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Aktuell

FSC-Zertifikat für BW-Staatswald

FSC-Zertifizierung für landeseigene Staatswaldflächen

FSC Deutschland / ForstBW Pressemitteilung, 19.5.14

Der Staatswald Baden-Württemberg hat die FSC-Zertifizierung erhalten, eine Art Öko-Siegel für nachhaltige Waldbewirtschaftung. Damit ist der Staatswald Baden-Württemberg der größte nach dem Label FSC zertifizierte Forstbetrieb in Deutschland.

„Die Erteilung des FSC-Zertifikates für den Staatswald Baden-Württemberg ist ein Meilenstein für die naturnahe Bewirtschaftung der baden-württembergischen Staatswälder und eine Auszeichnung für die Arbeit der Forstleute in Baden-Württemberg. Der Staatswald Baden-Württemberg ist damit der größte nach dem Label FSC – einer Art Öko-Siegel für nachhaltige Waldbewirtschaftung – zertifizierte Forstbetrieb in Deutschland. Damit erreichen wir, dass auch künftige Generationen einen verantwortungsvoll bewirtschafteten Wald mit funktionierendem Ökosystem vorfinden. Gleichzeitig ist damit die langfristige wirtschaftliche Nutzung von Holz als bedeutendem nachwachsendem Rohstoff möglich“, sagte Forstminister Alexander Bonde bei der Übergabe der Urkunde durch das Zertifizierungsunternehmen TÜV Rheinland/LGA InterCert GmbH. Der Staatswald sei besonders dem Allgemeinwohl verpflichtet und übernehme eine Vorbildfunktion in der umweltgerechten, sozial verträglichen und ökonomisch sinnvollen Waldbewirtschaftung.

„Neben der neuen Waldentwicklungstypen-Richtlinie, der Gesamtkonzeption Waldnaturschutz für ForstBW und der gemeinsamen Initiative mit den Stadt- und Landkreisen für mehr Sicherheit in der Waldarbeit dokumentieren wir mit der FSC-Zertifizierung deutlich unseren hohen Standard in der Waldbewirtschaftung. Damit wird deutlich: Das Waldland Baden-Württemberg wird seiner Vorbildrolle gerecht. Wir haben uns im Koalitionsvertrag ehrgeizige Ziele für die Forstwirtschaft gesetzt, die wir dank dem Engagement der Beschäftigten, auch umgesetzt haben“, betonte Bonde. Im Zuge der FSC-Zertifizierung verzichte der Landesbetrieb ForstBW im Staatswald beispielsweise bei der regulären Waldbewirtschaftung zukünftig auf den Einsatz von Pestiziden und auf großflächige Kahlhiebe. Die Vitalität der Waldböden bleibe dauerhaft erhalten durch eine schonende Befahrung und eine standortangepasste Nutzung. Die unabhängigen Auditoren überprüften auch die Anforderungen an die Arbeitssicherheit und die Gesundheitsvorsorge.

Weitere Informationen

Das Zertifizierungsverfahren für den gesamten Staatswald mit einer Fläche von rund 320.000 Hektar erstreckte sich über einen Zeitraum von knapp zwei Jahren. ForstBW wurde als kompletter Betrieb mit 44 Betriebseinheiten (Betriebsteile) zertifiziert. Dies stellte eine große Herausforderung dar. Das Zertifizierungsverfahren wurde transparent unter Beteiligung der Stakeholder und durch Befragungen von Waldbesuchern gestaltet. Jährliche Wiederholungsaudits stellen die Anwendung des FSC-Standards im Forstbetrieb sicher. So ergeben sich wichtige Impulse von außen, die der Waldbewirtschaftung zu Gute kommen.

Der Landeswald wird nach den Regeln des weltweit anerkannten Gütesiegel FSC® bewirtschaftet. Das Gütesiegel FSC® ist ein wichtiges Instrument, illegalem Waldraubbau entgegenzutreten. Damit wird die Entscheidung für Holz aus verantwortungsvoller Forstwirtschaft für den Verbraucher erleichtert. Durch die Zertifizierung von ForstBW wird die Verfügbarkeit von FSC-Holz aus Deutschland um rund 2,2 Millionen Kubikmeter erhöht. Damit ist für die nachgelagerten holzverarbeitenden Betriebe eine deutlich bessere Versorgungssituation von FSC zertifiziertem Holz gegeben.

Der Forest Stewardship Council® (FSC®) wurde 1993 als international tätige, regierungsunabhängige und gemeinnützige Organisation gegründet. Die Mitglieder sind Interessengruppen wie Naturschutzorganisationen, Gewerkschaften, Waldbesitzer, Zertifizierungsunternehmen und die Holzindustrie sowie Organisationen der Ureinwohner beispielsweise der Amazonasregion.

Die Zentrale von FSC®-International befindet sich in Bonn. Ziel von FSC® ist es, den Wald so zu bewirtschaften, dass die ökologische Vielfalt erhalten bleibt, die lokale Bevölkerung und die Anforderungen der Arbeitnehmer einbezogen werden und es zugleich ökonomisch rentabel ist.


Jäger werben landesweit für ihre Positionen

Mit Horn, Hund und Infoständen: Die Jägerschaft hat mit einer landesweiten Aktion für ihre Positionen im Streit um das neue Jagdgesetz geworben.

DIE WELT, 18.5.14

http://www.welt.de/regionales/stuttgart/article128155818/Jaeger-werben-landesweit-fuer-ihre-Positionen.html




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