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Veranstaltung

arte: Ökologische Forstwirtschaft - Ein Modell für die Zukunft?

Der Bedarf an Holz wächst. Und damit ist unser Wald heute vor allem eines: Wirtschaftsfaktor. Es gilt, in kürzester Zeit möglichst viel Holz zu ernten und damit möglichst viel Geld zu verdienen. Es geht aber auch anders. Der Vorschlag lautet: ökologische Forstwirtschaft. Eine Forstwirtschaft, die mehr auf die Umwelt und weniger auf den Geldbeutel schaut. Wie kann das funktionieren? Und kann sie in Zukunft tatsächlich eine Alternative zur konventionellen Forstwirtschaft sein? Auf der Suche nach Antworten lassen sich die "Xenius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner durch den Lübecker Stadtwald führen, der in Sachen ökologische Forstwirtschaft ein Modellprojekt ist. Hier wird das gefällte Holz fast ausschließlich mit Pferden aus dem Wald transportiert - anstelle von tonnenschweren Holzerntemaschinen, die über den Waldboden rollen und ihn damit verdichten, so dass er anschließend nahezu unbrauchbar ist. Wieso dürfen sich Bäume hier selbst fortpflanzen und werden nicht, wie in konventionellen Forstbetrieben in Deutschland und Frankreich, massenhaft angepflanzt? Warum setzt man hier auf wenige dicke aber wertvolle Laubbäume anstelle vieler dünner und minderwertiger Nadelbäume? "Xenius" findet es heraus.
(Wdh. morgen 6.00-6.30 Uhr)

Datum: Mo, 20. Nov 2017 16:45 Uhr - 17:10 Uhr
 

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