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TV-Tipps

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:



Am 01.01.21 13:45 - 14:15 Uhr auf 
phoenix: Operation Wald - Rettung für die grüne Lunge

Der Wald ist Lebensraum, Holzlieferant, Erholungsort - und Klimaschützer: Er entzieht der Luft Millionen Tonnen CO2. Er steckt selbst in der Krise. Trockenheit, Hitze und Stürme schwächen ihn. Wie können wir den Wald schützen, damit er in Zeiten des Klimawandels besteht? "plan b" trifft Menschen, die Waldbrände mit Feuer bekämpfen, Wüste in Wald verwandeln und den Wald der Zukunft planen. Zapfenernte im Sauerland: In den Wipfeln der Douglasien sind die Baumkletterer bei der Arbeit.
(Wdh. kommende Nacht 4.45-5.15 Uhr)



Am 07.06.21 07:15 - 07:30 Uhr auf 
ARD-alpha: Ich mach's - Holzbildhauer/-in

Holzbildhauer hatten im Mittelalter, im Barock und Rokoko ihre Blütezeit. Heute werden sie noch in den traditionellen aber auch in modernen Techniken ausgebildet. Ein Beruf für kreative Leute: Sie fertigen zum Beispiel sakrale und profane Plastiken, Möbel, Spielzeug oder Ornamente an oder restaurieren sie.



Am 07.06.21 07:50 - 08:35 Uhr auf 
arte: Wildes Dänemark - Der Wald

Heute sind nur noch etwa 15 Prozent der Fläche von Dänemark mit Wäldern bedeckt. Im Laufe der Jahrhunderte wurden zahlreiche Waldstücke gerodet, um Platz für Ackerland zu schaffen. Einige der Gebiete wurden zwar wieder aufgeforstet, doch Büsche und Pflanzen entfalten sich zwischen den akkurat gepflanzten Baumreihen nicht so gut wie in einem natürlich gewachsenen Wald. Die dänische Regierung bemüht sich nun, das ursprüngliche Ökosystem wiederherzustellen und die verbleibenden Tier- und Pflanzenarten bestmöglich zu schützen, um die Artenvielfalt in Dänemarks Wäldern nachhaltig zu verbessern.



Am 07.06.21 09:40 - 10:35 Uhr auf 
arte: Das Schicksal der Mondbären

Mondbär wird der bedrohte Kragenbär wegen seiner hellen Fellsichel mitten auf der Brust auch genannt. Die Galle dieser Bären ist in der traditionellen asiatischen Medizin ein beliebtes Heilmittel. So wurden in Vietnam viele Bären gefangen und über Jahre in enge Käfige gepfercht, wo ihnen unter Qualen der Körpersaft entnommen wurde. Die Tierschutzorganisation Animals Asia versucht seit Jahren diese Farmen zu schließen. Inzwischen wird sie dabei sogar von der Regierung unterstützt. "GEO Reportage" hat sie bei der Rettung eines Kragenbären begleitet.



Am 07.06.21 10:20 - 11:05 Uhr auf 
3sat: Tief im Regenwald (1/2) - Im Bann des Kaimans

Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy begeben sich auf eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden. Schwerer als Bison oder Grizzlybär und genauso lang wie die Salzwasserkrokodile Australiens, ist der Mohrenkaiman ein wahrer Gigant im Regenwald. Bisher weiß die Wissenschaft kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das größte Krokodil Südamerikas. Wie alle großen Echsen wurde auch der Mohrenkaiman über Jahrhunderte hinweg erbarmungslos gejagt. So ist seine Art inzwischen stark gefährdet. Der Mensch ist der einzige wirkliche Feind dieser Echsen, die sich seit den Zeiten der Dinosaurier unverändert behaupten konnten. Der Oberlauf des Essequibo tief im Hinterland Guyanas ist eine der letzten Regionen, in denen man heute noch Exemplare von mehr als fünf Metern Länge findet. In dieses unwegsame Gebiet haben sich Rainer Bergomaz und Yung Sandy aufgemacht. Bei ihren Begegnungen mit dem Mohrenkaiman erhalten sie einen einmaligen Einblick in das Leben der "Urzeitmonster" und entdecken in ihnen viel mehr als nur unberechenbare Fressmaschinen.



Am 07.06.21 10:55 - 11:55 Uhr auf 
WDR: Hitze und Dürre - So wird sich Deutschland verändern

40 Grad im Schatten und kein Regenwölkchen in Sicht: Ein Rekordsommer jagt den nächsten. Die fünf letzten Jahre gehören zu den wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Und die Prognosen deuten darauf hin, dass es infolge des Klimawandels immer wärmer wird, auch in Deutschland. Wie hoch werden die Thermometer bei uns in Zukunft in die Höhe schießen? Wie können sich Mensch und Natur auf die neuen Temperaturen einstellen? Und wird das Wasser in Zukunft bei uns knapp? Diesen Fragen geht Planet Wissen nach, zusammen mit dem Meteorologen Sven Plöger und der Klimaforscherin Dr. Monika Steinrücke.



Am 07.06.21 11:05 - 11:50 Uhr auf 
3sat: Tief im Regenwald (2/2) - Auf der Spur der Harpyie

Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy überwinden Stromschnellen, Flüsse und Wasserfälle, klettern auf 50 Meter hohe Bäume, kämpfen sich durch Buschwerk und Lianen, um ein Harpyien-Nest zu finden. Die seltenen Adler leben in den Regenwäldern Südamerikas. Harpyien sind in der Mythologie grausige Luftgeister, halb Vogel, halb Frau. In der Zoologie zählen sie zu den mächtigsten Greifvögeln der Welt. Der Griff ihrer Klauen ist kräftiger als der Biss eines Schäferhundes, ihre Krallen sind länger als die des Grizzlybären. Ihren scharfen Augen entgeht keine Bewegung, und kein anderer Vogel fliegt so lautlos und wendig durch das Geäst der Bäume. Ihre Nester liegen 40 und mehr Meter hoch in den alles überragenden Kapokbäumen. Während ihrer abenteuerlichen Expedition erhalten die beiden Tierfilmer nicht nur faszinierende Einblicke in das Leben der Harpyien, sie finden auch verwunschene Landschaften und begegnen zahlreichen fremdartigen Tieren wie dem Riesengürteltier oder der Tayra, einer in Mittel- und Südamerika lebenden Raubtierart aus der Familie der Marder.



Am 07.06.21 14:10 - 14:50 Uhr auf 
3sat: Wie Elefanten denken

Forscher sind sich mittlerweile einig: Elefanten sind viel intelligenter, als wir je vermutet hätten. Der Film zeigt, was und wie die grauen Riesen denken. Elefantenherden umgehen offenbar ganz gezielt Gebiete, in denen Wilderer lauern, und vermeiden auch sonst gefährliche Kontakte zu Menschen. Die Entdeckung dieses einzigartigen Verhaltens machten Wildbiologen eher zufällig bei einer Zählung vom Flugzeug aus. Diese ungewöhnlichen Wanderbewegungen der Tiere inspirierten die Wissenschaftler zu immer neuen Forschungsprojekten, in deren Verlauf weitere, völlig unerwartete Fähigkeiten der Elefanten entdeckt wurden.



Am 07.06.21 14:45 - 15:30 Uhr auf 
BR: Niedersachsens kleine Helden - Hamster und Hasen

Niedersachsens Felder und Wiesen liefern mehr als Heu und Getreide, sie sind bis heute Heimat seltener Tiere: Feldhamster bewohnen das "Untergeschoss" naturbelassener Feldränder. Und auch Feldhasen hoppeln über die Felder. Die Naturdokumentation gewährt außergewöhnliche Einblicke in das versteckte Leben mutiger Hamster und flinker Hasen im Göttinger Land.



Am 07.06.21 16:00 - 16:50 Uhr auf 
arte: Belize - Der Kakao-Pflanzer

Für die Maya war Kakao die Speise der Götter und ebenso wertvoll wie Gold. Heute sichern die begehrten Bohnen den Lebensunterhalt von Eladio Pop, seiner Frau und seinen 15 Kindern. Der Landwirt bearbeitet seine kleine Parzelle im Regenwald von Belize lieber mit der Machete als mit Chemie und träumt davon, die Plantage und die Traditionen seiner Vorfahren an seine Kinder weiterzugeben. Doch diese zweifeln daran, dass die Maya-Philosophie mit der modernen Weltwirtschaft kompatibel ist, und gehen lieber ihren eigenen Weg. Einfühlsam beschreibt der sri-lankische Filmemacher Rohan Fernando die Generationenkonflikte in einer sich wandelnden Welt, den mutigen Kampf eines Mannes für seine Kultur und die Problematik des "fairen Handels" in der milliardenschweren Schokoladenindustrie. Der überwältigenden Schönheit des tropischen Regenwalds stellt er das ungesunde Stadtleben gegenüber, das die Söhne von ihren Eltern und ihrer Heimat zu entfremden scheint. Welche Chancen haben nachhaltige Landwirtschaft und uralte Traditionen in der modernen Welt?



Am 07.06.21 16:20 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Tiere im Mashatu-Reservat

Seinen Namen verdankt das Reservat den gleichnamigen Bäumen, die hier zu Tausenden entlang der Flüsse wachsen. Bekannt ist es aber auch als "Land der Riesen": Gewaltige Baobabs - manche mehr als 5.000 Jahre alt - wachen über Mashatus nicht weniger beeindruckende Tierwelt.



Am 07.06.21 16:20 - 16:45 Uhr auf 
ARD-alpha: "Friday for: Artenschutz"

Jeden Freitag rufen Jugendliche zum Klimaschutz auf. Doch nicht nur das Klima ist in der Krise, sondern auch die Artenvielfalt. Acht Millionen Pflanzen- und Tierarten bewohnen unseren Planeten. Aber jeden Tag verschwinden viele für immer. Durch die intensive Nutzung von Land und Gewässern werden ihre Lebensräume zerstört. Seit 1970 ist die Artenvielfalt bei Wirbeltieren um 68 Prozent geschrumpft, bei Insekten um mindestens 75 Prozent. Die gute Nachricht: Jede und jeder Einzelne kann dazu beitragen, die Artenvielfalt zu erhalten. In Österreich beteiligen sich mehr als 100.000 Hobby-Forscher an unterschiedlichen Projekten. Sie sammeln Daten und mitunter Kröten ein, sie beobachten ganze Lebensräume oder einzelne Heuschrecken, verwandeln öde Balkone in bunte Bienenparadiese oder Deponien in Naturreservate, bekämpfen invasive Pflanzenarten oder beteiligen sich an Citizen-Science-Projekten. Der Einsatz für die Natur zahlt sich aus - Österreich ist zwar nur ein kleines Land, aber eines der artenreichsten in Mitteleuropa.
(Wdh. morgen 11.00-11.30 Uhr)



Am 07.06.21 17:15 - 18:15 Uhr auf 
D-MAX: Die fliegende Säge

Deutsche Helikopter-Crews unterstützen skandinavische Piloten nach verheerenden Waldbränden in Schweden bei den Löscharbeiten. Christoph Oberhumer wirft mit der Airbus H125 B3 in nur einer Stunde 28 000 Liter Wasser über den Flammen ab. Peter Schwaiger schneidet unterdessen mit zehn messerscharfen Sägeblättern, die unter seinem Hubschrauber hängen, den Baumbewuchs an Stromtrassen zurück - ein nervenaufreibender Job für erfahrene Profis.



Am 07.06.21 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Kleine Katzen ganz groß

Kleinkatzen, von Wissenschaftlern Felinae genannt, umfassen 40 Arten. So unterschiedlich sie auch sein mögen, einige typische Katzen-Merkmale haben sie noch immer alle gemein. Dank gepolsterter Tatzen spazieren sie vollkommen lautlos umher. Ihre Pupillen ziehen sich bei Helligkeit zusammen. Die Ohren rotieren wie zwei unabhängige Radare, immer auf der Suche nach verdächtigen Geräuschen und potentieller Beute. Mit dem kräftigen und gelenkigen Körper lässt es sich perfekt kriechen und sprinten. Ein athletischer Springer mit festem Griff - dank super-haftender Krallen. Ihre gesamte Körper-Konzeption hat nur einen Zweck - Beute zu jagen. Vom Serval, dem langbeinigen Sprungtalent mit den großen Ohren, zum Sumpfluchs, den Wasser liebenden Fischfänger, vom mit Schneeschuhen ausgestatteten Luchs bis zum Kätzchen auf unserem Sofa - Kleinkatzen sind atemberaubende Raubtiere. Ihr wunderschöner Anblick und ihre beeindruckende Eleganz ziehen uns in ihren Bann und lassen uns einfach dahinschmelzen.
(Wdh. kommende Nacht 1.20-2.05 Uhr)



Am 07.06.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD: Planet ohne Affen

Der Mensch macht Jagd auf Affenbabys. Kleine Schimpansen und Orang-Utans sind beliebt, Promis und Influencer posieren mit ihnen auf Instagram. Und auch die weltweiten Zoos sind hungrig und brauchen immer neuen Nachschub. Doch woher kommen die Tiere? Reporter Michel Abdollahi macht sich auf die Suche nach weltweiten Netzwerken des kriminellen Affenhandels.



Am 07.06.21 21:00 - 21:30 Uhr auf 
hr: Hirsch und Hase im Stress

Das Schutzgebiet Duvenstedter Brook am nördlichen Stadtrand von Hamburg gerät unter Druck, wenn das Wetter mal schön ist und die Großstädter einen Ausflug in die Natur planen. Das war immer schon so. Doch mit Corona erleben Försterinnen und Förster und Naturschützerinnen und Naturschützer einen Ansturm von Ausflüglern, den sie sich bis dahin nicht vorstellen konnten. Die Nordreportage begleitet die Menschen, die versuchen, den Schutz der Natur im Duvenstedter Brook zu gewährleisten so gut es eben geht.



Am 08.06.21 07:30 - 07:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Mit dem Biber auf Reisen

Über 30 kg kann der Biber schwer werden - ein kräftiges Tier und ein höchster geschickter Baumeister. Seine Biberburgen, Staudämme und Untertunnelungen erschafft er sich da, wo er sie braucht. Leider ist der geeignete Lebensraum für die rund 2000 Biber, die in Bayern heimisch sind, sehr begrenzt. Mehr Tiere kann das Land kaum verkraften. In Rumänien, in den wilden Karpaten, sind "überzählige" bayerische Biber willkommen. Felix Heidinger berichtet von einem Biber-Umsiedlungsprojekt - einer langen Reise von zwei Biberfamilien nach Rumänien.



Am 08.06.21 10:30 - 11:15 Uhr auf 
hr: Elefanten hautnah (1/2)

Im südlichen Afrika leben noch große Herden von Elefanten in den Nationalparks und in der Savanne. Ihr Verhalten gibt der Forschung immer noch Rätsel auf, die soziale Struktur der Herden und der bemerkenswerte Umgang mit Emotionen wie der Trauer stehen im Mittelpunkt der über einjährigen Beobachtung von Elefanten in Botswana. Auch der Konflikt mit Menschen, dessen Gebiete sie auf der ständigen Suche nach Wasserstellen und Grünfutter kreuzen, kommt zur Sprache. Mehr als zwei Jahre reisten die vielfach ausgezeichneten Tierfilmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen durch Afrika und waren den Dickhäutern stets auf den Fersen.



Am 08.06.21 14:45 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Wachau - Land am Strome

Es zählt zu den schönsten Schauspielen der Natur, wenn in der Wachau im Frühling die Marillenbäume zu blühen beginnen und den ganzen Landstrich in ein duftendes Blütenmeer verwandeln. Die Wachau ist mit 36 Kilometern nur ein kurzer Abschnitt der 2800 Kilometer langen Donau - und zählt zum UNESCO-Welterbe. Das gewundene Donautal, die Auwälder, Felsformationen und die von Menschenhand geschaffenen Weinbauterrassen sind UNESCO-Naturdenkmäler.Bekannt ist die Wachau auch für ihre idyllischen Ortschaften, ihre Klöster und Burgen.
(Wdh. kommende Nacht 4.05-4.50 Uhr)



Am 09.06.21 03:30 - 04:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Bigfoot - Mythos auf dem Prüfstand

In "Bigfoot – Mythos auf dem Prüfstand" geht es um eine Legende, die immer wieder neue "Nahrung" erhält: Durchstreift die Rocky Mountains und die Appalachen wirklich ein "Sasquatch", wie "Bigfoot" in Kanada heißt, also ein "stark behaarter Mensch", gar eine riesige Bestie, drei Meter groß, unermesslich schwer und auch noch übel riechend? Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren der "Bigfoot"-Forscher. Geschildert wird auch die Geschichte um das Foto eines riesigen menschlichen Fußabdrucks, das 1951 um die Welt ging: Der Fotograf Eric Shipton löste damals mit diesem Bild, aufgenommen im Himalaya, einen echten Hype aus. Seitdem streiten Wissenschaftler über die Existenz dieses menschenähnlichen Affen, zu dem der Fußabdruck gehören soll.
(Wdh. übermorgen 15.45-16.30 Uhr)



Am 09.06.21 05:45 - 06:00 Uhr auf 
SWR: Leben in der Rotte

Wildschweine sind scheu, vorsichtig und so intelligent, dass sie dort, wo sie bejagt werden, nur nachts auf Nahrungssuche zu gehen. Der Film zeigt ihre typischen Verhaltensweisen: die Fortpflanzung und Aufzucht ihrer Jungen, der Frischlinge, sowie die Nahrungssuche und das Zusammenleben in der Rotte.



Am 09.06.21 06:30 - 07:00 Uhr auf 
arte: Amazonien - Vom Kind zum Mann

Bei den Sateré-Mawé-Indianern in Brasilien wohnt Anne-Sylvie Malbrancke einem qualvollen Initiationsritus bei, der dazu dient, dass die Männer in den Rang der Krieger aufsteigen. Bei dieser Mutprobe müssen sie ihre Hände in einen Handschuh stecken, der mit Hunderten von Tucandeira-Ameisen gespickt ist. Ihre Stiche gehören zu den schmerzhaftesten der Welt.



Am 09.06.21 07:30 - 07:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Im bayerischen Urwald ist was los

Felix Heidinger hat sich mit der Kamera zu den heimischen Tieren aufgemacht.
Er stellt auch Tierarten vor, die aus unseren Wäldern verschwanden. Denn inzwischen hat man einige der bei uns ausgerotteten oder nur noch selten vorkommenden Tierarten im Bayerischen Wald angesiedelt. Und man hält sie auch in Gehegen des Bayerwald Tierparks, um Besuchern zu zeigen, wie sie aussehen. Ob Luchs oder Wolf, Auerhuhn oder Biber - für alle blieben in den von Menschen dicht besiedelten Gebieten nicht mehr genügend Naturlandschaften zum Überleben. Doch mittlerweile hat sich einiges zum Besseren gewendet. Biber bauen bei uns wieder ihre Dämme, und auch das seltene Auerhuhn hat eine Überlebenschance. Im Bayerischen Wald kümmert man sich intensiv um die Nachzucht des Wildvogels. Die empfindlichen Küken werden in Kinderstuben betreut und als kräftige, halberwachsene Hähne und Hennen in die Freiheit entlassen. Den lauten Balzgesang der prächtigen, schwarzen Auerhähne kann man im Frühjahr weithin hören.



Am 09.06.21 10:05 - 10:35 Uhr auf 
hr: Staatsfeind Wildschwein

Dänemark verstärkt seine Grenze zu Deutschland mit einem 70 Kilometer langen Eisenzaun zwischen Nord- und Ostsee, der heftig umstritten ist. Er soll Wildschweine aus dem Land fernhalten, denn dänische Ferkelzüchter fürchten, dass sie die Afrikanische Schweinepest einschleppen und die Zuchtbetriebe ruinieren könnten. Das ASP-Virus breitet sich derzeit von Ost- nach Westeuropa aus. Aber die Gegner auf beiden Seiten der Grenze sehen in der Stahlbarriere ein schädliches Zeichen der Abschottung in einem kriselnden Europa, zumal Dänemark vorher schon die Grenzkontrollen wieder eingeführt hatte. "Psychologisch, für ein zusammenwachsendes Europa, ist es eine Katastrophe. Das trennt ja schließlich nicht nur die Wildschweine, das trennt auch die Menschen", beklagt ein Milchbauer, dessen Flächen auf beiden Seiten der Grenze liegen. Auch Wildbiologen schütteln den Kopf, weil der neue Grenzzaun jetzt Rehen, Hirschen oder Füchsen ihre Wildwechselrouten versperrt. Wildschweine dagegen gebe es kaum in der Region. Und sogar der Sinn des Zehn-Millionen-Euro-Projekts wird in Zweifel gezogen, da der Grenzzaun Lücken für Straßen und Bahngleise hat, also auch Lücken für Schwarzwild.



Am 09.06.21 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: China - Der Kampf gegen den "Gelben Drachen"

China ist bedroht. Seine uralten, vor langer Zeit im Norden und in der Mitte des Landes entstandenen Wüsten wachsen unaufhörlich. Und neue bilden sich. Aride und semiaride Gebiete bedecken mittlerweile die Hälfte des Landes. Die Wüsten breiten sich in besiedeltem Gebiet aus und verdrängen dort wertvolles Ackerland in dramatischer Weise. Die natürlichen Vegetationsbarrieren am Rande der Wüsten reichen nicht aus und können den Sandstaub, der sich auf Peking niederlässt, nicht mehr aufhalten. Die Sandstürme kommen aus Regionen, die aus vier Gründen verwüstet sind: Raubbau, Entwaldung, Wassermangel und zunehmende Urbarmachung für die Viehzucht. China kämpft gegen diesen "Gelben Drachen", der das Land zu verschlingen droht. Eine Armee von 32.000 Regenmachern kämpft tagtäglich an der Front und baut eine "Grüne Mauer", so lang wie die Chinesische Mauer, die den Feind in Schach halten soll.



Am 09.06.21 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Die Rückkehr der Biber

Die Rückkehr der Biber ist eine der größten Erfolgsgeschichten des Naturschutzes in Zentraleuropa. Lange Zeit gejagt und nahezu ausgerottet, leben heute wieder mehr als 35.000 Biber in Deutschland, gut 8000 Biber in Östereich, rund 1 Million Biber in Europa, hervorgegangen aus gerade einmal 1200 Tieren, die an wenigen Flußregionen bewahrt blieben. Doch wie kam es zu dieser Erfolgsgeschichte? Nur selten bekommt man die meist nachtaktiven Tiere tatsächlich zu sehen. Mehr als zwei Jahre war der Naturfilmer Klaus Weißmann den scheuen Bibern auf der Spur und dokumentierte ihre Ausbreitung entlang der Flüsse Elbe, Rhein, Donau und Rhone. Welche Wege nutzen sie? Welchen Gefahren sind sie ausgesetzt? Wo liegen ihre Stärken? Schritt für Schritt erzählt der Film vom spannenden und teils kuriose Verhalten der sympathischen Nager, die als Landschaftsgestalter nicht unumstritten sind.
(Wdh. morgen 9.00-10.00 Uhr)



Am 09.06.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 
NDR: Wildes Deutschland - Der Teutoburger Wald

Über Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, von Osnabrück bis Paderborn, erstreckt sich auf 150 Kilometern einer der schönsten Wälder Deutschlands - der Teutoburger Wald. Berühmt wurde das deutsche Mittelgebirge durch die Varusschlacht im Jahre 9 n. Chr. Von den Römern gefürchtet, ist der Wald uns heute für seine urwüchsige Natur bekannt. Hier leben Wildschweine, Rotwild, Siebenschläfer, Neuntöter und Zauneidechsen. Dank modernster Techniken wie Highspeed-Aufnahmen und Drohnen-Flügen, sowie einer besonders langen Drehzeit, wird dieser Wald in Szene gesetzt.



Am 09.06.21 20:45 - 21:15 Uhr auf 
mdr: Hitze, Stürme, Käferplage - Das Waldsterben geht weiter

Während der Mensch noch debattiert, ist die Natur schon mittendrin im Klimawandel. Und die Folgen sieht man inzwischen auch direkt vor der Haustür. Verheerende Stürme, abgestorbene Bäume und von Käfern zerfressene Wälder. Seit 2018 wurden bereits über 140.000 Hektar Wald durch Hitze, Dürre und Schädlinge zerstört. Eine Waldkrise, die die Wissenschaft längst vorhergesagt hat und an deren Ursachen bereits seit Jahrzehnten gearbeitet wird. Schon zu DDR-Zeiten versuchten Forstbetriebe, den Wald umzubauen und klimastabil zu machen. Doch anders als in der Landwirtschaft, brauchen Wälder dafür Jahrhunderte. "Unter diesem Gesichtspunkt hätte man das nicht verhindern können. Wir können nicht den Wald gießen. Aber man hätte sich besser vorbereiten können, damit man das befallene Holz schnell aus dem Wald bringt, wo die Käfer keinen Schaden anrichten können. Man muss heute Lagerflächen für Millionen von Kubikmetern Holz beschaffen. Das ist schwierig und innerhalb kürzester Zeit nicht hinzubekommen", fasst Prof. Dr. Michael Müller vom Institut für Waldbau und Waldschutz an der TU Dresden das Problem zusammen. Die Reportage zeigt, wie es um unseren Wald steht und beleuchtet Lösungsansätze. Denn mittlerweile werden selbst Drogenspürhunde ausgebildet, um infektiöse Bäume im Wald frühzeitig aufzuspüren und die Forschung arbeitet an mobilen Borkenkäfer-Detektoren, die den Waldschutz revolutionieren könnten.
(Wdh. kommende Nacht 2.20-2.50 Uhr)



Am 10.06.21 00:05 - 00:45 Uhr auf 
ServusTV: König des Dschungels (2/2)

Fernsehmoderator Richard Hammond ist weiterhin auf der Jagd nach den schönsten Motiven für seine Foto-Ausstellung. Abenteuerlich geht es zu, als er versucht die vom Aussterben bedrohten Harpyien zu fotografieren. So gelingt es dem Kameramann Aufnahmen von den seltenen Tieren zu machen, während Hammond sich im Regen in Selbstmitleid ergießt. Eine Nacht verbringt der britische Fotograf im Dschungel in einem Baldachin unter freiem Himmel. Und bemerkt dabei nicht, dass er sich auf der gefalteten Hängematte niedergelassen hat. So ein Pech! Es war schon immer Hammonds Kindheitstraum, in den Dschungel des Amazonas zu reisen. Wird er es schaffen, ausreichend Fotografien für seine Ausstellung zu machen?



Am 10.06.21 05:45 - 06:00 Uhr auf 
SWR: Faszination Insekten

Faszination statt Ekel: Großartige Makroaufnahmen zeigen den Zuschauerinnen und Zuschauern den überwältigenden Arten- und Formenreichtum der Insekten. Die Sechsbeiner sind bei vielen Menschen nicht besonders beliebt. Wer aber genauer hinschaut, erkennt, wie faszinierend die Welt der Insekten ist: Ameisenlöwen lauern im Sand auf Beute, Libellen fangen Fliegen in der Luft, bei der Gottesanbeterin endet die Paarung häufig tödlich. Insekten jagen und werden gejagt. Dabei sind sie aber nicht schutzlos. Der Schnellkäfer kann sich mit akrobatischen Sprüngen aus dem Staub machen und der Bombardierkäfer setzt sich mit chemischen Waffen zur Wehr. Wie nützlich der Marienkäfer ist, weiß fast jedes Kind. Aber auch Totengräber und Mistkäfer erfüllen wichtige Aufgaben in der Natur. Ohne Insekten sähe Welt völlig anders aus.



Am 10.06.21 06:00 - 06:35 Uhr auf 
arte: Tierische Überlebenskünstler - Schlangen

Der Organismus der Schlange erscheint einfach, doch aufgrund eines bemerkenswerten Anpassungsprozesses kann sich das Reptil problemlos mit Säugetieren, Vögeln und Fischen messen. Schlangen bewegen sich mit ihrem beinlosen Körper nicht nur am Boden fort, sondern können auch klettern, schwimmen und sogar fliegen. Bei der Jagd auf Beute bedienen sie sich ihrer feinen Sinnesorgane. Mit ihrem wärmeempfindlichen Grubenorgan orten sie ihre Opfer in der Dunkelheit. Einige Arten ziehen mit ihrer Zunge Fische an. Und das Gift der toxischen Exemplare dient ihnen zum Töten und Vorverdauen der Beute.



Am 10.06.21 07:30 - 07:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Mit den Wölfen heulen

Nur wenige Tiere haben einen so schlechten Ruf wie der Wolf. In Märchen und Legenden wird er seit Alters her als blutrünstiges, gefräßiges Ungeheuer dargestellt. Auch in Russland, dem einzigen Land in Europa, in dem nach wie vor viele Wolfsrudel in den weiten Wäldern leben, hassen und verfolgen die Menschen den Wolf, weil er gelegentlich Vieh reißt. Der Wolfsforscher Vladimir Bologov ist wohl der einzige Freund, den die Wölfe in Russland haben. Er hat eine einfache und kostengünstige Methode entwickelt, mit der die nächtlichen Räuber wirksam von Rindern, Schafen und Pferden ferngehalten werden - nämlich mit bunten Luftballons!



Am 10.06.21 07:35 - 08:15 Uhr auf 
ZDFneo: Der Malaiische Archipel – Dem Leben auf der Spur

Auf den über 17.000 Inseln des Malaiischen Archipels, der Inselwelt von Indonesien und Malaysia, scheint die Natur verrückt zu spielen und das Leben geradezu zu explodieren. Dirk Steffens begegnet „Waldmenschen“ – Orang-Utans –, erklimmt Urwaldriesen, harrt auf einer wackligen Plattform inmitten einer riesigen Höhle aus und erkundet Orte, die wie Spielplätze der Evolution wirken: mit fliegenden Fröschen, bunten Paradiesvögeln und Kängurus, die in Bäumen klettern. Hierher brach vor rund 150 Jahren ein Forscher auf, um das größte Rätsel seiner Zeit zu lösen: Wie entstand die Vielfalt des Lebens?



Am 10.06.21 14:45 - 15:30 Uhr auf 
BR: Leben mit dem Jaguar

Die drittgrößte Katze der Welt - größer sind nur noch Löwe und Tiger - hat auf dem amerikanischen Kontinent lange um ihr Überleben kämpfen müssen. Das wunderschöne Fell des Jaguars und seine Furchtlosigkeit haben ihn in weiten Teilen Amerikas verschwinden lassen. Einer der wichtigen Lebensräume für den Jaguar ist das Pantanal, ein riesiges Mosaik aus Flüssen, Wäldern und je nach Jahreszeit überfluteten Savannen - an die 8.000 Jaguare dürfte es dort heute noch geben. Filmautorin Andrea Rüthlein hat Douglas Trent beim Fotografieren von Jaguaren im Pantanal begleitet.



Am 10.06.21 18:05 - 19:00 Uhr auf 
ServusTV: Ein ganzer Tag im Leben der Tiere - Dschungel

Der Dschungel gehört zu den artenreichsten und vielseitigsten Lebensräumen auf der Welt. Doch es ist eine Umgebung, in der die Tiere auf der Überholspur leben müssen. Am Morgen werden die geschicktesten Vögel des Planeten aktiv: die Kolibris. Sie sind auf der Suche nach Nektar. Währenddessen schwingen die Affen sich von Ast zu Ast, von Baumkrone zu Baumkrone, und lassen sich teilweise auch auf den Boden des Dschungels herab, auf der Suche nach Nahrung. In der Nacht erwachen die gefährlichsten Tiere des Dschungels. Vom Rotaugenlaubfrosch, der sich blitzschnell auf seine ahnungslose Beute stürzt, bis hin zu den getarnten Gottesanbeterinnen, jede Stunde hat im Dschungel andere Aktion zu bieten.



Am 11.06.21 07:30 - 07:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Auf der Känguru-Insel ist was los

Felix macht sich auf den Weg nach Australien, um über einige ungewöhnliche Tiere auf der Känguru-Insel zu berichten. Einer der merkwürdigsten Bewohner ist der Schnabeligel. Äußerlich ähnelt er zwar wegen seines Stachelkleids unserem heimischen Igel, aber er ist nicht mit ihm verwandt. Schnabeligelweibchen tragen ihr nacktes Baby in einer Bauchfalte mit sich herum. Sobald das Junge behaart und etwas herangewachsen ist, legt die Mutter es in einem Versteck ab. Dann kommt sie nur noch ein Mal in der Woche vorbei, um das Kleine zu säugen. So lange, bis ihm auch ein Stachelkleid gewachsen ist und es selber für sich sorgen kann.



Am 11.06.21 14:45 - 15:30 Uhr auf 
3sat: Wildes Peru (1/2)

Peru ist ein Land der Kontraste: Wüste, Grasland, Hochgebirge, Regenwald und Meeresküste - extrem unterschiedliche Naturräume bieten einer Vielzahl faszinierender Tiere eine Heimat. An der Pazifikküste Perus brüten zahlreiche Seevögel - wie Guanokormorane und Humboldt-Pinguine. Diese müssen auf ihrem täglichen Weg zum Wasser Kolonien hungriger Mähnenrobben durchqueren. Die Reise führt auch ins Gebirgsvorland der Anden. In den Nebelwäldern lebt der Bergtapir Seite an Seite mit dem Brillenbären, der am liebsten Früchte frisst. Im Grasland der Hochebenen macht der Puma Jagd auf Guanako und Vikunja, Südamerikas wilde Kamele.



Am 11.06.21 14:45 - 15:30 Uhr auf 
BR: Kinder der Sonne - Unsere Schmetterlinge

In kaum einer anderen Tiergruppe herrscht eine derartige Vielfalt an Formen und Farben wie bei den Schmetterlingen. Unter den fast 4.000 Schmetterlingsarten, die unsere Wiesen, Wälder, Felder, aber auch unsere Gärten bevölkern, gibt es neben Winzlingen mit einer Flügelspannweite von gerade einmal 10 Millimetern Riesen, deren ausgebreitete Flügel 16 Zentimeter messen. Viele Falter prangen in den herrlichsten Farben, während andere auf ein Tarnkleid setzen, das sie mit der Umgebung regelrecht verschmelzen lässt. In "Kinder der Sonne - Unsere Schmetterlinge" werden die beliebten Insekten in all ihren Entwicklungsstadien und in ihrer unglaublichen Vielfalt vorgestellt. Eine Vielfalt, die aber auch bedroht ist. Vor allem die Schmetterlingsgesellschaften der Blumenwiesen sind mittlerweile zur Rarität geworden.



Am 11.06.21 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Wildes Peru (2/2)

Im Osten der peruanischen Anden entspringt der Amazonas. In den Regenwäldern Amazoniens sind zahlreiche Tierarten wie Riesenotter, Jaguar, Faultier und farbenprächtige Aras zu Hause. Zur Regenzeit steht der Dschungel unter Wasser. Fische machen Jagd auf Baumbewohner oder knacken Nüsse mit starken Kiefern. Nach Ende der Flut finden Kaimane und Rabengeier reiche Beute - und das Aguti, ein kleines Nagetier, hilft Paranussbäumen bei der Verbreitung. Peru ist ein Land der Kontraste: Wüste, Grasland, Hochgebirge, Regenwald und Meeresküste - sehr unterschiedliche Naturräume bieten einer Vielzahl faszinierender Tiere eine Heimat.



Am 11.06.21 16:00 - 16:50 Uhr auf 
arte: Das Lied der Gibbons

In den chinesisch-myanmarischen Bergwäldern greifen ein Forscher und ein chinesischer Popstar zu unorthodoxen Mitteln, um eine Gibbon-Art vor dem Aussterben zu retten. Sie setzen auf moderne Kommunikation, um den Primaten die Fortpflanzung zu ermöglichen.



Am 11.06.21 16:15 - 17:00 Uhr auf 
3sat: Wildes Mexiko (1/3)

Seine Lage zwischen den Kontinenten macht Mexiko besonders artenreich. Der Film zeigt Wanderer aus dem Tierreich, die Wüste, Grasland, Wälder und Küstengewässer des Landes besuchen. Die Palette reicht von See-Elefanten an der Pazifikküste über Monarchfalter und Pumas im Bergland, die Leguane der Sonora-Wüste, bis hin zu Walhaien vor der Ostküste. Manche besuchen Mexiko nur kurz, andere haben hier eine neue Heimat gefunden.



Am 11.06.21 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Wildes Mexiko (2/3)

Kleine und große Räuber und ihre Beutetiere kämpfen in Mexikos Landschaften tagtäglich ums Überleben. Dabei können sogar die gefährlichsten Jäger - wie Klapperschlangen - zu Gejagten werden. Tierische Dramen spielen die Hauptrolle in dieser Dokumentation - wie der Kampf zwischen Wegekuckuck und Schlange oder die Jagd der Harpyie auf junge Klammeraffen. Die Palette der Raubtiere reicht vom Skorpion über Krokodil, Jaguar und Hammerhai bis zum Buckelwal.



Am 11.06.21 17:45 - 18:30 Uhr auf 
3sat: Wildes Mexiko (3/3)

In jedem der ganz unterschiedlichen Lebensräume Mexikos entwickeln Tiere kluge Verhaltensweisen, um Partner zu finden und sich fortzupflanzen. Manche ihrer Methoden sind weltweit einzigartig. Carolinatauben bauen Nester auf stacheligen Kakteen - unerreichbar für Räuber. Bei Glasfröschen wacht das Männchen über die Eier. Präriehunde bilden Kolonien, in denen ihr Nachwuchs sicher aufwächst, und kleine Klammeraffen lernen das Klettern von ihren Müttern.



Am 11.06.21 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Überraschungseier - Neues von Kuckuck und Co.

Die meisten Vögel mit Kuckucksverhalten, von denen es einige gibt, gehen nicht so weit wie der europäische Kuckuck, der die Eier seiner Zieheltern einfach aus dem Nest wirft, oder wie das mordende Honiganzeiger-Küken in Afrika. Andere legen nur ihr Ei dazu, lassen es ausbrüten und das Junge mitversorgen. So macht es der Häherkuckuck bei den klugen Krähen. Bisher noch nie gezeigte Bilder dokumentieren das Kuckucksverhalten von Vögeln in Deutschland, Spanien und Afrika. Die Methoden sind unterschiedlich, doch das Ziel ist immer, die Aufzucht der Jungen den Zieheltern zu überlassen. Ein phänomenaler Trick oder ein Rätsel der Evolution?



Am 11.06.21 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Elstern - Clevere Überflieger

Wer kennt sie nicht, die schwarz-weißen Vögel von nebenan. Echte Elstern findet man fast überall auf der Welt, aber sie haben auch weniger bekannte Verwandte wie die Blauelster. Und dann gibt es noch Elstern, die so heißen, aber eigentlich gar keine sind. Die australischen Magpies, zu Deutsch "Elstern", sind eigentlich Flötenkrähenstare. Elstern gelten als diebisch und hinterlistig. Tatsächlich sind die Rabenvögel aber sehr klug und neugierig. Ihr markantes Aussehen und die Tatsache, dass sie sich häufig in Menschennähe aufhalten, hat sie Teil unserer Kultur werden lassen.



Am 11.06.21 19:40 - 20:15 Uhr auf 
arte: Rettet Europas Amazonas

"Amazonas von Europa" - so wird Polesien oft genannt. Ein Feuchtgebiet, halb so groß wie Deutschland, das sich über belarussisches, ukrainisches und polnisches Staatsgebiet erstreckt. Und eine der artenreichsten Regionen der Welt darstellt. Hier sind Braunbär, Wolf und Wisent ebenso wie tausende seltene Vogelarten zu Hause. Doch nun soll eine gigantische Wasserstraße gebaut werden - das Natur-Idyll schwebt in Gefahr. Die Naturschützer*innen Irina Kashpei, Pavel Pinchuk und Elleni Vendras wollen genau das verhindern. Sie haben einen Antrag bei der UNESCO gestellt - Polesien soll Weltnaturerbe werden und so vor den Bulldozern geschützt werden. "Nur noch die Anerkennung als UNESCO Weltnaturerbe kann meine Heimat retten", sagt Irina Kashpei. Sie ist selbst in Polesien geboren, ihre Großmutter lebt noch in der Region. Es geht um Ihre Heimat und um das Überleben vieler gefährdeter Säugetiere und Millionen von Vögeln. Damit ihr Antrag Chancen hat, machen die Wissenschaftler Grundlagenarbeit. Sie zählen Arten und Tiere, dokumentieren die enorme Biodiversität, sammeln alle Informationen, die ihnen zuträglich sind. Ein Kampf gegen die Zeit - in der Ukraine haben die Bauarbeiten für die gigantische Wasserstraße E40 bereits begonnen.



Am 12.06.21 06:20 - 06:45 Uhr auf 
ARD: Durch die Wildnis - Norwegen (5/20)

Unberührte Natur erleben - ohne Eltern, ohne Internet und Fernsehen? "Durch die Wildnis" gibt sechs Jugendlichen die Chance, in der rauen, aber wunderschönen Landschaft Norwegens ein ganz besonderes Ferienabenteuer zu erleben - spannende Wildnisaktionen inklusive. Fahren alle unsere Helden mit nach Norwegen? Drei Aufgaben müssen die sechs in Zweiergruppen bewältigen, mindestens zwei davon erfolgreich - doch schon der Weg zu den Wildnistests per Kompass-Orientierung gestaltet sich schwierig.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 7.10 Uhr)



Am 12.06.21 07:10 - 08:00 Uhr auf 
arte: Vietnam - Das Schicksal der Mondbären

Mondbär wird der bedrohte Kragenbär wegen seiner hellen Fellsichel mitten auf der Brust auch genannt. Die Galle dieser Bären ist in der traditionellen asiatischen Medizin ein beliebtes Heilmittel. So wurden in Vietnam viele Bären gefangen und über Jahre in enge Käfige gepfercht, wo ihnen unter Qualen der Körpersaft entnommen wurde. Die Tierschutzorganisation Animals Asia versucht seit Jahren diese Farmen zu schließen. Inzwischen wird sie dabei sogar von der Regierung unterstützt. "GEO Reportage" hat sie bei der Rettung eines Kragenbären begleitet.



Am 12.06.21 07:45 - 08:15 Uhr auf 
tagesschau24: Karibik - Korallenrettung und Klimawandel

Die Karibik-Staaten leiden am meisten unter dem Klimawandel, obwohl sie zur Erderwärmung so gut wie nichts beigetragen haben. Der Klimawandel erwärmt die Meere, der Meeresspiegel steigt, die Unwetter werden stärker. Betroffen sind Menschen und das gesamte Ökosystem der Meere. In Panama fürchtet das indigene Volk der Kuna den Untergang seiner kleinen Insel, immer öfter schwappt das Meer in die Häuser. Die Kuna werden ihre Heimat wohl verlassen müssen. Der Kampf ist so gut wie verloren. In Belize haben sie aber noch eine Chance. Das Team von "Fragments of Hope" arbeitet daran, das zweitgrößte Korallenriff der Welt wieder aufzuforsten.
(Wdh. heute 16.30-17.00 Uhr)



Am 12.06.21 09:30 - 10:15 Uhr auf 
ZDFneo: Expedition in die Südsee - Georg Forster

Georg Forster ist einer der größten deutschen Entdecker, doch sein Name ist heute fast unbekannt: Im Jahre 1772 erhält der 17-Jährige durch einen Zufall die Möglichkeit, James Cook, den größten Schiffskapitän seiner Zeit, auf einer großer Weltumseglung zu begleiten. Dabei wird Cook Inseln und Völker entdecken, Georg Forster aber mehr als 400 unbekannte Pflanzen- und Tierarten. Als einer der ersten Ethnologen hinterlässt der junge Deutsche nicht nur zahlreiche Naturforschungen, sondern er zeichnet sich vor allem durch seine Persönlichkeit aus. Georg Forster ist ein ungewöhnlicher Zeitgenosse des 18. Jahrhunderts. Anders als die meisten glaubt er nicht an die naturgegebene Überlegenheit der weißen Europäer. Die Menschen der Südsee sind für ihn nicht weniger wert als seinesgleichen in Europa. Vorurteile kennt Forster nicht. Dafür aber eine kritische Haltung gegenüber all denen, die ihre Völker beherrschen. Ob Adlige in Europa, die zusehen wie ihre Untergebenen verhungern, oder Priester in der Südsee, die sich von ihren Stammesangehörigen füttern lassen - Georg Forster lehnt sie alle ab. Kaum verwunderlich, dass er mit seiner für die damalige Zeit radikalen Einstellung immer wieder in Konflikte hineingerät - auch mit dem herrischen Kapitän James Cook.



Am 12.06.21 09:30 - 10:00 Uhr auf 
BR: 13 Hügel für die Orang Utans

13 Hügel - Bukit Tiga Puluh heißt der Nationalpark Indonesiens, in dem intensiv für das Überleben der seltenen Sumatra Orang Utans gekämpft wird. Das hochgesteckte Ziel ist es, die Menschenaffen auf den 13 Hügeln wieder anzusiedeln. Die Tiere, die hier eine Chance bekommen sind z. B. Daisy, Rimba, Wahkiki oder Roberta, und schon die Namen geben ihr Geheimnis preis, denn diese Tiere haben alle bei Menschen gelebt. In Bukit Tiga Puluh lernten bislang fast 40 junge Orang Utans eine Welt kennen, die eigentlich ihre Welt ist - die Wildnis. Doch diese Welt ist ihnen fremd, manchen von ihnen macht sie sogar Angst.



Am 12.06.21 11:00 - 11:45 Uhr auf 
ZDFneo: Kamerun – Ganz Afrika im Kleinen

Kamerun hat alles, was Afrika ausmacht: Großartige Landschaften, drei Klimazonen – Wüste, Savanne, Regenwald – und unsere nächsten Verwandten im Tierreich. Hier zeigen sich aber auch die Schattenseiten des Kontinents: Armut, Überbevölkerung, Wilderei.



Am 12.06.21 11:45 - 12:30 Uhr auf 
ZDFneo: Der Malaiische Archipel – Dem Leben auf der Spur

Auf den über 17.000 Inseln des Malaiischen Archipels, der Inselwelt von Indonesien und Malaysia, scheint die Natur verrückt zu spielen und das Leben geradezu zu explodieren. Dirk Steffens begegnet „Waldmenschen“ – Orang-Utans –, erklimmt Urwaldriesen, harrt auf einer wackligen Plattform inmitten einer riesigen Höhle aus und erkundet Orte, die wie Spielplätze der Evolution wirken: mit fliegenden Fröschen, bunten Paradiesvögeln und Kängurus, die in Bäumen klettern. Hierher brach vor rund 150 Jahren ein Forscher auf, um das größte Rätsel seiner Zeit zu lösen: Wie entstand die Vielfalt des Lebens?



Am 12.06.21 13:15 - 14:00 Uhr auf 
mdr: Wildes Griechenland (1/2) - Der unbekannte Norden

Griechenland hat mehr zu bieten als türkisfarbenes Meer, mediterranes Klima und einsame Sandstrände. Die verborgene Seite Griechenlands ist rau und geprägt von einer wilden Berglandschaft. "Wildes Griechenland" nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise in eine teils unberührte Region, die nur wenige mit Griechenland verbinden würden. Die beiden Naturfilmer Johannes Berger und Stephan Krasser waren über zwei Jahre lang unterwegs und haben spektakuläre Aufnahmen von den faszinierenden Landschaften und von einer teils unerforschten Tier- und Pflanzenwelt gedreht. Sie zeigen ein Griechenland, zu dessen Hotspots kein Reisekatalog führt.



Am 12.06.21 14:25 - 15:10 Uhr auf 
hr: Die Kanarischen Inseln (1/2) - Nebenwald und Wüsten

Einst nannte man sie die "Inseln am Rande der Welt". Als der antike Geograf Ptolemäus die erste Landkarte der Erde erstellte, waren die Kanaren noch genau das: das Ende der alten Welt. Heute sind die sieben Kanarischen Inseln ein exotisches Paradies für zwölf Millionen Touristen, die jedes Jahr, vor allem aus Europa, hierherkommen, um Sonne, Meer und ein mildes, frühlingshaftes Klima zu genießen. Eine zweiteilige Naturdokumentation zeigt die wilde, unbekannte Seite des Archipels abseits besuchter Touristenpfade. Bis heute haben sich die Kanarischen Inseln ihre wilde Schönheit bewahrt. Jede von ihnen gleicht einem Kontinent im Kleinen. Subtropische Nebelwälder treffen auf karge Vulkanlandschaften und schneebedeckte Gipfel. Der Passatwind bringt Wasser, selbst im trockenen Sommer. Auf seiner langen Reise über das Meer nimmt der Alisio große Mengen an Feuchtigkeit auf. Trifft er auf die Inseln, stauen sich mächtige Wolkenbänke an steilen Bergflanken. Die in der Luft gespeicherte Feuchtigkeit kondensiert und nährt ein einmaliges Naturjuwel: subtropische Lorbeerwälder. Das Wasser fällt hier nicht als Regen, die mächtigen Lorbeerbäume "melken" die Wolken und sorgen dafür, dass es in dicken Tropfen von ihren Blättern auf den Boden fällt.
(Wdh. übermorgen 10.35-11.20 Uhr)



Am 12.06.21 15:00 - 16:00 Uhr auf 
ARD-alpha: Hitze und Dürre - So wird sich Deutschland verändern

40 Grad im Schatten und kein Regenwölkchen in Sicht: Ein Rekordsommer jagt den nächsten. Die fünf letzten Jahre gehören zu den wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Und die Prognosen deuten darauf hin, dass es infolge des Klimawandels immer wärmer wird, auch in Deutschland. Wie hoch werden die Thermometer bei uns in Zukunft in die Höhe schießen? Wie können sich Mensch und Natur auf die neuen Temperaturen einstellen? Und wird das Wasser in Zukunft bei uns knapp? Diesen Fragen geht Planet Wissen nach, zusammen mit dem Meteorologen Sven Plöger und der Klimaforscherin Dr. Monika Steinrücke.



Am 12.06.21 15:30 - 16:00 Uhr auf 
3sat: Geschützte Wildnis - Leben im Nationalpark Donau-Auen

Ein Ausflug in die magische Naturlandschaft des Nationalparks Donau-Auen lässt staunen: Sogar einige Seeadler-Paare haben sich dort wieder angesiedelt.Der Film erzählt die Entwicklung der 9300 Hektar großen Fläche zwischen Wien und Bratislava und zeigt in stimmungsvollen Bildern diese letzte große Fluss-Auen-Landschaft Mitteleuropas.Dem schon ausgestorben geglaubten Hundsfisch und eleganten Graureiher, unzähligen Bibern, leuchtend gefiederten Eisvögeln und seltenen Europäischen Sumpfschildkröten - zahlreichen Tierarten bietet der Nationalpark Donau-Auen einen Lebensraum.



Am 12.06.21 16:00 - 16:30 Uhr auf 
ARD: Faszinierende Pflanzen - Wie wir die Vielfalt retten können

Ohne eine vielfältige Pflanzenwelt haben Insekten und in der Folge viele weitere Arten keine Chance. Beispiel Almwiesen: Zwischen hohen Bergen gelegen, mit prachtvoll blühenden Kräutern und Blumen. Doch immer weniger Landwirte wollen die schwer zugänglichen Bergwiesen noch bewirtschaften. Forscher der Biosphärenregion Berchtesgadener Land spüren ursprüngliche Bergwiesen auf und ernten die Samen selten gewordener Kräuter und Gräser. Damit sollen artenarme Wiesen in der Region wieder angereichert werden. Und sogar in der Stadt bieten sich gute Chancen für mehr Biodiversität und eine neue Generation von Nutzpflanzen soll unsere Ernährung auch in Zukunft sichern.
(Wdh. morgen 16.30-17.00 Uhr auf tagesschau24)



Am 12.06.21 18:25 - 19:10 Uhr auf 
arte: Kreta - Die süßen Früchte des Johannisbrotbaums

Auf Kreta ist der Olivenbaum allgegenwärtig. Doch es gibt einen anderen, uralten Baum auf der Insel, der zeitgleich Früchte und Blüten trägt und dessen Früchte. die Karuben, einzigartige Eigenschaften besitzen: der Johannisbrotbaum. Seine rauen, braunen Schoten sind voller Geheimnisse und voller Hoffnung für diejenigen, die um seine Kräfte wissen. Das Fruchtfleisch wird, zu Pulver vermahlen, als Kakaoersatz benutzt. Im Unterschied zu diesem ist das Karuben-Pulver jedoch extrem fettarm und frei von Koffein. Es ist ballaststoffreich, reich an Vitamin A, B, Calcium und Eisen, was es zu einem wertvollen diätetischen Lebensmittel macht.



Am 12.06.21 19:10 - 20:10 Uhr auf 
ServusTV: Kleine Katzen ganz groß

Kleinkatzen, von Wissenschaftlern Felinae genannt, umfassen 40 Arten. So unterschiedlich sie auch sein mögen, einige typische Katzen-Merkmale haben sie noch immer alle gemein. Dank gepolsterter Tatzen spazieren sie vollkommen lautlos umher. Ihre Pupillen ziehen sich bei Helligkeit zusammen. Die Ohren rotieren wie zwei unabhängige Radare, immer auf der Suche nach verdächtigen Geräuschen und potentieller Beute. Mit dem kräftigen und gelenkigen Körper lässt es sich perfekt kriechen und sprinten. Ein athletischer Springer mit festem Griff - dank super-haftender Krallen. Ihre gesamte Körper-Konzeption hat nur einen Zweck - Beute zu jagen. Vom Serval, dem langbeinigen Sprungtalent mit den großen Ohren, zum Sumpfluchs, den Wasser liebenden Fischfänger, vom mit Schneeschuhen ausgestatteten Luchs bis zum Kätzchen auf unserem Sofa - Kleinkatzen sind atemberaubende Raubtiere. Ihr wunderschöner Anblick und ihre beeindruckende Eleganz ziehen uns in ihren Bann und lassen uns einfach dahinschmelzen.



Am 12.06.21 20:15 - 21:10 Uhr auf 
arte: Die Druiden - Mächtige Priester der Kelten

Sie waren die intellektuelle Elite der Kelten, waren Baumeister, Sternenkundige, Heiler: die Druiden. Sie konnten lesen und schreiben und hinterließen uns dennoch kein einziges geschriebenes Wort. Die Priester der Kelten gaben ihr geheimes Wissen ausschließlich mündlich weiter. Von Menschenopfern bis zu Zaubertränken - was ist wahr, was ist nur Fantasie?



Am 12.06.21 22:30 - 23:15 Uhr auf 
phoenix: SOS Karibik - Klimaalarm im Inselparadies

Die Karibik ist mit ihrem kristallklaren Wasser und den perfekten Puderzuckerstränden ein Sehnsuchtsort für Touristen aus aller Welt. Doch dieses Paradies voller Korallen und Meerestieren leidet besonders unter dem Klimawandel. Die Erwärmung der Meere feuert die Wirbelstürme an, die mit stärkster und vernichtender Kraft Tod und Zerstörung bringen, besonders für die kleinen Inseln, wie Dominica. Auch dichte Teppiche der Sargasso Algen sprießen durch die warmen Meere. Darunter leiden besonders Schildkröten, sie haben es schwer Auf- und Abzutauchen, ersticken so im Meer oder verenden in der Sonne. Inseln droht durch den steigenden Meeresspiegel der Untergang und Korallen bleichen. Doch es gibt viele mutige Helfer, die sich gegen die Folgen des Klimawandels stemmen. In ihrer Reportage begleitet Xenia Böttcher, ARD Studio Mexiko, einige von ihnen bei ihrem Kampf um das bedrohte Paradies. In Belize forstet das Team von "Fragments of Hope" das Korallenriff auf, junge Menschen von "All Hands and Hearts" reisen nach Dominica, um beim Wideraufbau mitzuhelfen. Und in Curacao ist der stolze Flamingo Bob, der Botschafter der Wildtiere, im Einsatz. Er erobert die Herzen von Kindern und hilft dabei sich für den Umweltschutz einzusetzen.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)



Am 12.06.21 22:32 - 23:25 Uhr auf 
tagesschau24: Insekten, Superhelden auf sechs Beinen

Viele Menschen sehen Insekten nur als lästige Krabbeltiere. Doch Ameisen landen nie im Stau. Der Asiatische Marienkäfer hat das leistungsfähigste Immunsystem der Welt. Die Leichtbaustruktur eines Käferflügels inspiriert Architekten zu neuen Bauwerken, und flüssige Seide könnte schon bald die Medizintechnik revolutionieren. Die spannende Dokumentation zeigt, wie diese kleinen Genies helfen können, einige der größten Probleme der Menschheit zu lösen - von der Entwicklung neuer Biomaterialien bis zum Kampf gegen Verkehrsprobleme und der Erforschung besserer Antibiotika.



Am 13.06.21 05:30 - 06:00 Uhr auf 
ZDFinfo: Klima im Wandel - Keiner stirbt für sich allein

Während der Mensch noch debattiert, ist die Natur schon mittendrin: im Wandel durch den Klimawandel. Und die Folgen sieht man nicht nur in der Arktis, sondern auch direkt vor der Haustür. Der Faktor Klima ist entscheidend im Spiel des Lebens. Ändert er sich, werden die Karten neu gemischt. Doch wer verliert, wer gewinnt – und wo steht der Mensch? Harald Lesch geht dieser Frage nach, verfolgt die schon erkennbaren Spuren der Klimaveränderung und zeigt die Auswirkungen auf das komplexe Netzwerk der Natur.



Am 13.06.21 06:45 - 07:30 Uhr auf 
ZDFinfo: Schutzprojekt Erde - Honduras

Diese Folge führt nach Honduras. Nördlich von Honduras befindet sich das zweitgrößten Korallenriff der Welt. Hier lebt auch der seltene Walhai. Im Regenwald von Honduras wurde erst 2012 das versunkene präkolumbianische Hueitapalan wiederentdeckt. Außerdem steht das Land für nachhaltigen Kakaoanbau. Die Reihe „Schutzprojekt Erde“ beleuchtet unterschiedliche Ökosysteme und Kulturen und sucht Möglichkeiten, sie nachhaltig zu schützen.



Am 13.06.21 06:55 - 07:40 Uhr auf 
ZDFneo: Eine Erde - viele Welten - Dschungel

Kein Lebensraum an Land beherbergt größeren Artenreichtum als tropische Regenwälder. Dort liefern sich die Bewohner intensive Konkurrenzkämpfe. Die großen Wälder sind Orte voller dramatischer Geschichten und überraschender Ereignisse. Die Reise führt von den Dschungelgebieten Südamerikas und Südostasiens bis zu den Regenwäldern Australiens. Einige von ihnen gehören zu den komplexesten Lebensräumen auf unserem Planeten. Von den rund 8,7 Millionen Tier- und Pflanzenarten leben über die Hälfte in tropischen Regenwäldern.



Am 13.06.21 07:10 - 08:05 Uhr auf 
arte: Invasion der Pflanzen - Gefahr für Umwelt und Mensch?

Biologische Eindringlinge bedrohen die Pflanzenwelt Europas - und sie richten Schäden in Milliardenhöhe an. Die Dokumentation stellt die Verbreitungswege der exotischen Pflanzen dar, zeigt den ökologischen und ökonomischen Schaden, den sie anrichten, und stellt verschiedene Bekämpfungsstrategien vor.



Am 13.06.21 07:10 - 07:35 Uhr auf 
NDR: Die Superkräfte der Tiere

Viele Tiere sind wahre Superhelden, sie verfügen über erstaunliche Kräfte. Einigen wachsen neue Gliedmaßen nach. Dazu gehört beispielsweise der Axolotl. Spitzmäuse schrumpfen im Winter durch eine Art Knochenschwund, doch im Frühling wachsen die Knochen wieder nach. Eine Fähigkeit, die für die Osteoporoseforschung von großer Bedeutung sein könnte.
Welche tierischen Fähigkeiten lassen sich für die Medizin am Menschen nutzen? Und welche unentdeckten Kräfte schlummern in der Natur?



Am 13.06.21 07:30 - 08:15 Uhr auf 
ZDFinfo: Schutzprojekt Erde - Papua

Klimawandel und Umweltverschmutzung erreichen langsam alle Winkel der Welt. Die Reihe beleuchtet unterschiedliche Ökosysteme und Kulturen und sucht Möglichkeiten, sie nachhaltig zu schützen. Auf und um Papua finden sich uralte Felsmalereien, goldene Quallen und riesige Schwärme von Mantarochen. Aber auch alte Kulturen sind bedroht. Für das Volk der Dani ist der Krieg Teil ihrer Identität. Deshalb treffen sie sich zu traditionellen Scheingefechten.



Am 13.06.21 08:15 - 09:00 Uhr auf 
ZDFinfo: Schutzprojekt Erde - Kanada

Diese Folge führt nach Kanada. Die 20 Millionen Quadratkilometer große Arktis ist ein extremer Lebensraum. Die Tiere, Pflanzen und Menschen, die sich seit Jahrtausenden den rauen Bedingungen angepasst haben, sind sehr widerstandsfähig. Doch der Klimawandel raubt ihnen die Lebensgrundlage: das Packeis. Die Reihe „Schutzprojekt Erde“ beleuchtet unterschiedliche Ökosysteme und Kulturen und sucht Möglichkeiten, sie nachhaltig zu schützen.



Am 13.06.21 08:20 - 09:15 Uhr auf 
arte: Die Wälder des Nordens

Der boreale Wald, auch bekannt als "Taiga" und "Schneewald", erstreckt sich über Nordamerika, Finnland, Russland und Japan. Er ist der größte Wald der Erde und liefert neben den Ozeanen den höchsten Vorrat an Kohlenstoff. Dieser Wald ist die Heimat von Elchen, Wölfen und Sibirischem Tiger. Er ist eine ikonographische Landschaft der verschneiten Kiefern und rauschenden Flüsse, 16,6 Quadratkilometer groß mit der einmaligen Eigenschaft, regelmäßig niederzubrennen. Erzählt wird, wie der Wald wie Phönix aus der Asche wiederaufersteht: vom ersten Funken über die geschwärzte Ödnis bis zum neuen Wachstum. Was bedeutet der Wald für die Menschen, die von ihm abhängig sind, und welche Auswirkungen hat er auf den Klimawandel und die Industrialisierung? Mit zunehmenden Wetterextremen brennt der jahrtausendealte Wald häufiger als in der Vergangenheit. Der Nadelwald schrumpft schneller und verschließt nicht länger den Permafrost. Enorme CO2-Mengen werden freigesetzt - eine Klimakatastrophe ungeahnten Ausmaßes beginnt. Worin könnte die Rettung für den Dschungel des Nordens liegen?



Am 13.06.21 09:05 - 10:05 Uhr auf 
3sat: Philipp Blom - Die Natur schlägt zurück

Wir Menschen stehen nicht über der Natur. Wir sind Teil von ihr, abhängig und verletzlich. Das zeigt die Pandemie wie auch die Klimakrise. ür den Bestsellerautor Blom ist klar: Unser Selbstbild und unser Wirtschaftssystem müssen erneuert werden. Wir brauchen ein neues Lebensmodell für die Zukunft. Yves Bossart spricht mit Philipp Blom über unsere Zeitenwende und all das, was auf dem Spiel steht. "Menschen lernen nicht aus der Geschichte, aber sie reagieren auf Traumata", schreibt der deutsche Historiker und Philosoph Philipp Blom. Hinterlässt die Pandemie ein solches Trauma? Oder die Klimakrise? Nach Blom befinden wir uns derzeit am Ende von 3000 Jahren Kulturgeschichte. Am Anfang stand das göttliche Gebot: Macht euch die Erde untertan! Aufklärung, Industrialisierung und Kolonialismus folgten diesem Glauben. Damit ist jetzt Schluss, meint Blom: Ausbeutung, Wachstum und Selbstüberschätzung haben ausgedient. Die Menschheit braucht eine neue Meistererzählung, eine neue Zukunftsvision. Aber welche?



Am 13.06.21 09:10 - 09:55 Uhr auf 
ZDFneo: Makaronesien - Oasen in der blauen Wüste

Eine Inselwelt, die ihresgleichen sucht: Kanaren, Azoren, Madeira und Kapverden. Ihre faszinierende Vielfalt verdanken die Inseln einer einzigartigen gemeinsamen Geschichte. Einige Kanareninseln, Madeira und die Azoren bergen einen Naturschatz, der in Europa seit über zwei Millionen Jahren verschwunden ist: den immergrünen Lorbeerwald oder Laurisilva. Im milden ozeanischen Klima der Inseln konnte er wie in einer Zeitkapsel die letzten Eiszeiten überleben. Auf Madeira wachsen diese urtümlichen Lorbeerbäume bis zu 40 Meter hoch. Neben diesen lebenden Fossilien entdeckt Dirk Steffens eine bekannte Pflanze von unbekannten Dimensionen: drei Meter hohen Löwenzahn. Im milden Inselklima mit nährstoffreichem Boden und ohne Fressfeinde wie Rehe oder Hasen führen die Pflanzen allein den Kampf ums Licht – und wachsen immer höher.
(Wdh. übermorgen 6.50-7.35 Uhr)



Am 13.06.21 10:25 - 11:10 Uhr auf 
arte: Das geheime Leben der Pflanzen (1/3)

Diese dreiteilige Dokumentationsreihe liefert faszinierende neue Einblicke in das Pflanzenreich. Sie stellt Flora und Fauna auf eine Ebene und zeigt, dass auch Pflanzen zu bestimmten Empfindungen, wie etwa Verlangen, in der Lage sind.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 12.40 Uhr)



Am 13.06.21 13:15 - 14:00 Uhr auf 
ARD: Tiere in den Flegeljahren

Wer kennt das nicht: Gestern waren die Kleinen noch lieb, kuschelig und folgsam - einfach zum Knuddeln. Und plötzlich ist alles ganz anders: Der Nachwuchs schmollt, ist bockig, nörgelt den ganzen Tag, und auf den elterlichen Rat wird gepfiffen! In der Pubertät wird manchmal der Alltag zum Chaos. Und wie ist es bei Tieren? Ganz einfach: genauso! Die Dokumentation beschreibt die Zeit der Pubertät in der Tierwelt.
(Wdh. kommende Nacht 3.35-4.20 Uhr)



Am 13.06.21 17:15 - 18:00 Uhr auf 
SWWR: Elefanten hautnah (1/2)

Im südlichen Afrika leben noch große Herden von Elefanten in den Nationalparks und in der Savanne. Ihr Verhalten gibt der Forschung immer noch Rätsel auf, die soziale Struktur der Herden und der bemerkenswerte Umgang mit Emotionen wie der Trauer stehen im Mittelpunkt der über einjährigen Beobachtung von Elefanten in Botswana. Auch der Konflikt mit Menschen, dessen Gebiete sie auf der ständigen Suche nach Wasserstellen und Grünfutter kreuzen, kommt zur Sprache. Mehr als zwei Jahre reisten die vielfach ausgezeichneten Tierfilmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen durch Afrika und waren den Dickhäutern stets auf den Fersen.
(Wdh. morgen 10.15-11.00 Uhr)



Am 14.06.21 07:30 - 07:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Wenn die Bären kommen

Felix Heidinger stellt dieses Mal wilde Braunbären vor, die ganz in der Nähe der Menschen leben. Im Nachbarland Österreich sind inzwischen etwa 30 an der Zahl in der Bergwelt rund um den Urlaubsort Mariazell heimisch. Mit drei ausgewilderten Tieren hatte das Bärenprojekt vor rund zehn Jahren angefangen. Es gefiel den zottigen Gesellen gut in der Steiermark und sie vermehrten sich. Auf der Suche nach Futter brechen sie dann und wann bei nächtlichen Streifzügen in Hütten ein. Eine Bärenversicherung übernimmt alle Schäden, die Meister Petz verursacht. Genau so verfährt man auch beim Bärenprojekt in der Südtiroler Provinz Trentino. Dort leben acht wilde Braunbären, die aus Slowenien umgesiedelt worden sind. Sie plündern gern die Bienenstöcke der Imker. Der neunte slowenische Bär, namens Gasper, sorgte bei seiner Ankunft im Naturschutzgebiet nahe der Haupstadt Trento sofort für Wirbel! Nachts schlich er in die Stadt hinein und musste von der Bäreneingreif-Truppe wieder hinausgeleitet werden, zurück in die Wälder.



Am 14.06.21 10:20 - 11:05 Uhr auf 
3sat: Wildes Peru (1/2)

Die zweiteilige Reihe nimmt die Zuschauer mit auf eine Entdeckungsreise vom Pazifik über die extrem trockene Küstenwüste, die Nebelwälder und grasbewachsenen Hochebenen der Anden, bis in den artenreichen Amazonas-Regenwald, der den Osten des Landes prägt.
(Teil 2 über das Amazonasgebiet direkt im Anschluss, bis 11.50 Uhr)



Am 14.06.21 12:15 - 12:50 Uhr auf 
arte: Rettet Europas Amazonas

"Amazonas von Europa" - so wird Polesien oft genannt. Ein Feuchtgebiet, halb so groß wie Deutschland, das sich über belarussisches, ukrainisches und polnisches Staatsgebiet erstreckt. Und eine der artenreichsten Regionen der Welt darstellt. Hier sind Braunbär, Wolf und Wisent ebenso wie tausende seltene Vogelarten zu Hause. Doch nun soll eine gigantische Wasserstraße gebaut werden - das Natur-Idyll schwebt in Gefahr. Die Naturschützer*innen Irina Kashpei, Pavel Pinchuk und Elleni Vendras wollen genau das verhindern. Sie haben einen Antrag bei der UNESCO gestellt - Polesien soll Weltnaturerbe werden und so vor den Bulldozern geschützt werden. "Nur noch die Anerkennung als UNESCO Weltnaturerbe kann meine Heimat retten", sagt Irina Kashpei. Sie ist selbst in Polesien geboren, ihre Großmutter lebt noch in der Region. Es geht um Ihre Heimat und um das Überleben vieler gefährdeter Säugetiere und Millionen von Vögeln.



Am 14.06.21 14:45 - 15:30 Uhr auf 
BR: Wildes Rio

Rio de Janeiro - inmitten der pulsierenden City schlägt das wilde Herz Brasiliens. Der Tropenwald reicht fast bis ins Stadtzentrum. Begegnungen mit Kaimanen im Swimmingpool und plündernden Affenbanden, die sogar in Hochhausappartements eindringen, sind hier an der Tagesordnung. Filmemacher Christian Baumeister zeichnet ein prächtiges Bild der brasilianischen Metropole mit ihren Wildtieren und dem weltberühmten Karneval.



Am 14.06.21 15:55 - 16:50 Uhr auf 
arte: Thailand - Die junge Frau und die Nashornvögel

Nureehan Da-ouli, die einen Studienabschluss im Bereich Öffentliche Verwaltung vorweisen kann, hat ihre Büroarbeit in Bangkok aufgegeben und ist in ihre Heimatstadt zurückgekehrt: in die südthailändische Provinz Narathiwat, die eine muslimische Enklave in dem buddhistischen Land bildet. Ziel der jungen Ökologin und ihrer Vereinigung "Thailand Hornbill Research Foundation" ist der Schutz der vom Aussterben bedrohten Nashornvögel. Dazu muss Nureehan Da-ouli die in mehr als 30 Metern Höhe über dem Erdboden nur schwer erreichbaren Hornvögelnester ausbessern und die Arbeit des Vereins koordinieren. Dank ihres Hochschulstudiums beherrscht Nureehan Da-ouli neben dem heimatlichen Pattani-Malaiisch auch die Amtssprache Thailändisch, was sie eigentlich zur Leiterin dieses Naturschutzprojektes prädestiniert. Doch in ihrem familiären und sozialen Umfeld, in dem allein die Männer das Sagen haben, stößt sie auf beträchtlichen Widerstand, zumal Nureehan die einzige Frau im Dorf ist, die diesen anspruchsvollen und keineswegs ungefährlichen Job ausübt. Die thailändische Dokumentation begleitet sie bei ihrer Arbeit im abgelegenen Urwald, beobachtet, wie sie die Geschlechterstereotype ihres Herkunftsmilieus überwindet, und zeigt, welche Strapazen sie und ihr Team zum Schutz der bedrohten Spezies auf sich nehmen.



Am 14.06.21 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Die Winzlinge in freier Wildbahn - Der Naturschutzpark Aso Kuju, Japan

Der Naturschutzpark Aso Kuju im äußersten Südosten Japans wurde 1934 gegründet und ist einer der ältesten Nationalparks des Landes. In der japanischen Kultur steht der Aso Kuju für "das Land des Feuers": einen heiligen Ort, der sich über eine Fläche von 720 Quadratkilometern erstreckt und dessen Landschaften spektakulärer kaum sein könnten. Hier liegt der gefürchtete Nakadake, einer der 110 aktiven Vulkane Japans, umgeben von friedlichen Wiesen in sanftem Grün, Wäldern mit riesigen Bäumen und zahlreichen heißen Quellen. Im Laufe der Geschichte bildete sich hier die drittgrößte Caldera der Welt: Auf einer Gebirgsfläche mit einem Umfang von 90 Kilometern kam es zu einem gewaltigen Einbruch der oberen Gesteinsschichten. Flora und Fauna von bemerkenswerter Vielfalt machen den Nationalpark zu einem äußerst lebendigen Ort. Im Zedernwald leben die Rotgesichtsmakaken, die die drei Affen der Weisheit verkörpern: Mizaru, (der Blinde), Iwazaru, (der Stumme) und Kikazaru (der Taube) stehen für die Maxime: "Nichts Schlechtes sehen, nichts Schlechtes hören, nichts Schlechtes sagen", um ein Leben in Frieden zu führen. Die Spinnengattung Nephila clavata lebt im Unterholz des Waldes und nimmt in der japanischen Volkstradition eine ganz besondere Stellung ein.
(Weitere Folge über Korsika direkt im Anschluss, bis 19.20 Uhr)



Am 14.06.21 18:05 - 19:00 Uhr auf 
ServusTV: Giganten des Tierreichs - Australien & Asien

Der Biologe Patrick Aryee reist nach Australien und in den Norden Asiens, um die erstaunlichen Gründe zu erkunden, weswegen sich manche Lebewesen in der Tierwelt zu riesigen Giganten entwickelt haben. Der Biologe geht unter Wasser mit Walhaien auf Tuchfühlung. An Land begegnet er von Angesicht zu Angesicht dem Komodowaran. Von der Begegnung mit dem Großen Panda ist Patrick Aryee zutiefst berührt. Doch der Biologe zeigt anhand dieser Begegnungen auch auf, wie große Tiere es schaffen, anhand ihrer Größe zu überleben: Denn wegen ihrer Größe können sie sich leichter warm halten, sie wurden zu Jägern großer Beutetiere, und nicht zuletzt beeindruckt ihre Größe auch das andere Geschlecht. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, welche tierischen Giganten einst die Erde beherrschten: etwa die Megalania, eine sieben Meter lange Eidechse, die in der Urzeit gelebt und sich von riesigen Beuteltieren ernährt hat.



Am 14.06.21 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Geheimnisvolles Korea - Verbündete der Natur (1/2)

Südkorea ist eine der am dichtesten besiedelten Gegenden der Welt. Und doch haben sich die Bewohner einen starken Bezug zur Natur bewahrt - so wie die Haenyo-Taucherinnen, die auf der Insel Jejudo eine Jahrtausende alte Tradition fortführen. Die gigantischen Wattgebiete der Halbinsel sind beides zugleich: Ein Naturparadies, in dem Schlammspringer und Winkerkrabben mit ihren kurios anmutenden Ritualen ebenso ihren Platz haben wie die menschlichen Schlamm-Fischer, die auf ihren Schlitten über die endlosen Weiten des Watts gleiten. Gruppen von Marderhunden haben ihre Vorliebe für konfuzianische Tempelanlagen entdeckt und machen während der Nacht die heiligen Stätten unsicher.
(Wdh. kommende Nacht 1.55-2.40 Uhr)



Am 14.06.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 
ARD: Portugal - Wildnis zwischen Land und Ozean

Der Film entführt auf eine fantastische Reise durch ein abenteuerliches Portugal, sein Festland, sein Meer und seine Inseln. Erde, Wasser, Luft und Feuer - Portugals Natur- und Tierwelt versucht mit der ständigen Spannung seiner Elemente zu leben und zu überleben. Die Dokumentation folgt Tieren in den unterschiedlichsten Habitaten auf ihrem ungewissen Weg dem Horizont entgegen. Fast so, als seien die Eroberer, Seeleute und Entdecker längst vergangener Tage ihre Vorbilder.



Am 15.06.21 03:00 - 03:45 Uhr auf 
phoenix: Die wilden Philippinen (1/3)

Zoologe und Tierfilmer Nigel Marven ist weltweit unterwegs, um spannende Geschichten aus dem Tier- und Pflanzenreich zu erzählen. Diese Reihe führt in die philippinische Inselwelt.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 5.15 Uhr)



Am 15.06.21 07:30 - 07:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Tiere der Nacht

Fast zwei Drittel aller Säugetierarten schläft am Tag und geht nur nachts auf Nahrungssuche.
Die meisten dieser Nachtgeschöpfe kennen wir nicht, weil wir sie nie zu Gesicht bekommen. Felix ist zum Zoo von Singapur gereist, um die unbekannten Tiere vor die Kamera zu bekommen. Besucher lässt man erst bei Einbruch der Dunkelheit in den Nachtsafari-Park ein. Im Park sind verschiedene Lebensräume angelegt: Wüste, afrikanisches Buschland, tropischer Regenwald, zerklüftetes Hochgebirge und ein nepalesisches Flusstal. Darin tummelt sich eine große Vielfalt von Nachttieren. Eine ausgeklügelte Lichttechnik weist den Besuchern die Wege durch das dunkle Gelände zu den geheimnisvollen Tieren, die nur bei Nacht aktiv sind.



Am 15.06.21 09:30 - 10:15 Uhr auf 
arte: Wildes Thailand (1/3)

Atemberaubende Natur, lange Sandstrände und unzählige Inseln, aber auch dichte Wälder, beeindruckende Wasserfälle und quirlige Metropolen gehören zum Erscheinungsbild Thailands. Die dreiteilige Dokumentation präsentiert die beeindruckende Schönheit der vielfältigen Ökosysteme dieses südostasiatischen Landes.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 11.45 Uhr)



Am 15.06.21 14:45 - 15:30 Uhr auf 
BR: Spaniens wilder Norden - Im Reich der Bären

Die nordspanischen Provinzen Kantabrien, Asturien und Galizien sind kühl und feucht, grün und wild. Für Bären ist es der einzig verbliebene große Rückzugsort im westlichen Europa. In den vergangenen Jahren stieg die Bärenpopulation von wenigen Dutzend Individuen wieder auf bis zu 300 an. Filmemacher Bernhard Rübe fand die Kantabrischen Braunbären zurückgezogen in unberührten Wäldern aus Stein- und Korkeichen, Buchen und Esskastanien, eingebettet in eine Urlandschaft aus Kalktürmen, tiefen Schluchten und klaren Flüssen. In der Bevölkerung sind sie beliebt und geachtet, sie sind das Symboltier der Kantabrischen Kordillere. Die Bären haben hier ein so reichhaltiges Nahrungsangebot, dass Angriffe auf Nutztiere praktisch nicht vorkommen. Allein die Imker müssen ihre Stöcke durch Elektrozäune vor hungrigen Bären schützen. In über zwei Jahren Drehzeit gelang es, noch nie gefilmtes Verhalten wilder Kantabrischer Bären in Kinoqualität zu dokumentieren.



Am 15.06.21 17:00 - 17:45 Uhr auf 
3sat: Nockberge - Land zwischen Himmel und Erde

Die Nockberge gehören zu den interessantesten Mittelgebirgsformationen Europas und stellen aufgrund ihrer sanften Formensprache und ihrer geologischen Vielfalt eine Seltenheit dar. Die geschwungenen grünen Nocken erinnern an Irland, die Hochplateaus an die helle Weite Kastiliens. Durchbrochen wird diese weiche Landschaft von einem schroffen Felsband mit steilen Karen und scharfen Graten, eisigen Karseen, klaren Bächen und kalten Tümpeln. Bis in die Gipfelregionen weiden Rinderherden und riesige Hirschrudel miteinander, die zahlreichen verfallenen Bergwerke sind längst von alpinen Urwäldern überwuchert.



Am 15.06.21 18:05 - 19:00 Uhr auf 
ServusTV: Giganten des Tierreichs - Afrika

Bei seiner Reise nach Afrika, dem Kontinent der Giganten, entdeckt der Biologe Patrick Aryee, was die Zukunft für die Megafauna der Erde bereit hält. Von der Südspitze bis zu den Savannen Ostafrikas, Patrick Aryee begegnet den Giganten der Gegenwart: dem Weißen Hai, riesigen Giraffen, die in der Wüste leben, und einem der letzten riesigen Elefanten, einem Tusker. Der Biologe zeigt dabei auf, welchen Herausforderungen diese großen Tiere mittlerweile gegenüberstehen. Aryee verweist aber auch auf die Giganten der Vergangenheit, etwa den Megalodon, einen Hai, der über 100 Tonnen wog.



Am 15.06.21 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Die Winzlinge in freier Wildbahn - Nationalpark Plitvicer Seen, Kroatien

Besucher des Nationalpark Plitvicer Seen bewundern das kristallklare Wasser, das in den verschiedensten Farbtönen von Tiefblau bis Smaragdgrün leuchtet. Die 16 kaskadenförmig angeordneten Seen sind über große und kleine Wasserfälle miteinander verbunden, die sich über moos- und algenbewachsene Barrieren ergießen. Aber mit 1.400 Pflanzen- und 50 Säugetierarten sowie über 300 verschiedenen Schmetterlingsarten hat das Schutzgebiet noch sehr viel mehr zu bieten. Zwischen den hohen Bäumen eines der letzten Urwälder Europas streifen heute wieder Braunbären, und im Frühling lassen sich hier Käfer mit riesigen Antennen blicken, die sich nur von Totholz ernähren. Im außergewöhnlich reinen Wasser der Flüsse und Seen tummeln sich zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.



Am 15.06.21 19:45 - 19:50 Uhr auf 
ARD: Das Pangolin - das was?

Das Pangolin - oder auch Schuppentier - hält einen traurigen Rekord. Kein anderes Säugetier wird häufiger von Wilderern gefangen, getötet und geschmuggelt. Dabei ist gerade das Pangolin ein einzigartiges Tier. Warum das so ist, erklärt Thomas D, in "Wissen vor acht - Natur".



Am 16.06.21 02:35 - 03:05 Uhr auf 
arte: Tierische Überlebenskünstler - Elefanten

Wegen ihrer Größe und dem ihr geschuldeten erhöhten Bedarf an Flüssigkeit scheinen Elefanten für das Überleben in den trockensten Regionen Afrikas schlecht gerüstet zu sein. Doch sie widerstehen der extremen Hitze in den glühenden Savannen und finden in einer scheinbar völlig ausgetrockneten Umgebung zu essen und zu trinken. Bei der Regulierung ihrer Körpertemperatur spielt die Köperbehaarung der Elefanten eine wichtige Rolle. Durch Sensoren in den Fußsohlen registrieren sie Bodenvibrationen und finden leichter den Weg zu verborgenen Wasserquellen. Außerdem dienen ihnen taschenartige Kammern im Maul als Wasserspeicher. Und vielleicht sichert ihnen auch die in neuen Forschungsarbeiten entdeckte Fähigkeit, freundliche von feindlichen Menschenstimmen zu unterscheiden, das Überleben.



Am 16.06.21 03:05 - 03:50 Uhr auf 
arte: Die Sundarbans - Im Mangrovenwald Bengalens

Entlang der Grenze zwischen Indien und Bangladesch verläuft ein riesiger Wald: die Sundarbans. Mit einer Fläche von 10.000 Quadratkilometern sind sie das größte Mangrovengebiet der Welt. "Sundarbans" bedeutet auf Bengalisch "wunderbarer Wald". Die an tropischen Küsten anzutreffenden Mangroven sind reich an Fisch, Wild und Krustentieren. Ihr verflochtenes Wurzelwerk kann Tsunamiwellen brechen. Der sumpfige Boden nimmt die Ablagerungen auf, die Flüsse bei Überschwemmungen anspülen, und die dichten Baumkronen schwächen die Monsunwinde ab. In diesen Land-Wasser-Wäldern leben heute noch die sagenumwobenen Bengalischen Tiger. Für die Bevölkerung sind diese Ökosysteme lebenswichtig: Die Mangroven schenken ihnen nicht nur Nahrung, Feuer- und Bauholz, sondern bieten auch Schutz vor den immer verheerender werdenden Stürmen.
Doch seit einigen Jahren hat der Mensch den Wald überbeansprucht, und die Mittel zur Wiederherstellung des Gleichgewichts fehlen. Alles hängt von lokalen Initiativen ab: Fischer, Landwirte, Jäger, Förster und Organisationen vor Ort versuchen, Flora und Fauna zu retten und die Mangrovenwälder wieder aufzuforsten. Die Menschen fühlen sich dem Wald wieder mehr verbunden und haben begriffen, dass sie ihn nicht zerstören dürfen. Denn für das bitterarme, vom Klimawandel hart getroffene Bangladesch sind die Sundarbans weit mehr als ein Biosphärenreservat - von ihrer Existenz hängen Millionen Menschenleben ab.



Am 16.06.21 03:40 - 04:00 Uhr auf 
mdr: Unsere Wälder - Nonstop

Vor unserer Haustür liegt eine uns oft unbekannte Welt - der Wald. Er ist Naherholungsgebiet, wirtschaftliche Nutzfläche und ein Refugium für viele seltene Pflanzen und Tiere. Vereinzelt kann man auch noch den Wald finden, der hierzulande vor dem Menschen und seiner großflächigen Umgestaltung typisch war. Auf der Hohen Schrecke in Thüringen ist das beispielsweise möglich. Die vielen Buchen bilden dort mit ihren silber-grauen Stämmen die Säulen eines riesigen Walddoms. Tauchen Sie ein in diese Welten und lernen Sie die Pflanzen und Tiere kennen, die im Wald und von diesem leben.



Am 16.06.21 05:45 - 06:00 Uhr auf 
SWR: Das versteckte Leben im Apfelbaum

Ein Apfelbaum auf einer Streuobstwiese dient einer Steinkauz-Familie als Unterschlupf. Doch die Vögel sind nicht die einzigen "Untermieter". Ein Blick durch die Lupe offenbart: Es wimmelt hier nur so vor Insekten und anderen Kleinlebewesen. Der Apfelbaum ist ihre Welt. Sie überwintern unter der Rinde, wachsen heran, pflanzen sich fort. Manche von ihnen nutzen den Baum aus und schaden ihm. Die Raupe des Apfelwicklers lässt sich die Äpfel schmecken. Ein Käfer legt seine Eier in die Blüten des Baumes und verhindert so, dass überhaupt Früchte reifen - sein Name: Apfelblütenstecher. Doch der Apfelbaum hat auch Verbündete: Raubwanzen und Florfliegenlarven machen Jagd auf die Schädlinge und verspeisen sie. Dramatischer Überlebenskampf und fürsorgliche Brutpflege auf wenigen Quadratzentimetern - extreme Nahaufnahmen ermöglichen einen faszinierenden Einblick in den Mikrokosmos im Apfelbaum.



Am 16.06.21 07:30 - 07:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Kleinen mit den vielen Beinen

Felix Heidinger stellt dieses Mal Insekten und Schlangen vor. Ameisen z.B. schützen ihren Bau mit einem Heer von Soldaten vor Angriffen von anderen Insekten. Bei manchen Vertretern der Insektenwelt gehört eine verblüffende Tarnung zum Überleben. So täuschen sie nicht nur ihre Feinde sondern auch ihre Beute. Erst im Makrobereich der Kamera sieht man die Schönheit der Insekten und erkennt ihr Tarnkleid. Die Stabschrecke, deren Fühler, Kopf, Rumpf und Beine wie zarte Zweige eines Baumes aussehen ist ein gutes Beispiel. Wer in Ruhe und ohne Furcht eine heimische Schlange beobachtet, entdeckt, wie elegant sie sich bewegt. Schlangen sind sehr schreckhafte Wesen. Sie spüren schon von Weitem die Bodenerschütterung, die ein Mensch mit seinen Tritten verursacht. Und dann verstecken sie sich. Deshalb sieht man sie kaum in der Natur.



Am 16.06.21 10:35 - 11:20 Uhr auf 
BR: Frankreichs Paradiese - Der Nationalpark Pyrenäen

Die Pyrenäen bilden die mehr als 400 Kilometer lange Grenze zwischen Frankreich und Spanien. Auf französischer Seite wurde das Hochgebirge 1967 auf einem Viertel seiner Länge zum Nationalpark erklärt. In dem 500 Quadratkilometer großen Schutzgebiet erheben sich die Berggipfel bis auf 3.000 Meter. An den Klippen von Asté-Beon im Ossau-Tal befindet sich die größte Geierkolonie außerhalb Spaniens. In den Tälern leben die letzten Braunbären der französischen Pyrenäen und in den Sommermonaten lassen sich Pyrenäen-Gämsen auf den Bergwiesen oberhalb der Baumgrenze beobachten. Die grazilen Kletterer sind das Symbol des Nationalparks. Sie waren in den 1950er-Jahren nahezu ausgerottet, doch seitdem sie unter Schutz stehen, hat sich ihr Bestand fast verzehnfacht.



Am 16.06.21 14:45 - 15:30 Uhr auf 
BR: Spaniens wilder Norden - Wolfsschluchten

In den nordspanischen Provinzen Kantabrien, Asturien und Galizien leben zwischen 1.000 und 3.000 Iberische Wölfe in kleinen Familienverbänden. Die Wölfe leben scheu und zurückgezogen, sie jagen Hirsche, Rehe, Wildschweine, Füchse und Hasen. Unter Wildbiologen ist es eine Tatsache, dass Wölfe das ökologische Gleichgewicht im Wald in einer Weise regulieren, zu der der Mensch nicht imstande ist.



Am 16.06.21 16:00 - 16:50 Uhr auf 
arte: Kanada - Dem Land verbunden

An der arktischen Waldgrenze Kanadas, etwas außerhalb des kleinen Städtchens Dawson am Yukon River, hält sich eine Handvoll eigenwilliger Landwirte mit Obst- und Gemüseanbau über Wasser - in einer Gegend, wo der Boden monatelang gefroren ist und weniger als zehn Prozent der Nahrungsmittel vor Ort erzeugt werden. Mitten in der Wildnis gelingt es den engagierten Bauern und Öko-Aktivisten, kleine fruchtbare Landparzellen zu bewirtschaften und damit ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Ein Jahr lang hat Filmemacher David Curtis, der selbst aus Dawson stammt, diese zähen und willensstarken Menschen mit der Kamera begleitet: einen ehemaligen Hippie aus Downtown Toronto, der sein Glück im hohen Norden als Gemüsegärtner gefunden hat und mit seiner Familie auf einer abgelegenen Insel im Yukon River lebt.
Außerdem einen ursprünglich und noch immer vernehmbar aus Deutschland stammenden Einwanderer mit handwerklichem Geschick und grünem Daumen; dann eine junge Familie, die mitten im Wald aus Birkensaft wohlschmeckenden Sirup herstellt und dabei immer online ist. Ferner eine patente Frau vom Indigenen-Stamm der Crow und einem dänischen Vater, die Elche alleine erlegt, ausweidet und zerlegt. Und nicht zuletzt einen jungen Jäger und Trapper der First Nation Tr'ondëk Hwëch'in. Der junge Mann sattelt zum Landwirt um, damit er sich und seine Angehörigen zuverlässiger ernähren kann.



Am 16.06.21 18:30 - 19:20 Uhr auf 
arte: Südamerika - Der Amazonas

Der Amazonas-Regenwald ist die grüne Lunge des südamerikanischen Kontinents. In seinem Zentrum sind Leben und Landschaften vom Wasser geprägt, denn im Rhythmus der Regenzeiten überschwemmt der Amazonas die Umgebung. In Brasilien folgt der Reporter Alfred de Montesquiou auf verschiedenen Booten dem Lauf des wasserreichsten Flusses der Erde. Auf der Reise von Manaus mitten im Regenwald bis zur Insel Marajó im Mündungsgebiet am Atlantik entdeckt er die Vielfalt der Kulturen, die sich an das Wasser angepasst haben.



Am 16.06.21 20:15 - 21:15 Uhr auf 
ServusTV: Stilles Land

Der Gesang von Kiebitzen und Lerchen war einst der Soundtrack für die Bauern bei der Arbeit. Doch die Vögel verschwinden, überall auf dem Land. In Europa ist die Zahl der Feld- und Wiesen-vögel seit den 1990er Jahren um 17% gesunken. Besonders stark betroffen sind unter anderem Kiebitze, Braunkehlchen und Rebhühner. Warum aber verschwinden gerade sie? Ein Grund: Die meisten Feld- und Wiesenvögel brüten auf dem Boden. Was jahrtausendelang kein Problem war, birgt heute ein hohes Risiko. In den letzten zwanzig Jahren hat sich die Landwirtschaft radikal gewandelt - mit dramatischen Folgen. Der Filmemacher Heiko De Groot vermittelt in seiner bildstarken Dokumentation eindrücklich, wie die intensivierte Landwirtschaft das Vogelsterben verursacht, welche Bedeutung Vögel für unser Überleben haben, und wie wichtig es ist, sie zu schützen.
(Wdh. morgen 9.00-10.00 Uhr)



Am 16.06.21 21:00 - 21:45 Uhr auf 
NDR: Wildes Deutschland - Die Müritz

Die Müritz ist mit 117 Quadratkilometern der größte See auf deutschem Gebiet, aber er ist bei weitem nicht der einzige im Nordosten der Republik. Allein die Mecklenburgische Seenplatte zwischen Waren und Feldberg umfasst etwa 2000 Seen. Dank des Müritz-Nationalparks leben hier viele verschiedene Tierarten. Die Hälfte aller in Deutschland ansässigen Kraniche brütet in Mecklenburg-Vorpommern, der Fischadler ist der Charaktervogel an der Müritz, der quirlige Fischotter geht hier auf die Jagd und bedrohte Rotmilane kreisen am Himmel. Fred Bollmann kennt den Nationalpark wie kaum ein anderer. Der ehemalige Ranger und ehrenamtliche Naturschützer setzt sich aktiv für den Erhalt "seiner" Wildnis ein. Zwei Jahre dauerten die Dreharbeiten für diesen Film aus der Reihe "Wildes Deutschland". Dabei entstand ein einzigartiges Porträt dieser Region.
(Wdh. morgen 6.35-7.20 Uhr)



Am 17.06.21 17:50 - 18:30 Uhr auf 
arte: Südamerika - Der Urwald

Ausgangspunkt der Reise ist eines der bedeutendsten Ökosysteme des südamerikanischen Kontinents: der Amazonas-Regenwald. In diesem vielfältigen, teils undurchdringlichen Urwald begegnet der Journalist Alfred de Montesquiou Menschen, die dort leben und ihren Wald schützen wollen. In Gesprächen mit Wissenschaftlern und indigenen Bevölkerungsgruppen in Peru und Ecuador geht er der Frage nach, welchen Platz der Mensch im Tropenwald hat und wie er sein Lebensumfeld erhalten kann.



Am 17.06.21 20:15 - 21:45 Uhr auf 
arte: Abenteuer Äquator - Die Entdeckung der Tropen

Er spannt sich 40.000 Kilometer um die Erde, verbindet Staaten, Kontinente und Ozeane und gilt als Paradiesgürtel des Planeten: der Äquator. Seit Jahrhunderten fasziniert der Breitengrad 0 die Menschheit. Als erster Europäer bereiste im Jahr 1735 der französische Mathematiker und Astronom Charles de La Condamine die Äquatorialregion Südamerikas. Er betrat damals absolutes Neuland. Mit La Condamines Expeditionsaufzeichnungen in Ecuador begann die Geschichte der Vermessung der Tropen. In Europa entfachten sie ein wissenschaftliches Fieber und waren die Basis der großen naturkundlichen Entdeckungsreisen des 19. Jahrhunderts. Mythen und Sehnsüchte rankten sich um die Regionen entlang des Breitengrads 0. In der Fantasie vieler Europäer lag dort das Paradies. Große Naturforscher wie Alexander von Humboldt oder Charles Darwin und Abenteurer wie Morton Stanley nahmen sich als Ziel, die weißen Flecken der Landkarten zu füllen. Eine Unternehmung, die letztlich zwei Jahrhunderte dauern sollte. Auf ihren Reisen entdeckten die Forscher die unermessliche Vielfalt der Arten, die sich entlang des Äquators entwickeln konnte. Dort liegt die Wiege der Biodiversität unseres Planeten.



Am 17.06.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 
WDR: Das Bergische Land - Wasser, Wälder, Wunderwelten

Kaum irgendwo sonst in Deutschland regnet es so viel wie im Bergischen Land. Ein Geschenk des Himmels: Wasser versorgt Tier und Mensch, kurbelt die Wirtschaft an, einst wie heute. Sanfte Hügel prägen die Landschaft, deren Name sich aber nicht von den Bergen ableitet, sondern von den Grafen von Berg. Schloss Burg an der Wupper nahe Solingen war vom 12.-14. Jahrhundert ihre Residenz. Geblieben sind das Schloss als beliebtes Ausflugsziel und die Wupper als bekanntester unter rund 2000 Flüssen und Bächen. An einigen hat sich ein Neubürger aus Amerika angesiedelt: Der Waschbär, Nachfahr von ausgebüxten Pelztieren, erobert langsam aber stetig ganz Deutschland. Im wasserreichen Bergischen Land fühlt sich der Kleinbär mit der Räubermaske besonders wohl. Auch der Biber entdeckt die Region gerade wieder für sich und beginnt hier und da, die Landschaft nach seinen Wünschen umzugestalten. Der Uhu dagegen besiedelt gern, was der Mensch zuvor umgestaltet hat: die Kalksteinbrüche bei Wülfrath. Doch auch auf hohen Bäumen errichtet die größte Eule der Welt ihren Horst, in direkter Nachbarschaft zu einer Schwarzstorchfamilie.
(Wdh. morgen 12.00-12.45 Uhr)



Am 17.06.21 21:00 - 21:30 Uhr auf 
tagesschau24: Hitze, Stürme, Käferplage - Das Waldsterben geht weiter

Während der Mensch noch debattiert, ist die Natur schon mittendrin im Klimawandel. Und die Folgen sieht man inzwischen auch direkt vor der Haustür. Verheerende Stürme, abgestorbene Bäume und von Käfern zerfressene Wälder. Seit 2018 wurden bereits über 140.000 Hektar Wald durch Hitze, Dürre und Schädlinge zerstört. Eine Waldkrise, die die Wissenschaft längst vorhergesagt hat und an deren Ursachen bereits seit Jahrzehnten gearbeitet wird. Schon zu DDR-Zeiten versuchten Forstbetriebe, den Wald umzubauen und klimastabil zu machen. Doch anders als in der Landwirtschaft, brauchen Wälder dafür Jahrhunderte. Die Reportage zeigt, wie es um unseren Wald steht und beleuchtet Lösungsansätze. Denn mittlerweile werden selbst Drogenspürhunde ausgebildet, um infektiöse Bäume im Wald frühzeitig aufzuspüren und die Forschung arbeitet an mobilen Borkenkäfer-Detektoren, die den Waldschutz revolutionieren könnten.
(Wdh. morgen 23.30-0.00 Uhr)



Am 17.06.21 21:45 - 22:15 Uhr auf 
BR: Tierknast oder Artenschutz - gehört der Zoo verboten?

Zoos sind ein beliebtes Ausflugsziel und bringen Natur und Tierwelt nahe. Doch sie sind auch umstritten: Tiere werden zur Schau gestellt und weder "artgerecht" noch frei leben. Moderator Philipp Engel macht sich selbst ein Bild vom modernen Tierpark - im hessischen Opel-Zoo bei Kronberg im Taunus. Er trifft Zoogegner und -befürworter, spricht mit Zoologen, Tierschützern und Theologen, um herauszufinden, wie sich die Tiere im Zoo wirklich fühlen, warum wir Menschen Tiere hinter Gittern so faszinierend finden und wie sie sich über die Jahrhunderte gewandelt haben. Auf der Suche nach der Antwort auf die Frage: gehört der Zoo verboten?



Am 17.06.21 23:40 - 00:25 Uhr auf 
mdr: Der Freischütz vom Thüringer Wald

Die Oper "Der Freischütz" sei die schönste und märchenhafteste aller Opern, jubelten die Kritiker, als Carl-Maria von Weber im Jahr 1841 sein Meisterstück in Weimar uraufführte. Neben der wunderbaren volksliedhaften Musik brillierte das Werk mit seiner gruseligen und packenden Geschichte, die tief im Böhmerwald spielte, in der Wolfsschlucht, wo der verzweifelte junge Jäger im Pakt mit dem Teufel die verruchten Freikugeln gießt, um nach dem gelungenen Probeschuss endlich die geliebte Förstertochter heiraten zu dürfen. Doch in Wirklichkeit lag die legendäre Wolfsschlucht in Thüringen, genauer gesagt im Hainichwald, wo die Sage vom Freischütz ("Elbel") schon seit dem Dreißigjährigen Krieg kursiert. Das will Janine Strahl-Oesterreich auf ihren Streifzügen durch Wälder und Flure, durch Rüstkammern und Archive in Mitteldeutschland beweisen. Am Ende ist klar: Nicht nur der Hainichwald stand für die "Freischütz"-Oper Pate, sondern auch die Jagdwaffen aus Suhl, die Dübener Heide in Sachsen und ein junger Leipziger Ratsherr, der heimlich Spukgeschichten schrieb.



Am 18.06.21 04:20 - 05:10 Uhr auf 
ServusTV: Ost-Europa - Entlang des Eisernen Vorhangs

Ein halbes Jahrhundert war Europa, der alte Kontinent, durch den sogenannten „Eisernen Vorhang“ in Ost und West geteilt. Von der Ostsee bis ans Schwarze Meer zog sich diese territoriale und ideologische Grenze, ein Symbol für die schmerzhafte Trennung von Menschen. Erst der Fall der Sowjetunion löste diese Grenze - und doch scheint sie an einigen Orten noch zu existieren. Eine Zeitreise 20 Jahre nach dem Ende des „Eisernen Vorhangs“.



Am 18.06.21 05:15 - 06:00 Uhr auf 
phoenix: Die wilden Philippinen (1/3)

Zoologe und Tierfilmer Nigel Marven ist weltweit unterwegs, um spannende Geschichten aus dem Tier- und Pflanzenreich zu erzählen. Diese Reihe führt in die philippinische Inselwelt.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 7.30 Uhr)



Am 18.06.21 07:05 - 07:55 Uhr auf 
arte: Auf der Spur des spanischen Luchses

Der Iberische Pardelluchs droht in Kürze auszusterben. Es wäre die erste Raubkatzenart seit dem Säbelzahntiger vor 10.000 Jahren, die von der Erde verschwindet - und das in Europa. Seit der Jahrtausendwende kämpfen Tierschützer im südspanischen Andalusien mit allen Mitteln für den Erhalt der Tiere. Nun tritt die Rettung der seltensten Großkatzenart der Welt in eine entscheidende Phase. Experten des Artenschutzprogramms Life-Lince setzen Luchse in einem neuen Revier aus. Gelingt es ihnen, dort eine neue, stabile Population zu gründen? "GEO Reportage" hat den Kampf um Spaniens letzte Luchse begleitet.



Am 18.06.21 07:30 - 07:55 Uhr auf 
ARD-alpha: Die Affen mit den lustigen Nasen

Felix berichtet dieses Mal von einer Affenart, die nur auf der Insel Borneo vorkommt.
Die großen Männchen haben riesige Zinken im Gesicht, deshalb nennt man sie Nasenaffen. Sie leben in den Mangroven-Wäldern am Pazifik oder an Ufern von Urwaldflüssen und ernähren sich von bitteren Früchten. Eigentlich haben sie ein geregeltes Familienleben: Ein Clan-Chef führt mehrere Weibchen und deren Junge an. Doch es ist wahrhaftig keine leichte Aufgabe, einen Harem zusammenzuhalten. Das muss Johnny, erst seit einem Jahr Sippenoberhaupt, erfahren.



Am 18.06.21 09:05 - 09:45 Uhr auf 
3sat: Ok, Boomer! Ach, Greta!

Vielfalt, Umweltschutz, Gleichberechtigung - welche Generation hat die Gesellschaft am weitesten gebracht? Vivian Perkovic bringt Aktivist*innen verschiedener Generationen ins Gespräch. Sie untersucht das Verhältnis der Generationen anhand von drei Themen, die die Gesellschaft seit Jahrzehnten beschäftigen: der Schutz der Umwelt, die Gleichberechtigung der Geschlechter sowie das Leben in der (migrantischen und) postmigrantischen Gesellschaft.



Am 18.06.21 09:55 - 10:25 Uhr auf 
hr: Alaska - Klimawandel im Abenteuerland

Auf den ersten Blick ist Alaska ein Abenteuerland, bekannt für seine Naturwunder. Doch auf den zweiten Blick ist Alaska auch ein US-Bundesstaat, der in besonderer Weise von den Folgen des Klimawandels herausgefordert wird. Die von Eskimos bewohnte Insel Shishmaref versinkt im wahrsten Sinne des Wortes nach und nach im Meer. Heftige Stürme und Erosion haben Häuser ins Meer stürzen lassen. Die Insel schrumpft jedes Jahr um mehrere Meter, in dreißig Jahren wird sie voraussichtlich verschwunden sein. Der Film zeigt, wie hart der Klimawandel Alaska trifft und wie die Menschen dort mit existenziellen Bedrohungen umgehen.



Am 18.06.21 14:45 - 15:30 Uhr auf 
BR: Wildes Deutschland - Der Bayerische Wald

Als sich in den 1980er-Jahren im Nationalpark Bayerischer Wald der Borkenkäfer außergewöhnlich stark vermehrte und die Nationalparkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterließ, hatte das weitreichende Folgen. Binnen weniger Jahre starben mehrere Tausend Hektar alte, ehemals wirtschaftlich genutzte Fichtenbestände in den Hochlagen ab. Aus dem Werk der Borkenkäfer wuchs ein neuer Wald heran, vielgestaltiger und bunter als es der vorherige Wirtschaftswald je war. Knapp 30 Jahre nach dem Borkenkäferbefall zeigt sich jetzt endlich der Erfolg der Nationalpark-Idee "Natur Natur sein lassen". Genau die Baumarten kehrten ganz von alleine zurück, die seit alters her hier gesund gedeihen können. Der "katastrophenartige" Zusammenbruch der alten Fichten war deshalb nicht das Ende des Bergwaldes, sondern er war ein Anstoß zur Entwicklung in Richtung "Urwald".



Am 18.06.21 15:30 - 16:15 Uhr auf 
3sat: Rocky Mountains - Heimat der Bären

Fantastische Landschaften, hohe Berge, riesige Seen und wilde Tiere, das sind die Kanadischen Rocky Mountains. Im Banff- und Jasper-Nationalpark leben nicht nur Schwarzbären. Auch etwa 100 Grizzlies, Elche, Dickhornschafe, Wapities und Bergziegen sind dort heimisch. Der Tierreichtum lockt Touristen an - fünf Millionen jährlich. Ist ein Bär am Straßenrand zu sehen, bildet sich schnell ein kleiner Stau, sogenannte "Bear-Jams". Was Touristen freut, wird von der Parkverwaltung allerdings kritisch bewertet: Die Bären gewöhnen sich an die Menschen und fliehen nicht mehr vor ihnen.



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