powered by <wdss>
TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 10.11.22 11:40 - 12:05 Uhr auf 
arte: Eine wilde Familie - Feuer im Nationalpark

In Brasilien lebt der Jaguarexperte Leandro Silveira mit seiner Frau, der Tierärztin Anah Jácomo, und ihrem 16-jährigen Sohn Tiago mit 70 wilden Tieren zusammen. Im Cerrado, einer einzigartigen Savannenlandschaft am Nationalpark Emas, haben sie ein Institut für die Erforschung und den Schutz der Jaguare erschaffen. Leandro muss sich gerade komplett allein um Institut und Tiere kümmern, weil seine Frau und Tiago sich mit Corona infiziert haben und daher in der Stadt sind. Dann steht auch noch der Nationalpark in Flammen und der Brand ist nur 40 Kilometer entfernt.



Am 10.11.22 16:40 - 16:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Warum wird der Starkregen immer heftiger?

Der Sommer 2021 hat uns die Gefahr von Extremwetterereignissen erneut vor Augen geführt. Die Eifel erlebte durch den Starkregen am 14. Juli die schwersten Unwetter seit mindestens 100 Jahren. Der Deutsche Wetterdienst hat in einer ersten Studie gezeigt, dass dieses Ereignis durch den Klimawandel um bis zu neunmal wahrscheinlicher geworden ist – als ohne Klimaerwärmung. Doch wie entwickelt sich die Gefahr durch Starkregen bei einer weiteren Erwärmung? Die Weltklimaberichte zeigen, dass sie häufiger und intensiver werden können – auch bei uns in Deutschland. Karsten Schwanke zeigt, was das für uns bedeutet und welche Regionen besonders betroffen sein können.



Am 10.11.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 
tagesschau24: Kampf ums Klima

Rekordhitze, Waldbrände und Überschwemmungen - die Folgen des Klimawandels sind längst spürbar. Doch während Wissenschaftler:innen immer lauter Alarm schlagen, kommt die Energiewende in Deutschland praktisch nicht voran. Nicht nur ausufernde Bürokratie verhindert den Ausbau regenerativer Energien, sondern auch ein Geflecht von aggressiven Bürgerinitiativen.
Manche Windkraftgegner haben direkte Kontakte ins rechte politische Lager der Klimawandel-Leugner. Immer wieder gelingt es ihnen, den Ausbau von Windkraftanlagen zu verzögern. So etwa beim umstrittenen Windpark im hessischen Reinhardswald, der zum propagandistischen Schlachtfeld der Energiewende geworden ist. Und dieser Kampf ist radikaler geworden. So schrecken junge Klimaaktivist:innen nicht mehr davor zurück, ihre Hände auf Autobahnen festzukleben. Und zwischen allen Fronten steht die deutsche Politik, die mehr klimaschädliche Energie einkauft, als sie eigentlich will.
(Wdh. übermorgen 14.15-15.00 Uhr)



Am 10.11.22 21:00 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Im Reich der indischen Löwen

Ganz im Westen Indiens leben Raubkatzen, die man in Asien gar nicht erwarten würde: Löwen. Die Asiatischen Löwen waren vor 100 Jahren fast ausgestorben, haben heute aber im Gir Nationalpark im Bundesstaat Gujarat wieder einen wachsenden Bestand. Sie leben frei und ohne Zäune in einem Gebiet, das auch von Menschen besiedelt ist: Die Maldhari bewohnen kleine Siedlungen aus Lehmhütten und züchten Büffel, die sie tagsüber auf den Steppen Girs grasen lassen. Immer wieder reißen Löwen den wertvollsten Besitz der Maldhari, aber die Ureinwohner bleiben gelassen.



Am 11.11.22 10:50 - 11:20 Uhr auf 
BR: Der Krieg der Hörnchen

Vor gut hundert Jahren wurden einige Exemplare von "Sciurus carolinensis", dem nordamerikanischen Grauhörnchen, in England ausgesetzt. Seither haben sie sich in einem ungebremsten Siegeszug vermehrt und ausgebreitet – "Sciurus vulgaris", die heimischen Eichhörnchen, wurden verdrängt, bald wird auch das Letzte aus britischen Wäldern und Parkanlagen verschwunden sein. Im Gegensatz zum europäischen Hörnchen aber sind die Invasoren auch noch große Waldschädlinge und Nahrungskonkurrenten der heimischen Vogelwelt. An der französisch-italienischen Mittelmeerküste hat sich auch noch eine zweite "Front" eröffnet. Neben den amerikanischen Arten bedrohen jetzt auch asiatische Hörnchen die heimischen Tiere.



Am 11.11.22 11:40 - 12:10 Uhr auf 
arte: Eine wilde Familie - Jaguare im Pantanal

Der charismatische Tierschützer und Jaguarforscher Leandro Silveira lebt mit seiner Familie und unzähligen geretteten Wildtieren - darunter eine ganze Reihe von Jaguaren unterschiedlichen Alters - auf einer Farm im Herzen Brasiliens. Seine Arbeit führt ihn zu den unterschiedlichsten Orten und Naturräumen Brasiliens. Albert Knechtel begleitet die "wilde Familie" in fünf Episoden bei ihrem Alltag auf der Farm, bei Spaziergängen mit den Raubtieren und der Erforschung der Lebensräume bis zum Pantanal.



Am 11.11.22 11:50 - 12:35 Uhr auf 
BR: Thailands geheimnisvolle Raubkatzen

Im Nationalpark und Wildschutzgebiet Huai Kha Khaeng haben seltene und bedrohte Raubkatzen wie Tiger, Nebelparder, Leoparden oder Fischkatzen, ihre letzten Rückzugsgebiete. In diesen uralten Regenwäldern gelang es dem Filmteam, die heimlichen Jäger mit ihren Jungen hautnah vor die Kamera zu bekommen. Denn nur in streng geschützten Gebieten besteht die Chance, eines der seltenen Tiere vor die Kamera zu bekommen.



Am 11.11.22 14:00 - 14:45 Uhr auf 
3sat: Geheimnisvolle Parktiere

Parks bieten einer zahlreichen Tierwelt Lebensraum im Siedlungsgebiet. Sogar spezielle und seltene Tiere finden hier ein Zuhause. Für manche hat das Leben in der Stadt überdies Vorteile. Hier kann man die Natur hautnah erleben. Unerwartete Bewohner wie Feldhamster, Schildkröten und eine reichhaltige Vogelwelt lassen sich entdecken. In der Dokumentation erzählen Sachkundige vom geheimen Leben der Tiere und wie sie erforscht werden.



Am 11.11.22 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Wildes Irland

Irland ist Europas Vorposten im Westen. Die irische Westküste und Inseln trotzen der wilden Natur des Nordatlantiks. Sie sind feucht und windig, manche Gebiete für Menschen nahezu unzugänglich. Dadurch konnte sich ein vielseitiges Tierleben entwickeln, das zu Wasser wie zu Land einmalig ist für den europäischen Kontinent. Es gibt mächtige Rothirsche, bunte Papageientaucher, Respekt einflößende Adler, riesige Buckelwale und gutmütige Riesenhaie. Und das ist nur eine kleine Auswahl der Tiere, mit denen dieser Film, gedreht in archaisch aussehenden Landschaften, aufzuwarten hat.
(Wdh. morgen 12.15-13.00 Uhr)



Am 11.11.22 18:15 - 18:45 Uhr auf 
SWR: Deutschlands wichtigste Jobs: Forstwirt:innen

Mit erst 30 Jahren ist Judith Waldhans zur Revierforstleiterin aufgestiegen. In Herdorft kümmert sich die junge Mutter leidenschaftlich um Tiere und Pflanzen. Die Trockenheit und die hohen Temperaturen des Sommers bringen Herausforderungen mit sich. Schäden müssen aufgenommen werden, Pläne zur Wiederaufforstung erstellt und Wege gesichert werden. Der 65-jährige Forstwirt Hans Werner Neitzert feiert 50-jähriges Dienstjubiläum - der wohl dienstälteste Förster in Rheinland-Pfalz. Seit 41 Jahren kümmert er sich im Revier Dierdorf im Auftrag von zehn Gemeinden mit seinen Kollegen um bis zu 1.800 Hektar Waldfläche. Der Vater und Opa macht den Weg frei für die nächste Generation. Doch zum Jagen kommt er gerne weiter seinen Wald.



Am 11.11.22 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Baumeister des Tierreichs

Tiere bauten sich schon lange vor dem Menschen erstaunliche Unterkünfte, um ihren Lebensbedürfnissen gerecht zu werden. Ganz egal, ob die Bauwut einen Tag oder ein Leben lang anhält: Tiere verfügen über bemerkenswerte Fertigkeiten als Töpfer, Erdbauarbeiter, Architekten oder Bodenbelüfter. Sie schaffen Konstruktionen, die sich perfekt in ihre Umgebung integrieren. Jede Tierart hat ihr Spezialgebiet: Manche bauen maßgefertigte Wohnräume, andere errichten zusammen mit ihren Artgenossen nachhaltige Städte oder gestalten sogar ganze Landschaften!



Am 12.11.22 00:45 - 01:30 Uhr auf 
phoenix: Wildes Überleben

Jede Tierart sichert sich durch anatomische Besonderheiten, einzigartige Strategien oder enorme Anpassungsfähigkeit den eigenen Fortbestand - zum Beispiel als Jäger.Jäger gibt es in der freien Wildbahn in allen Größen und Formen, vom Insekt bis zum Schwertwal. Der Film stellt in spektakulären Aufnahmen einige dieser Beutemacher - wie Chamäleons, Riffhaie, Komodowarane, Geparde, Brillenkaimane und Steinadler - vor.Die Techniken, Beute zu machen, sind dabei vielseitig und einfallsreich und von vielen Faktoren abhängig - besonders von den physischen Eigenschaften der Jäger und Gejagten.
(Sieben weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 6.45 Uhr)



Am 12.11.22 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Angélique und ihre Gorillas

Der Dzanga-Sangha-Nationalpark im Südwesten der Zentralafrikanischen Republik beherbergt eine einmalige Tier- und Pflanzenwelt. Allein die abenteuerliche Anreise in dieses Tropenparadies dauerte für die Naturfilmer des BR vier Tage. Hier wollen sie ein Team von Forscherinnen bei ihrer Arbeit mit seltenen Flachlandgorillas mit der Kamera begleiten. Angélique Todd vom Max-Planck-Institut in Leipzig und Cloé Cipoletta von der Umweltstiftung WWF-Deutschland haben sich mit ihren Kolleginnen die Erforschung und den Schutz der Gorillas zur Lebensaufgabe gemacht.



Am 12.11.22 14:25 - 15:10 Uhr auf 
arte: Tiere, die mit ihren Reizen geizen

In dieser Folge: In Wäldern, Bergen, Seen und Flüssen wimmelt es nur so von abstoßendem Getier: Raupen, Kröten, Schlangen und Spinnen versetzen so manche Menschen in Angst und Schrecken. Doch was viele als hässlich und furchterregend betiteln, kann diesen Tieren für Nahrungsbeschaffung, Verteidigung und Fortpflanzung besonders nützlich sein. Schließlich ist Aussehen nicht alles!
(Weitere Folge direkt im ANschluss, bis 15.55 Uhr)



Am 12.11.22 15:00 - 15:45 Uhr auf 
phoenix: Kinabatangan - Der Amazonas des Ostens (1/3)

Der Fluss Kinabatangan durchzieht die Landschaften Borneos bis zu seiner Bestimmung, die Sulusee. Dschungel und ausgedehnte Schwemmebenen säumen seine Ufer und die Menschen teilen sich diesen einzigartigen Lebensraum mit einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen, viele von ihnen der (westlichen) Wissenschaft bislang gar nicht geläufig. Der malaysische Wildlife-Fotograf Cede Prudente hat sich aufgemacht zu einer abenteuerlichen Reise auf dem Kinabatangan. Er will die Naturschönheiten der Region auf Bildern festhalten, um damit einen Beitrag zur Rettung dieses einmaligen Ökosystems zu leisten, denn die urtümliche Welt des Kinabatangan ist mit dramatischen Veränderungen konfrontiert.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 17.15 Uhr, Wdh. morgen 9.00-11.15 Uhr)



Am 12.11.22 15:30 - 16:00 Uhr auf 
3sat: Ein Pionier im Fichtelgebirge

Der Naturpark-Ranger Ronald Ledermüller ist ein Mann mit einer Mission: Er will Mensch und Umwelt, Tradition und Moderne im Fichtelgebirge miteinander verbinden. Vor der Kulisse der einzigartigen Felsformationen, die das Fichtelgebirge prägen, folgt die Dokumentation dem charismatischen Ranger, der die Entwicklung der Region und seiner Menschen zu seiner Herzensangelegenheit gemacht hat.



Am 12.11.22 15:55 - 17:25 Uhr auf 
arte: Der Fluss, der uns trennt - Perus Kampf um ein unkontaktiertes Volk

Die Mashco Piro leben isoliert in einem Reservat im peruanischen Amazonasgebiet. Nur ein Fluss trennt das indigene Volk von Dörfern und Siedlungen. Ein Team aus Indigenen und Anthropologen versucht, die Mashco Piro vor einer Welt zu schützen, in der illegale Goldgräber und Drogenbanden immer tiefer in eines der artenreichsten Ökosysteme der Erde vordringen.



Am 12.11.22 16:20 - 17:05 Uhr auf 
ZDFneo: Extreme Welten – Das unsichtbare Netzwerk

Staubtrockene Wüsten, eisige Polarregionen, tropische Regenwälder: Auf den ersten Blick besteht zwischen ihnen keine Verbindung. Doch allmählich enthüllt die Wissenschaft, wie alles mit allem zusammenhängt. Unser Planet funktioniert wie ein Superorganismus. Veränderungen an einer Stelle haben Folgen für ein ganzes Netzwerk, das den Globus umspannt. Im ersten Teil der neuen Staffel von Faszination Erde zeigt Dirk Steffens, was man von den Abhängigkeiten weiß, und stößt dabei auf manche Überraschung.



Am 12.11.22 17:05 - 17:50 Uhr auf 
ZDFneo: Die Zähmung des wilden Planeten

Unsere Erde ist ein wilder Ort – angetrieben von inneren und äußeren Kräften, dynamisch und ständig in Bewegung. Die Gewalten aus der Tiefe brechen sich in Form von Naturkatastrophen immer wieder Bahn. Landschaften haben sich über Jahrmillionen geformt, Stoff- und Energiekreisläufe entwickelt. Ihr heutiges Gesicht und ihre Bewohner sind das Produkt ihrer wilden Natur. Dirk Steffens geht der Frage nach, mit welchen Strategien das Leben gelernt hat, auf die Herausforderungen unseres Planeten zu reagieren.
(Wdh. morgen 5.30-6.15 Uhr)



Am 12.11.22 18:20 - 18:30 Uhr auf 
arte: Umwelt und Klima - Welche Länder sind am "grünsten"?

Der Weltklimarat geht in seinem jüngsten Bericht davon aus, dass die weltweiten CO₂-Emissionen noch vor 2025 den Höhepunkt erreichen müssen, damit die globale Erwärmung 1,5 Grad Celsius nicht überschreitet. „Mit offenen Karten“ zeigt auf allen Kontinenten beispielhafte Methoden, mit denen Politik und Zivilgesellschaft die komplexen ökologischen Problemlagen zu bewältigen versuchen. Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen sind in vielen Bereichen anzutreffen: erneuerbare Energien, innovative Verkehrsnetze, Müllvermeidung, biologischer Anbau, Naturschutzgebiete und mehr.



Am 12.11.22 20:15 - 21:45 Uhr auf 
arte: Amazonien - Auf den Spuren versunkener Hochkulturen

Lange Zeit ging man davon aus, dass der Amazonas-Regenwald nie durch den Menschen besiedelt wurde. Dank neuer archäologischer Techniken machen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Entdeckungen, die auf die einstige Existenz zahlreicher und komplexer Zivilisationen hinweisen. Wer waren diese Menschen? Wie sahen ihre Kulturen aus und woran glaubten sie? Warum sind sie in Vergessenheit geraten? An den Ufern des Amazonas, tief im guyanischen Dschungel, enthüllt Stéphen Rostain, Archäologe und Experte für die indigenen Völker Amerikas, die bis dato unbekannte Vergangenheit dieser präkolumbischen Zivilisationen.
(Wdh. morgen 10.15-11.50 Uhr)



Am 12.11.22 21:45 - 22:30 Uhr auf 
3sat: Keine Zeit für's Klima - Moral im Zwiespalt

Richard David Precht trifft die Klimaaktivistin Luisa Neubauer. Sie sprechen über Moral, Krieg und Klimaschutz. Und darüber, wie man optimistisch bleibt in schweren Zeiten. Dabei bezeichnet sich Luisa Neubauer selbst nicht als Optimist. Sie ist Possibilist - orientiert sich an Möglichkeiten. Doch die Spielräume sind mehr und mehr eingeschränkt. Denn die Klimakatastrophe wird überlagert von Krieg und Krisen in Wirtschaft und Politik.



Am 12.11.22 21:45 - 22:40 Uhr auf 
arte: Die fliegenden Flüsse des Amazonas

Es ist ein außergewöhnliches Phänomen: Die Wolkenansammlungen über dem Regenwald des Amazonas enthalten riesige Wassermassen, mehr als der Amazonas selbst. Wenn diese „fliegenden Flüsse“ auf die Anden treffen, werden sie in Richtung Süden gedrängt und regnen über den Städten Südamerikas ab. Seit mehr als 20 Jahren versuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, das System dieser Wasserströme in der Atmosphäre zu verstehen. In einer großangelegten Studie vom Amazonas bis nach Sibirien untersuchen sie die Rolle von Wäldern bei der Regulierung des globalen Klimas - mit erstaunlichen Ergebnissen.



Am 13.11.22 08:45 - 09:25 Uhr auf 
ZDFneo: Sibirien – Zurück in die Eiszeit

Hoch oben im Norden Sibiriens hat ein Forscher ein visionäres Experiment gestartet. Er will eine längst versunkene Welt wiederauferstehen lassen. In einer Gegend, in der heute kaum noch Tiere leben, sollen sich in Zukunft wieder große Herden versammeln – so wie vor 15.000 Jahren. Nikita Zimov und sein Team wollen Eiszeittiere wie Bisons, Wildpferde und sogar Mammuts in die Tundra holen und mit diesem Projekt nebenbei die Welt retten. Denn Sibirien ist für das globale Klima eine der einflussreichsten Regionen. Weite Teile des Landes bestehen aus Permafrostboden. Er bleibt das ganze Jahr hindurch gefroren und taut im Sommer nur in der obersten Schicht auf. Doch im Zuge des Klimawandels schmilzt das Eis – mit schwerwiegenden Folgen. Wenn beim Auftauen von Permafrostboden die Treibhausgase Kohlendioxid und Methan freigesetzt werden, beschleunigt sich die Erderwärmung. Die Idee der Forscher, die hinter dem Pleistozän-Parkprojekt steckt: Grasende Tiere würden die Landschaft umgestalten und dadurch die Schmelze des Permafrosts aufhalten.



Am 13.11.22 13:15 - 14:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Im Urwald von Costa Rica

Seit Jahrzehnten strömen Besucher aus aller Welt nach Costa Rica. Das zentralamerikanische Land wurde als Vorreiter des Ökotourismus bekannt. Dort kann man eine einmalige biologische Vielfalt erleben. Wer den Dschungel jedoch abseits der organisierten Touren auf eigene Faust erkunden will, findet sich schnell in einer ausweglosen Lage wieder. Dieses Szenario simuliert das Survival-Duo bei einem gewagten Wildnisabenteuer. Umgeben von Schlangen, Krokodilen und Vogelspinnen schlagen sich die Männer durch den Regenwald.



Am 13.11.22 15:15 - 16:00 Uhr auf 
NDR: Im Reich der indischen Löwen

Ganz im Westen Indiens leben Raubkatzen, die man in Asien gar nicht erwarten würde: Löwen. Die Asiatischen Löwen waren vor 100 Jahren fast ausgestorben, haben heute aber im Gir Nationalpark im Bundesstaat Gujarat wieder einen wachsenden Bestand. Sie leben frei und ohne Zäune in einem Gebiet, das auch von Menschen besiedelt ist: Die Maldhari bewohnen kleine Siedlungen aus Lehmhütten und züchten Büffel, die sie tagsüber auf den Steppen Girs grasen lassen. Immer wieder reißen Löwen den wertvollsten Besitz der Maldhari, aber die Ureinwohner bleiben gelassen.



Am 13.11.22 17:20 - 17:50 Uhr auf 
ARD-alpha: Das Experiment - Der wahre Wert des Waldes

Wenn der Wald eine Rechnung schreiben könnte für alles, was er für uns leistet - wie hoch würde die ausfallen? Und was würde er uns berechnen? Bis heute ergibt sich der Geldwert des Waldes vor allem aus dem Holzpreis, wenn die Bäume gefällt wurden. Aber der lebendige Wald leistet viel mehr, als am Ende Holz zu produzieren: Er reinigt Luft und Grundwasser, er sorgt für Artenvielfalt und Naherholung. Wenn wir das einmal mit einem Preis versehen, wie beeinflusst das unseren Umgang mit dem Wald? Auf einem Hektar Wald haben wir uns in einem Experiment zusammen mit Experten auf die Suche nach dem wahren Wert des Waldes begeben.



Am 13.11.22 19:00 - 19:30 Uhr auf 
hr: Unser Wald - Wohlfühlort im Wandel

Wer in den Wald geht, kann es spüren: Wald tut gut! Tief durchatmen, den Kopf frei bekommen und dabei noch kreativ werden. herkules-Moderatorin Susanne Barfuß bastelt aus Waldfunden ein „Wood-Mood-Board“ als Wanddekoration und lernt das Überleben im Wald. Naturerlebnisführerin Tanja Tempel zeigt ihr, wie gesund und lecker sogar Wurzeln sein können. Oder, dass ein Pesto aus einem „Unkraut“ wie der Vogelmiere und auch Omas Hagebuttenpunsch tolle Rezepte zum Nachmachen sind. Eben Natur pur. Der Wald kann ein wahrer Seelentröster sein und ist voller Entdeckungen. Doch er hat auch gelitten in den vergangenen Jahren - unter schweren Stürmen und großer Trockenheit, den Folgen des Klimawandels. Wie lässt sich der Wald kurieren, wetterfest machen für die Zukunft? Susanne Barfuß erfährt viel über die Zukunft unserer Wälder und wie wir sie mehr wertschätzen können.



Am 13.11.22 21:45 - 22:30 Uhr auf 
phoenix: Tiere im Mashatu-Reservat

Das Mashatu-Reservat im Osten Botsuanas wird auch "Land der Riesen" genannt, denn gewaltige Baobabs - manche mehr als 5.000 Jahre alt - wachen über die beeindruckende Tierwelt. Während der Trockenzeit leidet das Land unter sengender Hitze. Selbst die großen Flüsse trocknen nach und nach aus. Die letzten Wasserstellen werden zum Sammelpunkt für Klein und Groß: Ob Vögel, Paviane, Impalas oder Elefanten - vom Durst getrieben kommen die Tiere an den Fluss. Im Wasser lauert tödliche Gefahr: Nilkrokodile. Die riesigen Panzerechsen haben Monate auf die Trockenzeit gewartet - jetzt ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie fette Beute machen.



Am 13.11.22 22:20 - 23:05 Uhr auf 
mdr: Trocknen wir aus? Wie das Klima unsere Heimat verändert

Wochenlang gab es keinen Regen, dafür über Monate hinweg brütende Hitze. Der Sommer 2018 brachte extreme Wetterlagen über Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die bisher kaum ein Mensch in diesem Ausmaß hierzulande erlebt hat. Doch in Zukunft könnten sie zur Normalität werden. Was bedeutet diese Entwicklung? Und wie werden wir uns anpassen müssen?



Am 14.11.22 11:40 - 12:10 Uhr auf 
arte: Eine wilde Familie - Der brasilianische Mogli

Der charismatische Tierschützer und Jaguarforscher Leandro Silveira lebt mit seiner Familie und unzähligen geretteten Wildtieren - darunter eine ganze Reihe von Jaguaren unterschiedlichen Alters - auf einer Farm im Herzen Brasiliens. Seine Arbeit führt ihn zu den unterschiedlichsten Orten und Naturräumen Brasiliens. Das Besendern von wildlebenden Jaguaren gehört zum Forschungsauftrag. Tiago, ihr 16-jähriger Sohn, ist mit all diesen Tieren aufgewachsen. Wären da nicht Handy und Internet, könnte es fast ein Leben wie aus dem Dschungelbuch sein.



Am 14.11.22 11:50 - 12:35 Uhr auf 
BR: Wildes Skandinavien - Finnland

Im Osten Skandinaviens erstreckt sich Finnland – ein Mosaik aus Wasser und Wald. Nur fünf Millionen Menschen leben auf einer Fläche so groß wie Deutschland. In den Wäldern nahe der russischen Grenze gibt es noch Braunbären und Wölfe. Bis ins 18. Jahrhundert verehrten die Finnen Bären als Gottheit. Noch immer gilt der Bär als Nationalsymbol. Wo sich Bären wohlfühlen, können auch Wölfe leben – im Rudel trauen sie sich, einen Braunbären um seine Beute zu bringen. Eine Wolfsfamilie in der finnischen Wildnis zu filmen, hat Seltenheitswert, da es dort nur noch 150 Tiere gibt. Im Frühjahr treffen sich die Auerhähne zur Balz in ihren Arenen. Dem Sieger winkt die Paarung mit den Weibchen, dem Verlierer bleibt nur die Hoffnung auf einen neuen Versuch. Merkwürdig erscheint es, wenn sich Gleithörnchen um die Gunst eines Weibchens bemühen. Nachdem ein Weibchen einen Baum mit Kot markiert hat, treffen "wie im Flug" die ersten Verehrer ein. Dank ihrer Flughaut können die Nager relativ große Distanzen überwinden.



Am 14.11.22 16:55 - 17:50 Uhr auf 
arte: Deutschlands neue Wildnis

Im dicht besiedelten und hochindustrialisierten Deutschland durfte aus Industriebrachen und verlassenen Truppenübungsplätzen eine neue Wildnis entstehen, von der viele Tiere profitieren. Arten wie Kranich und Wolf zum Beispiel. Beiden begegnet die Dokumentation immer wieder und beobachtet ihr Familienleben, ihren Alltag und ihre Begegnungen mit anderen Tieren. Es ist kein Zufall, dass sich Deutschlands wilde Wölfe bei ihrer Rückkehr als erstes in dieser neuen Wildnis niedergelassen haben und sie bis heute bevorzugen. Durch alle Jahreszeiten entführt der Film in die neue Wildnis mit ihren außergewöhnlichen Lebensräumen.



Am 14.11.22 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Kongo - Schutz für den Gorillawald

In den Regenwäldern im Norden der Republik Kongo geschieht Außergewöhnliches: Hier schützen die Holzfäller den Tropenwald, statt ihn mit Kettensägen zu zerstören. Zwei Holzfirmen haben sich verpflichtet, in ihren Wäldern eine nachhaltige Forstwirtschaft zu betreiben. Noch nicht mal ein Baum pro Hektar wird gefällt. Die Holzfirmen arbeiten dabei eng mit den Naturschützern zusammen. Mit Erfolg: Allein im Wald des Holzunternehmens IFO leben 70.000 Gorillas - mehr als irgendwo sonst.



Am 14.11.22 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Blue Marble

Kann ein Foto die Welt verändern? Ja, es kann, wenn es uns Menschen berührt. 1972 entstand das erste Foto unserer gesamten Erde, aufgenommen vom Weltall aus. Das Bild gab uns eine neue Perspektive auf den Planeten und erschien in einem für unsere Erde bewegten Jahr. Was 1972 genau geschah und was das Foto mit uns machte, zeigt Eckart von Hirschhausen in „Wissen vor acht Erde“.



Am 14.11.22 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Kanada - Der Wilde Westen

Das riesige Kanada mit seinen vielen unterschiedlichen Lebensräumen ist eine Welt für sich. Die zweite Folge der Terra Mater-Serie zeigt die enorme Bedeutung, die der Zug der Lachse für den „Wilden Westen“ Kanadas hat. Lachse kehren aus dem Pazifik in jene Gewässer zurück, in denen sie geboren wurden. Sie wandern die Flüsse hinauf, um zu laichen. Unterwegs finden zahllose Lachse den Tod - durch Erschöpfung oder Fressfeinde. Die Fische sind eine unverzichtbare Nahrungsquelle für Schwarzbären, Wölfe und viele Vögel. Die Bären fressen nur die fettesten Teile eines Lachses - der Rest des Kadavers verrottet und versorgt so die Pflanzen mit Nährstoffen. Das Resultat ist eine besonders üppige Vegetation.
(Wdh. kommende Nacht 1.20-2.05 Uhr)



Am 14.11.22 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Dürre in Europa - Die Katastrophe ist hausgemacht

Europas Wälder brennen, die Ernte verdorrt. Nach drei Jahren mit extremer Trockenheit und Hitzesommern ist der Boden in vielen Regionen Europas metertief ausgetrocknet. Selbst die Grundwasserspeicher leeren sich dramatisch. Das kannte man bisher nur aus Wüstengebieten. Wissenschaftler bestätigen: Es herrscht Dürre in Europa. Mit drastischen Folgen für die Landwirtschaft, die Wälder und unser Leben. Die Dokumentation geht anhand von Beispielen in Deutschland, Frankreich, Spanien und Rumänien der Frage nach, wie weit diese Katastrophe jenseits des Klimawandels selbst verschuldet ist.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)



Am 15.11.22 07:15 - 08:10 Uhr auf 
arte: Geliebtes Korsika - Kampf gegen das Feuer

Auf Korsika haben seit 1960 die Waldbrände ein erschreckendes Ausmaß angenommen. Sie zerstören jeden Sommer Tausende Hektar Vegetation. Mutige, neue Strategien hat die „Forstfeuerwehr“ in den Departements Haute-Corse und Corse-du-Sud im Kampf gegen die Brandkatastrophen entwickelt. Mit präventiven Bränden nehmen sie dem Feuer die „Nahrung“. Sie entbuschen gezielt Wälder, Sträucherzonen und Heiden der Insel. Ein gefährlicher Kampf um die geliebte Insel.



Am 15.11.22 08:55 - 09:40 Uhr auf 
arte: Die Wildnis der USA- Herbst

Herbst in Amerika: Die Blätter färben sich bunt, bevor das Laub zu Boden sinkt. Die Wildtiere stehen vor einer Entscheidung: hierbleiben und sich auf den Winter vorbereiten oder sich auf Wanderung begeben? Millionen Wasservögel schwingen sich in die Lüfte, um in Richtung Süden zu ziehen. Wer jedoch bleibt, legt Vorräte an: Bieber sammeln Äste und Eichhörnchen legen Verstecke für ihre Nüsse an. Obwohl die Wildtiere der USA so verschieden mit dem Herbst umgehen, ist es für sie die geschäftigste Jahreszeit.
(Folgen über Winter und Frühling direkt im Anschluss, bis 11.10 Uhr, Folge über Sommer heute 17.05-17.50 Uhr)



Am 15.11.22 11:00 - 11:45 Uhr auf 
phoenix: Klima Global - Eine Zusammenfassung

In „phoenix plus“ ergänzen wir mehrmals täglich unsere Ereignis-Berichterstattung. Hier macht phoenix das, wofür der Sender steht: Themen vertiefen. Mit eigenen Reportagen, ausgewählten Beiträgen von ARD und ZDF und Expertengesprächen beleuchten wir ein Thema von vielen Seiten und liefern ein Plus an Information.



Am 15.11.22 13:25 - 14:20 Uhr auf 
3sat: Die magische Welt der Bäume - Die Eiche

Niemand baut mehr Schiffe aus Eichenholz. In Möbelhäusern sucht man Eichenholzmöbel vergebens. Die Eiche scheint ausgedient zu haben. In Wirklichkeit ist sie jedoch der Baum der Zukunft. Die Geschichte der Eiche reicht bis zu zwölf Millionen Jahre zurück. Der Laubbaum aus der Familie der Buchengewächse steht symbolisch für Kraft und Ewigkeit - Eichen können bis zu 1000 Jahre alt werden. Das Holz ist sehr stabil, die Rinde, rau, dick und furchig. Der Film erzählt in drei Kapiteln von den Eichen, die man mit "Natur", "Nutzung" und "Zukunft" betiteln könnte.



Am 15.11.22 14:20 - 15:05 Uhr auf 
3sat: Die magische Welt der Bäume - Die Linde

Kaum ein anderer Baum in Europa ist so eng mit den Menschen verflochten wie die Linde. Über Jahrtausende war sie Begleiterin und hat das Geschehen als stumme Zeugin der Zeit beobachtet. Die Linde ist nur selten in den Wäldern anzutreffen. Man findet sie in Dörfern und Städten, mitten unter den Menschen, die sie pflanzen und hegen. Sie hat die Menschen inspiriert, war aktiv an deren Schicksal beteiligt und ist heute nicht aus ihrem Alltag wegzudenken.



Am 15.11.22 16:45 - 17:00 Uhr auf 
phoenix: Klima retten - Wachstum oder Verzicht?

Felder vertrocknen in der Sonne, Wälder stehen in Flammen. An vielen Orten wird es immer heißer. Wie lässt sich die Erde noch retten? Durch Fortschritt oder radikalen Verzicht?



Am 15.11.22 17:00 - 17:30 Uhr auf 
phoenix: Klimasünder Industrie

Noch ist er gewaltig, der Ausstoß von Klimagasen bei Stahl, Zement und Co. Und dennoch soll auch die Schwerindustrie möglichst in Rekordzeit grün werden. Wie kann das gelingen? Nahezu die Hälfte der weltweiten Treibhausgas-Emissionen stammt aus der Industrie, den größten Anteil daran hat die Schwerindustrie. Um die Klimaziele zu erreichen, müssen diese Branchen so schnell wie möglich CO2-neutral werden eine Herkulesaufgabe.



Am 15.11.22 18:00 - 18:30 Uhr auf 
phoenix: Lappland - Rentiere im Stress

Überall das gleiche Lied. Das Klima spielt verrückt. Auf 30 Grad Minus folgt Tauwetter und versperrt den Tieren den Zugang zu ihren natürlichen Futterquellen. Der Klimawandel führt zur Futterkrise und die Rentiere werden zu Kostgängern. Die Jahre der letzten freien Rentierherden sind gezählt. Die mein ausland Reportage führt durch weite Teile Sapmis, wie die Ureinwohner des Nordens ihr Siedlungsgebiet nennen, etwa nach Jokkmokk, dem Ort wo alljährlich seit 1605 der Wintermarkt stattfindet. Dort lebt Anders Sunna, der wohl bedeutendste männliche samische Künstler Schwedens, der 2022 mit seinen großformatigen Collagen auf der Biennale in Venedig vertreten war. Sunna nimmt uns mit nach Kallak, wo bald eine neue Erzgrube ganz in der Nähe des Welterbes Laponia entstehen soll. Mit großen Schritten stapft er durch den tiefen Schnee. Auf diesem Waldweg werden wohl bald 100 Lastwagen fahren und die uralten Wanderrouten der Rentiere kreuzen. Keine Frage, wer da den Kürzeren zieht.



Am 15.11.22 18:15 - 18:45 Uhr auf 
SWR: natürlich!

Umweltmagazin. Trockenheit und ein extrem heißer Sommer - was bedeutet das eigentlich für die Wildtiere? Sind sie jetzt schlechter auf den Winter vorbereitet? Die Antworten kommen aus dem Wildfreigehege Wildenburg am Rande des Nationalparks Hunsrück-Hochwald. Ein Wildpark mit vielen einheimischen, aber auch ein paar exotischen Bewohnern. Außerdem in "natürlich!": Laubbäume - warum werden ihre Blätter bunt und fallen herunter?
(Wdh. morgen 10.25-10.55 Uhr)



Am 15.11.22 18:30 - 19:00 Uhr auf 
3sat: Wie viele Menschen verträgt die Erde?

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
(Wdh. morgen 9.45-10.25 Uhr)



Am 15.11.22 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Was ist der Nirvana-Fehlschluss?

Die Klimakrise ist da. Doch mit ihr entstehen auch Lösungen zu ihrer Bewältigung. Leider ist fast keine von ihnen perfekt. Sollten wir sie deshalb nicht angehen? Wenn wir dieser Meinung sind, erliegen wir dem Nirvana-Fehlschluss. Was genau das ist und warum er uns bei der Bewältigung der Klimakrise zu oft im Weg steht, erklärt Eckart von Hirschhausen in „Wissen vor acht – Erde“.



Am 15.11.22 20:15 - 21:05 Uhr auf 
arte: Eine neue Welt (1/3) - Widerstand

Die Lage ist viel ernster als gedacht. Im Gespräch mit weltweiten Spezialisten muss der französische Schriftsteller, Regisseur und Aktivist Cyril Dion feststellen, dass der Klimawandel vor allem ein strukturelles Problem ist, das mit Wirtschaft und Politik zusammenhängt. Für lokale Maßnahmen ist es längst zu spät, mittlerweile muss in größerem Maßstab gehandelt werden. Cyril trifft auf Widerstandskämpfer, Demonstranten und NGOs, die mit harten Bandagen kämpfen, und Aktivisten, die gegen ihre Regierungen vor Gericht ziehen. Einige von ihnen haben vor Ort erstaunliche Erfolge erzielt, dennoch scheint die Katastrophe unausweichlich.



Am 15.11.22 20:15 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Tierfilmer hautnah - die emotionalsten Momente

Es ist eine Mammutaufgabe, wilde Tiere mit der Kamera einzufangen. Dafür nehmen die Tierfilmer große Strapazen auf sich. Und nicht immer läuft dabei alles nach Plan. Die Highlights aus jahrzehntelanger Arbeit für die NDR Tierfilmproduktionen sind in dieser Sendung zum ersten Mal zusammengestellt worden. Immer wieder kommt es zu Szenen, die selbst erfahrenen Tierfilmern das Blut in den Adern gefrieren lassen oder sie zu Tränen rühren. Was alles bei den Dreharbeiten im fernen Russland, in den Tropenwäldern Afrikas oder den Bergen des Himalayas spannend, bewegend und natürlich auch skurril ist und war, zeigt dieser Film.
(Wdh. morgen 18.30-20.00 Uhr)



Am 15.11.22 21:05 - 22:00 Uhr auf 
arte: Eine neue Welt (2/3) - Anpassung

Die Katastrophe ist unausweichlich: Wie bereiten sich einige Menschen darauf vor? Ob auf drastische Weise mit Bunker in Colorado oder wie die Bewohner Kapstadts, die gerade noch einem "Day Zero", dem Zusammenbruch der Trinkwasserversorgung, entkommen konnten. Einige sehr einfache Initiativen - wie die Aufstellung von Solaranlagen in Bangladesch - können die Gesellschaft und die Zukunft der Menschen grundlegend verändern. Cyril stellt verschiedene gesellschaftliche Visionen vor, die durch politische Maßnahmen und solidarisches Handeln vieler Williger konkretisiert werden.



Am 15.11.22 22:00 - 23:00 Uhr auf 
arte: Eine neue Welt (3/3) - Regeneration

Nach der Katastrophe eine echte Wiedergeburt. Cyril Dion stellt umfangreiche Initiativen vor, um der Erde, den Ozeanen, aber auch Wirtschaft und politischen Systemen neuen Auftrieb zu schenken. In Mexiko, Australien und Benin entdeckt er die Vorteile der Kreislaufwirtschaft. Außerdem lernt er in Deutschland die Pioniere der Schule von morgen und in Irland neue Formen der Demokratie kennen. Heute braucht es konzertierte Aktionen, um ein gemeinsames Narrativ zu schaffen und der menschlichen Existenz und Zivilisationen wieder einen Sinn zu geben.



Am 16.11.22 10:34 - 11:40 Uhr auf 
arte: Im Herzen Massai - Kenias erste Rangerinnen

Leah und Purity sind Rangerinnen im kenianischen Buschland. Täglich streifen sie rund um den Amboseli-Nationalpark, um Wildtiere aufzuspüren. Hier haben auch die Massai-Hirten ihre Dörfer. Konflikte zwischen Mensch und Wildtier sind da kaum zu vermeiden. Die jungen Frauen werden oft zu Einsätzen gerufen, um zu schlichten oder zu trösten. Dabei müssen die zwei Massai-Frauen selbst gegen Diskriminierung und starre Traditionen kämpfen. Ein Film über zwei Frauen, die sich für ein friedliches Zusammenleben von Mensch und Wildtier einsetzen und dabei ihre ganz persönliche Unabhängigkeit erlangen.



Am 16.11.22 10:35 - 11:20 Uhr auf 
hr: Grenzgänger am Grünen Band

Eine außergewöhnliche Perlenschnur der Natur zieht sich längs durch Deutschland. Von der Ostsee bis zum Vogtland verbindet sie auf 1.400 Kilometern Länge über 100 verschiedene Biotope mit seltenen Tier- und Pflanzenarten zum Grünen Band. Der Tierfilmer Uwe Müller beobachtete das Leben an der alten Grenze über ein Jahr lang mit modernster HD-Technik zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Bei seinen Wachdiensten in den blühenden Landschaften und neuen Lebensräumen kamen ihm Jäger und Gejagte, aber auch Grenzzeugen vor die Kamera.



Am 16.11.22 10:50 - 11:20 Uhr auf 
BR: Im Tal der Adler

Im Westen Kanadas liegt das Tal des Squamish River. Ende Januar treffen sich dort alljährlich Hunderte von Weißkopfseeadlern aus ganz Nordamerika, um vom letzten Laichzug der Lachse im Jahr zu profitieren. Ein Schlemmermahl für die Giganten der Lüfte. Um 1960 waren die Weißkopfseeadler beinahe ausgerottet. Jäger und vor allem der Gebrauch des Insektizids DDT hatten diese nur in Nordamerika vorkommende Adlerart fast ausgelöscht. Dabei haben die imposanten Vögel gerade für Amerika besondere Symbolkraft: Der Weißkopfseeadler ist das Wappentier der USA. Der Verzicht auf DDT und ein strikter Schutz haben den Adlern mittlerweile ein Comeback beschert und sie sind in ihrem wichtigsten Verbreitungsgebiet – in der Fjordwelt am Pazifik zwischen British Columbia und Alaska – wieder zahlreich zu finden.



Am 16.11.22 10:55 - 11:55 Uhr auf 
WDR: Weltklimarat – 35 Jahre warnen vor den Klimawandelfolgen

Der Weltklimarat - offizieller Name "Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen", kurz IPCC - wurde 1983 von den Vereinten Nationen und von der Weltorganisation für Meteorologie gegründet. Aufgabe des IPCC sollte sein, den Wissensstand der globalen Forschung zum Klimawandel, seinen Ursachen und seinen Folgen, zusammenzufassen. Und: Der Politik konkrete Empfehlungen zu geben, was zu tun ist. Das macht der IPCC auch: Spätestens seit dem vierten Bericht 2007 warnt der IPCC sehr deutlich und zuletzt mit drastischen Worten vor der drohenden Klimakatastrophe.



Am 16.11.22 11:50 - 12:35 Uhr auf 
BR: Zwischen Hirschen und Kanonen

Seit mehr als 60 Jahren ist der Übungsplatz in Grafenwöhr für die Öffentlichkeit gesperrt. Davon profitieren viele Tiere und Pflanzen, die in Bayern auf der Roten Liste bedrohter Arten stehen – nicht trotz, sondern wegen des militärischen Betriebs. Sogar Fisch- und Seeadler sind hier zu Hause. Auch die Liste seltener Amphibien und Reptilien ist lang. Vom Aussterben bedrohte Fledermausarten suchen in verlassenen Bunkern Unterschlupf, Braunkehlchen und Bachstelzen brüten in ausrangierten Panzern.



Am 16.11.22 13:45 - 14:00 Uhr auf 
phoenix: Cop27 - Klima Global Afrika


Am 16.11.22 16:00 - 16:55 Uhr auf 
arte: China - Lautlos liegt das Land

In China nimmt die Population der Bestäuberinsekten rasant ab. Schuld daran sind der massive Einsatz von Pestiziden und die Zunahme der Monokulturen, die das Ökosystem an den Rand des Kollapses treiben. Wie gehen die Menschen mit dieser extremen Entwicklung um? Der schwedische Dokumentarfilm begleitet drei Familien im Hanyuan-Tal in der Provinz Sichuan, deren Arbeits- und Lebensbedingungen sich durch diese folgenschwere Entwicklung von Grund auf ändern.



Am 16.11.22 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Rumäniens wilde Schönheit (1/3)

Rumänien ist bekannt für seine wilde Natur und unberührte Landschaften. Die dichten Wälder und schroffen Hänge der Karpaten sowie das artenreiche Donaudelta sind Heimat unzähliger Tierarten. Die dreiteilige Reihe dokumentiert den Verlauf der Jahreszeiten in Rumänien und zeigt, wie sich Vögel und Säugetiere an die wechselnden Lebensbedingungen angepasst haben. Dabei zeichnet sie ein beeindruckendes Porträt dieses einzigartigen Naturparadieses.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr, Wdh. kommende Nacht 4.05-6.20 Uhr)



Am 16.11.22 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Tiere als Klimaschützer

Kackende Wale schützen das Klima. Genauso wie trampelnde Elefanten, grasende Gnus und Mistkäfer mit ihren Mistkugeln. Viele Tiere sind wahre Klimaschützer. Wie genau sie das Klima schützen und wie wir sie dabei unterstützen können, erklärt Eckart von Hirschhausen in „Wissen vor acht – Erde“.



Am 16.11.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Leben bei 50° C - Wenn Hitze zur Bedrohung wird

Die letzten sieben Jahre waren die heißesten, die jemals in Folge auf unserem Planeten gemessen wurden. Die Zahl der Tage, an denen die Temperatur an einigen Orten der Erde 50 °C und mehr erreicht, hat sich seit den 1980er Jahren verdoppelt. „Leben bei 50° C“ erzählt Geschichten von Menschen an extrem heißen Orten, die mit Einfallsreichtum und Widerstandsfähigkeit um ihr Überleben kämpfen oder um Anpassung ringen. Die Story begleitet sie in Mexiko, dem Irak, Australien und anderen Orten auf der Welt, an denen es 50 Grad heiß wird.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)



Am 16.11.22 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Wildes Wetter - Auf den Spuren der Klimaforschung

Die gesellschaftliche Debatte rund ums Klima ist überhitzt und oft überlagert von Einzelinteressen. Die ZDF-Dokureihe "Terra X" zeigt die Daten, Fakten und Zahlen hinter dem, was aktuell diskutiert wird. Denn die Klimaforschung in all ihren Facetten ist eine Wissenschaft, deren Erkenntnisse helfen, die globalen Wetterphänomene besser zu verstehen. Neue Wege in der Forschung geht die deutsche Klimawissenschaftlerin Prof. Friederike Otto in Oxford. Sie sucht nach den Verantwortlichen für Hitzewellen und Hochwasser. Ihr Institut hat eine bahnbrechende Methode entwickelt, mit der sie in kurzer Zeit berechnen kann, wie viel Klimawandel in einem konkreten Wetterereignis steckt – und wer daran schuld ist. In der Dokumentation erklärt die Direktorin des Environmental Change Institute, wie Wetterphänomene entstehen und wie die Verursacher dafür in Zukunft möglicherweise haftbar gemacht werden können.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)



Am 16.11.22 21:45 - 22:30 Uhr auf 
3sat: Klima-Katastrophe - eine Reise um die Welt


Am 16.11.22 21:45 - 22:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Weltklima - Zwischen Dürre und Flut

Ob als Trinkwasser, zur Bewässerung in der Landwirtschaft oder als Lebensraum für Tiere und Insekten, ohne Wasser hätten wir keine Lebensgrundlage. In den letzten Jahren werden wir jedoch auch in vermeintlich wasserreichen Regionen vermehrt mit Wasserknappheit konfrontiert. Woher kommt die Wasserknappheit und wie wirkt sich der Klimawandel darauf aus? Und wie beeinflusst unser persönliches Verhalten die Verfügbarkeit von Wasser?
(Wdh. morgen 15.30-16.00 Uhr)



Am 16.11.22 23:30 - 01:00 Uhr auf 
arte: Der Waldmacher

In seinem Dokumentarfilm „Der Waldmacher“ porträtiert Volker Schlöndorff den mit dem sogenannten alternativen Nobelpreis, dem Right Livelihood Award, ausgezeichneten Agrarwissenschaftler Tony Rinaudo. Der Australier hat eine Technik entwickelt, bei der aus den jahrzehntelang lebendigen Wurzeln von gefällten Bäumen Sprösslinge hochgezogen werden. Dank dieser Wiederaufforstungsmethode namens „Farmer Managed Natural Regeneration“ (FMNR) konnten nicht nur der Boden, sondern auch die Lebensgrundlage, Hoffnung und Würde von Tausenden afrikanischen Kleinbauern gerettet werden.



Am 17.11.22 07:15 - 08:10 Uhr auf 
arte: Die Igel-Retter aus dem Piemont

In seinem Job hat Massimo Vacchetta schon fast alles an tierischen Patienten behandelt, vor allem Rinder. Bis die kleine Ninna das Herz des Tierarztes so sehr berührte, dass er sich fortan der Rettung einer Art verschrieb: der Igel. Die uralte Villa des „Igel-Doktors“ hoch über den Weinbergen im Nordwesten Italiens ist inzwischen eine Institution. Doch wie sieht der Alltag in der Igel-Ambulanz eigentlich aus? Wer bringt die Wildtiere zu Dottore Massimo? Und können die oft schwer verletzten Patienten überhaupt wieder zurück in die Wildnis?



Am 17.11.22 07:20 - 07:35 Uhr auf 
WDR: Die geheimnisvollen Reisen der Tiere - Der Distelfalter

Den Distelfalter kennt fast jeder, er ist überall in Europa beheimatet. In der warmen Jahreszeit schmücken diese Schmetterlinge unsere Gärten, Wiesen und Felder. Doch wo sind sie im Winter? Auf diese Frage gibt es eine verblüffende Antwort: Die kaum einen Gramm schweren Schmetterlinge überqueren regelmäßig einen ganzen Kontinent - und das in mehreren Generationen.
Wie ist sowas möglich? Und wie schaffen es diese Distelfalter, stundenlang und immer in die richtige Richtung zu fliegen und dabei bis zu tausend Meter hoch aufzusteigen? Um das herauszufinden, begleiten wir sie auf ihrer unglaublichen Reise von Marokko bis zum Polarkreis.



Am 17.11.22 07:35 - 07:50 Uhr auf 
WDR: Die geheimnisvollen Reisen der Tiere - Der Eleonorenfalke

Der Eleonorenfalke ist einer der beeindruckendsten Greifvögel im Mittelmeerraum und gehört zu den Arten, die im Herbst unbemerkt in wärmere Breiten ziehen. Er macht bereits als wenige Monate alter Jungvogel eine Reise von zehntausend Kilometer bis zum Indischen Ozean, und das völlig alleine. Wie kann er alleine Meere, Wüsten und Kontinente überqueren, wenn er die Strecke zuvor noch nie geflogen ist? Diese Frage stellt sich auch der Ornithologe Ugo Mellone und verfolgt einen Falken um den halben Globus.



Am 17.11.22 07:50 - 08:05 Uhr auf 
WDR: Die geheimnisvollen Reisen der Tiere - Die Mönchsgrasmücke

Die Mönchsgrasmücke ist einer der faszinierendsten Singvögel und in Europa weit verbreitet. Jedes Jahr im Herbst ziehen Millionen von ihnen bei Nacht über den Kontinent, um zu ihrem Winterquartier zu gelangen. Allerdings weiß keiner so genau, wohin eigentlich. Denn die Mönchsgrasmücke ist extrem anpassungsfähig und ändert nicht nur immer wieder ihr Verhalten und ihre Nahrung, sondern auch ihre Wander-Routen und ihr Ziel. Nur warum macht sie das? Und wie schafft sie es, dort erfolgreich zu sein, wo andere Tierarten scheitern? Mit neuester Technologie versuchen jetzt Wissenschaftler:innen aus verschiedenen Ländern, dem Geheimnis ihrer Reisen auf die Spur zu kommen.



Am 17.11.22 08:05 - 08:25 Uhr auf 
WDR: Die geheimnisvollen Reisen der Tiere - Die Rauhautfledermaus

Sie fliegen nicht nur mit ihren Händen, sondern sie sehen auch mit ihren Ohren. Fledermäuse sind die einzigen Säugetiere, die fliegen können und sie orientieren sich auch in absoluter Dunkelheit.
Eine der erstaunlichsten von ihnen ist die Rauhautfledermaus. Während die meisten anderen Fledermäuse in Höhlen überwintern, zieht sie fort, tausende Kilometer Richtung Süden. Aber warum? Und wie schafft sie so eine lange Reise? Wissenschaftler:innen haben sie auf ihrem Weg begleitet, um mehr über dieses rätselhafte Verhalten zu erfahren, und machten dabei erstaunliche Entdeckungen.



Am 17.11.22 10:50 - 11:20 Uhr auf 
BR: Der schwarze Hirsch von San Rossore

Damhirsche haben im Gegensatz zum Rotwild eine besondere Strategie, um erfolgreich beim weiblichen Geschlecht zu sein. Während ein Rothirsch seinen Harem möglichst ohne Blutvergießen zu verteidigen versucht, gehen Damhirsche aufs Ganze. Mit ihren mächtigen Schaufeln kämpfen die Hirsche, bis einer aufgibt. Damwildforscher Ciuti will das Geheimnis dieser Hirsche ergründen, die nahe Pisa in dem ehemaligen königlichen Jagdgebiet San Rossore leben.



Am 17.11.22 11:50 - 12:35 Uhr auf 
BR: Wölfe und Herdenschutzhunde - Ungleiche Brüder

Die Wölfe sind zurück in Deutschland. Und mit ihnen die Sorgen der Schäfer und Schäferinnen um ihre Herden. Schutz sollen Herdenschutzhunde bieten. Der Film zeigt überraschende Tierbeobachtungen, die schon zwischen Wolfs- und Hundewelpen verblüffende Parallelen erkennen lassen. Grandiose Landschaftsaufnahmen aus beiden Regionen zeigen, wie die beiden als Akteure in einer "neuen Wildnis“ wirken könnten.



Am 17.11.22 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Eine Erde - viele Welten - Dschungel

Kein Lebensraum an Land beherbergt größeren Artenreichtum als tropische Regenwälder. Hier liefern sich die Bewohner intensivste Konkurrenzkämpfe. Die großen Wälder sind Orte voller dramatischer Geschichten und überraschender Ereignisse. Jaguare fangen Kaimane, Delfine schwimmen durch Baumkronen, und Frösche verteidigen in Ninja-Manier ihren Nachwuchs.



Am 17.11.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Schwarz-rot-grün - Die Geschichte der deutschen Umweltpolitik

Dieser Film erzählt die Geschichte verpasster Chancen: Wir hätten alle Zeit der Welt gehabt, die Klimakrise zu verhindern und unseren Nachkommen eine intakte Umwelt zu hinterlassen. Doch der Schutz der Umwelt wurde in der BRD und der DDR ebenso wie im wiedervereinigten Deutschland immer wieder den Interessen der Industrie geopfert. Wir blicken zurück auf sieben Jahrzehnte des Ringens um saubere Luft, klares Wasser und ein Klima, in dem auch folgende Generationen gut leben können. "Schwarz Rot Grün" erzählt die wahre Geschichte der Umweltpolitik in Deutschland, ihrer Vorkämpfer und ihrer Blockierer.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)



Am 17.11.22 21:00 - 22:00 Uhr auf 
3sat: scobel - Zukunft gestalten

Wenn nachfolgende Generationen eine Zukunft haben sollen, muss unserer Gesellschaft ein radikaler Wandel gelingen. Alle politischen Entscheidungen müssen konsequent ausgerichtet sein. Die Welt verändert sich rasant. Krisen häufen sich, die Unsicherheit wächst. Wer sich fragt, wie wir leben wollen, sollte beantworten können, wie unser gegenwärtiges Leben und Entscheidungen, die wir heute treffen, im Rückblick, aus der Zukunft, erscheinen werden. Um radikal zu prüfen, wie wir leben wollen, erscheint es sinnvoll, das gemeinsame Leben von der Perspektive der Vergänglichkeit aus zu betrachten. Wir produzieren täglich ein Überangebot von Schreckensszenarien, die nahelegen, dass es tiefgreifende Veränderungen geben wird und geben muss. Warum können wir diese Transformation nicht als Chance in einem positiven Sinne sehen? Etwa, dass weniger Verkehr und weniger Konsum vielleicht auch neue Möglichkeiten für Gesellschaft und Individuen bedeuten können? Die positiven Chancen transformativer Erfahrungen gilt es viel mehr in den Fokus zu nehmen, intensiver zu bedenken und zu kultivieren. "scobel - Zukunft gestalten" will dazu anregen, Transformation neu zu sehen und die Option eines ganz anderen Lebens wahrzunehmen.



Am 17.11.22 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Klima retten - Und die Welt verändern?

Kurz vor dem weltweiten Klimastreik am 20. September beleuchtet die Story die Hintergründe: Welche Vorstellungen stecken hinter den Parolen von Fridays for Future und welche Widersprüche zeigen sich? Wie soll aus Protest Politik werden? Wie aus Wut Veränderung? Wie verträgt sich der moralische Impetus der jungen Weltretter mit dem Anspruch der Toleranz, auch andere Sichtweisen gelten zu lassen? Bislang stand die Politik dem Protest der Jungen fast sprachlos gegenüber. Doch plötzlich kann es den Parteien gar nicht schnell genug gehen mit der digitalen Öffentlichkeit: Sie wollen mit den Jungen ins Gespräch kommen, am besten vor laufenden Handy-Kameras und live im Netz. Plumpe Ranschmeiße oder späte Einsicht? Wie glaubwürdig ist die neue Netzpräsenz der Politik? Für manche riecht es nach Umbruch. Forderungen nach einem Ende des Wachstums, nach einer Verzichtgesellschaft stehen im Raum. Doch wer trägt das mit? Kann eine Bewegung wie Fridays for Future auch Jugendliche mitreißen, die im Alltag ganz andere Sorgen oder einfach keine Lust auf Verzicht haben? Und was halten Jugendorganisationen wie die Jungen Liberalen oder die Junge Union von den Protesten?
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)



Am 18.11.22 10:30 - 11:15 Uhr auf 
phoenix: Klima Global - Eine Zusammenfassung


Am 18.11.22 10:50 - 11:20 Uhr auf 
BR: Kinabatangan - der Fluss der kleinen Elefanten

Orang-Utans, Nasenaffen, Borneo-Elefanten – es gibt nur einen Flecken auf dieser Welt, wo man all diese Tierarten beobachten kann: am Fluss Kinabatangan im malaysischen Teil Borneos. Über 500 Kilometer schlängelt sich dieser Fluss ins Landesinnere, und an seinem Ufer kann fast die gesamte Tierwelt Malaysias beobachtet werden. Der Tier-Reporter Felix Heidinger bereist den Kinabatangan und trifft auf eine Herde Elefanten. Tagelang dauert diese Begegnung, Tage, in denen sich Elefanten und Menschen manchmal näherkommen als beiden lieb ist.



Am 18.11.22 15:45 - 16:00 Uhr auf 
phoenix: Klimachronik

Der Klimagipfel 2020 wurde verschoben, denn Corona macht auch vor Glasgow nicht halt. phoenix fragt Was geschah bisher? und schaut zurück auf die vergangenen Klimagipfel - von Rio bis Glasgow. Was hat sich in der Klimapolitik bewegt? Was hat sich seit dem Pariser Klimaabkommen geändert und mit welchem Ausblick schauen wir auf den nächsten Klimagipfel?



Am 18.11.22 17:15 - 17:30 Uhr auf 
phoenix: Klimawandel oder Versagen - Warum Madagaskar hungert

Der Fluss Manambovo führt schon seit einigen Monaten kein Wasser mehr, er ist völlig ausgetrocknet. Anwohner graben im sandigen Flussbett, um wenigstens an ein wenig Wasser zu kommen. Dass es so viele Jahre in der Region kaum geregnet hat, ist laut der Regierung auf den Klimawandel zurückzuführen, und auch die Vereinten Nationen sehen darin den Hauptgrund für die sich verschärfende Krise dort. Kritische Stimmen jedoch sehen auch die Regierung in der Verantwortung - trotz aller westlicher Hilfsgelder kommt der Süden Madagaskars nicht vom Fleck: nur wenige befestigte Straßen, kaum Schulen, eine enorm hohe Geburtenrate. Was es jetzt an Maßnahmen braucht und wie wichtig die nun anstehende Regenzeit ist, berichtet DW-Reporter Adrian Kriesch.



Am 18.11.22 18:30 - 19:00 Uhr auf 
3sat: Krieg und Klima

Die 27. Weltklimakonferenz (COP) findet vom 6. bis zum 18. November in Scharm El-Scheich, Ägypten, statt. Es ist die erste Klimakonferenz nach der "Zeitenwende". "nano spezial" ist vor Ort. Welche Ergebnisse gibt es? Hat der Krieg in der Ukraine die Sorge ums Klima verdrängt? Fossile Energien erleben einen neuen Boom. Wer zahlt für Klimaschäden, wenn die Energiekrise die Mittel frisst? Und in welche Richtung treibt dies die Klimabewegung?
(Wdh. morgen 7.00-7.30 Uhr)



Am 18.11.22 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Ecuador - Hoffnung für die Nebelwälder

Die Nebelwälder in den Anden Ecuadors gehören zu den artenreichsten Landschaften der Erde. Doch die paradiesischen Wälder sind bedroht. Sie müssen Feldern und Kuhweiden weichen. Naturschützer wollen das Abholzen der Nebelwälder aufhalten. Dazu brauchen die Menschen in den Bergen neue Einkommensquellen - direkt aus den Regenwäldern. Der Film begleitet Bärenschützer, Farmer und Wissenschaftler, die um das Überleben seltener Tierarten und für den Erhalt der Nebelwälder kämpfen.



Am 18.11.22 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Klimazwerg Deutschland?

Deutschland ist für etwa zwei Prozent der weltweiten CO2-Emissionen zuständig, obwohl es nur etwa ein Prozent Anteil an der Weltbevölkerung hat. Darum sollten wir mit gutem Beispiel vorangehen, denn Deutschland ist in Wirklichkeit einer der großen CO2-Verursacher. Warum das so ist, zeigt Eckart von Hirschhausen in „Wissen vor acht – Erde“.



Am 18.11.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 
SWR: Magische Orte in Oberschwaben

Oberschwaben - eine sehr spezielle Region. SWR Moderatorin Annette Krause lernt magische Orte unterschiedlichster Art kennen, die die Vielfalt dieser einzigartigen Landschaft mit seinen außergewöhnlichen Menschen und Geschichten widerspiegeln. Sie besucht das Wahrzeichen, die berühmte Waldburg, und entdeckt an der Grenze zum Allgäu eine Linde, der Heilkraft nachgesagt wird. Die Waldkönigin von Baden-Württemberg zeigt ihr die Magie der oberschwäbischen Ried- und Moorlandschaft und bei Bad Schussenried beobachtet sie ein Männerritual.



Am 19.11.22 01:15 - 02:05 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Horrortrip in Maine

Dem Survival-Duo weht im US-Bundesstaat Maine ein eiskalter Wind um die Ohren - zudem regnet es in der Wildnis seit Stunden in Strömen. Die extremen Wetterbedingungen zehren an den Kräften der Abenteurer, deshalb marschieren sie Richtung Osten in ein Waldgebiet. Dort bauen die Männer aus Ästen und Tannenzweigen einen sicheren Unterschlupf für Nacht. Am nächsten Tag kämpfen sich die Überlebenskünstler bis zur Atlantikküste vor, denn dort finden sie hoffentlich ausreichend Nahrung.



Am 19.11.22 02:05 - 02:55 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Schneetreiben in Wyoming

Die Jungs von der Air Force haben nichts drauf? Über solche Frotzeleien kann Luftwaffen-Veteran Bo McGlone nur lachen. Stattdessen will der Neueinsteiger seinem Survival-Kompagnon in den Bighorn Mountains beweisen, aus welchem Holz USAF-Soldaten geschnitzt sind. Nachts fallen die Temperaturen in dem 120 Kilometer langen Gebirgszug auf bis zu minus 35 Grad. Und die Eiseskälte ist nicht das einzige Problem, mit dem die Überlebensexperten in Wyoming zu kämpfen haben. Denn in der Region streifen zudem Bären und Pumas umher.



Am 19.11.22 02:55 - 03:50 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Chaos in Kolumbien

Wie baut man einen sicheren Unterschlupf und wo findet man im Dschungel sauberes Trinkwasser? „Green Beret“ Grady Powell und Luftwaffen-Veteran Bo McGlone haben beim Militär gelernt, wie man ohne Ausrüstung und Proviant hinter feindlichen Linien überlebt. Das Spezialtraining kommt den Abenteurern dieses Mal im kolumbianischen Regenwald zugute, denn die Bedingungen in Südamerika sind extrem. Dort schlagen sich die Männer, umgeben von Schlangen und Krokodilen, durch eine Wildnis voller lebensbedrohlicher Gefahren.



Am 19.11.22 07:00 - 07:25 Uhr auf 
ARD: Beeren für den Braunbären

In Finnland darf Pia Braunbären ganz aus der Nähe in einer Auffangstation beobachten. Zusammen mit Tierärztin Heini bereitet sie Futter für Braunbärin Malla zu und lernt dabei, dass die Bären sich auch vegetarisch ernähren. Um Braunbären aber auch in freier Wildbahn zu entdecken, geht es für Pia ganz in den Osten Finnlands. Während einer abenteuerlichen Nacht in einem Beobachtungsversteck, kommen einige wilde Tiere vorbei. Und dann sind auf einmal auch die wilden Braunbären da.



Am 19.11.22 09:05 - 09:35 Uhr auf 
3sat: Die magische Welt der Bäume - Die Edelkastanie

Im Vorsommer erfreut die Kastanie das Auge mit ihrer Blütenpracht, im Herbst mit goldgelben Blättern. Lange Zeit war sie als Nahrungsquelle für die Bewohner der Alpensüdseite unentbehrlich. Im Tessin kennt man rund 100 verschiedene Sorten der Esskastanie. Die Dokumentation lädt die Zuschauer auf eine Entdeckungsreise in die Südschweiz ein, die sti(e)lgerecht mit einem Kastanienfest endet: Den krönenden Abschluss bildet die "Festa della Grà", an der die Bevölkerung zusammenkommt, um die historische Baumart zu feiern. "Gnocchi alla Farina di castagne" oder geröstete Marroni dürfen dabei natürlich nicht fehlen.



Am 19.11.22 09:45 - 10:30 Uhr auf 
ZDFneo: Sibirien – Zurück in die Eiszeit

Hoch oben im Norden Sibiriens hat ein Forscher ein visionäres Experiment gestartet. Er will eine längst versunkene Welt wiederauferstehen lassen. In einer Gegend, in der heute kaum noch Tiere leben, sollen sich in Zukunft wieder große Herden versammeln – so wie vor 15.000 Jahren. Nikita Zimov und sein Team wollen Eiszeittiere wie Bisons, Wildpferde und sogar Mammuts in die Tundra holen und mit diesem Projekt nebenbei die Welt retten. Denn Sibirien ist für das globale Klima eine der einflussreichsten Regionen. Weite Teile des Landes bestehen aus Permafrostboden. Er bleibt das ganze Jahr hindurch gefroren und taut im Sommer nur in der obersten Schicht auf. Doch im Zuge des Klimawandels schmilzt das Eis – mit schwerwiegenden Folgen. Wenn beim Auftauen von Permafrostboden die Treibhausgase Kohlendioxid und Methan freigesetzt werden, beschleunigt sich die Erderwärmung. Die Idee der Forscher, die hinter dem Pleistozän-Parkprojekt steckt: Grasende Tiere würden die Landschaft umgestalten und dadurch die Schmelze des Permafrosts aufhalten.



Am 19.11.22 14:15 - 15:00 Uhr auf 
phoenix: Festmahl der Tiere

Was geschieht, wenn ein Lebewesen in den Tiefen des Waldes stirbt? Hirsche, Wildschweine, Mäuse, Käfer, Fliegen, Wespen und viele andere - wie hängen sie alle zusammen? Diesen spannenden Fragen widmet sich ein Forscherteam im Nationalpark Bayerischer Wald. Klar ist, dass ein totes Tier erstmal ein grandioses Festmahl für die lebenden Tiere ist. Doch die Wissenschaftler wollen genau wissen, was in freier Wildbahn mit Kadavern passiert. Denn jeder Tod bedeutet Leben für Zigtausende andere Lebewesen: Es ist der Anfang eines komplexen Kreislaufs, auf den wir alle angewiesen sind. Trotzdem wissen wir recht wenig über die Tiere, die nach dem Tod einen Körper besiedeln, über die Organismen, die die Chemie des Körpers grundlegend verändern, und die Pflanzen, die die wertvollen Nährstoffe weiterverwerten. Die Dokumentation macht eine fremde Welt sichtbar, in der verendete Tierkörper zu behaglichen Refugien für Kleinlebewesen werden und sich als praktische Fast-Food-Restaurants für andere Opportunisten entpuppen - solange der Vorrat reicht. Dabei sind mitunter auch bekannte Tiere wie die Schmeißfliege oder der Totengräberkäfer von einer ganz neuen, erstaunlichen Seite zu sehen. Und obwohl das beeindruckende Schauspiel am Tierkadaver praktisch nie von den Menschen wahrgenommen wird, findet es doch täglich und überall statt - von der verendeten Maus im Garten bis zum riesigen Körper der toten Rotwildkuh.
(Wdh. morgen 10.30-11.15 Uhr)



Am 19.11.22 15:10 - 15:55 Uhr auf 
arte: Korsika, wilde Schönheit - Die Welt der Pflanzen

Die Pflanzenwelt Korsikas bildet den Ursprung zahlreicher Mythen, auf die sich möglicherweise auch der noch immer geheimnisumwobene Name der Insel zurückführen lässt. Wahrzeichen von Korsikas Natur ist das Maquis , eine undurchdringliche, wild wuchernde Gebüschformation, die durch ihren Geruch und ihre üppige Frühlingsblüte betört und bis zu zwei Drittel der Insel bedeckt. Ohne das Eingreifen von Mensch und Tier würde das Maquis schon bald von allem Besitz ergreifen, Ackerland überwuchern und Fußwege unkenntlich machen. Das Gegenstück zu dieser rustikalen und wohlriechenden Wildnis bilden von Menschenhand angelegte Olivenhaine. Aus den Früchten der symbolträchtigen Ölbäume wird das gelbe Gold Korsikas gewonnen wird. Die Bauern der Insel bewirtschaften zum Teil Bäume, die bereits im 16. Jahrhundert gepflanzt wurden, sie sammeln Kastanien und betreiben schon seit der frühen Antike Weinbau. Ein guter Tropfen aus Korsika wird mittlerweile in der ganzen Welt geschätzt.



Am 19.11.22 16:00 - 16:45 Uhr auf 
3sat: Wildes Pantanal (1/2)

Das Pantanal im Südwesten Brasiliens ist eines der größten und artenreichsten Feuchtbiotope der Erde. An einem verborgenen Waldsee lassen sich fast alle Bewohner des Pantanals beobachten. Die Dokumentation begleitet Kaimane, Wasservögel und andere Tiere, wenn in der Trockenzeit alle anderen Gewässer austrocknen. Der Waldsee wird zu einer Oase, an der Tapire, Ameisenbären und auch Kuhherden der brasilianischen Cowboys Wasser und Abkühlung finden.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 17.30 Uhr)



Am 19.11.22 16:20 - 17:05 Uhr auf 
ZDFneo: Die Vermessung der Erde (1/2)

Seit jeher versuchen die Menschen, sich auf der Erde zu orientieren. Anfangs dienten ihnen dazu markante Punkte in der Natur oder die Sterne. Heute vermessen Satelliten die Erde millimetergenau. Metergenau führt das ständig verfügbare GPS heute ans Ziel. Es ist so sehr Teil des Alltags geworden, dass ein Zurechtfinden ohne es kaum möglich scheint. Was heute wie selbstverständlich genutzt wird, ist die Erfüllung eines Menschheitstraums. Schon immer suchte der Mensch nach Orientierung. Bereits die Herstellung der Himmelscheibe von Nebra in der Bronzezeit zeugt von dem Versuch, sich auf der Erde zurechtzufinden, der unberechenbaren Natur etwas Verlässliches abzutrotzen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 17.50 Uhr)



Am 19.11.22 17:15 - 17:45 Uhr auf 
hr: Wolf, Waschbär, Wildschwein - tolerieren oder töten?

Wölfe, die Pferde und Schafe reißen. Von Waschbären verwüstete Dachböden und ganze Wildschweinrotten in den Vorgärten - Wildtiere kommen uns immer öfter in die Quere und können sehr lästig, manchmal sogar gefährlich werden. Die Frage ist: Wie gehen wir damit um? Simon Vogt begibt sich für „Engel fragt“ auf die Suche nach Antworten bei Jägern, Jagdgegnern und betroffenen Anwohnern.



Am 19.11.22 19:10 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Kanada - Der Wilde Westen

Das riesige Kanada mit seinen vielen unterschiedlichen Lebensräumen ist eine Welt für sich. Die zweite Folge der Terra Mater-Serie zeigt die enorme Bedeutung, die der Zug der Lachse für den „Wilden Westen“ Kanadas hat. Lachse kehren aus dem Pazifik in jene Gewässer zurück, in denen sie geboren wurden. Sie wandern die Flüsse hinauf, um zu laichen. Unterwegs finden zahllose Lachse den Tod - durch Erschöpfung oder Fressfeinde. Die Fische sind eine unverzichtbare Nahrungsquelle für Schwarzbären, Wölfe und viele Vögel. Die Bären fressen nur die fettesten Teile eines Lachses - der Rest des Kadavers verrottet und versorgt so die Pflanzen mit Nährstoffen. Das Resultat ist eine besonders üppige Vegetation.



Am 20.11.22 05:40 - 06:35 Uhr auf 
arte: Die fliegenden Flüsse des Amazonas

Es ist ein außergewöhnliches Phänomen: Die Wolkenansammlungen über dem Regenwald des Amazonas enthalten riesige Wassermassen, mehr als der Amazonas selbst. Wenn diese „fliegenden Flüsse“ auf die Anden treffen, werden sie in Richtung Süden gedrängt und regnen über den Städten Südamerikas ab. Seit mehr als 20 Jahren versuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, das System dieser Wasserströme in der Atmosphäre zu verstehen. In einer großangelegten Studie vom Amazonas bis nach Sibirien untersuchen sie die Rolle von Wäldern bei der Regulierung des globalen Klimas - mit erstaunlichen Ergebnissen.



Am 20.11.22 07:20 - 08:05 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Europa

Europa ist der Kontinent, den die Menschen am meisten verändert haben. Die Tiere mussten sich anpassen und haben sich an teils ungewöhnliche Orte zurückgezogen. Europa ist Heimat für über 700 Millionen Menschen. Dennoch offenbart dieser überfüllte Kontinent eine unerwartete Tierwelt in den verbliebenen Rückzugsgebieten.



Am 20.11.22 08:05 - 08:50 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Asien

Asien ist der größte und extremste Kontinent auf unserem Planeten – vom Polarkreis im Norden bis zu den tropischen Wäldern am Äquator. Die Tiere hier sind mit den heißesten Wüsten, dem höchsten Dschungel und den höchsten Bergen der Welt konfrontiert. Aber der Kontinent hat nicht immer so ausgesehen.



Am 20.11.22 08:50 - 09:35 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Südamerika

Südamerika ist der artenreichste Kontinent der Erde und die Heimat farbenfroher und erfinderischer Tiere. Von den Gipfeln der Anden bis zum größten Regenwald der Welt am Amazonas müssen sich die Tiere in Südamerika für ihr Überleben spezialisieren. Das treibt die Andenbären in enorme Höhen und die Mauersegler zu todesmutigen Flügen durch einen Wasserfall. Von der Küste Perus, wo sich Pinguine ihren Weg durch ein „Minenfeld“ aus zuschnappenden Seelöwen bahnen, bis hin zu den üppigen Nebelwäldern der Anden, wo Andenbären 30 Meter hohe Bäume auf der Suche nach schwer greifbaren Früchten erklimmen, ist Südamerika voll von Außergewöhnlichem und Überraschendem.



Am 20.11.22 09:35 - 10:15 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Nordamerika

Nordamerika ist der Kontinent des Wandels, auf dem Pioniere der Tierwelt das Beste aus überraschenden Chancen und wechselnden Angeboten machen. Nordamerika ist geprägt von Wetterextremen. Tornados donnern über die Prärie, arktische Luft fegt bis zu den südlichen Sümpfen. Luchse durchstreifen im Winter das verschneite Yukon-Territorium, Floridas Seekühe suchen heiße Quellen, um der Kälte zu entkommen.



Am 20.11.22 10:15 - 11:00 Uhr auf 
ZDFneo: Alaska – im ewigen Frühling

Dirk Steffens erkundet Alaska. Das Land ist geprägt von extremen Wintern und kurzen Sommern, und das Leben hat sich diesem Rhythmus angepasst. Doch keine Region heizt sich so stark auf wie der hohe Norden: Der Frühling in Alaska beginnt immer früher.



Am 20.11.22 13:00 - 13:45 Uhr auf 
NDR: Den Schwarzwald erleben

Durch spektakuläre Schluchten wandern, über Baumwipfel fliegen und natürlich den Tortenklassiker aus dem Schwarzwald genießen: Nina Heins und Jonas Weinhold sind im größten Mittelgebirge Deutschlands unterwegs. Der Weg führt durch die Wutachschlucht, den "Grand Canyon des Schwarzwalds" mit Urwaldfeeling. Sommerbiathlon und die Hirschgrund Zipline sorgen für Adrenalin.



Am 20.11.22 13:15 - 14:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Im Land der Fallensteller

Wer in unbekanntem Gelände überleben will, ist normalerweise gut beraten, wenn er auf die Küste zumarschiert. Doch Joe Teti und sein Partner Matt Graham wählen im Nordwesten der USA die entgegengesetzte Richtung, denn am Pazifik gibt es einen extremen Tidenhub. Um nicht von einem Wellenbrecher gegen die Felsen geschleudert zu werden, müssen sich die Überlebens-Experten in die Wälder vorkämpfen, bevor die Flut kommt. Doch auch dort sind die Männer nicht sicher, denn hier warten Pumas und Coyoten auf das Survival-Duo.



Am 20.11.22 14:30 - 15:15 Uhr auf 
SWR: Geisterkatzen - Im Wald der Luchse

Im Böhmerwald taucht ein seltener Jäger wieder auf. Über Jahre lang war er verschwunden. Nun ist er wieder sehr präsent. Beute und Platz für seine Kinderstube findet er reichlich. Auf leisen Pfoten kehrt Europas größte Katze - der Luchs - in den Wald entlang der tschechisch-deutsch-österreichischen Grenze zurück. In eindrucksvollen, selten zuvor gesehenen Bildern dokumentieren der Natur- und Dokumentarfilmer Sigurd Tesche und sein Team das Leben eines der seltensten Raubtiere Europas. Daneben stellt der Film auch andere Raritäten vor wie Wildkatze, Wolf und Raufußkauz. Die Hauptrolle aber spielen die charismatischen Jäger mit den Pinselohren: Tesche und sein Team begleiten sie von der Geburt bis zu jenem Zeitpunkt, an dem sie sich auf leisen Pfoten davonmachen, um sich ein eigenes Revier zu erobern - irgendwo im Böhmerwald, im Wald der Luchse.
(Wdh. kommende Nacht 4.45-5.30 Uhr)



Am 20.11.22 20:15 - 21:45 Uhr auf 
hr: Entdeckungen in Hessens Wäldern

Hessen ist das waldreichste Bundesland Deutschlands. Seine Wälder sind einzigartig, urig, wild und vielfältig. Die Entdeckungsreise führt in den Reinhardswald im äußersten Norden Hessens, in den Seulingswald im Nordosten, den Spessart im Südosten, in den Rheingauer Hinterlandswald im Südwesten und ganz im Süden Hessens in den Auwald am Kühkopf. Jedes der Waldgebiete hat seine Besonderheiten, eine eigene Schönheit und Charakteristik. Die Filmautorin Lena Schulz ist unterwegs im Urwald, im Auenland, in Hessens größtem Naturschutzgebiet, zeigt, wie Waldwirtschaft betrieben und wie gleichzeitig seltenen Tieren und Pflanzen Platz zum Überleben gewährt werden kann, wie Wanderwege Wälder erschließen oder Kunst im Wald neue Besucher lockt. Der Film zeigt Menschen, die mit dem Wald arbeiten und leben, ihn erhalten und schützen wollen und für die Hessens Wälder Inspirationsquelle und grünes Paradies sind.
(Wdh. übermorgen 2.15-3.45 Uhr)



Am 20.11.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 
rbb: Wilde Dynastien - Duell der Tiger

Raj Bhera lebt im Tigerreservat Bandhavgarh in Indien - einem perfekten Territorium für Tiger, mit dichtem Dschungel, von Quellen genährten Teichen und reichen Graslandschaften, die von Beute nur so wimmeln. Die mächtige Raj Bhera hat vier winzige neugeborene Junge, um die sie sich kümmern muss. Denn sie sichern die Zukunft ihrer Dynastie. Aber die idyllische Welt, in der sie lebt, verändert sich. Rivalisierende Tiger fallen in ihr Jagdrevier ein. Vor allem eine, ihre ausgewachsene Tochter Solo, fordert Raj Bhera heraus.



Am 21.11.22 03:25 - 03:50 Uhr auf 
mdr: Unsere Wälder - Nonstop

Vor unserer Haustür liegt eine uns oft unbekannte Welt – der Wald. Er ist Naherholungsgebiet, wirtschaftliche Nutzfläche und ein Refugium für viele seltene Pflanzen und Tiere. Dabei ist er so unterschiedlich wie die Baumarten, die wir in ihm finden können. Von den stark waldbrandgefährdeten Kieferwäldern wie in der Muskauer Heide über die Wasserwälder an der Mittelelbe, die teilweise an den Amazonas erinnern, bis zu den Gebirgswäldern im Harz und Erzgebirge reicht dabei die Palette. Vereinzelt kann man auch noch den Wald finden, der hierzulande vor dem Menschen und seiner großflächigen Umgestaltung typisch war. Auf der Hohen Schrecke in Thüringen ist das beispielsweise möglich. Die vielen Buchen bilden dort mit ihren silbergrauen Stämmen die Säulen eines riesigen Walddoms. Tauchen Sie ein in diese Welten und lernen Sie die Pflanzen und Tiere kennen, die im Wald und von diesem leben.



Am 21.11.22 04:35 - 04:45 Uhr auf 
SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben

Peter Wohlleben begrüßt in der zweiten Folge Schauspielerin Barbara Wussow und den Wetterexperten Sven Plöger. Gemeinsam besuchen Sie den Universitätswald bei Würzburg, der mit seiner ökologischen Forstwirtschaft exemplarisch für das steht, was Peter Wohlleben vertritt: Nämlich Naturschutz und Wirtschaft miteinander zu kombinieren. Zwei Tage wandern sie durch den Wald. Nicht nur die Prominenten, auch die Zuschauer erfahren in dieser Folge viel über die Zusammenhänge von Wald und Wetter, denn der Wald ist für das Wetter ganz entscheidend.



Am 21.11.22 07:20 - 07:50 Uhr auf 
hr: Vögel im Winter

Wird es kalt, verlassen die Zugvögel Deutschland und machen sich auf in wärmere Regionen. Für die Standvögel brechen dagegen manchmal harte, sehr kalte Zeiten an. Doch die Deutschen haben ein Herz für ihre gefiederten Freunde, geben jedes Jahr Millionen von Euro für Vogelfutter aus. Da drängt sich die Frage über Sinn und Unsinn dieser Art von Tierschutz auf, der mit Naturschutz nichts zu tun hat.



Am 21.11.22 09:45 - 10:15 Uhr auf 
3sat: Krieg und Klima

Die 27. Weltklimakonferenz (COP) findet vom 6. bis zum 18. November in Scharm El-Scheich, Ägypten, statt. Es ist die erste Klimakonferenz nach der "Zeitenwende". "nano spezial" ist vor Ort. Welche Ergebnisse gibt es? Hat der Krieg in der Ukraine die Sorge ums Klima verdrängt? Fossile Energien erleben einen neuen Boom. Wer zahlt für Klimaschäden, wenn die Energiekrise die Mittel frisst? Und in welche Richtung treibt dies die Klimabewegung?



Am 21.11.22 10:05 - 10:35 Uhr auf 
hr: Koalas - Teddybären im Eukalyptuswald

Koalas ernähren sich von den Blättern des Eukalyptusbaumes. Doch die sind voller ätherischer Öle und zahlreicher Giftstoffe. Kein anderes Tier könnte eine solche Nahrung überleben, und selbst die jungen Koalas würden daran zugrunde gehen. Wenn sie erstmals aus dem Beutel der Mutter schlüpfen, sind sie noch nicht in der Lage, Eukalyptus zu verdauen. Es blieb den Forschern lange Zeit ein Geheimnis, wie die jungen Koalas "lernen", ihre giftige Nahrung zu verdauen. Denn da gibt es einen Trick. Die Eukalyptusspezialisten hatten im Laufe der Evolution nie lernen müssen, sich vor Feinden zu schützen - sie hatten keine. Vor hundert Jahren gab es deshalb noch Millionen der possierlichen Tiere. Doch dann hatte eine wilde Jagd begonnen. Es war damals ein beliebter "Spaß" für junge Leute, Koalas zu schießen, denn sie waren ein leichtes Ziel in den lichten Wipfeln der Eukalyptusbäume. Die Zeiten haben sich geändert: Heute sind die Koalabestände auf das Äußerste dezimiert, und regional sind auch einige Arten schon ausgerottet. So begann man vor einigen Jahren damit, Schutzgebiete einzurichten, um das Überleben der letzten Koalas zu sichern. Begleitende Forschungen im Zoo helfen, die Lebensbedingungen der äußerst wählerischen Tiere zu erforschen.



Am 21.11.22 10:50 - 11:20 Uhr auf 
BR: Die Affen mit den Mandelaugen

Im dichten Urwald des Cuc Phuong Nationalparks im Norden Vietnams lassen sich noch die seltenen Exemplare der Kleideraffen aufspüren. Ihr mehrfarbiges Fell, die Blicke und die Bewegungen machen Kleideraffen zu einem faszinierenden Sonderfall unter den Primaten.



Am 21.11.22 17:00 - 17:45 Uhr auf 
ARD-alpha: alles wissen - Tiere

Der Klimawandel hat dramatische Folgen für unsere einheimischen Tiere. Denn: Ihre Lebensräume verändern sich rasant. Schon jetzt beobachten Forscher, dass kälteliebende Arten abwandern, Vögel ihr Zugverhalten ändern und neue Arten bei uns heimisch werden. Dadurch, dass Pflanzen immer früher blühen, geraten Nahrungsbeziehungen und Fortpflanzungszyklen aus dem Takt. Bis 2080 erwarten Experten für Deutschland ein Drittel weniger Tier- und Pflanzenarten! Allein bei den Säugetieren sind 25 von 37 besonders schützenswerten Arten in Gefahr, darunter Fischotter, Wildkatzen und Fledermäuse. Ist der Artenschwund noch aufzuhalten? Wie können Tiere und ihre Lebensräume besser geschützt werden?
(Wdh. morgen 10.00-10..45 Uhr)



Am 21.11.22 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Kanada - Die endlose Weite

Das riesige Kanada mit seinen vielen, sehr unterschiedlichen Lebensräumen ist eine Welt für sich. Die dritte Episode dieser Terra Mater-Serie offenbart die Landschaft im Herzen Kanadas. Diese ist geprägt von dichten Wäldern, unzähligen Seen und einem endlosen Grasmeer: die Prärie ist die Heimat des mächtigen Bisons, der diese Ebenen einst zu Millionen bevölkerte. Auch Gabelböcke leben in den Prärien - diese Antilopen sind die schnellsten Huftiere der Welt. Kanadas Kernland beherbergt auch eine ausgedehnte Seenlandschaft. Die Seen sind stumme Zeugen einer bewegten Vergangenheit - während der letzten Eiszeit gruben mächtige Gletscher Becken in den felsigen Untergrund. Nachdem sich das Klima wieder erwärmte und das Eis sich nach Norden zurückzog, blieben die Becken voller Schmelz- und Regenwasser erhalten. Heute sind diese Seen Lebensraum für Biber - und eine wichtige Raststation für Wasservögel auf ihrem Zug zwischen den Sommer- und Winterquartieren.
(Wdh. kommende Nacht 0.55-1.40 Uhr)



Am 21.11.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Indiens Reich der großen Tiere

Der Kaziranga-Nationalpark im nordostindischen Bundesstaat Assam ist Rückzugsgebiet einiger der seltensten Tierarten Asiens. So ist er ein wichtiges Schutzgebiet für das Panzernashorn.
Dort gibt es auch die meisten Königstiger, eine große Zahl von Asiatischen Elefanten und die weltweit größte Population wilder Wasserbüffel. Barasinghahirsche durchstreifen die Hochgrasflure, und riesige Schwärme von Zugvögeln aus Sibirien überwintern dort. Doch trotz aller Schönheit des Parks, der zum Weltnaturerbe der UNESCO gehört, kennt auch das Leben dort seine Schattenseiten: Durch die stetig zunehmende Bevölkerungsdichte rücken die Ansiedlungen der Menschen an Kaziranga und seine Wildtiere immer näher heran. Im Süden begrenzt eine stark befahrene Nationalstraße die Wälder und Sumpfgebiete, unmittelbar dahinter beginnt die Zivilisation: Dörfer, Reisfelder und riesige Teeplantagen. So werden in der Region die Wanderrouten von Elefantenherden auf Nahrungssuche abgeschnitten, mit gefährlichen Folgen: Immer häufiger fallen hungrige Elefanten in die Reisfelder ein, zertrampeln die Ernte und greifen Dörfer an. Andererseits gefährden Wilderer im Park den Bestand des Indischen Panzernashorns, dessen Horn wegen seiner vermeintlichen heilenden Wirkung beim Menschen in der Traditionellen Chinesischen Medizin sehr begehrt ist. Aber es gibt auch Bewohner, die sich um den Schutz der Wildtiere im Kaziranga-Nationalpark bemühen und dafür sogar bereit sind, ihr Leben zu riskieren. Raju und seine Familie haben gelernt, mit der steten Bedrohung durch Elefanten zurechtzukommen, die nachts an ihrem Dorf vorbeiziehen. Tagsüber kümmert sich der Familienvater in einer Rettungsstation für Wildtiere um verwaisten Elefantennachwuchs und wirbt um Verständnis bei der Dorfbevölkerung. Er hofft, dass ihm die Pflege der hilflosen Elefanten ein gutes Karma beschert und die ständige Gefahr durch die Herden mindert.
(Wdh. morgen 16.00-16.45 Uhr)



Am 21.11.22 21:00 - 21:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Rettet die Artenvielfalt!

1,7 Millionen Bayern unterschrieben für das Volksbegehren "Rettet die Bienen". Zu welchen Maßnahmen für mehr Artenvielfalt sich die Politik durchringen kann, bleibt abzuwarten. Jan Kerckhoff, Julia Schade und Angelika Vogel begleiten Menschen, die in Sachen "Rettet die Artenvielfalt" schon jetzt engagiert sind.
(Wdh. morgen 14.45-15.30 Uhr)



Am 22.11.22 07:20 - 07:35 Uhr auf 
hr: Lebensgemeinschaft Wald - Pflanzen und Tiere im Wald

Der Wald ist mehr als nur die Summe seiner Bäume. Pflanzen, Pilze und Tiere bilden ein komplexes Ökosystem. Waldluft gilt als frisch und sauerstoffreich. Die Bäume filtern Schadstoffe aus der Luft und produzieren Sauerstoff. Realaufnahmen und grafische Animationen veranschaulichen die Stoffkreisläufe im Wald, ausgehend von den Produzenten der Biomasse, den Pflanzen mit ihrer Photosynthese, über die Konsumenten, die Pflanzen- und Fleischfresser bis zu den Zersetzern im Boden. Eine junge Försterin im Spessart lässt Bäume fällen für die Holzgewinnung. Sie achtet aber auch darauf, dass immer genügend junge Bäume nachwachsen. Alte, absterbende Bäume gelten als wertvolle Lebensräume für Käfer und Insekten. Das Ökosystem reguliert sich weitgehend selbst. Der vom Menschen verursachten Luftverschmutzung ist der Wald aber schutzlos ausgesetzt.



Am 22.11.22 09:00 - 09:40 Uhr auf 
arte: Leben im Kronendach (1/2)

Hoch oben im Kronendach der tropischen Regenwälder erstreckt sich ein einzigartiger Lebensraum. Auf den ersten Blick eine enthobene, opulente Welt. Doch hinter dem paradiesischen Bild tobt ein unerbittlicher Überlebenskampf. Die Sonne lockt das Leben bis zu 60 Meter hoch in die Wipfel der Bäume. Die Bewohner führen ein Leben über dem Abgrund. Tiere und Pflanzen, die sich hier behaupten, haben sich - jeder auf seine Weise - an einen der schwierigsten Lebensräume der Erde angepasst. Das gilt auch für den kleinen Totenkopfaffen, der in der heimlichen Welt im Kronendach manches Abenteuer besteht.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 10.25 Uhr)



Am 22.11.22 11:50 - 12:35 Uhr auf 
BR: Invasion der kleinen Räuber - Goldschakal, Marderhund und Waschbär

Umweltschutzorganisationen in Deutschland schlagen Alarm. Die Zahl der eingeschleppten und eingewanderten Kleinbären und kleinen Raubtiere steigt. Von Norden her drängen Waschbär, Mink und Marderhund nach Bayern, Österreich und Frankreich. Aus dem Süden kommt der eigentlich in Südosteuropa und in Afrika heimische Goldschakal. Wie viele dieser vor allem nachtaktiven Räuber sich in Deutschland aufhalten, kann nur geschätzt werden. Doch es gibt andere Zahlen, die aufhorchen lassen: So wurden 2016 über 25.000 Marderhunde in Deutschland und Österreich geschossen – fast 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei Waschbären sind es in fünf Jahren 150 Prozent mehr getötete Tiere gewesen. Das liegt nicht an besonders schießwütigen Jägern, sondern an der rasanten Ausbreitung dieser Arten. Die Eindringlinge bedrohen vor allem einheimische Arten, die vielerorts vom Aussterben bedroht sind. Denn die heimische Tierwelt ist nicht auf eingeschleppte oder eingewanderte Räuber wie Waschbär, Marderhund, Mink oder Goldschakal eingestellt.



Am 22.11.22 18:15 - 18:45 Uhr auf 
SWR: natürlich!

Umweltmagazin. Für diese Herbstsendung geht Moderator Axel Weiß im Freiburger Stadtwald auf Pilzsuche. Aber nicht nur, um essbare Pilze zu finden, sondern auch äußerts giftige und besondere. Begleitet wird er vom Pilzexperten Dennis Regul, der Arzt und Toxikologe ist. Er kennt bis zu 500 verschiedene Pilze, berät viele Hobbypilzsucher:innen und erstellt Gutachten bei Vergiftungen. Dennis Regul kennt die Welt der Pilze wie kaum ein anderer.
(Wdh. morgen 10.25-10.55 Uhr)



Am 22.11.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Thailands abenteuerlicher Süden

Die Regenwälder des Khao Sok, eines der schönsten Nationalparks Thailands, gehören zu den ältesten der Welt. Um die Tiere hier kümmert sich Jo, der Chefbiologe für Südthailand. Zu seinen Aufgaben gehört es, die im Park lebenden Fledermausarten zu bestimmen. Sie zu fangen ist schwierig und gefährlich. Immer wieder passiert es, dass er und seine Mitarbeiter von einem Tier gebissen werden.
(Wdh. morgen 16.00-16.45 Uhr)



Am 23.11.22 10:35 - 11:20 Uhr auf 
hr: Der Nationalpark Bayerischer Wald

Als ab 1990 eine außergewöhnlich starke Borkenkäfermassenvermehrung im Nationalpark mehrere tausend Hektar alter Fichtenbestände abtötete und die Parkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterließ, begann bald ein neuer, artenreicherer Wald heranzuwachsen - ein neuer Urwald. Diese Vielfalt zieht viele neue Tier- und Pflanzenarten an. Der Film zeigt, mit welcher Kraft und Fülle die Wildnis in den Nationalpark zurückgekehrt ist und stellt im Gang der Jahreszeiten diesen größten deutschen Waldnationalpark vor.



Am 23.11.22 10:50 - 11:20 Uhr auf 
BR: Die Tiere von Rio

Rio de Janeiro – diese Stadt ist umgeben vom Dschungel des Atlantischen Regenwaldes. Deshalb sind in der Millionenmetropole in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche wilde Tierarten heimisch geworden. Nicht nur die in den 80er-Jahren eingeführten Krallenäffchen sind mittlerweile sogar in Straßennähe zu sehen, sondern auch große Würgeschlangen oder Kaimane, die in den Kanälen der Stadt leben. Faultiere konnten an Rios berühmtem Surferstrand überleben, weil sich die Wassersportler für den Schutz des angrenzenden Dschungels einsetzten. Sogar ein Nationalpark liegt mitten in der Stadt. Nasenbären und Kapuzineraffen leben im Floresta di Tijuca, der die berühmte Jesusstatue umringt. Auch in einigen Favelas gibt es vermehrt Schutzbemühungen um wilde Tiere. Und weil die Stadt mitten im Atlantischen Regenwald liegt, kommt es hin und wieder auch zu unerwartetem Besuch in der Küche.



Am 23.11.22 13:55 - 15:00 Uhr auf 
ServusTV: Die Philippinen - Land der Gegensätze

„Auf legendären Routen“ begibt sich auf die Phillippinen, ein Archipel voller Gegensätze. Dazu gehören die Inselgruppe Luzon mit der phillippinischen Hauptstadt Manila, die Inseln Palawan und Cebu. Die Philippinen zeichnen sich aus durch ihre außergewöhnliche Naturlandschaft: Terrassen, tiefe Wälder, Strände. Insgesamt besteht das Archipel aus 7000 großen und kleinen Inseln. Zwischen Tradition und Moderne, Armut und Reichtum gibt es auf den Philippinen viel zu entdecken.



Am 23.11.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Auf Leben und Tod - Die große Jagd

Der ewige Wettstreit zwischen Jäger und Gejagten bietet seit jeher die dramatischsten Szenen in der Natur: "Die große Jagd" aus der Serie "Auf Leben und Tod" des Produzenten Alastair Fothergill enthüllt die außergewöhnlichsten Strategien von Raubtieren, um Beute zu machen. Jede dieser Taktiken ist durch den Lebensraum geprägt, in dem sie auf die Pirsch gehen. Doch selbst für den versiertesten Jäger ist der Ausgang der Jagd stets offen. Für jede Mahlzeit müssen sie kämpfen und oft sogar ihr Leben aufs Spiel setzen.



Am 23.11.22 21:00 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Auf Leben und Tod - Der Wald

Die dritte Folge aus der Serie "Auf Leben und Tod" des Produzenten Alastair Fothergill dringt in den Wald vor und zeigt das über Jahrtausende perfektionierte Versteckspiel zwischen Jägern und Gejagten. Wälder bedecken ein Drittel aller Kontinente. In ihnen verborgen, lebt mehr als die Hälfte aller Tierarten. Hautnah werden Tiger, Harpyien, Schimpansen und Treiberameisen beobachtet, wenn sie sich den Herausforderungen stellen, die die Jagd im Wald mit sich bringen.
(Wdh. kommende Nacht 6.45-7.30 Uhr)



Am 24.11.22 02:35 - 03:20 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Nordamerika

Nordamerika ist der Kontinent des Wandels, auf dem Pioniere der Tierwelt das Beste aus überraschenden Chancen und wechselnden Angeboten machen. Nordamerika ist geprägt von Wetterextremen. Tornados donnern über die Prärie, arktische Luft fegt bis zu den südlichen Sümpfen. Luchse durchstreifen im Winter das verschneite Yukon-Territorium, Floridas Seekühe suchen heiße Quellen, um der Kälte zu entkommen.



Am 24.11.22 03:20 - 04:05 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Südamerika

Südamerika ist der artenreichste Kontinent der Erde und die Heimat farbenfroher und erfinderischer Tiere. Von den Gipfeln der Anden bis zum größten Regenwald der Welt am Amazonas müssen sich die Tiere in Südamerika für ihr Überleben spezialisieren. Das treibt die Andenbären in enorme Höhen und die Mauersegler zu todesmutigen Flügen durch einen Wasserfall. Von der Küste Perus, wo sich Pinguine ihren Weg durch ein „Minenfeld“ aus zuschnappenden Seelöwen bahnen, bis hin zu den üppigen Nebelwäldern der Anden, wo Andenbären 30 Meter hohe Bäume auf der Suche nach schwer greifbaren Früchten erklimmen, ist Südamerika voll von Außergewöhnlichem und Überraschendem.



Am 24.11.22 04:05 - 04:50 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Asien

Asien ist der größte Kontinent der Welt – und einer der geografisch vielfältigsten. Seltene Tiere durchstreifen heiße Wüsten, dichte Urwälder und die höchsten Berge der Erde. Asien erstreckt sich vom Polarkreis bis zum Äquator. Walrosse sammeln sich im Polareis, und Braunbären wärmen sich an den Hängen der Vulkane. Es ist eine Welt erstaunlicher Geschöpfe, von Yeti-ähnlichen Affen in China bis hin zu bizarrsten Schlangen im Iran.



Am 24.11.22 04:50 - 05:30 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Europa

Europa ist der Kontinent, den die Menschen am meisten verändert haben. Die Tiere mussten sich anpassen und haben sich an teils ungewöhnliche Orte zurückgezogen. Europa ist Heimat für über 700 Millionen Menschen. Dennoch offenbart dieser überfüllte Kontinent eine unerwartete Tierwelt in den verbliebenen Rückzugsgebieten. In Gibraltar lebt Europas einziger Primat, und Wiens Friedhöfe sind fest in der Hand des Hamsters.



Am 24.11.22 06:15 - 07:00 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Australien

Australien ist der isolierte Kontinent. Vor mehr als 70 Millionen Jahren trennte er sich von seinen geologischen Nachbarn, und seine Spezies führen seither ein evolutionäres Eigenleben. Die Tierwelt Australiens und Ozeaniens ist reich an bizarren Kreaturen. Durch die Dschungel Neuguineas streift der Kasuar – einer der gefährlichsten Vögel der Welt. Im Landesinneren Australiens trotzen Kängurus und Wombats Schneestürmen. Der Kontinent Australien, der auch Landmassen des heutigen Ozeaniens umfasst, driftete vor Millionen Jahren nach Norden in die Isolation. Hier leben die sonderbarsten und prächtigsten Tiere, getrennt vom Rest der Welt. Im Norden dieses Inselkontinents liegt Daintree, einer der ältesten tropischen Wälder der Erde. Hier ist das Rückzugsgebiet eines Boten aus der Dinosaurier-Zeit, des Kasuars.



Am 24.11.22 07:20 - 07:35 Uhr auf 
WDR: Die geheimnisvollen Reisen der Tiere - Der Distelfalter

Den Distelfalter kennt fast jeder, er ist überall in Europa beheimatet. In der warmen Jahreszeit schmücken diese Schmetterlinge unsere Gärten, Wiesen und Felder. Doch wo sind sie im Winter? Auf diese Frage gibt es eine verblüffende Antwort: Die kaum einen Gramm schweren Schmetterlinge überqueren regelmäßig einen ganzen Kontinent - und das in mehreren Generationen.
Wie ist sowas möglich? Und wie schaffen es diese Distelfalter, stundenlang und immer in die richtige Richtung zu fliegen und dabei bis zu tausend Meter hoch aufzusteigen? Um das herauszufinden, begleiten wir sie auf ihrer unglaublichen Reise von Marokko bis zum Polarkreis.
(Drei weitere Folgen über Falken, Mönchsgrasmücke und Fledermaus direkt im Anschluss, bis 8.25 Uhr)



Am 24.11.22 08:55 - 10:30 Uhr auf 
arte: Amazonien - Auf den Spuren versunkener Hochkulturen

Lange Zeit ging man davon aus, dass der Amazonas-Regenwald nie durch den Menschen besiedelt wurde. Dank neuer archäologischer Techniken machen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Entdeckungen, die auf die einstige Existenz zahlreicher und komplexer Zivilisationen hinweisen. Wer waren diese Menschen? Wie sahen ihre Kulturen aus und woran glaubten sie? Warum sind sie in Vergessenheit geraten? An den Ufern des Amazonas, tief im guyanischen Dschungel, enthüllt Stéphen Rostain, Archäologe und Experte für die indigenen Völker Amerikas, die bis dato unbekannte Vergangenheit dieser präkolumbischen Zivilisationen.



Am 24.11.22 10:30 - 12:05 Uhr auf 
arte: Der Fluss, der uns trennt - Perus Kampf um ein unkontaktiertes Volk

Die Mashco Piro leben isoliert in einem Reservat im peruanischen Amazonasgebiet. Nur ein Fluss trennt das indigene Volk von Dörfern und Siedlungen. Ein Team aus Indigenen und Anthropologen versucht, die Mashco Piro vor einer Welt zu schützen, in der illegale Goldgräber und Drogenbanden immer tiefer in eines der artenreichsten Ökosysteme der Erde vordringen.



Am 24.11.22 11:50 - 12:35 Uhr auf 
BR: Wilde Dynastien - Die Revolte der Schimpansen

Wer in einer Schimpansengruppe an der Macht bleiben will, muss nicht unbedingt ein Kraftprotz sein, sondern vor allem ein guter Politiker. David, das Alpha-Männchen einer außergewöhnlichen Schimpansengruppe im Westen Senegals, regiert bereits seit drei Jahren einen Trupp von über 30 Affen. Normalerweise haben Alpha-Männchen Verbündete, die sie unterstützen. Doch Davids engster Vertrauter ist seit kurzer Zeit spurlos verschwunden. In der Trockenzeit wird die Lage besonders brisant. Die Affen müssen wegen des mangelnden Nahrungsangebotes immer enger zusammenrücken. Als dann auch noch auf einen Schlag drei Weibchen in der Gruppe paarungsbereit werden, spitzt sich die Situation dramatisch zu. Eines Morgens liegt David schwer verletzt, dem Tode nah, besiegt am Boden. In anrührenden Szenen beobachtet die Kamera eine Gruppe Weibchen, wie sie versucht, die Wunden des Schwerverletzten zu versorgen. Aber schließlich müssen auch die Weibchen ihn verlassen, weil sie ihre Jungen an weit entfernte Wasserlöcher führen müssen. David bleibt allein zum Sterben zurück.



Am 24.11.22 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Wilde Inseln - Vancouver Island

Vor der kanadischen Küste nahe der Stadt Vancouver liegt die Insel Vancouver Island. Mit 450 Kilometer Länge und 100 Kilometer Breite ist sie die größte Insel im westlichen Pazifik. Vancouver Island bietet vielen faszinierenden und einzigartigen Tieren einen Lebensraum. Die spektakuläre Berglandschaft der Insel mit ihren herrlichen Wasserfällen ist von einem dichten Netzwerk aus Flüssen und Bächen geprägt. Zahlreiche Tierarten fühlen sich dort wohl, vor allem die pazifischen Lachse. Jahr für Jahr zieht eine halbe Milliarde Lachse in die Flüsse ihrer Geburt, um zu laichen. Für Millionen von ihnen ist Vancouver Island das Ziel - doch nicht alle kommen an. Von den Killerwalen vor den Küsten der Insel über Weißkopfseeadler bis zu den Schwarzbären, die im seichten Wasser auf reiche Beute warten, ernähren sich unzählige Tiere von Lachsen. Sogar die Waldbäume auf Vancouver Island sind auf die alljährliche Wanderung der großen Fische angewiesen. Sie prägen das gesamte Ökosystem dieser wilden Insel.



Am 24.11.22 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Wildes Peru (1/2)

Die zweiteilige Reihe nimmt die Zuschauer mit auf eine Entdeckungsreise vom Pazifik über die extrem trockene Küstenwüste, die Nebelwälder und grasbewachsenen Hochebenen der Anden, bis in den artenreichen Amazonas-Regenwald, der den Osten des Landes prägt.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr, Wdh. kommende Nacht 4.05-5.30 Uhr)



Am 24.11.22 17:05 - 17:50 Uhr auf 
arte: Eine Welt aus Wäldern - In Zeiten des Eises

Die dreiteilige Doku taucht in die Naturgeschichte Europas ein und zeigt, wie sich die Tierwelt von der letzten Eiszeit bis heute über den Kontinent ausbreiten konnte. In dieser Folge geht es um Anpassungsfähigkeit: Wie konnten so kälteempfindliche Tierarten wie Eichhörnchen, Hirsch oder Igel der 80.000 Jahre dauernden letzten Kaltzeit standhalten?



Am 24.11.22 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Eine Welt aus Wäldern - Macht und Pracht des Waldes

In dieser Folge geht es um das goldene Zeitalter des Waldes. Als die Eismasse, die halb Europa bedeckte, wegen der Klimaerwärmung schmolz, verschwanden Millionen Kubikmeter Eis im Meer. Innerhalb weniger Jahrhunderte breiteten sich die Bäume über den ganzen Kontinent aus. Ungestört von den Menschen, die in kleinen Gruppen als Jäger und Sammler lebten, konnte sich die Natur über 6.000 Jahre lang im Rhythmus der Jahreszeiten entfalten.



Am 24.11.22 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Eine Welt aus Wäldern - Der Wald im Wandel

Paris, Place de la Concorde: Vor 6.000 Jahren fielen hier Bäume den Steinäxten des Menschen zum Opfer. Diese Folge widmet sich den letzten sechs Jahrtausenden in der Naturgeschichte Europas. An die Stelle des Waldes tritt vielerorts der ländliche Raum. Völlig neue Landschaften entstehen, in denen die Tiere sich neue Nischen suchen.



Am 25.11.22 10:50 - 11:20 Uhr auf 
BR: Dicke Freunde

Der Böhmerwald bietet einer Menge selten gewordener Tiere, wie Fischotter, Schwarzstorch oder Luchs bis heute ein Zuhause. Filmautorin Angelika Sigl zeigt die Natur des Böhmerwalds aber aus einer ganz ungewöhnlichen Perspektive: Der Hund Matla, die Katze Anne und ein Fuchs, der beim Förster im Frühling abgeliefert worden war, sind dicke Freunde geworden. Gemeinsam machen sie nun den Böhmerwald "unsicher". Der Förster hat nichts gegen den Freigang der drei "Freunde", denn dank der Fürsorge der Hündin Matla kommen sie immer wieder zurück. Das Filmteam hat die Abenteurer auf ihren Streifzügen fast ein Jahr lang begleitet.



Am 25.11.22 13:50 - 14:40 Uhr auf 
3sat: Laos Wunderland

Laos in Südostasien bietet endlose Wildnis, weite Urwälder, fantastische Artenvielfalt, mythische Tiere und stolze, geheimnisvolle Völker. Der Mekong ist einer der letzten ungezähmten Ströme der Erde. Gespeist von Hunderten Nebenflüssen bildet er eines der artenreichsten Süßwassersysteme der Erde. Die Fauna der Urwälder scheint einem Märchenbuch entsprungen: Tiger und Leoparden, Millionen regenbogenfarbener, handtellergroßer Schmetterlinge.
(Wdh. übermorgen 2.20-3.05 Uhr)



Am 25.11.22 17:00 - 17:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Natur vor der Haustür - Was jetzt auf uns zukommt

Im dritten Jahr der Pandemie haben wir uns daran gewöhnt, dass sich ständig alles ändert. Auch der Natur können wir beim Verändern zugucken. Durch die Klimatrends wird sie sich weiter wandeln. Das Horrorszenario: Der Wald stirbt, invasive Arten übernehmen das Ökosystem und Hochwasser zerstört unser Zuhause. Ist das die Zukunft? Bei Quarks erfahren Sie, wie sich die Natur in den nächsten Jahren verändern wird und wie wir uns darauf vorbereiten können. Was bedeutet die Veränderung? Was wird unsere Landschaft prägen und welche Rolle können wir Menschen einnehmen?
(Wdh. übermorgen 18.15-19.00 Uhr)



Am 25.11.22 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Baumeister des Tierreichs

Tiere bauten sich schon lange vor dem Menschen erstaunliche Unterkünfte, um ihren Lebensbedürfnissen gerecht zu werden. Ganz egal, ob die Bauwut einen Tag oder ein Leben lang anhält: Tiere verfügen über bemerkenswerte Fertigkeiten als Töpfer, Erdbauarbeiter, Architekten oder Bodenbelüfter. Sie schaffen Konstruktionen, die sich perfekt in ihre Umgebung integrieren. Jede Tierart hat ihr Spezialgebiet: Manche bauen maßgefertigte Wohnräume, andere errichten zusammen mit ihren Artgenossen nachhaltige Städte oder gestalten sogar ganze Landschaften!



Am 25.11.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 
SWR: Neue Hirtenwege im Pfälzerwald

Der Pfälzerwald ist ein Paradies für Natur-Fans. Mit den französischen Nordvogesen bildet die Region ein grenzüberschreitendes Biosphärenreservat, das für Artenreichtum und vorbildlichen Umweltschutz steht. Wie bilden Menschen und Natur hier ein harmonisches Gleichgewicht? Für das Ökosystem haben Schafherden eine wichtige Funktion: Sie halten Flächen frei und tragen in ihrem Fell Pflanzensamen über weite Strecken. Die Wanderschäferei geht zurück, Nebenerwerbs- und Hobby-Schäfer:innen werden immer wichtiger. SWR Moderatorin Anna Lena Dörr trifft sie auf den Hirtenwegen im Pfälzerwald.
(Wdh. übermorgen 15.15-16.00 Uhr)



Am 25.11.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Wildes Deutschland - Die Schwäbische Alb

Im Herzen Baden-Württembergs liegt eines der artenreichsten Mittelgebirge Deutschlands: die Schwäbische Alb. Einst erstreckte sich hier ein kalkreiches Jurameer, dessen Meeresboden im Laufe der Jahrmillionen zu einem Mittelgebirge angehoben wurde. Durch den Kalkboden, den Regen und Frost unaufhaltsam zersetzen, entstanden über die Jahrtausende viele verschiedene extreme Lebensräume: Deutschlands größte Quelltöpfe, urige Wasserfälle, geheimnisvolle Höhlensysteme, bizarr geformte Felsenlandschaften und Trockentäler.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)



Am 25.11.22 21:45 - 22:30 Uhr auf 
phoenix: Wildes Deutschland - Der Teutoburger Wald

Über Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen erstreckt sich auf 150 Kilometern einer der schönsten Wälder Deutschlands: der Teutoburger Wald. Berühmt wurde das deutsche Mittelgebirge durch die Varusschlacht im Jahre 9 n. Chr. Der Cheruskerfürst Hermann besiegte hier das römische Besatzungsheer. Sein Denkmal bei Detmold ist noch heute das bedeutendste Wahrzeichen des Teutoburger Waldes. Im Schatten des Hermanns ist aber auch viel Natur zu finden.
(Wdh. morgen 18.45-19.30 Uhr)



Am 26.11.22 00:20 - 01:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Grüne Hölle Nicaragua

Ein Marsch durch den Regenwald macht hungrig. Doch woher nehmen, wenn nicht stehlen? Denn Grady Powell und sein Partner Josh James kämpfen sich in dieser Folge durch den Dschungel Nicaraguas. Dort leben Krokodile und Giftschlangen wie die gefährliche Terciopelo-Lanzenotter. Zudem herrscht unter dem Kronendach der Bäume eine unerträgliche Hitze und die Luftfeuchtigkeit beträgt fast 95 Prozent. Nahrung findet man in der Wildnis jedoch nur selten. Deshalb müssen die Überlebensexperten fürs Erste mit Palmnussmaden Vorlieb nehmen.



Am 26.11.22 01:15 - 02:05 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Im Land der Wölfe

Schneebedeckte Gipfel, ausgedehnte Wälder und heiße Mineralquellen: Das Rila-Gebirge liegt im Südwesten von Bulgarien und zählt zu den wildesten Naturlandschaften Europas. Heftige Winde und Eisregen sind dort an der Tagesordnung. Dabei schwellen die Flüsse in der Region ohne Vorwarnung zu Sturzbächen an. Deshalb droht Grady Powell und Josh James auf ihrer Survival-Tour in der Wildnis Gefahr durch Unterkühlung. Zudem müssen sich die Überlebensexperten in den Bergen vor hungrigen Wölfen und Braunbären in Acht nehmen.



Am 26.11.22 06:00 - 06:45 Uhr auf 
ZDFneo: Alaska – im ewigen Frühling

Dirk Steffens erkundet Alaska. Das Land ist geprägt von extremen Wintern und kurzen Sommern, und das Leben hat sich diesem Rhythmus angepasst. Doch keine Region heizt sich so stark auf wie der hohe Norden: Der Frühling in Alaska beginnt immer früher.



Am 26.11.22 06:45 - 07:15 Uhr auf 
phoenix: Seeadler hautnah

Die Nordreportage ist unterwegs im Revier der Seeadler in der endlosen Wald-, Seen- und Küstenlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Mario Müller, der Seeadler-Landeskoordinator für das Bundesland, setzt sich nicht nur für den Schutz dieses größten Greifvogels in Deutschland ein. Er gehört auch mit zu den besten Tierfotografen bundesweit.



Am 26.11.22 07:50 - 08:45 Uhr auf 
arte: Der Waldrapp - Punkvogel aus den Alpen

Der exotisch anmutende Waldrapp gehört zu den am stärksten bedrohten Vogelarten weltweit, nur im Zoo gibt es noch einige Exemplare. In freier Natur fliegen die Ibisvögel im Winter von Deutschland nach Italien, doch die Zootiere haben den Weg vergessen. Ein Team aus menschlichen Vogelmüttern zieht in diesem Jahr wieder Küken von Hand auf, um mit ihnen im Spätherbst über die Alpen zu fliegen. Ein Abenteuer für Mensch und Vogel.



Am 26.11.22 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Die Affen mit den Mandelaugen

Gelassen und anmutig schaut Richard hinüber in den dichten Urwald des Cuc Phuong Nationalparks im Norden Vietnams. Auch wenn vieles an ihm fast menschlich wirkt – er ist ein sogenannter Kleideraffe. Das mehrfarbige Fell, die Blicke und die Bewegungen machen Kleideraffen zu einem faszinierenden Sonderfall unter den Primaten. Die schönen Tiere bekommt ein Mensch allerdings nicht oft zu sehen, denn sie sind extrem selten. Verständlich, dass sich der Artenschützer Tilo Nadler sofort auf die Reise macht, als er den Hinweis bekommt, im Süden des Landes seien unerwartet Kleideraffen aufgetaucht.



Am 26.11.22 12:55 - 13:40 Uhr auf 
arte: Die Wildnis der USA - Vier Jahreszeiten - Herbst

Herbst in Amerika: Die Blätter färben sich bunt, bevor das Laub zu Boden sinkt. Die Wildtiere stehen vor einer Entscheidung: hierbleiben und sich auf den Winter vorbereiten oder sich auf Wanderung begeben? Millionen Wasservögel schwingen sich in die Lüfte, um in Richtung Süden zu ziehen. Wer jedoch bleibt, legt Vorräte an: Bieber sammeln Äste und Eichhörnchen legen Verstecke für ihre Nüsse an. Obwohl die Wildtiere der USA so verschieden mit dem Herbst umgehen, ist es für sie die geschäftigste Jahreszeit.
(Drei weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 15.55 Uhr)



Am 26.11.22 14:55 - 15:40 Uhr auf 
ZDFneo: Eine Erde - viele Welten - Dschungel

Kein Lebensraum an Land beherbergt größeren Artenreichtum als tropische Regenwälder. Dort liefern sich die Bewohner intensive Konkurrenzkämpfe. Die großen Wälder sind Orte voller dramatischer Geschichten und überraschender Ereignisse. Die Reise führt von den Dschungelgebieten Südamerikas und Südostasiens bis zu den Regenwäldern Australiens. Einige von ihnen gehören zu den komplexesten Lebensräumen auf unserem Planeten. Von den rund 8,7 Millionen Tier- und Pflanzenarten leben über die Hälfte in tropischen Regenwäldern.



Am 26.11.22 15:55 - 17:25 Uhr auf 
arte: Amerikas beste Idee - 150 Jahre Nationalparks in den USA

Fauchende Geysire, brodelnde heiße Quellen und wilde Tiere wie Bären und Wölfe: Diese Naturschönheiten und noch viel mehr hat der Yellowstone-Nationalpark in den Rocky Mountains zu bieten. Nur wenige Orte auf der Welt sind so atemberaubend wie Yellowstone. Schon früh erkannte man das und so wurde er als erster Nationalpark der Welt unter Schutz gestellt. 150 Jahre später gibt es in den USA 63 Nationalparks. Der Film nimmt die Zuschauer und Zuschauerinnen mit auf eine Reise durch einige dieser spektakulären Naturwunder.



Am 26.11.22 16:15 - 17:00 Uhr auf 
BR: Wettlauf mit Wildschwein in Bayerns Wäldern

Das Wildschwein ist eine der erfolgreichsten Spezies unserer Erde. Kaum eine andere Art ist so anpassungsfähig und findet sich in der modernen Kulturlandschaft so gut zurecht. Das Erfolgsgeheimnis ist ihre Intelligenz, ihre unbändige Kraft und der Zusammenhalt innerhalb der Rotte. Wildschweine sind die heimlichen Herrscher der Wälder, aber nicht nur dort.
(Wdh. kommende Nacht 2.30-3.15 Uhr)



Am 26.11.22 19:10 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Wildes Kanada - Die endlose Weite

Das riesige Kanada mit seinen vielen, sehr unterschiedlichen Lebensräumen ist eine Welt für sich. Die dritte Episode dieser Terra Mater-Serie offenbart die Landschaft im Herzen Kanadas. Diese ist geprägt von dichten Wäldern, unzähligen Seen und einem endlosen Grasmeer: die Prärie ist die Heimat des mächtigen Bisons, der diese Ebenen einst zu Millionen bevölkerte. Auch Gabelböcke leben in den Prärien - diese Antilopen sind die schnellsten Huftiere der Welt.



Am 26.11.22 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Biber, die Baumeister an der Elbe

Über viele Jahrzehnte war der Biber in Deutschland beinahe ausgestorben. Nur knapp 200 Tiere hatten entlang der Elbe überlebt. Dem Einsatz engagierter Tierschützer ist es zu verdanken, dass sich ihr Bestand bis heute erholt hat. Tausende Biber bevölkern wieder die Flüsse und Seen Deutschlands. Es gibt sogar so viele davon, dass sie mancherorts für Konflikte sorgen - etwa durch von den "Baumeistern" verursachte Überschwemmungen. Doch was ist der richtige Umgang mit jungen Bibern, die auf der Suche nach einem eigenen Revier Bäche und Flüsse stauen und dazu noch Schäden in der Landwirtschaft anrichten?



Am 26.11.22 20:15 - 21:45 Uhr auf 
hr: Elstners Reisen - Die Retter der Gorillas

In dieser Folge von "Elstners Reisen" begibt sich Frank Elstner mit Matthias Reinschmidt, Biologe und Direktor des Zoos in Karlsruhe, auf die Suche nach wildlebenden Gorillas in Uganda. Uganda ist eines von nur noch drei Ländern weltweit, in denen es Berggorillas gibt - die Menschenaffen gehören mit aktuell etwa 1.000 Exemplaren zu den meistbedrohten Tierarten der Erde. Elstner trifft auf seiner Reise Wissenschaftler und Naturschützer sowie Ranger, die dafür kämpfen, dass diese Berggorillas überleben. "Die Reise war die emotionalste meines Lebens - und gleichzeitig die anstrengendste", sagt Moderator Frank Elstner.
(Wdh. kommende Nacht 4.15-5.45 Uhr)



Am 26.11.22 21:45 - 22:30 Uhr auf 
3sat: Fiction for Future - Von der Apokalypse lernen

Der Film "Fiction for Future - Von der Apokalypse" fragt Altmeister des Genres wie Roland Emmerich, Terry Gilliam und Frank Schätzing, was uns die alptraumhaften Erzählungen vom Untergang über die Schrecken unserer Zukunft verraten. Wie werden globale Herausforderungen wie der Klimawandel und Pandemien unser Leben verändern? Können wir die großen Herausforderungen unserer Zukunft meistern? Und wenn ja, wie?



Am 27.11.22 04:35 - 05:15 Uhr auf 
3sat: Tasmanien - Insel am Ende der Welt

Tasmanien bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen, in denen sich die ungewöhnlichsten Tier- und Pflanzenarten wohlfühlen. Der Kärntner Gustav Weindorfer schuf zu Beginn des 20. Jahrhunderts den ersten Naturpark Tasmaniens. Auch heute gibt es Menschen, die ihr Leben der Erhaltung der Natur Tasmaniens gewidmet haben. An der Nordwestküste lebt Geoff King, ein Tasmanier der fünften Generation. Er widmet sich dem Tasmanischen Teufel. Am Rande der großen Wildnis im Südwesten hat Ray Green ein Schutzgebiet für Tasmaniens bedrohte Wildtiere eingerichtet. Hier kümmert er sich um kranke Tiere wie Wombats oder Tüpfelbeutelmarder.



Am 27.11.22 07:00 - 07:55 Uhr auf 
arte: Der Naturpark Arrabida, Portugal

Der direkt am Atlantik gelegene Naturpark Arrábida südlich von Lissabon besticht mit dem Charme mediterraner Landschaften. In dieser Folge der Reihe „Die Winzlinge in freier Wildbahn“ werden die weithin unbekannten Schätze des Parks enthüllt, einer wilden Heidelandschaft, umgeben von smaragdgrünen Buschwäldern, Olivenhainen und jahrhundertealten Schlössern, deren malerische Architektur die Geschichte der Gegend vergegenwärtigt.



Am 27.11.22 07:55 - 08:40 Uhr auf 
arte: Nationalpark Plitvicer Seen, Kroatien

Im kroatischen Nationalpark Plitvicer Seen bilden kaskadenförmig angeordnete Gewässer, die über Wasserfälle miteinander verbunden sind, ein türkisgrün leuchtendes Kunstwerk der Natur. Besucher aus der ganzen Welt kommen hierher, um das kristallklare Wasser zu bewundern. Doch auch in den Wäldern, Grotten und Wiesen des Schutzgebiets ist vielfältiges Leben zu entdecken. Die Dokumentation zeigt die Naturschätze des Parks: von kleinen Winzlingen und eigentümlichen Höhlenbewohnern wie dem augenlosen Grottenolm bis zu großen Säugetierarten wie dem Braunbär.



Am 27.11.22 09:45 - 10:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Indiens Reich der großen Tiere

Der Kaziranga-Nationalpark im nordostindischen Bundesstaat Assam ist Rückzugsgebiet einiger der seltensten Tierarten Asiens. So ist er ein wichtiges Schutzgebiet für das Panzernashorn. Dort gibt es auch die meisten Königstiger, eine große Zahl von Asiatischen Elefanten und die weltweit größte Population wilder Wasserbüffel. Barasinghahirsche durchstreifen die Hochgrasflure, und riesige Schwärme von Zugvögeln aus Sibirien überwintern dort. Doch trotz aller Schönheit des Parks, der zum Weltnaturerbe der UNESCO gehört, kennt auch das Leben dort seine Schattenseiten: Durch die stetig zunehmende Bevölkerungsdichte rücken die Ansiedlungen der Menschen an Kaziranga und seine Wildtiere immer näher heran. Im Süden begrenzt eine stark befahrene Nationalstraße die Wälder und Sumpfgebiete, unmittelbar dahinter beginnt die Zivilisation: Dörfer, Reisfelder und riesige Teeplantagen. So werden in der Region die Wanderrouten von Elefantenherden auf Nahrungssuche abgeschnitten, mit gefährlichen Folgen: Immer häufiger fallen hungrige Elefanten in die Reisfelder ein, zertrampeln die Ernte und greifen Dörfer an. Andererseits gefährden Wilderer im Park den Bestand des Indischen Panzernashorns, dessen Horn wegen seiner vermeintlichen heilenden Wirkung beim Menschen in der Traditionellen Chinesischen Medizin sehr begehrt ist. Aber es gibt auch Bewohner, die sich um den Schutz der Wildtiere im Kaziranga-Nationalpark bemühen und dafür sogar bereit sind, ihr Leben zu riskieren.



Am 27.11.22 10:30 - 11:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Thailands abenteuerlicher Süden

Im "Khao Sok"-Nationalpark in Südthailands gibt es Wälder, die älter sind als die im Amazonasgebiet. Die Baumriesen flößen Ehrfurcht ein, und die Geschichte des Waldes macht demütig. Subin lebte in den Wäldern, als er ein junger Mann war. Ende der 1970er-Jahre flüchtete er wie viele Studenten damals vor der Militärregierung in den Schutz des Waldes. Viele Jahre lebte er vom Wald, er weiß, wie man hier durchkommt. Später wurde er amnestiert, doch der grünen Verlockung kann er sich nicht mehr entziehen, immer wieder zieht es ihn zu den Riesen des Waldes. Das Gebiet, in dem die 160 Millionen Jahre alten Wälder stehen, ist heute einer der schönsten Nationalparks Thailands, der "Khao Sok". Maßgeblich um die Tiere kümmert sich dort Jo, der Chefbiologe für Südthailand. Er steht in einer Höhle und fängt Fledermäuse. Immer wieder werden im "Khao Sok"-Nationalpark neue Arten gefunden. Und natürlich möchte auch Jo eine entdecken.



Am 27.11.22 12:25 - 13:10 Uhr auf 
WDR: Der Trapper aus dem Münsterland

Fritz Dieck aus Lienen im Münsterland hat einen Beruf mit extremem Seltenheitswert: Er ist professioneller Trapper in Kanada. Fritz Dieck lebt vom Fallenstellen. Seine Trapline - also das Jagdgebiet - umfasst 140.000 Hektar und liegt weitab der Zivilisation in British Columbia. Dort in der absoluten Wildnis leben er und seine Frau Gabriela als Selbstversorger in einer Holzhütte ohne Strom und fließend Wasser. Im Winter, wenn die Temperaturen bis zu minus 40 Grad erreichen, ist Trapping Season. Dieck ist dann jeden Tag mit dem Motorschlitten und auf Schneeschuhen unterwegs, um Fallen zu stellen und das erlegte Wild einzusammeln. Die Reporter Karin und Peter Wejdling haben den Abenteurer in Kanada besucht und seinen Trapperalltag kennengelernt.
(Wdh. morgen 5.45-6.35 Uhr)



Am 27.11.22 12:50 - 13:35 Uhr auf 
arte: Leben im Kronendach (1/2)

Hoch oben im Kronendach der tropischen Regenwälder erstreckt sich ein einzigartiger Lebensraum. Auf den ersten Blick eine enthobene, opulente Welt. Doch hinter dem paradiesischen Bild tobt ein unerbittlicher Überlebenskampf. Die Sonne lockt das Leben bis zu 60 Meter hoch in die Wipfel der Bäume. Die Bewohner führen ein Leben über dem Abgrund. Tiere und Pflanzen, die sich hier behaupten, haben sich - jeder auf seine Weise - an einen der schwierigsten Lebensräume der Erde angepasst. Das gilt auch für den kleinen Totenkopfaffen, der in der heimlichen Welt im Kronendach manches Abenteuer besteht.
(Tei 2 direkt im Anschluss, bis 14.20 Uhr)



Am 27.11.22 21:05 - 21:50 Uhr auf 
3sat: Kuba - Im Rhythmus der Natur

Kuba ist ein grünes Juwel im azurblauen Wasser der Karibik - und für die Natur ein Grund zur Hoffnung. Dieser Naturfilm eröffnet spektakuläre Einblicke in die Wildnis Kubas. In stockdunklen Höhlen lauern Boas Fledermäusen auf, über Havannas legendärer Altstadt kreisen Geier im Aufwind. Bienenkolibris legen Eier, nicht größer als Kaffeebohnen, und Myriaden Landkrabben wandern jedes Jahr in Richtung Schweinebucht zur Eiablage. Kubas einzigartige Tierwelt - mit 50 Prozent endemischen Arten - hat von Fidel Castros Revolution profitiert, weil die Insel 50 Jahre lang praktisch unverändert geblieben ist.
(Wdh. kommende Nacht 0.05-0.50 Uhr)



Am 28.11.22 06:15 - 06:40 Uhr auf 
arte: Eine wilde Familie - Ein Korridor für Jaguare

Jaguare sind der Lebensinhalt der wilden Familie. In Brasilien haben der Jaguarexperte Leandro Silveira und seine Frau, die Tierärztin Anah Jácomo, das Jaguar-Institut IOP gegründet und leben zusammen mit ihrem 16-jährigen Sohn Tiago und 70 Tieren. Davon sind 20 Jaguare: die gefährlichsten Raubkatzen Südamerikas. Mit einem Biss töten sie Tapire, Kaimane und Kühe. Bei Rinderfarmern sind sie keine gern gesehenen Gäste. Dennoch plant Leandro sein Traumprojekt zu verwirklichen: einen 3.000 Kilometer langen Schutzkorridor am Rio Araguaia. So sollen die beiden größten Jaguarpopulationen des Landes miteinander verbunden werden.



Am 28.11.22 07:20 - 07:35 Uhr auf 
hr: Der Schwarzwald - Die Waldarbeiter und Flößer

Vor 1100 Jahren war der Schwarzwald ein undurchdringlicher, fast menschenleerer Urwald. Die ersten Siedler waren christliche Missionare, die das Land im Auftrag adliger Grundherren urbar machten. Sie ließen zunächst den Wald roden, der ihnen den wichtigsten Rohstoff lieferte: Holz. Holz wurde für den Hausbau gebraucht, in den Bergwerken und auch als Brennmaterial in Form von Holzkohle. Die Waldarbeit zog viele Menschen in den Schwarzwald. Neue Berufszweige entstanden, wie der der „Flößer“: Sie banden die Baumstämme zum Transport zusammen und „verflößten“ sie auf den Flüssen bis nach Holland. Noch heute ist Holz eine der wichtigsten Einnahmequellen im Schwarzwald. Doch das Leben der Waldarbeiter hat sich grundlegend verändert.



Am 28.11.22 07:35 - 07:50 Uhr auf 
hr: Der Schwarzwald - Die Köhler

Mit der Besiedlung des Schwarzwalds und dem Abbau der Bodenschätze wie Eisen, Silber und Kupfer kamen auch die Köhler in den Wald. Denn für die Verarbeitung von Eisenerz und die Verhüttung von Edelmetallen wurden Temperaturen benötigt, die mit der Verbrennung von Holz allein nicht zu erreichen waren: Das Holz musste zunächst verkohlt werden, um als Brennmaterial die nötige Hitze entwickeln zu können. Diese Arbeit erledigten die Köhler; sie führten ein ärmliches und einsames Leben tief in den Wäldern. Heute ist der Beruf des Köhlers fast ausgestorben.



Am 28.11.22 10:35 - 11:20 Uhr auf 
hr: Dachse - unsere unbekannten Nachbarn

Einen Bewohner unserer Wälder glaubt jeder zu kennen - und doch bekommt ihn kaum jemand zu Gesicht: den Dachs. Denn der Nachtjäger verschläft den Tag unter der Erde. Der Film begleitet eine Dachsfähe mit ihren beiden Jungen. Noch unsicher auf den Beinen, wagt sich einer der beiden schon aus dem Bau und begibt sich damit in Gefahr. Im Nachbarrevier lebt ein erwachsenes Männchen mit mehreren Weibchen und deren Jungtieren zusammen. Zwischen den Tieren in einem solchen Clan bestehen enge Familienbande. Dachse sind also, entgegen ihrem Ruf als mürrische Einzelgänger, ausgesprochen soziale Tiere.



Am 28.11.22 11:38 - 12:10 Uhr auf 
arte: Eine wilde Familie - Brasiliens Jaguar-Institut

Der Tierschützer und Jaguarforscher Leandro Silveira lebt mit seiner Familie und unzähligen geretteten Wildtieren – darunter eine ganze Reihe von Jaguaren unterschiedlichen Alters – auf einer Farm im Herzen Brasiliens. Seine Arbeit führt ihn zu den unterschiedlichsten Orten und Naturräumen Brasiliens. Albert Knechtel begleitet die „wilde Familie“ bei ihrem Alltag auf der Farm, Das Besendern von wildlebenden Jaguaren gehört zum Forschungsauftrag, aber auch das Lösen der Konflikte mit Viehzüchtern ist wichtig, denn ohne die Unterstützung wird Leandro sein Ziel nicht erreichen: eine Schutzzone für die Jaguare am Rio Araguaia.



Am 28.11.22 18:00 - 19:00 Uhr auf 
ServusTV: Montenegro

Montenegro: Land der schwarzen Berge und dunkler Wälder. In seiner zerklüfteten Gebirgslandschaft finden sich 5 Canyons und die tiefste Schlucht Europas. Hier liegt einer der letzten Urwälder sowie der größte Süßwassersee der Balkanhalbinsel. Die filmische Reise führt vom Nationalpark Durmitor mit seinen 48 Gipfeln über den Nationalpark Biogradska Gora mit einem der letzten „echten“ Urwälder Europas zur Salina von Ulcinj, das zusammen mit dem Skadar-See als eines der artenreichsten Gebiete im Mittelmeerraum und Europas gilt.
(Wdh. kommende Nacht 3.10-3.55 Uhr)



Am 28.11.22 21:00 - 21:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Grüne Lügen - Die Tricks mit Greenwashing

Konzerne instrumentalisieren längst den „Nachhaltigkeits“-Boom für sich und täuschen mit eigenen Labels ohne Kontrolle faire Produkte vor. Eismarken behaupten, ihren Kakao aus „nachhaltigem Anbau“ zu beziehen, Nutella sei mit „nachhaltigem“ Palmöl hergestellt, H&M preist eine eigenen Bio-Linie an, die niemand kontrolliert, und das Holz für Ikea & Co wird von einer „Rainforest Alliance“ zertifiziert, in der allerdings die großen Holz-Konzerne den Ton angeben. Die Doku zeigt die Lebensbedingungen der Produzenten von fair produziertem Obst, Gemüse, Kaffee und Kakao sowie Kleidung und Gold, vergleicht diese und geht der Frage nach, wie effizient die Kontrolle nach ökologischen und sozialen Kriterien tatsächlich funktioniert.
(Wdh. morgen 14.45-15.30 Uhr)



Am 29.11.22 07:15 - 08:10 Uhr auf 
arte: Der Waldrapp - Punkvogel aus den Alpen

Der exotisch anmutende Waldrapp gehört zu den am stärksten bedrohten Vogelarten weltweit, nur im Zoo gibt es noch einige Exemplare. In freier Natur fliegen die Ibisvögel im Winter von Deutschland nach Italien, doch die Zootiere haben den Weg vergessen. Ein Team aus menschlichen Vogelmüttern zieht in diesem Jahr wieder Küken von Hand auf, um mit ihnen im Spätherbst über die Alpen zu fliegen. Ein Abenteuer für Mensch und Vogel.



Am 29.11.22 10:20 - 11:05 Uhr auf 
3sat: Wildes Peru (1/2)

Die zweiteilige Reihe nimmt die Zuschauer mit auf eine Entdeckungsreise vom Pazifik über die extrem trockene Küstenwüste, die Nebelwälder und grasbewachsenen Hochebenen der Anden, bis in den artenreichen Amazonas-Regenwald, der den Osten des Landes prägt.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 11.50 Uhr)



Am 29.11.22 10:25 - 11:10 Uhr auf 
arte: Korsika, wilde Schönheit - Die Welt der Pflanzen

Die Pflanzenwelt Korsikas bildet den Ursprung zahlreicher Mythen, auf die sich möglicherweise auch der noch immer geheimnisumwobene Name der Insel zurückführen lässt. Wahrzeichen von Korsikas Natur ist das Maquis , eine undurchdringliche, wild wuchernde Gebüschformation, die durch ihren Geruch und ihre üppige Frühlingsblüte betört und bis zu zwei Drittel der Insel bedeckt. Ohne das Eingreifen von Mensch und Tier würde das Maquis schon bald von allem Besitz ergreifen, Ackerland überwuchern und Fußwege unkenntlich machen. Das Gegenstück zu dieser rustikalen und wohlriechenden Wildnis bilden von Menschenhand angelegte Olivenhaine. Aus den Früchten der symbolträchtigen Ölbäume wird das gelbe Gold Korsikas gewonnen wird. Die Bauern der Insel bewirtschaften zum Teil Bäume, die bereits im 16. Jahrhundert gepflanzt wurden, sie sammeln Kastanien und betreiben schon seit der frühen Antike Weinbau. Ein guter Tropfen aus Korsika wird mittlerweile in der ganzen Welt geschätzt.



Am 29.11.22 10:50 - 11:20 Uhr auf 
BR: Portugal - Die Rückkehr der wilden Tiere

In Portugal kann der Iberische Luchs wieder ausgewildert werden und auch die Iberischen Wölfe breiten sich vom Norden des Landes her aus. Sollte das bisher unterschätzte Naturschutzmodell, die Koexistenz von Menschen und großen Fleischfressern, am Ende doch funktionieren? Andrea Rüthlein und ihr Team begleiten Bernardo Rebelo de Andrade bei seiner Suche nach Portugals wilden Tieren.



Am 29.11.22 10:55 - 11:55 Uhr auf 
WDR: Methan - Das unterschätzte Klimagas

Methan ist Hauptbestandteil von Erdgas. Es ist neben CO2 das wichtigste Treibhausgas und für etwa 15 bis 20 Prozent der menschengemachten Erderwärmung verantwortlich. Die Methankonzentration in der Atmosphäre ist heute zweieinhalb Mal höher als vor der Industrialisierung. Hauptverursacher des vom Menschen verursachten Methanausstoß ist die Massentierhaltung. Inzwischen steht aber auch fest, dass Tausende unentdeckte Methanlecks an Gasleitungen und in Anlagen zur Erdöl- und Erdgasförderung einen großen Anteil an der Methankonzentration in der Atmosphäre haben. Dieser Punkt ist sowohl Teil des Problems, könnte aber auch Teil der Lösung sein. Denn diese Lecks zu finden und zu schließen, hätte auch wirtschaftliche Vorteile. Noch nicht bezifferbar dagegen ist der Anteil der auftauenden Permafrostböden. Diese bisher dauerhaft durchgefrorenen Erdschichten tauen aufgrund der Erderwärmung langsam auf und geben bisher gespeichertes Methan frei. Ein Prozess, der selbst bei Einhaltung des 2-Grad-Ziels wohl nicht mehr zu stoppen sein wird.



Am 30.11.22 05:30 - 06:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Bigfoot - Mythos auf dem Prüfstand

Eine beliebte Legende der nordamerikanischen Folklore wird auf den Prüfstand gestellt: Bigfoot. Durchstreift die Rocky Mountains und die Appalachen wirklich ein "Sasquatch", wie "Bigfoot" in Kanada heißt, also ein "stark behaarter Mensch", gar eine riesige Bestie, drei Meter groß, unermesslich schwer und auch noch übel riechend? Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren der "Bigfoot"-Forscher. Geschildert wird auch die Geschichte um das Foto eines riesigen menschlichen Fußabdrucks, das 1951 um die Welt ging: Der Fotograf Eric Shipton löste damals mit diesem Bild, aufgenommen im Himalaya, einen echten Hype aus. Seitdem streiten Wissenschaftler über die Existenz dieses menschenähnlichen Affen, zu dem der Fußabdruck gehören soll.



Am 30.11.22 09:45 - 10:00 Uhr auf 
phoenix: Klimawandel oder politisches Versagen - Warum Madagaskar hungert

Seit sieben Jahren hat es im Süden Madagaskars nicht recht geregnet. Alles ist ausgetrocknet, die Menschen leiden unter Hunger und Durst. Laut UN ist es die erste Hungersnot, die direkt durch den Klimawandel verursacht ist. Aber ist das wirklich so?



Am 30.11.22 10:30 - 11:15 Uhr auf 
hr: Wildes Deutschland - Spessart und Steigerwald

Spessart und Steigerwald sind die beiden größten Laubwaldgebiete in Bayern. Hier finden sich Reviere mit jahrhundertealten Buchen und Eichen. Getrennt und gleichzeitig verbunden sind die beiden Gebiete durch das Maintal. Flugaufnahmen mit ungewohnten Perspektiven entführen in die malerische Landschaft von Spessart und Steigerwald und verbinden beeindruckende Geschichten aus der Natur. Während der Spessart sich nördlich des Mains über die sanften Höhen aus Sandstein und Gneis erstreckt, zieht sich der Steigerwald südöstlich davon über die Hügel zwischen Bamberg, Würzburg und Nürnberg. Der Film zeigt seltene Bilder einer Kreuzotter im Schnee, eine Fledermaus, die Fische jagt, und Wanderfalter aus Afrika. Aufnahmen, die mit Highspeed- und anderen Spezialkameras gemacht wurden, erlauben einzigartige Einblicke selbst in die Welt kleinster Tiere. Umso größer wirken da Wildschweine, Hirsche und Biber, die mit ihrem Verhalten überraschen. Selbst die Bäume und Pflanzen erzählen hier Geschichten.



Am 30.11.22 13:55 - 15:00 Uhr auf 
ServusTV: Papua-Neuguinea - Am Rande der Welt

Nördlich von Australien liegt der Inselstaat Papua-Neuguinea. Der Westen der Inselgruppe gehört zu Indonesien. Die Reise am Rande der Welt beginnt in Port Moresby, der Hauptstadt des Landes. Der Film dokumentiert die verschiedenen Völker der Inseln, ihre Hoffnungen, aber auch Ängste. Eine spannende Reise zur zweitgrößten Insel der Erde - und eine Begegnung mit ihren faszinierenden Bewohnern.



Am 30.11.22 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Eine Handvoll Erde

Wir laufen einfach darüber hinweg – und sind uns gar nicht im Klaren darüber: In einer Handvoll Erde leben mehr Organismen als Menschen auf dem Planeten. Unsere Böden sind wertvolle Biotope und wichtige CO2-Speicher. Wieso diese Böden in Gefahr sind, verrät Eckart von Hirschhausen in „Wissen vor acht – Erde“.



Am 30.11.22 20:15 - 21:05 Uhr auf 
3sat: CO2 als Handelsware - Lösung oder Irrweg?

Unvermeidbare CO2-Emissionen sollen mit Klimaschutzprojekten ausgeglichen werden. Kann die sogenannte Kompensation helfen, die Klimakrise zu bewältigen? Der Filmemacher Peppo Wagner nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise in die Welt der Kompensationsgutschriften, spricht mit Menschen aus unterschiedlichen Bereichen und versucht, den Mechanismus anhand eines Ausgleichsprojekts in Uganda greifbarer zu machen.



Am 30.11.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Hannes Jaenicke im Einsatz für den Wolf

Seit rund 20 Jahren ist der Wolf wieder heimisch in Deutschland. Ein großartiger Erfolg für den Artenschutz. Manche Wolfsfreunde sehen in den Tieren sogar die Retter der Natur. Landwirte dagegen sprechen häufig über traumatische Erlebnisse nach Wolfsangriffen auf ihre Tierherden. Die Fronten zwischen Wolfsbefürwortern und -gegnern verhärten sich zunehmend. Hannes Jaenicke reist nach Niederösterreich, in das weltweit einmalige Wolfsforschungszentrum WolfScienceCenter, und erfährt, welch erstaunliche Ähnlichkeiten es zwischen Mensch und Wolf gibt, in der Persönlichkeit ebenso wie in der Kooperationsbereitschaft.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)



Am 30.11.22 21:05 - 22:00 Uhr auf 
3sat: Hüter der Wildnis - Unterwegs mit Artenschützern

Wiesen und Wälder voller Leben sind heute selten geworden. Doch es gibt Menschen, die diese Wildnis schützen, die dafür Zeit und Mühe aufwenden und manchmal sogar ihr Leben riskieren. "Wir sehen es vor allem als Verantwortung des Menschen, etwas zu tun, nachdem wir Menschen auch diejenigen sind, die das Problem für die Tiere verursacht haben", meinen Elisabeth, Louisa und Florian. Tagsüber sind sie Studierende, doch in der Nacht werden sie zu Lebensrettern. Sie helfen den Erdkröten, damit diese sicher über die Straßen zu ihren Laichgewässern gelangen.



Am 01.12.22 05:30 - 06:00 Uhr auf 
SWR: Klimawandel im Südwesten - Die Natur

Flamingos am Bodensee, neue Zeckenarten im Schwarzwald oder Lavendelanbau an der Mosel: Der Klimawandel ist im Südwesten Deutschlands angekommen. Axel Wagner, Wissenschaftsjournalist und Biologe, geht auf die Suche nach Gewinnern und Verlierern der Erderwärmung. Welche Pflanzen und Tiere leiden unter den Veränderungen und welche können davon profitieren? Südeuropäische Insekten wandern in den Südwesten ein, Stechmückenplagen könnten mehrmals im Jahr auftreten und es wäre sogar denkbar, dass sich am Bodensee eines Tages Flamingos ansiedeln. Andere Arten verschwinden dagegen, wie der Zitronenzeisig und die Ringdrossel. Der Schneemangel im Winter ist problematisch für viele Tiere der Bergregionen und liefert bei der Schneeschmelze zu wenig Wasser für Bäche und Flüsse. Viele Fischarten kommen mit hohen Wassertemperaturen in Flüssen und Seen nicht zurecht. Die Doku zeigt auch, wie sich immer längere Trockenperioden auf den Grundwasserpegel auswirken, was wiederum Probleme für Wälder und Wiesen mit sich bringt.



Am 01.12.22 18:00 - 18:30 Uhr auf 
phoenix: Brennholz und Briketts

Wer Wald hat, kann vom Boom profitieren. Carl Ferdinand von Lüninck besitzt 3.000 Hektar Wald im Hohen Fläming. Das ist mehr als das gesamte Gelände des Hauptstadt-Flughafens. Er könnte Holz verkaufen ohne Ende, denn die Nachfrage ist enorm. Was spürbar zugenommen hat, ist der illegale Holztransport. Kollegen von ihm hätten die Bestände zum Teil sogar mit GPS gesichert. Die Reportage begleitet sowohl Menschen auf der Suche nach bezahlbarer Wärme als auch jene, die durch die Krise deutlich gefragter sind, bei den Vorbereitungen auf den Winter.



Am 01.12.22 19:45 - 20:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Killerpilze auf dem Vormarsch?

Die Klimaerwärmung verändert das Netzwerk der Natur. So ist auch das Reich der Pilze im Wandel – mit zum Teil dramatischen Folgen für das Ökosystem und den Menschen. Harald Lesch begibt sich auf die Suche nach den Veränderungen, die sich zunächst unsichtbar im Boden abspielen, und er zeigt die nur schwer kalkulierbaren Folgen dieser schleichenden Entwicklung auf.



Am 01.12.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Grizzlys hautnah - Bärenhunger (1/2)

An der wilden Katmai-Küste in Alaska kommen jedes Jahr viele Bären zusammen, weil es dort mehr zu Fressen gibt als in den Bergen. Für den Bärenforscher Chris Morgan ist das eine besondere Gelegenheit, um das Sozialverhalten der ansonsten eher einsiedlerisch lebenden Grizzlys zu beobachten.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr, Wdh. morgen 12.00-12.45 Uhr bzw 13.00-13.45 Uhr)



Am 01.12.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 
tagesschau24: Kampf im Reinhardswald - Wie Energiewendegegner einen Windpark torpedieren

Im nordhessischen Reinhardswald kämpfen Bürgerinitiativen, Lokalpolitiker und Naturschutzinitiativen seit Jahren gegen den geplanten Bau der größten hessischen Windkraftanlage. Sie befürchten, dass die Windräder den Reinhardswald nachhaltig schädigen, den Lebensraum der Tiere vernichten und darüber hinaus dem Tourismus schaden. Die Proteste sind vielfältig, öffentlichkeitswirksam und erfolgreich: Mit etlichen Demonstrationen, Einwänden, Eilverfahren und Klagen haben sie das Projekt über 10 Jahre bis heute verhindert. Aber geht es allen Gegnern wirklich ausschließlich um Natur- und Artenschutz?
(Wdh. übermorgen 12.15-13.00 Uhr)



Am 02.12.22 10:50 - 11:20 Uhr auf 
BR: Das Graue Langohr - Winzling im Kitzinger Land

Seit 10 Jahren bestimmen Fledermäuse den Alltag von Christian Söder. Vor allem eine Art ist ihm besonders ans Herz gewachsen: das Graue Langohr (Plecotus austriacus). Seit einer besonderen Begegnung mit einem Grauen Langohr ist er von diesen Tieren fasziniert und setzt sich leidenschaftlich für ihren Schutz ein. Das ist auch nötig, denn das Graue Langohr hat es schwer. Es kommt zwar fast in ganz Bayern vor, allerdings sinkt die Anzahl der Tiere seit etwa 25 Jahren.



Am 02.12.22 13:20 - 13:45 Uhr auf 
3sat: Mit langen Linsen der Natur auf der Spur

Die Naturfotografen gewähren uns mit ihrer Erfahrung und ihrer inneren Ruhe außergewöhnliche Einblicke in die verschiedensten Lebensräume. Die Dokumentation widmet sich diesen Bildgestaltern mit ihrem faszinierenden Können. Sie arbeiten ohne Inszenierung, aber mit viel Wissen im Einklang mit der Natur.



Am 02.12.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Der wilde Norden Sumatras

Sumatra, eine indonesische Hauptinsel, ist die sechstgrößte Insel der Welt. Sie erstreckt sich über 1.700 Kilometer von Nordwest nach Südost. Der Äquator zieht sich in der Mitte durch die maximal 370 Kilometer breite Insel. Sumatra ist zum größten Teil vom tropischen Regenwald bedeckt, der 2004 als Naturdenkmal in die UNESCO-Welterbe-Liste aufgenommen wurde. Entsprechend viel gibt es zu entdecken. In den Wäldern lebt eine große Vielfalt von Tieren und Pflanzen.
(Wdh. übermorgen 14.00-14.45 Uhr)



Am 03.12.22 01:15 - 02:05 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Der Wald der Schlangen

Eine atemberaubende Landschaft mit tiefen Schluchten: Zum Auftakt der neuen Staffel kämpfen sich Jeff Zausch und sein Survival-Kompagnon „EJ“ Snyder durch Brasiliens Araukarienwälder. Dort ist es permanent feucht und nachts droht Gefahr durch Unterkühlung. Deshalb braucht man zum Überleben ein Lagerfeuer und einen trockenen Unterschlupf. Im dichten Unterholz streifen zudem wilde Tiere umher. Hier müssen sich die Männer in der lebensfeindlichen Umgebung besonders vor den gefährlichen Giftschlangen in Acht nehmen.



Am 03.12.22 02:05 - 02:55 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Unbekanntes Brasilien

Das Schutzgebiet Jalapão liegt an der Grenze zwischen dem Amazonasregenwald und den Buschsavannen Brasiliens. Das Wetter pendelt in dieser Region der Erde zwischen Extremen hin und her: In der Regenzeit gießt es wie aus Eimern und danach folgt monatelang trockene Hitze. Deshalb ist der größte Feind des Survival-Duos in dieser unwirtlichen Umgebung der Durst. Denn wenn der Körper zu lange hohen Temperaturen ausgesetzt ist und zudem unter Flüssigkeitsmangel leidet, versagen die Muskeln und man kann nicht mehr klar denken.



Am 03.12.22 03:00 - 03:30 Uhr auf 
phoenix: Die Letzten ihrer Art - Kampf um Afrikas Nashörner

Jeden Tag töten Wilderer in Südafrika mindestens ein Nashorn. Ihr Horn ist auf dem Schwarzmarkt heiß begehrt, es ist mehr wert als Gold. Das heißt: Die Tiere sind tot mehr wert als lebendig. Es herrscht Krieg im Busch. Anti-Wilderei-Einheiten rüsten auf: mit Nachtsichtgeräten, Drohnen und Wärmebildkameras. Zwar gibt es punktuell Erfolge, doch insgesamt geht die Zahl der Nashörner nach unten. Was muss passieren, damit die grauen Giganten überleben?



Am 03.12.22 06:45 - 07:30 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Australien

Australien ist der isolierte Kontinent. Vor mehr als 70 Millionen Jahren trennte er sich von seinen geologischen Nachbarn, und seine Spezies führen seither ein evolutionäres Eigenleben. Die Tierwelt Australiens und Ozeaniens ist reich an bizarren Kreaturen. Durch die Dschungel Neuguineas streift der Kasuar – einer der gefährlichsten Vögel der Welt. Im Landesinneren Australiens trotzen Kängurus und Wombats Schneestürmen.



Am 03.12.22 07:15 - 07:50 Uhr auf 
arte: Biber, die Baumeister an der Elbe

Über viele Jahrzehnte war der Biber in Deutschland beinahe ausgestorben. Nur knapp 200 Tiere hatten entlang der Elbe überlebt. Dem Einsatz engagierter Tierschützer ist es zu verdanken, dass sich ihr Bestand bis heute erholt hat. Tausende Biber bevölkern wieder die Flüsse und Seen Deutschlands. Es gibt sogar so viele davon, dass sie mancherorts für Konflikte sorgen - etwa durch von den „Baumeistern“ verursachte Überschwemmungen. Doch was ist der richtige Umgang mit jungen Bibern, die auf der Suche nach einem eigenen Revier Bäche und Flüsse stauen und dazu noch Schäden in der Landwirtschaft anrichten?



Am 03.12.22 07:30 - 08:15 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Südamerika

Südamerika ist der artenreichste Kontinent der Erde und die Heimat farbenfroher und erfinderischer Tiere. Von den Gipfeln der Anden bis zum größten Regenwald der Welt am Amazonas müssen sich die Tiere in Südamerika für ihr Überleben spezialisieren. Das treibt die Andenbären in enorme Höhen und die Mauersegler zu todesmutigen Flügen durch einen Wasserfall.



Am 03.12.22 08:15 - 09:00 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Nordamerika

Nordamerika ist der Kontinent des Wandels, auf dem Pioniere der Tierwelt das Beste aus überraschenden Chancen und wechselnden Angeboten machen. Nordamerika ist geprägt von Wetterextremen. Tornados donnern über die Prärie, arktische Luft fegt bis zu den südlichen Sümpfen. Luchse durchstreifen im Winter das verschneite Yukon-Territorium, Floridas Seekühe suchen heiße Quellen, um der Kälte zu entkommen.



Am 03.12.22 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Portugal - Die Rückkehr der wilden Tiere

Der Biologe Bernardo Rebelo de Andrade hat in den letzten Jahren für Artenschutzprojekte in Afrika und Brasilien gearbeitet. Doch seitdem auch in seiner Heimat Portugal immer mehr für den Schutz der wilden Tiere getan wird, gibt es hier viel für ihn zu entdecken: In der Flussmündung des Sado beobachtet Bernardo Delfine, die sich dort angesiedelt haben - eine Rarität, die in ganz Europa nur dreimal vorkommt. Der Iberische Luchs hat ein lang ersehntes Comeback. Eine Seuche hatte seine Hauptnahrung, die Wildkaninchen, dahingerafft.



Am 03.12.22 11:20 - 12:05 Uhr auf 
ZDFinfo: Anthropozän - Das Zeitalter des Menschen (1/3)

Innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums hat eine evolutionär gesehen sehr junge Spezies den Planeten Erde erobert und grundlegend verändert. Die „Terra X“-Reihe geht der Frage nach, wie sehr der Mensch seinen Heimatplaneten bereits geformt hat – bewusst oder unbewusst – und was dies für all die anderen Tiere und Pflanzen der Erde bedeutet. Können negative Trends noch gestoppt werden oder ist das „Anthropozän“ das Ende?
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 13.35 Uhr, Wdh. heute 21.40-23.55 Uhr)



Am 03.12.22 13:15 - 14:00 Uhr auf 
mdr: Im Wolfsgebirge der Ostkarpaten

Drei Jahre lang zog der slowakische Naturfilmer Erik Baláž mit seinen Freunden Jozef Fiala und Karol Kaliský durch jeden Winkel der Wälder und Berge der östlichen Karpaten. Im Dreiländereck zwischen der Slowakei, Polen und der Ukraine suchten sie nach dem Wolf und anderen großen Säugetieren, die hier einst heimisch waren und nun wieder sind. Dieses Gebiet, eines der letzten nahezu unberührten in Europa, wurde schon in früheren Zeiten "Wolfsgebirge" genannt.



Am 03.12.22 14:00 - 15:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Methan - Das unterschätzte Klimagas

Methan ist Hauptbestandteil von Erdgas. Es ist neben CO2 das wichtigste Treibhausgas und für etwa 15 bis 20 Prozent der menschengemachten Erderwärmung verantwortlich. Die Methankonzentration in der Atmosphäre ist heute zweieinhalb Mal höher als vor der Industrialisierung. Hauptverursacher des vom Menschen verursachten Methanausstoß ist die Massentierhaltung. Inzwischen steht aber auch fest, dass Tausende unentdeckte Methanlecks an Gasleitungen und in Anlagen zur Erdöl- und Erdgasförderung einen großen Anteil an der Methankonzentration in der Atmosphäre haben. Dieser Punkt ist sowohl Teil des Problems, könnte aber auch Teil der Lösung sein. Denn diese Lecks zu finden und zu schließen, hätte auch wirtschaftliche Vorteile. Noch nicht bezifferbar dagegen ist der Anteil der auftauenden Permafrostböden. Diese bisher dauerhaft durchgefrorenen Erdschichten tauen aufgrund der Erderwärmung langsam auf und geben bisher gespeichertes Methan frei. Ein Prozess, der selbst bei Einhaltung des 2-Grad-Ziels wohl nicht mehr zu stoppen sein wird.



Am 03.12.22 15:45 - 16:30 Uhr auf 
phoenix: Wildes Elsass

Das Elsass ist eine ganz besondere Region im Herzen Europas, in der es noch wahre Naturschätze in großer Vielfalt gibt. Zwischen Rhein und Vogesen treffen Wärme und Farbenpracht des Mittelmeers auf ein eisiges Gebirge. Hier liegen inmitten der Kulturlandschaft sehr unterschiedliche Lebensräume. Der fliegende Storch, Symboltier der Region, führt die Zuschauer zu diesen Naturoasen mit ihren dort heimischen Tierfamilien.
(Wdh. morgen 9.45-10.30 Uhr)



Am 03.12.22 16:15 - 17:00 Uhr auf 
BR: Unsere Erde aus dem All - Welt im Wandel

Die dreiteilige Serie gehört zu den ambitioniertesten Naturfilmproduktionen der letzten Jahre. Erstmals werden Kameras eingesetzt, die an Satelliten die Erde umkreisen. Drohnenaufnahmen zeigen den blauen Planeten aus neuen Perspektiven. In der ersten Folge geht es um eine gigantische, bis dato unbekannte Kolonie von Kaiserpinguinen der Antarktis, weit größer, als bislang geschätzt. Die Aufnahmen zeigen aber auch, wie drastisch wir Menschen durch unser Verhalten unseren Heimatplaneten verändern.



Am 03.12.22 16:30 - 17:15 Uhr auf 
phoenix: Die Cevennen - Frankreichs unberührter Süden

Gewaltige Hochplateaus, Karstlandschaften, tiefe Schluchten und ausgedehnte Wälder: Im Süden Frankreichs erstrecken sich die Cevennen über die Departements Lozère, Gard und Hérault. 1970 wurde der Cevennen-Nationalpark gegründet, einer der größten Nationalparks Frankreichs. 2011 erklärte die UNESCO die Region zum Welterbe. Der Film geht auf Entdeckungsreise in eine einmalige Landschaft mit einzigartiger Tier- und Pflanzenwelt.
(Wdh. morgen 10.30-11.15 Uhr)



Am 03.12.22 17:00 - 17:45 Uhr auf 
BR: Von Bäumen im Hochgebirge

Die Alpen sind der extremste Standort in Europa für jedwede Vegetation. Autor Dieter Wieland zeigt in dieser Dokumentation Standorte und Wuchsformen der äußerst selten gewordenen Zirben, von Spirken und uralten Eiben. Stabilen Bergwald pflanzt nur die Natur, nicht das Forstamt.



Am 03.12.22 18:30 - 20:00 Uhr auf 
ARD: Der Ranger - Wolfsspuren

Fernsehfilm. Als Ranger in den kanadischen Wäldern hat Jonas Waldek in den letzten fünf Jahren viel Erfahrung gesammelt. In seinen Heimatort Stadt Wehlen und den Nationalpark Sächsische Schweiz zurückgekehrt, ist er nun seit einigen Monaten mit seinen neuen Kollegen im Einsatz, um den Erhalt der einzigartigen Landschaft und Tierwelt zu sichern. Ein ständiger Drahtseilakt zwischen Naturschutz und wirtschaftlichen Interessen, denn vom Tourismus lebt die ganze Region.



Am 03.12.22 20:15 - 21:45 Uhr auf 
hr: Elstners Reisen - Die Retter der Raubkatzen

Frank Elstner und sein Begleiter, der Zoodirektor Matthias Reinschmidt, begleiten unter anderem ein Team der Tierschützer von "Vier Pfoten e.V.", die zwei aus schlechter Haltung gerettete Tiger nach Südafrika bringen wollen. In Südafrika bauten die Tierschützerinnen und Tierschützer vor einigen Jahren eine Auffangstation namens "Lionsrock" für Tiger und Löwen. Hier werden die Tiere in Gruppen sozialisiert und dürfen ihr restliches Leben naturnah verbringen. Auf der Station lernt Frank Elstner auch viel über die Probleme der Löwen in Südafrika. Er macht etwas, das für ihn völlig neu ist.
(Wdh. kommende Nacht 3.40-5.10 Uhr)



Am 03.12.22 21:45 - 23:15 Uhr auf 
hr: Wölfe und Luchse in Norddeutschland

Seit 2015 laufen in der Lüneburger Heide Wölfe eines bestimmten Rudels durch Dörfer, folgen Spaziergängern, betteln an Autofenstern und verängstigen die Menschen in der Heide. Muss man vor ihnen Angst haben? Wie verhält man sich, wenn man ihnen begegnet? Wie schützt man Weidetiere? Wie gehen die Menschen in Nachbarländern mit den Tieren um, dort, wo sie nie ganz ausgerottet wurden? Ein spannendes Roadmovie zu einem hochaktuellen und heiß debattiertem Thema.



Am 04.12.22 09:15 - 09:40 Uhr auf 
arte: Haben Tiere ein Ich?

Was Tiere nicht alles können: Einige sind pfeilschnelle Jäger, andere haben ein verblüffendes Orientierungsvermögen. Aber in einem sind wir Menschen ihnen doch meilenweit überlegen: dem Bewusstsein. Tiere verfassen schließlich keine Gedichte oder denken sich komplizierte physikalische Theorien aus. Aber heißt das, dass sie wirklich überhaupt kein Bewusstsein von sich und der Welt haben?



Am 04.12.22 14:50 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Amerikas Naturwunder - Yellowstone

Es gibt nur wenige Orte auf der Welt, die so atemberaubend und einzigartig sind wie der Yellowstone-Nationalpark. Schon früh erkannte man seine Besonderheit und so wurde er als erster Nationalpark der USA unter Schutz gestellt. Seine Artenvielfalt, seine unendlichen Wälder und weitläufigen Täler suchen ihres gleichen. Über einen Zeitraum von drei Jahren ist es den beiden preisgekrönten Filmemachern Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg gelungen, dieses faszinierende Naturwunder mit seinen spektakulären Landschaften und spannendem Tierverhalten umfassend zu porträtieren.
(Wdh. kommende Nacht 1.50-2.35 Uhr)



Am 04.12.22 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Amerikas Naturwunder - Die Everglades

Die Everglades, die größte subtropische Wildnis der USA, bieten einen Lebensraum für eine Vielzahl an unterschiedlichen Arten. Die Dokumentation begleitet ein Alligatorweibchen, das sein Leben und die Aufzucht seines Nachwuchses in den Everglades meistert. Seit Generationen wird diese Oase von Alligatoren bewohnt und bietet gerade in der Trockenzeit ein Überangebot an Nahrung.
(Wdh. kommende Nacht 2.35-3.15 Uhr)



Am 04.12.22 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Amerikas Naturwunder - Olympic

Im Nordwesten der USA prallt der Pazifik mit besonderer Wucht auf den amerikanischen Kontinent. Dort liegt der Olympic-Nationalpark, benannt nach dem über 2428 Meter hohen Mount Olympus. Die Küste des Nationalparks wird von den Naturgewalten geformt. Verschiedene Lachsarten wandern zum Laichen in die Flüsse des Olympic-Nationalparks. Es ist eine Reise ohne Wiederkehr. Für den Nachwuchs geben sie ihr Leben. Sie sind aber auch die Nahrungsgrundlage von Fischottern und anderen Tieren im gemäßigten Regenwald.
(Wdh. kommende Nacht 3.15-4.00 Uhr)



Am 04.12.22 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Amerikas Naturwunder - Die Great Smoky Mountains

Der "Great Smoky Mountains"Nationalpark besteht zu etwa 95 Prozent aus Wäldern. Ein Viertel davon ist unberührter Urwald mit einer erstaunlichen Pflanzenvielfalt. Vor allem im Indian Summer leuchten die Hänge in allen erdenklichen Rot und Gelbtönen. Neben seiner botanischen Vielfalt ist der Nationalpark auch berühmt für sein Tierreich. Schwarzbären ernten im Sommer wie Affen Wildkirschen in den Baumwipfeln, wilde Truthühner liefern sich auf den Lichtungen erbitterte Rangkämpfe, und eine Vielzahl von Salamandern lebt an den Ufern der kristallklaren Bäche.
(Wdh. kommende Nacht 4.00-4.40 Uhr)



Am 04.12.22 18:30 - 20:00 Uhr auf 
ARD: Der Ranger - Vaterliebe

Fernsehfilm. Gelockerte Halteseile an Wanderwegen, mutwillig zerstörte Wegweiser im Nationalpark. Jonas vermutet Saboteure am Werk, die die Touristen abschrecken wollen und dabei zu drastischen Mitteln greifen. In der Vorahnung, dass die vermeintlichen Naturschützer noch mehr geplant haben, ermahnt er sein Team und die Wandergruppen zu besonderer Vorsicht und Aufmerksamkeit. Derweil hat sich Unternehmer Nollau entschieden, komplett auf Tourismus zu setzen und seinen alten Bergstollen um einen Kletterpark zu erweitern.



Am 04.12.22 19:15 - 20:15 Uhr auf 
ZDF: Abenteuer Winter - Tiere im Schnee

"Spione im Tierreich" im Wintereinsatz: Hightech-Minikameras der neusten Generation, versteckt in ultrarealistischen Tierrobotern und künstlichen Schneebällen, beobachten Bären, Papageien, Kängurus und andere ganz nah bei Spiel und Spaß im Schnee.



Am 05.12.22 10:35 - 11:20 Uhr auf 
hr: Wales - Großbritanniens wilder Westen

Eine Vielfalt, von der kaum jemand weiß, fast unberührte Lebensräume und pure Wildnis zwischen Küste und Gebirge - das ist Wales. Eine Region voll ungebändigtem Leben, voller Mythen und Legenden, die einst sogar J.R.R. Tolkien zu seiner weltberühmten „Herr der Ringe“-Trilogie inspirierte. Zwei Jahre lang hat der Naturfilmer Hans-Peter Kuttler Großbritanniens wilden Westen porträtiert und seine raue Schönheit eingefangen. Seine Dokumentation nimmt den Zuschauer mit in den walisischen Norden nach Snowdonia, zu den Brecon Beacons im Süden und auf die Insel Skomer, Heimat von bis zu einer Dreiviertelmillion Seevögel.



Am 05.12.22 10:45 - 11:25 Uhr auf 
arte: Percheron - Das Kraftpaket mit einer Pferdestärke

In der Landwirtschaft im Nordwesten Frankreichs waren Percheron-Pferde von jeher unverzichtbar. Diese großen, kräftigen Tiere pflügten die Felder, zogen Baumstämme aus den Wäldern und Postkutschen übers Land. Als nach dem Zweiten Weltkrieg immer mehr Maschinen Einzug hielten, entsorgte man die verbliebenen Rösser in Schlachthöfen. Heute erobern sie Frankreich und die Herzen der Menschen zurück, auch durch mehr ökologisches Bewusstsein. So helfen Percherons bei der Feldbestellung, der Ernte, der Waldrodung und auch im Weinanbau. Züchter und Ausbilder haben zudem weitere Einsatzmöglichkeiten der Tiere entdeckt: Die Pferde sind heute im Polizeidienst oder ziehen romantische Hochzeitskutschen. Sogar zu Reitpferden werden Percherons inzwischen ausgebildet.



Am 05.12.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Chinas wilde Berge

Die Wälder des Nationalparks Fanjing in der chinesischen Provinz Guizhou sind unberührt und dank der Bemühungen des Reservatleiters Yang Yequin geschützt. Doch er wird sich demnächst als Forschungsleiter zurückziehen. Sein Nachfolger Nui Kefeng hat sich entschieden, mit Überwachungskameras zu arbeiten, die herausfinden sollen, wie sich die letzten 700 noch lebenden Guizhou-Goldaffen verhalten, wenn keine Beobachter in der Nähe sind. Dabei erwartet die Forscher eine erstaunliche Überraschung.
(Wdh. morgen 16.05-16.50 Uhr)



Am 05.12.22 21:00 - 21:50 Uhr auf 
ARD-alpha: Gorillas unter Stress

Hoffnung für die letzten Berggorillas der Erde! Ende 2018 ging eine großartige Nachricht um die Welt: Die Zahl dieser Menschenaffen ist auf mehr als 1.000 gestiegen! Nach der jüngsten Zählung der freilebenden Primaten werden aktuell 1.063 vermeldet! Doch in der seltenen Erfolgsstory im Schutz bedrohter Tierarten zeigen sich jetzt auch Schattenseiten.
(Wdh. morgen 14.45-16.00 Uhr)



Am 05.12.22 21:50 - 22:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Spionieren für den Artenschutz

Mit Hightech im Wald gelingen ungewöhnliche, ganz private Einblicke in die „gute Stube“ seltener Tierarten. „Die Nordreportage“ zeigt spektakuläre Aufnahmen aus dem Zusammenleben von Schwarzstorch & Co. und begleitet Artenschützende in Niedersachsen, die ganz praktisch und oft mit hohem Einsatz helfen.



Am 05.12.22 22:15 - 22:20 Uhr auf 
ARD-alpha: Warum ist Artenvielfalt so wichtig?

Fast unbemerkt von der weltweiten Diskussion um den Klimawandel spielt sich in den Ökosystemen unserer Erde ein Drama ab: Das größte Artensterben seit dem Ende der Dinosaurier. Täglich verschwinden heute bis zu 130 Tier- und Pflanzenarten von unserem Planeten. Seit Beginn der Industrialisierung ist bis heute die Hälfte der lebenden Korallen ausgestorben. Die Waldfläche ist weltweit um 1/3 zurückgegangen und 85 Prozent der Feuchtgebiete auf der Erde sind verschwunden. Zu oft werden die beiden Krisen Klimawandel und Artensterben nebeneinander betrachtet, doch sie hängen unmittelbar miteinander zusammen. Vor allem kann ein aktiver Artenschutz gleichzeitig ein großer Hebel zur Bewältigung der globalen Erwärmung sein: wiedervernässte Moore speichern in großem Stile Kohlendioxid und artenreiche Wälder kühlen unseren Planeten.
(Wdh. morgen 16.00-16.05 Uhr)



Am 05.12.22 23:50 - 00:20 Uhr auf 
tagesschau24: Brennholz und Briketts

Wer Wald hat, kann vom Boom profitieren. Carl Ferdinand von Lüninck besitzt 3.000 Hektar Wald im Hohen Fläming. Das ist mehr als das gesamte Gelände des Hauptstadt-Flughafens. Er könnte Holz verkaufen ohne Ende, denn die Nachfrage ist enorm. Was spürbar zugenommen hat, ist der illegale Holztransport. Kollegen von ihm hätten die Bestände zum Teil sogar mit GPS gesichert. Die Reportage begleitet sowohl Menschen auf der Suche nach bezahlbarer Wärme als auch jene, die durch die Krise deutlich gefragter sind, bei den Vorbereitungen auf den Winter.
(Wdh. übermorgen 23.00-23.30 Uhr)



Am 06.12.22 00:05 - 01:20 Uhr auf 
arte: Eami, der Geist des Waldes

Mit „Eami, der Geist des Waldes“ reisen wir in den paraguayischen Amazonas-Regenwald, den Gran Chaco, aus dem das indigene Volk der Ayoreo aufgrund intensiver Rodung vertrieben wurde. Der Dokumentarfilm zeigt die Exilerfahrung des einst hier beheimateten Volkes, das nun anderswo leben muss. Paz Encina erzählt die auf mündlichen Ayoreo-Berichten beruhende Geschichte des Jungen Eami, dessen Name „Wald“ und auch „Welt“ bedeutet. In die dokumentarische Form fließen fiktionale Elemente ein und vermischen sich mit der Erfahrung einer Mennonitenfamilie. Die Mennoniten haben einen großen Teil der Chaco-Region besetzt und den Versuch unternommen, die Ayoreo zum Christentum zu bekehren. Der Gran Chaco hat die weltweit höchste Rodungsquote. In diesem Gebiet werden zurzeit 25.000 Hektar Wald monatlich gerodet, das heißt durchschnittlich 841 Hektar Wald pro Tag und 35 Hektar pro Stunde. Nur dank eines Schutzgebietes, das der Gemeinschaft der Totobiegosode offiziell zugesprochen wurde, ist überhaupt etwas vom Wald übriggeblieben. Die Ureinwohner nennen diese Ansiedlung „Chaidí“: „Ort der Ahnen“ oder „Ort, an dem wir immer gelebt haben“. Heute ist er Teil des Natur- und Kulturerbes der Ayoreo-Totobiegosode .



Am 06.12.22 03:40 - 04:00 Uhr auf 
mdr: Unsere Wälder - Nonstop

Vor unserer Haustür liegt eine uns oft unbekannte Welt – der Wald. Er ist Naherholungsgebiet, wirtschaftliche Nutzfläche und ein Refugium für viele seltene Pflanzen und Tiere. Dabei ist er so unterschiedlich wie die Baumarten, die wir in ihm finden können. Von den stark waldbrandgefährdeten Kieferwäldern wie in der Muskauer Heide über die Wasserwälder an der Mittelelbe, die teilweise an den Amazonas erinnern, bis zu den Gebirgswäldern im Harz und Erzgebirge reicht dabei die Palette. Vereinzelt kann man auch noch den Wald finden, der hierzulande vor dem Menschen und seiner großflächigen Umgestaltung typisch war. Auf der Hohen Schrecke in Thüringen ist das beispielsweise möglich. Die vielen Buchen bilden dort mit ihren silbergrauen Stämmen die Säulen eines riesigen Walddoms. Tauchen Sie ein in diese Welten und lernen Sie die Pflanzen und Tiere kennen, die im Wald und von diesem leben.



Am 06.12.22 09:00 - 10:30 Uhr auf 
arte: Amerikas beste Idee - 150 Jahre Nationalparks in den USA

Fauchende Geysire, brodelnde heiße Quellen und wilde Tiere wie Bären und Wölfe: Diese Naturschönheiten und noch viel mehr hat der Yellowstone-Nationalpark in den Rocky Mountains zu bieten. Nur wenige Orte auf der Welt sind so atemberaubend wie Yellowstone. Schon früh erkannte man das und so wurde er als erster Nationalpark der Welt unter Schutz gestellt. 150 Jahre später gibt es in den USA 63 Nationalparks. Der Film nimmt die Zuschauer und Zuschauerinnen mit auf eine Reise durch einige dieser spektakulären Naturwunder.



Am 06.12.22 10:30 - 11:05 Uhr auf 
arte: Die Wildnis der USA- Herbst

Herbst in Amerika: Die Blätter färben sich bunt, bevor das Laub zu Boden sinkt. Die Wildtiere stehen vor einer Entscheidung: hierbleiben und sich auf den Winter vorbereiten oder sich auf Wanderung begeben? Millionen Wasservögel schwingen sich in die Lüfte, um in Richtung Süden zu ziehen. Wer jedoch bleibt, legt Vorräte an: Bieber sammeln Äste und Eichhörnchen legen Verstecke für ihre Nüsse an. Obwohl die Wildtiere der USA so verschieden mit dem Herbst umgehen, ist es für sie die geschäftigste Jahreszeit.
(Direkt im Anschluss die Folge über den Winter, bis 12.05 Uhr)



Am 06.12.22 10:30 - 11:15 Uhr auf 
hr: Deutschlands neue Wildnis

Deutschland ist ein Land der Gegensätze. Auf der einen Seite Verstädterung, extrem dichte Verkehrswege, Industrie, intensivste Landwirtschaft. Doch seit ein paar Jahren gibt es hier auch Wildnis - mit ungehemmter Naturentwicklung. Entstanden aus Industriebrachen oder verlassenen Truppenübungsplätzen. Und mittendrin sogar ein großes, von Manchen gefürchtetes Raubtier: der Wolf. Der Film von Heribert Schöller taucht tief ein in diese neue Wildnis, von der viele Tiere profitieren. Durch alle Jahreszeiten entführt der Film in die neue Wildnis mit ihren außergewöhnlichen Lebensräumen.



Am 06.12.22 13:20 - 13:45 Uhr auf 
3sat: Mehr als Moor

Vorarlberg ist nicht nur ein Land der Berge und Seen, sondern auch ein Land der Moore. Mehr als 1500 Moore und Teilmoore befinden sich im westlichsten Bundesland Österreichs. Insgesamt sind es über 7100 Hektar. Es sind Lebensräume für seltene Pflanzen und Tiere, Wasserspeicher und Naherholungsgebiete für Menschen. Der Film zeigt die Einzigartigkeit dieser Landschaftsformen und stellt Menschen vor, die sich um ihre Erhaltung bemühen.



Am 06.12.22 16:05 - 16:50 Uhr auf 
3sat: Planet der Spatzen

Von Metropole zu Metropole folgt Kurt Mayer in spektakulären Bildern kleinen unscheinbaren Vögeln: den Spatzen, vor deren Aussterben bereits gewarnt wird. Der Filmemacher beobachtete das Leben der Vögel in unterschiedlichsten Konditionen und unternimmt dazu eine Reise um die Welt. Die aufwendige Tierdokumentation führt von Kairo über New York nach Peking, Moskau, Wien und Paris und zeigt in kleinen Geschichten und großartigen Bildern, wie nahe der Haussperling an der Seite des Menschen lebt.
(Wdh. kommende Nacht 3.15-4.00 Uhr)



Am 06.12.22 19:30 - 20:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Bigfoot - Mythos auf dem Prüfstand

Eine beliebte Legende der nordamerikanischen Folklore wird auf den Prüfstand gestellt: Bigfoot. Durchstreift die Rocky Mountains und die Appalachen wirklich ein "Sasquatch", wie "Bigfoot" in Kanada heißt, also ein "stark behaarter Mensch", gar eine riesige Bestie, drei Meter groß, unermesslich schwer und auch noch übel riechend? Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren der "Bigfoot"-Forscher. Geschildert wird auch die Geschichte um das Foto eines riesigen menschlichen Fußabdrucks, das 1951 um die Welt ging: Der Fotograf Eric Shipton löste damals mit diesem Bild, aufgenommen im Himalaya, einen echten Hype aus. Seitdem streiten Wissenschaftler über die Existenz dieses menschenähnlichen Affen, zu dem der Fußabdruck gehören soll.



Am 06.12.22 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Rettet den Gartenschläfer!

Thomas D begibt sich auf Spurensuche in Sachen Gartenschläfer. Das Nagetier, das früher in weiten Teilen Europas seine Heimat hatte, lässt sich heute kaum noch blicken. Wer genau dieser Gartenschläfer ist und warum er immer seltener wird, erklärt Thomas D bei „Wissen vor acht – Natur“.



Am 07.12.22 00:25 - 02:00 Uhr auf 
arte: Vielfalt statt Artensterben - Die Menschheit am Scheideweg

Die Dokumentarfilmerin Lourdes Picareta begleitet Männer und Frauen rund um den Globus bei ihrem täglichen Kampf gegen das Artensterben: brasilianische Ärztinnen, die sich um Tiere kümmern, die bei Waldbränden im Amazonas schwer verletzt wurden; Wissenschaftler und Forscherinnen, die in der Karibik Korallenriffe pflegen und neu aufbauen; europäische Bauern, die ihre Wirtschaftsweise konsequent umstellen, um kleine Vögel und Schmetterlinge zu schützen. Ihre Botschaft: Man kann schon etwas gegen das weltweite Artensterben tun. Nur einfach wird das nicht.

 

Druckversion