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Update Invasion des Awá-Landes

Countdown: Brasilien bleiben drei Monate, um Awá-Land zu schützen

Survival International Deutschland e.V. Pressemitteilung, 11.9.12

Brasilien bleiben nur noch drei Monate, um illegale Eindringlinge vom angestammten Land des bedrohtesten Volkes der Welt auszuweisen. Sollte es dies nicht schaffen, würde es eine Gerichtsanordnung verletzen. Survival International hat jedoch Belege dafür, dass illegale Abholzung in dem Indianer-Gebiet noch immer weit verbreitet ist. Die Uhr läuft nun für die brasilianische Regierung, die jahrelang Zeit hatte das Problem anzugehen.

Am 9. Dezember 2011 entschied ein brasilianisches Gericht, dass ein Jahr “ausreichend Zeit wäre, um nicht-Indianer auszuweisen und ihre Anlagen, die auf dem Land der Awá erstanden sind, zurückzubauen.” Dennoch sind in den letzten Wochen schockierende Belege dafür aufgetaucht, dass die illegale Abholzung bis auf 6 Kilometer an eine Gemeinde der Awá herangekommen ist.

Survival verfolgt die Fristeinhaltung und hat nun einen Countdown auf seiner Webseite gestartet, um die brasilianischen Behörden daran zu erinnern, wie wenig Zeit ihnen noch bleibt.

Stephen Corry, Direktor von Survival International sagte heute: “Dies ist ein Rennen gegen die Uhr. Brasilien hatte mehr als genug Zeit, um illegale Holzfäller und Siedler vom Land der Awá auszuweisen und dennoch ist fast nichts passiert. Wenn der Regierung ernsthaft an den Awá und seinem eigenen Rechtssystem gelegen ist, wird sie die Holzfäller in den nächsten drei Monaten ausweisen.”

Bisher wurden mehr als 33.000 E-Mails aus aller Welt an den brasilianischen Justizminister geschickt, um von ihm mehr Einsatz beim Schutz der Awá zu fordern.

Die Aufmerksamkeit hat Brasiliens Indianerbehörde FUNAI dazu bewegt, ein besonderes Schutzprogramm für die Awá anzukündigen. Es neues Team, spezialisiert auf den Schutz von inidgenen Gebieten und Gesundheit, wurde zusammengestellt, um das Programm zu begleiten. Doch wenn der brasilianische Justizminister keine Polizeikräfte bereit stellt, um die Eindringlinge auszuweisen, wird sich vor Ort wenig ändern.




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