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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 25.08.22 01:30 - 02:15 Uhr auf 
ZDF: Artensterben in Deutschland

Seit ein Meteorit vor 65 Millionen Jahren die Dinosaurier auslöschte, hat es auf der Erde kein so rasantes Artensterben gegeben wie heute. Was bedeutet das für unsere Zukunft? Mithilfe von Forschenden aus ganz Deutschland analysiert Wissenschaftsjournalist Kai Kupferschmidt Ursachen und Folgen des Artenschwunds vor unserer Haustür und lotet aus, wie das große Sterben aufgehalten werden kann.



Am 25.08.22 04:15 - 05:00 Uhr auf 
ZDFneo: Kielings wilde Welt - Zurück zur Natur

Andreas Kieling reist um den Globus. Er erfährt, wie die Rückkehr der Wölfe den Yellowstone-Park verändert, was exotische Halsbandsittiche für heimische Stare und Dohlen bedeuten und wie in Slowenien Bär und Mensch friedlich nebeneinander leben.
(Zwei weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 6.25 Uhr)



Am 25.08.22 04:45 - 05:15 Uhr auf 
ZDF: SOS Dürre-Alarm

Fast 40 Grad Hitze bereits Mitte Juni, dazu Waldbrände in Brandenburg: Droht 2022 wieder eine Dürre, die Ernten, Wälder und unsere Grundwasserreserven gefährdet? Wie wappnen wir uns dagegen?



Am 25.08.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Zu trocken - Wie wir unser Wasser schützen können

Die letzten Jahre gehören zu den heißesten und trockensten seit Beginn der Wetteraufzeichnung. In Portugal, Frankreich und Italien herrscht Dürrealarm. Und obwohl es in Deutschland immer wieder regnet, sind auch hier die Böden an vielen Orten zu trocken. Was heißt das für unsere Wasserversorgung? Rauben wir uns selbst wertvolles Trinkwasser, wenn wir Gartenpflanzen öfter gießen oder im Pool für Abkühlung sorgen? Und wie können Landwirte ihre Ernten retten? Quarks erklärt, wie es wirklich um unser Wasser steht, und zeigt, mit welchen Strategien wir uns an die neue Situation anpassen können.



Am 25.08.22 22:15 - 23:00 Uhr auf 
phoenix: In tödlicher Mission - Ökoaktivisten gegen die Umweltmafia

Sie kämpfen gegen Umweltverschmutzung, für Klimaschutz und gegen den Raubbau an der Natur. Doch die Zahl bedrohter Umweltaktivisten steigt weltweit. In vielen Ländern werden sie verklagt, bedroht und sogar ermordet. Die Nichtregierungsorganisation Global witness berichtet, dass allein im Jahr 2020 227 Umweltaktivisten ermordet wurden. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen. Auch Indigene, die gegen illegale Landnahme kämpfen und Journalisten, die über Umweltvergehen berichten, sind bedroht. Aber auch in Europa wächst der Druck auf Umweltschützer. Durch den Anstieg von Holz- und Energiepreisen lohnt sich für Kriminelle die illegale Abholzung in Rumäniens Wäldern immer mehr. Der Kahlschlag bedroht einzigartige Ökosysteme. Wer die Geschäfte aufdeckt, lebt nicht mehr sicher.
(Wdh. übermorgen 4.15-5.00 Uhr)



Am 25.08.22 23:00 - 00:30 Uhr auf 
phoenix: Kinder der Klimakrise

Vier Mädchen kämpfen gegen die globalen Umweltkatastrophen unserer Zeit. Aus ihrer Perspektive werden Wasserknappheit, Verbrennung von Kohle, Luftverschmutzung und die Vermüllung mit Plastik erzählt. Die 11 bis 14-jährigen aus Indien, Australien, Indonesien und dem Senegal sind von den Umweltkrisen existentiell bedroht. Ihr Widerstand ist vielfältig und braucht einen langen Atem. Aber den haben diese Kinder, weil ihre Zukunft auf dem Spiel steht. Ihr Elan und ihre Tatkraft inspirieren die Zuschauer*innen, egal welchen Alters.
(Wdh. übermorgen 5.00-6.30 Uhr)



Am 26.08.22 02:50 - 03:05 Uhr auf 
tagesschau24: Was tut sich eigentlich in unseren Wäldern?

MDR WISSEN gibt Antworten auf die Frage "Was tut sich eigentlich….?" Im Blickfeld: der Lebensraum Wald, die Welt der Insekten, die Energiewende, der Klimaschutz in der Landwirtschaft und die Mobilität nach Corona.



Am 26.08.22 04:45 - 05:30 Uhr auf 
phoenix: Die Letzten ihrer Art - Kampf um Afrikas Nashörner

Es herrscht Krieg im Busch. Anti-Wilderei-Einheiten rüsten auf: mit Nachtsichtgeräten, Drohnen und Wärmebildkameras. Zwar gibt es punktuell Erfolge, doch insgesamt geht die Zahl der Nashörner zurück. Was muss passieren, damit die grauen Giganten überleben? Die Dokumentation geht der Frage nach, warum die seit Jahrzehnten praktizierte Art und Weise, Wildtiere zu schützen, nicht funktioniert und welche Alternativen es gibt.



Am 26.08.22 05:45 - 06:20 Uhr auf 
3sat: Die magische Welt der Bäume - Die Eiche

Niemand baut mehr Schiffe aus Eichenholz. In Möbelhäusern sucht man Eichenholzmöbel vergebens. Die Eiche scheint ausgedient zu haben. In Wirklichkeit ist sie jedoch der Baum der Zukunft. Die Geschichte der Eiche reicht bis zu zwölf Millionen Jahre zurück. Der Laubbaum aus der Familie der Buchengewächse steht symbolisch für Kraft und Ewigkeit - Eichen können bis zu 1000 Jahre alt werden. Das Holz ist sehr stabil, die Rinde, rau, dick und furchig. Der Film erzählt in drei Kapiteln von den Eichen, die man mit "Natur", "Nutzung" und "Zukunft" betiteln könnte.



Am 26.08.22 07:20 - 08:15 Uhr auf 
arte: Vietnam - Die letzten Pangoline

Kaum ein Säugetier wird weltweit so häufig gewildert wie das Pangolin, auch Schuppentier genannt. Acht Arten gibt es weltweit, jede davon ist akut vom Aussterben bedroht. Grund ist zum einen die verstärkte Nachfrage in asiatischen Restaurants nach Pangolinfleisch, zum anderen die Verwendung der Schuppen in der traditionellen chinesischen Medizin. Wenn nicht bald etwas passiert, werden Pangoline in wenigen Jahren von der Erde verschwunden sein.
"GEO Reportage" hat ein Schutzzentrum in Vietnam besucht, in dem beschlagnahmte Tiere mit großem Aufwand auf ihre Auswilderung vorbereitet werden.



Am 26.08.22 07:30 - 07:40 Uhr auf 
WDR: Igel in Not - Tim und Sina retten Stacheltiere

Sie bevölkern Parks, Gärten, und Hecken - trotzdem bekommen wir sie nur selten zu Gesicht: Igel. Auf ihren nächtlichen Streifzügen suchen sie nach Nahrung, vor allem wenn der lange Winterschlaf naht. Aber weshalb müssen jedes Jahr tausende Igel von Menschen gerettet werden? Das will Robert herausfinden und trifft die 13-jährige Sina, die in einer Igelauffangstation arbeitet. Gemeinsam bereiten die beiden die Auswilderung von Igel Eddi vor. Von dem 10-jährigen Tim erfährt Robert außerdem, wie wir Igel in unseren Gärten schützen können. Wie dabei eine Igeltreppe helfen kann? Und ob Eddi sich in seinem neuen Zuhause wohlfühlt? Das und mehr zeigt diese Folge "neuneinhalb".



Am 26.08.22 07:40 - 07:50 Uhr auf 
WDR: Wildkatzen - Gesa auf der Suche nach den unsichtbaren Jägern

Was hat vier Pfoten, weiches Fell und miaut? Klar, eine Katze! Bei neuneinhalb ist Gesa heute aber auf der Suche nach einer ganz besonderen Art: Wildkatzen! Die leben in unseren Wäldern und sind extrem scheu. Im Wildkatzendorf im Nationalpark Hainich wird Gesa fündig und darf den tierischen Bewohnern dort sogar das Frühstück servieren. Außerdem trifft sie den Tierschützer Thomas Mölich, und hilft ihm, müffelnde Holzpfähle im Wald aufzustellen. Wozu die gut sind? Warum es nur noch so wenige Wildkatzen bei uns gibt und wieso wir grüne Straßen für Tiere brauchen? Darum geht es in dieser Folge von "neuneinhalb".



Am 26.08.22 07:50 - 08:00 Uhr auf 
WDR: Häschen in der Klemme - Warum sind Feldhasen gefährdet?

Bei neuneinhalb werden diese Nacht Hasen statt Schafe gezählt! Robert darf nämlich bei einer Hasenzählung dabei sein. Solche Zählungen finden in Deutschland jährlich statt und werden gemacht, um herauszufinden, wie viele Hasen es tatsächlich gibt. Denn der Feldhase steht inzwischen in Deutschland auf der Roten Liste der gefährdeten Tiere und muss deshalb besonders geschützt werden. Vor 30 Jahren war der Feldhase in Deutschland alles andere als selten zu sehen. Wie es dazu kam, dass es weniger Feldhasen gibt? Und was man für dieses Tier machen kann? Das und mehr zeigt diese Folge "neuneinhalb"!



Am 26.08.22 08:00 - 08:10 Uhr auf 
WDR: Waldsterben - Sind unsere Bäume in Gefahr?

Der Wald ist in Gefahr. Manche Wissenschaftler und Forstwirte sprechen sogar von einem Waldsterben. Aber warum geht es den Bäumen so schlecht? Das will Robert erfahren und geht dafür, na klar, in den Wald! Gemeinsam mit Försterin Andrea schaut er sich an, welche Schäden die Trockenheit der letzten Jahre und verschiedene Schädlinge in ihrem Waldrevier verursacht haben. Wie dem Wald geholfen werden kann, will Robert im Kölner Waldlabor herausfinden. Dort wird nämlich daran geforscht, wie der Wald der Zukunft aussehen könnte. Welche Bäume demnächst vielleicht in unseren Wäldern wachsen? Und was die Klimakrise mit dem Waldsterben zu tun hat? All das klärt Robert in dieser Folge von "neuneinhalb".



Am 26.08.22 10:05 - 10:35 Uhr auf 
hr: Staatsfeind Wildschwein

Dänemark verstärkt seine Grenze zu Deutschland mit einem 70 Kilometer langen Eisenzaun zwischen Nord- und Ostsee, der heftig umstritten ist. Er soll Wildschweine aus dem Land fernhalten, denn dänische Ferkelzüchter fürchten, dass sie die Afrikanische Schweinepest einschleppen und die Zuchtbetriebe ruinieren könnten. Das ASP-Virus breitet sich derzeit von Ost- nach Westeuropa aus.



Am 26.08.22 10:25 - 10:50 Uhr auf 
BR: Tarzan und die Affen von Siberut

Es muss ein erfahrener Jäger sein, der sich hier lautlos durch den Urwald bewegt. Jede seiner Bewegungen verrät es. Im Umgang mit Giftpfeil und Bogen ist Tarzan ein Meister. Auch die aufmerksamsten Affen haben selbst in den höchsten Bäumen bei ihm kaum eine Chance. Doch dass Tarzan Affen jagt, das ist Vergangenheit. Auf der noch immer abgelegenen indonesischen Insel Siberut haben vier der seltensten Affenarten bis heute überlebt. Tarzan ist inzwischen der Chef der "Forest Guides" – der Führer, ohne die das bemerkenswerte Artenschutzprojekt auf Siberut nicht existieren könnte. Thomas Ziegler vom Primatenzentrum in Göttingen besucht die Station und auch das Dorf in der Nähe. Von hier stammt auch Tarzan. Anders als er stellen hier noch viele Männer das Gift für die Pfeile her, mit denen sie Jagd auf die letzten Affen von Siberut machen.



Am 26.08.22 10:55 - 11:55 Uhr auf 
WDR: Rettet den Wald - Was hilft gegen Trockenheit, Schädlinge und Kahlschlag?

Wissenschaftler und Forstwirte schlagen Alarm. Nach zwei Jahren extremer Trockenheit befinden sich viele unserer Wälder in besorgniserregendem Zustand. Nicht nur der Klimawandel, auch Pilze und Schädlinge setzen den Bäumen stark zu. Es rächt sich, dass viele Forstwirte auf schnellwachsende Fichtenmonokulturen anstatt auf klimaresistentere Mischwälder gesetzt haben. Könnte großflächige Aufforstung mit Mischwäldern, vielleicht auch neuen, robusteren Baumarten dem Wald helfen? Auch den Regenwäldern in den Tropenregionen droht der Kollaps. Für den Hunger nach dem Rohstoff Holz, für profitträchtige neue Acker- und Weideflächen wird immer mehr Regenwald vernichtet. Welche Bedeutung haben die Tropenwälder für das Ökosystem Erde? Könnten auch wir Verbraucher etwas gegen die Regenwaldvernichtung tun?
(Wdh. übermorgen 15.00-16.00 Uhr auf ARD-alpha)



Am 26.08.22 11:40 - 12:25 Uhr auf 
BR: Das Alte Land - Niedersachsens Obstgarten

Das Alte Land – Niedersachsens Obstgarten vor den Toren der Millionenstadt Hamburg ist untrennbar mit dem Apfel verbunden: Günter Goldmann erzählt in seinem Film Geschichten rund um den Apfel, von der Landschaft, die der Obstanbau prägt, von den Tieren, die von den Früchten leben, und von einem Mann, dem der Erhalt alter Apfelsorten zum Lebensinhalt geworden ist.



Am 27.08.22 01:15 - 02:05 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - In den Sümpfen Brasiliens

Im Herzen von Brasilien liegt eines der größten Feuchtgebiete der Erde. Das Pantanal ist fast zehn Mal so groß wie die amerikanischen Everglades und bis dato kaum erschlossen. Inmitten dieser riesigen Sumpflandschaft startet das Survival-Duo seinen jüngsten Überlebens-Trip: Ausgerüstet mit einer Machete, einer leeren Wasserflasche, einem Magnesiumstab zum Feuer machen und etwas Nähzeug, halten die beiden Wildlife-Enthusiasten Ausschau nach einem trockenen Schlafplatz für die Nacht, denn im knietiefen Wasser wimmelt es nur so von Alligatoren und Giftschlangen.



Am 27.08.22 06:00 - 06:35 Uhr auf 
arte: Europas Urwälder - Ein Schatz der Natur

In der Wildnis ist Martin Mikolas in seinem Element. Der slowakische Waldökologe und Naturschützer macht Crossläufe durch unwegsames Gelände, campiert unter freiem Himmel, kennt jede Fährte, jeden Vogel. Seine Leidenschaft hat er zum Beruf gemacht: Er leitet wissenschaftliche Expeditionen in die letzten Urwälder Europas. Die Forscher wollen verstehen, wie diese einzigartigen Ökosysteme überdauern konnten. Lassen sich aus den letzten Urwäldern Lehren für die heutigen Wirtschaftswälder ziehen. Martins aktuelles Expeditionsziel: ein schwer zugänglicher Buchenwald in den Albanischen Alpen. In der abgelegenen Region gibt es keine Straßen, keinen Strom, keinen Netzempfang. Dafür verwaiste steinerne Dörfer, ungezähmte Wildbäche und Bären. Martins Team muss stundenlang wandern, um den Urwald zu erreichen, auf dem Rücken die wissenschaftliche Ausrüstung, Zelte und Essen für eine Woche. Fit und nervenstark müssen die Beteiligten sein. An steilen Hängen vermessen sie Bäume, nehmen Bodenproben und Bohrkerne aus Stämmen. Der Lohn ihrer Mühen wird später in Prag ermittelt, am Fachbereich für Waldökologie der Universität. Dort lagern bereits Zehntausende Bohrkerne aus den letzten Primärwäldern Europas und offenbaren, wie Bäume in der Vergangenheit Veränderungen standhalten konnten - ein Urwaldarchiv, das auch Antworten auf den Klimawandel liefern könnte.



Am 27.08.22 09:30 - 10:00 Uhr auf 
phoenix: Die Artenretter

Alarmierende Zahlen des Vogelsterbens in Deutschland hat Anfang vergangenen Jahres das Bundesamt für Naturschutz veröffentlicht: Zwischen 1992 und 2016 sind mehr als sieben Millionen Vogelbrutpaare verloren gegangen, 8% aller heimischen Vögel über einen Zeitraum von weniger als 20 Jahren. Die Naturzerstörung ist die Krise hinter der Coronakrise, dieses Zitat von Umweltministerin Svenja Schulze bringt eine Erkenntnis auf den Punkt, die mit der Pandemie auch im Bundeskanzleramt angekommen ist: Damit wird auch Artenschutz zur Chefsache. Wir Menschen verkleinern systematisch den Lebensraum der Wildtiere. Arten sterben aus, und hinterlassen eine Leerstelle, die das Überleben der Menschen bedroht. Die Artenretter zeigen uns, warum man solche Zusammenhänge schon vor Jahrzehnten hätte erkennen können: Ein Ökobauer aus Sachsen ernährt auf seinen Feldern auch Insekten und Vögel mit, eine Wissenschaftlerin verteidigt den Amazonas Europas, ein Schutzgebiet für 1,5 Millionen Zugvögel zwischen Polen, Belarus und der Ukraine. Und eine Ökonomin veranschlagt, was die Dienstleistung der Natur an den Menschen kosten würde: 150 Milliarden Euro im Jahr allein für die Bestäubung dafür bräuchte es ein zweites Corona-Rettungspaket!
(Wdh. heute 19.30-20.00 Uhr)



Am 27.08.22 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Aus dem Liebesleben der Affen

Ehe, Harem, freie Liebe - Menschen haben in verschiedenen Kulturen ganz unterschiedliche Lebensgemeinschaften, und das kommt nicht von ungefähr: Wer sich im Liebesleben unserer nächsten Verwandten umschaut, findet all das auch bei ihnen. Ob das Liebesleben unserer nächsten Verwandten uns Anregungen gibt, oder ob wir nur darüber staunen - in der einen oder anderen Art findet jeder von uns sich selbst wieder.



Am 27.08.22 09:40 - 10:25 Uhr auf 
ZDFneo: Eine Erde - viele Welten - Dschungel

Kein Lebensraum an Land beherbergt größeren Artenreichtum als tropische Regenwälder. Dort liefern sich die Bewohner intensive Konkurrenzkämpfe. Die großen Wälder sind Orte voller dramatischer Geschichten und überraschender Ereignisse. Die Reise führt von den Dschungelgebieten Südamerikas und Südostasiens bis zu den Regenwäldern Australiens. Einige von ihnen gehören zu den komplexesten Lebensräumen auf unserem Planeten. Von den rund 8,7 Millionen Tier- und Pflanzenarten leben über die Hälfte in tropischen Regenwäldern.



Am 27.08.22 11:35 - 12:20 Uhr auf 
arte: Der Waldrapp

Im Schatten einer malerischen Burg im Süden Deutschlands brüten skurrile Vögel, die wie Fabeltiere anmuten: Waldrappe. Vor 400 Jahren ausgerottet, haben sie nur in Zoos überlebt. Von Menschen aufgezogene Küken wurden erstmals vor wenigen Jahren im bayerischen Burghausen angesiedelt. Dort erlernen sie in ihrer Kolonie das freie Leben ohne menschliche Hilfe. Allein suchen sie Nahrung und ziehen ihren Nachwuchs auf. Doch überall lauern auch Gefahren. Noch greifen Vogelbetreuer ein, wenn es nötig wird. Werden es die dunklen Vögel mit dem roten Schnabel schaffen, wild zu leben wie einst ihre Ahnen?



Am 27.08.22 12:20 - 13:05 Uhr auf 
arte: Das Erzgebirge (1/2)

Das Erzgebirge zwischen Sachsen und Böhmen ist ein buntes Mosaik wilder Ursprünglichkeit und neu entstandener Kulturlandschaften. Die Zeiten, als das Waldsterben auf beiden Seiten des Erzgebirges internationale Schlagzeilen machte, sind vorbei. Heute entstehen wieder einzigartige Lebensräume für eine bedrohte Pflanzen- und Tierwelt. Das Erzgebirge - eine Entdeckung zwischen Tradition und Zukunft. Nach einem langen, kalten Winter erwacht das Erzgebirge zu neuem Leben. Liebestolle Birkhähne buhlen um die Gunst der seltenen Birkhühner in verwunschener Moorlandschaft auf den Hochkämmen und kündigen den Frühling an.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 13.50 Uhr)



Am 27.08.22 13:15 - 14:00 Uhr auf 
mdr: Die Rückkehr des Wiedehopfs

Sehnsüchtig erwartet Manfred Eckenfellner die Rückkehr des Wiedehopfs aus seinem Winterquartier in Afrika. Seine Liebe zu dem seltenen Vogel begann vor etwa zehn Jahren. Damals galt er im Wagram, einem Höhenzug an der Donau, praktisch als ausgestorben. In jenem Frühsommer aber entdeckte Eckenfellner einen kranken Wiedehopfjungvogel in seinem Garten und pflegte ihn wieder gesund. Seitdem hat er es sich zur Lebensaufgabe gemacht, dem Wiedehopf am Wagram ein neues Zuhause zu geben oder besser - ihm seine alte Heimat wieder zurückzugeben.



Am 27.08.22 14:15 - 15:00 Uhr auf 
phoenix: Im Reich der Indischen Löwen

Ganz im Westen Indiens leben Raubkatzen, die man in Asien gar nicht erwarten würde: Löwen. Die asiatischen Löwen waren vor 100 Jahren fast ausgestorben, haben heute aber im Gir Nationalpark im Bundesstaat Gujarat wieder einen wachsenden Bestand. Sie leben frei und ohne Zäune in einem Gebiet, das auch von Menschen besiedelt ist: Die Maldhari bewohnen kleine Siedlungen aus Lehmhütten und züchten Büffel, die sie tagsüber auf den Steppen Girs grasen lassen. Immer wieder reißen Löwen den wertvollsten Besitz der Maldhari, aber die Ureinwohner bleiben gelassen.
(Wdh. morgen 8.15-9.00 Uhr)



Am 27.08.22 15:00 - 15:45 Uhr auf 
phoenix: Borneos wilde Elefanten

Durch den malaysischen Bundesstaat Sabah im Norden Borneos fließt der Fluss Kinabatangan. 560 Kilometer windet er sich durch Dschungel und Mangrovenwälder. Dort leben Orang-Utans, Elefanten, Krokodile und Nasenaffen. Aber die Artenvielfalt ist bedroht: Immer mehr Regenwald muss Palmöl-Plantagen weichen. Auf der Suche nach Nahrung durchqueren Wildtiere immer häufiger bewohnte Gebiete. Die Einheimischen kämpfen für den Erhalt des Regenwaldes und der einzigartigen Tierwelt.
(Wdh. morgen 9.00-9.45 Uhr)



Am 27.08.22 15:45 - 16:30 Uhr auf 
phoenix: Durch den Dschungel Vietnams

Der Dschungel im Norden von Vietnam ist kaum zu durchdringen, und manche Stellen wurden noch nie von einem Menschen betreten. In diese entlegenen Regenwälder nahe der laotischen Grenze haben sich die wenigen noch wild lebenden asiatischen Schwarzbären in Vietnam zurückgezogen. Tuan, Biologe und Spezialist für Bären und Affen im Nationalpark Pu Mat, macht sich auf zu einer Expedition zu den unberührten Tälern und Bergen des Parks, um zu erkunden, wie die dort lebenden Bären besser geschützt werden können.
(Wdh. morgen 9.45-10.30 Uhr)



Am 27.08.22 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Vom Woife und dem Wald

"Tierflüsterer" wird er genannt, der "Woid Woife" aus dem Touristenörtchen Bodenmais im Bayerischen Wald. Ein Mann, selbst eine Statur wie ein Baum, der sich unentwegt für den Erhalt der heimischen Tierwelt einsetzt und in einem für die heutige Zeit ungewöhnlichen Einklang mit der Natur lebt. Die Dokumentation porträtiert den warmherzigen Niederbayer in seiner Heimat und begleitet ihn über die Jahreszeiten hinweg auf seinen Streifzügen durchs Unterholz. Päppelt der Woife nicht gerade ein verletztes Tier auf, ist der Hobbyfotograf immer darauf aus, eine seltene heimische Tierart vor die Linse zu bekommen.



Am 27.08.22 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Die Eifel und ihre Eulen-Hüter

Ob nun die Schleiereule mit ihrem weißen herzförmigen Gefieder im Gesicht, der Uhu mit seinen charakteristischen Federohren, die er anlegen oder aufstellen kann oder der Steinkauz mit seinen großen leuchtend gelben Augen: Sie sind alle Vertreter der Ordnung der Eulen. Die Könige der Nacht sind lautlose Jäger - und doch zahlreichen Gefahren ausgesetzt. Engagierten Eulenschützern ist es zu verdanken, dass sich die Eulenpopulation in Deutschland und Europa langsam erholt. Der Film zeigt die wichtige Arbeit verschiedener Wildvogelpflegestationen und Eulenhüter im Rheinland und der Eifel.



Am 27.08.22 22:35 - 23:30 Uhr auf 
arte: Wie schaffen wir die Agrarwende?

Die industrielle Landwirtschaft stellt zwar unsere Ernährung sicher und hat Gemüse, Obst und Fleisch billiger gemacht. Immer deutlicher aber bekommen wir ihre Folgen zu spüren: Das Trinkwasser ist mit Nitrat verschmutzt, die Insekten sterben, die Böden laugen aus. Daher sehen nicht nur Umweltschützer, sondern auch die Bauern selbst, dass es so nicht weitergehen kann. Ein Jahr lang begleitet die Dokumentation Landwirte, die Alternativen zur industriellen Landwirtschaft suchen. Und sie fragt, welche Rolle wir Verbraucher und die Subventionen der EU spielen, wenn eine Agrarwende gelingen soll.



Am 28.08.22 09:25 - 10:10 Uhr auf 
arte: Guyana (1/3) - Im Wald des Jaguars

Guyana, das kleine, unbekannte südamerikanische Land, ist die Welt von Riesenotter, Jaguar und der majestätischen Harpyie. Eine Vielzahl anderer eindrucksvoller, seltener Tierarten lebt dort. Fast 80 Prozent von Guyanas Landfläche sind von scheinbar endlosem Regenwald bedeckt. Es ist eines der letzten ungestörten Urwaldgebiete der Erde. Die Menschen hier leben ihren eigenen Rhythmus.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 11.40 Uhr, Wdh. übermorgen 9.45-12.00 Uhr)



Am 28.08.22 13:10 - 13:55 Uhr auf 
ZDFneo: Humboldt und die Neuentdeckung der Natur

Alexander von Humboldt war einer der bedeutendsten deutschen Entdecker. Erst vor kurzem rückte auch sein frühes Verständnis von ökologischen Zusammenhängen in den Fokus der Forschung.



Am 28.08.22 13:45 - 14:30 Uhr auf 
SWR: Die Bambusflößer von Bangladesch

Der Film führt in die Tropenwälder im Nordosten Bangladeschs. Eine Welt, von oben gesehen atemberaubend schön, vom Boden aus betrachtet voller Blutegel, Tausendfüßler und Schlangen. Für so manchen Tagelöhner, der hier den Bambus schlägt, entpuppt sich der grüne Dschungel als heimtückischer Ort, in dem sogar Geister hausen. So erzählt es der Vorarbeiter Liakot, der für das Wohl und die Nöte mehrerer Dutzend Männer verantwortlich ist. Seit fast 30 Jahren ist er dabei, als kleiner Junge schon von seinem Vater ins Handwerk eingeführt. Ob im Wald oder auf dem Wasser, die Wanderarbeiter und Tagelöhner eint, dass der Bambus sie von zu Hause fortlockt, von den Sorgen ihrer Frauen, mit denen die sie, als sie fast noch Kinder waren, verheiratet wurden. Manche wollten sich entziehen, doch die Tradition und der soziale Druck waren mächtiger. So sind das Floß und der Wald ihr zweites Zuhause, ihre Zuflucht, geworden.



Am 28.08.22 16:30 - 17:00 Uhr auf 
tagesschau24: Was tun, wenn die Fichten sterben?

"Wir haben gedacht, der Klimawandel geht allmählich vorwärts, wie ein Dimmer an der Stehlampe, aber es ist tatsächlich eher ein Kippschalter", sagt Katharina Pietzko, Forstamtsleiterin bei Thüringenforst. Sie sieht gerade, wie ganze Fichtenbestände dem Kahlschlag geopfert werden. Wegen Trockenheit und Borkenkäfer sind die Flachwurzler, die viel Wasser brauchen, überall in Deutschland auf weiten Flächen abgestorben. "In 25 Jahren", so Andreas Bolte von Thünen-Institut, "könnte es - das Fichtensterben hochgerechnet - diesen Baum in Deutschland nicht mehr geben.



Am 28.08.22 17:20 - 17:50 Uhr auf 
ARD-alpha: Der Wolf ist zurück - und jetzt?

Wölfe sind zurück in Deutschland. Viele Menschen freuen sich darüber, aber wo die Raubtiere auftauchen, herrschen Verunsicherung, manchmal sogar Angst. Denn einzelne Wölfe rücken gefährlich nah an den Menschen heran. Nutztierhalter fordern den stärkeren Schutz ihrer Herden, manche Jäger sogar, die streng geschützten Raubtiere ins Jagdrecht aufzunehmen. Wie viele Wölfe verträgt die heimische Natur? Und wie viele wollen wir Menschen zulassen?



Am 29.08.22 00:45 - 01:30 Uhr auf 
phoenix: Unsere Wälder - Die Sprache der Bäume

Unsere Wälder sind ein Wunderwerk der Evolution. Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. In einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen wie das Internet zahllose Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden. Das unterirdische Netz hilft den Bäumen sogar, ihren Nachwuchs zu versorgen, der im Dämmerlicht des Waldes allzu oft im Schatten steht. Über das "Wood Wide Web" der Pilze wird der Wald quasi zum gigantischen Organismus. Dort tauscht er Nährstoffe aus und Nachrichten.



Am 29.08.22 01:30 - 02:15 Uhr auf 
phoenix: Unsere Wälder - Ein Jahr unter Bäumen

Frühling, Sommer, Herbst und Winter bringen nicht nur Farbe in unsere Wälder, sie öffnen kurze Zeitfenster, die viele Waldbewohner nutzen müssen, um zu überleben: von der verschwenderischen Blütenpracht der Frühblüher, denen nur wenige Wochen unter kahlen Bäumen bleiben, um Kohlenhydrate fürs ganze Jahr zu produzieren, bis zur Samenfülle der Mastjahre, in denen Bäume über Hunderte von Kilometern ihre Blüte synchronisieren und damit die Menge ihrer Früchte.



Am 29.08.22 02:15 - 03:00 Uhr auf 
phoenix: Unsere Wälder - Im Reich des Wassers

Wälder sind die größten Süßwasserspeicher denn alles im Wald ist darauf ausgelegt, Wasser für schlechte Zeiten zu bunkern. Die Baumkronen fangen einen Großteil des Niederschlages auf, bevor er zu Boden fällt, wo der humusreiche Untergrund ihn aufsaugt wie ein Schwamm. Baumwurzeln speichern das kostbare Nass. Und wie durch ein Wunder gelangt es von den Wurzeln wieder hinauf in die Krone ganz ohne Motorpumpen.



Am 29.08.22 08:50 - 09:50 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis

Luxusdomizile in den Bäumen! Baumhäuser müssen keine schiefen Hütten sein, in denen Kinder Verstecken spielen, im Gegenteil: Diese Doku-Serie zeigt, welche Meisterwerke im Blätterwald entstehen können. Spitzenarchitekt Pete Nelson reist mit seinem Team durch ganz Amerika und konstruiert in luftiger Höhe wahre Paläste - bestens ausgestattete Wohnräume im Wert von mehreren 100 000 US-Dollar. Egal, ob Badelandschaft mit Whirlpool oder Multimedia-Paradies: Pete und seine Spezialisten erfüllen den Menschen ihren Traum vom Baumhaus.
(Weitere Folgen Dienstag bis Freitag zur selben Zeit)



Am 29.08.22 10:10 - 10:40 Uhr auf 
hr: Koalas - Teddybären im Eukalyptuswald

Koalas ernähren sich von den Blättern des Eukalyptusbaumes. Doch die sind voller ätherischer Öle und zahlreicher Giftstoffe. Kein anderes Tier könnte eine solche Nahrung überleben, und selbst die jungen Koalas würden daran zugrunde gehen. Wenn sie erstmals aus dem Beutel der Mutter schlüpfen, sind sie noch nicht in der Lage, Eukalyptus zu verdauen. Es blieb den Forschern lange Zeit ein Geheimnis, wie die jungen Koalas "lernen", ihre giftige Nahrung zu verdauen. Denn da gibt es einen Trick. Die Eukalyptusspezialisten hatten im Laufe der Evolution nie lernen müssen, sich vor Feinden zu schützen - sie hatten keine.
(Wdh. heute 21.00-21.30 Uhr)



Am 29.08.22 16:00 - 16:55 Uhr auf 
arte: Das Geheimnis der Moore

Moore und Sumpfgebiete enthalten mehr Kohlenstoff als die gesamte übrige Bodenvegetation zusammengenommen. Beim Abschmelzen des Permafrosts werden Treibhausgase freigesetzt, die wiederum die globale Erderwärmung beschleunigen, ebenso bei der Plantagenwirtschaft, etwa bei der Gewinnung von Palmöl. Die Dokumentation erklärt, was passiert, wenn Kohlenstoff aus den Sumpf- und Moorgebieten in die Atmosphäre entweicht, und wie man das Potenzial der Natur nutzen kann, um den Klimawandel zu bremsen.



Am 29.08.22 16:55 - 17:50 Uhr auf 
arte: Naturkatastrophen - Wie Tiere und Pflanzen überleben

Im Laufe von Millionen von Jahren bewiesen zahlreiche Lebewesen angesichts tiefgreifender geologischer Vorgänge und Extremwetterereignisse beeindruckende Anpassungsfähigkeiten. Feuersbrünste, Überschwemmungen und Unwetter zwangen die Tiere dazu, sich mit diesen Katastrophen auseinanderzusetzen und sogar Vorteile daraus zu ziehen. Angesichts einer ungewissen Zukunft und der Schnelligkeit der Veränderungen zeigt sich die Wissenschaft besorgt. Es lässt sich unmöglich voraussagen, ob die Tiere imstande sein werden, sich wirksam den Veränderungen der nächsten Jahrzehnte anzupassen.



Am 29.08.22 18:00 - 18:30 Uhr auf 
phoenix: Klima retten - Wachstum oder Verzicht?

"Auf einem endlichen Planeten ist unendliches Wachstum nicht möglich", sagt der Schweizer Ökonom Mathias Binswanger. Das spricht für Verzicht. Andere sagen: Nur durch Wachstum, neue Techniken, lässt sich der Klimawandel stoppen. Eine Grauzone. Yasmin Polat und Christian Stöcker gehen den Fragen nach und treffen unter anderem Aktivistinnen und Aktivisten der "Letzten Generation". Diese fordern Verzicht: Seit Wochen kleben sie sich auf Straßen fest, blockieren den Verkehr, hindern hunderte Autofahrer daran, zur Arbeit zu kommen. Sie fordern von der Bundesregierung den Verzicht auf die Förderung von Nordseeöl. Einige Passanten reagieren mit Wut, andere aber teils auch mit Applaus auf die Aktion der "Letzten Generation".



Am 29.08.22 19:15 - 20:00 Uhr auf 
phoenix: Die Letzten ihrer Art - Kampf um Afrikas Nashörner

Es herrscht Krieg im Busch. Anti-Wilderei-Einheiten rüsten auf: mit Nachtsichtgeräten, Drohnen und Wärmebildkameras. Zwar gibt es punktuell Erfolge, doch insgesamt geht die Zahl der Nashörner zurück. Was muss passieren, damit die grauen Giganten überleben? Die Dokumentation geht der Frage nach, warum die seit Jahrzehnten praktizierte Art und Weise, Wildtiere zu schützen, nicht funktioniert und welche Alternativen es gibt.



Am 29.08.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD: Die große Dürre - Was tun, damit Deutschland nicht austrocknet?

Deutschland bereitet sich auf Dürren vor, Bauern kämpfen gegen die Trockenheit, Notfallpläne werden erarbeitet. Wie lange reicht unser Wasser noch? Dieser Frage geht Filmemacher Daniel Harrich gemeinsam mit einem Forscherteam nach. Bundesweit haben ihnen Menschen gemeldet, wo Bäche und Teiche verschwinden – insgesamt mehr als 1.100 Gewässer. Selbst der Rhein könnte ein Rinnsal werden. Wie entwickeln sich die Grundwasserspiegel? Werden wir Hirse anbauen statt Weizen? Die Doku zeigt, was die Dürren in Deutschland für uns bedeuten werden und wie kostbar unser Wasser noch werden wird.



Am 29.08.22 21:00 - 21:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Klimaretter - Haben wir noch eine Chance?

Weltweit werden in Politik, Unternehmen, Laboren und Universitäten Lösungen für das drängendste Problem unserer Zivilisation gesucht. Die Macher der Doku besuchten Klimaretter:innen im Sudan, in Indonesien und Europa. Deren Erfindergeist lässt Winddrachen steigen, Gebäude abkühlen, Länder durch Ökostrom-Trassen verbinden oder Kohlendioxid aus der Atmosphäre saugen. Ihre Arbeit entscheidet mit über die Lebensbedingungen der nächsten Generationen.
(Wdh. morgen 14.45-15.30 Uhr)



Am 29.08.22 21:45 - 22:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Kann Geoengineering das Klima retten?

Aktuelles Wissen, Unterhaltung und Spannung garantiert: "Gut zu wissen" will informieren und begeistern. Die Themen der Sendungen bieten Service und Alltagsrelevanz. Sie vermitteln den Hintergrund für aktuelle und auch kontroverse Themen.
(Wdh. morgen 15.30-16.00 Uhr)



Am 30.08.22 00:50 - 01:35 Uhr auf 
ZDFneo: Aus Liebe zum Leben - Artenschutz

Ungefähr zwei Millionen Tier- und Pflanzenarten sind wissenschaftlich beschrieben, der Weltartenschutzrat geht jedoch von mindestens acht Millionen aus. Eine Million Arten sind aktuell vom Aussterben bedroht, unzählige sind bis heute noch gar nicht entdeckt. Bei dieser Vielfalt stellt sich zwangsläufig die Frage: Wo soll der Artenschutz ansetzen? Und welche Tierarten wollen wir retten? Welche müssen wir sogar retten – in unserem eigenen Interesse?



Am 30.08.22 03:05 - 03:50 Uhr auf 
ZDFneo: Extreme Welten – Das unsichtbare Netzwerk

Staubtrockene Wüsten, eisige Polarregionen, tropische Regenwälder: Auf den ersten Blick besteht zwischen ihnen keine Verbindung. Doch allmählich enthüllt die Wissenschaft, wie alles mit allem zusammenhängt. Unser Planet funktioniert wie ein Superorganismus. Veränderungen an einer Stelle haben Folgen für ein ganzes Netzwerk, das den Globus umspannt. Im ersten Teil der neuen Staffel von Faszination Erde zeigt Dirk Steffens, was man von den Abhängigkeiten weiß, und stößt dabei auf manche Überraschung.



Am 30.08.22 04:50 - 05:35 Uhr auf 
ZDFneo: Planet in Flammen

Verheerende Brände scheinen häufiger und unkontrollierbarer zu werden. Wir blicken auf ein schlimmes Jahrzehnt voller Brandkatastrophen zurück. Und die Aussichten sind nicht minder düster: Bei einer globalen Temperaturerhöhung um zwei Grad wird sich die Zahl der Tage, an denen es heiß und trocken genug für Wildfeuer ist, allein im Mittelmeerraum mehr als verdoppeln. Die zunehmende Brandgefahr geht zum Großteil auf das Konto von uns Menschen. Haben wir verlernt, das Feuer zu beherrschen?



Am 30.08.22 11:40 - 12:25 Uhr auf 
BR: Wildes Bayern - Der Nationalpark Bayerischer Wald

1990 begann eine außergewöhnlich starke im Nationalpark Bayerischer Wald, mehrere Tausend Hektar alter Fichtenbestände zu vernichten. Ganz bewusst unterließ die Parkverwaltung eine Bekämpfung und bald begann ein neuer, gesünderer Wald heranzuwachsen - ein neuer Urwald. Natürlich zog diese Vielfalt auch viele neue Tier- und Pflanzenarten an. Selbst Luchs und Fischotter sind zurückgekehrt und haben hier wieder eine Heimat gefunden. Filmautor Jürgen Eichinger stellt im Gang der Jahreszeiten diesen größten deutschen Waldnationalpark vor.



Am 30.08.22 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Waffen der Tiere (1/3) - Dschungel

Die erste Folge der dreiteiligen Reihe "Waffen der Tiere" zeigt, mit welchen Angriffs- und Abwehrmechanismen die Dschungeltiere ausgerüstet sind und wie sie diese im Überlebenskampf einsetzen.
(Teile 2 und 3 über offenes Gelände und das Meer direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr, Wdh. kommende Nacht 4.05-6.20 Uhr)



Am 30.08.22 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Who is Who - Turmfalke und Mäusebussard

Turmfalke und Mäusebussard – zwei Greifvögel der Superlative. Speedmaster der Lüfte mit sehr unterschiedlichen Jagdmethoden, aber auch einer Menge Gemeinsamkeiten. Thomas D freut sich auf hohen Besuch bei "Wissen vor acht – Natur".



Am 30.08.22 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Ungezähmtes Albanien

Im Südosten Europas liegt Albanien, ein Land, das vom Tourismus bis heute kaum berührt ist. Die Dokumentation zeigt die wilde Landschaft, geprägt von Seen, Flüssen und Gebirgen und einer einzigartigen Flora und Fauna mit vielen seltenen Arten. Durch Albanien fließt der letzte Wildfluss Europas, die Vjosa. Der Ohridsee ist der zweitgrößte See der Balkanhalbinsel und einer der ältesten der Erde. Für Millionen Jahre isoliert, hat sich dort eine Reihe endemischer Lebensformen entwickelt. In dieser Region finden große Raubtiere wie Braunbären, Wölfe, Luchse und Schakale noch einen intakten Lebensraum, der von der Menschheit kaum jemals gestört wurde.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)



Am 31.08.22 07:15 - 08:10 Uhr auf 
arte: Vietnam - Die letzten Pangoline

Kaum ein Säugetier wird weltweit so häufig gewildert wie das Pangolin, auch Schuppentier genannt. Acht Arten gibt es weltweit, jede davon ist akut vom Aussterben bedroht. Grund ist zum einen die verstärkte Nachfrage in asiatischen Restaurants nach Pangolinfleisch, zum anderen die Verwendung der Schuppen in der traditionellen chinesischen Medizin. Wenn nicht bald etwas passiert, werden Pangoline in wenigen Jahren von der Erde verschwunden sein.
"GEO Reportage" hat ein Schutzzentrum in Vietnam besucht, in dem beschlagnahmte Tiere mit großem Aufwand auf ihre Auswilderung vorbereitet werden.



Am 31.08.22 10:55 - 11:55 Uhr auf 
WDR: Herrscher der Lüfte - Raubvögel vor dem Aussterben?

Greifvögel gehören zu den eindrucksvollsten Erscheinungen der Vogelwelt. Adler, Falke oder Habicht sind vielen vertraut, aber auch Bartgeier, Milane und Weihen gehören dazu. Die Herrscher der Lüfte habe es nicht leicht, viele Greifvögel und auch Eulenarten sind vom Aussterben bedroht. Ihr ursprünglicher Lebensraum wird von unserer Kulturlandschaft immer weiter zurückgedrängt. Und auch Vergiftungen durch Bleimunition und Pestizide dezimieren ihren Bestand. Doch es gibt auch engagierte Projekte, um die Vögel zu retten. Gerade erst wurden in Bayern die ersten Bartgeier wieder angesiedelt. Wie kann der Mensch den Raubvögeln beim Überleben helfen?



Am 31.08.22 11:40 - 12:25 Uhr auf 
BR: Big Five Südamerika - Die Anakonda

Menschen verschlingendes Monster, Mutter der Flüsse, urzeitliches Ungetüm – die Riesenschlange Anakonda wurde schon immer mit Angst und Vorurteilen belegt. Eine hemmungslose Trophäenjagd hat ihrem Bestand mittlerweile so zugesetzt, dass die richtig großen Exemplare weitgehend verschwunden sind. Nur an wenigen Orten Südamerikas erreichen Anakondas noch eine Länge von mehr als vier Metern. Exemplare mit einer Länge von fünf und mehr Metern sind inzwischen seltene Attraktionen. Der Biologe Doktor Lutz Dirksen macht sich mit einheimischen Jägern und einem erfahrenen Tierfilmer-Team auf die Suche nach der Riesenschlange.



Am 31.08.22 16:55 - 17:50 Uhr auf 
arte: Ein Tag im Herbstgarten

Eine Expedition in die Wunderwelt der Gärten vor unserer Haustür: Für einen ganzen Tag, Anfang Oktober, taucht die Dokumentation ein in den Gartenkosmos eines Permakulturhofs im Bergischen Land. In diesem Mikrokosmos ihres selbst geschaffenen Arkadiens überwinden Freizeitgärtnerinnen und -gärtner die Grenzen des Alltags und erleben die Natur hautnah.
Der Vierteiler folgt den kleinen und großen Kreisläufen der Natur in Makroaufnahmen und Zeitraffern, setzt Drohnenaufnahmen ein und macht visuell erfahrbar, was dem flüchtigen Gartenbesucher meist verborgen bleibt.



Am 31.08.22 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Honduras - Von Regenwald und Strand

Unberührte Regenwälder, mystische Tiere, weiße Bilderbuchstrände: Die Lage am Karibischen Meer mit dem dazugehörigen zweitgrößten Korallenriff der Welt rund um die Islas de la Bahía, dem Mesoamerikanischen Barriereriff, macht Honduras zum wahren Naturparadies. Die Dokumentation reist durch urzeitliche Bergnebelwälder im Landesinneren mit scharlachroten Aras und Faultieren, verwunschene Höhlen mit Fledermäusen und traumhaften Stränden mit Karibikflair im Norden und Leguanen, die nach 900 Jahren wieder in ihren natürlichen Lebensraum zurückgekehrt sind.



Am 31.08.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Tausend Moore, hundert Seen und ein Wald - Naturwunder Schorfheide

Vor den Toren Berlins, im Nordosten Brandenburgs, liegt eine artenreiche Kulturlandschaft, umgeben von uralten Wäldern, tausenden Mooren und über 200 Seen: Die Schorfheide. Sie ist ein Refugium für selten gewordene Tierarten und eine Region, die in Sachen Naturschutz ein Vorbild für ganz Deutschland ist. In traumhaft schönen Bildern und besonderen Tiersequenzen erzählt der Film, wie es Naturschützer, Förster und Landwirte in den letzten 30 Jahren gemeinsam geschafft haben, die Artenvielfalt zurückzubringen.



Am 01.09.22 01:40 - 02:35 Uhr auf 
arte: Harpyien, die größten Greifvögel des Regenwaldes

Die Harpyie zählt zu den imposantesten und kräftigsten Greifvögeln der Welt. Mit einer Flügelspannweite von bis zu zwei Metern jagt sie im dichten Blätterdach des südamerikanischen Regenwaldes vorwiegend Affen und Faultiere. Bis heute sind diese scheuen Tiere kaum erforscht. Wissenschaftler testen daher verschiedene Möglichkeiten, den Jägern des Dschungels auf die Spur zu kommen. Eile ist dabei geboten. Denn durch intensive Rodungen werden die Reviere der Harpyien und die ihrer Beutetiere immer weiter begrenzt.
GEO Reportage hat Forscher besucht, die die Geheimnisse der Harpyien ergründen wollen.



Am 01.09.22 11:40 - 12:25 Uhr auf 
BR: Big Five Südamerika - Der Andenbär

Anden- oder Brillenbären sind die einzige Bärenart Südamerikas und die letzten Überlebenden aus der Unterfamilie der Kurzschnauzenbären, die bis zur letzten Eiszeit den gesamten nordamerikanischen Kontinent bewohnten. In den Nebelwäldern der Hochanden waren sie vor den Gletschermassen sicher und konnten sich über die Jahrtausende an diesen neuen Lebensraum anpassen. Nach bisheriger Lehrmeinung wurden sie dort zu Pflanzenfressern, die geschickt auf Urwaldbäume klettern, um nach Bromelien und anderen zuckerhaltigen Gewächsen zu suchen.



Am 01.09.22 16:00 - 16:45 Uhr auf 
phoenix: Klima retten - Wachstum oder Verzicht?

Felder vertrocknen in der Sonne, Wälder stehen in Flammen. An vielen Orten wird es immer heißer. Wie lässt sich die Erde noch retten? Durch Fortschritt oder radikalen Verzicht? Yasmin Polat und Christian Stöcker treffen unter anderem Aktivistinnen und Aktivisten der "Letzten Generation". Diese fordern Verzicht: Seit Wochen kleben sie sich auf Straßen fest, blockieren den Verkehr, hindern hunderte Autofahrer daran, zur Arbeit zu kommen. Sie fordern von der Bundesregierung den Verzicht auf die Förderung von Nordseeöl. Einige Passanten reagieren mit Wut, andere aber teils auch mit Applaus auf die Aktion der "Letzten Generation".



Am 01.09.22 18:40 - 18:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Der Farn

Statt Blättern eingerollte Kringel, statt Blüten Sporen auf der Blattunterseite, statt Früchten geheimnisvolle Mikroorganismen: Beim Farn ist alles anders als bei „normalen“ Pflanzen!



Am 01.09.22 18:45 - 19:30 Uhr auf 
ZDFinfo: Schuppentiere in Not

Schuppentiere leben in Asien und Afrika. Doch sie sind vom Aussterben bedroht. Denn ihr Fleisch gilt in Afrika als Delikatesse, und ihre Schuppen werden in Asien als Heilmittel verkauft. Die inzwischen geschützten Tiere werden gnadenlos gewildert und in großem Stil geschmuggelt. Von den Jägern im Busch der Demokratischen Republik Kongo über die Buschfleischmärkte bis in die Hinterzimmer Vietnams folgen Reporter den Schuppentier-Schmugglern.



Am 01.09.22 19:30 - 20:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Artensterben in Deutschland

Zirpende Grillen, zwitschernde Vögel, bunte Sommerwiesen - üppige Natur ist selten geworden in Deutschland. Stattdessen ausgeräumte, stumme Landschaften. Rund die Hälfte des deutschen Bodens ist mehr oder weniger triste Agrarlandschaft, strapaziert durch Monokulturen und Agrarchemie. Mithilfe von Forschenden aus ganz Deutschland analysiert Wissenschaftsjournalist Kai Kupferschmidt Ursachen und Folgen des Artenschwunds vor unserer Haustür und lotet aus, wie das große Sterben aufgehalten werden kann.



Am 01.09.22 20:15 - 20:55 Uhr auf 
ZDFinfo: Verbranntes Land – Klimakrise in den USA

Hitze, Dürre, Brände: Die Folgen des Klimawandels sind auch in den USA deutlich zu spüren. Doch ein erbitterter Kampf um die Deutung der Fakten und die richtige Umweltpolitik hat begonnen. Das ganze Ausmaß wird spätestens 2021 sichtbar, als Waldbrände ganze Ortschaften vernichten und Farmer sich angesichts der Dürre für den Krieg ums Wasser rüsten. Trotz der existenziellen Bedrohung werden die Ressourcen weiterhin rücksichtlos verschwendet. Leugner des menschengemachten Klimawandels finden immer mehr Zulauf. Denn für viele, vor allem konservative Amerikaner, ist nicht die Erderwärmung, sondern eine politische Verschwörung der wahre Grund dieser Katastrophe. In religiösen Gemeinschaften und auf pseudowissenschaftlichen Veranstaltungen verbreiten selbst ernannte Klimaexperten ihre Erzählungen. Mitunter werden sie dafür von eben der Industrie unterstützt, die mit viel CO2-Ausstoß zum Klimawandel beiträgt. Andere hingegen suchen nach Möglichkeiten und Methoden der Anpassung an die Folgen der Erderwärmung: Etwa Ray Archuleta, ein pensionierter Biologe, der konservativen Farmern Methoden zum Wassersparen zeigt. Oder Doniga Markenard, die mit nachhaltiger Viehzucht die Böden fruchtbar hält. Aber auch der Rebuplikaner Rex Harris, der als Bürgermeister von Lancaster das Städtchen zur mehrfach preisgekrönten Öko-Hochburg transformiert.



Am 01.09.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 
3sat: Gefährliches Gas - auf der Jagd nach den Methanlecks

Forschungsteams messen weltweit immer höhere Konzentrationen von Methan in der Atmosphäre - ein klimagefährliches Gas. Wer ist für die Freisetzung dieser großen Methanmengen verantwortlich? Entweicht das Methan aus den Erdgasnetzen der Städte? Aus Pipelines? Oder bei der Förderung von Öl und Gas? Da Methan zu 25 Prozent für die Erderwärmung verantwortlich ist, muss dieser Anstieg schnellstens gestoppt werden, wenn wir unsere Klimaziele erreichen wollen. Der Film begibt sich auf eine weltweite Spurensuche und begleitet Forschende, die Schritt für Schritt beweisen, wie und wo das Methan austritt.



Am 01.09.22 20:55 - 21:40 Uhr auf 
ZDFinfo: Dürre in Europa - Die Katastrophe ist hausgemacht

Europas Wälder brennen, die Ernte verdorrt. Nach drei Jahren mit extremer Trockenheit und Hitzesommern ist der Boden in vielen Regionen Europas metertief ausgetrocknet. Die Dokumentation geht anhand von Beispielen in Deutschland, Frankreich, Spanien und Rumänien der Frage nach, wie weit diese Katastrophe jenseits des Klimawandels selbst verschuldet ist.



Am 01.09.22 21:40 - 22:10 Uhr auf 
ZDFinfo: Dürre Zeiten - Der Kampf ums Wasser

Niedrigpegel in Stauseen, versiegende Grundwasserspeicher, verdorrte Ernten: Das Wasser wird bei uns langsam knapp. Eine entscheidende Rolle spielt dabei der Klimawandel. Ein massives Problem für unsere Wälder, die Landwirtschaft – und unser Trinkwasser. Teile Deutschlands werden bereits jetzt als akut gefährdet eingestuft. Das Ringen um die Ressource hat vielerorts schon begonnen. Harald Lesch zeigt, wie es um unser Wasser steht, und wie sich der Kampf ums „Blaue Gold“ vielleicht doch noch gewinnen lässt.



Am 01.09.22 22:40 - 23:10 Uhr auf 
ZDFinfo: Wie viel Grün braucht der Blaue Planet?

Weltweit Bäume pflanzen, und schon ist das Klima gerettet. Eine schöne Vision, doch so einfach ist es leider nicht. Müssen zuerst die Bäume gerettet werden, bevor sie das Klima retten können? Professor Harald Lesch geht der Frage nach und zeigt aktuelle Forschungen, die unsere Landschaften verändern könnten, sowie überraschende Möglichkeiten, Kohlendioxid dauerhaft aus der Atmosphäre zu entfernen.



Am 01.09.22 22:50 - 23:35 Uhr auf 
tagesschau24: Die große Dürre - Was tun, damit Deutschland nicht austrocknet?

Deutschland bereitet sich auf Dürren vor, Bauern kämpfen gegen die Trockenheit, Notfallpläne werden erarbeitet. Wie lange reicht unser Wasser noch? Dieser Frage geht Filmemacher Daniel Harrich gemeinsam mit einem Forscherteam nach. Bundesweit haben ihnen Menschen gemeldet, wo Bäche und Teiche verschwinden – insgesamt mehr als 1.100 Gewässer. Selbst der Rhein könnte ein Rinnsal werden. Wie entwickeln sich die Grundwasserspiegel? Werden wir Hirse anbauen statt Weizen? Viele heimische Pflanzen- und Tierarten, die sich nicht schnell genug anpassen, werden aussterben. Wir müssen also radikal umdenken. Bislang haben wir nur die Entwässerung unserer Städte und Felder geplant, jetzt müssen wir das Wasser in der Fläche halten. Wir werden uns an den Wassermangel in Deutschland anpassen müssen, unsere Landwirtschaft umstellen, anders bauen, unser Leben verändern. Die Doku zeigt, was die Dürren in Deutschland für uns bedeuten werden und wie kostbar unser Wasser noch werden wird.
(Wdh. übermorgen 11.15-12.00 Uhr)



Am 01.09.22 23:45 - 00:45 Uhr auf 
SWR: Baumgeschichten - Vom Schwarzwald bis in die Eifel

Sie können viel größer und älter werden als Menschen, sie bieten Schutz, Wärme und Nahrung. Sie sind unentbehrlich: Ohne sie können Menschen nicht atmen, nicht leben. Früher wurden sie als Götter verehrt, und auch heute noch sind viele davon überzeugt, dass eine große Kraft von ihnen ausgeht. Die Faszination für Bäume ist tief im Menschen verwurzelt. Der Film nimmt die Zuschauer mit auf eine poetische Reise in die Welt der Bäume und stellt Menschen vor, deren Lebensmittelpunkt Bäume sind, u.a. den Fotografen Bernd Weigel, den Bildhauer Thomas Rees und den Förster und Bestseller-Autor Peter Wohlleben ("Das geheime Leben der Bäume").
(Wdh. kommende Nacht 3.35-4.35 Uhr)



Am 02.09.22 02:15 - 03:00 Uhr auf 
phoenix: Im Reich der Indischen Löwen

Ganz im Westen Indiens leben Raubkatzen, die man in Asien gar nicht erwarten würde: Löwen. Die asiatischen Löwen waren vor 100 Jahren fast ausgestorben, haben heute aber im Gir Nationalpark im Bundesstaat Gujarat wieder einen wachsenden Bestand. Sie leben frei und ohne Zäune in einem Gebiet, das auch von Menschen besiedelt ist: Die Maldhari bewohnen kleine Siedlungen aus Lehmhütten und züchten Büffel, die sie tagsüber auf den Steppen Girs grasen lassen. Immer wieder reißen Löwen den wertvollsten Besitz der Maldhari, aber die Ureinwohner bleiben gelassen.



Am 02.09.22 03:00 - 03:45 Uhr auf 
phoenix: Borneos wilde Elefanten

Durch den malaysischen Bundesstaat Sabah im Norden Borneos fließt der Fluss Kinabatangan. 560 Kilometer windet er sich durch Dschungel und Mangrovenwälder. Dort leben Orang-Utans, Elefanten, Krokodile und Nasenaffen. Aber die Artenvielfalt ist bedroht: Immer mehr Regenwald muss Palmöl-Plantagen weichen. Auf der Suche nach Nahrung durchqueren Wildtiere immer häufiger bewohnte Gebiete. Die Einheimischen kämpfen für den Erhalt des Regenwaldes und der einzigartigen Tierwelt.



Am 02.09.22 03:45 - 04:30 Uhr auf 
phoenix: Durch den Dschungel Vietnams

Der Dschungel im Norden von Vietnam ist kaum zu durchdringen, und manche Stellen wurden noch nie von einem Menschen betreten. In diese entlegenen Regenwälder nahe der laotischen Grenze haben sich die wenigen noch wild lebenden asiatischen Schwarzbären in Vietnam zurückgezogen. Tuan, Biologe und Spezialist für Bären und Affen im Nationalpark Pu Mat, macht sich auf zu einer Expedition zu den unberührten Tälern und Bergen des Parks, um zu erkunden, wie die dort lebenden Bären besser geschützt werden können.



Am 02.09.22 05:40 - 06:10 Uhr auf 
3sat: Giganten - Baumriesen Graubündens

Baumriesen sind Persönlichkeiten, sie trotzen Wind und Wetter - am gleichen Ort, oft seit Jahrhunderten. Es sind große und großartige Exemplare, unverwechselbar, monumental, einzigartig. In seinem Film über verwurzelte Giganten zeigt Arnold Rauch fünf Baumriesen: eine Fichte, die höchste Europas, eine gewaltige Buche, einen sehr seltenen Kastanienbaum, eine riesige Esche und die wohl älteste Arve weltweit.



Am 02.09.22 11:15 - 12:00 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Die Ewiglichen

Nördlich von Tokio, in Hokuto, eingeschmiegt in eine Hügellandschaft liegt der Tempel Jisso-ji, in dessen Garten ein Juwel der Natur steht: ein mehr als tausendjähriger Kirschbaum, der älteste des Landes. Jährlich pilgern Millionen Japaner hierher, um die Blüte des Baumriesen als Beweis für seine Unsterblichkeit zu bewundern. Die Blüte dauert im Durchschnitt nur eine Woche. Der Name des Kirschbaums Yamataka Jindai Sakura bedeutet, dass er seit der Epoche der Götter existiert; die Gläubigen sind überzeugt, dass in dem Baum eine Gottheit wohnt. Der Kirschbaum wurde am 12. Oktober 1922 zu einem der ersten Naturdenkmäler Japans ernannt.
Am gegenüberliegenden Ufer des Pazifiks, in der mexikanischen Provinz Oaxaca, steht in dem Dorf Santa María del Tule eine riesige Zypresse. Der „Baum von Tule“ mit seinem Stammdurchmesser von 14 Metern gilt als dickster Baum und größtes Lebewesen der Erde. Einer lokalen Zapoteken-Legende nach wurde der Baum vor 1.400 Jahren von Pechocha, einem Priester des aztekischen Gottes Ehecatl, gepflanzt. Der Baum hat den Namen „Baum des Lebens“ bekommen. Dem rund 1.500 Jahre alten Riesen wird alljährlich ein religiöses Fest zur Feier seiner Langlebigkeit gewidmet.



Am 02.09.22 14:50 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Wildes Überleben (1/5)

Dokureihe über die globale Fauna und die teils erstaunlichen Fähigkeiten bzw. Eigenschaften der Tiere auf dem Planeten Erde.
(Teile 2 bis 5 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr)



Am 02.09.22 17:05 - 17:50 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Die Altehrwürdigen

Die Araukarie wächst schon seit Millionen Jahren an den Ausläufern der chilenischen Anden. Die Dokumentation führt in den Nationalpark Villarrica nahe der kleinen Ortschaft Curarrehue. Ihren Spitznamen „Monkey Puzzle Tree“ verdankt die Araukarie dem Kommentar eines Engländers um 1800, der meinte, diesen Baum mit seinen dolchartigen Blättern zu erklimmen, sei selbst für einen Affen eine kaum lösbare Aufgabe. Die Früchte des Baums, die Piñones, sind essbar. Die einheimischen Indiovölker, insbesondere der Mapuche-Stamm der Pehuenche, deren Bezeichnung sich vom Namen des Baumes herleitet, haben durch Ernte und Lagerung dieser Früchte als ihrem praktisch alleinigen Nahrungsmittel die rauen Winter in den Bergen überlebt.
Im Senegal, südlich von Dakar, in einem kleinen Dorf namens Nianing, hat der Affenbrotbaum die Bewohner und ihre Kultur geprägt. Früher dienten die heiligen Bäume mit ihren kegelförmigen Stämmen dazu, die Griots, die traditionellen Geschichtenerzähler, in ihnen zu bestatten. Heute finden zahlreiche Tiere in dem kleinen Ökosystem des ausladenden Baumes Unterschlupf; die Dorfbewohner finden unter den schattigen Baobabs einen Ort der Geselligkeit. Die besondere Aura, die von den bis zu 600 Jahre alten Bäumen auszugehen scheint, hat sie bis heute vor der Rodung bewahrt.
Die Chilenische Araukarie und der Afrikanische Affenbrotbaum spielen in den lokalen Traditionen seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle: Als Refugium für mystische Wesen oder Verkörperung von Geistern sind sie eng mit der animistischen Auffassung der Natur und dem Ahnenkult der indigenen Völker verbunden. Rund drei Milliarden Bäume existieren heute noch weltweit. Doch inzwischen sind etwa 10.000 Baumarten vom Aussterben bedroht. Die zweite Staffel von „Ein Traum von Baum“ unternimmt eine außergewöhnliche Entdeckungsreise zu ganz besonderen Bäumen in allen Teilen der Welt – und zu den Menschen, die diese schützen.



Am 02.09.22 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Yellowstone - Die Rückkehr der Beutegreifer

Die Wölfe und die Grizzlybären sind wieder zurück im Yellowstone-Nationalpark: Ihre Population hat sich erholt. Pumas gibt es seit jeher im Yellowstone-Gebiet. Dass Beutegreifer eine wichtige Rolle für das Gleichgewicht des Ökosystems im Nationalpark spielen, ist bekannt. Doch was braucht es tatsächlich, um zu überleben, sein Revier zu verteidigen, Junge aufzuziehen – und sich an der Spitze der Nahrungskette zu halten?



Am 02.09.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Kinabatangan - Der Amazonas des Ostens (1/3)

Der Fluss Kinabatangan durchzieht die Landschaften Borneos bis zu seiner Bestimmung, die Sulusee. Dschungel und ausgedehnte Schwemmebenen säumen seine Ufer und die Menschen teilen sich diesen einzigartigen Lebensraum mit einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen, viele von ihnen der (westlichen) Wissenschaft bislang gar nicht geläufig. Der malaysische Wildlife-Fotograf Cede Prudente hat sich aufgemacht zu einer abenteuerlichen Reise auf dem Kinabatangan. Er will die Naturschönheiten der Region auf Bildern festhalten, um damit einen Beitrag zur Rettung dieses einmaligen Ökosystems zu leisten, denn die urtümliche Welt des Kinabatangan ist mit dramatischen Veränderungen konfrontiert.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 22.30 Uhr, Wdh. morgen 17.15-19.30 Uhr)



Am 03.09.22 01:15 - 02:05 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Verloren im Nebelwald

Endlich ein trockener Unterschlupf! Nach einem schier endlosen Marsch durch den Nebelwald Panamas wird Naturbursche Cody Lundin schließlich doch fündig. Aber auch in der nasskalten Wildnis von Mittelamerika gilt das „First come, first served“-Prinzip. Beim zweiten Hinsehen stellt der Survival-Profi nämlich entsetzt fest, dass andere diese Herberge schon vor ihnen in Beschlag genommen hatten. Trotz drohender Unterkühlung wollen er und sein ausgehungerter Kumpel Dave das Nachtlager dann doch nicht mit Vampir-Fledermäusen teilen. Also bleibt den beiden nichts anderes übrig, als sich weiter durch die grüne Hölle zu schlagen - in der Hoffnung auf eine warme Mahlzeit und einen sicheren Schlafplatz.



Am 03.09.22 07:00 - 07:35 Uhr auf 
arte: Tapire - Die Dschungel-Gärtner

Einst bevölkerten sie die Wälder des ganzen amerikanischen Kontinents, heute leben sie nur noch in wenigen Regionen Mittel- und Südamerikas: Tapire. Die urzeitlich anmutenden Tiere mit ihrem markanten Rüssel sind vor allem durch menschengemachte Gefahren vom Aussterben bedroht. In Nicaragua wie in Costa Rica steht viel auf dem Spiel - aber die Tierschützer in beiden Ländern scheinen ersten Erfolgen sehr nah zu sein.



Am 03.09.22 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Der Wolfsmann

Obwohl der Norden Europas so viel dünner besiedelt ist als Mitteleuropa, scheint es selbst hier nicht genügend Platz zu geben für das wohl faszinierendste heimische Raubtier: den Wolf. Bis in die entlegensten Winkel wurde er auch hier verfolgt und ohne Menschen wie Frank André Soma, wäre der Wolf vielleicht schon ganz aus Norwegen verschwunden. Der charismatische Mann hat sein Leben ganz dem Wolf gewidmet.



Am 03.09.22 14:10 - 14:55 Uhr auf 
ZDFneo: Humboldt und die Neuentdeckung der Natur

Zu seinen Lebzeiten war Alexander von Humboldt neben Napoleon der berühmteste Mensch der Welt. Hunderte von Pflanzenarten tragen seinen Namen, in vielen Ländern wurden zahllose Straßen, Plätze und Institutionen nach ihm benannt. Wie kein anderer Wissenschaftler hat Alexander von Humboldt das moderne Verständnis von der Natur als komplexes zusammenhängendes System geprägt. Doch was trieb Humboldt an, sein Leben immer wieder bei tollkühnen Abenteuern und lebensgefährlichen Experimenten aufs Spiel zu setzen, um die Natur neu zu entdecken?



Am 03.09.22 15:30 - 16:00 Uhr auf 
3sat: Der Steigerwald

Mit dem Alpaka durch die Weinberge wandern, einsam mitten im Wald übernachten oder einen Spaziergang über den Baumwipfeln unternehmen: Der Naturpark Steigerwald liegt im Herzen Frankens zwischen Bamberg und Würzburg. Hier im "Dreiländereck" der fränkischen Regierungsbezirke verbindet sich, was Franken an Köstlichkeiten zu bieten hat: Fisch und Wurst, Wein und Bier, Keller und Heckenwirtschaft. Mindestens so vielfältig wie die kulinarische Mixtur ist die Landschaft. Wälder, Weinberge, Täler und Teiche locken vor allem Naturliebhaber, die Ruhe und Ursprünglichkeit suchen. Sogar kleine Urwälder gibt es noch zu entdecken: Die Buchen im Steigerwald zählen zu den größten Europas, manche sind über 300 Jahre alt.



Am 03.09.22 16:00 - 16:45 Uhr auf 
NDR: Tausend Moore, hundert Seen und ein Wald - Naturwunder Schorfheide

Vor den Toren Berlins, im Nordosten Brandenburgs, liegt eine artenreiche Kulturlandschaft, umgeben von uralten Wäldern, tausenden Mooren und über 200 Seen: Die Schorfheide. Sie ist ein Refugium für selten gewordene Tierarten und eine Region, die in Sachen Naturschutz ein Vorbild für ganz Deutschland ist. In traumhaft schönen Bildern und besonderen Tiersequenzen erzählt der Film, wie es Naturschützer, Förster und Landwirte in den letzten 30 Jahren gemeinsam geschafft haben, die Artenvielfalt zurückzubringen.



Am 03.09.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Tierische Rebellen (1/3)

Manche Tiere sind anscheinend völlig skrupellos: sie tricksen, sie stehlen und manchmal wenden sie rohe Gewalt an, um ans Ziel zu kommen. In dieser dreiteiligen Doku begegnen uns hochstapelnde Pfauen, promiscue Präriehunde, boxende Krabben, gewalttätige Schimpansen und mörderische Gottesanbeterinnen.

Viele dieser Verhaltensweisen lassen uns lachen, staunen, den Kopf schütteln oder einfach nur entsetzt nach Luft schnappen. Doch man sollte diese tierischen Rebellen nicht vorschnell verurteilen. Denn sie alle haben überlebenswichtige Gründe für ihr Verhalten: Sei es die Suche nach Nahrung, einem Partner, die Sorge um den Nachwuchs oder einfach nur der Versuch, sich vor Feinden zu schützen.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 22.30 Uhr, Wdh. morgen 17.00-19.15 Uhr)



Am 04.09.22 06:35 - 07:20 Uhr auf 
ZDFneo: Spione im Tierreich - Große Gefühle

Ultrarealistische Tierroboter spähen das Privatleben von Affen, Elefanten und vielen anderen aus. Sie zeigen extrem nah Liebe, Freundschaft und Familiensinn bei wilden Tieren. Mehr als 30 verschiedene Roboter mischen sich mit Mini-Kameras unter die Tiere. Die Zuschauer sehen sich mitten in Rudeln, Herden oder Familien. Die Undercover-Agenten finden Erstaunliches aus dem Privatleben unserer wilden Zeitgenossen heraus.
(Zwei weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 8.50 Uhr)



Am 04.09.22 08:50 - 09:35 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Australien

Der Kontinent Australien, der auch Landmassen des heutigen Ozeanien umfasst, driftete vor Millionen Jahren nach Süden in die Abgeschiedenheit. Hier leben die sonderbarsten und prächtigsten Tiere, getrennt vom Rest der Welt. Über 70 Prozent von Australien ist heute trockenes Land. In der sonnigen, verbrannten roten Mitte regieren Reptilien die Wüste. Doch im Norden dieses Inselkontinents liegt Daintree, einer der ältesten tropischen Wälder der Erde – Rückzugsgebiet eines Boten aus der Dinosaurier-Zeit, des Kasuars.



Am 04.09.22 08:50 - 09:50 Uhr auf 
D-MAX: Ed Stafford - Tief im Regenwald

Machete, Schlauchboot und Moskitonetz: Ed Stafford bereitet sich in London auf seine nächste Expedition vor. Dieses Mal führt die Reise in den größten Regenwald der Welt. Dort hat der Abenteurer auf Satellitenbildern mitten im Dschungel einen türkisblauen See entdeckt, der von keiner erkennbaren Wasserquelle gespeist wird. Ist das Gewässer durch einen Meteoriteneinschlag entstanden? Um das Geheimnis zu lüften, bricht der Ex-Soldat nach Brasilien auf und erkundet dort 120 Kilometer von der nächsten Straße entfernt die unberührte Wildnis.



Am 04.09.22 09:35 - 10:20 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Asien

Asien ist der größte Kontinent der Welt – und einer der geografisch vielfältigsten. Vom Polarkreis bis zum Äquator. Die Tiere sind mit den heißesten Wüsten, dem höchsten Dschungel und den höchsten Bergen der Welt konfrontiert.



Am 04.09.22 10:20 - 11:00 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Südamerika

Südamerika ist der artenreichste Kontinent der Erde und die Heimat farbenfroher und erfinderischer Tiere. Von den Gipfeln der Anden bis zum größten Regenwald der Welt am Amazonas müssen sich die Tiere für ihr Überleben spezialisieren.



Am 04.09.22 10:40 - 11:30 Uhr auf 
ZDFinfo: Anthropozän – Das Zeitalter des Menschen (1/3)

Innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums hat eine evolutionär gesehen sehr junge Spezies den Planeten Erde erobert und grundlegend verändert. Die „Terra X“-Reihe geht der Frage nach, wie sehr der Mensch seinen Heimatplaneten bereits geformt hat – bewusst oder unbewusst – und was dies für all die anderen Tiere und Pflanzen der Erde bedeutet. Können negative Trends noch gestoppt werden oder ist das „Anthropozän“ das Ende?
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 13.00 Uhr, Wdh. heute 20.15-22.25 Uhr)



Am 04.09.22 11:00 - 11:45 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Nordamerika

Nordamerika ist geprägt von Wetterextremen. Tornados donnern über die Prärie, arktische Luft fegt bis zu den südlichen Sümpfen.



Am 04.09.22 11:45 - 12:30 Uhr auf 
BR: Wildes Deutschland - Spessart und Steigerwald

Spessart und Steigerwald sind die beiden größten Laubwaldgebiete in Bayern. Hier finden sich Reviere mit jahrhundertealten Buchen und Eichen. Während der Spessart sich nördlich des Mains über die sanften Höhen aus Sandstein und Gneis erstreckt, zieht sich der Steigerwald südöstlich davon über die Hügel zwischen Bamberg, Würzburg und Nürnberg. Getrennt und gleichzeitig verbunden sind die beiden Gebiete durch das Maintal. Intensive Flugaufnahmen mit ungewohnten Perspektiven entführen in die malerische Landschaft von Spessart und Steigerwald und verbinden die witzigen, überraschenden und beeindruckenden Geschichten aus der Natur.



Am 04.09.22 13:15 - 14:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Im Dschungel Vietnams

Arbeitsteilung im Regenwald: Während sich Ex-Soldat Joe Teti in Vietnam ums Feuermachen kümmert, sorgt sein Partner Matt Graham dafür, dass die Survival-Profis im Dschungel nicht verdursten. Der Jäger und Sammler hat in der Wildnis einige Bananenstauden entdeckt. Deren Wurzelsaft enthält Mineralien und Elektrolyte. Die nahrhaften Früchte sind obendrein gut gegen den Hunger. Das Duo kämpft sich in Südostasien, umgeben von Leoparden, Vipern und Skorpionen, durch eine wilde, unberührte Naturlandschaft voller heimtückischer Gefahren.



Am 04.09.22 13:15 - 14:00 Uhr auf 
arte: Chico, der Kapuzineraffe

Der kleine Chico ist das neueste Mitglied einer Bande Kapuzineraffen in Brasiliens Nationalpark Serra da Capivara. In der Wildnis aufzuwachsen, ist für ihn ein großes Abenteuer. Nicht nur der Bedrohung durch natürliche Feinde wie Jaguar, Schlange und Skorpion muss das Affenbaby trotzen, sondern auch der monatelangen Trockenzeit. Nur wenn es Chico und den anderen Affen gelingt, Nahrung zu finden, hat er eine Chance dort zu überleben.
(Wdh. übermorgen 9.00-9.45 Uhr)



Am 04.09.22 13:35 - 14:15 Uhr auf 
3sat: Eine Erde - viele Welten - Dschungel

Kein Lebensraum an Land beherbergt größeren Artenreichtum als tropische Regenwälder. Hier liefern sich die Bewohner intensivste Konkurrenzkämpfe. Die großen Wälder sind Orte voller dramatischer Geschichten und überraschender Ereignisse. Jaguare fangen Kaimane, Delfine schwimmen durch Baumkronen, und Frösche verteidigen in Ninja-Manier ihren Nachwuchs.



Am 04.09.22 14:00 - 14:40 Uhr auf 
arte: Ravi, der Bartaffe

Die grünen Wälder der Westghats in Indien sind die Heimat des kleinen Bartaffen Ravi. Das neugierige Affenbaby zählt zu den Letzten seiner Art: In ganz Indien leben nur noch weniger als 4.000 Bartaffen. Vor allem der Verlust ihres Lebensraumes setzt den Affen zu, und so muss Ravi nicht nur tödlichen Kobras entkommen, sondern sich auch mit einem Leben in enger Nachbarschaft zum Menschen arrangieren.
(Wdh. übermorgen 9.45-10.25 Uhr)



Am 04.09.22 14:30 - 15:15 Uhr auf 
SWR: Der Amazonas

Als Strom der Superlative fließt der Amazonas nahezu 7.000 Kilometer durch den südamerikanischen Kontinent. Mehr als eintausend Seitenarme hat allein der Hauptstrom, 17 davon sind länger als der Rhein. Ein Fünftel allen Süßwassers fließt hier und nährt den größten Regenwald der Erde, der sich als artenreiches Universum voller skurriler Kreaturen präsentiert. Die größte Sensation lauert vor der Mündung, wo der gewaltige Strom in den Atlantik fließt. Erst jüngst wurde dort ein Riff entdeckt. Erstmals zeigt diese Dokumentation die wissenschaftliche Sensation: ein bislang unbekanntes Ökosystem, gespeist vom mächtigsten Fluss der Erde.



Am 04.09.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Wildes Kanada (1/4)

Kanada ist ein Land mit gigantischen Ausmaßen und ebenso unterschiedlichen wie faszinierenden Lebensräumen. Vor allem aber ist es auch ein Ort spektakulärer Naturschauspiele. Vom im Osten gelegenen Neufundland über die weiten Ebenen des Graslandes und die majestätischen Rocky Mountains hinweg erstreckt sich Kanada 5.500 Kilometer bis hin zu den riesigen Kaltregenwäldern an der pazifischen Küste.
(Teile 2 bis 4 direkt im Anschluss, bis 23.15 Uhr)



Am 05.09.22 05:55 - 06:00 Uhr auf 
SWR: Wo sieht man den Klimawandel im Schwarzwald?

Der weltweite Klimawandel verschont auch den Schwarzwald nicht. Die Zunahme von heißen Sommern, milden Wintern und Extremwetterlagen werden die Flora und Fauna des größten deutschen Mittelgebirges in den kommenden Jahrzehnten verändern. Erste Auswirkungen sind bereits spürbar.



Am 05.09.22 08:45 - 09:15 Uhr auf 
BR: Auf der Spur der Alleen

Ob die älteste Allee im Landkreis Passau in Ortenburg, die aus drei verschiedenen Baumsorten gepflanzte Allee vom S-Bahnhof Geltendorf zum Kloster Sankt Ottilien oder jede andere schöne Allee - Lebenskraft, über Jahrhunderte gewachsen. Alleen können auch ein wunderbarer Ort für ein Picknick an einem Sommerabend sein, etwa auf der Lechebene nördlich von Augsburg, wo sich Frauen und Männer des Vespaclubs Donauwörth zusammengefunden haben. Alleen sind Kulturgut - etwa die wunderbare Obstallee auf der Insel Herrenchiemsee. Sie haben oft eine wechselvolle Geschichte - wie die Baille-Maille-Allee in Himmelkron in Oberfranken.



Am 05.09.22 08:50 - 09:50 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis

Luxusdomizile in den Bäumen! Baumhäuser müssen keine schiefen Hütten sein, in denen Kinder Verstecken spielen, im Gegenteil: Diese Doku-Serie zeigt, welche Meisterwerke im Blätterwald entstehen können. Spitzenarchitekt Pete Nelson reist mit seinem Team durch ganz Amerika und konstruiert in luftiger Höhe wahre Paläste - bestens ausgestattete Wohnräume im Wert von mehreren 100 000 US-Dollar. Egal, ob Badelandschaft mit Whirlpool oder Multimedia-Paradies: Pete und seine Spezialisten erfüllen den Menschen ihren Traum vom Baumhaus.
(Weitere Folgen Dienstag bis Freitag zur selben Zeit)



Am 05.09.22 09:55 - 10:45 Uhr auf 
arte: Europas Urwälder - Ein Schatz der Natur

Verborgen in schwer zugänglichen Winkeln Europas konnten letzte Urwälder überdauern, von Menschen weitgehend unberührt und kaum erforscht. Auf einer abenteuerlichen Expedition in die Albanischen Alpen analysieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen solchen Primärwald - und suchen nach Antworten, wie sich die Wälder Mitteleuropas künftig besser gegen den Klimawandel schützen lassen.



Am 05.09.22 13:35 - 14:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Extinction Rebellion - Radikal fürs Klima

Die Zeit für den Planeten Erde läuft ab, wenn die Menschheit nicht massiv umsteuert - so die zentrale Parole der Bewegung "Extinction Rebellion" (Rebellion gegen das Aussterben). Die Corona-Pandemie sieht sie als weiteren Weckruf, der Natur wieder mehr Raum zu geben. Ihre Ziele fasst die Bewegung auf ihrer Website zusammen: Die Bundesregierung solle den ökologischen Notstand ausrufen, die vom Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen bis 2025 auf Netto-Null senken, das Artensterben stoppen und den ökologischen Raubbau eindämmen. Außerdem solle die Bundesregierung eine "Bürger:innenversammlung" einberufen, in der zufällig ausgewählte Bürger über Maßnahmen gegen die ökologische Katastrophe und Klimagerechtigkeit beraten sollen. Diese konkreten Forderungen stellte "Extinction Rebellion" anders als die Umweltbewegung "Fridays for Future" von Anfang an. Anhänger beider Bewegungen treten auch gemeinsam auf.



Am 05.09.22 18:00 - 18:45 Uhr auf 
ZDFinfo: SOS Amazonas - Apokalypse im Regenwald

Die Bilder der brennenden Amazonaswälder haben in diesem Sommer weltweit für Entsetzen gesorgt. Plötzlich schien die Bedrohung greifbar – die Lunge der Welt brennt, und unisono waren sich Politiker, Publizisten und jedermann einig: Hier muss etwas geschehen. Denn ohne die Amazonasregion hat die Erde ein existenzielles Problem. Der Amazonas ist der wasserreichste Fluss und beheimatet die größte Artenvielfalt weltweit, die Region ist die Heimat vieler indigener Ureinwohner, deren Lebensraum nun massiv bedroht ist. Der Film reflektiert die aktuelle ökologische und humanitäre Katastrophe und sucht nach den Gründen für den desaströsen Umgang mit dem einzigartigen Ökosystem. Gerüst des Films sind die Satellitenbilder des INPE, des brasilianischen Instituts für Weltraumforschung.



Am 05.09.22 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Freiwillig gegen die Feuer - Die Waldschützer von Chios

Zu trocken, zu heiß, zu windig. Eine gefährliche Mischung. Die Mitglieder der Freiwilligengruppe Omikron auf der griechischen Insel Chios sind in höchster Alarmbereitschaft. Werden sie dieses Jahr größere Brände auf der Insel verhindern können? Seit vielen Jahren kämpfen sie freiwillig gegen die Feuer und für die Natur.
(Wdh. morgen 12.05-12.40 Uhr)



Am 05.09.22 21:00 - 21:30 Uhr auf 
hr: Sumpfschildkröten

Die Europäische Sumpfschildkröte, die einzige Schildkrötenart Mitteleuropas, ist eine der am meisten gefährdeten Wirbeltierarten Deutschlands. Die Zerstörung ihrer Lebensräume sowie Fang und Handel minderten schon in den vergangenen Jahrhunderten den Bestand der Sumpfschildkröten erheblich. Doch es gibt sie noch in Bayern, wenn auch in einem ungewöhnlichen Biotop.



Am 06.09.22 02:15 - 03:05 Uhr auf 
arte: Der Kotknacker - Haufenweise Lösungen

Der Zoologe Scott Burnett untersucht seit Jahren vom Aussterben bedrohte Tiere anhand ihrer Exkremente. Denn Fäkalien sind ausgezeichnete Informationsquellen. Der hervorragend düngende Kot der Helmkasuare, das Geheimnis der würfelförmigen Köttel der Wombats, die leuchtend orangefarbenen Ausscheidungen der Blauwale oder Nashorn-Misthaufen, die als sozialen Netzwerke dienen: Jede der Hinterlassenschaften ist ein Schlüssel zum Kreislauf des Lebens und zu den Geheimnissen tierischer Kommunikation. Auf dieser wissenschaftlichen Reise nach Australien, Indien und Sri Lanka wird deutlich, dass mehr im Kot steckt, als man lange Zeit dachte.



Am 06.09.22 06:00 - 06:20 Uhr auf 
3sat: Menschen mit Gespür für Holz

Vom Küfer bis zum Schindelmacher, vom Dendrochronologen bis zum Holzhausbesitzer: Viele Menschen in Vorarlberg haben eine besonders intensive Beziehung zu Holz. Sie arbeiten damit oder leben in Holzhäusern. Die Dokumentation lässt Holz-Fans aus Vorarlberg zu Wort kommen und begleitet einige von ihnen bei ihrer Arbeit. Dabei sind alte Holzhäuser ebenso zu sehen wie neue Beispiele der Holzbautradition Vorarlbergs.



Am 06.09.22 10:25 - 10:50 Uhr auf 
BR: Kleiner Tiger in bayerischen Wäldern

Es ist noch nicht lange her, da waren Wildkatzen weit verbreitet in Europa. Heute sind sie fast überall verschwunden. Doch es gibt sie noch. Nur bekommt kaum jemand sie zu Gesicht.
Kleine Populationen von Wildkatzen gibt es in Bayern, Thüringen und Hessen, aber es ist fraglich, ob sie das Überleben der reinrassigen Wildkatze bei uns sichern können. Und ob es überhaupt eine Chance in unseren dicht besiedelten und von Autobahnen zerschnittenen Landschaften gibt, diese kleinen Bestände wieder miteinander zu verbinden.



Am 06.09.22 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Die Natur und ihr Netzwerk der Wohltäter - In der Heide

Heidegebiete gibt es in ganz Europa, von Norwegen bis Portugal. Dieser Landschaftstyp, ob küstennah oder im Landesinneren, bezeichnet eine schlechthin unfruchtbare, nicht urbar zu machende Landschaft. Tiere und Pflanzen sind hier aufeinander angewiesen, um weiter bestehen zu können. Paradoxerweise ist die Heide dennoch Heimat einer reichen und vielfältigen Tierwelt. Denn ohne den Anschein zu erwecken, ist dieses Ökosystem ein üppiges, mit einer Vielfalt an Arten, die Solidarität zu ihrem Überlebensprinzip gemacht haben.



Am 06.09.22 18:40 - 18:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Rosskastanie

Das Blatt spricht für sich: Man kennt es einfach. Aber nicht alles an der Rosskastanie ist so bekannt wie ihr Blatt oder auch ihre Frucht. Sehen Sie selbst!



Am 06.09.22 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Auch Pflanzen kriegen einen roten Kopf

Pflanzen verziehen keine Miene ungeachtet ihrer Lage. Doch auch sie fühlen sich nicht überall wohl. Es gibt Methoden, die ihren Stress sichtbar machen können. Thomas D erklärt, wie das für den Mensch von Nutzen sein kann, bei "Wissen vor acht - Natur".



Am 06.09.22 23:10 - 23:55 Uhr auf 
3sat: Leben bei 50° C - Wenn Hitze zur Bedrohung wird

Die letzten sieben Jahre waren die heißesten, die jemals in Folge auf unserem Planeten gemessen wurden. Die Zahl der Tage, an denen die Temperatur an einigen Orten der Erde 50 °C und mehr erreicht, hat sich seit den 1980er Jahren verdoppelt. Welche Auswirkungen hat das auf die Menschen, die an der „vordersten Front“ des Klimawandels leben? "Die Story im Ersten: Leben bei 50° C" zeigt in einer eindrücklichen Reportage, wie sich der Alltag von Menschen durch die extreme Hitze verändert, wie der Zugang zu Wasser und erträglichen Lebensbedingungen – besonders für arme Menschen – immer schwieriger wird.



Am 07.09.22 07:20 - 08:15 Uhr auf 
arte: Tierische Landschaftsplaner

Tierische Landschaftsplaner sind die wahren Demiurgen unserer Ökosysteme. Hartnäckig und nur mithilfe ihrer Mundwerkzeuge, Mäuler, Pfoten oder Tentakeln haben sie Savannen, Wälder, Wasserläufe und sogar Ozeane mitgeprägt. Termiten, Regenwürmer, Korallen und Biber demonstrieren, dass es beim Gestalten und Bewohnen von Lebensräumen nicht auf Kraft und Technologie ankommt, sondern auf einen verständigen Umgang mit der Umwelt, der großartige Konstruktionen ermöglicht und eigene Bedürfnisse befriedigt, ohne die Existenz anderer Arten zu gefährden.



Am 07.09.22 11:20 - 12:05 Uhr auf 
arte: Honduras - Von Regenwald und Strand

Unberührte Regenwälder, mystische Tiere, weiße Bilderbuchstrände: Die Lage am Karibischen Meer mit dem dazugehörigen zweitgrößten Korallenriff der Welt rund um die Islas de la Bahía, dem Mesoamerikanischen Barriereriff, macht Honduras zum wahren Naturparadies. Die Dokumentation reist durch urzeitliche Bergnebelwälder im Landesinneren mit scharlachroten Aras und Faultieren, verwunschene Höhlen mit Fledermäusen und traumhaften Stränden mit Karibikflair im Norden und Leguanen, die nach 900 Jahren wieder in ihren natürlichen Lebensraum zurückgekehrt sind.



Am 07.09.22 13:15 - 14:00 Uhr auf 
3sat: Wildes Skandinavien - Dänemark

Weite Strände, mildes Klima und natürlich "Die kleine Meerjungfrau" im Hafen von Kopenhagen - so kennt man Dänemark. Aber das kleine Land hat deutlich mehr zu bieten: Urwälder, in denen Rothirsche, Wildschweine und Kraniche leben; Kegelrobben, die sich auf Sandbänken tummeln und "Raabjerg Mile", eine der größten Wanderdünen Europas. Die Wälder von Lille Vildmose im nördlichen Jütland gehören zu den artenreichsten Nordeuropas. Mehr als 4.700 Tier- und Pflanzenarten gibt es hier. Während Dänemark überwiegend kultiviert ist, herrscht in diesem Schutzgebiet noch der ursprüngliche Mischwald mit kleinen Lichtungen und verrottenden Baumstämmen. Das Land wurde früh besiedelt. Die Wikinger holzten viele Wälder ab, um ihre Drachenboote zu bauen. Viehweiden entstanden. Wo Rinder und Schafe die küstennahen Feuchtwiesen kurz halten, leben Wat- und Wiesenvögel wie der auffallende Kampfläufer mit seinen sehenswerten Balzkämpfen. Im Frühjahr und Herbst sind die Flächen Rastplatz für Tausende Zugvögel.
(Wdh. kommende Nacht 5.10-6.00 Uhr)



Am 07.09.22 14:00 - 14:45 Uhr auf 
3sat: Wildes Skandinavien - Norwegen

In Norwegens Tundren und Hochebenen hat sich bis heute ein Stück Eiszeit bewahrt. Gewaltige Gletscher schufen vor langer Zeit das Land, hobelten Gebirge ab und meißelten tiefe Fjorde aus dem Fels. In langen Winternächten sieht man die Polarlichter am Himmel, die die Landschaft in geheimnisvolles, grünliches Licht tauchen. In dieser Zeit des Jahres, wenn die Sonne zwei Monate "Pause" macht, müssen die nordischen Sagen über die Trolle und andere Fabelwesen entstanden sein.
(Wdh. morgen 10.25-11.10 Uhr)



Am 07.09.22 14:45 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Wildes Skandinavien - Finnland

Im Osten Skandinaviens erstreckt sich ein Mosaik aus Wasser und Wald: Finnland. Gerade einmal fünf Millionen Menschen leben dort auf einer Fläche, die so groß wie Deutschland ist. In den Wäldern nahe der russischen Grenze gibt es bis heute Tiere, die aus besiedelten Gebieten längst vertrieben wurden: Braunbären und Wölfe streifen durch die Sümpfe, die seltenen Gleithörnchen bewohnen alte Höhlen der Spechte. Die Finnen verehrten bis ins 18. Jahrhundert den Bären als Gottheit. Noch immer ist er ein Nationalsymbol. Die einmaligen Filmaufnahmen zeigen die pelzigen Allesfresser bei der Paarung, bei der Aufzucht ihrer Jungen und beim Seerosenernten. Wo sich Bären wohlfühlen, können auch Wölfe leben. Im Rudel trauen sie sich, einen Braunbären um seine Beute zu bringen. Es hat Seltenheitswert, dass man eine ganze Wolfsfamilie in der finnischen Wildnis filmen kann. Es gibt dort nur 150 Exemplare. Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg sind solche Bilder gelungen, ebenso auch erste Aufnahmen eines wilden Luchses in Finnland.



Am 07.09.22 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Wildes Skandinavien - Schweden

Zwischen Norwegen und Finnland erstreckt sich Schweden mit seinen Moor- und Heidelandschaften, Hochgebirgen und 28 Nationalparks. Besonders urwüchsig ist Schwedens hoher Norden: Er wird "Europas letzte Wildnis" genannt. In den Hochlagen des Sarek-Nationalparks liegt oft sechs Monate im Jahr Schnee. Spezialisten wie der Bartkauz haben sich daran angepasst. Die große Eule hört eine Wühlmaus sogar unter der Schneedecke deutlich genug, um sie zu fangen. Der größte Hirsch der Erde, der Elch, hat gelernt, sich im Winter zu beschränken - im Winter gibt es statt nahrhafter Blätter nur magere Zweige und Rinde für ihn. Der Vielfraß ist im tiefsten Winter ebenfalls auf der Suche nach Nahrung. Meist bedient er sich an den Kadavern erfrorener Tiere, die er in verschiedene Verstecke schleppt. Auf Schritt und Tritt folgen ihm hungrige Raben, um die Futter-Verstecke auszuspionieren.
(Wdh. morgen 11.10-11.55 Uhr)



Am 07.09.22 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Die Wildnis Afrikas - Herbst

Wenn sich die Erdachse gen Sonne neigt, geht in der südlichen Hemisphäre der Sommer zu Ende. Im Herbst werden die Tage kürzer und kälter; die Natur bereitet sich auf die harten Wintermonate vor und speichert Energie für die mageren Zeiten. Im Landesinneren beginnt es jetzt zu regnen und die Resthitze des Sommers prallt auf Gewitterkaltfronten. Der Regen lässt die Vegetation sprießen und hilft so den Grasfressern, sich auf den Winter vorzubereiten. Ende April lassen die ablandigen Böen, die den ganzen Sommer über die Küste peitschen, allmählich nach.



Am 07.09.22 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Die Natur und ihr Netzwerk der Wohltäter - In der Macchie

Selten hat eine Landschaft die Identität eines Gebiets so sehr geprägt wie die Macchie. Sie bedeckt auf Korsika ein Viertel der Fläche der Insel. Diese Gebiete mit dichter Vegetation sind typisch für den Mittelmeerraum, dessen Klima heiße und trockene Sommer, milden Winter und einen stürmischen Herbst mit sich bringt. Die jahreszeitlichen Schwankungen sind brutal und zwingen die Lebewesen, sich anzupassen. Die Flora der Macchie muss daher hartnäckig und robust sein, um den klimatischen Umschwüngen stand halten zu können: Hier wachsen Steineichen, Berberitzen und Mastixsträucher, aber auch Lavendel, Rosmarin, Thymian und Oregano. Sie schaffen es, im trockenen und steinigen Gelände zu überleben. Diese widerstandfähigen Gewächse sind im Laufe der Zeit zu Komplizen von Kreaturen geworden, denen sie manchmal unerwartete Dienste leisten. So sind die für die Macchie typischen Pflanzen für ein wundersames biologisches Zusammenspiel unerlässlich.



Am 07.09.22 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Hilft Angst in der Klimakrise?

Angst ist ein schlechter Ratgeber, sagt man. Aber trifft das auch auf die Angst vor der Klimakrise zu? Wie wir mit den Sorgen und Ängsten rund um die Klimakrise umgehen können, zeigt Eckart von Hirschhausen bei „Wissen vor acht – Erde“.



Am 07.09.22 20:15 - 21:10 Uhr auf 
ServusTV: Füchse - Eine wilde Geschichte

Die drei Fuchsgeschwister Rea, Rebell und Rotschopf werden in einem unberührten Naturschutzgebiet in Holland geboren. In dieser Gegend leben noch tausende Tiere in freier Wildbahn und die jungen Fuchswelpen erkunden Tag für Tag ihren abenteuerlichen Lebensraum. Sie wachsen auf, lernen zu jagen und müssen sich später vielen Herausforderungen stellen wie zum Beispiel dem Finden und Verteidigen eines eigenen Reviers. Als sie erwachsen werden, macht sich jeder der drei Jungfüchse auf die Suche nach einem Partner um eine eigene Familie zu gründen. Dieser Film dokumentiert über drei Jahre das Leben und Erwachsenwerden einer Fuchsfamilie und gibt authentische Einblicke in die „wilden Geschichten“ von wilden Füchsen.
(Wdh. morgen 9.05-10.05 Uhr)



Am 07.09.22 21:00 - 21:45 Uhr auf 
BR: Der Waldrapp - Zugvogel im Aufwind

Im Schatten einer bayerischen Burg brüten skurrile Vögel, die wie Fabeltiere anmuten: Waldrappe. Vor 400 Jahren ausgerottet, haben sie nur in Zoos überlebt. Von Menschen aufgezogene Küken wurden erstmals vor wenigen Jahren hier in Burghausen angesiedelt. Dort erlernen sie in ihrer kleinen Kolonie das freie Leben. Allein suchen sie Nahrung und ziehen ihre Jungen auf. Doch überall lauern auch Gefahren. Werden es die dunklen Vögel mit dem roten Schnabel schaffen, wild zu leben wie einst ihre Ahnen?



Am 08.09.22 02:30 - 03:00 Uhr auf 
ZDFinfo: Klima retten - Wachstum oder Verzicht?

Felder vertrocknen in der Sonne, Wälder stehen in Flammen. An vielen Orten wird es immer heißer. Wie lässt sich die Erde noch retten? Durch Fortschritt oder radikalen Verzicht? "Auf einem endlichen Planeten ist unendliches Wachstum nicht möglich", sagt der Schweizer Ökonom Mathias Binswanger. Das spricht für Verzicht. Andere sagen: Nur durch Wachstum und neue Techniken ließe sich der Klimawandel stoppen. Eine Grauzone.



Am 08.09.22 02:40 - 03:25 Uhr auf 
ZDFneo: Spione im Tierreich (1/3)

Ultrarealistische Tierroboter spähen das Privatleben von Affen, Elefanten und vielen anderen aus. Sie zeigen extrem nah Liebe, Freundschaft und Familiensinn bei wilden Tieren. Mehr als 30 verschiedene Roboter mischen sich mit Mini-Kameras unter die Tiere. Die Zuschauer sehen sich mitten in Rudeln, Herden oder Familien. Die Undercover-Agenten finden Erstaunliches aus dem Privatleben unserer wilden Zeitgenossen heraus. Die technischen Wunderwerke imitieren Aussehen, Duft und Verhalten so genau, dass sie von den meisten Tieren nicht behelligt, von vielen sogar akzeptiert werden. Dadurch bekommen die Kameras tatsächlich Hautkontakt. Näher geht es nicht.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 4.55 Uhr)



Am 08.09.22 10:35 - 11:20 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Die Ewiglichen

Nördlich von Tokio, in Hokuto, eingeschmiegt in eine Hügellandschaft liegt der Tempel Jisso-ji, in dessen Garten ein Juwel der Natur steht: ein mehr als tausendjähriger Kirschbaum, der älteste des Landes. Jährlich pilgern Millionen Japaner hierher, um die Blüte des Baumriesen als Beweis für seine Unsterblichkeit zu bewundern. Die Blüte dauert im Durchschnitt nur eine Woche. Der Name des Kirschbaums Yamataka Jindai Sakura bedeutet, dass er seit der Epoche der Götter existiert; die Gläubigen sind überzeugt, dass in dem Baum eine Gottheit wohnt. Der Kirschbaum wurde am 12. Oktober 1922 zu einem der ersten Naturdenkmäler Japans ernannt. Am gegenüberliegenden Ufer des Pazifiks, in der mexikanischen Provinz Oaxaca, steht in dem Dorf Santa María del Tule eine riesige Zypresse. Der „Baum von Tule“ mit seinem Stammdurchmesser von 14 Metern gilt als dickster Baum und größtes Lebewesen der Erde. Einer lokalen Zapoteken-Legende nach wurde der Baum vor 1.400 Jahren von Pechocha, einem Priester des aztekischen Gottes Ehecatl, gepflanzt. Der Baum hat den Namen „Baum des Lebens“ bekommen. Dem rund 1.500 Jahre alten Riesen wird alljährlich ein religiöses Fest zur Feier seiner Langlebigkeit gewidmet.



Am 08.09.22 11:20 - 12:05 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Die Altehrwürdigen

Die Araukarie wächst schon seit Millionen Jahren an den Ausläufern der chilenischen Anden. Die Dokumentation führt in den Nationalpark Villarrica nahe der kleinen Ortschaft Curarrehue. Ihren Spitznamen „Monkey Puzzle Tree“ verdankt die Araukarie dem Kommentar eines Engländers um 1800, der meinte, diesen Baum mit seinen dolchartigen Blättern zu erklimmen, sei selbst für einen Affen eine kaum lösbare Aufgabe. Die Früchte des Baums, die Piñones, sind essbar. Die einheimischen Indiovölker, insbesondere der Mapuche-Stamm der Pehuenche, deren Bezeichnung sich vom Namen des Baumes herleitet, haben durch Ernte und Lagerung dieser Früchte als ihrem praktisch alleinigen Nahrungsmittel die rauen Winter in den Bergen überlebt. Im Senegal, südlich von Dakar, in einem kleinen Dorf namens Nianing, hat der Affenbrotbaum die Bewohner und ihre Kultur geprägt. Früher dienten die heiligen Bäume mit ihren kegelförmigen Stämmen dazu, die Griots, die traditionellen Geschichtenerzähler, in ihnen zu bestatten. Heute finden zahlreiche Tiere in dem kleinen Ökosystem des ausladenden Baumes Unterschlupf; die Dorfbewohner finden unter den schattigen Baobabs einen Ort der Geselligkeit. Die besondere Aura, die von den bis zu 600 Jahre alten Bäumen auszugehen scheint, hat sie bis heute vor der Rodung bewahrt. Die Chilenische Araukarie und der Afrikanische Affenbrotbaum spielen in den lokalen Traditionen seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle: Als Refugium für mystische Wesen oder Verkörperung von Geistern sind sie eng mit der animistischen Auffassung der Natur und dem Ahnenkult der indigenen Völker verbunden.



Am 08.09.22 13:55 - 16:00 Uhr auf 
ServusTV: Papua-Neuguinea - Am Rande der Welt

Nördlich von Australien liegt der Inselstaat Papua-Neuguinea. Der Westen der Inselgruppe gehört zu Indonesien. Die Reise am Rande der Welt beginnt in Port Moresby, der Hauptstadt des Landes. Der Film dokumentiert die verschiedenen Völker der Inseln, ihre Hoffnungen, aber auch Ängste. Eine spannende Reise zur zweitgrößten Insel der Erde - und eine Begegnung mit ihren faszinierenden Bewohnern.



Am 08.09.22 17:50 - 18:35 Uhr auf 
arte: Die Wildnis Afrikas - Winter

In den nächsten drei Monaten werden die Tage im südlichen Afrika kürzer und kälter. Der Winter ist hart und unerbittlich: Auf den Berggipfeln bildet sich Eis und die Savanne dörrt aus. Am kürzesten Tag des Jahres tritt eine Erdmännchenfamilie mit ihren Jungen vor ihren Bau: Die kalten Monate sind für sie eine Herausforderung, die sie nur durch engen Zusammenhalt bewältigen kann!



Am 08.09.22 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Mit Bäumen gegen die Dürre

Dieser Sommer hat es in sich: Hitze, Waldbrände, Dürren in ganz Europa. Der Klimawandel ist da - wie kann man die Folgen abmildern? Immer mehr Bauern sehen in der Agroforstwirtschaft eine Lösung: Baumreihen auf Feldern, in deren Schatten Getreide und Tiere besser gedeihen, der Boden vor Austrocknung und Erosion geschützt ist, Kohlenstoff gebunden wird und Artenvielfalt entsteht. Im Languedoc, dem größten Weinanbaugebiet Frankreichs, setzen nun auch ein Winzer Bäume zwischen die Rebstöcke, damit die Trauben nicht schon im August reifen. Auch in Deutschland erkennen immer mehr Landwirte die Vorteile.
(Wdh. morgen 12.05-12.40 Uhr)



Am 08.09.22 21:00 - 21:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Mit Holzbau aus der Klimakrise?

Dürre und Borkenkäfer machen dem Wald schwer zu schaffen. Das anfallende Schadholz hat den Holzpreis abstürzen lassen. Die hiesigen Waldbesitzer machen Minusgeschäfte, obwohl das Käferholz als Bauholz tausende Kilometer nach China und Amerika exportiert wird. Was könnte die Lösung für die Holzmisere sein? Und könnte mehr Holzbau bei uns auch ein Ausweg aus der Klimakrise sein?
(Wdh. morgen 14.45-15.30 Uhr)



Am 08.09.22 21:45 - 22:15 Uhr auf 
ARD-alpha: Auf der Jagd nach dem perfekten Stamm

Es ist das beste Holz, das im Wald zu finden ist: Wertholz. Einmal im Jahr wird die "Gourmetware des Waldes" in Mecklenburg-Vorpommern versteigert. Gebote aus ganz Deutschland, Dänemark, den Niederlanden und Polen gehen ein. Was steckt dahinter? Welches Holz ist Extraklasse? Wofür wird es verwendet?
(Wdh. morgen 15.30-16.00 Uhr)



Am 09.09.22 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Superhirn im Federkleid

Auf den Inseln Neuseelands und Neukaledonien waren Vögel Millionen Jahre lang die alles beherrschende Tierart. Die ersten Säugetiere kamen erst als Begleiter der Menschen in die Region. So ist es vielleicht keine Überraschung, das einige der hier lebenden Vogelarten, wie schwarze Krähen und Keas, über außergewöhnliche Fertigkeiten verfügen. In ungewöhnlichen Zeitlupenaufnahmen dokumentiert die Dokumentation die Kreativität, Intelligenz und den Einfallsreichtum dieser Vogelarten.



Am 10.09.22 01:15 - 02:05 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Im Dschungel Thailands

Einige Dschungelgebiete Thailands zählen zu den zu ältesten Wäldern der Erde. Sie beheimaten Hunderte von Säugetier-, Reptilien- und Vogelarten, herrliche Orchideen, Farne und Baumriesen. Inmitten dieser atemberaubenden Wildnis kann man die Natur von ihrer schönsten Seite erleben, aber auch von ihrer härtesten. Vor allem, wenn man sich tief im Regenwald verirrt. Schwärme von Malariamücken, Blutegel und Giftschlangen nehmen dem Dschungel jäh sämtliche Reize und verwandeln ihn in einen drückenden Alptraum. Bei über 70 Prozent Luftfeuchtigkeit funktionieren die körpereigenen Kühlsysteme nämlich nur noch eingeschränkt, weil Schweiß auf der Haut nicht mehr trocknen kann. Jeder Schritt wird damit zur Qual. Trotzdem nehmen Dave und Cody die Strapazen auf sich und zeigen, wie man der grünen Hölle lebend entkommt.



Am 10.09.22 06:15 - 07:15 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Afrika

Afrika ist der Kontinent der großen Wildtiere. Noch – denn auch dort steht die Natur vor extremen Herausforderungen. Für die Tiere Afrikas ist die größte Bedrohung der Mensch. In der Natur haben sie ihre eigenen Strategien.



Am 10.09.22 07:15 - 08:00 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Australien

Der Kontinent Australien, der auch Landmassen des heutigen Ozeanien umfasst, driftete vor Millionen Jahren nach Süden in die Abgeschiedenheit. Hier leben die sonderbarsten und prächtigsten Tiere, getrennt vom Rest der Welt. Über 70 Prozent von Australien ist heute trockenes Land. In der sonnigen, verbrannten roten Mitte regieren Reptilien die Wüste. Doch im Norden dieses Inselkontinents liegt Daintree, einer der ältesten tropischen Wälder der Erde – Rückzugsgebiet eines Boten aus der Dinosaurier-Zeit, des Kasuars.



Am 10.09.22 08:35 - 09:30 Uhr auf 
arte: Kalifornien - Die Baumkletterer

Ihre Arbeit ist für sie mehr als ein Beruf, sie ist eine Leidenschaft. Ihr Job gehört zu den gefährlichsten der Welt und bringt doch nur wenig Geld ein. Dennoch möchte keiner von ihnen etwas anderes machen - die Baumkletterer von Kalifornien. Per Seil und Kletterausrüstung erklimmen sie die Mammutbäume, um von hoch oben Meldung über ihren Zustand zu geben. „GEO Reportage“ hat einen der Extremkletterer begleitet.



Am 10.09.22 08:45 - 09:30 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Nordamerika

Nordamerika ist geprägt von Wetterextremen. Tornados donnern über die Prärie, arktische Luft fegt bis zu den südlichen Sümpfen.



Am 10.09.22 09:30 - 10:15 Uhr auf 
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Südamerika

Südamerika ist der artenreichste Kontinent der Erde und die Heimat farbenfroher und erfinderischer Tiere. Von den Gipfeln der Anden bis zum größten Regenwald der Welt am Amazonas müssen sich die Tiere für ihr Überleben spezialisieren.



Am 10.09.22 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: Affen auf dem Schulweg

Die Morgenstunden gehören zu den schönsten auf Maratua, der kleinen indonesischen Insel vor der Ostküste Borneos – wären da nicht die Begegnungen mit bedrohlichen Affen. Zwar sind die Bewohner Maratuas schon immer Fischer und haben nichts mit der Jagd im Sinn, aber seitdem ihre Anpflanzungen den Affen immer mehr Wald wegnehmen, vergreifen sich die Tiere zunehmend an Feldfrüchten und Kokosnüssen. Und was passiert, wenn sich herausstellt, dass diese Affen womöglich zu einer neuen Unterart des Javaneraffen gehören und unter Schutz gestellt werden müssen? Thomas Ziegler, ein deutscher Biologe, ist dabei, sich auf der Insel umzuschauen, Filmautor Eberhard Meyer hat ihn mit einem Filmteam begleitet.



Am 10.09.22 12:00 - 12:45 Uhr auf 
arte: Der Naturschutzpark in Französisch-Guayana

Französisch-Guyana der größte Naturschutzpark Frankreichs und der gesamten Europäischen Union. Die beiden Grenzflüsse - im Westen der Maroni und im Osten der Oyapock - begrenzen das Gebiet mit seiner atemberaubend üppigen Vegetation und den gigantischen Urwaldriesen. Im Herzen des Naturparks bietet ein Mosaik aus unterschiedlichsten Habitaten Lebensraum für eine beeindruckende Artenvielfalt. Dort begegnet man Riesenottern, Faultieren, Wanderameisen und dem Gelbrücken-Stirnvogel. Bei den insgesamt 5.500 Pflanzenarten, die der Nationalpark beherbergt, verliert man leicht den Überblick. Neben majestätischen Farnen klettern Lianengeflechte bis in schwindelerregende Höhen, und Orchideen zeigen ihre eindrucksvollen Blütenstände. Auf einem einzigen Hektar finden sich bisweilen mehr als 150 verschiedene Baumarten, also zehnmal mehr, als ein gemäßigter Mischwald zu bieten hat. Neben den einmaligen Landschaften trifft man auf geomorphologische Besonderheiten wie die legendenumwobenen Inselberge aus Granitstein. Schließlich ist dieses Stück Erde auch die Heimat indigener Völker, der Bushinengue und der Kreolen, die dort in enger Verbundenheit mit der Natur leben.



Am 10.09.22 12:45 - 13:40 Uhr auf 
arte: Indonesien - Im Einsatz für Sumatras Urwald

Auf der indonesischen Insel Sumatra setzen Waldbewirtschafterinnen und Waldbewirtschafter sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler alles daran, einen der letzten großen Torfwälder Südostasiens zu retten. Die Dokumentation gibt Einblicke in eine unbekannte Welt und ihre faszinierende Fauna. Dabei wird deutlich, was getan werden muss, um dieses einmalige Ökosystem für künftige Generationen zu erhalten.



Am 10.09.22 13:15 - 14:00 Uhr auf 
mdr: Dachse - unsere unbekannten Nachbarn

Einen Bewohner unserer Wälder glaubt jeder zu kennen - und doch bekommt ihn kaum jemand zu Gesicht: den Dachs. Denn der Nachtjäger verschläft den Tag unter der Erde. Der Film begleitet eine Dachsfähe mit ihren beiden Jungen. Noch unsicher auf den Beinen, wagt sich einer der beiden schon aus dem Bau und begibt sich damit in Gefahr. Im Nachbarrevier lebt ein erwachsenes Männchen mit mehreren Weibchen und deren Jungtieren zusammen. Zwischen den Tieren in einem solchen Clan bestehen enge Familienbande. Dachse sind also, entgegen ihrem Ruf als mürrische Einzelgänger, ausgesprochen soziale Tiere.



Am 10.09.22 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Das Gerichtsschiff vom Amazonas

Der brasilianische Staat weiß bis heute nicht genau, wie viele Menschen am Amazonas leben, denn viele haben weder Pass noch Geburtsurkunde. Die Menschen haben keinen Zugang zur Justiz. Um das zu ändern, gründete die Richterin Sueli Pini die Initiative "Justicia Itinerante". Mit ihrem Justizschiff bringt sie staatliche Dienstleistungen zu der Bevölkerung im Amazonas-Delta.



Am 10.09.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 
hr: Thailands geheimnisvolle Raubkatzen

Im Nationalpark und Wildschutzgebiet Huai Kha Khaeng im Südwesten Thailands finden seltene und bedrohte Raubkatzen wie Tiger, Nebelparder und Leoparden ihre letzten Rückzugsgebiete. In diesen uralten Regenwäldern gelang es dem Filmteam, die heimlichen Jäger mit ihren Jungen hautnah vor die Kamera zu bekommen. Die Dokumentation zeigt eindringlich, dass all diese Tiere nur in der landschaftlichen Vielfalt eines intakten Regenwaldes eine Überlebenschance haben.
(Wdh. übermorgen 10.35-11.20 Uhr)



Am 10.09.22 21:45 - 23:15 Uhr auf 
hr: Das erste Jahr in der Wildnis - Tierkinder im Norden

Das erste Jahr im Leben eines Tieres ist oft entscheidend. Ob ein Jungtier in diesen Monaten mit ausreichend Nahrung versorgt wird, sich gegen seine Geschwister durchsetzen und schließlich für sich selbst sorgen kann, hängt von vielen Faktoren ab. Dieser Film zeigt in rührenden Geschichten, welchen Gefahren der Nachwuchs auf diesem Weg trotzen muss. Bei allen Tierkindern im Norden ist eines gemeinsam: Ohne erfahrene und treusorgende Eltern würden sie ihr erstes Jahr in der Wildnis nicht überstehen.
(Wdh. kommende Nacht 4.50-6.20 Uhr)



Am 10.09.22 21:45 - 22:30 Uhr auf 
phoenix: Wilder Iran (1/2)

Wüsten und große Seen, urige Laubwälder, sprudelnde Wasserfälle und schneebedeckte Berge - der Iran bietet überraschend spektakuläre Landschaften. Die abgelegenen Nationalparks des riesigen Landes beherbergen eine einzigartige Mischung von Tierarten aus Afrika, Asien und Europa, Bären neben Leoparden, Flamingos und Geiern.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 23.15 Uhr, Wdh. morgen 18.30-20.00 Uhr)



Am 11.09.22 06:55 - 07:55 Uhr auf 
ZDFneo: Nordamerikas versteckte Paradiese

Vom hohen Norden des nordamerikanischen Kontinents bis weit in den wilden Westen, den entlegenen Osten und tief in den Süden. Eine fantastische Reise in abgelegene, menschenleere und wilde Gegenden in Kanada und den USA.



Am 11.09.22 12:05 - 12:50 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Die Ewiglichen

Nördlich von Tokio, in Hokuto, eingeschmiegt in eine Hügellandschaft liegt der Tempel Jisso-ji, in dessen Garten ein Juwel der Natur steht: ein mehr als tausendjähriger Kirschbaum, der älteste des Landes. Jährlich pilgern Millionen Japaner hierher, um die Blüte des Baumriesen als Beweis für seine Unsterblichkeit zu bewundern. Die Blüte dauert im Durchschnitt nur eine Woche. Der Name des Kirschbaums Yamataka Jindai Sakura bedeutet, dass er seit der Epoche der Götter existiert; die Gläubigen sind überzeugt, dass in dem Baum eine Gottheit wohnt. Der Kirschbaum wurde am 12. Oktober 1922 zu einem der ersten Naturdenkmäler Japans ernannt. Am gegenüberliegenden Ufer des Pazifiks, in der mexikanischen Provinz Oaxaca, steht in dem Dorf Santa María del Tule eine riesige Zypresse. Der „Baum von Tule“ mit seinem Stammdurchmesser von 14 Metern gilt als dickster Baum und größtes Lebewesen der Erde. Einer lokalen Zapoteken-Legende nach wurde der Baum vor 1.400 Jahren von Pechocha, einem Priester des aztekischen Gottes Ehecatl, gepflanzt. Der Baum hat den Namen „Baum des Lebens“ bekommen. Dem rund 1.500 Jahre alten Riesen wird alljährlich ein religiöses Fest zur Feier seiner Langlebigkeit gewidmet.



Am 11.09.22 12:50 - 13:35 Uhr auf 
arte: Ein Traum von Baum - Die Altehrwürdigen

Die Araukarie wächst schon seit Millionen Jahren an den Ausläufern der chilenischen Anden. Die Dokumentation führt in den Nationalpark Villarrica nahe der kleinen Ortschaft Curarrehue. Ihren Spitznamen „Monkey Puzzle Tree“ verdankt die Araukarie dem Kommentar eines Engländers um 1800, der meinte, diesen Baum mit seinen dolchartigen Blättern zu erklimmen, sei selbst für einen Affen eine kaum lösbare Aufgabe. Die Früchte des Baums, die Piñones, sind essbar. Die einheimischen Indiovölker, insbesondere der Mapuche-Stamm der Pehuenche, deren Bezeichnung sich vom Namen des Baumes herleitet, haben durch Ernte und Lagerung dieser Früchte als ihrem praktisch alleinigen Nahrungsmittel die rauen Winter in den Bergen überlebt. Im Senegal, südlich von Dakar, in einem kleinen Dorf namens Nianing, hat der Affenbrotbaum die Bewohner und ihre Kultur geprägt. Früher dienten die heiligen Bäume mit ihren kegelförmigen Stämmen dazu, die Griots, die traditionellen Geschichtenerzähler, in ihnen zu bestatten. Heute finden zahlreiche Tiere in dem kleinen Ökosystem des ausladenden Baumes Unterschlupf; die Dorfbewohner finden unter den schattigen Baobabs einen Ort der Geselligkeit. Die besondere Aura, die von den bis zu 600 Jahre alten Bäumen auszugehen scheint, hat sie bis heute vor der Rodung bewahrt. Die Chilenische Araukarie und der Afrikanische Affenbrotbaum spielen in den lokalen Traditionen seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle: Als Refugium für mystische Wesen oder Verkörperung von Geistern sind sie eng mit der animistischen Auffassung der Natur und dem Ahnenkult der indigenen Völker verbunden.



Am 11.09.22 17:05 - 18:00 Uhr auf 
ServusTV: Füchse - Eine wilde Geschichte

Die drei Fuchsgeschwister Rea, Rebell und Rotschopf werden in einem unberührten Naturschutzgebiet in Holland geboren. In dieser Gegend leben noch tausende Tiere in freier Wildbahn und die jungen Fuchswelpen erkunden Tag für Tag ihren abenteuerlichen Lebensraum. Sie wachsen auf, lernen zu jagen und müssen sich später vielen Herausforderungen stellen wie zum Beispiel dem Finden und Verteidigen eines eigenen Reviers. Als sie erwachsen werden, macht sich jeder der drei Jungfüchse auf die Suche nach einem Partner um eine eigene Familie zu gründen. Dieser Film dokumentiert über drei Jahre das Leben und Erwachsenwerden einer Fuchsfamilie und gibt authentische Einblicke in die „wilden Geschichten“ von wilden Füchsen.



Am 11.09.22 18:00 - 18:30 Uhr auf 
ZDF: Der Schwarzwald - Tannen, Tradition, Touristen

Der Schwarzwald ist eine der beliebtesten Regionen in Deutschland. Wanderwege, Natur und gute Küche ziehen jedes Jahr Millionen Touristen in den Süden der Republik. Doch der Touristentrubel hat auch Nachteile. Überall, wo es richtig voll ist, gibt's Ärger, auch im sonst so beschaulichen Schwarzwald. Wanderer lassen Müll in den Wäldern zurück, auch Motorradfahrer werden immer mehr zum Problem in der Idylle.
(Wdh. kommende Nacht 5.00-5.30 Uhr)



Am 12.09.22 02:25 - 03:10 Uhr auf 
3sat: Wildes Überleben (1/5)

Dokureihe über die globale Fauna und die teils erstaunlichen Fähigkeiten bzw. Eigenschaften der Tiere auf dem Planeten Erde.
(Teile 2 bis 5 direkt im Anschluss, bis 6.20 Uhr)



Am 12.09.22 08:50 - 09:50 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis

Luxusdomizile in den Bäumen! Baumhäuser müssen keine schiefen Hütten sein, in denen Kinder Verstecken spielen, im Gegenteil: Diese Doku-Serie zeigt, welche Meisterwerke im Blätterwald entstehen können. Spitzenarchitekt Pete Nelson reist mit seinem Team durch ganz Amerika und konstruiert in luftiger Höhe wahre Paläste - bestens ausgestattete Wohnräume im Wert von mehreren 100 000 US-Dollar. Egal, ob Badelandschaft mit Whirlpool oder Multimedia-Paradies: Pete und seine Spezialisten erfüllen den Menschen ihren Traum vom Baumhaus.
(Weitere Folgen Dienstag bis Freitag zur selben Zeit)



Am 12.09.22 09:50 - 11:00 Uhr auf 
arte: Panzer, Wölfe, Rothirsche - Bayerns wilder Übungsplatz

Es wird fast rund um die Uhr scharf geschossen – auf dem Truppenübungsplatz der US-Streitkräfte im oberpfälzischen Grafenwöhr. Kaum vorstellbar, dass sich in diesem riesigen, scheinbar lebensfeindlichen, Gebiet genau darum ein einzigartiges Naturrefugium gebildet hat. Unbehelligt von der ständigen Beschneidung ihres Lebensraums, von den Gefahren der Urbanität, leben hier zahlreiche Tierarten. Nun soll der Einfluss des Wolfes auf die großen Rotwild-Bestände des Areals wissenschaftlich untersucht werden.



Am 12.09.22 10:35 - 11:20 Uhr auf 
BR: Schottland - Herbe Schönheit am Atlantik

Geheimnisvolle Burgen an einsamen Seen, Männer im Schottenrock mit Dudelsack, Whiskey und das Ungeheuer von Loch Ness - doch Großbritanniens nördlichste Region hat mehr zu bieten als diese Klischees. Hans-Peter Kuttler und Ernst Sasse haben die faszinierende Natur und Tierwelt Schottlands auch aus der Luft mit hochstabilisierten Kameras gefilmt, so wird die ganze Schönheit der schottischen Natur sichtbar.



Am 12.09.22 17:50 - 18:35 Uhr auf 
arte: Wales - Großbritanniens wilder Westen

Eine Vielfalt, von der kaum jemand weiß, fast unberührte Lebensräume und pure Wildnis zwischen Küste und Gebirge - das ist Wales. Eine Region voll ungebändigtem Leben, voller Mythen und Legenden, die einst sogar J.R.R. Tolkien zu seiner weltberühmten „Herr der Ringe“-Trilogie inspirierte. Zwei Jahre lang hat der Naturfilmer Hans-Peter Kuttler Großbritanniens wilden Westen porträtiert und seine raue Schönheit eingefangen. Seine Dokumentation nimmt den Zuschauer mit in den walisischen Norden nach Snowdonia, zu den Brecon Beacons im Süden und auf die Insel Skomer, Heimat von bis zu einer Dreiviertelmillion Seevögel.



Am 12.09.22 18:35 - 19:20 Uhr auf 
arte: Englands Biber - Der Chaos-Effekt

Es war eine Sensation! Als 2014 Fotos von freilebenden Bibern in England auftauchten, beherrschte das Thema tagelang die britische Presse. Immerhin galten dort die scheuen Nagetiere in freier Wildbahn seit 500 Jahren als ausgestorben. Naturschützer feierten den tierischen Neuankömmling. Gegner forderten, dass die Nagetiere wieder eingefangen werden, da sie die Landwirtschaft schädigen könnten. Damit die Biber weiter in freier Wildbahn leben dürfen, versuchte die Umweltschutzorganisation "Devon Wildlife Trust" die positiven Effekten der Biber für die Umwelt zu beweisen.



Am 12.09.22 22:00 - 22:05 Uhr auf 
ARD-alpha: Warum ist Artenvielfalt so wichtig?

In den Ökosystemen unserer Erde spielt sich ein Drama ab: Das größte Artensterben seit dem Ende der Dinosaurier. Täglich verschwinden bis zu 130 Tier- und Pflanzenarten von unserem Planeten. Seit Beginn der Industrialisierung ist die Hälfte der lebenden Korallen ausgestorben. Die Waldfläche ist weltweit um 1/3 zurückgegangen und 85 Prozent der Feuchtgebiete auf der Erde sind verschwunden. Klimawandel und Artensterben hängen unmittelbar miteinander zusammen. Ein aktiver Artenschutz kann gleichzeitig ein großer Hebel zur Bewältigung der globalen Erwärmung sein. So speichern z.B. wiedervernässte Moore in großem Stile Kohlendioxid.
(Wdh. morgen 15.40-15.50 Uhr)



Am 13.09.22 03:45 - 04:30 Uhr auf 
ZDFneo: Extreme Welten – Das unsichtbare Netzwerk

Staubtrockene Wüsten, eisige Polarregionen, tropische Regenwälder: Auf den ersten Blick besteht zwischen ihnen keine Verbindung. Doch allmählich enthüllt die Wissenschaft, wie alles mit allem zusammenhängt. Unser Planet funktioniert wie ein Superorganismus. Veränderungen an einer Stelle haben Folgen für ein ganzes Netzwerk, das den Globus umspannt. Im ersten Teil der neuen Staffel von Faszination Erde zeigt Dirk Steffens, was man von den Abhängigkeiten weiß, und stößt dabei auf manche Überraschung.



Am 13.09.22 04:30 - 05:10 Uhr auf 
ZDFneo: Planet in Flammen

Verheerende Brände scheinen häufiger und unkontrollierbarer zu werden. Wir blicken auf ein schlimmes Jahrzehnt voller Brandkatastrophen zurück. Und die Aussichten sind nicht minder düster: Bei einer globalen Temperaturerhöhung um zwei Grad wird sich die Zahl der Tage, an denen es heiß und trocken genug für Wildfeuer ist, allein im Mittelmeerraum mehr als verdoppeln. Die zunehmende Brandgefahr geht zum Großteil auf das Konto von uns Menschen. Haben wir verlernt, das Feuer zu beherrschen?



Am 13.09.22 05:10 - 05:55 Uhr auf 
ZDFneo: Die Zähmung des wilden Planeten

Unsere Erde ist ein wilder Ort – angetrieben von inneren und äußeren Kräften, dynamisch und ständig in Bewegung. Die Gewalten aus der Tiefe brechen sich in Form von Naturkatastrophen immer wieder Bahn. Landschaften haben sich über Jahrmillionen geformt, Stoff- und Energiekreisläufe entwickelt. Ihr heutiges Gesicht und ihre Bewohner sind das Produkt ihrer wilden Natur. Dirk Steffens geht der Frage nach, mit welchen Strategien das Leben gelernt hat, auf die Herausforderungen unseres Planeten zu reagieren.



Am 13.09.22 07:50 - 08:25 Uhr auf 
WDR: Insekten in Gefahr

Insekten sind in die Schlagzeilen geraten. In manchen Gebieten ist ihre Zahl in den letzten Jahrzehnten um 75 Prozent zurückgegangen. Vom Insektensterben ist die Rede. Es scheint, als ob keine Insektengruppe verschont bleibt: Libellen, Bienen, Käfer, Schmetterlinge - überall gibt es vor allem Verlierer.



Am 13.09.22 11:25 - 12:05 Uhr auf 
3sat: Im Zaubertal der Kröten

Jedes Frühjahr findet am bayerischen Alpenrand eine einzigartige Tierwanderung statt. Mehr als zehntausend Erdkröten begeben sich dort auf eine abenteuerliche Reise - bereit, alles auf sich zu nehmen, um sich zu paaren und um an ihren Laichplatz zu kommen. Ihr Ziel sind drei glasklare Seen in einem scheinbar idyllischen Tal zwischen Ruhpolding und Reit im Winkl. Vor allem für die Krötenweibchen ist diese Reise die größte Herausforderung ihres Lebens.



Am 13.09.22 16:55 - 17:50 Uhr auf 
arte: Kanadas Nationalparks - Wood Buffalo

Er ist der größte unter den kanadischen Nationalparks - der Wood Buffalo. Für Naturliebhaber hat der Park im äußersten Norden der kanadischen Provinz Alberta so einiges zu bieten: endlose grüne Nadelwälder, weite Tundra, ein sumpfiges Torfmoor und natürlich das Peace-Athabasca-Delta, eines der größten Frischwasserdeltas der Erde. Doch das Delta ist durch den industriellen Ölsandabbau bedroht. Für die Umwelt wäre das eine Katastrophe, denn hier liegen die letzten Nistplätze des vom Aussterben bedrohten Schreikranichs, und hier grast die letzte freilebende Waldbisonherde der Welt.



Am 13.09.22 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Die Rückkehr der Rückepferde

Die muskulösen Kaltblutpferde, die früher das Holz im Wald „rückten“, könnten demnächst wieder häufiger in Deutschlands Wäldern zu sehen sein. Denn mitten im Klimawandel lernen Forstleute die schonende Arbeitsweise der Rückepferde neu schätzen. Die Reportage begleitet Försterin Monika Runkel, die Rückepferde wieder in den Wald holen will. Mit Workshops und vielen Argumenten versucht sie Ihre Kollegen davon zu überzeugen, dass der Pferdeeinsatz keine romantische Spinnerei ist, sondern zukunftsorientierte Profiarbeit.
(Wdh. morgen 12.05-12.45 Uhr)



Am 13.09.22 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Der Leierschwanz - der größte Raubkopierer der Welt!

Papageien waren gestern. Der neue Großmeister in Sachen Nachahmung ist der Leierschwanz. Egal ob Kettensäge, Fotoapparat oder Autoalarm – dieser Vogel kann jedes Geräusch nahezu perfekt imitieren. Wie er sein Talent auch bei der Balz auf perfide Art und Weise nutzt, erklärt Thomas D in „Wissen vor acht – Natur“.



Am 13.09.22 21:15 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Streit um den Wald - Mountainbiker auf illegalen Wegen

Mountainbiker haben die Wälder erobert. Sie fahren über Stock und Stein den Berg herunter. Sie schlagen Schneisen in den Wald, bauen Kurven und illegale Rampen, ohne Rücksicht auf Wurzeln, Pflanzen oder Wildtiere. Manche Waldbesucher fühlen sich gestört. Vereinzelt wurden schon gefährliche Fallen aufgestellt. In einer E-Mail bitten nun Revierförster des Deisters, ein Waldgebiet südwestlich von Hannover, um Hilfe. Reporter Han Park schwingt sich aufs Rad, trifft Förster und Mountainbiker auf legalen und illegalen Wegen. Wie ist der Konflikt zu lösen?
(Wdh. morgen 21.45-22.15 Uhr auf tagesschau24)



Am 14.09.22 05:45 - 06:00 Uhr auf 
SWR: Lebensraum Pfälzerwald

Der Pfälzerwald ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. Hier finden mitten in Rheinland-Pfalz viele Tierarten einen geeigneten Lebensraum, die anderswo schon ausgestorben sind. Zu ihnen gehört die Wildkatze. Sie sucht den Schutz der Buchenwälder genauso wie der Feuersalamander. Im offenen Gelände, an sonnigen Hängen, gedeihen nicht nur Weinreben. Wärmeliebende Arten wie die Smaragdeidechse und die Gottesanbeterin sind hier zu Hause. In den Terrassen der Weinberge legen die farbenprächtigen Bienenfresser ihre Nester an. Sie ziehen im Frühsommer aus Afrika hierher.



Am 14.09.22 07:15 - 08:10 Uhr auf 
arte: Harpyien, die größten Greifvögel des Regenwaldes

Die Harpyie zählt zu den imposantesten und kräftigsten Greifvögeln der Welt. Mit einer Flügelspannweite von bis zu zwei Metern jagt sie im dichten Blätterdach des südamerikanischen Regenwaldes vorwiegend Affen und Faultiere. Bis heute sind diese scheuen Tiere kaum erforscht. Wissenschaftler testen daher verschiedene Möglichkeiten, den Jägern des Dschungels auf die Spur zu kommen. Eile ist dabei geboten. Denn durch intensive Rodungen werden die Reviere der Harpyien und die ihrer Beutetiere immer weiter begrenzt.
GEO Reportage hat Forscher besucht, die die Geheimnisse der Harpyien ergründen wollen.



Am 14.09.22 10:30 - 11:15 Uhr auf 
hr: Im Wald der Luchse

Im Böhmerwald taucht ein seltener Jäger wieder auf. Über Jahre lang war er verschwunden. Nun ist er wieder sehr präsent. Beute und Platz für seine Kinderstube findet er reichlich. Auf leisen Pfoten kehrt Europas größte Katze - der Luchs - in den Wald entlang der tschechisch-deutsch-österreichischen Grenze zurück. In eindrucksvollen, selten zuvor gesehenen Bildern dokumentieren der Natur- und Dokumentarfilmer Sigurd Tesche und sein Team das Leben eines der seltensten Raubtiere Europas. Daneben stellt der Film auch andere Raritäten vor wie Wildkatze, Wolf und Raufußkauz.



Am 14.09.22 11:50 - 12:35 Uhr auf 
BR: Big Five Südamerika - Der Riesenotter

Fünf Expeditionen machen sich auf, um die Big Five Südamerikas aufzuspüren, fünf seltene und für den Kontinent charakteristische Tierarten. Dabei dringen sie in eine faszinierende, geheimnisvolle Welt weitab des Vertrauten vor. Die Expeditionsteilnehmer - Biologen und Artenschützer, einheimische Führer und ein Filmteam - beschreiten einen mühevollen Weg und lassen die letzten Siedlungen weit hinter sich.



Am 14.09.22 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Zu den Quellen des Essequibo (1/5)

Der Essequibo ist mit rund 1000 Kilometern Länge einer der größten Flüsse Südamerikas. Die fünfteilige Reihe begleitet ein Expeditionsteam auf der Suche nach den Quellen des Essequibo. Der erste Teil stellt das Delta des Flusses in den Mittelpunkt. Hier befindet sich das historische Herz der Republik Guyana. Guyana besitzt noch ausgedehnte Mangrovengebiete, die meisten an dem unverbauten Küstenstreifen im Norden des Essequibo-Deltas. Das Delta und die angrenzende Küstenregion liegen knapp unter der Meereslinie und werden durch einen kilometerlangen Deich, die Seawall, geschützt.
(Teile 2 bis 5 direkt im Anschluss, bis 17.00 Uhr, Wdh. kommende Nacht 2.05-5.45 Uhr)



Am 14.09.22 14:30 - 14:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Der Baumkalender

Eines der Hauptprobleme bei archäologischen Funden ist die genaue zeitliche Datierung. Karl-Uwe Heußner hat einen Weg gefunden: Er untersucht Wachstumsringe von Bäumen. Sobald ein Stück Holz - selbst wenn es verkohlt ist - gefunden wird, macht er sich an die Arbeit. 50 Jahresringe reichen ihm und er kann das Alter der archäologischen Fundstücke auf Jahre genau eingrenzen. Damit kommt er sogar Kunstfälschern auf die Spur.
(Wdh. morgen 16.45-17.00 Uhr)



Am 14.09.22 16:20 - 16:55 Uhr auf 
arte: Tapire - Die Dschungel-Gärtner

Einst bevölkerten sie die Wälder des ganzen amerikanischen Kontinents, heute leben sie nur noch in wenigen Regionen Mittel- und Südamerikas: Tapire. Die urzeitlich anmutenden Tiere mit ihrem markanten Rüssel sind vor allem durch menschengemachte Gefahren vom Aussterben bedroht. In Nicaragua wie in Costa Rica steht viel auf dem Spiel - aber die Tierschützer in beiden Ländern scheinen ersten Erfolgen sehr nah zu sein.



Am 14.09.22 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Ein Jahr in Irlands Natur - Winter

„Ein Jahr in Irlands Natur“ zeigt in eindrucksvollen Bildern die Naturgewalten Irlands. Egal welche Jahreszeit gerade ist - die Wetterwechsel auf der wildromantischen grünen Insel im Atlantik sind extrem. Die unterschiedlichsten Tiere haben sich an diese Bedingungen angepasst. Das Kamerateam hat für die vierteilige Dokumentationsreihe ein Jahr lang gefilmt und zeigt Irlands Tierwelt im Laufe von Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
(Direkt im Anschluss die Folge über den Frühling, bis 19.20 Uhr)



Am 14.09.22 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Tierisch gute Eltern

Eine Familie zu gründen und Kinder großzuziehen ist keine einfache Angelegenheit. Schon für uns Menschen ist das eine sehr herausfordernde Aufgabe. Die freie Natur verlangt aber noch einiges mehr von ihren Bewohnern ab. Egal ob Unterwasser, in versteckten Rissen im Gestein oder hoch oben in den Wipfeln der Urwaldriesen Borneos, die Wildnis schont niemanden. Weder Eltern noch Nachwuchs.
(Wdh. morgen 9.05-10.05 Uhr)



Am 14.09.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Raubkatzen (1/2)

Es gibt wohl keine Tiergruppe, die die Menschen mehr in ihren Bann zieht, als Raubkatzen. Deren Eleganz und erstaunlichen Jagdstrategien faszinieren gleichermaßen. Der BBC-Zweiteiler "Raubkatzen" betrachtet erstmals die gesamte Familie: vom Sibirischen Tiger, der größten Katzenart der Welt, bis zur kleinsten, der Rostkatze, die die Urwälder Sri Lankas durchstreift, vom einsamen Schneeleoparden im Himalaja bis zu den riesigen Löwenrudeln in Tansania. Während der drei Jahre andauernden Dreharbeiten konnten die Teams rund um den Globus diverse Verhaltensweisen filmen, die selbst Wissenschaftler überraschen. Immer dabei: neueste Technik, die einen exklusiven Einblick in die Welt der geheimnisvollen Wesen gibt.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr)



Am 15.09.22 05:30 - 05:45 Uhr auf 
SWR: Der Schwarzwald - Pflanzen und Tiere

Der Schwarzwald - ein sagenumwobenes Mittelgebirge im Südwesten Deutschlands und Heimat für eine Vielzahl bemerkenswerter Bewohner: Der Luchs war im Schwarzwald komplett ausgerottet. Inzwischen werden die Raubkatzen hin und wieder gesichtet. In Hochmoor-Regionen kämpfen Auerhähne um die Gunst der Weibchen. Das Landschaftsbild des Schwarzwalds wurde von den Menschen nachhaltig geprägt. Schon seit dem 15. Jahrhundert ist das Holz des Schwarzwalds ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Heute dominieren Fichten die Wälder, da sie in der Holzproduktion als besonders profitabel gelten. Tannen sind inzwischen weitaus seltener. 60 Jahre dauert es, bis aus einem winzigen Samen ein stattlicher Baum geworden ist. Da die Samen bei Mäusen, Eichhörnchen und anderen Tieren als Nahrung sehr begehrt sind, wird längst nicht jeder Samen zum Baum.



Am 15.09.22 05:45 - 06:00 Uhr auf 
SWR: Tiere und Pflanzen - Lebensraum Bannwald

Ob Monokultur oder Mischwald aus Laub- und Nadelbäumen - Wälder werden bewirtschaftet. Auf weniger als einem Prozent der Waldfläche ist das anders: im Bannwald. Hier greifen Menschen nicht ein. Aus umgefallenen und zersetzten Bäumen wächst neues Leben. Der Wald verjüngt sich natürlich. Das Zusammenspiel zwischen Pflanzen, Tieren, Bakterien und Pilzen funktioniert. Es gibt keinen Abfall oder Müll. Was auch entsteht, es wird gebraucht. Pflanzen wandeln die Energie der Sonne um und wachsen. Tiere fressen Pflanzen oder andere Tiere. Wenn Pflanzen und Tiere absterben, werden sie zersetzt. Dafür sind Millionen Kleinlebewesen und Bakterien zuständig. Auch Pilze gehören zur "zersetzenden Gesellschaft". Produzenten, Konsumenten und Destruenten arbeiten in der Recyclinganlage Bannwald optimal zusammen. Die Doku beschreibt die Pflanzen und Tiere im Lebensraum Bannwald und macht deutlich, weshalb Wirtschaftswälder, die aus gleichartigen und gleichaltrigen Bäumen bestehen, empfindlich auf Naturereignisse reagieren.



Am 15.09.22 07:15 - 08:10 Uhr auf 
arte: Dem Wolf auf der Spur - Schnüffeln für den Artenschutz

Hundert Jahre lang galt er als beinahe ausgerottet. Doch in den 90er Jahren kehrte er nach Deutschland zurück: der Wolf. Die Wildbiologin Lea Wirk und ihre Labrador-Hündin Molly suchen in den Wäldern Sachsens und Brandenburgs Spuren des scheuen Raubtiers. Sie arbeitet seit mehreren Jahren für ein Institut für Wolfsforschung in der Lausitz - dort leben die meisten Wölfe in Deutschland. Ihre Arbeit ist wichtig, um einen Überblick darüber zu bekommen, wie viele Wölfe es wirklich gibt. Naturschützer freuen sich über seine Rückkehr. Schafhalter hingegen sehen das Comeback des Wolfs sehr kritisch.



Am 15.09.22 07:30 - 07:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Wo schießen Pilze aus dem Boden?

Ob groß, klein, dick, dünn, bunt, oder blass - es gibt sie in rund 1.000.000 verschiedenen Sorten: die Pilze! Um genau heraus zu finden, an welchen Plätzen sie sich verstecken, ist Willi mit Pilzesammler Günther Groß im Bergheimer Wald in der Nähe von Augsburg unterwegs. Nochmal schnell die pilzgerechte Ausrüstung wie Pilzmesser, Korb und Bestimmungsbuch checken - und los geht die Pilzsuche! Und am besten mit Hut, um sich vor Spinnweben und Zecken zu schützen. Apropos Hut: der Hut, den der Pilz auf hat, ist der des Fruchtkörpers.



Am 15.09.22 09:00 - 10:35 Uhr auf 
arte: Megafeuer - Der Planet brennt

Überall in der Welt werden Wälder von riesigen Feuern verschlungen. 350 Millionen Hektar – also eine Fläche, die sechsmal so groß ist wie Frankreich – fallen jährlich den Flammen zum Opfer. Im australischen New South Wales wird man den seit Monaten lodernden Buschfeuern nicht mehr Herr. Heftig wütende Waldbrände gigantischen Ausmaßes, sogenannte Megafeuer, können selbst von erfahrenen Löschkräften und unter Einsatz von Spitzentechnologie nicht beherrscht werden. Schlimmer noch, diese gewaltigen Feuersbrünste erreichen immer häufiger bewohntes Gebiet, zerstören Häuser und fordern Menschenleben. Die Zukunftsaussichten sind erschreckend: Wenn ein Feuer ausbricht, werden ganze Vororte zu tödlichen Fallen; verkohlte Landstriche können sich vielleicht nie wieder vollständig erholen. Die Feuer gefährden die Gesundheit, verstärken den Klimawandel und belasten die Wirtschaft. Das Filmteam hat Löschkräfte, Wissenschaftler und Sachverständige in Europa, den Vereinigten Staaten, Kanada und Indonesien bei ihrer Arbeit begleitet, um zu verstehen, warum Wälder weltweit in Flammen aufgehen, warum die neuen Megafeuer immer weiter ausarten und wie man sich vor ihnen schützen kann. Es besuchte Gemeinden, die von Megafeuern verwüstet wurden, und erhielt Einblicke in die Maßnahmen, mit denen einfache Bürger ihre Häuser und ihre Familien schützen.



Am 15.09.22 10:35 - 11:40 Uhr auf 
arte: Das Geheimnis der Moore

Moore und Sumpfgebiete enthalten mehr Kohlenstoff als die gesamte übrige Bodenvegetation zusammengenommen. Beim Abschmelzen des Permafrosts werden Treibhausgase freigesetzt, die wiederum die globale Erderwärmung beschleunigen, ebenso bei der Plantagenwirtschaft, etwa bei der Gewinnung von Palmöl. Die Dokumentation erklärt, was passiert, wenn Kohlenstoff aus den Sumpf- und Moorgebieten in die Atmosphäre entweicht, und wie man das Potenzial der Natur nutzen kann, um den Klimawandel zu bremsen.



Am 15.09.22 10:50 - 11:20 Uhr auf 
BR: Der Laubfrosch – Ein König ohne Reich

Nach Meinung von Experten werden in den nächsten Jahren weltweit ein Drittel aller Amphibienarten verschwinden. Auch in Bayern gehen die Bestände von Fröschen, Kröten und Lurchen seit Jahren stark zurück. In Bayern sind 13 der 19 Amphibienarten in Gefahr. Stellvertretend hierfür steht der Laubfrosch, der 2008 der Froschlurch des Jahres war. Während er früher nahezu in jedem Garten anzutreffen war, ist er heute an den meisten Orten verschwunden. Die direkte Zerstörung der Lebensräume drängt den grünen Kletterkünstler immer mehr zurück. Natürlich gilt dies auch für andere Amphibienarten. Ein Projekt des Tiergartens Nürnberg will dem etwas entgegensetzen. Ein Zucht- und Ausbürgerungsprogramm von Laubfrosch, Kammmolch und Knoblauchkröte soll deren Populationen in Mittelfranken stützen. Mit Genehmigung der Regierung werden Wildtiere gefangen und in Terrarien und Aquarien zur Fortpflanzung gebracht. Der Nachwuchs wird dann bestens versorgt und aufgepäppelt, bis er über das Gröbste hinaus ist. Erst dann werden die jungen Amphibien an geeigneten Orten wieder in die freie Wildbahn entlassen.



Am 15.09.22 11:50 - 12:35 Uhr auf 
BR: Big Five Südamerika - Der Ameisenbär

Seit einigen Jahren ist die deutsche Biologin Lydia Möcklinghoff in Brasilien dem Großen Ameisenbären auf der Spur. Ihre ersten Daten sammelt Lydia Möcklinghoff in der Nähe von Boa Vista, einer kleinen Stadt im Norden Brasiliens. Ausgerechnet in den Holzplantagen, die dort seit ein paar Jahren vielen Tierarten den natürlichen Lebensraum nehmen, findet der Große Ameisenbär offensichtlich eine optimale Umgebung vor - kaum natürliche Feinde, dafür aber ausreichend Nahrung unter den Blättern der Akazienbäume. Lydia Möcklinghoffs Forschung führt sie weiter ins Pantanal, dem größten saisonalen Schwemmland der Erde. In dieser weitgehend ursprünglich erhaltenen Natur hat der Große Ameisenbär überlebt, während er in den Nachbarstaaten Brasiliens, Argentinien und Peru, schon als ausgestorben gilt. Überlebt haben hier aber auch seine einzigen natürlichen Feinde, Puma und Jaguar.



Am 15.09.22 14:05 - 14:45 Uhr auf 
3sat: Frösche - Schätze des Regenwaldes

Die Tierfilmer Ajay und Vijay Bedi gehen in den Wäldern ihrer indischen Heimat auf die Suche nach seltenen Fröschen. In großartigen Aufnahmen zeigen sie die Lebensweise der Amphibien. Selbst Biologen sind sie kaum bekannt: Indische Tanzfrösche, Nachtfrösche und der violette Nasikabatrachus - ein lebendes Fossil, das erst 2003 entdeckt wurde. Ajay und Vijay Bedi dokumentieren Verhaltensweisen der Tiere, die zuvor noch nie gefilmt wurden.



Am 15.09.22 16:55 - 17:50 Uhr auf 
arte: Kanadas Nationalparks - Kejimkujik

Der Kejimkujik Nationalpark liegt im Osten Kanadas in der Atlantikprovinz Nova Scotia. Er ist eine arkadische Waldlandschaft wie aus dem Bilderbuch: leuchtende Mischwälder, durchzogen von zahllosen Flüssen, Seen und Bächen. Im Park leben keine Menschen. Seinen Namen verdankt der Park einem großen See, dem Kejimkujik. Die indigene Storytellerin Ursula Johnson erzählt die Legenden und Geschichte ihres Volkes.



Am 15.09.22 18:40 - 18:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Hasel

Jeder kennt Haselnüsse. Doch kennen Sie auch den Strauch, an dem die Nüsse wachsen? Oder wissen Sie, wie die Blüte der Hasel aussieht? Das Video verrät die Geheimnisse der Hasel.



Am 15.09.22 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Mikroplastik auf der Spur

Es ist überall: Im Schnee auf dem Mont Blanc, im Wasser unserer Flüsse - genauso wie in der Luft, die wir atmen. Mikroplastik, so klein, dass wir es nur unterm Mikroskop sehen können. Das macht es so tückisch. Es ist überall in unserer Umwelt und Christian Laforsch spürt es auf. Zusammen mit seinem Team möchte er wissen, woher es kommt und noch wichtiger, wie gefährlich ist es für uns und unsere Umwelt? Die Reportage begibt sich auf Lösungssuche, denn das ist das Ziel: die Verbreitung von Mikroplastik zu verringern.
(Wdh. morgen 12.10-12.45 Uhr)



Am 15.09.22 21:00 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Ware Wald - Die Schattenseiten des Holz-Booms

Holz ist der neue Hoffnungsträger. Es soll im Baugewerbe den Beton und im Kraftwerk die Kohle ersetzen und so die Klimakrise stoppen helfen. Doch der Holzlieferant Wald ist selbst bedroht. Wie sollen die Wälder zugleich Klimaschützer, Naherholungsgebiet und Wirtschaftsfaktor sein? Was kann der Wald leisten, ohne vollends zur Ware zu werden?



Am 16.09.22 04:20 - 05:10 Uhr auf 
ServusTV: Gabun - Durch Afrikas Dschungel

Gabun ist zu zwei Drittel von tropischem Regenwald bedeckt. Die Dokumentation begibt sich auf die Reise von Libreville, der Hauptstadt des Landes, nach Port-Gentil. Im Regenwald trifft man etwa auf den Volksstamm der Pygmäen. Das sind die Ureinwohner, die im Nordosten und Süden angesiedelt sind. Die Dokumentation zeigt das schillernde Leben in den Großstädten Gabuns. Doch erst im tropischen Regenwald zeigen sich die vielen Facetten der besonderen Natur des Landes. Und inmitten des Dschungels entdeckt der Filmemacher Laurent Bouit den Ogooué, den größten Fluss Gabuns.



Am 16.09.22 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Die wilden Philippinen (1/3)

Nigel Marven ist Zoologe und Tierfilmer. Er ist weltweit unterwegs um spannende Geschichten und Entdeckungen aus dem Tier- und Pflanzenreich zu erzählen. Diesmal hat er sich die philippinische Inselwelt mit ihrer einzigartigen Natur ausgesucht.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 15.35 Uhr)



Am 16.09.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Mythos Kongo - Im Reich der Menschenaffen

In den dichten Urwäldern des Kongobeckens leben drei von insgesamt vier Menschenaffenarten, die zu den nächsten Verwandten des Menschen zählen - Flachlandgorillas, Schimpansen und Bonobos. Lautes Trommeln hallt durch das Unterholz. Aus den Tiefen des Dschungels stürzt ein Silberrücken, der Anführer einer Sippe Flachlandgorillas. Er wird seinem Ruf als Macho nicht gerecht: Liebevoll kümmert er sich um seine Familie. Zwei weitere, nahe Verwandte des Menschen leben im Kongobecken. Ihre Evolution hat der Kongo-Fluss entscheidend geprägt. Während die Schimpansen nördlich des Flusses leben, gibt es Bonobos ausschließlich auf der Südseite. Eingeschlossen von den Wassermassen des Kongo entwickelten Bonobos ihre eigene Gesellschaftsform, eine ganz andere als die der Schimpansen: Schimpansen können gewalttätig werden, um Konflikte zu lösen, Bonobos nutzen stattdessen Sex. Der Film vergleicht das Sozialverhalten der drei großen Primaten des Kongos und kommt zu überraschenden Ergebnissen.
(Wdh. morgen 21.45-22.30 Uhr)



Am 17.09.22 00:20 - 01:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - In den Appalachen

Da es in den Wäldern von Kentucky reichlich Nahrung gibt, werden Dave und Cody bei ihrem Survival-Trip in den Appalachen wohl nicht verhungern. Mit ihrer improvisierten Falle aus einem zurechtgebogenen Ast und Daves Schnürsenkeln sollten sie auch irgendwann eines der Erdhörnchen erwischen, die hier in Scharen herumlaufen. Schwierigkeiten könnte es allerdings bei der Zubereitungsart geben: Roh wollen die Outdoor-Profis ihre Beute nicht verzehren, aber beim Feuer machen stoßen sie hart an ihre Grenzen. Selbst die Jahrtausende alte Methode des „Feuerbohrens“ hilft ihnen beim Ausflug ins Cumberland Plateau nicht weiter, das Holz ist einfach zu nass.



Am 17.09.22 01:15 - 02:05 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Verloren im Holzfällerland

Man nennt sie „Witwenmacher“, weil sie bei starkem Sturm wie Streichhölzer umknicken und einen Menschen in null Komma nichts erschlagen können. Die Rede ist von uralten, abgestorbenen Kiefern im Bundesstaat Maine, die fast schon zum Markenzeichen der Region geworden sind. Wer sich hier bei einem Ausflug in die Wälder verirrt, sollte schauen, dass er schleunigst wieder aus dem Dickicht herauskommt. Außerdem ist der Nordost-Zipfel der USA ziemlich feucht und kalt - alles in allem eine recht unwirtliche Gegend. Deshalb dürfen sich Dave und Cody glücklich schätzen, dass sie wenigstens ein prasselndes Lagerfeuer haben, an dem sie sich und ihr Essen aufwärmen können. Dass es zum Dinner nur eine Dose Hundefutter - die allerletzte Notration - gibt, ist zwar harter Tobak, aber in der Not frisst der Teufel bekanntlich Fliegen.



Am 17.09.22 02:05 - 03:00 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Auf Sri Lanka (1/2)

Mit dem Kopf durch die Wand: Ex-Marine Joseph Teti ist eine Kämpfernatur. Als sich dem US-Veteran im Dschungel von Sri Lanka eine ausgewachsene Kobra in den Weg stellt, weicht er keinen Zentimeter zurück und versucht das Reptil mit einem improvisierten Speer zu erlegen. Doch manchmal ist es sinnvoller, einer Konfrontation aus dem Weg zu gehen, anstatt eine tödliche Verletzung zu riskieren. Josephs Partner Cody Lundin - überzeugter Vegetarier und Öko-Freak - sucht nämlich in der Wildnis den harmonischen Einklang mit der Natur. Und wenn die beiden Survival-Spezialisten im Mangrovenwald überleben wollen, müssen sie dort notgedrungen an einem Strang ziehen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 3.50 Uhr)



Am 17.09.22 07:00 - 08:00 Uhr auf 
ZDFneo: Nordamerikas versteckte Paradiese

Vom hohen Norden des nordamerikanischen Kontinents bis weit in den wilden Westen, den entlegenen Osten und tief in den Süden. Eine fantastische Reise in abgelegene, menschenleere und wilde Gegenden in Kanada und den USA.



Am 17.09.22 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Bärengeschwister - Findelkinder

Im Januar 2013 wird eine Bärin an der Grenze zu Tschechien tot aufgefunden, wahrscheinlich erschossen. Die Spuren der Bärin führen im Schnee zu einer Felshöhle, in der zwei Jungtiere liegen. Die werden zu Vaclav Chaloupek, einem tschechischen Tierschützer und Naturfotografen, der schon mehrfach verwaiste Bären aufgezogen hat, gebracht. Es geht darum, die Tiere am Leben zu halten. Dass sich der Tierfotograf damit eine große Verantwortung aufbürdet, ist ihm bewusst. Als die jungen Bären bei Tierschützer und Naturfotograf Vaclav Chaloupek ankommen, sind sie hungrig und unterkühlt. Er versorgt die Kleinen und ruft sofort den Arzt an.



Am 17.09.22 10:45 - 11:30 Uhr auf 
arte: Die Natur und ihr Netzwerk der Wohltäter (1/3)

Überall auf der Erde gilt: Jede Art braucht mindestens eine andere zum Überleben. Biologische Interaktionen zwischen den Arten sind in der Natur nicht nur unaufhörlich, sondern sie sind sogar lebensnotwendig! Diese oft erstaunlichen Beziehungen haben sich über Jahrmillionen entwickelt. Sie erinnern vor allem daran, dass Ökosysteme zerbrechliche ökologische Ketten und prekäre Gleichgewichte sind, die geschützt werden müssen. Im lebensfeindlichen Hochgebirge müssen Tiere und Pflanzen hohes Anpassungsvermögen beweisen und Symbiosen bilden, um trotz der Höhenlage und der extremen Bedingungen den Fortbestand ihrer Art zu sichern.
(Teil 2 über die Heide und Teil 3 über die Macchie direkt im Anschluss, bis 12.55 Uhr)



Am 17.09.22 13:15 - 14:00 Uhr auf 
mdr: Wildes Deutschland - Der Teutoburger Wald

Über Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, von Paderborn, Bielefeld bis Osnabrück erstreckt sich auf 150 Kilometern einer der schönsten Wälder Deutschlands - der Teutoburger Wald. Berühmt wurde das deutsche Mittelgebirge durch die Varusschlacht im Jahre 9 n. Chr. Der Cheruskerfürst Hermann besiegte hier das römische Besatzungsheer. Sein Denkmal bei Detmold ist noch heute das bedeutendste Wahrzeichen des Teutoburger Waldes. Im Schatten des Hermanns ist aber auch viel Natur zu finden. Denn der Wald, den die Römer einst fürchteten, ist heute für seine urwüchsige Natur bekannt.



Am 17.09.22 13:40 - 14:25 Uhr auf 
arte: Superhirn im Federkleid

Auf den Inseln Neuseelands und Neukaledonien waren Vögel Millionen Jahre lang die alles beherrschende Tierart. Die ersten Säugetiere kamen erst als Begleiter der Menschen in die Region. So ist es vielleicht keine Überraschung, das einige der hier lebenden Vogelarten, wie schwarze Krähen und Keas, über außergewöhnliche Fertigkeiten verfügen. In ungewöhnlichen Zeitlupenaufnahmen dokumentiert die Dokumentation die Kreativität, Intelligenz und den Einfallsreichtum dieser Vogelarten.



Am 18.09.22 05:45 - 06:30 Uhr auf 
ZDFneo: Sibirien – Zurück in die Eiszeit

Hoch oben im Norden Sibiriens hat ein Forscher ein visionäres Experiment gestartet. Er will eine längst versunkene Welt wiederauferstehen lassen. In einer Gegend, in der heute kaum noch Tiere leben, sollen sich in Zukunft wieder große Herden versammeln – so wie vor 15.000 Jahren. Nikita Zimov und sein Team wollen Eiszeittiere wie Bisons, Wildpferde und sogar Mammuts in die Tundra holen und mit diesem Projekt nebenbei die Welt retten. Denn Sibirien ist für das globale Klima eine der einflussreichsten Regionen. Weite Teile des Landes bestehen aus Permafrostboden. Er bleibt das ganze Jahr hindurch gefroren und taut im Sommer nur in der obersten Schicht auf. Doch im Zuge des Klimawandels schmilzt das Eis – mit schwerwiegenden Folgen. Wenn beim Auftauen von Permafrostboden die Treibhausgase Kohlendioxid und Methan freigesetzt werden, beschleunigt sich die Erderwärmung. Die Idee der Forscher, die hinter dem Pleistozän-Parkprojekt steckt: Grasende Tiere würden die Landschaft umgestalten und dadurch die Schmelze des Permafrosts aufhalten.



Am 18.09.22 06:50 - 07:45 Uhr auf 
arte: Ein Tag im Wintergarten

Was macht der Garten im Winter? Wer glaubt, es passiere während der langen Monate mit ihren kurzen Tagen nichts in der freien Natur, den belehrt der Permakulturhof eines Besseren. Der Garten hält nur auf den ersten Blick Winterschlaf. Unter dem Laub des Vorjahres und einer dicken Schneedecke wird kräftig gegraben und gewühlt. Aber nicht nur die kleinen Bodenbewohner sind aktiv: Auch die großen spucken jetzt in die Hände und greifen zur Schaufel.



Am 18.09.22 07:15 - 08:00 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder - Die Sprache der Bäume

Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. Und in einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen - wie das Internet unsere Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden.



Am 18.09.22 07:45 - 08:35 Uhr auf 
arte: Ein Tag im Herbstgarten

Eine Expedition in die Wunderwelt der Gärten vor unserer Haustür: Für einen ganzen Tag, Anfang Oktober, taucht die Dokumentation ein in den Gartenkosmos eines Permakulturhofs im Bergischen Land. In diesem Mikrokosmos ihres selbst geschaffenen Arkadiens überwinden Freizeitgärtnerinnen und -gärtner die Grenzen des Alltags und erleben die Natur hautnah.
Der Vierteiler folgt den kleinen und großen Kreisläufen der Natur in Makroaufnahmen und Zeitraffern, setzt Drohnenaufnahmen ein und macht visuell erfahrbar, was dem flüchtigen Gartenbesucher meist verborgen bleibt.



Am 18.09.22 08:00 - 08:45 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder - Ein Jahr unter Bäumen

Frühling, Sommer, Herbst und Winter bringen nicht nur Farbe in unsere Wälder, jede Jahreszeit öffnet kurze Zeitfenster, die viele Waldbewohner nutzen müssen, um zu überleben. Von der verschwenderischen Blütenpracht der Frühblüher, denen nur wenige Wochen unter kahlen Bäumen bleiben, um Kohlenhydrate für das ganze Jahr zu produzieren, bis zur Samenfülle der Mastjahre, in denen Bäume über hunderte von Kilometern ihre Blüte synchronisieren - und damit die Menge ihrer Früchte.



Am 18.09.22 08:45 - 09:30 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder - Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel

Die Baumkronen fangen einen Großteil des Niederschlags auf, bevor er zu Boden fällt, wo der humusreiche Untergrund ihn aufsaugt wie ein Schwamm. Baumwurzeln, die von ihren Pilzfreunden in einen zarten Filz gehüllt werden, speichern das kostbare Nass. Und wie durch ein Wunder gelangt es von den Wurzeln wieder hinauf in die Krone - ganz ohne Motorpumpen. Hier oben wird es gebraucht für die Photosynthese. Denn ohne Wasser kommt die Zuckerproduktion in den Blättern zum Stillstand und dem ganzen Wald knurrt der Magen. Egal, wo ein Wald wächst: Jeder Wald ist ein gigantischer "Wassereimer" in einer globalen Kette von Pumpstationen. Wälder pumpen den Wasserdampf von den Meeren ins Landesinnere. Ohne sie würden die großen Kontinente im Inneren austrocknen. Nicht nur deswegen sind unsere Wälder unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Und so forschen Wissenschaftler mit Klimatürmen und Kronenkränen am Wunderwerk Wald.



Am 18.09.22 13:20 - 14:05 Uhr auf 
WDR: Grünes Wunder Costa Rica

Lange Traumstrände, üppiger Dschungel, faszinierende Vulkane und heiße Quellen, dazu eine artenreiche Fauna und Flora: das alles in einem friedlichen, demokratischen Land, das auch den Namen „Schweiz Mittelamerikas“ trägt. Costa Rica ist in vielerlei Hinsicht etwas ganz Besonderes. Als Reiseziel lockt es vor allem mit seiner Natur und weiß auch um den Wert dieser Ressource. Rund ein Viertel des Landes stehen unter Naturschutz. Das Land zwischen den zwei Ozeanen bietet auf kleiner Fläche eine enorme Fülle unterschiedlicher Lebensräume und zeigt, dass Urwald nicht gleich Urwald ist.



Am 18.09.22 15:30 - 16:15 Uhr auf 
hr: alles wissen - Natur

rockenheit, Waldbrände, Stürme, Insekten – vielen unserer Wälder geht es dramatisch schlecht. Wie können wir sie retten? Weltweit suchen Forscher nach Lösungen. So versuchen sie, Bäume von Süden nach Norden umzusiedeln oder züchten neue „Super“-Bäume. Die sollen widerstandsfähiger sein und Insektenbefall, Trockenheit und Pilze besser tolerieren. Doch reicht dafür noch die Zeit?
(Wdh. morgen 17.00-17.45 Uhr auf ARD-alpha)



Am 18.09.22 15:45 - 16:15 Uhr auf 
ZDF: Klimasünder Industrie

Noch ist er gewaltig, der Ausstoß von Klimagasen bei Stahl, Zement und Co. Und dennoch soll auch die Schwerindustrie möglichst in Rekordzeit grün werden. Wie kann das gelingen?



Am 18.09.22 17:30 - 18:00 Uhr auf 
tagesschau24: Streit um den Wald - Mountainbiker auf illegalen Wegen

Mountainbiker haben die Wälder erobert. Sie fahren über Stock und Stein den Berg herunter. Sie schlagen Schneisen in den Wald, bauen Kurven und illegale Rampen, ohne Rücksicht auf Wurzeln, Pflanzen oder Wildtiere. Manche Waldbesucher fühlen sich gestört. Vereinzelt wurden schon gefährliche Fallen aufgestellt. In einer E-Mail bitten nun Revierförster des Deisters, ein Waldgebiet südwestlich von Hannover, um Hilfe. Reporter Han Park schwingt sich aufs Rad, trifft Förster und Mountainbiker auf legalen und illegalen Wegen. Wie ist der Konflikt zu lösen?



Am 18.09.22 18:30 - 19:00 Uhr auf 
3sat: Herdenschutzhunde im Kampf gegen den Wolf

Bauer Mario aus Vrin erhält zwei Herdenschutzhunde, die dem Wolf den Garaus machen sollen. Im vergangenen Jahr wurden im Schweizer Kanton Graubünden 257 Schafe von Wölfen gerissen. Von der Ankunft im Bündner Dorf Vrin über die Akklimatisierung, die Alpauffahrt, das Leben auf der Alp, die Alpentladung und die Rückkehr nach Hause zu Mario - die Reportage dokumentiert das erste Jahr der beiden Hunde bei Mario und seiner Frau Jovita.



Am 19.09.22 08:50 - 09:50 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis

Luxusdomizile in den Bäumen! Baumhäuser müssen keine schiefen Hütten sein, in denen Kinder Verstecken spielen, im Gegenteil: Diese Doku-Serie zeigt, welche Meisterwerke im Blätterwald entstehen können. Spitzenarchitekt Pete Nelson reist mit seinem Team durch ganz Amerika und konstruiert in luftiger Höhe wahre Paläste - bestens ausgestattete Wohnräume im Wert von mehreren 100 000 US-Dollar. Egal, ob Badelandschaft mit Whirlpool oder Multimedia-Paradies: Pete und seine Spezialisten erfüllen den Menschen ihren Traum vom Baumhaus.
(Weitere Folgen Dienstag bis Freitag zur selben Zeit)



Am 19.09.22 10:40 - 11:25 Uhr auf 
hr: Wildes Deutschland - Der Schwarzwald

Der Film zeigt mit neuester Technik die wunderbare Naturwelt des Schwarzwalds abseits von Kuckucksuhr und Kirschtorte, und er zeigt auch, wie wichtig die Wildnis ist, wenn seine Schönheit auf Dauer erhalten bleiben soll. In seinem Schatten kämpfen die scheuen Auerhähne um ihr Überleben und warten Luchs und Wildkatze auf Beute. In den Bergwäldern steht die Weißtanne, die bis zu 60 Meter hoch wird - Europarekord. Ein letzter beeindruckender Baumriese im Nordschwarzwald ist die 230 Jahre alte sogenannte Großvatertanne, die mit einem Stammumfang von 1,65 Metern und einer Höhe von 45 Metern sämtliche Baumwipfel der Umgebung überragt. Versteckt in lichten Altholzbeständen lebt der Auerhahn. Die extrem scheuen Vögel sind durch die Zerstörung ihres Lebensraumes, den Klimawandel und wachsenden Tourismus akut vom Aussterben bedroht. Seit Kurzem schleichen wieder vereinzelt Luchse und Wildkatzen aus den angrenzenden Vogesen und Schweizer Alpen durch den Schwarzwald.
(Wdh. heute 20.15-21.00 Uhr)



Am 19.09.22 10:55 - 11:55 Uhr auf 
WDR: Unsere grüne Lunge - Ist der Wald noch zu retten?

Ein Drittel unserer Erde ist mit Wald bedeckt. Wälder liefern Sauerstoff, speichern klimaschädliches CO2 und bieten unzähligen Tieren Heimat, Nahrung und Wasser. Trotzdem lassen wir zu, dass der Wald rasend schnell verschwindet - Rodung für Fleisch, Toilettenpapier, Schokocreme und Holz für die Trends der Möbelindustrie. Längst hat unser Konsum-Verhalten Auswirkungen auf das Weltklima. Können wir den Wald noch retten? Dieser Frage geht ein Forscherteam der Universität Göttingen nach und reiste über einen Zeitraum von zwei Jahren bis in die entlegensten Urwaldgebiete der Erde.



Am 19.09.22 11:50 - 12:35 Uhr auf 
BR: Dachse - Unsere unbekannten Nachbarn

Einen Bewohner unserer Wälder glaubt jeder zu kennen – und doch bekommt ihn kaum jemand zu Gesicht: den Dachs. Denn der Nachtjäger verschläft den Tag unter der Erde. Die Dokumentation begleitet eine Dachsfähe mit ihren beiden Jungen. Noch unsicher auf den Beinen wagt sich einer der beiden schon aus dem Bau und begibt sich damit in Gefahr. Im Nachbarrevier lebt ein erwachsenes Männchen mit mehreren Weibchen und deren Jungtieren zusammen. Zwischen den Tieren in einem solchen Clan bestehen enge Familienbande. Dachse sind also, entgegen ihrem Ruf als mürrische Einzelgänger, ausgesprochen soziale Tiere.



Am 19.09.22 17:50 - 18:35 Uhr auf 
arte: Wildschweine - Das Comeback

Sie sind die Schweizer Messer unter den Tieren: kompakt, unverwüstlich und für alle Fälle gerüstet. Im vorletzten Jahrhundert galten Wildschweine in Europa als ausgerottet. Heute leben wieder mehrere Millionen Tiere in unseren Wäldern. Und das aufgrund ihrer speziellen Eigenschaften: soziale Kompetenz und Anpassungsfähigkeit. Eine Dokumentation über ein Tier, das in unseren Wäldern lebt und völlig unterschätzt wird. Und es ist zugleich die Geschichte über sein bemerkenswertes Comeback.



Am 19.09.22 21:00 - 21:30 Uhr auf 
hr: Wenn die Wölfe wieder kommen

Seit 2006 leben in Mecklenburg-Vorpommern wieder dauerhaft Wölfe. Zunächst kamen nur einzelne Tiere zurück, 2015 waren es zwei Rudel, dann vier, acht und 2021 bereits elf, Dunkelziffer ungewiss. Der strenge Artenschutz macht es dem Raubtier leicht, sich ungestört auszubreiten. Schauspieler Andreas Hopp bezieht hierzu öffentlich Stellung, wie es sich kaum jemand traut. Für den NABU und in seinem Buch "Die Hoffnung und der Wolf" plädiert er für den angestammten Platz der Karnivoren und ein intaktes Ökosystem. Bei anderen stellen sich die Nackenhaare auf. Was soll der Wolf heute in unserer Kulturlandschaft?



Am 20.09.22 05:05 - 05:50 Uhr auf 
ZDFneo: Kamerun – Ganz Afrika im Kleinen

Kamerun hat alles, was Afrika ausmacht: Großartige Landschaften, drei Klimazonen – Wüste, Savanne, Regenwald – und unsere nächsten Verwandten im Tierreich. Hier zeigen sich aber auch die Schattenseiten des Kontinents: Armut, Überbevölkerung, Wilderei.



Am 20.09.22 07:50 - 08:25 Uhr auf 
WDR: Insekten in Gefahr

Insekten sind in die Schlagzeilen geraten. In manchen Gebieten ist ihre Zahl in den letzten Jahrzehnten um 75 Prozent zurückgegangen. Vom Insektensterben ist die Rede. Es scheint, als ob keine Insektengruppe verschont bleibt: Libellen, Bienen, Käfer, Schmetterlinge - überall gibt es vor allem Verlierer. Der Film macht sich auf die Suche nach den Hauptverantwortlichen für das Insektensterben. Ist es die Landwirtschaft? Der Klimawandel? Der Individualverkehr? Oder der Flächenfraß? Vor allem aber zeigt dieser Film in eindrucksvollen Bildern, wie faszinierend Insekten sind und wie groß ihre Bedeutung für unsere Umwelt ist.



Am 20.09.22 09:00 - 09:45 Uhr auf 
arte: Yellowstone - Park der Extreme (1/4)

Der Yellowstone-Nationalpark verzaubert mit seinen spektakulären Naturschauspielen wie wohl kaum ein anderer Ort in Nordamerika. Die bildstarke vierteilige Dokumentation zeigt den Park aus einer völlig neuen Perspektive. Die erste Folge führt in die weißen Winterlandschaften des Parks. Die Winter sind hier extrem hart. Nur besonders gut angepasste Tiere wie etwa Bisons, Wölfe und Fischotter können dann überleben.
(Teile 2 bis 4 direkt im Anschluss, bis 12.05 Uhr)



Am 20.09.22 10:35 - 11:20 Uhr auf 
hr: Wildes Deutschland - Der Bayerische Wald

Als sich in den 1980er-Jahren im Nationalpark Bayerischer Wald der Borkenkäfer außergewöhnlich stark vermehrte und die Nationalparkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterließ, hatte das weitreichende Folgen. Binnen weniger Jahre starben mehrere Tausend Hektar alter, ehemals wirtschaftlich genutzter Fichtenbestände in den Hochlagen ab. Aus dem Werk der Borkenkäfer wuchs ein neuer Wald heran, vielgestaltiger und bunter als es der vorherige Wirtschaftswald je war. Knapp 30 Jahre nach dem Borkenkäferbefall zeigt sich jetzt endlich der Erfolg der Nationalpark-Idee "Natur Natur sein lassen". Genau die Baumarten kehrten ganz von alleine zurück, die seit alters her hier gesund gedeihen können. Der "katastrophenartige" Zusammenbruch der alten Fichten war deshalb nicht das Ende des Bergwaldes, sondern er war ein Anstoß zur Entwicklung in Richtung "Urwald". Der Film zeigt, wie es im einstigen Wirtschaftswald zur "Katastrophe" kam, und wie daraus heute der "Urwald von morgen" heranwächst, wie perfekt hier Werden, Wachsen und Vergehen ineinandergreifen, und warum der Borkenkäfer nicht zum Totengräber, sondern zum Geburtshelfer wurde. Im Gang der Jahreszeiten gibt die aufwendige Dokumentation einen Einblick, auf welche Art und Weise sich die Veränderung des Lebensraumes auf die Tier- und Pflanzenwelt auswirkt.



Am 20.09.22 10:50 - 11:20 Uhr auf 
BR: Bärengeschwister - Drollige Racker

Im Januar 2013 wird eine Bärin an der Grenze zu Tschechien tot aufgefunden, wahrscheinlich erschossen. Die Spuren der Bärin führen im Schnee zu einer Felshöhle, in der zwei Jungtiere liegen. Die werden zu Vaclav Chaloupek, einem tschechischen Tierschützer und Naturfotografen, der schon mehrfach verwaiste Bären aufgezogen hat, gebracht. Es geht darum, die Tiere am Leben zu halten. Dass sich der Tierfotograf damit eine große Verantwortung aufbürdet, ist ihm bewusst. Ständig werden Tierkinder bei Vaclav Chaloupek angeliefert. Dass aber Bären zu ihm gebracht werden, das ist schon etwas ganz Besonderes.



Am 20.09.22 13:55 - 15:00 Uhr auf 
ServusTV: Indonesien - Die Wallace-Linie

Indonesien ist ein Archipel, bestehend aus 17.000 Inseln. Davon sind 6000 Inseln bewohnt. Das Archipel verfügt über einen bemerkenswerten Naturschatz, der sich in asiatisch und australisch geprägte Flora und Fauna aufteilt. Die biogeografische Trennlinie zwischen den beiden Naturräumen ist die Wallace-Linie, benannt nach dem englischen Naturforscher Alfred Russel Wallace. Der Wissenschaftler erkannte, dass sich etwa Elefanten, Tiger und Orang-Utans sehr wohl auf Borneo, Java und Bali befanden, jedoch nicht auf Sulawesi, den Molukken und den kleinen Sunda-Inseln. Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren von Alfred Russel Wallace, vom aktiven Vulkan Gunung Agung auf der Insel Bali bis nach Dili, die Hauptstadt Osttimors.



Am 20.09.22 18:15 - 18:45 Uhr auf 
SWR: natürlich!

Umweltmagazin. Mehr Grün in der Stadt - das ist heute wichtiger denn je. Die Starkregenereignisse der vergangenen Jahre und Monate haben gezeigt, wie gefährlich es ist, wenn Wasser nicht gebremst wird oder es nicht abfließen kann. In Zweibrücken fand deshalb bereits das "2. Stadtgrün-Wochenende" statt und "natürlich!" mit Ulrike Nehrbaß war dabei. Von Begrünungs- und Baumpflanzaktionen sowie Renaturierungsprojekten, über eine Pflanzentauschbörse bis hin zur "Klimawandel-Stadtführung" - hier wurde eine Menge geboten, um den Bürger:innen zu zeigen, wie wichtig Stadtgrün für die Lebensqualität und das Klima in den urbanen Räumen ist.



Am 20.09.22 18:40 - 18:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Eiche

Knorrige Äste, gelappte Blätter, braune Eicheln – im Video erfahren Sie alles Wissenswerte über die Eiche.



Am 21.09.22 04:55 - 05:40 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (1/3) - Die Sprache der Bäume

Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. Und in einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen - wie das Internet unsere Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden.
(Wdh. morgen 13.20-14.00 Uhr auf 3sat)



Am 21.09.22 05:40 - 06:25 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (2/3) - Ein Jahr unter Bäumen

Frühling, Sommer, Herbst und Winter bringen nicht nur Farbe in unsere Wälder, jede Jahreszeit öffnet kurze Zeitfenster, die viele Waldbewohner nutzen müssen, um zu überleben. Von der verschwenderischen Blütenpracht der Frühblüher, denen nur wenige Wochen unter kahlen Bäumen bleiben, um Kohlenhydrate für das ganze Jahr zu produzieren, bis zur Samenfülle der Mastjahre, in denen Bäume über hunderte von Kilometern ihre Blüte synchronisieren - und damit die Menge ihrer Früchte.
(Wdh. morgen 14.00-14.45 Uhr auf 3sat)



Am 21.09.22 06:25 - 07:05 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (3/3) - Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel

Wälder sind die größten Süßwasserspeicher der Welt, denn alles im Wald ist darauf angelegt, Wasser für schlechte Zeiten zu bunkern. Die Baumkronen fangen einen Großteil des Niederschlags auf, bevor er zu Boden fällt, wo der humusreiche Untergrund ihn aufsaugt wie ein Schwamm. Baumwurzeln, die von ihren Pilzfreunden in einen zarten Filz gehüllt werden, speichern das kostbare Nass. Und wie durch ein Wunder gelangt es von den Wurzeln wieder hinauf in die Krone - ganz ohne Motorpumpen. Hier oben wird es gebraucht für die Photosynthese. Denn ohne Wasser kommt die Zuckerproduktion in den Blättern zum Stillstand und dem ganzen Wald knurrt der Magen. Jeder Wald ist ein gigantischer "Wassereimer" in einer globalen Kette von Pumpstationen. Wälder pumpen den Wasserdampf von den Meeren ins Landesinnere. Ohne sie würden die großen Kontinente im Inneren austrocknen. Nicht nur deswegen sind unsere Wälder unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Und so forschen Wissenschaftler mit Klimatürmen und Kronenkränen am Wunderwerk Wald.
(Wdh. morgen 14.45-15.30 Uhr auf 3sat)



Am 21.09.22 10:30 - 11:15 Uhr auf 
hr: Wildes Deutschland - Der Hainich

Krachend stürzt eine alte Buche zu Boden und reißt ein riesiges Loch in das dichte Kronendach. Doch das ist kein Ende. Im Hainich - Deutschlands größten zusammenhängendem Laubwaldgebiet - sind gerade sterbende und tote Bäume die Grundlage für eine außergewöhnliche Artenvielfalt. Das Totholz darf langsam verrotten und bietet Lebensraum für zahllose Insekten, für bedrohte Käfer, für vielfältige Pilze und seltene Moose. 30 verschiedene Laubbaumarten stehen in enger Konkurrenz und streben zum Licht. Die Buche dominiert alle. Nach der Eiszeit breiteten sich über ganz Europa Buchenurwälder aus. Heute gibt es nur noch kleine Überbleibsel davon, wie den Nationalpark Hainich in Thüringen. Deshalb gehört er auch zum UNESCO-Weltnaturerbe. Weitgehend ungestört von menschlicher Nutzung sind hier 25 Orchideenarten und auch die scheuen Wildkatzen zu entdecken. Dachse und Füchse haben sich im Kalksteinboden ihre Höhlen gegraben. In Baumhöhlen brüten Spechte und Waldkäuze. Im Hanich kann beobachtet werden, wie Buchenurwälder wachsen. Im Innern, aber auch am Rande.



Am 21.09.22 13:15 - 13:55 Uhr auf 
3sat: Der Flug der Eule

Eulen gelten als Symbol für Weisheit, als Meister des lautlosen Flugs und als geschickte Jäger. Doch immer wieder prallen die Interessen von Menschen und Eulen aufeinander. Intensive Agrarwirtschaft und der Einsatz von Pestiziden haben die Population vieler Eulenarten dezimiert. Andererseits üben Eulen als Schädlingsvertilger einen positiven Einfluss auf das ökologische Gleichgewicht aus. Aus diesem Grund gibt es auch mehrere Wiederansiedlungsinitiativen. Eulen wurden bereits in der Jungsteinzeit dargestellt, sie spielen eine große Rolle in Mythologie und Märchen, etwa als Boten der Finsternis.
(Wdh. kommende Nacht 5.40-6.20 Uhr)



Am 21.09.22 13:55 - 14:40 Uhr auf 
3sat: Zauberberge - Die Wildnis der Hohen Tatra

Mit einer Grundfläche von nur dreißig mal zwanzig Kilometern nennt man die Hohe Tatra auch das kleinste Gebirge der Welt. Doch viele der dreihundert Gipfel sind über 2.500 Meter hoch, der höchste - der Gerlach - misst 2.655 Meter. Die Sommer sind heiß und kurz, die stürmischen, bitterkalten Winter verwandeln die Gipfelregionen monatelang in eine Eiswüste, und die Wetterstürze können mit jenen in den Alpen spielend mithalten. Nach Schätzungen von Biologen schleichen neben Wölfen rund vierhundert Luchse durch die Wälder. Auch Braunbären bietet die Hohe Tatra noch ausreichend Lebensraum. In den Alpen kennt man die wenigen Braunbären beim Namen, in den Karpaten streifen sie noch zu Hunderten durch die einsamen Wälder, nicht selten zum Ärger der Hirten, Bauern und Imker.
(Wdh. morgen 10.15-11.00 Uhr)



Am 21.09.22 14:40 - 15:25 Uhr auf 
3sat: Die Hohen Tauern mit Hermann Maier

Als die ersten Menschen in die Alpen vordrangen, trafen sie auf ausgedehnte, einförmige Urwälder. In jahrhundertelanger Arbeit rodeten sie den Wald, schufen Äcker und Almen und drangen mit ihren Siedlungen bis in die Hochlagen vor. Den ersten Bauern folgten viele Wildtiere, die in der nun strukturreichen Landschaft Lebensraum fanden: Auerhühner besiedelten die Waldweiden, Steinhühner die Bergmähder und Rothirsche die Almen. Für einige Tiere, die in den Urwäldern selten waren, haben die Menschen den Lebensraum beträchtlich erweitert: etwa für die Birkhühner, die Murmeltiere oder die Kreuzotter.
(Wdh. morgen 11.00-11.45 Uhr)



Am 21.09.22 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Das Verschwinden der Blaubeere

In unseren Wäldern kommt das blaue Wunder nur noch selten vor: die Blaubeere. Sie enthält kostbare Nährstoffe für uns Menschen, aber inzwischen müssen wir sie mühsam suchen. Woran das liegt und wie wir die Blaubeere retten können, erklärt Eckart von Hirschhausen in „Wissen vor acht – Erde“.



Am 21.09.22 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Yellowstone Sommerreigen

Der Yellowstone Nationalpark mit seinen heißen Quellen und Geysiren und seiner großartigen Wildnis fordert von seinen Bewohnern ein Leben am Limit. Auf den Spuren amerikanischer Ikonen wie Bison, Grizzly und Wolf zeigt diese Doku den Überlebenskampf der Tiere im Lauf der Jahreszeiten. Die erste Episode widmet sich dem Sommer: er ist harsche Lehrzeit für die Jungtiere von Otter, Biber und Bison - hungrige Raubtiere wie Wolf, Grizzly und Coyote lauern überall und bedeuten Gefahr.
(Wdh. morgen 9.05-10.05 Uhr)



Am 21.09.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Deutschland - Grenzgänger am Grünen Band

Eine außergewöhnliche Perlenschnur der Natur zieht sich längs durch Deutschland. Von der Ostsee bis zum Vogtland verbindet sie auf 1.400 Kilometern Länge über 100 verschiedene Biotope mit seltenen Tier- und Pflanzenarten zum Grünen Band. Raritäten wie Schwarzstorch, Fischotter oder Braunkehlchen finden ideale Bedingungen in Sumpfgebieten, Mooren, Pionierwäldern oder auf Magerrasenflächen. In diesem einzigartigen Biotopverbund leben über 5.000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten, darunter über 600 stark gefährdete.



Am 21.09.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 
rbb: Hitzestau - wie der Klimawandel uns krank macht

Heftige Hitzewellen, neue Krankheitserreger und aggressive Allergene in der Luft: Längst ist die Klimakrise auch zu einer Gesundheitskrise geworden. Tausende Menschen in Deutschland sterben heute schon an den Folgen ausgeprägter Hitzewellen. Das Herz-Kreislaufsystem, vor allem von älteren und vorerkrankten Menschen, kommt mit der Dauerbelastung heißer Tage und Nächte oft nicht mehr klar. Viele der Betroffenen verdursten fast ohne es zu merken, werden stark dehydriert ins Krankenhaus eingeliefert. Auch Herzinfarkte, Schlaganfälle und Luftnot sind Folgen der Hitzewellen. Dazu kommen vollkommen neue Erkrankungen wie das von Mücken übertragene West-Nil-Virus, das gefährlich bis lebensbedrohlich sein kann. Oder die massive Dauerbelastung durch Pollen, die aufgrund wärmerer Winter fast das ganze Jahr durch die Luft fliegen. Der Film von Ursula Stamm zeigt neben den gesundheitlichen Folgen der Klimakrise auch die Möglichkeiten, wie jeder Einzelne etwas zum Klima- und Hitzeschutz beitragen kann – und wie nötig es ist, sein Leben den veränderten Umständen anzupassen. Denn Klimaschutz bedeutet auch Gesundheitsschutz.
(Wdh. kommende Nacht 1.00-1.45 Uhr)



Am 22.09.22 03:20 - 04:05 Uhr auf 
mdr: Unsere Wälder - Nonstop

Vor unserer Haustür liegt eine uns oft unbekannte Welt – der Wald. Er ist Naherholungsgebiet, wirtschaftliche Nutzfläche und ein Refugium für viele seltene Pflanzen und Tiere. Dabei ist er so unterschiedlich wie die Baumarten, die wir in ihm finden können. Von den stark waldbrandgefährdeten Kieferwäldern wie in der Muskauer Heide über die Wasserwälder an der Mittelelbe, die teilweise an den Amazonas erinnern, bis zu den Gebirgswäldern im Harz und Erzgebirge reicht dabei die Palette. Vereinzelt kann man auch noch den Wald finden, der hierzulande vor dem Menschen und seiner großflächigen Umgestaltung typisch war. Auf der Hohen Schrecke in Thüringen ist das beispielsweise möglich. Die vielen Buchen bilden dort mit ihren silber-grauen Stämmen die Säulen eines riesigen Walddoms. Tauchen Sie ein in diese Welten und lernen Sie die Pflanzen und Tiere kennen, die im Wald und von diesem leben.



Am 22.09.22 10:45 - 11:40 Uhr auf 
arte: Naturkatastrophen - Wie Tiere und Pflanzen überleben

Im Laufe von Millionen von Jahren bewiesen zahlreiche Lebewesen angesichts tiefgreifender geologischer Vorgänge und Extremwetterereignisse beeindruckende Anpassungsfähigkeiten. Feuersbrünste, Überschwemmungen und Unwetter zwangen die Tiere dazu, sich mit diesen Katastrophen auseinanderzusetzen und sogar Vorteile daraus zu ziehen. Angesichts einer ungewissen Zukunft und der Schnelligkeit der Veränderungen zeigt sich die Wissenschaft besorgt. Es lässt sich unmöglich voraussagen, ob die Tiere imstande sein werden, sich wirksam den Veränderungen der nächsten Jahrzehnte anzupassen.



Am 22.09.22 10:50 - 11:20 Uhr auf 
BR: Herbstjagd in Bayern - Die Meute auf heißer Spur

Jedes Jahr im Herbst wird wieder zum Halali geblasen: Auf Schloss Schleißheim und auf Schloss Herrenchiemsee finden zwei der wohl eindrucksvollsten Jagdveranstaltungen in Bayern statt. Glücklicherweise handelt es sich um unblutige Veranstaltungen. Die herkömmliche Reitjagd auf lebendes Wild ist in Deutschland seit 1934 verboten. Die Schleppjagd ist eine sinnvolle Alternative. Hier simuliert ein Reiter das zu verfolgende Wild und reitet eine zuvor präparierte Strecke. Wenn er die "Schleppe" gelegt hat, gibt er den Hunden das Signal loszustürmen. Kurz darauf folgen die Reiter, begleitet von einem Filmteam.



Am 22.09.22 10:55 - 11:55 Uhr auf 
WDR: Hochwassergefahr - Wie gut sind wir vorbereitet?

Unvergessen ist die Ahrtal-Katastrophe mit über 200 Toten und Schäden in Milliardenhöhe. Viele verloren nach den Starkregenfällen ihr gesamtes Hab und Gut. Wie konnte es zu der Katastrophe kommen? Klimaforscher warnen, dass Extremwetterereignisse wie Unwetter mit Starkregen immer häufiger vorkommen werden, als Folge des Klimawandels. Auch der Meeresspiegel wird weiter ansteigen und Sturmfluten die Küstenbereiche bedrohen.
(Wdh. übermorgen 6.50-7.50 Uhr im hr)



Am 22.09.22 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Spreewald - Labyrinth des Wassermanns

Der Spreewald, im Osten Deutschlands gelegen, ist ein geschütztes Biosphärenreservat und ein in Europa einzigartiges Binnendelta. Er ist ein Labyrinth von stillen Wasserläufen und Seen. Manche Ortschaften sind dort bis heute nur mit dem Kahn erreichbar. Ein Kahnfahrer stellt mit seinem Holzboot das Flussgebiet vor und treibt durch die "Fließe" genannten Kanäle. Dabei trifft er auf die dort lebenden Sorben, eine slawische Minderheit. Sie haben eine lebendige, eigene Kultur mit farbenfrohen Festen und Bräuchen.



Am 22.09.22 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Kielings wilde Welt - Uralte Paradiese

Nach aktuellen Schätzungen gibt es auf der Erde rund 8,7 Millionen verschiedene Lebensformen. Nur 76.000 - ein kleiner Bruchteil davon - sind bislang wissenschaftlich erfasst. Doch die Forschung ist sich einig: Seit dem Verschwinden der Dinosaurier war das Artensterben niemals so groß wie heute. 26.000 bekannte Arten sind akut bedroht. Evolution findet im Zeitraffer statt. Denn überall auf der Welt beschneidet der Mensch den Lebensraum von Insekten, Pflanzen und Tieren. Zusätzlich erwärmt sich das Klima rasant. Seit Jahren kümmern sich engagierte Wissenschaftler um die gefährdeten Tiere und unternehmen große Anstrengungen, um ganze Lebensräume zu schützen. Andreas Kieling besucht spannende Forschungsprojekte in uralten Paradiesen und befragt Experten nach ihren Ergebnissen: Wie geht es den letzten 49 Wölfen im Denali-Nationalpark in Alaska? Warum geht es ausgerechnet dem „Allerweltsvogel“ Star in Deutschland so schlecht? Wie will Vogelprofessor Peter Berthold mit seiner Idee „Jedem Dorf sein Biotop“ eine Trendwende herbeiführen? Stehen Island neue Vulkanausbrüche bevor? Wie schlau sind Madagaskars Lemuren, und haben sie eine Chance trotz rasant voranschreitender Abholzung von ungeschützten Waldgebieten? Genau das findet Andreas Kieling heraus.
(Zwei weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr)



Am 22.09.22 18:40 - 18:45 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Linde

Dass die Linde ein prächtiger Baum ist, ist vielen bekannt. Aber wussten Sie auch, dass die Linde bei genauerem Hinsehen ein wahres Farben- und Formenspektakel zu bieten hat? Woran erkennt man eine Linde? Wie sehen ihre Blüten aus? Wie kann man die beiden bei uns heimischen Arten unterscheiden?



Am 22.09.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Wölfe - eine Gefahr für Mensch und Tier?

Der Wolf ist zurück in Deutschland. Er gilt als böse, listig und blutrünstig - immer wieder reißt er auch Nutztiere. Und immer mal wieder begegnen Menschen nun Wölfen in Deutschland. Müssen wir jetzt Angst haben in den Wald zu gehen? Und wie wahrscheinlich ist es eigentlich, dass ich überhaupt mal einem Wolf begegne? Quarks zeigt, wie die Wölfe wirklich ticken und wie wir uns am besten verhalten, wenn es mal soweit kommt. Wölfe wurden vor mehr als einem Jahrhundert vom Menschen in Deutschland ausgerottet. Jetzt sind sie zurück bei uns - dank Schutzmaßnahmen. Mittlerweile leben in der Bundesrepublik wieder 157 Rudel. Das freut aber längst nicht alle. Denn die Schäden in der Landwirtschaft sind groß. Wir wollen herausfinden: wie gefährlich sind Wölfe wirklich für Nutztiere und wie kann man sie richtig schützen?
(Wdh. morgen 17.00-17.45 Uhr auf ARD-alpha)



Am 23.09.22 05:45 - 06:15 Uhr auf 
arte: Freiwillig gegen die Feuer - Die Waldschützer von Chios

Zu trocken, zu heiß, zu windig. Eine gefährliche Mischung. Die Mitglieder der Freiwilligengruppe Omikron auf der griechischen Insel Chios sind in höchster Alarmbereitschaft. Werden sie dieses Jahr größere Brände auf der Insel verhindern können? Seit vielen Jahren kämpfen sie freiwillig gegen die Feuer und für die Natur.



Am 23.09.22 11:50 - 12:35 Uhr auf 
BR: Wilde Heimat - Der Herbst

Nebel legt sich über Flüsse und Seen, die Wälder leuchten farbenprächtig im goldenen Sonnenlicht - im Herbst zeigt sich die Natur noch einmal von ihrer verschwenderischen Seite. Es ist die Zeit, in der die meisten Früchte reifen. Menschen und Tiere nutzen seit jeher den Überfluss, um Vorräte für den Winter anzulegen. So suchen Eichhörnchen und Mäuse den Wald unermüdlich nach Brauchbarem ab. Im Rheintal sorgt die Weinlese für Hochbetrieb auf den Hängen. Der Himmel ist angefüllt von Zugvögeln auf dem Weg in ihre Winterquartiere. Schließlich beginnt noch die kräftezehrende Paarungszeit: Bei Wildschweinen, Hirschen und Gämsen kämpfen die Männchen spektakulär und nicht selten bis aufs Blut um das Vorrecht bei den Weibchen.



Am 23.09.22 13:20 - 14:05 Uhr auf 
3sat: Rocky Mountains - Heimat der Bären

Fantastische Landschaften, hohe Berge, riesige Seen und wilde Tiere, das sind die Kanadischen Rocky Mountains. Im Banff- und Jasper-Nationalpark leben nicht nur Schwarzbären.Auch etwa 100 Grizzlies, Elche, Dickhornschafe, Wapities und Bergziegen sind dort heimisch. Der Tierreichtum lockt Touristen an - fünf Millionen jährlich. Ist ein Bär am Straßenrand zu sehen, bildet sich schnell ein kleiner Stau, sogenannte "Bear-Jams".Was Touristen freut, wird von der Parkverwaltung allerdings kritisch bewertet: Die Bären gewöhnen sich an die Menschen und fliehen nicht mehr vor ihnen. Eine Frage der Zeit, bis es zu gefährlichen Übergriffen der Wildtiere auf die Besucher kommt. Gemeinsam mit dem Bärenexperten Reno Sommerhalder, macht Dirk Steffens sich für seinen Film aus der Reihe "Steffens entdeckt" auf die Suche nach den beeindruckenden Tieren.



Am 23.09.22 14:50 - 15:35 Uhr auf 
3sat: Amazonien - Grüne Lunge der Erde

Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es so viele und exotische Pflanzen- und Tierarten wie im Amazonasgebiet. Doch der Regenwald ist durch Wilderei bedroht. Die Reihe "Steffens entdeckt" zeigt die letzten Paradiese der Erde. In dieser Folge ist Moderator Dirk Steffens im Amazonas-Becken unterwegs und trifft Forscher, Umwelt- und Tierschützer, aber auch Holzfäller und Schmuggler.



Am 23.09.22 15:35 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Südafrika - Gezähmte Wildnis

In dieser Folge ist Moderator Dirk Steffens in Südafrika unterwegs. Die Wildnis wird vielerorts von Menschen gemanagt. Sie entscheiden, wo welche Tiere leben dürfen und auch wie viele. Wie im Krüger Nationalpark, dem größten Nationalpark Südafrikas, wo geschützt hinter Zäunen Löwen, Elefanten, Büffel, Nashörner und Leoparden leben.



Am 23.09.22 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Australien (1/2)

In der Reihe "Steffens entdeckt" ist Moderator Dirk Steffens in Australien unterwegs und begleitet den Giftexperten Bryan Fry und den Forscher Jamie Seymour bei der Arbeit. Die Reihe zeigt die letzten Paradiese der Erde.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr)



Am 23.09.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Big Five Asien - Der Löwe

Einst lebten Löwen in Griechenland, in der Türkei, durchstreiften die Halbwüsten Asiens bis an die östliche Grenze Indiens. Gerade mal ein Dutzend Löwen hatte in einem kleinen Waldstück im Nordwesten Indiens die Jagdlust der Menschen überlebt, als sie in ihrem Wald unter Schutz gestellt wurden. Mittlerweile gibt es wieder über 400 Asiatische Löwen. Sie im Nationalpark Gir Forest aufzuspüren und mit der Kamera zu verfolgen, ist ungleich schwieriger als in den Savannen Afrikas. In ihrem Wald, in dem verkrüppelte Teakbäume und Akazien die Sicht versperren, ist das Filmteam gezwungen, den Raubkatzen zu Fuß zu folgen, um sie filmen zu können. Begleitet von Spurensuchern, deren einzige Waffe ein Stock in der Hand ist, macht sich das Team auf die Suche nach den Löwen und entdeckt nach und nach, dass sich Asiatische Löwen und ihre Verwandten in Afrika zwar äußerlich stark ähneln, ihr Sozialleben aber grundverschieden ist.
(Wdh. morgen 23.15-0.00 Uhr)



Am 23.09.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Spielen im Tierreich

Spielende Tiere, vor allem junge, sind lustig anzusehen, verfolgen aber ernsthafte Ziele. Forscher zeigen, warum und wie unterschiedlich Affen, Vögel, Raubkatzen und viele andere spielen.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)



Am 23.09.22 21:00 - 21:45 Uhr auf 
phoenix: Unter Grizzlys (1/2)

Noch nie wurden die riesigen Raubtiere Nordamerikas filmisch so außergewöhnlich nah porträtiert. 35 Kameras waren im Einsatz über und unter Wasser, in den Uferzonen, im Wald und auf den Weiden, als sich die Grizzlys im Katmai Nationalpark versammelten, um Lachse zu fangen. Der Film dokumentiert einen Sommer lang das atemberaubende Spektakel. Die Bärenkenner begleiten die Teams Tag und Nacht, und so kommt es zu ungewöhnlichen Begegnungen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 22.30 Uhr, Wdh. morgen 18.00-19.30 Uhr)



Am 24.09.22 06:45 - 07:30 Uhr auf 
ZDFneo: Sibirien – Zurück in die Eiszeit

Hoch oben im Norden Sibiriens hat ein Forscher ein visionäres Experiment gestartet. Er will eine längst versunkene Welt wiederauferstehen lassen. In einer Gegend, in der heute kaum noch Tiere leben, sollen sich in Zukunft wieder große Herden versammeln – so wie vor 15.000 Jahren. Nikita Zimov und sein Team wollen Eiszeittiere wie Bisons, Wildpferde und sogar Mammuts in die Tundra holen und mit diesem Projekt nebenbei die Welt retten. Denn Sibirien ist für das globale Klima eine der einflussreichsten Regionen. Weite Teile des Landes bestehen aus Permafrostboden. Er bleibt das ganze Jahr hindurch gefroren und taut im Sommer nur in der obersten Schicht auf. Doch im Zuge des Klimawandels schmilzt das Eis – mit schwerwiegenden Folgen. Wenn beim Auftauen von Permafrostboden die Treibhausgase Kohlendioxid und Methan freigesetzt werden, beschleunigt sich die Erderwärmung. Die Idee der Forscher, die hinter dem Pleistozän-Parkprojekt steckt: Grasende Tiere würden die Landschaft umgestalten und dadurch die Schmelze des Permafrosts aufhalten.



Am 24.09.22 08:15 - 09:00 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (1/3) - Die Sprache der Bäume

Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. Und in einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen - wie das Internet unsere Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden.



Am 24.09.22 09:00 - 09:45 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (2/3) - Ein Jahr unter Bäumen

Frühling, Sommer, Herbst und Winter bringen nicht nur Farbe in unsere Wälder, jede Jahreszeit öffnet kurze Zeitfenster, die viele Waldbewohner nutzen müssen, um zu überleben. Von der verschwenderischen Blütenpracht der Frühblüher, denen nur wenige Wochen unter kahlen Bäumen bleiben, um Kohlenhydrate für das ganze Jahr zu produzieren, bis zur Samenfülle der Mastjahre, in denen Bäume über hunderte von Kilometern ihre Blüte synchronisieren - und damit die Menge ihrer Früchte.



Am 24.09.22 09:45 - 10:30 Uhr auf 
ZDFneo: Unsere Wälder (3/3) - Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel

Wälder sind die größten Süßwasserspeicher der Welt, denn alles im Wald ist darauf angelegt, Wasser für schlechte Zeiten zu bunkern. Die Baumkronen fangen einen Großteil des Niederschlags auf, bevor er zu Boden fällt, wo der humusreiche Untergrund ihn aufsaugt wie ein Schwamm. Baumwurzeln, die von ihren Pilzfreunden in einen zarten Filz gehüllt werden, speichern das kostbare Nass. Und wie durch ein Wunder gelangt es von den Wurzeln wieder hinauf in die Krone - ganz ohne Motorpumpen. Hier oben wird es gebraucht für die Photosynthese. Denn ohne Wasser kommt die Zuckerproduktion in den Blättern zum Stillstand und dem ganzen Wald knurrt der Magen. Jeder Wald ist ein gigantischer "Wassereimer" in einer globalen Kette von Pumpstationen. Wälder pumpen den Wasserdampf von den Meeren ins Landesinnere. Ohne sie würden die großen Kontinente im Inneren austrocknen. Nicht nur deswegen sind unsere Wälder unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Und so forschen Wissenschaftler mit Klimatürmen und Kronenkränen am Wunderwerk Wald.



Am 24.09.22 10:00 - 10:30 Uhr auf 
BR: Bärengeschwister - Drollige Racker

Im Januar 2013 wird eine Bärin an der Grenze zu Tschechien tot aufgefunden, wahrscheinlich erschossen. Die Spuren der Bärin führen im Schnee zu einer Felshöhle, in der zwei Jungtiere liegen. Die werden zu Vaclav Chaloupek, einem tschechischen Tierschützer und Naturfotografen, der schon mehrfach verwaiste Bären aufgezogen hat, gebracht. Es geht darum, die Tiere am Leben zu halten. Dass sich der Tierfotograf damit eine große Verantwortung aufbürdet, ist ihm bewusst. Ständig werden Tierkinder bei Vaclav Chaloupek angeliefert. Dass aber Bären zu ihm gebracht werden, das ist schon etwas ganz Besonderes.



Am 24.09.22 13:00 - 14:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Unsere grüne Lunge - Ist der Wald noch zu retten?

Ein Drittel unserer Erde ist mit Wald bedeckt. Wälder liefern Sauerstoff, speichern klimaschädliches CO2 und bieten unzähligen Tieren Heimat, Nahrung und Wasser. Trotzdem lassen wir zu, dass der Wald rasend schnell verschwindet - Rodung für Fleisch, Toilettenpapier, Schokocreme und Holz für die Trends der Möbelindustrie. Längst hat unser Konsum-Verhalten Auswirkungen auf das Weltklima. Können wir den Wald noch retten?



Am 24.09.22 14:25 - 15:10 Uhr auf 
arte: Die Wildnis Afrikas - Vier Jahreszeiten (1/4)

Die vierteilige Reihe dokumentiert den Verlauf der Jahreszeiten in Afrika und zeigt die ganz unterschiedlichen Bedingungen, die Frühling, Sommer, Herbst und Winter in Afrika prägen. - Im Frühling blüht neues Leben in Afrika auf: Jetzt müssen die Jungtiere des Kontinents Erfahrungen sammeln und rechtzeitig schwimmen, jagen und fliegen lernen, um ihre künftige Unabhängigkeit erfolgreich zu meistern.
(Teile 2 bis 4 direkt im Anschluss, bis 17.25 Uhr)



Am 24.09.22 16:00 - 16:45 Uhr auf 
NDR: Wildes Deutschland - Grenzgänger am Grünen Band

Eine außergewöhnliche Perlenschnur der Natur zieht sich längs durch Deutschland. Von der Ostsee bis zum Vogtland verbindet sie auf 1.400 Kilometern Länge über 100 verschiedene Biotope mit seltenen Tier- und Pflanzenarten zum Grünen Band. Raritäten wie Schwarzstorch, Fischotter oder Braunkehlchen finden ideale Bedingungen in Sumpfgebieten, Mooren, Pionierwäldern oder auf Magerrasenflächen. In diesem einzigartigen Biotopverbund leben über 5.000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten, darunter über 600 stark gefährdete.



Am 24.09.22 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Ahornsirup, Kanadas süßer Schatz

In der kanadischen Provinz Québec kündigt sich nach einem langen Winter der Frühling an. Nun beginnt die Zeit des Ahornsirups. Für die Kanadier ist er mehr als nur ein gesunder Zuckerersatz mit vielen Mineralstoffen. Ahornsirup ist Tradition und Bestandteil vieler Gerichte. Ahornsirup wird vor allem in Zentral- und Ostkanada produziert. Etwa 30 Millionen Liter pro Jahr kommen aus Québec. Das Baumwasser wird vor allem vom Schwarzen Zuckerahorn gewonnen. Ahornsirup enthält Mineralstoffe, Vitamine und Antioxidantien. Er soll sogar Entzündungen vorbeugen und die Nerven stärken. Vor allem ist er aber als süße Delikatesse bekannt und wird weltweit immer beliebter. Langfristig könnte die Produktion von Ahornsirup allerdings gefährdet sein. Denn auch in Québec macht sich der Klimawandel mit den steigenden Temperaturen bemerkbar. In den letzten Jahren zerstörten Waldbrände, invasive Arten und Schädlinge große Flächen wertvoller Ahornwälder. Forscher arbeiten mit Hochdruck daran, die kostbaren Bäume für die Zukunft fit zu machen.



Am 25.09.22 05:40 - 06:10 Uhr auf 
ZDFinfo: Klima im Wandel - Keiner stirbt für sich allein

Während der Mensch noch debattiert, ist die Natur schon mittendrin: im Wandel durch den Klimawandel. Und die Folgen sieht man nicht nur in der Arktis, sondern auch direkt vor der Haustür. Der Faktor Klima ist entscheidend im Spiel des Lebens. Ändert er sich, werden die Karten neu gemischt. Doch wer verliert, wer gewinnt – und wo steht der Mensch? Harald Lesch geht dieser Frage nach, verfolgt die schon erkennbaren Spuren der Klimaveränderung und zeigt die Auswirkungen auf das komplexe Netzwerk der Natur.



Am 25.09.22 07:45 - 08:40 Uhr auf 
arte: Das Geheimnis der Moore

Moore und Sumpfgebiete enthalten mehr Kohlenstoff als die gesamte übrige Bodenvegetation zusammengenommen. Beim Abschmelzen des Permafrosts werden Treibhausgase freigesetzt, die wiederum die globale Erderwärmung beschleunigen, ebenso bei der Plantagenwirtschaft, etwa bei der Gewinnung von Palmöl. Die Dokumentation erklärt, was passiert, wenn Kohlenstoff aus den Sumpf- und Moorgebieten in die Atmosphäre entweicht, und wie man das Potenzial der Natur nutzen kann, um den Klimawandel zu bremsen.



Am 25.09.22 08:50 - 09:50 Uhr auf 
D-MAX: Ed Stafford in Bulgarien

15 000 Quadratkilometer Wildnis: Aus der Vogelperspektive im Hubschrauber erkennt Ed Stafford, dass er es in den folgenden zehn Tagen mit extrem schwierigem Terrain zu tun bekommt. Denn in den bulgarischen Rhodopen kann man ohne Kompass und Landkarten leicht die Orientierung verlieren. Zudem streifen in dem bewaldeten Gebirge hungrige Bären herum, die man im Dickicht schnell übersieht. Daher ist beim Überlebenskampf in der spektakulären Naturlandschaft absolute Vorsicht geboten. Findet Ed einen Weg zurück in die Zivilisation?



Am 25.09.22 12:00 - 12:50 Uhr auf 
arte: Kanadas Nationalparks - Wood Buffalo

Er ist der größte unter den kanadischen Nationalparks - der Wood Buffalo. Für Naturliebhaber hat der Park im äußersten Norden der kanadischen Provinz Alberta so einiges zu bieten: endlose grüne Nadelwälder, weite Tundra, ein sumpfiges Torfmoor und natürlich das Peace-Athabasca-Delta, eines der größten Frischwasserdeltas der Erde. Doch das Delta ist durch den industriellen Ölsandabbau bedroht. Für die Umwelt wäre das eine Katastrophe, denn hier liegen die letzten Nistplätze des vom Aussterben bedrohten Schreikranichs, und hier grast die letzte freilebende Waldbisonherde der Welt.



Am 25.09.22 13:15 - 14:15 Uhr auf 
D-MAX: Das Survival-Duo - Unter Schwarzbären

Steile Berghänge, dichter Wald und 180 Kilo schwere Raubtiere: In dieser Folge kämpfen sich Matt Graham und Joe Teti durch die Allegheny Mountains in Pennsylvania. Nachts sinken die Temperaturen dort unter den Gefrierpunkt. Doch die klimatischen Bedingungen sind nicht das einzige Problem, mit dem sich das Duo in der Wildnis herumschlagen muss, denn in der Region sind zudem viele Braunbären unterwegs. Im Herbst fressen sich die Pelzträger ihren Winterspeck an, da käme ein Mahl auf zwei Beinen gerade recht.



Am 25.09.22 13:45 - 14:35 Uhr auf 
arte: Kanadas Nationalparks - Kejimkujik

Der Kejimkujik Nationalpark liegt im Osten Kanadas in der Atlantikprovinz Nova Scotia. Er ist eine arkadische Waldlandschaft wie aus dem Bilderbuch: leuchtende Mischwälder, durchzogen von zahllosen Flüssen, Seen und Bächen. Im Park leben keine Menschen, so leben die Tiere dort weitgehend ungestört: Schildkröten, Eistaucher, Weißkopfadler, Weißwedelhirsche, aber auch Baumstachler und Streifenhörnchen. Seinen Namen verdankt der Park einem großen See, dem Kejimkujik. Mitglieder der First Nation versuchen, ihre Tradition zu bewahren. Der Kanubauer Todd Labrador gibt sein Wissen um die Herstellung der traditionellen Boote an die nachkommenden Generationen weiter. Die indigene Storytellerin Ursula Johnson erzählt die Legenden und Geschichte ihres Volkes anhand von Steinbildern, den Petroglyphen, die das Leben der Mi'kmaq in Nova Scotia seit Generationen festhalten.



Am 25.09.22 19:30 - 20:15 Uhr auf 
ZDF: Spatzenhirne und Intelligenzbestien

Sie gebrauchen Werkzeuge, lösen knifflige Probleme und schmieden Pläne: Viele Tiere sind tierisch schlau. In vielen Aufgaben ziehen sie sogar mit den Menschen gleich. Dirk Steffens macht sich auf die Suche nach den „Intelligenzbestien“ der Welt.



Am 25.09.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 
rbb: Wilde Schweiz

Grandiose Bergkulissen, vor denen der Steinbock auftritt. Bunte Bergwiesen und verzauberte Winterwälder. Bilder, die viele mit der Schweiz verbinden. Doch das kleine Land hat mehr zu bieten. Hier entspringen vier von Europas größten Flüssen, liegen über 1.400 Seen und erstreckt sich der größte und längste Gletscher der Alpen. Wasserschloss Europas wird die Schweiz deshalb auch gern genannt. Der Film gibt einen Eindruck von den vielfältigen Lebensräumen der Schweiz: von den eisigen Höhen der insgesamt 48 Viertausendern bis zum Luganer See mit seinem mediterranen Flair.



Am 25.09.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 
phoenix: Wildes Überleben - Geborene Jäger

Jede Tierart sichert sich durch anatomische Besonderheiten, einzigartige Strategien oder enorme Anpassungsfähigkeit den eigenen Fortbestand - zum Beispiel als Jäger. Jäger gibt es in der freien Wildbahn in allen Größen und Formen, vom Insekt bis zum Schwertwal. Der Film stellt in spektakulären Aufnahmen einige dieser Beutemacher - wie Chamäleons, Riffhaie, Komodowarane, Geparde, Brillenkaimane und Steinadler - vor.Die Techniken, Beute zu machen, sind dabei vielseitig und einfallsreich und von vielen Faktoren abhängig - besonders von den physischen Eigenschaften der Jäger und Gejagten.
(Drei weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 23.15 Uhr)



Am 25.09.22 21:00 - 21:45 Uhr auf 
rbb: Wildes Elsass

Das Elsass ist eine ganz besondere Region im Herzen Europas, in der es noch wahre Naturschätze in großer Vielfalt gibt. Zwischen Rhein und Vogesen treffen Wärme und Farbenpracht des Mittelmeers auf ein eisiges Gebirge. Hier liegen inmitten der Kulturlandschaft sehr unterschiedliche Lebensräume. Der Film beobachtet die Tierfamilien bei ihrem Überlebenskampf vom Frühling bis in den Spätsommer und die Zuschauer erleben die spannendsten und schönsten Momente.



Am 26.09.22 08:50 - 09:50 Uhr auf 
D-MAX: Die Baumhaus-Profis

Luxusdomizile in den Bäumen! Baumhäuser müssen keine schiefen Hütten sein, in denen Kinder Verstecken spielen, im Gegenteil: Diese Doku-Serie zeigt, welche Meisterwerke im Blätterwald entstehen können. Spitzenarchitekt Pete Nelson reist mit seinem Team durch ganz Amerika und konstruiert in luftiger Höhe wahre Paläste - bestens ausgestattete Wohnräume im Wert von mehreren 100 000 US-Dollar. Egal, ob Badelandschaft mit Whirlpool oder Multimedia-Paradies: Pete und seine Spezialisten erfüllen den Menschen ihren Traum vom Baumhaus.
(Weitere Folgen Dienstag bis Freitag zur selben Zeit)



Am 26.09.22 10:50 - 11:20 Uhr auf 
BR: Im wilden Herzen Borneos

Nirgendwo auf der Welt fressen sich Motorsägen und Ölpalmplantagen schneller in den Regenwald vor als auf Borneo. Aber noch hält Borneo im Inneren der Insel seine Schätze verborgen: Orang-Utans, Borneo-Elefanten, Nasenaffen, Gibbons oder Nebelparder. Der Tierfilmer Felix Heidinger unternimmt eine Reise in das Herz Borneos: Er trifft auf Holzfäller und Wilderer, aber er findet auch Menschen, die für die einmalige Tierwelt der Urwälder der drittgrößten Insel dieser Welt kämpfen.



Am 26.09.22 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Grünes Wunder Costa Rica

Lange Traumstrände, üppiger Dschungel, faszinierende Vulkane und heiße Quellen, dazu eine artenreiche Fauna und Flora: das alles in einem friedlichen, demokratischen Land, das auch den Namen „Schweiz Mittelamerikas“ trägt. Costa Rica ist in vielerlei Hinsicht etwas ganz Besonderes. Als Reiseziel lockt es vor allem mit seiner Natur und weiß auch um den Wert dieser Ressource. Rund ein Viertel des Landes stehen unter Naturschutz. Das Land zwischen den zwei Ozeanen bietet auf kleiner Fläche eine enorme Fülle unterschiedlicher Lebensräume und zeigt, dass Urwald nicht gleich Urwald ist.
(Wdh. morgen 11.00-11.45 Uhr)



Am 26.09.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD: Magische Momente der Natur

Die Natur steckt voller Überraschungen, doch allzu oft entgehen sie unserer Wahrnehmung. Erstaunliches Tierverhalten findet oft im Verborgenen statt oder passiert so schnell, dass wir es kaum sehen können. Der Film von Christian Baumeister enthüllt, was dem menschlichen Auge verborgen bleibt. Modernste Kameratechnik, beeindruckende Superzeitlupen und verblüffende Zeitraffer setzen Eisvogel, Feldhase, Fledermaus und Co. in außergewöhnlichen Momenten magisch in Szene. Ein Fest für die Sinne und ein unvergessliches Filmerlebnis für die ganze Familie.



Am 27.09.22 04:00 - 04:45 Uhr auf 
ZDFneo: Planet in Flammen

Verheerende Brände scheinen häufiger und unkontrollierbarer zu werden. Wir blicken auf ein schlimmes Jahrzehnt voller Brandkatastrophen zurück. Und die Aussichten sind nicht minder düster: Bei einer globalen Temperaturerhöhung um zwei Grad wird sich die Zahl der Tage, an denen es heiß und trocken genug für Wildfeuer ist, allein im Mittelmeerraum mehr als verdoppeln. Die zunehmende Brandgefahr geht zum Großteil auf das Konto von uns Menschen. Haben wir verlernt, das Feuer zu beherrschen?



Am 27.09.22 04:45 - 05:30 Uhr auf 
ZDFneo: Die Zähmung des wilden Planeten

Das Leben hat immer einen Weg gefunden, vor großen Veränderungen und sogar Katastrophen in der Vergangenheit zu bestehen. Wie wird der Mensch die wachsende Dynamik des Planeten meistern?



Am 27.09.22 09:40 - 10:25 Uhr auf 
arte: Die Natur und ihr Netzwerk der Wohltäter - In der Heide

Heidegebiete gibt es in ganz Europa, von Norwegen bis Portugal. Dieser Landschaftstyp, ob küstennah oder im Landesinneren, bezeichnet eine schlechthin unfruchtbare, nicht urbar zu machende Landschaft. Tiere und Pflanzen sind hier aufeinander angewiesen, um weiter bestehen zu können. Paradoxerweise ist die Heide dennoch Heimat einer reichen und vielfältigen Tierwelt. Denn ohne den Anschein zu erwecken, ist dieses Ökosystem ein üppiges, mit einer Vielfalt an Arten, die Solidarität zu ihrem Überlebensprinzip gemacht haben.
(Weitere Folge über die Macchie direkt im Anschluss, bis 11.10 Uhr)



Am 27.09.22 10:50 - 11:20 Uhr auf 
BR: Bärengeschwister - Freche Entdecker

Ständig werden Tierkinder bei ihm angeliefert, vom Fuchs über den Dachs bis zum Rehkitz. Dass aber Bären zu ihm gebracht werden, das ist schon etwas ganz Besonderes. Bisher hat der Experte in Sachen Aufzucht von Tierkindern und Naturfotograf Vaclav Chaloupek das innerhalb von 20 Jahren zwei Mal erlebt. Im März 2013 wurde Vaclav über Nacht Vater von Bärengeschwistern, einem Weibchen und einem Männchen. In dieser Folge geht es auch um die letzten Tage mit ihrem Ziehvater und ums Abschied nehmen. Einzigartige Bilder zeigen den Weg der Bären in einer vom Menschen geprägten Natur.



Am 27.09.22 11:50 - 12:35 Uhr auf 
BR: Wildes Albanien - Im Land der Adler

Zwei Steinadler-Küken haben sich gerade erst aus ihren Eiern gepellt. Vor ihrem Nest breiten sich die Albanischen Alpen aus, von den Einheimischen auch "Verwunschene Berge" genannt. Der ganz im Norden Albaniens liegende und von Gletschern geformte Gebirgszug ist reich an Wäldern und Wiesen, unzugänglich und deshalb von jeher dünn besiedelt - ein idealer Lebensraum für die Steinadler. Zusammen mit dem Tierfilmer Alexander Sommer begibt sich Cornelia Volk auf eine Entdeckungsreise durch "Shqipëria" - ein Land, das wohl getrost als der letzte weiße Fleck auf der Europakarte bezeichnet werden kann.



Am 27.09.22 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Der geheimnisvolle Brillenbär

Die Hochebenen der Anden sind der natürliche Lebensraum des Brillenbären. Zum ersten Mal erforscht ein ecuadorianisches Wissenschaftlerteam die Lebensweise der letzten verbleibenden Bärenart Südamerikas. Die Biologen folgen den Spuren zweier Weibchen und ihrer Jungen. Wegen der Ausdehnung der landwirtschaftlichen Anbauflächen schrumpft der Lebensraum der Brillenbären immer weiter, und die Konflikte mit Bauern mehren sich. Zum Schutz des Brillenbären setzen sich Andres Laguna und sein Assistent Danilo Vasquez für die Schaffung von Wildtierkorridoren ein, machen der Bevölkerung die Bedrohung der seltenen Tierart bewusst.



Am 27.09.22 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Klonen als letzter Ausweg gegen Artensterben?

Sie gehören zur Familie der Marder: Die seltenen Schwarzfußiltisse. In den 70er-Jahren galten sie bereits fast als ausgestorben. Die schwere Last der Arterhaltung lag auf nur wenigen Artgenossen. Die Lösung der Wissenschaft: Klonen! Wie genau das funktioniert, durchblickt für Sie Thomas D bei „Wissen vor acht – Natur“.

 

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