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Veranstaltung

ZDF: pandemie - Wie die Tierwelt sich verändert

Nicht nur wir Menschen erleben in der Corona-Krise einen Wandel, sondern auch die Tierwelt. Leere Zoos und Nationalparks, dafür volle Wälder. Was kommt den Tieren dabei wirklich zugute, und wo tauchen neue Probleme auf? Erik Meyer ist einer der letzten Fischer im Kieler Hafen, der noch mit seinem Boot rausfährt. Die Nachfrage nach Fisch ist eingebrochen, die Preise sind im Keller. Gefangen wird nur noch zu Forschungszwecken. Was die Existenz vieler Fischer bedroht, ist auf der anderen Seite eine gute Nachricht für die Fische, sagt Rainer Froese vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung: "Corona könnte das schaffen, was unsere Politiker nicht geschafft haben: ein Ende der Überfischung im Jahr 2020." Mehrere Tausend Kilometer entfernt kämpft der bekannteste Nationalpark Afrikas ums Überleben. Der Serengeti Nationalpark ist normalerweise ein beliebtes Reiseziel für Safari-Urlauber. So beliebt, dass die Natur des Parks durch die Masse an Touristen in Bedrängnis geriet. Jetzt herrscht überall Leere. Die Tiere haben so zwar die Möglichkeit, sich endlich einmal ungestört zu bewegen. Aber die Leere bringt auch Gefahren mit sich: Die Wilderei und das illegale Abholzen von Bäumen im Schutzgebiet nimmt zu, denn die Menschen vor Ort suchen verzweifelter denn je nach einer Einnahmequelle. Gleichzeitig fehlt dem Park Geld, um die dringend benötigten Ranger zu bezahlen. Keine Touristen, kein Geld, keine staatliche Unterstützung – Christoph Schenk von der Zoologischen Gesellschaft befürchtet, dass der Natur- und Tierschutz in Tansania und in vielen anderen Ländern durch die Corona-Krise auf der Agenda ganz nach unten rutscht. Andrang dagegen in unseren Wäldern: Sie sind so gut besucht wie nie. Für Förster Götz von Bülow sind das nicht unbedingt gute Nachrichten. Er macht sich Sorgen, dass die Tiere im Wald durch den Ansturm der Menschen während der Brutsaison nicht genügend Ruhe finden. Bei seinem Rundgang versucht er, die Menschen zur Vernunft zu ermahnen, und spricht rücksichtslose Waldbesucher an. Offenbar scheinen viele Menschen ein neues Gefühl für die Natur zu entwickeln. Arnulf Köhncke, Experte für Wildtierhandel beim WWF, sieht etwa schon jetzt ein neu erwachtes Interesse am Artenschutz. Aber kann dieses Interesse auch in Taten umgesetzt werden?

Datum: So, 17. Mai 2020 16:30 Uhr - 17:00 Uhr
 

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