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Aktuell

Neue Waldbrände in Russland

8. September, 2010

Neue Feuersbrunst in Russland - Südsibirien brennt

KRASNOJARSK/MOSKAU/NOWOSIBIRSK, (RIA Novosti). Eine neue Feuersbrunst breitet sich in Russland aus, diesmal im Süden Sibiriens. Nach Angaben des Zivilschutzes in Moskau griff ein Steppenbrand im benachbarten Kasachstan auf drei nördlich gelegene Regionen Russlands. Betroffen seien die Region Altai sowie die Gebiete Nowosibirsk und Irkutsk. Die Lage wird durch hohe Temperaturen von etwa 33 Grad plus und einen starken Wind mit einer Geschwindigkeit von bis zu 28 Metern in der Sekunde erschwert. Die Flammen fressen sich durch russisches Gebiet mit einer Geschwindigkeit von etwa elf Stundenkilometern.

Am Mittwoch brannte im Kreis Michailowskoje der Region Altai das Dorf Nikolajewka mit 433 Häusern völlig aus, 1166 Menschen wurden obdachlos. Die Flammen gefährdeten bereits Ortschaften in weiteren sechs Kreisen der Region: Bagan, Burlinski, Slawogorodski, Kolundinski, Tabun und Tretjakowski, hieß es. Die Stadt Krasnojarsk stellte bereits zwei Mi-8- und zwei Mi-26-Hubschrauber sowie ein Wasserflugzeug des Typs Be-200 für das Löschen der Brände zur Verfügung. Das russische Zivilschutzministerium entsandte aus Moskau zwei schwere Il-76-Löschflugzeuge. Die Flugtechnik soll am frühen Donnerstagmorgen eingesetzt werden.

Die bedrohten Ortschaften wurden sicherheitshalber von der Stromversorgung abgeschaltet. Im Einsatz gegen die Brände sind etwa 700 Feuerwehrleute und 108 diverse Fahrzeuge. Geschlagen werden Brandschneisen, um Siedlungen vor den Flammen zu schützen.

Russland ersuchte bereits die kasachische Seite um die Genehmigung, Flugzeuge und Hubschrauber zum Löschen der Brände auch auf dem Territorium Kasachstans zu nutzen. Nach jüngsten Angaben gibt es m Nachbarland zurzeit vier Brandherde mit einer Fläche von je 2000 Hektar. Es bestehe die Gefahr, dass auch diese Brände auf das russische Territorium übergreifen, hieß es beim Zivilschutz in Moskau.

Bei den schwersten Wald- und Torfbränden in Russland kamen in diesem Sommer landesweit über 50 Menschen ums Leben, tausende Menschen wurden obdachlos. Vernichtet wurden dutzende Dörfer und mehr als zehn Millionen Hektar Wald.


9. September, 2010

Ausnahmezustand im Altai: Hunderte Wohnhäuser verbrannt

MOSKAU (RIA Novosti). Wegen verheerender Waldbrände ist am Donnerstag im russischen Gebiet Altai der Ausnahmezustand ausgerufen worden. Hunderte Wohnhäuser brannten nieder.

Nach Angaben vom Donnerstagvormittag brannten 330 Gebäude, darunter 306 Wohnhäuser, alleine in der Ortschaft Nikolajewka nieder, sagte ein Verwaltungssprecher RIA Novosti. Todesopfer gebe es keine, rund 1.000 Menschen seien aber obdachlos geworden. Eine Sprecherin der Forstwirtschaft teilte mit, nahe Nikolajewka brenne der Wald auf rund 4.000 Hektar.

Die regionale Ermittlungsbehörde prüft nach eigenen Angaben den Verdacht auf Fahrlässigkeit örtlicher Beamter. Der regionale Katastrophenschutz teilte am Donnerstag mit, der Brand breite sich nicht mehr aus, weil sich der starke Wind gelegt habe. Trotzdem rief Gouverneur Alexander Karlin den Ausnahmezustand in 15 Gemeinden aus. Ein Wiederaufbauplan für die betroffenen Orte soll binnen drei Tagen vorgelegt werden, hieß es.




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