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Aktuell

Klima-Notfall

Zukunft der Erde: Über 11.000 Forscher warnen vor "unsäglichem Leid"

Mehr als 11.000 Wissenschaftler sehen einen weltweiten "Klima-Notfall" als realistisches Zukunftsszenario. Die Klimakrise entwickle sich schneller als erwartet – sie empfehlen drastische Maßnahmen.

(dpa) - 5. November, 2019

https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_86754652/ueber-11-000-forscher-warnen-vor-unsaeglichem-leid-.html


Zwei Drittel aller nationalen Klimaschutzpläne sind ungenügend

Die meisten Zusagen der Staaten zum Klimaschutz sind ungeeignet, die Erderwärmung zu bremsen, berichtet ein Forscherteam.
Die Treibhausgas-Emissionen dürften mindestens bis 2030 weiter steigen - die Ziele des Pariser Klimaabkommens würden so verfehlt.
Von den Staaten und Blöcken mit den größten Emissionen hat demnach nur die EU ausreichende Pläne.
Mehr als 11 000 Wissenschaftler aus 153 Ländern warnen in einer gemeinsamen Erklärung vor einem weltweiten "Klima-Notfall".


Von Christopher Schrader, Süddeutsche Zeitung, 5.11.19

https://www.sueddeutsche.de/wissen/klimawandel-ipcc-klimaschutzplaene-1.4669309


"Klima-Notfall" von 11.000 Wissenschaftlern ist aufrüttelnde Mahnung

BUND-Kommentar, 5.11.19<

Anlässlich des von mehr als 11.000 Wissenschaftler*innen erklärten "Klima-Notfalls" kommentiert Antje von Broock, Abteilungsleiterin Klimaschutz und stellv. Geschäftsführerin Politik und Kommunikation beim BUND:

"Die Warnung von 11.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vor der katastrophalen Bedrohung eines Klima-Notfalls fällt in ein politisch schwerwiegendes Moment. Kurz vor der Weltklimakonferenz ist dies eine aufrüttelnde Mahnung, die dazu führen muss, dass insbesondere die großen Emittenten ihre CO2-Minderungszusagen nachschärfen und danach handeln.

Der Bundestag entscheidet dieser Tage über das Klimapaket der Bundesregierung. Den Abgeordneten möge diese Erklärung den Rücken stärken, das Paket in der vorliegenden Form abzulehnen. Die enthaltenen Maßnahmen reichen bei Weitem nicht aus, um die deutschen Klimaziele zu erreichen – von den Zielen, die im Pariser Klimaabkommen vereinbart wurden, ganz zu schweigen."


Bundesregierung muss Umsetzung des Pariser Klimaabkommens sicherstellen

BUND-Kommentar, 30.10.19

Anlässlich der Absage des UN-Klimagipfels in Chile erklärt Ann-Kathrin Schneider, Klima-Expertin des BUND:

"Jetzt muss die Bundesregierung einspringen und die Klimakonferenz am UN-Standort Bonn ausrichten. Die Umsetzung des Pariser Abkommens muss trotz der Absage der Konferenz sichergestellt werden.

Die Proteste in Chile zeigen, dass die soziale Frage und der Klimaschutz untrennbar sind. Gerade die Zivilgesellschaft muss bei der Lösung der sozialen und ökologischen Fragen unserer Zeit viel stärker einbezogen werden."


Empörung nach Kündigung des Pariser Klimaabkommens

Die USA haben die Vereinten Nationen (UN) offiziell über ihren Rückzug aus dem Pariser Klimaabkommen informiert.
Trumps Vorgänger Obama hatte das Pariser Klimaabkommen im Jahr 2016 unterzeichnet.
Die Empörung der US-Demokraten nach Kündigung des Pariser Klimaabkommens ist groß.


Von Michael Bauchmüller, Süddeutsche zeitung, 4.11.19

https://www.sueddeutsche.de/politik/usa-klimawandel-trump-1.4668229


„Für das Klima ein Desaster“

Auch das Klimaziel 2030 wird verfehlt, die Lücke von 2020 erst 2025 geschlossen – die Studie des DIW birgt schlimme Zahlen. Greenpeace verklagt die Klimapolitik der Regierung.

Von Ortrun Sadik, Greenpeace-Online, 29.10.19

Am Donnerstag steht die Bundesregierung Deutschland zum ersten Mal wegen ihrer verfehlten Klimaschutzpolitik vor Gericht. Der Vorwurf: Sie macht viel zu wenig, um ihre Bürger zu schützen. Daran ändert auch das sogenannte Klimapaket kaum etwas, das die Regierung dieses Jahr so mühsam geschnürt hat. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat nun für Greenpeace prognostiziert, wie viel – besser gesagt, wie wenig – sämtliche vorgeschlagenen Klimaschutzmaßnahmen wirklich bringen. Karsten Smid, Klimaexperte von Greenpeace fasst im Interview die Ergebnisse zusammen.

Greenpeace: Wie bewertet die Studie des DIW die Klimaschutzbemühungen der Bundesregierung?

Karsten Smid: Die Prognosen der Wirtschaftswissenschaftler zeichnen ein düsteres Bild: Für das Klima sind die angestrebten Maßnahmen ein Desaster, wirkungsvoller Klimaschutz wird weiterhin über Jahre auf die lange Bank geschoben. So wird die Bundesregierung weder ihren internationalen Klimaschutzzusagen noch ihrem Schutzauftrag gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern dieses Landes gerecht.

Was heißt das konkret?

Selbst wenn man davon ausgeht, dass die angekündigten Maßnahmen optimal umgesetzt werden, reichen sie nicht aus, um das Klimaziel der Bundesregierung zu erreichen, bis 2030 den Treibhausgasausstoß um 55 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken. Das ist schlimm, denn selbst dieses Ziel ist zu wenig, damit Deutschland seinen Beitrag dazu leistet, die Erderwärmung auf maximal 1,5 Grad zu begrenzen und die Klimaerhitzung zumindest einzudämmen.

Des Weiteren prognostiziert das Institut, dass die Bundesregierung mit den vorgeschlagenen Maßnahmen weitere fünf Jahre braucht, um das – ebenfalls zu schwache – Klimaschutzziel für 2020 wenigstens einzuholen. Und auch das ist für das Klima eine Katastrophe. Deutschland schiebt seine Reduktionsverpflichtungen Jahr für Jahr vor sich her, wir stoßen jedes Jahr mehr aus, als wir dürfen. Zusammengerechnet bläst Deutschland so bis 2030 ganze 800 Millionen Tonnen mehr CO2 in die Atmosphäre, als es eigentlich darf.

Das sind jetzt alles fürchterlich viele Zahlen. Die lösen zwar bei Experten Grausen aus, aber den meisten Menschen führen sie die Dringlichkeit wohl wenig vor Augen. Deshalb lassen Sie es mich noch einmal mit einem Bild sagen: Unser Haus brennt. Aber statt schnell zu handeln, beschließt die Bundesregierung, demnächst mal eine Löschtruppe mit Wassereimern auszustatten. Derzeit streiten die Politiker in den Ausschüssen darüber, ob für 2022 zwei oder drei Eimer angeschafft werden sollen. Nur keiner greift zum Wasserschlauch.

Was wäre denn der Wasserschlauch, was müsste denn getan werden?

Das ist so einfach wie klar – noch dieses Jahr könnten und müssten erste Kohlekraftwerke abgeschaltet werden, zügiger Kohleausstieg, konsequente Wende in den Sektoren Verkehr, Landwirtschaft und Gebäude. Ein starkes Klimaschutzgesetz mit ambitionierten, verpflichtenden Sektorenzielen. Nur all das wird von der Politik nicht oder nur völlig unzureichend umgesetzt.

Können Sie ein paar Beispiele nennen?

Gerne: Beispiel CO2-Preis. Da berechnen Experten des DIW Berlin, dass es eine bescheidene Treibhausgasreduzierung in den Bereichen Verkehr und Gebäude zur Folge hätte, wenn eine Tonne Kohlendioxid 80 Euro kosten würde. Und was macht die Bundesregierung? Sie legt den Preis auf 10 Euro fest. Für 2021 bis 2025 auf 35 Euro. Das ist ein Witz! Man muss sich vor Augen führen: In der Autobranche kostet es zur Zeit 180 bis 240 Euro, um eine Tonne CO2 zu vermeiden. Und die Bundesregierung versucht, mit einer 35 Euro-Gegenprämie eine Lenkungswirkung zu entfalten? Wenn es nicht so ein ernstes Thema wäre, müsste man darüber lachen.

Die Studie nimmt auch andere Beispiel auseinander: Egal ob bei der Förderung des E-Autos, beim Verbot von Ölheizungen oder – ganz schlimmes Kapitel – beim Zubau der Erneuerbaren Energien: Überall bleiben die Maßnahmen des Klimapakets weit, weit, weit hinter dem Machbaren zurück. Und angesichts dessen, dass weltweit bereits Menschen an den Folgen des Klimawandels sterben, ihre Heimat verlieren, dass selbst in Deutschland Menschen vom Klimawandel in ihren Grundrechten bedroht sind, finde ich dieses anhaltende Zögern unserer Regierung beim Klimaschutz höchst fahrlässig.

Ist es denn wirklich so schlimm, wenn Klimaziele um ein paar Jahre verfehlt werden?

Ja. Das Klima ist ein physikalisches Gebilde, das reagiert auf Fakten. Mit dem kann man nicht diskutieren, nach dem Motto: aber wir haben uns doch so bemüht. Ab einer bestimmten CO2-Konzentration in der Atmosphäre fliegt uns das um die Ohren. Es macht eben einen riesigen Unterschied, ob sich die Erde um 1,5 Grad oder um 2 Grad erhitzt.

Am Donnerstag wird in Berlin die Klimapolitik der Regierung vor Gericht verhandelt. Drei Familien haben mit Greenpeace auf die Einhaltung der Klimaziele geklagt. Was ist da zu erwarten?

Oh, das wird auf jeden Fall spannend werden. Es gibt ja den Spruch: Bei Gericht und beim Wetter weiß keiner, was kommt. Wie die Richter den Sachverhalt beurteilen, lässt sich in keiner Weise vorhersehen. Was wir jetzt schon absehen können, ist, dass das Medieninteresse daran groß ist. Und allein der Umstand, dass die Klage überhaupt vor Gericht verhandelt wird, zeigt, dass hier ein fundamentaler gesellschaftlicher Bewusstseinswandel im Gange ist. Ich bin sehr gespannt, wie das ausgeht.


Pariser Klimaabkommen: Emissionen aus nur 15 Jahren können 20cm Meeresspiegelanstieg erzeugen

Gemeinsame Pressemitteilung von Climate Analytics und dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, 5.11.19

Allein die bislang vorliegenden Klimaschutzpläne der Länder bis 2030 könnten den Meeresspiegel bis 2300 um 20 Zentimeter ansteigen lassen, wenn die Regierungen Ihre Selbstverpflichtungen nicht noch einmal deutlich nachbessern. Das zeigt eine neue Studie, die jetzt in den Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht wurde. Die Arbeit von Forschern der Climate Analytics in Berlin und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt erstmals die konkreten Auswirkungen der bislang vereinbarten Vorhaben der einzelnen Länder zur Emissionsreduktion im Rahmen des Pariser Klimaabkommens mit Blick auf den längerfristigen Meeresspiegelanstieg.

Erstmals beziffert die Studie den Beitrag der unter der Pariser Klimavereinbarung zu erwartenden Treibhausgasemissionen für den Meeresspiegelanstieg – vorausgesetzt, die als „Nationally Determined Contributions“ (NDCs) vorgelegten Pläne der Länder werden eingehalten. Diese Zusagen zum Klimaschutz gehen zurück auf das Pariser Klimaabkommen, auf das sich 2015 mehr als 190 Länder geeinigt haben. Sie umfassen zunächst den Zeitraum von 2016 bis 2030.

Allein die in diesen 15 Jahren freigesetzten Emissionen würden bereits einen Meeresspiegelanstieg von 20 cm bis 2300 bedeuten, zeigt die Studie der Forschenden. Das entspricht einem Fünftel des Meeresspiegelanstiegs, der durch alle seit Beginn der Industrialisierung bis 2030 anfallenden Treibhausgasemissionen zu erwarten ist. Die möglichen Auswirkungen eines bereits irreversiblen Schmelzens von Teilen des antarktischen Eisschildes wurden hier noch nicht berücksichtigt.

"Unsere Ergebnisse zeigen: Was wir heute tun wird einen großen Einfluss bis zum Jahr 2300 haben. 20 Zentimeter sind keine kleine Zahl, das entspricht grob dem bislang im gesamten 20.Jahrhundert beobachteten Meeresspiegelanstieg. Diese Zahl durch nur 15 Jahre zusätzliche Emissionen zu erreichen ist schon erstaunlich“, sagt Leitautor Alexander Nauels von Climate Analytics. „Durch das langsame Tempo, mit dem der Ozean, die Eisschilde und Gletscher auf die globale Erwärmung reagieren, entfalten sich die wahren Folgen unserer Emissionen für den Meeresspiegelanstieg erst über Jahrhunderte. Je mehr Kohlendioxid-Emissionen jetzt freigesetzt werden, desto stärker bestimmen wir auch bereits den Meeressspiegelanstieg der Zukunft".

Mehr als die Hälfte geht zurück auf die Emissionen aus China, USA, EU, Indien und Russland

Die Arbeit der Forschenden zeigt auch, dass mehr als die Hälfte der zu erwartenden 20 Zentimeter Meeresspiegelanstieg auf die fünf größten Verursacher von Treibhausgasemissionen zurückzuführen ist: China, USA, EU, Indien und Russland. Allein die Emissionen dieser Volkswirtschaften im Rahmen ihrer NDCs unter dem Pariser Klimaabkommen würden dazu führen, dass die Meere bis 2300 um 12 cm ansteigen, so die Studie.

"Nur fünf Volkswirtschaften sind für mehr als die Hälfte des Meeresspiegelanstiegs verantwortlich, der durch die Emissionen aus den ersten 15 Jahren nach der Pariser Klimavereinbarung zu erwarten ist“, sagt Ko-Autor Johannes Gütschow vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. „Um den langfristigen Anstieg des Meeresspiegels zu begrenzen, ist es entscheidend, dass bei den Klimaplänen der Länder nachgebessert wird und die Anstrengungen zur Vermeidung von Emissionen verstärkt werden“.

Berücksichtigt man alle Emissionen, die zwischen 1991 und 2030 freigesetzt werden, also seit dem Jahr des ersten Berichts des Weltklimarats IPCC, erhöht sich der Beitrag der fünf größten Kohlendioxid-Emittenden China, USA, EU, Indien und Russland für den langfristigen Meeresspiegelanstieg auf 26 Zentimeter.

Meeresspiegelanstieg als Vermächtnis für die Menschheit

"Unsere Ergebnisse zeigen klar, dass unsere heutigen Emissionen unweigerlich dazu führen, dass die Meere bis weit in die Zukunft hinein ansteigen. Dieser Prozess lässt sich nicht zurückdrehen, er ist unser Vermächtnis für die Menschheit", sagte Ko-Autor Carl-Friedrich Schleussner von Climate Analytics. "Die Regierungen müssen bis 2020 dringend ambitioniertere Klimapläne (NDCs) vorlegen und das Tempo ihrer Dekarbonisierung erhöhen, um das Pariser Abkommen und sein Ziel, die globale Erwärmung deutlich unter 2°C und möglichst 1,5°C zu begrenzen, einhalten zu können.“

Mit dem steigenden Meeresspiegel steigt auch das Risiko für häufigere und stärkere Überflutungen. Erst kürzlich hat der jüngste IPCC-Sonderbericht zu Ozeanen und Kryosphäre gezeigt, dass extreme Meeresspiegelereignisse, die derzeit nur einmal in hundert Jahren zu beobachten sind, durch den zu erwartenden Meeresspiegelanstieg um 24-32 Zentimeter bis 2050 in vielen Teilen der Welt jährlich auftreten könnten. Das kann für viele Küsten- und Inselgemeinschaften verheerende Auswirkungen haben.


Globale Solidarität im Klimaschutz: Über 9,7 Milliarden US-Dollar für den grünen Klimafonds zugesagt

Geberkonferenz in Paris sendet mit Wiederauffüllung des Grünen Klimafonds positive Signale für die COP 25 in Chile

BMU Pressemitteilung, 25.10.19

Auf der internationalen Geberkonferenz in Paris wurden heute rund 9,77 Milliarden US-Dollar an zusätzlichen Geldern für den größten internationalen Fonds im Bereich des Klimaschutzes zugesagt. Zahlreiche Geberländer sind dabei dem Beispiel Deutschlands gefolgt und haben ihre Beiträge zum Green Climate Fund (GCF) verdoppelt. Deutschland wird zur Wiederauffüllung des Fonds 1,5 Milliarden Euro bereitstellen. Die erfolgreiche Wiederauffüllung sendet ein wichtiges Signal für die im Dezember stattfindende Weltklimakonferenz in Santiago de Chile (COP 25). Deutschland hatte bereits auf der Weltklimakonferenz in Kattowitz im Dezember 2018 als einer der ersten Staaten angekündigt, seinen Beitrag zum GCF auf 1,5 Milliarden Euro zu verdoppeln.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: "Wir werden die Entwicklungsländer nicht alleine lassen beim Kampf gegen den Klimawandel. Mit dem deutschen Beitrag für den Grünen Klimafonds und der erfolgreichen Wiederauffüllung setzen wir ein starkes Zeichen des globalen Zusammenhalts. Das ist gut investiertes Geld, denn es wird helfen, auf der ganzen Welt klimaverträgliche Lösungen voranzubringen."

Der grüne Klimafonds ist eines der zentralen Instrumente, um Entwicklungsländer in der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens zu unterstützen. Er hat die Aufgabe, transformative Projekte zugunsten einer klimafreundlichen Entwicklung zu fördern. Auf der GCF-Geberkonferenz wurden heute in Paris umgerechnet über 9,77 Milliarden US-Dollar für die erste Wiederauffüllung des Grünen Klimafonds zugesagt. Dieses Ergebnis schafft eine wichtige Voraussetzung für die gemeinsamen Bestrebungen der Staatengemeinschaft um eine Erhöhung des weltweiten Ambitionsniveaus beim Klimaschutz. Die jetzige Wiederauffüllung des Grünen Klimafonds ist auf ein wichtiges Signal, um der Zusage der Industrieländer gerecht zu werden, im Jahr 2020 und bis 2025 jährlich 100 Milliarden US-Dollar für Klimafinanzierung in Entwicklungsländern bereitzustellen.

Insgesamt hat der Fonds bereits 111 Projekte in 99 Ländern gefördert. Die Wiederauffüllung öffnet nun die Türen für weitere Maßnahmen zur Minderung des Treibhausgasausstoßes und zur Anpassung an den Klimawandel in Entwicklungsländern. Mindestens 27 Länder werden zusätzliche Mittel zum Fonds bereitstellen und ihre bisherigen Beiträge dabei ganz überwiegend verdoppeln oder zumindest signifikant erhöhen.

Der Grüne Klimafonds wird in Deutschland gemeinsam von Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und BMU betreut. Der deutsche Beitrag erfolgt aus dem BMZ-Haushalt.


Viel zu warm für die wichtigste Saatgutbank der Welt

In Longyearbyen auf Spitzbergen, einer der nördlichsten Orte der Erde, befindet sich die wichtigste Saatgutbank der Welt – ein Backup der Menschheit für Frucht-, Getreide- und Gemüsepflanzen. Doch auch sie leidet extrem unter dem Klimawandel.

Von Frank Capellan, Deutschlandfunk, 30.10.19

https://www.deutschlandfunk.de/klimawandel-auf-spitzbergen-viel-zu-warm-fuer-die.1773.de.html?dram:article_id=462192




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