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Aktuell

Waldbrände in Amazonien (8)

Brasiliens Außenminister sieht Klimaschutz als Angriff auf nationale Souveränität

Brasilien vermutet hinter den Hilfsangeboten für die Bekämpfung der Brände am Amazonas böse Absichten. Außenminister Araújo wird sehr deutlich.

(AFP) - 12. September, 2019

https://www.tagesspiegel.de/politik/moralisches-pendant-zum-krieg-brasiliens-aussenminister-sieht-klimaschutz-als-angriff-auf-nationale-souveraenitaet/25007472.html


Pakt zum Schutz Amazoniens: Bolsonaro will Reichtümer der Region ausbeuten

Von Gabriela Bergmaier Lopes, Brasilien-Magazin, 10.9.19

http://brasilienmagazin.net/gesundheit-umwelt/20931/pakt-zum-schutz-amazoniens-bolsonaro-will-reichtuemer-der-region-ausbeuten/


Sechs südamerikanische Staaten schliessen einen neuen Pakt zum Schutz des Amazonas-Regenwalds

Das klingt erst einmal gut. Doch das Abkommen bleibt in wesentlichen Punkten sehr vage.

Von Nicole Anliker, NZZ, 8.9.19

https://www.nzz.ch/international/neuer-pakt-zum-schutz-des-amazonas-regenwalds-ld.1507360


Pakt soll Amazonas retten

Sieben südamerikanische Länder wollen mit Hilfe eines Netzwerkes den Regenwald besser schützen. Brasiliens Präsident Bolsonaro fehlt beim Krisengipfel.

Frankfurter Rundschau, 8. September, 2019

https://www.fr.de/wirtschaft/pakt-soll-amazonas-retten-12982637.html


Die Wälder am Amazonas brennen weiter

Die Wut der Kleinbauern am Amazonas wächst. Sie verstehen die Sorgen der Umweltaktivisten um das Klima nicht und sehen ihre Existenz gefährdet.

Von Tobias Käufer, Augsburger Allgemeine, 11.9.19

https://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Die-Waelder-am-Amazonas-brennen-weiter-id55409361.html


Anstieg von 222 Prozent: Schockierende Zahl aus dem Amazonas

Erschreckende Nachrichten aus dem Amazonasgebiet: Wie eine brasilianische Organisation bekanntgab, schreitet die Abholzung in einem dramatischen Ausmaß voran. Ein Pakt soll Amazonien künftig schützen.

wetter.com, 10. September, 2019

https://www.wetter.com/news/anstieg-von-222-prozent-schockierende-zahl-aus-dem-amazonas_aid_5d776a19a5b4b9732d58e242.html


Brasilien: Waldvernichtung in einem Jahr fast verdoppelt

Erschreckende Statistik: Binnen eines Jahres ist die Zerstörung des Amazonas-Waldes in Brasilien um 91,9 Prozent angestiegen. Immer größere Waldflächen werden gerodet und abgebrannt, um Platz für die Landwirtschaft zu machen.

(AFP) - 8. September, 2019

https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_86411270/braende-im-amazonas-brasilien-waldvernichtung-in-einem-jahr-fast-verdoppelt.html


Satellitenbilder zeigen gravierende Veränderungen über dem Amazonas

WELT-Online, 10. September, 2019

https://www.welt.de/vermischtes/article200000152/Amazonas-Satellitenbilder-zeigen-steigende-Luftbelastung.html


Feuer am Amazonas: Immer mehr Kinder wegen Luftverschmutzung in Klinik

Die Luftverschmutzung über den Waldbrandgebieten am Amazonas hat drastisch zugenommen. Das zeigen Satellitenbilder der europäischen Weltraumagentur Esa. Gesundheitsexperten warnen vor den Folgen: Immer mehr Kinder müssen im Krankenhaus behandelt werden.

Redaktionsnetzwerk Deutschland, 10.9.19

https://www.neuepresse.de/Nachrichten/Wissen/Feuer-am-Amazonas-Immer-mehr-Kinder-wegen-Luftverschmutzung-in-Klinik


Weltweit Verantwortung tragen

Heute ist internationaler Tag des Amazonas-Regenwaldes. Für seinen Schutz müssen wir dringend mehr Verantwortung übernehmen – auch in Deutschland.

Greenpeace-Online, 5.9.19

Der Amazonas-Regenwald bietet unzähligen Tier- und Pflanzenarten ein Zuhause. Und er steht uns im Kampf gegen die Klimakrise zur Seite, indem er CO2 aus der Atmosphäre bindet. Die Bilder und Zahlen der vergangenen Wochen sind erschütternd: mehr als 90.000 Brände, ein unfassbares Ausmaß der Zerstörung. Die Feuer sind auch Folge der brasilianischen Regierungspolitik. Präsident Jair Bolsonaro unterstützt die Interessen der Holz-, Soja- und Fleischindustrie, seine Reden fördern die Waldzerstörung durch Brandrodungen oder illegale Abholzung.

Doch die Verantwortung trägt nicht nur Bolsonaro, sondern die ganze Welt. Die Feuer lodern auch wegen des massiven globalen Hungers nach Fleisch. Waldflächen in Brasilien werden zu einem großen Teil für Viehzucht und den Anbau von Soja gerodet, das in alle Welt exportiert wird. Zumeist landet das Soja in Futtertrögen - auch in deutschen Tiermastbetrieben. Hier bedarf es dringend einer gesetzlichen Regelung. Greenpeace fordert daher ein Lieferkettengesetz, das die Verarbeitung von Produkten aus Waldzerstörung verbietet. Denn verlieren wir den Amazonas-Regenwald, dann verlieren wir auch den Kampf gegen die Klimakrise.

Auch Sie können in Ihrem Alltag für den Waldschutz aktiv werden. Der heutige Tag ist ein wunderbarer Anlass dazu.


Deutschland für Amazonas-Schutz

Umfrage: 82 Prozent für Anpassung des Freihandelsabkommens zwischen EU und Mercosur-Staaten

WWF Pressemitteilung, 6.9.19

Berlin: Angesichts der verheerenden Feuer im Amazonas fordert eine große Mehrheit der Menschen in Deutschland die Bundesregierung auf, mehr Verantwortung zu übernehmen. So sagten fast 72 Prozent der Befragten, Deutschland solle den Kampf gegen die Brände stärker unterstützen. Eine noch größere Mehrheit von über 82 Prozent ist der Meinung, dass sich die Bundesregierung für verpflichtende Umweltstandards im derzeit verhandelten Freihandelsabkommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten einsetzen sollte. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des WWF Deutschland.

„Die Anteilnahme der Menschen in Deutschland an der Zerstörung des Amazonas ist überwältigend. Sie spiegelt das Bewusstsein darüber wider, wie wichtig der größte Regenwald der Erde für die gesamte Menschheit ist“, sagt Roberto Maldonado, Brasilien-Referent beim WWF Deutschland. Die Umweltschützer sehen nun die Bundesregierung am Zug: „Merkel muss das Thema zur Chefsache machen, um Nachverhandlungen zu erreichen. Das größte Freihandelsabkommen der Welt muss verbindliche Umweltstandards festschreiben, die geeignet sind, insbesondere den brasilianischen Amazonas-Regenwald zu schützen und die genauso einklagbar sind wie Handelsvereinbarungen. Als größte Wirtschaftsnation der EU hat Deutschland hier eine besondere Verantwortung. Die Botschaft muss eindeutig sein: Wir importieren keine Waren, für die der Regenwald abgeholzt wurde.“

Die aktuellen Brände in der Amazonas-Region sind die schwersten seit Jahren. Wie das brasilianische Weltraumforschungsinstituts INPE vor wenigen Tagen mitteilte, sind allein im August fast 1.400 Quadratkilometer Wald zerstört worden. Die seit Januar verlorene Fläche summiert sich damit auf rund 5.900 Quadratkilometer. Das entspricht einem Anstieg von 75 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt sind bereits knapp 20 Prozent des ursprünglichen Amazonas-Regenwaldes zerstört. Wissenschaftler rechnen damit, dass der Kipp-Punkt bei spätestens 25 Prozent zerstörter Fläche erreicht ist. Ab diesem Moment könnte das Ökosystem derart gestört sein, dass der Amazonas-Regenwald seine Funktion als Klimaanlage der Erde verliert. Die Pariser Klimaziele wären damit hinfällig und die Erderhitzung nicht mehr zu stoppen.

Zur Umfrage: Das Meinungsforschungsunternehmen Civey hat im Auftrag von WWF zwischen dem 27. August und 5. September bzw. dem 4. und 5. September jeweils 2.500 Personen befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren. Der statistische Fehler der Gesamtergebnisse liegt bei 2,5 bzw. 3,5 Prozent (abhängig von der gestellten Frage, siehe Grafiken).


Bolsonaro-Sohn stellt offen Demokratie in Frage

Brasiliens Präsident gilt als rechtskonservativ und neoliberal. Jair Bolsonaro fiel wiederholt durch diskriminierende Äußerungen auf. Nun steht auch sein Sohn in der Kritik – er stellt die Demokratie in Frage.

(dpa) - 11. September, 2019

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_86425392/brasilien-jair-bolsonaros-sohn-carlos-stellt-offen-demokratie-in-frage.html




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