.21 12:45 - 13:30 Uhr auf 
ZDFinfo: Am Puls des Planeten

Die Erde verändert sich – und das nicht nur in Jahrmillionen: Jede Minute entsteht neues Land, ganze Vulkaninseln bilden sich im Laufe einer Nacht. Die Erde schläft nie. Mit modernster Technik erforschen Wissenschaftler das Leben unseres Planeten und verfolgen, wie er atmet, schrumpft und wächst. Welche biologischen, geologischen und physikalischen Prozesse sind dafür verantwortlich? Und welche Rolle spielt der Mensch dabei?



Am 19.05.21 13:30 - 14:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Naturgewalt Mensch

Geologische, physikalische und biologische Prozesse verändern die Erde jeden Tag, jede Minute. Das Erdinnere verschiebt Kontinente und lässt neues Land entstehen. Doch inzwischen ist der Mensch selbst zu einer geologischen Kraft geworden. Seine Fähigkeit, die Erde umzugestalten, übertrifft die der Natur: Jeden Tag setzen wir mehr CO2 frei als die Vulkane der Welt zusammen. Und bewegen mehr Sediment als alle Flüsse der Erde.



Am 19.05.21 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Brasilien - Welt des Wassers

Zwischen Reichtum und Mangel - Brasiliens Wildnis wird vom Wasser dominiert. Es ist eine abenteuerliche Reise, die das kostbare Lebenselexier vom Atlantik ins Landesinnere hinter sich bringt, um die Wildnis Brasiliens und all ihre Naturwunder mit Süßwasser zu versorgen. Vom Amazonasregenwald, über die weiten Grasebenen des Cerrado und die Sümpfe des Pantanal bis zum glanzvollsten Wasserjuwel Brasiliens - den Iguazufällen.
(Wdh. morgen 9.05-10.05 Uhr)



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