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Veranstaltung

mdr: Hitze, Stürme, Käferplage - Das Waldsterben geht weiter

Während der Mensch noch debattiert, ist die Natur schon mittendrin im Klimawandel. Und die Folgen sieht man inzwischen auch direkt vor der Haustür. Verheerende Stürme, abgestorbene Bäume und von Käfern zerfressene Wälder. Seit 2018 wurden bereits über 140.000 Hektar Wald durch Hitze, Dürre und Schädlinge zerstört. Eine Waldkrise, die die Wissenschaft längst vorhergesagt hat und an deren Ursachen bereits seit Jahrzehnten gearbeitet wird. Schon zu DDR-Zeiten versuchten Forstbetriebe, den Wald umzubauen und klimastabil zu machen. Doch anders als in der Landwirtschaft, brauchen Wälder dafür Jahrhunderte. "Unter diesem Gesichtspunkt hätte man das nicht verhindern können. Wir können nicht den Wald gießen. Aber man hätte sich besser vorbereiten können, damit man das befallene Holz schnell aus dem Wald bringt, wo die Käfer keinen Schaden anrichten können. Man muss heute Lagerflächen für Millionen von Kubikmetern Holz beschaffen. Das ist schwierig und innerhalb kürzester Zeit nicht hinzubekommen", fasst Prof. Dr. Michael Müller vom Institut für Waldbau und Waldschutz an der TU Dresden das Problem zusammen. Die Reportage zeigt, wie es um unseren Wald steht und beleuchtet Lösungsansätze. Denn mittlerweile werden selbst Drogenspürhunde ausgebildet, um infektiöse Bäume im Wald frühzeitig aufzuspüren und die Forschung arbeitet an mobilen Borkenkäfer-Detektoren, die den Waldschutz revolutionieren könnten.
(Wdh. kommende Nacht 2.20-2.50 Uhr)

Datum: Mi, 9. Jun 2021 20:45 Uhr - 21:15 Uhr
 

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